Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 07:59 (vor 3160 Tagen)
?Thomas Tuchel und Hans-Joachim Watzke haben seit letztem Freitag also offiziell einen Dissens? miteinander. Oder anders ausgedrückt: Da ist ordentlich Beef am Rheinlanddamm.
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Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb
Baffy, Bad Berleburg, Donnerstag, 11.05.2017, 02:24 (vor 3159 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Man o Man , was für ne Diskutiererei hier seit Tagen. Keiner kennt definitiv Interna (Andeutungen von RUPO) aber jeder incl. diverse Medien gibt seinen Senf dazu. Solangsam reicht es. Samstag ist Augsburg, ich freue mich auf die Fahrt auch wenn ich bisher noch keine Karte habe.
Für mich ist die Lösung ganz einfach, der TT muss mit dem Kevin in Dortmund mal ordentlich einen saufen gehen, evtl. noch zum Abschluss bestimmte Lokalitäten besuchen, Kevin bekommt den schon auf die Reihe und danach läuft das. Ist doch ganz einfach, ich weiß gar nicht was ihr alle wollt.
Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb
Friedrich, Hamm, Mittwoch, 10.05.2017, 19:02 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die bisher bekannten Verhaltensweisen der BVB Führung kann ich nur als "umprofessionell" bezeichnen. Unabhängig davon was vorgefallen ist, werden solche "Unstimmigkeiten" intern geregelt. Entweder man findet eine Basis zur weiteren Zusammenarbeit oder man trennt sich. Die Trennung erfolgt "im gegenseitigen Einvernehmen", um beiden Parteien die Zukunft nicht zu verbauen.
So sollte es sein.
Hier wurde jedoch von Watzke eine öffentliche Schlammschlacht eröffnet und als Medienprofi weiß er, dass es kein zurück mehr geben wird. Da er dies auf der Zielgerade der Meisterschaft (es geht noch um Platz 3, der als Saisonziel definiert ist) und vor dem Pokalfinale getan hat, hat er in meinen Augen vereinsschädigend gehandelt!
Diskutiert wird nur die Trennung von Tuchel, ich denke es muß auch über Watzke diskutiert werden.
Interview
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 10.05.2017, 14:16 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Nachdem ich immer nur Interpretationen und Folgen des "Watzke-Interviews" gehört und gelesen habe, habe ich dann heute mal auf den von Sascha verlinkten Artikel geklickt.
Habe es mir jetzt 2x durchgelesen und auch nach Teil 2 des Interviews gesucht. Auch googeln nach "Watzke Interview" bringt mich nicht weiter.
Vielleicht bin ich ja blind und ein bisschen blöd: Aber kann mir mal jemand das besagte Interview verlinken?
Interview
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 14:33 (vor 3160 Tagen) @ homer73
Ich hatte es bei der Reviersport gelesen, aber es ist auch bei DerWesten erschienen.
Interview
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 10.05.2017, 15:03 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
Danke
Widerspruch im Interview
Ritti, Lünen, Mittwoch, 10.05.2017, 15:39 (vor 3160 Tagen) @ homer73
watzke widerspricht sich ganz krass in dem interview.
auf der einseite räumt er eine meinungsverschiedenheit mit Tuchel ein und sagt ungefähr "der trainer hat sich beklagt bei der presse aber morgens hatte er die eier nicht bei uns"
gleichzeitig sagt er aber auch "bei den spielern die physisch wie psychisch ausgelaugt waren nach dem spielt sollte man nicht jedes wort auf die goldwaage legen"
ABER was Watzke in dem Interview ja wohl vollends vergessen hatte Trainer UND Spieler hauen beide in die selbe kerbe aber trotzdem müsse man die spieler verstehen die den traum vom Halbfinale hatte und dieses einschneidende erlebnis hatten? Und dann bringt er den Spieler noch maximalen Respekt weil sie aufm Platz standen und leistung brachten?
MOMENT DAS IST MIR ZU EINFACH!
Hat ein Trainer diesen Traum nicht? Hat er nicht dieses einschneidende erlebnis gehabt? hat er keinen Respekt verdient weil er in seiner Coaching Zone stand?
Da vergleicht Watzke ÄPFEL UND BIRNEN!!!
Die einen dürfen sowas sagen aufgrund des erlebten der andere der das selbe erlebt hat darf sich aber NICHT beklagen!
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Scrutinizer, Donnerstag, 11.05.2017, 07:52 (vor 3159 Tagen) @ Ritti
Dies ist nur einer von vielen Widersprüchen und Ungereimtheiten dieser Farce, die von unabhängigen Sportjournalisten aufgeklärt werden sollten.
"Informationen" der Ruhr Nachrichten, WAZ, Reviersport, Süddeutschen, Kicker, Welt sind wegen offensichtlicher Befangenheit keine glaubwürdige Quelle.
Beispiele:
Wann (Uhrzeit) und von wem genau (Polizei? Businsassen? Wenn letzteres, von wem genau?) haben Watzke und Rauball erfahren, dass der Bus auf dem Weg ins Stadion gestoppt wurde?
Welche Personen der Abteilung Kommunikation (Fligge, Niehörster etc) waren an diesem Abend wie in die Kommunikation zwischen Watzke, Rauball und den Businsassen (Tuchel oder weitere Personen) eingebunden?
Wie genau (Uhrzeiten, Prozess) lief die Kommunikation und Entscheidungsfindung des Krisenstabs ab?
Wie oft, wann genau (Uhrzeiten) und durch welche Kommunikationsmittel (Telefonat, SMS, E-Mail) haben sich Watzke und Rauball als BVB-Vertreter des Krisenstabs am Dienstagabend mit Tuchel besprochen? Vor, während, nach der Entscheidung, am nächsten Abend zu spielen?
Welche konkreten Optionen (im Falle des Spielens: welche Ausweichtermine) wurden mit Tuchel besprochen? Hatte er eine ähnlich "freie" Entscheidung wie am nächsten Vormittag die Spieler?
Wann wussten Watzke und Rauball, dass Bartra verletzt und im KH war? Wir leben im Zeitalter des Mobilfunks; man ist nicht auf berittene Kuriere, Rauchzeichen oder Buschtrommeln angewiesen.
Tuchel wusste es sofort, die Physios wussten es sofort, alle Spieler wussten es sofort, die Medien wussten es sehr schnell. Die ersten Meldungen, Bartra sei auf dem Weg ins KH kamen, bevor die Entscheidung am Mittwoch zu spielen verkündet wurde. Warum wussten Watzke und Rauball nichts davon, als der Krisenstab den neuen Termin beschied? Was haben sie unternommen, als sie endlich von der OP erfuhren? Haben sie ihre Entscheidung hinterfragt, Alternativen in Erwägung gezogen und diese Tuchel und Spielern angeboten?
Wann haben Watzke und Rauball einzelne Spieler, z.B. Schmelzer als Kapitän oder Spieler des Mannschaftsrats, kontaktiert um sich zu erkundigen, ob sie spielen können?
Nach Darstellung der GF via ihrer Hausjournalisten wussten sie vom gestörten Verhältnis zwischen Spielern und Trainerteam. Warum also verlassen sie sich ausgerechnet in einer solchen Krisensituation einzig auf die Aussagen bzw. Bewertungen des Trainers; desselben Trainers, dem sie selbst misstrauen?
Dies sind nur einige Fragen zu den widersprüchlichen Geschehnissen am Dienstag und Mittwoch; seitdem gibt es Vieles mehr zu hinterfragen.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 11.05.2017, 07:59 (vor 3159 Tagen) @ Scrutinizer
Wann wussten Watzke und Rauball, dass Bartra verletzt und im KH war? Wir leben im Zeitalter des Mobilfunks; man ist nicht auf berittene Kuriere, Rauchzeichen oder Buschtrommeln angewiesen.
Tuchel wusste es sofort, die Physios wussten es sofort, alle Spieler wussten es sofort, die Medien wussten es sehr schnell. Die ersten Meldungen, Bartra sei auf dem Weg ins KH kamen, bevor die Entscheidung am Mittwoch zu spielen verkündet wurde. Warum wussten Watzke und Rauball nichts davon, als der Krisenstab den neuen Termin beschied? Was haben sie unternommen, als sie endlich von der OP erfuhren? Haben sie ihre Entscheidung hinterfragt, Alternativen in Erwägung gezogen und diese Tuchel und Spielern angeboten?
Dass der Spieler "auf dem Weg ins Krankenhaus" ist, sagt doch erst einmal rein gar nichts über die Schwere der Verletzung aus. Und natürlich wussten alle Personen im Bus sofort davon, dass Bartra auf dem Weg ins Krankenhaus war - weil sie es eben gesehen haben.
Dass Bartra nicht schwer verletzt war, also bei Bewusstsein und einer Verletzung am Arm, war ja auch sofort klar. Dass diese Verletzungsart jetzt nicht den kompletten Entscheidugnsweg in Frage stellt, ist aber auch nicht so schwer zu akzeptieren.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Scrutinizer, Donnerstag, 11.05.2017, 08:21 (vor 3159 Tagen) @ Sascha
Du gehst am Kern meiner Fragen vorbei. Es geht um den Zeitpunkt des Wissens, die Ernsthaftig- und Gründlichkeit mit denen man sich selbst Klarheit verschafft, da dies in die Grundlage der Entscheidungsfindung einfließt und die Konsequenzen, die man gezogen hat. Es ist ein wichtiger Baustein um zu verstehen, was tatsächlich passiert ist und wie es dazu kam.
Du akzeptierst, wie es gelaufen ist. Das wird Watzke und Rauball freuen. Ich aber akzeptiere ohne glaubwürdige und für mich befriedigende Aussagen zu den oben geposteten Fragen die Vorgehensweise von Watzke und Rauball nicht.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 11.05.2017, 08:42 (vor 3159 Tagen) @ Scrutinizer
Ich kann es an dieser Stelle nicht mit Gewissheit sagen, wie es gelaufen ist.
Aber ja, Watzke und Rauball haben bei mir einen deutlich größeren Vertrauensvorschuss als Tuchel. Tuchel wird gehen und das hat er selber verschuldet. Völlig unabhängig vom Anschlag.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Scrutinizer, Donnerstag, 11.05.2017, 09:18 (vor 3159 Tagen) @ Sascha
Ich schrieb oben, dass ich diese Frage gerne von unabhängigen Sportjournalisten geklärt sehen würde. Dieses Forum wird bekanntermaßen auch von Medienleuten besucht. Vielleicht lesen hier nicht nur Dersch, Krampe, Röckenhaus und Hennecke mit, sondern jemand wie z.B. Jens Weinreich.
Davon abgesehen ist dein letzter Absatz leider typisch für viele Diskussionen zu diesem Thema.
In meinem Post ging es mit keinem Wort darum, ob Tuchel gehen muss oder nicht. Es ging noch nicht mal darum, ob ich persönlich finde, dass er gehen sollte oder nicht, ob ich ihn glaubwürdiger finde als die GF.
Ich habe lediglich meinen Klärungsbedarf zu vielen Ungereimtheiten zum Ausdruck gebracht, bevor ich mir ein abschließendes Bild mache. Diesen Bedarf habe ich, weil im Gegensatz zu dir mein Vertrauen in die GF nicht ungetrübt ist, aus vielerlei Gründen, die z.B. FourrierTrans vor 1-2 Tagen sehr gut zusammengefasst hat.
Ich vertraue ihnen, weiterhin wirtschaftlich solide zu arbeiten. In nahezu allen anderen Bereichen ist mein Vertrauen schon vor dem Anschlag erodiert, weshalb ich nicht blindlings glaube, was sie oder ein ihnen genehmes Umfeld berichten.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 11.05.2017, 09:27 (vor 3159 Tagen) @ Scrutinizer
Es ist letztens einfach eine Vertrauensfrage, welcher Version man Glauben schenken mag. Und da habe ich mittlerweile einfach genug über Tuchels Verhalten gehört, um mir sicher zu sein, wem ich glaube.
