Auf dem Platz standen gestern (BVB)
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 07:38 (vor 3040 Tagen)
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
DieRoteKarteZahlIch, UK, Samstag, 23.09.2017, 11:30 (vor 3037 Tagen) @ Sascha
Der Slogan, der AfD: "Trau Dich, Deutschland!"
Und Mut gehoert auch dazu seine Stimme an eine AfD-Kandidatin zu geben, die im Taxi besoffen einschlaeft, nicht zahlen moechte, gegen den Sitzt tritt, und den vom Fahrer herbeigerufenen Polizisten gefaehrlich verletzt.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
DieRoteKarteZahlIch, Samstag, 23.09.2017, 11:49 (vor 3037 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Unglaublich, wie viele von denen gerade ein Verfahren am Laufen haben, sei es wegen Gewalt, Betrugs, Meineid oder Volksverhetzung. Gegen Holger Arppe ja leider nicht, weil "nur" das Ausbreiten seiner Phantasien über Kinderärsche auf Hüpfburgen und kannibalische Phantasien leider nicht strafbar ist. So ein Mensch bleibt also weiterhin in einem Landtag sitzen. Wer wählt ernsthaft solche Verbrecher? Kann man nur den Kopf schütteln!
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
AdamSmith, ..., Samstag, 23.09.2017, 13:14 (vor 3037 Tagen) @ Emilyjasmin
Das ist so bei den Bewegungen, die ziehen Leute an, die verzweifelt nach einem Ausweg suchen.
Siehe Trump-Unterstützer
Jefferson Beaureagard Sessions, ein im Senat isolierter Rassist, dessen Ideen zur Einwanderung und zu Polizeireform nicht mal bei den etablierten Republikanern mehrheitsfähig sind.
Stephen Miller: Arroganter Rasssist, als Sessions Mitarbeiter im Senat isoliert und ignoriert. Schon zu High-School-Zeiten als Rassist aufgefallen. Meinte er könnte ohne Hilfe von Juristen ein Anti-muslimisiches Einwanderungsverbot schreiben, dass von Gerichten nicht kassiert wird.
Wilbur Ross: Nur eine Frage der Zeit, bis er Probleme wegen Geldwäsche in Zypern bekommt.
Tom Price: Gesundheitslobbyist, der mit Inisderhandel zu Pharma-Aktien Probleme bekommt. Es kursieren Gerüchte, das eine Anklage vorbereitet wird.
Erik Prince: Söldner, der seine zweite Söldner-Firma mit fragwürdigem Kapital aus China finanziert hat (Bruder der Bildungsministerin)
Die Mercers: Eine paranoide Familie, die ihr Geld überall auf der Welt einsetzt um zurück in die 50-Jahre zukommen, warum auch immer.
Brexit:
Boris Johnson: Ganz lustig, aber zu faul um auf ernsthaftem Weg Premierminister zu werden.
Nigel Farage:
Aron Banks: Steuerflüchtling, der Angst hatte, dass David Camerons und EU- Transparenz-Inititativen das aufdecken.
Ebenfalls Mercers
Bei der AfD nicht anders:
Weidel: sollte die Reichsbürger-Email stimmen, kein Wunder das sie sich selbstständig machen musste.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 12:03 (vor 3037 Tagen) @ Emilyjasmin
Unglaublich, wie viele von denen gerade ein Verfahren am Laufen haben, sei es wegen Gewalt, Betrugs, Meineid oder Volksverhetzung. Gegen Holger Arppe ja leider nicht, weil "nur" das Ausbreiten seiner Phantasien über Kinderärsche auf Hüpfburgen und kannibalische Phantasien leider nicht strafbar ist. So ein Mensch bleibt also weiterhin in einem Landtag sitzen. Wer wählt ernsthaft solche Verbrecher? Kann man nur den Kopf schütteln!
Allerdings ist Arppe einer der wenigen der nachdem er gegen das 11. Gebot verstoßen hat aus der Fraktion ausgetreten ist. Das war wohl selbst den AfD-Leuten zu schmuddelig. Ich wäre jedoch nicht wirklich überrascht wenn er sobald sich ein wenig Staub über die Angelegenheit gelegt hat wieder "in den Schoß der Familie" zurück kehrt.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 11:44 (vor 3037 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Der Slogan, der AfD: "Trau Dich, Deutschland!"
Und Mut gehoert auch dazu seine Stimme an eine AfD-Kandidatin zu geben, die im Taxi besoffen einschlaeft, nicht zahlen moechte, gegen den Sitzt tritt, und den vom Fahrer herbeigerufenen Polizisten gefaehrlich verletzt.
Habe ich heute morgen auch gedacht als ich es gelesen habe ;-)
Grundsätzlich kann man eine Partei nicht von vorne herein für Fehlleistungen oder gar strafbare Handlungen ihrer Kandidaten oder Abgeordneten verantwortlich machen. Da muss man jeweils auf den Einzelfall und seine Hintergründe schauen. Aber bei der AfD passt dieser Vorfall ins Bild. Insgesamt scheint die Partei eine Ansammlung von "Einzelfällen" zu sein.
Der Spitzenkandidat der AfD in Rheinland-Pfalz steht übrigens im Augenblick vor Gericht weil er 2012 an einem Überfall auf Mainzer Fans beteiligt gewesen sein soll.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 11:58 (vor 3037 Tagen) @ Ulrich
Gegen wie viele von denen wird denn bereits ermittelt? Sind ja nicht gerade wenige Verfahren am laufen:
Sebastian Münzenmaier (gefährliche Körperverletzung), Frauke Petry (Meineid), Gauland (Volksverhetzung), Wiebke Muhsal (Betrug), jetzt der Fall Delphine Thiermann (gefährliche Körperverletzung), Constantin Prinz von Anhalt (Meineid und Urkundenfälschung). Bei Alice Weidel könnte noch etwas nachfolgen wegen Verdachts auf Schwarzarbeit. Zu Holger Arppe habe ich bereits Stellung genommen (pädophile Gewaltphantasien). Die Storch ist aufgefalen durch Manipulation / Wahlfälschung. Bestimmt habe ich noch einige von denen vergessen, oder?
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 12:04 (vor 3037 Tagen) @ Emilyjasmin
Gegen wie viele von denen wird denn bereits ermittelt? Sind ja nicht gerade wenige Verfahren am laufen:
Sebastian Münzenmaier (gefährliche Körperverletzung), Frauke Petry (Meineid), Gauland (Volksverhetzung), Wiebke Muhsal (Betrug), jetzt der Fall Delphine Thiermann (gefährliche Körperverletzung), Constantin Prinz von Anhalt (Meineid und Urkundenfälschung). Bei Alice Weidel könnte noch etwas nachfolgen wegen Verdachts auf Schwarzarbeit. Zu Holger Arppe habe ich bereits Stellung genommen (pädophile Gewaltphantasien). Die Storch ist aufgefalen durch Manipulation / Wahlfälschung. Bestimmt habe ich noch einige von denen vergessen, oder?
Ich muss zugeben, ich habe langsam die Übersicht verloren.
Eventuell gibt es ja in der nächsten Woche irgendwo eine Zusammenfassung wenn man weiß wer für die AfD tatsächlich in den Bundestag einzieht.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Thomas, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 11:47 (vor 3037 Tagen) @ Ulrich
Grundsätzlich kann man eine Partei nicht von vorne herein für Fehlleistungen oder gar strafbare Handlungen ihrer Kandidaten oder Abgeordneten verantwortlich machen.
Ja, leider ist das so. Wenn da stehen würde, BVB-Fan randaliert in Taxi, dann würden alle fragen, was die Vereinszugehörigkeit damit zu tun hat.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
FullHD, Samstag, 23.09.2017, 13:05 (vor 3037 Tagen) @ Thomas
Also bitte, eine Kandidatin bei der Bundestagswahl mit Schwerpunkt innere Sicherheit, die einen Polizisten tritt. Das würde absolut jeder Partei um die Ohren fliegen und das zu Recht.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
DieRoteKarteZahlIch, UK, Samstag, 23.09.2017, 12:06 (vor 3037 Tagen) @ Thomas
Grundsätzlich kann man eine Partei nicht von vorne herein für Fehlleistungen oder gar strafbare Handlungen ihrer Kandidaten oder Abgeordneten verantwortlich machen.
Ja, leider ist das so. Wenn da stehen würde, BVB-Fan randaliert in Taxi, dann würden alle fragen, was die Vereinszugehörigkeit damit zu tun hat.
Der BVB entscheidet ja auch nicht, wer sich als Fan bezeichnen darf. Eine Partei hingegen hat eine gewisse Verantwortung bzgl der Auswahl der Kandidaten bei der Bundestagswahl. Diese Kandidaten sollten auch als Vorbild dienen. Ein Kandidat der laut Spiegel einen Schwerpunkt in innere Sicherheit hat etwa sollte nicht unbedingt Polizisten gefaehrlich verletzten.
Gibt auch andere Faelle. Etwa Schavan und Guttenberg waren Fehlbesetzungen, als das Plagiat erwiesen war. Ein Grund auch warum sie nicht mehr im Amt sind.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 12:21 (vor 3037 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Der BVB entscheidet ja auch nicht, wer sich als Fan bezeichnen darf. Eine Partei hingegen hat eine gewisse Verantwortung bzgl der Auswahl der Kandidaten bei der Bundestagswahl. Diese Kandidaten sollten auch als Vorbild dienen. Ein Kandidat der laut Spiegel einen Schwerpunkt in innere Sicherheit hat etwa sollte nicht unbedingt Polizisten gefaehrlich verletzten.
Für mich stellt sich bei so etwas jeweils die Frage gab es eine Vorgeschichte, war diese der Partei bekannt oder hätte sie zumindest bekannt sein müssen. Und dazu kann ich nichts definitives sagen auch wenn ich zumindest bei Münzenmaier vorstellen könnte dass seine Zugehörigkeit zu einer Hooligan-Gruppe kein großes Geheimnis war.
Eindeutig ist für mich die Sachlage bei den Rechtsradikalen, den Holocaust-Leugnern, etc. die man auf den AfD-Listen findet. Hier wusste man in der Regel ganz genau wen man aufgestellt hat.
Gibt auch andere Faelle. Etwa Schavan und Guttenberg waren Fehlbesetzungen, als das Plagiat erwiesen war. Ein Grund auch warum sie nicht mehr im Amt sind.
Auch da stellt sich für mich die Frage ob man es vorher ahnen konnte. Und in beiden Fällen würde ich das verneinen. An Guttenberg störte und stört mich zwar dass er für mich jemand mit viel Fassade und wenig Substanz ist. Aber daraus hätte ich nicht geschlossen dass seine Doktor-Arbeit ein Plagiat war - ein Plagiat von dem ich noch immer vermute dass es aus der Feder eines Ghost-Whriters stammt.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
DieRoteKarteZahlIch, UK, Samstag, 23.09.2017, 12:32 (vor 3037 Tagen) @ Ulrich
Das stimmt alles - wer kann den Einzelfall schon vorher ahnen. Allerdings, wie geht die Partei damit um, wenn es bekannt wird? Und warum haeufen sich solche Faelle bei bestimmten Parteien (allen voran wohl die NPD, aber relativ haeufig auch die AfD)? Das sind die Fragen, die die Parteien beantworten muessen.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 12:38 (vor 3037 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Das stimmt alles - wer kann den Einzelfall schon vorher ahnen. Allerdings, wie geht die Partei damit um, wenn es bekannt wird? Und warum haeufen sich solche Faelle bei bestimmten Parteien (allen voran wohl die NPD, aber relativ haeufig auch die AfD)? Das sind die Fragen, die die Parteien beantworten muessen.
Da gebe ich Dir voll und ganz Recht. Gewisse Parteien ziehen halt gewisse Gestalten an. Unter Lucke hat sich die AfD in einigen Fällen noch bemüht zumindest die allerschlimmsten unter ihnen draußen zu halten. Aber seitdem der abgesägt wurde geht es rasant immer weiter in Richtung nach ganz rechts außen.
Hierzu passend: AfD-Kandidatin verletzt Polizisten
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 12:00 (vor 3037 Tagen) @ Thomas
Grundsätzlich kann man eine Partei nicht von vorne herein für Fehlleistungen oder gar strafbare Handlungen ihrer Kandidaten oder Abgeordneten verantwortlich machen.
Ja, leider ist das so. Wenn da stehen würde, BVB-Fan randaliert in Taxi, dann würden alle fragen, was die Vereinszugehörigkeit damit zu tun hat.
Allerdings ist es etwas anderes ob man "nur" einfacher Fan oder im Fall der AfD Anhänger bzw. Mitglied ist oder ob man -und dies eventuell auch noch an prominenter Stelle der Landesliste- für den Bundestag kandidiert. Schaut man sich an wer für die AfD antritt dann findet man einige wirklich üble Gestalten.
Auf dem Platz standen gestern
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 10:33 (vor 3037 Tagen) @ Sascha
Die AFD Wähler haben doch nichts gegen gut verdienende reiche Fußball Ausländer, die nach der Karriere in Ihr Land zurück gehen, sondern nur gegen die bösen Flüchtlinge, die als Willkommensgeschenk alle 50.000 Euro geschenkt bekommen.
Während der arme Arbeitslose, der nie einen Finger gerührt hat, mit den Almosen Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung abgespeist wird. ;)
Der geneigte AFD-Wähler wird sich noch umschauen und wundern, genauso wie die Trump Wähler. ;)
Auf dem Platz standen gestern
DieRoteKarteZahlIch, UK, Freitag, 22.09.2017, 21:32 (vor 3038 Tagen) @ Sascha
... bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Dann lieber die CSU waehlen. Ach, geht ja nicht in Hessen ;-)
Auf dem Platz standen gestern
Weselaner, Wesel, Freitag, 22.09.2017, 21:23 (vor 3038 Tagen) @ Sascha
Daumen hoch!
Auf dem Platz standen gestern
Fisheye, Freitag, 22.09.2017, 16:25 (vor 3038 Tagen) @ Sascha
Guter und wichtiger Post
Auf dem Platz standen gestern
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 22.09.2017, 16:16 (vor 3038 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Weeman, Freitag, 22.09.2017, 16:31
Vielen Dank für die Worte.
Wer die AfD wählt ist entweder selbst bedrohlich rechts, ist dumm oder unterstützt zumindest wissentlich Rechtsradikale. Und da braucht man auch nicht drüber diskutieren. Die Aussagen darüber wie mit Journalisten und Gegnern umzugehen ist stehen im Netz und noch vieles mehr.
Alle "Argumentationen", warum das nicht so ist, sind meiner Meinung nach billige Ausreden.
Auf dem Platz standen gestern
Bierdusche37, Bochum, Freitag, 22.09.2017, 10:46 (vor 3038 Tagen) @ Sascha
Großartig! Danke dafür! Das würde ich mir gerne klauen, wenn ich darf!?
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Eventfan, Donnerstag, 21.09.2017, 19:27 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
.
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Eventfan, Freitag, 22.09.2017, 08:09 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Zugegebenermaßen, meine Aussage war provokant, aber sie ist eben auch wahr.
Ich vermute, dass viele nicht öffentlich zugeben (würden), dass sie die AfD wählen. Aus Angst vor Repressionen oder was auch immer, siehe Trump. Somit wird der blaue Balken vermutlich höher als bisher angenommen. Darauf sollte meine Aussage hindeuten.
Wie man da auf brennende Moscheen oder 1933 kommen kann... keine Ahnung. So viel Fantasie habe selbst ich nicht. Aber immer schön wie immer, fleissig unterstellen. Dazu persönlich an Professor Ulrich dem I.: juckt mich nicht, was du schreibst bzw. Zu unterstellen vermagst.
Die Aussage von Sascha ist "schön", aber auch eben nicht mit der massenhaften, illegalen Einwanderung [...] zu vergleichen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
AdamSmith, ..., Freitag, 22.09.2017, 15:07 (vor 3038 Tagen) @ naftnevE
Ich vermute, dass viele nicht öffentlich zugeben (würden), dass sie die AfD wählen. Aus Angst vor Repressionen oder was auch immer, siehe Trump. Somit wird der blaue Balken vermutlich höher als bisher angenommen. Darauf sollte meine Aussage hindeuten.
Naja, nach Trump haben Rechtsradikale und rechtsaußen-Parteien bei Wahlen nicht mehr besser abgeschnitten als die Vorhersagen. Das konnte man bei den Präsidentschaftswahlen in Österreich, bei den Abgeordneten-Hauswahlen in in den Niederlanden, bei den Wahlen in Frankreich in allen vier Durchgängen sehen. Und bei den Wahlen in Großbritannien.
Und inhaltlich: Bis hierhin sind Trump und Brexit totale Versager, UKIP ist implodiert, die Tories schizophren. Außer Geplärr hat die AfD nichts zu bieten.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Elmar, Freitag, 22.09.2017, 11:04 (vor 3038 Tagen) @ naftnevE
Du hast zumindest das Leitprinzip Angst zu schüren verstanden.
Faktisch unterlegen sollte man Pauschalaussagen sowieso nicht.
Der Erfolg der AfD hat doch wirklich keinerlei echte politische Gründe.
Es geht nur um
- wir gegen die (da oben, da unten, von außen)
- endlich mal wieder jemand zu sein und gehört zu werden.
Am Sonntag wird abgerechnet.
uwelito, Wambel forever, Freitag, 22.09.2017, 11:50 (vor 3038 Tagen) @ Elmar
Du hast zumindest das Leitprinzip Angst zu schüren verstanden.
Faktisch unterlegen sollte man Pauschalaussagen sowieso nicht.Der Erfolg der AfD hat doch wirklich keinerlei echte politische Gründe.
Es geht nur um
- wir gegen die (da oben, da unten, von außen)
- endlich mal wieder jemand zu sein und gehört zu werden.
Ja. Und es geht bei vielen auch darum, jemanden für das eigene triste Scheißleben verantwortlich machen zu können.
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 15:05 (vor 3038 Tagen) @ uwelito
Das stimmt sicherlich.
Trotzdem sind die Einzelschicksale der Menschen so dermaßen unterschiedlich, dass man keine pauschale Ursache (außer vielleicht soziale Sicherheit) nennen kann. Jedoch mündet dies häufig in großer Zukunfts- und Verlustangst.
Auf der anderen Seite sollte jeder glücklich sein, der davon nicht betroffen ist.
Am Sonntag wird abgerechnet.
uwelito, Wambel forever, Freitag, 22.09.2017, 16:43 (vor 3038 Tagen) @ guy_incognito
Deshalb habe ich ja auch nicht von allen, immerhin aber von vielen, gesprochen. Das Problem ist, dass die Symptome schlechter Politik mit deren Ursachen verwechselt werden, bzw. eben dann sogar zusätzlich auch noch Unschuldige als Sündenböcke herhalten müssen. Und da muss man auch mal gegensteuern und das Kind beim Namen nennen. Das das für einfache Gemüter sicher sehr komplex, was die real existierende Demokratie da abverlangt. Und ja, ich bin dankbar für vieles. Dass ich in einer guten Zeit geboren bin, das auch noch in Dortmund, als Arbeiterkind den akademischen Weg gehen konnte. Sicherlich sind für Leute wie mich heute die Chancen eher schlechter geworden. Und da müssen wir was dran ändern. Aber AFD wählen heißt doch den Bock zum Gärtner zu machen. Siehe deren Wahlprogramm.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Foreveralone, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 13:41 (vor 3038 Tagen) @ uwelito
Der Frust richtet sich eindeutig an die Falschen. Das man die Probleme gewisser Menschen aber absprechen möchte, ist arrogant und verkennt die Situation in der viele stecken.
Merken einige hier garnicht, dass die einfachen Weltbilder, welche zurecht kritisiert werden hier selbst aufgestellt werden?
Am Sonntag wird abgerechnet.
Elmar, Freitag, 22.09.2017, 14:38 (vor 3038 Tagen) @ Foreveralone
Du zäumst das Pferd von der anderen Seite auf.
Natürlich sind die Probleme und Lebenssituationen komplex, aber der daraus resultierende Reflex ähnelt sich. Und in Gegensatz dazu sind die Antworten der AfD nunmal sehr einfach.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Foreveralone, Freitag, 22.09.2017, 14:02 (vor 3038 Tagen) @ Foreveralone
dieser über Jahre und Jahrzehnte gewachsene emotionale Frust vieler Menschen, die diesen bisher bei keiner Parteienwahl ergebnisbringend ausdrücken konnten, steht zumindest bei 10-15% der Wahlberechtigten weit über dem Inhalt von Programmen, der Kritik an AfD-Funktionären oder rationalen/logischen Gesichtspunkten. Diese einmalige Möglichkeit, "es denen da (oben) mal zu zeigen" ist der Motor des Antriebs - ohne Rücksicht auf Verbrauch, Verkehrsregeln, Wirtschaftlichkeit, Gegenverkehr oder Mit-Insassen geht es dann mit vorwärts gerichtetem Blick durch diesen unbekannten Tunnel...
Und wenn Emotionen stark genug sind, dann haben Intelligenz, Intellekt, Mitmenschlichkeit, etc. dem wenig entgegenzusetzen...
Am Sonntag wird abgerechnet.
Foreveralone, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 20:47 (vor 3038 Tagen) @ Djerun
dieser über Jahre und Jahrzehnte gewachsene emotionale Frust vieler Menschen, die diesen bisher bei keiner Parteienwahl ergebnisbringend ausdrücken konnten, steht zumindest bei 10-15% der Wahlberechtigten weit über dem Inhalt von Programmen, der Kritik an AfD-Funktionären oder rationalen/logischen Gesichtspunkten. Diese einmalige Möglichkeit, "es denen da (oben) mal zu zeigen" ist der Motor des Antriebs - ohne Rücksicht auf Verbrauch, Verkehrsregeln, Wirtschaftlichkeit, Gegenverkehr oder Mit-Insassen geht es dann mit vorwärts gerichtetem Blick durch diesen unbekannten Tunnel...
Und wenn Emotionen stark genug sind, dann haben Intelligenz, Intellekt, Mitmenschlichkeit, etc. dem wenig entgegenzusetzen...
Natürlich sind das Protestwähler. Ja, die Leute machen ihr Kreuz selnst, aber die Politik braucht sich ihre Verantwortung nicht enziehen, hier überhaupt keine Mitschuld zu tragen.
Das selbst der eher selbstgerechte Gabriel noch beim kürzlichen "jung und naiv" Interview eingeräumt.
Am Sonntag wird abgerechnet.
CB, Freitag, 22.09.2017, 21:17 (vor 3038 Tagen) @ Foreveralone
Natürlich sind das Protestwähler. Ja, die Leute machen ihr Kreuz selnst, aber die Politik braucht sich ihre Verantwortung nicht enziehen, hier überhaupt keine Mitschuld zu tragen.
Das selbst der eher selbstgerechte Gabriel noch beim kürzlichen "jung und naiv" Interview eingeräumt.
Natürlich tragen auch Politiker Mitschuld. Es gibt Ungerechtigkeiten, die schon lange beseitigt hätten werden müssen. Genau das war einmal die Aufgabe der SPD. Vor 2 Jahren wurde die Ankunft der Flüchtlinge nicht gut moderiert von unser Regierung. Da wurden Aussagen über die Flüchtlinge aus Syrien getroffen, die natürlich nicht stimmen.
Was mich allerdings bei den Protestwählern im Osten ankotzt, ist deren teils tiefe Abneigung gegen die Politik. Ja, die Politik hat nach der Wende und auch in den letzten Jahren viele Fehler gemacht. Aber wenn ich heute alleine die Städte und Dörfer im Osten anschaue, dann sehe ich doch wieviel Geld eben durch die Politik investiert wurde. Da wurde in den letzten 30 Jahren soviel gemacht und aufgebaut.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Foreveralone, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 23:16 (vor 3038 Tagen) @ CB
Natürlich sind das Protestwähler. Ja, die Leute machen ihr Kreuz selnst, aber die Politik braucht sich ihre Verantwortung nicht enziehen, hier überhaupt keine Mitschuld zu tragen.
Das selbst der eher selbstgerechte Gabriel noch beim kürzlichen "jung und naiv" Interview eingeräumt.
Natürlich tragen auch Politiker Mitschuld. Es gibt Ungerechtigkeiten, die schon lange beseitigt hätten werden müssen. Genau das war einmal die Aufgabe der SPD.
"Uns ging es ja noch nie besser" muss man dann aber immer wieder hier lesen.
Was mich allerdings bei den Protestwählern im Osten ankotzt, ist deren teils tiefe Abneigung gegen die Politik. Ja, die Politik hat nach der Wende und auch in den letzten Jahren viele Fehler gemacht. Aber wenn ich heute alleine die Städte und Dörfer im Osten anschaue, dann sehe ich doch wieviel Geld eben durch die Politik investiert wurde. Da wurde in den letzten 30 Jahren soviel gemacht und aufgebaut.
Kein Frage, im Osten tummelt sich ein in gewissen Teilen schon ein ziemlich seltsames Völkchen in notorischer Opfer-Rolle. Selbstmitleidig und chronisch unzufrieden,kenne dieses Verhalten von enfernten Verwandeten aus Schwerin.
Am Sonntag wird abgerechnet.
CB, Samstag, 23.09.2017, 10:34 (vor 3037 Tagen) @ Foreveralone
"Uns ging es ja noch nie besser" muss man dann aber immer wieder hier lesen.
Ja, oder dass die SPD unter der großen Koalition so sehr leidet. Die SPD hat die es schon selbst zu verantworten, dass sie das letzte mal 2005 mehr als 30 Prozent der Stimmen bekommen hat. Wenn die SPD ihren Schwerpunkt endlich wieder auf soziale Politik legt, werden die Menschen sie auch wählen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 11:57 (vor 3037 Tagen) @ CB
"Uns ging es ja noch nie besser" muss man dann aber immer wieder hier lesen.
Ja, oder dass die SPD unter der großen Koalition so sehr leidet. Die SPD hat die es schon selbst zu verantworten, dass sie das letzte mal 2005 mehr als 30 Prozent der Stimmen bekommen hat. Wenn die SPD ihren Schwerpunkt endlich wieder auf soziale Politik legt, werden die Menschen sie auch wählen.
So einfach ist das nicht. Die SPD hat in dieser Koalition beispielsweise den Mindestlohn durchgesetzt und die Rentenpläne der Union zumindest entschärft.
Der Partei hängt noch immer die Agenda 2010 an. Vieles was da im Detail gemacht wurde hat auch mir nicht gefallen. Aber man darf nicht vergessen dass hier ganz massiver Reformbedarf bestand. Ich bin mir sehr sicher ohne die Reform wären wir deutlich schlechter durch die Finanzkrise gekommen und stünden jetzt ganz anders da.
Die Reformen haben heute definitiv negative Folgen für Menschen die eh schon finanziell nicht gut gestellt sind. Altersarmut bei Menschen die ihr Leben lang im Niedriglohnsegment gearbeitet haben ist real, betroffen sind vor allem Frauen. Und obwohl die Wirtschaft "brummt" gibt es viele Menschen bei denen nur recht wenig ankommt. Insbesondere Alleinerziehende sind hier betroffen. Für diejenigen die in den im Augenblick boomenden Metropolen leben können riesige Probleme bekommen wenn sie die Wohnung wechseln wollen. In Städten wie München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, etc. explodieren die Preise für Bauland und Wohnraum sowie die Mieten. Gleichzeitig wird teilweise auf dem flachen Land deutlich über den Bedarf hinaus gebaut.
Allerdings darf man auch nicht vergessen dass jeder Euro der ausgeschüttet wird vorher eingenommen werden muss. Entweder steigen die Sozialabgaben oder man muss Steuermittel zur Verfügung stellen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
CB, Samstag, 23.09.2017, 14:47 (vor 3037 Tagen) @ Ulrich
Der Partei hängt noch immer die Agenda 2010 an.
Das ist aber auch Schuld der SPD, dass ihr nach 12 Jahren immer noch dieses Thema anhängt. Sie hätten in den letzten 12 Jahren Zeit gehabt, entweder für eine Verbesserung der Hartz4 Gesetze zu sorgen oder müssten sich wenigstens dafür einsetzen. (Ich weiß, dass eine Korrekturen vorgenommen wurden, für eine sozialdemokratische Partei dennoch zu wenig.)
Vieles was da im Detail gemacht wurde hat auch mir nicht gefallen. Aber man darf nicht vergessen dass hier ganz massiver Reformbedarf bestand. Ich bin mir sehr sicher ohne die Reform wären wir deutlich schlechter durch die Finanzkrise gekommen und stünden jetzt ganz anders da.
Absolut. Die SPD hat mit der Agenda 2010 auch vieles richtig gemacht.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Samstag, 23.09.2017, 15:06 (vor 3037 Tagen) @ CB
Der Partei hängt noch immer die Agenda 2010 an.
Das ist aber auch Schuld der SPD, dass ihr nach 12 Jahren immer noch dieses Thema anhängt. Sie hätten in den letzten 12 Jahren Zeit gehabt, entweder für eine Verbesserung der Hartz4 Gesetze zu sorgen oder müssten sich wenigstens dafür einsetzen. (Ich weiß, dass eine Korrekturen vorgenommen wurden, für eine sozialdemokratische Partei dennoch zu wenig.)
Ich glaube schon dass einiges korrigiert worden ist. Ganz wichtig wäre es meiner Meinung nach bei den Langzeitarbeitslosen noch deutlich mehr zu machen, aber das wurde von der Union bisher blockiert. Merkel sieht sich auf dem Weg zur Vollbeschäftigung, aber sie meint anscheinend sie könne dieses Ziel im Schlafwagen zu erreichen. Sieht man sich aber die Zahlen an dann gibt es eine große Zahl von Menschen die wirklich sehr lange arbeitslos sind und nicht wieder in den Arbeitsmarkt hinein finden. Die Gründe sind sicher vielfach auch bei diesen Personen selbst zu suchen. Aber ich glaube bei einer besseren Betreuung könnte man das zumindest zum Teil ändern. Zudem verlassen in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten noch immer viel zu viele junge Menschen unsere Schulen ohne jeden Abschluss. Hier müsste man genau hin schauen wo die Gründe liegen. Ggf. müsste man solche Leute schon deutlich früher identifizieren und individuell unterstützen. Natürlich ist Bildung primär Ländersache, aber das Problem muss gelöst werden.
Grundsätzlich wird das ganze Thema leider teilweise extrem emotional diskutiert, für viele gibt es hier nur schwarz oder weiß. Grade die Linkspartei kann sich hier profilieren, im Bund und in der großen Mehrheit der Bundesländer steht sie nicht in der Verantwortung und hat deshalb nicht das Problem dass sie Sozialleistungen gegenfinanzieren muss.
Vieles was da im Detail gemacht wurde hat auch mir nicht gefallen. Aber man darf nicht vergessen dass hier ganz massiver Reformbedarf bestand. Ich bin mir sehr sicher ohne die Reform wären wir deutlich schlechter durch die Finanzkrise gekommen und stünden jetzt ganz anders da.
Absolut. Die SPD hat mit der Agenda 2010 auch vieles richtig gemacht.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Knorpelohr, Samstag, 23.09.2017, 15:04 (vor 3037 Tagen) @ CB
Die SPD hat mit der Agenda 2010 auch vieles richtig gemacht.
Guter Witz ! Was wat denn alles richtig ?
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Freitag, 22.09.2017, 10:40 (vor 3038 Tagen) @ naftnevE
Das ist wirklich gruselig - eine Partei wo an der Grenze am liebsten Schiessbefehle ausegeben würden, Asylanten entsorgt werden - wegen massenhafter illegaler Einwanderung zu wählen und dann zu behaupten - ich bin kein Nazi ...
Auch wenn ich Freund von Herrn Lindner bin sagte er gestern Abend in der Schlussrunde, dass man doch bitte sich nicht immer an der Naziaffinität der AFD abarbeiten möge, weil dazu ja eh alles gesagt und geschrieben ist sondern sie auf der Ebene der politischen Programme stellen sollte (das war im Rahmen der Bildungspolitik)
Da zuckte Gauland mal und brabbelte was nach was die anderen vorher auch schon von sich gegebene haben ... ein eigenes Programm FEHLANZEIGE - die Weidel wäre vermutlich wieder aus dem Studio gerannt
Was gibt Dir diese Partei, dass sie für Dich wählbar ist ? Obergrenzen und andere Einschränkungen gegen Einwanderung und Asylanten findest du problemlos auch bei der CSU und FDP - was dann noch übrig bleibt ist Hass, Angst, Intoleranz und populistische Parolen. Was bringt Dir das ? Ich werde es nie verstehen
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 11:14 (vor 3038 Tagen) @ Bullifahrer
Doch, die haben schon ein Programm:
- Die AfD folgt einem konservativ und national geprägtem Familienbild: Der „Schrumpfung unserer angestammten Bevölkerung“ muss laut AfD mit einer „nationalen Bevölkerungspolitik“ entgegen gewirkt werden.
- Der Erhalt des eigenen Staatsvolks ist für die AfD vorrangige Aufgabe der Politik und jeder Regierung.
----------
- Die AfD ist grundsätzlich gegen eine härtere Besteuerung und spricht sich gegen die Einführung einer Vermögenssteuer aus.
- Sie möchte die Erbschaftssteuer als Substanzsteuer abschaffen.
- Kleine und mittlere Einkommen sollen gleichzeitig durch die Erhöhung des Grundfreibetrags entlastet werden.
- Einführung Familiensplitting
- Und trotzdem soll eine schwarze Null immer das Ziel sein.
-------------
- Sie spricht sich gegen Islamunterricht an Schulen aus.
- Statt dem Bachelor-Master-System fordern sie eine Rückkehr zu Diplom und Magister.
- Familien sollen weniger Abgaben zahlen und durch verschiedene Maßnahmen finanziell unterstützt werden.
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- Die AfD spricht sich gegen Abtreibung aus.
- Die AfD lehnt eine Ausweitung des Begriffs Familie über die „klassische Familie“ aus Mann, Frau und Kind ab. Außerdem sollen „naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern“ nicht durch die „Gender-Ideologie“ thematisiert werden. Diese Ideologie sei verfassungsfeindlich.
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- Grundsätzlich befürwortet die Partei eine Kombination aus gesetzlicher Rente, privater Vorsorge und Betriebsrente.
- Erst bei einer Lebensarbeitszeit (inklv. Erziehungszeiten) von bis zu 45 Jahren soll künftig der Rentenanspruch abschlagsfrei sein.
- Rentner sollen ohne Einschränkung ihrer Rente einer Beschäftigung nachgehen können. Diese Einkommen sollen von Sozialabgaben befreit werden.
- Das Rentensystem solle laut AfD-Plänen stärker aus Steuermitteln finanziert werden - dazu sollen die Leistungen aus der Migrationspolitik in die Altersvorsorge gesteckt werden.
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- Die AfD fordert gleich hohe Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile an der Pflege- und Krankenversicherung. Schuld am Finanzierungsnotstand seien die Mehrkosten durch Flüchtlinge und die Zinspolitik der EZB (Europäische Zentralbank).
- Die Partei spricht sich gegen die Freigabe von Cannabis aus.
- ALG 1 soll die Lebensarbeitsdauer angepasst werden
----------
- Die AfD will die Wehrpflicht wieder einführen
- Und eine gesonderte deutsche Grenzsicherung
- Innenpolitisch sieht die Partei einen Zusammenhang zwischen Kriminalität und Ausländern. Besonders eine höhere Anzahl der Muslime stelle „eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens“ dar
- Deutschland soll einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommen
---
- Die Aussagen des Weltklimarats, dass Klimaänderungen vorwiegend
menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert. Sie basieren
allein auf Rechenmodellen, die weder das vergangene noch das aktuelle
Klima korrekt beschreiben können.
Mal so einige Punkte aus dem Wahlprogramm. Die Punkte Asyl / Integration habe ich mal außen vor gelassen.
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
Fair Play, NRW, Freitag, 22.09.2017, 13:28 (vor 3038 Tagen) @ Phil
Doch, die haben schon ein Programm:
Also wer hier noch nicht gebrochen hat...
- Die AfD folgt einem konservativ und national geprägtem Familienbild: Der „Schrumpfung unserer angestammten Bevölkerung“ muss laut AfD mit einer „nationalen Bevölkerungspolitik“ entgegen gewirkt werden.
dem müsste es spätestens hierbei hochkommen.
- Die Partei spricht sich gegen die Freigabe von Cannabis aus.
;)
MFG
Phil
Danke für die Zusammenfassung.
Am Sonntag wird abgerechnet.
kreuzherz, Freitag, 22.09.2017, 13:58 (vor 3038 Tagen) @ Fair Play
dem müsste es spätestens hierbei hochkommen.
- Die Partei spricht sich gegen die Freigabe von Cannabis aus.
;)
Ganz ehrlich - ich finde die AfD nicht gut und habe sie auch nicht gewählt, aber nur weil du gerne einen durch ziehst, heißt das nicht, dass man es legalisieren muss. Jede Form von Drogen, auch Alkohol, halte ich für gefährlich. Es tut dem Körper einfach nicht gut. Klar, ich trinke auch mal nen Bier - aber das war es schon. Bin in meinem Freundeskreis damit ein Spießer, aber dafür bin ich immer der Herrscher über meinen Körper und kann mich noch gut am nächsten Tag an alles erinnern. Ich glaube auch im Fußball hätten wir ohne die stark alkoholisierten Fans deutlich weniger Probleme.
Deswegen finde ich den Punkt gegen Cannabis absolut richtig. Und ja, ich bin auch konservativ geprägt und würde mich über schwarz-gelb ohne die Melonenpartei (außen grün, innen tief rot) freuen!
Am Sonntag wird abgerechnet.
Zico80, Samstag, 23.09.2017, 09:31 (vor 3038 Tagen) @ kreuzherz
Ganz ehrlich - ich finde die AfD nicht gut und habe sie auch nicht gewählt, aber nur weil du gerne einen durch ziehst, heißt das nicht, dass man es legalisieren muss. Jede Form von Drogen, auch Alkohol, halte ich für gefährlich. Es tut dem Körper einfach nicht gut. Klar, ich trinke auch mal nen Bier - aber das war es schon. Bin in meinem Freundeskreis damit ein Spießer, aber dafür bin ich immer der Herrscher über meinen Körper und kann mich noch gut am nächsten Tag an alles erinnern. Ich glaube auch im Fußball hätten wir ohne die stark alkoholisierten Fans deutlich weniger Probleme.
Deswegen finde ich den Punkt gegen Cannabis absolut richtig. Und ja, ich bin auch konservativ geprägt und würde mich über schwarz-gelb ohne die Melonenpartei (außen grün, innen tief rot) freuen!
Irgendwie kann ich Deiner Logik nicht folgen.
Damit Du Herr über Deinen Körper bleibst und weil alkoholisierte Fussballfans Probleme machen, ist es für andere verboten, abends zuhause auf dem Sofa mit ein paar Freunden einen zu rauchen? Und gefährlich ist alles im Leben, sogar Autofahren. Wichtig ist, wie gefährlich es im Verhältnis zu den Substitutionsmöglichkeiten ist. Also zum Beispiel Bus fahren. Auto fahren schneidet übrigens ziemlich schlecht ab...Deswegen finde ich das Cannabis Verbot absolut falsch, zumindest so lange, wie Alkohol und Tabak erlaubt sind.
Cannabis hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Körper und Seele. Gibt es online genug Infos drüber. Alkohol ist übrigens dramatisch tödlicher und schlechter für den Körper. Vielleicht zusammenfassend als Hinweis aus dem Ergebnis des Jahrbuchs der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)die Zahlen in Deutschland für das Jahr 2013:
"Etwa 74.000 Menschen sterben demnach jedes Jahr allein durch Alkohol oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Tote durch die Folgen des Rauchens gab es zuletzt zwischen 100.000 und 120.000 jährlich. Damit bleiben laut DHS Alkohol und Tabak "die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial". An den Folgen illegaler Drogen starben im vergangenen Jahr 1.032 Menschen."
Falls die AFD also unbedingt etwas verbieten und mal wirklich was für das Volk und nicht nur etwas völkisches unternehmen wollen würde (ich glaube, das ist der richtige Tempus in diesem Fall), wäre es dann nicht sinnvoller, Alkohol zu verbieten anstatt Cannabis?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Forscher übrigens 2014 (natürlich in Deutschland...) zum ersten Mal nachgewiesen, dass Cannabis tatsächlich zumindest theoretisch tödlich sein kein (nachdem es mehrfach versucht wurde nachzuweisen, aber nicht geschafft). Hier das Ergebnis:
Aufgrund dieser "wissenschaftlichen" Publikation in Hysterie auszubrechen, wäre allerdings fehl am Platz. Denn bereits Ende der 80er haben Forscher im Auftrag der amerikanischen Drogenbehörde DEA mit Tierversuchen erfolglos versucht nachzuweisen, dass man Marihuana überdosieren kann. "Vereinfacht gesagt konnten die Forscher den Tieren nicht genug Marihuana geben, um ihren Tod herbeizuführen", heißt es in einem Bericht.
Der sogenannte LD-50-Wert (die für 50% der Testpersonen tödliche Dosis) liegt nach wissenschaftlich fundierten Werten zwischen 1:20.000 und 1:40.000. In asoluten Zahlen heißt das, dass man innerhalb von 15 Minuten knapp 680 Kilo Cannabis rauchen müsste, um einer tödlichen Dosis ausgesetzt zu sein. Ein Ding der Unmöglichkeit. Im Vergleich dazu liegt der LD-50-Wert von Aspirin bei 1:20. Das von hunderttausenden Menschen täglich konsumierte Schmerzmittel ist also mindestens eintausend Mal gefährlicher.
Am Sonntag wird abgerechnet.
FullHD, Freitag, 22.09.2017, 14:27 (vor 3038 Tagen) @ kreuzherz
Ich verstehe beim Thema Legalisierung nicht so richtig, warum man dagegen ist:
-Niemand würde gezwungen zu kiffen
-Wer kiffen will, der kann sich (zumindest in jeder Stadt mit mehr als 10 Einwohnern garantiert irgendwo etwas besorgen
-Es handelt sich um eine der leichteren Drogen, klar wird es nicht gesund sein 10Jahre am Stück bekifft zu sein, aber im Vergleich mit Alkohol zb dürfte es nicht wesentlich schädlicher sein (im Gegensatz zu Heroin und Co)
-Man dämmt damit Dealer und das kriminelle Gebaren dahinter ziemlich ein
Wichtigster Punkt, der völlig unabhängig von den eigenen Vorlieben ist:
-Der Staat kassiert ordentlich Steuern
Ich habe im Internet gelesen, dass es wohl in Deutschland ~3Mio Bürger gibt, die im Jahr mindestens einmal Rauchen.
Wenn man diese Zahl nimmt und davon ausgeht, dass da Leute bei sind, die nur einmal kiffen und dann nie wieder und auch Leute dabei sind, die jeden Tag kiffen, dann ist man vllt bei einem Durchschnittskonsum im Jahr bei niedrig geschätzten 10Gramm pro Käufer.
10gx3Mio=30.000.000g
Wenn ich jetzt von einem Grammpreis von 10€ ausgehe und davon nur mal 2€ "Grassteuer" (Analog zur Alkohol oder Tabaksteuer) ausgehe, dann fallen bei 10€/Gramm ja bereits ~4€ Steuern an den Staat (19%MwSt).
30.000.000x4€=120.000.000€ und das wie gesagt, nur mal ganz niedrig geschätzt.
Wenn man die Abgabe verstaatlichen würde, dann wäre der "Gewinn" unter Umständen pro Gramm ja noch viel höher ansetzbar
Am Sonntag wird abgerechnet.
Fair Play, NRW, Freitag, 22.09.2017, 14:36 (vor 3038 Tagen) @ FullHD
Ich verstehe beim Thema Legalisierung nicht so richtig, warum man dagegen ist:
-Niemand würde gezwungen zu kiffen
-Wer kiffen will, der kann sich (zumindest in jeder Stadt mit mehr als 10 Einwohnern garantiert irgendwo etwas besorgen
-Es handelt sich um eine der leichteren Drogen, klar wird es nicht gesund sein 10Jahre am Stück bekifft zu sein, aber im Vergleich mit Alkohol zb dürfte es nicht wesentlich schädlicher sein (im Gegensatz zu Heroin und Co)
-Man dämmt damit Dealer und das kriminelle Gebaren dahinter ziemlich einWichtigster Punkt, der völlig unabhängig von den eigenen Vorlieben ist:
-Der Staat kassiert ordentlich SteuernIch habe im Internet gelesen, dass es wohl in Deutschland ~3Mio Bürger gibt, die im Jahr mindestens einmal Rauchen.
Wenn man diese Zahl nimmt und davon ausgeht, dass da Leute bei sind, die nur einmal kiffen und dann nie wieder und auch Leute dabei sind, die jeden Tag kiffen, dann ist man vllt bei einem Durchschnittskonsum im Jahr bei niedrig geschätzten 10Gramm pro Käufer.
10gx3Mio=30.000.000g
Wenn ich jetzt von einem Grammpreis von 10€ ausgehe und davon nur mal 2€ "Grassteuer" (Analog zur Alkohol oder Tabaksteuer) ausgehe, dann fallen bei 10€/Gramm ja bereits ~4€ Steuern an den Staat (19%MwSt).
30.000.000x4€=120.000.000€ und das wie gesagt, nur mal ganz niedrig geschätzt.
Wenn man die Abgabe verstaatlichen würde, dann wäre der "Gewinn" unter Umständen pro Gramm ja noch viel höher ansetzbar
Die Lobby fehlt, Saufen ist Kultur, Canabis ist böse. In anderen Staaten längst ein Multimilliarden Dollar Geschäft und für alle Seiten profitabel (außer fürs Kartell?). Auf Sicht wird es wohl auch kommen, gelockert ist es ja auch schon für Patienten, sicherlich eine wichtige Hürde.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Fair Play, NRW, Freitag, 22.09.2017, 14:26 (vor 3038 Tagen) @ kreuzherz
Das war jetzt nicht soo ernst gemeint, auch wenn wir da inhaltlich tatsächlich weit auseinander liegen.
Inhalte überwinden. :)
Am Sonntag wird abgerechnet.
Trainingskiebitz, Block 36, Freitag, 22.09.2017, 11:25 (vor 3038 Tagen) @ Phil
Danke für die Auflistung. Viele Punkte entsprechen ja der CDU von vor 20 Jahren, im steuerlichen Bereich eher der FDP. Da kommt sie nach Gründung durch Lucke auch her. Neues gibts da eg nur zum Klimawandel (der damals kein Thema war) und zur Flüchtlingspolitik. Für mich ist die AfD programmatisch eine nationalkonservative Partei, die aber durch Äußerungen ihrer Führungspersonen versucht, auch rechtsradikale Personen anzusprechen.
Manches hört sich grenzwertig an, für mich etwa "Erhaltung des deutschen Volkes", aber das Wohl des deutschen Volkes ist nun einmal Aufgabe des Staates. Ist eben die Frage, wie man das versteht. Wenn man die echten Nazis auf den Wahllisten sieht, eher als Drohung.
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Freitag, 22.09.2017, 10:06 (vor 3038 Tagen) @ naftnevE
Ich verstehe ja deine Sichtweise, aber eine Partei nur wegen eines einzigen Themas zu wählen? Die AfD bietet meiner Ansicht nach eigentlich keine wirklichen Lösungen an, als quasi alles zu unterbinden und zu verbieten, was sie nicht als passend für unsere deutsche Kultur empfindet.
Derzeit hat man ein einfaches Ziel: Muslimischen Terror. Da sind dann nun alle vereint. Und was ist es dann danach? Der Polakke oder diese komischen Mensche auf Ungarn und Co.? Das war es doch bis vor ein paar Jahren noch. Heute schauen viele der potentielle AfD-Wähler nach Polen und Ungarn und zeigen auf, dass das doch richtig ist, sich abzuschotten gegen den gemeinsamen Feind aus Nahost. Auf einmal hat man ein gemeinsames Wertekostüm in Europa und will das Abendland gegen die Islamisierung verteidigen. Ich sage dir voraus, dass die AfD und ihre Wähler nach der Abschwächung des IS/Terror-Themas dann wieder auf stehlende Polen- und Zigeunerbanden losgehen, den kleinen bei Mama wohnenden Italiener um die Ecke komisch finden und den arroganten, dummen Franzosen ebenso.
Die AfD, und deswegen werden sie ja Populisten genannt, empören sich eigentlich nur und heulen rum. Da kann ich sogar Grünenwähler besser nachvollziehen. Die einen gehen an die Zukunft so heran, dass sie die Welt mit Ideen verbessern wollen, die anderen meckern und heulen rum, dass das hier und jetzt kacke ist. Man kann sich kaum mit AfD-Wählern unterhalten, ohne, dass diese nicht super emotional und sauer werden.
Das riecht alles nach Protest Unverstandener und nicht nach echter politischer Alternative. Die AfD wird wieder in der Unbedeutung verschwinden.
Am Sonntag wird abgerechnet.
MBasic, Wetter, Freitag, 22.09.2017, 10:00 (vor 3038 Tagen) @ naftnevE
Natürlich werden am Sonntag die Moscheen nicht brennen. Dazu ist deine Partei nicht stark genug. Aber bei der ersten Gelegenheit würden sie es tun.
Und Angst macht mir diese Partei definitiv nicht, sondern Menschen wie du, die im Geschichtsunterricht gepennt haben. Für euch gibt es nur ein Thema: der böse Ausländer, der meine deutsche Luft wegatmet.
Am Sonntag wird abgerechnet.
CB, Freitag, 22.09.2017, 08:36 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Wer Nazis wählt, soll doch bitte auch den Mut haben das zu sagen. Und wer Nazis wählt, muss mit der Abneigung leben. Ist doch okay so. Werde denen doch nicht noch zujubeln.
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 08:19 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Zugegebenermaßen, meine Aussage war provokant, aber sie ist eben auch wahr.
Ich vermute, dass viele nicht öffentlich zugeben (würden), dass sie die AfD wählen. Aus Angst vor Repressionen oder was auch immer, siehe Trump. Somit wird der blaue Balken vermutlich höher als bisher angenommen. Darauf sollte meine Aussage hindeuten.
Jede/r AfD Wähler/in stützt Nazis.
Aber natürlich wird es Leute geben, die sich öffentlich nicht trauen zuzugeben, dass sie mit ihrer Stimme Faschisten in den Bundestag wählen.
Die Aussage von Sascha ist "schön", aber auch eben nicht mit der massenhaften, illegalen Einwanderung [...] zu vergleichen.
Was meinst Du genau?
Meinst Du, dass es derzeit zu einer massenhaften, illegalen Einwanderung kommt? Grundgesetz findest Du eher so semi, oder wie sieht das aus?
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Freitag, 22.09.2017, 09:05 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Zugegebenermaßen, meine Aussage war provokant, aber sie ist eben auch wahr.
Ich vermute, dass viele nicht öffentlich zugeben (würden), dass sie die AfD wählen. Aus Angst vor Repressionen oder was auch immer, siehe Trump. Somit wird der blaue Balken vermutlich höher als bisher angenommen. Darauf sollte meine Aussage hindeuten.
Jede/r AfD Wähler/in stützt Nazis.
Aber natürlich wird es Leute geben, die sich öffentlich nicht trauen zuzugeben, dass sie mit ihrer Stimme Faschisten in den Bundestag wählen.
Die Aussage von Sascha ist "schön", aber auch eben nicht mit der massenhaften, illegalen Einwanderung [...] zu vergleichen.
Was meinst Du genau?
Meinst Du, dass es derzeit zu einer massenhaften, illegalen Einwanderung kommt? Grundgesetz findest Du eher so semi, oder wie sieht das aus?
Absoluter Quatsch und rechte Stammtischsprache. Wir haben keine massenhafte, illegale Einwanderung.
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Freitag, 22.09.2017, 13:05 (vor 3038 Tagen) @ Emilyjasmin
Wir haben keine massenhafte, illegale Einwanderung.
Realitätsverweigerung, die
Wortart: Substantiv, feminin
Am Sonntag wird abgerechnet.
Sascha, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 13:12 (vor 3038 Tagen) @ Hans-Olo
Wir haben keine massenhafte, illegale Einwanderung.
Realitätsverweigerung, dieWortart: Substantiv, feminin
Illegale Einreise ist nicht gleich illegale Einwanderung.
Differenzierung, die
Wortart: Substantiv, feminin
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 09:08 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Ist mir bekannt. Ich frage ja nur, wie er darauf kommt.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Elmar, Freitag, 22.09.2017, 11:05 (vor 3038 Tagen) @ stfn84
Breitbart Deutschland
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Freitag, 22.09.2017, 09:16 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Ich weiß, die Worte waren eigentlich nicht an dich gerichtet. ;)
Am Sonntag wird abgerechnet.
Blarry, Essen, Freitag, 22.09.2017, 08:45 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Wenn man sich die Mühe macht, selbst nur das absolute Mindestmaß an Sorgfalt an die eigenen Aussagen anzulegen und bei Wikipedia nach dem Wort "Einwanderung" zu suchen, stellt man fest, wie weit dieser Begriff eigentlich entfernt ist von dem, was man mühevoll ausdrücken möchte. Denn das, was Deiner Meinung nach "massenhaft" und "illegal" stattfindet, ist eben keine Einwanderung.
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 08:52 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
Ich gehe mal davon aus, dass Du an der falschen Stelle geantwortet hast.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Blarry, Essen, Freitag, 22.09.2017, 09:26 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Ich gehe davon aus, dass wir beide mit dem rückwärtigen Eventfan (ha!) in multilateralen Gesprächen stehen und meine Antwort transitiv bei ihm ankommt. :P
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Eventfan, Freitag, 22.09.2017, 08:26 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Richtig, weil sich nicht an die Regeln der Verfassungen bzw. Verträge gehalten wird.
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Freitag, 22.09.2017, 09:01 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Richtig, weil sich nicht an die Regeln der Verfassungen bzw. Verträge gehalten wird.
Ich weiß, das Gerücht kursiert immer noch rechtsaußen und ist nicht tot zu bekommen. Dann auch für Dich: http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-europaeischer-gerichtshof-staerkt-dublin-verordnung-zum-asylrecht-a-1159810.html
Merkels "Wir schaffen das"-Kurs von 2015 war rechtens.
Es sollte eigentlich jeder mittlerweile mitbekommen haben. Nur hindert das die Rechten nicht daran, weiter das Gegenteil zu behaupten.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Oliver-L, Freitag, 22.09.2017, 10:00 (vor 3038 Tagen) @ Emilyjasmin
In der heutigen Presse steht aber was anderes.
Such mal nach "Gutachten sieht unklare Rechtsgrundlage für Grenzöffnung".
(Flüchtlingskrise 2015: Unklare Rechtsgrundlage für Merkels Grenzöffnung)
Eigentlich hätten die aus dem sicheren Drittstaat Österreich kommenden Flüchtlinge abgewiesen werden müssen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Oliver-L, Freitag, 22.09.2017, 11:38 (vor 3038 Tagen) @ Oliver-L
In der heutigen Presse steht aber was anderes.
Such mal nach "Gutachten sieht unklare Rechtsgrundlage für Grenzöffnung".
(Flüchtlingskrise 2015: Unklare Rechtsgrundlage für Merkels Grenzöffnung)
Eigentlich hätten die aus dem sicheren Drittstaat Österreich kommenden Flüchtlinge abgewiesen werden müssen.
"Grenzöffnung". Meine Fresse. Die Grenzen waren auch vorher schon offen. Schengen-Raum und so.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 10:13 (vor 3038 Tagen) @ Oliver-L
In der heutigen Presse steht aber was anderes.
Such mal nach "Gutachten sieht unklare Rechtsgrundlage für Grenzöffnung".
(Flüchtlingskrise 2015: Unklare Rechtsgrundlage für Merkels Grenzöffnung)
Eigentlich hätten die aus dem sicheren Drittstaat Österreich kommenden Flüchtlinge abgewiesen werden müssen.
Das stimmt nur dann wenn die Einreisenden sich nicht darauf berufen Asylsuchende zu sein. In Deutschland hat jeder der auch nur einen Fuß auf deutschen Boden setzt und politisches Asyl beantragt zunächst einmal das Recht dass dieser Antrag geprüft wird. Für Menschen die unter das Genfer Flüchtlingsabkommen fallen dürfte ähnliches gelten. Kommt dann im Laufe des Verfahrens heraus dass eigentlich ein anderes Land in der EU für sie zuständig wäre, dann kann man sie dorthin überstellen. Aber auch hier steht den Betroffenen zunächst einmal der Rechtsweg offen um sich dagegen zu wehren. Und für die Überstellung räumt das Dublin-Abkommen nur ein Zeitfenster von einem halben Jahr ein. Nur laufen die Verfahren in der Regel deutlich länger, auch weil die Verwaltungsgerichte völlig überlastet sind.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 10:18 (vor 3038 Tagen) @ Ulrich
Das stimmt nur dann wenn die Einreisenden sich nicht darauf berufen Asylsuchende zu sein. In Deutschland hat jeder der auch nur einen Fuß auf deutschen Boden setzt und politisches Asyl beantragt zunächst einmal das Recht dass dieser Antrag geprüft wird. Für Menschen die unter das Genfer Flüchtlingsabkommen fallen dürfte ähnliches gelten. Kommt dann im Laufe des Verfahrens heraus dass eigentlich ein anderes Land in der EU für sie zuständig wäre, dann kann man sie dorthin überstellen. Aber auch hier steht den Betroffenen zunächst einmal der Rechtsweg offen um sich dagegen zu wehren. Und für die Überstellung räumt das Dublin-Abkommen nur ein Zeitfenster von einem halben Jahr ein. Nur laufen die Verfahren in der Regel deutlich länger, auch weil die Verwaltungsgerichte völlig überlastet sind.
Das ist die wohl korrekte, aber offenbar für viele zu sperrige Darlegung dessen, was da so abläuft.
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 09:04 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Das der Europäische Gerichtshof überhaupt darüber entscheiden darf, was bei uns "Rechtens" war/ist, ist doch schon der eigentliche Skandal! ;-)
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
naftnevE, Freitag, 22.09.2017, 09:20 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Kann man von halten, was man möchte. Ich persönlich bin grundsätzlich sehr froh, dass es die EU gibt und plädiere sogar für eine engere Zusammenarbeit. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ich automatisch alles toll finde, was die EU beschließt. Da sind sicherlich einige Reformen vonnöten. Auch beim Thema Einwanderung und Asyl sehe ich, wie du wohl auch, deutlichen Reformbedarf.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 09:24 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Ich frage mich aber ja immer, wieso diese konservativen Ex-Verfassungsrichter wie di Fabio und Papier, die ja massiv Merkel angegangen sind und von Verfassungbruch sprachen, nicht eine gut dargelegte Verfassungsklage eingebracht haben. In Deutschland.
Oder habe ich da was verpasst?
In puncto Asyl sehe ich eine deutliche Erweiterung als nötig an. Die EU muss den Menschen in Not viel deutlicher helfen. Was verbessert werden müsste, ist die finanzielle Ausstattung dafür (in der EU und in Deutschland), und vor allem die bürokratischen Grundlagen damit einhergehend (in der EU und in Deutschland), damit die erhöhte Anzahl Schutzbedürftiger viel schneller bearbeitet werden kann.
Das Thema Einwanderung ist ein davon im Grunde entkoppeltes. Keine Ahnung warum das ständig vermischt wird. Aber ja, auch aus einem Menschen mit Asylstatus darf ein Einwanderer werden. Muss es aber nicht.
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 09:45 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Ich frage mich aber ja immer, wieso diese konservativen Ex-Verfassungsrichter wie di Fabio und Papier, die ja massiv Merkel angegangen sind und von Verfassungbruch sprachen, nicht eine gut dargelegte Verfassungsklage eingebracht haben. In Deutschland.
