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Neu auf schwatzgelb.de: Und jährlich grüßt das Murmeltier (BVB)

Ingo, Europa, Dienstag, 10.03.2020, 10:12 (vor 2378 Tagen) @ DocKay

Hallo Ingo, ich denke auch dass hier eine professionelle Betreuung stattfindet. Aber meiner Meinung nach schließt das eine das andere nicht. Nach jahrzehntelanger Erfahrung im Hochleistungssport und Profisport erscheinen mir einige Dinge doch unerklärlich und viele sogenannten Experten manchmal aus eigener Erkenntnis fragwürdig. Ich kann nur sagen, und diese Schlüsse ziehe ich aus eigenen Erfahrungen; dass man sich im sportmedizinischen Bereich auch immer wieder selbst hinterfragen muss. Danke für deinen Kommentar

Ich verstehe die Kritik. Im Profisport sieht man das Verheizen von Spielern nach wie vor und das ist ein Missverhältnis, dass sich durch bessere Versorgung nicht auflösen lässt. Denn im Zweifel wird gespielt, es geht eben um zu viel (Beispiele dafür gibt es ja genügend). Speziell bei Reus halte ich die Situation aber für derart austherapiert und austariert, dass auch mehr Rekonvaleszenz und häufigere Pausen nicht zu weniger Verletzungszeiten führen würden. Bzw. dass der Preis dafür dann eben doch zu hoch ist. So pervers muss man das dann wohl betrachten.

Ganz allgemein hinkt der Fußball den Betreuungsmöglichkeiten aber hinterher, das teile ich. Schaut man auf andere Sportarten, sieht man Special Divisions, deutlich individuelle Betreuung, mehr Personal, uvm. Wenn ich mir alleine ansehe, wie fehlerhaft sich einige Profispieler nach wie vor beim Warm Up dehnen, so etwas ließe sich durch engere Betreuung gezielt vermeiden. Und es sind auch solche Kleinigkeiten, die Verletzungen vorbeugen.

Interessant wäre es zu beleuchten, woran so etwas scheitert, Da landet man dann bei den von dir erwähnten "Experten" und mangelhafter Hinterfragung. Ich halte die übergeordneten Vereinsstrukturen für zu starr, als dass da flächendeckend mehr frischer Wind reinkkommen könnte.


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