Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße? (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Monday, 23.09.2019, 13:12 (vor 2434 Tagen)
Direkt im Anschluss an das Spiel in Frankfurt verneinte Marco Reus vehement Mentalitätsprobleme. Von Außen betrachtet, wirkt es häufig aber anders. Versuch einer Bestandsaufnahme
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Kleine Anekdote
, Dienstag, 24.09.2019, 19:53 (vor 2433 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Mein Vater, seines Zeichens Schlake-Fan, hat mal ein Fax mit Kritikpunkten und Vorstellungen an den Verein geschickt. Müsste zu Magaths Zeiten gewesen sein.
Er war sehr überzeugt; die erwartete Antwort ist allerdings nie gekommen.
Aber mal so alles in allem...
Didi, Schweiz, Montag, 23.09.2019, 19:46 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Wir stehen irgendwie 3 Punkte hinter dem ersten, haben ein gutes Spiel im Supercup gemacht, Barcelona dominiert und "eigentlich" nur beim Spiel in Berlin result- und leistungsmässig versagt.
Natürlich läuft nicht alles rund und die Spiele sind mitunter sehr harzig, aber am Ende schiesst man dann in vier Heimspielen insgesamt 11 Tore und gewinnt davon drei.
Was daran gemessen hier und rund um den Verein los ist? An sich schon heftig, oder?
Ich sehe ja ein, dass Favre als "Fachidiot" diesen Verein nicht zu emotionalisieren vermag und dass er dadurch Angriffsfläche bietet - aber was ihm da nun alles angedichtet wird? Weil man in 3 Auswärtsspielen einen 1-1-1 Bilanz hat? Weil man - wie eigentlich jede Saison!- pro Halbjahr 9 Punkte auf die Bayern einbüsst?
Ich muss schon sehr an den belächelten Wolfgang Eilenberger denken und seine Aussage, der BVB sei eine Klopp-Sekte geworden. Und offensichtlich ist der Messias weg und wir taumeln völlig orientierungslos, maximal frustriert und komplett selbstzerstörerisch durch die Welt und ein 4:0 gegen Leverkusen löst soviel Euphorie aus wie ein Amen in der Kirche.
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Aber mal so alles in allem...
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 24.09.2019, 17:00 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Das ist gewollt von den Machthabern!
Der Fußball lenkt von den eigentlichen Problemen ab.
Die Welt steht am Abgrund und hier werden Millionen Bürger ruhiggehalten und abgelenkt durch ein paar Sportler, die einen Ball mit Füßen treten. Es gibt endlose Analysen, Beiträge, Kritiken, Talkshows darüber, ob ein Team Mentalität hat oder nicht :)))) verrückte Welt!
Aber mal so alles in allem...
Elmar, Mittwoch, 25.09.2019, 07:49 (vor 2432 Tagen) @ Schaumkrone
Das simplifizierst du aber extrem.
Fußball ist halt begreifbar und unterhaltsam. TTIP, Iran Atomdeal, EU Politik. Da kann doch keiner wirklich substanziell mitreden. Das sind so viele Zahnräder, die ineinander greifen, mit so vielen Unbekannten - dann lieber die Handregel.
Aber mal so alles in allem...
breisgauborusse, Dienstag, 24.09.2019, 16:59 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Ich sag’s mal so. Wenn Bayern nicht Meister wird brennt dort der Baum. Bei uns ist das definitiv nicht der Fall, wenn die Mannschaft alles gegeben hat und es sollte einfach nicht sein. Auch Platz 3 wäre unter diesen Umständen kein Weltuntergang.
Ich glaube schon, dass die meisten hier im Forum und auch außerhalb einschätzen können, zu was der BVB im Stande ist zu leisten. Und das momentan viel geschimpft oder verärgert geäußert wird, liegt nicht an der Punkte Ausbeute oder an Frankfurt, sondern an der Art und Weise wie die Spiele angegangen werden. Wenn Vereine wie Union Berlin, Köln oder Frankfurt es hinbekommen gegen uns auf Augenhöhe zu zocken, darf und kann man einfach nicht zufrieden sein, denn daran ist abzuleiten, dass die Mannschaft ihr Potential nicht ausgeschöpft hat.
Ausrutscher gibt es immer mal wieder und sollte auch kein Problem darstellen, sofern anschließend daraus gelernt wurde. Aber Brandtaktuell alle 2 Spiele so ne Leistung rauszuhauen ist schon enttäuschend. Von daher ist der Unmut der hier herrscht völlig normal.
Ich verstehe durchaus, dass hier und um den BvB herum gerade viel los ist.
Aber mal so alles in allem...
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 24.09.2019, 17:05 (vor 2433 Tagen) @ breisgauborusse
Ich sag’s mal so. Wenn Bayern nicht Meister wird brennt dort der Baum. Bei uns ist das definitiv nicht der Fall, wenn die Mannschaft alles gegeben hat und es sollte einfach nicht sein. Auch Platz 3 wäre unter diesen Umständen kein Weltuntergang.
Echt - ich dachte ein unglückliches, durch Eigentor besiegeltes Unendschieden bei der SGE läßt den Baum hier schon brennen
Aber mal so alles in allem...
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 24.09.2019, 14:48 (vor 2433 Tagen) @ Didi
bearbeitet von Kayldall, Dienstag, 24.09.2019, 14:55
Die Erwartungen hat Watzke aber selbst so hoch angesetzt, als er bereits nach der letzten Saison das Ziel Meisterschaft öffentlich ausgab. Jetzt müssen die Spieler sich halt auch daran messen lassen und auch der Trainer natürlich. Durch diese Sichtweise Meister werden zu wollen, erscheint ein Remis in Frankfurt uns dann schlimmer als es ist. Hier sind es 2 verlorene Punkte auf die Konkurrenten um die Meisterschaft. Kurios, sieht man es aus Frankfurter Sicht, freuen die sich zu Hause nicht verloren zu haben obwohl sie ja auch nicht gewonnen haben. Dabei ist Frankfurt von den Ansprüchen her zwar sicher nicht der BVB, aber halt auch nicht der SC Freiburg, wo man sich über jeden Punkt freut. Was ich sagen will, es ist wie mit dem zur Hälfte gefüllten Glas, für die Einen ist es halb leer und für die Anderen halb voll. Eigentlich war nur Union Berlin wo das Ergebnis überhaupt nicht gestimmt hat diese Saison, ansonsten war sicher mehr drin, aber das war alles im Rahmen.
Aber mal so alles in allem...
Elmar, Dienstag, 24.09.2019, 13:03 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Es wurde medial über Jahre darauf abgezielt, dass es die Aufgabe des BVB sei, die Bayern an der Meisterschaft zu hindern.
Das geht irgendwann auch in die Gedanken der Fans über.
Zumindest ist diese latente Ernüchterung allgegenwärtig, wenn sich die Bayern wieder durchgesetzt haben.
Wenn wir 2. oder 3. werden, ist das vom Gefühl so wie es eine Meisterschaft für die Bayern ist.
Aber mal so alles in allem...
Jack, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:01 (vor 2433 Tagen) @ Elmar
Es wurde medial über Jahre darauf abgezielt, dass es die Aufgabe des BVB sei, die Bayern an der Meisterschaft zu hindern.
Das geht irgendwann auch in die Gedanken der Fans über.
Da ist sicherlich was dran. Allerdings sollten wir uns auch an der Realität orientieren und diese sieht so aus, dass wir, zumindest auf dem Papier, den mit Abstand zweitbesten Kader der Bundesliga haben. Und wir haben inzwischen auch genug erfahrene Spieler im Kader. Deshalb finde ich persönlich es völlig richtig, dass man vor der Saison eine etwas offensivere Herangehensweise gewählt hat als sonst immer. Mit diesem Kader musst du einfach ganz klar um die deutsche Meisterschaft mitspielen.
PS: Ich sehe auch kein allzu großen Unterschied mehr zu den Bayern. Natürlich ist deren Kader immer noch stärker, allerdings ist der Abstand, zumindest diese Saison, deutlich geringer als in den letzten Jahren.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:19 (vor 2433 Tagen) @ Jack
Deshalb finde ich persönlich es völlig richtig, dass man vor der Saison eine etwas offensivere Herangehensweise gewählt hat als sonst immer. Mit diesem Kader musst du einfach ganz klar um die deutsche Meisterschaft mitspielen.
PS: Ich sehe auch kein allzu großen Unterschied mehr zu den Bayern. Natürlich ist deren Kader immer noch stärker, allerdings ist der Abstand, zumindest diese Saison, deutlich geringer als in den letzten Jahren.
[/b]
Und ich finde der Abstand ist eher wieder größer geworden nach den Transfers im Sommer. Wir haben uns in der Spitze nicht verbessert.
Und ansonsten ist ja alles soweit verständlich, man hat ja auch mit dem Kader letzte Saison um Titel gespielt und tut es auch jetzt wieder. Soweit Soll erfüllt. Den Titel am Ende zu holen ist Bonus und braucht auch verdammt viel Glück.
Aber mal so alles in allem...
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2019, 09:02 (vor 2432 Tagen) @ Talentförderer
Deshalb finde ich persönlich es völlig richtig, dass man vor der Saison eine etwas offensivere Herangehensweise gewählt hat als sonst immer. Mit diesem Kader musst du einfach ganz klar um die deutsche Meisterschaft mitspielen.
PS: Ich sehe auch kein allzu großen Unterschied mehr zu den Bayern. Natürlich ist deren Kader immer noch stärker, allerdings ist der Abstand, zumindest diese Saison, deutlich geringer als in den letzten Jahren.
[/b]
Und ich finde der Abstand ist eher wieder größer geworden nach den Transfers im Sommer. Wir haben uns in der Spitze nicht verbessert.
Und ansonsten ist ja alles soweit verständlich, man hat ja auch mit dem Kader letzte Saison um Titel gespielt und tut es auch jetzt wieder. Soweit Soll erfüllt. Den Titel am Ende zu holen ist Bonus und braucht auch verdammt viel Glück.
Vielleicht sollte man sich solche fundamentalen Einschätzungen am fünften Spieltag einfach noch klemmen.
Grundsätzlich ja, Hummels hat gezeigt, dass er einen Mehrwert beisteuern kann, die Leistungen von Brandt und Hazard sind noch ausbaufähig und auch von Schulz muss mehr kommen.
Aber auch da muss sich noch vieles eingrooven und vor Spieltag 10 wird jede Einschätzung ziemlich wackelig bleiben.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Mittwoch, 25.09.2019, 09:23 (vor 2432 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Phil, Mittwoch, 25.09.2019, 10:09
Aber auch da muss sich noch vieles eingrooven und vor Spieltag 10 wird jede Einschätzung ziemlich wackelig bleiben.
Es gab ja mal Zeiten, da gab man Mannschaften Jahre, um zu wachsen und gestaltet zu werden, damit sie dann irgendwann ihre volle Stärke auf den Platz bringen konnten. Dies ist, eigendenk der veränderten Transfermodalitäten, natürlich heute nicht mehr so. Vieles muss einfach sehr schnell ineinandergreifen, weil im Zweifel schon in 9 Monaten der nächste größere Umbruch ansteht.
Dennoch gelten eben noch immer jene "Regeln", die schon immer für Sportmannschaften galten. Es ist weiterhin kein Computerspiel und da agieren immer noch echte Menschen, mit allem was so dazugehört. Und Einheiten, die funktionieren sollen/wollen, brauchen Zeit, um sich zu entwickeln.
Wir haben da ja schon Vorteile gegenüber manchen Konkurrenten nach unten. Denn wir können viele Spieler halten, die andere eben nicht halten können. Aber im Vergleich zu der Konkurrenz nach oben, sind wir da halt auch einfach in einem Nachteil. Obs einem passt oder nicht.
Der letzte Sommer, als wir im Grunde nur Pulisic verloren haben (der aber im Grunde ja kaum ein Faktor war im Kader), war ja schon eine große Ausnahme. Ändert aber nichts daran, dass bei uns ein Kader steht, wo eine Einheit/Gemeinschaft sich qua Zugehörigkeit so aufstellt:
2005 (Schmelzer)
2010 (Piszczek)
2012 (Reus)
2015 (Bürki)
2015 (weigl)
2015 (Raschl)
2015 (Bruun Larsen)
2016 (Guerreiro)
2016 (Götze)
2017 (Zagadou)
2017 (Sancho)
2017 (Dahoud)
2018 (Hitz)
2018 (Oelschlägel)
2018 (Hakimi)
2018 (Akanji)
2018 (Delaney)
2018 (Witsel)
2018 (Alcacer)
2019 (Schulz)
2019 (Hummels)
2019 (Balerdi)
2019 (Morey)
2019 (Brandt)
2019 (Hazard)
Das heißt nun nicht, dass man von solch einem hochbezahlten Kader nichts erwarten kann. Aber man kann nicht erwarten, dass hier eine in allen Belangen gefestigte Einheit ihre Ziele verfolgt, die dann jedem Sturm auch gefestigt standhält. Man kann auch nicht erwarten, dass da dann gefestigte und klare Hierarchien - Achtung - die Mentalität in einem Kader steuern und beeinflussen können. Man kann auch nicht erwarten, dass hier ein Trainer in 1,5 Jahren taktisch und strategisch eine fein schnurrende Fußballmannschaft konzipieren kann, die dann ihren Stiefel erfolgreich in jeder Situation runterspielen kann.
Jeder Fußballtrainer wird dazu klar sagen, dass solche Dinge Zeit brauchen. Zeit, die man heute leider kaum noch hat. Keine Frage.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Elmar, Mittwoch, 25.09.2019, 10:02 (vor 2432 Tagen) @ Phil
Sehr interessante Auflistung!
Danke.
Kinder, wie die Zeit vergeht.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Mittwoch, 25.09.2019, 10:26 (vor 2432 Tagen) @ Elmar
Jürgen Klopp verließ den BVB bekanntlich im Sommer 2015. Allen war klar, dass das eine große Zäsur würde. Und allen war klar, dass sich manches ändern würde.
Aber das ist nun dennoch erst 4,5 Jahre her. Ich sage bewusst "erst" und nicht "schon". Und dennoch sind nur noch 5 Profis im Kader, die Jürgen Klopp als Trainer miterlebten, während sie Profi in seinem Kader waren. Und zwei davon waren dann auch noch einige Jahre nicht mehr beim BVB, sondern spielten beim FC Bayern. Also bleiben Schmelzer, Piszczek und Reus (und halt Götze und Hummels).
Dies zeigt, dass zwischen Juli 2015 und Juli 2019 eine Menge passiert sein muss. Und zwar solches, was nicht zwingend dazu führen kann, dass man im Herbst 2019 als feingeölte Maschine 75 Punkte plus mal eben so reinspielt. So sehe ich das jedenfalls.
Nehmen wir mal den FC Liverpool als Gegenstück, wo Jürgen Klopp dann ja auch massiv die Mannschaft umbaute, nachdem er sie übernommen hat und nach seinen Vorstellungen formte, um dann letzte Saison erstmals wohl wirklich jenem fast perfekt Nah kam, was er sich vorstellte bei seinen Ideen und Philosophien für seine Mannschaft:
2011 (Henderson)
2014 (Lovren)
2014 (Origi)
2014 (Lallana)
2015 (Clyne)
2015 (J.Gomez)
2015 (Milner)
2015 (Roberto Firmino)
2015 (Brewster)
2016 (Matip)
2016 (Alexander-Arnold)
2016 (Wijnaldum)
2016 (Mané)
2017 (Robertson)
2017 (Oxlade-Chamberlain)
2017 (Salah)
2018 (Alisson)
2018 (van Dijk)
2018 (Fabinho)
2018 (Keita)
2018 (Shaqiri)
2019 (Adrian)
2019 (van den Berg)
Da sieht man dann halt, dass sich dort ein Gerüst entwickelte in 15/16, also vor 3-4 Jahren, welches dann in den Jahren 16/17 und 17/18 punktuell deutlich verstärkt wurde. Und dann 18/19 einfach seinen Idealzustand offenbar erreichte.
Alles braucht Zeit. Genau das würde Klopp auch sagen, wenn er nun heute noch in Dortmund auf der Trainerbank sitzen würde.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Jack, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2019, 08:36 (vor 2432 Tagen) @ Talentförderer
Und ich finde der Abstand ist eher wieder größer geworden nach den Transfers im Sommer. Wir haben uns in der Spitze nicht verbessert.
Sehe ich komplett anders. Mit Hummels, Schulz und Brandt haben wir uns in der Spitze klar verstärkt. Brandt ist ein hervorragender Fußballer, der uns noch sehr viel Freude bereiten wird. Da bin ich mir sicher. Und auch Schulz hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und ist aktuell immerhin Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft. Auch er wird uns noch Spass bereiten.
Also ich verstehe überhaupt nicht, wie du zu dem Fazit kommst, dass der Abstand noch größer geworden ist. Bei Bayern sind Robben und Ribery gegangen und stattdessen kamen Perisic und Coutinho. Die Bayern sind meiner Meinung nach vom Kader her ähnlich stark wie letzte Saison.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2019, 12:06 (vor 2432 Tagen) @ Jack
Und ich finde der Abstand ist eher wieder größer geworden nach den Transfers im Sommer. Wir haben uns in der Spitze nicht verbessert.
Sehe ich komplett anders. Mit Hummels, Schulz und Brandt haben wir uns in der Spitze klar verstärkt. Brandt ist ein hervorragender Fußballer, der uns noch sehr viel Freude bereiten wird. Da bin ich mir sicher. Und auch Schulz hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und ist aktuell immerhin Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft. Auch er wird uns noch Spass bereiten.
> Also ich verstehe überhaupt nicht, wie du zu dem Fazit kommst, dass der Abstand noch größer geworden ist. Bei Bayern sind Robben und Ribery gegangen und stattdessen kamen Perisic und Coutinho. Die Bayern sind meiner Meinung nach vom Kader her ähnlich stark wie letzte Saison.
Offensichtlich schätzen wir die Stärke der Spieler grundlegend anders ein. Ganz einfach ;)
Allein durch Hernandez und Coutinho halte ich sie für stärker.
Während bei uns die Breite vergrößert wurde, nicht aber die Leistung in der Spitze. Die größte Baustelle ist das Zentrum, in dem wir immer noch keinen kreativen Taktgeber haben. Weder Witsel, noch Delaney oder einer der anderen kann das. Schulz halte ich für biederen Durchschnitt der uns nicht hilft und Hazard ist ein guter Backup für die Breite und sicher ein passabler Ersatz für Pulisic (gemessen an dessen Leitung letze Saison, nicht am Potential). Aber da h#tte es vielleicht mal geholfen, einen ähnlichen Transfer wie seinerzeit Sancho zu tätigen, auch wenn das heutzutage natürlich "etwas" teurer wäre. (Bergwijn, Neres, Ziyech, Depay) Es wäre erstmal ein Zeichen und eine deutliche Verstärkung.
Hummels ist tatsächlich er einzige, der uns individuell verstärkt, aber das hat bisher kaum Auswirkungen auf die Defensivleistung im Team, wie man sieht.
Natürlich ist es auch Pech, dass Piszczek wieder ausfällt und Hakimi hinten ran muss.
Aber mal so alles in allem...
Jack, Mittwoch, 25.09.2019, 08:55 (vor 2432 Tagen) @ Jack
Sehe ich komplett anders. Mit Hummels, Schulz und Brandt haben wir uns in der Spitze klar verstärkt. Brandt ist ein hervorragender Fußballer, der uns noch sehr viel Freude bereiten wird. Da bin ich mir sicher. Und auch Schulz hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und ist aktuell immerhin Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft. Auch er wird uns noch Spass bereiten.
Hummels ok, aber Schulz und Brandt sind bisher kein upgrade. Kann aber noch kommen...
Also ich verstehe überhaupt nicht, wie du zu dem Fazit kommst, dass der Abstand noch größer geworden ist. Bei Bayern sind Robben und Ribery gegangen und stattdessen kamen Perisic und Coutinho. Die Bayern sind meiner Meinung nach vom Kader her ähnlich stark wie letzte Saison.
Perisic und Coutinho werden aller Voraussicht nach beide die Scorerpunkte von Robben, der ja letzte Saison nur 12 Einsätze hatte, deutlich übertreffen. Auch Ribery hat ja eher underperformt letzte Saison. Insofern sind Perisic und Coutinho eine Verstärkung gegenüber Robben und Ribery...
Aber mal so alles in allem...
Phil, Mittwoch, 25.09.2019, 09:07 (vor 2432 Tagen) @ Djerun
Hummels ok, aber Schulz und Brandt sind bisher kein upgrade. Kann aber noch kommen...
Wir haben bisher 7 Pflichtspiele absolviert in der neuen Saison. Brandt war angeschlagen kurz vor Saisonstart. Schulz ist nun auch verletzt gewesen.
Man könnte dann nun auch sagen, dass Hernandez in München bisher ein ziemlicher Flop war 
Brandt und Schulz sind deutsche Nationalspieler. Und erprobte Bundesligaspieler. Wenn diese kein Upgrade zu jenen sind, die wir zuvor auf diesen Kaderplätzen hatten, dann weiß ich es auch nicht. Natürlich weiß man nie, ob ein Spieler am Ende auch funktioniert. Da gibt's ja Beispiele en Masse, dass selbst größte Stars nach einem Wechsel nicht mehr so richtig in Tritt kamen. Der Gründe dafür kann es viele geben.
Aber nach 7 Pflichtspielen kann man das definitiv und niemals beurteilen/bewerten.
Perisic und Coutinho werden aller Voraussicht nach beide die Scorerpunkte von Robben, der ja letzte Saison nur 12 Einsätze hatte, deutlich übertreffen. Auch Ribery hat ja eher underperformt letzte Saison. Insofern sind Perisic und Coutinho eine Verstärkung gegenüber Robben und Ribery...
Bayern hat dann am Ende noch diese zwei Spieler an Land gezogen. Und natürlich stehen sie potentiell über dem Leistungsniveau von Ribery und Robben aus 18/19.
Aber Coutinho z.B. spielt ja auf einer anderen Position. Und man holte ihn, quasi in Not, weil man eigentlich schon Sane an der Angel hatte und (trotz der finanziellen Forderungen von City und Sane) den man auch holen wollte.
Eine geplante Kaderstrukturierung jedenfalls sieht anders aus. Der Kader ist auch weiterhin sehr knapp zusammengestellt. Da fehlt es auf einigen Positionen einfach an Tiefe im Kader.
Klar ist aber auch: Die potentielle Startelf des FC Bayern steht weiterhin deutlich vor jener, die wir so aufbieten können. Sie haben da weiterhin auf vielen Positionen eine andere Qualität qua Talent, Erfahrung.
Zudem können sie halt deutlich mehr bezahlen, an ihre Spieler, als wir es können. Wenn sie da nicht einen besseren Kader hätten, wäre das schon sehr komisch.
Was nicht heißt, dass man sie nicht dennoch gefährden kann. Aber dafür muss dann eben schon sehr viel passen.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
bobschulz, MS, Mittwoch, 25.09.2019, 09:38 (vor 2432 Tagen) @ Phil
Hummels ok, aber Schulz und Brandt sind bisher kein upgrade. Kann aber noch kommen...
Wir haben bisher 7 Pflichtspiele absolviert in der neuen Saison. Brandt war angeschlagen kurz vor Saisonstart. Schulz ist nun auch verletzt gewesen.Man könnte dann nun auch sagen, dass Hernandez in München bisher ein ziemlicher Flop war
Brandt und Schulz sind deutsche Nationalspieler. Und erprobte Bundesligaspieler. Wenn diese kein Upgrade zu jenen sind, die wir zuvor auf diesen Kaderplätzen hatten, dann weiß ich es auch nicht. Natürlich weiß man nie, ob ein Spieler am Ende auch funktioniert. Da gibt's ja Beispiele en Masse, dass selbst größte Stars nach einem Wechsel nicht mehr so richtig in Tritt kamen. Der Gründe dafür kann es viele geben.
Aber nach 7 Pflichtspielen kann man das definitiv und niemals beurteilen/bewerten.
Perisic und Coutinho werden aller Voraussicht nach beide die Scorerpunkte von Robben, der ja letzte Saison nur 12 Einsätze hatte, deutlich übertreffen. Auch Ribery hat ja eher underperformt letzte Saison. Insofern sind Perisic und Coutinho eine Verstärkung gegenüber Robben und Ribery...
Bayern hat dann am Ende noch diese zwei Spieler an Land gezogen. Und natürlich stehen sie potentiell über dem Leistungsniveau von Ribery und Robben aus 18/19.Aber Coutinho z.B. spielt ja auf einer anderen Position. Und man holte ihn, quasi in Not, weil man eigentlich schon Sane an der Angel hatte und (trotz der finanziellen Forderungen von City und Sane) den man auch holen wollte.
Eine geplante Kaderstrukturierung jedenfalls sieht anders aus. Der Kader ist auch weiterhin sehr knapp zusammengestellt. Da fehlt es auf einigen Positionen einfach an Tiefe im Kader.
Klar ist aber auch: Die potentielle Startelf des FC Bayern steht weiterhin deutlich vor jener, die wir so aufbieten können. Sie haben da weiterhin auf vielen Positionen eine andere Qualität qua Talent, Erfahrung.
Zudem können sie halt deutlich mehr bezahlen, an ihre Spieler, als wir es können. Wenn sie da nicht einen besseren Kader hätten, wäre das schon sehr komisch.
Was nicht heißt, dass man sie nicht dennoch gefährden kann. Aber dafür muss dann eben schon sehr viel passen.
MFG
Phil
Aber es geht meiner Meinung nach auch um den unbedingten Willen zum Sieg.
"Sieggeile Kernasis" wie Kimmich bei Bayern gehen dafür selbst im SuppenCup über die Grenze, aber unsere Jungs gehen nicht mal von der fairen Seite nah an Sie dran. Und das nicht nur bei der Situation Foul ich jetzt etwa um einen Konter zu unterbinden ( notfalls hart) oder nicht. Sie verlangen sich nicht körperlich Alles ab. Brandt gegen Barcelona ist da ein sehr auffälliges Beispiel gewesen. Man muss niemanden umsensen nach eigenem Ballverlust, aber hinterhergehen und etwa einen Doppelpass unterbinden dürfte drin sein, gerade wenn man wie Brandt frisch auffem Platz ist.
Und da ist so ein schoveler Vogel wie Kimmich evtl das, was uns zum ultimativen Erfolg fehlt. Und genau da ist für mich die Frage, brauchen wir Erfolg so dringend, dass ich Kimmich haben wollte. Schöner wäre es sicher, ohne diese (Un-)Art Spieler dahin zu kommen, aber ist das tatsächlich möglich?
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2019, 09:55 (vor 2432 Tagen) @ bobschulz
Hummels ok, aber Schulz und Brandt sind bisher kein upgrade. Kann aber noch kommen...
Wir haben bisher 7 Pflichtspiele absolviert in der neuen Saison. Brandt war angeschlagen kurz vor Saisonstart. Schulz ist nun auch verletzt gewesen.Man könnte dann nun auch sagen, dass Hernandez in München bisher ein ziemlicher Flop war
Brandt und Schulz sind deutsche Nationalspieler. Und erprobte Bundesligaspieler. Wenn diese kein Upgrade zu jenen sind, die wir zuvor auf diesen Kaderplätzen hatten, dann weiß ich es auch nicht. Natürlich weiß man nie, ob ein Spieler am Ende auch funktioniert. Da gibt's ja Beispiele en Masse, dass selbst größte Stars nach einem Wechsel nicht mehr so richtig in Tritt kamen. Der Gründe dafür kann es viele geben.
Aber nach 7 Pflichtspielen kann man das definitiv und niemals beurteilen/bewerten.
Perisic und Coutinho werden aller Voraussicht nach beide die Scorerpunkte von Robben, der ja letzte Saison nur 12 Einsätze hatte, deutlich übertreffen. Auch Ribery hat ja eher underperformt letzte Saison. Insofern sind Perisic und Coutinho eine Verstärkung gegenüber Robben und Ribery...
Bayern hat dann am Ende noch diese zwei Spieler an Land gezogen. Und natürlich stehen sie potentiell über dem Leistungsniveau von Ribery und Robben aus 18/19.Aber Coutinho z.B. spielt ja auf einer anderen Position. Und man holte ihn, quasi in Not, weil man eigentlich schon Sane an der Angel hatte und (trotz der finanziellen Forderungen von City und Sane) den man auch holen wollte.
Eine geplante Kaderstrukturierung jedenfalls sieht anders aus. Der Kader ist auch weiterhin sehr knapp zusammengestellt. Da fehlt es auf einigen Positionen einfach an Tiefe im Kader.
Klar ist aber auch: Die potentielle Startelf des FC Bayern steht weiterhin deutlich vor jener, die wir so aufbieten können. Sie haben da weiterhin auf vielen Positionen eine andere Qualität qua Talent, Erfahrung.
Zudem können sie halt deutlich mehr bezahlen, an ihre Spieler, als wir es können. Wenn sie da nicht einen besseren Kader hätten, wäre das schon sehr komisch.
Was nicht heißt, dass man sie nicht dennoch gefährden kann. Aber dafür muss dann eben schon sehr viel passen.
MFG
Phil
Aber es geht meiner Meinung nach auch um den unbedingten Willen zum Sieg.
"Sieggeile Kernasis" wie Kimmich bei Bayern gehen dafür selbst im SuppenCup über die Grenze, aber unsere Jungs gehen nicht mal von der fairen Seite nah an Sie dran. Und das nicht nur bei der Situation Foul ich jetzt etwa um einen Konter zu unterbinden ( notfalls hart) oder nicht. Sie verlangen sich nicht körperlich Alles ab. Brandt gegen Barcelona ist da ein sehr auffälliges Beispiel gewesen. Man muss niemanden umsensen nach eigenem Ballverlust, aber hinterhergehen und etwa einen Doppelpass unterbinden dürfte drin sein, gerade wenn man wie Brandt frisch auffem Platz ist.
Und da ist so ein schoveler Vogel wie Kimmich evtl das, was uns zum ultimativen Erfolg fehlt. Und genau da ist für mich die Frage, brauchen wir Erfolg so dringend, dass ich Kimmich haben wollte. Schöner wäre es sicher, ohne diese (Un-)Art Spieler dahin zu kommen, aber ist das tatsächlich möglich?
Man kann ja auch Bock auf Erfolg haben ohne so nen Vollassi Style wie zum Beispiel Kimmich oder die Fratze Müller zu haben.....
Brandt steht derzeit echt exemplarisch für das vermeintliche Problem....
Die Körpersprache unserer Jungs ist echt Katastrophal.
Mich würde echt mal interessieren ob da jemand wie Schmelle (ungeachtet seiner sportlichen Qualität) auf dem Platz was ändern würde....
Abgesehen von Witsel und Hummels ist derzeit kein Spieler auf dem Platz, vor dem ich als Gegnerischer Spieler Angst hätte dass es gleich kracht....
Sehen alle aus wie die liebsten Schwiegersöhne.....
So ein bisserl Assi fehlt uns meiner Meinung nach schon.....
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
Didi, Schweiz, Mittwoch, 25.09.2019, 10:10 (vor 2432 Tagen) @ bambam191279
Naja, Delaney haut sich schon auch brutal rein, aber ansonsten hast du schon recht. Paco, Reus und Sancho haben am Sonntag gemeinsam nur ein Foul begangen und das war vermutlich noch ein Trikotzerren. 
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2019, 10:13 (vor 2432 Tagen) @ Didi
Naja, Delaney haut sich schon auch brutal rein, aber ansonsten hast du schon recht. Paco, Reus und Sancho haben am Sonntag gemeinsam nur ein Foul begangen und das war vermutlich noch ein Trikotzerren.
Delaney ist für mich zumindest der legitime Bender Ersatz.
Aber wenn man sich die Jungs mal anschaut nach den Gegentoren.... Alle mit gesenkten Köpfen, keiner der mal Alarm macht oder aufmuntert.
Und was die Fouls betrifft.... Da hast Du Recht, gefühlt muss unsere Defensive foulen, weil unsere ersten 4 da vorne nicht einmal nen blödes taktisches Foul hinbekommen oder einfach mal ne kleine Nickligkeit einbauen.....
Aber mal so alles in allem...
Didi, Schweiz, Mittwoch, 25.09.2019, 10:18 (vor 2432 Tagen) @ bambam191279
Nicht mal gegen den 47-jährigen und 154 grossen Hasebe haben sie vorne - mal abgesehen von Götze - irgendwas hinbekommen.
Dass es gegen Kaliber wie Süle oder Hummels für Typen wie Reus oder Alcacer schwierig ist, ist ja klar, aber grade ein bisschen Widerstand sollte schon drin liegen.
Aber mal so alles in allem...
Zudu, Wolfsburg, Mittwoch, 25.09.2019, 12:26 (vor 2432 Tagen) @ Didi
Nicht mal gegen den 47-jährigen und 154 grossen Hasebe haben sie vorne - mal abgesehen von Götze - irgendwas hinbekommen.
Gegen diesen Paco sogar mal ganz elegant ein Laufduell verlor ;)
Aber mal so alles in allem...
Jack, Mittwoch, 25.09.2019, 09:23 (vor 2432 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Djerun, Mittwoch, 25.09.2019, 09:26
Wir haben bisher 7 Pflichtspiele absolviert in der neuen Saison. Brandt war angeschlagen kurz vor Saisonstart. Schulz ist nun auch verletzt gewesen.
Man könnte dann nun auch sagen, dass Hernandez in München bisher ein ziemlicher Flop war
Brandt und Schulz sind deutsche Nationalspieler. Und erprobte Bundesligaspieler. Wenn diese kein Upgrade zu jenen sind, die wir zuvor auf diesen Kaderplätzen hatten, dann weiß ich es auch nicht. Natürlich weiß man nie, ob ein Spieler am Ende auch funktioniert. Da gibt's ja Beispiele en Masse, dass selbst größte Stars nach einem Wechsel nicht mehr so richtig in Tritt kamen. Der Gründe dafür kann es viele geben.
Aber nach 7 Pflichtspielen kann man das definitiv und niemals beurteilen/bewerten.
Ja, das wollte ich mit dem "kann ja noch kommen" sagen. Wenn man Hazard als "Ersatz" für Pulisic sieht (und da sehe ich Hazard auch stärker als das, was Pulisic gezeigt hat bei uns), dann ist Brandt sicherlich ein upgrade zu demjenigen Spieler, der da letzte Saison hinter Pulisic stand. In der Breite ist Brandt definitiv ein upgrade... Bei Schulz bin ich skeptischer, ob er in dieser Saison schon ein upgrade darstellen wird. Da sehe ich eklatante taktische Defizite und auch wenn es nicht wirklich hierher passt: die Situation um Schmelzer ist mir unbegreiflich. Und wenn ich die kleinen Amazon-PR-Werbefilmchen sehe, kann ich mit ihm echt mitfühlen...
Bayern hat dann am Ende noch diese zwei Spieler an Land gezogen. Und natürlich stehen sie potentiell über dem Leistungsniveau von Ribery und Robben aus 18/19.
Aber Coutinho z.B. spielt ja auf einer anderen Position. Und man holte ihn, quasi in Not, weil man eigentlich schon Sane an der Angel hatte und (trotz der finanziellen Forderungen von City und Sane) den man auch holen wollte.
Ja, Coutinho ist 2. Wahl. Muss aber nichts heissen in Sachen Performance...
Eine geplante Kaderstrukturierung jedenfalls sieht anders aus. Der Kader ist auch weiterhin sehr knapp zusammengestellt. Da fehlt es auf einigen Positionen einfach an Tiefe im Kader.
Sehe ich auch so. Ist aber nicht schlechter als letzte Saison. Sie scheinen gewillt zu sein, die jungen Neuen wie Cuisance und Davies von Anfang an einzubinden und ihnen Verantwortung zu erteilen. Ob aus der Not heraus kann ich nicht beurteilen. Ich würde mir das bei uns (Balerdi, Morey, wenn wieder fit) auch wünschen...
Klar ist aber auch: Die potentielle Startelf des FC Bayern steht weiterhin deutlich vor jener, die wir so aufbieten können. Sie haben da weiterhin auf vielen Positionen eine andere Qualität qua Talent, Erfahrung.
Zudem können sie halt deutlich mehr bezahlen, an ihre Spieler, als wir es können. Wenn sie da nicht einen besseren Kader hätten, wäre das schon sehr komisch.
Was nicht heißt, dass man sie nicht dennoch gefährden kann. Aber dafür muss dann eben schon sehr viel passen.
Yep. Grundsätzlich bin ich optimistisch, gehöre aber zu den Leuten, die lieber früher als später Unstimmigkeiten ansprechen...
Aber mal so alles in allem...
Blarry, Essen, Dienstag, 24.09.2019, 15:45 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Nur fürs Verständnis: warum zerbricht man sich den Kopf über irgendwelche Abstände zu Bayern, wenn man sein Tagewerk gegen Union und die Eintracht nicht geschissen bekommt?
Aber mal so alles in allem...
pine59, Heidelberg, Dienstag, 24.09.2019, 19:46 (vor 2433 Tagen) @ Blarry
Weil die Bayern halt meistens ihr Tagwerk gegen Union und Frankfurt geschissen bekommen. Und das am Ende dann den Unterschied ausmacht.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 15:55 (vor 2433 Tagen) @ Blarry
Weil es der Abstand zu Bayern ist, der offensichtlich den BVB Anhang am meisten umtreibt und an dem sämtliche Leistungen des BVB gemessen werden.
Aber mal so alles in allem...
Blarry, Essen, Dienstag, 24.09.2019, 17:47 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Dann leidet der Anhang offensichtlich an Realitätsverlust und anhaltenden Wahnphänomenen.
Aber mal so alles in allem...
