Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 09:20 (vor 2473 Tagen)
Die Trainerdiskussion ist zu kurz gefasst. Braucht der BVB nicht viel mehr einen Neustart? Dafür müssten die Konsequenzen der jüngsten Misserfolge für eine langfristige Verbesserung auf höherer Ebene gezogen werden.
Tags:
schwatzgelb.de, Artikel
Thread des Jahres
herrNick, Dienstag, 26.11.2019, 19:31 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
So viele konstruktive, lange, differenzierte Beiträge - das haben wir im Forum nicht oft.
Thread des Jahres
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 20:00 (vor 2473 Tagen) @ herrNick
bearbeitet von TrainerFuxx, Dienstag, 26.11.2019, 20:05
und noch mal Hertha und Favre.
Nach ihm kamen (mit Kurzlösungen, wie Skibbe der für 5 Spiele (alle verloren) und nur 1 Mio Abfindung usw insgesamt 7 Trainer bis 2012, Highlight war aber auch Babbel, man munkelt dass seit seiner Zeit in der Hertha Geschäftsstelle Kinder geboren wurden, die sehr viel Ähnlichkeit mit ihm haben) Rehakles und andere. Trotzdem behaupte ich mal , Pal Dardai rettete den Laden so wie einst Kloppo hier und auch ihn zerrissen die Zeitungen irgendwann, dass er mit trotz EL Einsätzen und dem Kader nicht "Barca/Klopp/Erlebnisfussball" spielen lassen kann.
Ich habe persönlich gesehen wie akribisch Dardai im Training die 1. gegen die 2. spielen ließ, die 2. spielte immer das System des nächsten Gegners und stellte die 1. richtig mit aller Härte ein. Und wenn ein Spieler aus der 2. besser war, kam er in die 1. und umgekehrt.
Und auch da kamen die Gazetten, zu defensiv blabla, aber Barca Fußball geht nur mit Barca Spielern.
Athletico ist unter Simeone nicht Meister und dauerhaft 3. Macht geworden, weil sie schöner spielten als CR7/Messi.
Es ging über Kampf und Einsatz.
Und mein Lieblingszitat von Simeone:
"Meine Spieler sind wie Brüder, sie würden füreinander sterben" aber auch Teamgeist beim BVB ist ein Problem...
Der Fluch der guten Tat kam bei Dardai dazu, weil er EL spielen musste , und nicht mehr o.a. Training mit der 2. machen konnte.
Und auch Dardai´s Entlassung lässt jetzt im nachhinein Fragen offen. Was hat es bewirkt? Ist Hertha jetzt das neue Barca/Liverpool? Weder nach Dardai (aktuell) noch nach Favre ging es nach oben.
Thread des Jahres
micha87, bei Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 20:09 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Anspruch & Wirklichkeit in Berlin divergieren dort sehr stark und nicht zuletzt ein Herr Preetz ist eine Symbolfigur dessen. Den Investor den sie sich geholt haben und damit weite Teile der Selbstbestimmung abgegeben haben wird ihn evtl. bei der geplanten Stadionfinanzierung helfen, aber sportlich kann man heutzutage mit 250. Mio EUR nicht "viel" bewegen im internationalen Vergleich. Das Dardai aber dort gehen musste war für beide Seiten denke ich gut und es brauchte einfach einen neuen Ansatz dort, leider scheint Covic den nicht so gut vermitteln zu können und Hertha bleibt unter seinen Möglichkeiten. Mit 2 Siegen klopft man schon wieder ans Mittelfeld an, aber wir & Frankfurt sind jetzt per se keine "Aufbaugegner". Diese Gegner findest du in der BL aber auch nicht mehr, wir haben das gegen Paderborn ja selbst gemerkt und das war ein mehr als enttäuschender Auftritt. Favre oder Covic, ich habe wenig Hoffnung das beide unter dem Weihnachtsbaum noch Trainer bei ihren Vereinen sein werden.
Thread des Jahres
micha87, Mittwoch, 27.11.2019, 09:31 (vor 2472 Tagen) @ micha87
Anspruch & Wirklichkeit in Berlin divergieren dort sehr stark und nicht zuletzt ein Herr Preetz ist eine Symbolfigur dessen. Den Investor den sie sich geholt haben und damit weite Teile der Selbstbestimmung abgegeben haben wird ihn evtl. bei der geplanten Stadionfinanzierung helfen, aber sportlich kann man heutzutage mit 250. Mio EUR nicht "viel" bewegen im internationalen Vergleich. Das Dardai aber dort gehen musste war für beide Seiten denke ich gut und es brauchte einfach einen neuen Ansatz dort, leider scheint Covic den nicht so gut vermitteln zu können und Hertha bleibt unter seinen Möglichkeiten. Mit 2 Siegen klopft man schon wieder ans Mittelfeld an, aber wir & Frankfurt sind jetzt per se keine "Aufbaugegner". Diese Gegner findest du in der BL aber auch nicht mehr, wir haben das gegen Paderborn ja selbst gemerkt und das war ein mehr als enttäuschender Auftritt. Favre oder Covic, ich habe wenig Hoffnung das beide unter dem Weihnachtsbaum noch Trainer bei ihren Vereinen sein werden.
Das liegt aber nicht an der Stärke von Paddaborn. Wenn der BVB die erste Hälfte so spielt wie die 2., dann stehts zur Pause 3:0, man kann schonend durchwechseln und das Spielchen nach Hause schaukeln und es wirkt souverän. Wenn der BVB EINES unter Favre NICHT ist, dann in irgendeiner Form souverän über - sagen wir mal - mind. 60 Minuten. Die hohen Ergebnisse (Augsburg, Leverkusen) resultieren auch nur aufgrund 10-15 starker Minuten...
Man muss Fussballspiele in der Bundesliga einfach anders angehen als wir es tun...
Thread des Jahres
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.11.2019, 09:13 (vor 2473 Tagen) @ micha87
Hallo Prof. Brinkmann. Ich hatte mich schon gewundert.
Favre in Berlin
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 17:40 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich kann etwas mehr als nur "er haute irgendwann ab" aus dieser Zeit erzählen.
Favre übernahm Hertha in einem desolaten Zustand, Machtkämpfe im Vorstand mit Hoeneß Jr., dem jungen Preetz, Finanzen, typische Fahrstuhlmannschaft.
Er überperformte stark im ersten Jahr, wurde im 2. Jahr 4. !!!
Aber Berlin, immer wach und hungrig, war auch dank ihrer yellow press Gazetten (Quasi das Twitter/Fake news von heute) schon zu Beginn des 2. Jahres so heiss, da war die Meisterschaft schon vorprogrammiert, insbesondere nach 2 Siegen hintereinander hieß es immer gleich CL, Meisterschaft, wir kommen und so weiter.
Auch diesem Druck konnte er noch standhalten, aber nach dem ersten und spätestens zweiten Jahr war das Verhältnis Favre - Herthavorstand genauso wie Tuchel - BVB Bosse, einfach zerstört. Auch wenn Hoeneß nach Favres 2. Jahr dann gegangen wurde
hatte Favre kaum Zugriff auf Spielereinkäufe, der Erwartungsdruck wurde noch brutaler und medialer, tägliche seitenlange Spezials, unsere Hertha Doppelseiten, blabla. Dann erst kam es zur Trennung im 3. Jahr, als zum Anfang der Saison die Erwartungen nicht mehr der Realität entsprachen.
Zur Trennungssituation Favre/Hertha will ich nichts sagen, habe kaum infos, aber glaubt nicht den Gazetten oder Doppelpass-Experten.
Oder glaubt irgendjemand das die Kovac Brüder Geschichte in Bayern genau so ablief wie es die "Haus und Hofpresse des FCB/UH", also die von ihm selber letztens erwähnte süddeutsche Presse wirklich alles schreibt?
Favre in Berlin - mal was anderes
Thomas, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 19:49 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Berlin sucht vielleicht - Dortmund wird vielleicht abgeben. Und jetzt ihr ....
Favre in Berlin - mal was anderes
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 20:20 (vor 2473 Tagen) @ Thomas
Berlin sucht vielleicht - Dortmund wird vielleicht abgeben. Und jetzt ihr ....
Berlin liebäugelt angeblich schon mit Nico Kovac. Und das könnte von der Kragenweite her auch passen.
Favre in Berlin - mal was anderes
Thomas, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 20:21 (vor 2473 Tagen) @ Ulrich
Berlin sucht vielleicht - Dortmund wird vielleicht abgeben. Und jetzt ihr ....
Berlin liebäugelt angeblich schon mit Nico Kovac. Und das könnte von der Kragenweite her auch passen.
so wie ich gehört oder besser gelesen habe (Kicker) hat Kovac schon abgewunken, aber Klinsmann grübelt.
Favre in Berlin - mal was anderes
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 20:48 (vor 2473 Tagen) @ Thomas
Kann ich nur bestätigen mit Klinsmann, habe dann noch irgendwo in dem Zusammenhang gelesen dass die Kovac Brüder angeblich bis zum Saisonende ruhen wollen.
Aber solche Schlagzeilen, zumindest bezüglich der Kovacs, haben mMn teilweise eine kürzere Halbwertszeit als ein guter Furz.
Remember Stögers angebliche Flughafen Rückholaktion von uns.
Zu den Kovacs schreibe ich mal was gesondert, die kommen aus dem Wedding, alter Arbeiterbezirk mit AEG, Schering, Osram und vielen Hinterhöfen - Arbeiterklasse vom feinsten.
Wenn du da groß wirst, bekommst du Werte mit, die passen nicht zum FCB, aber ganz sicher zu Hertha oder uns.
Bitte DAS IST KEINE TRAINERDISSKUSSION UND AUCH NICHT ÜBER KOVAC FUSSBALL, es geht nur um Charakter, Sozialisierung, Umfeld und so
Favre in Berlin - mal was anderes
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 20:07 (vor 2473 Tagen) @ Thomas
BVB sucht ev. demnhächst, Tuchel wird wieder ev. frei... jetzt aber mal du???Genau diese sinnlosen Oneliner meine ich ...
Favre in Berlin - mal was anderes
Thomas, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 20:16 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
BVB sucht ev. demnhächst, Tuchel wird wieder ev. frei... jetzt aber mal du???Genau diese sinnlosen Oneliner meine ich ...
Du Fuxx Du.
1. wird Tuchel demnächst nicht frei, daran glaube ich nicht, denn Paris hat die gleichen Probleme wie alle anderen. Wer soll da Nachfolger werden. Die europäischen Trauben hängen für Paris ebenso hoch, wie für die Bayern. Es sei denn Labbadia. Warn Spaß, Du Fuxx!
2. kann ich mir bei aller Vorstellungskraft nicht vorstellen, dass solange Watzke einen Fuß in der Tür hat, Tuchel hier nochmal aufschlägt. Trotz div. Rückholaktionen. Aber war auch nur Spaß von Dir, gell Du Fuxx?
3. In dem von mir überflogenen Fuxx-Geschriebsel von dir und gehaltvollerem von anderen, habe ich heraus gelesen, dass heute einfach andere Zeiten und Personen in Berlin sind. Auch ein Eberl hat so wie man hört nicht nur einmal wieder an Favre gedacht.
4. Du bist ein Fuxx!
Favre in Berlin - mal was anderes
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 20:33 (vor 2473 Tagen) @ Thomas
Ich habe dich mein lieber Thomas nicht nur dazu bekommen (sorry mehr Zeit zum checken bleibt mir nicht) das erste mal seit langem 8 Zeilen statt kurzer provakativer Oneliner ohne Satzzeichen zu schreiben, nein, du hast auch noch in diesen 8 Zeilen 5 mal meinen Namen geschrieben. Ich bin in deinem Kopf also schon drinn. Dieser plötzliche Eifer hat auch noch einen lesenwerten Beitrag deinerseits produziert, also alles gut.
Und als Zeichen des Friedens reiche ich dir meine Hand mit der Visitenkarte meines Therapeuten um mich wieder aus dem Kopf zu bekommen.
Peace out
Favre in Berlin - mal was anderes
Thomas, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 20:41 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Du bist eh nur ein Drehtür-Kandidat, insofern ..... war das jetzt wieder provakativ genug?
Favre in Berlin
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 19:02 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Ich kann etwas mehr als nur "er haute irgendwann ab" aus dieser Zeit erzählen.
Favre übernahm Hertha in einem desolaten Zustand, Machtkämpfe im Vorstand mit Hoeneß Jr., dem jungen Preetz, Finanzen, typische Fahrstuhlmannschaft.
Er überperformte stark im ersten Jahr, wurde im 2. Jahr 4. !!!
Aber Berlin, immer wach und hungrig, war auch dank ihrer yellow press Gazetten (Quasi das Twitter/Fake news von heute) schon zu Beginn des 2. Jahres so heiss, da war die Meisterschaft schon vorprogrammiert, insbesondere nach 2 Siegen hintereinander hieß es immer gleich CL, Meisterschaft, wir kommen und so weiter.Auch diesem Druck konnte er noch standhalten, aber nach dem ersten und spätestens zweiten Jahr war das Verhältnis Favre - Herthavorstand genauso wie Tuchel - BVB Bosse, einfach zerstört. Auch wenn Hoeneß nach Favres 2. Jahr dann gegangen wurde
hatte Favre kaum Zugriff auf Spielereinkäufe, der Erwartungsdruck wurde noch brutaler und medialer, tägliche seitenlange Spezials, unsere Hertha Doppelseiten, blabla. Dann erst kam es zur Trennung im 3. Jahr, als zum Anfang der Saison die Erwartungen nicht mehr der Realität entsprachen.Zur Trennungssituation Favre/Hertha will ich nichts sagen, habe kaum infos, aber glaubt nicht den Gazetten oder Doppelpass-Experten.
Zudem hatte Hertha sich damals finanziell übernommen. Nach dem Abgang von Dieter Hoeneß wurden wesentliche Leistungsträger abgegeben, für Ersatz konnte Michael Preetz zunächst nicht sorgen.
Favre in Berlin
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 18:51 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Sorry. Der sarkastische Teil geht hier weiter
Ich habe gerade Favre gegoogelt, um sein alter zu erfahren,
und die ersten Schlagzeilen lassen mich schon kotzen. Wer lässt zu dass wir uns selber so zerfleischen?
Ich habe nach Favres alter gesucht, um zu sagen:
jetzt wirds etwas dreckiger
"Herr Lucien Favre ist 62 Jahre alt, hat warscheinlich weder viel Zeit in der Jugend noch danach die Seele baumeln lassen, da er viel trainieren musste, als Spieler wurde er irgendwann kaputtgetreten (egal ob absichtlich oder nicht).
Er gab nicht auf, bildete sich weiter und schaffte es als Trainer in mindestens 3 erste Ligen in Europa. Und wenn ich überlege, dass der shitstorm gegen ihn mMn unter anderem wegen fehlendem Unterhaltungswert der
PK´s losging, von Kloppoholics die immer noch wegen ihm Pipi in den Augen haben, könnte ich kotzen. Und wenn ich mir noch dazudenke, das die Kritik teilweise von irgendwelchen Heranwachsenden kommt, deren bisherige Lebensleistung darin besteht, mit Muttis hilfe bei den Hausaufgaben gerade so die 10. Klasse zu bestehen, sein Kinderzimmer von innen mit Naturweiss zu besprenkeln, in 3. Generation dem Staat auf der Tasche zu liegen und im Schlüpfer bei BVB spielen heimlich neben Papa (wenn überhaupt der Kindesvater bekannt ist und nicht Klopp schon den fehlenden Vaterersatz übernehmen musste) auf dem Sofa twittern und Jammern und ihr eigenes Versagen zu kompensieren...dann kann ich gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte"
Wenns nur darum ging, Unterhalten zu werden, hört euch den Auffe Ohren oder den Fussball MML podcast an.
Oder bittet den Vorstand dass die PK´s ab jetzt mit Micky Beisenherz und Atze Schröder abgehalten werden. Der Pöbel ist leise, und die Verantwortlichen haben mehr Zeit fürs wesentliche. Und so teuer können die Jungs nicht sein ...
Herr Lucien Favre ist so wie er war, mit allen bekannten Stärken und Schwächen und Schweizer sind jetzt nicht mit einem Klopp zu vergleichen, auch Ottmar war doch ähnlich.
Aber das wusste man beim BVB.
Ich Verstehe halt 2017 nicht, Tuchel geht mit einem Punkteschnitt von über 2 (OK, Persöhnliches geht über Verein ;)
Favre soll kommen - mit seinem Fussballansatz
und als alternative oder Notnagel kommt Bosz, der im Gegensatz zu Favre´s "Fussball mit kontrollcharacter" im deutschen Fussballexikon als Beispiel für Pressing/Blitzkrieg abgebildet ist.
Das ist ein Missmatch. Sorry Führung.
Und jetzt heisst es
Fussball ist ein Ergebnissport:
Favre : 1.Saison 76 Punkte : 34 + (2.Saison)20 : 12 = 2,09 Punkte pro Spiel, mit Tuchel bester BVB Trainer.
Aber haben und hatten sie die totale Rückendeckung? Freiheiten und Vertrauen wie Klopp?
Un jetzt etwas Mathe - Blasphemie
Der Jürgen Klopp im 1. Liverpool Jahr 15/16 60 : 38 = 1,58
16/17 76 : 38 = 2
2 erste Liv Jahre 3,58:2 = 1,79 PpS
1,79 ist weniger als 2,09 aber scheinbar zählen Menschenfängerskills mindestens
0,3 Punkte pro Spiel.
Versteht mich nicht falsch. Auch ich WAR gefangen, habe mich aber emanzipiert und therapiert. Die Reise kann weitergehen, die Erde dreht sich auch weiter ...
Ich schwarzen und schweren Momenten wie heute frage ich mich manchmal,
wie sieht es im Paralleluniversum aus, Wo Aki 2017 seiner größten Liebe nach Liverpool folgte, jetzt dort den Marketing/Scoutingbereich central Europe führt und wieder Terasse an Terasse mit Jürgen wohnt,
Wo Susi den Laden hier schmeisst mit Kehl in einer Funktion mit Funktion und nicht nur als Maskottchen um abzulenken,
und bitte keinen shitstorm , ein gewisser Tuchel jetzt hier im 5 Jahr seinen Job macht.
Favre in Berlin
TrainerFuxx, Dienstag, 26.11.2019, 18:59 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Hm also ich seh nur daß Liverpool jedes Jahr Punkteschnittmäßig besser wird.
Die kratzen ja schon fast an Perfektion von den Ergebnissen.
Bei Favre gehts mittlerweile steil bergab, aktuell bei 1,66.
Vielleicht brauchst du auch nen anderen Therapeuten :)
Favre in Berlin
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 19:33 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Da kann ich nur erwiedern laut Statistik ist etwa jeder 2. Mensch Asiate, demnach sollte ja auch jeder 2. Fussballer Asiate sein, den Rest kannst du mit Churchill ausdiskutieren.
Bezieh vielleicht die Spielereinkäufe und Wunschspieler mit ein ...
Und keiner zwingt dich zum Favre BVB, wenn es Liverpool mit seinem Trainer dir angetan hat, mach es im Geiste Gretas, schnapp dir jeden Spieltag eine Draisine und mach dich klimaneutral weg durch den Eurotunnel nach Liverpool.
Warum wird Klopp immer besser?
Muss man alles Erklären?
Was hat er für Defizite bei Liverpool erkannt, und wie wurden sie behoben?
Schon mal den Torwart gesehen? nach Karius/Baktus im Finale stand da plötzlich 80 mio Mann Becker.
Und als die Abwehr bockte, na, Mr. van Dijk, beinahe Weltfussballer und zu der Zeit teuerste Verteidiger der Welt?
Ich bin sicher Klopp hat beide mit gescoutet, oder zumindest in langen Gesprächen auf Reife und Niveau überprüft weil er sie wollte.
Ich kann die Zahl nicht bestätigen, aber ca. 450 Mio für Wunschspieler in seiner LIV Zeit habe ich gelesen.
Und nun zu Buhmann Favre: Glaubst du er wollte in dieser Sommerpause Hummels oder Brandt?
Ich weiss, Hummels, der einzige noch einigermaßen funktionierende Spieler,
aber trotzdem:
Er hat Spieler vorgesetzt bekommen.
Ich vermute, man hat Favre ohne Fragen Hummels einfach vor die Nase gesetzt, Akanji gegen seinen Willen enttrohnt (Mannschaftsrat und so) und einfach Diallo verkauft oder gehen lassen. Favre bockte rum, und deswegen hat man dann auch keinen 2. Stürmer geholt, um ihn nicht vollends zu verärgern.
Anders kann ich mir die Halbtags-Paco-Geschichte als einzigen Stürmer und Akanjis Stammplatzgarantie trotz der vielen Fehler nicht erklären. Aber das ist nur Spekulation.
Vielleicht spielt deswegen auch Hummels mit Garantie auf L-IV, kann nicht auf R-IV wechseln aber andere Spieler Rutschen aus dem Mittelfeld in den Sturm usw,
und bitte...
Wer ist so naiv und vergleicht Paco mit Lewa???
Aber bidde, dieses Thema ist die Quadratur des Kreises, nur ein Trainerwechsel oder 100 mio für neue Eier werden auch nicht weiterhelfen mMn.
Wir sollten uns zumindest hier nicht gegenseitig zerfleischen
Favre in Berlin
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 27.11.2019, 06:06 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Ich vermute, man hat Favre ohne Fragen Hummels einfach vor die Nase gesetzt, Akanji gegen seinen Willen enttrohnt (Mannschaftsrat und so) und einfach Diallo verkauft oder gehen lassen.
"Akanji entthront" - wenn ich das schon lese. Als ob Akanji 5 Jahre lang der beste IV der Liga gewesen wäre... lächerlich.
Wenn ein Spieler nicht damit umgehen kann, dass ein starker Mitspieler verpflichtet wird, dann ist das Problem der Spieler, nicht die Neuverpflichtung.
Favre in Berlin
bobschulz, MS, Mittwoch, 27.11.2019, 10:31 (vor 2472 Tagen) @ homer73
Ich vermute, man hat Favre ohne Fragen Hummels einfach vor die Nase gesetzt, Akanji gegen seinen Willen enttrohnt (Mannschaftsrat und so) und einfach Diallo verkauft oder gehen lassen.
"Akanji entthront" - wenn ich das schon lese. Als ob Akanji 5 Jahre lang der beste IV der Liga gewesen wäre... lächerlich.Wenn ein Spieler nicht damit umgehen kann, dass ein starker Mitspieler verpflichtet wird, dann ist das Problem der Spieler, nicht die Neuverpflichtung.
Die Selbstwahrnehmung unserer Staren divergiert diametral von der Konstanz ihrer Leistung. Akanji konnte ohne Diallo die IV in der Rückrunde nicht stabil halten, hat also definitiv keine nachweisbare Führungsqualität, glaubt aber einen Anspruch darauf haben zu dürfen.
Und auch ein Sancho glaubt, dass seine Qualität vorne ihn von den defensiven Aufgaben befreit. Leider schließen sich ihm einige an in der defensiven Nichtleistung, etwa Guerreiro oder Brandt (wobei der sich etwas gebessert hat zuletzt!). Und mir geht es dabei nicht um die Qualität der Defensivarbeit, sondern um den erkennbaren Willen, mitzuhelfen. Wer kämpft kann und darf Fehler machen, aber wer nicht kämpft macht den kapitalsten Fehler den es gibt. Und ich glaube auch darin liegt das Problem mit den Fans: Wenn man das totale Engagement sehen würde wären auch schlechte Spiele ohne Vorwärtsdrang verzeihlich, aber vorne ohne Zielstrebigkeit und nach hinten ohne Biss ist halt eine schwer erträgliche Kombination.
Favre in Berlin
Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 20:22 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Und nun zu Buhmann Favre: Glaubst du er wollte in dieser Sommerpause Hummels oder Brandt?
Ich weiss, Hummels, der einzige noch einigermaßen funktionierende Spieler,
aber trotzdem:
Er hat Spieler vorgesetzt bekommen.
Was aber auch daran liegen soll, dass er bei Transferentscheidungen vorsichtig gesagt nicht gerade entschlussfreudig sein soll...
Favre in Berlin
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 21:04 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
Absolut richtig, ich erinnere an die er würde im Supermarkt verhungern Sprüche, weil er sich nicht entscheiden kann.
Aber!
Wenn ich aber einen Neuanfang plane und kenne die richtig guten Zahlen (Das kann ich Aki/Susi nichts vorhalten, der Rubel läuft) und kann mir auch für 100 Mio Spieler im Folgejahr leisten, wäre dann nicht ein Trainer geeigneter, der entschlussfreudiger diesbezüglich ist und dann ein klares Konzept für Talente wie Raschl, Reyna, Morey und Balerdi hat und von mir aus keine Versagensängste diesbezüglich.
Mir ist klar umso jünger die Spieler, desto größer die Schwankungen, siehe Sancho aktuell.
Aber muss das alles nicht jmd weiter oben beachten bevor er einen Favre holt?
Favre in Berlin
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 27.11.2019, 07:18 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Mir ist klar umso jünger die Spieler, desto größer die Schwankungen, siehe Sancho aktuell.
Das ungewöhnliche bei Sancho ist ja, dass die Schwankungen nicht in seiner Jugend begründet ist. Sondern darin, dass er so gut zu sein glaubt (und wohl auch ist), dass er schnell abgehoben ist und sich für zu gut für den BVB hält.
Favre in Berlin
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 27.11.2019, 11:53 (vor 2472 Tagen) @ homer73
bearbeitet von Lutz09, Mittwoch, 27.11.2019, 12:11
Mir ist klar umso jünger die Spieler, desto größer die Schwankungen, siehe Sancho aktuell.
Das ungewöhnliche bei Sancho ist ja, dass die Schwankungen nicht in seiner Jugend begründet ist. Sondern darin, dass er so gut zu sein glaubt (und wohl auch ist), dass er schnell abgehoben ist und sich für zu gut für den BVB hält.
Da frage ich mich ja immer: wenn er wirklich so gut ist, warum zeigt er es nicht auf dem Platz? Wieso verspringen ihm die Bälle, spielt er Fehlpässe und dribbelt sich am Gegner fest oder versucht es gegen zwei? Dass er es viel besser kann, hat er ja schon gezeigt.
Favre in Berlin
TrainerFuxx, Dienstag, 26.11.2019, 20:00 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Da kann ich nur erwiedern laut Statistik ist etwa jeder 2. Mensch Asiate, demnach sollte ja auch jeder 2. Fussballer Asiate sein, den Rest kannst du mit Churchill ausdiskutieren.
