Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Montag, 30.09.2019, 15:38 (vor 2505 Tagen)
Die Erwartungshaltung ist nicht das Problem, dass der BVB ihr nicht gerecht werden kann schon.
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Ziele und was sie bedeuten
, Dienstag, 01.10.2019, 19:52 (vor 2504 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Für mich der beste Artikel der letzten Tage!
Ich gehe vollkommen mit, dass der BVB das Ziel formulieren muss, Meister zu werden. Es ist nicht anmaßend, es ist einfach nur ein Ziel. Das kann einem um die Ohren fliegen, passiert. Aber sich ein Ziel zu setzen, heißt nicht, dass man es unbedingt erreichen muss. Man kann dabei auch scheitern und trotzdem vieles oder gar alles richtig gemacht haben. Das ist dann auch gar nicht verwerflich.
Ein SC Paderborn wird höchstwahrscheinlich absteigen. Setzen die sich jetzt als Saisonziel: Seien wir doch realistisch. 16 andere Mannschaften sind sowieso stärker, wir steigen eh wieder ab. Who cares? Im Endeffekt wird es keinen überraschen, wenn es passiert und niemand wird großartig entsetzt oder enttäuscht sein. Aber was hier einige vorschlagen geht doch dahin, dass der SC Paderborn vergleichsweise offensiv seinen Anspruch kund tun müsste, abzusteigen.
Das ist doch nicht das Ziel des Sports. Man muss schon mal ein bisschen ambitioniert sein.
Gleichermaßen muss sich das Umfeld daran gewöhnen, dass es Ziele geben kann, und man nicht immer alle erreicht. Da gilt es dann, fair und aufmunternd mit den eigenen Mannen umzugehen und ein Nicht-erreichen gnadenlos zu bestrafen. Das wird die mediale Öffentlichkeit besorgen, darum müssen wir uns nicht kümmern. Stattdessen sollten wir nicht verzweifeln, sondern uns auch mal entsinnen, dass wir nicht von einer Saison auf die Nächste ein biederer Durchschnittsclub geworden sind. Wir haben noch immer den Kader und den Trainer, mit der wir letzte Saison nicht ideal, aber doch gut abgeschnitten haben und wir haben gute Jungs geholt. Wer jetzt schon wieder nach ein paar schlechten Spielen abstreitet, dass wir überhaupt oben mitspielen können, übertreibt doch maßlos genauso wie meiner Meinung nach auf einmal die Bayern maßlos stärker gejubelt werden, als sie wohl tatsächlich sind.
Das Vertrauen an die eigene Qualität muss die Mannschaft erst noch finden. Das zeigt sich daran, wie wir mit Führungen umgehen, wie manchmal die Spielkontrolle entgleitet, aber auch im Umfeld - bei Klopp hatte ich in vielen Saison echt keine Sorgen, was das Spiel angeht. Mitlerweile hängt die Stimmung hier auch im Umfeld am seidenen Faden. Das ist ein großer Punkt für Verbesserungen. Aber zu spät ist es nicht.
Ziele und was sie bedeuten
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 02.10.2019, 17:08 (vor 2503 Tagen) @ Ostentor
Schöne und korrekte Einordnung.
"Große Investitionen"
Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 09:20 (vor 2504 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 09:26
Das Problem sind doch schon die scheinbar "großen Investitionen": Auch wenn es bilanziell natürlich anders gehandhabt wird - ich zähle Pulisic zu den Transfereinnahmen dazu und dann haben wir netto rein gar nichts investiert. Die Bayern sind aber bei -90 Mio und haben dabei, wenn auch nur leihweise, anscheinend 1x Weltklasse erwischt.
Dass wir ein ernsthafter Meisterschaftsanwärter sind, ist von Anfang an einfach nur Augenwischerei.
Mit Platz 8 und anscheinend einigen überraschend starken Teams sollte man sich eher Sorgen um einen CL Platz machen und ernsthaft hinterfragen, ob wir den richtigen Trainer haben. Bei der sportlichen Analyse bin ich nämlich ganz bei Dir.
"Große Investitionen"
MDomi, Dienstag, 01.10.2019, 13:53 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Das ist und war keine Augenwischerei. Die Chance ist so groß wie seit vielen Jahren nicht. Die Punkte sind alle unnötig liegen gelassen worden. Bei einer zu erwartenden Leistung wären wir mit Vorsprung erster.
"Große Investitionen"
Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 19:47 (vor 2504 Tagen) @ MDomi
Letztes Jahr war so ein Jahr, wo alles gepasst hätte (Bayern Umbruch, wir überraschend stark etc.). Dieses Jahr nicht.
"Zu erwartende Leistung" ist mir zu beliebig. Mit diesem Argument hätte Bayern zu Hause gegen schwache Berliner auch mehr als ein Unentschieden erreichen müssen...
"Große Investitionen"
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 01.10.2019, 16:50 (vor 2504 Tagen) @ MDomi
Am Ende fehlten drei Punkte...also 1 Sieg mehr statt einer Niederlage - nä unmöglich!
"Große Investitionen"
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:21 (vor 2504 Tagen) @ MDomi
Natürlich ist das Augenwischerei. Um Meister zu werden benötigt man nahezu immer eine Vereinsrekordsaison. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die mit einer sehr schwachen der Bayern zusammenfällt ist nunmal unglaublich gering.
"Große Investitionen"
Lakrizza, Castrop-Rauxel, Dienstag, 01.10.2019, 17:04 (vor 2504 Tagen) @ Talentförderer
Natürlich ist das Augenwischerei. Um Meister zu werden benötigt man nahezu immer eine Vereinsrekordsaison.
Letzte Saison nicht und genau deshalb wurde das Ziel für diese Saison ja verkündet, weil man der Meinung ist der Kader ist stärker als letzte Saison und man könnte mehr Punkte holen, finde ich jetzt auch nicht völlig realitätsfern das vor der Saison so zu sehen.
"Große Investitionen"
Blarry, Essen, Dienstag, 01.10.2019, 17:05 (vor 2504 Tagen) @ Lakrizza
Saisonziele, die zu 100% davon abhängen, dass andere Mannschaften einen ausgesprochen schlechten Job machen, sind aber auch nur so semiernstzunehmen.
"Große Investitionen"
istar, Dienstag, 01.10.2019, 19:43 (vor 2504 Tagen) @ Blarry
Saisonziele, die zu 100% davon abhängen, dass andere Mannschaften einen ausgesprochen schlechten Job machen, sind aber auch nur so semiernstzunehmen.
Wenn die Bayern einen "ausgesprochen schlechten" Job machen, werden sie 4. Oder 5.
"Große Investitionen"
Chrisha09, Werne, Dienstag, 01.10.2019, 16:24 (vor 2504 Tagen) @ Talentförderer
Ist das eine langweilige Liga. Da wird einem ja schlecht beim Lesen.
Unabhängig davon ob du damit Recht hast...
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
DJZigzag, Dienstag, 01.10.2019, 11:38 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
In Berlin und gegen Werder haben wir deshalb 4P weggegeben.
Es kostet uns zusätzlich Selbstbewusstsein
Und wo wären wir mit 4P mehr ? Schaut auf die Tabelle.Erster.
Was bedeutet das? Im Training einen grossen Schwerpunkt setzen auf Standards verteidigen.Von den Besten lernen und es genauso machen.
Es ist doch klar, was unsere Gegner machen: Offensiv Standards herausholen und sie Nutzen.Und sie tranieren es gegen uns vermehrt weil wir da Schwächen haben. Werders Tor sah schon extrem abgestimmt auf unsere Schwächen aus
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 01.10.2019, 12:17 (vor 2504 Tagen) @ DJZigzag
In Berlin und gegen Werder haben wir deshalb 4P weggegeben.
Es kostet uns zusätzlich SelbstbewusstseinUnd wo wären wir mit 4P mehr ? Schaut auf die Tabelle.Erster.
Wie errechnen sich diese 4 verschenken Punkte?
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
DJZigzag, Dienstag, 01.10.2019, 20:43 (vor 2504 Tagen) @ homer73
Bei Union 2 Gegentore nach Ecken und gegen Werder 1
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 01.10.2019, 20:50 (vor 2504 Tagen) @ DJZigzag
Wie errechnen sich diese 4 verschenken Punkte?
Bei Union 2 Gegentore nach Ecken und gegen Werder 1
Grmpf.
Wir haben aus den beiden Spielen 1 Punkt geholt. Es wären ohne die Ecken kaum 5 Punkte gewesen.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Voegi, Porta Westfalica, Dienstag, 01.10.2019, 11:44 (vor 2504 Tagen) @ DJZigzag
bearbeitet von Voegi, Dienstag, 01.10.2019, 11:48
In Berlin und gegen Werder haben wir deshalb 4P weggegeben.
Es kostet uns zusätzlich SelbstbewusstseinUnd wo wären wir mit 4P mehr ? Schaut auf die Tabelle.Erster.
Was bedeutet das? Im Training einen grossen Schwerpunkt setzen auf Standards verteidigen.Von den Besten lernen und es genauso machen.
Hummels kann aber nicht gegen Hummels spielen bei Standards im Training.... irgendwo gibt es halt einen Zusammenhang, dass man bei eignen Ecken keine Gefahr ausgestrahlt hat und man sich hinten alles fängt...
Mit Hummels ist massive kopfballstärke, sowohl offensiv wie defensiv geholt worden, der Rest der Truppe ist dann leider biederes Mittelmaß
Das zweite große Thema ist mMn diese Zonenverteidigung... mir scheint es haben noch nicht alle in der Truppe begriffen, wie die definiert wird...
