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Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Tiefpunkt (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 05.04.2018, 19:54 (vor 3032 Tagen)

Fußballerische Qualität im Keller, die Stimmung ebenfalls. Zwar keine schöne Situation, aber auch eine, die Chancen bietet. Es gilt weit mehr als nur die Kaderzusammensetzung zu hinterfragen.


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Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Tiefpunkt

Renitent, Dorstfeld, Freitag, 06.04.2018, 10:59 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht, da geht noch was.

Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Tiefpunkt

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 06.04.2018, 11:18 (vor 3032 Tagen) @ Renitent

Der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht, da geht noch was.

In der Tat. "Tiefpunkt" unterstellt, dass es nur noch bergauf gehen kann. Vorstellbar ist leider durchaus, dass wir in ein paar Wochen als Verlierer des Derbys auf Platz 6 stehen und uns Hoffenheim als 7. im Nacken sitzt. Nicht wünschenswert, aber wirklich nicht unmöglich.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 11:25 (vor 3032 Tagen) @ homer73

Ich glaube in der Tat nicht, dass wir noch schlechter Fußball spielen können und das die Stimmung rund um den BVB noch schlechter werden kann. Natürlich geht da tabellarisch noch etwas nach unten, aber das halte ich gar nicht mal für so maßgeblich.

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 06.04.2018, 11:32 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

Ich glaube in der Tat nicht, dass wir noch schlechter Fußball spielen können und das die Stimmung rund um den BVB noch schlechter werden kann. Natürlich geht da tabellarisch noch etwas nach unten, aber das halte ich gar nicht mal für so maßgeblich.

Eine schändliche Niederlage im Derby aber schon. Das wird m.E. stimmungstechnisch das entscheidende Spiel.

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Hassler, Arnsberg, Samstag, 07.04.2018, 05:20 (vor 3031 Tagen) @ homer73

Ich glaube in der Tat nicht, dass wir noch schlechter Fußball spielen können und das die Stimmung rund um den BVB noch schlechter werden kann. Natürlich geht da tabellarisch noch etwas nach unten, aber das halte ich gar nicht mal für so maßgeblich.


Eine schändliche Niederlage im Derby aber schon. Das wird m.E. stimmungstechnisch das entscheidende Spiel.

mir ist das fast schon egal.
Wir enden auf Platz 7!
Und ich hoffe auf eine neue starke Saison denn alles ist besser als Diese.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 11:55 (vor 3032 Tagen) @ homer73

Diesmal glaube ich, sitzt das Problem viel tiefer. Eine Niederlage kann vielleicht kurzfristig einen echten Flächenbrand auslösen, sowie ein Sieg eine kurzfristige Euphorie, aber es wären beides für mich eher Momentaufnahmen, die den Gesamttrend kaum verändern. So ein bisschen wie Klima und Wetter :-)

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 06.04.2018, 12:03 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

Diesmal glaube ich, sitzt das Problem viel tiefer. Eine Niederlage kann vielleicht kurzfristig einen echten Flächenbrand auslösen, sowie ein Sieg eine kurzfristige Euphorie, aber es wären beides für mich eher Momentaufnahmen, die den Gesamttrend kaum verändern. So ein bisschen wie Klima und Wetter :-)

Guter Vergleich.

Wirtschaftlich könnte eine Niederlage auch noch gleichbedeutend sein mir dem Verlust der CL. Dann müsste man den Gürtel etwas enger schnallen - und attraktiver für Neuverpflichtungen wird man durch die EL (oder gar nix) auch nicht.

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istar, Freitag, 06.04.2018, 11:47 (vor 3032 Tagen) @ homer73

Ich glaube in der Tat nicht, dass wir noch schlechter Fußball spielen können und das die Stimmung rund um den BVB noch schlechter werden kann. Natürlich geht da tabellarisch noch etwas nach unten, aber das halte ich gar nicht mal für so maßgeblich.


Eine schändliche Niederlage im Derby aber schon. Das wird m.E. stimmungstechnisch das entscheidende Spiel.

Es gab schonmal eine sportlich schlechte Saison, in der ein Derbysieg stimmungstechnisch alles rausgerissen hat.
Zwar ist 2007 nicht ganz mit heute vergleichbar, aber man kann das gerne wiederholen.

