Neu auf schwatzgelb.de: Halb voll oder halb leer? (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 12.02.2019, 21:46 (vor 2633 Tagen)
Wenn der BVB am Mittwoch in London bei Tottenham Hotspur antritt, kann das Spiel durchaus richtungsweisend werden. Manchmal konnte man in den letzten Tagen diverse Untergangstheorien hören, andere blieben optimistisch. Was stimmt denn nun?
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schwatzgelb.de, Artikel
Heute kann entscheidend sein...
, Mittwoch, 13.02.2019, 09:22 (vor 2632 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich glaube, dass heutige Spiel kann ziemlich entscheidend für den weiteren Verlauf der nächsten Wochen sein.
Wenn wir heute ein gutes Spiel machen und London mit einer realistischen Chance verlassen, in die nächste Runde einzuziehen, dann wird dies neuen Auftrieb geben. Bei einer "Klatsche" ist jedoch zu befürchten, dass die Mannschaft in ein Loch fällt, aus dem sie sich erstmal rausarbeiten muss.
In der Hinrunde ist die Mannschaft auf einer "Welle" des Erfolges geschwommen. Aus dieser Welle ist in den letzten zwei Wochen eher ein kleines Plätschern geworden.
Die Niederschläge waren bisher alle zu verkraften. Einige hier wollten den Pokal eh "abschenken" und das Unentschieden gegen Frankfurt war aufgrund der Niederlage der Bayern ja auch erstmal ein gefühlter Punktgewinn. Das Spiel gegen Hoffenheim war vor allem in der ersten Halbzeit gut und vor dem 3:1 hat sich wohl keiner ernsthafte Sorgen gemacht, noch Punkte liegen zu lassen. Auch das könnte man noch mit "dumm gelaufen", es sind immer noch "5 Punkte Vorsprung" abharken.
Die Stimmung ist noch nicht wirklich gekippt. Bei weiteren Rückschlägen wird sie dies aber tun. Man wird der Mannschaft attestierten, noch nicht bereit für einen Titel zu sein und die Bayern werden mit jedem noch so kleinen Niederschlag ihre Chancen wittern.
Heute gibt es keine Punkte für die Meisterschaft. Ob man nun eine Runde weiter kommt oder nicht, wird außer dem monetären Aspekt am Ende der Saison keine besondere Rolle spielen und von einem Finale träumen selbst die größten Optimisten nicht.
Ein Weiterkommen heute würde aber neue Kräfte auch in Richtung Meisterkampf freisetzen. Für die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld ist dieses Spiel heute sehr wichtig. Heute kann man sehr viel Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben in der Liga tanken!
SGG
Litze
dran glauben
flaschenkind, Saarlouis, Mittwoch, 13.02.2019, 09:34 (vor 2632 Tagen) @ Litze
es gab über die jahre einige internationale spiele, in denen unsere truppe auch auswärts über sich hinaus gewachsen ist. wichtig war dabei immer der glaube an sich selbst auf dem platz. ich wünsche unserer truppe, dass sie, angeführt von witsel auf internationaler bühne, diesen glauben heute entfachen kann und kann es kaum erwarten, bis endlich angekickt wird.
17 Minuten
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 13.02.2019, 07:53 (vor 2632 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Auch wenn Fußball ein schnelllebiges Geschäft ist, sollte man mal inne halten, durchpusten und die Dinge mit Ruhe betrachten.
Wir haben bislang 21 Spiele in der Liga, drei im Pokal und sechs in der Champions-League absolviert und der Gesamteindruck ist zum allergrößten Teil sehr gut. Das sollte man sich nicht von 17 Minuten kaputt machen lassen. Damit meine ich die letzten beiden Minuten der Verlängerung gegen Bremen und die letzte Viertelstunde gegen Hoffenheim. Spielt die Mannschaft die zu einem großen Teil mit mehr Konzentration und einem kleinen Teil mehr Glück runter, dann würden sich jetzt alle weiter auf die Schulter klopfen, weil man in allen drei Wettbewerben vertreten ist und in der Liga weiter souverän mit sieben Punkten vorne liegt. Ist anders gekommen, aber lässt sich jetzt auch nicht mehr ändern. Trotzdem steht da unterm Strich immer noch ein dickes, fettes Pluszeichen.
17 Minuten
, Mittwoch, 13.02.2019, 18:47 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Um die derzeitige Verfassung und Spielweise der Mannschaft zu beurteilen, bringt uns der Blick auf die gesamten vergangenen Spiele rein gar nichts.
Wie hier schon jemand geschrieben hat, wird das heutige Spiel evtl. richtungsweisend sein.
