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Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 26.04.2018, 08:07 (vor 2819 Tagen)

Ein schönes Spiel mit einem nicht ganz so schönen Drumherum. Auch wenn der Frust vieler Fans verständlich ist: Die fehlende Einstellung allein ist nicht das Problem.


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Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

, Donnerstag, 26.04.2018, 23:06 (vor 2818 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich kann verstehen, dass die Nachwirkungen des Bombenanschlags eventuell die Leistungen einzelner Spieler beeinträchtigen. Wenn wir jetzt schlechte Leistungen aber auch noch mit dem Wechseltheater von Dembele/Aubameyang, dem Abgang des Chef-Scouts oder der offenen Trainerfrage entschuldigen, dann sollten wir bedenken, dass die Profis auch nur Menschen sind und private Themen auch noch eine Rolle spielen können. Schlechter Sex, möglicher Führscheinentzug, Ärger mit den Nachbarn …
Kann man langsam froh sein, wenn so ein Profi überhaupt noch den Ball trifft.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

Phil, Freitag, 27.04.2018, 08:18 (vor 2818 Tagen) @ haweka

Es geht nicht um entschuldigen. Es geht um erklären und ergründen.

Und natürlich hat alles immer Einfluss. Wobei vieles halt - wie im normalen Leben auch - auch aufgefangen / abgefedert wird. Vor allem wenn es einem prinzipiell sehr gut geht und man ganz gefestigt und zufrieden durch sein Leben schlendert.

Ist aber eine bestimmte Grenze erreicht an negativen Dingen, erst Recht wenn es einem sowieso nicht sonderlich gut geht, führt das eben zu einer Reaktion. Bei jedem. Und ja, dann reichen auch Kleinigkeiten, um Effekte zu haben.

Und wenn du unter öffentlichem Druck agierst, als Mitte 20jähriger, und einen Bombenanschlag auf dich miterleben musstest, dann wirken eben auch diverse andere Dinge auf dich anders ein, als wenn dem nicht so gewesen wäre.

Das entschuldigt nicht. Aber das erklärt. Es sind keine Roboter und keine Maschinen. Sondern ziemlich junge Menschen, die ziemlich viel miterlebt haben in ihrem beruflichen Umfeld.

MFG
Phil

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

, Donnerstag, 26.04.2018, 10:59 (vor 2819 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke für den Text, er spricht mir aus der Seele, mir als BVB-Fan und auch als Konfliktlöser (Ist Teil meines Berufes als Pastor)

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 26.04.2018, 09:45 (vor 2819 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ein selbstreflektierender, durchaus selbstkritischer Diskussionsbeitrag. Sowohl mit einigen guten analytischen Ansätzen, als auch konstruktiven Ideen.

Danke dafür.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 10:08 (vor 2819 Tagen) @ Will Kane

Ein selbstreflektierender, durchaus selbstkritischer Diskussionsbeitrag. Sowohl mit einigen guten analytischen Ansätzen, als auch konstruktiven Ideen.

Allerdings gibt es diese "Ideen" ja längst.

"Eine Idee könnten regelmäßige Treffen von Mannschaftsrat, Trainerteam und Fanvertretern sein."

Genau das findet doch statt. Und zwar ständig. Und nicht nur zwischen Mannschaft, Trainer und Fanvertretern, sondern auch zwischen den Chefs und Fanvertretern.

Und alles nicht im Rahmen "mit Freibier, Fotos und Heititei", sondern eben in einer Arbeitsatmosphäre und inhaltlich zu all diesen Fragen und Themen.

Und davon ab halte ich es für fragwürdig, ob denn nun jene, die diese Banner gemalt haben und aufgehängt haben, dann die sind, die nur klatschen und singen, wenn Erfolg da ist, oder halt schöner Fußball geboten wird in angemessenen Rahmen. Genau das zeigt auch, wie vermischt die Dinge dann bei diesen Diskussionen sind.


MFG
Phil

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 26.04.2018, 11:22 (vor 2819 Tagen) @ Phil

Ein selbstreflektierender, durchaus selbstkritischer Diskussionsbeitrag. Sowohl mit einigen guten analytischen Ansätzen, als auch konstruktiven Ideen.


Allerdings gibt es diese "Ideen" ja längst.

Das ist gut so. Wenn ein paar weitere Ideen hinzukommen, umso besser.


"Eine Idee könnten regelmäßige Treffen von Mannschaftsrat, Trainerteam und Fanvertretern sein."

Genau das findet doch statt. Und zwar ständig. Und nicht nur zwischen Mannschaft, Trainer und Fanvertretern, sondern auch zwischen den Chefs und Fanvertretern.

