Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Emotionen und Philosophie (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 09:18 (vor 3032 Tagen)
Klopp-Blues, Tuchel-Frust, Bosz-Naivität und Stöger-Tristesse: Ein neuer, grundlegender Plan muss her. Vor allem aber wieder mehr Emotionalität.
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Es geht nicht um Emotionen, es geht um Erfolg
laverda, Dortmund-Sölde, Freitag, 06.04.2018, 12:09 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die Mehrzahl hier im Forum wollen sich gut fühlen, einige sind bereit dafür auch auf sportlichen Erfolg zu verzichten. Das ist Blödsinn. Klopp ohne sportlichen Erfolg wäre für viele nur ein überdrehter Kasper gewesen. Ohne sportlichen Erfolg würde auch kein Spieler, der etwas erreichen will, zum BVB wechseln. Die einzige Zielrichtung muss der sportliche Erfolg sein und dafür müssen die Grundlagen geschaffen werden. Die Geschäftsführung dreht keinen Film mit Happyend, sondern will sportlichen Erfolg. Und den will ich auch, gute und schlechte Gefühle gehören beim Fussball sowieso dazu.
Es geht nicht um Emotionen, es geht um Erfolg
Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 12:19 (vor 3032 Tagen) @ laverda
Die Mehrzahl hier im Forum wollen sich gut fühlen, einige sind bereit dafür auch auf sportlichen Erfolg zu verzichten. Das ist Blödsinn. Klopp ohne sportlichen Erfolg wäre für viele nur ein überdrehter Kasper gewesen. Ohne sportlichen Erfolg würde auch kein Spieler, der etwas erreichen will, zum BVB wechseln. Die einzige Zielrichtung muss der sportliche Erfolg sein und dafür müssen die Grundlagen geschaffen werden. Die Geschäftsführung dreht keinen Film mit Happyend, sondern will sportlichen Erfolg. Und den will ich auch, gute und schlechte Gefühle gehören beim Fussball sowieso dazu.
Das kann man aber beides nur voneinander losgelöst betrachten, wenn man der FC Bayern ist und alles mit einer gewaltigen finanziellen Übermacht ausgleichen kann. Borussia Dortmund wird immer das komplette Paket benötigen, um den bestmöglichen Erfolg einzufahren.
Es geht nicht um Emotionen, es geht um Erfol
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 06.04.2018, 18:03 (vor 3032 Tagen) @ Sascha
Die Mehrzahl hier im Forum wollen sich gut fühlen, einige sind bereit dafür auch auf sportlichen Erfolg zu verzichten. Das ist Blödsinn. Klopp ohne sportlichen Erfolg wäre für viele nur ein überdrehter Kasper gewesen. Ohne sportlichen Erfolg würde auch kein Spieler, der etwas erreichen will, zum BVB wechseln. Die einzige Zielrichtung muss der sportliche Erfolg sein und dafür müssen die Grundlagen geschaffen werden. Die Geschäftsführung dreht keinen Film mit Happyend, sondern will sportlichen Erfolg. Und den will ich auch, gute und schlechte Gefühle gehören beim Fussball sowieso dazu.
Das kann man aber beides nur voneinander losgelöst betrachten, wenn man der FC Bayern ist und alles mit einer gewaltigen finanziellen Übermacht ausgleichen kann. Borussia Dortmund wird immer das komplette Paket benötigen, um den bestmöglichen Erfolg einzufahren.
Das gilt auch für die Bayern nur eingeschränkt und auch der größte aller Fußballclubs, Real Madrid, muss sein Publikum nicht nur mit Erfolg bedienen.
Als Mitte der 00er-Jahre Magath beim FCB als Trainer fungierte, war man definitiv erfolgreich. Zumindest national. Anzuschauen war dieser Fußball aber nicht, und ich kenne genug Bayern-Fans, die zwar durchaus Emotionen dabei empfunden haben - allerdings negative.