Bei einer klaren Niederlage könnte sich ein Abwärtstrend entwickeln - die tollen Leistungen der Hinrunde wären dann irgendwann nicht mehr viel wert.
Dazu kommt die personelle Situation...das wird gefühlt zu einer riesigen Hürde. Ich drücke den Jungs ganz fest die Daumen, sehr optimistisch bin ich allerdings nicht.
17 Minuten
, Mittwoch, 13.02.2019, 12:40 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Auch wenn Fußball ein schnelllebiges Geschäft ist, sollte man mal inne halten, durchpusten und die Dinge mit Ruhe betrachten.
Wir haben bislang 21 Spiele in der Liga, drei im Pokal und sechs in der Champions-League absolviert und der Gesamteindruck ist zum allergrößten Teil sehr gut. Das sollte man sich nicht von 17 Minuten kaputt machen lassen. Damit meine ich die letzten beiden Minuten der Verlängerung gegen Bremen und die letzte Viertelstunde gegen Hoffenheim. Spielt die Mannschaft die zu einem großen Teil mit mehr Konzentration und einem kleinen Teil mehr Glück runter, dann würden sich jetzt alle weiter auf die Schulter klopfen, weil man in allen drei Wettbewerben vertreten ist und in der Liga weiter souverän mit sieben Punkten vorne liegt. Ist anders gekommen, aber lässt sich jetzt auch nicht mehr ändern. Trotzdem steht da unterm Strich immer noch ein dickes, fettes Pluszeichen.
Auch wenn ich's grds. so sehe wie du, spiegelt das das Bremen Spiel absolut nicht wieder.
17 Minuten
Didi, Schweiz, Mittwoch, 13.02.2019, 09:15 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Das Hoffenheim-Spiel auf 15 Minuten zu reduzieren, ist aber auch Quatsch. Wir hätten in der zweiten Halbzeit auch 5 Stück kriegen können und das sehr tapfer auf 45 Minuten verteilt.
17 Minuten
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 13.02.2019, 09:18 (vor 2632 Tagen) @ Didi
Und auch das 4:0 schießen können. Ja, mit Wiederanpfiff war Hoffenheim deutlich besser und es war Bürki zu verdanken, dass wir nicht früh schon den Anschluss kassiert haben. Solche Phasen hatten wir bislang aber auch in fast jedem Spiel. Was halt überhaupt nicht passieren darf ist das, was da zwischen dem 1:3 und dem Abpfiff geschehen ist.
17 Minuten
Didi, Schweiz, Mittwoch, 13.02.2019, 09:21 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Wir lagen 45 Minuten wie ein Boxer in den Seilen, verloren viele Bälle am eigenen Strafraum, völlig unfähig, das Spiel zu beruhigen und punktuell gefährlich, weil Hoffenheim halt Harakiri spielte und wir so oftmals in Überzahl kontern konnten.
Aber so unterlegen, überfordert und ratlos habe ich unsere Truppe zuletzt beim 0:6 (?) in München an Ostern 2018 gesehen. Also mir war schon nach dem 1:3 klar, dass das verdammt schwierig wird.
17 Minuten
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 13.02.2019, 09:27 (vor 2632 Tagen) @ Didi
Wir lagen 45 Minuten wie ein Boxer in den Seilen, verloren viele Bälle am eigenen Strafraum, völlig unfähig, das Spiel zu beruhigen und punktuell gefährlich, weil Hoffenheim halt Harakiri spielte und wir so oftmals in Überzahl kontern konnten.
Aber so unterlegen, überfordert und ratlos habe ich unsere Truppe zuletzt beim 0:6 (?) in München an Ostern 2018 gesehen. Also mir war schon nach dem 1:3 klar, dass das verdammt schwierig wird.
Ich hatte auch nach dem 3:0 immer noch den Gedanken, dass wir das tunlichst bis zur 80. Minuten halten sollten, bis ich wieder ruhiger werde. Lag für mich aber auch daran, dass Hoffenheim schon im Aufbau kaum vernünftig angelaufen wurde und speziell Phillip da zentral große Löcher ließ, durch die Hoffenheim schnell in unser Drittel kommen konnte. Alles nicht gut, wirklich nicht. Aber wenn wir das machen, was man mit einer 3:0 Führung in 99 % aller Fälle macht, nämlich das Spiel gewinnen, dann wäre die breite Stimmungslage doch jetzt eine total andere.
