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Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 09:28 (vor 3148 Tagen)

Jetzt ist er weg ? und Borussia Dortmund ist wahrscheinlich nicht allzu lange allein, allein. Denn auf Thomas Tuchel dürfte nur allzu bald ein neuer BVB-Trainer folgen. Soweit nichts völlig Unnormales im Fußballgeschäft. Der Prozess bis zur Trennung war unseres Vereins jedoch vollkommen unwürdig.


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schwatzgelb.de, Artikel

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 01.06.2017, 08:32 (vor 3147 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 01.06.2017, 08:38

Die neue sportliche Leitung hat deshalb nicht nur die Bürde, den eingeschlagenen und erfolgreichen sportlichen Weg fortzusetzen. Sie muss gleichzeitig Mannschaft, Verein und Fans wieder einen...

Genau das wäre wünschenswert. Das wird imho nur dann funktionieren, wenn sich die Vereinsleitung einen Trainer sucht, der ihren charakterlichen Vorstellungen entspricht oder der bereit ist, sein Ego hinter das große Ganze zurückzustellen. Watzke war zumindest seinen öffentlichen Verlautbarungen nach dazu genau so wenig in der Lage wie Tuchel.

Thomas Tuchel und der BVB - (k)eine Frage von Wahrnehmung und Schuld?

, Mittwoch, 31.05.2017, 23:33 (vor 3147 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert. (Paul Watzlawick)

Keine Sorge, es erwartet den Leser an dieser Stelle kein Vertiefungsseminar im radikalen Konstruktivismus.

Der Beitrag von Clemens hat sehr gut dargestellt, wie der Verein in den letzten Wochen und Monaten durch die Protagonisten beschädigt wurde.

Im Forum drehten sich die Beiträge der letzten Tage und Wochen vielfach um die Frage, wer für die verfahrene Situation zwischen der Vereinsführung und dem Trainerstab verantwortlich zu machen ist.

  • Ist Thomas Tuchel, wie er vorgibt zu sein?
  • Gibt es zwei Thomas Tuchel, einen unerträglichen Menschen im Verein und einen PR-Profi nach Außen?
  • Wenn alle relevanten Akteure gegen Thomas Tuchel sind: Muss dieser dann nicht erwiesenermaßen der Bösewicht in diesem jüngsten Kapitel der Vereinsgeschichte sein?
  • Was sagt es über diejenigen aus, die sich nicht auf die Seite des verdienten Borussen Aki Watzke stellen?

Der Autor dieser Zeilen kann diese Fragen nicht beantworten.

Er stellt sich allerdings die Frage, wie der BVB mit den Erfahrungen aus dieser Zeit umgeht und welche Schlüsse der Verein für die Zukunft daraus ziehen sollte.

Bei der Beilegung von Konflikten bietet es sich an, von einigen Grundannahmen auszugehen, um den Kreislauf von gegenseitigen Vorwürfen verlassen zu können.

Wahrnehmung

Es gibt keine Objektivität. Wir nehmen uns selbst, als auch unsere Mitmenschen nur subjektiv wahr. Wie wir wahrnehmen, bestimmt, wie wir uns anderen gegenüber verhalten. Wenn A dem Gegenüber B vorwirft, B sei nicht vertrauenswürdig, sagt dies ausschließlich etwas über die Wahrnehmung von A aus. Gleichzeitig wird dies jedoch die Sicht des B auf A beeinflussen.

Davon ausgehend landet man zwangsläufig bei der Frage, ob das Konzept von Schuld in einem von Subjektivität geprägten Zusammenleben hilfreich ist.

Schuld

Im Strafrecht trennt der Begriff der Schuld diejenigen von der Gesellschaft, die sich Recht und Gesetz nicht untergeordnet haben. Schuld blickt in die Vergangenheit und wertet ein Fehlverhalten in negativer Form.

Wenn nun allerdings alle wichtigen Akteure des Vereins sich einer Perspektive anschließen, diese sogar bekräftigen und Tuchel als Schuldigen für die Misere ausmachen: Kann man dann wirklich mit Theorien der Wahrnehmung oder abstrakten Ausführungen zu Schuld argumentieren? Ist Tuchel in diesem Fall nicht einfach schuld und alle anderen sind unschuldig?

Das oft bemühte Bildnis des Falschfahrers ist doch eindeutig: Es fährt nur einer in die falsche Richtung, auch wenn dieser es anders sieht.

Das menschliche Zusammenleben ist allerdings keine Autobahn mit nur einer Fahrtrichtung. Im Miteinander fahren wir mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Natürlich können wir einfach unser Tempo durchziehen und den Anderen überholen. Sind wir aber aber von der Ortskenntnis des Anderen abhängig, werden wir uns im schlimmsten Fall verirren. Wir müssen uns also auf die anderen Verkehrsteilnehmer einstellen, hin und wieder sogar den Rückwärtsgang einlegen, um unsere Mitmenschen abzuholen. Erst dann haben wir eine Chance, gemeinsam unser Ziel zu erreichen.

Wie sollten wir also mit Konflikten umgehen, die sich nie vermeiden lassen, wenn Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen aufeinandertreffen?

Wünschen würde ich mir von "meinem" BVB eine Streitkultur, die Konflikte als Potential zur Weiterentwicklung anerkennt und konstruktiv mit ihnen umgeht.

Konflikte erledigen sich selten von allein. Meist schwelen sie unter der Oberfläche, bis sie dann (gerne zum ungünstigsten Zeitpunkt) ausbrechen und schnell eskalieren.

Der Verein hat hierbei die Möglichkeit, seinen Mitarbeitern die entsprechenden Kompetenzen zum konstruktiven Streiten zu vermitteln oder/und er bedient sich der Hilfe von Dritten.

Darüber hinaus sollte der Verein realisieren, dass Konflikte nicht nur von Menschen ausgehen. Auch Strukturen können Konflikte heraufbeschwören und verstärken. Deutlich wird dies sicherlich bei der Konkurrenz der Spieler, im nächsten Spiel auf dem Platz stehen zu wollen. Die negativen Begleiterscheinungen des Leistungsprinzips nimmt man in einem gewissen Maße zur Erreichung des sportlichen Erfolgs in Kauf.

Wenn allerdings Akteure des Vereins nicht mehr miteinander arbeiten können oder wollen, weil sie beispielsweise über die Herangehensweise bei Transfers uneins sind, ist dies schon schwerwiegender. In einem solchen Fall sind Rollen nicht ausreichend geklärt und/oder Entscheidungskompetenzen nicht eindeutig voneinander abgegrenzt.

Eine abschließende Bemerkung noch:
Vielleicht hat sogar eine Mediation oder ein anderes Verfahren zur Konfliktbeilegung stattgefunden. Derartige Verfahren hängen nicht zuletzt von der Vertraulichkeit der Beteiligten ab. Erst durch die Vereinbarung der Konfliktparteien, die in der Mediation erlangten Kenntnisse vertraulich zu behandeln und nicht für eigene Zwecke in einem späteren Gerichtsverfahren zu nutzen, kann eine Gesprächsatmosphäre geschaffen werden, die ohne taktische Erwägungen auskommt.

Zu vermuten ist allerdings, dass ein Mediationsverfahren, an dessen Ende als Ergebnis die Trennung der Parteien gestanden hätte, Regelungen für einen professionellen Umgang miteinander getroffen hätte und uns gewisse Begleiterscheinungen der Trennung erspart geblieben wären.

Zurückblickend auf die letzten zwei Jahre bleibt mir als Fan lediglich der Dank an den Trainer Thomas Tuchel für die geleistete Arbeit. Es waren zwei Spielzeiten mit Höhen und Tiefen, mit dem siegreichen Pokalfinale am vergangenen Samstag als Höhepunkt.

Für die Zukunft hoffe ich auf eine weiterhin glorreiche Zukunft des BVB. Eine Zukunft, die auch erfolgreich sein kann, ohne den "Gegner" im Verein zu beschädigen. Eine Zukunft, in der Werte wie Loyalität, Vertrauen, Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein menschliches Miteinander auch (oder gerade) dann gelebt werden, wenn es mal "menschelt".

Thomas Tuchel und der BVB - (k)eine Frage von Wahrnehmung und Schuld?

CaptainSüd, herrliches Hessen, Mittwoch, 31.05.2017, 23:58 (vor 3147 Tagen) @ Erfolgsfan

Chapeau, Alter!
Hat Spaß gemacht deinen post zu lesen.

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

, Mittwoch, 31.05.2017, 21:04 (vor 3147 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Unwürdig. Das stimmt. In einem gut geführten Verein wird alles intern geklärt und nicht auf offener Bühne. Das gilt auch, wenn - völlig unbewiesen ! - TT ein begrenzt verlässlicher Angestellter gewesen sein sollte (das weiß hier niemand). Das alles erinnert an einen e.V. ein paar Kilometer weiter westlich. Unwürdig.

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

, Mittwoch, 31.05.2017, 19:55 (vor 3147 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

[superspecial_sgml]Jetzt ist er weg

Bezieht sich das auf Tuchel oder auf den Artikel? ;)

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

, Mittwoch, 31.05.2017, 15:42 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wieso kann man den Artikel nicht öffnen? Oder liegt das an meinem Laptop?