Ganz davon abgesehen, dass ich diesen ganzen Ablauf ähnlich beschämend finde. Der Eindruck insgesamt ist schon sehr stark, dass das vielleicht keine echt orchestrierte Aktion ist, aber zumindest einige Schreibstuben im vorauseilendem Gehorsam meinen zu wissen, was man seit letzten Freitag von ihnen erwartet.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Scrutinizer, Donnerstag, 11.05.2017, 09:50 (vor 3159 Tagen) @ Sascha
Es ist letztens einfach eine Vertrauensfrage, welcher Version man Glauben schenken mag.
Und da habe ich mittlerweile einfach genug über Tuchels Verhalten gehört, um mir sicher zu sein, wem ich glaube.
Das ist der springende Punkt. Es geht mir nicht darum, wem ich mehr glaube. Es gibt noch zu viele ungeklärte Fragen, als dass ich der Schilderung der einen oder anderen Partei vertrauen würde, wie sich die Dinge abgespielt haben. Die Ungereimtheiten seit dem absolvierten Hinspiel und die offensichtliche Medienkampagne sind da noch gar nicht eingepreist.
Mein Vertrauen in Watzke und Zorc ist gerade im Bereich Trainerauswahl und -umgang begrenzt und steuert durch die aktuellen Geschehnisse neue Niederungen an. Im Umkehrschluss bedeutet dies nicht, dass ich Tuchels Version glaube sondern nur, dass ich zu viele Fragezeichen bei Watzke und Rauball sehe. Ich sitze, wie der Engländer sagen würde, auf dem Zaun.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 11.05.2017, 10:02 (vor 3159 Tagen) @ Scrutinizer
Es ist letztens einfach eine Vertrauensfrage, welcher Version man Glauben schenken mag.
Und da habe ich mittlerweile einfach genug über Tuchels Verhalten gehört, um mir sicher zu sein, wem ich glaube.
Das ist der springende Punkt. Es geht mir nicht darum, wem ich mehr glaube. Es gibt noch zu viele ungeklärte Fragen, als dass ich der Schilderung der einen oder anderen Partei vertrauen würde, wie sich die Dinge abgespielt haben. Die Ungereimtheiten seit dem absolvierten Hinspiel und die offensichtliche Medienkampagne sind da noch gar nicht eingepreist.
Mein Vertrauen in Watzke und Zorc ist gerade im Bereich Trainerauswahl und -umgang begrenzt und steuert durch die aktuellen Geschehnisse neue Niederungen an. Im Umkehrschluss bedeutet dies nicht, dass ich Tuchels Version glaube sondern nur, dass ich zu viele Fragezeichen bei Watzke und Rauball sehe. Ich sitze, wie der Engländer sagen würde, auf dem Zaun.
Doch, natürlich ist es eine Glaubensfrage. Viele der Fragen, die du stellst, könnten dir nur die Personen des "Krisenstabes" selber beantworten. Und dann ist es natürlich eine Frage, ob du das glaubst oder nicht.
Ganz davon abgesehen denke ich schon, dass dir selbst Watzke und Rauball einige Fragen gar nicht mehr beantworten können. Dass in dieser Situation und dem ganzen Trubel drumherum einfach nicht mehr genau bekannt sein wird, zu welcher Uhrzeit man jetzt von wem einen Anruf erhalten hat, muss man auch ihnen zugestehen. Da werden in sehr kurzer Zeit sehr viele Dinge gleichzeitig passiert sein.
Widersprüchen und Ungereimtheiten wohin man sieht
Scrutinizer, Donnerstag, 11.05.2017, 10:30 (vor 3159 Tagen) @ Sascha
Wir drehen uns im Kreis, da du meine Sichtweise nicht nachvollziehen kannst oder akzeptierst. Das ist schade, und ich versuche ein letztes Mal sie darzulegen. Ich sehe aber ein, dass ich meine Fragen besser direkt an Weinreich und Kollegen richten sollte.
Doch, natürlich ist es eine Glaubensfrage. Viele der Fragen, die du stellst, könnten dir nur die Personen des "Krisenstabes" selber beantworten. Und dann ist es natürlich eine Frage, ob du das glaubst oder nicht.
Wie mehrfach beschrieben ist mein Vertrauen in keine Partei groß genug, um über die Widersprüche und Ungereimtheiten dieser von beiden Seiten erhobenen massiven Vorwürfe hinwegzusehen.
Ich habe nicht den inneren Drang, mich angesichts vieler Fragezeichen entscheiden zu müssen, in #TeamAki oder #TeamTuchel zu sein. Das wird in fast jedem Post vermischt, ganz im Geiste George W..
Gut möglich, dass ich auf dem Zaun sitzen bleibe, weil ich keiner Partei glaube, so widersprüchlich wie das alles ist.
Ganz davon abgesehen denke ich schon, dass dir selbst Watzke und Rauball einige Fragen gar nicht mehr beantworten können. Dass in dieser Situation und dem ganzen Trubel drumherum einfach nicht mehr genau bekannt sein wird, zu welcher Uhrzeit man jetzt von wem einen Anruf erhalten hat, muss man auch ihnen zugestehen. Da werden in sehr kurzer Zeit sehr viele Dinge gleichzeitig passiert sein.
Das ist für mich keine akzeptable Erklärung und schon gar keine Entschuldigung für massive öffentliche Vorwürfe der einen oder anderen Seite. Wer sich nicht genau erinnert, sollte sich mit öffentlichen Behauptungen und Vorwürfen zurückhalten. Das gilt für alle Seiten: Spieler, Trainer, GF.
Widerspruch im Interview
Melange, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 18:06 (vor 3160 Tagen) @ Ritti
Ich finde gerade nach so einer Situation sollten die kritischen Worte der Spieler auf die Goldwaage gelegt werden. D.h. nämlich sie ernst nehmen. Mit dem Satz disqualifiziert sich Watzke total. Er spricht den Spielern, die gegen die Gepflogenheiten im Fussball öffentlich so kritisch geäußert haben, die Ernsthaftigkeit ab, nur weil er die Kritik an ihm, der sich darüber eben keinen Kopf gemacht hat, nicht ab kann. Echt schwach.
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 18:12 (vor 3160 Tagen) @ Melange
Danke. Du beschreibst genau warum mir dieses "nicht auf die Goldwaage legen" so sauer aufstößt.
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 16:33 (vor 3160 Tagen) @ Ritti
gleichzeitig sagt er aber auch "bei den spielern die physisch wie psychisch ausgelaugt waren nach dem spielt sollte man nicht jedes wort auf die goldwaage legen"
Wie ich den Spruch mittlerweile hasse. Alles gesagte wird irgendwie so weg gewischt.
ABER was Watzke in dem Interview ja wohl vollends vergessen hatte Trainer UND Spieler hauen beide in die selbe kerbe aber trotzdem müsse man die spieler verstehen die den traum vom Halbfinale hatte und dieses einschneidende erlebnis hatten? Und dann bringt er den Spieler noch maximalen Respekt weil sie aufm Platz standen und leistung brachten?
Hatte ich auch gestutzt. Dachte schon ich hätte es falsch in Erinnerung.
MOMENT DAS IST MIR ZU EINFACH!
Hat ein Trainer diesen Traum nicht? Hat er nicht dieses einschneidende erlebnis gehabt? hat er keinen Respekt verdient weil er in seiner Coaching Zone stand?Da vergleicht Watzke ÄPFEL UND BIRNEN!!!
Die einen dürfen sowas sagen aufgrund des erlebten der andere der das selbe erlebt hat darf sich aber NICHT beklagen!
Eher zweierlei Maß.
Widerspruch im Interview
Ritti, Lünen, Mittwoch, 10.05.2017, 16:39 (vor 3160 Tagen) @ Semper
Da vergleicht Watzke ÄPFEL UND BIRNEN!!!
Die einen dürfen sowas sagen aufgrund des erlebten der andere der das selbe erlebt hat darf sich aber NICHT beklagen!
Eher zweierlei Maß.
ha....das wars das hab ich gesucht. gut das ich aber mit meiner auffasung nicht alleine stehe.
Watzkes aussagen sind Tuchel Galgen. Nur wen will man holen? Vor klopp waren die trainer entscheidungen niemals das gelbe vom ei.
zumal alle trainer die in frage kämen (nagelsmann/wolf in meinen augen) dem bvb teuer werden.
naja muss Aki wissen aber er darf nie vergessen das Tuchel wie die Mannschaft im Bus saß.
und alle aussagen von anonymen spielern genieße ich mit größter vorsicht.
naja...abwarten. ich sage TT bleibt bis 2018 und dann kommt ein neuer.
Widerspruch im Interview
ergo, Magdeburg, Mittwoch, 10.05.2017, 17:19 (vor 3160 Tagen) @ Ritti
Falls das stimmen sollte das Führungsspieler (Reus,Sokratis) sich geäussert haben das sie gehen wenn Tuchel bleibt, dann muss Tuchel zwangsläufig gehen, allerdings muss man bei solchen vermutungen in der Presse vorsichtig sein.
Widerspruch im Interview
binneuhier, Duesseldorf, Mittwoch, 10.05.2017, 17:42 (vor 3160 Tagen) @ ergo
Wo hast du das gelesen/gehört? Bestimmt nicht von Röckenhaus ;-)
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 17:38 (vor 3160 Tagen) @ ergo
Sind die Name deine vermutung oder wo kommen die her?
Widerspruch im Interview
ergo, Magdeburg, Mittwoch, 10.05.2017, 17:56 (vor 3160 Tagen) @ Semper
Wer soll sonst ein Führungsspieler sein ausser Reus? Schmelzer traue ich sowas nicht zu und die neuen haben noch nichts zu sagen zumal die erste eine Saison unter Tuchel spielen. Auba schätze ich als "mir doch egal typ" ein, Pischu traue ich solche aussage ebenfalls nicht zu.
Widerspruch im Interview
iBot, Sauerland, Mittwoch, 10.05.2017, 18:13 (vor 3160 Tagen) @ ergo
Wer soll sonst ein Führungsspieler sein ausser Reus? Schmelzer traue ich sowas nicht zu und die neuen haben noch nichts zu sagen zumal die erste eine Saison unter Tuchel spielen. Auba schätze ich als "mir doch egal typ" ein, Pischu traue ich solche aussage ebenfalls nicht zu.
Dass ich nicht lache. Röckenhaus schreibt doch seit Monaten nur gegen uns und Reus hat sich unter Tuchel unwahrscheinlich verbessert, ist einer der wenigen mit Stammplatzgarantie.
Widerspruch im Interview
majus_1909, Mittwoch, 10.05.2017, 18:30 (vor 3160 Tagen) @ iBot
Dass ich nicht lache. Röckenhaus schreibt doch seit Monaten nur gegen uns und Reus hat sich unter Tuchel unwahrscheinlich verbessert, ist einer der wenigen mit Stammplatzgarantie.
Der wirkt mir aber auch nicht immer sehr glücklich, wenn er einer der ersten ist, der ausgewechselt wird...
Widerspruch im Interview
Ritti, Lünen, Mittwoch, 10.05.2017, 18:41 (vor 3160 Tagen) @ majus_1909
Bei seiner verletzungshistorie aber auch nicht gerade verwunderlich.
Widerspruch im Interview
overthetop, Mittwoch, 10.05.2017, 18:39 (vor 3160 Tagen) @ majus_1909
Ist leider auch einer der ersten der sich die Hachsen bricht.
Sobald es 2:0 steht würde ich Reus als Trainer direkt vom Platz nehmen. Das Risiko ist einfach zu groß.
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 18:08 (vor 3160 Tagen) @ ergo
Kann hinkommen aber dennoch wäre ich mit sowas echt vorsichtig.
Widerspruch im Interview
ergo, Magdeburg, Mittwoch, 10.05.2017, 18:13 (vor 3160 Tagen) @ Semper
ja wie gesagt nur falls es überhaupt stimmt das sowas gesagt wurde.
