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Video-Beweis (BVB)

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 17.09.2017, 21:53 (vor 3043 Tagen)

Also: Wenn künftig nach keinem Tor mehr so richtig gejubelt werden kann, möglicherweise aber gejubelt werden kann, obwohl vor gefühlten 5 Minuten gar keiner gejubelt hat - dann ist das schon das Ende des Fußballs- wie wir ihn kennen un lieben gelernt haben.
Wenn aber künftig nach ganzen Spielen, z.B. auch klaren Klatschen, nicht klar ist, ob das überhaupt gewertet wird, dann können wir diesen Sport ab sofort beenden.

Video-Beweis

fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 18.09.2017, 14:02 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream
bearbeitet von fredisgetränkekiste, Montag, 18.09.2017, 14:05

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindest bei relativ klaren Abseitstoren:-)

Video-Beweis

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 18.09.2017, 14:07 (vor 3043 Tagen) @ fredisgetränkekiste

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)

Richtig. Auch Tore nach klaren Stürmerfouls wurden schon vor der Einführung des Videobeweises immer wieder mal abgepfiffen und man hatte zu früh gejubelt. Verstehe daher nicht, wieso ausgerechnet die Tatsache, dass man mal umsonst jubelt, der Sargnagel des stimmungsvollen Stadionerlebnisses sein soll.

Video-Beweis

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Montag, 18.09.2017, 14:09 (vor 3043 Tagen) @ Schnippelbohne

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Richtig. Auch Tore nach klaren Stürmerfouls wurden schon vor der Einführung des Videobeweises immer wieder mal abgepfiffen und man hatte zu früh gejubelt. Verstehe daher nicht, wieso ausgerechnet die Tatsache, dass man mal umsonst jubelt, der Sargnagel des stimmungsvollen Stadionerlebnisses sein soll.

Eben. Ich reg mich auch umsonst auf oder schimpfe umsonst über irgendwas. Warum nicht auch umsonst jubeln?

Video-Beweis

bobschulz, MS, Montag, 18.09.2017, 14:16 (vor 3043 Tagen) @ homer73

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Richtig. Auch Tore nach klaren Stürmerfouls wurden schon vor der Einführung des Videobeweises immer wieder mal abgepfiffen und man hatte zu früh gejubelt. Verstehe daher nicht, wieso ausgerechnet die Tatsache, dass man mal umsonst jubelt, der Sargnagel des stimmungsvollen Stadionerlebnisses sein soll.


Eben. Ich reg mich auch umsonst auf oder schimpfe umsonst über irgendwas. Warum nicht auch umsonst jubeln?

Seit wann schimpfst Du umsonst? Ich dachte, Du schimpfst -so wie ich- immer zurecht , nur nicht ganz so laut.:-)

Video-Beweis

fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 18.09.2017, 14:21 (vor 3043 Tagen) @ bobschulz

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Richtig. Auch Tore nach klaren Stürmerfouls wurden schon vor der Einführung des Videobeweises immer wieder mal abgepfiffen und man hatte zu früh gejubelt. Verstehe daher nicht, wieso ausgerechnet die Tatsache, dass man mal umsonst jubelt, der Sargnagel des stimmungsvollen Stadionerlebnisses sein soll.


Eben. Ich reg mich auch umsonst auf oder schimpfe umsonst über irgendwas. Warum nicht auch umsonst jubeln?


Seit wann schimpfst Du umsonst? Ich dachte, Du schimpfst -so wie ich- immer zurecht , nur nicht ganz so laut.:-)

Laut schimpfen und pöbeln obwohl man weiß, daß man im Unrecht ist, scheint die hohe Kunst zu sein.
Der Gipfel der Freude ist, wenn man dann noch, durch scheinbar schlüssige Fachargumente, den Nebenmann zum Mitpöbeln anstiften kann.

Video-Beweis

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Montag, 18.09.2017, 14:45 (vor 3043 Tagen) @ fredisgetränkekiste

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Richtig. Auch Tore nach klaren Stürmerfouls wurden schon vor der Einführung des Videobeweises immer wieder mal abgepfiffen und man hatte zu früh gejubelt. Verstehe daher nicht, wieso ausgerechnet die Tatsache, dass man mal umsonst jubelt, der Sargnagel des stimmungsvollen Stadionerlebnisses sein soll.


Eben. Ich reg mich auch umsonst auf oder schimpfe umsonst über irgendwas. Warum nicht auch umsonst jubeln?


Seit wann schimpfst Du umsonst? Ich dachte, Du schimpfst -so wie ich- immer zurecht , nur nicht ganz so laut.:-)


Laut schimpfen und pöbeln obwohl man weiß, daß man im Unrecht ist, scheint die hohe Kunst zu sein.
Der Gipfel der Freude ist, wenn man dann noch, durch scheinbar schlüssige Fachargumente, den Nebenmann zum Mitpöbeln anstiften kann.

Da hast Du Näschen bewiesen. bobschulz IST mein (pöbelnder) Nebenmann!

Video-Beweis

bobschulz, MS, Dienstag, 19.09.2017, 07:49 (vor 3042 Tagen) @ homer73

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Richtig. Auch Tore nach klaren Stürmerfouls wurden schon vor der Einführung des Videobeweises immer wieder mal abgepfiffen und man hatte zu früh gejubelt. Verstehe daher nicht, wieso ausgerechnet die Tatsache, dass man mal umsonst jubelt, der Sargnagel des stimmungsvollen Stadionerlebnisses sein soll.


Eben. Ich reg mich auch umsonst auf oder schimpfe umsonst über irgendwas. Warum nicht auch umsonst jubeln?


Seit wann schimpfst Du umsonst? Ich dachte, Du schimpfst -so wie ich- immer zurecht , nur nicht ganz so laut.:-)


Laut schimpfen und pöbeln obwohl man weiß, daß man im Unrecht ist, scheint die hohe Kunst zu sein.
Der Gipfel der Freude ist, wenn man dann noch, durch scheinbar schlüssige Fachargumente, den Nebenmann zum Mitpöbeln anstiften kann.


Da hast Du Näschen bewiesen. bobschulz IST mein (pöbelnder) Nebenmann!

Ich bitte Dich!
Kann man das so sagen? ...
Nein, die Klammern empfinde ich als gewagt. :-)

Video-Beweis

Fair Play, NRW, Montag, 18.09.2017, 14:06 (vor 3043 Tagen) @ fredisgetränkekiste

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)

Aber wie häufig kommt das vor? Da reicht doch ein Blick zum Linienrichter, wenn die Fahne unten bleibt ist Tor, ob Abseits oder nicht. Das dauert maximal zwei Sekunden.

Video-Beweis

fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 18.09.2017, 14:13 (vor 3043 Tagen) @ Fair Play

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Aber wie häufig kommt das vor? Da reicht doch ein Blick zum Linienrichter, wenn die Fahne unten bleibt ist Tor, ob Abseits oder nicht. Das dauert maximal zwei Sekunden.

Das mit dem Linienrichter muß man aber erstmal wissen:-)
Davon abgesehen, ist der Jubel jedesmal groß wenn der Ball im Netz ist.
Zurecht wie ich finde, is ja immerhin ein hartes Indiz für Grund zur Freude.

Video-Beweis

Fair Play, NRW, Montag, 18.09.2017, 14:22 (vor 3043 Tagen) @ fredisgetränkekiste

Das Problem mit dem Jubel hat mehr als die Hälfte der Zuschauer im Westfalenstadion auch ohne Videobeweis, zumindestens bei relativ klaren Abseitstoren:-)


Aber wie häufig kommt das vor? Da reicht doch ein Blick zum Linienrichter, wenn die Fahne unten bleibt ist Tor, ob Abseits oder nicht. Das dauert maximal zwei Sekunden.


Das mit dem Linienrichter muß man aber erstmal wissen:-)
Davon abgesehen, ist der Jubel jedesmal groß wenn der Ball im Netz ist.
Zurecht wie ich finde, is ja immerhin ein hartes Indiz für Grund zur Freude.

Absolut. ;)

Trotzdem, an diese ganzen Tore und Entscheidungen unter Vorbehalt muss ich mich erstmal gewöhnen. Beim Football ist das ja egal, da kommt sowieso kein Spielfluss auf, aber beim Fußball?

IFAB Protocol

jniklast, Langenhagen, Montag, 18.09.2017, 13:48 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Laut IFAB Protocol zum VAR gilt übrigens:

A match is not invalidated because of:

malfunction(s) of the VAR technology (as for goal line technology (GLT)
wrong decision(s) involving the VAR (as the VAR is a match official)
a decision not to review an incident or the review of a non-reviewable situation

Das heißt das falsche Anrufen des VAR ist schonmal kein Grund zur Wiederholung. Allerdings dürfte der Pfiff selber ein Grenzfall sein. Irgendwie gehört es ja zusammen.

WDR2

Rupo, Ruhrpott, Montag, 18.09.2017, 13:46 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

dazu: der Pfiff des Schiedsrichter unterbricht das Spiel. Der VB hätte gar nicht ausgeführt werden dürfen.

WDR2

nemix, Montag, 18.09.2017, 14:50 (vor 3043 Tagen) @ Rupo

Heute morgen meinte noch ein Reporter bei WDR2 das die Chance für Köln auf ein Wiederholungsspiel sehr hoch ist.
Nach dem was ich hier gelesen habe, glaube ich da nicht dran.

WDR2

Scrutinizer, Montag, 18.09.2017, 15:17 (vor 3043 Tagen) @ nemix

Der WDR hat meiner Meinung nach die Moderatoren und Kommentatoren, sowohl TV als auch Radio, mit der wenigsten Ahnung vom VAR.

Wenn sie meinen, sehr hohe Wahrscheinlichkeit, wird es genau andersrum sein. :D

WDR2

Voomy, Berlin, Montag, 18.09.2017, 14:59 (vor 3043 Tagen) @ nemix

Würde man das Gegenteil behaupten, würde man sich ja selbst seiner Grundlage für exzessive Berichterstattung bis zum Urteil des DFB vermasseln.

Keine Ahnung wie jemand ernsthaft daran glauben kann, dass der DFB / die DFL in einer solchen Situation eines von glaube ich dann 2 Wiederholungsspielen (nicht wetterbedingt) in 30 Jahren ansetzen und nebenbei auch noch das frische Konstrukt VAR damit quasi zu Grabe tragen.

WDR2

Ulrich, Montag, 18.09.2017, 14:52 (vor 3043 Tagen) @ nemix

Heute morgen meinte noch ein Reporter bei WDR2 das die Chance für Köln auf ein Wiederholungsspiel sehr hoch ist.
Nach dem was ich hier gelesen habe, glaube ich da nicht dran.

Lass mich raten wo der WDR wohl beheimatet ist ;-)

Allgemeine Frage zum Videobeweis

Daniel09, Montag, 18.09.2017, 12:00 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Sitzt an einem Spieltag ein und der selbe in Köln?

Was ist an einem Samstagnachmittag muss ein Videoschiri sich um alle Spiele gleichzeitig kümmern?

Allgemeine Frage zum Videobeweis

Scrutinizer, Montag, 18.09.2017, 12:39 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09

Diese und andere Fragen beantwortet dieser KStA-Artikel vom Mai.

ksta.de/koeln/neue-video-technik-im-fussball-die-schiedsrichter-hinter-den-kulissen-26858460

Vorab: Der VAR ist Bestandteil des Schiri-Teams und erscheint auf dem Spielberichtsbogen.

Video-Beweis

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Montag, 18.09.2017, 11:01 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Man darf und soll natürlich diese Neuerung diskutieren.
Die Idee, das Geschehen gerechter zu machen, ist ja auch erstmal eine gute und faire Idee.
Die Umsetzung ist allerdings leider einfach nur kacke.

Die eigentliche Frage die ich mir seit 4 Spieltagen stelle ist allerdings, wieso unsere Schiris so unfassbar schlecht sind. Am Anfang dachte ich noch, dass man den Videobeweis eher selten benötigen wird. Nun allerdings hat man pro Spieltag 6 und mehr Szenen wo der VAR kontaktiert wird.

Es gibt Szenen die schwer zu bewerten sind. Das Tor der Bayern z.B. war so eine.
Es gibt aber erheblich mehr Szenen die unsere Schiris einfach viel besser bewerten müssen. Sei es die groben Fouls der letzten Wochen, oder auch der Handelfmeter gestern.

Pfeifen sie so extrem mies, weil sie den VAR zur Absicherung haben oder weil sie keine professionellen Schiedsrichter sind?

Finde es sind alleine in den ersten 4 Spieltagen unfassbar viele extreme Fehlentscheidungen gefällt worden. Das nervt tierisch!

Video-Beweis

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Montag, 18.09.2017, 13:55 (vor 3043 Tagen) @ Flankengott

Die eigentliche Frage die ich mir seit 4 Spieltagen stelle ist allerdings, wieso unsere Schiris so unfassbar schlecht sind.

