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Die Frage ist - Regionalliga und drunter (BVB)

Sascha, Dortmund, Dienstag, 05.05.2020, 09:28 (vor 2331 Tagen) @ fabian 1909

Dass die Bundesliga da dann an sich denkt und erst einmal dafür sorgt, die eingegangen Vertragspflichten zur Geldbeschaffung zu erfüllen, ist dann auch nicht so verwunderlich. Nicht einmal wirklich zu kritisieren.


Es hilft doch nicht weiter, als Fan immer wieder Verständnis zu erklären, wie jemand aus seinen eigenen Kapitalinteressen handelt. Klar ist das logisch die Handlungsweise.

Es geht darum, wie man sich als Fan dazu positioniert und ob man gewillt ist, zu sagen: So gehts nicht, das zerstört den Fußball.

Ich halte diese Aussage einfach für schlichtweg Unfug. Zuerst einmal, weil zwischen Profi- und Amateuerfußball grundsätzlich unterschiedliche Rahmenbedingungen herrschen. Und unterschiedliche Rahmenbedingungen führen nunmal zu unterschiedlichen Handlungserfordernissen.

Und noch einmal: woran soll sich der Profifußball hier orientieren, wenn sich Amateuerlager selber nicht einig sind? Und selbst wenn sich alle Amateuerligen einig wären, die Saison weiterzuspielen, steht immer noch die Frage im Raum, wie sich die (Lokal-)politik verhält. Es gibt ja schon einige Bürgermeister, die angekündigt haben, einen Spielbetrieb zu untersagen. Und wenn man die Spielzeiten abbricht, wird es genug Vereine geben, die gegen die getroffenen Regelungen zu Auf- und Abstiegen klagen werden.

Bei allem, was am Profifußball wirklich kritikwürdig ist, aber genau hier sehe ich eine Abkopplung von "der Basis" nicht, weil die Basis eben überhaupt kein einheitliches Interesse hat.


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