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BVB-Newsthread vom 27.09.2017 (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 06:09 (vor 3034 Tagen)

Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.

Tags:
News, Neuigkeiten, Newsthread, BVB

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

george, berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 14:40 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich habe hierzu weiter recherchiert. Hier im Thread wurde gesagt, der norwegische Staatsfond würde überall investieren, daß man bei der BVB Aktie investiert wäre, hätte also keine Bedeutung.

Diese Aussage ist in meinen Augen falsch.

Hier meine Recherche dazu:

Der norwegische Staatsfond ist der größte Staatsfond der Welt, das Anlagevolumen hat am 19.9.2017 erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar überschritten.

Der norwegische Staatsfond investiert in zahlreiche deutsche Aktien, darunter auch die BVB Aktie. Erstmals seit 2013 besitzt man die BVB Aktie, es wurden 0,39% der BVB Aktien gekauft, damals gab es aber nur 61 Mio BVB Aktien. Mittlerweile besitzt der norwegische Staatsfond 0,75% der BVB Aktien, es gibt aber nach der Kapitalerhöhung mittlerweile 92 Mio BVB Aktien. Der Anteil hat sich also sehr deutlich erhöht.

Zwar besitzt der norwegische Staatsfond sehr viele deutsche Aktien, aber natürlich wird eine Auswahl getroffen, sehr viele S-Dax Aktien sind nicht überhaupt drin, Hypoport zum Beispiel. Daß der norwegische Staatsfond die BVB Aktie gekauft hatte, bevor sie im S-Dax drin war, ist so oder so bemerkenswert.

Wenn man sich die Gewichtung bei anderen S-Dax Aktien anschaut, dann ist denkbar, daß der norwegische Staatsfond die Gewichtung bei der BVB Aktie weiter erhöht, bei anderen S-Dax Werten liegt die Gewichtung teilweise bei über 4%

und wie gesagt, sie besitzen keineswegs alle S-Dax Aktien, gar nicht.

Die BVB Aktien hat von der Creditreform das bestmögliche Rating bekommen, das bekommen lediglich 0,2 Promille aller deutschen Unternehmen und die faire Bewertung wurde von CFO Thomas Treß um 300 Mio erhöht, dies wird durch die jüngsten Analysen bestätigt. Damit hätte man bei größtmöglicher Sicherheit eine der größten Unterbewertungen bei deutschen Nebenwerten überhaupt.

Bingo!

bers, Oberfranken, Mittwoch, 27.09.2017, 17:57 (vor 3034 Tagen) @ george

Der norwegische Staatsfond ist der größte Staatsfond der Welt, das Anlagevolumen hat am 19.9.2017 ...

Wen Deinen anderen 70 Meter Forumsbeiträge nicht überzeugt haben, der sollte spätestens jetzt soweit sein. Ich bin's. Ich hab mein Haus verpfändet und BVB gekauft. Und hoffe auf ein 2:0 gegen Tottenham, sonst muss ich wohl ausziehen.

Bingo!

Franke, Mittwoch, 27.09.2017, 21:24 (vor 3034 Tagen) @ bers

Der norwegische Staatsfond ist der größte Staatsfond der Welt, das Anlagevolumen hat am 19.9.2017 ...


Wen Deinen anderen 70 Meter Forumsbeiträge nicht überzeugt haben, der sollte spätestens jetzt soweit sein. Ich bin's. Ich hab mein Haus verpfändet und BVB gekauft. Und hoffe auf ein 2:0 gegen Tottenham, sonst muss ich wohl ausziehen.


Nur mit Geld spekulieren, das Du entbehren kannst. Und dann nicht alle Eier in den selben Korb.

Uralte Börsenregeln. Wenn Leute ihr Haus verpfänden, um Aktien kaufen zu können, dann ist der Zusammenbruch nahe. Dann stehen die Profis am Rand und warten darauf, dass sie alles billig wieder einsammeln können.

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 27.09.2017, 16:44 (vor 3034 Tagen) @ george

Auch der norwegische staatsfond weiß aktuell wohl nicht wie sie sonst ihre Menge an Geld halbwegs Sicher anlegen soll

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

Dimmsonen, tiefste Eifel, Mittwoch, 27.09.2017, 16:12 (vor 3034 Tagen) @ george

Danke für die Recherche. Du beschäftigst dich wirklich sehr intensiv mit dieser Thematik und das ist gut so. Ich habe nur eine Frage: hättest du deine Ergebnisse auch gepostet, wenn sie negativer Natur gewesen wären? Aber eigentlich soll es auch egal sein. Du bist Fan der Aktie und im Fansein ist Subjektivität immanent.

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

soloyo, Mittwoch, 27.09.2017, 18:09 (vor 3034 Tagen) @ Dimmsonen

Ich habe nur eine Frage: hättest du deine Ergebnisse auch gepostet, wenn sie negativer Natur gewesen wären?

Natürlich nicht, er hat finanzielles Interesse daran, dass die Nachfrage nach BVB-Aktien steigt. Daher immer Jubelmeldungen.

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

MauriciusQ, Hamburg, Mittwoch, 27.09.2017, 19:17 (vor 3034 Tagen) @ soloyo

Ich habe nur eine Frage: hättest du deine Ergebnisse auch gepostet, wenn sie negativer Natur gewesen wären?


Natürlich nicht, er hat finanzielles Interesse daran, dass die Nachfrage nach BVB-Aktien steigt. Daher immer Jubelmeldungen.

Wie verzweifelt muss der sein um BVB Aktien durch Forempost höher in die Höhe treiben zu wollen?

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

Voomy, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 19:19 (vor 3034 Tagen) @ MauriciusQ

Willkommen in der nebulösen aber durchaus vorhandenen Welt von Social Investing.

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

quincy123, Mittwoch, 27.09.2017, 18:34 (vor 3034 Tagen) @ soloyo

Was ein Unsinn... mal angeschaut, wie der Kurs sich die letzten Monate entwickelt hat? Der Mann lag so falsch nicht...

BVB Aktie: der norwegische Staatsfond

kuli, Hamm/Iserlohn/Block 12, Mittwoch, 27.09.2017, 18:26 (vor 3034 Tagen) @ soloyo

Wo siehst du Jubelmeldungen? Ich sehe da nur positiv formulierte sachliche Texte.

Verwirrung um Freundschaftsspiel der RAG-Stiftung mit BVB

Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 12:19 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

alle drei Parteien (BVB, Blau, Polen) haben noch gar keine Zusage erteilt, Gegner Polen weiß sogar von nichts, obwohl es schon angekündigt wurde.


derwesten.de/sport/fussball/s04/jahrhundertspiel-mit-fc-schalke-04-und-borussia-dortmund-sorgt-fuer-verwirrung-id212058273.html

Die Spielidee bleibt - die Ausführung muss sich verbessern

Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 11:57 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/champions-league/bvb-verliert-in-champions-league-1-3-gegen-real-madrid-15214466.html

Die Äußerungen der Spieler vor dem Mikro ist klar: Wir bleiben bei unserer Spielidee. So auch der Tenor des Trainers.

Was aber auch hier in der Betrachtung zu kurz kommt ist die Ausführung der Spielidee. Lag es womöglich an den Akteuren auf dem Feld und nicht nur dem Plan? Kann man nur Bosz und der Taktik etwas vorwerfen? Könnte man das betrachtete System nicht schlicht besser umsetzen? In den wenigen Beiträgen im Analysethread gab es ja schon die zumindest auf dem ersten Blick sinnvolle Idee einen robusten, laufstarken 6er einzusetzen. Der Trainer beschrieb das defensivverhalten des BVB als unter dem eigenem Niveau (Anspruch)

das system wird auch bei verfeinerung nur schwer top team schlagen

flaschenkind, Saarlouis, Mittwoch, 27.09.2017, 12:27 (vor 3034 Tagen) @ Freyr

ich bin auch total gegen drauf hauen auf eine trainer, der gerade anfängt. aber eine leichte sorgenfalte tauchte gestern trotzdem auf...


1. die flügel defensiv waren total offen

der caraval hatte ja platz ohne ende, manchmal stand auf aussen ein einzelner dortmunder abwehrspieler sogar gegen zwei weiße. da gab es 20x20 meter große bereiche ohne einen dortmunder akteur. das läuft auch kein laufstarker sechser zu. unter kloppo wurde dort gedoppelt, weil sich die aussenstürmer viel weiter zurück zogen. die stehen aber unter bosch viel weiter vorne, werden von einer technisch geschulten, abgezockten truppe dort relativ einfach überspielt und dann haben wir sofort 5 mann vor dem ball. so fielen auch mehr oder weniger die tore. durchbruch über aussen, platz ohne ende und unbedrängtes flanken.

fiel auch schon gegen tottenham auf. hätte schon gedacht, man hat hier einen besseren plan. ich denke, wenn man das nicht ändert, wird man einen solchen gegner auch nicht in 2-3 jahren schlagen können. daran ändert auch keine verfeinerung des pressings etwas.

2. mittelfeld war zu oft nur begleitschutz.

die madrilenen wurden nicht bearbeitet. der a-jugend trainer meiner jungs sagt: ab dem mittelfeld muss es rappeln. bei uns hat aber fast nix gerappelt, bis auf einmal torpak und einmal weigel. wenn man schon presst, dann bitte agressiver. so konnte der gegner sich oft bequem bis an den 16er durchspielen. fiel auch schon gegen tottenham auf. ein kehl hat hier auch mal frühzeitig reingelangt.

3. aufbau über bürki mit langen bällen fast direkt ballverlust

madrid stellte zu, wir spielten zurück und die langen bälle waren meistens beim gegner. offenbar gelingt einem guten gegner eine abdeckung, die den aufbau von hinten deutlich erschwert. ein abfallener 6er hat sich zuvor oft den ball von hinten geholt. im neuen system steht er aber mitten zwischen den gegner und fällt als anspielstatin auf.

wenn der gegnerische trainer WEISS, dass wir so agieren und hat spielstarke spieler, wird es doppelt schwer.

das system wird auch bei verfeinerung nur schwer top team schlagen

Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 19:03 (vor 3034 Tagen) @ flaschenkind
bearbeitet von Freyr, Mittwoch, 27.09.2017, 19:07

ich bin auch total gegen drauf hauen auf eine trainer, der gerade anfängt. aber eine leichte sorgenfalte tauchte gestern trotzdem auf...


1. die flügel defensiv waren total offen

der caraval hatte ja platz ohne ende, manchmal stand auf aussen ein einzelner dortmunder abwehrspieler sogar gegen zwei weiße. da gab es 20x20 meter große bereiche ohne einen dortmunder akteur. das läuft auch kein laufstarker sechser zu. unter kloppo wurde dort gedoppelt, weil sich die aussenstürmer viel weiter zurück zogen. die stehen aber unter bosch viel weiter vorne, werden von einer technisch geschulten, abgezockten truppe dort relativ einfach überspielt und dann haben wir sofort 5 mann vor dem ball. so fielen auch mehr oder weniger die tore. durchbruch über aussen, platz ohne ende und unbedrängtes flanken.

fiel auch schon gegen tottenham auf. hätte schon gedacht, man hat hier einen besseren plan. ich denke, wenn man das nicht ändert, wird man einen solchen gegner auch nicht in 2-3 jahren schlagen können. daran ändert auch keine verfeinerung des pressings etwas.

