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BVB-Newsthread vom 27.06.2019 (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 06:09 (vor 2511 Tagen)

Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.

Tags:
News, Neuigkeiten, Newsthread, BVB

Also diese Derbystrafenkohle für Blau

Karak Varn, Strobelallee 50, Donnerstag, 27.06.2019, 18:16 (vor 2510 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

..finde ich -selbst wenn ich alle 1909 schwatzgelben Brillen absetze- bemerkenswert wenig.
Dieser DFB macht mich fertig.

https://www.kicker.de/752225/artikel/derby-rechnung_schalke-muss-58-000-euro-zahlen

Also diese Derbystrafenkohle für Blau

Hatebreed, Donnerstag, 27.06.2019, 20:36 (vor 2510 Tagen) @ Karak Varn

..finde ich -selbst wenn ich alle 1909 schwatzgelben Brillen absetze- bemerkenswert wenig.
Dieser DFB macht mich fertig.

Finde ich auch sehr wenig.

Pyro, Feuerzeug + Banner = 58.000€
Letztendlich sendet doch der DFB damit irgendwie doch auch die Botschaft, dass man sich wieder alles erlauben kann. -_-

Also diese Derbystrafenkohle für Blau

Knolli, Donnerstag, 27.06.2019, 22:09 (vor 2510 Tagen) @ Hatebreed

Vermutlich weiß man auch beim DFB dass bei den Knappen die Kohle knapp ist ;)

BVB verlängert mit Oelschlägel

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 14:57 (vor 2510 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Vertrag mit Eric Oelschlägel wurde um 1 Jahr verlängert. Vermute mal, dass man Unbehauen nach seiner OP erstmal ganz behutsam wieder ranführen will. Dafür dann eine gute Sache.

BVB verlängert mit Oelschlägel

Josch108, Donnerstag, 27.06.2019, 15:53 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Sehe ich auch so. Unbehaun (ohne e ;-)) wird noch Zeit brauchen.

DFB Pokal 1. Runde angesetzt BVB Live auf Sport 1

Ritti, Lünen, Donnerstag, 27.06.2019, 14:22 (vor 2510 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

der BVB trifft am Fr. 9.8.2019 auf den KFC Uerdingen. Gespielt wird in Düsseldorf. Anstoss um 20.45 Uhr

Übertragen wird das Spiel bei Sport 1 und bei Sky

Spielplan: kicker. de/752206/artikel/erste-dfb-pokal-runde-angesetzt_zwei-spiele-im-free-tv/dfbpokal

Artikel kicker .de/752206/artikel/erste-dfb-pokal-runde-angesetzt_zwei-spiele-im-free-tv/dfbpokal

DFB Pokal 1. Runde angesetzt BVB Live auf Sport 1

Smeller, Dortmund, Freitag, 28.06.2019, 02:19 (vor 2510 Tagen) @ Ritti

Solange du das www. vor den Links weglässt, wandeln diese sich nicht in automatisch klickbare links um. Vorteil: Man kann das einfach kopieren ohne zu wurschteln und der Browser hängt das www. dann von alleine dran.

DFB Pokal 1. Runde angesetzt BVB Live auf Sport 1

Basti Van Basten, Romania, Donnerstag, 27.06.2019, 18:56 (vor 2510 Tagen) @ Ritti

Spielplan: kicker. de/752206/artikel/erste-dfb-pokal-runde-angesetzt_zwei-spiele-im-free-tv/dfbpokal

Artikel kicker .de/752206/artikel/erste-dfb-pokal-runde-angesetzt_zwei-spiele-im-free-tv/dfbpokal

Das Leerzeichen zwischen . und de kannst du ruhig weglassen. Ist für uns dann auch einfacher zu kopieren.

Freitags in Düsseldorf (DFB Pokal)

Gundi, Donnerstag, 27.06.2019, 14:20 (vor 2510 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Terminierung 1. Runde

dazu live auf Sport1

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 27.06.2019, 10:16 (vor 2510 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Kicker

also dan wohlan - mach et Uli (Brazzo ist bei den Summen ja außen vor).

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Frankonius, Donnerstag, 27.06.2019, 11:49 (vor 2510 Tagen) @ Frankonius

Das wäre doch interessant. Kovac und Dembele. Die Wahrscheinlichkeit eines Flops ist so hoch, dass Uli das nicht macht. Der mag schwierige Typen manchmal leiden, aber keine Unprofessionalität. Nee, das wird nix. Dembele geht nach Paris zu TTT und kommt dort auch wieder in die Spur. Der FCB wird sich einen weniger glanzvollen Spieler holen müssen. Man sucht wohl noch vier Neue und wir dürfen gespannt sein...

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 27.06.2019, 14:54 (vor 2510 Tagen) @ Sneider

Man sucht wohl noch vier Neue und wir dürfen gespannt sein...

Was auch dringend nötig sein dürfte, bei dem dünnen Kader:

TW: Neuer, Ulreich

V: Süle, Kimmich, Hernandez, Pavard, Martinez, Alaba (+ Boateng)

M: Thiago, Tolisso, Goretzka, Müller, Coman, Gnabry, Davies (+ Sanchez)

S: Lewandowski (+ Arp)

Boateng und Sanchez werden den Verein wohl noch verlassen, Arp dürfte verliehen werden. Dann zähle ich 14 Feldspieler.

Aber mal ganz abgesehen von der Kadergröße. Wo sind denn die prägenden Führungsspieler? Kimmich hat das Zeug dazu, Müller sicherlich auch, aber dann...?

Und einen Xabi Alonso zaubert man auch nicht mehr so einfach aus dem Hut.

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

wildwing81, Villingen-Schwenningen, Donnerstag, 27.06.2019, 15:59 (vor 2510 Tagen) @ guy_incognito

Aber mal ganz abgesehen von der Kadergröße. Wo sind denn die prägenden Führungsspieler? Kimmich hat das Zeug dazu, Müller sicherlich auch, aber dann...?

Würde Neuer und Lewandowski auch dazu zählen.

Das Mittelfeld liest sich gut, aber auch wenn Thiago letzte Saison 30 Spiele in der Bundesliga absolviert hat, er und Coman sind zusätzlich noch verletzungsanfällig.

Ich bin wirklich gespannt wen die Bayern noch verpflichten werden. Herr Hoeneß weiß es ja schon seit Februar. Bin gespannt wann er damit rausrückt.

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Donnerstag, 27.06.2019, 15:56 (vor 2510 Tagen) @ guy_incognito

Trotz allem ist das erstmal von den Namen her ein sehr starker Kader auf den Plätz 1-15. Es fehlt durch die Abgänge der letzten 2 Jahre halt dann jetzt die Breite.

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Ulrich, Donnerstag, 27.06.2019, 16:16 (vor 2510 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Trotz allem ist das erstmal von den Namen her ein sehr starker Kader auf den Plätz 1-15. Es fehlt durch die Abgänge der letzten 2 Jahre halt dann jetzt die Breite.

Nicht nur in der Breite, man hat durchaus auch Klasse verloren. Die wird man wenn es gut läuft auch kompensieren können. Aber letztendlich bleibt abzuwarten, wen die Bayern bekommen. Bisher wirkt das Verhalten auf dem Transfermarkt arg amateurhaft.

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Knolli, Donnerstag, 27.06.2019, 12:25 (vor 2510 Tagen) @ Sneider

Jetzt schnappen schon die Blauen den Bayern die Transferziele weg. Eieiei...

Ich finde diesen Qualitäts-Journalismus immer wieder interessant!

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:02 (vor 2510 Tagen) @ Frankonius

Kicker

also dan wohlan - mach et Uli (Brazzo ist bei den Summen ja außen vor).

Da werden in Artikel Sensationen verkauft mit Fakten, die schon seit zwei Jahren bekannt sind.

Mir ist es egal, wohin ein Dembele geht. Wenn er wechselt, gibt es Geld für uns. Wenn nicht, dürfte es im nächsten Jahr min. 5, wenn nicht sogar 10 Mio. Euro kommen. So oder so, der BVB wird dabei gewinnen. Ob Barca so viel Freude an Dembele hat, ich habe da Zweifel.

Und eins dürfte auch sicher sein, wenn Bayern ihn holt, ein günstiges Geschäft wird das nicht. Dazu noch die Begleitumstände, die Münchener Presselandschaft wird sich freuen.

Gruß

CHS

Ich finde diesen Qualitäts-Journalismus immer wieder interessant!

Guido, Donnerstag, 27.06.2019, 11:26 (vor 2510 Tagen) @ CHS

Kicker

also dan wohlan - mach et Uli (Brazzo ist bei den Summen ja außen vor).


Da werden in Artikel Sensationen verkauft mit Fakten, die schon seit zwei Jahren bekannt sind.

Es hat nicht jeder Leser des Kickers die Vertragsinhalte von Dembele präsent. Das finde ich schon ok. Für den allg. Fußballfan ist das schon interessant. Selbst wenn es am Rande mal irgendwo vor zwei Jahren stand...

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Didi, Schweiz, Donnerstag, 27.06.2019, 10:19 (vor 2510 Tagen) @ Frankonius

Das wäre schon ein sehr angenehmer Begleiteffekt. Aber grundsätzlich wäre mir Dembélé woanders schon lieber, wenn der wirklich zündet und sich wohl fühlt, ist das schon eine Granate. Und Zeit um sich warmzuspielen hätte er in der Liga ja eh, Mainz zu Hause schlagen die auch ohne 11 Mann.

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Eisen, DO, Donnerstag, 27.06.2019, 11:32 (vor 2510 Tagen) @ Didi

Wie gut dembele sein kann, wissen wir eigener Anschauung. Brutal schnell und trickreich, beidfüßig, mit Blick für den besser postierten Nebenmann. Er kann mit einer Aktion ein Spiel entscheiden und hat sicherlich Weltklassepotenzial.

Aber Lebenswandel und Einstellung zum Beruf sind bescheiden. Das spiegelt sich in häufigen Verletzungen und mangelnder Disziplin/Teamfähigkeit wider. Typ schlampiges Genie. Ich glaube nicht, dass die Bayern sich im genannten Gesamtpaket so eine Wundertüte antun, aber wer weiß, vielleicht wollen sie auch noch einmal Stärke demonstrieren und einen raushauen. Für das Geld, was der kostet, würde ich an deren Stelle zwar eher zwei 60 Millionentransfers machen, aber das müssen sie selbst wissen.

Beim BVB bin ich froh, dass wir mittlerweile den besseren Dembele haben, nämlich Jadon Sancho :-)

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Jan80, Lünen, Donnerstag, 27.06.2019, 17:30 (vor 2510 Tagen) @ Eisen

Besser weiß ich nicht. Aber er ist auf jeden Fall geistig gesünder und professioneller.

Nur keine Panik,

Didi, Donnerstag, 27.06.2019, 10:31 (vor 2510 Tagen) @ Didi

wenn Ous nach München geht, wird endlich die Frage geklärt, wo es das beste Fleisch in Dortmund gibt, getestet von Ous BBC Crew. Durch Fleischzusendungen halten wir einfach seinen Grill am Laufen und dann wird das schon ein Toptransfer für uns.

Nur keine Panik,

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 14:15 (vor 2510 Tagen) @ CrimsonGhost

BBC Crew? Verwechselst du da gerade Fleisch miteinander?

Nur keine Panik,

Matse, Donnerstag, 27.06.2019, 12:52 (vor 2510 Tagen) @ CrimsonGhost

wenn Ous nach München geht, wird endlich die Frage geklärt, wo es das beste Fleisch in Dortmund gibt, getestet von Ous BBC Crew. Durch Fleischzusendungen halten wir einfach seinen Grill am Laufen und dann wird das schon ein Toptransfer für uns.

"Haus und Grund" wird dem FCB sicherlich auch bereits die Mandatierung durch einen zukünftigen Vermieter angezeigt haben.

Nur keine Panik,

Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 27.06.2019, 10:55 (vor 2510 Tagen) @ CrimsonGhost

Kam da nicht auch mal aus München die Aussage, dass es sowas bei ihnen nicht geben würde, dass ein Spieler streikt. Der FC Buyern hätte nach einem Kauf von Ousmane Dembélé dann die Möglichkeit zu zeigen, wie sie das so handhaben. Das kann ja lustig werden. :)

Nur keine Panik,

Burgsmüller84, Donnerstag, 27.06.2019, 12:38 (vor 2510 Tagen) @ Kayldall

München wäre aber schon die abfallende Kurve seiner Karriere und wegstreiken könnte er sich nur zu noch weniger interessanten Zielen. Aber es ist auch nicht so, dass man von Dembele annehmen würde, dieser wäre bis Mitte-30 leistungsfähig und -bereit, wie dieser andere Franzose, dessen Name mir entfallen ist

Nur keine Panik,

Josch108, Donnerstag, 27.06.2019, 15:57 (vor 2510 Tagen) @ Burgsmüller84

Ich weiß wen du meinst, aber mir fällt der Name auch nicht ein. Einige nannten ihn immer "Augenstecher", weil der mit seiner Hand immer im Gesicht anderer Leute war ...

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

bobschulz, MS, Donnerstag, 27.06.2019, 10:26 (vor 2510 Tagen) @ Didi

Das wäre schon ein sehr angenehmer Begleiteffekt. Aber grundsätzlich wäre mir Dembélé woanders schon lieber, wenn der wirklich zündet und sich wohl fühlt, ist das schon eine Granate. Und Zeit um sich warmzuspielen hätte er in der Liga ja eh, Mainz zu Hause schlagen die auch ohne 11 Mann.

Ohne elften Mann! :-)
So ganz ohne Spieler ( ohne 11 Mann) wird ein Schiedsrichter selbst den FCB nicht anpfeifen. Und die Fans wären wohl auch nicht zufrieden.
Ich glaube auch eher, dass Dembele zu TT nach Paris gehen wird- so denn die Menschenrechtler von PSG Neymar gehen lassen. Oder Ous geht ins Reich der Knete nach England. Denn wenn er in M mehr als Lewandowski verdient ist Trubel vorprogrammiert.

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Tom Frost, Donnerstag, 27.06.2019, 10:33 (vor 2510 Tagen) @ bobschulz

Biste zu zehnt, biste ohne elf Mann ;-)

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

dozer, Donnerstag, 27.06.2019, 10:47 (vor 2510 Tagen) @ Tom Frost

ohne elf mann klingt aber schon schwer danach, dass 11 mann fehlen ;)

Kicker - Dembelé: Macht Bayern den BVB um 20 Millionen Euro reicher?

Tom Frost, Donnerstag, 27.06.2019, 10:52 (vor 2510 Tagen) @ dozer

ohne elf mann klingt aber schon schwer danach, dass 11 mann fehlen ;)

Schon klar.
Ich hab mir gestern nochmal zehn Minuten Dembele-Highlights auf Youtube angeguckt, krasser Zocker.
Ob seine Erfolgsquote bei den Aktionen jetzt 100 Mio rechtfertigt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Aber diesen Spaß, so vehement ins Dribbling zu gehen, sieht man bei äußert wenigen Spielern. Die meisten laufen den Zweikämpfen ja lieber davon.
Messi, Neymar, Dembele, Sancho.

Ausleihen? Zahlung an den BVB?

wildwing81, Villingen-Schwenningen, Donnerstag, 27.06.2019, 11:11 (vor 2510 Tagen) @ Tom Frost

Was hat Dembele bisher in seiner Karriere gerissen?
Er hat beim BVB für sein Alter eine Super Saison gespielt, aber bei Barca? Man hörte doch meist nur negative Schlagzeilen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ihn Bayern kaufen wird. Da ist das Risiko doch enorm hoch. Vor allem wird er sicherlich zwischen 50 und 80 Millionen kosten, auch weil Barca an uns Kohle abdrücken müsste.

Sollten sie ihn doch kaufen, dann ist das für mich ein Panikkauf und zeigt, dass der "große" FC Bayern nicht mehr so groß ist wie es die Herren Rummenigge und Hoeneß gerne hätten.

Wie sieht es denn eigentlich mit den Zahlungen an den BVB aus wenn ihn Bayern z. B. für 2 Jahre mit einer Kaufoption ausleihen würde? Könnte evtl Geld gespart werden?

Seis drum, wenn wir wüssten wen Bayern schon alles verpflichtet hat...

Zahlungen an den BVB würden nur bei einem Verkauf anfallen!

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:15 (vor 2510 Tagen) @ wildwing81

Bei den Bonuszahlungen bin ich mir unsicher. Aber warum sollte Barcelona das machen wollen? Sie müssen Spieler verkaufen, damit sie ihre Wunschspieler (Griezmann, Neymar) holen können. Daher würde ich fast davon ausgehen, dass die nur einen Verkauf zustimmen würden.

Gruß

CHS

Zahlungen an den BVB würden nur bei einem Verkauf anfallen!

Ritti, Lünen, Donnerstag, 27.06.2019, 12:46 (vor 2510 Tagen) @ CHS

damit sie ihre Wunschspieler (Griezmann, Neymar) holen können.

Ous + 80 oder 90 Mio € für Neymar. warte mal ab!

Mit Aluhut ergibt es Sinn

moudta, Donnerstag, 27.06.2019, 12:22 (vor 2510 Tagen) @ CHS

Bei den Bonuszahlungen bin ich mir unsicher. Aber warum sollte Barcelona das machen wollen? Sie müssen Spieler verkaufen, damit sie ihre Wunschspieler (Griezmann, Neymar) holen können. Daher würde ich fast davon ausgehen, dass die nur einen Verkauf zustimmen würden.