Dieser Link sollte funktionieren

, Mittwoch, 31.05.2017, 17:16 (vor 3148 Tagen) @ Emilyjasmin

Dieser Link sollte funktionieren

, Mittwoch, 31.05.2017, 18:27 (vor 3148 Tagen) @ DSGT

Danke :)

Bei mir geht's auch nicht

, Mittwoch, 31.05.2017, 17:11 (vor 3148 Tagen) @ Emilyjasmin

Auf dem Laptop kommt nur eine leere Seite, die vergeblich zu öffnen versucht wird. Auf dem Smartphone wird mir gesagt, Safari könne die Seite aufgrund zu vieler Umleitungen nicht öffnen.

Da kommen wir wohl grad im falschen Moment.

Franke, Mittwoch, 31.05.2017, 16:35 (vor 3148 Tagen) @ Emilyjasmin

Wieso kann man den Artikel nicht öffnen? Oder liegt das an meinem Laptop?

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

airjdcgf, Berlin, Mittwoch, 31.05.2017, 15:35 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Danke! Nur ist der Trennungsprozess wohl offensichtlich noch nicht vorbei. Es war ja zu erwarten, dass TT das nicht so hin nimmt. Schließlich hat man Ihn mehr oder minder persönlich angeschossen, seinen Charakter aber auch seine sportliche Eignung in Frage gestellt. Auch die Interviews von Schmelle im Sportschauclub und direkt nach dem Spiel waren autorisiert. Sascha Fligge stand daneben, bzw. stieg mit aus dem Shuttle.

Ich hätte mir von TT gewünscht, dass er Ruhe hält. Macht er aber anscheinend nicht, er wählt den selben nicht nachweisbaren anonymen Weg wie einzelne Spieler nach dem Kick gg Hoffe. Zudem müssen die BVB-Verantwortlichen nun wohl auch noch einräumen, dass die Sachlage der Spielverlegung intern schon angesprochen wurde. Das einzige was jetzt noch bleibt, ist dass Tuchel und einige Spieler sich wohl nach dem Spiel nicht an den besprochene Maulkorb hielten.

Bitter, bitter für den Verein!

Echte Hiebe

flemming_x ⌂, Mittwoch, 31.05.2017, 13:41 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von flemming_x, Mittwoch, 31.05.2017, 13:44

Dieser öffentlich ausgetragene Spaltungsprozess hat unserem Verein mehr geschadet, als es jede sportliche Kurzzeit-Krise oder ein kleines Feuerwerk auf den Rängen je hätte tun können. Er war unseres Vereins schlichtweg unwürdig.

Die neue sportliche Leistung hat deshalb nicht nur die Bürde, den eingeschlagenen und erfolgreichen sportlichen Weg fortzusetzen. Sie muss gleichzeitig Mannschaft, Verein und Fans wieder einen – damit es am Ende nicht heißt: „Jetzt schau dich an - wo bist du hingekommen?“

Gestern berief sich Seb auf Watzke-Union, nun warnt Clemens die neue sportliche Leitung vor, die "Vereinsspalter" zu heilen.
Das muss ein Trainerteam niemals leisten. Sie muss die Mannschaft einen und nicht Stadionpsychologe spielen. Das war selbst Klopp nie und so nah wie er wird hier keiner mehr rankommen. Hitzfeld war auch egal, ob wir heiser sind bis zum nächsten Spiel.
Sind wir als "Verein" nicht mitschuldig, in den Personalien Watzke oder Tuchel zu wühlen mit aufgebrühten Internas aus eben dieser "Öffentlichkeit" von Sky bis RN? Das hätte schon bei Rummenigge, Möller oder nun auch Tuchel gut getan.
Aber auch das ist BVB. Hass unter den eigenen Fans - das ist unwürdig.

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

stfn84, Köln, Mittwoch, 31.05.2017, 10:48 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die öffentliche Äußerung von Watzke zum 'Dissens' sehe ich aufgrund des Zeitpunkts weiterhin kritisch. Das hätte man vermutlich besser nach dem Ende der Saison gemacht.

Allerdings sollte man auch mal die Kirche im Dorf lassen. In der heutigen Zeit ist alles eine Eilmeldung wert, alles eine neue Stufe der Eskalation und wird entsprechend hysterisch von den Medien, in diesem Forum oder den sozialen Netzwerken begleitet.
Watzke hat letztlich das ausgesprochen, was man seit Monaten erahnen konnte. Auch hier gab es mehrere, die einzelne 'Indizien' (z.B. Beförderung von Mislintat, trotz des öffentlich bekannten 'Dissens' mit TT) dazu bewogen haben, von einem schlechten Binnenverhältnis im Club auszugehen. Andere waren näher dran und haben es aus 'erster Hand' erfahren.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat der BVB bis zum Sommer/Oktober 2016 versucht, mit TT zu verlängern. Danach kam die Abkehr, gleichwohl hat man nach außen verkauft, sich nach der Saison zusammen setzen zu wollen um über eine weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit zu beraten. In einem Geschäft, indem gelogen und betrogen wird, bis sich die Balken biegen, waren diese Äußerungen als deutliches Statement zu verstehen. Ein Statement, welches bereits vor zig Monaten auf eine Trennung hindeutete.

Tuchel hat bis zum Winter Nichts getan, was den Eindruck erwecken konnte, dass er längerfristig bei Borussia bleiben möchte. Erste Angebote zur Vertragsverlängerung wurden ausgeschlagen. Im Winter, als sich auch öffentlich der Wind gedreht hatte, kam dann die neue Kommunikationsstrategie von Thomas Tuchel.
Auch an dieser Stelle kann es jeder anders sehen, aber:
Ich traue Thomas Tuchel nicht zu, dass er binnen weniger Wochen eine derartige Wesensänderung vollzieht. Ich misstraue der Authentizität seiner Aussagen. Ich glaube ihm nicht, dass ihm die Südsperrung ernsthaft was ausgemacht hat.
Viel mehr glaube ich, dass er dies zu seinem Vorteil nutzen wollte, um seine Zustimmung unter den Fans zu steigern.
Dies ist ihm offensichtlich sehr gut gelungen.

Ich kritisiere Watzke dafür, dass die sich anbahnende Trennung von TT öffentlich nicht gut moderiert wurde.
Allerdings sehe ich es so, dass sich Tuchel seit Monaten auch öffentlich gegen Watzke & Co. positioniert hat.
Tuchel ist in meinen Augen auch ein Trainer, der sich persönlich für unentbehrlich hält und die Arbeit Anderer ähnlich kritisch beäugt wie es Super-Super-Pep in München getan hat.
Ein Trainer, der seine Person womöglich über das Wohl von Borussia Dortmund gestellt hat, um das eigene Image aufzupolieren.
Ein Trainer, der vermutlich so oder so nach drei Jahren seine Zelte hier hat abbrechen wollen, um den nächsten Karriereschritt zu vollziehen.

Ich vertraue Watzke aufgrund seiner Arbeit und Verdienste um Borussia Dortmund zu 100%. An dieser Stelle der Argumentation ("Watzke kann man vertrauen") wurde im Forum schon öfters der Vergleich zum Sonnenkönig Niebaum gezogen.
Schon komisch, da Niebaum zwar den sportlichen Aufstieg Borussia´s geprägt hat, aber diesen nicht ansatzweise mit wirtschaftlicher Solidität hinbekommen hat.
Deshalb ist Watzke weder außerhalb jeder Kritik noch jemand, dem man blind zu folgen hat: Aber man sollte einem verdienten Borussen wie ihm etwas mehr Vertrauen und Glaubwürdigkeit zusprechen, als einem Trainer der keine zwei Jahre bei uns war und Borussia Dortmund wohl eher als temporäres Projekt gesehen hat.

Zurück zur Trennung von TT: Es wirkt zumindest fragwürdig, wieso der eilig eingerichtete Twitter-Account von TT die Trennung nahezu zeitgleich mit der Springer-Presse veröffentlicht. Auch hier reagiert Watzke auf das Statement von Tuchel und versucht mit dem offenen Brief den Schaden zu begrenzen.
Womöglich hätte es die öffentliche Diskussion um TT aber nicht gegeben, wenn TT die Verantwortlichen seit der Winterpause nicht des Öfteren provoziert hätte.
Auch dann hätte Watzke besser reagieren müssen, obwohl er dann eben nicht als der Aggressor bezeichnet werden dürfte.

Borussia Dortmund ist gespalten, ja das glaube ich auch.
Aber das sehe ich nicht als großes Problem an. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen, auch in der Bewertung der Personalie Tuchel. Das gehört zum Geschäft und ist für einen Verein mit mehr als 140.000 Mitgliedern und Millionen von Fans m. E. eher förderlich, als gäbe es nur einen Einheitsbrei an Ansichten. Zumindest, solange man sich auf die grundlegenden Werte von Borussia Dortmund einigen kann.
Die im offenen Brief genannten Punkte für eine gute Zusammenarbeit beim BVB würde ich so unterschreiben. Diese müssen natürlich nicht nur vom neuen Trainer, sondern (weiterhin) von Rauball, Watzke, Zorc & Co. eingehalten werden. Es liegt an uns zu beobachten, eine etwaige Abkehr dieser Werte öffentlich anzuprangern.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

DOinK, Köln, Mittwoch, 31.05.2017, 10:18 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Richtig unwürdig nämlich finde ich es, wenn der Noch-Trainer just vor der letzten Aussprache einen eigenen Twitter-Kanal einrichtet und genau der dann auch das Sprachrohr der Trennung ist - zeitgleich mit einem Boulevard-Blatt.