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 18:18 (vor 3160 Tagen) @ ergo
So langsam drehen wir uns hier echt im Kreis.
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 16:58 (vor 3160 Tagen) @ Ritti
Da vergleicht Watzke ÄPFEL UND BIRNEN!!!
Die einen dürfen sowas sagen aufgrund des erlebten der andere der das selbe erlebt hat darf sich aber NICHT beklagen!
Eher zweierlei Maß.
ha....das wars das hab ich gesucht. gut das ich aber mit meiner auffasung nicht alleine stehe.
Nein stehst du nicht. Auf mich persönlich wirkt es jetzt wie auch damals alles sehr kühl.
Watzkes aussagen sind Tuchel Galgen. Nur wen will man holen? Vor klopp waren die trainer entscheidungen niemals das gelbe vom ei.zumal alle trainer die in frage kämen (nagelsmann/wolf in meinen augen) dem bvb teuer werden.
naja muss Aki wissen aber er darf nie vergessen das Tuchel wie die Mannschaft im Bus saß.
Favre ist in der Pole-Position.
und alle aussagen von anonymen spielern genieße ich mit größter vorsicht.
Ich warum auch immer auch.
naja...abwarten. ich sage TT bleibt bis 2018 und dann kommt ein neuer.
Kann ich etwas von deinem Optimismus bekommen?
Widerspruch im Interview
Nakoa, 157 km Luftlinie, Mittwoch, 10.05.2017, 17:46 (vor 3160 Tagen) @ Semper
Ich für meinen Teil kann von diesem ganzen Müll nichts mehr hören...wer mit wem, wann und warum...!
Ist mir mittlerweile auch fast wumpe...geschadet hat diese Außendarstellung mit dieser Schmierenkomödie uns allemal und Gewinner gibt es am Ende eh nicht...jeder ist beschädigt und es bleibt eh immer was hängen!
Mit hat es jedenfalls die Stimmung bzgl. des Saisonfinanels und v. a. auf den 27. Mai komplett verhagelt, aber es sind ja noch ein paar Tage hin...!
Widerspruch im Interview
Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 18:10 (vor 3160 Tagen) @ Nakoa
Hey ein Leidgenosse, willkommen im Club.
Widerspruch im Interview
Ritti, Lünen, Mittwoch, 10.05.2017, 18:40 (vor 3160 Tagen) @ Semper
Bin auch bisschen betrübt aber dann wiederum guter Dinge weil die Jungs spielen in erster Linie für sich selbst und für Ihre Vita.
Mein Optimismus ist daran geschult weil es nichts vernünftiges aufm Markt gibt das Favre in der Pole Position ist verstehe ich absolut nicht. Fachlich sicherlich äußerst kompetent mit einer fraglichen Angsthasen Einstellung (stichpunkt: Abgang bei Gladbach)
Die Frage ist halt ob ein Favre beim Haifisch Watzke überhaupt bestehen kann da ist es bei seinen bisherigen Vereinen weitaus ruhiger gewesen.
Thema Kühl:
Ich würde nicht sagen das es kühl wirkt aber sehr steif rüberkommt. Kann aber auch daran liegen das der eine eher ein Typ ist der rational handelt und denkt, andere emotional handelt und denkt.
Das rauball sich dann auch noch mit in den Pool wirft ist auch sehr sehr fadenscheinig und mit Vorsicht zu genießen der einzige der momentan recht ruhig und besonnen reagiert ist Zorx.
Vllt kommt es soweit das Watzke sich ein Bein gerade stellt (Mitgliederversammlung lässt grüßen) - Zorc als neuer Geschäftsführer Sport aufsteigt und Ricken alternativ Kehl (oder Weidenfeller zur Saison 2018/2019) neuer Sportdirektor wird xD
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
horstenberg, Block 62, Mittwoch, 10.05.2017, 13:33 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Hallo ans Forum,
nach einiger Zeit habe ich mich wieder unter altem Nick angemeldet. Die Affäre treibt mich natürlich um. Viel habe ich hier gelesen und ich verstehe immer weniger. Mal eine etwas andere Timeline:
1. Wenige Tage vor dem CL-Viertelfinale sitzt Watzke im Doppelpass. Er sagt klar, dass man mit Tuchel viel zu besprechen hat, aber verlängern möchte.
2. Wenige Tage später der Anschlag. Am Tattag wird das Spiel neu terminiert, Tuchel in diese Entscheidung nicht eingebunden (das hat Rauball ja jetzt bestätigt: Erst am Tag danach wurde Tuchel eingebunden). Am Tag danach beschwert sich Tuchel hierüber wahrscheinlich nicht intern, aber öffentlich. Er beschwert sich über die "UEFA". Watzke und Rauball fühlen sich aber dennoch brüskiert.
3. Der Mordanschlag wird (wohl) aufgeklärt. Die Berichterstattung darüber verebbt. Watzke aber sorgt sich um seine Außendarstellung. Deswegen gibt er "das" Interview. Es folgt ein (konzertierter?) Generalangriff auf Tuchel, v.a. durch Röckenhaus und die Ruhrnachrichten. Alles wird aufgewärmt, was gegen Tuchel sprechen könnte. Rauball und Watzke stellen sich ganz ausdrücklich gegen Tuchel.
Wie kann das nur sein: Vier Tage vor dem Anschlag gab es zwar Probleme, aber man wollte mit Tuchel sogar verlängern. Nach einem Mordanschlag auf die Mannschaft sind nicht alle Äußerungen sauber, deswegen hackt man jetzt auf den Trainer ein?
Mir sieht das alles ganz schön nach verletzter Eitelkeit bei Watzke und Rauball aus (was ich kaum glauben kann).
Alle wussten von Anfang an, worauf man sich mit Tuchel einlässt. Ein offensichtlich hochbegabter, aber auch schwieriger Trainer. Einer, der aneckt. Dessen Ergebnisse aber absolut stimmen. Daran hat sich nichts geändert.
Ich verstehe das alles nicht.
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 10.05.2017, 15:01 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
bearbeitet von Rupo, Mittwoch, 10.05.2017, 15:05
Moin horstenberg,
ich denke das Kern des Problems ist, dass jeder das Kern des Problems anders sieht, definiert und gewichtet. Je nachdem ob er: Betroffener, Betrachter, Insider, Halbinsider, Wissender, Halbwissender, Spekulant, Freddie, Hilde, Ernie oder Bert ist ;-))...
Also, der Handlungsstrang aus meiner Sicht in dieser tragischen Oper in III. Akten geht momentan so:
1. Es knirscht schon seit langem gewaltig zwischen der Führungsetage beim BVB und Tuchel und seinem Stab da:
a) Tuchel nicht mit Zorc kann
b) Tuchel es sich mit so fast jedem im BVB Umfeld verscherzt hat
c) Tuchel Spieler bekommen hat die er nicht wollte und die die er wollte nicht bekommen hat (siehe auch Punkt a)
2. Die Wahrnehmungen und Aussagen rund um den Anschlag und die Tage danach widersprechen sich teilweise fundamental und zwar:
a) Der BVB Führungskräfte
b) Aus dem Trainerstab heraus
c) Vom Trainer selbst
d) Von Spielern
das kann an unterschiedlichen Wahrnehmungen liegen, auch unter direkten Einfluss der Ereignisse, dass kann aber eventuelle auch was viel profaneres sein
3. Dann gibt es ja noch den Erklärungsversuch das es mindestens zwei Tuchels gibt
wie oben geschrieben, je nachdem was für Quellen Du hast und wie Du dich in diesem Beziehungsgeflecht eingebunden siehst und fühlst, kann das Kern des Problems total unterschiedlich sein - so sehe ich es jedenfalls ;-)
Gruß,
Thomas
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
MvO, Mittwoch, 10.05.2017, 15:13 (vor 3160 Tagen) @ Rupo
c) Tuchel Spieler bekommen hat die er nicht wollte und die die er wollte nicht bekommen hat (siehe auch Punkt a)
Das ist ja auch sowas, was ich irgendwie noch nie verstanden habe.
Bei einem Transfer wird doch hauptsächlich nach der Meinung des Trainers gegangen (also natürlich wird der Spieler erstmal durch den Scout vorgeschlagen), oder nicht?
Also was bringt es, wenn der Sportdirektor der Meinung ist, dass ein Spieler gekauft werden muss, der Trainer aber absolut nicht mit dem Spieler klarkommt?
Und wieso werden Spieler überhaupt gekauft, wenn ein Teil der Verantwortlichen nicht mit dem Transfer zufrieden ist?
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 15:19 (vor 3160 Tagen) @ MvO
c) Tuchel Spieler bekommen hat die er nicht wollte und die die er wollte nicht bekommen hat (siehe auch Punkt a)
Das ist ja auch sowas, was ich irgendwie noch nie verstanden habe.
Bei einem Transfer wird doch hauptsächlich nach der Meinung des Trainers gegangen (also natürlich wird der Spieler erstmal durch den Scout vorgeschlagen), oder nicht?
Also was bringt es, wenn der Sportdirektor der Meinung ist, dass ein Spieler gekauft werden muss, der Trainer aber absolut nicht mit dem Spieler klarkommt?Und wieso werden Spieler überhaupt gekauft, wenn ein Teil der Verantwortlichen nicht mit dem Transfer zufrieden ist?
Weil es vernünftig ist, eine Spiel-/Mannschaftsphilosophie zu verwirklichen, die auch unabhängig eines speziellen Trainers funktioniert. Sonst legt der Trainer nämlich spontan ein Sabbatical ein und man steht da.
Das ist ja auch alles kein Selbstverwirklichungskurs für Fußballtrainer. Auch sie haben zumindest zum Teil mit dem zu arbeiten, was der Verein ihn zur Verfügung stellt.
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Phil, Mittwoch, 10.05.2017, 20:13 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
Und sie haben im und mit dem Verein zu arbeiten!
Dieser "Pep-Style" ist doch wirklich alles, aber sicher kein normales Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverhältnis. Und ohne herausragende Meriten wirkt es schon sehr anmaßend. Selbst mit auch.
Wenn Tuchel Allmacht suchte, muss er Sportdirektor bei einem Marketing Projekt in der 5ten Liga werden und peu a peu aufsteigen.
Aber bei uns? Selbst Bayern München hat sich dann der Pep'schen Allmacht zunehmend entziehen wollen. Und klar, bei so viel Distanz, wie sie auch Pep pflegte, reicht die kleinste sportliche Delle und das große Murren setzt ein.
Aber Pep hat seinen Bewunderer dann ja auch recht kühl abblitzen lassen ....
Mfg
Phil
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Gutini, Münster, Mittwoch, 10.05.2017, 20:29 (vor 3160 Tagen) @ Phil
Und sie haben im und mit dem Verein zu arbeiten!
Dieser "Pep-Style" ist doch wirklich alles, aber sicher kein normales Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverhältnis. Und ohne herausragende Meriten wirkt es schon sehr anmaßend. Selbst mit auch.
Wenn Tuchel Allmacht suchte, muss er Sportdirektor bei einem Marketing Projekt in der 5ten Liga werden und peu a peu aufsteigen.
Aber bei uns? Selbst Bayern München hat sich dann der Pep'schen Allmacht zunehmend entziehen wollen. Und klar, bei so viel Distanz, wie sie auch Pep pflegte, reicht die kleinste sportliche Delle und das große Murren setzt ein.
Aber Pep hat seinen Bewunderer dann ja auch recht kühl abblitzen lassen ...
Hab ich gar nicht mitbekommen. Wann war das denn?.
Mfg
Phil
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Didi, Schweiz, Mittwoch, 10.05.2017, 14:47 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
Man sollte wohl in einem ersten Schritt "einsehen", dass bei einem Doppelpass-Auftritt von Watzke mindestens 40% seiner Aussagen entweder gelogen sind oder zumindest im engeren Sinn sicher nicht stimmen.
