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Wie der BVB und Mainz 05 auf dem TM zusammenarbeiten (BVB)

Gargamel09, Montag, 08.04.2019, 18:53 (vor 2580 Tagen) @ Nolte
bearbeitet von Gargamel09, Montag, 08.04.2019, 18:57

Letztendlich hat Diallo in Mainz einen langfristigen Vertrag unterschrieben, Mainz, so niedrig die Ablöse auch war, trägt das volle Risiko, es besteht keine Abnahmepflicht, bekommt aber dadurch Spieler, die sie so nie bekommen würden.


Das bedeutet, dass Diallo in die Absprache von Anfang an involviert war. Denn dein Satz ergibt nur in der Hinsicht Sinn, dass Diallo eigentlich nicht nach Mainz wollte, aber dann doch dorthin wechselte, weil man ihm versprach, dass er anschließend nach Dortmund gehen könne (die ihn für den von Monaco aufgerufenen Betrag nicht direkt verpflichten wollten), sobald er das wolle.

Das ist von allen drei Parteien (Mainz, Dortmund, Diallo) ziemlich viel Vertrauen in mündliche Absprachen - falls das nicht vertraglich festgehalten wurde.

Wie viel Sinn das Ganze für Dortmund finanziell ergibt, finde ich auch etwas fraglich. Nehmen wir an, Monaco forderte 15 Mio. Das wäre für Dortmund zwar ein gewisses finanzielles Risiko, aber auch wenn er sich nicht durchsetzen sollte, könnte man ihn sicher für 10 Mio wieder verkaufen. Abzüglich Steuern würde man so ein Risiko von knapp 10 Mio eingehen.
Demgegenüber steht die Abmachung mit Mainz, ihnen den Spieler über Marktwert abzukaufen. Dieser Betrag dürfte ebenfalls im Bereich von 5-10 Mio oberhalb dieses "eigentlichen" Werts liegen - denn sonst hat ja Mainz nichts davon.
Dazu kommt nun die Tatsache, dass Dortmund jetzt eben 28 statt 15 Mio gezahlt hat.

Also vollkommen überzeugt bin ich nicht von der Plausibilität dieses Szenarios.

Ich gehe davon aus, dass die Spieler und Berater in die Absprachen mit involviert waren und sind, am Ende entscheidet immer noch der Spieler, wohin er geht, da können Dortmund und Mainz abmachen, was sie wollen.
Von Mainz wird Diallo vorher nichts gehört, oder nur am Rande mitbekommen haben, dass es ihn unbedingt dorthin gezogen hat, weil es sonst keine Interessenten gab, glaube ich nicht.
2017 hat Dortmund Zagadou und Toprak geholt, Sokratis, Marc Bartra und Subotic waren noch, da hätten ein Diallo für 15 Mio keinen Sinn gemacht. Man wollte ihn sich aber sichern, da muss man alternative Wege gehen.
Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass dahinter ein langfristiger Plan gesteckt hat (dann wäre Diallo auch nicht so teuer geworden), aber dadurch, dass Bartra, Subotic und Sokratis den Verein verlassen haben, hat man den Transfer vorgezogen, Bedarf war da und von Toprak war und ist Favre kein großer Fan.


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