Dieser Satz stammt nicht von mir (er stammt aus dem Artikel) und ich habe ihn auch nicht zitiert.

Nichtsdestotrotz wird hier eine mMn sinnvolle Sache benannt, auch wenn es sie bereits gibt. Vielleicht könnte man die Frequenz dieser Treffen erhöhen?


Und alles nicht im Rahmen "mit Freibier, Fotos und Heititei", sondern eben in einer Arbeitsatmosphäre und inhaltlich zu all diesen Fragen und Themen.

Davon gehe ich aus. Etwas anderes würde ich auch nicht annehmen und habe dies auch nicht in den Raum gestellt. Nichtsdestotrotz gibt es immer die Gefahr, aneinander vorbeizureden. Ich unterstelle nicht, dass dies so ist. Aber immer wieder die gemeinsame Basis zu definieren, auf der man kommuniziert, und die gegenseitigen Erwartungshaltungen zu klären, kann nicht schaden. Wobei ich davon ausgehe, dass dies auch geschieht.


Und davon ab halte ich es für fragwürdig, ob denn nun jene, die diese Banner gemalt haben und aufgehängt haben, dann die sind, die nur klatschen und singen, wenn Erfolg da ist, oder halt schöner Fußball geboten wird in angemessenen Rahmen. Genau das zeigt auch, wie vermischt die Dinge dann bei diesen Diskussionen sind.


MFG
Phil

In der Pauschalität ist das sicherlich zu hinterfragen. Generell scheint mir das Problem eine zu geringe Differenziertheit in der Betrachtung zu sein.

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

Scherben, Kiel, Donnerstag, 26.04.2018, 10:14 (vor 2819 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Scherben, Donnerstag, 26.04.2018, 10:18

Und davon ab halte ich es für fragwürdig, ob denn nun jene, die diese Banner gemalt haben und aufgehängt haben, dann die sind, die nur klatschen und singen, wenn Erfolg da ist, oder halt schöner Fußball geboten wird in angemessenen Rahmen. Genau das zeigt auch, wie vermischt die Dinge dann bei diesen Diskussionen sind.

Deshalb schreibe ich ja auch nicht, dass diejenigen, die die Banner gemalt haben, diejenigen sind, die nur bei gutem Fußball singen. Das wäre ja auch Quatsch.

Mein Problem bleibt trotzdem, dass der Ton der Proteste am Samstag absolut unangemessen war. Nicht nur wegen der Drastik des Plakats und wegen der geschmacklosen Gesten, sondern auch weil sich die Fanseite insgesamt in den letzten Jahren m.E. nicht so präsentiert hat, dass man sich auf so ein hohes Ross setzen sollte.

PS: In diesem Kontext ist übrigens auch der Kommentar zu den lokalen SV in Gelsenkirchen zu verstehen. Ich weiß, dass da viele Leute unschuldig mit Stadionverboten belegt wurden. Trotzdem kann man politisch die Existenz dieser lokalen SV schlecht von der Randale im Stadion trennen. Und diese Randale wurde meiner Erinnerung nach nie aufgearbeitet. Ich erinnere mich z.B. daran, dass TU damals eine Stellungnahme angekündigt hat, die es dann aber nicht gab. (Sollte ich mich irren, bitte ich um Korrektur.) Solche Dinge führen für mich dazu, dass ich diese Selbstgerechtigkeit à la "Niemand verkörpert Borussia Dortmund so wenig wie ihr!" einfach zum Kotzen finde. Der Mist von der eigenen Seite wird klein geredet oder gar nicht kommentiert, und bei der Mannschaft holt man die ganz große Keule raus.

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DogSoldier, Gütersloh, Donnerstag, 26.04.2018, 20:52 (vor 2818 Tagen) @ Scherben

Das scheint mir eine etwas ultraphobe Haltung bei dir zu sein.....

Neu auf schwatzgelb.de: Die Lehren von Samstag

Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 10:31 (vor 2819 Tagen) @ Scherben

Deshalb schreibe ich ja auch nicht, dass diejenigen, die die Banner gemalt haben, diejenigen sind, die nur bei gutem Fußball singen. Das wäre ja auch Quatsch.

Ich habe dein "Und dann darf man natürlich noch die Frage stellen, woher eigentlich die Selbstgerechtigkeit vieler Fans kommt" damit in Zusammenhang gebracht.

Das "lustige" ist aber ja eigentlich, dass jene, die diese Banner erschufen, nun ganz und gar nicht jene sind, die dann meckernd und pfeifend im Stadion stehen, und sich persönlich beleidigt fühlen, weil der Fußball nicht mehr schön genug ist.