Der VAR im Hintergrund sorgt beim Schiri bestimmt nicht für mehr Sicherheit und Souveränität. Auch von Seiten der Spieler dürfte die Akzeptanz für die Entscheidungen des Schiedsrichters selbst massiv gesunken sein. Und das wird mit jedem Eingriff des VAR schlimmer.

Konsequent wäre, wenn in Tornähe gar nichts mehr von Schiedsrichtergespann entschieden wird. Man lässt einfach laufen. Und wenn was ist, meldet sich Köln.

Video-Beweis

Rupo, Ruhrpott, Montag, 18.09.2017, 11:49 (vor 3043 Tagen) @ Flankengott

Die eigentliche Frage die ich mir seit 4 Spieltagen stelle ist allerdings, wieso unsere Schiris so unfassbar schlecht sind.

Fairer Weise muss man aber auch sagen, dass a) das Spiel verdammt kompliziert geworden ist (Technik, Schnelligkeit, Schauspielerei aller Akteure, etc.) b) gerade durch die TV Bilder die ständig gezeigt werden, dass Spiel so kompliziert wurde. Vielleicht sollte man mal drüber nachdenken weniger zu zeigen im TV....also mal auf die drölfte Superzeitlupe, die drölfte virtuelle Abseitslinie und die drölfte Diskussion.....

Video-Beweis

Floatdownstream, Lünen, Montag, 18.09.2017, 12:19 (vor 3043 Tagen) @ Rupo

Nicht nur das Spiel ist kompliziert. Auch die Tabelle. Schwarz-auf-weiß sind wir erster und könnten Party machen. Aber da stehen ja jetzt 10 Punkte "unter Vorbehalt". Daher ist gleichzeitig "unter Vorbehalt" ja Hannover Erster. Sollte das Ding wiederholt werden, zieht sich über Monate dieser Vorbehalt durch die Saison - mangels geeignetem Nachholtermin. Und wer weiß, vielleicht muß jetzt nach jedem Schlußpfiff erst mal geprüft werden, ob es Protestmögichkeiten gibt. Soweit zum Argument, daß der VAR zur Klarheit beiträgt.

Video-Beweis

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 12:23 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Das hat das Regelwerk ja bereits bedacht: Bei Wahrnehmungsfehlern, unabhängig ob im Zusammenhang mit Videotechnik oder nicht, gibt es keine Wiederholung von Spielen. Dass es sich nicht um eine falsche Auslegung von Regeln handelte, sondern um die Wahrnehmung "Wann habe ich abgepfiffen?" ist ja ausführlich diskutiert worden. Daher führt dieses Argument gegen den Videobeweis ins Leere.

Video-Beweis

Ulrich, Montag, 18.09.2017, 14:18 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Das hat das Regelwerk ja bereits bedacht: Bei Wahrnehmungsfehlern, unabhängig ob im Zusammenhang mit Videotechnik oder nicht, gibt es keine Wiederholung von Spielen. Dass es sich nicht um eine falsche Auslegung von Regeln handelte, sondern um die Wahrnehmung "Wann habe ich abgepfiffen?" ist ja ausführlich diskutiert worden. Daher führt dieses Argument gegen den Videobeweis ins Leere.

Zudem ist das grundsätzliche Problem keineswegs auch auf den Video-Beweis beschränkt. Man könnte problemlos einen Fall konstruieren in dem nicht der Video-Schiedsrichter sondern der Linienrichter (oder bei internationalen Begegnungen ohne Hawkeye, etc. der Torrichter) den Schiedsrichter darauf hinweist dass das angebliche Foul nicht stattgefunden hat. Dann hätte man im Grunde das gleiche Szenario.

Video-Beweis

MaxMidler, Montag, 18.09.2017, 11:47 (vor 3043 Tagen) @ Flankengott

Ich glaube es liegt weder am VAR, noch am Amateurstatus. Anscheinend machen die Schiedsrichter ja, was der Verband von ihnen sehen will, sonst würde ja etwas in Vorgaben oder Ausbildung geändert.
Der italienische Schiedsrichter (Name entfallen) in der Partie gegen Tottenham war ja auch ohne VAR keinen Deut besser.
Wobei ich teilweise die "kleinen" Entscheidungen weniger verstehe als die "großen" Fehler. Da wird ein Spieler beim Einwurf 8 Meter zurückgeschickt, geht brav zurück, dann 3 Meter vor und nimmt von da 5 Meter Anlauf um genau von der Stelle, an der er zuvor stand, einzuwerfen. Der Schiedsrichter sieht das und lässt es laufen. Klingt nach einer Kleinigkeit, aber danach nimmt man ihn doch nicht mehr für voll.

MfG Max

Video-Beweis

Rupo, Ruhrpott, Montag, 18.09.2017, 11:51 (vor 3043 Tagen) @ MaxMidler

Da wird ein Spieler beim Einwurf 8 Meter zurückgeschickt, geht brav zurück, dann 3 Meter vor und nimmt von da 5 Meter Anlauf um genau von der Stelle, an der er zuvor stand, einzuwerfen.

Danke!
Genauso geht mir der mittlerweile nicht mehr 'Abstand einhalten' beim Freistoß gepflegt auf den Sack...teilweise steht der Spieler nen Meter vor dem Ball...macht den Passweg zu und es passiert nix von Seiten des Schiedsrichter...

Video-Beweis

Komanda, Montag, 18.09.2017, 11:05 (vor 3043 Tagen) @ Flankengott

Man darf und soll natürlich diese Neuerung diskutieren.
Die Idee, das Geschehen gerechter zu machen, ist ja auch erstmal eine gute und faire Idee.
Die Umsetzung ist allerdings leider einfach nur kacke.

Die eigentliche Frage die ich mir seit 4 Spieltagen stelle ist allerdings, wieso unsere Schiris so unfassbar schlecht sind. Am Anfang dachte ich noch, dass man den Videobeweis eher selten benötigen wird. Nun allerdings hat man pro Spieltag 6 und mehr Szenen wo der VAR kontaktiert wird.


Das frage ich mich ehrlich gesagt schon seit mehreren Saisons. Klar ist das nur eine subjektive Einschätzung aber es wirkt einfach so, dass gerade bei klaren Regelverstößen wie taktischen Fouls, Ellenbogen, gestrecktes Bein, Hand im Gesicht etc. selten die zu erwartende Strafe folgt, wenn überhaupt eine folgt.

Video-Beweis

Friedrich, Hamm, Montag, 18.09.2017, 10:58 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Ich denke, der Einspruch der Kölner ist verständlich, wenn man bedenkt, dass der Pfiff ertönte, bevor der Ball die Torlinie überschritten. Nur ist diese Regel sehr schwer in der Praxis anzuwenden. Nehmen wir das nicht anerkannte Tor in London. Wenn da der Schiedsrichter Abseits gepfiffen hat bevor der Ball über die Torlinie geflogen ist, hätte der Videoschiedsrichter nicht eingreifen dürfen, obwohl es eindeutig ein Tor war. Ja, ich weiß, es gibt keinen Videobeweis in der CL und ich weiß nicht, wann der Schiedsrichter tatsächlich gepfiffen hat. Was ich sagen will, bei klaren Fehlentscheidungen, bei denen der Schiedsrichter ein reguläres Tor zurückpfeift, wird sich immer die Frage stellen, war der Ball im Tor als gepfiffen wurde?
Ich denke, der Kölner Einspruch kann hier zur Klärung beitragen. Denkbar ist die Regel grundsätzlich keinen Videobeweis zuzulassen, wenn der Schiedsrichter ein Tor zurückpfeift. Oder zulassen der Korrektur durch den VAR, wenn kein weitere Spieler den Ball Berührt oder auch nur theoretisch eingreifen kann.

Insoweit bin ich auf die Entscheidung gespannt.

Es fühlt sich komisch an.

Sayael, Gütersloh, Montag, 18.09.2017, 10:49 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Also: Wenn künftig nach keinem Tor mehr so richtig gejubelt werden kann, möglicherweise aber gejubelt werden kann, obwohl vor gefühlten 5 Minuten gar keiner gejubelt hat - dann ist das schon das Ende des Fußballs- wie wir ihn kennen un lieben gelernt haben.
Wenn aber künftig nach ganzen Spielen, z.B. auch klaren Klatschen, nicht klar ist, ob das überhaupt gewertet wird, dann können wir diesen Sport ab sofort beenden.


Es war gestern aber die erste Situation mit so einem heftigen Protest, obwohl einige andere Szenen in anderen Spielen, eher solch einen Protest gerechtfertigt hätten.

Bei Köln hängt das ganz einfach mit der momentanen Situation zusammen und der Unzufriedenheit die im Klub herrscht. Muss man nicht überbewerten.

Ich glaube kaum das dies in irgendeiner Form zur gängigen Praxis wird.

Dennoch bin ich absolut bei dir, das sich diese Tore anders anfühlen.
Es ist nicht dasselbe, und es fällt mir relativ schwer mich daran zu gewöhnen.
Natürlich ist dieses Gefühl bei jedem anders und ich muss auch zugeben, das ich ein Gewohnheitsmensch bin, der seine festen Abläufe braucht.

Beim American Football z.B. habe ich relativ wenig Probleme damit, wenn ich immer mal wieder reinschaue. Ich kenne es in dem Fall auch einfach nicht anders, beim Fußball hingen kenne ich es anders.

Generell ist dies für mich ein weiterer Schritt weg von einem Hobby, das ich eigentlich liebte.
Und die Schritte nehmen werden einfach immer größer. Wahrscheinlich auch dem Alter geschuldet, das ich mit mittlerweile 30, einfach viele dinge ganz anders wahrnehme und mich weiter davon entferne oder der Fußball sich von mir.

Ein schleichender Prozess, bei dem mir eigentlich allen Facetten immer mehr missfallen.
Egal ob Verband, Liga, Spieler oder Klubs. Es kommen einfach immer mehr Situationen, die ich nicht nachvollziehen kann und dabei ist es relativ egal welchen Bereich es betrifft, es gab kaum Entscheidungen, die mich wirklich glücklich gemacht haben. Dazu kommt dann noch diese völlige Gleichgültigkeit von Spielern, Verantwortlichen und Verbänden bei Straftaten und sehr fragwürdigem Verhalten. Natürlich bin ich nicht so blauäugig das ich, glaube das alles immer mit rechten dingen zugeht und alle die Gesetze brav befolgen, aber diese Masse an Vergehen stößt mir relativ übel auf. Dazu kommen dann noch diese fadenscheinigen Begründungen für solche Straftaten, oder Klubs die diese Spieler blindlings Verteidigen wie es z.B. im Fall von Messi/Ronaldo geschieht.
Nicht zu vergessen die Verwobenheit mit der Politik, die einfach immer groteskere Züge annimmt. Es würde mich nicht wundern, das irgendein Klub/Spieler/Verbände Werbung für Nordkorea machen würde, wenn die das nötige Kleingeld überweisen würden.
Der Fußball und seine Akteure sind mir einfach viel zu mächtig geworden, so das selbst eigentlich große Skandale nichtmal unter den Teppich gekehrt werden müssen, sondern alle einfach akzeptieren, was für ein Schmierentheater es ist und nur ein paar Schachfiguren ausgetauscht werden.

Abgesehen von den Akteuren selbst gibt es aber auch noch eine andere Gruppe, die mich immer stärker stört, nämlich die Fans.
Das Verhalten auf der An- und Abreise bei vielen Anhängern stößt mir ziemlich auf. Am Wochenende Bahn zu fahren ist der Horror während der Saison.
Mangelnde Körperhygiene, Alkoholkonsum, und einfach völlige Empathielosigkeit gegenüber anderen Personen, die einfach nur von A nach B fahren wollen.
Ich will mich einfach nicht daran gewöhnen, das der Zug wie die Pest stinkt oder das unbeteiligten Personen immer wieder bepöbelt oder attackiert werden.

Alles in allem einfach Punkte, die mich immer weiter wegtreiben lassen von diesem Hobby.

Der Videobeweis ist momentan ein weiterer Punkt.
Auch wenn die Gerechtigkeit sich gut anfühlt, leider tun die Tore es nicht.

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 10:30 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Der Spielleiter bleibt der Entscheider, der Videomann in Köln ist auch nur Assistent, genauso wie der Linienrichter. Das scheint bei vielen Schiedsrichtern noch nicht angekommen zu sein, wahrscheinlich weil man unwillkürlich denkt: "Der sitzt vorm Fernseher mit Zeitlupen etc., der wird es schon besser gesehen haben."

Das ist genau das Problem. Die Technik muss sinnvoll eingesetzt werden. Dafür müssten mE folgende Punkte (besser) beachtet werden:

- Der Schiedsrichter entscheidet über das Ende der Spielsituation durch seinen Pfiff und wird von den sonstigen Schiedsrichtern nur assistiert (Spielleiterprinzip).

