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Neu auf schwatzgelb.de: Regeldiskussionen im Fußball-Museum (BVB)

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 23.01.2020, 15:12 (vor 2419 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Hallo Michael,
vielen Dank für die mühevolle und gute Aufarbeitung der Veranstaltung.

Folgende Punkte bzw. Fragen gehen mir durch den Kopf:

1. Wie sah es dann mit der Teilnahme der Fußballjournalisten aus? Ich weiß nicht, ob solche Infoveranstaltungen regelmäßig stattfinden. Aus meiner Sicht muss man als Fußballjournalist, Kommentator etc. eigentlich zwingend vor Ort sein. Bei den Kommentatoren der BL auf Sky z.B. wird oft deutlich (Paradebeispiel Dittmann), dass man sich scheinbar mit den - zugegeben - komplexen Regelauslegungen nur oberflächlich beschäftigt. Handspiel ja oder nein wird da z.b. oft aus einem subjektiven Gefühl heraus beurteilt, tatsächliche und vermeintliche Entscheidungskriterien werden wenn überhaupt wild durcheinander gewürfelt, zumeist aber aber komplett ignoriert.

2. Ist es tatsächlich so, dass innerhalb der Strukturen des DFB keine übergeordnete technische Instanz gibt, die der Sportlichen Leitung der Elite-Schiedsrichter auf die Finger schaut? Im Kicker- Interview mit Manuel Graefe hatte dieser ja schon diesen Zustand moniert, dass die grundsätzlich wünschenswerte Unabhängigkeit des Schiedsrichterwesens in der Praxis so auf die Spitze getrieben wird, dass es scheinbar keine spezialisierte technische (und möglicherweise administrative?) Aufsicht gibt. Eigentlich unfassbar, da werden speziell die Oberschiris zu quasi Unantastbaren, die in erster Linie sich selbst und ihre Gruppe schützen und eben nicht mehr zum "Wohle des Fußballs" agieren.

In meinen Augen müsste es zwingend irgendeine eine technische Kommission geben, die aus Schiedrichter- und Regelexperten, Trainern (ehemaligen?) und Ex- Profis besteht und darauf achtet, dass die Interpretation und Umsetzung der Regeln eben nicht nur aus dem Blickwinkel der Schiedsrichter erfolgt.


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