Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln. (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Mittwoch, 28.03.2018, 11:08 (vor 2838 Tagen)
Seit über 30 Jahren ist Wolfgang Teddy de Beer bereits beim BVB. Im Gespräch mit schwatzgelb.de spricht Teddy über seine aktive Zeit, das Torwarttraining und die aktuelle Situation beim BVB.
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schwatzgelb.de, Artikel
Tolles Interview
Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 28.03.2018, 16:23 (vor 2838 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die Stelle mit den blauen Männchen im Training finde ich gut. So kann man die Mannschaft gleich aufs Derby einstimmen. :)
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 28.03.2018, 15:15 (vor 2838 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Klasse Gespräch mit einem echten Borussen. Nach der Foltermoderation von Bela Rethy gestern abend war die Lektüre sehr entspannend. Danke dafür an TDB und SG.
Finde die Thematik hochspannend. Was mich im Nachhinein wundert ist, dass die Worte Wissenschaft bzw. Technologie nicht fallen. Mich hätte interessiert, was da an Entwicklung stattgefunden hat und wie die neuen Erkenntnisse bei uns umgesetzt werden.
Konsterniert war ich kurz über folgenden Einwurf von SG: Der dickste Junge steht doch eigentlich im Tor?
Da ich selbst in meiner Kindheit Torwart in Wambel war, möchte ich da widersprechen. Nicht der dickste, vielleicht der lauffaulste. Zudem muss ich die Frage stellen, warum der Junge eigentlich kein Mädchen sein kann? Ich hoffe, das wird noch mal in einem gesonderten Thread aufgearbeitet.
In diesem Sinne. Heja BVB.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 28.03.2018, 15:37 (vor 2838 Tagen) @ uwelito
Da ich selbst in meiner Kindheit Torwart in Wambel war, möchte ich da widersprechen. Nicht der dickste, vielleicht der lauffaulste. Zudem muss ich die Frage stellen, warum der Junge eigentlich kein Mädchen sein kann? Ich hoffe, das wird noch mal in einem gesonderten Thread aufgearbeitet.
In diesem Sinne. Heja BVB.
Schulhofregeln. Und da spielt man einfach nicht mit Mädchen.
Und ansonsten: Ich finde es höchst erstaunlich, dass es man in diesem milliardenschweren Profisport, in dem eine ausgeklügelte Leistungsdiagnostik betrieben und Spieltraining teils mit Drohnen gefilmt wird, auf einer immer neuralgischeren Position wie der des Torwarts darauf vertraut wird, dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 28.03.2018, 17:43 (vor 2838 Tagen) @ Sascha
Da ich selbst in meiner Kindheit Torwart in Wambel war, möchte ich da widersprechen. Nicht der dickste, vielleicht der lauffaulste. Zudem muss ich die Frage stellen, warum der Junge eigentlich kein Mädchen sein kann? Ich hoffe, das wird noch mal in einem gesonderten Thread aufgearbeitet.
In diesem Sinne. Heja BVB.
Schulhofregeln. Und da spielt man einfach nicht mit Mädchen.Und ansonsten: Ich finde es höchst erstaunlich, dass es man in diesem milliardenschweren Profisport, in dem eine ausgeklügelte Leistungsdiagnostik betrieben und Spieltraining teils mit Drohnen gefilmt wird, auf einer immer neuralgischeren Position wie der des Torwarts darauf vertraut wird, dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Falls das wirklich so sein sollte, läuft da einiges total falsch. In dem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der im Zusammenhang mit TT und seinem Engagement hier zu Beginn immer wieder gefallen ist und auch jetzt noch ab und an zu lesen ist. Tuchel wäre so extrem akribisch gewesen, dass er selbst auf die kleinsten Details achtete. Etwa welcher Fuß des Mitspielers angespielt werden muss. Aspekte von so großer Bedeutung sollten Basics sein, sollte man meinen, reichen aber im Profifussball scheinbar aus, um als Nerd geadelt zu werden, wenn man das mal anspricht.
