BVB-Newsthread vom 01.05.2017 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 06:09 (vor 3169 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
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News, Neuigkeiten, Newsthread, BVB
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
hanno29, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 10:58 (vor 3167 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
RWO-Manager Jörn Nowak war noch einen Tag danach sauer: "Als ich von der Aufstellung erfuhr, habe ich einen leichten Brechreiz bekommen.
reviersport.de/351115---rwo-u19-seitenhieb-gegen-bvb-talent-alexander-isak.html#comments
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 11:37 (vor 3167 Tagen) @ hanno29
"Als ich von der Aufstellung erfuhr, habe ich einen leichten Brechreiz bekommen. Ich denke nicht, dass es der BVB nötig hat, einem Spieler wie Alexander Isak Spielpraxis in der U19 zu geben"
Was will Nowak eigentlich damit sagen?
Der Spieler hatte bis jetzt lediglich einen Mini-Einsatz im Pokal und einen Einsatz bei den Amas. Er ist in der U19 aufgrund seines Alters spielberechtigt und bekommt sonst quasi (noch) keine Einsatzzeit. Ehrlich gesagt finde ich es sogar ziemlich dumm, das Isak nicht schon viel früher bei der II. oder bei der U19 mitgekickt hat.
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Didi, Schweiz, Dienstag, 02.05.2017, 14:18 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Naja, als Gegner fände ich es jetzt auch nicht so geil, wenn der 10 Millionen-Mann des BVB sein einziges Spiel in der Liga ausgerechnet gegen meinen sich im Abstiegskampf befindenden Verein absolviert.
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Freyr, Dienstag, 02.05.2017, 14:41 (vor 3167 Tagen) @ Didi
Und ich fände es nicht so verkehrt, wenn der Gegner einen Spieler einsetzt der bisher außer einem Kurzeinsatz (4 Minuten) gegen einen Drittligsten und Regionalligisten noch keine Einsätze im Jahr 2017 hatte und mit der spielenden Mannschaft noch nie zusammengespielt hat. Vor einem komplett fitten Serra hätte ich viel, viel mehr Angst und sollte froh sein dass es nur für die Schlussminuten bei ihm gereicht hat.
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 17:33 (vor 3167 Tagen) @ Freyr
Und ich fände es nicht so verkehrt, wenn der Gegner einen Spieler einsetzt der bisher außer einem Kurzeinsatz (4 Minuten) gegen einen Drittligsten und Regionalligisten noch keine Einsätze im Jahr 2017 hatte und mit der spielenden Mannschaft noch nie zusammengespielt hat. Vor einem komplett fitten Serra hätte ich viel, viel mehr Angst und sollte froh sein dass es nur für die Schlussminuten bei ihm gereicht hat.
Ich würde sagen "Win-Win-Situation". Nowak kann sich proflieren, Isak bekommt Spielpraxis ;-)
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Didi, Schweiz, Dienstag, 02.05.2017, 14:51 (vor 3167 Tagen) @ Freyr
Im Nachhinein sicher, aber im Vorfeld verstehe ich die Verärgerung also schon. Für RWO ist der Ligaerhalt der A-Junioren sicher eine wesentliche Geschäftsgrundlage und da muss der dumme BVB jetzt nicht unbedingt dann sein Rekord-Bubi bringen, wenn es langsam um die Wurst geht.
Als BVB-Vertreter hätte ich ihn natürlich auch bedenkenlos gebracht, aber Verständnis für die Verärgerung der anderen Seite schliesst das ja nicht aus. Wie würden wir denn reagieren, wenn unsere Amateure im Abstiegskampf der 3.Liga spielen würden und die Bremer dann plötzlich den Pizarro auf den Platz stellen, weil der grad 2 Wochen verletzt war?
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FliZZa, Sersheim, Dienstag, 02.05.2017, 16:52 (vor 3167 Tagen) @ Didi
Wie würden wir denn reagieren, wenn unsere Amateure im Abstiegskampf der 3.Liga spielen würden und die Bremer dann plötzlich den Pizarro auf den Platz stellen, weil der grad 2 Wochen verletzt war?
Ganz ehrlich? Würde mich nicht stören, da ich es als normal ansehe, dass die großen Vereine ihren Spielern gelegentlich Spielpraxis bei den Amas geben.
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 14:30 (vor 3167 Tagen) @ Didi
Naja, als Gegner fände ich es jetzt auch nicht so geil, wenn der 10 Millionen-Mann des BVB sein einziges Spiel in der Liga ausgerechnet gegen meinen sich im Abstiegskampf befindenden Verein absolviert.
Vielleicht finde ich es auch als abstiegsgefährdeter spanischer Verein geil, wenn Real am letzten Spieltag Ronaldo, Benzema, Ramos, Kroos uns Bale (fürs CL-Finale) schont. Aber andersrum einen Vorwurf daraus zu generieren, ist doch Quatsch.
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Franke, Dienstag, 02.05.2017, 13:01 (vor 3167 Tagen) @ homer73
"Als ich von der Aufstellung erfuhr, habe ich einen leichten Brechreiz bekommen. Ich denke nicht, dass es der BVB nötig hat, einem Spieler wie Alexander Isak Spielpraxis in der U19 zu geben"
Was will Nowak eigentlich damit sagen?
Das weiß der Himmel (vielleicht).
Der Spieler hatte bis jetzt lediglich einen Mini-Einsatz im Pokal und einen Einsatz bei den Amas. Er ist in der U19 aufgrund seines Alters spielberechtigt und bekommt sonst quasi (noch) keine Einsatzzeit. Ehrlich gesagt finde ich es sogar ziemlich dumm, das Isak nicht schon viel früher bei der II. oder bei der U19 mitgekickt hat.
Blöd ist es, wenn Profi-Stammspieler zu Amateuren oder Nachwuchs geschickt werden, um da Klassenerhalt oder Aufstieg zu sichern. Dagegen darf auch gerne von Verbandsseite etwas unternommen werden. Aber wenn einer eben noch nicht gut genug ist für die Profis oder auch lange verletzt war, zumal wenn er auch noch so jung ist. Da könnte man auch die Frage stellen, warum lässt man den überhaupt schon als Profi laufen.
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
yellowmarianne, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 15:16 (vor 3167 Tagen) @ Franke
Weil Isak Nationalspieler in Schweden ist und 10 Millionen Ablöse kostet?
Das muss man sich mal vorstellen..
Darmstadt 98 hat in seiner Geschichte insgesamt keine 10 Millionen für Spielertransfers ausgegeben. Und wir leisten uns dafür ein Talent, dass wir mangels Verwendung eben in der Jugendmannschaft einsetzen :D
SGG Marianne
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 02.05.2017, 11:46 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Wenn man sich über sowas bei den Amas beschwert kann ich das durchaus irgendwo verstehen.
Was so schlimm daran sein soll einen 17 Jährigen in der U19 spielen zu lassen erschließt sich mir allerdings nicht.
Da schwingt mit Sicherheit einiges mit bei dem guten Kerl.
Kann einem eigentlich auch egal sein. Ihm ja auch. Haben ja gewonnen.
Wenn man dann doch rumheulen muss wirkt das schon sehr eindrucksvoll...
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
dnb, Freiburg, Dienstag, 02.05.2017, 11:21 (vor 3167 Tagen) @ hanno29
naja lasst ihn mal...
Überschwang der Gefühle, Anspannung, Erleichterung, Aussenseitersieg... Da kommt viel zusammen und da kann man auch mal so einen raushauen. Da stehen wir drüber.
Das die U-Abteilungen bei uns tatsächlich nur Ausbildungsabteilungen sind und eben genau dafür gedacht sind, dass auch Profis Spielzeit in die Beine kriegen, hat er im Überschwang der Freude halt vergessen...
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Komanda, Dienstag, 02.05.2017, 11:06 (vor 3167 Tagen) @ hanno29
"Ich denke nicht, dass es der BVB nötig hat, einem Spieler wie Alexander Isak Spielpraxis in der U19 zu geben", sagte der neue Sportliche Leiter der Kleeblätter.
Anscheinend ja schon. Sollen die Jungs, nur weil sie auch für die Profis zocken können, am besten auf der Tribüne rumgammeln?
RWO U19 - Seitenhieb gegen BVB-Talent Alexander Isak
Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 02.05.2017, 11:24 (vor 3167 Tagen) @ Komanda
"Ich denke nicht, dass es der BVB nötig hat, einem Spieler wie Alexander Isak Spielpraxis in der U19 zu geben", sagte der neue Sportliche Leiter der Kleeblätter.
Anscheinend ja schon. Sollen die Jungs, nur weil sie auch für die Profis zocken können, am besten auf der Tribüne rumgammeln?
U19 ist U19. Es steht nirgends, dass bitte nur schlechte Spieler eingesetzt werden dürfen. Wenn dem so wäre, dürften bei den großen Vereinen die Hälfte der U19-Spieler nicht in der Spielklasse auflaufen.
Und das Ergebnis des Spiels zeigt ja, dass die Benachteiligung so groß nicht gewesen sein kann.
@Admins
Bernd, Dienstag, 02.05.2017, 10:20 (vor 3167 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Könnt ihr diesen Connor Teil nicht abtrennen und in den Allgemeinen Teil schieben?
Es mag sein, das ich mit meinen 44 Jahren zu alt für sowas bin, aber der Teil überdeckt die sehr interessante Diskussion um TT.
Danke
Bernd
@Admins
Bernd, Dienstag, 02.05.2017, 10:47 (vor 3167 Tagen) @ Bernd
bin der gleichen Meinung
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
dnb, Freiburg, Montag, 01.05.2017, 13:34 (vor 3168 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
youtube.com/watch?v=0qvNfIfe0CY
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Hatebreed, Dienstag, 02.05.2017, 10:59 (vor 3167 Tagen) @ dnb
Mal abgesehen davon, dass sich mir dieses Internet-Phänomen/Lebensmodell "YouTuber" nicht erschließt: Der Typ geht mir auf die Nerven.
Immer zu den Spielen fahren, wo es definitiv knallen wird. Die Krönung ist ja, wo er in Hannover dann auch noch genau unter den Bengalos herläuft. Sehr viel Effekthascherei.
Zumal ich seine Videos auch nicht mehr für authentisch halte, sprich: Das ist nicht alles sein eigenes Material: Zumindenst die Bengalo Szenen in Hannover sind ja mit mehreren Cams von unterschiedlichen Standorten gedreht worden.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 02.05.2017, 11:15 (vor 3167 Tagen) @ Hatebreed
Naja die Youtuber sind für mich jetzt auch nicht wirklich was, aber generell wüsste ich nicht, was es da nicht zu verstehen gibt.
Aber das er nur auf Krawall aus ist stimmt ja so nicht. Sonst wäre er nicht bei unserem Spiel gewesen.
Und selbst wenn es so wäre, dann wäre er halt nur einer mehr.
Das er dich nervt kann ich sogar nachvollziehen. Diese Art ist nicht für jedermann.
Aber Gott sei Dank wird so ein Youtubechannel niemandem aufgezwungen.
Das er allerdings doch sehr viel Aufmerksamkeit bekommt kann ich durchaus verstehen.
Ich mag solche Sachen wo man mal nen neuen Blickwinkel mitbekommt.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Hatebreed, Dienstag, 02.05.2017, 12:41 (vor 3167 Tagen) @ Weeman
Naja die Youtuber sind für mich jetzt auch nicht wirklich was, aber generell wüsste ich nicht, was es da nicht zu verstehen gibt.
Ich verstehe die "Konsumenten" nicht und wie man mit einem größtenteils inhaltsleeren oder oberflächlichen Kontent so viel Geld verdienen kann und zum Star werden kann. Simon Unge und ähnliche Leute. Inhalt ist bei beiden Varianten (Let´s plays und Vlogs) doch wirklich fast gleich Null.
