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Neu auf schwatzgelb.de: Auffe Ohren #75: Frauenfußball beim BVB?! (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Samstag, 06.06.2020, 15:47 (vor 2302 Tagen) @ Schnippelbohne

Diese Argumente wurden hier alle schon dutzende Male widerlegt. Allein der Schutz kleinerer regionaler Vereine interessiert den BVB z.B. beim Betrieb der U23, der zweifellos Wettbewerbsverzerrung ist, wenig.

Die Frage ist nur, für wen ist das eine Wettbewerbsverzerrung? Bislang war es in 75% aller Spiele so, dass Leihgaben von Oben abgekackt sind. Und da diese Mannschaften nur drei Ü23 einsetzen können, ist das auch eine Wettbewerbsverzerrung. Abgesehen davon, der Hauptaugenmerk der U23 ist die Ausbildung (bevor die Frage kommt, nicht nur für den BVB), nicht die Meisterschaft.

Und selbst wenn eine BVB-Frauenfußballabteilung auch den ein oder anderen Nachteil mitbringt, so kann man sich den Zeichen der Zeit nicht mehr versperren. Borussia verbindet, Männer, Frauen ...

Wie gesagt, der BVB hat bereits Damenmannschaften (Tischtennis und Handball). Und der Hauptgrund war immer, dass es genug andere Damen-Fußballabteilungen gibt, siehe JHV 2012. Der BVB hat sich im vergangenen Jahr nun entschlossen, doch tätig zu werden (wohl nicht a la Leipzig, sondern von der Picke auf).

Mir gefielen die Überlegungen auf der letzten MV gut, wo es sinngemäß hieß, man wolle im Zweifel nicht als „Quereinsteiger“ in den Frauenfußball einsteigen, z.B. mit der Übernahme der Frauenmannschaft eines anderen Clubs, wie es die SGE gemacht hat, sondern selbst etwas aufbauen. Das ist doch die gerechteste Lösung.

So sehe ich es auch. Sich Lizenzen zu erkaufen a la Leipzig kann jeder. Sich was selber aufzubauen, das ist ehrlicher. Und genau so ist ja auch unser Verein entstanden, man hat sich nicht der Mehrheit (in der Kirche) angeschlossen, sondern ist seinen eigenen Weg gegangen. Der war häufig steinig, aber er hat halt auch vieles schönes rausgebracht.

Gruß

CHS


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