Ich habe mir damals mal die Mühe gemacht mir ein Gutachten anzuschauen das im Auftrag der CSU erstellt worden ist. Ich weiß nicht mehr genau wer der Urheber war, könnte Papier gewesen sein. Vorne ganz groß die These die Bundesregierung könne Rechtsbruch begangen haben. Dann die Argumente die dafür sprechen könnten. Im "Kleingedruckten" weiter hinten dann Auseinandersetzung mit diesen Argumenten und schließlich die Aussage dass sich die Regierung im Rahmen ihres Handlungsspielraums bewegt hat, also kein Rechts- oder gar Verfassungsbruch. Wenn man mit so einem Papier in Karlsruhe aufschlägt macht man sich nur lächerlich.
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 08:33 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Einschließlich August wurden in Deutschland in diesem Jahr 122.843 Asylanträge gestellt.
Von Januar bis Juli 2017 wurden bislang 106.604 Asylsuchende in Deutschland registriert.
Auf das Jahr gerechnet, wird die Zahl der Asylsuchenden unter 200.000 liegen.
Die kannst Du ja nicht meinen, da es sich um keinerlei Einwanderung hält. Schon gar nicht um illegale.
Daher meine konkrete Frage: Wie viele illegale Einwanderer gibt es derzeit?
Und zum Thema massenhaft:
200.000 Asylsuchende auf 80.000.000 Einwohner sind 0,25%.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 08:36 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Daher meine konkrete Frage: Wie viele illegale Einwanderer gibt es derzeit?
Als ob diese Zahlen irgendwo ehrlich und offiziell kommuniziert würden ;-)
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 08:37 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Guck doch mal schnell bei Facebook rein.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 08:40 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Guck doch mal schnell bei Facebook rein.
Bin leider kein Kunde von Facebook.
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
Jens, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 09:20 (vor 3039 Tagen) @ Phil
An der YouTube-University sind noch diverse Vorlesungen frei. Da lernst du alles.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Phil, Freitag, 22.09.2017, 09:25 (vor 3039 Tagen) @ Jens
An der YouTube-University sind noch diverse Vorlesungen frei. Da lernst du alles.
Ich merke schon, ich habe noch viel nachzuholen ....
:-)
MFG
Phil
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 19:47 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
.
Und dann?
Ein neues "1933"?
"Volksgerichtshof 2.0"?
Träum weiter.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 09:43 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Ich vermute jetzt einfach mal, dass du ein weißer Mann und hetero bist. Tut mir leider, aber damit bist du Teil des institutionalisierten Rassismus. Das kannst du nicht wegdiskutieren. Jeder Weiße ist grundsätzlich rassistisch. Wir können das akzeptieren und dagegen versuchen zu handeln, am Ende des Tages sind wir aber alle alleine durch den Umstand, Teil des weißen Establishments zu sein, privilegiert; Genießen alle Vorteile des Weiß-Seins.
Hast du eine Frau oder Freundin? Ist diese ebenfalls weiß? Warum hast du keine schwarze Freundin? Warum keine Trans? Weil du trotz aller Bemühungen am Ende des Tages ein weißer Cis-Het Mann bist und damit Transphob und Rassistisch.
Es war mal an der Zeit, dass dir vermeintlichen Social Justice Warrior jemand aufzeigt, dass du selber Teil dessen bist, was du angeblich verhindern willst.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 22.09.2017, 12:25 (vor 3038 Tagen) @ Jahwio
watch?v=iV1VBpwWq4w
Am Sonntag wird abgerechnet.
ergo, Magdeburg, Freitag, 22.09.2017, 10:19 (vor 3038 Tagen) @ Jahwio
:D :D :D
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:25 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Sag mal, was hast du eigentlich für ein Problem?
Am Sonntag wird abgerechnet, da dann alle wahlberechtigten Bundesbürger abstimmen dürfen. Und was wir danach haben, ist das Ergebnis einer demokratischen Wahl.
Punkt aus. Von Weimarer Verhältnissen sind wir Lichtjahre entfernt.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 10:11 (vor 3037 Tagen) @ guy_incognito
So ist es.
Leider ist nicht geringer Teil dieses Volkes (und jeden anderen Volkes weltweit) einfach dumm wie ein Stück Brot.
Da darf man sich schonmal wundern.
Die AFD ist eine offen Rechtsradikale Parteie und macht Politik für die Besserverdienende Oberschicht.
Wie gesagt man darf sich wundern, dass "arme zurückgelassene" meinen die AFD würde ihre Situation verbessern,
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 23:28 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Ganz ruhig, Brauner.
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:31 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Brauner? Bin ich jetzt auch ein Nazi?
Stimmt, muss ich ja sein mit meinen ganz schlimmen Aussagen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 23:34 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Brauner? Bin ich jetzt auch ein Nazi?
Stimmt, muss ich ja sein mit meinen ganz schlimmen Aussagen.
Nein. Mit Dir ist wohl eher der Gaul durchgegangen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Foreveralone, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 00:14 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Brauner? Bin ich jetzt auch ein Nazi?
Stimmt, muss ich ja sein mit meinen ganz schlimmen Aussagen.
Nein. Mit Dir ist wohl eher der Gaul durchgegangen.
Gerade du musst den Leute zur Besonnenheit raten...
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:35 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Weil?
Am Sonntag wird abgerechnet.
Basti Van Basten, Romania, Donnerstag, 21.09.2017, 23:38 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Weil?
Liest sich etwas hochtrabend wie du da über die Tastatur galoppiert bist :D
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:40 (vor 3039 Tagen) @ Basti Van Basten
Hmmm.... so lasse ich das durchgehen :)
Solange es nur der Gaul ist und nicht der Gauland.
Am Sonntag wird abgerechnet.
MBasic, Wetter, Donnerstag, 21.09.2017, 20:22 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Sonntag Abend brennen wahrscheinlich die ersten Moscheen
Am Sonntag wird abgerechnet.
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 22:07 (vor 3039 Tagen) @ MBasic
Die Angst vor der AfD muss auf ungeahnten Höhen angekommen sein, angesichts solcher Phantastereien.
Da fahren islamische Extremisten mit LKW in Menschenmengen und Linke Faschisten versetzen tagelang Hamburg in Angst und Schrecken aber wir haben ein Problem mit der bösen AfD, die kaum, dass sie in den Bundestag eingezogen ist, erstmal dafür Sorgen wird, dass ihre Anhänger Moscheen anzünden. Garantiert. Jau.
Am Sonntag wird abgerechnet.
BukausmTal, Wuppertal, Donnerstag, 21.09.2017, 22:11 (vor 3039 Tagen) @ Thorp
Die Angst vor der AfD muss auf ungeahnten Höhen angekommen sein, angesichts solcher Phantastereien.
Da fahren islamische Extremisten mit LKW in Menschenmengen und Linke Faschisten versetzen tagelang Hamburg in Angst und Schrecken aber wir haben ein Problem mit der bösen AfD, die kaum, dass sie in den Bundestag eingezogen ist, erstmal dafür Sorgen wird, dass ihre Anhänger Moscheen anzünden. Garantiert. Jau.>
Bin mir sicher, dass es ohne die Hetze von Pegida und AFD weniger Brandanschläge auf Flüchtlingsheime gegeben hätte.
Erst die Hetze, dann die Pogrome.
Am Sonntag wird abgerechnet.
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 22:10 (vor 3039 Tagen) @ Thorp
Die Angst vor der AfD muss auf ungeahnten Höhen angekommen sein, angesichts solcher Phantastereien.
Da fahren islamische Extremisten mit LKW in Menschenmengen und Linke Faschisten versetzen tagelang Hamburg in Angst und Schrecken aber wir haben ein Problem mit der bösen AfD, die kaum, dass sie in den Bundestag eingezogen ist, erstmal dafür Sorgen wird, dass ihre Anhänger Moscheen anzünden. Garantiert. Jau.
Und NSU-Mörder fahren fröhlich jahrelang durch Deutschland.
(Nur um die Aufzählung zu vervollständigen, hast du bestimmt nur in der Eile vergessen zu erwähnen)
Am Sonntag wird abgerechnet.
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 22:08 (vor 3039 Tagen) @ Thorp
Die Angst vor der AfD muss auf ungeahnten Höhen angekommen sein, angesichts solcher Phantastereien.
Da fahren islamische Extremisten mit LKW in Menschenmengen und Linke Faschisten versetzen tagelang Hamburg in Angst und Schrecken aber wir haben ein Problem mit der bösen AfD, die kaum, dass sie in den Bundestag eingezogen ist, erstmal dafür Sorgen wird, dass ihre Anhänger Moscheen anzünden. Garantiert. Jau.
... und NSU ist bekanntlich nur eine Motorradmarke.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 20:23 (vor 3039 Tagen) @ MBasic
Das Problem ist ja, dass die meisten Wähler der AfD erst einmal ne ganze Weile reisen müssten, bevor sie auf die erste Stadt mit einer Moschee stoßen würden. Oder einem Flüchtling. Oder offenbar einer Schule.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Pepperkorn, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 20:55 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Das Problem ist ja, dass die meisten Wähler der AfD erst einmal ne ganze Weile reisen müssten, bevor sie auf die erste Stadt mit einer Moschee stoßen würden. Oder einem Flüchtling. Oder offenbar einer Schule.
Erstens gibt es Moscheen und Flüchtlinge überall in Deutschland. Und dass man - zweitens - über seinen privaten Tellerrand hinaus Verantwortung übernehmen soll, sollte man in der Schule schon gelernt habe.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 21:02 (vor 3039 Tagen) @ Pepperkorn
Es gibt so gut wie keine Moschee im Osten Deutschlands, das ist nun einmal Fakt. Ebenso wie es dort im bundesdeutschen Vergleich so gut wie keine Flüchtlinge gibt. Was du mir mit dem Kommentar über den Tellerrand sagen willst, weiß ich nicht. Dass der Anti-Islamismus von Ost nur ein stellvertretender Schutzmechanismus für den Westen ist?
Am Sonntag wird abgerechnet.
Büdi, Waltrop, Donnerstag, 21.09.2017, 21:56 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
So gut wie keine Flüchtlinge im Osten?
Null Ahnung von der Materie, aber große Reden schwingen, das sind mir die Liebsten.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/K/koenigsteiner-schluessel.html?view=renderHelp[CatalogHelp]&nn=7525838
Am Sonntag wird abgerechnet.
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 22:16 (vor 3039 Tagen) @ Büdi
bearbeitet von FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 22:23
http://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/AblaufAsylv/Erstverteilung/erstverteilung-node.html
Bitte schön, jaaaa Sachsen hat die 5% Hürde genommen (als einziges Bundesland im Osten). Da leben ja im Osten fast nurnoch Flüchtlinge!!!!
e: Also nochmal zum Verständnis, es werden dieses Jahr ~250.000 Asylanträge in Deutschland eingehen (Januar-Juli waren es laut offiziellen Zahlen knapp unter 130.000). Wenn also 250.000 Asylsuchende nach Deutschland kamen, dann sind das für den Spitzenreiter im Osten ganze 12.500 Flüchtlinge.
Ob ein Bundesland mit über 4Mio Einwohnern da nicht mal kräftig islamisiert wird, dann weiß ich auch nicht, ich denke da ist die sächsische Identität schon verloren
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 22:12 (vor 3039 Tagen) @ Büdi
Jetzt nochmal weniger aggro meinerseits: Selbst wenn der Schlüssel angewendet würde, würde er faktisch zu "kaum Flüchtlinge im Osten" führen.
In Zahlen 01-08 2017
Elmar, Donnerstag, 21.09.2017, 22:08 (vor 3039 Tagen) @ Büdi
NRW 37.500
Sachsen 5.000
Am Sonntag wird abgerechnet.
pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 21.09.2017, 22:01 (vor 3039 Tagen) @ Büdi
So gut wie keine Flüchtlinge im Osten?
Null Ahnung von der Materie, aber große Reden schwingen, das sind mir die Liebsten.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/K/koenigsteiner-schluessel.html?view=renderHelp[CatalogHelp]&nn=7525838
Der Schlüssel wird nicht eingehalten. Die nominellen Zahlen zeigen ein extremes West-Ost-Gefälle.
Am Sonntag wird abgerechnet.
pactum Trotmundense, Donnerstag, 21.09.2017, 22:36 (vor 3039 Tagen) @ pactum Trotmundense
sz-online.de/sachsen/ueber-die-haelfte-der-fluechtlinge-hat-sachsen-verlassen-3677459.html
Am Sonntag wird abgerechnet.
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 22:40 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
sz-online.de/sachsen/ueber-die-haelfte-der-fluechtlinge-hat-sachsen-verlassen-3677459.html
Verständlich. Nicht mal mehr Ostdeutsche wollen in Ostdeutschland leben, wenn man das Schrumpfen der Dörfer so interpretieren will.
Am Sonntag wird abgerechnet.
uwelito, Wambel forever, Freitag, 22.09.2017, 06:28 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
sz-online.de/sachsen/ueber-die-haelfte-der-fluechtlinge-hat-sachsen-verlassen-3677459.html
Verständlich. Nicht mal mehr Ostdeutsche wollen in Ostdeutschland leben, wenn man das Schrumpfen der Dörfer so interpretieren will.
Dann hat's ja am Kommunismus scheinbar auch gar nicht gelegen, als damals schon so viele weg wollten. Merkwürdige Parallele. Irgendwie sind die Ossis ja auch Wirtschaftsflüchtlinge. #ossiswelcome
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 07:25 (vor 3039 Tagen) @ uwelito
Da integrieren sich Flüchtlinge schon und übernehmen die Wünsche der Einheimischen und es ist trotzdem verkehrt...
Verstehe es wer will...
Am Sonntag wird abgerechnet.
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 20:30 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Und wenn AfD-Wähler in ihren eigenen Stammbaum gucken würden, würden sie ruckizucki entdecken, dass auch sie Nachkommen von Flüchtlingen und Zuwanderern sind.
Am Sonntag wird abgerechnet.
alexey83, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 23:49 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Und wenn AfD-Wähler in ihren eigenen Stammbaum gucken würden, würden sie ruckizucki entdecken, dass auch sie Nachkommen von Flüchtlingen und Zuwanderern sind.
Nein, das ist denen egal, solange diese Zuwanderer weiß waren/sind. Es gibt so viele Russen (die hier wählen dürfen), die bereit sind ihre Stimme für diese rassistische Partei abzugeben. Ich kann mich zum Teil mit einigen Verwandten (oder deren Bekannten) nicht mehr vernünftig unterhalten, um nicht auszurasten. Die Menschen, die selbst in den letzten 20 Jahren nach Deutschland kamen (um ein besseres Leben zu haben), hetzen jetzt gegen (neue) Geflüchtete.
Ein Dubravko Mandic (die Rassisten von AfD in Tübingen wollen ihn im Bundestag sehen) z.B. ist in Sarajevo geboren.
Ich höre jetzt liebr auf zu schreiben, bevor ich mich noch mehr aufregen muss ;)
#noafd #nonazis
Am Sonntag wird abgerechnet.
Scrutinizer, Freitag, 22.09.2017, 08:35 (vor 3039 Tagen) @ alexey83
Und wenn AfD-Wähler in ihren eigenen Stammbaum gucken würden, würden sie ruckizucki entdecken, dass auch sie Nachkommen von Flüchtlingen und Zuwanderern sind.
Nein, das ist denen egal, solange diese Zuwanderer weiß waren/sind. Es gibt so viele Russen (die hier wählen dürfen), die bereit sind ihre Stimme für diese rassistische Partei abzugeben. Ich kann mich zum Teil mit einigen Verwandten (oder deren Bekannten) nicht mehr vernünftig unterhalten, um nicht auszurasten. Die Menschen, die selbst in den letzten 20 Jahren nach Deutschland kamen (um ein besseres Leben zu haben), hetzen jetzt gegen (neue) Geflüchtete.
Mich macht dieses Verhalten unglaublich zornig.
Ebenso wie die AfD-Anhänger in den neuen Bundesländern, die, als es noch in Schwebe war, ob es weiterhin zwei deutsche Staaten oder nur einen geben sollte, gut sichtbar während Demonstrationen oder auch nur in Straße plakatierten: Kommt die D-Mark nicht zu uns, gehen wir zur D-Mark!
Haargenau dieselbe Wirtschaftsflüchtlings-Attitüde, die sie Flüchtlingen grundsätzlich vorwerfen. Einfach nur zum Kotzen, diese Doppelmoral und Selbstgerechtigkeit.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 21:24 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Das ist eine nette witzige Feststellung, aber es reduziert die AfD auf ein Missverständnis oder ignorante Schizophrenie. Nein, Leute wie Gauland geht es nicht um Flüchtlinge oder Ausländer, sondern um kulturell hochwertige oder minderwertige Zuwanderung.
Der Mann hat nichts gegen Polen oder Japaner. Aber er hält die muslimische Kultur (oder die afrikanische Kultur wenn es mal relevant ist wie bei Boateng) für minderwertig, ablehnenswert und bekämpfenswert. Das ist nicht nur Ignoranz oder Schizophrenie.
+1
rasmus, Leverkusen, leider, Donnerstag, 21.09.2017, 20:38 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Der größte Irrtum von allen "national"-verstrahlten Vögeln. Das raffen die aber leider nicht, keiner von denen
+1
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 21:56 (vor 3039 Tagen) @ rasmus
Der größte Irrtum von allen "national"-verstrahlten Vögeln. Das raffen die aber leider nicht, keiner von denen
Doch. Das raffen sie sehr wohl. Hitler hat nach dem Einmarsch in Österreich die Heimatdörfer seiner Eltern und Großeltern evakuieren und zu Truppenübungsplätzen umwandeln. Dabei wurden tausende von Menschen umgesiedelt. Ziel war es wohl die Spurensuche nach seinen Vorfahren zu erschweren, er vermutete wohl selbst er könne u.U. tschechische und / oder jüdische Wurzeln haben.
+1
anniegetyourgun, Donnerstag, 21.09.2017, 21:18 (vor 3039 Tagen) @ rasmus
Ist irgendwie schon lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Deutschland,das was man heute darunter versteht, ist seit Völkerwanderungszeiten Durchzugsland, Einwanderungsland und immer von aussen aufgefüllt worden.Meine Eltern mussten seinerzeit noch einen "Ariernachweis " erbringen und ich hab aus Interesse mal meine Familienherkunft recherchiert.Dies gelang mir bis etwa 1700. Da war aber eine bunte Mischung aus vielen Ländern dabei.Hugenotten,Polen,Skandinavier und osteuropäische Nationalitäten.Ähnlich wird es vielen Anderen ergehen.Diese selbsternannten Nationalisten aus der AFD sollten mal bei sich nachforschen anstatt diesen Mist von sich zu geben
+1
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 21:33 (vor 3039 Tagen) @ anniegetyourgun
Es wird leider nicht gerne hingeguckt, wenn die möglichen Befunde das Märchen der rein deutschen Herkunft oder reinen deutschen Nation als Fiktion entlarven.
Am Sonntag wird abgerechnet.
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 20:32 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Und wenn AfD-Wähler in ihren eigenen Stammbaum gucken würden, würden sie ruckizucki entdecken, dass auch sie Nachkommen von Flüchtlingen und Zuwanderern sind.
Du meinst so wie Gauland, das kleine Flüchtlingskind? :)
“Lieber Schizophrene als janz alleene“ wie ich in Berlin mal gehört habe.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 21:09 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Ich meine alle, auf die es zutrifft , und das dürfte die überwiegende Mehrheit sein.
Ob es Wähler aus der Gruppe der Spätaussiedler sind, die natürlich ganz ausschließlich aufgrund Diskriminierung als deutsche Minderheit nach Westdeutschland kamen - nicht aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen, das spielte selbstverständlich keine Rolle - und deren Nachfahren heute auf Kindergärten oder Schulen mit Russisch und Polnisch als weitere Sprache drängen.
Oder Nachfahren von Kriegsflüchtlingen nach dem 1. und 2. Weltkrieg.
Oder Sachsen, die entgegen ihrer eigenen Überzeugung nicht fleischgewordenes Elbsandsteingebirge sind, sondern Kriegsflüchtlinge. Oder Bayern, das Paradebeispiel für eine Volksgruppe, deren Kultur nicht von Gott auf einer Hopfenblüte aufgeschrieben wurde, sondern die sich aus mehreren verschiedenen Kulturen entwickelt hat.
Die Geschichte des Menschen besteht seit es den Menschen und seine Vorgänger gibt aus Migration und Austausch der Kulturen. Noch nicht mal Kartoffel, Weißkohl oder Schwein sind deutsch oder germanisch. Alles Einwanderer. Aber die AfD wird genügend Wähler finden, die ihnen glauben werden, dass die Erde eine Scheibe ist.
Am Sonntag wird abgerechnet.
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 21:15 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Musst du mir nicht erzählen, mein Vater und Onkel wurden als Piotr und Hendrik geboren. In den 60ern, verbunden mit der Einreise aus Schlesien und der Einbürgerung in Deutschland wurden sie kurzerhand in Peter und Heinz umbenannt.
Fände ich ja heute noch ganz witzig.
“Wat Mustafa? So heißt doch niemand, du bist jetzt der Manfred“
Am Sonntag wird abgerechnet.
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 21:24 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Musst du mir nicht erzählen, mein Vater und Onkel wurden als Piotr und Hendrik geboren. In den 60ern, verbunden mit der Einreise aus Schlesien und der Einbürgerung in Deutschland wurden sie kurzerhand in Peter und Heinz umbenannt.
Fände ich ja heute noch ganz witzig.
“Wat Mustafa? So heißt doch niemand, du bist jetzt der Manfred“
:D Oder "Mohammed? Du bist jetzt der Moritz."
Am Sonntag wird abgerechnet.
Komanda, Donnerstag, 21.09.2017, 21:30 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Und was machen wir mit all den Kevins?
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 21:33 (vor 3039 Tagen) @ Komanda
Werden zu Geralds, damit man sie weiterhin erkennt.
Am Sonntag wird abgerechnet.
hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 19:56 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Erst in 16 Jahren, zum 100., natürlich inkl. Fackellauf!! Bernd lässt sich schon nen Bart wachsen, dass dieser 2033 auch ordentlich gestutzt werden kann.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 19:34 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Mach dir nicht zu viel Hoffnung. Deine Jungs und die paar Mädels werden zum Glück in den nächsten vier Jahren isoliert sein, keine Chance darauf haben auch nur irgendwas ihrer Punkte durchzusetzen und in 4 Jahren ist die Partei so durch Neid und Missgunst (!) zerfleischt, dass sie hingeht, wohin sie gehört: In die Bedeutungslosigkeit.
Zum Glück kann man sich bei der AfD auf die vollkommene fachliche und soziale Inkompetenz der führenden Leute verlassen. Der Hass und der Neid untereinander ist so groß - und wie das erst losgeht, wenn die zweite Reihe sieht, dass nur die erste Reihe von den großen Fleischtöpfen des MdB-Status profitiert.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Oliver-L, Donnerstag, 21.09.2017, 19:59 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Mach dir nicht zu viel Hoffnung. Deine Jungs und die paar Mädels werden zum Glück in den nächsten vier Jahren isoliert sein, keine Chance darauf haben auch nur irgendwas ihrer Punkte durchzusetzen und in 4 Jahren ist die Partei so durch Neid und Missgunst (!) zerfleischt, dass sie hingeht, wohin sie gehört: In die Bedeutungslosigkeit.
Zum Glück kann man sich bei der AfD auf die vollkommene fachliche und soziale Inkompetenz der führenden Leute verlassen. Der Hass und der Neid untereinander ist so groß - und wie das erst losgeht, wenn die zweite Reihe sieht, dass nur die erste Reihe von den großen Fleischtöpfen des MdB-Status profitiert.
Ach, dass ist doch Wunschdenken durch und durch. Ähnlich hat man damals auch versucht den Adolf kleinzureden.
Das diese AFD Mutanten jetzt groß und größer werden, hat man doch alleinig "Merkels" Politik des Wahnsinns zu verdanken.
Ich sehe nur eine Alternative für Sonntag:
Gar nicht wählen gehen und sich privat und im Internet aus jeder Diskussion raus halten.
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 07:33 (vor 3039 Tagen) @ Oliver-L
Soll das lustig sein?
Merkels Politik des Wahnsinns?
Weil im Grundgesetz verankerte Grundrechte eingehalten werden? Oder meinst Du damit, dass Merkel 100 Milliarden Flüchtlinge ins Land gelassen hat?
Wer gar nicht wählt, hat NICHTS verstanden!
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
Fussel, Donnerstag, 21.09.2017, 21:51 (vor 3039 Tagen) @ Oliver-L
Ich sehe nur eine Alternative für Sonntag:
Gar nicht wählen gehen und sich privat und im Internet aus jeder Diskussion raus halten.
"Wählen ist wie Zähneputzen - macht man es nicht wirds braun!"
Ermüdende, lästige Demokratie, wonnich?
Heul nur später nicht rum!
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
DreiEckeneinElfer, Donnerstag, 21.09.2017, 21:59 (vor 3039 Tagen) @ Fussel
Ich sehe nur eine Alternative für Sonntag:
Gar nicht wählen gehen und sich privat und im Internet aus jeder Diskussion raus halten.
"Wählen ist wie Zähneputzen - macht man es nicht wirds braun!"Ermüdende, lästige Demokratie, wonnich?
Heul nur später nicht rum!
Was ist denn mit denenm die wenn sie wählen würden, die AFD wählen würden, aber am Sonntag nicht Vorhaben hinzugehen? ;-)
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
Blarry, Essen, Freitag, 22.09.2017, 08:08 (vor 3039 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Ich weiß nicht, ob Du damit suggierierst, man solle bekannten AfD-Wählern kurzfristig vor dem Wahltag mit einem extra für diesen Zweck gekauften Vorschlaghammer die Knie zerschmettern. Ich sage nicht, dass man das tun sollte - man sollte das nämlich explizit nicht tun -, aber die theoretische Möglichkeit es zu tun besteht, solange es Hämmer und Naziknie gibt.
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
DreiEckeneinElfer, Freitag, 22.09.2017, 15:46 (vor 3038 Tagen) @ Blarry
Ich weiß nicht, ob Du damit suggierierst, man solle bekannten AfD-Wählern kurzfristig vor dem Wahltag mit einem extra für diesen Zweck gekauften Vorschlaghammer die Knie zerschmettern. Ich sage nicht, dass man das tun sollte - man sollte das nämlich explizit nicht tun -, aber die theoretische Möglichkeit es zu tun besteht, solange es Hämmer und Naziknie gibt.
Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass nicht wählen zu gehen, nicht immer negativ sein muss.
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
FullHD, Freitag, 22.09.2017, 16:05 (vor 3038 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Wobei es doch auch eine sehr große Anzahl an Nicht-Wählern nicht geschafft hat, dass "die Politik" sie wieder versucht ins Boot zu holen. Durch nicht wählen bewirkt man also ganz offensichtlich kein Umdenken (was ich zb gerade bei der SPD erwartet hätte, dass die mal einen vernünftigen Wahlkampf mit Inhalten führen...stattdessen kommt da "Zeit für Gerechtigkeit", was auch der Titel der neuen RTL Seifenoper über Anwälte sein könnte).
Wahlbeteiligungen von knapp über 70% bei Bundestagswahlen heisst einfach, dass da alle Parteien enormes Potential einfach liegen lassen mMn.
Wenn man aber in einem "Duell" (warum gibt es den Scheiß eigentlich in Deutschland, wo man hier eigentlich garnicht die Person wählt, sondern eine Person in seinem Bezirk und eine Partei und NICHT Person XY, die Kanzler werden soll!), wenn also in einem solchen Duell dann kaum Inhalte auf den Tisch kommen und auch mal Meinungen und Standpunkte aufeinander prallen? Warum genau sollte dann ein Politikverdrossener oder wenig interessierter Bürger überhaupt wählen gehen, wenn doch sowieso nur Merkel (mittlerweile ausgeschlossen, aber theoretisch hätte er es ja werden können) Schulz regieren werden und die sich so gut wie garnicht unterscheiden in den (mMn völlig nebensächlichen) Themen, die groß aufgeblasen wurden?
Ich kriege die Zahlen leider nicht mehr zusammen, aber im Radio wurde zum Thema Wahl vor 1-2Wochen eine Umfrage dargestellt, nach der das größte Thema für die Bürger "Bildung" wäre...kann hier irgendwer (ohne nachzusehen) sagen, was CDU/CSU oder SPD beim Thema Bildung vorhaben?
Wenn ich regieren will, dann muss ich die Bürger nunmal "abholen" und genau das sehe ich gerade bei der SPD kein Stück und die CDU hat es aktuell garnicht nötig, Mutti Merkel wird, vermutlich einfach aufgrund eines Gewöhnungseffektes, gewählt und gewählt und gewählt, bis die irgendwann keine Lust mehr hat.
E: Also um es abschließend nochmal zu sagen, im Zweifel wähle ich lieber "das kleinere Übel" oder ganz offensichtlich "Protest", wie zb "die Partei". Nicht wählen führt nämlich in dem Fall leider nicht zum gewünschten Effekt.
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 15:51 (vor 3038 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
bearbeitet von Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 15:57
Ich weiß nicht, ob Du damit suggierierst, man solle bekannten AfD-Wählern kurzfristig vor dem Wahltag mit einem extra für diesen Zweck gekauften Vorschlaghammer die Knie zerschmettern. Ich sage nicht, dass man das tun sollte - man sollte das nämlich explizit nicht tun -, aber die theoretische Möglichkeit es zu tun besteht, solange es Hämmer und Naziknie gibt.
Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass nicht wählen zu gehen, nicht immer negativ sein muss.
Wer nicht wählen geht, der sollte sich dann aber auch fragen ob er sich nicht selbst die innere Legitimation entzogen hat irgend ein Regierungshandeln das ihm nicht gefällt zu kritisieren.
Egal ob es sie wenn sie abgestimmt hätten zur AfD, CDU bzw. CSU, SPD, Linken, Grünen, Yogistischen Fliegern oder wem auch immer hin gezogen hätte.
Zu sagen "AfD-Wähler, bleibt bitte zu Hause" ist meiner Meinung nach deshalb keine Lösung - selbst wenn die AfD-Vorsitzende das mittlerweile so sehen mag.
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
prosakind, wäre-gerne-in-Graz, Freitag, 22.09.2017, 21:05 (vor 3038 Tagen) @ Ulrich
Wer nicht wählen geht, der sollte sich dann aber auch fragen ob er sich nicht selbst die innere Legitimation entzogen hat irgend ein Regierungshandeln das ihm nicht gefällt zu kritisieren.
Sorry, das ist ziemlicher Unfug. Wer wählen gehen möchte, möge doch bitte wählen gehen. Wer jedoch (noch) nicht bzw. nicht mehr davon überzeugt ist, der sollte doch bitte immer auch den Doppelcharakter einer Wahlentscheidung bedenken:
1. den mit viel Zuversicht unternommenen Versuch der delegativen Mitbestimmung des demokratischen Prozesses,
2. die Legitimation von Verfahren, Ergebnis und System.
Gerade die zweite Funktion ist doch diejenige, die anscheinend heute noch zählt. Eine hohe Wahlbeteiligung ist der letzte Fetisch der in angeblichen Alternativlosigkeiten erstarrten politischen Klasse. Wer wählt (ob ungültig, wirkliche Systemopposition oder nur scheinbare, oder sich der herrschenden Sache gemein macht), stützt dieses System. Das goldene Kalb heißt 70+X. Um wenig anderes geht es noch: der so genannte "Souverän" soll ein optionsloses Handeln in einem System behaupteter Handlungszwänge durch seine Beteiligung legitimieren. Dafür ist alles recht: Appelle ans gute Gewissen ("Demokratie leben"), Angst machen ("wer nicht wählt, wählt rechts"), mediale Kampagnen (FAZsche "80 Prozent für Deutschland"), (schein)unabhängige Initiativen (Bürgerbündnisse für hohe Wahlbeteiligungen).
Dabei ist und bleibt eine Behauptung grundlegend falsch: Die Prozentzahl, mit der die neoliberale, neofaschistische Pest der AFD in den Bundestag einziehen wird, hängt beileibe nicht von denen ab, die aus guten Gründen nicht wählen werden. Nein, die Verantwortung tragen die, die die AFD wählen. Aus der Verantwortung sollte man sie auch nicht entlassen.
Darüber hinaus tragen auf einer Metaebene auch diejenigen die Verantwortung, die den herschenden Zeitgeist aus Entsolidarisierung, Egoismus, Alltagsdarwinismus und Antiintellektualismus, sprich: das neoliberale Menschenbild, zu verantworten haben. Egal, ob sie ein gelbes, schwarzes, grünes oder angeblich rotes Kleid tragen.
Nein, Nichtwählen ist eine legitime Reaktion - und in Zeiten des "postkapitalistischen Interregnums" (Streeck) womöglich gar nicht die unsinnigste. Nicht die Erkenntnis des Souveräns, das Wählen im postdemokratischen System wenig zielführend ist, ist undemokratisch. Undemokratisch sind ganz andere Dinge...
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
AdamSmith, ..., Freitag, 22.09.2017, 23:55 (vor 3038 Tagen) @ prosakind
Dabei ist und bleibt eine Behauptung grundlegend falsch: Die Prozentzahl, mit der die neoliberale, neofaschistische Pest der AFD [...]
Über faschistische Tendenzen in der AfD braucht man nicht groß diskutieren. Wenn sie auch mehr autoritär, antiliberal ist. Putin-Fanboys halt.
Aber neoliberal. Nur wenn man das Wort Libeal im Duktus des klassischen Linken als Beleidigung nutzt. Das zeugt vor allem davon, dass man den eigenen Ideen nicht vertraut. [Zurecht meiner Meinung nach, aber das ist ein anderes Thema.]
Nein, die Verantwortung tragen die, die die AFD wählen. Aus der Verantwortung sollte man sie auch nicht entlassen.
Das stimmt. Als vorsätzlicher Nichtwähler könnte man aber als Mitläufer im Kampf gegen das System eingestuft werden. Auch wenn das eigene Ziel die eigene "Revolution" ist. Das dumme ist nur, wie die Geschichte zeigt, dass sich autoritäre Bewegungen relativ schnell gegen genau diese Mitläufer stellen.
Darüber hinaus tragen auf einer Metaebene auch diejenigen die Verantwortung, die den herschenden Zeitgeist aus Entsolidarisierung, Egoismus, Alltagsdarwinismus und Antiintellektualismus, sprich: das neoliberale Menschenbild, zu verantworten haben. Egal, ob sie ein gelbes, schwarzes, grünes oder angeblich rotes Kleid tragen.
Nochmal, es stellt sich die Frage, ob du das Konzept des Liberalismus wirklich verstehst oder nur "irgendwo" ein Begriff aufgefangen hast, der in bestimmten Kreisen als Schimpfwort benutzt wird.
Nein, Nichtwählen ist eine legitime Reaktion - und in Zeiten des "postkapitalistischen Interregnums" (Streeck) womöglich gar nicht die unsinnigste. Nicht die Erkenntnis des Souveräns, das Wählen im postdemokratischen System wenig zielführend ist, ist undemokratisch. Undemokratisch sind ganz andere Dinge...
Es steht dir gerne frei, für eine Überwindung der geltenden Verfassung einzutreten und zu werben. Nur ist Ignoranz und Abstinenz nicht der Weg, den die Verfassung vorsieht, sie zu ändern. Wenn die Revolution dein Ziel ist, bitte. Erwarte nicht meine Unterstützung. Maximal Schadenfreude, wenn es nicht klappt.
1. den mit viel Zuversicht unternommenen Versuch der delegativen Mitbestimmung des demokratischen Prozesses,
Was auch immer das heißt. Deutschland ist eine repräsentative Demokratie. Die beste aller möglichen Staatsformen.
Ansonsten, eine Menge Begriffe, meine Bingo-Karte "Marxistisch-Leninistisches Proseminar I" könnte ich damit füllen. Das freut mich.
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
prosakind, wäre-gerne-in-Graz, Samstag, 23.09.2017, 05:16 (vor 3038 Tagen) @ AdamSmith
Das gute an der modernen Welt ist ja, das es da draußen immer noch eine Menge kluger Menschen gibt, die Dinge viel besser und deutlicher artikulieren können, als man selber. Das schlechte an der von unseren Hausherren leider nicht beeinflussbaren Verlinkungspolitik ist aber, dass direkte Hinweise darauf nicht mehr möglich sind. Das erschwert dann die zumindest durch komplexere Gedankengänge abgestützte Argumentation. Zum Thema AFD und Neoliberalismus hat jüngt Tomasz Konicz bei Telepolis eine schöne Zusammenfassung geschrieben (google "Konicz National und neoliberal").
Zu meinem "Liberalismus"-Verständnis. Auch wenn es der herrschenden Argumentation widerspricht, die das liberale Gedankengut gerne als eine unideologische, rationale und unterhinfragbare Weltsicht verkaufen möchte, möchte ich doch betonen, das der Liberalismus neben Faschismus und Sozialismus auch nur die dritte moderne Großideologie ist, die genau so analysiert, dekonstruiert und hinterfragt gehört, wie die beiden anderen. Dabei weist er sowohl in seiner klassischen als auch in seiner neuen Form höchst problematische Bestandteile auf. Bereits der "klassische" Liberalismus war ja nicht nur eine Abkehr von einer der drei Großideen von 1789 ("Brüderlichkeit" ist ihm ja per se suspekt), sondern immer auch eine Abkehr von der Idee der "Gleichheit". Und selbst sein Verständnis von "Freiheit" ist nur ein "halbes" (einleitend dazu verweise ich auf einen kleinen Band von Robert Misik namens "Halbe Freiheit"). Nicht zufällig waren etliche liberale Vordenker Verteidiger des modernen Rassismus und der Sklaverei (siehe etwa Domenico Losurdo "Freiheit als Privileg").
Zum "Neoliberalismus". Ich weiß, getroffene Hunde bellen. Wenn Du das als "Schimpfwort" verstehst, gerne. Ist für mich ja auch eines - wenn halt als aus anderer Perspektive. Trotzdem hat der Begriff einen hohen analytischen Wert. Denn er beschreibt etwas, das nicht beschrieben werden soll. Nicht zuletzt deshalb haben sich seine Vordenker doch von dem Begriff abgewandt. Die plumpe Annahme: was keinen Namen hat, kann auch nicht kritisiert werden. Daher sollten wir schon dabei bleiben.
Mit dem Zusammenhang neoliberale Revolution vs. autoritäre Wende setzt sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen übrigens der von Heinrich Geiselberger herausgegebene Sammelband "Die große Regression" auseinander. Der in diesem Band veröffentlichte Beitrag "Vom Regen des progressiven Neoliberalismus in die Traufe des reaktionären Populismus" ist mit Abstand das beste, was ich als Erklärung für das Phänomen "Donald Trump" gelesen habe. Wer nur einen Beitrag zu diesem Thema lesen möchte, dem sei dieser wärmstens empfohlen.
Zur repräsentativen Demokratie: Wenn diese - oder das, was in der gegenwärtigen Situation davon über ist - schon die beste aller möglichen Staatsformen ist, dann hast Du leider sehr wenig Phantasie. Bereits die unrepräsentative Zusammensetzung des Bundestags (vergleiche doch etwa die sozioökonomische Lebenslage seiner Mitglieder) verhöhnt doch die Grundgendanken des Systems. Ergänzt wird das durch die festgefahrenen Auswahlverfahren (Berufspolitikertum), die enormen Kosten einer Kandidatur (die mittlerweile in nicht wenigen Fällen persönlich getragen werden müssen), etc. Und das ist nur die "Zugangsseite". Dann haben wir noch gar nicht über solch demokratischen Dinge wie Lobbyismus und die je nach verfügbaren Finanzmitteln ganz unterschiedlichen Einflussmöglichkeiten auf die Politikgestaltung gesprochen oder etwa die prozessuralen Einschränkungen wie Fraktionszwangs thematisiert. Nein, wenn etwas wirklich im Argen liegt, dann ist doch gerade der "repräsentative" Teil der Demokratie, der nicht mehr zeitgemäß ist. Hierzu immer noch erhellend: Colin Crouch - Postdemokratie. Pierre Bourdieu hat übrigens mal etwas kluges zu Wahlen in der repräsentativen Demokratie gesagt. Das ging in etwa so:
Wahlen drücken keine Teilnahme der Bürger an der Macht aus, sondern sind spezifische Enteignungsverfahren, sie subtrahieren die Bevölkerung von der Macht. Jeder, der ein Kreuz macht, stimmt der Enteignung zu. Eine Enteignung speziell der Unterklassen: Schweigen sie, gelten sie als apathisch oder inkompetent.
Aber Du trägst ja auch immer noch das Mantra von der "Beste aller Welten" vor Dir her. Nur es glaubt Dir/Euch halt zunehmend niemand mehr. Die "Trente Glorieuses" mögen nicht so glorreich gewesen sein, wie der Name es behauptet. Aber in gesamtgesellschaftlicher Sicht schlechter als heute? (einleitend gerne: Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft) Du kannst Dich ja mal mit roundabout 30 bis 50 Prozent der Jugend in Spanien, Italien und Griechenland darüber unterhalten, ob die Welt wirklich niemals besser war. Oder reden wir doch mal über die DDR: Können wir uns da auf Zahlen einigen? Wievielen Ihren ehemaligen Bürger geht es heute wirtschaftlich besser: 50 Prozent? Wievielen etwa gleichgut? 20 Prozent? Und was bleibt dann noch über? 30 Prozent?(übrigens etwas weniger, als das Wählerpotential von AFD und Linkspartei). Ich rede hier von allen Abgehängten, Perspektivlosen - den Arbeitslosen wie Aufstockern, den Doppel- und Dreifachjobbern, den ungewollt Mobilen und Flexiblen, den sozial Entwurzelten, die keine Partner mehr finden, denjenigen die ungewollt von den eigenen Kindern getrennt leben, denjenigen, die sich aus wirtschaftlichen Zwängen nicht um ihre Eltern kümmern können... Ist das nicht ein katastrophales Armutszeugnis für Euer System?
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
Alones, Samstag, 23.09.2017, 07:16 (vor 3038 Tagen) @ prosakind
Das gute an der modernen Welt ist ja, das es da draußen immer noch eine Menge kluger Menschen gibt, die Dinge viel besser und deutlicher artikulieren können, als man selber. Das schlechte an der von unseren Hausherren leider nicht beeinflussbaren Verlinkungspolitik ist aber, dass direkte Hinweise darauf nicht mehr möglich sind. Das erschwert dann die zumindest durch komplexere Gedankengänge abgestützte Argumentation. Zum Thema AFD und Neoliberalismus hat jüngt Tomasz Konicz bei Telepolis eine schöne Zusammenfassung geschrieben (google "Konicz National und neoliberal").
Das ist in der Tat ein hervorrangeder Artikel und so ziemlich das Beste, was ich in letzter Zeit im Zusammenhang mit der AfD gelesen habe. Wer die wirtschaftspolitische Ideologie dieser Partei verstehen möchte, sollte sich unbedingt diesen Artikel durchlesen. Für mich persönlich war die Agenda jetzt zwar nicht sondernlich neu, aber wer immer noch mit dem Gedanken spielt, dieser Partei seine Stimme zu geben, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen - schon gar nicht aus Sicht des "kleinen Mannes". Es ist allein schon bezeichnend, dass die Hayek-Stiftung (neoliberaler, marktradikaler Think Tank) als "Mistbeet der AfD (SZ)" bezeichnet wird, indem bis 2015 auch noch Christian Lidner Mitglied war. Kein Wunder also, dass sich Gauland die FDP als potentiellen Koalitationspartner wünscht. Die ideologische Schnittmenge ist größer, als man sich zunächst vllt. denken mag.
Natürlich würden Gauland & Co. kein neues Drittes Reich errichten. Es sind also keine "klassischen" Nazis. Dafür fehlt allein schon der Judenhass. Tatsächlich hat The Intercept unter dem Titel "Islamophobic U.S. Mega-Donor Fuels German Far-Right Party With Viral Fake News" erst vor ein paar Stunden darüber berichtet, wie eine amerikanische Jüdin mit islamfeindlichen Fake News Werbung für die AfD macht - so viel übrigens zu dem Thema, dass Wahlkampfeinmischung immer nur aus Russland kommt (wenngleich es natürlich auch einige dubiose Kontakte nach Russland gibt). Die AfD findet also, ähnlich wie auch schon Trump, einen gewissen Anklang im Lager der Zionisten.
D.h. aber noch lange nicht, nur weil Gauland kein klassischer Nazi ist, er auch kein Faschist ist. Ersetzt man "Jude" einfach nur mit "Moslem" kommt man schon wieder sehr nah an die ursprüngliche Nazi-Ideologie. Hauptsache es gibt einen Sündenbock, für den man alles die Schuld geben kann. Grundsätzlich gilt, dass der Faschismus sehr unterschiedliche Formen annehmen kann. Der Grundgedanke, der dabei sowohl den Neoliberalismus, als auch den Faschismus vereint, ist die Menschenverachtung. Während beim Faschsimus die Menschenverachtung auf rassistischen Motiven beruht, ist es beim Neoliberalismus die maximale wirtschaftliche Ausbeutung des Menschen. Folglich ist es also nur konsequent, dass diese beiden Ideologien zueinander finden. Kurz: man könnte es auch einfach unter dem Oberbegriff "Kapitalismus" zusammenfassen.
Zum "Neoliberalismus". Ich weiß, getroffene Hunde bellen. Wenn Du das als "Schimpfwort" verstehst, gerne. Ist für mich ja auch eines - wenn halt als aus anderer Perspektive. Trotzdem hat der Begriff einen hohen analytischen Wert. Denn er beschreibt etwas, das nicht beschrieben werden soll. Nicht zuletzt deshalb haben sich seine Vordenker doch von dem Begriff abgewandt. Die plumpe Annahme: was keinen Namen hat, kann auch nicht kritisiert werden. Daher sollten wir schon dabei bleiben.
Zum Thema Neoliberalismus reicht es im Grunde schon auf Prof. Rainer Mausfeld zu verweisen. Seine Vorträge zu diesem Thema lassen sich auf Youtube finden. Dasselbe gilt auch für das Thema Demokratie.
Aus Zeitgründen kann ich leider nicht auf den Rest eingehen, aber durchaus gelungener Beitrag. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, was das bei einem bestimmten Lager in diesem Forum wieder für Reaktionen hervorrufen wird. Dürfte nicht lange dauern, bis die Verschwörungstheoretiker-Keule geschwungen wird.
WOW! - Einer , wenn nicht der beste(n) Beitag in diesem Ast
Foreveralone, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 23:21 (vor 3038 Tagen) @ prosakind
Und er geht total unter.
Das dir hier keiner geantwort hat, spricht für die Qualität deines Kommentares.
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 16:23 (vor 3038 Tagen) @ Ulrich
Egal ob es sie wenn sie abgestimmt hätten zur AfD, CDU bzw. CSU, SPD, Linken, Grünen, Yogistischen Fliegern oder wem auch immer hin gezogen hätte.
Zu sagen "AfD-Wähler, bleibt bitte zu Hause" ist meiner Meinung nach deshalb keine Lösung - selbst wenn die AfD-Vorsitzende das mittlerweile so sehen mag.
Hießen die nicht Yogische Flieger? Gibt es die eigentlich noch?
Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 20:28 (vor 3038 Tagen) @ Emilyjasmin
Egal ob es sie wenn sie abgestimmt hätten zur AfD, CDU bzw. CSU, SPD, Linken, Grünen, Yogistischen Fliegern oder wem auch immer hin gezogen hätte.
Zu sagen "AfD-Wähler, bleibt bitte zu Hause" ist meiner Meinung nach deshalb keine Lösung - selbst wenn die AfD-Vorsitzende das mittlerweile so sehen mag.
Hießen die nicht Yogische Flieger? Gibt es die eigentlich noch?
Frag mich Sonntag Abend wenn ich mit dem Auszählen fertig bin. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht wer weiter unten so alles auf dem Wahlzettel steht ;-)
Am Sonntag wird abgerechnet.
fcpit77, hauptstadt, Donnerstag, 21.09.2017, 19:49 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Die gewählten, haben nichts zu entscheiden und die die entscheiden werden nicht gewählt. Orginal zitat super horst. da hat er mal sowas von recht.Also ist völlig egal wen ihr wählt. Hauptsache wir gewinnen am dienstag gegen real.
Am Sonntag wird abgerechnet.
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:35 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Man kann es nur hoffen.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 19:41 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Es ist tatsächlich der Umstand, der mich auch 15% bei der AfD vergleichsweise entspannt sehen lässt. Das wäre zwar bitter für Deutschland und eine Ohrfeige für die Bestrebungen der letzten 60 Jahre, aber es wäre eine vergängliche Momentaufnahme.
Was der AfD fehlt, was die anderen populistischen Parteien haben, ist ein erfolgreicher Bauernfänger. Ein Wilders, ein Orban, ein Haider, eine Le Pen. Das sind alles nur farblose Hackfressen, die mit ihrem Charisma eine begrenzte Schicht ansprechen. Die haben nicht das Zeug Leute zu mobilieren, die sie nicht ohnehin wählen würden. Und das sind nun einmal so zwischen 10 und 15 Prozent der Deutschen.
Dass Leute wie Pretzell, Bernd Höcke, Wehrmachts-Gauland und Schmoll-Alice die Führungsfiguren sind, ist ein Geschenk. Das sind Leute, die in den kommenden vier Jahren auf Schritt und Tritt beobachtet werden. Man wird sich selbst verbrennen und das Potential für Steigerungen ist quasi nicht vorhanden, da man ohnehin niemand hat, der das Potential hat eine breitere Schicht anzusprechen.
Mal davon ab dass die auch gar kein Interesse daran haben. Die werden versuchen noch einmal Wiedergewählt zu werden, weil es dann halt die Pensionen gibt, aber keiner von denen will doch ernsthaft in die Regierung kommen. Da wird dir viel zu sehr auf die Finger geguckt.
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 00:32 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Es ist tatsächlich der Umstand, der mich auch 15% bei der AfD vergleichsweise entspannt sehen lässt. Das wäre zwar bitter für Deutschland und eine Ohrfeige für die Bestrebungen der letzten 60 Jahre, aber es wäre eine vergängliche Momentaufnahme.
Was der AfD fehlt, was die anderen populistischen Parteien haben, ist ein erfolgreicher Bauernfänger. Ein Wilders, ein Orban, ein Haider, eine Le Pen. Das sind alles nur farblose Hackfressen, die mit ihrem Charisma eine begrenzte Schicht ansprechen. Die haben nicht das Zeug Leute zu mobilieren, die sie nicht ohnehin wählen würden. Und das sind nun einmal so zwischen 10 und 15 Prozent der Deutschen.
Dass Leute wie Pretzell, Bernd Höcke, Wehrmachts-Gauland und Schmoll-Alice die Führungsfiguren sind, ist ein Geschenk. Das sind Leute, die in den kommenden vier Jahren auf Schritt und Tritt beobachtet werden. Man wird sich selbst verbrennen und das Potential für Steigerungen ist quasi nicht vorhanden, da man ohnehin niemand hat, der das Potential hat eine breitere Schicht anzusprechen.
Mal davon ab dass die auch gar kein Interesse daran haben. Die werden versuchen noch einmal Wiedergewählt zu werden, weil es dann halt die Pensionen gibt, aber keiner von denen will doch ernsthaft in die Regierung kommen. Da wird dir viel zu sehr auf die Finger geguckt.
Ist übrigens schon lange nicht mehr dabei.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Berlin, Freitag, 22.09.2017, 00:37 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Du meinst Bernd Lucke. Ich mein Bernd "Björn" Höcke.
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 00:41 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Ach stimmt genau.
Da war ich etwas voreilig.
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 07:29 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Der ist ja gestärkt aus seiner "I love 1933"-Rede hervorgegangen.
Aber klar: Die AfD ist gar nicht rechts...
Am Sonntag wird abgerechnet.
guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 09:21 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Aber klar: Die AfD ist gar nicht rechts...
Wer behauptet dies?
Am Sonntag wird abgerechnet.
stfn84, Köln, Freitag, 22.09.2017, 09:56 (vor 3038 Tagen) @ guy_incognito
Einige/Viele AfD-Wähler.
Am Sonntag wird abgerechnet.
Voomy, Donnerstag, 21.09.2017, 21:08 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Es ist tatsächlich der Umstand, der mich auch 15% bei der AfD vergleichsweise entspannt sehen lässt. Das wäre zwar bitter für Deutschland und eine Ohrfeige für die Bestrebungen der letzten 60 Jahre, aber es wäre eine vergängliche Momentaufnahme.
Was der AfD fehlt, was die anderen populistischen Parteien haben, ist ein erfolgreicher Bauernfänger. Ein Wilders, ein Orban, ein Haider, eine Le Pen. Das sind alles nur farblose Hackfressen, die mit ihrem Charisma eine begrenzte Schicht ansprechen. Die haben nicht das Zeug Leute zu mobilieren, die sie nicht ohnehin wählen würden. Und das sind nun einmal so zwischen 10 und 15 Prozent der Deutschen.
Dass Leute wie Pretzell, Bernd Höcke, Wehrmachts-Gauland und Schmoll-Alice die Führungsfiguren sind, ist ein Geschenk. Das sind Leute, die in den kommenden vier Jahren auf Schritt und Tritt beobachtet werden. Man wird sich selbst verbrennen und das Potential für Steigerungen ist quasi nicht vorhanden, da man ohnehin niemand hat, der das Potential hat eine breitere Schicht anzusprechen.
Mal davon ab dass die auch gar kein Interesse daran haben. Die werden versuchen noch einmal Wiedergewählt zu werden, weil es dann halt die Pensionen gibt, aber keiner von denen will doch ernsthaft in die Regierung kommen. Da wird dir viel zu sehr auf die Finger geguckt.
Es ist schon schade, dass Norbert Lammert aufhört, der hätte die verbal durch den Fleischwolf gedreht.
Die AfD ist nur die logische Konsequenz
, Donnerstag, 21.09.2017, 19:00 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Diese Partei hat keinen konsistenten ideologischen Kern. Es ist der Zusammenschluß der Wahnhaften, der Neurotischen, der Paranoiden, der Verschwörungsliebhaber, der Ängstlichen, der Dummen, der Aufbrausenden, der "das wird man ja wohl noch sagen dürfen", der selbsternannten Freidenker auf Intelligenztiefflug, der Verbitterten und der Hassenden. Es ist der in Parteiform gegossene Facebook-Kommentarbereich unter einer Bild-Zeitungsmeldung. Eine Partei lose zusammengehalten durch ihre Anti-Einstellung zu bestimmten Themen und einem oberflächlichen, nicht weiter definierten, aber garantiert anti-intellektuellen, Nationalismus.
Und wer hat Schuld daran? Das Internet. Die Verrückten gab es in der Zahl auch schon früher. Nur heute können sie sich in riesigen Zahlen zusammen finden, sich austauschen, sich gegenseitig bestärken, andere Leute einwerben und sich schlußendlich politisch organisieren. Es ist doch nichts neues dass die Kommentarspalten auf lasch moderierten Portalen eher braun, esoterisch-spinnerhaft bis paranoid verschwörerisch angehaucht sind. Das war schon vor 15 Jahren so. Jetzt hat sich die Scheiße zu einem Sturm zusammengezogen. Aus der sozialen Isolation über das Internet direkt in den Bundestag. Danke Neue Medien!
Die AfD ist nur die logische Konsequenz
Jens, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 09:18 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Diese Partei hat keinen konsistenten ideologischen Kern. Es ist der Zusammenschluß der Wahnhaften, der Neurotischen, der Paranoiden, der Verschwörungsliebhaber, der Ängstlichen, der Dummen, der Aufbrausenden, der "das wird man ja wohl noch sagen dürfen", der selbsternannten Freidenker auf Intelligenztiefflug, der Verbitterten und der Hassenden. Es ist der in Parteiform gegossene Facebook-Kommentarbereich unter einer Bild-Zeitungsmeldung. Eine Partei lose zusammengehalten durch ihre Anti-Einstellung zu bestimmten Themen und einem oberflächlichen, nicht weiter definierten, aber garantiert anti-intellektuellen, Nationalismus.
Und wer hat Schuld daran? Das Internet. Die Verrückten gab es in der Zahl auch schon früher. Nur heute können sie sich in riesigen Zahlen zusammen finden, sich austauschen, sich gegenseitig bestärken, andere Leute einwerben und sich schlußendlich politisch organisieren. Es ist doch nichts neues dass die Kommentarspalten auf lasch moderierten Portalen eher braun, esoterisch-spinnerhaft bis paranoid verschwörerisch angehaucht sind. Das war schon vor 15 Jahren so. Jetzt hat sich die Scheiße zu einem Sturm zusammengezogen. Aus der sozialen Isolation über das Internet direkt in den Bundestag. Danke Neue Medien!
Das passt wie die Faust aufs Auge. Ob es nur das Internet war, wage ich zu bezweifeln. Aber ganz klar, haben soziale Medien zu ihrem rasanten Aufstieg beigetragen. Den Rest übernehmen dann die Talkshows.
Die AfD ist nur die logische Konsequenz
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 11:06 (vor 3038 Tagen) @ Jens
...Ob es nur das Internet war, wage ich zu bezweifeln. Aber ganz klar, haben soziale Medien zu ihrem rasanten Aufstieg beigetragen. Den Rest übernehmen dann die Talkshows.
Klar die politische Talkshow, das ist mittlerweile ein eigenes Genre, aber mehr demokratisch gewolltes Spektakel und in der Regel auch dahingehend moderiert, dass die Verbreitung falscher Fakten verhindert wird.
Von daher halte ich das Internet für den Aufschwung der Rechtspopulisten für wesentlich bedeutender. Nur dort darf jeder seine eigenen Wahrheiten unwidersprochen verbreiten. Und gibt es dann doch mal Widerspruch, dann kann man ihn einfach löschen. Wer Bestätigung für die Korrektheit seiner schrägen Meinung und Verschwörungstheorien sucht, der wird sie dort (und nur dort) finden.
Im Übrigen ist auch Donald Trump ein Präsident dieser "Freiheit" der falschen Fakten im Internet.
SGG
Klopfer
Die AfD ist nur die logische Konsequenz
Trainingskiebitz, Block 36, Freitag, 22.09.2017, 11:16 (vor 3038 Tagen) @ Klopfer
Das Internet ist ein wichtiger Multiplikator, aber setzt den geistigen Nährboden erst einmal voraus. Das sieht man ja auch etwa bei den linksradikalen, anarchistischen Randalierern rund um G20 in Hamburg oder bei Islamisten, die sich im Internet gegenseitig radikalisieren. Insoweit muss man das Phänomen als solches begreifen, nicht allein in eine politische, geistige oder religiöse Richtung.
Dass gerade nationalistische, protektionistische und auch rechtsradikale Plattformen so im Fokus stehen, liegt mE am dahingehenden Zeigeist. Einfache Antworten auf komplexe Fragen sind wieder en vogue. Wohin das führen kann, sieht man in den USA. Ich glaube aber nicht, dass wir in diesem Ausmaß dahin kommen. Dafür geht es der großen Mehrheit in Deutschland einfach zu gut. Allein mit geistigen Blindgänger holt man keine 20%+, dafür braucht man die Enttäuschten und Abgehängten. So lief es ja letztlich auch in den USA, wo zwar ein harter Kern überzeugter Idioten Trump wählte, aber eben auch viele wirtschaftlich Zurückgelassene.
NSDAP
zokzok3, DO, Donnerstag, 21.09.2017, 23:24 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Jo, gäbe es damals das Internet nicht, hätten sich die verrückten nicht zusammen getan.
NSDAP
zokzok3, Freitag, 22.09.2017, 01:21 (vor 3039 Tagen) @ zokzok3
Sie tun sich auch so zusammen, wenn die Umstände entsprechend sind. Wir leben aber nicht in den 20er Jahren.
NSDAP
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:45 (vor 3039 Tagen) @ zokzok3
Das habe ich mir beim Lesen auch gedacht ;)
Die AfD ist nur die logische Konsequenz
LeanderX, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 19:31 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
man darf die aber nicht machen lassen. Wir, also die, die noch alle Tassen im Schrank haben, wissen wohin das führen kann!