Bezieh vielleicht die Spielereinkäufe und Wunschspieler mit ein ...
Churchill ist tot.
Durchaus möglich daß jeder 2. Fussballer ein Asiate ist. Die Elite ist aus dem europäischen Raum und einigen anderen aus Afrika und Südamerika.
Und keiner zwingt dich zum Favre BVB, wenn es Liverpool mit seinem Trainer dir angetan hat, mach es im Geiste Gretas, schnapp dir jeden Spieltag eine Draisine und mach dich klimaneutral weg durch den Eurotunnel nach Liverpool.
Ich find Liverpool auch so gut, muß deswegen den BVB nicht aufgeben.
Warum wird Klopp immer besser?
Muss man alles Erklären?
Ja besser wäre das, kann man eventuell reproduzieren beim BVB.
Was hat er für Defizite bei Liverpool erkannt, und wie wurden sie behoben?
Schon mal den Torwart gesehen? nach Karius/Baktus im Finale stand da plötzlich 80 mio Mann Becker.
Und als die Abwehr bockte, na, Mr. van Dijk, beinahe Weltfussballer und zu der Zeit teuerste Verteidiger der Welt?
Klopp hat eine vernünftige Spielphilosophie und Van Dijk wurde Weltfußballkandidat erst in Liverpool.
Ich bin sicher Klopp hat beide mit gescoutet, oder zumindest in langen Gesprächen auf Reife und Niveau überprüft weil er sie wollte.
Ich kann die Zahl nicht bestätigen, aber ca. 450 Mio für Wunschspieler in seiner LIV Zeit habe ich gelesen.
Ist hier auch nicht anders, bei den teureren Spielern guckt der Trainer nochmal extra hin. 450 Millionen in 3-4 Jahren ist kein Riesending für England.
Und nun zu Buhmann Favre: Glaubst du er wollte in dieser Sommerpause Hummels oder Brandt?
Ich weiss, Hummels, der einzige noch einigermaßen funktionierende Spieler,
aber trotzdem:
Er hat Spieler vorgesetzt bekommen.
Ja im allgemeinen werden diesen Spieler Internationale Klasse anerkannt, welcher Trainer in Deutschland würde sich dagegen wehren diese Spieler zu bekommen?
Ich vermute, man hat Favre ohne Fragen Hummels einfach vor die Nase gesetzt, Akanji gegen seinen Willen enttrohnt (Mannschaftsrat und so) und einfach Diallo verkauft oder gehen lassen. Favre bockte rum, und deswegen hat man dann auch keinen 2. Stürmer geholt, um ihn nicht vollends zu verärgern.
Anscheinend wollte er selber keinen 2ten Stürmer, trotzdem holt er zu wenig raus aus der Mannschaft und nach Meinungen vieler verschlechtert sie sich sogar.
Anders kann ich mir die Halbtags-Paco-Geschichte als einzigen Stürmer und Akanjis Stammplatzgarantie trotz der vielen Fehler nicht erklären. Aber das ist nur Spekulation.
Vielleicht spielt deswegen auch Hummels mit Garantie auf L-IV, kann nicht auf R-IV wechseln aber andere Spieler Rutschen aus dem Mittelfeld in den Sturm usw,
und bitte...Wer ist so naiv und vergleicht Paco mit Lewa???
Tut keiner.
Aber bidde, dieses Thema ist die Quadratur des Kreises, nur ein Trainerwechsel oder 100 mio für neue Eier werden auch nicht weiterhelfen mMn.
Doch wenn du den richtigen Trainer holst und die richtigen Spieler, wird sich schon einiges verbessern.
Wir sollten uns zumindest hier nicht gegenseitig zerfleischen
Tut keiner.
Favre in Berlin
Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Dienstag, 26.11.2019, 19:58 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Danke für deine Texte.
Das mit den vorgesetzten Spielern war ja schon unter Tuchel der Fall. Einerseits kann ich den Verein verstehen, andererseits ist das eigentlich ein no go. Wenn man dem Trainer Spieler aufs Auge drückt, mit denen er nix anfangen kann, geht das auf Dauer nicht gut. Und wenn man dafür Spieler holt, von denen man selber vielleicht gar nicht überzeugt ist und man diese nur holt, um den Trainer ruhig zu stellen, kann das genauso fatal sein. Irgendwann hat man dann ein Sammelsorium von Spielern, die nicht wirklich zusammenpassen. Darum ist es wichtig, als Verein eine Philosophie zu entwickeln und danach die Trainer und Spieler zu holen, in Absprache mit dem aktuellen Trainer. Dann wäre es in der Theorie auch egal, ob das ein bekannter oder eher unbekannter Trainer ist
Zum Erfolg: Mir persönlich ist es ehrlich gesagt egal, wieviele Punkte ein Trainer im Schnitt holt. Man muss zB auch mal schauen, was für eine Truppe Klopp am Anfang bei uns zur Verfügung hatte. Als Fan möchte ich fußballerisch mitgenommen werden. Ich möchte das Gefühl haben, dass die Mannschaft den Gegner ernst nimmt und alles für den Erfolg tut. Wenn es dann nicht reicht, ok. Aber wenn die Leute das Gefühl haben, dass die Mannschaft alles gegeben hat, dann wird sie trotz Niederlagen voll unterstützt werden, bin ich mir sehr sicher.
Tuchels 2.Saison hab ich nach der Hinrunde nicht mehr verfolgt,weil ich diese Art Fußball ätzend langweilig fand. Den Fußball unter Bosz hab ich genossen nach dem Tuchelschem Ballgeschiebe. Er konnte oder wollte sich leider nicht anpassen und hat stur sein Ding durchgezogen.
Favre fing auch sehr vielversprechend an. Das war teilweise Drama pur. Geil. Aber auch da, wie bei Bosz, war es auf einmal wie abgeschnitten und man sieht seit knapp einem Jahr nur noch zögerlichen Angsthasen Fußball. Das nimmt mich nicht mit und ich bin wieder so weit wie bei Tuchel. Ich kann meine Lebenszeit besser vertrödeln als mit Spielen unserer Truppe
Favre in Berlin
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 27.11.2019, 11:55 (vor 2472 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht
Danke für deine Texte.
Das mit den vorgesetzten Spielern war ja schon unter Tuchel der Fall. Einerseits kann ich den Verein verstehen, andererseits ist das eigentlich ein no go. Wenn man dem Trainer Spieler aufs Auge drückt, mit denen er nix anfangen kann, geht das auf Dauer nicht gut. Und wenn man dafür Spieler holt, von denen man selber vielleicht gar nicht überzeugt ist und man diese nur holt, um den Trainer ruhig zu stellen, kann das genauso fatal sein. Irgendwann hat man dann ein Sammelsorium von Spielern, die nicht wirklich zusammenpassen. Darum ist es wichtig, als Verein eine Philosophie zu entwickeln und danach die Trainer und Spieler zu holen, in Absprache mit dem aktuellen Trainer. Dann wäre es in der Theorie auch egal, ob das ein bekannter oder eher unbekannter Trainer ist
Genau so und genau in der Reihenfolge.
Zum Erfolg: Mir persönlich ist es ehrlich gesagt egal, wieviele Punkte ein Trainer im Schnitt holt. Man muss zB auch mal schauen, was für eine Truppe Klopp am Anfang bei uns zur Verfügung hatte. Als Fan möchte ich fußballerisch mitgenommen werden. Ich möchte das Gefühl haben, dass die Mannschaft den Gegner ernst nimmt und alles für den Erfolg tut. Wenn es dann nicht reicht, ok. Aber wenn die Leute das Gefühl haben, dass die Mannschaft alles gegeben hat, dann wird sie trotz Niederlagen voll unterstützt werden, bin ich mir sehr sicher.
Tuchels 2.Saison hab ich nach der Hinrunde nicht mehr verfolgt,weil ich diese Art Fußball ätzend langweilig fand. Den Fußball unter Bosz hab ich genossen nach dem Tuchelschem Ballgeschiebe. Er konnte oder wollte sich leider nicht anpassen und hat stur sein Ding durchgezogen.
Favre fing auch sehr vielversprechend an. Das war teilweise Drama pur. Geil. Aber auch da, wie bei Bosz, war es auf einmal wie abgeschnitten und man sieht seit knapp einem Jahr nur noch zögerlichen Angsthasen Fußball. Das nimmt mich nicht mit und ich bin wieder so weit wie bei Tuchel. Ich kann meine Lebenszeit besser vertrödeln als mit Spielen unserer Truppe
Unterschreibe ich.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 16:46 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Für mich sind das eigentlich alles eher Fragen nach Nebenaspekten, das wirkliche Problem bleibt im Hintergrund: wie schafft man im Fußball wieder echten Wettbewerb?
Im Normafall entscheidet sich gute Arbeit aller Verantwortlichen und schlechte Arbeit dadurch, dass man entweder mit 70 Punkten Zweiter hinter den Bayern, oder mit 62 Punkten Vierter wird. Das wird für alle auf Dauer einfach ein Problem, weil man weder Fans noch Sponsoren nach oben hin eine wirkliche Perspektive bieten kann.
Böse gesprochen: bei 250 Millionen Euro Umsatz Rückstand auf die Bayern, können wir uns auch dauerhaft die "Folklore" leisten, mit Watzke und Zorc bis ins Rentenalter zwei verdiente Borussen dort oben sitzen zu haben, weil auch sie uns konstant in den CL-Ränge halten. Und ich glaube auch nicht, dass man ein "Unternehmen" dieser Größe dauerhaft dadurch im ruhigen Fahrwasser halten kann, in dem man es darauf einschwört darauf zu warten, dass die Bayern ein Mal im Jahrzehnt die Schale tatsächlich liegen lassen.
Das System ist einfach im Arsch.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Pini, Dienstag, 26.11.2019, 19:48 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
Für mich sind das eigentlich alles eher Fragen nach Nebenaspekten, das wirkliche Problem bleibt im Hintergrund: wie schafft man im Fußball wieder echten Wettbewerb?
Deswegen hoffe ich mittlerweile auf eine richtige Europaliga. Die nationalen Ligen, außer vielleicht die englische, sind einfach zu klein geworden für ihre größten Vereine. Wenn wir dann zwischen Europaliga und Bundesliga (= 2. Liga) pendeln, geht es auch wieder um etwas.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 23:32 (vor 2473 Tagen) @ Pini
Dann gehts ums quasi abwechselnd um Aufstieg und Abstieg. Endlich mal Fahrstuhlmannschaft. ;)
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Elmar, Dienstag, 26.11.2019, 20:28 (vor 2473 Tagen) @ Pini
Ich bin lange nicht so weitgereist wie du. Vielleicht kann ich’s mir deshalb nicht vorstellen, dauerhaft gegen Marseille, Tottenham und Lissabon zu spielen.
Und je nachdem wie starr das System ist, wird es nur noch sehr wenige ADKs geben.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Pini, Dienstag, 26.11.2019, 20:55 (vor 2473 Tagen) @ Elmar
Ich bin lange nicht so weitgereist wie du. Vielleicht kann ich’s mir deshalb nicht vorstellen, dauerhaft gegen Marseille, Tottenham und Lissabon zu spielen.
Und je nachdem wie starr das System ist, wird es nur noch sehr wenige ADKs geben.
Ja, versteh mich nicht falsch, als halbwegs aktiver und mitreisender Fan habe ich da auch wenig Lust zu. Ich würde halt auch einfach nicht hinfahren. So ging es den Anhängern Anfang der 60er aber vielleicht auch, die konnten sich sicher auch nicht vorstellen, jedes Jahr nach Stuttgart usw. zu fahren.
Mir wäre es auch lieber, wenn es wie in den 90ern 5 verschiedene Deutsche Meister und ein Pokalhalbfinale RWE - TeBe Berlin gäbe. Fußball ist ja auch deswegen zum Volkssport geworden, weil niemand wusste, "wie es ausgeht", und "jeder jeden schlagen" konnte. Aber das gibt es doch so in der Bundesliga nicht mehr, sondern nur auf europäischer Ebene.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 20:33 (vor 2473 Tagen) @ Elmar
Ist natürlich alles nicht perfekt. Aber es kann doch auch keine Perspektive sein, nach fünf Spieltagen auf die Tabelle zu gucken, zu sehen, dass die Bayern vier Siege und ein Unentschieden auf dem Konto haben und dann die Saison innerlich schon wieder abzuhaken...
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
bobschulz, MS, Dienstag, 26.11.2019, 20:37 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
Ist natürlich alles nicht perfekt. Aber es kann doch auch keine Perspektive sein, nach fünf Spieltagen auf die Tabelle zu gucken, zu sehen, dass die Bayern vier Siege und ein Unentschieden auf dem Konto haben und dann die Saison innerlich schon wieder abzuhaken...
Du nennst doch die Alternative quasi implizit:
5 mal selber siegen und 2 Punkte Vorsprung haben.:-)
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
SaulGoodman, Zürich, Dienstag, 26.11.2019, 17:45 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von SaulGoodman, Dienstag, 26.11.2019, 17:51
Böse gesprochen: bei 250 Millionen Euro Umsatz Rückstand auf die Bayern, können wir uns auch dauerhaft die "Folklore" leisten, mit Watzke und Zorc bis ins Rentenalter zwei verdiente Borussen dort oben sitzen zu haben, weil auch sie uns konstant in den CL-Ränge halten. Und ich glaube auch nicht, dass man ein "Unternehmen" dieser Größe dauerhaft dadurch im ruhigen Fahrwasser halten kann, in dem man es darauf einschwört darauf zu warten, dass die Bayern ein Mal im Jahrzehnt die Schale tatsächlich liegen lassen.
Mir ist das auch irgendwie zu einfach, dass die Bazis so viel mehr Geld haben und wir allein deshalb keine realistische Chance haben. Wir waren 2011 und 12 finanziell noch um einiges weiter weg und haben den Titel geholt. Und das lag nicht nur am damaligen Trainer sondern auch an daran, dass der ganze Verein gefühlt eine Einheit war und wir hungrige Spieler hatten, die sich den Arsch aufgerissen haben für den Erfolg.
Ich denke, was die Bauern uns noch mehr voraus haben als Geld ist die Einstellung, jedes Jahr Titel holen zu wollen. Das sollten unsere Verantwortlichen mal mehr vorleben. Ruhig den Mut haben wie diese Saison offensiv zu äußern, dass man Meister werden möchte. Eine Mannschaft dafür hätten wir meiner Meinung nach. Wenn man dann dafür alles gibt und es am Ende nicht reicht ist es auch kein Weltuntergang. Dann versucht man es im nächsten Jahr wieder. Den Status Quo als zweiter Leuchtturm zu verwalten kann nach dem enormen Wachstum u der ganzen Entwicklung des Vereins mMn nicht das langfristige Ziel sein
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Jack, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 21:07 (vor 2473 Tagen) @ SaulGoodman
Ich denke, was die Bauern uns noch mehr voraus haben als Geld ist die Einstellung, jedes Jahr Titel holen zu wollen. Das sollten unsere Verantwortlichen mal mehr vorleben.
Genau das hat Müller nach unserer Blamage in München im Sky-Interview gesagt. Er meinte, die Einstellung ist und war bei denen das wichtigste Kriterium, warum die 7 Mal nacheinander den Titel geholt haben. Und da würde ich absolut mitgehen. Die Bayern haben einfach eine absolute Siegermentalität und sind immer hungrig auf Titel, womit wir mal wieder beim Thema Mentalität wären. Diese stimmt im Süden leider 100%tig.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 21:26 (vor 2473 Tagen) @ Jack
bearbeitet von TrainerFuxx, Dienstag, 26.11.2019, 21:29
Ich hoffe jetzt das mir die Finger nicht abfaulen wenn ich das schreibe...
Für die beiden letzten Spitzen in unsere Richtung Seitens des Rentners aus dem Süden (keine Ahnung was diese Saison noch kam)
wurde er ausgelacht in den Medien und von mir.
1. Der BVB braucht bald einen Gelenkbus (Nachdem Kehl und Sammer ins Boot geholt wurden) und die beiden, insbesondere Kehl wurden soooo gelobt zu der Zeit ...
2. Im Sommer, nachdem wir 4 Spieler von direkten Konkurenten weggekauft haben (wie Hoeness zu seinen besten Zeiten) und uns zum Meisterkandidaten selbst ernannt haben(war ich auch dafür, endlich Eier)
sagte er nur 4 Spieler kaufen ist eins , dass sie funktionieren was anderes (so oder so ähnlich, nicht mal richtig gehässig)
Stand Sommer haben wir alle über ihn gelacht,
Stand Ende November:
Lass uns anfangen Socken zu stricken, der Winter steht an, und er wird kalt, richtig kalt und dauern, sehr lange dauern
nur dem Rentner aus dem Süden wird gerade Richtig warm ums ...Um den Eisblock der mal sein Herz war
Aber stand jetzt hat er leider recht, Ahnung und ein ekelerregendes aber zur beinaheperfektion gereiftes, funktionierendes Konzept - Alleine die Medienhoheit...
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:36 (vor 2473 Tagen) @ SaulGoodman
Und 2012 haben sie uns als echte Konkurrenten wahrgenommen und mit Geld wieder auf den Platz verwiesen.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 27.11.2019, 00:39 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
Und 2012 haben sie uns als echte Konkurrenten wahrgenommen und mit Geld wieder auf den Platz verwiesen.
Ich würde es nicht allein auf das Geld reduzieren.
Die Bayern haben zur Saison 12/13 passgenaue Transfers getätigt, mit denen sie Schwachstellen gezielt ausmerzen und sich deutlich verbessern konnten.
Die 8 Mio € für einen Innenverteidiger (Dante) und die 13 Mio für einen Mittelstürmer (Mandzukic; eigentlich nur als Ersatz für den verletzten Gomez gedacht) hätten wir uns seinerzeit ebenfalls leisten können.
Lediglich die rund 40 Mio € für Martínez hätten wir uns nicht leisten können.
Diese drei Spieler waren im Mannschaftspuzzle die bislang fehlenden und nun exakt passenden Einzelteile, wobei Mandzukic nicht von längerer Hand geplant war, sondern sich sehr kurzfristig ergeben hatte.
So etwas passiert nicht sehr oft. Aber wenn es passiert, ist der Erfolg nahezu garantiert.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.11.2019, 06:50 (vor 2473 Tagen) @ Will Kane
Sie haben aber mit Geld speziell uns gezeigt, dass sie uns kaputt machen können, wenn sie wollen. Und die Transfers von Lewandowski, Götze und Hummels waren bei uns ja auch nicht nur sportliche Wirkungstreffer.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 27.11.2019, 10:35 (vor 2472 Tagen) @ Sascha
Sie haben aber mit Geld speziell uns gezeigt, dass sie uns kaputt machen können, wenn sie wollen. Und die Transfers von Lewandowski, Götze und Hummels waren bei uns ja auch nicht nur sportliche Wirkungstreffer.
Diese Transfers waren allerdings z.T. deutlich später als 2012.
Unsere zweite Meisterschaft bzw. unsere Aufholjagd in Verbindung mit dem Schwächeln der Bayern nach der Winterpause haben den Bayern klar ihre damaligen ‚Defizite‘ vor Augen geführt. Platz zwei in der Meisterschaft, das hoch verlorene DFB-Pokalendspiel sowie on top das unglücklich verlorene ‚Finale dahoam‘ in der CL haben sie dann nur noch in ihren Bemühungen bestätigt und bestärkt, gezielt personell zu investieren.
Die Kontakte zu Martínez, dessen Berater und seinem Club waren bereits durch Nerlinger und Heynckes frühzeitig im Laufe der Rückrunde 11/12 erfolgt. Allerdings erwies es sich als äußerst zäh, in Verhandlungen mit Bilbao einzutreten, da man dort Martínez nicht ziehen lassen wollte. Ich persönlich bezweifle, dass man am Ende tatsächlich die für Bayernverhältnisse extrem hohe Ablösesumme für Martínez kurz vor Schließung des Transferfensters bezahlt hätte, wenn man nicht in den beiden Finalspielen so gedemütigt worden wäre. Letzten Endes haben wir (und Chelsea) die Bayern zu ihrem Glück gezwungen. Martínez war der Königstransfer der Bayern für die souveränste Meistersaison überhaupt , den Gewinn des DFB-Pokals und der CL. Dante und Mandzukic haben ihren Teil ebenso dazu beigetragen. Die Saison 12/13 hat mehr als deutlich aufgezeigt, das wir nur für eine kurze Zeit Bayern Paroli bieten konnten. Im Grunde war es nur eine Saison (11/12), denn in der Saison 10/11 waren die Bayern fleißig dabei, sich selbst zu zerlegen und mussten sich hinter Leverkusen mit dem dritten Platz begnügen.
Die Transfers von Lewandowski und erst recht Hummels würde ich persönlich nicht unter der Kategorie ‚Wir zeigen denen, dass wir sie zerstören können‘ einordnen. Zu dem Zeitpunkt waren wir längst keine Gefahr mehr für die Bayern und hatten auch nicht die Möglichkeiten, es wieder einmal zu werden. Lewandowski wollte unbedingt zu ihnen wechseln und war aufgrund seiner Leistungen auch ‚natürliches Transferziel‘. Ähnlich verhält es sich mit dem Hummels-Transfer, wobei da wohl auch hauptsächlich der Wille von Hummels ausschlaggebend war, den BVB zu verlassen. Bei Götze war das schon anders, zumindest was den Zeitpunkt der Bekanntgabe anbelangt. Wobei Hoeneß sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt dahingehend geäußert hat, dass er sich einen Wechsel Götzes zu Bayern irgendwann einmal gut vorstellen könne. Bei diesem Transfer spielten allerdings auch interne Angelegenheiten bei den Bayern eine Rolle (Gespräche mit dem zukünftigen Trainer Guardiola über Transfers / Götze als Alternative zu Neymar).
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.11.2019, 11:30 (vor 2472 Tagen) @ Will Kane
Die Geschichte um Lewandowski begann allerdings schon vor dem Wechsel von Götze und sorgte ab da für Unruhe. Dass er nicht mit Götze zusammen an die Isar gewechselt ist, lag doch daran, dass Watzke lieber auf eine Ablöse verzichtet hat, statt einem massiven Kahlschlag in der Offensive zuzustimmen.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 27.11.2019, 13:20 (vor 2472 Tagen) @ Sascha
Die Geschichte um Lewandowski begann allerdings schon vor dem Wechsel von Götze und sorgte ab da für Unruhe. Dass er nicht mit Götze zusammen an die Isar gewechselt ist, lag doch daran, dass Watzke lieber auf eine Ablöse verzichtet hat, statt einem massiven Kahlschlag in der Offensive zuzustimmen.
Wobei sich Lewandowski immer professionell verhalten hat.
Übrigens auch bei Bayern. Starkes Interesse an ihm und Angebote von anderen Clubs gab es diverse Male (z.B. Real). Klar, die Bayern werden bei ihm auch wie seinerzeit bei ‚Kir Royal‘ dem alten rheinischen Wahlspruch gefolgt sein: „Isch scheiß disch zu mit die Kohle!“. Aber bei allem Hick-Hack hinter den Kulissen hat Lewandowski immer seine Leistung gebracht.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.11.2019, 13:44 (vor 2472 Tagen) @ Will Kane
Über Lewandowskis Verhalten sollten wir jetzt besser nicht streiten. Sportlich keinen Vorwurf, aber ansonsten fand ich das eigentlich sogar die mieseste Nummer aller Wechselthater der letzten Jahre. Die hatten wenigstens den Popo in der Hose, selber für das gerade zu stehen, was si treiben, statt sich öffentlich die Hände in Unschuld zu waschen und die Berater aufs Feld zu schicken, die dann den Arbeitgeber der Lüge bezichtigen etc.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 27.11.2019, 18:16 (vor 2472 Tagen) @ Sascha
Über Lewandowskis Verhalten sollten wir jetzt besser nicht streiten.
Streiten ohnehin nicht.
Sportlich keinen Vorwurf, aber ansonsten fand ich das eigentlich sogar die mieseste Nummer aller Wechselthater der letzten Jahre. Die hatten wenigstens den Popo in der Hose, selber für das gerade zu stehen, was si treiben, statt sich öffentlich die Hände in Unschuld zu waschen und die Berater aufs Feld zu schicken, die dann den Arbeitgeber der Lüge bezichtigen etc.
Dass Dir das Verhalten Lewandowskis in dem ganzen Wechseltheater jenseits des Platzes den Kamm schrillen lässt, kann ich nachvollziehen. Mir ging es um sein professionelles Verhalten auf dem Platz.
Das Ganze ist eh Schnee von gestern. Champions League in Barcelona ist heute! :-)
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Poeta_Doctus, Lands Between, Dienstag, 26.11.2019, 18:01 (vor 2473 Tagen) @ SaulGoodman
Böse gesprochen: bei 250 Millionen Euro Umsatz Rückstand auf die Bayern, können wir uns auch dauerhaft die "Folklore" leisten, mit Watzke und Zorc bis ins Rentenalter zwei verdiente Borussen dort oben sitzen zu haben, weil auch sie uns konstant in den CL-Ränge halten. Und ich glaube auch nicht, dass man ein "Unternehmen" dieser Größe dauerhaft dadurch im ruhigen Fahrwasser halten kann, in dem man es darauf einschwört darauf zu warten, dass die Bayern ein Mal im Jahrzehnt die Schale tatsächlich liegen lassen.
Mir ist das auch irgendwie zu einfach, dass die Bazis so viel mehr Geld haben und wir allein deshalb keine realistische Chance haben. Wir waren 2011 und 12 finanziell noch um einiges weiter weg und haben den Titel geholt. Und das lag nicht nur am damaligen Trainer sondern auch an daran, dass der ganze Verein gefühlt eine Einheit war und wir hungrige Spieler hatten, die sich den Arsch aufgerissen haben für den Erfolg.
Ja aber sorry, dennoch kann man die Meisterschaft nicht ohne Kontext erklären. Klar, wir hatten einen unglaublichen Teamgeist und alles lief bei uns. Aber die Bayern haben da eben auch noch nicht so performt wie in paar Jahre später. Wenn die Bayern auch da schon ihre standartmäßigen 85+ Punkte pro Saison eingefahren hätten, wären wir unter Klopp genau 0 mal Meister geworden.