Aber das er nur auf Krawall aus ist stimmt ja so nicht. Sonst wäre er nicht bei unserem Spiel gewesen.
Er besucht aber kein "normales" Spiel, sondern immer Spiele mit Brisanz. Unseres war jetzt eher sportlicher Natur, ok. Vielleicht hat er sich aber auch davon "mehr" versprochen.
Das er dich nervt kann ich sogar nachvollziehen. Diese Art ist nicht für jedermann.
Ja, ich unterstelle ihm, dass er da sehr bewußt einen großen Hype draus machen will und das nervt. Genauso, wie viele andere Youtuber, die ihren Null-Kontent so unglaublich krass an so viele Menschen im wahrsten Sinne "vermarkten" und das sehr erfolgreich.
Aber Gott sei Dank wird so ein Youtubechannel niemandem aufgezwungen.
Aufgezwungen ist ja relativ. Ich werde täglich von Jugendlichen damit konfrontiert.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 18:00 (vor 3167 Tagen) @ Hatebreed
Naja die Youtuber sind für mich jetzt auch nicht wirklich was, aber generell wüsste ich nicht, was es da nicht zu verstehen gibt.
Ich verstehe die "Konsumenten" nicht und wie man mit einem größtenteils inhaltsleeren oder oberflächlichen Kontent so viel Geld verdienen kann und zum Star werden kann. Simon Unge und ähnliche Leute. Inhalt ist bei beiden Varianten (Let´s plays und Vlogs) doch wirklich fast gleich Null.
Aber das er nur auf Krawall aus ist stimmt ja so nicht. Sonst wäre er nicht bei unserem Spiel gewesen.
Er besucht aber kein "normales" Spiel, sondern immer Spiele mit Brisanz. Unseres war jetzt eher sportlicher Natur, ok. Vielleicht hat er sich aber auch davon "mehr" versprochen.
Das er dich nervt kann ich sogar nachvollziehen. Diese Art ist nicht für jedermann.
Ja, ich unterstelle ihm, dass er da sehr bewußt einen großen Hype draus machen will und das nervt. Genauso, wie viele andere Youtuber, die ihren Null-Kontent so unglaublich krass an so viele Menschen im wahrsten Sinne "vermarkten" und das sehr erfolgreich.
Aber Gott sei Dank wird so ein Youtubechannel niemandem aufgezwungen.
Aufgezwungen ist ja relativ. Ich werde täglich von Jugendlichen damit konfrontiert.
Am besten verbieten!!! ;-)
Ich denke gewisse Videos sollen auch kein bildunsgtechnisches Mindestniveau erfüllen, sondern "kurzweilig" sein, wenn man sich in der Bahn oder auf dem Schulhof etwas berieseln lässt. Finde ich nicht schlimm.
Es gibt aber auch wirklich gute "Youtuber", deren Channels einen auch mal eine andere Prepektive öffnen, gar weiterhelfen und vielleicht einfach nur unterhaltsam sind. Man muss nur selektieren können.
Die alle über einem Kamm ui scheren, nur weil hier irgenwelche Laien und Amateure etwas auf die Beine stellen, finde ich ehrlich gesagt nicht fair und klingt ziemlich verbittert.
Das da auf YT ohne Zweifel sehr viel hingerotzter Müll oder einfach nur talentfreier 0815 Krempel existiert, darüber brauchen wir nicht diskutieren.
Schon die ganzen wie Pilze aus den Boden sprießenden Fintness-Channler sind mit Vorsicht zu genießen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Pete H., Dienstag, 02.05.2017, 11:27 (vor 3167 Tagen) @ Weeman
Ich mag solche Sachen wo man mal nen neuen Blickwinkel mitbekommt.
Solange diese Blickwinkel deine Meinung mehr oder weniger bestätigen. Blaue Blickwinkel magst du wohl auch weniger ;)
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 02.05.2017, 11:35 (vor 3167 Tagen) @ Pete H.
Solange diese Blickwinkel deine Meinung mehr oder weniger bestätigen.
Wobei ich jetzt nicht finde, dass er irgendwelche Meinungen bestätigt. Er geht zu den Spielen und berichtet davon. Richtig wertend blieb bei mir nichts hängen.
Und selbst wenn wüsste man es ja einzuschätzen.
Blaue Blickwinkel magst du wohl auch weniger ;)
Och kommt immer drauf an. Da kann man sich wenigstens Auf Augenhöhe unterhalten.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Blarry, Essen, Dienstag, 02.05.2017, 07:59 (vor 3167 Tagen) @ dnb
Wer oder was ist ein Connor Sullivan?
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 08:56 (vor 3167 Tagen) @ Blarry
Wer oder was ist ein Connor Sullivan?
Jemand, der sich selber dabei filmt, wie er irgendwas macht, z.B. in ein Stadion geht. Und tausende gucken zu.
Quasi das große "Promi-ins-Stadion-gehen" - nur ohne Promi.
typischer US-You-Tuber
Frankonius, Frankfurt, Montag, 01.05.2017, 22:15 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Gibt da einige You-Tuber aus den USA (z.B. "Wanted Adventure","Hayley Alexis"), die über Deutschland berichten.Der Grund-Tenor ist meistens positiv, aber ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Da passt der Junge hier ganz gut rein.
Ich sehe mir die Kanäle auf Youtube ganz gerne an. Einmal schult es das Englisch und zum anderen finde ich es schon interessant, wie uns die Amis in Zeiten von Trump so sehen.
typischer US-You-Tuber
Komanda, Dienstag, 02.05.2017, 08:29 (vor 3167 Tagen) @ Frankonius
Ich sehe mir die Kanäle auf Youtube ganz gerne an. Einmal schult es das Englisch ...
Lass das mal keinen Briten hören :P
und zum anderen finde ich es schon interessant, wie uns die Amis in Zeiten von Trump so sehen.
Habe heute gehört, das es eine Reisewarnung für Europa geben soll. Aufgrund der Terrorgefahr.
typischer US-You-Tuber
Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 02.05.2017, 10:08 (vor 3167 Tagen) @ Komanda
Für bestimte Gegenden in den USA (gewisse Stadtviertel z.B. in Detroit oder Baltimore, Grundstücke wo nich klar ist, wem das gehört), könnte man auch eine Reisewarnung ausgeben. In einem Fall verliert man im günstigsten Fall nur sein Hab und Gut, im anderen Fall kann man in den Lauf einer Schort-Flinte gucken.
Unter Trump sollen die Amis sowieso im Land bleiben - America first - the rest of the world sucks ;-)
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
BeefSG, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 21:44 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Darf er eigentlich Werbung schalten? Er zeigt doch Spielszenen. Wie sieht das denn überhaupt mit Filmmaterial aus dem Stadion aus?
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
AdamSmith, ..., Dienstag, 02.05.2017, 00:02 (vor 3168 Tagen) @ BeefSG
Darf er eigentlich Werbung schalten?
Das ist sekundär aus sicht des Urheberrechts, auch wenn es natürlich dazu führt, dass man seinem YT-Channel eine Gewinnerziehlungsabsicht unterstellt.
Er zeigt doch Spielszenen. Wie sieht das denn überhaupt mit Filmmaterial aus dem Stadion aus?
Eher nein. Nach deutschem und US-Recht haben alleine die Vereine und der DFB das Recht, Filmmaterial zu verwerten.
Um den Film aus dem Netz zu nehmen müsste der DFB eine sogenannte DMCA-Take-Down-Notice an Youtube in den USA schicken. Ob Youtube der nachkommen muss, ist fraglich. 2013 hat man das von der Premier League angestrengten Gerichtsverfahren in New York gewonnen. Andererseits ist Youtube ziemlich großzügig, was die bearbeitung der DMCA-Take-Down-Notice betrifft.
Der DFB könnte Sullivan in den USA auf Löschung verklagen. Aber aufgrund der fair use doctrine keine sichere Angelenheit für den DFB.
Und dann wäre da noch der Verstoß gegen den Ticketvertrag.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
AdamSmith, Dienstag, 02.05.2017, 00:36 (vor 3168 Tagen) @ AdamSmith
Nach US-Recht ist es nicht möglich ein Spiel/Sport urheberrechtlich zu schützen. Nicht die Bilder einer Fernsehliveübertragung sind urheberrechtlich geschützt, sondern erst der künstlerische Wert der Produktion dieser Bilder. Das heißt es ist vollkommen legal selber gedrehte, aka selber produzierte, Aufnahmen eines Spiels hochzuladen. Es ist nur ein Verstoß gegen die Ticket-AGB / Stadionordnung.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
AdamSmith, ..., Dienstag, 02.05.2017, 11:45 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Stimmt natürlich. Bin da gestern abend zu kurz gesprungen.
Und die Argumente sind auch überzeugend - auch wenn es bisher nur von zwei Berfungsgerichten entschieden wurde. Der EuGH hat ähnlich entschieden.
Mal sehen wie sich das entwickelt, wenn Live-Streaming-Apps an popularität gewinnen. Nur gegen die Nutzer wegen Vertragsverstoß vorgehen ist mühsam.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
BeefSG, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 00:14 (vor 3168 Tagen) @ AdamSmith
Danke.
In der Stadionordnung des Schlauchbootes steht beispielsweise
"Das Anfertigen von Foto-, Audio-, Video- oder sonstigen medialen Aufzeichnungen zur kommerziellen Nutzung in der Anlage ohne ausdrücklich vorherige Zustimmung der MSG bzw. des jeweiligen Veranstalters ist untersagt." So etwas gibt es ja bei uns auch.
Zählt das, was er dort macht nicht dazu? Durch die geschaltete Werbung wird das Videomaterial doch kommerziell verwendet oder nicht?
Den sollte der BVB unter seine Fittiche nehmen.
Franke, Montag, 01.05.2017, 21:40 (vor 3168 Tagen) @ dnb
youtube.com/watch?v=0qvNfIfe0CY
Und wenn es der BVB nicht macht, dann Schwatzgelb.
Ist doch eine Chance, Fußball und den BVB in den USA so zu präsentieren, wie man das für gut hält.
Den hat der VfB Stuttgart schon unter seine Fittiche genommen
hanno29, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 10:55 (vor 3167 Tagen) @ Franke
durfte gegen Union Berlin vor dem Spiel sogar die Fahne auf dem Platz schwingen (in einem anderen YT Video zu sehen) und stand dann in der Cannstatter Kurve.
Den sollte der BVB unter seine Fittiche nehmen.
Hatebreed, Dienstag, 02.05.2017, 10:54 (vor 3167 Tagen) @ Franke
Und wenn es der BVB nicht macht, dann Schwatzgelb.
Warum, mir geht der Typ schwer auf die Nerven. Der soll weiter Football spielen...
Den sollte der BVB unter seine Fittiche nehmen.
Franke, Dienstag, 02.05.2017, 19:04 (vor 3167 Tagen) @ Hatebreed
Und wenn es der BVB nicht macht, dann Schwatzgelb.
Warum, mir geht der Typ schwer auf die Nerven. Der soll weiter Football spielen...
Er soll ja nicht Dich begeistern, sondern das Merchandising in den USA ankurbeln helfen. Wenn es dafür nötig ist, dass einer auf dem Kopf steht und mit den Ohren wackelt, dann wird man auch das machen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
dnb, Montag, 01.05.2017, 18:22 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Diese "Geilheit" auf "Riots" die bei ihm da immer wieder aufscheinen finde ich äußerst befremdlich und abstoßend!
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Dorf an der Düssel, Where the Fighting Rheinisch lives, Montag, 01.05.2017, 21:59 (vor 3168 Tagen) @ Edge
Diese "Geilheit" auf "Riots" die bei ihm da immer wieder aufscheinen finde ich äußerst befremdlich und abstoßend!