- Der Spielleiter sollte Situationen nur bei von ihm als glasklar erkannten Situationen unterbrechen; ansonsten gilt es, Szenen "zu Ende" spielen zu lassen und nicht einzugreifen (Primat des Spielflusses)

- Der Videoassistent sollte im Stadion sitzen, idealerweise in einer Box am Spielfeldrand.

Um die Zuschauer einzubinden, das Stadionerlebnis zu sichern und kafkaeske Situationen wie gestern beim Elfemter zu vermeiden muss
- die jeweilige Szene parallel im Stadion auf den Leinwänden gezeigt werden, wodurch die Zuschauer die Situation letztlich noch einmal "live" verfolgen und mitfiebern können

- der Spielleiter / Videoassistent sollte per Durchsage mitteilen, was der Regelverstoß etc. war.

Die gestrigen Vorkommnisse sind für mich also kein Argument gegen den Videoassistenten, sondern ein Plädoyer für eine bessere Nutzung und Umsetzung.

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Gordi, Montag, 18.09.2017, 12:21 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Sehe ich genauso. Schöner Beitrag.

Hinzufügen könnte man noch, dass es für den Schiedsrichter obligatorisch sein muss, sich die Szene selbst nochmal anzusehen, anstatt sich nur auf den Assistenten zu verlassen.

Denn auch wenn der Spielleiter die oberste Instanz ist und der Assistent "nur" eine Hilfe sein soll, ist er ja praktisch eindeutig mehr als das. Kein Schiedsrichter wird nochmal den Assistenten überstimmen, der Fernsehbilder mehrfach, aus verschiedenen Perspektiven und in Zeitlupe sichten kann. Verständlicherweise.

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 12:24 (vor 3043 Tagen) @ Gordi


Denn auch wenn der Spielleiter die oberste Instanz ist und der Assistent "nur" eine Hilfe sein soll, ist er ja praktisch eindeutig mehr als das. Kein Schiedsrichter wird nochmal den Assistenten überstimmen, der Fernsehbilder mehrfach, aus verschiedenen Perspektiven und in Zeitlupe sichten kann. Verständlicherweise.

Klar, aber das sollte abgedeckt sein mit der Fassung, dass nur bei "klaren" Fehlern eingegriffen wird. Dann kann sich der Spielleiter darauf verlassen, dass der Assistent es richtig gesehen hat, sonst würde er ja nicht eingreifen. So etwa beim Handspiel gestern. Im Übrigen kann der Spielleiter aber bereits jetzt ja wohl auch selbst Einsicht nehmen, oder?

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Gordi, Montag, 18.09.2017, 12:34 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Kann er, aber bisher hat das noch kein Schiedsrichter genutzt, oder? Warum nicht? Verstehe ich nicht!

Allein dadurch, dass man als Zuschauer, egal ob im Stadion oder vorm Fernseher, sieht, wie der entscheidende Mann auf dem Platz persönlich den Videobeweis nutzt und die Szene erneut beurteilt, könnte mehr Akzeptanz und Verständnis erreicht werden als durch eine Entscheidung, die im Zweifel hunderte Kilometer vom Spielort entfernt getroffen wird, finde ich.
Stärkt doch auch die Autorität des Schiedsrichters.

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Schumi, Essen, Montag, 18.09.2017, 13:42 (vor 3043 Tagen) @ Gordi

Kann er, aber bisher hat das noch kein Schiedsrichter genutzt, oder? Warum nicht? Verstehe ich nicht!

Doch, beim Foul an Schmelle in Freiburg hat sich der Schiedsrichter die Szene nochmal angeschaut.

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 13:28 (vor 3043 Tagen) @ Gordi

Klar, dauert aber auch bedeutend länger. Im Einzelfall kann das sinnvoll sein, unter Prämisse, dass nur bei klaren Entscheidungen eingegriffen wird, sollte es aber eigentlich nicht dazu kommen.

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten

Komanda, Montag, 18.09.2017, 10:34 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

- Der Spielleiter sollte Situationen nur bei von ihm als glasklar erkannten Situationen unterbrechen; ansonsten gilt es, Szenen "zu Ende" spielen zu lassen und nicht einzugreifen (Primat des Spielflusses)


Einem Affen würde ich das allerdings auch zutrauen :D

Video-Beweis

Bohneneintopf, Montag, 18.09.2017, 10:09 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Also: Wenn künftig nach keinem Tor mehr so richtig gejubelt werden kann, möglicherweise aber gejubelt werden kann, obwohl vor gefühlten 5 Minuten gar keiner gejubelt hat - dann ist das schon das Ende des Fußballs- wie wir ihn kennen un lieben gelernt haben.
Wenn aber künftig nach ganzen Spielen, z.B. auch klaren Klatschen, nicht klar ist, ob das überhaupt gewertet wird, dann können wir diesen Sport ab sofort beenden.

Dieses zwanghafte Dagegensein, dass sich zu meiner Überraschung gestern in dieser Vehemenz auf der Süd gezeigt hat, ist doch irgendwie peinlich. Der Sport wird durch den Videobeweis fairer, ohne die geliebten Diskussionen zu nehmen. Klar ist das in manchen Situationen dann komisch, wenn man bei nem Tor ein paar Sekunden nicht weiß was lolle ist. Das wird sich aber einspielen und wenn man dann nun sich so dareinsteigert, ist man auch selbst schuld sich den Spaß zu nehmen, als ob gestern etwa die Grundfesten des Fußballs zerstört wurden

Video-Beweis

Phil, Montag, 18.09.2017, 10:22 (vor 3043 Tagen) @ Bohneneintopf

Dieses zwanghafte Dagegensein, dass sich zu meiner Überraschung gestern in dieser Vehemenz auf der Süd gezeigt hat, ist doch irgendwie peinlich. Der Sport wird durch den Videobeweis fairer, ohne die geliebten Diskussionen zu nehmen. Klar ist das in manchen Situationen dann komisch, wenn man bei nem Tor ein paar Sekunden nicht weiß was lolle ist. Das wird sich aber einspielen und wenn man dann nun sich so dareinsteigert, ist man auch selbst schuld sich den Spaß zu nehmen, als ob gestern etwa die Grundfesten des Fußballs zerstört wurden

Wieso zwanghaft? Wie willst du das beurteilen?

Weil du dafür bist, sind alle, die es falsch finden, zwanghaft veranlagt?

Genau so könnte ich nun sagen, dass du ein zwanghafter Modernisierer nur um des modernisierens Willen bist. Eine unausgegorene Sache wird einfach mal in den Vollbetrieb geworfen und dann guckt man mal.

Mache ich aber nicht. Ich finde beide Seiten legitim. Und wenn eine Mehrheit damit irgendwie ein Problem hat, wie gestern zu erleben (obwohl man ja profitierte), kann man das doch nicht einfach mit "zwanghaftem Dagegensein" abwischen.

MFG
Phil

Video-Beweis

Bohneneintopf, Montag, 18.09.2017, 10:34 (vor 3043 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Bohneneintopf, Montag, 18.09.2017, 10:42

Dieses zwanghafte Dagegensein, dass sich zu meiner Überraschung gestern in dieser Vehemenz auf der Süd gezeigt hat, ist doch irgendwie peinlich. Der Sport wird durch den Videobeweis fairer, ohne die geliebten Diskussionen zu nehmen. Klar ist das in manchen Situationen dann komisch, wenn man bei nem Tor ein paar Sekunden nicht weiß was lolle ist. Das wird sich aber einspielen und wenn man dann nun sich so dareinsteigert, ist man auch selbst schuld sich den Spaß zu nehmen, als ob gestern etwa die Grundfesten des Fußballs zerstört wurden


Wieso zwanghaft? Wie willst du das beurteilen?

Weil du dafür bist, sind alle, die es falsch finden, zwanghaft veranlagt?

Genau so könnte ich nun sagen, dass du ein zwanghafter Modernisierer nur um des modernisierens Willen bist. Eine unausgegorene Sache wird einfach mal in den Vollbetrieb geworfen und dann guckt man mal.

Mache ich aber nicht. Ich finde beide Seiten legitim. Und wenn eine Mehrheit damit irgendwie ein Problem hat, wie gestern zu erleben (obwohl man ja profitierte), kann man das doch nicht einfach mit "zwanghaftem Dagegensein" abwischen.

MFG
Phil

Es war gestern mein Eindruck, dass man sich in gewissen Bereichen der Süd hat mitreißen lassen, so im allgemeinen Zusammenhang, dass nun alles Scheiße ist beim DFB, drumherum und so. Man hat ja selbst auch nach all den Jahren ein Gefühl für die vorherrschende Meinung entwickelt und das passte dann von meiner Warte aus irgendwie dann nicht zu der Intensivität. Auch passt es nicht zu den jahrelangen Diskussionen um die Gerechtigkeit im Fußball. Woran es sicherlich mangelt ist mal wieder die Kommunikation von Seiten der Regelmacher, kann natürlich auch sein, dass ich einen Text, in dem das neue Regelwerk ganz simpel (und wer es mag auch detailliert) dargestellt übersehen habe, aber ich glaube das gibt es bislang nicht. So isses dann natürlich jetzt nicht alles ganz nachvollziehbar

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Phil, Montag, 18.09.2017, 10:43 (vor 3043 Tagen) @ Bohneneintopf

Alles schön und gut.

Aber "zwanghaftes Dagegensein" finde ich einfach ein schwaches Argument und auch ungerecht. Und ja klar gibt es eine negative Grundstimmung gegen den DFB und die Entscheidungen, die dort getroffen werden. Das ist aber doch irgendwie auch jetzt kein "zwanghaftes" gegen den DFB sein.

MFG
Phil

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FullHD, Montag, 18.09.2017, 10:29 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Dieses zwanghafte Dagegensein, dass sich zu meiner Überraschung gestern in dieser Vehemenz auf der Süd gezeigt hat, ist doch irgendwie peinlich. Der Sport wird durch den Videobeweis fairer, ohne die geliebten Diskussionen zu nehmen. Klar ist das in manchen Situationen dann komisch, wenn man bei nem Tor ein paar Sekunden nicht weiß was lolle ist. Das wird sich aber einspielen und wenn man dann nun sich so dareinsteigert, ist man auch selbst schuld sich den Spaß zu nehmen, als ob gestern etwa die Grundfesten des Fußballs zerstört wurden


Wieso zwanghaft? Wie willst du das beurteilen?

Weil du dafür bist, sind alle, die es falsch finden, zwanghaft veranlagt?

Genau so könnte ich nun sagen, dass du ein zwanghafter Modernisierer nur um des modernisierens Willen bist. Eine unausgegorene Sache wird einfach mal in den Vollbetrieb geworfen und dann guckt man mal.

Mache ich aber nicht. Ich finde beide Seiten legitim. Und wenn eine Mehrheit damit irgendwie ein Problem hat, wie gestern zu erleben (obwohl man ja profitierte), kann man das doch nicht einfach mit "zwanghaftem Dagegensein" abwischen.

MFG
Phil


MMn liegt genau darin das Problem. Das ganze VAR-System funktioniert einfach nicht vernünftig.
Es wird nicht wirklich klar, wann der eingreift, wie Standartisiert die Eingriffe sind(zb jedes Zupfen im 16er=11m oder bleibt sowas Ermessenssache des VAR?!)
Und die Kommunikation im Stadion ist halt einfach komplett verpeilt worden und das bei angeblich einem Jahr Vorbereitung und Testphase...das glaube ich im Leben nicht, weil es hier um ganz klare "Kinderkrankheiten" geht, die einem normalen "Fußballfan" bei 3Mal Gedanken zum VAR machen sofort auffallen. Was also sollen die da ein ganzes Jahr gemacht haben?

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rvnvon1909, Celle, Montag, 18.09.2017, 10:06 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Es ist doch irgendwie paradox. Man erhoffte sich durch den VAR mehr Transparenz, Gerechtigkeit und weniger Diskussionen nach Spieltagen und wo steht man jetzt? Gefühlt ist es schlimmer als zuvor. Man muss festhalten, dass das Treffen einer Entscheidung auch mithilfe des Video-Assistenten immer Raum für individuelle Interpretationen lässt. Der Faktor Zeit hat darauf einen erheblichen Einfluss. Ich würde sogar behaupten, dass man die gestrige Entscheidung zum 2-0 durch Sokratis erneut zurückgenommen hätte, wenn man alle Perspektiven ohne Zeitdruck analysiert hätte. Aber das würde definitiv zu Lasten der Gesamtspielzeit gehen und ist somit nicht im Interesse aller Beteiligten. Bleibt für mich die logische Schlussfolgerung, dass wir alles so machen wie vor der Saison. Und wer meint, wir hätten von dem VAR bis jetzt profitiert liegt auch nicht richtig. Köln hätten wir auch so geschlagen und Freiburg... wer weiß, vielleicht wäre gegen elf Mann sogar mehr drin gewesen ;-)

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Phil, Montag, 18.09.2017, 09:49 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Ich habe das weiter unten schon geschrieben, kopiere es aber auch mal hierin, weil mich das interessiert und ich einfach nicht mitbekommen habe / mich nicht eingelesen habe, wie das geregelt ist.