Und das noch, bevor der Verein sich äußern kann bzw. das börsennotierte Unternehmen eine Ad-hoc-Mitteilung verfassen kann.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Semper, nähe Cb, Mittwoch, 31.05.2017, 13:51 (vor 3148 Tagen) @ DOinK

Sowas ist für dich wesentlich, warum? Er ist nicht mehr Trainer beim BVB und es ist bleibt nur ein Twitteraccount, Kalkül hin oder her. So ein Wind wegen einer Nichtigkeiten.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 11:10 (vor 3148 Tagen) @ DOinK

Richtig unwürdig nämlich finde ich es, wenn der Noch-Trainer just vor der letzten Aussprache einen eigenen Twitter-Kanal einrichtet und genau der dann auch das Sprachrohr der Trennung ist - zeitgleich mit einem Boulevard-Blatt.

Und das noch, bevor der Verein sich äußern kann bzw. das börsennotierte Unternehmen eine Ad-hoc-Mitteilung verfassen kann.

Das war natürlich das Sahnehäubchen auf den ohnehin schon riesigen Kackhaufen...

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Phil, Mittwoch, 31.05.2017, 12:33 (vor 3148 Tagen) @ emjay

Und seine ersten Follower, die zufällig sein Account sofort entdeckten, sind der Zucker auf dieser Sahne.

Mfg
Phil

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 12:55 (vor 3148 Tagen) @ Phil

Und seine ersten Follower, die zufällig sein Account sofort entdeckten, sind der Zucker auf dieser Sahne.

Wie viele der ersten, sagen wir, 50 Follower sind Journalisten?

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Phil, Mittwoch, 31.05.2017, 13:04 (vor 3148 Tagen) @ Erfolgsfan

Weiß ich nicht. Die ersten waren jedenfalls alle klar aus einer Richtung: Axel Springer und Die Zeit.
Der Account ging hoch, war noch nicht von Twitter bestätigt, und schon folgten diese Leute, während die Bild exklusiv, und vor dem BVB, die Trennung verkündete.

Und dann heute dieser Artikel in der Zeit mit Zitaten aus der Kabine gebracht wird.

Warum fragst du?

Mfg
Phil

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

defender ⌂ @, Mittwoch, 31.05.2017, 16:58 (vor 3148 Tagen) @ Phil

das waren noch Zeiten, als JK Pressekonferenzen beim BVB und so herrlich schöne Antworten auf Fragen von Springer gab

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Schulten Manni, Berlin, Mittwoch, 31.05.2017, 17:15 (vor 3148 Tagen) @ defender

das waren noch Zeiten, als JK Pressekonferenzen beim BVB und so herrlich schöne Antworten auf Fragen von Springer gab

Du meinst für Kloppos Homestory damals in der Gratis-Bild?

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Schulten Manni, Mittwoch, 31.05.2017, 17:20 (vor 3148 Tagen) @ Schulten Manni

Also mir gefiel am besten der "Bild-Volks-Rasierer" powered by Jürgen Klopp

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Schulten Manni, Berlin, Mittwoch, 31.05.2017, 17:31 (vor 3148 Tagen) @ Kulibi77

Also mir gefiel am besten der "Bild-Volks-Rasierer" powered by Jürgen Klopp

Also meinen Blutdruck hat beides nicht hochgetrieben. Aber Kloppo hier als großen Springer-Kritiker darzustellen, ist dann doch ein bisschen komisch.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 13:22 (vor 3148 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Erfolgsfan, Mittwoch, 31.05.2017, 13:30

Weiß ich nicht. Die ersten waren jedenfalls alle klar aus einer Richtung: Axel Springer und Die Zeit.
Der Account ging hoch, war noch nicht von Twitter bestätigt, und schon folgten diese Leute, während die Bild exklusiv, und vor dem BVB, die Trennung verkündete.

Und dann heute dieser Artikel in der Zeit mit Zitaten aus der Kabine gebracht wird.

Warum fragst du?

Zwei mögliche Hypothesen:

a) Tuchel bzw. sein Berater versorgt seine Haus- und Hofjournalisten mit den entsprechenden Infos (zur Trennung sowie zu den heute von der Zeit berichteten Vorkommnissen am Rande des Spiels gegen Monaco). Diese haben dementsprechend als allererste die Info, dass Tuchel nun auch bei Twitter ist.

Dies die hier weitgehend vertretene Ansicht, über das "miese Spiel von Tuchel gegen den BVB".

b) Tuchel / seinem PR-Berater war klar, dass es zu einer Trennung kommt. Vorbereitungen zur social media Präsenz liefen schon länger. Info über den neuen Twitter-Account standardmäßig per Sammelinfo an den entsprechenden Verteiler. Also sind die Berichterstatter natürlich auch die ersten Follower.

Also ohne den großen Verschwörungsgedanken dahinter.

Natürlich hatte die Bild ihre Info von Tuchel. Sie hat ihn doch auch dahingehend zitiert, dass er indirekt die Trennung bestätigt hat (sinngemäß "An der Kürze der Saisonanalyse ist das Ergebnis wohl offensichtlich erkennbar").

Die Infos aus der Zeit können natürlich ebenfalls aus der Ecke von Tuchel kommen. Oder aber aus Kreisen der Spieler, die nicht so zufrieden mit der Entlassung sind. Oder diejenigen, deren Wortmeldung nicht berücksichtigt wurde bzw. im Nachhinein sogar bestritten wurde (klaro..."aktiver Kader" / Tomahto Tomato).

Ich hatte gestern noch die Hoffnung, dass diese Sache halbwegs sauber abgeschlossen wird. Mittlerweile habe ich daran enorme Zweifel.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 13:33 (vor 3148 Tagen) @ Erfolgsfan

Es ist aber schon ein Zufall, dass die ersten Follower aus dem Ordner nicht die von der Welt, der Süddeutschen und der Ruhrnachrichten waren, oder?

Letztendlich mache ich das Tuchel nichtmal groß zum Vorwurf. Die ganz große Bühne hat Watzke mit dem Interview ausgerufen und seitdem arbeiten beide Seiten daran, die Rolle des Bösewichts dem anderen zuzuschieben.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 13:47 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Es ist aber schon ein Zufall, dass die ersten Follower aus dem Ordner nicht die von der Welt, der Süddeutschen und der Ruhrnachrichten waren, oder?

Deshalb hätte mich wirklich eine größere Anzahl der Erstfollower interessiert.
Hätte vielleicht Rückschlüsse auf den Verteiler der "vertrauensvollen Journalisten" möglich gemacht. Würde mich auch nicht wundern, wenn weder der Medienpartner des BVB noch die SZ in diesem Kreis dabei waren.

Ich glaube auch, dass man exklusiv Infos an ausgewählte Berichterstatter lanciert. Allerdings erkenne ich nicht zwingend den großen Masterplan.

In diesen Momenten kommen manche Charaktere aus ihrer Deckung. Diejenigen, die schon immer einen gewissen Groll gegen eine Seite verspürt haben, nutzen nun die Chance. Nach dem Interview von Aki die Äußerungen aus Mannschaftskreisen gegen Tuchel, nun die Retourkutsche gegen Aki.

Weniger anonym, aber auch unter dem Wissen, dass Tuchel bald Geschichte ist, sind auch die Äußerungen von Schmelle zu sehen. Ob nur aus Eigeninteresse oder auch mit ausdrücklicher Einwilligung anderer Personen ("Feuer frei..."), keine Ahnung.

Letztendlich mache ich das Tuchel nichtmal groß zum Vorwurf. Die ganz große Bühne hat Watzke mit dem Interview ausgerufen und seitdem arbeiten beide Seiten daran, die Rolle des Bösewichts dem anderen zuzuschieben.

Ausgehend von Glasls Eskalationsmodell sind wir mittlerweile locker bei Stufe 5/6 angelangt. Für das Krisenmanagement des Vereins leider ein Armutszeugnis.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 15:36 (vor 3148 Tagen) @ Erfolgsfan

So verwunderlich finde ich das nicht. Watzke hat die WAZ und sicher auch die RN exclusiv für sich, unsere bisherigen Maulwürfe den Freddie und Tuchel wie es scheint Bild und Zeit. Was ist daran so beachtenswert? Dürfte auch kein Zufall sein, dass besagtes Interview von Watzke bei der WAZ stattfand und diese kurze Zeit später einen wohlwollenden Kommentar dazu schrieb. Dass jetzt eine Schlacht via Medien folgt, war doch glaube ich fast allen klar.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 31.05.2017, 15:31 (vor 3148 Tagen) @ Erfolgsfan

Es ist aber schon ein Zufall, dass die ersten Follower aus dem Ordner nicht die von der Welt, der Süddeutschen und der Ruhrnachrichten waren, oder?