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DDM, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 18:23 (vor 3032 Tagen) @ istar

Für mich ist ein neuanfang wenn auch Watzke und Zorc gehen. alles was jetzt kommt ist nur repaieren damit der schaden nicht noch größer wird. Vorstellen könnte ich mir noch Zorc als neuen BVB-Präsidenten. Aber wir brauchen was neues der schaden fing schon in der Klopp Zeit an

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, Freitag, 06.04.2018, 10:11 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Eine sehr gute Analyse.

"Muss bei uns alles zwanghaft echter und leidenschaftlicher sein als bei anderen Vereinen?"

Einige hier werden es nicht gerne hören, aber machen wir uns nichts vor: Die insbesondere von Watzke und einem großen Teil der Fanszene inszenierte Abgrenzung zu Hoffenheim und Raba (inklusive der Vorkommnisse vor dem Stadion und der folgenden Tribünensperrung) haben nun auch nicht gerade positiv zur Entwicklung des Vereins beigetragen.

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?

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Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 06.04.2018, 11:10 (vor 3032 Tagen) @ beygo

Eine sehr gute Analyse.

"Muss bei uns alles zwanghaft echter und leidenschaftlicher sein als bei anderen Vereinen?"

Einige hier werden es nicht gerne hören, aber machen wir uns nichts vor: Die insbesondere von Watzke und einem großen Teil der Fanszene inszenierte Abgrenzung zu Hoffenheim und Raba (inklusive der Vorkommnisse vor dem Stadion und der folgenden Tribünensperrung) haben nun auch nicht gerade positiv zur Entwicklung des Vereins beigetragen.

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?


Sehe ich beides nicht so. Watzke erscheint mir in seiner Meinung zu den Plastikclubs durchaus authentisch. Und einen Schaden für den BVB durch diese klare Positionierung kann ich auch nicht erkennen. Worin soll der bestehen?
Ich als Fan und Mitglied finde das zumindest positiv und wünschenswert (die Auswüchse vorm Stadion beim ersten Spiel der Dosen in Do natürlich außen vor).

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Schnippelbohne, Freitag, 06.04.2018, 11:18 (vor 3032 Tagen) @ Schnippelbohne

Eine sehr gute Analyse.

"Muss bei uns alles zwanghaft echter und leidenschaftlicher sein als bei anderen Vereinen?"

Einige hier werden es nicht gerne hören, aber machen wir uns nichts vor: Die insbesondere von Watzke und einem großen Teil der Fanszene inszenierte Abgrenzung zu Hoffenheim und Raba (inklusive der Vorkommnisse vor dem Stadion und der folgenden Tribünensperrung) haben nun auch nicht gerade positiv zur Entwicklung des Vereins beigetragen.

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?

Sehe ich beides nicht so. Watzke erscheint mir in seiner Meinung zu den Plastikclubs durchaus authentisch. Und einen Schaden für den BVB durch diese klare Positionierung kann ich auch nicht erkennen. Worin soll der bestehen?
Ich als Fan und Mitglied finde das zumindest positiv und wünschenswert (die Auswüchse beim ersten Spiel der Dosen in Do natürlich außen vor).

So authentisch, dass er sich seit geraumer Zeit vornehm zurückhält. Der "Schaden" ist eben, dass ich mir mit RB ohne Not ein weiteres "Aufmerksamkeitsspiel" geschaffen habe, das in den Medien bereits die gleiche Bedeutung wie das Derby hat. Niemand muss nach Leipzig fahren, aber ich habe auch schon einmal geschrieben, dass der Fan-Boykott ja fehlschlägt, wenn ich mich in der Roten Erde versammle und Radio höre. Diese Aufmerksamkeit hat RB gar nicht verdient.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 11:24 (vor 3032 Tagen) @ beygo

So authentisch, dass er sich seit geraumer Zeit vornehm zurückhält. Der "Schaden" ist eben, dass ich mir mit RB ohne Not ein weiteres "Aufmerksamkeitsspiel" geschaffen habe, das in den Medien bereits die gleiche Bedeutung wie das Derby hat. Niemand muss nach Leipzig fahren, aber ich habe auch schon einmal geschrieben, dass der Fan-Boykott ja fehlschlägt, wenn ich mich in der Roten Erde versammle und Radio höre. Diese Aufmerksamkeit hat RB gar nicht verdient.

Das Problem ist aber nicht derjenige, der sich gegen RB positioniert, sondern die vielen, die es nicht getan haben.