"Aber was ist grundsätzlich mit solcherlei Situationen? Was ist, wenn der Schiri abseits pfeift, aber der VAR sagt "Nein, war kein Abseits, du hättest den Stürmer laufen lassen müssen"...

Was ist, wenn eine Flanke kommt, der Stürmer schiebt ein wenig den Verteidiger, der Schiri pfeift, der Ball fliegt währenddessen ins Tor, wo aber noch der Torhüter steht? Der VAR sagt "war kein Foul"...

Was passiert dann eigentlich?"

Was ist in all diesen "negativ" Entscheidungen des Schiedsrichters, die dann ein VAR ggf. korrigiert? Wie stellt man dann die Situation wieder her? Wie will man bewerten, ob das nun "eh ein Tor" geworden wäre, oder halt nicht?

MFG
Phil

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Floatdownstream, Montag, 18.09.2017, 11:04 (vor 3043 Tagen) @ Phil

"Aber was ist grundsätzlich mit solcherlei Situationen? Was ist, wenn der Schiri abseits pfeift, aber der VAR sagt "Nein, war kein Abseits, du hättest den Stürmer laufen lassen müssen"...

Was ist, wenn eine Flanke kommt, der Stürmer schiebt ein wenig den Verteidiger, der Schiri pfeift, der Ball fliegt währenddessen ins Tor, wo aber noch der Torhüter steht? Der VAR sagt "war kein Foul"...

Was passiert dann eigentlich?"

Was ist in all diesen "negativ" Entscheidungen des Schiedsrichters, die dann ein VAR ggf. korrigiert? Wie stellt man dann die Situation wieder her? Wie will man bewerten, ob das nun "eh ein Tor" geworden wäre, oder halt nicht?

MFG
Phil

Ich finde das tatsächlich total einfach:
im ersten Fall wird es gar keine Einmischung des VAR geben (wie z.B. auch bei der Abseitsstellung in London)! Niemals! Da ist kein Ball UNMITTELBAR im Tor gelandet. Da ist kein Foul begangen worden. Niemand weiß, ob danach überhaupt etwas spielentscheidendes passiert wäre! Es ist ja nunmal nicht Aufgabe des VAR, JEDEN Pfiff zu überprüfen...

Im zweiten Fall: Wenn der Ball ins Tor fliegt und der Schiri ist der Meinung, VORHER abgepfiffen zu haben, dann wird er das Tor nicht geben - egal ob der VAR sich meldet (sofern dieser sich überhaupt einschaltet, wenn der Zeitpunkt zwischen Pfiff und Tor nicht so unmittelbar wie gestern ist). Weiß es der Schiri nicht, ob der Pfiff schon vor dem Ball im Tor war oder hat es sogar so wahrgenommen, das er erst danach gepfiffen hat, dann wird er das Tor nicht geben - unabhängig von dem, was der VAR sagt (denn dieser beurteilt ja max. nur, ob foul oder nicht)...

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Phil, Montag, 18.09.2017, 11:09 (vor 3043 Tagen) @ Djerun

Und das ist dann gerechter?

Also unser Tor gegen Tottenham zählt, obwohl Abseits war, während dann (mal theoretisch) ein Tor wie das von Sokratis gestern gegeben würde, weil kein Foul vorlag laut VAR?

Das ist doch dann gar nicht wirklich gerechter? Bzw. einseitig gerechter.

MFG
Phil

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Floatdownstream, Montag, 18.09.2017, 11:27 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Es wird IMMER letztlich falsche Entscheidungen geben - mit oder ohne VAR. Die entscheidende Frage ist: wird es insgesamt gerechter MIT VAR oder nicht? Und ich behaupte: ja!
In London wurde eine Abseitsstellung nicht bemerkt vom Schiri. Diese Szene war aber nicht UNMITTELBAR mit einem Tor verbunden, sondern das Tor fiel einige Sekunden später nach einer neuen Situation.
=> ohne VAR: Tor
=> mit VAR: Tor
Genauso verhält es sich mit einer Situation, wo aus einer Abseitsstellung UNMITTELBAR ein Tor fällt. Das Tor ist gefallen, der VAR guckt sich das an und entscheidet: kein Tor wegen Abseitsstellung. Alles gut (hätte bei Lewandowski so sein können am Samstag. Hier scheiden sich dann die Geister, ob es passives oder aktives Abseits war. Eine eindeutige Entscheidung ist da also schwierig - auch für den VAR. Deshalb: Tor).
=> ohne VAR: Tor (regelwidrig)
=> mit VAR: kein Tor (gerechter)

Gestern fiel ein Tor UNMITTELBAR im Zusammenhang mit dem vermeindlichen foul von Sokratis und zudem auch noch UNMITTELBAR mit dem Pfiff des Schiris. Die Situation an sich ist schon oft genug durchgekaut worden. Letztlich stellt sich auch hier folgende Situation/Frage:
=> ohne VAR: kein Tor (zu unrecht, was die foul-Situation angeht, nicht den Zeitpunkt des Pfiffs!)
=> mit VAR: Tor (gerechter, was die foul-Situation angeht)
Hier dreht es sich um die Frage, wie der Schiri den Zeitpunkt des Pfiffs im Zusammenhang mit der Linienüberquerung des Balls bewertet. Das ist dann seine Frage der Wahrnehmung, aber nicht mehr Gegenstand der Untersuchung des VAR gewesen! Bei der ging es nur um foul oder nicht foul und der VAR hat em Ende richtig entschieden...

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Phil, Montag, 18.09.2017, 11:34 (vor 3043 Tagen) @ Djerun

Das ist mir einfach zu schwammig.

Und ich finde das auch nicht wirklich gerechter.

Warum ist ein Abseits wie in London in unwichtig? Das ist doch der Spielzug, der zum Tor führt?

Naja. Ich bin da wohl einfach nicht aufgeschlossen genug, werde aber sicher nicht meine Energie im Kampf gegen Windmühlen verschwenden. Dieser VAR wird bleiben und entweder man gewöhnt sich daran oder man sagt halt "Macht mir alles in allem so keinen Spaß mehr".

MFG
Phil

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Hanseat, Montag, 18.09.2017, 12:18 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Das ist mir einfach zu schwammig.

Und ich finde das auch nicht wirklich gerechter.

Warum ist ein Abseits wie in London in unwichtig? Das ist doch der Spielzug, der zum Tor führt?

Das ist eine prinzipielle Schwäche des Videobeweises, die man wohl nicht umgehen kann. Es sind ja auch Szenarien denkbar, in dem eine Ecke, ein Freistoß zu unrecht gegeben wurde, und daraus dann ein Tor fällt, der Freistoß oder die Ecke aber nicht geprüft werden kann, weil ja nur rote Karten, Elfmeter und Tore (nur die direkte Situation bis zum Tor, also der Zeitraum von Ecke/Freistoß bis zum Tor) geprüft werden dürfen.

Ich denke, man darf nicht erwarten, dass es gar keine Fehlentscheidungen mehr geben wird. Das wurde aber auch nicht versprochen. Ich glaube vor der Saison war die Rede davon, dass durch den VAR 7 von 10 Fehlentscheidungen verhindert werden können. Das führt also schon zu mehr Gerechtigkeit.

Was mir aber sorgen macht, ist dass es wohl darauf hinauslaufen wird, dass die Schiris prinzipiell erst mal alles laufen lassen, damit sie sich nicht die Chance nehmen, es im Nachhinein nochmal korrigieren zu können. Damit würden wir nochmal deutlich mehr Unterbrechungen haben wegen des Videobeweises und man grundsätzlich wohl erst mal warten muss, bis man jubeln kann, was die Emotionen doch irgendwie abwürgt...

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Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 12:21 (vor 3043 Tagen) @ Hanseat

Was mir aber sorgen macht, ist dass es wohl darauf hinauslaufen wird, dass die Schiris prinzipiell erst mal alles laufen lassen, damit sie sich nicht die Chance nehmen, es im Nachhinein nochmal korrigieren zu können. Damit würden wir nochmal deutlich mehr Unterbrechungen haben wegen des Videobeweises


Die Logik erschließt sich mir nicht: Warum mehr Unterbrechungen, wenn der Schiedsrichter weniger pfeift? Im Übrigen geht es hinsichtlich der Regel "im Zweifel laufen lassen" ja nur um strafraumnahe Situationen, da ja nur dann der Videoassistent behilflich sein darf. So viel ändert sich also nicht, außer dass Schiedsrichter im Strafraum erstmal abwarten sollten, was passiert.

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Hanseat, Montag, 18.09.2017, 12:32 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Was mir aber sorgen macht, ist dass es wohl darauf hinauslaufen wird, dass die Schiris prinzipiell erst mal alles laufen lassen, damit sie sich nicht die Chance nehmen, es im Nachhinein nochmal korrigieren zu können. Damit würden wir nochmal deutlich mehr Unterbrechungen haben wegen des Videobeweises

Die Logik erschließt sich mir nicht: Warum mehr Unterbrechungen, wenn der Schiedsrichter weniger pfeift? Im Übrigen geht es hinsichtlich der Regel "im Zweifel laufen lassen" ja nur um strafraumnahe Situationen, da ja nur dann der Videoassistent behilflich sein darf. So viel ändert sich also nicht, außer dass Schiedsrichter im Strafraum erstmal abwarten sollten, was passiert.

Naja, wenn ein Schiri ohne die Unterstützung des VAR abpfeift läuft er Gefahr einen Fehler zu machen. Wenn er das Spiel aber laufen lässt, kann und wird er hinterher nochmal vom VAR prüfen lassen, ob alles mir rechten Dingen abgelaufen ist. So führt das "laufen lassen" paradoxer Weise zu mehr Unterbrechungen, weil der VAR und der Schiedsrichter sich nach jedem Tor erst mal unterhalten müssen.

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Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 13:29 (vor 3043 Tagen) @ Hanseat


Naja, wenn ein Schiri ohne die Unterstützung des VAR abpfeift läuft er Gefahr einen Fehler zu machen. Wenn er das Spiel aber laufen lässt, kann und wird er hinterher nochmal vom VAR prüfen lassen, ob alles mir rechten Dingen abgelaufen ist. So führt das "laufen lassen" paradoxer Weise zu mehr Unterbrechungen, weil der VAR und der Schiedsrichter sich nach jedem Tor erst mal unterhalten müssen.

Aber dadurch gibt es ja nicht mehr Unterbrechungen, sondern - wenn überhaupt - längere nach einem Tor. Diese Beobachtung konnte ich aber bisher nicht machen, dass da nach jedem Tor lange gewartet werden müsste.

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Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 11:49 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Warum ist ein Abseits wie in London in unwichtig? Das ist doch der Spielzug, der zum Tor führt?

Das ist nicht unwichtig, sondern eine Situation, die momentan nicht richtig aufgelöst werden kann, soweit nicht die handelnden Personen auf dem Feld das Spiel laufen lassen. Daraus folgt aber nicht, dass der Videobeweis als solcher ungeeignet ist, sondern allein, dass er nicht alle Ungerechtigkeiten im Spiel beseitigt. Noch einmal: Er ist eine Hilfe in bestimmten Situationen. Genauso wie der Linienrichter beim Abseits helfen kann, bei Fouls an der gegenüberliegenden Seite des Strafraums bei einer Ecke aber nicht. Daraus folgerst du ja auch nicht, den Linienrichter abzuschaffen, weil er nicht alles aufdecken kann?!

Video-Beweis

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 11:18 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Und das ist dann gerechter?

Also unser Tor gegen Tottenham zählt, obwohl Abseits war, während dann (mal theoretisch) ein Tor wie das von Sokratis gestern gegeben würde, weil kein Foul vorlag laut VAR?

Das ist doch dann gar nicht wirklich gerechter? Bzw. einseitig gerechter.

MFG
Phil

Du kannst ja nicht aus der Fehlbewertung von Einzelsituationen folgern, ob ein System "gerecht" ist oder nicht. Eines ist doch klar: Wenn der Spielleiter grobe Fehler macht, etwa abpfeift, wo er besser laufen lassen würde, oder vergisst, dass er abgepfiffen hat, ist das eben ein grober Fehler und kein Fehler des Systems. Du stellst ja auch nicht den Linienrichter in Frage, nur weil er man die Fahne zu früh hebt, mal zu spät, mal richtig, mal falsch.