Das bezieht er aber mehr auf die anwesende Polente, die aus seiner Sicht die Fans bzw. hier die Ultras überwacht. So habe ich Ihn zumindest verstanden.
Eine derart massive und sichtbare Polizeipräsenz ist dort i.d.R. nicht üblich, deshalb vermutet er ja auch das die Polente in Deutschland die Riots (Krawalle) auf den Rängen verhindern soll.
Darüber ist er sehr erstaunt.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfina
Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 01.05.2017, 18:36 (vor 3168 Tagen) @ Edge
Diese "Geilheit" auf "Riots" die bei ihm da immer wieder aufscheinen finde ich äußerst befremdlich und abstoßend!
Glaube nicht, dass das Geilheilt ist. Ich glaube, dass das einfach sein Eindruck als Amerikaner von deutschen Fußballspielen ist. Pyro, Polizisten, Pöbeln - das gibt es in USA so nicht. Das wäre völlig undenkbar. Da werden Hot Dogs und Nachos gemütlich sitzend verzehrt, ein nicht unerheblicher des Publikums verfolgt die Spiele über weite Strecke draußen an den Bildschirmen und wenn die Zuschauer komplett einzuschlafen drohen, greift die Stadionregie mal kurz zu ein paar schmissigen Melodien, die man dann zwei Zeilen lang nachsingt, bevor das nächste Werbequiz folgt. Jedes Kinderkrippensommerfest in Deutschland ist aufregender. Ich war in USA häufig beim Baseball und kann verstehen, dass ihm deutsche Fußballspiele im Vergleich dazu den Atem verschlagen. Das bringt er halt mit einer recht kindlichen Begeisterung rüber. Ich find's ganz witzig. Aber wohl eher was für die Generation der Youtuber.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfina
Dorf an der Düssel, Where the Fighting Rheinisch lives, Montag, 01.05.2017, 23:27 (vor 3168 Tagen) @ Schnippelbohne
Also bei den Spielen der Pats, die ich seinerzeit in Foxborough live verfolgen durfte, ging für amerikanische Verhältnisse schon ganz ordentlich die Post ab.
Witzig war stets, wenn die Stadionregie kurz vor einem entscheidenden Spielzug, die Zuschauer mit
"Get Loud" zum Support zu animieren versuchte, dabei war die Geräuschkulisse schon recht ordentlich.
Das beste war eh immer das sogenannte Tailgating (Party) vor dem Spiel, wenn die Grills auf den Parkplätzen angeschmissen wurden, und dir irgendein wildfremderTyp nen fettes Steak und nen Bier in die Hand drückte und dir nen geiles Spiel wünschte.
Das ist halt nen ganz anderes Verständnis für das Spiel, da hat das den bei uns verschmähten Eventcharakter.
Ich hatte mal nen Bekannten aus meiner Zeit dort drüben, zu einem Spiel des BVB mitgenommen und das auch noch auf die Süd.
Der Gute bekam sich gar nicht mehr ein, noch heute erzählt er mir davon. ;-)
Insoweit kann ich Connor ganz gut verstehen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfina
dnb, Freiburg, Montag, 01.05.2017, 20:13 (vor 3168 Tagen) @ Schnippelbohne
Man darf ja auch nicht vergessen, dass der Typ noch sehr jung ist. Ich kann mich aber den Vorrednern nur anschließen: Auf der einen Seite finde ich seine kindliche Faszination spannend, auf der anderen Seite bin ich von seiner unfassbaren Naivität ein ums andere Mal zutiefst erschrocken...
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfina
dnb, Montag, 01.05.2017, 21:17 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Naja mit 25 Jahren ist man imho nicht mehr so jung. Und Prügeleien und Pöbeleien hab ich auch schon in der NHL und NFL in den USA gesehen. Verstehe nicht wirklich was an den "riots" so faszinierend sein soll. Stimmung und Pyro von mir aus aber alles andere?
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Knolli, Montag, 01.05.2017, 18:15 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Kannte den Typ vorher nicht, aber in seinem Video erzählt er ganz schön viel Blödsinn.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Gordongekko, Bergkamen, Montag, 01.05.2017, 21:00 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Was ist das denn für ein Spinner?
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Timpleton, Bottrop, Montag, 01.05.2017, 18:33 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Wie kannst du es wagen einen neue Internet Star so zu beleidigen. Nee im ernst. Habe schon einiges zu seinen Videos gehört aber noch keins gesehen. Kann mir nicht vorstellen, dass es sich wirklich lohnt
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Timpleton, Montag, 01.05.2017, 20:18 (vor 3168 Tagen) @ Timpleton
Wie kannst du es wagen einen neue Internet Star so zu beleidigen. Nee im ernst. Habe schon einiges zu seinen Videos gehört aber noch keins gesehen. Kann mir nicht vorstellen, dass es sich wirklich lohnt
Ich muss sagen mir gehen diese ganzen Youtuber auf den Nerv. Immer mehr versuchen sich wichtig zu machen und wollen nur Klicks. Da ist er nur einer von unzähligen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Büdi, Waltrop, Montag, 01.05.2017, 20:52 (vor 3168 Tagen) @ Kaiser23
Guck es dir halt nicht an. Meine Fresse. Hauptsache man kann sich über was beschweren.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Timpleton, Bottrop, Montag, 01.05.2017, 20:58 (vor 3168 Tagen) @ Büdi
Man kann doch sagen, dass einem solche Trends nicht zusagen oder sie einem einfach nicht gefallen. Wenn dir beim BVB was nicht gefällt sagst du es doch bestimmt auch. Aber du gehst ja hoffentlich weiter hin oder schaust dir die Spiele an. Aber klar, dann schau es dir halt nicht an ist eben schnell gesagt
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Timpleton, Montag, 01.05.2017, 21:07 (vor 3168 Tagen) @ Timpleton
Man kann doch sagen, dass einem solche Trends nicht zusagen oder sie einem einfach nicht gefallen. Wenn dir beim BVB was nicht gefällt sagst du es doch bestimmt auch. Aber du gehst ja hoffentlich weiter hin oder schaust dir die Spiele an. Aber klar, dann schau es dir halt nicht an ist eben schnell gesagt
Genau das wollte ich sagen. Mir gings nicht speziell um ihn, sondern um diese Youtuber im allgemeinen. Da sind soviele bei die nur Klicks suchen um sich selber zu pushen. Ich finde das eher nicht so gut. Wenige Accounts finde ich sogar sehr Inhaltsvoll und sehe eine nutzen sogar für mich. Beispiel wäre Kochen, oder Haushaltstipps nur mal auf die schnelle.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Knolli, Montag, 01.05.2017, 21:24 (vor 3168 Tagen) @ Kaiser23
Wobei der Kollege hier ja wenigstens noch ein Mindestmaß an Aufwand für seine Videos erbringt. Wenn ich dann sehe, dass populäre Kanäle Millionen an Klicks generieren (und die Personen dahinter das selbe in Euro damit verdienen), in dem sie gesponserte Werbeprodukte in die Kamera halten oder in irgendwelchem Zeug baden (wtf?!), muss ich mich schon fragen was eigentlich schief läuft.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Knolli, Montag, 01.05.2017, 22:12 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Wobei der Kollege hier ja wenigstens noch ein Mindestmaß an Aufwand für seine Videos erbringt. Wenn ich dann sehe, dass populäre Kanäle Millionen an Klicks generieren (und die Personen dahinter das selbe in Euro damit verdienen), in dem sie gesponserte Werbeprodukte in die Kamera halten oder in irgendwelchem Zeug baden (wtf?!), muss ich mich schon fragen was eigentlich schief läuft.
+ und mit Amazon Affiliate Links den Kiddis das Geld aus der Tasche ziehen und bis zu 10% Provision einstecken....
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Flankengott
, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 01:34 (vor 3168 Tagen) @ Pa1n
Wobei der Kollege hier ja wenigstens noch ein Mindestmaß an Aufwand für seine Videos erbringt. Wenn ich dann sehe, dass populäre Kanäle Millionen an Klicks generieren (und die Personen dahinter das selbe in Euro damit verdienen), in dem sie gesponserte Werbeprodukte in die Kamera halten oder in irgendwelchem Zeug baden (wtf?!), muss ich mich schon fragen was eigentlich schief läuft.
+ und mit Amazon Affiliate Links den Kiddis das Geld aus der Tasche ziehen und bis zu 10% Provision einstecken....
Also zum einen zieht man mit Amazon Links niemanden irgendetwas aus den Taschen...und zum anderen sind 10% Provision bei Amazon nur sehrrrrr sehrrr selten der Fall. Außerdem ja auch auf 10€ maximal Summe limitiert.
Ich habe mir in 2 1/2 Jahren 2 mal nen Gutschein (28€ und 26€) "auszahlen" lassen können. Davon war der Großteil Käufe von Kollegen die ich privat kenne und ein sehr geringer Teil von Zuschauern.
Hab vor einigen Monaten mal den Stundenlohn errechnet für meine YT, Amazon und MMOGA Einnahmen...das reichte nicht einmal für ne Packung TicTac.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Franke, Montag, 01.05.2017, 21:42 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Wobei der Kollege hier ja wenigstens noch ein Mindestmaß an Aufwand für seine Videos erbringt. Wenn ich dann sehe, dass populäre Kanäle Millionen an Klicks generieren (und die Personen dahinter das selbe in Euro damit verdienen), in dem sie gesponserte Werbeprodukte in die Kamera halten oder in irgendwelchem Zeug baden (wtf?!), muss ich mich schon fragen was eigentlich schief läuft.
Dass wir noch nicht auf die Idee gekommen sind, das läuft schief. ;-)
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Knolli, Montag, 01.05.2017, 21:27 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Wobei der Kollege hier ja wenigstens noch ein Mindestmaß an Aufwand für seine Videos erbringt. Wenn ich dann sehe, dass populäre Kanäle Millionen an Klicks generieren (und die Personen dahinter das selbe in Euro damit verdienen), in dem sie gesponserte Werbeprodukte in die Kamera halten oder in irgendwelchem Zeug baden (wtf?!), muss ich mich schon fragen was eigentlich schief läuft.
Da bin ich bei dir, oder einfach nur Games mit unlustigen Sprüchen pushen wenn sie sie online spielen. Das wirkt eher befremdlich für mich und bietet nix neues. Das diese dann auch als berühmt gelten ist schon eigenartig.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 21:36 (vor 3168 Tagen) @ Kaiser23
Wir sind halt schon zu alt dafür ;). Wenn wir jetzt zwischen 10 - 20 wären, würden wir kaum vor der Glotze-, sondern nur noch vor YT rumhängen. Außerdem verdienen die damit ne Menge Schotter und machen eigentlich nichts... .
In >20 Jahren wird die Fernsehlandschaft, falls es sie dann noch gibt, eine völlig andere sein, weil die Jugend dem TV kaum noch etwas abgewinnen kann... .
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Flankengott
, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 01:37 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Wir sind halt schon zu alt dafür ;). Wenn wir jetzt zwischen 10 - 20 wären, würden wir kaum vor der Glotze-, sondern nur noch vor YT rumhängen. Außerdem verdienen die damit ne Menge Schotter und machen eigentlich nichts... .
In >20 Jahren wird die Fernsehlandschaft, falls es sie dann noch gibt, eine völlig andere sein, weil die Jugend dem TV kaum noch etwas abgewinnen kann... .
Erstaunlicherweise war das Alter meiner größten Zielgruppe(vor einigen Monaten) bei 28-36 Jahre. Ich war auch erstaunt und positiv überrascht.