Sehr schade für Tuchel und Favre, die in ihrem jeweils ersten Jahr hier ähnlich gut wie Klopp geliefert haben. Nur eben gegen andere Bayern antreten mussten und so am Ende leer ausgegangen sind in puncto Meisterchaft.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
SaulGoodman, Zürich, Dienstag, 26.11.2019, 18:17 (vor 2473 Tagen) @ Poeta_Doctus
bearbeitet von SaulGoodman, Dienstag, 26.11.2019, 18:30
Du und Talentförderer habt natürlich recht. Dann muss auch alles passen. Das hat es letzte Saison fast.
Aber ich denke, glaube, hoffe, dass die Bauern nicht jedes Jahr so viel Punkte holen. Der Würschtelverkäufer ist weg, KHR und die Sportdirektor-Parodie machen genug Fehler und Kahn muss sich auch erst mal zurechtfinden, wenn er kommt. Vielleicht haben sie dann wieder mal zwei, drei schlechtere Jahre. Ob das nun gesunder Optimismus oder falsches Wunschdenken ist wird sich zeigen :)
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 17:52 (vor 2473 Tagen) @ SaulGoodman
Um es mal direkt zu sagen, wie müssen quasi eine der besten Saisons der Vereinsgeschichte spielen und die Bayern eine für ihre Verhältnisse extrem schlecht (und damit meine ich nicht so eine, wie letzte Saison, die war nämlich immer noch gut) und dann kann es klappen. Wie 2011 und 2012.
Abgesehen davon dass Klopps Philosophie die ganze Liga überrollt hat, 3 Jahre Zeit hatte um was aufzubauen und die Bayern überm Zenit waren. Jetzt sind beide gleichzeitig über Zenit, schlechtes Timing.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
fallrückzieher, Dienstag, 26.11.2019, 17:23 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von fallrückzieher, Dienstag, 26.11.2019, 17:27
Im Normafall entscheidet sich gute Arbeit aller Verantwortlichen und schlechte Arbeit dadurch, dass man entweder mit 70 Punkten Zweiter hinter den Bayern, oder mit 62 Punkten Vierter wird. Das wird für alle auf Dauer einfach ein Problem, weil man weder Fans noch Sponsoren nach oben hin eine wirkliche Perspektive bieten kann.
Ich kann mit einer solchen Sichtweise offen gestanden wenig anfangen.
Es muss doch im Sport immer darum gehen, das Maximum aus seinen Möglichkeiten zu machen. Das bedeutet dann bezogen auf den BVB, dass wir aus unserer hervorragenden wirtschaftlichen Situation als klare Nummer 2 in Deutschland und TOP 20-Klub in Europa so viel wie möglich an sportlicher Qualität entwickeln müssen.
Das bezieht sich dann zum einen auf die Zusammenstellung des Kaders (das wird ja hier in den letzten Wochen zurecht kritisch betrachtet) und zum anderen auf die sportliche Arbeit mit eben diesem Kader durch einen geeigneten Trainer.
Und dann würde ich mich immer auf die eigene Punktzahl und nicht auf die Konkurrenz oder irgendeine Platzierung fokussieren. Und da muss es mit unserem derzeitigen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber 15-16 anderen Bundesligisten aktuell unser Ziel sein, 75 Punkte + X zu holen. Was es dann dafür am Ende der Saison für eine Platzierung gibt, sieht man dann.
Mit 20 Punkten aus 12 Spielen sind wir von dieser eigentlich realistischen Zielsetzung allerdings meilenweit entfernt.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:03 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
Böse gesprochen: bei 250 Millionen Euro Umsatz Rückstand auf die Bayern, können wir uns auch dauerhaft die "Folklore" leisten, mit Watzke und Zorc bis ins Rentenalter zwei verdiente Borussen dort oben sitzen zu haben, weil auch sie uns konstant in den CL-Ränge halten. Und ich glaube auch nicht, dass man ein "Unternehmen" dieser Größe dauerhaft dadurch im ruhigen Fahrwasser halten kann, in dem man es darauf einschwört darauf zu warten, dass die Bayern ein Mal im Jahrzehnt die Schale tatsächlich liegen lassen.
Das ist aber ein Thema, das sich hier niemand zu diskutieren traut. Und unsere Vereinsführung tickt da ganz ähnlich. Schon beim Thema Frauenfußball kommen hier alle aus ihren Ecken gekrochen und erzählen, warum man das auf gar keinen Fall machen darf. Man hat sich hier halt in einer Komfortzone eingerichtet. Es scheint fast schon verboten sein, mal darüber nachzudenken, wie man mittel- bis langfristig den Abstand zu den Bayern wenigstens deutlich verkleinern kann. Zweiter Leuchtturm reicht vollkommen. Dabei sollte das doch eigentlich genau der Ansporn sein, eben noch mehr zu wollen. Dementsprechend fand ich es auch richtig, dass man vor der Saison gesagt hat, dass man Meister werden will. Zur Umsetzung sage ich aber mal lieber nix.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 17:07 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Man kann den Abstand nicht verkleinern ohne eine europäische Regelung wie Salary cap oder ähnliches. Und dann spielen ganz viele Vereine oben mit.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dienstag, 26.11.2019, 17:13 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Man kann den Abstand nicht verkleinern ohne eine europäische Regelung wie Salary cap oder ähnliches. Und dann spielen ganz viele Vereine oben mit.
Geld alleine macht die Mannschaft ja nicht besser, guck dir mal United an.
Man kann intelligent an eine Sache rangehen oder das Modell Brute Force.
Solange transferieren ohne zu wissen was man will oder braucht.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:10 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Man kann den Abstand nicht verkleinern ohne eine europäische Regelung wie Salary cap oder ähnliches. Und dann spielen ganz viele Vereine oben mit.
Das sehe ich anders. Wir müssten allerdings cleverer sowie kreativer sein. Evtl. auch ein paar ungewöhnliche Wege gehen. Doch auch im aktuellen System lässt sich noch etwas machen, ohne sich gleich direkt an einen Scheich verkaufen zu müssen.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:41 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Glaube nicht, dass das mittel- bis langfristig ausgleichen kann. Werder hat es mal zehn Jahre geschafft und damit eine tolle Leistung gezeigt. Aber zwei, drei Fehler und der Weg war zu Ende.
Für mich geht es entweder durch Begrenzung der Geldmittel, oder durchs unbegrenzte Fluten. Variante 1 wäre mir mit Abstand die liebste. Aber leider auch die unwahrscheinlichste.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 17:26 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Kreativ indem man viele junge Spieler holt um dann die Kaliber Dembele, Sancho oder Pulisic wenigstens ein bis zwei Jahre hier zu haben? Da ist man schon recht kreativ verglichen mit der finanzkräftigen Konkurrenz.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
fallrückzieher, Dienstag, 26.11.2019, 17:32 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Kreativ indem man viele junge Spieler holt um dann die Kaliber Dembele, Sancho oder Pulisic wenigstens ein bis zwei Jahre hier zu haben? Da ist man schon recht kreativ verglichen mit der finanzkräftigen Konkurrenz.
Dieser Weg ist ja eigentlich auch ein echtes wirtschaftliches Erfolgsmodell. Das Problem ist ja eher, dass wir die hierbei generierten Gewinne mit den Einkäufen von Leuten wie Schürle und Götze umgehend wieder in den Wind schießen.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 17:41 (vor 2473 Tagen) @ fallrückzieher
Damit versucht man einen gewissen Kompromiss herzustellen, da es nur mit jungen wundertüten nicht geht und man fertige Topspieler nicht bekommt. In dem Segment muss die Auswahl aufjedenfall besser werden und man muss weg von der Deutsche Nationalmannschafts Fixierung.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Wickiborusse, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 19:18 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Das sehe ich anders. Die Identifikation mit dem Verein ist bei deutschen Spielern im Schnitt höher. Was ja auch kein Wunder ist.
Das dumme dabei ist, dass man sich die lowperformenden Nationalspieler ala Schulz und Brandt an Land gezogen hat statt Kimmich und Gnabry.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 19:31 (vor 2473 Tagen) @ Wickiborusse
Deswegen muss man davon weg. Die Kimmichs und Goretzkas und Gnabrys gehen zum Großteil immer zu Bayern.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Wickiborusse, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 19:37 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Ach komm. So schlecht sind wir nicht, dass wir nicht auch die grundsätzlich hätten bekommen können.
Wir haben offensichtlich ein generelles Problem, geeignetes Personal zu rekrutieren. Mit Ausnahme der performenden ausländischen Jungtalente. Das läuft offensichtlich noch.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
hanno29, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 19:52 (vor 2473 Tagen) @ Wickiborusse
Ach komm. So schlecht sind wir nicht, dass wir nicht auch die grundsätzlich hätten bekommen können.
Wir haben offensichtlich ein generelles Problem, geeignetes Personal zu rekrutieren. Mit Ausnahme der performenden ausländischen Jungtalente. Das läuft offensichtlich noch.
Vielleicht mehr auf spanische, argentinische (auch mal nach Uruguay schauen) Talente ein Auge werfen, die haben von Natur aus Feuer im Blut, bisher gab es auch noch keine großen Problem, einer hat sich sogar sofort mit dem Verein identifiziert (hoffentlich kommen noch mehr hinzu).
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Wickiborusse, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 19:58 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Hätte ich grundsätzlich nichts dagegen. Nur haben wir diese Fraktion schon im Verein. Warum Morey und Balerdi nicht spielen? Keine Ahnung.
Topspieler aus Südamerika sind seltener geworden, da die dortige Performance in den Ligen mit der europäischen nicht Schritt halten kann.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
hanno29, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 20:00 (vor 2473 Tagen) @ Wickiborusse
Hätte ich grundsätzlich nichts dagegen. Nur haben wir diese Fraktion schon im Verein. Warum Morey und Balerdi nicht spielen? Keine Ahnung.
Topspieler aus Südamerika sind seltener geworden, da die dortige Performance in den Ligen mit der europäischen nicht Schritt halten kann.
Fehlender Mut, dazu jetzt noch die Krise, das dauert noch, bis die mal zum Einsatz kommen, ob noch hier, who knows...
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Wickiborusse, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 20:11 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Ich persönlich halte viel von Morey. Er wäre für mich ein guter Nachfolger von Pischu. Deshalb würde ich eine Verlängerung von Pischus Vertrag um ein Jahr befürworten, um einen Notnagel zu haben.
Falls wir Hakimis Vertrag verlängern können, hätten wir auch schon den Sanchonachfolger in den eigenen Reihen.
Wunschvorstellungen, ich weiss.......
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Chappi1991 , Mittwoch, 27.11.2019, 09:36 (vor 2472 Tagen) @ Wickiborusse
Ich persönlich halte viel von Morey. Er wäre für mich ein guter Nachfolger von Pischu. Deshalb würde ich eine Verlängerung von Pischus Vertrag um ein Jahr befürworten, um einen Notnagel zu haben.
Falls wir Hakimis Vertrag verlängern können, hätten wir auch schon den Sanchonachfolger in den eigenen Reihen.
Wunschvorstellungen, ich weiss.......
Ist es denkbar, Sancho an Real zu verkaufen und Hakimi in den Deal einzubinden?
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Ulrich, Mittwoch, 27.11.2019, 09:50 (vor 2472 Tagen) @ Chappi1991
Ich persönlich halte viel von Morey. Er wäre für mich ein guter Nachfolger von Pischu. Deshalb würde ich eine Verlängerung von Pischus Vertrag um ein Jahr befürworten, um einen Notnagel zu haben.
Falls wir Hakimis Vertrag verlängern können, hätten wir auch schon den Sanchonachfolger in den eigenen Reihen.
Wunschvorstellungen, ich weiss.......
Ist es denkbar, Sancho an Real zu verkaufen und Hakimi in den Deal einzubinden?
Will Sancho überhaupt zu Madrid? Ich vermute eher, ihn dürfte es zurück auf die Insel ziehen. Und bei Hakimi gehe ich davon aus, dass es ihn definitiv zurück zieht. Er ist in Madrid groß geworden, und Real hat zudem deutlich mehr Strahlkraft als Borussia.
Eine Chance sähe ich erst dann wieder, wenn er sich dort nicht durchsetzen würde.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.11.2019, 13:47 (vor 2472 Tagen) @ Ulrich
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das Interesse bei Real an Hakimi wirklich so groß ist. Bei uns zeigt er seine stärksten Spiele in der Offensive. Aber ob es dort wirklich für Real Madrid reicht? Habe ich meine Zweifel. Den Außenverteidiger Hakimi sehe ich generell noch nicht in der Lage, auf dieser Position ein Kandidat für einen Anwärter auf die CL zu sein.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Ulrich, Mittwoch, 27.11.2019, 14:08 (vor 2472 Tagen) @ Sascha
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das Interesse bei Real an Hakimi wirklich so groß ist. Bei uns zeigt er seine stärksten Spiele in der Offensive. Aber ob es dort wirklich für Real Madrid reicht? Habe ich meine Zweifel. Den Außenverteidiger Hakimi sehe ich generell noch nicht in der Lage, auf dieser Position ein Kandidat für einen Anwärter auf die CL zu sein.
Schwer zu sagen. Aber häufig läuft es in solchen Fällen nach dem Motto "Wir holen den Spieler zunächst zurück, dann sehen wir weiter". Aber dass Hakimi selbst zurück nach Madrid will, da bin ich mir sehr sicher.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
hanno29, Berlin, Mittwoch, 27.11.2019, 10:16 (vor 2472 Tagen) @ Ulrich
Ich persönlich halte viel von Morey. Er wäre für mich ein guter Nachfolger von Pischu. Deshalb würde ich eine Verlängerung von Pischus Vertrag um ein Jahr befürworten, um einen Notnagel zu haben.
Falls wir Hakimis Vertrag verlängern können, hätten wir auch schon den Sanchonachfolger in den eigenen Reihen.
Wunschvorstellungen, ich weiss.......
Ist es denkbar, Sancho an Real zu verkaufen und Hakimi in den Deal einzubinden?
Will Sancho überhaupt zu Madrid? Ich vermute eher, ihn dürfte es zurück auf die Insel ziehen. Und bei Hakimi gehe ich davon aus, dass es ihn definitiv zurück zieht. Er ist in Madrid groß geworden, und Real hat zudem deutlich mehr Strahlkraft als Borussia.Eine Chance sähe ich erst dann wieder, wenn er sich dort nicht durchsetzen würde.
Und solange können wir ja nicht warten, es sei denn, es kommt wieder ein Schulz, dass man dann erneut drüber nachdenken muss. Im Sommer muss ein Pischu-Erbe kommen, hinter dem sich ein Morey entwickeln kann - mit Einsatzzeiten (Pokal z.B.)
Kompletter Neustart... auf ins Niemansland
, Dienstag, 26.11.2019, 16:44 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Zuerst einmal: Ob Watzke und Zork jetzt die besten an ihrer Stelle sind, oder ob neue Besen besser kehren könnten will ich noch nicht einmal beurteilen.
Aber ein wenig kommt mir dieser Artikel vor wie auch das Favre-raus-Geschrei einiger hier vor wie Barney Stinsons Kneipenparole: "Neuer ist immer Besser".
(Ich meine übrigens lange nicht alle Kritiker von Favre, und ich halte ihn mit Sicherheit nicht für den am besten geeigneten Trainer für den BVB (von Anfang an nicht))
Aber auch die Veränderung bis in die Spitze des Fussballkonzerns würde nichts, aber auch gar nichts, an dem Schwebezustand ändern in dem der BVB gefangen ist.
Die festen Ausgangspositionen sind doch: Um gute Spieler bekommen und für eine gewisse Zeit halten zu können müssen wir zwingend dauerhaft international vertreten sein, und eigentlich ist auch die CL statt der EL Pflicht. Da ist für einen behutsamen Aufbau (wie ihn zB Klopp noch praktizieren konnte) keine Zeit.
Ebenso verhindert das auch, dass ein Trainer mal junge Spieler in Ruhe weiterentwickelt. Denn das würde ja bedeuten, dass sie auch mal Fehler machen und durch Schwächeperioden gehen können, auch um zu lernen wie man diese Phasen meistert um sie zu überwinden! (Denn das haben die wenigsten Jungspieler in ihren kometenhaften Aufstiegen bisher erlebt...) Aber das gefährdet dann natürlich die Einnahmenseite (s.o.) Und wenn ich den Umgang mit den schlechten Leistungen von Akanji diese Saison auch hier so sehe... wollen das die meisten Anhänger auch gar nicht.
Dann haben viele Fussballinternatsabsolventen heutzutage ein Ego, dass bei Rückschlägen gar keine kritische Selbstreflexion erlaubt, sondern das Problem immer bei den Mitspielern sieht. Das gepaart mit ihrer enormen Verhandlungsmacht läßt unglaublich wenig Druckmittel seitens des Trainers oder sogar des Vereins zu. (Dieser ewige Spruch "dann lassen wir ihn eben auf der Tribüne versauern" schadet den Verein halt deutlich mehr als den Spieler)
Und letztlich: Es gibt wahrscheinlich nur eine Handvoll Spieler, die tatsächlich daran interessiert sind "etwas" von Grund auch aufzubauen und dementsprechend lange bei einem Verein zu bleiben. Der BVB ist für aufstrebende junge Spieler nicht das endgültige Ziel, zumindest wenn die Entwicklung sie und auch andere hoffen lässt, dass sie gut genug sind dauerhaft CL spielen zu können. In der aktuellen Selbstoptimierungsgesellschaft wollen diese Spieler als "Endziel" bei einem der ganz großen landen, da ist der BVB nur Mittel zum Zweck. Ein paar Jahre in der BuLi und vor allem in den CL-Gruppenspielen glänzen und ab zum großen Verein. Und genauso setzen sie es auch durch, teilweise ja auch schon auf dem Weg zum BVB. Die ganz wenigen Ausnahmen (z.B. Reus) reichen nicht dafür eine Mannschaft dauerhaft aufzubauen.
Ich sehe leider überhaupt nicht, wie diese Situation durchbrochen werden KANN, egal ob mit alter Vereinsspitze, oder mit einer neueren, die auch neue Ideen bringen kann. Egal ob mit altem Trainer oder mit neuem...
Aber zu guter letzt: Ja es muss auch in diesem Durchgangsverein möglich sein, einen Trainer zu haben, der gezielter mit den Stärken des Spielermaterials arbeitet als Favre das tut, und ggf sollte auch bei der Auswahl von Trainern und Spielern mehr darauf geachtet werden, dass die Tugenden die von den meisten Fans noch höher geschätzt werden als technisch tollen Fussball zu spielen, stärker vertreten sind. Subotic ist wahrscheinlich technisch jedem unserer aktuellen IVs deutlich unterlegen, würde mMn(!) aber ein anderes Auftreten bewirken. Und auch ein Groskreutz in der Mannschaft ist mehr als nur ein "Maskottchen", den anderen Spielern klar machen, dass der BVB "nicht nur ein weiterer Verein ist" und auch auf dem Platz kämpfen und den Mitspielern helfen bewirkt einiges. (Ja mir ist klar, dass beide in der Hinrunde 14/15 anwesend waren).
Vielleicht ist dazu ein Wechsel bis nach ganz oben nötig. (Meiner Meinung nach aber nicht)
Kompletter Neustart... auf ins Niemansland
pietro89, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 18:42 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
...ich muss da meinen Vor-Schreibern zustimmen: wenn man sich dieses Auf- und Ab der letzten Jahrzehnte einmal anschaut oder revue passieren läßt, dann wird man dann doch wieder dankbarer und demütiger, etwas was wir zu Recht immer wieder von Spielern fordern.
Natürlich ärgere ich mich über das derzeitige Rumgekicke, diese mangelnde Selbstkritik einiger Spieler etc., ich bin gefrustet und erzürnt.
Ich ärgere mich, dass der gefühlte x-Trainer nicht dauerhaft gezündet hat.
Aber vergessen wir nicht, was in den letzten Jahren passiert ist: wie RE_LordVader schon schrieb die Fussballlandschaft sich verändert hat.
Ich erinnere an den Anschlag (war damals mit meinem Sohn sogar im Stadion), die wegstreikenden "Profis" A. und D., ie neue Generation der Ego-Spieler (s. vorhergehenden Beitrag).
Ich frage mich ernsthaft: wer kann das immer meistern? Gibt es da überhaupt eine Blaupause dafür?
Spielerfrauen, die sich in der Lounge bei ManCity anzicken, hätte ma "früher" vor die Tür gesetzt. Heute ist der Weltverein City ggf genauso machtlos dagegen wir wir es wären. Guardiola versteht die Welt auch nicht mehr und muss sich mit verzogenen Spielern rumärgern.
Die Forderung nach neuen Besen in der Vereinsführugn kommt doch nur dann immer auf, wenns nicht läuft.
Vor einem Jahr wurde sie noch gefeiert angesichts Ihres Supernäschens bzgl Sancho, Ihrem Superdeal mit Chelsea (Pulisic) etc.
Und jetzt? Kritik ohne Ende. Aber wer kann in die Köpfe der Spieler reinschauen? und wir sind nur Durchgangssation für Viele, daran kann auch eine neue Veeeinsführung nichts ändern.
Und eine Kritik ist okay, man muss sich immer hinterfragen (s. 2. Stürmer), aber deshalb ein Kahlschlag?
Was wir aber haben, ist eine wirtscaftliche Stabilität, Ruhe im Verein. Wie viele BL beneiden uns dafür (mein Nürnerberg Ex-Kumpel mag ein Lied davon singen)? Der häufige Austausch von Entscheidungsträgern hat soweit ich die BL beobachte kaum etwas Positives erbracht (s. das Blaukraut aus GE, der Traditionsverein aus HH etc.).
Die Roten aus dem Süden sind mit dem Patriachen Hoeneß und dem Uhrenschmugler R. bei aller Kritik und allem Neid leider kontinierlich am Besten gefahren. Und auch die haben mit den neuen Gegebenheit (Geld, Spieler-Egos, die PL ...) zu kämpfen.
Das Favre nicht der Richtige ist...ich denke das wird immer deutlicher, ich habe es nicht immer abgesehen, war da ehrlich gesagt immer hoffungsfroh-naiv.
Und ich stimme auch denen zu, die wieder 11 Borussen sehen wollen, Leute, die für Ihre Nebenleute die Fehler ausbügeln etc. ..alles schon viele besser durch meine Vorrednern zum Besten gegeben.
Aber auf der einen Seite die Rückholaktionen, die überwiegend schief gegangen sind versdammen und dann einen Subotic hypen?
Ich möchte uns alle mal erleben, wenn wir einen wirklichen Neuanfang mit Plätzen um 8-11 herum wagen. Ich glaube dann auch nicht mehr an die Mentalitätsspieler von früher, die dann automatisch zu uns kommen.
Die Jungs spielen dann auch nur für eine Anstellung bei anderen Vereinen vor. Der Freund Mamba ist nächstes Jahr nicht mehr in Paderborn, da lege ich mich fest. Dessen Herz hängt nicht am Verein. Darmstadts Senstionsmannschaft wurde in alle Winde zerstreut, weil jeder Protagonist an die noch volleren Fleischtöpfe wollte. Da sollte man nicht naiv sein.
Und ich bin alt genug mich an grottig Spiele der 80er Jahre oder der Nach-Niebaum-Meyer-Epoche zu erinnern. Selbst unter dem gottgleicehn Klopp waren extrem mistige Kicks dabei.
Klopp sagt gerade zu Recht: seine Mannschaft sein dazu da Ergebnisse zu liefern (Ach-und-krach-Sieg bei Crystals Palace).
Ich weiß wir viele anderen auch keine Lösung. Außer dem Aspekt Glück, dass wir es wieder mal schaffen eine Trainer zu haben, der dazu beiträgt im Rahmen des GESCHAFFENEN und bestehenden Umfeldes, dass Spieler auch wegen ihm kommen und/oder 1-2 Jahre länger bleiben.
Vielleicht brauchen wir einfach wieder dieses Quäntchen Glück.
Kompletter Neustart... auf ins Niemansland
pietro89, Dienstag, 26.11.2019, 18:50 (vor 2473 Tagen) @ pietro89
Um das kurz klar zu stellen: Das von mir sollte keine Forderung sein einen der beiden Spieler zurück zu holen!
Aber genau wie bei Kuba hätte man bei dem Abservieren den mannschaftsintegrierenden Faktor mMn höher gewichten müssen. Natürlich sind Spieler Profis und sollten die Sekundärtugenden von alleine auf den Platz bringen... die Realität zeigt aber schon lange dass das eben nicht von selbst passiert...
Kompletter Neustart... auf ins Niemansland
November82, Stadt mit K, Dienstag, 26.11.2019, 18:49 (vor 2473 Tagen) @ pietro89
...ich muss da meinen Vor-Schreibern zustimmen: wenn man sich dieses Auf- und Ab der letzten Jahrzehnte einmal anschaut oder revue passieren läßt, dann wird man dann doch wieder dankbarer und demütiger, etwas was wir zu Recht immer wieder von Spielern fordern.
Natürlich ärgere ich mich über das derzeitige Rumgekicke, diese mangelnde Selbstkritik einiger Spieler etc., ich bin gefrustet und erzürnt.
Ich ärgere mich, dass der gefühlte x-Trainer nicht dauerhaft gezündet hat.
Aber vergessen wir nicht, was in den letzten Jahren passiert ist: wie RE_LordVader schon schrieb die Fussballlandschaft sich verändert hat.
Ich erinnere an den Anschlag (war damals mit meinem Sohn sogar im Stadion), die wegstreikenden "Profis" A. und D., ie neue Generation der Ego-Spieler (s. vorhergehenden Beitrag).
Ich frage mich ernsthaft: wer kann das immer meistern? Gibt es da überhaupt eine Blaupause dafür?
Spielerfrauen, die sich in der Lounge bei ManCity anzicken, hätte ma "früher" vor die Tür gesetzt. Heute ist der Weltverein City ggf genauso machtlos dagegen wir wir es wären. Guardiola versteht die Welt auch nicht mehr und muss sich mit verzogenen Spielern rumärgern.
Die Forderung nach neuen Besen in der Vereinsführugn kommt doch nur dann immer auf, wenns nicht läuft.
Vor einem Jahr wurde sie noch gefeiert angesichts Ihres Supernäschens bzgl Sancho, Ihrem Superdeal mit Chelsea (Pulisic) etc.
Und jetzt? Kritik ohne Ende. Aber wer kann in die Köpfe der Spieler reinschauen? und wir sind nur Durchgangssation für Viele, daran kann auch eine neue Veeeinsführung nichts ändern.