Die Grunderkenntnis muss doch sein: Durch den Videobeweis können einige, natürlich nicht alle, Szenen richtig bewertet werden, die ansonsten falsch entschieden würden. Dass der Videobeweis je nach Entscheidung des Spielleiters mal hilft, mal nicht, liegt einfach an der notwendigen Entscheidungshoheit des Spielleiters.

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Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 10:19 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Offensichtlich hast du das Prinzip des Videoassistenen noch nicht wirklich durschaut.
Spielleiter ist der Schiedsrichter auf dem Feld, ihm wird assistiert (!) durch die Linienrichter und den "Mann in Köln vorm Fernseher".

Daraus folgt ja ganz klar, was in den von dir genannten Situationen geschieht: Wenn der Schiedsrichter abpfeift, d.h. das Spiel unterbricht, können nachfolgende Szenen logischerweise nicht mehr mit Hilfe des Videoassistenten bewertet werden. Das hat aber nichts mit der Art der Unterstützung zu tun, sondern ist beim Linienrichter ja auch so.

Also: Es kommt weiterhin auf einen guten Spielleiter an. Genauso wie bei der Vorteilsregel ist es wichtig, Spielsituationen erstmal laufen zu lassen, um dann im Nachhinein bewerten zu können. Was abgepfiffen ist, ist vorbei und nicht mehr der Korrektur zugänglich (außer der Spielleiter "vergisst", dass er bereits abgepfiffen hatte - so wohl gestern).

Video-Beweis

Phil, Montag, 18.09.2017, 10:30 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Nein, tatsächlich verstehe ich es wohl nicht so richtig.

Im Grunde ist es also nur auf einen Teilaspekt anwendbar. Naja.

Und das gestern war dann halt ein klarer Regelverstoß, der aber irgendwie angesichts des Resultats und der Situation selbst nicht als wichtig zu erachten ist.

Nun gut. Ich werde es glaube nie bis in die letzte Facette durchdringen, was genau man da jetzt tut und wann ein VAR helfen darf und wann nicht und wann das zu was führt.

Ist mir unter dem Strich dann aber auch fast egal, denn irgendwie wird einem ja mitgeteilt, ob nun ein Tor zählt oder nicht ;-)

MFG
Phil

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mrg, Dortmund, Montag, 18.09.2017, 10:52 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Es muss doch quasi dazu führen, dass der Schiedsrichter im Zweifel nicht pfeift und dann den VAR es prüfen lässt. Dann kommt es auch nicht zu den von dir beschriebenen Situationen.
Das wird dann aber zum inflationären Gebrauch des VAR führen und wir können uns den Schiri auf dem Feld quasi sparen.

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Phil, Montag, 18.09.2017, 10:55 (vor 3043 Tagen) @ mrg

Es muss doch quasi dazu führen, dass der Schiedsrichter im Zweifel nicht pfeift und dann den VAR es prüfen lässt. Dann kommt es auch nicht zu den von dir beschriebenen Situationen.
Das wird dann aber zum inflationären Gebrauch des VAR führen und wir können uns den Schiri auf dem Feld quasi sparen.

Ich komme auch weiterhin nicht dahinter, wie die Grundidee überhaupt sein soll.

Ich bin gar nicht zwanghaft gegen so etwas, aber in der jetzigen Form kapiere ich es nicht. Und ja, ich habe jetzt auch keine große Lust da irgendwie die Regelwerke dazu zu studieren. Gebe ich gerne zu.

Aber so ohne weiteres kann ich keinem erklären, wann genau der VAR befragt werden darf, wann nicht. Und was daran dann gerechter sein soll oder nicht.

MFG
Phil

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mrg, Dortmund, Montag, 18.09.2017, 10:56 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Ich auch nicht - aber die Schiedsrichter scheinbar auch nicht. Die Aufregung zieht sich ja nicht nur durch unser Spiel.
Ich habe nur geschildert, was aus meinem Verständnis heraus passieren wird.

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Phil, Montag, 18.09.2017, 10:58 (vor 3043 Tagen) @ mrg

Ich auch nicht - aber die Schiedsrichter scheinbar auch nicht. Die Aufregung zieht sich ja nicht nur durch unser Spiel.
Ich habe nur geschildert, was aus meinem Verständnis heraus passieren wird.

Das ist ja das seltsame: Wenigstens der Brych im Bunker hätte doch sagen müssen "Junge, kannst mich gerne Fragen, aber die Regeln geben nicht her, dass du jetzt noch korrigierst".

Ich glaube, die wissen selbst nicht was sie tun dürfen und was nicht ;-)

Und so wie ich den VAR bisher erlebt habe, ist es wirklich so wie du sagst: Dann kann und soll man einen Oberschiedsrichter am TV einsetzen und die Schiedsrichter auf dem Platz nur als "Medium" nutzen.

MFG
Phil

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Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 10:37 (vor 3043 Tagen) @ Phil


Ist mir unter dem Strich dann aber auch fast egal, denn irgendwie wird einem ja mitgeteilt, ob nun ein Tor zählt oder nicht ;-)

Ja genau, das ist eben wichtig: Transparenz der Entscheidungsfindung.

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mkLusches, Münster, Montag, 18.09.2017, 10:16 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Ich habe das weiter unten schon geschrieben, kopiere es aber auch mal hierin, weil mich das interessiert und ich einfach nicht mitbekommen habe / mich nicht eingelesen habe, wie das geregelt ist.

"Aber was ist grundsätzlich mit solcherlei Situationen? Was ist, wenn der Schiri abseits pfeift, aber der VAR sagt "Nein, war kein Abseits, du hättest den Stürmer laufen lassen müssen"...

Was ist, wenn eine Flanke kommt, der Stürmer schiebt ein wenig den Verteidiger, der Schiri pfeift, der Ball fliegt währenddessen ins Tor, wo aber noch der Torhüter steht? Der VAR sagt "war kein Foul"...

Was passiert dann eigentlich?"

Was ist in all diesen "negativ" Entscheidungen des Schiedsrichters, die dann ein VAR ggf. korrigiert? Wie stellt man dann die Situation wieder her? Wie will man bewerten, ob das nun "eh ein Tor" geworden wäre, oder halt nicht?

MFG
Phil

Genau da liegt für mich auch die Schwierigkeit oder besser gesagt das Problem des Videobeweises. Im Fussball ist es nicht möglich, nach einer falschen Situation die Szene wiederherzustellen, weshalb der VAR ja auch nur bei Toren oder Elfmetern zur Rate gezogen werden darf. Im Football, wo es den Videobeweis ja bereits seit langer Zeit gibt, gibt es den Vorteil, dass die Spielsituationen immer wieder hergestellt werden können und es meist lediglich darum geht, ob es 5 Yards vor oder zurück geht.

Ich glaube, dass dies nun zur Folge hat, dass die Schiedsrichter und Linienrichter demnächst bedeutend zurückhaltender Pfeifen werden und lieber mal die Fahne unten lassen. Getreu dem Motto: Der VAR wird schon erkennen, ob es Abseits war oder nicht.

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Dimmsonen, tiefste Eifel, Montag, 18.09.2017, 10:09 (vor 3043 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Dimmsonen, Montag, 18.09.2017, 10:12

Ich habe das weiter unten schon geschrieben, kopiere es aber auch mal hierin, weil mich das interessiert und ich einfach nicht mitbekommen habe / mich nicht eingelesen habe, wie das geregelt ist.

"Aber was ist grundsätzlich mit solcherlei Situationen? Was ist, wenn der Schiri abseits pfeift, aber der VAR sagt "Nein, war kein Abseits, du hättest den Stürmer laufen lassen müssen"...

Was ist, wenn eine Flanke kommt, der Stürmer schiebt ein wenig den Verteidiger, der Schiri pfeift, der Ball fliegt währenddessen ins Tor, wo aber noch der Torhüter steht? Der VAR sagt "war kein Foul"...

Was passiert dann eigentlich?"

Was ist in all diesen "negativ" Entscheidungen des Schiedsrichters, die dann ein VAR ggf. korrigiert? Wie stellt man dann die Situation wieder her? Wie will man bewerten, ob das nun "eh ein Tor" geworden wäre, oder halt nicht?

MFG
Phil

Hallo Phil,

diese Fragen treiben mich auch um und ich frage mich was in dieser Testphase gemacht wurde?

Vorher hatte ich das Gefühl, dass der Videoschiedsrichter zu einem eigenen, neuen Regelwerk führen muss, da die Entscheidungen verlagert wurden und einige Parameter neu hinzugekommen sind. Nach 4 Spieltagen sind viele offene Fragen geblieben , die sich eigentlich in der Testphase hätten zeigen müssen.

Hat also erst das öffentliche Feedback eine Betriebsblindheit/den Wunsch als Pionier sowas einzuführen aufgezeigt?
Haben sich diese "Schwachstellen" in den bisherigen Spielsituationen nicht gezeigt?
Waren die Tests eher unrealistische Simulationen?

Ich bin mir sicher es hat diese Situationen gegeben, aber man akzeptierte einen Betatest im realen Spielbetrieb. Diese Saison könnte als "Die Saison" in die Geschichte eingeht, deren Endergebnis inoffiziell nicht in die Wertung eingeht. Das drückt dann auf Makro Ebene ähnlich die Stimmung, wie es ein nachträglich zugesprochenes Tor macht.

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Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 10:01 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Was ist in all diesen "negativ" Entscheidungen des Schiedsrichters, die dann ein VAR ggf. korrigiert? Wie stellt man dann die Situation wieder her? Wie will man bewerten, ob das nun "eh ein Tor" geworden wäre, oder halt nicht?

Beim BVB hatte der Schiri aber bereits entschieden auf Freistoss Köln und der VAR hat auf Tor korrigiert. Das hätte er nicht dürfen, aber eingreifen hätte er schon können und auf Elfmeter BVB korrigieren. Situationen kann man nicht erneut herstellen, deswegen hat dann einfach der Klub Pech gehabt, wenn der Schiri zu Unrecht Abseits pfeift oder was abpfeift, wo er nicht hätte abpfeifen sollen. Genau wie beim BVB gegen Tottenham, wo es keinen VAR gab.

Bei der BVB Situation gegen Köln sieht aber jeder, dass es ein Tor von Sokratis geworden wäre, da der Ball bereits in hohem Tempo weit hinter Timo Horn ist und kein Spieler von Köln mehr hätte eingreifen können(wenn Ittrich nicht pfeift) bevor der Ball die Torlinie überschreitet. Von daher versteh ich die Aufregung nicht ganz und für Fehler des VAR kann der BVB ja auch nichts.

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Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 10:22 (vor 3043 Tagen) @ Kayldall


Bei der BVB Situation gegen Köln sieht aber jeder, dass es ein Tor von Sokratis geworden wäre, da der Ball bereits in hohem Tempo weit hinter Timo Horn ist und kein Spieler von Köln mehr hätte eingreifen können(wenn Ittrich nicht pfeift) bevor der Ball die Torlinie überschreitet. Von daher versteh ich die Aufregung nicht ganz und für Fehler des VAR kann der BVB ja auch nichts.

Ganz wichtig: Es ist vor allem ein grober Fehler des Spielleiters. Der entscheidet und muss wissen, bei welcher Szene er Hilfe benötigt bzw. bei welcher Szene diese überhaupt noch möglich ist. Er käme ja wohl auch nicht auf die Idee das Tor zu geben, wenn der Linienrichter angezeigt hätte "doch kein Foul". Der Videoassistent steht viel zu sehr im Mittelpunkt der Entscheidung, dabei soll er doch helfen und nicht selbst entscheiden.

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Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 10:34 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Das stimmt, ich sag ja auch, ein Schiri mit etwas mehr Souveränität hätte gesagt, nein Tor BVB das geht nicht, da ich abgepfiffen hatte vorher.

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Komanda, Montag, 18.09.2017, 09:53 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Ich finde es gut, dass die Kölner auch ein wenig Stunk machen. Nicht unbedingt, um eine Wiederholungsspiel zu erzwingen (wird vermutlich eh nicht passieren), sondern um genau zu erörtern, wie solche Situationen abzulaufen haben. Das hat Stöger ja auch auf der PK gesagt. Ich denke IHM geht es da auch mehr um die Zukunft und nicht um das Spiel selbst, was ich nur begrüßen kann.

Ich finde, wie auch bei vielen anderen Regeln, ist es auch beim VAR einfach zu undurchsichtig/schwammig. Das muss nun geklärt werden. Wird sicherlich auch noch ein Weilchen dauern, bis es optimal läuft. Zudem sollten sie die Entscheidungsfindung mit Audio und Videoübertragungen transparent und verständlich machen.

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Guido, Montag, 18.09.2017, 09:58 (vor 3043 Tagen) @ Komanda

Ich finde es gut, dass die Kölner auch ein wenig Stunk machen. Nicht unbedingt, um eine Wiederholungsspiel zu erzwingen (wird vermutlich eh nicht passieren), sondern um genau zu erörtern, wie solche Situationen abzulaufen haben.

