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Werder: Knallharte Saisonanalyse... (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 10.07.2020, 22:22 (vor 2012 Tagen) @ Intertanked

...mit dem Ergebnis, dass die Verantwortlichen die Verantwortung übernehmen und als Verantwortliche zukünftig noch stärker zu ihrer Verantwortung stehen werden.

Nicht Dortmund, nicht Hoffenheim - Bremen heißt der Ort, in dem Florian Kohfeldt nächste Saison als Chefcoach der Fußballbundesligamannschaft nach knapp überstandener Relegation tätig sein wird. Nach wie vor und immer noch. Sein Chef als Geschäftsführer Sport wird auch weiterhin Frank Baumann sein und Marco Bode als Aufsichtsratsvorsitzender wird auch in Zukunft auf dem ‚Werderweg‘ voranschreiten.

Sicherlich haben auch diese drei ihre Fehler gemacht vor und während der gerade abgelaufenen Saison. Was allerdings aufgrund der äußerst widrigen Umstände quasi unvermeidbar war.

Und weil die Analyse so knallhart war, wird es im Ergebnis ein ‚weiter so‘ nicht geben. Die identifizierten Minderleister (Co-Trainer, Athletikbereich, Medizinische Abteilung) werden gehen müssen und durch professionelle Mitarbeiter ersetzt werden.

Vielleicht wird ja auch Claudio Pizarro Teammanager und Max Kruse kehrt zu Werder zurück.

Womit die Zukunft gesichert wäre...

;-)


Ich hatte ja während der Relegationsspiele den Gedanken Werder zieht vielleicht nach Happy End einen Schlußstrich, aber vermutlich ist das nicht Bremen und es zeichnet den Verein auch aus, obwohl ich glaube, es hätte allen gut getan, Kohlfeldt frei zu setzten.

Der Kernpunkt ist, dass es nicht Kohfeldt alleine ist, der (bei allen unglücklichen Umständen) den Verlauf der abgelaufenen Saison zu verantworten hat. Baumann sitzt da mit seiner Personalpolitik für diese Saison genauso mit im Boot. Wenn eine Trennung die Konsequenz aus dieser Saison gewesen wäre, dann eine von Kohfeldt und Baumann und nicht von Kohfeldt allein.

Im übrigen finde ich es sehr interessant zu beobachten, wie geschickt sich Kohfeldt in dieser ganzen Diskussion positioniert. Nicht er kämpft um seinen Job, die Clubverantwortlichen kämpfen um ihn. Da dürfte sein Manager Marc Kosicke an den Strippen mitgezogen haben...


Trotzdem ist das natürlich eine ernüchternde Analyse. Und der Verein steht nun mit dem gleichen Trainer, nur mit viel weniger Geld vor den gleichen Problemen. Viel Glück.

Wenn es Werder gelingen sollte, neben Rashica noch den einen oder anderen sonstigen Spieler für eine größere Summe zu verkaufen und durch ‚kreative‘ Transfers kostengünstige Spieler mit Potential zu verpflichten (wie es früher einmal die Stärke Werders war), dann könnte sich eine Zukunftsperspektive ergeben. Kohfeldt wird sich beweisen müssen, genau wie Baumann. Nochmals wird man ihnen eine solche Saison nicht gestatten, da würde auch die Patronage Bodes nicht mehr helfen.

Eine sehr, sehr ambitionierte Aufgabe...


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