2. mittelfeld war zu oft nur begleitschutz.

die madrilenen wurden nicht bearbeitet. der a-jugend trainer meiner jungs sagt: ab dem mittelfeld muss es rappeln. bei uns hat aber fast nix gerappelt, bis auf einmal torpak und einmal weigel. wenn man schon presst, dann bitte agressiver. so konnte der gegner sich oft bequem bis an den 16er durchspielen. fiel auch schon gegen tottenham auf. ein kehl hat hier auch mal frühzeitig reingelangt.

3. aufbau über bürki mit langen bällen fast direkt ballverlust

madrid stellte zu, wir spielten zurück und die langen bälle waren meistens beim gegner. offenbar gelingt einem guten gegner eine abdeckung, die den aufbau von hinten deutlich erschwert. ein abfallener 6er hat sich zuvor oft den ball von hinten geholt. im neuen system steht er aber mitten zwischen den gegner und fällt als anspielstatin auf.

wenn der gegnerische trainer WEISS, dass wir so agieren und hat spielstarke spieler, wird es doppelt schwer.

Ok das ist doch mal eine inhaltliche Analyse.

Ich würde dir in allem grob zustimmen, in dem Fazit aber widersprechen. Der misslungene Aufbau von Bürki ist mir gestern ebenso aufgefallen. Wie du in Punkt 2 ansprichst hatte unser Mittelfeld keinen Zugriff bzw. agierte nicht körperlich genug. Daran könnte man ja arbeiten, vielleicht auch irgendwann mal wieder mit einem Rode...
Ich glaube auch nicht, dass eine defensive Standhaftigkeit über die Flügel mit diesem System absolut unvereinbar ist. Hier liegt es doch daran genau das richtige Maß und die richtige Abstimmung der Abwehrreihe hinzubekommen.
Eigentlich hast du das ja schon sehr schön aufgearbeitet, so dass ich zu dem gestrigen Spiel auch nichts mehr hinzufügen kann.

Ich bin aber nicht bereit Madrid als irgendeinen Maßstab zu nehmen für unsere generelle Ausrichtung. Und ich bin bereit dem Trainer Zeit zu geben, damit er sein System weiter verfeinern und verbessern kann.

das system wird auch bei verfeinerung nur schwer top team schlagen

Kallewupp, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 17:01 (vor 3034 Tagen) @ flaschenkind

Wir hatten einfach zu viele völlig unnötige Ballverluste. Vor allem Pischu hat sich da sehr hervor getan, welcher ja schon seit Jahren sehr gerne dem Gegner direkt in den Fuß spielt. Viele Ballverluste aber auch nach eigenen Standards, welche grundsätzlich noch ne menge Luft nach oben haben. Zusätzlich wohl auch ein gebrauchter Tag bei dem ein oder anderen Akteur (gute Bälle in den gegnerischen Strafraum wurden einfach verstolpert).
Ich möchte unterstreichen, dass soll hier kein Bashing sein, derartige Ballverluste hatte Areal aber halt nicht, im Gegenteill, bei denen kommen ja sogar schwierige Bälle an, wo wir schon mit relativ einfachen 3-5m Pässen so unsere Schwierigkeit hatten.
Das System is ziemlich gut, verlangt meines Erachtens aber eine sehr hohe Passsicherheit. Für die Bundesliga reicht es derzeit, bei Mannschften die gut antizipieren ist es aber noch zu unsicher.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Schulten Manni, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 11:25 (vor 3034 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

http://m.spiegel.de/sport/fussball/a-1170102.html

Die Härte der Kritik an Bosz überrascht zu diesem Zeitpunkt dann doch. Was aber schon aufhorchen lässt, ist das Zidane-Zitat: "wir wussten genau, wie Dortmund spielt." Es wird hier ja seit Jahren diskutiert, wie flexibel die Mannschaft unterwegs sein muss (und wann es des Guten zuviel ist). Problematisch wird es wohl erst dann, wenn sich nicht Real Madrid genau auf unser Spiel einstellt, sondern wie am Ende unter Klopp auch Augsburg, Stuttgart und Hannover. Das muss man abwarten. Dass wir schon wieder einen Trainer haben, der sein Ding konsequent durchzieht, war ja von Anfang an klar.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 27.09.2017, 17:55 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Tolles Teil.
Was hab ich gelernt?
Spiele gegen Real/Tottenham sind schwerer als gegen FCK/VFL.
Und wenn man gegen Köln und Gladbach hoch gewinnt, dann ist eine Niederlage gegen die anderen sogar noch schlimmer.

Meint ihr ich soll mich mal bei Spon als Fußballexperte bewerben?

Taktikfuchs zu sein hat etwas hippes...

CD7, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 16:18 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

..ander kann ich mir dieses ewige Taktigeschwafel nicht erklären. Es ist immer die Taktik. Wieso wurde dann nicht schon längst ein Trainer für 200Mio gekauft, wenn er so ein ausgewiesener Taktikfuchs ist? Ist es nicht vielleicht auch entscheidend, wie gut die Spieler eines Teams sind? Wie hat Taktikgott Guardiola denn von Real den Hintern versohlt bekommen? Da war es natürlich auch wieder die falsche Taktik, obwohl sie ganz anders als gestern abend war.

Kurz gesagt: Auch mit der richtigen (?) Taktik, gewinnt man noch lange nicht gegen Real Madrid. Aber mit der richtigen Überschrift gewinne ich klicks, nur meinen heute nicht ;-)

Taktikfuchs zu sein hat etwas hippes...

majae, Muc, Mittwoch, 27.09.2017, 18:45 (vor 3034 Tagen) @ CD7

Kurz gesagt: Auch mit der richtigen (?) Taktik, gewinnt man noch lange nicht gegen Real Madrid.

Seh ich ganz genauso. Das hat schon sehr lächerliche Züge, die Niederlage jetzt durch die falsche Taktik erklären zu wollen und nicht etwa ganz einfach riesengroße qualitative Unterschiede in der individuellen Klasse der Spieler.

Taktikfuchs zu sein hat etwas hippes...

Elmar, Mittwoch, 27.09.2017, 16:59 (vor 3034 Tagen) @ CD7

Klassisches Beispiel ist das Ajax der 90er.
Die wurden ja (zurecht) für Ihre moderne Taktik gelobt. Der Erfolg wurde eigentlich nur der Taktik zugeschrieben.
Später stellte sich aber auch heraus, dass es sich um eine seltene Ansammlung von guten Individualisten gehandelt hat.
Ein gute Taktik macht den Unterschied bei 2 gleich guten Mannschaften, ist jedoch nie die alleinige Lösung.

Taktikfuchs zu sein hat etwas hippes...

Voomy, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 16:38 (vor 3034 Tagen) @ CD7

Kurz gesagt: Auch mit der richtigen (?) Taktik, gewinnt man noch lange nicht gegen Real Madrid. Aber mit der richtigen Überschrift gewinne ich klicks, nur meinen heute nicht ;-)

Dieser Aspekt wird hier gerne vergessen. So wie es für viele Forenuser eine Selbstverständlichkeit ist gegen Tottenham gewinnen zu müssen. Dass das rein faktisch völliger Blödsinn ist, interessiert nicht.

Taktikfuchs zu sein hat etwas hippes...

fredisgetränkekiste, dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 16:42 (vor 3034 Tagen) @ Voomy

Kurz gesagt: Auch mit der richtigen (?) Taktik, gewinnt man noch lange nicht gegen Real Madrid. Aber mit der richtigen Überschrift gewinne ich klicks, nur meinen heute nicht ;-)


Dieser Aspekt wird hier gerne vergessen. So wie es für viele Forenuser eine Selbstverständlichkeit ist gegen Tottenham gewinnen zu müssen. Dass das rein faktisch völliger Blödsinn ist, interessiert nicht.

Wir sind immerhin der BVB und da sind die Träume und Wünsche riesig.
Ich wünsch mir zB., daß Götze und Sahin n bißchen schneller zu Fuß wären.

LOL - made my day (k.T.)

Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 17:11 (vor 3034 Tagen) @ fredisgetränkekiste

.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 14:36 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

...Bosz hingegen versucht, immer gleich zu spielen...

Da muss aber der Autor des Artikels gestern ein anderes Spiel gesehen haben oder er hat schon in der 60. Minute angefangen zu schreiben und nicht mehr hingeguckt.
Sonst wäre ihm nicht der Systemwechsel während des Spiels entgangen.

Dabei war der Systemwechsel zwar nachvollziehbar, aber in meinen Augen nicht sonderlich erfolgreich.
Ich glaube, es ist den Real-Spielern reichlich auch egal, mit welchem System der Gegner spielt, wenn die Spanier mit der indivuellen Klasse ihrer Spieler einmal Fahrt aufgenommen haben, hält die eh keiner mehr vom Toreschiessen ab.

Eine Kritik an Bosz, wegen "seines" Systems, halte ich für reichlich lächerlich, vor allem, wenn man, wie der Autor, ganz offensichtlich keine Ahnung hat.

SGG
Klopfer

+1

Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 18:33 (vor 3034 Tagen) @ Klopfer

Eine Kritik an Bosz, wegen "seines" Systems, halte ich für reichlich lächerlich, vor allem, wenn man, wie der Autor, ganz offensichtlich keine Ahnung hat.


und von Leuten, die keine Ahnung haben, gibt es in der Sportpresse leider jede Menge. Und alle sondern ihren Senf ab und gieren nach Klicks Klicks Klicks.

Keiner der Schreiberlinge hat je eine Mannschaft trainiert (ganz zu schweigen auf dem Niveau) oder auf dem Platz irgendetwas geschissen bekommen - aber alle entblöden sich nicht zu meinen, es besser zu wissen und genau, woran es gelegen hat.

Dabei kommen sie auf das Naheliegende nicht: dass man gegen Real Madrid schon mal aufgrund der individuellen Klasse dieser Mannschaft verlieren kann - soll auch schon anderen passiert sein.

Vergessen wird zudem, dass die Jungs unter dem Trainer gerade einmal vier Wochen zusammen spielen, manche erst ein oder zwei, manche sind gerade erst wieder genesen.

Wieso gibt man Bosz nicht einfach mal die Zeit, die es braucht, sein System zu etablieren?

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 14:47 (vor 3034 Tagen) @ Klopfer

...Bosz hingegen versucht, immer gleich zu spielen...


Da muss aber der Autor des Artikels gestern ein anderes Spiel gesehen haben oder er hat schon in der 60. Minute angefangen zu schreiben und nicht mehr hingeguckt.
Sonst wäre ihm nicht der Systemwechsel während des Spiels entgangen.