Mein Problem bleibt trotzdem, dass der Ton der Proteste am Samstag absolut unangemessen war. Nicht nur wegen der Drastik des Plakats und wegen der geschmacklosen Gesten, sondern auch weil sich die Fanseite insgesamt in den letzten Jahren m.E. nicht so präsentiert hat, dass man sich auf so ein hohes Ross setzen sollte.

Aber was ist "die Fanseite"? Da wird es doch schon extrem komplex. Welche Rolle spielt denn schwatzgelb.de zum Beispiel bei dieser Entwicklung? Welche Rolle spielen die Fanklubs? Was ist mit der Ost- und Westtribüne. Und sind dort dann alle gleich?

Die Plakate waren Geschmackssache. Ich fand sie nicht so drastisch, dass ich sagen würde "geht gar nicht". Aber ich hätte sie wohl auch nicht aufgehängt. Allerdings entspringen solche Plakate durchaus ja auch einem Kontext.

Über diese "Kehle durch" Sache mag ich eigentlich gar nicht groß reden. Das waren maximal 10 Leute auf dieser gigantischen Tribüne. Für mich ist solche Gestik ein "no go", aber ich bin auch in vielen anderen Dingen da nicht deckungsgleich mit vielem, wie andere sich so verhalten.

Aber selbst diejenigen, die mit diese Banner erschaffen haben, fanden das ja mehr als übel und natürlich der Sache auch überhaupt nicht zuträglich.

Und doch bleibt: Es waren 10 Leute. Verdammt wenig.

Und "zum Ross"? Es gibt halt viele Leute, die ja nicht nur sporadisch, so wie du und ich, mal zu Auswärtsspielen fahren. Sondern dies immer tun. Klar, machen sie freiwillig, aber sie machen es. Und wenn ich jetzt nur mal die wenigen Auswärtsfahrten nehme, die ich so in den letzten Wochen erlebt habe, also Reggio/Bergamo, Salzburg, Gelsenkirchen, und wenn ich überlege, wie seltsam die Mannschaft z.B. gegen Bergamo spielte, während die Fans im strömenden Dauerregen ohne Dach bei 2 Grad die Mannschaft unterstützten (nur als Beispiel), dann ahne ich jedenfalls, wie viel Frust sich auch so aufgestaut haben mag.

Und was auch bleibt: Es war im Grunde immer schon so. Und früher wurden Spieler, Trainer und Mannschaft deutlich harscher und viel herber angegangen. Auch sehr direkt und persönlich. Und zum Teil sehr schnell, also nicht nach vielen Monaten der Probleme. Für mich auch nicht ganz unwichtig. Und damals gab es z.B. noch keinen einzigen defintionsmäßigen Ultra.

"Liebe und Hass" lagen da in Dortmund immer schon sehr eng beieinander.


Zu den Stadionverboten: Da bin ich nicht tief genug drin. Dass die Ultras z.T. unglücklich kommunizieren, auch aus sich selbst heraus, kann ich nicht bestreiten. Aber sind sie der Kern eine Problems, welches zu vielleicht versuchst zu packen?

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil

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Will Kane, Donnerstag, 26.04.2018, 12:30 (vor 2819 Tagen) @ Phil

Deshalb schreibe ich ja auch nicht, dass diejenigen, die die Banner gemalt haben, diejenigen sind, die nur bei gutem Fußball singen. Das wäre ja auch Quatsch.


Ich habe dein "Und dann darf man natürlich noch die Frage stellen, woher eigentlich die Selbstgerechtigkeit vieler Fans kommt" damit in Zusammenhang gebracht.

Das "lustige" ist aber ja eigentlich, dass jene, die diese Banner erschufen, nun ganz und gar nicht jene sind, die dann meckernd und pfeifend im Stadion stehen, und sich persönlich beleidigt fühlen, weil der Fußball nicht mehr schön genug ist.

Mein Problem bleibt trotzdem, dass der Ton der Proteste am Samstag absolut unangemessen war. Nicht nur wegen der Drastik des Plakats und wegen der geschmacklosen Gesten, sondern auch weil sich die Fanseite insgesamt in den letzten Jahren m.E. nicht so präsentiert hat, dass man sich auf so ein hohes Ross setzen sollte.


Aber was ist "die Fanseite"? Da wird es doch schon extrem komplex. Welche Rolle spielt denn schwatzgelb.de zum Beispiel bei dieser Entwicklung? Welche Rolle spielen die Fanklubs? Was ist mit der Ost- und Westtribüne. Und sind dort dann alle gleich?

