Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 10:27 (vor 3034 Tagen)
Donald Trump legt sich mit US-Sportlern an - und scheitert an der verbindenden Kraft des Sports. Ein Vorbild auch für den deutschen Umgang mit der AfD.
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Ein wirklich guter Kommentar (kT)
Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 27.09.2017, 19:54 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
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Superartikel
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 19:09 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
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Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Johannes, Emsdetten, Mittwoch, 27.09.2017, 14:25 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Danke für den klasse Text.
Man sollte diesen AFD Leuten klar machen, das dies unser Land und unsere Demokratie ist.
Das lassen wir uns nicht von diesen Typen kaputtmachen.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 15:19 (vor 3034 Tagen) @ Johannes
Schon erstaunlich, wie einseitig Demokratie auf einmal wird, wenn jemand andere Meinungen vertritt. Vollkommen unabhängig davon, was man von diesen Meinungen oder denen der Afd hält, steht es nunmal jedem Menschen bei uns frei eben diese Meinung zu äußern - auch bei Wahlen.
Und wer meint, dass diese Meinung nicht mit unserer Demokratie und dem damit einhergehenden Grundgesetz zu vereinbaren ist, dem steht es vollkommen frei hier mit seinen Mitstreitern den Rechtsweg zu bestreiten und einen Verbotsantrag gegen eben jene Partei zu beantragen.
Es ist einfach nur lächerlich, wie viele auf ihrer demokratischen Einbahnstraße auf einmal gegen andere Meinungen hetzen. Ironischer Weise ist eben dieses Hetzen genau das, was bei der Afd so schlimm ist.
Und by the way: Ohne diese permanente Dämonisierung und statt dessen mit inhaltlichen Aussagen hätte die Afd nie und nimmer 13% bekommen. Wenn doch nur die ganze Energie mal in die Entwicklung von Lösungen, statt in die verteufelung der Afd gesteckt werden würde...
Und wenn es interessiert: Ich habe sehr überzeugt die FDP gewählt.
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Jens, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 19:32 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Das ist die immer gleiche und auch durchsichtige "Argumentation". Die arme, falsch verstanden AfD, der man sich ja nie sachlich stellen würde. Wann genau tut diese Partei das? Wann genau redet sie über Themen abseits von Flüchtlingen und ihrem sogenannten "Genderwahn"? Aber ich diskutiere sicher total gerne sachlich mit Leuten, die den Holocaust leugnen oder ihn einfach "nur" vergessen wollen, die die Verbrechen der Wehrmacht leugnen und Menschen entsorgen wollen. Von ihren Phantasien, was mit Andersdenkenden so geschehen soll (siehe AfD Salzgitter), ganz abgesehen.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 20:11 (vor 3034 Tagen) @ Jens
Zudem gibt es das so genannte "Fortuna Köln - Syndrom", nur umgekehrt.
Damals war ja auch jeder im Stadion. Heute wählt natürlich jeder die FDP oder sonstwen, findet die AfD auch nicht so toll, aber ....
Mfg
Phil
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 20:33 (vor 3034 Tagen) @ Phil
Zudem gibt es das so genannte "Fortuna Köln - Syndrom", nur umgekehrt.
Damals war ja auch jeder im Stadion. Heute wählt natürlich jeder die FDP oder sonstwen, findet die AfD auch nicht so toll, aber ....
???
Kannste den Zusammenhang vielleicht nochmal jemandem erläutern, der sowohl gg. Fortuna Köln im Stadion war, die FDP wählt, aber die AfD trotzdem nicht so toll findet ?
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 20:55 (vor 3034 Tagen) @ Klopfer
Du wählst FDP? ;-)
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Keiner sagt, dass er die AfD wählt. Obwohl es manche tun.
Alle sagen, sie wären gegen Fortuna Köln im Stadion gewesen, obwohl gar nicht so viele da waren.
(War in Köln jetzt auch lustig zu sehen, wer da vor 25 Jahren alles gg Celtic Glasgow im Stadion war. Es waren zwar nur 25.000 da, wovon 5.000 auch noch Schotten waren, aber ganz Köln war dabei)
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Es fällt einfach mir auf, dass ich im Grunde nur AfD-Verteidiger kenne, die darauf hinweisen, dass sie selbst gar nicht die AfD wählen würden, aber man ja weiß, warum manch einer sie wählt.
Mfg
Phil
Quizfrage
DreiEckeneinElfer, Donnerstag, 28.09.2017, 10:53 (vor 3033 Tagen) @ Phil
Du wählst FDP? ;-)
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Keiner sagt, dass er die AfD wählt. Obwohl es manche tun.Alle sagen, sie wären gegen Fortuna Köln im Stadion gewesen, obwohl gar nicht so viele da waren.
Ich war gegen Fortuna Köln nicht im Stadion. Was habe ich gewählt? ;-))
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Coseng, Kreuzviertel, Mittwoch, 27.09.2017, 18:19 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Das ist genau die Opferrolle, die die AfD nur ach so gerne einnimmt. Alle sind immer und überall total tolerant und die Kämpfer der Meinungsfreiheit, aber wehe man stellt sich mal der Diskussion und dem Konflikt mit ihnen und ihrer Meinung, dann ist es plötzlich eine "einseitige Demokratie" und alle andern halten "andere Meinungen" nicht aus. Das trieft nur so von inhaltsleeren, nachgeplapperten AFD-Phrasen. Aber hey, es klingt total klug!
Der Gag ist doch, dass die ganzen Volkstümler - mit ihren Plänen den Holocaust zur Diskussion zu stellen, völkisch wieder in den Sprachgebrauch aufzunehmen und deutsch über Genetik definieren wollen - stets die absolute Toleranz, Meinungsfreiheit, ja schlicht Hofiererei für sich einfordern, aber wehe jemand übt Kritik an den geschmacklosen und größtenteils schlicht dummen Äußerungen. Dann ist es "das Politik-Establishment, das vom hohen Ross runter kommen muss und gefälligst alle Parteien und Meinungen zu akzeptieren hat".
Ganz ehrlich ich find die CSU und die FDP auch scheiße und das sag ich auch so. Der einzige Unterschied? Die heulen verdammt nochmal nicht so rum, wenn sie angegriffen werden und Witze über sie gemacht werden - sei es im ÖR oder privat. Die AfD hat nicht das Problem, dass sie nicht akzeptiert wird oder gehört wird. Die AfD hat das Problem, dass sie insgeheim rechtsstaatliche Grundsätze und liberale, aufgeklärte Gedanken abschaffen will. Man soll sie eben nicht kritisieren oder entlarven, sondern einfach schalten und walten lassen, bis es plötzlich legitim ist Deutsche mit türkischem Hintergrund in der Türkei zu "entsorgen". Man forderte einfach die totale Meinungsfreiheit und meint damit insgeheim das Verurteilen von Streit und Kritik jeglicher Art.
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Coseng, Mittwoch, 27.09.2017, 19:29 (vor 3034 Tagen) @ Coseng
Das ist genau die Opferrolle, die die AfD nur ach so gerne einnimmt. Alle sind immer und überall total tolerant und die Kämpfer der Meinungsfreiheit, aber wehe man stellt sich mal der Diskussion und dem Konflikt mit ihnen und ihrer Meinung, dann ist es plötzlich eine "einseitige Demokratie" und alle andern halten "andere Meinungen" nicht aus. Das trieft nur so von inhaltsleeren, nachgeplapperten AFD-Phrasen. Aber hey, es klingt total klug!
Der Gag ist doch, dass die ganzen Volkstümler - mit ihren Plänen den Holocaust zur Diskussion zu stellen, völkisch wieder in den Sprachgebrauch aufzunehmen und deutsch über Genetik definieren wollen - stets die absolute Toleranz, Meinungsfreiheit, ja schlicht Hofiererei für sich einfordern, aber wehe jemand übt Kritik an den geschmacklosen und größtenteils schlicht dummen Äußerungen. Dann ist es "das Politik-Establishment, das vom hohen Ross runter kommen muss und gefälligst alle Parteien und Meinungen zu akzeptieren hat".
Ganz ehrlich ich find die CSU und die FDP auch scheiße und das sag ich auch so. Der einzige Unterschied? Die heulen verdammt nochmal nicht so rum, wenn sie angegriffen werden und Witze über sie gemacht werden - sei es im ÖR oder privat. Die AfD hat nicht das Problem, dass sie nicht akzeptiert wird oder gehört wird. Die AfD hat das Problem, dass sie insgeheim rechtsstaatliche Grundsätze und liberale, aufgeklärte Gedanken abschaffen will. Man soll sie eben nicht kritisieren oder entlarven, sondern einfach schalten und walten lassen, bis es plötzlich legitim ist Deutsche mit türkischem Hintergrund in der Türkei zu "entsorgen". Man forderte einfach die totale Meinungshoheit und meint damit insgeheim das Verurteilen von Streit und Kritik jeglicher Art.
So wird es präziser. ;-)
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uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 18:02 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Die AFD steht nicht einfach für eine "andere Meinung", sagen wir eine andere Bildungspolitik. Die AFD ist durchdrungen von Nazis und besteht zu einem wichtigen Teil aus verblendeten Rassisten, Feinden unserer demokratischem Grundordnung, die ihre Interessen auch mit nicht legitimen Mitteln und teilweise sogar mit Gewalt durchsetzen würden, wenn man sie ließe. Dieser Sachverhalt wird nicht dadurch relativiert, dass es in der Partei auch Leute gibt, die nicht am extremen rechten Rand der Politik fabulieren. Wir müssen den Blendern und Scharlatanen entgegentreten, individuell, als Westfalenstadion, als Borussia, als Forum. Und Menschen mit Stimmen, die besonders viel Aufmerksamkeit erwecken, sollten dies auch in besonderer Form nutzen. Just like #kingjames.