Dabei war der Systemwechsel zwar nachvollziehbar, aber in meinen Augen nicht sonderlich erfolgreich.
Ich glaube, es ist den Real-Spielern reichlich auch egal, mit welchem System der Gegner spielt, wenn die Spanier mit der indivuellen Klasse ihrer Spieler einmal Fahrt aufgenommen haben, hält die eh keiner mehr vom Toreschiessen ab.

Eine Kritik an Bosz, wegen "seines" Systems, halte ich für reichlich lächerlich, vor allem, wenn man, wie der Autor, ganz offensichtlich keine Ahnung hat.

SGG
Klopfer


Der Systemwechsel war ja keine Korrektur der Grundidee des Startsystems, sondern dessen Zuspitzung. Von daher war der Systemwechsel in der zweiten Halbzeit in meinen Augen kein Ausdruck von Korrektur.

Zidane, Kroos und Bosz selber haben konsequenterweise dann aber auch keine Ahnung....erkennen sie im System durchaus ein System...mit allen Stärken und vor allem potentiellen Schwächen. ;-)

Es war ja nur Real Madrid

breisgauborusse, Mittwoch, 27.09.2017, 14:24 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Unfassbar was manche Medien da raushauen heute!

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Dennis-77, Mittwoch, 27.09.2017, 14:17 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

...was will man dem Peter denn bitte vorwerfen?

Er hat ein System, die Mannschaft kennt und kann es. Es liegt also an den Spielern die Philosophie auch gegen Real auf den Platz zu bringen. Er hat sogar den Druck im Mittelfeld noch erhöht mit der Umstellung im Spiel um etwas drehen zu können. Alles cool! Das dann Real am Ende auch einfach Real ist und Bale + Ronaldo Tore können, sollte jedem bewusst sein. Muss man dann einfach auch mal anerkennen und das System noch besser lernen - gestern z.B. vielfach zu statisch und querveranlagt.

Ist mir alles 1000x lieber als der pseudotaktische Amoklauf den Tuchel da teils initiiert hat. Kein Spieler wusste da doch noch was er eigentlich für eine Aufgabe hatte. Und jetzt bitte kein DFB Pokal Final Statements - gegen Frankfurt war das Pflichtprogramm egal welcher Trainer das Finale gespielt hätte.

So, keep it on Peter. Ich war und bin skeptisch ob er der Mann für Borussia ist aber bisher gibts nichts oder kaum was zu meckern.

3-4-3 am Ende

Ingo, Europa, Mittwoch, 27.09.2017, 13:47 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Mich überrascht, dass heute kein mir bekannter Artikel die Systemumstellung ab der 60. (!) Minute thematisiert. Grade angesichts der harschen Kritik am sturen Festhalten an der Taktik von Bosz.
Dass man als neuer Trainer seine Truppe erstmal entwickeln möchte und dabei auch Prioritäten setzt (Liga) und Rückschläge in Kauf nimmt, scheint ebenso neu zu sein für die Analysten. Mir ist es zumindest lieber und sinnvoller, die Liga zu rocken und sich in der CL die Hufen zu verbrennen, als anders herum. Der BVB hat nicht das Selbstverständnis unabhängig von Trainer- und Spielerwechseln jedes Jahr reibungslos zu funktionieren.

Allein wegen der Überschrift...

Schulten Manni, Mittwoch, 27.09.2017, 13:46 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

... sollte man dem Autor sein gedrucktes Papier in die große Klappe stopfen.
Find ich eine absolute Unverschämtheit!

"sein Ding durchzieht" heißt doch nichts Anderes als "Der Sturkopp hört einfach nicht auf Leute, die Ahnung haben (wie ich z.B.)".

Wenn man diese rotznäsige Ausdrucksweise mal als Boulevard-Faktor hinnimmt, bleibt die Aussage "Der Trainer will um jeden Preis sein Konzept realisieren."
So - und was ist daran jetzt falsch?

Allein wegen der Überschrift...

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 27.09.2017, 14:17 (vor 3034 Tagen) @ Kwiat

... sollte man dem Autor sein gedrucktes Papier in die große Klappe stopfen.
Find ich eine absolute Unverschämtheit!

"sein Ding durchzieht" heißt doch nichts Anderes als "Der Sturkopp hört einfach nicht auf Leute, die Ahnung haben (wie ich z.B.)".

Wenn man diese rotznäsige Ausdrucksweise mal als Boulevard-Faktor hinnimmt, bleibt die Aussage "Der Trainer will um jeden Preis sein Konzept realisieren."
So - und was ist daran jetzt falsch?

Man darf nicht vergessen es gibt 1000 von Fußballlehren die mehr Ahnung haben als unserer jetziger Cheftrainer, ich frage mich immer warum ich von den noch nie was gehört habe.:-)

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Peuplier, Mittwoch, 27.09.2017, 13:34 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Gähn...
nach jeder internationalen Niederlage das selbe Geseier:

"ist der BVB überhaupt reif für Europa?"
"ist das System gescheitert" blablablubb...

Letztes Jahr unter Taktik-Tuchel hat man auch jedes mal mindestens 2 Tore gegen Real bekommen, diesmal waren es am Ende 3, weil Ronaldo vllt. aufgrund der Ligasperre noch mehr im Tank hatte als die letzten Jahre. Und vorne hat man halt diesmal noch weniger Glück gehabt. Die üblichen Schirientscheidungen pro Real gabs auch... so weit sehe ich keinen großen Unterschied.

Nuri hat das schon richtig benannt, auf dem Level brauchst du auch "Spielglück" und das hatten wir halt nicht, aber ohne dieses Spielglück kann der Trainer auch Tuchel oder Klopp heißen, das Team auch Juve oder Bayern, es wird schwer gegen Teams auf dem Niveau von Tottenham oder Real.

3 oder mehr Tore in diesem Kalenderjahr gegen Real zu bekommen, da ist man halt nur in der Gesellschaft des amtierenden deutschen Meisters, des amtierenden italienischen Meisters, des aktuellen italienischen Tabellenführers und von Atletico Madrid.

Vielleicht kann man die Diskussion um die Defensive vertagen bis man wieder von Odds BK oder Legia Warschau 3-4 Tore eingeschenkt bekommt.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Thor, Köln, Mittwoch, 27.09.2017, 15:55 (vor 3034 Tagen) @ Peuplier

Gähn...
nach jeder internationalen Niederlage das selbe Geseier:

"ist der BVB überhaupt reif für Europa?"
"ist das System gescheitert" blablablubb...

Letztes Jahr unter Taktik-Tuchel hat man auch jedes mal mindestens 2 Tore gegen Real bekommen, diesmal waren es am Ende 3, weil Ronaldo vllt. aufgrund der Ligasperre noch mehr im Tank hatte als die letzten Jahre. Und vorne hat man halt diesmal noch weniger Glück gehabt. Die üblichen Schirientscheidungen pro Real gabs auch... so weit sehe ich keinen großen Unterschied.

Nuri hat das schon richtig benannt, auf dem Level brauchst du auch "Spielglück" und das hatten wir halt nicht, aber ohne dieses Spielglück kann der Trainer auch Tuchel oder Klopp heißen, das Team auch Juve oder Bayern, es wird schwer gegen Teams auf dem Niveau von Tottenham oder Real.

3 oder mehr Tore in diesem Kalenderjahr gegen Real zu bekommen, da ist man halt nur in der Gesellschaft des amtierenden deutschen Meisters, des amtierenden italienischen Meisters, des aktuellen italienischen Tabellenführers und von Atletico Madrid.

Vielleicht kann man die Diskussion um die Defensive vertagen bis man wieder von Odds BK oder Legia Warschau 3-4 Tore eingeschenkt bekommt.

Du hast den FC Barcelona vergessen, der ja zweimal mehr als ordentlich verhauen wurde von Real.

Entweder habe ich ein System oder ich habe keines. Aber jedes mal was ändern, was anfängt zu funktionieren, bringt es auch nicht unbedingt. Dauert hat der Trainer gesagt. Zuhören sollte man ab und an halt auch mal.

Das wird auch wieder gegen Real oder Bayern besser werden!

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

neal saen, Menden, Mittwoch, 27.09.2017, 13:24 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Und Zidane wusste bestimmt auch, in welche Konter Real reinläuft, wenn es nach dem Handelfer 1:0 für uns steht. Die Aussage nach einem geglückten Spiel sind absolut maßgeblich.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 13:27 (vor 3034 Tagen) @ neal saen

Und Zidane wusste bestimmt auch, in welche Konter Real reinläuft, wenn es nach dem Handelfer 1:0 für uns steht. Die Aussage nach einem geglückten Spiel sind absolut maßgeblich.


Der Handelfmeter ist wie ein Schmeichelstein, den man immer in den Händen kneten kann, wenns klamm ums Herz wird.

Vor dem nicht gegebenen Elfmeter hätte es eigentlich schon mindestens zwei : null für Real stehen müssen.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Peter_Tirol, Vomp, Mittwoch, 27.09.2017, 14:35 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

Naja...dort wurden vorhandene Chancen nicht genützt und hier ein berechtigter Elfmeter nicht gegeben,es gab es also von vornherein keine Chance auf Torerfolg.
Demnach kann ich deiner "Schmeichelstein-These" nicht so ganz beipflichten.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Schulten Manni, Mittwoch, 27.09.2017, 13:06 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Ich finde zumindest bemerkenswert, dass es durchklingt, dass REAL sich auf UNSER System einstellt. In der Regel (also: in der Presse) hört man das von den nominell schwächeren, wenn ein starker Gegner ansteht.

Nichtsdestotrotz zeichnet das Real natürlich aus, stets flexibel zu sein.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Tom Frost, Mittwoch, 27.09.2017, 17:00 (vor 3034 Tagen) @ Pommesmats

Ich finde zumindest bemerkenswert, dass es durchklingt, dass REAL sich auf UNSER System einstellt. In der Regel (also: in der Presse) hört man das von den nominell schwächeren, wenn ein starker Gegner ansteht.

Nichtsdestotrotz zeichnet das Real natürlich aus, stets flexibel zu sein.

Vielleicht läuft die Gegneranalyse dort aber auch nur:
-Wie schwer machen die es uns?
-Eher schwer, also etwas mehr anstrengen heute.
Bzw.
-Spielt uns in die Karten, easy.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

DreiEckeneinElfer, Mittwoch, 27.09.2017, 12:05 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

http://m.spiegel.de/sport/fussball/a-1170102.html

Die Härte der Kritik an Bosz überrascht zu diesem Zeitpunkt dann doch.

Mich nicht. Ich finde es eher befremdlich, dass hier viele User den Standpunkt vertreten, dass ein Dabeisein in der CL für uns schon ein Erfolg wäre und ein Weiterkommen eher Bonus. Ersteres ist selbstverständlich und letzteres darf inzwischen auch erwartet werden. Wenn mal ein Jahr dazwischen ist, wo es nicht klappt ok, aber binnen 5 Jahren sollten wir inzwischen schon vier mal die Gruppe überstehen.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 15:28 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer

Na dann können wir doch jetzt auch mal ausscheiden oder nicht? ;)

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DreiEckeneinElfer, Mittwoch, 27.09.2017, 12:16 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer


Mich nicht. Ich finde es eher befremdlich, dass hier viele User den Standpunkt vertreten, dass ein Dabeisein in der CL für uns schon ein Erfolg wäre und ein Weiterkommen eher Bonus.