Eine ganz wichtiger weiterer Aspekt bei solchen Methodiken, wie die von TDB, ist die in der Regel qualitativ unzureichende Dokumentation. Der Alte, der alles kann und weiss ist irgendwann weg und mit ihm auch das über Jahrzehnte angehäufte empirische Wissen.
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Freyr, Mittwoch, 28.03.2018, 18:04 (vor 2838 Tagen) @ uwelito
...dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Falls das wirklich so sein sollte, läuft da einiges total falsch. In dem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der im Zusammenhang mit TT und seinem Engagement hier zu Beginn immer wieder gefallen ist und auch jetzt noch ab und an zu lesen ist. Tuchel wäre so extrem akribisch gewesen, dass er selbst auf die kleinsten Details achtete. Etwa welcher Fuß des Mitspielers angespielt werden muss. Aspekte von so großer Bedeutung sollten Basics sein, sollte man meinen, reichen aber im Profifussball scheinbar aus, um als Nerd geadelt zu werden, wenn man das mal anspricht.
Wobei, vielleicht liegt das Problem in der Vermittlung bzw. Übersetzung der Medien zwischen Trainer und Zuschauer. Was wird wie herausgestellt?
Zu deinem Absatz über Tuchel erinnere ich mich an einen charakterisierenden Artikel über Favre. Er gilt gemeinhin als der akribische "Freak", der sich in Details bis zu Besessenheit verliert und sogar so etwas selbstverständliches wie Laufen wissenschaftlich ergründet. Dort wird zitiert:
«Viele Fussballer setzen ihre Füsse beim Laufen mit dem Absatz auf. Indem sie den Auflagepunkt nach vorne verlegen, werden sie beweglicher und gewinnen bei der Ballbehandlung an Geschwindigkeit. Werden also technisch besser.»
Tuchel achtet also welcher Fuß angespielt werden soll, Favre sogar welcher Fuß wie aufgesetzt werden soll. Vielleicht ist es doch gängiger als man meint. Aber die Medien brauchen ihre Begriffe. Interessant ist es ja, dass Tuchel der Nerd war, während ich Favre mit Akribie zusammenbringe. Womöglich ist bei Tuchel das Erscheinugsbild eher dem was einem Nerd entspricht. Guardiola war der Kotrollfreak, und Klopp der Besessene.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 28.03.2018, 20:41 (vor 2838 Tagen) @ Freyr
...dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Falls das wirklich so sein sollte, läuft da einiges total falsch. In dem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der im Zusammenhang mit TT und seinem Engagement hier zu Beginn immer wieder gefallen ist und auch jetzt noch ab und an zu lesen ist. Tuchel wäre so extrem akribisch gewesen, dass er selbst auf die kleinsten Details achtete. Etwa welcher Fuß des Mitspielers angespielt werden muss. Aspekte von so großer Bedeutung sollten Basics sein, sollte man meinen, reichen aber im Profifussball scheinbar aus, um als Nerd geadelt zu werden, wenn man das mal anspricht.
Wobei, vielleicht liegt das Problem in der Vermittlung bzw. Übersetzung der Medien zwischen Trainer und Zuschauer. Was wird wie herausgestellt?
Zu deinem Absatz über Tuchel erinnere ich mich an einen charakterisierenden Artikel über Favre. Er gilt gemeinhin als der akribische "Freak", der sich in Details bis zu Besessenheit verliert und sogar so etwas selbstverständliches wie Laufen wissenschaftlich ergründet. Dort wird zitiert:
«Viele Fussballer setzen ihre Füsse beim Laufen mit dem Absatz auf. Indem sie den Auflagepunkt nach vorne verlegen, werden sie beweglicher und gewinnen bei der Ballbehandlung an Geschwindigkeit. Werden also technisch besser.»