Wenn man sich rein auf den Erfolg konzentriert, dann vergisst man oft genug, dass Fußball nicht nur ein Geschäft ist, sondern eben vor und für die Zuschauer gespielt wird. Sonst ist es irgendwann auch kein Geschäft mehr. Sir Bobby Charlton hat das Old Trafford einmal als ‚Theatre of Dreams‘ bezeichnet. Auch weil die Menschen in diesem Stadion, seien es Zuschauer, Spieler, Trainer oder Funktionäre, emotional mitgenommen werden. Zumindest war dies zu seiner Zeit so. Und Träume sind oft emotional.
Der BVB braucht Erfolg und Emotion, vielleicht auch Erfolg durch Emotion. Emotion durch Erfolg schmeckt eher schal.Das heißt nicht, dass Emotion reicht, um Erfolg zu haben. Der Weg zum Erfolg ist selbstverständlich rational. Aber der entscheidende Kick, das im entscheidenden Moment besser sein zu können, obwohl man es eigentlich gar nicht ist, das geht nur mit Emotion. Emotion bedeutet auch, von einer Sache überzeugt zu sein und diese mit Leidenschaft zu vertreten.
Klopp konnte dies sicherlich sehr gut. Es hat aber keinen Zweck, ihm diesbezüglich hinterherzuweinen. Jeder Mensch ist anders gestrickt. Aber kein Trainer wird seine Sache emotionslos vermitteln und vertreten. Der eine so, der andere so. Wichtig ist dabei, dass die Leidenschaft für die Sache und für die Menschen, die ich überzeugen will, spürbar ist.
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Kayldall, Luxemburg, Freitag, 06.04.2018, 12:02 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Kayldall, Freitag, 06.04.2018, 12:10
Selbst Pep Guardiola sagt, Jürgen Klopp ist vielleicht der beste Trainer der Welt. Klopp beschreibt seinen Stil Fußball spielen zu lassen als Heavy Metal und wie beschreiben sie ihren fragt der Reporter und Guardiola wird rot for Scham, bei seinem Sicherheits Fußball, den er spielen läßt(Tiki Taka bis zur totalen Langeweile). Im weiteren Verlauf erzählt Pep, wie beeindruckt er von Klopp war, als er im Supercup 4-2 mit Bayern gegen den BVB verloren hat in ihrem ersten Duell als Trainer.
/watch?v=sV_t0O-wMZc
Klar, Klopp hätte man behalten können aber dann hätte man das Team da schon umbauen müssen, denn mit der Niederlagenserie unter Klopp konnte es so auch nicht weitergehen. Jetzt hat Klopp die finanziellen Mittel sich in Liverpool die Spieler zu besorgen, die er braucht für seinen Fußball. Keine Leute wie Götze, die sagen sie bekommen burn out, wenn sie länger unter Klopp spielen müssen sondern schnelle Läufer wie Mané(begeistert mich immer wieder) und Salah(der ist wirklich überragend).
Der BVB muss seinen Weg jetzt finden, aber welcher das sein wird, kann ich auch nicht sagen. Alte gestandene Spieler zu holen hat nicht funktioniert, junge Talente zu holen funktioniert nur kurzfristig, bis diese den BVB wieder verlassen, wenn sie richtig gut sind oder aus den Talenten wird nichts. Für bessere gestandene Spieler fehlt offenbar das Geld und das Standing um die zu holen. Was tun? Ein Teufelskreis!
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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 12:22 (vor 3032 Tagen) @ Kayldall
Der BVB muss seinen Weg jetzt finden, aber welcher das sein wird, kann ich auch nicht sagen. Alte gestandene Spieler zu holen hat nicht funktioniert, junge Talente zu holen funktioniert nur kurzfristig, bis diese den BVB wieder verlassen, wenn sie richtig gut sind oder aus den Talenten wird nichts. Für bessere gestandene Spieler fehlt offenbar das Geld und das Standing um die zu holen. Was tun? Ein Teufelskreis!