Nun, es kommt einfach darauf an, in welcher Gruppe wir landen. Hätten wir statt Tottenham Anderlecht oder statt Madrid Moskau in der Gruppe, wäre ein Ausscheiden schon eher blamabel. So dagegen ist das zwar ärgerlich, aber einfach auch mal möglich. Eher befremdlich finde ich, mit welcher Selbstverständlichkeit davon ausgegangen wird, dass wir Real und/oder Tottenham zwangsläufig hinter uns lassen müssten.

Ersteres ist selbstverständlich und letzteres darf inzwischen auch erwartet werden. Wenn mal ein Jahr dazwischen ist, wo es nicht klappt ok, aber binnen 5 Jahren sollten wir inzwischen schon vier mal die Gruppe überstehen.

Das bedeutet ja, dass es okay ist, einmal die Gruppe nicht zu überstehen. Und wenn mich nicht alles täuscht, wäre das nun - falls wir ausscheiden - das erste Mal seit der Saison 2011/12. Also vor sechs Jahren.

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Franke, Mittwoch, 27.09.2017, 13:32 (vor 3034 Tagen) @ Nolte

Ersteres ist selbstverständlich und letzteres darf inzwischen auch erwartet werden. Wenn mal ein Jahr dazwischen ist, wo es nicht klappt ok, aber binnen 5 Jahren sollten wir inzwischen schon vier mal die Gruppe überstehen.


Das bedeutet ja, dass es okay ist, einmal die Gruppe nicht zu überstehen. Und wenn mich nicht alles täuscht, wäre das nun - falls wir ausscheiden - das erste Mal seit der Saison 2011/12. Also vor sechs Jahren.

Wahrscheinlich hat dein Vorschreiber mitgezählt, dass man es einmal nicht geschafft hat, die CL-Gruppe zu erreichen. Das war schon das eine erlaubte schlechte Jahr.

Verdammte Hacke, der amtierende spanische Meister und CL-Sieger der letzten Jahre sowie der englische Vizemeister der letzten Saison - Woher kommt die Erwartung, der letztjährige Bundesliga-Dritte werde da mit einem neuen Trainer, einem neuen System und einigen fehlenden/nicht topfitten Spielern selbstverständlich erfolgreich durchmarschieren? Selbstbewusstsein ist eine feine Sache, Überheblichkeit sollte aber nicht daraus werden.

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Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.09.2017, 17:18 (vor 3034 Tagen) @ Franke

Merci

Sehr schön!

breisgauborusse, Mittwoch, 27.09.2017, 15:37 (vor 3034 Tagen) @ Franke
bearbeitet von breisgauborusse, Mittwoch, 27.09.2017, 15:42

Sehe ich genauso, wenn man es mal realistisch betrachtet.
- es fehlen potenzielle Stammspieler wie Reus, Schmelle und Guerreiro. Batra hat in der CL komplett gefehlt
- Philipp, Yarmolenko, Toljan und Dahoud sind noch immer erst neu dabei
- neues Spielsystem is klar
- Spielerisch waren wir Tottenham überlegen und hatten einfach auch Pech im Spiel mit zwei Entscheidungen. Ein korrektes 2-2 in London und ein wahrscheinliches 1-0 gegen Real hätten uns weiterhelfen können.

Alles in allem war das einfach nicht schlecht, sondern gut mit wenig Spielglück und mit etwas fehlender Erfahrung.
Zeit geben kann Goldwert sein!!!

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horstenberg, Block 62, Mittwoch, 27.09.2017, 12:32 (vor 3034 Tagen) @ Nolte

Der Artikel ist hart, trifft aber den Nagel genau auf den Kopf. Eine völlig einleuchtende Analyse.

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Paolo, Mittwoch, 27.09.2017, 12:51 (vor 3034 Tagen) @ horstenberg

Oft sind die einfachen Antworten nicht die richtigen. Bosz hat auch Recht. In seinem System muss bereits vorne Druck auf den Gegner augeübt werden. Hat irgendjemand hier gesehen, wie Druck auf Kroos vor dessen Pass auf Bale ausgeübt worden ist. (vor dem 1:3) oder hat jemand gesehen, wie Bale am Querpass auf Ronaldo gehindert wurde? Ich jedenfalls nicht. Meiner Meinung nach hat die Mannschaft noch nicht verinnerlicht, in welchen Situationen es wichtig ist, Druck zu machen. Ich bin da ganz bei Bosz.

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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Mittwoch, 27.09.2017, 13:01 (vor 3034 Tagen) @ Paolo

Oft sind die einfachen Antworten nicht die richtigen. Bosz hat auch Recht. In seinem System muss bereits vorne Druck auf den Gegner augeübt werden. Hat irgendjemand hier gesehen, wie Druck auf Kroos vor dessen Pass auf Bale ausgeübt worden ist. (vor dem 1:3) oder hat jemand gesehen, wie Bale am Querpass auf Ronaldo gehindert wurde? Ich jedenfalls nicht. Meiner Meinung nach hat die Mannschaft noch nicht verinnerlicht, in welchen Situationen es wichtig ist, Druck zu machen. Ich bin da ganz bei Bosz.

Na ja, es ist nun auch seine Aufgabe, zu beurteilen, wie weit die Mansnchaft das schon umsetzen kann, gerade bei Ansätzen, die fehleranfällig sind. Das wurde doch bei TT völlig zu Recht auch gefordert. Man braucht eine anwendbare Idee. Falls man da Zweifel hat, wählt man eher eine Ausrichtung, die nicht immer zu dramatischen Situationen zu Gunsten des Gegners führt.

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Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 19:03 (vor 3034 Tagen) @ pornstache

Oft sind die einfachen Antworten nicht die richtigen. Bosz hat auch Recht. In seinem System muss bereits vorne Druck auf den Gegner augeübt werden. Hat irgendjemand hier gesehen, wie Druck auf Kroos vor dessen Pass auf Bale ausgeübt worden ist. (vor dem 1:3) oder hat jemand gesehen, wie Bale am Querpass auf Ronaldo gehindert wurde? Ich jedenfalls nicht. Meiner Meinung nach hat die Mannschaft noch nicht verinnerlicht, in welchen Situationen es wichtig ist, Druck zu machen. Ich bin da ganz bei Bosz.


Na ja, es ist nun auch seine Aufgabe, zu beurteilen, wie weit die Mansnchaft das schon umsetzen kann, gerade bei Ansätzen, die fehleranfällig sind. Das wurde doch bei TT völlig zu Recht auch gefordert. Man braucht eine anwendbare Idee. Falls man da Zweifel hat, wählt man eher eine Ausrichtung, die nicht immer zu dramatischen Situationen zu Gunsten des Gegners führt.

Ich hab gestern kein dramatischen Situationen erkennen können.

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horstenberg, Mittwoch, 27.09.2017, 12:47 (vor 3034 Tagen) @ horstenberg

Wobei da einfach auch nicht allzu viel Sinnvolles drin steht. Grundaussage ist doch: "Dortmund stand zu hoch, spielte zu offensiv, war zu ausrechenbar. Deshalb verlor man gegen Tottenham und Madrid." Was der Autor verschweigt: Das Spiel gegen Tottenham war nach dem dritten Spieltag - wie viel Anschauungsmaterial gab es für deren Analytiker bis dahin? Das Spiel in London bot zudem Chancen auf beiden Seiten - hätte unser regulärer Treffer gezählt, wer weiß, was dann... Real Madrid hatte eine Mannschaft, die der unseren auf jeder einzelnen Position (vielleicht mit Ausnahme des Torhüters und des mir unbekannten Linksverteidigers) deutlich überlegen war. Ob die Niederlage an der taktischen Formation oder doch einfach an der dort deutlich größeren individuellen Qualität lag: wer will das so genau sagen können? Und zu guter Letzt: Wen hätte der Autor denn aufgestellt, um den Madrilenen mit Zweikampfhärte zu begegnen? Bzw, da du dem Autor ja zustimmst: Wen hättest du für die anscheinend benötigte Zweikampfhärte aufs Feld gestellt?

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 13:27 (vor 3034 Tagen) @ Nolte

Wobei da einfach auch nicht allzu viel Sinnvolles drin steht. Grundaussage ist doch: "Dortmund stand zu hoch, spielte zu offensiv, war zu ausrechenbar. Deshalb verlor man gegen Tottenham und Madrid." Was der Autor verschweigt: Das Spiel gegen Tottenham war nach dem dritten Spieltag - wie viel Anschauungsmaterial gab es für deren Analytiker bis dahin? Das Spiel in London bot zudem Chancen auf beiden Seiten - hätte unser regulärer Treffer gezählt, wer weiß, was dann... Real Madrid hatte eine Mannschaft, die der unseren auf jeder einzelnen Position (vielleicht mit Ausnahme des Torhüters und des mir unbekannten Linksverteidigers) deutlich überlegen war. Ob die Niederlage an der taktischen Formation oder doch einfach an der dort deutlich größeren individuellen Qualität lag: wer will das so genau sagen können? Und zu guter Letzt: Wen hätte der Autor denn aufgestellt, um den Madrilenen mit Zweikampfhärte zu begegnen? Bzw, da du dem Autor ja zustimmst: Wen hättest du für die anscheinend benötigte Zweikampfhärte aufs Feld gestellt?

Sahin?

;-)

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DreiEckeneinElfer, Mittwoch, 27.09.2017, 12:22 (vor 3034 Tagen) @ Nolte


Mich nicht. Ich finde es eher befremdlich, dass hier viele User den Standpunkt vertreten, dass ein Dabeisein in der CL für uns schon ein Erfolg wäre und ein Weiterkommen eher Bonus.

Nun, es kommt einfach darauf an, in welcher Gruppe wir landen. Hätten wir statt Tottenham Anderlecht oder statt Madrid Moskau in der Gruppe, wäre ein Ausscheiden schon eher blamabel. So dagegen ist das zwar ärgerlich, aber einfach auch mal möglich. Eher befremdlich finde ich, mit welcher Selbstverständlichkeit davon ausgegangen wird, dass wir Real und/oder Tottenham zwangsläufig hinter uns lassen müssten.

Tottenham wird mir hier viel zu stark geredet. Da sehe ich uns auf Augenhöhe.

Das bedeutet ja, dass es okay ist, einmal die Gruppe nicht zu überstehen. Und wenn mich nicht alles täuscht, wäre das nun - falls wir ausscheiden - das erste Mal seit der Saison 2011/12. Also vor sechs Jahren.

Ja, wäre es auch.

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Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 19:04 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer


Mich nicht. Ich finde es eher befremdlich, dass hier viele User den Standpunkt vertreten, dass ein Dabeisein in der CL für uns schon ein Erfolg wäre und ein Weiterkommen eher Bonus.

