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Luca Kilian (BVB II) wechselt zu Paderborn (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 24.05.2019, 18:44 (vor 2542 Tagen) @ Jens

.> > Mir fällt aktuell nur ein Spieler ein, die dem BVB wirklich durchgegangen ist. Das ist Marco Reus. Evtl kann man dann noch Kevin Großkreutz, Demirbay und Halstenberg


Wobei Halstenberg nur ein Jahr hier war.

Anekdote: Vor einigen Jahren eine BVB U-Mannschaft (U11) bei uns auf der Anlage im Trainingslager. Davon hängt im Kabinengang noch ein Foto. Ein Jahr später war der selbe Trainer mit der dann U12 Mannschaft wieder da. Von den Spielern auf dem U11 Foto hat es nicht mal die Hälfte in die U12 geschafft (aus welchen Gründen auch immer)


Das ist aber eher die Ausnahme. Ziel ist es, so viele Spieler wie möglich, in den nächsten Jahrgang mitzunehmen. Das sieht man auch durchaus an den Kadern der U19 der letzten Jahre. Da waren nicht wenige dabei, die schon viele Jahre bei Borussia spielten. Exemplarisch die Meister von 2017, wo ein Großteil in der U9 bis U12 bei Borussia kicken lernte.

Ich kenne ein wenig die Nachwuchsarbeit im Raum Saarland/Pfalz (geht bis zur 3.Liga/ FCK) und im benachbarten Frankreich (geht bis zur L1).

In Frankreich wird von Jahrgang zu Jahrgang gnadenlos selektiert. Und wenn ich schreibe gnadenlos, dann ist das auch so gemeint. Die Ausbildung selbst ( oder gerade?) bei Fahrstuhlmannschaften wie dem FC Metz ist exzellent. Wobei solche Clubs von ihrer Nachwuchsarbeit leben. Es ist schon eine Auszeichnung, die jährliche Selektion überstehen. Wobei in jedem Jahrgang auch wieder neue Spieler von anderen Clubs (meist unterklassigen) hinzukommen, die man ‚gescoutet‘ (= abgeworben) hat. Eine auch in Deutschland übliche Praxis.

Und diese Praxis hat es in sich. Im Saarland und in der Pfalz wir durchaus auch eine solide, teils wirklich gute Nachwuchsarbeit betrieben. Die allerdings unter ständiger Beobachtung der Scouts größerer Clubs stehen. Was sich da teilweise an festangestellten und/oder im Auftrag agierenden Scouts und auch Beratern tummelt, ist schon interessant. Und das bezieht sich nicht nur auf die Spieler. Auch gut arbeitende Trainer aus dem Nachwuchsbereich oder anderes Personal werden abgeworben. Mir persönlich sind da insbesondere die Bundesligaclubs aus Freiburg, Mainz, Hoffenheim und Leipzig aufgefallen. Früher war es der FCK, der in der Region unumstritten der Magnet war. Aber seit längerem schon verliert man selbst Spieler an größere Clubs bzw. Ist für talentierte Nachwuchsspieler nicht mehr relevant (und zahlungskräftig) genug.

So ist halt das Geschäft. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen. Der FC Heidenheim sticht da hervor.


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