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Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln. (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 28.03.2018, 22:33 (vor 2842 Tagen) @ MisterHit

Aufschlussreich ist der kurze Passus über die Blauen und Horn, da hat er sicher recht.


Da bin ich mir nicht sicher. Ich empfinde diesen Passus eher als kleine Schwachstelle in der Argumentation. Sicherlich spielen spezifische Situationen wie seinerzeit in Gelsenkirchen (Schwächphase des Stammtorhüters, dessen Zwist mit dem Trainer) oder Köln (Abstieg in die 2. Bundesliga) eine Rolle, wenn es um die ‚Beförderung‘ eines jungen Keepers aus dem eigenen Nachwuchs zur ‚Nr. 1’ geht. Aber zum einen muss man eben einen außergewöhnlich talentierten Nachwuchstorwart auf der Bank bzw. im Kader haben, denn einen eher durchschnittlichen Nachwuchskeeper stellt kein Trainer freiwillig ins Tor. Und zum anderen hat es in der Zeit, in der Teddy de Beer Torwarttrainer beim BVB ist, des öfteren Situationen gegeben, in der ein Stammkeeper geschwächelt hat oder sich generell eher durchschnittlich gezeigt hat (Weidenfeller in seiner Anfangszeit) und durch einen starken Nachwuchstorhüter hätte ersetzt werden können bzw. müssen. Wenn denn ein überzeugender Kandidat vorhanden gewesen wäre.

Ich habe eher den Eindruck, als wenn Teddy de Beer hier eine eher unangenehme Thematik versucht zu umschiffen. Ist aber wie gesagt ein rein persönliches Empfinden und hat mit seiner sonstigen Arbeit nichts zu tun.


Mir ging es um die Aussage (jetzt sinngemäß wiedergegeben), dass ein Abstieg in die 2.Liga (Horn) natürlich eher ermöglicht, ganz auf einen jungen TW zu setzen als wenn man CL spielen darf. Grundsätzlich hat Gelsenkirchen in den letzten Jahren mehr und bessere Keeper in Umlauf gebracht, da muss man ehrlich sein.
Dass jetzt Mitch Langerak, den man so lange aufgebaut hat, heute nur in Japan spielt, spricht auch nicht gerade für das Urteilsvermögen der Abteilung.

Wenn Dominik Reimann dann auch nicht mindestens eine ordentliche Nr. 2 oder wenigstens TW bei einem ordentlichen Zweitligisten wird, dann sollte man das vielleicht mal mehr hinterfragen.

Aber wie gesagt, ich kann Teddys Training in keiner Weise beurteilen. Der DFB ist jedenfalls auch relativ spät auf den Dreh gekommen, die Ausbildung von Torwartrainern genau so zu professionalisieren wie die allgemeine Lizenz.

Ich kann sie ebensowenig beurteilen.

Dass man beim DFB bezüglich der Torwarttrainerausbildung lange geschlafen hat und es teilweise immer noch tut, kann ich nur bestätigen. Aber es scheint, dass die Dinge sich weiterentwickeln.

Man sollte sich vielleicht ein Beispiel an der Schweiz nehmen. Dort wird seit knapp 10 Jahren nach dem von Patrick Foletti maßgeblich geprägten Konzept im Verband und in den Clubs das Torwarttraining einheitlich durchgeführt. Mit ansprechendem Erfolg, wie ich finde.


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