Nun, es kommt einfach darauf an, in welcher Gruppe wir landen. Hätten wir statt Tottenham Anderlecht oder statt Madrid Moskau in der Gruppe, wäre ein Ausscheiden schon eher blamabel. So dagegen ist das zwar ärgerlich, aber einfach auch mal möglich. Eher befremdlich finde ich, mit welcher Selbstverständlichkeit davon ausgegangen wird, dass wir Real und/oder Tottenham zwangsläufig hinter uns lassen müssten.


Tottenham wird mir hier viel zu stark geredet. Da sehe ich uns auf Augenhöhe.

Gegen einen Gegner auf Augenhöhe kann man gewinnen und auch verlieren.

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DreiEckeneinElfer, Mittwoch, 27.09.2017, 12:27 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer

Nun, es kommt einfach darauf an, in welcher Gruppe wir landen. Hätten wir statt Tottenham Anderlecht oder statt Madrid Moskau in der Gruppe, wäre ein Ausscheiden schon eher blamabel. So dagegen ist das zwar ärgerlich, aber einfach auch mal möglich. Eher befremdlich finde ich, mit welcher Selbstverständlichkeit davon ausgegangen wird, dass wir Real und/oder Tottenham zwangsläufig hinter uns lassen müssten.


Tottenham wird mir hier viel zu stark geredet. Da sehe ich uns auf Augenhöhe.

Auf Augenhöhe sehe ich uns mit ihnen auch (soweit ich das beurteilen kann). Ich behaupte ja nicht, dass die viel stärker sind als wir.
Aber wenn du zwei Teams auf Augenhöhe hast, von denen nur eines weiterkommen kann, dann muss auch eines von ihnen ausscheiden. Ist quasi ein Münzwurf - die oder wir. Also kann man da ein Weiterkommen auch nur mit einer 50% Wahrscheinlichkeit "erwarten".

Das bedeutet ja, dass es okay ist, einmal die Gruppe nicht zu überstehen. Und wenn mich nicht alles täuscht, wäre das nun - falls wir ausscheiden - das erste Mal seit der Saison 2011/12. Also vor sechs Jahren.


Ja, wäre es auch.

Und wieso ist dann die Härte der Kritik an Bosz gerechtfertigt? Wenn es doch okay ist, einmal in der Gruppe nicht weiter zu kommen? Insbesondere, wenn - wie du selbst sagst - das Weiterkommen gegen einen mit uns auf Augenhöhe befindlichen Gegner erstritten werden muss?

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hanno29, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 12:27 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer

Tottenham wird mir hier viel zu stark geredet. Da sehe ich uns auf Augenhöhe.

Tottenham stark geredet? Tottenham wird immer noch als das Tottenham von 2016 angesehen, darum dachten auch einige, wir schießen die mal so eben aus dem Wembley, aber, den Gefallen, wieder mit einer B-11 aufzulaufen, haben sie uns nicht getan.

Das bedeutet ja, dass es okay ist, einmal die Gruppe nicht zu überstehen. Und wenn mich nicht alles täuscht, wäre das nun - falls wir ausscheiden - das erste Mal seit der Saison 2011/12. Also vor sechs Jahren.


Ja, wäre es auch.

Enttäuschend ja, aber nicht so, als gehe davon die Welt unter. Wenn man die EL schafft, dann gehts eben dort weiter. Das sollte man allerdings schaffen, allein schon wegen der Spieler, denn ohne Doppelbelastung, würde einige nur noch auf 8 Spiele bis zum Saisonende kommen, wenn Bosz weiterhin durchrotiert (und das muss er auch, sonst "Stinkstiefelalarm").

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waltrock ⌂ @, Mittwoch, 27.09.2017, 12:04 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Ich finde es spannend, dass man nicht einfach mal sagen kann:
Real ist in der Lage, sich gegen das Spielmodell der Borussia zu wehren und war klar besser.
Das vom Bosz etablierte System funktioniert noch nicht in dem Maße, dass es Real in Bedrängnis bringen kann.

Und fertig. Man kann nunmal gegen Real 3:1 verlieren. Natürlich haben wir einen Spielansatz gewählt, der offensiv ausgerichtet war. Hat halt nicht zum Sieg gereicht. Mit Glück, was man immer gegen Real braucht, holen wir ein Unentschieden. Dann war es der mutige Trainer, der mit einer tollen taktischen Einstellung Real Madrid zu Fehlern gezwungen hat.

Mir geht das alles zu schnell. In der Winterpause kann man ja mal gucken, ob die grundsätzliche Taktik passend war für die Mannschaft. Aber dieses ständige Hü und Hott nervt nur noch und führt dazu, dass keiner mehr eine Sportberichterstattung ernst nehmen kann.

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Schulten Manni, Mittwoch, 27.09.2017, 11:58 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Den Ton finde ich recht hart. Der Trainer ist neu, die Mannschaft bestreitet gerade erst seit etwas mehr als einem Monat ihre Pflichtspiele. Selbstverständlich hakt es da noch. Dennoch finde ich die Schärfe der Kritik verfrüht. Falls man nun die beiden Spiele gegen Nikosia gewinnt und im Rückspiel sich ein 2:0 gegen Tottenham erduselt, folglich durch den direkten Vergleich weiterkommt, ist plötzlich alles wieder gut?

Zudem ist es ja auch eine Frage, welche Spieler der Trainer zur Verfügung hat. Der Autor schreibt etwas von "Defensiver stehen, die gegnerischen Mittelfeldspieler in Zweikämpfe verwickeln". Ja super, mit welchem Personal denn? Weigl, Sahin, Castro, Dahoud? Die haben natürlich alle ihre Qualitäten, aber klassische "Abräumer" oder "Zweikampfmonster" sind sie beileibe nicht. Der einzige noch im Kader befindliche Mittelfeldspieler dieser Prägung ist, mit Abstrichen, der verletzte Rode.
Bosz wird sicherlich bei der Kaderplanung mitgesprochen haben. Aber jetzt ist es nunmal, wie es ist. Über ein Bollwerk aus Sahin und Castro lachen sich gegnerische Offensivspieler doch tot.

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 12:06 (vor 3034 Tagen) @ Nolte

Den Ton finde ich recht hart. Der Trainer ist neu, die Mannschaft bestreitet gerade erst seit etwas mehr als einem Monat ihre Pflichtspiele. Selbstverständlich hakt es da noch. Dennoch finde ich die Schärfe der Kritik verfrüht. Falls man nun die beiden Spiele gegen Nikosia gewinnt und im Rückspiel sich ein 2:0 gegen Tottenham erduselt, folglich durch den direkten Vergleich weiterkommt, ist plötzlich alles wieder gut?

Zudem ist es ja auch eine Frage, welche Spieler der Trainer zur Verfügung hat. Der Autor schreibt etwas von "Defensiver stehen, die gegnerischen Mittelfeldspieler in Zweikämpfe verwickeln". Ja super, mit welchem Personal denn? Weigl, Sahin, Castro, Dahoud? Die haben natürlich alle ihre Qualitäten, aber klassische "Abräumer" oder "Zweikampfmonster" sind sie beileibe nicht. Der einzige noch im Kader befindliche Mittelfeldspieler dieser Prägung ist, mit Abstrichen, der verletzte Rode.
Bosz wird sicherlich bei der Kaderplanung mitgesprochen haben. Aber jetzt ist es nunmal, wie es ist. Über ein Bollwerk aus Sahin und Castro lachen sich gegnerische Offensivspieler doch tot.


Den Vergleich Sahin/Castro versus Dahoud/Weigl ohne Umstellung auf Dreierkette hätte ich mir zum Beispiel mal sehr gerne angesehen.

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geronimo09, Mittwoch, 27.09.2017, 12:16 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

Den Vergleich Sahin/Castro versus Dahoud/Weigl ohne Umstellung auf Dreierkette hätte ich mir zum Beispiel mal sehr gerne angesehen.

Ich auch, aber ich bin mir sicher, dass wir das zukünftig häufiger sehen werden. Weigl ist ja gerade erst zurückgekommen und hat trotz der langen Verletzungspause direkt zeigen können, wie wertvoll er ist.

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geronimo09, Mittwoch, 27.09.2017, 12:11 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

Weigl hatte drei Tage zuvor erst sein Debüt nach viermonatiger Verletzungspause gegeben. Es wäre doch sehr verwunderlich, wenn er direkt danach schon wieder eine Partie gegen Madrid hätte bestreiten können.
Ich gebe dir aber insofern recht, als mit einem fitten Weigl (den wir wohl einfach nicht hatten) die Chancen größer gewesen wären als mit Sahin. Dahoud/Castro nimmt sich mMn nicht so viel; da hat Bosz sich wohl auch danach entschieden, wer ausgeruhter sein dürfte. Und ich fand Castro durchaus in Ordnung.

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WBSTRR ⌂ @, Tempelnah 1.5 km, Mittwoch, 27.09.2017, 12:14 (vor 3034 Tagen) @ Nolte

Weigl hatte drei Tage zuvor erst sein Debüt nach viermonatiger Verletzungspause gegeben. Es wäre doch sehr verwunderlich, wenn er direkt danach schon wieder eine Partie gegen Madrid hätte bestreiten können.

Man konnte ja auch nach seiner Einwechslung sehen, dass Weigl noch nicht wirklich wieder auf der Höhe ist. Da sind noch einige Wackler und Fehlpässe drin, die man in Normalform von ihm eher nicht zu sehen bekommt.

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Simmes, Hagen, Mittwoch, 27.09.2017, 19:20 (vor 3034 Tagen) @ WBSTRR

Ich stimme da voll zu, ich denke auch, dass Julian den Rhythmus und einige Spiele benötigt, um die Sicherheit wieder zu erhalten, die für sein Spiel so wichtig ist. Aber das wird schon werden, hoffentlich schon bald.

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 14:52 (vor 3034 Tagen) @ WBSTRR

Weigl hatte drei Tage zuvor erst sein Debüt nach viermonatiger Verletzungspause gegeben. Es wäre doch sehr verwunderlich, wenn er direkt danach schon wieder eine Partie gegen Madrid hätte bestreiten können.


Man konnte ja auch nach seiner Einwechslung sehen, dass Weigl noch nicht wirklich wieder auf der Höhe ist. Da sind noch einige Wackler und Fehlpässe drin, die man in Normalform von ihm eher nicht zu sehen bekommt.

Die und noch ein bißchen weniger Zweikampfverhalten sowie Geschwindigkeit bietet aber auch ein Sahin, sogar topfit und in Normalform. Vielleicht wäre es auch eine Option gewesen, Weigl beginnen zu lassen, um dann nach 60 Minuten Sahin für ihn zu bringen.

Vielleicht ist Bosz einfach nur sozial intelligenter als Tuchel.

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geronimo09, Mittwoch, 27.09.2017, 17:27 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

Vielleicht ist Bosz einfach nur sozial intelligenter als Tuchel.

Weil er einen Spieler spielen lässt, der nicht weiterhilft, weil aber die Mannschaft den Trainer vorher am Rand stehen ließ, weil der Trainer Sahin am Rand stehen ließ?

Das Weigl nicht sofort im Spiel war ist normal. Es ist erheblich einfacher von der 1. Minute auf dem Platz zu stehen als erst in der 60 Minuten zu kommen.