Da geht es ja in erster Linie darum, den Verein vernünftig und professionell zu verkaufen und um das Schiff auf Kurs zu halten. Es wäre mir neu, dass jemals irgendwann über einen Spieler oder Trainer offen gesagt hätte, man wolle den nun loswerden oder man verhandle längst mit Alternativen.
Der einzige Aussetzer in dem Zusammenhang war doch dieser Kaiserslautern-Vertreter um 2000 herum, der hinsichtlich der finanziellen Lage des 1.FCK einräumte, man habe "Defizite im Durchblick".
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
pine59, Heidelberg, Mittwoch, 10.05.2017, 19:17 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Aber es ist doch sehr fragwürdig, und diese Frage haben hier alle Befürworter der Watzke-Aktion nicht befriedigend beantworten können: ist es professionell und vernünftig, in der entscheidenden Endphase der Saison ein solches Interview zu platzieren, dass die durchaus realistische Aussicht auf den ersten Titel seit 5 Jahren zumindest gefährdet. Es kann doch niemand behaupten, dass eine Mannschaft mit einem dermaßen angezählten Trainer völlig unbeeinträchtigt ihre Leistung abrufen kann. Was ich spekulieren würde: Watzke hat, wie die meisten, niemals damit gerechnet, dass wir die Bayern im Halbfinale rauskegeln. Dann hätte man die Saison ausklingen und die Zusammenarbeit mit Tuchel nach dem letzten Spieltag, wo man auf Platz 3 oder 4 eingelaufen ist, ohne allzu großes Aufsehen beenden können. Jetzt, wo ein Titelgewinn "droht", meinte Watzke die Reißleine ziehen zu müssen und auf dieses Szenario einzustimmen. Aber wäre es dann nicht besser, mit offenen Karten zu spielen, und zu sagen, dass Tuchel über diese Saison hinaus nicht mehr bleiben wird und ein neuer Trainer verpflichtet wird ? Aber vielleicht ist das ja intern längst klar, dann ist der Schaden möglicherweise doch nicht so groß, das haben ja einige, die näher dran sind, hier auch schon gemutmaßt (oder gewusst ?)
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
horstenberg, Block 62, Mittwoch, 10.05.2017, 14:56 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Man sollte wohl in einem ersten Schritt "einsehen", dass bei einem Doppelpass-Auftritt von Watzke mindestens 40% seiner Aussagen entweder gelogen sind oder zumindest im engeren Sinn sicher nicht stimmen.
Aber dann wäre es ja extrem niederträchtig, die Reaktionen auf einen Mordanschlag zum Anlass zu nehmen, um den Trainer dann fertig zu machen. Ich überspitze jetzt Mal:
Öffentliche Äußerung am Tag vor dem Anschlag sinngemäß: "Es ist nicht alles perfekt, aber TT ist ein hervorragender Trainer, mit dem wir gerne verlängern wollen."
Nun wird auf TT und die Mannschaft ein Mordanschlag verübt. Äußerung danach: "TT hat sich nach einem Anschlag auf sein Leben nicht korrekt gegenüber der Vereinsführung verhalten. Tuchel muss weg!"
Das ist doch menschlich unvertretbar.
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
klaus08, Pforzheim, Mittwoch, 10.05.2017, 15:24 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
Man sollte wohl in einem ersten Schritt "einsehen", dass bei einem Doppelpass-Auftritt von Watzke mindestens 40% seiner Aussagen entweder gelogen sind oder zumindest im engeren Sinn sicher nicht stimmen.
Aber dann wäre es ja extrem niederträchtig, die Reaktionen auf einen Mordanschlag zum Anlass zu nehmen, um den Trainer dann fertig zu machen. Ich überspitze jetzt Mal:Öffentliche Äußerung am Tag vor dem Anschlag sinngemäß: "Es ist nicht alles perfekt, aber TT ist ein hervorragender Trainer, mit dem wir gerne verlängern wollen."
Nun wird auf TT und die Mannschaft ein Mordanschlag verübt. Äußerung danach: "TT hat sich nach einem Anschlag auf sein Leben nicht korrekt gegenüber der Vereinsführung verhalten. Tuchel muss weg!"
Das ist doch menschlich unvertretbar.
Aki kann das vertreten. Und sein beredtes Schweigen, obwohl die Dreckschleuderei jeden Tag noch ein paar Umdrehungen zulegt (heute, indem multimedial rhetorisch gefragt wird, ob die kolportierten Fehlleistungen von Tuchel und dessen vermeintlich totale Isolierung im Verein, in dem ihn angeblich jeder völlig Banane findet, nicht schon dessen Karriereende infolge charakterlicher Uneignung bedeutet), zeigt: er könnte wohl noch viel mehr.
Seit Akis Verhalten nach dem Anschlag und der naßforschen, wenn auch nicht ganz Fakten affinen Art und Weise, wie er das jetzt ausgerechnet gegen Tuchel richtet (richten lässt), traue ich ihm noch manches zu.
So, wie man sich einen CEO halt wünscht. Immer das Wohl des Unternehmens im Blick und nie das eigene kleine, verletzte Ego.
Aki verbindet zwei seiner allerschwächsten Momente (Dreierabgang letzte Saison entgegen kurz vorher getätigter apodiktisch gegenteiliger Aussagen, Verhalten nach dem Anschlag) mit Tuchel, der beides aus eigener Perspektive nicht als genial bezeichnen wollte.
Mit Kloppo lief dagegen alles wie am Schnürchen. Das was nicht, hat er wie nach einer leidlich friedlichen Scheidung im Nachhinein vergessen oder idealisiert.
Mit Kloppo wurde Aki gleich zwei Klassen auf einmal versetzt. Das fühlte sich geil an. Von Niebaums Kassenwart zum Sonnenkönig per proxy (die Sonne selber war Kloppo).
Und dann sowas.
Er schlägt womöglich Tuchel und meint sich selbst.
Aber die Sonne wird so schnell nicht mehr scheinen. Und es ist nicht Tuchel, der Watzke im Schatten stehen lässt.
Ein Tip oder eher eine Bitte
saibot79, Elbnah, Mittwoch, 10.05.2017, 16:15 (vor 3160 Tagen) @ klaus08
Aki kann das vertreten. Und sein beredtes Schweigen, obwohl die Dreckschleuderei jeden Tag noch ein paar Umdrehungen zulegt (heute, indem multimedial rhetorisch gefragt wird, ob die kolportierten Fehlleistungen von Tuchel und dessen vermeintlich totale Isolierung im Verein, in dem ihn angeblich jeder völlig Banane findet, nicht schon dessen Karriereende infolge charakterlicher Uneignung bedeutet), zeigt: er könnte wohl noch viel mehr.
Seit Akis Verhalten nach dem Anschlag und der naßforschen, wenn auch nicht ganz Fakten affinen Art und Weise, wie er das jetzt ausgerechnet gegen Tuchel richtet (richten lässt), traue ich ihm noch manches zu.
So, wie man sich einen CEO halt wünscht. Immer das Wohl des Unternehmens im Blick und nie das eigene kleine, verletzte Ego.
Aki verbindet zwei seiner allerschwächsten Momente (Dreierabgang letzte Saison entgegen kurz vorher getätigter apodiktisch gegenteiliger Aussagen, Verhalten nach dem Anschlag) mit Tuchel, der beides aus eigener Perspektive nicht als genial bezeichnen wollte.
Mit Kloppo lief dagegen alles wie am Schnürchen. Das was nicht, hat er wie nach einer leidlich friedlichen Scheidung im Nachhinein vergessen oder idealisiert.
Mit Kloppo wurde Aki gleich zwei Klassen auf einmal versetzt. Das fühlte sich geil an. Von Niebaums Kassenwart zum Sonnenkönig per proxy (die Sonne selber war Kloppo).
Und dann sowas.
Er schlägt womöglich Tuchel und meint sich selbst.
Aber die Sonne wird so schnell nicht mehr scheinen. Und es ist nicht Tuchel, der Watzke im Schatten stehen lässt.
tbc...
liest sich ganz, naja launig-kurzweilig...schreib doch ein Buch "Die Unfähigkeit des HJW" oder "Trotz HJW in den Top Ten des Kontinents", aber bitte fülle das Forum nicht immer weiter mit inhaltfalschen bzw. alternativwahren Postings. Danke schon mal...
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ergo, Magdeburg, Mittwoch, 10.05.2017, 15:42 (vor 3160 Tagen) @ klaus08
wir wissens bereits *gähn*
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 15:36 (vor 3160 Tagen) @ klaus08
*aufschreck* War was? Hab ich was verpasst? Achne, immer noch. Gute Nacht. *schnarch*
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horstenberg, Mittwoch, 10.05.2017, 15:15 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
Man sollte wohl in einem ersten Schritt "einsehen", dass bei einem Doppelpass-Auftritt von Watzke mindestens 40% seiner Aussagen entweder gelogen sind oder zumindest im engeren Sinn sicher nicht stimmen.
Aber dann wäre es ja extrem niederträchtig, die Reaktionen auf einen Mordanschlag zum Anlass zu nehmen, um den Trainer dann fertig zu machen. Ich überspitze jetzt Mal:Öffentliche Äußerung am Tag vor dem Anschlag sinngemäß: "Es ist nicht alles perfekt, aber TT ist ein hervorragender Trainer, mit dem wir gerne verlängern wollen."
Nun wird auf TT und die Mannschaft ein Mordanschlag verübt. Äußerung danach: "TT hat sich nach einem Anschlag auf sein Leben nicht korrekt gegenüber der Vereinsführung verhalten. Tuchel muss weg!"
Das ist doch menschlich unvertretbar.
Besonders "schön" finde ich, dass es dem Trainer nicht verziehen wird, während die Spieler, die sich ebenso äußerten, komplett entlastet werden. Nuri Sahins Aussagen waren eine sehr viel stärkere Kritik an Watzke als diejenigen von Tuchel, weil sich Sahin direkt auf etwas bezog, das Watzke gesagt hatte, und es als realitätsfremd darstellte. Aber Tuchel wird wohl entlassen, während man mit Sahin verlängerte (worüber ich mich übrigens freue). Bei den Spielern, die psychisch und physisch am Ende gewesen seien, müsse man ja laut Watzke "nicht alles auf die Goldwaage legen".
Was ich an Watzkes Aussagen zudem sehr niederträchtig finde: Er rechtfertigt seine Entscheidung, das Team spielen zu lassen, damit, dass im Vorfeld des Spiels kein Spieler gesagt habe, er könne nicht spielen. Als ob es in dieser Situation in einem Team-Wettbewerb ein realistisches Szenario gewesen sei, dass ein einzelner Spieler sich erhebt und seinen Kollegen ins Gesicht sagen würde, dass er sie "im Stich lassen müsse". Meiner Meinung nach verhält sich Watzke an dieser Stelle ausgesprochen feige und ist nicht willens, Verantwortung für sein Handeln zu tragen.
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Didi, Schweiz, Mittwoch, 10.05.2017, 15:22 (vor 3160 Tagen) @ Nolte
Der Unterschied ist aber, dass Nuri Sahin in seiner Überforderung agierte und im Grunde ein loyaler Typ ist, während Tuchel - zumindest in Watzkes Wahrnehmung - seine Aussendarstellung ganz gezielt (und unterstützt durch einen Berater) so ausgelegt hat, dass er in der Öffentlichkeit möglichst viel Kredit (ggn. Watzke und dem Verein) gewinnen konnte.
Und das im Wissen, dass seine Zeit in Dortmund beendet ist.
Was Watzke da ein paar Tage vorher im Doppelpass erzählt hat, ist doch vom Wahrheitsgehalt her ungefähr auf seinen Aussagen zur Sahin Rückkehr zu verorten. Da lachte er sich ja über den medialen Quatsch kaputt, um den Spieler dann zwei Tage später zu präsentieren.