17 Minuten
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 13.02.2019, 15:29 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Wir lagen 45 Minuten wie ein Boxer in den Seilen, verloren viele Bälle am eigenen Strafraum, völlig unfähig, das Spiel zu beruhigen und punktuell gefährlich, weil Hoffenheim halt Harakiri spielte und wir so oftmals in Überzahl kontern konnten.
Aber so unterlegen, überfordert und ratlos habe ich unsere Truppe zuletzt beim 0:6 (?) in München an Ostern 2018 gesehen. Also mir war schon nach dem 1:3 klar, dass das verdammt schwierig wird.
Ich hatte auch nach dem 3:0 immer noch den Gedanken, dass wir das tunlichst bis zur 80. Minuten halten sollten, bis ich wieder ruhiger werde. Lag für mich aber auch daran, dass Hoffenheim schon im Aufbau kaum vernünftig angelaufen wurde und speziell Phillip da zentral große Löcher ließ, durch die Hoffenheim schnell in unser Drittel kommen konnte.
Umso erstaunlicher, dass alle Tore für Hoffenheim erst fielen, als Philipp draußen war.
Gilt auch für Toprak: ich hielt und halte seine Einwechslung für völlig falsch, aber er konnte nix dafür, dass es noch 2 Gegentore gab.
17 Minuten
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 13.02.2019, 09:37 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Nachtrag: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die zweite Halbzeit mit Delaney anders gelaufen wäre. Das soll jetzt nicht einmal gegen Dahoud sein, aber wir sind schon ziemlich abhängig von der Kompaktheit, die Witsel und Delaney da in der Mitte zeigen.
17 Minuten
Didi, Mittwoch, 13.02.2019, 09:56 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Ich fand aber auch, dass hier Witsel die Mannschaft nach dem 3:1 und spätestens nach dem 3:2 mehr hätte führen können. Er kann ein Spiel komplett an sich reißen. Als ich ihn das erste mal in unseren Farben gegen Fürth sah, war ich beeindruckt, wie er die Mannschaft geführt hat, das Spiel geordnet und diesen Siegeswillen auf das Team übertragen hat.
Bitte jetzt auf gar keinen Fall falsch verstehen. Ich bin ein riesiger Witsel-Fan. Dieser Mann ist ein ganz wichtiger Baustein und hat vielleicht den größten Anteil an unserem bisherigen Erfolg. Er ist bestimmt auch nicht alleine schuld, dass wir am Ende nur unentschieden gespielt haben, da tragen andere eine viel größere Verantwortung.
Ich hatte halt nur nach dem 2:3 die Hoffnung, dass er es irgendwie hinbekommt, wieder in Ordnung ins Spiel zu bringen und es beruhigt.
SGG
17 Minuten
hanno29, Berlin, Mittwoch, 13.02.2019, 15:01 (vor 2632 Tagen) @ Litze
Ich fand aber auch, dass hier Witsel die Mannschaft nach dem 3:1 und spätestens nach dem 3:2 mehr hätte führen können. Er kann ein Spiel komplett an sich reißen. Als ich ihn das erste mal in unseren Farben gegen Fürth sah, war ich beeindruckt, wie er die Mannschaft geführt hat, das Spiel geordnet und diesen Siegeswillen auf das Team übertragen hat.
Bitte jetzt auf gar keinen Fall falsch verstehen. Ich bin ein riesiger Witsel-Fan. Dieser Mann ist ein ganz wichtiger Baustein und hat vielleicht den größten Anteil an unserem bisherigen Erfolg. Er ist bestimmt auch nicht alleine schuld, dass wir am Ende nur unentschieden gespielt haben, da tragen andere eine viel größere Verantwortung.
Ich hatte halt nur nach dem 2:3 die Hoffnung, dass er es irgendwie hinbekommt, wieder in Ordnung ins Spiel zu bringen und es beruhigt.
SGG
Das ist wohl die größte Ernüchterung aus diesem Spiel, wo man bis dato dachte, dass es genug Charaktere in der Mannschaft gibt, dass es nicht nochmal so ein Spiel geben wird, wo man komplett auseinander bricht. Aber selbst ein Witsel ist in so einer Situation machtlos.
17 Minuten
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 13.02.2019, 15:15 (vor 2632 Tagen) @ hanno29
Das ist wohl die größte Ernüchterung aus diesem Spiel, wo man bis dato dachte, dass es genug Charaktere in der Mannschaft gibt, dass es nicht nochmal so ein Spiel geben wird, wo man komplett auseinander bricht. Aber selbst ein Witsel ist in so einer Situation machtlos.