Die AfD ist nur die logische Konsequenz
mcprivat, Brandenburg, Donnerstag, 21.09.2017, 19:28 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
bearbeitet von mcprivat, Donnerstag, 21.09.2017, 19:31
viel besser hätte man das nicht zusammenfassen können. früher haben 3 Trunkenbolte am Stammtisch in der Eckkneipe über die "Polacken, Vitschies, Kanacken, Zigeuner und Neger" hergezogen und haben "Führerwitze" ausgetauscht. Heute trifft sich der gleiche Schlag Mensch mit den ideologischen Brandstiftern der Elite auf Facebook und treiben liberale Medien und Politiker vor sich her.
Das schlimme. Wir alle gehen dem auf den Leim.
Völlig egal - Das ewige Wachstum geht weiter
Anton56, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 18:10 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Völlig egal was man wählt (ausgenommen NPD etc).
Da muss ich indirekt Volker Pispers zitieren.
Schwarz gelb, rot grün, rot rot grün.. Egal wer an der Macht ist es ändert nichts.
Gewinnen tut nur eine Bevölkerungsschicht. Die Reichsten 2%.
Das ewige Wachstum geht weiter
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 11:22 (vor 3038 Tagen) @ Anton56
Da muss ich indirekt Volker Pispers zitieren.
Schwarz gelb, rot grün, rot rot grün.. Egal wer an der Macht ist es ändert nichts.
Gewinnen tut nur eine Bevölkerungsschicht. Die Reichsten 2%.
Die Frage ist doch, ob ein Kabarettist oder auch Satiriker, egal wie man Pispers nun nennen mag, als politische Referenz herhalten kann. Natürlich darf er im Rahmen einer Satire gerne die Unwahrheit verbreiten, solange sich Menschen finden, die das witzig finden.
Richtig wird das dadurch nicht.
Mit den 2% als ALLEINIGE Gewinner, hat er sich faktenmäßig auf ganz dünnes Eis begeben. Natürlich geht des 2% Reichsten generell besser als den anderen 98% - keine Frage und keine Partei der Welt wird das jemals ändern können. Das ist ein statistisches Ergebnis, das es immer geben wird.
Die Behauptung allerdings, dass es NUR den 2% besser geht ist kompletter Schwachsinn.
Ich gehöre ganz sicher nicht zu diesen 2%, auch mein direktes famliäres und soziales Umfeld auch nicht. Trotzdem geht es uns allen so gut wie noch noch nie.
Ich denke mal, das ist aktuell auch typisch füt die akademisch geprägte Mittelschicht
Zumindest wir werden bei Pispers komplett unterschlagen. Vielleicht auch nur, weil unsere Realität nicht in seine Satire passt.
SGG
Klopfer
Das ewige Wachstum geht weiter
Phil, Freitag, 22.09.2017, 11:28 (vor 3038 Tagen) @ Klopfer
Zumindest wir werden bei Pispers komplett unterschlagen. Vielleicht auch nur, weil unsere Realität nicht in seine Satire passt.
Seine eigene passt auch nicht rein.
Er ist ein guter Kabarettist und ich mag ihn sehr. Aber sicherlich dient das, was er dort erzählt, nicht einer ernsthaften Analyse der gegebenen Verhältnisse.
Es ist geradezu absurd möchte ich sagen, in einem Land, wo jeder krankenversicherte eine künstliche Hüfte und hochwertige medizinische Versorgung im Prinzip kostenlos erhält, derartige Sprüche zu sagen.
Wir erhalten hier einen gewaltigen Sozialstaat, vermutlich den stärksten der Welt. Perfekt ist sicherlich nicht alles, manches sogar richtig schlecht. Aber alles in allem haben wir stetig wachsenden Wohlstand, der sich nun einmal nicht einzig durch individuelle Besitztümer auszeichnet, sondern eben auch durch Punkte wie die medizinische Versorgung.
MFG
Phil
Das ewige Wachstum geht weiter
Anton56, Freitag, 22.09.2017, 13:24 (vor 3038 Tagen) @ Phil
Z
Wir erhalten hier einen gewaltigen Sozialstaat, vermutlich den stärksten der Welt. Perfekt ist sicherlich nicht alles, manches sogar richtig schlecht. Aber alles in allem haben wir stetig wachsenden Wohlstand, der sich nun einmal nicht einzig durch individuelle Besitztümer auszeichnet, sondern eben auch durch Punkte wie die medizinische Versorgung.
MFG
Phil
Stetig wachsender Wohlstand? Da musst du das "Wir" schon genauer definieren. Ich schätze mich zufrieden, da ich dem akademischen Bereich angehöre. Kann sehr gut damit und davon leben.
Jetzt frage doch mal die Zeitarbeiter, Niedriglöhner, Aufstocker.. Beschäftigte die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen herumschlagen, die allesamt auch noch durch die stetig wachsende Altersarmut bedroht sind. Ich denke deren Realität sieht anders aus als deine oder meine.
Im übrigen "fischt" die AFD, mit zunehmenden Erfolg, in diesen Kreisen.
MfG
Bernd
Das ewige Wachstum geht weiter
Phil, Freitag, 22.09.2017, 13:32 (vor 3038 Tagen) @ Bernhardt
Jetzt frage doch mal die Zeitarbeiter, Niedriglöhner, Aufstocker.. Beschäftigte die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen herumschlagen, die allesamt auch noch durch die stetig wachsende Altersarmut bedroht sind. Ich denke deren Realität sieht anders aus als deine oder meine.
Also erst einmal ging es ja um die Ausgangsthese, dass nur noch "2% ganz oben" profitieren würden.
Dann habe ich es ganz bewusst von einem individuellen Wohlstand gelöst.
Und zuletzt: Wann genau war es denn einmal besser? Also ich frage hier nicht rhetorisch. Mich interessiert, wann es diese prekären Lebensverhältnisse nicht gegeben haben soll? Bzw. wann es Personen in diesen Verhältnissen besser ging.
MFG
Phil
Das ewige Wachstum geht weiter
Anton56, Freitag, 22.09.2017, 14:09 (vor 3038 Tagen) @ Phil
Jetzt frage doch mal die Zeitarbeiter, Niedriglöhner, Aufstocker.. Beschäftigte die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen herumschlagen, die allesamt auch noch durch die stetig wachsende Altersarmut bedroht sind. Ich denke deren Realität sieht anders aus als deine oder meine.
Also erst einmal ging es ja um die Ausgangsthese, dass nur noch "2% ganz oben" profitieren würden.
Ich kenne Pispers und seine Art zu Argumentieren. Entweder sind die "2% ganz oben"
aus dem Zusammenhang gerissen. Oder einfach Unfug.
Dann habe ich es ganz bewusst von einem individuellen Wohlstand gelöst.
Ich habe mich an der etwas verallgemeinernden Aussage "Wir" gestossen Und darum gebeten zu differenzieren
Und zuletzt: Wann genau war es denn einmal besser? Also ich frage hier nicht rhetorisch. Mich interessiert, wann es diese prekären Lebensverhältnisse nicht gegeben haben soll? Bzw. wann es Personen in diesen Verhältnissen besser ging.
Ich habe mithin nicht von prekären Lebenverhältnissen gesprochen, sondern von prekären Arbeitsverhälnissen. Die dann durchaus für die entsprechenden Lebensverhältnisse ausschlaggebend sein können. Durch Schaffung der "Minijobwelt" wurden unter anderem die Grundlagen für prekäre Arbeitsverhältnisse gelegt.
Stichwort - Fordern und Fördern- ;)
MFG
Phil
Ich gehöre weder einer Gewerkschaft an, noch will ich auf hohem Niveau jammern oder dergleichen. Ich hatte allerdings mehrfach das fragwürdige Vergnügen, im industiellen Umfeld Menschen - die mit Zeitverträgen ausgestattet wurden und/oder Leiharbeiter .. - kennenzulernen, die frustriert über ihre Zukunftsaussichten- ängste plauderten.
Mitnichten waren die Zeiten früher "rosiger" als heute. Das habe ich nie behauptet. Nur, dass Deutschland zu einem Niedriglohnland in Europa geworden ist ist schon bemerkenswert, wie ich finde.
MfG
Das ewige Wachstum geht weiter
Phil, Freitag, 22.09.2017, 14:18 (vor 3038 Tagen) @ Bernhardt
bearbeitet von Phil, Freitag, 22.09.2017, 14:26
Ich habe mich an der etwas verallgemeinernden Aussage "Wir" gestossen Und darum gebeten zu differenzieren
Da hast du meinetwegen auch Recht, aber schlussendlich müsste man dann auch in meinen Augen noch weiter differenzieren. Und über die Landesgrenzen hinaus gehen.
Ich habe mithin nicht von prekären Lebenverhältnissen gesprochen, sondern von prekären Arbeitsverhälnissen. Die dann durchaus für die entsprechenden Lebensverhältnisse ausschlaggebend sein können. Durch Schaffung der "Minijobwelt" wurden unter anderem die Grundlagen für prekäre Arbeitsverhältnisse gelegt.
Vorher gab es gar keine Arbeit und halt Sozialhilfe. Beziehungsweise ABM-Maßnahmen.
Ich habe eine größere wissenschaftliche Arbeit damals zu dem Thema geschrieben und kann nicht erkennen, dass es nun vor der Agenda 2010 und den so genannten Hartz-Reformen eine gerechtere oder gar bessere Welt gegeben hätte.
Ich gehöre weder einer Gewerkschaft an, noch will ich auf hohem Niveau jammern oder dergleichen. Ich hatte allerdings mehrfach das fragwürdige Vergnügen, im industiellen Umfeld Menschen - die mit Zeitverträgen ausgestattet wurden und/oder Leiharbeiter .. - kennenzulernen, die frustriert über ihre Zukunftsaussichten- ängste plauderten.
Die kenne ich auch. Und die findet man überall. Im übrigen inzwischen auch auf höherem Lohnniveau. Denn auch ein hohes Einkommen schützt nicht vor Zukunftsängsten. Im Zweifel sogar im Gegenteil. Und Frustration gibt es dadurch auch genug.
Nur gab es das früher durchaus auch.
Mitnichten waren die Zeiten früher "rosiger" als heute. Das habe ich nie behauptet. Nur, dass Deutschland zu einem Niedriglohnland in Europa geworden ist ist schon bemerkenswert, wie ich finde.
Die Welt hat sich verändert. Und das Deutschland nun DAS Niedriglohnland in Europa ist, schützt uns zumindest vor Zutsänden wie in Frankreich. Kleinere Nationen haben da natürlich andere Bedingungen und können auch anders die Dinge angehen. (davon ab finde ich eh schwierig, diese Sektoren ländervergleichend zu betrachten).
Davon ab hatten wir halt - um mal wieder zu Pispers zurückzukehren - vor 1990 einen riesengroßen Niedriglohnsektor (inklusive Frustrationen) auf dem heutigen Gebiet Deutschlands: Die DDR.
MFG
Phil
Das ewige Wachstum geht weiter
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 22.09.2017, 14:56 (vor 3038 Tagen) @ Phil
Die Welt hat sich verändert. Und das Deutschland nun DAS Niedriglohnland in Europa ist, schützt uns zumindest vor Zutsänden wie in Frankreich. Kleinere Nationen haben da natürlich andere Bedingungen und können auch anders die Dinge angehen. (davon ab finde ich eh schwierig, diese Sektoren ländervergleichend zu betrachten).
Dieser Zusammenhang (ich nehme an, du meinst die in D niedrigere Arbeitslosenquote) wird immer wieder einfach so als scheinbar feststehende Tatsache behauptet. Aber aus einer niedrigeren Arbeitslosigkeit im Vergleich zu anderen Ländern lässt sich ein solcher Kausalzusammenhang zur Größe eines Niedriglohnsektors trotzdem nicht so ohne weiteres herleiten (was du ja wohl auch mit deinem Klammernachschub andeutest). Dafür sind die Faktoren unter denen Arbeitsplätze entstehen eben zu vielfältig und gesamtwirtschaftliche Faktoren zu komplex miteinander verbunden. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Mindestlohn sprechen übrigens auch eher gegen einen so simplen Zusammenhang.
Davon ab muss man sich natürlich fragen, inwieweit es nicht eh zynisch ist, Millionen Menschen in prekären Lebensverhältnissen zu halten, damit "wir" keine höhere Arbeitslosigkeit riskieren und die Gutverdiener oder die, die gar nicht auf Erwerbsarbeit angewiesen sind, sich gemütlich einrichten können. Außerdem hängt an den Niedriglöhnen ja auch wiederum die Finanzierung der Sozialsysteme, Steuereinnahmen, Binnennachfrage, notwendige soziale Zusatzleistungen, vorprogrammierte Altersarmut usw. usf.
Das ewige Wachstum geht weiter
Trainingskiebitz, Block 36, Freitag, 22.09.2017, 14:17 (vor 3038 Tagen) @ Bernhardt
Mitnichten waren die Zeiten früher "rosiger" als heute. Das habe ich nie behauptet. Nur, dass Deutschland zu einem Niedriglohnland in Europa geworden ist ist schon bemerkenswert, wie ich finde.
Entschuldigung, aber das ist einfach populistischer Unfug. Deutschland befindet sich bei den Löhnen vor Österreich, gleichauf mit den Niederlanden und knapp hinter Finnland. Deutschland hat dazu eine der besten Beschäftigungsquoten überhaupt, ganz besonders bei der Jugendarbeitslosigkeit. Davon träumen die allermeisten unserer europäischen Nachbarn. Wie kann man da behaupten, dass Deutschland ein Niedriglohnland in Europa ist?
Lustigerweise wird in anderen Zusammenhängen - etwa Flüchtlingen oder Renten - dann immer behauptet, als einer "der reichsten Staaten" der Welt müsste doch Deutschland mehr leisten können. Da verrät man etwa bei der Linkspartei doch schon sehr deutlich, dass man es mit Fakten nicht so genau nimmt, wenn es um die eigene Ideologie geht.
Das ewige Wachstum geht weiter
Trainingskiebitz, Freitag, 22.09.2017, 16:06 (vor 3038 Tagen) @ Trainingskiebitz
Lustigerweise wird in anderen Zusammenhängen - etwa Flüchtlingen oder Renten - dann immer behauptet, als einer "der reichsten Staaten" der Welt müsste doch Deutschland mehr leisten können. Da verrät man etwa bei der Linkspartei doch schon sehr deutlich, dass man es mit Fakten nicht so genau nimmt, wenn es um die eigene Ideologie geht.
Lohnniveaus zu vergleichen, ist immer so eine Sache - man muss es detailliert und unter Anrechnung verschiedener Faktoren tun. Werde ich hier jetzt nicht tun.
Wenn die Linkspartei behauptet, Deutschland sei einer der reichsten Staaten weltweit und in Europa, hat sie natürlich Recht. Die Gesamtwirtschaftsleistung, die vorhandene Infrastruktur und sämtliche makroökonomischen Daten stehen dafür. Allerdings kommt immer mehr Geld bei den reichsten 2% und immer weniger bei den anderen an; das breite bürgerliche Segment in der Mitte schrumpft zusehends zugunsten eines deutlich prekäreren.
Letzteres steht für einen erkennbaren Niedriglohnsektor (oder gleich für Empfänger von Sozialleistungen).
Insofern ist das doch stimmig und kein Widerspruch, auch wenn bspw. "beim Daimler" und selbst in macnhen Bereichen des ÖD immer noch ordentlich verdient wird.
Das ewige Wachstum geht weiter
Knorpelohr, Freitag, 22.09.2017, 15:13 (vor 3038 Tagen) @ Trainingskiebitz
Was haben denn die Durchschnittslöhne mit der Behauptung, einer "der reichsten Staaten" der Welt zu sein zu tun ?
Das ewige Wachstum geht weiter
Klopfer
, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 19:16 (vor 3038 Tagen) @ Knorpelohr
Was haben denn die Durchschnittslöhne mit der Behauptung, einer "der reichsten Staaten" der Welt zu sein zu tun ?
Man kann einfach alles behaupten, ohne es belegen zu müssen. Es ist ja im Zweifelsfall alles relativ.
Beides in Kombination lässt sich natürlich schön verwenden, um irgendwelche Ungerechtigkeiten zu beklagen und diese politisch auszuschlachten.
SGG
Klopfer
Das ewige Wachstum geht weiter
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 22.09.2017, 12:08 (vor 3038 Tagen) @ Phil
Es ist geradezu absurd möchte ich sagen, in einem Land, wo jeder krankenversicherte eine künstliche Hüfte und hochwertige medizinische Versorgung im Prinzip kostenlos erhält, derartige Sprüche zu sagen.
Wir erhalten hier einen gewaltigen Sozialstaat, vermutlich den stärksten der Welt. Perfekt ist sicherlich nicht alles, manches sogar richtig schlecht. Aber alles in allem haben wir stetig wachsenden Wohlstand, der sich nun einmal nicht einzig durch individuelle Besitztümer auszeichnet, sondern eben auch durch Punkte wie die medizinische Versorgung.
MFG
Phil
Ich möchte nur ungern hier den Rahmen sprengen, indem jetzt auch noch eine erweiterte Sozialstaatsdiskussion entsteht. Aber dein Bild vom "gewaltigen deutschen Sozialstaat" kann man dann doch mMn so nicht einfach stehen lassen.
Wenn du z.B. die vermeintlichen Segnungen der Krankenversicherung preist, muss man natürlich v.a. auf die immer noch relativ große Anzahl von Nicht-Versicherten hinweisen. Das sind derzeit wohl immer noch rund 80.000 Menschen, trotz zwischenzeitlicher gesetzlicher Anstrengungen dieses Problem anzugehen (vgl. destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2016/PD16_40_p002.html ). Hinzukommt, dass immer noch Menschen durch Krankenversicherungsbeiträge finanziell überfordert werden und in die Schuldenfalle tappen. Auch hier haben Gesetzte wohl nur sehr unzureichend geholfen. Und der vermeintlich stetig wachsende Wohlstand ist eben sowieso nur sehr selektiv verteilt, nicht wenige sind von ihm gänzlich abgeschnitten.
Völlig egal - Das ewige Wachstum geht weiter
Timpleton, Bottrop, Donnerstag, 21.09.2017, 21:23 (vor 3039 Tagen) @ Anton56
Also mein Leben hat sich mit Schwarz-Gelb aber doch deutlich zum Positiven gewendet
Wähl doch Die PARTEI. Sie ist sehr gut.
Anton56, Donnerstag, 21.09.2017, 18:59 (vor 3039 Tagen) @ Anton56
Völlig egal was man wählt (ausgenommen NPD etc).
Da muss ich indirekt Volker Pispers zitieren.Schwarz gelb, rot grün, rot rot grün.. Egal wer an der Macht ist es ändert nichts.
Gewinnen tut nur eine Bevölkerungsschicht. Die Reichsten 2%.
Dann wähl doch Die Partei. Sie ist offen für Elitenförderung. Und auch Tierschutz und sonstiges.
Warum nicht mal ein Türke als Kançler?
Basti Van Basten, Romania, Donnerstag, 21.09.2017, 20:27 (vor 3039 Tagen) @ MisterHit
Das Bier entscheidet!
So gesehen....
, Donnerstag, 21.09.2017, 17:31 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Auf dem Platz standen gestern 11 Millionäre, auf der Bank saßen 10 Millionäre, auf den Tribünen jubelten mehrere Millionäre, die zu dem Erfolg der Mannschaft beigetragen haben.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Protektionismus, stärkere Besteuerung von Leistung und Ablehnung von Reichtum propagiert....
So sehr ich mich deinem Appel auch anschließen mag, da ich den Inhalt, die Aussagen und die Ziele der AfD ablehne, halte ich die von dir gewählte Argumentation für gefährlich, da eine Fußballmannschaft für vieles stehen kann, nicht nur für eine multi-kulturelle Zusammensetzung.
Die Werte des Vereins aber, lassen sich mit den Zielen der AfD nicht vereinbaren. Ein wahrer Borusse kann daher sein Kreuz nicht bei den Hetzern machen.
Bin ich froh...
ergo, Magdeburg, Donnerstag, 21.09.2017, 17:30 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
wenn die Wahlen beendet sind. Überall und wochenlang sieht man nichts anderes als wie diesen mist. Bierpartei und sonst nichts.
Bin ich froh...
ergo, Donnerstag, 21.09.2017, 19:10 (vor 3039 Tagen) @ ergo
wenn die Wahlen beendet sind. Überall und wochenlang sieht man nichts anderes als wie diesen mist. Bierpartei und sonst nichts.
Das Wahlfenster sollte viel früher schließen.
Bin ich froh...
Wickhead, Philadelphia / USA, Donnerstag, 21.09.2017, 20:28 (vor 3039 Tagen) @ beygo
wie im UK?. sollten wir da nachziehen?
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 16:40 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 18:10 (vor 3039 Tagen) @ hanno29
Jenny Schmelzer, ich will ein Kind von dir!
Aber nur wenn ich danach noch mit Marcel ein Bier trinken gehen darf.
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
hanno29, Donnerstag, 21.09.2017, 17:06 (vor 3039 Tagen) @ hanno29
Ob der DFB da ermitteln kann? Die freuen sich doch, wenn sie skandalöse Gesten sanktionieren können. Sie ist immerhin die Frau eines Spielers und damit muss sie Vorbild auch für die Bundesliga sein.
Ich sage 2 Spiele sperre für Herrn und Twitter-Account-Löschung für Frau Schmelzer. Gleichzeitig muss im Statement des DFB aber dann noch auf die bunte Vielfalt der Liga hingewiesen werden #NoToRacism und #UEFA kommen mit dazu.
Am Ende steht der DFB super da: Geste verurteilt, Verbrecher bestraft, Vorbildfunktion gewahrt und engstirnigem politischen Populismus Kontra gegeben. Das gibt abends erstmal einen alkoholfreien Sekt für die PR-Agentur.
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
emjay, Donnerstag, 21.09.2017, 18:08 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Ich unterstütze alle von dir vorgeschlagenen Sanktionen und bin schon auf die 2-stündige Sondersendung von sky zu der Thematik gespannt. Sie werden sich etwas einfallen lassen müssen um weitere Details zu enthüllen, zumal man Fotos nicht in super slow Motion präsentieren kann. Auf jeden Fall will ich wissen wie Didi darüber denkt und ob Erik Meijer in "Eriks Analyse" digital in das Bild eingearbeitet wird.
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 18:10 (vor 3039 Tagen) @ emjay
Ich unterstütze alle von dir vorgeschlagenen Sanktionen und bin schon auf die 2-stündige Sondersendung von sky zu der Thematik gespannt. Sie werden sich etwas einfallen lassen müssen um weitere Details zu enthüllen, zumal man Fotos nicht in super slow Motion präsentieren kann. Auf jeden Fall will ich wissen wie Didi darüber denkt und ob Erik Meijer in "Eriks Analyse" digital in das Bild eingearbeitet wird.
Dafür könnte Sky auch nochmal den Körpersprachexperten reaktivieren, fänd ich sehr gut
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:13 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Nur wenn sie die Geste in Richtung von Hasenhüttl gemacht hätte, sonst wäre doch auch Beier niemals gesperrt worden mMn
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
Blarry, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 17:22 (vor 3039 Tagen) @ FullHD
So ein Mittelfinger wird einem Ralph Hasenschüttl doch nicht gerecht.
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
Blarry, Donnerstag, 21.09.2017, 21:19 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
Like
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 16:50 (vor 3039 Tagen) @ hanno29
Sehr gute Aktion. Und ich wusste, bevor ich den Artikel angeklickt habe, dass die Welt Jenny Schmelzers #Frühstücksbier-Aktion wieder mit verwursten würde. :)
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 16:54 (vor 3039 Tagen) @ Scrutinizer
Sehr gute Aktion. Und ich wusste, bevor ich den Artikel angeklickt habe, dass die Welt Jenny Schmelzers #Frühstücksbier-Aktion wieder mit verwursten würde. :)
So ist es.
Leid tun mir nur die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaften die deswegen vermutlich mal wieder einiges an zusätzlicher Arbeit auf dem Tisch haben. Aber vermutlich prüfen sie pro Staatsanwaltschaft nur einmal und verschicken dann die Einstellungsbescheide als Serienbrief.
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 17:00 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Sehr gute Aktion. Und ich wusste, bevor ich den Artikel angeklickt habe, dass die Welt Jenny Schmelzers #Frühstücksbier-Aktion wieder mit verwursten würde. :)
So ist es.Leid tun mir nur die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaften die deswegen vermutlich mal wieder einiges an zusätzlicher Arbeit auf dem Tisch haben. Aber vermutlich prüfen sie pro Staatsanwaltschaft nur einmal und verschicken dann die Einstellungsbescheide als Serienbrief.
Das dürfte eh nur ein StA auf den Tisch bekommen, egal, wie viele Leute wegen der gleichen Sache Anzeige erstatten.
passend dazu: Jenny Schmelzer zückt den Mittelfinger
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 19:51 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Sehr gute Aktion. Und ich wusste, bevor ich den Artikel angeklickt habe, dass die Welt Jenny Schmelzers #Frühstücksbier-Aktion wieder mit verwursten würde. :)
So ist es.Leid tun mir nur die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaften die deswegen vermutlich mal wieder einiges an zusätzlicher Arbeit auf dem Tisch haben. Aber vermutlich prüfen sie pro Staatsanwaltschaft nur einmal und verschicken dann die Einstellungsbescheide als Serienbrief.
Das dürfte eh nur ein StA auf den Tisch bekommen, egal, wie viele Leute wegen der gleichen Sache Anzeige erstatten.
Ich vermute, zunächst einmal dürfte es bei so gut wie jeder Staatsanwaltschaft in Deutschland aufschlagen. Ähnlich wie die zig tausend Anzeigen gegen die angebliche "Volksverräterin" Merkel.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Stuttgart, Donnerstag, 21.09.2017, 16:11 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Donnerstag, 21.09.2017, 18:27 (vor 3039 Tagen) @ TicTac
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Genau so isses. In diesem Forum sollte es in erster Linie um den BVB im speziellen und Fussball im allgemeinen gehen und nicht um linke, rechte, grüne schwarze und der Geier weiss was sonst noch für pol. Ansichten.
Wenn die kritische Masse an Gutmenschen vs Nazis aufeinander treffen wirds nur noch eines - EMOTIONAL -. Da gehts mir wie dir, ich finde das Ganze nur noch unerträglich.
Um seine Meinung kundzutun gibt es weiss Gott andere Plattformen in I-Net.
MfG
Bernd
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Donnerstag, 21.09.2017, 18:37 (vor 3039 Tagen) @ Bernhardt
Mal so aus ganz ehrlichem Interesse: Wer in diesem Thread sind denn Gutmenschen (bitte mit Nennung des Nicks) und woran erkennt man diese ganz konkret?
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Donnerstag, 21.09.2017, 21:24 (vor 3039 Tagen) @ Nolte
Mal so aus ganz ehrlichem Interesse: Wer in diesem Thread sind denn Gutmenschen (bitte mit Nennung des Nicks) und woran erkennt man diese ganz konkret?
Es geht mir nicht Klassifizierung der "Gutmenschen" oder der "Nazis" hier im Forum, denn ich bin kein Richter.
Es geht mir hauptsächlich darum, dass in diesem Thread (und ähnlichen..) einige kurz dafor stehen sich aus lauter überbordenden Emotionalität die Köppe einzuschlagen. Das ist für mich im übrigen ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
Argumentativ und sachlich geht es hier ganz sicher nicht zu. Das hat auch mit einer vernünftigen Streikultur nichts mehr zu tun.
Mir geht es in erster Linie um den BVB, hier im Forum. War so, ist so und soll auch so bleiben.
MfG
Bernd
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Freitag, 22.09.2017, 05:37 (vor 3039 Tagen) @ Bernhardt
Ich lese hier eigentlich ziemlich gute Argumente gegen die AfD. Beispielsweise sagt hier niemand, alle in der AfD seien Nazis; aber die AfD sei von Nazis durchzogen, und wer sie wähle, tue das bewusst. Das ist ja wohl nichts als die Wahrheit.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Freitag, 22.09.2017, 05:43 (vor 3039 Tagen) @ Nolte
Ich würde noch nicht mal sagen dass die AfD auch nur zu 5% aus Nazis besteht. Es sind keine Nazis. Und sie werden diese Übertreibung sich immer wieder zum "wir sind die Opfer" Vorteil (bei ihren Klientel) machen. Es sind Nationalisten. Völkische Nationalisten. In einigen Fällen sogar Faschisten. Aber Nazis? Davon sieht man wenig.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Freitag, 22.09.2017, 06:05 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Jemanden wie Höcke sehe ich allerdings schon mindestens hart an der Grenze zum Nazi. Völkische Nationalisten sind in der Partei (hinsichtlich der Politiker - nicht zwangsläufig der Wähler) die Mehrheit, aber man findet eben auch einige Leute, die darüber recht deutlich hinaus gehen in ihrer, beispielsweise, islam- und judenfeindlichen Gesinnung.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Freitag, 22.09.2017, 06:32 (vor 3039 Tagen) @ Nolte
Bei Höcke würde ich zustimmen, aber beim Rest der Baggage wäre ich vorsichtiger.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 22.09.2017, 09:46 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Bei Höcke würde ich zustimmen, aber beim Rest der Baggage wäre ich vorsichtiger.
Ergänzend zu Phils Link auf SPON, vielleicht noch dieser Artikel beim Tagesspiegel, der nochmal näher auf eine Reihe von AfD-Kandidaten eingeht:
tagesspiegel.de/themen/reportage/rechte-vor-einzug-in-den-bundestag-so-extrem-sind-die-kandidaten-der-afd/20350578.html
Klar, das ist eine etwas kleinere Auswahl, aber das ist schon extrem gruselig, was da für Leute dabei sind. Und wenn man das dann mit der längeren SPON-Kandidatenliste abgleicht, dann fällt zumindest mir die Abgrenzung zwischen völkischen Nationalisten, Faschisten, Nazis und sonst wie veranlagten Menschenfeinden ziemlich schwer.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 09:56 (vor 3038 Tagen) @ Wallone
Bei Höcke würde ich zustimmen, aber beim Rest der Baggage wäre ich vorsichtiger.
Ergänzend zu Phils Link auf SPON, vielleicht noch dieser Artikel beim Tagesspiegel, der nochmal näher auf eine Reihe von AfD-Kandidaten eingeht:tagesspiegel.de/themen/reportage/rechte-vor-einzug-in-den-bundestag-so-extrem-sind-die-kandidaten-der-afd/20350578.html
Klar, das ist eine etwas kleinere Auswahl, aber das ist schon extrem gruselig, was da für Leute dabei sind. Und wenn man das dann mit der längeren SPON-Kandidatenliste abgleicht, dann fällt zumindest mir die Abgrenzung zwischen völkischen Nationalisten, Faschisten, Nazis und sonst wie veranlagten Menschenfeinden ziemlich schwer.
In der Tat erschreckend, hatte den (Nicht-)Link heute morgen auch schon eingestellt. Ein echtes Panoptikum des deutschen Rechtsradikalismus. Nationalsozialisten im engen Sinne des Wortes sind die meisten nicht, aber Rechtsradikale sind alle Genannten. Das Spektrum umfasst halt sehr viele Spielarten, vom Antisemiten und Holocaust-Leugner bis zum "Reichsbürger".
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 22.09.2017, 10:25 (vor 3038 Tagen) @ Ulrich
In der Tat erschreckend, hatte den (Nicht-)Link heute morgen auch schon eingestellt. Ein echtes Panoptikum des deutschen Rechtsradikalismus. Nationalsozialisten im engen Sinne des Wortes sind die meisten nicht, aber Rechtsradikale sind alle Genannten. Das Spektrum umfasst halt sehr viele Spielarten, vom Antisemiten und Holocaust-Leugner bis zum "Reichsbürger".
Ah ja, hatte ich übersehen, aber solche Links kann man wahrscheinlich sowieso nicht oft genug einstellen. Auch wenn meine Hoffnung, dass sich noch viele durch sowas von der Wahl der AfD abschrecken lassen, leider begrenzt ist. Dafür ist ja schon sowieso seit längerem zu deutlich, wofür diese Partei steht. Wer sie wählt, weiß warum. Andernfalls wäre bei so viel Ignoranz wohl eh Hopfen und Malz verloren. Man darf sich dann aber nicht beschweren, dass man mit der Wahl dieser Partei eindeutig in der rechtsradikalen Ecke steht.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 10:32 (vor 3038 Tagen) @ Wallone
In der Tat erschreckend, hatte den (Nicht-)Link heute morgen auch schon eingestellt. Ein echtes Panoptikum des deutschen Rechtsradikalismus. Nationalsozialisten im engen Sinne des Wortes sind die meisten nicht, aber Rechtsradikale sind alle Genannten. Das Spektrum umfasst halt sehr viele Spielarten, vom Antisemiten und Holocaust-Leugner bis zum "Reichsbürger".
Ah ja, hatte ich übersehen, aber solche Links kann man wahrscheinlich sowieso nicht oft genug einstellen. Auch wenn meine Hoffnung, dass sich noch viele durch sowas von der Wahl der AfD abschrecken lassen, leider begrenzt ist. Dafür ist ja schon sowieso seit längerem zu deutlich, wofür diese Partei steht. Wer sie wählt, weiß warum. Andernfalls wäre bei so viel Ignoranz wohl eh Hopfen und Malz verloren. Man darf sich dann aber nicht beschweren, dass man mit der Wahl dieser Partei eindeutig in der rechtsradikalen Ecke steht.
Sollte auch kein Vorwurf sein. Die Diskussion ist ja mittlerweile ellenlang und vermutlich kommt bis zum Sonntag noch einiges dazu.
Und in der Tat, man kann nicht oft genug vor den Horror-Gestalten die die AfD teilweise aufgestellt hat warnen.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Simmes, Hagen, Freitag, 22.09.2017, 17:03 (vor 3038 Tagen) @ Ulrich
> Sollte auch kein Vorwurf sein. Die Diskussion ist ja mittlerweile ellenlang und vermutlich kommt bis zum Sonntag noch einiges dazu.
Dann wird dir ja nicht langweilig.....
Aber Fußball ist auch noch zwischendurch!
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Phil, Freitag, 22.09.2017, 09:14 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Also du kannst ja gerne dein "Keine 5 % in der AfD haben rechtsradikales Gedankengut in sich bzw. sind es" weiter glauben. Ist ja dein gutes Recht.
Aber die Aufstelung im obigen Spiegel-Artikel ist nur die Spitze des Eisbergs.
Und wenn ich mir AfD Kandidaten dort anschaue, wo ich lebte oder derzeit lebe, und die mir z.T. sogar ganz bekannt sind aus meinem bisherigen Lebenslauf, dann kommt noch hinzu, dass das ziemliche Versager sind bzw. zum Teil sogar vorbestrafte und ziemlich windige Leute.
Wer dann da noch als normaler gelten soll, kannst du mir ja gerne mal beispielhaft anführen.
Wer aus der Spitzenmannschaft der AfD, als jenen, die gute Chancen haben in den Bundestag einzuziehen, hälst du für einen politisch normal ausgerichteten Kandidaten, den man nicht wählen muss, aber durchaus könnte.
Frauke Petry ist da ja schon fast das harmloseste. Allerdings im Grunde auch längst kaltgestellt und sicherlich nicht mehr lange Teil der AfD (meiner Meinung nach).
MFG
Phil
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Freitag, 22.09.2017, 15:11 (vor 3038 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Kulibi77, Freitag, 22.09.2017, 15:23
Also du kannst ja gerne dein "Keine 5 % in der AfD haben rechtsradikales Gedankengut in sich bzw. sind es" weiter glauben. Ist ja dein gutes Recht.
Ich schrieb "keine Nazis". Man kann auch rechtsradikal sein ohne ein Nationalsozialist oder Neonazi zu sein. Das rechte Spektrum besteht nicht nur aus Nazis. Es gibt viele andere Ausformungen, die aber meist eine anti-demokratische Gesinnung oder die Vorliebe für ein autoritäres Staatsverständnis gemeinsam haben.
Einem Gauland vorzuwerfen er wäre ein Nazi ist so absurd wie zu behaupten Gysi sei ein Stalinist. Da wird einfach einmal in die Mottenkiste gegriffen und ein möglichst hartes Wort geworfen das einigermaßen zum pol. Spektrum des Ziels passt.
Es verharmlost einen Gauland auch, weil es für ihn relativ einfach ist diesen Vorwurf abzuwehren. Und mal wieder eine Gelegenheit verpasst über die wahre Ideologie dieses Mannes zu reden. Man sollte sich langsam die (kleine) Mühe machen diese Leute ernst zu nehmen und zu erkennen gegen was man genau kämpft. Man sollte seine Feinde kennen bevor man in den Krieg zieht.
Die meisten führenden AfDler haben wohl eher Orban und Putin als Vorbild und nicht etwa Hitler. Die Prototypen solcher autoritär gelenkter Demokratien sind doch überall bekannt. Und solche autoritäre Tendenzen finden in der Bevölkerung weit mehr Zustimmung als die Rückkehr zum Dritten Reich. Das ist eine echte Gefahr und nicht die gauländische Wiedergeburt des Nationalsozialismus.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
TicTac, Freitag, 22.09.2017, 09:49 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Weil es zum Thema passt:
In der FAZ ist gestern ein Artikel erschienen, zu finden bei Google unter "FAZ Kein Wort, zu niemandem".
Sogar Teile der AFD scheinen zu hoffen, dass die Partei zumindest unter 12% bleibt.
So oder so: Wenn man sich anschaut, wie sich da jetzt schon untereinander beleidigt wird, wird es da ab Montag richtig zur Sache gehen mit den internen Kämpfen.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Voomy, Berlin, Freitag, 22.09.2017, 09:55 (vor 3038 Tagen) @ Emilyjasmin
Ich bin ein großer Fan von diesem regelmäßigen Zyklus, der in der AfD stattfindet. Da werden die Personen kultartig zu ihren Führern erhoben, erhalten beinahe autoritäre Macht über die Partei. Im Anschluss wollen sie diese Macht auch ausüben und natürlich ausbauen. Dann passiert irgendwas und ein Neid-Flügel bildet sich, der die Basis nutzt, um die Führungsfiguren loszuwerden.
So passiert bei Lucke, der von Petrys Flügel rausgedrängt wurde und nun bei Petry passiert, die von Gaulands Flügel rausgedrängt wurde.
Und in 1, 2 Jahren werden Gauland und Weidel dann durch Bernd Höckes Flügel abserviert, die Partei wird endgültig offenkundig rechts und das war es dann.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 10:05 (vor 3038 Tagen) @ Voomy
Ich bin ein großer Fan von diesem regelmäßigen Zyklus, der in der AfD stattfindet. Da werden die Personen kultartig zu ihren Führern erhoben, erhalten beinahe autoritäre Macht über die Partei. Im Anschluss wollen sie diese Macht auch ausüben und natürlich ausbauen. Dann passiert irgendwas und ein Neid-Flügel bildet sich, der die Basis nutzt, um die Führungsfiguren loszuwerden.
So passiert bei Lucke, der von Petrys Flügel rausgedrängt wurde und nun bei Petry passiert, die von Gaulands Flügel rausgedrängt wurde.
Und in 1, 2 Jahren werden Gauland und Weidel dann durch Bernd Höckes Flügel abserviert, die Partei wird endgültig offenkundig rechts und das war es dann.
Ich bin mir keineswegs sicher dass es noch ein, zwei Jahre dauern wird. Montag wird die Fraktion zwar noch nicht zerfallen, da bin ich mir sicher. Aber spätestens im nächsten Jahr rechne ich mit einer Spaltung. Allerdings dürfte die Petry-Gruppe danach deutlich zu schwach sein um eine eigene Fraktion zu bilden. Zudem könnte sie weiter unter Druck geraten weil ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Versicherung an Eides statt gegen sie läuft.
Zum Jahresende wird ein neuer AfD-Bundesvorstand gewählt, danach wird dann das Parteiausschlussverfahren gegen Höcke vom Tisch sein. Spätestens dann werden die knallharten Rechtsradikalen in der Partei kein Blatt mehr vor den Mund nehmen, wird dürften einige Entgleisungen im Stil von Höckes Brauhausrede oder gar schlimmeres erleben.
Ende des Ja
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 07:36 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Bei Höcke würde ich zustimmen, aber beim Rest der Baggage wäre ich vorsichtiger.
P.S.: Der Tagesspiegel hat sich einigen Kandidaten der AfD gewidmet: tagesspiegel.de/themen/reportage/rechte-vor-einzug-in-den-bundestag-so-extrem-sind-die-kandidaten-der-afd/20350578.html
Für mich ein Panoptikum des deutschen Rechtsradikalismus, es ist so gut wie jede Spielart vertreten. Allerdings weiß ich nicht wie gut die Chancen dieser Leute auf den Einzug in den Bundestag jeweils tatsächlich sind.
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Ulrich, Freitag, 22.09.2017, 06:54 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Bei Höcke würde ich zustimmen, aber beim Rest der Baggage wäre ich vorsichtiger.
Ein Jens Maier beispielsweise scheint mir mittlerweile aus ähnlichen Holz geschnitzt wie Höcke. Ein Götz Kubitschek hingegen steht wohl eher in der Tradition demokratiefeindlicher rechtsradikaler Kräfte aus der Zeit der Weimarer Republik die man teilweise mit Begriffen wie "Konservative Revolution" zu umfassen versucht hat. Diese Leute haben die Demokratie damals ebenfalls von rechts außen bekämpft, sich anders als die Nazis aber nicht durchsetzen können. Und Alexander Gauland ist schlicht ein Rassist wie man auch gestern Abend wieder beobachten konnte als er versuchte seine Ausfälle gegen die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz zu rechtfertigen.
Rechtsradikale gibt es in recht unterschiedlichen Spielarten, die Nazis waren und sind nur eine davon. Unter Lucke hat man noch versucht die übelsten Gestalten aus der AfD heraus zu halten oder zu drängen, eine Tatjana Festerling beispielsweise stand wohl kurz vor dem Rauswurf als sie freiwillig austrat. Aber mittlerweile sind die Tore weit offen. Es gibt Übertritte aus den Reihen der kollabierenden NPD, und diese werden wohl in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen. Leute auf die der Begriff Nazi passt findet man vielfach in der zweiten und dritten Reihe der Partei, auch unter Mitarbeitern der ostdeutschen Landtagsfraktionen. Vielfach sind es Mitglieder der AfD-Nachwuchsorganisation die auch der Identitären Bewegung nahe stehen oder in ihr mitwirken.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 18:32 (vor 3039 Tagen) @ Bernhardt
Also wenn es um die AfD geht muss man sich nunmal auch mit Rassismus befassen und da sind wir wieder direkt bei "Fußball allgemein", siehe Spiel der DFB11 in Prag ;)
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TicTac, Donnerstag, 21.09.2017, 16:38 (vor 3039 Tagen) @ TicTac
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
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TicTac, Freitag, 22.09.2017, 05:18 (vor 3039 Tagen) @ fanatiC
Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Ja, richtig. Mit dem Unterschied das wir heutzutage nicht in einem politischen, zugleich wirtschaftlichen, Diktat namens "Versailler Vertrag" leben und die Lage innerhalb Europas wesentlich entspannter ist als damals.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 17:14 (vor 3039 Tagen) @ fanatiC
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.
Dann muss man sich leider wieder einige Fragen stellen, wie es dazu kommen konnte oder kommt zu dem Entschluss das ein Großteil der Menschen leider nunmal so tickt und das weltweit.
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Fisheye, Donnerstag, 21.09.2017, 17:42 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.
Doch dafür gibt es Artikel 20 Absatz 4 des GG. Das hieße dann zwar Bürgerkrieg und man müsste auf demokratische Elemente in der Polizei und vorallem dem Militär hoffen aber das man dem nichts entgegenzusetzen wäre ist so nicht richtig.
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hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 19:26 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Zum Glück sind noch die US Soldaten in Deutschland stationiert, die würden dann eingreifen und das Pack zurückdrängen. Auf die Bundeswehr, dt. Polizei wäre kein Verlass. Natürlich erst, wenn Trump nicht mehr an der Macht ist.
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Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 21.09.2017, 17:56 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
bearbeitet von Garum, Donnerstag, 21.09.2017, 18:00
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.
Doch dafür gibt es Artikel 20 Absatz 4 des GG. Das hieße dann zwar Bürgerkrieg und man müsste auf demokratische Elemente in der Polizei und vorallem dem Militär hoffen aber das man dem nichts entgegenzusetzen wäre ist so nicht richtig.
Dazu müsste man wissen wie weit die Polizei und Bundeswehr schon von AFD unterwandert ist.
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Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Donnerstag, 21.09.2017, 17:32 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.
Das wäre der Moment, an dem ich 'ne spontane Tour nach Venlo machen würde (One Way). Ansonsten bleibt für diesen Fall zu hoffen, dass die Nachfahren von Arthur Harris noch einmal ein paar Lancaster-Staffeln über den Ärmelkanal schicken.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 17:51 (vor 3039 Tagen) @ Ravenga
bearbeitet von Foreveralone, Donnerstag, 21.09.2017, 17:58
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.
Das wäre der Moment, an dem ich 'ne spontane Tour nach Venlo machen würde (One Way). Ansonsten bleibt für diesen Fall zu hoffen, dass die Nachfahren von Arthur Harris noch einmal ein paar Lancaster-Staffeln über den Ärmelkanal schicken.
Wenn dieses ADF-Deutschland dann aber nicht in den Krieg zieht und neue Lager aufstellt (was ich eben in diesem Fall nicht glaube), halte ich das für ziemlich kontraproduktiv.
Ich persönlich finde das alles ein wenig komplexer, als eine schlichte "gut" und "böse" Einteilung, aber nun gut.
Ja, AFD_Wähler sind zu verachten, aber diese Menschen entstehen ja nicht bereits im Mutterlaib.
Es gibt auf jeden Fall genug Bauställen in diesem Land und Europa, die zwar keine Garantie zur Verhinderung, aber zumindest so etwas wie eine Präventation für solch ein mögliches Szenario darstellen.
Hier mal so ein paar Punkte:
- An erster Stelle natürlich Bildungspolitik(und da sollten Akademiker der Privat-Wirtschaft eher eine geringe Gewichtung beigemessen werden.
- Ein duales Einkommensteuer-System wie in den skandinavischen Ländern
- Mehr Investitionen in sozialem Wohungsbau
- Deutliche Reduzierung von Zeitarbeit und Werksverträgen
- Ende der Zwei-Klassen-Medizin durch eine für alle verpflichtende Krankenversicherung
- Einsetzung eines Zukunftsrates mit relevanten Kräften aus Wissenschaft und Gesellschaft, der Lösungen für möglicherweise bald auf uns zukommende Herausforderungen (z:B durch Digitalisierung wegfallende Jobs) erarbeiten soll
- Modernes Einwanderungsrecht.(Asyl für pol. Verfolgte unbegrenzt, Kriegsflüchtlinge im Rahmen eines Kontingentes nach internationalen Absprachen, Arbeitskräfte nach Bedarf und Eignung über ein Punktesystem)
Der erhobene Zeigefinger wird da alleine leider nicht reichen.
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Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 20:44 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Nicht jeder sozialistische Quatsch sollte hier eingeführt werden. Es gibt genügend warnende Beispiele. Nehmen wir deine Einheitskrankenversicherung.
Länder, in denen sie eingeführt wurde ( bspw. Grossbritannien) ächzen unter den Folgen.
Das duale System in Deutschland hat sich in der Form bewährt, als dass Ärzte insbesondere an Privatpatienten Geld verdienen können. Indirekt subventionieren Privatpatienten damit die recht breite Ärzteschaft, die wir hier noch geniessen, für Kassenpatienten mit.
Auswüchse in der Form, dass Kassenpatienten ewig auf einen Termin warten müssen, gehören natürlich auf vernünftige Weise geändert. Da sollte man sich was einfallen lassen.
Aber sozialistischen Quark, dass es allen gleich schlecht gehen muss, nur damit alles gleich ist, gehe ich nicht mit.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 21:24 (vor 3039 Tagen) @ Wickiborusse
Nicht jeder sozialistische Quatsch sollte hier eingeführt werden. Es gibt genügend warnende Beispiele. Nehmen wir deine Einheitskrankenversicherung.
Länder, in denen sie eingeführt wurde ( bspw. Grossbritannien) ächzen unter den Folgen.
Das duale System in Deutschland hat sich in der Form bewährt, als dass Ärzte insbesondere an Privatpatienten Geld verdienen können. Indirekt subventionieren Privatpatienten damit die recht breite Ärzteschaft, die wir hier noch geniessen, für Kassenpatienten mit.
Auswüchse in der Form, dass Kassenpatienten ewig auf einen Termin warten müssen, gehören natürlich auf vernünftige Weise geändert. Da sollte man sich was einfallen lassen.
Aber sozialistischen Quark, dass es allen gleich schlecht gehen muss, nur damit alles gleich ist, gehe ich nicht mit.
Es geht nicht nur um Termine, sondern auch um die entprechend gleiche Behandlung. Beim Thema gesundheitliche Versorgung von Sozialismus zu sprechen, ist schon ein starkes Stück und das von Jemanden aus Dortmund.
Von mir aus können die (wohlhabenden) Bürger in diesem Land gerne eine zusätzliche Krankenversicherungen aufnehmen, aber einzahlen sollte quasie jeder in einer Solidargemeinschaft
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Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 21:50 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Nicht jeder sozialistische Quatsch sollte hier eingeführt werden. Es gibt genügend warnende Beispiele. Nehmen wir deine Einheitskrankenversicherung.
Länder, in denen sie eingeführt wurde ( bspw. Grossbritannien) ächzen unter den Folgen.
Das duale System in Deutschland hat sich in der Form bewährt, als dass Ärzte insbesondere an Privatpatienten Geld verdienen können. Indirekt subventionieren Privatpatienten damit die recht breite Ärzteschaft, die wir hier noch geniessen, für Kassenpatienten mit.
Auswüchse in der Form, dass Kassenpatienten ewig auf einen Termin warten müssen, gehören natürlich auf vernünftige Weise geändert. Da sollte man sich was einfallen lassen.
Aber sozialistischen Quark, dass es allen gleich schlecht gehen muss, nur damit alles gleich ist, gehe ich nicht mit.
Es geht nicht nur um Termine, sondern auch um die entprechend gleiche Behandlung. Beim Thema gesundheitliche Versorgung von Sozialismus zu sprechen, ist schon ein starkes Stück und das von Jemanden aus Dortmund.Von mir aus können die (wohlhabenden) Bürger in diesem Land gerne eine zusätzliche Krankenversicherungen aufnehmen, aber einzahlen sollte quasie jeder in einer Solidargemeinschaft
Die Behandlung ist die gleiche. Was die gesetzliche Kasse bezahlt, wird im SGB V und zusätzlichen Verordnungen geregelt. Glaubst du ernsthaft, dass es anerkannte und wirksame Behandlungsmethoden und Therapien gibt, die die gesetzliche Kasse nicht zahlt? Die Krankenkassen zahlen selbst für nicht zugelassene Medikamente wie Pembrolizumab bei Bronchialkarzinom. Und das kann hunderttausende Euro kosten.
Wenn im Einzelfall mal wieder Fälle durch die Medien geistern, hat wohl der medizinische Dienst der Krankenkasse sein Ok nicht gegeben. Kann passieren. Heisst aber nicht, dass die Krankenkasse die Psychotherapie nicht generell zahlt.
Wenn private Kassen ihr Leistungsportfolio über das Niveau der Gesetzlichen heben (Heilpraktiker bspw. oder besserer Zahnersatz ), ist das verdammt nochmal ihre Sache. Sie dürfen das, um attraktiv zu sein. Ein Grundrecht ist daraus nicht her zu leiten.
Ja, ich als Dortmunder rede vom drohenden Sozialismus in der Gesundheitspolitik. Wir warten dann alle zusammen noch länger als jetzt schon die Kassenpatienten. Wenn du das willst......
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 23:51 (vor 3039 Tagen) @ Wickiborusse
Nicht jeder sozialistische Quatsch sollte hier eingeführt werden. Es gibt genügend warnende Beispiele. Nehmen wir deine Einheitskrankenversicherung.
Länder, in denen sie eingeführt wurde ( bspw. Grossbritannien) ächzen unter den Folgen.
Das duale System in Deutschland hat sich in der Form bewährt, als dass Ärzte insbesondere an Privatpatienten Geld verdienen können. Indirekt subventionieren Privatpatienten damit die recht breite Ärzteschaft, die wir hier noch geniessen, für Kassenpatienten mit.
Auswüchse in der Form, dass Kassenpatienten ewig auf einen Termin warten müssen, gehören natürlich auf vernünftige Weise geändert. Da sollte man sich was einfallen lassen.
Aber sozialistischen Quark, dass es allen gleich schlecht gehen muss, nur damit alles gleich ist, gehe ich nicht mit.
Es geht nicht nur um Termine, sondern auch um die entprechend gleiche Behandlung. Beim Thema gesundheitliche Versorgung von Sozialismus zu sprechen, ist schon ein starkes Stück und das von Jemanden aus Dortmund.Von mir aus können die (wohlhabenden) Bürger in diesem Land gerne eine zusätzliche Krankenversicherungen aufnehmen, aber einzahlen sollte quasie jeder in einer Solidargemeinschaft
Die Behandlung ist die gleiche. Was die gesetzliche Kasse bezahlt, wird im SGB V und zusätzlichen Verordnungen geregelt. Glaubst du ernsthaft, dass es anerkannte und wirksame Behandlungsmethoden und Therapien gibt, die die gesetzliche Kasse nicht zahlt? Die Krankenkassen zahlen selbst für nicht zugelassene Medikamente wie Pembrolizumab bei Bronchialkarzinom. Und das kann hunderttausende Euro kosten.
Die Behandlung ist je nach Tarif und Anbieter sogar besser.
Ich sehe in der privaten Versicherung ein mögliches und legitimes Plus an Leistung, welches aber nur "kosmetischer" Natur sein sollte, wie eben besseren Zahnersatz und Schönheitschirugie.
Mein Problem hierbei ist einfach, dass Menschen hier in unterschiedliche Töpef einzahlen und das einer Solidargemeinschaft wiederspricht und die Gesellschaft spaltet.
Wenn im Einzelfall mal wieder Fälle durch die Medien geistern, hat wohl der medizinische Dienst der Krankenkasse sein Ok nicht gegeben. Kann passieren.
Darf aber beim Thema Gesundheit nicht passieren.
Heisst aber nicht, dass die Krankenkasse die Psychotherapie nicht generell zahlt.
Die kassenärztliche Psyhotherapie besteht meistens draus, dass der Patient mit Anti-Depressiva versorget, weil es einen gravierenden Mangel an Psychotherpeuten gibt.
Wenn private Kassen ihr Leistungsportfolio über das Niveau der Gesetzlichen heben (Heilpraktiker bspw. oder besserer Zahnersatz ), ist das verdammt nochmal ihre Sache. Sie dürfen das, um attraktiv zu sein. Ein Grundrecht ist daraus nicht her zu leiten.
Ja, ich als Dortmunder rede vom drohenden Sozialismus in der Gesundheitspolitik. Wir warten dann alle zusammen noch länger als jetzt schon die Kassenpatienten. Wenn du das willst......
Wenn alle in die gesetzliche einzahlen müssen, sehe ich dein Horroszenario nicht auf uns zu kommen. Und es ist bei den jetzigen Überschüssen schon lustig, hier an einem Zusammenbruch zu glauben.
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Wickiborusse, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 00:17 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Nicht jeder sozialistische Quatsch sollte hier eingeführt werden. Es gibt genügend warnende Beispiele. Nehmen wir deine Einheitskrankenversicherung.
Länder, in denen sie eingeführt wurde ( bspw. Grossbritannien) ächzen unter den Folgen.
Das duale System in Deutschland hat sich in der Form bewährt, als dass Ärzte insbesondere an Privatpatienten Geld verdienen können. Indirekt subventionieren Privatpatienten damit die recht breite Ärzteschaft, die wir hier noch geniessen, für Kassenpatienten mit.
Auswüchse in der Form, dass Kassenpatienten ewig auf einen Termin warten müssen, gehören natürlich auf vernünftige Weise geändert. Da sollte man sich was einfallen lassen.
Aber sozialistischen Quark, dass es allen gleich schlecht gehen muss, nur damit alles gleich ist, gehe ich nicht mit.
Es geht nicht nur um Termine, sondern auch um die entprechend gleiche Behandlung. Beim Thema gesundheitliche Versorgung von Sozialismus zu sprechen, ist schon ein starkes Stück und das von Jemanden aus Dortmund.Von mir aus können die (wohlhabenden) Bürger in diesem Land gerne eine zusätzliche Krankenversicherungen aufnehmen, aber einzahlen sollte quasie jeder in einer Solidargemeinschaft
Die Behandlung ist die gleiche. Was die gesetzliche Kasse bezahlt, wird im SGB V und zusätzlichen Verordnungen geregelt. Glaubst du ernsthaft, dass es anerkannte und wirksame Behandlungsmethoden und Therapien gibt, die die gesetzliche Kasse nicht zahlt? Die Krankenkassen zahlen selbst für nicht zugelassene Medikamente wie Pembrolizumab bei Bronchialkarzinom. Und das kann hunderttausende Euro kosten.
Die Behandlung ist je nach Tarif und Anbieter sogar besser.
Ich sehe in der privaten Versicherung ein mögliches und legitimes Plus an Leistung, welches aber nur "kosmetischer" Natur sein sollte, wie eben besseren Zahnersatz und Schönheitschirugie.Mein Problem hierbei ist einfach, dass Menschen hier in unterschiedliche Töpef einzahlen und das einer Solidargemeinschaft wiederspricht und die Gesellschaft spaltet.
Wenn im Einzelfall mal wieder Fälle durch die Medien geistern, hat wohl der medizinische Dienst der Krankenkasse sein Ok nicht gegeben. Kann passieren.
Darf aber beim Thema Gesundheit nicht passieren.
Heisst aber nicht, dass die Krankenkasse die Psychotherapie nicht generell zahlt.
Die kassenärztliche Psyhotherapie besteht meistens draus, dass der Patient mit Anti-Depressiva versorget, weil es einen gravierenden Mangel an Psychotherpeuten gibt.
Wenn private Kassen ihr Leistungsportfolio über das Niveau der Gesetzlichen heben (Heilpraktiker bspw. oder besserer Zahnersatz ), ist das verdammt nochmal ihre Sache. Sie dürfen das, um attraktiv zu sein. Ein Grundrecht ist daraus nicht her zu leiten.
Ja, ich als Dortmunder rede vom drohenden Sozialismus in der Gesundheitspolitik. Wir warten dann alle zusammen noch länger als jetzt schon die Kassenpatienten. Wenn du das willst......
Wenn alle in die gesetzliche einzahlen müssen, sehe ich dein Horroszenario nicht auf uns zu kommen. Und es ist bei den jetzigen Überschüssen schon lustig, hier an einem Zusammenbruch zu glauben.
Die Behandlung ist nicht besser. Wie soll das auch möglich sein? Ein MRT ist ein MRT. Nur weil ein Kassenpatient kommt, wird der Radiologe bestimmt nicht sein zwanzig Jahre altes Modell aus dem Keller holen.
Dein Problem mit der Solidargemeinschaft kann ich grundsätzlich verstehen. Es ist uns allerdings nicht damit geholfen, alle runterzuziehen, um alle auf einem noch schlechteren Level gleich zu behandeln. Wenn nicht finanzkräftige von den Finanzkräftigen indirekt profitieren. Warum nicht? Es ist allen damit geholfen und es steckt Logik in diesem System.
Wenn der medizinische Dienst der KK erstmal etwas ablehnt, wird er seine Gründe haben. Da helfen noch so schöne Geschichten in der Blöd nicht weiter. Dann gibt es die Möglichkeit des Widerspruchs und der Klage vor dem Sozialgericht. Eine der Seiten wird schon Recht haben. Und immer noch gilt, dass die weitaus meiste Zahl der Ablehnungen richtig ist.
