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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 17.04.2020 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 06:00 (vor 2087 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Tags:
News, Neuigkeiten, Newsthread

Rashica wohl zu RB

Spirit_in_Black, Rheine, Freitag, 17.04.2020, 18:18 (vor 2086 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von CHS, Freitag, 17.04.2020, 18:46

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.

Edit CHS: Nur weil er beim BVB im Gespräch war, muss er nicht beim BVB gepostet werden. Ich habe es mal zu den allgem. News verschoben.

RB Dementiert

Spirit_in_Black, Samstag, 18.04.2020, 12:26 (vor 2085 Tagen) @ Spirit_in_Black

Quelle: RBLive.

Rashica wohl zu RB

Hatebreed, Samstag, 18.04.2020, 00:24 (vor 2086 Tagen) @ Spirit_in_Black

Die Ablöse (sollte sie stimmen) ist doch Wahnsinn in der heutigen Zeit...

Rashica wohl zu RB

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 17.04.2020, 20:59 (vor 2086 Tagen) @ Spirit_in_Black

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.

Edit CHS: Nur weil er beim BVB im Gespräch war, muss er nicht beim BVB gepostet werden. Ich habe es mal zu den allgem. News verschoben.

Laut ‚Deichstube‘ gilt die festgeschriebene Ablösesumme von € 38 Mio nicht nur für einen Wechsel ins Ausland, sondern generell. Rashica bei einem Wechsel innerhalb der Bundesliga für einen geringeren Betrag verpflichten zu können, war somit ein Trugschluss.

Der Spieler hat seine Stärken in seiner Schnelligkeit und im Torabschluss. Er hatte sich aber auch auf engem Raum und gegen tiefstehende Gegner durch seine dynamischen Antritt immer besser gezeigt. Bis die Krise Werders auch ihn hinunterzog. Nicht von ungefähr aber waren neben Leipzig Clubs wie der BVB, Neapel und Liverpool an Rashica interessiert.

Werder wird der ‚Geldsegen’ jedenfalls mehr als gut tun,

Rashica wohl zu RB

Knolli, Freitag, 17.04.2020, 20:47 (vor 2086 Tagen) @ Spirit_in_Black

Schade

Rashica wohl zu RB

Talentförderer, Dortmund, Samstag, 18.04.2020, 00:55 (vor 2086 Tagen) @ Knolli

Ein Glück. Reiner Konterspieler. Bei und wohl eher wenig Möglichkeiten seine Stärken auszuspielen.

Rashica wohl zu RB

ergo, Magdeburg, Samstag, 18.04.2020, 11:31 (vor 2085 Tagen) @ Talentförderer

Ein seltener Fall wo ich dir mal zustimme.

Rashica wohl zu RB

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 20:44 (vor 2086 Tagen) @ Spirit_in_Black

Für mich ist fraglich, ob Rashicas Stärken immer noch zur Geltung kommen, wenn er keinen Konter spielt und auf eine massierte Abwehr trifft. Seine Technik ist nicht schlecht und auch sein Abschluss ist okay, aber mehr als 20-25 Mio. ist er nicht wert.

Rashica wohl zu RB

MDomi, Samstag, 18.04.2020, 08:29 (vor 2086 Tagen) @ Smeller

Massieren die Physios eigentlich wieder?

Rashica wohl zu RB

Flemm, Freitag, 17.04.2020, 18:45 (vor 2086 Tagen) @ Spirit_in_Black

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.

Potenzial war bei ihm immer wieder zu erkennen. Wobei er in den letzten Spielen zusammen mit dem Rest der Mannschaft von Werder untergegangen ist.
40 Millionen sind aber gerade in diesem Sommer jenseits von gut und böse.

Rashica wohl zu RB

hanno29, Berlin, Freitag, 17.04.2020, 18:23 (vor 2086 Tagen) @ Spirit_in_Black

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.

für 40 Mio (wow) kann der gerne zu den Dosen, schon 20-25 Mio wären riskant gewesen. Die fangen langsam an zu klotzen, Olmo (+/-30 Mio, Rashica tbc)

Ist ja auch leicht,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 18:44 (vor 2086 Tagen) @ hanno29

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.


für 40 Mio (wow) kann der gerne zu den Dosen, schon 20-25 Mio wären riskant gewesen. Die fangen langsam an zu klotzen, Olmo (+/-30 Mio, Rashica tbc)

...wenn man keine Ablöse generieren muss und das FFP für dieses Jahr sowieso ausgehebelt ist. Aber wahrscheinlich ist das ein Vorgriff auf den Verkauf von Werner.

Gruß

CHS

Ist ja auch leicht,...

TrainerFuxx, Cosmopolit, Samstag, 18.04.2020, 00:00 (vor 2086 Tagen) @ CHS
bearbeitet von TrainerFuxx, Samstag, 18.04.2020, 00:09

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.


für 40 Mio (wow) kann der gerne zu den Dosen, schon 20-25 Mio wären riskant gewesen. Die fangen langsam an zu klotzen, Olmo (+/-30 Mio, Rashica tbc)


...wenn man keine Ablöse generieren muss und das FFP für dieses Jahr sowieso ausgehebelt ist. Aber wahrscheinlich ist das ein Vorgriff auf den Verkauf von Werner.

Gruß

CHS

Gerade mit dem Werner Argument
überzeugst du mich.

Aber?

Achtung, das hier gefällt nicht jedem!!!


Liegt es nicht eher an unseren Leihspielern, mit sicherlich recht guten Verträgen?

Wo soll da noch Platz für Wunschspieler(Rashica) sein, wenn alle Leihspieler plötzlich wieder da sind?
Das unser Geschaftsmodell mit Ankauf... Verkauf/Verleih gerade etwas Sand im Getriebe hat, ist ja nicht wirklich deren Schuld.

Die haben doch auch Demme, Cunha und noch irgendwelche verkauft.

Übrigens, verkaufen die dosen ihren !KAPITÄN! Demme auf sein Bitten einfach mal so in der Winterpause. Und das auf Tabellenplatz 1 stehend.
Pfui. Vergleichen wir das mal mit Schmelle im Sommer. Schmelle, der Ersatz vom Ersatz durfte bei uns nicht gehen...
trotz Wunsch...


Und im Gegensatz zu uns haben die dosen wahrscheinlich nicht so viele gutbezahlte Leihspieler, die wiederkommen, und bestimmt eine etwas gesündere Gehaltsstruktur im Rest des Teams. (Eventuell auch nicht so viele Spieler)


Mehr "positives" kann ich aber wirklich nicht mehr finden bei denen. :D

Bleibt gesund und achtsam

Ist ja auch leicht,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Samstag, 18.04.2020, 00:52 (vor 2086 Tagen) @ TrainerFuxx
bearbeitet von CHS, Samstag, 18.04.2020, 01:00

Liegt es nicht eher an unseren Leihspielern, mit sicherlich recht guten Verträgen?

Ähm, eigentlich nicht. Es liegt daran, dass durch Corona plötzlich weniger Geld da ist. Bei einer normal zuende gegangenen Saison wäre vielleicht Schürrle in Moskau geblieben und auch Wolf bzw. Toljan hätten ihren Verein wohl behalten. Nun ist das Verkaufen eine andere Sache.

Wo soll da noch Platz für Wunschspieler(Rashica) sein, wenn alle Leihspieler plötzlich wieder da sind?

Einzig Wolf wäre eine Alternative zu Rashica, der Rest spielt ganz andere Positionen.

Das unser Geschaftsmodell mit Ankauf... Verkauf/Verleih gerade etwas Sand im Getriebe hat, ist ja nicht wirklich deren Schuld.

Die haben doch auch Demme, Cunha und noch irgendwelche verkauft.

Bei Cunha haben sie gerade einmal 3 Mio. Euro Gewinn gemacht (vor einem Jahr für 15 geholt, nun für 18 verkauft). Einzig Demme war ein großer Gewinn (ca. 11,5 Mio. Euro, der zweithöchste Transfergewinn in der Vereinsgeschichte). Bruma war ein Null-Euro-Geschäft, denn nach zwei Jahren hat man genau den Preis bekommen, den man gezahlt hat. Insgesamt haben die 50 Mio. Euro eingenommen (12 Spieler), aber 75 Mio. Euro ausgegeben (15 Spieler). Interessanterweise, wenn ich mich nicht verguckt habe, gab es erst vier Spieler, die man mit richtig Gewinn (über eine Mio. Euro) verkauft hat (Cunha, Demme, Bernardo und Keita) und seit dem Bestehen gab es nur eine Saison, wo man ein Transferüberschuss (dank Keita) erzielt hat. Sonst hat man immer mehr ausgegeben als erhalten.

Übrigens, verkaufen die dosen ihren !KAPITÄN! Demme auf sein Bitten einfach mal so in der Winterpause. Und das auf Tabellenplatz 1 stehend.

Kann man machen, wenn man den Ersatzmann (Tyler Adams von einem Schwesterunternehmen) im Kader hat. Er wäre sowieso wohl gegangen worden spätestens im Sommer.

Pfui. Vergleichen wir das mal mit Schmelle im Sommer. Schmelle, der Ersatz vom Ersatz durfte bei uns nicht gehen...
trotz Wunsch...

Auch dies ist mehrfach erklärt worden. Im Sommer war nicht klar,ob ein Guerreiro bleibt, daher durfte Schmelle nicht gehen.


Und im Gegensatz zu uns haben die dosen wahrscheinlich nicht so viele gutbezahlte Leihspieler, die wiederkommen, und bestimmt eine etwas gesündere Gehaltsstruktur im Rest des Teams. (Eventuell auch nicht so viele Spieler)

Alleine in dieser Transferperiode hat Leipzig drei Spieler geliehen und vier Spieler verliehen. Grundsätzlich leihen die gerne Spieler aus. Oder die dürfen dann ablösefrei oder ,für den gleichen Preis wie sie gekauft wurden, gehen. Ist doch deren Geschäftsmodell. Entweder sie funktionieren oder werden wieder ausgetauscht. Und zur Gehaltstruktur, ich würde behaupten, die sind in den Top five der Ausgaben und haben 29 Spieler im Kader (Leihspieler sind da noch nicht drin).

Nee, da bleibe ich lieber bei unseren Verein. Nicht alles funktioniert, aber man hat sich das Geld, was man im Sand gesetzt hat, erarbeitet und nicht als Marketingprodukt erhalten.

Gruß

CHS

Ist ja auch leicht,...

TrainerFuxx, Cosmopolit, Samstag, 18.04.2020, 01:48 (vor 2086 Tagen) @ CHS

Vielen Dank für deine Einschätzung.

Und ja, das mit Schmelle hattest du mir schon erklärt, dass Raffa noch nicht verlängert hatte. Da war das mit Demme aber noch nicht.

Cunha könnte die dosen noch schmerzen, daß was ich nach der Winterpause von ihm gesehen habe war im Vergleich zum Rest von Hertha (inklusive Piatek) schon eine andere Liga.

Mehr schreibe ich zu denen auch nicht, und sollte die Saison irgendwie mal weitergehen, werden wir in deren Schüssel die 2020'er Meisterschaft holen und feiern.
(Das ist das letzte bißchen von meinem diesjährigen Tripletraum)

Gute Nacht

Ist ja auch leicht,...

Talentförderer, Dortmund, Samstag, 18.04.2020, 07:59 (vor 2086 Tagen) @ TrainerFuxx

Nicht wenn der nächste Spieltag mit Leipzig startet.

Ist ja auch leicht,...

burz, Lünen, Freitag, 17.04.2020, 19:28 (vor 2086 Tagen) @ CHS

Laut Weser Kurier steht Rashica vor einem Wechsel im Sommer zu RB. 40 Millionen Euro Ablöse.
Der Gute war ja auch mal hier im Gespräch, für den Betrag muss ich sagen - ich hätte mir lieber einen Auslandswechsel gewünscht.


für 40 Mio (wow) kann der gerne zu den Dosen, schon 20-25 Mio wären riskant gewesen. Die fangen langsam an zu klotzen, Olmo (+/-30 Mio, Rashica tbc)


...wenn man keine Ablöse generieren muss und das FFP für dieses Jahr sowieso ausgehebelt ist. Aber wahrscheinlich ist das ein Vorgriff auf den Verkauf von Werner.

Gruß

CHS

Wenn es das nicht ist,wäre das in diesen Zeiten schon ziemlich dreist.

Ist ja auch leicht,...

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 17.04.2020, 19:34 (vor 2086 Tagen) @ burz

...wenn man keine Ablöse generieren muss und das FFP für dieses Jahr sowieso ausgehebelt ist. Aber wahrscheinlich ist das ein Vorgriff auf den Verkauf von Werner.

Gruß

CHS


Wenn es das nicht ist,wäre das in diesen Zeiten schon ziemlich dreist.

Wieso? Wenn man Liquidität im Überfluß hat, dann ist jetzt genau die richtige Zeit, zum investieren. Muss man sich bei dem Scheissladen doch nicht wundern.

Ist ja auch leicht,...

burz, Lünen, Freitag, 17.04.2020, 19:39 (vor 2086 Tagen) @ Chappi1991

...wenn man keine Ablöse generieren muss und das FFP für dieses Jahr sowieso ausgehebelt ist. Aber wahrscheinlich ist das ein Vorgriff auf den Verkauf von Werner.

Gruß

CHS


Wenn es das nicht ist,wäre das in diesen Zeiten schon ziemlich dreist.


Wieso? Wenn man Liquidität im Überfluß hat, dann ist jetzt genau die richtige Zeit, zum investieren. Muss man sich bei dem Scheissladen doch nicht wundern.

Darauf will ich ja hinaus. Die Liquidität ist da,weil der sportliche Erfolg der Vergangenheit keine Rolle für die wirtschaftlichen Möglichkeiten spielt. Genauso sind sie durch Corona kaum beeinträchtigt. Deswegen ist es ein Scheißladen und das beweisen sie mit einem solchen Einkauf aufs Neue. Kein Verein europaweit wäre zu einem solche n Kauf gerade bereit.

Ist ja auch leicht,...

micha87, bei Berlin, Freitag, 17.04.2020, 22:33 (vor 2086 Tagen) @ burz


Darauf will ich ja hinaus. Die Liquidität ist da,weil der sportliche Erfolg der Vergangenheit keine Rolle für die wirtschaftlichen Möglichkeiten spielt. Genauso sind sie durch Corona kaum beeinträchtigt. Deswegen ist es ein Scheißladen und das beweisen sie mit einem solchen Einkauf aufs Neue. Kein Verein europaweit wäre zu einem solche n Kauf gerade bereit.

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Sie könnten es aber, man kann diese ganzen Regelungen eh nicht für voll nehmen und schauen wir doch einfach Mal ob die Bayern den "Rekord" vom BFC Dynamo toppen können. Ich wünsche mir inzwischen diese Super Liga, Spitzensport bei dem sich diverse Unternehmen miteinander messen können. Dazu braucht man dann auch keine großartigen FFP-Regelungen, sondern das Geld ist überall da, also lasst die Spiele beginnen. Für die Bayern startet doch nach der Pflicht-Meisterschaft eh erst im März die Saison, weshalb also diese Pseudo-Bespaßung mit einer irrelevanten Gruppenphase, ob man nun 1 oder 2 wird macht doch kaum ein Unterschied. RB reiht sich da nahtlos ein in die Runde der Vereine wie City, PSG & Co..