Und eine Kritik ist okay, man muss sich immer hinterfragen (s. 2. Stürmer), aber deshalb ein Kahlschlag?
Was wir aber haben, ist eine wirtscaftliche Stabilität, Ruhe im Verein. Wie viele BL beneiden uns dafür (mein Nürnerberg Ex-Kumpel mag ein Lied davon singen)? Der häufige Austausch von Entscheidungsträgern hat soweit ich die BL beobachte kaum etwas Positives erbracht (s. das Blaukraut aus GE, der Traditionsverein aus HH etc.).
Die Roten aus dem Süden sind mit dem Patriachen Hoeneß und dem Uhrenschmugler R. bei aller Kritik und allem Neid leider kontinierlich am Besten gefahren. Und auch die haben mit den neuen Gegebenheit (Geld, Spieler-Egos, die PL ...) zu kämpfen.
Das Favre nicht der Richtige ist...ich denke das wird immer deutlicher, ich habe es nicht immer abgesehen, war da ehrlich gesagt immer hoffungsfroh-naiv.
Und ich stimme auch denen zu, die wieder 11 Borussen sehen wollen, Leute, die für Ihre Nebenleute die Fehler ausbügeln etc. ..alles schon viele besser durch meine Vorrednern zum Besten gegeben.
Aber auf der einen Seite die Rückholaktionen, die überwiegend schief gegangen sind versdammen und dann einen Subotic hypen?
Ich möchte uns alle mal erleben, wenn wir einen wirklichen Neuanfang mit Plätzen um 8-11 herum wagen. Ich glaube dann auch nicht mehr an die Mentalitätsspieler von früher, die dann automatisch zu uns kommen.
Die Jungs spielen dann auch nur für eine Anstellung bei anderen Vereinen vor. Der Freund Mamba ist nächstes Jahr nicht mehr in Paderborn, da lege ich mich fest. Dessen Herz hängt nicht am Verein. Darmstadts Senstionsmannschaft wurde in alle Winde zerstreut, weil jeder Protagonist an die noch volleren Fleischtöpfe wollte. Da sollte man nicht naiv sein.
Und ich bin alt genug mich an grottig Spiele der 80er Jahre oder der Nach-Niebaum-Meyer-Epoche zu erinnern. Selbst unter dem gottgleicehn Klopp waren extrem mistige Kicks dabei.
Klopp sagt gerade zu Recht: seine Mannschaft sein dazu da Ergebnisse zu liefern (Ach-und-krach-Sieg bei Crystals Palace).
Ich weiß wir viele anderen auch keine Lösung. Außer dem Aspekt Glück, dass wir es wieder mal schaffen eine Trainer zu haben, der dazu beiträgt im Rahmen des GESCHAFFENEN und bestehenden Umfeldes, dass Spieler auch wegen ihm kommen und/oder 1-2 Jahre länger bleiben.
Vielleicht brauchen wir einfach wieder dieses Quäntchen Glück.
Wunderbar auf den Punkt gebracht.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 26.11.2019, 16:55 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Ebenso verhindert das auch, dass ein Trainer mal junge Spieler in Ruhe weiterentwickelt. Denn das würde ja bedeuten, dass sie auch mal Fehler machen und durch Schwächeperioden gehen können, auch um zu lernen wie man diese Phasen meistert um sie zu überwinden!
Deshalb bin ich gar nicht abgeneigt von der Idee ein Farm-Team nach RB-Vorbild irgendwo zu installieren, wo sich unsere Talente auf gutem Niveau profilieren können. Die Lücke zwischen unseren Amas und den Profis ist mittlerweile einfach zu groß als dass sie als Sprungbrett fungieren könnten.
Das könnte man mit Talentschmieden und Leihen nach City-Vorbild fortführen.
Ok, mit Fußballromantik ist es dann erstmal vorbei. Aber warum soll man den RB's und City's das Feld kampflos überlassen?
Von RB und City kopieren
Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Dienstag, 26.11.2019, 21:08 (vor 2473 Tagen) @ Basti Van Basten
Das könnte man mit Talentschmieden und Leihen nach City-Vorbild fortführen.
Könnte man, wenn man Bock darauf hat, sich die Hände schmutzig zu machen.
daserste.ndr.de/panorama/archiv/2018/ManCity-Falsches-Spiel-mit-Afrikas-Fussball-Talenten,footballleaks186.html
neunzigplus.de/football-leaks-right-to-dream-academy-von-misshandlungen-und-falschen-versprechen/
Von RB und City kopieren
hanno29, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 17:35 (vor 2473 Tagen) @ Basti Van Basten
Ebenso verhindert das auch, dass ein Trainer mal junge Spieler in Ruhe weiterentwickelt. Denn das würde ja bedeuten, dass sie auch mal Fehler machen und durch Schwächeperioden gehen können, auch um zu lernen wie man diese Phasen meistert um sie zu überwinden!
Deshalb bin ich gar nicht abgeneigt von der Idee ein Farm-Team nach RB-Vorbild irgendwo zu installieren, wo sich unsere Talente auf gutem Niveau profilieren können. Die Lücke zwischen unseren Amas und den Profis ist mittlerweile einfach zu groß als dass sie als Sprungbrett fungieren könnten.Das könnte man mit Talentschmieden und Leihen nach City-Vorbild fortführen.
Ok, mit Fußballromantik ist es dann erstmal vorbei. Aber warum soll man den RB's und City's das Feld kampflos überlassen?
Unsere Farm Teams: Gladbach, Leverkusen, Freiburg, Hoffenheim, (Bayern Bank).
Von RB und City kopieren
Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Dienstag, 26.11.2019, 21:15 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Unsere Farm Teams: Gladbach, Leverkusen, Freiburg, Hoffenheim, (Bayern Bank).
Zugänge des FC Salzburg vom FC Liefering in den letzten 10 Jahren: 25
Zugänge des BVB vom VfL Mönchengladbach in den letzten 10 Jahren: 3
Aber ja.
Das ist falsch und ein Totschlag-Argument!
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 19:54 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Unsere Farm Teams: Gladbach, Leverkusen, Freiburg, Hoffenheim, (Bayern Bank).
Es gibt genau drei Mannschaften, da hat man in den letzten 10 Jahren zwei Spiele mehr geholt als dahin verkauft. Kann man hier ganz gut nachlesen.
Und in der Regel zahlt der BVB für solche Spieler gutes Geld.
Gruß
CHS
Das ist falsch und ein Totschlag-Argument!
TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 26.11.2019, 21:52 (vor 2473 Tagen) @ CHS
bearbeitet von TrainerFuxx, Dienstag, 26.11.2019, 22:03
Vorab.
Vielen Dank für deine Mühe und totalen Respekt dass du dir das hier antust.
Dankeschön.
Wäre dann aber nicht der Umkehrschluss:
Bayern hat uns doch auch nicht mal einen Spieler mehr abgekauft seit Klopp, ich hoffe ich irre mich jetzt nicht aber (ich musste korrigieren, ich dachte erst sie hätten mehr gewildert):
Hin: Kleines dickes G., Lewa, Hummels
Zurück durchtrainiertes breites G., Rhode, Hummels
Aber genauso wie Statistiken, kann man mMn sich soetwas immer zurechtbiegen um gut auszusehen.
Denn uns haben sie mit dem Götzekauf geschwächt, wir sie mit dem Rückkauf definitiv nicht geschwächt.
Rhode gegen Lewa war ja nicht mal finanziell ein Erfolg, und sportlich?? sage du es mir ;)
zumal sie sich auch noch von dem Geld Vidal geholt haben,
der übrigens bei Barca im letzen Spiel nach Einwechslung zur traf, das Spiel entschied und sicher schon auf uns brennt.
Hummels läuft, stand jetzt.
Das ist falsch und ein Totschlag-Argument!
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 22:36 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx
Vorab.
Vielen Dank für deine Mühe und totalen Respekt dass du dir das hier antust.
Dankeschön.
Ich schreibe halt gerne Artikel über Sachen, die mich interessieren. Und im Sommer gab es ja hier die These, dass wir schlimmer sind als die Bayern.
Wäre dann aber nicht der Umkehrschluss:
Bayern hat uns doch auch nicht mal einen Spieler mehr abgekauft seit Klopp, ich hoffe ich irre mich jetzt nicht aber (ich musste korrigieren, ich dachte erst sie hätten mehr gewildert):
Wie gesagt, es ist eine Aufstellung von Transfers (habe ich übrigens auch über die gesamte Amtszeit von Zorc und von Watzke gemacht, aber das wäre zuviel gewesen), kein Hinweis von Leistungen der einzelnen Transfers. Vor allem kommt es ja auch darauf an, was man auch jeweils für Möglichkeiten hatten.
Btw., es übrigens nicht nur seit Klopp so. Der BVB hat in seiner Geschichte (zumindest so lange es Aufzeichnungen gibt) tatsächlich mehr Spieler aus München geholt als dort hin abgegeben.
Gruß
CHS
Das ist falsch und ein Totschlag-Argument!
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 27.11.2019, 06:09 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Btw., es übrigens nicht nur seit Klopp so. Der BVB hat in seiner Geschichte (zumindest so lange es Aufzeichnungen gibt) tatsächlich mehr Spieler aus München geholt als dort hin abgegeben.
Die reine Anzahl sagt sich quasi nichts aus,das zeigt ja schon die Auflistung. Rode/Lewandowski oder auch Götze Leistungsträger/ Götze kranker Mitläufer.
Oder auch in den 90ern mal: Helmer / wenig später holen wir Nerlinger.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:40 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Unsere Farm Teams: Gladbach, Leverkusen, Freiburg, Hoffenheim, (Bayern Bank).
Es wäre mir aber neu, dass wir großartig viele Fans von Leverkusen oder Gladbach hinzugewinnen, nur weil wir denen die Spieler wegkaufen. Das wären in erster Linie Marketinginstrumente, um neue Märkte zu erschließen. Wenn ein Spieler tatsächlich den Sprung schafft, wäre das nur die Kirsche auf der Sahne.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 17:19 (vor 2473 Tagen) @ Basti Van Basten
Klar, das wäre ein möglicher Weg um der Marke "BVB" Erfolg zu verschaffen. Aber ich (und ich denke nicht nur ich) würde das als das Aufgeben aller Werte sehen, für die der BVB einmal stand. Ja einen Gutteil davon hat man schon länger "ignoriert" (um es mal vorsichtig zu formulieren) und vielleicht ist der Schritt zu einem kompletten modernen Unternehmen gar nicht so groß, wie ich hoffe... aber ich glaube der Schritt wäre erst Recht das Ende vom BVB.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 17:28 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Klar, das wäre ein möglicher Weg um der Marke "BVB" Erfolg zu verschaffen. Aber ich (und ich denke nicht nur ich) würde das als das Aufgeben aller Werte sehen, für die der BVB einmal stand. Ja einen Gutteil davon hat man schon länger "ignoriert" (um es mal vorsichtig zu formulieren) und vielleicht ist der Schritt zu einem kompletten modernen Unternehmen gar nicht so groß, wie ich hoffe... aber ich glaube der Schritt wäre erst Recht das Ende vom BVB.
Romantik und Tradition hin und her aber vielleicht sollte man mal Fußball als das sehen was es ist. Es ist ein Business für Entertainment. Tante Emma Läden sterben ja auch aus und stören tuts nicht wirklich jemanden ist sogar eher bequemer heutzutage im Internet zu bestellen und durch Massenproduktion auch billiger.
Von RB und City kopieren
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 26.11.2019, 18:11 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Romantik und Tradition hin und her aber vielleicht sollte man mal Fußball als das sehen was es ist. Es ist ein Business für Entertainment.
Da gehe ich mit Dir konform. Thomas Müller hat es vor einiger Zeit benannt. Fußball, genauer gesagt Profifußball, ist Teil der Unterhaltungsindustrie. Nicht alles, aber vieles an dem, was da an ‚Tradition‘ proklamiert wird, ist dabei eher Marketing oder im besten Fall Folklore. Ob man dem Geschäft dabei alles an Identität opfert, was einen Fußballclub eben auch für viele Anhänger darstellt, ist eine andere Frage.
Tante Emma Läden sterben ja auch aus und stören tuts nicht wirklich jemanden ist sogar eher bequemer heutzutage im Internet zu bestellen und durch Massenproduktion auch billiger.
Das wiederum sehe ich deutlich anders. ‚Tante-Emma-Läden‘ sind für viele Menschen nicht nur für die Nahversorgung wichtig, sondern auch Orte der sozialen Begegnung und Kommunikation. Ich persönlich (und mit mir viele andere in meinem unmittelbaren Umfeld) bin froh, dass wir in der weiteren Nachbarschaft einen ‚Tante-Emma-Laden‘ haben. Im Internet zu bestellen ist sicherlich bequem und ist auch durchaus in bestimmten Fällen eine gute und sinnvolle Alternative. Nimmt dies allerdings überhand, hat es auch direkte Konsequenzen auf den Einzelhandel vor Ort. In der Stadt, in der ich lebe, häufen sich die Leerstände nicht nur in den ungünstigen Lagen der Innenstadt. Fachgeschäfte gibt es kaum noch, gesichtslose Filial- und Franchisebetriebe internationaler Handelsunternehmen bestimmen das Bild neben den Leerständen. Individualität, Eigenart und um es etwas altmodisch auszudrücken Charme verschwinden, auch wenn es gerade junge Menschen immer wieder wagen, sich mit einer interessanten Idee in Handel und Gastronomie mit einem eigenen Lokal selbstständig zu machen. Es überleben leider nur sehr wenige.
Was Massenproduktion anbelangt, so ist sie in der Tat im Endpreis teilweise deutlich günstiger und ich bin auch nicht per se gegen Massenproduktion eingestellt. Allerdings sehe ich die handwerklich hergestellte Ware, nicht nur bei landwirtschaftlichen Produkten, als unbedingt notwendige Alternative. Weil der Mensch ein Individuum ist. Massenproduktion kann die Entwicklung zum genormten Massenmenschen forcieren. Am Ende leben wir alle wie Rainer Werner Fassbinder es in einem phantastischen Fernsehfilm einmal skizziert hat, in einer Welt am Draht.
Deshalb bin ich persönlich froh, dass es in diesem System des Profifußballs als Teil der Unterhaltungsbranche immer noch Clubs gibt, die zwar auch Teil des Systems sind, aber auf ihre Art noch ‚Tante-Emma-Läden‘ mit eigener Identität und mit eigenem Charme geblieben sind.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 17:40 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Dein Beispiel ist nicht schlecht... denn die Massenproduktion macht die Produkte auch schlechter und lagert die Kosten auch nur auf die Tiere und die Umwelt um.
Und ja, es gibt such da Leute, die dieser Entwicklung entgegen treten. Es gibt inzwischen so viele Hofläden wie nie undnauch Konzepte wie die Marktschwärmerei sind im kommen... klar die breite Masse konsumiert noch ohne Rücksicht auf Verluste, ist übrigens im Fussball leider auch so, daher sind ja die Senderinteressen so viel wichtiger als die der Stadiongeher.,.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 17:44 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Dein Beispiel ist nicht schlecht... denn die Massenproduktion macht die Produkte auch schlechter und lagert die Kosten auch nur auf die Tiere und die Umwelt um.
Und ja, es gibt such da Leute, die dieser Entwicklung entgegen treten. Es gibt inzwischen so viele Hofläden wie nie undnauch Konzepte wie die Marktschwärmerei sind im kommen... klar die breite Masse konsumiert noch ohne Rücksicht auf Verluste, ist übrigens im Fussball leider auch so, daher sind ja die Senderinteressen so viel wichtiger als die der Stadiongeher.,.
Das Sachen schlechter werden liegt ja meist an der Profitgier, du kannst bestimmt viele Sachen auch korrekt machen ohne das daß Model an sich schlecht ist.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 17:52 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Ja aber die Profitgier (die sich bei Kunden in der Jagd nach dem niedrigsten Preis manifestiert) ist halt dass, was der Grund für das Sterben der Tante Emma Läden und der Massenproduktion ist.
Da ist der Qualitätsverlust von vornherein systememminent und kommt nicht hinzu. Die schlimmsten Auswüchse kommen narürlich immer von einzelnen, die Geld über jede Moral setztn, und die gibt es natürlich auch schon immer...
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 17:59 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Ja aber die Profitgier (die sich bei Kunden in der Jagd nach dem niedrigsten Preis manifestiert) ist halt dass, was der Grund für das Sterben der Tante Emma Läden und der Massenproduktion ist.
Da ist der Qualitätsverlust von vornherein systememminent und kommt nicht hinzu. Die schlimmsten Auswüchse kommen narürlich immer von einzelnen, die Geld über jede Moral setztn, und die gibt es natürlich auch schon immer...
Da ist aber nicht daß Modell Schuld, ein Tante Emma Laden kann dich auch übern Tisch ziehen :)
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Dienstag, 26.11.2019, 18:12 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Das sagte ich ja auch, einzelne Personen, die über Grenzen gehen zum eigene Vorteil gab es immer.
Das flächendeckende Verschwinden und der komplette Übergang zur Industralisierung in der Nahrungsproduktion ist aber eben doch das System.
Und um auf den aktuellen Bauernprotest einzugehen: Die einzelnen Landwirte tun mir sehr leid, die sind durch die komplett schrecklichen politischen monetären Anreitze seit (spätenstens) der 80er Jahre gezwungen mitzumachen oder unter zu gehen...
Es ist in vielen Bereichen verpasst worden Sachen im großen Zusammenhang zu betrachten. Es sind Gewinne privatisiert worden und die Kosten (auch in Form von Spätfolgen) müssen von der Allgemeinheit getragen werden.
Damit meine ich nicht nur so offensichtliche Schweinereien wie die Bankenkrise+rettung oder früher der Contagan-Entschädigung.
Auch bei zB Atomenergie sind die tatsächlichen Endlagerungskosten den Energieerzeugern komplett erlassen worden, ebenso läuft es bei den Autos (ich fahre auch eins).
Es wird sich einiges ändern müssen, wenn wir da die Richtung ändern wollen, ich bezweifle aber dass wir als Gemeinschaft und auch als Einzelpersonen dazu bereit sind. Auch ich,definitv eher Greta-Jünger als Greta-Hasser, mag nstürlich Bequemlichkeit und ein gutes Leben und mache es mir gerne einfach...
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:27 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Klar, das wäre ein möglicher Weg um der Marke "BVB" Erfolg zu verschaffen. Aber ich (und ich denke nicht nur ich) würde das als das Aufgeben aller Werte sehen, für die der BVB einmal stand. Ja einen Gutteil davon hat man schon länger "ignoriert" (um es mal vorsichtig zu formulieren) und vielleicht ist der Schritt zu einem kompletten modernen Unternehmen gar nicht so groß, wie ich hoffe... aber ich glaube der Schritt wäre erst Recht das Ende vom BVB.
Dann hättest du dich aber schon entschieden gegen die Internationalisierung des Vereins stellen müssen, wenn du soetwas nicht möchtest. Das ist nun einmal der nächste logische Schritt und alle größeren europäischen Vereine habe solche Pläne schon längst in der Schublade liegen. Der heimische Markt ist fast komplett ausgeschöpft. Wenn man mehr möchte, wird man um diesen Schritt nicht rumkommen.
Nehmen wir nur mal die US-Touren. Ich bezweifel, dass wir dadurch großartig viele neue Fans hinzugewinnen können. Alle paar Jahre mal vorbeikommen und ein bisschen um die goldene Ananas spielen, bringt relativ wenig. Wenn man jedoch dauerhaft präsent ist und auch an echten Wettbewerben teilnimmt, wird sich das mittel- bis langfristig lohnen. Zumal man auf diese Weise auch viel gezielter einen Markt erorbern könnte. Pittsburgh würde sich meiner Meinung nach aus BVB-Sicht gut eignen.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:43 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Das ist doch Quatsch. Man kann auch versuchen neue Märkte zu erschließen ohne sich komplett zu wandeln.
Und wenn das tatsächlich der logische Schritt ist, sich komplett aufzugeben, dann ist es vielleicht dennoch gut ihn nicht zu gehen.
Ich glaube wirklich, dass eine komplette Internationalisierung und Weichspülerei zu einer leeren Markthülle das Ende des BVB wäre.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:53 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Das ist doch Quatsch. Man kann auch versuchen neue Märkte zu erschließen ohne sich komplett zu wandeln.
Und wenn das tatsächlich der logische Schritt ist, sich komplett aufzugeben, dann ist es vielleicht dennoch gut ihn nicht zu gehen.
Ich glaube wirklich, dass eine komplette Internationalisierung und Weichspülerei zu einer leeren Markthülle das Ende des BVB wäre.
Dan beschwere dich aber bitte auch nicht, wenn der BVB in 10-20 Jahren komplett den Anschluss an die internationale Spitze verloren haben sollte. Denn das ist genau das, was passieren wird, wenn wir diesen nicht Schritt nicht machen.
Von RB und City kopieren
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 17:56 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Nur weil man kein Farm Team hat? Ich glaube nicht. Ajax hatte in den 90ern schon eins, hat auch nichts gebracht.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 18:04 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Nur weil man kein Farm Team hat? Ich glaube nicht. Ajax hatte in den 90ern schon eins, hat auch nichts gebracht.
Weil Farmteams nun einmal keine Farmteams mehr sind, sondern Marketinginstrumente. Es geht ausschließlich darum, neue Märkte zu erschließen sowie internationale Fans hinzuzugewinnen. Wenn ein Talent dabei ist, das den Durchbruch schafft, ist das zwar schön, aber mehr auch nicht.
Für die Zukunft gibt es genau zwei realistische Szenarien: Alles bleibt ungefähr gleich, aber die großen (europäischen) Fußballclubs gründen überall ihre Ableger und treten dann in verschiedenen Wettbewerben auf verschiedenen Kontinenten gegeneinander an. Oder es entsteht irgendwann eine europäische Superliga, die dann irgendwann einmal nicht mehr nur in Europa, sondern weltweit antritt (im Stile der Formel 1 auf Tour geht). Also ein Monat in China, dann ein Monat in den USA, usw. Die nationalen Ligen werden dann zu den Farmligen, in denen man lediglich noch mit Zweitmannschaften weiterhin antreten wird.
So wird sich das alles entwickeln.
Von RB und City kopieren
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:16 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Egal wie es sich entwickelt, wir werden so oder so nicht zur Elite gehören.
Von RB und City kopieren
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 26.11.2019, 18:09 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Ich meinte Farmteam schon tatsächlich wie der RB Salzburg es für RB Leipzig ist. Die sind ja von der Qualität schon wie ein mittelmäßiger deutscher Bundesligist einzuordnen. Dort bekommen viele Spieler eine Chance und wenn sie sich bewiesen haben, werden sie nach Leipzig geholt. Und auch wenn es einem nicht gefällt, RBL macht damit einiges richtig. Sowohl finanziell als auch sportlich machen sich die Spieler schnell bezahlt.
Und wenn dieses Modell nicht unterbunden wird, aber erfolgreich ist, dann muss man das kopieren.
Von RB und City kopieren
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:17 (vor 2473 Tagen) @ Basti Van Basten
Und wie willst du das machen? Einem Unterklassigen Verein die Lizenz abkaufen?
Ich glaube dazu fehlt es ohne Konzern an Kapazität und Finanzen.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:49 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Es ist immer eine Frage um welchen Preis man Erfolg will. Welche Werte bin ich bereit zu opfern des Erfolges Willen.
Es gibt Sachen, denen kann man sich nicht verschließen, will man nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken. Aber ganz ehrlich, ein Farmteam ist für mich ein absolutes NoGo. Ich möchte auch keinen Scheich und auch keine Klatschpappen. Da verzichte ich dann auch auf Meisterschaften und Henkelpötte.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:57 (vor 2473 Tagen) @ Litze
Es ist immer eine Frage um welchen Preis man Erfolg will. Welche Werte bin ich bereit zu opfern des Erfolges Willen.
Es gibt Sachen, denen kann man sich nicht verschließen, will man nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken. Aber ganz ehrlich, ein Farmteam ist für mich ein absolutes NoGo. Ich möchte auch keinen Scheich und auch keine Klatschpappen. Da verzichte ich dann auch auf Meisterschaften und Henkelpötte.
Farmteam ist ein negativ belasteter Begriff, normal heisst sie ja zweite Mannschaft. Genausogut könnteste unsere zweite auflösen in irgendeiner anderen Stadt ein Team gründen daß nur den Zweck hat Spieler für uns auszubilden.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 18:22 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Aber wir heißen doch Borussia Dortmund und nicht Borussia Dallas.
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 18:26 (vor 2473 Tagen) @ Litze
Aber wir heißen doch Borussia Dortmund und nicht Borussia Dallas.
Ja wir holen die Leute hierher und sagen ihr seid jetzt Dortmunder :)
Von RB und City kopieren
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:08 (vor 2473 Tagen) @ Basti Van Basten
Ebenso verhindert das auch, dass ein Trainer mal junge Spieler in Ruhe weiterentwickelt. Denn das würde ja bedeuten, dass sie auch mal Fehler machen und durch Schwächeperioden gehen können, auch um zu lernen wie man diese Phasen meistert um sie zu überwinden!
Deshalb bin ich gar nicht abgeneigt von der Idee ein Farm-Team nach RB-Vorbild irgendwo zu installieren, wo sich unsere Talente auf gutem Niveau profilieren können. Die Lücke zwischen unseren Amas und den Profis ist mittlerweile einfach zu groß als dass sie als Sprungbrett fungieren könnten.Das könnte man mit Talentschmieden und Leihen nach City-Vorbild fortführen.
Ok, mit Fußballromantik ist es dann erstmal vorbei. Aber warum soll man den RB's und City's das Feld kampflos überlassen?
Wenn wir diesen Weg nicht mitgehen, werden wir früher oder später sowieso in der europäischen Bedeutungslosigkeit verschwinden. Das ist das Konzept der Zukunft. Ob das einem nun gefällt, oder auch nicht. Aktuell hätten wir jedoch noch tatsächlich die Möglichkeit, relativ früh dabei sein und uns beispielsweise einen Vorsprung gegebenüber den Bayern zu erarbeiten. Nur tut man sich hier schon schwer genug damit, ein Frauenteam zu installieren.
Von RB und City kopieren
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 26.11.2019, 17:01 (vor 2473 Tagen) @ Basti Van Basten
Ebenso verhindert das auch, dass ein Trainer mal junge Spieler in Ruhe weiterentwickelt.