Gefühlt kommt jeder gegnerische Spieler, der beim Einlaufen durch 2 oder mehr Zonen läuft, eher an den Ball als der Spieler der die Zone verteidigen soll, in der Ball segelt...
Lerneffekt
Voegi, Dienstag, 01.10.2019, 13:22 (vor 2504 Tagen) @ Voegi
Stehen einige junge Spieler auf dem Platz. Hinzu auch Spieler, die in der Vergangenheit keine Zone in der Defensive zugeteilt bekommen hatten, sondern eher vor dem 16er auf die zweiten Bälle warten (Reus, Götze).
Dabei wäre es, gerade für Reus, doch mega effektiv wenn man ihn an eines der Pfosten stellt...
Nunja, da gibt es ja mehrere Varianten. Aber bitte nicht mehr die "aktuelle".
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Dienstag, 01.10.2019, 13:06 (vor 2504 Tagen) @ Voegi
bearbeitet von holgernova, Dienstag, 01.10.2019, 13:13
Daher sollten wir Prioritäten setzen: zuerst die Defensive stabilisieren und entsprechend die eigenen defensiven Abläufe bei Standards trainieren. Später kann man mal die offensiven Standards verbessern.
Allerdings wird es immer Varianten geben, die Gegner einstreuen.
Beispiel: die scharf und flach geschossene Ecke von Union, die gg. uns erfolgreich war und gg. Frankfurt eben nicht.
Die Werder-Ecke zum 2-2 hätte man durchaus besser verteidigen können, weil sie jetzt nicht so spezial daherkommt.
Ich finde es tatsächlich schade, dass wir nicht mehr die Pfosten besetzen, aber das ist wohl heutzutage verpönt.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
istar, Dienstag, 01.10.2019, 19:30 (vor 2504 Tagen) @ holgernova
Ich finde es tatsächlich schade, dass wir nicht mehr die Pfosten besetzen, aber das ist wohl heutzutage verpönt.
Dazu hat Zeigler in seiner Sendung am Sonntag eine interessante Statistik gebracht.
Seit 1993 wird die geführt, wieviel Tore nach Ecken fallen.
Tatsächlich ist die Zahl der Tore, die nach Ecken fallen, ziemlich gleich geblieben, nach knapp 10% aller Ecken fällt im Schnitt ein Tor.
Wobei das nicht ganz korrekt ist, weil die Zahl der Ecken seit damals gesunken ist, warum auch immer.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.10.2019, 22:06 (vor 2504 Tagen) @ istar
Ich finde es tatsächlich schade, dass wir nicht mehr die Pfosten besetzen, aber das ist wohl heutzutage verpönt.
Dazu hat Zeigler in seiner Sendung am Sonntag eine interessante Statistik gebracht.Seit 1993 wird die geführt, wieviel Tore nach Ecken fallen.
Tatsächlich ist die Zahl der Tore, die nach Ecken fallen, ziemlich gleich geblieben, nach knapp 10% aller Ecken fällt im Schnitt ein Tor.
Wobei das nicht ganz korrekt ist, weil die Zahl der Ecken seit damals gesunken ist, warum auch immer.
10 % von 2.000 Ecken sind halt absolut weniger als 10% von 3.000 Ecken. Wobei Zeigler auf die Relation abzielte, die sich nicht verändert hat.
In den letzten 15, 20 Jahren hat sich immer mehr die Ansicht durchgesetzt, dass die Vermeidung von Ecken auch die Vermeidung von potentiellen Torgefährdungen durch den Gegner darstellt. Außerdem hat in dieser Zeit die Entwicklung eingesetzt, enge Situationen im eigenen Verteidigungsdrittel spielerisch zu lösen und so im Ballbesitz zu bleiben und im besten Fall einen Gegenangriff einzuleiten statt wie weiland Usus den Ball irgendwie wegzudreschen auch auf Kosten einer Ecke.
Ich finde den Aspekt wirklich interessant, dass weniger Ecken zwar tatsächlich absolut weniger Tore nach Ecken bedeuten, die Relation von Toren nach Ecken aber gleichbleibt. Das müsste ja bedeuten, dass wenn ich in bestimmten Situationen eine Ecke erzwinge statt den Ball ins Seitenaus gehen zu lassen o.ä., ich meine Chance auf einen Treffer erhöhe. So rein theoretisch jedenfalls...
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Tremonius09, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 14:19 (vor 2504 Tagen) @ holgernova
Ich finde es tatsächlich schade, dass wir nicht mehr die Pfosten besetzen, aber das ist wohl heutzutage verpönt.
Ist es denn verpönt erfolgreich(er) zu spielen.
Zumindest sollte man nichts unversucht lassen..auch,wenn es nicht sehr sexy ist.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:22 (vor 2504 Tagen) @ Tremonius09
Dann kann man ja wieder mit Libero spielen.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Talentförderer, Dienstag, 01.10.2019, 16:50 (vor 2504 Tagen) @ Talentförderer
Dann kann man ja wieder mit Libero spielen.
Das hat Werder gegen Borussia gemacht, mit Nuri Sahin :)
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.10.2019, 17:03 (vor 2504 Tagen) @ PackieBonner
Dann kann man ja wieder mit Libero spielen.
Das hat Werder gegen Borussia gemacht, mit Nuri Sahin :)
Frankfurt spielt seit über 3 Jahren mit Hasebe als Libero. Der ist sogar stolz darauf, so bezeichnet zu werden.
Und wir hatten einige Spiele lang unter Tuchel sogar Manni, den Libero. Sven Bender hat das auch gar nicht so schlecht gemacht.
Nuri hat das bei Werder bereits einige Male gespielt. Immer dann, wenn Kohfeldt von seinem 4-3-3 abweicht und mit einer 3er-/5er-Kette spielen lässt. U.a. in der letzten Saison beim Pokalspiel in Dortmund. Und Nuri macht das vorzüglich. Genauso wie seine Standards vorzüglich sind. Konnte man sich am Wochenende wieder von überzeugen.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Blarry, Essen, Dienstag, 01.10.2019, 17:46 (vor 2504 Tagen) @ Will Kane
Frankfurt spielt seit über 3 Jahren mit Hasebe als Libero. Der ist sogar stolz darauf, so bezeichnet zu werden.
Und wir hatten einige Spiele lang unter Tuchel sogar Manni, den Libero. Sven Bender hat das auch gar nicht so schlecht gemacht.
Ich bin immer noch überzeugt davon, dass Tuchel das auf mein Anraten hin so spielen gelassen hat.
Habe ich doch damals, noch in seiner ersten Hinrunde, als es praktisch ausschließlich im 4-3-3 zur Sache ging, bereits in einem ausgesprochen langen Beitrag in eben diesem Forum ins Gespräch gebracht, den Sechser zwischen Abwehr und Torwart zurückzuziehen. Wir standen damals brutal hoch, die Innenverteidiger weit in der gegnerischen Hälfte, Außenverteidiger auf Höhe der Stürmer - defensiv ließ Tuchel anfangs latent matshummelsfeindlich spielen, mit dem schon zu seinen besten Tagen kein Laufduell zu holen war. Und im Zentrum standen neben Weigl, der damals ein absolutes Hemd war, teilweise Zweikampfungeheuer wie Kagawa, so dass ein ins Rollen gekommener Angriff des Gegners praktisch erst vorm eigenen Strafraum endete. Und da man mit Sven Bender einen Spieler im Kader hatte, dem die Rolle des klassischen Ausputzers auf den Leib geschustert war, war die Umstellung auf 3-4-3 der ideale Weg, sich hintenrum abzusichern.
Aber ich will meinen entscheidenden Anteil an der zweitbesten Saison der Vereinsgeschichte jetzt nicht größer machen, als er ist. Das übernehmen schon die Historiker.
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.10.2019, 18:45 (vor 2504 Tagen) @ Blarry
Frankfurt spielt seit über 3 Jahren mit Hasebe als Libero. Der ist sogar stolz darauf, so bezeichnet zu werden.
Und wir hatten einige Spiele lang unter Tuchel sogar Manni, den Libero. Sven Bender hat das auch gar nicht so schlecht gemacht.
Ich bin immer noch überzeugt davon, dass Tuchel das auf mein Anraten hin so spielen gelassen hat.Habe ich doch damals, noch in seiner ersten Hinrunde, als es praktisch ausschließlich im 4-3-3 zur Sache ging, bereits in einem ausgesprochen langen Beitrag in eben diesem Forum ins Gespräch gebracht, den Sechser zwischen Abwehr und Torwart zurückzuziehen. Wir standen damals brutal hoch, die Innenverteidiger weit in der gegnerischen Hälfte, Außenverteidiger auf Höhe der Stürmer - defensiv ließ Tuchel anfangs latent matshummelsfeindlich spielen, mit dem schon zu seinen besten Tagen kein Laufduell zu holen war. Und im Zentrum standen neben Weigl, der damals ein absolutes Hemd war, teilweise Zweikampfungeheuer wie Kagawa, so dass ein ins Rollen gekommener Angriff des Gegners praktisch erst vorm eigenen Strafraum endete. Und da man mit Sven Bender einen Spieler im Kader hatte, dem die Rolle des klassischen Ausputzers auf den Leib geschustert war, war die Umstellung auf 3-4-3 der ideale Weg, sich hintenrum abzusichern.
Aber ich will meinen entscheidenden Anteil an der zweitbesten Saison der Vereinsgeschichte jetzt nicht größer machen, als er ist. Das übernehmen schon die Historiker.
Du solltest Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Auf die Historiker ist kein Verlass. Wechselt das System, wechselt die Geschichtsschreibung. Bezogen auf den Fußball, natürlich. Also Ehre wem Ehre gebührt!