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

hanno29, Berlin, Freitag, 17.04.2020, 17:35 (vor 2086 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

hanno29, Freitag, 17.04.2020, 18:31 (vor 2086 Tagen) @ hanno29

Ich wüsste gerne mal wo ich das Zeug herbekommen soll. Nähen kann ich nicht.

Ich glaube ich gehe morgen mal für vier Wochen einkaufen. Inkl. Toilettenpapier natürlich.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

CLM, Berlin, Samstag, 18.04.2020, 09:47 (vor 2086 Tagen) @ Taifun

Meine frühere Heimatgemeinde in Sachsen lässt ein lokales Textilunternehmen 17.000 Stück herstellen und verteilt diese per Post kostenlos an alle Haushalte. Das nenn ich mal nen feinen Zug.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

ChristianS, Leipzig, BSG Chemie, Freitag, 17.04.2020, 20:35 (vor 2086 Tagen) @ Taifun

Apotheke. Heute in einer Leipziger Apotheke 2 Stück ganz normale Mund-Nasen-Masken für zusammen 2,60 EUR gekauft.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

MDomi, Samstag, 18.04.2020, 08:32 (vor 2086 Tagen) @ ChristianS

Ordnungsgemäß benutzt kommt man mit 2 Stück genau wie weit?

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Frankonius, Frankfurt, Freitag, 17.04.2020, 19:37 (vor 2086 Tagen) @ Taifun

Ich habe gerade 5 Stück (28€ inklusive Versand), dreilagig aus kochfester Baumwelle bekommen (Ebay). Sind in Bosnien-Herzegowina hergestellt, sitzen ganz gut und haben Bänder die um den ganzen Kopf gehen (ziehen nicht so an den Ohren).
Herstellungskosten wahrscheinlich deutlich günstiger, aber was soll's?
Ich denke, die Maskenpflicht in Läden und im ÖPNV wird es früher oder später überall geben. Wenn es denn hilft muss man dann eben mit der Unbequemlichkeit leben.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Blarry, Essen, Freitag, 17.04.2020, 18:52 (vor 2086 Tagen) @ Taifun

Wozu nähen? Ein altes T-Shirt und etwas Origami tut's auch. Diese Anleitung kursiert seit mindestens 15 Jahren durchs Internet:

images.app.goo.gl/FnZmnyjszwAJGxq4A

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Eastwood, Freitag, 17.04.2020, 18:42 (vor 2086 Tagen) @ Taifun

Also für die Behelfsmasken gibt es inzwischen wirklich einige Angebote im Netz. Die kosten dann von professionellen Hilfsmittel- oder Textilanbietern knapp einen 10er/Stk. (auch wenn meistens mindestens 5 Stk. abgenommen werden müssen).

Notfalls nimmt man hat ein Bandana o.ä. mit zwei Gummis. Anleitungen dazu findet man ebenfalls im Netz.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

tim86, Hamburg, Freitag, 17.04.2020, 20:40 (vor 2086 Tagen) @ Eastwood

Im Internet findet man sicherlich viele Masken, aber die Lieferzeiten sind eigentlich immer mind. 2 Wochen(selbst wenn auf der Shopseite weniger steht, findet man eigentlich immer in den Kommentaren z.B. bei Trustpilot, dass sie die Termine momentan nicht halten).

Und selbst wenn ich gut nähen könnte, müsste ich erstmal eine Nadel und Stoff kaufen. Man kann gerne eine Maskenpflicht einführen, ich habe mir auch welche vor einer Woche in Erwartung, dass diese kommt bestellt.

Aber man muss auch genug vorlaufzeit lassen, dass man sich diese holen kann. Sprich wenn Sachsen die einführen will, hätten sie ab Mai machen sollen und nicht so kurzfristig.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

tim86, Freitag, 17.04.2020, 21:27 (vor 2086 Tagen) @ tim86

Im Internet findet man sicherlich viele Masken, aber die Lieferzeiten sind eigentlich immer mind. 2 Wochen(selbst wenn auf der Shopseite weniger steht, findet man eigentlich immer in den Kommentaren z.B. bei Trustpilot, dass sie die Termine momentan nicht halten).

Und selbst wenn ich gut nähen könnte, müsste ich erstmal eine Nadel und Stoff kaufen. Man kann gerne eine Maskenpflicht einführen, ich habe mir auch welche vor einer Woche in Erwartung, dass diese kommt bestellt.

Aber man muss auch genug vorlaufzeit lassen, dass man sich diese holen kann. Sprich wenn Sachsen die einführen will, hätten sie ab Mai machen sollen und nicht so kurzfristig.

Ales richtig. Wenn beispielsweise NRW ab Montag ne Maskenpflicht einführen würde hätte ich ein Dickes Problem. Ich kann weder nähen noch kann ich so schnell eine kaufen.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Eastwood, Samstag, 18.04.2020, 02:12 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23

Wie gesagt, dann kann man sich mit einem Bandana und zwei Gummis behelfen. Nix nähen notwendig. Ich sage nicht, dass das ideal ist, aber besser als nix.

/watch?v=u5nUc0YAN4w

Sachsen führt Maskenpflicht ein

TrainerFuxx, Cosmopolit, Samstag, 18.04.2020, 02:35 (vor 2086 Tagen) @ Eastwood

Wie gesagt, dann kann man sich mit einem Bandana und zwei Gummis behelfen. Nix nähen notwendig. Ich sage nicht, dass das ideal ist, aber besser als nix.

/watch?v=u5nUc0YAN4w

Viel schlimmer ist, was machen Kieferorthopäden wenn Masken zur Pflicht werden.
Die haben dann doch keine Kundschaft mehr?

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simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 21:39 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23

Dann muss man sich so lange eben mit einem vernünftigen Schal (also nicht mit extra großen Maschen gestrickt) behelfen. Irgendwie so etwas hat doch jeder noch zu Hause rumliegen.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Talentförderer, Dortmund, Samstag, 18.04.2020, 01:09 (vor 2086 Tagen) @ simie

Mitten bei 25 Grad. Prost Mahlzeit.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Freitag, 17.04.2020, 21:42 (vor 2086 Tagen) @ simie

Dann muss man sich so lange eben mit einem vernünftigen Schal (also nicht mit extra großen Maschen gestrickt) behelfen. Irgendwie so etwas hat doch jeder noch zu Hause rumliegen.

Das habe ich, die Frage ist doch wird das akzeptiert?

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 21:47 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23

Wenn man sich die Texte dazu durchliest ist immer die Rede von einer Bedeckung des Mundes und der Nase. Also, ja das müsste gehen. Zumindest so lange, bis wieder Masken in ausreichender Zahl vorhanden sind. Es ist im übrigen sogar gar nicht zulässig, Verordnungen einzuführen, deren Umsetzung für den Bürger faktisch unmöglich ist.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Freitag, 17.04.2020, 21:48 (vor 2086 Tagen) @ simie

Wenn man sich die Texte dazu durchliest ist immer die Rede von einer Bedeckung des Mundes und der Nase. Also, ja das müsste gehen. Zumindest so lange, bis wieder Masken in ausreichender Zahl vorhanden sind. Es ist im übrigen sogar gar nicht zulässig, Verordnungen einzuführen, deren Umsetzung für den Bürger faktisch unmöglich ist.

Dann kriege ich das hin. Denn eine Schutzmaske habe ich nicht, aber Schals sind vorhanden.

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simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 22:06 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23
bearbeitet von simie, Freitag, 17.04.2020, 22:10

Bei uns hat meine Schwester vor einiger Zeit einen Nähtag eingelegt und uns alle mit Masken versorgt.;)
Wobei ich das wohl auch noch hingekriegt hätte. Halt etwas schiefer. Und ich hätte wohl für eine Maske so lange gebraucht, wie sie für alle. Meine Nähzeit liegt schon etwas in der Vergangenheit.;)

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Freitag, 17.04.2020, 22:12 (vor 2086 Tagen) @ simie

Bei uns hat meine Schwester vor einiger Zeit einen Nähtag eingelegt und uns alle mit Masken versorgt.;)
Wobei ich das wohl auch noch hingekriegt hätte. Halt etwas schiefer. Und ich hätte wohl für eine Maske so lange gebraucht, wie sie für alle. Meine Nähzeit liegt schon etwas in der Vergangenheit.;)

Dann habt ihr das gut gelöst. Ich kann überhaupt nicht nähen, sonst kriege ich alles im Haushalt hin. Aber Nähen, dann würde ich meine Mutter fragen ob die dies für mich machen würde.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 22:21 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23

Das letzte was ich genäht hatte, war eine Tragetasche für den Schönfelder.;)

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simie, Freitag, 17.04.2020, 22:30 (vor 2086 Tagen) @ simie

So traurig. Ich kann nicht einmal nähen und musste so einen Beutel von DM für Waschmittelkartons nutzen. Heute haben die Studentinnen Designerhandtaschen für Schönfelder. Verrückte Zeiten.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 22:46 (vor 2086 Tagen) @ Jurist81

Wobei ich, nachdem ich mit der Tasche an der Uni aufgetaucht bin, noch ein paar Taschen nähen durfte. Ruhrgebietsmädel können nämlich wohl nicht nähen.;)
So eine DM-Tasche ist also aus dem Gesichtspunkt sich Arbeit zu sparen, gar nicht so schlecht.;)

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Freitag, 17.04.2020, 22:26 (vor 2086 Tagen) @ simie

Das letzte was ich genäht hatte, war eine Tragetasche für den Schönfelder.;)

Nice. Wir haben mal in der Grundschule genäht, aber das ist so lange her das ich vieles verlernt habe. Eine Nähmaschine besitze ich auch nicht. Davon ab war Nähen nie mein Ding^^

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 22:38 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23


Nice. Wir haben mal in der Grundschule genäht, aber das ist so lange her das ich vieles verlernt habe. Eine Nähmaschine besitze ich auch nicht. Davon ab war Nähen nie mein Ding^^

Die mitgelieferte Tasche fand ich damals einfach hässlich und mir extra eine zu kaufen habe ich dann nicht eingesehen. Ganz abgesehen davon, dass die zum Kaufen alle ziemlich spießig aussahen.
Also blieb nichts anderes übrig, als selber zu nähen.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 22:25 (vor 2086 Tagen) @ simie

Und ich hab meinen nach Abschluss rituell vergraben.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 22:39 (vor 2086 Tagen) @ Wickiborusse

Auch nett.;)

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Wickiborusse, Freitag, 17.04.2020, 22:31 (vor 2086 Tagen) @ Wickiborusse

Nach dem Ref braucht auch kein Mensch mehr einen Schönfelder.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

hanno29, Freitag, 17.04.2020, 18:42 (vor 2086 Tagen) @ Taifun

> Ich wüsste gerne mal wo ich das Zeug herbekommen soll. Nähen kann ich nicht.


Ich glaube ich gehe morgen mal für vier Wochen einkaufen. Inkl. Toilettenpapier natürlich.

Nähen kann ich auch nicht-.-

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

donotrobme, Münsterland, Freitag, 17.04.2020, 18:29 (vor 2086 Tagen) @ hanno29

Alle so: stellt masken her - egal aus welchem material. Alles hilft, werdet kreativ

Heute so: Staubsaugerbeutel halten zwar staub ab sind aber ungeeignet

Link geht zur mopo

Mal schauen welche materialien morgen alle als ungeeignet gelten. Topflappen - tshirts oder was anderes. Daher bin ich gegen mundschutz für alle

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 21:43 (vor 2086 Tagen) @ donotrobme

Wobei ein Kritikpunkt aus dem Text schlicht falsch ist. Es geht ja nicht darum, einzelne Viren abzuhalten, sondern darum Aerosole etc. zu vermeiden.

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

Raducanu, Sassenberg, Freitag, 17.04.2020, 20:38 (vor 2086 Tagen) @ donotrobme

Luftpolsterfolie. Da muß man sich ständig ins Gesicht fassen *hihi* *puff*

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

HoschUn, Ort, Freitag, 17.04.2020, 17:51 (vor 2086 Tagen) @ hanno29

https://www.sueddeutsche.de/politik/regierung-maskenpflicht-fuer-nahverkehr-und-einzelhandel-in-sachsen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200417-99-738417

Ich habe eine Bekannte die bei einem großen Einzelhandelsunternehmen in Sachsen arbeitet, die haben heute Stoff und Nähset bekommen, damit sie sich in ihrer Freizeit selber Masken nähen können. Sie hat sich natürlich herzlich bedankt...

Sachsen führt Maskenpflicht (ÖPNV / Einzelhandel) ab Montag ein

pactum Trotmundense, Syburg, Freitag, 17.04.2020, 17:54 (vor 2086 Tagen) @ HoschUn

Soll der Arbeitgeber selber nähen. Er hat den Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass den gesetzlichen Bedingungen genüge getan ist.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Freyr, Freitag, 17.04.2020, 15:00 (vor 2086 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Acht Vereine haben in einem gemeinsamen Positionspapier den Saison-Abbruch in der 3. Fußball-Liga gefordert."

https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-acht-drittliga-vereine-fordern-saison-abbruch-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200417-99-738168

"Die Clubs schlagen vor, dass bei einem Abbruch der aktuelle Tabellenstand im Hinblick auf den Aufstieg gewertet, der Abstieg dagegen ausgesetzt und die 3. Liga in der kommenden Saison mit den derzeitigen Tabellenersten der Regionalligen aufzustocken. "Dies führt zwar zu mehr Mannschaften in der nächsten Saison, bildet aber einen fairen Kompromiss ab und ermöglicht eine teilweise wirtschaftliche und mediale Kompensation in der Folgesaison", teilten die Clubs mit."

Halte ich für wahrscheinlich für die 3 Liga.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 17:30 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

Der 2., 13., 14., 16., 17., 18., 19. und 20. fordern das. Schon klar, würden alle von der Regelung profitieren. Finde es da schon frech noch irgendwelche scheinheiligen Erklärungen vorzuschieben. Aussagekraft hätte es, wenn ein Verein auf den Positionen 3-11 beteiligt wäre, da alle noch realistische Chancen auf den Aufstieg haben.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

tim86, Hamburg, Freitag, 17.04.2020, 20:52 (vor 2086 Tagen) @ Smeller

Sehe ich auch so und frage mich wie Waldhof reagieren würde, wenn der DFB den Saisonabbruch zustimmt, aber die Hinrundentabelle nimmt und sie so im Gegensatz zu ihren Vorschlag nicht Aufsteigen würden.

Wäre in meinen Augen fairer, als eine Tabelle wo einie Manschaft evtl. mehr Spiele gegen die Topteams oder Tabellenkeller Teams hatte als ihre Konkurenten.