Gruß

CHS

Die Verhandlungen zwischen Bayern und Barcelona sind extrem weit fortgeschritten. Und um Dortmund nicht vollumfänglich in den Genuss der besagten 20 Millionen kommen zu lassen, war Max so teuer.
*Duck und weg*

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Venceremos, Donnerstag, 27.06.2019, 08:05 (vor 2510 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Venceremos, Donnerstag, 27.06.2019, 08:08

waz.de/sport/fussball/frauenfussball/warum-sich-nationalspielerin-magull-ueber-den-bvb-aergert-id226303981.html

Das Thema kam ja schon öfter einmal auf, genau wie bei einer Herren-Handballmannschaft. Herren-Handball hat es historisch ja wohl sogar schon einmal beim BVB gegeben (ruhrnachrichten.de/bvb/warum-fritz-walter-von-einem-junioren-handballer-im-bvb-tor-schwaermte-1419311.html) und wo der BVB eine neue Sporthalle im Stadtzentrum bauen will, wäre das Potential wieder da, genau wie beim Frauenfußball, wo lediglich Essen und Duisburg das (erweiterte) Ruhrgebiet in der 1. Liga vertreten.
Watzke begründet ja immer, dass man die umliegenden Vereine der jeweiligen Sportarten nicht mit einer Präsenz des BVB "erdrücken" will. Naja, beim Frauenfußball ist die SpVg Berghofen in der drittklassigen Regionalliga höchstklassigste Mannschaft, beim Herren-Handball Westf. Hombruch und der (einst ruhmreiche) OSC Dortmund in der fünftklassigen Verbandsliga (hier haben übrigens die Blauen eine Mannschaft, die zwei Mal in Folge aufstieg und nunmehr Oberliga spielt). Wenn man jeweils hier höhere Ligen anstreben würde, wäre die Konkurrenz eher nur im Jugendbereich, wobei ein BVB da auch Begeisterung entfachen kann, so dass sich mehr Kinder für den jew. Sport entscheiden.
Denke aber man wird hier weiter nichts unternehmen, interessant wäre nur, was man tun würde, wenn einer der Vereine um "Aufnahme" in den BVB bitten würde.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Katja85, Nordfriesland, Donnerstag, 27.06.2019, 21:19 (vor 2510 Tagen) @ Venceremos

Ganz ehrlich.. Ich fände ich tippi top.. Selber konnte ich nur selber bis bei der maennlichen c-jugend mitspielen.. Dann gab es bei uns leider nichts anderes mehr.. Ab 14-15 kann man aus biologischen Gründen nicht mehr mithalten.. Aber ne schwarzgelbe frauen Mannschaft.. Why not..

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

hanno29, Berlin, Donnerstag, 27.06.2019, 12:00 (vor 2510 Tagen) @ Venceremos

wenn wir schon beim Thema sind....

spox.com/de/sport/fussball/frauen-fussball/1906/News/eintracht-frankfurt-vor-uebernahme-von-ffc-frauen-ab-2020.html

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Katja85, Nordfriesland, Donnerstag, 27.06.2019, 21:02 (vor 2510 Tagen) @ hanno29

Puuh.. Alleine die Ueberschrift ist sexistisch.. Uebernahme der FFC Frauen.. Gibt es eigentlich auch FFC Männer?

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

MKB, Siegen, Donnerstag, 27.06.2019, 12:52 (vor 2510 Tagen) @ hanno29

Und hier haben wir schon einen meiner größten Kritik Punkte. Im Fussball werden Konstrukte wie RB und TSG abgelehnt. Aber in gleicher Weise agieren die Bundesligisten Bayern, Wolfsburg in der Frauen bundesliga oder Bayern sogar beim Basketball.

Es hat beim BVB einfach keine Tradition, also warum da einsteigen?

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Poeta_Doctus, Lands Between, Donnerstag, 27.06.2019, 17:10 (vor 2510 Tagen) @ MKB

Und hier haben wir schon einen meiner größten Kritik Punkte. Im Fussball werden Konstrukte wie RB und TSG abgelehnt. Aber in gleicher Weise agieren die Bundesligisten Bayern, Wolfsburg in der Frauen bundesliga oder Bayern sogar beim Basketball.

Es hat beim BVB einfach keine Tradition, also warum da einsteigen?

MMn. macht es aber schon einen Unterschied aus, ob ein Fußballverein bei einer ganz anderen Sportart einsteigt oder in seinem eigenen Sport eine Damenmannschaft. Schon rein als Zeichen, dass der BVB für alle Geschlechter da ist.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

MKB, Donnerstag, 27.06.2019, 15:24 (vor 2510 Tagen) @ MKB

Bayerns Basketball-Abteilung hat mit Raba oder Hoffenheim mal so gar nichts zu tun.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

MKB, Siegen, Donnerstag, 27.06.2019, 18:45 (vor 2510 Tagen) @ flix91

Natürlich nicht. Aber die tsg wurde auch vor Jahren gegründet und hat Tradition. Es ist die Form der Investition die hier seit der Ausgliederung 2014 beim Basketball einfach für mich gleich zu setzen ist. Es wird kommerziell ausgenutzt mit Geldern die nicht aus dem inneren erwirtschaften worden.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 19:09 (vor 2510 Tagen) @ MKB

(...) Es wird kommerziell ausgenutzt mit Geldern die nicht aus dem inneren erwirtschaften worden.


Einerseits richtig. Andererseits beschreibst du hier das Grundprinzip des Mäzenatentum im Sport. Wogegen ja auch erst einmal nichts zu sagen ist.
Erst in solch pervertierten Abwandlungen dieses Prinzips durch Gestalten wie Hopp oder noch schlimmer Mateschitz wird das Konzept doch problematisch.
Wenn sich nun ein Verein entschließt eine Abteilung durch erwirtschaftete Mittel einer anderen Abteilung zu subventionieren kann ich da erst einmal nichts böses dran sehen. Im Falle des FC Bayern Basketballs muss ich es nicht begrüßen, aber ich kann da jetzt nichts fundamental kritikwürdiges sehen.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:15 (vor 2510 Tagen) @ MKB

Und hier haben wir schon einen meiner größten Kritik Punkte. Im Fussball werden Konstrukte wie RB und TSG abgelehnt. Aber in gleicher Weise agieren die Bundesligisten Bayern, Wolfsburg in der Frauen bundesliga oder Bayern sogar beim Basketball.

Die Bayern haben ihre Damenfußballabteilung 1970 gegründet, war 76 deutscher Meister und ist Gründungsmitglied der eingleisigen Frauenbundesliga zur Spielzeit 90/91.

Hat also sehr wenig mit Leipzig und Hoffenheim gemein.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

MKB, Siegen, Donnerstag, 27.06.2019, 18:42 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Nunja, sie haben schon länger eine Mannschaft. Aber sie agieren trotzdem wie die neureichen. Da ist nix mit erwirtschaften, das ist eine Investition in letzter Zeit.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

micha87, bei Berlin, Samstag, 29.06.2019, 00:25 (vor 2509 Tagen) @ MKB

Wo ist das Problem? Profifußball funktioniert nun einmal so und der FFC Frankfurt ist auf Dauer nicht wettbewerbsfähig ohne Unterstützung von der Eintracht, so realistisch muss man es einfach betrachten oder man verweigert sich den aktuellen Gegebenheiten. Du kannst auch einmal nach England schauen was dort aktuell investiert wird in den Frauenfußball, da sind wir in Deutschland sehr weit entfernt von.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Guido, Donnerstag, 27.06.2019, 13:12 (vor 2510 Tagen) @ MKB

Und hier haben wir schon einen meiner größten Kritik Punkte. Im Fussball werden Konstrukte wie RB und TSG abgelehnt. Aber in gleicher Weise agieren die Bundesligisten Bayern, Wolfsburg in der Frauen bundesliga oder Bayern sogar beim Basketball.

Sehe ich ähnlich. Insbesondere bei Basketball und Handball habe ich genau deswegen ein großes Problem, weil diese Sportarten eine lange Tradition in manchen Regionen haben. Wenn sie dort dann an ihr Limit bei der Vermarktung stoßen und ein großer Fußballclub springt ein und verlagert den Club, ist das nichts anderes als das was RB und Co. machen.
Auch beim Frauenfußball gibt es extrem engagierte kleine Vereine mit lokaler Tradition. Natürlich kann man in der Sportart antreten und sich mit denen messen, aber einfach "einverleiben" wäre schon eine Sache, für die man sich moralisch etwas winden müsste...

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

donotrobme, Münsterland, Donnerstag, 27.06.2019, 13:30 (vor 2510 Tagen) @ Guido

Und hier haben wir schon einen meiner größten Kritik Punkte. Im Fussball werden Konstrukte wie RB und TSG abgelehnt. Aber in gleicher Weise agieren die Bundesligisten Bayern, Wolfsburg in der Frauen bundesliga oder Bayern sogar beim Basketball.


Sehe ich ähnlich. Insbesondere bei Basketball und Handball habe ich genau deswegen ein großes Problem, weil diese Sportarten eine lange Tradition in manchen Regionen haben. Wenn sie dort dann an ihr Limit bei der Vermarktung stoßen und ein großer Fußballclub springt ein und verlagert den Club, ist das nichts anderes als das was RB und Co. machen.
Auch beim Frauenfußball gibt es extrem engagierte kleine Vereine mit lokaler Tradition. Natürlich kann man in der Sportart antreten und sich mit denen messen, aber einfach "einverleiben" wäre schon eine Sache, für die man sich moralisch etwas winden müsste...

wobei die moralische Überwindung recht schnell vernachlässigbar ist, wenn man vergegenwärtigt, dass die kleineren Mannschaften alle finanziell ums überleben kämpfen. Es ist ja nunmal nicht so als wäre die Frauenbundesliga, die Handball- oder Basketballbundesliga eine kommende Goldgrube, in die man zwingend als erster investieren sollte, bevor es die Brausehersteller oder Wirtschaftsmogule machen.
Und da ist schon von Vorteil, wenn man Kompetenzen und Ressourcen bündeln kann und sei es nur dadurch, dass man die Kontakte und Verträge mit bestehenden oder möglichen Werbepartnern und Dienstleistern gemeinsam nutzt oder wenn man auf dieselben medizinischen Spezialisten oder Geräte zurückgreifen kann.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 13:22 (vor 2510 Tagen) @ Guido

Zumindest Bayern München hat schon ewig die Basketballabteilung. Das ist keine neue Abteilung.

Bezüglich des Frauenfußballs sehe ich auch kein Problem, sollte sich der BVB entscheiden, eine solche Abteilung zu gründen. Da wird doch niemanden etwas weggenommen. Ganz absurd sind dann die Vergleiche mit RB Leipzig. Solche Vergleiche sind doch ohne jede Grundlage.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Guido, Donnerstag, 27.06.2019, 13:32 (vor 2510 Tagen) @ simie

Da wird doch niemanden etwas weggenommen.

Wenn man ganz unten in der Kreisklasse startet nicht. Es sei denn man "kauft" die Lizenz eines anderen Vereins, um eine Abkürzung zu nehmen. Und das passiert ja durchaus.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 14:22 (vor 2510 Tagen) @ Guido

Es gibt ja auch die Situation, dass andere Vereine sich freiwillig übernehmen lassen. Beim Blindenfußball war es meines Wissens doch so, dass der vorhandene Verein froh war, vom BVB aufgenommen zu werden.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 13:05 (vor 2510 Tagen) @ MKB

Die Parallelen kann ich da jetzt nicht erkennen. Ein wünschenswertes Engagement des BVB im Frauenfußball mit RB zu vergleichen ist schon etwas hanebüchen. Das ist doch gar nicht vergleichbar.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 13:00 (vor 2510 Tagen) @ MKB

Und hier haben wir schon einen meiner größten Kritik Punkte. Im Fussball werden Konstrukte wie RB und TSG abgelehnt. Aber in gleicher Weise agieren die Bundesligisten Bayern, Wolfsburg in der Frauen bundesliga oder Bayern sogar beim Basketball.

Es hat beim BVB einfach keine Tradition, also warum da einsteigen?

Fußball hat in Dortmund eine sehr große Tradition. Es ist eher unverständlich, warum der BVB nicht auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf einem ordentlichen Niveau zu spielen. Gerade im Jahr 2019 sollte das eigentlich selbstverständlich sein. Ich wüsste auch nicht, warum das ein Problem sein sollte, wenn der BVB eine Damenabteilung eröffnet? Das wäre ein völlig normaler Vorgang und weit davon entfernt, was RB & Konsorten machen. In diesem Bereich verpennen wir gerade eine Entwicklung.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:32 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Der BVB hat sich dazu schon positioniert. Und ich kann es gut nachvollziehen. Der Sport in Dortmund wie sowieso schon vom BVB erdrückt.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 21:43 (vor 2510 Tagen) @ Talentförderer

Der Sport in Dortmund wie sowieso schon vom BVB erdrückt.

Was im Grunde eher ein Argument für eine Frauenmannschaft ist.

Eintracht Frankfurt vor Übernahme von FFC-Frauen

Guido, Donnerstag, 27.06.2019, 13:08 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Fußball hat in Dortmund eine sehr große Tradition. Es ist eher unverständlich, warum der BVB nicht auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf einem ordentlichen Niveau zu spielen. Gerade im Jahr 2019 sollte das eigentlich selbstverständlich sein.

Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...

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Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 13:17 (vor 2510 Tagen) @ Guido

Fußball hat in Dortmund eine sehr große Tradition. Es ist eher unverständlich, warum der BVB nicht auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf einem ordentlichen Niveau zu spielen. Gerade im Jahr 2019 sollte das eigentlich selbstverständlich sein.


Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...

Ich will hier bestimmt keine Feminismus-Debatte aufmachen und ich bin auch sicherlich kein Feminist. Aber in diesem Bereich ist der BVB einfach rückständig. Oder man könnte auch sagen: der CDU-Mann Aki macht CDU-Politik beim BVB. Ich wüsste echt nicht, wo das Problem sein sollte, wenn der BVB eine Damenabteilung eröffnet? Manche tuen ja geradezu so, als würde das ein Bruch mit der Tradition darstellen. Nur ignoriert man dabei vollkommen, dass sich die Gesellschaft verändert und auch Frauen Spaß daran haben könnten, Fußball zu spielen. Meiner Meinung nach ist es jedenfalls ein ziemliches Armutszeugnis für einen Verein, der sich sonst im so gerne Diversität auf die Fahnen schreibt, keine eigene Damenmannschaft zu haben.

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 13:24 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Sehe ich auch so. Gerade auf dem letzten Aktionstag des BVB "Fußball ist (auch) Frauensache" war meine Wahrnehmung, dass der BVB im Vergleich zu anderen Arbeitgebern ein eher konservativer Laden ist. In sämtlichen Führungsgremien findet sich in Summe genau eine Frau. Und das Grußwort der Geschäftsführung in Person von Reinhold Lunow war inhaltlich mehr als peinlich. "Mit Frauen kann man ja ganz normal zusammenarbeiten!" war seine Erkenntnis des Tages. Habe mit dem Zitat in meinem beruflichen Umfeld schon viele Lacher erzeugt. O-Ton Reinhold Lunow ist derzeit mein liebster Partyknaller.

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HoschUn, Ort, Freitag, 28.06.2019, 00:03 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Sehe ich auch so. Gerade auf dem letzten Aktionstag des BVB "Fußball ist (auch) Frauensache" war meine Wahrnehmung, dass der BVB im Vergleich zu anderen Arbeitgebern ein eher konservativer Laden ist. In sämtlichen Führungsgremien findet sich in Summe genau eine Frau. Und das Grußwort der Geschäftsführung in Person von Reinhold Lunow war inhaltlich mehr als peinlich. "Mit Frauen kann man ja ganz normal zusammenarbeiten!" war seine Erkenntnis des Tages. Habe mit dem Zitat in meinem beruflichen Umfeld schon viele Lacher erzeugt. O-Ton Reinhold Lunow ist derzeit mein liebster Partyknaller.

Was ist denn die Quote in der gesamten Liga? Ich glaube kaum, dass wir in diesem Aspekt negativ oder positiv herausstechen. Auf dem Platz kann man noch mit den physischen Unterschieden argumentieren, aber warum es inzwischen nicht mehr weibliche Vorstände, Videoanalysten, Physios, Schiedsrichter oder (Co-)Trainer gibt, das wird man kaum anders erklären können, als mit den gegebenen tradierten patriarchalischen Strukturen.

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simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 23:40 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

(...)"Mit Frauen kann man ja ganz normal zusammenarbeiten!" war seine Erkenntnis des Tages.

Oh Gott. Das ist schon eine peinliche Äußerung.

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MKB, Siegen, Donnerstag, 27.06.2019, 18:54 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Die Beschäftigungsquote beim BVB hat nur leider für mich null mit einer damenabteilung fussball zu tun. Ein anderes Problem, aber im Männer Geschäft fussball leider weit verbreitet.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:23 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Fußball hat in Dortmund eine sehr große Tradition. Es ist eher unverständlich, warum der BVB nicht auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf einem ordentlichen Niveau zu spielen. Gerade im Jahr 2019 sollte das eigentlich selbstverständlich sein.


Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...


Ich will hier bestimmt keine Feminismus-Debatte aufmachen und ich bin auch sicherlich kein Feminist. Aber in diesem Bereich ist der BVB einfach rückständig. Oder man könnte auch sagen: der CDU-Mann Aki macht CDU-Politik beim BVB. Ich wüsste echt nicht, wo das Problem sein sollte, wenn der BVB eine Damenabteilung eröffnet? Manche tuen ja geradezu so, als würde das ein Bruch mit der Tradition darstellen. Nur ignoriert man dabei vollkommen, dass sich die Gesellschaft verändert und auch Frauen Spaß daran haben könnten, Fußball zu spielen. Meiner Meinung nach ist es jedenfalls ein ziemliches Armutszeugnis für einen Verein, der sich sonst im so gerne Diversität auf die Fahnen schreibt, keine eigene Damenmannschaft zu haben.

Das ist aber doch auch falsch so zu tun, als würde der BVB das im Fall der Fälle machen, um den Frauenfußball voran zu bringen und Frauen die Möglichkeit zu geben, im Verein Fußball zu spielen.

