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Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de Homepage von Redaktion schwatzgelb.de aufrufen E-Mail an Redaktion schwatzgelb.de schreiben, Dortmund, Montag, 08.04.2019, 10:04 (vor 2696 Tagen)

Uff, das hat gesessen. Mit der Hoffnung, diesmal in München bedeutend besser auszusehen als in den letzten Jahren und idealerweise Platz 1 in der Allianz Arena zu verteidigen, gab es eine satte Ansage des Serienmeisters.


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Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 08.04.2019, 23:42 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Am Samstag hat unser Team so richtig auf die Zwölf bekommen. Das hat gesessen. Kein Sieg nach Punkten, sondern durch Knockout. Weil der Gegner so überlegen war, weil unsere Mannschaft so schwach war. Den einen Grund für diese Niederlage gibt es nicht. Da sind mMn einige Dinge zusammengekommen. Da muss Ursachenforschung betrieben werden.

Nur: Dies sollte mMn nicht jetzt bei noch ausstehenden 6 Spielen, sondern in Ruhe nach Ende der Saison geschehen. Es besteht immer die Gefahr, dass vorschnell vermeintlich Schuldige ausgemacht und oberflächlich plausibel erscheinende Faktoren angeprangert werden. Dies kann leicht in die falsche Richtung führen und dabei mehr beschädigen, als es tatsächlich an Nutzen bringt.

Das heißt nun aber nicht, dass nach meiner Auffassung nun überhaupt nicht versucht werden sollte, Lehren aus diesem Spiel für die verbleibenden 6 Spiele zu ziehen. Man wird sich dabei auf die Dinge konzentrieren müssen, die zum einen unbestritten und offensichtlich nicht funktioniert haben und zum anderen auch tatsächlich in der Kürze der verbleibenden Zeit im Training noch einigermaßen zu korrigieren sind.

In erster Linie würde ich hier das Abwehrverhalten unseres Teams bei gegnerischen Standards nennen. Bayern hat unsere diesbezügliche, seit längerem bekannte und offensichtliche Schwäche brutal ausgenutzt. Aber es ist leider so, dass auch wesentlich schwächere Teams als die Münchner schon entsprechende Tore gegen uns erzielt haben. Und uns ist es bislang nicht gelungen, diese Schwäche abzustellen. Aber egal ob gegen Mainz, Freiburg, Gelsenkirchen, Werder, Fortuna oder Gladbach: Ecken und Freistöße wird es auch in diesen nächsten Spielen gegen uns geben. Doch genau an der Verteidigung von Standards können (und müssen) wir arbeiten, wenn wir nicht wieder gegen diese Teams unnötige Gegentore kassieren wollen. Denn deren Trainern ist diese Schwäche auch bekannt.

Sicher, diese Schwäche ist seit längerem vorhanden und der Trainer hat sie auch schon entsprechend benannt. Und es ist wahrscheinlich bereits daran gearbeitet worden. Leider bisher ohne Erfolg. Was aber nicht heißt, dass durch eine Intensivierung der entsprechenden diesbezüglichen Trainingsarbeit nicht doch noch eine Verbesserung auch in den letzten Wochen der Saison erreicht werden kann.

Die Klatsche von München muss aus den Köpfen, sonst schleppen die Spieler diese als Ballast mit in den nächsten Spielen. Das geht mMn am besten durch konkrete Trainingsarbeit an konkreten Schwachstellen. Tieferliegende Ursachen sollten wie gesagt nach Saisonende analysiert und angegangen werden.

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

BukausmTal, Wuppertal, Dienstag, 09.04.2019, 11:13 (vor 2695 Tagen) @ Will Kane

Erfreulich unaufgeregter Beitrag.
Die schlechte Abwehrarbeit bei Standards hat uns (nicht nur) in München sicher einen entscheidenen Schlag versetzt.
Das Slapsticktor beim 2:0 war dann fast schon das endgültige KO.

Gerade wenn man sich als Mannschaft viel vorgenommen hat und dachte, man könnte das Spiel für sich entscheiden, kann so ein Spiel eine fürchterliche Eigendynamik bekommen, wenn der Plan nach ein paar Minuten direkt zerstört ist.
Die ganzen Diskussionen um Willen und kämpferischer Einstellung gehen am Ziel vorbei. Unsere Mannschaft hat in dieser Saison oft genug bewiesen, dass es an Willen und Einstellung nicht fehlt. Und mit Sicherheit wollte sie auch in München alles geben.

Die schlechte Abwehrarbeit bei Standards gehört in den kommenden Wochen auf den Prüfstand. Man muss aber auch bedenken, dass ein Problem, das der fehlenden Zuordnung auch mit den ständig wechselnden Personalsituationen verknüpft ist. Vielleicht fehlt uns für das Ziel der Meisterschaft diese Saison das Glück, von Verletzungen verschont zu bleiben. Wie sollen sich Automatismen entwickeln, wenn sich die Mannschaft oft von alleine aufstellt?

Noch sind die Seppels nicht Meister.
Schaffen wir vor den letzten beiden Spieltagen, dass es bei dem einen Punkt Minus bleibt, ist noch alles offen.
Bayern wird auch nicht immer so konzentiert und effektiv spielen wie letzten Samstag.

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 09.04.2019, 19:43 (vor 2695 Tagen) @ BukausmTal

Erfreulich unaufgeregter Beitrag.
Die schlechte Abwehrarbeit bei Standards hat uns (nicht nur) in München sicher einen entscheidenen Schlag versetzt.
Das Slapsticktor beim 2:0 war dann fast schon das endgültige KO.

Und es ist eben nicht so, dass diese Schwäche nicht offensichtlich gewesen wäre. Favre selbst hat darauf hingewiesen, dass man zuviele vermeidbare Tore kassiert habe. Die Frage ist für mich, was konkret im Training unternommen wurde, um diesen Missstand zu korrigieren, ich bin mir sicher, dass daran gearbeitet wurde. Aber da es für jeden sichtbar keinen Erfolg gezeitigt hat, muss hier entweder die entsprechende Intensität im Training gesteigert werden oder gar eine grundsätzliche Änderung her.


Gerade wenn man sich als Mannschaft viel vorgenommen hat und dachte, man könnte das Spiel für sich entscheiden, kann so ein Spiel eine fürchterliche Eigendynamik bekommen, wenn der Plan nach ein paar Minuten direkt zerstört ist.
Die ganzen Diskussionen um Willen und kämpferischer Einstellung gehen am Ziel vorbei. Unsere Mannschaft hat in dieser Saison oft genug bewiesen, dass es an Willen und Einstellung nicht fehlt. Und mit Sicherheit wollte sie auch in München alles geben.

In einem anderen Post hatte ich auf die erste Halbzeit des Hinspiels verwiesen, in der die Bayern uns nicht nur in gleicher Intensität an die Wand gedrückt haben, sondern dies auch fußballerisch taten. Die Bayern waren mMn im Hinspiel spielerisch besser als im Rückspiel. Unsere Mannschaft war den Bayern in dieser ersten Halbzeit deutlich unterlegen. Vieles was man den Spielern nun nach dem Rückspiel vorwirft (was sich insbesondere auf die erste Halbzeit bezieht), hätte man ihnen auch nach der ersten Halbzeit des Hinspiels vorwerfen können. Hat man aber nicht. Weil es eben nicht 0:4, sondern 0:1 zur Halbzeit stand. Das aber nicht, weil die Spieler mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft hätten, sondern weil die Bayern ihre Chancen schlicht sträflich nicht genutzt haben. Im Rückspiel hatten wir einen gefährlichen Konter, den wir aber nicht verwerten konnten. Im Hinspiel waren es im Prinzip in der ersten Halbzeit auch nur ein wirklich gefährlicher Konter, den aber auch nicht nutzen konnten. Interessant finde ich es dabei, dass die Bayern ihre Torchancen aus dem Spiel heraus kreiert haben (diese aber lediglich einmal nutzen konnten) und unsere Abwehr bei Defensivstandards funktioniert hat. Ich wage etwas provokativ die Behauptung, dass bei einer konsequenteren Nutzung ihrer Torchancen und einer entsprechenden deutlichen Führung der Bayern zur Halbzeit die Kommentare wohl etwas anders gelautet hätten, als es dann tatsächlich der Fall war. Da hieß der Tenor dann in etwa so: ‚Man muss schon zugeben, dass die Bayern in der ersten Halbzeit deutlich besser waren und wir sehr viel Glück hatten‘. Die Chance auf eine zweite Halbzeit, in der man einiges korrigieren konnte, haben wir im Rückspiel nicht bekommen, weil die erste Halbzeit bereist mit einem vorentscheidenden Ergebnis endete. Und das lag eben auch daran, dass wir uns deutlich schlechter bei Defensivstandards verhalten und die Bayern ihre Chancen konsequenter genutzt haben.


Die schlechte Abwehrarbeit bei Standards gehört in den kommenden Wochen auf den Prüfstand. Man muss aber auch bedenken, dass ein Problem, das der fehlenden Zuordnung auch mit den ständig wechselnden Personalsituationen verknüpft ist. Vielleicht fehlt uns für das Ziel der Meisterschaft diese Saison das Glück, von Verletzungen verschont zu bleiben. Wie sollen sich Automatismen entwickeln, wenn sich die Mannschaft oft von alleine aufstellt?

Die wechselnde Besetzung in der Defensive mag bei der Schwäche hinsichtlich der Verteidigung gegnerischer Standards eine Rolle spielen, aber ich glaube eher eine untergeordnete. Es sind ja letztlich immer die gleichen Spieler, die in der Defensive auflaufen, auch wenn der eine oder andere immer wieder ersetzt wird. Bürki beispielsweise spielt immer und trotz seiner Top-Saisonleistung sollte mMn auch sein Verhalten bei Ecken z.B. auf den Prüfstand. Auch erscheint mir unsere Defensivorganisation besonders bei Ecken anfällig, die auf den kurzen Pfosten gespielt werden. Auch das Thema Besetzung der Pfosten sollte diskutiert werden.

Wobei man zum jetzigen Zeitpunkt in der Saison auch nicht alles grundlegend ändern kann. Wenn wir bei Ecken im Raum verteidigen, wird man jetzt nicht einfach so auf Manndeckung umstellen können. Es wird also hauptsächlich darauf ankommen, dass was man tut konzentrierter und damit besser auszuführen. Dabei ist die gesamte Mannschaft gefragt. Warum war z. B. beim Tor von Martínez der Rückraum nicht von uns besetzt? Verteidigung von Standards ist nicht allein eine Angelegenheit der Defensive inkl. Torwart.


Noch sind die Seppels nicht Meister.
Schaffen wir vor den letzten beiden Spieltagen, dass es bei dem einen Punkt Minus bleibt, ist noch alles offen.
Bayern wird auch nicht immer so konzentiert und effektiv spielen wie letzten Samstag.

Es muss uns wurscht sein, wie die Bayern nun ihre Spiele gestalten und welche Ergebnisse sie erzielen. Das können wir nicht beeinflussen. Einzig und allein die Konzentration auf uns selbst ist nun wichtig. Nur wenn wir in jedem Spiel 100% konzentriert spielen und unsere Fehler bei der Verteidigung gegnerischer Standards minimieren, werden wir das Meisterschaftsrennen offen halten können. Wie es dann auch immer enden wird.

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Will Kane, Dienstag, 09.04.2019, 09:54 (vor 2695 Tagen) @ Will Kane

..... Die Klatsche von München muss aus den Köpfen, sonst schleppen die Spieler diese als Ballast mit in den nächsten Spielen. Das geht mMn am besten durch konkrete Trainingsarbeit an konkreten Schwachstellen. Tieferliegende Ursachen sollten wie gesagt nach Saisonende analysiert und angegangen werden.

..Man muss sich hinterfragen, warum eine Mannschaft als Kollektiv versagt hat. Hier geht es nicht darum einzelne Spieler anzupacken.
Diese Elf ist bereits mit der "weisen Fahne" ins Stadion eingelaufen. Das darf und kann doch nicht sein. So etwas hat noch nie funktioniert.

Augenhöhe mit den Bayern? Da haben Abstiegskandidaten im "Schlauchboot" schon ein besseres Bild abgeliefert! Dass dann aber letztendlich auch von Kampf und dagegenhalten nicht's aber auch rein gar nicht's zu sehen war, das war für mich der eigentliche Schock.

Ich bin d.M, dass der Trainer die Mannschaft VOR dem Spiel nicht nur taktisch sondern auch mental entsprechend einstellen muss. Die Jungs wirkten auf mich nicht als ob sie in der Kabine "richtig eingestellt" worden waren. Was auch auffiel, keiner der Spieler auf dem Platz hat anstalten gemacht, in eine Führungsrolle zu schlüpfen!? Auch und gerade nicht die sonstigen Führungsspieler.
Vllt. sollte Favre sich in dieser Hinsicht mal an z.B Klopp oder aktuell Nagelsmann... orientieren. Sowas kann manchmal auch helfen.