Elmar, Dienstag, 24.09.2019, 14:38 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Mit Hummels haben wir uns klar in der Spitze verbessert.
Bei Brandt sehe ich noch Potenzial.
Ansonsten werden wir uns ganz selten in der Spitze verbessern. Das Geld haben wir gar nicht.
Und ob sich die Bayern in der Spitze verbessert haben, ist doch noch lange nicht bewiesen.
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:38 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Deshalb finde ich persönlich es völlig richtig, dass man vor der Saison eine etwas offensivere Herangehensweise gewählt hat als sonst immer. Mit diesem Kader musst du einfach ganz klar um die deutsche Meisterschaft mitspielen.
PS: Ich sehe auch kein allzu großen Unterschied mehr zu den Bayern. Natürlich ist deren Kader immer noch stärker, allerdings ist der Abstand, zumindest diese Saison, deutlich geringer als in den letzten Jahren.
[/b]
Und ich finde der Abstand ist eher wieder größer geworden nach den Transfers im Sommer. Wir haben uns in der Spitze nicht verbessert.
Und ansonsten ist ja alles soweit verständlich, man hat ja auch mit dem Kader letzte Saison um Titel gespielt und tut es auch jetzt wieder. Soweit Soll erfüllt. Den Titel am Ende zu holen ist Bonus und braucht auch verdammt viel Glück.
Also, ich finde zumindest mit dem Tausch Hummels-Diallo hat man sich schon in der Spitze verbessert.
Ebenso dass man mit Schulz wieder einen LV hat der dies auch zu spielen weiß, bzw. darf.
Dazu haben wir mit Hazard und Brandt den Pulisic Abgang mehr als Wett gemacht.
Wenn Du natürlich verzweifelt auf nen 8er mit internationalem Format oder nen Ersatzstürmer für PAco von Format gehofft hast, wurdest Du natürlich enttäuscht.
Wir müssen uns im klaren sein, dass wir nicht am Ende der Nahrungskette stehen.
Auch wenn wir. z.B. die Kohle hätten um einen Coutinho oder Hernandez zu kaufen (als Beispiel) so müssten wir die mit Geld zuknallen damit die zu uns kämen.....
Für Fussballprofis ist der BVB ein Sprungbrett ,nicht mehr aber auch nicht weniger......
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:46 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
So ist es. Gehofft habe ich auf den 8er. ;)
Ansonsten sehe ich keine Verbesserungen zu Pulisic, die es auch gebraucht hätte. Er war ja selbst nicht so stark in der letzten Saison. Also eher ein Neres von Ajax, statt Hazard und Brandt. Dasselbe bei Schulz. Wenn finanziell nicht anders machbar, lieber ein Talent. Schulz selbst hat in seinen bisherigen Einsätzen enttäuscht und ist für mich viel zu teuer gewesen.
Aber dass wir das finanziell insgesamt nicht anders machen können, ist mir schon klar. Darauf will ich ja auch hinaus. Von der Qualität her ist uns Bayern eigentlich noch ein Stück davon gezogen im Sommer.
Aber mal so alles in allem...
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 24.09.2019, 17:04 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Also eher ein Neres von Ajax, statt Hazard und Brandt. Dasselbe bei Schulz. Wenn finanziell nicht anders machbar, lieber ein Talent. Schulz selbst hat in seinen bisherigen Einsätzen enttäuscht und ist für mich viel zu teuer gewesen.Aber dass wir das finanziell insgesamt nicht anders machen können, ist mir schon klar. Darauf will ich ja auch hinaus. Von der Qualität her ist uns Bayern eigentlich noch ein Stück davon gezogen im Sommer.
Hä was? In diesem Sommer? War das nicht der Sommer wo alle über die Bayern Transfers lachten und die drei genannten Spieler oben als Volltreffer gefeiert wurden? Und jetzt soll Bayern davongezogen sein...wegen Perisic dem Bankdrücker von damals?!
Quark
Aber mal so alles in allem...
hanno29, Berlin, Dienstag, 24.09.2019, 15:13 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
So ist es. Gehofft habe ich auf den 8er. ;)
Ansonsten sehe ich keine Verbesserungen zu Pulisic, die es auch gebraucht hätte. Er war ja selbst nicht so stark in der letzten Saison. Also eher ein Neres von Ajax, statt Hazard und Brandt. Dasselbe bei Schulz. Wenn finanziell nicht anders machbar, lieber ein Talent. Schulz selbst hat in seinen bisherigen Einsätzen enttäuscht und ist für mich viel zu teuer gewesen.
Aber dass wir das finanziell insgesamt nicht anders machen können, ist mir schon klar. Darauf will ich ja auch hinaus. Von der Qualität her ist uns Bayern eigentlich noch ein Stück davon gezogen im Sommer.
Du musst ja nur die Kader miteinander vergleichen und da kommt man schnell zum Schluss, dass bis auf Sancho/Witsel/Reus (in Form) und Hummels keiner von unseren Spielern bei denen spielen würden.
An den von uns im Sommer geholten Spielern hatte der FcB kein Interesse, da haben wir uns vielleicht in der Breite verstärkt, ist der Spitze nicht und das bräuchte es, um den Worten Taten folgen zu lassen, auch dass daran geglaubt wird.
Auf Platz 2 musst Du aber definitiv landen, dafür waren die Investition (wieder Mal) sehr hoch, es hat uns (oh Wunder) kein Leistungsträger verlassen, aber Platz 1 ist fast genauso weit weg, wie vor der letzten Saison. Nächsten Sommer gehen dann Sancho, Hakimi, Pischu, Götze, Guerreiro (?), also wieder mindestens 5 Spieler, die neu geholt werden müssen
Aber mal so alles in allem...
istar, Dienstag, 24.09.2019, 17:21 (vor 2433 Tagen) @ hanno29
So ist es. Gehofft habe ich auf den 8er. ;)
Ansonsten sehe ich keine Verbesserungen zu Pulisic, die es auch gebraucht hätte. Er war ja selbst nicht so stark in der letzten Saison. Also eher ein Neres von Ajax, statt Hazard und Brandt. Dasselbe bei Schulz. Wenn finanziell nicht anders machbar, lieber ein Talent. Schulz selbst hat in seinen bisherigen Einsätzen enttäuscht und ist für mich viel zu teuer gewesen.
Aber dass wir das finanziell insgesamt nicht anders machen können, ist mir schon klar. Darauf will ich ja auch hinaus. Von der Qualität her ist uns Bayern eigentlich noch ein Stück davon gezogen im Sommer.
Du musst ja nur die Kader miteinander vergleichen und da kommt man schnell zum Schluss, dass bis auf Sancho/Witsel/Reus (in Form) und Hummels keiner von unseren Spielern bei denen spielen würden.
An den von uns im Sommer geholten Spielern hatte der FcB kein Interesse, da haben wir uns vielleicht in der Breite verstärkt, ist der Spitze nicht und das bräuchte es, um den Worten Taten folgen zu lassen, auch dass daran geglaubt wird.Auf Platz 2 musst Du aber definitiv landen, dafür waren die Investition (wieder Mal) sehr hoch, es hat uns (oh Wunder) kein Leistungsträger verlassen, aber Platz 1 ist fast genauso weit weg, wie vor der letzten Saison. Nächsten Sommer gehen dann Sancho, Hakimi, Pischu, Götze, Guerreiro (?), also wieder mindestens 5 Spieler, die neu geholt werden müssen
Das ist zwar ein Streit um des Kaisers Bart, aber ich finde schon, das wir uns in der Spitze verstärkt haben.
Mit Hummels auf jeden Fall und für Pulisic sind Hazard UND Brandt gekommen, da ist bei beiden zwar noch Luft nach oben, aber das wird schon, da bin ich mir sicher.
Schulz ist für mich auch eine Verstärkung.
Trotzdem ist unser Kader eher dünn, bei den Münchnern ist da mehr Qualität.
Was die Abgänge zur nächsten Saison angeht, da teilen wir das Schicksal der Eintracht, von Freiburg etc., nur ein Regal darüber.
Wir müssen unsere Kohle im Gegensatz zu Leipzig eben selbst verdienen, was kein Problem ist, solange die Transferbilanz mehr oder weniger ausgeglichen ist.
Aber mal so alles in allem...
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 24.09.2019, 15:06 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Wahrscheinlich ist es die letzte Saison wo Sancho noch bei uns spielt und der BVB hat sich eigentlich gut verstärkt diese Saison. Dazu haben wir aktuell noch Hakimi, der wohl auch nicht zu bekommen ist nach der Saison. Wenn wir dann nicht diese Saison mal einen Titel holen, wann denn bitte sonst? Gut, wenn Sancho wechselt bekommt der BVB viel Geld aber vermutlich wird man dann sportlich erst mal wieder einen Schritt zurück machen, während Bayern wieder kontinuierlich zur alten Stärke aufrüstet. Wir wissen ja, dass der BVB Topspieler nicht halten kann, deswegen gibt es immer viel Fluktuation, die welche zu schlecht sind müssen weg und die welche zu gut sind können wir nicht halten. Das alles im wirtschaftlichen Sinne für den Vereine, wo man im Idealfall immer mehr Geld erwirtschaftet und sich so verbessern kann auch sportlich. Wenn man allerdings selbst in den Saisons, wo die Topspieler noch bei uns spielen nichts holt, dann geht es ja nur noch um Kommerz.
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 15:21 (vor 2433 Tagen) @ Kayldall
Wahrscheinlich ist es die letzte Saison wo Sancho noch bei uns spielt und der BVB hat sich eigentlich gut verstärkt diese Saison. Dazu haben wir aktuell noch Hakimi, der wohl auch nicht zu bekommen ist nach der Saison. Wenn wir dann nicht diese Saison mal einen Titel holen, wann denn bitte sonst? Gut, wenn Sancho wechselt bekommt der BVB viel Geld aber vermutlich wird man dann sportlich erst mal wieder einen Schritt zurück machen, während Bayern wieder kontinuierlich zur alten Stärke aufrüstet. Wir wissen ja, dass der BVB Topspieler nicht halten kann, deswegen gibt es immer viel Fluktuation, die welche zu schlecht sind müssen weg und die welche zu gut sind können wir nicht halten. Das alles im wirtschaftlichen Sinne für den Vereine, wo man im Idealfall immer mehr Geld erwirtschaftet und sich so verbessern kann auch sportlich. Wenn man allerdings selbst in den Saisons, wo die Topspieler noch bei uns spielen nichts holt, dann geht es ja nur noch um Kommerz.
Du musst aber auch immer bedenken, dass Bayern trotz ihrer "verkorksten" Transferperiode ausser Hummels eigentlich keinen Stammspieler gehen lassen musste/wollte
Und Hernandez,Coutinho und Perisic sind ja jetzt keine Vollblinden, so dass der Kader ähnlich zu werten ist wie letzte Saison.
Sprich 80 und mehr Punkte wirst Du wieder brauchen.
Dass Sancho uns verlässt sehe ich ähnlich, aber ich habe die wage Hoffnung dass man aus dem Erlös dann auch z.B. 2 "Kracher" holt....
so z.B. den wichtigen 8er und nen Sancho Ersatz......
Nur muss man halt auch sehen, dass die Bayern bei aller Berechtigten Kritik trotzdem noch den ein oder anderen richtig guten Spieler in Ihren Reihen haben, wo hingegen bei uns noch einige bezüglich des Drucks grün hinter den Ohren sind.
Ausserdem sollte man nicht immer alles auf letzte Saison reduzieren, gefühlt waren uns die Bayern in den letzten 7 Jahren 100 Pkt voraus......
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 24.09.2019, 15:39 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
Klar Bayern ist uns voraus, das ist auch noch jetzt so aber nachdem Ribéry und Robben weg sind und wir eigentlich gut gekauft haben, sehe ich die Chance so gross wie nie zuvor. Wenn Bayern dann am 34ten Spieltag nicht Meister wird diese Saison und es wird Leipzig, weil wir nicht da waren, dann k*tze ich im Strahl und ich glaube da bin ich nicht allein.
Noch was, was mir auffällt, am Anfang der Saison haben hier sehr viele User Brandt in unserer Startformation gesehen und Hazard nur als Ersatz von der Bank. Nun ist es umgedreht im Moment, Thorgan Hazard überzeugt mit Dribblings in der Offensive, war gegen Frankfurt unser bester Spieler meiner Meinung nach, nur in der Defensive sollte er das dribbeln unterlassen, das waren 2 Einladungen zu Gegentoren, die Eintracht nicht annahm. Trotz den Fehlern war er sehr aktiv, bei Brandt sehe ich aktuell die Form weit unten. Gegen Leverkusen dachte ich noch der ist nervös gegen den alten Verein, aber auch gegen die SGE war Brandt eher unauffällig.
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 15:01 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
So ist es. Gehofft habe ich auf den 8er. ;)
Ansonsten sehe ich keine Verbesserungen zu Pulisic, die es auch gebraucht hätte. Er war ja selbst nicht so stark in der letzten Saison. Also eher ein Neres von Ajax, statt Hazard und Brandt. Dasselbe bei Schulz. Wenn finanziell nicht anders machbar, lieber ein Talent. Schulz selbst hat in seinen bisherigen Einsätzen enttäuscht und ist für mich viel zu teuer gewesen.
Aber dass wir das finanziell insgesamt nicht anders machen können, ist mir schon klar. Darauf will ich ja auch hinaus. Von der Qualität her ist uns Bayern eigentlich noch ein Stück davon gezogen im Sommer.
Na, das klingt doch ganz anders 
Ich persönlich finde die Transferperiode gelungen und bin auch mit dem Personal einverstanden.
Man hat sich zumindest auf einer Position verbessert.
Schulz möchte ich noch gar nicht bewerten, dafür hat er mit zu wenig gespielt.
Mit Hazard und Brandt hat man 2 unterschiedliche Typen geholt, die mehrere Positionen spielen können und dementsprechend hat man sich in meinen Augen da auch verbessert.
Guerreiro ist ja eigentlich wohl auch eher als LM eingeplant gewesen.
Nen 8er wäre Klasse gewesen, aber ich denke da man Dahoud,Weigl,Witsel,Delany,Brandt,Götze da rumturnen hat, hatte diese Position noch nicht oberste Priorität.
Zumal der Spieler auch mal locker 30-50 Mios kosten dürfte.......
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:58 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Aber dass wir das finanziell insgesamt nicht anders machen können, ist mir schon klar. Darauf will ich ja auch hinaus. Von der Qualität her ist uns Bayern eigentlich noch ein Stück davon gezogen im Sommer.
Und Brazzo ist die größte Intelligenzbestie seit Albert Einstein, Uli zahlt immer seine Steuern und Kalle spendet seine Rolex für Bedürftige. Diese Meinung dürftest du ziemlich exklusiv haben. Die Transferphase der Bayern war alles andere als optimal. Der Kader ist allein schon viel zu dünn. Die werden schon noch Probleme bekommen, wenn es mal in die heiße Phase geht. Doof nur, dass wir wahrscheinlich nichts draus machen können.
Aber mal so alles in allem...
hanno29, Berlin, Dienstag, 24.09.2019, 13:36 (vor 2433 Tagen) @ Elmar
Es wurde medial über Jahre darauf abgezielt, dass es die Aufgabe des BVB sei, die Bayern an der Meisterschaft zu hindern.
Das geht irgendwann auch in die Gedanken der Fans über.
Zumindest ist diese latente Ernüchterung allgegenwärtig, wenn sich die Bayern wieder durchgesetzt haben.
Wenn wir 2. oder 3. werden, ist das vom Gefühl so wie es eine Meisterschaft für die Bayern ist.
Der Part könnte auch mittelfristig von Red B. übernommen werden, zumindestens solange, wie der Geschniegelte dort Trainer ist. Die haben die Kohle, machen damit keinen Unsinn, die Transfers sitzen auch größtenteils und dann noch einen Bessermacher als Trainer.
Unser Ziel müsste es zwar sein, den Bayern das Leben schwer zu machen, aus meiner Sicht wird unsere Hauptaufgabe allerdings erst mal darin liegen, sich weiterhin gegen Leipzig durchzusetzen und die hinter uns zu lassen
Alles in Allem fällt Hummels aus
DJZigzag, Dienstag, 24.09.2019, 12:54 (vor 2433 Tagen) @ Didi
bearbeitet von DJZigzag, Dienstag, 24.09.2019, 12:58
und Zagadou klärt den Ball nicht klar in die Mitte.
Flanke Tor
In Berlin fällt Delaney aus . Hummels wird nicht nach vorne gezogen um 2Kampf Stabilität zu haben und Zagadou wird in die IV gestellt.Nein. Es kommt Dahoud.Stabilität weg Restzeit 2:0 verloren
Fazit: Berlin Pech mit Delaney gehabt falsch gestellt.
Frankfurt Pech mit Hummels gehabt, Zagadou ohne Spielpraxis einen Fehler gemacht. Letzte Linie nicht konsequent ( REUS! ) und ohne ZUG ZUM TOR gespielt. Es geht um das Tor nicht um schönspielerei
Witsel Delaney sind aktuell TOP.
Fazit: Hoffentlich ist Hummels nicht verletzt und Reus würde ich ne Pause gönnen damit er frisch wird.Nicht dass er so durchgezogen wird wie Witsel in der Vorsaison und am Ende eher Belastung als Hilfe ist
Ausserdem haben wir zu offensive aussen. Bei Gegnerdruck ist auf Aussen keine 2 Kampfstabi. Pisczek für Hakimi in den letzten 10 wäre ne Idee gewesen aber er ist leider verletzt. Wie Schulz auch . Alle defensivstarken LV RV sind momentan nicht da
Alles in Allem fällt Hummels aus
bobschulz, MS, Dienstag, 24.09.2019, 13:10 (vor 2433 Tagen) @ DJZigzag
und Zagadou klärt den Ball nicht klar in die Mitte.
Flanke Tor
In Berlin fällt Delaney aus . Hummels wird nicht nach vorne gezogen um 2Kampf Stabilität zu haben und Zagadou wird in die IV gestellt.Nein. Es kommt Dahoud.Stabilität weg Restzeit 2:0 verlorenFazit: Berlin Pech mit Delaney gehabt falsch gestellt.
Frankfurt Pech mit Hummels gehabt, Zagadou ohne Spielpraxis einen Fehler gemacht. Letzte Linie nicht konsequent ( REUS! ) und ohne ZUG ZUM TOR gespielt. Es geht um das Tor nicht um schönspielereiWitsel Delaney sind aktuell TOP.
Fazit: Hoffentlich ist Hummels nicht verletzt und Reus würde ich ne Pause gönnen damit er frisch wird.Nicht dass er so durchgezogen wird wie Witsel in der Vorsaison und am Ende eher Belastung als Hilfe ist
Ausserdem haben wir zu offensive aussen. Bei Gegnerdruck ist auf Aussen keine 2 Kampfstabi. Pisczek für Hakimi in den letzten 10 wäre ne Idee gewesen aber er ist leider verletzt. Wie Schulz auch . Alle defensivstarken LV RV sind momentan nicht da
Schmelle war fit, wenn auch ohne Wettkampfpraxis!
Aber der scheint ja leider eh 0 Alternative zu sein. Nein er ist nicht der 100% Zweikämpfer aber taktisch defensiver und zweikampffester als Guerreiro und Hakimi. Würde natürlich weniger Impulse nach vorne bringen, aber auch weniger Risiko bedeuten.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Borussasuna, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 17:25 (vor 2433 Tagen) @ bobschulz
Ich gehe davon aus alle die auf der Bank sitzen sind doch eine Alternative
Alles in Allem fällt Hummels aus
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:17 (vor 2433 Tagen) @ bobschulz
Aber wenn man sich eine weniger kontrollierte Spielweise und gleichzeitig eine risikoärmere Aufstellung wünscht, driften die Vorstellungen schon ein wenig auseinander...
Alles in Allem fällt Hummels aus
DJZigzag, Dienstag, 24.09.2019, 13:30 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
es geht um die letzten 20 in Frankfurt als Hütter alles auflöst und sagt entweder 2:2 oder 1:3 und wir konnten sie defensiv nicht aufhalten geschweige denn die entscheidung herbeiführen
Alles in Allem fällt Hummels aus
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:33 (vor 2433 Tagen) @ DJZigzag
Ist halt die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, dann jemanden zu bringen, der seit einem Dreivierteljahr jetzt fast ohne Wettkampfpraxis ist. Zumal mit Zagadou auf der Seite schon ein neuer Verteidiger unterwegs war.
Alles in Allem fällt Hummels aus
bobschulz, MS, Dienstag, 24.09.2019, 13:41 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Ist halt die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, dann jemanden zu bringen, der seit einem Dreivierteljahr jetzt fast ohne Wettkampfpraxis ist. Zumal mit Zagadou auf der Seite schon ein neuer Verteidiger unterwegs war.
Würde aber heißen, dass Schmelle nie wieder spielt, denn seine Wettkampfpause wird nur immer länger. Und defensiv traue ich Schmelle Unterstützung für Zagadou schon noch zu.
Im Nachhinein können wir uns immer alle beklagen, Favre überlegt vorher und muss sich nun rechtfertigen, da Delaney nicht drauf vertrauen kann, dass Bürki den Ball hat.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Eisen, DO, Dienstag, 24.09.2019, 13:58 (vor 2433 Tagen) @ bobschulz
Ich stelle mir die Frage, warum Schmelle gar keine Alternative mehr ist. Er war zu Beginn 18/19 Stammspieler, hat sich dann verletzt, seitdem ist er komplett raus. In der Rückrunde hat dann meistens Diallo LV gespielt, der da nicht geglänzt hat und darüber so frustriert war, dass er lieber zu PSG gewechselt ist.
Was ist passiert? Was hat Schmelle verbrochen, dass er komplett aussortiert ist, selbst bei eklatanter Personalnot?
Alles in Allem fällt Hummels aus
Didi, Schweiz, Mittwoch, 25.09.2019, 11:08 (vor 2432 Tagen) @ Eisen
Ich glaube, er passt einfach vom Passspiel her, wegen seiner "Einfüssigkeit" und schlechten Übersicht einfach nicht ins Konzept von Favre.
Sein Auftritt in Tottenham, wo er die Ecke zum 3:0 mit einem schlimmen Befreiungschlag verschuldet hat und auch beim 2:0 (soweit ich mich erinnere) und generell sehr unsicher aussah, hat da wohl einige Nägel in den Sarg gezimmert.
Alles in Allem fällt Hummels aus
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 25.09.2019, 07:31 (vor 2432 Tagen) @ Eisen
Knorpelohr hat in einem Expertengespräch bei einer Flasche Châteauneuf-du-Pape Favre überzeugen können, daß Schmelle ein Holzfuß ist.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Knorpelohr, Mittwoch, 25.09.2019, 11:03 (vor 2432 Tagen) @ uwelito
Och, der musste nicht überzeugt werden, das wusste Favre schon von Anfang an.....
Alles in Allem fällt Hummels aus
Baffy, Bad Berleburg, Dienstag, 24.09.2019, 15:39 (vor 2433 Tagen) @ Eisen
Zu Beginn 18/19 hat Schmelle sehr gut gespielt. Man merkte geradezu, dass der Wegfall der Bürde des Kapitäns wie eine Befreiung wirkte.
In einigen Spielen war er sogar der beste Mann auf dem Platz.
Dann kam die Verletzung und seit der Zeit ist er total raus.
Verstehen kann ich das nicht. Irgendwas müsste ja vorgefallen sein.
Zumindest wenn defensive Stabilität gefragt ist, ist für mich Schmelle absolut eine Alternative.
Auch habe ich nicht verstanden, wieso wir letztes Jahr unsere, in der Hinserie eigentlich gute IV, auseinanderreisen und Diallo so eine Art LV spielen mußte. Ich hätte die eingespielte IV belassen und Schmelle auf Links gestellt. Die erste Aufgabe eine Linksverteitigers ist nunmal die Defensive.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Elmar, Dienstag, 24.09.2019, 14:41 (vor 2433 Tagen) @ Eisen
Ich denke, das ist schlicht die sportliche Einordnung von Favre.
Alles in Allem fällt Hummels aus
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:58 (vor 2433 Tagen) @ bobschulz
Würde aber heißen, dass Schmelle nie wieder spielt, denn seine Wettkampfpause wird nur immer länger. Und defensiv traue ich Schmelle Unterstützung für Zagadou schon noch zu.
Ich kann den Gedankengang von Favre aber schon verstehen, die linke Seite nicht komplett neu besetzen zu müssen.
Ferner hat Guerreiro ja gegen Barca ein Bombenspiel gemacht.....
Im Endeffekt sollte es auch für Offensivdenkende Spieler möglich sein die Zeichen zu erkennen und ein 2:1 Auswärts stabil nach Hause zu bringen.
Gerade von einem Europameister kann man das glaube ich erwarten.
LG
Alles in Allem fällt Hummels aus
bobschulz, MS, Dienstag, 24.09.2019, 15:00 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
Würde aber heißen, dass Schmelle nie wieder spielt, denn seine Wettkampfpause wird nur immer länger. Und defensiv traue ich Schmelle Unterstützung für Zagadou schon noch zu.
Ich kann den Gedankengang von Favre aber schon verstehen, die linke Seite nicht komplett neu besetzen zu müssen.
Ferner hat Guerreiro ja gegen Barca ein Bombenspiel gemacht.....
Im Endeffekt sollte es auch für Offensivdenkende Spieler möglich sein die Zeichen zu erkennen und ein 2:1 Auswärts stabil nach Hause zu bringen.
Gerade von einem Europameister kann man das glaube ich erwarten.LG
Ich glaube es wird halt intern zu klären sein, WIE man solche Ergebnisse ausbauen kann oder zumindest nicht noch verspielt. Nur müssen Alle in eine Richtung gehen. Ob jetzt auf 3-1 gehen oder zumindest den Gegner weit vom eigenen Tor fernhalten oder ob Alle tief mitverteidigen und auch den Extraschritt machen, der nach hinten immer doppelt so weh tut wie nach vorne. Aber sie sind halt manchmal notwendig, die defensiven Extraschritte.
Alles in Allem fällt Hummels aus
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 15:04 (vor 2433 Tagen) @ bobschulz
Würde aber heißen, dass Schmelle nie wieder spielt, denn seine Wettkampfpause wird nur immer länger. Und defensiv traue ich Schmelle Unterstützung für Zagadou schon noch zu.
Ich kann den Gedankengang von Favre aber schon verstehen, die linke Seite nicht komplett neu besetzen zu müssen.
Ferner hat Guerreiro ja gegen Barca ein Bombenspiel gemacht.....
Im Endeffekt sollte es auch für Offensivdenkende Spieler möglich sein die Zeichen zu erkennen und ein 2:1 Auswärts stabil nach Hause zu bringen.
Gerade von einem Europameister kann man das glaube ich erwarten.LG
Ich glaube es wird halt intern zu klären sein, WIE man solche Ergebnisse ausbauen kann oder zumindest nicht noch verspielt. Nur müssen Alle in eine Richtung gehen. Ob jetzt auf 3-1 gehen oder zumindest den Gegner weit vom eigenen Tor fernhalten oder ob Alle tief mitverteidigen und auch den Extraschritt machen, der nach hinten immer doppelt so weh tut wie nach vorne. Aber sie sind halt manchmal notwendig, die defensiven Extraschritte.
Richtig.
Und genau in diesem Punkt hat man für mich gesehen, wie wichtig die (für viele) Charakterbratze Hummels doch sein kann.....
Akanji steht derzeit doch recht neben sich und wenn dazu noch Piszu ausfällt.....
Momentan haben wir leider doofe Verletzungen an für uns wichtigen Positionen.....
LG
Alles in Allem fällt Hummels aus
dozer, Dienstag, 24.09.2019, 15:16 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
an der Stelle auch mal wichtig wie von dir geschehen, den Stellenwert von Pischu zu erwähnen. Der wird uns abgehen, wenn er aufhört.
Alles in Allem fällt Hummels aus
dozer, Dienstag, 24.09.2019, 13:36 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
ich würde Schmelle schon zutrauen 20 Minuten die Seite dicht zu machen, auch ohne große Spielpraxis.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 24.09.2019, 14:34 (vor 2433 Tagen) @ dozer
Eben, aber ich versteh nicht warum Favre dann nach Zagadou für Hummels(war ja gezwungen da Mats Rücken hatte) und Brandt für Sancho(Jadon hatte viel auf die Knochen bekommen gegen Barcelona und wurde wohl geschont) dann Götze für Alcacer bringt als wir noch 1-2 in Führung liegen. Da hätte ich mir eher Weigl oder Schmelzer erwartet um den Sieg zu halten. Man hätte auch Schmelzer für Sancho und Weigl für Alcacer machen können um komplett zu verteidigen.
Ich hab keine Ahnung, wie der Zustand von Schmelzer einzuschätzen ist aktuell(jedenfalls wenig Spielpraxis), aber wenn er so schlecht ist, warum nimmt Favre dann nicht jemand anderen auf die Bank wie Balerdi? Gut dann haben wir keinen Ersatz auf den AV mehr auf der Bank, aber dann hätte ich lieber Zagadou und Balerdi mitgenommen, wenn Schmelzer denn so schlecht ist.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:42 (vor 2433 Tagen) @ Kayldall
Dann hätte man ihm Angsthasentatktik vorgeworfen.
Alles in Allem fällt Hummels aus
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 24.09.2019, 14:51 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Stimmt, hat man aber auch so gemacht, zumindest ein User.
Alles in Allem fällt Hummels aus
dozer, Dienstag, 24.09.2019, 15:15 (vor 2433 Tagen) @ Kayldall
ich denke schon, dass der Wechsel Götze/Paco so gedacht war, dass man nochmal mehr Gefahr generiert, was ja auch 2-3mal der Fall war. Aber wenn man die Dinger nicht rein macht, füllt man nur das Phrasenschwein.
Wechseltechnisch werfe ich Favre in dem Spiel nichts vor, zumal Hummels ungeplant raus musste und eine Wechseloption wegfiel.
Im Spiel gegen die Eintracht und in Spielen der Vorsaison (Hoffenheim fällt mir da spontan ein) kommt es warum auch immer zu einem Bruch und man verliert komplett den Faden. In den Phasen fehlt dann einer der die Ärmel hochkrempelt und die Mannschaft wachrüttelt. Da sind wir dann eben doch wieder bei der Mentalität.
Aber Grundsätzlich kann ich es nicht nachvollziehen, warum Schmelle komplett außen vor ist. Er hat seine Schwächen, aber mangelnden Einsatz und Erfahrung kann man ihm nicht absprechen. Und er hat auch schon gegen die ganz Großen gespielt und geglänzt.
Aber mal so alles in allem...
lucmortal, Kreuzberg, Dienstag, 24.09.2019, 12:32 (vor 2433 Tagen) @ Didi
+1
Aber mal so alles in allem...
Guido, Dienstag, 24.09.2019, 10:19 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Es gibt nur ein einziges Problem: Wir leiden als Club unter einem sportlichen "Burn Out". Egal wie sehr wir uns bemühen, unser Einsatz wird nie reichen, um in dieser Liga die Chance zu haben, Deutscher Meister zu werden. Aber es gibt auch kein vergleichbares sportliches Ziel für den BVB, was irgendwie gleichermaßen herausfordernd wäre. Ob 2. oder 4. ist ja fast egal. Und 4. werden wir zu 90%...
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 11:06 (vor 2433 Tagen) @ Guido
Auf jeden Fall wohl einer der großen Gründe dafür, dass wir diese permanente Aufregung haben.
Wir sind zu groß, um klein zu sein und zu klein um groß zu sein.
Im Grunde ist in sehr vielen Köpfen schon vor Start der Saison drin "Wir haben eh keine Chance Bayern zu überholen und in der CL ist mit etwas Losglück vielleicht mal ein Viertelfinale möglich, aber..."
Bleibt der Pokal, den man dann (sicherlich auch unter Berücksichtigung der gesamten Situation rund um den BVB und Tuchel) auch eher seltsam entemotionalisiert mal so "mitgewinnt" 2017 und sehr viele lieber den Geschäftsführer vor der Siegerehrung auspfeifen, als lieber einfach einen Titelgewinn zu feiern.
Was unfassbar ist. Denn Borussia Dortmund gibt es nun in einigen Wochen seit 110 Jahren. Und in dieser Zeit wurden insgesamt 15 Titel gewonnen (Supercuptitel mal außen vor). Gewiss, auch einige Finalteilnahmen und Vizemeisterschaften errungen, aber selbst wenn man die mitzählt, kommt man auf eine Anzahl dessen, dass im Grunde jeder Titel ein absolutes Highlight sein muss.
Den FC Bayern wird es in einigen Monaten seit 120 Jahren geben. Und hat 59 Titel gewonnen. Das ist dann schon eine völlig andere Nummer.
Nun hat man dieses Jahr mal einen anderen Ansatz gewählt. Eine Fragestellung, um die man sich seit Jahren herumbewegte. Aber ja, man entschied sich, zu sagen: Wir wollen Meister werden.
Aber natürlich ist man nicht völlig blind und sieht ja weiterhin, mit welch großem Vorsprung in wirtschaftlicher Hinsicht der FC Bayern agiert.
Dennoch will und wollte man so ein Feuer entfachen - was ja durchaus auch immer wieder aus der Fanlandschaft gefordert wurde. Das man die Ziele auch mal klar formulieren muss, wenn man sie erreichen will. Und nur so man die Voraussetzungen dafür schafft, auch Unterlegenheit zu überwinden.
Aber es hat kaum gezündet. Bereits nach dem 5:1 gegen Augsburg wurde gemurrt, dass das überhaupt nicht wirklich souverän gewesen sei, Augsburg fürchterlich schlecht und keinerlei Maßstab für irgendwas. In Köln nahm das ganze dann seinen weiteren Lauf. Dann kam das wirklich richtig miese Spiel in Berlin...
Selbst nach dem 4:0 über Leverkusen konnte man reihenweise Kritik vernehmen. Zu passiv am Anfang, zu wenig Kontrolle nach dem 1:0, zu viel hiervon und zu wenig davon etc. etc.
Dann Barcelona. Ein großer Abend in meinen Augen. Aber klar, man konnte das Spiel nicht gewinnen. Woraus dann direkt auch wieder Kritik entstand: Man habe nicht den absoluten Siegeswillen, sei zu schnell zufrieden, Reus würde ohnehin immer wenn es wichtig ist versagen, dieses schwache Barcelona muss man schlagen und sowieso, die Chancensverwertung dann nicht wirklich auf ausreichendem Niveau.
Es gibt ja im Grunde gar keine "innere Ruhe" mehr. Was auch daran liegt, dass es viele verschiedene Erklärungsansätze bei jenen gibt, die nicht zufrieden sind. Und so findet sich jede Woche irgendwas, was es zu kritisieren gilt und woraus man ableitet, dass das eh alles gar nichts werden kann...
Da trifft es schon recht gut, was du schreibst: Burn Out.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Kris, Dienstag, 24.09.2019, 15:46 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Dennoch will und wollte man so ein Feuer entfachen - was ja durchaus auch immer wieder aus der Fanlandschaft gefordert wurde. Das man die Ziele auch mal klar formulieren muss, wenn man sie erreichen will. Und nur so man die Voraussetzungen dafür schafft, auch Unterlegenheit zu überwinden.
Das ist für mich die zentrale Aussage. Nachdem man letzte Saison gesehen hat, was möglich gewesen wäre, fand ich es sehr in Ordnung, die Meisterschaft als Ziel auszurufen. Das ist etwas Konkretes, auf das man hinarbeiten kann. Ob man sie dann tatsächlich gewinnt, sei mal dahingestellt. Natürlich gibt es Verletzungen, Formschwankungen und Spielpech, aber das haben andere Mannschaften auch zu verkraften.
Ich denke, dass sich die Verantwortlichen alle am Ergebnis messen lassen müssen, und WIE sie im Laufe der Saison agiert haben, um das vorgegebene Ziel zu erreichen.
Aber mal so alles in allem...
Guido, Dienstag, 24.09.2019, 13:38 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Was unfassbar ist. Denn Borussia Dortmund gibt es nun in einigen Wochen seit 110 Jahren. Und in dieser Zeit wurden insgesamt 15 Titel gewonnen (Supercuptitel mal außen vor). Gewiss, auch einige Finalteilnahmen und Vizemeisterschaften errungen, aber selbst wenn man die mitzählt, kommt man auf eine Anzahl dessen, dass im Grunde jeder Titel ein absolutes Highlight sein muss.
Den FC Bayern wird es in einigen Monaten seit 120 Jahren geben. Und hat 59 Titel gewonnen. Das ist dann schon eine völlig andere Nummer.
Das erinnert mich so ein wenig an die Argumentation von Politikern. Relativieren, die Geschichte heranziehen, Statistiken, die nachvollziehbar klingen...
Die aktuelle Situation des BVB ist aber nicht mehr vergleichbar mit der vor 100, 50, 20 oder auch 10 Jahren. Wenn RaBa so denken würde, müssten die ja Depressionen kriegen. Ich glaube kaum, dass die erst in 30 Jahren ihren ersten Titel feiern werden...
Wirtschaftlich und von den Rahmenbedingungen her konkurriert der BVB nicht mehr mit 5,8 oder 10 anderen Vereinen um die Titel, sondern ist klarer nationaler Zweiter. Und es gilt, den Ersten anzugreifen mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Wenn ich dann solche Auftritte wie in Berlin sehe oder auch das eine oder andere Spiel, wo dann zumindest noch ein Punkt geholt wurde - vielleicht sogar gedreht wurde - dann habe ich diesen Eindruck nicht, was die Akteure auf und direkt neben dem Platz angeht. 70 Punkte waren vor 10 Jahren unglaublich. Heute reißen 70 Punkte selbstverständlich keinen BVB-Fan mehr vom Hocker. Jedes einzelne Spiel hat eine wesentlich größere Bedeutung, je höher man die Ziele steckt. Und ich möchte einfach den Eindruck haben, dass das allen Beteiligten wirklich klar ist...