Tuchel achtet also welcher Fuß angespielt werden soll, Favre sogar welcher Fuß wie aufgesetzt werden soll. Vielleicht ist es doch gängiger als man meint. Aber die Medien brauchen ihre Begriffe. Interessant ist es ja, dass Tuchel der Nerd war, während ich Favre mit Akribie zusammenbringe. Womöglich ist bei Tuchel das Erscheinugsbild eher dem was einem Nerd entspricht. Guardiola war der Kotrollfreak, und Klopp der Besessene.
Da hast Du wohl recht. Die fehlende Expertise vieler, vieler Sportjournalisten sorgt sicherlich dafür, dass manche Themen von denen gar nicht angesprochen werden: Glatteisgefahr. Im Fall von unserem Teddy würde ich mir wünschen, dass er von einem Expertenteam unzerstützt wird, welches auf das Torwartspiel spezialisiert ist. Die Arbeit sollte vertikal so organisiert sein, dass von den Profis bis in die Jugendmannschaften runter nach einer einheitlichen Richtlinie gearbeitet wird. Dies war ja mal Thema. Wird das noch verfolgt?
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Freyr, Mittwoch, 28.03.2018, 22:59 (vor 2838 Tagen) @ uwelito
Die Arbeit sollte vertikal so organisiert sein, dass von den Profis bis in die Jugendmannschaften runter nach einer einheitlichen Richtlinie gearbeitet wird. Dies war ja mal Thema. Wird das noch verfolgt?
2015 kam ja der Torhüter-Koordinator Schlieck von Leipzig hierher, der zumindest den Jugendbereich von der U9 bis zur U23 koordninieren sollte.
Einer der wenigen Artikel zu ihm gab es erst vor "kurzem"
wn.de/Sport/Lokalsport/Lengerich/3187261-Fussball-Torwarttrainer-bei-Borussia-Dortmund-Thomas-Schlieck-hat-das-runde-Leder-immer-im-Blick
Dort wird nur seine Rolle als Leiter der BVB-Torwartausbildung erwähnt und die Torhüterbeobachtungen.
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bobschulz, MS, Mittwoch, 28.03.2018, 18:14 (vor 2838 Tagen) @ Freyr
...dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Falls das wirklich so sein sollte, läuft da einiges total falsch. In dem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der im Zusammenhang mit TT und seinem Engagement hier zu Beginn immer wieder gefallen ist und auch jetzt noch ab und an zu lesen ist. Tuchel wäre so extrem akribisch gewesen, dass er selbst auf die kleinsten Details achtete. Etwa welcher Fuß des Mitspielers angespielt werden muss. Aspekte von so großer Bedeutung sollten Basics sein, sollte man meinen, reichen aber im Profifussball scheinbar aus, um als Nerd geadelt zu werden, wenn man das mal anspricht.
Wobei, vielleicht liegt das Problem in der Vermittlung bzw. Übersetzung der Medien zwischen Trainer und Zuschauer. Was wird wie herausgestellt?
Zu deinem Absatz über Tuchel erinnere ich mich an einen charakterisierenden Artikel über Favre. Er gilt gemeinhin als der akribische "Freak", der sich in Details bis zu Besessenheit verliert und sogar so etwas selbstverständliches wie Laufen wissenschaftlich ergründet. Dort wird zitiert:
«Viele Fussballer setzen ihre Füsse beim Laufen mit dem Absatz auf. Indem sie den Auflagepunkt nach vorne verlegen, werden sie beweglicher und gewinnen bei der Ballbehandlung an Geschwindigkeit. Werden also technisch besser.»
Tuchel achtet also welcher Fuß angespielt werden soll, Favre sogar welcher Fuß wie aufgesetzt werden soll. Vielleicht ist es doch gängiger als man meint. Aber die Medien brauchen ihre Begriffe. Interessant ist es ja, dass Tuchel der Nerd war, während ich Favre mit Akribie zusammenbringe. Womöglich ist bei Tuchel das Erscheinugsbild eher dem was einem Nerd entspricht. Guardiola war der Kotrollfreak, und Klopp der Besessene.