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istar, Mittwoch, 27.09.2017, 19:21 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
Die AFD steht nicht einfach für eine "andere Meinung", sagen wir eine andere Bildungspolitik. Die AFD ist durchdrungen von Nazis und besteht zu einem wichtigen Teil aus verblendeten Rassisten, Feinden unserer demokratischem Grundordnung, die ihre Interessen auch mit nicht legitimen Mitteln und teilweise sogar mit Gewalt durchsetzen würden, wenn man sie ließe. Dieser Sachverhalt wird nicht dadurch relativiert, dass es in der Partei auch Leute gibt, die nicht am extremen rechten Rand der Politik fabulieren. Wir müssen den Blendern und Scharlatanen entgegentreten, individuell, als Westfalenstadion, als Borussia, als Forum. Und Menschen mit Stimmen, die besonders viel Aufmerksamkeit erwecken, sollten dies auch in besonderer Form nutzen. Just like #kingjames.
Als Westfalenstadion? Als Borussia? Weil garantiert kein echter Borusse die gewählt hat?
Ich gehe aber eher davon aus, das auch unter Borussen ca. 12,6% bei denen ihr Kreuz gemacht haben.
Ich erlaube mir außerdem, zwischen Neonazis,die die Rechte unterstützen, also Siggi und Konsorten und AfD -Wählern oder Symphatisanten zu unterscheiden.
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istar, Mittwoch, 27.09.2017, 19:33 (vor 3034 Tagen) @ istar
Die AFD steht nicht einfach für eine "andere Meinung", sagen wir eine andere Bildungspolitik. Die AFD ist durchdrungen von Nazis und besteht zu einem wichtigen Teil aus verblendeten Rassisten, Feinden unserer demokratischem Grundordnung, die ihre Interessen auch mit nicht legitimen Mitteln und teilweise sogar mit Gewalt durchsetzen würden, wenn man sie ließe. Dieser Sachverhalt wird nicht dadurch relativiert, dass es in der Partei auch Leute gibt, die nicht am extremen rechten Rand der Politik fabulieren. Wir müssen den Blendern und Scharlatanen entgegentreten, individuell, als Westfalenstadion, als Borussia, als Forum. Und Menschen mit Stimmen, die besonders viel Aufmerksamkeit erwecken, sollten dies auch in besonderer Form nutzen. Just like #kingjames.
Als Westfalenstadion? Als Borussia? Weil garantiert kein echter Borusse die gewählt hat?
Ich gehe aber eher davon aus, das auch unter Borussen ca. 12,6% bei denen ihr Kreuz gemacht haben.
Sagen wir so: Die Werte von Borussia sind nur schwer mit der Weltanschauung vieler führender AfD-Politiker (und damit der AfD als Ganzem) zu vereinbaren.
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uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 19:42 (vor 3034 Tagen) @ Pa1n
Jetz bisse mir zuvorgekommen. Bliebe mir nur noch aus mathematisch-statistischer Sicht folgender Zweifel wegen dem Hinweis von deinem Vor-Poster zum Westfalenstadion: in meiner Familie haben mein Sohn, meine Tochter und ich letzten Sonntag gewählt. Ist jetzt davon auszugehen, dass 12,6 % von uns die AfD gewählt haben? Dann müsste ich mir eingestehen, dass ich wahrscheinlich irgendwann was falsch gemacht habe.
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Voomy, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 19:52 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
Lies dir mal die Kommentare unter den Facebook-BVB-Artikeln durch. Besonders die in Verbindung mit Borussias Kampf gegen Rechts. Da wird einem ganz Flau im Magen wenn man bedenkt, dass da mit Sicherheit langjährige Fans und ebenso viele Leute von der Süd dabei sind.
Dortmund hat in der ganzen Region ein Problem mit Nazis bzw. mit rechten Tendenzen. Es ist doch völlig blödsinnig zu glauben dass das beim BVB anders ist. Klare Zeichen lassen sich auch daran erkennen, dass im Stadion über Jahre Ultragruppierungen mit klar rechten Tendenzen geduldet worden sind.
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Coseng, Kreuzviertel, Mittwoch, 27.09.2017, 23:52 (vor 3034 Tagen) @ Voomy
Wichtig ist dabei aber immer: Facebook ist der Walmart des Internets. Wer dort kommentiert ist sich meist nicht bewusst, welcher Öffentlichkeit er sich preisgibt. Die ganzen halbwegs normalen Leute schreiben ja allein deswegen nicht. Die Kommentare sind also in etwa so repräsentativ, wie wenn man die nächsten Wahlumfragen nur noch in Jugendclubs im Erzgebirge durchführt.
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Voomy, Berlin, Donnerstag, 28.09.2017, 00:01 (vor 3034 Tagen) @ Coseng
Das ist einfach nur schönreden der Situation, sorry. Wir reden hier nicht über 25 Idioten, die sich darüber unterhalten, wieso die Erde flach sein soll. Sondern über mehrere hundert bis tausende Kommentare mit fremdenfeindlichen Inhalt, die der ganzen Welt zum vollen Einblick zur Verfügung stehen.
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Coseng, Kreuzviertel, Donnerstag, 28.09.2017, 16:48 (vor 3033 Tagen) @ Voomy
Finde es ebenso erschreckend und kriege regelmäßig Puls, wenn ich mich in FB-Kommentarspalten verirre. Es ist auch ein Anzeichen dafür, dass es eindeutig zu viele mit nicht tolerierbaren Einstellungen gibt.
Trotz allem mal als Beispiel: Spiegel Online hat 1,5 Millionen "Likes" auf Facebook und ist vermutlich eines der größten und meistgelesenen Facebook-Medien in Deutschland. Die Kommentare bewegen sich bei ca. 100-300 Kommentaren bei normalen Posts. Wenn man also davon ausgeht, dass so einen Post 100.000 Menschen sehen (wären schon nur 15% der Liker, wobei ja auch viele nicht-likende das Ganze sehen...), wären wir bei etwa 0,1-0,3% der Leute die den Post sehen, die einen Kommentar schreiben. Und ich wage zu behaupten, dass die Zahlen noch viel absurder sind. Vermutlich kommentieren also weit über 99% der Leute einen Facebook-Post nicht, weil es ihnen zu anstrengend, zu peinlich oder zu sinnlos erscheint. Aus diesem Grund fällt es mir schwer aus Facebook-Kommentarspalten, irgendwelche Fazits über unsere Gesellschaft oder politische Meinungsanteile in der Gesamtgesellschaft zu ziehen.
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Voomy, Mittwoch, 27.09.2017, 20:43 (vor 3034 Tagen) @ Voomy
Lies dir mal die Kommentare unter den Facebook-BVB-Artikeln durch. Besonders die in Verbindung mit Borussias Kampf gegen Rechts. Da wird einem ganz Flau im Magen wenn man bedenkt, dass da mit Sicherheit langjährige Fans und ebenso viele Leute von der Süd dabei sind.
Das ist in der Tat richtig schlimm, aber ich finde es gut, dass das Social Media Team den Leuten nun auch in den Kommentar-Bereichen richtig kontra gibt
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istar, Mittwoch, 27.09.2017, 19:48 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
Jetz bisse mir zuvorgekommen. Bliebe mir nur noch aus mathematisch-statistischer Sicht folgender Zweifel wegen dem Hinweis von deinem Vor-Poster zum Westfalenstadion: in meiner Familie haben mein Sohn, meine Tochter und ich letzten Sonntag gewählt. Ist jetzt davon auszugehen, dass 12,6 % von uns die AfD gewählt haben? Dann müsste ich mir eingestehen, dass ich wahrscheinlich irgendwann was falsch gemacht habe.
Du willst mir also ernsthaft verklickern,das in unserem Stadion lauter Leute stehen,die schon morgens zum Frühstück Borussias Werte rekapitulieren und deshalb ganz sicher nie AfD gewählt haben oder wählen würden?
Ist das jetzt Satire oder meinst du das ernst?
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uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 21:03 (vor 3034 Tagen) @ istar
Nein, das will ich nicht. Ich geb dir aber ein bisschen Denkhilfe. Es geht mir grundsätzlich um die Oberflächlichkeit in den Aussagen der AfD, die überall zu beobachten ist. Sachverhalte werden simplifiziert und einer Masse vorgesetzt, die es gern einfach hat. Vielleicht ist das bei Dir keine Absicht. Es geht mir um die Zahl 12,6.
Angeblich 12.6 % haben die AfD gewählt. 12,6% von was, von welchen 100%?
Die 12,6% beziehen sich auf die 77% der Gesamtheit der Wahlberechtigten insgesamt. 12,6% von 77% der Wahlberechtigten, also die Leute die älter als 18 sind und einen deutschen Pass haben. Muss ich das noch weiter ausführen oder verstehst Du jetzt, warum von den 81.360 Menschen, die in der Regel im WS sitzen, stehen oder Fussball spielen wahrscheinlich nicht ca. 12,6% die AfD gewählt haben?