Vielleicht solltest Du auch im Forum des PSG schreiben. Der Thomas braucht ganz offensichtlich wieder einmal eine zündende Idee. Dringend!
ich sehe eher dass wir Standards nicht gut verteidigen
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Dienstag, 01.10.2019, 14:55 (vor 2504 Tagen) @ Tremonius09
Ich finde es tatsächlich schade, dass wir nicht mehr die Pfosten besetzen, aber das ist wohl heutzutage verpönt.
Ist es denn verpönt erfolgreich(er) zu spielen.
Zumindest sollte man nichts unversucht lassen..auch,wenn es nicht sehr sexy ist.
Keine Ahnung, warum wir das nicht versuchen/ändern. In meinen Augen kann das auch der Torwart entscheiden.
"Große Investitionen"
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 01.10.2019, 10:57 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Dass wir ein ernsthafter Meisterschaftsanwärter sind, ist von Anfang an einfach nur Augenwischerei.
Und das Union gegen den BVB siegen kann ist auch nur Augenwischerei!
Bremen hat im Westfalenstadion keine Chance auf eine Punktausbeute...wer etwas anderes behauptet betreibt Augenwischerei!
"Große Investitionen"
Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 11:18 (vor 2504 Tagen) @ Schaumkrone
Und das Union gegen den BVB siegen kann ist auch nur Augenwischerei!
Bremen hat im Westfalenstadion keine Chance auf eine Punktausbeute...wer etwas anderes behauptet betreibt Augenwischerei!
Jede BL Mannschaft kann an einem Spieltag eine andere schlagen.
Wir reden hier von Leistungen über ein ganzes Jahr.
Leute, Leute...
"Große Investitionen"
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 01.10.2019, 16:49 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Und das Union gegen den BVB siegen kann ist auch nur Augenwischerei!
Bremen hat im Westfalenstadion keine Chance auf eine Punktausbeute...wer etwas anderes behauptet betreibt Augenwischerei!
Jede BL Mannschaft kann an einem Spieltag eine andere schlagen.Wir reden hier von Leistungen über ein ganzes Jahr.
Leute, Leute...
Eben - dann könnte auch jede BL Mannschaft an einem Spieltag gegen den BVB gewinnen und nach der Hinserie stehen 0 Punkte auf der Habenseite...
logisch!
"Große Investitionen"
The_Rapture, Vice City, Dienstag, 01.10.2019, 10:26 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
bearbeitet von The_Rapture, Dienstag, 01.10.2019, 10:31
Das Problem sind doch schon die scheinbar "großen Investitionen": Auch wenn es bilanziell natürlich anders gehandhabt wird - ich zähle Pulisic zu den Transfereinnahmen dazu und dann haben wir netto rein gar nichts investiert. Die Bayern sind aber bei -90 Mio und haben dabei, wenn auch nur leihweise, anscheinend 1x Weltklasse erwischt.
Dass wir ein ernsthafter Meisterschaftsanwärter sind, ist von Anfang an einfach nur Augenwischerei.
Mit Platz 8 und anscheinend einigen überraschend starken Teams sollte man sich eher Sorgen um einen CL Platz machen und ernsthaft hinterfragen, ob wir den richtigen Trainer haben. Bei der sportlichen Analyse bin ich nämlich ganz bei Dir.
Der BVB ist letztes Jahr zwei Punkte hinter den Bayern ins Ziel eingelaufen und war den Großteil der Saison Tabellenführer.
In der Sommerpause wurde das Team deutlich verstärkt, man hat mittlerweile jede Position doppelt besetzt.
Das Thema Meisterschaft war keine Augenwischerei, sondern absolut folgerichtig. Wenn man irgendwann überhaupt keine Ambitionen mehr hat, etwas zu gewinnen, kann man die Bundesliga eigentlich abschaffen.
"Große Investitionen"
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:24 (vor 2504 Tagen) @ The_Rapture
Letzte Saison war die Chance tatsächlich da, aber eine Chance zu haben, heißt ja nicht gleich dass es auch zu 100% klappt. In dem Fall eben nicht.
In dieser Saison ist die Chance aber eben von vornherein kleiner, weil Bayern sich verstärkt hat.
"Große Investitionen"
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 01.10.2019, 16:52 (vor 2504 Tagen) @ Talentförderer
In dieser Saison ist die Chance aber eben von vornherein kleiner, weil Bayern sich verstärkt hat.
Während der Sommerpause und dem ganzen "wenn Sie wüssten wen wir schon alles sicher haben" -Spott klang das aber irgendwie noch ganz anders.
"Große Investitionen"
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.10.2019, 17:07 (vor 2504 Tagen) @ Schaumkrone
In dieser Saison ist die Chance aber eben von vornherein kleiner, weil Bayern sich verstärkt hat.
Während der Sommerpause und dem ganzen "wenn Sie wüssten wen wir schon alles sicher haben" -Spott klang das aber irgendwie noch ganz anders.
Die Bayern zu verspotten ist eine kurzzeitige Angelegenheit. Weil das Imperium zurückschlägt. Immer.
"Große Investitionen"
hanno29, Berlin, Dienstag, 01.10.2019, 11:05 (vor 2504 Tagen) @ The_Rapture
Das Problem sind doch schon die scheinbar "großen Investitionen": Auch wenn es bilanziell natürlich anders gehandhabt wird - ich zähle Pulisic zu den Transfereinnahmen dazu und dann haben wir netto rein gar nichts investiert. Die Bayern sind aber bei -90 Mio und haben dabei, wenn auch nur leihweise, anscheinend 1x Weltklasse erwischt.
Dass wir ein ernsthafter Meisterschaftsanwärter sind, ist von Anfang an einfach nur Augenwischerei.
Mit Platz 8 und anscheinend einigen überraschend starken Teams sollte man sich eher Sorgen um einen CL Platz machen und ernsthaft hinterfragen, ob wir den richtigen Trainer haben. Bei der sportlichen Analyse bin ich nämlich ganz bei Dir.
Der BVB ist letztes Jahr zwei Punkte hinter den Bayern ins Ziel eingelaufen und war den Großteil der Saison Tabellenführer.
In der Sommerpause wurde das Team deutlich verstärkt, man hat mittlerweile jede Position doppelt besetzt.
Das Thema Meisterschaft war keine Augenwischerei, sondern absolut folgerichtig. Wenn man irgendwann überhaupt keine Ambitionen mehr hat, etwas zu gewinnen, kann man die Bundesliga eigentlich abschaffen.
Solange sich der BVB nicht in der Spitze deutlich verstärkt, sondern nur in der Breite, kannst Du die Bayern aber nicht ernsthaft auf Augenhöhe herausfordern/begegnen.
Bis auf Hummels, der von den Bayern kommt, auch gesetzt war, hier aber schon gespielt hat, auch 2015/16 mit dem vorletzten erfolglosen Versuch am Ende vor den Bayern zu stehen, wären von den geholten Spielern keiner bei den Bayern gelandet.
Schaut man in unseren Kader würden auch nur Sancho, Hummels, Witsel und Reus infrage kommen, Paco als Lewy Backup.
Und solange das so ist, kann man nur hoffen, dass die Bayern straucheln und dann muss man da sein. Wenn man in dem Augenblick auch nicht da ist, dann wird das mit der Meisterschaft solange nichts, bis, wie oben geschrieben, man in der Spitze so besetzt ist, dass man denen auf Augenhöhe begegnet.
Ob wir jemals diese Qualität in Gänze haben werden, oder die Bayern so abbauen, dass sie auf unsere Niveau schrumpfen, eher Nein!
"Große Investitionen"
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:25 (vor 2504 Tagen) @ hanno29
Witsel und Reus wären auch eher Backups bei Bayern.
Selbstverständnis und Selbstvertrauen
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Dienstag, 01.10.2019, 13:45 (vor 2504 Tagen) @ hanno29
Wenn man sich mit Bayern vergleicht bzw. mit ihnen konkurriert, dann muss eben Vieles passen. Dazu gehört vor allem das gezeigte Selbstverständnis, einer Mannschaft, eines Vereins und auch seiner Fans.
Bei uns wird in jeder Schwächephase alles und jeder in Frage gestellt, während bei Bayern an erster Stelle steht: Wir sind die Besten.
Und wenn etwas falsch mal schief läuft, dann wird öffentlich erstmal gegen alles geschossen, was extern für Probleme sorgen kann. Das machen die seit über 40 Jahren und sie haben auch entsprechende Mittel, wie z.B. Reporter, die schön kuschen, wenn es sein muss.
Gleiches gilt dabei auch für die positiven Signale der Stärke. Wenn man sieht, wie z.B. Pavard, Tolisso während der letzten Länderspielpause in Interviews geradezu vom Reporter gedrängt werden, über die bessere Qualität im Kader zu sprechen, dann wird einem schon übel.
Dazu aktuell immer wieder jedem zu sagen, dass die Bayern gerade mal bei 80 Prozent sind, trotzdem alles gewinnen und in den nächsten Monaten sowieso nicht mehr zu schlagen sind, dann glauben es am Ende so viele, dass die Stimmung bei Auswärtsspielen in den Stadien ganz schnell von euphorischem "heute schlagen wir sie" in ein devotes "die sind ja wirklich viel zu stark" umschlägt.
Will sagen, dass wir viele Baustellen haben und sich die Bayern zurecht wundern, dass hier jetzt schon so viel diskutiert und kritisiert wird.