MfG
Bernd

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Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 09.04.2019, 20:30 (vor 2695 Tagen) @ Bernhardt

..... Die Klatsche von München muss aus den Köpfen, sonst schleppen die Spieler diese als Ballast mit in den nächsten Spielen. Das geht mMn am besten durch konkrete Trainingsarbeit an konkreten Schwachstellen. Tieferliegende Ursachen sollten wie gesagt nach Saisonende analysiert und angegangen werden.


..Man muss sich hinterfragen, warum eine Mannschaft als Kollektiv versagt hat. Hier geht es nicht darum einzelne Spieler anzupacken.

Ein Kollektiv besteht immer aus einer Anzahl von Individuen. Diese Klatsche hat jeder einzelne Spieler im Kopf. Und diese Niederlage muss aus den Köpfen jedes einzelnen, sonst wird sie zur Belastung für die gesamte Mannschaft.

Diese Elf ist bereits mit der "weisen Fahne" ins Stadion eingelaufen. Das darf und kann doch nicht sein. So etwas hat noch nie funktioniert.

Ob das so war, weiß ich nicht. Ich kann mich an Spiele in dieser Saison erinnern, in denen wir gerade auch in der Anfangsphase (aber nicht nur) ziemlich hilflos wirkten. Diese Phasen haben wir allerdings zumeist mit Glück überstanden.


Augenhöhe mit den Bayern? Da haben Abstiegskandidaten im "Schlauchboot" schon ein besseres Bild abgeliefert! Dass dann aber letztendlich auch von Kampf und dagegenhalten nicht's aber auch rein gar nicht's zu sehen war, das war für mich der eigentliche Schock.

Nun, vielleicht war Bayern in diversen anderen Spielen auch weniger konzentriert oder nicht in adäquater Form. Wir sind einzig und allein durch unsere eigenen dummen Fehler, die Baern brutal und konsequent genutzt hat, in Rückstand geraten. Was die Mannschaft extrem verunsichert hat nach meinem Eindruck.


Ich bin d.M, dass der Trainer die Mannschaft VOR dem Spiel nicht nur taktisch sondern auch mental entsprechend einstellen muss. Die Jungs wirkten auf mich nicht als ob sie in der Kabine "richtig eingestellt" worden waren. Was auch auffiel, keiner der Spieler auf dem Platz hat anstalten gemacht, in eine Führungsrolle zu schlüpfen!? Auch und gerade nicht die sonstigen Führungsspieler.
Vllt. sollte Favre sich in dieser Hinsicht mal an z.B Klopp oder aktuell Nagelsmann... orientieren. Sowas kann manchmal auch helfen.

MfG
Bernd

Jeder Mensch ist ein Individuum mit seiner eigenen persönlichen Art. Da bilden Fußballspieler und auch Fußballtrainer keine Ausnahme. Ein Trainer (wie auch jeder Vorgesetzter) kann nur dann Einfluss auf seine Spieler (Mitarbeiter) gewinnen, wenn er glaubwürdig ist und bleibt. Ich würde gerne den mir nicht genehmen Begriff ‚authentisch‘ vermeiden, hier scheint er mir aber recht gut zu passen. Wenn man versucht, etwas in der Art zu tun wie ein anderer, dann geht das
Schief, weil man selbst eben eine andere, eigene Art hat. Man wirkt aufgesetzt, und somit nicht ‚authentisch‘, und damit nicht glaubwürdi

Selbst die besten Schauspieler schaffen dies nicht. Ich habe einmal in einer Biographie von Heinz Rühmann gelesen, dass er in den 20er Jahren an den diversen Bühnen, an denen er engagiert war, immer wieder als ‚jugendlicher Liebhaber/Held‘ besetzt wurde. Jetzt war Rühmann zu dieser Zeit in der Tat jung, nur als Liebhaber und Held konnte er nicht überzeugen. So scheiterte er immer wieder. Erst als er mehr oder weniger per Zufall in humorvollen Rollen als ‚kleiner Mann‘ besetzt wurde, kam der Erfolg. Weil diese Rollen zu ihm als Typ passten und er in ihnen glaubwürdig war.

Dustin Hoffmann und Clint Eastwood sind beide exzellente, mit Oscars und Golden Globes und anderweitig hochdekorierte Schauspieler. In den jeweiligen Rollen des anderen wären sie mitnichten so überzeugend (weil glaubwürdig) gewesen.

Im übrigen dürften auch Nagelsmann und Klopp des öfteren die ‚falsche Ansprache‘ gewählt haben. Wenn ich mich da so an einige Spiele erinnere...;-)

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Will Kane, Mittwoch, 10.04.2019, 10:32 (vor 2694 Tagen) @ Will Kane


Jeder Mensch ist ein Individuum mit seiner eigenen persönlichen Art. Da bilden Fußballspieler und auch Fußballtrainer keine Ausnahme. Ein Trainer (wie auch jeder Vorgesetzter) kann nur dann Einfluss auf seine Spieler (Mitarbeiter) gewinnen, wenn er glaubwürdig ist und bleibt. Ich würde gerne den mir nicht genehmen Begriff ‚authentisch‘ vermeiden, hier scheint er mir aber recht gut zu passen. Wenn man versucht, etwas in der Art zu tun wie ein anderer, dann geht das
Schief, weil man selbst eben eine andere, eigene Art hat. Man wirkt aufgesetzt, und somit nicht ‚authentisch‘, und damit nicht glaubwürdi

Selbst die besten Schauspieler schaffen dies nicht. Ich habe einmal in einer Biographie von Heinz Rühmann gelesen, dass er in den 20er Jahren an den diversen Bühnen, an denen er engagiert war, immer wieder als ‚jugendlicher Liebhaber/Held‘ besetzt wurde. Jetzt war Rühmann zu dieser Zeit in der Tat jung, nur als Liebhaber und Held konnte er nicht überzeugen. So scheiterte er immer wieder. Erst als er mehr oder weniger per Zufall in humorvollen Rollen als ‚kleiner Mann‘ besetzt wurde, kam der Erfolg. Weil diese Rollen zu ihm als Typ passten und er in ihnen glaubwürdig war.

Dustin Hoffmann und Clint Eastwood sind beide exzellente, mit Oscars und Golden Globes und anderweitig hochdekorierte Schauspieler. In den jeweiligen Rollen des anderen wären sie mitnichten so überzeugend (weil glaubwürdig) gewesen.

Im übrigen dürften auch Nagelsmann und Klopp des öfteren die ‚falsche Ansprache‘ gewählt haben. Wenn ich mich da so an einige Spiele erinnere...;-)

Nein, nein um himmelswillen. Ich meinte orientieren nicht kopieren. Favre ist ja mehr der introvertierte Typus. Ich war mithin ja noch nie bei einer Kabinenansprache von Favre dabei;) Kann mir nur eben bei Klopp / Nagelsmann.... eher vorstellen, dass sie eine Mannschaft verbal anders anpacken als dies z.B bei Favre vllt der Fall ist. Favre - so könnte ich mir vorstellen - wird sicherlich ein andere Art, die Mannschaft zu motivieren praktizieren als dies bei Tempramentsbolzen, wie die zuvor Genannten der Fall ist.
Klar ist auch, dass jeder Fussballtrainer in der Fussballwelt seine individuelle, letztlich seiner Mentalität geschulteten Ansprache an seine Kicker wählen wird. Der Eine macht mehr auf die leise Tour, der Andere auf die Laute. NUR wirken muss es. Das ist entscheidend.

MfG
Bernd

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.04.2019, 12:51 (vor 2695 Tagen) @ Bernhardt

Und was soll dann anhand dieser Ursachenforschung als Lösung dabei rauskommen?
Ich meine, es ist ja schon normal, dass hier jedes Wochenende nach Ursachenforschung, schonungsloser Analyse und Finger in die Wunde legen gerufen wird. Aber was ist der konkrete Nutzen daraus? Es abzustellen? Ist logisch. Gehört aber ganz normal zu Training.

Ein Favre wird sich sicherlich nicht an Klopp oder Nagelsmann orientieren, da er ein ganz anderer Typ mensch ist. und wenn man einen Klopp oder Nagelsmann möchte, muss man einen holen und nicht Favre. Die Analyse kann also nur ergeben, dass man einen falschen Trainer hat.

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Talentförderer, Dienstag, 09.04.2019, 14:04 (vor 2695 Tagen) @ Talentförderer

Und was soll dann anhand dieser Ursachenforschung als Lösung dabei rauskommen?
Ich meine, es ist ja schon normal, dass hier jedes Wochenende nach Ursachenforschung, schonungsloser Analyse und Finger in die Wunde legen gerufen wird. Aber was ist der konkrete Nutzen daraus? Es abzustellen? Ist logisch. Gehört aber ganz normal zu Training.

Ein Favre wird sich sicherlich nicht an Klopp oder Nagelsmann orientieren, da er ein ganz anderer Typ mensch ist. und wenn man einen Klopp oder Nagelsmann möchte, muss man einen holen und nicht Favre. Die Analyse kann also nur ergeben, dass man einen falschen Trainer hat.

Der Favre ist kein "Schlechter". Aber ich hoffe, dass Favre sich auch hin und wieder hinterfragt, ob seine Arbeitsweise einer Korrektur bedarf. (Nobody is Perfect). Insbesondere nach dem sportlichen Debakel in München.

Favre wollte in München mit dem BVB ein / sein System spielen lassen. Das hat überhaupt nicht funktioniert. Analytisch gesehen muss er sich fragen.
- Haben die mein System nicht kapiert?
- Hatte ich die falschen Spieler aufgestellt
- Hatten die Kicker die Hosen voll?
- Gab es Motivationsprobleme?
- Waren die Bayern überirdisch gut?
- ...............usw usw

..... Ich will sagen, man kann Fragen über Fragen formulieren. Letztenendes müssen der Trainerstab, die Spieler und die Flüsterer im BVB - Umfeld, die richtigen Fragen und Antworten finden um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ganz wichtig ist für den Rest der Saison, der Mannschaft wieder das nötige Selbstvertrauen einzuimpfen. Ansonsten wird es bis zum Saisonende eng für den BVB.

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Poeta_Doctus, Lands Between, Dienstag, 09.04.2019, 15:36 (vor 2695 Tagen) @ Bernhardt

Das sind alles valide Fragen, von denen ich ehrlich gesagt ausgehe, dass sie selbstverständlich (!) intern debattiert werden. Das steht für mich ehrlich gesagt gar nicht in Frage.
Diese Fragen öffentlich zu diskutieren, das halte ich allerdings für ziemlich blau.

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Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 09.04.2019, 12:58 (vor 2695 Tagen) @ Talentförderer

Die Analyse kann also nur ergeben, dass man einen falschen Trainer hat.

Nein, natürlich nicht. Bestandteile einer möglichen Analyse wären:
1. Warum wurde diese Aufstellung und System gewählt? was waren Vor- und Nachteile zu anderen Aufstellungen und Systemen? Wie verlief der Entscheidungsprozess?
2. Warum keine Änderung während der ersten Halbzeit, sondern erst in der Kabine? Wer nahm die Nichtentscheidung und dann die Entscheidung aufgrund welcher Erkenntnisse vor?
3. Wurden die richtigen Änderungen vorgenommen? Wenn nein warum nicht?
4. Wurde die Spieler in der Woche vorher gut vorbereitet, taktisch, Physis, mental?
5. War die Vorbereitung auf das Spiel insgesamt ok? Anreise, Übernachtung, Ansprache am Spieltag?
6. Warum stehen wichtige Spieler für wichtige Spiele nicht zur Verfügung, bei einer Belastung die nur aus Wochen Rhythmus besteht?
6. Was sind die Kernerfahrungen und Lehren aus dem Desaster? Welche Stellschrauben können kurz-, mittel- und langfristig gezogen werden?
7. Wie kommuniziert man intern und extern?
etc, etc. dass muss nicht zwangsläufig zu einem falschen Trainer führen...

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Alfredo, NeuBerg beim Kanal, Montag, 08.04.2019, 23:24 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

... aber: Von jetzt an zählen nur noch Siege.

C‘mon Borussia! Let‘s do it.

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Kalkzilla, Waltrop, Montag, 08.04.2019, 21:22 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Alles schön gesagt, aber dennoch bin ich weiterhin stinksauer auf die Mannschaft.

Das wie vielte Mal war das jetzt, dass die Mannschaft jede grundlegende Tugend komplett vermissen ließ?! Standfussball, kein Bock auf Zweikämpfe, kein Einziger, der sich mal aufrafft und die Anderen mitreißt.

Ich sage nicht, dass die Mannschaft vorsätzlich solchen Alibifußball anbietet, aber man merkt deutlich, dass Einigen der Status Quo anscheinend ausreicht. Anders lassen sich Spiele wie gegen Nürnberg, Augsburg, Bayern und auch Wolfsburg letzte Woche nicht erklären. "Irgendwie wird das schon" scheint die Denkweise zu sein. "Und wenn nicht, dann auch egal."

Das hat auch alles nichts mit Taktik, Ausfällen oder fehlender Spritzigkeit zu tun wenn sich keiner gemüßigt fühlt, mal einen Zweikampf richtig anzunehmen oder mal einen Laufweg zu starten der vielleicht ins Leere geht.