Zum Thema Borussen: Rassisten sind keine Borussen. Jeder, der zur Borussia gehören möchte darf das, wenn er sich zu den schriftlich fixierten Werten des Vereins bekennt. Falls nicht, ist man es nicht, auch wenn man das behauptet.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Mittwoch, 27.09.2017, 18:17 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
Die AFD steht nicht einfach für eine "andere Meinung", sagen wir eine andere Bildungspolitik. Die AFD ist durchdrungen von Nazis und besteht zu einem wichtigen Teil aus verblendeten Rassisten, Feinden unserer demokratischem Grundordnung, die ihre Interessen auch mit nicht legitimen Mitteln und teilweise sogar mit Gewalt durchsetzen würden, wenn man sie ließe. Dieser Sachverhalt wird nicht dadurch relativiert, dass es in der Partei auch Leute gibt, die nicht am extremen rechten Rand der Politik fabulieren. Wir müssen den Blendern und Scharlatanen entgegentreten, individuell, als Westfalenstadion, als Borussia, als Forum. Und Menschen mit Stimmen, die besonders viel Aufmerksamkeit erwecken, sollten dies auch in besonderer Form nutzen. Just like #kingjames.
Klingt dramatisch. Dann müsste eigentlich umgehend ein Verbotsverfahren gegen diese verfassungswidrige Organisation eingeleitet und dann auch erfolgreich abgeschlossen werden sowie diverse Strafverfahren.
Oder Du hast eine milde Paranoia.
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uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 18:41 (vor 3034 Tagen) @ pornstache
Ich bin nicht der Meinung, dass die AFD verboten werden muss. Aber selbst wenn, wäre das sehr schwer, wenn man sich das Beispiel der selbsternannten Nachfolgepartei der NSDAP anschaut. Persönliche Strafverfahren gegen einzelne Mitglieder der AFD gibt es bereits viele. Paranoid bin ich nicht, grundsätzlich Optimist, lernt man zu sein in anderen Längen- und Breitengraden.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 18:25 (vor 3034 Tagen) @ pornstache
Strafverfahren gibt es ja diverse gg AfD Leute wegen diverser Dinge. Gauland selbst hat da ja eh Erfahrung noch aus seiner CDU Zeit.
Ansonsten ist ein Parteiverbot in Deutschland fast unmöglich. Also sollte man da nicht die Messlatte hinlegen.
Aber natürlich ist "wer will schon neben Boateng wohnen" strafrechtlich kaum sanktionierbar und dennoch unsäglich und schlicht geistige Brandstiftung.
MFG
Phil
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Blarry, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 18:19 (vor 3034 Tagen) @ pornstache
"Meine Meinung ist juristisch gesehen nicht komplett illegal!" ist schon ein starkes Argument.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
uwelito, Mittwoch, 27.09.2017, 18:11 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
Wir müssen den Blendern und Scharlatanen entgegentreten, individuell, als Westfalenstadion, als Borussia, als Forum. Und Menschen mit Stimmen, die besonders viel Aufmerksamkeit erwecken, sollten dies auch in besonderer Form nutzen. Just like #kingjames.
So sehe ich das auch. Gerade für die bei uns lebenden Deutschen, die manchen nicht deutsch genug aussehen, aber natürlich auch für Ausländer in Deutschland ist das ein wichtiges Signal der Solidarität.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Johannes, Emsdetten, Mittwoch, 27.09.2017, 16:56 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Schon erstaunlich, wie einseitig Demokratie auf einmal wird, wenn jemand andere Meinungen vertritt. Vollkommen unabhängig davon, was man von diesen Meinungen oder denen der Afd hält, steht es nunmal jedem Menschen bei uns frei eben diese Meinung zu äußern - auch bei Wahlen.
Und wer meint, dass diese Meinung nicht mit unserer Demokratie und dem damit einhergehenden Grundgesetz zu vereinbaren ist, dem steht es vollkommen frei hier mit seinen Mitstreitern den Rechtsweg zu bestreiten und einen Verbotsantrag gegen eben jene Partei zu beantragen.Es ist einfach nur lächerlich, wie viele auf ihrer demokratischen Einbahnstraße auf einmal gegen andere Meinungen hetzen. Ironischer Weise ist eben dieses Hetzen genau das, was bei der Afd so schlimm ist.
Und by the way: Ohne diese permanente Dämonisierung und statt dessen mit inhaltlichen Aussagen hätte die Afd nie und nimmer 13% bekommen. Wenn doch nur die ganze Energie mal in die Entwicklung von Lösungen, statt in die verteufelung der Afd gesteckt werden würde...
Und wenn es interessiert: Ich habe sehr überzeugt die FDP gewählt.
So, du meinst also ich würde gegen die AfD hetzen ?
Wenn das bedeutet gegen Rassisten und Neonazis, dann hast du Recht.
Du meinst die hätten zuviel Aufmerksamkeit bekommen, und eine "permanente Dämonisierung".
Ich sehe das genau andersrum.
Es ist viel zu wenig über diese Gestalten und ihre Vergangenheit gesprochen worden.
Viel zu wenig über die Ziele und Ideologie dieser Gruppierung.
Totschweigen und wegsehen wird uns nicht helfen.
Dies ist unser Land, denen ihr Land ist 1945 und 1989 untergegangen.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 17:22 (vor 3034 Tagen) @ Johannes
Da gehts ja schon wieder los:
Laut deiner Aussage ist alles und jeder in der AfD ein Nazi der lieber mit Reichsmark zahlen würde..
Da kann ich nur sagen: WAS EIN SCHWACHSINN!!
Ganz genau das ist es doch was den trotz auslöst die zu wählen.
Ich behaupte mal die grosse Mehrheit in der AfD und deren Wähler hat mit Neonazis nichts - aber auch garnichts - zu tun.
Die AfD bietet Ihnen einfach die Möglichkeit ihren Frust eine Tür zu öffnen.
Meinetwegen befinden sich viele - wegen mir auch die Mehrhit - in der AfD, die eine rechte Politik vertreten. Ja und!? Das ist neunmal genauso Teil einer Demokratie wie linke, Liberale oder sozialistische Politik. So lange es nicht Verfassungskonform ist, ist es das gute Recht der Wähler.
Und nochmal: Genau dein Geschrei und Verallgemeinerung führt doch nur dazu, dass der geneigte Wähler erst recht die AfD wählt. Und wenn es aus trotz ist - in einen Topf wird man ja eh geschmissen...
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Simmes, Hagen, Mittwoch, 27.09.2017, 19:14 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Seh ich genauso. Viele haben die doch nur aus Protest gewählt.
Ob vor einigen Jahren Piratenpartei oder nun diese, ist diesen Wählern
doch mumpe.
Und wenn es eine Alternative geben würde, mit einer konservativen CDU wie früher,
dann sind diese Gestalen wie Gauland oder sein peinlicher Pressesprecher oder
die tatsächlich Rechtsradikalen überflüssig wie ein Kropf.
Nur die Linkshetzer, die auf alles anspringen und gleich mit NPD und Nazis
und sonst nix argumentieren, wird dazu führen, dass gerade im Osten Menschen
sagen: "ich darf die nicht wählen? ich zeig euch mal, was ich darf und was nicht....jetzt extra...."
Ich hoffe, diese Partei wird bei den näcchsten Wahlen nicht mehr in den Bundestag kommen. Eine Parteienlandschaft wie vor z. B. 12 Jahren, als ich Schröder gewählt habe, wäre für alle gut. Klare Unterschiede, Alternativen für die Wähler und eine vernünftige Demokratie. Würde allen gut tun.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 20:32 (vor 3034 Tagen) @ Simmes
Nur ist die Welt nicht mehr wie vor 20 Jahren. Kann man sich noch so sehr wünschen. Unser Land ist anders geworden und 53 % der Wähler haben der Zufriedenheit damit Ausdruck verliehen zwischen Union und SPD. Hinzu kommen "die alten" mit grünen und FDP, die auch ca 20 % erreichten.
Mehr als 2/3 finden sich dort also offenbar. Bleibt noch die Linke, die ja inzwischen auch eine normale Partei geworden ist. Da bist du über 80 % der Wählerstimmen, die im alten Spektrum sich finden.
Das große Ost - / Westgefälle ist dabei natürlich ein spezielles Thema. Hinzu das Nord/Süd ebenso sich Unterschied (wie immer schon).
Aber stand jetzt hatten wir massig Alternativen der alten Prägung zur Wahl und der Wähler nutzte dies. Bis auf 12-13 %, die geballt dann im Osten und Süden Deutschlands leben. Warum dem so ist, erscheint mir durchaus komplex. Gründe gibt es jedenfalls viele. Aber sicher nicht nur, dass es keine echten Alternativen mehr geben würde.
Und mal zum Thema Sachsen: das ist ja auch glasklares Versagen der lokalen Politik im praktischen. Wer rechte Strukturen derart gedeihen lässt, bei gleichzeitig wirtschaftlichen Problemen und dies im Kontext der Wiedervereinigung, hat da vor Ort einfach massiv versagt. Und zwar als Rechtsstaat und Bürgergesellschaft.
Mfg
Phil
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Coseng, Kreuzviertel, Mittwoch, 27.09.2017, 18:22 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Und nochmal: Genau dein Geschrei und Verallgemeinerung führt doch nur dazu, dass der geneigte Wähler erst recht die AfD wählt. Und wenn es aus trotz ist - in einen Topf wird man ja eh geschmissen...
Du und viele Andere könnt dieses Scheinargument noch tausend Mal in irgendwelche Foren schreiben (man liest das ja ständig überall), deswegen bleibt es trotzdem Unfug. Das macht ja nicht mal Sinn: "Man wählt die, weil man dafür kritisiert wird, dass man die wählt."