Nun hat man dieses Jahr mal einen anderen Ansatz gewählt. Eine Fragestellung, um die man sich seit Jahren herumbewegte. Aber ja, man entschied sich, zu sagen: Wir wollen Meister werden.
Aber natürlich ist man nicht völlig blind und sieht ja weiterhin, mit welch großem Vorsprung in wirtschaftlicher Hinsicht der FC Bayern agiert.
Dennoch will und wollte man so ein Feuer entfachen - was ja durchaus auch immer wieder aus der Fanlandschaft gefordert wurde. Das man die Ziele auch mal klar formulieren muss, wenn man sie erreichen will. Und nur so man die Voraussetzungen dafür schafft, auch Unterlegenheit zu überwinden.
Aber es hat kaum gezündet. Bereits nach dem 5:1 gegen Augsburg wurde gemurrt, dass das überhaupt nicht wirklich souverän gewesen sei, Augsburg fürchterlich schlecht und keinerlei Maßstab für irgendwas. In Köln nahm das ganze dann seinen weiteren Lauf. Dann kam das wirklich richtig miese Spiel in Berlin...
Selbst nach dem 4:0 über Leverkusen konnte man reihenweise Kritik vernehmen. Zu passiv am Anfang, zu wenig Kontrolle nach dem 1:0, zu viel hiervon und zu wenig davon etc. etc.
Dann Barcelona. Ein großer Abend in meinen Augen. Aber klar, man konnte das Spiel nicht gewinnen. Woraus dann direkt auch wieder Kritik entstand: Man habe nicht den absoluten Siegeswillen, sei zu schnell zufrieden, Reus würde ohnehin immer wenn es wichtig ist versagen, dieses schwache Barcelona muss man schlagen und sowieso, die Chancensverwertung dann nicht wirklich auf ausreichendem Niveau.
Ich denke, du packst da vieles Verschiedenes in einen Sack. Für mich waren Uerdingen, Augsburg und Köln noch "Vorbereitungszeit". Da können noch nicht alle Abläufe passen usw. Kein Thema. Die Sicherheit wird zunehmen, die Fitness sich entwickeln. So wurde es ja auch kommuniziert. Es war auch noch nicht alles Gold, was geglänzt hat, aber die Ergebnisse stimmten erwartungsgemäß. Berlin dann war einfach unerklärlich und unentschuldbar...
Es fehlt das Bewusstsein, dass wir ein Spiel kontrollieren können über 90 Minuten. Es fühlt sich eher an wie der Tanz auf der Rasierklinge, bei dem Kleinigkeiten das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen können - egal gegen wen. Wenn jeder der Beteiligten zu 100% bei der Sache ist, dann ist vieles möglich, wie Spiele gegen Barca oder aber auch die Punktausbeute gegen die Top-Teams der Liga letzte Saison zeigen. Wenn es dann aber gegen die Kleinen so gar nicht reicht, dann gibt es dafür nicht mehr viele Ursachen neben der Einstellung (taktisch wie mental)...
Es gibt ja im Grunde gar keine "innere Ruhe" mehr. Was auch daran liegt, dass es viele verschiedene Erklärungsansätze bei jenen gibt, die nicht zufrieden sind. Und so findet sich jede Woche irgendwas, was es zu kritisieren gilt und woraus man ableitet, dass das eh alles gar nichts werden kann...
Wo soll denn - auch aus dem oben beschriebenen heraus - ein Grund-Vertrauen in die Mannschaft/das gesamte Team herkommen, wenn Negativergebnisse insbesondere gegen kleine Teams in regelmäßigen Abständen auftreten...?
Aber mal so alles in allem...
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 24.09.2019, 12:07 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Aber es hat kaum gezündet. Bereits nach dem 5:1 gegen Augsburg wurde gemurrt, dass das überhaupt nicht wirklich souverän gewesen sei, Augsburg fürchterlich schlecht und keinerlei Maßstab für irgendwas. In Köln nahm das ganze dann seinen weiteren Lauf. Dann kam das wirklich richtig miese Spiel in Berlin...
Selbst nach dem 4:0 über Leverkusen konnte man reihenweise Kritik vernehmen. Zu passiv am Anfang, zu wenig Kontrolle nach dem 1:0, zu viel hiervon und zu wenig davon etc. etc.
Kann man so sehen.
Man könnte aber auch feststellen, wie wichtig es ist, auch nach gewonnenen Spielen den Finger in die Wunde zu legen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen bzw aufzuzeigen.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 12:20 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Funktioniert ja seit Jahren hervorragend. ;)
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 12:15 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Kann man so sehen.
Man könnte aber auch feststellen, wie wichtig es ist, auch nach gewonnenen Spielen den Finger in die Wunde zu legen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen bzw aufzuzeigen.
Korrekt. Ein schwieriges Spannungsfeld.
Aber das, was du anführst, obliegt dann eher jenen, die jeden Tag auf dem Trainingsplatz stehen und dort miteinander reden. Und selbst dort muss eine gesunde Mischung gefunden werden. Sammer z.B. war da sicherlich eine Triebfeder hin zu jenen Erfolgen der 90iger Jahre. Aber es gab auch große Korrektive in der Mannschaft und im Trainerstab.
Wenn man nun sagt, dass das Umfeld auch eine Bedeutung hat, muss man aber festhalten, dass dieses nun eine andere Rolle haben sollte und eben auch ein solches Korrektiv sein sollte. Gewiss, es muss mit Sicherheit nicht nur blindes "Alles ist gut, wir gehen alles mit" sein. Ich sagte ja selbst, es ist eine Mischung aus permanenter Aufregung, zu hoher Erwartungshaltung und zu schneller Zufriedenheit, die da bei uns irgendwie nicht mehr ausgewogen wirkt...
Ein 0:0 gegen Barcelona, so erspielt muss nerven und intern zu Unzufriedenheit führen und einem "Wir müssen noch eine Schippe drauf legen", aber man darf dabei nicht übersehen, dass man prinzipiell ein richtig gutes Spiel abgeliefert hat und schon sehr viel richtig machte.
Und wir, die wir Drumherum sind, müssen halt schon überlegen, was wir wollen und was wir dafür tun und wie wir uns dann verhalten.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 12:10 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Aber es hat kaum gezündet. Bereits nach dem 5:1 gegen Augsburg wurde gemurrt, dass das überhaupt nicht wirklich souverän gewesen sei, Augsburg fürchterlich schlecht und keinerlei Maßstab für irgendwas. In Köln nahm das ganze dann seinen weiteren Lauf. Dann kam das wirklich richtig miese Spiel in Berlin...
Selbst nach dem 4:0 über Leverkusen konnte man reihenweise Kritik vernehmen. Zu passiv am Anfang, zu wenig Kontrolle nach dem 1:0, zu viel hiervon und zu wenig davon etc. etc.
Kann man so sehen.
Man könnte aber auch feststellen, wie wichtig es ist, auch nach gewonnenen Spielen den Finger in die Wunde zu legen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen bzw aufzuzeigen.
Aber wenn es danach geht wird nie ein Heilungsprozess stattfinden und wir werden immer offene Wunden haben.
Glaubst du denn allen ernstes dass zorc, watzke, Kehl, Sammler und Favre sich nach einem Sieg hinsetzen und sagen jetzt brauchen wir nix zu analysieren, haben ja gewonnen.....
Problem ist dass hier zuweilen keine Analysen stattfinden sondern ein einschlagen auf Mannschaft, Trainer, Vorstand sobald man nicht mit 5 zu 0 gewinnt und der Gegner keine Torchance hatte....
Lg
Aber mal so alles in allem...
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 24.09.2019, 13:08 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
Aber es hat kaum gezündet. Bereits nach dem 5:1 gegen Augsburg wurde gemurrt, dass das überhaupt nicht wirklich souverän gewesen sei, Augsburg fürchterlich schlecht und keinerlei Maßstab für irgendwas. In Köln nahm das ganze dann seinen weiteren Lauf. Dann kam das wirklich richtig miese Spiel in Berlin...
Selbst nach dem 4:0 über Leverkusen konnte man reihenweise Kritik vernehmen. Zu passiv am Anfang, zu wenig Kontrolle nach dem 1:0, zu viel hiervon und zu wenig davon etc. etc.
Kann man so sehen.
Man könnte aber auch feststellen, wie wichtig es ist, auch nach gewonnenen Spielen den Finger in die Wunde zu legen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen bzw aufzuzeigen.
Aber wenn es danach geht wird nie ein Heilungsprozess stattfinden und wir werden immer offene Wunden haben.
Glaubst du denn allen ernstes dass zorc, watzke, Kehl, Sammler und Favre sich nach einem Sieg hinsetzen und sagen jetzt brauchen wir nix zu analysieren, haben ja gewonnen.....
Ich glaube, dass hier recht früh Zufriedenheit einsetzt. Ein Hakimi hat noch keine 10 Spiele gemacht, da wird schonmal verkündet, man wolle alles versuchen, ihn über die 2 Jahre hinaus zu halten. Bei Paco zieht man die (noch 9 Monate offene) Kaufoption. Und so weiter..
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:01 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Naja, bei Hakiimi wäre es eine Wette mit der zunkunft, aber im Ernst, wem gefällt sein Antritt und sein Offensivdrang denn nicht?
Dazu kann er links wie rechts, ist Nationalspieler und schlappe 20 Jahre Jung....
Der wird mit jedem Tag eher teurer als billiger.
Dass man sich so jemanden sichern will ist doch klar.
Und das mit Paco meinst Du doch nicht Ernst, oder?
Der ballert in der Hinrunde alles kurz und klein, hat Selbstvertrauen, verspürt hier Wertschätzung und kostet nicht viel.
Ich denke hier war s für beide Seiten zum Vorteil klar Schiff zu machen......
LG
Aber mal so alles in allem...
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 24.09.2019, 14:25 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
Naja, bei Hakiimi wäre es eine Wette mit der zunkunft, aber im Ernst, wem gefällt sein Antritt und sein Offensivdrang denn nicht?
Dazu kann er links wie rechts, ist Nationalspieler und schlappe 20 Jahre Jung....
Der wird mit jedem Tag eher teurer als billiger.
Dass man sich so jemanden sichern will ist doch klar.
Und das mit Paco meinst Du doch nicht Ernst, oder?
Der ballert in der Hinrunde alles kurz und klein, hat Selbstvertrauen, verspürt hier Wertschätzung und kostet nicht viel.
Ich denke hier war s für beide Seiten zum Vorteil klar Schiff zu machen......LG
Und ob ich das ernst meine. Nur nicht so, wie Du es verstehst.
Der BVB hatte die Möglichkeit, bis zum 30. Juni 2019 die Option (gegenüber Barca) zu
erklären. Gewinnen kann man durch ein frühzeitiges Ziehen nichts. Mit viel Wohlwollen hebt es Pacos Laune. Aber da er ja sowieso Tore am Fließband geschossen hat, war die
“Unsicherheit” offenbar nicht so schlimm.
Nach ein paar mäßigen, ordentlichen, guten und einem Weltklasse-Spiel müssen wir ja auch
Hummels schon wieder in die N11 reden.
Das Transferfenster im Sommer wird allenthalben als großer Erfolg gewertet, da haben die
Neuen noch keine Minute gespielt.
Es geht mir allgemein um das Klima der recht schnellen Zufriedenheit beim BVB!
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:44 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Naja, bei Hakiimi wäre es eine Wette mit der zunkunft, aber im Ernst, wem gefällt sein Antritt und sein Offensivdrang denn nicht?
Dazu kann er links wie rechts, ist Nationalspieler und schlappe 20 Jahre Jung....
Der wird mit jedem Tag eher teurer als billiger.
Dass man sich so jemanden sichern will ist doch klar.
Und das mit Paco meinst Du doch nicht Ernst, oder?
Der ballert in der Hinrunde alles kurz und klein, hat Selbstvertrauen, verspürt hier Wertschätzung und kostet nicht viel.
Ich denke hier war s für beide Seiten zum Vorteil klar Schiff zu machen......LG
Und ob ich das ernst meine. Nur nicht so, wie Du es verstehst.Der BVB hatte die Möglichkeit, bis zum 30. Juni 2019 die Option (gegenüber Barca) zu
erklären. Gewinnen kann man durch ein frühzeitiges Ziehen nichts. Mit viel Wohlwollen hebt es Pacos Laune. Aber da er ja sowieso Tore am Fließband geschossen hat, war die
“Unsicherheit” offenbar nicht so schlimm.Nach ein paar mäßigen, ordentlichen, guten und einem Weltklasse-Spiel müssen wir ja auch
Hummels schon wieder in die N11 reden.Das Transferfenster im Sommer wird allenthalben als großer Erfolg gewertet, da haben die
Neuen noch keine Minute gespielt.Es geht mir allgemein um das Klima der recht schnellen Zufriedenheit beim BVB!
Aber da kann man doch halt auch andere Standpunkte bringen....
Vielleicht hat Paco drauf gedrängt, vielleicht wollte man ihm vermitteln dass man auf ihn setzt und braucht.
Es soll solche Mimöschen geben unter den Fussballern....
Und deshalb wird es auch nie geschehen dass es bei den Stürmern einen offenen Konkurrenzkampf gibt. Der Wunsch einiger nach Haller hat mich echt zum grinsen gebracht.
Und mal im Ernst, wenn man ohne wirklichen finanziellen Verlust
-den besten Buli Innenverteidiger
-einen LV der auch noch Deutscher Nationalspieler ist
-einen belgischen Nationalspieler von einem Konkurrenten
-sowie ein großes deutsches Talent
frühzeitig klar machen kann, dann finde ich persönlich die Transferperiode für gelungen, wenn auch nicht perfekt.
Ich wette, im Hintergrund wurde fleissig weiter gearbeitet, vielleicht sogar an dem Weltklasse 8er den viele hier sehen wollen, aber es gehören halt auch immer 3 Seiten dazu um solch einen Transfer zu realisieren.
In einem Punkt gebe ich Dir Recht, aber ich nenne es nicht zu schnelle Zufriedenheit, sondern (anscheinend) zu geringe Geilheit es noch besser zu machen......
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
bobschulz, MS, Dienstag, 24.09.2019, 15:40 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
Naja, bei Hakiimi wäre es eine Wette mit der zunkunft, aber im Ernst, wem gefällt sein Antritt und sein Offensivdrang denn nicht?
Dazu kann er links wie rechts, ist Nationalspieler und schlappe 20 Jahre Jung....
Der wird mit jedem Tag eher teurer als billiger.
Dass man sich so jemanden sichern will ist doch klar.
Und das mit Paco meinst Du doch nicht Ernst, oder?
Der ballert in der Hinrunde alles kurz und klein, hat Selbstvertrauen, verspürt hier Wertschätzung und kostet nicht viel.
Ich denke hier war s für beide Seiten zum Vorteil klar Schiff zu machen......LG
Und ob ich das ernst meine. Nur nicht so, wie Du es verstehst.Der BVB hatte die Möglichkeit, bis zum 30. Juni 2019 die Option (gegenüber Barca) zu
erklären. Gewinnen kann man durch ein frühzeitiges Ziehen nichts. Mit viel Wohlwollen hebt es Pacos Laune. Aber da er ja sowieso Tore am Fließband geschossen hat, war die
“Unsicherheit” offenbar nicht so schlimm.Nach ein paar mäßigen, ordentlichen, guten und einem Weltklasse-Spiel müssen wir ja auch
Hummels schon wieder in die N11 reden.Das Transferfenster im Sommer wird allenthalben als großer Erfolg gewertet, da haben die
Neuen noch keine Minute gespielt.Es geht mir allgemein um das Klima der recht schnellen Zufriedenheit beim BVB!
Aber da kann man doch halt auch andere Standpunkte bringen....
Vielleicht hat Paco drauf gedrängt, vielleicht wollte man ihm vermitteln dass man auf ihn setzt und braucht.
Es soll solche Mimöschen geben unter den Fussballern....
Und deshalb wird es auch nie geschehen dass es bei den Stürmern einen offenen Konkurrenzkampf gibt. Der Wunsch einiger nach Haller hat mich echt zum grinsen gebracht.Und mal im Ernst, wenn man ohne wirklichen finanziellen Verlust
-den besten Buli Innenverteidiger
-einen LV der auch noch Deutscher Nationalspieler ist
-einen belgischen Nationalspieler von einem Konkurrenten
-sowie ein großes deutsches Talentfrühzeitig klar machen kann, dann finde ich persönlich die Transferperiode für gelungen, wenn auch nicht perfekt.
Ich wette, im Hintergrund wurde fleissig weiter gearbeitet, vielleicht sogar an dem Weltklasse 8er den viele hier sehen wollen, aber es gehören halt auch immer 3 Seiten dazu um solch einen Transfer zu realisieren.In einem Punkt gebe ich Dir Recht, aber ich nenne es nicht zu schnelle Zufriedenheit, sondern (anscheinend) zu geringe Geilheit es noch besser zu machen......
LG
Bambam
Die Frage bleibt dabei aber, ob wir dann solche Mimöschen wollen. Oder etwas robustere Spieler, mental wie körperlich.
Sich bezahlen lassen wie die Besten, aber wenn Konkurrenz für die eigene Position kommt sich wehren.
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 16:10 (vor 2433 Tagen) @ bobschulz
Naja, bei Hakiimi wäre es eine Wette mit der zunkunft, aber im Ernst, wem gefällt sein Antritt und sein Offensivdrang denn nicht?
Dazu kann er links wie rechts, ist Nationalspieler und schlappe 20 Jahre Jung....
Der wird mit jedem Tag eher teurer als billiger.
Dass man sich so jemanden sichern will ist doch klar.
Und das mit Paco meinst Du doch nicht Ernst, oder?
Der ballert in der Hinrunde alles kurz und klein, hat Selbstvertrauen, verspürt hier Wertschätzung und kostet nicht viel.
Ich denke hier war s für beide Seiten zum Vorteil klar Schiff zu machen......LG
Und ob ich das ernst meine. Nur nicht so, wie Du es verstehst.Der BVB hatte die Möglichkeit, bis zum 30. Juni 2019 die Option (gegenüber Barca) zu
erklären. Gewinnen kann man durch ein frühzeitiges Ziehen nichts. Mit viel Wohlwollen hebt es Pacos Laune. Aber da er ja sowieso Tore am Fließband geschossen hat, war die
“Unsicherheit” offenbar nicht so schlimm.Nach ein paar mäßigen, ordentlichen, guten und einem Weltklasse-Spiel müssen wir ja auch
Hummels schon wieder in die N11 reden.Das Transferfenster im Sommer wird allenthalben als großer Erfolg gewertet, da haben die
Neuen noch keine Minute gespielt.Es geht mir allgemein um das Klima der recht schnellen Zufriedenheit beim BVB!
Aber da kann man doch halt auch andere Standpunkte bringen....
Vielleicht hat Paco drauf gedrängt, vielleicht wollte man ihm vermitteln dass man auf ihn setzt und braucht.
Es soll solche Mimöschen geben unter den Fussballern....
Und deshalb wird es auch nie geschehen dass es bei den Stürmern einen offenen Konkurrenzkampf gibt. Der Wunsch einiger nach Haller hat mich echt zum grinsen gebracht.Und mal im Ernst, wenn man ohne wirklichen finanziellen Verlust
-den besten Buli Innenverteidiger
-einen LV der auch noch Deutscher Nationalspieler ist
-einen belgischen Nationalspieler von einem Konkurrenten
-sowie ein großes deutsches Talentfrühzeitig klar machen kann, dann finde ich persönlich die Transferperiode für gelungen, wenn auch nicht perfekt.
Ich wette, im Hintergrund wurde fleissig weiter gearbeitet, vielleicht sogar an dem Weltklasse 8er den viele hier sehen wollen, aber es gehören halt auch immer 3 Seiten dazu um solch einen Transfer zu realisieren.In einem Punkt gebe ich Dir Recht, aber ich nenne es nicht zu schnelle Zufriedenheit, sondern (anscheinend) zu geringe Geilheit es noch besser zu machen......
LG
Bambam
Die Frage bleibt dabei aber, ob wir dann solche Mimöschen wollen. Oder etwas robustere Spieler, mental wie körperlich.
Sich bezahlen lassen wie die Besten, aber wenn Konkurrenz für die eigene Position kommt sich wehren.
nun ja, so einfach ist das ganz nun auch nicht.....
Konkurrenz ist ja nicht verkehrt, aber es ist in einem solch fragilen Gebilde wie einer Fussballmannschaft nicht so einfach einen offenen Konkurrenzkampf auf allen Positionen auszurufen.
Ich sag mal, Die Achse Bürki-Hummels-Witsel-Reus-Paco
ist gesetzt.
Torhüter,Abwehrchef,Dirigent,Kapitän und Goalgetter.....
Du wirst in jedem Team eine solche Achse vorfinden.
Das sind mit die wichtigen Köpfe, denen offerierst du keinen Konkurrenzkampf.
Es ist hier halt kein fifa Manager wo man nach jedem Spiel komplett durchrotiert und alle sind glücklich .
Mal abgesehen von meiner Meinung, wie viele spitzenteams sind denn dafür bekannt, z.b. 2 gleichwertige Stürmer zu besitzen?
Ich weiss was Du meinst, Konkurrenz belebt das Geschäft, LEistungsprinzip und so, aber ganz so leicht funktioniert das nicht.
Deswegen verstehe ich auch, warum Reus trotz Formschwäche weiter spielen darf....
Er ist der Kapitän....den nimmt man halt nicht so einfach ohne wirkliche Not heraus.
Ferner soll es ja auch spieler geben die das Vertrauen des Trainers brauchen.....
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 22:06 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
nun ja, so einfach ist das ganz nun auch nicht.....
Konkurrenz ist ja nicht verkehrt, aber es ist in einem solch fragilen Gebilde wie einer Fussballmannschaft nicht so einfach einen offenen Konkurrenzkampf auf allen Positionen auszurufen.
Ich sag mal, Die Achse Bürki-Hummels-Witsel-Reus-Paco
ist gesetzt.
Torhüter,Abwehrchef,Dirigent,Kapitän und Goalgetter.....
Hier muss ich entschieden dagegen sprechen. Gerade beim Torhüter spielt derjenige, der sich Mittel-bis langfristig positiv hervor tut. Das hat ein de Beer zu spühren bekommen und auch ein Weidenfeller gegenüber Warmuz eine Zeit lang. Es hat sogar gefruchtet.
Wenn Stammspieler keinen Druck mehr verspüren müssen, dann läuft etwas verkehrt.
Du wirst in jedem Team eine solche Achse vorfinden.
Das sind mit die wichtigen Köpfe, denen offerierst du keinen Konkurrenzkampf.
Es ist hier halt kein fifa Manager wo man nach jedem Spiel komplett durchrotiert und alle sind glücklich .Mal abgesehen von meiner Meinung, wie viele spitzenteams sind denn dafür bekannt, z.b. 2 gleichwertige Stürmer zu besitzen?
Ich weiss was Du meinst, Konkurrenz belebt das Geschäft, LEistungsprinzip und so, aber ganz so leicht funktioniert das nicht.
Und ob das so funktioniert. Der Unterschied zwischen den genanten Spitzenspielern der absoluten Topteams ist halt, dass diese Formschwäche sich auf maximal 2 Spiele beläuft, danach wird wieder wie gewohnt performed. Ich kann mich jedenfalls an keine wirkliche Durststrecke von CR7 oder Messi entsinnen.
Deswegen verstehe ich auch, warum Reus trotz Formschwäche weiter spielen darf....
Er ist der Kapitän....den nimmt man halt nicht so einfach ohne wirkliche Not heraus.Ferner soll es ja auch spieler geben die das Vertrauen des Trainers brauchen.....
Man kann diesen Vertrauens-Vorschuss auch aufbrauchen.
Du trägst offensichtlich eine ausschließlich Zuckerbrot ohne Peitsche Philosophie inne. Kann man bei einer Kiddy-Truppe oder einer Fußballmanschaft mit geistigem Hanidcap so praktizieren, aber sicherlich nicht beim Profi-Fußball bzw überall da auf wo (viel) Geld verdient wird. Und ich hoffe, dass wird bei uns auch nach innen auch noch kommuniziert und vollführt.
Aber mal so alles in allem...
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 25.09.2019, 09:50 (vor 2432 Tagen) @ Foreveralone
nun ja, so einfach ist das ganz nun auch nicht.....
Konkurrenz ist ja nicht verkehrt, aber es ist in einem solch fragilen Gebilde wie einer Fussballmannschaft nicht so einfach einen offenen Konkurrenzkampf auf allen Positionen auszurufen.
Ich sag mal, Die Achse Bürki-Hummels-Witsel-Reus-Paco
ist gesetzt.
Torhüter,Abwehrchef,Dirigent,Kapitän und Goalgetter.....
Hier muss ich entschieden dagegen sprechen. Gerade beim Torhüter spielt derjenige, der sich Mittel-bis langfristig positiv hervor tut. Das hat ein de Beer zu spühren bekommen und auch ein Weidenfeller gegenüber Warmuz eine Zeit lang. Es hat sogar gefruchtet.
Wenn ich mich an damals recht erinnere, sollte Weidenfeller der NAchfolger von Lehmann werden.
Als er dann eher zum Weidenfehler mutierte holte man in der Winterpause den 33jährigen Warmuz, der dann an die 30 Spiele machen durfte.
Danach hatte sich Weide stabilisiert und bis zu seiner letzten Saison keinen wirklichen Herausforderer mehr vor die Nase gesetzt bekommen (War ja auch nicht nötig, er wurde ja immer besser)
Klos hat damals unter dem neuen Trainer Hitzfeld die Chance bekommen und nie wieder seine Stammposition abgegeben. de Beer war eine ruhige Nr.2 und hat nie aufgemuckt.Insgesamt kam de Beer in 9 Jahren mit Klos als Nr.1 auf keine 15 Spiele...... Konkurrenz gleich 0.....
Wenn Stammspieler keinen Druck mehr verspüren müssen, dann läuft etwas verkehrt.
Du wirst in jedem Team eine solche Achse vorfinden.
Das sind mit die wichtigen Köpfe, denen offerierst du keinen Konkurrenzkampf.
Es ist hier halt kein fifa Manager wo man nach jedem Spiel komplett durchrotiert und alle sind glücklich .Mal abgesehen von meiner Meinung, wie viele spitzenteams sind denn dafür bekannt, z.b. 2 gleichwertige Stürmer zu besitzen?
Ich weiss was Du meinst, Konkurrenz belebt das Geschäft, LEistungsprinzip und so, aber ganz so leicht funktioniert das nicht.
Und ob das so funktioniert. Der Unterschied zwischen den genanten Spitzenspielern der absoluten Topteams ist halt, dass diese Formschwäche sich auf maximal 2 Spiele beläuft, danach wird wieder wie gewohnt performed. Ich kann mich jedenfalls an keine wirkliche Durststrecke von CR7 oder Messi entsinnen.
Da ich die Spiele von Messi und Ronaldo nicht verfolge kann cih zu der Aussage mal gar nichts sagen, dass diese beiden aber 2 der besten Spieler aller Zeiten sind und in Ihren Vereinen Quasi Narrenfreiheit haben(die sie allerdings mit Leistung zurückzahlen, keine Frage) erwähnst du nicht.
Messi bestimmt die Transferpolitik von Barca mit und darf selbst entscheiden wann er spielt....
Kann man ja wohl so nicht mit Marco vergleichen, zumal Marco sich jetzt tatsächlich mal 2-3 schlechte Spiele am Stück gegönnt hat und trotzdem noch ordentliche Scorerwerte hat.
Ich glaube die beiden von Dir genannten haben auch schon mal bei Niederlagen Ihrer Mannschaft schlecht performed und niemand wäre nur auf die Idee gekommen sie zu ersetzen.....
Deswegen verstehe ich auch, warum Reus trotz Formschwäche weiter spielen darf....
Er ist der Kapitän....den nimmt man halt nicht so einfach ohne wirkliche Not heraus.Ferner soll es ja auch spieler geben die das Vertrauen des Trainers brauchen.....
Man kann diesen Vertrauens-Vorschuss auch aufbrauchen.
Sicherlich, aber doch nicht nach 3 schlechten Spielen......
Du trägst offensichtlich eine ausschließlich Zuckerbrot ohne Peitsche Philosophie inne. Kann man bei einer Kiddy-Truppe oder einer Fußballmanschaft mit geistigem Hanidcap so praktizieren, aber sicherlich nicht beim Profi-Fußball bzw überall da auf wo (viel) Geld verdient wird. Und ich hoffe, dass wird bei uns auch nach innen auch noch kommuniziert und vollführt.
Und genau diese Philosophie habe ich nicht, auch wenn Du mir das hier andichten magst.
Ich bin total für das Leistungsprinzip und Marco darf sich sicherlich nicht die gesamte Hinrunde so präsentieren.
Ich denke auch, dass intern die Leistungen schon realistisch und kritisch begutachtet werden.
Trotzdem bleibe ich dabei, dass man den Kapitän nach 3 schlechten Spielen keinen Denkzettel verpassen muss.....
Das passiert nicht mit Ramos bei Real, das ist einem Kompany bei City nicht passiert, einem Ronaldo oder Messi schon gar nicht, Fipsi und Neuer nicht und das kannst Du beliebig so fortsetzen.
Einen Kapitän lässt Du nur draussen, wenn es wirklich gar nicht mehr geht, er verletzt ist oder zur Schonung.
Man müsste mal die 18 Erstligatrainer fragen wie sie das Handhaben....
Man kann sicherlich sauer sein, dass er derzeit so nen Müll spielt, aber jetzt so zu tun als wäre er die Graupe vor dem Herren ist auch falsch.
Ferner finde ich, sollte man die Wirkung auf den Gegner nicht vergessen....
Eine Offensive mit Reus, Alcacer und Sancho bringt den Gegner halt vom Kopf her schon mehr in Bedrängnis als (derzeit) Dahoud,Brandt und Götze......
LG
Bambam
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:16 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Ein Lewandowski fordert nach einem Jahr eine Vertragsverlängerung mit riesem Gehaltssprung, den der BVB sich damals schlicht nicht leisten kann. Ein Jahr später möchte er nicht mehr verlängern und Fan wirft dem BVB vor zu lang gewartet zu haben.
Aber mal so alles in allem...
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 24.09.2019, 13:20 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Ein Lewandowski fordert nach einem Jahr eine Vertragsverlängerung mit riesem Gehaltssprung, den der BVB sich damals schlicht nicht leisten kann. Ein Jahr später möchte er nicht mehr verlängern und Fan wirft dem BVB vor zu lang gewartet zu haben.
verstehe nicht, was Du damit sagen willst
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:56 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Naja du kritisierst, dass Dinge zu schnell gehen.
Gehts schief wird kritisiert, dass man nicht schnell genug war.
Aber mal so alles in allem...
bobschulz, MS, Dienstag, 24.09.2019, 13:32 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Ein Lewandowski fordert nach einem Jahr eine Vertragsverlängerung mit riesem Gehaltssprung, den der BVB sich damals schlicht nicht leisten kann. Ein Jahr später möchte er nicht mehr verlängern und Fan wirft dem BVB vor zu lang gewartet zu haben.
verstehe nicht, was Du damit sagen willst
Wahrscheinlich dass Paco sonst zu teuer geworden wäre. Wobei ich meine, dass die Daten ja fix waren und nur noch um das wann ging.
Aber mal so alles in allem...
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 12:09 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Aber es hat kaum gezündet. Bereits nach dem 5:1 gegen Augsburg wurde gemurrt, dass das überhaupt nicht wirklich souverän gewesen sei, Augsburg fürchterlich schlecht und keinerlei Maßstab für irgendwas. In Köln nahm das ganze dann seinen weiteren Lauf. Dann kam das wirklich richtig miese Spiel in Berlin...
Selbst nach dem 4:0 über Leverkusen konnte man reihenweise Kritik vernehmen. Zu passiv am Anfang, zu wenig Kontrolle nach dem 1:0, zu viel hiervon und zu wenig davon etc. etc.
Kann man so sehen.
Man könnte aber auch feststellen, wie wichtig es ist, auch nach gewonnenen Spielen den Finger in die Wunde zu legen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen bzw aufzuzeigen.
Dank dieser Einstellung ist Matthias Sammer ja zu dieser ausgelassenen Frohnatur geworden, die er heute ist 
Aber mal so alles in allem...
Elmar, Dienstag, 24.09.2019, 12:54 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Für mich war MS der generische Nachfolger von Peter Lustig.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 11:16 (vor 2433 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Talentförderer, Dienstag, 24.09.2019, 11:20
Auf jeden Fall wohl einer der großen Gründe dafür, dass wir diese permanente Aufregung haben.
Wir sind zu groß, um klein zu sein und zu klein um groß zu sein.
Im Grunde ist in sehr vielen Köpfen schon vor Start der Saison drin "Wir haben eh keine Chance Bayern zu überholen und in der CL ist mit etwas Losglück vielleicht mal ein Viertelfinale möglich, aber..."
Bleibt der Pokal, den man dann (sicherlich auch unter Berücksichtigung der gesamten Situation rund um den BVB und Tuchel) auch eher seltsam entemotionalisiert mal so "mitgewinnt" 2017 und sehr viele lieber den Geschäftsführer vor der Siegerehrung auspfeifen, als lieber einfach einen Titelgewinn zu feiern.
Das sind für mich aber keine Gründe. Dann sollte man so konsequent sein und das mit dem Sport einfach lassen. Wenn es so eine Belastung ist.
Ansonsten frage ich mich, was Leute denken, die Fan von Fürth, Augsburg, Bielefeld oder Sandhausen, oder, oder, oder sind.
Da ist teilweise nicht so eine miese Stimmung wie bei uns seit Jahren. Und deren Aussichten sind ebenfalls nur sehr begrenzt.
Dennoch will und wollte man so ein Feuer entfachen - was ja durchaus auch immer wieder aus der Fanlandschaft gefordert wurde. Das man die Ziele auch mal klar formulieren muss, wenn man sie erreichen will. Und nur so man die Voraussetzungen dafür schafft, auch Unterlegenheit zu überwinden.
Was ja auch Forderungen der Fans in der letzten Saison waren.
Kaum macht mans, schmeißen ihnen dieselben dies um die Ohren. Nach 5 Spieltagen.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 11:20 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
So ist das halt mit den Trauben und wie hoch sie hängen...
Und ich denke, in Fürth war/ist man dann schon auch entnervt gewesen, als man auf einmal nix mehr mit der Spitzengruppe der 2.Liga zu tun hatte. Weiß es aber nicht.
Ich für meinen Teil trenne das ja sehr. Der Klub soll bitte hohe Ziele formulieren und auch versuchen zu erreichen. Und ja, auch unter Berücksichtigung der Restriktionen, die da inzwischen im Wettbewerb vorhanden sind.
Aber daraus leite ich als Fan nicht meinen Anspruch bzw. meine Haltung ab. Will ich, dass wir Meister werden? Absolut. Ich habe bis zur letzten Sekunde letzte Saison daran geglaubt und alles dafür getan, was ich so tun kann.
Aber ich sehe auch, dass das alles kein Wunschkonzert ist und ich daraus dann mache, dass man im Grunde in permanenter Unzufriedenheit auf der Tribüne steht und sich denkt, so wird das nie etwas mit der deutschen Meisterschaft. Was angesichts der bisherigen Ausbeute in dieser Spielzeit ohnehin nicht überein zu bringen ist. Gewiss, die Hoffnung darauf ist vor allem mit einem Auftritt wie in Berlin deutlich gesunken. Aber bei weitem noch auf keinem Nullpunkt oder irgendwie unter 50 %...
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
huerde, Dienstag, 24.09.2019, 09:16 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Ein paar Aspekte sehe ich ein wenig anders:
ERSTENS
Auch unter Klopp war nicht nur eitel Sonnenschein. Und geile Zeiten gab es auch schon vorher und bedingt auch nachher. Um es konkret zu sagen: Im Erfolg ist meistens alles gut. Im Misserfolg ist alles schlecht. Und Klopp hatte eben Erfolg gebracht (auf unglaublich Weise… keine Frage). Die Meisterschaft 2011 hatte was romantischeres als jene von 2002. Aber dennoch war auch da die Stimmung gut.
ZWEITENS
Du darfst das Forum nicht mit der Stimmung rund um den Verein gleich setzen. Das Internet in dieser Form gab es in den 90ern noch nicht. Und dass das wilde Auswüchse produziert weiß man aus allen Lebensbereichen. Ich würde daher die Stimmung im Forum nicht zu hoch hängen. Im Stadion in Frankfurt habe ich auf jeden Fall keine wirklich schlechte Stimmung wahr genommen. Unverständnis für das schlurfige Ausklingen der ersten Halbzeit. Frust über den späten Ausgleich. Aber nicht diese negative Grundstimmung, die hier teilweise im Forum unterwegs ist.
DRITTENS
Das Leben als Fußball-Fan lebt von Emotionen. Und diesbezüglich hat die Borussia vielleicht die jämmerlichste Rolle in der Liga. Wenn es perfekt läuft, wird man knapp hinter den Bayern zweiter. Wenn es mies läuft, wird man immer noch vierter. Will heißen: Es ist alles scheißegal.
Und in diese Inhaltslosigkeit hinein ereignet sich dann eine vergangene Saison, wo auf einmal doch was nach oben drin war. Gefolgt von vollmundigen Ankündigungen, diesmal oben angreifen zu wollen. Auch hier im Forum war vor der Saison eine große Euphorie zu spüren.