Aber jeder, der selber mal ein bisschen pöhlt, weiß doch, dass es immer mal solche Phasen gibt, in denen man tun und lassen kann was man will und man kommt trotzdem auf keinen grünen Zweig. Man ist immer einen Schritt zu spät und wenn man doch den Fuß an den Ball bekommt, flippert er zum Gegner. Und während einem selber der Ball bei der Annahme über den Schlappen rutscht, wird beim Gegner der abgerutsche Ball zum Traumpass in die Tiefe.
17 Minuten
hanno29, Berlin, Mittwoch, 13.02.2019, 15:31 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Das ist wohl die größte Ernüchterung aus diesem Spiel, wo man bis dato dachte, dass es genug Charaktere in der Mannschaft gibt, dass es nicht nochmal so ein Spiel geben wird, wo man komplett auseinander bricht. Aber selbst ein Witsel ist in so einer Situation machtlos.
Aber jeder, der selber mal ein bisschen pöhlt, weiß doch, dass es immer mal solche Phasen gibt, in denen man tun und lassen kann was man will und man kommt trotzdem auf keinen grünen Zweig. Man ist immer einen Schritt zu spät und wenn man doch den Fuß an den Ball bekommt, flippert er zum Gegner. Und während einem selber der Ball bei der Annahme über den Schlappen rutscht, wird beim Gegner der abgerutsche Ball zum Traumpass in die Tiefe.
Eigentlich hatte das Spiel das Potential zu einem kleinen Wendepunkt, anders als in Frankfurt haben wir die Chancen konsequent genutzt, anders als gegen Bremen waren wir spielerisch um Welten besser und dann kam die 2. Halbzeit. Hoffenheim hätte in der 2. Halbzeit gerne so spielen können, wenn wir die Galligkeit der 1. Halbzeit an den Tag gelegt hätten, hätten sie maximal noch ein Tor geschossen. Ich kann mich auf die Schnelle an kein Spiel (in den letzten Jahren) im Tempel erinnern, wo wir solch eine Chancenflut zugelassen haben. Es ist auch anders als vor einem Jahr gegen die Blauen, da steckten wir wirklich in einer Phase, wo nichts mehr ging, da war die 1. Hälfte unerwarteter Ausrutscher... . Solche Spiele sind echt bescheiden, weil nicht gut für den Kopf!
17 Minuten
Chappi1991
, Mittwoch, 13.02.2019, 15:10 (vor 2632 Tagen) @ hanno29
Ich fand aber auch, dass hier Witsel die Mannschaft nach dem 3:1 und spätestens nach dem 3:2 mehr hätte führen können. Er kann ein Spiel komplett an sich reißen. Als ich ihn das erste mal in unseren Farben gegen Fürth sah, war ich beeindruckt, wie er die Mannschaft geführt hat, das Spiel geordnet und diesen Siegeswillen auf das Team übertragen hat.
Bitte jetzt auf gar keinen Fall falsch verstehen. Ich bin ein riesiger Witsel-Fan. Dieser Mann ist ein ganz wichtiger Baustein und hat vielleicht den größten Anteil an unserem bisherigen Erfolg. Er ist bestimmt auch nicht alleine schuld, dass wir am Ende nur unentschieden gespielt haben, da tragen andere eine viel größere Verantwortung.
Ich hatte halt nur nach dem 2:3 die Hoffnung, dass er es irgendwie hinbekommt, wieder in Ordnung ins Spiel zu bringen und es beruhigt.
SGG
Das ist wohl die größte Ernüchterung aus diesem Spiel, wo man bis dato dachte, dass es genug Charaktere in der Mannschaft gibt, dass es nicht nochmal so ein Spiel geben wird, wo man komplett auseinander bricht. Aber selbst ein Witsel ist in so einer Situation machtlos.
Ich hatte den Eindruck, dass es auch eine Kraftfrage war. Witsel war in der ersten Halbzeit bockstark. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass er immer dann die Verantwortung besonders an sich reißt, wenn Reus nicht dabei ist. Hat er dann aber nicht durchgehalten.
17 Minuten
Didi, Schweiz, Mittwoch, 13.02.2019, 09:39 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Natürlich war Delaney ein Faktor, vor allem hätte der auch notfalls mal einen Hoffenheimer hart umgegrätscht oder eben auch Sancho oder Guerreiro zur Defensivarbeit animiert. Ich war ja nur am TV, aber abgesehen von Bürki spürte ich da bei den Toren wenig Erregung, sondern nur Lethargie oder sah Schulterzucken.