Beim BVB ist man sehr schnell sehr zufrieden mit dem Erreichten und das ist eine absolute Scheißmentalität. In der Hinrunde liefs wie von selbst, aber jetzt, wo man für den Erfolg richtig arbeiten muss, fühlt sich keiner mehr Verantwortlich. Früher nannte man so eine Einstellung bei einem Spieler "Schönwetterfussballer". Mentalität muss man jedenfalls mit der Lupe suchen.

Was mit der richtigen Einstellung möglich ist, hat man in HZ1 gegen Tottenham oder in HZ2 in Berlin gesehen. Da spielt es für mich dann auch nicht mehr die große Rolle ob man gewinnt. Diesen Einsatz rechne ich der Mannschaft an. Wer alles gibt, darf auch verlieren. Wer so Auftritt wie in den o.g. Spielen, sollte seine Berufswahl überdenken.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.04.2019, 12:53 (vor 2695 Tagen) @ Kalkzilla

Alles schön gesagt, aber dennoch bin ich weiterhin stinksauer auf die Mannschaft.

Das wie vielte Mal war das jetzt, dass die Mannschaft jede grundlegende Tugend komplett vermissen ließ?! Standfussball, kein Bock auf Zweikämpfe, kein Einziger, der sich mal aufrafft und die Anderen mitreißt.

Kann als Tabellenzweiter noch nicht so oft der Fall gewesen sein.

Einige verwechseln Form und Qualität aber oft mit fehlende Einstellung, fehlende Mentalität, kein Bock, etc...

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Kalkzilla, Waltrop, Dienstag, 09.04.2019, 16:14 (vor 2695 Tagen) @ Talentförderer

Einige verwechseln Form und Qualität aber oft mit fehlende Einstellung, fehlende Mentalität, kein Bock, etc...

Wie viel Qualität und Form braucht man denn um Gegner anzulaufen und in Zweikämpfe zu gehen!? Ob diese gewonnen werden steht auf einem anderen Blatt, aber die grundsätzliche Bereitschaft zur Fleißarbeit ist zu oft leider nicht vorhanden.

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uwelito, Wambel forever, Dienstag, 09.04.2019, 19:01 (vor 2695 Tagen) @ Kalkzilla

Man läuft doch nicht wild und planlos den Gegner an. Dazu braucht es eine entsprechende Struktur und intelligente Positionierung. In den vorderen 2 Dritteln des Spielfelds war aber von Struktur bei uns nichts zu sehen. Reus lief da rum wie ein Satellit, der aus seiner Umlaufbahn geflogen ist, vollkommen abgeschnitten. Sancho und JBL waren viel zu sehr mit ihrer Unterstützung für Piszczek und Diallo beschäftigt, weil Kimmich und Alaba immer extrem mit aufgerückt sind, teilweise noch höher als Gnabry und Coman standen. Für ein vernünftiges Anlaufen standen wir hinten viel zu weit drin.

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Kalkzilla, Waltrop, Dienstag, 09.04.2019, 20:45 (vor 2695 Tagen) @ uwelito

Man läuft doch nicht wild und planlos den Gegner an. Dazu braucht es eine entsprechende Struktur und intelligente Positionierung. In den vorderen 2 Dritteln des Spielfelds war aber von Struktur bei uns nichts zu sehen. Reus lief da rum wie ein Satellit, der aus seiner Umlaufbahn geflogen ist, vollkommen abgeschnitten. Sancho und JBL waren viel zu sehr mit ihrer Unterstützung für Piszczek und Diallo beschäftigt, weil Kimmich und Alaba immer extrem mit aufgerückt sind, teilweise noch höher als Gnabry und Coman standen. Für ein vernünftiges Anlaufen standen wir hinten viel zu weit drin.

Das war ja nicht explizit auf das Bayern-Spiel bezogen, sonder auf die allgemein schlechten Auftritte. Über taktische Vorgaben etc. kann man zudem erst reden, wenn die Basics stattfinden - und genau da haperts eben.

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uwelito, Wambel forever, Dienstag, 09.04.2019, 21:54 (vor 2695 Tagen) @ Kalkzilla

OK, da stimme ich dir zu Da hätte man sicherlich mehr machen können. Ich hab da immer wieder den Eindruck, dass Favre auch da den Spielern die Freiheiten lässt, selbst zu entscheiden, wann gepresst werden soll. Automatismen, die auf eine minutiöse Trainingsarbeit hindeuten, kann man in dem Bereich jedenfalls nicht erkennen. Das sieht alles immer sehr unkoordiniert aus. Einer geht drauf, Zwei ziehen sich zurück.

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Kris, Montag, 08.04.2019, 19:36 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Super geschrieben, vielen Dank.

Vielleicht kommt es nicht so. Ja, eventuell ist sogar nächstes Wochenende schon Schluss damit, dass man sich noch realistisch als Rivale der Münchner um den Titel betrachten kann, aber so lange sollten wir uns im Meisterrennen fühlen.

Um ehrlich zu sein erwarte ich von allen Verantwortlichen, insbesondere der Mannschaft, am kommenden Spieltag eine absolute Wiedergutmachung gegenüber uns Fans. Das kann es doch jetzt nicht gewesen sein, das man sich traurig in die Schmollecke zurückzieht. Ich meine, ok, der Schlag hat gesessen, aber das Leben geht weiter, und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Ob andere Mannschaften den Bayern wehtun können, ist mir selbst im Moment egal, weil wir keinen Einfluss drauf haben. Wichtig für mich ist die Mentalität unserer Jungs. Ich will eine Reaktion sehen, und zwar eine deftige, und bis zum Saisonende alles, was geht! Das wäre der Lerneffekt, den man mitnimmt. Statt Mimimi - Arsch hoch und Brust raus. Auch und gerade von den Jungen, gerade die müssten die Power haben. Erst nach dem 34. Tag wird abgerechnet.

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Kris, Montag, 08.04.2019, 20:00 (vor 2696 Tagen) @ Kris

Ich hatte gehofft die Reaktion folgt dem Wolfsburg-Spiel. Das war ja schon mehr als schlecht. Da dachte ich... naja die jungs wissen jetzt dass sie gegen die Bayern alles rausholen müssen, um den Weg Richtung Meisterschaft zu ebnen. Jetzt ist mir das ehrlich gesagt egal, wie man sich im nächsten Spiel zeigt. Wenn man aus den nicht-leistungen der vorherigen Spiele nix dazugelernt, warum gerade jetzt?

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.04.2019, 13:02 (vor 2695 Tagen) @ impulsive

Hier wird aber immer impliziert "daraus lernen" führt zu einer riesigen Leistungssteigerung. Wo soll die herkommen? Mentalität wird überbewertet. Qualität ist der springende Punkt.

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Kris, Dienstag, 09.04.2019, 17:30 (vor 2695 Tagen) @ Talentförderer

Hier wird aber immer impliziert "daraus lernen" führt zu einer riesigen Leistungssteigerung. Wo soll die herkommen? Mentalität wird überbewertet. Qualität ist der springende Punkt.

Die Qualität war aber doch in der Hinrunde vorhanden, und ich glaube nicht, dass sie weg ist. Wie oft haben wir damals beispielsweise Umschaltmomente gekommen, haben selber den Gegner überrannt und jede Menge Tore geschossen? Wie oft gelingt es uns heute, während eines Spiels mehr als nur einen Konter über ein paar Stationen erfolgreich nach vorne zu tragen?
Was fällt uns gegen tief stehende Gegner ein, außer ein ganzes Spiel lang gemütlich den Ball hin und her zu schieben, und am Ende noch mal Gas zu geben, wenn schon fast alles vorbei ist? Dynamik statt Statik würde mir gefallen, weiß aber auch nicht, wie man das herbeizaubern kann.
Wenn man eine Mannschaft mit nur einem Stürmer hat, der zumindest in dieser Saison sehr häufig ausgefallen ist, müssen die anderen die Tore machen. Aber auch das hat in den letzten Spielen mehr schlecht als recht und oft nur auf der allerletzten Rille geklappt. Hat mich nicht überzeugt.

Ich denke daher, dass man aus den letzten Spielen durchaus etwas lernen kann. Wir haben nur einfache Wochen mit genügend Regeneration dazwischen, da braucht sich niemand für irgendwas zu schonen. Irgendwie sollte was zünden, dass man wieder mit mehr Selbstbewusstsein spielt. Da muss jeder ran.

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Kris, Montag, 08.04.2019, 20:21 (vor 2696 Tagen) @ impulsive

warum gerade jetzt?

Weil man die Leistung des letzten Spiels nicht mehr mit einem Last-Minute-Tor schönreden kann.
Jeder Spieler müsste wegen der harschen Kritik allmählich gemerkt haben, dass man genau jetzt die letzten Körner herauskratzen muss. Wenn es nicht gelingt, dann ist es eben so, ich will aber sehen, dass sie alles raushauen und kämpfen. Ich will eine ordentliche Zweikampfführung, Passschärfe, Konzentration und sowas wie den sichtbaren Willen, um die Meisterschaft zu kämpfen.

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

, Montag, 08.04.2019, 18:49 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Meisterschaftsrennen haha. Würde mich nicht wundern wenn jetzt alle Mannschaften denken "wenn schon die eine Mannschaft, die spielerisch den Bayern weh tun kann, Null bock hat in München was zu holen, schonen wir da alles und konzentrieren uns auf das wo es was zu holen gibt"... fänd ich recht cool

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Annabeeins, Monasterium, Montag, 08.04.2019, 13:37 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nach dem Lesen der Weltuntergangspostings sowie des Trainer- und Mannschaftsbashings schaue ich heute Morgen auf die Tabelle und was sehe ich da? Wir sind Zweiter mit nur einem Punkt Rückstand und ordentlich Abstand zum Platz 3. Wir haben bisher eine fantastische Saison gespielt, die zumindest ich nicht erwartet habe. Wir haben eine tolle Mannschaft und einen fähigen Trainer und können sogar noch Meister werden. Schluss mit dem Gejammer! Wir gewinnnen jetzt jedes Spiel und die Buyern spielen nochmal unentschieden. Und wenn nicht, bin ich trotzdem hochzufrieden mit der Saison. Es ist eben momentan das Duell "jung, hochtalentiert, emotional, leistungsschwankend" gegen "alt, etabliert, selbstzufrieden, arrogant". Ich bin froh, Fan der Erstgenannten zu sein. NUR DER BVB!

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Jack, Dortmund, Montag, 08.04.2019, 21:42 (vor 2696 Tagen) @ Annabeeins

Es ist eben momentan das Duell "jung, hochtalentiert, emotional, leistungsschwankend" gegen "alt, etabliert, selbstzufrieden, arrogant". Ich bin froh, Fan der Erstgenannten zu sein. NUR DER BVB!

Das war in den letzten Spielen aber mal so gar nicht zu sehen.

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Franke, Dienstag, 09.04.2019, 00:38 (vor 2696 Tagen) @ Jack

Es ist eben momentan das Duell "jung, hochtalentiert, emotional, leistungsschwankend" gegen "alt, etabliert, selbstzufrieden, arrogant". Ich bin froh, Fan der Erstgenannten zu sein. NUR DER BVB!


Das war in den letzten Spielen aber mal so gar nicht zu sehen.


Und das andere hat der Gegner im letzten Spiel erfolgreich verborgen.

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Annabeeins, Montag, 08.04.2019, 18:27 (vor 2696 Tagen) @ Annabeeins

Genau so! Danke.

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Rupo, Ruhrpott, Montag, 08.04.2019, 12:18 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Moin,
danke für den Text! Hatte mir ein zweitägiges Posting Verbot aufgelegt und so gut es ging 2 Nächte drüber geschlafen. Fühlt sich aber alles immer noch nicht gut und richtig an. Mal sortieren:

1. Was zur Hölle hat sich Favre bei der Aufstellung gedacht? Wir hatten uns in der Woche vor dem Bayern Spiel in hoch philosophische Gedankenspiele über 5er Kette, abkippende AV, hängende Spitzen hier im Forum ausgelassen. Alles im Nachgang albern und heiße Luft, wenn die Spieler die auf dem Platz stehen so agieren. Warum sitzt ein Götze draußen, warum ein Weigl? Warum spielt er nicht in seiner Stammformation und im System?

2. In Game Coaching. Nach 20 Minuten war allen klar, auch die in der Kneipe das drölfte Bier und Schnaps aufhatten, dass es so nicht weitergehen kann. Warum zieht Favre dann nicht die Handbremse? Warum nicht wechseln und Systemumstellung? Ganz ganz schwach vom Coaching Team!

3. System, Taktik, Aufstellung. Alles theoretische Grütze, wenn es an der EINSTELLUNG mangelt. Wir wussten doch alle was passieren würde. Dass die Bayern Schaum vor dem Mund hatten. Das sie zeigen wollten wer den dicken Hammer in der Buxe hat. Dann reichen drei ausgemusterte Weltmeister und ein polnischer Torjäger um uns auseinander zu schrauben. Peinlich hoch 09! Wir alle haben schon Klatschen bekommen, aber selbst in den dunkelsten Doll Tagen hatte ich das Gefühl, dass da Borussia Dortmund auf dem Platz steht - auch wenn es mal böse ausging. WAS ZUR HÖLLE WAR DAS FÜR EINE ANSAMMLUNG VON MENSCHEN IM SCHWARZ GELBEN TRIKOT?

