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Fußball-Forscher erklärt: Warum Ousmane Dembélé beim BVB so teuer wurde und Christian Pulisic der große Senkrechtstarter (BVB)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 07.09.2017, 14:26 (vor 3053 Tagen) @ majae

Ich bin zwar selber Naturwissenschaftler und sehr zahlenaffin, aber tue mich immer schwer damit, wenn man gewisse Abläufe und Mechanismen im Fußballgeschäft durch Modelle und Zahlen beschreiben möchte. Schön und gut, wenn deren Berechnungn im Mittel nur um 3 Mio von der tatsächlich gezahlten Ablösesumme abweichen (rel. Abweichung wäre aber deutlich aussagekräftiger), aber deren 37 Mio für Dembele wären auch vor Neymar ein Witz gewesen und eine Summe, bei der sich Aki wahrscheinlich persönlich beleidigt gefühlt hätte. Und warum wird transfermarkt.de als Abgleich/Kalibrierung ihres Modells benutzt?

Das sieht man doch auch schon an der Bewertung des Gintertransfers. Zur Strategie des BVB, hochveranlagte und junge Spieler zu verpflichten, gehört eben auch, dass man ihnen nicht all zu große Steine in den Weg legt, wenn sie denn weg wollen. Ein junger Spieler darf möglich nicht lange auf der Bank versauern, weil das Borussia für diese Spieler unattraktiv macht.

So lässt man dann einen Mathias Ginter, wenn man ihm keine tragende Rolle versprechen kann, bei einem Angebot wie dem Gladbacher gehen und alles ist gut. Selbst wenn man vielleicht mit einem Angebot aus England vier oder fünf Millionen Euro hätte mehr verdienen können.

Diesen ideellen Wert für die Gesamtstrategie kann man doch nicht einfach ausblenden und Ginter als Schnäppchen titulieren.


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