Die Plakate waren Geschmackssache. Ich fand sie nicht so drastisch, dass ich sagen würde "geht gar nicht". Aber ich hätte sie wohl auch nicht aufgehängt. Allerdings entspringen solche Plakate durchaus ja auch einem Kontext.

Über diese "Kehle durch" Sache mag ich eigentlich gar nicht groß reden. Das waren maximal 10 Leute auf dieser gigantischen Tribüne. Für mich ist solche Gestik ein "no go", aber ich bin auch in vielen anderen Dingen da nicht deckungsgleich mit vielem, wie andere sich so verhalten.

Aber selbst diejenigen, die mit diese Banner erschaffen haben, fanden das ja mehr als übel und natürlich der Sache auch überhaupt nicht zuträglich.

Und doch bleibt: Es waren 10 Leute. Verdammt wenig.

Und "zum Ross"? Es gibt halt viele Leute, die ja nicht nur sporadisch, so wie du und ich, mal zu Auswärtsspielen fahren. Sondern dies immer tun. Klar, machen sie freiwillig, aber sie machen es. Und wenn ich jetzt nur mal die wenigen Auswärtsfahrten nehme, die ich so in den letzten Wochen erlebt habe, also Reggio/Bergamo, Salzburg, Gelsenkirchen, und wenn ich überlege, wie seltsam die Mannschaft z.B. gegen Bergamo spielte, während die Fans im strömenden Dauerregen ohne Dach bei 2 Grad die Mannschaft unterstützten (nur als Beispiel), dann ahne ich jedenfalls, wie viel Frust sich auch so aufgestaut haben mag.

Und was auch bleibt: Es war im Grunde immer schon so. Und früher wurden Spieler, Trainer und Mannschaft deutlich harscher und viel herber angegangen. Auch sehr direkt und persönlich. Und zum Teil sehr schnell, also nicht nach vielen Monaten der Probleme. Für mich auch nicht ganz unwichtig. Und damals gab es z.B. noch keinen einzigen defintionsmäßigen Ultra.

"Liebe und Hass" lagen da in Dortmund immer schon sehr eng beieinander.


Zu den Stadionverboten: Da bin ich nicht tief genug drin. Dass die Ultras z.T. unglücklich kommunizieren, auch aus sich selbst heraus, kann ich nicht bestreiten. Aber sind sie der Kern eine Problems, welches zu vielleicht versuchst zu packen?

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil

Großartig Phil. Den letzten Absatz trifft es ganz gut, 200-300 Mann singen und der Rest schweigt, ein Unding.

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Fair Play, NRW, Donnerstag, 26.04.2018, 12:05 (vor 2819 Tagen) @ Phil

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil

Wenn der Großteil des Stadions nunmal lieber das Spiel sehen und meckern (über wen auch immer) möchte anstatt den Anpeitscher zu geben, dann ist das deren gutes Recht und relativ wenig dran zu arbeiten. Der Funke springt dann halt über wenn das Spiel entsprechend läuft.

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Scherben, Kiel, Donnerstag, 26.04.2018, 12:27 (vor 2819 Tagen) @ Fair Play

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil


Wenn der Großteil des Stadions nunmal lieber das Spiel sehen und meckern (über wen auch immer) möchte anstatt den Anpeitscher zu geben, dann ist das deren gutes Recht und relativ wenig dran zu arbeiten. Der Funke springt dann halt über wenn das Spiel entsprechend läuft.

Natürlich ist das deren Recht. Das kann man aber trotzdem kritisieren und verändern wollen.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 26.04.2018, 13:24 (vor 2819 Tagen) @ Scherben

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil


Wenn der Großteil des Stadions nunmal lieber das Spiel sehen und meckern (über wen auch immer) möchte anstatt den Anpeitscher zu geben, dann ist das deren gutes Recht und relativ wenig dran zu arbeiten. Der Funke springt dann halt über wenn das Spiel entsprechend läuft.


Natürlich ist das deren Recht. Das kann man aber trotzdem kritisieren und verändern wollen.

Ich weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, ob das nicht auch ein Stück weit normal und der Größe des Stadions geschuldet ist. Wenn bei uns 30.000 "mitgehen" und 50.000 sich eher das Spiel angucken, dann ist das Stadion bei uns eben fast zu 2/3 tot. Nimm da als Vergleich mal Köln, die irgendwo von der Begeisterungsfähigkeit und Stadtgröße mit Dortmund vergleichbar ist, da aber nur 50.000 reinpassen. Wenn da die 30.000 mitsingen, dann tobt eben "fast das ganze Stadion".