Denke daran, dass die Solidargemeinschaft nicht alles zahlen muss. Dazu haben die Beitragszahler auch ein Recht.
Der gravierende Mangel an Psychotherapeuten hat in dieser Diskussion nichts verloren. Dazu können private Kassen nichts.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 21:34 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Nicht jeder sozialistische Quatsch sollte hier eingeführt werden. Es gibt genügend warnende Beispiele. Nehmen wir deine Einheitskrankenversicherung.
Länder, in denen sie eingeführt wurde ( bspw. Grossbritannien) ächzen unter den Folgen.
Das duale System in Deutschland hat sich in der Form bewährt, als dass Ärzte insbesondere an Privatpatienten Geld verdienen können. Indirekt subventionieren Privatpatienten damit die recht breite Ärzteschaft, die wir hier noch geniessen, für Kassenpatienten mit.
Auswüchse in der Form, dass Kassenpatienten ewig auf einen Termin warten müssen, gehören natürlich auf vernünftige Weise geändert. Da sollte man sich was einfallen lassen.
Aber sozialistischen Quark, dass es allen gleich schlecht gehen muss, nur damit alles gleich ist, gehe ich nicht mit.
Es geht nicht nur um Termine, sondern auch um die entprechend gleiche Behandlung. Beim Thema gesundheitliche Versorgung von Sozialismus zu sprechen, ist schon ein starkes Stück und das von Jemanden aus Dortmund.Von mir aus können die (wohlhabenden) Bürger in diesem Land gerne eine zusätzliche Krankenversicherungen aufnehmen, aber einzahlen sollte quasie jeder in einer Solidargemeinschaft
Genau, nur Kassenpatienten und die Ärzte würden noch einen Draufleger machen, selten so einen Quatsch gelesen.
Privatversicherung heisst, dass diese Konzerne auch Gewinne machen(wollen), da wird also garantiert kein Kassenpatient "quersubventioniert".
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Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 21:54 (vor 3039 Tagen) @ FullHD
Ich vermute, du meinst mich.
Ich habe nicht von Quersubvention der Kassenpatienten gesprochen, sondern davon, dass es dank der Privatpatienten überhaupt noch eine breite Ärzteschaft, insbesondere der Fachärzte, gibt.
Und DAVON profitieren auch Kassenpatienten.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 23:35 (vor 3039 Tagen) @ Wickiborusse
Ich vermute, du meinst mich.
Ich habe nicht von Quersubvention der Kassenpatienten gesprochen, sondern davon, dass es dank der Privatpatienten überhaupt noch eine breite Ärzteschaft, insbesondere der Fachärzte, gibt.
Und DAVON profitieren auch Kassenpatienten.
Irgendwo widersprichst du dir...
Wenn die Privatpatetienten unsere Gesundheistsystem angeblich tragen, dann scheint es mit der gesetzlichen Krankenversicherung doch nicht so gut gestellt zu sein udn das hier massiver Verbesserungsbedarf herrscht.
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Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 23:52 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Ich vermute, du meinst mich.
Ich habe nicht von Quersubvention der Kassenpatienten gesprochen, sondern davon, dass es dank der Privatpatienten überhaupt noch eine breite Ärzteschaft, insbesondere der Fachärzte, gibt.
Und DAVON profitieren auch Kassenpatienten.
Irgendwo widersprichst du dir...Wenn die Privatpatetienten unsere Gesundheistsystem angeblich tragen, dann scheint es mit der gesetzlichen Krankenversicherung doch nicht so gut gestellt zu sein udn das hier massiver Verbesserungsbedarf herrscht.
Nein. Du missverstehst mich. Dann anders.
Es gibt in Deutschland sehr viele Fachärztepraxen. HNO-Ärzte, Radiologen, onkologische Praxen und so weiter. Das gibt es in dieser Form in vielen Ländern nicht. Dort gibt es diese Spezialbehandlungen oft nur in Krankenhäusern oder wenigen Schwerpunktpraxen. In Holland beispielsweise wurden Fachärztepraxen quasi abgeschafft. Es gibt/gab dort das System Hausärzte und dann Krankenhaus. Was zu einem Patiententourismus zu Fachärzten nach Deutschland geführt hat. Von der holländischen Sozialversicherung bezahlt, weil es günstiger war. Ob die Holländer inzwischen reformiert haben, weiss ich nicht. So stark verfolge ich das nicht.
Das führt uns zu der Frage: Warum gibt es in Deutschland das Fachärztesystem noch, von dem alle profitieren, ob Privatpatient oder Kassenpatient, einfach nur durch die Existenz dieses Systems?
Genau. Weil es Privatpatienten gibt, an denen diese Ärzte Geld verdienen.
Die Privatpatienten subventionieren das System nicht qua Geld. Sondern sie tragen auf ihre indirekte Weise dazu bei, dass wir solch ein funktionierendes, flächendeckendes System haben.
Davon profitierst auch du. Sogar Blarry mit seiner Studentensozialversicherung, die ich per Steuern mitbezahle.
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FullHD, Freitag, 22.09.2017, 14:08 (vor 3038 Tagen) @ Wickiborusse
Da müsste man aber vllt mal eher auf die Patientenanzahl eingehen, Holland hat jetzt nicht 80Mio potentielle Patienten. Wenn ich als Radiologe also eine Praxis in der holländischen Pampa aufmache und einen potentiellen Patientenkreis von 50.000 Menschen habe, dann ist es kein wunder, dass es so eine Fachpraxis nicht gibt.
Wenn ich eine solche Praxis im Ruhrgebiet unterhalte und ein EInzugsgebiet von möglichen Millionen Patienten habe, dann ist es völlig unerheblich wie die versichert sind (ja, bei den Privaten können idR mehr Leistungen abgerechnet werden). Wenn es aber um eine zwingend notwendige Untersuchung geht, dann kommen da eben einfach mehr Patienten und somit "lohnt" sich die Praxis auch mehr, als das in einem bevölkerungsschwächeren Land wäre. Im ländlichen Gebiet von Niedersachsen, wo im Umkreis von 100Km überspitzt gesagt 3 Bauernhöfe stehen, da sitzen auch in Deutschland sicherlich keine 5 Radiologen, auch wenn die Bauern alle Privatpatienten wären.
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Blarry, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 20:50 (vor 3039 Tagen) @ Wickiborusse
Echt mal. Warum muss ich als kerngesunder Mann Anfang 30 für eine Krankenversicherung zahlen? Warum muss ich, dessen Haus nicht brennt, Steuern zugunsten einer Feuerwehr abtreten?
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Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 20:51 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
Richtig gelesen haste wohl nicht.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:21 (vor 3039 Tagen) @ Foreveralone
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.
Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.Dann muss man sich leider wieder einige Fragen stellen, wie es dazu kommen konnte oder kommt zu dem Entschluss das ein Großteil der Menschen leider nunmal so tickt und das weltweit.
Also wenn die irgendwann eine absolute Mehrheit erreichen sollten bin ich einen Tag später ausgewandert
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Alones, Donnerstag, 21.09.2017, 16:22 (vor 3039 Tagen) @ TicTac
Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.
Wenn jemand eine rechtsextreme Partei wählt, die offen davon spricht, dass Menschen entsorgt werden sollen, man wieder stolz auf die Wehrmacht sein soll, oder man sich ein Denkmal der Schande in die Hauptstadt gestellt hat, dann hat man sich diese Reaktionen mehr als verdient. Ehrlich gesagt, finde ich den Umgang mit solchen Leuten sogar noch zu lasch. Wer mit der AfD sympathisiert, hat nichts bei einem Verein wie Borussia Dortmund zu suchen. Dementsprechend auch nicht in diesem Forum. Denn diese Ideologie widerspricht allem, wofür der Verein steht. Und nein: Menschenverachtung und die Nazispreche sind auch nicht durch Meinungsfreiheit gedeckt. Wenn es nach mir gehen würde, würde es hier genauso ein Verbot für AfD-Anhänger geben, wie es schon eins für die Bild-Zeitung gibt.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
MBasic, Wetter, Donnerstag, 21.09.2017, 17:23 (vor 3039 Tagen) @ Alones
So iss es.
In vielen Forumseinträgen wird die AFD verharmlost. Oder man sucht nach Ausreden warum Bekannte, Freunde etc. diese Partel wählen. Faschisten bleiben Faschisten, ob in braun oder blau mit Krawatte.
+1
Alones, Donnerstag, 21.09.2017, 17:19 (vor 3039 Tagen) @ Alones
Danke dafür
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Alones, Donnerstag, 21.09.2017, 17:05 (vor 3039 Tagen) @ Alones
Oh, hatte deinen Beitrag nicht gesehen. Du triffst es noch besser.
+1
Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 16:48 (vor 3039 Tagen) @ Alones
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Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 16:12 (vor 3039 Tagen) @ TicTac
Unsinn. Es geht jeden einzelnen etwas an, wenn ein Anteil über 5 % der Wähler die AfD wählt und eine in großen Teilen rechte Partei in den Bundestag einzieht.
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DreiEckeneinElfer, Donnerstag, 21.09.2017, 21:53 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Unsinn. Es geht jeden einzelnen etwas an, wenn ein Anteil über 5 % der Wähler die AfD wählt und eine in großen Teilen rechte Partei in den Bundestag einzieht.
Keine Ahnung wie du das siehst, aber die eigentlich interessante Frage ist doch, wie das passieren konnte. Immerhin hatten doch die etablierten Parteien die Möglichkeit dies zu verhindern, haben sie doch regiert bzw. waren wenigstens im Bundestag vertreten. Genau diese Frage, wird aber in meinen Augen fast nie gestellt. Es wird stumpf drauf verwiesen, dass die AFD nur Stammtischparolen und keine Lösungen bringt. Mag sogar sein, dass das so ist. Aber durch diesen Verweis, wird man ihnen keine Wähler abringen. Das könnte man nur, wenn man an den Ursachen arbeitet.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 16:37 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Und wenn 1,8 % bei einer BTW die NPD wählen ist dies weniger schlimm?
Nur weil das dann unter Sonstige fällt?
Sorry, aber der Einzug der AfD ist doch nur ein folgerichtiges Zeichen von
1. fehlender politischer Auseinandersetzung (CDU=FDP=SPD=Grüne in allen wesentlichen Themen) dank Merkelismus
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege). Die daraus resultierenden Zukunfts- und Verlustängste sind menschlich, wenn auch in Bezug aufs Flüchtlingsthema eher unbegründet.
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Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 11:36 (vor 3037 Tagen) @ guy_incognito
Bessere Betreuung in Sachen Rente, Arbeit, Armut, Pflege gibt es in kaum einem anderen Land auf der Welt besser als in Deutschland.
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Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 22:36 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Und wenn 1,8 % bei einer BTW die NPD wählen ist dies weniger schlimm?
Nur weil das dann unter Sonstige fällt?
Sorry, aber der Einzug der AfD ist doch nur ein folgerichtiges Zeichen von
1. fehlender politischer Auseinandersetzung (CDU=FDP=SPD=Grüne in allen wesentlichen Themen) dank Merkelismus
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege). Die daraus resultierenden Zukunfts- und Verlustängste sind menschlich, wenn auch in Bezug aufs Flüchtlingsthema eher unbegründet.
Jetzt mal unabhängig von der AfD:
Wo ist denn dieser handlungsunfähige bürokratische Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger im Stich lässt? Nur Renten, die verhungern lassen? Allüberall Armut? Keiner Arbeit?
Keiner wird gepflegt?
Also ehrlich. Manchmal wird mir vor lauter Schlagworten ganz schwummerig.
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Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 21.09.2017, 19:24 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Und wenn 1,8 % bei einer BTW die NPD wählen ist dies weniger schlimm?
Nur weil das dann unter Sonstige fällt?
Sorry, aber der Einzug der AfD ist doch nur ein folgerichtiges Zeichen von
1. fehlender politischer Auseinandersetzung (CDU=FDP=SPD=Grüne in allen wesentlichen Themen) dank Merkelismus
Man muss nur mal einen Blick in den Wahlomat werfen, um deutliche Unterschiede zu erkennen. Dass diese in der Praxis nicht erkennbar sind, hat mit der GroKo zu tun, bei dem die beiden großen Parteien zur Zusammenarbeit verpflichtet sind und Unterschiede nicht klar werden. Und Opposition wenig erkennbar ist. Alleine schon die Frage, Bürgerversicherung oder nicht zeigen deutliche Unterschiede.
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege). Die daraus resultierenden Zukunfts- und Verlustängste sind menschlich, wenn auch in Bezug aufs Flüchtlingsthema eher unbegründet.
Ist klar. Wenn ich das so lese siechen Millionen von Deutschen gerade dahin. Dass es Themen gibt, die es anzupacken gilt, ist klar. Aber so einen Zustand, wie Du ihn beschreibst gibt es nicht. Sonst würde es nämlich eine Wechselstimmung geben. Und wenn die Themen, die Du aufführst, bei mir diese Prio hätten, würde ich ganz sicher nicht AFD wählen.
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Liberogrande, Donnerstag, 21.09.2017, 17:20 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Die AfD-Wähler sind jedenfalls nie um Ausreden verlegen, eine völkisch-rassistische Partei zu wählen. Merkel und die "Systemparteien" lassen einem ja keine
andere Wahl als diese Hetzer und Wehrmachtsnostalgiker in den Bundestag zu wählen. Schon klar.
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Blarry, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 17:10 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege)
Hihi. Da wird jemand aber einen Schock kriegen, wenn er sich mit dem Parteiprogramm der AfD auseinandersetzt.
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Chappi1991
, Donnerstag, 21.09.2017, 22:26 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege)
Hihi. Da wird jemand aber einen Schock kriegen, wenn er sich mit dem Parteiprogramm der AfD auseinandersetzt.
Gibt es das auch in leichter Sprache?
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Blarry, Essen, Samstag, 23.09.2017, 11:58 (vor 3037 Tagen) @ Chappi1991
Du wirst lachen:
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 17:38 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
Das stimmt und ist ja gerade das Irrwitzige.
Aber die meisten AfD-Wähler sind eher unpolitisch und von Angst und Wut getrieben.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:42 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Wobei genau das eben völlig Banane ist. Warum genau sollte man mit gesundem Verstand eine Partei wählen, die anderen etwas wegnehmen soll, wovon ich selber aber auch nix bbekomme?
Dann geht es nicht nur mir schlecht, sondern dem, dem es eh schon vorher schlechter ging, geht es noch schlechter und an meinem eigenen Zustand hat sich genau 0 geändert...
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Alones, Donnerstag, 21.09.2017, 17:23 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege)
Hihi. Da wird jemand aber einen Schock kriegen, wenn er sich mit dem Parteiprogramm der AfD auseinandersetzt.
Die AfD ist im Grunde eine Mischung aus NPD und FDP. Von beiden Parteien sozusagen das Schlimmste. Aber das interessiert die AfD-Wähler nicht. Dort ist man der Ansicht, dass einfach nur alle Ausländer abgeschoben werden müssen und Deutschland geht es wieder gut. Frei nach dem Motto: wer braucht schon einen Sozialstaat, wenn man dafür endlich wieder Mauern und Grenzzäune in Europa haben kann?
Man hat sich bereits soweit indoktrinieren lassen, dass vernünftige Argumente nicht mehr funktionieren. Schuld sind sowieso nur die Invasoren, die sich aus dem beschaulichen Syrien auf nach Deutschland gemacht haben, um hier das deutsche Volk durch Islamisierung, Überfremdung, und Massenvergewaltigungen an deutschen Frauen auszurotten. In diesen Kreisen glaubt man tatsächlich, dass ein Genozid an der deutschen Bevölkerung umgesetzt werden soll. Mit Themen wie Bildungspolitik erreicht man diese Menschen einfach nicht mehr.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:19 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
Aber...sind die denn etwa garnicht so "volksnah" und die Partei des kleinen Mannes?!
Also ich wähle die ja nur, weil die so Euro(pa)kritisch sind!
(Gibt es die Alpha Partei eigentlich noch, wo die Leute hin sind, denen wirklich was an Themen abseits von den bösen Ausländern lag?)
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Ripuli, Münster, Donnerstag, 21.09.2017, 21:48 (vor 3039 Tagen) @ FullHD
(Gibt es die Alpha Partei eigentlich noch, wo die Leute hin sind, denen wirklich was an Themen abseits von den bösen Ausländern lag?)
Die haben die letzten Jahre damit verbracht, sich mit einem obskuren Verein christlicher Abtreibungsgegner über die Namensrechte am Kürzel ALFA zu streiten. Heißen mittlerweile LKR, haben kaum noch Mitglieder und treten bei der Bundestagswahl gar nicht erst an.
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AdamSmith, ..., Donnerstag, 21.09.2017, 16:55 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
1. fehlender politischer Auseinandersetzung (CDU=FDP=SPD=Grüne in allen wesentlichen Themen) dank Merkelismus
lol. Und ein Bonus-lol für Merkelismus. Ich sehe du hast die Wahlprogramme ausführlich anaylsiert.
2. einem handlungsunfähigen bürokratischen Regierungs- und Verwaltungsapparat, der seine Bürger in vielen Fragen im Stich lässt (Rente, Armut, Arbeit, Pflege). Die daraus resultierenden Zukunfts- und Verlustängste sind menschlich, wenn auch in Bezug aufs Flüchtlingsthema eher unbegründet.
Wenn man mal davon absieht, dass das kein monolitischer Block ist, leben wir in einem freien Land und niemand hält uns davon ab, uns selber Gedanken über unsere Zukunft zu machen und zu gestalten.
Man kann natürlich zu den Panikmachern und Vergangenheitserklärern laufen, die eine menge lügen erzählen: Gestern war alles besser! (Falsch). Wir haben einfache Antworten! (Falsch).
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 17:42 (vor 3039 Tagen) @ AdamSmith
1. fehlender politischer Auseinandersetzung (CDU=FDP=SPD=Grüne in allen wesentlichen Themen) dank Merkelismus
lol. Und ein Bonus-lol für Merkelismus. Ich sehe du hast die Wahlprogramme ausführlich anaylsiert.
Nö, aber genügend gelesen und gehört, um mir eine Meinung bilden zu dürfen.
Und danke für das Bonus-lol.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 18:00 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Naja gelesen und gehört ist im postfaktischen Zeitalter der Filterblasen doch recht dünn^^
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 18:02 (vor 3039 Tagen) @ FullHD
Hihi
Ich gebe das Bonus-lol mal direkt weiter.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 18:09 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Kann ich mit leben, war auch eher ein wink mit dem Zaunpfahl, weil ich jedenfalls sicher Niemanden wählen würde, weil da mal ein Artikel drüber in der Zeitung stand oder xy mir was darüber erzählt hat. Wenn dann gucke ich nämlich in deren tatsächliches Wahlprogramm
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 16:26 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Unsinn. Es geht jeden einzelnen etwas an, wenn ein Anteil über 5 % der Wähler die AfD wählt und eine in großen Teilen rechte Partei in den Bundestag einzieht.
Mal eine Frage, die ich tatsächlich ganz ernst meine.
Was wird sich in diesem Land ändern, wenn die AFD mit 12 Prozent in den Bundestag zieht. Verglichen mit dem Szenario, dass sie mit 4,9 Prozent scheitern.
Nein. Ich mag sie auch nicht und ich verabscheue jede Art von Rassismus.
Aber mir erschließt sich trotzdem nicht, wo ganz konkret die echte Katastrophe lauert.
Parlamentarier und Partei erhalten mehr Geld vom Steuerzahler. Ärgerlich. Aber sicher nicht das ganz große Drama.
Sie dürfen im Bundestag reden. Aber mal im Ernst: Wer hört da zu, außer anderen Parlamentariern, die sicher nicht auf ihre braune Parolen rein fallen werden. – Und wer sonst zuschaut (über einen Besuch oder auf N24)... der ist politisch gebildet genug, nicht jedes dumme Geschwätz zu glauben.
Wo werden sie wirklich Einfluss haben? Sie werden ja nie und nimmer jemals an einer Regierung beteiligt werden.
Sie werden mehr Präsenz haben. Das wird nerven. OK. Aber das muss man in einer Demokratie ertragen.
Also was wird konkret schlechter oder wo genau lauert die akute Gefahr?
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 20:05 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Was wird sich in diesem Land ändern, wenn die AFD mit 12 Prozent in den Bundestag zieht. Verglichen mit dem Szenario, dass sie mit 4,9 Prozent scheitern.
Das ist eine Frage die man vermutlich erst in fünf, zehn oder mehr Jahren beantworten kann. Die Republikaner die es in den Achtzigern / Neunzigern in einige Landesparlamente und das EU-Parlament geschafft haben sind quasi rückstandsfrei implodiert. Ähnliches gilt auch für die DVU, die vom Nazi-Verleger Gerhard Frey finanzierte "Dame ohne Unterleib" die es nach der Wende in einige ostdeutsche Parlamente geschafft hat. Die NPD allerdings die in Sachsen und in Mecklenburg-Vorpommern in den Landtagen vertreten war bis sie jeweils von der AfD verdrängt worden ist hat ganz massiv dazu beigetragen die rechtsradikale Szene in den beiden Bundesländern massiv zu stärken. Heute profitieren AfD, Pegida und Co. davon.
Welche Auswirkungen ein Einzug der AfD in den Bundestag haben wird bleibt abzuwarten. Ich hoffe dass auch sie im Bund und in den westlichen Bundesländern wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken wird. Dafür spricht dass sich das Spitzenpersonal untereinander spinnefeind ist. Allerdings befürchte ich dass sie sich in den ostdeutschen Ländern auf Dauer halten wird, und dies auf leider recht hohem Niveau. Ich wäre nicht einmal überrascht wenn wir in Sachsen-Anhalt in der nächsten Legislaturperiode eine CDU-AfD-Regierung sehen würden.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Smeller, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 16:53 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Die akute Gefahr liegt darin, dass sie damit möglicherweise Akzeptanz bei anderen Wählern erlangen. Parteien wie diese darf man nicht einfach wachsen lassen. Irgendwann ist es dann zu spät.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 16:58 (vor 3039 Tagen) @ Smeller
Die akute Gefahr liegt darin, dass sie damit möglicherweise Akzeptanz bei anderen Wählern erlangen. Parteien wie diese darf man nicht einfach wachsen lassen. Irgendwann ist es dann zu spät.
Nee. Das sehe ich nicht im Entferntesten.
Ich glaube - aus gutem Grund - in keinem Land der Welt ist die Angst vor Rechts so groß wie in Deutschland. Die werden niemals in eine Gegend kommen, wo sie irgendwie an einer Regierungsbildung beteiligt werden können. Nicht mal in Sachsen.
Deswegen muss man sie nicht mögen oder total verharmlosen. Aber für mich ist weiterhin die größere Gefahr die Anti-Politik von Merkel und die Anti-Opposition der SPD.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Smeller, Dortmund, Freitag, 22.09.2017, 06:49 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Die akute Gefahr liegt darin, dass sie damit möglicherweise Akzeptanz bei anderen Wählern erlangen. Parteien wie diese darf man nicht einfach wachsen lassen. Irgendwann ist es dann zu spät.
Nee. Das sehe ich nicht im Entferntesten.
Ich glaube - aus gutem Grund - in keinem Land der Welt ist die Angst vor Rechts so groß wie in Deutschland. Die werden niemals in eine Gegend kommen, wo sie irgendwie an einer Regierungsbildung beteiligt werden können. Nicht mal in Sachsen.
Auch wenn es kein ganz so passender Vergleich ist, ziehen wir trotzdem den Fußball zum Vergleich an. Gegen den modernen Fußball wird oft protestiert, doch wen meint man damit genau? Leipzig, Hoffenheim und vllt noch Wolfsburg und Hannover. Aber was ist mit Leverkusen, die wirken geradezu etabliert. Die sind mittlerweile so lange in der Bundesliga, dass es fast schon Tradition ist. Die waren die erste Werksmannschaft. Der erste Verein, der 100 prozentige Tochter eines Unternehmens ist. Trotzdem nennt man die quasi nie im gleichen Atemzug wie RaBa, SAP oder VW, wenn es um den Protest gegen den modernen Fußball geht.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Fisheye, Donnerstag, 21.09.2017, 16:40 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Die Katastrophe liegt darin das offene Nationalsozialisten wieder im politischen Zentrum der Macht stehen und dort Entscheidungen beeinflussen.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 16:46 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Entscheidungen beeinflussen.
Wo?
Sie machen doch nur Koalitionen schwieriger, weil 12 (?) Prozent nicht in Frage kommen. Wie übrigens auch die 10 (?) Prozent links.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Fisheye, Donnerstag, 21.09.2017, 16:52 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Entscheidungen beeinflussen.
Wo?
Sie machen doch nur Koalitionen schwieriger, weil 12 (?) Prozent nicht in Frage kommen. Wie übrigens auch die 10 (?) Prozent links.
Politische Entscheidungen fallen in Prozessen, umso stärker die AfD wird desto mehr hat sie die Möglichkeit den öffentlichen Diskurs und damit auch die Entscheidungen zu beeinflussen. Durch Auftritte in den Medien, Reden im Parlament, Einladen sogenannter "Experten" in Ausschüsse. Sieht man ja z. B. daran was die z. T. in Landesparlamenten für Anfragen stellen.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 17:04 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Politische Entscheidungen fallen in Prozessen, umso stärker die AfD wird desto mehr hat sie die Möglichkeit den öffentlichen Diskurs und damit auch die Entscheidungen zu beeinflussen. Durch Auftritte in den Medien, Reden im Parlament, Einladen sogenannter "Experten" in Ausschüsse. Sieht man ja z. B. daran was die z. T. in Landesparlamenten für Anfragen stellen.
Die AFD ist bei anderen Parteien derart isoliert und bei den Medien total im Abseits. - Ich sehe deren Einfluss weiterhin sehr gering.
Und gleichzeitig sehe ich die extrem deutliche Mehrheit der Bevölkerung nach rechts derart aufgeklärt / sensibilisiert.
Nein. Das sehe ich anders.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Fisheye, Donnerstag, 21.09.2017, 17:22 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Politische Entscheidungen fallen in Prozessen, umso stärker die AfD wird desto mehr hat sie die Möglichkeit den öffentlichen Diskurs und damit auch die Entscheidungen zu beeinflussen. Durch Auftritte in den Medien, Reden im Parlament, Einladen sogenannter "Experten" in Ausschüsse. Sieht man ja z. B. daran was die z. T. in Landesparlamenten für Anfragen stellen.
Die AFD ist bei anderen Parteien derart isoliert und bei den Medien total im Abseits. - Ich sehe deren Einfluss weiterhin sehr gering.
Und gleichzeitig sehe ich die extrem deutliche Mehrheit der Bevölkerung nach rechts derart aufgeklärt / sensibilisiert.
Nein. Das sehe ich anders.
Den ganzen Talkshowhosts geht doch immer einer Ab wenn sie wieder nen Afd Nazi einladen können. Afd hier, AfD da. Die braunen sind doch omnipräsent in den Medien.
Die massive Verschiebung des politischen Diskurses nach ganz weit Rechts sieht man schon darin das der Wahl-O-Mat im Jahr 2017 danach fragt ob die Shoah weiterhin ein zentrales Element der Deutschen Erinnnerungskultur darstellen.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 20:56 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Den ganzen Talkshowhosts geht doch immer einer Ab wenn sie wieder nen Afd Nazi einladen können. Afd hier, AfD da. Die braunen sind doch omnipräsent in den Medien.
Leider sind die Talk-Shows auch in den öffentlich-rechtlichen Sendern in erster Linie auf Krawall ausgelegt. Und da erfüllen die Höckes, etc. das wichtigste Kriterium. Auch bei Einladungen an andere Parteien läuft es ähnlich. Primär zählt der Krawallfaktor. Für die CDU gefühlt fast immer Bosbach oder ersatzweise Spahn, bei der Linkspartei meist Wagenknecht, von der SPD überproportional häufig Stegner. Nur von der CSU kann man im Grunde jeden aus der Männerriege nehmen, Krawallfaktor ist immer gegeben. Und bei der FDP kommt erst Lindner, dann lange gar nichts und danach Lambsdorff und Kubicki.
Problematisch für mich ist insbesondere dass man sich gefühlt vielfach nur ausgesprochen schlampig auf die eingeladenen Gäste vorbereitet. Als Vera Lengsfeld beispielsweise vor einiger Zeit bei Maischberger war lies die Moderatorin ihr selbst abstruseste Märchen durchgehen. Es war der ebenfalls eingeladene Sascha Lobo der sich anscheinend im Vorfeld akribisch mit Lengsfelds Blog beschäftigt hatte und die Aussagen Stück für Stück widerlegte. Dafür ist er in meiner Achtung enorm gestiegen. Aber das wäre eigentlich die Aufgabe von Maischberger und ihrem Team gewesen.
In der Vergangenheit war die Medienpräsenz der AfD lange Zeit deutlich größer als ihre politische Bedeutung. Aber mittlerweile hat die AfD so viel Relevanz dass man sie nicht mehr ignorieren kann. Man wird ihre Spitzenleute in den nächsten Jahren nicht ignorieren können. Aber man kann und muss erwarten dass die Verantwortlichen endlich beginnen ihre Hausaufgaben zu machen - und nicht nur dann wenn man AfD-Leute einlädt.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 17:28 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Den ganzen Talkshowhosts geht doch immer einer Ab wenn sie wieder nen Afd Nazi einladen können. Afd hier, AfD da. Die braunen sind doch omnipräsent in den Medien.
Richtig. So Hohlbirnen wie der Gauland sind immer in den Shows. Die disqualifizieren sich mit ihrem dummen Geschwätz ja ganz von selbst. Den Rest erledigen dann die Vertreter der anderen Parteien.
Also wenn den Sendern wirklich daran gelegen wäre, die AFD in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, dann wäre da öfter mal der Meuthen zu sehen. Habe ich aber nie gesehen (wobei ich das Zeug auch häufig meide).
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Alones, Donnerstag, 21.09.2017, 17:41 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Den ganzen Talkshowhosts geht doch immer einer Ab wenn sie wieder nen Afd Nazi einladen können. Afd hier, AfD da. Die braunen sind doch omnipräsent in den Medien.
Richtig. So Hohlbirnen wie der Gauland sind immer in den Shows. Die disqualifizieren sich mit ihrem dummen Geschwätz ja ganz von selbst. Den Rest erledigen dann die Vertreter der anderen Parteien.
Das ganze Szenario erinnert mich immer mehr an den Film "Er ist wieder da". Die Sensationsgeilheit der Medien hat das Phänomen AfD doch überhaupt erst möglich gemacht. Spätestens als ein Schwachsinniger bei Jauch seine Deutschland-Fahne ausgepackt hat, hätte Schluss mit dieser Partei sein müssen. Von der NPD wird schließlich auch niemand in Talk Shows eingeladen. Bei der AfD gibt es im Hintergrund jedoch großzügige Spender. Trotz aller rechtsextremen Auswüchse scheint die Partei weiterhin großen Anklang im bürgerlich-konservativen Spektrum zu finden. Die Partei wird trotz zunehmender Radikalisierung als "normal" angesehen. Das ist ein schleichender Prozess. Die NSDAP hat auch mal so angefangen. Wenn es allerdings irgendwann wieder soweit kommen sollte, kann niemand behaupten, er hätte nicht gewusst, was er da wählt.
Zum Glück hat die AfD im Moment keinen charismatischen Führer. Und ja, Führer ist hier der richtige begriff. Gauland ist ein seniler Spinner mit Hundekrawatte, der es nicht mal schafft zwei Sätze hintereinander fehlerfrei aufzusagen. Das ist ein ganz schlimmes Gestammel. Und Weidel hat einfach nicht das Format. Ich befürchte allerdings, dass Höcke irgendwann diese Rolle übernehmen könnte.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:39 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Den ganzen Talkshowhosts geht doch immer einer Ab wenn sie wieder nen Afd Nazi einladen können. Afd hier, AfD da. Die braunen sind doch omnipräsent in den Medien.
Richtig. So Hohlbirnen wie der Gauland sind immer in den Shows. Die disqualifizieren sich mit ihrem dummen Geschwätz ja ganz von selbst. Den Rest erledigen dann die Vertreter der anderen Parteien.
Also wenn den Sendern wirklich daran gelegen wäre, die AFD in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, dann wäre da öfter mal der Meuthen zu sehen. Habe ich aber nie gesehen (wobei ich das Zeug auch häufig meide).
Wobei das auch gefährlich werden kann, denn wenn man Leuten den selben Quatsch 10mal in ARD, ZDF und Co erzählt, dann glauben es einige Leute irgendwann auch.
Es ist ja nun nicht so, dass nach jeder Talkshow die Zuschauer massenhaft recherchieren und merken, dass die Zahlen und "Fakten" so ziemlich alle selbst ausgedacht sind, mit denen da argumentiert wird
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huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 17:41 (vor 3039 Tagen) @ FullHD
Es ist ja nun nicht so, dass nach jeder Talkshow die Zuschauer massenhaft recherchieren und merken, dass die Zahlen und "Fakten" so ziemlich alle selbst ausgedacht sind, mit denen da argumentiert wird
Ach komm. Denen fliegt doch noch in der Show von den anderen Gästen alles mehrfach um die Ohren.
Aber egal...
Ich bin raus. Ich bin es auch leid, ewig von dieser Scheiß-Partei zu reden. Ist nämlich genau die eigentliche politische Katastrophe, die ich sehe.
Die AFD ist ätzend aber harmlos.
Was die anderen Parteien machen ist aber das echte Drama. Die in der Regierung und die in der „Opposition“.
Wir laufen in diverse Katastrophen rein: RentenV, PflegeV, KrankenV, Euro, mieser Türkei-Deal, Investitionsstau (speziell in Bildung), Gleichgültigkeit gegen Steuertricksereien, Abdriften der Ost-EU-Länder wirklich nach Rechts, wenig Konzepte wie Deutschland für die Zukunft wettbewerbsfähig bleiben wird, wie die Migranten wirklich sinnvoll integriert werden können, wie man mit zukünftigen Flüchtlingsströmen umzugehen plant, . . . . . . . . . . .
Und das Land verharrt im Merkelschen Tiefschlaf. Und keiner weckt sie.
Aber klar. Konzentrieren wir uns lieber auf eine Partei die 5% Nazis und ein paar fehlgeleitete Protestwähler anzieht.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 15:17 (vor 3038 Tagen) @ huerde
Danke!
Gut zusammengefasst.
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FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:46 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Da gebe ich dir absolut recht, es stehen massive Probleme akut an und es wird nichtmal thematisiert im Wahlkampf. Das ist schon ein Armutszeugnis.
Ganz harmlos sehe ich die AfD allerdings nicht, denn bei 10+% (was ja zu befürchten ist, vllt sogar drittstärkste Fraktion) werden die sich wirklich etablieren als Partei in Bundesdeutschland und offener Rassismus wird immer gesellschaftsfähiger, das ist, gerade in Deutschland, für mich vor vllt 10-15Jahren noch völlig undenkbar gewesen
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Blarry, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 17:16 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Nein. Das sehe ich anders.
Und zwar falsch, wenn Du annimmst, dass "die AfD bei den Medien total im Abseits" steht.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 16:43 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Zwischen Rechtspopulismus (AfD) und Rechtextremismus sehe ich dann aber schon noch einen Unterschied.
Würde es um den Einzug der NPD oder von Die Rechte gehen, würde ich dir zustimmen.
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Fisheye, Donnerstag, 21.09.2017, 16:53 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Zwischen Rechtspopulismus (AfD) und Rechtextremismus sehe ich dann aber schon noch einen Unterschied.
Würde es um den Einzug der NPD oder von Die Rechte gehen, würde ich dir zustimmen.
Höcke, Gauland, Meuthen und Co sind für Nazis. Die müssen nicht als Populisten verharmlost werden.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 18:16 (vor 3039 Tagen) @ Fisheye
Und Co?
Ist da Alice Weidel auch mit inbegriffen, die lesbisch und mit einer sri-lankisch stämmigen Frau liiert ist, und auf dem AfD-Parteitag zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl gewählt wurde?
Verstehe mich nicht falsch, ich bin weit davon entfernt, diese Partei und ihr Programm zu verteidigen, nur sehe ich sie wahrlich nicht als reine "Nazi"-Partei.
Noch nicht...
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 20:59 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Und Co?
Ist da Alice Weidel auch mit inbegriffen, die lesbisch und mit einer sri-lankisch stämmigen Frau liiert ist, und auf dem AfD-Parteitag zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl gewählt wurde?
Verstehe mich nicht falsch, ich bin weit davon entfernt, diese Partei und ihr Programm zu verteidigen, nur sehe ich sie wahrlich nicht als reine "Nazi"-Partei.
Noch nicht...
Schwule Nazis gab es einige.
Vor und nach 1945.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:15 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Und warum gab es dann vor 1945 eine Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung?
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Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 23:21 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Aus dem gleichen Grund aus dem es passieren kann, dass Pfarrer und Priester den Schwulen und Lesben göttlichen Zorn prophezeien und ein paar Monate später dabei erwischt werden, wie ihnen ein Jüngling auf einer öffentlichen Toilette die Nudel poliert.
Oder auch: Ernst Röhms Homosexualität war ein offenes Geheimnis, das solange nicht gestört hat, bis er selbst gestört hat.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:34 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Dass sich Nazis sexuell auch mal anders orientiert haben, ist kein Geheimnis.
Öffentlich gemacht wie Frau Weidel haben es eher wenige... Passt nicht so gut zum Image, gell?
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Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 23:39 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Wat? Okay, nichts für Ungut, aber informiere dich vielleicht erst einmal. Oder google wenigstens Thematiken, von denen du keine Ahnung hast.
Wikipedia Ernst Röhm, erster Satz, Absatz Homosexualität:
"Ernst Röhm wurde auch aufgrund seiner relativ offen gelebten Homosexualität bekannt. Auch in der historischen Rückschau auf ihn ist dieser Zug Röhms einer der am meisten beachteten und diskutierten."
Es gab auch unter den Nazis offen Homosexuelle. Und das hat sich schon damals für diese Personen nicht mit der Ideologie widersprochen. So wie es sich für eine Alice Weidel anscheinend nicht widerspricht in einer Partei zu sein, die eine Person ihrer eigenen Sexualität nicht als fähig zur Erziehung von Kindern ansieht und ihre Lebensgemeinschaft als minderwertig ansieht.
So viel Masochismus steht jedem zu. Aber versuch doch nicht so zu tun als wäre die AfD nicht ziemlich klar gegen Homosexualität als anerkannte Sexualität und homosexuelle Paare als ebenbürtigen Lebensentwurf in der Gesellschaft.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 23:43 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Ah, über Wikipedia wird nun zitiert.
Zumal es Ernst Röhm ja auch sehr gut ergangen ist im dritten Reich.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 23:51 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Ah, über Wikipedia wird nun zitiert.
Zumal es Ernst Röhm ja auch sehr gut ergangen ist im dritten Reich.
Röhm ist nicht ermordet worden weil er schwul war sondern weil er die Machtprobe mit Hitler gesucht hat. Die SA war vor der Machtergreifung die Schlägertruppe der Nazis, sie hat die Veranstaltungen der eigenen Partei geschützt und Veranstaltungen, Vertreter, Büros, etc. anderer Parteien angegriffen. Nach 1933 wollte man ein großes Stück vom Kuchen. Insbesondere wollte man eine schlagkräftige militärische Truppe aufbauen die in Konkurrenz zur Reichswehr geraten wäre.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 00:05 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Das ist mir bewußt.
Aber wer Ernst Röhm als Paradebeispiel für einen offen Homosexuellen des 3. Reichs erwähnt, sollte dies bitte auch hinzufügen. Da gabs in der SA übrigens einige...
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Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 23:49 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Echt jetzt? Wenn dir die Argumente ausgehen wird halt die Quelle bemängelt, die vollkommen in Ordnung ist? Bin hier wohl doch in irgendeinem Facebook-Kommentar Strang der AfD gelandet.
Zeig mir ein Argument außer dass es in der AfD auch Homosexuelle gibt, die entkräften, dass deren ganzes Parteiprogramm in Hinblick auf Familie sich GEGEN diesen Lebensentwurf ausspricht.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 00:00 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Echt jetzt? Wenn dir die Argumente ausgehen wird halt die Quelle bemängelt, die vollkommen in Ordnung ist? Bin hier wohl doch in irgendeinem Facebook-Kommentar Strang der AfD gelandet.
Zeig mir ein Argument außer dass es in der AfD auch Homosexuelle gibt, die entkräften, dass deren ganzes Parteiprogramm in Hinblick auf Familie sich GEGEN diesen Lebensentwurf ausspricht.
Habe ich dieses jemals behauptet?
Es ging ursprünglich um die Aussage, dass die AfD eine offen rechtsextreme Nazi-Partei sei. Das sehe ich nicht. Ich ordne sie eher in der rechtspopulistischen Ecke ein.
Aber gut, das sehen hier anscheinend einige anders, womit ich recht gut leben kann.
Und zum Ende: deiner Meinung habe ich ja keinerlei Ahnung und google mir nur alles zusammen. Da musst du eben schon damit leben, dass ich mal etwas provokativ antworte.
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Voomy, Berlin, Freitag, 22.09.2017, 00:06 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Lies halt was ich schreibe, dann musst du dich nicht provoziert fühlen: Wenn man von einem Thema keine (oder von mir aus unzureichend spezifische) Ahnung hat sollte man es lieber googlen, bevor man falsche Aussagen wiedergibt. So zum Beispiel dass es keine offen homosexuelle Nazis gab.
Ich habe mitnichten behauptet oder gedacht dass du von nichts ne Ahnung hast. ;)
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 22.09.2017, 00:09 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Gut, dann kann ich beruhigt ins Bett gehen ;)
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guy_incognito, Donnerstag, 21.09.2017, 16:50 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Die Verharmlosung von Holocaust und Wehrmachts-Verbrechen sowie Drohungen gegen Politiker mit Migrationshintergrund sind für mich offen rechtsextrem. Das ist nur die Spitze des Eisbergs und kommt nicht von irgendwem, sondern von führenden Funktionären der AfD.
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hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 16:49 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Zwischen Rechtspopulismus (AfD) und Rechtextremismus sehe ich dann aber schon noch einen Unterschied.
Würde es um den Einzug der NPD oder von Die Rechte gehen, würde ich dir zustimmen.
In 4 Jahren kann man die AfD nicht mehr von den von Dir genannten unterscheiden, Teile der AfD machen sich doch jetzt schon mit denen gemein und dieser rechtsextreme Flügel der AfD gewinnt immer mehr die Oberhand in dieser Partei. Wenn die wenig verbliebenen Normalos in dieser Partei nicht aufpassen, werden sie in innerhalb der nächsten 4 Jahren auch entsorgt.
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hanno29, Donnerstag, 21.09.2017, 17:12 (vor 3039 Tagen) @ hanno29
Sehe ich ebenso. Entweder werden sie weichgespült von Tagespolitik und Umfragewerten und man hat eine CSU 2b oder sie werden extremer und dann wenden sich sicher einige der Wähler ab.
Auch denke ich, dass ein Pirateneffekt kommen wird. Die sind jetzt en vogue. Wer weiß, ob die in 4 Jahren nach echter Opposition überhaupt noch Bedeutung haben. Es ist eine Sache aus dem Nichts rum zu schreien und eine andere dann an der eigenen Leistung von den eigenen Wählern gemessen zu werden. Wenn sich nichts ändert in Deutschland in den nächsten vier Jahren, was der AfD Wähler sich wünscht, dann ernüchert der eben auch. Bis die nächste Protestpartei kommt.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 16:55 (vor 3039 Tagen) @ hanno29
Naja, das würde ich erstmal abwarten.
Ich sehe das AfD-Thema sowieso nicht so dramatisch, da die Union nach Merkel wieder nach rechts rücken wird. Denn da gibts ebenfalls diverse Konservative, die mit den Hufen scharren.
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huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 16:53 (vor 3039 Tagen) @ hanno29
Zwischen Rechtspopulismus (AfD) und Rechtextremismus sehe ich dann aber schon noch einen Unterschied.
Würde es um den Einzug der NPD oder von Die Rechte gehen, würde ich dir zustimmen.
In 4 Jahren kann man die AfD nicht mehr von den von Dir genannten unterscheiden, Teile der AfD machen sich doch jetzt schon mit denen gemein und dieser rechtsextreme Flügel der AfD gewinnt immer mehr die Oberhand in dieser Partei. Wenn die wenig verbliebenen Normalos in dieser Partei nicht aufpassen, werden sie in innerhalb der nächsten 4 Jahren auch entsorgt.
Ist doch super. Dann haben sie nämlich auch wieder die Hälfte ihrer Wähler entsorgt.
Der Anteil der Menschen, die in Deutschland wirklich brauner Gesinnung ist, liegt nämlich bei allerhöchstens 5% (was schlimm genug ist).
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 18:10 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Die Anzahl liegt sogar deutlich darunter.
Gibt doch diverse Studien zum Rechtextremismus, die das belegen.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 21:10 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Die Anzahl liegt sogar deutlich darunter.
Gibt doch diverse Studien zum Rechtextremismus, die das belegen.
Es ist genau anders herum. Es gibt eine niedrige zweistellige Prozentzahl von Deutschen die ein zumindest in Teilen rechtsradikales Weltbild haben. Dies belegen Studien aus den letzten Jahrzehnten. Nur haben diese Leute früher in der Regel Parteien wie die SPD, die CDU oder CSU und in Ostdeutschland teilweise die PDS / Linke gewählt.
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hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 16:59 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Ist doch super. Dann haben sie nämlich auch wieder die Hälfte ihrer Wähler entsorgt.
Der Anteil der Menschen, die in Deutschland wirklich brauner Gesinnung ist, liegt nämlich bei allerhöchstens 5% (was schlimm genug ist).
Ich glaube trotzdem, das von den 10-15% (deutschlandweit), die sie wählen, es den meisten ziemlich egal, welche Parolen der rechtsextreme Flügel in die Welt posaunt. Die meisten wissen doch auch, dass die AfD rechtsextreme Ansichten vertritt und trotzdem werden die zwischen 10-15% bei der BTW bekommen. Die streiten sich, die pöbeln rum, die hetzen und trotzdem verlieren sie nicht in der Wählergunst, in den letzten Wochen steigen sie sogar wieder.
Auch in 5 Jahren werden die noch 5% bekommen, mindestens.
Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum
Smeller, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 16:56 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Das Problem ist nur, dass sie nach außen immer noch so tun, als wären sie nicht komplett braun.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 21:12 (vor 3039 Tagen) @ Smeller
Das Problem ist nur, dass sie nach außen immer noch so tun, als wären sie nicht komplett braun.
Komplett braun sind sie sicherlich nicht. Aber wer sich heute in der AfD engagiert der tut dies im vollen Bewusstsein dass er mit teils tief braunen Gestalten in einem Boot sitzt.
Auf dem Platz standen gestern
Pete H., Donnerstag, 21.09.2017, 15:32 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Danke. So ist es!
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
laverda, Dortmund-Sölde, Donnerstag, 21.09.2017, 14:48 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
soll doch nur davon ablenken, daß der Kapitalist kein Vater- oder Mutterland kennt. Deshalb hat Krupp Waffen an jeden verkauft und deshalb wird die Produktion dahin verlagert, wo weniger Lohn gezahlt werden muss.
Aber wenn ein Nationalspieler siw Nationalhymne nicht mitsingt, gibt es Theater.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 17:03 (vor 3039 Tagen) @ laverda
soll doch nur davon ablenken, daß der Kapitalist kein Vater- oder Mutterland kennt. Deshalb hat Krupp Waffen an jeden verkauft und deshalb wird die Produktion dahin verlagert, wo weniger Lohn gezahlt werden muss.
Aber wenn ein Nationalspieler siw Nationalhymne nicht mitsingt, gibt es Theater.
Die Nazis waren sicherlich viel, aber keine Kapitalisten. Nationalsozialisten.
Die hatten für 5-Jahres-Pläne recht viel übrig.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 21:31 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
soll doch nur davon ablenken, daß der Kapitalist kein Vater- oder Mutterland kennt. Deshalb hat Krupp Waffen an jeden verkauft und deshalb wird die Produktion dahin verlagert, wo weniger Lohn gezahlt werden muss.
Aber wenn ein Nationalspieler siw Nationalhymne nicht mitsingt, gibt es Theater.
Die Nazis waren sicherlich viel, aber keine Kapitalisten. Nationalsozialisten.Die hatten für 5-Jahres-Pläne recht viel übrig.
Die "Sozialisten" trugen sie spätestens ab 1933 nur noch im Namen. In der Frühphase der Partei gab es unterschiedliche Richtungen, einige Vertreter würde man heute wohl als "Querfrontler" beschreiben die sich auch der Ideen linker Parteien bedienten und als nationalistische Antikapitalisten sahen. Aber im Verlauf der zwanziger Jahre verloren diejenigen die innerhalb der NSDAP irgendwelche linken oder pseudo-linken Positionen vertraten immer mehr an Bedeutung. Die beiden Strasser-Brüder beispielsweise wurden vor der Machtübernahme kalt gestellt, einer der beiden dann im Rahmen des angeblichen "Röhm-Putsches" ermordet. Der andere floh ins Ausland.
Hitler selbst hatte beste Beziehungen insbesondere zu den deutschen Großunternehmen und konnte von für damalige Verhältnisse enormen Spenden profitieren. Diese Gelder ermöglichten ihm einen auch nach heutigen Maßstäben "modernen" Wahlkampf, so nutzte er z.B. das Flugzeug als Verkehrsmittel um in allen möglichen Teilen Deutschlands möglichst viele Wahlkampfauftritte zu absolvieren. Ohne Großspender im Hintergrund wäre dies nicht zu stemmen gewesen.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Donnerstag, 21.09.2017, 20:36 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Wallone, Donnerstag, 21.09.2017, 20:43
Die Nazis waren sicherlich viel, aber keine Kapitalisten. Nationalsozialisten.
Die hatten für 5-Jahres-Pläne recht viel übrig.
Klar, und weil sie so gute Sozialisten waren, haben sie auch so viele ihnen umgebracht. Und Hugenberg und Krupp waren ja bekanntlich die ersten Opfer der Nazis, oder wie?
Hast du mal ein paar Beispiele dafür, wo die Nazis nicht-jüdische und Nicht-Regimegegner enteignet oder Industrie verstaatlicht hätten? Klar, sie haben eine antikapitalistische (v.a. antisemitische) Rhetorik genutzt, aber eine antikapitalistische Politik haben sie de facto nie betrieben. Die deutsche Großindustrie hat im Gegenteil erheblich zum Aufstieg der NSDAP beigetragen. Und das war dann unter Hitler auch nicht zu ihrem Schaden.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Donnerstag, 21.09.2017, 19:03 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:10 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Donnerstag, 21.09.2017, 19:44 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Auch, wenn ich es besser weiß, aber das klingt schon irgendwie nach Reichsbürger. Zumindest habe ich von denen schon sehr ähnliche Formulierungen gelesen, aber wie gesagt, unterstellen will ich dir nichts.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:47 (vor 3039 Tagen) @ Ravenga
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Auch, wenn ich es besser weiß, aber das klingt schon irgendwie nach Reichsbürger. Zumindest habe ich von denen schon sehr ähnliche Formulierungen gelesen, aber wie gesagt, unterstellen will ich dir nichts.
Keine Sorge, diese Spinner lehne ich als Mandanten ab.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Donnerstag, 21.09.2017, 21:04 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Auch, wenn ich es besser weiß, aber das klingt schon irgendwie nach Reichsbürger. Zumindest habe ich von denen schon sehr ähnliche Formulierungen gelesen, aber wie gesagt, unterstellen will ich dir nichts.
Keine Sorge, diese Spinner lehne ich als Mandanten ab.
Die Frage, warum die DDR nicht deutsch war, hast du trotzdem nicht beantwortet.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 21:48 (vor 3039 Tagen) @ haweka
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Auch, wenn ich es besser weiß, aber das klingt schon irgendwie nach Reichsbürger. Zumindest habe ich von denen schon sehr ähnliche Formulierungen gelesen, aber wie gesagt, unterstellen will ich dir nichts.
Keine Sorge, diese Spinner lehne ich als Mandanten ab.
Die Frage, warum die DDR nicht deutsch war, hast du trotzdem nicht beantwortet.
Warum hat man sie auch SBZ genannt?
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Freitag, 22.09.2017, 00:03 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Auch, wenn ich es besser weiß, aber das klingt schon irgendwie nach Reichsbürger. Zumindest habe ich von denen schon sehr ähnliche Formulierungen gelesen, aber wie gesagt, unterstellen will ich dir nichts.
Keine Sorge, diese Spinner lehne ich als Mandanten ab.
Die Frage, warum die DDR nicht deutsch war, hast du trotzdem nicht beantwortet.
Warum hat man sie auch SBZ genannt?
Verstehe nicht, was du damit sagen möchtest. Das Unrecht in der DDR hat nur deshalb stattgefunden, weil die Täter durch die sowjetische Besatzung zu ihren Taten gezwungen wurden?
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 21:56 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Die Frage, warum die DDR nicht deutsch war, hast du trotzdem nicht beantwortet.
Warum hat man sie auch SBZ genannt?
Bin ich jetzt Amerikaner, da ich ja in der ABZ geboren bin?
Boah, aber noch Glück gehabt, bisschen weiter im Westen geboren und ich wäre heute Franzose. Dabei ist mein französisch so schlecht.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 22:19 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Die so genannte „DDR“ war nicht deutsch, weil sie in Moskau gegründet wurde und sowjetische Truppen immer anwesend waren.
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FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 22:24 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Die so genannte „DDR“ war nicht deutsch, weil sie in Moskau gegründet wurde und sowjetische Truppen immer anwesend waren.
In der so genannten BRD waren doch immer amerikanische Truppen stationiert. Die hatten sogar eigene Viertel in den Städten in denen sie stationiert waren.
Weiter:
“Gut vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die staatsrechtliche Situation im Nachkriegsdeutschland auf Veranlassung der Besatzungsmächte mit der gegründeten Bundesrepublik Deutschland, die auf im Grundgesetz verankerten föderalen Traditionen und Prinzipien beruht, im Westen neu geregelt.“
Ja gab es dann von 1949 bis 1990 gar kein Deutschland?
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Voomy, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 22:26 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Es gibt bis heute kein Deutschland, sondern nur eine BRD GmbH. Wake up Sheeple.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 22:29 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
![[image]](http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/userpix/-1/-1_CIMG1578_2.jpg)
Da ist auch der Chemtrailflieger, der über den Stadien bei großen Menschenansammlungen gesprüht hat.
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FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 22:28 (vor 3039 Tagen) @ Voomy
Es gibt bis heute kein Deutschland, sondern nur eine BRD GmbH. Wake up Sheeple.
Gelenkt von den Nazis vom Aldeberan oder wahlweise von Echsenmenschen aus dem inneren der Erde.
Muss man wissen.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 22:43 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Es gibt bis heute kein Deutschland, sondern nur eine BRD GmbH. Wake up Sheeple.
Gelenkt von den Nazis vom Aldeberan oder wahlweise von Echsenmenschen aus dem inneren der Erde.Muss man wissen.
Jetzt mal ganz ohne Witz: Das glauben die wirklich?
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FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 22:47 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Es gibt bis heute kein Deutschland, sondern nur eine BRD GmbH. Wake up Sheeple.
Gelenkt von den Nazis vom Aldeberan oder wahlweise von Echsenmenschen aus dem inneren der Erde.Muss man wissen.
Jetzt mal ganz ohne Witz: Das glauben die wirklich?
Kuckst du bei YouTube nach Dr. Axel Stoll ;)
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 22:52 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Es gibt bis heute kein Deutschland, sondern nur eine BRD GmbH. Wake up Sheeple.
Gelenkt von den Nazis vom Aldeberan oder wahlweise von Echsenmenschen aus dem inneren der Erde.Muss man wissen.
Jetzt mal ganz ohne Witz: Das glauben die wirklich?
Kuckst du bei YouTube nach Dr. Axel Stoll ;)
Es liegt auf Wiedervorlage, wenn ich mal Zeit dafür habe. Wikipedia zu dem Knilch klingt aber schon mal verheißungsvoll. Könnte spaßige Realsatire werden :)
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 22:01 (vor 3039 Tagen) @ FliZZa
Die Frage, warum die DDR nicht deutsch war, hast du trotzdem nicht beantwortet.
Warum hat man sie auch SBZ genannt?
Bin ich jetzt Amerikaner, da ich ja in der ABZ geboren bin?
Boah, aber noch Glück gehabt, bisschen weiter im Westen geboren und ich wäre heute Franzose. Dabei ist mein französisch so schlecht.
Vermutlich auch nicht schlechter als das Deutsch des typischen Facebook-AfD-Anhängers ;-)
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 21.09.2017, 22:25 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Die Frage, warum die DDR nicht deutsch war, hast du trotzdem nicht beantwortet.
Warum hat man sie auch SBZ genannt?
Bin ich jetzt Amerikaner, da ich ja in der ABZ geboren bin?
Boah, aber noch Glück gehabt, bisschen weiter im Westen geboren und ich wäre heute Franzose. Dabei ist mein französisch so schlecht.
Vermutlich auch nicht schlechter als das Deutsch des typischen Facebook-AfD-Anhängers ;-)
Ich kann noch sagen wie ich heiße und wo ich wohne :) Also ja, sollte ein ähnliches Niveau sein
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Donnerstag, 21.09.2017, 19:30 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
So wie die Deutsche Demokratische Republik eine Demokratie war?
Nein, aber Verstaatlichungen sind idR keine Kennzeichen des Kapitalismus. Mal ganz davon ab: Die so genannte „DDR“ war weder deutsch, noch demokratisch und auch keine Republik.
Warum war die DDR nicht deutsch? Ich fand, die war sehr deutsch.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 19:36 (vor 3039 Tagen) @ haweka
So ein Unsinn, die können selbst nach über 25Jahren nicht unsere Sprache und lassen sich kein Stück integrieren! Die sind nur scharf auf den weiterhin fliessenden Soli, diese Wirtschaftsflüchtlinge in unsere Sozialsysteme! Wir sind doch nicht das Sozialamt für den Osten, Abschieben sollte man die mal langsam alle wieder
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 19:38 (vor 3039 Tagen) @ FullHD
Man sieht doch wie weit rechts viele ex-kommunistische osteuropäische Gesellschaften heute tendieren. Wer weiß wie es gesellschaftlich und politisch in Sachsen und Mecklenburg aussehen würde, wäre die DDR-Bevölkerung nicht in das weiche soziale Netz der BRD gefallen.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
Chappi1991
, Donnerstag, 21.09.2017, 19:55 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Man sieht doch wie weit rechts viele ex-kommunistische osteuropäische Gesellschaften heute tendieren. Wer weiß wie es gesellschaftlich und politisch in Sachsen und Mecklenburg aussehen würde, wäre die DDR-Bevölkerung nicht in das weiche soziale Netz der BRD gefallen.
Entweder so. Oder auch ganz anders herum. Vielleicht wäre es für die demokratische Entwicklung auch besser gewesen, wenn man über sich selbst hätte bestimmen können. Immerhin war die Begeisterung für die ersten Wahlen überwältigend, bis dann der Kater kam.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 22:20 (vor 3039 Tagen) @ Chappi1991
Man sieht doch wie weit rechts viele ex-kommunistische osteuropäische Gesellschaften heute tendieren. Wer weiß wie es gesellschaftlich und politisch in Sachsen und Mecklenburg aussehen würde, wäre die DDR-Bevölkerung nicht in das weiche soziale Netz der BRD gefallen.
Entweder so. Oder auch ganz anders herum. Vielleicht wäre es für die demokratische Entwicklung auch besser gewesen, wenn man über sich selbst hätte bestimmen können. Immerhin war die Begeisterung für die ersten Wahlen überwältigend, bis dann der Kater kam.
Die haben nach der Öffnung des eisernen Vorhangs mit den Füßen abgestimmt.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 19:49 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Der Post eben war natürlich Spaß.