Auch wenn auch die Hinrunden Tabelle sicherlich nicht ideal wäre, da man so evtl. ausgerechnet gegen sein Konkurenten Auswärts antreten musste.
Zumal man so auch Teams bestraft, die in der Rückrunde gerade ein Lauf haben. Aber man hat momentan leider nur die Wahl zwischen verschiedenen unfairen Lösungen.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 21:00 (vor 2086 Tagen) @ tim86

Sehe ich auch so und frage mich wie Waldhof reagieren würde, wenn der DFB den Saisonabbruch zustimmt, aber die Hinrundentabelle nimmt und sie so im Gegensatz zu ihren Vorschlag nicht Aufsteigen würden.

Weiterführen der Saison wäre wahrscheinlich das fairste. Man startet Anfang September und schließt direkt die neue Saison an die alte an. Ist zwar dann auch kacke wegen Transfers, aber was soll man sonst machen.

Niemand hindert die anderen daran, sich ebenfalls zu äußern

Franke, Freitag, 17.04.2020, 20:39 (vor 2086 Tagen) @ Smeller

Der 2., 13., 14., 16., 17., 18., 19. und 20. fordern das. Schon klar, würden alle von der Regelung profitieren. Finde es da schon frech noch irgendwelche scheinheiligen Erklärungen vorzuschieben. Aussagekraft hätte es, wenn ein Verein auf den Positionen 3-11 beteiligt wäre, da alle noch realistische Chancen auf den Aufstieg haben.


Selbstverständlich wird der 3. etwas dagegen haben, wenn er bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz 41:31 zu 40:31 nicht aufsteigen soll.

Justament in diesem Jahr geht es auf den folgenden Plätzen so ausgesprochen eng zu. Der 10. drei Punkte und sieben Tore hinter dem 2. und noch elf Spieltage.

Großaspach und Jena könnten sagen, sie gehen runter, sie hätten ihren Rückstand höchstwahrscheinlich nicht mehr aufgeholt.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

donotrobme, Münsterland, Freitag, 17.04.2020, 15:15 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

Und welche liga erhält dann wenig mannschaften als in der aktuellen Spielzeit? Auch die vereine der Regional- und oberliga benötigen jedes heimspiel um eine schwarze null schreiben zu können

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Tigo, Duisburg, Freitag, 17.04.2020, 15:10 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

Saisonabbruch glaube ich auch, wenn die ersten 3 aufsteigen dürfen.
Ansonsten finde ich den Vorschlag der 2-Gleisigen 3. Liga sehr charmant.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Flemm, Freitag, 17.04.2020, 15:09 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

Die 3. Liga ist für mich seit längerer Zeit schon total nervig geworden.
Ständig geht jemandem die Kohle aus, man fühlt sich benachteiligt bei den TV Geldern oder es geht wieder um Auf/Abstiegsfragen.
Jeder versucht nur für sich das beste rauszuholen, koste es was es wolle.
Auch hier jetzt wieder. Passend zu einem Saisonabbruch wird dann auch gleich mit vorgegeben, wie denn Auf und Abstieg geregelt werden sollen.
Vermutlich wird nicht gerade der Tabellenvierte das Ganze angezettelt haben, sondern ein paar Vereine, die im Moment in den Zonen nach oben oder unten stehen.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Nike79, Freitag, 17.04.2020, 15:21 (vor 2086 Tagen) @ Flemm

Die 3. Liga ist für mich seit längerer Zeit schon total nervig geworden.
Ständig geht jemandem die Kohle aus, man fühlt sich benachteiligt bei den TV Geldern oder es geht wieder um Auf/Abstiegsfragen.
Jeder versucht nur für sich das beste rauszuholen, koste es was es wolle.
Auch hier jetzt wieder. Passend zu einem Saisonabbruch wird dann auch gleich mit vorgegeben, wie denn Auf und Abstieg geregelt werden sollen.
Vermutlich wird nicht gerade der Tabellenvierte das Ganze angezettelt haben, sondern ein paar Vereine, die im Moment in den Zonen nach oben oder unten stehen.

Klar geht es um diese Vereine. Dass in der 3. Liga viel „gejammert“ wird ist aber auch nachzuvollziehen. Viele Traditionsvereine, die in dieser Liga kaum die Ausgaben decken und so nur sehr schwer wieder nach oben kommen.

Dazu immer mal wieder Zweitvertretungen (aktuell Bayern) die den Wettbewerb verzerren. Rein von den Namen und der Tradition ist die 3. Liga attraktiv für Fußball-Romantiker, die Realität ist es nicht immer.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Tigo, Duisburg, Freitag, 17.04.2020, 15:18 (vor 2086 Tagen) @ Flemm

Das liegt daran, dass die 3. Liga kaum finanzierbar ist für die Vereine. Um erfolgreich zu sein muss man eine Mannschaft und Vereinsumfeld haben was nah an der 2. Liga ist. Man bekommt aber nur ein bruchteil des Geldes. Gerade wenn Vereine aus der 2. Liga absteigen können die Kosten oft nicht Mal eben reduziert werden, weil die Anforderungen an Stadion oder NLZ einfach ebenfalls hoch sind.
Ich glaube eine 2-Gleisige 3. Liga täte gut. Das würde Reisekosten verringern und durch interessante Spiele die Attraktivität erhöhen.
Wenn dann plötzlich bspw. Duisburg, Essen, Oberhausen, Münster, Aachen etc. mglw wieder in der 3. Liga zusammenspielen wäre das hoch attraktiv.
In der anderen Gruppe könnten bspw einige Ost-Derbys anstehen.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Freitag, 17.04.2020, 15:54 (vor 2086 Tagen) @ Tigo

Das liegt daran, dass die 3. Liga kaum finanzierbar ist für die Vereine. Um erfolgreich zu sein muss man eine Mannschaft und Vereinsumfeld haben was nah an der 2. Liga ist. Man bekommt aber nur ein bruchteil des Geldes. Gerade wenn Vereine aus der 2. Liga absteigen können die Kosten oft nicht Mal eben reduziert werden, weil die Anforderungen an Stadion oder NLZ einfach ebenfalls hoch sind.
Ich glaube eine 2-Gleisige 3. Liga täte gut. Das würde Reisekosten verringern und durch interessante Spiele die Attraktivität erhöhen.
Wenn dann plötzlich bspw. Duisburg, Essen, Oberhausen, Münster, Aachen etc. mglw wieder in der 3. Liga zusammenspielen wäre das hoch attraktiv.
In der anderen Gruppe könnten bspw einige Ost-Derbys anstehen.

Du redest hier aber vom Optimalfall. Die Realität sieht in eurer Regionalliga eher Rödinghausen und Verl vorne. Da freut sich Lübeck sicher schon wie Bolle drauf. Aber das die 3.Liga nicht eingleisig bleiben kann dürfte klar sein. Schon alleine aufgrund der Aufstiegsfrage bei den RL, aber da wird ja scheinbar eh drüber verhandelt laut Kicker

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

burz, Lünen, Freitag, 17.04.2020, 17:22 (vor 2086 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Das liegt daran, dass die 3. Liga kaum finanzierbar ist für die Vereine. Um erfolgreich zu sein muss man eine Mannschaft und Vereinsumfeld haben was nah an der 2. Liga ist. Man bekommt aber nur ein bruchteil des Geldes. Gerade wenn Vereine aus der 2. Liga absteigen können die Kosten oft nicht Mal eben reduziert werden, weil die Anforderungen an Stadion oder NLZ einfach ebenfalls hoch sind.
Ich glaube eine 2-Gleisige 3. Liga täte gut. Das würde Reisekosten verringern und durch interessante Spiele die Attraktivität erhöhen.
Wenn dann plötzlich bspw. Duisburg, Essen, Oberhausen, Münster, Aachen etc. mglw wieder in der 3. Liga zusammenspielen wäre das hoch attraktiv.
In der anderen Gruppe könnten bspw einige Ost-Derbys anstehen.


Du redest hier aber vom Optimalfall. Die Realität sieht in eurer Regionalliga eher Rödinghausen und Verl vorne. Da freut sich Lübeck sicher schon wie Bolle drauf. Aber das die 3.Liga nicht eingleisig bleiben kann dürfte klar sein. Schon alleine aufgrund der Aufstiegsfrage bei den RL, aber da wird ja scheinbar eh drüber verhandelt laut Kicker

Genau. Bei einer zweigleisigen 3. Liga würden auch nicht zwangsläufig die Traditionsvereine der 4. Liga aufsteigen. Eher noch mehr Zweitvertretungen. Von denen gibt es ja in den letzten Jahren eher wenige in der 3. Liga. Das hatte man bei der Gründung der 3. Liga so nicht erwartet.

Ich fände ja auch eine zweigleisige 3. Liga interessant. Aber nur mit 14 Vereinen. Das wären dann 26 Spiele. Danach könnte man in einer Aufstiegs- oder Abstiegsrunde gegen die besten/ schlechtesten 7 Teams der anderen Staffel spielen. Die Punkte aus den Spielen gegen die ebenfalls in die Auf- oder Abstiegsrunde einziehenden Mannschaften nimmt man mit. Hinzu kämen dann weitere 14 Spiele. Mit in Summe 40 Spielen wären es dann nur 2 mehr als aktuell. Der überwiegende Teil der Spiele stünde dann im Zeichen geringerer Fahrzeiten. Wobei das auf Mannschaften aus NRW dann auch nur bedingt zuträfe. Norddeutsche und süddeutsche Mannschaften würden in der Hinsicht aber enorm profitieren. Die letzten 14 Spiele stünden dann ausschließlich im Zeichen des Auf- oder Abstiegs.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

blumenpeter, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:04 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

meiner Meinung auch das einzig richtige. Was mich nur stört, natürlich sind die 4 Absteiger Teil der Achtergruppe :D

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Freyr, Freitag, 17.04.2020, 15:02 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

"Acht Vereine haben in einem gemeinsamen Positionspapier den Saison-Abbruch in der 3. Fußball-Liga gefordert."

https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-acht-drittliga-vereine-fordern-saison-abbruch-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200417-99-738168

"Die Clubs schlagen vor, dass bei einem Abbruch der aktuelle Tabellenstand im Hinblick auf den Aufstieg gewertet, der Abstieg dagegen ausgesetzt und die 3. Liga in der kommenden Saison mit den derzeitigen Tabellenersten der Regionalligen aufzustocken. "Dies führt zwar zu mehr Mannschaften in der nächsten Saison, bildet aber einen fairen Kompromiss ab und ermöglicht eine teilweise wirtschaftliche und mediale Kompensation in der Folgesaison", teilten die Clubs mit."

Halte ich für wahrscheinlich für die 3 Liga.

Ich möchte wetten, das unter den 8 der eine oder andere Verein dabei ist, der auf den ersten 3 bzw. den letzten 4 Plätzen steht...

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

blumenpeter, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:04 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

4/4 sind dabei

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

libertador, Freitag, 17.04.2020, 15:25 (vor 2086 Tagen) @ blumenpeter

Und die weiteren auf Platz 2, 13, 15, 16

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Freyr, Freitag, 17.04.2020, 15:38 (vor 2086 Tagen) @ libertador

aber auch diese vereine sind ja teil der liga. Acht vereine sind schon mal 40% der Liga. Natürlich spielen da andere Interessen eine rolle, aber da tun sie womöglich bei anderen Vereinen die vielleicht gegen den Vorschlag sind ebenso

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Freyr, Freitag, 17.04.2020, 20:32 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

Dieser "Vorschlag" ist schlicht asozial, wenn die anderen Vereine dagegen sind...

Die anderen Vereine sollen sich halt auch äußern

Franke, Freitag, 17.04.2020, 20:44 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

Dieser "Vorschlag" ist schlicht asozial, wenn die anderen Vereine dagegen sind...

Die anderen sagen dann wohl "weiterspielen"?

Dieser Vorschlag ist vielleicht schlicht undurchführbar. Und nun?

Die anderen Vereine sollen sich halt auch äußern

Talentförderer, Dortmund, Samstag, 18.04.2020, 01:14 (vor 2086 Tagen) @ Franke

Ohne weiterspielen keine dritte Liga mehr. Ganz einfach.

Acht Drittliga-Vereine fordern Saison-Abbruch

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 17:24 (vor 2086 Tagen) @ Freyr

Ist trotzdem ein Geschmäckle dabei, wenn ein Klub auf einem Aufstiegs- oder Abstiegsrang etwas fordert, um einen Vorteil zu haben. Saison soll abgebrochen werden, aber Absteiger sollen drin bleiben und Aufsteiger hoch. Klar, dass alle Absteiger und ein mögl. Aufsteiger dafür sind. Gleichzeitig ist der punktgleiche Dritte, der nicht hochgehen würde, dagegen. Was ich auch verstehen kann. Mit Ausnahme von der 2. der Bayern haben 6 Vereine 2-3 Punkte Rückstand auf Platz 2. Die werden auch nicht den Saison-Abbruch fordern.

11Freunde: Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft

wildwing81, Villingen-Schwenningen, Freitag, 17.04.2020, 09:42 (vor 2087 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Interessanter Artikel von 11Freunde.
Natürlich muss man abwägen, aber andere Sportarten sind genauso betroffen, evtl noch viel mehr.
Natürlich geht es auch um Arbeitsplätze, aber um diese geht es bei anderen Sportarten auch.

Dennoch sollte der Fußball sich meiner Meinung genauso anpassen und keine Extrawurst darstellen.

„Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft“

Wer Privilegien in Anspruch nimmt

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 21:12 (vor 2086 Tagen) @ wildwing81

Sollte auch entsprechend dafür einen Gegenwert bieten. Und der ist nicht "Bespaßung der Bevölkerung".

Koimscherweise ist der einzige Verein die es meinen Augen verdient haben, die Eintracht aus Frankfurt. Kevin Trapp geht für Mitarbeiter des Vereins in Quarantäne einkaufen und der Verein spendet die nicht angenommenen Rückerstattungen an etliche Organisationen der Stadt.

Wer Privilegien in Anspruch nimmt

Fulminanz, Essen, Freitag, 17.04.2020, 22:54 (vor 2086 Tagen) @ Foreveralone

Habe neulich gesehen wie Philipp Bargfrede mit nem Rentner telefoniert hat, da Werder ne Aktion hat, dass alle Vereinsmitglieder über 70 angerufen werden und gefragt wird, ob sie Hilfe benötigen.
War irgendwie lustig, da er sich merklich unwohl fühlte...

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 17.04.2020, 12:24 (vor 2086 Tagen) @ wildwing81

Ich fand die Stellungnahmen der "Fanszenen Deutschland" im Zusammenhang mit dem Hopp Theater eigentlich angenehm analytisch und ich stimme in Bezug auf kommerzialisierung in vielen Teilen mit deren Argumentation überein.

was jetzt aber das Problem sein soll erschliesst sich mir nicht wirklich?

Lassen wir die Tests mal aussen vor (zumal Roche gerade heute verkündet hat dass nun zuverlässige Antikörpertests in Massenstückzahlen ab Anfang Mai zur Verfügung stehen werden), hoffen, dass das individuelle Infektionsrisiko für die Spieler und Betreuer denkbar gering ist- dann bleibt eben diese für mich rätselhafte Formulierung:

Nüchtern betrachtet würden die Vereine gerne wieder ihrem Kerngeschäft nachgehen, also Fussball spielen. Genauso wie die Frisörin gerne wieder Haare schneiden möchte. Weil die Frisörin- und der Frisör natürlich auch- davon lebt, anderen Leuten die Haare zu schneiden und zu färben weil die dafür bezahlen.