Gründet der BVB eine Frauenfußballabteilung, dann wird das keine Breitensportabteilung, sondern Elitenförderung. Man wird für die Jugend die besten Spielerinnen aus dem Umfeld abwerben und im Erstligabreich komplett Profispielerinnen einsetzen. Das wird keine Abteilung zum mitmachen für alle.

Sinn und Zweck der ganzen Aktion wäre seitens Borussia doch eine "Stärkung des Markenkerns", die "Erschließung neuer Zielgruppen" und Installation eines weiteren Geschäftsfeldes. Letztendlich nichts anderes als die Aspekte der Debatte um eine E-Sportabteilung.

Ich mag es nicht, aber da kann man durchaus anders sehen. Ist auch ok. Aber es sollte doch bitte keiner so tun, als ob Diversität oder Feminismus auch nur ein Krümelchen eine Rolle in den Überlegungen spielen würde.

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simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 14:19 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Natürlich wäre es auch ein Elitenprojekt. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Dennoch würde sich die Situation für den Frauenfußball in Dortmund und Umgebung wohl verbessern. Der BVB hat da halt andere Möglichkeiten als andere Vereine.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 14:27 (vor 2510 Tagen) @ simie

Natürlich wäre es auch ein Elitenprojekt. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Dennoch würde sich die Situation für den Frauenfußball in Dortmund und Umgebung wohl verbessern. Der BVB hat da halt andere Möglichkeiten als andere Vereine.

Vielleicht fehlt auch einfach was anderes, etwas viel Banaleres: Geld.

Völlig unromantisch, aber das ist doch im Männerfußball auch eine Komponente, die bei der Stange hält. Da bekommt der Bezirksligakicker schon 1.000 € und der Profi kann im Idealfall nach zehn Jahren Profitum bis zum Ende von den Reserven zehren. Das 18-jährige Supertalent entscheidet sich bei den Jungs eben viel leichter, voll auf den Fußball zu setzen, wenn der Millionenvertrag winkt, als die junge Frau, die genau weiß, dass Bundesliga für sie heißt, dass sie professionell trainieren und dabei noch Vollzeit arbeiten muss.

So lange das alles nur reines, unbezahltes Hobby, oder bestenfalls Halbprofitum ist, wird der Frauenfußball auch eher nicht aus der Nische hervorkommen.

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 13:12 (vor 2510 Tagen) @ Guido

Fußball hat in Dortmund eine sehr große Tradition. Es ist eher unverständlich, warum der BVB nicht auch Frauen die Möglichkeit bietet, auf einem ordentlichen Niveau zu spielen. Gerade im Jahr 2019 sollte das eigentlich selbstverständlich sein.


Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...

Gegenfrage: warum engagiert sich der BVB dann im Integrationssport?

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Guido, Donnerstag, 27.06.2019, 13:35 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...


Gegenfrage: warum engagiert sich der BVB dann im Integrationssport?

Weil der BVB eine gesellschaftliche Verantwortung und die nötigen Ressourcen hat. Vereine, wo man Mädchen- oder Frauenfußball spielen kann, gibt es in fast jedem Dorf und an Geld scheitert es auch nicht, wenn dort 20 Mädchen einem Ball hinterherrennen wollen. Das ist beim Integrationssport ja ne ganz andere Sache.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:41 (vor 2510 Tagen) @ Guido

Ach komm. Jetzt mach da mal keine feministische Debatte raus. Als wenn es bei dem Thema um weibliche Selbstbestimmung gehen würde...


Gegenfrage: warum engagiert sich der BVB dann im Integrationssport?


Weil der BVB eine gesellschaftliche Verantwortung und die nötigen Ressourcen hat. Vereine, wo man Mädchen- oder Frauenfußball spielen kann, gibt es in fast jedem Dorf und an Geld scheitert es auch nicht, wenn dort 20 Mädchen einem Ball hinterherrennen wollen. Das ist beim Integrationssport ja ne ganz andere Sache.

Wenn man fies ist, könnte man auch vermuten, dass das hilfreich ist, angesichts sprudelnder Mitgliedsbeiträge den Status der Gemeinnützigkeit zu erhalten....

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Tigo, Duisburg, Freitag, 28.06.2019, 11:57 (vor 2509 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Tigo, Freitag, 28.06.2019, 12:01

Ich denke nicht das die Gemeinnützigkeit irgendwie gefährdet ist.
Es gibt ja noch weitere Abteilungen die durchaus dem Gemeinwohl dienen Tischtennis, FA und die Ballsportarten für Blinden/Sehbeeinträchtigte

Aber ich finde auch, dass der BVB sich durchaus etwas breiter aufstellen könnte. Ob das nun Damenfußball oder Herrenhandball oder Badminton ist spielt in meinen Augen keine Rolle . Beides hätte seinen Reiz und würde funktionieren. Ich denke auch nicht, dass da irgendwem etwas weggenommen würde. Denn entweder würde es als Graswurzelbewegung eh ganz unten ohne große Ambitionen starten oder man würde in solche Sphären sich bewegen wo in Dortmund und Umgebung keiner auch nur im Ansatz hinkommt.

Der Herren Handball in der Region liegt bspw komplett am Boden. Tusem krebst in der 2. Liga rum aktuell ohne Chance noch Mal oben anzugreifen.
Den OSC Rheinhausen gibt's nicht mehr und der Nachfolge Verein ist aktuell in der Oberliga zu finden. Etwas weiter weg hat Düsseldorf sein Projekt vor die Wand fahren lassen und die HSG Krefeld ist gerade in die 2. Liga aufgestiegen, mehr wird da aber nicht drin sein.
Es bleiben Gummersbach, die aber auch schon ein Ende weg sind, aktuell abgestiegen sind und der Bergische HC.
Ich glaube das Östliche Ruhrgebiet/Westfalen würde durchaus einen großen Handballverein vertragen.
Beim Damenfußball sieht's genau so aus: Essen und Duisburg werden immer weiter abgehängt und vor allem die Zebras werden wohl bald eher 2. Liga sein...

Dazu gäbe es Problemlos Möglichkeiten etwaige Sponsoren Konkurrenz aus dem Weg zu gehen...
Ich glaube der BVB würde deutlich mehr Überregionale Sponsoren akquirieren. Durch eine größere Berichterstattung könnten die anderen aber indirekt profitieren, da dies natürlich einen höheren Sponsorenwert auch für sie bedeuten Würde.

Wäre jedenfalls alles besser als ein Esports Team...

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Sascha, Dortmund, Freitag, 28.06.2019, 12:01 (vor 2509 Tagen) @ Tigo

Ich denke nicht das die Gemeinnützigkeit irgendwie gefährdet ist.
Es gibt ja noch weitere Abteilungen die durchaus dem Gemeinwohl dienen Tischtennis, FA und die Ballsportarten für Blinden/Sehbeeinträchtigte

Ging mir ja eben darum, dass die Ballsportabteilung für Blinde und Sehbeeinträchtigte als echte Sportabteilung in einem Sportverein eben die Gemeinnützigkeit positiv bestärkt, für den Fall, dass man prüft, sie dem BVB wieder zu entziehen.

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Josch108, Donnerstag, 27.06.2019, 16:14 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

... gut das wir nicht fies sind, und wissen das die Gemeinnützigkeit nicht durch die Anzahl der Mitgliedsbeiträge gefährdet ist.
Ansonsten sehe ich es wie Guido.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 28.06.2019, 06:43 (vor 2510 Tagen) @ Josch108

... gut das wir nicht fies sind, und wissen das die Gemeinnützigkeit nicht durch die Anzahl der Mitgliedsbeiträge gefährdet ist.
Ansonsten sehe ich es wie Guido.

Aber die Höhe der Einnahmen, die der BVB e.V. hat, machen es schon interessant, genauer zu prüfen, ob die Gemeinnützigkeit wirklich noch gegeben ist, oder ob der e.V. vielleicht doch seine Steuervergünstigung verlieren sollte. Halte ich nämlich für grenzwertig, weil das zumindest im Bereich Handball und Fußball ja keine Mitmachaktivität mehr für alle ist.

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pactum Trotmundense, Syburg, Freitag, 28.06.2019, 08:23 (vor 2509 Tagen) @ Sascha

Halte ich nämlich für grenzwertig, weil das zumindest im Bereich Handball und Fußball ja keine Mitmachaktivität mehr für alle ist.

Für Mitmachaktivitäten bietet sich die FA an. Dort kann sich wirklich jedes Mitglied einbringen. Was da an Aktionen stattfinden und welche Gruppen es so gibt, hat mit dem Kern des Vereins zum Teil gar nichts zu tun. Aber das ist nicht schadhaft, sondern macht den Verein zu einem gesamtgesellschaftlichen und auch gemeinnützigen Verein. Schon wegen der FA sehe ich daher keine Probleme bei der Gemeinnützigkeit.

Zum Thema Frauenfußball bin ich der Meinung, dass gerade die Elitenförderung in unserer Region eben doch fehlt. Talentierte Mädchen stoßen in den Vereinen der Region momentan an die Grenzen der Förderung. Es wäre schön, wenn der BVB hier ein professionelle Perspektive bieten könnte.

Zudem glaube ich auch, dass die Akzeptanz von Frauenfußball in der Gesellschaft insgesamt steigen wird, wenn sich eben die "Männervereine" einbringen. In den Diskussionen um die Attraktivität von Frauenfußball im Zuge der derzeitig stattfindenden WM ist mir nämlich aufgefallen, dass Anhänger von Vereinen mit einer Frauenfußballmannschaft viel offener und weniger sexistisch unterwegs waren. Ausnahme waren nur die Bayern-Fans, was aber auch daran liegt, dass dort eben viele einfach nur Bayern-Fans sind und nicht zwingend auch Fußball-Fans. Als Fan des Sports an sich, dürfte man sich nach meinem Dafürhalten nur freuen können, wenn der Sport von noch mehr Menschen betrieben wird.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 08:25 (vor 2510 Tagen) @ Venceremos

Wenn man sich wirklich um den Sport sorgt bzw Angst die anderen Mannschaften durch eine Präsens im Handball respektive Frauenfußball zu erdrücken.
So kann ich das im Frauenfußball noch irgendwie verstehen, beim Handball sehe ich es eher so, dass durch die in Dortmund übermächtige Präsens vom BVB die anderen Sportarten eh an den Rand gedrückt werden, da könnte eine BVB-Mannschaft mehr helfen als kaputt machen.

Zu beidem kann man aber auch einfach sagen: Wenn sich genug zusammenfinden die eine Abteilung aufbauen wollen und sich engagieren wird es da sicher auf der Mitgliederversammlung kein Veto geben.
Wie erfolgreich das dann wird liegt dann an diesen Leuten. Ab einem bestimmten Punkt würde es da aber sicher Unterstützung geben.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 10:17 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Da es im Thread mal wieder die üblichen Kommentare zum Frauenfußball gab ("langsamer", "nicht so dynamisch", "die Torhüterinnen sind so klein" (mein Favorit)) und ich nicht jedem einzeln antworten will, hier ein Lesetipp dazu:

fumsmagazin.de/kommentarundkolumne/frauenfussball-einfach-mal-die-fresse-halten/

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Poeta_Doctus, Lands Between, Donnerstag, 27.06.2019, 17:07 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Für mich geht der Artikel total am Thema vorbei. Dumme Chauvi-Sprüche? Na, muss nicht sein. Hat hier aber auch keiner abgelassen (so weit ich sehe).
Ich selbst schaue mir die Frauen-WM schon ganz gerne an, aber natürlich sind die Spiele deutlich langsamer als im Herrenbereich. Das mache ich den Damen nicht zum Vorwurf und das ganze hat auch Gründe, sowohl biologische als auch gesellschaftliche (z.B. dass viele Spielerinnen nebenher noch arbeiten gehen müssen).
Es macht daher natürlich keinen Sinn, bei der Bewertung eines Spiels den Vergleich zu den Herren zu ziehen (da stimme ich dem Artikel zu). Aber: Natürlich macht es Sinn, den Vergleich mit den Herren zu ziehen, wenn es darum geht, ob mich die Spielweise anspricht oder nicht. Ich persönlich beantworte diese Frage letztlich mit einem "ja, mir macht das langsamere Tempo nichts aus", ich kann aber auch verstehen, wenn jemand, der vielleicht sonst nur Fußball aus dem Herren-Profi-Bereich schaut, den Frauenfußball einfach langweilig findet.

Ob der BVB eine Damenmannschaft aufmachen sollte? Kann ich schlecht beantworten, weil ich die Auswirkungen auf das Umfeld nicht einschätzen kann. Was ich aber sagen kann: Wenn der BVB eine eigene Damenmannschaft hätte und man diese zumindest ab und an im TV verfolgen könnte, würde mich das ganze schon interessieren.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 27.06.2019, 14:35 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich finde, man sollte aufpassen, dass nicht alles in einem Topf landet. Einerseits ist es beeindruckend und hocherfreulich, was sich in den Bereichen Taktik, Technik und Athletik getan hat. Mir gefällt außerordentlich gut, dass sich die Spielerinnen nicht auf dem Boden wälzen und in der Regel nicht zu Rudelbildungen neigen.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 12:13 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich fand die Diskussion bisher eigentlich Recht okay. Und auch die Idee einer Verkleinerung von Feld und Tor finde ich auch nicht unbedingt schlimm.

Aber der Reihe nach:
Der Frauenfußball hat ein ganz großes Problem: Frauenfußball wird dauerhaft, bewusst oder unbewusst, mit dem Herrenfußball verglichen. Dabei kann der Frauenfußball dem kaum gerecht werden. Warum ? Da wäre zum einen die Qualität in der Breite. Zwar sind die Topfußballerinnen mittlerweile technisch und taktisch auf ähnlichem oder gleichem Niveau wie ihre männlichen Pandants, aber in Breite gibt es einen massiven Qualitätsunterschied.
Was natürlich nicht zu letzt damit zu tun hat, dass die meisten Frauen Amateure oder Halbamateure sind.
Zum anderen wären die rein körperlichen Unterschiede: Männer sind im Schnitt nun Mal größer, schneller, stärker.
Von daher wird der Frauenfußball nie an den Herrenfußball herankommen, wenn man beides miteinander vergleicht. Was aber natürlich eigentlich auch albern ist, man macht es unterbewusst trotzdem.

Die qualitativen Unterschiede werden sich mit einer besseren Ausbildung, besseren finanziellen Ausstattung (Profitum) angleichen.
Die anderen Unterschiede eher nicht.
Wenn man jetzt die These aufstellt, dass dadurch der Frauenfußball einen Vergleich immer verliert, der Vergleich aber trotzdem immer gemacht wird, muss man sich überlegen wie man sich von den Männern abheben kann.
Und da finde ich die Idee von kleineren Toren und einem etwas kleineren Feld durchaus interessant.
Ob das wirklich die Lösung ist weiß ich auch nicht. Mir ist nur letztens beim Beachsoccer der Damen und Herren aufgefallen, dass auf dem kleinen Feld/Tor die Unterschiede, bei gleicher technischen Qualität, deutlich geringer sind.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

huerde, Donnerstag, 27.06.2019, 11:24 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Da es im Thread mal wieder die üblichen Kommentare zum Frauenfußball gab ("langsamer", "nicht so dynamisch", "die Torhüterinnen sind so klein" (mein Favorit)) und ich nicht jedem einzeln antworten will, hier ein Lesetipp dazu:

fumsmagazin.de/kommentarundkolumne/frauenfussball-einfach-mal-die-fresse-halten/


Was ich immer wundert:
Mit welchem Recht werden beim Frauenfußball astronomische Summen gefordert, die keinen Angebots- und Nachfrageregeln entsprechen. Nur weil beim Männerfußball die halbe Welt durchdreht.

Wie verarscht müssen sich da erst die Wasserballer(innen) und Feldhockeyspieler(innen) usw. vorkommen. Leisten die nicht auch viel in ihrem Sport? Ich finde, die sollten dann aber auch gleich viel verdienen.


Und nein. Ich habe nichts, aber auch gar nichts gegen Frauenfußball. Meine Frau hat lange gespielt und meine Tochter spielt auch. Ich kann mir das prima anschauen. Ohne Machogedanken. Und ohne das permanente Bedürfnis zu vergleichen.

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Didi, Schweiz, Donnerstag, 27.06.2019, 15:35 (vor 2510 Tagen) @ huerde

Irritiert mich auch immer. Natürlich sollen Ärztinnen, Verkäuferinnen und Rettungsschwimmerinnen gleich viel verdienen wie ihre männlichen Pendants, aber wenn wir die Kräfte des Marktes wegen des Frauenfussballs aushebeln wollen, dann landen wir irgendwann in einer viel grundlegenderen Diskussion über den Markt und dessen Verteilgerechtigkeit.

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Didi, Donnerstag, 27.06.2019, 15:50 (vor 2510 Tagen) @ Didi

Irritiert mich auch immer. Natürlich sollen Ärztinnen, Verkäuferinnen und Rettungsschwimmerinnen gleich viel verdienen wie ihre männlichen Pendants, aber wenn wir die Kräfte des Marktes wegen des Frauenfussballs aushebeln wollen, dann landen wir irgendwann in einer viel grundlegenderen Diskussion über den Markt und dessen Verteilgerechtigkeit.

Das ist keine sooo schwierige Diskussion.

1. In (freien) Märkten gibt es keine Verteilgerechtigkeit. Es gibt Argumente dafür, dass Märkte in der Lage sind, Ressourcen effizient zu verteilen und Anreize für Individuen zu schaffen, produktiv zu sein - zwei tendenziell wohlstandsfördernde Effekte. Gerechtigkeit jedoch, wie auch immer man diesen Begriff definiert, ist keine seiner Dimensionen. Eine "freie Marktwirtschaft" schafft etwa so viel Gerechtigkeit, wie das die Evolution für die einzelnen Individuen tut. Die Evolution mag ein guter oder gar der einzig wirksame Mechanismus zur Anpassung von Arten an ihre Umweltbedingungen sein, tut dies aber auf Kosten milliardenfacher, teilweise qualvoller Tode derjenigen, die einfach Pech haben. Das ist in Märkten nicht anders, und je freier, desto ausgeprägter.

