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Medienrunde mit Raschl und Reyna - Zusammenfassung und Antworten (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 06.01.2020, 23:57 (vor 2435 Tagen) @ Eisen

Vollkommen verständlich, dass der Sprung in der Regel von der Jugend zu den Profis nicht sofort gelingt.

Umso beeindruckender, was ein junger Götze damals geleistet hat, genauso ein Sancho oder Dembele.

Das ist ja kein neues Phänomen. Uwe Seeler war 16, als er in der Ersten Mannschaft des HSV debütierte, dort schnell zum Stammspieler und dann mit 17 Nationalspieler wurde. Pelé wurde mit 17 der Superstar der WM 58, der Start einer Weltkarriere. An den blutjungen Messi bei Barça werden sich noch viele erinnern können. Andere Beispiele gab und gibt es immer wieder.

Manche dieser noch sehr jungen Spieler erleiden nach ihrem Blitzstart einen Leistungsknick und verschwinden in der Versenkung, andere schaffen es, sich daraus wieder nach oben zu entwickeln. Relativ starke Leistungsschwankungen sind dabei für junge Spieler völlig normal. Umso beeindruckender, wenn manche Spieler anscheinend ohne große Schwankungen sich steil nach oben entwickeln und auch oben bleiben.

Woran diese Unterschiede liegen, kann ich mir bis heute nicht erklären. Ist es ‚nur‘ das Talent alleine, die günstigen bzw. ungünstigen Umstände, der/die richtigen Trainer und das richtige/falsche Umfeld zur rechten Zeit?

‚Gefühlt‘ sind es eher Stürmer/Offensivspieler unter diesen Ausnahmespielern, bei denen es steil nach oben geht ohne große ‚Dellen‘. Vielleicht spielen sie unbekümmerter, weil sie als Offensivspieler mehr Fehler machen dürfen, weil der eine geniale Spielzug neun gescheiterte vergessen macht. Defensivspieler müssen abgeklärter, überlegter, das Risiko abwägender spielen. Jeder Fehler kann die noch junge Karriere kosten. Wobei es sicherlich auch hier Gegenbeispiele gibt.


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