Das ist eigentlich meines Wissens geklärt. Unserem 1:1 in London ging auch eine Abseitsstellung voraus, aber diese war für den Spielzug nicht mehr entscheidend. Das Tor hätte der VAR nicht zurücknehmen können.

Ich finde, wie auch bei vielen anderen Regeln, ist es auch beim VAR einfach zu undurchsichtig/schwammig. Das muss nun geklärt werden. Wird sicherlich auch noch ein Weilchen dauern, bis es optimal läuft. Zudem sollten sie die Entscheidungsfindung mit Audio und Videoübertragungen transparent und verständlich machen.

Da sind wir uns alle einig. Das Erlebnis Stadion muss erhalten bleiben und das sollte auch machbar sein.

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Phil, Montag, 18.09.2017, 09:59 (vor 3043 Tagen) @ Guido

Da sind wir uns alle einig. Das Erlebnis Stadion muss erhalten bleiben und das sollte auch machbar sein.

Das Problem ist natürlich schon, dass man eine Testphase im Vollbetrieb vollführt. Sowas ist schon relativ seltsam...

Und für mich jdf. ist schwer durchschaubar, wie die Dinge geregelt sind. Wieso durfte der VAR gestern das 2:0 korrigieren? Warum ein Abseits wie beim 1:1 in London nicht? Kapiere ich nicht.

MFG
Phil

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Gordi, Montag, 18.09.2017, 11:55 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Da sind wir uns alle einig. Das Erlebnis Stadion muss erhalten bleiben und das sollte auch machbar sein.


Das Problem ist natürlich schon, dass man eine Testphase im Vollbetrieb vollführt. Sowas ist schon relativ seltsam...

Und für mich jdf. ist schwer durchschaubar, wie die Dinge geregelt sind. Wieso durfte der VAR gestern das 2:0 korrigieren? Warum ein Abseits wie beim 1:1 in London nicht? Kapiere ich nicht.

MFG
Phil

Durfte er der Regel nach ja eben nicht. Das ist ja das Problem bzw. der Protestgrund. :)

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Phil, Montag, 18.09.2017, 12:02 (vor 3043 Tagen) @ Gordi

Durfte er der Regel nach ja eben nicht. Das ist ja das Problem bzw. der Protestgrund. :)

Mir ging es um das Prinzip, weniger um den konkreten Fall. Prinzipiell werden Tore ja überprüft.

Aber ich habe mir inzwischen erklären lassen, dass nur Fehler relevant sind, wenn die unmittelbar mit dem Torerfolg zu tun haben. Und das wäre dann offenbar bei einem Fall wie in London nicht so, weil da ja noch ein Ballberührung von Tottenham dazwischen war.

Wenn dem so sein soll, sollen sie das so weiter handhaben. Ich werde es eh nicht ändern können und muss es nehmen, wie es ist. Oder halt lassen :-)

MFG
Phil

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Gordi, Montag, 18.09.2017, 12:10 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Aber ich habe mir inzwischen erklären lassen, dass nur Fehler relevant sind, wenn die unmittelbar mit dem Torerfolg zu tun haben. Und das wäre dann offenbar bei einem Fall wie in London nicht so, weil da ja noch ein Ballberührung von Tottenham dazwischen war.

Wenn dem so sein soll, sollen sie das so weiter handhaben. Ich werde es eh nicht ändern können und muss es nehmen, wie es ist. Oder halt lassen :-)

MFG
Phil

Na ja.... :)


Nach einer Torerzielung wird (nur) die letzte Angriffsphase überprüft. Findet ein klares, aber vom Schiedsrichter übersehenes Vergehen der angreifenden Mannschaft in dieser Angriffsphase statt und führt sie unmittelbar zu einem Treffer, greift der Video-Assistent ein. Eine mathematische Vorgabe – etwa hinsichtlich der Dauer der Phase oder der Zahl der Ballkontakte – gibt es dabei nicht. Wenn also ein Team beispielsweise bei der Balleroberung kurz vor dem eigenen Strafraum ein eindeutiges, jedoch ungeahndetes Foul beginge und den folgenden schnellen Konter mit einem Tor abschlösse, würde der Treffer annulliert, und es gäbe einen Freistoß für die andere Mannschaft am gegnerischen Strafraum. Auch bei einem Strafstoß wird geprüft, ob in der finalen Angriffsphase alles mit rechten Dingen zuging. Dabei sind Extremfälle vorstellbar: Wenn etwa Team A einen Elfmeter hätte bekommen müssen, der Referee jedoch weiterspielen ließ und der anschließende Konter wenige Sekunden später in einem Strafstoß für Team B mündete, ergäbe der Videobeweis, dass der Elfmeter für Team B zurückgenommen und stattdessen Team A auf der anderen Seite ein Strafstoß zugesprochen würde.

http://www.n-tv.de/sport/fussball/collinas_erben/Video-Assistent-feiert-Pflichtspieldebuet-article19969594.html

Video-Beweis

Gordi, Montag, 18.09.2017, 14:07 (vor 3043 Tagen) @ Gordi

Nach einer Torerzielung wird (nur) die letzte Angriffsphase überprüft. Findet ein klares, aber vom Schiedsrichter übersehenes Vergehen der angreifenden Mannschaft in dieser Angriffsphase statt und führt sie unmittelbar zu einem Treffer, greift der Video-Assistent ein. Eine mathematische Vorgabe – etwa hinsichtlich der Dauer der Phase oder der Zahl der Ballkontakte – gibt es dabei nicht. Wenn also ein Team beispielsweise bei der Balleroberung kurz vor dem eigenen Strafraum ein eindeutiges, jedoch ungeahndetes Foul beginge und den folgenden schnellen Konter mit einem Tor abschlösse, würde der Treffer annulliert, und es gäbe einen Freistoß für die andere Mannschaft am gegnerischen Strafraum. Auch bei einem Strafstoß wird geprüft, ob in der finalen Angriffsphase alles mit rechten Dingen zuging. Dabei sind Extremfälle vorstellbar: Wenn etwa Team A einen Elfmeter hätte bekommen müssen, der Referee jedoch weiterspielen ließ und der anschließende Konter wenige Sekunden später in einem Strafstoß für Team B mündete, ergäbe der Videobeweis, dass der Elfmeter für Team B zurückgenommen und stattdessen Team A auf der anderen Seite ein Strafstoß zugesprochen würde.

http://www.n-tv.de/sport/fussball/collinas_erben/Video-Assistent-feiert-Pflichtspieldebuet-article19969594.html

Hmm, ok, das bezieht sich auf fouls. Demnach hätte auch unser 1:1 in London aberkannt werden können oder zählt das bei Abseitssituationen, die einer Angriffsphase vorausgehen, nicht...?

Video-Beweis

Gordi, Montag, 18.09.2017, 14:32 (vor 3043 Tagen) @ Djerun

Gilt auch bei Abseits. Siehe auch die Diskussionen um das Abseits bzw. Nicht-Abseits von Kimmich im Supercup. Der hat ja dann auch weiter auf den späteren Torschützen Lewandowski gespielt. Hätte der Videobeweis gezeigt, dass Kimmich eindeutig im Abseits gestanden hätte, wäre der Treffer ungültig gewesen, obwohl der letzte Pass von Kimmich auf Lewandowski ja sauber war.

Video-Beweis

Gordi, Montag, 18.09.2017, 15:55 (vor 3043 Tagen) @ Gordi

Na gut. Dann ist ja alles klar finde ich...

Video-Beweis

Fair Play, NRW, Montag, 18.09.2017, 11:59 (vor 3043 Tagen) @ Gordi

Da sind wir uns alle einig. Das Erlebnis Stadion muss erhalten bleiben und das sollte auch machbar sein.


Das Problem ist natürlich schon, dass man eine Testphase im Vollbetrieb vollführt. Sowas ist schon relativ seltsam...

Und für mich jdf. ist schwer durchschaubar, wie die Dinge geregelt sind. Wieso durfte der VAR gestern das 2:0 korrigieren? Warum ein Abseits wie beim 1:1 in London nicht? Kapiere ich nicht.

MFG
Phil


Durfte er der Regel nach ja eben nicht. Das ist ja das Problem bzw. der Protestgrund. :)

Darf er das grundsätzlich nicht oder soll er das nicht unbedingt? Wie ist das beim Torraum-Schiedsrichter. Die sollen ja (wie Schmadtke gestern sagte "laut Protokoll") auch nicht eingreifen, haben sie aber schon, teils auch gravierend iirc.

Video-Beweis

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 10:13 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Ja, es ist ziemlich undurchsichtig, deswegen sag ich ja, man sollte den Feldschiedsrichter nur noch als "ausführende Marionette" benutzen. Der pfeift nur noch, wenn die Regie in Köln es ihm sagt und so ist alles fair. Die Regie regelt auch alle Abseitsentscheidungen und kann das viel besser mit Technik als zwei Linienrichter mit ihren Augen. Damit braucht man keine Linienrichter mehr und die Leute am Bildschirm entscheiden einfach alles und der Feldschiri ist nur noch der Ausführende, der diese Entscheidungen umsetzt wie man ihm aufs Ohr sagt. So würde es perfekt funktionieren und wäre gerecht, da kein Abseits mehr gepfiffen wird, wo keins ist. Alle umstrittenen Entscheidungen läßt man einfach laufen, alles Andere bewerten die Schiris in der Regie natürlich.

Video-Beweis

Phil, Montag, 18.09.2017, 10:27 (vor 3043 Tagen) @ Kayldall

Genau das haben aber Schiedsrichter und Vereine nicht gewollt.

Also den Oberschiedsrichter, der in Köln im Bunker sitzt und die Dinge regelt.

MFG
Phil

Video-Beweis

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 10:40 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Genau das haben aber Schiedsrichter und Vereine nicht gewollt.

Also den Oberschiedsrichter, der in Köln im Bunker sitzt und die Dinge regelt.

MFG
Phil

Ja, weil das eben auch praktisch nicht umsetzbar wäre. Das Spielleiterprinzip funktioniert mit guten Schiedsrichtern. Gestern wäre es sicherlich auch besser gewesen, wenn der wohl beste deutsche Schiedsrichter Brych nicht Fernsehbilder auswertete und der Grünschnabel Ittrich pfiff, sondern umgekehrt.

Video-Beweis

iltisitc, Leichlingen, Montag, 18.09.2017, 11:19 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Wobei Ittrich an sich auch nicht der schlechteste ist. Ich kann nicht einschätzen, wie ironisch dein Beitrag ist, aber Brych ist tatsächlich einer der besten, auch wenn Hoffenheim und nun wohl auch Dortmund in seinem Kärbholz steckt. Und Regelverstöße gibt es auch bei den besten, siehe Jugend Frauen-EM (oder WM), wo der Strafstoß in letzter Minute wiederholt werden musste.

Video-Beweis

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 10:56 (vor 3043 Tagen) @ Trainingskiebitz

Ja, weil das eben auch praktisch nicht umsetzbar wäre.

Warum? Das was im Moment da abläuft ist offenbar auch nicht umsetzbar, wie man gestern wieder gesehen hat. Der Fehler war halt in der Kommunikation, da hätte Ittrich klar sagen müssen, dass er vorher abgepfiffen hatte vor dem Tor. Ansonsten fand ich den "Grünschnabel" auf dem Feld eigentlich ganz gut. Den Handelfmeter kann er nicht sehen, da Philipp mit seinem Körper die Sicht verdeckt.

Video-Beweis

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 11:09 (vor 3043 Tagen) @ Kayldall

Weil der Mann im Bunker das Spiel de facto nicht lenken kann, sondern nur im Nachhinein eingreifen kann. Im Live-Bild des Fernsehens sieht man ja nicht zwingend mehr als live auf dem Feld selbst. Er braucht also in der Regel Wiederholungen, um zu besseren Entscheidungen zu kommen. Daher muss einer auf dem Feld unmittelbar "entscheiden", d.h. im Zweifel laufen lassen, und dann im Nachhinein korrigiert werden.

Video-Beweis

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 10:32 (vor 3043 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Kayldall, Montag, 18.09.2017, 10:37

Dann sind sie jetzt auch selbst Schuld am Chaos was nun herrscht.

Was hat Ittrich denn gemacht? Nichts Anderes als den Input des VAR umgesetzt, also genau wie ich vorschlage. Er hat weder das 2-0 noch den Handelfmeter sich selbst angesehen sondern einfach blind auf den VAR vertraut. Dann braucht er auch gar nicht mehr pfeifen im Spiel und kann einfach die Regie machen lassen.

Video-Beweis

Bohneneintopf, Montag, 18.09.2017, 09:58 (vor 3043 Tagen) @ Komanda

Ich finde es gut, dass die Kölner auch ein wenig Stunk machen. Nicht unbedingt, um eine Wiederholungsspiel zu erzwingen (wird vermutlich eh nicht passieren), sondern um genau zu erörtern, wie solche Situationen abzulaufen haben. Das hat Stöger ja auch auf der PK gesagt. Ich denke IHM geht es da auch mehr um die Zukunft und nicht um das Spiel selbst, was ich nur begrüßen kann.

