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Dann sollte man nicht vergessen,... (BVB)

ersiees, augsburg, Dienstag, 21.04.2020, 14:24 (vor 2343 Tagen) @ kerpe78
bearbeitet von ersiees, Dienstag, 21.04.2020, 14:35

Puhhh, mag sein aber ich bin hier eher geteilter Meinung bezüglich der Menschlichkeit. Um erfolgreich zu sein musst du auch klare Kante zeigen können in dem GEschäft, nur mit Kuschelkurs kommt hier kein Trainer weit. Tuchel hatte definitiv Altlasten im Kader die ihm das Leben zusätzlich erschwert haben + Spieler wie Mor, welche dachten es geht auch ohne die nötige Disziplin. Sicherlich mag Tuchel hier Fehler gemacht haben im Umgang mit einigen Beteiligten aber ich denke auch das die Nummer intern (Sportdirektor-Trainer) besser abgefedert hätte werden können und bereits früher eine Intervention nötig gewesen wäre. Einen klaren Fahrplan eben und ich denke hier kam es zu Differenzen die nicht so einfach aus der Welt zu schaffen gewesen sind. Kann passieren! Absprachen wurden beidseitig vermutlich nicht wirklich eingehalten und so ergibt sich eine Lawine die iwann nicht mehr aufzuhalten ist. Wer jetzt hier Auslöser gewesen ist und wer wie weit seinen Teil dazu beigetragen hat, kann man von außerhalb nur schwer einschätzen. Beide Seiten haben Fehler gemacht, nur wie man den Rauswurf letztlich bereits mit dem Interview direkt nach diesem Pokalsieg lancierte, für mich war das direkt eine Retourkutsche Zorc und oder Watzke, welche man sich in dieser Form hätte sparen können. Schmelle und Sahin schätze ich einfach nicht so ein (die sind ein Teil dieses Vereins durch und durch, direkt nach einem Pokalssieg mit DEM Verein des Herzens mache ich im Kontext doch nicht direkt in den Medien stunk!) und überhaupt kann man in einer solchen Phase (muss ja schon weit vor dem Pokalfinale begonnen haben) nicht intern gegen den Trainer arbeiten, nur weil ich als BVB Urgestein auf der Bank lande. Ach wir können noch Seiten weiter über das Thema schreiben und letztlich will ich einfach festgehalten wissen, auch der BVB von Seite Watzke/Zorc hat hier Fehler begangen, die man so hoffentlich nicht mehr so schnell begeht, eben einen Bruch zwischen Trainer und Sportdirektor so eskalieren zu lassen, ohne das sportliche Ziele außer Reichweite gewesen wären. Selbst Klopp hat bei seinem Rücktritt erwähnt das es für ihn aus einem ganz bestimmten Grund nicht mehr weiter gegangen ist, eben weil harte Entscheidungen anstanden und diesen Job musste eben Tuchel erledigen und ist daran zwar nicht direkt gescheitert aber hat sich die Station BVB vorher bestimmt auch anders vorgestellt.


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