Uns fehlt einfach der Glaube, Meister werden zu können, weil wir Zweifler sind, auch weil wir in der letzten Saison 9 Punkte "verspielt" haben. Wie soll man da bei 3 Punkten Rückstand und Platz 8 überzeugt sein, Meister werden zu können. Ganz einfach, weil wir es können!
Aussage Marco Reus dazu: "wir stehen jetzt schon unter Druck, die nächsten Spiele alle zu gewinnen". Selbstvertrauen hört sich anders an und wenn ich Freiburger wäre, dann wüsste ich jetzt schon, dass man in einem engen Spiel definitiv den geringeren Druck hat.
"Große Investitionen"
Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 10:37 (vor 2504 Tagen) @ The_Rapture
Der BVB ist letztes Jahr zwei Punkte hinter den Bayern ins Ziel eingelaufen und war den Großteil der Saison Tabellenführer.
Nichts ist so alt, wie der ERfolg von gestern.
In der Sommerpause wurde das Team deutlich verstärkt, man hat mittlerweile jede Position doppelt besetzt.
Von der deutlichen Verstärkung habe ich bisher nichts gesehen, mit Ausnahme von Hummels. Gehst Du mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen, wenn es Ende Oktober / Anfang November richtig rund geht? Ich nicht.
"Große Investitionen"
-RoB-, 35 KM vom WS entfernt, Dienstag, 01.10.2019, 10:58 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Der BVB ist letztes Jahr zwei Punkte hinter den Bayern ins Ziel eingelaufen und war den Großteil der Saison Tabellenführer.
Nichts ist so alt, wie der ERfolg von gestern.
Aha. Ein erreichtes Leistungsniveau einer Mannschaft schafft also keine Basis auch für zukünftigen Erfolg?
Bayerns Meisterschafts-Abo zB hat ergo absolut nichts damit zu tun, dass sie sich eine hochklassige Mannschaft zusammengestellt und diese auch in grossen Teilen zusammengehalten haben?
Von der deutlichen Verstärkung habe ich bisher nichts gesehen, mit Ausnahme von Hummels. Gehst Du mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen, wenn es Ende Oktober / Anfang November richtig rund geht? Ich nicht.
Nicht jede potenzielle Verstärkung ist am Ende auch eine. Das ist doch nichts Neues. Manchmal entpuppt sich auch nahezu kein Neuzugang - Gründe können manigfaltig sein - am Ende als Verstärkung. Frag mal bei den Blauen nach. Oder ganz aktuell bei den Kollegen von Real Madrid bzgl. Hazard...
Ich finde übrigens nicht, dass man unsere Verstärkung pauschal negativ bewerten kann. Einzig Brandt ist für mich bisher eine Enttäuschung gemessen an seinen Erwartungen.
"Große Investitionen"
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.10.2019, 12:35 (vor 2504 Tagen) @ -RoB-
Von der deutlichen Verstärkung habe ich bisher nichts gesehen, mit Ausnahme von Hummels. Gehst Du mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen, wenn es Ende Oktober / Anfang November richtig rund geht? Ich nicht.
Nicht jede potenzielle Verstärkung ist am Ende auch eine. Das ist doch nichts Neues. Manchmal entpuppt sich auch nahezu kein Neuzugang - Gründe können manigfaltig sein - am Ende als Verstärkung. Frag mal bei den Blauen nach. Oder ganz aktuell bei den Kollegen von Real Madrid bzgl. Hazard...
Ich finde übrigens nicht, dass man unsere Verstärkung pauschal negativ bewerten kann. Einzig Brandt ist für mich bisher eine Enttäuschung gemessen an seinen Erwartungen.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann man höchstens darüber diskutieren, ob ein Neuzugang eine sofortige Verstärkung darstellt oder nicht. Es gibt Fälle, in denen dies so ist, und es gibt genauso gut Fälle, in denen ein Spieler länger benötigt, um eine tatsächliche Verstärkung sein zu können. Und sicherlich gibt es auch Fälle, in denen sich die Verpflichtung als Irrtum herausstellt.
Hummels hat ohne irgendwelche Probleme sofort funktioniert und sein Mehrwert für das Team offenbarte sich gleich im ersten Pflichtspiel. Aber er ist auf seiner Position nach wie vor ein Ausnahmespieler, er hatte keine Rückstände aufzuarbeiten, brauchte sich nicht ein- oder umzugewöhnen, war bei seiner Vita und seinem Leistungsvermögen sofort der anerkannte Chef.
Nico Schulz hat in den ersten Pflichtspielen noch nicht überzeugen können. Es sah so aus, als ob er mit seinen Stärken noch nicht richtig eingebunden sei in das Zusammenspiel der Mannschaft. Aber wieviele Pflichtspiele hat er denn absolviert bisher? Mittlerweile dürfte er verletzungsbedingt mehr Spiele versäumt haben, als er bislang bestritten hat. Diese Spiele gerade in seiner ersten Phase in einem neuen Team fehlen ihm sicherlich beim Prozess des sich Einspielens mit der Mannschaft. Und nach seiner Genesung dürfte er auch noch einige Zeit benötigen.
Auch T. Hazard hatte verletzungsbedingte Ausfälle. Man mag seine bisherigen Einsätze unterschiedlich bewerten, ich persönlich sehe ihn durch seine Art zu spielen als Gewinn insbesondere beim Bespielen defensiv agierender Teams. 3 assists bislang in der Liga sind nun auch nicht so übel.
Julian Brandt hatte ebenfalls verletzungsbedingt einen verspäteten Saisonstart. Bei seinen bisherigen Einsätzen gab es einiges an Licht, aber auch gerade hinsichtlich seiner Defensivarbeit auch einiges an Schatten. Letzteres könnte ein Manko werden, wenn es darum geht, die passende Rolle für ihn auf dem Platz zu finden. Wahrscheinlich hat man sich von ihm versprochen, dass er sofort ‚funktioniert‘, aber dem scheint nicht so zu sein. Gut möglich, das er zunächst weiterhin als Einwechseloption zu Einsätzen kommt, bevor sich seine Rolle im Team herauskristallisisieren wird. Aber auch bei ihm gilt, dass eine entsprechende Bewertung viel zu früh käme.
Balerdi (den man zu den Neuverpflichtungen zählen kann), Raschl und Morey sind von vorneherein mit der Absicht verpflichtet worden, sie kontinuierlich über die U23 aufzubauen und langsam an den Profikader heranzuführen. Vielleicht wird der eine oder andere von Ihnen in der Rückrunde bereits zu einer Einwechseloption, das bleibt abzuwarten.
Wie gesagt ist für mich der jetzige Zeitpunkt viel zu früh, um an den Neuverpflichtungen generelle Kritik üben zu können. Wie schon mehrfach geäußert, bedauere ich, dass kein spielstarker 8er mit ausgeprägten Offensiv- wir Defensivskills verpflichtet wurde, obwohl wir ganz offensichtlich mit einigen im Gespräch waren. Und ein ‚Durchbruchsspieler‘ hätte mir auch noch gefallen. Aber Fanwünsche und die Realitäten des Transfermarktes sowie die Möglichkeiten des Clubs sind jeweils unterschiedliche Paar Schuhe.
Sicherlich stehen nun einige sehr harte Wochen für die Mannschaft an. Das gilt aber auch für die anderen Teams, die in europäischen Wettbewerben aktiv sind. Bayerns Kader ist nach wie vor nicht überbordend. Zu viele Ausfälle wird man sich dort auch nicht leisten können.
"Große Investitionen"
hanno29, Berlin, Dienstag, 01.10.2019, 13:00 (vor 2504 Tagen) @ Will Kane
Balerdi (den man zu den Neuverpflichtungen zählen kann), Raschl und Morey sind von vorneherein mit der Absicht verpflichtet worden, sie kontinuierlich über die U23 aufzubauen und langsam an den Profikader heranzuführen. Vielleicht wird der eine oder andere von Ihnen in der Rückrunde bereits zu einer Einwechseloption, das bleibt abzuwarten.
Du bekommst das argentinische Top-Abwehrtalent nicht nach Dortmund, um ihn über die U23 in der Regionalliga aufzubauen. Da hast Du wohl falsche Infos.
Bei Raschl war das so, bei Morey evtl. auch, aber nicht bei Balerdi und auch nicht bei Gomez.
Erst recht nicht, wenn man um die 15 Mio bezahlt.
Wenn wir nur 4 IV haben, der eine ausfällt, dafür dann ein Mittelfeldspieler infrage kommt, da werden die 2 nicht gerade an Motivation hinzugewinnen und sich große Chancen ausrechnen.
"Große Investitionen"
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 01.10.2019, 14:03 (vor 2504 Tagen) @ hanno29
Balerdi (den man zu den Neuverpflichtungen zählen kann), Raschl und Morey sind von vorneherein mit der Absicht verpflichtet worden, sie kontinuierlich über die U23 aufzubauen und langsam an den Profikader heranzuführen. Vielleicht wird der eine oder andere von Ihnen in der Rückrunde bereits zu einer Einwechseloption, das bleibt abzuwarten.
Du bekommst das argentinische Top-Abwehrtalent nicht nach Dortmund, um ihn über die U23 in der Regionalliga aufzubauen. Da hast Du wohl falsche Infos.