17 Minuten
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 13.02.2019, 09:48 (vor 2632 Tagen) @ Didi
Ich hatte eher den Eindruck, dass die Mannschaft mit dem 1:3 zum ersten Mal das Gefühl hatte, etwas verlieren zu können und denen mit dem Tor der Gedanke "scheiße, das wird jetzt noch eng" durch den Kopf geschossen ist. Angst vor der Niederlage, statt Lust auf den Sieg.
17 Minuten
bobschulz, MS, Mittwoch, 13.02.2019, 09:59 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Ich hatte eher den Eindruck, dass die Mannschaft mit dem 1:3 zum ersten Mal das Gefühl hatte, etwas verlieren zu können und denen mit dem Tor der Gedanke "scheiße, das wird jetzt noch eng" durch den Kopf geschossen ist. Angst vor der Niederlage, statt Lust auf den Sieg.
Sagen wir mal so: auch vor dem 3:1 sah es unsouverän aus, aber danach war auch das letzte bisschen Souveränität weg. Und ja, wenn ich sehe wie Hakimi zum Kopfball beim 3-2 geht- oder eben nicht!!- weiß ich dass Thomas D ihn dafür in den Arsch getreten hätte. Es fehlte einfach an der Einstellung, denn dass ein Ball auf den wartenden Spieler fällt passiert so nicht, wenn Gegner dem Ball entgegen gehen.
Hoffenheim hatte schon zur HZ nichts mehr zu verlieren, nach dem Dritten erst recht nicht. Und dann kam mit dem 3-1 bei denen tatsächlich die Idee auf: "Wir können was erreichen". Gepaart mit der schon die ganze zweite HZ wachsenden Unsicherheit bei uns war das halt dann psychologisch für die viel einfacher.
17 Minuten
hanno29, Berlin, Mittwoch, 13.02.2019, 19:55 (vor 2632 Tagen) @ bobschulz
Ich hatte eher den Eindruck, dass die Mannschaft mit dem 1:3 zum ersten Mal das Gefühl hatte, etwas verlieren zu können und denen mit dem Tor der Gedanke "scheiße, das wird jetzt noch eng" durch den Kopf geschossen ist. Angst vor der Niederlage, statt Lust auf den Sieg.
Sagen wir mal so: auch vor dem 3:1 sah es unsouverän aus, aber danach war auch das letzte bisschen Souveränität weg. Und ja, wenn ich sehe wie Hakimi zum Kopfball beim 3-2 geht- oder eben nicht!!- weiß ich dass Thomas D ihn dafür in den Arsch getreten hätte. Es fehlte einfach an der Einstellung, denn dass ein Ball auf den wartenden Spieler fällt passiert so nicht, wenn Gegner dem Ball entgegen gehen.
Hoffenheim hatte schon zur HZ nichts mehr zu verlieren, nach dem Dritten erst recht nicht. Und dann kam mit dem 3-1 bei denen tatsächlich die Idee auf: "Wir können was erreichen". Gepaart mit der schon die ganze zweite HZ wachsenden Unsicherheit bei uns war das halt dann psychologisch für die viel einfacher.
Es wurde angeführt, dass wir "zu klein" sind. Wenn Hakimi nicht hüpft, dann kann er noch so groß sein, da gewinnt selbst Sergio Gomez gegen ihn ein Kopfballduell und das 3:3 war genauso billig, wie das 0:1 von Bremen. Bremen und Hopp haben uns mit dem Freistoßtrick, den wir gegen Bremen in der Bundesliga angewandt haben, 2 x ein Ei ins Netz gelegt.
17 Minuten
Johannes, Emsdetten, Mittwoch, 13.02.2019, 08:27 (vor 2632 Tagen) @ Sascha
Wir haben eine junge Mannschaft die begeisternden Fußball spielen kann, und dann muss man solche Rückschläge nunmal einkalkulieren.
Man wollte das clever runterspielen, aber da fehlt halt die Erfahrung.
Alles vollkommen normal, sollte die Mannschaft nicht verunsichern.
Neu auf schwatzgelb.de: Halb voll oder halb leer?
, Dienstag, 12.02.2019, 23:06 (vor 2633 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich bin ziemlich zwiegespalten. Die Verletztensituation und die letzten Spiele lassen doch schlechteres vermuten, denn Tottenham ist dadurch einfach (trotz Ausfälle) klar in der Favoritenrolle inzwischen. Entweder wird das ein Befreiungsschlag für uns, weil wir (unabhängig vom Ergebnis) ein super Spiel abliefern werden, oder es könnte böse enden. Aktuell fehlt mir ein wenig der Optimismus in Bezug auf Tottenham. Bei der Meisterschaft bin ich weiterhin sehr optimistisch.