Das ist schon verrückt, nichtmal daran dass die gewählt werden, ist die AfD Schuld, sondern alle andern.
Neu auf schwatzgelb.de: Gemeinsam gegen die Spalter
Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 18:18 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Man wählt die AfD, weil irgendwo Leute sagen, dass man aus deren Sicht ein Nazi ist, wenn man sie wählt?
Mal davon ab, dass kaum jemand so konkret sagt (eher rechtsradikal/extrem wird gesagt, was in meinen Augen etwas anderes ist), muss ich solch simplen Wahlverhalten dann doch wieder als reichlich dumm bezeichnen.
Ich lass mir doch nicht durch andere diktieren, was ich wähle ;-)
Der Zuspruch der AfD hat wohl viele facetten, aber eine ist ganz bestimmt eine rechtsextreme Weltanschauung.
Und ja, in einer Demokratie darf sich jeder im Rahmen der Gesetze gegen jeden wenden. Und ich tue es mit Leidenschaft gegen die AfD. Und ihre Wähler. Und nein, ich erkenne nichts, was in meinen Augen erklärt, wie man solchen Kanditen eine Stimme geben kann. Und zwar genau wegen der rechtsextremen Facette, welche diese Partei auch vertritt.
Sicherlich hat die Partei auch andere, aber da gilt: es gibt nichts gutes im schlechten.
Dennoch bekommt die AfD ja ihren Raum und Rahmen und kann massenhaft ihre Ansichten verbreiten und darf sich überall äußern und stellen.
Aber mit Widerspruch muss sie schon leben. Und im privaten Raum darf jeder sagen: hier will ich euch nicht, verzieht euch.
Mfg
Phil
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Blarry, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 18:01 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Hilfreicher Flowchart:
"Beherbergt die Partei, die Du verteidigst, Personen mit nationalsozialistischen Meinungen?"
-> Antwort "Nein": Okay.
-> Antwort "Ja": Die Partei, die Du verteidigst, ist Scheiße. Und zwar nicht das Adjektiv, das Substantiv.
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Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Mittwoch, 27.09.2017, 17:43 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Meinetwegen befinden sich viele - wegen mir auch die Mehrhit - in der AfD, die eine rechte Politik vertreten. Ja und!? Das ist neunmal genauso Teil einer Demokratie wie linke, Liberale oder sozialistische Politik. So lange es nicht Verfassungskonform ist, ist es das gute Recht der Wähler.
Eine Partei, deren Spitzenkandidat von einem Bundesrichter wegen Volksverhetzung angezeigt wurde und deren zweite Spitzenkandidatin Mails mit Reichsbürger-Ideologie verschickt? Ja, lupenreine, grundgesetztreue Demokraten!
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BugsBunny, Mittwoch, 27.09.2017, 17:38 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
So lange es nicht Verfassungskonform ist, ist es das gute Recht der Wähler.
Das ist es. Genau wie es das Recht ist von der Mehrheit der Bundesbürger gegen die Hetze der AFD zu protestieren und sich vor allem gegen sie zu positionieren. Dass die Diskriminierung von Flüchtlingen weiter zunehmen wird, dürfte klar sein. Eben solches passierte übrigens auch in den USA nach der Wahl von Trump.
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bobschulz, MS, Mittwoch, 27.09.2017, 19:56 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
bearbeitet von bobschulz, Mittwoch, 27.09.2017, 20:00
"So lange es nicht Verfassungskonform ist, ist es das gute Recht der Wähler. "
Das ist es. Genau wie es das Recht ist von der Mehrheit der Bundesbürger gegen die Hetze der AFD zu protestieren und sich vor allem gegen sie zu positionieren. Dass die Diskriminierung von Flüchtlingen weiter zunehmen wird, dürfte klar sein. Eben solches passierte übrigens auch in den USA nach der Wahl von Trump.
"So lange es nicht verfassungswidrig ist" , müsste der Teilsatz heißen, oder?!
Oder ist es das gute Recht der Wähler, sich gegen die Verfassung zu stellen? :-)
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BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 18:37 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Das ist es. Genau wie es das Recht ist von der Mehrheit der Bundesbürger gegen die Hetze der AFD zu protestieren und sich vor allem gegen sie zu positionieren.
Unbestritten.
Bleibt halt die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre die Energie dafür einzusetzen, dass erst garkeiner einen Grund hat die AfD zu wählen...
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couch-potato, Stadtlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 21:38 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Bleibt halt die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre die Energie dafür einzusetzen, dass erst garkeiner einen Grund hat die AfD zu wählen...
Wie soll das gehen, ohne auf die Forderungen der AfD einzugehen?
Was fehlt ist Bildung, Bildung, Bildung. Aber erstens fehlt diese und zweitens erreicht das die heutigen Wähler kaum noch, sind ja alle volljährig.
Die Parteien, die z.B. in der Flüchtlingspolitik anderer Meinung als die AfD sind, müssen dies offensiv vertreten und erklären, erklären, erklären, aber doch nicht einknicken und gucken, wie man die Ausländerfeinde befriedigt.
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BugsBunny, Mittwoch, 27.09.2017, 18:49 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Sich öffentlich mit denen zu solidarisieren, die Opfer der rechten Hetze sind, ist niemals sinnlos!
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Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Mittwoch, 27.09.2017, 16:41 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
So wie das in Dortmund und beim BVB jahrelang mit der offensichtlichen Sorte Neonazis gemacht wurde? Sie kleinreden, sie ignorieren, sie normalisieren? Hat mit Blick auf die Riots, NWDO und Die Rechte wirklich hervorragend funktioniert. "Nazi Kiez".
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blumenpeter, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 16:09 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Rassismus ist aber keine Meinung.
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CD7, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 15:45 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
wie soll ich mich inhaltlich mit einer Partei auseinander setzen, die in ihrem Wahlprogramm behauptet, dass die durchschnittliche Erdtemperatur in den letzten Jahren nicht gestiegen ist? Das ist blanker Populismus, mit dem die AfD auf Stimmenfang geht. Da find ich es schon nicht verkehrt, wenn man sich darüber aufregt.
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BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 16:08 (vor 3034 Tagen) @ CD7
Und was bringt das aufregen? Dir selber garnichts - außer, dass sich Stresshormone rasant vermehren...
Und was bringt es dem potenziellen AfD-Wähler? Die Sicherheit endlich die Aufmerksamkeit zu bekommen, die er offenbar bisher nicht hatte und sich wünscht.
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CD7, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 16:12 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
von der Aufmerksamkeit wird der AfD Wähler aber nicht satt, oder kriegt Arbeit, oder was auch immer ihm gefehlt hat, dass er glaubt, die AfD löse seine Probleme.
Nichts zu tun, fühlt sich für mich einfach falsch an.
Aber der Umgang mit der AfD ist wirklich nicht einfach, vom Gegenwind profitieren die medial schon, die sind wie Windräder
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BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 16:20 (vor 3034 Tagen) @ CD7
Niemand redet von Nichtstun.
Nur vertrete ich eben die Meinung, dass Taten GEGEN die AfD rein garnichts bringen.
Dann doch eher FÜR eine Lösung aktueller Probleme. Und dazu gehört nicht die AfD, die ist nur das Ergebnis...
Oder anders formuliert: Klar kann ich im Derby permanent von den Gelsenkirchner H... singen. Allerdings wird das nicht viel bringen, außer dass sie sich vielleicht kurz ärgern (eher nicht) und sich provoziert fühlen.
Ich kann aber auch lautstark den BVB nach vorne schreien und mich dann hinterher über den Derbysieg freuen...
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Balin, Mittwoch, 27.09.2017, 15:25 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Schon erstaunlich, wie einseitig Demokratie auf einmal wird, wenn jemand andere Meinungen vertritt. Vollkommen unabhängig davon, was man von diesen Meinungen oder denen der Afd hält, steht es nunmal jedem Menschen bei uns frei eben diese Meinung zu äußern - auch bei Wahlen.
Und mir (und allen anderen) steht es zu, diese Meinung zu kritisieren, zu hinterfragen und meine Meinung dazu kundzutun. Das hat nix mit Einbahnstraße zu tun. Ist eher so eine Art permanenter Gegenverkehr. Und vielleicht dreht ja der ein oder andere um und fährt ab sofort in meine Richtung.
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BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 16:13 (vor 3034 Tagen) @ Balin
Siehe meine Antwort an Sascha.
Selbstverständlich kannst du das tun und vielleicht hast du auch recht und der ein oder andere dreht um. Vielleicht tritt er aber auch nur noch mehr aufs Gas - man weiß es nicht.
Ich halte es für die bessere Lösung dafür zu sorgen, dass die alternativen (ja, in dem Zusammenhang unglücklich gewählt ;) ) Verkehrsverbindungen wieder attraktiver werden. Dann versiegt der Strom der Afd-Fahrer von ganz allein...
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 15:24 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Demokratie heißt aber nicht, dass man die Achseln zucken muss, wenn jemand Menschen "entsorgen" will, Geschichtsrevisionismus betreibt und mit rechtsradikalen Organisationen zusammenarbeitet.
Demokratie heißt auch, das scheiße finden zu können und zu einer Gegenbewegung aufzurufen.