Der BVB hat eine neue Struktur bekommen. Kehl mit dabei, Sammer als Einflüsterer (was ein Schwachsinn von Watzke übrings: Junge Spieler, blablabla....alles Spieler die schon unter Druck gespielt haben. Von wegen Druck: den hab ich auch wenn ich auf der Keramik sitze, aber ich weiß was zu tun ist). Ich erwarte gerade von Kehl und Zorc das sie sich jetzt die Mannschaft mental zur Brust nehmen, Favre kann das anscheinend nicht.

09. Als Fan fühle ich mich verraten, verkauft und verarscht. Die Süd hatte gegen Wolfsburg supportet und absolut der Mannschaft den Rücken gestärkt. Dann fahren tausende von Borussen runter in den Süden ins Schlauchboot und es passiert gar nix. Von vorne bis hinten hin nicht. So will ich auch gar nicht Meister werden, ist mir echt jetzt vollkommen egal. Die Saison wird als zweiter immer noch 'gut enden', aber das am Samstag war mit das schlimmste was ich je mit dem 'Label' schwarz - gelb sehen musste.

WIR sind Borussia!
Beste Grüße und eine gute Woche,
Thomas

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the mirrorblack, Hohenlimburg, Montag, 08.04.2019, 14:33 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

09. Als Fan fühle ich mich verraten, verkauft und verarscht. Die Süd hatte gegen Wolfsburg supportet und absolut der Mannschaft den Rücken gestärkt. Dann fahren tausende von Borussen runter in den Süden ins Schlauchboot und es passiert gar nix. Von vorne bis hinten hin nicht. So will ich auch gar nicht Meister werden, ist mir echt jetzt vollkommen egal. Die Saison wird als zweiter immer noch 'gut enden', aber das am Samstag war mit das schlimmste was ich je mit dem 'Label' schwarz - gelb sehen musste.

WIR sind Borussia!
Beste Grüße und eine gute Woche,
Thomas

Ja, so fühle ich mich auch.
Es gab schon schlimme Klatschen gegen Bayern ( übrigens auch unter Doll paar Tage vorm Pokalfinale), aber das am Samstag war so ein Tritt in die Eier, das es bis heute wehtut. Du fährst dahin als Tabellenführer und lässt dich so verprügeln, ganz ohne Gegenwehr, unfassbar.
Fehlen einem die Worte.

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Gargamel09, Montag, 08.04.2019, 15:15 (vor 2696 Tagen) @ the mirrorblack

09. Als Fan fühle ich mich verraten, verkauft und verarscht. Die Süd hatte gegen Wolfsburg supportet und absolut der Mannschaft den Rücken gestärkt. Dann fahren tausende von Borussen runter in den Süden ins Schlauchboot und es passiert gar nix. Von vorne bis hinten hin nicht. So will ich auch gar nicht Meister werden, ist mir echt jetzt vollkommen egal. Die Saison wird als zweiter immer noch 'gut enden', aber das am Samstag war mit das schlimmste was ich je mit dem 'Label' schwarz - gelb sehen musste.

WIR sind Borussia!
Beste Grüße und eine gute Woche,
Thomas


Ja, so fühle ich mich auch.
Es gab schon schlimme Klatschen gegen Bayern ( übrigens auch unter Doll paar Tage vorm Pokalfinale), aber das am Samstag war so ein Tritt in die Eier, das es bis heute wehtut. Du fährst dahin als Tabellenführer und lässt dich so verprügeln, ganz ohne Gegenwehr, unfassbar.
Fehlen einem die Worte.

Das am Samstag war eine Offenbarung. Watzke meinte gestern bei Sky, da standen viele junge Spieler auf dem Platz. Es standen aber auch erfahrenere Spieler auf dem Platz und von denen hat man ebenfalls nichts gesehen.
Es war eine Offenbarung dahingehend, dass der Tabellenführer einer der 4 europäischen Topligen über ein gesamtes Spiel hinweg voller Angst agierte, sich seinem Schicksal von der ersten Minute an ergeben hat, apathisch wirkte und nicht einmal die Halbzeitpause eine emotionale Veränderung auf dem Platz bewirkte. Ich kann mich noch an die Spiele mit Kloppo in München erinnern, wo eine noch jüngere Mannschaft gewinnen wollte und das merkte man bis zu uns in den Gästeblock. Ich begreife bis heute nicht, was aus dem BVB geworden ist, dass man sich in München immer seinem Schicksal ergibt, auch dann, wenn man in einer guten Verfassung ist. Tuchel und jetzt Favre, das waren 3 Spiele die auf Augenhöhe begannen und in einer Erniedrigung endeten

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Rupo, Ruhrpott, Montag, 08.04.2019, 16:05 (vor 2696 Tagen) @ Gargamel09

Watzke meinte gestern bei Sky, da standen viele junge Spieler auf dem Platz. Es standen aber auch erfahrenere Spieler auf dem Platz und von denen hat man ebenfalls nichts gesehen.

Ich kann diese Legendenbildung von der 'jungen, unerfahrenen' Mannschaft nicht mehr hören und ertragen:

1. Bürki = Im Verein seit: 2015
01.07.2015 - 30.06.2019 Borussia Dortmund Ligaspiele: 120
Länderspiele: 9 für Schweiz

2. Piszczek = Im Verein seit: 2010
01.07.2010 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 222
Tore: 15
Assists: 41
Länderspiele: 65 für Polen

3. Akanji = Im Verein seit: 2018
15.01.2018 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 30
Tore: 1
Länderspiele: 15 für Schweiz

4. Zagadou = Im Verein seit: 2017
01.07.2017 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 27
Tore: 3

5. Diallo = Im Verein seit: 2018
14.07.2017 - 30.06.2018 1. FSV Mainz 05
Ligaspiele: 27
Tore: 2
Assists: 2

01.07.2018 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 24
Tore: 1
Assists: 1

6. Witsel = Im Verein seit: 2018
10.08.2018 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 27
Tore: 3
Assists: 1
Länderspiele: 101 für Belgien

7. Dahoud = Im Verein seit: 2017
01.07.2010 - 30.06.2017 Bor. Mönchengladbach
Ligaspiele: 61
Tore: 7
Assists: 15

01.07.2017 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 35
Tore: 1
Assists: 4

8. Delaney = Im Verein seit: 2018
01.01.2017 - 30.06.2018 Werder Bremen
Ligaspiele: 45
Tore: 7
Assists: 6

01.07.2018 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 24
Tore: 2
Assists: 3

Länderspiele: 36 für Dänemark

9. Sancho = Im Verein seit: 2017
31.08.2017 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 40
Tore: 9
Assists: 21

Länderspiele = 4 für England

10. Bruun Larsen = Im Verein seit: 2018
23.01.2018 - 30.06.2018 VfB Stuttgart
Ligaspiele: 4

01.07.2018 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 20
Tore: 2
Assists: 2

11. Reus = Im Verein seit: 2012
01.07.2009 - 30.06.2012 Bor. Mönchengladbach
Ligaspiele: 97
Tore: 36
Assists: 24

01.07.2012 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 159
Tore: 78
Assists: 4

Länderspiele/Tore: 39/10 für Deutschland

12. Weigl = Im Verein seit: 2015
01.07.2015 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 97
Tore: 2

Länderspiele/Tore: 5/0 für Deutschland

13. Götze = Im Verein seit: 2016
01.07.2001 - 30.06.2013 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 83
Tore: 22
Assists: 32

01.07.2013 - 20.07.2016 Bayern München
Ligaspiele: 73
Tore: 22
Assists: 16

21.07.2016 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 54
Tore: 7
Assists: 10

Länderspiele/Tore: 63/17 für Deutschland

14. Wolf = Im Verein seit: 2018
08.01.2016 - 30.01.2017 Hannover 96
Ligaspiele: 2

31.01.2017 - 30.06.2018 Eintracht Frankfurt
Ligaspiele: 31
Tore: 5
Assists: 9

01.07.2018 - 30.06.2019 Borussia Dortmund
Ligaspiele: 13
Tore: 1

==

Dazu diverse Spiele in europäischen Wettbewerben...

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istar, Montag, 08.04.2019, 22:18 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

Nur, weil du und andere es nicht mehr "ertragen " können ändert das nichts an Tatsachen.

Der Anfang vom Ende kam mit dem Fehler von Zagadou. Der ist 19. Sancho und Bruun Larsen sind auch nicht älter.

Außerdem kannst du dir in deiner Aufstellung mal ansehen, wie oft da "im Verein seit 2018" steht.

Da ist es einfach auf der Hand liegend,das es Rückschläge gibt, die auch mal Tiefschläge sein können.

Diese Saison, mit neuem Trainer,neuen Spielern etc. hätte auch ganz anders verlaufen können.

Stattdessen spielen wir ein paar Spieltage vor Schluß noch um die Meisterschaft mit.

Und sollte es am Ende tatsächlich für den Titel reichen,interessiert sich keine Sau mehr für letzten Samstag.

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Rupo, Montag, 08.04.2019, 16:36 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

Großartige Aufzählung. Spieler die also irgendwo zwischen 20-60 Bundesligaeinsätze haben (Spielzeit ist nochmal was anderes...) sind also jetzt schon "erfahrene" Spieler. Marius Wolf hat in seiner Karriere bisher 25 mal über 90 Minuten Bundesliga gespielt. Bruun Laarsen hat in 3 Jahren bis jetzt 1508 Minuten Profifußball im Verein gespielt. Lewandowski hat in dieser Hinrunde allein 1963 Minuten gespielt. Einsatzzeiten die ein Bundesligastammspieler in einer Hinrunde hinlegt sind jetzt also schon ausreichend um "erfahren" zu sein?

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Rupo, Ruhrpott, Montag, 08.04.2019, 16:41 (vor 2696 Tagen) @ Kulibi77

ab wann ist man denn dann erfahren? dann dürfen Sie kein Bundesligaspieler sein (da durch läuft man ja auch ein Auswahlverfahren), kein Bundesliga Gehalt beziehen, etc. Dann verpflichtet der BVB halt Spieler mit 50 + X Spielen...

Sorry, iss doch alles Gesülze um sich nicht selbst hinterfragen zu müssen.

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Rupo, Montag, 08.04.2019, 16:50 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

ab wann ist man denn dann erfahren? dann dürfen Sie kein Bundesligaspieler sein (da durch läuft man ja auch ein Auswahlverfahren), kein Bundesliga Gehalt beziehen, etc. Dann verpflichtet der BVB halt Spieler mit 50 + X Spielen...

Sorry, iss doch alles Gesülze um sich nicht selbst hinterfragen zu müssen.

Man kann sich ja drüber streiten ob man, wie Diallo, bereits in seiner zweiten Bundesligasaison (bzw. dritten wenn man die belgische Liga als gleichwertige Erfahrung einschätzt) als "erfahren" gelten soll. Ich denke nicht wenn man z.B. Reus auch als erfahren beschreibt, der gerade seine 10. Profisaison spielt.

Aber ernsthaft einen Bruun Larsen in die Aufzählung aufnehmen? Der hat letzte Saison noch mehr Spiele in der Jugend gemacht als bei den Profis. Wenn das erfahren ist, dann ist Moukoko ja auch bald schon ein alter Hase.

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Rupo, Ruhrpott, Montag, 08.04.2019, 17:43 (vor 2696 Tagen) @ Kulibi77

Bruun Larsen ist jetzt einer von 14 eingesetzten Spielern. Und wenn Er aufläuft in München dann bedeutet das, dass Er spielen kann. Ansonsten sollte der BVB ihn gar nicht mitnehmen. Gut, Favre hat dann Götze für Bruun Larsen draußen gemachen, Schweizer Kniff.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.04.2019, 13:21 (vor 2695 Tagen) @ Rupo

Man muss sich tatsächliche wundern mit welcher vehemenz hier einige das Team kritisieren. Leute wir spielen nicht um den Abstieg! Das muss man hier mal ganz klar, sagen die sind auf Punkterekordkurs und ich sehe hier nur scharfe Kritiken und Niedermachen der Mannschaft.

Vielleicht sollten sich das einige nochmal Vergegenwärtigenen: Wir sind NICHT Bayern. Wir haben nicht die Qualität, wir werden die Qualität wahrscheinlich nie haben. Wir können nur mit großer Mühe oben mithalten. Und wir spielen die beste Saison seit 7! Jahren.

Aber wenn man ständig nur "Vollgasfußball", und Torfestivals sehen möchte und Siege in der Nachspielzeit schon nicht mehr gut genug sind, dann läuft hier nicht nur bei Auswärtsspielen in München einiges schief, sondern auch bei den Fans...

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Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 09.04.2019, 13:45 (vor 2695 Tagen) @ Talentförderer

Sag mal bitte ganz ehrlich, nicht böse gemeint:
1. Liest Du meine Beträge komplett durch?
2. Verstehst Du was ich schreibe?