Sollten wir uns irgendwo ein Farmteam nach deren Vorbild aufbauen würde ich meine Mitgliedschaft noch am gleichen Tag beenden.
Von RB und City kopieren
Weeman, Dienstag, 26.11.2019, 17:24 (vor 2473 Tagen) @ Weeman
Ebenso verhindert das auch, dass ein Trainer mal junge Spieler in Ruhe weiterentwickelt.
Sollten wir uns irgendwo ein Farmteam nach deren Vorbild aufbauen würde ich meine Mitgliedschaft noch am gleichen Tag beenden.
Ich auch.
Von RB und City kopieren
Weeman, Dienstag, 26.11.2019, 17:53 (vor 2473 Tagen) @ Kaiser23
#metoo
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Dienstag, 26.11.2019, 12:33 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Was mir auch nach mehrfachem Lesen des Artikels nicht klargeworden ist, welche Konsequenzen auf höherer ebene gezogen werden sollen und was denn nun sein soll wenn man "neu startet" nachdem man den "resetknopf" gedrückt hat???
Wenn ich mir die 22 Jahre nach 1997 nochmal vergegenwärtige war das eine ebenso merkwürdige wie fürchterliche Achterbahnfahrt, braucht man hier ja nicht zu referieren.
Und da haben die benannten Personen eine sehr grosse Leistung vollbracht indem sie die ganze Geschichte wenigstens mal wieder stabilisiert haben. Und auch wenn man das hier sehr häufig liesst weil das wohl fast jedem hier auch klar ist muss man es gerade an dieser Stelle nochmal erwähnen.
In den Jahren hat sich "der Fussball" ja sehr gewandelt, vor allem was das Geld angeht.
Und was die Engländer da mit ihrer Premier League und den perversen Geldmengen als derzeitigen Höhepunkt des Irrsinns veranstalten ist halt gerade für Vereine wie den unseren ein echtes Problem.
Hatten wir es früher in erster Linie "nur" mit den Bauern zu tun die uns regelmässig eine eingespielte Mannschaft zerschossen haben leiden ja gerade auch sie in neuerer Zeit unter diesen Umständen weil kaum noch einer aus der Bundesliga zu denen geht und die Spitzenkräfte aus den internationalen Ligen erst gar nicht mehr kommen.
Und da haben gerade diese angesprochenen Personen etwas ziemlich schlaues gemacht indem sie aus der Situation noch das Beste gemacht haben und sich sehr frühzeitig auf die Ausbildung von "Talenten" zum späteren gewinnbringenden Verkauf verlegt hatten.
Hat den Nachteil, dass man "eine Mannschaft" wie früher mal gar nicht mehr entwickeln kann weil jeden Sommer ein paar gehen und ein paar kommen.
Aber man hat das überlebt, mit ordentlich Geld auf dem Konto und wie auch hier schon mehrfach bemerkt relativ erfolgreich.
Und wohin soll dann jetzt die Reise gehen???
Ich hatte schon den eindruck dass man nach Klopp diese Idee des aggressiven/ offensiven Fussballs weiter machen wollte.
Dass die einzelnen Trainer mit denen man das vorhatte dann jeweils ihre eigenen Problemchen kreiert haben- geschenkt. Und schade natürlich auch :-)
Dass der derzeitige Trainer mit dem Kader offensichtlich so wenig anfangen kann dass dabei so ein Krampf wie in den letzten Wochen zu sehen war herauskommt ist natürlich entsetzlich. Aber vorhersehbar?
Ich hätte es mir nicht vorstellen können auch wenn ich selber eher zu den Skeptikern gehört habe was Favre und die Titeltauglichkeit angeht.
Aber eben nochmal gefragt: welche Konsequenzen sollen denn gezogen werden? Watzke und Zorc zurück treten?
Sich noch einen Berater holen, auf den aber wirklich mal hören? Und dann? Was genau machen?
Ich fürchte, viel mehr als das was wir in den letzten Jahren gesehen haben wird man in diesem Umfeld nicht erreichen können. es könnte aber mehr Spass machen da zu zu sehen :-)
Von daher fand ich das schade dass Bosz so gar nicht gezündet hat...
Und ich persönlich fänd es klasse wenn man einen Trainer, den grad gar keiner auf dem Schirm hat, der auch wieder brutal offensiv spielen will (dieses Mal vielleicht sogar wieder mit ner Defensive dabei...), hier hin holt und den machen lässt.
Und wenn man Glück hat wird es "der nächste Klopp" oder noch besser und wenn man Pech hat spielt man mal ein Jahr keine CL- würde mich nicht furchtbar stören.
Wenn ich im Stadion dann wirklich mal wieder "11 Borussen auf dem Rasen" sehe die "für das grosse Ganze stehen".
DAS wäre wirklich schön :-)
Bis dahin würde mich aber ziemlich interessieren was nun zwischen den Herren Spielern und Herrn Favre passiert ist dass da so ne Grütze bei rum kommt für die aus meiner Sicht W und Z grad nicht viel können.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Schleicheisen, Dienstag, 26.11.2019, 16:51 (vor 2473 Tagen) @ Schleicheisen
Ich denke Klopps Problem war einfach, dass er unter "seinen" Spielern, mit denen er durch Dick und Dünn gegangen war - und sie mit ihm - nicht einfach so rigoros aufräumen konnte wie unter der Mannschaft die er übernommen hat. Es ist halt etwas anderes wenn Du einen Spieler "ausmisten" musst, der alles für Dich gegeben hat, als einen der Dir relativ unbekannt ist... davon abgesehen, dass es auch eine ganz andere Ausgangsposition ist einen Topkader stellen zu müssen, der um Meisterschaft, Pokal und CL-Titel mitspielt als bei einem Mittelfeldclub anzutreten und den nach oben zu entwickeln.
Wenn ich im Stadion dann wirklich mal wieder "11 Borussen auf dem Rasen" sehe die "für das grosse Ganze stehen".
DAS wäre wirklich schön :-)
Ja das wäre es. Alleine schon Spieler die kontinuierlich auch daran arbeiten die Fehler von Mitspielern auszugleichen bevor es Probleme werden...
Aber ich befürchte (siehe auch meinen Post oben) die Zeiten sind vorbei.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 19:43 (vor 2473 Tagen) @ RE_LordVader
Ich denke Klopps Problem war einfach, dass er unter "seinen" Spielern, mit denen er durch Dick und Dünn gegangen war - und sie mit ihm - nicht einfach so rigoros aufräumen konnte wie unter der Mannschaft die er übernommen hat. Es ist halt etwas anderes wenn Du einen Spieler "ausmisten" musst, der alles für Dich gegeben hat, als einen der Dir relativ unbekannt ist... davon abgesehen, dass es auch eine ganz andere Ausgangsposition ist einen Topkader stellen zu müssen, der um Meisterschaft, Pokal und CL-Titel mitspielt als bei einem Mittelfeldclub anzutreten und den nach oben zu entwickeln.
Man sollte nicht vergessen, dass auch Jürgen Klopp beim BVB einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Vom Trainer einer Fahrstuhlmannschaft bis ins CL-Finale. Und die damaligen Spieler des BVB sind diesen Weg mit ihm gegangen. Auch das dürfte die Verbundenheit erklären.
Bei Liverpool dürfte Klopp im Zweifelsfall anders handeln. Dort ging es für ihn weiter bergauf. Aber halt relativ gesehen nicht mehr in diesem Ausmaß. Und zudem ist er ein Mensch der sein Handeln reflektieren und aus Fehlern lernen kann.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
bastlke, Kempten, Dienstag, 26.11.2019, 11:40 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich finde den Artikel gut geschrieben, inhaltlich bezieht er sich ja stark auf den Artikel von Didi von Oktober soweit ich mich erinnere.
Ich bin selber hin und hergerissen wie es dazu kam wie es jetz ist. Favre hat ja im ersten Jahr schon auch Erfolg mit diesem Team gehabt. Spiele wie gegen Augsburg oder Leverkusen fallen mir da ein, die wirklich nicht tröge waren. Andererseits haben wir so viele Spiele gesehen, wo ich mir als Fan mehr als verarscht vorkomme was die Leistung der Mannschaft betrifft. Letzendlich istes halt die Frage, muss ein guter Trainer mit einem guten Team zusammenfinden, oder muss das Team zwingend zur Spielidee vom Trainer passen? Hier sehe ich Trainer und Mannschaft gleichermaßen in der Bringschuld, wobei Favre ja zuletzt Anpassungen vorgenommen hat. Unsere Prinzessinen sind bis hierhin aber doch sehr viel schuldig geblieben.
Das Spieler wie Reus, Hazard, Sancho usw. mutmaßlich eher schnellen Fußball spielen wollen, anstatt den Ball minuntenlang von links nach rechts zu schieben, streng nach Schmea F, so dass wir für die meisten Gegner berechenbar sind, leuchtet mir ein.
Ein langfristiger Plan eine Mannschaft aufzubauen, kontinuierlich weiterzuentwickeln, und dafür den oder die passenden Trainer im Peto zu haben, davon sind wir gefühlt Lichtjahre weg, und da sehe ich klar Watzke und Zorc in der Pflicht. Tuchel, Bosz, Stöger und jetzt Favre, alles von der Spielidee komplett verschiedene Trainer, mit einem ständig wechselnden Team, da muss eine rote Linie von unseren Verantwortlichen rein. Das diese nicht zu sehenn ist, ist unser größtes Problem.
Wenn Favre geht wird sich nicht viel ändern, und ich bin kein Fan von Favre
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
mulcohol, Dienstag, 26.11.2019, 12:28 (vor 2473 Tagen) @ bastlke
Favre hat ja im ersten Jahr schon auch Erfolg mit diesem Team gehabt. Spiele wie gegen Augsburg oder Leverkusen fallen mir da ein, die wirklich nicht tröge waren. Andererseits haben wir so viele Spiele gesehen, wo ich mir als Fan mehr als verarscht vorkomme was die Leistung der Mannschaft betrifft....
Diese beiden Spiele werden zusammen mit dem Bayern-Spiel immer als Paradebeispiel genannt, wenn es um das Spielglück geht, das wir in der ersten Halbserie hatten.
Das stimmt zwar einerseits, andererseits sehe ich das mit der Verteilung des 'Glückes' nicht so. Das waren halt noch Vollgasveranstaltungen mit Hurra-Fussball und einem für uns glücklichen Ende.
Das wirkliche Glück hatten wir meiner Meinung nach in der zweiten Hälfte der Hinrunde, als wir etliche Spiele glücklich mit nur einem Tor gewonnen hatten.
Wenn bei einem neuen Trainer nicht gleich alles funzt, heißt es immer, es braucht seiner Zeit, bis der Neue seine Spielphilosophie etabliert hat, das geht nicht von Heute auf Morgen. Ich sehe das umgekehrt so, dass es bis Mitte der Hinrunde gedauert hat, bis der abwartende Geduldsfussball von Favre sich immer mehr durchgesetzt hat.
In der ersten Hälfte der Hinrunde hatten wir oft Spielglück, dass wir aber auf 2-3 mal Spielpech hatten, z.B. den dämlichen Ausgleich gegen Hertha in der Nachspielzeit bekommen haben, wird dabei oft unterschlagen.
Erst in der zweiten Hälfte der Hinrunde setze sich immer stärker durch, angefangen beim Sieg in Wolfsburg, nach einer Führung und überlegenem Spiel nicht nachzusetzen, sondern die Führung zu verwalten. Also das, was uns in der Rückrunde die Meisterschaft diese Saison schon viele Punkte gekostet hat.
Dass wir 2018 die Spiele in Wolfsburg, Mainz und Gelsendingens sowie daheim gegen Gladbach und Bremen alle mit einem Tor gewonnen haben (und bei 2:0 gegen Freiburg fiel der zweite Treffer auch erst in der Nachspielzeit) ist meiner Meinung nach in Summe mehr Glück, als wenn gegen Augsburg der letzte Freistoß reingeht.
Diese Spiele haben wir trotz der Favre-Taktik (Abwarten, Geduld, Kontrolle) noch gewonnen. In Mainz und bei Blau hätten wir vor dem Ausgleich höher führen müssen und in den anderen Spielen (außer Freiburg) war es teils Riesenglück, nicht in der Schlußphase den Ausgleich zu kassieren, wie es uns dann in der Rückrunde und diese Saison in Frankfurt/Freiburg passiert ist.
Ich glaube nicht, dass wir in der Hinrunde 2018/2019 über unsere Verhältnisse gespielt haben. Wir haben in der ersten Hälfte mit Glück (Augsburg, Leverkusen, Bayern) und Pech (Ausgleich Berlin, kein Elfer in Hoffe, nur 0:0 in Hannover) noch das gespielt, was wir können, und eigentlich erst in der zweiten Hälfte dauernd das Spielglück gehabt, trotz des Favre-Ansatzes etliche Spiele noch knapp zu gewinnen. Viele hier sehen das ja genau umgekehrt, also nur Spielglück am Anfang und Normalität danach.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Trip, Dienstag, 26.11.2019, 11:08 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ob nun auf Führungsebene, auf der Trainerbank oder auf dem Platz. Es muss ein Umbruch her. Denn so geht es nicht weiter. Diese furchtbare Stagnation.
Natürlich muss sich ein Verein immer verändern. Aber manchmal sind die kleinen Schritte vielleicht doch besser als der Umbruch. Es gibt nämlich noch etwas unter der Stagnation, den Abwärtstrend. Und auch der sollte als Konsequenz bedacht werden. Ich bin auch mit der Entwicklung unzufrieden, aber hier gleich den ganzen Verein umkrempeln zu wollen, nun ja. Der Artikel selbst spricht von Glücksgriffen, und diese sind eben selten. Wenn wir die Zahl lediglich "guter" Entscheidungen wieder etwas erhöhen, wäre schon viel gewonnen.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang... oder die unendliche Geschichte
Dennis-77, Dienstag, 26.11.2019, 16:52 (vor 2473 Tagen) @ Trip
Umbruch die Zehntausendste - Klappe
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 13:00 (vor 2473 Tagen) @ Trip
Ob nun auf Führungsebene, auf der Trainerbank oder auf dem Platz. Es muss ein Umbruch her. Denn so geht es nicht weiter. Diese furchtbare Stagnation.
Natürlich muss sich ein Verein immer verändern. Aber manchmal sind die kleinen Schritte vielleicht doch besser als der Umbruch. Es gibt nämlich noch etwas unter der Stagnation, den Abwärtstrend. Und auch der sollte als Konsequenz bedacht werden. Ich bin auch mit der Entwicklung unzufrieden, aber hier gleich den ganzen Verein umkrempeln zu wollen, nun ja. Der Artikel selbst spricht von Glücksgriffen, und diese sind eben selten. Wenn wir die Zahl lediglich "guter" Entscheidungen wieder etwas erhöhen, wäre schon viel gewonnen.
Das Problem ist in der Tat, dass aus dem Umbruch schnell auch ein "Abbruch" werden kann.
Mir hat einiges in dieser Saison nicht gefallen. Aber andererseits stehen wir aktuell nicht vor einer totalen Katastrophe, sondern wir blicken "nur" auf eine bisher durchwachsene Saison zurück. Was passiert wenn man überdreht, das konnte man bei den Blauen, beim HSV und in Stuttgart beobachten.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
rvnvon1909, Celle, Dienstag, 26.11.2019, 17:31 (vor 2473 Tagen) @ Ulrich
Kannst du ausführen, was an dieser Saison nicht einer totalen Katastrophe bzw. einem spielerischen Offenbarungseid gleicht?
Und damit meine ich nicht die 1-2 30 minütigen Ausnahmen oder die teils stolprigen Siege in Pokal, CL und Liga.
Für mich geht immer um Entwicklung und Perspektive. Bei dieser ist seit geraumer Zeit ein klarer abwärtstrend festzustellen. Nehmen wir mal die Wirtschaft zum Vergleich. Wenn ich da über Monate hinweg meine Ziele nicht erreiche, dann gibt es Konsequenzen. Zum einen können Maßnahmen ergriffen werden (ausgleichende Transfers, die die Lücken stopfen und/oder Defizite ausgleichen) oder es Rollen Köpfe. Das mit den Köpfen ist in der Regel ein Quick Win.
Entgegen aller Ansichten finde ich den Stil von Watzke aber sogar gut. Zeit geben, Vertrauen aussprechen und nicht überreagieren. Das sollte vor allem Favre als klares Privileg empfinden. Nur, und da sind sich sicher alle einig, hat auch das alles seine Limits. Wir haben gerade 0:3 gegen einen absoluten Außenseiter zur HZ zurückgelegen: so viel zu Grenzen und dem oben beschriebenen Offenbarungseid.
Was ich mich wie viele andere auch frage, ist die Zuständigkeit von Kehl und Sammler. Vor allem ersterer ist mir in Anbetracht der Umstände ein Dorn im Auge. Wenn die öffentliche Schönrednerei repräsentativ für das steht, was er der Mannschaft gegenüber vermittelt, dann gute Nacht. Alles andere als eine riesige Komfortzone resultiert daraus sicherlich nicht.
Ich persönlich freue mich auf einen Neuanfang. Das ist eben der Lauf der Dinge.
Wer geht schon mit ner Alten in eine Ehe, bei der die Harmonie nicht stimmt? Eben. Man kann sich trennen, da ist Gott sei Dank nichts verwerfliches dran. Genau so gut kann man an Sachen arbeiten... Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 19:47 (vor 2473 Tagen) @ rvnvon1909
Kannst du ausführen, was an dieser Saison nicht einer totalen Katastrophe bzw. einem spielerischen Offenbarungseid gleicht?
Könnte ich. Aber so wie Du drauf bist habe ich nun wirklich keinen Bock drauf.
Deshalb sei nur kurz daran erinnert, dass wir gegen Barcelona einen Punkt geholt haben, und dass dieses Unentschieden für die Katalanen glücklich war. Inter Mailand haben wir bei uns zu Hause ebenfalls geschlagen, gegen den Tabellenführer Mönchengladbach haben wir zweimal gewonnen.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
BukausmTal, Wuppertal, Dienstag, 26.11.2019, 13:08 (vor 2473 Tagen) @ Ulrich
Ob nun auf Führungsebene, auf der Trainerbank oder auf dem Platz. Es muss ein Umbruch her. Denn so geht es nicht weiter. Diese furchtbare Stagnation.
Natürlich muss sich ein Verein immer verändern. Aber manchmal sind die kleinen Schritte vielleicht doch besser als der Umbruch. Es gibt nämlich noch etwas unter der Stagnation, den Abwärtstrend. Und auch der sollte als Konsequenz bedacht werden. Ich bin auch mit der Entwicklung unzufrieden, aber hier gleich den ganzen Verein umkrempeln zu wollen, nun ja. Der Artikel selbst spricht von Glücksgriffen, und diese sind eben selten. Wenn wir die Zahl lediglich "guter" Entscheidungen wieder etwas erhöhen, wäre schon viel gewonnen.
Das Problem ist in der Tat, dass aus dem Umbruch schnell auch ein "Abbruch" werden kann.Mir hat einiges in dieser Saison nicht gefallen. Aber andererseits stehen wir aktuell nicht vor einer totalen Katastrophe, sondern wir blicken "nur" auf eine bisher durchwachsene Saison zurück. Was passiert wenn man überdreht, das konnte man bei den Blauen, beim HSV und in Stuttgart beobachten.>
Es ist auch die Frage, wer für einen Umbruch in Frage käme.
Die Mischung aus sportlicher Kompetenz und BVB-Gen wäre schon wünschenswert für führende Vereinspositionen.
Und Kehl, den ich da schon auf der Liste habe/hatte, hat in seiner bisherigen Zeit seit seiner Rückkehr zum BVB noch nicht nachgewiesen,
dass sein Tun viel mehr bewirkt.
Und überhaupt: Das Schiff schlingert, aber es heißt nicht Titanic...
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Sven, Witten, Dienstag, 26.11.2019, 13:22 (vor 2473 Tagen) @ BukausmTal
Und überhaupt: Das Schiff schlingert, aber es heißt nicht Titanic...
Das stimmt und so ähnlich hat es CHS weiter oben ja auch schon geschrieben. So lange die sportliche Leitung das auch so lebt, habe ich persönlich damit keine Schwierigkeiten. Ich bin mir sehr sicher, dass wir mit Favre erneut in die CL einziehen werden und, da lehne ich mich jetzt schon aus dem Fenster, auch nächste Saison mit Favre unter den ersten Vieren landen werden, wenn nichts Bahnbrechendes bis dahin in der Bundesliga passiert.
Anders sieht es (für mich) allerdings aus, wenn Watzke und Zorc selbst meinen, man befinde sich wieder einmal nicht auf dem richtigen Kurs. Mit Tuchel, Bosz und Stöger wollte man aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr weiterarbeiten. Das spricht nicht für eine gute Auswahl beim Trainer. Wenn man jetzt schon wieder der Meinung ist, dass der Trainer der Falsche ist, das vierte Mal seit 2017, dann aber bitte an allererster Stelle sich selbst hinterfragen. Denn einen erneuten nutzlosen Trainerwechsel brauche ich persönlich nicht.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
rajol, Pulheim, Dienstag, 26.11.2019, 15:18 (vor 2473 Tagen) @ Sven
mir geht dieses ewige flott verkürzte Aneinanderreihen der Trainer Tuchel Bosz, Stöger und Favre auf die Nerven. Es suggeriert, dass nach Klopp eine Abwärtsbewegung einsetzte (wenn überhaupt dann war diese von Klopp in seinem letzten Jahr beim BVB selbst eingeleitet) Das war aber unter Tuchel nicht der Fall.
Aber man ist hier so sehr in das Klischee verliebt, Tuchel sei menschlich unsympathisch gewesen, dass man die reale überragende Punkteausbeute von ihm nach der Kloppsaison vorher und nach dem Leerkauf der wichtigsten Stars später gar nicht mehr in Betracht zieht. Diese "große Erzählung" stimmt einfach nicht.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
hanno29, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 15:57 (vor 2473 Tagen) @ rajol
bearbeitet von hanno29, Dienstag, 26.11.2019, 16:00
Aber man ist hier so sehr in das Klischee verliebt, Tuchel sei menschlich unsympathisch gewesen, dass man die reale überragende Punkteausbeute von ihm nach der Kloppsaison vorher und nach dem Leerkauf der wichtigsten Stars später gar nicht mehr in Betracht zieht. Diese "große Erzählung" stimmt einfach nicht.
Wenn zu Dir jemand kurz nach einem Anschlag auf Dein Leben sagt "Und mit diesen Weicheiern soll ich die Bayern schlagen?", und das ist bisher unwidersprochen, dann ist das nicht nur menschlich unsympathisch, sondern der letzte Dreck.
Man kann auch Rangick als Trainer verpflichten, der würde garantiert auch viel (oder sogar mehr) aus den Spieler herausholen, nur muss man nun nicht alles in Kauf nehmen, um Erfolg zu haben
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 16:53 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Aber man ist hier so sehr in das Klischee verliebt, Tuchel sei menschlich unsympathisch gewesen, dass man die reale überragende Punkteausbeute von ihm nach der Kloppsaison vorher und nach dem Leerkauf der wichtigsten Stars später gar nicht mehr in Betracht zieht. Diese "große Erzählung" stimmt einfach nicht.
Wenn zu Dir jemand kurz nach einem Anschlag auf Dein Leben sagt "Und mit diesen Weicheiern soll ich die Bayern schlagen?", und das ist bisher unwidersprochen, dann ist das nicht nur menschlich unsympathisch, sondern der letzte Dreck.
Ein Anschlag, bei dem auch Tuchel selbst im Bus saß (im Gegensatz zu Watzke) und wohl dementsprechend auch noch von dem Ereignis mitgenommen war. Hätte man so nicht sagen sollen, aber ist jetzt in Anbetracht der Umstände auch nicht der Weltuntergang. Die Probleme waren wohl eh viel tiefgründiger, wobei hier es nie wirklich konkret wurde, sondern es stets nur vage Andeutungen gab.
Ansonsten ist das Tuchel-Thema mittlerweile genauso nervig wie die Klopp-Nostalgie. Ja, die Amtszeit von Tuchel ist im Nachhinein schwer zu bewerten. Ein Übergang von Tuchel direkt zu Favre wäre wohl am besten gewesen. Nur lässt sich das jetzt nicht mehr ändern. Wir diskutieren hier über Dinge, die sich nicht mehr ungeschehen machen lassen.
Viel spannender ist doch die Frage, wer die aktuelle Misere zu verantworten hat? Und daran haben sicherlich wieder viele Parteien schuld. Nur finde ich es mittlerweile echt ein wenig anstrengend, dass jedes Mal, wenn man Watzke & Zorc kritisiert, fast schon automatisch auf das Thema Tuchel kommt. So drehen wir uns wirklich nur noch im Kreis.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 17:39 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Tuchel Thema nervt tatsächlich. Wer letztendlich zwischenmenschliche Probleme bei Mainz, Dortmund und Paris hat, ist wohl einfach schwer zu beurteilen.
Sportlich am besten wäre der Übergang direkt von Tuchel zu Wunschtrainer Nagelsmann gewesen. Ob den nun sympathisch findet oder nicht. Leider hat es nicht geklappt.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
rajol, Pulheim, Mittwoch, 27.11.2019, 13:34 (vor 2472 Tagen) @ Talentförderer
wie ? Paris auch ? Aus welcher Gerüchteküche nährt sich denn dieser Verdacht. Man weiß halt, was man glauben will (frei nach Hegel)
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Sven, Witten, Dienstag, 26.11.2019, 16:03 (vor 2473 Tagen) @ hanno29
Da stimme ich dir absolut zu. Wobei man fairerweise hinzufügen muss, dass die Aussagen von Watzke und Rauball nicht viel besser waren. Das war damals eines der schönen Parade-Beispiele, wie es um die Kommunikation nach aussen bei uns bestellt ist. Dagegen ist selbst die Kloppsehnsucht in der aktuellen Buchvorstellung Peanuts.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 16:36 (vor 2473 Tagen) @ Sven
Da stimme ich dir absolut zu. Wobei man fairerweise hinzufügen muss, dass die Aussagen von Watzke und Rauball nicht viel besser waren. Das war damals eines der schönen Parade-Beispiele, wie es um die Kommunikation nach aussen bei uns bestellt ist. Dagegen ist selbst die Kloppsehnsucht in der aktuellen Buchvorstellung Peanuts.