Mache gerade Trainerlizenz C, da wird das aber zumindest auch schon angesprochen mit der Fussbelastung/Auflage. Es gibt so viele Basistechniken, die im Profifußball nicht umgesetzt werden, dass es erstaunlich ist. :-)
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 28.03.2018, 21:00 (vor 2838 Tagen) @ bobschulz
...dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Falls das wirklich so sein sollte, läuft da einiges total falsch. In dem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der im Zusammenhang mit TT und seinem Engagement hier zu Beginn immer wieder gefallen ist und auch jetzt noch ab und an zu lesen ist. Tuchel wäre so extrem akribisch gewesen, dass er selbst auf die kleinsten Details achtete. Etwa welcher Fuß des Mitspielers angespielt werden muss. Aspekte von so großer Bedeutung sollten Basics sein, sollte man meinen, reichen aber im Profifussball scheinbar aus, um als Nerd geadelt zu werden, wenn man das mal anspricht.
Wobei, vielleicht liegt das Problem in der Vermittlung bzw. Übersetzung der Medien zwischen Trainer und Zuschauer. Was wird wie herausgestellt?
Zu deinem Absatz über Tuchel erinnere ich mich an einen charakterisierenden Artikel über Favre. Er gilt gemeinhin als der akribische "Freak", der sich in Details bis zu Besessenheit verliert und sogar so etwas selbstverständliches wie Laufen wissenschaftlich ergründet. Dort wird zitiert:
«Viele Fussballer setzen ihre Füsse beim Laufen mit dem Absatz auf. Indem sie den Auflagepunkt nach vorne verlegen, werden sie beweglicher und gewinnen bei der Ballbehandlung an Geschwindigkeit. Werden also technisch besser.»
Tuchel achtet also welcher Fuß angespielt werden soll, Favre sogar welcher Fuß wie aufgesetzt werden soll. Vielleicht ist es doch gängiger als man meint. Aber die Medien brauchen ihre Begriffe. Interessant ist es ja, dass Tuchel der Nerd war, während ich Favre mit Akribie zusammenbringe. Womöglich ist bei Tuchel das Erscheinugsbild eher dem was einem Nerd entspricht. Guardiola war der Kotrollfreak, und Klopp der Besessene.
Mache gerade Trainerlizenz C, da wird das aber zumindest auch schon angesprochen mit der Fussbelastung/Auflage. Es gibt so viele Basistechniken, die im Profifußball nicht umgesetzt werden, dass es erstaunlich ist. :-)
Erstaunlich ist sicherlich auch, dass ein Spieler wie Nuri erst in seiner Profizeit zum ersten mal zu hören bekommt, wie er relativ einfach seine Defizite im Bereich der Schnelligkeit teilweise kompensieren könnte. Wenn das denn so stimmt, was weiter oben geschrieben wurde. Da würde sich natürlich die Frage stellen, warum solche Basics nicht bereits in den Jugendmannschaften vermittelt wurden. Ich kann mich erinnern, dass ich eine der ersten Trainingseinheiten mit Kehl beim BVB besucht habe und mit ihm damals ein spezielles Schnelligkeitstraining (Steps) durchgeführt wurde. Das hat Sammer zumindest an jenem Tag persönlich beaufsichtigt. Ich glaube , dass bei vielen Trainern individuelles Training zu kurz kommt.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
Ulrich, Mittwoch, 28.03.2018, 18:45 (vor 2838 Tagen) @ bobschulz
Mache gerade Trainerlizenz C, da wird das aber zumindest auch schon angesprochen mit der Fussbelastung/Auflage. Es gibt so viele Basistechniken, die im Profifußball nicht umgesetzt werden, dass es erstaunlich ist. :-)
Sicher?