Das halte ich als Aussage auch für falsch. Es fehlt einfach ein tragfähiges Spielkonzept, in dem ein Mix aus jüngeren und älteren funktionieren können.
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Kayldall, Luxemburg, Freitag, 06.04.2018, 12:48 (vor 3032 Tagen) @ Sascha
Was genau hälst du denn daran für falsch? Genau das ist doch passiert beim BVB. Klar, wenn jemand so ein Spielkonzept dann findet wo der Mix funktioniert, das wäre natürlich erstmal toll. Trotzdem werden die älteren Spieler nicht jünger und von daher wird es schwer, da noch eine großartige Entwicklung zu erwarten, wenn die bisher nicht gut genug waren und die Talente werden dann wie ich schrieb kurzfristig im Idealfall funktionieren, aber dann sind sie wieder weg Richtung Topklubs, wie bei Dembélé. Der BVB kann bereits nach kurzer Zeit Talente die einschlagen nicht mehr halten und der andere Teil der Talente scheitert. Die Trefferquote sinkt automatisch, je öfters man diesen Vorgang wiederholt Toptalente wieder durch neue Talente zu ersetzen und der Verein verliert immer mehr an Substanz/Qualität. Das soll keine Kritik am Verein sein, aber es ist schier unmöglich andauernd Talente zu finden, aus denen auch etwas wird und so ist auf einmal der schlechte Transfer vorprogrammiert. Zwar generiert der Verein durch die Verkäufe auch immer mehr Geld, aber da auch die Transfersummen parallel dazu ansteigen, kann man sich trotzdem die Topspieler immer noch nicht leisten oder es sich leisten gute Spieler zu behalten, wie Bayern es tut.
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Goalgetter, Schwerte, Freitag, 06.04.2018, 22:08 (vor 3031 Tagen) @ Kayldall
Bin da völlig deiner Meinung. In den 1970'er Jahren gab es da auch ein wunderbares Beispiel. Bor. M'gladbach, auch die waren irgendwann nicht mehr in der Lage, den ständigen Aderlass mit neuen Talenten auszugleichen.
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Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 07.04.2018, 00:40 (vor 3031 Tagen) @ Goalgetter
Bin da völlig deiner Meinung. In den 1970'er Jahren gab es da auch ein wunderbares Beispiel. Bor. M'gladbach, auch die waren irgendwann nicht mehr in der Lage, den ständigen Aderlass mit neuen Talenten auszugleichen.
Hm. In der Tat kein schlechtes Beispiel. Nur vielleicht für etwas anderes.
Als Weisweiler Gladbach 1975 verließ, hinterließ er seinem Nachfolger Lattek (der sich übrigens bei Rot Weiß Essen aus seinem bereits unterschriebenen Vertrag herauskaufte) eine erstklassige, funktionierende Mannschaft. Weisweiler war ein offensiv denkender, durchaus innovativer Trainer. Seine Fohlenelf ist unvergessen. Junge Talente aus dem eigenen Club oder der Region formte er in der Regionalliga zu einem Team, das im Sturmlauf Regionalligameister wurde, aufstieg und sich in den ersten Jahren in der Bundesliga etablierte. Er hatte eine Spielphilosophie, eine klare Spielidee, ein Konzept. Was er durchaus anpassen konnte. Die Defensivstärkung durch die Verpflichtung von Sieloff und Müller, zweier etablierter Verteidiger, brachte dann die ersten Meistertitel im Zweikampf mit den Bayern. Außerdem gewährte er seinen Offensivspielern einen gewissen Freiraum, solange sie nicht ihre Defensivaufgaben vernachlässigten. Die Mannschaft reifte, konnte Abgänge aber immer wieder durch den Eiinbau von unbekannten Talenten kompensieren. Denn auch das gehörte zur Philosophie und zum Konzept. Der Club Borussia Mönchengladbach stand für diese Philosophie, für dieses Konzept.
