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Neu auf schwatzgelb.de: Spielerprofil: Ansgar Knauff (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Donnerstag, 16.04.2020, 09:45 (vor 2347 Tagen)

In der Reihe Spielerprofile befassen sich die Kollegen von BVBJugend heute mit Ansgar Knauff, der im letzten Jahr zu den besten Spielern beim U17 Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Köln gehörte.


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Neu auf schwatzgelb.de: Spielerprofil: Ansgar Knauff

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 16.04.2020, 12:00 (vor 2347 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Aktuell scheinen ja wieder ein paar vielversprechende Talente in den Jugendmannschaften zu sein. Wobei man immer abwarten muss, wenn man bedenkt wie "wenig" es am Ende wirklich schaffen. Wenn ich bedenke wie viele vielversprechende Talente bspw. in dem Jahrgang waren die 2016 und 2017 A Jugendmeister wurden. Da wurden ja locker 6,7 Spieler gehandelt am Ende hat sich Pulisic durchgesetzt und Bruun Larsen so halb. Burnic und Passlack sind zwar nur verliehen aber...

Neu auf schwatzgelb.de: Spielerprofil: Ansgar Knauff

Sascha, Dortmund, Freitag, 17.04.2020, 07:14 (vor 2346 Tagen) @ Tigo

Wenn aus einem Jahrgang am Ende vier Spieler den Sprung in den Profifußball schaffen, dann ist das doch ein ordentlicher Schnitt.

Bei aller Talentdichte, aber es wird doch weiterhin die absolute Ausnahme bleiben, dass sich ein U19-Spieler direkt bei einem Top-3-Verein der Bundesliga durchsetzt. Selbst der Teil derer, die es pauschal in die erste oder zweite Bundesliga schaffen, wird immer kleiner sein als der, der letztendlich in der dritten, oder der Regionalliga landet - oder gar komplett im niederen Amateurbereich kickt und ansonsten einen normalem Beruf erlernt.

Neu auf schwatzgelb.de: Spielerprofil: Ansgar Knauff

Tigo, Duisburg, Freitag, 17.04.2020, 08:23 (vor 2346 Tagen) @ Sascha

Natürlich. Sehe ich genauso, man hat nur bei der Berichterstattung seit ein paar Jahren immer das Gefühl da kommt jetzt unsere class of 92 oder so, weil jeder der halbwegs geradeauslaufen kann als das riesen Talent angesehen wird.
Das der Sprung gerade bei uns dann doch enorm ist ist klar.
Und bei dem genannten Jahrgang hab ich mich dann vllt auch blenden lassen, weil ich "sicher" war das es da 3-4 Leute schaffen könnten.

Aber es gehört dann auch immer glück dazu und je nach Position ist es auch einfach deutlich schwerer.

Lars Ricken meinte Mal, dass es pro Jahr einer wirklich schaffen sollte - das wäre eine Top Quote ...

Neu auf schwatzgelb.de: Spielerprofil: Ansgar Knauff

Tigo, Freitag, 17.04.2020, 13:27 (vor 2346 Tagen) @ Tigo

Medien sind immer irgendwo auf Sensationen aus, das verkauft sich halt besser. Es stimmt schon, beim damaligen 98/99er-Jahrgang konnte man schon das Gefühl bekommen, dass die in ein paar Jarhen die halbe Profi-Startelf stellen werden. Es ist ja auch eine romantische Idee, dass die Eigengewächse sich beim Stammverein durchsetzen [im FIFA-Karrieremodus hab ich auch lieber gescoutete Jugendspieler als extern eingekaufte].

Aber wenn man das Geschäft ein paar Jahre verfolgt, merkt man, wie selten das tatsächlich passiert. Barcelona und Bayern waren vor zehn Jahren die Vorbilder, die es tatsächlich schafften, mit einem Stamm aus eigenen Jugendspielern international erfolgreich zu sein. Dem strebten dann die Anderen nach. Aber das waren halt Ausnahmen. Die Regel ist, dass aus sehr guten Jugendjahrgängen ein paar Spieler den Durchbruch schaffen, die meisten aber nicht. Und "Durchbruch" heißt halt auch nicht zwangsläufig, internationale Spitze zu werden.

Guckt man sich die A-Jugend-Meister von 2017 (geboren 98/99) mal an, ist die Bilanz aber durchaus beeindruckend:

Passlack: Stammspieler 1. Liga Niederlande
Pieper: Stammspieler 2. Bundesliga (Tabellenführer)
Kilian: Stammspieler 1. Bundesliga
Burnic: zwischen Stamm und Einwechselspieler 2. Bundesliga
Amenyido: Stammspieler 2. Bundesliga (bis zur Verletzung)
Serra: Stammspieler 2. Bundesliga

Dazu kommen der im Finale verletzte Bruun Larsen und der bereits zu den Profis beförderte Pulisic, die beide noch in dieser Mannschaft hätten spielen dürfen.

Damit haben sich 8 Spieler aus diesem Jahrgang auf einem Niveau von mindestens 2. Bundesliga etabliert. Bedenkt man, dass die alle höchstens 22 Jahre jung sind, finde ich das eine ziemlich gute Bilanz.