Und die Fussballer spielen Fussball und da schauen "die Leute" gerne zu und dafür bezahlen sie- in Form von Eintrittskarten und eben Fernsehgebühren.

Und das hält den Zirkus am Laufen, ganz profan. und das schon seit langem.

Was also nun so überraschend sein woll an: "Der Erhalt der Struk­turen ist voll­kommen vom Fluss der Fern­seh­gelder abhängig, die Ver­eine exis­tieren nur noch in totaler Abhän­gig­keit von den Rech­te­inha­bern" erschliesst sich mir nicht?

Was soll man also machen?

Profiliegen abschaffen und nur noch Amateurfussball ist echt und alles andere findet nicht statt?

Merkwürdiges Statement.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

vlan-odef, stadt, Samstag, 18.04.2020, 16:35 (vor 2085 Tagen) @ Schleicheisen

(...) Was soll man also machen?
Merkwürdiges Statement.

merkwürdig, extremst, ist hier lediglich, dass mans dir - offensichtlich - noch erklären muss.
"NICHT systemrelevant" beinhaltet allerdings bereits alles an Erklärung. So man ganz wenig mehr als nur Hort als Abschluss erreicht haben sollte. Und nicht permanent ichichich vor sich her salbadert.

what a peinlich Eigentor.
:-P

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

deichkind, Aachen, Freitag, 17.04.2020, 13:50 (vor 2086 Tagen) @ Schleicheisen

Was man nicht vergessen darf, ist dass der Profifußball eine Sonderrolle einnimmt. Ich kann nicht in Kneipen und Biergärten in den nächsten Monaten gehen, weil die Infektionsgefahr zu hoch ist. Wann man sich wieder in größeren Gruppen treffen darf, Hochzeiten, Geburtstage, WG-Partys etc. feiern darf, steht in den Sternen. Andere Teamsportarten werden auf absehbare Zeit auch nicht stattfinden dürfen, weil diese nicht so relevant sind, bzw. diese sich über Fernsehgelder kaum finanzieren können.

Das Geschrei kann ich verstehen, wenn sich andere Sportler beschweren werden, warum diese ihren Sport nicht ausführen werden können, der Profifußball aber mal wieder eine Sonderrolle einnehmen darf.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

istar, Freitag, 17.04.2020, 14:15 (vor 2086 Tagen) @ deichkind

Was man nicht vergessen darf, ist dass der Profifußball eine Sonderrolle einnimmt. Ich kann nicht in Kneipen und Biergärten in den nächsten Monaten gehen, weil die Infektionsgefahr zu hoch ist. Wann man sich wieder in größeren Gruppen treffen darf, Hochzeiten, Geburtstage, WG-Partys etc. feiern darf, steht in den Sternen. Andere Teamsportarten werden auf absehbare Zeit auch nicht stattfinden dürfen, weil diese nicht so relevant sind, bzw. diese sich über Fernsehgelder kaum finanzieren können.

Das Geschrei kann ich verstehen, wenn sich andere Sportler beschweren werden, warum diese ihren Sport nicht ausführen werden können, der Profifußball aber mal wieder eine Sonderrolle einnehmen darf.

Wenn man im Fußball Geisterspiele machen kann, kann das auch der Basketball. Will er aber nicht.

Eine Sonderrolle des Fußballs gebe es nur, wenn Fußballspiele stattfinden dürften und andere Teamsportarten nicht.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

deichkind, Aachen, Freitag, 17.04.2020, 14:21 (vor 2086 Tagen) @ istar

Nein, der Basketball (in Deutschland) kann es nicht, weil die Zuschauereinnahmen fehlen und Übertragungen im Fernsehen kaum Einnahmen bringen.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:09 (vor 2086 Tagen) @ deichkind

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Talentförderer, Freitag, 17.04.2020, 15:31 (vor 2086 Tagen) @ Talentförderer

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.

Nur weil sich viele für etwas interessieren muss ich nicht jeden Euro ausquetschen der rauszuholen ist.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

istar, Freitag, 17.04.2020, 15:43 (vor 2086 Tagen) @ Kaiser23

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.


Nur weil sich viele für etwas interessieren muss ich nicht jeden Euro ausquetschen der rauszuholen ist.

Das passiert auch nicht, sonst wären Stehplätze längst abgeschafft oder zumindest teurer.

Schließlich machen ständig Britin rüber um hier Fußball zu gucken, weil das einschließlich Flug und Trinken und Essen immer noch billiger ist als PL.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Tremonius09, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 17:13 (vor 2086 Tagen) @ istar

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.


Nur weil sich viele für etwas interessieren muss ich nicht jeden Euro ausquetschen der rauszuholen ist.


Das passiert auch nicht, sonst wären Stehplätze längst abgeschafft oder zumindest teurer.

Schließlich machen ständig Britin rüber um hier Fußball zu gucken, weil das einschließlich Flug und Trinken und Essen immer noch billiger ist als PL.

Das wird sich auch bald erledigt haben. Luton - Dortmund und vv mit Easyjet für 19.99 wird es kaum mehr geben.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 18:14 (vor 2086 Tagen) @ Tremonius09

Natürlich wird es das bald wieder geben. Ok, bald ist relativ, aber nach Normalisierung relativ zügig.
Abgesehen davon kommen die vielen Engländer nicht unbedingt nur, um drei Pfund zu sparen, sondern aus anderen Gründen. Die heissen Stehplätze, Bier in der Hand, Kippe im Maul und sich eben einfach wie ein Fussballfan fühlen und gröhlen können.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:59 (vor 2086 Tagen) @ istar

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.


Nur weil sich viele für etwas interessieren muss ich nicht jeden Euro ausquetschen der rauszuholen ist.


Das passiert auch nicht, sonst wären Stehplätze längst abgeschafft oder zumindest teurer.


Der DFB und die DFL wissen um den Marketingfaktor einer bebenden Tribüne für besondere Atmosphäre. Und die Stehplatz-Bereiche sind da ein besserer Garant für, als 100% Sitzschalen im weiten Rund, außer im Celticpark vielleicht.
Ich kenne genügend Gelegenheitszuschauer, für die ein tobendes Stadion bzw Fangesänge, Fahnen und auch selbst Pyro einfach dazu gehören bzw für zusätzliche Attraktivität sorgen.

Da steckt keine soziale Motivation hinter. Das ganze pöbelnde und gröhlenden Pack würde man liebsten von heute auf Morgen gegen eine Kundschaft aus der oberen Schicht mit entsprechenden Zahlungsmöglichkeiten ersetzen, wenn man wüsste, dass die auch so ein kommerzieller Stimmungsfaktor wären. Das würden ja sogar einige User hier begrüßen.

Schließlich machen ständig Britin rüber um hier Fußball zu gucken, weil das einschließlich Flug und Trinken und Essen immer noch billiger ist als PL.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 18:10 (vor 2086 Tagen) @ Foreveralone

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.


Nur weil sich viele für etwas interessieren muss ich nicht jeden Euro ausquetschen der rauszuholen ist.


Das passiert auch nicht, sonst wären Stehplätze längst abgeschafft oder zumindest teurer.

Der DFB und die DFL wissen um den Marketingfaktor einer bebenden Tribüne für besondere Atmosphäre. Und die Stehplatz-Bereiche sind da ein besserer Garant für, als 100% Sitzschalen im weiten Rund, außer im Celticpark vielleicht.
Ich kenne genügend Gelegenheitszuschauer, für die ein tobendes Stadion bzw Fangesänge, Fahnen und auch selbst Pyro einfach dazu gehören bzw für zusätzliche Attraktivität sorgen.

Da steckt keine soziale Motivation hinter. Das ganze pöbelnde und gröhlenden Pack würde man liebsten von heute auf Morgen gegen eine Kundschaft aus der oberen Schicht mit entsprechenden Zahlungsmöglichkeiten ersetzen, wenn man wüsste, dass die auch so ein kommerzieller Stimmungsfaktor wären. Das würden ja sogar einige User hier begrüßen.

Schließlich machen ständig Britin rüber um hier Fußball zu gucken, weil das einschließlich Flug und Trinken und Essen immer noch billiger ist als PL.

Das man auch immer gleich übertreiben muss. Natürlich sprichst du wahres an. Wenn man Hoeness über die Stehplätze reden hört, kann einen auch die kalte Wut packen. Andererseits nehme ich Aki - trotz seines seltendämlichen Spruchs - und auch anderen Vereinsvertretern durchaus die soziale Komponente ab.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

istar, Freitag, 17.04.2020, 15:49 (vor 2086 Tagen) @ istar

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.


Nur weil sich viele für etwas interessieren muss ich nicht jeden Euro ausquetschen der rauszuholen ist.


Das passiert auch nicht, sonst wären Stehplätze längst abgeschafft oder zumindest teurer.

Aber auch jetzt sind über 200€ für ne Stehplatzkarte ne Menge Holz. Nicht jeder kann die mal so ebend bezahlen und manche sparen sich die Hart zusammen.


Schließlich machen ständig Britin rüber um hier Fußball zu gucken, weil das einschließlich Flug und Trinken und Essen immer noch billiger ist als PL.

Richtig. Aber das es so ist, zeigt doch wie abartig das Fußball Buisness ist. Da wird das Fan sein ausgenutzt um damit große Kasse zu machen, und wer nicht mitmachen will und kann hat Pech gehabt. Und bekommt das noch von eigenen Anhängern unter die Nase gerieben.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:20 (vor 2086 Tagen) @ Talentförderer

Das ist nicht die Schuld des Fußballs, sondern der Konsumenten, wenn man es genau nimmt.

Krame ich demnächst wieder herraus, wenn geheult wird, dass die Verbände den Frauenfußball nicht genug fördern, weil das nur die wenigsten freiwillig gucken.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

moep, Westerwald, Freitag, 17.04.2020, 14:31 (vor 2086 Tagen) @ deichkind

Nein, der Basketball (in Deutschland) kann es nicht, weil die Zuschauereinnahmen fehlen und Übertragungen im Fernsehen kaum Einnahmen bringen.

Dafür kann aber doch der Fußball nichts, dass er sich durch Fernseheinnahmen trägt und der Basketball nicht. Das ist keine Sonderstellung, die der Fußball zu verantworten hat, sondern der Markt.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 17.04.2020, 14:08 (vor 2086 Tagen) @ deichkind

Das Geschrei kann ich verstehen, wenn sich andere Sportler beschweren werden, warum diese ihren Sport nicht ausführen werden können, der Profifußball aber mal wieder eine Sonderrolle einnehmen darf.

Welche (Profi-) Sportler werden sich denn beschweren (wollen)?

Ich sehe die Problematik natürlich auch, aber eben nicht so dramatisch wie die "Fanszenen".

Handball und Basketball leben aber auch in den höchsten Spielklassen nahezu ausschliesslich von den Zuschauereinnahmen und haben deshalb bereits gesagt dass sie mit Geisterspielen nichts anfangen können- das ist sozusagen die "Kehrseite der Sonderrolle" die Du angesprochen hattest.

Und bei Individualsportarten wie zB Tennis habe ich mich offen gestanden schon ein bisschen gewundert dass die Paris und Wimbledon direkt abgesagt haben- da hätte ich jetzt auch gedacht dass man dort auch das meiste Geld übers Fernsehen generiert.

Aber da scheinen das die Protagonisten auch einigermassen gefasst hinzunehmen.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Sauerländer92, Freitag, 17.04.2020, 13:04 (vor 2086 Tagen) @ Schleicheisen

Ich fand die Stellungnahmen der "Fanszenen Deutschland" im Zusammenhang mit dem Hopp Theater eigentlich angenehm analytisch und ich stimme in Bezug auf kommerzialisierung in vielen Teilen mit deren Argumentation überein.

Jap, da war ich mit der Fanszene ebenfalls voll auf einer Linie.

was jetzt aber das Problem sein soll erschliesst sich mir nicht wirklich?

Mir auch nicht. Mal etwas zur Wortwahl "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft":
Ich glaube nicht, dass ein großer Teil der Gesellschaft die Durchführung von Geisterspiele als Hohn aufnimmt. In meinem Bekanntenkreis ist, durch die vielen Einschränkungen der letzten Wochen, die Lust auf Fußballunterhaltungen wieder deutlich gewachsen. Auch wenn es ohne Zuschauer nicht das gleiche ist, geht die Meinung (egal welche Altersklasse) schon in die Richtung "Wenigstens am Samstag Nachmittag mal etwas Fußball. Besser als nichts".

Bei mir ist das ähnlich. Daher würde ich die Durchführung der Geisterspiele befürworten, wenn es organisatorisch verantwortbar ist. Die Belange der Vereine kann ich dieser Phase nachvollziehen.

Merkwürdiges Statement.

+1

Kann mich da deiner Sichtweise nur anschließen.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 12:26 (vor 2086 Tagen) @ Schleicheisen

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

fabian 1909, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 14:08 (vor 2086 Tagen) @ Talentförderer

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden

Ja, der Fußball ist nur noch eine Dienstleister - Kunden - Beziehung.

Sicher hätten man das schon früher erkennen können, aber diese Krise wird sicher bei einigen was verändern. Der Fußball wird ein anderer werden.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:50 (vor 2086 Tagen) @ fabian 1909

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden


Ja, der Fußball ist nur noch eine Dienstleister - Kunden - Beziehung.

Sicher hätten man das schon früher erkennen können, aber diese Krise wird sicher bei einigen was verändern. Der Fußball wird ein anderer werden.

Das wäre vielleicht sogar angenehm, aber das wird nicht der Fall sein. Siehst du ja den ganzen "Hacke-Spitze zum mit Zunge schnalzen" Abhängigen.


Im Grunde wäre diese Krise ein willkommener Anlass für einen Reset bzw eine Art Salary-Modus oder einer Deckelung der Gehälter und Ablöse-Summen um wieder eine gewisse Chancengleichheit zu generieren. Und hört mir auf mit diesem "sich erarbeitet" Quatsch.
Es würde dann z.B vielleicht auch dazu führen, dass weniger gemosert wird, wenn wir einen Verein wie Paderborn nicht zweistellig aus dem WS ballen.

Ich verstehe echt nicht, warum viele diesem völlig abgehobenen Sport immer noch so fröhnen, dann sich aber über die erfolgsverwöhnten, ungeduligen Fans aufregen, die diese Entwicklung mitproduziert hat.

Der Fußball als solcher und auch (zukünftige) Spitzen-Kicker würden ja nicht aussterben. Die Fernseh-Einnahmen könnte man zum Beisspiel auch
verstärkt für die allgemeine Nachwuchsförderung investieren. Und ja, ich würde mir auch wieder vermehrt Spieler aus der eigenen Region (Obacht, nicht Deutschland!) wünschen. Die Idenfikation ist da nunmal oft eine andere.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

walli, Langenberg, Freitag, 17.04.2020, 16:16 (vor 2086 Tagen) @ Foreveralone

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden


Ja, der Fußball ist nur noch eine Dienstleister - Kunden - Beziehung.