Ich halte mich an das, was seitens des BVB bei seiner Verpflichtung verlautbart wurde..Balerdi hatte bei seiner Verpflichtung gerade einmal eine Handvoll Spiele für die erste Mannschaft von Boca absolviert, wobei die argentinische Liga von den Anforderungen nicht mit europäischen Topligen zu vergleichen ist. Vorher hat er ausschließlich im Nachwuchsbereich gespielt. Dann wechselt er nicht nur in ein anderes Land, sondern gleich den Kontinent, gerade einmal 20 geworden. Sein Wechsel zum BVB wurde clubseitig als perspektivische Verpflichtung bezeichnet und in diesen Zusammenhang auf den langfristigen Vertrag verwiesen. Und es wurde auch gesagt, dass er sich zunächst Spielpraxis in der U 23 holen werde, um die Umstellung an den Fußball in Deutschland zu gewährleisten. Dass seine Verpflichtung vorgezogen wurde und der Preis durchaus stolz zu nennen ist hing auch damit zusammen, dass auch andere namhafte Clubs stark an ihm interessiert waren und so Fakten geschaffen wurden. Ein genauer Zeitrahmen, ab wann er voll zum Profikader stoßen solle, wurde nicht genannt. In der Vorbereitung machte er einen guten Eindruck, aber Vorbereitung bedeutet nicht Erlangung von Wettbewerbshärte. Die kann er sich nur über die U 23 holen. Was aber nicht ausschließt, dass er peu à peu vermehrt Kaderberufungen erhält. Vielleicht erleben wir ja erste Einsätze bereits in der Hinrunde.
Bei Raschl war das so, bei Morey evtl. auch, aber nicht bei Balerdi und auch nicht bei Gomez.
Wie das bei Gomez war, kann ich nicht beurteilen, war auch nicht das Thema. Zu Balerdi s.o.
Morey hatte ein ganzes Jahr nach einer schweren Verletzung keinerlei Spielpraxis. Dass er sich diese nicht von Beginn an im Profikader würde holen können, liegt auf der Hand. Auch wenn er bei diesen Voraussetzungen in der Vorbereitung einen erstaunlich guten Eindruck hinterließ. Aber notwendige Spielpraxis und Wettbewerbshärte kann auch er sich nur über die U 23 holen. Gerade auch nach seiner Verletzung. Wenn er es jetzt in den Kader schaffen sollte, dann kommt er vielleicht auch zu seinen ersten Einsätzen in Pflichtspielen in der Hinrunde.
Erst recht nicht, wenn man um die 15 Mio bezahlt.
Zum Preis s.o.
Wenn wir nur 4 IV haben, der eine ausfällt, dafür dann ein Mittelfeldspieler infrage kommt, da werden die 2 nicht gerade an Motivation hinzugewinnen und sich große Chancen ausrechnen.
Der Trainer muss die Spieler aufstellen, die seiner Meinung nach am besten ihre Aufgabe erfüllen können. Da wird er in Pflichtspielen eher auf erfahrene Spieler zurückgreifen, als ohne Not Experimente wagen und das Risko eingehen, einen jungen Spieler ohne Spielpraxis bei den Profis zu verheizen. Balerdi wird noch früh genug seine Einsätze bekommen. Außerdem traue ich es einem Trainer, egal wie er heißt, deutlich mehr zu beurteilen zu können, ob z.B. ein Zagadou momentan in der Verfassung ist zu spielen oder nicht als ich es als Außenstehender vermag.
Auf der Bank zu sitzen und auf seine Chance zu warten ist auch Teil des Profigeschäfts. Genauso wie diese Chance dann auch zu nutzen.
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hanno29, Dienstag, 01.10.2019, 13:07 (vor 2504 Tagen) @ hanno29
Sehe ich auch so.
Balerdi ist ja keine 17 oder 18 mehr, sondern 20, bald 21. Da sollte man inzwischen durchaus mal Bundesligaspiele erwarten können...
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Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 11:15 (vor 2504 Tagen) @ -RoB-
Bayerns Meisterschafts-Abo zB hat ergo absolut nichts damit zu tun, dass sie sich eine hochklassige Mannschaft zusammengestellt und diese auch in grossen Teilen zusammengehalten haben?
Richtig. Bayern hält die Mannschaft zusammen und verstärkt in der Spitze. Daraus kann man Ansprüche ableiten.
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-RoB-, 35 KM vom WS entfernt, Dienstag, 01.10.2019, 13:40 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Richtig. Bayern hält die Mannschaft zusammen und verstärkt in der Spitze. Daraus kann man Ansprüche ableiten.
Genau das haben wir nun aber auch gemacht (Hummels und Brandt sind Verstärkungen für die Spitze).
Aufbauend darauf, dass wir die Mannschaft, die knapp 2ter geworden ist zusammengehalten haben, kann man da dann entsprechend deiner These Ansprüche (und jetzt überleg mal vorm Antworten: Was ist eigtl. genau ein "Anspruch"?) ableiten.
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Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 13:47 (vor 2504 Tagen) @ -RoB-
Brandt und Hummels sind keine Verstärkungen für die absolute Spitze...
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-RoB-, 35 KM vom WS entfernt, Dienstag, 01.10.2019, 19:30 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Brandt und Hummels sind keine Verstärkungen für die absolute Spitze...
Klar. Und ein Götze war zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung durch Bayern natürlich "absolute Spitz". Oder Martinez. Oder Boateng. Oder Pavard und Hernandez. Oder Perisic.
Sorry aber auf dieser Ebene zu diskutieren macht wenig Sinn. Ich sehe, dass für dich noch die Verpflichtung von Pique, de Bruyne, Messi und CR7 fehlen um Bayern zu gefährden. Ist Deine Meinung und akzeptiere ich dann so.
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MDomi, Dienstag, 01.10.2019, 13:55 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Hummels definitiv.
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hanno29, Berlin, Dienstag, 01.10.2019, 13:54 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
bearbeitet von hanno29, Dienstag, 01.10.2019, 14:02
Brandt und Hummels sind keine Verstärkungen für die absolute Spitze...
Hummels ist noch Spitze, bei Brandt besteht die Hoffnung, dass er hier ein Spitzenspieler wird, das Potential ist jedenfalls da, da müssen aber viele Seiten (vor allem er) daran arbeiten, dass es ausgeschöpft wird.
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stfn84, Köln, Dienstag, 01.10.2019, 10:38 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Also wäre die Zielsetzung "Wir freuen uns über alles ab Platz 4" die einzig logische Konsequenz gewesen?
Leute, Leute...
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Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 11:11 (vor 2504 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 11:15
Also wäre die Zielsetzung "Wir freuen uns über alles ab Platz 4" die einzig logische Konsequenz gewesen?
Leute, Leute...
Zielsetzung sollte CL Platz sein, das ist deutlich realistischer.
Leute, Leute...
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-RoB-, 35 KM vom WS entfernt, Dienstag, 01.10.2019, 10:14 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Also ich glaube es wäre besser statt der reinen Ablösesummen bei einer solchen Rechnung schon auch noch andere Faktoren miteinzubeziehen. Halte deine "Rechnung" und deine Argumentation dieabzgl. Für ziemlich "flach".
Und der Begriff "ernsthaft" ist halt auch relativ zu sehen: Wer ist absoluter Top-Favorit auf den Titel? - Natürlich Bayern. Und da ist eine Coutinho-Leihe für mich noch nichtmal ein Faktor.
Aber, dass wir - aufbauend auf der Performance der letzten Saison und der zusärzlichen Möglichkeiten im Kader - nur ein "Ziel" haben können und sollten, ist für mich ebenso klar.
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Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 10:39 (vor 2504 Tagen) @ -RoB-
Also ich glaube es wäre besser statt der reinen Ablösesummen bei einer solchen Rechnung schon auch noch andere Faktoren miteinzubeziehen. Halte deine "Rechnung" und deine Argumentation dieabzgl. Für ziemlich "flach".
Welche Faktoren brauchst Du denn noch? Ob die Neuzugänge die PS auch auf den Rasen bringen? Bringen sie nicht.
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istar, Dienstag, 01.10.2019, 13:51 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Also ich glaube es wäre besser statt der reinen Ablösesummen bei einer solchen Rechnung schon auch noch andere Faktoren miteinzubeziehen. Halte deine "Rechnung" und deine Argumentation dieabzgl. Für ziemlich "flach".
Welche Faktoren brauchst Du denn noch? Ob die Neuzugänge die PS auch auf den Rasen bringen? Bringen sie nicht.
Wie wäre es denn, wenn man mit dieser Einschätzung noch ein bisschen wartet?
Ob ein Spieler einer Mannschaft weiter hilft oder nicht, ist jedenfalls noch nie am 6. Spieltag entschieden worden.
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Alones, Dienstag, 01.10.2019, 14:00 (vor 2504 Tagen) @ istar
Wie wäre es denn, wenn man mit dieser Einschätzung noch ein bisschen wartet?
Ob ein Spieler einer Mannschaft weiter hilft oder nicht, ist jedenfalls noch nie am 6. Spieltag entschieden worden.
Mit CL, Pokal & Supercup sind es ja auch schon ein paar Pflichtspiele mehr diese Saison.
Meine Einschätzung: Hummels ist eine klare Verbesserung. Muss man so sagen. Hazard solide, mehr aber auch nicht. Schulz lässt sich bislang kaum bewerten, hat in seinen bisherigen Einsätzen aber eher enttäuscht. Und Brandt ist sogr ein Totalausfall. Seine gezeigten "Leistungen" grenzten an Arbeitsverweigerung.
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Blarry, Essen, Dienstag, 01.10.2019, 14:33 (vor 2504 Tagen) @ Alones
Meine Einschätzung: Hummels ist eine klare Verbesserung. Muss man so sagen.
Woran misst man das denn jetzt bitte wieder? Die 80% mehr Gegentore verglichen zum Vorjahreszeitraum können es ja nicht sein.
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Alones, Dienstag, 01.10.2019, 15:11 (vor 2504 Tagen) @ Blarry
Meine Einschätzung: Hummels ist eine klare Verbesserung. Muss man so sagen.