Weisweiler ging nach Barcelona (wo er am Streit mit Cruijff scheiterte) und eben Lattek übernahm. Damit wurde so ziemlich alles anders. Die Mannschaft spielte nicht mehr den Offensivfußball wie unter Weisweiler. Lattek war ein Pragmatiker, kein Innovator. Er konnte viel aus einem Team herausholen, neue Ideen oder eine Spielphilosophie waren nicht seine Sache. So wie Weisweiler den Club dominiert hatte, so war es nun Lattek, der die Politik des Clubs bestimmte. Er setzt voll auf die vorhandenen etablierten Spieler, junge Talente kamen nicht oder kaum noch zum Zuge. Die Mannschaft änderte auch nicht mehr ihr Gesicht. Schäfer und Lienen waren die wohl bekanntesten Zugänge, viel mehr geschah allerdings nicht. Und wie gesagt, keine jungen Talente mehr, die eingebaut und entwickelt wurden. Als Bonhof und einige andere den Club verließen, Heynckes und Vogts aufhörten, stand der Club vor der Situation, dass man zwar in den zurückliegenden Jahren Titel gewonnen, aber die Mannschaft nicht entwickelt hatte. Man hatte zwar im letzten Jahr Latteks bei Gladbach Berets Heynckes zu seinem Co-Trainer bestellt, aber der Zug war für Gladbach abgefahren. Teams wie der HSV, die wiedererstarkten Bayern oder dann Werder bestimmten das Geschehen, auch durch innovativen Fußball. Der Anschluss war verpasst, man wurde quasi auf dem Höhepunkt des Erfolgs von anderen überholt, ohne es zu merken. Zwar machte Heynckes seine Sache gut und mit Matthäus hatte man auch wieder ein junges, großes Talent verpflichtet. Aber es war zu spät für eine Trendumkehr. Immerhin konnte man sich in den 80ern noch als Club im oberen Mittelfeld halten. Einen Matthäus konnte man aber nicht mehr ersetzen. Talente bevorzugten mittlerweile andere Clubs.
Der Abstieg Glabachs war nicht nur der Konkurrenz oder fehlender finanzieller Mitteln zu verdanken. Er war zu einem großen Teil auch hausgemacht. Weil man das Konzept Weisweilers aufgegeben hatte. Und nein, es waren nicht die bösen Bayern, weil sie gezielt ihre vermeintliche Konkurrenz durch den Kauf Del‘Hayes schwächen wollten.
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Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 06.04.2018, 11:59 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Der für mich wichtigste Satz in dem Artikel, wie eigentlich insgesamt im Verein ist die Frage nach dem "wer bin ich/ wir" den ich eher schreibe als "wer will man sein".
Und da habe ich den Eindruck, dass man da in den vergangenen Jahren nach Klopp gelegentlich die falschen Entscheidungen getroffen hat indem man versuchte, den Erfolg beizubehalten, dass dann aber immer mehr mit Kompromissen begleitet hat.
Dadurch hat man sich zum mittlerweile häufiger zitierten "Durchlauferhitzer" entwickelt für die, die die Erwartungen erfüllt haben- und ne Woche später mit Real kokettierten um dann vier Monate später endgültig weg zu sein: wie will man sich mit sowas identifizieren?
Und deshalb halte ich die Aussage später im Artikel für absolut richtig und enorm wichtig:
Aktuell steckt man in einem Kreislauf fest, indem man mehr Gelder generiert, um in Zukunft weitere Gelder einnehmen zu können. Das ist im Kern der Sinn und Zweck von „jedes Jahr in der Champions-League dabei sein". Das ist nichts, mit dem man die Fans emotional mitnimmt.