Deshalb hätte mich wirklich eine größere Anzahl der Erstfollower interessiert.
Hätte vielleicht Rückschlüsse auf den Verteiler der "vertrauensvollen Journalisten" möglich gemacht. Würde mich auch nicht wundern, wenn weder der Medienpartner des BVB noch die SZ in diesem Kreis dabei waren.

Ich glaube auch, dass man exklusiv Infos an ausgewählte Berichterstatter lanciert. Allerdings erkenne ich nicht zwingend den großen Masterplan.

In diesen Momenten kommen manche Charaktere aus ihrer Deckung. Diejenigen, die schon immer einen gewissen Groll gegen eine Seite verspürt haben, nutzen nun die Chance. Nach dem Interview von Aki die Äußerungen aus Mannschaftskreisen gegen Tuchel, nun die Retourkutsche gegen Aki.

Weniger anonym, aber auch unter dem Wissen, dass Tuchel bald Geschichte ist, sind auch die Äußerungen von Schmelle zu sehen. Ob nur aus Eigeninteresse oder auch mit ausdrücklicher Einwilligung anderer Personen ("Feuer frei..."), keine Ahnung.

Letztendlich mache ich das Tuchel nichtmal groß zum Vorwurf. Die ganz große Bühne hat Watzke mit dem Interview ausgerufen und seitdem arbeiten beide Seiten daran, die Rolle des Bösewichts dem anderen zuzuschieben.


Ausgehend von Glasls Eskalationsmodell sind wir mittlerweile locker bei Stufe 5/6 angelangt. Für das Krisenmanagement des Vereins leider ein Armutszeugnis.

Der Twitter Account ist meiner Meinung nach als Drohung anzusehen. Wahrscheinlich ist die Trennung in einem eher unangenehmen Gesprächsformat über die Bühne gegangen. Wahrscheinlich fühlt sich Tuchel ungerecht behandelt.

Aber meinst Du nicht, dass Team Tuchel nicht auch andere Kanäle für die konspirative Kommunikation zu seinen "vertrauensvollen Journalisten" nutzen könnte, wenn er gegen Watzke oder wen auch immer nachtreten will?

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

julianbvb, Mittwoch, 31.05.2017, 14:30 (vor 3148 Tagen) @ Erfolgsfan

Letztlich macht man es aber immer falsch. Tuchel hat sich als Freund der Spieler und Watzke als kalten Entscheider dargestellt, in den Pressekonferenzen, durch die Tuchel eine Art "natürlichen Zugang" zur Presse hat.

Watzke und Schmelle haben halt an der Darstellung gearbeitet, dass das nicht so ist. Dafür gibt es in der Saison-Endphase nur falsche Zeitpunkte. Vor wichtigen Spielen, nach wichtigen Spielen, um wichtige Spiele herum.
Man kann auf die Frage "Muss Waztke/Schmelle damit zur Presse rennen?" auch mit "Ich finde nicht" antworten.

Dann wäre Tuchels Darstellung bis auf "Berichte aus dem Inneren ohne wörtliche Zitate" undwiedersprochen geblieben. Dann hätten viele gefragt "Wieso sollte die Mannschaft nicht gut auf Tuchel zu sprechen sein? Der hat mit ihnen doch einen Titel erarbeitet. Und sie haben doch so schön gefeiert." Dann hätte es so ausgesehen, als hätte eine seltsam anmutende Entlassung die Krise erst verursacht.

Jetzt gibt es halt viele belegte Wortmeldungen. Auch scheiße.

Ich hoffe, es hat jetzt bald einfach ein Ende. Ich schätze, Tuchel wollte jetzt noch einmal an seiner Darstellung arbeiten und das war es dann auch. Reus hat sich nochmal über den Verein geäußert, jetzt sollte man von Vereinsseite jetzt auch gut sein lassen. Aber da gibt es natürlich eine große Anzahl an Leuten, die vielleicht auch mal was sagen wollen ^^

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Mittwoch, 31.05.2017, 12:36 (vor 3148 Tagen) @ Phil

Und seine ersten Follower, die zufällig sein Account sofort entdeckten, sind der Zucker auf dieser Sahne.

Mfg
Phil

Wer war's denn? Bin nicht bei Twitter und habe somit keinen Einblick, wer da wem folgt. Oder ich bin zu blöd.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Phil, Mittwoch, 31.05.2017, 12:47 (vor 3148 Tagen) @ Ravenga

1. Holger Stark: Chefredaktion Die Zeit. Chef Abteilung "investigativ"

2. Kai Psotta : Bild Fussballreporter

3. Michael Makus: Springer Verlag, Sportchef Bild West

4. Heiko Ostendorp: Chefreporter Sport Bild

Mfg
Phil

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

AS, Dülmen, Mittwoch, 31.05.2017, 14:52 (vor 3148 Tagen) @ Phil

1. Holger Stark: Chefredaktion Die Zeit. Chef Abteilung "investigativ"

2. Kai Psotta : Bild Fussballreporter

3. Michael Makus: Springer Verlag, Sportchef Bild West

4. Heiko Ostendorp: Chefreporter Sport Bild

Mfg
Phil

Falls das jemand hier per Screenshot gesichert hat im Zeitverlauf, wäre das ein wirklich starkes Forumsbild! ;)

Hatte gestern hier nur von den Springer-Hanseln gelesen. Das mit dem Zeit-Redakteur ist in Bezug auf den Artikel von heute natürlich sensationell. :D

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 13:35 (vor 3148 Tagen) @ Phil

1. Holger Stark: Chefredaktion Die Zeit. Chef Abteilung "investigativ"

2. Kai Psotta : Bild Fussballreporter

3. Michael Makus: Springer Verlag, Sportchef Bild West

4. Heiko Ostendorp: Chefreporter Sport Bild

Mfg
Phil

Stark. Mal sehen wie werthaltig die Infos von Ostendorp in der post Tuchel Zeit noch sein werden. War halt schon auffällig gut informiert die letzten Jahre der gute Mann. Hab ich hier auch des Öfteren kundgetan...

Edit: Das Foto hätte ich gerne. Ist das evtl machbar?

Bilder

Sayael, Gütersloh, Mittwoch, 31.05.2017, 14:34 (vor 3148 Tagen) @ emjay
bearbeitet von Sayael, Mittwoch, 31.05.2017, 14:38

1. Holger Stark: Chefredaktion Die Zeit. Chef Abteilung "investigativ"

2. Kai Psotta : Bild Fussballreporter

3. Michael Makus: Springer Verlag, Sportchef Bild West

4. Heiko Ostendorp: Chefreporter Sport Bild

Mfg
Phil


Stark. Mal sehen wie werthaltig die Infos von Ostendorp in der post Tuchel Zeit noch sein werden. War halt schon auffällig gut informiert die letzten Jahre der gute Mann. Hab ich hier auch des Öfteren kundgetan...

Edit: Das Foto hätte ich gerne. Ist das evtl machbar?

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Zwar nicht Tuchel, aber Benni Weber und Arno Michels, die auch zeitgleich ihre Accounts erstellt haben.
Die Springer Menschen waren die ersten und einzigen Pressemenschen, die davon wussten.
Heute ist nach Bekanntwerden auch Stefan Döring von Westline dazu gekommen.

Den "Like" von Arno Michels gibt es noch gratis dazu.

Bilder

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 15:13 (vor 3148 Tagen) @ Sayael

Edit: Das Foto hätte ich gerne. Ist das evtl machbar?


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Zwar nicht Tuchel, aber Benni Weber und Arno Michels, die auch zeitgleich ihre Accounts erstellt haben.
Die Springer Menschen waren die ersten und einzigen Pressemenschen, die davon wussten.
Heute ist nach Bekanntwerden auch Stefan Döring von Westline dazu gekommen.

Den "Like" von Arno Michels gibt es noch gratis dazu.

Das ist sehr nett. Danke schön. Hätte nur gerne die echten ersten 4 Follower von TT gesehen...

Der like von Arno ist vorhin schon in meiner TL aufgeploppt.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Mittwoch, 31.05.2017, 13:33 (vor 3148 Tagen) @ Phil

1. Holger Stark: Chefredaktion Die Zeit. Chef Abteilung "investigativ"

2. Kai Psotta : Bild Fussballreporter

3. Michael Makus: Springer Verlag, Sportchef Bild West

4. Heiko Ostendorp: Chefreporter Sport Bild

Mfg
Phil

Danke dir und Flo!

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Ravenga, Mittwoch, 31.05.2017, 12:44 (vor 3148 Tagen) @ Ravenga

Und seine ersten Follower, die zufällig sein Account sofort entdeckten, sind der Zucker auf dieser Sahne.

Mfg
Phil


Wer war's denn? Bin nicht bei Twitter und habe somit keinen Einblick, wer da wem folgt. Oder ich bin zu blöd.

Diverse Springer-Knechte, unter anderem Ostendorp.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 31.05.2017, 12:45 (vor 3148 Tagen) @ Flo

Diverse Springer-Knechte, unter anderem Ostendorp.

