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Neu auf schwatzgelb.de: Die Unzufriedenheidi (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 30.09.2019, 11:28 (vor 2505 Tagen)

Wenn sich die Vereine oder Verbände der Öffentlichkeit präsentieren, dann machen sie das oft mit Tribünenbildern. Darauf sieht man Menschen Fahnen schwingen, ihre Schals in die Höhe recken, hüpfen, singen oder ganz einfach wild durcheinander toben. Das ist allerdings nicht der Normalzustand


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Neu auf schwatzgelb.de: Die Unzufriedenheidi

cris10, Montag, 30.09.2019, 22:33 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich kann nicht verstehen wie man ernsthaft glauben, dass man mit Transfers wie Hazard, Brandt,Schulz und einem gealterten Hummels ein Meisterkandidat sein kann wenn man sieht wie sich der Bayernkader nochmals verbessert hat. Das Ziel kann ja die Meisterschaft sein, aber realistisch ist es wirklich nicht. Und mit diesem seltsam hysterischen Umfeld noch viel weniger.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:37 (vor 2504 Tagen) @ cris10

Ich kann nicht verstehen wie man ernsthaft glauben, dass man mit Transfers wie Hazard, Brandt,Schulz und einem gealterten Hummels ein Meisterkandidat sein kann wenn man sieht wie sich der Bayernkader nochmals verbessert hat. Das Ziel kann ja die Meisterschaft sein, aber realistisch ist es wirklich nicht. Und mit diesem seltsam hysterischen Umfeld noch viel weniger.

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Ich weiß nicht, ob es eine typische Dortmunder Eigenschaft ist, dass hier alle in dem Tempo komplett abdrehen. Wahrscheinlich beobachte ich zu selten anderen Fanlager, um das einschätzen zu können.

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Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 01.10.2019, 13:36 (vor 2504 Tagen) @ cris10

Wir haben keinen Leistungsträger verloren, uns von Spielern getrennt, die unseren Ansprüchen nicht genügen und neue Spieler verpflichtet, die viel Qualität besitzen und Ambitionen haben, in der ersten Elf zu spielen.

Natürlich muss bei dem Kader und dem Kaderbudget das Ziel sein, um die Meisterschaft mitzuspielen, wenn sich die Chance ergibt. Dieses Ziel wurde nicht von den Fans, sondern von der Mannschaft formuliert und von der GF als logischer nächster Schritt ausgegeben. Wieso sollte dieses Ziel unter den genannten Voraussetzungen unrealistisch sein? Wie realistisch war denn die Meisterschaft 2011 und 2012?

Ich erkenne auch keine Hysterie. Zurecht fragt man sich, warum die neu hinzugewonnene Qualität nicht dazu führt, dass die Mannschaft erneut nicht in der Lage zu sein scheint, alte Fehler abzustellen, dazuzulernen und taktische und spielerische Lösungen gegen Gegner zu finden, die defensiv und körperbetont gegen uns agieren. Diese Entwicklung einzufordern, ist mMn keine überzogene Erwartungshaltung.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 07:59 (vor 2504 Tagen) @ cris10

Man hat als Vizemeister drei aktuelle und einen ehemaligen Nationalspieler verpflichtet, die jetzt auch nicht gerade für Papua-Neuguinea auflaufen. Was soll man sonst in Angriff nehmen als Platz 1?

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bastlke, Kempten, Dienstag, 01.10.2019, 07:54 (vor 2504 Tagen) @ cris10

Sorry, aber das ist jetzt ein Witz, oder? Der Abstand/Unterschied hinsichtlich Kader vom BVB zum FCB ist sicherlich deutlich kleiner gewordern. Ein wenig realistisch sollte man dann doch sein.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:38 (vor 2504 Tagen) @ bastlke

Sorry, aber das ist jetzt ein Witz, oder? Der Abstand/Unterschied hinsichtlich Kader vom BVB zum FCB ist sicherlich deutlich kleiner gewordern. Ein wenig realistisch sollte man dann doch sein.

Hernandez, Pavard, Perisic, Coutinho

Hummels, Hazard, Schulz, Brandt.