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Schnippelbohne, Freitag, 06.04.2018, 11:32 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

So authentisch, dass er sich seit geraumer Zeit vornehm zurückhält. Der "Schaden" ist eben, dass ich mir mit RB ohne Not ein weiteres "Aufmerksamkeitsspiel" geschaffen habe, das in den Medien bereits die gleiche Bedeutung wie das Derby hat. Niemand muss nach Leipzig fahren, aber ich habe auch schon einmal geschrieben, dass der Fan-Boykott ja fehlschlägt, wenn ich mich in der Roten Erde versammle und Radio höre. Diese Aufmerksamkeit hat RB gar nicht verdient.


Das Problem ist aber nicht derjenige, der sich gegen RB positioniert, sondern die vielen, die es nicht getan haben.

Die Verbände also, auch international. Die sagen ja, dass man sich gegen den Fußball positioniert, und da ist durchaus was dran. Ich finde die Entwicklung beschissen. Vielleicht lässt sie sich noch anhalten, aber nicht mehr zurückdrehen.

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Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 06.04.2018, 11:44 (vor 3032 Tagen) @ beygo

Man kann aber auch positiv feststellen, dass die Rechnung von Raba Leipzig, ein überregional beliebter Spitzenclub zu werden, zumindest vom Zuschauerinteresse her bislang nicht aufgeht. Das Stadion ist selten voll und die Einschaltquoten regelmäßig sehr dünn, wenn sie nicht gerade ein Einzelspiel haben. Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Aussagen von Watzke und anderen (Rettig, Streich,...) und auch das Verhalten der Fanszenen der anderen Clubs hier zum Meinungsbild beigetragen haben. Mein Vater fand Raba am Anfang zB ganz klasse ("endlich mal ein Aufsteiger, der die Liga aufmischt!"), aber nachdem er mehr über Raba gelernt hat, hat er diese Meinung stark revidiert.

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, Freitag, 06.04.2018, 10:20 (vor 3032 Tagen) @ beygo

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?

Weil man es (zumindest gefühlt) mal war.
Mit harten Fakten ist das natürlich schwer zu belegen. Höchstens damit, dass man auch in graue Maus Zeiten einen guten Zuschauerschnitt hatte.
Aber wie immer: Das Gefühl ist ja eigentlich dass wichtige, ob das dann tatsächlich so war ist nur sekundär. Heute ist das vorherschende Gefühl halt, dass es so ist wie woanders auch...

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, Freitag, 06.04.2018, 10:26 (vor 3032 Tagen) @ RE_LordVader

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?


Weil man es (zumindest gefühlt) mal war.
Mit harten Fakten ist das natürlich schwer zu belegen. Höchstens damit, dass man auch in graue Maus Zeiten einen guten Zuschauerschnitt hatte.
Aber wie immer: Das Gefühl ist ja eigentlich dass wichtige, ob das dann tatsächlich so war ist nur sekundär. Heute ist das vorherschende Gefühl halt, dass es so ist wie woanders auch...

Sportlich betrachtet war man halt gegen Leipzig und Hoffenheim nicht einmal gefühlt (oder nur sehr selten) besser. Das sind die Fakten. Aber die Fans und Watzke müssen ja auch nicht spielen.

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, Freitag, 06.04.2018, 10:40 (vor 3032 Tagen) @ beygo

Also mir ging es genau gar nicht ums sportliche...

Ich habe auch kein Problem damit, dass mit externem Geld hochgezüchtete Vereine mal sportlich besser sind. Dass sind ja die Hassfiguren von denen man sich als Fan gut abgrenzen kann...

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 06.04.2018, 10:17 (vor 3032 Tagen) @ beygo

Eine sehr gute Analyse.

"Muss bei uns alles zwanghaft echter und leidenschaftlicher sein als bei anderen Vereinen?"

Einige hier werden es nicht gerne hören, aber machen wir uns nichts vor: Die insbesondere von Watzke und einem großen Teil der Fanszene inszenierte Abgrenzung zu Hoffenheim und Raba (inklusive der Vorkommnisse vor dem Stadion und der folgenden Tribünensperrung) haben nun auch nicht gerade positiv zur Entwicklung des Vereins beigetragen.

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?

Ob man es glaubt, ist ja fast egal. Man positioniert sich halt in einer Nische, die zu Klopp-Zeiten glaubwürdig war, jetzt hält weniger.

Die Führung sollte sich auf das sportliche konzentrieren. Mit den letzten sportlichen Leistungen reißt man auch vermarktungstechnisch mit dem Hintern mehr ein, als man durch USA- oder Asien-Reisen aufbaut.