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horstenberg, Block 62, Mittwoch, 10.05.2017, 15:37 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Der Unterschied ist aber, dass Nuri Sahin in seiner Überforderung agierte und im Grunde ein loyaler Typ ist, während Tuchel - zumindest in Watzkes Wahrnehmung - seine Aussendarstellung ganz gezielt (und unterstützt durch einen Berater) so ausgelegt hat, dass er in der Öffentlichkeit möglichst viel Kredit (ggn. Watzke und dem Verein) gewinnen konnte.
ich glaube nicht, dass sich irgendjemand ein Urteil darüber erlauben kann, was in Tuchel oder sonst wem nach dem Anschlag vorging. Mit Sicherheit war das für alle Businsassen eine emotionale Achterbahnfahrt. Aus meiner Sicht sollten nach einem Mordanschlag bei keinem Worte und Handlungen auf die Goldwage gelegt werden, auch nicht bei Tuchel. Und übrigens auch nicht bei Watzke oder Rauball. Es waren schlicht alle überfordert.
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Didi, Schweiz, Mittwoch, 10.05.2017, 15:11 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
Überspitzt und grob (!) gesagt war es wohl eher so:
Tuchel sass zwar im Bus und war mitgenommen, wollte aber trotzdem spielen.
In die allgemeine Debatte ("das war doch unmenschlich!") hat er sich dann eingeklinkt und gesagt, es sei wirklich unmenschlich gewesen. Obwohl er intern kein Gegensteuer gab zur Ansetzung.
Dementsprechend hat er dann den Angriff genutzt, um sein Standing in der Öffentlichkeit zu verbessern und um Watzke und co. als seelenlose Kapitalisten darzustellen.
Das ging gar nicht.
---
Fakt ist wohl eher:
Tuchel war vor dem Anschlag längst erledigt und er war es nachher. Und das war ihm jederzeit bewusst und dementsprechend läuft nun sein PR-Zug seit dem Winter und er taucht dann auch urplötzlich nach fast 2 Saisons erstmals bei den Amateuren auf.
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sjott05, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 22:29 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Tuchel war vor dem Anschlag längst erledigt und er war es nachher. Und das war ihm jederzeit bewusst und dementsprechend läuft nun sein PR-Zug seit dem Winter und er taucht dann auch urplötzlich nach fast 2 Saisons erstmals bei den Amateuren auf.
Ist dem so? Das fände ich allerdings wirklich übel.
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CB, Mittwoch, 10.05.2017, 16:16 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Überspitzt und grob (!) gesagt war es wohl eher so:
Tuchel sass zwar im Bus und war mitgenommen, wollte aber trotzdem spielen.
In die allgemeine Debatte ("das war doch unmenschlich!") hat er sich dann eingeklinkt und gesagt, es sei wirklich unmenschlich gewesen. Obwohl er intern kein Gegensteuer gab zur Ansetzung.
Dementsprechend hat er dann den Angriff genutzt, um sein Standing in der Öffentlichkeit zu verbessern und um Watzke und co. als seelenlose Kapitalisten darzustellen.
Das ging gar nicht.
Gibt es dafür Belege bzw. sind das weitere Internas?
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Didi, Schweiz, Mittwoch, 10.05.2017, 17:03 (vor 3160 Tagen) @ CB
Das war doch so bei Röckenhaus, Dersch und co. in der Form zu lesen, auch wenn es es wohl zugespitzt habe.
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CB, Mittwoch, 10.05.2017, 17:09 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Das war doch so bei Röckenhaus, Dersch und co. in der Form zu lesen, auch wenn es es wohl zugespitzt habe.
Ja okay, deine Zusammenfassung ist sehr überspitzt, aber Tuchels Rolle nach dem Anschlag ist zumindest fragwürdig.
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Didi, Schweiz, Mittwoch, 10.05.2017, 17:16 (vor 3160 Tagen) @ CB
Hatte ja noch explizit geschrieben, dass eine grobe Zuspitzung folgt :-)
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airjdcgf, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 22:19 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Aha, und das, was bei Röckenhaus steht ist Gesetz? Nach meinem Verständnis hat Tuchel drei Optionen präsentiert bekommen, Mittwoch spielen, Spiel 0:3 werten lassen oder ganz aus dem Wettbewerb zurück ziehen. In die Findung der Optionen, vielleicht auf Do schieben, oder gar auf Samstag und Frankfurt und das Spiel Monacos schieben, stand nie zur Debatte. Das ist faktisch keine Wahl und ich kann den Unmut darüber nachvollziehen. Tuchel hat ausdrücklich in Richtung UEFA argumentiert. Erst die UEFA mit ihrer Meldung, die Verantwortlichen des BVB waren involviert, spielt den Ball zurück zu Watzke und Rauball. Watzke hat doch die 3 Optionen sogar bestätigt. Das einzige was bei Watzke dabei hängen bleiben kann, ist, dass er sich nicht mit der UEFA anlegt. Das einzige was klatt gelogen wäre, wäre aus meiner Sicht, wenn Tuchel frei mit Optionen auf Do oder Samstag zu schieben den Mittwoch ausgewählt hätte. Dass er bei den anderen Optionen zähneknirschend für den Mittwoch stimmt, ist doch nun keine Sensation.
Ich weiß nich, ob er am Mittwoch morgen nach dem Anschlag die Strategie ausheckt, Watze und Rauball richtig auflaufen zu lassen, indem er bewusst intern nix sagt und nach dem Spiel die Ansetzung der UEFA kritisiert und weiß, dass der Return nur bei Watzke und Rauball landet. Falls er so clever und abgebrüht ist, nötigt mir das schon fast wieder Respekt ab. Gehen muss er dann trotzdem.
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horstenberg, Block 62, Mittwoch, 10.05.2017, 15:32 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Fakt ist wohl eher:
Tuchel war vor dem Anschlag längst erledigt und er war es nachher. Und das war ihm jederzeit bewusst und dementsprechend läuft nun sein PR-Zug seit dem Winter und er taucht dann auch urplötzlich nach fast 2 Saisons erstmals bei den Amateuren auf.
Dann allerdings war Watzkes Auftritt im Doppelpass völlig daneben. Dort hat er es ja so dargestellt, dass der BVB genug zu bieten habe, um Tuchel zu überzeugen, dass er bleibt. Wenn Tuchel zu dem Zeitpunkt eigentlich schon erledigt war, gibt es keinen rationalen Grund für diesen Auftritt. Außer, Herr Watzke will sich unbedingt den Ruf verschlechtern.
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Didi, Schweiz, Mittwoch, 10.05.2017, 16:09 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
Was hätte er denn erzählen sollen?
"Wir haben derzeit keine Grundlage mehr mit dem Trainer und sondieren den Markt massiv und seit geraumer Zeit"?
Wäre sicher gut gewesen für den Saisonverlauf.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 10.05.2017, 16:18 (vor 3160 Tagen) @ Didi
Was hätte er denn erzählen sollen?
"Wir haben derzeit keine Grundlage mehr mit dem Trainer und sondieren den Markt massiv und seit geraumer Zeit"?
Dann hätten wir die Diskussion wenigstens schon hinter uns!
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ergo, Magdeburg, Mittwoch, 10.05.2017, 13:50 (vor 3160 Tagen) @ horstenberg
Das passiert halt wenn 2 Personen mit grossem Ego aufeinander treffen. Tuchel hat nicht den Kader bekommen den er wollte( war vl. auch genervt das Gündogan,Miki und Hummels verkauft worden) und hat dies auch mehrfach unterschwellig ausgedrückt in der Saison und der andere fühlt sich gekränkt dadurch. Nichts was man bei einem Bier nicht beheben könnte, aber dazu müssen sie beide mal ihr Ego hinten anstellen.
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tiar, Mittwoch, 10.05.2017, 13:58 (vor 3160 Tagen) @ ergo
Das passiert halt wenn 2 Personen mit grossem Ego aufeinander treffen. Tuchel hat nicht den Kader bekommen den er wollte( war vl. auch genervt das Gündogan,Miki und Hummels verkauft worden) und hat dies auch mehrfach unterschwellig ausgedrückt in der Saison und der andere fühlt sich gekränkt dadurch. Nichts was man bei einem Bier nicht beheben könnte, aber dazu müssen sie beide mal ihr Ego hinten anstellen.
Ich verstehe es nicht. Miki sollte nicht verkauft werden, doch er hat dann ein ähnliches Theater wie bei seinem vorherigen Club gemacht und Tuchel per SMS mitgeteilt, dass er nicht mehr zum Training kommen wird. Wie kann man daraus Watzke einen Strick drehen? Hier wird so gemacht, als wäre er anderen Vereinen offensiv angeboten worden.
Bei Gündogan war klar, dass er geht und Hummels hatte jetzt nicht gerade das beste Verhältnis zu Tuchel.
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 13:54 (vor 3160 Tagen) @ ergo
![[image]](https://www.welt.de/img/sport/fussball/mobile164349269/0911620027-ci23x11-w590/Borussia-Dortmund-1899-Hoffenheim.jpg)
BIER?
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 10.05.2017, 14:24 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
BIER?
Von Klopp, mit dem es ja bekanntlich Skat-Runden gab, gibt es aber mindestens genaus verstörende Bilder von der Seitenlinie :D haha
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 10.05.2017, 14:01 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
Ach deswegen der Streit, Aki gibt Tuchel immer nur zwei Wasserflaschen mit aufs Feld anstatt einen Kasten Bier, der den Urwald rettet. :)
Errinnert mich an Anstoss(altes Computerspiel):Dem Spieler ist der Schnürsenkel gerissen, wollen sie ihm für 2 D-Mark glaub ich wars noch damals, neue kaufen oder riskieren dass der Spieler verärgert ist.Hmmm mit einem Budget vom 150 Millionen DM schwer zu sagen, soll ich da wirklich soviel ausgeben...hmmm
Verständnisfragen? Wo ist der Kern des Problems? Verletzte Eitelkeiten?
Wickiborusse, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 15:09 (vor 3160 Tagen) @ Kayldall
Ach deswegen der Streit, Aki gibt Tuchel immer nur zwei Wasserflaschen mit aufs Feld anstatt einen Kasten Bier, der den Urwald rettet. :)
Eher umgekehrt. Aki stellt nur einen Kasten Hansa neben die Trainerbank und versteckt die Wasserflaschen heimlich.
Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb
, Mittwoch, 10.05.2017, 13:29 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Sehr gut gelungener Artikel, wie ich finde. Vielen Dank.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 10.05.2017, 12:39 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Vielen Dank für einen rundum gelungenen Artikel, der die Situation zusammenfasst und einordnet!
Wie viel Geld hat sg dafür bekommen? ;-)
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Schulten Manni, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 12:50 (vor 3160 Tagen) @ stfn84
Vielen Dank für einen rundum gelungenen Artikel, der die Situation zusammenfasst und einordnet!
Wie viel Geld hat sg dafür bekommen? ;-)
Vom BVB sicher nicht allzu viel. ;-) Denn wie schon unten gepostet: was Sascha im zweiten Teil des Artikels schreibt, beschreibt (sachlich formuliert) einen seit längerer Zeit semi-professionell geführten Verein. Das kann der Vereinsführung nicht gefallen.
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Dorf an der Düssel, Where the Fighting Rheinisch lives, Mittwoch, 10.05.2017, 13:08 (vor 3160 Tagen) @ Schulten Manni
Vielen Dank für einen rundum gelungenen Artikel, der die Situation zusammenfasst und einordnet!
Wie viel Geld hat sg dafür bekommen? ;-)
Vom BVB sicher nicht allzu viel. ;-) Denn wie schon unten gepostet: was Sascha im zweiten Teil des Artikels schreibt, beschreibt (sachlich formuliert) einen seit längerer Zeit semi-professionell geführten Verein. Das kann der Vereinsführung nicht gefallen.