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 11:55 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

http://m.spiegel.de/sport/fussball/a-1170102.html

Die Härte der Kritik an Bosz überrascht zu diesem Zeitpunkt dann doch.


Die Härte der Kritik von Bosz an der Mannschaft überraschte mich auch.

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hanno29, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 11:59 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

Ehrlich? Er hat schon während der Testspiele seine Mannschaft kritisiert, sogar schon nach dem Spiel gegen Essen...

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 12:09 (vor 3034 Tagen) @ hanno29

Ehrlich? Er hat schon während der Testspiele seine Mannschaft kritisiert, sogar schon nach dem Spiel gegen Essen...

Kritik des Trainers finde ich völlig in Ordnung, aber ich fand das gestern schon scharf...vielleicht auch ein Sprachproblem.

Wir müssen

TicTac, Stuttgart, Mittwoch, 27.09.2017, 11:52 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

der Mannschaft auch Zeit geben, das System gescheit zu verinnerlichen. Aber gleich zu fordern, dass wir gegen jede Mannschaft eine genau auf diese Mannschaft ausgelegte Taktik auf den Platz bringen, finde ich zu diesem Zeitpunkt einfach früh und, in Anbetracht der Aussagen von Spielern zu der letzten Saison von Tuchel, dass diese kaum noch verstanden haben, was sie jetzt eigentlich machen sollen, weil er jede Partie was anderes wollte, auch unangebracht.

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Knolli, Mittwoch, 27.09.2017, 11:46 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Wir gehören nicht zur absoluten Creme de la Creme Europas. Surprise surprise!

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Abstauber, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 11:46 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Und genau das ist das, was ich gestern gesehen habe. Ich fand es war in den letzten Jahren noch nie so deutlich zu erkennen, mit welcher Taktik wie genau wir spielen. Bzw. konnte man es z.B unter Tuchel nicht so deutlich erkennen und war teilweise auch angepasst an den Gegner. Ohne das aktuelle System schlecht reden zu wollen, aber dennoch würde ich mir auf lange Sicht wünschen, da doch etwas flexibler zu sein bzw. noch etwas anderes im petto zu haben, wenn es gegen solche Mannschaften wie gegen Real oder Tottenham geht.
Was mir zudem gestern in der zweiten Halbzeit(und teils auch in Hamburg) als Real viel früher ins Pressing (nachdem 2:0) ging aufgefallen ist, dass wir uns dann schwer tun wenn wir früh angelaufen werden.

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Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 27.09.2017, 11:40 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Und die Aufstellung Real Madrids war nun ein großer taktischer Kniff? Das ist doch Unfug. Die spielen dieses System seitdem Bale länger verletzt war und Ronaldo ins Zentrum gerückt ist. Also eher 4-4-2 mit Raute als 4-3-3. Und das "System Klopp" kannte nun auch jeder im Jahr 2013 und dennoch besiegten wir Real Madrid eindrucksvoll. Mit einer "neuen" Taktik mag man einen Gegner vllt 10-20 Minuten "überraschen", mehr aber auch nicht.

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 11:57 (vor 3034 Tagen) @ Trainingskiebitz

Und die Aufstellung Real Madrids war nun ein großer taktischer Kniff? Das ist doch Unfug. Die spielen dieses System seitdem Bale länger verletzt war und Ronaldo ins Zentrum gerückt ist. Also eher 4-4-2 mit Raute als 4-3-3. Und das "System Klopp" kannte nun auch jeder im Jahr 2013 und dennoch besiegten wir Real Madrid eindrucksvoll. Mit einer "neuen" Taktik mag man einen Gegner vllt 10-20 Minuten "überraschen", mehr aber auch nicht.


Es geht nicht darum, dass eine Taktik neu ist. Es geht darum, dass eine Taktik flexibel an die Erfordernisse des jeweiligen Gegners angepasst werden kann.

Die personelle Stärke, jedem Gegner unsere Taktik aufzuzwingen, haben wir auf höherem Niveau nicht.

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Scrutinizer, Mittwoch, 27.09.2017, 11:40 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Finde weder den Tenor noch Zidanes Aussage überraschend. Rechne damit, dass es in der Liga trotzdem gegen die meisten für genügend Punkte reicht, um letztlich auf Platz 2-4 zu landen.
International aber reicht das nicht. Nicht gegen Real, nicht gegen Tottenham und viele andere, die nicht zur absoluten Elite zählen.

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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 27.09.2017, 11:57 (vor 3034 Tagen) @ Scrutinizer

International aber reicht das nicht. Nicht gegen Real, nicht gegen Tottenham und viele andere, die nicht zur absoluten Elite zählen.

Führ das mal bitte genauer aus. Gegen welche Mannschaften wird das nicht reichen und warum genau nicht.
Und mit welcher Taktik würde es ein besseres Ergebnis geben und warum?

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geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 12:04 (vor 3034 Tagen) @ Weeman

International aber reicht das nicht. Nicht gegen Real, nicht gegen Tottenham und viele andere, die nicht zur absoluten Elite zählen.


Führ das mal bitte genauer aus. Gegen welche Mannschaften wird das nicht reichen und warum genau nicht.
Und mit welcher Taktik würde es ein besseres Ergebnis geben und warum?

wenn ich auch darf?!:

- ich glaube, das wird schon gegen Gegner wie Leverkusen, Bayern, Hoffenheim und RB in Normalform sehr schwer. Es wird gegen jeden Gegner sehr schwer, der im Defensivverhalten einigermaßen stabil und konsequent ist und andererseits die personellen Mittel hat, mit ein, zwei Pässen in den Rücken unserer Abwehr zu kommen. Und unser Rücken steht auf Höhe Mittellinie.

- gegen eine Mannschaft wie Real, die zum einen bekanntermaßen defensiv sehr stabil ist und zum anderen über pfeilschnelle Konterspieler verfügt, konnte es mit der Taktik realistisch gesehen schwerlich ein besseres Ergebnis geben - außer mit Riesendusel.

Real lief gestern Abend um die acht bis zehn Mal in Überzahl und zum Teil völlig unbedrängt auf unseren Sechzehner zu. So viele Tore können wir vorne nie schießen.

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.09.2017, 14:08 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

- ich glaube, das wird schon gegen Gegner wie Leverkusen, Bayern, Hoffenheim und RB in Normalform sehr schwer. Es wird gegen jeden Gegner sehr schwer, der im Defensivverhalten einigermaßen stabil und konsequent ist und andererseits die personellen Mittel hat, mit ein, zwei Pässen in den Rücken unserer Abwehr zu kommen. Und unser Rücken steht auf Höhe Mittellinie.

Wir haben allerdings auch in der letzten Saison gegen Leverkusen, gegen die Bayern und gegen RaBa jeweils ein Mal verloren und in Hoffenheim unentschieden gespielt. Ist jetzt nicht so, dass das bislang immer absolute Spaziergänge waren.

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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 27.09.2017, 12:11 (vor 3034 Tagen) @ geronimo09

- ich glaube, das wird schon gegen Gegner wie Leverkusen, Bayern, Hoffenheim und RB in Normalform sehr schwer.

Eigentlich kann man das schon nicht ernst nehmen weil Leverkusen und Bayern in einer Auflistung aufgeführt werden.

- gegen eine Mannschaft wie Real, die zum einen bekanntermaßen defensiv sehr stabil ist und zum anderen über pfeilschnelle Konterspieler verfügt, konnte es mit der Taktik realistisch gesehen schwerlich ein besseres Ergebnis geben - außer mit Riesendusel.

Oder man bekommt nen Elfmeter und es wird Abseits gepfiffen.

Real lief gestern Abend um die acht bis zehn Mal in Überzahl und zum Teil völlig unbedrängt auf unseren Sechzehner zu. So viele Tore können wir vorne nie schießen.

Bosz hat ja gesagt, dass er nicht zufrieden war. Wüsste trotzdem nicht warum die komplette Taktik nicht geeignet sein sollte.

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jniklast, Langenhagen, Mittwoch, 27.09.2017, 11:36 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Es wusste auch jeder, wie Barca von 2008-2012 gespielt hat und trotzdem konnte kaum jemand was holen gegen die.

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Andi.W, Bologna, Mittwoch, 27.09.2017, 11:47 (vor 3034 Tagen) @ jniklast

Es wusste auch jeder, wie Barca von 2008-2012 gespielt hat und trotzdem konnte kaum jemand was holen gegen die.

Wobei man da schon sagen muss, dass es die dominanteste Mannschaft der letzten 20 Jahre war und es gibt nur 3-4 Teams auf der Welt, die sich dem Gegner überhaupt nicht anpassen müssen. Dazu zählte sicherlich auch Barca der Jahre 2008-2012.

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Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.09.2017, 11:30 (vor 3034 Tagen) @ Schulten Manni

Hamburg und Gladbach wussten ja auch, wie wir spielen. Nur sind die halt nicht so pressingresistent und kommen pro Spiel dann halt nur 3-5 Mal durch und das endet dann in vergebenen Torchancen, schlechten letzten Pässen oder einem Pass ins Abseits, weil wir so verdammt hoch stehen. Zu wissen, wie der Gegner spielt, ist keine Grundlage, um ein Spiel zu gewinnen. Und wenn wir so brutal hoch stehen und dem Gegner sofort wieder den Ball abnehmen, dann nützt ihm das Wissen um potentielle Lücken relativ wenig.

Am Ende entscheidet die Qualität des Gegners und da geht die Schere halt schon brutal auseinander zwischen Hamburg und Madrid / Tottenham. Es wird natürlich trotzdem spannend, wie wir uns dann bei Spielen in Berlin, Leverkusen oder Leipzig und Bayern so schlagen werden oder würden.

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WBSTRR ⌂ @, Tempelnah 1.5 km, Mittwoch, 27.09.2017, 12:04 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Man muss aber auch im Auge behalten, mit welcher Mannschaft wir da gestern auf dem Platz gestanden haben. Mit Schmelzer statt Toljan wäre die Linke Seite vielleicht nicht derart offen gewesen.
Jedenfalls hat unser Trainer gestern den Beweis angetreten, dass er mächtig große Cojones hat. Mit Toljan-Philipp auf Links zu starten war schon mal eine Ansage. Gegen Real Madrid!

Und dann in der zweiten Halbzeit die Mannschaft immer noch ein Stück offensiver aufzustellen, nachdem sich die erwartbaren Lücken aufgetan hatten, fand ich durchaus krass. Erst wurde es ein 3-4-3 und nach Götzes Auswechslung sogar irgendwas, das stark nach 3-3-4 aussah.

Angst kennt Bosz anscheinend nicht. Eventuell hat er da gestern ja sogar das Tagesergebnis etwas hinten angestellt, um einen langfristigen Lerneffekt zu erzielen? Gestern haben wir und damit auch der Trainer ordentlich auf die Fresse bekommen, aber ich möchte mal bezweifeln, dass das Ergebnis mit einer destruktiven Spielweise von der Tendenz her großartig anders ausgesehen hätte.