Mittlerweile ist der Schnitt ziemlich runter gedrückt worden da ich mit Handball 17 ein Spiel bringe, was dann doch eher sehr junge Zuschauer anzieht. Merkt man dann auch irgendwann an den Kommentaren unter den Videos.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Knolli, Montag, 01.05.2017, 21:40 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Das ist ja nicht das Problem. Es gibt ja auch haufenweise Youtube-Kanäle die hochwertigen Content produzieren, welcher niemals im linearen TV laufen würde - und dafür liebe ich Youtube auch. Einen Kanal supporte ich sogar monatlich mit einer kleinen Spende via Patreon, einfach weil ich finde, dass dieser Kanal großrtigen Content produziert und ich es verdient fände, wenn diese Leute davon leben können. Das Traurige ist, dass die qualitativ hochwertigen Kanäle meist die eher kleinen sind, während die großen Klickzahlen mit absolut oberflächlichem Bullshitcontent generiert werden (und dazu zähle ich auch sowas wie Gronkh - von Bibis Beauty Palace, Dagy Bee, ApoRed und wie sie alle heißen ganz zu schweigen)
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Freyr, Montag, 01.05.2017, 22:01 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Das ist ja nicht das Problem. Es gibt ja auch haufenweise Youtube-Kanäle die hochwertigen Content produzieren, welcher niemals im linearen TV laufen würde - und dafür liebe ich Youtube auch. Einen Kanal supporte ich sogar monatlich mit einer kleinen Spende via Patreon, einfach weil ich finde, dass dieser Kanal großrtigen Content produziert und ich es verdient fände, wenn diese Leute davon leben können. Das Traurige ist, dass die qualitativ hochwertigen Kanäle meist die eher kleinen sind, während die großen Klickzahlen mit absolut oberflächlichem Bullshitcontent generiert werden (und dazu zähle ich auch sowas wie Gronkh - von Bibis Beauty Palace, Dagy Bee, ApoRed und wie sie alle heißen ganz zu schweigen)
Das hört sich aber interessant an. Darf man fragen welcher Kanal das ist?
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Knolli, Montag, 01.05.2017, 22:13 (vor 3168 Tagen) @ Freyr
Der Name ist "Hooked", ein Medienmagazin (mit Fokus auf Gaming und Filme), die ich vor allem für ihre wöchentlichen Podcasts liebe.
Zitat von der Patreon-Seite:
"Wäre es nicht großartig, ein professionell aufgezogenes Medienmagazin in Deutschland zu finden, das sich auch ganz ohne Top-10-Listen, provozierende Thumbnails und Klickstrecken finanziell über Wasser halten kann? Ein Magazin, das einzig und allein seinen Zuschauern und Unterstützern verpflichtet ist? Ein Magazin, das nicht von Werbe-Einnahmen abhängig ist und dadurch zwingend hunderttausende Menschen erreichen muss? Mit Hooked möchten wir euch ein solches Magazin präsentieren".
Und das triffts IMO ziemlich gut.
Also wenn man generell ein Interesse an Videospielen und Filmen hat, welches über Call of Duty, Fifa und Co. hinausgeht, einfach mal nach "Hooked Magazin" googlen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Freyr, Montag, 01.05.2017, 23:57 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Und das triffts IMO ziemlich gut.
Also wenn man generell ein Interesse an Videospielen und Filmen hat, welches über Call of Duty, Fifa und Co. hinausgeht, einfach mal nach "Hooked Magazin" googlen.
Ah danke, das kenne ich sogar vom Namen. Die hatten mal vor einem Jahr eine kurze, wöchentliche Show auf einem Onlinesender gesendet. Wenn ich mich recht erinnere war das sogar ganz kurzweilig. Aber wie das so ist, dann aus zeitgründen nicht weiter verfolgt. Daran scheitert es oft irgendwie. ;)
Beim drüberschauen sehe ich deren Podcast und das könnte erstmal genau passend sein. Jedenfalls ist es auch etwas länger und da hoffe ich mal dass es Themen auch ausführlicher anspricht (kann man bei >1h wohl annehmen)
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 21:47 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Soweit bin ich in die YT Welt noch gar nicht vorgedrungen, wie Du, weil ich den ganzen Tag am Rechner arbeite und den großen Bildschirm abends dann bevorzuge. YT - selten Filme, meistens nur Musik und Fußball.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 20:58 (vor 3168 Tagen) @ Büdi
Lies Dir den Beitrag halt nicht durch. Meine Güte. Hauptsache man kann sich über was beschweren.
+1
stfn84, Montag, 01.05.2017, 21:00 (vor 3168 Tagen) @ stfn84
Danke
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Büdi, Montag, 01.05.2017, 20:54 (vor 3168 Tagen) @ Büdi
Guck es dir halt nicht an. Meine Fresse. Hauptsache man kann sich über was beschweren.
War allgemein gemüntzt, bitte genauer Lesen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 01.05.2017, 18:19 (vor 3168 Tagen) @ Knolli
Kannte den Typ vorher nicht, aber in seinem Video erzählt er ganz schön viel Blödsinn.
Ja, das ist definitiv das Schwächste von den drei bisherigen Videos.
Was für mich persönlich aber wirklich ganz cool ist, ist seine pure Begeisterung und sein jungfräulicher Blick auf eine Branche und einen Sport, den ich seit Jahrzehnten verfolge und entsprechend "tief drinstecke". Dass dabei inhaltlich Schwächen auftauchen finde ich da weniger schlimm, Conner ist ja eben explizit kein Experte sondern Neuling und sein Blickwinkel ist für mich definitiv interessant.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 01.05.2017, 18:26 (vor 3168 Tagen) @ NeusserJens
Der Typ isn Hyper, dabei hypt er vor allendingen sich und seinen youtube-Kanal.
Ich kann nicht verstehen, was man an soner Internet-Tanja interessant finden kann.
+1
Hatebreed, Dienstag, 02.05.2017, 12:45 (vor 3167 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Der Typ isn Hyper, dabei hypt er vor allendingen sich und seinen youtube-Kanal.
Ich kann nicht verstehen, was man an soner Internet-Tanja interessant finden kann.
+1
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 18:31 (vor 3168 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Man könnte ihm bei yt mitteilen (weil er immer danach fragt, was man in Deutschland noch so erleben kann), dass er am letzten Bundesligaspieltag mit RBL-Trikot zum Frankfurt Spiele gehen soll... . Eine Fahrt mit der Straßenbahn, hach wäre das ein Spaß für ihn... .
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 01.05.2017, 18:36 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Wir hätten ihn auch nach Kreuzberg zum Myfest schicken können, mit alten Filmen von vor 30 Jahren (1987) 1. 1.Mai).
Der hätt wahrscheinlich sogar den euro für die Selfi-Leiter am herrmannsplatz bezahlt, wenn wir ihn erstmal dahin geschickt hätten.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
kreuzherz, Montag, 01.05.2017, 15:08 (vor 3168 Tagen) @ dnb
2 Sätze worum es in einem Video geht wären nett. Oder möchtest du Klickzahlen haben? Sowas nervt mich, kann man nicht kurz eine Info geben. Danke!
kurze Aufklärung
dnb, Freiburg, Montag, 01.05.2017, 17:35 (vor 3168 Tagen) @ kreuzherz
War grad auf der Arbeit und konnte/wollte nicht stundenlang auf schwatzgelb abgammeln. Wenn ich klickbaiting hätte betreiben wollen, würde ich schreiben: "Crazy Connor mischt sich unter die Ultras beim HF. Ihr glaubt nicht, was passiert!!!!111" Habe weder mit Sullivan was zu tun, noch gehört mir der YT-Channel. Da das erste Video vom letztgenannten (auch hier) zurecht(?) hohe Wellen geschlagen hat, dachte ich, es wäre für die schwatzgelb-Leser von Interesse und habe es kurz zwischen Tür und Angel gepostet. Auch muss ich zugeben, dass ich dachte, Sullivan wäre bekannter, als es hier jetzt den Anschein hat.
Ich persönlich bin mir übrigens noch ein wenig uneins, was ich von dem Kerl zu halten habe...
SGG
kurze Aufklärung
kreuzherz, Montag, 01.05.2017, 22:41 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Kein Problem. Ich kannte ihn nicht und klicke auf keine Links, ohne eine kurze Beschreibung zu haben. Vielleicht für alle einfach das nächste mal beachten.
Mittlerweile habe ich es auch angesehen und muss sagen, was ein Depp. Aber nun ja. Hätte man vielleicht als Warnung dazu schreiben können.
Lg
kurze Aufklärung
BeefSG, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 22:14 (vor 3168 Tagen) @ dnb
Ich denke auf jeden Fall, dass er sehr bemüht ist seinen Channel bekannter zu machen und nachdem das erste Video so dermaßen viele clicks generiert hat, war die Motivation sicherlich groß.
Auf der anderen Seite investiert er die Zeit und scheint Spaß daran zu haben. Amerikaner wachsen mit Sportereignissen ja komplett anders auf. Ich denke mal, dass es für viele vielleicht etwas befremdlich ist, wie er es teilt. Ich finde es allerdings schon interessant.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
kreuzherz, Montag, 01.05.2017, 16:12 (vor 3168 Tagen) @ kreuzherz
Kann das Video gerade nicht sehen. Um wen geht es eigentlich? Der Name sagt mir jedenfalls überhaupt nichts.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Intertanked, Berlin, Montag, 01.05.2017, 16:25 (vor 3168 Tagen) @ Nolte
Irgendein Amerikaner der einen YouTube-Hit damit gelandet hat, als Amerikaner die verrückten Verhältnisse bei 'german bundesliga soccer' zu dokumentieren. War zuerst bei Stuttgart-KSC mit ordentlich Polizei und Derbystimmung. Jetzt wiederholt er den Vorgang halt und geht zu diversen Spielen und schneidet hinter das Siegtor von Dembele bunte Bilder von Aubameyang, weil man die schon mal verwechseln kann. Mehrwert hält sich in Grenzen. Zumindest für mich.
Vielleicht ist er auch schon für was anderes bekannt. Dann weiß ich es nicht. :)
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 01.05.2017, 16:55 (vor 3168 Tagen) @ Intertanked
Vielleicht ist er auch schon für was anderes bekannt. Dann weiß ich es nicht. :)
Conner ist Quarterback bei den Stuttgart Scorpions.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Basti Van Basten, Romania, Montag, 01.05.2017, 16:38 (vor 3168 Tagen) @ Intertanked
Irgendein Amerikaner der einen YouTube-Hit damit gelandet hat, als Amerikaner die verrückten Verhältnisse bei 'german bundesliga soccer' zu dokumentieren. War zuerst bei Stuttgart-KSC mit ordentlich Polizei und Derbystimmung. Jetzt wiederholt er den Vorgang halt und geht zu diversen Spielen und schneidet hinter das Siegtor von Dembele bunte Bilder von Aubameyang, weil man die schon mal verwechseln kann. Mehrwert hält sich in Grenzen. Zumindest für mich.
Vielleicht ist er auch schon für was anderes bekannt. Dann weiß ich es nicht. :)
Danke für die Aufklärung. Das VfB-KSC Video hatte ich sogar gesehen. Sein Name ist allerdings nicht hängen geblieben.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Komanda, Montag, 01.05.2017, 15:18 (vor 3168 Tagen) @ kreuzherz
Hier ist mit dem Threadtitel allerdings schon alles erklärt ... Ist jetzt das zweite Video von ihm, in das ich reinklicke.
Für mich wirkt er wie einer der Eventies, die hier nicht so gern gesehen sind :P Das mache ich daran fest, dass er sich nicht wirklich über den Fußball informiert hat, bevor er zu den Derbys in Deutschland fährt und jetzt zum DFB Pokal Halbfinale. Das fängt damit an, dass er scheinbar immer zu spät zu den Spielen kommt (hier: Tor zum 1:1 "oh, they scored already"), sich wundert, warum das Spiel nicht ganz die Brisanz eines Derbys hat und letztlich Torschützen verwechselt. So viel "Arbeit" kann man schon in Vor- und speziell Nachbearbeitung stecken, wenn man auf Youtube rumturnt.