Sicher hätten man das schon früher erkennen können, aber diese Krise wird sicher bei einigen was verändern. Der Fußball wird ein anderer werden.


Das wäre vielleicht sogar angenehm, aber das wird nicht der Fall sein. Siehst du ja den ganzen "Hacke-Spitze zum mit Zunge schnalzen" Abhängigen.


Im Grunde wäre diese Krise ein willkommener Anlass für einen Reset bzw eine Art Salary-Modus oder einer Deckelung der Gehälter und Ablöse-Summen um wieder eine gewisse Chancengleichheit zu generieren. Und hört mir auf mit diesem "sich erarbeitet" Quatsch.
Es würde dann z.B vielleicht auch dazu führen, dass weniger gemosert wird, wenn wir einen Verein wie Paderborn nicht zweistellig aus dem WS ballen.

Ich verstehe echt nicht, warum viele diesem völlig abgehobenen Sport immer noch so fröhnen, dann sich aber über die erfolgsverwöhnten, ungeduligen Fans aufregen, die diese Entwicklung mitproduziert hat.

Der Fußball als solcher und auch (zukünftige) Spitzen-Kicker würden ja nicht aussterben. Die Fernseh-Einnahmen könnte man zum Beisspiel auch
verstärkt für die allgemeine Nachwuchsförderung investieren. Und ja, ich würde mir auch wieder vermehrt Spieler aus der eigenen Region (Obacht, nicht Deutschland!) wünschen. Die Idenfikation ist da nunmal oft eine andere.


Ich erinnere mich dunkel .... ;-)

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Foreveralone, Freitag, 17.04.2020, 15:57 (vor 2086 Tagen) @ Foreveralone

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden


Ja, der Fußball ist nur noch eine Dienstleister - Kunden - Beziehung.

Sicher hätten man das schon früher erkennen können, aber diese Krise wird sicher bei einigen was verändern. Der Fußball wird ein anderer werden.


Das wäre vielleicht sogar angenehm, aber das wird nicht der Fall sein. Siehst du ja den ganzen "Hacke-Spitze zum mit Zunge schnalzen" Abhängigen.


Im Grunde wäre diese Krise ein willkommener Anlass für einen Reset bzw eine Art Salary-Modus oder einer Deckelung der Gehälter und Ablöse-Summen um wieder eine gewisse Chancengleichheit zu generieren. Und hört mir auf mit diesem "sich erarbeitet" Quatsch.
Es würde dann z.B vielleicht auch dazu führen, dass weniger gemosert wird, wenn wir einen Verein wie Paderborn nicht zweistellig aus dem WS ballen.

Ich verstehe echt nicht, warum viele diesem völlig abgehobenen Sport immer noch so fröhnen, dann sich aber über die erfolgsverwöhnten, ungeduligen Fans aufregen, die diese Entwicklung mitproduziert hat.

Der Fußball als solcher und auch (zukünftige) Spitzen-Kicker würden ja nicht aussterben. Die Fernseh-Einnahmen könnte man zum Beisspiel auch
verstärkt für die allgemeine Nachwuchsförderung investieren. Und ja, ich würde mir auch wieder vermehrt Spieler aus der eigenen Region (Obacht, nicht Deutschland!) wünschen. Die Idenfikation ist da nunmal oft eine andere.

Das verstehe ich auch nicht, wenn ich alles bis zum Anschlag durchkommerzialisiere um mir bessere Spieler kaufen zu können und alles auf den Erfolg setze, dann muss man damit Leben das die Anhänger dies auch einfordern. Daher wäre es schon gut wenn alles wieder etwas heruntergefahren wird, dann werden sich auch die Ansprüche langfristig ändern und man sich wieder mehr über jeden kleinen Erfolg freuen.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 17.04.2020, 14:17 (vor 2086 Tagen) @ fabian 1909

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden


Ja, der Fußball ist nur noch eine Dienstleister - Kunden - Beziehung.

Sicher hätten man das schon früher erkennen können, aber diese Krise wird sicher bei einigen was verändern. Der Fußball wird ein anderer werden.

Eher nicht. Der Fußball wird nach relativ kurzer Zeit auf allen Ebenen wieder Fahrt aufnehmen. Dienstleister - Kunden - Beziehung? Dass das so ist, haben viele vielleicht verdrängt, aber gewusst haben es alle.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

markus, Freitag, 17.04.2020, 13:11 (vor 2086 Tagen) @ Talentförderer

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden.

Vielleicht lest ihr erstmal den gesamten Text. Auszug aus dem Text:

„Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles ,,Weiter so!‘‘, das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.“

Vergleiche mit einem Friseursalon sind unpassend. Friseure werden nur mit Auflagen wie Schutzmasken wieder öffnen dürfen und mit Sicherheitsabständen arbeiten. Derartige Schutzmaßnahmen sind bei einem körperbetonten Sport mit Zweikämpfen nicht möglich. Es ist doch völlig absurd, dass eine nicht systemrelevante Unterhaltungsbranche auf Schutzmaßnahmen kacken darf, nur damit die Millionen weiter fließen. Fußball ohne Fans ist ebenso absurd. Die einzig sinnvolle Lösung wäre daher ein Abbruch der Saison. Und gäbe es ausreichend Rücklagen aus dem Milliardengeschäft, würde die DFL diese Entscheidung auch so treffen.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 20:47 (vor 2086 Tagen) @ markus

Im Unterschied zum Friseursalon, wo Hinz und Kunz reinkann, ist der Bereich Profifußball aber ein abgeschotteter Bereich. Hier kommen nur Leute rein und raus, die sich strikt an Quarantäne gehalten haben. Das ist einfach nochmal ein Unterschied.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:08 (vor 2086 Tagen) @ markus

Friseure braucht auch kein Mensch wenn man es genau nimmt. Das aber nur mal am Rande.

Unterhaltungsindustrie hat ansonsten dieselbe Daseinsberechtigung wie alle anderen Branchen.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Talentförderer, Freitag, 17.04.2020, 15:17 (vor 2086 Tagen) @ Talentförderer

Friseure braucht auch kein Mensch wenn man es genau nimmt. Das aber nur mal am Rande.

Das kann man aber auch nur sagen, wenn man Kojak-mäßig unterwegs ist...

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

TobyS, Pirmasens, Freitag, 17.04.2020, 15:07 (vor 2086 Tagen) @ markus

„Die einzig sinnvolle Lösung wäre daher ein Abbruch der Saison.“

Äh sorry, wenn man ehrlich ist, dann muss man aber auch sagen: ein Abbruch der Saison, sowie der kompletten nächsten Saison. Vielleicht auch noch die Hinrunde der Saison 21/22...

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 17.04.2020, 13:55 (vor 2086 Tagen) @ markus

Vielleicht lest ihr erstmal den gesamten Text.

Habe ich vielleicht gemacht.

Und finde ihn in dem Punkt immer noch inkonsistent: wie bitteschön soll denn der "perfekte, nur im notwendigen Rahmen kommerzialisierte Fussball" genau aussehen???

Jaaa, wäre nett wenn die DFL ihrem Vertragspartner DFB ein paar eusen mehr geben würde damit die TuSVG Nattersheim ihren trainingsplatz für E- bis A- Jugend besser pflegen kann.

Und wegen mir lernt man aus der Krise und zwingt die Vereine meinetwegen 10% des Jahresumsatzes als Krisenfallreserve irgendwo zu hinterlegen, vielleicht beim Premiumpartner Fußballanleihe AG oder so :-)

Aber das Grundproblem wird man so glaube ich nicht lösen können (und das sage ich natürlich auch traurig, ich bin ja auch hier schonmal als Fussballromantiker geschmäht worden und bezeichne mich mittlerweile auch selber so :-) ):

Mit irgendeiner Milliarde Umsatz, "internationalen Wachstumszielen" etc. spielt die DFL in einer Liga mit anderen Grosskonzernen wie zB Adidas die letztes Jahr noch Rekorde feiern und jetzt schon ihren KfW Kredit in der Tasche haben.

Und vielleicht hab ich das nur geschrieben weil ich einfach furchtbar gern wieder Fussball schauen würde...

Ich bin diesbezüglich wohl doch ein bisschen abhängiger als ich gedacht habe...

Natürlich nur wenns für die Beteiligten zumutbar sicher ist, genauso wie man nun eben auch herum abwägt ob ein Möbelhaus wieder aufmachen darf oder nicht.

Wenn wenigstens 50+1 bestehen bleibt solls mir recht sein.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 13:21 (vor 2086 Tagen) @ markus

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden.


Vielleicht lest ihr erstmal den gesamten Text. Auszug aus dem Text:

„Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles ,,Weiter so!‘‘, das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.“

Vergleiche mit einem Friseursalon sind unpassend. Friseure werden nur mit Auflagen wie Schutzmasken wieder öffnen dürfen und mit Sicherheitsabständen arbeiten. Derartige Schutzmaßnahmen sind bei einem körperbetonten Sport mit Zweikämpfen nicht möglich. Es ist doch völlig absurd, dass eine nicht systemrelevante Unterhaltungsbranche auf Schutzmaßnahmen kacken darf, nur damit die Millionen weiter fließen. Fußball ohne Fans ist ebenso absurd. Die einzig sinnvolle Lösung wäre daher ein Abbruch der Saison. Und gäbe es ausreichend Rücklagen aus dem Milliardengeschäft, würde die DFL diese Entscheidung auch so treffen.

Ich finde weiterhin, dass dieses "systemrelevant" sprachlich eine absolut üble Fehlentwicklung aktuell ist.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

istar, Freitag, 17.04.2020, 14:08 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Sehr merkwürdig. Jeder Dienstleister ist abhängig von zahlenden Kunden.


Vielleicht lest ihr erstmal den gesamten Text. Auszug aus dem Text:

„Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern.

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles ,,Weiter so!‘‘, das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.“

Vergleiche mit einem Friseursalon sind unpassend. Friseure werden nur mit Auflagen wie Schutzmasken wieder öffnen dürfen und mit Sicherheitsabständen arbeiten. Derartige Schutzmaßnahmen sind bei einem körperbetonten Sport mit Zweikämpfen nicht möglich. Es ist doch völlig absurd, dass eine nicht systemrelevante Unterhaltungsbranche auf Schutzmaßnahmen kacken darf, nur damit die Millionen weiter fließen. Fußball ohne Fans ist ebenso absurd. Die einzig sinnvolle Lösung wäre daher ein Abbruch der Saison. Und gäbe es ausreichend Rücklagen aus dem Milliardengeschäft, würde die DFL diese Entscheidung auch so treffen.


Ich finde weiterhin, dass dieses "systemrelevant" sprachlich eine absolut üble Fehlentwicklung aktuell ist.

Jedenfalls wird es deutlich überstrapaziert.

Ich frage mich auch, welches System gemeint ist? Das System "funktionierender Staat"?
Dann ist jeder Job systemrelevant, auf den Steuern und Sozialabgaben fällig sind.
Selbst Leute aus Osteuropa oder woher auch immer, die schwarz in der häuslichen Pflege arbeiten, sind systemrelevant,obwohl sie nicht darunter fallen, weil ohne sie Angehörige viel öfter zuhause bleiben müssten und dementsprechend keinen sozialversicherungspflichtigen Job ausüben könnten.

Aber LKW-Fahrer sind auch systemrelevant, heißt es jetzt. Also so richtig systemrelevant.
Gilt das für alle oder nur für die, die Lebensmittel transportieren? Wer Stahlteile fährt, also nicht?

Weil die einen braucht man grade dringend, die anderen grade weniger oder vielleicht im Moment gar nicht.

Apropos LKW-Fahrer: hoffentlich erinnert sich der eine oder andere Kommunalpolitiker nach der Krise auch noch an die Systemrelevanz der Trucker, wenn mal wieder in einem Gewerbegebiet ein Parkverbot für LKWs beschlossen werden soll, damit da bloß kein Fernfahrer im Fernverkehr in seiner Kabine übernachtet.

wieso "Blanker Hohn gegen­über der Gesell­schaft"???

markus, Freitag, 17.04.2020, 13:17 (vor 2086 Tagen) @ markus

Das ist deine Meinung, die du als allgemein gültig hinstellst. Es gibt aber eben auch andere gleichberechtigte Meinungen, die das anders sehen...

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

CLM, Berlin, Freitag, 17.04.2020, 10:07 (vor 2086 Tagen) @ wildwing81

Wenn die Fanszene jetzt schreibt:

„Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapa­zi­täten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fuß­ball­spieler in einer extrem hohen Tak­tung auf das Virus zu unter­su­chen, schlicht absurd.“

Ich glaube die Fanszene hat nicht verstanden, dass die Testkapazitäten nicht das Problem sind:

Ich habe letztens einen Bericht gelesen, in dem Stand, dass in ganz Berlin etwa 50.000 Tests pro Woche durchgeführt werden können, davon aber aktuell nur 22.000 Tests gemacht werden. Also eine Auslastung von 44%. Und das liegt nicht an fehlendem Material (Reagenzien, Tupfer, Röhrchen, usw.), sondern eben daran, dass der Bedarf zurückgegangen ist. Alleine durch diese 28.000 nicht abgerufenen Tests EINER Woche, könnte man also die gesamte Bundesliga für den Rest der Saison alle 2-3 Tage durchtesten. In anderen Bundesländern sieht das sicherlich ähnlich aus. Die Testkapazität in Deutschland wurde in den vergangenen Wochen massivst aufgestockt. Drosten sprach letztens im Podcast davon, dass wir aktuell etwa 750.000 Tests pro Woche (!) durchführen können.

Der Punkt, warum trotzdem nicht jeder getestet wird, der gerne möchte, ist einfach ein Kostenpunkt. Ein Test kostet wohl irgendwas zwischen 200 - 300 Euro. Die Krankenkassen wollen das einfach nicht bezahlen, wenn die Voraussetzungen (deutliche Symptome oder Kontakt zu Infizierten) nicht gegeben sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass nicht genügend Tests vorhanden sind.

Die Vereine könnten das aber aus der Portokasse zahlen. Von daher verstehe ich diese Diskussion gerade nicht. Die sollen ihre Tests machen und gut ist. Davon wird kein einziger notwendiger Test in der Normalbevölkerung ausfallen.

Mal angenommen, der Profifußball

Franke, Freitag, 17.04.2020, 13:28 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Der Punkt, warum trotzdem nicht jeder getestet wird, der gerne möchte, ist einfach ein Kostenpunkt. Ein Test kostet wohl irgendwas zwischen 200 - 300 Euro. Die Krankenkassen wollen das einfach nicht bezahlen, wenn die Voraussetzungen (deutliche Symptome oder Kontakt zu Infizierten) nicht gegeben sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass nicht genügend Tests vorhanden sind.

Die Vereine könnten das aber aus der Portokasse zahlen. Von daher verstehe ich diese Diskussion gerade nicht. Die sollen ihre Tests machen und gut ist. Davon wird kein einziger notwendiger Test in der Normalbevölkerung ausfallen.


. . . finanziert bei jedem in seinem Auftrag durchgeführten Test einen weiteren Test für eine Person, die ansonsten außen vor bliebe?