Ich bin auch gespannt, ob sich diese Herangehensweise auf lange Sicht wirklich durchhalten lässt, aber beste Unterhaltung dürfte dieses Experiment auch in Zukunft reichlich bieten.

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

geronimo09, Iserlohn, Mittwoch, 27.09.2017, 13:25 (vor 3034 Tagen) @ WBSTRR


Jedenfalls hat unser Trainer gestern den Beweis angetreten, dass er mächtig große Cojones hat.

Einer siehts so, der andere so. Zwischen mächtig großen Cojones und sinnfreies Laufen ins offene Messer, besteht nur ein kleiner Unterschied.

Um im Bild zu bleiben: ich fand die Taktik gestern gegen Real weniger außergewöhnlich mutig, denn selbstlos heroisch.

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DreiEckeneinElfer, Mittwoch, 27.09.2017, 12:55 (vor 3034 Tagen) @ WBSTRR

Man muss aber auch im Auge behalten, mit welcher Mannschaft wir da gestern auf dem Platz gestanden haben. Mit Schmelzer statt Toljan wäre die Linke Seite vielleicht nicht derart offen gewesen.
Jedenfalls hat unser Trainer gestern den Beweis angetreten, dass er mächtig große Cojones hat. Mit Toljan-Philipp auf Links zu starten war schon mal eine Ansage. Gegen Real Madrid!

Oder naiv und dumm!

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WBSTRR ⌂ @, Tempelnah 1.5 km, Mittwoch, 27.09.2017, 13:18 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer

Man muss aber auch im Auge behalten, mit welcher Mannschaft wir da gestern auf dem Platz gestanden haben. Mit Schmelzer statt Toljan wäre die Linke Seite vielleicht nicht derart offen gewesen.
Jedenfalls hat unser Trainer gestern den Beweis angetreten, dass er mächtig große Cojones hat. Mit Toljan-Philipp auf Links zu starten war schon mal eine Ansage. Gegen Real Madrid!


Oder naiv und dumm!

Inwiefern habe ich angedeutet, dass die Größe des Gemächts Rückschlüsse auf Grad der Naivität oder Intelligenz zulassen?

Ich fand das von Anfang an wahnsinnig riskant aufgestellt und mit jeder Auswechslung wurde es noch riskanter. Von daher schließe ich daraus, dass dem Trainer Angst fremd ist. Ob der Ansatz schlau war, vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beurteilen.
Fakt ist, dass wir deutlich verloren haben. Die Wahrscheinlichkeit, mit einer
defensiveren Aufstellung ebenfalls zu verlieren, sehe ich aber ebenfalls als eher hoch an. Angesichts des derzeit verfügbaren Kaders sehe ich auch keinen Trainer oder Matchplan, der die Wahrscheinlichkeit eines Sieges großartig erhöht hätte.
Ob Bosz' Konzept langfristig greift, habe ich ja selbst infrage gestellt, aber darauf wolltest Du mit Deinem Einzeiler vermutlich auch nicht hinaus, oder?

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Blarry, Essen, Mittwoch, 27.09.2017, 13:09 (vor 3034 Tagen) @ DreiEckeneinElfer

Was wäre denn der vorsichtig-kluge Ansatz gewesen? Alle hinten reinstellen, keine Ahnung haben wie man hinten drin stehend spielt, trotzdem drei Tore bekommen?

Man sollte, wenn man schon alles vollkackt, praktikable und realistische Alternativen aufzeigen können.

Vieira und Gattuso!

Blarry, Mittwoch, 27.09.2017, 13:19 (vor 3034 Tagen) @ Blarry

Was wäre denn der vorsichtig-kluge Ansatz gewesen? Alle hinten reinstellen, keine Ahnung haben wie man hinten drin stehend spielt, trotzdem drei Tore bekommen?

Man sollte, wenn man schon alles vollkackt, praktikable und realistische Alternativen aufzeigen können.

Patrick Vieira und Gennaro Gattuso sind doch momentan ohne Verein, oder? Hätte man die nicht noch nachmelden können?

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hanno29, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 13:12 (vor 3034 Tagen) @ Blarry

Was wäre denn der vorsichtig-kluge Ansatz gewesen? Alle hinten reinstellen, keine Ahnung haben wie man hinten drin stehend spielt, trotzdem drei Tore bekommen?

Man sollte, wenn man schon alles vollkackt, praktikable und realistische Alternativen aufzeigen können.

Scheinbar so wie Gladbach, Köln gegen uns, was Gladbach "sehr viel" gebracht hat oder doch wie Freiburg!?

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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Mittwoch, 27.09.2017, 13:17 (vor 3034 Tagen) @ hanno29

Was wäre denn der vorsichtig-kluge Ansatz gewesen? Alle hinten reinstellen, keine Ahnung haben wie man hinten drin stehend spielt, trotzdem drei Tore bekommen?

Man sollte, wenn man schon alles vollkackt, praktikable und realistische Alternativen aufzeigen können.


Scheinbar so wie Gladbach, Köln gegen uns, was Gladbach "sehr viel" gebracht hat oder doch wie Freiburg!?

Ich bin mir ganz sicher, dass Dir klar ist, dass da noch ein ziemlicher Bereich dazwischen liegt. ;-)

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hanno29, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 13:27 (vor 3034 Tagen) @ pornstache

Schau Dir Juve an, wenn die das nicht mal hinbekommen haben, als Defensivmonster, dann wir erst recht nicht. Auch die Bayern hatten einen Plan, Plan nicht aufgegangen.
Barca hat zu Saisonbeginn 2 Spiele gegen real klar verloren, und stehen trotzdem in der Liga oben... Die hatten auch nen Plan, Plan nicht aufgegangen.
Ist Real zu 95% konzentriert, haben wir keine Chance.

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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Mittwoch, 27.09.2017, 13:34 (vor 3034 Tagen) @ hanno29

Schau Dir Juve an, wenn die das nicht mal hinbekommen haben, als Defensivmonster, dann wir erst recht nicht. Auch die Bayern hatten einen Plan, Plan nicht aufgegangen.
Barca hat zu Saisonbeginn 2 Spiele gegen real klar verloren, und stehen trotzdem in der Liga oben... Die hatten auch nen Plan, Plan nicht aufgegangen

Es hat doch niemand behauptet, das Universalrezept für einen Sieg gegen Real zu haben. Gibt es auch in der Tat nicht. Bei der gestrigen Variante ist es nun einmal so, dass sie bei nicht optimaler Umsetzung genau die Stärken Reals füttert. Dies ist bei anderen Ansätzen nicht so ausgeprägt. Das war alles, eine ganz normale Diskussion. Von "alles vollkacken", wie es Blarry so schön genannt hat, kann bei den Allermeisten nicht die Rede sein.

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pornstache, Mittwoch, 27.09.2017, 13:40 (vor 3034 Tagen) @ pornstache


Es hat doch niemand behauptet, das Universalrezept für einen Sieg gegen Real zu haben. Gibt es auch in der Tat nicht. Bei der gestrigen Variante ist es nun einmal so, dass sie bei nicht optimaler Umsetzung genau die Stärken Reals füttert. Dies ist bei anderen Ansätzen nicht so ausgeprägt. Das war alles, eine ganz normale Diskussion. Von "alles vollkacken", wie es Blarry so schön genannt hat, kann bei den Allermeisten nicht die Rede sein.

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Doch, bei einigen bis zu einem gewissen Grad schon. Beispielsweise hat noch niemand gesagt, woher man plötzlich die für ein kompaktes Defensivkonstrukt benötigten zweikampfstarken Mittelfeldspieler zaubern soll.

Da muss ich Blarry ausnahmsweise mal Recht geben: Nach einer Niederlage meckern ist einfach. Praktikable Verbesserungsvorschläge nennen, schon schwieriger. "Mehr Zweikämpfe gewinnen" ist jedenfalls kein Lösungskonzept, sondern bestenfalls die Folge eines Konzepts, das jedoch erst einmal genannt werden will.

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Trainingskiebitz, Block 36, Mittwoch, 27.09.2017, 17:03 (vor 3034 Tagen) @ Nolte

"Mehr Zweikämpfe gewinnen" ist jedenfalls kein Lösungskonzept, sondern bestenfalls die Folge eines Konzepts, das jedoch erst einmal genannt werden will.


Und hat ja auch was mit den Stärken einzelner Spieler zu tun. Und mit Sahin, Castro und Götze waren da weder Laufwunder noch Zweikampfmonster auf dem Platz.

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Melange, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 12:01 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Es ist auch ein sehr sympathischer Fussball, den Bosz da spielen lässt. Aber auch gegen Gladbach hat man gesehen, dass die hochkarätige Chancen bekommen haben, die zum Teil recht erbärmlich zu Ende gespielt wurden.

Klar, es gibt kein System, das alle Chancen Reals ausmerzt, auch Beton anrühren funktioniert häufig nicht, weil Real dann in Passlaune kommt. Aber gestern war es doch zu viel hop oder top. Wieviele Angriffe Reals gab es eigentlich, wo die Abwehr nicht rückwärts laufen musste, nicht schon von Anfang an im 1gegen1 war. Außen konnte nicht gedoppelt werden, weil die Außenstürmer in der ersten Pressingreihe überspielt wurden. Dann fehlen schon drei von zehn und die gesamte Verteidigung gerät in Bewegung. Aus der Bewegung entstehen Räume. 30m grüner Rasen für lange Bälle... Stürmer die an der Abseitslinie Tempo aufnehmen können, da wird auch eine Abseitsfalle zum Vabanquespiel...

Und das alles mit Ansage. Das konnte nicht gut gehen.

Aber: Der Trainer ist neu. Ein solch riskantes System kann funktionieren, wenn es alle perfekt drauf haben. Jetzt wird halt Lehrgeld bezahlt. Vielleicht ist in einem Jahr das System perfektioniert und wir staunen, was Bosz aus der Mannschaft rausgeholt hat. Bei Klopp dachte ich auch mal, der verliert alle entscheidenden Spiele. Ich wurde eines besseren belehrt.

Tottenham wird es anders probieren. Mal sehen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Real 6 Pkt holt, auch wenn die natürlich der Favorit sind, auch in London.

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Didi, Mittwoch, 27.09.2017, 11:44 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Am Ende entscheidet die Qualität des Gegners und da geht die Schere halt schon brutal auseinander zwischen Hamburg und Madrid / Tottenham. Es wird natürlich trotzdem spannend, wie wir uns dann bei Spielen in Berlin, Leverkusen oder Leipzig und Bayern so schlagen werden oder würden.

Und erst dann kann man eine Einschätzung zur Qualität der Taktik wirklich geben.

Wir gehören nicht zu den Teams, die jedem Gegner ihr Spiel aufzwingen können. Davon gibt es nur 2-3 und das bedeutet, dass wir je nach Qualität des Gegners taktisch flexibel agieren MÜSSEN. Mit der Naivität von gestern ist dann Frust angesagt in den Top-Spielen. Nun, das nächste Heimspiel wird weiteren Aufschluß darüber geben, wie erfolgversprechend das ganze sein könnte...