Wie kann man das nachgucken? Scrollen?

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Mittwoch, 31.05.2017, 12:51 (vor 3148 Tagen) @ Weeman

Diverse Springer-Knechte, unter anderem Ostendorp.


Wie kann man das nachgucken? Scrollen?

In der App den Account aufrufen und auf Follower tippen - die sind zeitlich von oben (älteste) nach unten (neueste) sortiert.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 31.05.2017, 12:53 (vor 3148 Tagen) @ Flo

In der App den Account aufrufen und auf Follower tippen - die sind zeitlich von oben (älteste) nach unten (neueste) sortiert.

Komisch. Da stehen bei mir andere Namen als die von Phil genannten.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Mittwoch, 31.05.2017, 12:54 (vor 3148 Tagen) @ Weeman

In der App den Account aufrufen und auf Follower tippen - die sind zeitlich von oben (älteste) nach unten (neueste) sortiert.


Komisch. Da stehen bei mir andere Namen als die von Phil genannten.

Ja, sehe ich auch gerade. Offenbar ist es nicht nur hier aufgefallen...

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Mittwoch, 31.05.2017, 13:02 (vor 3148 Tagen) @ Flo

In der App den Account aufrufen und auf Follower tippen - die sind zeitlich von oben (älteste) nach unten (neueste) sortiert.


Komisch. Da stehen bei mir andere Namen als die von Phil genannten.

Ja, sehe ich auch gerade. Offenbar ist es nicht nur hier aufgefallen...

Also haben die Journalisten Tuchel erst wieder entfolgt, um ihm später in der anonymen Masse erneut zu folgen?

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Mittwoch, 31.05.2017, 13:04 (vor 3148 Tagen) @ Erfolgsfan

In der App den Account aufrufen und auf Follower tippen - die sind zeitlich von oben (älteste) nach unten (neueste) sortiert.


Komisch. Da stehen bei mir andere Namen als die von Phil genannten.

Ja, sehe ich auch gerade. Offenbar ist es nicht nur hier aufgefallen...


Also haben die Journalisten Tuchel erst wieder entfolgt, um ihm später in der anonymen Masse erneut zu folgen?

Ziemlich eindeutig, ja.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Phil, Mittwoch, 31.05.2017, 13:01 (vor 3148 Tagen) @ Flo

Der Zeitverlauf ist natürlich gesichert und liegt in Bild Format vor ;-)
Also bei mir. Und anderen.

Mfg
Phil

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 31.05.2017, 13:02 (vor 3148 Tagen) @ Phil

Wäre nach dem Artikel von heute morgen ein schönes Profilbild.
Schön das sie es uns einfach machen.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 31.05.2017, 12:56 (vor 3148 Tagen) @ Flo

Naja. Sie sind zwar dumm, aber lernfähig...

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Sayael, Gütersloh, Mittwoch, 31.05.2017, 12:59 (vor 3148 Tagen) @ Weeman

Naja. Sie sind zwar dumm, aber lernfähig...

Und dennoch sind sie die ersten Follower, auf den Zeitgleich erstellten Profilen von Arno Michels und Benni Weber.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 31.05.2017, 13:02 (vor 3148 Tagen) @ Sayael

Und dennoch sind sie die ersten Follower, auf den Zeitgleich erstellten Profilen von Arno Michels und Benni Weber.

Großartig. Wie heißen die?

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Weeman, Mittwoch, 31.05.2017, 13:11 (vor 3148 Tagen) @ Weeman

Und dennoch sind sie die ersten Follower, auf den Zeitgleich erstellten Profilen von Arno Michels und Benni Weber.


Großartig. Wie heißen die?

@weber_benni und @michels_arno
Schon geil, die ganze Mischpoke.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

Tomberen, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 10:47 (vor 3148 Tagen) @ DOinK

Seh ich genauso. Das lässt tief blicken und passt zu den Statements aus dem Verein. Da ist sehr viel Schein bei Tuchel und eine gewisse "Verlogenheit"? Würde gut zum DFB passen, als Nachfolger von Löw. Dürfte dann gut mit Öffentlichkeits- und Vermarktungsexperte Bierhoff zusammenpassen.

Mir fehlt hier etwas Wesentliches

stefan09er, Mittwoch, 31.05.2017, 10:26 (vor 3148 Tagen) @ DOinK

Richtig unwürdig nämlich finde ich es, wenn der Noch-Trainer just vor der letzten Aussprache einen eigenen Twitter-Kanal einrichtet und genau der dann auch das Sprachrohr der Trennung ist - zeitgleich mit einem Boulevard-Blatt.

Und das noch, bevor der Verein sich äußern kann bzw. das börsennotierte Unternehmen eine Ad-hoc-Mitteilung verfassen kann.

Tuchels plötzlicher Twitter-Account ist mir eh ein Rätsel, für mich ein klassisches Eigentor!

nüchterne Trainerbilanz...

, Mittwoch, 31.05.2017, 10:04 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

...die unsere Verantwortlichen da haben.
Seit Watzkes Amtszeit gab es 1 Trainer, den man nicht aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher "Probleme" entlassen hat. Ist insgesamt keine überzeugende Bilanz meine ich - zumal dieser eine besagte Trainer ein Risiko und absoluter Glücksgriff war. Mit den sportlich kompetentesten Trainern (TT, vM) konnte man ebenso wenig harmonieren wie mit den weniger kompetenten (Doll, Röber). Da stellt sich dann schon die Frage, welche Partei hier wirklich "schwierig" zu sein scheint...

nüchterne Trainerbilanz...

DemGünterseinFrisör, Mittwoch, 31.05.2017, 10:48 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

...die unsere Verantwortlichen da haben.
Seit Watzkes Amtszeit gab es 1 Trainer, den man nicht aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher "Probleme" entlassen hat. Ist insgesamt keine überzeugende Bilanz meine ich - zumal dieser eine besagte Trainer ein Risiko und absoluter Glücksgriff war.

Sensationelle Argumentation...ohne nachgeschaut zu haben, sind wir sowohl mit 2 Trainern seit 2008 als auch mit 5 Trainern seit 2005 (Aki-Zeitrechnung) sehr weit vorne in der Bundesliga, wenn es um "wenig verschlissene Trainer" geht - Freiburg wird seit 2005 vor uns liegen, seit 2008 schon nicht mehr - Mainz auch nicht, Bremen noch seit 2005.
Damit ist Dein Argument eigentlich schon unsinnig.
Du setzt aber noch eins drauf und nennst empört die angeblich herausstechenden, besonderen, BVB-spezifischen Gründe, die aber in Wahrheit nichts anderes als die gesamte Bandbreite der Trennungsgründe sind.

Kurz gesagt: Weder Anzahl, noch Grund sind irgendwie negativ bemerkenswert - wenn dann positiv herausragend...

nüchterne Trainerbilanz...

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 31.05.2017, 10:47 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

...die unsere Verantwortlichen da haben.
Seit Watzkes Amtszeit gab es 1 Trainer, den man nicht aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher "Probleme" entlassen hat. Ist insgesamt keine überzeugende Bilanz meine ich - zumal dieser eine besagte Trainer ein Risiko und absoluter Glücksgriff war. Mit den sportlich kompetentesten Trainern (TT, vM) konnte man ebenso wenig harmonieren wie mit den weniger kompetenten (Doll, Röber). Da stellt sich dann schon die Frage, welche Partei hier wirklich "schwierig" zu sein scheint...

Nüchtern betrachtet brauchte der BVB 2015 einen Nachfolger "für den besten BVB-Trainer" aller Zeiten und hat sich für das kalkulierbare Risiko Tuchel entschieden. Die Nachfolge von Klopp hat man sportlich gut hinbekommen. Der BVB steht solide da, die Zukunft kann eine Menge Erfolg und Spaß, aufem Platz ist entscheidend, bringen. Man kann den zurückliegenden 2 Jahren also auch durchaus positive Aspekte abgewinnen, wenn man die Haben-Seite des BVB betrachtet. Und man kann Tuchels Arbeit zudem durchaus sportlich wertschätzen. Ich finde es albern den Entscheidern um Watzke jegliche Führungsqualitäten und Know-How abzusprechen. Genau so albern finde ich hier aber auch diese künstliche Affektivität von einigen Wenigen ,als ob man selbst vom Trainer monatelang körperlich gequält und bloßgestellt worden wäre. Das ist mir persönlich alles zu sehr wie nach einer Niederlage: man braucht immer einen Schuldigen. Der Ruf nach Nüchternheit hätte besser gestern Abend schon kommen sollen.

nüchterne Trainerbilanz...

, Mittwoch, 31.05.2017, 10:41 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

jetzt mal ganz ohne BVB und unsere augenscheinlichen Emotionen, da wir an unserem Verein hängen.