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 16:30 (vor 3034 Tagen) @ Sascha
Rein nüchtern betrachtet heißt Demokratie "Herrschaft des Staatsvolkes" - das ist im Grunde weder positiv noch negativ belegt. Die AFD ist eine Partei, die auf demokratische Weise gewählt worden ist. Durch wütende Isolationsbemühungen wird man die AFD ganz sicher nicht klein kriegen. Eher im Gegenteil. Es ist schon ein wenig seltsam, dass bei möglichen Koalitionsformen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen niemals eine Regierungsbeteiligung der AFD auch nur in Erwägung gezogen wird.
Nicht, dass es mich persönlich stört, aber neutrale Berichterstattung sieht in der Tat anders aus.
Für mich gibt es eine Problematik, die für den Aufschwung der AFD verantwortlich ist. Als banales Beispiel: Die Leute kommen nicht damit klar, dass Flüchtlinge beherbergt werden, während andere unserer Gesellschaft Flaschen sammeln müssen, um über die Runden zu kommen. Darüber sollte man vielleicht mal diskutieren. Vielleicht sollte man auch mal darüber diskutieren, wieso die einfache Bevölkerung über Aktienbesteuerung die Auswüchse der Banken bezahlen muss. Wenn dies passieren würde, hätte man sehr wahrscheinlich gar keine Partei wie die AFD groß gemacht. Und solange das nicht passiert, hat die AFD irgendwo doch ihre Berechtigung. Dass ich die Sätze der Vertreter, das Vokabular und grundsätzlich die Haltung und Einstellung der AFD erschreckend finde, möchte ich hier aber auch klar stellen.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 16:45 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Als banales Beispiel: Die Leute kommen nicht damit klar, dass Flüchtlinge beherbergt werden, während andere unserer Gesellschaft Flaschen sammeln müssen, um über die Runden zu kommen. Darüber sollte man vielleicht mal diskutieren.
Okay, tun wir das mal: Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun, es in Korrelation zu bringen ist fernab jeder Räson und fördert ausschließlich die Radikalisierungsbemühungen des rechtskonservativen Lagers.
Diskussion beendet, Thema ein für alle Mal abgeschlossen.
Der AfD die Hose auszuziehen, sie vollständig zu entlarven bedarf keiner zehn Minuten. Es wird auch alle drei Sekunden irgendwo in den Weiten des Internets praktiziert. Warum es beim Wahlvieh dieser Organisation nicht ankommt? Ja, warum wohl, wenn es Augen und Ohren verschließt und nur seine Parolen gröhlt?
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 16:58 (vor 3034 Tagen) @ Blarry
So, das hat nix miteinander zu tun? Wir haben die Sozialunterstützung derart stark gekürzt, dass es Leute nötig haben, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Warum tun wir das als Gesellschaft? Weil wir einen tollen Staatshaushalt führen wollen.
Und genau aus diesem Staatshaushalt wird doch letztendlich auch die Unterstützung für Flüchtlinge finanziert. Oder irre ich mich da etwa?
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Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 18:19 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
So, das hat nix miteinander zu tun? Wir haben die Sozialunterstützung derart stark gekürzt, dass es Leute nötig haben, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Warum tun wir das als Gesellschaft? Weil wir einen tollen Staatshaushalt führen wollen.
Und genau aus diesem Staatshaushalt wird doch letztendlich auch die Unterstützung für Flüchtlinge finanziert. Oder irre ich mich da etwa?
Das ist doch absurd und das weißt du auch. Das ist die Fortsetzung des Schwachsinn vom Ausländer der uns die Jobs wegnimmt. Nur das dieser Spruch bei niemanden mehr zieht. Aber da hat man jetzt einen anderen Spruch...
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Blarry, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 18:17 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
So, das hat nix miteinander zu tun?
Ja, hat es nicht.*
Wir haben die Sozialunterstützung derart stark gekürzt, dass es Leute nötig haben, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Was, naja, "nichts damit" zu tun hat. Ganz abgesehen davon, dass kein einziger Inhaber eines deutschen Reisepasses auf der Straße leben und Pfandflaschen sammeln muss. Das deutsche Sozialsystem mag seine Lücken und Ungerechtigkeiten aufweisen, und die wird es ohne bedingungsloses Grundeinkommen weiterhin haben. Aber Wohnraum, Krankenversicherung und finanzielle Zulagen, um zumindest ans Existenzminimum zu kommen, kosten jeden lediglich eine halbe Stunde ausgefüllter Anträge.
Warum tun wir das als Gesellschaft? Weil wir einen tollen Staatshaushalt führen wollen.
Und genau aus diesem Staatshaushalt wird doch letztendlich auch die Unterstützung für Flüchtlinge finanziert. Oder irre ich mich da etwa?
Ähm. Nein, aber gleichzeitig machst Du nicht gerade deutlich, worauf Du hinaus willst. Von diesem Staatshaushalt wird die Unterbringung von Geflüchteten genauso finanziert wie der Schulbesuch Deiner Kinder, die Straßen auf denen Du Dreirad fährst und das Kanalsystem, das Deinen Stuhlgang in die Kläranlage befördert - die übrigens auch aus öffentlichen Gelder betrieben wird. Natürlich ist die Feststellung, dass so ein Staat auch Ausgaben hat, erstmal erschreckend. Aber come on.
*Beigefügt die vollständige Liste deutscher genitivverabscheuender Staatsbürger, deren Lebensstandard "wegen der Flüchtlinge" gesunken ist:
- ...
- ...
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 20:47 (vor 3034 Tagen) @ Blarry
Abgesehen davon, dass ich mir dich auf nem Dreirad gut vorstellen kann...Wie erklärst du, dass viele Leute Existenzängste haben, wenn alles so toll ist? Aber sicher weiße du irgendeine Antwort.
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couch-potato, Stadtlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 22:39 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Abgesehen davon, dass ich mir dich auf nem Dreirad gut vorstellen kann...Wie erklärst du, dass viele Leute Existenzängste haben, wenn alles so toll ist? Aber sicher weiße du irgendeine Antwort.
Existenzängste???? Da suchen Leute Schuldige für ihre eigene Unfähigkeit. Hätten gerne Superfrau, Superhaus und Superyacht und alles ohne ordentliche Schulbildung.
Und selbst wenn irgendwer die Angst hat, daß sein Lebenstandard durch Flüchtlinge sinken könnte, hat er dann das Recht diese Leute verrecken zu lassen, nur um sich ein besseres Auto leisten zu können?
Fragt mal eure Eltern oder Großeltern, die die Nachkriegszeit mitgemacht haben, was man damals getan hat, um die Flüchtlinge aus dem Osten aufzunehmen. Man hat sie in der eigenen Wohnung aufgenommen - wenn auch nicht immer ganz freiwillig.
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 17:11 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
So, das hat nix miteinander zu tun? Wir haben die Sozialunterstützung derart stark gekürzt, dass es Leute nötig haben, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Warum tun wir das als Gesellschaft? Weil wir einen tollen Staatshaushalt führen wollen.
Und genau aus diesem Staatshaushalt wird doch letztendlich auch die Unterstützung für Flüchtlinge finanziert. Oder irre ich mich da etwa?
Und seitdem wir Flüchtlinge aufgenommen haben, wurden die Sozialausgaben gekürzt? Quelle bitte! Das eine hat mit dem anderen nämlich rein gar nichts zu tun. So argumentiert die Rechte aber gern. Und das Praktische ist, man kann dabei wunderbar die einen mit den anderen ausspielen. Italiener, die schon 30 Jahre bei uns sind, haben keinen Job, aber wir nehmen Flüchtlinge auf. Immer noch wird zu wenig gegen den Klimawandel getan, aber wir nehmen Flüchtlinge auf. Hier wird etwas suggeriert, was einfach nur ganz großer Quatsch ist!
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uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 18:21 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
So, das hat nix miteinander zu tun? Wir haben die Sozialunterstützung derart stark gekürzt, dass es Leute nötig haben, auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Warum tun wir das als Gesellschaft? Weil wir einen tollen Staatshaushalt führen wollen.
Und genau aus diesem Staatshaushalt wird doch letztendlich auch die Unterstützung für Flüchtlinge finanziert. Oder irre ich mich da etwa?
Und seitdem wir Flüchtlinge aufgenommen haben, wurden die Sozialausgaben gekürzt? Quelle bitte! Das eine hat mit dem anderen nämlich rein gar nichts zu tun. So argumentiert die Rechte aber gern. Und das Praktische ist, man kann dabei wunderbar die einen mit den anderen ausspielen. Italiener, die schon 30 Jahre bei uns sind, haben keinen Job, aber wir nehmen Flüchtlinge auf. Immer noch wird zu wenig gegen den Klimawandel getan, aber wir nehmen Flüchtlinge auf. Hier wird etwas suggeriert, was einfach nur ganz großer Quatsch ist!
"Der" Flüchtling ist "der" neue Gastarbeiter. Früher haben uns die Türken und Griechen die Arbeitsplätze weggenommen. Heute bekommen wir weniger Hartz IV wegen den Syrern und Afghanen....
Wir sollten den traurigen Anlass nutzen und gemeinsam dafür aktiv sein, dass die Welt jetzt ein bisschen gerechter wird und unsere Kinder und Enkel das dann so weiterführen.
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 20:53 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
Komisch, dass einem gleich wieder Worte in den Mund gelegt werden, die man so nie gesagt hat. Ich finde lediglich, dass ein Land, das Hartz IV einführt, nicht plötzlich Mittel haben sollte, Flüchtlingsströme zu unterhalten, die vorwiegend aus amerikanischen Kriegen resultieren. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man Flüchtlingshilfe betreibt, auch wenn das sofort unterstellt wird. Aber ich finde es sehr unwahrscheinlich, dass unser Sozialsystem so toll ist, wie hier einige schreiben.