Die Szenen im Stadion sind von der Qualität schon brauchbar, aber die Qualität des Gesamtvideos (dank fehlendem Hintergrundwissen) lässt zu wünschen übrig.
edit: Wenn man zum DFB Pokal Halbfinale geht sollte man es auch nicht mit der 1. Bundesliga verwechseln, finde ich ...
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Max Power, Montag, 01.05.2017, 15:41 (vor 3168 Tagen) @ Komanda
Was hast du denn für Erwartungen? Der Typ ist Amerikaner! Man kann froh sein, dass er wusste, wer die gelbe Mannschaft ist.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 15:45 (vor 3168 Tagen) @ Max Power
Und das wahrscheinlich dank Pulisic. Die USA-Promotour kann also kommen.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
markus93, Sauerland, Montag, 01.05.2017, 15:26 (vor 3168 Tagen) @ Komanda
Kann ich nur unterschreiben. Zudem noch einen grässlichen Geschmack bezüglich Stadien.
Connor Sullivan war beim DFB-Pokal Halbfinale
kreuzherz, Montag, 01.05.2017, 15:14 (vor 3168 Tagen) @ kreuzherz
Määäänsch, Kreuzer, Du kennst den Conna nicht? Boah, ohne den hätten wir das niiiiiie gepackt!!! So ne Art Glücksgott!
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Eisen, DO, Montag, 01.05.2017, 11:43 (vor 3168 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Olli Müller zum Thema Vertragsverlängerung
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
todesbrei, Copitz, Dienstag, 02.05.2017, 15:44 (vor 3167 Tagen) @ Eisen
Ich habe keinen Bock auf einen Trainerwechsel !
Vor allem wenn ich die Alternativen sehe ...
Das schürt regelrecht die Angst in mir
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, nähe Cb, Dienstag, 02.05.2017, 16:11 (vor 3167 Tagen) @ todesbrei
Warum denn? Jeder andere kann mit der Truppe den Job genau so gut machen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Micha, Düsseldorf, Dienstag, 02.05.2017, 12:05 (vor 3167 Tagen) @ Eisen
Ohne Insiderinformationen zu haben ;-) würde ich einiges drauf wetten, dass das eine ziemlich lächerliche Presseente ist und nach dem Pokalfinale (spätestens) verlängert wird.
Hier werden von den Herren Sportjournalisten ständig irgendwelche Halbsätze aus dem Zusammenhang gerissen um ein Thema daraus zu machen. Dann wird noch fleißig voneinander abgeschrieben und schon wird das Thema noch größer, weil jeder Depp den gleichen Mist (ab)schreibt.
Genausogut könnte ich sagen:
Watzke hat irgendwann mal gesagt, er würde nicht mit einem Trainer dessen Vertrag ausläuft in die nächste Saison gehen wollen. Letztens hat Tuchel gesagt, er wäre hier nächste Saison Trainer. Was ergäbe sich dementsprechend daraus? Auch zwei Sätze aus dem Zusammenhang gerissen, aber die Message wäre eine etwas andere...
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Jacksons, Montag, 01.05.2017, 19:21 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Müller, Röckinghaus und etliche Schreiberlinge, die anscheinend voneinander abschreiben sind also dieser Meinung. Jeder glaubt die eindeutige Beobachtung gemacht zu haben, ein Wort aufgeschnappt zu haben usw. Ich glaube nicht, dass sich der BVB Slogan „Echte Liebe“ einzig und allein auf den Trainer bezieht. Das war’s auch unter Kloppo nicht, warum hätte man sich sonst getrennt? Was hat Tuchel bisher groß falsch gemacht? Keinen Titel, bzw. zu wenige Titel geholt? Beim Training und bei Aufstellungen Watzke nicht um Rat gefragt? Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, die zwei besten Trainer Deutschlands, bzw. des BVB der letzten Jahre, Klopp und Tuchel, miteinander zu vergleichen? Ähnliches läuft ja auch in München. Ist das der Preis des Erfolges (der Titel)? Lasst die Schreiberlinge schreiben, sie verdienen schließlich ihr Geld damit. Wenn’s denn stimmen sollte, sollte sich der BVB schleunigst einen neuen Slogan suchen. „Echte Liebe“ mit Julian Nagelsmann – für mich unvorstellbar. Schade, dass vier Spieltage vor Schluss immer wieder diese Diskussion bereitwillig aufgegriffen wird.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Jacksons, Montag, 01.05.2017, 22:32 (vor 3168 Tagen) @ Jacksons
Ich glaube nicht, dass sich der BVB Slogan „Echte Liebe“ einzig und allein auf den Trainer bezieht. Das war’s auch unter Kloppo nicht, warum hätte man sich sonst getrennt?
Kloppo hatte keinen Plan B.
Was hat Tuchel bisher groß falsch gemacht?
Tuchel hat Plan B, aber Plan A verloren.
„Echte Liebe“ mit Julian Nagelsmann – für mich unvorstellbar.
Echte Liebe mit Julian Nagelsmann ist wie Blümchensex ohne Blumen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 02.05.2017, 08:13 (vor 3167 Tagen) @ haweka
Ich glaube nicht, dass sich der BVB Slogan „Echte Liebe“ einzig und allein auf den Trainer bezieht. Das war’s auch unter Kloppo nicht, warum hätte man sich sonst getrennt?
Kloppo hatte keinen Plan B.
Was hat Tuchel bisher groß falsch gemacht?
Tuchel hat Plan B, aber Plan A verloren.
„Echte Liebe“ mit Julian Nagelsmann – für mich unvorstellbar.
Echte Liebe mit Julian Nagelsmann ist wie Blümchensex ohne Blumen.
Hat der eigentlich keinen eigenen Namen, dass man immer nur von Julian Nagels Mann spricht? ;-)
Danke an Oli Dittrich für diesen Kalauer! :D
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
klaus08, Pforzheim, Montag, 01.05.2017, 20:09 (vor 3168 Tagen) @ Jacksons
Vielleicht solltest Du das mal Aki Watzke schreiben ;-)
bundesliga.de Archiv | Tuchel verlängert vorzeitig in Mainz
iBot, Sauerland, Montag, 01.05.2017, 16:02 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
bundesliga.de Archiv | Tuchel verlängert vorzeitig in Mainz
Die Historie hat mich jetzt doch mal interessiert. Tuchel's Vertrag in Mainz lief bis 2013, dann hat er am 3.5.2012 (vor dem 34. Spieltag) um zwei Jahre bis 2015 verlängert, war dann aber wie bekannt ein Jahr früher weg.
Platzierungen übrigens
09/10: 9.
10/11: 5.
11/12: 13.
12/13: 13.
13/14: 7.
bundesliga.de Archiv | Tuchel verlängert vorzeitig in Mainz
hercegi, Montag, 01.05.2017, 16:13 (vor 3168 Tagen) @ iBot
Die Verlängerung erfolgte damals zwar vor dem 34. Spieltag. Allerdings auch erst nach dem 33. und bereits nach dem 32. Spieltag ging für Mainz in der Liga weder etwas Richtung Europa, noch musste man sich um den Abstieg sorgen.
Die Saison war also faktisch schon zu Ende. Diese Situation wird man hier erst nach dem Pokalfinale haben.
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
Bernoulli, Montag, 01.05.2017, 14:38 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Ich kenne die internen Stukturen und Seilschaften nicht, aber ich hoffe nicht dass Watzke und Zorc ganz alleine nach ihren Befindlichkeitn bestimmen ob sie jetzt Tuchel verlängern oder nicht. Sondern ich nehme an dass sie verschiedene Aspekte im Verein inklusive Mannschaft berücksichtigen müssen um dann möglichst nüchtern eine Kosten Nutzen Rechnung aufzustellen. Alles andere wäre dann doch etwas beängstigend. Auch wenn du nur das Beste für den Verein willst wirst du schlussendlich scheitern wenn du nicht auch andere Zugänge und Meinungen zulässt.
Außerdem wäre es schon ein großes Risiko für Watzke/Zorc den Trainer zu wechseln (speziell wenn das mit Pokal und CL klappt), denn dann stehen sie komplett in der Verantwortung wenn es mit einem neuen Trainer nicht nach Wunsch läuft. Und das wissen sie auch, wodurch die leichtere Entscheidung sicherlich eine Verlängerung Tuchels wäre. Wird jedenfalls spannend.
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 17:56 (vor 3167 Tagen) @ Bernoulli
Ich kenne die internen Stukturen und Seilschaften nicht, aber ich hoffe nicht dass Watzke und Zorc ganz alleine nach ihren Befindlichkeitn bestimmen ob sie jetzt Tuchel verlängern oder nicht. Sondern ich nehme an dass sie verschiedene Aspekte im Verein inklusive Mannschaft berücksichtigen müssen um dann möglichst nüchtern eine Kosten Nutzen Rechnung aufzustellen. Alles andere wäre dann doch etwas beängstigend. Auch wenn du nur das Beste für den Verein willst wirst du schlussendlich scheitern wenn du nicht auch andere Zugänge und Meinungen zulässt.
Im Augenblick sehe zumindest ich Spekulationen die durch eventuell aus dem Zusammenhang gerissene Halbsätze befeuert werden, einige Journalisten scheinen hier zum gegenseitigen Vorteil in ihren Artikeln Ping-Pong zu spielen. Mag ja sein dass sich Watzke und Zorc tatsächlich von Tuchel trennen wollen. Allerdings glaube ich nicht wirklich daran solange nicht belastbare Fakten auf den Tisch kommen. Und "belastbar" ist das genaue Gegenteil von dem was man bisher lesen konnte. Das einzige was mir in diesem Zusammenhang ganz und gar missfällt ist die Auseinandersetzung um Sven Mislintat. Allerdings scheint mir vieles was in dem Zusammenhang berichtet wurde durchaus zweifelhaft zu sein. So hat beispielsweise Thomas Tuchel gar nicht die Kompetenz einem anderen Mitarbeiter des BVB Platzverbot zu erteilen.
Außerdem wäre es schon ein großes Risiko für Watzke/Zorc den Trainer zu wechseln (speziell wenn das mit Pokal und CL klappt), denn dann stehen sie komplett in der Verantwortung wenn es mit einem neuen Trainer nicht nach Wunsch läuft. Und das wissen sie auch, wodurch die leichtere Entscheidung sicherlich eine Verlängerung Tuchels wäre. Wird jedenfalls spannend.
Ich frage mich zudem, wen man für Tuchel aus dem Hut zaubern will. So groß ist das Angebot an Trainern die das Anforderungsprofil des BVB erfüllen nun auch wieder nicht.
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
Taly, Essen, Mittwoch, 03.05.2017, 14:34 (vor 3166 Tagen) @ Ulrich
Ich kenne die internen Stukturen und Seilschaften nicht, aber ich hoffe nicht dass Watzke und Zorc ganz alleine nach ihren Befindlichkeitn bestimmen ob sie jetzt Tuchel verlängern oder nicht. Sondern ich nehme an dass sie verschiedene Aspekte im Verein inklusive Mannschaft berücksichtigen müssen um dann möglichst nüchtern eine Kosten Nutzen Rechnung aufzustellen. Alles andere wäre dann doch etwas beängstigend. Auch wenn du nur das Beste für den Verein willst wirst du schlussendlich scheitern wenn du nicht auch andere Zugänge und Meinungen zulässt.