Ich meine es gab beispielsweise aus der Zeit als Nuri Sahin bei uns unter Klopp durchgestartet ist einen Artikel bzw. ein Interview. Es ging darum dass Sahin recht langsam ist, und es wurde erwähnt dass der damalige Athletik- / Konditionstrainer Nuri beigebracht hatte anders zu stehen um reaktionsschneller zu sein und so einen Anfangsvorteil zu haben.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
uwelito, Mittwoch, 28.03.2018, 16:40 (vor 2838 Tagen) @ Sascha
Da ich selbst in meiner Kindheit Torwart in Wambel war, möchte ich da widersprechen. Nicht der dickste, vielleicht der lauffaulste. Zudem muss ich die Frage stellen, warum der Junge eigentlich kein Mädchen sein kann? Ich hoffe, das wird noch mal in einem gesonderten Thread aufgearbeitet.
In diesem Sinne. Heja BVB.
Schulhofregeln. Und da spielt man einfach nicht mit Mädchen.Und ansonsten: Ich finde es höchst erstaunlich, dass es man in diesem milliardenschweren Profisport, in dem eine ausgeklügelte Leistungsdiagnostik betrieben und Spieltraining teils mit Drohnen gefilmt wird, auf einer immer neuralgischeren Position wie der des Torwarts darauf vertraut wird, dass sich ein ehemaliger Spieler autodidaktisch auch das richtige Wissen aneignet und gut an den Torwart vermittelt.
Zum Thema Fortbildungen etc. hat sich TdB jedenfalls recht defensiv geäußert - so, dass man denken könnten, das findet nicht oder nicht systematisch statt.
Andererseits geht es im Interview ja auch überhaupt nicht um Details wie Abwehrtechniken bei bestimmten Bällen (da werden heute tatsächlich andere Techniken vermittelt als noch zu Teddys Zeiten) oder die Problematik, das TW-Training auch über einen längeren Zeitraum abwechslungsreich zu halten, oder auch die psychologische Schulung.
Vielleicht macht TdB das, bei aller Hemdsärmeligkeit, auch äußerst professionell und nur nicht viel Gewese drum. Ich habe sein Training noch nie beobachtet, geschweige denn über einen längeren Zeitraum. Der etwas "väterliche" Habitus bei ihm und der ständige Kontakt zum Nachwuchsbereich ist aber bestimmt mindestens ebenso viel wert wie wissenschaftliche Erkenntnisse.
Aufschlussreich ist der kurze Passus über die Blauen und Horn, da hat er sicher recht.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 28.03.2018, 17:54 (vor 2838 Tagen) @ MisterHit
Aufschlussreich ist der kurze Passus über die Blauen und Horn, da hat er sicher recht.
Da bin ich mir nicht sicher. Ich empfinde diesen Passus eher als kleine Schwachstelle in der Argumentation. Sicherlich spielen spezifische Situationen wie seinerzeit in Gelsenkirchen (Schwächphase des Stammtorhüters, dessen Zwist mit dem Trainer) oder Köln (Abstieg in die 2. Bundesliga) eine Rolle, wenn es um die ‚Beförderung‘ eines jungen Keepers aus dem eigenen Nachwuchs zur ‚Nr. 1’ geht. Aber zum einen muss man eben einen außergewöhnlich talentierten Nachwuchstorwart auf der Bank bzw. im Kader haben, denn einen eher durchschnittlichen Nachwuchskeeper stellt kein Trainer freiwillig ins Tor. Und zum anderen hat es in der Zeit, in der Teddy de Beer Torwarttrainer beim BVB ist, des öfteren Situationen gegeben, in der ein Stammkeeper geschwächelt hat oder sich generell eher durchschnittlich gezeigt hat (Weidenfeller in seiner Anfangszeit) und durch einen starken Nachwuchstorhüter hätte ersetzt werden können bzw. müssen. Wenn denn ein überzeugender Kandidat vorhanden gewesen wäre.