Woran misst man das denn jetzt bitte wieder? Die 80% mehr Gegentore verglichen zum Vorjahreszeitraum können es ja nicht sein.
Ja, Hummels konnte die Abwehr auch nicht stabilisieren. Wobei das bei uns halt auch einfach ein generelles Problem ist. Die gesamte Mannschaft wäre gefordert, seriöse Defensivarbeit zu vollrichten. Das findet jedoch offensichtlich nicht statt. Ansonsten finde ich schon, dass Hummels eine gute Zweikampfquote hat, im Stellungsspiel überzeugt und in puncto Spieleröffnung ist er sowieso einer der besten IVs der Welt. Seine Geschwindigkeitsdefizite kann er jedenfalls immer noch ganz gut ausgleichen.
Im Moment könnte bei uns wohl auch der Holländer von Onkel Klopp in der IV spielen und würde schlecht aussehen. Wenn man von seinen Mitspielern im Stich gelassen wird, kann man nun einmal nur selten Glänzen. Unsere Hauptschäwchen sind meiner Meinung nach: Offensivspieler, die so gut wie jede Defensivarbeit verweigern (zumindest bei Reus & Hazard konnte man eine Verbesserung erkennen) und Außenverteidiger, die überall zu sehen sind, nur nicht auf ihrer eigentlichen Position. Insbesondere die LV-Position bleibt weiterhin eine Schwachstelle. Es scheint mir auch insgesamt keine Balance zwischen Offensive und Defensive zu geben. Wenn dann noch eine eklatante Standardschwäche hinzukommt, geht es eben dahin.
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FliZZa, Sersheim, Dienstag, 01.10.2019, 15:06 (vor 2504 Tagen) @ Blarry
Meine Einschätzung: Hummels ist eine klare Verbesserung. Muss man so sagen.
Woran misst man das denn jetzt bitte wieder? Die 80% mehr Gegentore verglichen zum Vorjahreszeitraum können es ja nicht sein.
Beim ausm Flugzeug steigen geile Optik
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Vertigo74, Süd, Dienstag, 01.10.2019, 11:31 (vor 2504 Tagen) @ Hatebreed
Es kommt aber auch drauf an, was man mit dem vorhandenen und nun im Sommer noch hinzugefügt Potential macht.
Und hier sehe ich keine Entwicklung. Bsp blau... Da ist auch kein Potential dazu gekommen,aber da ist nun auch kein Harrit aufgewacht und dachte sich, plötzlich etwas mehr Potenzial anzurufen. Das ist das, was ein Trainer aus dem Potential raus holen kann. Und während ein Kohlfeld, Wagner mehr aus dem vorhandenen Potential machen, ist es hier geduldig warten ohne weiter entwickeln
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hanno29, Berlin, Dienstag, 01.10.2019, 11:39 (vor 2504 Tagen) @ Vertigo74
Es kommt aber auch drauf an, was man mit dem vorhandenen und nun im Sommer noch hinzugefügt Potential macht.
Und hier sehe ich keine Entwicklung. Bsp blau... Da ist auch kein Potential dazu gekommen,aber da ist nun auch kein Harrit aufgewacht und dachte sich, plötzlich etwas mehr Potenzial anzurufen. Das ist das, was ein Trainer aus dem Potential raus holen kann. Und während ein Kohlfeld, Wagner mehr aus dem vorhandenen Potential machen, ist es hier geduldig warten ohne weiter entwickeln
Das klingt wie vor einem Jahr, als Favre hier angefangen - und die leblosen BVB Profis wachgeküsst hat. Plötzlich konnten die wieder Bälle annehmen, die Holzfüße waren weg.
Es ist doch meistens so, dass ein neuer Trainer für Aufschwung sorgt, nur wie lange dieser Aufschwung anhält, darin zeigt sich ein Toptrainer.
Tedesco hat 2017 eine am Boden liegende blaue Mannschaft übernommen, das vorhanden Potential ausgeschöpft, ist 2. geworden. ein halbes Jahr später war er weg, weil er mit seinem Latein am Ende war. Das kann einem Wagner, Rose, Nagelsmann (dem eher nicht) oder wie die neuen alle heißen in einem Jahr genauso ergehen.
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Vertigo74, Süd, Dienstag, 01.10.2019, 11:57 (vor 2504 Tagen) @ hanno29
Klar kann auch ein Wagner oder ein Nagelsmann oder wer auch immer es nicht schaffen das Potential abzurufen. Hat kloppo in seiner letzten Saison hier auch nicht geschafft.
Und wie du sagst, es war jeweils das Ende des trainers bei dieser Station.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:34 (vor 2504 Tagen) @ Vertigo74
Wir haben aber auch nicht soviel Zeit, um hier alle paar Wochen neue Trainer auszuprobieren.
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Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 11:36 (vor 2504 Tagen) @ Vertigo74
Ok, richtig. Das kommt noch erschwerend dazu.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
kriwi09, Montag, 30.09.2019, 19:06 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Alles unter Saisonziel Meisterschaft hätte uns keiner abgenommen.
Nur um das zu schaffen, muss man vom ersten Tag an punkten. Für Siege im April gibt es auch nur 3 Punkte.
Um so mehr müssen die Duelle gegen die Top Five gewonnen werden.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
Jarou9, Saarland, Montag, 30.09.2019, 19:21 (vor 2505 Tagen) @ kriwi09
Leverkusen haben wir schon, Freiburg und Gladbach kommen bald.
Mal sehen, wer dann noch oben steht. Momentan ist es viel zu eng, um representativ zu sein.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
, Montag, 30.09.2019, 17:17 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Und wenn man nun ein kritisches Auge darauf wirft und nicht alles bedingungslos abfeiert, wird einem gerne von dem ein oder anderen erklärt, man solle doch lieber Bayern-Fan werden und die Erwartungshaltung sei viel zu hoch. Für manche scheint es an Hochverrat zu grenzen, den eigenen Verein, Trainer und Mannschaft zu kritisieren.
Ich glaube, dass keiner ein Problem mit einer kritischen Auseinandersetzung der Leistung der Spieler oder dem System Favre hat. Wenn aber nach dem 6. Spieltag die Entlassung des Trainers gefordert wird, der Kapitän am besten auf der Tribüne Platz nehmen soll und die Neuzugänge bis auf Hummels alles Fehleinkäufe waren, dann kochen auf beiden Seiten die Emotionen hoch.
Emotionen sind etwas schönes, davon lebt der Fußball. Nur führen Emotionen meist nicht zu einer Versachlichung, sondern zu einer Verhärtung der Fronten. Das hat man am Samstag hier spätestens ab 19:42 Uhr erlebt.
Litze
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
Kayldall, Luxemburg, Montag, 30.09.2019, 19:14 (vor 2505 Tagen) @ Litze
Sehr gut zusammengefasst, dem würde ich so zustimmen. Ich möchte nur noch eins anfügen, in dem Artikel wird geschrieben, dass das Team sich nicht weiterentwickelt, weil es Fehler wiederholt aber da sehe ich keinen Zusammenhang. Im Fussball weiss man vielleicht wie man spielen sollte, aber wenn die Spieler diese Leistung nicht auf den Platz bekommen, dann hat das ja nicht unbedingt mit nix aus Fehlern lernen oder sich nicht weiterentwickeln zu tun. Die Spieler wissen vielleicht genau, wie man verteidigen muss aber wenn alle daran denken jetzt von Anfang an nach vorne zu rennen und Wille, Mentalität zu zeigen und das Spiel frühzeitig zu entscheiden, nach Frankfurt(wo es versäumt wurde in Halbzeit 1 bereits alles klar zu machen) und man bekommt dann einen Konter zum 0-1 gegen Bremen. Warum auch immer es gerade nicht läuft und solche Fehler passieren, mit fehlender Entwicklung hat das in meinen Augen nichts zu tun. Ein Team kann sich weiterentwickeln und trotzdem auf dem Platz dann Einiges falsch machen oder mal einen alten Fehler wiederholen. Es ist immer noch ein Sport, wo Menschen da rumlaufen und das erstmal immer wieder umsetzen müssen, es geht ja nicht um reines Wissen. Beim Schach würde ich ja sagen okay, aber selbst dort fallen Spieler immer wieder mal auf Fallen rein, die sie eigentlich kennen.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
micha87, bei Berlin, Montag, 30.09.2019, 23:59 (vor 2505 Tagen) @ Kayldall
Der Begriff Entwicklung meint doch in einem Lernprozess gewisse Abläufe zu inkorporieren um sie dann an Spieltagen abzurufen. Die Ergebnisse geben einen Anhaltspunkte bzw. mithilfe von Statistiken lassen sich die einzelnen Leistungen + jener der Mannschaft einordnen. Wir erkennen Muster bei Standardsituationen die keinem Trainerteam des Gegners verborgen bleiben. In der Summe sind es diese Situationen die uns in Berlin und gegen Bremen die Punkte mit gekostet haben. Unübersehbar sind hier unsere Schwächen in der Defensive und die gewinnt schließlich mit die Spiele. Wenn Herr Favre dann gerne den Ball zirkulieren lassen möchte bis die Lücke da ist, der Gegner es aber perfekt zustellt, ja dann braucht es eben andere Stil-Elemente und da könnten man vielleicht selbst aus Standardsituationen mehr rausholen. Ich bin überhaupt kein Freund von der Art & Weise wie Favre hier Fußball spielen lässt, aber wir sind am 6. Spieltag und der Trainermarkt gibt auf einem gewissen Level nur begrenzt Besserung. Wir werden in dieser Saison nicht Meister werden und das enttäuscht alle völlig Zurecht, weil wir waren in der letzten Saison verdammt nah dran waren. In dieser Saison wollte man es angehen und das Ziel verwirklichen, aber mit der Art wie wir auftreten ist das überhaupt kein Thema und ich höre auch keinen Trainer der sich dieses Ziel zu eigen macht indem er dieses Ziel auch nach außen hin klar mitträgt. Entscheidend ist aber auch auf dem Platz und da liefern wir zu wenig ab um diesem Ziel gerecht zu werden, wir entwickeln uns diesbezüglich nicht weiter und die Spiele gleichen einander ohne das es sich bessert. Das Wort Stagnation fasst diesen Ist-Zustand des BVBs sehr gut zusammen. Die Leute haben aber einfach auch nur noch bedingt Verständnis für diese Leistungen in Anbetracht der letzten Saison und getätigten Investitionen. In Deutschland tätigt außer Bayern kein anderer Verein solche Transfers in der Größenordnung. Demnach muss der Anspruch inzwischen auch sein eine Rolle mitzuspielen um die Meisterschaft. Dies ist aber nicht der Fall mit Blick auf die Ergebnisse, da sind wir zwar bloß 3 Punkte weg vom Spitzenreiter, aber haben noch gar nicht gegen Leipzig & Bayern u.a. gespielt.