Nein, der Unterschied ist mit Sicherheit nicht deutlich kleiner geworden. Eher im Gegenteil.

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Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 09:30 (vor 2504 Tagen) @ bastlke
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 01.10.2019, 09:35

Sehe ich anders, kleiner schon mal gar nicht. Da muss man mal die Fanbrille absetzen. Bis auf Hummels ist da bei den Neuzugängen noch viel Luft nach oben, während bei Bayern schon wieder alles läuft wie gewohnt.

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bastlke, Dienstag, 01.10.2019, 08:52 (vor 2504 Tagen) @ bastlke

Sorry, aber das ist jetzt ein Witz, oder? Der Abstand/Unterschied hinsichtlich Kader vom BVB zum FCB ist sicherlich deutlich kleiner gewordern. Ein wenig realistisch sollte man dann doch sein.

Das ist zum jetzigen Zeitpunkt falsch. Sämtliche Bayern-Neuverpflichtungen sind nach kurzer Zeit integriert und wesentlicher Bestandteil der Mannschaft sowie eine Verstärkung in der Spitze. Das kann man von den Neuen beim BVB nicht im Ansatz sagen - Ausnahme Hummels...

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bobschulz, MS, Montag, 30.09.2019, 22:56 (vor 2505 Tagen) @ cris10

Ich kann nicht verstehen wie man ernsthaft glauben, dass man mit Transfers wie Hazard, Brandt,Schulz und einem gealterten Hummels ein Meisterkandidat sein kann wenn man sieht wie sich der Bayernkader nochmals verbessert hat. Das Ziel kann ja die Meisterschaft sein, aber realistisch ist es wirklich nicht. Und mit diesem seltsam hysterischen Umfeld noch viel weniger.

Naja, die Verbesserung der eigenen Mannschaft sollte ja zumindest immer das Ziel der Transfers sein und viel schlechter geworden sind wir auch eher nicht.
Wobei Akanji bisher daran denken lässt, ob nicht Diallo der bessere Remainer in der Abwehr gewesen wäre. :-)
Aber Perisic und Coutinho sind ja erst spät verpflichtet worden und bei Hernandez wusste man nicht, wie schnell er in Topform kommt. Pavard hat zumindest in der Rückrunde nicht beeindruckt. Also war da bis Ende August nicht sehr viel Verbesserung bei Bayern im Kader.
Wer mich beim BVB BISHER massiv enttäuscht ist Julian Brandt. Offensiv hat er sicher Potential aber defensiv geht er mir aber mal so richtig auf die Nüsse. Kein Nachsetzen nach verlorenen Dribblings, schlechten Ballannahmen oder missglückten Pässen. Klar muss er sich eingewöhnen, aber dass er bei eigenem Ballverlust am nächsten dran ist und zumindest VERSUCHT defensiv zu helfen durch Einsatz -Abstimmung kommt erst mit der Zeit, geschenkt!- ist so eine große Binse, dass selbst meine U9 Kicker das begreifen. Aber klar, trifft er zum 1-0 vs Barcelona sind 150% verlorene / verweigerte Zweikämpfe vergessen. Aber er ist genau der Spieler, der uns zurückwirft mit seinem Auftreten. Seine Einstellung scheint mir so zu sein: "Treffe ich, glänze ich. Verdaddel ich den Ball muss das Team ihn zurückholen oder leidet."

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 01.10.2019, 13:46 (vor 2504 Tagen) @ bobschulz

Wobei Akanji bisher daran denken lässt, ob nicht Diallo der bessere Remainer in der Abwehr gewesen wäre. :-)

Möchte nicht wissen, was hier los wäre, hätten wir statt Diallo lieber Akanji abgegeben. Und Diallo würde so spielen wie Akanji jetzt.

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Alones, Dienstag, 01.10.2019, 13:53 (vor 2504 Tagen) @ homer73

Wobei Akanji bisher daran denken lässt, ob nicht Diallo der bessere Remainer in der Abwehr gewesen wäre. :-)


Möchte nicht wissen, was hier los wäre, hätten wir statt Diallo lieber Akanji abgegeben. Und Diallo würde so spielen wie Akanji jetzt.