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CB, Mittwoch, 27.09.2017, 21:26 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Komisch, dass einem gleich wieder Worte in den Mund gelegt werden, die man so nie gesagt hat. Ich finde lediglich, dass ein Land, das Hartz IV einführt, nicht plötzlich Mittel haben sollte, Flüchtlingsströme zu unterhalten, die vorwiegend aus amerikanischen Kriegen resultieren. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man Flüchtlingshilfe betreibt, auch wenn das sofort unterstellt wird. Aber ich finde es sehr unwahrscheinlich, dass unser Sozialsystem so toll ist, wie hier einige schreiben.
1. Welches Land, wenn nicht Deutschland, hätte denn sonst die finanziellen Mittel haben sollen um Flüchtlinge aufzunehmen?
2. Wie hoch soll denn Hartz 4 sein?
Ich finde ja auch, dass Deutschland noch sozialer sein könnte, aber im großen und ganzen finde ich unser Sozialsystem schon ganz gut.
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sjott05, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 21:20 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Komisch, dass einem gleich wieder Worte in den Mund gelegt werden, die man so nie gesagt hat. Ich finde lediglich, dass ein Land, das Hartz IV einführt, nicht plötzlich Mittel haben sollte, Flüchtlingsströme zu unterhalten, die vorwiegend aus amerikanischen Kriegen resultieren. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass man Flüchtlingshilfe betreibt, auch wenn das sofort unterstellt wird. Aber ich finde es sehr unwahrscheinlich, dass unser Sozialsystem so toll ist, wie hier einige schreiben.
Entsprechende "Mittel" hat dieses Land ohnehin. Und nicht erst "plötzlich".
Das aktuelle Wahlergebnis zeigt meiner Meinung nach vor allem, dass ein sehr viel höherer Anteil dieser Mittel nun endlich dringendst für BILDUNG eingesetzt (anstatt beispielsweise u.a. weiterhin für eine Berliner Flughafendauerbaustelle verbrannt) werden sollten.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 19:51 (vor 3034 Tagen) @ uwelito
"Der" Flüchtling ist "der" neue Gastarbeiter. Früher haben uns die Türken und Griechen die Arbeitsplätze weggenommen. Heute bekommen wir weniger Hartz IV wegen den Syrern und Afghanen....
Die Türken und Griechen haben uns damals die Arbeitsplätze weggenommen, die wir gar nicht erst besetzen konnten, weil die Generation, die für diese Arbeitsplätze vorgesehen war, millionenfach zerstückelt und zerschossen in russischen Wäldern und auf ukrainischen Feldern geblieben war.
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uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 27.09.2017, 21:09 (vor 3034 Tagen) @ Blarry
Ja. Aber. Trotzdem.
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 17:47 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Ich finde nicht, dass das Quatsch ist. Letztendlich haben wir in sozialer Hinsicht wirklich Luft nach oben, erst recht nach der Einführung von Hartz IV. Es passt für mich nicht zusammen, dass man einerseits sparsam ist auf Kosten von sozial schwächeren und andererseits große Summen für das Lösen einer Flüchtlingsproblematik bereitstellt. Ich finde auch, dass wir als Land eine Verantwortung gegenüber Flüchtlingen haben. Aber gleichzeitig sollte man auch die eigene Bevölkerung nicht vernachlässigen. Ich denke, dass die AFD genau aus diesem Grund ihre Stimmen erhält. Weswegen sonst? Ihre Wähler übersehen natürlich, dass die AFD das soziale Sicherungsnetz noch viel mehr abbauen will.
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Jens, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 19:28 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Jo, die paar Millionen für Flüchtlinge sind das Problem. Nicht etwa Steuerflüchtlinge, Subventionen und Fehlinvestitionen. Der einzige Haushaltsposten, der wohl am wenigsten für Hartz IV kann, ist der in den letzten Jahren gestiegene Posten für Flüchtlinge. Warum du ausgerechnet das als "DAS" Problem ansiehst?
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 20:56 (vor 3034 Tagen) @ Jens
Ich habe die AFD nicht gewählt - nur zur Info. Aber ich denke, dass das der Grund ist, weshalb viele Leute die AFD gewählt haben. Da spielt Existenzangst und sozialer Abstieg eine große Rolle. Auch wenn das rational gesehen finanziell nicht so dramatisch ist, wie vielleicht vermutet. Ich behaupte: Wenn die Leute weniger Angst vor sozialem Abstieg oder vor Arbeitsplatz-Verlusten hätten, würden sie auch weniger kritisch gegenüber Flüchtlingen und deren Unterstützung sein.
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Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 21:17 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Es fing im Grubde mit dem 9-11-2001 an.
Als die Türme in New York fielen.
Damit einher gingen neue Ängste. Zugleich war die Wiedervereinigung und der Fall des Ostblocks noch relativ "frisch".
Zeitgleich rollte die Globalisierung unaufhaltsam auf uns zu. Mit all den Vorteilen aber auch mit den damit verbundenen Ängsten und Unsicherheiten.
Getrieben von einer Digitalisierung und dem damit explodierenden Internet mit Beginn des neuen Jahrtausend.
Gleichzeitig altert unsere Gesellschaft immer mehr. Auch basierend auf einem immer besser werdenden medizinischen Status und einer Ernährungslage die das zulässt.
Damit einher mussten die sozialen Systeme aber verändert werden. Auch zu Lasten von manchem. Wobei vor der Agenda 2010 es nun beileibe auch nicht allen wunderbar ging.
Deutlich liberalere Lebensweisen kamen endlich auf. Von Öffnungszeiten bis hin zu verkrusteten alten Rollenstrukturen, die aufbrachen. Dadurch gingen aber auch Leitplanken verloren.
Terror und krieg zog wieder ein.
Dann die Finanzkrise.
Und obendrein in machen Regionen Deutschlands, wie Sachsen, das wegschauen beim entstehen rechter Strukturen. Das Versagen dort.
Man könnte noch so vieles aufzählen.
Aber am Ende muss doch jeder, so sehr er sich auch als ein Opfer empfindet, dazu in der Lage sein nachzudenken. Zu reflektieren. Verweigert man sich diesem, landet man bei Populisten. Bei Denkzetteln und ähnlichem Verhalten.
Und fremdenfeindlich muss niemand werden. Egal wie er sich fühlt. Bei 2 % ausländeranteil in einem Bundesland wie Sachsen ohnehin kompletter Wahnsinn.
Aber gewiss: die Politische klasse, unsere bürgergesellschaft, hat seit 2000 nicht genug erklärt, nicht genug mitgenommen, nicht genug aufgeklärt. Da gab es Versäumnisse. Gerade im Bereich der so genannten Vorbilder in Kultur / Sport waren es maue Zeiten. Viel zu viel wurde geschwiegen.
Aber zum nicht schweigen gehört für mich auch, dass ein Rechtsbrecher wie Gauland auch als solcher bezeichnet wird und aussagen wie "neben Boateng will man nicht wohnen" zu einem klaren "kann man nicht wählen" führt.
Mfg
Phil
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 22:57 (vor 3034 Tagen) @ Phil
Als ich Gaulands Gelaber gehört habe, dass die Kanzlerin "gejagt" werden müsse, war ich auch sehr froh, meine Stimme nicht dieser Partei gegeben habe. Warum aber ist 1/8 Wählern dazu bereit? Warum sind 1/8 Wählern dermaßen unzufrieden mit der Politik der letzten Jahre? Die Frage muss man langsam mal klären. Und weil das nicht passiert, verlieren die sogenannten Volksparteien mehr und mehr Rückhalt. Aber dem meisten, was du geschrieben hast, kann ich absolut zustimmen.
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CB, Mittwoch, 27.09.2017, 21:09 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Es ist ja auch verständlich, dass im Osten die Angst vor einem sozialen Abstieg größer ist als im Westen. Viele haben einen solchen Abstieg nach der Wende schon einmal durchgemacht. Und auch das hohe Misstrauen in die Politiker ist nicht unverständlich. Im Osten hatte man lange eine unfähige Regierung, die eben keine Politik für ihre Bürger gemacht hat.
Auf der anderen Seite sollten die ganze Prostestwähler auch mal schauen wieviel seit der Wende im Osten getan wurde. Wenn ich z.B. sehe wie im Osten die Städte und Dörfer saniert wurden, dafür kann ich doch auch dankbar sein.
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Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 21:36 (vor 3034 Tagen) @ CB
Als ob es Ihnen 1988 besser ging, als 2017. Ich bin ja alt genug und war damals einige Male in der DDR zu Besuch.
Das war natürlich alles deutlich strukturierter, aber wirtschaftlich ging es denen nicht gut. Die Unwelt war kaputt, die Leute wurden dadurch krank. Die medizinische Versorgung war nicht flächendeckend gut. Es gab kaum Angebot zum Konsum. Die Infrastruktur war verrottet und uralt.
Die Einkommen waren (im Vergleich zum Westen) niedrig, wurden aber natürlich staatlich verordnet hoch gehalten. Allerdings gab es ja kaum einen Gegenwert, denn das Angebot war überschaubar. Selbst wenn man das Geld für einen neuen TV Apparat hatte, man bekam ihn nicht. Mal davon ab, dass er technisch nicht auf dem Stand der Technik im weltweiten Vergleich war.
Hinzu die fehlende Freiheit zu reisen oder einfach nur auf ein Konzert von Michael Jackson zu gehen.