2. Gerade im Sport und erst recht in Geschlechterfragen muss man zudem konstatieren, dass Frauen bis vor historisch nicht allzu langer Zeit bedeutend weniger Möglichkeiten hatten, daran in irgendeiner Form aktiv teilzunehmen. Selbst, wenn man behaupten möchte, dass der "Markt des Fußballentertainments" heute halbwegs frei ist, wirkt dieser historische Einfluss nach.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 15:58 (vor 2510 Tagen) @ Nolte

2. Gerade im Sport und erst recht in Geschlechterfragen muss man zudem konstatieren, dass Frauen bis vor historisch nicht allzu langer Zeit bedeutend weniger Möglichkeiten hatten, daran in irgendeiner Form aktiv teilzunehmen. Selbst, wenn man behaupten möchte, dass der "Markt des Fußballentertainments" heute halbwegs frei ist, wirkt dieser historische Einfluss nach.

Wobei man da in meinen Augen schon einen Unterschied machen muss zwischen Profi- und Breitensport. Fußball, auch im Verein, muss wir alle spielbar sein. Keine Frage. Ob es aber zwingend Profifußball auf einem ähnlichen Niveau wie beim Männersport sein muss, würde ich anzweifeln. Dort ist es ja schon so, dass den gewaltigen Geldern, die dort verdient werden, eine ebenso gewaltige Einnahme gegenüber steht. Es ist ja auch nur bei den männlichen Fußballern ein minimaler Bruchteil, der Profifußballer werden und davon leben kann.

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Tom Frost, Donnerstag, 27.06.2019, 14:25 (vor 2510 Tagen) @ huerde

Verstehe ich auch nicht. Das ist für mich fehlgeleitetes Einfordern von Gleichberechtigung, ohne auf die Zusammenhänge zu schauen.
Das ganze Geld kommt ja direkt oder indirekt durch die Zuschauer. Es ist Unterhaltung.
Wenn gleich viele Leute die Frauen WM gucken, bei gleichen Werbe- und Ticketpreisen: klar sollen sie die gleiche Kohle bekommen.
Aber es geht ja insgesamt nicht um eine gerechte Belohnung für eine sportliche Leistung sondern um ein Stück vom Kuchen.
Und der Kuchen Frauenfußball ist bedeutend kleiner als der Kuchen Männerfußball.

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huerde, Donnerstag, 27.06.2019, 15:25 (vor 2510 Tagen) @ Tom Frost

Verstehe ich auch nicht. Das ist für mich fehlgeleitetes Einfordern von Gleichberechtigung, ohne auf die Zusammenhänge zu schauen.
Das ganze Geld kommt ja direkt oder indirekt durch die Zuschauer. Es ist Unterhaltung.
Wenn gleich viele Leute die Frauen WM gucken, bei gleichen Werbe- und Ticketpreisen: klar sollen sie die gleiche Kohle bekommen.
Aber es geht ja insgesamt nicht um eine gerechte Belohnung für eine sportliche Leistung sondern um ein Stück vom Kuchen.
Und der Kuchen Frauenfußball ist bedeutend kleiner als der Kuchen Männerfußball.

Und es ist ja insbesondere nicht so, dass der Frauenfußball (N11) medial klein gehalten werden würde.

Nimmt man die Zuschauerzahlen in der Liga, fällt der Frauenfußball um Längen hinter das Eishockey zurück.
Dennoch ist es unvorstellbar, dass ein Gruppenspiel der Eishockey-WM (z.B. Lettland-Schweden) um 20:15 Uhr live im ZDF übertragen wird. - Oder dass die ARD-Tagesschau zwei Tage vor dem nächsten Gruppenspiel aus dem Trainingsquartier der deutschen Nationalmannschaft berichtet.
(ähnliches gilt für Handball oder Basketball)

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Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 27.06.2019, 10:46 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich würde keiner Torhüterin unterirdisches Niveau unterstellen, wenn sie als 1,70 Meter Frau keine Parade wie ein 1,90 Meter Mann hinbekommt, aber es sieht halt oft anders aus, wenn Frauen Fussball spielen als bei den Männern. Da kommt dann so ein verunglückter Schuss, nicht mal fest und geht dann auch noch rein, weil die Torfrauen halt meist viel kleiner sind. Ich muss aber auch fairerweise sagen, dass ich mal eine Partie von Lyon gesehen habe, die ein paar sehr gute Frauen in ihren Reihen haben und da sah das dann auch richtig gut aus, was die da gespielt haben. Deswegen würde ich dir da schon Recht geben, dass es wohl oft am Niveau liegt, was bei den meisten Frauen aktuell noch schwächer ist aber wenn die Sportart richtig gepusht würde, dann geh ich mal davon aus, dass die Damen den Herren da in nichts nachstehen.

Ich fände es auch gut, wenn der BVB ein Frauenteam hätte, aber ich kenn halt die Gegebenheiten nicht so. Wenn viele Frauen und Mädchen in der Gegend Interesse zeigen und dafür zu begeistern sind, dann würde ich es aber auf jedenfall tun.

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Tom Frost, Donnerstag, 27.06.2019, 11:03 (vor 2510 Tagen) @ Kayldall

Ich würde keiner Torhüterin unterirdisches Niveau unterstellen, wenn sie als 1,70 Meter Frau keine Parade wie ein 1,90 Meter Mann hinbekommt, aber es sieht halt oft anders aus, wenn Frauen Fussball spielen als bei den Männern. Da kommt dann so ein verunglückter Schuss, nicht mal fest und geht dann auch noch rein, weil die Torfrauen halt meist viel kleiner sind. Ich muss aber auch fairerweise sagen, dass ich mal eine Partie von Lyon gesehen habe, die ein paar sehr gute Frauen in ihren Reihen haben und da sah das dann auch richtig gut aus, was die da gespielt haben. Deswegen würde ich dir da schon Recht geben, dass es wohl oft am Niveau liegt, was bei den meisten Frauen aktuell noch schwächer ist aber wenn die Sportart richtig gepusht würde, dann geh ich mal davon aus, dass die Damen den Herren da in nichts nachstehen.

Ich fände es auch gut, wenn der BVB ein Frauenteam hätte, aber ich kenn halt die Gegebenheiten nicht so. Wenn viele Frauen und Mädchen in der Gegend Interesse zeigen und dafür zu begeistern sind, dann würde ich es aber auf jedenfall tun.

Es gibt im Sport ja schon die Tendenz, die besten Leistungen sehen zu wollen.
Bundesliga gucken mehr Leute als 2. Liga, die wiederum besser besucht ist als die Dritte, bishin zur Kreisliga.

Nicht mein Gebiet, aber beim Boxen ziehen doch auch die Schwergewichtler die Aufmerksamkeit auf sich und nicht die Fliegengewichtler.

Neben persönlichen Geschichten und lokalen Beziehungen ziehen einfach Bestleistungen.
Und ich vermute(!), weil Fußball so populär ist, fällt dort die Diskrepanz zu den Herren stärker auf, als wenn man sich alle zehn Jahre mal ein Spiel von Steffi Graf oder Sabine Lisicki anguckt.

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Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 27.06.2019, 11:15 (vor 2510 Tagen) @ Tom Frost

Ja, da geb ich dir Recht. Ich hab auch mal eine Sendung gesehen, ich glaub es war das ASS, aber bin nicht mehr sicher, da waren 3 Frauenfussballerinnen zu Gast und wurden gefragt ob sie denn auch Fussball schauen und die meinten ja, natürlich aber am liebsten Männerfussball, da sie den besser finden(nicht wegen der Männer sondern wegen der Qualität des Fussballs).

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:46 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Und was soll das jetzt? Wenn es um die Wachstums- und Vermarktungschancen von Frauenfußball geht, ist doch die Frage zentral, wie groß das Interesse an Frauenfußball bei den aktuellen Anhängern des "Männerfußballs" ist. Und da landet man dann einfach sofort bei dem Punkt, dass es Unterschiede gibt, die das Ganze absolut nicht zu einer 1:1-Beziehung machen.

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 11:56 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Und was soll das jetzt? Wenn es um die Wachstums- und Vermarktungschancen von Frauenfußball geht, ist doch die Frage zentral, wie groß das Interesse an Frauenfußball bei den aktuellen Anhängern des "Männerfußballs" ist. Und da landet man dann einfach sofort bei dem Punkt, dass es Unterschiede gibt, die das Ganze absolut nicht zu einer 1:1-Beziehung machen.

Die Zeit wird es zeigen. Andere Länder hängen die Deutschen im Frauenfußball nachweislich gerade ab. Und das hat nichts damit zu tun, dass Frauen langsamer laufen, sondern mit der Vermarktung des Sports in Deutschland.

Siehe auch FAZ

"Die höchste spanische Spielklasse hat einen Fernsehvertrag über jährlich drei Millionen Euro abgeschlossen mit mehreren garantierten Liveübertragungen pro Spieltag, während es in Deutschland kaum Zugang gibt zu Bundesligaspielen. Die Spielerinnen, die durch den Kontakt zu Hrubesch in Erfahrung brachten, dass der Frauenfußball in Teilen des DFB noch vorurteilsbehaftet behandelt wird, vermissen kreative Marketingmaßnahmen unter anderem im Austausch mit der Männer-Nationalmannschaft. Die seit acht Jahren zum Kader zählende Torhüterin Almuth Schult hat erst durch Zufall kürzlich erstmals Kontakt gehabt zu Manuel Neuer, als sich die Nationalmannschaft in Wolfsburg aufhielt. Organisierte Anschubhilfe von männlicher Seite scheint beim DFB nicht gewollt."

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 12:07 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ja, es ist ja überhaupt keine Frage, dass andere Länder in der Präsentation von Frauenfußball viel weiter sind und dort aus Marketingsicht noch viel getan werden kann und muss.

Aber trotzdem wird man auch in Spanien erst in drei bis fünf Jahren sehen, in wie weit aus der Vermarktung auch wirklich ein langfristiger Trend wird. Ich habe dir unten ja einen Link zur DW geantwortet, in dem erwähnt wird, dass das generelle Zuschauerinteresse in Spanien und Italien in den Stadien wieder zurück geht. Ein TV-Vertrag ist erst einmal an sich eine gute Sache. Aber auch da wird erstmal langfristig eine stabile Einschaltquote hinter stehen müssen, damit es dauerhaft ist.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 12:17 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

So TV-Verträge sind auch so eine Sache. Das Geld ist sicher hilfreich, aber wenn es dann wie hier bei den Frauen im Pay TV läuft und dann auch noch der Telekom ist das mM nicht so gut.
Da wären meiner Meinung Live-Übertragung bei ARD/ZDF und dafür kein/wenig Geld mittelfristig mehr wert. Das gleiche sehe ich auch für Handball, Basketball und Eishockey übrigens...

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Tom Frost, Donnerstag, 27.06.2019, 12:44 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

So TV-Verträge sind auch so eine Sache. Das Geld ist sicher hilfreich, aber wenn es dann wie hier bei den Frauen im Pay TV läuft und dann auch noch der Telekom ist das mM nicht so gut.
Da wären meiner Meinung Live-Übertragung bei ARD/ZDF und dafür kein/wenig Geld mittelfristig mehr wert. Das gleiche sehe ich auch für Handball, Basketball und Eishockey übrigens...

Selbst bei Männer-Fußball, siehe CL diese Saison.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Schnippelbohne, Donnerstag, 27.06.2019, 10:38 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Der Frauenfußball hängt in Sachen Professionalisierung und auch beim Geld weit hinterher, zusätzlich kommt auch noch fehlende Gleichberechtigung in der Gesellschaft dazu. Das sorgt schon dafür, dass der Frauenfußball einfach nicht dem des Männerfußball entspricht, neben den biologisch bedingten Leistungsunterschieden, womit ich nicht sagen möchte, dass Frauen weniger leisten, sondern deren körperliche Leistungsfähigkeit einen anderen Fokus hat, Frauen halten in der Regel länger in Extremsituationen durch als Männer.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 27.06.2019, 10:37 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Da es im Thread mal wieder die üblichen Kommentare zum Frauenfußball gab ("langsamer", "nicht so dynamisch", "die Torhüterinnen sind so klein" (mein Favorit)) und ich nicht jedem einzeln antworten will, hier ein Lesetipp dazu:

fumsmagazin.de/kommentarundkolumne/frauenfussball-einfach-mal-die-fresse-halten/

Puh...
Da werden halt auch wieder Äpfle mit Ananas verglichen.
Beispiel:

"Es gibt keine Sportart, bei der die Geschlechter so undifferenziert verglichen werden, wie beim Fußball. Jeder würde sofort als Idiot bezeichnet werden, würde er die 10,49 Sekunden von Florence Griffith-Joyner als lahm bezeichnen, weil Usain Bolt fast eine Sekunde schneller die 100 Meter lief."

Was interessiert mnich denn 100-Meter-Lauf?
Ich dachte wir reden über Fußball?
Zumal es beim Fußball 1000 Aspekte gibt (Dribblings, tolle Pässe und Paraden, Schüsse, Geschwindigkeit...) die man feiern kann und beim 100-Meter-Lauf halt Menschen 10 Sekunden lang schnell geradeaus rennen müssen.

Oder:
"Die eigentliche Frage ist aber: Wie soll ein Geschlecht mit so vielen Jahrzehnten Rückstand in Sachen freier Entfaltung auf einem Niveau mit dem sein, dass immer alles konnte und durfte und bestimmte?"

Keiner erwartet im Frauenfußball die selbe "Qualität" wie bei den Herren. Also zumindest kenne ich niemanden. Aber eben weil es diesen Unterschied gibt ist das Interesse auch kaum vorhanden. Warum soll ich mir ein "schlechteres Produkt" anschauen, wenn ich mir jeden Tag 5 Herrenspiele anschauen kann?


"Es ist Symbol einer Befreiung aus Zwangsjacken, die einst von Männern genäht und angeordnet wurden und in vielen Ländern der Welt noch immer wird. Eine sportliche Feminismus-Form in Zeiten, in denen Frauen weiterhin in vielen Jobs schlechter bezahlt werden als Männer und gegen die Klischee-Mühlen ankämpfen müssen."

Das ist doch toll :)
Und keiner verbietet den Frauen das Kicken. Aber deswegen müssen doch nicht alle ins Stadion rennen.


Mein Fazit:
Schaut das oder schaut das nicht.
Jeder wie er mag.
Aber dieses künstliche "Schaut mehr Fraunfußball, es ist genau so toll!" ist irgendwo genau so daneben wie "Frauenfußball? Ich mag beides!"

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

FliZZa, Donnerstag, 27.06.2019, 11:27 (vor 2510 Tagen) @ FliZZa


Mein Fazit:
Schaut das oder schaut das nicht.
Jeder wie er mag.
Aber dieses künstliche "Schaut mehr Fraunfußball, es ist genau so toll!" ist irgendwo genau so daneben wie "Frauenfußball? Ich mag beides!"

Und wo steht im Artikel irgendwo "Schaut mehr Frauenfußball"? Kannst du mir das bitte irgendwo zeigen? Ich lese in dem Beitrag lediglich das Schlusswort:
"Das muss keiner mögen. Das muss keiner schauen. Aber wer auch nur ein wenig über seinen Tellerrand blicken kann und den Zeitgeist des 21. Jahrhunderts zumindest etwas eingeatmet hat, der sollte dann halt wenigstens einfach die Zeit nutzen und sich um andere Dinge kümmern, anstatt dieses besagte, uralte Mixtape schon wieder aufzulegen."

Das ist genau dasselbe, was du im ersten Satz deines Fazits auch geschrieben hast, und eben nicht das, was du im Artikel im letzten Satz unterstellst.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 27.06.2019, 11:29 (vor 2510 Tagen) @ Nolte


Mein Fazit:
Schaut das oder schaut das nicht.
Jeder wie er mag.
Aber dieses künstliche "Schaut mehr Fraunfußball, es ist genau so toll!" ist irgendwo genau so daneben wie "Frauenfußball? Ich mag beides!"


Und wo steht im Artikel irgendwo "Schaut mehr Frauenfußball"? Kannst du mir das bitte irgendwo zeigen? Ich lese in dem Beitrag lediglich das Schlusswort:
"Das muss keiner mögen. Das muss keiner schauen. Aber wer auch nur ein wenig über seinen Tellerrand blicken kann und den Zeitgeist des 21. Jahrhunderts zumindest etwas eingeatmet hat, der sollte dann halt wenigstens einfach die Zeit nutzen und sich um andere Dinge kümmern, anstatt dieses besagte, uralte Mixtape schon wieder aufzulegen."

Das ist genau dasselbe, was du im ersten Satz deines Fazits auch geschrieben hast, und eben nicht das, was du im Artikel im letzten Satz unterstellst.

Ich unterstelle das nicht dem Autor des Artikels, sondern der Userin(?) Schnippelbohne :)

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

FliZZa, Donnerstag, 27.06.2019, 11:34 (vor 2510 Tagen) @ FliZZa

Ok, dann habe ich das falsch verstanden. Sorry.

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Tom Frost, Donnerstag, 27.06.2019, 10:31 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Da es im Thread mal wieder die üblichen Kommentare zum Frauenfußball gab ("langsamer", "nicht so dynamisch", "die Torhüterinnen sind so klein" (mein Favorit)) und ich nicht jedem einzeln antworten will, hier ein Lesetipp dazu:

fumsmagazin.de/kommentarundkolumne/frauenfussball-einfach-mal-die-fresse-halten/

Also ich lese hier nicht einen abfälligen Kommentar zum Frauenfußball. Falls nichts gelöscht wurde, sind das doch nüchterne Beschreibungen, was den Leuten nicht gut gefällt..

