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Am Ende zählt, was hinten rauskommt (BVB)

Litze, Freitag, 05.06.2020, 17:44 (vor 2302 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Am Ende zählt doch, was hinten rauskommt und da muss man festhalten, dass wir in den letzten Jahren insgesamt ein Transferplus erwirtschaftet haben und unser Kader durchgängig einen CL-Platz erreicht hat.

Natürlich kann und darf man einzelne Transfers kritisieren. Es gibt durchaus eine Reihe an Verpflichtungen, die sich hier nicht durchgesetzt haben und dann entweder günstiger verkauft oder verliehen werden mussten.

Nur welcher Verein hat denn bei seinen Transfers nur "Volltreffer"? Wenn unser teuerster Fehler Schürle war, dann war das im Vergleich noch ein relativ günstiger. Ich denke da nur an die Unsummen die Barca für Ous gezahlt hat oder die Bauern für Coutinho (wir müssen ihnen ewig dankbar sein, dass sie die Bundesliga mit diesem Weltfußballer bereichert haben).

Im Winter haben wir mit Can und Haaland zwei sehr gute Spieler zum Schnapperpreis geholt, im Sommer mit Brandt und Hummels* zwei Stammspieler. Schulz konnte sich bisher noch nicht durchsetzten, was auch, aber sicherlich nicht nur, an seiner Verletzung lag. Den Transfer wird man aber wohl auch erst Ende nächster Saison wirklich bewerten können.

Man findet bei jedem Verein gute und schlechte Transfers. Am Ende muss man sich das Gesamtergebnis anschauen und da stehen wir trotz Coronakrise insbesondere auch dank unserer Transfers wirtschaftlich sehr gut dar und sportlich erfüllen wir unser Ziel (CL-Platz). Das wir unseren Traum (Meisterschaft) nicht erreichen, hat mannigfaltige Gründe und liegt sicherlich nicht an der Verpflichtung von Schürle oder Götze.

Litze


* Die Ablöse für Hummels empfinde ich weiterhin als zu hoch, wenn man davon ausgeht, dass er nach 3 Jahren seine Karriere wohl beenden wird. Dennoch muss man zugeben, dass es an seinen Leistungen wenig zu kritisieren gibt.


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