Gar nicht davon zu reden, dass es einen repressiven Staat gab, der einen überwachte und Familienangehörige anstiftet/erpresste, sich gegenseitig zu bespitzeln. Und der an seinen Grenzen die eigenen Bürger erschoss.
Dazu eine ausgeblutet Kulturlandschaft, wo kaum noch einer geblieben war.
Und heute? Der Osten leidet da natürlich unter gefühlten Verhältnissen. Das verstehe ich auch. Aber auch das Leben von einem Wessi wie mir ist nicht mehr so verdeutlich kuschelig, wie es noch 1988 war.
Mfg
Phil
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 18:01 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Ich finde nicht, dass das Quatsch ist. Letztendlich haben wir in sozialer Hinsicht wirklich Luft nach oben, erst recht nach der Einführung von Hartz IV. Es passt für mich nicht zusammen, dass man einerseits sparsam ist auf Kosten von sozial schwächeren und andererseits große Summen für das Lösen einer Flüchtlingsproblematik bereitstellt. Ich finde auch, dass wir als Land eine Verantwortung gegenüber Flüchtlingen haben. Aber gleichzeitig sollte man auch die eigene Bevölkerung nicht vernachlässigen. Ich denke, dass die AFD genau aus diesem Grund ihre Stimmen erhält. Weswegen sonst? Ihre Wähler übersehen natürlich, dass die AFD das soziale Sicherungsnetz noch viel mehr abbauen will.
Wir geben Geld aus für Tausende von unterschiedlichen Dingen. Und als einzigen Punkt greifst du heraus, dass wir Geld für Flüchtlinge ausgeben. Warum? Ich meine, ich weiß die Antwort. Kannst ja mal selbst drüber nachdenken, warum du der Meinung bist, alle anderen vielleicht auch mal diskusionswürdigen Investitionen seien nicht erwähnenswert, aber man müsse herausstreichen, dass wir Geld aufwenden für die wirklich allerärmsten Menschen überhaupt. Bei so etwas wird mir echt schlecht.
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 21:04 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Du unterstellst mir Rassismus aber da bist du an der falschen Adresse. ich finde ledigliche, dass man den Leuten schlecht verkaufen kann, im Sozialsystem zu sparen, während man Flüchtlinge unterstützt, die 5 Länder durchqueren, um endlich in Deutschland anzukommen. Ich finde auch, dass man eine Verantwortung gegenüber Flüchtlingen hat. Aber man hat auch eine Verantwortung gegenüber den Leuten, die schon im Land sind und dort länger leben. Und ich denke, dass da die Prioritäten im Prinzip in Schieflage sind. Auch wenn das rein vom finanziellen Aufwand her keine großen Ausgaben für Flüchtlinge sind.
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 21:38 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Du unterstellst mir Rassismus aber da bist du an der falschen Adresse. ich finde ledigliche, dass man den Leuten schlecht verkaufen kann, im Sozialsystem zu sparen, während man Flüchtlinge unterstützt, die 5 Länder durchqueren, um endlich in Deutschland anzukommen. Ich finde auch, dass man eine Verantwortung gegenüber Flüchtlingen hat. Aber man hat auch eine Verantwortung gegenüber den Leuten, die schon im Land sind und dort länger leben. Und ich denke, dass da die Prioritäten im Prinzip in Schieflage sind. Auch wenn das rein vom finanziellen Aufwand her keine großen Ausgaben für Flüchtlinge sind.
Nochmal: Warum das Beispiel Flüchtlinge? Warum nicht folgende Sätze (mal aus den Fingern gesogen):
Ich finde lediglich, dass man den Leuten schlecht verkaufen kann, im Sozialsystem zu sparen, während man die Vermögenssteuer aussetzt.
Ich finde lediglich, dass man den Leuten schlecht verkaufen kann, im Sozialsystem zu sparen, während man zuwenig gegen Millionär-Steuerbetrüger vorgeht.
Ich finde lediglich, dass man den Leuten schlecht verkaufen kann, im Sozialsystem zu sparen, während man Reiche entlastet.
Hier können jetzt noch Hunderte weitere Sätze stehen.
Aber all diese Sätze stehen da nicht. Du verstehst die Ausgaben nur bei Flüchtlingen nicht und bringst diese in Zusammenhang mit unserem Sozialsystem. Noch einmal: Warum?
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 22:52 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Weil ich nicht erkenne, weswegen Deutschland alleine die Aufgabe hat, die Flüchtlingsproblematik zu lösen, die durch Kriege entstanden ist, welche nicht durch Deutschland begonnen worden sind. Kriege, die in Ländern sehr weit entfernt geführt werden, welche primär durch die USA begonnen wurden.
Ich persönlich finde schon, dass man nicht kaltherzig jeden abweisen sollte, dass man auch aus Mitmenschlichkeit flüchtigen Menschen helfen sollte. Aber: Das ist eine Aufgabe, die die EU lösen sollte. Gerecht für alle Teilnahmestaaten.
Der Unterschied zwischen den anderen Themen ist wohl auch der, dass Flüchtlinge nicht als interne Thematik, sondern als externes Problem wahrgenommen werden.
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couch-potato, Stadtlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 23:12 (vor 3034 Tagen) @ Paolo
Jetzt mal Butter bei die Fische!
Was soll mit den Flüchtlingen geschehen?
Im Mittelmeer ersäufen?
An den Grenzen der EU erschiessen?
Alle bei den Griechen und Italienern abladen, weil die so reich sind?
Wir sind das reichste Land in Europa, vielleicht nicht im pro-Kopf-Einkommen, aber in absoluten Zahlen, wenn nicht wir, wer dann.
Natürlich wäre es schöner, wenn Polen und Ungarn mitmachen würden, aber die haben ihre AfD schon an der Regierung.
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Goldkugel, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 17:20 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Die Kritik ist doch simpel. Die Sozialausgaben wurden gekürzt, weil (angeblich) kein Geld da ist. Viele fühlten sich verschaukelt, weil das Geld jetzt doch ausgegeben werden kann. Nur geht es halt an andere.
Statt sich selbst kritisch zu fragen, was man falsch gemacht hat, wird auf den dummen Wähler geschimpft. Was erreicht man damit?
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November82, Stadt mit K, Mittwoch, 27.09.2017, 19:36 (vor 3034 Tagen) @ Goldkugel
Die Kritik ist doch simpel. Die Sozialausgaben wurden gekürzt, weil (angeblich) kein Geld da ist. Viele fühlten sich verschaukelt, weil das Geld jetzt doch ausgegeben werden kann. Nur geht es halt an andere.
Was qualifiziert einen Deutschen denn überhaupt, neidisch auf Flüchtlinge sein zu dürfen? Nur weil man das große Glück hatte, auf der (wirtschaftlichen) Sonnenseite des Planeten geboren zu sein, hat man das Recht darauf, für immer besser gestellt zu sein? Ist doch keine Leistung Deutscher zu sein.
Solange wir gesamtwirtschaftlich und -gesellschaftlich die "Lasten" durch Flüchtlinge tragen können, sehe ich keinerlei Grund für eine Besserbehandlung von zufällig als Deutschen geborenen Menschen.
Das heißt nicht, dass es keine Grenzen gibt, aber wenn man sich die Entwicklung in den letzten Jahren anschaut, sind diese ökonomisch noch lange nicht erreicht. Und gesellschaftlich nur deshalb, weil es leider immer noch viel zu viel Intoleranz und Tribalismus gibt, selbst in einem Land wie Deutschland, welches zu den fortschrittlichsten Gesellschaften weltweit zählt.
Im Übrigen habe ich meine Zweifel, ob die Kosten-Nutzen-Rechnung hinsichtlich der Flüchtlinge überhaupt negativ ausfällt. Der größte Teil der Ausgaben, der hierfür ausgegeben wird, geht eins-zu-eins wieder in den Wirtschaftkreislauf und dürfte indirekt wie eine Konjunkturspritze wirken...
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November82, Mittwoch, 27.09.2017, 21:12 (vor 3034 Tagen) @ November82
Im Übrigen habe ich meine Zweifel, ob die Kosten-Nutzen-Rechnung hinsichtlich der Flüchtlinge überhaupt negativ ausfällt. Der größte Teil der Ausgaben, der hierfür ausgegeben wird, geht eins-zu-eins wieder in den Wirtschaftkreislauf und dürfte indirekt wie eine Konjunkturspritze wirken...
Erinnert mich irgendwie an die Ministeraussage "Die Milliarden für die Integration wurden in diesem Lande erwirtschaftet und niemandem weggenommen".
Gruesse, Hotstepper
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Goldkugel, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 20:53 (vor 3034 Tagen) @ November82
Es gibt nun mal die Nationalstaaten und die Völker. Auch gibt es kein Menschenrecht sich auszusuchen wo man wohnen möchte. Völker sind nun mal Solidaritätsgemeinschaften und deren Anführer schwören Schaden von diesem fern zu halten. Das kannst du kritisieren und dafür kämpfen das es anders wird, aber aktuell ist das so.
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Goldkugel, Mittwoch, 27.09.2017, 17:31 (vor 3034 Tagen) @ Goldkugel
Die Kritik ist doch simpel. Die Sozialausgaben wurden gekürzt, weil (angeblich) kein Geld da ist. Viele fühlten sich verschaukelt, weil das Geld jetzt doch ausgegeben werden kann. Nur geht es halt an andere.