Was Watzke gesagt hat, das ist mir nicht mehr präsent. Zu Rauball könnte man eventuell einfügen, dass seine Äußerung zu einem Zeitpunkt fiel, als noch nicht klar war, was wirklich passiert war. Eventuell ging er ja damals noch davon aus, dass es sich z.B. um einen völlig aus dem Ruder gelaufenen Angriff rivalisierender Ultras oder etwas ähnliches gehandelt hatte?
Von außen ist es nicht zu beurteilen, was intern tatsächlich passiert ist. Das gilt auch für den Vorwurf, Tuchel habe sich nach dem Mordanschlag völlig anders verhalten als er es später gegenüber den Medien kommuniziert hat.
Ich kann die Sehnsucht verstehen,...
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 11:51 (vor 2473 Tagen) @ Trip
...aber häufig machen gerade solche, meist unüberlegte, Änderungen viel mehr kaputt als heile. Für mich stellt sich die Frage, ob es bei Änderungen (Egal ob Funktionär, Trainer oder Manager) dann besser funktioniert.
Da ich mich ein bisschen in der Geschichte des BVB auskenne, möchte ich da gerne auf den Europapokalgewinn 1966 hinweisen. Gerade da hätte man nach dem Gewinn anders reagieren müssen. Vielleicht wäre man dann jetzt der Rekordmeister in der Liga. Ein Problem war halt das Stadion (die Bayern hatten da ein Jahrzehnt später mehr Glück), aber auch die Strukturen im Verein und die konservative Vereinspolitik waren ein Problem.
Oder guckt euch in der Liga an, was ehemalige Branchenprimusse (neben Bayern) wie Köln, Gladbach oder Hamburg gemacht haben. Sie haben eine Zeitlang den deutschen Fußball bestimmt, dann sind sie abgestürzt.
Ein weiterer Blick in die Geschichte, ein Pal Czernai ist ohne Frage ein guter Trainer, aber er passte nicht hier her. Auch der Erfolgscoach nach Klopp war hier aufgrund seiner Art in den ersten Jahren umstritten, trotzdem hat er sich durchgesetzt und es gibt nicht wenige, die trotz seiner Zeit in München ihn gerne wieder hier haben wollten.
Und obwohl Bayern seit so vielen Jahrzehnten Geldkörsus ist, auch sie waren Anfangs Schwankungen ausgesetzt. Erst im letzten 10 Jahren waren sie in der Liga bestimmend. Und das bestimmt nicht, weil sie keine Fehler machen. Aber wenn man z.B. locker eine Ablöse von 80 Mio. Euro zahlen kann, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das schief geht, relativ gering. Und wenn es nicht läuft, kann häufig genug die individuelle Klasse helfen (ist sogar beim BVB so).
Dortmund hat in den letzten Jahren gerade sportlich eine gute Leistung gezeigt (In Zehn Jahren war man zweimal Meister und viermal Vize). Es fällt halt nur nicht so auf, weil es immer einen Verein gab, der über uns gestanden hat. Was wurde zum Beispiel geheult, weil man letztes Jahr nur Vize geworden ist (verständlich nach der großen Führung in der Hinrunde). Und das, obwohl man den dritthöchsten Punkterekord aufgestellt hat.
Sicherlich gibt es beim BVB eine Stagnation. Aber die hat man vor 1 1/2 Jahren schon entgegen gewirkt (Wie erfolgreich, dass wird man sehen). Und Änderungen wird es weiterhin geben, spätestens in drei Jahren.
Abschließend frage ich mich jetzt auch wieder, warum sagt ihr eure Ansichten und Ängste nicht mal den Verantwortlichen? Die Möglichkeit wurde wieder einmal zu wenig genutzt.
Gruß
CHS
Ich kann die Sehnsucht verstehen,...
Cabman, Dienstag, 26.11.2019, 13:59 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Da ich mich ein bisschen in der Geschichte des BVB auskenne, möchte ich da gerne auf den Europapokalgewinn 1966 hinweisen. Gerade da hätte man nach dem Gewinn anders reagieren müssen. Vielleicht wäre man dann jetzt der Rekordmeister in der Liga. Ein Problem war halt das Stadion (die Bayern hatten da ein Jahrzehnt später mehr Glück), aber auch die Strukturen im Verein und die konservative Vereinspolitik waren ein Problem.
Darf ich dich bitten, das etwas auszuführen? Bin leider nicht so bewandert in unserer Historie. Das mit dem Stadion und den Einnahmen ist verständlich, aber inwiefern waren die Strukturen dann kontraproduktiv?
BG
Cab
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Trip, Dienstag, 26.11.2019, 11:38 (vor 2473 Tagen) @ Trip
Ob nun auf Führungsebene, auf der Trainerbank oder auf dem Platz. Es muss ein Umbruch her. Denn so geht es nicht weiter. Diese furchtbare Stagnation.
Natürlich muss sich ein Verein immer verändern. Aber manchmal sind die kleinen Schritte vielleicht doch besser als der Umbruch. Es gibt nämlich noch etwas unter der Stagnation, den Abwärtstrend. Und auch der sollte als Konsequenz bedacht werden. Ich bin auch mit der Entwicklung unzufrieden, aber hier gleich den ganzen Verein umkrempeln zu wollen, nun ja. Der Artikel selbst spricht von Glücksgriffen, und diese sind eben selten. Wenn wir die Zahl lediglich "guter" Entscheidungen wieder etwas erhöhen, wäre schon viel gewonnen.
Die ständigen Umbrüche sind ein Resultat aus Unwissenheit. Wenn man nicht weiß was im Fußball konstant bleiben sollte dann drehste du dich ständig im Kreis. Bis wieder diese mysteriösen tiefer liegenden Probleme auftauchen wo keiner genau weiß was das ist und was man machen muss.
Was muss man immer können unabhängig welcher Trainer da ist ?
1. Pressing, wer das nicht wird immer wieder Probleme bekommen. Es ist keine Option sondern notwendig.
2. Selber gegen Pressing rausspielen.
3. Tief liegende Abwehrreihen knacken können.
Wer seine Philosophie auf Umschaltmomente setzt führt ein Nischendasein.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
stoffel85, Dienstag, 26.11.2019, 12:32 (vor 2473 Tagen) @ NGM
Gegen Pressing können sich höchstens Barca und City rausspielen, mit Abstrichen (in der schwachen Buli) auch Bayern. Es geht darum einen Mix aus rausspielen und „lang schlagen“zu finden, damit wären wir wieder bei unserer Eindimensionalität gepaart mit einem Kader/Spielern, die nicht alle die Klasse haben sich spielerisch aus hohem Pressing zu befreien. Wir werden nie über einen Kader verfügen,der das können wird. Diese Spieler, grade Verteidiger und defensive MFspieler sind weltweit rar geseht.
Es wäre aber so einfach sich mit einem vernünftigen Mittelstürmer eine zweite Dimension reinzuholen, um nicht mehr so ausrechenbar zu sein und der Gegner dann zwangsläufig nicht mehr so hoch pressen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass dann mit einem langen Ball die Post in ihrem Rücken richtig abgeht.
Schlimm, dass man für das alles wahrlich kein Genie sein muss.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
UpperEast, RheinRuhr, Dienstag, 26.11.2019, 11:20 (vor 2473 Tagen) @ Trip
...die Wahrscheinlichkeit, gute und nachhaltige Entscheidungen auf der Trainerstelle zu treffen, ist mit der jetzigen Führung nicht allzu hoch.
Favre ist der siebte Trainer, den MZ verpflichtete.
Klopp augenommen, kommen seine 6 anderen Verpflichtungen von Röber bis Favre auf durchschnittlich 350 Tage Amtszeit.
Ein wenig Nüchternheit tut gut, wenn es ums Big Business geht.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Trip, Dienstag, 26.11.2019, 11:29 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
Schön, dass du Klopp ausnimmst. Und die durchschnittliche Amtszeit als einzigen Indikator nimmst. So kommt man auf nüchterne Einschätzungen im Big Business.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
istar, Dienstag, 26.11.2019, 12:31 (vor 2473 Tagen) @ Trip
Schön, dass du Klopp ausnimmst. Und die durchschnittliche Amtszeit als einzigen Indikator nimmst. So kommt man auf nüchterne Einschätzungen im Big Business.
Zur Amtszeit eines Trainers zitiere ich mal Max Eberl vom Sonntag im Doppelpass :"Wir planen langfristig mit Rose, also 2-3 Jahre."
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:01 (vor 2473 Tagen) @ istar
In Zeiten in denen Pep, Tuchel oder Nagelsmann 3-Jahrespläne haben, sind 2 Jahre schon ordentlich.
Die Sehnsucht nach dem Neuanfang
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 13:08 (vor 2473 Tagen) @ istar
Schön, dass du Klopp ausnimmst. Und die durchschnittliche Amtszeit als einzigen Indikator nimmst. So kommt man auf nüchterne Einschätzungen im Big Business.
Zur Amtszeit eines Trainers zitiere ich mal Max Eberl vom Sonntag im Doppelpass :"Wir planen langfristig mit Rose, also 2-3 Jahre."
Schaut man sich an, wie schnell das Trainerkarussell in der Bundesliga rotiert, dann erscheint das in der Tat schon langfristig.
Unsinn
Freyr, Dienstag, 26.11.2019, 10:52 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Freyr, Dienstag, 26.11.2019, 10:59
was soll eigentlich dieses "Argument" die "Mannschaft passe nicht zur Favre"?
Mir kommt das eher aufgeschnappt vor, ebenso wie Mentalität, die als allgemeine Stammtischerklärung für so ziemlich alles herhalten kann, wenn man sich nicht inhaltlich mit dem Fußball beschäftigt.
Ebenso dieses "die Mannschaft passt nicht zu Favre". Welcher Spieler passt nicht? Ich meine, wenn wir 10 Stürmer Typen ala "Brecher" auf dem Feld hätten, könnte man das einwenden, da Favre diesen abgeneigt ist, aber wir haben ja extra darauf verzichtet. Wir haben wegen Favre sogar nur den Stürmertyp der ihm gefällt (dass hier dann gefordert wird im Winter den Brecher zu holen obwohl es dann tatsächlich nicht zu Favre passen würde, ist umso absurder). Alcacer passt schon mal. Dann haben wir hier einen der besten Nachwuchsspieler der Welt, Jadon Sancho. Den wegzuschicken weil er nicht zu Favre passt, wäre jedenfalls die größte Comedynummer der Welt. Er muss/soll zu Favre passen. Und dann haben wir auch noch schicksalhafterweise einen von Favres Lieblingsspielern, der zudem zu Weltklasseleistungen im Stande ist, Marco Reus.
Das offensive Grundgerüst passt schon mal zu Favre.
Auf der rechten AV Position hat er die Auswahl zwischen dem erfahrenen Piszczek und dem technisch sehr gut ausgebildeten Morey. Zudem es vor der letzten Saison auch noch ein Toljan hätte sein können, der weggeschickt wurde. Auf Links hat Favre die Wahl zwischen Schmelzer Guerreiro und Schulz. Selbst wenn man zustimmt, dass Schulz limitiert ist. Wir reden hier ja nicht von Guardiola. Favre musste auf seinen Stationen u.a. Fast-Absteiger Gladbach, mit viel, viel, viel schlechteren Spielern zusammenarbeiten. Zudem Schulz zur Favres Gladbachtaktik (schnelles Konterspiel) dann sogar besser passt als z.B. zu Tuchel. Das ließe sich auf allen Positionen durchgehen.
Was hätte man machen sollen? Extra Spieler die gegen den Abstieg spielen verpflichten müssen, damit Favre sich wie damals in Gladbach 2011 fühlt?
Oder fehlen Favre eher technisch beschränkte Spieler die wie Kevin die Lunge aus dem Leib rennen? Hatte er mit Wolf. Weg
Fehlen ihm junge hungrige Spieler? Hat er zum Beispiel mit Raschl oder Bruun Larsen oder Balerdi (oder Osterhage und Zagadou), die er nie einsetzt.
Will er kontern? Das würde sich mit Schulz, Reus, Sancho, Brandt Bruun Larsen doch durchaus eigenen, wenn man das trainiert (gab ja schon 2-3 schöne Tore dieser Art)
Favre hat die wohl beste Mannschaft die er bisher je trainiert hat. Und er hat zudem einen durchaus großen Kader, der je nach Spielausrichtung umgestellt werden kann. Dass er da nur Spieler hat die absolut nicht zu ihm passen, entbehrt jeder Grundlage
Problemstelle Zentrales Mittelfeld
Arel, Mittwoch, 27.11.2019, 11:16 (vor 2472 Tagen) @ Freyr
Du hast schon Recht damit, dass Favre aus einem riesigen Pool an Spielern wählen konnte und kann und dass der auch eigentlich reichen muss, um eine bestimmte/seine Spielidee zu implementieren. Als ich mich jetzt beim Lesen deines Beitrags nochmal gefragt habe, was denn Favres zentrale Spielidee beinhaltet, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es das schnelle, schnörkellose Spiel nach vorne mit wenigen Kontakten ist. Unsere Tore beim 4:0-Auswärtssieg in Freiburg letzte Rückrunde ist dabei ein Musterbeispiel für mich. Für diesen Spielstil sind meiner Meinung nach vor allem Mittelfeldspieler, die das Spiel schnell machen und mit vertikalen Pässen die Offensivspieler in Szene setzen essentiell. Diesen Typus haben wir seit dem Gündogan-Weggang eigentlich gar nicht mehr im Kader. Witsel und Weigl brauchen zu lang in ihrer Entscheidungsfindung und denken auch eher defensiv, Delaney und Dahoud fehlt es meiner Meinung nach an spielerischen Mitteln. Warum wir einen solchen Spieler nicht in den Blick genommen haben, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich ist es ein Mix aus schwierigem Markt für solch veranlagte Spieler, dem (fälschlichen) Glauben an die bereits vorhandenen Spieler und Favres mangelender Entschlusskraft in Sachen Spielertransfers.
Unsinn
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 15:09 (vor 2473 Tagen) @ Freyr
was soll eigentlich dieses "Argument" die "Mannschaft passe nicht zur Favre"?
Mir kommt das eher aufgeschnappt vor, ebenso wie Mentalität, die als allgemeine Stammtischerklärung für so ziemlich alles herhalten kann, wenn man sich nicht inhaltlich mit dem Fußball beschäftigt.
Ich glaube, das ist einfach der Versuch eines Erklärungsansatzes, ohne diesen wirklich belegen zu können.
Was man aber sagen kann ist dass die Mannschaft trotz einiger Fortschritte vor der letzten und vor dieser Saison keineswegs optimal zusammengestellt ist. Wir haben noch einige Lücken im Kader. Uns fehlt beispielsweise ein Ersatz / eine Ergänzung zu Alcacer und ein guter Achter. Aber wir sind meiner Meinung nach alles in allem besser aufgestellt als in der vorletzten Saison.
In diesem Sommer stand zunächst im Vordergrund, sich von Spielern zu trennen. Es gab ja einige auf der Gehaltsliste, für die man beim BVB keine Zukunft in der ersten Mannschaft sah. Und ein Schürrle oder ein Philipp etwa fallen wohl am ehesten in die Kategorie "passt nicht zu Favre".
Ebenso dieses "die Mannschaft passt nicht zu Favre". Welcher Spieler passt nicht? Ich meine, wenn wir 10 Stürmer Typen ala "Brecher" auf dem Feld hätten, könnte man das einwenden, da Favre diesen abgeneigt ist, aber wir haben ja extra darauf verzichtet. Wir haben wegen Favre sogar nur den Stürmertyp der ihm gefällt (dass hier dann gefordert wird im Winter den Brecher zu holen obwohl es dann tatsächlich nicht zu Favre passen würde, ist umso absurder). Alcacer passt schon mal. Dann haben wir hier einen der besten Nachwuchsspieler der Welt, Jadon Sancho. Den wegzuschicken weil er nicht zu Favre passt, wäre jedenfalls die größte Comedynummer der Welt. Er muss/soll zu Favre passen. Und dann haben wir auch noch schicksalhafterweise einen von Favres Lieblingsspielern, der zudem zu Weltklasseleistungen im Stande ist, Marco Reus.
Das offensive Grundgerüst passt schon mal zu Favre.Auf der rechten AV Position hat er die Auswahl zwischen dem erfahrenen Piszczek und dem technisch sehr gut ausgebildeten Morey. Zudem es vor der letzten Saison auch noch ein Toljan hätte sein können, der weggeschickt wurde. Auf Links hat Favre die Wahl zwischen Schmelzer Guerreiro und Schulz. Selbst wenn man zustimmt, dass Schulz limitiert ist. Wir reden hier ja nicht von Guardiola. Favre musste auf seinen Stationen u.a. Fast-Absteiger Gladbach, mit viel, viel, viel schlechteren Spielern zusammenarbeiten. Zudem Schulz zur Favres Gladbachtaktik (schnelles Konterspiel) dann sogar besser passt als z.B. zu Tuchel. Das ließe sich auf allen Positionen durchgehen.
Morey ist aktuell noch ein Wechsel auf die Zukunft. Das liegt einerseits daran, dass der sich zu Beginn der Saison verletzt hatte und andererseits dass Piszczek fit geblieben ist und durchaus überzeugt hat. Ob Schulz links tatsächlich technisch so limitiert ist weiß ich nicht. Aber am letzten Freitag hat bei ihm meiner Meinung nach die Einstellung nicht gestimmt. Entweder ändert er das, oder wir brauchen tatsächlich mal wieder einen neuen Mann.
Was hätte man machen sollen? Extra Spieler die gegen den Abstieg spielen verpflichten müssen, damit Favre sich wie damals in Gladbach 2011 fühlt?
Oder fehlen Favre eher technisch beschränkte Spieler die wie Kevin die Lunge aus dem Leib rennen? Hatte er mit Wolf. Weg
Ich bin mir sicher, man hat Wolf als Mentalitätsspieler geholt. Aber es hat nicht gereicht, wieso auch immer. Sicherlich lag es auch an den limitierten technischen Möglichkeiten, eventuell hat er zudem einfach eine schlechte Phase gehabt. Und zum Schluss wollte er selbst weg.
Fehlen ihm junge hungrige Spieler? Hat er zum Beispiel mit Raschl oder Bruun Larsen oder Balerdi (oder Osterhage und Zagadou), die er nie einsetzt.
Es reicht nicht aus, dass ein junger Spieler "hungrig" ist. Der Trainer muss auch davon ausgehen könnten, dass er seine Leistung bringt. Und gerade dann, wenn es im Team nicht optimal läuft, kann man junge Leute auch "verheizen". Über Raschl, Balerdi oder Osterhage kann ich wenig bis gar nichts sagen. Aber Bruun Larsen hat doch das eine oder andere Mal gespielt. Offensichtliche Fehler waren nicht dabei. Aber Glanzpunkte hat er jeweils nicht gesetzt. Und Zagadou hat halt das Pech, dass Hummels auf der gleichen Position spielt.
Will er kontern? Das würde sich mit Schulz, Reus, Sancho, Brandt Bruun Larsen doch durchaus eigenen, wenn man das trainiert (gab ja schon 2-3 schöne Tore dieser Art)Favre hat die wohl beste Mannschaft die er bisher je trainiert hat. Und er hat zudem einen durchaus großen Kader, der je nach Spielausrichtung umgestellt werden kann. Dass er da nur Spieler hat die absolut nicht zu ihm passen, entbehrt jeder Grundlage
Ich glaube, die aktuellen Probleme haben eine Reihe von Ursachen. Manche sind selbst verschuldet und können abgestellt werden, anderes ist eher dem Zufall geschuldet.
In Favres erster Halbserie hatten wir viel Glück, einige Spiele hätten durchaus auch anders ausgehen können. In der Rückrunde hat dann das Verletzungspech eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Wir hatten immer wieder Ausfälle in der Defensive, insbesondere auf den Außenpositionen. Das war meiner Meinung nach in erster Linie der Grund dafür, dass wir in der Rückrunde eingebrochen sind. Und nicht, dass wir unsere Meisterschaftsambitionen nicht offen erklärt haben.
In dieser Saison hat der BVB offen erklärt, dass man die Meisterschaft anstrebt. Das fiel uns nach den ersten Punktverlusten auf die Füße.
Wenn ich mir anschaue, wieso wir Punkte verloren haben, dann fallen die Spiele für mich grob gesagt in drei Kategorien. Gegen Union haben wir uns den Schneid abkaufen lassen, gegen die Bayern sind wir von Anfang an ohne Schneid aufgelaufen. In anderen Spielen haben wir individuelle Fehler gemacht, und die wurden dann prompt bestraft. Dies hat dann bei einigen Spielern zu einer teils massiven Verunsicherung geführt, sie gingen geradezu davon aus, dass sie weitere Fehler machen würden, und die fielen dann prompt. Und letzten Freitag war das Problem schlicht Arroganz. Man glaubte teilweise, den Abstiegskandidaten Nr. 1 mit links nach Hause schicken zu können.
Wie es weiter gehen wird, bleibt abzuwarten. Es könnte sein, dass wir uns deutlich stabilisieren, aber genau so könnten wir richtig einbrechen. Es spricht viel dafür, dass die Spiele bis zur Winterpause wegweisend sein werden.
Unsinn
Didi, Schweiz, Dienstag, 26.11.2019, 10:59 (vor 2473 Tagen) @ Freyr
Vor allem konnte er aus diesem Gulasch um Yarmolenko, Durm, Castro, Sahin, Rode, Reus, Pisczcek und Kagawa ja wählen, welche Zutaten ihm passen und den Kader entsprechend beeinflussen.
Dass es nun für Schulz keine passende Verwendung gibt - mag sein. Aber das ist für so eine These dann schon etwas wenig.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
, Dienstag, 26.11.2019, 10:43 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Litze, Dienstag, 26.11.2019, 11:01
Der Verein hängt seit Jahren in der Schwebe, mal geht es bergauf, aber umso schneller geht es auch wieder bergab.
Ich finde, dass es eigentlich ziemlich konstant ist. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Platz 2 und Platz 4. Das ist für sich genommen auch ganz ok, da der Abstand zu den Bayern nicht so einfach aufzuholen ist. Man muss einfach zugeben, dass die sich sowohl bei Trainer als auch bei Spielern nochmal ein Regal höher bewegen können.
Ansonsten finde ich die Analyse sehr treffend. Uns fehlt eine Konstanz bei Trainer und Spiele. Hier herrscht ein ständig kommen und gehen. Das lässt sich bei Spielern teilweise nicht verhindern, da diejenigen, die einschlagen dann irgendwann den nächsten Schritt machen wollen. Wir müssen aber auch deutlich zu viele Spieler abgeben, die sich als Fehleinkäufe herausgestellt haben.
Am Ende muss man bei aller Kritik aber auch sagen, dass über die letzten Jahre es keine wirklichen Abstürze gab. Selbst min Stögerjahr würde zumindest noch die CL erreicht.
Wenn man sich mal die Vereine anschaut, die in den letzten 20 Jahren neben den Bayern und uns (Wolfsburg, Stuttgart und Werder) Meister geworden sind, konnte sich keiner dauerhaft dort oben etablieren.
Watzke und Zorc haben uns zu einem internationalen Topclub gemacht. Doch irgendwann bedarf es sicherlich mal eines neuen Impuls, auch wenn das natürlich mit Gefahren verbunden ist.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Didi, Schweiz, Dienstag, 26.11.2019, 10:36 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Also abgesehen von Schulz sehe ich eigentlich keinen, der wirklich nicht in "Favres Fussball" passen soll. Von daher finde ich dieses Problem eher etwas konstruiert und kann das nicht recht greifen.
Was man aber einerseits sieht: Es gibt keine Entwicklung zum Positiven, wenn auch offensiv auf halbwegs tauglichem Niveau, gegen Paderborn hatten wir wieder 11 Chancen. Defensiv aber ist es schlecht und dies insbesondere, weil unsere Tänzer sich auswärts zu wenig reinhauen. Wenn 4-5 Mann vorne sich das Trikot nicht schmutzig machen, sieht jede Viererkette früher oder später schlecht aus. Dieser Aspekt kommt mir generell zu kurz.
Was man andererseits sieht: Watzke und Zorc scheinen ja gar nicht zu wissen, was sie wollen und klammern sich deshalb an Lucien Favre fest, der eigentlich schon seit September enorm kritisch gesehen wird. Aber dass die jetzt mal sagen würden: Wir wollen uns so und so ausrichten, und für diese Ausrichtung ist Michael Laudrup der richtige Trainer, weil der diesen Fussball spielen lässt - kann man ja vergessen.
Stattdessen wird wieder nach Namen gesucht, die Inhalte scheinen nahezu egal. Hauptsache, der Trainer hat irgendwo mal (fast) einen Blumentopf gewonnen und lässt sich zeigen.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:33 (vor 2473 Tagen) @ Didi
Und wenn man sich positioniert und Trainer x,y, Michael Laudrup sagt, sorry hab keine Lust, dann beschneit man sich einfach selbst an Alternativen.
„Unser neuer Trainer verkörpert zwar nicht unseren Fußball, weil alle passenden abgesagt haben, aber einen müssen wir ja nehmen.“
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Didi, Schweiz, Dienstag, 26.11.2019, 21:44 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Mit einer klaren Idee beschneidet man sich immer Alternativen, das ist auf dem Singlemarkt nicht anders. Nur hilft die klare Idee auf Dauer und die beschränkt den Markt ja nicht auf eine Person.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 23:39 (vor 2473 Tagen) @ Didi
Mit dem Unterschied, es ist kein Problem Single zu bleiben, aber ohne Trainer ist irgendwie komisch.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.11.2019, 03:39 (vor 2473 Tagen) @ Talentförderer
Wie gesagt, es dürfte mehr als einen verfügbaren Trainer geben, der eine gewisse Spielidee umsetzen möchte.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
herrNick, Mittwoch, 27.11.2019, 08:03 (vor 2473 Tagen) @ Didi
Wie gesagt, es dürfte mehr als einen verfügbaren Trainer geben, der eine gewisse Spielidee umsetzen möchte.
In der Wirklichkeit reicht es aber eben nicht aus eine Spielidee zu haben. Seit 2013 bewegen wir uns mehr oder weniger seitwärts auf einem sehr hohen Niveau. Wirklich über uns sind die absoluten Weltklasse Mannschaften. Unsere Bewegung ist dabei nicht eine gerade Linie, sondern sie hat Beulen nach oben und unten.
