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Nach interner Untersuchung über Rassismus-Vorwürfe: Bayern löst Vertrag... (Fußball und Sport allgemein)

Zico80, Dienstag, 18.08.2020, 13:22 (vor 1974 Tagen) @ Schnippelbohne
bearbeitet von Zico80, Dienstag, 18.08.2020, 13:26

Ja, offenbar. Dennoch kann es ja eigentlich nicht sein, dass es keine Möglichkeit gibt, sich anonym bzw bei einer Stelle außerhalb der Jugendabteilung zu beschweren. Die Bayern müssen doch einen Compliance Officer haben?? Alles sehr seltsam.
Und wenn die Aufklärung auch noch verschleppt worden sein sollte, ist das für den Ruf eines Jugendinternats doch absolut fatal. Wer würde denn sein Kind da noch hingeben?

Keine Ahnung ob die Bayern einen Compliance Officer haben. Auch in anderen Bereichen ist es ja Thema in wie wir in letzter Zeit gesehen haben, bei der Polizei bspw. ermittelt ja auch die Polizei selber ( In Deutschland zumindest).

Aber es gibt ja auch Eltern, die die "Meinungen" des Jugendtrainers teilen. Die geben ihre (weissen) Kinder sicher weiter gerne dorthin. Und es wird auch die geben, die jetzt glauben, dass ihr (weisses) Kind dort offensichtlich ganz gute Chancen hat. Und die, die für die Chance, ein Kind bei Bayern unterzubringen, alle moralischen Bedenken beiseite schieben. Du siehst, der Pool ist nach wie vor gross. Eltern mit Moral oder nicht weisse Eltern werden aber vermutlich in Zukunft genauer darüber nachdenken. Allerdings ist es für die auch jetzt nichts, was sie nicht aus anderen Bereichen und von anderen Vereinen kennen.

Interessant ist aber auch die fussballerische und wirtschaftliche Sichtweise. Es wurde viel darüber geschrieben, dass Bayern seit Alaba ( zur Erinnerung der O- Ton von Rummenigge: Der schwarze Beckenbauer) keinen eigenen Jugendspieler mehr dauerhaft im Profikader unterbringen konnte. Das war bevor der Rassist die Jugendabteilung übernommen hat. Jetzt könnte man sich natürlich bei Bayern die Fragen nach den Opportunitätskosten stellen:

1.) Hätte Alaba es auch unter ihm noch geschafft, in die erste Mannschaft aufzusteigen?

2.) Wurden seit seiner Übernahme nicht weisse Spieler so stark diskriminiert, dass es dadurch vielleicht einige Spieler nicht in die erste Mannschaft geschafft haben? In dem Fall würde nämlich auch der wirtschaftliche Schaden für die Bayern in die Millionen gehen, unter Umständen sogar in die hunderte Millionen.

Wird aber vermutlich nicht passieren.


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