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Linker Außenverteidiger (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 08.08.2018, 10:55 (vor 2919 Tagen) @ beygo

Fakt ist doch: Die LV-Position bliebe unbesetzt. Ihr benennt seit Jahren keine wirklich besseren Alternativen. Insofern bleibt das nur dummes Gerede.

Und Schmelzer unser Linksverteidiger.


Totaler Quatsch ich hab shcon öfter Alternativen genannt.

Hector und Plattenhartd sind besser als Schmelzer.

Ansonsten wären da noch, Lucas Digne um den man sich hätte bemühen können.
Geht von Barca zu Eveteron. Auch ein Ricardo Rodriguez war lange auf dem Markt.

Ein Talent wie Beste lässt man gehen. Schmelzer hatte Dede auch als junger Bursche abgelöst.


Ich meinte machbare Alternativen. Aus dem einen oder anderen Grund waren Transfers dieser Größenordnung eben nicht zu realisieren. Hector und Plattenhardt? Sind so gut, dass sie den Schritt scheuen und deutlich weniger internationale Erfahrung vorzuweisen haben als Schmelzer.

Es ließe sich trefflich darüber streiten, ob Jonas Hector tatsächlich weniger internationale Erfahrung vorzuweisen hat als Marcel Schmelzer. Auf Clubebene ist dies sicherlich so, auf Nationalmannschaftsebene ist es umgekehrt. Ich persönlich finde es schade, dass ein Wechsel Hectors zu uns letztlich doch nicht zustande kam. Die Gründe, die Hector für seine Entscheidung anführte, beim EffZeh zu bleiben, finde ich allerdings sehr honorig. Ich sehe da keine Scheu zu wechseln, sondern Verbundenheit zu seinem Club. Die man im übrigen auch Schmelzer zubilligen muss.

Schmelzer ist ein Spieler, der eingebettet in ein bestimmtes taktisches Konzept gut funktioniert. Da hängt auch viel von den direkten Mitspielern ab. Je mehr ein Trainer auf individualtaktische Fähigkeiten zur Lösung von 1:1-Situationen setzt, umso schwerer tut sich Schmelzer. Das ist auch der Grund, warum er in der Nationalmannschaft nie wirklich überzeugen konnte und sich nicht durchgesetzt hat. Das gilt im übrigen auch für seinen damaligen Konkurrenten auf dieser Position, Dennis Aogo.

Da Schmelzer nicht jünger wird, verletzungsabfälliger geworden ist und der Club auf der LAV-Position möglicherweise auch einen Spieler haben möchte, der in seinen Fähigkeiten etwas breiter aufgestellt ist, hat man sich ja bereits mit Guerreiro um eine Alternative bemüht. Die allerdings nicht das gewünschte Ergebnis gezeitigt hat. Ob Jeremy Toljan mehr als ein back up für die rechte und linke Abwehrseite gedacht war oder nicht, weiß ich nicht. Funktioniert hat er jedenfalls zumind3xt bis jetzt nicht. Ich bin mir sicher, dass man clubseitig hier weiter in der Suche aktiv ist.

Linksverteidiger sind seit längerer Zeit eine rare Spezies, sie findet man nicht einfach so und sind meist von vielen Clubs umworben, wenn sie entsprechende Klasse oder Potential vorweisen können. Das gilt nicht nur für Deutschland. Allerdings hat sich da in den letzten Jahren einiges getan, wenn man sich die U-Teams der verschiedenen Verbände einmal daraufhin anschaut. In diesem Zusammenhang finde ich die aktuellen Spielerverpflichtungen von Mainz und Wolfsburg auf dieser Position sehr interessant. Martin und Roussillon haben beide die U-Teams ihres jeweiligen Verbandes durchlaufen und haben sich im Ligabetrieb etabliert. Sicherlich ‚nur‘ bei Clubs aus dem jeweiligen Ligamittelfeld, aber das er bei Guerreiro z.B. nicht viel anders. Ich bin gespannt, wie diese Spieler sich in der Bundesliga schlagen werden.


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