Was wäre denn dann anders? Dann hätten wir exakt dieselbe Stimmung, außer Diallo hätte tatsächlich einen deutlichen Leistungssprung hingelegt und würde die Abwehr stabilisieren. Aber solche Diskussionen sind komplett überflüssig. Wir müssen jetzt mit dem Personal auskommen, das da ist. Die Frage sollte eher lauten, warum Zagadou & Balerdi überhaupt keine Rolle spielen. Speziell bei Balerdi hat man einfach mal so 15 Mio. EUR verbraten. Wahrscheinlich ist er im Winter bereits wieder weg. Die Frage ist nur, ob er bis dahin überhaupt noch ein paar Einsatzminuten bekommt.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 16:40 (vor 2504 Tagen) @ Alones

Wobei Akanji bisher daran denken lässt, ob nicht Diallo der bessere Remainer in der Abwehr gewesen wäre. :-)


Möchte nicht wissen, was hier los wäre, hätten wir statt Diallo lieber Akanji abgegeben. Und Diallo würde so spielen wie Akanji jetzt.


Was wäre denn dann anders? Dann hätten wir exakt dieselbe Stimmung, außer Diallo hätte tatsächlich einen deutlichen Leistungssprung hingelegt und würde die Abwehr stabilisieren. Aber solche Diskussionen sind komplett überflüssig. Wir müssen jetzt mit dem Personal auskommen, das da ist. Die Frage sollte eher lauten, warum Zagadou & Balerdi überhaupt keine Rolle spielen. Speziell bei Balerdi hat man einfach mal so 15 Mio. EUR verbraten. Wahrscheinlich ist er im Winter bereits wieder weg. Die Frage ist nur, ob er bis dahin überhaupt noch ein paar Einsatzminuten bekommt.

Woher kommt diese Ungeduld? Dass erinnert mich ja an diese ständigen Forderungen, warum Tuchel die Weltstars Merino und Mor nicht öfter spielen lässt. Ende bekannt.

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Alones, Dienstag, 01.10.2019, 16:51 (vor 2504 Tagen) @ Talentförderer

Woher kommt diese Ungeduld? Dass erinnert mich ja an diese ständigen Forderungen, warum Tuchel die Weltstars Merino und Mor nicht öfter spielen lässt. Ende bekannt.

Wenn ein Spieler nach 10 Monaten Eingewöhnugszeit immer noch zu keiner einzigen Pflichtspielminute gekommen ist und ihm sogar positionsfremde Spieler wie Weigl vorgezogen werden, wird das wohl auch nix mehr. Oder wie viel Zeit würdest du Balerdi denn zugestehen wollen? Sollen wir bis 2021 warten, bis er dann vllt. mal soweit ist? Der Transfer war einfach nur völlig am Bedarf vorbei. Klassischer Winter-Panikeinkauf.

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 01.10.2019, 20:20 (vor 2504 Tagen) @ Alones

Woher kommt diese Ungeduld? Dass erinnert mich ja an diese ständigen Forderungen, warum Tuchel die Weltstars Merino und Mor nicht öfter spielen lässt. Ende bekannt.


Wenn ein Spieler nach 10 Monaten Eingewöhnugszeit immer noch zu keiner einzigen Pflichtspielminute gekommen ist und ihm sogar positionsfremde Spieler wie Weigl vorgezogen werden, wird das wohl auch nix mehr. Oder wie viel Zeit würdest du Balerdi denn zugestehen wollen? Sollen wir bis 2021 warten, bis er dann vllt. mal soweit ist? Der Transfer war einfach nur völlig am Bedarf vorbei. Klassischer Winter-Panikeinkauf.

Das sehe ich allerdings auch so. Wann soll er sich durchsetzen und ein werthaltiger Teil der Mannschaft werden? 1,5 Jahre vor Vertragsende?

Eindimensionales Spielsystem

stfn84, Köln, Montag, 30.09.2019, 20:15 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von stfn84, Montag, 30.09.2019, 20:26

Favre lässt gegen Gegner wie Bayer Leverkusen, Bayern München oder den FC Barcelona einen anderen Fußball spielen als gegen den SV Werder Bremen.