Ich habe eher den Eindruck, als wenn Teddy de Beer hier eine eher unangenehme Thematik versucht zu umschiffen. Ist aber wie gesagt ein rein persönliches Empfinden und hat mit seiner sonstigen Arbeit nichts zu tun.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
Will Kane, Mittwoch, 28.03.2018, 18:50 (vor 2838 Tagen) @ Will Kane
Aufschlussreich ist der kurze Passus über die Blauen und Horn, da hat er sicher recht.
Da bin ich mir nicht sicher. Ich empfinde diesen Passus eher als kleine Schwachstelle in der Argumentation. Sicherlich spielen spezifische Situationen wie seinerzeit in Gelsenkirchen (Schwächphase des Stammtorhüters, dessen Zwist mit dem Trainer) oder Köln (Abstieg in die 2. Bundesliga) eine Rolle, wenn es um die ‚Beförderung‘ eines jungen Keepers aus dem eigenen Nachwuchs zur ‚Nr. 1’ geht. Aber zum einen muss man eben einen außergewöhnlich talentierten Nachwuchstorwart auf der Bank bzw. im Kader haben, denn einen eher durchschnittlichen Nachwuchskeeper stellt kein Trainer freiwillig ins Tor. Und zum anderen hat es in der Zeit, in der Teddy de Beer Torwarttrainer beim BVB ist, des öfteren Situationen gegeben, in der ein Stammkeeper geschwächelt hat oder sich generell eher durchschnittlich gezeigt hat (Weidenfeller in seiner Anfangszeit) und durch einen starken Nachwuchstorhüter hätte ersetzt werden können bzw. müssen. Wenn denn ein überzeugender Kandidat vorhanden gewesen wäre.Ich habe eher den Eindruck, als wenn Teddy de Beer hier eine eher unangenehme Thematik versucht zu umschiffen. Ist aber wie gesagt ein rein persönliches Empfinden und hat mit seiner sonstigen Arbeit nichts zu tun.
Mir ging es um die Aussage (jetzt sinngemäß wiedergegeben), dass ein Abstieg in die 2.Liga (Horn) natürlich eher ermöglicht, ganz auf einen jungen TW zu setzen als wenn man CL spielen darf. Grundsätzlich hat Gelsenkirchen in den letzten Jahren mehr und bessere Keeper in Umlauf gebracht, da muss man ehrlich sein.
Dass jetzt Mitch Langerak, den man so lange aufgebaut hat, heute nur in Japan spielt, spricht auch nicht gerade für das Urteilsvermögen der Abteilung.
Wenn Dominik Reimann dann auch nicht mindestens eine ordentliche Nr. 2 oder wenigstens TW bei einem ordentlichen Zweitligisten wird, dann sollte man das vielleicht mal mehr hinterfragen.
Aber wie gesagt, ich kann Teddys Training in keiner Weise beurteilen. Der DFB ist jedenfalls auch relativ spät auf den Dreh gekommen, die Ausbildung von Torwartrainern genau so zu professionalisieren wie die allgemeine Lizenz.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 28.03.2018, 22:33 (vor 2838 Tagen) @ MisterHit
Aufschlussreich ist der kurze Passus über die Blauen und Horn, da hat er sicher recht.