In jedem Unternehmen ist der Produktionsleiter (Tuchel) ein Rad in der Maschine der oder bestenfalls mit der Geschäftsleitung (Watzke/Zorc/Rauball/Tress) und muss dort mit vielen Stellen zwangsläufig zusammenarbeiten. Sei es mit der dem Personalbüro (Zorc/Mislintat), der Gewerkschaftvertretung (Fanclubs) den Kunden (Fans/Medien) ebenso wie er mit seinem Personal (Spieler) umgehen muss und sie bei Stange halten sollte (solange sie nicht permanent Mist bauen und von der Firma entlassen werden)

Übertrag das mal auf das Bild was Tuchel im letzten Jahr abgezogen hat. Er schmeisst einen der Personalsachbearbeiter aus seiner Abteilung und redet nicht mit ihm, wobei er ständig neue Facharbeiter braucht, bei einer Krise scheisst er die Geschäftsleitung in der regionalen Presse ein ums andere mal an und stellt sie als geldgeil und rücksichtslos hin - wenn auch durch die Blume. Mit Gewerkschaft und Kunden ist er erst nach langem hin und her bereit zu arbeiten und auch erst als er feststellt, dass er sie für sein Standing braucht.

Das alles in der freien Wirtschaft würde zur fristlosen Kündigung führen-umgehend. Das was Tuchel voerst geschützt hatte war, dass er Mit-Opfer war und das ein Ziel zu erreichen war (Platz 3/ Pokalendspiel) - sonst wäre er schon lang eher weg gewesen.

Ich habe mich mal gewagt als Leiter der Druckerei nach 2-maliger Insolvenz der Firma und dem drittern Neustart über einen neuen Inhaber, den Geschäftsführer offen aber intern in einer Abteilungsleiterversammlung in Frage zu stellen - weil er 2x Geschäftsführer der Insolvenz war ... ich habe den Tag beruflich nicht überlebt. Die Firma allerdings auch das Jahr nicht ... aber weg war ich. So geht Arbeitsleben nicht ... ich haue nicht ungestraft ständig auf die Hand die mich füttert

nüchterne Trainerbilanz...

Fisheye, Mittwoch, 31.05.2017, 10:24 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

...die unsere Verantwortlichen da haben.
Seit Watzkes Amtszeit gab es 1 Trainer, den man nicht aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher "Probleme" entlassen hat. Ist insgesamt keine überzeugende Bilanz meine ich - zumal dieser eine besagte Trainer ein Risiko und absoluter Glücksgriff war. Mit den sportlich kompetentesten Trainern (TT, vM) konnte man ebenso wenig harmonieren wie mit den weniger kompetenten (Doll, Röber). Da stellt sich dann schon die Frage, welche Partei hier wirklich "schwierig" zu sein scheint...

Wie würdest du die Trainer Bilanz des HSV bezeichnen ?

nüchterne Trainerbilanz...

zweimeterzwerg, Berlin, Mittwoch, 31.05.2017, 12:36 (vor 3148 Tagen) @ Fisheye

Hamburger Weg

nüchterne Trainerbilanz...

Blarry, Essen, Mittwoch, 31.05.2017, 10:18 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Seit Watzkes Amtszeit gab es 1 Trainer, den man nicht aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher "Probleme" entlassen hat.

Eine außergewöhnlich gute Bilanz, weil im Fußball ca. 100% aller Trainer aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher Probleme entlassen werden. Die beiden Gründe decken ja nun wirklich die volle Bandbreite ab.

srsly, wtf

nüchterne Trainerbilanz...

Thor, Köln, Mittwoch, 31.05.2017, 10:36 (vor 3148 Tagen) @ Blarry

gesundheitliche Gründe gibt es noch... *klugscheißmodusaus*

Aber sehr treffend! ;) Hast Du vollkommen recht!

nüchterne Trainerbilanz...

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 31.05.2017, 10:13 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Da stellt sich dann schon die Frage, welche Partei hier wirklich "schwierig" zu sein scheint...

Die Partei, die solche Analysen wie die deine raushaut.

nüchterne Trainerbilanz...

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 10:11 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Wir haben seit 2005 mit fünf Trainern vier Titel geholt. Zeig mir mal eine Bundesligamannschaft, die eine gleiche oder bessere Bilanz hat und nicht FC Bayern heißt.

Mir geht das total auf den Wecker, dass man alles madig machen muss. Tuchel hat sportlich ein gutes Ergebnis in den zwei Jahren erreicht. Punkt. Watzke und Zorc haben in ihrer Amtszeit ein gutes Ergebnis erreicht. Punkt.

Wir müssen uns die letzten 12 Jahre nicht mit aller Gewalt selber kaputt reden.

nüchterne Trainerbilanz...

, Mittwoch, 31.05.2017, 10:43 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Wir haben seit 2005 mit fünf Trainern vier Titel geholt. Zeig mir mal eine Bundesligamannschaft, die eine gleiche oder bessere Bilanz hat und nicht FC Bayern heißt.

Mir geht das total auf den Wecker, dass man alles madig machen muss. Tuchel hat sportlich ein gutes Ergebnis in den zwei Jahren erreicht. Punkt. Watzke und Zorc haben in ihrer Amtszeit ein gutes Ergebnis erreicht. Punkt.

Wir müssen uns die letzten 12 Jahre nicht mit aller Gewalt selber kaputt reden.

Werder Bremen seit 2004 mit nur 4 Trainern ganze 3 Titel geholt! ;-)

nüchterne Trainerbilanz...

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 10:48 (vor 3148 Tagen) @ Kulibi77

Du bist doch auch der, der bei Life of Brian "den Aquädukt" ruft :-)

nüchterne Trainerbilanz...

Elmar, Mittwoch, 31.05.2017, 10:35 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Naja, Titel haben 2 Trainer geholt.
Vor Klopp war das schon sehr durchwachsen, was man sich im Stadion angeschaut hat.

nüchterne Trainerbilanz...

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 10:46 (vor 3148 Tagen) @ Elmar

Naja, Titel haben 2 Trainer geholt.
Vor Klopp war das schon sehr durchwachsen, was man sich im Stadion angeschaut hat.

Um das mal seit 2005 mit Mannschaften ähnlicher finanzieller Möglichkeiten einzuordnen.

Bayer Leverkusen: 10 Trainer, 0 Titel
GE: 13 Trainer, 1 DFB-Pokal-Sieg
WOB: 13 Trainer, 1 Meistertitel, 1 Pokalsieg

Wir haben mit 5 Trainern 2 Meistertitel und 2 Pokalsiege geholt. Wenn das durchwachsen ist, dann arbeitet die ganze Liga, bis auf die Bayern, komplett unterirdisch.

nüchterne Trainerbilanz...

Elmar, Mittwoch, 31.05.2017, 10:55 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Da bin ich ja bei dir. Aber vor 2008 waren das keine Erfolgsjahre, eher Jahre der Erholung und Konsolidierung.

nüchterne Trainerbilanz...

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 10:59 (vor 3148 Tagen) @ Elmar

Ja. Aber Trainer werden sich 2005/2006 mit Sicherheit auch nicht gerade darum gerissen haben, einen Club zu trainieren, der sich Spielertransfers ab 500.000 € genehmigen lassen muss.

nüchterne Trainerbilanz...

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 11:47 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Ja. Aber Trainer werden sich 2005/2006 mit Sicherheit auch nicht gerade darum gerissen haben, einen Club zu trainieren, der sich Spielertransfers ab 500.000 € genehmigen lassen muss.

Da könnte man auch das Argument aufführen, das Vereine mit damals ähnlichem Budget trotzdem ansehenlicheren und erfolgreicheren Fußball gespielt haben. Gerade in der Doll-Saison konnte man das Gekicke nicht wirklich nüchtern ertragen.


Man muss sicherlich nicht alles runtermachen, aber auch nicht ständig in den Defense-Mode übergehen, wenn man es wagt, kritisches Denken beim eigenenen Verein zu praktizieren.

Noch dazu wollen einen manche hier absichtlich falsch stehen, siehe meinen Beitrag zu Schmelzer weiter unten, wo ich langsam keinen Bock mehr habe, immer allesnoch und nochmal auszuführen, wenn man sowies ständig auf seinen Standpunkt mit aller Macht bestehen möchte.

Was auch schlimm ist, ist diese ständige Gegenfragerei auf Postings. Eine Pest.

nüchterne Trainerbilanz...

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 11:57 (vor 3148 Tagen) @ Foreveralone

Ja, natürlich war der Fußball unter Doll beschissen. Trotzdem ist die Gesamtbilanz doch total gut.

nüchterne Trainerbilanz...

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 12:21 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Ja, natürlich war der Fußball unter Doll beschissen. Trotzdem ist die Gesamtbilanz doch total gut.

Auf jeden Fall. Wobei ich sagen muss, dass Klopp auch wirklich ein 6er im Lotto war, bei der Trainerwahl. Da hat auch das Glück mitgespielt, ohne Watzkes Verdienste zu schmählern.

nüchterne Trainerbilanz...

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 12:25 (vor 3148 Tagen) @ Foreveralone

Jau. Aber wenn Watzke bei Klopp trotz löchriger Jeans zugegriffen hat, dann hat er eben besser gearbeitet als die Leitung des HSV. Wobei das auch eine verdammt niedrige Messlatte ist :-)

nüchterne Trainerbilanz...

tiar, Mittwoch, 31.05.2017, 16:53 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Jau. Aber wenn Watzke bei Klopp trotz löchriger Jeans zugegriffen hat, dann hat er eben besser gearbeitet als die Leitung des HSV. Wobei das auch eine verdammt niedrige Messlatte ist :-)

Na ja, damals wohl noch nicht so ganz;-)

nüchterne Trainerbilanz...