Aber diese rechten Tendenzen, gerade im Osten sind schon erschreckend, da gerade diese Bürger mitbekommen haben sollten, wie teuer deren "Asyl" für unser Land war. Wenn "die und deren Infrastruktur etc" "uns" also so viele Milliarden (und läuft) kosten, warum genau können diese selben Bürger jetzt Menschen nicht den Dreck unterm Fingernagel gönnen, wenn diese vor Krieg oder pol/religiöser Verfolgung zu uns kommen? Kann ich einfach nicht nachvollziehen, aber vllt braucht man da eine ordentliche Ausprägung Doppelmoral, die Kohle selber nehmen, aber wenn andere was bekommen sollen(einen absoluten Bruchteil), dann können wir es uns plötzlich nicht mehr leisten das "Sozialamt der Welt" zu sein
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Donnerstag, 21.09.2017, 19:11 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Verstaatlichungen sind auch in der BRD vollkommen legal und kommen täglich vor. Das alleine sagt überhaupt nichts.
Wie immer: Es kommt auf den Kontext an.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:15 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Verstaatlichungen sind auch in der BRD vollkommen legal und kommen täglich vor. Das alleine sagt überhaupt nichts.
Wie immer: Es kommt auf den Kontext an.
Klar. Nur war das ganze System jetzt beileibe kein Kapitalismus.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
catani, Donnerstag, 21.09.2017, 18:55 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Ja, die damaligen Enteignungen waren atemberaubend. Es hat zwar nur eine bestimmte Gruppe getroffen aber jeder weiß ja, wer die bösen Kapitalisten auf dieser Welt sind, Aber nach dem Endsieg, ganz bestimmt, da wäre der Sozialismus so richtig losgegangen, die Kriegsgewinnler hätten alle eine Hühnerfarm im erweiterten Lebensraum versorgen müssen.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:01 (vor 3039 Tagen) @ catani
Ja, die damaligen Enteignungen waren atemberaubend. Es hat zwar nur eine bestimmte Gruppe getroffen aber jeder weiß ja, wer die bösen Kapitalisten auf dieser Welt sind, Aber nach dem Endsieg, ganz bestimmt, da wäre der Sozialismus so richtig losgegangen, die Kriegsgewinnler hätten alle eine Hühnerfarm im erweiterten Lebensraum versorgen müssen.
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/industrie-und-wirtschaft.html
4 Jahres-Pläne.
Ansonsten diskutiere ich gerne über Fakten, nicht über Geblubber.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
catani, Donnerstag, 21.09.2017, 19:10 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Besonders die Reichswerke Görings sind ein überzeugendes Argument für Sozialisierung. Aber PLan reicht bei den doofen eben aus um sein Weltbild zu füllen.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:11 (vor 3039 Tagen) @ catani
Besonders die Reichswerke Görings sind ein überzeugendes Argument für Sozialisierung. Aber PLan reicht bei den doofen eben aus um sein Weltbild zu füllen.
Die Äußerung dürfte justiziabel sein.
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
catani, Donnerstag, 21.09.2017, 19:28 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Nur zu. Bis dahin solltest du dir aber ein paar grundlegende Dinge über deinen Sozialismus jenseits von rechter Gehirnwäsche aneignen
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:34 (vor 3039 Tagen) @ catani
Nur zu. Bis dahin solltest du dir aber ein paar grundlegende Dinge über deinen Sozialismus jenseits von rechter Gehirnwäsche aneignen
Meinen Sozialismus gibt es nicht. Mir reichen da die Opfer in der so genannten „DDR“, in der UdSSR, die der roten Khmer oder man schaut sich das sozialistische Musterland Venezuela an.
Das ist das ölreichste Land der Welt und trotzdem verhungern die Leute...
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
catani, Donnerstag, 21.09.2017, 20:02 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
und das hat mit dem Thema was genau zu tun? Ja, ich lasse manchmal die Zahnpastatube offen!
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Donnerstag, 21.09.2017, 19:07 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Ja, ein 4-Jahresplan zur Vorbereitung eines Angriffskrieges. Wenn dieser Plan etwas zeigt, dann die Kriegslust des NS-Regime, aber nicht ihre "sozialistische Einstellung". Jede Kriegswirtschaft hat ein Element der zentralen Produktions- und Preissteuerung. Auch die Wirtschaft der USA oder GB wurde während des Krieges zentral von der Regierung gelenkt.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.09.2017, 19:11 (vor 3039 Tagen) @ Kulibi77
Ja, ein 4-Jahresplan zur Vorbereitung eines Angriffskrieges. Wenn dieser Plan etwas zeigt, dann die Kriegslust des NS-Regime, aber nicht ihre "sozialistische Einstellung". Jede Kriegswirtschaft hat ein Element der zentralen Produktions- und Preissteuerung. Auch die Wirtschaft der USA oder GB wurde während des Krieges zentral von der Regierung gelenkt.
Verstaatlichung aller Trusts...
Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis
MarcBVB, Donnerstag, 21.09.2017, 19:21 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB
Und, wieviele Betriebe wurde denn tatsächlich verstaatlicht die keinen Juden gehörten?
Das Parteiprogramm selbst stammte aus einer Zeit als Hitler überhaupt nicht führend in der NSDAP tätig war. Es hatte keine praktische Relevanz mehr, mal abgesehen von den Punkten die Juden betreffen, als die NSDAP zur auf Hitler ausgerichteten Führerpartei und später Regierungspartei wurde. Wer 1933 Hitler gewählt hat, der hat das nicht wegen diesem Programm von 1920 gemacht.
Zudem die Unterscheidung zwischen "schlechten" weil "raffenden" und zügellosen Kapitalismus und einem guten, "kulturschaffenden" und dem Volke dienenden Kapitalismus eine lange Tradition im deutschen Konservatismus hat. Und genau das scheint in diesen Punkten im Parteiprogramm durch. Das sind auch die geistigen Grundlagen für die spätere "soziale Marktwirtschaft" der Bundesrepublik. Auch ein zutiefst sozialistischer Topos.
Auf dem Platz standen gestern
Auron, Mettmann, Donnerstag, 21.09.2017, 14:17 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Bin mit der Aussage und Aufforderung des Threads völlig einer Meinung.
Eine Frage nur, da es mir aufgefallen ist: Wieso wird bei drei Spielern die Glaubenszugehörigkeit genannt? Ist diese denn öffentlich bekannt? Schließlich ist nicht jeder Grieche orthodox etc.
Auf dem Platz standen gestern
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 14:04 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
BTW: Mir ging es dabei nicht einmal um Realpolitik. Mir ist natürlich selber völlig bewusst, dass z.B. Auba, der in Italien und Frankreich groß wurde, dank seines Vaters eher ein Kosmopolit und finanziell mehr als nur völlig unabhängig ist, ein ganz anderer Fall ist, als ein traumatisierter Kriegsflüchtling, der auch zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem "Westen" macht.
Mir ging es eher darum, dem von Rechtspopulisten immer wieder beschworenen Bild, dass alle Fremden und Anderen gefährlich sind und etwas nehmen wollen, eine positive Erfahrung entgegen zu setzen. Dass man nämlich auch mit Menschen aus unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturkreisen zusammen eine Gemeinschaft bilden und eine schöne Zeit haben kann.
Einfach nur darum, dass die von AfD und Co. propagierte Losung "vor dem Fremden muss man Angst haben" so nicht stimmt.
Auf dem Platz standen gestern
Franke, Donnerstag, 21.09.2017, 15:14 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
BTW: Mir ging es dabei nicht einmal um Realpolitik. Mir ist natürlich selber völlig bewusst, dass z.B. Auba, der in Italien und Frankreich groß wurde, dank seines Vaters eher ein Kosmopolit und finanziell mehr als nur völlig unabhängig ist, ein ganz anderer Fall ist, als ein traumatisierter Kriegsflüchtling, der auch zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem "Westen" macht.
Mir ging es eher darum, dem von Rechtspopulisten immer wieder beschworenen Bild, dass alle Fremden und Anderen gefährlich sind und etwas nehmen wollen, eine positive Erfahrung entgegen zu setzen. Dass man nämlich auch mit Menschen aus unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturkreisen zusammen eine Gemeinschaft bilden und eine schöne Zeit haben kann.
Einfach nur darum, dass die von AfD und Co. propagierte Losung "vor dem Fremden muss man Angst haben" so nicht stimmt.
Wobei einem allerdings auch bewusst sein sollte, dass jene, die in der Öffentlichkeit stehen oder sonst ein angenehmes Leben in netter Umgebung haben, völlig andere Dinge erleben als jene, deren Geld nur für eine Wohnung im vierten Stock ohne oder im achten Stock mit häufig defektem Aufzug reicht.
Man sollte da mal was initiieren, wo Leute aus beiden Gruppen für eine Woche ihre Wohnung tauschen.
Auf dem Platz standen gestern
Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 21.09.2017, 13:50 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Das kann man nur so unterstützen.
Auf dem Platz standen gestern
fredisgetränkekiste, dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 12:56 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Das schöne an der Internationalität im Profifußball is ja, daß es sich bei den Herrschaften um Multimillionäre handelt, da hat man in aller Regel n bißchen Spielraum beim Lebensstil und bei der Vermeidung von Konflikten.
Bevor ich mich hier noch zu der Unsinnigkeit des Globalisierungsbeitrages äußere, verbleibt er mit einem:
"Die Partei"
"Sie ist sehr gut"
BIO Deutscher ?
todesbrei, Copitz, Donnerstag, 21.09.2017, 11:28 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Was zum Geier ? :D
BIO Deutscher ?
todesbrei, Donnerstag, 21.09.2017, 12:54 (vor 3039 Tagen) @ todesbrei
Habe ich etwas weiter unten erklärt...
Ist ein Bergriff, der die Ansichten der Rassisten spöttisch überspitzt.
Da für diese ja zB Boateng ("will ja keiner als Nachbar") kein "richtiger Deutscher" zu sein scheint. Und da stellt man das "rrrrichtigerrr Deutscherrr im Sinne der AfD-Nazis" zu sein gerne spöttisch als Biodeutscher dar.
BIO Deutscher ?
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:24 (vor 3039 Tagen) @ RE_LordVader
Dabei wollte Frau Petry doch "völkisch" usw wieder als normale Worte gebrauchen...also statt Bio-Deutscher endlich wieder Arier sagen
Auf dem Platz standen gestern
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 11:12 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Nett geschrieben, aber passt irgendwie wenig in den Analysethread.
Außerdem sind Fußballmilionäre sicherlich kein repräsentatives Beispiel für gelungene Integration. Daher sind sie in keinster Weise Ziel der AfD-Propaganda. Frau Weidel ist ja selbst lesbisch und lebt mit einer Frau sri-lankischer Herkunft zusammen.
Für plumpen Nationalismus und Protektionismus steht die AfD trotzdem, weshalb sie für mich unwählbar ist. Trotzdem sollte mal mit der Mär der Integrierbarkeit aller aufgehoben werden. Habe selbst schon mit einigen Flüchtlingen gesprochen. Die jammern schon darüber, was da mitunter mit ihnen in den Unterkünften wohnt.
Und wie man die wieder los wird, da sollte schon mal drüber gesprochen werden dürfen. Wer dies nicht tut und unterbindet, stärkt die AfD.
Auf dem Platz standen gestern
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 10:40 (vor 3037 Tagen) @ guy_incognito
Menschen beschweren sich über Menschen? Wo gibts denn sowas. ;)
Scheint bei den ärmsten der Armen immer am weitesten verbreitet zu sein.
Ich würde auch nicht gerade meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ich mit der Mehrheit der 82 Mio. Bürger hier gerne zusammenlebe.
Auf dem Platz standen gestern
guy_incognito, Donnerstag, 21.09.2017, 12:59 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Für plumpen Nationalismus und Protektionismus steht die AfD trotzdem, weshalb sie für mich unwählbar ist. Trotzdem sollte mal mit der Mär der Integrierbarkeit aller aufgehoben werden. Habe selbst schon mit einigen Flüchtlingen gesprochen. Die jammern schon darüber, was da mitunter mit ihnen in den Unterkünften wohnt.
Aber das hat meines Erachtens weniger mit den dort wohnenden Menschen zu tun, mehr mit den Wohnstrukturen (viele Menschen auf geringem Raum).
Ich hatte mich gestern mit einem Obdachlosen unterhalten, der mich angequatscht und nach dem Weg gefragt hatte. Sammelunterkünfte lehnt er ab, in Schwerte habe man ihm mal in einer Unterkunft seine wenigen Habseligkeiten geklaut.
Gezwungenes Einkasernieren sorgt nicht dafür, dass die besten Eigenschaften der Menschen zu Tage treten. Das übrigens auch mit Blick auf die Kriminalitätsstatistik, die gerne als Beleg für eine Zunahme der Kriminalität durch Migranten herhalten darf. Dass ein Großteil der Taten in Unterkünften und zwischen Geflüchteten begangen wird, unterschlägt man gerne.
Auf dem Platz standen gestern
CB, Donnerstag, 21.09.2017, 12:29 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Ich würde auch jammern, wenn ich mit mehreren 100 Deutschen in einer Flüchtlingsunterkunft wohnen würde. Das da viele Menschen dabei sind mit denen man nix zu tun haben will, ist klar.
Auf dem Platz standen gestern
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 13:59 (vor 3039 Tagen) @ CB
Das stimmt alles.
Jedoch wird wie bei dem anderen Kommentar auf meinen Post nicht auf das eigentlich angesprochene Problem eingegangen.
Auf dem Platz standen gestern
guy_incognito, Donnerstag, 21.09.2017, 14:04 (vor 3039 Tagen) @ guy_incognito
Das stimmt alles.
Jedoch wird wie bei dem anderen Kommentar auf meinen Post nicht auf das eigentlich angesprochene Problem eingegangen.
Du sprichst von der "Mär der Integrierbarkeit" und begründest dies mit Problemen in Unterkünften. Die Probleme haben nichts mit der Integrierbarkeit von Geflüchteten zu tun, sondern mit den Strukturen ihrer Unterbringung.
Setze 200 gut integrierte Menschen in so eine Unterkunft und warte ab, wie schnell die ersten Probleme kommen.
Auf dem Platz standen gestern
guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 21.09.2017, 14:19 (vor 3039 Tagen) @ Erfolgsfan
Über meine Argumentation kann man diskutieren.
Über die Tatsache, dass die Integration wie sie sich unsere Politik vorstellt, bei einem gewissen nicht unerheblichen Prozentsatz kaum möglich sein wird, hingegen nicht.
Edit: Es ging dabei nicht um die Unterkunft bzw. das Zusammenleben, sondern um grundlegende Einstellungen von Bewohnern zu freiheitlichen Themen.
Aber lass mal gut sein. Das Thema wird schon genügend totdiskutiert.
Auf dem Platz standen gestern
Fair Play, NRW, Donnerstag, 21.09.2017, 10:04 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Sehr schön.
Hat jemand die Analyse unseres "Bio-Deutschen" nach dem Spiel gesehen/gehört? Das war ja mal derart akurat wiedergegeben, als hätte er es aus dem Kicker oder Ähnlichem abgelesen. Sämtliche Spielphasen komplett sachlich und auf den Punkt gebracht, man hätte ab da direkt ausmachen können und hätte nichts weiter verpasst. :)
Auf dem Platz standen gestern
emjay, Donnerstag, 21.09.2017, 10:37 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play
Sehr schön.
Hat jemand die Analyse unseres "Bio-Deutschen" nach dem Spiel gesehen/gehört? Das war ja mal derart akurat wiedergegeben, als hätte er es aus dem Kicker oder Ähnlichem abgelesen. Sämtliche Spielphasen komplett sachlich und auf den Punkt gebracht, man hätte ab da direkt ausmachen können und hätte nichts weiter verpasst. :)
Das habe ich mir auch gedacht. Ohne es als Beleidigung zu meinen - er hat mich an den jungen Mats erinnert. Er hat sachlich, unaufgeregt und eloquent seine Meinung vorgetragen. Und das 5 Minuten nach dem Schlusspfiff. Das nötigt mir Respekt ab.
Auf dem Platz standen gestern
Gutini, Münster, Donnerstag, 21.09.2017, 10:38 (vor 3039 Tagen) @ emjay
Haltet mich für dumm, aber von welchem Spieler sprecht Ihr? Ich stehe vollkommen auf dem Schlauch. Und bitte was ist ein Bio-Deutscher?
Auf dem Platz standen gestern
Gutini, Donnerstag, 21.09.2017, 10:43 (vor 3039 Tagen) @ Gutini
Bio-Deutscher ist die flapsige Bezeichnung für einen Menschen, der nicht nur hier geboren ist, sondern bei dem zumindest wahrscheinlich ist, das es auch die Vorfahren sind.
Es ist eine ironische Bezeichnung, die hauptsächlich von Gegnern der "Rassenunterscheidung" angewendet wird um deren Lächerlichkeit aufzuzeigen.
Denn die Rassisten sehen ja auch in den Deutschen mit ausländischen wurzeln keine "echten Deutschen", sie wollen ja nicht neben "einem wie Boateng" wohnen.
Und gemeint war in der Aufzählung mMn Philipp (richtig?)
Auf dem Platz standen gestern
Gutini, Münster, Donnerstag, 21.09.2017, 10:45 (vor 3039 Tagen) @ RE_LordVader
Ah, danke.
Da werden sich aber wenig Bio-Deutsche finden lassen ;)
Auf dem Platz standen gestern
Gutini, Donnerstag, 21.09.2017, 10:47 (vor 3039 Tagen) @ Gutini
Ja, das ist noch so ein Punkt an dem die ganze Rassengeschichte scheitert... aber eigentlich ist das ja sowieso "nur" eine Spielart von: Wir gegen DIE... und die gibt es ja leider in zig Variationen.
Auf dem Platz standen gestern
, Donnerstag, 21.09.2017, 09:50 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Vor weg: Ich wählte traditionell Grün & die Piraten in den letzten Jahren, werde diese Jahr konservativ wählen, aber sich nicht die AfD.
Aber: Deine Auflistung wird nicht einen AfD-Wähler ansprechen. Denn das ist ja gar nicht der Beweggrund für die Menschen, die ich kenne die AfD zu wählen. Ich bin in einem Verein, in dem wir unter anderen Menschen aus der Türkei und Iran haben. Alle Glaubensrichtungen sind willkommen. Keiner hat ein Problem miteinander, es ist eine schöne Gruppe. Aber auch die nicht "Bio-Deutschen" sind einhellig der Meinung, dass Deutschland einen Fehler gemacht hat bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Meine türkisch-stämmigen Freunde spielen sogar mit dem Gedanken die AfD zu wählen. Sie sind Unternehmer und Polizisten und schildern ihre Eindrücke mit den Menschen aus den Kriegsgebieten durchaus sehr kritisch.
Ebenso andere aus meinem Bekanntenkreis: Lehrer, zum Beispiel. Unsere Gruppe ist wild gemischt, keiner schaut unsere ausländischen Freunde komisch an. Im Gegenteil. Eine wunderbare Gruppe. Trotz dessen werden sicher einige die AfD wählen, vermute ich mal.
Es geht nicht um Nicht-Deutsche und Deutsche bei den AfD-Wählern, die ich kenne (oder wo ich es vermute). Es liegt an teils ganz anderen konservativen Werten.
Meine derzeitige Lebensgefährtin ist Perserin, seit sieben Jahren in Deutschland, PhD-Studentin. Sie sieht die Aufnahme von Flüchtlingen ähnlich kritisch: Deren Kultur und Bildungsstand kann nicht gut sein für Deutschland. Sie selber ist gläubig, interpretiert den Islam aber recht offen (sonst wäre ja kein atheistischer Deutscher als Freund möglich).
Dadurch habe ich nun aber auch sehr viel Kontakt zu Menschen aus islamischen Ländern. Die meisten Ebenso PhD-Studenten. Und, wenn man davon ausgeht, dass die Flüchtlinge zum großen Teil nicht über diese Bildung verfügen, muss man ehrlich gesagt sagen, dass es wirklich ein Fehler war so viele aufzunehmen.
Die Art, wie ich als nicht Moslem in der Gruppe teils behandelt werden ist nicht schön. Dass Sie mit mir zusammen ist, bringt ihr von anderen echte und tiefe Verachtung entgegen. Die Mitbewohner der WG aus Pakistan, Afghanistan, Albanien und Co. sind teils extrem Religös. Die reden nicht mal mit mir. Soll mir eins sein. Sie sind islamisch-konservativ, aber nicht gewalttätig. Nun wollen die auch meistens nicht hier in Deutschland bleiben, im Gegensatz zu meiner Freundin.
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen. Sie stehen nur vielen aus bildungsfernen Kulturschichten extrem Kritisch gegenüber. Deswegen ist deine Aufzählung da oben leider nicht wirklich treffend, sondern eher populistisch und sprichst damit eher Linke an, die ohnehin schon so denken. Wirklich jemanden aus dem konservativen Spektrum, der die AfD wählen will wirst du damit überhaupt nicht abholen. So sehen sie sich selber gar nicht. Du drängst sie nur viel mehr in die rechtsradikale Ecke und erreichst damit, meiner Meinung nach, das Gegenteil von "sie vom Wählen der AfD abzuhalten". Sie fühlen sich eher bestätigt, dass Linke auch gerne pauschalisieren und jede andere Meinung als rechts darstellen. Das funktioniert besser, wenn man ihnen sagt, dass die AfD sicher nicht an einer Regierung beteiligt wird und die abgegebene Stimme damit im besten Falle quasi umsonst war, im schlimmsten Falle aber der CDU und der FDP Punkte kostet (AfD Wähler, die ich kenne wählten vorher CDU oder FDP) und damit eventuell Rot-Rot-Grün übrig bleibt.
Ich sympathisiere mit vielen Punkten der AfD, sehe aber auch die Gefahr, dass dort ebenso radikalere Kräfte mit ins Boot geholt werden. Ich werde wohl CDU wählen. Das erste mal in meinem Leben. Aber Rot-Rot-Grün möchte ich auf gar keinen Fall. SED-Nachfolgepartei in der Regierung? Ebenso: Nein, danke.
Auf dem Platz standen gestern
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 21.09.2017, 20:14 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Ich bin mit einer Südamerikanerin verheiratet, aus dem Kulturkreis schütteln die meisten auch den Kopf.
Ich kenne diese Argumente also auch. Wenn man darüber rein rational diskutiert, nach Ursachen sucht und Lösungen finden möchte, ist das vollkommen in Ordnung. Die Punkte, die Du beschreibst sind auch alles real. Es ist aber nicht so, dass die etablierten Parteien das nicht ansprechen und hier versuchen Lösungen zu finden.
Das was die AFD anbietet, sind aber keine Lösungen.
Wenn sie überhaupt welche anbieten. Man kann mal nicht mir nichts dir nichts hundertausende von Menschen abschieben. Und was möchte die AFD anstellen, um diese Menschen zu integrieren.
Wenn ich mich auf den Standpunkt stelle, dass Menschen mit islamischen Hintergrund per se nicht integrierbar sind, nehme ich eine rein populistische Haltung ein, auf der Basis wird man keine Lösungen finden.
Und was soll der dauernde Rückbezug auf die Flüchtlingswelle vor 2 Jahren.
Man hat wahrscheinlich Fehler gemacht, eher davor, als man nicht vor Ort half.
Wird man damit die Situation verbessern? Nein, es ist geschehen und man muss nach vorne schauen.
Die AFD macht dies aber genau nicht. Es werden radikale Positionen aufgebaut und es findet ein starker Bezug auf Blut und Boden statt.
Dazu ist die AFD seit 2 Jahren ein Sammelboden für rechtsradikale Gruppen.
Und Türken, die jetzt auf andere Flüchtlingsgruppen herab schauen, sollten sich genau anschauen, wen sie da wählen möchten. Das sind ganz sicher nicht ihre Freunde. Die allermeisten AFD-Mitglieder würden sicher keine Tee mit ihnen trinken wollen.
Auf dem Platz standen gestern
Flankengott
, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 16:12 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Vor weg: Ich wählte traditionell Grün & die Piraten in den letzten Jahren, werde diese Jahr konservativ wählen, aber sich nicht die AfD.
Aber: Deine Auflistung wird nicht einen AfD-Wähler ansprechen. Denn das ist ja gar nicht der Beweggrund für die Menschen, die ich kenne die AfD zu wählen. Ich bin in einem Verein, in dem wir unter anderen Menschen aus der Türkei und Iran haben. Alle Glaubensrichtungen sind willkommen. Keiner hat ein Problem miteinander, es ist eine schöne Gruppe. Aber auch die nicht "Bio-Deutschen" sind einhellig der Meinung, dass Deutschland einen Fehler gemacht hat bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Meine türkisch-stämmigen Freunde spielen sogar mit dem Gedanken die AfD zu wählen. Sie sind Unternehmer und Polizisten und schildern ihre Eindrücke mit den Menschen aus den Kriegsgebieten durchaus sehr kritisch.
Ebenso andere aus meinem Bekanntenkreis: Lehrer, zum Beispiel. Unsere Gruppe ist wild gemischt, keiner schaut unsere ausländischen Freunde komisch an. Im Gegenteil. Eine wunderbare Gruppe. Trotz dessen werden sicher einige die AfD wählen, vermute ich mal.
Es geht nicht um Nicht-Deutsche und Deutsche bei den AfD-Wählern, die ich kenne (oder wo ich es vermute). Es liegt an teils ganz anderen konservativen Werten.
Meine derzeitige Lebensgefährtin ist Perserin, seit sieben Jahren in Deutschland, PhD-Studentin. Sie sieht die Aufnahme von Flüchtlingen ähnlich kritisch: Deren Kultur und Bildungsstand kann nicht gut sein für Deutschland. Sie selber ist gläubig, interpretiert den Islam aber recht offen (sonst wäre ja kein atheistischer Deutscher als Freund möglich).
Dadurch habe ich nun aber auch sehr viel Kontakt zu Menschen aus islamischen Ländern. Die meisten Ebenso PhD-Studenten. Und, wenn man davon ausgeht, dass die Flüchtlinge zum großen Teil nicht über diese Bildung verfügen, muss man ehrlich gesagt sagen, dass es wirklich ein Fehler war so viele aufzunehmen.
Die Art, wie ich als nicht Moslem in der Gruppe teils behandelt werden ist nicht schön. Dass Sie mit mir zusammen ist, bringt ihr von anderen echte und tiefe Verachtung entgegen. Die Mitbewohner der WG aus Pakistan, Afghanistan, Albanien und Co. sind teils extrem Religös. Die reden nicht mal mit mir. Soll mir eins sein. Sie sind islamisch-konservativ, aber nicht gewalttätig. Nun wollen die auch meistens nicht hier in Deutschland bleiben, im Gegensatz zu meiner Freundin.
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen. Sie stehen nur vielen aus bildungsfernen Kulturschichten extrem Kritisch gegenüber. Deswegen ist deine Aufzählung da oben leider nicht wirklich treffend, sondern eher populistisch und sprichst damit eher Linke an, die ohnehin schon so denken. Wirklich jemanden aus dem konservativen Spektrum, der die AfD wählen will wirst du damit überhaupt nicht abholen. So sehen sie sich selber gar nicht. Du drängst sie nur viel mehr in die rechtsradikale Ecke und erreichst damit, meiner Meinung nach, das Gegenteil von "sie vom Wählen der AfD abzuhalten". Sie fühlen sich eher bestätigt, dass Linke auch gerne pauschalisieren und jede andere Meinung als rechts darstellen. Das funktioniert besser, wenn man ihnen sagt, dass die AfD sicher nicht an einer Regierung beteiligt wird und die abgegebene Stimme damit im besten Falle quasi umsonst war, im schlimmsten Falle aber der CDU und der FDP Punkte kostet (AfD Wähler, die ich kenne wählten vorher CDU oder FDP) und damit eventuell Rot-Rot-Grün übrig bleibt.
Ich sympathisiere mit vielen Punkten der AfD, sehe aber auch die Gefahr, dass dort ebenso radikalere Kräfte mit ins Boot geholt werden. Ich werde wohl CDU wählen. Das erste mal in meinem Leben. Aber Rot-Rot-Grün möchte ich auf gar keinen Fall. SED-Nachfolgepartei in der Regierung? Ebenso: Nein, danke.
Super Beitrag, danke!
Ich habe viele Ähnlichkeiten für mich erkannt.
Durch meine Freundin (Vater Slowene, Mutter aus dem Kosovo) habe ich natürlich auch Kontakt zum Muslimischen Teil ihrer Familie. Ich erlebte da nie eine Ausgrenzung, wie du es erlebst, aber dieser Familienteil hat sich in den letzten Jahren extrem verändert. Damals wurde bei den Familienfeiern gemeinsam getrunken und gegessen und einfach nur gefeiert. Dann ließ sich die jüngere Generation von irgendwelchen Salafisten bequatschen und der Fokus des Glaubens nahm einen immer grauenhafteren Einfluß in der Familie.
Mittlerweile ist es so, dass auf Familienfeiern Frauen von Männern getrennt werden etc.
Auch wird immer wieder versucht mich in Diskussionen zu zerren in die ich gar nicht rein will. Da ich kein gläubiger Mensch bin, schaffen sie es leider nicht mich dahingehend zu triggern, aber es nervt irgendwann einfach nur.
Meine Freundin distanziert sich immer mehr von diesen Teil der Familie und entwickelt eine anfängliche Islamphobie.
Dabei sind es vollkommen integrierte Leute. Beruflich die Chance damals als Flüchtlinge genutzt und mittlerweile selbstständig.
Ich selber lebte in Ortsteilen von Dortmund, die multikulturell geprägt war.
(Westerfilde, Bodelschwingh, Huckarde und nun Nordstadt)
Und das ist auch gut so! Ich habe mir das durchaus absichtlich so ausgewählt.
Freundeskreis bei mir ist auch bunt gemischt. Und das darf auch so bleiben ;-)
Und dennoch erlebe ich täglich auch die Nachteile der ganzen Geschichte.
Die AfD ist für mich definitiv keine Alternative. Obwohl ich sicherlich ein potentieller Wähler wäre, wenn ich auf deren Wahlsprüche anspringen würde.
Problem ist nur...alle anderen Parteien sind für mich auch keine Optionen.
Mich nervt es, dass man von allen Seiten beballert wird, dass man die AfD nicht wählen darf. Ich glaube auch, dass man damit eher die Leute noch mehr in die Arme der AfD treibt. Statt mal eine Diskussion darüber zuzulassen, dass es definitiv einige Probleme hier gibt, wird lieber gegen irgendeine Kirmespartei gehetzt.
Also was macht man nun mit seinem wertvollem Wahlrecht?
Nicht wählen gehen? Auch böse...wird man ja auch grad von allen Seiten beballert, dass man dann quasi rechts wählt.
Ungültig machen? Hat ja auch keine Auswirkung
Spaßpartei wählen? Selbst da gefällt mir keine so wirklich.
Die "großen" Parteien haben es für mich verkackt.
Also am Ende sowas wie die FDP wählen? Dann kann ich auch lieber meinen kostbaren Sonntag zu Hause genießen ohne einen Finger krumm zu machen.
Bin leicht ratlos
Auf dem Platz standen gestern
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 21:43 (vor 3039 Tagen) @ Flankengott
Der Salafismus und andere fundamentalistische Strömungen innerhalb des Islam sind in der Tat ein großes Problem. Diese Gruppierungen erfahren in den letzten Jahren immer mehr Zulauf. Und das nicht nur bei Menschen aus mit muslimischer Herkunft sondern auch bei Konvertiten.
Aber Parteien wie die AfD die alle Menschen mit muslimischen Hintergrund (und nebenbei bemerkt auch Nicht-Muslime die aus mehrheitlich muslimischen Staaten stammen) ausgrenzen treiben den Fundamentalisten noch zusätzliche Anhänger in die Arme.
Auf dem Platz standen gestern
Franke, Donnerstag, 21.09.2017, 15:04 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Bei der AFD fing das an mit dem euroskeptischen Herrn Lucke und dem Herrn Henkel, zwar optisch eine Schnapsnase, aber zweifellos auf dem Boden des Grundgesetzes stehend.
Frau Petry hat von rechts kommend Herrn Lucke rausgedrängt.
Nun sind andere dabei, wiederum von rechts kommend Frau Petry rauszudrängen.
Wie weit raus müssen die noch gehen, damit die Protestwähler Konsequenzen ziehen? Reicht es aus, wenn Herr Höcke das Sagen hat oder erst, wenn Herr Höcke als "Linker" gilt und (AFD-Sprech) "entsorgt" wird?
Dieser Tage gelesen: Petry will keine gemeinsamen Kundgebungen mit Pegida. Konsequenz: In Dresden gibt es formal zwei Veranstaltungen am Montagabend. Es stehen zwei LKW Stoßstange an Stoßstange. Erst sprechen vom einen die von der AFD, danach vom anderen die von Pegida.
Deine Freunde sollten sich mal genauer anschauen, wen sie da eventuell wählen wollen.
Auf dem Platz standen gestern
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 15:28 (vor 3039 Tagen) @ Franke
Dieser Tage gelesen: Petry will keine gemeinsamen Kundgebungen mit Pegida. Konsequenz: In Dresden gibt es formal zwei Veranstaltungen am Montagabend. Es stehen zwei LKW Stoßstange an Stoßstange. Erst sprechen vom einen die von der AFD, danach vom anderen die von Pegida.
Dafür wollte Frauke Petry zusammen mit Vera Lengsfeld auf einer Veranstaltung hinter der die rechtsradikale "Ein-Prozent-Gruppierung" steckt auftreten. Und damit nicht zu kritisch berichtet wird hat man Journalisten die direkt oder indirekt für den Tagesspiegel arbeiten präventiv Hausverbot erteilt: tagesspiegel.de/politik/die-afd-und-die-pressefreiheit-hausverbot-fuer-tagesspiegel-bei-auftritt-von-petry-und-lengsfeld/20342178.html
Anscheinend fällt das ganze aber aus: "Die Veranstaltung kann nicht stattfinden. Die Stadt Pirna hat die Nutzung der Halle untersagt, weil sie nur für Sportveranstaltungen genutzt werden dürfte."
Wegen solcher Veranstaltungen glaube ich nicht das Petry weniger weit rechts außen steht als Höcke, Gauland, Weidel und Co. Ich gehe vielmehr davon aus dass man eher Differenzen auf der persönlichen Ebene hat.
Auf dem Platz standen gestern
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 13:08 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Man sollte bei der Diskussion eines nicht vergessen. Wir haben nicht nach dem Motto "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid ..." mal so zum Spaß die Grenzen geöffnet. Wir haben es getan weil sich zu dem Zeitpunkt bereits mitten in Europa eine humanitäre Katastrophe abspielte. Die Menschen waren bereits auf dem Weg und hingen irgendwo im Niemandsland fest. Die Staaten auf deren Gebiet sie sich befanden waren mit der Situation völlig überfordert, es drohten zahlreiche Tote. Natürlich hat ein Staat oder ein Staatenbund wie die EU das Recht seine Grenzen zu schützen. Aber in so einer Extremsituation verrät man sämtliche humanitären Werte wenn man die Menschen irgendwo auf dem Balkan sterben lässt.
Ein großes Problem war, auch bei uns herrschten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundespolizei weitgehendes Chaos. Man war wegen ganz massiver organisatorischer Mängel nicht einmal vom Prinzip her in der Lage die Eingereisten zu erfassen und biometrische Daten wie etwa Fingerabdrücke abzunehmen und zu speichern. So waren dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. In der Verantwortung hierfür sehe ich primär den Bundesinnenminister der seinen Laden einfach nicht im Griff hatte.
Übrigens gab es in der letzten Woche einen interessanten Bericht im Magazin Monitor. Man besuchte u.a. einen Bürgermeister in Ascheberg (?) der während der Flüchtlingskrise einen Brandbrief geschrieben hatte und einen Bürger in Borna der gegen ein Flüchtlingsheim geklagt hatte. Fazit war, der Untergang des Abendlandes ist ausgeblieben. Man hat die Situation deutlich besser in den Griff bekommen als befürchtet. Integration braucht zwar seine Zeit, aber man ist auf einem guten Weg.
Auf dem Platz standen gestern
Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 21.09.2017, 16:12 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Man sollte bei der Diskussion eines nicht vergessen. Wir haben nicht nach dem Motto "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid ..." mal so zum Spaß die Grenzen geöffnet. Wir haben es getan weil sich zu dem Zeitpunkt bereits mitten in Europa eine humanitäre Katastrophe abspielte. Die Menschen waren bereits auf dem Weg und hingen irgendwo im Niemandsland fest. Die Staaten auf deren Gebiet sie sich befanden waren mit der Situation völlig überfordert, es drohten zahlreiche Tote. Natürlich hat ein Staat oder ein Staatenbund wie die EU das Recht seine Grenzen zu schützen. Aber in so einer Extremsituation verrät man sämtliche humanitären Werte wenn man die Menschen irgendwo auf dem Balkan sterben lässt.
Ein großes Problem war, auch bei uns herrschten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundespolizei weitgehendes Chaos. Man war wegen ganz massiver organisatorischer Mängel nicht einmal vom Prinzip her in der Lage die Eingereisten zu erfassen und biometrische Daten wie etwa Fingerabdrücke abzunehmen und zu speichern. So waren dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. In der Verantwortung hierfür sehe ich primär den Bundesinnenminister der seinen Laden einfach nicht im Griff hatte.
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Übrigens gab es in der letzten Woche einen interessanten Bericht im Magazin Monitor. Man besuchte u.a. einen Bürgermeister in Ascheberg (?) der während der Flüchtlingskrise einen Brandbrief geschrieben hatte und einen Bürger in Borna der gegen ein Flüchtlingsheim geklagt hatte. Fazit war, der Untergang des Abendlandes ist ausgeblieben. Man hat die Situation deutlich besser in den Griff bekommen als befürchtet. Integration braucht zwar seine Zeit, aber man ist auf einem guten Weg.
Ich bin ja in vielen Punkten mit dir auf einer Wellenlänge und eigentlich weit davon entfernt unseren Innenminister zu verteidigen, es ist aber angesichts der Dimensionen an Flüchtlingen nicht ganz einfach gewesen dem Heer zu werden.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 16:28 (vor 3039 Tagen) @ Garum
Ich bin ja in vielen Punkten mit dir auf einer Wellenlänge und eigentlich weit davon entfernt unseren Innenminister zu verteidigen, es ist aber angesichts der Dimensionen an Flüchtlingen nicht ganz einfach gewesen dem Heer zu werden.
Das System hat doch schon in den Jahren vorher nicht funktioniert als es "nur" Menschen aus dem Westbalkan waren die nach Deutschland kamen. Da waren die Zahlen viel niedriger und trotzdem haben sich die Verfahren über Jahre hingezogen. Das hat dann dazu geführt dass sich in den Heimatländern die Überzeugung durchsetzte man könne über diesen Weg dauerhaft nach Deutschland einwandern. Und das hat dann wieder den Schleusern in die Hände gespielt. Eines darf man nicht vergessen. Diejenigen die diese Menschen nach Westeuropa schleusen sind in der Regel Teil des organisierten Verbrechens. Hier geht es um ein illegales Milliardengeschäft.
Ich habe nichts gegen die Menschen selbst die vor ein paar Jahren aus dem Kosovo,etc. gekommen sind. In der großen Masse sind sie völlig unbescholten. Aber sie fliehen eben nicht vor Bürgerkrieg oder politischer Verfolgung sondern vor Massenarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Und sie verschulden sich für den Transfer nach Deutschland bis über den Stehkragen, vielfach bei wirklich üblen Halsabschneidern.
Es ist ja auch nicht so dass man 2015 was die Erfassung der Menschen angeht "nur" überfordert waren. Es fehlten schlicht die Möglichkeiten überhaupt biometrische Daten in Datenbanken abzulegen und auszutauschen. Hätte es das bereits gegeben, die Anschaffung von zusätzlichen Fingerabdruckscannern, Kameras, etc. wäre das kleinste Problem gewesen. Statt dessen fehlte aber die komplette notwendige Infrastruktur. Das ganze Bundesamt für Migration und Flüchtlinge war damals weitgehend dysfunktional. Der damalige Chef war völlig überfordert und die einzige Vorgabe die es aus dem Innenministerium gab war "Stellen abbauen! Wir müssen sparen!"
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Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 21.09.2017, 14:13 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Man sollte bei der Diskussion eines nicht vergessen. Wir haben nicht nach dem Motto "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid ..." mal so zum Spaß die Grenzen geöffnet. Wir haben es getan weil sich zu dem Zeitpunkt bereits mitten in Europa eine humanitäre Katastrophe abspielte. Die Menschen waren bereits auf dem Weg und hingen irgendwo im Niemandsland fest. Die Staaten auf deren Gebiet sie sich befanden waren mit der Situation völlig überfordert, es drohten zahlreiche Tote. Natürlich hat ein Staat oder ein Staatenbund wie die EU das Recht seine Grenzen zu schützen. Aber in so einer Extremsituation verrät man sämtliche humanitären Werte wenn man die Menschen irgendwo auf dem Balkan sterben lässt.
Die zeitliche Reihenfolge ist aber falsch. Die humanitäre Katastrophe wurde 2005 das erste Mal wirklich sichtbar, als auf Lampedusa die Flüchtlinge starben
http://m.faz.net/;artikel_bereich=galerie;bild=2/aktuell/feuilleton/debatten/europa-mare-crisium-1293884.html
http://www.dw.com/de/scharfe-kritik-am-fl%C3%BCchtlingslager-auf-lampedusa/a-1718149
das ist jetzt 12 Jahre her! und die EU Außengrenzen werden im Prinzip von Serbien und der Türkei 'geschützt', zwei Länder die gar nicht in der EU sind.
Natürlich waren das keine angenehme Bilder als Menschen über die Autobahnen in Ungarn liefen, dass muss man dann aber auch mal aushalten und Ungarn muss dann als EU Mitgliedstaat auch seinen Verpflichtungen nachkommen, mit Hilfe der EU. Das ist aber nicht geschehen und nach wie vor werden auch Griechenland und Italien nicht in die Lage versetzt auf den Flüchtlingsanstrom human zu reagieren. Stattdessen schieben wir die Verantwortung der Türkei zu und irgendwelchen Regimen in Nordafrika. Die ganze Flüchtlingsbewegung ist nicht einmal im Ansatz gelöst, auch die wirtschaftlichen Verfehlungen der ersten westlichen Welt.
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Scrutinizer, Donnerstag, 21.09.2017, 12:33 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Ich bin stolz darauf, in einem Land zu leben, das politisch Verfolgten das Recht einräumt, Aysl zu beantragen - und zwar unabhängig von ihrem Bildungsgrad oder kulturellen Herkunft.
Wer die AfD wählt, unterstützt Rechtsradikale. Man muss blind und taub sein, um das abzustreiten.
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Jens, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 10:41 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Sie stehen nur vielen aus bildungsfernen Kulturschichten extrem Kritisch gegenüber.
Schade, dass ich hier nicht mehr verlinken darf. Es gibt so viele tolle Videos dieser Bildungsfernen Schreihälse, die sich die AfD auf ihre braunblauen Fahnen geschrieben haben.
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Jens, Donnerstag, 21.09.2017, 12:39 (vor 3039 Tagen) @ Jens
Die AfD macht Wahlkampf mit Angst. Klar. Sie sprechen aber im Gegensatz zum Rest der Parteien eben genau diese Ängste einiger Bürger an, während man schon den Eindruck hat, dass ohne diese rechte Opposition vieles einfach totgeschwiegen wird.
Bei Waffengesetzdiskussionen sind die Linken und Grünen schnell, trotz statistischer Irrelevanz in Deutschland, mit dem Argument "Jeder Tote ist einer zu viel" bei der Hand. Bei Morden und Vergewaltigungen durch vermeintliche Flüchtlinge sind es Einzelfälle. Diese Argumentationsdiskrepanz bei Linken macht es echt schwer nicht zumindest ein wenig mit den Meinungen von AfDlern zu sympathisieren. Und das macht mich ehrlich gesagt schon betrübt. Ich möchte meine Meinung nicht bei der AfD finden, sondern lieber bei bürgerlichen Parteien.
Nun haben aber Linke selbst die CDU und CSU in jedem Wahlkampf immer wieder in die Mitte und links davon geredet: "Fischen Wähler am brauen Rand". Das Argument Linksradikaler immer alles und jeden im Zweifel in die Nähe von Hitlerliebhabern zu setzen ist kontraproduktiv. Hier im Forum las man dann auch schon mal davon "Nicht jeder der sagt, er ist neutral, ist es auch". Und schon ist man quasi im gleichen Boot, wie jemand, der die Reichskriegsflagge über dem Bett hängen hat.
Vielleicht denkt man sich dann irgendwann: Wenn die mich dahin haben wollen, dann wähle ich die nun auch, damit die mal Gegenwind bekommen.
Mit gefällt Deutschland jetzt gerade eigentlich ganz gut. Auch durch die toleranten Einflüsse der 68er, der Grünen und Linken. Aber mittlerweile ist es ein bisschen viel mit der Politik der Gefühle.
Für mich war der entscheidende Punkt, die auf Angst basierenden Argumente der Grünen nicht mehr zu mögen, als diese die Terroranschläge in Paris (durchgeführt mit illegalen, geschmuggelten Schusswaffen) dazu verwenden wollten, ihre pazifistische Ideologie über die EU in einem nicht vom Volk gewählten Gremium in die Gesetze der BRD einzustricken. Da wurden Zahlen in den Raum geworfen ohne zu Erwähnen, dass diese 10 Jahre umspannen. Da wurden in Statistiken Schusswaffengebräuche von Behörden und Selbstmorden und illegalen Schusswaffen in die gleichen Zahlen eingerechnet, wie tatsächliche Vergehen. Hauptsache Angst machen. Ich übe mein Schützen-Hobby gerne aus, keines unserer Mitglieder hat auch nur kleinste Verstöße gegen Gesetze begangen. Selbst zweimal Schwarzfahren kann meine Eignung als Waffenbesitzer in Frage stellen. Und dennoch, trotz Zahlen und Fakten und Statistiken ist das nun mal ein Ideologischer Standpunkt von Links. Kann ich nachvollziehen, ist deren Ansicht. Meine nicht. Ich finde die deutschen Waffengesetze super: Keiner kann einfach so an Waffen kommen, es gibt quasi Kontrollmechanismen, wie die Vereinszugehörigkeit für mindestens 12 Monate, wo die Mitglieder Neulinge schon sehr begutachten. Unter 25 braucht man ein fachpsychologisches Gutachten und das Führen von Waffen ist verboten (im Gegensatz zu den USA z.B.).
Und da finde ich mich eben nicht mehr bei Parteien wieder, die mit Angst, verfälschten Statistiken arbeiten und bei der Gesetzgebung versuchen über die EU und nicht die BRD ihre Ideologien in Recht zu gießen.
Die AfD macht den gleichen Kack. Angst und Überzeichnung von Einzelfällen. Man muss bei denen den Eindruck bekommen, dass jeder Flüchtling derzeit mindestens 10 Frauen vergewaltigt. Grüne/Linke und AfD sind für mich die gleiche Soße. Radikalisten teils nicht wirklich Verfassungskonform.
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Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 16:19 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Nun haben aber Linke selbst die CDU und CSU in jedem Wahlkampf immer wieder in die Mitte und links davon geredet: "Fischen Wähler am brauen Rand". Das Argument Linksradikaler immer alles und jeden im Zweifel in die Nähe von Hitlerliebhabern zu setzen ist kontraproduktiv. Hier im Forum las man dann auch schon mal davon "Nicht jeder der sagt, er ist neutral, ist es auch". Und schon ist man quasi im gleichen Boot, wie jemand, der die Reichskriegsflagge über dem Bett hängen hat.
Vielleicht denkt man sich dann irgendwann: Wenn die mich dahin haben wollen, dann wähle ich die nun auch, damit die mal Gegenwind bekommen.
Sehe ich genauso. Mindestens 5% der AfD-Stimmen gehen auf diese Problematik zurück. Ich will diese 5% nicht generell entschuldigen dafür, dass sie AfD wählen, aber es ist nun mal auch nicht so, dass jeder AfD-Wähler 100% dem Gedankengut von Bernd Höcke zustimmt. Wahlkampftaktisch kann ich CDU und SPD nicht verstehen, warum man zugelassen hat, dass die AfD diese Leute "eingesammelt" hat...
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Gutini, Münster, Donnerstag, 21.09.2017, 10:31 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen.
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche handelt. Und auch Deutsche, die ihre Ideen nicht teilen, verachten sie ja.
Ich lese zurzeit viele Bücher die in den 20er und frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt sind. Sehr viele Sprüche, die zu dieser Zeit zu hören waren, hört man jetzt wieder. Auch in jener Zeit wurde verharmlost und relativiert. Man "kauft " aber immer das ganze Paket. AfD ohne Rassismus geht einfach nicht. Man muss nur zuhören.
Sie stehen nur vielen aus bildungsfernen Kulturschichten extrem Kritisch gegenüber.
Ist der Islam per se Bildungsfern?
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DreiEckeneinElfer, Donnerstag, 21.09.2017, 11:51 (vor 3039 Tagen) @ Gutini
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen.
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche handelt.
Das halte ich dann doch für zu pauschal und übertrieben.
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Blarry, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 15:26 (vor 3039 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche ab 120.000€ brutto p.a. handelt.
Habs mal korrigiert.
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Johannes, Emsdetten, Donnerstag, 21.09.2017, 15:35 (vor 3039 Tagen) @ Blarry
Am seltsamsten finde ich immer wenn diese AFD-Typen von ihrem Deutschland reden.
Leute dies ist nicht euer Deutschland. Euer Deutschland ist 1945 und 1989 untergegangen. Dies ist unser Land und unsere Demokratie.
Und das lassen wir uns nicht von solchen Dumpfbacken wegnehmen.
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Alones, Donnerstag, 21.09.2017, 16:10 (vor 3039 Tagen) @ Johannes
Am seltsamsten finde ich immer wenn diese AFD-Typen von ihrem Deutschland reden.
Leute dies ist nicht euer Deutschland. Euer Deutschland ist 1945 und 1989 untergegangen. Dies ist unser Land und unsere Demokratie.
Und das lassen wir uns nicht von solchen Dumpfbacken wegnehmen.
Du lässt dir "dein" Deutschland vllt. nicht wegnehmen, aber viel gefährlicher ist doch, dass sich ein immer größerwerdende Teil der Bevölkerung gedanklich schon komplett von "deinem" Deutschland verabschiedet hat. Und die wird man auch nicht mehr mit ein bisschen "gut zureden" wieder auf den Boden des Grundgesetzes zurückholen können. Das Problem ist, dass man nicht mal mehr wirklich in Dialog mit diesen Leuten treten kann. Ich habe es immer wieder mal versucht, aber sobald das Gerede von Invasoren losgeht, kann man sich im Grunde alle weiteren Mühen sparen.
Ich befürchte, wir werden am Sonntag eine böse Überraschung erleben. Die AfD wird größte Oppositionspartei werden (12 bis 13%). Ich weiß allerdings nicht, worüber ich mich mehr aufregen soll: über die Leute, die diesen Rattenfänger hinterherlaufen, oder die Politiker, die diesen überhaupt erst den Nährboden bereitet haben. Umso gefährlicher ist dieses "Weiter so". Denn "Weiter so" bedeutet auch, dass es weiter so mit der AfD gehen wird. Wir steuern auf ein ganz gewaltiges Problem zu - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Anstatt aber endlich grundlegende Reformen anzupacken, wird sich darüber gefreut, dass z.B. eine Le Pen in Frankreich die Wahl nicht gewonnen hat. Konsequenzen werden daraus aber keine gezogen (z.B. ein solidarischeres Europa).
Und um deinen Satz noch einmal aufzugreifen: mein Deutschland ist mir ehrlich gesagt egal. Ich möchte mir "mein" Europa nicht wegnehmen lassen. Wenn dieses Friedensprojekt vor die Hunde geht, werden die jeweiligen Nationalisten zwar zunächst jubeln, aber dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Kriege zwischen (ehemaligen) EU-Staaten wieder denkbar werden. Denn das bringt diese Ideologie zwangsläufig so mit sich.
Es ist wirklich 5 vor 12. Ich hoffe, dass bis Sonntag doch noch einige zu Vernunft kommen. Wenn ich mich jedoch in den sozialen Netzwerken und Kommentarfunktionen der Mainstream Medien so umsehe, dann beschleicht mich ein sehr gutes ungutes Gefühl.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 15:42 (vor 3039 Tagen) @ Johannes
Am seltsamsten finde ich immer wenn diese AFD-Typen von ihrem Deutschland reden.
Leute dies ist nicht euer Deutschland. Euer Deutschland ist 1945 und 1989 untergegangen. Dies ist unser Land und unsere Demokratie.
Du hast 1918 vergessen ;-)
Und trotz Smiley meine ich das zumindest teilweise ernst. Bei der AfD findet man Rechtsradikale aller möglichen Couleur. Und Leute wie Götz Kubitschek knüpfen an die Tradition rechtsradikaler Bewegungen aus der Zeit der Weimarer Republik an die damals dem Kaiserreich nachtrauerten und die Demokratie bekämpften. Diese Leute waren letztlich erfolgloser als die Nazis und wurden von diesen entweder beiseite gedrängt oder aufgesogen. Aber sie waren ebenfalls nicht ungefährlich.
Und das lassen wir uns nicht von solchen Dumpfbacken wegnehmen.
Punkt.
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Zico80, Donnerstag, 21.09.2017, 15:11 (vor 3039 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen.
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche handelt.
Das halte ich dann doch für zu pauschal und übertrieben.
Darf ich fragen wieso? Denn für mich trifft es das genau auf den Punkt.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 15:32 (vor 3039 Tagen) @ Zico80
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen.
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche handelt.
Das halte ich dann doch für zu pauschal und übertrieben.
Darf ich fragen wieso? Denn für mich trifft es das genau auf den Punkt.
Weil die AfD auch Deutsche ohne Migrationshintergrund verachtet wenn diese aus Sicht der Partei "falsche" Standpunkte hat?
"Übertrieben" ist allerdings falsch. An dieser Stelle wäre ein "untertrieben" angebracht gewesen.
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Zico80, Donnerstag, 21.09.2017, 16:26 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen.
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche handelt.
Das halte ich dann doch für zu pauschal und übertrieben.
Darf ich fragen wieso? Denn für mich trifft es das genau auf den Punkt.
Weil die AfD auch Deutsche ohne Migrationshintergrund verachtet wenn diese aus Sicht der Partei "falsche" Standpunkte hat?"Übertrieben" ist allerdings falsch. An dieser Stelle wäre ein "untertrieben" angebracht gewesen.
Pardon, das kam falsch rüber. Ich würde gern wissen, wieso "Dreieckeneinelfer" es für pauschal und übertrieben hält, dass AFD für Menschenverachtung steht, sofern es sich nicht um Deutsche handelt. Weil aus meiner Sicht ist es exakt so. Ich teile da eher Deinen Standpunkt Ulrich.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 16:31 (vor 3039 Tagen) @ Zico80
Meine AfD-Konservativen Freunde haben aber keinerlei Probleme mit meiner Freundin. Und damit sind wir wieder beim Irrbild, dass AfD-Wähler Ausländer hassen.
Das mag ja sein, dass AfD-Wähler Ausländer nicht per se hassen, aber die AfD steht für Menschenverachtung, sofern es sich nicht um Deutsche handelt.
Das halte ich dann doch für zu pauschal und übertrieben.
Darf ich fragen wieso? Denn für mich trifft es das genau auf den Punkt.
Weil die AfD auch Deutsche ohne Migrationshintergrund verachtet wenn diese aus Sicht der Partei "falsche" Standpunkte hat?"Übertrieben" ist allerdings falsch. An dieser Stelle wäre ein "untertrieben" angebracht gewesen.
Pardon, das kam falsch rüber. Ich würde gern wissen, wieso "Dreieckeneinelfer" es für pauschal und übertrieben hält, dass AFD für Menschenverachtung steht, sofern es sich nicht um Deutsche handelt. Weil aus meiner Sicht ist es exakt so. Ich teile da eher Deinen Standpunkt Ulrich.
War auch nicht auf dich bezogen sondern sollte sarkastisch in Richtung auf deinen Vorredner zielen. Ist bei mir schon völlig richtig rüber gekommen und war von deiner Seite auch völlig richtig gesagt.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 10:06 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Du drängst sie nur viel mehr in die rechtsradikale Ecke
Dieses Argument verstehe ich nicht. Führende Köpfe vertreten mehr oder weniger offen rechtsradikale Positionen. In etlichen Fällen paktiert die AfD bekanntermaßen mit PEGIDA, NPD, der ID oder Der dritte Weg.
Wer diesen Leuten dann trotzdem seine Stimme gibt, unterstützt rechtsradikale Kräfte. Mir geht dieses Mimimi dieser Wähler echt auf den Sack. Wenn sie rechtsradikale Kräfte unterstützen, dann ist das schlimm genug. Aber dann sollen sie wenigstens die Eier haben, auch dazu zu stehen.
Stattdessen sind es immer die anderen. Die Politiker, die nicht auf sie hören, die anderen Leute, die sie in die rechte Ecke stellen blablabla. Die Karten zur AfD liegen alle auf dem Tisch und niemand kann sich rausreden, dass er diese Partei nur wählt, weil man den Euro nicht mehr möchte und mit allem anderen nichts zu tun haben will.
Wer die AfD wählt, stellt sich selber mit in die rechte Ecke, weil er/sie, und nur er/sie, für seine Wahlstimme selber verantwortlich ist. Und sie setzen ihr Kreuz bewusst dort und nicht, weil irgendwelche anderen Leute sie dazu getrieben haben.
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Henningst, Hamburg, Donnerstag, 21.09.2017, 11:16 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Du drängst sie nur viel mehr in die rechtsradikale Ecke
Dieses Argument verstehe ich nicht. Führende Köpfe vertreten mehr oder weniger offen rechtsradikale Positionen. In etlichen Fällen paktiert die AfD bekanntermaßen mit PEGIDA, NPD, der ID oder Der dritte Weg.
Wer diesen Leuten dann trotzdem seine Stimme gibt, unterstützt rechtsradikale Kräfte. Mir geht dieses Mimimi dieser Wähler echt auf den Sack. Wenn sie rechtsradikale Kräfte unterstützen, dann ist das schlimm genug. Aber dann sollen sie wenigstens die Eier haben, auch dazu zu stehen.
Stattdessen sind es immer die anderen. Die Politiker, die nicht auf sie hören, die anderen Leute, die sie in die rechte Ecke stellen blablabla. Die Karten zur AfD liegen alle auf dem Tisch und niemand kann sich rausreden, dass er diese Partei nur wählt, weil man den Euro nicht mehr möchte und mit allem anderen nichts zu tun haben will.
Wer die AfD wählt, stellt sich selber mit in die rechte Ecke, weil er/sie, und nur er/sie, für seine Wahlstimme selber verantwortlich ist. Und sie setzen ihr Kreuz bewusst dort und nicht, weil irgendwelche anderen Leute sie dazu getrieben haben.
Dann sollen sie die CDU wählen und nicht die AfD. Wer konservativ ist, aber keine rechtsradikalen Kräfte unterstützen will kann sich da nicht rausreden.
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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 12:48 (vor 3039 Tagen) @ Henningst
Dann sollen sie die CDU wählen und nicht die AfD. Wer konservativ ist, aber keine rechtsradikalen Kräfte unterstützen will kann sich da nicht rausreden.
Die CDU hat sämtliche Positionen gegen die fortschreitende Islamisierung. Homoerotisierung und vogelwildes Gender-Mainstreaming aufgegeben bzw. keinerlei Kraft, hier etwas entgegenzusetzen. Daher werden viele konservative Wähler Deiner Empfehlung nicht folgen wollen.
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Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 10:47 (vor 3037 Tagen) @ pornstache
"Fortschreitende Islamisierung". Da muss ich immer so lachen. Wenn das weiter so fortschreitet, dann leben in 1000 Jahren bestimmt 10% Moslems hier. ;)
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Fair Play, NRW, Donnerstag, 21.09.2017, 13:09 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Dann sollen sie die CDU wählen und nicht die AfD. Wer konservativ ist, aber keine rechtsradikalen Kräfte unterstützen will kann sich da nicht rausreden.