Da bin ich mir nicht sicher. Ich empfinde diesen Passus eher als kleine Schwachstelle in der Argumentation. Sicherlich spielen spezifische Situationen wie seinerzeit in Gelsenkirchen (Schwächphase des Stammtorhüters, dessen Zwist mit dem Trainer) oder Köln (Abstieg in die 2. Bundesliga) eine Rolle, wenn es um die ‚Beförderung‘ eines jungen Keepers aus dem eigenen Nachwuchs zur ‚Nr. 1’ geht. Aber zum einen muss man eben einen außergewöhnlich talentierten Nachwuchstorwart auf der Bank bzw. im Kader haben, denn einen eher durchschnittlichen Nachwuchskeeper stellt kein Trainer freiwillig ins Tor. Und zum anderen hat es in der Zeit, in der Teddy de Beer Torwarttrainer beim BVB ist, des öfteren Situationen gegeben, in der ein Stammkeeper geschwächelt hat oder sich generell eher durchschnittlich gezeigt hat (Weidenfeller in seiner Anfangszeit) und durch einen starken Nachwuchstorhüter hätte ersetzt werden können bzw. müssen. Wenn denn ein überzeugender Kandidat vorhanden gewesen wäre.Ich habe eher den Eindruck, als wenn Teddy de Beer hier eine eher unangenehme Thematik versucht zu umschiffen. Ist aber wie gesagt ein rein persönliches Empfinden und hat mit seiner sonstigen Arbeit nichts zu tun.
Mir ging es um die Aussage (jetzt sinngemäß wiedergegeben), dass ein Abstieg in die 2.Liga (Horn) natürlich eher ermöglicht, ganz auf einen jungen TW zu setzen als wenn man CL spielen darf. Grundsätzlich hat Gelsenkirchen in den letzten Jahren mehr und bessere Keeper in Umlauf gebracht, da muss man ehrlich sein.
Dass jetzt Mitch Langerak, den man so lange aufgebaut hat, heute nur in Japan spielt, spricht auch nicht gerade für das Urteilsvermögen der Abteilung.Wenn Dominik Reimann dann auch nicht mindestens eine ordentliche Nr. 2 oder wenigstens TW bei einem ordentlichen Zweitligisten wird, dann sollte man das vielleicht mal mehr hinterfragen.
Aber wie gesagt, ich kann Teddys Training in keiner Weise beurteilen. Der DFB ist jedenfalls auch relativ spät auf den Dreh gekommen, die Ausbildung von Torwartrainern genau so zu professionalisieren wie die allgemeine Lizenz.
Ich kann sie ebensowenig beurteilen.
Dass man beim DFB bezüglich der Torwarttrainerausbildung lange geschlafen hat und es teilweise immer noch tut, kann ich nur bestätigen. Aber es scheint, dass die Dinge sich weiterentwickeln.
Man sollte sich vielleicht ein Beispiel an der Schweiz nehmen. Dort wird seit knapp 10 Jahren nach dem von Patrick Foletti maßgeblich geprägten Konzept im Verband und in den Clubs das Torwarttraining einheitlich durchgeführt. Mit ansprechendem Erfolg, wie ich finde.
Neu auf schwatzgelb.de: Teddy de Beer: Das muss ich dann natürlich vermitteln.
Will Kane, Donnerstag, 29.03.2018, 15:21 (vor 2837 Tagen) @ Will Kane
Ich kann sie ebensowenig beurteilen.
Dass man beim DFB bezüglich der Torwarttrainerausbildung lange geschlafen hat und es teilweise immer noch tut, kann ich nur bestätigen. Aber es scheint, dass die Dinge sich weiterentwickeln.
Man sollte sich vielleicht ein Beispiel an der Schweiz nehmen. Dort wird seit knapp 10 Jahren nach dem von Patrick Foletti maßgeblich geprägten Konzept im Verband und in den Clubs das Torwarttraining einheitlich durchgeführt. Mit ansprechendem Erfolg, wie ich finde.
In der Tat. In der Schweiz ist es auch schon länger zwingend, dass Vereine TH-Trainer mit entsprechender Qualifikation beschäftigen müssen. Das ist, nach meinem Kenntnisstand, noch immer strenger als entsprechende Anforderungen im Bereich des DFB, der auch relativ spät die 3. Stufe der Torwarttrainerausbildung installiert hat.
Fünf Fragen hat er uns auch im Video beantwortet
Seb09
, Essen, Mittwoch, 28.03.2018, 13:58 (vor 2838 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
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