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Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 13:49 (vor 2819 Tagen) @ Sascha

Dann ist 2/3 zu tief gewählt von mir. Es sind dann doch i.d.R. sogar deutlich weniger inzwischen...

Und das war nicht immer so. Natürlich hatte das immer seine Nuancen und Ungleichheiten. Ist auch völlig okay. Aber heute ist das schweigen vor allem der Ost-/West- und Nordtribüne schon ziemlich bleiern.

MFG
Phil

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 26.04.2018, 13:53 (vor 2819 Tagen) @ Phil

Aber war es nicht auch immer so, dass vor allem diese Bereiche sich auch eher stärker vom Spielverlauf haben tragen lassen? Für mich waren diese drei Tribünen zumindest nie diejenigen, die beim Stand von 0:0 in der 70. Minute gegen Augsburg abgehen und nach vorne pushen.

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Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 13:55 (vor 2819 Tagen) @ Sascha

Das ist immer ein stückweit so gewesen. Wobei da früher deutlich mehr Druck kam, wenn auch nur punktuell. Heute wirkt das zunehmend völlig wie eine verkehrsberuhigte Zone. Dann diese ganzen Unarten, dass man erst sehr spät kommt, dann früh in die Halbzeit geht, zu spät zurückkommt und dann vor Abpfiff auch wieder geht. Das kann man ja schon seit längerem quasi jedes Spiel beobachten. Auch in den besseren Tagen. Einzig in den absoluten Topspielen passiert das nicht.

Und klar, auch auf der Süd ist es ziemlich ruhig geworden in vielen Bereichen der Tribüne.

MFG
Phil

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Fair Play, NRW, Donnerstag, 26.04.2018, 12:37 (vor 2819 Tagen) @ Scherben

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil


Wenn der Großteil des Stadions nunmal lieber das Spiel sehen und meckern (über wen auch immer) möchte anstatt den Anpeitscher zu geben, dann ist das deren gutes Recht und relativ wenig dran zu arbeiten. Der Funke springt dann halt über wenn das Spiel entsprechend läuft.


Natürlich ist das deren Recht. Das kann man aber trotzdem kritisieren und verändern wollen.

Naja, finde das relativ anmaßend das Verhalten anderer im Stadion ändern zu wollen, weil dieses einem selber nicht in den Kram passt, zumal der Teil (2/3) damit einigermaßen zufrieden zu sein scheint. Kritisieren darf man natürlich alles.

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Scherben, Kiel, Donnerstag, 26.04.2018, 12:59 (vor 2819 Tagen) @ Fair Play

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil


Wenn der Großteil des Stadions nunmal lieber das Spiel sehen und meckern (über wen auch immer) möchte anstatt den Anpeitscher zu geben, dann ist das deren gutes Recht und relativ wenig dran zu arbeiten. Der Funke springt dann halt über wenn das Spiel entsprechend läuft.


Natürlich ist das deren Recht. Das kann man aber trotzdem kritisieren und verändern wollen.


Naja, finde das relativ anmaßend das Verhalten anderer im Stadion ändern zu wollen, weil dieses einem selber nicht in den Kram passt, zumal der Teil (2/3) damit einigermaßen zufrieden zu sein scheint. Kritisieren darf man natürlich alles.

Ich hoffe sehr, dass dein Statement nicht auf nennenswert viel Zustimmung trifft, aber selbst das würde mich in Dortmund kaum noch wundern.

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Fair Play, NRW, Donnerstag, 26.04.2018, 13:16 (vor 2819 Tagen) @ Scherben

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

MFG
Phil


Wenn der Großteil des Stadions nunmal lieber das Spiel sehen und meckern (über wen auch immer) möchte anstatt den Anpeitscher zu geben, dann ist das deren gutes Recht und relativ wenig dran zu arbeiten. Der Funke springt dann halt über wenn das Spiel entsprechend läuft.


Natürlich ist das deren Recht. Das kann man aber trotzdem kritisieren und verändern wollen.


Naja, finde das relativ anmaßend das Verhalten anderer im Stadion ändern zu wollen, weil dieses einem selber nicht in den Kram passt, zumal der Teil (2/3) damit einigermaßen zufrieden zu sein scheint. Kritisieren darf man natürlich alles.


Ich hoffe sehr, dass dein Statement nicht auf nennenswert viel Zustimmung trifft, aber selbst das würde mich in Dortmund kaum noch wundern.