Der Wunsch, den der Trainer in Wirklichkeit erfüllen soll, ist uns auf eine höhere Stufe zu heben. Von diesen Trainern gibt es fast keine, die nachgewiesen haben, dass sie das auf dem Niveau schaffen. Diejenigen die das geschafft haben arbeiten jetzt bei Top Clubs oder werden zeitnah dort landen. Also bleibt nur ein Trainer, der sowas auf dem nächst niedrigen Niveau geschafft hat - jemand wie Favre. Wie wir live beobachten können, ist das aber nicht unbedingt auf ein höheres Niveau übertragbar.
Ich glaube, das es quasi nicht möglich uns dauerhaft auf ein höheres Niveau zu heben. Dafür sind die finanziellen Unterschiede dann doch zu groß. Ich wüsste auch keinen Verein, der sich ohne die große Kohle dauerhaft in der Weltspitze etabliert hat.
Wir können somit hoffen, dass ein neuer Trainer einen ansehnlicheren Fußball spielen lässt, wahrscheinlich bleibt es in der Summe aber bei Liga Platz 2, CL AF und alle paar Jahre ein Pokalsieg - wenn es gut läuft. Wenn es nicht so gut läuft reihen wir uns irgendwann wieder bei Gladbach und Leverkusen ein. Aber den Ritt der 10er Jahre nimmt uns keiner mehr.
Ciao,
herrNick
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.11.2019, 08:43 (vor 2473 Tagen) @ herrNick
Aber so ein bisschen mehr Stringenz in der Personalplanung, eine klare Strategie, mit der man sich Vorteile gegenüber der Konkurrenz erarbeitet und eine gemeinsame Vorstellung, wer man sein möchte und eine daran ausgerichtete Trainer-Entscheidung dürften es ja schon sein.
Aktuell tauschen wir ja seit 2015 eigentlich in jeder Periode wieder 9 Spieler und alle 18 Monate den Trainer und wundern uns, dass da kein Gefüge entsteht.
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Eisen, DO, Dienstag, 26.11.2019, 10:44 (vor 2473 Tagen) @ Didi
Also wenn jetzt wirklich Roger Schmitt eine Option ist, der nun wirklich das gleiche kamikaze-Pressing spielen lässt wie peter Bosz, dann weiß ich auch nicht mehr. Oder Niko Kovac, den Aki ganz toll findet, weil der ja mal 3 Wochen ein Praktikum bei uns gemacht hat.
Wie damals 20017: Thomas Doll oder Felix Magath. Wenigstens dies hätte man doch von Klopp lernen können. Man braucht eine klare Spielphilosophei und die passenden Spieler. Stattdessen Kraut und Rüben. Wer hat eine Ausstiegsklausel und geradeaus laufen, wen holen wir.
Du hast Thomas von Heesen vergessen!
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 10:52 (vor 2473 Tagen) @ Eisen
Also wenn jetzt wirklich Roger Schmitt eine Option ist, der nun wirklich das gleiche kamikaze-Pressing spielen lässt wie peter Bosz, dann weiß ich auch nicht mehr. Oder Niko Kovac, den Aki ganz toll findet, weil der ja mal 3 Wochen ein Praktikum bei uns gemacht hat.
Wie damals 20017: Thomas Doll oder Felix Magath. Wenigstens dies hätte man doch von Klopp lernen können. Man braucht eine klare Spielphilosophei und die passenden Spieler. Stattdessen Kraut und Rüben. Wer hat eine Ausstiegsklausel und geradeaus laufen, wen holen wir.
Ob ein Trainer passt oder nicht, kann man vorher doch gar nicht wissen. Egal wie schrecklich der Fußball unter Doll war, er sorgte dafür, dass man ins Pokalendspiel kam und verhinderte den Abstieg.
Selbst bei den Bayern gab es häufiger Spielsystemwechsel. Auch da klappten nicht alle. Nur wie beim BVB konnte da häufig die individuelle Klasse von solchen Fehlplanungen ablenken.
Gruß
CHS
Du hast Thomas von Heesen vergessen!
UpperEast, RheinRuhr, Dienstag, 26.11.2019, 11:11 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Sorry, aber das ist doch nicht wahr.
Ob ein Trainer paßt, kann man zu einem ziemlich hohen Prozentsatz wissen.
Daß Favre aus stabiler Defense schnellen Konterfußball spielen läßt, hat er unübersehbar überall so praktiziert.
Ein völliger Bruch mit den BVB-Spielansätzen unter Tuchel,Bosz,Stöger davor.
Daß Favre die deutsche Sprache nicht verstehen/sprechen kann oder will,hat er
unüberhörbar überall so praktiziert.
Was genau Favre zum erklärten Wunschtrainer des Sportdirektors machte, ist unklar.
Du hast Thomas von Heesen vergessen!
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 15:16 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
Sorry, aber das ist doch nicht wahr.
Ob ein Trainer paßt, kann man zu einem ziemlich hohen Prozentsatz wissen.
Daß Favre aus stabiler Defense schnellen Konterfußball spielen läßt, hat er unübersehbar überall so praktiziert.
Ein völliger Bruch mit den BVB-Spielansätzen unter Tuchel,Bosz,Stöger davor.
Daß Favre die deutsche Sprache nicht verstehen/sprechen kann oder will,hat er
unüberhörbar überall so praktiziert.Was genau Favre zum erklärten Wunschtrainer des Sportdirektors machte, ist unklar.
Es ist keineswegs so, dass die von Dir genannten Trainer den gleichen Spielansatz hatten. Tuchel bevorzugt eine kontrollierte Offensive aus einem strukturierten Spielaufbau heraus. Bosz spielte eher "Kamikaze". Stöger hatte in Köln quasi gezwungenermaßen auf einen eher defensiven Spielstil mit schnellen Kontern gesetzt. Natürlich gehören zu so einem Spiel auch überraschende Ballgewinne und Umschaltspiel. Aber "Pressingmonster" waren die Kölner unter ihm nicht.
Drei Trainer, drei unterschiedliche Spielansätze. So sehr hebt sich Favre z.B. von Tuchel nun wirklich nicht ab.
Du hast Thomas von Heesen vergessen!
UpperEast, RheinRuhr, Dienstag, 26.11.2019, 17:13 (vor 2473 Tagen) @ Ulrich
...sorry,aber Favres Ansatz unterscheidet sich maßgeblich von dem von Tuchel.
LF ließ jeweils defensiv stabil stehen , auf den einen Blitzkonter hinarbeitend.
Du erinnerst Dich sicher an Mgladbach mit Marco.
Tuchels Idee ist und war völlig anders : Ballbesitzfußball mit hoher Pressingintensität, dabei steht die Mannschaft deutlich höher als von Favre gewünscht.
Das hat er bereits in Mainz praktiziert, bei uns und in Paris mit überlegenem Kader weiter verfeinert.
Auch Bosz und Stöger unterschieden sich maßgeblich von Favre.
Der völlige Bruch ist unsere Konstante...am wenigsten fiel es beim Übergang 15/16 von Klopp auf Tuchel auf, weil deren Ansätze nicht sooo grundverschieden waren wie die späteren.
Du hast Thomas von Heesen vergessen!
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 11:20 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
Sorry, aber das ist doch nicht wahr.
Ob ein Trainer paßt, kann man zu einem ziemlich hohen Prozentsatz wissen.
Aha, deswegen blieb ein Ancelotti auch nur ein Jahr lang? Oder Hitzfeld und Heynckes durften so häufig in München einspringen?
Daß Favre aus stabiler Defense schnellen Konterfußball spielen läßt, hat er unübersehbar überall so praktiziert.
Klappte ja ein Jahr lang.
Ein völliger Bruch mit den BVB-Spielansätzen unter Tuchel,Bosz,Stöger davor.
Aha, ich finde es interessant, dass du die Spielsysteme unter Tuchel, Bosz und Stöger vergleichst.
Daß Favre die deutsche Sprache nicht verstehen/sprechen kann oder will,hat er
unüberhörbar überall so praktiziert.
Wenn man einen Sprecher haben will, holt man Oliver Pocher. Man hat Favre als Trainer geholt. Nicht jeder Trainer ist ein Klopp.
Was genau Favre zum erklärten Wunschtrainer des Sportdirektors machte, ist unklar.
Seine Leistung könnte in Grund gewesen sein. Ganz nebenbei, Der Sportdirektor entscheidet so etwas nicht selber, er hat seine Berater (Scouts) und im Eneffekt muss das die Geschäftsführung entscheiden. Und was da passiert, können wir ja nicht wissen. Weil anders als bei anderen Vereinen kommt sehr wenig beim BVB heraus.
Gruß
CHS
Du hast Thomas von Heesen vergessen!
UpperEast, Dienstag, 26.11.2019, 11:44 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Daß Favre aus stabiler Defense schnellen Konterfußball spielen läßt, hat er unübersehbar überall so praktiziert.
Klappte ja ein Jahr lang.
Nicht übertreiben! Klappte nur 3,5 Monate wirklich gut (verbunden mit sehr viel Spielglück). Seitdem klappt kaum noch was (Rückrunde 18/19 so gerade noch Platz 4; Hinrunde 19/20 bekannt...)
Bitte fair bleiben,...
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 11:59 (vor 2473 Tagen) @ Djerun
Daß Favre aus stabiler Defense schnellen Konterfußball spielen läßt, hat er unübersehbar überall so praktiziert.
Klappte ja ein Jahr lang.
Nicht übertreiben! Klappte nur 3,5 Monate wirklich gut (verbunden mit sehr viel Spielglück). Seitdem klappt kaum noch was (Rückrunde 18/19 so gerade noch Platz 4; Hinrunde 19/20 bekannt...)
...wenn man am 16. Spieltag seine erste Niederlage kassiert, dann dürften die 15 Spiele davor wohl nicht so schlecht gewesen sein.
Ja, man war in der Rückrunde nur Vierter (der zweite hatte ein Punkt mehr), aber 34 Punkte sprechen nicht davon, dass man schlecht war. Übrigens, der BVB holte in der Hinrunde 42 Punkte, Bayern holte genau diese Punktzahl in der Rückrunde. Wäre es umgekehrt gewesen, hätte man den BVB gefeiert, weil man diesen Turnarround geschafft hat. So bleibt immer der Blick darauf, dass man den Vorsprung abgegeben hat.
Gruß
CHS
Bitte fair bleiben,...
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 12:15 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Ja, man war in der Rückrunde nur Vierter (der zweite hatte ein Punkt mehr), aber 34 Punkte sprechen nicht davon, dass man schlecht war. Übrigens, der BVB holte in der Hinrunde 42 Punkte, Bayern holte genau diese Punktzahl in der Rückrunde. Wäre es umgekehrt gewesen, hätte man den BVB gefeiert, weil man diesen Turnarround geschafft hat. So bleibt immer der Blick darauf, dass man den Vorsprung abgegeben hat.
Sorry, aber das ist doch Schönrednerei. Das ist mir viel zu viel hätte, wäre, könnte. Was sollen solche Gedankenexperimente bringen? Das bringt uns doch nicht weiter. Es ist nun einmal so gelaufen, wie es gelaufen ist. Das Geschehene lässt sich nicht ungeschehen machen. Hinzu kommt, dass man sicherlich auch noch über die einzlenen Ergebnisse im Detail reden könnte. Es ist ja nicht so, als wären da keine relativ glücklichen Last-Minute-Siege dabei gewesen. Fakt ist, dass das jetzt bereits seit 11 Monaten (!) einfach nicht mehr gut ist. Ziehe ich dann noch die beiden Spielzeiten zuvor mit ein, ergibt sich dann kein sonderliches gutes Gesamtbild. Aber im Endeffekt ist das auch wenig förderlich. Ich sehe jedenfalls keinen Sinn darin, irgendwelche Vergleiche mit 1966 anzustellen, wie du es an anderer Stelle getan hast.
Bitte fair bleiben,...
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 12:49 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Sorry, aber das ist doch Schönrednerei.
Ich empfehle dir mal die durchschnittlichen Punkte pro Halbjahr z. B. unter Klopp anzugucken: 29, 30, 30, 27, 43, 32, 34, 47, 30, 36, 32, 39, 15, 31 (Die Meisterschaften sind fett markiert). Sehr häufig lebte man von einem Ausreißer in einer Halbserie, sonst war man halt im 30 bis 35 Punktebereich. Mit 34 Punkte ist man da gar nicht so schlecht dabei. Das Problem ist halt, es gibt immer noch bessere.
Es ist ja nicht so, als wären da keine relativ glücklichen Last-Minute-Siege dabei gewesen.
Stimmt, da waren auch glückliche Last-Minute-Siege dabei. Aber dann solltest du nicht vergessen, es gab auch viele Sachen, die uns Punkte gekostet haben (Dumme Gegentore der Mannschaft gegen Hoppenheim und Bremen, komische Schirientscheidungen gegen Hertha (?) und GE)
Fakt ist, dass das jetzt bereits seit 11 Monaten (!) einfach nicht mehr gut ist.
Drei Niederlagen in 17 Spielen (Rückrunde 18/19) ist also schlecht? Es gab im gleichen Zeitraum nur drei Mannschaften, die weniger hatten (Der erste, der zweite und der fünfte der Rückrundentabelle) Ich stimme dir zu, wenn man so viele Punkte hat wie in der Hinrunde, da kommen einen "nur" 34 Punkte wenig vor. Aber trotzdem sollte man fair bleiben.
Ziehe ich dann noch die beiden Spielzeiten zuvor mit ein, ergibt sich dann kein sonderliches gutes Gesamtbild. Aber im Endeffekt ist das auch wenig förderlich.
Hättest du nur eine Saison gesagt, hätte ich dir zustimmen können, aber gerade in der Saison 16/17 holte man einen Nationalen Titel. Etwas, was außerhalb von München in den vergangenen 10 Jahren nicht so häufig war, oder?
Ich sehe jedenfalls keinen Sinn darin, irgendwelche Vergleiche mit 1966 anzustellen, wie du es an anderer Stelle getan hast.
Ich könnte Vergleiche mit 1997 oder auch 2002 machen, ich wollte nur zeigen, dass man auch im Erfolg Fehler machen kann (gibt für andere Vereine auch, aber ich kenne mich halt am besten beim BVB aus). Was wurden denn aus den letzten drei Meister, die nicht Bayern oder Dortmund hießen?
Gruß
CHS
Bitte fair bleiben,...
Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 15:24 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Sorry, aber das ist doch Schönrednerei.
Ich empfehle dir mal die durchschnittlichen Punkte pro Halbjahr z. B. unter Klopp anzugucken: 29, 30, 30, 27, 43, 32, 34, 47, 30, 36, 32, 39, 15, 31 (Die Meisterschaften sind fett markiert). Sehr häufig lebte man von einem Ausreißer in einer Halbserie, sonst war man halt im 30 bis 35 Punktebereich. Mit 34 Punkte ist man da gar nicht so schlecht dabei. Das Problem ist halt, es gibt immer noch bessere.
Da Du den Namen nennst, Kopp dürfte aktuell eines unserer Probleme sein. Und den Rucksack werden unsere Trainer wohl die nächsten zehn Jahre sein. Mit Ausnahme des Nothelfers Stöger wurden und werden alle am Maßstab Jürgen Klopp gemessen. Und da geht es keineswegs nur um die messbaren Erfolge, sondern in hohem Maße auch um den Menschen Klopp. Aber der ist nun einmal einmalig.
Wenig hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch das Ballyhoo, das Watzke im Rahmen seines Buches veranstaltet hat. Da ist dann das, was er tatsächlich geschrieben und gesagt hat und das, was darin herein interpretiert wurde ineinander gelaufen.
Bitte fair bleiben,...
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 14:24 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Ich empfehle dir mal die durchschnittlichen Punkte pro Halbjahr z. B. unter Klopp anzugucken: 29, 30, 30, 27, 43, 32, 34, 47, 30, 36, 32, 39, 15, 31 (Die Meisterschaften sind fett markiert). Sehr häufig lebte man von einem Ausreißer in einer Halbserie, sonst war man halt im 30 bis 35 Punktebereich. Mit 34 Punkte ist man da gar nicht so schlecht dabei. Das Problem ist halt, es gibt immer noch bessere.
Grundsätzlich sollte man von der Mannschaft mindestens 35 Punkte pro Halbserie erwarten können. Ansonsten brauchen wir auch keine Unsummen in diesen Kader zu pumpen. Dann passen wir unsere Kaderkosten eben den anderen Vereinen an, die so um Platz 3-6 spielen, begraben jegliche Ambitionen und sind halt mal ganz zufrieden, wenn es besser als erwartet läuft.
Stimmt, da waren auch glückliche Last-Minute-Siege dabei. Aber dann solltest du nicht vergessen, es gab auch viele Sachen, die uns Punkte gekostet haben (Dumme Gegentore der Mannschaft gegen Hoppenheim und Bremen, komische Schirientscheidungen gegen Hertha (?) und GE)
Ja, genau deswegen halte ich nichts von diesen "Was wäre, wenn gewesen..."-Szenarien. Solche Diskussionen bringen doch nix. Das Leben findet nun einmal nicht im Konjunktiv scheint. Solche Gedankenspielerein mögen zwar ganz lustig sein, aber mit unserem aktuellen Ist-Zustand hat das doch nix zu tun.
Drei Niederlagen in 17 Spielen (Rückrunde 18/19) ist also schlecht? Es gab im gleichen Zeitraum nur drei Mannschaften, die weniger hatten (Der erste, der zweite und der fünfte der Rückrundentabelle) Ich stimme dir zu, wenn man so viele Punkte hat wie in der Hinrunde, da kommen einen "nur" 34 Punkte wenig vor. Aber trotzdem sollte man fair bleiben.
Die Betrachtungsweise ist mir zu kurz gegriffen. Ich wäre ja sogar noch bei dir, wenn ich irgendwelche (positiven) Entwicklungen erkennen könnte. Aber ich sehe da weiterhin wenig Fortschritte:
- die Abwehr ist eine Katastrophe
- keinerlei Konstanz
- die Mentalitätsfrage schwebt immer noch im Raum
- die Mannschaft wirkt labil
- mittlerweile spielen wir selbst phasenweise Antifußball (Derby, Inter)
- Disziplinlosigkeiten
- mangelhafte Kaderzusammenstellung
- etc.
Wo genau siehst du denn aktuell die positiven Ansätze, die dir Mut machen?
Hättest du nur eine Saison gesagt, hätte ich dir zustimmen können, aber gerade in der Saison 16/17 holte man einen Nationalen Titel. Etwas, was außerhalb von München in den vergangenen 10 Jahren nicht so häufig war, oder?
Nur musste der erfolgreiche Trainer trotzdem gehen, weil intern anscheinend ordentlich der Baum brannte, und das Trainerchaos in der Folgesaison nahm seinen Lauf. Dementsprechend schwer tue ich mich damit, das als großen Erfolg zu bewerten. Zumal ein Pokalsieg als klare Nummer 2 in Deutschland auch einfach mal ab und zu drin sein muss. Keine Selbstverständlich, aber jetzt auch nix, was eine riesige Sensation wäre.
Ich könnte Vergleiche mit 1997 oder auch 2002 machen, ich wollte nur zeigen, dass man auch im Erfolg Fehler machen kann (gibt für andere Vereine auch, aber ich kenne mich halt am besten beim BVB aus). Was wurden denn aus den letzten drei Meister, die nicht Bayern oder Dortmund hießen?
Ich verstehe wirklich nicht, warum du die Vergleiche zu früheren Jahrzehnten oder anderen Vereinen bemühst? Wir leben in einer völlig anderen Zeit. Nur weil man damals große Scheiße gebaut hat, heißt das ja nicht, dass man daraus irgendetwas für unsere aktuelle Situation ableiten könnte. Und nur weil Stuttgart beispielsweise komplett abgewirtschaftet hat, heißt das ja auch nicht, dass es uns auch so ergehen muss. Diesen Zusammnenhang gibt es einfach nicht. Also bin ich stark dafür, die Fehler der heutigen Zeit zu analysieren und daraus dann die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wie auch immer diese aussehen mögen.
Bitte fair bleiben,...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 18:15 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Nicht die Abwehr. Das Defensivverhalten. Vor allem unser Offensiv-Diven, die man laut Forenmeinung nur von der Leine lassen muss.
Bitte fair bleiben,...
Alones, Dienstag, 26.11.2019, 17:35 (vor 2473 Tagen) @ Alones
Natürlich muss man auch andere Zeiten betrachten und auch andere Vereine, alles andere ist doch komplette Elfenbeinturm und Wolkenschlossmentalität...
Wie gezeigt, wäre die letzte Rückrunde als Halbserie auch in Klopps Meisterjahren nicht negativ aufgefallen...
Und klar, kann man komplett weltfremd fordern: Jetzt müssen wir einfach alles richtig machen. Jeder Blick in die tatsächliche Welt zeigt aber, dass das nicht einfach (wenn überhaupt möglich) ist. Und Du stellst Dich hier jetzt eigentlich hin und sagst: Ja mit der Realität darf man das nicht vergleichen, wir müssen es einfach (sic!) besser machen...einfach mal Konstanz verordnen als Trainer (und die hat es von den letzten Bayernjahrem mal abgesehen noch nie gegeben wenn man mal richtig hinsieht)...
Sorry ich sehe in Deiner Argumentation mehr Konjungtive als in den realen Zahlen ...
Bitte fair bleiben,...
Sven, Witten, Dienstag, 26.11.2019, 12:58 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Ich empfehle dir mal die durchschnittlichen Punkte pro Halbjahr z. B. unter Klopp anzugucken: 29, 30, 30, 27, 43, 32, 34, 47, 30, 36, 32, 39, 15, 31 (Die Meisterschaften sind fett markiert). Sehr häufig lebte man von einem Ausreißer in einer Halbserie, sonst war man halt im 30 bis 35 Punktebereich. Mit 34 Punkte ist man da gar nicht so schlecht dabei. Das Problem ist halt, es gibt immer noch bessere.
Wobei ich solche Vergleiche für problematisch halte. Die Bundesliga hat sich in den letzten Jahren extrem verändert. Auch wenn mehr Geld nicht automatisch Erfolg heißt, so stehen wir jetzt ja trotzdem ganz woanders als das noch vor 10 Jahren der Fall war. Das ist für mich genau so wenig vergleichbar wie heutige Umsatzzahlen oder Ablösesummen. Denn sonst könnte man ja auch darauf verweisen, mit was für einem Etat wir in den 90ern oder besser noch in den 60ern Meister wurden und wie unfassbar schlecht es ist, wie wir mit dem zigfachen Etat von damals dastehen.
Bitte fair bleiben,...
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 13:32 (vor 2473 Tagen) @ Sven
Wobei ich solche Vergleiche für problematisch halte.
Vergleiche sind immer ein Problem. Würdest du sagen, dass ein Gerd Müller besser oder schlechter als ein Lewandowski war? Man kann es nicht richtig vergleichen, weil eben der Fußball damals ein anderer war.
Gleiches gilt auch für den Fußball. Wenn z.B. Geld gleichzeitig bedeutet, dass man Erfolg hat, wie konnte Leicester Meister werden? Oder Wolfsburg in Deutschland (Gut, der Vergleich hinkt ein bisschen)?
Gruß
CHS
Bitte fair bleiben,...
Sven, Dienstag, 26.11.2019, 13:47 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Wobei ich solche Vergleiche für problematisch halte.
Vergleiche sind immer ein Problem. Würdest du sagen, dass ein Gerd Müller besser oder schlechter als ein Lewandowski war? Man kann es nicht richtig vergleichen, weil eben der Fußball damals ein anderer war.Gleiches gilt auch für den Fußball. Wenn z.B. Geld gleichzeitig bedeutet, dass man Erfolg hat, wie konnte Leicester Meister werden? Oder Wolfsburg in Deutschland (Gut, der Vergleich hinkt ein bisschen)?
Gruß
CHS
Lewandowski ist definitiv besser als Müller. Fußball entwickelt sich und gerade was drum herum ist ist auch viel besser geworden. Ob Müller das Potential hätte besser als Lewa zu sein wäre nur in dem Fall vergleichbar wenn beide zur selben Zeit unter selben Bedingungen wären.
Aber die Spieler von früher wären heutigen Spielern klar unterlegen, gerade wegen der Verbesserungen in Material, Taktik, Ernährung usw.
Bitte fair bleiben,...
UpperEast, Dienstag, 26.11.2019, 12:06 (vor 2473 Tagen) @ CHS
...wenn man am 16. Spieltag seine erste Niederlage kassiert, dann dürften die 15 Spiele davor wohl nicht so schlecht gewesen sein.
Ja, man war in der Rückrunde nur Vierter (der zweite hatte ein Punkt mehr), aber 34 Punkte sprechen nicht davon, dass man schlecht war. Übrigens, der BVB holte in der Hinrunde 42 Punkte, Bayern holte genau diese Punktzahl in der Rückrunde. Wäre es umgekehrt gewesen, hätte man den BVB gefeiert, weil man diesen Turnarround geschafft hat. So bleibt immer der Blick darauf, dass man den Vorsprung abgegeben hat.
Gruß
CHS
34 Punkte in einer Halbserie sind für den BVB aber auch nicht gut. Sie sind erwartbar... Wie gesagt: man muss die Leistung des BVB am Erwartbaren messen und das hängt wiederum zusammen mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten...
Bitte fair bleiben,...
Josch108, Dienstag, 26.11.2019, 13:52 (vor 2473 Tagen) @ Djerun
34 Punkte in einer Halbserie sind für den BVB aber auch nicht gut. Sie sind erwartbar... Wie gesagt: man muss die Leistung des BVB am Erwartbaren messen und das hängt wiederum zusammen mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten...
Erwartungen aufgrund der wirtschaftlichen Möglichenkeiten können auch Enttäuschungen bringen, weil -und das ist gut so- eben nicht allein die wirtschaftlichen Möglichkeiten die Punkte bringen. Es gibt viele andere Aspekte die neben den wirtschaftlichen Möglichkeiten stimmen müssen, damit am Ende die Erwartung erfüllt wird. Passt das, auch nur zum Teil nicht, wird es schwierig.
Deshalb: ich erwarte lieber weniger und wünsch mir was - 34 Punkte wären ein Anfang:;
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sven, Witten, Dienstag, 26.11.2019, 10:52 (vor 2473 Tagen) @ Eisen
Also wenn jetzt wirklich Roger Schmitt eine Option ist, der nun wirklich das gleiche kamikaze-Pressing spielen lässt wie peter Bosz, dann weiß ich auch nicht mehr. Oder Niko Kovac, den Aki ganz toll findet, weil der ja mal 3 Wochen ein Praktikum bei uns gemacht hat.