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homer73, Freitag, 06.04.2018, 12:45 (vor 3032 Tagen) @ homer73

Genau so, sehe ich es auch. Die „Echte Liebe“ ist zur kompletten Mogelpackung verkommen.

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homer73, Freitag, 06.04.2018, 10:20 (vor 3032 Tagen) @ homer73

Eine sehr gute Analyse.

"Muss bei uns alles zwanghaft echter und leidenschaftlicher sein als bei anderen Vereinen?"

Einige hier werden es nicht gerne hören, aber machen wir uns nichts vor: Die insbesondere von Watzke und einem großen Teil der Fanszene inszenierte Abgrenzung zu Hoffenheim und Raba (inklusive der Vorkommnisse vor dem Stadion und der folgenden Tribünensperrung) haben nun auch nicht gerade positiv zur Entwicklung des Vereins beigetragen.

Man könnte auch fragen: Warum glaubt man beim BVB, ohnehin besser, echter, leidenschaftlicher zu sein?


Ob man es glaubt, ist ja fast egal. Man positioniert sich halt in einer Nische, die zu Klopp-Zeiten glaubwürdig war, jetzt hält weniger.

Die Führung sollte sich auf das sportliche konzentrieren. Mit den letzten sportlichen Leistungen reißt man auch vermarktungstechnisch mit dem Hintern mehr ein, als man durch USA- oder Asien-Reisen aufbaut.

Ok, jetzt drehst du es um. Da scheiden sich jetzt die Geister.

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, Freitag, 06.04.2018, 08:39 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Aber vor allem auch eine Änderung in der Art, wie wir den BVB sehen, ihn erleben. Muss bei uns alles zwanghaft echter und leidenschaftlicher sein als bei anderen Vereinen? Nein, muss es nicht. Borussia Dortmund wird genau so leidenschaftlich gelebt und geliebt wie der 1. FC Köln, oder Borussia Mönchengladbach – oder eben auch unsere blauen Nachbarn. Besinnen wir uns auf uns und das, was wir sind, statt uns zwanghaft über alle anderen erheben zu wollen. Schmeißen wir den ganzen „Echte Liebe“- und „Adrenalin“-Plunder auf den Sperrmüll. Jürgen Klopp hat bei seiner Antrittsrede in Liverpool so schön „I am the normal one“ gesagt – und das wäre ein Geist, der auch dem BVB wieder gut zu Gesicht stehen würde. Mehr Normalität, mehr Zufriedenheit mit dem, was man hat, statt dem großen „Mehr und Besser“ hinterher zu hetzen und auf dem Weg dorthin vieles von dem zu verlieren, was uns kostbar ist.

Ein sehr schönes Fazit. Ich stelle hier allerdings die Frage in den Raum, ob das in einer Branche, in der es für den Verein zwangsläufig um "Mehr [Geld] und Besser [-e Spieler und Ergebnisse]" geht, so aufrechtzuhalten ist. Ich verstehe schon, es geht im Zitat nicht um Erfolge, sondern um das Gefühl von sich selbst (als Individuum und Gruppe), aber lässt sich das so einfach vom Wesen des Vereins und der Umwelt abgrenzen?

Guter Artikel.

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, Freitag, 06.04.2018, 08:48 (vor 3032 Tagen) @ Nolte

Ja aber was bleibt dann noch übrig?

edit: Und ist das genug?

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, Freitag, 06.04.2018, 08:17 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Artikel ist, wie auch die Einleitung zuvor, gut.

Ich verstehe auch den Ansatz der Schlussfolgerung... mein Problem ist, dass mit dieser (konsequent umgesetzt) für mich (und auch wohl einige andere) der Anreiz wegfällt, sich für den BVB zu interessieren. Keine Frage, mich würde nie ein anderer Verein interessieren (mir geht schon "Die Mannschaft" komplett am Arsch vorbei), aber ein großer Teil der Leidenschaft für den BVB (die sicherlich in meinem Falle in den 80ern und 90ern trotz zu Beginn sehr überschaubaren Erfolges deutlich heißer brannte) speißt sich daraus "anders" zu sein, als die anderen Vereine. Da geht es weniger um ein (sportlich) besser sein, das mit dem "zweiten Leuchtturm" fand ich damals schon einen Scheißspruch. Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen"), eine intensivere Anfeuerung: Da hat (für mich) die von anderen übernommene und überall gleiche Ultra-Bewegung einiges zerstört.
Ja ich weiß sie machen auch viel tolles... aber in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten haben sie sich teils auch sehr aggressiv die Stimmungshoheit erkämpft... und kommen jetzt mit der Aufgabe auch nicht mehr klar. Sie haben sich so weit von den "normalen" (will sagen: Nicht Ultra) Fans abgegrenzt dass immer mehr auch nicht mehr von ihnen "mitgenommen" werden können.