Und genau das ist quatsch, weil es suggeriert, als würde das Geld für Sozialausgaben jetzt an die Flüchtlinge gehen. Die könntest genau so gut fragen: Wir verzichten auf die Vermögenssteuer, haben aber niedrige Renten. Wir geben zweistellige Milliardenbeträge aus für die Verteidigung, derweil geht unser Bildungssystem baden, usw. Je nachdem, welches Thema dir gerade wichtig ist. Dabei ist die Flüchtlingspolitik hier beliebig austauschbar. Verwendet wird es von denen, die Ausländer als weniger wert betrachten. Warum geben wir "an so etwas" (iiiih) Geld? Ausgeblendet wird ja auch gern die teils politische Verpflichtung wie auch die moralische. Wir sprechen hier auch von Opfern deutscher Angriffskriege.
Statt sich selbst kritisch zu fragen, was man falsch gemacht hat, wird auf den dummen Wähler geschimpft. Was erreicht man damit?
Klar sollte man sich immer fragen, was man falsch gemacht hat, ganz besonders Politiker. Und nochmal in ganz besonderem Maße die der AfD, die dafür gesorgt hat, dass Hetze gegen Minderheiten salonfähig geworden sind. Aber die Verantwortung, eine in Teilen rechtsradikale Partei zu wählen, tragen ausschließlich die Wähler und sonst niemand. Ganz gleich, welche Fehler welcher Politiker gemacht hat. Jeder Mensch ist für sein eigenes Kreuz bei der Wahl verantwortlich. Ebenso ist jeder Anschlag auf ein Flüchtlingsheim, jede Körperverletzung und Totschlag gegen ein Flüchtling ausschließlich die Verantwortung des Täters. Nicht von Frau Merkel!
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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 17:51 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Vermögenssteuer hat eine andere Brisanz als soziale Sicherung, wenn man in einer schlechten Situation steckt oder wenn man Angst davor hat, in eine solche abzurutschen.
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Goldkugel, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 17:43 (vor 3034 Tagen) @ Emilyjasmin
Etwas hoch gegriffen von Opfern "deutscher Angriffskriege" zu sprechen. Angriffskriege sind laut GG illegal und wenn du meinst ein Bundeswehreinsatz wäre einer liegt es dir frei dagegen Anzeige zu erstatten.
Das Problem doch ein ganz anderes. Es gibt eine Solidaritätsgemeinsschaft, die für die Bevölkerung da ist. Plötzlich muss diese Solidargemeinschaft Geld für andere ausgeben und wird nicht dafür befragt. Das gefällt einigen nicht.
Ich frage mich immer was diese ganzen Aktionen soll. Hier hat ja ein Teilnehmer den Vergleich mit dem Windrad gezogen. Je doller der Gegenwind und die Empörung, desto höher steigen die Werte der AfD.
Kein Wort, dass es im laufe der Flüchtlingskrise kein Opposition im Bundestag gab. Kein Wort dazu, dass es ein Gutachten gibt, dass aussagt, dass das Parlament hätte entscheiden müssen.
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Goldkugel, Mittwoch, 27.09.2017, 17:57 (vor 3034 Tagen) @ Goldkugel
bearbeitet von Emilyjasmin, Mittwoch, 27.09.2017, 18:01
Etwas hoch gegriffen von Opfern "deutscher Angriffskriege" zu sprechen. Angriffskriege sind laut GG illegal und wenn du meinst ein Bundeswehreinsatz wäre einer liegt es dir frei dagegen Anzeige zu erstatten.
Es handelt sich hierbei um Kriege ohne UNO Mandat.
Das Problem doch ein ganz anderes. Es gibt eine Solidaritätsgemeinsschaft, die für die Bevölkerung da ist. Plötzlich muss diese Solidargemeinschaft Geld für andere ausgeben und wird nicht dafür befragt. Das gefällt einigen nicht.
Nö, das ist nicht der Grund. Oder haben sich diese Menschen über das Geld beschwert, was für oben angegebene Kriege ausgegeben haben? Oder über Entwicklungshilfe? Nein, es geht darum, dass Menschen hier sind, die Flüchtlinge sind ODER einen Migrationshintergrund haben. Denn auch ein Deutscher mit einem türkischen, syrischen oder sonstigen Migrationshintergrund gehört zur Solidargemeinschaft. Genau so übrigens auch jeder Asylsuchende gemäß internationaler Verpflichtung. So weit geht der Gedanke der Solidargemeinschaft aber nicht, oder? Es geht um reinen Rassismus. Sieht er/sie deutsch aus oder nicht?
Ich frage mich immer was diese ganzen Aktionen soll. Hier hat ja ein Teilnehmer den Vergleich mit dem Windrad gezogen. Je doller der Gegenwind und die Empörung, desto höher steigen die Werte der AfD.
Warten wir es doch mal ab, ob die Werte der AFD immer weiter steigen werden. Aber Entzaubern durch Argumente und Widerstand gegen Rassismus ist in den Augen vieler ebenso notwendig, wie die täglichen Provokationen der AFD manchmal auch an sich abprallen zu lassen.
Kein Wort, dass es im laufe der Flüchtlingskrise kein Opposition im Bundestag gab. Kein Wort dazu, dass es ein Gutachten gibt, dass aussagt, dass das Parlament hätte entscheiden müssen.
Kein Wort von wem? Es gibt genügend, die das als Problem aufgezeigt haben, weswegen unter anderem die PD zum Glück in die Opposition geht. Die AFD und andere haben die ganze Zeit behauptet, die Aufnahme sei nach EU Recht ilegal, was sie aber nicht war. Jetzt stürzt man sich also auf die nächste Möglichkeit, das rechtlich anzugehen. Allerdings ist das keineswegs geklärt, ob die Vorgehensweise Merkels nach deutschem Recht illegal war. Und was das Juristische angeht, so habe ich och niemals eine Partei gesehen, bei der gegen so viele Mitglieder gerade ermittelt wird wegen Betrugs, Körperverletzung, Raub, Meineid und Volksverhetzung. Warten wir also mal ab, wer von denen überhaupt übrig bleibt und wie viele von denen am Ende noch nicht vorbestraft sind.
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BugsBunny, Looney World, Mittwoch, 27.09.2017, 16:05 (vor 3034 Tagen) @ Sascha
Natürlich kann/darf man das. Die Frage ist nur ob es sonderlich sinnvoll ist.
Meiner Meinubg nach schadet das mehr als es nützt.
Die allermeisten AfD-Wähler haben eben so gewählt, weil sie einfach sauer sind und - auch in der Flüchtlingsfrage - sich einfach nicht gehört fühlen. Und das kann ich sogar verstehen!
Schon 2015 haben sehr viele Leute - mich eingeschlossen - gesagt, dass das was die Politiker so prophezeiten mir Realität nichts zu tun hat. Jeder der den Mund aufgemacht hat, wurde mit mehr oder weniger sinnvollen Argumenten - meist jedoch einfach nur mit der moralischen Keule - mundtot gemacht. Wundert es jemanden, dass diese Leute dann sauer werden? Mich nicht.
Statt diese Bedenken also ernst zu nehmen, würde man belächelt - und das ist auch jetzt noch so.
Da sehe ich Vorgestern(?) Frau Merkel nach diesem Wahlerfebnis süffisant auf der Bühne stehen und sagen "ich wüsste nicht was wir falsch gemacht haben" und schiebt noch feixend ein "aber von mir aus übernehme ich die Verantwortung" hinterher. Da springt ihr nicht nur die Arroganz aus dem Gesicht, sondern sie auch noch jedem Kriiker lachend mit dem nackten Arsch in selbiges.
Und nun gehen genau diese Leute, die keinerlei Fehler sehen und bei denen alles rosarot ist, hin und sagen genau diesen Leuten: "Hör mal, du kannst wählen was du willst, nur nicht die Afd - das fänden wir blöd". Was glaubst du denn wen sie wählen??
Mit jeder "Kampagne" gegen die Afd wird deren Entschluss - oder nennen wir es trotz - doch nur größer.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 16:10 (vor 3034 Tagen) @ BugsBunny
Mein Verständnis gilt eher denjenigen, die das Ziel der Politik und der Äußerungen der AfD sind.
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, Mittwoch, 27.09.2017, 14:04 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Danke für den guten Text. Die Aktion Montag Abend von Union fand ich richtig gut. Wäre toll, wenn da auch etwas von uns und den Fans von anderen Vereinen nachkommen würde. Getreu dem Motto unseres Vereins: Fußball und Nazis passen einfach nicht zusammen.
Super Text!
, Mittwoch, 27.09.2017, 13:39 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Statt der "Scheiß DFB!"- hätte ich mir auch öfter mal "Scheiß AfD!"-Wechelgesänge gewünscht.
Aber wenn man sich seinen Tag nicht vermiesen will, sollte man nicht die Facebook-Kommentare lesen. "Fußball ist Fußball und Politik ist Politik!". Komischerweise kommt diese Aussage immer von Leuten ähnlicher Gesinnung.
Super Text!
Phil, Mittwoch, 27.09.2017, 18:34 (vor 3034 Tagen) @ Pa1n
War ja vor ca 15 Jahren durchaus eine verbreitete Meinung in der aktiven Fanszene. Egal welcher politischen Richtung.
Mfg
Phil
Alles ist Politik
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 14:46 (vor 3034 Tagen) @ Pa1n
..."Fußball ist Fußball und Politik ist Politik!"
Hört man immer wieder, stimmt aber nicht.
Alles ist Politik, es gibt in unserer Gesellschaft keinen politikfreien Raum.
SGG
Klopfer