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11 Freunde: Flirt mit der dunklen Seite der Macht (BVB)

Phil, Freitag, 25.10.2019, 15:15 (vor 2553 Tagen) @ Jurist81

Schöne Analyse, die aber bei manchen Punkten ein wenig kurz gegriffen ist. Nehmen wir Porto einmal heraus, dann sehen wir, dass Mourinho bei jedem Club Transfersalden auslöste, die weit über das hinausgingen, was der BVB in der Vergangenheit getan hat.

Ich habe versucht mich kurz zu halten ;-)

Eine tiefergehende Analyse dann, wenn er beim BVB mal unterschrieben haben sollte :-)

Und klar spielen auch Transferausgaben und Gehaltsbudgets eine Rolle. Aber da ist man ja immer in einem Spannungsfeld der Diskussion. Und klar ist auch, dass es im Zweifel nicht einfacher ist, eine zusammegekaufte Startruppe zu trainieren, als nun den FC Porto etc. - alles hat seine jeweiligen Herausforderungen und Schwierigkeiten.

Und nein, kloppschen Fußball hat Mourinho bei seinen Stationen in Chelsea, Mailand und Madrid nicht spielen lassen. Gerade in Madrid (wobei das stark an deren Umfeld liegt) war sein Spielstil sehr stark in der Kritik als zu defensiv für die Galacticos.

Wobei die Tore geschossen haben "wie von Sinnen" unter ihm in Madrid. Klopp lässt natürlich anderen Fußball spielen. Dennoch ist sein Stil dem von Mourinho in meinen Augen näher, als nun dem von Pep Guardiola. Darauf wollte ich hinaus.

Hinzu kommen die Fragen: Passt ein Mourinho zu Charakteren und Spielertypen in unserem Kader? Passt ein Alcacer in sein System? Fehlt dafür nicht ein Wandspieler oder zumindest bulliger Stoßstürmer? Haben wir im Mittelfeld genug Physis für diesen Fußball? Sind unsere AV nicht zu offensiv ausgerichtet für Mourinhofußball?

Ich glaube das mit dem Stürmer ist ein absolut valider Punkt. Ansonsten denke ich aber schon, dass ein Mourinho schon in der Lage ist aus dem gegebenen Spielern auch etwas erfolgreiches herauszuholen. Das gelang ihm eigentlich immer. Und die Kader waren nicht immer alle "gleich" besetzt...

MFG
Phil


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