Ist das jetzt eine Besserfandiskussion? Ich gehöre eher zum anderen Drittel wenn ich im Stadion bin, aber mir geht es gehörig auf den Keks wenn man versucht, anderen Leuten irgendwelche klugen Vorgaben machen zu wollen, damit endlich wieder Stimmung in der Bude ist.

Einige sollten vielleicht mal von ihrem hohen Ross runterkommen und zumindest versuchen andere Ansichten und Verhalten im Stadion zu akzeptieren, ohne gleich den Zeigefinger zu heben. Das jetzt nicht explizit auf Dich bezogen, sondern allgemein gesagt.

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Scherben, Kiel, Donnerstag, 26.04.2018, 13:37 (vor 2819 Tagen) @ Fair Play

Ist das jetzt eine Besserfandiskussion? Ich gehöre eher zum anderen Drittel wenn ich im Stadion bin, aber mir geht es gehörig auf den Keks wenn man versucht, anderen Leuten irgendwelche klugen Vorgaben machen zu wollen, damit endlich wieder Stimmung in der Bude ist.

Einige sollten vielleicht mal von ihrem hohen Ross runterkommen und zumindest versuchen andere Ansichten und Verhalten im Stadion zu akzeptieren, ohne gleich den Zeigefinger zu heben. Das jetzt nicht explizit auf Dich bezogen, sondern allgemein gesagt.

Ich wüsste nicht, was das mit einer Besserfandiskussion zu tun haben soll. Ich wünsche mir eine bessere Stimmung im Stadion, eine höhere Mitmachquote der Fans und allgemein einen stärkeren Fokus im Stadion auf das Spiel. Was an diesen Wünschen anmaßend sein soll, müsstest du mir noch einmal erklären.

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Fair Play, NRW, Donnerstag, 26.04.2018, 14:36 (vor 2818 Tagen) @ Scherben

Ist das jetzt eine Besserfandiskussion? Ich gehöre eher zum anderen Drittel wenn ich im Stadion bin, aber mir geht es gehörig auf den Keks wenn man versucht, anderen Leuten irgendwelche klugen Vorgaben machen zu wollen, damit endlich wieder Stimmung in der Bude ist.

Einige sollten vielleicht mal von ihrem hohen Ross runterkommen und zumindest versuchen andere Ansichten und Verhalten im Stadion zu akzeptieren, ohne gleich den Zeigefinger zu heben. Das jetzt nicht explizit auf Dich bezogen, sondern allgemein gesagt.


Ich wüsste nicht, was das mit einer Besserfandiskussion zu tun haben soll. Ich wünsche mir eine bessere Stimmung im Stadion, eine höhere Mitmachquote der Fans und allgemein einen stärkeren Fokus im Stadion auf das Spiel. Was an diesen Wünschen anmaßend sein soll, müsstest du mir noch einmal erklären.

Hörte sich so an, deswegen die Frage. Anmaßend, weil offensichtlich darauf bestanden wird das Verhalten (Anderer) ändern wollen zu dürfen. Wenn ich dich da falsch verstanden habe, dann nehme ich das natürlich zurück.

Man möchte Euphorie und Zusammenhalt generieren, die/der entsteht doch aber aus einer Stimmung heraus, diese kann man kaum herbeiführen, sondern muss dann auch schon authentisch sein und wird nicht am Reißbrett entworfen.

Die Bannergeschichte und das Derby würde ich einfach auch ausklammern, das sind ja immer irgendwelche Besonderheiten und (imo überhöhte) Folklorespielchen, die natürlich auch ihre Berechtigung haben.

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Scherben, Kiel, Donnerstag, 26.04.2018, 14:59 (vor 2818 Tagen) @ Fair Play

Man möchte Euphorie und Zusammenhalt generieren, die/der entsteht doch aber aus einer Stimmung heraus, diese kann man kaum herbeiführen, sondern muss dann auch schon authentisch sein und wird nicht am Reißbrett entworfen.

Man kann auch bewusst sowas wie eine Aufbruchstimmung erzeugen. Und das kann sowohl vom BVB ausgehen, der zur neuen Saison und mit dem neuen Kader vielleicht mal wieder etwas offener agiert und die Nähe zu seinen Fans sucht, als auch von Ultras und Fanclubs selbst, die sich im Wissen um die schwache Mitmachquote zusammensetzen und besprechen, ob man Dinge verändern muss und welche das wären. Sowas in der Art geht immer und hat nichts mit fehlender Authentizität zu tun.

