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DFB wird Botschaften von Sancho, Hakimi und Thuram prüfen (BVB)

Liberogrande, Montag, 01.06.2020, 18:13 (vor 2306 Tagen) @ Sascha

Grundsätzlich hast du natürlich Recht, dass diese Regelungen schon einen gewissen Sinn haben. Ich möchte natürlich nicht sehen, dass Spieler beispielsweise rechtsextreme Parteien oder irgendwelchen Diktatoren auf dem Platz bewerben. Generell ist ein Verbot konkreter politischer Botschaften schon sinnvoll.

Aber eins sollte klar sein: wenn die Sportgerichtsbarkeit des DFB am Ende wirklich eine Strafe dafür ausspricht, dass sich von Rassismus betroffene Spieler mit einem Opfer rassistischer Gewalt und Protesten gegen diese rassistische Gewalt solidarisieren, wäre dies ein fatales Zeichen. Der DFB täte gut daran an einer sauber argumentierten Erklärung zu arbeiten, warum man die betroffenen Spieler trotz des Verbots politischer Botschaften in diesem Fall gerade nicht bestrafen wird. Für einen Verband, der immer wieder öffentlichkeitswirksam Kampagnen gegen Rassismus startet und etwa seine Nationalspieler mit Migrationshintergrund bemüht, um sich in TV-Spots als weltoffen, multikulturell und antirassistisch darzustellen, sollte es auch möglich sein, zu begründen, warum man Äußerungen gegen Rassismus nicht sanktioniert.


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