Im Augenblick sehe zumindest ich Spekulationen die durch eventuell aus dem Zusammenhang gerissene Halbsätze befeuert werden, einige Journalisten scheinen hier zum gegenseitigen Vorteil in ihren Artikeln Ping-Pong zu spielen. Mag ja sein dass sich Watzke und Zorc tatsächlich von Tuchel trennen wollen. Allerdings glaube ich nicht wirklich daran solange nicht belastbare Fakten auf den Tisch kommen. Und "belastbar" ist das genaue Gegenteil von dem was man bisher lesen konnte. Das einzige was mir in diesem Zusammenhang ganz und gar missfällt ist die Auseinandersetzung um Sven Mislintat. Allerdings scheint mir vieles was in dem Zusammenhang berichtet wurde durchaus zweifelhaft zu sein. So hat beispielsweise Thomas Tuchel gar nicht die Kompetenz einem anderen Mitarbeiter des BVB Platzverbot zu erteilen.
Außerdem wäre es schon ein großes Risiko für Watzke/Zorc den Trainer zu wechseln (speziell wenn das mit Pokal und CL klappt), denn dann stehen sie komplett in der Verantwortung wenn es mit einem neuen Trainer nicht nach Wunsch läuft. Und das wissen sie auch, wodurch die leichtere Entscheidung sicherlich eine Verlängerung Tuchels wäre. Wird jedenfalls spannend.
Ich frage mich zudem, wen man für Tuchel aus dem Hut zaubern will. So groß ist das Angebot an Trainern die das Anforderungsprofil des BVB erfüllen nun auch wieder nicht.
dito. Sie sollen sich nicht lieben..die Verantwortlichen..sondern respektieren. Dass TT alles für den Verein gibt ist unbestreitbar und kontroverse Diskussionen sollten auch erwünscht sein. Sollte TT gehen wollen..dann wüsste ich nicht wer es anders machen würde. Zaubern kann keiner. Nur arbeiten..wie man so schön sagt. Ich möchte dass er bleibt. Dahoud wurde geholt. (Wunschspieler von TT) und Toprak. Auba würde ich auch für 70 Mio. nicht ziehen lassen..warum auch? Weil die Medien nichts anderes können? Er hat noch 3 Jahre Vertrag..was sollen die ganzen Diskussionen?
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 18:39 (vor 3168 Tagen) @ Bernoulli
Watzke & Zorc stehen generell in der Verantwortung - unabhängig von der Person TT.
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
Bernoulli, Montag, 01.05.2017, 18:55 (vor 3168 Tagen) @ stfn84
Ich nehme an du verstehst wie ich es gemeint habe. Die Verantwortung trägt sich schon leichter wenn man einen erfolgreichen Trainer (wie gesagt Pokal und CL vorausgesetzt) verlängert anstatt zu entlassen. Wenn der neue Trainer dann auch nicht funktioniert kann sich der zweifelslos verdiente riesige Kredit schnell weg sein. Ich glaube dessen sind sich die Verantwortlichen sehr bewußt, also muss die Story schon sehr gut sein.
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 19:40 (vor 3168 Tagen) @ Bernoulli
Würde man den Vertrag verlängern und die Leistung würde nicht gehalten, gäbe es auch sehr schnell sehr unangenehme Fragen.
Ich vertraue Zorc & Watzke derart, dass ich Ihnen nicht zutraue eine Entscheidung gegen den Trainer nur aus eigener Befindlichkeit zu treffen (wie es hier an der einen oder anderen Stelle unterstellt wird).
Die Debatte um TT ist ja nun seit Wochen hier Thema.
Es gibt jene, die TT als den bestmöglichen Trainer identifiziert haben und daher zwangsläufig eine Verlängerung fordern. Es gibt andere, die TT sehr kritisch sehen und auch Alternativen zu ihm sehen. Die jeweiligen Argumente sind ausgetauscht, die Standpunkte recht klar eingenommen.
Ich bin gespannt, wie es dann am Ende ausgeht.
wirkt mir alles ein bißchen eindimensional
Bernoulli, Montag, 01.05.2017, 19:00 (vor 3168 Tagen) @ Bernoulli
Besonders wenn es sich dann von "Taktikgenie und Detailarbeiter" Favre zu "ich spiele immer den gleichen Schuh" Hecking entwickelt wie bei Gladbach. Vor so einer Entwicklung habe ich am meisten Angst. Dass man irgendeinen der üblichen Namen aus dem Trainerkarussell nimmt nur weil er biedere Konstanz verspricht.
Filme mit Untertiteln
Taly, Essen, Montag, 01.05.2017, 18:02 (vor 3168 Tagen) @ Bernoulli
denn ich habe weder von Susi noch von Watzke je was anderes gehört als dass man sich im Sommer zusammen setzen will.
Tuchel verhandelt nicht während der Saison. Und danach?
Freyr, Montag, 01.05.2017, 14:08 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
ich erinnere mich an ein Interview mit Watzke im letzten Herbst als er auf die Nachfrage eines Journalisten warum der BVB denn nicht bemüht ist mit einem fachlich guten Trainer zu verlängern, zum wiederholten male antwortete, dass Tuchel erst wieder im Sommer nach der Saison verhandeln wird, und das mit dem Unterton im Sinne: Ja was soll ich denn machen, wenn er nicht will, ich kann ihn,Tuchel, ja nicht zwingen.
Hier war ja schon im ersten Tuchel-Jahr von vielen Foristen vermutet worden, dass Tuchel nicht über 2018 hinaus bleibt (damals mit der Angst dass die Bayern dran wären) und ganz nach seinem Vorbild nach drei Jahren wieder geht. Und manche Antwort von Tuchel bestätigte auch diesen Eindruck, so dass es ihm nicht ungelegen käme, wenn er zwar noch ein Jahr beim BVB bleiben könnte, aber nicht unbedingt verlängert will. (aber ein Abgang 2017 auch zu früh wäre)
Und das würde Watzke natürlich wenig gefallen. Nachdem man von Spielern immer wieder hingehalten wurde, passiert es nun sogar mit dem Trainer, der nach außen hin eher den Zusammenhalt vermitteln sollte als Fragen wer bald auf der Bank sitzt aufzuwerfen. Abgesehen von sonstigen Meinungsverschiedenheiten, die noch dazu kämen. Und so versuchte sich Watzke verzweifelt in mehreren Strategien. Erst hieß es, es sei ja kein Problem dann halt noch ein letzteres Jahr mit Tuchel zu verbringen, so als würde man das Umfeld schon auf dieses Szenario vorbereiten. Aber ist so überhaupt eine vernünftige Ausrichtung möglich? Und so gab es im Winter daher die andere Strategie Druck auf Tuchel auszuüben. Der BVB könnte ja auch andere Trainer finden, wenn es mit Tuchel nicht passt. Man sei ja nicht irgendein Verein im biederen Mittelfeld, sondern die interessanteste Adresse nach dem FCB in Deutschland und auch international unter den besten 15 Europas. Wenn dann sollte ein Trainer hier auch bleiben wollen.
Ich bin gespannt ob es tatsächlich auf eine Trennung hinausläuft wenn Tuchel nicht verlängert.
Tuchel verhandelt nicht während der Saison. Und danach?
curfew, Düsseldorf, Dienstag, 02.05.2017, 11:29 (vor 3167 Tagen) @ Freyr
Mal angenommen Tuchel sieht das ganze nur als 3-Jahres-Projekt.. Wie soll man denn in der nächsten Saison damit umgehen, sobald klar ist, dass er nächsten Sommer aufhört? Ihn direkt als "lame duck" zu bezeichnen ist vllt etwas übertrieben, aber sobald wir mal ne kleine Krise haben sollten, gehen die Diskussionen doch durch die Decke.
Tuchel verhandelt nicht während der Saison. Und danach?
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:02 (vor 3167 Tagen) @ curfew
Mal angenommen Tuchel sieht das ganze nur als 3-Jahres-Projekt.. Wie soll man denn in der nächsten Saison damit umgehen, sobald klar ist, dass er nächsten Sommer aufhört? Ihn direkt als "lame duck" zu bezeichnen ist vllt etwas übertrieben, aber sobald wir mal ne kleine Krise haben sollten, gehen die Diskussionen doch durch die Decke.
Auch das ist wie das meiste was man zu dem Thema liest bisher reine Spekulation. Und wenn es so wäre, dann wäre trotzdem nicht gesagt dass Tuchel als "lame duck" enden würde. Es gibt durchaus auch Beispiele dafür dass Trainer in ihrem geplanten letzten Jahr sehr erfolgreich gearbeitet haben.
Was mir in dieser Diskussion fehlt sind die Fakten.
Tuchel verhandelt nicht während der Saison. Und danach?
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 14:19 (vor 3168 Tagen) @ Freyr
ich erinnere mich an ein Interview mit Watzke im letzten Herbst als er auf die Nachfrage eines Journalisten warum der BVB denn nicht bemüht ist mit einem fachlich guten Trainer zu verlängern, zum wiederholten male antwortete, dass Tuchel erst wieder im Sommer nach der Saison verhandeln wird, und das mit dem Unterton im Sinne: Ja was soll ich denn machen, wenn er nicht will, ich kann ihn,Tuchel, ja nicht zwingen.
Was anscheind gerne unerwähnt bleibt, zu seiner Zeit in Mainz war es auch nach der Saison mit der Vertragsverlängerung. Also nichts ungewöhnliches oder nur auf den BVB bezogen.
Tuchel verhandelt nicht während der Saison. Und danach?
Freyr, Montag, 01.05.2017, 19:11 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Was anscheind gerne unerwähnt bleibt, zu seiner Zeit in Mainz war es auch nach der Saison mit der Vertragsverlängerung. Also nichts ungewöhnliches oder nur auf den BVB bezogen.
Und die Vertragsverlängerung war für ihn im Nachhinein eher unpassend und er ist vor Vertragsende mit vielen Unstimmigkeiten wieder gegangen.
Womöglich will er nicht länger als drei Jahre beim BVB bleiben und sieht dann nach diesem Zeitraum den passenden Moment um weiterzuziehen. Oder er will den Fehler nicht wiederholen und nur bis 2019 verlängern.
Jedenfalls sind da viele Ungewissheiten.
Tuchel verhandelt nicht während der Saison. Und danach?
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 20:09 (vor 3168 Tagen) @ Freyr
Ja, man weiß es nicht was anscheinend ein echtes Problem dazu stellen scheint.
Füße still halten, ist doch soweit alles gesagt
buggi46, Montag, 01.05.2017, 13:39 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
und einfach mal 4 Wochen warten, vielleicht spielt es auch für TT ne Rolle, ob
wir am Ende 3. werden oder noch in die CL-Quali gehen müssen, abwarten und Tee
trinken, klar, für die Medien ist das natürlich herrlich, einfach weiter zu
spekulieren, das ist deren Geschäft.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Talentförderer, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 13:15 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Ich dachte Oliver Müller kann nicht mehr als Boulevard Journalismus.
Kohler...
pappnase, Montag, 01.05.2017, 14:24 (vor 3168 Tagen) @ Talentförderer
Der Artikel ist jedenfalls alles andere als ein Gegenbeweis.
Aber was zum Teufel reitet Jürgen Kohler solche Aussagen zur Zukunft des BVB rauszuhauen? Wenn solche Wortmeldungen stellvertretend für das vielzitierte "Umfeld" des BVB stehen, wundert mich gar nix mehr. Dann schießen wir als große Koalition aus Fans, "Journalisten" und "Umfeld" in Zukunft zuverlässig jeden noch so guten Trainer ab.
Kohler...
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:07 (vor 3167 Tagen) @ pappnase
Der Artikel ist jedenfalls alles andere als ein Gegenbeweis.