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Giuse87, Mittwoch, 27.09.2017, 11:58 (vor 3034 Tagen) @ Djerun

Taktische Konstanz, selbst gegen Top-Mannschaften, muss nicht immer schlecht sein. Umso wichtiger ist jedoch, dass das System zu 100% sitzt und die Spieler dementsprechend eingekauft bzw. eingesetzt werden. Beides trifft bei uns noch nicht zu, funktioniert jedoch schon besser als gedacht. Die Quote individueller Böcke hat sich im Gegensatz zum letzten Jahr reduziert, wie ich finde. Das sprocht dafür, dass das System zu den Spielern passt und sie sich damit recht sicher fühlen. Allerdings führen nun sogar kleine Fehler evtl. zu krassen Chancen des Gegners.

Ich bin noch mit der Personalie Toprak am hadern. Einerseits gutes Stellungsspiel und zweikampfstark...Andererseits teilweise etwas langsam und ungelenkig. Da passt Bartra schon besser rein. Die Besetzung unserer Viererkette ist nun ohnehin immens wichtig und ich bin schon gespannt, wie sie funktioniert wenn schmelzer, guerreiro und Bartra wieder dabei sind und wer von den beiden Erstgenannten als LV aufläuft.

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Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.09.2017, 11:58 (vor 3034 Tagen) @ Djerun

Bei Spielen gegen Real und Bayern in prinzipiell eher mal von Frust auszugehen und da hat sich der Trainer auch nicht vercoacht.

Hat sich denn Gisdol gegen uns vercoacht? Hecking hat sich vercoacht? Weil man weiss ja, wie der BVB spielt und trotzdem hat man nicht gewonnen.

Am Ende gewinnt eben meistens die bessere Mannschaft und wenn ich sehe, was wir da gestern an individueller Qualität und Defiziten auf den Rasen gebracht haben, ist Real Madrid einfach in 8 von 10 Spielen der logische Sieger, Taktik hin oder her.

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DonJuan, Neuss, Mittwoch, 27.09.2017, 11:43 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Genau so ist es. Und deshalb muss man hier ganz klar den Qualitätsunterschied zu Real einfach anerkennen. Was nicht heißt, dass man immer chancenlos sein muss. Man kann versuchen sich dem Niveau anzupassen, oder den Gegner auf das eigene Niveau runter ziehen.

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wurstbrot, Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 11:42 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Es wird natürlich trotzdem spannend, wie wir uns dann bei Spielen in Berlin, Leverkusen oder Leipzig und Bayern so schlagen werden oder würden.

Berlin hatten wir doch schon.

Es war gestern offensichtlich, dass das zu riskant war. Aber das war gestern. Wir stehen noch am Anfang der Saison. Da gab es einfach noch sehr viele Stellungsgfehler und Situationen, wo wir zu weit weg vom Mann waren. Ich gehe mal davon aus, dass die Mannschaft da im Laufe der Saiosn noch besser wird. Das muss ja auch erstmal alles ins Blut übergehen.

Und wenn es dann besser ist, stimme ich Didi zu: Was hilft es der Mannschaft dann, wenn sie weiß wie wir sie anlaufen? Selbst gestern wäre ja mit dem 2:2 oder vorher mit einem Elfer was drin gewesen. Selbst mit den Lücken hinten und gegen Real.
Also wenn die Mannschaft das System perfekt spielt, ziehe ich das auf jeden Fall der oftmaligen Überforderung durch den Matchplan von Tuchel vor. Das mag in der Theorie super auf den Gegner abgestimmt gewesen sein, aber wie oft hat die Mannschaft das dann nicht verstanden und auf den Platz gebracht?

SPON: Wenn ein Trainer sein Ding durchzieht

Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.09.2017, 11:56 (vor 3034 Tagen) @ wurstbrot

Ich sprach von "in" Berlin und Leverkusen.

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wurstbrot, Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 13:25 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Ich sprach von "in" Berlin und Leverkusen.

Sehe ich nicht als relevanten Unterschied an. War Berlin zu Hause bisher beeindruckend?

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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 27.09.2017, 13:26 (vor 3034 Tagen) @ wurstbrot

Sehe ich nicht als relevanten Unterschied an. War Berlin zu Hause bisher beeindruckend?

Berlin hat letzte Saison zu Hause mehr als 3x so viele Punkte geholt wie auswärts.

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wurstbrot, Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 15:11 (vor 3034 Tagen) @ Weeman

Berlin hat letzte Saison zu Hause mehr als 3x so viele Punkte geholt wie auswärts.

Diese Saison sehe ich die aber nicht so stark insgesamt.

(Und Leverkusen, die ja auch in der Aufzählung waren haben letzte Saison zu Huase und auswärts fast gleich viele Punkte geholt)

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Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.09.2017, 16:08 (vor 3034 Tagen) @ wurstbrot

Und wir? :-)

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wurstbrot, Sauerland, Mittwoch, 27.09.2017, 21:30 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Von der Seite hatte ich es tatsächlich nicht bedacht.

Allerdings werden wir dieses Jahr ja auswärts deutlich besser sein als letztes Jahr. ;-)

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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Mittwoch, 27.09.2017, 11:54 (vor 3034 Tagen) @ wurstbrot

Also wenn die Mannschaft das System perfekt spielt, ziehe ich das auf jeden Fall der oftmaligen Überforderung durch den Matchplan von Tuchel vor. Das mag in der Theorie super auf den Gegner abgestimmt gewesen sein, aber wie oft hat die Mannschaft das dann nicht verstanden und auf den Platz gebracht?

In den Spielen gegen die guten Mannschaften hatte TT das Team offensichtlich gut genug eingestellt, um fast durchweg überzeugende Ergebnisse zu holen. Er hat da sicherlich teilweise übertrieben und den Faden verloren und PB hat der Mannschaft durchaus richtig gute neue Impulse geliefert, aber das gestern war Quatsch mit Ansage. Das kann man nicht wegdiskutieren.

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Didi, Schweiz, Mittwoch, 27.09.2017, 12:01 (vor 3034 Tagen) @ pornstache

Mein Gott, wir haben 1:3 gegen Real Madrid verloren und waren 75 Minuten ganz ordentlich im Spiel, das kann man ja auch mal hinnehmen ohne dass man dem Trainer eine komplette Ahnungslosigkeit attestiert.

Das ist einfach eine andere Gewichtsklasse und gegen die verlieren wir eben im Regelfall, egal, ob du den Bus vor dem Tor parkst, mutig ins Pressing gehst oder wenn du irgendwas versuchst.

Die Erwartungshaltung hier ist schon sehr irre, tut mir ja leid. Denn mit Schmelzer, Guerreiro, Reus und Bartra fehlen dann halt schon 4 von 10 Feldspielern, die gestern sicher für etwas Stabilität gesorgt hätten.

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Didi, Mittwoch, 27.09.2017, 12:09 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Die Erwartungshaltung hier ist schon sehr irre, tut mir ja leid. Denn mit Schmelzer, Guerreiro, Reus und Bartra fehlen dann halt schon 4 von 10 Feldspielern, die gestern sicher für etwas Stabilität gesorgt hätten.

Also wenn ich mir hier die Beiträge so anschaue, dann überwiegt doch wohl das Lob für die Mannschaft und die Kritik ist nicht, wie sonst bei jeder Niederlage unter Tuchel, unterhalb der Gürtellinie. Das spricht für mich dafür, dass der Trainer und sein Spielstil den meisten sympathisch ist und das auch gestern phasenweise richtig gut aussah. Derjenige, der sich aus meiner Sicht am meisten beschwerte, war eigentlich Bosz selbst. Insofern glaube ich, dass er die beste Adresse ist für die von dir geäußerte Kritik.

Mir persönlich gefällt das bis jetzt richtig gut. Klar, dass auch mal ein Spiel wie gegen Freiburg zwischenrutscht. Jetzt mal die nächsten Monate abwarten, ob sich das positiv weiter entwickelt.

Edit: Oder hatte ich dich falsch verstanden und es ging dir darum, was Bosz nach dem Spiel sagte? In dem Fall sorry, dann hatte ich dich falsch verstanden.

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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Mittwoch, 27.09.2017, 12:07 (vor 3034 Tagen) @ Didi

Mein Gott, wir haben 1:3 gegen Real Madrid verloren und waren 75 Minuten ganz ordentlich im Spiel, das kann man ja auch mal hinnehmen ohne dass man dem Trainer eine komplette Ahnungslosigkeit attestiert.

Das habe ich sicherlich nicht getan. Und klar kann man gegen Real auch zu Hause verlieren und das war nicht grottenschlecht - wäre ja auch komisch bei dem ersten der Bundesliga, der immer noch mit allerhand Hochkarätern gespickt ist.

Dennoch hatte fast jeder die Ahnung hier, dass wir zu hoch stehen werden und dass CR7 die Dinger nict auf die Tribüne schießt. Da darf man dann schon einmal sagen, dass es etwas seltsam ist, eine exzellente Kontermannschaft enstprechend einzuladen.

Und viele hier schreiben ja, dass ihnen das Spiel unter PB besser als bei TT gefällt. Stimmt für die Bundesliga. Gegen große Teams hat TT das bisher aber besser gemacht. Auch das darf man sagen.

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hanno29, Berlin, Mittwoch, 27.09.2017, 12:15 (vor 3034 Tagen) @ pornstache

Und viele hier schreiben ja, dass ihnen das Spiel unter PB besser als bei TT gefällt. Stimmt für die Bundesliga. Gegen große Teams hat TT das bisher aber besser gemacht. Auch das darf man sagen.

Naja, aber auch erst im 2. Jahr und auch nicht durchgehend, siehe die Klatschen gegen die Bayern und im 1. Jahr gabs nur 2 große Gegner, Bayern (kein Sieg) und Liverpool (versagt, nach 3:1 Führung mit all den Weltstars im Team wie Hummels, Günni und Miki).

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dozer, Mittwoch, 27.09.2017, 12:13 (vor 3034 Tagen) @ pornstache

Man darf aber auch nicht vergessen, dass gestern CR7 überwiegend gegen einen Toljan gespielt hat, der sich bislang nicht regelmäßig gegen solche Kaliber hat stellen müssen.
Schmelle hat da deutlich mehr Erfahrung und hat das in der Vergangenheit auch mehr als ordentlich gemacht. Der ist aber im Moment nicht da. Und einen CR7 vollständig ausschalten kannst du sowieso nicht.

Ich fand unser Spiel gestern sehr gut und wenn man hier und da etwas mehr Glück hat (Elfer, Fußspitze Auba, etc.) dann holst du auch gegen Madrid einen Punkt. Aber das ist ja jetzt auch nichts neues, das bei uns halt alles passen muss.

Wenn Bosz unzufrieden ist und etwas kritisiert, dann ist das sein Job und auch okay. Aber diejenigen, die sich auf unsere Spielweise bislang einen runtergeholt haben, sollten jetzt nicht die Taktikkeule auspacken.

Lassen wir die Mannschaft sich erstmal an das neue System gewöhnen und sehen was bei rauskommt.

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