Das immer schneller drehende Geldkarussel, was inzwischen nicht mehr nur ein Abbild dieser kalten egozentrischen neoliberalen Gesellschaft sondern sogar schon eine düstere Gesellschaftdystopie darstellt kommt halt noch hinzu. Dann setzt sich auch immer mehr die Erkenntnis durch, dass der BVB da kein Opfer ist, sondern eher (zumindest in D) die zweittreibenste Kraft...
Ja auch ich weiß: Früher war NICHT alles besser, sondern nur alles anders. Durch die geringere Medienpräsenz bekam man sicher einiges halt einfach nur nicht mit und Zeiten wo pro Spieltag nur von drei Spielen Ausschnitte gezeigt wurden, und sonst nix will selbst ich nicht zurück. Aber diese aktuelle Übersättigung ist halt ermüdend

Und im Moment scheint es, dass unsere Geschäftsnische (mit einem Gerüst an gestandenen, aber nicht für die ganz hohen Weihen geeigneten Spielern junge Talente zu entwickeln) einfach durch die Geschwindigkeit des aktuellen Marktes nicht mehr existent ist. Die Spieler die den Traum auf die ganz großen aufgegeben haben sind nicht mehr motiviert genug die Jungen wirklich mitzureißen und zu formen, und die Jungen sind entweder nach der ersten guten Saison weg oder werden nach zwei schlechteren aussortiert und weitergereicht um durch das nächste Talent ersetzt zu werden.
Identifikation und Kontinuität können so nicht entstehen, und auch der (von der reinen Papierform her erwartete) Erfolg beginnt auch auszubleiben...

All diese Sachen führen halt dazu, dass die Unterstützung wegbricht. Und da auch von Vereinsseite "den Gesetzen des Business" gefolgt wird und eben nicht "anders" gehandelt wird ist auch die letzte Motivation weg...

Um Padme zu zitieren: "You're going down a path where I can't follow"...

Und ja: Ich weiß, das ist nur eine Beschreibung der Situation, die keinerlei Lösungsansatz bietet... ich fürchte nur: Den gibt es auch nicht.

(edit: Den Nachsatz eingefügt)

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Pepperkorn, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 18:28 (vor 3032 Tagen) @ RE_LordVader

Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen"), eine intensivere Anfeuerung ...

Warum nicht noch neuer, inklusive Tier- und Umweltschutz, weniger Zucker in der Cola, gleicher Lohne und Kopftuch auf dem Platz - dringende Aufgaben, die es anzupacken gilt. Fussball kann man meinetwegen auch noch spielen. Muss aber nicht sein.

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Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 06.04.2018, 21:19 (vor 3031 Tagen) @ Pepperkorn

Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen"), eine intensivere Anfeuerung ...

Warum nicht noch neuer, inklusive Tier- und Umweltschutz, ...

hätte ich nichts dagegen und wüsste auch nicht, was dagegen spräche.

+1

Floatdownstream, Lünen, Freitag, 06.04.2018, 18:35 (vor 3032 Tagen) @ Pepperkorn

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, Freitag, 06.04.2018, 08:33 (vor 3032 Tagen) @ RE_LordVader


ein großer Teil der Leidenschaft für den BVB (die sicherlich in meinem Falle in den 80ern und 90ern trotz zu Beginn sehr überschaubaren Erfolges deutlich heißer brannte) speißt sich daraus "anders" zu sein, als die anderen Vereine. Da geht es weniger um ein (sportlich) besser sein, das mit dem "zweiten Leuchtturm" fand ich damals schon einen Scheißspruch. Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen"), eine intensivere Anfeuerung

Inwiefern war oder ist der BVB in dieser Hinsicht denn anders oder gar besser als andere Vereine?

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, Freitag, 06.04.2018, 08:38 (vor 3032 Tagen) @ Nolte

Ich wußte beim Nachlesen dass es zu dieser konkreten Nachfrage kommen würde.