GENAU das Problem
Der BVB muss andere Wege finden, um die Menschen zu faszinieren. Das kann zum Beispiel eine mitreißende Fußballphilosophie sein, [...] Oder eine Kaderzusammensetzung, die mehr darauf ausgerichtet ist, ein „2011er-Gefühl" zu entwickeln
Wenn sich die Führung entschliessen könnte diesen Weg zu gehen würde ich liebend gern mitkommen auch wenn das mal ein paar Jahre ohne grossen internationalen Wettbewerb wäre!
Das wäre schön.
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, Freitag, 06.04.2018, 10:37 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Auch dieser Teil ist gut geschrieben und fasst die Situation gut zusammen.
Aber auch hier wird das Problem nur beschrieben. Es fehlt (verständlicher Weise) jeder Lösungsansatz. Ja ihr sagt, dass jeder Fan selbst mehr tun sollte... nur was konkret fehlt. Einfluss nehmen, gut und schön. In welche Richtung? Wie konkret?
Der Verein muss andere Wege finden Menschen zu faszinieren... ja wie denn? Das ist in Zeiten wo in allen Vereinen soziale Auftritte durchgeplant sind entweder zu "PR-Pflichtübungen" verkommen (Nicht falsch verstehen: die können durchaus Gutes bewirken. Ich denke aber z.B. die alljährlichen Auftritte im Kinderkrankenhaus sind zu "normal" um sinnstiftend zu sein, so toll sie für die besuchten Kinder sind).
Und wenn das Engagement stärker wird, behindert es dann doch schnell die sportliche Leistungsfähigkeit. Gerade im Fall von Neven wurde da vom Verein enormes Potential verschenkt. Ja er wäre sportlich vielleicht nicht die erste Wahl für unsere Ambitionen... aber er hat genau dieses besondere Gefühl vermittelt. Auch gerade neben dem Platz. Ich hatte auch nicht den Eindruck, als unterstütze der Verein die Stiftung besonders, eine weitere ausgelassene großartige Chance.
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uwelito, Wambel forever, Freitag, 06.04.2018, 11:54 (vor 3032 Tagen) @ RE_LordVader
Auch dieser Teil ist gut geschrieben und fasst die Situation gut zusammen.
Aber auch hier wird das Problem nur beschrieben. Es fehlt (verständlicher Weise) jeder Lösungsansatz. Ja ihr sagt, dass jeder Fan selbst mehr tun sollte... nur was konkret fehlt. Einfluss nehmen, gut und schön. In welche Richtung? Wie konkret?
Der Verein muss andere Wege finden Menschen zu faszinieren... ja wie denn? Das ist in Zeiten wo in allen Vereinen soziale Auftritte durchgeplant sind entweder zu "PR-Pflichtübungen" verkommen (Nicht falsch verstehen: die können durchaus Gutes bewirken. Ich denke aber z.B. die alljährlichen Auftritte im Kinderkrankenhaus sind zu "normal" um sinnstiftend zu sein, so toll sie für die besuchten Kinder sind).
Wahrscheinlich wird es so sein, dass mit den ersten Beitragen ein Ist-Analyse durchgeführt wird, um sich dann später mit möglichen Lösungen zu beschäftigen. Wo stehen wir, wo wollen wir hin, und wie kommen wir dahin? Wäre dementsprechend aus meiner Sicht logisch strukturiert und sorgt zudem dafür, dass sich Leute im besten Fall konstruktiv, zumindest gedanklich, miteinbringen. Was Du ja auch hier schon tust.