Elmar, Mittwoch, 31.05.2017, 11:26 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Da widerspreche ich ja gar nicht. Aber das waren auch keine Jahre zum Schönreden.

nüchterne Trainerbilanz...

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 10:45 (vor 3148 Tagen) @ Elmar

Vor Klopp war das schon sehr durchwachsen, was man sich im Stadion angeschaut hat.

Vor Klopp lagen die Jahre 2005 bis 2008, in denen man quasi unter Null neu beginnen musste. Gerade diese Zeit so zu meistern, auch mit den damaligen Trainern, war eine herausragende Leistung von Watzke.

SGG
Klopfer

nüchterne Trainerbilanz...

Elmar, Mittwoch, 31.05.2017, 10:59 (vor 3148 Tagen) @ Klopfer

Das kann ich nicht wirklich beurteilen. Wir hatten auch in den Jahren immer ein paar überdurchschnittliche Spieler im Kader.
Grundsätzlich macht Watzke seit Jahren gute Arbeit.

nüchterne Trainerbilanz...

linksfuß, Frankfurt Main, Mittwoch, 31.05.2017, 10:15 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Dein," nicht alles kaputt reden "ist gut. Gilt aber auch für die Geschäftsleitung.

nüchterne Trainerbilanz...

Thor, Köln, Mittwoch, 31.05.2017, 10:14 (vor 3148 Tagen) @ Sascha

Da bin ich ganz bei Dir! Scheint aber so ein allgemeines Deutsches Problem zu sein, überall alles schlecht und madig zu machen.

nüchterne Trainerbilanz...

binneuhier, Duesseldorf, Mittwoch, 31.05.2017, 10:10 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Gestern auf Sky hat Patrick Owomoyela gesagt, dass er sich keine Sorge um Tuchels Zukunft machen würde, als Trainer wäre er mehr als kompetent und bei anderen Vereinen gäbe es auch andere Charaktere....
In der FAZ kommt Watzke auch nicht gut weg...

http://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/kommentar-zum-aus-von-thomas-tuchel-bei-borussia-dortmund-15039453.html

nüchterne Trainerbilanz...

, Mittwoch, 31.05.2017, 10:09 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

...die unsere Verantwortlichen da haben.
Seit Watzkes Amtszeit gab es 1 Trainer, den man nicht aufgrund sportlicher oder zwischenmenschlicher "Probleme" entlassen hat. Ist insgesamt keine überzeugende Bilanz meine ich - zumal dieser eine besagte Trainer ein Risiko und absoluter Glücksgriff war. Mit den sportlich kompetentesten Trainern (TT, vM) konnte man ebenso wenig harmonieren wie mit den weniger kompetenten (Doll, Röber). Da stellt sich dann schon die Frage, welche Partei hier wirklich "schwierig" zu sein scheint...

Welcher Verein hat seit 2005 eine großartig bessere Bilanz aufzuweisen?

nüchterne Trainerbilanz...

, Mittwoch, 31.05.2017, 10:46 (vor 3148 Tagen) @ Flo

Das kommt natürlich auch darauf an, mit wem wir uns vergleichen wollen...
bei den Buyern hat (bis auf Klinsmann) jeder Trainer die Spieler besser gemacht/weiter entwickelt und Titel geholt...

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die Zusammenarbeit mit Klopp zu lange war! Manche Spieler (Schmelle, Subotic, Lukasz, Bender, Nuri, Shinji uva.) könnten insgesamt aus meiner Sicht besser sein als oberer Durchschnitt, wenn ein Trainer wie TT sie 2 Jahre früher trainiert hätte. Bei dem einen oder anderen sah man vielleicht in den letzten 2 Jahren einen leichten Fortschritt, aber die haben sich irgendwann mit Mitte 20 einfach nicht mehr weiter entwickelt - taktisch, technisch oder/und spielerisch. Jetzt ist der Zug abgefahren. Sie sind verdiente Spieler, gehören aber nicht zu den Top-Leistungsträgern. Klopp hat die Fähigkeiten der Spieler optimal konserviert und auf der Motivationsschiene alles abgerufen - das ging 5 Jahre gut, danach war Schluß. Wirklich besser gemacht hat er sie nicht...
Ist aber ein grundsätzliches Problem im Fussball. Man muss den richtigen Zeitpunkt für die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Trainer finden, wenn man sich weiterentwickeln/verbessern will (ManU und Arsenal lassen grüßen)...
Was ich sagen will:
auch unser Führungsduo Watzke/Zorc darf sich gerne noch weiterentwickeln und hinterfragen. Ich denke nicht, dass TT (und sein Trainerteam) einen üblen Grundcharakter haben, was den Umgang mit Mitarbeitern, Spielern, etc. angeht. Es ist auch an den Vorgesetzten, entsprechend zu moderieren, einzuarbeiten/-führen usw.

nüchterne Trainerbilanz...

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 31.05.2017, 11:53 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die Zusammenarbeit mit Klopp zu lange war! Manche Spieler (Schmelle, Subotic, Lukasz, Bender, Nuri, Shinji uva.) könnten insgesamt aus meiner Sicht besser sein als oberer Durchschnitt, wenn ein Trainer wie TT sie 2 Jahre früher trainiert hätte.

Da passt etwas überhaupt nicht zusammen. Schmelzer und Subotic waren 100%-ige Entdeckungen von Klopp, ohne ihn wären die möglicherweise gar nicht in der Bundesliga gelandet. Piszczek drohte die Versenkung in der 2. Liga und Klopp hat ihn geholt weil er optimal in sein System passte. Nuri war unter Doll bereits ausgemustert und als Klopp kam, hatte man ihn ja schon fast vergessen. Dann wurde er der "verlängerte Arm" Klopps auf dem Spielfeld, mit einer Spielintelligenz, die man in Dortmund lange vermisst hatte.
Klopp hat alle diese Spieler aufgebaut und zu dem gemacht, was sie sind.
Ich glaube nicht, dass irgendwer aus deren Möglichkeiten noch mehr hätte herausholen können - schon gar nicht Tuchel. Für den sind Spieler wie Schachfiguren, Gegenstände mit fest definierten Eigenschaften. Funktionieren die nicht wie gewünscht, dann gibt es offizielle Schelte über die Medien.
(...)

Was ich sagen will:
auch unser Führungsduo Watzke/Zorc darf sich gerne noch weiterentwickeln und hinterfragen. Ich denke nicht, dass TT (und sein Trainerteam) einen üblen Grundcharakter haben, was den Umgang mit Mitarbeitern, Spielern, etc. angeht. Es ist auch an den Vorgesetzten, entsprechend zu moderieren, einzuarbeiten/-führen usw.

Einen Konzern wie den BVB zu führen beinhaltet wesentlich mehr Aufgaben, als das menschlich unangemessene Verhalten eines Trainers zu moderieren. Für Watzke ging es in den letzten Monaten allein darum den Rauswurf von Tuchel so zu timen, dass für den Verein der geringstmögliche Schaden entsteht. Das hat er meiner Ansicht nach gut geschafft.

SGG
Klopfer

nüchterne Trainerbilanz...

, Mittwoch, 31.05.2017, 11:09 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Das kommt natürlich auch darauf an, mit wem wir uns vergleichen wollen...
bei den Buyern hat (bis auf Klinsmann) jeder Trainer die Spieler besser gemacht/weiter entwickelt und Titel geholt...

Sag Du's mir - eingangs sagtest Du:

Ist insgesamt keine überzeugende Bilanz meine ich

Also, wie sieht eine überzeugende Bilanz aus und wo sieht man eine solche? (United und Arsenal hatten "ewige" Trainer, die einige Titel geholt haben, aber die führst Du unten dann auch wieder als Negativbeispiel an.) Außerdem: Nein, ich will mich nicht mit den Bayern vergleichen. Ich glaube eher, daß Du das möchtest.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die Zusammenarbeit mit Klopp zu lange war! Manche Spieler (Schmelle, Subotic, Lukasz, Bender, Nuri, Shinji uva.) könnten insgesamt aus meiner Sicht besser sein als oberer Durchschnitt, wenn ein Trainer wie TT sie 2 Jahre früher trainiert hätte.
Ist aber ein grundsätzliches Problem im Fussball. Man muss den richtigen Zeitpunkt für die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Trainer finden, wenn man sich weiterentwickeln/verbessern will (ManU und Arsenal lassen grüßen)...

Okay, jetzt hast Du mich abgehängt. Du, der Trainerentlassungen am liebsten ohne Streit und in sportlich solider Position sehen will, würdest aber auch mal einen Coach rauswerfen, wenn man damit vermeintlich Spieler verbessern könnte? Wenn Tuchel "zwei Jahre früher" gekommen sein sollte, hätte man Klopp nach dem Champions-League-Finale entlassen müssen. Das wäre der "richtige Zeitpunkt" gewesen? (Zu dem Zeitpunkt waren die von Dir genannten Sahin und Kagawa übrigens gar nicht mehr da.)