Wie damals 20017: Thomas Doll oder Felix Magath. Wenigstens dies hätte man doch von Klopp lernen können. Man braucht eine klare Spielphilosophei und die passenden Spieler. Stattdessen Kraut und Rüben. Wer hat eine Ausstiegsklausel und geradeaus laufen, wen holen wir.
Ist das wirklich so? Dass Watzke und Kovac sich gut verstehen, meine ich. Das würde die Sorgenfalten nicht besser machen ...
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
hanno29, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 10:57 (vor 2473 Tagen) @ Sven
Also wenn jetzt wirklich Roger Schmitt eine Option ist, der nun wirklich das gleiche kamikaze-Pressing spielen lässt wie peter Bosz, dann weiß ich auch nicht mehr. Oder Niko Kovac, den Aki ganz toll findet, weil der ja mal 3 Wochen ein Praktikum bei uns gemacht hat.
Wie damals 20017: Thomas Doll oder Felix Magath. Wenigstens dies hätte man doch von Klopp lernen können. Man braucht eine klare Spielphilosophei und die passenden Spieler. Stattdessen Kraut und Rüben. Wer hat eine Ausstiegsklausel und geradeaus laufen, wen holen wir.
Ist das wirklich so? Dass Watzke und Kovac sich gut verstehen, meine ich. Das würde die Sorgenfalten nicht besser machen ...
Nach dem Pokalendspiel 2017 war die Umarmung mit Kovac deutlich herzlicher, als die Danksagung an Tuchel (was nun nicht unbedingt überraschend war). Ja, die mögen sich, also #Kovac2022 würde nicht aus heiterem Himmel kommen
Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Eisen, Dienstag, 26.11.2019, 10:52 (vor 2473 Tagen) @ Eisen
Beim Trainer kannst Du im Moment froh sein, wenn Du überhaupt einen findest, der eine gewisse Erfahrung vorzuweisen hat.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Eisen, DO, Dienstag, 26.11.2019, 09:39 (vor 2473 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Eisen, Dienstag, 26.11.2019, 09:43
Der Vorwurf ist ja, dass man Favre eine Mannschaft hingesetzt hat, die nicht zu seinem Stil passt.
Den Eindruck habe ich auch, dass Mannschaft und Trainer ncht zusammen passen. Die Frage darf jedoch erlaubt sein, warum Favre dies dann in den letzten 3 Transferphasen nicht korrigiert hat? Da war er dabei, da hätte er mit Sicherheit Vorschläge machen oder veto einlegen können. Er hätte auch sagen können, dass man einen dahoud nicht gebrauchen und zu reus und Sancho nicht auch noch Brandt und Hazard holen muss. hat er aber offensichtlich nicht. Und das Schlimmste? Wie konnte auch er einer Verpflichtung von Nico Schulz zustimmen? es grenzt an Demontage, dass Schmelzer bei diesen Leistungen keine Option sein soll.
Nur zu Klarstellung, ich will da Zorc und Watzke (und Kehl) nicht aus der verantwortung nehmen, da sind viele (strategische) Fehler begangen worden. Aber man darf auch nicht so tun, als wäre favre ein machtloser Erfüllungsgehilfe. Die sache mit dem fehlenden zweiten Stürmer ist wohl auch ganz klar auf seinem Mist gewachsen. Er hatte allein letzten Sommer 130 Mio. € für neue Spieler, er hat alle Patronen verschossen. da hat sich niemand mit Ruhm bekleckert.
Zu Watzke: ich denke, sein Plan wird es sein, in 3 Jahren rauball als Präsident zu beerben. Zorc ist dann 60 und hört vielleicht auch auf. Bis dahon wird weitergewurschtelt.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
UpperEast, RheinRuhr, Dienstag, 26.11.2019, 10:11 (vor 2473 Tagen) @ Eisen
...die Verantwortung für die Kaderzusammenstellung liegt zuerst beim Sportdirektor.
Dem Aki Watzke seit seinem ersten Arbeitstag hier zu 100% folgt.
Dazu gehören personelle Merkwürdigkeiten wie die nostalgischen und teuren Rückholaktionen, die weder Substanz noch Charakter der Mannschaft stärkten (Sahin, Kagawa, Götze nebst Buddy Schürrle), aber ausnahmslos für Mutlosigkeit und fehlende Innovation der sportl Leitung stehen.
Die Trainerentscheidungen seit 2015 müssen ausnahmslos als personelle Fehlentscheidungen gewertet werden.
Und das nicht, weil Tuchel, Bosz oder Favre schlechte Trainer wären.
Die menschlich schwierige Komponente beim Taktiknerd Tuchel war bereits in Mainz bekannt und gefürchtet. Jeder im Umfeld des FSV wußte davon.
Beim BVB wollte das niemand hören.
Die kauzige und eher unkommunikative Arbeitsweise von Favre hat jeder im Bundesliga-Fußball Beschäftigte gekannt. Beim BVB offenbar nicht.
Das sind - unabhängig vom Fehlen jeglicher strategischen und spieltaktischen Konsistenz, ganz erhebliche Mängel bei der Besetzung des vltt wichtigsten Mitarbeiterpostens.
Mit dem professionellen Einsatz eines klaren und modernen Anforderungsprofils vor Besetzung von Führungspositionen arbeiten heute praktisch alle größeren u international vernetzten Unternehmen verschiedenster Branchen.
Beim BVB ist das definitiv bis Sommer 2018 ignoriert worden.
Lucien Favre muß einem heute nicht leid tun, auch er hätte wissen müssen, auf wen er sich in Dortmund einläßt.
Wenn ein Club mit fast einer halben Milliarde Umsatz und der Dynamik des modernen Fußballs noch immer ohne innovative und transparent arbeitende Führung arbeitet, verliert er Zeit und Schwung.
Die unterlassene Nagelsmann- Personalie ( aus welchen kleinkarierten Gründen hat man ihn nie ernsthaft verpflichten wollen ?) ist für den BVB so schmerzlich wie Bayerns Ignorieren der Option Tuchel.
Zur top ausgebildeten Generation junger Fußballmanager gehört neben Simon Rolfes und Max Eberl übrigens auch ein gewisser Sebastian Kehl.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 11:10 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
bearbeitet von CHS, Dienstag, 26.11.2019, 11:14
...die Verantwortung für die Kaderzusammenstellung liegt zuerst beim Sportdirektor.
Dem Aki Watzke seit seinem ersten Arbeitstag hier zu 100% folgt.
Naja, der Geschäftsführer (siehe Götze) wird da auch ein Wort mitreden dürfen. Übrigens ist der jetzige Sportdirektor ein Garant dafür, dass man in der Regel seit Jahren nur schwarze Nullen bei den Transfers einfährt. Ganz nebenbei, diese Kaderzusammenstellung sorgte für die längste Europapokaltradition seit bestehen dieses Vereins und die aktuell zweitlängste in deutschen Fußball.
Dazu gehören personelle Merkwürdigkeiten wie die nostalgischen und teuren Rückholaktionen, die weder Substanz noch Charakter der Mannschaft stärkten (Sahin, Kagawa, Götze nebst Buddy Schürrle), aber ausnahmslos für Mutlosigkeit und fehlende Innovation der sportl Leitung stehen.
Es wird halt gerne verdrängt, dass sowohl Sahin als auch Kagawa gerade am Anfang der Rückholaktion ihre Leistung zeigten (gut, nicht auf den ursprünglichen Leistungsstandard). Götze war bekanntlich eine Aktion von Watzke und Schürrle war der Beruhigungstropfen für Tuchel, da ihm der eben genannte Spieler vorgesetzt wurde und er nicht seinen Spieler kriegte (Toprak). Wenn man kein Mut bewiesen hätte, wäre ein Sancho wohl nicht zum BVB gekommen. Oder ein Toprak wäre für deutlich mehr Geld nach Dortmund gekommen und das Schnäppchen Bartra gäb es nicht.
Die Trainerentscheidungen seit 2015 müssen ausnahmslos als personelle Fehlentscheidungen gewertet werden.
Trotzdem erreichte man sportliche Erfolge und immer wieder den Einzug im Europapokal.
Die menschlich schwierige Komponente beim Taktiknerd Tuchel war bereits in Mainz bekannt und gefürchtet. Jeder im Umfeld des FSV wußte davon.
Beim BVB wollte das niemand hören.
Wusste man, aber man hatte die Hoffnung, dass man ihn hinbekommt. Sportlich klappte es ja, es gab halt andere Probleme, die man so lange wie möglich unter Kontrolle halten wollte.
Die kauzige und eher unkommunikative Arbeitsweise von Favre hat jeder im Bundesliga-Fußball Beschäftigte gekannt. Beim BVB offenbar nicht.
Lustig deine Aussage, der BVB hat bei seiner Vorstellung schon gesagt, dass man weiß, was man bekommt.
Das sind - unabhängig vom Fehlen jeglicher strategischen und spieltaktischen Konsistenz, ganz erhebliche Mängel bei der Besetzung des vltt wichtigsten Mitarbeiterpostens.
Mit dem professionellen Einsatz eines klaren und modernen Anforderungsprofils vor Besetzung von Führungspositionen arbeiten heute praktisch alle größeren u international vernetzten Unternehmen verschiedenster Branchen.
Ähm, dir ist klar, dass man gerade beim BVB sehen kann, wer für welchen Bereich zuständig ist (Geschäftsbericht 18/19, Seite 40)?
Beim BVB ist das definitiv bis Sommer 2018 ignoriert worden.
Erst einmal ist die Zeit falsch (Sammer und Cramer waren vorher schon da, auch Kehl hat vor dem Sommer schon beim BVB gearbeitet). Zum anderen dürfte die Aufgabenverteilung sich nicht groß verändert haben, nur die Anzahl der Mitarbeiter hat sich geändert.
Wenn ein Club mit fast einer halben Milliarde Umsatz und der Dynamik des modernen Fußballs noch immer ohne innovative und transparent arbeitende Führung arbeitet, verliert er Zeit und Schwung.
Hihi, wie lange hat der Branchenprimus für seine Personalentscheidungen gebracht (Sportdirektor) und wie klar sind da die transparent arbeitende Führung (Trainerfrage in der letzten Saison)?
Die unterlassene Nagelsmann- Personalie ( aus welchen kleinkarierten Gründen hat man ihn nie ernsthaft verpflichten wollen ?) ist für den BVB so schmerzlich wie Bayerns Ignorieren der Option Tuchel.
Es ist wirklich blöd, dass es Arbeitgeber gibt, die auf die Einhaltung von Verträgen pochen....
Zur top ausgebildeten Generation junger Fußballmanager gehört neben Simon Rolfes und Max Eberl übrigens auch ein gewisser Sebastian Kehl.
Und deshalb glaube ich, dass er irgendwann Nachfolger von Zorc wird. Aber da gibt es noch andere Kandidaten. Übrigens, auch Eberl war häufig genug in der Kritik und ein Rolfes wurde doch nur als Frühstückdirektor unter Völler angesehen.
Gruß
CHS
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
UpperEast, Dienstag, 26.11.2019, 11:59 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Weshalb wird eigentlich ständig versucht, das Erreichen des Europapokals als Erfolg darzustellen? Das ist eine Selbstverständlichkeit für den BVB - und das seit mind. 5-6 Jahren! Und dann diese dämliche schwarze Null... Wie im Bundeshaushalt. Und was ist das Resultat davon? Fehlende Investitionen, marode Infrastruktur, keine Weiterentwicklung. Kann man beinahe 1:1 auf den BVB übertragen. Klar, wirtschaftlich sieht das toll aus, aber sportlich mau. Und das in Zeiten von 0-Zinsen...
Die Rückholaktionen von Sahin und Kagawa waren nicht mal annähernd ein sportlicher Gewinn (Nostalgiemodus?). Das gleiche gilt für die Tarnsfers von Toprak und Bartra, wobei letzterer zumindest nicht abfiel leistungstechnisch...
Der Verweis auf die Bayern ist irrelevant, da sie trotz offensichtlicher Probleme notwendige Korrekturen vornehmen/vornahmen und ihre Titel holten...
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
timmoe, Bremen, Dienstag, 26.11.2019, 13:28 (vor 2473 Tagen) @ Djerun
Wie kann man gerade beim BVB über die wirtschaftliche Situation meckern kann, bei den finanziellen Schwierigkeiten anno 2005, die den Verein beinahe die Existenz gekostet haben, ist mir schleierhaft...
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 12:29 (vor 2473 Tagen) @ Djerun
Weshalb wird eigentlich ständig versucht, das Erreichen des Europapokals als Erfolg darzustellen? Das ist eine Selbstverständlichkeit für den BVB - und das seit mind. 5-6 Jahren!
Eigentlich seit 10 Jahren. Darf ich dich daran erinnern, dass es selbst als Weltmannschaft des Jahres passierte, dass man zwei Jahre später eben dies nicht mehr erreicht hat. Frag doch mal in Leverkusen oder Gelsenkirchen nach, ob man diese Serie nicht gerne hätte.
Und dann diese dämliche schwarze Null... Wie im Bundeshaushalt. Und was ist das Resultat davon? Fehlende Investitionen, marode Infrastruktur, keine Weiterentwicklung. Kann man beinahe 1:1 auf den BVB übertragen. Klar, wirtschaftlich sieht das toll aus, aber sportlich mau. Und das in Zeiten von 0-Zinsen...
Diese schwarze Null ist eher ein Zeichen, dass man nur das ausgibt, was man auch hat. Natürlich kann man das auch anders behandeln. Frag doch mal in Kaiserslautern nach. Oder man verkauft sich, dann kann man halt kaufen was man will. Es soll ja "Vereine" geben, die gerade einmal in ihrer Vereinsgeschichte ein positives Transferergebnis hatten...
Die Rückholaktionen von Sahin und Kagawa waren nicht mal annähernd ein sportlicher Gewinn (Nostalgiemodus?).
Kagawa hat 14/15 insgesamt in der Liga 5 Tore und 6 direkte Vorlagen gegeben, ein jahr später waren es 18 Scorerpunkte und der Liga und insgesamt jeweils 13 Tore und Vorlagen insgesamt. So schlecht ist die Zahl doch wohl nicht, oder? Bei Sahin waren auch in den ersten Saison die Leistung da, nur der Körper spielte da nicht mit.
Das gleiche gilt für die Tarnsfers von Toprak und Bartra, wobei letzterer zumindest nicht abfiel leistungstechnisch...
Ähm, du hast dir den Text durchgelesen? Bartra ist gekommen, weil man für Toprak nicht die 35 Fastillionen, die Bayer aufgerufen hat, zahlen wollte. Und ich würde wetten, dass Bartra noch hier wäre, wenn es den Anschlag nicht gegebne hat. So schlecht war er ja sportlich nicht.
Der Verweis auf die Bayern ist irrelevant, da sie trotz offensichtlicher Probleme notwendige Korrekturen vornehmen/vornahmen und ihre Titel holten...
Lerby, Klinsmann usw. fallen mir ein, da klappten die Korrekturen nicht. Bitte vergleiche nicht die Bayern der letzten 8 Jahre mit dem BVB. Die individuelle Klasse und das Verhalten der Gegner (Leistungsträger haben da teilweise nicht gespielt) hat die Bayern häufig genug gerettet. Nur in den letzten beiden Jahren gibt es dort Probleme. Deswegen hatten wir ja letztes Jahr die Chance.
Gruß
CHS
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Sven, Witten, Dienstag, 26.11.2019, 11:48 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Naja, der Geschäftsführer (siehe Götze) wird da auch ein Wort mitreden dürfen. Übrigens ist der jetzige Sportdirektor ein Garant dafür, dass man in der Regel seit Jahren nur schwarze Nullen bei den Transfers einfährt. Ganz nebenbei, diese Kaderzusammenstellung sorgte für die längste Europapokaltradition seit bestehen dieses Vereins und die aktuell zweitlängste in deutschen Fußball.
Diese Aussage finde ich ganz interessant, weil sie ja zweifelsohne richtig ist. Ich denke mir zwar immer, dass wir gemessen an dem finanziellen Vorsprung, den wir seit Jahren auf alle deutschen Konkurrenten außer den Bayern haben, in unserer sportlichen Entwicklung der letzt en Jahre nicht so gut dastehen, wie man es erwarten dürfte. Wenn wir es aber mal positiv betrachten, so wie du oben, müssen wir uns aktuell um unsere Entwicklung keine Sorgen machen, denn auch unter Favre werden wir, da bin ich mir ganz sicher, am Ende einen Platz unter den ersten Vieren erreichen und damit unsere Erfolgsserie von Klopp, Tuchel, Bosz und Stöger weiter fortsetzen können, die unter der sportlichen Leitung von Zorc (und Watzke) diesen Erfolg Jahr für Jahr möglich gemacht haben. Sogesehen waren tatsächlich alle Kader und Trainer der letzten Jahre ein großer Erfolg. Trotzdem glaube ich, dass es gefährlich ist, dass so rosarot zu betrachten und esgefährlich ist, jetzt Favre, Zorc und Watzke für die sportlichen Erfolge der letzten Jahre wie auch für die aktuelle Lage zu beglückwünschen.
Danke für den Einwand!
CHS , Lünen / Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 12:08 (vor 2473 Tagen) @ Sven
Diese Aussage finde ich ganz interessant, weil sie ja zweifelsohne richtig ist. Ich denke mir zwar immer, dass wir gemessen an dem finanziellen Vorsprung, den wir seit Jahren auf alle deutschen Konkurrenten außer den Bayern haben, in unserer sportlichen Entwicklung der letzt en Jahre nicht so gut dastehen, wie man es erwarten dürfte.
Genau da ist das Problem. Bayern hat einen ähnlichen Vorsprung wie wir vor dem Rest der Liga (Leipzig kann man nicht bewerten). Aber auch ein Blick in die Geschichte (bin halt Älter) zeigt, dass finanzieller Vorsprung nicht automatisch sportlichen Erfolg bedeutet. Schon in den 90er Jahren hatte Bayern einen riesigen, finanziellen Vorsprung. Trotzdem gab es auch da sportlich immer mal wieder Rückschläge (Abstiegsangst sogar einmal). Man sollte halt nicht vergessen, die sportliche Dominanz aus München ist erst seit diesem Jahrzehnt da.
Worauf ich hinaus wollte, der BVB hat finanziell sicherlich gute Vorraussetzungen, aber die bedeuten nicht immer Erfolg. Aber je länger der BVB diesen Vorsprung hat, desto besser kommt man mit dieser Situation klar.
Und noch ein Blick in die Geschichte, nach dem Austieg und vor der dritten Fastpleite galten die Dortmunder als die Neureichen. Die damaltigen Entscheidungen sorgten halt für den ersten und zweiten Auftritt vom Retter Rauball.
Gruß
CHS
Danke für den Einwand!
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 23:44 (vor 2473 Tagen) @ CHS
Das liegt daran, dass der finanzielle Vorsprung erst ab einer gewissen Summe wirklich greift. In den Sphären der Bayern ist der Vorteil viel größer als von uns im Vergleich zu unseren Verfolgern.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Alex, Block 12, Dienstag, 26.11.2019, 10:33 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
Nagelsmann wurde die Freigabe von Hopp verwehrt, da war man leider machtlos.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
UpperEast, RheinRuhr, Dienstag, 26.11.2019, 11:02 (vor 2473 Tagen) @ Alex
...die Freigabe hat man auch gegenüber Leipzig verwehrt.
Die haben ein Überbrückungsjahr gezogen, weil sie 100% von Nagelsmann überzeugt waren.
Beim BVB gibts bereits jetzt wieder das nächste Überbrückungsjahr
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 23:46 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
Man hätte ja noch ein Jahr mit Stöger durchziehen können. Aber ich glaube er hätte Watzke einen Vogel gezeigt.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Alex, Block 12, Dienstag, 26.11.2019, 11:22 (vor 2473 Tagen) @ UpperEast
Weil sie mit Rangnick jemand hatten, der das konnte.
Den hatten wir nicht.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
docity, Dortmund, Dienstag, 26.11.2019, 12:01 (vor 2473 Tagen) @ Alex
Wir hätten auch Stöger noch ein jahr behalten können
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
hanno29, Berlin, Dienstag, 26.11.2019, 11:52 (vor 2473 Tagen) @ Alex
Weil sie mit Rangnick jemand hatten, der das konnte.
Den hatten wir nicht.
Ein Rose (vom Typ (noch eher als Nagelsmann) und Spielweise auch für uns geeignet) wäre 2018 leider auch nicht gegangen, da wollte nämlich Eberl schon Hecking (für ihn) rauswerfen, der durfte aber nicht weg von Salzburg.
Auch jetzt gibt es nicht viele Kandidaten, erst keine, die frei wären. Ab Sommer die junge Karte mit Farke spielen, die ausländische mit Ten Haag, oder einer aus Schmidt, Kovac....?!
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
h3ll1909, Dienstag, 26.11.2019, 09:57 (vor 2473 Tagen) @ Eisen
Die Frage darf jedoch erlaubt sein, warum Favre dies dann in den letzten 3 Transferphasen nicht korrigiert hat? Da war er dabei, da hätte er mit Sicherheit Vorschläge machen oder veto einlegen können.
Das ist ganz einfach zu beantworten.
Favre ist ein Zauderer. Keiner der klare Entscheidungen trifft. Man muss sich mal mit Personen unterhalten, die A) ihn persönlich kennen oder B) innerhalb des Fussballzirkuses sich bewegen. Da kommt einhellig die selbe Aussage - Favre ist kein Entscheider. Er ist ein Abwäger. Ein Zauderer. Ein Hinterfrager. Immer wieder - für und wieder. Aber keiner der eine Entscheidung fällt.
Immer kommt folgende Geschichte - Favre wird Nachts geweckt und wird gefragt ob Spieler A oder B möchte. Er kann sich nicht entscheiden und wägt die Spieler immer wieder gegeneinander ab. Ich glaube daher kaum, das MS ihn wirklich in Spieler Entscheidungen aktiv einbindet.
Problematisch finde ich an der Personalie Favre - DAS ist und war alles im Vorfeld bekannt. Warum man jetzt so tut als wäre das alles Neu - mir unverständlich.
PS: Fachlich und menschlich wird er immer von allen Seiten in höchsten Tönen gelobt.
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 26.11.2019, 10:44 (vor 2473 Tagen) @ h3ll1909
Die Frage darf jedoch erlaubt sein, warum Favre dies dann in den letzten 3 Transferphasen nicht korrigiert hat? Da war er dabei, da hätte er mit Sicherheit Vorschläge machen oder veto einlegen können.
Das ist ganz einfach zu beantworten.Favre ist ein Zauderer. Keiner der klare Entscheidungen trifft. Man muss sich mal mit Personen unterhalten, die A) ihn persönlich kennen oder B) innerhalb des Fussballzirkuses sich bewegen. Da kommt einhellig die selbe Aussage - Favre ist kein Entscheider. Er ist ein Abwäger. Ein Zauderer. Ein Hinterfrager. Immer wieder - für und wieder. Aber keiner der eine Entscheidung fällt.
Immer kommt folgende Geschichte - Favre wird Nachts geweckt und wird gefragt ob Spieler A oder B möchte. Er kann sich nicht entscheiden und wägt die Spieler immer wieder gegeneinander ab. Ich glaube daher kaum, das MS ihn wirklich in Spieler Entscheidungen aktiv einbindet.
Problematisch finde ich an der Personalie Favre - DAS ist und war alles im Vorfeld bekannt. Warum man jetzt so tut als wäre das alles Neu - mir unverständlich.
PS: Fachlich und menschlich wird er immer von allen Seiten in höchsten Tönen gelobt.
Eine äußerst aufregende Geschichte, die Du da erzählst.
Natürlich ist Favre ein Entscheider. Das bringt seine Funktion mit sich. Sicherlich kann man ihn, wenn man denn möchte, als Zauderer bezeichnen, da er sich häufig für eine risikoärmere und daher unspektakulärere Formation entscheidet.
Paradoxerweise war das aber gerade gegen Paderborn in der IV nicht der Fall. Favre wollte 2 IV die hinten vernünftig rausspielen können. Weigl hat das 0:3 übrigens nicht hauptsächlich wegen seiner Geschwindigkeitsdefizite verschuldet, sondern wegen einem katastrophalen und dummen Stellungsfehler. Fehlende Konzentration, möglicherweise das Ergebnis von Überheblichkeit. Gleiches gilt für Schulz beim 0:1. Wobei ich bei ihm oft das Gefühl habe, dass er nicht mit allzuviel Cleverness ausgestattet ist. Ausgangssituationen für die Tore war ungenaues und schlampiges Passpiel. Die Taktik war diesmal offensiv ausgerichtet, das Spiel schnell machen mit höchstens zwei eigenen Ballkontakten, dass war teilweise schon mantramäßig, wie die Spieler sich an diese Vorgabe gehalten haben. Aber unsere Passmaschinen habe nun mal teilweise (chronisch) Scheiße am Fuß und gehen nicht wirklich gerne nach einem Ballverlust ins Gegenpressing, nach dem Motto: anwesend, aber zurückhaltend.
P.S. Wer ist MS?
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Ritti, Lünen, Dienstag, 26.11.2019, 09:55 (vor 2473 Tagen) @ Eisen
die frage ist wie ist die interne absprache?
hat favre etwas mit transfers zu tun oder nickt er alles ab weil er kein mitsprache recht hat?
man erinnere sich nur an Tuchel damals der unbedingt Schürrle wollte. Dies sollte nie wieder passieren das einen trainer wunschspieler bekommt wurde dann gesagt. Könnte mir vorstellen das Watzke/Zorc so agieren: "hier ist der Kader, lieber Lucien. Mach was daraus"
zu Watzke/Zorc sehe ich es so:
Watzke beerbt Rauball 2022.
Zorc wird neuer Geschäftsführer Sport
Kehl übernimmt den Posten des Sport Direktors von Zorc.
so denke ich sieht der plan aus
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 26.11.2019, 10:45 (vor 2473 Tagen) @ Ritti
Das dachte ich auch immer. Vor kurzem wies Sascha da aber mal auf eine Aussage von Zorc hin: der wolle nicht in die GF (oder so ähnlich).
Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung
Ritti, Lünen, Dienstag, 26.11.2019, 11:06 (vor 2473 Tagen) @ uwelito
wer weiß was 2022 ist.
da interessiert das geschwätz von gestern dann nicht mehr