Aber was zum Teufel reitet Jürgen Kohler solche Aussagen zur Zukunft des BVB rauszuhauen? Wenn solche Wortmeldungen stellvertretend für das vielzitierte "Umfeld" des BVB stehen, wundert mich gar nix mehr. Dann schießen wir als große Koalition aus Fans, "Journalisten" und "Umfeld" in Zukunft zuverlässig jeden noch so guten Trainer ab.
Ich weiß nicht wie belastbar die Aussagen von Jürgen Kohler tatsächlich sind. Sicherlich ist er beim BVB noch vernetzt, aber wie gut diese Verbindungen tatsächlich sind weiß ich nicht. Ist er überhaupt noch regelmäßig etwa bei Spielen vor Ort? In den Medien habe ich ihn jedenfalls nicht mehr im BVB-Umfeld wahrgenommen.
Eventuell war er ja froh darüber mal wieder mit einem Journalisten plaudern zu dürfen und ließ sich die eine oder andere Aussage halb in den Mund legen?
Kohler...
pappnase, Dienstag, 02.05.2017, 21:00 (vor 3167 Tagen) @ Ulrich
Eventuell war er ja froh darüber mal wieder mit einem Journalisten plaudern zu dürfen und ließ sich die eine oder andere Aussage halb in den Mund legen?
Genau das vermute(!) ich auch. Ich finde es ganz generell einfach schade, dass sich eine Vereinsikone wie Kohler plötzlich zu solchen Bemerkungen hinreißen lässt (mal unabhängig davon was er weiß oder glaubt zu wissen). Er ist mir in der Vergangenheit in der Hinsicht noch nie besonders negativ aufgefallen.
Kohler...
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 11:27 (vor 3167 Tagen) @ pappnase
War bis auf Hitzfeld und Klopp immer so. Der Trainerstuhl hier war historisch eigentlich immer heikel. Generell gabs meistens mehr Unruhe als Ruhe. Wir leben in einer Phase die verwöhnt. ;)
Kohler...
CB, Dienstag, 02.05.2017, 11:36 (vor 3167 Tagen) @ Talentförderer
War bis auf Hitzfeld und Klopp immer so. Der Trainerstuhl hier war historisch eigentlich immer heikel. Generell gabs meistens mehr Unruhe als Ruhe. Wir leben in einer Phase die verwöhnt. ;)
Es gibt kaum einen Verein in Deutschland, bei dem der Trainer so wenig um seinen Job fürchten muss wie bei uns. Wir haben seitdem Niebaum Präsident wurde im Juni 1986 ganze 13 Trainer gehabt! Wir haben nur viermal einen Trainer während einer Saison entlassen seitdem.
Ich weiß nicht, warum du das bei uns immer als so schlecht darstellst. Es gibt kaum einen Verein in Deutschlandbei dem die Trainer länger arbeiten können als bei uns.
Kohler...
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:04 (vor 3167 Tagen) @ CB
War bis auf Hitzfeld und Klopp immer so. Der Trainerstuhl hier war historisch eigentlich immer heikel. Generell gabs meistens mehr Unruhe als Ruhe. Wir leben in einer Phase die verwöhnt. ;)
Es gibt kaum einen Verein in Deutschland, bei dem der Trainer so wenig um seinen Job fürchten muss wie bei uns. Wir haben seitdem Niebaum Präsident wurde im Juni 1986 ganze 13 Trainer gehabt! Wir haben nur viermal einen Trainer während einer Saison entlassen seitdem.Ich weiß nicht, warum du das bei uns immer als so schlecht darstellst. Es gibt kaum einen Verein in Deutschlandbei dem die Trainer länger arbeiten können als bei uns.
Was Trainer angeht scheint der BVB zu Extremen zu tendieren. Entweder halten wir sie wirklich lange, oder wir verschleißen sie fast im Monatstakt.
Kohler...
captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 02.05.2017, 14:34 (vor 3167 Tagen) @ CB
Es gibt kaum einen Verein in Deutschland, bei dem der Trainer so wenig um seinen Job fürchten muss wie bei uns. Wir haben seitdem Niebaum Präsident wurde im Juni 1986 ganze 13 Trainer gehabt! Wir haben nur viermal einen Trainer während einer Saison entlassen seitdem.
Ich weiß nicht, warum du das bei uns immer als so schlecht darstellst. Es gibt kaum einen Verein in Deutschlandbei dem die Trainer länger arbeiten können als bei uns.
Zum einen: Dann guck Dir mal die Zeit davor an. Von der Bundesligagründung (1963) bis Pal Csernai (bis 1986) waren es 33 in 23 Jahren.
Selbst die Gesamtbilanz mit 46 Trainern in 54 Jahren ist jetzt nicht soo berauschend.
Zum anderen: Dass die Bilanz seit Juni 1986 so gut aussieht, liegt vor allem auch Hitzfeld und Klopp, die zusammen 14 Jahre im Amt waren. Ziehst Du die ab, bleiben 11 Trainer in 17 Jahren.
Insbesondere die Zeit nach Hitzfeld war ein Rückfall in "alte Zeiten". Auch wenn Sammer vier Jahre im Amt war (das hatte ich tatsächlich gar nicht mehr so in Erinnerung), war bis zu Klopp eigentlich nie so richtig Ruhe.
Quellen:
http://www.weltfussball.de/teams/borussia-dortmund/9/
http://www.bvb.de/FAQ/Fragen-zu-einzelnen-Spielern-und-Trainern#faqnav
Kohler...
CB, Dienstag, 02.05.2017, 15:51 (vor 3167 Tagen) @ captain_gut
Zum einen: Dann guck Dir mal die Zeit davor an. Von der Bundesligagründung (1963) bis Pal Csernai (bis 1986) waren es 33 in 23 Jahren.
Selbst die Gesamtbilanz mit 46 Trainern in 54 Jahren ist jetzt nicht soo berauschend.
Ich habe bewusst das Jahr 1986 als Startpunkt genommen. Mit dem Amtantrit von Niebaum als Präsident ist es auf der Trainerposition ruhiger geworden. Ich denke nicht, dass das Zufall war, sondern von Niebaum beabsichtigt.
Zum anderen: Dass die Bilanz seit Juni 1986 so gut aussieht, liegt vor allem auch Hitzfeld und Klopp, die zusammen 14 Jahre im Amt waren. Ziehst Du die ab, bleiben 11 Trainer in 17 Jahren.
Zum einen sind 11 Trainer in 17 Jahren ist auch nicht so schlecht. Zum anderen gehören die Zeiten von Hitzfeld und Klopp nunmal auch dazu. Ich nehme auch nicht Kraus, Lattek, Röber und Doll aus der Historie raus, damit die Daten besser aussehen.
Insbesondere die Zeit nach Hitzfeld war ein Rückfall in "alte Zeiten". Auch wenn Sammer vier Jahre im Amt war (das hatte ich tatsächlich gar nicht mehr so in Erinnerung), war bis zu Klopp eigentlich nie so richtig Ruhe.
Und selbst in diesen unruhigen Zeiten war ein Sammer 4 Jahre hier und ein van Marwijk 2.5 Jahre. Die beiden wären doch bei anderen Vereinen schon vorher dreimal entlassen worden.
Und ein Watzke hat in seiner Anfangszeit große Fehler auf der Trainerposition gemacht. Die Entlassung von van Marwijk und die Verpflichtung von Röber haben uns nahe an die zweite Liga gebracht. Aber seidem ist es doch ruhig auf der Trainerposition. Klar, Klopp war ein Glückgriff. Aber zum Start von Klopps zweiter Saison wäre der doch bei anderen Vereinen stark in die Kritik geraten. Wir sind ruhig geblieben. Und manch anderer Verein hätte Tuchel während der Saison entlassen. Auch da sind Watzke und Zorc zum Glück ruhig genug so ein Blödsinn nicht zu machen.
Kohler...
captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 02.05.2017, 17:13 (vor 3167 Tagen) @ CB
Klar, in der jüngeren Vergangenheit ist es wirklich vergleichsweise ruhig. Davon kann man weiter westlich oder beim HSV nur träumen.
Ich wollte auch nur erläutern, warum Dein Vorposter nicht ganz zu Unrecht darauf hingewiesen hat, dass Dortmund als "heißes Pflaster" bekannt ist:
http://www.transfermarkt.de/1-bundesliga/trainerverschleiss/wettbewerb/L1
Das ist zwar größtenteils historisch bedingt, aber wie gesagt: die Zeit nach Hitzfeld war auch übel.
Das war auch mein erster Gedanke bei der Trennung von Klopp: hoffentlich läuft's nicht wieder so wie nach Hitzfeld. Und eigentlich bin ich da auch guter Dinge. Eine Trennung von Tuchel würde bei mir aber mit Blick darauf schon ein etwas unwohles Gefühl auslösen.
Kohler...
CB, Mittwoch, 03.05.2017, 08:18 (vor 3166 Tagen) @ captain_gut
Klar, in der jüngeren Vergangenheit ist es wirklich vergleichsweise ruhig. Davon kann man weiter westlich oder beim HSV nur träumen.
Ich wollte auch nur erläutern, warum Dein Vorposter nicht ganz zu Unrecht darauf hingewiesen hat, dass Dortmund als "heißes Pflaster" bekannt ist:
http://www.transfermarkt.de/1-bundesliga/trainerverschleiss/wettbewerb/L1
Schalke wird doch heute auch nicht mehr dafür gefeiert, dass sie andauernd Meister werden. Weil es zu weit zurückliegt.
Das war auch mein erster Gedanke bei der Trennung von Klopp: hoffentlich läuft's nicht wieder so wie nach Hitzfeld. Und eigentlich bin ich da auch guter Dinge. Eine Trennung von Tuchel würde bei mir aber mit Blick darauf schon ein etwas unwohles Gefühl auslösen.
Und nach der Trennung von Klopp haben wir es doch gut hinbekommen. Tuchel war mindestens 2 Jahre hier und erfolgreich.
Kohler...
Chappi1991
, Dienstag, 02.05.2017, 17:33 (vor 3167 Tagen) @ captain_gut
Das ist zwar größtenteils historisch bedingt, aber wie gesagt: die Zeit nach Hitzfeld war auch übel.
Das kann man nicht so sehen. Wie schon geschrieben, kann man einen ganz klaren Cut 1986. Davor hatte der BVB die meisten Trainer aller Bundesligisten und danach - behaupte ich mal aus dem Stehgreif - die wenigsten unter den Clubs, die mindestens 25 Bundesligajahre in dieser Zeit hatten.
Es gab dabei zwei Phasen der Instabilität. Eine von 1997 bis 2000 und eine von 2004 bis 2008. Da gab es insgesamt sieben Trainer. In den restlichen 24 Jahren gab es sechs Trainer. Dazu muss man feststellen, dass die genannten Jahre die jenigen waren, in denen dem BVB schlicht das Geld fehlte, um den Kader aktiv zu gestalten. Das führte auch zum Wegloben Hitzfelds, weil mein sein als notwendiges erkanntes Programm nicht finanzieren konnte. Solange die Möglichkeit bestand, den Kader vernünftig aufzustellen, solange hatten es auch die Trainer ruhig hier.
Kohler...
captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 03.05.2017, 08:52 (vor 3166 Tagen) @ Chappi1991
Es gab dabei zwei Phasen der Instabilität. Eine von 1997 bis 2000 und eine von 2004 bis 2008. Da gab es insgesamt sieben Trainer. In den restlichen 24 Jahren gab es sechs Trainer. Dazu muss man feststellen, dass die genannten Jahre die jenigen waren, in denen dem BVB schlicht das Geld fehlte, um den Kader aktiv zu gestalten. Das führte auch zum Wegloben Hitzfelds, weil mein sein als notwendiges erkanntes Programm nicht finanzieren konnte. Solange die Möglichkeit bestand, den Kader vernünftig aufzustellen, solange hatten es auch die Trainer ruhig hier.