Mal angenommen, der Profifußball

dNL, Sauerland, Freitag, 17.04.2020, 13:34 (vor 2086 Tagen) @ Franke

. . . finanziert bei jedem in seinem Auftrag durchgeführten Test einen weiteren Test für eine Person, die ansonsten außen vor bliebe?

Der Witz ist doch, dass aktuell niemand außen vor bleibt.

Mal angenommen, der Profifußball

Franke, Freitag, 17.04.2020, 13:43 (vor 2086 Tagen) @ dNL

. . . finanziert bei jedem in seinem Auftrag durchgeführten Test einen weiteren Test für eine Person, die ansonsten außen vor bliebe?


Der Witz ist doch, dass aktuell niemand außen vor bleibt.


, , , niemand mangels Kapazität außen vor bleiben muss, aber die Kosten sehr wohl ein Thema sind.

Mal angenommen, der Profifußball

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 13:45 (vor 2086 Tagen) @ Franke

Was dann aber ein anderes Thema ist. Auch durchaus kritikwürdig, aber als Argument gegen die Testung von Fußballern nicht wirklich zu gebrauchen.

Mal angenommen, der Profifußball

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 17:40 (vor 2086 Tagen) @ simie

Es wäre ja eher ein Argument für die Testung der Profifußballer, wenn die Klubs quasi den doppelten Preis bezahlen würden, damit jeder genutzte Test für den Normalbürger dann kostenfrei zur Verfügung steht.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

CLM, Berlin, Freitag, 17.04.2020, 11:46 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Laut Wieler seien pro Woche bis zu 730.000 Tests möglich, 350.000 werden im Schnitt durchgeführt.

Ursachen: Kosten, geringer werdende Nachfrage, vereinzelt nicht genug Materialien (wohlgemerkt vereinzelt!)

Wenn da nun pro Woche (bei angenommen 2 Tests pro Spieler und Staffmitglied) ca 1000 bis 2000 Tests dazu kommen, fällt das statistisch fast gar nicht auf.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Ort, Freitag, 17.04.2020, 14:23 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Es sind technisch 750 000 Tests pro Woche mit den richtigen Reagenzien möglich, 350 000 werden durchgeführt.

Dies bedeutet nicht, dass aktuell 750 000 Tests pro Woche durchgeführt werden könnten.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Freitag, 17.04.2020, 14:50 (vor 2086 Tagen) @ Jos

Es sind technisch 750 000 Tests pro Woche mit den richtigen Reagenzien möglich, 350 000 werden durchgeführt.

Dies bedeutet nicht, dass aktuell 750 000 Tests pro Woche durchgeführt werden könnten.

Das wäre ja auch nur nice-to-have, kein must-have...

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Ort, Freitag, 17.04.2020, 16:02 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

Warum nicht must-have?
Vielleicht nicht für Dich, aber für Krankenhäuser und Pflegeheime schon.
Ich erlebe aktuell einen Mangel an Testkapazitäten.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Freitag, 17.04.2020, 20:33 (vor 2086 Tagen) @ Jos

Der Rest von Europa wäre froh, wenn er zusammen so viele Kapazitäten hätte...

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Ort, Freitag, 17.04.2020, 22:50 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

Und mehr Tests als andere heißt zuviele Tests?

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Samstag, 18.04.2020, 09:25 (vor 2086 Tagen) @ Jos

Nein. Aber auf jeden Fall heißt es nicht zu wenige...

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Ort, Samstag, 18.04.2020, 10:43 (vor 2085 Tagen) @ Djerun

Weil alle anderen Länder mit weniger Tests keine Probleme haben .....

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt so nicht richtig

Jos, Samstag, 18.04.2020, 18:42 (vor 2085 Tagen) @ Jos

Wirklich Probleme haben nur eine Handvoll Länder - aus unterschiedlichen Gründen. Das kann Unterschätzung sein, Arroganz oder einfach Pech. In Deutschland sieht die Lage bisher hervorragend aus...

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

Jos, Ort, Freitag, 17.04.2020, 13:42 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Wenn die Zahl der ungenutzten Kapazitäten stimmen, gibt es möglicherweise ein Verteilungsproblem der Kapazitäten.
Ein Krankenhaus benötigt kurze Wege zum Labor, um auch zeitnah die Ergebnisse zu bekommen. Ein Ergebnis nach 4 oder 5 Tagen ist hier wenig hilfreich. Vor Ort gibt es aktuell durchaus Engpässe, so dass nicht alle abgestrichen werden können, bei denen es (medizinisch)sinnvoll wäre.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

MDomi, Freitag, 17.04.2020, 14:23 (vor 2086 Tagen) @ Jos

Bei uns hat es noch länger gedauert. Eine Farce.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 17:38 (vor 2086 Tagen) @ MDomi

Ein Kollege von mir hat vor 3 Wochen einen Test gemacht, war in Quarantäne und ist mittlerweile wieder auf der Arbeit und weiß immer noch nicht, ob er Corona hatte oder nicht. Der ist stinkend sauer, da er ja auch nicht weiß, ob er jetzt Antikörper hat oder nicht.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

Bud_Bundy, Block 13, Freitag, 17.04.2020, 13:05 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Laut Wieler seien pro Woche bis zu 730.000 Tests möglich, 350.000 werden im Schnitt durchgeführt.

Ursachen: Kosten, geringer werdende Nachfrage, vereinzelt nicht genug Materialien (wohlgemerkt vereinzelt!)

Wenn da nun pro Woche (bei angenommen 2 Tests pro Spieler und Staffmitglied) ca 1000 bis 2000 Tests dazu kommen, fällt das statistisch fast gar nicht auf.

Was soll man anderen Profi Sportarten dann überhaupt erzählen? Wenn überhaupt, dann muss nicht nur einzig und allein im Fußball getestet werden bzw. wieder gespielt, sondern auch im Handball, Basketball, Tischtennis, Volleyball und was weiß ich nicht alles. Dann kommst du mit deinen 1000 bis 2000 Tests nicht mehr aus.
Kann nicht sein, dass nur Fußball gespielt werden darf, und allen anderen Sportarten wird der Stinkefinger gezeigt.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 13:48 (vor 2086 Tagen) @ Bud_Bundy

In den anderen Sportarten ist die Situation aber nun einmal dergestalt, dass Geisterspiele schon deshalb nicht in Frage kommen, da diese auf die Zuschauereinnahmen in den Hallen angewiesen sind. Die würden mit Geisterspielen mehr Verlust machen, als komplett ohne Spiele.

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

Bud_Bundy, Freitag, 17.04.2020, 13:10 (vor 2086 Tagen) @ Bud_Bundy

Sind denn andere Sportarten überhaupt so abhängig von den Fernsehgeldern? Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben (im Zusammenhang mit der BBL), dass Geisterspiele da nicht so viel bringen würden... Ich denke, der Fussball nimmt da schon eine enorme Sonderstellung ein...

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

Bud_Bundy, Block 13, Freitag, 17.04.2020, 13:27 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

Sind denn andere Sportarten überhaupt so abhängig von den Fernsehgeldern? Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben (im Zusammenhang mit der BBL), dass Geisterspiele da nicht so viel bringen würden... Ich denke, der Fußball nimmt da schon eine enorme Sonderstellung ein...

Da liegt der qualmende Misthaufen ja vergraben.

Hast du den Artikel ganz gelesen?

RKI: 730.000 Tests pro Woche möglich, 350.000 durchgeführt

Bud_Bundy, Freitag, 17.04.2020, 14:00 (vor 2086 Tagen) @ Bud_Bundy

Das war auch mehr eine rhetorische Frage.
Meine Aussage ist:
ja, der Fussball nimmt eine Sonderstellung ein und unterliegt dabei auch anderen Kriterien als andere Sportarten. Deshalb darf man die auch nicht miteinander vergleichen.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

burz, Lünen, Freitag, 17.04.2020, 11:44 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Wenn die Fanszene jetzt schreibt:

„Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapa­zi­täten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fuß­ball­spieler in einer extrem hohen Tak­tung auf das Virus zu unter­su­chen, schlicht absurd.“

Ich glaube die Fanszene hat nicht verstanden, dass die Testkapazitäten nicht das Problem sind:

Ich habe letztens einen Bericht gelesen, in dem Stand, dass in ganz Berlin etwa 50.000 Tests pro Woche durchgeführt werden können, davon aber aktuell nur 22.000 Tests gemacht werden. Also eine Auslastung von 44%. Und das liegt nicht an fehlendem Material (Reagenzien, Tupfer, Röhrchen, usw.), sondern eben daran, dass der Bedarf zurückgegangen ist. Alleine durch diese 28.000 nicht abgerufenen Tests EINER Woche, könnte man also die gesamte Bundesliga für den Rest der Saison alle 2-3 Tage durchtesten. In anderen Bundesländern sieht das sicherlich ähnlich aus. Die Testkapazität in Deutschland wurde in den vergangenen Wochen massivst aufgestockt. Drosten sprach letztens im Podcast davon, dass wir aktuell etwa 750.000 Tests pro Woche (!) durchführen können.

Der Punkt, warum trotzdem nicht jeder getestet wird, der gerne möchte, ist einfach ein Kostenpunkt. Ein Test kostet wohl irgendwas zwischen 200 - 300 Euro. Die Krankenkassen wollen das einfach nicht bezahlen, wenn die Voraussetzungen (deutliche Symptome oder Kontakt zu Infizierten) nicht gegeben sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass nicht genügend Tests vorhanden sind.

Die Vereine könnten das aber aus der Portokasse zahlen. Von daher verstehe ich diese Diskussion gerade nicht. Die sollen ihre Tests machen und gut ist. Davon wird kein einziger notwendiger Test in der Normalbevölkerung ausfallen.

Vielleicht könnten die dann ja tatsächlich privilegierten Fußballvereine diese Situation nutzen um derzeit defizitäre Strukturen im Gesundheitswesen zu unterstützen. Damit könnte der Fußball das hier offensichtliche Imageproblem beheben.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 11:56 (vor 2086 Tagen) @ burz

Wenn die Fanszene jetzt schreibt:

„Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapa­zi­täten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fuß­ball­spieler in einer extrem hohen Tak­tung auf das Virus zu unter­su­chen, schlicht absurd.“

Ich glaube die Fanszene hat nicht verstanden, dass die Testkapazitäten nicht das Problem sind:

Ich habe letztens einen Bericht gelesen, in dem Stand, dass in ganz Berlin etwa 50.000 Tests pro Woche durchgeführt werden können, davon aber aktuell nur 22.000 Tests gemacht werden. Also eine Auslastung von 44%. Und das liegt nicht an fehlendem Material (Reagenzien, Tupfer, Röhrchen, usw.), sondern eben daran, dass der Bedarf zurückgegangen ist. Alleine durch diese 28.000 nicht abgerufenen Tests EINER Woche, könnte man also die gesamte Bundesliga für den Rest der Saison alle 2-3 Tage durchtesten. In anderen Bundesländern sieht das sicherlich ähnlich aus. Die Testkapazität in Deutschland wurde in den vergangenen Wochen massivst aufgestockt. Drosten sprach letztens im Podcast davon, dass wir aktuell etwa 750.000 Tests pro Woche (!) durchführen können.

Der Punkt, warum trotzdem nicht jeder getestet wird, der gerne möchte, ist einfach ein Kostenpunkt. Ein Test kostet wohl irgendwas zwischen 200 - 300 Euro. Die Krankenkassen wollen das einfach nicht bezahlen, wenn die Voraussetzungen (deutliche Symptome oder Kontakt zu Infizierten) nicht gegeben sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass nicht genügend Tests vorhanden sind.

Die Vereine könnten das aber aus der Portokasse zahlen. Von daher verstehe ich diese Diskussion gerade nicht. Die sollen ihre Tests machen und gut ist. Davon wird kein einziger notwendiger Test in der Normalbevölkerung ausfallen.


Vielleicht könnten die dann ja tatsächlich privilegierten Fußballvereine diese Situation nutzen um derzeit defizitäre Strukturen im Gesundheitswesen zu unterstützen. Damit könnte der Fußball das hier offensichtliche Imageproblem beheben.

So wie der BVB, der die Nordtribüne als Testzentrum zur Nutzung freigegeben hat?

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

CLM, Berlin, Freitag, 17.04.2020, 11:47 (vor 2086 Tagen) @ burz

Das wäre eine Maßnahme, stimmt. Der BVB tut das ja schon ansatzweise mit dem Testzentrum im Stadion. Ich weiß aber nicht, ob er sich auch an den Kosten der Tests beteiligt.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Smeller, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 20:54 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Ich weiß aber nicht, ob er sich auch an den Kosten der Tests beteiligt.

Muss er das? Tun das andere Unternehmen, die möglicherweise nicht einmal Platz zur Verfügung stellen?

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

burz, Lünen, Freitag, 17.04.2020, 12:25 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Das wäre eine Maßnahme, stimmt. Der BVB tut das ja schon ansatzweise mit dem Testzentrum im Stadion. Ich weiß aber nicht, ob er sich auch an den Kosten der Tests beteiligt.

Ich habe jetzt auch keine gefestigte Meinung darüber,was ein ausreichendes Maß an Imagemaßnahmen darstellt. Unser BVB hat hier sicher einen guten Weg gefunden. Ob das ausreichend ist, können andere beurteilen.

Ich wollte nur darauf hinaus, dass es durchaus Mittel und Wege gibt,das derzeitige Imageproblem wieder aufzulösen. In Teilen geht es vielleicht dann auch nur darum aufzuzeigen, was "der Fußball" schon jetzt dafür tut,die Coronakrise gut zu bewältigen.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 11:09 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Laut Verband akkreditierter Labore könnten alle Fußballvereine ihr Spieler und Mitarbeiter alle 2 Tage testen lassen und die Testlabore würden das nichtmal merken.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Jos, Ort, Freitag, 17.04.2020, 10:54 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Das RKI hat in der letzten Woche eine Testkapazität in Deutschland von ca. 123 000 pro Tag angegeben.
Dies macht für eine Stadt mit ca. 100 000 Einwohner etwa 150 Tests pro Tag.
Dies ist zu wenig, um alle Menschen mit einer mit einer medizinischen Indikation abzustreichen.
Da wären zum einem menschen mit Symptomen einer Covid-19-Infektion.
Es gibt eine Verordnung in NRW, dass vor Verlegungen aus dem Krankenhaus in eine Pflegeeinrichtung eine Testung erfolgen muss.
Für eine Testung von allen Krankenhausaufnahmen reicht die Kapazität noch nicht aus. Eine Testung aller Bewohner in Pflegeeinrichtungen erfolgt nur in Ausnahmefällen in einer Ausbruchsituation.
Von Routineuntersuchungen bei medizinischen Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind wir noch weit entfernt.
In so einer Situation Teste für Brot und Spiele bei symptomlosen Menschen zu verwenden, halte ich für untragbar.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 10:57 (vor 2086 Tagen) @ Jos

Laut dem Vorsitzenden des Berufsverbands „Akkreditierte Labore in der Medizin“ wurden letzte Woche allerdings von einer Kapazität von 550.000 Tests nur 294.000 Tests durchgeführt.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

MDomi, Freitag, 17.04.2020, 14:25 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Wenn selbst Schwangere abgewehrt werden, die auf einen Test bestehen, weil sie wegen mehrerer Dinge zum Arzt MÜSSEN, dann weißt du auch wieso. Alles nur Einzelfälle. Leute mit Symptomen werden doch bis heute nicht grundsätzlich getestet, entgegen aller Verlautbarungen.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

simie, Krefeld, Samstag, 18.04.2020, 14:09 (vor 2085 Tagen) @ MDomi

Wenn selbst Schwangere abgewehrt werden, die auf einen Test bestehen, weil sie wegen mehrerer Dinge zum Arzt MÜSSEN, dann weißt du auch wieso. Alles nur Einzelfälle. Leute mit Symptomen werden doch bis heute nicht grundsätzlich getestet, entgegen aller Verlautbarungen.