Ich finde, wie auch bei vielen anderen Regeln, ist es auch beim VAR einfach zu undurchsichtig/schwammig. Das muss nun geklärt werden. Wird sicherlich auch noch ein Weilchen dauern, bis es optimal läuft. Zudem sollten sie die Entscheidungsfindung mit Audio und Videoübertragungen transparent und verständlich machen.

Natürlich geht es denen um ein Wiederholungsspiel und nicht darum, eine Diskussion anzustoßen. Das ist nur ein vorgeschobenes Argument, damit man nicht als total mieser Verlierer gilt. Du glaubst doch nicht, dass die das Fass aufmachen würden, wenn die gewonnen hätten.

Video-Beweis

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 09:31 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Ich glaub Schmadtke hat da auch seine ganz eigene Sicht, wie der VAR funktionieren soll und er glaubt, dass nur diese richtig ist. Offenbar liegt er aber in einigen Punkten falsch und andere Leute sehen das sehr viel anders als er selbst, der immer seine Version den Leuten aufzwingen will. Letztens im Dopa meinte er, dass der VAR zwar bei Sachen wie Karten (rot statt gelb) für Ravet nach Foul an Schmelle eingreifen darf aber nicht wenn der Schiri das Foul an Piszczek im 16er übersieht, da das keine gravierende Fehlentscheidung war. Ein Anderer in der Runde meinte, seine Theorie wäre nicht schlüssig, da man bei einem blutenden Piszczek ja dann auch über eine Karte hätte reden müssen und nicht nur über Elfmeter oder nicht. Darauf wußte er keine Antwort ausser zu wiederholen, dass nur gravierende Fehler korrigiert werden dürften vom VAR. Ich sehe das anders, man soll Tore komplett kontrollieren wie Touchdowns in der NFL und klare Fouls im 16er sind für mich gravierende Fehler, schließlich hätte der BVB mit dem Elfmeter in der Nachspielzeit höchstwahrscheinlich gewonnen in Freiburg.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Daniel09, Montag, 18.09.2017, 09:24 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Vor ab ich hab den Videobeweis bislang nur bei Spielen des BVB gesehen.

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass der Videobeweis für schwächere Teams ein Nachteil werden könnte.
Wie komme ich darauf?

Die Topsteams produzieren im Spiel mehr Abschlüsse als schwächere Teams.
Oft mals tritt dann eine Aktion ein, die in der letzten Saison nicht zum Tor geführt hätte, durch den Videobeweis als Beispiel schon.

Beispiel der Elfer gestern für uns. Letzte Saison wäre es hier bei einer Ecke geblieben. Diese Saison Elfmeter und Tor.

Solche Situationen wie das Handspiel können aber nur entstehen durch Abschlüsse vorm Tor. Beim 5:0 ist es eigentlich relativ egal.

Aber wenn du defensiv gut stehst und einen Punkt holen würdest aber aufgrund des Videobweis das Spiel dann verlierst, hast du Pech gehabt. Entsprechendes Beispiel dafür letztes Wochenende gegen Freiburg. Dort hätten wir in der letzten Minute ganz klar einen Elfer bekommen müssen. Dortmund hätte dann wahrscheinlich das Spiel gewonnen. So konnte Freiburg einen Punkt ergattern.

Ich hoffe, dass man am Ende der Saison eine Tabelle bekommt, mit dem Ergebnis, wie die Tabelle aussehen würde, ohne Videobeweis und ich würde drauf Wetten, dass die Topteams weniger Punkte/Tore hätten als mit Videosbeweis und die schwächeren Teams mehr Punkte/Tore.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Rupo, Ruhrpott, Montag, 18.09.2017, 11:41 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09
bearbeitet von Rupo, Montag, 18.09.2017, 11:46

Moin,
ich hab gestern nur mit dem Kopf geschüttelt ob des VB. In Echtzeit konnte man klar erkennen das es a) kein Angriff auf den Torwart b) ein klarer Torwartfehler war. Das Problem war der Mann an der Pfeife. Ok, dann kommt der VB und Er gibt das Tor.

Köln war eh im Arsch, aber die Szene ist total Gaga. Dann können wir das demnächst auch alles lassen. Ich höre immer noch die Schlaumeier im Doppelbock...auch ein Herr Schmadtke ala ' so wird der Fußball gerechter'

ja watt denn nun?
Man kann kein Rührei machen ohne das Ei zu zerschlagen ;-)...

Grüskes,
Thomas

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Daniel09, Montag, 18.09.2017, 09:54 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09

Das mag ja sein, heisst aber doch im Umkehrschluss, dass es sich jetzt auch mal lohnt sich den Gegner mit Offensivaktionen vom Tor wegzuhalten und nicht 90 Minuten zu mauern, da es immer wieder mal schnell zu solchen Videobeweissituationen kommen kann, die früher mit etwas Dussel überstanden wurden und dann durch die eine glückliche oft noch abseitsverdächtige Situation stand dann Waldhof Mannheim auf einmal als strahlender Sieger auf dem Platz.

Bislang hab ich einiges gutes gesehen und letzten Mittwoch haben wir doch ein klassisches Beispiel gesehen warum der VAR so wichtig ist ...

Man sollte über die nächsten 1-2 Spielzeiten das "Protokoll" anpassen damit auch ein Herr Schmadke wieder schlafen kann und das es für das Spiel sinnvoll wird ...

ist doch alles noch in der Einführungsphase - braucht also etwas ZEit

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 09:37 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09

Natürlich sind schwächere Teams jetzt schlechter dran, da ihre Fehler jetzt aufgedeckt werden, wo sie früher mit Verteidigen und einem irregulären Tor noch gewonnen haben, verlieren sie heute durch den VAR, der Gerechtigkeit bringt.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Komanda, Montag, 18.09.2017, 09:30 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09

Dann muss man halt offensiver werden anstatt sich nur hinten rein zu stellen und auf einen Punkt zu hoffen.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Phil, Montag, 18.09.2017, 09:52 (vor 3043 Tagen) @ Komanda

Ja klar,

die Big Player kaufen sich jedes Jahr für bald hunderte Millionen Euro alle halbwegs talentierten Spieler auf Halde in ihren Kader und die anderen sollen aber bitte weiter schönen und offensiven Fußball anbieten.

Da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Ich meine, wir geben (mal grob) 180 Mio. EUR für unsere Profis im Jahr aus. Der 1.FC Köln macht im letzten Jahr ca. 120-130 Mio. GESAMT-Umsatz.

Das sagt alles.

MFG
Phil

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Komanda, Montag, 18.09.2017, 09:56 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Wir sind doch auch erst in der Situation durch eine frische und junge Idee des Fußballspielens. Wieso sollte das bei anderen Vereinen nicht auch klappen? Ich finde die haben sich schon sehr auf der Taktik des Mauerns ausgeruht. Da kamen doch kaum andere Impulse.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Rupo, Ruhrpott, Montag, 18.09.2017, 11:56 (vor 3043 Tagen) @ Komanda

Wir sind doch auch erst in der Situation durch eine frische und junge Idee des Fußballspielens

Um 2005 herum waren wir im Arsch. Eigentlich hätten wir Regionalliga spielen müssen.

Ab 2008 ein Jahrhundert Ereignis:
1. Klopp
2. Eine junge, hungrige, talentierte Mannschaft
3. Klopp
4. Eine junge, hungrige, talentierte Mannschaft
5. Klopp
6. Ein Verein der aus gefühlten Ruinen auferstanden ist
7. Dauerkartenverkauf - der warum auch immer auf einmal Ansprang
8. Klopp
09. Sieben Jahre die es so nicht gegeben hat im deutschen Fußball und so auch nie mehr geben wird

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Phil, Montag, 18.09.2017, 09:59 (vor 3043 Tagen) @ Komanda

Wir sind doch auch erst in der Situation durch eine frische und junge Idee des Fußballspielens. Wieso sollte das bei anderen Vereinen nicht auch klappen? Ich finde die haben sich schon sehr auf der Taktik des Mauerns ausgeruht. Da kamen doch kaum andere Impulse.

Der Fußball hat sich seit 2007-2011 noch einmal sehr verändert. Genau deswegen spielen wir als Top-Mannschaft in Deutschland eher zweistellig qua Punktzahl hinter dem FC Bayern und sind nicht auf Schlagdistanz.

Ob sich das dieses Jahr mal ändert, wird sich zeigen. Prinzipiell aber ist auch der FC Bayern von uns finanziell meilenweit entfernt. Viel deutlicher als noch 2012.

MFG
Phil

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Daniel09, Montag, 18.09.2017, 09:36 (vor 3043 Tagen) @ Komanda

Dann muss man halt offensiver werden anstatt sich nur hinten rein zu stellen und auf einen Punkt zu hoffen.

Na komm. Jeder versucht irgendwie Punkte zu machen du kannst halt von Freiburg und Co. nicht erwarten, dass Sie gegen uns oder Bayern mitspielen.
Man muss dieses gemauer nicht mögen aber das was du forderst ist schon etwas unfair.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 09:44 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09
bearbeitet von Kayldall, Montag, 18.09.2017, 09:47

Jeder versucht irgendwie Punkte zu machen du kannst halt von Freiburg und Co. nicht erwarten, dass Sie gegen uns oder Bayern mitspielen.

Genau und dort wo das Irgendwie, irgendwie unfair ist, da soll der VAR jetzt eingreifen und Freiburg und Co. bestrafen. Hat er beim Foul an Piszczek nicht getan im 16er, sonst hätten wir höchstwahrscheinlich gewonnen. Wer sich nur hinten rein stellt und nicht mitspielt hat natürlich nicht so viele offensiv Aktionen wo man mal was für sich gewertet bekommen könnte. Also wie Komanda schreibt, selbst Schuld. Die können ja auch mal probieren Fußball zu spielen anstatt zu mauern, der BVB war lange nur 1-0 vorn und trotzdem kam nichts von Köln nach vorne.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Daniel09, Montag, 18.09.2017, 10:03 (vor 3043 Tagen) @ Kayldall

Jeder versucht irgendwie Punkte zu machen du kannst halt von Freiburg und Co. nicht erwarten, dass Sie gegen uns oder Bayern mitspielen.

Genau und dort wo das Irgendwie, irgendwie unfair ist, da soll der VAR jetzt eingreifen und Freiburg und Co. bestrafen. Hat er beim Foul an Piszczek nicht getan im 16er, sonst hätten wir höchstwahrscheinlich gewonnen. Wer sich nur hinten rein stellt und nicht mitspielt hat natürlich nicht so viele offensiv Aktionen wo man mal was für sich gewertet bekommen könnte. Also wie Komanda schreibt, selbst Schuld. Die können ja auch mal probieren Fußball zu spielen anstatt zu mauern, der BVB war lange nur 1-0 vorn und trotzdem kam nichts von Köln nach vorne.

Ja, ich finde es ja auch nur Gerecht wenn man fairen Mitteln das Spiel gewinnt, ich woltle einfach nur meine Meinung kundtun, dass der Videobeweis für schwächere Teams ein Nachteil ist.

Zum Problem wird der Videobeweis aber trotzdem, nämlich dann wenn du trotz Videobeweis der dann nicht richtig oder gar nicht angewendet wird und man dadurch Punkte abgibt. Siehe wie schon von dir genannt Freiburg letzte Minute.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 10:30 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09

Stimmt, es ist nicht verständlich für uns Fans, wann nun eingegriffen werden soll und wann nicht. Ich finde ein nicht geahndetes Foul was zu einem spielentscheidenden Elfmeter geführt hätte, dann doch sehr gravierend als Fehlentscheidung. Klar brauch der VAR nicht jedes übersehene Foul an der Mittellinie korrigieren, aber im 16er ist das dann doch was Anderes finde ich zumindest.

Video-Beweis Nachteil für schwächere Teams?

Komanda, Montag, 18.09.2017, 09:43 (vor 3043 Tagen) @ Daniel09

Wieso unfair? Es geht doch nur um Anpassung. Damals haben sich viele Mannschaften auf die Kloppsche Taktik angepasst, was natürlich gut funktioniert hat. Wenn dieser neue Faktor nun dazu führt, dass man sich wieder etwas anders anpassen muss, dann ist das eben so. Die mauernden Mannschaften sollten schon nicht verlernt haben, Fußball zu spielen. Hoffe ich zumindest für sie.

Video-Beweis

Anton56, Dortmund, Montag, 18.09.2017, 08:50 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Und wieso funktioniert das bei anderen Sportarten?

American Football, NBA, Eishockey, Tennis, teilweise Volleyball...

