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90plus: Watzke und Zorc stehen in der Verantwortung (BVB)

lowbudget, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 21:58 (vor 2473 Tagen) @ Alones

Naja erfolgreich waren prinzipiell alle außer Bosz.
Und außer Bosz hab ich auch alle Entscheidungen für durchaus Nachvollziehbar gehalten.


- BvM entlassen & Röber geholt: Griff ins Klo
- Röber entlassen & Doll geholt: als Feuerwehrmann ok; die darauffolgende Saison war jedoch katastrophal
- Doll entlassen & Klopp geholt: Volltreffer
- Tuchel als Klopp-Nachfolger geholt: sportlich ok, intern war das aber wohl Chaos pur
- Tuchel entlassen & Bosz geholt: Griff ins Klo
- Bosz entlassen & Stöger geholt: die Saison noch einigermaßen gerettet, ok
- Favre als Stöger-Nachfolger geholt: kurzes Hoch, mittlerweile auf Stöger-Niveau unterwegs

Die Bilanz ist eher so "na ja". Klopp reißt halt immer noch alles raus.

Genau wie du es zusammenfassend schreibst, empfinde ich die Situation um den BVB.
Und genau in diesem Erfolg unter Klopp sehe ich die immens große Erwartungshaltung. Für so viele Fans ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der ach so große BVB um Titel und Pokale dauerhaft mitspielen muss. Als ob wir da oben gesetzt wären - wir sind ja schließlich ein großer Verein der auch Erfolge vorzuweisen hat. Nur sind diese eben in einer ganz kurzen Phase unter Klopp erzielt worden. In meinen Augen können wir über die Zeit dankbar sein und dürfen uns nicht darüber definieren und größer machen als andere. Wir haben einfach ein Scheissglück gehabt, dass Watzke und Zorc mehr Mut hatten "Kloppo" zu holen als der HSV seinerzeit. Sonst wären wir nämlich schön auf Augenhöhe mit HertaBSC, den blauen oder gar dem HSV.

Trotzdem bin ich der Meinung mit Favre macht es Sinn weiter zu arbeiten. Allein um Konstanz und Struktur zu bilden. Die Phantasie bald wieder "richtig" Erfolg zu haben fehlt mir allerdings.


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