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Neu auf schwatzgelb.de: Die gewollte Eskalation ? Cui bono? (BVB)

Ulrich, Montag, 02.03.2020, 06:18 (vor 2385 Tagen) @ simie

Ja hat er. Passt aber. Er entschuldigte die Taten seines Vaters ja auch damit, dass dieser die örtliche Synagoge 38 ja nur zerstört hatte, weil er sonst seine Familie in Gefahr gebracht hätte. Etwas, was beispielsweise selbst bei den Einsatzgruppen im Osten später nicht gestimmt hatte. Für die Vorgänge 1938 stimmt diese Ausrede in keinem Fall. Ja sie ist sogar abstrus. Wer damals so aktiv beteiligt war, war auch ein kompletter Nazi.

Damit wird die Nazi-Vergangenheit von Dietmar Hopps Vater in diesem Zusammenhang wohl auch offiziell Thema. Die Jüdische Allgemeine beispielsweise hatte sich damit vor etwa einem Jahr befasst. Hopp ist Person des öffentlichen Lebens. Bei ihm kann man erwarten, dass er anders als eine Privatperson seine Worte in der Öffentlichkeit abwägt.


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