Video-Beweis

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Montag, 18.09.2017, 14:54 (vor 3043 Tagen) @ Anton56

Und wieso funktioniert das bei anderen Sportarten?

American Football, NBA, Eishockey, Tennis, teilweise Volleyball...

Beim Tennis und Volleyball gibt es gar keine Zweikämpfe; somit reduzieren sich die Entscheidungen idR auf "Aus" oder "drin" -> gut zu erfassen und eindeutig zu klären.
Generell scheinen mir diese Sportarten "digitaler" zu sein als Fußball.

Video-Beweis

jniklast, Langenhagen, Montag, 18.09.2017, 09:28 (vor 3043 Tagen) @ Anton56

Beim Eishockey gibt es übrigens den sogenannten "intent to whistle", das heißt ein Tor kann selbst dann aberkannt werden, wenn der Puck die Linie vor dem Pfiff überschritten hat, der Schiri aber eigentlich schon pfeifen wollte - selbst wenn der Pfiff ungerechtfertigt war. Die Regelung ist allerdings auch sehr umstritten, da es noch mehr Ermessensspielraum gibt und teilweise Fehlentscheidungen unnötigerweise aufrecht erhalten werden.

Was man sich da aber auf jeden Fall abgucken sollte ist, dass auch die Tonspur beim Videobeweis beachtet wird.

Video-Beweis

Balin, Montag, 18.09.2017, 09:09 (vor 3043 Tagen) @ Anton56

Und wieso funktioniert das bei anderen Sportarten?

American Football, NBA, Eishockey, Tennis, teilweise Volleyball...

Zumindest beim Football, Tennis und Volleyball hat man den Vorteil des begrenzten Spielzugs. So sind die Überprüfungszeiten deutlich kürzer.

Angenommen, der Ball wäre gestern nicht zur Ecke gegangen, sondern es hätte ein Befreiungsschlag gegeben, ein Kölner wäre plötzlich frei auf Bürki zugelaufen und dann kommt der Elfmeterpfiff...

Video-Beweis

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 09:21 (vor 3043 Tagen) @ Balin

Angenommen, der Ball wäre gestern nicht zur Ecke gegangen, sondern es hätte ein Befreiungsschlag gegeben, ein Kölner wäre plötzlich frei auf Bürki zugelaufen und dann kommt der Elfmeterpfiff...

Das gab es ja so ähnlich in Holland. Foul im 16er nicht gepfiffen vom Schiri und aus dem Konter fällt ein Tor. Dann greift der VAR ein und sagt irreguläres Tor, weil ein Foul vorausging und es gibt Elfmeter für den Gegner.

In deinem Beispiel dann dumm gelaufen für die Kölner, aber dann ist die Chance dahin und es gibt Handelfmeter für den BVB. Ja sicher, da kann man nun über ein anderes Stadionerlebnis diskutieren, aber für den Mist den Köln da angeboten hat mit nicht einer Torchance, da haben die auch verdient verloren.

Pro Videobeweis

Wendyville, Berlin, Montag, 18.09.2017, 08:38 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Der berechtigte Handelfmeter hat gezeigt wie gut und problemlos es funktionieren kann. Ittrichs Pfiff war dämlich. Die Schiris sollten mehr laufen lassen (auch bei Abseits) und sich im Zweifel vom VAR korrigieren lassen.

Pro Videobeweis

Phil, Montag, 18.09.2017, 09:47 (vor 3043 Tagen) @ Wendyville

Das wäre dann aber eher ein Oberschiedsrichter im Bunker in Köln.

Und genau das wollten weder die Schiedsrichter, noch die Vereine.

MFG
Phil

Pro Videobeweis

Gordi, Montag, 18.09.2017, 11:48 (vor 3043 Tagen) @ Phil

Das wäre dann aber eher ein Oberschiedsrichter im Bunker in Köln.

Und genau das wollten weder die Schiedsrichter, noch die Vereine.

MFG
Phil

Aber praktisch hat man den ja eh schon. Es wird ja keinen Schiedsrichter geben, der dem "Vorschlag" des VAR nicht folgt. Verständlicherweise.

Warum man das alles so verkompliziert, verstehe ich sowieso nicht.
Warum sitzt der VAR nicht im Stadion, zum Beispiel irgendwo in den Katakomben, um so schnell für den Schieri erreichbar zu sein, damit man u. U. auch face to face Rücksprache halten kann?
Warum ist es nicht obligatorisch, dass der Schieri selbst sich die Szene nochmal anguckt?
Warum werden die strittigen Szenen nicht im Stadion gezeigt oder gar erläutert?

Ich bin grundsätzlich ein großer Freund des Videobeweises, aber so wie er umgesetzt wird, ist das einfach nicht gut. Kann man fast zu dem Eindruck gelangen, dass man die Geschichte absichtlich gegen die Wand fahren will....

Pro Videobeweis

jniklast, Langenhagen, Montag, 18.09.2017, 09:30 (vor 3043 Tagen) @ Wendyville

Das mit dem schnellen Pfeifen ist sowieso etwas was ich nicht verstehe. Auch völlig unabhängig vom Videobeweis wird zum Beispiel Vorteil viel zu oft weggepfiffen, weil der Schiri sofort pfeift. Warum nicht immer kurz warten? Pfeifen kann man auch nach 2-3 Sekunden noch.

Pro Videobeweis

bobschulz, MS, Montag, 18.09.2017, 08:51 (vor 3043 Tagen) @ Wendyville

Der berechtigte Handelfmeter hat gezeigt wie gut und problemlos es funktionieren kann. Ittrichs Pfiff war dämlich. Die Schiris sollten mehr laufen lassen (auch bei Abseits) und sich im Zweifel vom VAR korrigieren lassen.

Der Pfiff hat rechtlich Alles auf den Kopf gestellt. Pfeift PI eine Sekunde später ist das REGULÄRE Tor drin und der Video-Vogel darf wohl eingreifen. Warum Ittrich nicht diese Sekunde wartet, weiß keiner. Welchen Vorteil das hektische Pfeifen hat, weiß ich nicht. Nachteile durften wir 2 Spieltage nacheinander sehen: Vorteil bei Aubas Tor nicht abgewartet, Einspruch Köln ermöglicht. Danke dafür!

Video-Beweis

Eisenbieger, Witten, Sonntag, 17.09.2017, 22:17 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Keine ahnung, warum alle so panisch und überrascht sind, dass es anfänglich Probleme gibt.
Ja, es gab eine Testphase - so what? Wenn man nichtmal mit ein paar anfänglichen Kinderkrankheiten klar kommt, um das Ziel von mehr Gerechtigkeit zu erreichen, find ich das schon erbärmlich...

Dass das Regelwerk offenbar noch ein paar Schwächen hat und vor allem die Technik noch nicht in der CL eingesetzt wird, ist natürlich ein anderes Thema - schließlich muss doch noch irgendwo Raum für Bestechungen & Co. sein...Jaaa der Mittwoch war weniger lustig...Wenn sich da so viele öffentlich beschweren bzw. gleich die Abschaffung fordern, ist es nicht schwer zu erraten, warum...

edit: Das mit dem Jubeln ist zwar etwas seltsam, aber allemal besser als ständig Fehlentscheidungen hinnehmen zu müssen - Cl-Finale und DFB-Pokal-Finale lassen grüßen!!

Video-Beweis

Kayldall, Luxemburg, Montag, 18.09.2017, 09:13 (vor 3043 Tagen) @ Eisenbieger

Keine ahnung, warum alle so panisch und überrascht sind, dass es anfänglich Probleme gibt.
Ja, es gab eine Testphase - so what? Wenn man nichtmal mit ein paar anfänglichen Kinderkrankheiten klar kommt, um das Ziel von mehr Gerechtigkeit zu erreichen, find ich das schon erbärmlich...

Ich glaube es sind die wenigsten Leute überrascht, dass es anfänglich Probleme gibt aber vielmehr sind enttäuscht über die Umsetzung. Dazu kommen Schiedsrichter die offenbar keinen blassen Schimmer haben, wie man diese Technik nun anwenden soll(bei einigen wird vermutet, dass sie in der VAR Zentrale ihr Nickerchen halten, weil die nie eingreifen und andere VARs wiederrum sind übermotiviert). Ich dachte man hat sich vorbereitet im deutschen Schiedsrichterwesen und dann sollte auch Klarheit herrschen, wann man nun eingreift und wann nicht. Es fehlt einfach den Schiedsrichtern an der Souveränität, die Schiris im US-Sport durchaus zeigen.

Lächerlich finde ich auch, dass man keine Abseitslinie kalibriert bekommt. Dabei kann jeder Fernsehsender das, nur der Milliardenschwere DFB kriegt es nicht hin. Wir wurden ja bereits im Supercup wieder beschissen, anstatt dass der VAR seinen Job richtig gemacht hätte. Ich versteh auch nicht was so schwer ist, selbst ohne Abseitslinie, kann doch jedes Kind bei einem Standbild erkennen, ob Abseits oder nicht.

Das Märchen Fußball brauche Fehlentscheidungen

Anton56, Dortmund, Montag, 18.09.2017, 08:45 (vor 3043 Tagen) @ Eisenbieger

Vorab: Ich stimme Dir 100% zu.

Meine persönlichen regelmäßigen Erfahrungen mit Amerikanern während meiner Auslandsaufenthalte haben mein persönliches Bild des Fußballs verändert.
Denen ist unser Sport zu kriminell und fehlerhaft.

Wenn Fußball für manche nun wirklich von Fehlentscheidungen lebt, dann ist es wohl doch der falsche Sport für diejenigen.Ich glaube nämlich dieser Sport zeichnet sich nicht dadurch aus, dass völlig überforderte Aufpasser aufgrund mangelnder Technik Situationen falsch bewerten.

Ein sauberer Sport, der nach Leistung gewertet wird, ist für mich erst ein Wettbewerbs-berechtigter Sport.

Wenn Fußball von Fehlentscheidungen lebt, warum sind andere weitaus modernere Sportarten in Hinblick auf Fairness dann ebenfalls so erfolgreich?

Video-Beweis

Fair Play, NRW, Montag, 18.09.2017, 08:06 (vor 3043 Tagen) @ Eisenbieger

Keine ahnung, warum alle so panisch und überrascht sind, dass es anfänglich Probleme gibt.
Ja, es gab eine Testphase - so what? Wenn man nichtmal mit ein paar anfänglichen Kinderkrankheiten klar kommt, um das Ziel von mehr Gerechtigkeit zu erreichen, find ich das schon erbärmlich...

Was heutzutage alles schon erbärmlich ist...

Mich nervt der Scheiß auch, und ob ich dadurch eine Meisterschaft oder Pokal mehr oder weniger erlange ist mir da einfach Latten. Kann man auch mal so akzeptieren oder?

Video-Beweis

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 17.09.2017, 23:33 (vor 3043 Tagen) @ Eisenbieger

Wir können aber nicht mit einer Tabelle leben, hinter der hinter mehreren Vereinen ein Sternchen hängt - noch 3 Spiele offen, da anstehendes Gerichtsurteil. Dann entscheidet bald Karlsruhe, wer Meister wird.

Video-Beweis

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 17.09.2017, 22:35 (vor 3043 Tagen) @ Eisenbieger

Man stelle sich mal vor, der VAR hätte 2001 das Bayern-Tor in Hamburg aberkannt und So5 wäre Meister geworden....

Video-Beweis

Alones, Sonntag, 17.09.2017, 23:17 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

Man stelle sich mal vor, der VAR hätte 2001 das Bayern-Tor in Hamburg aberkannt und So5 wäre Meister geworden....

Dafür müsste man schon die Saison in ihrer Gesamtheit betrachten. Wer kann es heute schon nachvollziehen, wie es über eine gesamte Saison gelaufen wäre, hätte es damals schon den Videobeweis gegeben? Ich bin ganz optimistisch, dass Schalke dann eben an anderer Stelle die Meisterschaft verkackt hätte. Einfach weil sie gar nicht anders können.

Video-Beweis

Eisenbieger, Witten, Sonntag, 17.09.2017, 22:44 (vor 3043 Tagen) @ Floatdownstream

MICH hät´s nicht gestört ;)


Der Feind sitzt im Süden (arrogantes Pack) :)
Konnte mit der "Feindschaft" zu Schlakke irgendwie noch nie was anfangen...

Und selbst wenn - der Eigene Erfolg sollte über dem Misserfolg von allen stehen!

Video-Beweis

Donngal, Montag, 18.09.2017, 10:39 (vor 3043 Tagen) @ Eisenbieger

MICH hät´s nicht gestört ;)


Der Feind sitzt im Süden (arrogantes Pack) :)
Konnte mit der "Feindschaft" zu Schlakke irgendwie noch nie was anfangen...

Und selbst wenn - der Eigene Erfolg sollte über dem Misserfolg von allen stehen!

Und Zack: Disqualifiziert für alles.

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