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Fair Play, NRW, Donnerstag, 26.04.2018, 15:52 (vor 2818 Tagen) @ Scherben

Man möchte Euphorie und Zusammenhalt generieren, die/der entsteht doch aber aus einer Stimmung heraus, diese kann man kaum herbeiführen, sondern muss dann auch schon authentisch sein und wird nicht am Reißbrett entworfen.


Man kann auch bewusst sowas wie eine Aufbruchstimmung erzeugen. Und das kann sowohl vom BVB ausgehen, der zur neuen Saison und mit dem neuen Kader vielleicht mal wieder etwas offener agiert und die Nähe zu seinen Fans sucht, als auch von Ultras und Fanclubs selbst, die sich im Wissen um die schwache Mitmachquote zusammensetzen und besprechen, ob man Dinge verändern muss und welche das wären. Sowas in der Art geht immer und hat nichts mit fehlender Authentizität zu tun.

Ja, auszuschließen ist das nicht dass man das initiieren kann. Ob sich der Großteil im Stadion allerdings davon astecken lässt wenn der BVB offener kommuniziert oder sich die Fanclubs zur Stimmungsdiskussion zusammensetzen, ist zumindest fragwürdig.

Ich würde es mir wünschen das sowas klappt, die letzte Aufbruchstimmung hatten wir 07/08, jetzt stehen wir relativ stabil in den Top4 und gehen mit einer ganz anderen Erwartungshaltung und einem (Stand jetzt) aufgeblähten und überteuerten Kader in die Pause. Mir fehlt einfach der Glaube an eine derartige Initialzündung, welche eine Art von Zusammenhalt und Aufbruchstimmung befördern könnte.

Imo steht und fällt die Stimmung überwiegend mit dem Spiel auf dem Platz und womöglich auch mit einem leidenschaftlich agierenden Trainer, der Fans, Mannschaft und den gesamten Verein mitzunehmen weiß. Wenn das durch Geschlossenheit auf den Rängen dann noch unterstützt wird (da kommen deine Vorschläge wieder ins Spiel) dann ist man auf einem sehr guten Weg.

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libertador, Donnerstag, 26.04.2018, 14:56 (vor 2818 Tagen) @ Fair Play

Anmaßend, weil offensichtlich darauf bestanden wird das Verhalten (Anderer) ändern wollen zu dürfen. Wenn ich dich da falsch verstanden habe, dann nehme ich das natürlich zurück.

Eine philosophische Anmerkung:
Wenn man das Verhalten anderer nicht ändern wollen darf, macht es keinen Sinn an Verhalten, das einen solchen Willen ausdrückt, Kritik zu üben. Auch die Kritik, die sich auf ein solches Prinzip beruft, verstößt gegen dieses Prinzip, da das Verhalten von jemandem geändert werden soll. Das Prinzip untergräbt sich selbst als Basis für Kritik.

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Pepperkorn, Dortmund, Donnerstag, 26.04.2018, 20:51 (vor 2818 Tagen) @ libertador

Anmaßend, weil offensichtlich darauf bestanden wird das Verhalten (Anderer) ändern wollen zu dürfen. Wenn ich dich da falsch verstanden habe, dann nehme ich das natürlich zurück.


Eine philosophische Anmerkung:
Wenn man das Verhalten anderer nicht ändern wollen darf, macht es keinen Sinn an Verhalten, das einen solchen Willen ausdrückt, Kritik zu üben. Auch die Kritik, die sich auf ein solches Prinzip beruft, verstößt gegen dieses Prinzip, da das Verhalten von jemandem geändert werden soll. Das Prinzip untergräbt sich selbst als Basis für Kritik.

Zuviel um die Ecke gedacht.
Faiplay will überhaupt kein Verhalten ändern, sondern Phil nur darauf hinweisen, dass er anmaßenderweise davon ausgeht, sein eigenes Verhalten im Stadion müsse das Vorbild sein. Phil dagegen will, dass andere es so machen wie er selbst. Das strebt Fairplay für sich nicht an.

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Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 13:45 (vor 2819 Tagen) @ Scherben

Und der entscheidende Punkt ist aber, dass nun ein Banner in den Fokus rückt, während das andere dann einfach "jeder soll machen was er will" ist.

Darum ging es mir ja. Wenn wir darüber diskutieren, wie man sich gegenüber der Mannschaft und im Stadion verhält, gibt es in meinen Augen größere Themen, als diese Banner.

Und Stimmung ist im Stadion natürlich keine Pflicht. Wer nicht will, soll es halt lassen. Aber dann bitte auch nicht jene kritisieren, die es anders handhaben, weil einem Form und Art und Weise nicht passen.