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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 11:58 (vor 3032 Tagen) @ uwelito
Letztendlich kann es auch nur darum gehen, Denkansätze zu geben und vielleicht Diskussionspunkte zu setzen. Auch wir in der Redaktion sind da in Teilen unterschiedlicher Meinung, in anderen Punkten auch schlichtweg ratlos. Wenn wir das ultimative Konzept hätten, wie alles besser wird, dann wären wir schon längst damit an der Geschäftsstelle vorstellig geworden :-)
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uwelito, Wambel forever, Freitag, 06.04.2018, 12:41 (vor 3032 Tagen) @ Sascha
Letztendlich kann es auch nur darum gehen, Denkansätze zu geben und vielleicht Diskussionspunkte zu setzen. Auch wir in der Redaktion sind da in Teilen unterschiedlicher Meinung, in anderen Punkten auch schlichtweg ratlos. Wenn wir das ultimative Konzept hätten, wie alles besser wird, dann wären wir schon längst damit an der Geschäftsstelle vorstellig geworden :-)
Das habe ich mir genau so gedacht. Ich finde übrigens den wiederholten Einsatz des Begriffs Ich - AG unglücklich. In erster Linie, weil er einem erheblichen Teil der Spieler nicht gerecht wird, zumindest bezogen auf die wirklich negativen Aspekte rund um einen skrupellosen Egoismus, den man ja mit diesem Ausdruck assoziieren kann.
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uwelito, Freitag, 06.04.2018, 12:30 (vor 3032 Tagen) @ Sascha
Gut, das ist natürlich auch klar.
Auch wenn man im Internet oft den Eindruck hat, es wäre anders: Niemand hat die ultimative Lösung... ich bezweifle sogar dass es die gibt... ;-)
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Gutini, Münster, Freitag, 06.04.2018, 09:49 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Danke für den nächsten Teil Eurer Serie. 2 Dinge sind mir Wichtig. Das Erste ist, dass es zumindest in unserem Block (Westen) einen deutlichen Generationswechsel gegeben hat. Da sitzen jetzt deutlich mehr junge Damen und Herren, die zumeist mit Ihrem Smartphone beschäftigt sind und nur zwischendurch mal kurz aufschauen, aufspringen, dann kurz motzen und dann wieder in den Weiten des Internet verschwinden. Da ist ein gemeinsamer Support der Mannschaft recht schwierig.
Das Zweite ist, damit der Funke auch für die Fans wieder überspringt, muss der Verein vielleicht andere Ziele vorgeben. Wenn der Mannschaft, dem Verein und den Fans klar ist, dass man weder national noch international ernsthaft etwas reißen kann, dann sollte auch die Vereinsführung z.B. den langfristigen Aufbau einer neuen Mannschaft als Ziel vorgeben, statt der permanenten CL-Qualifikation. Dazu muss man vielleicht die Jungs aus der eigenen Jugend an die 1. Mannschaft heranführen, statt sie zu verleihen. Dann muss man eben darauf verzichten irgendwelche Jungstars zu kaufen, die für das eine Jahr bei uns nicht mal eine Wohnung einrichten. 18jährigen Kids aus Spanien, England, Portugal etc. kann man auch kaum die BVB-DNA einpflanzen. Die wollen das eher nicht. Dann gibt es eben keine CL. Bevor man sich solche Spiele wie in diesem Jahr anschaut, verzichte ich lieber ganz. Das dies bei einem börsennotierten Verein schwierig ist und das bei uns die Sponsoren ein gewaltiges Wort mitreden, ist mir klar. Aber auch diesen dürfte die derzeitige Situation ja nicht wirklich gefallen.
Ein Schritt zurück kann ja manchmal ein Schritt nach vorne sein.
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Johannes, Emsdetten, Freitag, 06.04.2018, 09:40 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Alle Hoffnungen für die Zukunft gut zusammengefasst.
Im Prinzip geht es ja darum den "Dortmunder Weg" zu finden.
Es hat keinen Sinn um jeden Preis hinter den Bayern hinterher zu hecheln, daß ist sinnlos und gefährlich.
Natürlich wollen wir erfolgreich sein, daß ist ja auch ein wichtiger Teil des Profifußballs.
Aber nur mit einer Mannschaft und einem Fußball mit dem sich die Fans identifizieren können.