Dann stellvertretend einen Artikel mit „Fresse halten“ zu verlinken, in dem es dann um so Schoten wie „in Manndeckung nehmen“ und „spul vor bis zum Trikottausch“ geht - Hut ab!

Zur männlichen Sicht auf Frauensport, insbes. Fußball

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.06.2019, 10:30 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Puhh. Auch wenn ich bei den meisten Themen der selben Meinung bin, fühl ich mich an die Hart aber Fair Sendung zur FrauenWM in Deutschland mit den Töpperwiens als Gäste zurückerinnert.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 08:28 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Wenn man sich wirklich um den Sport sorgt bzw Angst die anderen Mannschaften durch eine Präsens im Handball respektive Frauenfußball zu erdrücken.
So kann ich das im Frauenfußball noch irgendwie verstehen, beim Handball sehe ich es eher so, dass durch die in Dortmund übermächtige Präsens vom BVB die anderen Sportarten eh an den Rand gedrückt werden, da könnte eine BVB-Mannschaft mehr helfen als kaputt machen.

Zu beidem kann man aber auch einfach sagen: Wenn sich genug zusammenfinden die eine Abteilung aufbauen wollen und sich engagieren wird es da sicher auf der Mitgliederversammlung kein Veto geben.
Wie erfolgreich das dann wird liegt dann an diesen Leuten. Ab einem bestimmten Punkt würde es da aber sicher Unterstützung geben.

Wobei professioneller Frauenfußball vermutlich auch eher in der KgaA angesiedelt sein dürfte und keine "Breitensportabteilung" des e.V. wäre.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 08:33 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Professioneller Handball sicher auch.
Ich meine nur das der Weg als Graswurzelbewegung über den e.V. jedem offen steht und man sich dagegen sicher nicht verwehrt.

Herren-Handball nach dem Karlsruher SC II-Modell?

Venceremos, Donnerstag, 27.06.2019, 10:57 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Es gab ja vor drei Jahren schon einmal Meldungen, der BVB und die Bayern wollten in der Herren-Bundesliga Handball angreifen (welt.de/sport/handball/article153112523/Steigen-BVB-und-der-FC-Bayern-in-den-Handball-ein.html) Am Ende wohl heiße Luft, wobei es bei Bayern zumindest eine Mannschaft auf Amateurniveau gibt.
Interessant wäre beim BVB vielleicht ein Weg wie es der Karlsruher SC mit seiner wieder angemeldeten zweiten Fußball-Mannschaft macht: Ganz unten anfangen mit primär Fans als Spielern und die Mannschaft muss sich finanziell quasi selbst tragen. Denke Spieler kämen genug, es wären auch auf Amateurniveau einige Zuschauer so dass sich die eh geringen Kosten (primär Ausrüstung, Trikots) auf dem Niveau für das Team tragen ließen. Und dann guckt man mal, wo die Reise hingeht

Herren-Handball nach dem Karlsruher SC II-Modell?

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:05 (vor 2510 Tagen) @ Venceremos

Es gab ja vor drei Jahren schon einmal Meldungen, der BVB und die Bayern wollten in der Herren-Bundesliga Handball angreifen (welt.de/sport/handball/article153112523/Steigen-BVB-und-der-FC-Bayern-in-den-Handball-ein.html) Am Ende wohl heiße Luft, wobei es bei Bayern zumindest eine Mannschaft auf Amateurniveau gibt.

Da war damals wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken. Der BVB hatte eigentlich nie vor gehabt, sich mit dem Herrenhandball zu beschäftigen. Dies wurde ja auch mehrfach bei Mitgliederversammlungen verkündet.

Gruß

CHS

Das große Problem ist doch...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 08:59 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Professioneller Handball sicher auch.
Ich meine nur das der Weg als Graswurzelbewegung über den e.V. jedem offen steht und man sich dagegen sicher nicht verwehrt.

...dass sowohl der Amateurfußball als auch die Damenhandballerinnen Probleme mit ihren Spielstätten haben. Solange das Problem nicht gelöst ist, was bringt es, dass man noch mehr Mannschaften für den wenigen Platz hat? Darf ich daran erinnern, dass die Handballdamen bis nach Hagen ausweichen mussten, als die Dortmunder Halle gesperrt war?

Gruß

CHS

Das große Problem ist doch...

Venceremos, Donnerstag, 27.06.2019, 09:10 (vor 2510 Tagen) @ CHS

Wellinghofen ist ja zum Glück jetzt renoviert. Interessant wird es aber erst mit der neuen Halle am U (für rund 3000 Zuschauer) wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/grosssporthalle-dortmund-hallen-engpass-100.html
2017 gab es ja auch schon Pläne für ein Amateurstadion, das von der Kapazität sicher für Frauenfußball auch passen würde.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 08:22 (vor 2510 Tagen) @ Venceremos

waz.de/sport/fussball/frauenfussball/warum-sich-nationalspielerin-magull-ueber-den-bvb-aergert-id226303981.html

Das Thema kam ja schon öfter einmal auf, genau wie bei einer Herren-Handballmannschaft. Herren-Handball hat es historisch ja wohl sogar schon einmal beim BVB gegeben (ruhrnachrichten.de/bvb/warum-fritz-walter-von-einem-junioren-handballer-im-bvb-tor-schwaermte-1419311.html) und wo der BVB eine neue Sporthalle im Stadtzentrum bauen will, wäre das Potential wieder da, genau wie beim Frauenfußball, wo lediglich Essen und Duisburg das (erweiterte) Ruhrgebiet in der 1. Liga vertreten.
Watzke begründet ja immer, dass man die umliegenden Vereine der jeweiligen Sportarten nicht mit einer Präsenz des BVB "erdrücken" will. Naja, beim Frauenfußball ist die SpVg Berghofen in der drittklassigen Regionalliga höchstklassigste Mannschaft, beim Herren-Handball Westf. Hombruch und der (einst ruhmreiche) OSC Dortmund in der fünftklassigen Verbandsliga (hier haben übrigens die Blauen eine Mannschaft, die zwei Mal in Folge aufstieg und nunmehr Oberliga spielt). Wenn man jeweils hier höhere Ligen anstreben würde, wäre die Konkurrenz eher nur im Jugendbereich, wobei ein BVB da auch Begeisterung entfachen kann, so dass sich mehr Kinder für den jew. Sport entscheiden.
Denke aber man wird hier weiter nichts unternehmen, interessant wäre nur, was man tun würde, wenn einer der Vereine um "Aufnahme" in den BVB bitten würde.

Für den Frauenfußball in Essen und Duisburg dürfte es allerdings fatal sein, wenn der BVB dort aktiv wird.

Die Frage ist aber auch, warum die beiden Vereine einen Zuschauerschnitt von gerade mal 1.000 Leute und weniger haben, wenn das Potential des Frauenfußballs hier so groß sein soll.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 09:22 (vor 2510 Tagen) @ Sascha


Für den Frauenfußball in Essen und Duisburg dürfte es allerdings fatal sein, wenn der BVB dort aktiv wird.

Die Frage ist aber auch, warum die beiden Vereine einen Zuschauerschnitt von gerade mal 1.000 Leute und weniger haben, wenn das Potential des Frauenfußballs hier so groß sein soll.

Wie viele BVB-Fans gehen denn nach Duisburg oder Essen, um Frauenfußball zu schauen? Bzw. umgekehrt: Wie viele Fans der Duisburger oder Essener Damenmannschaften würden stattdessen zum BVB gehen? Ich wage mal die These, dass das jeweils nicht viele sind. Mit anderen Worten: Der BVB würde diesen Vereinen kaum Zuschauer wegnehmen, weil die vornehmlich eigenen Anhänger angesprochen werden. Ich selbst (Frau) gehe nicht zum Damenfußball nach Essen. Hätte der BVB ein Damenteam, würde mich das aber interessieren.

I.Ü.: Das Argument "anderen Vereinen Zuschauer und Tabellenplätze wegnehmen" schreckt den BVB beim Betrieb der U23 ja auch nicht.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:30 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne


Für den Frauenfußball in Essen und Duisburg dürfte es allerdings fatal sein, wenn der BVB dort aktiv wird.

Die Frage ist aber auch, warum die beiden Vereine einen Zuschauerschnitt von gerade mal 1.000 Leute und weniger haben, wenn das Potential des Frauenfußballs hier so groß sein soll.


Wie viele BVB-Fans gehen denn nach Duisburg oder Essen, um Frauenfußball zu schauen? Bzw. umgekehrt: Wie viele Fans der Duisburger oder Essener Damenmannschaften würden stattdessen zum BVB gehen? Ich wage mal die These, dass das jeweils nicht viele sind. Mit anderen Worten: Der BVB würde diesen Vereinen kaum Zuschauer wegnehmen, weil die vornehmlich eigenen Anhänger angesprochen werden. Ich selbst (Frau) gehe nicht zum Damenfußball nach Essen. Hätte der BVB ein Damenteam, würde mich das aber interessieren.

Ich sehe das Problem eher bei den Sponsoren, die vielleicht nicht groß genug sind, sich beim Herrenfußball einzukaufen, aber zumindest auf dem Niveau Profifußball sponsoren wollen. Duisburg und Essen dürften da vermutlich größere Probleme bei regionalen Sponsoren bekommen, wenn dann auf einmal der BVB eine größere Bühne bietet, ohne gleich in die finanziellen Dimensionen der Herren vorzustoßen.


I.Ü.: Das Argument "anderen Vereinen Zuschauer und Tabellenplätze wegnehmen" schreckt den BVB beim Betrieb der U23 ja auch nicht.

Ja, und auch das finde ich irgendwie doof. Schon die Leichtathleten nebenan haben ja schon darunter zu leiden, dass sie permanent hinter dem BVB zurück stehen müssen.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Jonny Murgsbrüller, Donnerstag, 27.06.2019, 09:42 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Ich sehe das Problem eher bei den Sponsoren, die vielleicht nicht groß genug sind, sich beim Herrenfußball einzukaufen, aber zumindest auf dem Niveau Profifußball sponsoren wollen. Duisburg und Essen dürften da vermutlich größere Probleme bei regionalen Sponsoren bekommen, wenn dann auf einmal der BVB eine größere Bühne bietet, ohne gleich in die finanziellen Dimensionen der Herren vorzustoßen.

Ist der Damenfußball nicht in den USA sehr populär? Da könnte eine Damenmannschaft bei den Marketingtouren doch sehr hilfreich sein.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 09:36 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Auch bei den Sponsoren dürfte der BVB schon eher Marken ansprechen, die landesweit präsent sind bzw. international.

Insgesamt denke ich, dass die deutschen Vereine und besonders der BVB die Entwicklung im Frauenfußball verschlafen. Die Liga in England läuft gut und in Spanien wird das Thema auch größer. Große internationale Vereine haben inzwischen fast alle eine Damenabteilung. Wenn man den Bereich pusht, gehen meiner Meinung nach auch die Zuschauerzahlen hoch, siehe Spanien. Wenn man nichts macht, weil "es sich nicht lohnt", beißt sich umgekehrt die Katze in den Schwanz. Dann fährt der Zug ohne uns.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:47 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Es ist aber auch so, dass trotz einer WM im eigenen Land und einer ja gar nicht so unerfolgreichen Nationalmannschaft das Interesse am Frauenfußball nicht explodiert ist. Selbst der VfL Wolfsburg, die aktuell auch international bekannt sind, zieht da kaum Zuschauer.

Vielleicht ist das Interesse an Frauenfußball hierzulande auch einfach nicht so da.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 09:52 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Ich halte das eher für eine Frage des Aufwandes. Wenn man Frauenfußball vernünftig pusht und mit großen Namen schmückt, steigt auch das Interesse, siehe Spanien

Aber dafür müsste manch ein Bundesliga-Patriarch mal aus seiner Komfortzone raus

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 12:48 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Dann geh doch zum SV Berghofen. Die machen sehr gute professionelle Arbeit und ich sehe sie über kurz oder lang auch weiter oben.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

simie, Krefeld, Donnerstag, 27.06.2019, 22:48 (vor 2510 Tagen) @ Talentförderer

Bei allem Respekt gegenüber dem SV Berghof. Den Verein kennt man nun wirklich nicht. Da würde eine Frauenmannschaft des BVB einfach mehr ziehen. Wohl nicht zuletzt auch bei Sponsoren.
Und im Grunde haben die Vereine des DFB ja immer noch auch eine moralische Bringschuld gegenüber dem Frauenfußball, wenn man bedenkt, wie lange man aktiv das Fußballspielen von Frauen aktiv verhindert hat.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Katja85, Nordfriesland, Donnerstag, 27.06.2019, 19:01 (vor 2510 Tagen) @ Talentförderer

Sorry... Ich kenne diesen verein zwar nicht.. Aber wie sollen die nach oben kommen sollen?

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Pini, Donnerstag, 27.06.2019, 10:05 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich halte das eher für eine Frage des Aufwandes. Wenn man Frauenfußball vernünftig pusht und mit großen Namen schmückt, steigt auch das Interesse, siehe Spanien

Aber dafür müsste manch ein Bundesliga-Patriarch mal aus seiner Komfortzone raus


Dafür müsste man vor allem als Zuschauer aus seiner Komfortzone raus.

Ich bin wirklich hartgesotten, was Fußballspiele angeht, habe dieses Jahr bislang etwa 70 besucht. Darunter ein Damen-Zweitligaspiel - das reicht aber auch erstmal wieder für zehn Jahre. Bei der Verfügbarkeit an Männerfußball und sonstigen Dingen auf der Welt macht es einfach keinen Sinn, sich ein Frauenspiel anzugucken.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

bobschulz, MS, Donnerstag, 27.06.2019, 10:10 (vor 2510 Tagen) @ Pini
bearbeitet von bobschulz, Donnerstag, 27.06.2019, 10:14

Ich halte das eher für eine Frage des Aufwandes. Wenn man Frauenfußball vernünftig pusht und mit großen Namen schmückt, steigt auch das Interesse, siehe Spanien

Aber dafür müsste manch ein Bundesliga-Patriarch mal aus seiner Komfortzone raus

Dafür müsste man vor allem als Zuschauer aus seiner Komfortzone raus.

Ich bin wirklich hartgesotten, was Fußballspiele angeht, habe dieses Jahr bislang etwa 70 besucht. Darunter ein Damen-Zweitligaspiel - das reicht aber auch erstmal wieder für zehn Jahre. Bei der Verfügbarkeit an Männerfußball und sonstigen Dingen auf der Welt macht es einfach keinen Sinn, sich ein Frauenspiel anzugucken.

Man darf natürlich - oder natürlich vorgegeben- nicht die gleichen Erwartungen wie beim Männer-/ Herrenfußball haben.
Den Frauenfußball muss man nicht attraktiv finden, aber ihm direkt abzusprechen, dass er ansehnlich ist, halte ich auch für falsch. Ich will Dir Deine Meinung nicht nehmen, denke aber jeder sollte sich selbst vor Ort mal ein Urteil bilden. Bei Interesse.
Ohne bösartig sein zu wollen: es erinnert an die Zeiten vor der Athletisierung des Profifußball, als Netzer und Overath ungefähr Zeit für ein frisch Gezapftes hatten, bevor sie angegriffen wurden. Technisch guter Fußball, der aber athletisch weit entfernt vom männlichen Profifußball ist.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Pini, Donnerstag, 27.06.2019, 10:18 (vor 2510 Tagen) @ bobschulz

Man darf natürlich - oder natürlich vorgegeben- nicht die gleichen Erwartungen wie beim Männer-/ Herrenfußball haben.
Den Frauenfußball muss man nicht attraktiv finden, aber ihm direkt abzusprechen, dass er ansehnlich ist, halte ich auch für falsch. Ich will Dir Deine Meinung nicht nehmen, denke aber jeder sollte sich selbst vor Ort mal ein Urteil bilden. Bei Interesse.

Klar - es ist einfach etwas anderes. Das macht dem einen vielleicht mehr Spaß, dem anderen weniger. Ich war vor dem Damenspiel noch bei einem Herren-Regionalliga-Spiel. Das macht mir einfach 1000 mal mehr Spaß. Aber jeder nach seiner Façon. Und wenn sich von 100 Zuschauerinnen und Zuschauern 99 für ein Herren-Spiel entscheiden, ist das halt so.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:10 (vor 2510 Tagen) @ Pini

Meins ist es auch nicht. Ich sehe dort Spielerinnen, die technisch wirklich viel mitbringen und in diesem Aspekt durchaus mit ihren männlichen Kollegen mithalten können. Dafür fehlt mir aber absolut die Dynamik und das Tempo des "Profifußballs". Unterm Strich sehe ich da einen Sport, der einerseits auf einem so hohen Niveau stattfindet, dass mir der Charme des Unperfekten aus dem Amateursport fehlt, andererseits aber die Geschwindigkeit, um im Vergleich mit den Männerprofis zu bestehen. Für mich persönlich irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Frauenfußball unterscheidet sich von Männerfußball und das ist auch nachvollziehbar und ok so. Aber ich kann mich für diese Form einfach nicht erwärmen.

Edit: Der vollständigkeithalber muss ich erwähnen, dass es mir mit unseren Amas ähnlich ergeht. Das Niveau ist zu hoch, um für mich wirklich noch richtiger "Amateuerfußball" zu sein, aber auch deutlich unter dem "Profiniveau" das ich mit dem BVB verbinde. Ich bin da recht selten, aber wenn ich mir ein Amas-Spiel angucke, bin ich immer ziemlich irritiert, wie ich das einsortieren soll.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:00 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Edit: Der vollständigkeithalber muss ich erwähnen, dass es mir mit unseren Amas ähnlich ergeht. Das Niveau ist zu hoch, um für mich wirklich noch richtiger "Amateuerfußball" zu sein, aber auch deutlich unter dem "Profiniveau" das ich mit dem BVB verbinde. Ich bin da recht selten, aber wenn ich mir ein Amas-Spiel angucke, bin ich immer ziemlich irritiert, wie ich das einsortieren soll.

