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Neu auf schwatzgelb.de: Spielerprofil: Ansgar Knauff (BVB)

Nolte, Freitag, 17.04.2020, 13:27 (vor 2345 Tagen) @ Tigo

Medien sind immer irgendwo auf Sensationen aus, das verkauft sich halt besser. Es stimmt schon, beim damaligen 98/99er-Jahrgang konnte man schon das Gefühl bekommen, dass die in ein paar Jarhen die halbe Profi-Startelf stellen werden. Es ist ja auch eine romantische Idee, dass die Eigengewächse sich beim Stammverein durchsetzen [im FIFA-Karrieremodus hab ich auch lieber gescoutete Jugendspieler als extern eingekaufte].

Aber wenn man das Geschäft ein paar Jahre verfolgt, merkt man, wie selten das tatsächlich passiert. Barcelona und Bayern waren vor zehn Jahren die Vorbilder, die es tatsächlich schafften, mit einem Stamm aus eigenen Jugendspielern international erfolgreich zu sein. Dem strebten dann die Anderen nach. Aber das waren halt Ausnahmen. Die Regel ist, dass aus sehr guten Jugendjahrgängen ein paar Spieler den Durchbruch schaffen, die meisten aber nicht. Und "Durchbruch" heißt halt auch nicht zwangsläufig, internationale Spitze zu werden.

Guckt man sich die A-Jugend-Meister von 2017 (geboren 98/99) mal an, ist die Bilanz aber durchaus beeindruckend:

Passlack: Stammspieler 1. Liga Niederlande
Pieper: Stammspieler 2. Bundesliga (Tabellenführer)
Kilian: Stammspieler 1. Bundesliga
Burnic: zwischen Stamm und Einwechselspieler 2. Bundesliga
Amenyido: Stammspieler 2. Bundesliga (bis zur Verletzung)
Serra: Stammspieler 2. Bundesliga

Dazu kommen der im Finale verletzte Bruun Larsen und der bereits zu den Profis beförderte Pulisic, die beide noch in dieser Mannschaft hätten spielen dürfen.

Damit haben sich 8 Spieler aus diesem Jahrgang auf einem Niveau von mindestens 2. Bundesliga etabliert. Bedenkt man, dass die alle höchstens 22 Jahre jung sind, finde ich das eine ziemlich gute Bilanz.


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