Das stete Wechselspiel während des Spiels hat Thomas Tuchel hier mal praktizieren lassen. Warum das nun deutlich erfolgreicher gewesen sein soll habe ich offensichtlich vergessen.

Man kann, man muss sogar konstruktive Kritik äußern (dürfen). Mir geht nur die Hysterie gehörig auf die Eier.

Edith:
Ich möchte aber explizit darauf hinweisen, dass der Artikel keine hysterische Zusammenfassung ist. Mir geht es da eher um den ein oder anderen Beitrag hier im Forum.
Es gibt mehrere Punkte die verbessert werden müssen. Schnell. Da ist Favre und/oder das Team gefordert.

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Elmar, Montag, 30.09.2019, 16:18 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wie immer ein sehr guter Artikel.
Was mir nicht so klar ist. Wie sieht denn diese förderliche Ruhe, auf der die positive Überraschung gedeihen kann, konkret aus?

Die Berichterstattung wird sich nicht ändern.
Hier im Forum ist’s schon Grenzwertüberschreitungen, aber das hat auch nicht die entscheidende Wirkung.
Im Stadion gibts keine Pfiffe und das Raunen hält sich sich noch in Grenzen.

Oder ist das nur meine Wahrnehmung?

Neu auf schwatzgelb.de: Die Unzufriedenheidi

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 30.09.2019, 21:19 (vor 2505 Tagen) @ Elmar

Im Stadion gibts keine Pfiffe und das Raunen hält sich sich noch in Grenzen.

Oder ist das nur meine Wahrnehmung?

Da ich nur noch sehr selten einmal im Westfalenstadion zu einem Heimspiel anwesend bin, kann ich zu diesem Thema im Prinzip gar nichts sagen. Dennoch möchte ich im Zusammenhang mit Deiner Wahrnehmung/Frage aus einer etwas anderen Perspektive etwas ergänzen, dies allerdings auch mit einem Fragezeichen versehen.

Da ich seit langen Jahren mit einigen Werderfans befreundet bin und auch noch Kontakte nach Bremen aus früheren Zeiten habe, bekomme ich da so einiges mit. Jüngst auch Reaktionen -natürlich- zum Spiel am Wochenende. U.a. und so ein wenig nebenbei zur Einschätzung der Unterstützung des eigenen Clubs durch die BVB-Anhänger. Nicht nur, aber auch durch die ‚Gelbe Wand‘. Man muss sich da auch einfach einmal in diese Perspektive hineinversetzen. Die ‚Gelbe Wand‘ ist in der Fußballwelt berühmt und genießt Kultstatus. Und so sind auch viele Gästefans neugierig darauf, diese Atmosphäre einmal zu erleben, wenn sie das erste mal im Westfalenstadion sind. Daneben gibt es diejenigen Gästefans, die schon oft, quasi regelmäßig zu Auswärtsspielen ihres Clubs in Dortmund sind und so gewissermaßen Vergleiche anstellen und Entwicklungen beobachten. Ich kann deren Schilderungen nicht verifizieren oder einordnen und gebe sie somit einfach wieder.

Von Werderfans, die am Samstag das erste mal im Stadion waren, ist eine gewisse Enttäuschung über den support für den BVB herauszuhören. Sie hätten es sich anders vorgestellt. Der Bremer Anhang hätte die eigene Mannschaft lauter angefeuert. Insbesondere war man verwundert, dass in der Schlussviertelstunde die Anfeuerungen durch die Dortmunder Zuschauer nicht stärker geworden sei.

Von denjenigen, die schon oft zu Werdergastspielen im Westfalenstadion waren, hört man, dass es schon eine diesbezügliche Rückentwicklung gebe, allerdings mit Ausnahmen. So sei in einem Spiel in den letzten Jahren ein Rückstand in den letzten 10 Minuten noch gedreht worden, und die Initialzündung sei die Anfeuerung durch die Südtribüne gewesen. Auffällig sei aber, dass nicht das ganze Stadion anfeuern würde und es gerade bei Rückständen der eigenen Mannschaft eher ruhig sei. Auch seien Pfiffe gegen die eigene Mannschaft zu hören. Wobei den eher besonnenen unter den Werderfans schon klar ist, dass in den fetten Werderjahren mit regelmäßiger CL-Teilnahme auch Teile des Publikums im Weserstadion schon einmal etwas zickiger reagiert hätten. Aber es herrscht der Eindruck vor, dass der BVB nicht oder besser gesagt nicht mehr die bedingungslose Unterstützung der Zuschauer habe.