Und dann folgen vier mühsame Auswärtsauftritte gegen nominell hoffnungslos unterlegene Gegner, wo es der Borussia nur in seltenen Phasen gelang, zu zeigen, wer Ambitionen auf die Meisterschaft und wer wahrlich andere Sorgen hat. Gepaart mit einem emotionslosen Spielstil eines Trainers, der nie richtig hier ankam. Und gefolgt von ein paar unglücklichen Aussagen des Kapitäns, der inhaltlich nicht mal völlig unrecht haben mag, aber von Zeitpunkt und Selbstwahrnehmung halt doch ziemlich daneben lag.
Ich kann in dieser Gemengelage eine leichte Frustration (weil sich eben abzeichnet, dass doch wieder nichts Hoffnung machen wird, dass es mal um was gehen wird) total verstehen. Wie sich das hier teilweise äußert… da habe ich längst aufgegeben, mich zu wundern.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:58 (vor 2433 Tagen) @ huerde
Früher war es normal, dass Auswärtsspiele mühsam waren. Deswegen sind es ja Auswärtsspiele. ;)
Aber mal so alles in allem...
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 06:54 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Man sollte aber auch die Vergangenheit nicht verklären. Es gab auch eine Zeit vor Klopp und da war es nicht großartig anders. Auch in den "dunklen Jahren" von 2004 bis 2008 war es doch bei weitem nicht so, dass alle zufrieden damit waren, dass es den BVB überhaupt noch gab.
Es war kein hin und her pendeln auf der Tribüne zwischen stoischer Gelassenheit und Genügsamkeit mit der eigenen Existenz. Klopp war die Ausnahme, nicht die Regel. Vorher wurde Federico bei seiner Auswechselung vor der Halbzeitpause gegen den HSV massiv ausgepfiffen und auch ohne den Mob hinter der Trainerbank wäre BvM nicht mehr lange Trainer geblieben, weil auf den Tribünen schon längst die "Marwijk raus"-Rufe zu hören waren.
Grundsätzlich glaube ich, dass Unzufriedenheit eher dem natürlichen Daseinszustand eines Fußballfans entspricht, als in sich selbst zu ruhen.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:52 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Damals war diese ausgeprägte Unzufriedenheit sicher eher verständlich als heute.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 08:22 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Man sollte aber auch die Vergangenheit nicht verklären. Es gab auch eine Zeit vor Klopp und da war es nicht großartig anders. Auch in den "dunklen Jahren" von 2004 bis 2008 war es doch bei weitem nicht so, dass alle zufrieden damit waren, dass es den BVB überhaupt noch gab.
Da hast du Recht. Bereits im Oktober 1997 sang das Westfalenstadion lauthals "Scheiß Millionäre" und "wir wollen euch kämpfen sehen".
Da standen ja reihenweise jene Leute auf dem Platz, die zwischen 1991-1997 die erfolgreichste Phase in der BVB Historie gestalteten. Und dennoch...
Das war aber schon auch nur schwer zu verstehen.
Es war kein hin und her pendeln auf der Tribüne zwischen stoischer Gelassenheit und Genügsamkeit mit der eigenen Existenz. Klopp war die Ausnahme, nicht die Regel. Vorher wurde Federico bei seiner Auswechselung vor der Halbzeitpause gegen den HSV massiv ausgepfiffen und auch ohne den Mob hinter der Trainerbank wäre BvM nicht mehr lange Trainer geblieben, weil auf den Tribünen schon längst die "Marwijk raus"-Rufe zu hören waren.
Wobei mancherlei Verhalten da eben auch einfach wirklich albern war.
Aber klar war da ja auch, dass man definitiv richtig schwache Phasen hatte. In allen Belangen. Und weit ab von dem war, was möglich war und gewesen wäre.
Ist dem jetzt auch so? Das ist ja dann die Frage, um der es Didi auch geht. Ist das bisherige Abschneiden dergestalt, dass es zu derartigen Verlautbarungen kommen muss/soll? Das war ja im Grunde schon nach dem Spiel beim 1.FC Köln so. Manche meckerten schon über das Spiel gegen den FC Augsburg...
Grundsätzlich glaube ich, dass Unzufriedenheit eher dem natürlichen Daseinszustand eines Fußballfans entspricht, als in sich selbst zu ruhen.
Naja. Das finde ich schon keine grundsätzliche Definition. Auch wenn Hornby das so gesagt hat. Man muss auch nicht in sich ruhen, aber man muss auch nicht permanent Unzufrieden sein und bemerkt darüber gar nicht mehr, wann man überhaupt mal zufrieden sein sollte....
Bei uns war doch selbst im letzten Herbst/Winter kaum Euphorie zu verspüren. Und da lief es sportlich dann ja wirklich mehr als ordentlich...
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 24.09.2019, 09:20 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Hängt m.E. sehr damit zusammen, dass man als BVB-Fan das Gefühl hat “wenn wir 2020
nicht Meister werden, dann werden wir die nächsten 20 Jahre kein Meister mehr”.
Sancho wird nach menschlichem Ermessen den Verein im nächsten Sommer für ein
Heidengeld verlassen.
Spieler wie Hummels und Witsel werden nicht jünger; dürften sich im Moment auf der Höhe
ihres Schaffens befinden. Das Spiel von Reus (viele schnelle Bewegungen) ist nicht eben
darauf angelegt, das noch bis ins hohe Alter zu machen.
Und die letzten Spiele (unsere, aber auch die der Bayern) zeigen halt recht klar eine
Tendenz auf, die uns nicht gefallen kann. Deutliche, ungefährdete Siege, bei denen man
noch Gelegenheit hat, den inneren Frieden herzustellen (Lewandowski>Coutinho z.B.) und
sich nicht zu sehr verausgabt, auf der einen Seite.
Knappe Spiele, bei denen wir (immer mit der Stamm11) ans Limit gehen müssen und sich
die ersten leichten Gräben auftun (Akanji - Hummels, Reus - Medien, Götze - Favre), auf der
anderen.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:50 (vor 2433 Tagen) @ homer73
Völlig unstrittig. Natürlich kann man frustriert sein nach Sonntagabend (oder in Berlin). Und man kann auch Dinge kritisch anmerken, die einfach nicht gut laufen und funktionieren. Aber der Ton macht dann schon die Musik und eben auch dieses "Totale"...
Aber ich glaube einfach: wenn wir uns dauerhaft derart gestresst verhalten und schon, wenn man in Köln zur Halbzeit zurückliegt (am 2. Spieltag), direkt massenhaft und überall (digital und Auge zu Auge) schon Abgesänge aufs Spiel, den Trainer, manche Spieler und auch die gesamte Zielsetzung für ein ganzes Jahr erklingen, dann werden wir eben auch nichts erreichen. Quasi selbstbeeinflusstes Versagen 
MFG
PHIL
Aber mal so alles in allem...
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 24.09.2019, 10:33 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Aber ich glaube einfach: wenn wir uns dauerhaft derart gestresst verhalten und schon, wenn man in Köln zur Halbzeit zurückliegt (am 2. Spieltag), direkt massenhaft und überall (digital und Auge zu Auge) schon Abgesänge aufs Spiel, den Trainer, manche Spieler und auch die gesamte Zielsetzung für ein ganzes Jahr erklingen, dann werden wir eben auch nichts erreichen. Quasi selbstbeeinflusstes Versagen
Absolut richtig.
Es wird ja überall so getan, als würde die Mannschaft ständig Führungen herschenken. Dabei war es in Frankfurt das erste Mal der Fall! (blöderweise gleich 2x)
Vorher hat das Team (wenn man so will) Mentalität gezeigt und Rückstände aufgeholt.
Aber mal so alles in allem...
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 08:30 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Naja. Das finde ich schon keine grundsätzliche Definition. Auch wenn Hornby das so gesagt hat. Man muss auch nicht in sich ruhen, aber man muss auch nicht permanent Unzufrieden sein und bemerkt darüber gar nicht mehr, wann man überhaupt mal zufrieden sein sollte....
Bei uns war doch selbst im letzten Herbst/Winter kaum Euphorie zu verspüren. Und da lief es sportlich dann ja wirklich mehr als ordentlich...
MFG
Phil
Hornby finde ich persönlich gar nicht so toll und denke dabei eher an Goosen, der von einem VfL-Fan schreibt, der fünf Minuten nach Anstoß des ersten Ligaspiels sagt: "Dat is doch die selbe Scheiße wie in der letzten Saison" 
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 08:47 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Hornby finde ich persönlich gar nicht so toll und denke dabei eher an Goosen, der von einem VfL-Fan schreibt, der fünf Minuten nach Anstoß des ersten Ligaspiels sagt: "Dat is doch die selbe Scheiße wie in der letzten Saison"
Goosen hat ja Hornby nur ins deutsche übersetzt 
Ich finde einfach, dass es da schon auch Graduierung geben muss. Wir haben 2015 eine Situation bekommen, dass eine absolute außergewöhnliche Figur den Klub verließ. Und wir schon mit dieser zunehmend in ein sportliches Vakuum rutschten. Dann kamen mit Tuchel jemand, der zunächst sportlich reüssierte, aber intern in einer Geschwindigkeit Rückhalt und Akzeptanz verlor, die ich so beim BVB kaum einmal zuvor miterlebte. Dies mündete dann ebenfalls in einem langsamen sportlichen Abfall. Hinzu kam dieser Anschlag und alles, was darauf folgte, was man nicht erneut nacherzählen muss. Dann kam das Jahr nach Tuchel mit einem kompletten Einbruch und einem Kader, der dann schlicht am Ende war. In allen Belangen.
Seit 15/16 Monaten hat man nun einen neuen Kader aufgebaut und ein neuer Trainer arbeitet daran, dass wir unsere Potentiale auf den Platz bringen. Insgesamt ist da bisher mehr bei rausgesprungen, als man eben noch im Sommer 2018 gedacht hätte.
Und ja, die Zielsetzung ist ganz klar, dass man deutscher Meister 19/20 werden will. Und ja, wenn man so agiert wie in Berlin (vor allem) und dann auch so wie in Frankfurt (mit Abstrichen), dürfte das eher schwierig werden...
Aber daraus derartige Enttäuschungen herleiten? Die großen Mentalitätsfragen stellen? Fast jede Handlung des Trainers in Frage stellen? Manchen Spielern ihre Fähigkeiten absprechen? Und die grundsätzliche Richtung in der man sich bewegt in Frage zu stellen?
Das alles kann ich nicht mehr mit einem "Fans murren immer eher vor sich hin" erklären.
Bei uns wird auch nach einem 5:1 Heimsieg gemurrt. Es wird während der Spiele bereits zum Teil beißend und ätzend vieles grundsätzlich in Frage gestellt....
Aber der BVB macht da kommunikativ auch viel zu wenig. Das sehe ja nicht nur ich so. Es wäre auch mal an der Zeit, dass man da diesen Trainer klarer schützt und auch die Sichtweisen ausführlicher darlegt (und nicht nur in irgendwelchen Kurzschluss Interviews nach Abpfiff).
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Elmar, Dienstag, 24.09.2019, 10:01 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Trainer schützen - das klingt so einfach.
Aus Sicht von Favre kann sich das aber schnell wie Degradierung anfühlen.
Die Botschaft „du bist zu schlecht in der Außenwirkung“, dürfte nicht unbedingt in Favres Selbstverständnis passen.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 10:09 (vor 2433 Tagen) @ Elmar
Es würde doch schon reichen, wenn man zum einen Favre mal freier selbst sich darstellen lassen würde und zum anderen, wenn dann halt mal einige Spieler z.B. ein Interview geben und sagen "Mit Favre haben wir einen super Trainer und er gibt uns nicht vor, uns derart zurückzuziehen im Spiel".
Und beides könnten meines Wissens Spieler sagen, man sie sagen lassen, ohne dass sie dafür lügen müssten.
Stattdessen passiert auf der Ebene "Kommunikation" dann halt fast gar nichts. Man setzt Favre in die PKs, wo er ist, wie er ist und hält dort die Zügel auch noch recht eng. Man rät ihm nicht dazu, mal ein Interview mit 11Freunde oder sonst einem Medium zu machen, wo er ausführlich und mit Raum sich äußern könnte.
Das ist dann einfach zu wenig, wenn ein Trainer als Charakter eher der stille Tüftler ist. So lange man dann ein Spiel nach dem anderen gewinnt, ist das alles egal. Aber wenn man halt offenbar Unmut hervorruft, weil man zu oft mal unentschieden spielt oder hier und da mal ein Spiel (vor allem auswärts) verliert, dann muss man da schon irgendwie auch gegensteuern und nicht nur darauf hoffen, dass man schnell wieder "ein Spiel nach dem anderen" gewinnt.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
docity, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 17:37 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Bist Du sicher, dass Favre das Zurückziehen nicht vorgibt? Ich habe mein Vertrauen in Favre u.a. beim Spiel in Bremen in der Rückrunde verloren! Wir haben 2:0 geführt, Werder war kein einziges mal gefährlich vor unserem Tor! Dann auf einmal (schon kurz nach der Halbzeit) stehen zwei Viererketten passiv vor dem eigenen 16er und schwupps Werder kommt in Schwung und ruckzuck steht es 2:2! Dieser Rückzug soll nicht von der Bank verordnet gewesen sein?
Aber mal so alles in allem...
Heulsuse, Hamburg, Dienstag, 24.09.2019, 17:54 (vor 2433 Tagen) @ docity
Bist Du sicher, dass Favre das Zurückziehen nicht vorgibt? Ich habe mein Vertrauen in Favre u.a. beim Spiel in Bremen in der Rückrunde verloren! Wir haben 2:0 geführt, Werder war kein einziges mal gefährlich vor unserem Tor! Dann auf einmal (schon kurz nach der Halbzeit) stehen zwei Viererketten passiv vor dem eigenen 16er und schwupps Werder kommt in Schwung und ruckzuck steht es 2:2! Dieser Rückzug soll nicht von der Bank verordnet gewesen sein?
Dieses Spiel ist wirklich das schlechteste Beispiel für das was du aufzeigen möchtest...
Megastarkes Spiel. 2:0 geführt und Chancen auf das 3:0 herausgespielt...dann durch einem Torwartfehler das unglückliche 1:2 bekommen...
Ich weiß bis heute nicht warum wir das nicht gewonnen haben...das Spiel hatte aber nichts mit den Auswärtsspielen dieser Saison zutun...
Aber mal so alles in allem...
docity, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 17:57 (vor 2433 Tagen) @ Heulsuse
Doch es ist ein gutes Beispiel! Der Torwartfehler wurde erst ermöglicht, indem wir Werder gestattet haben in Tornähe zu kommen!
Aber mal so alles in allem...
Jones, Lippstadt, Dienstag, 24.09.2019, 09:51 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Schützt man ihn deshalb nicht klarer weil man Zweifel an ihm hegt?
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 10:04 (vor 2433 Tagen) @ Jones
Keine Ahnung. Ich glaube aber, dass es keine tiefen Zweifel an Lucien Favre gibt. Im übrigen auch nicht bei vielen Spielern im Kader, die eher dazu neigen, dass dies einer der besten Trainer ist, unter dem sie arbeiten durften/dürfen.
Aber klar ist auch, dass manches halt nicht ineinander greift. Und natürlich gibt es sportliche Aspekte, die einen (als außenstehender) auch ratlos machen. Wieso verlieren wir so oft die Kontrolle über ein Spiel, in welchem wir sie eigentlich haben. Aber Fußball ist da durchaus auch komplexer, bzw eigentlich jeder Sport, als manche es sich gerne ausmalen (manchmal habe ich das Gefühl, dass es auch daran liegt, weil manche selbst kaum mal nennenswerter selbst Sport betrieben haben).
Mannschaftssport dann noch einmal mehr. Und im Profisegment sowieso.
Defacto reden wir aber auch derzeit nicht in einer sportlich halbwegs schweren Krise. Wir reden in einer Zeit, in der wir im Grunde sehr ordentlich Punkte sammeln, also seit ca. 1,5 Jahren. Nur eben nicht genug, um dann deutscher Meister werden zu können. Und klar, das Gefühl herrschte ja im Grunde schon am 2. Spieltag bei vielen vor (wenn nicht sogar schon vor Saisonstart), dass es wieder nichts wird dieses Jahr...
Und natürlich gibt es auch berechtigte Anhaltspunkte dafür.
Und klar ist auch, Favre ist nun keiner, der dies als Typ und Figut irgendwie moderieren würde. Und der eben - um wieder Klopp zu zitieren - auch nach einem 0:3 in Barcelona irgendwie rhetorisch noch den Kampfeswillen am Leben erhält...
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Eisen, DO, Dienstag, 24.09.2019, 09:03 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Ich denke auch, dass man von Vereinsseite den Trainer Lucien Favre deutlich stärker gegen Kritik (ich sehe ihn ja ebenfalls sehr, sehr kritisch) schützen sollte. Er ist anscheinend nicht in der Lage (mangelnde Deutsch-Kenntnisse und mangelnde Fähigkeiten/Interesse), seine Spielphilosophie, seine Sicht auf Fußball, seinen Ansatz, seine Vision so zu erklären, dass das Umfeld versteht, was er will.
Jetzt muss ich wieder auf unsere Überfigur Klopp zu sprechen kommen: Der hat man Anfang klipp und klar gesagt, wie er sich das vorstellt, dass das eine Zeit dauern kann und dass es Rückschläge geben wird. Aber gurnsätzlich hat man auch relativ früh auf dem Platz gesehen, wie er sich das vorstellt und dass das funktionieren kann und dann waren auch alle geduldig bis es gefruchtet hat.
Da müssen dann Watzke, Kehl und Zorc mehr ran. Wenn Lucien Favre in ein Mikrophon spricht, ist das grausam. Er mag diesen Teil seines Jobs nicht, das merkt man, das ist auch nicht verwerflich, aber es wäre wichtig, dass ihn jemand öffentlich besser verkauft, da er dies nicht selbst vermag.
Ich z.B. habe das Bild eines vollkommen verkopften, detailversessenen Fußballfreaks von ihm, der Jadon Sancho im Zweifelsfall im Training erklärt, dass es besser ist bei der Ballannahme mit dem linken Fuß, den Fuß noch 11° weiter abzuspreizen, aber wenn er in Berlin in der 70 Minute noch die Chance hat wegen der Trinkpause zu coachen, lieber mit dem Co-Trainer fachsimpelt. Vielleicht (wahrscheinlich sogar?) ist mein Bild vollkommen falsch, aber ich kann ja nur das bewerten, was ich sehe, und das ist zum großen Teil eine spaßbefreite Spielanlage, die den Gegner durch horizontale Ballstaffetten vermürben will. Nicht mein Fall!
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 11:08 (vor 2433 Tagen) @ Eisen
Jetzt muss ich wieder auf unsere Überfigur Klopp zu sprechen kommen: Der hat man Anfang klipp und klar gesagt, wie er sich das vorstellt, dass das eine Zeit dauern kann und dass es Rückschläge geben wird. Aber gurnsätzlich hat man auch relativ früh auf dem Platz gesehen, wie er sich das vorstellt und dass das funktionieren kann und dann waren auch alle geduldig bis es gefruchtet hat.
Das stimmt so aber auch nicht. Es gab unter der Anfangszeit mit Klopp eine Serie von 9(?) Spielen in Serie ohne Sieg.
Was glaubst du was da im Umfeld los war. Da war nichts von Geduld zu spüren und es häuften sich die Stimmen, ein ehemaliger zweitligaspieler und -trainer wäre wohl nicht der richtige Trainer.
Aber mal so alles in allem...
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 11:13 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Hätte Kuranyi das 4:0 gemacht, hätten wir uns Schale und Pokal von der Backe putzen können 
Aber mal so alles in allem...
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 09:44 (vor 2433 Tagen) @ Eisen
Ich denke auch, dass man von Vereinsseite den Trainer Lucien Favre deutlich stärker gegen Kritik (ich sehe ihn ja ebenfalls sehr, sehr kritisch) schützen sollte. Er ist anscheinend nicht in der Lage (mangelnde Deutsch-Kenntnisse und mangelnde Fähigkeiten/Interesse), seine Spielphilosophie, seine Sicht auf Fußball, seinen Ansatz, seine Vision so zu erklären, dass das Umfeld versteht, was er will.
Aber ist das nicht eigentlich schon eine Bankrott-Erklärung?
Ich meine, er ist ja schon einige Jahre in Deutschland.
Jetzt muss ich wieder auf unsere Überfigur Klopp zu sprechen kommen: Der hat man Anfang klipp und klar gesagt, wie er sich das vorstellt, dass das eine Zeit dauern kann und dass es Rückschläge geben wird. Aber gurnsätzlich hat man auch relativ früh auf dem Platz gesehen, wie er sich das vorstellt und dass das funktionieren kann und dann waren auch alle geduldig bis es gefruchtet hat.Da müssen dann Watzke, Kehl und Zorc mehr ran. Wenn Lucien Favre in ein Mikrophon spricht, ist das grausam. Er mag diesen Teil seines Jobs nicht, das merkt man, das ist auch nicht verwerflich, aber es wäre wichtig, dass ihn jemand öffentlich besser verkauft, da er dies nicht selbst vermag.
Ich z.B. habe das Bild eines vollkommen verkopften, detailversessenen Fußballfreaks von ihm, der Jadon Sancho im Zweifelsfall im Training erklärt, dass es besser ist bei der Ballannahme mit dem linken Fuß, den Fuß noch 11° weiter abzuspreizen, aber wenn er in Berlin in der 70 Minute noch die Chance hat wegen der Trinkpause zu coachen, lieber mit dem Co-Trainer fachsimpelt. Vielleicht (wahrscheinlich sogar?) ist mein Bild vollkommen falsch, aber ich kann ja nur das bewerten, was ich sehe, und das ist zum großen Teil eine spaßbefreite Spielanlage, die den Gegner durch horizontale Ballstaffetten vermürben will. Nicht mein Fall!
Aber mal so alles in allem...
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 09:33 (vor 2433 Tagen) @ Eisen
Da müssen dann Watzke, Kehl und Zorc mehr ran. Wenn Lucien Favre in ein Mikrophon spricht, ist das grausam. Er mag diesen Teil seines Jobs nicht, das merkt man, das ist auch nicht verwerflich, aber es wäre wichtig, dass ihn jemand öffentlich besser verkauft, da er dies nicht selbst vermag.
Gerade von einem Kehl hätte ich deutlich mehr erwartet. Der Mann ist eloquent und hat als ehemaliger Kapitän auch durchaus die Reputation, hier mal ein paar Dinge anzusprechen. Aber irgendwie ist dieser völlig unsichtbar. Schon sehr merkwürdig. Es wäre auch an der Vereinsführung eine Art "Geschichte zu erzählen". Die Leute sind ja durchaus begeisterungsfähig. Aber doch nicht so.
Ich z.B. habe das Bild eines vollkommen verkopften, detailversessenen Fußballfreaks von ihm, der Jadon Sancho im Zweifelsfall im Training erklärt, dass es besser ist bei der Ballannahme mit dem linken Fuß, den Fuß noch 11° weiter abzuspreizen, aber wenn er in Berlin in der 70 Minute noch die Chance hat wegen der Trinkpause zu coachen, lieber mit dem Co-Trainer fachsimpelt. Vielleicht (wahrscheinlich sogar?) ist mein Bild vollkommen falsch, aber ich kann ja nur das bewerten, was ich sehe, und das ist zum großen Teil eine spaßbefreite Spielanlage, die den Gegner durch horizontale Ballstaffetten vermürben will. Nicht mein Fall!
An dieser Stelle möchte ich mal Favre ein bisschen in Schutz nehmen. Vllt. liege ich komplett daneben, aber Favre hat durchaus die Trinkpause genutzt. Zwar erst relativ spät, weil er sich noch mit seinem Co-Trainer abgesprochen hat, aber dass er nun gar nix gemacht hat, stimmt nun auch nicht. Unser Trainer ist eben ein komischer Kautz. Grundsätzlich mag ich solche Typen, weil sie eben authentisch sind. Aber in der Kommunikation ist das eben nicht gerade gut. Da müssten andere Leute Verantwortung übernehmen. So entsteht eben schnell der Eindruck, dass es ihm ziemlich egal wäre, was da gerade auf dem Platz passiert. Doch dem ist nun wirklich nicht so. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass solche Spiele wie gegen Union oder Frankfurt Favre am meisten aufregen. Man sieht es nur eben nicht, weil er nicht gerade wie wild die Seitenlinie rauf und runter springt.
Aber mal so alles in allem...
Eisen, Dienstag, 24.09.2019, 09:12 (vor 2433 Tagen) @ Eisen
Hätte man dem Mob hier das Handeln überlassen, wäre Klopp spätestens nach dem 3. Unentschieden hintereinander entlassen worden. Da haben doch auch die Spieler schon angefangen, öffentlich zu revoltieren ("Wir spielen zu viele lange Bälle!").
Gott sei Dank hat man das im Verein anders gehandhabt.
Aber mal so alles in allem...
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 08:58 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Aber wen wundert es? Spieler bekunden immer wieder vor Vertragsgesprächen, dass sie jetzt erst einmal sehen müssen, was für sie und ihre Karriere am besten ist, bei den Vereinen sinken die Durchlaufzeiten der Spieler immer weiter, weil diejenigen, die die Leistungserwartung nicht erfüllen, schnell wieder verkauft werden, bevor ihr Marktwert weiter sinkt. Marketingtechnisch überbieten sich die Vereine gegenseitig, abzustecken welche enorm hohe Bedeutung er doch habe.
Ist dann auch nicht wirklich erstaunlich, wenn irgendwann auch bei den Fans die Erwartungshaltung entsteht, dass man das Beste und das möglichst sofort haben möchte.
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:24 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Ja, da ist natürlich viel wahres dran. Die gesamte Entwicklung der Fußballbranche hat ihr übriges getan.
Dennoch ist es irgendwie komisch, darüber dann alle Ausgewogenheit über Bord zu werfen und im Grunde im permanenten Ausnahmezustand sich zu bewegen. Aber das betrifft ja nicht nur uns - und auch nicht nur Fanszenen; sondern ja auch die Klubs selbst. Da wankt dann halt auch ein Trainer, der ein Double gewinnt und der intern nicht durch völliges zerrütten auffällig wird.
Aber wir Fans können uns schon fragen, ob wir uns dann als Teil dessen begreifen, was man erreichen will. Oder eben als megakritischer Begleiter, der im Grunde in permanenter Unzufriedenheit verharrt, es sei denn, man rauscht von einem Sieg zum nächsten und knallt alles im "wundervoll" Modus weg.
Wie gesagt, am Ende kommt dann kaum nochmal Zufriedenheit auf. Im letzten Herbst war bei uns ja wirklich eine Stimmung, die überhaupt nicht konform war mit dem (nicht mal im Ansatz), was da sportlich gerade passierte.
Und wenn man dann, im Grunde ab Spieltag 1, ständig mental kurz vorm Kollaps steht, weil man zur Halbzeit in Köln noch nicht führt, dann ist das halt zum einen bedauerlich und in meinen Augen auch Teil eines Umfeldes, welches eben Wirkung entfaltet. Obs einem gefällt oder nicht.
Aber klar, man kann auch sagen: Das, was so rundherum passiert, ist und muss für einen Fußballkader völlig egal sein. Erst Recht dann, wenn es so hochbezahlte Spieler sind und man von ihnen bitteschön auch etwas zu erwarten hat, wenn sie sich mal für einige Jahre beim BVB unter Vertrag begeben.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
docity, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 17:47 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Du kommst immer wieder mit dem Köln-Spiel als Beispiel für verfrühte überzogene Kritik! Schau es Dir noch mal in Ruhe an! Ich bin 70 Minuten auf der Tribüne nicht aus dem Kopfschütteln raus gekommen! Es war einfach grottenschlecht, wahrscheinlich aufgrund von Überheblichkeit und Konzentrationsproblemen!
Aber mal so alles in allem...
Thomas, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 06:49 (vor 2433 Tagen) @ Didi
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Wir stehen irgendwie 3 Punkte hinter dem ersten, haben ein gutes Spiel im Supercup gemacht, Barcelona dominiert und "eigentlich" nur beim Spiel in Berlin result- und leistungsmässig versagt.
Das hatten wir doch alles schon.
"Was wollt ihr denn, wir haben die beste Hinrunde gespielt...."
"Was wollt ihr denn, wir sind immer noch zweiter ...."
"Was wollt ihr denn, wir sind immer noch dritter ...."
"Was wollt ihr denn, wir sind immer noch für die CL qualifiziert ...."
"Was wollt ihr denn, wir sind zwar am Arsch, aber haben die beste Hinrunde gespielt...."
Ich sehe ja ein, dass Favre als "Fachidiot" diesen Verein nicht zu emotionalisieren vermag
Vielleicht emotionalisiert er mit dem klein/klein auch nicht die Mannschaft. Vielleicht will sie auch mal von der Leine gelassen werden.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 11:26 (vor 2433 Tagen) @ Thomas
Das ständige Hacke Spitze 1-2-3 spricht nicht für eine Leine.
Zumal, wo soll das hinführen, die Offensivspieler tun jetzt schon nichts für die Defensive, wie soll das werden, wenn die noch mehr Freiraum bekommen?
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 11:57 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Das ständige Hacke Spitze 1-2-3 spricht nicht für eine Leine.
Zumal, wo soll das hinführen, die Offensivspieler tun jetzt schon nichts für die Defensive, wie soll das werden, wenn die noch mehr Freiraum bekommen?
Es würde doch zu zweierlei im Zweifel führen:
Entweder unserer Gegner mauern sich noch mehr ein und wir schieben uns in aller Ewigkeit den Ball von links nach rechts und wieder zurück. Diesen Ballbesitzansatz können doch unterm Strich nur ganz wenige Teams auf der Welt wirklich durchbringen. Solche, die sich im Vergleich zu Konkurrenz quasi ihre Traumkader zusammenbasteln können - und diese wachsen lassen können.
Oder aber wir würden auf einmal diverse Tore erhalten, weil wir ausgekontert würden, was dann wieder zu der Aussage führen würde, dass ein Trainer auch mal mehr Zurückhaltung beim "von der Leine lassen" an den Tag legen müsse, weil man ansonsten viel zu anfällig ist.
Unterm Strich hat Favre bisher 86 Punkte in 39 Ligaspielen mit seiner Mannschaft und seiner Taktik erspielt. Das sollte erst einmal über allem stehen, wenn man seine Pläne analysiert.
Kann man damit am Ende deutscher Meister werden? Ich sage ja. Aber natürlich ist man damit nicht locker auf Kurs und Bayern München muss sich schon gewaltig strecken, um da überhaupt gegenhalten zu können.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Didi, Schweiz, Dienstag, 24.09.2019, 08:03 (vor 2433 Tagen) @ Thomas
Vielleicht emotionalisiert er mit dem klein/klein auch nicht die Mannschaft. Vielleicht will sie auch mal von der Leine gelassen werden.
Und schon kommt wieder der nächste subtile Vorwurf.
So lange Sancho pro Spiel 5 Mal den Tunnel sucht, suche ich die ach so enge Leine.
Aber mal so alles in allem...
Thomas, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 08:34 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Und schon kommt wieder der nächste subtile Vorwurf.
dann lassen wir das
Die Ausnüchterung vom Fansein
Kalkzilla, Waltrop, Montag, 23.09.2019, 22:32 (vor 2434 Tagen) @ Didi
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Was daran gemessen hier und rund um den Verein los ist? An sich schon heftig, oder?
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Du musst aber auch berücksichtigen woher das kommt. Diese Stimmung rund um den BVB ist nicht über Nacht entstanden, sondern ein jahrelanger Prozess.
Wo standen wir 2012? Die Klopp-Jahre waren ein absoluter Rausch, den die meisten Fans anderer Vereine niemals auch nur ansatzweise erleben werden.
Von der Fast-Insolvenz 2005 und dem Fast-Abstieg 2007 zurück an die Spitze der Bundesliga, mündend im Double 2012. Und das ist nur der sportliche Aspekt.
Wir hatten ein sagenhaftes Team! Das waren nicht die hochbezahlten Millionäre, die einfach ihrem Job nachgehen. Das waren Spieler, die du jederzeit neben einen von uns auf die Süd hättest stellen können. Fans und Team waren eine absolute Einheit und wir hatten einen Trainer, der nicht nur perfekt zu uns passte, sondern dem ganzen Verein eine echte Identität verlieh. Wir waren ganz oben und wer bitte sollte uns stoppen!? Solch ein Drehbuch würde in Hollywood abgelehnt werden, weil es viel zu kitschig ist.
Vielleicht verklären die vergangenen Jahre ein wenig, wie es tatsächlich war. Vielleicht ist das eine alberne, rosarote Sichtweise, die einer Prüfung nicht Stand halten würde. Aber mal im Ernst: Wie viele Menschen haben genau so gefühlt!? Gar nicht auszudenken, hätten wir 2013 auch noch die Champions League gewonnen.
Und von diesem lächerlich hohen Ross kommen wir. Seitdem sind 6 Jahre vergangen. Und in diesen 6 Jahren wurden wir mit dem Dampfhammer voll auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Wir mussten lernen, dass die Kagawas, Lewandowskis und Gündogans doch nicht zu dieser Familie gehören wollen. Auch "unser" Junge Mario Götze kehrte uns den Rücken und unser angeheirateter Kapitän Mats Hummels folgte ihm bald. Und gerade diese beiden gingen nicht irgendwo hin. Es musste ja ausgerechnet der FC Bayern sein.
Das war alles schon nur schwerlich zu verdauen, doch auch der BVB tat selbst einiges dazu, dass immer mehr Menschen die emotionale Bindung zum Verein verlieren. Trainingslager in Dubai, Kündigung von Dauerkarten für einen größeren VIP-Bereich, Aussagen von Aki Watzke (für jeden , der seine Karte nicht mehr will stehen 5 neue bereit), Götze/Hummels Rückholaktionen, das Verhalten nach dem Anschlag... Im Prinzip war für jeden etwas dabei, um immer weniger Verständnis für seinen Herzensverein aufzubringen.
Zu guter Letzt ist da noch die drückende Überlegenheit der Bayern in der Bundesliga. Die Bundesliga ist zu einer Kirmesveranstaltung verkommen, und die Aussicht auf eine weitere Saison, in der man um die Plätze 2 bis 4 mitspielt, reizt schon lange niemanden mehr.
Der BVB möchte gerne ein Big Player sein, hat dabei aber (teils selbst verschuldet, teils schuldlos) seine Fans vergessen. Und genau mit diesem Gefühl des abgestumpft seins, der "Ausnüchterung vom Fansein" sehen wir uns in weiten Teilen heute konfrontiert. Der ganze Frust und die ganze "Ent-Emotionalisierung" der letzte Jahre schlagen sich heute in (teilweise) völlig überhöhter Kritik und Unzufriedenheit nieder. Wir sind keine "BVB-Familie" mehr. Wir sind ein großer Fußballclub, der gefälligst abliefern soll. Es ist traurig, dass es so gekommen ist. Aber dieses Rad lässt sich vermutlich nie mehr zurückdrehen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Didi, Schweiz, Dienstag, 24.09.2019, 08:05 (vor 2433 Tagen) @ Kalkzilla
Viele sehr spannende und berechtigte Aspekte.
Wir machen uns damit hat vieles kaputt und diese erdrückende, giftige Dauerenttäuschung wird dem Verein sicher nicht helfen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 08:30 (vor 2433 Tagen) @ Didi
Ich kann gar nicht wirklich abschließend erkennen, was bei uns vorliegt. Ich schrieb es schon anderswo die letzten Tage:
Es herrscht bei uns irgendwas zwischen permanenter Aufregung, zu hohen Erwartungen und zu schneller Zufriedenheit. Und zwar durchweg - also vom Geschäftsführer, über die Spieler, den Trainer bis hin zu den Fans und Begleitern.
Und jeder sucht sich seine Zutat aus, die er dann in diese Suppe kippt und am Ende ist die so bitter und wenig schmackhaft, dass man als BVB damit nicht wirklich erfolgreich agieren kann. Und bei manchen reicht dann schon ein nicht 100 % stabiles 5:1 gegen den FC Augsburg, der dann einfach auch in deren Augen fürchterlich schwach war, um zu sagen "So wird das nicht reichen, werden wir schon in den nächsten Spielen sehen".
Und dann gewinnt man, erneut durchaus mühevoll, beim 1.FC Köln und diese Leute sagen "Seht ihr, dass war nun noch schlechter, dieses 3:1 in Köln, als das 5:1 gegen Augsburg...."
Andere hingegen verfallen sofort in tiefe Zufriedenheit ob eines 5:1 gegen durchaus biedere Augsburger und feiern dann den Sieg in Köln als Triumph von Favre, der mit Brandt und Hakimi geniegleich den Sieg einwechselte....
Gleichzeitig werden normale sportliche Unwuchten nicht mehr akzeptiert. Ein Unentschieden in Frankfurt? Gilt dann, am 5. Spieltag, fast schon als Abgesang auf die ganze Saison...
Und einfache und auch durchaus emotionale Kritik geht dann in all diesen Meinungen und Gemischen unter. Und das alles färbt einfach auf das ab, was bei uns so rund um den BVB passiert und am Ende wirkt es genau so auch in diesem Kader.
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Kris, Dienstag, 24.09.2019, 16:09 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Gleichzeitig werden normale sportliche Unwuchten nicht mehr akzeptiert. Ein Unentschieden in Frankfurt? Gilt dann, am 5. Spieltag, fast schon als Abgesang auf die ganze Saison...
Es kommt aber doch auch auf das "Wie" an. Die Sache ist, dass wir gegen die Bayern halten müssen, und die lassen kaum Punkte liegen. Die haben immer noch was zuzusetzen. Wollen wir Meister werden und verlieren schon zu Beginn Punkte, wird es um so schwerer im Hinblick auf die Meisterschaft.