Nein, ich habe keine Weltverbesserungsprojekte im Hintergrund. Und kann halt nur sagen, dass früher beim BVB auf der Tribüne tatsächlich alle gleich waren, kann aber gleichzeitig nicht mit Horrogeschichten aufwarten wie schlimm es anderswo war.
Ich habe da nur punktuelle persönliche Erfahrungen und Gespräche mit Anhängern anderer Vereine die das bewunderten. Aber nein, nix repräsentatives.

Ich hätte den Satz genauer formulieren müssen:
Statt:
Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen")
hätte ich klarer schreiben müssen:
Es geht mir um eine gefühlt andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen"),

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Foreveralone, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 22:17 (vor 3031 Tagen) @ RE_LordVader

Ich wußte beim Nachlesen dass es zu dieser konkreten Nachfrage kommen würde.

Nein, ich habe keine Weltverbesserungsprojekte im Hintergrund. Und kann halt nur sagen, dass früher beim BVB auf der Tribüne tatsächlich alle gleich waren, kann aber gleichzeitig nicht mit Horrogeschichten aufwarten wie schlimm es anderswo war.


Die Blauen jedenfalls machten auf mich zeitweise auch den Eindruck eines eingeschweißten Haufen, wo es keine Grabenkämpfe in Groß und Klein gab.

Und Frauen bzw Familien in den Kurven waren in den 80er/Frühen 90er doch auch bei uns eher eine Rarirität, genauso wie Migranten.

Genauso gab es meiner Ansicht auch damals Phase, wo man am liebsten jeden zweiten Spieler vomHof hätte jagen wollen. Es gab nur keine Internet.

Ich habe da nur punktuelle persönliche Erfahrungen und Gespräche mit Anhängern anderer Vereine die das bewunderten. Aber nein, nix repräsentatives.

Ha,ich ebeno. :) Ich sehe darin aber eher diese "Gras on the other side, is alwas greener" Prinzip, weil man mit sich selbst ja immer so ein bisschen selbstkritischer ist und auf den anderen schielt.


Ich hätte den Satz genauer formulieren müssen:
Statt:
Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen")
hätte ich klarer schreiben müssen:
Es geht mir um eine gefühlt andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen"),

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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 08:24 (vor 3032 Tagen) @ RE_LordVader

Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen")

Finde ich ja auch absolut richtig und gut, für sich zu definieren, wie und was man sein will. Der Ansatz sollte aber nicht der sein, in allem krampfhaft besser und intensiver als alle anderen zu sein.

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bobschulz, MS, Freitag, 06.04.2018, 10:49 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

Es geht um eine andere (vieleicht bessere) Art miteinander umzugehen ("Fest und treu zusammen!" aber auch neuer :"Männer und Frauen, alle Nationen")

Finde ich ja auch absolut richtig und gut, für sich zu definieren, wie und was man sein will. Der Ansatz sollte aber nicht der sein, in allem krampfhaft besser und intensiver als alle anderen zu sein.

Das Ziel, "Besser zu sein" ist natürlich die Grundlage von jeder sportlichen Aktivität. Und diese sollte Grundlage für alles in einem SportVerein sein.
Aber natürlich bin ich mir auch klar, dass die Schlümpfe genau so emotional dabei sind wie wir und ich mit - aus heutiger Sicht! - etwas Pech mit 7 nach Ge gezogen wäre und nicht nach DO. Dann würde ich es umgedreht empfinden. Wobei deren Folklore als Stollenverein - Einlaufzone- auch albern ist und die auch die echten Malocher verkörpern wollen.

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Pete H., Freitag, 06.04.2018, 09:50 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

Finde ich ja auch absolut richtig und gut, für sich zu definieren, wie und was man sein will. Der Ansatz sollte aber nicht der sein, in allem krampfhaft besser und intensiver als alle anderen zu sein.

In diesem Zusammenhang wäre es sehr hilfreich, sich an die eigene Nase zu packen. Nein, nicht du an deine, sondern die Fans an ihre Nase. Fühlt man sich doch als Borusse, als BVB-Fan den Fans anderer Team per Definition überlegen und besser.
Und selbst innerhalb der eigenen Fanszene grassiert hier die Überlegen-/Unterlegenheit zwischen den eigenen Fans sehr ausgeprägt.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 10:00 (vor 3032 Tagen) @ Pete H.

Finde ich ja auch absolut richtig und gut, für sich zu definieren, wie und was man sein will. Der Ansatz sollte aber nicht der sein, in allem krampfhaft besser und intensiver als alle anderen zu sein.


