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VfB Stuttgart - wie man eine Ausgliederung "moderiert" (Fußball und Sport allgemein)

Sascha, Dortmund, Freitag, 05.05.2017, 08:53 (vor 3414 Tagen) @ Kulibi77

Die einzige Möglichkeit ist es das aktive und passive Wahlrecht der Vereinsmitgliedschaft an Aktivität im Verein zu koppeln. Wie genau man das auch immer ausgestaltet. Der Rest der Mitglieder fällt auf eine Fördermitgliedschaft zurück. Der Verein bzw. "das Vereinsleben" als Grundlage des deutschen Profifußballs ist doch mit zehntausenden oder hunterttausenden Mitgliedern vollkommen entartet. Neben dem sentimental-folkloristischen Wert der Mitgliedschaft geht es dabei doch oft genug nur um Ticketbeschaffung o.ä. und für die Vereine um Geldbeschaffung und Außendarstellung.

Mit einem echten "Vereinsleben" hat das nichts zu tun und von daher wird bei diesen Mitgliedern am Ende nicht viel tiefgehende Vereinsverbundenheit vorhanden sein. Jedenfalls keine Verbundenheit die nicht gegen ein Selbstabschaffung stimmen würde.

Sonnenklar. Sieht man ja auch daran, dass trotz gigantischer Zuwachszahlen bei der Mitgliedschaft die Zahl der Anwesenden bei einer JHV konstant bei rund um die 1.000 verharrt. Ich mache "den Neuen" das nicht einmal zum Vorwurf, schließlich befeuert der BVB selber das ja massiv, indem er Mitgliedschaft und Dauerkartenbesitz mittlerweile bei vielen Spielen zur Grundbedingung zum Ticketkauf macht.

Darüber hinaus lebt ja auch der e.V. ganz gut davon, dass es keine Unterscheidung in aktiv und passiv bei der Mitgliedschaft gibt. Eine passive Mitgliedschaft könnte man vermutlich nicht zum Vollzahlerpreis von 66 € per anno anbieten. Und selbst wenn man dafür nur 10 € weniger nehmen würde, hätte das schon Potential, dass eine halbe Millionen weniger pro Jahr auf dem BVB Knaxsparbuch bei der Sparda landet.


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