Und das kann uns mal herzlich egal sein, ob dieser Artikel dort Anklang findet, oder nicht. Eine Medaille hat immer zwei Seiten, und so sollte man sie auch betrachten. Das Gefühl hatte ich persönlich bei der sehr angestrengten und teilweise sehr einseitig geführten Berichterstattung in den letzten Tagen nicht gerade.
Ich habe schon alle Newsticker am Handy deaktiviert, dass geht ja auf keine Kuhhaut, was das jetzt tagtäglich an angeblich neuen Fakten das Licht des Tages erblickt.
Das der Fisch nicht nur bei unserem Übungsleiter stinkt, sondern ebenfalls am Rheinlanddamm, gibt der Artikel von Sascha sehr treffend wieder.
Das ist die Differenzierung, die mir in den letzten Tagen etwas abhanden gekommen schien.
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Schulten Manni, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 11:53 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Vielen Dank für den ausgewogenen Artikel in schwierigen Zeiten. Wenn man vor allem den zweiten Teil des Artikels auf sich wirken lässt, dann vermittelt das aber nicht den Eindruck eines hochprofessionell geführten Topclubs.
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frei13, Mittwoch, 10.05.2017, 11:07 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von frei13, Mittwoch, 10.05.2017, 11:12
Oh Gott, wenn er geht, dann haben wir ja Schü an der Backe.
Was für eine Geldverbrennung (in Kombination mit dem Kuhhandel Götze€ - schürrle) und im Sommer steigen dafür bestimmt wieder die Preise für die Dauerkarten... :)
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stfn84, Köln, Mittwoch, 10.05.2017, 12:40 (vor 3160 Tagen) @ frei13
Das muss ja so oder so passieren, da man es ja nun ein Jahr stabil halten konnte!
Die Inflation, die Inflation!
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fredisgetränkekiste, dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 10:21 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
" Thomas Tuchel wird in der nächsten Saison nicht mehr auf der Trainerbank von Borussia Dortmund sitzen. Alles andere wäre nach den Geschehnissen der letzten Tage so wahrscheinlich wie eine Gelsenkirchener Meisterschaft."
Dem würde ich prinzipiel beipflichten, aber im Hintergrund macht sich bei mir ein Gefühl breit, daß es eine kleine Möglichkeit gibt, daß Tuchel nächstes Jahr doch unser Trainer bleibt.
Sei es mit oder ohne Vertragsverlängerung.
Das Interview habe ich als öffentliche Positionierung der Verantwortlichen im Fall Tuchel gesehen, in dem es im wesentlichen darum geht die Deutungshoheit des Themas zurück in die Hände von Watzke & Co. zu bringen.
Eine Vorbereitung auf den Fall, daß Tuchel sportlich erfolgreich sein sollte und Watzke und andere Entscheidungsträger beim BVB trotzdem nicht mit Tuchel verlängern oder direkt nicht weiter mit ihm zusammen arbeiten wollen.
Sämtliche Presse der letzten Wochen ist Pro Tuchel verlaufen, der bei den Pre- und Aftermatch PKs der englischen Wochen vielmehr Möglichkeiten hatte sich und seinen Standpunkt zu den unterschiedlichen Themen darzustellen als dies von Watzke & Co.s. Seite der Fall war.
Diese Situation hat Watzke mit dem Interview verändert und hat damit der Öffentlichkeit, aber auch Tuchel klar gemacht, und zwar öffentlich klar gemacht, daß selbst im Fall des sportlichen Erfolges hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit gar nichts entschieden ist.
Die Frage, warum man zu so einer drastischen öffentlichen Aussage zu einem entscheidenden Zeitpunkt der Saison gegriffen hat,
ist mir mit " Zurückgewinnung der öffentlichen Deutungshoheit" genauso wenig befriedigend beantwortet wie mit " Das war die Kündigung für Tuchel".
Das hätte man bei beiden Intentionen auch anders regeln können.
Ich glaube auch nicht an Kurzschlußhandlungen aufgrund von gekränkten Egos, genauso wenig ist in meiner Bertrachtungsweise das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft ausschlaggebend für den Interview-Knall.
Unterm Strich läßt die Unklarheit über die Gründe für das Interview bei mir auch die Möglichkeit des letzten Warnschuß vors Bug Tuchels als Intention für die Vorgehemsweise zu.
Ich weiß zwar nicht ob sich im Falle eines "tabula rasa"-Gespräches nach der Saison die Grundlagen der Unstimmigkeiten im Getriebe beheben lassen und klare Regeln für den Umgang und die Zuständigkeiten für eine weiterer Zusammenarbeit festlegen lassen, aber ich halte es nicht für völlig ausgeschlossen, daß genau diese Möglichkeit auch mit ein Grund dafür war dieses Interview zu veröffentlichen.
Bei einer Wettquote von 1:7 würde ich 20€ auf einen Verbleib Tuchels beim BVB setzen.
Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb
Phil, Mittwoch, 10.05.2017, 11:48 (vor 3160 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Ich sehe die Wahrscheinlichkeit bei einem Prozent. Was aber eher ne Standardabweichung ist ;-)
Thomas Tuchel wird kein Trainer mehr beim BVB, weil ihn intern niemand mehr haben will beim BVB. Außer vielliecht eine handvoll mehr oder weniger wichtiger Spieler.
Und es derart viele Zerwürfnisse gibt und kritische Punkte, dass man das nicht reparieren kann. Was, keine Frage, auch daran liegt, dass der Geschäftsführer Sport relativ lang an Tuchel festhielt. Auch entgegen diverser Hinweise und Diskussionen, die von mannigfaltigen Problemen berichtete / handelten.
Ich würde sogar eher darauf wetten, dass er noch vor Berlin die Segel streichen muss, wenn wir schon über "Hoch-Risiko-Wetten" reden. Da wäre dein Geld besser platziert.
Der Zeitpunkt des Interviews? Wann wäre schon der richtige Zeitpunkt gewesen? Direkt nach den Anschlägen? Hätte Watzke da sagen sollen "So wie unser Trainer das sagt, habe ich das nicht wahrgenommen und es auch anders erlebt?"
Nach dem Pokalfinale? Wenn man es gewonnen hat? Da hätte Watzke dieses Thema dann erstmals öffentlich bringen sollen? Was wäre dann wohl los gewesen?
Es ist alles sicherlich kompliziert. Und es fußt auch darauf, dass Watzke nicht bereit war Tuchel schon im Sommer 2016 zu entlassen, als klar wurde, dass es einfach nichts werden wird mit ihm.
Aber der Zeitpunkt ist nicht mit dem Hintergedanken gewählt worden, hier irgendwie noch einen "Warnschuss" abzugeben. Watzke wollte einzig und allein mal seine Sicht der Dinge kundtun, nachdem unser Trainer ja seit Monaten da immer wieder ganz geschickt sich öffentlich positioniert.
Das fing damit an, dass Tuchel auf einmal sich zur Süd äußerte, solidarisch zeigt, als diese gesperrt wurde. (Aber noch nie mit Fans auch nur ein Wort gewechselt hat) Während Watzke ja als der Bösewicht dastand, der die Sperrung zuließ und sich nicht zur Wehr setze. Und endete damit, dass im Rahmen des Anschlags einfach die Dinge von Tuchel anders dargelegt wurden, als von Watzke erlebt. Und dazwischen liegen dann noch viele, viele andere Dinge, die vorgefallen sind und wo sich die Probleme häuften.
MFG
Phil
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fredisgetränkekiste, Mittwoch, 10.05.2017, 14:18 (vor 3160 Tagen) @ Phil
Das mit dem "ohne Tuchel nach Berlin" ist mir auch schon durch den Kopf gegangen und auch sonst bin ich da bei Dir. Tuchel hat irgendwann verstanden, die Süd oder die Empathie der Fans zu Nutzen. Ohne einen erkennbaren Auslöser sprach auf einmal der auch hier viel gescholtene, emotionslose Mimimi-Tuchel die Sprache der Fans. Ich weiß noch, wie ich das zur Sperrung der Süd meiner Frau vorgelesen hatte und diese spontan sagte: Nanu, was ist denn mit dem los Das mag uns Fans gefallen haben, hat der Trainer doch endlich die Kurve zum Schulterschluss genommen - wirklich?
Oder spielt sich schon seit Monaten oder seit Saisonstart eine "Ehedrama" der ganz besonderen Art ab ... Wäre Tuchel im Winter geflogen mit den passenden Aussagen der GEschäftsleitung, hätte kein Vogel nen Ton danach geflötet. Wenn man sich an das Drama seiner Abschieds in Mainz erinnert mag sich noch erinnern, dass auch wenn Tuchel als Trainer in Mainz kaum auf Kritik stiess, war danach im Bereich "Sozialkompetenz" ganz schon Zirkus- bis hin zur Warnung an den BVB, die ja in dieser Woche auch auftauchte.
Ich für meinen Teil, fand Tuchel eigentlich als die richtige Wahl nach Klopp, hatte in letzter Zeit aber das Gefühl, dass Watzke, wie nach einer Scheidung, für den Job funktionierte. Und erst jetzt, nach dem Attentat, als endlich Ruhe einzukehren schien begriff, dass es mit Tuchel einfach gar nicht geht. Er quer schiesst, ihn wie einen abgezockten Depp aussehen lässt und er öffentlich komplett ins Messer gelaufen ist und hat die Notbremse gezogen.
Ich befürchte wir alle bekommen von beiden Seiten nur zu sehen, was man uns sehen lassen möchte und das hat mit der Realität im Zusammenleben des Vereins kaum was zu tun. Mir kam schon dieses "Tuchel nicht weiter beschädigen-Interview" sehr komisch vor, hat sein Schützling Tuchel doch im Anschluss direkt den nächsten zynischen Spruch raus. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass jetzt kein Punkt ist Zynismus zur Schau zu tragen, wenn man wirklich noch ein Jahr hier arbeiten möchte ...
Das ganze ich ziemlich ätzend und ich war imemr der meinung, dass sowas unter Watzke/Zorc/Rauball nicht möglich sei ... Am Samstag hatte ich das Gefühl Tuchel könne hinschmeissen, inzwischen könnte ich mir auch eine Kündigung vorstellen, wenn da noch mehr geschossen wird - egal ob gefühlt nachvollziehbar oder nicht ...
Gruss Dirk
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fredisgetränkekiste, Mittwoch, 10.05.2017, 13:36 (vor 3160 Tagen) @ Phil
Der Zeitpunkt des Interviews? Wann wäre schon der richtige Zeitpunkt gewesen? Direkt nach den Anschlägen? Hätte Watzke da sagen sollen "So wie unser Trainer das sagt, habe ich das nicht wahrgenommen und es auch anders erlebt?"Nach dem Pokalfinale? Wenn man es gewonnen hat? Da hätte Watzke dieses Thema dann erstmals öffentlich bringen sollen? Was wäre dann wohl los gewesen?
Tja. Wenn es so ist, wie du sagst, dann riskiert Watzke bewusst den sportlichen Erfolg in dieser Saison und ersten Titelgewinn seit fünf Jahren, um vermeintlich weniger Theater zu haben. Okay, ist sein gutes Recht als Geschäftsführer. Sollte der BVB allerdings Platz 3 verspielen oder das Pokalfinale verlieren, dann ist Watzkes Verantwortung für dieses Scheitern mindestens ebenso hoch wie dasjenige der Mannschaft und des Trainers.
Es ist alles sicherlich kompliziert. Und es fußt auch darauf, dass Watzke nicht bereit war Tuchel schon im Sommer 2016 zu entlassen, als klar wurde, dass es einfach nichts werden wird mit ihm.Aber der Zeitpunkt ist nicht mit dem Hintergedanken gewählt worden, hier irgendwie noch einen "Warnschuss" abzugeben. Watzke wollte einzig und allein mal seine Sicht der Dinge kundtun, nachdem unser Trainer ja seit Monaten da immer wieder ganz geschickt sich öffentlich positioniert.