Natürlich muss man berücksichtigen, dass ein Anhänger eines Clubs eben immer auch durch die mehr oder weniger gefärbte Vereinsbrille auf die Dinge schaut. Insofern muss man natürlich solche Äußerungen in ihrer Aussagekraft etwas relativieren. Aber möglicherweise steckt hinter diesen subjektiven Eindrücken ja doch eine zumindest im Ansatz nicht ganz falsche Wahrnehmung.

Ich persönlich habe den Eindruck (ob er stimmt, weiß ich nicht), dass unsere Mannschaft in der jetzigen Phase, in der bestimmt nicht alles rund läuft, Unterstützung spüren sollte. Ja, man kann immer sagen, das ist eine teure Mannschaft, sie besteht aus hochbezahlten Spielern, sie muss erst einmal liefern, sie begeistert mich nicht, die zeigen nicht die richtige Einstellung auf dem Platz, der Fußball des Trainers geht mir eh auf den Zwirn, und so weiter und so fort. Aber in einer Phase, in der es vielleicht nicht ganz klar ist, wohin die Wippe sich neigen wird, bedarf mMn auch ein hochbezahltes Team das Gefühl, dass das ganze Stadion hinter ihm steht. Und das ist mehr als ‚nur‘ nicht laut zu murren.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Unzufriedenheidi

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 01.10.2019, 13:54 (vor 2504 Tagen) @ Will Kane

Von Werderfans, die am Samstag das erste mal im Stadion waren, ist eine gewisse Enttäuschung über den support für den BVB herauszuhören. Sie hätten es sich anders vorgestellt. Der Bremer Anhang hätte die eigene Mannschaft lauter angefeuert.

Das ist dich immer die gleiche Leier. Wer im Gästeblock steht, hört quasi nur den Gästeblock.

Und die Höhe Erwartung an's Westfalenstadion: Tollhaus gibt es nunmal nicht auf Knopfdruck. Dazu braucht es bestimmte Zutaten: Spielverlauf, Aggressivität, Signale von der Mannschaft. Bei der Favre'schen Spielweise ist das extrem schwer.

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Elmar, Dienstag, 01.10.2019, 10:09 (vor 2504 Tagen) @ Will Kane

Bei der Bewertung durch gegnerische Fans bin ich immer sehr skeptisch. Aber wir sind natürlich nicht in der 2011er oder 95er oder 92er Stimmungssituation.

Zumal ich ehrlich der Meinung bin, dass ein 80.000er Stadion mit unserer Bauweise etwas anders zu bewerten ist. Da ist es immer schwieriger alle zu bewegen.
Und wer einmal rund um den Block 26 gesessen hat, weiß auch um das gesetzte Publikum dort.


Der größte Faktor, der viel zu wenig Gewichtung findet, ist die fehlende Fluktuation bei den Dauerkarten.
Wir sitzen dort in einer recht gleichbleibenden Gruppe und altern vor uns hin.
Der Großteil hat mittlerweile alles im Fußball erlebt. Natürlich ist da eine andere Gelassenheit und Ruhe vorhanden als bei aufgeregten Jungbesuchern.