Noch einmal für das Protokoll:
1. Nein wir sind nicht Bayern und wir werden auch hoffentlich niemals wie Bayern werden.
1.a. Bayern wird immer die erfahrenere Mannschaft haben.
1.b. Bayern wird immer den treueren Kader haben.
=> Aus diesen beiden Naturgesetzen des deutschen Fußball ergibt sich ABER nicht das:
2. Man als Borussia Dortmund:
2.a. mit dem jeweiligen, jungen, unerfahren und günstigen Talente Kader nicht anders beim größten und besten deutschen Verein auftreten KANN und DARF.
2.b. Bayern München nicht schlagen kann mit dem jeweiligen, jungen, unerfahren und günstigen Talente Kader. Siehe die fünf gewonnen Spiele unter Klopp, siehe das Pokal Halbfinale unter Tuchel, siehe das Hinspiel unter Favre.
=> diese devote Haltung einiger BVB Fans und das natürliche ableiten des schlechter seins geht mir komplett auf die Nüsse!
3. Wir mit derzeit Platz 2 eine sehr gute Saison spielen, dass auch nicht durch das ausscheiden im DFP Pokal und CL 1/8 Finale verwässert wird.
=> ABER durch so emotionslose, unprofessionelle Auftritte wie am Samstag!!

Über allem steht was hinten als Konsequenz raus kommt, kurz-(nächster Spieltag), mittel-(Saisoende) und langfristig (nächste Saison)!

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stfn84, Köln, Montag, 08.04.2019, 21:02 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

Rupo, ich nehme Deinen Beitrag jetzt mal stellvertretend für viele der "kritischen" Beiträge zum Spiel in München.

Vorweg:
Die Leistung gegen München war desaströs. Das darf Borussia Dortmund nicht passieren und es ist sehr ärgerlich, dass man aus dieser Ausgangslage kein offenes Spiel hinbekommen hat.


Mich verwundert aber die Schärfe der Kritik, die Intensität der Reaktionen. Man darf sicherlich enttäuscht, sogar sauer sein. Mich hat die Leistung auch sehr angefressen und die verschissene Lichtshow im Stadion hat mich extrem genervt. Natürlich ist es ätzend, dass man als Tabellenführer dort 5:0 auf die Nase bekommt. Das man nun als Fan von Borussia Dortmund aber vor Scham im Erdboden versinken möchte und die Mannschaft und den Trainer nach diesem Spiel in Frage stellt, will mir einfach nicht in den Kopf.


Wir spielen eine sehr gute Saison. Verglichen mit den letzten beiden Jahren ist es nicht nur ergebnistechnisch eine deutliche Verbesserung. Aber es scheint nicht genug zu sein. Nach einer herausragenden Vorrunde kommt jetzt der "Einbruch". In der Rückrunde hat man lediglich 21 Punkte aus 11 Spielen geholt und damit 6 Punkte weniger als in der Hinrunde. Ich verstehe die Erwartungshaltung nicht, dass das nun in Summe so desaströs ist.


Es tut mir ja wirklich leid, aber alles andere als eine Meisterschaft des FC Bayern ist per se eine Überraschung. Zumindest nachdem sich das Fußballgeschäft in den letzten 10 Jahren derart entwickelt hat und wir die Bayern in 2010-2012 derart provozierten.

Mir missfällt das Gefasel von "9 Punkte Polster" verspielt.
Wir sind zwar dem Rest der Liga ebenso enteilt wie uns die Bayern enteilt sind, aber es ist für uns dennoch außergewöhnlich gut, eine Saison wie die aktuelle zu spielen. Gerade da man im Sommer an vielen Stellschrauben drehte, ist es so nicht zu erwarten gewesen. Selbstverständlich müssen wir dann auch mal Spiele wie in Nürnberg, ja sogar wie in Augsburg oder jetzt in München erdulden. Lehrgeld. Ärgerlich, aber nicht verwunderlich.


Mir ist es lieber, dass man in Augsburg, Nürnberg und Hannover Punkte hat liegen lassen, als in GE, gegen Leipzig oder Leverkusen. Die 102 Punkte Saison muss also leider noch auf uns warten.

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Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 09.04.2019, 10:18 (vor 2695 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Rupo, Dienstag, 09.04.2019, 10:22

Moin stfn84,
Ich fange mal unten bei Deinem Beitrag an den schwarz gelben Faden auf zu nehmen. Ich brauche keine 102 Punkte Saison und bin trotz ausscheiden im Pokal gegen Bremen (Ich war einer derjenigen hier, die das sportlich komplett akzeptiert hatten) und im 1/8 Finale der CL gegen Tottenham, mit der bisherigen Saison 'zufrieden'. Wir werden unter den ersten zwei landen und damit wird das eine Saison die man vorher so nicht erwarten konnte, aka: Umbruchsaison. Wir haben ein neues Coaching Team bekommen, ein verändertes Team (was normal ist im Bundesliga Zyklus einer Profimannschaft) und vor allem neue Zuständigkeiten wie Kehl und Sammer, rund um den Verein und die Mannschaft.

Ich hab auch releativ früh Frieden mit Favre gemacht und hab mir vorgenommen ihm ähnlich wie Tuchel (dem ja dann hier charakterliche, menschliche Schwäche attestiert wurde und vom Hof gejagt) zu vertrauen. Der Start war mit Spielen gegen Fürth und Hannover recht holpering, auch gegen Leipzig fragte man sich wie wir daheim 4:1 gewinnen konnten. Die Mannschaft hat sich dann aber gut entwickelt, hatte auch das ein oder andere Mal das Spielglück. Ich war komplett tiefenentspannt als wir in Düsseldorf 2:1 verloren, auch das 0:0 in Nürnberg hab ich unter Erfahrungswerte verbucht. Beim 2:1 gegen Augsburg hatte ich schon eine etwas dickere Krawatte. Gegen Hertha und gegen Wolfsburg zeigte die Mannschaft richtig Qualitäten bis zum Schluss durch zu ziehen. Gegen Wolfsburg hab ich Tränen in den Augen gehabt als Paco die Bude machte, parallel dazu das Ergebnis der Bayern in Freiburg.

Dann ist der BVB wieder erster in der Tabelle, zwei Punkte Vorsprung. Die Vorzeichen für das Spiel in München hatten sich gedreht. Was kommt dann? Gar nix, ein Offenbahrungseid. Es geht mir nicht um gewinnen, es geht mir a) um die Art und Weise: Wie tritt der BVB auf. Den einzigsten Sieg den ich jemals in München live erlebte war das 3:1 als wir in der Saison 2010/2011 deutscher Meister wurden mit einer Mannschaft die aa) jung, unerfahren war ab) von den Kaderkosten deutlich günstiger als die Bayern. DAS werden nämlich immer die beiden Naturgesetze sein! also sollen wir Fußball spielen einstellen? Du hast damals bei dem Spiel aber gesehen, dass wir wollten! Mit Mut und Herz! Wenn ich das Gefühl habe, dass dort eine MANNSCHAFT steht auf und neben dem Platz, die alles reingeworfen hat dann ist das 1909% komplett ok für mich!

es geht mir aber auch und vor allem um b) das die Mannschaftsverantwortlichen VOR und NACH dem Spiel die versprochene, neue Mentaltiät in die Mannschaft bekommen und sich dies auch zeigt. Nochmals:
1. Was hat sich Favre bei der Aufstellung gedacht? Was denkt Er sich nach dem Spiel bei nichtssagenden Äußerungen?
2. Was denkt sich Zorc dabei wenn Er nach dem Spiel sagt: ''Wer dieses Spiel an der Aufstellung oder der Formation festmacht, der hat keine Ahnung vom Fußball."
Nun gut, wir alle die hier seid Jahren diverse Spiele in diversen Klassen verfolgen haben alle keine Ahnung, gut kann ich verstehen. Aber das der Kapitän des BVB keine Ahnung haben soll und seine Position nicht versteht?
3. Von Kehl hört man irgendwie gar nix, außer das man das jetzt schnell abhaken soll.
4. Den Vogel schießt aber Aki ab wenn Er zum drölften Male von der jungen, unerfahren Mannschaft schwadroniert und die Kaderkosten vergleicht. Auf der anderen Seite betont man immer wieder, dass man mit jungen Talenten in die Saison gehen will und diese entwicklen möchte. In der Money Liga ist man unter den Top 20, also auch nicht das Armenhaus der Bundesliga. Ich brauche keinen dicken Kader, dass will ich gar nicht. Ich habe Molsiris Montag live erlebt und zünde jeden Tag ne Kerze an das es den BVB noch gibt. Aber ich dachte wir wären dieses Saison über dieses 'sich in die Tasche lügen' hinaus.
Nochmals, an den beiden Naturgesetzten das die Bayern a) die erfahrenen Spieler haben b) die teureren Spieler, werden wir nie mehr was ändern. Trotzdem haben wir ihnen 5 Spiele in Folge unter Klopp stand gehalten und sind mit einer anderen Einstellung dran gegangen (wenn jemand hier gleich schreibt 'dann zieh Dir doch ein rotes Trikot an', dem versohle ich persönlich virtuell den Arsch).

Für mich steht die Mannschaft in den letzten sechs Spiele auf Bewährung und ich muss sagen Favre auch. Ich bin gespannt wie der Fußball Nerd jetzt reagiert und wie vor allem Kehl, Zorc und Sammer ihn stützen.

Beste Grüße,
Thomas

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Rupo, Dienstag, 09.04.2019, 18:44 (vor 2695 Tagen) @ Rupo

Es geht mir nicht um gewinnen, es geht mir a) um die Art und Weise: Wie tritt der BVB auf. Den einzigsten Sieg den ich jemals in München live erlebte war das 3:1 als wir in der Saison 2010/2011 deutscher Meister wurden mit einer Mannschaft die aa) jung, unerfahren war

Vielleicht sollte man das individuell festmachen und nicht pauschal? Ein Zagadou hatte am Sonntag 2837 Minuten Erfahrung im Profifußball. Ein Hummels bei dem 3:1 damals bereits 11.706 Minuten. Viermal soviel. Das kann durchaus hilfreich sein, oder? Auf der Position von Bruun Larsen hat damals Großkreutz gespielt. Der hatte schon 12.392 Profiminuten in den Beinen, während Bruun Larsen mit 1598 Minuten fast achtmal weniger Erfahrung hat.

Dagegen sollte man sich eher fragen, warum das Duo Delaney/Witsel gegen ein Duo Sahin/Bender abstinkt.

ab) von den Kaderkosten deutlich günstiger als die Bayern. DAS werden nämlich immer die beiden Naturgesetze sein! also sollen wir Fußball spielen einstellen? Du hast damals bei dem Spiel aber gesehen, dass wir wollten! Mit Mut und Herz! Wenn ich das Gefühl habe, dass dort eine MANNSCHAFT steht auf und neben dem Platz, die alles reingeworfen hat dann ist das 1909% komplett ok für mich!

Das will ich auch. Ich verstehe nur nicht warum man den Spielern ihre tatsächliche Unerfahrenheit in "Erfahrung" umkehren will, nur weil es zur eigenen Agenda passt.

Ich nehme einen Reus, Piszczek, Delaney und Witsel in die Pflicht. Auf die muss man schimpfen und nicht auf unsere Baby-Abwehr, die in der Tat deutlich unerfahrener ist als der Abwehrriegel 2011.

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Pini, Dienstag, 09.04.2019, 14:07 (vor 2695 Tagen) @ Rupo

1. Was hat sich Favre bei der Aufstellung gedacht? Was denkt Er sich nach dem Spiel bei nichtssagenden Äußerungen?
2. Was denkt sich Zorc dabei wenn Er nach dem Spiel sagt: ''Wer dieses Spiel an der Aufstellung oder der Formation festmacht, der hat keine Ahnung vom Fußball."
Nun gut, wir alle die hier seid Jahren diverse Spiele in diversen Klassen verfolgen haben alle keine Ahnung, gut kann ich verstehen. Aber das der Kapitän des BVB keine Ahnung haben soll und seine Position nicht versteht?
3. Von Kehl hört man irgendwie gar nix, außer das man das jetzt schnell abhaken soll.
4. Den Vogel schießt aber Aki ab wenn Er zum drölften Male von der jungen, unerfahren Mannschaft schwadroniert und die Kaderkosten vergleicht.

Also, dass man sich über irgendwelche öffentlichen Aussagen aufregt, macht doch gar keinen Sinn. Das ist reine PR-Arbeit. Was meinst Du, was los ist, wenn Favre sagt, "xy hat Mist gespielt" oder Zorc "Der Trainer hat falsch aufgestellt" zu Protokoll gibt?