Wenn Tuchel sich öffentlich geschickter anstellt als Watzke, ist das Watzkes Problem. Das legitimiert nicht automatisch die Vorgehensweise.
Das fing damit an, dass Tuchel auf einmal sich zur Süd äußerte, solidarisch zeigt, als diese gesperrt wurde. (Aber noch nie mit Fans auch nur ein Wort gewechselt hat) Während Watzke ja als der Bösewicht dastand, der die Sperrung zuließ und sich nicht zur Wehr setze. Und endete damit, dass im Rahmen des Anschlags einfach die Dinge von Tuchel anders dargelegt wurden, als von Watzke erlebt. Und dazwischen liegen dann noch viele, viele andere Dinge, die vorgefallen sind und wo sich die Probleme häuften.
Dann soll Watzke das eben so sagen. Und zwar einigermaßen zügig. Oder eben bis Saisonende die Klappe halten. Dieses Zwischending ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt.
Was mich gerade extrem nervt, ist diese gottgleiche Verehrung und unbedingte Verteidigung von Watzke. Als hätte er gar keine andere Wahl gehabt und sei quasi unschuldig an der Situation, in der er sich nun befindet.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 10.05.2017, 17:54 (vor 3160 Tagen) @ Nolte
Trifft es imho hervorragend.
Unabhängig davon wer was wo wann falsch gemacht hat, führen sich Tuchel und Watzke beide gefühlt so auf, als ginge es ihnen vorrangig um ihr Ego und nicht den Erfolg des Vereins.
Und was es bringen soll, den ohnehin schon losen Deckel jetzt komplett vom Fass zu räumen, anstatt noch bis nach dem Pokalendspiel zu warten, werden wohl nur der heilige Aki (und seine hier vertretenen Jünger) nachvollziehen können.
Abgesehen davon, dass Tuchel sicher seine Macken hat und ich vermutlich auch lieber mit anderen Charakteren zusammenarbeiten würde: seine Bilanz ist nun wirklich ganz ordentlich und er ist sicher ein Klasse-Trainer. Ich frage mich, wo man man adäquaten Ersatz herbekommen will....
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fredisgetränkekiste, Mittwoch, 10.05.2017, 13:52 (vor 3160 Tagen) @ Nolte
Aber der Zeitpunkt ist nicht mit dem Hintergedanken gewählt worden, hier irgendwie noch einen "Warnschuss" abzugeben. Watzke wollte einzig und allein mal seine Sicht der Dinge kundtun, nachdem unser Trainer ja seit Monaten da immer wieder ganz geschickt sich öffentlich positioniert.
Wenn Tuchel sich öffentlich geschickter anstellt als Watzke, ist das Watzkes Problem. Das legitimiert nicht automatisch die Vorgehensweise.
Ich finde schon, daß ein Firmenchef zu so etwas legitimiert ist, wenn ein Angestellter versucht, sein eigenes Image auf dessen Kosten zu verbessern.
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fredisgetränkekiste, Mittwoch, 10.05.2017, 14:08 (vor 3160 Tagen) @ Kwiat
Aber der Zeitpunkt ist nicht mit dem Hintergedanken gewählt worden, hier irgendwie noch einen "Warnschuss" abzugeben. Watzke wollte einzig und allein mal seine Sicht der Dinge kundtun, nachdem unser Trainer ja seit Monaten da immer wieder ganz geschickt sich öffentlich positioniert.
Wenn Tuchel sich öffentlich geschickter anstellt als Watzke, ist das Watzkes Problem. Das legitimiert nicht automatisch die Vorgehensweise.
Ich finde schon, daß ein Firmenchef zu so etwas legitimiert ist, wenn ein Angestellter versucht, sein eigenes Image auf dessen Kosten zu verbessern.
Wenn er damit konkret den sportlichen Erfolg und das Erreichen der von ihm selbst immer wieder öffentlich vorgetragenen Ziele gefährdet, bin ich geneigt, das anders zu sehen.
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Lawless3012, Mittwoch, 10.05.2017, 13:30 (vor 3160 Tagen) @ Phil
Ich finde schon, dass der richtige Zeitpunkt 2-3 Tage nach dem Pokalfinale gewesen wäre.
Na klar würde dann nach einem eventuellen Pokalsieg einiges über Watzke und Zorc hereinbrechen, aber da müssten sie meiner Meinung dann einfach durch. Ihr Kreuz sollte schon breit genug sein, um vor den Leuten eine teilweise unpopuläre Entscheidung zu vertreten, wenn sie denn davon überzeugt sind. Bei der Verpflichtung von Götze haben sie das ja auch geschafft.
Und tut mir leid, für mich ist es ein Totschlagargument, dass der Inhalt des Interviews für die Mannschaft kalter Kaffee sein dürfte und die Spieler allein schon im Eigentinteresse (Möglichkeit auf einen Titel, CL Teilnahme) weiter Gas geben werden. Das gilt nämlich im Grunde das ganze Jahr über und demnach könnten ja alle Beteiligten die internen Probleme jederzeit ruhig öffentlich machen.
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Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 10.05.2017, 13:41 (vor 3160 Tagen) @ Lawless3012
Jein, bei der Verpflichtung von Götze haben sie auch mal erst bei den Ultras vorgefühlt, wie da so die Gemengelage ist und darauf vorbereitet, was sie vielleicht erwarten könnte.Das aus Watzkes Mund als CEO, da kann man dann schon mehr dahinter vermuten, wenn der sich mit Götze "beschäftigt".
Im Allgemeinen geb ich dir aber Recht, sie sollten den Mut haben zu ihren Entscheidungen zu stehen.Allerdings wurde gerade Watzke ja in letzter Zeit(man errinnere sich an die Vorfälle mit RB Leipzig Fans)auch darauf hingewiesen, dass er bei seinen Aussagen/Taten eine Verantwortung hat, zu versuchen Eskalationen von Dritten(Fans) zu verhindern, indem er solche Themen milde angeht oder die Fans darauf behutsam vorbereitet.Genau das hat er diesmal getan, bevor es aus dem Schock heraus dann am Saisonende zu erneuten Gewalteskalationen der Fans kommt aus Enttäuschung über Tuchels Weggang.
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Lawless3012, Mittwoch, 10.05.2017, 13:57 (vor 3160 Tagen) @ Kayldall
Naja, wenn bei uns jetzt schon bei einer Beurlaubung des Trainers eine Eskalation zu befürchten ist, dann können wir den Laden auch dicht machen.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 13:48 (vor 3160 Tagen) @ Kayldall
Jein, bei der Verpflichtung von Götze haben sie auch mal erst bei den Ultras vorgefühlt, wie da so die Gemengelage ist und darauf vorbereitet, was sie vielleicht erwarten könnte.Das aus Watzkes Mund als CEO, da kann man dann schon mehr dahinter vermuten, wenn der sich mit Götze "beschäftigt".
Das stimmt so nicht ganz. Es wurden auch, aber nicht nur "die Ultras" um ein Meinungsbild gefragt.
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Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 10.05.2017, 13:53 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
Ok, meinetwegen, dann wurden halt alle gefragt oder von allen ein paar Auserwählte.Zeugt jetzt nicht gerade von Mut in den Entscheidungen die man trifft aber vermutlich auch nicht schlecht, sich beraten zu lassen, zumindest wenn die Gesprächspartner kompetent sind.Ob sie das in dem Fall waren oder ob man trotz gegenteiliger Meinung das durchzog kann ich nicht beurteilen.
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Kayldall, Mittwoch, 10.05.2017, 14:01 (vor 3160 Tagen) @ Kayldall
Ok, meinetwegen, dann wurden halt alle gefragt oder von allen ein paar Auserwählte.Zeugt jetzt nicht gerade von Mut in den Entscheidungen die man trifft aber vermutlich auch nicht schlecht, sich beraten zu lassen, zumindest wenn die Gesprächspartner kompetent sind.Ob sie das in dem Fall waren oder ob man trotz gegenteiliger Meinung das durchzog kann ich nicht beurteilen.
Was zeugt denn von Mut?
Die Sache durchziehen mit dem Risiko der Kausalkette
Pfiffe gegen Götze => Götze trifft den Ball nicht => Noch mehr Pfiffe => Götze trifft den Ball noch weniger => Ganz viele Pfiffe ...
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Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 10.05.2017, 14:07 (vor 3160 Tagen) @ Kwiat
Einfach einen anderen Spieler verpflichten! ;)
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 13:57 (vor 3160 Tagen) @ Kayldall
Ok, meinetwegen, dann wurden halt alle gefragt oder von allen ein paar Auserwählte.Zeugt jetzt nicht gerade von Mut in den Entscheidungen die man trifft aber vermutlich auch nicht schlecht, sich beraten zu lassen, zumindest wenn die Gesprächspartner kompetent sind.Ob sie das in dem Fall waren oder ob man trotz gegenteiliger Meinung das durchzog kann ich nicht beurteilen.
Es ging um die Verpflichtung eines Spielers, der sich bei uns im Kabinentunnel warm machen musste, weil die Süd ihn massiv angepöbelt hat. Natürlich hat der BVB sich deshalb ein Stimmungsbild von "Immer da"-Leuten eingeholt. Da ging es auch weniger im fachkompetentes Tüfteln, ob Götze in einem 4-3-3 oder 4-3-2-1 besser aufgehoben ist, sondern nur darum, wie man ihn im Fall der Fälle empfangen würde.
Das hat nichts mit Mut zu Entscheidungen zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine ziemlich vernünftige Idee gewesen.
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Schulten Manni, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 14:13 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
Ok, meinetwegen, dann wurden halt alle gefragt oder von allen ein paar Auserwählte.Zeugt jetzt nicht gerade von Mut in den Entscheidungen die man trifft aber vermutlich auch nicht schlecht, sich beraten zu lassen, zumindest wenn die Gesprächspartner kompetent sind.Ob sie das in dem Fall waren oder ob man trotz gegenteiliger Meinung das durchzog kann ich nicht beurteilen.
Es ging um die Verpflichtung eines Spielers, der sich bei uns im Kabinentunnel warm machen musste, weil die Süd ihn massiv angepöbelt hat. Natürlich hat der BVB sich deshalb ein Stimmungsbild von "Immer da"-Leuten eingeholt. Da ging es auch weniger im fachkompetentes Tüfteln, ob Götze in einem 4-3-3 oder 4-3-2-1 besser aufgehoben ist, sondern nur darum, wie man ihn im Fall der Fälle empfangen würde.Das hat nichts mit Mut zu Entscheidungen zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine ziemlich vernünftige Idee gewesen.
Die Frage ist ja vielleicht auch eher, on der Transfer unabhängig von diesen Befindlichkeiten sportlich und wirtschaftlich auch das damaliger Sicht eine vernünftige Entscheidung gewesen ist. Und ob die Entscheidung ausschließlich im Sinne des Vereins und frei von persönlichen Eitelkeiten gefällt worden ist. Oder vielleicht doch auch in unzulässigem Maße eine persönliche Sache war. Über dieses Thema wird vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu reden sein. Denn das Thema berührt eben auch die Frage, wie professionell der Laden geführt wird.
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Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 10.05.2017, 14:06 (vor 3160 Tagen) @ Sascha
Das hat nichts mit Mut zu Entscheidungen zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine ziemlich vernünftige Idee gewesen.
Die Formulierung ist definitiv besser als meine und genau das, wollte ich meinem Vorredner(Lawless3012) mitteilen.Danke!
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frei13, Mittwoch, 10.05.2017, 12:21 (vor 3160 Tagen) @ Phil
Wenn ich deinen Text lese und drüber nachdenke, gebe ich zu, dass es wirklich so ist. Tuchel ist in meiner Wertschätzung stark gestiegen, gerade mit der Sperrung der Süd. Watzke kann ich im Moment nicht mehr sehen und ich habe mich schon dabei erwischt, dass ich Schwatzke gesagt habe.