Schwangere sind schon mal keine Risikogruppe. Und wieso sollten sie überhaupt getestet werden, wenn sie keinerlei Symptome aufweisen?
Nur weil sie eh zum Arzt müssen?
Der PCR-Test ist zum Beispiel ziemlich teuer. Da würden sich die Krankenkassen aber bedanken, wenn jetzt einfach jeder getestet wird, der wegen irgend etwas zum Arzt geht.
Das könnte man zum Beispiel machen, wenn günstigere Antigentests vorliegen.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 15:10 (vor 2086 Tagen) @ MDomi

Das Stichwort ist Ermessensspielraum. Wie bei Schiedsrichtern.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

MDomi, Freitag, 17.04.2020, 14:48 (vor 2086 Tagen) @ MDomi

Wenn selbst Schwangere abgewehrt werden, die auf einen Test bestehen, weil sie wegen mehrerer Dinge zum Arzt MÜSSEN, dann weißt du auch wieso. Alles nur Einzelfälle. Leute mit Symptomen werden doch bis heute nicht grundsätzlich getestet, entgegen aller Verlautbarungen.

Weil sie entweder zu einer Risikogruppe gehören oder direkten Kontakt mit einem Infizierten gehabt haben müssen. "Auf Wunsch" passiert kein Test und entsprechende "Verlautbarungen" gibt es nicht. Das sollte doch aber jetzt hinreichend bekannt sein...

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

markus, Freitag, 17.04.2020, 14:53 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

Wenn selbst Schwangere abgewehrt werden, die auf einen Test bestehen, weil sie wegen mehrerer Dinge zum Arzt MÜSSEN, dann weißt du auch wieso. Alles nur Einzelfälle. Leute mit Symptomen werden doch bis heute nicht grundsätzlich getestet, entgegen aller Verlautbarungen.


Weil sie entweder zu einer Risikogruppe gehören oder direkten Kontakt mit einem Infizierten gehabt haben müssen. "Auf Wunsch" passiert kein Test und entsprechende "Verlautbarungen" gibt es nicht. Das sollte doch aber jetzt hinreichend bekannt sein...

Und warum wird nach wie vor nur eingeschränkt getestet? Richtig, weil die Testkapazitäten weiterhin begrenzt sind.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

simie, Krefeld, Samstag, 18.04.2020, 14:05 (vor 2085 Tagen) @ markus

Eher weil die Tests ziemlich teuer sind und man deshalb auch eine Abwägung trifft.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

markus, Freitag, 17.04.2020, 14:59 (vor 2086 Tagen) @ markus

Weil sie entweder zu einer Risikogruppe gehören oder direkten Kontakt mit einem Infizierten gehabt haben müssen. "Auf Wunsch" passiert kein Test und entsprechende "Verlautbarungen" gibt es nicht. Das sollte doch aber jetzt hinreichend bekannt sein...


Und warum wird nach wie vor nur eingeschränkt getestet? Richtig, weil die Testkapazitäten weiterhin begrenzt sind.

Es kann ja in Einzelfällen sein, dass jemand mit Symptomen trotz nachgewiesenem 15minütigem face-to-face-Kontakt mit einem Infizierten und/oder Angehörigkeit zu einer Risikogruppe nicht getestet wird. das liegt dann aber m.M.n. an der örtlichen Organisation der Behörden/des Arztes und nicht an der Verfügbarkeit von Tests (nicht alle Ärzte sind Organisationstalente). Aber das sind i.d.R. auch oft Hörensagen-Fälle, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass doch kein dringender Testbedarf bestand...

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

markus, Freitag, 17.04.2020, 15:17 (vor 2086 Tagen) @ Djerun

Weil sie entweder zu einer Risikogruppe gehören oder direkten Kontakt mit einem Infizierten gehabt haben müssen. "Auf Wunsch" passiert kein Test und entsprechende "Verlautbarungen" gibt es nicht. Das sollte doch aber jetzt hinreichend bekannt sein...


Und warum wird nach wie vor nur eingeschränkt getestet? Richtig, weil die Testkapazitäten weiterhin begrenzt sind.


Es kann ja in Einzelfällen sein, dass jemand mit Symptomen trotz nachgewiesenem 15minütigem face-to-face-Kontakt mit einem Infizierten und/oder Angehörigkeit zu einer Risikogruppe nicht getestet wird. das liegt dann aber m.M.n. an der örtlichen Organisation der Behörden/des Arztes und nicht an der Verfügbarkeit von Tests (nicht alle Ärzte sind Organisationstalente). Aber das sind i.d.R. auch oft Hörensagen-Fälle, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass doch kein dringender Testbedarf bestand...

Worauf ich hinaus wollte ist: Es wird offensichtlich weiterhin nur dann getestet, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Wenn ich nur Symptome habe, aber nicht in einem Risikogebiet war und auch nicht mit einem nachgewiesenen Infizierten (wohl aber vielleicht mit einem nicht nachgewiesenen Infizierten) in Kontakt war, dann werde ich nicht getestet. Ganz einfach, weil die Kapazitäten ganz offensichtlich auch heute noch begrenzt sind. Und solange das der Fall ist, sollte nicht der Profifußball einen Teil dieser begrenzten Kapazitäten in Anspruch nehmen dürfen.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 23:36 (vor 2086 Tagen) @ markus

Weil sie entweder zu einer Risikogruppe gehören oder direkten Kontakt mit einem Infizierten gehabt haben müssen. "Auf Wunsch" passiert kein Test und entsprechende "Verlautbarungen" gibt es nicht. Das sollte doch aber jetzt hinreichend bekannt sein...


Und warum wird nach wie vor nur eingeschränkt getestet? Richtig, weil die Testkapazitäten weiterhin begrenzt sind.


Es kann ja in Einzelfällen sein, dass jemand mit Symptomen trotz nachgewiesenem 15minütigem face-to-face-Kontakt mit einem Infizierten und/oder Angehörigkeit zu einer Risikogruppe nicht getestet wird. das liegt dann aber m.M.n. an der örtlichen Organisation der Behörden/des Arztes und nicht an der Verfügbarkeit von Tests (nicht alle Ärzte sind Organisationstalente). Aber das sind i.d.R. auch oft Hörensagen-Fälle, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass doch kein dringender Testbedarf bestand...


Worauf ich hinaus wollte ist: Es wird offensichtlich weiterhin nur dann getestet, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Wenn ich nur Symptome habe, aber nicht in einem Risikogebiet war und auch nicht mit einem nachgewiesenen Infizierten (wohl aber vielleicht mit einem nicht nachgewiesenen Infizierten) in Kontakt war, dann werde ich nicht getestet. Ganz einfach, weil die Kapazitäten ganz offensichtlich auch heute noch begrenzt sind. Und solange das der Fall ist, sollte nicht der Profifußball einen Teil dieser begrenzten Kapazitäten in Anspruch nehmen dürfen.

Weil sonst jeder in sich hinein hören, plötzlich ein Kratzen im Hals verspüren würde, den Drang hätte, einmal Husten zu müssen und plötzlich würden 40 Millionen Leute vor den Testeinrichtungen stehen. Und ja, das würde natürlich jede Kapazität sprengen.

Problem bei den Symptomen ist doch, dass es keinen klaren, genau zugeschnittenen Krankheitsverlauf bei Corona gibt. Selbst wenn Fieber, Husten und Schnupfen zusammenkommen, wird es immer noch sehr wahrscheinlich nur ein grippaler Infekt sein.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

markus, Samstag, 18.04.2020, 12:19 (vor 2085 Tagen) @ Sascha

Weil sonst jeder in sich hinein hören, plötzlich ein Kratzen im Hals verspüren würde, den Drang hätte, einmal Husten zu müssen und plötzlich würden 40 Millionen Leute vor den Testeinrichtungen stehen. Und ja, das würde natürlich jede Kapazität sprengen.

Problem bei den Symptomen ist doch, dass es keinen klaren, genau zugeschnittenen Krankheitsverlauf bei Corona gibt. Selbst wenn Fieber, Husten und Schnupfen zusammenkommen, wird es immer noch sehr wahrscheinlich nur ein grippaler Infekt sein.

Kann sein. Aber wenn ich trotz Fieber, Husten und Schnupfen keinen Test bekomme, warum sollten dann Profi Fußballer Tests bekommen, die überhaupt keine Symptome haben? Sind da nicht erstmal Menschen mit Symptomen wichtiger?
Machen wir uns nichts vor: Es soll einfach nur möglichst schnell wieder die Kohle fließen und deshalb sollen Profis voranging getestet werden. Völlig sinnlos. Der Irrsinn sollte einfach gestoppt werden.

Ziemlich passend und in diesem Sinne:

Was wär der Fußball ohne Stimmung
was wär der Fußball ohne Fans
er wär wie Schnitzel ohne Pommes
er wär wie Würstchen ohne Senf

wer braucht schon Cheerleader und Popcorn
hier ist kein Kino und kein Football
wir wollen einfach puren Fußball
denn wir, wir sind die Fans

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

simie, Krefeld, Samstag, 18.04.2020, 14:01 (vor 2085 Tagen) @ markus

Wenn du den Test privat bezahlst wirst du mit Sicherheit auch den Test kriegen. Bei den Kriterien geht es mittlerweile doch weniger um die Kapazitäten, als die Finanzierung.
Im übrigen. Solltest du mit diesen Symptomen aktuell zum Arzt kommen, dürften die meisten Ärzte auch zum Test raten. Die Saison der Infekte ist nämlich im Grunde vorbei. So, dass die Symptome dann doch schon eher auf Covid19 deuten.
Das sah noch vor 2 Wochen deutlich anders aus.

Mit scheint, man sollte die freien Kapazitäten nutzen

Franke, Samstag, 18.04.2020, 00:25 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Man kann Leute testen, die Symptome geltend machen oder besonderen Bedarf haben wegen Beschäftigung im Gesundheitswesen oder man lost Personen aus, die getestet werden, um das Dunkelfeld zu erhellen.

Mit scheint, man sollte die freien Kapazitäten nutzen

Franke, Samstag, 18.04.2020, 09:45 (vor 2086 Tagen) @ Franke

Man kann Leute testen, die Symptome geltend machen oder besonderen Bedarf haben wegen Beschäftigung im Gesundheitswesen oder man lost Personen aus, die getestet werden, um das Dunkelfeld zu erhellen.

Das macht man ja. Momentan sind max. 5-10% der durchgeführten Tests positiv. Das ist ein guter Wert. Dadurch erhält man viele Informationen...

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Philipp54, Samstag, 18.04.2020, 00:19 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Corona reduziert Geruchs- und Geschmackssinn

Ein unabdingbare Testgrund.

A propos Geruchssinn

Franke, Samstag, 18.04.2020, 00:42 (vor 2086 Tagen) @ Philipp54

Corona reduziert Geruchs- und Geschmackssinn

Ein unabdingbare Testgrund.


Ich habe gehört, Hunde werden darauf trainiert, Corona zu erkennen.

A propos Geruchssinn

Philipp54, Samstag, 18.04.2020, 01:04 (vor 2086 Tagen) @ Franke
bearbeitet von Philipp54, Samstag, 18.04.2020, 01:08

Ich habe gehört, Hunde werden darauf trainiert, Corona zu erkennen.

Glaube ich, dass das funktionieren kann.
1 Mio. verschiedene Gerüche hat ein Langnaser drauf.
Möpse ein paar Mio. weniger.

https://futalis.de/hunderatgeber/haltung/alltag-mit-hund/hunde-riechen-krankheiten

Mantrailer finden weggelaufene aus Altersheime, werden auch bei der allgemeinen Personensuche eingesetzt.
Hab das mal eine Zeit aus Interesse mit gemacht. Die Ergebnisse sind schon erstaunlich.

Schweißhunde aus der Jagd hatte man anfangs dafür eingesetzt. Funktioniert aber auch mit langnasigen Mischlingen, oder speziell Schäferhunden.

A propos Geruchssinn

Chappi1991 ⌂ @, Samstag, 18.04.2020, 01:46 (vor 2086 Tagen) @ Philipp54

Das überrascht mich jetzt. Ich vermute mal, dass sie eher die Körperreaktion riechen können als den Virus.

Ich habe kürzlich gesehen, dass Hunde auch USB-Sticks finden können oder Festplatten, weil auch die einen speziellen Geruch haben. Das ist oft ziemlich wichtig bei der Fahndung.

A propos Geruchssinn

Philipp54, Samstag, 18.04.2020, 02:05 (vor 2086 Tagen) @ Chappi1991

Aerosole werden wahrscheinlich verschieden riechen. Wäre eine Erklärung.Die Anhaftungen auf bspw. Gras oder Böden riechen sie.
Bei der Fahndung nach Personen ist mir nur die Suche über Gegenstände die der Gesuchte angefasst hat bekannt. Aber wenn sie Drogen riechen können, warum nicht auch andere "Stoff" verbindungen.
Sie gehen beim wittern immer von der alten Spur, zur frischen Spur.
Auf den nahen Tod eines Familienmitglied reagieren die meisten Hunde auch ohne Ausbildung lange vor den Angehörigen.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 14:29 (vor 2086 Tagen) @ MDomi

Vielleicht werden sie einfach abgelehnt, weil es keine Hinweise darauf gibt, dass schwangere Frauen durch Corona besonders gefährdet sind und dass es aufs Baby übertragen wird?

Kapazitätspotential nicht gleich Kapazität

Jos, Ort, Freitag, 17.04.2020, 14:36 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Es wird Kapazitätspotential und tatsächliche Kapazität gleichgesetzt.
Ich überblicke nur einen kleinen Bereich, aber dort ist die vorhandene und zur Verfügung gestellte Kapazität eingeschränkt.

Kapazitätspotential nicht gleich Kapazität

Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 23:28 (vor 2086 Tagen) @ Jos

Es wird Kapazitätspotential und tatsächliche Kapazität gleichgesetzt.
Ich überblicke nur einen kleinen Bereich, aber dort ist die vorhandene und zur Verfügung gestellte Kapazität eingeschränkt.

Mag ja sein. Trotzdem ist es überhaupt kein Beweis für Kapazitätsengpässe, wenn Schwangere nicht auf eigenen Wunsch hin getestet werden, weil es keine Anzeichen gibt, dass Schwangere oder eben das ungeborene Baby besonders gefährdet sind. Und dann werden sie eben, ohne Verdachtsmoment, genau wie jeder andere nicht auf eigenen Wunsch hin getestet.