Das habe ich generell bei jedem Spiel Unterhalb der Bundesliga. ;)

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 10:23 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Meins ist es auch nicht. Ich sehe dort Spielerinnen, die technisch wirklich viel mitbringen und in diesem Aspekt durchaus mit ihren männlichen Kollegen mithalten können. Dafür fehlt mir aber absolut die Dynamik und das Tempo des "Profifußballs". Unterm Strich sehe ich da einen Sport, der einerseits auf einem so hohen Niveau stattfindet, dass mir der Charme des Unperfekten aus dem Amateursport fehlt, andererseits aber die Geschwindigkeit, um im Vergleich mit den Männerprofis zu bestehen. Für mich persönlich irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Frauenfußball unterscheidet sich von Männerfußball und das ist auch nachvollziehbar und ok so. Aber ich kann mich für diese Form einfach nicht erwärmen.

Edit: Der vollständigkeithalber muss ich erwähnen, dass es mir mit unseren Amas ähnlich ergeht. Das Niveau ist zu hoch, um für mich wirklich noch richtiger "Amateuerfußball" zu sein, aber auch deutlich unter dem "Profiniveau" das ich mit dem BVB verbinde. Ich bin da recht selten, aber wenn ich mir ein Amas-Spiel angucke, bin ich immer ziemlich irritiert, wie ich das einsortieren soll.

Ich halte das für die falsche Herangehensweise. Im Vergleich zu den Männern fällt Frauenfußball natürlich qualitativ ab. Aber ich denke schon, dass es trotzdem viele Frauen und Mädchen gibt, die ganz gerne Fußball spielen und das auch beim BVB tuen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Ich würde das mehr als gesellschaftliche Verantwortung sehen. Warum nicht beispielsweise der eigenen Tochter die Möglichkeit geben, beim BVB zu kicken, wenn sie Spaß daran hat? Der BVB hätte definitiv das Potential, den Frauen eine entsprechende Bühne zu geben und gleichzeitig könnte man wohl auch völlig neue Fangruppen erschließen. Dasselbe gilt für Handball und Basketball. Die Synergieeffekte wären riesig und langfristig würde sich das auch finanziell durchaus rentieren. Meiner Meinung nach wäre der BVB einfach nur dumm, wenn man diese Chance verstreichen lässt.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 27.06.2019, 14:13 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Meins ist es auch nicht. Ich sehe dort Spielerinnen, die technisch wirklich viel mitbringen und in diesem Aspekt durchaus mit ihren männlichen Kollegen mithalten können. Dafür fehlt mir aber absolut die Dynamik und das Tempo des "Profifußballs". Unterm Strich sehe ich da einen Sport, der einerseits auf einem so hohen Niveau stattfindet, dass mir der Charme des Unperfekten aus dem Amateursport fehlt, andererseits aber die Geschwindigkeit, um im Vergleich mit den Männerprofis zu bestehen. Für mich persönlich irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Frauenfußball unterscheidet sich von Männerfußball und das ist auch nachvollziehbar und ok so. Aber ich kann mich für diese Form einfach nicht erwärmen.

Edit: Der vollständigkeithalber muss ich erwähnen, dass es mir mit unseren Amas ähnlich ergeht. Das Niveau ist zu hoch, um für mich wirklich noch richtiger "Amateuerfußball" zu sein, aber auch deutlich unter dem "Profiniveau" das ich mit dem BVB verbinde. Ich bin da recht selten, aber wenn ich mir ein Amas-Spiel angucke, bin ich immer ziemlich irritiert, wie ich das einsortieren soll.


Ich halte das für die falsche Herangehensweise. Im Vergleich zu den Männern fällt Frauenfußball natürlich qualitativ ab. Aber ich denke schon, dass es trotzdem viele Frauen und Mädchen gibt, die ganz gerne Fußball spielen und das auch beim BVB tuen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Ich würde das mehr als gesellschaftliche Verantwortung sehen. Warum nicht beispielsweise der eigenen Tochter die Möglichkeit geben, beim BVB zu kicken, wenn sie Spaß daran hat? Der BVB hätte definitiv das Potential, den Frauen eine entsprechende Bühne zu geben und gleichzeitig könnte man wohl auch völlig neue Fangruppen erschließen. Dasselbe gilt für Handball und Basketball. Die Synergieeffekte wären riesig und langfristig würde sich das auch finanziell durchaus rentieren. Meiner Meinung nach wäre der BVB einfach nur dumm, wenn man diese Chance verstreichen lässt.

Da bin ich voll bei Dir. Warum sollen nur Jungs davon träumen beim BVB spielen zu dürfen.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 14:18 (vor 2510 Tagen) @ Garum
bearbeitet von Sascha, Donnerstag, 27.06.2019, 14:28

Meins ist es auch nicht. Ich sehe dort Spielerinnen, die technisch wirklich viel mitbringen und in diesem Aspekt durchaus mit ihren männlichen Kollegen mithalten können. Dafür fehlt mir aber absolut die Dynamik und das Tempo des "Profifußballs". Unterm Strich sehe ich da einen Sport, der einerseits auf einem so hohen Niveau stattfindet, dass mir der Charme des Unperfekten aus dem Amateursport fehlt, andererseits aber die Geschwindigkeit, um im Vergleich mit den Männerprofis zu bestehen. Für mich persönlich irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Frauenfußball unterscheidet sich von Männerfußball und das ist auch nachvollziehbar und ok so. Aber ich kann mich für diese Form einfach nicht erwärmen.

Edit: Der vollständigkeithalber muss ich erwähnen, dass es mir mit unseren Amas ähnlich ergeht. Das Niveau ist zu hoch, um für mich wirklich noch richtiger "Amateuerfußball" zu sein, aber auch deutlich unter dem "Profiniveau" das ich mit dem BVB verbinde. Ich bin da recht selten, aber wenn ich mir ein Amas-Spiel angucke, bin ich immer ziemlich irritiert, wie ich das einsortieren soll.


Ich halte das für die falsche Herangehensweise. Im Vergleich zu den Männern fällt Frauenfußball natürlich qualitativ ab. Aber ich denke schon, dass es trotzdem viele Frauen und Mädchen gibt, die ganz gerne Fußball spielen und das auch beim BVB tuen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Ich würde das mehr als gesellschaftliche Verantwortung sehen. Warum nicht beispielsweise der eigenen Tochter die Möglichkeit geben, beim BVB zu kicken, wenn sie Spaß daran hat? Der BVB hätte definitiv das Potential, den Frauen eine entsprechende Bühne zu geben und gleichzeitig könnte man wohl auch völlig neue Fangruppen erschließen. Dasselbe gilt für Handball und Basketball. Die Synergieeffekte wären riesig und langfristig würde sich das auch finanziell durchaus rentieren. Meiner Meinung nach wäre der BVB einfach nur dumm, wenn man diese Chance verstreichen lässt.


Da bin ich voll bei Dir. Warum sollen nur Jungs davon träumen beim BVB spielen zu dürfen.

Das ist aber auch eine ziemlich romantisierende Vorstellung. Vermutlich würde es da auch bei den Mädchen nicht viel anders aussehen als bei den Jungen. Wenn sie in der D-Jugend auffallen, wird man sie einladen und wenn man in ihr in der C-Jugend nicht das große Potential sieht, darf sie sich einen neuen Verein suchen.

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Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 27.06.2019, 14:24 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Meins ist es auch nicht. Ich sehe dort Spielerinnen, die technisch wirklich viel mitbringen und in diesem Aspekt durchaus mit ihren männlichen Kollegen mithalten können. Dafür fehlt mir aber absolut die Dynamik und das Tempo des "Profifußballs". Unterm Strich sehe ich da einen Sport, der einerseits auf einem so hohen Niveau stattfindet, dass mir der Charme des Unperfekten aus dem Amateursport fehlt, andererseits aber die Geschwindigkeit, um im Vergleich mit den Männerprofis zu bestehen. Für mich persönlich irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Frauenfußball unterscheidet sich von Männerfußball und das ist auch nachvollziehbar und ok so. Aber ich kann mich für diese Form einfach nicht erwärmen.

Edit: Der vollständigkeithalber muss ich erwähnen, dass es mir mit unseren Amas ähnlich ergeht. Das Niveau ist zu hoch, um für mich wirklich noch richtiger "Amateuerfußball" zu sein, aber auch deutlich unter dem "Profiniveau" das ich mit dem BVB verbinde. Ich bin da recht selten, aber wenn ich mir ein Amas-Spiel angucke, bin ich immer ziemlich irritiert, wie ich das einsortieren soll.


Ich halte das für die falsche Herangehensweise. Im Vergleich zu den Männern fällt Frauenfußball natürlich qualitativ ab. Aber ich denke schon, dass es trotzdem viele Frauen und Mädchen gibt, die ganz gerne Fußball spielen und das auch beim BVB tuen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Ich würde das mehr als gesellschaftliche Verantwortung sehen. Warum nicht beispielsweise der eigenen Tochter die Möglichkeit geben, beim BVB zu kicken, wenn sie Spaß daran hat? Der BVB hätte definitiv das Potential, den Frauen eine entsprechende Bühne zu geben und gleichzeitig könnte man wohl auch völlig neue Fangruppen erschließen. Dasselbe gilt für Handball und Basketball. Die Synergieeffekte wären riesig und langfristig würde sich das auch finanziell durchaus rentieren. Meiner Meinung nach wäre der BVB einfach nur dumm, wenn man diese Chance verstreichen lässt.


Da bin ich voll bei Dir. Warum sollen nur Jungs davon träumen beim BVB spielen zu dürfen.


Das ist aber auch eine ziemlich romantisierende Vorstellung. Vermutlich würde es da auch bei den Mädchen nicht viel anders aussehen als bei den Jungen. Wenn sie in der D-Jugend auffallen, wird man sie einladen und wenn man ihnen in der C-Jugend nicht den das große Potential sieht, darf sie sich einen neuen Verein suchen.

Ich habe ein paar Jahre Mädels trainiert. Bei mir waren die meisten im BVB Dress. Ich glaube schon das genügend potential da ist. Man müsste nur wollen allerdings sollte man das nicht immer nur kurzfristig von der wirtschaftlichen Seite sehen.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:31 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Es ging mir darum, dass einige ja sagen, dass Frauenfußball boomen würde, wenn man es nur genug pusht. Dahinter steckt ja die Vermutung, dass bei x Millionen Fans vom Männerfußball ja eigentlich auch ein sehr großes Interesse am Frauenfußball bestehen müsste. Aus meiner eigenen Sichtweise halte ich diese Zwangsläufigkeit nicht für gegeben.

Ich würde mir da eher eine Form der Förderung wünschen, bei der der BVB nicht wieder als der allmächtige Platzhirsch auftritt, der alle anderen im Umkreis in den Schatten schiebt. Borussia könnte ja durchaus Dortmunder Frauen-/Mädchenteams oder eben aus der Nachbarschaft fördern. Nicht einfach nur mit Banalitäten wie mal einen Trikotsatz sponsoren, sondern die Trainerausbildung fördern, die eigenen Jugendtrainer in die Vereine schicken, um Trainingsinhalte zu verbessern. Fußballcamps im Sommer speziell für Mädchen.

Finde ich unter dem regionalen Aspekt und im Sinne der Förderung als Breitensport viel charmanter, als wenn man da einfach als Maketinginstrument eine BVB-Frauenmannschaft in den Boden rammt, die anderen Vereinen die Luft zum atmen nimmt.

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Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 10:48 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Es ging mir darum, dass einige ja sagen, dass Frauenfußball boomen würde, wenn man es nur genug pusht. Dahinter steckt ja die Vermutung, dass bei x Millionen Fans vom Männerfußball ja eigentlich auch ein sehr großes Interesse am Frauenfußball bestehen müsste. Aus meiner eigenen Sichtweise halte ich diese Zwangsläufigkeit nicht für gegeben.

Ich würde mir da eher eine Form der Förderung wünschen, bei der der BVB nicht wieder als der allmächtige Platzhirsch auftritt, der alle anderen im Umkreis in den Schatten schiebt. Borussia könnte ja durchaus Dortmunder Frauen-/Mädchenteams oder eben aus der Nachbarschaft fördern. Nicht einfach nur mit Banalitäten wie mal einen Trikotsatz sponsoren, sondern die Trainerausbildung fördern, die eigenen Jugendtrainer in die Vereine schicken, um Trainingsinhalte zu verbessern. Fußballcamps im Sommer speziell für Mädchen.

Finde ich unter dem regionalen Aspekt und im Sinne der Förderung als Breitensport viel charmanter, als wenn man da einfach als Maketinginstrument eine BVB-Frauenmannschaft in den Boden rammt, die anderen Vereinen die Luft zum atmen nimmt.

Um andere Vereine in der Region zu pushen, müsste man allerdings auch massiv investieren und hätte im Endeffekt nichts davon. Grundsätzlich hätte ich auch kein Problem damit, aber der BVB hat nun einmal bereits die Infrastruktur, um eine weitere Profimannschaft mühelos etablieren zu können, die man ansonsten erst mühevoll schaffen müsste. Ansonsten finde ich auch nicht, dass der BVB dann alle umliegenden Vereine plattmachen würde. Fußball hat ja durchaus Tradition beim BVB und von einem Marketingkonstrukt wie RB wäre man ebenfalls meilenweit entfernt. Oder warum auch nicht beides? Man kann auch die lokalen Vereine unterstützen und eine eigene Profimannschaft aufbauen. Das wäre nicht zwingend ein Widerspruch. Unter dem Strich würde der Frauenfußball in Deutschland allerdings massiv von einer BVB-Damenmannschaft profitieren.

Ansonsten hätte die Marke BVB natürlich auch eine ganz andere Anziehungskraft. Als Mädchen, das Fußball mag, träumt man sicherlich nicht davon irgendwann einmal bei irgendeiner Dortmunder Mannschaft zu spielen, sondern bei DEM Ballspielverein. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass bei einem möglichen Meisterschaftsendspiel das Westfalenstadion ganz gut besucht wäre. Einmal vor so einer Kulisse zu spielen, davon träumt man doch. Und das könnte man eben nur mit der Marke BVB erreichen.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:09 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Bei der Infrastruktur hätte er aktuell aber schon ein Problem mit einer geeigneten Spielstätte für eine Profimannschaft. Westfalenstadion ist massiv überdimensioniert, Rote Erde dafür nicht geeignet. Du kannst in der ersten Liga nicht im Winter 5 Spiele am Stück wegen Unbespielbarkeit des Platzes absagen.

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Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 11:20 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Bei der Infrastruktur hätte er aktuell aber schon ein Problem mit einer geeigneten Spielstätte für eine Profimannschaft. Westfalenstadion ist massiv überdimensioniert, Rote Erde dafür nicht geeignet. Du kannst in der ersten Liga nicht im Winter 5 Spiele am Stück wegen Unbespielbarkeit des Platzes absagen.

Könnte man dann nicht zur Not auf das Trainingsgelände ausweichen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es daran scheitern sollte. Und langfristig könnte man dann auch über ein eigenes (kleines) Stadion nachdenken. Das sollte man doch sicherlich finanzieren können, wenn das Zuschauerinteresse einigermaßen da ist.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:24 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Dann kannst du aber alle Gedanken an einen "Boom" vergessen, wenn du die in das klitzekleine Stadion in der Brakeler Knüste verbannst. Ganz davon abgesehen, dass es auch im Frauenfußball mit Sicherheit Anforderungen seitens des DFB an die Erstligastadien gibt, die das Trainingsgelände nicht ansatzweise erfüllen dürfte.

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Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 11:35 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Dann kannst du aber alle Gedanken an einen "Boom" vergessen, wenn du die in das klitzekleine Stadion in der Brakeler Knüste verbannst. Ganz davon abgesehen, dass es auch im Frauenfußball mit Sicherheit Anforderungen seitens des DFB an die Erstligastadien gibt, die das Trainingsgelände nicht ansatzweise erfüllen dürfte.

Wie machen es denn andere Vereine so? Ich denke schon, dass man eine Lösung finden würde. Und der DFB hätte wohl ohnehin ein Interesse daran, dass es eine Frauenmannschaft beim BVB gibt. Alleine schon das Spiel BVB-Damen gegen Bayern-Damen wäre wohl ein Selbstläufer und würde auch im TV für ordentliche Einschaltquoten sorgen. Von Boom würde ich hingegen noch gar nicht mal sprechen wollen. Aber der BVB könnte jedenfalls viel dafür tun, dass der Frauenfußball in Deutschland an Popularität gewinnt. Wie gesagt, ich finde auch, dass es hier eine gesellschaftliche Verantwortung gibt. Und ehrlich gesagt, finde ich es schon sehr schwach, dass der BVB im Jahre 2019 noch keine eigene Frauenmannschaft hat. Hier hat man aus meiner Sicht definitiv eine Entwicklung verpennt.

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Pini, Donnerstag, 27.06.2019, 12:01 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Aber der BVB könnte jedenfalls viel dafür tun, dass der Frauenfußball in Deutschland an Popularität gewinnt. Wie gesagt, ich finde auch, dass es hier eine gesellschaftliche Verantwortung gibt. Und ehrlich gesagt, finde ich es schon sehr schwach, dass der BVB im Jahre 2019 noch keine eigene Frauenmannschaft hat. Hier hat man aus meiner Sicht definitiv eine Entwicklung verpennt.

Wieso ist es denn eine gesellschaftliche Verantwortung, Frauenfußball in Deutschland populär zu machen? Und damit ggf. auch noch anderen Sportarten die Interessenten abspenstig zu machen?