Nichtsdestotrotz ist Tuchel doch seit 2 Jahren sehr erfolgreich. Wer sollte es machen? Favre? bitte nicht, der geht mir zu schnell, wenn es mal nicht läuft....
Ich habe immer gesagt, Klopp behalten und einen Spieler Umbruch herbeiführen.... Der kam jetzt Klopp ist weg und man ist nun wieder auf der Suche. Sollte ein neuer Trainer nicht funktionieren, dann möchte ich nicht in Watzkes Haut stecken.
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frei13, Mittwoch, 10.05.2017, 13:25 (vor 3160 Tagen) @ frei13
Sollte ein neuer Trainer nicht funktionieren, dann möchte ich nicht in Watzkes Haut stecken.
Wieso? Stehst Du dann am Rheinlanddamm mit der Keule in der Hand? ;-)
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frei13, Mittwoch, 10.05.2017, 13:45 (vor 3160 Tagen) @ Kwiat
Sollte ein neuer Trainer nicht funktionieren, dann möchte ich nicht in Watzkes Haut stecken.
Wieso? Stehst Du dann am Rheinlanddamm mit der Keule in der Hand? ;-)
Ich nicht, aber bestimmt die Aktionäre ;)
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hanno29, Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 13:19 (vor 3160 Tagen) @ frei13
bearbeitet von hanno29, Mittwoch, 10.05.2017, 13:24
Wenn ich deinen Text lese und drüber nachdenke, gebe ich zu, dass es wirklich so ist. Tuchel ist in meiner Wertschätzung stark gestiegen, gerade mit der Sperrung der Süd. Watzke kann ich im Moment nicht mehr sehen und ich habe mich schon dabei erwischt, dass ich Schwatzke gesagt habe.
Nichtsdestotrotz ist Tuchel doch seit 2 Jahren sehr erfolgreich. Wer sollte es machen? Favre? bitte nicht, der geht mir zu schnell, wenn es mal nicht läuft....
Ich habe immer gesagt, Klopp behalten und einen Spieler Umbruch herbeiführen.... Der kam jetzt Klopp ist weg und man ist nun wieder auf der Suche. Sollte ein neuer Trainer nicht funktionieren, dann möchte ich nicht in Watzkes Haut stecken.
Falls Favre kommen sollte, wäre er ein Übergangstrainer/Zwischenlösung für den nächsten jungen Trainer (Wolf oder Nagelsmann). Favre ist ja nicht mehr der jüngste, schafft es meistens 2-3 Jahre erfolgreich zu arbeiten und ist sowohl der deutschen, als auch der französischen Sprache mächtige (was von Vorteil ist). Stand ihm sehr skeptisch gegenüber, aber man gewöhnt sich langsam an den Gedanken.
Tuchel arbeitet erfolgreich, wenn es aber nicht mehr stimmt, zwischen ihm und einigen/vielen Spielern, ist es wohl das Beste, wenn man sich trennt.
Zugegeben, ich stand Tuchel eigentlich immer positiv gegenüber und sein Ansehen ist seit Jahresbeginn (nicht nur) bei mir gestiegen, weil er genau das gemacht hat, was man sich von ihm zu Jahresende noch gewünscht hat. Doch in den letzten Tagen bin ich immer mehr ins zweifeln gekommen, durch Phils Interna, die sich dann auch noch durch die mediale Berichterstattung bestätigten.
Ich glaube, selbst einen Entlassung Tuchels vor dem Pokalfinale hätte keine großen Auswirkungen auf die Performance im Finale, vielleicht löst es noch den ein oder andere Knoten und die Mannschaft, zumindestens die Spieler die es betrifft, spielen befreiter auf.
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Dorf an der Düssel, Where the Fighting Rheinisch lives, Mittwoch, 10.05.2017, 14:02 (vor 3160 Tagen) @ hanno29
Zugegeben, ich stand Tuchel eigentlich immer positiv gegenüber und sein Ansehen ist seit Jahresbeginn (nicht nur) bei mir gestiegen, weil er genau das gemacht hat, was man sich von ihm zu Jahresende noch gewünscht hat. Doch in den letzten Tagen bin ich immer mehr ins zweifeln gekommen, durch Phils Interna, die sich dann auch noch durch die mediale Berichterstattung bestätigten.
Die vorgenannte Berichterstattung fiel bzw. fällt aber leider sehr einseitig aus.
Möchte nicht wissen, was da noch für sprichwörtliche Leichen aus den Katakomben empor gehoben werden!? ;)
Ich glaube, selbst einen Entlassung Tuchels vor dem Pokalfinale hätte keine großen Auswirkungen auf die Performance im Finale, vielleicht löst es noch den ein oder andere Knoten und die Mannschaft, zumindestens die Spieler die es betrifft, spielen befreiter auf.
Aber sicher doch! Diese Heckenschützenmentalitat geht mir sowas von auf den Sack.
Kurz den Kopf rausstrecken, einen raushauen und schnell wieder in Deckung gehen.
Wenn der betreffende Kicker wirklich so was wie Courage gehabt hätte, sich mit seiner Beschwerde zu outen, so hätte ich den Hut vor Ihm gezogen.
So ist er leider einer von vielen Stinkstiefeln, die in der Liga zuhauf anzutreffen sind.
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frei13, Mittwoch, 10.05.2017, 13:43 (vor 3160 Tagen) @ hanno29
Zugegeben, ich stand Tuchel eigentlich immer positiv gegenüber und sein Ansehen ist seit Jahresbeginn (nicht nur) bei mir gestiegen, weil er genau das gemacht hat, was man sich von ihm zu Jahresende noch gewünscht hat. Doch in den letzten Tagen bin ich immer mehr ins zweifeln gekommen, durch Phils Interna, die sich dann auch noch durch die mediale Berichterstattung bestätigten.
Habe ich mal etwas überlesen???
Ich glaube, selbst einen Entlassung Tuchels vor dem Pokalfinale hätte keine großen Auswirkungen auf die Performance im Finale, vielleicht löst es noch den ein oder andere Knoten und die Mannschaft, zumindestens die Spieler die es betrifft, spielen befreiter auf.
Also vor dem Finale fände ich es doch sehr ungerecht. Das würde ich nicht akzeptieren, schließlich hat Tuchel auch seinen Anteil an der Teilnahme im Finale.
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Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 10.05.2017, 13:34 (vor 3160 Tagen) @ hanno29
Also um das mal ganz klar zu sagen, wenn Nagelsmann kommt, dann werd ich Schalker oder Bayernfan.Absolutes no-go der Kerl.
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Lakini, Odenwald, Donnerstag, 11.05.2017, 12:58 (vor 3159 Tagen) @ Kayldall
Dann würde ich sagen, wir sehen uns auf Schalke.
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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 10.05.2017, 11:37 (vor 3160 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Der BVB hätte die Möglichkeit gehabt sich Pro Tuchel zu positionieren, ebenso nach den Aussagen von Spielern in der SZ. Die Möglichkeit hätte es für Watzke noch bei Sky nachdem Spiel gegeben oder in einem Interview am nächsten Tag. Dies ist alles nicht erfolgt, finde @Saschsa fasst das hier ebenso wieder gut zusammen. Man sollte mehr Vertrauen in den Verantwortlichen haben, mir ist das am Samstag in dem Gemenge an Emotionen auch abhanden gekommen. Ob die Causa Tuchel aber für Watzke als Malus eingehen wird kann nur die Zukunft zeigen. Ich finde schon das jenes Interview zu diesem Zeitpunkt nicht glücklich war und sein Bild in der Öffentlichkeit verschlechtert. In seiner Funktion ist es aber nicht immer gefragt Everybodys Darling zu sein, sondern auch unangenehme Entscheidungen zu treffen. Im Endeffekt ist es aber wohl aufgrund der Vorkommnisse notwendig so zu handeln und hoffentlich zeigt die Zukunft das es richtig war.
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Semper, nähe Cb, Mittwoch, 10.05.2017, 11:10 (vor 3160 Tagen) @ fredisgetränkekiste
So schlüssig und nachvollziehbar deine Ausführung klingt, so sehr fehlt mir der Glaube daran.
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fredisgetränkekiste, Mittwoch, 10.05.2017, 10:39 (vor 3160 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Unterm Strich läßt die Unklarheit über die Gründe für das Interview bei mir auch die Möglichkeit des letzten Warnschuß vors Bug Tuchels als Intention für die Vorgehemsweise zu.
Das war auch mein erster (klarer) Gedanke, nachdem sich meine Gefühle ausgetobt hatten. Daraus läßt sich nämlich auch eine Motivation für den Zeitpunkt herleiten, die mir vorher total rätselhaft war.
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quincy123, Mittwoch, 10.05.2017, 08:39 (vor 3160 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Es gibt mehrere, fast deckungsgleiche Stimmen, dass Thomas Tuchel - vorsichtig ausgedrückt - ein eher schwieriger Typ ist,
Jetzt bin ich überrascht - wer hätte das ahnen können. TT ist mit Sicherheit kein Kind von Traurigkeit und so lange nicht wirklich Fakten auf dem Tisch liegen, was da genau alles vorgefallen ist, ist das doch alles Nonsens... der Nachbar des Kindes meiner ehemaligen Arbeitskollegin hat gesagt, dass TT nen komischer Typ ist. Na dann...
...die angeführten Beispiele im Text was die Spieler betrifft: Wenn TT sich gegen die Transfers von Merino und Isak ausgesprochen haben sollte, dann ist es das gute Recht des Vereins dieses Transfers dennoch durchzuführen. Ebenso ist es das gute Recht eines Trainers diese Spieler nicht einzusetzen, wenn er nichts von ihnen hält. Das kann man TT nun kaum vorwerfen.
Ich hab keine Ahnung wer hier der schuldige ist - aber es gab mal die Aussage, dass zu Zeiten von Klopp ein Konsens der großen drei gefunden werden musste, bevor ein Spieler verpflichtet wurde (Klopp, Zorc, Watzke) - war nur einer dagegen, wurde der Spieler nicht verpflichtet. So war es doch, oder? Davon scheint man abgerückt - und das einem Trainer das nicht gefällt - meine Überraschung hält sich in Grenzen.
Wer hier nun wie sehr Schuld hat ist inzwischen auch egal... ich hätte diese Diskussion lieber nach der Saison gesehen, als jetzt - wo es wirklich noch um was geht... mag Spieler geben, die mit TT nicht können (nächste Überraschung), aber das die Mannschaft gegen den Trainer insgesamt ist kann ich mir nicht vorstellen - dafür sieht das flaxen Auba/TT, oder auch der rutschende Dembele nach DEM Tor mir zu authentisch aus.
Wurscht nu - dritter werden, Pokal holen und dann von mir aus einen passenden Trainer finden (den man hoffentlich schon in der Hinderhand hat). Dieser heißt im Idealfall nicht Favre (meine persönliche Meinung, ich revidiere nach der Meisterschaft 17/18 notfalls gerne ;)) und dieser heißt hoffentlich auch nicht Stöger....
....akzeptabel fände ich Nagelsmann (das wäre mutig von beiden Seiten), Wolf (das wäre noch mutiger), Simeone (das wäre richtig spannend).
Wirklich schade an der ganzen Geschichte: Wir haben eine junge Truppe, extrem viel Talent - haben dafür dieses Jahr meiner Meinung nach beachtliches geleistet und sollten im nächsten Jahr gefestigt die Ernte einfahren... leichter wird das mit einem neuen Trainer und neuer Spielphilosophie mal nicht.
Nützt ja aber nix - wenn die Führungsriege nicht mehr miteinander redet MUSS gehandelt werden, egal wie gut der Trainer sportlich sein mag und es ist natürlich keine Option Zorc, Watzke und Mislintat (und weitere) auszutauschen damit TT bleiben kann. Selbst wenn diesem nix vorzuwerfen sein sollte, müsste er dennoch weichen...
Zum Glück bleibt eins bestehen.... :)