Was ich sagen will:
auch unser Führungsduo Watzke/Zorc darf sich gerne noch weiterentwickeln und hinterfragen. Ich denke nicht, dass TT (und sein Trainerteam) einen üblen Grundcharakter haben, was den Umgang mit Mitarbeitern, Spielern, etc. angeht. Es ist auch an den Vorgesetzten, entsprechend zu moderieren, einzuarbeiten/-führen usw.

Ich habe das Gefühl, daß Du eigentlich sagen willst, daß Du Watzke und Zorc (jetzt) nicht (mehr) magst und für den Eindruck einer Diskussion ziemlich leicht zu widerlegende Scheinargumente ins Feld führst.

nüchterne Trainerbilanz...

jniklast, Langenhagen, Mittwoch, 31.05.2017, 10:53 (vor 3148 Tagen) @ Djerun

Vielleicht ist das, was Klopp aus den genannten Spielern rausgeholt hat auch einfach das Maximum? Und gerade Sahin und Kagawa waren bei ihrem jeweiligen Abgang deutlich besser als bei ihrer Rückkehr.

Und dass wirklich jeder Bayerntrainer alle Spieler besser gemacht hat halte ich auch für fragwürdig. Frag doch direkt Mal bei Götze nach.

Neu auf schwatzgelb.de: Unwürdig

, Mittwoch, 31.05.2017, 09:58 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Na fein, jetzt hab ich Bock auf Fanta-Vier-Reime.

Und du wirst geboren, Hungerhaken,
Rumpelfußball, Wundertaten,
holst den Cup, breakst die Rules,
der Club gespalten, adé, mach's gut.

Zu viel rein interpretiert

DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 31.05.2017, 09:38 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auch wenn der Grundtenor stimmt, mit solchen Artikeln kann man den Spaltungsprozess auch befeuern. Man sollte nicht alles an die grosse Glocke haengen (etwa "feierten andere Leistungsträger mit Tuchel Arm in Arm").

Zu viel rein interpretiert

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 10:00 (vor 3148 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Auch wenn der Grundtenor stimmt, mit solchen Artikeln kann man den Spaltungsprozess auch befeuern. Man sollte nicht alles an die grosse Glocke haengen (etwa "feierten andere Leistungsträger mit Tuchel Arm in Arm").

Ich finde mich in den Worten wieder. Und man sollte nicht so tun als wäre jeder einzelne Spieler der Mannschaft spinnefeind mit Tuchel. Bartra, Dembele, Auba, Ginter, Rapha, Pulisic und Bürki vermitteln nicht gerade den Eindruck. Und dann wären wir wieder bei Borussia Dortmund 2017 – ein gespaltener Klub. Die Trennung war richtig und wichtig. Die Art und Weise von allen Beteiligten unglücklich und unwürdig.

Zu viel rein interpretiert

Thor, Köln, Mittwoch, 31.05.2017, 10:17 (vor 3148 Tagen) @ emjay

Wie hätte sie anders verlaufen können?

Alles rausgehauen am Ende. Alles was möglich war noch geholt und nach dem Höhepunkt sich getrennt.

Zu viel rein interpretiert

emjay, Mittwoch, 31.05.2017, 10:50 (vor 3148 Tagen) @ Thor

Wie hätte sie anders verlaufen können?
Alles was möglich war noch geholt und nach dem Höhepunkt sich getrennt.

Letzten Endes hast du Recht. Auf dem Papier ist summa summarum alles gut ausgegangen. Sportlich. Medial ist die Schlammschlacht aber ein einziges Desaster.

Alles rausgehauen am Ende.

Das wäre in meinen Augen eine gute Option gewesen. Zunächst die Fresse halten. Einfach mal die Fresse halten. Zumindest medial. Intern hätte man ja klare Ansagen formulieren können. Der Mannschaft, dem Trainer und seinem "Staff" gegenüber. Und auch jetzt am Ende lässt mich die ganze Geschichte mit einem einzigen großen Fragezeichen zurück. Der offene Brief von Aki wäre zudem, so wie er nun veröffentlicht wurde, sinnhafter gewesen wenn das dort geschriebene nicht schon vorher überall zu lesen gewesen wäre. Ob diese Interna nun absichtlich lanciert wurden oder durch sonstige poröse Stellen an die Medienvertreter gelangt ist sei dahingestellt. So war der Brief im Prinzip nur Wasser auf die Mühlen der Medienschar, welche sich nun für ihre vorangegangenen Veröffentlichungen selbst beweihräuchern konnten.

Aber der Zug ist rum ums Eck. Gewinner gibt es aus dieser Affäre keine. Aber jede Menge Pokalsieger. Damit sollte man das Kapitel nun abhaken. Je schneller ein neuer Trainer vorgestellt wird und die Weichen Richtung Zukunft gestellt werden, desto zügiger wird die die ganze Farce vergessen sein.

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linksfuß, Frankfurt Main, Mittwoch, 31.05.2017, 09:52 (vor 3148 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Souverän war es nicht, was sich die Geschäftsleitung geleistet hat,eher provinziell.Es würde mich wundern wenn Favre sich darauf einläßt.

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Thor, Köln, Mittwoch, 31.05.2017, 10:30 (vor 3148 Tagen) @ linksfuß

Souverän war das doch eher von TT nicht. Ständig öffentlich gegen Verein und Vorgesetzte schießen spricht da doch eher gegen Deine These. Zuletzt mit dem schnell mal eingerichteten Twitter Acc. Still und heimlich geht das nun mal nicht in dem Geschäft. Und warum jetzt ein anderer Trainer nicht mehr zum einem europäischen Spitzenverein kommen sollte, das erschließt sich mir nicht. Die Damen und Herren in dem Gewerbe verdienen sieben-, achtstellige Beträge. Das ist schon die ein die andere "Diskussion" wert. Wenn ich zudem es schaffe, so ziemlich alle in meinem Umfeld gegen mich aufzubringen, dann hatte die Geschäftsführung die Souveränität eher gerade wieder hergestellt. So geht Führen nun mal. Auch mal unpopulär sein. Von daher, alles richtig!

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wurstbrot, Sauerland, Mittwoch, 31.05.2017, 11:05 (vor 3148 Tagen) @ Thor

Wenn ich zudem es schaffe, so ziemlich alle in meinem Umfeld gegen mich aufzubringen, dann hatte die Geschäftsführung die Souveränität eher gerade wieder hergestellt. So geht Führen nun mal. Auch mal unpopulär sein. Von daher, alles richtig!

Führen geht so, dass es gar nicht zu so einer Eskalation kommt. Das jetzt am Ende die Trennung steht war unvermeidlich. Aber die Situation die wir jetzt haben ist gerade nicht gut geführt, sonst hätten wir sie nämlich nicht.
Wenn "so ziemlich alle im Umfeld" gegen Tuchel waren, muss da sofort gegengesteuert werden und nicht wochenlang nicht miteinander geredet werden und über die Presse die Trennung vorbereitet werden.

Wie gesagt, denke die Trennung musste sein, der Weg dahin war aber auf jeden Fall katastrophal und zwar von beiden Seiten.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 31.05.2017, 13:35 (vor 3148 Tagen) @ wurstbrot

Man muss Konflikte auch aushalten können, das gehört einfach dazu. Am Ende steht die direkte Cl-Quali und ein Pokalsieg. Sportlich schon einmal ganz wichtig, finanziell haben wir überhaupt keinen Schaden genommen und der Aktienkurs ist auch stabil. So schlecht kann die Wahrnehmung also nicht sein, geschweige den Katastrophal. Man hat sich auseinandergelebt, kein Drama und weiter gehts. Die Leute erhalten genügend Schmerzensgeld um sich Hilfe zu holen. Ich glaube Tuchel ist hier auch kein "Mobbing-Opfer" sondern beide Seiten haben auf ihre Weise ausgeteilt.

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DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 31.05.2017, 20:55 (vor 3147 Tagen) @ micha87

Man muss Konflikte auch aushalten können, das gehört einfach dazu. Am Ende steht die direkte Cl-Quali und ein Pokalsieg. Sportlich schon einmal ganz wichtig, finanziell haben wir überhaupt keinen Schaden genommen und der Aktienkurs ist auch stabil. So schlecht kann die Wahrnehmung also nicht sein, geschweige den Katastrophal. Man hat sich auseinandergelebt, kein Drama und weiter gehts. Die Leute erhalten genügend Schmerzensgeld um sich Hilfe zu holen. Ich glaube Tuchel ist hier auch kein "Mobbing-Opfer" sondern beide Seiten haben auf ihre Weise ausgeteilt.

Sehe ich auch so. Und wenn Tuchel sich einen Twitter-Account angelegt, dann bin ich der letzte der sich darueber aufregt. Im Gegenteil, ich wuensche ihm alles Gute (Watzke und dem BVB natuerlich nicht weniger).

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linksfuß, Frankfurt Main, Mittwoch, 31.05.2017, 11:00 (vor 3148 Tagen) @ Thor

Ein genialer Trainer wird sich einem Watzke nicht unterordnen,auch nicht einem Käpitän der Mannschaft der die Richtlinien der Mannschaftsaufstellung kritisiert.

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