MFG
Phil

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Fair Play, Donnerstag, 26.04.2018, 12:59 (vor 2819 Tagen) @ Fair Play

zumal das auch ziemlich einmalig in unserer Gesellschaft sein dürfte, für eine Freizeitunterhaltung Eintritt zu zahlen, dann aber unabhängig von dem Dargebotenen erstmal in Vorleistung treten zu sollen - meine Stimmung also quasi erstmal in Eigenregie aufzuheizen, um damit die für mich spielenden Akteure zu motivieren...

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burz, Lünen, Donnerstag, 26.04.2018, 20:33 (vor 2818 Tagen) @ Djerun

Die Fanmasse hat aber durchaus Einfluss auf die Qualität der Dienstleistung. Wenn ich also Interesse an einem gut anzusehenden Spiel habe,wäre es nur förderlich, eben nicht nur zu konsumieren

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Scherben, Kiel, Donnerstag, 26.04.2018, 11:26 (vor 2819 Tagen) @ Phil

Ich weiß nicht. Mir stößt mehr auf, dass ich 2/3 des Stadions schweigend auf ihren Plätzen sitzen sehe während des Spiels. Das ist ein Punkt, an dem man mal arbeiten müsste. Dass viel zu viele Leute einfach gar nichts mehr machen, außer zugucken und sich dann ggf. aufregen - auch über die ca. 200-300 Ultras auf der Süd.

Ja, klar. Ich hätte am Samstag fast dem Typen vor mir sein Handy aus der Hand geschlagen, der das ganze Spiel über die Fresse nicht auf gekriegt hat, aber den Elfmeter von Reus filmen wollte. Mitten auf der Süd. Ich finde das unfassbar.

Vor diesem Hintergrund finde ich es aber schwierig, wenn man als Fans solche Plakate formuliert wie am Samstag. Natürlich sind das Einzelmeinungen, weil das vorher nicht mit jedem einzelnen Fan auf der Südtribüne abgestimmt worden ist, und da steht sogar in der Regel auch der Name der Gruppe drauf, aber trotzdem wirken solche Banner so, als ob sie der Meinung der Südtribüne entsprechen, weil sie vor ihr als Kulisse aufgehängt werden. Und vor dem Hintergrund der wirklich mauen Stimmung finde ich den Ton einfach absolut unpassend. (Ich würde ihn wahrscheinlich auch bei einer besseren Stimmung unpassend finden, aber dann wäre alles irgendwie verständlicher.)

Ich weiß, dass ich da wie ein Leierkasten klinge, aber mir wäre es lieber, wenn wir Fans mal ernsthaft daran arbeiten würden, wie wir die Stimmung im Stadion verbessern können. Ganz blöd gefragt: Wie lässt sich unabhängig vom Spiel die Mitmachquote verbessern? Ich tue mich einfach leichter damit, wenn von Fanseite solche Plakate aufgehängt werden, wenn wenigstens die "Leistung der Fans" stimmt. Und das sehe ich im Großen und Ganzen nicht als gegeben an.

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Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 13:48 (vor 2819 Tagen) @ Scherben

Das ist dann das Problem der Projektionsfläche Süd. Das sehe ich ja durchaus auch immer eher kritisch. Also das dort Banner gezeigt werden, die nur bemerkt werden, weil sie vor/auf der Süd gezeigt werden. Und man damit den Eindruck erweckt, man würde hier für die ganze Tribüne sprechen.

Ich wüsste aber auch nicht so richtig, wie man das ändern will. Am Ende ist es erlaubt Banner zu zeigen, so der Verein nicht "Nein" sagt im Vorfeld.

Und jene, die das Banner halt malten, sind wohl noch am wenigstens daran beteiligt, dass die Stimmung so mau ist. Auch sie haben das ein oder andere Motivationsproblem, mein Eindruck, aber alles in allem sind sie immer da und machen auch immer was.

MFG
Phil

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Pini, Donnerstag, 26.04.2018, 19:56 (vor 2818 Tagen) @ Phil

Und jene, die das Banner halt malten, sind wohl noch am wenigstens daran beteiligt, dass die Stimmung so mau ist. Auch sie haben das ein oder andere Motivationsproblem, mein Eindruck, aber alles in allem sind sie immer da und machen auch immer was.

Sie könnten es mal in der Mitte der Tribüne versuchen, zumindest der Vorsänger. Denn die 2 - 300 Leute sind einfach weit weg von vielen anderen, die vielleicht sonst mehr mitmachen würden (z.B. Block 82 oben).

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Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 26.04.2018, 08:48 (vor 2819 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke. Trifft es für mich auf den Punkt.

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