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Neu auf schwatzgelb.de: Eiertanz um den Trainerstuhl (BVB)

Matse, Montag, 07.05.2018, 13:28 (vor 2808 Tagen) @ Sascha

„Mein Dienstverhältnis geht bis zum 30. Juni - und das ist gut so“[/i]

Peter Stöger im WDR. Das klingt doch nun wirklich nicht weniger endgültig als das, was Rode da gesagt hat.

Ich frage mich, wann er das gesagt hat und wie viel Frust darin lag.

Mich stört an dieser ganzen Sache die Vorgehensweise. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, dass die möglichen Alternativen besser waren.

Ist-Zustand: Stögers Vertrag endet am 30. Juni.

Ich interpretiere: Eine Verlängerung wird seitens des Vereins seit längerer Zeit nicht in Betracht gezogen. Das Geschwurbel um "Zielerreichung CL" macht es doch auch nicht besser. Am Ende wird dieser Aspekt nicht ausschlaggebend sein. Selbst wenn wir in der kommenden Saison in der CL spielen, wird Stöger nicht bei uns auf der Bank sitzen.

Übernommen hat er uns auf Platz 8. Absehbar war zur Häfte der Saison, dass es ein ziemliches Rennen um die internationalen Plätze geben würde (Platz 2-8 trennten 4 Punkte). Seine Aufgabe war in erster Linie, den Abwärtstrend unter Bosz zu stoppen.

Hätte die Vereinsführung Vertrauen in Peter Stöger, hätte man frühzeitig die Vertragsverlängerung verkündet. Gab es aus (vermutlich) guten Gründen nicht: Fehlende Souveränität, Konstanz und Spielidee. Dazu noch ein fehlender Mannschaftsgeist, wie ich zumindest manchmal den Eindruck habe.

Seit etlichen Wochen kann doch niemand mehr Zweifel haben, dass Stöger am 1. Juli Geschichte des BVB sein wird.

Hätte man es besser lösen können?

Man hätte frühzeitig sagen können: "Im Juli gibt es einen neuen Trainer. Wir wissen noch nicht wer es sein wird." Aber ja, Stöger wäre dann wirklich die "lame duck" gewesen - deutlich früher als es nun der Fall ist. Bessere Alternative? Vermutlich nicht.

Vielleicht muss man aber auch dahin zurück gehen, wie es mit Stöger anfing. Hat man ihm Hoffnungen gemacht, dass es weitergehen könnte? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Er hatte anfänglich einen guten Punkteschnitt (bis die schweren Brocken kamen), die CL-Teilnahme ist nahezu sicher.

Wie angefressen mag Stöger sein, dass der Job beim BVB endet?
Welches Standing hatte Stöger tatsächlich, als es auch dem Letzten in der Mannschaft klar war, dass man sich für diesen Trainer nicht mehr ins Zeug legen muss?

Vielleicht sollte man auch aufhören, Trainer daran zu messen, wie sie gegen die stärksten Teams der Liga ausschauen. Derzeit sind wir nicht der zweite Leuchtturm, das sollte man auch akzeptieren können. Stöger ist ein Trainer, der den BVB um die Plätze 2-4 spielen lassen kann. Davon bin ich überzeugt.

An Niederlagen wie gegen Mainz hat die Mannschaft einen größeren Anteil, als der Trainer ihn hat. Wenn sich das nicht ändert, wird auch der nächste Trainer die ärmste Sau in dem ganzen Laden sein.

Ich bin sehr gespannt, wie z. B. Favre damit umgeht, wenn die Mannschaft einfach die grundlegende Leistung verweigert. Der BVB in der derzeitigen personellen Zusammenstellung ist keine dankbare Aufgabe.


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