Die Ernüchterung nach Spielen, in denen man überlegen war und diese Dominanz einfach abgegeben hat, muss man als Fan auch erst mal verdauen, auch wenn man nur vorsichtig Erwartungen hegt. Bei manchen fliegt dann halt mal der Deckel hoch, kann man doch irgendwie auch verstehen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Micawber, Sauerland, Dienstag, 24.09.2019, 10:30 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Ich kann gar nicht wirklich abschließend erkennen, was bei uns vorliegt. Ich schrieb es schon anderswo die letzten Tage:
Es herrscht bei uns irgendwas zwischen permanenter Aufregung, zu hohen Erwartungen und zu schneller Zufriedenheit. Und zwar durchweg - also vom Geschäftsführer, über die Spieler, den Trainer bis hin zu den Fans und Begleitern.
Wobei ich mich immer auch frage, inweiweit diese "Aufregung" nicht durch diesen mMn völlig überdrehten Medienhype angeheizt oder sogar überhaupt erst erzeugt wird.
Gerade bei populären Vereinen, die den Medien die gewünschte Resonanz (Einschaltquoten, Klicks etc.) bringen, wird doch wirklich jede Kleinigkeit bis zum Erbrechen aufgebauscht.
Wir haben jetzt gerade einmal 5 BL-Spieltage, eine Pokalrunde nd einen CL-Spieltag hinter uns, und der BVB hat schon mehrfach die hohen Erwartungen einigermaßen erfüllt und hat bereits mehrfach (nach Berlin und Frankfurt) gezeigt, dass er diese Saison wieder nichts reißen wird.
Bitteschön, was soll dieser Unsinn?
Bei Bayern gab es eine ähnliche Berg- und Talfahrt, wenn teilweise auch aus anderen Gründen. Was wurde über die hergezogen als man dort mit den Transfers zunächst nicht in die Gänge kamen, dann gab es die Superlative zu Coutinho. Und jetzt stehen sie nach den 5 Spieltagen exakt einen Punkt vor dem BVB.
Also alles mal mit etwas mehr Ruhe hinnehmen und locker durch die Hose atmen. Am besten nicht mehr so oft die einschlägigen Nachrichtenangebote konsultieren und die Push-Funktion der Fußball App abschalten.
Nicht zu hohe Hoffnungen zu haben und zu hohe Anforderungen zu stellen, kann ebenfalls etwas helfen.
Wohin der Weg des BVB (und der der Konkurrenten) diese Saison führen wird, wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten zeigen und vielleicht ist man selbst dann nicht so viel schlauer.
Die Ausnüchterung vom Fansein
ergo, Magdeburg, Dienstag, 24.09.2019, 10:13 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Für mich liegt die Unzufriedenheit ganz klar daran, wie man die Spiele bestreitet, weil wirklich überzeugend sind, die wenigsten spiele. Bisher hat mich kein Spiel überzeugt außer Barca vl. Obwohl die momentan und gerade auswärts sehr schwach sind und wenn man mal an die letzte Saison denkt trotz 9 Punkte Vorsprung waren die wenigsten Spiele überzeugend und über die Rückrunde brauchen wir nicht zu reden. Würde man die spiele anders bestreiten ohne die ganzen knappen Ergebnisse oder die ganzen Wackler in der abwehr oder dieses ständige einstellen des spiel nach Führung bzw. das Einbrechen der Mannschaft dann würde auch eine ganz andere Stimmung herrschen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
istar, Dienstag, 24.09.2019, 12:48 (vor 2433 Tagen) @ ergo
Für mich liegt die Unzufriedenheit ganz klar daran, wie man die Spiele bestreitet, weil wirklich überzeugend sind, die wenigsten spiele. Bisher hat mich kein Spiel überzeugt außer Barca vl. Obwohl die momentan und gerade auswärts sehr schwach sind und wenn man mal an die letzte Saison denkt trotz 9 Punkte Vorsprung waren die wenigsten Spiele überzeugend und über die Rückrunde brauchen wir nicht zu reden. Würde man die spiele anders bestreiten ohne die ganzen knappen Ergebnisse oder die ganzen Wackler in der abwehr oder dieses ständige einstellen des spiel nach Führung bzw. das Einbrechen der Mannschaft dann würde auch eine ganz andere Stimmung herrschen.
Ohne knappe Ergebnisse wäre Fußball eine ziemlich öde Angelegenheit.
Die knappen Ergebnisse gegen Augsburg oder in Berlin letzte Saison waren z. B. ziemlich geil.
Die Ausnüchterung vom Fansein
ergo, Magdeburg, Dienstag, 24.09.2019, 13:06 (vor 2433 Tagen) @ istar
Ich fand sie auch geil in den Moment, aber stell dir mal vor die Spiele gehen halt nur Remis aus, dann hätte man noch mehr zu meckern gehabt.
Die Ausnüchterung vom Fansein
istar, Dienstag, 24.09.2019, 13:05 (vor 2433 Tagen) @ istar
Ohne knappe Ergebnisse wäre Fußball eine ziemlich öde Angelegenheit.
Die knappen Ergebnisse gegen Augsburg oder in Berlin letzte Saison waren z. B. ziemlich geil.
Natürlich ist ein Siegtor in letzter Sekunde emotional absolut klasse. Geil sozusagen, aber das BVB-Spiel war es nicht. Das war ziemlich ernüchternd...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 12:04 (vor 2433 Tagen) @ ergo
Für mich liegt die Unzufriedenheit ganz klar daran, wie man die Spiele bestreitet, weil wirklich überzeugend sind, die wenigsten spiele. Bisher hat mich kein Spiel überzeugt außer Barca vl.
Das Barcelona Spiel war nur "vielleicht" ein überzeugendes Spiel. Wie gesagt, dies ist durchaus ja der Punkt, um den wir hier diskutieren und worauf Didi hinaus wollte.
Wir haben Leverkusen 4:0 geschlagen, Augsburg 5:1, den Supercup gewonnen und in Köln einen Rückstand nach eher schwacher 1.Halbzeit überzeugend gedreht. Aber auch da hieß es dann: Köln war dann platt, konnte nicht mehr und wir hatten dann ein wenig Glück damit. Gegen Augsburg war auch der Gegner zu schwach. Das sehr gute Spiel von uns gegen Barcelona wird dann auch kleingeredet, weil Barcelona ja nicht sonderlich in Form sei und außerdem hat man halt nicht gewonnen. Gegen Leverkusen ist das Ergebnis auch zu hoch ausgefallen und in viel zu vielen Spielminuten fehlte die Kontrolle. Leverkusen hatte zwar maximal 1-2 echte Torgelegenheiten, dennoch war es dann gefühlt zu wenig Ballbesitz und man hat das Spiel viel zu sehr dem Gegner überlassen.
Usw. und sofort.
Natürlich war die letzte Rückrunde alles andere als stabil, wenn es darum ging, dass man Meister werden will. Da haben wir auch einfach ein stückweit am Ende die Nerven verloren (im Derby, in München). Aber die Welt ging im Grunde auch schon unter, als wir gegen Bremen unglücklich im Pokal ausschieden und dann jenes 3:3 gegen Hoffenheim kassierten. Was sicherlich unfassbar war, aber halt noch gar nichts passieren ließ. Aber da schlich sich eben jenes Muster ein, worüber wir hier sprechen.
Schon in der letzten Vorrunde hörte man das ja immer wieder. Es entstand kaum Zufriedenheit von längerem Zustand. Geschweige eine Euphorie. Weil eben so Spiele wie jetzt gegen Barcelona nur "vielleicht" überzeugend waren.
Über so ein Spiel ärgert man sich, weil man es nicht gewinnt. Aber der Ärger resultiert ja daraus, weil man sehr gut spielte und hätte gewinnen müssen. Aber daraus leitet man ja dann nicht ab, dass Trainer und Spieler dies oder jenes falsch machen. Meine ich.
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Pini, Dienstag, 24.09.2019, 15:38 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Wir haben Leverkusen 4:0 geschlagen, Augsburg 5:1, den Supercup gewonnen und in Köln einen Rückstand nach eher schwacher 1.Halbzeit überzeugend gedreht. Aber auch da hieß es dann: Köln war dann platt, konnte nicht mehr und wir hatten dann ein wenig Glück damit. Gegen Augsburg war auch der Gegner zu schwach. Das sehr gute Spiel von uns gegen Barcelona wird dann auch kleingeredet, weil Barcelona ja nicht sonderlich in Form sei und außerdem hat man halt nicht gewonnen. Gegen Leverkusen ist das Ergebnis auch zu hoch ausgefallen und in viel zu vielen Spielminuten fehlte die Kontrolle. Leverkusen hatte zwar maximal 1-2 echte Torgelegenheiten, dennoch war es dann gefühlt zu wenig Ballbesitz und man hat das Spiel viel zu sehr dem Gegner überlassen.
Das ist schon so eine Sache mit den Gegnern. Entweder sie machen uns das Leben schwer - dann sind sie aber nicht gut, sondern wir schlecht.
Oder sie lassen sich abschlachten - dann sind wir aber nicht gut, sondern die Gegner schlecht. Und das nicht, weil wir es gut machen, sondern weil sie müde sind, keine Lust haben usw.. Kann man nichts machen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
vatalys, Saar09, Dienstag, 24.09.2019, 22:16 (vor 2433 Tagen) @ Pini
Das erinnert mich an die Bayern vor einigen Jahren, da war es in etwas dassselbe. befinden uns ja dann aufm guten Weg! :D
Die Ausnüchterung vom Fansein
ergo, Magdeburg, Dienstag, 24.09.2019, 12:56 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Das vl. kommt deswegen, weil Granada gegen Barcelona ein paar tage später 2:0 gewonnen hat. Barcelona ist momentan einfach nicht wirklich gut drauf. Gegen Leverkusen standen wir auch nur hinten drin, gut mag möglich sein das es genauso richtig ist, gegen eine Bosz Mannschaft, aber trotzdem hatte Leverkusen Räume in unserer Hälfte und wenn die das besser spielen wäre auch dieses spiel anders ausgegangen. Ich glaube auch nicht das es an der Mentalität liegt, sondern die Spieler einfach nicht Favres Konzept umsetzen können oder wollen. Ich sehe nämlich seit Favre da ist keine Entwicklung von seiner Spielanlage. Die Spiele sehen immer noch so aus wie wie gegen Hannover am 2. Spieltag in der letzten Saison.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 11:58 (vor 2433 Tagen) @ ergo
Dass bei 76 Punkten davon geredet wird, dass man keine zufriedenstellenden Spiele sieht, ist das perfekte Beispiel für diese Unzufriedenheit und abgehobene Erwartungshaltung.
Die Ausnüchterung vom Fansein
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 12:08 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Dass bei 76 Punkten davon geredet wird, dass man keine zufriedenstellenden Spiele sieht, ist das perfekte Beispiel für diese Unzufriedenheit und abgehobene Erwartungshaltung.
Das sind dann meistens aber auch die Leute die meinen sie würden sich auch mal mit einem siebten Platz zufrieden geben, Hauptsache die Mannschaft zerreißt sich.....
Ohne jetzt genau auf deinen Vorposter zu deuten.
Lg
Die Ausnüchterung vom Fansein
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 12:59 (vor 2433 Tagen) @ bambam191279
Ja, genau die sind das. Die aber in jedem Spiel, das nicht gewonnen wird, der Mannschaft die Einstellung absprechen. Für die gibt es kein Spiel, in denen die Mannschaft alles gegeben hat.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Didi, Dienstag, 24.09.2019, 08:54 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Ich kann gar nicht wirklich abschließend erkennen, was bei uns vorliegt. Ich schrieb es schon anderswo die letzten Tage:
Es herrscht bei uns irgendwas zwischen permanenter Aufregung, zu hohen Erwartungen und zu schneller Zufriedenheit. Und zwar durchweg - also vom Geschäftsführer, über die Spieler, den Trainer bis hin zu den Fans und Begleitern.
Und jeder sucht sich seine Zutat aus, die er dann in diese Suppe kippt und am Ende ist die so bitter und wenig schmackhaft, dass man als BVB damit nicht wirklich erfolgreich agieren kann. Und bei manchen reicht dann schon ein nicht 100 % stabiles 5:1 gegen den FC Augsburg, der dann einfach auch in deren Augen fürchterlich schwach war, um zu sagen "So wird das nicht reichen, werden wir schon in den nächsten Spielen sehen".
Und dann gewinnt man, erneut durchaus mühevoll, beim 1.FC Köln und diese Leute sagen "Seht ihr, dass war nun noch schlechter, dieses 3:1 in Köln, als das 5:1 gegen Augsburg...."
Andere hingegen verfallen sofort in tiefe Zufriedenheit ob eines 5:1 gegen durchaus biedere Augsburger und feiern dann den Sieg in Köln als Triumph von Favre, der mit Brandt und Hakimi geniegleich den Sieg einwechselte....
Gleichzeitig werden normale sportliche Unwuchten nicht mehr akzeptiert. Ein Unentschieden in Frankfurt? Gilt dann, am 5. Spieltag, fast schon als Abgesang auf die ganze Saison...
Und einfache und auch durchaus emotionale Kritik geht dann in all diesen Meinungen und Gemischen unter. Und das alles färbt einfach auf das ab, was bei uns so rund um den BVB passiert und am Ende wirkt es genau so auch in diesem Kader.
MFG
Phil
Ich denke, dass es bei der momentanen Gefühlslage im wesentlichen nicht um die Ergebnisse an sich geht, sondern um die jeweiligen Spiele dahinter. Selbstverständlich kann nicht jedes Spiel so gestaltet werden wie gegen Leverkusen oder Barca! In diesen Spielen konnte man aber beim Verhalten der Spieler auf dem Platz große Unterschiede erkennen zu den Auftritten in Köln, Berlin oder Frankfurt. Jedes Spiel ist individuell und auch der Gegner spielt noch mit. Aber wenn in einem Spiel jeder Akteur ganz offensichtlich seine Aufgaben macht, Laufbereitschaft zeigt und hoch motiviert/konzentriert wirkt und 3-4 Tage später genau das wieder vermissen lässt, weil es kein Heimspiel ist oder nicht der FC Barcelona - und genau so ist es ganz offensichtlich und für jeden erkennbar! - führt das zu Irritationen...
Ich sagte es schon einmal: solange man das Gefühl hat, die Spieler versuchen, alles aus sich rauszuholen in den 90 Minuten, aber man scheitert halt an Pfosten, Latte oder überragendem Torwächter in dem Spiel, hält sich die Kritik eher in Grenzen nach dem Motto: Alles gegeben, aber dumm gelaufen... Leider hat man aber immer und immer wieder NICHT das Gefühl bei den Spielern, dass sie in den genannten Spielen alles gegeben haben, während Unioner, Frankfurter oder Kölner alles reingeworfen haben, was geht. Und das ist hochgradig frustrierend und ernüchternd und macht auch ein Stück weit wütend...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:08 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Aber wenn in einem Spiel jeder Akteur ganz offensichtlich seine Aufgaben macht, Laufbereitschaft zeigt und hoch motiviert/konzentriert wirkt und 3-4 Tage später genau das wieder vermissen lässt, weil es kein Heimspiel ist oder nicht der FC Barcelona - und genau so ist es ganz offensichtlich und für jeden erkennbar! - führt das zu Irritationen...
Man sieht ja immer das, was man sehen will. Das meine ich dann wohl.
Inzwischen darf man aber auch mal bemerkt haben, dass uns eben ein Spiel in Berlin durchaus schwerer fällt, als gegen den FC Barcelona. Und ob das nun was mit der Einstellung zu tun hat? Prinzipiell punkten wir seit 1,5 Jahren auf sehr hohem Niveau und verlieren ja auch kaum mal ein Spiel. Insofern frage ich mich schon, was genau man dann eigentlich herleiten will. Ja - wir haben Probleme gegen manch kleineren und eher defensiveren Gegner. Wir verlieren da dann oftmals schnell die Kontrolle. Selbst wenn wir in Führung gehen.
Wobei ich Frankfurt nun beileibe nicht als kleinen Gegner ansehe. Und dennoch hätten wir das Spiel um ein Haar gewinnen können. Und wir hatten auch genug Torchancen, um das Resultat deutlich zu machen. Wo soll denn dann die Einstellung gefehlt haben?
Ich sagte es schon einmal: solange man das Gefühl hat, die Spieler versuchen, alles aus sich rauszuholen in den 90 Minuten, aber man scheitert halt an Pfosten, Latte oder überragendem Torwächter in dem Spiel, hält sich die Kritik eher in Grenzen nach dem Motto: Alles gegeben, aber dumm gelaufen... Leider hat man aber immer und immer wieder NICHT das Gefühl bei den Spielern, dass sie in den genannten Spielen alles gegeben haben, während Unioner, Frankfurter oder Kölner alles reingeworfen haben, was geht. Und das ist hochgradig frustrierend und ernüchternd und macht auch ein Stück weit wütend...
Ich z.B. empfinde diesen fehlenden Einsatzwillen überhaupt nicht...
Ich sehe Probleme gegen diese Gegner. Die haben diverse Ursachen, aber in meinen Auge nicht, dass es am Willen liegen würde oder man einfach zu arrogant agieren würde.
Und natürlich war die Kritik auch ätzend, als man z.B. dann in Bremen 2:2 spielte. Da hatte man ein gigantisches Spiel gemacht und verlor dann völlig die Kontrolle. Auch, weil es einen schweren Torwartfehler gab. Und dennoch gab es danach harsche Kritik - an diversen Spielern und dem Trainer.
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
docity, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 18:12 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Ich habe es oben schon geschrieben, der Torwartfehler in Bremen wurde erst dadurch ermöglicht, dass der BVB ab einem gewissen Zeitpunkt Werder das Feld überlassen hat (man sah im Fernsehen zwei passive Viererketten vor dem eigenen Strafraum), vorher war Werder gar nicht in der Nähe von Bürki!
Und bzgl des Spiels in Köln kann es meiner Meinung keine zwei Sichtweisen geben: Der FC hat zwar alles aus sich rausgeholt, aber die BVB Leistung war einfach grottenschlecht: Einfache Fehlpässe in Massen und unbedrängt fast zwei Eigentore! Konzentrationsmängel? Überheblichkeit?
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:11 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Ich glaube auch, dass dieses "Spiel kontrollieren", wie Favre es nach Führungen spielen lässt, für einige Spieler viel schwerer ist, als man von Außen meinen könnte.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es vor allem für unsere Offensive, die wissen, dass sie rund um den gegnerischen Strafraum ihre Stärken haben, mental gar nicht so leicht ist, sich bewusst tiefer zu staffeln und den Gegner kommen zu lassen - weil es ihrem Naturell als Spieler widerspricht. Und wenn man dann dabei auch die Balance halten muss, nicht einerseits in die Passivität abzurutschen, andererseits aber auch bei Umschaltmomenten auch wieder sofort in den Angriffsmodus zu schalten, dann halte ich das schon für eine anspruchsvolle Aufgabe.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 10:24 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Definitiv ein möglicher Erklärungsansatz. Und auch einer, der zeigt, wie komplex ein Spiel doch sein kann. Eines, welches mit einer Mannschaft betrieben werden muss, sowieso.
Aber klar, da kann man dann auch sagen, dass der Trainer auch erkennen muss, dass seine Idee vielleicht nicht übereinzubringen ist mit jenen Spielern, die er hat.
Aber überwiegend hat er eben damit Erfolg. Das fällt dann halt zu oft unter den Tisch. Es ist ja nicht so, dass wir uns seit 1,5 Jahren wankend durch die Liga schleppen und unsere Spiele nicht nach Hause bringen. Es fehlt halt nur die absolute Leistungsspitze, die es aber wohl braucht, wenn man Meister werden will....
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
docity, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 18:20 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Und meine Theorie ist: Favre garantiert mit seiner Taktik viele Punkte, gewährleistet also mit hoher Wahrscheinlichkeit die CL Teilnahme! Die andere Seite der Medaille ist aber, dass diese Taktik gegen nominell schwächere Gegner zu oft zu Punktverlusten führt, um Meister werden zu können! Ich wage die Behauptung: Unter Favre werden wir nie Meister (egal was für einen Kader man ihm hinstellt)!
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:31 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Um mal, auch wenn ich damit nerve, eine Analogie zum Laufen zu bringen: Wenn man sich auf einen Marathon vorbereitet, läuft man lange Strecken teilweise bewusst langsam. Ich selber bin nur bis zur Halbmarathondistanz unterwegs, aber versuche das auch immer mal wieder.
Wenn man es nicht selber probiert hat, denkt man, dass es total einfach ist, auf einem einen Kilometer eine Minute langsamer zu laufen, als man es unter "Volllast" kann. Ist es nicht. Im Gegenteil. Es fühlt sich ziemlich falsch an und erfordert permanente Kontrolle, dass man nicht automatisch in die höhere Geschwindigkeit verfällt. Das ist auch eine Art von Stress, sich bewusst zu zügeln.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sich für Spieler wie Reus oder Sancho durchaus ähnlich anfühlt, sich deutlich in die eigene Hälfte zurück zu ziehen und dem Gegner die scheinbare Spielführung zu überlassen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 10:56 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sich für Spieler wie Reus oder Sancho durchaus ähnlich anfühlt, sich deutlich in die eigene Hälfte zurück zu ziehen und dem Gegner die scheinbare Spielführung zu überlassen.
Die Frage ist doch eher, warum man überhaupt dem Gegner die Spielführung überlassen sollte? Ich verstehe das wirklich nicht. Ja, Fußball kann verrückt sein und Spiele können kippen. Aber in unserem Fall wirkt das zu 100% selbstverschuldet. Aus taktischen Gründen kann man sowas schon mal machen. Gegen Leverkusen z.B., wenngleich ich kein Fan von dem Ansatz war. Würde das Phänomen nur ab und zu auftreten, könnte man ja noch darüber hinwegsehen. Aber bei uns passiert das regelmäßig. Wir haben hier einen Ansatz, der offensichtlich nicht funktioniert. Trotzdem versucht man es immer wieder, obwohl mehr als klar ist, dass unsere Mannschaft so eine Art von Fußball nicht spielen kann. Die Frage bleibt also: was soll das? Hier dürfte auch gerne mal ein Journalist in einer PK nachfragen, ob das gewollt ist oder nicht.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 11:16 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Also ich verfolge nicht im Ansatz all das, was da so nach Spielen, in irgendwelchen SportNews Sendungen oder auf Pressekonferenzen geredet wird.
Aber wenn ich nicht irre, hat jedenfalls Michael Zorc deine Frage schon recht deutlich beantwortet nach dem Frankfurt Spiel.
Und auch hier gilt der Blick ins Detail. Wie oft ist es eigentlich so gewesen, dass dieser Ansatz von Favre nicht zum Erfolg geführt hat? Ja, es war zu oft, um am Ende der letzten Saison dann damit Meister zu werden (dennoch waren wir am 34. Spieltag noch in der Lage, Meister werden zu können - und dies nicht, weil Bayern München irgendwie nur 68 Punkte zusammengespielt hätte. Nein, wir holten 76 Punkte in dieser Saison und von 34 Spielen wurden nur 4 verloren und weiter 7 nicht gewonnen).
In dieser Spielzeit ist die Bilanz dann jetzt halt 3-1-1. Allerdings auch eher gegen Gegner der Kategorie "Abstiegskamp" (mit Augsburg, Union, Köln).
Bei allen Pflichtspielen ist die Bilanz 4-2-1.
Aus Sicht eines Trainers scheint sein Ansatz da wohl eher zu funktionieren. Ob der Ansatz dazu reicht, um deutscher Meister zu werden, ist dann aber wohl eher die Frage... Meine klare Antwort: Im Zweifel ja.
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:06 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Aus Sicht eines Trainers scheint sein Ansatz da wohl eher zu funktionieren. Ob der Ansatz dazu reicht, um deutscher Meister zu werden, ist dann aber wohl eher die Frage... Meine klare Antwort: Im Zweifel ja.
Du klammerst da meiner Meinung nach ein paar Dinge aus. Wie oft waren wir auf Last-Minute-Siege angewiesen? Wie oft ist lediglich ein knapper Sieg herausgesprungen? Wie oft musste man (unnötigerweise) einem Rückstand hinterherlaufen? Wie oft musste man sich zum Sieg zittern? Punktetechnisch war die Rückrunde dann schon wieder lediglich auf Stöger Niveau. Wir hatten in den letzten 3 Spielzeiten einen großen Ausreißer nach oben. Das war die letzte Hinrunde. Da hatten wir einfach mal einen Lauf, wo wir ehrlicherweise aber auch viel Glück hatten. Ansonsten laufen wir im Grunde permanent unserem eigenen Anspruch hinterher.
Wenn ich mir die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Bundesliga ansehe, dann bin ich schon der Meinung, dass man eine Spielzeit mit mindestens 80 (+/-5) Punkten erwarten kann. Ob das dann am Ende zum Titel reicht, ist die andere Frage. Aber wir machen ja nicht mal unsere eigenen Hausaufgaben. Das ist eben ärgerlich.
Was Favre angeht, so hatte der Trainer jetzt 3 Vorbereitungen Zeit. In dieser Zeit hat er es nicht geschafft, unsere eklatante Defensivschwäche abzustellen. Während seiner Atmszeit sind Diallo, Witsel, Delaney, Hakimi, Schulz & Hummels gekommen. Trotzdem fangen wir uns viel zu viele Gegentore ein. Trotzdem haben wir eine unfassbar große Standardschwäche. Trotzdem gibt es da hinten keinerlei Stabilität. Ja, das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Offensivspieler nicht mit nach hinten arbeiten. Es gibt schlichtweg keine Balance zwischen Offensive und Defensive. Doch auch das wäre Aufgabe des Trainers, diese bekannten Schwächen abzustellen.
Favre entwickelt die Mannschaft nicht mehr weiter. Schlimmer noch, die Mannschaft scheint sogar schlechter zu werden. Trotz massiver Investitionen in den Kader und keinen Abgängen von Schlüsselspielern im Sommer.
So rosig sieht die Bilanz von Favre nicht aus, wie du sie hier beschreibst. D.h. übrigens nicht, dass ich den Trainer entlassen möchte. Aber im Moment habe ich schon stark Zweifel, ob Favre hier noch eine dritte Spielzeit bekommen sollte. Dafür müsste man zumindest eine positive Entwicklung erkennen können. Das kann ich im Moment nicht.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:21 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Favre ist sogar einer der besten Trainer der Vereinsgeschichte.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:32 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Favre ist sogar einer der besten Trainer der Vereinsgeschichte.
Achso. Dann darf man natürlich keinerlei Kritik vorbringen. Weil ist so.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Talentförderer, Dienstag, 24.09.2019, 14:27 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Favre ist sogar einer der besten Trainer der Vereinsgeschichte.
In Sachen Punktausbeute?
nun, 80 Punkte sind heute wie 70 Punkte vor 10 Jahren oder 60 Punkte vor 20 Jahren. Ist alles immer nur relativ...
Wenn Kovac in dieser Saison nur 70 Punkte holt, wie sie vor 9 Jahren zum Titel gereicht haben, würde er geteert und gefedert...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 14:37 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Dem ist so. Völlig unstrittig. Dennoch liegt die Wahrheit irgendwo in einer Mitte und keiner kann genau sagen, was denn eigentlich so eine Pflichtpunktzahl ist, die man mit dem aktuellen Kader holen müsste. Wohl so im Mittel 70-75 Punkte sicherlich. Aber sind wir da mit 10 Punkten aus 5 Spielen irgendwie jetzt brutal außer Tritt? Es ist sicherlich nun nicht so, dass am Ende alle sagen werden, wenn man so weiter punkten würde "Och ja, alles super, im Prinzip sind wir gut im Tritt".
Hier geht es ja darum, dass bereits im Grunde nach dem Augsburg Spiel die ersten Kritiker wieder parat standen. Und dann im Grunde bei jedem einzelnen Spiel seither. Und zwar durchaus in wechselnder Besetzung und mit wechselnden Analysen.
Und am Ende steht halt auch die Frage, jedenfalls habe ich Didi so verstanden, ob man mit diesem aufgeregten Verhalten ein Umfeld erschafft, in welchem man am Ende 75 Punkte plus holt oder eben nicht.
Und da kann man, keine Frage, zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Wenn man nun sagt, dass wir im Grunde seit Dezember 2018 völlig außer Tritt sind, eher nur noch mit Glück unsere Spiele gewinnen oder Punkte sammeln (und dann auch eher viel zu wenige), dann wird man auch jetzt sagen können, dass dieser Saisonauftakt mies war und es eher den Anschein hat, dass Favre dieser Mannschaft nichts mehr mitzugeben hat.
Man kann aber auch zu anderen Resultaten kommen. Und über allem steht dann eben: Wie viel trägt auch das Umfeld dazu bei, dass es überhaupt so ist. Oder ist es nur die Taktik und die Aufstellung, bzw. Einstellung auf dem Platz?
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:36 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Trotzdem sollte man anerkennen, dass überhaupt nur die Bayern und der BVB jemals 75 oder mehr Punkte geholt haben. Und da steht Favre jetzt neben Tuchel und Kovac in einer durchaus ehrenwerten Reihe mit Klopp, Guardiola, Heynckes und Ancelotti, die alle schon die Champions-League gewonnen haben.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Talentförderer, Dienstag, 24.09.2019, 15:01 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Trotzdem sollte man anerkennen, dass überhaupt nur die Bayern und der BVB jemals 75 oder mehr Punkte geholt haben. Und da steht Favre jetzt neben Tuchel und Kovac in einer durchaus ehrenwerten Reihe mit Klopp, Guardiola, Heynckes und Ancelotti, die alle schon die Champions-League gewonnen haben.
ja natürlich. Die Bayern sind damit angefangen, dann kam der BVB hinzu und als nächstes kommt Leipzig. Dahinter wird es schon eng mit 75 Punkten... Das ist ja auch ein Resultat der Entwicklung insbesondere der letzten 5-10 Jahre. Und der BVB hat es nun schon unter 3 verschiedenen Trainern geschafft. Es wird zur Normalität werden unter Berücksichtigung einer Fortführung der Entwicklung der letzten Jahre. Umfeld, Kader und Gesamtsituation erfordern nun den nächsten Schritt - nämlich z.B. grundsätzlich souveränes Auftreten inkl. der entsprechenden Resultate gegen kleine Teams einhergehend mit der Entwicklung einer - ich nenne es mal - Gesamthaltung aller Beteiligten. Sozusagen ein Favoriten-Gen...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 15:18 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Trotzdem sollte man anerkennen, dass überhaupt nur die Bayern und der BVB jemals 75 oder mehr Punkte geholt haben. Und da steht Favre jetzt neben Tuchel und Kovac in einer durchaus ehrenwerten Reihe mit Klopp, Guardiola, Heynckes und Ancelotti, die alle schon die Champions-League gewonnen haben.
ja natürlich. Die Bayern sind damit angefangen, dann kam der BVB hinzu und als nächstes kommt Leipzig. Dahinter wird es schon eng mit 75 Punkten... Das ist ja auch ein Resultat der Entwicklung insbesondere der letzten 5-10 Jahre. Und der BVB hat es nun schon unter 3 verschiedenen Trainern geschafft. Es wird zur Normalität werden unter Berücksichtigung einer Fortführung der Entwicklung der letzten Jahre. Umfeld, Kader und Gesamtsituation erfordern nun den nächsten Schritt - nämlich z.B. grundsätzlich souveränes Auftreten inkl. der entsprechenden Resultate gegen kleine Teams einhergehend mit der Entwicklung einer - ich nenne es mal - Gesamthaltung aller Beteiligten. Sozusagen ein Favoriten-Gen...
Aber selbst Klopp und Tuchel haben es nicht permanent geschafft. Die Entwicklung geht dahin, ja. Aber es ist jetzt auch nicht so, als ob das ein echter Selbstläufer ist und man irgendeinen x-beliebigen Coach da auf die Bank setzen kann und die Mannschaft mehr oder weniger im Alleingang auf solche Punktezahlen kommt. Ob Favre jetzt gleichgut, oder schlechter als die übrigen in der Reihe ist, kann man diskutieren - aber er gehört mit Sicherheit fachlich schon zu denen, die richtig was auf der Pfanne haben.
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Knorpelohr, Dienstag, 24.09.2019, 14:57 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Trotzdem sollte man anerkennen, dass überhaupt nur die Bayern und der BVB jemals 75 oder mehr Punkte geholt haben. Und da steht Favre jetzt neben Tuchel und Kovac in einer durchaus ehrenwerten Reihe mit Klopp, Guardiola, Heynckes und Ancelotti, die alle schon die Champions-League gewonnen haben.
Bremen in der Saison 82/83 als Vizemeister umgerechnet bei 3 Punkteregel ebenfalls 75 Punkte...
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Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:21 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Du klammerst da meiner Meinung nach ein paar Dinge aus. Wie oft waren wir auf Last-Minute-Siege angewiesen? Wie oft ist lediglich ein knapper Sieg herausgesprungen? Wie oft musste man (unnötigerweise) einem Rückstand hinterherlaufen? Wie oft musste man sich zum Sieg zittern? Punktetechnisch war die Rückrunde dann schon wieder lediglich auf Stöger Niveau. Wir hatten in den letzten 3 Spielzeiten einen großen Ausreißer nach oben. Das war die letzte Hinrunde. Da hatten wir einfach mal einen Lauf, wo wir ehrlicherweise aber auch viel Glück hatten. Ansonsten laufen wir im Grunde permanent unserem eigenen Anspruch hinterher.
Richtig. Die Blauen sind letztes Jahr Vizemeister geworden. Da haben sich hier alle lustig gemacht, weil das natürlich viel mit Spielglück und Schwäche der anderen zu tun hatte, aber eher nichts mit hoher qualitativer Substanz des Kaders... Prinzipiell war es bei uns in der Hinrunde 18/19 genauso, wenn auch auf höherem sportlichen Niveau. Das wird dann, wenn es argumentativ nützlich ist, gerne für den tollen Punkteschnitt des Trainers herangezogen. Auf der anderen Seite wird dann aber gesagt, dass so eine Halbrunde absolut einzigartig und nur zu erreichen ist, wenn alles optimal läuft und man auch mal entsprechendes Spielglück hat. Ja was denn nun...?
Wenn ich mir die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Bundesliga ansehe, dann bin ich schon der Meinung, dass man eine Spielzeit mit mindestens 80 (+/-5) Punkten erwarten kann. Ob das dann am Ende zum Titel reicht, ist die andere Frage. Aber wir machen ja nicht mal unsere eigenen Hausaufgaben. Das ist eben ärgerlich.
Sehe ich auch so.
Was Favre angeht, so hatte der Trainer jetzt 3 Vorbereitungen Zeit. In dieser Zeit hat er es nicht geschafft, unsere eklatante Defensivschwäche abzustellen. Während seiner Atmszeit sind Diallo, Witsel, Delaney, Hakimi, Schulz & Hummels gekommen. Trotzdem fangen wir uns viel zu viele Gegentore ein. Trotzdem haben wir eine unfassbar große Standardschwäche. Trotzdem gibt es da hinten keinerlei Stabilität. Ja, das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Offensivspieler nicht mit nach hinten arbeiten. Es gibt schlichtweg keine Balance zwischen Offensive und Defensive. Doch auch das wäre Aufgabe des Trainers, diese bekannten Schwächen abzustellen.
Das ist wirklich unerklärlich und frustrierend...
Favre entwickelt die Mannschaft nicht mehr weiter. Schlimmer noch, die Mannschaft scheint sogar schlechter zu werden. Trotz massiver Investitionen in den Kader und keinen Abgängen von Schlüsselspielern im Sommer.
So rosig sieht die Bilanz von Favre nicht aus, wie du sie hier beschreibst. D.h. übrigens nicht, dass ich den Trainer entlassen möchte. Aber im Moment habe ich schon stark Zweifel, ob Favre hier noch eine dritte Spielzeit bekommen sollte. Dafür müsste man zumindest eine positive Entwicklung erkennen können. Das kann ich im Moment nicht.
Diese Saison - zumindest die Hinrunde - würde ich da noch abwarten für eine Beurteilung...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 11:12 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Aber haben früher nicht genau das viele gefordert, weil sie keine Lust mehr hatten, zu sehen, wie die Mannschaft mit Ballbesitz um eine dicht gestaffelte Abwehr herum spielt und verzweifelt die Lücke sucht? Das war doch einer der Lösungsansätze. Dem Gegner den Ball überlassen, ihn kommen lassen - um ihn dann mit Umschaltfußball zu erledigen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 11:23 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Phil, Dienstag, 24.09.2019, 11:26
Aber haben früher nicht genau das viele gefordert, weil sie keine Lust mehr hatten, zu sehen, wie die Mannschaft mit Ballbesitz um eine dicht gestaffelte Abwehr herum spielt und verzweifelt die Lücke sucht? Das war doch einer der Lösungsansätze. Dem Gegner den Ball überlassen, ihn kommen lassen - um ihn dann mit Umschaltfußball zu erledigen.
Und natürlich ist das ein völlig korrekter Ansatz. Und auch überwiegend ein Zielführender. So haben wir 86 Punkte in 39 Ligaspielen erspielt, bei einer Bilanz von 26-8-5.
Aber das reichte halt in 18/19 nicht, um vor Bayern München zu stehen und reicht in 19/20 bisher auch nicht, um es zu tun....
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Didi, Dienstag, 24.09.2019, 09:30 (vor 2433 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Djerun, Dienstag, 24.09.2019, 09:37
Man sieht ja immer das, was man sehen will. Das meine ich dann wohl.