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Poeta_Doctus, Lands Between, Dienstag, 09.04.2019, 10:35 (vor 2695 Tagen) @ Rupo

Vorweg: Ich finde den Beitrag nachvollziehbar und gut begründet, auch wenn ich persönlich vielleicht andere Konsequenzen ziehen würde.
Nur hierzu:

1. Was hat sich Favre bei der Aufstellung gedacht? Was denkt Er sich nach dem Spiel bei nichtssagenden Äußerungen?

Was für Aussagen erhoffst du dir hier denn? Nach so einem Spiel kann man doch nur verlieren, egal was man sagt. Zur Aufstellung: Favres Plan hat ganz offensichtlich nicht geklappt. Aber wäre es mit anderen Spielern besser geworden? Klar, Pisczcu war nach seiner langen Pause gegen den FCB total überfordert, aber es ist ja nicht so, als ob Wolf sich die letzten Wochen als RV unverzichtbar gemacht hätte. Nachher heißt es dann "Wie kann er Pisczcu raus lassen, wenn es wieder gekonnt hätte!". Umgekehrt bei Zagadou/Diallo und Schmelzer. Nach Zagadous Wackelaktionen hab ich auch laut gebrüllt "Man, warum nicht Diallo und Akanji in der Mitte und Schmelle linke, beschissener kann das auch nicht funktionieren!". Nur wenn man da mal 3 Sekunden drüber nachdenkt, wird man feststellen, dass genau die Kritik an Piszcuzs Aufstellung bei Schmelle auch gegriffen hätte (mangelnde Spielpraxis, wie kann man den gegen Bayern hinstellen).
Nur zur Klarstellung: Vielleicht hätte es mit anderen Spielern besser geklappt, vielleicht auch nicht, weiß keiner. Favre hat sich für diese Formation entschieden und muss dafür die Verantwortung tragen, alles ok. In meinen Augen hat er aber keine "offensichtlichen" Fehler begangen, weil es mMn. keine "offensichtlich" bessere Lösungen gegeben hat.

2. Was denkt sich Zorc dabei wenn Er nach dem Spiel sagt: ''Wer dieses Spiel an der Aufstellung oder der Formation festmacht, der hat keine Ahnung vom Fußball."
Nun gut, wir alle die hier seid Jahren diverse Spiele in diversen Klassen verfolgen haben alle keine Ahnung, gut kann ich verstehen. Aber das der Kapitän des BVB keine Ahnung haben soll und seine Position nicht versteht?

Auch hier: Das sehe ich gar nicht so anders als Zorc. Ja, die Aufstellung war vielleicht nicht optimal, den Trainer da ganz raus nehmen kann man natürlich nicht. Aber das wir derart desolat waren liegt mMn. tatsächlich nicht nur an der Formation, sondern an der Einstellung und "Angst", die man geradezu spüren konnte. Unser Team war nicht nur fußballerisch, sondern mental den Bayern unterlegen. Konkret: Zagadou hat keinen Katastrrophenfehlpass auf Lewandowski gespielt, weil die Formation nicht gepasst hat, sondern weil er fertig mit den Nerven war,

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Brulence, an der Ruhr, Dienstag, 09.04.2019, 13:26 (vor 2695 Tagen) @ Poeta_Doctus

Aber das wir derart desolat waren liegt mMn. tatsächlich nicht nur an der Formation, sondern an der Einstellung und "Angst", die man geradezu spüren konnte. Unser Team war nicht nur fußballerisch, sondern mental den Bayern unterlegen. Konkret: Zagadou hat keinen Katastrrophenfehlpass auf Lewandowski gespielt, weil die Formation nicht gepasst hat, sondern weil er fertig mit den Nerven war,

Auch wenn man sich bei den unterschiedlichsten Ansichtsweisen im Kreis drehen kann...:

Wir hatten von Beginn an überhaupt keine Idee, wie und was wir dem Pressing der Bayern entgegen setzen. Dass dadurch keine Sicherheit entsteht, ist selbsterklärend. An diesem Punkt fällt dann der Ball aber auch wieder zurück zum Trainer.

Denn bei aller Jugendlichkeit, die man insbesondere bei Leuten wie z.B. Zagadou, Hakimi (wenn auch unbeteiligt am Sa.) oder Sancho gelten lassen darf, geht es dann allen voran auch um ein sicheres Korsett, das man der Mannschaft anlegen muss.

Gänzlich unabhängig von dem Bayern-Spiel agieren wir insgesamt zu abwartend, zu vorsichtig, zu defensiv. Favre hat nach dem missglückten Versuchen im 4-3-3 zu Saisonbeginn einigermaßen zügig seine Marschroute verändert und ist zum 4-2-3-1 (in Teilen ja auch 4-1-4-1) zurück gekehrt. Ich glaube, dass er insbesondere hinsichtlich des Pressings, des Druck Ausübens eine andere Herangehensweise finden muss.

Tabellarisch ist alles in bester Ordnung. Spielerisch ist das nicht Platz 2.

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.04.2019, 13:33 (vor 2695 Tagen) @ Brulence

Wir hatten von Beginn an überhaupt keine Idee, wie und was wir dem Pressing der Bayern entgegen setzen. Dass dadurch keine Sicherheit entsteht, ist selbsterklärend. An diesem Punkt fällt dann der Ball aber auch wieder zurück zum Trainer.

Da steht am Ende aber doch vielleicht "nur" die Qualitätsfrage und der Umstand, dass die Bayern gegen uns immer alles bis zum Limit in die Wagschale werfen.

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Poeta_Doctus, Lands Between, Dienstag, 09.04.2019, 13:29 (vor 2695 Tagen) @ Brulence

Natürlich. Ich habe auch an keiner Stelle behauptet, dass der Trainer hier 100% unbeteiligt ist.

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Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 09.04.2019, 12:13 (vor 2695 Tagen) @ Poeta_Doctus

Was für Aussagen erhoffst du dir hier denn?

Erst mal hätte ich mir REAGIEREN während des Spieles erhofft, wenn man schon was Neues probiert sollte man auch die Größe haben zu erkennen, dass es nicht passt und zu reagieren.

Favre sagt dann so Dinge wie: wenn man verliert ist der Trainer Schuld...und andere sinnfreie Worthülsen...

Kann ich nix mit anfangen. Erst einmal standen da nach wie vor 11 Profis auf dem Feld und ich gehe davon aus, dass Favre das System unter der Woche auch mal probiert hat. Dann kann Er einfach knapp sagen, hat nicht gepasst - mein Fehler das ich nicht reagiert habe. Oder von mir aus sagt Er gar nix und kommentiert INTERN (wird der Fußball Nerd aber nicht machen). So eine Wischi Waschi Worthülse empfinde ich dann aber noch als einen weiteren Tritt in die Eier uns Fans, wir sind nämlich auch nicht blöd - nur weil wir keine Fußball Fachmänner sind.

Auch hier: Das sehe ich gar nicht so anders als Zorc

Auch hier: So eine Wischi Waschi Worthülse empfinde ich dann aber noch als einen weiteren Tritt in die Eier uns Fans, wir sind nämlich auch nicht blöd - nur weil wir keine Fußball Fachmänner sind. Dazu kommt hier noch, dass anscheinend ein Fußball Fachmann und Profi wie Reus oder Götze mit der Aufstellung auch nix anfangen konnten, kann Zorc ihnen ja mal bei nem Kaffee erklären.

Ich hoffe inständig, dass INTERN anders aufgearbeitet und gesprochen wird!

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bobschulz, MS, Dienstag, 09.04.2019, 10:51 (vor 2695 Tagen) @ Poeta_Doctus

Vorweg: Ich finde den Beitrag nachvollziehbar und gut begründet, auch wenn ich persönlich vielleicht andere Konsequenzen ziehen würde.
Nur hierzu:

1. Was hat sich Favre bei der Aufstellung gedacht? Was denkt Er sich nach dem Spiel bei nichtssagenden Äußerungen?

Was für Aussagen erhoffst du dir hier denn? Nach so einem Spiel kann man doch nur verlieren, egal was man sagt. Zur Aufstellung: Favres Plan hat ganz offensichtlich nicht geklappt. Aber wäre es mit anderen Spielern besser geworden? Klar, Pisczcu war nach seiner langen Pause gegen den FCB total überfordert, aber es ist ja nicht so, als ob Wolf sich die letzten Wochen als RV unverzichtbar gemacht hätte. Nachher heißt es dann "Wie kann er Pisczcu raus lassen, wenn es wieder gekonnt hätte!". Umgekehrt bei Zagadou/Diallo und Schmelzer. Nach Zagadous Wackelaktionen hab ich auch laut gebrüllt "Man, warum nicht Diallo und Akanji in der Mitte und Schmelle linke, beschissener kann das auch nicht funktionieren!". Nur wenn man da mal 3 Sekunden drüber nachdenkt, wird man feststellen, dass genau die Kritik an Piszcuzs Aufstellung bei Schmelle auch gegriffen hätte (mangelnde Spielpraxis, wie kann man den gegen Bayern hinstellen).
Nur zur Klarstellung: Vielleicht hätte es mit anderen Spielern besser geklappt, vielleicht auch nicht, weiß keiner. Favre hat sich für diese Formation entschieden und muss dafür die Verantwortung tragen, alles ok. In meinen Augen hat er aber keine "offensichtlichen" Fehler begangen, weil es mMn. keine "offensichtlich" bessere Lösungen gegeben hat.

2. Was denkt sich Zorc dabei wenn Er nach dem Spiel sagt: ''Wer dieses Spiel an der Aufstellung oder der Formation festmacht, der hat keine Ahnung vom Fußball."
Nun gut, wir alle die hier seid Jahren diverse Spiele in diversen Klassen verfolgen haben alle keine Ahnung, gut kann ich verstehen. Aber das der Kapitän des BVB keine Ahnung haben soll und seine Position nicht versteht?

Auch hier: Das sehe ich gar nicht so anders als Zorc. Ja, die Aufstellung war vielleicht nicht optimal, den Trainer da ganz raus nehmen kann man natürlich nicht. Aber das wir derart desolat waren liegt mMn. tatsächlich nicht nur an der Formation, sondern an der Einstellung und "Angst", die man geradezu spüren konnte. Unser Team war nicht nur fußballerisch, sondern mental den Bayern unterlegen. Konkret: Zagadou hat keinen Katastrrophenfehlpass auf Lewandowski gespielt, weil die Formation nicht gepasst hat, sondern weil er fertig mit den Nerven war,

Wenn man aber einen Trainer ernst nehmen will, darf man ihm auch die Einstellung ankreiden und nicht nur die Aufstellung! Er hatte die ganze Woche Zeit unseren Spielrn eine Einstellung zu vermitteln, die nicht direkt nach dem 0-1 aufgibt. Und klar wollten sie ruhig weiterspielen, aber diese Ruhe war halt nicht Ruhe sondern Lethargie.
Und diesen Aspekt würde ich schon Favre ankreiden, denn seine Art spielen zu lassen ist nicht begeisternd oder mitreißend sondern langsam aufbauend auf der Suche nach Lücken im gegnerischen Verbund. Und eben aufgrund dieser Langsamkeit verschieben die Gegner schneller als wir den Ball in Bewegung bekommen. Schnelle Flankenwechsel wären mMn sehr hilfreich, aber es geht immer noch zwei bis 3 Stationen durch die Mitte, und von da aus ist es für den Gegner einfacher zu verschieben als von der andren Seitenlinie. Faires Spiel lebt von perfekten Abläufen, da die Spieler aber Menschen sind, klappt das nur mit großem Selbstbewusstsein und dieses ist derzeit nicht da. Also. Muss der Trainer alternative Lösungen anbieten, das Spiel zwar nicht radikal umstellen aber doch etwas anpassen.

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istar, Montag, 08.04.2019, 22:21 (vor 2696 Tagen) @ stfn84

Rupo, ich nehme Deinen Beitrag jetzt mal stellvertretend für viele der "kritischen" Beiträge zum Spiel in München.

Vorweg:
Die Leistung gegen München war desaströs. Das darf Borussia Dortmund nicht passieren und es ist sehr ärgerlich, dass man aus dieser Ausgangslage kein offenes Spiel hinbekommen hat.


Mich verwundert aber die Schärfe der Kritik, die Intensität der Reaktionen. Man darf sicherlich enttäuscht, sogar sauer sein. Mich hat die Leistung auch sehr angefressen und die verschissene Lichtshow im Stadion hat mich extrem genervt. Natürlich ist es ätzend, dass man als Tabellenführer dort 5:0 auf die Nase bekommt. Das man nun als Fan von Borussia Dortmund aber vor Scham im Erdboden versinken möchte und die Mannschaft und den Trainer nach diesem Spiel in Frage stellt, will mir einfach nicht in den Kopf.


Wir spielen eine sehr gute Saison. Verglichen mit den letzten beiden Jahren ist es nicht nur ergebnistechnisch eine deutliche Verbesserung. Aber es scheint nicht genug zu sein. Nach einer herausragenden Vorrunde kommt jetzt der "Einbruch". In der Rückrunde hat man lediglich 21 Punkte aus 11 Spielen geholt und damit 6 Punkte weniger als in der Hinrunde. Ich verstehe die Erwartungshaltung nicht, dass das nun in Summe so desaströs ist.


Es tut mir ja wirklich leid, aber alles andere als eine Meisterschaft des FC Bayern ist per se eine Überraschung. Zumindest nachdem sich das Fußballgeschäft in den letzten 10 Jahren derart entwickelt hat und wir die Bayern in 2010-2012 derart provozierten.

Mir missfällt das Gefasel von "9 Punkte Polster" verspielt.
Wir sind zwar dem Rest der Liga ebenso enteilt wie uns die Bayern enteilt sind, aber es ist für uns dennoch außergewöhnlich gut, eine Saison wie die aktuelle zu spielen. Gerade da man im Sommer an vielen Stellschrauben drehte, ist es so nicht zu erwarten gewesen. Selbstverständlich müssen wir dann auch mal Spiele wie in Nürnberg, ja sogar wie in Augsburg oder jetzt in München erdulden. Lehrgeld. Ärgerlich, aber nicht verwunderlich.


