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Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Kaderumbau (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Samstag, 07.04.2018, 18:50 (vor 2835 Tagen)

?Es ist kein großes Geheimnis, dass im Sommer ein größerer Umbruch ansteht und v.a. auch dringend nötig ist. Der aktuelle Kader ist in seiner personellen Zusammenstellung neben dem Trainerposten ein gravierendes Problem.


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Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Kaderumbau

Kayldall, Luxemburg, Samstag, 07.04.2018, 21:48 (vor 2834 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Kayldall, Samstag, 07.04.2018, 22:07

Wir diskutieren hier ja jetzt fast täglich darüber, wie es mit dem BVB weitergehen soll und es gibt sicher unterschiedliche Meinungen dazu, aber eines ist offenbar allen klar, es muss ein neuer, besserer Trainer her. Stöger selbst sagt, dass er sich nicht über den BVB definiert und dass er auch bereit ist woanders zu trainieren, wenn der BVB einen besseren Trainer findet (Stuttgart PK) mit der Einschränkung, dass er den Job hier sehr gerne macht und es auch für eine Woche angenommen hätte.

Soweit so gut, aber ich bin mir nicht so sicher, dass allein ein neuer Trainer dann der große Retter des BVB sein soll, der dann sofort ein super duper Konzept hat/findet, wie alles besser funktioniert als jetzt. Das ist Punkt 1, klar gibt es ja auch neue Spieler und das Kompetenzteam, von daher ist der Trainer ja nicht allein und nicht die einzige Veränderung, die angedacht ist.

Punkt 2, kommt die teilweise Verunsicherung des Teams durch die Folgen des Busanschlags, dann braucht man wohl eher einen Psychologen, der super kompetent ist und das auch rüberbringen kann an die Spieler, wie man damit besser umgehen kann und kein Trainer dieser Welt kann in dem Fall allein helfen.

Punkt 3, liegt es an der Qualität der Spieler oder einzelner Spieler, dann kann man womöglich nicht alle sofort durch bessere Leute ersetzen. Andere Säulen und andere Talente als die Aktuellen, heißen ja nicht automatisch, dass die dann besser sind oder funktionieren. Die jungen Talente in ein System einzubauen aus bestehenden Säulen ist ja genau das, was man bereits diese Saison versucht hat aber ohne Erfolg. Die Säulen sind nicht gut genug/Fehleinkäufe oder Dauerverletzte und die Talente, die einschlagen sind schnell weg(siehe Dembélé).
Durch den schnelleren Transfermarkt, schneller als man wohl annahm und dann sucht man wieder die nächsten Talente, ein Regal tiefer und ohne Garantie auf einen erneuten Durchbruch dieser Spieler. Das inzwischen eingenommene Geld reicht aber immer noch nicht um Topspieler zu halten oder zu verpflichten, eben weil die Summen die man zahlen muss, parallel zu den höheren Einnahmen durch Verkäufe von Talenten, auch ansteigen.

Wenn etwas nicht funktioniert, es dann nochmal zu versuchen mit anderen Spielern ist ja auch kein revolutionär neues Konzept. Es könnte klappen aber genau so gut auch wieder scheitern. Das liegt dann wohl auch an den handelnden Personen, die viele Fehler gemacht haben, wie im Artikel auch gesagt wird. Allerdings ist der Schluß dann auch ziemlich unklar, was gemeint ist. Die Verantwortlichen haben viele Fehler gemacht und auch mit Kompetenzteam traut die Autorin ihnen nicht unbedingt zu, erfolgreich zu arbeiten, aber keine Schlußfolgerung wird daraus gezogen. Sollen diese Leute dann noch weiter machen oder wünscht die Autorin sich, dass dann da Konsequenzen gezogen werden und Watzke und Zorc dann auch sofort gehen müssen? Man erfährt es nicht und kann nur versuchen zu erahnen, was damit gemeint war. Es gibt ja hier durchaus Leute, die für eine neue Führungsriege sind. Das wäre eine Möglichkeit der Interpretation oder halt, dass man den Leuten mit vielen Fehlern, denen man auch mit Kompetenzteam nicht unbedingt was zutraut, dann doch noch eine zweite Chance gibt.

Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Kaderumbau

kriwi09, Sonntag, 08.04.2018, 12:13 (vor 2834 Tagen) @ Kayldall

Und das/der/die NEUEN müssen aber sofort funktionieren, aber zackig.

Das ist der Widerspruch (der Geschäftsführung) zwischen Umbau und Überwintern in der CL und Wiedererreichung der BL-Plätze 1-4.

(Kovac hat 2 Jahre gebraucht und erreicht unplanmäßig EL oder CL)

Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Kaderumbau

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 08.04.2018, 14:13 (vor 2834 Tagen) @ kriwi09

Und das/der/die NEUEN müssen aber sofort funktionieren, aber zackig.

Das ist der Widerspruch (der Geschäftsführung) zwischen Umbau und Überwintern in der CL und Wiedererreichung der BL-Plätze 1-4.

(Kovac hat 2 Jahre gebraucht und erreicht unplanmäßig EL oder CL)

Kovac hat eine desolate Mannschaft übernommen, die kurz vor Ende der Spielzeit akut vom Abstieg bedroht war. Von vielen Schwachpunkten war die defensive Stabilität der größte. Konsequenterweise hat er die Mannschaft voll auf defensive Kompaktheit mit gelegentlichen Kontern umgestellt. Mit Erfolg, letztlich gelang in der Relegation der Klassenerhalt. In seiner ersten Vorbereitungsphase mit der Mannschaft, die teilweise personell umgestellt wurde, gaben er und sein Trainerteam der Mannschaft eine Spielidee und ein Konzept mit, das zwar weiterhin auf defensiver Kompaktheit basiert, aber verbunden mit einer Offensividee auch spielerische Elemente enthält. In der ersten Halbserie bereits spielte man überraschend gut auf, musste dann aber in der Rückserie eine Negativserie hinnehmen. Verletzungen von diversen Schlüsselspileen hatten gezeigt, das der Kader in der Breite nicht adäquat besetzt war. Nun nach der zweiten vollständigen Saisonvorbereitung läuft es in Hin- und Rückserie; der wieder kräftig durcheinandergewirbelte Kader ist nun in der Breite deutlich besser besetzt und man spielt um die europäischen Plätze mit (allerdings ohne Doppelbelastung durch einen europäischen Wettbewerb). Kovac hat also weniger als 2 Jahre gebraucht, um die Mannschaft erfolgreich zu machen und dabei mussten sehr viele neue Spieler in beiden Spielzeiten eingebaut werden. Das scheint wohl eine der größten Stärken von Kovac zu sein, diese schnell integrieren zu können. Was aber auch daran liegen kann, dass diese Spieler klug ausgewählt wurden.

Die Situation, die Kovac bei der SGE vorgefunden hat und die heute dort vorhanden ist, kann man definitiv nicht mit der beim BVB gleichsetzen. Man sollte auch nicht vergessen, dass fast gleichzeitig mit dem neuen Trainer das Management teilweise verändert wurde. Da scheint vieles Hand in Hand zu gehen zur Zeit.

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