Zum jetzigen Zeitpunkt hat man nicht das Gefühl wir haben nur durch viel Pech diese Ergebnisse erzielt, sondern man hat völlig verdient die aktuelle Punktzahl ohne das da Schiris einen negativen Einfluss genommen hätten. Wenn kein großes Wunder passiert landen wir irgendwo zwischen Platz 2-4, kommen hoffentlich noch ein paar Runden weiter im Pokal und überwintern bitte in der CL. Mit diesen Ergebnissen hat man dann alle Minimalziele erreicht, aber das haut natürlich niemanden mehr vom Hocker. Das ist auch nicht der Anspruch den die Mannschaft hat, man möchte Meister werden nur passen dazu nicht die Ergebnisse die wir abliefern. Ob du so auf Dauer die Nummer 2 in Deutschland bleibst da wäre ich mir nicht so sicher, die machen in Leipzig leider einen guten Job, das Ergebnis gegen die Blauen würde ich da noch nicht zu hoch bewerten.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 01.10.2019, 09:13 (vor 2504 Tagen) @ micha87
Ich zitiere mal aus dem Artikel:
Doch schon zu Beginn der neuen Saison zeigt sich, dass Favre und seine Mannschaft sich seit Beginn des Jahres kaum weiterentwickelt haben. Wie lässt sich sonst erklären, dass insbesondere (aber nicht nur) auswärts die gleichen Fehler wiederholt werden?
Nach 6 Spieltagen soll also in den Spielen für den Zuschauer bereits eine klare Entwicklung der Mannschaft zu erkennen sein? Klingt kompliziert bis unmöglich und wie ich bereits schrieb sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Fehlern die auf dem Platz wiederholt werden und fehlender Entwicklung. Die Schwäche bei Eckbällen hat der BVB schon länger(wenn diese gemeint ist) und kein Trainer konnte diese bisher abstellen. Somit sehe ich den Fehler eher in einer falsch zusammengestellten Mannschaft, der es an großen und robusten Spielern mangelt.
Wo ich dem Artikel Recht gebe ist, dass das Saisonziel für den BVB nicht überzogen ist und man im Hinblick darauf natürlich nicht zufrieden sein kann und auch die Spielweise zu Wünschen übrig läßt. Natürlich muss da auch Kritik sowohl an Spielern als auch am Trainer erlaubt sein. Es wird zwar im Artikel nicht explizit gesagt, aber was ich übertrieben finde ist nach 3 Siegen, 2 Remis und 1 Niederlage, den Kopf des Trainers zu fordern. Natürlich sind wir so nicht mehr auf Meisterschaftskurs, trotzdem ist alles im Rahmen. Natürlich sind Fans emotional und hysterisch unterwegs, wie der Artikel schreibt, aber Entscheidungen sollte man wohl eher nüchtern treffen und nicht in Hysterie oder Emotion.
Der zitierte Satz der mich stört hört sich so an wie nach 6 Spielen keine klare Weiterentwicklung der Spieler zu sehen, weil gleiche Fehler werden wiederholt, Schlussfolgerung -> Trainer kann nix, also Trainer raus!
Mir wird insgesamt mit Trainern in der Bundesliga oft zu schnell gewechselt und ich finde man sollte den Leuten eine faire Chance geben und nicht nach 6 Spielen beurteilen, wobei mit Supercup, Pokal und CL waren es 9 Spiele.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
Kayldall, Dienstag, 01.10.2019, 09:32 (vor 2504 Tagen) @ Kayldall
Ich zitiere mal aus dem Artikel:
Doch schon zu Beginn der neuen Saison zeigt sich, dass Favre und seine Mannschaft sich seit Beginn des Jahres kaum weiterentwickelt haben. Wie lässt sich sonst erklären, dass insbesondere (aber nicht nur) auswärts die gleichen Fehler wiederholt werden?
Nach 6 Spieltagen soll also in den Spielen für den Zuschauer bereits eine klare Entwicklung der Mannschaft zu erkennen sein? Klingt kompliziert bis unmöglich und wie ich bereits schrieb sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Fehlern die auf dem Platz wiederholt werden und fehlender Entwicklung. Die Schwäche bei Eckbällen hat der BVB schon länger(wenn diese gemeint ist) und kein Trainer konnte diese bisher abstellen. Somit sehe ich den Fehler eher in einer falsch zusammengestellten Mannschaft, der es an großen und robusten Spielern mangelt.
Was ist denn oder wie lässt sich denn deiner Meinung nach eine Weiterentwicklung eines Teams erkennen? Anhand welcher Statistiken oder Beobachtungen? Du sagst nur, dass es nichts mit fehlender Weiterentwicklung zu tun hat, wenn man immer und immer wieder die selben Fehler macht. Ich denke, dass gerade DAS ein sehr guter Punkt ist, anhand dessen man fehlende Entwicklung erkennen kann...
Gibt es auch Statistiken zu den angeblich schon länger vorkommenden Schwächen bei Eckbällen (5 Jahre? 10 Jahre?). Ich sehe eher eine Zunahme in den letzten 2 Jahren. Ist auch ein schönes Beispiel für eine Entwicklung...
Wo ich dem Artikel Recht gebe ist, dass das Saisonziel für den BVB nicht überzogen ist und man im Hinblick darauf natürlich nicht zufrieden sein kann und auch die Spielweise zu Wünschen übrig läßt. Natürlich muss da auch Kritik sowohl an Spielern als auch am Trainer erlaubt sein. Es wird zwar im Artikel nicht explizit gesagt, aber was ich übertrieben finde ist nach 3 Siegen, 2 Remis und 1 Niederlage, den Kopf des Trainers zu fordern. Natürlich sind wir so nicht mehr auf Meisterschaftskurs, trotzdem ist alles im Rahmen. Natürlich sind Fans emotional und hysterisch unterwegs, wie der Artikel schreibt, aber Entscheidungen sollte man wohl eher nüchtern treffen und nicht in Hysterie oder Emotion.
Der zitierte Satz der mich stört hört sich so an wie nach 6 Spielen keine klare Weiterentwicklung der Spieler zu sehen, weil gleiche Fehler werden wiederholt, Schlussfolgerung -> Trainer kann nix, also Trainer raus!
Mir wird insgesamt mit Trainern in der Bundesliga oft zu schnell gewechselt und ich finde man sollte den Leuten eine faire Chance geben und nicht nach 6 Spielen beurteilen, wobei mit Supercup, Pokal und CL waren es 9 Spiele.
Sehe ich anders. M.M.n. sollte man schon beim 1. Spiel erkennen können, ob sich etwas, was so dermaßen grundlegend falsch gelaufen ist wie unser Defensivverhalten bei Standards, verbessert hat. 9 Pflichtspiele sind da auf jeden Fall eine genügend hohe Anzahl für eine Beurteilung...
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 01.10.2019, 11:43 (vor 2504 Tagen) @ Djerun
Was ist denn oder wie lässt sich denn deiner Meinung nach eine Weiterentwicklung eines Teams erkennen? Anhand welcher Statistiken oder Beobachtungen? Du sagst nur, dass es nichts mit fehlender Weiterentwicklung zu tun hat, wenn man immer und immer wieder die selben Fehler macht. Ich denke, dass gerade DAS ein sehr guter Punkt ist, anhand dessen man fehlende Entwicklung erkennen kann...
Gibt es auch Statistiken zu den angeblich schon länger vorkommenden Schwächen bei Eckbällen (5 Jahre? 10 Jahre?). Ich sehe eher eine Zunahme in den letzten 2 Jahren. Ist auch ein schönes Beispiel für eine Entwicklung...
Weiterentwicklung heißt für mich, dass die Spieler besser werden und natürlich man auch als Team besser wird und besser funktioniert, wobei das ja nicht immer durchgehend in jedem Spiel oder von Spiel zu Spiel so sein muss. Es gibt halt immer mal Rückschläge, gebrauchte Tage, Pech zwischendurch aber wenn man am Ende der Saison dann doch eine Verbesserung(nicht nur auf den Tabellenplatz bezogen sondern auch auf die Leistung) sieht, ist das eine Weiterentwicklung für mich. Vieles was hier geschrieben wird sind doch Mutmaßungen. Wer weiss denn ob Eckbälle überhaupt trainiert wurden und wenn ja, warum soll das dann die Schuld des Trainers sein, wenn die Spieler das Trainierte nicht umsetzen können? Weiss denn hier jemand mit Sicherheit, dass der Trainer nicht auf Schwächen reagiert und diese nicht anspricht und diese Dinge nicht trainiert, nichts verändert? Jemand stellt hier eine These auf(passiert öfters)die auf einer Annahme basiert, die nur eine Vermutung ist und 0,0 bewiesen werden kann und daraus schlussfolgern dann die Leute der Trainer sei Schuld.