Inzwischen darf man aber auch mal bemerkt haben, dass uns eben ein Spiel in Berlin durchaus schwerer fällt, als gegen den FC Barcelona. Und ob das nun was mit der Einstellung zu tun hat? Prinzipiell punkten wir seit 1,5 Jahren auf sehr hohem Niveau und verlieren ja auch kaum mal ein Spiel. Insofern frage ich mich schon, was genau man dann eigentlich herleiten will. Ja - wir haben Probleme gegen manch kleineren und eher defensiveren Gegner. Wir verlieren da dann oftmals schnell die Kontrolle. Selbst wenn wir in Führung gehen.
Dann ergänze ich:
ich meine nicht nur die Einstellung in Form von Einsatz, Laufbereitschaft oder Zweikampfführung. Ich meine auch die Einstellung im Sinne von: was wird dem Spieler mitgegeben? Welche Anweisungen hat er? Befolgt er diese oder nicht? Und bei Mißerfolg: was lief schief, war falsch bei den Vorgaben und was kann man besser machen? Eine Spitzenmannschaft, die das auch sein will, muss da Lösungen finden! Da muss eine Entwicklung stattfinden...
Wobei ich Frankfurt nun beileibe nicht als kleinen Gegner ansehe. Und dennoch hätten wir das Spiel um ein Haar gewinnen können. Und wir hatten auch genug Torchancen, um das Resultat deutlich zu machen. Wo soll denn dann die Einstellung gefehlt haben?
Ich z.B. empfinde diesen fehlenden Einsatzwillen überhaupt nicht...
Ich sehe Probleme gegen diese Gegner. Die haben diverse Ursachen, aber in meinen Auge nicht, dass es am Willen liegen würde oder man einfach zu arrogant agieren würde.
Dann muss es Vorgaben bzgl. des - ich sage es mal diplomatisch: inkonsequenten - Defensivverhaltens unserer Offensivspieler geben, dass sie einerseits gegen Barca und Leverkusen merklich mitarbeiten, gegen Köln, Berlin oder Frankfurt dagegen Defensivarbeit z.T. nahezu ablehnen. Oder ist das dann auch wieder eine falsche Wahrnehmung...?
Und natürlich war die Kritik auch ätzend, als man z.B. dann in Bremen 2:2 spielte. Da hatte man ein gigantisches Spiel gemacht und verlor dann völlig die Kontrolle. Auch, weil es einen schweren Torwartfehler gab. Und dennoch gab es danach harsche Kritik - an diversen Spielern und dem Trainer.
MFG
Phil
Berechtigt! Auch wenn diese Kritik dann nebulös in alle Richtungen (Mannschaft, Trainer, Verantwortliche) strahlt, weil man ratlos ist, wo die Ursache zu finden ist für das, was da auf dem platz abläuft. Es passiert einfach zu oft! Der BVB hat unglaubliche Brüche in seinem Spiel. Das ist das, was viele beobachten (und auch wenn es deiner Meinung nach nur das ist, was man sehen will: am Ende entsteht dieser Eindruck nicht aus Lust am Untergang des BVB oder weil man halt grundsätzlich Pessimist ist und auf Selbstzerstörung steht, sondern weil man woanders auch sieht, wie es besser geht!)…
Wenn man um den Titel mitspielen will, dann ist das etwas anderes, als wenn man im oberen Drittel oder unter den ersten 4 landen möchte. Dann zählen Spiele mit offensichtlichen Punktverlusten stärker in der Endabrechnung. Dann kann man nicht mehr so viel ausgleichen. Und wenn dann das Gefühl aufkommt, dass dieser Punktverlust sehr vermeidbar war, wiegt das doppelt schwer... dann zählt jede dieser Spiele intensiver und muss auch intensiver analysiert werden. Platz 4 wäre eine Enttäuschung für den BVB. Platz 2 wäre gut. Und Meister wäre fantastisch. So ist das nunmal. Da habe wir uns hinbewegt. Das ist der Status Quo...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 07:05 (vor 2433 Tagen) @ Kalkzilla
Das war alles schon nur schwerlich zu verdauen, doch auch der BVB tat selbst einiges dazu, dass immer mehr Menschen die emotionale Bindung zum Verein verlieren. Trainingslager in Dubai, Kündigung von Dauerkarten für einen größeren VIP-Bereich, Aussagen von Aki Watzke (für jeden , der seine Karte nicht mehr will stehen 5 neue bereit), Götze/Hummels Rückholaktionen, das Verhalten nach dem Anschlag... Im Prinzip war für jeden etwas dabei, um immer weniger Verständnis für seinen Herzensverein aufzubringen.
Wobei man hier auch nicht den Fehler machen und immer nur den Blick auf alles schlechte werfen darf.
Der BVB hat die größte Anzahl von Fanbeauftragten der Liga. Alles engagierte Leute, die nicht nur den Grüßaugust geben, sondern wirklich für Fans arbeiten. Über die Stiftung "Leuchte auf" werden mittel- oder unmittelbar viele soziale Projekte gefördert. Der Verein setzt sich aktiv dafür ein, dass Jugendliche nicht rechten Menschenfängern hinterher laufen und unterstützt finanziell den Bau einer Gedenkstätte in Yad Vashem. Er beginnt demnächst mit dem Bau eines Fanhauses, das nicht in der Marketingabteilung entwickelt und nach Einnahmepotential aufgebaut wird, sondern in die Hände von Leuten gegeben wurde, die richtig gute Arbeit machen.
Ja, natürlich ist vieles anders als noch vor 20 Jahren und ohne Zweifel hat der schönde Mammon bei vielen Entscheidungen einen höheren Einfluss gewonnen - aber wenn man wirklich bewusst das ganze Bild anschaut, dann findet man immer noch vieles "familiäre", mit dem man sich identifizieren kann.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:01 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Eben. Aber der BVB und seine "aktiven Fans" bekommen das nicht asureichend transportiert, was eigentlich alles rund um den BVB so geschieht.
Im Vergleich zu 1995 sind wir Fans heute doch viel deutlicher Teil des Vereins. Damals war man wirklich nur Staffage und kein einziger im Klub hat sich ernsthaft um die Meinungen / Ansichten der Fans gekümmert oder sie irgendwie mit einbezogen.
Da sieht die Welt heute völlig anders aus. Komischerweise galt dann ein Niebaum damals aber als "fannah" und "Mann des Volkes", während man bei Watzke her das Gegenteil heute behauptet.
Obwohl sicherlich noch nie ein BVB Chef derart eng im Dialog mit Fans und deren Vertretern stand und stehen musste. Und wir Fans hatten noch nie - auch strukturell - derart viel Einfluss und Gehör, wie es heute der Fall ist.
Ob nun Fanabteilung, Fanbetreuung, Schwatzgelb.de, Südtribünen Bündnis, irgenwelche Veranstaltungen vom BVB, seinen Fans für Fans und all die vielen Kanäle und Schnittstellen, die es so zwischen Klub und Fans gibt.
Aber so richtig kommuniziert dieses reale Bild keiner. Womit man wieder bei der Kommunikationspolitik des BVB angekommen ist...
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Pini, Dienstag, 24.09.2019, 09:21 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Allein schon kürzlich, als nach den Geschehnissen bei Union sich der BVB auf der Webseite vor die Fans stellte und sich eine kritische Analyse seitens der Berliner Polizei wünschte. Das hätte es doch bis vor ein paar Jahren niemals gegeben.
Und trotzdem schreiben hier selbst gut informierte User, dass der BVB seine Fans vergessen habe. Schon verrückt.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:34 (vor 2433 Tagen) @ Pini
Allein schon kürzlich, als nach den Geschehnissen bei Union sich der BVB auf der Webseite vor die Fans stellte und sich eine kritische Analyse seitens der Berliner Polizei wünschte. Das hätte es doch bis vor ein paar Jahren niemals gegeben.
Noch exemplarischer, nach den Vorfällen rund um das Spiel gegen RedBull Leipzig. Da hat Watzke sich - und den ganzen Verein/Konzern - aber sowas von in die Schusslinie geschoben und vor die eigenen Fans gestellt. Hätte er sich auch deutlich einfacher machen können.
Ich denke, jeder, der den BVB schon in den 80iger/90iger Jahren enger begleitete (oder auch davor), wird bestätigen können, dass es wohl nie eine Zeit gab, wo Fans und Klub derart eng verwoben waren. Und wo Fans auch derart viel mitgestalten konnten und derart viel Gehör fanden.
Niebaum und Meier haben dagegen z.B. doch tatsächlich wie König regiert. Es war eine völlig Intransparenz und unterm Strich waren ihnen die Belange der Fans auch nicht übermäßig wichtig. Das ist heute ja überhaupt kein Vergleich mehr.
Gleichzeitig ist es - trotz aller Hyperkommerzialisierung - so, dass dieser Konzern tausenden Fans z.B. für knapp 10 Euro ein CL Spiel gegen den FC Barcelona ermöglicht.
Man unterstützt unzählige Dinge, die den Fans zugute kommen. Man ist ständig und überall im Dialog. Man bindet sie fast überall mit ein. Es gibt - auch der Rechtsform geschuldet - fast maximale Transparenz über den Klub/Konzern.
Egal welche Probleme es gibt, bis tief hinein in persönliche Belange, dieser hochkommerzielle Konzern BVB, hilft und setzt sich ein.
Aber, definitiv in meinen Augen, man erzählt davon nicht genug. Man kommuniziert dies zu wenig. Man zeigt viel zu wenig vor, was man alles für die Fans und vor allem mit ihnen macht. Wie viele von ihnen auch immer wieder dann irgendwann für den BVB arbeiten und dann auch wieder diese Seite der Fans in diesen Konzern einbringen.
Man kann sicher vieles immer kritisieren und manches ist auch einfach sehr unschön in den heutigen Zeiten. Auch beim BVB. Aber was fannähe und Einbindung dieser betrifft, gab es wohl selten bessere Zeiten. Vielleicht in der Phase, als wir kurz vorm Ende standen. Aber das war eine absolute Ausnahmezeit.
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
docity, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 18:49 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Wieder ein Punkt, wo ich die Welt ganz anders sehe! Ich werde Watzke nie vergessen, dass er null Widerstand geleistet hat, um eine leere Süd nach dem Leipzig-Spiel zu verhindern! Auch wenn es wahrscheinlich so oder so so gekommen wäre, er hat gar nichts versucht! Damit hat er mir gezeigt, dass ihm 24000 Süd-Fans völlig egal sind! Und das auch noch vor dem Hintergrund, dass die Ereignisse damals völlig aufgebauscht wurden! Deshalb fand ich es zusätzlich völlig daneben, dass er den Büßer gegeben hat und Rangnick und Mintzlaff damals in Berlin die Füße geküsst hat! Er hätte lieber in der Öffentlichkeit für die korrekte Einordnung der Geschehnisse sorgen sollen (denn im Endeffekt ist nicht mehr als bei einem normalen Bundesligaspiel passiert)
Die Ausnüchterung vom Fansein
docity, Mittwoch, 25.09.2019, 18:03 (vor 2432 Tagen) @ docity
Wieder ein Punkt, wo ich die Welt ganz anders sehe! Ich werde Watzke nie vergessen, dass er null Widerstand geleistet hat, um eine leere Süd nach dem Leipzig-Spiel zu verhindern! Auch wenn es wahrscheinlich so oder so so gekommen wäre, er hat gar nichts versucht! Damit hat er mir gezeigt, dass ihm 24000 Süd-Fans völlig egal sind! Und das auch noch vor dem Hintergrund, dass die Ereignisse damals völlig aufgebauscht wurden! Deshalb fand ich es zusätzlich völlig daneben, dass er den Büßer gegeben hat und Rangnick und Mintzlaff damals in Berlin die Füße geküsst hat! Er hätte lieber in der Öffentlichkeit für die korrekte Einordnung der Geschehnisse sorgen sollen (denn im Endeffekt ist nicht mehr als bei einem normalen Bundesligaspiel passiert)
Wobei man sagen muss Watzke scheint ein bisschen gelernt zu haben in Bezug auf Fans. Er hat ja eingeräumt das die Kommunikation nicht gut war und man das verbessern will. In Bezug auf das obrige hätte ich mir auch mehr Rückhalt gewünscht gegenüber denen die mit der Sache nix am Hut hatten und das waren 95% oder mehr.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Blarry, Essen, Dienstag, 24.09.2019, 19:01 (vor 2433 Tagen) @ docity
Du hast am Ende ein Ausrufezeichen vergessen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 09:19 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Obwohl sicherlich noch nie ein BVB Chef derart eng im Dialog mit Fans und deren Vertretern stand und stehen musste. Und wir Fans hatten noch nie - auch strukturell - derart viel Einfluss und Gehör, wie es heute der Fall ist.
Und trotzdem kommen am Ende dann solche Geschichten wie der Götze- oder Hummels-Transfer bei raus. Da frage ich mich schon, mit welchen Fans sich der BVB-Chef sich so alles unterhält. Diese Spaltung der Fanszene (wenn man es denn so nennen möchte) wird von der Vereinsführung doch selbst aktiv vorangetrieben.
Ich habe mittlerweile meinen Frieden mit den Rückholaktionen gemacht. Zumindest bei Hummels muss man auch sagen, dass er bislang überzeugt hat. Tortzdem sind solche Aktionen nicht gerade förderlich, um eine Art Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fanszene hinzubekommen.
Zumindest bei mir hat es dazu geführt, dass ich das Ganze immer weniger emotional betrachte. Ich will ausschließlich nur noch Leistung sehen. In den Klopp-Jahren konnte man auch mal über die eine oder andere Scheißleistung hinwegsehen. Mittlerweile fällt das schon sehr schwer.
Insgesamt kein gutes Klima. Doch der Verein wollte es eben so. Ansonsten würde man einem bestimmten Teil der Fanszene nicht ständig vors Bein pissen.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:41 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Und trotzdem kommen am Ende dann solche Geschichten wie der Götze- oder Hummels-Transfer bei raus. Da frage ich mich schon, mit welchen Fans sich der BVB-Chef sich so alles unterhält. Diese Spaltung der Fanszene (wenn man es denn so nennen möchte) wird von der Vereinsführung doch selbst aktiv vorangetrieben.
Wie Sascha dir antwortet. Fans sind nicht im Management mit einer Stimme vertreten. Aber man kauft nicht einfach Mario Götze zurück. Man hat es vor, geht den Plan an und dann spricht man eben auch mit Menschen aus der Fanszene, um Meinungen dazu einzuholen und um solch einen Plan zu moderieren. Am Ende entscheiden dann aber nicht Fans darüber, ob so eine Transfer geschieht, sondern natürlich jene, die dafür bezahlt werden und auch nicht zwingend "als Fan" handeln sollten.
Gleiches gilt für Hummels.
Und interessanterweise ist es dann ja nicht so, dass nun jene, die solche Rückkehraktionen maximal abgelehnt haben, heute nur noch meckernd und schreiend auf der Tribüne stehen oder völlig desillusioniert das ganze frustriert begleiten.
Mein Eindruck - aber mehr ist es auch nicht, sprich, ich kann das nicht belegen - ist ja eher, dass nun z.B. jene, die überhaupt nichts gegen Götze oder Hummels hatten, nun auch eher zu jenen gehören, die schon maximal unzufrieden sind und massiv draufhauen.
Ich habe mittlerweile meinen Frieden mit den Rückholaktionen gemacht. Zumindest bei Hummels muss man auch sagen, dass er bislang überzeugt hat. Tortzdem sind solche Aktionen nicht gerade förderlich, um eine Art Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fanszene hinzubekommen.
Mag sein. In meinen Augen hätte man z.B. Mario Götze niemals zurückholen sollen. Aber es gab auch gute Argumente dafür. Unterm Strich aber geht es mir darum, dass der Schulterschluss darin besteht, dass man überhaupt mit Fans darüber in einen Dialog tritt und nicht einfach sagt "Kaufen wir jetzt, findet euch mit ab".
Zumindest bei mir hat es dazu geführt, dass ich das Ganze immer weniger emotional betrachte. Ich will ausschließlich nur noch Leistung sehen. In den Klopp-Jahren konnte man auch mal über die eine oder andere Scheißleistung hinwegsehen. Mittlerweile fällt das schon sehr schwer.
Wegen Götze und Hummels?
Insgesamt kein gutes Klima. Doch der Verein wollte es eben so. Ansonsten würde man einem bestimmten Teil der Fanszene nicht ständig vors Bein pissen.
Nochmal: Welche Szene meinst du hier?
MFG
Phil
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 10:14 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Wie Sascha dir antwortet. Fans sind nicht im Management mit einer Stimme vertreten. Aber man kauft nicht einfach Mario Götze zurück. Man hat es vor, geht den Plan an und dann spricht man eben auch mit Menschen aus der Fanszene, um Meinungen dazu einzuholen und um solch einen Plan zu moderieren. Am Ende entscheiden dann aber nicht Fans darüber, ob so eine Transfer geschieht, sondern natürlich jene, die dafür bezahlt werden und auch nicht zwingend "als Fan" handeln sollten.
Gleiches gilt für Hummels.
Alles in Ordnung. Aber zumindest bei Götze verstehe ich bis heute nicht, warum man das gemacht hat. Es ist ja nicht so, dass man nicht auch andere Spieler hätte bekommen können. Es war klar, dass eine solche Rückkholaktion zu Verstimmungen führt. Die ganze Aktion war aus meiner Sicht komplett unnötig.
Bei Hummels ist es ein bisschen anders. Aber völlig unproblematisch ist die Geschichte auch nicht.
Und interessanterweise ist es dann ja nicht so, dass nun jene, die solche Rückkehraktionen maximal abgelehnt haben, heute nur noch meckernd und schreiend auf der Tribüne stehen oder völlig desillusioniert das ganze frustriert begleiten.
Gut möglich.
Mein Eindruck - aber mehr ist es auch nicht, sprich, ich kann das nicht belegen - ist ja eher, dass nun z.B. jene, die überhaupt nichts gegen Götze oder Hummels hatten, nun auch eher zu jenen gehören, die schon maximal unzufrieden sind und massiv draufhauen.
Ich wollte auch nicht sagen, dass das die einzigen Fangruppen sind, die aktuell voll draufhauen. Die Hauptursache für den Frust ist aus meiner Sicht eher die Erkenntnis, dass wir seit Jahren nur noch um die "Goldene Ananas" spielen. Ja klar, die CL-Quali ist nett, aber bei unseren finanziellen Möglichkeiten muss man das ohnehin erwarten können. Mag arrogant klingen, aber so ist das eben. Und irgendwann wird es eben frustierend, wenn man derart chancenlos ist. Und an dieser Stelle wird es sogar ganz besonders bitter: es ist auch selbstverschuldet. Denn die Bayern tun im Moment nun wirklich sehr viel dafür, die Meisterschaft wieder spannend zu machen.
Mag sein. In meinen Augen hätte man z.B. Mario Götze niemals zurückholen sollen. Aber es gab auch gute Argumente dafür. Unterm Strich aber geht es mir darum, dass der Schulterschluss darin besteht, dass man überhaupt mit Fans darüber in einen Dialog tritt und nicht einfach sagt "Kaufen wir jetzt, findet euch mit ab".
Wenn ich den Transfer maximal scheiße finde, wird es wohl kaum helfen, dass es eine Art Dialog gibt. Die Sache war beschlossen. Man hat bereits Monate vorher über die Medien eine Kampagne gefahren (Röckenhaus), um die Fans langsam auf die Rückholaktion vorzubereiten. Wie gesagt, kann man alles machen. Aber man wusste, dass das zu Unstimmigkeiten führt und man hat es trotzdem gemacht.
Wegen Götze und Hummels?
Nicht nur, aber auch. Aber zugegeben, nur zu einem sehr geringen Anteil. Im Moment stört es mich eher, dass man tatsächlich das Gefühl hat, dass die Mannschaft vor allem in den Spielen gegen die vermeintlich "Kleinen" regelmäßig versagt, während man gleichzeitig super Leistungen gegen Barca, Bayern & Bayer zeigt. Sowas ist für mich tatsächlich eine Mentalitätsfrage, wenngleich der Begriff mittlerweile ziemlich ausgelutscht ist. Es spricht jedoch auch Bände, dass wir nun schon seit Jahren über Mentalitätsspieler sprechen (meiner Erinnerung nach seit dem LFC-Debakel) und keinerlei Besserung in Sicht ist.
Nochmal: Welche Szene meinst du hier?
Ich habe hier nur online die Reaktionen mitbekommen. Und die waren schon sehr gespalten, um es mal vorsichtig zu formulieren. Die Message, die damit transportiert wird, ist für mich: "Wir wollen maximalen Erfolg, egal wie". Ok, einverstanden. Dann braucht man sich aber auch nicht zu wundern, wenn das auf Kosten von Emotionen geht.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:25 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Wenn ich den Transfer maximal scheiße finde, wird es wohl kaum helfen, dass es eine Art Dialog gibt. Die Sache war beschlossen. Man hat bereits Monate vorher über die Medien eine Kampagne gefahren (Röckenhaus), um die Fans langsam auf die Rückholaktion vorzubereiten. Wie gesagt, kann man alles machen. Aber man wusste, dass das zu Unstimmigkeiten führt und man hat es trotzdem gemacht.
Dass das eine vom BVB initiierte Kampagne war, kann man nur schwer glauben. Eben Freddie Röckenhaus hat doch später daraus die Geschichte gestrickt, dass Janni als böser Oberultra Einfluss auf die GF ausübt und man sich vor dem Götzetransfer die Erlaubnis der Ultras einholen musste. War jetzt halt auch für Watzke nicht die beste PR....
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 10:43 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Wenn ich den Transfer maximal scheiße finde, wird es wohl kaum helfen, dass es eine Art Dialog gibt. Die Sache war beschlossen. Man hat bereits Monate vorher über die Medien eine Kampagne gefahren (Röckenhaus), um die Fans langsam auf die Rückholaktion vorzubereiten. Wie gesagt, kann man alles machen. Aber man wusste, dass das zu Unstimmigkeiten führt und man hat es trotzdem gemacht.
Dass das eine vom BVB initiierte Kampagne war, kann man nur schwer glauben. Eben Freddie Röckenhaus hat doch später daraus die Geschichte gestrickt, dass Janni als böser Oberultra Einfluss auf die GF ausübt und man sich vor dem Götzetransfer die Erlaubnis der Ultras einholen musste. War jetzt halt auch für Watzke nicht die beste PR....
Meiner Erinnerung nach gab es damals schon sehr früh Andeutungen, dass Götze zurückkommen könnte. Im Frühjahr wurde die Geschichte dann langsam konkreter und irgendwann einmal war es dann klar, dass Götze zurückkommt. Aus meiner Sicht hat man da schon eine Kampagne gefahren, zumal es ja auch Röckenhaus war, der sehr oft über Götze berichtet hat. Aber im Grunde ist die Geschichte auch absolut müßig. Götze ist nicht schuld an unseren aktuellen Problemen. Sein Kurzeinsatz gegen Frankfurt war z.B. absolut in Ordnung. Zumindest hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er mehr Lust auf Laufarbeit hatte als Paco, Reus & Sancho zusammen. Doch insgesamt gibt es schon Gründe, warum wir aktuell ein derzeit destruktives Klima haben. Und dabei spielen diese Rückholaktionen aus meiner Sicht schon eine gewisse Rolle. Aber bitte nicht falsch verstehen: das ist wirklich nur ein sehr kleiner Anteil. Die Hauptprobleme sind ganz andere. Ich wollte definitiv nicht den Eindruck vermitteln, dass die Stimmung so schlecht ist, weil wir Götze oder Hummels zurückgeholt haben.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:51 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Ging mir auch nur um den Ablauf. Grundsätzlich sind Fußballvereine ja auch keine komplett abgeschotteten Systeme und über zwei Ecken hört man immer irgendwas. Ich halte es auch für unstrittig, dass man von Seiten des BVB, aber auch von Götzes Seite aus, dieses Thema langsam und nach einer Salamitaktik auf den Tisch bringen wollte. Insofern war natürlich Taktik dabei. Ist ja auch bei diesem Vorgang absolut verständlich und nachvollziehbar. Ich glaube nur nicht, dass sich Watzke da bewusst Röckenhaus ins Büro geholt und mit ihm durchgeplant hat, wie man den doofen Fans jetzt am besten eine Rückkehr von Götze schmackhaft machen kann.
Dafür schien Röckenhaus auch bei anderen Themen immer mehr eine durchaus kontroverse Haltung zum BVB entwickelt zu haben. Oder anders ausgedrückt: Ein Uli Hoeneß hätte sich da teilweise mehr Unterstützung erhofft...
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 09:28 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Bei Götze wurden Stimmen von der aktiven Fanszene, als auch großen Fanclubs eingeholt. Das darf man allerdings nicht als "Zusage einholen" missverstehen. Wäre in meinen Augen auch ziemlich katastrophal, wenn Transferpolitik nach dem Mehrheitsprinzip unter den Fans abgestimmt werden. Es ging lediglich darum, dass man sich ein Stimmungsbild verschaffen wollte, wie Fans dazu stehen und ob sie nach einem Transfer Stellung gegen Götze beziehen würden.
Das halte ich auch so für ziemlich vernünftig.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 09:44 (vor 2433 Tagen) @ Sascha
Bei Götze wurden Stimmen von der aktiven Fanszene, als auch großen Fanclubs eingeholt. Das darf man allerdings nicht als "Zusage einholen" missverstehen. Wäre in meinen Augen auch ziemlich katastrophal, wenn Transferpolitik nach dem Mehrheitsprinzip unter den Fans abgestimmt werden. Es ging lediglich darum, dass man sich ein Stimmungsbild verschaffen wollte, wie Fans dazu stehen und ob sie nach einem Transfer Stellung gegen Götze beziehen würden.
Das halte ich auch so für ziemlich vernünftig.
Im Grunde sind das alte Geschichten. Zum Götze-Transfer ist nun wirklich mehr als genug gesagt worden. Aber du wirst mir doch sicherlich zustimmen, dass es nicht wenige Fans gab, die den Transfer nicht gerade mit sehr viel Wohlwollen gesehen haben. Sowas kann man schon machen, aber dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn die Stimmung hier derart "vergiftet" ist. Solche Aktionen tragen eben nicht dazu bei, dass man hier ein positives Klima schafft. Bei Hummels ist es ja ähnlich, wobei der zumindest bislang sportlich überzeugt.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 10:04 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Bei Götze wurden Stimmen von der aktiven Fanszene, als auch großen Fanclubs eingeholt. Das darf man allerdings nicht als "Zusage einholen" missverstehen. Wäre in meinen Augen auch ziemlich katastrophal, wenn Transferpolitik nach dem Mehrheitsprinzip unter den Fans abgestimmt werden. Es ging lediglich darum, dass man sich ein Stimmungsbild verschaffen wollte, wie Fans dazu stehen und ob sie nach einem Transfer Stellung gegen Götze beziehen würden.
Das halte ich auch so für ziemlich vernünftig.
Im Grunde sind das alte Geschichten. Zum Götze-Transfer ist nun wirklich mehr als genug gesagt worden. Aber du wirst mir doch sicherlich zustimmen, dass es nicht wenige Fans gab, die den Transfer nicht gerade mit sehr viel Wohlwollen gesehen haben. Sowas kann man schon machen, aber dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn die Stimmung hier derart "vergiftet" ist. Solche Aktionen tragen eben nicht dazu bei, dass man hier ein positives Klima schafft. Bei Hummels ist es ja ähnlich, wobei der zumindest bislang sportlich überzeugt.
Klar. Der Tenor war auch nicht, dass man Götze unbedingt wieder zurück haben will, sondern eher der, dass man das nicht gut findet, ihn aber, wenn er wieder beim BVB spielen sollte, nicht auspfeiffen würde.
Ich wollte und will ihn auch nicht zurück. Aber letztendlich ist der Professorensohn auch nur ein verschwindend geringer Teil meines Fanlebens, den ich gut ausblenden kann.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Pini, Dienstag, 24.09.2019, 09:23 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Insgesamt kein gutes Klima. Doch der Verein wollte es eben so. Ansonsten würde man einem bestimmten Teil der Fanszene nicht ständig vors Bein pissen.
Bring mal ein paar Beispiele abgesehen von den Transfers.
Die Ausnüchterung vom Fansein
istar, Dienstag, 24.09.2019, 06:18 (vor 2433 Tagen) @ Kalkzilla
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Was daran gemessen hier und rund um den Verein los ist? An sich schon heftig, oder?
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Du musst aber auch berücksichtigen woher das kommt. Diese Stimmung rund um den BVB ist nicht über Nacht entstanden, sondern ein jahrelanger Prozess.Wo standen wir 2012? Die Klopp-Jahre waren ein absoluter Rausch, den die meisten Fans anderer Vereine niemals auch nur ansatzweise erleben werden.
Von der Fast-Insolvenz 2005 und dem Fast-Abstieg 2007 zurück an die Spitze der Bundesliga, mündend im Double 2012. Und das ist nur der sportliche Aspekt.
Wir hatten ein sagenhaftes Team! Das waren nicht die hochbezahlten Millionäre, die einfach ihrem Job nachgehen. Das waren Spieler, die du jederzeit neben einen von uns auf die Süd hättest stellen können. Fans und Team waren eine absolute Einheit und wir hatten einen Trainer, der nicht nur perfekt zu uns passte, sondern dem ganzen Verein eine echte Identität verlieh. Wir waren ganz oben und wer bitte sollte uns stoppen!? Solch ein Drehbuch würde in Hollywood abgelehnt werden, weil es viel zu kitschig ist.
Vielleicht verklären die vergangenen Jahre ein wenig, wie es tatsächlich war. Vielleicht ist das eine alberne, rosarote Sichtweise, die einer Prüfung nicht Stand halten würde. Aber mal im Ernst: Wie viele Menschen haben genau so gefühlt!? Gar nicht auszudenken, hätten wir 2013 auch noch die Champions League gewonnen.
Und von diesem lächerlich hohen Ross kommen wir. Seitdem sind 6 Jahre vergangen. Und in diesen 6 Jahren wurden wir mit dem Dampfhammer voll auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Wir mussten lernen, dass die Kagawas, Lewandowskis und Gündogans doch nicht zu dieser Familie gehören wollen. Auch "unser" Junge Mario Götze kehrte uns den Rücken und unser angeheirateter Kapitän Mats Hummels folgte ihm bald. Und gerade diese beiden gingen nicht irgendwo hin. Es musste ja ausgerechnet der FC Bayern sein.
Das war alles schon nur schwerlich zu verdauen, doch auch der BVB tat selbst einiges dazu, dass immer mehr Menschen die emotionale Bindung zum Verein verlieren. Trainingslager in Dubai, Kündigung von Dauerkarten für einen größeren VIP-Bereich, Aussagen von Aki Watzke (für jeden , der seine Karte nicht mehr will stehen 5 neue bereit), Götze/Hummels Rückholaktionen, das Verhalten nach dem Anschlag... Im Prinzip war für jeden etwas dabei, um immer weniger Verständnis für seinen Herzensverein aufzubringen.
Zu guter Letzt ist da noch die drückende Überlegenheit der Bayern in der Bundesliga. Die Bundesliga ist zu einer Kirmesveranstaltung verkommen, und die Aussicht auf eine weitere Saison, in der man um die Plätze 2 bis 4 mitspielt, reizt schon lange niemanden mehr.
Der BVB möchte gerne ein Big Player sein, hat dabei aber (teils selbst verschuldet, teils schuldlos) seine Fans vergessen. Und genau mit diesem Gefühl des abgestumpft seins, der "Ausnüchterung vom Fansein" sehen wir uns in weiten Teilen heute konfrontiert. Der ganze Frust und die ganze "Ent-Emotionalisierung" der letzte Jahre schlagen sich heute in (teilweise) völlig überhöhter Kritik und Unzufriedenheit nieder. Wir sind keine "BVB-Familie" mehr. Wir sind ein großer Fußballclub, der gefälligst abliefern soll. Es ist traurig, dass es so gekommen ist. Aber dieses Rad lässt sich vermutlich nie mehr zurückdrehen.
Wo hat der BVB der Gegenwart denn seine Fans mehr vergessen als z. B. unter Niebaum /Meier?
Und wenn man noch weiter zurück geht, bspw. zu Erbse Erdmanns Zeiten, da war der Fan eine Person, die nicht weiter interessierte, zumindest nicht als Aktivposten.
Allerdings gab es deutlich weniger Anhänger als heute.
Aber okay, nicht gewonnen, die Nummer mit der Entfremdung und dem bösen modernen Fußball durfte dann ja auch nicht fehlen.
Und Spieler, die man "einfach so" neben den Fan auf die Tribüne stellen konnte, gab es genau zwei, nämlich Kevin und Neven.So ziemlich die einzigen in Vergangenheit und Gegenwart.
Wenn man den Fußball in seiner Eigenwahrnehmung überhöht und seine Klopp-Nostalgie nicht ablegen kann, dann sind nicht immer die anderen schuld.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Kalkzilla, Dienstag, 24.09.2019, 00:42 (vor 2434 Tagen) @ Kalkzilla
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Was daran gemessen hier und rund um den Verein los ist? An sich schon heftig, oder?
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Du musst aber auch berücksichtigen woher das kommt. Diese Stimmung rund um den BVB ist nicht über Nacht entstanden, sondern ein jahrelanger Prozess.Wo standen wir 2012? Die Klopp-Jahre waren ein absoluter Rausch, den die meisten Fans anderer Vereine niemals auch nur ansatzweise erleben werden.
Von der Fast-Insolvenz 2005 und dem Fast-Abstieg 2007 zurück an die Spitze der Bundesliga, mündend im Double 2012. Und das ist nur der sportliche Aspekt.
Wir hatten ein sagenhaftes Team! Das waren nicht die hochbezahlten Millionäre, die einfach ihrem Job nachgehen. Das waren Spieler, die du jederzeit neben einen von uns auf die Süd hättest stellen können. Fans und Team waren eine absolute Einheit und wir hatten einen Trainer, der nicht nur perfekt zu uns passte, sondern dem ganzen Verein eine echte Identität verlieh. Wir waren ganz oben und wer bitte sollte uns stoppen!? Solch ein Drehbuch würde in Hollywood abgelehnt werden, weil es viel zu kitschig ist.
Vielleicht verklären die vergangenen Jahre ein wenig, wie es tatsächlich war. Vielleicht ist das eine alberne, rosarote Sichtweise, die einer Prüfung nicht Stand halten würde. Aber mal im Ernst: Wie viele Menschen haben genau so gefühlt!? Gar nicht auszudenken, hätten wir 2013 auch noch die Champions League gewonnen.
Und von diesem lächerlich hohen Ross kommen wir. Seitdem sind 6 Jahre vergangen. Und in diesen 6 Jahren wurden wir mit dem Dampfhammer voll auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Wir mussten lernen, dass die Kagawas, Lewandowskis und Gündogans doch nicht zu dieser Familie gehören wollen. Auch "unser" Junge Mario Götze kehrte uns den Rücken und unser angeheirateter Kapitän Mats Hummels folgte ihm bald. Und gerade diese beiden gingen nicht irgendwo hin. Es musste ja ausgerechnet der FC Bayern sein.
Das war alles schon nur schwerlich zu verdauen, doch auch der BVB tat selbst einiges dazu, dass immer mehr Menschen die emotionale Bindung zum Verein verlieren. Trainingslager in Dubai, Kündigung von Dauerkarten für einen größeren VIP-Bereich, Aussagen von Aki Watzke (für jeden , der seine Karte nicht mehr will stehen 5 neue bereit), Götze/Hummels Rückholaktionen, das Verhalten nach dem Anschlag... Im Prinzip war für jeden etwas dabei, um immer weniger Verständnis für seinen Herzensverein aufzubringen.
Zu guter Letzt ist da noch die drückende Überlegenheit der Bayern in der Bundesliga. Die Bundesliga ist zu einer Kirmesveranstaltung verkommen, und die Aussicht auf eine weitere Saison, in der man um die Plätze 2 bis 4 mitspielt, reizt schon lange niemanden mehr.
Der BVB möchte gerne ein Big Player sein, hat dabei aber (teils selbst verschuldet, teils schuldlos) seine Fans vergessen. Und genau mit diesem Gefühl des abgestumpft seins, der "Ausnüchterung vom Fansein" sehen wir uns in weiten Teilen heute konfrontiert. Der ganze Frust und die ganze "Ent-Emotionalisierung" der letzte Jahre schlagen sich heute in (teilweise) völlig überhöhter Kritik und Unzufriedenheit nieder. Wir sind keine "BVB-Familie" mehr. Wir sind ein großer Fußballclub, der gefälligst abliefern soll. Es ist traurig, dass es so gekommen ist. Aber dieses Rad lässt sich vermutlich nie mehr zurückdrehen.
Danke so empfinde ich das auch. Ein Beitrag der mir aus der Seele spricht.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Textmarker, Ort, Montag, 23.09.2019, 23:09 (vor 2434 Tagen) @ Kalkzilla
Im Kern alles richtig.
Ich muss mittlerweile auch wirklich gestehen - so traurig diese Aussage auch ist -, dass die Sensationsjahre 2010-2013 mein BVB-Fan-Dasein qualitativ nachhaltig stark beschädigt haben.
Ich sehne mich natürlich nicht nach dem "Kringe, Amedick und Valdez-Fußball" an sich zurück. Aber was war das damals geil, wenn man Freitag abends in Bremen gewonnen hat. Wenn man ausnahmsweise mal was von der Alm mitgenommen hat. Was habe ich mir die Nägel bis aufs Blut runtergeknabbert, wenn es gegen GE ging.
Heute kann man in diesen Spielen nur negativ beeindruckt werden. Der größtmögliche Erfolg wird als Normalität vorausgesetzt. Gegen dieses Empfinden muss man schon krampfhaft ankämpfen, um es nicht zu verspüren.