Die Unzufriedenheidi

uwelito, Wambel forever, Montag, 30.09.2019, 22:13 (vor 2505 Tagen) @ Will Kane

Ich kann mir schon vorstellen, dass durch den ganzen Hype rund um unser WS der eine oder andere Besucher enttäuscht ist, weil man mit einer ganz anderen Erwartung anreist. Allerdings muss man sich nichts vormachen, was die Vergangenheit angeht. Schon als wir in den 70gern als Kids ins WS gegangen sind haben wir uns über die alten lahmarschigen Säcke aufgeregt, die ihre Hintern auf den Sitzplätzen (damals noch Haupt - und Gegentribüne) nur zum Bier holen hochgekriegt haben. In den 90ger Jahren hat Otto Rehhagel als Bremer Trainer dann das launische Dortmunder Publikum sogar als aktiven Faktor in seine taktischen Planungen miteinbezogen: einen zähen Spielverlauf fördern, so für Unruhe und Pfiffe auf den Rängen sorgen, die dann widerum für Nervosität und Unsicherheit bei den Dortmunder Spielern sorgen sollten. Fand ich als Dortmunder schon damals wirklich zum schämen, dieses Urteil von Otto. Ich kann mich an ein Spiel mit Sammer als Trainer gegen Real Madrid erinnern, da haben einige schon in den ersten Minuten gepfiffen, wenn ein Rückpass gespielt wurde. Sammer hat sich damals nach dem Spiel zurecht ausgekotzt und den Idioten jeden fußballerischen Sachverstand abgesprochen. Natürlich gab es auch genügend Spiele die zum großen Teil durch die unglaubliche Wucht, die dieses Stadion und 75.000 Zuschauer ( minus X würde Zorc wohl sagen) entfalten kann, gewonnen wurden. Aber am Ende handelt es sich eben auch um einen Mythos. In meinen Augen haben in der jüngeren Vergangenheit die (meisten) Klopp- Jahre den objektiven Blick auf die historische Realität etwas getrübt. Da gab es Vollgasfußball und Kloppo war der absolute (Cheer-)Leader. Kloppo ist weg und auf einmal stellt man fest, dass bei uns ganz viele Leute auf der Tribüne sitzen, die soviel Feuer versprühen wie Lucien Favre.

Die Unzufriedenheidi

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 01.10.2019, 11:11 (vor 2504 Tagen) @ uwelito

Ich kann mir schon vorstellen, dass durch den ganzen Hype rund um unser WS der eine oder andere Besucher enttäuscht ist, weil man mit einer ganz anderen Erwartung anreist. Allerdings muss man sich nichts vormachen, was die Vergangenheit angeht. Schon als wir in den 70gern als Kids ins WS gegangen sind haben wir uns über die alten lahmarschigen Säcke aufgeregt, die ihre Hintern auf den Sitzplätzen (damals noch Haupt - und Gegentribüne) nur zum Bier holen hochgekriegt haben. In den 90ger Jahren hat Otto Rehhagel als Bremer Trainer dann das launische Dortmunder Publikum sogar als aktiven Faktor in seine taktischen Planungen miteinbezogen: einen zähen Spielverlauf fördern, so für Unruhe und Pfiffe auf den Rängen sorgen, die dann widerum für Nervosität und Unsicherheit bei den Dortmunder Spielern sorgen sollten. Fand ich als Dortmunder schon damals wirklich zum schämen, dieses Urteil von Otto. Ich kann mich an ein Spiel mit Sammer als Trainer gegen Real Madrid erinnern, da haben einige schon in den ersten Minuten gepfiffen, wenn ein Rückpass gespielt wurde. Sammer hat sich damals nach dem Spiel zurecht ausgekotzt und den Idioten jeden fußballerischen Sachverstand abgesprochen. Natürlich gab es auch genügend Spiele die zum großen Teil durch die unglaubliche Wucht, die dieses Stadion und 75.000 Zuschauer ( minus X würde Zorc wohl sagen) entfalten kann, gewonnen wurden. Aber am Ende handelt es sich eben auch um einen Mythos. In meinen Augen haben in der jüngeren Vergangenheit die (meisten) Klopp- Jahre den objektiven Blick auf die historische Realität etwas getrübt. Da gab es Vollgasfußball und Kloppo war der absolute (Cheer-)Leader. Kloppo ist weg und auf einmal stellt man fest, dass bei uns ganz viele Leute auf der Tribüne sitzen, die soviel Feuer versprühen wie Lucien Favre.

Denkst du, das diese bei den anderen großen Volksvereinen in Deutschland nicht ähnlich der Fall ist?