Die CDU hat sämtliche Positionen gegen die fortschreitende Islamisierung. Homoerotisierung und vogelwildes Gender-Mainstreaming aufgegeben bzw. keinerlei Kraft, hier etwas entgegenzusetzen. Daher werden viele konservative Wähler Deiner Empfehlung nicht folgen wollen.
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
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Zico80, Donnerstag, 21.09.2017, 17:23 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play
Dann sollen sie die CDU wählen und nicht die AfD. Wer konservativ ist, aber keine rechtsradikalen Kräfte unterstützen will kann sich da nicht rausreden.
Die CDU hat sämtliche Positionen gegen die fortschreitende Islamisierung. Homoerotisierung und vogelwildes Gender-Mainstreaming aufgegeben bzw. keinerlei Kraft, hier etwas entgegenzusetzen. Daher werden viele konservative Wähler Deiner Empfehlung nicht folgen wollen.
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
Würd mich auch mal interessieren. Und vor allem: Was soll "Homoerotisierung" eigentlich genau sein?
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 13:22 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play
Dann sollen sie die CDU wählen und nicht die AfD. Wer konservativ ist, aber keine rechtsradikalen Kräfte unterstützen will kann sich da nicht rausreden.
Die CDU hat sämtliche Positionen gegen die fortschreitende Islamisierung. Homoerotisierung und vogelwildes Gender-Mainstreaming aufgegeben bzw. keinerlei Kraft, hier etwas entgegenzusetzen. Daher werden viele konservative Wähler Deiner Empfehlung nicht folgen wollen.
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
In Teilen des rechten Flügels der CDU wurden bis vor fünfzehn, zwanzig Jahren noch Positionen vertreten die bereits damals ausgesprochen problematisch waren. Es gab aber so etwas wie eine stille Übereinkunft es einerseits nach außen nicht zu wild zu treiben, so etwas andererseits aber bis zu einem bestimmten Punkt zu dulden. Zwar gab es damals in der CDU schon Politiker wie Norbert Blüm, die Union insgesamt war aber ein ganzes Stück weiter rechts verortet als heute.
Unter Angela Merkel hat sich die CDU deutlich mehr zur politischen Mitte hin geöffnet und sich dabei etwa auch auf früher sozialdemokratisches Terrain begeben. Hätte man dies nicht getan wäre man heute nicht mehr mehrheitsfähig. Andererseits aber hat man rechts außen Platz gelassen. Politiker wie ein Martin Hohmann oder ein Alexander Gauland sind entweder aus der CDU geflogen oder freiwillig gegangen. Es ist für mich kein Zufall dass man sie heute in der AfD antrifft. Dazu kommen dann Gestalten die für die Union schon immer zu weit rechts standen und vor allem jüngere Menschen die zuvor in größeren oder kleineren offen rechtsradikalen Gruppen wie der NPD, der "heimattreuen deutschen Jugend", etc. tätig waren.
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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 13:13 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 13:52 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Martin Niemöller
Auf dem Platz standen gestern
pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 14:08 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.Martin Niemöller
Ich denke nicht, dass irgendjemand dazu aufgerufen hat, andere Menschen "zu holen" oder dies gutheißt. Noch nicht einmal die AfD, ich jedenfalls ganz bestimmt nicht.
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Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 14:11 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.Martin Niemöller
Ich denke nicht, dass irgendjemand dazu aufgerufen hat, andere Menschen "zu holen" oder dies gutheißt. Noch nicht einmal die AfD, ich jedenfalls ganz bestimmt nicht.
Du hast selbst das Beispiel Russland eingeführt.
Und in der AfD gibt es definitiv Leute die vom Volksgerichtshof träumen der missliebige demokratische Politiker aburteilt. Manche verkünden es sogar recht offen.
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pornstache, Donnerstag, 21.09.2017, 14:10 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Zu holen nicht, aber zu entsorgen.
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herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 14:25 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Zu holen nicht, aber zu entsorgen.
Oder auf sie zu schießen. #mausgate
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Fair Play, NRW, Donnerstag, 21.09.2017, 13:24 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.
Danke für die Ausführung. Auch @Ulrich.
Im niederschlesischen Oberlausitzkreis gibt es auch viele glückliche Menschen, trotzdem werden da "Juden", "Schwule" und "Zigeuner" regelmäßig diskriminiert und langgemacht. Das hat dann aber nichts mehr mit Geschmack zu tun. Ich kann aber verstehen, dass man "sowas" nicht mag, ich habe ja auch Bekannte und Familie älteren Semsters im Umfeld. Aber zwischen nichts mit zu tun haben wollen und aktiv dagegen vorgehen gibt es ja noch was. Diesen Platz können die Leute doch einnehmen, welche damit nichts anfangen können.
Einen Kult kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen. Das ist immer schnell gesagt sobald etwas einigermaßen in den Focus rückt.
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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 14:26 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play
Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.
1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.
Danke für die Ausführung. Auch @Ulrich.Im niederschlesischen Oberlausitzkreis gibt es auch viele glückliche Menschen, trotzdem werden da "Juden", "Schwule" und "Zigeuner" regelmäßig diskriminiert und langgemacht. Das hat dann aber nichts mehr mit Geschmack zu tun. Ich kann aber verstehen, dass man "sowas" nicht mag, ich habe ja auch Bekannte und Familie älteren Semsters im Umfeld. Aber zwischen nichts mit zu tun haben wollen und aktiv dagegen vorgehen gibt es ja noch was. Diesen Platz können die Leute doch einnehmen, welche damit nichts anfangen können.
Einen Kult kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen. Das ist immer schnell gesagt sobald etwas einigermaßen in den Focus rückt.
Nun, ich kann ja nur für mich sprechen. Und ich möchte definitiv niemanden diskriminieren oder gar langmachen (aber in Deiner Terminologie könnte man sagen, dass ich "sowas (in gewisser Weise) nicht mag", das gilt aber auch für viele andere Verhaltensweisen). Auch stehe ich selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass unsere Gesellschaft unbedingt voraussetzt, dass innerhalb der verfassungsmäßigen Grenze sich jeder seine Lebensform selbst heraussuchen kann und hierfür auch nicht angefeindet werden darf. Darüber habe ich mich auch schon bisweilen mit intoleranteren, rechts-/religiös-konservativeren Bekannten kontrovers ausgetauscht.
Nur kommt insoweit manchmal den Eindruck auf, dass es nicht mehr reicht, dass andere Lebensmodelle vollumfänglich akzeptiert werden, sondern man muss diese auch noch richtig umarmen oder, etwas polemisch, man meint, die Leute verlangten noch einen Orden für die vergoldete Rosette bzw. wollen ihren Lebensstil ständig allen unter die Nase reiben. Das ist vielen einfach zu aufdringlich.
Da ich keinerlei rasssistische Ideologie teile, halte ich niemanden für per se überlegen und habe null gegen Ausländer. Dennoch meine ich wie Andere, dass die Gefahren des konservativen Islams deutlich unterschätzt werden, weil dieser schlicht nicht verfassungskonform ist. Das sagen selbst liberale Kräfte innerhalb des Islams. Dann liegt es aber auf der Hand, dass man insoweit nicht einer ungedämmten Ausbreitung zustimmen kann.
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Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 10:52 (vor 3037 Tagen) @ pornstache
Die Leute wollen keine Orden, sondern nur die gleichen Rechte.
Und dass sowas heutzutage weltweit überhaupt ein Tema ist, ist mal wieder eins der absoluten Armutszeugnisse der Menschheitsgeschichte.
Und sowas passiert wenn man "sowas" nicht mag, obwohls einen nicht betrifft.
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Zico80, Donnerstag, 21.09.2017, 18:08 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Nun, ich kann ja nur für mich sprechen. Und ich möchte definitiv niemanden diskriminieren oder gar langmachen (aber in Deiner Terminologie könnte man sagen, dass ich "sowas (in gewisser Weise) nicht mag", das gilt aber auch für viele andere Verhaltensweisen). Auch stehe ich selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass unsere Gesellschaft unbedingt voraussetzt, dass innerhalb der verfassungsmäßigen Grenze sich jeder seine Lebensform selbst heraussuchen kann und hierfür auch nicht angefeindet werden darf. Darüber habe ich mich auch schon bisweilen mit intoleranteren, rechts-/religiös-konservativeren Bekannten kontrovers ausgetauscht.
Was genau magst Du denn nicht und wieso?
Und wenn Du von "Lebensform selbst heraussuchen schreibst", meinst Du dann, dass die Menschen sich aussuchen können, ob sie homo-oder heterosexuell sind? Oder was meinst Du konkret?
Nur kommt insoweit manchmal den Eindruck auf, dass es nicht mehr reicht, dass andere Lebensmodelle vollumfänglich akzeptiert werden, sondern man muss diese auch noch richtig umarmen oder, etwas polemisch, man meint, die Leute verlangten noch einen Orden für die vergoldete Rosette bzw. wollen ihren Lebensstil ständig allen unter die Nase reiben. Das ist vielen einfach zu aufdringlich.
Welche anderen Lebensmodelle denn genau? Und bei wem kommt der Eindruck auf? Bei Deinen intoleranteren Freunden? Falls sie heterosexuell sind, kannst Du sie beruhigen: Niemand verlangt von Ihnen, dass sie ihre Sexualität anpassen. Oder ist Dir das schon mal passiert?
Da ich keinerlei rasssistische Ideologie teile, halte ich niemanden für per se überlegen und habe null gegen Ausländer. Dennoch meine ich wie Andere, dass die Gefahren des konservativen Islams deutlich unterschätzt werden, weil dieser schlicht nicht verfassungskonform ist. Das sagen selbst liberale Kräfte innerhalb des Islams. Dann liegt es aber auf der Hand, dass man insoweit nicht einer ungedämmten Ausbreitung zustimmen kann.
Ich teile die Einschätzung nicht. Meiner Meinung nach gibt es dramatisch grössere Gefahren als die des konservativen Islams oder der mathematisch doch recht absurden "Islamisierung Deutschlands". Unter anderem die, dass die Parteien / Gruppierungen, die den Islam kritisieren, häufig eines der beiden von Dir genutzen Teile des Ausdrucks "konservativen Islam", nämlich "konservativ", teilen. Wenn man sich das mal etwas genauer anschaut, könnte man auch zu der Überlegung kommen, dass das gefährliche daran nicht der Islam ist, sondern "Konservativ". Vor allem deswegen, weil in den meisten Ländern, in denen es "America First", "France First" (frei übersetzt), "Turkey first", "Hungary First" oder "Poland First" heisst, Konservative sind, die Ihr Land und Ihre Bevölkerung als besser, toller, wichtiger ansehen als Menschen, die sie nach teilweise abstrusen Kriterien als "anders als wir" betiteln (z.B. weil sie Ausländer, homosexuell oder Linkshänder sind) und damit das beliebte "Wir gegen Die" Spielchen eröffnen. Das macht es schwierig, denn "first" kann nur einer sein. Wenn jeder für sich in Anspruch nimmt, das nur seine eigene soziale Gruppe profitieren soll, während es egal ist das alle anderen dadurch Nachteile haben, meinst Du nicht, das könnte zu Kämfpen um die verfügbaren Resourcen führen? Ups, oder war das nicht immer schon so die letzten Jahre / Jahrzehnte / Jahrhunderte und hat damit bewiesen, dass es kein besonders kluger Weg ist, sondern einer, der zu Tod, Zerstörung und Leid führt? Aber gewählt wird man damit vielleicht...Freue mich auf Deine Antworten.
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pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 18:38 (vor 3039 Tagen) @ Zico80
Nun, ich kann ja nur für mich sprechen. Und ich möchte definitiv niemanden diskriminieren oder gar langmachen (aber in Deiner Terminologie könnte man sagen, dass ich "sowas (in gewisser Weise) nicht mag", das gilt aber auch für viele andere Verhaltensweisen). Auch stehe ich selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass unsere Gesellschaft unbedingt voraussetzt, dass innerhalb der verfassungsmäßigen Grenze sich jeder seine Lebensform selbst heraussuchen kann und hierfür auch nicht angefeindet werden darf. Darüber habe ich mich auch schon bisweilen mit intoleranteren, rechts-/religiös-konservativeren Bekannten kontrovers ausgetauscht.
Was genau magst Du denn nicht und wieso?
Wenn Du mich so fragst kriegst Du eine ehrliche Antwort: Nach meinem Verständnis sollte (nicht für mich, sondern in seinem eigenen Interesse) jeder sein Leben vollständig nach den Weisungen der orthodoxen Kirche ausrichten. Für mich ist man schon komplett versifft, wenn man an mehr als zwei Sonntagen im Jahr unentschuldigt nicht in die Kirche geht. ;-) Ich habe selbstverständlich viele Bekannte/Freunde, die das anders sehen. Aber bei Personen/Organisationen, die diese Standpunkte absolut ablehnen, kommt keine Harmonie auf. Ich lasse sie in Ruhe, will aber möglichst wenig mit Ihnen zu tun haben. Sozusagen "mag" ich alles das nicht, was unsere Kirche als Sünde einstuft. Mit denjenigen, die diese Dinge feiern, werde ich nicht auf einen Nenner kommen.
Und wenn Du von "Lebensform selbst heraussuchen schreibst", meinst Du dann, dass die Menschen sich aussuchen können, ob sie homo-oder heterosexuell sind? Oder was meinst Du konkret?
Nein, ich meinte, dass ich finde, dass in einem freiheitlichen Staat jeder über seine Lebensweise und Weltanschauung selbst entscheiden dürfen sollte, auch wenn ich diese ablehne. Man kann ja niemeanden zu seinem Glück zwingen. --- Was sich jedenfalls jeder aussuchen kann, ist, ob man seine Neigungen ausleben möchte.
Nur kommt insoweit manchmal den Eindruck auf, dass es nicht mehr reicht, dass andere Lebensmodelle vollumfänglich akzeptiert werden, sondern man muss diese auch noch richtig umarmen oder, etwas polemisch, man meint, die Leute verlangten noch einen Orden für die vergoldete Rosette bzw. wollen ihren Lebensstil ständig allen unter die Nase reiben. Das ist vielen einfach zu aufdringlich.
Welche anderen Lebensmodelle denn genau? Und bei wem kommt der Eindruck auf? Bei Deinen intoleranteren Freunden? Falls sie heterosexuell sind, kannst Du sie beruhigen: Niemand verlangt von Ihnen, dass sie ihre Sexualität anpassen. Oder ist Dir das schon mal passiert?
Nein, das ist in der Tat nicht passiert. Ich finde aber, dass man es von Teilen der Homosexuellen immer dick aufs Brot geschmiert bekommt, obwohl man gar nicht danach gefragt hat und dass in den Medien inzwischen teilweise ein absoluter Kult um diese Orientierung betrieben wird. Ich möchte auch nicht, dass Kinder in Schulen verfrüht sich mit allen denkbaren Verhaltensweisen auseinandersetzen müssen.
Da ich keinerlei rasssistische Ideologie teile, halte ich niemanden für per se überlegen und habe null gegen Ausländer. Dennoch meine ich wie Andere, dass die Gefahren des konservativen Islams deutlich unterschätzt werden, weil dieser schlicht nicht verfassungskonform ist. Das sagen selbst liberale Kräfte innerhalb des Islams. Dann liegt es aber auf der Hand, dass man insoweit nicht einer ungedämmten Ausbreitung zustimmen kann.
Ich teile die Einschätzung nicht. Meiner Meinung nach gibt es dramatisch grössere Gefahren als die des konservativen Islams oder der mathematisch doch recht absurden "Islamisierung Deutschlands". Unter anderem die, dass die Parteien / Gruppierungen, die den Islam kritisieren, häufig eines der beiden von Dir genutzen Teile des Ausdrucks "konservativen Islam", nämlich "konservativ", teilen. Wenn man sich das mal etwas genauer anschaut, könnte man auch zu der Überlegung kommen, dass das gefährliche daran nicht der Islam ist, sondern "Konservativ". Vor allem deswegen, weil in den meisten Ländern, in denen es "America First", "France First" (frei übersetzt), "Turkey first", "Hungary First" oder "Poland First" heisst, Konservative sind, die Ihr Land und Ihre Bevölkerung als besser, toller, wichtiger ansehen als Menschen, die sie nach teilweise abstrusen Kriterien als "anders als wir" betiteln (z.B. weil sie Ausländer, homosexuell oder Linkshänder sind) und damit das beliebte "Wir gegen Die" Spielchen eröffnen. Das macht es schwierig, denn "first" kann nur einer sein. Wenn jeder für sich in Anspruch nimmt, das nur seine eigene soziale Gruppe profitieren soll, während es egal ist das alle anderen dadurch Nachteile haben, meinst Du nicht, das könnte zu Kämfpen um die verfügbaren Resourcen führen? Ups, oder war das nicht immer schon so die letzten Jahre / Jahrzehnte / Jahrhunderte und hat damit bewiesen, dass es kein besonders kluger Weg ist, sondern einer, der zu Tod, Zerstörung und Leid führt? Aber gewählt wird man damit vielleicht...Freue mich auf Deine Antworten.
Nein, da Konservative an sich nicht die hiesige Staatsform abschaffen wollen und damit zurecht kommen, wenn Andere anders denken. In islamischen Ländern geht es Minderheiten per se dreckig, selbst "Verwandten", siehe Bahai oder Ahmadiyya. Ansonsten bin ich hier der falsche Ansprechpartner, da ich auf Staaten mit veränderlichen Grenzen wenig gebe und keinen Stolz hieraus ableite.
Auf dem Platz standen gestern
Zico80, Donnerstag, 21.09.2017, 20:05 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Wenn Du mich so fragst kriegst Du eine ehrliche Antwort: Nach meinem Verständnis sollte (nicht für mich, sondern in seinem eigenen Interesse) jeder sein Leben vollständig nach den Weisungen der orthodoxen Kirche ausrichten. Für mich ist man schon komplett versifft, wenn man an mehr als zwei Sonntagen im Jahr unentschuldigt nicht in die Kirche geht. ;-) Ich habe selbstverständlich viele Bekannte/Freunde, die das anders sehen. Aber bei Personen/Organisationen, die diese Standpunkte absolut ablehnen, kommt keine Harmonie auf. Ich lasse sie in Ruhe, will aber möglichst wenig mit Ihnen zu tun haben. Sozusagen "mag" ich alles das nicht, was unsere Kirche als Sünde einstuft. Mit denjenigen, die diese Dinge feiern, werde ich nicht auf einen Nenner kommen.
Erstmal danke für die ehrliche Antwort, mit der ich grundsätzlich kein Problem habe. Ich wünsche Dir das Du damit glücklich wirst, solange Du dabei niemandem schadest und allen versuchst es als die einzig richtige Lebensweise aufzudrängen (was mir jetzt bei Dir auch nicht aufgefallen wäre). Nun kann ich zu den Weisungen der orthodoxen Kirche nicht viel sagen, da ich mich kaum mit Ihnen beschäftigt habe in den letzten 20 Jahren. Ich schliesse aber aus Deinen vorherigen Äusserungen, das Homosexualität wohl nicht zu den konkreten Handlungsansweisungen gehört:-)
In meiner Wahrnehmung ist es nun so, dass ich nicht glaube, dass sich die meisten bewusst dafür oder dagegen entscheiden, einen Mann oder eine Frau zu lieben, es passiert halt. Dann kommen wir nämlich zu meiner kleinen Einschränkung zu Beginn: Dann schadet es zumindest indirekt Menschen. Wir sehen das die Selbstmordrate vor allem unter Schwulen Jugendlichen um ein mehrfaches höher ist bei heterosexuellen Jugendlichen. Dies ist vor allem darauf zurück zu führen, dass sie mit Diskriminierung konfrontiert sind und vor allem Angst vor Diskriminierung und Reaktionen ihres Umfeldes entwickeln. Und viel dieser Angst kommt davon, dass uns seit Jahrhunderten eingeredet wird, dass es böse ist. Ist es aber gar nicht, denn es schadet niemaden. Mein Leben zumindest wird nicht dadurch schlechter, das meine Nachbarin lesbisch ist. Ihres hingegen schon. Aber nur deswegen, weil sie von "konservativer" Seite Diskiminiertung erlebt. Sowohl von dem Konservativen Moslem als auch von dem konservativem Bayern, Sachsen oder Westfalen übrigens. Das ist ein Schaden für einen Menschen.
Nein, ich meinte, dass ich finde, dass in einem freiheitlichen Staat jeder über seine Lebensweise und Weltanschauung selbst entscheiden dürfen sollte, auch wenn ich diese ablehne. Man kann ja niemeanden zu seinem Glück zwingen. --- Was sich jedenfalls jeder aussuchen kann, ist, ob man seine Neigungen ausleben möchte.
Mh. Interessant. Auf den ersten Blick hätte ich gesagt, bei dem ersten Satz stimmen wir überein. Auf den zweiten Frage ich mich: Wieso lehnst Du die Lebensform ab? Und glaubst Du, das homosexuelle glücklicher Leben, wenn sie Ihre Homosexualität unterdrücken und vordergründig heterosexuell Leben? Für mich hört sich das nach einem sehr schweren Versteckspiel und extremer psychischer Belastung an. Deswegen würde ich es begrüssen, wenn sie frei damit umgehen dürfen, denn dann geht es Ihnen besser.
Nein, das ist in der Tat nicht passiert. Ich finde aber, dass man es von Teilen der Homosexuellen immer dick aufs Brot geschmiert bekommt, obwohl man gar nicht danach gefragt hat und dass in den Medien inzwischen teilweise ein absoluter Kult um diese Orientierung betrieben wird. Ich möchte auch nicht, dass Kinder in Schulen verfrüht sich mit allen denkbaren Verhaltensweisen auseinandersetzen müssen.
Wieder danke für die ehrliche Antwort. Interessant auch: Das mit dem aufs Brot schmieren habe ich schon öfter gehört, aber ist mir selber tatsächlich noch nie so passiert. Es sei denn, für Dich fällt ein "Ich bringe dann meinen Freund mit zur Hochzeit" bereits unter "aufs Brot schmieren" Dann passiert das in der Tat häufiger. Fällt bei mir aber nicht unter "aufs Brot schmieren". Wenn man so drüber nachdenkt, sagen Heterosexuelle ja wahrscheinlich auch viel häufiger, das sie Katja oder Peter mitbringen.
Und was die Schule angeht: Da bin ich bei Dir. Wobei "alle denkbaren Verhaltensweisen" natürlich sehr sehr sehr unkonkret ist. Falls Du aber wieder auf Homosexualität damit anspielst, haben wir wohl auch hier verschiedene Standpunkte. Denn wenn man wie alle seriösen wissenschaftlichen Studien zu dem Ergebnis kommt, dass 4-10% der Erwachsenen Bevölkerung rein homosexuell ist und ein weiterer Teil(habe dazu gerade keine Zahl im Kopf) der Bevölkerung bisexuell, dann finde ich sollten zumindest Jugendliche auch davon wissen, dass es existiert. Denn wenn nicht, erfahren sie es nicht pädagogisch gut überlegt im Klassenzimmer sondern unwissend auf dem Schulhof. Und dort wird wieder die Basis gelegt für unwissende Vorurteile, die wieder zum oben abgesprochenen Punkt mit Dsikriminerung, psychischen Belastungen und der Selbstmordrate und so führen. Ne, gefällt mir auch nicht.
Nein, da Konservative an sich nicht die hiesige Staatsform abschaffen wollen und damit zurecht kommen, wenn Andere anders denken. In islamischen Ländern geht es Minderheiten per se dreckig, selbst "Verwandten", siehe Bahai oder Ahmadiyya. Ansonsten bin ich hier der falsche Ansprechpartner, da ich auf Staaten mit veränderlichen Grenzen wenig gebe und keinen Stolz hieraus ableite.
Hm, naja, ich finde, in Polen arbeiten sie bswp. sehr stark daran, die Staatsform abzuschaffen. Die Gewaltenteilung mal so mir nichts dir nichts aufzuheben, empfinde ich doch schon als recht eindeutigen Hinweis in die Richtung. Und besondere Toleranz gegenüber anderen und andersdenkenden habe ich weder beid CDU / CSU noch bei AFD bisher als Hauptaktionspunkt vernommen. Muss aber zugeben, dass dies auch den Grünen in den letztren Jahren ziemlich abgeht. Leider. Und tatsächlich, zum Schluss. glaube ich, sind wir bei Deinem letzten Satz auf einer Linie. Obwohl ich die Wichtigkeit von Nationalstaaten bei der Entwicklung der Demokratie gar nicht hoch genug einschätzen kann, habe ich den Gedanken, auf einen Staat stolz zu empfinden, auch nie ganz nachvollziehen können. Ausser vielleicht bei vorher unterdrückten Völkern, dass sie es endlich geschafft haben, sich gegen Unterdrückung zur Wehr zu setzen.
Auf dem Platz standen gestern
pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 20:48 (vor 3039 Tagen) @ Zico80
Erstmal danke für die ehrliche Antwort, mit der ich grundsätzlich kein Problem habe. Ich wünsche Dir das Du damit glücklich wirst, solange Du dabei niemandem schadest und allen versuchst es als die einzig richtige Lebensweise aufzudrängen (was mir jetzt bei Dir auch nicht aufgefallen wäre). Nun kann ich zu den Weisungen der orthodoxen Kirche nicht viel sagen, da ich mich kaum mit Ihnen beschäftigt habe in den letzten 20 Jahren. Ich schliesse aber aus Deinen vorherigen Äusserungen, das Homosexualität wohl nicht zu den konkreten Handlungsansweisungen gehört:-)
Danke für den fairen Austausch. Ja, nach meiner/unserer Ansicht muss man jedem den freien Willen lassen, sich für eine bestimmte Religion und Lebensweise zu entscheiden, nur Freiwilligkeit zählt. Das ist einerseits der Unterschied zu anderen Religionen und schließt andererseits ein Aufdrängen kategorisch aus, nicht aber, dass man eine Meinung hat, wenn man gefragt wird.
Und insoweit gibt es nach diesem Verständnis eben konkrete und absolute Handlungsanweisungen, die auch verbindlich sind. In der Tat ist Homosexualität ausgeschlossen, ebenso (aufs Sexuelle reduziert) außer- und vorehelicher Verkehr, Pornokonsum, Erniedrigung des Partners etc. etc.
Man darf nur nicht denken, dass Nicht-Schwulsein eine Leistung sei ode gar "ausreicht". Es gibt 1000 Sünden und dies ist nur eine. Und vor allem gibt es weit schlimmere Verhaltensweisen von heterosexuellen Namensorthodoxen, die Anderen direkt schaden. Dann kann man sich auf seine Heterosexualität selbstverständlich nicht berufen.
Manche fixieren sich leider auch auf diese Dinge, mir ist das Thema jedoch gar nicht übermäßig wichtig. Vor allem darf sich niemand überlegen fühlen und muss primär die eigenen Schwächen sehen, nicht die der Anderen. Dennoch wirst Du "bei uns" niemanden finden, der das Ausleben von Homosexualität "absegnet".
Ich kann Deinen Ansatz menschlich schon verstehen, aber er ist halt mit dem Konzept unveränderlicher, göttlicher Maßstäbe nicht vereinbar.
In meiner Wahrnehmung ist es nun so, dass ich nicht glaube, dass sich die meisten bewusst dafür oder dagegen entscheiden, einen Mann oder eine Frau zu lieben, es passiert halt. Dann kommen wir nämlich zu meiner kleinen Einschränkung zu Beginn: Dann schadet es zumindest indirekt Menschen. Wir sehen das die Selbstmordrate vor allem unter Schwulen Jugendlichen um ein mehrfaches höher ist bei heterosexuellen Jugendlichen. Dies ist vor allem darauf zurück zu führen, dass sie mit Diskriminierung konfrontiert sind und vor allem Angst vor Diskriminierung und Reaktionen ihres Umfeldes entwickeln. Und viel dieser Angst kommt davon, dass uns seit Jahrhunderten eingeredet wird, dass es böse ist. Ist es aber gar nicht, denn es schadet niemaden. Mein Leben zumindest wird nicht dadurch schlechter, das meine Nachbarin lesbisch ist. Ihres hingegen schon. Aber nur deswegen, weil sie von "konservativer" Seite Diskiminiertung erlebt. Sowohl von dem Konservativen Moslem als auch von dem konservativem Bayern, Sachsen oder Westfalen übrigens. Das ist ein Schaden für einen Menschen.
Wie gesagt, ich verstehe Deinen Startpunkt. Diskriminierung sollte es nicht geben. Love the sinner, hate the sin. Viele fühlen sich jedoch schon diskriminiert, wenn man ihr Verhalten nicht ausdrücklich als gut bestätigt. Wie gesagt geht das aus unserer Warte aber nicht in jedem Fall und wir halten daran fest, auch wenn der Zeigeist sich ändert. Da tut sich dann schon ein Spannungsfeld auf und man kann sich letztlich nicht einigen.
Mh. Interessant. Auf den ersten Blick hätte ich gesagt, bei dem ersten Satz stimmen wir überein. Auf den zweiten Frage ich mich: Wieso lehnst Du die Lebensform ab? Und glaubst Du, das homosexuelle glücklicher Leben, wenn sie Ihre Homosexualität unterdrücken und vordergründig heterosexuell Leben? Für mich hört sich das nach einem sehr schweren Versteckspiel und extremer psychischer Belastung an. Deswegen würde ich es begrüssen, wenn sie frei damit umgehen dürfen, denn dann geht es Ihnen besser.
Siehe oben. Die Kirche lehnt alles ab, dass sie als Sünde (übrigens im Osten kein Rechtsbruch wie im Westen, sondern eher eine Zielverfehlung) erkannt hat. Ich schließe mich dem an; es gibt kein Büffet, bei dem man sich partiell bedienen kann. Niemand soll aber eine Komödie spielen. Die Kirche empfiehlt schlicht Enthaltsamkeit. Mit Gnade ist alles möglich, auch das eigentlich Undenkbare. So werden die vermeintlichen Naturgesetze ja auch aufgehoben, wenn Heilige nach dem Tod nicht der Verwesung unterfallen. Es kommt aber auch nicht unbedingt auf den Erfolg, sondern auf die Einstellung an. Für jeden gilt, dass das Leben aus Hinfallen und Aufstehen besteht.
Wieder danke für die ehrliche Antwort. Interessant auch: Das mit dem aufs Brot schmieren habe ich schon öfter gehört, aber ist mir selber tatsächlich noch nie so passiert. Es sei denn, für Dich fällt ein "Ich bringe dann meinen Freund mit zur Hochzeit" bereits unter "aufs Brot schmieren" Dann passiert das in der Tat häufiger. Fällt bei mir aber nicht unter "aufs Brot schmieren". Wenn man so drüber nachdenkt, sagen Heterosexuelle ja wahrscheinlich auch viel häufiger, das sie Katja oder Peter mitbringen.
Nein, das sehe ich auch noch nicht als aufs Brot schmieren an.
Und was die Schule angeht: Da bin ich bei Dir. Wobei "alle denkbaren Verhaltensweisen" natürlich sehr sehr sehr unkonkret ist. Falls Du aber wieder auf Homosexualität damit anspielst, haben wir wohl auch hier verschiedene Standpunkte. Denn wenn man wie alle seriösen wissenschaftlichen Studien zu dem Ergebnis kommt, dass 4-10% der Erwachsenen Bevölkerung rein homosexuell ist und ein weiterer Teil(habe dazu gerade keine Zahl im Kopf) der Bevölkerung bisexuell, dann finde ich sollten zumindest Jugendliche auch davon wissen, dass es existiert. Denn wenn nicht, erfahren sie es nicht pädagogisch gut überlegt im Klassenzimmer sondern unwissend auf dem Schulhof. Und dort wird wieder die Basis gelegt für unwissende Vorurteile, die wieder zum oben abgesprochenen Punkt mit Dsikriminerung, psychischen Belastungen und der Selbstmordrate und so führen. Ne, gefällt mir auch nicht.
Ich denke auch, dass in der Schule (jedoch nicht zu früh) umfassend aufgeklärt werden sollte und bin auch nicht panisch, dass jeder schwul wird, nur weil das Thema behandelt wird. Allerdings sollte es "werbungsfrei" ablaufen.
Hm, naja, ich finde, in Polen arbeiten sie bswp. sehr stark daran, die Staatsform abzuschaffen. Die Gewaltenteilung mal so mir nichts dir nichts aufzuheben, empfinde ich doch schon als recht eindeutigen Hinweis in die Richtung. Und besondere Toleranz gegenüber anderen und andersdenkenden habe ich weder beid CDU / CSU noch bei AFD bisher als Hauptaktionspunkt vernommen. Muss aber zugeben, dass dies auch den Grünen in den letztren Jahren ziemlich abgeht. Leider. Und tatsächlich, zum Schluss. glaube ich, sind wir bei Deinem letzten Satz auf einer Linie. Obwohl ich die Wichtigkeit von Nationalstaaten bei der Entwicklung der Demokratie gar nicht hoch genug einschätzen kann, habe ich den Gedanken, auf einen Staat stolz zu empfinden, auch nie ganz nachvollziehen können. Ausser vielleicht bei vorher unterdrückten Völkern, dass sie es endlich geschafft haben, sich gegen Unterdrückung zur Wehr zu setzen.
Du hast Recht, auch viele Konservative in Europa sind nicht übermäßig tolerant. Dennoch sehe ich bei Ihnen nicht die Gefahr, dass wie im sehr konservativen Islam jedwede Kritik bestraft und unsere Verfassung abgeschafft wird.
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Fair Play, NRW, Donnerstag, 21.09.2017, 15:09 (vor 3039 Tagen) @ pornstache
Nun, ich kann ja nur für mich sprechen. Und ich möchte definitiv niemanden diskriminieren oder gar langmachen (aber in Deiner Terminologie könnte man sagen, dass ich "sowas (in gewisser Weise) nicht mag", das gilt aber auch für viele andere Verhaltensweisen). Auch stehe ich selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass unsere Gesellschaft unbedingt voraussetzt, dass innerhalb der verfassungsmäßigen Grenze sich jeder seine Lebensform selbst heraussuchen kann und hierfür auch nicht angefeindet werden darf. Darüber habe ich mich auch schon bisweilen mit intoleranteren, rechts-/religiös-konservativeren Bekannten kontrovers ausgetauscht.
Nur kommt insoweit manchmal den Eindruck auf, dass es nicht mehr reicht, dass andere Lebensmodelle vollumfänglich akzeptiert werden, sondern man muss diese auch noch richtig umarmen oder, etwas polemisch, man meint, die Leute verlangten noch einen Orden für die vergoldete Rosette bzw. wollen ihren Lebensstil ständig allen unter die Nase reiben. Das ist vielen einfach zu aufdringlich.
Ach so war das gemeint, das kann ich sogar nachvollziehen, auch wenn ich das nicht so häufig beobachte. Andererseits könnte man auch sagen, nach Jahrzehnten der Dirskriminierung und Stigmatisierung mit all den negativen Konsequenzen für soziales Umfeld, Beruf und natürlich ganz schlimm in der Familie sollen die Homosexuellen doch ihre Extrawurst kriegen, dadurch hab ich trotzdem noch genug. Dass es nerven kann verstehe ich schon. Aber deswegen eine Partei voller Amateure wählen? Wer glaubt, dass sich seine Angelegenheiten bei der AfD in guten Händen befinden, der muss sich doch nur mal die bisherigen Arbeiten in den Landesparlamenten anscheuen.
Da ich keinerlei rasssistische Ideologie teile, halte ich niemanden für per se überlegen und habe null gegen Ausländer.
Rassismus wollte ich dir auch nicht unterstellen, das sind ja konservative Ansichten.
Dennoch meine ich wie Andere, dass die Gefahren des konservativen Islams deutlich unterschätzt werden, weil dieser schlicht nicht verfassungskonform ist. Das sagen selbst liberale Kräfte innerhalb des Islams. Dann liegt es aber auf der Hand, dass man insoweit nicht einer ungedämmten Ausbreitung zustimmen kann.
Auch das kann ich nachvollziehen. Mir sind Religionen aber grundsätzlich nicht geheuer, damit meine ich nicht die anhängenden Sozialverbände und Einrichtungen, sondern die dogmatischen Institutionen und deren "Lehren".
Auf dem Platz standen gestern
pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 16:59 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play
Aber deswegen eine Partei voller Amateure wählen? Wer glaubt, dass sich seine Angelegenheiten bei der AfD in guten Händen befinden, der muss sich doch nur mal die bisherigen Arbeiten in den Landesparlamenten anscheuen.
Ja, das oft comichafte der handelnden Personen macht es in der Tat schwer, die Partei zu wählen.
Auf dem Platz standen gestern
, Donnerstag, 21.09.2017, 10:21 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Du drängst sie nur viel mehr in die rechtsradikale Ecke
Dieses Argument verstehe ich nicht. Führende Köpfe vertreten mehr oder weniger offen rechtsradikale Positionen. In etlichen Fällen paktiert die AfD bekanntermaßen mit PEGIDA, NPD, der ID oder Der dritte Weg.
Wer diesen Leuten dann trotzdem seine Stimme gibt, unterstützt rechtsradikale Kräfte. Mir geht dieses Mimimi dieser Wähler echt auf den Sack. Wenn sie rechtsradikale Kräfte unterstützen, dann ist das schlimm genug. Aber dann sollen sie wenigstens die Eier haben, auch dazu zu stehen.
Stattdessen sind es immer die anderen. Die Politiker, die nicht auf sie hören, die anderen Leute, die sie in die rechte Ecke stellen blablabla. Die Karten zur AfD liegen alle auf dem Tisch und niemand kann sich rausreden, dass er diese Partei nur wählt, weil man den Euro nicht mehr möchte und mit allem anderen nichts zu tun haben will.
Wer die AfD wählt, stellt sich selber mit in die rechte Ecke, weil er/sie, und nur er/sie, für seine Wahlstimme selber verantwortlich ist. Und sie setzen ihr Kreuz bewusst dort und nicht, weil irgendwelche anderen Leute sie dazu getrieben haben.
Ich stimme dem zu, möchte aber noch eines hinzufügen.
Solche klaren Worte führen dazu, dass die AFDler sich als Opfer fühlen und sich nur noch mehr heimisch fühlen mit ihren Ansichten.
Also besser ignorieren oder gar Verständnis zeigen? Niemals! Es ist unsere Pflicht, unsere Demokratie und die liberale Gesellschaft zu verteidigen und uns schützend vor Minderheiten zu stellen, denn sonst stärken wir die AFD.
Daran sieht man meines Erachtens, dass das Argument, man darf sie nicht in die rechte Ecke stellen, falsch ist. Sie werden einen Nutzen ziehen, egal wie man mit ihnen umgeht. Es geht aber darum, ein klares Signal zu senden und das kann man nur mit klaren Worten. Und mit faktenbasiertee Diskussionen, so es jemand ist, der zuhören und nachdenken mag.
Auf dem Platz standen gestern
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 10:18 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Stattdessen sind es immer die anderen. Die Politiker, die nicht auf sie hören, die anderen Leute, die sie in die rechte Ecke stellen blablabla.
Es ist ja so, dass man sich in unserem wirklichen schönen und reichen Land, mit all seinen, definitiv nicht selbstverständlichen Freiheiten, politisch aktivieren kann. Man kann mitmachen und sich in einem demokratischen Prozess gehör verschaffen. Auskünfte einholen und mitgestalten. Man muss sich nur die Mühe machen. Aber alleine das meckern und andere verantwortlich machen ist einfacher.
Auf dem Platz standen gestern
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:03 (vor 3039 Tagen) @ Jahwio
Vor weg: Ich wählte traditionell Grün & die Piraten in den letzten Jahren, werde diese Jahr konservativ wählen, aber sich nicht die AfD.
Wieso? Freiheitlich, Christlich, Konservativ = FCK AfD ;-)
Das kann man nur unterschreiben
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 09:43 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Super! Habs einfach mal auf Facebook geteilt (k.T.)
ram1966, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 09:12 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
k.t.
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 09:09 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Das zeigt im Grund nur das Wohlstand der schlüssel zum friedlichen miteinander ist.
Da unser Wohlstand endlich ist, ist es nun einmal nicht möglich alle Menschen dieser Welt aufzunehmen. Asyl ja, illegale Migration, Wirtschaftsflüchtling etc belasten das System und zerstören die Grundidee von Asyl.
Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden.
Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind.
Wer den Fußball als gelungenes Beispiel für Integration heranzieht, betreibt wie ich finde billigen Populismus. Da die Spieler in einer Blase leben, die absolut nichts mit der Realität zu tun hat.
Auf dem Platz standen gestern
FullHD, Donnerstag, 21.09.2017, 17:12 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Heute morgen erst im Radio gehört, dass eine neue Studie besagte, dass 3/4 der befragten Muslime (in ganz Europa wurden Muslime befragt) sich gerne mit dem Land identifizieren, in dem sie gerade Leben. 40% der Befragten gaben auch an, dass sie zb bei Wohnungssuchen oä bereits wegen ihrer Religion diskriminiert wurden...
Also vllt nicht nur ein Problem der Integration der Muslime (müssen sich sicher auch nicht alle Integrieren, da es genug gibt, die in 2. oder 3. Generation bereits hier Leben und in D geboren sind...) sondern auch ein Problem von Vorurteilen und Ahnungslosigkeit bei den Einheimischen.
Nur um mal die zweite Seite der Medaille aufzuzeigen
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:46 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden.
Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind.
Die islamische Kultur ist seit vielen Jahren in Deutschland vorhanden. Dieser Teil der Einwanderung war bereits vor gut 50 Jahren. Ich kenne Muslime und diese sind gut integriert. Richtig ist, dass gerade die Sichtweise auf die Frau sich von unserem Denken unterscheidet. Wichtig dabei ist aus meiner Sicht, dass in Deutschland lebende Muslime sich an unser Grundgesetz halten. Hier ist durch Erdogan eine Radikalisierung derzeit zu erkennen. Hier wird die türkische Gemeinschaft in Deutschland gespalten.
Krieg und Gewalt prägt Menschen, deswegen fliehen viele davor. Diese Prägung ist aber keine Charaktereigenschaft. Da muss keine Umerziehung stattfinden.
Ja, Wirtschaftsflüchlinge können wir hier nicht in der Menge gebrauchen, wie sie gerade aus Afrika rüberschwappt. Und leider sind einige von denen verroht und kommen mit dem Frust aus dem schlechten Leben und den nicht vorhandenen Möglichkeiten nicht klar. Das ist aber kein Grund für eine Pauschalverurteilung aller Flüchtlinge.
Im übrigen habe ich immer noch nicht gesehen, wo uns die Aufnahme der Flüchtlinge wirtschaftlich geschadet hat. Deutschland brummt wie kein anderes Land.
Thema Terror: Wer Terror in ein Land bringen will, schafft das auch. Dafür bedarf es keiner Flüchtlinge.
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:04 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Wo brummt Deutschland gemessen an Wirtschaft/Finanzkraft?
Schlusslicht in Sachen Bildung Ausgaben, Digitalisierung, marode Infrastruktur, Renten, Wohneigentum, größter Niedriglohn Sektor Europas.
Ist das etwas was positives?
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bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:11 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Das willst du aber nicht den Flüchtlingen anlasten, oder? Wir könnten locker zig Milliarden in diese Bereiche investieren. Aber uns war es wichtiger die Rentner nach der letzten Wahl zu pampern. Trotzdem haben wir Überschüsse die wir investieren könnten. Aber selbst zur Verfügung gestellte Mittel werden nicht abgerufen. Das hat aber null mit auch nur einem Flüchtling zu tun.
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bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:17 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Wir haben die 18Mrd Überschuss, da wir auf unsere Schulden keine Zinsen zahlen mussten.
0% Zinsen.
Die Flüchtlinge haben damit absolut nichts zu tun. Nur bring es auch nichts zu behauten, es wäre doch alles gut.
Jeder der etwas tiefer eintaucht sieht das gemessen an der Wirtschafts/Finanzkraft nicht ein Punkt gut ist.
Wir verwalten, mehr nicht.
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Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 11:27 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Wir haben die 18Mrd Überschuss, da wir auf unsere Schulden keine Zinsen zahlen mussten.
0% Zinsen.
Also ich habe Anleihen im Depot, da bekomme ich fast 4 % Zinsen. Wer zahlt die?
Und aktuell ist der Kurs wohl eher so bei 0,5 % Zinsen.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 21.09.2017, 14:33 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Also ich habe Anleihen im Depot, da bekomme ich fast 4 % Zinsen. Wer zahlt die?
Die EZB und damit wir das Volk.
Seit 2015 ballert sie monatlich! 80 Milliarden (ab April 2017 'nur noch' 60 Milliarden) in 'den Markt'. In einen Finanz'markt' der so gar nicht mehr funktionieren würden
https://www.ecb.europa.eu/ecb/legal/pdf/celex_32017d0002_de_txt.pdf
Google via: QE Monitor - Allianz Global Investors
'„Die Exit-Strategie der EZB: Immer mit der Ruhe“. 14. Juli 2017 ...'
Wahnsinn und wir streiten uns über Geld in der Pflege, Bildung, Rente...etc. aber Hauptsache die Börse brummt und der Finanzsumpf wird nicht trocken gelegt, ist ja Systemrelevant...zum kotzen.
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Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 14:48 (vor 3039 Tagen) @ Rupo
Also ich habe Anleihen im Depot, da bekomme ich fast 4 % Zinsen. Wer zahlt die?
Die EZB und damit wir das Volk.
Du meinst, die EZB überweist Deutschland das Geld erst oder direkt an mich? ;-)
Seit 2015 ballert sie monatlich! 80 Milliarden (ab April 2017 'nur noch' 60 Milliarden) in 'den Markt'. In einen Finanz'markt' der so gar nicht mehr funktionieren würden
Das kann man so und so sehen. Und die Beträge hören sich natürlich immer gewaltig an, ist aber natürlich gemessen an den Gesamt Volumen nicht so viel.
Wahnsinn und wir streiten uns über Geld in der Pflege, Bildung, Rente...etc. aber Hauptsache die Börse brummt und der Finanzsumpf wird nicht trocken gelegt, ist ja Systemrelevant...zum kotzen.
Die Börse ist aber kein Abstraktum. Aber das weißt du ja auch eigentlich selbst ganz gut.
Was nichts daran ändert, dass man auch für die von dir genannten Bereiche Geld locker machen könnte. Keine Frage. Wobei das im Falle der Rente ja z.B. massiv bereits geschieht über Steuermittel.
MFG
Phil
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Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 21.09.2017, 18:05 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Naja die Börse ist mit der Grund warum es so viel Mist auf diesem Planten gibt und Leute die an der Börse zocken gehören zum schmutzigen Spiel dazu.
Wenn seit mittlerweile drei Jahre jeden Monat Milliarden Euro in 'den Markt' gepumpt werden, kann etwas nicht stimmen mit dem angeblichen funktionierenden Markt.
Höhepunkt sind dann die Schlaumeier, die uns was von Börsen und Finanz'märkten' erklären wollen. Lass uns mal den EZB Feuerwehrschlauch abstellen und dann warten wir mal ab. Wird aber nicht passieren, machen sich ja genug Leute die Taschen voll, auf Kosten anderer.
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bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:21 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
So einfach ist das nicht.
Lehrer kann man nicht einfach bestellen. Bauarbeiter auch nicht. Wir haben hier in Bayern mit einer Arbeitslosenquote von 2-3 Prozent sicher nicht soviele Reserven, dass wir die Infrastrukturprobleme locker bewältigen könnten. Sicher ist da gepennt worden und es gibt heute zuwenig Druck um viel zu bewegen, aber tatsächlich fehlen uns auch die Menschen die die Projekte umsetzen.
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bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:39 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
So einfach ist das nicht.
Lehrer kann man nicht einfach bestellen. Bauarbeiter auch nicht. Wir haben hier in Bayern mit einer Arbeitslosenquote von 2-3 Prozent sicher nicht soviele Reserven, dass wir die Infrastrukturprobleme locker bewältigen könnten. Sicher ist da gepennt worden und es gibt heute zuwenig Druck um viel zu bewegen, aber tatsächlich fehlen uns auch die Menschen die die Projekte umsetzen.
Menschen? Es fehlt der Wille, da alles auf Machterhalt gepolt ist. Die Probleme haben sich angekündigt, egal ob Pflege, Bildung, Flüchtlinge, nur lassen sich so keine Wähler fangen.
Würden wir jetzt Menschen aus anderen Ländern importieren, würde das Problem nur verstärkt in der Zukunft auftreten. Wer sind wir, dass wir einfach die best qualifizierten Menschen abziehen, um dann bei uns zu arbeiten?
Ein primitives uns geht es gut wirkt da sehr viel besser.
Das es mir gut geht hat absolut nichts mit der Politik zu tun.
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herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 10:58 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Ja, Wirtschaftsflüchlinge können wir hier nicht in der Menge gebrauchen, wie sie gerade aus Afrika rüberschwappt. Und leider sind einige von denen verroht und kommen mit dem Frust aus dem schlechten Leben und den nicht vorhandenen Möglichkeiten nicht klar. Das ist aber kein Grund für eine Pauschalverurteilung aller Flüchtlinge.
Aber das ist ja schonmal ein Missverständis (evtl. auch nur flapsig formiliert). Bei Flüchtlingen geht es nicht um gebraucht werden oder nicht, sondern um das durch Verfassung und Menschenrechtscharta gedeckte Recht eines jeden Menschen bei uns Asyl zu beantragen.
Und aus menschlicher Sicht, in einem christlich geprägten Land aufgewachsen muss man vor sich selbst natürlich auch die Frage beantworten: warum gestehe ich es jemandem zu, der wegen seines Glaubens vom Tode bedroht ist, aber nicht jemanden, der aufgrund von Hunger vom Tode bedroht ist?
Mir ist schon klar, dass wir nicht "alle" Armen Menschen der Welt in Deutschland aufnehmen können, aber eine Antwort auf die obige Frage habe ich auch nicht.
Auf dem Platz standen gestern
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 11:18 (vor 3039 Tagen) @ herrNick
Es war flapsig formuliert.
Ich gestehe das jedem zu. Aber wenn jeder der von Hunger bedroht ist nach Deutschland kommt, dann bin selbst ich plötzlich für dichte Grenzen. Selbst 10% der vom Hunger bedrohten können wir nicht verkraften.
Das Problem muss vor Ort gelöst werden. Gerne mit unserer Hilfe, aber leider ist Afrika von Bürgerkriegen gezeichnet, von Diktatoren die jeden Cent aufsaugen und Regierungen denen ihre Bürger furzegal ist.
Die Welt zu retten ist keine Aufgabe nur für Deutschland, das ist eine Aufgabe für alle. Und dafür muss sogar der Kapitalismus aufhören Afrika auszubeuten.
Auf dem Platz standen gestern
Blarry, Essen, Donnerstag, 21.09.2017, 12:04 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Ich gestehe das jedem zu. Aber wenn jeder der von Hunger bedroht ist nach Deutschland kommt, dann bin selbst ich plötzlich für dichte Grenzen. Selbst 10% der vom Hunger bedrohten können wir nicht verkraften.
Und diese Annahme, "jeder kommt nach Deutschland", ist so weit weg von der Realität, wie Anstand und Realismus von der AfD. Unser schönes Deutschland ist noch nicht einmal in den Top-10 der Staaten, die die meisten Flüchtlinge aufgenommen haben. Nach Zahlen von Amnesty International (die Weltbank und das UNHCR sind davon nicht weit weg) sind 56% der über 22 Millionen Geflüchteten in so richtigen sozialen Wohlfühlparadiesen wie Jordanien, Pakistan, der Türkei, dem Libanon, dem Iran, Äthiopien und Uganda untergebracht. Eben genau da, wo ihre Fluchtursache direkt nebenan sitzt.
Auf dem Platz standen gestern
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 11:25 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Es war flapsig formuliert.
Ich gestehe das jedem zu. Aber wenn jeder der von Hunger bedroht ist nach Deutschland kommt, dann bin selbst ich plötzlich für dichte Grenzen. Selbst 10% der vom Hunger bedrohten können wir nicht verkraften.
Das Problem muss vor Ort gelöst werden. Gerne mit unserer Hilfe, aber leider ist Afrika von Bürgerkriegen gezeichnet, von Diktatoren die jeden Cent aufsaugen und Regierungen denen ihre Bürger furzegal ist.
Die Welt zu retten ist keine Aufgabe nur für Deutschland, das ist eine Aufgabe für alle. Und dafür muss sogar der Kapitalismus aufhören Afrika auszubeuten.
Die Frage ist ja, wann man da eine Linie zieht. Mir ist auch klar, dass nicht alle Hungernden nach Deutschland kommen können und das Problem vor Ort gelöst werden muss (ein unendlicher Prozess), aber wenn Menschen Asyl suchen, die vor Hunger geflohen sind, tu ich mich aus menschlicher Sicht im konkreten Fall schwer sie in ein Hungergebiet zurück zu schicken. Und einen können wir sicher verkraften. Und 100 auch. Und 1000 auch. Aber wo zieht man eine Grenze aufgrund welcher Kriterien? Sicher ist nur, dass die Lösung vor Ort nicht überall schnell genug kommen wird.
Ciao,
herrNick
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:52 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Im übrigen habe ich immer noch nicht gesehen, wo uns die Aufnahme der Flüchtlinge wirtschaftlich geschadet hat. Deutschland brummt wie kein anderes Land.
Nicht nur das! Ich lebe in einer Stadt, die "voll von Flüchtlingen" ist. Und die historisch gewachsen voll mit Menschen aus aller Herren Ländern ist, wirklich von fast überall her. (Aufgrund der Botschaften und Konsulate).
Wir haben hier "fest sogeordnete" Flüchtlinge und auch diverse Notunterkünfte.
Hinzu kommt in relativer Nähe Köln, wo zeitweise bis zu 15.000 Flüchtlingen waren.
In Summe (mit den Nebengemeinden Kölns und Bonns) waren hier zeiweise bist zu 25.000 Flüchtlinge untergebracht und am Köln/Bonner Flughafen war ein zentrale Drehkreuz.
Heute sind wohl 16.000 bis 18.000 Flüchltinge hier.
Und was merkt man als normal hier lebender Bürger davon? Im Grunde Nichts. Ich jedenfalls nicht.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
Dimmsonen, tiefste Eifel, Donnerstag, 21.09.2017, 16:07 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Im übrigen habe ich immer noch nicht gesehen, wo uns die Aufnahme der Flüchtlinge wirtschaftlich geschadet hat. Deutschland brummt wie kein anderes Land.
Nicht nur das! Ich lebe in einer Stadt, die "voll von Flüchtlingen" ist. Und die historisch gewachsen voll mit Menschen aus aller Herren Ländern ist, wirklich von fast überall her. (Aufgrund der Botschaften und Konsulate).Wir haben hier "fest sogeordnete" Flüchtlinge und auch diverse Notunterkünfte.
Hinzu kommt in relativer Nähe Köln, wo zeitweise bis zu 15.000 Flüchtlingen waren.
In Summe (mit den Nebengemeinden Kölns und Bonns) waren hier zeiweise bist zu 25.000 Flüchtlinge untergebracht und am Köln/Bonner Flughafen war ein zentrale Drehkreuz.
Heute sind wohl 16.000 bis 18.000 Flüchltinge hier.
Und was merkt man als normal hier lebender Bürger davon? Im Grunde Nichts. Ich jedenfalls nicht.
MFG
Phil
Und dann kommen wir auch noch um die Ecke und planen eine weitere Jugendhilfeeinrichtung u.a. für geflüchtete in deinem Ort. Genau aus diesem Grund. Die gelebte und historische Offenheit haben mich bei vor Ort Terminen sehr berührt und im Umkehrschluss ärgere ich mich seitdem über andere Projekte in Thüringen sehr, wo die Gruppenleitung bei Aufnahme eines Flüchtlings Angst um die Dorfhygiene hat.
Auf dem Platz standen gestern
Trainingskiebitz, Block 36, Donnerstag, 21.09.2017, 11:04 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Und was merkt man als normal hier lebender Bürger davon? Im Grunde Nichts. Ich jedenfalls nicht.
Dann wohnst du offenbar nicht in der Alt- bzw. Innenstadt Bonns. Schlender doch einmal vom Rhein entlang der Oxfordstraße bis zum Stadthaus, vorzugsweise nach Einbruch der Dunkelheit, am besten mit einer blonden Freundin. Das macht wirklich Freude. Wahlweise kannst du ja auch einmal einen Spaziergang um diese Zeit rund um den Hofgarten wagen.
Und dieses Problem, das nicht allein (!), aber zumindest auch (!) mit den vielen Flüchtlingen zu tun hat, zu beschreiben hat ja nichts mit "rechts" sein zu tun. Sondern mit Sicherheit für alle Bürger, für alle in Deutschland lebenden Menschen. Die Realitäten erkennen ja sogar die Grünen an, die auch auf den Zug "Mehr Polizei" aufgesprungen sind. Zum Glück. Nur so lässt sich verhindern, dass rechtsradikale Parteien profitieren.
Auf dem Platz standen gestern
Scholle, Werne, Donnerstag, 21.09.2017, 11:42 (vor 3039 Tagen) @ Trainingskiebitz
Die Realitäten erkennen ja sogar die Grünen an, die auch auf den Zug "Mehr Polizei" aufgesprungen sind. Zum Glück. Nur so lässt sich verhindern, dass rechtsradikale Parteien profitieren.
Und genau das ist das Paradebeispiel warum Viele aus Protest oder "Notwehr" (dämliches Wort aber von AfD-lern gern benutzt) diese vermeintliche Alternative wählen.
Die Grünen in den Anfängen waren ein chaotischer Haufen, nur wählbar weil sie nicht Gefahr liefen mitregieren zu müssen und das Thema Umwelt eindeutig auf den Tisch gehörte. Heute haben alle Parteien richtigerweise Umweltpoltik auf dem Schirm und es hat sich deutlich etwas bewegt, es "braucht" die Grünen nicht mehr. Hier mitlesende Stammwähler mögen mir die Überspitzung verzeihen.
Was also mit denen die sagen der Meinungs-Einheitsbrei der jetzt im Bundestag sitzenden Parteien reicht (jedenfalls bis Wahlkampfbeginn) mir nicht ?
Die rechten Deppen räubern gewaltig mit Themen wie Grenzsicherung (was wenn sich mal 20 , 30 Millionen Afrikaner pro Jahr auf den Weg gen Norden machen, spätestens dann werden wir ein Konzept brauchen), vernünftige und zeitgemäße Einwanderungspolitik, innere Sicherheit, Personalstärke der Polizei, sichere Herkunftsländer usw...
Und oh Wunder, aus "Wir schaffen das!" verschieben sich plötzlich Positionen und sämtliche Parteien machen sich zu diesen Themen eigene Gedanken die sicher auch zum Teil umgesetzt werden.
Protestwahl gelungen ? AfD beim nächsten Mal wieder auf 4% bringen ? Alles Tutti
Macht für mich Sinn und vermute ich als Grund für Minimum die Häfte Ihrer Stimmen
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 11:15 (vor 3039 Tagen) @ Trainingskiebitz
Dann wohnst du offenbar nicht in der Alt- bzw. Innenstadt Bonns. Schlender doch einmal vom Rhein entlang der Oxfordstraße bis zum Stadthaus, vorzugsweise nach Einbruch der Dunkelheit, am besten mit einer blonden Freundin. Das macht wirklich Freude. Wahlweise kannst du ja auch einmal einen Spaziergang um diese Zeit rund um den Hofgarten wagen.
Keinerlei schlechten Erfahrungen gemacht. Und ich habe sogar eine blonde Frau.
Keinerlei Veränderungen dahingehend, wie es schon vor dem Zustrom an Flüchltingen war.
Aber Wahrnehmungen sind da offenbar sehr unterschiedlich.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 11:24 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Bei meiner Freundin um die Ecke hatten sie auch eine Notunterkunft in der Turnhalle eingerichtet.