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nofilis, Freitag, 17.04.2020, 10:39 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Also bei uns gibt es nach wie vor nicht genug Testkapazität. Hier (bei uns im Landkreis) werden Verdachtsfälle in Quarantäne geschickt ohne Test. Erst bei schwierigeren Verläufen wird getestet.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 10:42 (vor 2086 Tagen) @ nofilis

Sicher dass man das aufgrund fehlender Kapazitäten so macht und die Leute nicht sicherheitshalber generell in Quarantäne steckt, weil man befürchtet, dass die Leute mit einem falschen negativen Ergebnis als Virenverteiler rumlaufen?

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nofilis, Freitag, 17.04.2020, 13:01 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Die Aussage kam jeweils von unserem Hausartz (ich habe nur noch 1 Test übrig denn ich hier machen kann) und vom Gesundheitsamt (wir testen nur systemrelevante Gruppen und Leute die ins Krankenhaus kommen. Später hat mir das sogar noch unser Landrat bestätigt. Das war vor 2 Wochen.

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nofilis, Freitag, 17.04.2020, 13:07 (vor 2086 Tagen) @ nofilis

Die Aussage kam jeweils von unserem Hausartz (ich habe nur noch 1 Test übrig denn ich hier machen kann) und vom Gesundheitsamt (wir testen nur systemrelevante Gruppen und Leute die ins Krankenhaus kommen. Später hat mir das sogar noch unser Landrat bestätigt. Das war vor 2 Wochen.

In Quarantäne kommt man, wenn man direkten (m.W.n. immer noch mind. 15 minütigen face-to-face) Kontakt zu einem Infizierten hatte bzw. aus dem Ausland kommt.
Zeigt man darüber hinaus noch Symptome, wird man auch getestet.

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Cartman, Dorstfeld und Block 12, Freitag, 17.04.2020, 12:49 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Sicher dass man das aufgrund fehlender Kapazitäten so macht und die Leute nicht sicherheitshalber generell in Quarantäne steckt, weil man befürchtet, dass die Leute mit einem falschen negativen Ergebnis als Virenverteiler rumlaufen?

Genau so ist es.

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simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 11:53 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Der PCR Test ist aber nun einmal ziemlich sicher. Daher wäre ein solches Vorgehen, bedenkt man die Einschränkungen einer Quarantäne, schon eine ziemliche Rechtsverletzung und mit Sicherheit nicht zulässig.
Wenn Testkapazitäten frei sind, dann muss getestet werden.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 11:55 (vor 2086 Tagen) @ simie

Der PCR Test ist aber nun einmal ziemlich sicher. Daher wäre ein solches Vorgehen, bedenkt man die Einschränkungen einer Quarantäne, schon eine ziemliche Rechtsverletzung und mit Sicherheit nicht zulässig.
Wenn Testkapazitäten frei sind, dann muss getestet werden.

Und warum bleiben dann die Leute mit einem negativen Testergebnis trotzdem weiterhi bis Ablauf der 2 Wochen in Quarantäne?

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simie, Krefeld, Freitag, 17.04.2020, 12:30 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Wenn es sich um Leute mit Kontakt zu bestätigten Infizierten hatte, dann einfach, da man ja die Inkubationszeit von zwei Wochen berücksichtigen muss.
Ich bin jetzt bei meiner Antwort von Verdachtsfällen aufgrund von Symptomen ausgegangen.

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Ulrich, Freitag, 17.04.2020, 11:59 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Der PCR Test ist aber nun einmal ziemlich sicher. Daher wäre ein solches Vorgehen, bedenkt man die Einschränkungen einer Quarantäne, schon eine ziemliche Rechtsverletzung und mit Sicherheit nicht zulässig.
Wenn Testkapazitäten frei sind, dann muss getestet werden.


Und warum bleiben dann die Leute mit einem negativen Testergebnis trotzdem weiterhi bis Ablauf der 2 Wochen in Quarantäne?

Selbst ansteckend werden infizierte Personen erst nach Ablauf der Inkubationszeit, die wohl maximal die genannten 14 Tage betragen kann. Erst wenn die Person nach 14 Tagen keine Symptome zeigt und PCR-Tests jeweils negativ waren kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Person sich nicht angesteckt hat.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 12:03 (vor 2086 Tagen) @ Ulrich

Der PCR Test ist aber nun einmal ziemlich sicher. Daher wäre ein solches Vorgehen, bedenkt man die Einschränkungen einer Quarantäne, schon eine ziemliche Rechtsverletzung und mit Sicherheit nicht zulässig.
Wenn Testkapazitäten frei sind, dann muss getestet werden.


Und warum bleiben dann die Leute mit einem negativen Testergebnis trotzdem weiterhi bis Ablauf der 2 Wochen in Quarantäne?


Selbst ansteckend werden infizierte Personen erst nach Ablauf der Inkubationszeit, die wohl maximal die genannten 14 Tage betragen kann. Erst wenn die Person nach 14 Tagen keine Symptome zeigt und PCR-Tests jeweils negativ waren kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Person sich nicht angesteckt hat.

Eben. Das impliziert ja, dass der Test auch falsche Negativergebnisse liefern kann.

Dann ist es ja durchaus möglich, dass symptomfreie Verdachtsfälle nicht getestet werden, weil sie eh in Quarantäne bleiben müssen. Dann wäre es einfach eine Frage des Procederes und nicht der tatsächlichen Testkapazitäten.

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Ulrich, Freitag, 17.04.2020, 12:07 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Der PCR Test ist aber nun einmal ziemlich sicher. Daher wäre ein solches Vorgehen, bedenkt man die Einschränkungen einer Quarantäne, schon eine ziemliche Rechtsverletzung und mit Sicherheit nicht zulässig.
Wenn Testkapazitäten frei sind, dann muss getestet werden.


Und warum bleiben dann die Leute mit einem negativen Testergebnis trotzdem weiterhi bis Ablauf der 2 Wochen in Quarantäne?


Selbst ansteckend werden infizierte Personen erst nach Ablauf der Inkubationszeit, die wohl maximal die genannten 14 Tage betragen kann. Erst wenn die Person nach 14 Tagen keine Symptome zeigt und PCR-Tests jeweils negativ waren kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Person sich nicht angesteckt hat.


Eben. Das impliziert ja, dass der Test auch falsche Negativergebnisse liefern kann.

Das kann er leider. Und zwar wenn er zum falschen Zeitpunkt genommen oder falsch angewandt wird. Nach dem was ich gehört habe, gibt es ein Zeitfenster von einigen Tagen, in denen die Virenlast bei Infizierten recht hoch ist. Zudem muss bei der Entnahme der Probe schon recht "rabiat" vorgegangen werden, damit man mit Sicherheit auch Virus-Material erwischt.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 12:11 (vor 2086 Tagen) @ Ulrich

Der PCR Test ist aber nun einmal ziemlich sicher. Daher wäre ein solches Vorgehen, bedenkt man die Einschränkungen einer Quarantäne, schon eine ziemliche Rechtsverletzung und mit Sicherheit nicht zulässig.
Wenn Testkapazitäten frei sind, dann muss getestet werden.


Und warum bleiben dann die Leute mit einem negativen Testergebnis trotzdem weiterhi bis Ablauf der 2 Wochen in Quarantäne?


Selbst ansteckend werden infizierte Personen erst nach Ablauf der Inkubationszeit, die wohl maximal die genannten 14 Tage betragen kann. Erst wenn die Person nach 14 Tagen keine Symptome zeigt und PCR-Tests jeweils negativ waren kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Person sich nicht angesteckt hat.


Eben. Das impliziert ja, dass der Test auch falsche Negativergebnisse liefern kann.


Das kann er leider. Und zwar wenn er zum falschen Zeitpunkt genommen oder falsch angewandt wird. Nach dem was ich gehört habe, gibt es ein Zeitfenster von einigen Tagen, in denen die Virenlast bei Infizierten recht hoch ist. Zudem muss bei der Entnahme der Probe schon recht "rabiat" vorgegangen werden, damit man mit Sicherheit auch Virus-Material erwischt.

Habe meine Antwort noch editiert. Mir ging es darum, dass der Vorvorposter aus dem Umstand, dass Leute ohne Tests in Quarantäne geschickt werden, auf fehlende Testkapazitäten geschlossen hat.

Wenn Leute ohne Symptome aber eh in Quarantäne bleiben müssen, bis sie zwei Wochen lang keine Anzeichen einer Erkrankung aufweisen, kann man sich den Test auch sparen, weil er dann nur ein Wert für die Statistik wird. Insofern fand ich den Schluss In-Quarantäne-aber-nicht-getestet = keine Testkapazitäten nicht zwingend richtig.

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nofilis, Freitag, 17.04.2020, 13:39 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

Ich habe wie gesagt die Bestätigung vom Hausartz, Gesundheitsamt und später noch vom Landrat bekommen. Die Aussagen waren gleich, wir haben hier nicht genug Testkapazität (Stand vor 2 Wochen). Sie würden gerne mehr testen auch um die Infektionsketten nachzuvollziehen. So wusste man es halt nicht genau...

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dNL, Sauerland, Freitag, 17.04.2020, 13:42 (vor 2086 Tagen) @ nofilis

Ich habe wie gesagt die Bestätigung vom Hausartz, Gesundheitsamt und später noch vom Landrat bekommen. Die Aussagen waren gleich, wir haben hier nicht genug Testkapazität (Stand vor 2 Wochen). Sie würden gerne mehr testen auch um die Infektionsketten nachzuvollziehen. So wusste man es halt nicht genau...

2 Wochen ist in Zeiten von Corona aber halt auch eine lange Zeit. Aktuell gibt es ja wie schon in mehreren Posts erwähnt deutlich höhere Kapazitäten als tatsächlich gemachte Tests. Das Problem besteht also aktuell einfach nicht mehr.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

nofilis, Freitag, 17.04.2020, 13:44 (vor 2086 Tagen) @ dNL

Ob sich das jetzt in unserem Landkreis so geändert hat? Hoffentlich. Ich werde bei nächster Gelegenheit mal nachfragen.

Falsch positive bei anlasslosen Test in großem Umfang

libertador, Freitag, 17.04.2020, 10:37 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Die Fußballprofis werden anlasslos getestet, ohne dass es besondere Gründe gibt davon auszugehen, dass sie sich angesteckt haben. Wird interessant zu sehen, was bei positiven Tests passiert, die man erwarten kann. Bei einem positiven Test, ohne weitere Risikofaktoren kann es sogar weiterhin so sein, dass keine Infektion wahrscheinlicher ist als eine Infektion. Ich weiß nicht wie hoch diese Rate genau ist und es hängt auch vom konkreten Test ab, aber bei über 300 Fußballprofis in der Bundesliga (Betreuer und so weiter kommen noch dazu) werden vermutlich falsch positive Testergebnisse auftreten.

Wird interessant, wie man das kommuniziert.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 10:25 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Der Text wird schlicht schon vor einer Woche oder so geschrieben worden sein, als die Testkapazitäten durchaus noch als kritisch gesehen wurden.

Auch jetzt sind die Testkapazitäten teilweise nicht da

Freyr, Freitag, 17.04.2020, 10:47 (vor 2086 Tagen) @ Sascha

fehlende Testkapazitäten sind ja nicht nur die Tests selber, sondern auch alles was zur Auswertung gehört.

Maximilian Rieger (Deutschlandfunk) auf Twitter

"Die Kapazität ist vorhanden:...
Alles kein Problem? Nein.
Dann das RKI meldet gleichzeitig, dass 47 von 191 Labore Lieferschwierigkeiten bei Reagenzien und Abstrichtupfer haben (@c_drosten
berichtete auch darüber)."

c_drosten ist Drosten im NDR-Podcast weswegen viele Labore nicht soviel testen wie sie könnten.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

istar, Freitag, 17.04.2020, 10:18 (vor 2086 Tagen) @ CLM

Wenn die Fanszene jetzt schreibt:

„Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapa­zi­täten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fuß­ball­spieler in einer extrem hohen Tak­tung auf das Virus zu unter­su­chen, schlicht absurd.“

Ich glaube die Fanszene hat nicht verstanden, dass die Testkapazitäten nicht das Problem sind:

Ich habe letztens einen Bericht gelesen, in dem Stand, dass in ganz Berlin etwa 50.000 Tests pro Woche durchgeführt werden können, davon aber aktuell nur 22.000 Tests gemacht werden. Also eine Auslastung von 44%. Und das liegt nicht an fehlendem Material (Reagenzien, Tupfer, Röhrchen, usw.), sondern eben daran, dass der Bedarf zurückgegangen ist. Alleine durch diese 28.000 nicht abgerufenen Tests EINER Woche, könnte man also die gesamte Bundesliga für den Rest der Saison alle 2-3 Tage durchtesten. In anderen Bundesländern sieht das sicherlich ähnlich aus. Die Testkapazität in Deutschland wurde in den vergangenen Wochen massivst aufgestockt. Drosten sprach letztens im Podcast davon, dass wir aktuell etwa 750.000 Tests pro Woche (!) durchführen können.

Der Punkt, warum trotzdem nicht jeder getestet wird, der gerne möchte, ist einfach ein Kostenpunkt. Ein Test kostet wohl irgendwas zwischen 200 - 300 Euro. Die Krankenkassen wollen das einfach nicht bezahlen, wenn die Voraussetzungen (deutliche Symptome oder Kontakt zu Infizierten) nicht gegeben sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass nicht genügend Tests vorhanden sind.

Die Vereine könnten das aber aus der Portokasse zahlen. Von daher verstehe ich diese Diskussion gerade nicht. Die sollen ihre Tests machen und gut ist. Davon wird kein einziger notwendiger Test in der Normalbevölkerung ausfallen.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. WENN es zu wenig Testmoglichkeiten geben würde, DANN wäre es ein Hohn.Wenn das kein Problem ist, kann man auch testen und spielen.

Ich finde die Aussage zur Finanzierung auch amüsant. Die Vereine sollten sich andere Möglichkeiten der Finanzierung suchen, aber 50+1 soll bleiben.

Ja nee, is klar.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

CLM, Berlin, Freitag, 17.04.2020, 10:29 (vor 2086 Tagen) @ istar

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. WENN es zu wenig Testmoglichkeiten geben würde, DANN wäre es ein Hohn.Wenn das kein Problem ist, kann man auch testen und spielen.


In dem zitierten Satz wird das Wort "Wenn" ja eher als "Weil" verwendet. ;)

Die Testkapazität wird sich auch in den kommenden Wochen noch weiter erhöhen. Ich gehe davon aus, dass das Testen der Profis kein ethisches Problem darstellt und deswegen unter Beachtung strenger Sicherheitsauflagen auch wieder gespielt werden kann.

Verstehe das Argument "fehlende Testkapazität" nicht

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 10:22 (vor 2086 Tagen) @ istar


Ich finde die Aussage zur Finanzierung auch amüsant. Die Vereine sollten sich andere Möglichkeiten der Finanzierung suchen, aber 50+1

Dann spielen hier halt in Deutschland zukünftig keine teuren Stars mehr und die Bundesliga ist erstmal auf Holland-Niveau der Eredevisie.
So what?

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