Die schon seit Jahren schlecht verteidigten Eckbälle ist natürlich auch gefühlt gesprochen, ich führe keine Statistik von allen Ecken gegen uns der letzten 5 oder gar 10 Jahre, hab als Fan aber natürlich alle BVB Spiele gesehen.
Sehe ich anders. M.M.n. sollte man schon beim 1. Spiel erkennen können, ob sich etwas, was so dermaßen grundlegend falsch gelaufen ist wie unser Defensivverhalten bei Standards, verbessert hat. 9 Pflichtspiele sind da auf jeden Fall eine genügend hohe Anzahl für eine Beurteilung...
Immerhin hat der BVB dann 5/9 dieser Spiele gewonnen und gegen Barcelona hat man sich auch kein Gegentor eingefangen. 3/9 Remis gespielt und 1 Niederlage(gut, die war natürlich richtig unnötig gegen einen Aufsteiger). Insgesamt ist das sicher keine Bilanz für ein Team was Meister werden will aber auch nicht so schlecht, dass man den Trainer feuern muss. Effektiv bist du da dann anderer Meinung als ich, ich finde man kann nicht einen Trainer nach 9 Spielen feuern bei der Bilanz.
Da geht es mir auch um die Einstellungskriterien beim BVB, man hat den Trainer geholt, weil man überzeugt von ihm ist, dann soll man ihm auch Zeit geben. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit, wenn man gravierende Mängel erkennt, den Trainer sofort zu feuern, aber das heißt dann für mich, dass unsere Verantwortlichen sich doch etwas häufig irren bei Trainer - Einstellungen. Wenn man jedesmal den Trainer bereits nach 9 Spielen feuert, dann zweifel ich aber so langsam an der Kompetenz der Leute, die diese Trainer eingestellt haben. War beim BVB ja nicht der Fall(trotzdem mit Tuchel hatte man menschliche Probleme, Bosz wurde als Fehler bezeichnet von Watzke und Rauball), aber wenn man nach dem Forum hier geht, dann hätte wohl weder Bosz noch Stöger, noch Favre sehr lange ihre Arbeit beim BVB verrichtet.
Neu auf schwatzgelb.de: Die Geister, die ich rief
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 01.10.2019, 11:55 (vor 2504 Tagen) @ Kayldall
Was ich noch vergessen habe zum Thema Weiterentwicklung, wie soll das gehen, wenn der BVB ständig seine Topspieler verkaufen muss? Zorc hat erst kürzlich darüber gesprochen, dass Sancho nicht mehr all zu lange beim BVB sein wird. Verlängert er seinen Vertrag nicht mehr hier, dann dürfte Sancho spätestens im Sommer wechseln, damit der BVB noch ordentlich Geld kassiert muss man dann wohl verkaufen. Nächste Saison macht man also schon wieder einen Schritt in der Entwicklung nach hinten, weil man einen Topspieler verliert und das nächste Talent sucht was man erstmal dahin entwickeln muss.
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Trip, Montag, 30.09.2019, 16:00 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Welche Geister wurden denn nun gerufen? Die Erwartungsgeister? Dann wären sie ja doch ein Problem und der Beitrag bestenfalls widersprüchlich. Letztlich kann eine Leistung nicht ohne Erwartungshorizont bewertet werden. Im Beitrag steht dann ja auch: "Dem BVB fliegt die eigens geschürte Erwartungshaltung langsam um die Ohren".
Und eine Erwartungshaltung kann auch lähmen. Die Mannschaft und das Umfeld. Es zeigt sich doch, was viele Fans jetzt erwarten. Vielleicht wäre ein etwas dezenterer Umgang vor der Saison besser gewesen als das dargebotene Schulterklopfen. Vielleicht auch nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint der Effekt aber zweifelhaft.
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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 01.10.2019, 00:33 (vor 2505 Tagen) @ Trip
bearbeitet von nico36de, Dienstag, 01.10.2019, 00:42
Geht´s noch?
Wenn es für einen Profi in einem solchen Verein mit solchen Mitspielern nicht die selbstverständlichste Sache der Welt ist, Meister werden zu wollen, dann wäre er im falschen Job tätig.
Die Jungs werden wie Topmanager bezahlt und sollen gefälligst auch deren Selbstvertrauen und die entsprechende Leistungsbereitschaft an den Tag legen. Dass das geht, zeigen die Buyern seit Jahren.
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Trip, Montag, 30.09.2019, 17:07 (vor 2505 Tagen) @ Trip
Vielleicht wäre ein etwas dezenterer Umgang vor der Saison besser gewesen als das dargebotene Schulterklopfen.
Das Ziel Meisterschaft wurde ja direkt nach dem Spiel gegen Gladbach ausgerufen, um so eine Sommerdrepression aufgrund der vertarnen Chance zu vermeiden. Das hat auch gut geklappt.
Ich glaube ganz ehrlich, dass es keinen besonders großen Einfluss auf die Leistung der Spieler hat, ob man die Meisterschaft nun öffentlich als Ziel "herausposaunt" oder nicht. Wenn Fußball so einfach ist, dass derjenige, der am lautesten "Ich" schreit, am Ende Meister wird, dann könnte selbst ich Trainer werden. Schreien kann ich nämlich gut.
Am Ende des Tages will jeder Sportler den Sieg und den maximalen Erfolg. Diese ganze Debatte darum, ob man öffentlich die Meisterschaft als Ziel herausgibt, ist etwas für den Stammtisch und für den Doppelpass oder Sky90.
Die verlorenen Punkte liegen an falschen Entscheidungen, schlecht geführten Zweikämpfen, einem Formtief, vielleicht an einer falschen Aufstellung oder einem falschen System (darüber kann man streiten), aber nicht an der öffentlichen Verkündung, man wolle Meister werden.
Litze
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Trip, Montag, 30.09.2019, 20:40 (vor 2505 Tagen) @ Litze
Die verlorenen Punkte liegen an falschen Entscheidungen, schlecht geführten Zweikämpfen, einem Formtief, vielleicht an einer falschen Aufstellung oder einem falschen System (darüber kann man streiten), aber nicht an der öffentlichen Verkündung, man wolle Meister werden.
Kein Widerspruch. Die aktuelle Hysterie aber sehe ich auch mit dem verkündeten Ziel verbunden. Wir diskutieren ja über drei Punkte nach wenigen Spieltagen. Und das wirkt über verschiedene Kanäle vielleicht auch auf die Mannschaft zurück. Es ist sicher nicht der entscheidende Grund.
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micha87, bei Berlin, Dienstag, 01.10.2019, 00:11 (vor 2505 Tagen) @ Trip
Die verlorenen Punkte liegen an falschen Entscheidungen, schlecht geführten Zweikämpfen, einem Formtief, vielleicht an einer falschen Aufstellung oder einem falschen System (darüber kann man streiten), aber nicht an der öffentlichen Verkündung, man wolle Meister werden.
Kein Widerspruch. Die aktuelle Hysterie aber sehe ich auch mit dem verkündeten Ziel verbunden. Wir diskutieren ja über drei Punkte nach wenigen Spieltagen. Und das wirkt über verschiedene Kanäle vielleicht auch auf die Mannschaft zurück. Es ist sicher nicht der entscheidende Grund.
Ich glaube wir wären auch ohne die offene Zielsetzung mit diesem Saisonstart nicht zufrieden und das kannst du bei diesem Kader auch nicht sein, also wie sich die Unzufriedenheit dann äußert ist sehr unterschiedlich. Die Unzufriedenheit /Hysterie finde ich aber verständlich, jeder geht mit Enttäuschungen unterschiedlich um und man sollte diese Emotionen auch zulassen. Unter den aktuellen Bedingungen haben wir zu wenig rausgeholt und wir haben keine Verletztenmisere wie Bremen z.B. oder gerade unsere besten Stürmer in einem Sommer verloren wie Frankfurt. Wir hinken den eigenen Ansprüchen hinterher mit den gezeigten Leistungen in der BL und diesen Vorwurf muss man der Mannschaft machen.
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Dimmsonen, tiefste Eifel, Montag, 30.09.2019, 18:31 (vor 2505 Tagen) @ Litze
bearbeitet von Dimmsonen, Montag, 30.09.2019, 18:41
Man muss differenzieren zwischen dem Vorhaben Meister zu werden und der Utopie, gerne die Meisterschaft gewinnen zu wollen, weil man glaubt, dass es realistische Chancen auf eine Solche gibt.
Es hat niemand jemals gesagt:"Mit dem Bumshaufen müssen wir Meister werden". Dennoch wurde es vermutlich so wahrgenommen.
Aber das ist wirklich kein Problem des Senders. Leider dient dieser zusammengereimte Maßstab aktuell zur Einschätzung der Leistung. Wer wirklich denkt dass es mit diesem Kader, gepaart mit dem Wunsch Meister zu werden, zwangsläufig auf dem Borsigplatz enden muss, der hat entweder nicht zugehört oder wollte nicht zuhören.
Daher sehe ich auch keinen wirklichen Druck auf der Mannschaft, natürlich jenseits der aktuellen sportlichen Situation. Dieser matastasiert, wenn überhaupt, einzig durch die Missinterpretation des Gesagten.