Die Ausnüchterung vom Fansein
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:12 (vor 2433 Tagen) @ Textmarker
Im Kern alles richtig.
Ich muss mittlerweile auch wirklich gestehen - so traurig diese Aussage auch ist -, dass die Sensationsjahre 2010-2013 mein BVB-Fan-Dasein qualitativ nachhaltig stark beschädigt haben.
Ist nicht anderes als ein langer Drogenentzug.
Aber mal so alles in allem...
Pini, Montag, 23.09.2019, 21:14 (vor 2434 Tagen) @ Didi
Das Problem ist halt, dass jeder Punktverlust schmerzt, wenn man 85 Punkte braucht. Und jeder Sieg in der Rechnung schon einkalkultiert ist.
In der Hinsicht hoffe ich wirklich, dass irgendwann eine Europa-Super-Liga kommt und wir abwechselnd in der Bundesliga ohne die Bayern mit einer guten Saison um die Meisterschaft spielen oder in der Europa-Super-Liga gegen den Abstieg kämpfen. Dann ist wenigstens wieder Spannung drin und es ist nicht jeder Punktverlust so eine Katastrophe.
Vielleicht ändert das auch wieder etwas die Mentalität.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:13 (vor 2433 Tagen) @ Pini
Wenn die Bayern weg sind und wir 8 von 10 Jahren Meister werden,ist es auch nicht spannend.
Aber mal so alles in allem...
Pini, Dienstag, 24.09.2019, 15:44 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Wenn die Bayern weg sind und wir 8 von 10 Jahren Meister werden,ist es auch nicht spannend.
Klar, das macht nur Sinn, wenn es "über" der Bundesliga eine Liga gibt, in die man auf- und in der man absteigen kann.
Aber mal so alles in allem...
istar, Montag, 23.09.2019, 22:14 (vor 2434 Tagen) @ Pini
Das Problem ist halt, dass jeder Punktverlust schmerzt, wenn man 85 Punkte braucht. Und jeder Sieg in der Rechnung schon einkalkultiert ist.
In der Hinsicht hoffe ich wirklich, dass irgendwann eine Europa-Super-Liga kommt und wir abwechselnd in der Bundesliga ohne die Bayern mit einer guten Saison um die Meisterschaft spielen oder in der Europa-Super-Liga gegen den Abstieg kämpfen. Dann ist wenigstens wieder Spannung drin und es ist nicht jeder Punktverlust so eine Katastrophe.
Vielleicht ändert das auch wieder etwas die Mentalität.
Das letzte, was ich will und brauche, ist irgendeine Superliga.
Wieso keine Spannung drin ist, weiß ich nicht. Ganz im Gegenteil erwarte ich eine sehr spannende Saison.Zu dritt. Mindestens.
Aber gut, unentschieden in Frankfurt,gab es noch nie, Welt geht unter.
Saison ist gelaufen.
Nee, hab ich keinen Bock drauf, auf so 'ne Mentalität.
Samstag, 18:30,Bremen weghauen und fertig.
Aber mal so alles in allem...
Pini, Montag, 23.09.2019, 22:18 (vor 2434 Tagen) @ istar
Natürlich wäre das besser. Glaube ich aber nicht so recht dran, vor allem nicht auf ein paar Jahre gesehen. Aber vielleicht wäre das auch anders, wenn ich gestern nicht in Frankfurt gewesen wäre. 
Aber mal so alles in allem...
ergo, Magdeburg, Montag, 23.09.2019, 22:16 (vor 2434 Tagen) @ istar
Heimspiel wird wohl gewonnen werden, aber es grault einen jetzt schon vor dem nächsten Angstgegner bzw. Auswärtsspiel.
Aber mal so alles in allem...
Nietzsche, Montag, 23.09.2019, 20:37 (vor 2434 Tagen) @ Didi
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Nein, überhaupt nicht. Hier im Forum gibt es nur die derzeit so hippe Verhaltensweise, auf Sachthemen mit schlaumeierischen Meta-Psychologieaussagen zu antworten.
Drei von fünf Bundesligaspielen waren arrogant, lethargisch und schlecht. Gegen Frankfurt haben wir die erste Hälfte gegen Ende abgeschenkt und den gleichen Blödsinn in der zweiten Halbzeit direkt nochmal gemacht.
Wir stehen irgendwie 3 Punkte hinter dem ersten, haben ein gutes Spiel im Supercup gemacht, Barcelona dominiert und "eigentlich" nur beim Spiel in Berlin result- und leistungsmässig versagt.
Wir haben sieben Gegentore in fünf Spielen bekommen. Gegen Leverkusen und Barcelona hat man gesehen, dass es ja eigentlich geht. Aber gegen Frankfurt bleiben einfach fünf Spieler nach Ballverlusten stehen oder joggen gemütlich und unbeteiligt zurück. Das kann man sich in der Aufzeichnung ansehen, das ist keine Meinung.
Wie kann es sein, dass das Verhalten so unterschiedlich ist? Und sowas darf man auch ansprechen, wenn offensichtlich genau das der Grund ist, weshalb man ein Spiel nicht gewinnt.
Aber mal so alles in allem...
Didi, Schweiz, Montag, 23.09.2019, 20:56 (vor 2434 Tagen) @ Nietzsche
Zwischen "ansprechen, was nicht gut ist" und dem, was hier nach jedem Spiel läuft, gibt es ja dann schon einen enorm grossen Unterschied.
Ich war gestern ja auch sehr angefressen, wie unsere Stars gestern verteidigt haben und natürlich darf man das thematisieren.
Aber in dieser Destruktivität, Selbstzerstörung und mit so viel Gift? Indem man Favre etliche Dinge andichtet (wie etwa: "der will dass man nach einer Führung das Spielen einstellt), indem man Fakten wie ein Chancenverhältnis negiert und das Spiel gegen Barca schon wieder völlig ausklammert?
Also ich sehe ich bisherige Saison auf Kicker-Note 3.0, vielleicht 3.5, wobei das gestern eine 4.0 war und wir in Berlin eine 5.5 abgeholt haben. Dem stehen dann eine 2.0 in 3 Spielen gegen Bayern, Barca und Leverkusen gegenüber, eine 2.5 gegen Ausgburg und eine 3.5 in Köln. Pokal 3.5.
Und das ist dann halt "recht gut", sicher aber nicht überzeugend oder gar dominant, aber man muss dann halt auch sehen, dass wir chancenmässig gegen Franfurt und Barcelona hätten gewinnen müssen.
Und was dann hier eben für "recht gut" los ist nach 7 Pflichtspielen, das finde ich dann schon irgendwo sehr, sehr krass und klammert dann eben auch aus, dass wir in Frankfurt 6 Jahre nicht mehr gewonnen haben oder dass wir auch unter Tuchel in Darmstadt, Frankfurt oder Berlin verloren haben und uns gegen Ausgburg, Hoffenheim, Köln, Mainz und GE mit einem Unentschieden begnügen mussten.
Verständlich wäre für mich: Unzufriedenheit, weil mehr drinliegen muss.
Was ich hier an Reaktion spüre: "Nichts ist besser als letzte Saison, der Trainer kann nichts und muss weg, das wird nie wieder was mit dem."
Und da frage ich mich dann halt schon, woran das liegt, auch wenn dir das offensichtlich zu abgehoben ist.
Aber mal so alles in allem...
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 23.09.2019, 23:49 (vor 2434 Tagen) @ Didi
Zwischen "ansprechen, was nicht gut ist" und dem, was hier nach jedem Spiel läuft, gibt es ja dann schon einen enorm grossen Unterschied.
Ich war gestern ja auch sehr angefressen, wie unsere Stars gestern verteidigt haben und natürlich darf man das thematisieren.
Aber in dieser Destruktivität, Selbstzerstörung und mit so viel Gift? Indem man Favre etliche Dinge andichtet (wie etwa: "der will dass man nach einer Führung das Spielen einstellt), indem man Fakten wie ein Chancenverhältnis negiert und das Spiel gegen Barca schon wieder völlig ausklammert?
Also ich sehe ich bisherige Saison auf Kicker-Note 3.0, vielleicht 3.5, wobei das gestern eine 4.0 war und wir in Berlin eine 5.5 abgeholt haben. Dem stehen dann eine 2.0 in 3 Spielen gegen Bayern, Barca und Leverkusen gegenüber, eine 2.5 gegen Ausgburg und eine 3.5 in Köln. Pokal 3.5.
Und das ist dann halt "recht gut", sicher aber nicht überzeugend oder gar dominant, aber man muss dann halt auch sehen, dass wir chancenmässig gegen Franfurt und Barcelona hätten gewinnen müssen.
Und was dann hier eben für "recht gut" los ist nach 7 Pflichtspielen, das finde ich dann schon irgendwo sehr, sehr krass und klammert dann eben auch aus, dass wir in Frankfurt 6 Jahre nicht mehr gewonnen haben oder dass wir auch unter Tuchel in Darmstadt, Frankfurt oder Berlin verloren haben und uns gegen Ausgburg, Hoffenheim, Köln, Mainz und GE mit einem Unentschieden begnügen mussten.
Verständlich wäre für mich: Unzufriedenheit, weil mehr drinliegen muss.
Was ich hier an Reaktion spüre: "Nichts ist besser als letzte Saison, der Trainer kann nichts und muss weg, das wird nie wieder was mit dem."
Und da frage ich mich dann halt schon, woran das liegt, auch wenn dir das offensichtlich zu abgehoben ist.
Alles was Du beschreibst ist keineswegs neu. Im Gegenteil. Das hat es schon immer gegeben. Nur entlud sich das alles nach einem vergurkten Spiel in Pfiffen und wüsten Flüchen auf den Stehrängen und Tribünen. Anschließend wurde dies alles in früheren Zeiten nach einem Spiel in der Eckkneipe beim Bier fortgesetzt.. Am Montag wurde dann am Arbeitsplatz der Rest des Frusts abgelassen. Aber darüberhinaus schwappte die Welle nie. Wie auch? Bundesligaspiele wurden nicht live im Fernsehen gezeigt. Liveübertragung gab es im Radio und zur Beruhigung spielte Kurt Brumme zwischendurch immer ‚ein paar Takte Glenn Miller‘. Dann gab es Kurzzusammenschnitte in der Sportschau. Vielleicht das ganze nochmal im Aktuellen Sportstudio. Aber es gab nur begrenzte Möglichkeiten, sich gegenseitig hochzuschaukeln. Wer schrieb schon einen Leserbrief an die Ruhr-Nachrichten, die Westfälische Rundschau oder die WAZ, wenn er ‚Trainer raus!‘ forderte?
Das Internet ist Fluch und Segen zugleich. Zum ‚Fluch‘ gehört es, dass es ungeheures Hysterisierungspotential besitzt. Sei es Im unkritischen ‚in den Himmel heben‘, sei es im undifferenzierten ‚zum Teufel jagen‘. Hinzu kommt, dass der Fußball ein Riesengeschäft geworden ist und die Medien Teil dieses Geschäfts sind. Jedes Spiel wird live serviert und im Internet gibt es dazu die Möglichkeit, live dazu seinen Senf dazuzugeben. Nach dem Spiel hält der fieldreporter den Spielern direkt das Mikro unter die Nase und stellt wenig durchdachte Fragen. Alle machen mit, weil alle daran gut verdienen. Das ganze dann tagelang. Permanent und im Maschinengewehrtakt. Abstand gewinnen, reflektieren, auf die Sachebene zurückkommen - fast unmöglich.
Fußball ist ein wundervoller Sport. Mit seinem Verein mitzufiebern eine tolle Sache. Aber es bleibt eine Nebensache im Leben. Ein wenig mehr Abstand wäre vielleicht nicht das schlechteste.
Aber mal so alles in allem...
Will Kane, Dienstag, 24.09.2019, 00:47 (vor 2434 Tagen) @ Will Kane
Das Rauschen im Walde der digitalisierten Blätter, die möglichst viele Klicks locken wollen und das wiederholen oder kontrovers darstellen, was sie in den Foren lesen. Sozusagen ein Echo-Perpetuum, das nur durch die Aufreger des nächsten Spiels eingebremst wird.
Mir geht gegen den Strich, wenn Gemeckere, Genöle, Spekulationen und Mutmaßungen als ausschließliche und unumstößliche Wahrheit dargestellt werden. Da erübrigt sich jegliche Sachlichkeit.
Ich meine CHS (oder Sascha?) hatte vor einiger Zeit mal geschrieben, dass es zunehmend nur um die Bestätigung der eigenen Meinung ginge.
Vielleicht sollte direkt nach dem Spiel ein reiner Meckerthread eingerichtet werden, in den man dann gar nicht erst zu schauen braucht.
Aber mal so alles in allem...
Knolli, Montag, 23.09.2019, 20:41 (vor 2434 Tagen) @ Nietzsche
Die entscheidende Frage ist für mich tatsächlich, warum wir uns regelmäßig - eigentlich in jedem Spiel - die Butter vom Brot nehmen lassen. Wir waren gestern absolut gut drin, haben Ball und Gegner laufen lassen, hatten gute Offensivaktionen. Und plötzlich fängt man an passiv zu werden, spielt schlampige Pässe, hat schnelle Ballverluste und geht seinerseits nicht mehr ins Gegenpressing. Und diese Muster sieht bei uns wirklich sehr, sehr oft. Und nein, ich glaube nicht, dass das von Favre so gewollt ist.
Aber mal so alles in allem...
Knolli, Dienstag, 24.09.2019, 09:56 (vor 2433 Tagen) @ Knolli
Die entscheidende Frage ist für mich tatsächlich, warum wir uns regelmäßig - eigentlich in jedem Spiel - die Butter vom Brot nehmen lassen. Wir waren gestern absolut gut drin, haben Ball und Gegner laufen lassen, hatten gute Offensivaktionen. Und plötzlich fängt man an passiv zu werden, spielt schlampige Pässe, hat schnelle Ballverluste und geht seinerseits nicht mehr ins Gegenpressing. Und diese Muster sieht bei uns wirklich sehr, sehr oft. Und nein, ich glaube nicht, dass das von Favre so gewollt ist.
Vielleicht ist das ja nur das, was du sehen willst...?
Versteh mich richtig: ich stimme dir da zu, nur wirst du da vermutlich niemanden finden, der dir darauf antworten kann oder will. Da wirdf nicht wirklich drauf eingegangen. "Es liegt nicht an der Mentalität". "Wir tun uns halt schwer gegen kleine Gegner" usw. Aber im Grunde ist ja alles gut...
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 10:13 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Meine Aussage hier, wenn du alles gelesen hast, war ja folgende:
Wir haben eine Gemengelage der permanenten Aufregung, zu hoher Erwartungen und zu schneller Zufriedenheit. Alles von allem ist etwas da und jeder sucht sich seine Zutat dann aus - eben aus dem Blick dessen, was man dann eh schon meint sehen zu wollen.
Da hat weder der eine völlig Recht noch der andere völlig Unrecht. Aber die ausgeprägten schwarz/weißen Bilder, die dann entstehen, sind eben ein Problem für das Umfeld und jenen, die sich darin bewegen.
Wenn man zu dem Schluss kommt, dass wir ein Mentalitätsproblem haben und die Einstellung (hinsichtlich Wille oder halt taktisch) regelmäßig (vor allem gegen kleinere Gegner) nicht stimmt, dann ist das ja erst einmal völlig legitim. Nur eben mit manchen Fakten schwer überein zu bringen. Denn überwiegend gewinnen wir unsere Spiele ja. Und verlieren noch seltener. Und so viele "große" Gegner wird es ja nicht geben, dass wir dann nur dort etwas holen.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Knolli, Dienstag, 24.09.2019, 12:37 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Wenn man zu dem Schluss kommt, dass wir ein Mentalitätsproblem haben und die Einstellung (hinsichtlich Wille oder halt taktisch) regelmäßig (vor allem gegen kleinere Gegner) nicht stimmt, dann ist das ja erst einmal völlig legitim. Nur eben mit manchen Fakten schwer überein zu bringen. Denn überwiegend gewinnen wir unsere Spiele ja. Und verlieren noch seltener. Und so viele "große" Gegner wird es ja nicht geben, dass wir dann nur dort etwas holen.
MFG
Phil
Es geht aber nicht darum, "überwiegend" zu gewinnen, sondern 80-90% der Spiele. Da gewinnt jedes einzelne Spiel an Bedeutung...
Und deine Meinung zu dem Thema, weshalb z.B. die Laufbereitschaft einiger Offensivspieler von Spiel zu Spiel so stark schwankt, hast du noch nicht mitgeteilt. Oder nehme ich das nur so wahr..?
Aber mal so alles in allem...
Phil, Dienstag, 24.09.2019, 13:10 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Es geht aber nicht darum, "überwiegend" zu gewinnen, sondern 80-90% der Spiele. Da gewinnt jedes einzelne Spiel an Bedeutung...
Und deine Meinung zu dem Thema, weshalb z.B. die Laufbereitschaft einiger Offensivspieler von Spiel zu Spiel so stark schwankt, hast du noch nicht mitgeteilt. Oder nehme ich das nur so wahr..?
Gut, wir gewinnen nur ca. 70 % unserer Spiele unter Favre. Und circa 15 % der Spiele verlieren wir.
Ob eine Mannschaft wie Borussia Dortmund, mit ihren Möglichkeiten, definitiv 80 Punkte holen muss (darauf willst du ja wohl hinaus), weiß ich nicht. Ich sehe dem nicht so.
Zu Laufleistung. Ich habe die Daten dazu nicht parat. Mal davon ab, dass es auch darauf ankommt ob und wie man läuft. Ob unsere Offensivspieler da dann gegen Barcelona deutlich mehr gelaufen sind, als z.B. in Frankfurt kann ich nicht sagen. Was ich aber sagen kann, dass es zwei völlig andere Spiele sind und die gesamte Spielanlage anders war. Von uns und vom Gegner.
Was aber auch korrekt ist: Ein Kerl wie Jadon Sancho, 19 Jahre jung, hat im Hinblick auf Defensivverhalten noch einen Haufen zu lernen. Ob Marco Reus in jeden Zweikampf mit ausreichendem Elan geht? Manchmal nicht, finde ich auch. Da ist er nicht bissig genug und lässt seine Gegenspieler ziehen. Kommt aber bei den allerbesten der Welt (in der Offensive) immer wieder vor. Manche nehmen an solchen Bemühungen dann überhaupt gar nicht mehr teil.
MFG
Phil
Aber mal so alles in allem...
Knolli, Dienstag, 24.09.2019, 13:46 (vor 2433 Tagen) @ Phil
Gut, wir gewinnen nur ca. 70 % unserer Spiele unter Favre. Und circa 15 % der Spiele verlieren wir.
Ob eine Mannschaft wie Borussia Dortmund, mit ihren Möglichkeiten, definitiv 80 Punkte holen muss (darauf willst du ja wohl hinaus), weiß ich nicht. Ich sehe dem nicht so.
Ja, >80 Punkte sollte unser anzustrebendes Ziel sein... Ansonsten braucht man keine Meister-Zielsetzung auszurufen...
Zu Laufleistung. Ich habe die Daten dazu nicht parat. Mal davon ab, dass es auch darauf ankommt ob und wie man läuft. Ob unsere Offensivspieler da dann gegen Barcelona deutlich mehr gelaufen sind, als z.B. in Frankfurt kann ich nicht sagen. Was ich aber sagen kann, dass es zwei völlig andere Spiele sind und die gesamte Spielanlage anders war. Von uns und vom Gegner.
Was aber auch korrekt ist: Ein Kerl wie Jadon Sancho, 19 Jahre jung, hat im Hinblick auf Defensivverhalten noch einen Haufen zu lernen. Ob Marco Reus in jeden Zweikampf mit ausreichendem Elan geht? Manchmal nicht, finde ich auch. Da ist er nicht bissig genug und lässt seine Gegenspieler ziehen. Kommt aber bei den allerbesten der Welt (in der Offensive) immer wieder vor. Manche nehmen an solchen Bemühungen dann überhaupt gar nicht mehr teil.
Ist ja auch ok - wenn man 3:0 führt... Die allerbesten der Welt spielen aber eben auch bei Teams, die regelmäßig Titel holen. Die dürfen das. Spieler vom BVB müssen aber anders denken. Da geht es darum, überhaupt mal einen Titel zu holen...
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:59 (vor 2433 Tagen) @ Djerun
Man kanns ja als Ziel ausrufen. Hat man ja jetzt auch, ist doch alles okay. Geschafft hat man es trotzdem erst einmal in 110 Jahren. Soviel zur Wahrscheinlichkeit, mit der diese Ziele erreicht werden.
Aber nur weil man sich dieses Ziel setzt heißt es nicht, dass es auch zu erreichen ist.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dienstag, 24.09.2019, 14:11 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Man kanns ja als Ziel ausrufen. Hat man ja jetzt auch, ist doch alles okay. Geschafft hat man es trotzdem erst einmal in 110 Jahren. Soviel zur Wahrscheinlichkeit, mit der diese Ziele erreicht werden.
Man darf aber nicht die Situation des BVB von vor 100 Jahren heranziehen, sondern max. den Zeitraum der letzten 5 Jahre betrachten. Und dann sieht das mit der Wahrscheinlichkeit schon ganz anders aus...
Herrje, was interessiert mich die sportliche, wirtschaftliche und sonstige Situation des BVB von 1970?
Aber nur weil man sich dieses Ziel setzt heißt es nicht, dass es auch zu erreichen ist.
Nein, man muss aber alles dafür tun...
Aber mal so alles in allem...
Alones, Montag, 23.09.2019, 20:29 (vor 2434 Tagen) @ Didi
bearbeitet von Alones, Montag, 23.09.2019, 20:35
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Wir laufen den Bayern seit 2012 hoffnungslos hinterher. Sowas hinterlässt natürlich Spuren, wenn man im Meisterschaftskampf völlig chancenlos ist. Und dann öffnet sich mal ein kurzes Zeitfenster, in dem die Bayern angreifbar sind, und wir machen nichts daraus.
Jetzt könnte man freilich sagen, dass es doch super ist, wenn man sich jedes Jahr für die CL qualifiziert. Nur sollte das bei unserer finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Liga ohnehin eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Sowas löst schon lange keine Euphorie mehr aus. Kann man tragisch finden, aber so hat sich das eben entwickelt.
Was Klopp angeht, so werden wir seinen Verlust erst überwinden, wenn wir mal einen neuen Meistertrainer bekommen. Man soll nicht vergleichen, aber Klopps Geist schwebt immer noch über dem Stadion. So ist das leider, wenn eine derart prägente Figur den Verein lässt. Man Utd. kann ein Lied davon singen. Wenn Klopp allerdings nicht ganz plötzlich ganz großes Heimweh bekommen sollte, müssen wir nach anderen Lösungen auf dem Trainermarkt suchen.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:32 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Jetzt könnte man freilich sagen, dass es doch super ist, wenn man sich jedes Jahr für die CL qualifiziert. Nur sollte das bei unserer finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Liga ohnehin eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Sowas löst schon lange keine Euphorie mehr aus. Kann man tragisch finden, aber so hat sich das eben entwickelt.
Die finanzielle Überlegenheit der Bayern uns gegenüber ist noch viel gravierender als von uns zum Rest der Liga. Dann kann man dann aber auch nicht fordern Platz 1 anzugreifen, wenn man es Vereinen hinter uns nicht gestattet uns anzugreifen. ;)
Aber mal so alles in allem...
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 13:45 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
Jetzt könnte man freilich sagen, dass es doch super ist, wenn man sich jedes Jahr für die CL qualifiziert. Nur sollte das bei unserer finanziellen Überlegenheit gegenüber dem Rest der Liga ohnehin eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Sowas löst schon lange keine Euphorie mehr aus. Kann man tragisch finden, aber so hat sich das eben entwickelt.
Die finanzielle Überlegenheit der Bayern uns gegenüber ist noch viel gravierender als von uns zum Rest der Liga. Dann kann man dann aber auch nicht fordern Platz 1 anzugreifen, wenn man es Vereinen hinter uns nicht gestattet uns anzugreifen. ;)
Platz 2 kann man jedoch schon einfordern. Ansonsten würden wir uns auch lächerlich machen. Und wenn wir in der letzten Rückrunde die zweitbeste Mannschaft der Bundesliga gewesen wären, hätte das auch zum Titel gereicht. Das wäre zwar eine Ausnahme gewesen, aber statistische Ausreißer gibt es immer wieder mal. Das Problem ist jedoch, dass bei uns statistische Ausreißer fast nur noch im negativen Sinne stattfinden. Platz 1 ist so gut wie unmöglich, dafür schaffen wir es immer wieder mal "nur" Dritter oder Vierter zu werden.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:03 (vor 2433 Tagen) @ Alones
Ja. Da muss man jedesmal aufs neue knallhart sagen, das liegt nicht an uns, sondern an den seit 50 Jahren dominierenden und finanziell absolut enteilten Bayern.
Aber mal so alles in allem...
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:14 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:20
Ja. Da muss man jedesmal aufs neue knallhart sagen, das liegt nicht an uns, sondern an den seit 50 Jahren dominierenden und finanziell absolut enteilten Bayern.
Nein, dass wir aus der herausragenden Ausgangssituation in der letzten Rückrunde nichts gemacht haben, ist ausschließlich unser eigenes Versagen. Wir hätten lediglich eine - für unsere Verhältnisse - normale Halbserie gebraucht. Das haben wir nicht hinbekommen. Die Mannschaft ist schlichtweg (mental) völlig eingebrochen und macht jetzt anscheinend da weiter, wo sie letzte Saison aufgehört hat. Die Saison ist noch jung, aber die Entwicklung ist besorgniserregend. Dass wir mit unseren finanziellen Möglichkeiten möglicherweise sogar um die CL-Quali zittern müssen, ist ein Arumutszeugnis. Tut mir leid, aber so knallhart muss man das sagen.
Aber mal so alles in allem...
SEBUKADNEZAR, 137, Montag, 23.09.2019, 22:56 (vor 2434 Tagen) @ Alones
Wenn Klopp allerdings nicht ganz plötzlich ganz großes Heimweh bekommen sollte, müssen wir nach anderen Lösungen auf dem Trainermarkt suchen.
Der Ruf aus der Heimat wäre wohl ein Helau und Ziel seines Heimweg bzgl Heimweh.
Aber mal so alles in allem...
herrNick, Montag, 23.09.2019, 22:31 (vor 2434 Tagen) @ Alones
Und dann öffnet sich mal ein kurzes Zeitfenster, in dem die Bayern angreifbar sind, und wir machen nichts daraus.
Aber dieses „angreifbar“ bedeutet leider immer noch, dass wir die beste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte holen müssen.
Aber mal so alles in allem...
Kris, Montag, 23.09.2019, 20:21 (vor 2434 Tagen) @ Didi
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Ganz spontan: Nein.
Unsere Ansprüche sind legitimerweise im Laufe der Zeit gestiegen.
Und man hätte gerne mal was Zählbares in der Hand oder zumindest das Gefühl, dass es qualitativ insgesamt und dauerhaft konstanter wird. Irgendwie so was, das nach vorne losgeht. Stattdessen dasselbe Frustgefühl wie am Ende der letzten Saison, als im spannendsten Moment den Beteiligten plötzlich die Luft ausging.
Hätten wir nicht diesen Kader, wäre man vielleicht mit weniger zufrieden, aber so kann man die Enttäuschung schon verstehen.
Wenn als Ziel die Meisterschaft ausgegeben wird, kann ich mich nicht damit zufrieden geben, dass Spiele wie gestern und gegen Berlin auf diese Art vergeigt werden.
Hat mit Selbstzerfleischung nichts zu tun. Aber jeder wird seine Art finden, mit den Dingen, auf die man als Fan nicht unbedingt Einfluss hat, umzugehen.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:42 (vor 2433 Tagen) @ Kris
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Ganz spontan: Nein.
Unsere Ansprüche sind legitimerweise im Laufe der Zeit gestiegen.
Und man hätte gerne mal was Zählbares in der Hand oder zumindest das Gefühl, dass es qualitativ insgesamt und dauerhaft konstanter wird. Irgendwie so was, das nach vorne losgeht. Stattdessen dasselbe Frustgefühl wie am Ende der letzten Saison, als im spannendsten Moment den Beteiligten plötzlich die Luft ausging.
Hätten wir nicht diesen Kader, wäre man vielleicht mit weniger zufrieden, aber so kann man die Enttäuschung schon verstehen.
Wenn als Ziel die Meisterschaft ausgegeben wird, kann ich mich nicht damit zufrieden geben, dass Spiele wie gestern und gegen Berlin auf diese Art vergeigt werden.
Hat mit Selbstzerfleischung nichts zu tun. Aber jeder wird seine Art finden, mit den Dingen, auf die man als Fan nicht unbedingt Einfluss hat, umzugehen.
Dann müsste man das Ziel quasi jetzt wieder revidieren auf Platz 2-4. Wäre man dann wieder entspannter und zufriedener?
Gemessen an den Kader-Investitionen haben die Bayern aber wieder mehr investiert als wir (wenn man den Spielerwert von Perisic und Coutinho ansetzt). Dann kann man ja eigentlich nicht erwarten, dass es leichter wird.
Und konstanter als es in den letzten 9 Jahre ist, kann es doch kaum werden. So konstant in den Top3 der Bundesliga waren wir in der Vereinsgeschichte noch nie.
Aber mal so alles in allem...
Pini, Montag, 23.09.2019, 20:38 (vor 2434 Tagen) @ Kris
Und man hätte gerne mal was Zählbares in der Hand oder zumindest das Gefühl, dass es qualitativ insgesamt und dauerhaft konstanter wird. Irgendwie so was, das nach vorne losgeht.
Das ist doch schon eine etwas verzerrte Wahrnehmung. Wenn Du 2016/17 und 2017/18 mit 2018/19 vergleichst, war die letzte Saison doch eine deutliche Steigerung.
Und etwas Zählbares: Wir haben noch vor 2 Jahren den DFB-Pokal geholt. Auch wenn ich das gefühlsmäßig auch schon wieder völlig verdrängt habe. 
Aber mal so alles in allem...
Kris, Dienstag, 24.09.2019, 06:16 (vor 2433 Tagen) @ Pini
Nein, meine Wahrnehmung ist nicht verzerrt. Ich habe davon geschrieben, wie ich es empfinde. Und das Thema lautet, ob wir auf dem Weg zu einer Jammerlappen-Community sind. Das habe ich verneint. Allerdings macht sich nach solchen Einlagen wie am Wochenende Frust breit, und nicht nur bei mir.
Eine Steigerung sehe ich im Potential, das die Mannschaft hat. Wenn sie es aber nicht konstant auf den Platz bringt, sondern im Gegenteil solche Spiele wie gegen FFM oder Berlin abliefert, habe ich nicht das Gefühl, dass sich etwas stetig verbessert, zumindest im Moment nicht.
Den Pokal haben wir noch unter Tuchel geholt. Das fühlt sich für mich an, als ob es Jahrzehnte her war, weil danach so viel passiert ist: Tuchel weg mit Getöse, Bosz dazu mit einem tollen Beginn, auf den eine Welle der Ernüchterung folgte. Die verkorksten CL-Spiele, wo wir am Ring durchs Stadion gezogen wurden.. Dann die Aera Stöger, der uns immerhin noch irgendwie den Allerwertesten rettete, aber mit immer weniger Spielkultur auf dem Platz. Dazu einige Spieler weg, die ich sehr schätze (Bartra, Manni). Alles vielleicht dem Anschlag geschuldet, und mit Verständnis meinerseits.
Dann eine Art Neuanfang mit tollen Spielern wie Sancho und Witsel, einem neuen Trainer, Marco in bestechender Form. Eine tolle Saison, und am Ende wieder die Ernüchterung. Es geht mir weniger um Pokal und Schale an sich, sondern mehr darum, auf welche Weise man es nicht geschafft hat, etwas mitzunehmen. Wenn man so dicht dran ist und alle Trümpfe in der Hand hat, frage ich mich, was passiert ist, dass man die Qualität plötzlich nicht mehr auf den Platz bringt, obwohl man es vorher konnte, um es „zu Ende zu spielen“.
Ergebnistechnisch haben wir immer die Teilnahme an der CL erreicht. Wir spielen aber in der Bundesliga und nicht in der PL. Ich weiß nicht, wo wir dort stehen würden, wäre mal ganz interessant.
Wenn ich das Gefühl hätte, dass man sich mit allem reinhängt, was da ist, und es am Ende dann doch nicht klappt, würde ich nicht meckern. Aber zu sehen, wie Werder mit 10 verletzungsbedingt fehlenden Spielern gegen Union gewinnt, und unser Spiel dann daneben lege, muss ich gestehen, dass es mir immer schwerer fällt, mit dieser Art des Frustes umzugehen. Da ich aber weiter und schon sehr lange Fan des Vereins bin, versuche ich, etwas Abstand zu gewinnen. Weiter unten ist das auch schon thematisiert worden. Es ist tatsächlich „nur“ Fußball.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:50 (vor 2433 Tagen) @ Kris
Der Unterschied ist aber, dass Berlin gegen Bremen nicht soviel raushaut wie gegen uns. Und das Bremen im nächsten Spiel wie sang und klanglos untergeht.
Solche Spiele wie wir haben alle Vereine. Man muss ja nur mal in die anderen Fanforen gehen. Tausche Vereins-, Trainer-. und Spielernamen und die Kritik ist immer die gleiche. -> Einstellung.
Aber mal so alles in allem...
Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Dienstag, 24.09.2019, 09:07 (vor 2433 Tagen) @ Kris
Ergebnistechnisch haben wir immer die Teilnahme an der CL erreicht. Wir spielen aber in der Bundesliga und nicht in der PL. Ich weiß nicht, wo wir dort stehen würden, wäre mal ganz interessant.
Dieser Punkt ging mir am Sonntag abend die ganze Zeit durch den Kopf. Ein Mittelklasse PL Klub wie Arsenal macht 3 Tage zuvor beim 0:3 mit der Eintracht kurzen Prozess, zumindest ergebnistechnisch und hat dabei laut Presse noch die halbe B-Mannschaft auf dem Platz. Und unser hochkarätig verstärkter Kader quält sich in Frankfurt ein Unentschieden ab. Vermutlich wären wir in der PL nur auf den hohen einstelligen Rängen.
Aber mal so alles in allem...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 13:47 (vor 2433 Tagen) @ Jimmy_B
Wenn man sieht wo Manchster United oder Tottenham stehen, würde wir ins leistungstechnisch wahrscheinlich in der Nähe wiederfinden.
Aber mal so alles in allem...
hanno29, Berlin, Montag, 23.09.2019, 20:50 (vor 2434 Tagen) @ Pini
Und man hätte gerne mal was Zählbares in der Hand oder zumindest das Gefühl, dass es qualitativ insgesamt und dauerhaft konstanter wird. Irgendwie so was, das nach vorne losgeht.
Das ist doch schon eine etwas verzerrte Wahrnehmung. Wenn Du 2016/17 und 2017/18 mit 2018/19 vergleichst, war die letzte Saison doch eine deutliche Steigerung.
Klar war sie das, nur der Verlauf hat am Ende keine (große) Freude aufkommen lassen, weder bei den Fans und erst recht nicht bei den Spielern.
Stell Dir vor, und das beziehe ich auf die Spieler, Du liegst irgendwann 9 (7) Punkte vorn, ja was meinst Du, an was die Spieler da denken, bestimmt nicht daran, dass wir nächste Saison CL spielen können und die Qualifikation, anders als in den Jahren zuvor, leichter vonstatten geht.
Dann schwindet von Spiel zu Spiel der Vorsprung bis es dann anch München, noch als Tabellenführer, dort die Bude vollbekommt und in dem Moment die Gewissheit Einzug hält, das war es mit dem Titel (obwohl nur 1 Punkt zurück).
Was vor einer Saison noch gut gewesen wäre, über das man (sie) sich am Ende gefreut hätten, ist dann irgendwann egal, weil der Alltag die Gefühlswelt bestimmt.
Vielleicht hat die Gefühlsachterbahn der letzten Saison doch mehr Einfluss auf die aktuellen Leistungen der Spieler und natürlich auch auf die Stimmung unter den Fans.
Aber mal so alles in allem...
Pini, Montag, 23.09.2019, 21:01 (vor 2434 Tagen) @ hanno29
Klar. Wie geil hätten wir die Saison gefunden, wenn die Hinrunde die Rückrunde gewesen wäre und wir auf einmal alles gewonnen hätten? Nur liest es sich in dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, so, als ob wir jetzt das vierte Mal hintereinander auf Platz 14 gelandet wären und den gleichen Ball spielen würden wie in der Bosz-Stöger-Saison.
Aber mal so alles in allem...
hanno29, Berlin, Montag, 23.09.2019, 21:30 (vor 2434 Tagen) @ Pini
Klar. Wie geil hätten wir die Saison gefunden, wenn die Hinrunde die Rückrunde gewesen wäre und wir auf einmal alles gewonnen hätten? Nur liest es sich in dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, so, als ob wir jetzt das vierte Mal hintereinander auf Platz 14 gelandet wären und den gleichen Ball spielen würden wie in der Bosz-Stöger-Saison.
Das liegt daran, dass der Alltag, und das ist für den BVB mittlerweile die CL-Quali, niemanden mehr groß von den Sitzen reißt. Für wie viele auch immer muss irgendwann auch mal etwas herausspringen, es eine Perspektive geben, wo es mit dem BVB hingeht.
Mit den Jahren und Taten wachsen die Ansprüche, man darf ja auch nicht vergessen, dass Aki diesen Sommer noch den Titelwunsch geäußert hat, was zusätzlich Hoffnungen geweckt hat (nicht bei Allen).