Die Unzufriedenheidi

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 02.10.2019, 09:42 (vor 2503 Tagen) @ Foreveralone

Das kann ich nicht wirklich beurteilen, weil ich nur sporadisch bei Auswärtsspielen bin. Aber wahrscheinlich ist es ähnlich.

Die Unzufriedenheidi

uwelito, Montag, 30.09.2019, 23:57 (vor 2505 Tagen) @ uwelito

Ich kann mir schon vorstellen, dass durch den ganzen Hype rund um unser WS der eine oder andere Besucher enttäuscht ist, weil man mit einer ganz anderen Erwartung anreist. Allerdings muss man sich nichts vormachen, was die Vergangenheit angeht. Schon als wir in den 70gern als Kids ins WS gegangen sind haben wir uns über die alten lahmarschigen Säcke aufgeregt, die ihre Hintern auf den Sitzplätzen (damals noch Haupt - und Gegentribüne) nur zum Bier holen hochgekriegt haben. In den 90ger Jahren hat Otto Rehhagel als Bremer Trainer dann das launische Dortmunder Publikum sogar als aktiven Faktor in seine taktischen Planungen miteinbezogen: einen zähen Spielverlauf fördern, so für Unruhe und Pfiffe auf den Rängen sorgen, die dann widerum für Nervosität und Unsicherheit bei den Dortmunder Spielern sorgen sollten. Fand ich als Dortmunder schon damals wirklich zum schämen, dieses Urteil von Otto. Ich kann mich an ein Spiel mit Sammer als Trainer gegen Real Madrid erinnern, da haben einige schon in den ersten Minuten gepfiffen, wenn ein Rückpass gespielt wurde. Sammer hat sich damals nach dem Spiel zurecht ausgekotzt und den Idioten jeden fußballerischen Sachverstand abgesprochen. Natürlich gab es auch genügend Spiele die zum großen Teil durch die unglaubliche Wucht, die dieses Stadion und 75.000 Zuschauer ( minus X würde Zorc wohl sagen) entfalten kann, gewonnen wurden. Aber am Ende handelt es sich eben auch um einen Mythos. In meinen Augen haben in der jüngeren Vergangenheit die (meisten) Klopp- Jahre den objektiven Blick auf die historische Realität etwas getrübt. Da gab es Vollgasfußball und Kloppo war der absolute (Cheer-)Leader. Kloppo ist weg und auf einmal stellt man fest, dass bei uns ganz viele Leute auf der Tribüne sitzen, die soviel Feuer versprühen wie Lucien Favre.

Wobei den guten Ruf haben wir ja schon weit bevor es The Unity und Co. gegeben hat. Irgendwo her muss der ja kommen, nur alleine wegen dem tollen Stadion kann es nicht gewesen sein oder?

Die Unzufriedenheidi

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 02.10.2019, 14:59 (vor 2503 Tagen) @ Kaiser23

Legende wäre vielleicht passender gewesen. Ich habe ja geschrieben, dass in diesem Stadion eine unglaubliche Wucht entstehen kann. Hinsichtlich der Verbindung zwischen Mannschaft, Zuschauern und Bauwerk. Die gab es schon vor 40 Jahren, und man spürt sie auch heute immer wieder mal.

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stfn84, Köln, Montag, 30.09.2019, 20:16 (vor 2505 Tagen) @ Elmar

Du hast die Pfiffe am Samstag aber schon gehört, oder?

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, Montag, 30.09.2019, 14:57 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Und es erscheint ein Licht in der Dunkelheit des digitalen Journalismus in Form eines unscheinbaren Artikels eines Fanzines - ein, wie ich finde, sehr schön geschriebener Text.

Apropos: Inhaltlich für mich auch gelungen.

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holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Montag, 30.09.2019, 13:28 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke!!

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Torsten1986, Königswalde, Montag, 30.09.2019, 13:00 (vor 2505 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Und natürlich sind neun Gegentore in gerade einmal sechs Ligaspielen zu wenig, wenn man um Titel mitspielen will.

Da hatte der Fehlerteufel seine Finger im Spiel ;-)

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