In diesem Zusammenhang wäre es sehr hilfreich, sich an die eigene Nase zu packen. Nein, nicht du an deine, sondern die Fans an ihre Nase. Fühlt man sich doch als Borusse, als BVB-Fan den Fans anderer Team per Definition überlegen und besser.

Das gehört aber zum urtümlichen Wesen des Fanseins. Die Selbstdefinition als die Guten und die Wahrnehmung der Anderen als die Bösen. Diese Rivalität ist der Urtrieb aller Emotionalität und Schlachtgesängen auf den Tribünen. Oder wie es der Borusse ausdrückt: Alles außer Dortmund ist scheiße.

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Pete H., Freitag, 06.04.2018, 10:15 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

Oder wie es der Borusse ausdrückt: Alles außer Dortmund ist scheiße.

Und genau als dieser Spruch auf der Tribüne einzog (muss so frühe 2000er gewesen sein), find ich an mich auf der Süd nicht mehr wirklich wohl zu fühlen. Da ging auch das "spätere Einstürmen" in den Block los...


Und ja das "wir" gegen "die" ist ja einer der Grundantriebe im Fan sein... aber da gibt es halt auch Unterschiede.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 06.04.2018, 10:19 (vor 3032 Tagen) @ RE_LordVader

Das alles schließt ja nicht aus, dass man vorher gemischt in der Roten Erde beim Bier steht und dann während des Spiels eine sportliche Rivalität auslebt.

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patrahn, Gelsenkirchen, Freitag, 06.04.2018, 09:56 (vor 3032 Tagen) @ Pete H.

Oh mein Gott, wir sind quasi alle Fan-Rassisten !

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, Freitag, 06.04.2018, 08:33 (vor 3032 Tagen) @ Sascha

Ja Du hast da recht.

Aber wie ich halt auch weiter (wahrscheinlich zu umständlich und diffus) ausführte: Genau dieses Gefühl des anderen Umgang ist mir ziemlich abhanden gekommen.
Es ist oft ein Gegeneinander, sowohl Ultras gegen "Normalos", aber auch Geschäftsführung gegen Fans (weniger die Sperrung der Süd, aber die Übermahlaktion ist halt sehr typisch. Für sich streng genommen kein großes Dingen und ja auch wieder zurückgedreht, aber halt doch ein Zeichen).

Und auch dass der Leistungsgedanke für die meisten über allem steht (auch hier im Forum) schreckt mich halt sehr ab.

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hardau, Zürich, Donnerstag, 05.04.2018, 21:30 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke, guter Artikel! Vorallem der Schlussfolgerung kann ich voll zustimmen.

Es ist ja auch nicht so, dass die 'Krise' nicht erkannt ist, der Verein versucht sich ja neu zu positionieren. Nicht nur auf Führungsebene sondern vermutlich auch in der Transferpolitik.

Mit Klopp als Trainer war die Führungsebene richtig aufgestellt, weil Klopp nicht nur Trainer sondern auch eine Art Teammanger war. Auch Tuchel war als 'Teammanager' eingeplant, nur hat die erhoffte Zussammenarbeit nicht geklappt.

Der BVB war also gezwungen, und niemand zweifelt an der Richtigkeit dieser Schritte, sich neu aufzustellen, auch im Hinblick auf eine neue Trainerverpflichtung. Der neue Trainer kann sich nun auf Mannschaft, Training und Spiel konzentieren, weil das Teammanamgent verstärkt wurde.
Zorc kann sich auf Transfers und Weiterentwicklung der Mannschaft konzentrieren weil Kehl die notwendigen Aufgaben mit der Mannschaft übernimmt.

Die wie auch immer neu zusammengestellte Mannschaft benötigt in der kommenden Saison einen Trainer, der jeden Spieler noch mal besser machen kann und der die einzelnen Spieler für sein Spielsystem begeistern oder zumindest mitnehmen kann. Deshalb ist immer noch Favre mein Favorit, der ja eigentlich auch der logische Nachfolger von Tuchel vor einem Jahr gewesen wäre. Ich finde trotzdem immer noch dass Stöger es verdient hätte, dass die Mannschaft auch für ihn kämpft.

Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Tiefpunkt

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 05.04.2018, 20:15 (vor 3032 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

ich verbinde das mal mit dem Thread der Säulen, die keine Säulen sind:
Säulen, die echte Säulen sind, können wir nicht bezahlen.
Ein neuer Aufbau einer von jungen Wilden gebildeten Mannschaft, die von einem Trainer, der brennt, zu einer verschworenen Einheit verschmolzen werden, ist wohl der Traum, den die meisten hier haben. Daher hängt m.E. alles von der in diesem Sinne betriebenen Trainersuche ab.
Wenn dann noch medial clever verkauft wird, dass wir einen kompletten Neuaufbau mit einer geilen, liebenswert-und anfeuerungswürdigen Truppe betreiben,könnte es noch zu einem Aufflackern der 2008-Stimmung kommen.
Ist vielleicht blauäugig, aber warum nicht?

Neu auf schwatzgelb.de: Zukunftsvision BVB: Tiefpunkt

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 06.04.2018, 11:33 (vor 3032 Tagen) @ Floatdownstream
bearbeitet von Kayldall, Freitag, 06.04.2018, 11:37

ich verbinde das mal mit dem Thread der Säulen, die keine Säulen sind:
Säulen, die echte Säulen sind, können wir nicht bezahlen.
Ein neuer Aufbau einer von jungen Wilden gebildeten Mannschaft, die von einem Trainer, der brennt, zu einer verschworenen Einheit verschmolzen werden, ist wohl der Traum, den die meisten hier haben. Daher hängt m.E. alles von der in diesem Sinne betriebenen Trainersuche ab.
Wenn dann noch medial clever verkauft wird, dass wir einen kompletten Neuaufbau mit einer geilen, liebenswert-und anfeuerungswürdigen Truppe betreiben,könnte es noch zu einem Aufflackern der 2008-Stimmung kommen.
Ist vielleicht blauäugig, aber warum nicht?

Okay, halten wir mal fest, dass du, so verstehe ich das zumindest mal, schonmal damit einverstanden bist, dass es nicht falsch wäre solche Säulen zu kaufen. Das Problem ist halt nur, dass die Spieler die als solche geholt wurden von ihrer Leistung her dem BVB nicht nur nicht direkt weitergeholfen haben, sondern selbst noch Problemfälle waren (Götze, Rode, Schürrle, Yarmolenko, Guerreiro). Alle mit Verletzungen und Krankheiten geplagt und wenn fit dann nicht die Leistung gebracht um eine Säule dieser Mannschaft zu sein auf dem Platz. Ob man Geld genug hat um "echte Säulen" zu kaufen, das müssen die Verantwortlichen im Verein entscheiden, aber ich halte deine These zumindest mal für plausibel, dass dafür das Geld nicht reichen mag.

Ich hab auch echt nichts dagegen, jetzt eine neue Mannschaft mit jungen hungrigen Spielern aufzubauen, aber wir sind uns doch hier einig, dass jeder Verein auch ältere Spieler gut gebrauchen kann, um Ruhe ins Spiel zu bringen mit ihrer Erfahrung. Dann sehe ich da das Problem, wie wir jetzt auch hatten, mal angenommen, der BVB krempelt den Laden um und wir haben sogar gute junge Spieler gefunden. Angenommen die nächste Saison läuft dann sehr gut für den BVB und 3 dieser Spieler bekommen Angebote die der BVB nicht ablehnen kann von Klubs wie Man.City, Man United und Bayern, dann sind die Toptalente schon nach einer Saison wieder weg und man muss wieder die 3 Leute ersetzen, was dann? Ja, Watzke sagt bisher hat der BVB immer einen gefunden, aber dass man da immer schlechter wird ist ja klar. Von den 3 Neuen schlägt vielleicht nur noch 1 Spieler ein und so behält man nur die Spieler, die es nicht schaffen und die Anderen nutzen den BVB als Karrieresprungbrett und sind schnell wieder weg. Siehe Dembélé zum Beispiel und daraus entsteht dann halt auf einmal die Idee, jemanden wie Yarmolenko zu holen um mehr Planungssicherheit für die Zukunft zu haben. Der ist nicht so schlecht, aber den wird auch sicher kein Topverein uns mehr wegkaufen.

Wenn der BVB viele Spieler verkauft, generiert man zwar dann auch viel Geld daraus, aber es wird ja selbst dann nicht reichen um einen Topstar zu verpflichten anstatt 3 anderen Spielern für 3 Positionen. Selbst wenn das finanziell machbar wäre, würde man wohl eher zur Quantität als zur Qualität tendieren, da man alle Positionen bei Abgängen neu besetzen muss/will.

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