Das ist aber nicht nur bei uns so...
Den Bayern Fans ist die Bundesliga mehr oder weniger schnuppe, beschäftigen sich größtenteils mit sich selbst, vielleicht hier und da mal noch mit uns, die schielen nur auf die CL/den CL Titel.
Das findet abgestuft in jedem Klubumfeld statt. I
Irgendwann nehmen es die Frankfurter als selbstverständlich hin, dass sie EL spielen und da rennen sie vielleicht noch ins Stadion gegen einen etnischen, armenischen Klub, aber die Euphorie wird anders sein, als noch vor einem Jahr.
Aber mal so alles in allem...
istar, Montag, 23.09.2019, 20:15 (vor 2434 Tagen) @ Didi
... sind wir schon langsam zum ewig unzufriedenen, sich selbst auffressenden und selbst vergiftenden FC Gelsenkirchen in schwarzgelb geworden.
Wir stehen irgendwie 3 Punkte hinter dem ersten, haben ein gutes Spiel im Supercup gemacht, Barcelona dominiert und "eigentlich" nur beim Spiel in Berlin result- und leistungsmässig versagt.
Natürlich läuft nicht alles rund und die Spiele sind mitunter sehr harzig, aber am Ende schiesst man dann in vier Heimspielen insgesamt 11 Tore und gewinnt davon drei.
Was daran gemessen hier und rund um den Verein los ist? An sich schon heftig, oder?
Ich sehe ja ein, dass Favre als "Fachidiot" diesen Verein nicht zu emotionalisieren vermag und dass er dadurch Angriffsfläche bietet - aber was ihm da nun alles angedichtet wird? Weil man in 3 Auswärtsspielen einen 1-1-1 Bilanz hat? Weil man - wie eigentlich jede Saison!- pro Halbjahr 9 Punkte auf die Bayern einbüsst?
Ich muss schon sehr an den belächelten Wolfgang Eilenberger denken und seine Aussage, der BVB sei eine Klopp-Sekte geworden. Und offensichtlich ist der Messias weg und wir taumeln völlig orientierungslos, maximal frustriert und komplett selbstzerstörerisch durch die Welt und ein 4:0 gegen Leverkusen löst soviel Euphorie aus wie ein Amen in der Kirche.
Was hat die Zeit mit uns gemacht, was ist denn bloss aus uns geworden?
Ganz so schlimm ist es nicht. Gegen Leverkusen war die Euphorie schon groß, zumindest im Stadion und in der Stadt. Also in der Kneipe, die ich danach besucht habe-:).
Und dem Mentalitätsmonster Klopp eilte auch mal der Ruf voraus,keine Endspiele gewinnen zu können.
Die Super-Bayern haben zuhause gegen die Hertha, bislang der Flop der Saison, auch nur Unentschieden gespielt und hätten gegen Leipzig in der ersten Hälfte den Sack zumachen können, haben sie aber nicht. Letzte Saison gg. Düsseldorf zuhause ein 3:1verdaddelt,gegen Liverpool Angsthasenfussball gespielt.
Gestern bei sky90 hat sich der Mentalitätshero Michael Rummenigge auch weit aus dem Fenster gelehnt, aber 1992 ist der auch nicht Meister geworden.
Wir haben diese ominöse Mentalität in Form von Wolf und Toprak abgegeben und Schmelle wird vom Trainer nicht berücksichtigt.
Einen zweiten echten Stürmer haben wir nicht, man ist offensiv von Paco, Marco und Sancho abhängig.
Wenn einer oder gleich zwei nicht richtig zünden, kommt die falsche Neun Mario.
Wenn überhaupt.
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
Kris, Montag, 23.09.2019, 17:23 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Kris, Montag, 23.09.2019, 17:30
Danke für den differenzierten Artikel.
Man kann den einzelnen Spielern ja nicht in den Kopf schauen. Nach der Super-Leistung gegen Barca hätte ich gestern erwartet, dass man Frankfurt (mit 2 Tagen weniger Regeneration) besiegt. Man hätte keinen Kantersieg landen müssen, aber aus der tatsächlichen Dominanz einzelner Spieler und der Mannschaft, die man doch unterstellen durfte, einen sicheren Sieg nach Hause zu bringen – davon bin ich ausgegangen.
Gegen Barca hat man nicht gewonnen, weil man die Tore nicht gemacht hat; gestern hat man nicht gewonnen, weil man ebenfalls „die Angriffe nicht zu Ende gespielt hat“. Dafür ist aber in erster Linie unsere Offensiv-Reihe zuständig. Reus und Paco fand ich gestern beide sehr enttäuschend. Ich denke nicht, dass sie sich im Kopf ausruhten oder die Dinge laufen ließen.
Wenn einfachste Dinge nicht klappen – Ballannahme oder eine sichere –weiterleitung, dann nennt man das wohl „Formkrise“. Formkrise klingt für mich so, als ob man da reingeschliddert ist und halt Geduld braucht, bis die Krise sich wieder verflüchtigt hat. Vielleicht sollte man wieder an den Basics arbeiten und versuchen, den Kopf frei zu bekommen. Eventuell mal ein halbes oder ganzes Spiel draußen bleiben. Ich schätze Marco als Spieler über alle Maßen. Er sollte aber zusehen, möglichst bald wieder in die Spur zu kommen. Er wird selbst wissen, was er braucht. Und wir sehen, wie wichtig er für unser Spiel ist. Er macht seine Umgebung als Spieler besser, wenn er seine besten Leistungen abrufen kann. Umgekehrt spielen seine direkten Mitspieler auch nicht ihr bestes Spiel, wenn er außer Form ist. Sieht für mich jedenfalls so aus.
Ich denke, dadurch dass Aki die Saisonziele klar formuliert hat, wissen die Spieler, was zu leisten ist. Aufgrund dessen glaube ich auch nicht, dass es sich um ein Mentalitätsproblem handelt, sondern um Probleme einzelner Spieler, die gelöst werden müssen, damit das Ganze wieder funktioniert.
Eine Mannschaft, die Meister werden kann, ist unsere meiner Meinung nach zurzeit leider nicht. Viel zu inkonstant in den Leistungen insgesamt (von Einzelspielern wie Witsel mal abgesehen und im Vergleich mit BM; und Leipzig). Ich dachte, wir wären schon weiter. Die Klopp-Meisterjahre waren wirklich außergewöhnlich, das wird mir immer wieder klar.
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
huerde, Montag, 23.09.2019, 16:15 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
OK, Die Mentalität sei es also nicht, meint Herr Reus.
Dann würde mich brennend interessieren, was es dann ist.
Die Qualität? Dann müsste sich aber die sportliche Leitung hinterfragen.
Oder das System? Dann wäre der Trainer das Problem.
Klar. Man kann auch einfach mal Pech haben. Aber Fakt ist doch in dieser Saison, dass die Heimspiele alle OK sind, aber die Auswärtsspiele (inkl. Uerdingen) vier mal recht dürftig waren. Und das gegen einen Drittligisten, zwei Aufsteiger und eine angeschlagene Eintracht. – Und das reicht für die eigenen Ambitionen einfach bei weitem nicht.
Da es Zuhause deutlich besser läuft, würde ich ein generelles Qualitätsproblem mal ausschließen.
Blieben System oder Einstellung. Was immer es ist, ich hoffe man findet es schnellst möglich raus und findet auch den Hebel, den man anpacken muss. Sonst fragt man sich mit großer Wahrscheinlichkeit Anfang Oktober nach Freiburg schon wieder, wie das passieren konnte.
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 14:29 (vor 2433 Tagen) @ huerde
Blieben System oder Einstellung. Was immer es ist, ich hoffe man findet es schnellst möglich raus und findet auch den Hebel, den man anpacken muss. Sonst fragt man sich mit großer Wahrscheinlichkeit Anfang Oktober nach Freiburg schon wieder, wie das passieren konnte.
Da das Problem seit Jahren besteht, wüsste ich nicht, wieso man jetzt einen Hebel findet, den man umlegen kann.
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:42 (vor 2433 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Alones, Dienstag, 24.09.2019, 14:45
Da das Problem seit Jahren besteht, wüsste ich nicht, wieso man jetzt einen Hebel findet, den man umlegen kann.
Im Grunde behauptest du mit deinen ganzen Postings, dass wir völlig chancenlos sind, es keinerlei Verbesserungspotential gibt und der Status quo doch sowieso super ist. Ändern lässt sich ohnehin nix. Was für eine fatalistische Sichtweise. Mit so einer Einstellung könntest du auch problemlos Motivationstrainer beim BVB werden oder für die GroKo arbeiten. Dass man derart ambitionslos sein kann, macht mich fast schon depressiv.
Aber gut, manche Menschen sind halt schon zufrieden, wenn sie schaffen, den Tag zu überstehen, ohne dabei vor den Bus zu laufen. Auf diese Weise kann man auch täglich Geburtstag feiern. Macht das Leben einfacher. Ambitionslos, aber glücklich.
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
mulcohol, Montag, 23.09.2019, 15:59 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Schön formuliert, die Sache mit der peinlichen Stammtischparole. Das unterstellt ja hofffentlich auch keiner. Das Dumme an so einem Fussballspiel ist aber immer, dass da noch ein Gegner ist, der auch Mentalität hat. Und oft halt ein bischen mehr davon zeigt als unsere Helden. Egal was die sich vorher vornehmen, entscheidend ist, was man auf dem Platz davon sieht.
Ansonsten stelle ich mir das immer so vor wie damals die Tests, Prüfungen und Klausuren an der Uni. Es gab welche, die waren wichtig und entscheidend. Für die büffelte man und bereitete sich akribisch vor. Und es gab welche, die waren nicht ganz so wichtig und man dachte, da brauche ich mir nicht den Arsch für aufreißen, da reicht mein allgemeines Grundwissen. Und wenn man mittendrin feststellt, dass das nicht hinhaut, macht man in Panik noch mehr Mist, kriegt eine Blockade und weiß die einfachsten Dinge nicht mehr.
Klar, Vergleiche hinken immer etwas, aber wenn ich frustriert von solchen Auswärtsleistungen versuche, Erklärungen aus einem mir bekannten Umfeld zu finden, lande ich immer an diesem Beispiel.
Guter Ansatz
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Montag, 23.09.2019, 16:02 (vor 2434 Tagen) @ mulcohol
..., aber ich finde, dass es mindestens noch einen Faktor gibt, der sich
unabhängig vom Trainer, in der Mannschaft über Jahre manifestiert hat.
Dieses Gefühl der Ohnmacht, dass heute ist wieder so ein Tag ist, wo alles gegen uns läuft:
- wenn wir den Innenpfosten treffen, dann springt der Ball wieder raus, während er beim Gegner ins Tor geht
- enge Zweikämpfe werden vom Schiri meistens zu Gunsten des Gegners bewertet
- wir müssen wegen Verletzung wechseln
- der gegnerische Torwart macht das Spiel seines Lebens
- erster Torschuss des Gegners, dann auch noch ein Sonntagsschuss, ist drin, während wir doch so überlegen sind
- und dann noch: die Bayern haben so ein Pech nie
Gerade bei Marco Reus, unserem Kapitän und einem unserer Führungsspieler, empfange ich häufig Signale, anhand seiner Körpersprache und Gesten, dass er das Gefühl hat, gegen das "bad karma" nichts tun zu können. Vielleicht ist es auch menschlich, wenn man sein Talent sieht und dann seine durch unglückliche Verletzungen und schicksalhafte Spiele (unglückliche Niederlage Wembley 2013, Verletzung vor der WM 2014, selbst der Pokalsieg mit seiner Knieverletzung) eher mittelmäßigen Karriere-Ergebnissen.
Ich glaube, dass da auch der große Unterschied in der Mentalitätsfrage ggü. z.B. den Bayern liegt und hoffe, dass Mats Hummels als positives Beispiel vorangeht und allen zeigt, dass man das Schicksal in der eigenen Hand hat und jeder noch so kleine Rückschlag eher als Motivation gesehen werden sollte, jetzt erst recht noch ne Schippe drauf zu legen und das Ding zu gewinnen.
Guter Ansatz
uwelito, Wambel forever, Montag, 23.09.2019, 17:38 (vor 2434 Tagen) @ holgernova
..., aber ich finde, dass es mindestens noch einen Faktor gibt, der sich
unabhängig vom Trainer, in der Mannschaft über Jahre manifestiert hat.Dieses Gefühl der Ohnmacht, dass heute ist wieder so ein Tag ist, wo alles gegen uns läuft:
- wenn wir den Innenpfosten treffen, dann springt der Ball wieder raus, während er beim Gegner ins Tor geht
- enge Zweikämpfe werden vom Schiri meistens zu Gunsten des Gegners bewertet
- wir müssen wegen Verletzung wechseln
- der gegnerische Torwart macht das Spiel seines Lebens
- erster Torschuss des Gegners, dann auch noch ein Sonntagsschuss, ist drin, während wir doch so überlegen sind
- und dann noch: die Bayern haben so ein Pech nieGerade bei Marco Reus, unserem Kapitän und einem unserer Führungsspieler, empfange ich häufig Signale, anhand seiner Körpersprache und Gesten, dass er das Gefühl hat, gegen das "bad karma" nichts tun zu können. Vielleicht ist es auch menschlich, wenn man sein Talent sieht und dann seine durch unglückliche Verletzungen und schicksalhafte Spiele (unglückliche Niederlage Wembley 2013, Verletzung vor der WM 2014, selbst der Pokalsieg mit seiner Knieverletzung) eher mittelmäßigen Karriere-Ergebnissen.
Ich glaube, dass da auch der große Unterschied in der Mentalitätsfrage ggü. z.B. den Bayern liegt und hoffe, dass Mats Hummels als positives Beispiel vorangeht und allen zeigt, dass man das Schicksal in der eigenen Hand hat und jeder noch so kleine Rückschlag eher als Motivation gesehen werden sollte, jetzt erst recht noch ne Schippe drauf zu legen und das Ding zu gewinnen.
Der Mentalitätsmythos der Bayern ist relativ leicht zu entzaubern. Die haben seit Jahren immer eine Vielzahl von potenziellen Führungsspielern in der Mannschaft gehabt und konnten somit das eine oder andere individuelle Leistungstief relativ locker kompensieren. Sicher kann man die "Mentalität", um auf Ecki Heuser Niveau zu bleiben, von Spielern wie Ribery oder Robben beweihräuchern. Aber auch bei denen gab es unzählige Spiele wo rein gar nichts kam. Da konnten aber andere Spieler in die Bresche springen und es wurde trotzdem gewonnen. Wir haben leider nicht genug gestandene Spieler in den Mannschaftsteilen, die eventuelle Formschwächen der Schlüsselpieler auffangen könnten.
Guter Ansatz
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Montag, 23.09.2019, 18:46 (vor 2434 Tagen) @ uwelito
Mir geht es aber darum, dass unsere Mannschaft etwas verinnerlicht hat, was in Richtung „self fulfilling prophecy“ geht, das Gefühl zu haben, dem Schicksal ausgeliefert zu sein, ohne zu erkennen, dass sie es selbst in der Hand haben.
Guter Ansatz
uwelito, Wambel forever, Montag, 23.09.2019, 19:18 (vor 2434 Tagen) @ holgernova
Das kann ich nicht erkennen. Sicher kam man gestern zum Ende des Spiels arg ins Schleudern, weil man keine adäquate Antwort auf den Chaoskick der letzten 10 Frankfurter Minuten hatte. Man kann Favre viel vorwerfen. Aber gerade im Bereich Spiele umbiegen haben wir, seit er hier ist, soviele Spiele nach Rückstand gewonnen wie wohl noch nie zuvor. Die Frage für micht ist eher die, warum man gegen Gurkentruppen überhaupt in Rückstand gerät bzw. warum man nicht den Sack zumacht, was gestern mit einem vernünftigen Fokus in den ersten 30 Minuten eigentlich unvermeidbar gewesen wäre. Ich war gestern im Stadion und habe die ersten 25 Minuten kaum glauben können, wie schlecht Frankfurt war und wir lassen uns von der Ballstolperei einschläfern.
Guter Ansatz
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Montag, 23.09.2019, 19:54 (vor 2434 Tagen) @ uwelito
Sicherlich gab es Spiele, die wir umbiegen konnten, denk aber mal an Spiele/Gegner, die wir zuerst dominiert haben und dann kamen Situation auf Situation, die den Glauben, das Spiel „heute gewinnen zu können“, völlig abhanden kommen ließen: letzte Saison (Hoffenheim, Schaxxe, Bremen), aber auch andere Beispiele unter anderen Trainern (wieder Schaxxe oder Liverpool). Dabei geht es mir tatsächlich um die Körpersprache, insbesondere von Reus.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Max Power, Montag, 23.09.2019, 14:23 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Auf der Bank sitzt ein Trainer, der die Mentalität eines Angsthasen und Verlierers widerspiegelt. Sowohl in der Taktik, als auch im Verhalten. Das färbt natürlich auf die Mannschaft ab. Wenn Zorc eine Mannschaft will, die wie eine Spitzenmannschaft spielt, dann soll er halt einen Trainer verpflichten, der auch so spielen lässt.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Knolli, Montag, 23.09.2019, 17:51 (vor 2434 Tagen) @ Max Power
Zum Glück gibts Spitzentrainer wie Sand am Meer und jeder von ihnen wartet nur darauf, einen Anruf von Borussia Dortmund zu kriegen.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Knorpelohr, Montag, 23.09.2019, 18:05 (vor 2434 Tagen) @ Knolli
Zum Glück gibts Spitzentrainer wie Sand am Meer und jeder von ihnen wartet nur darauf, einen Anruf von Borussia Dortmund zu kriegen.
Einer reicht doch schon.
Aber ist ja genauso wie mit den Spielern, für den BVB gibt es keine Stürmer,AV,Torleute u.s.w......
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Knolli, Montag, 23.09.2019, 18:23 (vor 2434 Tagen) @ Knorpelohr
Gibt's schon, aber in der Regel halt nicht aus dem obersten Regal. Was denn dazu führt, dass wir beispielsweise gegen Teams wie Union und Frankfurt Punkte lassen.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Knorpelohr, Montag, 23.09.2019, 18:28 (vor 2434 Tagen) @ Knolli
Hmm, für's oberste Regal reicht es nicht,also ein bisschen tiefer....
Vereine wie Frankfurt oder Union Berlin bedienen sich vergleichsweise auf dem Wühltisch!
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Knolli, Montag, 23.09.2019, 18:45 (vor 2434 Tagen) @ Knorpelohr
Und trotzdem verliert Frankfurt auch mal gegen Augsburg. Was sagt uns das?
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Knorpelohr, Montag, 23.09.2019, 19:20 (vor 2434 Tagen) @ Knolli
Der Unterschied Augsburg/Frankfurt ist ja nun nicht so gravierend wie BVB/Frankfurt oder U.Berlin.
Das man mal gegen solche Gegner verlieren kann bestreitet dich niemand.Aber wieman gegen diese Mannschaften auftritt (Larifari) muss kritisiert werden, denn das geht so überhaupt nicht. Dann kann man sich doch direkt in den gleichen Regalen wie die o.a. Vereine bedienen.Spart ne Menge Geld......
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
thospe, Merzig, Montag, 23.09.2019, 16:04 (vor 2434 Tagen) @ Max Power
Leider ist dies auch meine Meinung. Es ist mir völlig unverständlich, warum wir uns nach Führung immer zurück ziehen. Ich werde auch nie verstehen warum ein Schmelzer nicht mehr spielt. Die Außen sind zurzeit absolut Vogelwild, zumindest wenn man sich nach Führung einigen will. Warum Reus ein Patent auf die Mitte hat verstehe ich auch nicht. Götze oder Brandt wären da auch Mal gut und Reuß außen. Aber egal das sind spielerein, glaube leider auch dass das Problem auf der bank sitzt
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 23.09.2019, 15:54 (vor 2434 Tagen) @ Max Power
Auf deine Definition von Pep Guardiola bin ich gespannt! Bestimmt ein Verlierer mit einer Angsthasenmentalität, der nur auf Ballbesitz spielen lässt, weil er so viel Angst vorm Gegner hat.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Deetoo, Montag, 23.09.2019, 14:55 (vor 2434 Tagen) @ Max Power
Außerdem demontiert der Favre den Götze auf ganz eklige Art.
Kehl und Sammer sollten übernehmen.
Knut Reinhardt , Michael Schulz und Martin Kree könnten den jetzigen Part von Kehl und Sammer als Trio auffangen .
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
uwelito, Wambel forever, Montag, 23.09.2019, 15:13 (vor 2434 Tagen) @ Deetoo
Ein Artikel wie der von Sascha bietet einiges an Argumenten, mit denen man sich in seriöser Form auseinandersetzen könnte.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 23.09.2019, 15:51 (vor 2434 Tagen) @ uwelito
Wenn ich den Artikel richtig verstehe, sagt Sascha doch aber auch, dass es an der Mentalität liegt, auch wenn er an der Definition davon noch Unterschiede sieht. Ich sehe das genau so wie Sascha, denn Reus widerspricht sich eigentlich selbst in seiner Aussage mit der "Mentalitätscheisse". Reus sagt "ihr mit eurer Mentalitätsscheisse" und sagt dann, dass es nicht daran liegt sondern, dass "wir es nicht zu Ende spielen". Dann liegt es ja doch an der Mentalität oder wie Sascha schreibt daran, dass einige Spieler der Stimme(ich würde es Zufriedenheidi nennen) dann doch nicht in den A.... treten und ihr widerstehen(inneren Schweinehund überwinden). Warum sonst spielen sie es nicht zu Ende?
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
uwelito, Wambel forever, Montag, 23.09.2019, 17:19 (vor 2434 Tagen) @ Kayldall
Wenn ich den Artikel richtig verstehe, sagt Sascha doch aber auch, dass es an der Mentalität liegt, auch wenn er an der Definition davon noch Unterschiede sieht. Ich sehe das genau so wie Sascha, denn Reus widerspricht sich eigentlich selbst in seiner Aussage mit der "Mentalitätscheisse". Reus sagt "ihr mit eurer Mentalitätsscheisse" und sagt dann, dass es nicht daran liegt sondern, dass "wir es nicht zu Ende spielen". Dann liegt es ja doch an der Mentalität oder wie Sascha schreibt daran, dass einige Spieler der Stimme(ich würde es Zufriedenheidi nennen) dann doch nicht in den A.... treten und ihr widerstehen(inneren Schweinehund überwinden). Warum sonst spielen sie es nicht zu Ende?
Also erst einmal habe ich da auf einen vollkommen fehlplatzierten Beitrag kurz und knapp geantwortet, weil Artikel wie der von Sascha mehr verdient haben als einen blöden Spruch.
Sascha bietet mit dem Begriff Mindset einen neuen Blickwinkel an. Der ist in meinen Augen viel besser dazu geeignet, sich der Problematik anzunehmen. Der im Fußball mittlerweile arg überstrapazierte Begriff "Mentalität" kann zwar auch geistige Disposition bedeuten, also situativ zu verstehen sein. Allerdings wird der Begriff in der Regel umgangssprachlich benutzt, um eine grundsätzliche (Denk-) Haltung zu beschreiben. Den Unterschied zwischen einer grundsätzlichen Haltung (oder Bereitschaft) und situativen Defiziten des Mindset auf dem Spielfeld hat Sascha (nicht zum ersten mal in der Thematik, wie ich finde), gut auf den Punkt gebracht.
Die konstante Regulierung des Mindset ist die entscheidende und schwierigste Herausforderung, der man sich in einem taktisch und physisch geprägten Mannschaftssport wie dem Fußballsport stellen muss. Ich stimme vollkommen mit Sascha überein, dass die Fähigkeit, die individuellen taktischen und technischen Voraussetzungen tatsächlich erfolgreich auf den Platz zu bekommen, hauptsächlich vom Mindset abhängt. Wobei Mindset in meinen Augen beim Fußball bedeutet, dass hier mentale Prozesse aneinandergereiht werden, bei denen es immer wieder darum geht sich (neu) zu fokussieren. Dies ist bei zyklischen (monotonen) Ausdauersportarten etwas einfacher, bei taktisch geprägten Sportspielen dagegen liegen hier mit die komplexesten Anforderungen (davon ausgehend, dass die für das entsprechende Wettkampfniveau notwendigen taktischen und technischen Qualitäten vorliegen). Man könnte zur Veranschaulichung ein Tennisspiel nehmen, etwa zwischen Federer und Nadal. Da gibt es über 5 Sätze, wiederholte Aufs und Abs auf beiden Seiten. Es gilt, sich immer wieder neu zu fokussieren und aufzuraffen, sich zu motivieren, Frustrationen zu kontrollieren etc. Im Fußball gilt das ähnlich, ist aber noch mal um einiges komplexer. Z.B. weil man Mitspieler hat, sich auch körperlich mit dem Gegner auseinandersetzen muss. Da brauchst Du auf dem Platz 11 x Mindset und am Ende kommt ein Produkt heraus, welches sich aus unzähligen Leistungsfaktoren (mentaler, technischer und taktischer Art) zusammensetzt. Es gibt Spieler die führen sollen, andere die geführt werden müssen. Reus gehört zur ersten Kategorie, hat aktuell aber mit sich selbst zu tun, kriegt seine eigene Qualität nicht kontinuierlich auf den Platz. Konsequenterweise kann er so natürlich seiner Führungsverantwortung nicht wirklich gut gerecht werden. Jungen Spielern, die sich normalerweise an ihm orientieren, fehlt der Fixpunkt. Sein Frust geht natürlich an diesen Jungs nicht unbemerkt vorbei. Wenn Reus in diesem Bereich nicht liefert, haben wir im vorderen Bereich niemand, der diese Rolle übernehmen kann. Zumindest nicht, solange er mit auf dem Platz steht. Das ist ein grundsätzliches Manko unserer Mannschaft.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 23.09.2019, 18:09 (vor 2434 Tagen) @ uwelito
Ich hab nix dagegen, dass du auf einen Beitrag geantwortet hast, ich hab meinen Post bloss drangehängt, weil du schreibst der Artikel würde so viel mehr bieten.
Naja Mindset oder mentale Einstellung ist jetzt auch nichts was mir jetzt neu ist, nur weil jemand meint einen anderen Begriff aus dem Englischen zu benutzen. Da wird mir generell zu viel hineininterpretiert in das Geschehen um den BVB, Reus war einfach genervt nach dem Spiel, nicht mehr und nicht weniger und dann kommt noch so ein Sky Reporter mit doofen Fragen und Reus reagiert sauer. Habe ich absolut Verständnis für, ändert aber nichts daran, dass der BVB von der sportlichen Qualität her in der Lage sein sollte gegen solche Teams zu gewinnen, aber die Einstellung und der Wille(kann man auch Mindset nennen) spielen halt auch eine wichtige Rolle und der Gegner kann in dem Bereich auch mal besser sein(damit will ich sagen, heisst ja nicht, dass unseren Spielern alles egal ist, aber wenn der Gegner das bessere Mindset hat und auch noch das Momentum wie die SGE gestern, dann kommt halt mal ein 2-2 raus/obwohl die Anderen dann mehr Wille hatten haben wir nicht verloren, fühlt sich aber so an, weil der BVB ja gewinnen muss wegen der Meisterschaft). Dass die SGE nicht durch Zauberfussball auffällt sondern eher durch Kampf, Wille, usw. war aber auch vorher bekannt.
Ich bin da einer Meinung mit Sascha indem was er schreibt, aber ich seh da nicht so viele neue Ansätze wie du und das Wort Mindset löst bei mir jetzt auch keine Euphorie aus.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
ergo, Magdeburg, Montag, 23.09.2019, 18:41 (vor 2434 Tagen) @ Kayldall
Ich glaube immer noch das es am Trainer liegt. Wir hatten einmal in den letzten Jahren das Niveau der Bayern und das war Tuchels erste Saison da hat man sich hier schon über die Langeweile beschwert da wir sowieso gewinnen so gut waren wir da also irgendwas muss er ja anders gemacht haben als andere.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 24.09.2019, 15:22 (vor 2433 Tagen) @ ergo
Wir lagen in seiner ersten Saison 10 Punkte hinter Bayern. Auf fast dem gleichen Punktniveau wie letzte Saison. Da waren wir letzte Saison also viel näher am Bayern Niveau als unter Tuchel. ;)
Zumal damals eben mit Gündogan ein absoluter Weltklasse Spieler und mit Aubameyang ein absoluter Weltklasse Stürmer mit dabei waren. + Mkhytarian.
Das fehlt jetzt.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 23.09.2019, 19:39 (vor 2434 Tagen) @ ergo
bearbeitet von Kayldall, Montag, 23.09.2019, 19:52
Diese Meinung kannst du ja gerne haben, aber gerade Reus hat doch quasi verlängert in dem Wissen, dass Favre kommt. Quasi sein Wunschtrainer, keine Ahnung was die anderen Spieler von Favre halten. Was ich in dem Spiel in Frankfurt nicht verstanden habe, war bei einer 1-2 Führung auswärts und einem Spiel wo abzusehen war, dass es noch eng/schwierig werden würde, bringt Favre dann Götze für Alcacer. Da hätte ich eher einen robusten Defensiven erwartet, okay nachdem Zagadou schon für Hummels drin war, hatte er nicht mehr viel Robustes auf der Bank. Trotzdem hätte ich mir da eher Weigl für Alcacer erwartet. Anderes Thema ist Balerdi, den hat der BVB für viel Ablösesumme gekauft und der ist jetzt das zweite Jahr beim BVB und hat 0 Spiele für die Profis und bekommt nichtmal einen Platz auf der Bank. Da kann man schon mal den Sinn hinter der Verpflichtung hinterfragen.
Favre sehe ich nicht als das Problem, obwohl ihm hier oft zu viel Defensive oder gar Angsthasenfussball angedichtet wird, hat er mit Götze versucht auf das 1-3 zu gehen statt das 1-2 zu halten, was meiner Meinung nach in dem Spiel besser gewesen wäre.
Tuchel hat aber auch nur 1 Pokalsieg geholt und keine Meisterschaft mit dem BVB. Dazu sind wir im Pokal zweimal glücklich übers Elfmeterschiessen weitergekommen(Union Berlin und Hertha BSC). Ousmane Dembélé als Ausnahmespieler hat dann den Rest besorgt durch seine individuelle Qualität mit Toren gegen Bayern und im Finale gegen die SGE. Das andere Finaltor war ein Elfmeter den Pulisic rausgeholt hat. Die Leistungen im Pokal waren alles andere als gut, auch im Finale, nur gegen Bayern hat der BVB stärker gespielt, obwohl es da ja auch eine Schlacht war in der Defensive(Bender rettet und Bayern versemmelt massenhaft Chancen). Also auch wieder viel Glück dabei, im Finale hat die SGE einen Pfostentreffer(geht der rein, wer weiss ob wir dann nicht das Spiel verlieren).
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
ergo, Magdeburg, Montag, 23.09.2019, 20:47 (vor 2434 Tagen) @ Kayldall
Ich meine ja auch nur die erste Saison und das war wohl mit Abstand der beste Fußball bisher selbst besser als Klopp seiner, der an die über Bayern gescheitert ist. Mir geht es nicht mal um Titel mir geht es darum, wie man Fußball spielt und das sehe ich sehr kritisch bei Favre. Ich sehe keine Verbesserung im Passspiel oder in der Defensive zumal Dortmund kein Verein ist, der ein Ergebnis verwaltet geschweige eins verwalten kann. Gut Tuchel hatte einen Gündogan, aber daran liegt es nicht alleine das wir einfach keine Dominanz ausstrahlen können und Miki, Auba waren nun auch nicht die Mentalitätsmonster. Man hatte aber wohl Respekt vor Tuchel, wenn man mal liest mit welchen Mitteln er im Training agiert hat und selbst die Nulpe Kovac bekommt einen dominanten Fußball hin.
Richtige Skipper?
Kayldall, Montag, 23.09.2019, 16:14 (vor 2434 Tagen) @ Kayldall
Vielleicht ein anderer Blickwinkel, aber ist Marco Reus wirklich der ideale Skipper dieses Teams? Witsel würde, so wie ich es Woche für Woche sehe, der natürliche Anführer sein. Reus scheint ein wirklich netter Kerl zu sein und ein äußerst talentierter Fußballer, aber seine Mentalität ist einfach nicht gewachsen. Jedoch, es sind mit Sicherheit mehr Spieler beteiligt als die beiden, die ich erwähnt habe. Dem gesamten Team mangelt es in meine Meinung an Willenskraft und Kampfgeist, jedenfalls gegen geringere Vereine.
Richtige Skipper?
dozer, Montag, 23.09.2019, 16:20 (vor 2434 Tagen) @ PackieBonner
Reus hat das letzte Saison eigentlich ganz gut gemacht, aber er scheint mir nicht in der Form der letzten Saison zu sein. Warum auch immer.
Richtige Skipper?
dozer, Montag, 23.09.2019, 18:52 (vor 2434 Tagen) @ dozer
Reus hat das letzte Saison eigentlich ganz gut gemacht, aber er scheint mir nicht in der Form der letzten Saison zu sein. Warum auch immer.
Ganz einfach: Weil Reus auch keine Maschine ist, sondern wie jeder Mensch Höhen und Tiefen durchlebt.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Sascha, Dortmund, Montag, 23.09.2019, 14:58 (vor 2434 Tagen) @ Deetoo
Außerdem demontiert der Favre den Götze auf ganz eklige Art.
Kehl und Sammer sollten übernehmen.
Knut Reinhardt , Michael Schulz und Martin Kree könnten den jetzigen Part von Kehl und Sammer als Trio auffangen .
Irgendwann ist aber auch mal gut.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Alones, Montag, 23.09.2019, 15:03 (vor 2434 Tagen) @ Sascha
Außerdem demontiert der Favre den Götze auf ganz eklige Art.
Kehl und Sammer sollten übernehmen.
Knut Reinhardt , Michael Schulz und Martin Kree könnten den jetzigen Part von Kehl und Sammer als Trio auffangen .
Irgendwann ist aber auch mal gut.
Ich glaube, der Beitrag ist sogar tatsächlich ernst gemeint. Wie kommt man nur auf sowas?
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Alones, Montag, 23.09.2019, 14:46 (vor 2434 Tagen) @ Max Power
Auf der Bank sitzt ein Trainer, der die Mentalität eines Angsthasen und Verlierers widerspiegelt. Sowohl in der Taktik, als auch im Verhalten. Das färbt natürlich auf die Mannschaft ab. Wenn Zorc eine Mannschaft will, die wie eine Spitzenmannschaft spielt, dann soll er halt einen Trainer verpflichten, der auch so spielen lässt.
Und welcher Trainer soll das sein, der aktuell auf dem Markt ist? Ein Trainerwechsel unter der Saison macht wenig Sinn. Jetzt muss man die Saison mit Favre durchziehen.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
ChrisTübingen, bei Tübingen, BW, Montag, 23.09.2019, 14:52 (vor 2434 Tagen) @ Alones
Mourinho

Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Alones, Montag, 23.09.2019, 15:00 (vor 2434 Tagen) @ ChrisTübingen
Mourinho
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Würde ich gerne sehen. Wer sich schon über die Art & Weise wie Favre spielen lässt beschwert, wird mit Mourinho erst so richtig seine Freude haben. Ich glaube, dann müsste man das Forum hier schließen.
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
ChrisTübingen, bei Tübingen, BW, Montag, 23.09.2019, 20:21 (vor 2434 Tagen) @ Alones
Da haste absolut Recht. Ich glaube, dass hier ein paar einfach nicht verstehen, dass es nur einen Jürgen Klopp gibt. Und auch über den konnte man sich aufregen. Plan bei Ballbesitz gegen tiefstehende Gegner? Einwechslungen? Man hat ihm aber alles verziehen, weil die Jungs und er gebrannt haben.
Ich finde Favre taktisch super und ich hoffe er bekommt das mit dem Anheizen/Endspurtverhalten des Teams noch auf die Reihe
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 23.09.2019, 14:48 (vor 2434 Tagen) @ Alones
Er will natürlich Tuchel zurück. Hat eigentlich irgendwer Max Power vermisst?
Wie soll die Mannschaft auch Sieger-Mentalität entwickeln?
Rubi, Düsseldorf, Dienstag, 24.09.2019, 08:31 (vor 2433 Tagen) @ Weeman
bearbeitet von Rubi, Dienstag, 24.09.2019, 08:35
Max Power, wer soll das sein?
Oder ist das der, der die Angsthasen-Statements von sich gibt?
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Montag, 23.09.2019, 14:02 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wer es in den Profifußball geschafft hat, hat seit der Jugend ein knallhartes Aussiebe-Verfahren durchlaufen und ein Spieler, der sich so eine Grundeinstellung leistet, wird lange vorher durchs Raster fallen.
Oder (wenn hinreichend talentiert) er landet beim FC Barcelona.
Neu auf schwatzgelb.de: Die ?Mentalitätsscheiße?
bobschulz, MS, Montag, 23.09.2019, 13:33 (vor 2434 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Direkt im Anschluss an das Spiel in Frankfurt verneinte Marco Reus vehement Mentalitätsprobleme. Von Außen betrachtet, wirkt es häufig aber anders. Versuch einer Bestandsaufnahme
Zum Artikel ...
Vielleicht magst Du den Part korrigieren?
Ein frühes Tor geschossen, die richtigen Laufwege gemacht, um das
Spiel des Gegners aus dem
un
gefährlichen Bereich heraus zu halten und eurerseits immer mal
wieder mit schnellen Läufen über die Außen den Frankfurtern
gezeigt, dass eigene Offensivbemühungen gleichzeitig eine große
Gefahr darstellen.
Sie haben sie erst spät in den Halbzeiten aus den ungefährlichen
Bereichen herausgehalten.