Es kann doch jede Frau auch so Fußball spielen, wenn sie das möchte. Und wenn sie es nicht möchte, eine andere Sportart ausüben oder etwas ganz anderes machen.

Es gibt keine gesellschaftliche Verantwortung, Dinge populär zu machen, die nicht populär sind.

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 13:10 (vor 2510 Tagen) @ Pini


Es gibt keine gesellschaftliche Verantwortung, Dinge populär zu machen, die nicht populär sind.

Jetzt mal unabhängig vom Fußball: Es gibt durchaus eine gesellschaftliche Verantwortung, Schubladendenken zu beseitigen und den Zugang von Mädchen in bislang eher männerdominierte Bereiche zu fördern. Das Ganze ist eine Frage der Geschlechterklischees und des Rollendenkens. Und nicht aus Wohltätigkeit, sondern z.B. auch, um in technischen Berufen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Der Fußball ist dabei ein Mosaiksteinchen von vielen, nicht das dramatischste, aber eben auch ein kleiner Teil unserer Gesellschaft, in dem man Frauen mehr Präsenz verschaffen könnte.

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Alones, Donnerstag, 27.06.2019, 12:41 (vor 2510 Tagen) @ Pini

Aber der BVB könnte jedenfalls viel dafür tun, dass der Frauenfußball in Deutschland an Popularität gewinnt. Wie gesagt, ich finde auch, dass es hier eine gesellschaftliche Verantwortung gibt. Und ehrlich gesagt, finde ich es schon sehr schwach, dass der BVB im Jahre 2019 noch keine eigene Frauenmannschaft hat. Hier hat man aus meiner Sicht definitiv eine Entwicklung verpennt.


Wieso ist es denn eine gesellschaftliche Verantwortung, Frauenfußball in Deutschland populär zu machen? Und damit ggf. auch noch anderen Sportarten die Interessenten abspenstig zu machen?

Es kann doch jede Frau auch so Fußball spielen, wenn sie das möchte. Und wenn sie es nicht möchte, eine andere Sportart ausüben oder etwas ganz anderes machen.

Es gibt keine gesellschaftliche Verantwortung, Dinge populär zu machen, die nicht populär sind.

Weil ich der Meinung bin, dass es schon viele Mädchen/Frauen gibt, die gerne Fußball spielen würden, aber es einfach nicht genug Angebote gibt. Ganz so einfach ist es eben nicht, einen Frauenverein zu finden. Zumal der Frauenfußball teilweise auch immer noch ein Akzeptanz-Problem hat und es an Professionalität mangelt. Der BVB könnte hier viel tun und den Frauenfußball in Deutschland fördern. Spiele wie BVB-Damen gegen FCB-Damen oder ein Damen-Derby würden auch bundesweit Beachtung finden. Das wäre noch einmal eine ganz ander Kategorie, als wenn Turbine Potsdam gegen den 1. FFC Frankfurt spielt. Nichts gegen diese Vereine, aber die Strahlkraft des BVB ist dann doch nochmal eine ganz andere. Wie groß das Zuschauerinteresse dann tatsächlich wäre, müsste man mal sehen. Aber ich denke schon, dass sich das auch finanziell rentieren würde.

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Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:44 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Es gibt genug Fußballvereine, die auch Frauenmannschaften haben. Ein BVB der 25 Spielerinnen im Kader hätte, plus vielleicht früher oder später noch Jugendteams, verbreitert das Angebot nun auch nicht so dermaßen. Außer dass er den anderen vereinen die talentiertesten Spielerinnen der Region klaut.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:49 (vor 2510 Tagen) @ Alones

Dann kannst du aber alle Gedanken an einen "Boom" vergessen, wenn du die in das klitzekleine Stadion in der Brakeler Knüste verbannst. Ganz davon abgesehen, dass es auch im Frauenfußball mit Sicherheit Anforderungen seitens des DFB an die Erstligastadien gibt, die das Trainingsgelände nicht ansatzweise erfüllen dürfte.


Wie machen es denn andere Vereine so? Ich denke schon, dass man eine Lösung finden würde. Und der DFB hätte wohl ohnehin ein Interesse daran, dass es eine Frauenmannschaft beim BVB gibt. Alleine schon das Spiel BVB-Damen gegen Bayern-Damen wäre wohl ein Selbstläufer und würde auch im TV für ordentliche Einschaltquoten sorgen. Von Boom würde ich hingegen noch gar nicht mal sprechen wollen. Aber der BVB könnte jedenfalls viel dafür tun, dass der Frauenfußball in Deutschland an Popularität gewinnt. Wie gesagt, ich finde auch, dass es hier eine gesellschaftliche Verantwortung gibt. Und ehrlich gesagt, finde ich es schon sehr schwach, dass der BVB im Jahre 2019 noch keine eigene Frauenmannschaft hat. Hier hat man aus meiner Sicht definitiv eine Entwicklung verpennt.

Ich weiß nicht, ob man sich da nicht einfach was vormacht. Bei den Bayern gibt es diese Abteilung seit 1970 und die Frauen haben einen geringeren Zuschauerschnitt als deren U23 in der Regionalliga. Ja, BVB gegen Bayern hätte natürlich eine größere Beachtung als ein Ligaspiel Bayern gegen Wolfsburg und vielleicht hätte es einmal sogar einen ähnlichen Effekt wie in Spanien Atletico gegen Barcelona, aber ich bezweifel wirklich schwer, dass auch diese beiden Vereine da einen Zuschauerschnitt von annähernd konstant 5.000 schaffen würden.

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CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 11:12 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Bei der Infrastruktur hätte er aktuell aber schon ein Problem mit einer geeigneten Spielstätte für eine Profimannschaft. Westfalenstadion ist massiv überdimensioniert, Rote Erde dafür nicht geeignet. Du kannst in der ersten Liga nicht im Winter 5 Spiele am Stück wegen Unbespielbarkeit des Platzes absagen.

Und bevor jemand auf die Idee kommt, ein Amateurstadion wird es nicht geben.

Gruß

CHS

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Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:56 (vor 2510 Tagen) @ CHS

Was Aki vor Jahren mal anders gesehen und erklärt hat. Ich habe damals aber schon an der Machbarkeit bzw. möglichen Verfügbarkeit gezweifelt.

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bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:40 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Also, dieses Argument mit der Luft zum atmen die der BVB den anderen Vereinen nehmen würde.....

Naja, damals in der Jugend hat der BVB auch schon bei allen Vereinen gewildert.

Da wurden gefühlt die besten 40 eines jeden Jahrgangs jährlich eingesammelt und ein Jahr später sind dann 5 über geblieben.

Das läuft und lief doch schon immer so.

De facto müssten auch erstmal genug Mädels und Frauen am Start sein, um guten und erfolgreichen Fussball spielen zu können.

Ferner halte ich es für äusserst schwierig, Deinen Gedankengang bezüglich der Trainer umzusetzen.
Im Ernst, was bringt es einer Hobbymannschaft wenn einmal im Monat ein Professioneller Trainer vorbeischaut!?

Ich habe keinerlei Plan, wie sich derzeit der Frauenfussball in und um Dortmund aufstellt, aber ich würde erstmal denken eine Damenmannschaft des BVB würde Anreize für Mädels schaffen überhaupt mit dem Fussball zu beginnen.

Dementsprechend hätten auch die umliegenden Vereine was davon, denn ich glaube kaum dass man in Brackel,Wambel,Hombruch oder wo auch immer Damenfussball gespielt wird auf die Bundesliga schielt ;-)

LG
Bambam

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Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:08 (vor 2510 Tagen) @ bambam191279

Dementsprechend hätten auch die umliegenden Vereine was davon, denn ich glaube kaum dass man in Brackel,Wambel,Hombruch oder wo auch immer Damenfussball gespielt wird auf die Bundesliga schielt ;-)

LG
Bambam

Naja die Spielvereinigung Berghofen hat sich jetzt für die Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert und spielt in der dritten Liga.

Hätte der BVB eine Frauenmannschaft, wäre das sicher nicht so toll, hinsichtlich Zuschauer und Talente zum Beispiel.

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bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 13:14 (vor 2510 Tagen) @ Talentförderer

Dementsprechend hätten auch die umliegenden Vereine was davon, denn ich glaube kaum dass man in Brackel,Wambel,Hombruch oder wo auch immer Damenfussball gespielt wird auf die Bundesliga schielt ;-)

LG
Bambam


Naja die Spielvereinigung Berghofen hat sich jetzt für die Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert und spielt in der dritten Liga.

Hätte der BVB eine Frauenmannschaft, wäre das sicher nicht so toll, hinsichtlich Zuschauer und Talente zum Beispiel.

Jetzt könnte ihc im Umkehrschluss sagen, dann wollen wahrscheinlich alle Talentierten Mädels aus Dortmudn und Umgebung nach Berghofen!?

Ich weiss was Du damit sagen möchtest, aber sowas gab es bei den Männern doch immer. Und klar, es gibt zig mehr Jungens die Fussball spielen, als Mädels....

Man müsste natürlich wissen, wie ginge der BVB das an.
In welcher Liga wird gestartet, wie wird bezuschusst, wie trägt sich das ganze.

Im großen und ganzen würde ich aber behaupten, dass das Klientel welches über Kurz oder lang beim BVB spielen würde dann wohl eher nicht dem Klientel entspricht, welches bei Berghofen zockt.......

Allerdings könnte Berghofen ein "Auffangbecken" für im Umkreis lebende Spielerinnen sein, die es beim BVB nicht schaffen oder gut genug sind.

Ich denke, beide Seiten haben ihr für und wider....

LG

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:43 (vor 2510 Tagen) @ bambam191279

Also, dieses Argument mit der Luft zum atmen die der BVB den anderen Vereinen nehmen würde.....

Naja, damals in der Jugend hat der BVB auch schon bei allen Vereinen gewildert.

Da wurden gefühlt die besten 40 eines jeden Jahrgangs jährlich eingesammelt und ein Jahr später sind dann 5 über geblieben.


Es gibt aber auch (noch) viel mehr Jungen, die Fußball spielen. Eine BVB-Jugend, die im Umkreis die 40 besten Spielerinnen eines Jahrgangs abgrast, wäre für die wenigen Vereine ein echter Schlag ins Kontor.

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bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:48 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Also, dieses Argument mit der Luft zum atmen die der BVB den anderen Vereinen nehmen würde.....

Naja, damals in der Jugend hat der BVB auch schon bei allen Vereinen gewildert.

Da wurden gefühlt die besten 40 eines jeden Jahrgangs jährlich eingesammelt und ein Jahr später sind dann 5 über geblieben.

Es gibt aber auch (noch) viel mehr Jungen, die Fußball spielen. Eine BVB-Jugend, die im Umkreis die 40 besten Spielerinnen eines Jahrgangs abgrast, wäre für die wenigen Vereine ein echter Schlag ins Kontor.

klar, da bin ich bei Dir.
Allerdings würde ich ja denken(hoffen,meinen) dass bedingt durch den BVB auch viel mehr Mädels anfangen würden Fussball zu spielen.
Aber klar, das wäre nur Spekulatius.....

Allerdings glaube ich auch, dass der BVB mindestens National schauen würde, denn bei aller Liebe, ich glaube nicht dass die 40 besten aus dem Umkreis gut genug für den BVB wären.
Natürlich immer unter der Vorraussetzung dass der BVB hoch hinaus wollen würde ;-)

LG

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 10:02 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich halte das eher für eine Frage des Aufwandes. Wenn man Frauenfußball vernünftig pusht und mit großen Namen schmückt, steigt auch das Interesse, siehe Spanien

Aber dafür müsste manch ein Bundesliga-Patriarch mal aus seiner Komfortzone raus

Wobei jetzt auch ein Spiel von Atlethico gegen Barca bei freien Eintritt für die Heimfans auch nicht wirklich der Marker für eine langfristige Entwicklung ist.

Dieser Artikel der deutschen Welle zeichnet da schon ein anderes Bild.

Dort wird u.a. auch Spanien angeführt, wo abgesehen dieses Extremwertes die Zuschauerzahlen wohl auch wieder zurück gehen.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.06.2019, 09:42 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Insgesamt denke ich, dass die deutschen Vereine und besonders der BVB die Entwicklung im Frauenfußball verschlafen.
Dann fährt der Zug ohne uns.

Da ich gar nicht im Thema bin... Geht denn da wirklich was? Oder ist das eher ein Schulz-Zug? Zumindest wenn man bedenkt, wie gezielt das ganze schon über eine gewisse Zeit gepusht wurde.
Und ich glaube für unsere GF wäre eine Frauenmannschaft erstmal nur ein Kostenfaktor.

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 09:47 (vor 2510 Tagen) @ Weeman

Ja, in Spanien läuft Frauenfußball immer besser, siehe z.B. hier: Tagesschau online

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.06.2019, 09:49 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Und bei uns? Wie sieht da die Entwicklung aus seit dem das ganze so künstlich (so kommt es mir meistens vor) gepusht wird?

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 09:55 (vor 2510 Tagen) @ Weeman

Wo wird Frauenfußball in Deutschland denn gepusht?? Beim BVB ja schon mal nicht...

Guck dir mal die Internetpräsenz von Barca an. Vor allem diese Saison haben sie ihr Frauenteam in den sozialen Medien sehr stark nach vorn geschoben. Das offizielle Werbeplakat für das neue Trikot zeigt den Kapitän der Herrenmannschaft und daneben die Kapitänin der Frauenmannschaft. Und schwups gehen die Zuschauerzahlen hoch.
Das habe ich in Deutschland so noch nicht gesehen.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.06.2019, 10:07 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Wo wird Frauenfußball in Deutschland denn gepusht?? Beim BVB ja schon mal nicht...

In der generellen Berichterstattung. Warum wurden z.B. eine Zeit lang bei WDR2 die Ergebnisse der Frauenbundesliga bei den Nachrichten erwähnt? Für eine Sportart mit derart wenigen Zuschauern ist das schon etwas exklusives.

Guck dir mal die Internetpräsenz von Barca an. Vor allem diese Saison haben sie ihr Frauenteam in den sozialen Medien sehr stark nach vorn geschoben. Das offizielle Werbeplakat für das neue Trikot zeigt den Kapitän der Herrenmannschaft und daneben die Kapitänin der Frauenmannschaft. Und schwups gehen die Zuschauerzahlen hoch.

Und in Deutschland bleiben sie trotz WM im eigenen Land und internationalen Erfolgen niedrig. Ich hab kein Problem mit einem Frauenteam beim BVB. Nur wenn man erst das Interesse pushen muss um einen ausreichenden Bedarf zu erwecken, bin ich skeptisch.
Aber ein Versuch schadet ja nicht. Von mir aus können wir gerne eins aufmachen. Dann aber bitte gesund wachsen.

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Venceremos, Donnerstag, 27.06.2019, 09:58 (vor 2510 Tagen) @ Schnippelbohne

Man pusht ja bisher nicht mal die Handballfrauen nennenswert über die Twitter/FB-Seite. Bei FB haben sie eine eigene Präsenz, aber die normale BVB-Seite hat ja eine ganz andere Reichweite.

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.06.2019, 10:00 (vor 2510 Tagen) @ Venceremos

Man pusht ja bisher nicht mal die Handballfrauen nennenswert über die Twitter/FB-Seite. Bei FB haben sie eine eigene Präsenz, aber die normale BVB-Seite hat ja eine ganz andere Reichweite.

völlig richtig. Stattdessen darf ich mir derzeit auf Twitter und Facebook Urlaubs- und Pärchenfotos der männlichen Profis anschauen...

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hanno29, Berlin, Donnerstag, 27.06.2019, 09:03 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Für den Frauenfußball in Essen und Duisburg dürfte es allerdings fatal sein, wenn der BVB dort aktiv wird.

Die Frage ist aber auch, warum die beiden Vereine einen Zuschauerschnitt von gerade mal 1.000 Leute und weniger haben, wenn das Potential des Frauenfußballs hier so groß sein soll.

Gibt es überhaupt ein großes Interesse am Frauenfußball in Deutschland?
Es gibt ja öfters mal Liveübertragungen bei "Sport"1 aus Wolfsburg, München, Frankfurt und ich kann mich an kein Spiel erinnern, das mal ausverkauft war, ja selbst in Wolfsburg, die das Fc Bayern im Frauenfußball sind, ist das kleine Amateurstadion nur gut gefüllt.
An den frühen Anstoßzeiten in der Bundesliga könnte es liegen, nur in der CL der Frauen ist Abends auch nicht unbedingt mehr los (mit Blick auf die Bayern im Grünwalder Stadion).

Und wir reden hier ja nicht über eine vor kurzem gegründete Liga, zumal der Erfolg der DFB Frauen speziell in den 90ern und 00 Jahren an der Tagesordnung war.
Der BVB würde sich kein Bein ausreißen, eine Frauenfußballmannschaft zu gründen (wie Real Madrid, die gerade die Spiellizenz eines kleinen Vorstadtclubs abgekauft haben), aber großen Zulauf wird es wohl auch hier nicht geben.

Männerhandball wäre was anderes, da hat man eine große Halle vor der Haustür, das Interesse dürfte vorhanden sein, da gibt es in der näheren Umgebung den Bergischen HC, den man etwas das Wasser abgraben könnte, vielleicht ein Kooperation mit Gummersbach eingehen, die ja oft in der Westfallenhalle gespielt haben und finanziell nicht immer auf Rosen gebettet sind.