Ein bekannter hatte da so ein leichtes Problem mit. Eines schönen Tages kam ihm auf der Straße ein Mob dieser syrischen Flüchtlinge entgegen. Sie machten ihm Platz auf der Straße und begrüßten ihn freundlich.
Man glaubt es nicht, er regte sich darüber auf, dass dieses "Pack" nicht seinen Vorstellungen entsprach. :D :D :D Und da meine Freundin nicht auf den Mund gefallen ist, fiel das einnorden des bekannten recht deutlich aus.
So können Wahrnehmungen zu dem Thema auch ausfallen! :D
Auf dem Platz standen gestern
Trainingskiebitz, Block 36, Donnerstag, 21.09.2017, 11:38 (vor 3039 Tagen) @ Thor
Wahrnehmungen sind Wahrnehmungen, Statistiken sind Statistiken.
Dass die Gewaltkriminalität angestiegen ist, und das vorwiegend durch junge männliche Zuwanderer, ist ja inzwischen in der öffentlichen Debatte mehr oder weniger unstreitig. Da mögen gute oder schlechte Erfahrungen, die ich im übrigen beide selbst gemacht habe, nichts dran ändern. Die Frage ist am Ende, was man aus dem objektiven Befund schlussfolgert. Aber diese Diskussion führt hier nicht weiter, der Trend in der Politik ist aber mE deutlich: Der Staat will wieder Stärke zeigen. Sprich: Wissen, wer im Land ist; entscheiden, wer im Land bleibt; verhindern, dass Straftaten begangen werden.
Auf dem Platz standen gestern
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 15:23 (vor 3039 Tagen) @ Trainingskiebitz
Wahrnehmungen sind Wahrnehmungen, Statistiken sind Statistiken.
Dass die Gewaltkriminalität angestiegen ist, und das vorwiegend durch junge männliche Zuwanderer, ist ja inzwischen in der öffentlichen Debatte mehr oder weniger unstreitig.
Ja, ich habe auch gelesen, dass die Anzahl der Gewaltdelikte gestiegen ist und dies insbesondere auch auf Delikte durch Flüchtlinge zurückgeführt wird.
Aber: die Opfer der Delikte durch Flüchtlinge sind häufig andere Flüchtlinge. D.h. dass das Leben für den Nicht-Flüchtling nicht zwangläufig wesentlich gefährlicher geworden ist.
Auf dem Platz standen gestern
todesbrei, Copitz, Donnerstag, 21.09.2017, 11:42 (vor 3039 Tagen) @ Trainingskiebitz
Die ganze Flüchtlingsproblematik und die Debatte darüber ist doch das einzige was die AFD am leben hält. Man sollte es einfach mal gut sein lassen und der AFD so die Argumente nehmen.
Der Wolf im schwarz-gelben Schafspelz
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 09:45 (vor 3040 Tagen) @ bvbfollower
Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden.
Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind.Wer den Fußball als gelungenes Beispiel für Integration heranzieht, betreibt wie ich finde billigen Populismus. Da die Spieler in einer Blase leben, die absolut nichts mit der Realität zu tun hat.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:01 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Hört Euch doch bitte seine Argumente bis zum Ende an, bevor ihr urteilt. Dass der Profifußball eine Blase ist, ist doch unbestritten. Man ist kein Rassist, wenn man die Integrationshürden bei Flüchtlingen aus Afghanistan höher einstuft als bei Teenagern aus den USA...
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 10:08 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Hört Euch doch bitte seine Argumente bis zum Ende an, bevor ihr urteilt. Dass der Profifußball eine Blase ist, ist doch unbestritten. Man ist kein Rassist, wenn man die Integrationshürden bei Flüchtlingen aus Afghanistan höher einstuft als bei Teenagern aus den USA...
Hast Du dir überhaupt durchgelesen was er geschrieben hat?
"Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden. Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind."
Für mich ist das Rassismus pur.
Durch "Krieg, Gewalt, etc." dürfte wenn es so wäre übrigens auch Neven Subotic "geprägt" sein, schließlich flüchtete seine Familie vor dem Krieg im Ex-Jugoslawien nach Deutschland. Aber der ist ja vermutlich auch kein Moslem, nur die sind ja angeblich das Problem :-(
ach komm...
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:30 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von WBSTRR, Donnerstag, 21.09.2017, 11:39
Das sehen Psychologen anders. Einfach mal den kleinen Ausschnitt aus er ZDF Sendung (Peter Hahne) anschauen (2-3 Minuten)
Edit Web: Link entfernt
Ich denke der Rassismus Vorwurf wird immer dann genutzt, wenn man sachlich nicht dagegen halten kann. Die Misstände sind schließlich europaweit ersichtlich.
Ich sehe nicht wie man so zu einer Verbesserung der Situation kommen soll.
ach komm...
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:42 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
bearbeitet von Emilyjasmin, Donnerstag, 21.09.2017, 10:47
Ich denke der Rassismus Vorwurf wird immer dann genutzt, wenn man Sachlich nicht dagegen halten kann. Die Misstände sind schließlich Europaweit ersichtlich.
Ich sehe nicht wie man so zu einer Verbesserung der Situation kommen soll.
Ganz im Gegenteil! Es wäre schön, wenn die Diskussion faktenbasiert und sachlich geführt werden würde. Daran hat die AFD und leider auch viele ihrer Wähler kein Interesse. Hier werden Zahlen erfunden und in den Raum geworfen, hier wird pauschalisiert und gehetzt. Hier werden Minderheiten gegeneinander ausgespielt. Auch schön, dass die AFD auf das antiquierte Frauenbild DER Flüchtlinge schimpft und dabei nicht erwähnt, dass erstens Flüchtlinge keine homogene Gruppe darstellen und zweitens die AFD selbst Frauen am liebsten wieder an den Herd stellen möchte. Weder Flüchtlinge noch Deutsche vergewaltigen in ihrer Mehrheit Frauen oder heißen dieses gut. Leider gibt es sowohl Flüchtlinge wie Deutsche, die es tun. Anderes Beispiel? Homosexuelle Paare. Weidel betonte ja noch einmal, dass die AFD die einzige Partei sei, die Homosexuelle schütze. Klar! Man will ihnen weniger Rechte geben, aber angeblich ist man so an ihrem Wohl interessiert. Wenn es gerade mal nützlich ist, so zu tun, als würden einem die Rechte von Frauen und Homosexuellen interessieren, tut man es, aber nur um diese so untereinander auszuspielen. Abseits des Rassismus gegenüber Flüchtlingen, möchte die AFD alle Erungenschaften von Frauen und Homosexuellen der letzten 50 Jahre streichen.
ach komm...
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:15 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Ganz im Gegenteil! Es wäre schön, wenn die Diskussion faktenbasiert und sachlich geführt werden würde. Daran hat die AFD und leider auch viele ihrer Wähler kein Interesse. Hier werden Zahlen erfunden und in den Raum geworfen, hier wird pauschalisiert und gehetzt. Hier werden Minderheiten gegeneinander ausgespielt. Auch schön, dass die AFD auf das antiquierte Frauenbild DER Flüchtlinge schimpft und dabei nicht erwähnt, dass erstens Flüchtlinge keine homogene Gruppe darstellen und zweitens die AFD selbst Frauen am liebsten wieder an den Herd stellen möchte. Weder Flüchtlinge noch Deutsche vergewaltigen in ihrer Mehrheit Frauen oder heißen dieses gut. Leider gibt es sowohl Flüchtlinge wie Deutsche, die es tun. Anderes Beispiel? Homosexuelle Paare. Weidel betonte ja noch einmal, dass die AFD die einzige Partei sei, die Homosexuelle schütze. Klar! Man will ihnen weniger Rechte geben, aber angeblich ist man so an ihrem Wohl interessiert. Wenn es gerade mal nützlich ist, so zu tun, als würden einem die Rechte von Frauen und Homosexuellen interessieren, tut man es, aber nur um diese so untereinander auszuspielen. Abseits des Rassismus gegenüber Flüchtlingen, möchte die AFD alle Erungenschaften von Frauen und Homosexuellen der letzten 50 Jahre streichen.
Redest im ersten Satz von "faktenbasiert" - und danach kommt leider gar nichts mehr außer Unsinn und Unwahrheiten. Entweder weißt du es nicht besser (traurig) oder du lügst absichtlich (noch trauriger).
Schade, aber nicht überraschend.
Viele der - angeblich völlig frei erfundenen - Zahlen der AFD (so z.B. die berühmten 1 Mio Flüchtlinge, die vor 3 Jahren von der AFD gebracht wurden, und die damals als völlig unmögliche reine Angstmacherzahl genannt wurde) sind mittlerweile übrigens von offiziellem Regierungsmaterial bestätigt und sogar übertroffen worden.
Einige Forderungen - gerade im Flüchtlingsbereich - der AFD die vor 2 Jahren noch der angebliche Beweis des Nazitums waren erhebt die CDU, FDP und sogar die SPD plötzlich selber.
Egal, wer sich halbwegs mit gesundem Menschenverstand und offener Meinung die Positionen und die AFD an sich anschaut erkennt, dass die AFD eine sehr gute Wahl ist. Und erkennt natürlich auch, dass es in der AFD Probleme gibt. Positionen die nicht perfekt sind. Personen, die nicht in die AFD gehören. Diese Probleme gibt es, natürlich. Genauso wie in jeder anderen Partei.
Da du offensichtlich nicht das geringste Interesse an einer fachlich fundierten Diskussion hast sondern die religiös anmutendte Überzeugung: AFD = Nazi erübrigt sich jede Diskussion.
Ich diskutiere auch nicht mit Kreationisten über Wissenschaft.
ach komm...
Freyr, Donnerstag, 21.09.2017, 11:57 (vor 3039 Tagen) @ CorranHorn
Ich schätze nicht mal die AfD wird sich in irgendeinen Zusammenhang mit gesunden Verstand zusammenbringen. Selbst die verblendetsten, rechten Wähler sehen dort viele Probleme. Da von sehr guter Wahl zu reden ist völlig absurd.
Die AfD ist die Wahl der rechtsextremen und rechtspopulistischen Anhänger. Und das weißt du auch. Und das ist auch das Ziel. Wieder rechtes Gedankengut gesellschaftlich einzubringen.
ach komm...
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 11:51 (vor 3039 Tagen) @ CorranHorn
Egal, wer sich halbwegs mit gesundem Menschenverstand und offener Meinung die Positionen und die AFD an sich anschaut erkennt, dass die AFD eine sehr gute Wahl ist. Und erkennt natürlich auch, dass es in der AFD Probleme gibt. Positionen die nicht perfekt sind. Personen, die nicht in die AFD gehören. Diese Probleme gibt es, natürlich. Genauso wie in jeder anderen Partei.
Was für ein verlogener Mist. Die AfD hat keine Probleme mit "Positionen, die nicht perfekt sind." Spitzenkräfte, die von den Parteimitgliedern in ihre Ämter gewählt wurden, vertreten offen rechtsextreme Positionen und relativieren die NS-Zeit.
Und dieser Trend verstärkt sich spätestens seit dem Abgang von Lucke. Die AfD ist keine Partei wie jede andere Partei. Habt doch wenigstens den Arsch in der Hose und steht dazu.
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:56 (vor 3039 Tagen) @ Sascha
Egal, wer sich halbwegs mit gesundem Menschenverstand und offener Meinung die Positionen und die AFD an sich anschaut erkennt, dass die AFD eine sehr gute Wahl ist. Und erkennt natürlich auch, dass es in der AFD Probleme gibt. Positionen die nicht perfekt sind. Personen, die nicht in die AFD gehören. Diese Probleme gibt es, natürlich. Genauso wie in jeder anderen Partei.
Was für ein verlogener Mist. Die AfD hat keine Probleme mit "Positionen, die nicht perfekt sind." Spitzenkräfte, die von den Parteimitgliedern in ihre Ämter gewählt wurden, vertreten offen rechtsextreme Positionen und relativieren die NS-Zeit.
Und dieser Trend verstärkt sich spätestens seit dem Abgang von Lucke. Die AfD ist keine Partei wie jede andere Partei. Habt doch wenigstens den Arsch in der Hose und steht dazu.
Danke für die klare Antwort, dann kann ich mir meinen Text sparen.
Ich bin mir übrigens sicher, der Trend nach ganz rechts außen wird sich bei der AfD nach der Bundestagswahl noch verstärken. Die neue Fraktion dürfte in Teilen ein echtes "Horrorkabinett" werden, und auch auf Parteiebene werden Leute wie Höcke wieder mehr in den Vordergrund treten. Noch läuft ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn, aber sobald im Winter der neue Vorstand gewählt ist dürfte das im Papierkorb verschwinden.
ach komm...
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:41 (vor 3039 Tagen) @ CorranHorn
Ganz im Gegenteil! Es wäre schön, wenn die Diskussion faktenbasiert und sachlich geführt werden würde. Daran hat die AFD und leider auch viele ihrer Wähler kein Interesse. Hier werden Zahlen erfunden und in den Raum geworfen, hier wird pauschalisiert und gehetzt. Hier werden Minderheiten gegeneinander ausgespielt. Auch schön, dass die AFD auf das antiquierte Frauenbild DER Flüchtlinge schimpft und dabei nicht erwähnt, dass erstens Flüchtlinge keine homogene Gruppe darstellen und zweitens die AFD selbst Frauen am liebsten wieder an den Herd stellen möchte. Weder Flüchtlinge noch Deutsche vergewaltigen in ihrer Mehrheit Frauen oder heißen dieses gut. Leider gibt es sowohl Flüchtlinge wie Deutsche, die es tun. Anderes Beispiel? Homosexuelle Paare. Weidel betonte ja noch einmal, dass die AFD die einzige Partei sei, die Homosexuelle schütze. Klar! Man will ihnen weniger Rechte geben, aber angeblich ist man so an ihrem Wohl interessiert. Wenn es gerade mal nützlich ist, so zu tun, als würden einem die Rechte von Frauen und Homosexuellen interessieren, tut man es, aber nur um diese so untereinander auszuspielen. Abseits des Rassismus gegenüber Flüchtlingen, möchte die AFD alle Erungenschaften von Frauen und Homosexuellen der letzten 50 Jahre streichen.
Redest im ersten Satz von "faktenbasiert" - und danach kommt leider gar nichts mehr außer Unsinn und Unwahrheiten. Entweder weißt du es nicht besser (traurig) oder du lügst absichtlich (noch trauriger).
Schade, aber nicht überraschend.
Meinerster Satz war: Es wäre schön, wenn die Diskussion faktenbasiert und sachlich geführt werden würde.
Du bestreitest also, dass die AFD wiederholt Lügen behauptet hat. Da ich nicht verlinken kann, hier mal nur die Überschriften. Kann jeder googlen. Ist nur ein kleiner Ausschnitt:
Was die AfD über den BVB-Anschlag zu wissen meinte
Dreist: AfD fälscht Abendzeitungs-Überschrift
AfD blamiert sich mit gefälschtem Foto
Thüringer AfD-Fraktion fälscht Buchtitel von Justizminister Maas
Von Storch verbreitet falsches Maas-Zitat – und reagiert
AfD-Stade manipuliert Flyer-Foto und blamiert sich mit Erklärung
Erika Steinbach verbreitet eine gefälschte Polizei-Verordnung zu Ausländerkriminalität
Die AFD ist immer sehr schnell bei so etwas dabei. Du wolltest eine sachliche Diskussion Dann geh doch mal bitte ein auf diese Vorgänge. Alles Missverständnisse, die AFD nur Opfer?
Viele der - angeblich völlig frei erfundenen - Zahlen der AFD (so z.B. die berühmten 1 Mio Flüchtlinge, die vor 3 Jahren von der AFD gebracht wurden, und die damals als völlig unmögliche reine Angstmacherzahl genannt wurde) sind mittlerweile übrigens von offiziellem Regierungsmaterial bestätigt und sogar übertroffen worden.Einige Forderungen - gerade im Flüchtlingsbereich - der AFD die vor 2 Jahren noch der angebliche Beweis des Nazitums waren erhebt die CDU, FDP und sogar die SPD plötzlich selber.
Egal, wer sich halbwegs mit gesundem Menschenverstand und offener Meinung die Positionen und die AFD an sich anschaut erkennt, dass die AFD eine sehr gute Wahl ist. Und erkennt natürlich auch, dass es in der AFD Probleme gibt. Positionen die nicht perfekt sind. Personen, die nicht in die AFD gehören. Diese Probleme gibt es, natürlich. Genauso wie in jeder anderen Partei.
Mit Menschenverstand meinst Du sicherlich rassistische Vorurteile?
ach komm...
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Donnerstag, 21.09.2017, 11:34 (vor 3039 Tagen) @ CorranHorn
Viele der - angeblich völlig frei erfundenen - Zahlen der AFD (so z.B. die berühmten 1 Mio Flüchtlinge, die vor 3 Jahren von der AFD gebracht wurden, und die damals als völlig unmögliche reine Angstmacherzahl genannt wurde) sind mittlerweile übrigens von offiziellem Regierungsmaterial bestätigt und sogar übertroffen worden.
Bin zwar nicht Emily aber ich denke er meinte mehr die bewusst falschen Zahlen hinsichtlich Kriminalität der "Hinzugezogenen" und damit einhergehend die Legendenbildung der "unterdrückten Wahrheit" durch Behördenanweisung.
Einige Forderungen - gerade im Flüchtlingsbereich - der AFD die vor 2 Jahren noch der angebliche Beweis des Nazitums waren erhebt die CDU, FDP und sogar die SPD plötzlich selber.
Dann ist doch gut und der "Einsatz" der AFD hat sich damit erledigt, wenn deren Kernpunkte nun auch von den anderen Parteien aufgegriffen wurden. Warum dann noch NeoNazis und "Völkerkundler" unterstützen, wenn man nicht selber einer ist?
Egal, wer sich halbwegs mit gesundem Menschenverstand und offener Meinung die Positionen und die AFD an sich anschaut erkennt, dass die AFD eine sehr gute Wahl ist.
Noch einmal: Warum, wenn alle anderen Parteien beim Thema Flüchtlinge inzwischen eine andere Position haben als 2014/15?
Und erkennt natürlich auch, dass es in der AFD Probleme gibt. Positionen die
nicht perfekt sind. Personen, die nicht in die AFD gehören. Diese Probleme
gibt es, natürlich. Genauso wie in jeder anderen Partei.
Du meinst mit Problemen, dass die gesamte Führungsriege aus rechtsextremen (wer rechtsextremes sagt ist nun mal rechtsextrem, auch wenn die Maus mal ausrutscht) besteht? Nö, gibt es bei anderen Parteien -außer der NPD- so nicht unbedingt.
Da du offensichtlich nicht das geringste Interesse an einer fachlich fundierten Diskussion hast sondern die religiös anmutendte Überzeugung: AFD = Nazi erübrigt sich jede Diskussion.
Bei welchem AFDler aus der Spitze stimmt die Gleichung denn nicht? Ehrliche Frage.
Ich diskutiere auch nicht mit Kreationisten über Wissenschaft.
Da verpasst Du was. Ist wie mit Nazis darüber zu diskutieren, ob sie welche sind. ;-)
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:19 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
"Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden. Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind."
Für mich ist das Rassismus pur.
Dass (negative) Erfahrungen eine Persönichkeit (Der Begriff Charakter gefällt mir hier nicht) prägen können, ist doch kein Rassismus. Wo willst du denn bei Integration anfangen, wenn du die kulturellen Erfahrungen, die Menschen 2 oder 3 Jahrezehnte gesammelt haben und die Einfluss auf ihre Persönlichkeit haben, komplett ausblendest?
Durch "Krieg, Gewalt, etc." dürfte wenn es so wäre übrigens auch Neven Subotic "geprägt" sein, schließlich flüchtete seine Familie vor dem Krieg im Ex-Jugoslawien nach Deutschland.
Subotic ist mit zwei Jahren aus Jugoslawien geflüchtet. Die Zeit dort wird ihn wenig charakterlich geprägt haben. Die Zeit als Flüchtling in Deutschland, der sich alles hart aufbauen musste, dafür umso mehr.
ach komm...
Hanseat, Donnerstag, 21.09.2017, 12:29 (vor 3039 Tagen) @ Guido
"Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden. Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind."
Für mich ist das Rassismus pur.
Dass (negative) Erfahrungen eine Persönichkeit (Der Begriff Charakter gefällt mir hier nicht) prägen können, ist doch kein Rassismus. Wo willst du denn bei Integration anfangen, wenn du die kulturellen Erfahrungen, die Menschen 2 oder 3 Jahrezehnte gesammelt haben und die Einfluss auf ihre Persönlichkeit haben, komplett ausblendest?
Spätestens die Gleichsetzung von Krieg, Gewalt und islamischer Kultur entlarvt den Verfasser als Rassisten. Zum einen weil es keine "islamische Kultur" gibt. Die Auslegung des Islam ist in Marokko, Indonesien oder Saudi Arabien extrem unterschiedlich, so dass nicht von einer einheitlichen islamischen Kultur gesprochen werden kann. Zum anderen ist das Gewaltbild des Islam ja alleine durch die Gräueltaten des IS geprägt, die mir ihrer Auslegung des Islam aber eine Minderheit sind und somit nicht den gesamten Islam repräsentieren.
Es ist schon verdammt lustig eigentlich, dass Muslimen von diesen Leuten unterstellt wird grundsätzlich nicht im Einklang mit unserem Grundgesetz leben zu können, wobei sie immer wieder zeigen, dass sie selbst das Grundgesetz nicht achten, da Religionsfreiheit nunmal auch Bestandteil des Grundgesetzes ist und sich daher eine Einteilung in gute und schlechte Religionen somit verbietet.
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 10:42 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Subotic ist mit zwei Jahren aus Jugoslawien geflüchtet. Die Zeit dort wird ihn wenig charakterlich geprägt haben. Die Zeit als Flüchtling in Deutschland, der sich alles hart aufbauen musste, dafür umso mehr.
Dann sind also nur seine älteren Familienangehörigen die den Krieg bewusst mit erlebt haben nicht integrierbar?
Halb Europa war nach dem zweiten Weltkrieg voll von schwerst traumatisierten Menschen die den zweiten Weltkrieg miterlebt hatten. Teils als Opfer, teils als Täter, teils als beides.
Und trotzdem hat die ganz große Mehrheit von ihnen wieder "in die Spur" gefunden. Und in Deutschland waren das keineswegs nur Deutsche sondern auch Menschen z.B. aus Osteuropa die nach dem Krieg nicht wieder in ihre alte Heimat zurückkehren wollten oder konnten.
Aber um in der Logik meines Vorredners zu bleiben, die waren ja auch keine Moslems.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 11:01 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Dann sind also nur seine älteren Familienangehörigen die den Krieg bewusst mit erlebt haben nicht integrierbar?
"nicht ingetrierbar" habe ich nicht gesagt. Aber dass Du dich in deinem Alter deutlich schwerer tun würdest, dich beispielsweise in Asien zu integrieren, würdest du doch auch nicht bestreiten. Schlechte Erfahrungen im Kleinkinderalter werden nun mal vergessen und die Fähigkeit Neues zu Erlernen nimmt im Alter auch ab.
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:46 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Dann sind also nur seine älteren Familienangehörigen die den Krieg bewusst mit erlebt haben nicht integrierbar?
"nicht ingetrierbar" habe ich nicht gesagt. Aber dass Du dich in deinem Alter deutlich schwerer tun würdest, dich beispielsweise in Asien zu integrieren, würdest du doch auch nicht bestreiten. Schlechte Erfahrungen im Kleinkinderalter werden nun mal vergessen und die Fähigkeit Neues zu Erlernen nimmt im Alter auch ab.
Dass Moslems nicht integrierbar sind hat dein Vorredner in den Raum gestellt.
Ich frage mich wieso Du versuchst ihn noch immer zu verteidigen und vermute noch immer Du hast zu Beginn nicht wirklich gelesen was er geschrieben hat.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 15:34 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Ich frage mich wieso Du versuchst ihn noch immer zu verteidigen und vermute noch immer Du hast zu Beginn nicht wirklich gelesen was er geschrieben hat.
Warum? Weil ich es generell als falsch erachte, wenn man alle, die begründet die Komplexität bei der Integartion herauszustellen, als Rassisten verurteilt. Ich halte es auch für einen großen Fehler, wenn man einen Christian Lindner verurteilt, wenn er an den generellen Rechtsweg erinnert, der bei Kriegsflüchtlingen dazu führen muss, dass sie irgendwann in ihre Heimat zurückkehren müssen. Wenn wir sachliche Diskussionen darüber verurteilen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn die AfD 10% bei der Wahl holt. Nicht, dass diese eine Antwort auf unsere Probleme hat - aber es kann nicht sein, dass Parteien wie die CDU und SPD sich so schwer mit einer sachlichen Thematisierung tun und die Diskussion Rassisten überlassen.
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 15:55 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Ich frage mich wieso Du versuchst ihn noch immer zu verteidigen und vermute noch immer Du hast zu Beginn nicht wirklich gelesen was er geschrieben hat.
Warum? Weil ich es generell als falsch erachte, wenn man alle, die begründet die Komplexität bei der Integartion herauszustellen, als Rassisten verurteilt. Ich halte es auch für einen großen Fehler, wenn man einen Christian Lindner verurteilt, wenn er an den generellen Rechtsweg erinnert, der bei Kriegsflüchtlingen dazu führen muss, dass sie irgendwann in ihre Heimat zurückkehren müssen. Wenn wir sachliche Diskussionen darüber verurteilen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn die AfD 10% bei der Wahl holt. Nicht, dass diese eine Antwort auf unsere Probleme hat - aber es kann nicht sein, dass Parteien wie die CDU und SPD sich so schwer mit einer sachlichen Thematisierung tun und die Diskussion Rassisten überlassen.
Lenk bitte nicht ab. Ich habe mich auf eine eindeutig rassistische Aussage eines Posters bezogen der hier sehr wahrscheinlich schon mit einer ganzen Handvoll von mittlerweile gelöschten Accounts unterwegs war. Und diese Aussage habe ich als Zitat stehen lassen um klar zu machen worauf ich mich beziehe.
Wie wäre es wenn Du einfach zugeben würdest dass Du dich verrannt hast?
Hier ging es bisher nicht um Christian Lindner, auch wenn ich den für einen "Populisten der Mitte" halte. Er haut gerne Schlagworte heraus die auf die Titelseite der Bild passen, differenziertere Aussagen findet man dann irgendwo im FDP-Parteiprogramm.
Bei den Adressaten von Lindners plakativen Aussagen kommt vielfach an "Wenn die eh wieder gehen müssen, wieso sollen wir die dann integrieren?". Und ich befürchte, das dürfte auch genau so beabsichtigt worden sein. Menschen kann man aber nicht einfach irgendwo "lagern". Zudem ist völlig unklar wann der Zeitpunkt kommt an dem anerkannte Kriegsflüchtlinge die unter den Schutz der Genfer Konvention fallen gefahrlos in ihre Heimat zurück kehren können. Für Flüchtlinge aus den baltischen Staaten etwa die seit Kriegsende in Deutschland gelebt haben wäre dieser Punkt beispielsweise erst in den neunziger Jahren erreicht gewesen. Wer heute zu uns kommt, den müssen wir von Anfang an bestmöglich integrieren. Wir müssen diese Menschen fit machen für die deutsche Gesellschaft, für den deutschen Arbeitsmarkt. Dann könnte es tatsächlich ein Verlust für uns sein wenn sie tatsächlich wieder gehen. "Parkt" man sie aber und verhindert dass sie ihre Familien auf legalen Wege nachholen kann dann drängt man sie geradezu in die Illegalität.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 16:24 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Lenk bitte nicht ab. Ich habe mich auf eine eindeutig rassistische Aussage eines Posters bezogen der hier sehr wahrscheinlich schon mit einer ganzen Handvoll von mittlerweile gelöschten Accounts unterwegs war. Und diese Aussage habe ich als Zitat stehen lassen um klar zu machen worauf ich mich beziehe.
Wie wäre es wenn Du einfach zugeben würdest dass Du dich verrannt hast?
Ich kenne ihn überhaupt nicht. Wieso soll ich ihn anhand von 3 Sätzen in eine Ecke drängen, ohne ihm Chance zu geben? Vielleicht hat er sich falsch ausgedrückt. Zugegeben: Seine Ausführungen zum Thema "wie geht's Deutschland" geben deiner Vermutung wohl recht. EInverstanden?
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 15:43 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Wurde Lindner dafür kritisiert?
Fand seine Aussagen eher banal.
Die Zahlen der freiwilligen Rückkehrer / Anträge dazu, steigen doch an. Jedenfalls hier wo ich es mitbekomme.
Die Leute wollen i.d.R. zurück. Ist doch irgendwie auch logisch.
Ich habe eine, die wohnte mit ihrer Familie in Syrien direkt am Meer. Wunderschön, wenn ich mir die Fotos anschaute.
Schönes kleines Haus, immer tolles Wetter. Die hatten ein gutes Auskommen und eine gute Gemeinschaft dort.
Alles kaputt. Alle Besitztümer weg. Und den Ehemann verloren.
Aber wenn sie könnte, würde sie direkt wieder ins Flugzeug steigen, ihre Kinder einpacken und dort hin zurück wollen. Denn jetzt sitzt sie in der westfälischen Provinz (wirkliche Provinz) und stand heute darf sie selbst kaum etwas machen, und die Kinder haben ein Jahr lang in einer Notunterkunft darauf gewartet, dass irgeddwas mit ihnen passiert.
Ich jedenfalls habe nur punktuell Flüchtlinge aus Afrika erlebt, die sehr gerne hier bleiben wollten und das wohl auch von Anfang an. Die alle übrigens inwzischen auch sehr gut deutsch sprechen und ackern und rackern, um hier anzukommen.
Der Rest hat extrem um seine Heimat getrauert. Selbst Afghanen, die zum Teil durch die Taliban schwer verwundet wurden und viele Angehörige verloren haben, die dort in relativer Armut und unter schwerten Bedingungen ihr leben lebten, wollten immer vor allem eins: Eigentlich zurück nach Hause. Sie hatten alle Heimweh und trauerten um ihr Leben.
Was denkt also Herr Lindner?
MFG
Phil
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 15:47 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Was denkt also Herr Lindner?
Zitat:
"Wenn Frieden herrscht, müssen Flüchtlinge zurückkehren, wenn sie nicht die Kriterien eines neuen Einwanderungsgesetzes erfüllen, das ihnen einen neuen Aufenthaltsstatus verschafft. Es gibt kein Menschenrecht, sich seinen Standort auf der Welt selbst auszusuchen."
Er beschreibt nur den gewöhnlichen Rechtsweg. Trotzdem wurde er dafür scharf kritisiert. Das ist falsch. Es kann nicht sein, dass man diese Thematik denen überlässt, die pöbeln und laut schreien.
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 16:41 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Er beschreibt nur den gewöhnlichen Rechtsweg. Trotzdem wurde er dafür scharf kritisiert. Das ist falsch. Es kann nicht sein, dass man diese Thematik denen überlässt, die pöbeln und laut schreien.
Wer hat ihn kritisiert? Ich habe das nicht so genau mitbekommen / verfolgt.
Das ist doch ein Allgemeinplatz. Ja, ein Mensch, der hier mit Asylstatus lebt, muss zurückkehren, wenn dieser Status nicht mehr da ist.
Es sei denn, er kann tatsächlich einwandern.
Wer hat denn das kritisiert?
MFG
Phil
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:32 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Subotic ist mit zwei Jahren aus Jugoslawien geflüchtet. Die Zeit dort wird ihn wenig charakterlich geprägt haben. Die Zeit als Flüchtling in Deutschland, der sich alles hart aufbauen musste, dafür umso mehr.
Aber seine Eltern hat das geprägt. Und wie wir ja wissen, finden Prägungen da über Generationen hinweg statt.
MFG
Phil
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:06 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Aber darum geht es ja eher nicht.
Es geht darum, dass aus der Sicht der AfD Spitze ein z.B. Yarmolenko oder Sahin kulturfremd ist und daher eher nicht hier hin gehört, bzw. Deutschland gefährdet.
MFG
Phil
ach komm...
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:30 (vor 3039 Tagen) @ Phil
--
ach komm...
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:15 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Das mag so sein.
Ich halt Kulturfremd nicht für ein Problem, solange ähnliche Werte vertreten werden. Das sehe ich bei einem Ukrainer z.B. sehr viel eher als bei einem Türken, der mit dem islamischen Welt/Wertebild aufgewachsen ist.
Schließlich hat man in einem islamischen Land keine wirklich Wahl nicht muslimische zu sein.
Ich sehe in diesem konservativen Islam einfach keine Mehrwert für Europa, daher bin ich auch nicht bereit diesen zu tolerieren, akzeptieren.
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:40 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Ich halt Kulturfremd nicht für ein Problem, solange ähnliche Werte vertreten werden. Das sehe ich bei einem Ukrainer z.B. sehr viel eher als bei einem Türken, der mit dem islamischen Welt/Wertebild aufgewachsen ist.
Halte ich alles für ziemlich konstruiert und an der Lebenswirklichkeit vorbei. Aber da hat wohl jeder seine eigenen Einschätzungen.
Also ich habe hier sozialen Wohnungsbau in meiner Straße, extra für Großfamilien. Und da leben nur qua deiner Definition "Kulturnahe" Menschen.
Die sind mir aber qua Werten und ihrem Lebenstil derart fremd, dass ich lieber beim Türken gegenüber einen Kaffee trinken gehen, auch wenn mir auch nicht wirklich gefällt, welche Rolle dort die Frauen einnehmen.
Schließlich hat man in einem islamischen Land keine wirklich Wahl nicht muslimische zu sein.
Das ist ja so auch nicht korrekt.
Ich sehe in diesem konservativen Islam einfach keine Mehrwert für Europa, daher bin ich auch nicht bereit diesen zu tolerieren, akzeptieren.
Ich sehe im konservativem Christentum auch keinen Mehrwert für Europa. Obschon ich Mitglied der Kirche bin und auch nicht zu den atheistischen Personengruppen in unserem Land zähle.
MFG
Phil
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 10:10 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Aber darum geht es ja eher nicht.
Es geht darum, dass aus der Sicht der AfD Spitze ein z.B. Yarmolenko oder Sahin kulturfremd ist und daher eher nicht hier hin gehört, bzw. Deutschland gefährdet.
MFG
Phil
Vollkommen richtig. Und dazu kommt bei unserem Vorredner noch der Ansatz "Moslems sind eh nicht integrierbar".
SgG
Ulrich
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:10 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Es geht darum, dass aus der Sicht der AfD Spitze ein z.B. Yarmolenko oder Sahin kulturfremd ist und daher eher nicht hier hin gehört, bzw. Deutschland gefährdet.
Sahin und Yarmolenko sind nicht kulturfremd. Dass mag ein Nazi anders sehen, aber eine solche schwarz-weiß-Debatte ist keine sachliche Grundlage für eine Diskussion zum Thema Integration.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:32 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Die AFD besteht aber zu einem erheblichen Anteil aus Nazis.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:40 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Die AFD besteht aber zu einem erheblichen Anteil aus Nazis.
Nochmal: Weder die Nazis haben recht, noch diejenigen, die glauben, dass man einen afghanischen Flüchtling genauso leicht integrieren kann wie einen US-Teenager, der in der Fußballbundesliga spielt.
ach komm...
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 10:46 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Die AFD besteht aber zu einem erheblichen Anteil aus Nazis.
Nochmal: Weder die Nazis haben recht, noch diejenigen, die glauben, dass man einen afghanischen Flüchtling genauso leicht integrieren kann wie einen US-Teenager, der in der Fußballbundesliga spielt.
Es geht hier aber um die AfD. Und auch wenn ich natürlich bei Dir bin, dass ein US-Teenager im Schnitt wesentlich leichter integrierbar ist als ein afghanischer Flüchtling, muss ich fr mich einfach festhalten, dass die AfD die letzte Partei ist, die hier eine Lösung hat, die mit meinen Werten übereinstimmt.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 11:04 (vor 3039 Tagen) @ herrNick
Es geht hier aber um die AfD.
Tut es das? Der User "BVBfollower" hat aus meiner Sicht nur beschrieben, warum das Multikulti-Team des BVBs nur bedingt als Muster für die Gesellschaft herhalten kann. Andere wiederum haben seinen Kommentar anders verstanden. Er hat sich zur AfD nicht geäußert, daher weiss ich nicht, wie er zu dem ganzen Komplex steht.
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 11:12 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Dann lies einfach alles von ihm in diesem Thread und stöpsel das zusammen.
ach komm...
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 10:50 (vor 3039 Tagen) @ herrNick
Korrekt. Denn deren Lösungen bestehen aus Hass, Abschottung und Gewalt.
Ich behaupte im übrigen nicht, dass die Wähler der AFD gewaltbereite Nazis sind. Sie rennen denen nur hinterher und jubeln den Populisten zu.
ach komm...
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 14:18 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Korrekt. Denn deren Lösungen bestehen aus Hass, Abschottung und Gewalt.
Ich behaupte im übrigen nicht, dass die Wähler der AFD gewaltbereite Nazis sind. Sie rennen denen nur hinterher und jubeln den Populisten zu.
Wieso eigentlich? Wieso rennen soviele "bescheuerte" Menschen dieser Partei hinterher. Was sind die Gründe? Nur die Zuwanderungspolitik? Oder gibt es da noch mehr Reibungspunkte?
Man sollte sich wohl (oder übel) einfach mal mit deren Parteiprogramm beschäftigen. Vllt. gibt das was her. Wer weiss das schon so genau.
Im übrigen - und da zähle ich mich auch dazu - sollte man(n/frau)sich allgemein etwas näher mit den Parteiprogr. der zur Wahl stehenden Parteien beschäftigen.
Tut natürlich keiner. Was bleibt ist bestenfalls Halbwissen ein paar überflüssige TV debatten, von Wahlplakten grinsende Gesichter, flotte Sprüche usw.
Aber am 24.9 wird ein Volk von überwiegend "unwissenden" den neuen Bundestag wählen. Bin mal gespannt was dabei rauskommt.
MfG
Bernd
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:07 (vor 3039 Tagen) @ Taifun
Korrekt. Denn deren Lösungen bestehen aus Hass, Abschottung und Gewalt.
Ich behaupte im übrigen nicht, dass die Wähler der AFD gewaltbereite Nazis sind. Sie rennen denen nur hinterher und jubeln den Populisten zu.
So ist es. Wer der AfD seine Stimme gibt, der hat wählt eine Partei in der auch Rechtsradikale unterschiedlicher Schattierung, Islamophobe, Antisemiten, ect. mit den Ton angeben. Und wer sich in dieser Partei engagiert hat definitiv keine Probleme mit solchen Leuten in einem Boot zu sitzen.
Für gefährlich halte ich zudem dass es diesen Leuten gelungen ist das gesellschaftliche Klima in Deutschland ausgesprochen negativ zu beeinflussen. Wenn bestimmte Gruppen bei uns negativ auffallen weil die Anzahl der Straftäter unter ihnen prozentual größer ist als in anderen Bevölkerungsteilen, dann muss man entschieden gegen die Straftäter vorgehen. Was aber die AfD will ist dass man die komplette Gruppe unter Generalverdacht stellt und ausgrenzt. Ziel ist es die Gesellschaft zu spalten und Verhältnisse herbei zu führen die ihnen in die Karten spielen.
In der Süddeutschen ist vor kurzem ein interessantes Interview mit dem deutschen Studenten Omid Saleh erschienen. Der junge Mann dessen Eltern aus dem Iran stammen und der in der letzten Woche Gast bei "Hart aber Fair" war. Titel war "Es kommt viel häufiger vor als früher, dass mir jemand nachruft: Ausländer raus". Leider steht das ganze hinter der Paywall, aber wer zahlender Kunde bei der SZ ist sollte es auf jeden Fall lesen. Es lohnt sich. Auch weil es zeigt wie AfD und Co. das Klima bei uns vergiften.
Was übrigens "BVB-Follower" angeht so ist der hier erstmals aufgetaucht nachdem Piezo zum wiederholten Mal gelöscht worden ist. Als damals jemand meinte es handele sich um unseren alten "Freund" war ich mir noch nicht sicher. Aber mittlerweile tendiere ich ebenfalls zu dieser Auffassung. Kreide fressen können solche Leute halt nur über einen eingeschränkten Zeitraum.
Piezo is back
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:29 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Was übrigens "BVB-Follower" angeht so ist der hier erstmals aufgetaucht nachdem Piezo zum wiederholten Mal gelöscht worden ist. Als damals jemand meinte es handele sich um unseren alten "Freund" war ich mir noch nicht sicher. Aber mittlerweile tendiere ich ebenfalls zu dieser Auffassung. Kreide fressen können solche Leute halt nur über einen eingeschränkten Zeitraum.
Yepp, habe ich auch vorhin gedacht.
Piezo is back
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:43 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Was übrigens "BVB-Follower" angeht so ist der hier erstmals aufgetaucht nachdem Piezo zum wiederholten Mal gelöscht worden ist. Als damals jemand meinte es handele sich um unseren alten "Freund" war ich mir noch nicht sicher. Aber mittlerweile tendiere ich ebenfalls zu dieser Auffassung. Kreide fressen können solche Leute halt nur über einen eingeschränkten Zeitraum.
Yepp, habe ich auch vorhin gedacht.
In einem Punkt ist er übrigens lernfähig. Als er beim letzten Mal gelöscht wurde hat der Admin der tätig geworden ist erwähnt dass Piezo in seinen unterschiedlichen Inkarnationen nur bei politischen Themen auf der Bildfläche auftaucht, BVB-Themen aber generell links liegen lässt.
Kaum war der Account weg erschien "BVB-Follower" auf der Bühne. Und der agiert zwar wie man mittlerweile sehen kann wenn es politisch wird wie Piezo, äußert sich aber auch zum BVB.
Piezo is back
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:49 (vor 3039 Tagen) @ Ulrich
Das stimmt. Und er versucht immer einigermaßen gemäßigt anzufangen, bis die Äußerungen und die Rechtschreibung immer radikaler werden.
Piezo is back
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 11:52 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Das stimmt. Und er versucht immer einigermaßen gemäßigt anzufangen, bis die Äußerungen und die Rechtschreibung immer radikaler werden.
Das dürfte daran liegen dass er sich für die ersten Posts sehr viel Zeit nimmt und mit dem Ziel nicht sofort wieder aufzufallen überlegt formuliert. Später nimmt er dann kein Blatt vor den Mund und schriebt vermutlich viel spontaner, "aus dem Bauch raus". Da kommt dann der echte Piezo deutlich ungefilterter durch.
ach komm...
Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 10:15 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Es geht darum, dass aus der Sicht der AfD Spitze ein z.B. Yarmolenko oder Sahin kulturfremd ist und daher eher nicht hier hin gehört, bzw. Deutschland gefährdet.
Sahin und Yarmolenko sind nicht kulturfremd. Dass mag ein Nazi anders sehen, aber eine solche schwarz-weiß-Debatte ist keine sachliche Grundlage für eine Diskussion zum Thema Integration.
Lies Dir einfach noch einmal in Ruhe durch was da geschrieben wurde. Das ist zutiefst rassistisch und zumindest ich weigere mich in irgend einer Form darüber zu diskutieren. Das hieße nämlich, in den braunen Sumpf zu waten.
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:15 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Aber es ging doch eher darum, welche Ansichten die AfD vertritt und ob das konträr zu dem steht, was auf dem Platz beim BVB steht. Und ja, ist so, denke ich.
Integration ist eine andere Frage. Aber Osteuropäer waren/sind auch oft schwer integrierbar. Und leben über Generationen in ihrem "Kosmos" weiter.
So jdf habe ich das verstanden. Dass ein Pulisic leichter integrierbar ist als ein Flüchtling aus afghanistan, ist ja klar. Wobei ich einen kenne, der wohl schneller deutsch lernte als zB Dembele :-)
Mfg
Phil
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:21 (vor 3039 Tagen) @ Phil
So jdf habe ich das verstanden. Dass ein Pulisic leichter integrierbar ist als ein Flüchtling aus afghanistan, ist ja klar. Wobei ich einen kenne, der wohl schneller deutsch lernte als zB Dembele :-)
Dünnes Eis, wenn du siehst wie die FN in Frankreich argumentiert...
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:31 (vor 3039 Tagen) @ Guido
So jdf habe ich das verstanden. Dass ein Pulisic leichter integrierbar ist als ein Flüchtling aus afghanistan, ist ja klar. Wobei ich einen kenne, der wohl schneller deutsch lernte als zB Dembele :-)
Dünnes Eis, wenn du siehst wie die FN in Frankreich argumentiert...
Verstehe ich nicht?
Weil der Franzose Dembele gemäß FN kein Franzose ist, kann er als solcher bei uns nicht schnell Deutsch lernen, um sich hier zu integrieren?
MFG
PHil
ach komm...
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 10:37 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Weil der Franzose Dembele gemäß FN kein Franzose ist, kann er als solcher bei uns nicht schnell Deutsch lernen, um sich hier zu integrieren?
Die Rechten im Ausland argumentieren doch deutlich offener rassistisch als bei uns. Bei Frankreichs Rechten ist man der festen Überzeugung, dass ein Farbiger sich nicht integrieren will. In Deutschland sind die Rechtspopulisten ja eher der Meinung, dass er es nicht kann.
ach komm...
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:42 (vor 3039 Tagen) @ Guido
Die Rechten im Ausland argumentieren doch deutlich offener rassistisch als bei uns. Bei Frankreichs Rechten ist man der festen Überzeugung, dass ein Farbiger sich nicht integrieren will. In Deutschland sind die Rechtspopulisten ja eher der Meinung, dass er es nicht kann.
Ist die Frage, was schlimmer ist...
Denn warum soll er es nicht können?
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 09:18 (vor 3040 Tagen) @ bvbfollower
Genau das zeigt sich auch bei der Integration in Deutschland, Problem gibt es mit Menschen die durch die islamische Kultur, Krieg, Gewalt etc geprägt wurden.
Diese Charaktereigenschaften lassen sich auch nicht durch Sprachkurs oder sonstiges umerziehen, da sie fest in der Persönlichkeit verankert sind.
Das ist in meinem erleben völlig anders. Die Flüchtlinge, den ich half und mit denen ich zu tun habe, haben im Grunde sich alle hier eingefunden und sind bereits auf einem brauchbaren Level integriert. Da gibt es in meinem Wohnumfeld ganz andere Fälle, die 1975 (beispielhaft) in der Eifel geboren wurden und heute im sozialen Wohnungsbau ihr Leben führen.
Diejenigen, die ich erlebte, haben Angehörige verloren, und ihr Hab und Gut. Sie haben zudem ihre Heimat verloren. Im Zweifel ziemlich dauerhaft. Und sie wollten alles, aber bestimmt nicht von dort weg.
Und nun sitzen sie hier und arbeiten daran, irgendwie eine Existenz aufzubauen.
Und machen das fast alle ziemlich ordentlich. Wenn man zudem bedenkt, dass sie zunächst ein Jahr (und länger) in Zwischenunterkünften verharren mussten.
Und nein, ich spreche hier nicht nur von 5 Leuten.
Und die Kultur? Ich weiß nie was genau damit gemeint sein soll. Ich erlebe im Alltag "Innerdeutsch" so viele unterschiedliche "Kulturansätze", dass ich da immer etwas perplex bin, was genau diese Leute für eine nicht kompatible Kultur einbringen sollen?
Wer den Fußball als gelungenes Beispiel für Integration heranzieht, betreibt wie ich finde billigen Populismus. Da die Spieler in einer Blase leben, die absolut nichts mit der Realität zu tun hat.
Es geht um ein Prinzip des grenzenlosen Zusammenlebens.
MFG
PHil
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:18 (vor 3040 Tagen) @ bvbfollower
Man könnte sich theoretisch inhaltlich mit Dir auseinander setzen.
Da Du aber davon sprichst, dass Asylsuchende mit der Glaubensrichtung des Islam per se nicht hier hin gehören, ist das natürlich nicht nötig.
Ausländerfeindlicher Bullshit.
Neu ist, dass man als Populist anderen Populismus vorwirft. Das ist das einzig amüsante an Deinem Beitrag.
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 09:54 (vor 3039 Tagen) @ stfn84
Du willst also sagen das es keine Problem mit Menschen gibt, dessen Weltbild, Charakter, Wert, Moral, Frauenbild in einem islamischen Land geprägt wurden.
Gewagte These.
Ich mache diesen Menschen nicht mal einen Vorwurf für ihre Ansichten. Nur mach ich Menschen einen Vorwurf die glauben, sie können diese Menschen mit einem Integrationskurs so umerziehen, wie es ihnen passt.
Würde es einen Islam geben, der auf europäische Werte baut, hätten wir hier doch überhaupt kein Problem. In den Moschen stehen aber Imame aus der Türkei, Saudi Arabien.
Die liberal Moschee in Berlin zeigt wie konservativ das Bild des Islam ist. Ohne Polizeischutz geht dort nichts mehr.
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 11:26 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Mir missfällt die Verallgemeinerung!
Es gibt natürlich Probleme mit der Integration. Ja! Das liegt mitunter auch an der Erziehung und einem anderen Weltbild. Ich beziehe das aber nicht auf die Religion oder das Land aus dem die Asylsuchenden kommen.
Integrationsprobleme sind daher m. E. keinesfalls auf eine bestimmte Nationalität/Glaubensrichtung zu beziehen. Schließlich gibt es auch genügend deutsche Staatsbürger, die sich nicht integrieren können/wollen.
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:11 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Du willst also sagen das es keine Problem mit Menschen gibt, dessen Weltbild, Charakter, Wert, Moral, Frauenbild in einem islamischen Land geprägt wurden.
Doch, gibt es. Willst du mir allen Ernstes sagen, dass es keine Probleme mit Menschen gibt, die in Deutschland geboren wurden und deutsche Vorfahren haben?
Ich mache diesen Menschen nicht mal einen Vorwurf für ihre Ansichten. Nur mach ich Menschen einen Vorwurf die glauben, sie können diese Menschen mit einem Integrationskurs so umerziehen, wie es ihnen passt.
Welche Ansichten haben DIE Flüchtlinge denn? Und andersherum: Welche Ansichten haben denn DIE Deutsche? Wenn alle Deutschen die gleichen Ansichten hätten, dann würden 100% die gleiche Partei wählen. Haben sie aber nicht. Wir haben Deutsche mit einem altmodischen und antiquierten Bild, was Geschlecht und Familie angeht. Diese werden die AFD wählen. Viele andere haben ein moderneres Bild von Gender und sexueller Ausrichtung. Diese werden ganz sicher nicht die AFD wählen. Kannst natürlich auch zig andere Themen finden.
Genau so falsch ist es zu meinen, dass Flüchtlinge alle die gleichen Ansichten haben. So etwas nennt man Vorurteil! Die Gruppe der Flüchtlinge st mindestens so heterogen wie Menschen mit deutscher Nationalität.
Würde es einen Islam geben, der auf europäische Werte baut, hätten wir hier doch überhaupt kein Problem. In den Moschen stehen aber Imame aus der Türkei, Saudi Arabien.
Die liberal Moschee in Berlin zeigt wie konservativ das Bild des Islam ist. Ohne Polizeischutz geht dort nichts mehr.
Genau! Weil der Islam ja auch nicht noch mehr Strömungen hat als das Christentum. Hier wirst du, was die Praktizierenden angeht, alle finden von extrem liberal bis extrem konservativ. Bei Christen übrigens auch. Und noch etwas: Wer Weihnachten in die katholische Kirche geht, muss nicht zwangsläufig in allem einem konservativen katholischen Priester zustimmen, der vorn das Wort ergreift. Auch hier: Der Islam ist mindestens so heterogen wie das Christentum. Bitte differenzieren!
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 10:48 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Sehe ich anders, der Islam in Deutschland wird nicht von den in Deutschland lebenden Muslime geprägt. Sondern aus Ländern in denen der konservative Wahhabismus gelebt wird. Die finanzieren die Imame, Moscheen.
Das Christentum hat doch überhaupt keinen Einfluss mehr auf das alltäglich Leben von Christen in Deutschland.
Spitzenkandidatin ist homosexuell, lebt mit einer Frau Sri Lankischer Abstammung zusammen.
Man würde das eher bei den Grünen vermuten, ist aber die Spitzenkandidatin der AFD
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:59 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Sehe ich anders, der Islam in Deutschland wird nicht von den in Deutschland lebenden Muslime geprägt. Sondern aus Ländern in denen der konservative Wahhabismus gelebt wird. Die finanzieren die Imame, Moscheen.
Sagst du so. Ganz allgemein. Hast du Kontakt zu praktizierenden Muslimen? Warst du schon einmal in einer Moschee?
Das Christentum hat doch überhaupt keinen Einfluss mehr auf das alltäglich Leben von Christen in Deutschland.
Bitte? Rom z.B. hat keinen Einfluss auf das Leben von konservativen und praktizierenden Christen?
Spitzenkandidatin ist homosexuell, lebt mit einer Frau Sri Lankischer Abstammung zusammen.
Man würde das eher bei den Grünen vermuten, ist aber die Spitzenkandidatin der AFD
Was komplett obskur ist. Eine in der Schweiz lebende ehemalige Investmentbankerin und heutige Unternehmensberaterin, zahlt dort ihre Steuern und ist mit einer Frau verheiratet aus Sri Lanka (die zudem schon Geld damit verdiente, für das ÖR Fernsehen in Deutschland zu arbeiten), mit der sie Kinder adoptiert hat.
Keine Ahnung wie sie das mit dem Programm (und auch Ansichten) der AfD zusammenkriegt, und die Mitglieder der Partei (die das Programm ja beschlossen haben) mit dieser Kandidatin klar kommen. Das entzieht sich einfach meiner Vorstellungskraft.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:26 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Sehe ich anders, der Islam in Deutschland wird nicht von den in Deutschland lebenden Muslime geprägt. Sondern aus Ländern in denen der konservative Wahhabismus gelebt wird. Die finanzieren die Imame, Moscheen.
Sagst du so. Ganz allgemein. Hast du Kontakt zu praktizierenden Muslimen? Warst du schon einmal in einer Moschee?
Das Christentum hat doch überhaupt keinen Einfluss mehr auf das alltäglich Leben von Christen in Deutschland.
Bitte? Rom z.B. hat keinen Einfluss auf das Leben von konservativen und praktizierenden Christen?
Spitzenkandidatin ist homosexuell, lebt mit einer Frau Sri Lankischer Abstammung zusammen.
Man würde das eher bei den Grünen vermuten, ist aber die Spitzenkandidatin der AFD
Was komplett obskur ist. Eine in der Schweiz lebende ehemalige Investmentbankerin und heutige Unternehmensberaterin, zahlt dort ihre Steuern und ist mit einer Frau verheiratet aus Sri Lanka (die zudem schon Geld damit verdiente, für das ÖR Fernsehen in Deutschland zu arbeiten), mit der sie Kinder adoptiert hat, die - wie ihre E-Mail zeigt - auch noch geistige Anleihen der Reichsbürger übernommen hat.Keine Ahnung wie sie das mit dem Programm (und auch Ansichten) der AfD zusammenkriegt, und die Mitglieder der Partei (die das Programm ja beschlossen haben) mit dieser Kandidatin klar kommen. Das entzieht sich einfach meiner Vorstellungskraft.
MFG
Phil
Danke fürs Antworten. Ich hab nur noch einen Satz (fett markiert) ergänzt zu Frau Weidel!
Noch zwei Anmerkungen:
Ausführungen wie "Der Islam ist ..., Flüchtlinge sind ..." ist keine sachliche Diskussion. Das ist einfach nur eine Behauptung von jemanden, der vermutlich wenig getan hat, die Religion und die Praktizierenden kennen zu lernen oder sich tiefer einzulesen. Und mit Einlesen meine ich nicht Bücher von Rechtsaußen mit Hetze, sondern wirkliche Religionsschriften.
Ich bin fassungslos, wie man all die vielen radikalen Aussagen von diversen AFD Menschen zur Kenntnis nehmen und in Ordnung finden kann, sich aber gleichzeitig über andere radikale Extremler aufregt. Wenn ein radikaler Salafist der Meinung ist, Christen müssen weggefegt werden so ist das ebenso schlimm wie Menschen, die öffentlich dazu aufzurufen, andere deutsche Politiker zu entsorgen und der die Verbrechen der Wehrmacht glorifiziert. Das eine zu verteufeln und das andere zu akzeptieren, sollte das erste Indzi für sich selbst sein, um mal zu überprüfen, ob man selbst eine extremistische Einstellung hat.
Auf dem Platz standen gestern
bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 11:11 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Sehe ich anders, der Islam in Deutschland wird nicht von den in Deutschland lebenden Muslime geprägt. Sondern aus Ländern in denen der konservative Wahhabismus gelebt wird. Die finanzieren die Imame, Moscheen.
Sagst du so. Ganz allgemein. Hast du Kontakt zu praktizierenden Muslimen? Warst du schon einmal in einer Moschee?
Das Christentum hat doch überhaupt keinen Einfluss mehr auf das alltäglich Leben von Christen in Deutschland.
Bitte? Rom z.B. hat keinen Einfluss auf das Leben von konservativen und praktizierenden Christen?
Spitzenkandidatin ist homosexuell, lebt mit einer Frau Sri Lankischer Abstammung zusammen.
Man würde das eher bei den Grünen vermuten, ist aber die Spitzenkandidatin der AFD
Was komplett obskur ist. Eine in der Schweiz lebende ehemalige Investmentbankerin und heutige Unternehmensberaterin, zahlt dort ihre Steuern und ist mit einer Frau verheiratet aus Sri Lanka (die zudem schon Geld damit verdiente, für das ÖR Fernsehen in Deutschland zu arbeiten), mit der sie Kinder adoptiert hat.Keine Ahnung wie sie das mit dem Programm (und auch Ansichten) der AfD zusammenkriegt, und die Mitglieder der Partei (die das Programm ja beschlossen haben) mit dieser Kandidatin klar kommen. Das entzieht sich einfach meiner Vorstellungskraft.
MFG
Phil
Haben sie bestimmt, in Deutschland habe sie jedoch so gut wie jeglichen Einfluss verloren. Glaube wurde durch Tradition ersetze, ohne jeglichen Einfluss auf das eigenen Leben. Wir könnten tun und lassen was wir wollen und niemand beschwert sich.
Wieder der Bezug zur liberalen Moschee in Berlin, dort ist Polizeischutz nötig. Morddrohungen an Besucher, Betreiber.
er Islam gewinnt an Einfluss, entwickelt sich zurück.
Verstehe nicht wie man diese unterscheide leugnen kann. Hab ich solche Angst davor auf Missstande hinzuweisen? Nur wenn wir den radikalen Islam bekämpfen und den modernen Islam fördern, wird es funktionieren.
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 11:29 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Es ist schon atemberaubend:
Jeder Christ darf tun und lassen was er will, jeder Muslim ist aber fremdgesteuert.
Was für ein Nonsens!
Auf dem Platz standen gestern
MBasic, Wetter, Donnerstag, 21.09.2017, 11:23 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Bei dir ist es oft nicht klar wen du gerade meinst. Mal geht es um konservative Moslems, dann um radikalen Islam, ganz am Anfang waren es nur Moslems.
Das schlimme ist, dass die meisten nicht unterscheiden können und alles landet in einem Topf. So ähnlich wie deutsch=Nazi
Auf dem Platz standen gestern
MBasic, Donnerstag, 21.09.2017, 11:43 (vor 3039 Tagen) @ MBasic
Bei dir ist es oft nicht klar wen du gerade meinst. Mal geht es um konservative Moslems, dann um radikalen Islam, ganz am Anfang waren es nur Moslems.
Das schlimme ist, dass die meisten nicht unterscheiden können und alles landet in einem Topf. So ähnlich wie deutsch=Nazi
[/b]
Das Lustige ist ja, dass die Rechtsaußen am lautesten aufschreien bei der Formel deutsch=Nazis, aber pauschal Flüchtlinge bzw. Muslime stigmatisieren.