Mir ist es lieber, dass man in Augsburg, Nürnberg und Hannover Punkte hat liegen lassen, als in GE, gegen Leipzig oder Leverkusen. Die 102 Punkte Saison muss also leider noch auf uns warten.

Volle Zustimmung.

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Alones, Montag, 08.04.2019, 16:27 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

Danke für die Aufzählung. Das Märchen von der jungen und unerfahrenen Mannschaft kann ich auch nämlich auch nicht mehr hören. Mir kommt es fast so vor, als würde man ständig nach irgendeinem Alibi suchen, um etwas zu rechtfertigen, was man eigentlich nicht rechtfertigen kann. Die Leistung letzten Samstag war einfach nur hochgradig peinlich. Das hatte nichts mit Jugend oder Erfahrung zu tun. Der erste Schritt wäre schon mal gemacht, wenn man diese Tatsache auch endlich mal anerkennen würde, anstatt ständig nach irgendwelchen billigen Ausreden zu suchen. Aber wahrscheinlich kommt gleich wieder der Nächste um die Ecke und schreibt was von Umbruch. Solange sich die Einstellung im gesamten Verein nicht grundsätzlich ändert, brauchen wir gar nicht mehr von Titeln zu sprechen. Wir leben hier eine Verlierermentalität vor, wie man es sonst nur von Vizekusen und den Blauen kennt. Kein Wunder, dass dann irgendwann auch der Einbruch kommt, wenn man diesen geradezu herbeisehnt und für jede jämmerliche Scheißleistung die passende Ausrede parat hat.

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Kris, Montag, 08.04.2019, 19:24 (vor 2696 Tagen) @ Alones

Wir leben hier eine Verlierermentalität vor, wie man es sonst nur von Vizekusen und den Blauen kennt. Kein Wunder, dass dann irgendwann auch der Einbruch kommt, wenn man diesen geradezu herbeisehnt und für jede jämmerliche Scheißleistung die passende Ausrede parat hat.

Die Mannschaft kam mir insgesamt vor, wie in Watte gepackt. Bayern hingegen wie ein Dampfhammer von der ersten bis zur letzten Minute.
Das zeigte sich auch in der Art, wie Pässe von uns gespielt wurden: zaghaft, ungenau – und der Passempfänger wartete dann auch schön, bis der Ball zu ihm trudelte, nur dass immer irgend ein bayrisches Bein dazwischen grätschte und mit dem Ball längst auf und davon war, während unsere sich noch wunderten, wo der denn abgeblieben ist.
Oder unser Abwehrverhalten: Immer schön mit dem Gegner mitlaufen und Abstand halten, ja nicht berühren. Und wenn der dann den Pass in die Tiefe oder die Flanke schlägt, dann bleibt nichts anderes mehr, als dem Ball traurig mit großen Augen hinterherzuschauen.
Diese beiden Dinge sind mir besonders aufgefallen. Abgesehen von der Aufstellung, die vielleicht nicht optimal war, frage ich mich dennoch, wie die Mannschaft vorher eingestellt wurde. Was machen die Jungs in der Kabine? Schlaftee trinken? Aufm Handy daddeln? SMSen? Statt sich heiß zu machen und mit voller Konzentration und selbstbewusst auf den Platz zu gehen. Geduldig zu spielen heißt ja nicht, zwischendurch einzuschlafen.
Sorry, ich weiß, das ist sehr polemisch… wird sich auch wieder legen, kann es halt immer noch nicht verstehen.

Noch ein Gedanke dazu: Unser Berater und gleichermaßen Eurosport-Experte ist in den letzten Wochen und Monaten nicht müde geworden, immer wieder, gebetsmühlenartig öffentlich zu betonen, dass Bayern dem BVB doch so weit voraus ist, was ja in Teilen auch stimmt. Ich weiß nur nicht, wozu das für uns gut sein soll.
Demnach können wir ja nur als Underdogs nach München fahren, statt mit breiter Brust als Tabellenführer aufzutreten. Evtl. schließt der eine oder andere Spieler daraus, dass man ja eh nur verlieren kann gegen den so viel besseren, gottgleichen Gegner. Nur so rumgesponnen.

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Kutte92, Münster, Montag, 08.04.2019, 13:01 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

das am Samstag war mit das schlimmste was ich je mit dem 'Label' schwarz - gelb sehen musste.

Das würde ich jetzt nicht unterschreiben, ansonsten aber volle Zustimmung. Auch mit zwei Tagen Abstand bin ich noch komplett konsterniert. Schwer zu erklären, warum die Mannschaft so desolat und mit so einer Einstellung aufgetreten ist. Man kann nur hoffen, dass intern Konsequenzen aus diesem Offenbarungseid gezogen werden. Aktuell sind sehr, sehr viele Fragen offen.

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micha87, bei Berlin, Montag, 08.04.2019, 21:20 (vor 2696 Tagen) @ Kutte92

Ob es die schlimmste war ist schwer zu sagen, 2008 fand ich persönlich noch bitterer weil wir im Finale nach 19 Jahren so nah dran waren. Damals war auch gar nicht abzusehen das wir so zurückkommen werden, ich dachte man muss wieder Ewigkeiten warten auf so ein Highlight. Es sollten in der Zeit danach noch viele weitere Highlights folgen mit einer der schönsten Meisterschaften in 2011. Einmal so eine Saison zu erleben ist schon außergewöhnlich und auch die darauf folgenden Jahre hatten es in sich. In dieser Saison ist man unter ganz anderen Vorzeichen gestartet und dann war/ist die Chance auf die Meisterschaft so groß wie seit Jahren nicht. Mit der Möglichkeit ausgestattet es den Bayern verdammt schwierig zu machen zurückzukommen ins Titelrennen legen wir den schlechtesten Auftritt in dieser Saison hin. Auch zwei Tage danach ist die Enttäuschung darüber präsent, es wird für die Spieler ebenfalls nicht einfach sein darüber hinwegzukommen. Ein Zagadou wird sich viele Gedanken machen, meine Hoffnung ist er sieht es als Motivation an es in den folgenden 6 Endspielen besser zu machen.

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istar, Montag, 08.04.2019, 22:30 (vor 2696 Tagen) @ micha87

Ob es die schlimmste war ist schwer zu sagen, 2008 fand ich persönlich noch bitterer weil wir im Finale nach 19 Jahren so nah dran waren. Damals war auch gar nicht abzusehen das wir so zurückkommen werden, ich dachte man muss wieder Ewigkeiten warten auf so ein Highlight. Es sollten in der Zeit danach noch viele weitere Highlights folgen mit einer der schönsten Meisterschaften in 2011. Einmal so eine Saison zu erleben ist schon außergewöhnlich und auch die darauf folgenden Jahre hatten es in sich. In dieser Saison ist man unter ganz anderen Vorzeichen gestartet und dann war/ist die Chance auf die Meisterschaft so groß wie seit Jahren nicht. Mit der Möglichkeit ausgestattet es den Bayern verdammt schwierig zu machen zurückzukommen ins Titelrennen legen wir den schlechtesten Auftritt in dieser Saison hin. Auch zwei Tage danach ist die Enttäuschung darüber präsent, es wird für die Spieler ebenfalls nicht einfach sein darüber hinwegzukommen. Ein Zagadou wird sich viele Gedanken machen, meine Hoffnung ist er sieht es als Motivation an es in den folgenden 6 Endspielen besser zu machen.

Deutlich schlimmer das 2. Spiel unter Doll in Bielefeld, 2007.Danach waren wir Tabellenletzter, wenn ich mich nicht irre.

Dann 2013 und 2014,weil man zumindest 2014 in Berlin auch noch beschissen worden ist.

Dann gab's mal 'ne 4:0 Heimklatsche im Derby,das Jahr hab ich nicht mehr im Kopf.

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Rupo, Ruhrpott, Montag, 08.04.2019, 13:29 (vor 2696 Tagen) @ Kutte92

ok..ist ja alles subjektiv klar...aber mal im Kontext gesehen...spontan was wäre für Dich vergleichbar? Ich hab ne Mannschaft unter Doll beim 2:1 im DFP Pokal Finale gesehen als 'unser ganzes Leben - unser ganzer Stolz' geboren wurde...ja ich hab auch unter Doll 0:0 gegen Bochum und 1:1 gegen Bielefeld daheim gesehen...trotzdem wusste man um den Kader. Oder als es mit Sammer und Lattek gegen den Abstieg ging. Oder die Reihe um Scala, Skibbe, Kraus...selbst ein Jürgen Röber hat in seinem ersten Spiel gegen die Bayern gewusst was zu tun ist ;-)...Vielleicht war auch das Problem, dass die Mannschaft diese Saison gezeigt hat das sie es kann.

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rajol, Pulheim, Montag, 08.04.2019, 12:50 (vor 2696 Tagen) @ Rupo

ich stimme dir voll und ganz zu. Das Rätsel bleibt Favre - und vielleicht auch jenes Quartett, das ihn umgibt: Zorc, Watzke - und die ausersehenen Einflüsterer Sammer und Kehl. irgendetwas stimmt da nicht am kommunikativen Gefüge. Ich möchte gern wissen, welche Tabus und Machtverhältnisse da bis zu den Spielern wirken - und diese Lähmungen im Team hervorrufen.

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uwelito, Wambel forever, Dienstag, 09.04.2019, 10:10 (vor 2695 Tagen) @ rajol

Die Paranoia passt zu deinem Standort. #deepstate

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Kalkzilla, Waltrop, Montag, 08.04.2019, 21:38 (vor 2696 Tagen) @ rajol

ich stimme dir voll und ganz zu. Das Rätsel bleibt Favre

Fave, Stöger, Bosz, Tuchel... immer ist irgendwas mit den Trainern. Der eine lässt zu offensiv spielen, der andere zu abwartend, einer ist einfach nur ein Arschloch...

Ich bin wirklich nicht mehr bereit die Schuld den Übungsleitern zuzuschieben. Diese völlig lethargischen Auftritte sehen wir jetzt seit Jahren immer wieder. Mal mehr (Saison 17/18), mal weniger (Saison 15/16). Aber immer ist es dasselbe Muster: Keine Laufbereitschaft, kein Zweikampfverhalten, kein Aufbäumen. Da steckt ein ganz fieser Schweinehund in der Mannschaft, den wir seit Jahren nicht abschütteln können.

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hanno29, Berlin, Montag, 08.04.2019, 21:47 (vor 2696 Tagen) @ Kalkzilla

ich stimme dir voll und ganz zu. Das Rätsel bleibt Favre


Fave, Stöger, Bosz, Tuchel... immer ist irgendwas mit den Trainern. Der eine lässt zu offensiv spielen, der andere zu abwartend, einer ist einfach nur ein Arschloch...

Ich bin wirklich nicht mehr bereit die Schuld den Übungsleitern zuzuschieben. Diese völlig lethargischen Auftritte sehen wir jetzt seit Jahren immer wieder. Mal mehr (Saison 17/18), mal weniger (Saison 15/16). Aber immer ist es dasselbe Muster: Keine Laufbereitschaft, kein Zweikampfverhalten, kein Aufbäumen. Da steckt ein ganz fieser Schweinehund in der Mannschaft, den wir seit Jahren nicht abschütteln können.

Bei all den Umbrüchen, wer ist denn noch übriggeblieben und ist der angesprochene Schweinehund? Ich habs, Schmelzer! Ach nee, der darf ja nicht mehr spielen (hat der ein Glück, sonst wäre wieder Polen offen gewesen).
Man kann es ja nicht mal einem Spieler in die Schuhe schieben, weil er schlecht gespielt und die NiederlageN zu verantworten hat, es war immer ein Kollektivversagen, das ist und war das Erschreckende. Und wir Fans glauben vor jedem neuen Spiel in München, dass es dieses Mal anders ausgehen wird, einige sind sogar so vermessen und trauen dem BVB dort einen Sieg zu. Aber es bleibt dabei und Miss Sophie lässt grüßen!

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Kalkzilla, Waltrop, Montag, 08.04.2019, 21:51 (vor 2696 Tagen) @ hanno29


Bei all den Umbrüchen, wer ist denn noch übriggeblieben und ist der angesprochene Schweinehund? Ich habs, Schmelzer! Ach nee, der darf ja nicht mehr spielen (hat der ein Glück, sonst wäre wieder Polen offen gewesen).
Man kann es ja nicht mal einem Spieler in die Schuhe schieben, weil er schlecht gespielt und die NiederlageN zu verantworten hat, es war immer ein Kollektivversagen. Und wir Fans glauben vor jedem neuen Spiel in München, dass es dieses Mal anders ausgehen wird, einige sind sogar so vermessen und trauen dem BVB dort einen Sieg zu. Aber es bleibt dabei und Miss Sophie lässt grüßen!

Jetzt lernen wir erst mal, dass es sich bei dem Begriff "Schweinehund" nicht um eine Person handelt und dann reden wir vielleicht weiter.