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Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 08:31 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Beim MSV muss man bedenken, dass die ganz unten in der Bundesliga spielen und früher der FCR Duisburg waren.
Zu FCR Zeiten gingen hier mehr zu den Spielen. Und im UEFA Pokal Finale 2009 gab ein ausverkauftes Wedaustadion und mit 29000 Zuschauern einen damaligen Rekord.
Beim MSV ist die Abteilung vor allem wegen der Klammern Kasse aber maximal geduldet. Es war damals wohl eine Bedingung der Stadt den FCR beim MSV aufzunehmen um beide vor der Insolvenz zu retten.
Durch die Umbenennung, Erfolglosigkeit und auch den Umzug von Rumeln nach Homberg ins Stadion ist der Zuschauerzuspruch immer weniger geworden.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 08:35 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Aber Essen, dass ja nun noch zentraler im Ruhrpott liegt und ein eingenständiger Traditionsvereins ist, kommt auch gerade mal ganz knapp an einen vierstelligen Schnitt.

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Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.06.2019, 08:49 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Ja. Ich glaube, das zum einen die Vereine viel zu wenig aus dem Potenzial macheny was da ist . Bei Großereignissen sieht man das ja. Zum anderen ist die Sportart noch nicht so weit, dass sich tausende finden die sich dann den Abstiegskampf angucken. Dazu bedarf es ja einer hohen Fanbindung im Verein.
Außerdem gibt es immer den Vergleich zum Herrenfußball. Der natürlich nicht klappen kann, aus rein anatomischen Gründen.
Ich denke das bspw. eine Verkleinerung vom Feld und vom Tor viel helfen könnte.
Ist ähnlich wie beim Eishockey die NHL ist deutlich agiler, agressiver und schneller als das europäische Eishockey einfach weil der Ring kleiner ist .

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Smeller, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:28 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Eine Verkleinerung von Tor und Feld würde schon viel bringen mMn. Es gab hier ja durchaus zuletzt eine Diskussion bzgl. der Größe von männlichen Torhütern. Bei weiblichen Torhütern ist das Problem noch eklatanter. Wenn ich bei manchen Spielen sehe, dass die Damen mit Springen teilweise Probleme haben die Latte zu berühren, kann ich verstehen, warum das viele nicht ganz ernst nehmen.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 08:59 (vor 2510 Tagen) @ Tigo

Ich sehe das auch so, dass man nicht die Gleichung ziehen kann, dass es x Millionen gibt, die sich für Herrenfußball interessieren, also müssten die auch Damenfußball schauen.

Vielleicht ist sogar der FC Bayern München die beste Benchmark. Dort gibt es die Frauenfußballabteilung schon seit 1970, die Mannschaft gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga und sie hat den größten Vereinsnamen, der in Deutschland überhaupt möglich ist. Und trotzdem verzeichnet sie aktuell einen Schnitt von unter 700 Zuschauern.

Natürlich ist dort viel mehr möglich und das Potential deutlich höher als der IST-Zustand - und trotzdem bin ich sehr skeptisch, dass Frauenfußball wirklich "das große Ding" werden kann.

Nationalspielerin Magull wünscht sich BVB-Frauenfußballmannschaft

Venceremos, Donnerstag, 27.06.2019, 09:07 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Beim letzten WM-Spiel der Italienerinnen wurde vom Kommentator auch über den dortigen Boom beim Frauenfußball gesprochen. Da sind fast alle Teams der Serie A Pendants der jeweiligen Männermannschaften. In der letzten Saison wurde beim Spiel Juve-FLorenz mit rund 39.000 Zuschauern ein Rekord gebrochen, wobei der Eintritt frei war. In Spanien gab es bei Atletico-Barca rund 60.000 Zuschauer.
Aber das sind eben nur die Spitzen, die Realität sieht anders aus, siehe www.dw.com/de/frauenfu%C3%9Fball-vor-leeren-trib%C3%BCnen/a-48021991
Der Zuschauerschnitt in der Handball-Bundesliga Herren liegt übrigens bei 4.806, von Ludwigshafen (2.164) bis Kiel (10.285). Oftmals ist das ganze aber natürlich begrenzt durch Hallenkapazitäten.

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

Freyr, Donnerstag, 27.06.2019, 00:00 (vor 2511 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Welche Positionsbeschreibung trifft es bei Raphael Guerreiro am besten? Verteidiger, Mittelfeldspieler, Defensiver, Offensiver? Im Zentrum oder auf der Außenbahn? Bei Borussia Dortmund weiß das niemand so genau."
Unter den BVB-Trainern hat Guerreiro 6! verschiedene Positionen gespielt beim BVB. Und nirgends hat er einen festen Stammplatz. (Auf der Linksverteidigerposition kommt jetzt noch Schulz).
Wegen des auslaufenden Vertrags steht Guerreiro vor der Wahl seinen Vertrag zu verlängern, wonach es gar nicht aussieht oder er wird/soll gehen. Am ehesten zu PSG, wenn dort Budget frei wird, nach einem Neymar-Verkauf.

- In dem Fall hätte Tuchel auch das Geld für Weigl, über das Interesse immer wieder berichtet wird. Und Weigl wäre diesmal aufgrund der Konkurrenz in der IV und DM nicht abgeneigt zu gehen und bei einem Angebot dafür kämpfen (im Winter nicht). Aber er soll im Gegensatz zu Geurreiro auf jeden Fall hier bleiben "Nach jetzigem Stand soll er keine Freigabe erhalten". Man sieht sich mit ihm viel stärker aufgestellt. (Bisher gab es keine Angebote)

- Bei Rode wird die Eintracht erst mal abwarten und Zeit verstreichen lassen, um zu sehen wie seine Reha läuft. Die Verhandlungen werden also nach dem Trainingsstart geführt werden. (Laut der Hessenschau könnte Rode aber sogar schon im August, zum Bundesligastart fit sein)

Ansonsten gibt es noch eine Artikelreihe zur U21 wo dann einzelne Spieler bisher bewertet werden und Dahouds Beschreibung klingt sehr Gündoganesk:
"Der feinste Techniker im Aufgebot. Unglaublich, welche überraschenden Drehungen, Wendungen und Finten Dahoud am Ball vollführt und sich aus schwierigsten Situationen zu befreien weiß."
Mit dem Manko seiner Unbeständigkeit und zu wenigen Toren (seltener wie gegen Serbien)

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

Eisen, DO, Donnerstag, 27.06.2019, 11:35 (vor 2510 Tagen) @ Freyr

Am ehesten zu PSG, wenn dort Budget frei wird, nach einem Neymar-Verkauf.
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- In dem Fall hätte Tuchel auch das Geld für Weigl, über das Interesse immer wieder berichtet wird. Und Weigl wäre diesmal aufgrund der Konkurrenz in der IV und DM nicht abgeneigt zu gehen und bei einem Angebot dafür kämpfen (im Winter nicht).
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Was ist denn da bei PSG los? Transfers von Geurreiro und Weigl hängen finanziell von Neymar ab? Die haben doch im Winter noch einen international zweitklassigen Argentinier namens Paredes für 40 Mio. € geholt. Vielleicht doch Angst, dass die Uefa wie bei ManCity aufgeschreckt wird und der CL-Ausschluss droht.

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

Nike79, Donnerstag, 27.06.2019, 13:20 (vor 2510 Tagen) @ Eisen

Am ehesten zu PSG, wenn dort Budget frei wird, nach einem Neymar-Verkauf.


- In dem Fall hätte Tuchel auch das Geld für Weigl, über das Interesse immer wieder berichtet wird. Und Weigl wäre diesmal aufgrund der Konkurrenz in der IV und DM nicht abgeneigt zu gehen und bei einem Angebot dafür kämpfen (im Winter nicht). [/i]


Was ist denn da bei PSG los? Transfers von Geurreiro und Weigl hängen finanziell von Neymar ab? Die haben doch im Winter noch einen international zweitklassigen Argentinier namens Paredes für 40 Mio. € geholt. Vielleicht doch Angst, dass die Uefa wie bei ManCity aufgeschreckt wird und der CL-Ausschluss droht.

PSG hat bereits Auflagen aus dem Financial FairPlay erhalten und muss entsprechend Transfergelder generieren. Angewiesen sind sie darauf eher nicht.

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

rajol, Pulheim, Donnerstag, 27.06.2019, 10:53 (vor 2510 Tagen) @ Freyr

Wer Dahoud in den Spielen der U 21 gesehen hat, mit all seiner Bissigkeit Technik und Spielübersicht, der kann nicht verstehen, dass er beim BvB so wenig von seinem großen Potential abruft. Irgendetwas geht da gehörig schief - woran wohl auch der Trainer verantwortlich zeichnet. Ich würde ihn nicht verkaufen. Wie überhaupt für mich in Frage steht, ob Hazard, Brandt und Schulz wirklich eine Stufe höher einzuschätzen sind als Weigl, Dahoud und Guerrero.

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 07:51 (vor 2510 Tagen) @ Freyr

- In dem Fall hätte Tuchel auch das Geld für Weigl, über das Interesse immer wieder berichtet wird. Und Weigl wäre diesmal aufgrund der Konkurrenz in der IV und DM nicht abgeneigt zu gehen und bei einem Angebot dafür kämpfen (im Winter nicht). Aber er soll im Gegensatz zu Geurreiro auf jeden Fall hier bleiben "Nach jetzigem Stand soll er keine Freigabe erhalten". Man sieht sich mit ihm viel stärker aufgestellt. (Bisher gab es keine Angebote)

Ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen Weigl und Guerreiro dürfte der sein, dass Weigls Vertrag erst 2021 ausläuft. Bei Guerreiro ist es klar, dass Borussia in lieber verkaufen möchte, wenn er seinen Vertrag nicht verlängert. Bei Weigl ist der Verkaufsdruck noch nicht da, also stellt man sich erst einmal in eine starke Position. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man Weigl dann bei einem entsprechend hohen Angebot ziehen lassen wird.

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Ulrich, Donnerstag, 27.06.2019, 08:42 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

- In dem Fall hätte Tuchel auch das Geld für Weigl, über das Interesse immer wieder berichtet wird. Und Weigl wäre diesmal aufgrund der Konkurrenz in der IV und DM nicht abgeneigt zu gehen und bei einem Angebot dafür kämpfen (im Winter nicht). Aber er soll im Gegensatz zu Geurreiro auf jeden Fall hier bleiben "Nach jetzigem Stand soll er keine Freigabe erhalten". Man sieht sich mit ihm viel stärker aufgestellt. (Bisher gab es keine Angebote)

Ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen Weigl und Guerreiro dürfte der sein, dass Weigls Vertrag erst 2021 ausläuft. Bei Guerreiro ist es klar, dass Borussia in lieber verkaufen möchte, wenn er seinen Vertrag nicht verlängert. Bei Weigl ist der Verkaufsdruck noch nicht da, also stellt man sich erst einmal in eine starke Position. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man Weigl dann bei einem entsprechend hohen Angebot ziehen lassen wird.

Ich wäre zumindest nicht vollkommen überrascht, würden Weigl und Guerreiro im Doppelpack nach Paris wechseln. Der Neymar-Transfer dürfte dort wohl einiges an Geld in die Kasse spülen, noch wichtiger ist dass man dann auch offiziell wieder viel Geld ausgeben darf.

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Alex, Block 12, Donnerstag, 27.06.2019, 05:01 (vor 2511 Tagen) @ Freyr

Ich halte viel von Weigl und würde ihn auch nur ungern abgeben aber um auf der Bank zu verschimmeln, ist er doch auch zu schade und bringt ihn und uns ja auch null voran. Die IV ist besetzt jetzt und im Mittelfeld setzt Favre auf andere Spieler.

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bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:45 (vor 2510 Tagen) @ Alex

Ich halte viel von Weigl und würde ihn auch nur ungern abgeben aber um auf der Bank zu verschimmeln, ist er doch auch zu schade und bringt ihn und uns ja auch null voran. Die IV ist besetzt jetzt und im Mittelfeld setzt Favre auf andere Spieler.

Das Problem bei Weigl ist stand jetzt in meinen Augen leider, dass er eine massive Verschlechterung zu Delany und Witsel darstellt und dementsprechend für Favre keine option darstellt....

Im Ernst, er ist weder so zweikampfstark wie die beiden (obwohl er durch seine Auftritte in der IV dazugelernt haben sollte),
ist nicht so dynamisch wie Delany, kein Stückchen aggressiv- Leader, dazu im Kopfball ne Katastrophe und so Ballsicher wie Witsel ist er leider auch nicht.

Ich hätte ja die Hoffnung dass er bei Witsel in die Lehre geht, er ist ja noch jung.
Aber ich kann auch verstehen wenn er nicht hinten anstehen will.....

LG
Bambam

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:49 (vor 2510 Tagen) @ bambam191279

Letztendlich ist ein Weigl im defensiven Mittelfeld auch einfach überflüssig, wenn du mit Akanji und Hummels zwei spiel- und passstarke Innenverteidiger und mit Brandt und Reus zwei schnelle offensive Mittelfeldspieler installierst. Da ist das Ziel dann, den Ball möglichst schnell in die Tiefe zu bringen, während Weigl einfach "breit" spielt.

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Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 27.06.2019, 11:10 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Genau, aber auch allein von der Aufstellung her, wo soll er spielen? In der IV hat der BVB nun genug Leute deren Hauptposition IV ist, also wird man Weigl dort nicht mehr brauchen. Im ZDM spielen Witsel und Delaney, da ist Weigl bestenfalls mal eine Option als Einwechselspieler oder wenn sich einer der beiden anderen verletzt oder gesperrt ausfällt und das nur, wenn der BVB weiterhin mit 2 ZDM spielt. Spielt Favre nur noch mit einem ZDM, dann weiss ich wirklich nicht wozu man Weigl noch bräuchte beim BVB.

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:53 (vor 2510 Tagen) @ Sascha

Letztendlich ist ein Weigl im defensiven Mittelfeld auch einfach überflüssig, wenn du mit Akanji und Hummels zwei spiel- und passstarke Innenverteidiger und mit Brandt und Reus zwei schnelle offensive Mittelfeldspieler installierst. Da ist das Ziel dann, den Ball möglichst schnell in die Tiefe zu bringen, während Weigl einfach "breit" spielt.

Richtig.
Er ist einfach der Ballschieber.
Eigentlich der perfekte Mann um Ruhe ins Spiel zu bringen (Witsel).
Leider fehlt ihm wie gesagt für mich einiges um eine ernsthafte Alternative zu den beiden darstellen zu können...ähnlich wie Dahoud.

Rode wäre schon damals einer gewesen, zwar nicht so gut, aber wenigstens dynamisch und Robust im Zweikampf (wie er es bei Frankfurt zeigen konnte)...

LG

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SaulGoodman, Zürich, Donnerstag, 27.06.2019, 09:16 (vor 2510 Tagen) @ Alex

im Mittelfeld setzt Favre auf andere Spieler.

Wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass er da wieder mehr Einsatzzeiten bekommt. In der Rückrunde hätte Witsel die ein oder andere Pause sicher gut getan.

Aber regelmäßig spielen wird er wohl eher nicht.

kicker am Donnerstag | Guerreiro soll gehen, Weigl soll bleiben

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.06.2019, 09:20 (vor 2510 Tagen) @ SaulGoodman

Ich glaube, dass dumme Ballverluste in der Tempobewegung nach vorne aufgrund eines überflüssigen Dribblings, oder einer verpassten Passchance gerade Favre fuchsteufelswild machen. Wenn er das nicht sofort abstellt, wird Dahoud immer einen schweren Stand bei ihm haben.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.06.2019, 00:06 (vor 2511 Tagen) @ Freyr

"Welche Positionsbeschreibung trifft es bei Raphael Guerreiro am besten? Verteidiger, Mittelfeldspieler, Defensiver, Offensiver? Im Zentrum oder auf der Außenbahn? Bei Borussia Dortmund weiß das niemand so genau."
Unter den BVB-Trainern hat Guerreiro 6! verschiedene Positionen gespielt beim BVB. Und nirgends hat er einen festen Stammplatz. (Auf der Linksverteidigerposition kommt jetzt noch Schulz).
Wegen des auslaufenden Vertrags steht Guerreiro vor der Wahl seinen Vertrag zu verlängern, wonach es gar nicht aussieht oder er wird/soll gehen. Am ehesten zu PSG, wenn dort Budget frei wird, nach einem Neymar-Verkauf.

- In dem Fall hätte Tuchel auch das Geld für Weigl, über das Interesse immer wieder berichtet wird. Und Weigl wäre diesmal aufgrund der Konkurrenz in der IV und DM nicht abgeneigt zu gehen und bei einem Angebot dafür kämpfen (im Winter nicht). Aber er soll im Gegensatz zu Geurreiro auf jeden Fall hier bleiben "Nach jetzigem Stand soll er keine Freigabe erhalten". Man sieht sich mit ihm viel stärker aufgestellt. (Bisher gab es keine Angebote)

- Bei Rode wird die Eintracht erst mal abwarten und Zeit verstreichen lassen, um zu sehen wie seine Reha läuft. Die Verhandlungen werden also nach dem Trainingsstart geführt werden. (Laut der Hessenschau könnte Rode aber sogar schon im August, zum Bundesligastart fit sein)

Sehe ich genau so.

Ansonsten gibt es noch eine Artikelreihe zur U21 wo dann einzelne Spieler bisher bewertet werden und Dahouds Beschreibung klingt sehr Gündoganesk:
"Der feinste Techniker im Aufgebot. Unglaublich, welche überraschenden Drehungen, Wendungen und Finten Dahoud am Ball vollführt und sich aus schwierigsten Situationen zu befreien weiß."

Ich hoffe immer noch, dass er der Gündogan-Ersatz wird. Wenn er sein bestes gezeigt hat, hat er mich zumindest an ihn erinnert.

Mit dem Manko seiner Unbeständigkeit und zu wenigen Toren (seltener wie gegen Serbien)

Ich denke aber auch, dass diese Saison seine letzte Chance wird. Er muss die Unbeständigkeit ablegen. Zu wenig Tore wäre bei uns erstmal egal. Aber generell ist die kreative Position im Mittelfeld bei uns derzeit unbesetzt. Bis jetzt hat uns da ein gesetzter gefehlt.

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