Auf dem Platz standen gestern
patrahn, Gelsenkirchen, Donnerstag, 21.09.2017, 09:34 (vor 3040 Tagen) @ stfn84
Wo steht die Passage dass er das sagt?
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:35 (vor 3040 Tagen) @ patrahn
2. Absatz.
Auf dem Platz standen gestern
patrahn, Gelsenkirchen, Donnerstag, 21.09.2017, 09:37 (vor 3040 Tagen) @ stfn84
Er schreibt dass es Probleme bei der Integration gibt, nirgendwo dass diese per se nicht hierhin gehören. Was soll also diese Behauptung?
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:45 (vor 3040 Tagen) @ patrahn
Insbesondere aufgrund des Islams und der individuellen Erlebnisse, gibt es zwangsläufig Probleme bei der Integration. Wer sich nicht integrieren kann, gehört hier nicht hin. Ergo: Die haben hier Nichts verloren.
Das ist meine Deutung des Beitrags. Tut mir leid.
Auf dem Platz standen gestern
hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 08:43 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
**Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Das eine sind Gastarbeiter, die zum Glück irgendwann wieder in ihre Länder zurückgehen und zudem für den BVB spielen, und uns nicht auf der Tasche liegen #DankeAki.
Das andere sind Sozialschmarotzer, für die wir immer bezahlen müssen, sich nicht integrieren wollen (was sie auch nicht sollen), Gewalt + Terror ins Land bringen, und uns die Frauen wegnehmen und sie vergewaltigen #DankeMerkel**
-----------------------------------------
So ungefähr könnte ich mir die Denke derer vorstellen, die unsere Mannschaft, den ausländischen Spielern zujubeln, die eine tolle Leistung abliefern (was ja nicht nur bei uns der Fall ist!!) und dann außerhalb des Stadions gegen Ausländer hetzen und am Sonntag die AfD/NPD, Die Rechte wählen. Da krisch Plaque!
Auf dem Platz standen gestern
Bastinho, Hannover, Donnerstag, 21.09.2017, 08:48 (vor 3040 Tagen) @ hanno29
Das andere sind Sozialschmarotzer, für die wir immer bezahlen müssen, sich nicht integrieren wollen (was sie auch nicht sollen), Gewalt + Terror ins Land bringen, und uns die Frauen wegnehmen und sie vergewaltigen #DankeMerkel**
Beschreibst du hier den FC Bayern? ;-)
+1
, Donnerstag, 21.09.2017, 08:30 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
das schoss mir gestern auch schonmal durch den Kopp ...
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 08:25 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
Eine solche Transferleistung hat ja schon immer den ein oder anderen massiv überfordert.
In diversen Zusammenhängen.
Aber die Betonköpfe sind eh hoffungslos, 2-3 Prozent gab es davon ja im Grunde immer schon.
Leider scheint das weiter angewachsen zu sein.
Aber wer diese Partei aus Protest wählt, muss schon verdammt dümmlich und vernagelt sein.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 10:58 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Aber wer diese Partei aus Protest wählt, muss schon verdammt dümmlich und vernagelt sein.
Da kann man nur hoffen, die Politiker machen es sich nicht genau so leicht. Die sind dumm... Thema erledigt.
Vielleicht denken sie auch mal darüber nach, warum die AFD so stark wurde. Und ich glaube eben nicht, dass das Thema Rassismus derart auf dem Vormarsch ist.
Ich sehe derzeit in Deutschland keinerlei Gefahr, dass die extrem Linken oder extrem Rechten bedrohlich viel Einfluss gewinnen könnten. Ich sehe diese Gefahr erst dann, wenn die Menschen mit Politik abgeschlossen haben und wenn es gleichzeitig wirtschaftlich steil bergab geht. Für diese Zeiten muss die Demokratie gewappnet sein.
Ich finde die AFD abscheulich und niemals wählbar. Die Linken sind von meiner Vorstellung einer modernen Gesellschaft unendlich weit entfernt. Dennoch hoffe ich, dass die beiden es schaffen werden, den großen Parteien mehr Druck am Rand zu machen. Damit SPD und CDU wieder unterscheidbarer werden. Denn nur so kann perspektivisch die totale Politik-Müdigkeit in der Gesellschaft verhindert werden.
So lange die SPD versucht die CDU rechts zu überholen (Agenda) und die CDU versucht die SPD links zu überholen (Energiewende, Euro-„Rettung“), sehe ich in meinem Bekanntenkreis nur noch in totale Gleichgültigkeit. – Wenn das noch ein paar Jahre so weiter geht, dann interessiert sich (zurecht) gar keiner mehr für Politik. Und das halte ich für weit gefährlicher, als heutzutage eine AFD bei 12 Prozent.
Auf dem Platz standen gestern
Flankengott
, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 11:16 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Stört mich auch. Es wird keine Problemforschung betrieben. An jeder Ecke lese/höre ich nur, dass ich die AfD nicht wählen darf.
Ich DARF mit meinem Wahlrecht machen was ich will und ich weiß auch nicht wieso mir da jeder reinreden will. Statt:"du darfst nicht" würde ich mir ehrlich gesagt mal ein :"du könntest Partei XXX wählen da sie in ihrem Wahlprogramm dies und jene sinnvolle Punkte ansprechen"
Wenn ich dann sage, dass ich nicht wählen gehe und mir die Mühe spare, ist das natürlich auch wieder böse, da ich dann die rechten Parteien unterstütze.
"dann geh doch eine kleine unbekannte Partei wählen" ist dann oftmals die Empfehlung. Also wieder wird mir in mein Wahlrecht reingesprochen. Wieso soll ich Kirmesparteien wählen?
"Gehst du nicht wählen, hast du auch nicht das Recht dich in Zukunft aufzuregen"
Ach is das so ? Wusste nicht, dass ich mit dem Verzicht auf mein Wahlrecht auch direkt meine Meinungsfreiheit verliere.
Mir ist das zu viel Negatives was hevorgehoben wird, dass ich keine Übersicht/Idee habe was ich positives mit meiner Stimme bewirken könnte.
Auf dem Platz standen gestern
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 11:06 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Ich finde die AFD abscheulich und niemals wählbar. Die Linken sind von meiner Vorstellung einer modernen Gesellschaft unendlich weit entfernt. Dennoch hoffe ich, dass die beiden es schaffen werden, den großen Parteien mehr Druck am Rand zu machen. Damit SPD und CDU wieder unterscheidbarer werden. Denn nur so kann perspektivisch die totale Politik-Müdigkeit in der Gesellschaft verhindert werden.
Also mir rechen ja schon die rassistischen Äusserungen der Spitzenleute, um mich nicht näher mit der AfD zu beschäftigen. Wenn du aber sagst, dass Du hoffst, dass die AfD Druck am Rand macht, denke ich es gibt dort Positionen, die Du teilst. In welchen Punkten denkst Du sollte die Regierung Druck von rechts bekommen?
Ciao,
herrNick
Auf dem Platz standen gestern
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 11:28 (vor 3039 Tagen) @ herrNick
Wenn du aber sagst, dass Du hoffst, dass die AfD Druck am Rand macht, denke ich es gibt dort Positionen, die Du teilst. In welchen Punkten denkst Du sollte die Regierung Druck von rechts bekommen?
Ciao,herrNick
Die Euro-"Rettung" ist keine Euro-Rettung. Sie ist eine tickende Zeitbombe. Ganz schnell nach der Wahl werden wir den Griechen Schulden erlassen. Jede Wette. Das halte ich schon mal ein für-dumm-Verkaufen vom Wähler. Aber nun gut. Ist er ja selber Schuld, wenn er dumm ist.
Was mich aber wirklich ärgert. Griechenland profitiert schon lange nicht mehr vom Euro. Genau genommen ersticken sie an der viel zu starken Währung. Den Griechen wäre viel mehr gedient, wenn man sie pleite gehen lassen würde, und man Ihnen wieder beim finanziellen Aufbau mit der Drachme helfen würde.
Der Euro wird doch nur am Leben gehalten um den Investoren nicht ihr Geld zu vernichten. Und um die tolle europäische Idee nicht zu verraten.
Oder die Energiewende, wie sie bisher betrieben wird, spart (was das Weltklima angeht) nur einen Kleinteil dessen ein, was China und Indien jedes Jahr mehr raus blasen. Dafür kostet sie die Menschen extrem viel und ist zudem ein Stadortnachteil für die deutsche Wirtschaft.
Da soll lieber die Forschung in diesen Themen massiv subventioniert werden, bis sich das finanziell rechnet. Dann macht das die Wirtschaft von selbst.
Beim Verbrennungsmotor: Da hängen in Deutschland so viele Jobs dran. Eine Karosserie kann jeder bauen. Dafür brauche ich kein BMW. Es überholen sich aber alle nur noch in Ankündigungen, wann die E-Pflicht kommen soll.
Ein Stück weit sollten wir auch mal versuchen ein wenig Wohlstand zu sichern. Sonst können wir uns ganz schnell ganz viele Wohltaten auch gar nicht mehr leisten.
So. Und jetzt habe ich noch kein Wort dazu gesagt, dass die Flüchtlingspolotik wirklich suboptimal war. Aber das ist eigentlich ein Thema, das mich weniger beschäftigt, weil ich zu zwiegespalten bin. Daher will ich darauf gar nicht näher eingehen. Sollen andere machen, die da klarere Positionen vertreten.
Auf dem Platz standen gestern
Chappi1991
, Donnerstag, 21.09.2017, 14:05 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Beim Verbrennungsmotor: Da hängen in Deutschland so viele Jobs dran. Eine Karosserie kann jeder bauen. Dafür brauche ich kein BMW. Es überholen sich aber alle nur noch in Ankündigungen, wann die E-Pflicht kommen soll.
Beweisstück A: ein Fiat Multipla. Die Beweisführung ist geschlossen.
Auf dem Platz standen gestern
Johannes, Emsdetten, Donnerstag, 21.09.2017, 15:08 (vor 3039 Tagen) @ Chappi1991
Beim Verbrennungsmotor: Da hängen in Deutschland so viele Jobs dran. Eine Karosserie kann jeder bauen. Dafür brauche ich kein BMW. Es überholen sich aber alle nur noch in Ankündigungen, wann die E-Pflicht kommen soll.
Beweisstück A: ein Fiat Multipla. Die Beweisführung ist geschlossen.
So schlecht fand ich den gar nicht. Den hatte jedenfalls nicht jeder.
Auf dem Platz standen gestern
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 14:11 (vor 3039 Tagen) @ Chappi1991
Beim Verbrennungsmotor: Da hängen in Deutschland so viele Jobs dran. Eine Karosserie kann jeder bauen. Dafür brauche ich kein BMW. Es überholen sich aber alle nur noch in Ankündigungen, wann die E-Pflicht kommen soll.
Beweisstück A: ein Fiat Multipla. Die Beweisführung ist geschlossen.
Schon eine Leistung das konsensfähige hässlichste Auto der Geschichte zu bauen.
Auf dem Platz standen gestern
herrNick, Donnerstag, 21.09.2017, 14:03 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Wenn du aber sagst, dass Du hoffst, dass die AfD Druck am Rand macht, denke ich es gibt dort Positionen, die Du teilst. In welchen Punkten denkst Du sollte die Regierung Druck von rechts bekommen?
Ciao,herrNick
Die Euro-"Rettung" ist keine Euro-Rettung. Sie ist eine tickende Zeitbombe. Ganz schnell nach der Wahl werden wir den Griechen Schulden erlassen. Jede Wette. Das halte ich schon mal ein für-dumm-Verkaufen vom Wähler. Aber nun gut. Ist er ja selber Schuld, wenn er dumm ist.
Was mich aber wirklich ärgert. Griechenland profitiert schon lange nicht mehr vom Euro. Genau genommen ersticken sie an der viel zu starken Währung. Den Griechen wäre viel mehr gedient, wenn man sie pleite gehen lassen würde, und man Ihnen wieder beim finanziellen Aufbau mit der Drachme helfen würde.
Der Euro wird doch nur am Leben gehalten um den Investoren nicht ihr Geld zu vernichten. Und um die tolle europäische Idee nicht zu verraten.
Und was an der aktuellen/vermuteten zukünftigen Politik wäre ohne den Druck der AfD Deiner Meinung nach nicht zustande gekommen?
Oder die Energiewende, wie sie bisher betrieben wird, spart (was das Weltklima angeht) nur einen Kleinteil dessen ein, was China und Indien jedes Jahr mehr raus blasen. Dafür kostet sie die Menschen extrem viel und ist zudem ein Stadortnachteil für die deutsche Wirtschaft.
Da soll lieber die Forschung in diesen Themen massiv subventioniert werden, bis sich das finanziell rechnet. Dann macht das die Wirtschaft von selbst.
Und was an der aktuellen/vermuteten zukünftigen Politik wäre ohne den Druck der AfD Deiner Meinung nach nicht zustande gekommen?
Beim Verbrennungsmotor: Da hängen in Deutschland so viele Jobs dran. Eine Karosserie kann jeder bauen. Dafür brauche ich kein BMW. Es überholen sich aber alle nur noch in Ankündigungen, wann die E-Pflicht kommen soll.
Und was an der aktuellen/vermuteten zukünftigen Politik wäre ohne den Druck der AfD Deiner Meinung nach nicht zustande gekommen?
Ein Stück weit sollten wir auch mal versuchen ein wenig Wohlstand zu sichern. Sonst können wir uns ganz schnell ganz viele Wohltaten auch gar nicht mehr leisten.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir bei der Wohlstandssicherung wirklich so viele Versäumniss haben ... je nach Bevölkerungsschicht jedenfalls ;-)
Auf dem Platz standen gestern
Trainingskiebitz, Block 36, Donnerstag, 21.09.2017, 11:10 (vor 3039 Tagen) @ herrNick
Die Frage darf schon gestellt werden, ob alle Parteien im Hinblick auf innere Sicherheit und insbesondere Polizeiarbeit auch ohne das Erstarken der AfD die Thesen vertreten würden, mit denen sie heute auf Stimmenfang gehen. Genauso wie die von der Linken angestoßenen Diskussionen um den Mindestlohn sicherlich auch dazu beigetragen haben, dass die Union zustimmte. Oder die Grünen mit der "Ehe für alle". Die Menschen wählen heute einfach weniger partei-, sondern themenbezogen.
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 11:02 (vor 3039 Tagen) @ huerde
Da kann man nur hoffen, die Politiker machen es sich nicht genau so leicht. Die sind dumm... Thema erledigt.
Ich habe das weiter unten näher erläutert und denke, dass es dann klarer wird.
Ich führe ja einen Diskurs, wie man hier sieht.
Nur diskutiere ich nicht mit Leuten, die mir sagen "Sinti und Roma" sind in Deutschland kulturfremd. Mal als Beispiel.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
huerde, Donnerstag, 21.09.2017, 11:11 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Ich habe das weiter unten näher erläutert und denke, dass es dann klarer wird.
oh. OK. Hatte nicht die Zeit alles zu lesen.
Nur diskutiere ich nicht mit Leuten, die mir sagen "Sinti und Roma" sind in Deutschland kulturfremd. Mal als Beispiel.
Da bin ich ja uneingeschränkt bei Dir. Mir liegt alles fremdenfeindliche / rassistische unendlich fern. Ich hätte nur einfach gerne bei der Wahl auch wirklich eine Wahl.
Und ich fordere keineswegs, dass eine Partei alles genau so machen will, wie ich mir das vorstelle. Aber wenn sich die Parteien nur noch dabei unterscheiden, ab wann der Verbrennungsmotor verboten werden soll, wie man noch härter der Türkei vors Schienbein treten soll und was man hätte etwas geschickter angehen können... - Nee, dann habe ich schon einige Mühe mich zum Wahllokal zu schleppen.
Auf dem Platz standen gestern
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 08:50 (vor 3040 Tagen) @ Phil
Die Transferleistung ausländische Fußballprofis mit der Ablehnung von grenzenloser Einwanderung gleichzusetzen finde ich da wesentlich bemerkenswerter.
Wo hat die AfD denn was gegen integrierte Ausländer?
Auf dem Platz standen gestern
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 11:05 (vor 3037 Tagen) @ Thorp
Grag doch mal Herrn Gauland, der deutsche mit Migrationshintergrund gerne in Anatolien entsorgen will.
Auf dem Platz standen gestern
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 09:29 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Sie hat zum Beispiel was gegen diese "Schuldkultur" und fände es nett, wenn man auch mal wieder die guten Seiten der Wehrmacht sehen könnte. Frag mal Pischu oder Jarmolenko, was man in ihren Heimatländern so gutes über die Wehrmacht berichten kann.
Die AfD packtiert in einigen Städten offen mit der NPD, die widerum bei Menschen mit dunkler Hautfarbe nicht zwischen gut und schlecht integriert unterscheiden, bevor sie sie beleidigen und/oder angreifen.
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:20 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Die AfD ist voll von Faschisten und Rechtsradikalen.
Der Spitzenkandidat spricht von der Entsorgung von Menschen.
Die Nazis waren gar nicht so schlimm - frag mal 'Bernd' Höcke.
Wer der AfD seine Stimme gibt, ist entweder rechts oder toleriert deren Gedankengut (was es nicht besser macht).
Auf dem Platz standen gestern
naftnevE, Eventfan, Donnerstag, 21.09.2017, 09:32 (vor 3040 Tagen) @ stfn84
Entsorgung von Menschen.
Sigmar Gabriel?!
Auf dem Platz standen gestern
naftnevE, Donnerstag, 21.09.2017, 10:15 (vor 3039 Tagen) @ naftnevE
Entsorgung von Menschen.
Sigmar Gabriel?!
korrekt: .... Die Regierung Merkel rückstandfrei entorgen....
Ist das nicht der, der pauschal andersdenkende auch gerne mal als Pack tituliert;)
Hat er nicht auch jüngst gesagt "Nach der Bundestagswahl werden künftig auch Nazis im Bundestag reden!?
Wenn das unser derzeitiger Aussenminister ist... naja dann wird er mit solchen oder ähnlichen Aussagen wohl lediglich sein Profil schärfen wollen!? So what.
Der Gabriel hat's halt in jeder Hinsicht drauf. Wer nach Wegen sucht ein Volk zu spalten, Gabriel liefert hier mit solchen Äusserungen eine Blaupause, wie ich meine.
Auf dem Platz standen gestern
hanno29, Berlin, Donnerstag, 21.09.2017, 09:05 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Wo hat die AfD denn was gegen integrierte Ausländer?
Wer völkisch denkt, dem ist auch jeder integrierte Ausländer ein Dorn im Auge. Das deutsche Volk wird ausgetauscht, der Bio-Deutsche ist bald fremd im eigenen Land - so klingt es doch immer, wenn die Oberen in der Partei ihre Reden schwingen und jetzt entschuldigen sie sich ja nicht mal mehr dafür, weil sie wissen, dass sie so ihre Wähler rekrutieren können. Wenn man die Bilder sieht, wenn AfD Wähler und Konsorten bei den Auftritten von Merkel usw. rumpöbeln und pfeifen, da kriegt man regelrecht einen Schreck, wenn man diese hasserfüllten Gesichter sieht.
Und das die Konservativen in der AfD bald nichts mehr zu lachen haben, steht doch jetzt schon - Weidel wird bald in der Schweiz "entsorgt", nebst Petry und ihrem Mann, dann übernimmt das Lager um Bernd Höcke die Regentschaft und im Reichstag sitzt nach 1945 wieder eine Nationalsozialistische Partei.
Auf dem Platz standen gestern
hanno29, Donnerstag, 21.09.2017, 09:22 (vor 3040 Tagen) @ hanno29
Wo hat die AfD denn was gegen integrierte Ausländer?
Wer völkisch denkt, dem ist auch jeder integrierte Ausländer ein Dorn im Auge. Das deutsche Volk wird ausgetauscht, der Bio-Deutsche ist bald fremd im eigenen Land - so klingt es doch immer, wenn die Oberen in der Partei ihre Reden schwingen und jetzt entschuldigen sie sich ja nicht mal mehr dafür, weil sie wissen, dass sie so ihre Wähler rekrutieren können. Wenn man die Bilder sieht, wenn AfD Wähler und Konsorten bei den Auftritten von Merkel usw. rumpöbeln und pfeifen, da kriegt man regelrecht einen Schreck, wenn man diese hasserfüllten Gesichter sieht.
Und das die Konservativen in der AfD bald nichts mehr zu lachen haben, steht doch jetzt schon - Weidel wird bald in der Schweiz "entsorgt", nebst Petry und ihrem Mann, dann übernimmt das Lager um Bernd Höcke die Regentschaft und im Reichstag sitzt nach 1945 wieder eine Nationalsozialistische Partei.
An dieser Stelle der Tipp, mal nach "Arisophie" zu googlen. So wird die völkische Ideologie im Vorfeld der 3. Reichs genannt, die von List und Lanz (auch wenn sie gern Adelige gewesen wären, nenne ich nicht ihre erfundenen Adelstitel) ausgearbeitet und dann vom Germanenorden und der späteren Thule Gesellschaft übernommen wurde. Letztere war es, die die (NS)DAP gründete und Herausgeber des (Völkischen) Beobachters war, die die größte Tageszeitung des 3. Reichs wurde.
Hier kann man den Wahn des Völkischen Denkens wunderbar sehen: Frauen gehören weggesperrt, da sie sich von Tieren und niederen Menschen verführen lassen. Nicht-Arier entstanden durch Geschlechtsverkehr von Tieren mit Menschen. Nicht-Arier gehören in Arbeitslager, damit sie sich nicht mehr paaren können mit den Herrenmenschen.
Dass die AFD "Völkisch" positiv besetzt wissen wollen, sagt glaube ich alles aus.
Auf dem Platz standen gestern
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 09:18 (vor 3040 Tagen) @ hanno29
Und dann, wenn die bösen Nazis wieder im Parlament sitzen, ändern sie die Verfassung und übernehmen die Macht. Jawoll.
Auf dem Platz standen gestern
BukausmTal, Wuppertal, Donnerstag, 21.09.2017, 09:40 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
bearbeitet von BukausmTal, Donnerstag, 21.09.2017, 09:56
Und dann, wenn die bösen Nazis wieder im Parlament sitzen, ändern sie die Verfassung und übernehmen die Macht. Jawoll.>
Besonders weit sind Teile der AFD- Führungskräfte nicht vom NS- Gedankengut entfernt.
Z.B. mal "Höcke NS-Rhetorik" googeln.
Leider bleibt es oft nicht bei der Theorie.
Der geistigen Brandstiftung der AFD gegen Flüchtlinge folgt dann schonmal der Brandanschlag vom Pöbel.
Wen das alles nicht juckt, soll sich doch bitte nicht über Nazivergleiche beschweren.
Auf dem Platz standen gestern
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:23 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Zum Glück werden diese Hohlbratzen nicht ansatzweise diese Möglichkeit haben.
Schlimm genug, dass der Bundestag bald wieder eine Fraktion mit einem Großteil von Faschisten beheimatet.
Auch wenn Du das natürlich anders siehst.
Auf dem Platz standen gestern
macedonia09, Do, Donnerstag, 21.09.2017, 09:00 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Die Transferleistung ausländische Fußballprofis mit der Ablehnung von grenzenloser Einwanderung gleichzusetzen finde ich da wesentlich bemerkenswerter.
Wo hat die AfD denn was gegen integrierte Ausländer?
Berechtigte Frage .
Auf dem Platz standen gestern
MBasic, Wetter, Donnerstag, 21.09.2017, 09:37 (vor 3040 Tagen) @ macedonia09
Heute hetzen sie gegen Moslems, Araber, Schwarze...
Morgen sind z,.B. Mazedonier dran. Glaube mir , ob integriert oder nicht. Diesen Leuten ist es egal.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Götz, Donnerstag, 21.09.2017, 08:51 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
...
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Guido, Donnerstag, 21.09.2017, 09:32 (vor 3040 Tagen) @ Götz
Ich weiss, was Gauland mit dem Zitat ausdrücken wollte und ich lehne diese Einstellung ab. Aber auf einen Jerome Boateng und seine Entourage könnte ich in der Nachbarschaft trotzdem gerne verzichten.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 08:53 (vor 3040 Tagen) @ Götz
Dumme Aussagen Einzelner die dann Rückschlüsse auf die Meinung der gesamten Partei zulassen gibt es zum Glück nur bei der AfD.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Donnerstag, 21.09.2017, 10:56 (vor 3039 Tagen) @ Thorp
Dumme Aussagen Einzelner die dann Rückschlüsse auf die Meinung der gesamten Partei zulassen gibt es zum Glück nur bei der AfD.
Man muss es anders sehen: Dumme Aussagen der Spitzenkandidaten und der GESAMTEN Führungsspitze gibt es zum Glück neben der AFD nur bei der NPD.
Wie kommst Du denn auf das schmale Brett, dass die gesamte Führungsmannschaft der AFD nicht rectsradikal ist? Gibt es denn nach der Verdrängung von Lucke/Henkel und Co. auch nur einen nicht rechtsextremen bei Euch, der von Belang wäre?
Die nachweislich rechtsextremen Jungs und Madeln bei Euch wurden Dir ja nu ausreichend in diesem Thread dokumentiert. Dann zeig doch mal eine Führungs(höhö)kraft bei Euch, die nicht völkisch und so unterwegs ist. Würde mich interessieren, was denjenigen dazu motiviert als Feigenblatt dienen zu wollen, falls es ihn/sie denn gibt.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Donnerstag, 21.09.2017, 09:12 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Empfehle die Literatur dieses Artikels:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/afd-kandidaten-bundestagswahl-abgeordnete
Hier findet man eine Kurzbeschreibung aller zukünftigen AFD Abgeordneter, so nicht doch noch mehr Leute zur Besinnung kommen bis Sonntag. Da kann sich ja jeder überlegen, ob er oder sie solche Leute im Bundestag sitzen haben möchte.
Wem das immer noch nicht reicht, der kann schauen, mit welchen Lügen und Provokationen die AFD immer wieder aufwartet, nur um dann hinterher Unschuldslamm zu spielen und in die Opferrolle schlüpfen zu können. Perfide und ekelhaft!
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:25 (vor 3040 Tagen) @ Emilyjasmin
Nur weil alle bei der AfD rechts sind, ist die AfD ja nicht rechts...
#facepalm
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 21.09.2017, 09:03 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Dumme Aussagen Einzelner die dann Rückschlüsse auf die Meinung der gesamten Partei zulassen gibt es zum Glück nur bei der AfD.
Das finde ich immer das Argument, bei dem mir komplett die Hutschnur hochgeht und ich dann immer direkt die Frage stelle: Willst Du mich verarschen?
Erstens: Diese Aussage kommt von Gauland, Spitzenkandidat der AFD, der noch einen drauflegt und die deutsche Aydan Özoguz nach Anatolien entsorgen möchte, menschenverachtender geht es kaum. DER AFD_SPITZENKANDIDAT!
Dazu muss man nur mal die Suchmaschine seiner Wahl betätigen und mit AFD&Rectsextrem&Liste suchen.
Rund 40% der AFD Kandidaten auf vorderen Listenplätzen haben deutlich rechtsextremen Hintergrund.
Wer also meint, die AFD ist nicht so schlimm. Hier ist die simple ´Tatsache:
Wer die AFD wählt sorgt dafür, dass dutzende von Rechtsextremen in den Bundestag einziehen. Und ist damit selber rechtsextrem, weil er/sie damit rechtsextremen Personen eine Stimme in unserem Parlament gibt.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 09:14 (vor 3040 Tagen) @ Lattenknaller
Jo und wenn ich die Linke wähle, habe ich ehemalige SED Parteifunktionäre. Daher ist jeder die die wählt Linksextrem. Das ist deine Logik. Aber hey, links = gut, alles andere = böse. Daher funktioniert das so nicht und ist gaaaaanz was anderes und überhaupt.
Und sich dann wundern, dass die AfD bei rund 10% einlaufen wird. Alle dumm. Ist die einzige Möglichkeit.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 11:10 (vor 3037 Tagen) @ Thorp
Definitiv.
D U M M, unsozial und ungebildet. Genau das sind die Wähler der AFD.
Und da kann man gerne 5 Maste Abschlüssen haben, Rechtsextreme zu wählen ist krank, dumm, charakterschwach, demokratiefeindlich und kriminell und abartig.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
todesbrei, Copitz, Samstag, 23.09.2017, 11:41 (vor 3037 Tagen) @ Talentförderer
Kriminell ist die Wahl derer nicht ;)
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:26 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Bartsch und Wagenknecht sind SED-Funktionäre und/oder linksextrem?
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:33 (vor 3040 Tagen) @ stfn84
Ich frag mich, wieso man in der einer Diskussion anscheinend nur zwischen Rechtsextremismus und Linksextremen entscheiden muss. Zum Glück gibt es eine ganze Menge in der Mitte dazwischen.
Ich persönlich brauch weder Nazis, noch Anhänger Stalins wie Wagenknecht. Nur weil das eine Extreme schlecht ist, ist das andere nicht automatisch gut. Im Gegenteil, ich finde jedes ausgrenzende Extrem schlecht. Und das kann politisch wie menschlich oder religiös Farben jedweder Art annehmen.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
stfn84, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:42 (vor 3040 Tagen) @ Thor
Bin ich bei Dir - ich brauche auch weder das eine, noch das andere Extrem. Gleichwohl ist es für mich ein elementarer Unterschied, ob die Führungsriege rechtsradikale Ansichten vertritt und/oder duldet, oder ob es die zweite/dritte/vierte Reihe ist.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 09:46 (vor 3040 Tagen) @ stfn84
Bin ich bei Dir - ich brauche auch weder das eine, noch das andere Extrem. Gleichwohl ist es für mich ein elementarer Unterschied, ob die Führungsriege rechtsradikale Ansichten vertritt und/oder duldet, oder ob es die zweite/dritte/vierte Reihe ist.
Ich will das überhaupt nicht verharmlosen! Im Gegenteil. Ich habe da überhaupt keine Duldung. Und mir ist es da total egal, ob das Rechts- oder Linksradikal ist, ob da ein radikaler Impfgegner, ein radikaler Grüner oder Veganer ist. Ich mag nichts Menschenverachtendes in dieser Welt!
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Donnerstag, 21.09.2017, 09:58 (vor 3039 Tagen) @ Thor
Ich mag nichts Menschenverachtendes in dieser Welt!
Wenn man gedanklich mal einen Schritt zurück geht sind wir Menschen so ziemlich
die einzige Lebensform auf dem Planeten Erde die als Spezies zu verachten ist.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 10:06 (vor 3039 Tagen) @ Pedro1
Jetzt wird es philosophisch. :)
Warum sind wir verachtenswert?
Ich sehe das nicht so. Ich finde nur, auch als Raubtiere die wir sind, sollten wir, weil wir die Möglichkeiten haben, verantwortungsvoller mit Mitmenschen, Mittieren und dem Planeten umgehen.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Donnerstag, 21.09.2017, 10:47 (vor 3039 Tagen) @ Thor
bearbeitet von Pedro1, Donnerstag, 21.09.2017, 10:52
Jetzt wird es philosophisch. :)
Warum sind wir verachtenswert?
Ich sehe das nicht so. Ich finde nur, auch als Raubtiere die wir sind, sollten wir, weil wir die Möglichkeiten haben, verantwortungsvoller mit Mitmenschen, Mittieren und dem Planeten umgehen
Wir sind verachtenswert weil wir deine aufgeführten Punkte aufgrund von Profit
eben nicht umsetzen und extrem egoistisch sind, obwohl der Mensch es eigentlich besser weiß!
Es findet momentan das größte Artensterben auf dem Planeten Erde seit 65 Mio. Jahren statt...ein Asteroid ist nicht eingeschlagen.
Naturschutzgebiete (Amazonas-Regenwald) werden momentan einfach aufgelöst,
der Elefanten-Bestand nimmt aufgrund Elfenbein-Handels momentan dramatisch ab,
1980 gab es ca 200.000 Löwen in Afrika, jetzt sind es 20.000, die Meere werden zugemüllt und sind völlig überfischt es werden 270.000 Haie am Tag durch Menschen getötet....! Das ganze Thema findet in der Presse so gut wir gar nicht statt, ein Flüchtlingsboot mit 20 Menschen ist da wichtiger... ?
Wenn ich dran denke wie die Erdbevölkerung explodiert (auch kein großes Thema)wird mir schlecht...
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 11:05 (vor 3039 Tagen) @ Pedro1
Der Natur ist es egal, wie das Leben sich weiterentwickelt. Egal, ob Gammablitz, Asteroideneinschlag, Supervulkanausbruch oder Atomarer oder biologischer Krieg, der Natur ist das wurscht, sie macht weiter, bis die Sonne dem Planeten den Garaus macht.
Ja, die Habgier ist das eigentliche Problem. Da sind viele Dinge für diese Welt zu kurz gedacht. Aber, trotz allem, können wir auch bei Deinen genannten Problemen, nicht alle Menschen über einen Kamm scheren.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Donnerstag, 21.09.2017, 11:22 (vor 3039 Tagen) @ Thor
Der Natur ist es egal, wie das Leben sich weiterentwickelt. Egal, ob Gammablitz, Asteroideneinschlag, Supervulkanausbruch oder Atomarer oder biologischer Krieg, der Natur ist das wurscht, sie macht weiter, bis die Sonne dem Planeten den Garaus macht.
Ja, die Habgier ist das eigentliche Problem. Da sind viele Dinge für diese Welt zu kurz gedacht. Aber, trotz allem, können wir auch bei Deinen genannten Problemen, nicht alle Menschen über einen Kamm scheren.
...sicher kann man nicht alle über einen Kamm scheren, trotzdem sind wir Menschen zu oft Thema NR.1! Man mag es kaum glauben...es gibt wichtigeres als uns Menschen!
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 11:27 (vor 3039 Tagen) @ Pedro1
Der Natur ist es egal. Zum Thema Nummer Eins muss man aber sagen, machen wir Menschen das. Kein Gott, kein Tier, kein Außerirdischer.
Es wird trotz allem spannend sein, wie der Mensch sich weiterentwickelt, wenn er sich nicht gegenseitig auslöscht.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Donnerstag, 21.09.2017, 09:51 (vor 3039 Tagen) @ Thor
Ich will das überhaupt nicht verharmlosen! Im Gegenteil. Ich habe da überhaupt keine Duldung. Und mir ist es da total egal, ob das Rechts- oder Linksradikal ist, ob da ein radikaler Impfgegner, ein radikaler Grüner oder Veganer ist. Ich mag nichts Menschenverachtendes in dieser Welt!
Anders gesagt: Es gibt A*** und es gibt Nicht-A***. Aber ob jemand ein A*** ist wird nicht durch seine Herkunft, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung oder Hautfarbe entschieden.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thor, Köln, Donnerstag, 21.09.2017, 10:07 (vor 3039 Tagen) @ Emilyjasmin
Richtig!
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 21.09.2017, 09:24 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Jo und wenn ich die Linke wähle, habe ich ehemalige SED Parteifunktionäre. Daher ist jeder die die wählt Linksextrem. Das ist deine Logik. Aber hey, links = gut, alles andere = böse. Daher funktioniert das so nicht und ist gaaaaanz was anderes und überhaupt.
Und sich dann wundern, dass die AfD bei rund 10% einlaufen wird. Alle dumm. Ist die einzige Möglichkeit.
Was hat meine Aussage mit der Linken zu tun und woher entnimmst Du, dass ich zu diesen tendiere? Selbst CSU-Generalsekretär (der ist sicher linksextrem) bezeichnet Höcke als Rechtsradikal, und der gehört nach Aussage von Gauland ja zur "Seele der AFD".
Also entweder verschließt Du aus welchen Gründen die Augen vor der Realität oder bist ein richtiger AFD-Anhänger. Auf jeden Fall ist die Diskussion von meiner Seite beendet, ich diskutiere nicht mit solchen Personen. Meine Posts hier sollen eher andere dazu bewegen, von der Seite aus mal nachzudenken, wem sie ihre Stimme da wirklich geben.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Lattenknaller, Donnerstag, 21.09.2017, 09:26 (vor 3040 Tagen) @ Lattenknaller
Jo und wenn ich die Linke wähle, habe ich ehemalige SED Parteifunktionäre. Daher ist jeder die die wählt Linksextrem. Das ist deine Logik. Aber hey, links = gut, alles andere = böse. Daher funktioniert das so nicht und ist gaaaaanz was anderes und überhaupt.
Und sich dann wundern, dass die AfD bei rund 10% einlaufen wird. Alle dumm. Ist die einzige Möglichkeit.
Was hat meine Aussage mit der Linken zu tun und woher entnimmst Du, dass ich zu diesen tendiere? Selbst CSU-Generalsekretär (der ist sicher linksextrem) bezeichnet Höcke als Rechtsradikal, und der gehört nach Aussage von Gauland ja zur "Seele der AFD".
Also entweder verschließt Du aus welchen Gründen die Augen vor der Realität oder bist ein richtiger AFD-Anhänger. Auf jeden Fall ist die Diskussion von meiner Seite beendet, ich diskutiere nicht mit solchen Personen. Meine Posts hier sollen eher andere dazu bewegen, von der Seite aus mal nachzudenken, wem sie ihre Stimme da wirklich geben.
Frauke Petry selbst hat im Interview gestern nicht widersprochen, als es um den rechtsextremistischen Flügel ging.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 08:57 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Dumme Aussagen Einzelner die dann Rückschlüsse auf die Meinung der gesamten Partei zulassen gibt es zum Glück nur bei der AfD.
Herr Gauland ist der Spitzenkandidat der AfD. Mit Frau "Sinti, Roma und Araber sind kulturfremde Völer" Weide zusammen.
Aber sind ja nur Einzelaussagen. Aber klar, in der AfD ist jeder seine eigene Partei.
MFG
PHil
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 09:00 (vor 3040 Tagen) @ Phil
Was ist an der Aussage denn falsch, dass es kulturfremde (auf unsere Kultur bezogen) Völker sind?
Oder interpretierst du da gleich wieder irgendeinen "Kulturfremd = falsch = genozid" Quatsch rein?
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 09:01 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Ich werde die Diskussion hier dann beenden.
Du kannst das aber gerne sehen, wie du willst.
MFG
Phil
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 08:53 (vor 3040 Tagen) @ Götz
Das war falsch zitiert, falsch verstanden, wahlweise frei erfunden.
MFG
Phil
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Stein, Donnerstag, 21.09.2017, 08:54 (vor 3040 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Thorp, Donnerstag, 21.09.2017, 08:58
//Hier stand vorher quatsch
Ne ists nicht.
Aber das ist in dem linken Forum hier halt typisch.
Aussagen Einzelner anderer Parteien sind halt die Meinung der Einzelperson etc. Bei der AfD lässt sich daraus gleich die gesamte Parteileitlinie ableiten.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Donnerstag, 21.09.2017, 09:53 (vor 3039 Tagen) @ Thorp
Faszinierend, diese Schwarz-Weiß-Sichtweise. Jeder, der nicht rechts ist, ist links. Sowas wie eine Mitte scheint es nicht zu geben. Was ist nur mit all den Graustufen zwischen Schwarz und Weiß passiert, aus denen das Leben zum allergrößten Teil besteht?
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Thorp, Donnerstag, 21.09.2017, 09:20 (vor 3040 Tagen) @ Thorp
Du hast sogar insofern Recht, dass man niemals von Einzelaussagen auf die komplette Partei schließen sollte.
Doch bei der AFD ist es nunmal so, dass alle Spitzenkandidaten vollkommen untragbar sind. WEiterhin tolleriert die Partei, dass teilweise in einigen Bundesländern Rassisten, Nazis etc dabei sind. Weder grenzt sie sich davon ab noch führt sie eine Politik, die dem wirklich widerspricht.
Außerdem ist es bei anderen Parteien genauso, wenn Martin Schulz eine untragbare Aussage tätigt, dann fällt das genauso auf die SPD zurück.
Wenn man eine Abschottungspolitik (als eine der Top Exportnationen) mit Familienwerten aus den 50er Jahren will (alleinerziehende Mütter: gescheiterte Familien, da war selbst die Weimaerer Republik fortschrittlicher), wenn man von Politikern Generalverurteilungen ganzer BEvölkerungsgruppen will (allem voran bzgl. des Islams, aber generell sind alle Menschen, die nicht AFD wählen, Gutmenschen und Bahnhofsklatscher), wenn man der Meinung ist, dass Türken, die Erdogan wählen, unser Land verlassen müssen (interessantes Demokratieverständnis, bei geheimen Wahlen soetwas zu fordern), dann soll man AFD wählen. Aber bitte nicht am Ende wundern, was man bekommt. Es hat seine Gründe, dass die AFD als fast einzige deutsche Partei den Wahlsieg Trumps gefeiert hat. Wem das Verhalten Trumps und seine politische LEitlinie nicht zum denken gibt, dem ist nicht zu helfen.
Weiterhin ist die AFD eine Partei, die nur am austeilen ist in alle Richtung (bestes Beispiel: die öffentlichen Social-Media Kanäle, in denen regelmäßig Beleidigungen gegen andere Politiker und Parteien veröffentlicht werden), sollte sich überlegen, ob die Politiker dieser Partei wirklich ein Format darstellen, mit denen Parlamentsdebatten sinnvoll geführt werden können. Hinzu kommt noch, dass die Partei beim geringsten Gegenwind sofort eine allumfassende Verschwörung der Leitmedien und Gutmenschen gegen sich wittert. Ich freue mich schon auf das erste empörte Verlassen des Bundestags von Alice Weidel, weil jemand ihre Meinung nicht teilte.
Wer also nach all den Verfehlungen, Skandalen (Parallelen zu Trump...) immer noch sagt, das sind nur Einzelmeinungen und eigentlich ist die AFD ja gut, der hat einfach den Schuss nicht gehört oder muss sich eingestehen, dass sein politisches Bild mehr als fragwürdig ist. Nur weil man gegen Flüchtlinge ist, sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich all diese Nebenwirkungen haben will. Und bitte nicht auf die unzähligen Bots in Sozialen Medien hereinfallen, es ist keinesfalls so, dass die AFD die schweigende MEhrheit ist, auch wenn sie das gerne denken.
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 08:54 (vor 3040 Tagen) @ Phil
"Wir sollten keine Muslime ins Land lassen, denen es nur um das persönliche Fortkommen geht."
Auch so ein Beispiel.
MFG
Phil
Wer will denn schon neben Boateng wohnen? kT
Spawnie, Oberhausen, Donnerstag, 21.09.2017, 08:58 (vor 3040 Tagen) @ Phil
Da ist bestimmt nur wieder jemand mit seiner Maus ausgerutscht
Auf dem Platz standen gestern
Büdi, Waltrop, Donnerstag, 21.09.2017, 08:48 (vor 3040 Tagen) @ Phil
Aber wer diese Partei aus Protest wählt, muss schon verdammt dümmlich und vernagelt sein.
So überzeugt man die Leute...
Auf dem Platz standen gestern
Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 08:51 (vor 3040 Tagen) @ Büdi
Aber wer diese Partei aus Protest wählt, muss schon verdammt dümmlich und vernagelt sein.
So überzeugt man die Leute...
Ich will niemanden überzeugen. Das ist gar nicht mein Job.
Wer dieser Partei sein Kreuz gibt, ist für mich schlicht außerhalb meines Diskussionsfeld und ich muss mich auch gar nicht mit ihnen auseinandersetzen.
Wer angesichts dessen, was die AfD verbreitet und propagiert und vor allem an Personal aufbieten, dieser Partei am Sonntag ihr Kreuz gibt, ist einfach dumm und vernagelt.
MFG
Phil
Auf dem Platz standen gestern
Büdi, Donnerstag, 21.09.2017, 09:59 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Hallo Phil,
So überzeugt man die Leute...
Ich will niemanden überzeugen. Das ist gar nicht mein Job.Wer dieser Partei sein Kreuz gibt, ist für mich schlicht außerhalb meines Diskussionsfeld und ich muss mich auch gar nicht mit ihnen auseinandersetzen.
Wer angesichts dessen, was die AfD verbreitet und propagiert und vor allem an Personal aufbieten, dieser Partei am Sonntag ihr Kreuz gibt, ist einfach dumm und vernagelt.
Ich denke, dass es unser aller "Job" ist, die hiesige Demokratie zu bewahren.
Bewahren übrigens meiner Auffassung dadurch, dass sie von den Menschen getragen und mit Leben gefüllt wird.
Sich dem demokratischen Diskurs mit 14% (ja, ich denke da wird die AfD am Sonntag landen) der Wähler zu verweigern, ist meines Erachtens nicht förderlich.
Diese 14% (meinetwegen auch 10% oder 12%) haben mannigfaltige Gründe, die Partei zu wählen. Da sind beinharte Nationalisten und Rassisten unterwegs, die es unter der biederen Oberfläche dieses Landes schon immer gab und die sich nun, mit der Legitimierung durch die AfD, aus ihren Löchern wagen (hierzu lohnt sich der Artikel "Neger, I'll kill you" von Dialika Neufeld im letzten Spiegel).
Dort finden sich aber auch Menschen, die das Gefühl haben, man würde ihnen einfach nicht mehr zuhören. Sich ihrer Sorgen, Nöte und Wünsche nicht mehr annehmen. Diese lächerlichen Pfeifaktionen bei den Auftritten von Merkel sprechen für mich eine deutliche Sprache: "Ihr Eliten hört uns nicht mehr zu, also hören wir euch auch nicht mehr zu".
Dieses Niederbrüllen von Meinungen, die Verweigerung des Austausches führt uns nur weiter in die Verhärtung der gegenseitigen Fronten.
Und nein, so eine Gesellschaft möchte ich nicht.
Auf dem Platz standen gestern
Talentförderer, Dortmund, Samstag, 23.09.2017, 11:25 (vor 3037 Tagen) @ Erfolgsfan
Tut mir leid für die vermeintlichen Vorurteile, aber aus persönlichen Gründen bezweifle ich, dass man mit einem Großteil der AFD Wähler überhaupt reden kann, weil die dazu geistig gar nicht fähig sind. ;)
Und da kann man machen was man will, sich den Mund fusselig reden. Die verstehen die einfachsten Argumente nicht. Und dass man politische nunmal auch unpolitische Entscheidungen treffen muss.
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Büdi, Donnerstag, 21.09.2017, 10:35 (vor 3039 Tagen) @ Erfolgsfan
Aber das Niederbrüllen erfolgt doch gerade von den Pegioten.
Zuletzt bei wirklich jeder Wahlkampfveranstaltung der CDU im Osten zu bewundern.
Und wer mit Rechten marschiert ist bestenfalls(!) ein Mitläufer. Die hatten wir am Ende der Weimarer Republik auch genug. Wenn er nicht ein stumpfer Mitläufer ist, dann findet er die fremdenfeindliche Reichenpolitk die die AfD anstrebt gut... so jemand ist für mich ein A...
Ja da mache ich es mir einfach, aber es ist halt in einer Demokratie auch die Pflicht eines jeden sich zu informieren und auch mal den einen oder anderen Hintergrund selbst nachzulesen. Dass das viele von denen die sich abgehängt fühlen nicht tun, ist nicht die Schuld der anderen. Man kann sie nicht vor dem Fernseher weg in die öffentlichen Bibliotheken tragen...
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Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:04 (vor 3039 Tagen) @ Erfolgsfan
Ich denke, dass es unser aller "Job" ist, die hiesige Demokratie zu bewahren.
Bewahren übrigens meiner Auffassung dadurch, dass sie von den Menschen getragen und mit Leben gefüllt wird.
Keine Sorge, ich bin da glaube ich ausreichend aktiv ;-)
Aber ich bin in keiner Partei und ich agiere an anderen Stellen. Und jeder Mensch hat ja auch nur begrenzte Kapazitäten.
Sich dem demokratischen Diskurs mit 14% (ja, ich denke da wird die AfD am Sonntag landen) der Wähler zu verweigern, ist meines Erachtens nicht förderlich.
Ich halte das durchaus für förderlich. Weil es aber auch nicht impliziert, dass ich mich nicht mit den Dingen auseinandersetzte und sie anspreche. Nur diskutiere ich nicht mit jemandem, der mir sagt "Sinti und Roma" sind kulturfremd. Mal als Beispiel.
Dieses Niederbrüllen von Meinungen, die Verweigerung des Austausches führt uns nur weiter in die Verhärtung der gegenseitigen Fronten.
Ich brülle niemanden nieder. Aber ich muss mich mit Leuten, die derart verkürzt denke und selbst das offensichtlichste dann bereitwillig ignorieren, weil sie irgendwie gefühlt sich nicht genug gehört meinen, nicht diskutieren in der Sache. Wobei ich es ja, siehe hier, dann durchaus doch mache.
MFG
Phil
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Büdi, Donnerstag, 21.09.2017, 10:24 (vor 3039 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Erfolgsfan, Donnerstag, 21.09.2017, 10:30
Ich denke, dass es unser aller "Job" ist, die hiesige Demokratie zu bewahren.
Bewahren übrigens meiner Auffassung dadurch, dass sie von den Menschen getragen und mit Leben gefüllt wird.
Keine Sorge, ich bin da glaube ich ausreichend aktiv ;-)
Ich dachte, es sei nicht dein Job? ;-)
Sich dem demokratischen Diskurs mit 14% (ja, ich denke da wird die AfD am Sonntag landen) der Wähler zu verweigern, ist meines Erachtens nicht förderlich.
Ich halte das durchaus für förderlich. Weil es aber auch nicht impliziert, dass ich mich nicht mit den Dingen auseinandersetzte und sie anspreche. Nur diskutiere ich nicht mit jemandem, der mir sagt "Sinti und Roma" sind kulturfremd. Mal als Beispiel.
Zum Beispiel:
Ich habe schon Probleme damit, das Wort "kulturfremd" im jeweiligen Kontext zu definieren bzw. zu deuten. Was meint jemand mit dieser Aussage?
Wenn ich jetzt naiv an diese Aussage herangehe, nennt mir Wikipedia drei charakteristische Elemente der Sinti-Kultur: Sprache, mündliche Überlieferung/Erzählkunst und Musik. Ohne jetzt detailliert zu schauen, was sich dahinter verbirgt, würde ich mutmaßen, dass diese Gebräuche/Gepflogenheiten (Wikipedia nennt es Alltagskultur) anders sind, als die entsprechenden Gegenstücke in vielen Kulturkreisen in Deutschland (vermutlich unterscheiden sich die Kulturen von deutschen Sinti und Roma auch von denen mit entsprechender Abstammung aus anderen Ländern).
Was wäre falsch daran zu sagen, dass (mir) diese Kultur fremd ist?
Ansonsten: Die AfD lebt von Grenzüberschreitungen. Sie sammelt damit sowohl die Extremisten und schafft es gleichzeitig, viele "gemäßigte" Menschen ("besorgte Bürger") nicht zu verschrecken. Lucke und Henkel sind da Ausnahmen, weil insbesondere letzterer nicht mehr bereit war, sich für sowas herzugeben. Petry wird die Nächste sein, die aussteigt.
Dieses Niederbrüllen von Meinungen, die Verweigerung des Austausches führt uns nur weiter in die Verhärtung der gegenseitigen Fronten.
Ich brülle niemanden nieder. Aber ich muss mich mit Leuten, die derart verkürzt denke und selbst das offensichtlichste dann bereitwillig ignorieren, weil sie irgendwie gefühlt sich nicht genug gehört meinen, nicht diskutieren in der Sache. Wobei ich es ja, siehe hier, dann durchaus doch mache.
Das Niederbrüllen war eher auf die "Trillerpfeifenfraktion" (egal welcher politischen Couleur) gemünzt.
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Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 10:37 (vor 3039 Tagen) @ Erfolgsfan
Keine Sorge, ich bin da glaube ich ausreichend aktiv ;-)
Ich dachte, es sei nicht dein Job? ;-)
Habe ich ja im weiteren Verlauf versucht zu erklären, worin ich meinen Job da sehen :-)
Wenn ich jetzt naiv an diese Aussage herangehe, nennt mir Wikipedia drei charakteristische Elemente der Sinti-Kultur: Sprache, mündliche Überlieferung/Erzählkunst und Musik. Ohne jetzt detailliert zu schauen, was sich dahinter verbirgt, würde ich mutmaßen, dass diese Gebräuche/Gepflogenheiten (Wikipedia nennt es Alltagskultur) anders sind, als die entsprechenden Gegenstücke in vielen Kulturkreisen in Deutschland (vermutlich unterscheiden sich die Kulturen von deutschen Sinti und Roma auch von denen mit entsprechender Abstammung aus anderen Ländern).
Schon klar was Sinti und Roma sind. Aber warum zur Hälle gehört das nicht zur Kultur in Deutschland? Es gab sie hier immer und wird sie hier immer geben. Was gut so ist und Ausdruck einer ausgeprägten und vielfältigen Lebenskultur in unserem Land ist.
Gibt jedenfalls massenhaft Sinti und Roma in Deutschland, die gut Deutsch sprechen, die genug eigene Mittel haben und inzwischen ja auch zunehmend ganz normal sesshaft geworden sind. Aber selbst wenn nicht...
Was wäre falsch daran zu sagen, dass (mir) diese Kultur fremd ist?
Kann man sagen. Aber was man daraus folgert ist entscheidend.
MFG
Phil
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Büdi, Donnerstag, 21.09.2017, 12:08 (vor 3039 Tagen) @ Phil
Hi Phil,
Wenn ich jetzt naiv an diese Aussage herangehe, nennt mir Wikipedia drei charakteristische Elemente der Sinti-Kultur: Sprache, mündliche Überlieferung/Erzählkunst und Musik. Ohne jetzt detailliert zu schauen, was sich dahinter verbirgt, würde ich mutmaßen, dass diese Gebräuche/Gepflogenheiten (Wikipedia nennt es Alltagskultur) anders sind, als die entsprechenden Gegenstücke in vielen Kulturkreisen in Deutschland (vermutlich unterscheiden sich die Kulturen von deutschen Sinti und Roma auch von denen mit entsprechender Abstammung aus anderen Ländern).
Schon klar was Sinti und Roma sind. Aber warum zur Hälle gehört das nicht zur Kultur in Deutschland? Es gab sie hier immer und wird sie hier immer geben. Was gut so ist und Ausdruck einer ausgeprägten und vielfältigen Lebenskultur in unserem Land ist.
Ich wollte es mir nur selbst herleiten, was mit "Sinti und Roma sind kulturfremd" gemeint sein könnte. Sollte keine Abhandlung über die Kultur sein :-)
Sinti und Roma gehören zur europäischen Kultur (meinetwegen auch zur deutschen Kultur), ebenso wie seit Jahrhunderten das Christentum, das Judentum und -vielleicht nicht so lange- der Islam, der Fischmarkt in Hamburg, das Westfalenstadion in Dortmund und das Oktoberfest in München.
Meinetwegen auch die Erinnerungskultur an traumatische Ereignisse in der deutschen Geschichte, wie der letzten Meisterschaft des S03+1.
Kultur ist, wie du zutreffend sagst, durch Vielfalt geprägt.
Das ist übrigens die Stärke unserer Kultur, wie ich finde.
Was wäre falsch daran zu sagen, dass (mir) diese Kultur fremd ist?
Kann man sagen. Aber was man daraus folgert ist entscheidend.
Für den rechten Rand bedeutet "Fremdheit": Will ich nicht, muss weg oder darf nicht rein.
Für mich: Es sollte darüber gesprochen werden, wie unterschiedliche Werte, Ansichten, Gepflogenheiten zur gegenseitigen Bereicherung miteinander in Einklang gebracht werden. Das gilt nicht nur für die "deutsche Leitkultur" und dem Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichster Herkunft, sondern betrifft für mich auch die Auseinandersetzung mit der Kultur der AfD-Wähler.
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bvbfollower, Donnerstag, 21.09.2017, 09:36 (vor 3040 Tagen) @ Phil
Dann trägst du in meinen Augen dazu bei, dass diese Partei weiter wächst. Da AfD Wähler nicht nur ungebildeten H4 Empfänger abbilden, wie mehrere Studien zeigen.
Sondern aus wirklich allen Schichten der Gesellschaft zulaufen haben. Hier gab es vor kurzem mal einen Post, was wäre wenn Merkel & CO mit ihrem Kurs ganz einfach falsch liegen? Hat sich da schon mal jemand drüber Gedanken gemacht? Ich glaube nicht, es gibt nur diesen einen Kurs, alle andere stellt keine Option dar.
Dabei wären andere Ideen sich nicht schlecht, schließlich versagen sie auf allen anderen Ebenen wie Bildung, Rente, Infrastruktur, Pflege, Digitalisierung. Gemessen an unserer Wirtschafts/Finanzkraft ist Deutschland ein absolut Schlusslicht. Warum? Weil die Politik so tolles Leistet?
Ohne die starke Substanz in der Wirtschaft, dem Knowhow, wäre durch die heutigen Parteien Deutschland schon lange am Ende.
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Phil, Donnerstag, 21.09.2017, 09:58 (vor 3039 Tagen) @ bvbfollower
Dann trägst du in meinen Augen dazu bei, dass diese Partei weiter wächst. Da AfD Wähler nicht nur ungebildeten H4 Empfänger abbilden, wie mehrere Studien zeigen.
Habe ich das irgendwo behauptet? Vermutlich habe ich nirgends so viele dumme Menschen erlebt, wie an der Uni.
Intelligenz und Intellekt sind zwei paar Schuhe. Und für mich ist dumm eher eine Kategorie des letzteren.
Sondern aus wirklich allen Schichten der Gesellschaft zulaufen haben. Hier gab es vor kurzem mal einen Post, was wäre wenn Merkel & CO mit ihrem Kurs ganz einfach falsch liegen? Hat sich da schon mal jemand drüber Gedanken gemacht? Ich glaube nicht, es gibt nur diesen einen Kurs, alle andere stellt keine Option dar.
Nein, noch nie haben Menschen sich darüber Gedanken gemacht. Außer jene, die dann bei der AfD gelandet sind. Die haben das durchblickt.
Dabei wären andere Ideen sich nicht schlecht, schließlich versagen sie auf allen anderen Ebenen wie Bildung, Rente, Infrastruktur, Pflege, Digitalisierung. Gemessen an unserer Wirtschafts/Finanzkraft ist Deutschland ein absolut Schlusslicht. Warum? Weil die Politik so tolles Leistet?
Absolutes Schlusslicht? Mal ernsthaft.
Ohne die starke Substanz in der Wirtschaft, dem Knowhow, wäre durch die heutigen Parteien Deutschland schon lange am Ende.
Das ist mir zu sehr "Wir haben trotz Andy Möller Titel gewonnen" - mäßig.
MFG
Phil
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, Donnerstag, 21.09.2017, 08:06 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
Ein Schweizer, ein katholischer Pole, ein orthodoxer Grieche, zwei muslimische Türken, ein dunkelhäutiger Franzose, ein Deutscher mit spanischen Wurzeln, ein Deutscher mit syrischen Wurzeln, ein "Bio-Deutscher", ein Däne, ein Japaner, ein US-Amerikaner, ein Ukrainer und ein ebenfalls dunkelhäutiger Gabuner.
Wer dieser Mannschaft zujubelt und sich an ihrer bisherigen Leistung erfreut, sollte Sonntag in der Wahlkabine vielleicht mal kurz daran denken, bevor er sein Kreuz bei einer Partei macht, die Abschottung, Angst vor allem Fremden und Besinnung auf "völkische" Werte propagiert....
Es wäre schön, wenn deine Sätze fett gedruckt auf einem Poster unserer Mannschaft stünden, und dieses dann in jedem einzelnen Wahllokal in Dortmund aufgehängt werden würde.
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, Donnerstag, 21.09.2017, 07:52 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
Genau so, danke!
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Dudi, Tor zum Münsterland, Donnerstag, 21.09.2017, 07:44 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
auf den Punkt gebracht... Das solltet Ihr oben anpinnen...
bei dem "Bio-Deutschen" bin ich aber echt kurz ins Grübeln gekommen...
+1 Das war das "Wort zum Sonntag" owT
saibot79, Elbnah, Donnerstag, 21.09.2017, 07:42 (vor 3040 Tagen) @ Sascha
Punkt