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hanno29, Berlin, Montag, 08.04.2019, 21:55 (vor 2696 Tagen) @ Kalkzilla


Bei all den Umbrüchen, wer ist denn noch übriggeblieben und ist der angesprochene Schweinehund? Ich habs, Schmelzer! Ach nee, der darf ja nicht mehr spielen (hat der ein Glück, sonst wäre wieder Polen offen gewesen).
Man kann es ja nicht mal einem Spieler in die Schuhe schieben, weil er schlecht gespielt und die NiederlageN zu verantworten hat, es war immer ein Kollektivversagen. Und wir Fans glauben vor jedem neuen Spiel in München, dass es dieses Mal anders ausgehen wird, einige sind sogar so vermessen und trauen dem BVB dort einen Sieg zu. Aber es bleibt dabei und Miss Sophie lässt grüßen!


Jetzt lernen wir erst mal, dass es sich bei dem Begriff "Schweinehund" nicht um eine Person handelt und dann reden wir vielleicht weiter.

Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus

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istar, Montag, 08.04.2019, 22:42 (vor 2696 Tagen) @ hanno29


Bei all den Umbrüchen, wer ist denn noch übriggeblieben und ist der angesprochene Schweinehund? Ich habs, Schmelzer! Ach nee, der darf ja nicht mehr spielen (hat der ein Glück, sonst wäre wieder Polen offen gewesen).
Man kann es ja nicht mal einem Spieler in die Schuhe schieben, weil er schlecht gespielt und die NiederlageN zu verantworten hat, es war immer ein Kollektivversagen. Und wir Fans glauben vor jedem neuen Spiel in München, dass es dieses Mal anders ausgehen wird, einige sind sogar so vermessen und trauen dem BVB dort einen Sieg zu. Aber es bleibt dabei und Miss Sophie lässt grüßen!


Jetzt lernen wir erst mal, dass es sich bei dem Begriff "Schweinehund" nicht um eine Person handelt und dann reden wir vielleicht weiter.


Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus

Zum FCB geht man aber nicht als junges Talent, sondern als gestandener Spieler.

Und Beispiele von Spielern,die bei Bayern nicht den Durchbruch hatten, gibt's auch reichlich.

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martin 65, Ort, Montag, 08.04.2019, 23:44 (vor 2696 Tagen) @ istar

Ist das 1. mal das ich als Borusse seit 30j zu den Tasten greife.
Kann mir einer erklären, warum neben Bürki 10 Schafe zur Schlachtbank nach München geführt wurden, durch einen eigentlich sehr erfolgreichen Hirten, der beim Schlachtfest fast regungs- und tatenlos zusieht?
Mit der Haltung hätte Reus auch bei seinem Baby bleiben können statt Tore zu schiessen und sie dem Kind zu widmen

oder geben die Bayern im Gästehotel schweren Gegnern was ins Trinkwasser....

warum kämpft der BVB in München nicht mehr?

martin

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istar, Dienstag, 09.04.2019, 06:14 (vor 2695 Tagen) @ martin 65

Ist das 1. mal das ich als Borusse seit 30j zu den Tasten greife.
Kann mir einer erklären, warum neben Bürki 10 Schafe zur Schlachtbank nach München geführt wurden, durch einen eigentlich sehr erfolgreichen Hirten, der beim Schlachtfest fast regungs- und tatenlos zusieht?
Mit der Haltung hätte Reus auch bei seinem Baby bleiben können statt Tore zu schiessen und sie dem Kind zu widmen

oder geben die Bayern im Gästehotel schweren Gegnern was ins Trinkwasser....

warum kämpft der BVB in München nicht mehr?

martin

Das ist die Frage der letzten Jahre.

Ich hab keine Ahnung.

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hanno29, Berlin, Montag, 08.04.2019, 23:10 (vor 2696 Tagen) @ istar


Bei all den Umbrüchen, wer ist denn noch übriggeblieben und ist der angesprochene Schweinehund? Ich habs, Schmelzer! Ach nee, der darf ja nicht mehr spielen (hat der ein Glück, sonst wäre wieder Polen offen gewesen).
Man kann es ja nicht mal einem Spieler in die Schuhe schieben, weil er schlecht gespielt und die NiederlageN zu verantworten hat, es war immer ein Kollektivversagen. Und wir Fans glauben vor jedem neuen Spiel in München, dass es dieses Mal anders ausgehen wird, einige sind sogar so vermessen und trauen dem BVB dort einen Sieg zu. Aber es bleibt dabei und Miss Sophie lässt grüßen!


Jetzt lernen wir erst mal, dass es sich bei dem Begriff "Schweinehund" nicht um eine Person handelt und dann reden wir vielleicht weiter.


Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus


Zum FCB geht man aber nicht als junges Talent, sondern als gestandener Spieler.

Und Beispiele von Spielern,die bei Bayern nicht den Durchbruch hatten, gibt's auch reichlich.

Coman, Kimmich, Hudson-Odoi wollte (durfte aber nicht), Davies ist schon da, Zukunft ungewiss. Demnächst wird sich das auch bei den Bayern ändern,die müssen nun früher zugreifen und können nicht mehr nur auf Gestandene warten. Natürlich scheiterten auch einige/viele der jungen Spieler bei denen (Kirchhoff, Weiser...), das kommt bei uns aber genauso vor (Toljan, Mor, Merino.....).

Wenn es am Samstag (oder in den letzten Jahren) nur die jungen Spieler bei uns gewesen wären, die dem Druck dort nicht gewachsen waren, dann wäre das ja verständlich. es waren aber alle durch die Bank weg, da werden die Jungen von den "Alten" nicht mitgezogen, weil die sich genauso versteckt haben.

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Kalkzilla, Waltrop, Montag, 08.04.2019, 22:06 (vor 2696 Tagen) @ hanno29

Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus

Tja da ist was dran. Vielleicht ist der BVB etwas zu sehr Wohlfühloase für die Spieler. In den letzten Jahren konnten uns einige Spieler auf der Nase rumtanzen, ohne dass es nennenswert sanktioniert wurde (Aubameyang, Dembele). Ein gutes Mannschaftsklima ist wichtig, aber vielleicht sollte man von Vorstandsseite auch klar machen, dass derartige Auftritte nicht toleriert werden. Mir fällt wirklich kein alternativer Grund ein warum sich unsere Mannschaft regelmäßig lethargisch präsentiert.

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hanno29, Berlin, Montag, 08.04.2019, 22:18 (vor 2696 Tagen) @ Kalkzilla

Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus


Tja da ist was dran. Vielleicht ist der BVB etwas zu sehr Wohlfühloase für die Spieler. In den letzten Jahren konnten uns einige Spieler auf der Nase rumtanzen, ohne dass es nennenswert sanktioniert wurde (Aubameyang, Dembele). Ein gutes Mannschaftsklima ist wichtig, aber vielleicht sollte man von Vorstandsseite auch klar machen, dass derartige Auftritte nicht toleriert werden. Mir fällt wirklich kein alternativer Grund ein warum sich unsere Mannschaft regelmäßig lethargisch präsentiert.

Könnte durchaus auch ein Grund sein.
Man hatte und hat auch das Gefühl, dass die Angst zu verlieren bei uns größer ist, ob nun bei den letzten Trainern, oder bei den Spielern - in Kombination aus beiden hast du mal gleich gar keine Chance, als die Lust am Gewinnen. Die Bayern wollten gewinnen, wir wollten nicht verlieren und das zum wiederholten Male.

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Kalkzilla, Waltrop, Montag, 08.04.2019, 22:28 (vor 2696 Tagen) @ hanno29

Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus


Tja da ist was dran. Vielleicht ist der BVB etwas zu sehr Wohlfühloase für die Spieler. In den letzten Jahren konnten uns einige Spieler auf der Nase rumtanzen, ohne dass es nennenswert sanktioniert wurde (Aubameyang, Dembele). Ein gutes Mannschaftsklima ist wichtig, aber vielleicht sollte man von Vorstandsseite auch klar machen, dass derartige Auftritte nicht toleriert werden. Mir fällt wirklich kein alternativer Grund ein warum sich unsere Mannschaft regelmäßig lethargisch präsentiert.


Könnte durchaus auch ein Grund sein.
Man hatte und hat auch das Gefühl, dass die Angst zu verlieren bei uns größer ist, ob nun bei den letzten Trainern, oder bei den Spielern - in Kombination aus beiden hast du mal gleich gar keine Chance, als die Lust am Gewinnen. Die Bayern wollten gewinnen, wir wollten nicht verlieren und das zum wiederholten Male.

Da spielt dann auch die Wahl der Spieler eine Rolle. Mkhitaryan duckte sich damals im Elfmeterschießen weg, Weigl spielte anscheinend gegen die Anweisung des Trainers, von Bosz hörte man auch zuletzt, wie Enttäuscht er von Sokratis gewesen sei, da dieser die Rolle des Abwehrchefs nicht einnehmen konnte/wollte. Wir reden da von krassen Charakter- bzw. Mentalitätsdefiziten.

Eigentlich sollte diese Problematik diese Saison behoben werden, aber ausser Reus sehe ich da keinen der ein Zeichen setzt. Delaney duckt sich genauso weg und Witsel ist mehr stilles Vorbild als Antreiber.

Neu auf schwatzgelb.de: Immer noch Meisterrennen

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.04.2019, 13:44 (vor 2695 Tagen) @ Kalkzilla

Ist doch klar ;)!
Wenn aber seit Jahren ein fieser Schweinehund in der Mannschaft steckt, muss es dafür Ursachen geben. Zum Fc Bayern geht man und hat sofort ne breite Brust. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, kommt man zum BVB wird irgendwie das VerliererGen übertragen, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft stellt sich seit Jahren fast immer neu auf, aber in München passiert immer dasselbe. Wer ist denn noch von der Klatsche 2015 im Herbst anwesend gewesen? Bürki, Pischu, Reus


Tja da ist was dran. Vielleicht ist der BVB etwas zu sehr Wohlfühloase für die Spieler. In den letzten Jahren konnten uns einige Spieler auf der Nase rumtanzen, ohne dass es nennenswert sanktioniert wurde (Aubameyang, Dembele). Ein gutes Mannschaftsklima ist wichtig, aber vielleicht sollte man von Vorstandsseite auch klar machen, dass derartige Auftritte nicht toleriert werden. Mir fällt wirklich kein alternativer Grund ein warum sich unsere Mannschaft regelmäßig lethargisch präsentiert.


Könnte durchaus auch ein Grund sein.
Man hatte und hat auch das Gefühl, dass die Angst zu verlieren bei uns größer ist, ob nun bei den letzten Trainern, oder bei den Spielern - in Kombination aus beiden hast du mal gleich gar keine Chance, als die Lust am Gewinnen. Die Bayern wollten gewinnen, wir wollten nicht verlieren und das zum wiederholten Male.


Da spielt dann auch die Wahl der Spieler eine Rolle. Mkhitaryan duckte sich damals im Elfmeterschießen weg, Weigl spielte anscheinend gegen die Anweisung des Trainers, von Bosz hörte man auch zuletzt, wie Enttäuscht er von Sokratis gewesen sei, da dieser die Rolle des Abwehrchefs nicht einnehmen konnte/wollte. Wir reden da von krassen Charakter- bzw. Mentalitätsdefiziten.

Eigentlich sollte diese Problematik diese Saison behoben werden, aber ausser Reus sehe ich da keinen der ein Zeichen setzt. Delaney duckt sich genauso weg und Witsel ist mehr stilles Vorbild als Antreiber.


Reus ist nicht grad das passende Beispiel. Der ist auch eher ein positiv Beispiel wenn es läuft. Oder wo war sein Zeichen am Samstag oder in anderen wichtigen Spielen der letzten Jahre? Offensichtlich gibt es wohl nicht genug passende Spieler für uns die das geforderte mitbringen.

Da lobe ich mir doch Niebaum und Meier. Damals hat man noch die passende Arroganz an den Tag gelegt. ;)
#Siegergen

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Kalkzilla, Waltrop, Dienstag, 09.04.2019, 16:12 (vor 2695 Tagen) @ Talentförderer

Reus ist nicht grad das passende Beispiel. Der ist auch eher ein positiv Beispiel wenn es läuft. Oder wo war sein Zeichen am Samstag oder in anderen wichtigen Spielen der letzten Jahre? Offensichtlich gibt es wohl nicht genug passende Spieler für uns die das geforderte mitbringen.

Reus ist leider das einzige Positivbeispiel. Hab ihn nicht nur einmal diese Saison eine Grätsche in der Rückwärtsbewegung auspacken sehen. Samstag war er genauso schlecht wie alle anderen, das stimmt schon.

Da lobe ich mir doch Niebaum und Meier. Damals hat man noch die passende Arroganz an den Tag gelegt. ;)

Arrogante Auftritte hab ich in dieser Saison schon ein paar gesehen. Beim Thema Selbstüberschätzung schießen einige leider über das Ziel hinaus.

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Scellettor, zu hause, Montag, 08.04.2019, 11:20 (vor 2696 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

na ja, die satte Ansage kam leider von uns und die hieß "Macht langsam, wir haben die Buchsen voll" :-)

An sonsten sehr gelungener Text.

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