Im Großen und Ganzen ist das wohl richtig, die Bedingungen waren schwieriger. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der BVB in diesen Zeiten auch sehr unglücklich agiert hat, was die Trainer angeht. Das meine ich jetzt gar nicht unbedingt so, dass der Trainerstuhl so wackelig war, sondern dass vor allem die Trainerauswahl auch ziemlich schlecht war. Mir kam das schon wie eine gewisse Orientierungslosigkeit in diesem Bereich vor, die der BVB nach der Hitzfeld-Ära offenbart hat:
Scala, Skibbe, Krauss und später Röber, Doll - ich bezweifle, dass die sich mit besseren finanziellen Möglichkeiten besser geschlagen hätten.
Im Übrigen wurde laut Transfermarkt schon 99/00 wieder ordentlich investiert (u.a. Wörns, Evanilson, Ikpeba, Bobic, Reina). In der Saison wurden dann erst Skibbe, später Krauss entlassen.
Vielleicht könnte man es sogar umdrehen und sagen, dass Sammer sich nur so lange gehalten hat, weil in seiner Zeit unglaublich viel Geld für Spieler ausgegeben wurden und er dadurch relativ erfolgreich war.
Kohler...
CB, Mittwoch, 03.05.2017, 08:15 (vor 3166 Tagen) @ Chappi1991
Das ist zwar größtenteils historisch bedingt, aber wie gesagt: die Zeit nach Hitzfeld war auch übel.
Das kann man nicht so sehen. Wie schon geschrieben, kann man einen ganz klaren Cut 1986. Davor hatte der BVB die meisten Trainer aller Bundesligisten und danach - behaupte ich mal aus dem Stehgreif - die wenigsten unter den Clubs, die mindestens 25 Bundesligajahre in dieser Zeit hatten.
Bremen hatte noch weniger. Freiburg auch von den aktuellen Bundesligisten (auch wenn die in dem Zeitraum keine 25 Jahre in der Bundesliga waren)
Kohler...
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 02.05.2017, 15:07 (vor 3167 Tagen) @ captain_gut
Insbesondere die Zeit nach Hitzfeld war ein Rückfall in "alte Zeiten". Auch wenn Sammer vier Jahre im Amt war (das hatte ich tatsächlich gar nicht mehr so in Erinnerung), war bis zu Klopp eigentlich nie so richtig Ruhe.
Krass.
Auf Anhieb hätte ich in Erinnerung, dass Sammer 2 Jahre bei uns Trainer war.
Kohler...
captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 02.05.2017, 15:26 (vor 3167 Tagen) @ Lattenknaller
Krass.
Auf Anhieb hätte ich in Erinnerung, dass Sammer 2 Jahre bei uns Trainer war.
Ja, das hätte ich auch so getippt.
Kohler...
Timpleton, Bottrop, Dienstag, 02.05.2017, 15:43 (vor 3167 Tagen) @ captain_gut
Habe nur das Lattek/Sammer Jahr im Kopf. Dann natürlich das Meisterjahr und eine durchwachsene Saison danach. Aber vier Jahre?
Kohler...
ChrisRF, Dienstag, 02.05.2017, 17:30 (vor 3167 Tagen) @ Timpleton
Doch, 4 Jahre kommt schon hin.
Zwischen dem Lattek-Sammer-Jahr und der Meistersaison gab es doch noch die Saison mit der 4-Minuten-Meisterschaft, in der der BVB bis kurz vor Schluss auch Titelchancen hatte und dann Dritter wurde. Da war Sammer auch schon die gesamte Saison Trainer.
Dann wurden wir halt Meister und danach kam die wie du schon sagtest durchwachsene Saison als wir gegen Cottbus die direkte CL verpasst haben.
2003/04 ging es dann weiter bergab mit peinlichen Niederlagen in der CL-Qualifikation und später im UEFA-Cup. Ich weiß nur nicht mehr, wie das dann alles endete mit Sammer.
Kohler...
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 14:36 (vor 3168 Tagen) @ pappnase
Wie nah ist Kohler den eigentlich noch am BVB dran? Würde mich in dem Zusammenhang interessieren in welche richtung man seine Aussagen einschätzen kann.
Kohler...
pappnase, Montag, 01.05.2017, 14:43 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Das wird dir hier niemand mit Sicherheit sagen können, auch wenn der eine oder andere Nutzer dies gerne so andeutet.
Der Kreis der echten Entscheidungsträger beim BVB scheint jedenfalls nicht besonders groß zu sein, denn in der Vergangenheit hat man es meist recht gut hinbekommen sich bei der Entscheidungsfindung von der Presse und dem "Umfeld" abzuschirmen.
Kohler...
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 15:06 (vor 3168 Tagen) @ pappnase
Ok, danke. Also schlägt der Zeiger bei Kohlers Aussagen auch eher in richtung Spekulationen.
Kohler...
Dennis-77, Montag, 01.05.2017, 15:45 (vor 3168 Tagen) @ Semper
interpretierst du jetzt mal so rein.. :) cool
Kohler...
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 17:38 (vor 3168 Tagen) @ Dennis-77
Mein persönlicher Anzeiger, hätte ich dazu schreiben sollen.
Kohler...
Shizzo, Montag, 01.05.2017, 14:27 (vor 3168 Tagen) @ pappnase
Vielleicht ist Jürgen Kohler das berühmte "Umfeld", von dem Röckenhaus ständig spricht, um seine Schmierereien zu rechtfertigen.
Kohler...
klaus08, Pforzheim, Montag, 01.05.2017, 16:29 (vor 3168 Tagen) @ Shizzo
Vielleicht ist Jürgen Kohler das berühmte "Umfeld", von dem Röckenhaus ständig spricht, um seine Schmierereien zu rechtfertigen.
Der Überbringer ist nicht zwangsläufig an dem Überbrachten schuld.
Um zu erkennen, dass es zwischen Tuchel und Watzke nicht stimmt, braucht man kein intimer Kenner des Vereins zu sein. Die öffentlichen Verlautbarungen nach dem Anschlag reichen hierfür schon alleine völlig aus.
Es ist sicher kein Zufall, dass Watzke es konsequent meidet, irgendwo zusammen mit seinem Cheftrainer aufzutauchen.
Aber hier glauben viele lieber an das Narrativ, dass alles Elend von außen kommt.
Kohler...
klaus08, Montag, 01.05.2017, 18:09 (vor 3168 Tagen) @ klaus08
Aber hier glauben viele lieber an das Narrativ, dass alles Elend von außen kommt.
Die elende Vokabel "Narrativ" kommt bei Dir jedenfalls von innen, wo sie irgendwann mal von außen hingelangt ist.
Was Kohler angeht: Im Forum weiß niemand, wie nah er dran ist. Es weiß auch keiner, wie groß die Reibung zwischen den Chefs und Tuchel ist und welche Verluste sie verursacht. Wir werden es erleben.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DevilDog, null-zwo-elf, Montag, 01.05.2017, 13:10 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Es wäre so dumm, diesen Trainer gehen zu lassen, weil er auch mal eine andere Meinung hat. Natürlich wirkt als Mensch erstmal schwieriger als Klopp. Aber Watzke soll ihn ja nicht heiraten. Und für Erfolg muss man auch mal Konflikte aushalten.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 21:18 (vor 3168 Tagen) @ DevilDog
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 02.05.2017, 00:53 (vor 3168 Tagen) @ Sascha
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Er heisst auch nicht Mario oder Mats. Es gibt gar keinen Grund, da Hoffnungen zu machen, solange keine Uebereinkunft mit dem Verein gefunden wurde.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 07:20 (vor 3168 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Er heisst auch nicht Mario oder Mats. Es gibt gar keinen Grund, da Hoffnungen zu machen, solange keine Uebereinkunft mit dem Verein gefunden wurde.
Es ist aber auch nicht die erste Personalie, die man sich im Bereich des Fußballbuisness mitbekommt. In der Regel sendet mindestens eine Partei im Vorfeld deutliche Signale aus, wenn ein Vertrag verlängert werden soll.
In diesem Fall fehlt das auf beiden Seiten grundsätzlich. Deshalb bin ich mir mittlerweile ebenfalls sehr sicher, dass Tuchel nächste Saison hier noch an der Seitenlinie steht, aber nicht mehr in der übernächsten.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 04.05.2017, 21:09 (vor 3165 Tagen) @ Sascha
In diesem Fall fehlt das auf beiden Seiten grundsätzlich. Deshalb bin ich mir mittlerweile ebenfalls sehr sicher, dass Tuchel nächste Saison hier noch an der Seitenlinie steht, aber nicht mehr in der übernächsten.
Tuchel wuerde, so vermute ich, eher nicht in das Ausland wechseln. Fuer die Bayern waere er ein Risiko. Er muesste 2018 schon Meister werden, um dort interessant zu werden. Fuer andere Vereine ein Wunschkandidat. Vielleicht bietet sich ja ein Verein an, der eine bessere Perspektive bietet (z.B. Einfluss bei der Gestaltung des Kaders).
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sebi, Dülmen, Dienstag, 02.05.2017, 07:34 (vor 3168 Tagen) @ Sascha
In diesem Fall fehlt das auf beiden Seiten grundsätzlich. Deshalb bin ich mir mittlerweile ebenfalls sehr sicher, dass Tuchel nächste Saison hier noch an der Seitenlinie steht, aber nicht mehr in der übernächsten.
Diesen Fall - "gemeinsam", mit einem auslaufenden Vertrag, in die nächste Saison zu gehen, hatte Watzke aber vor einiger Zeit mal ausgeschlossen, oder? Nicht, dass ich diese Variante inzwischen nicht auch für wahrscheinlich halte, aber ich bin mir sicher, er hat das so formuliert.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 02.05.2017, 10:45 (vor 3167 Tagen) @ Sebi
Diesen Fall - "gemeinsam", mit einem auslaufenden Vertrag, in die nächste Saison zu gehen, hatte Watzke aber vor einiger Zeit mal ausgeschlossen, oder? Nicht, dass ich diese Variante inzwischen nicht auch für wahrscheinlich halte, aber ich bin mir sicher, er hat das so formuliert.
Es gab Aussagen in die Richtung, und die wurden auch häufig so wiedergegeben wie Du sie interpretierst.
Ich habe sie allerdings eher so verstanden, dass man nicht ins letzte Vertragsjahr geht, ohne die Zukunft geklärt zu haben.
Das beinhaltet meiner Meinung nach die Möglichkeit, dass man den Vertrag nicht verlängert aber trotzdem bis 2018 weiter zusammenarbeitet.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Timpleton, Bottrop, Dienstag, 02.05.2017, 07:38 (vor 3168 Tagen) @ Sebi
Siehe die Watzkes Aussagen in Bezug auf Hummels, Miki und Ilkay bzgl. der Möglichkeit, dass uns alle 3 verlassen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:17 (vor 3167 Tagen) @ Timpleton
Siehe die Watzkes Aussagen in Bezug auf Hummels, Miki und Ilkay bzgl. der Möglichkeit, dass uns alle 3 verlassen.
Das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Natürlich hätte man Spieler halten können. Dies hätte aber zu ganz massiven finanziellen Verlusten geführt da sie nach Ablauf der Saison ablösefrei gewechselt wären. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre das wohl nicht zu rechtfertigen gewesen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 08:43 (vor 3167 Tagen) @ Timpleton
So ist das Geschäftsleben.
Keine Ahnung wie ihr so euer Leben führt. Aber es kommt halt vor, dass man etwas unbedingt will und alles dafür zu tun bereit ist, und es am Ende doch anders kommt.
Bei Miki gab es klare Absprachen und klare Abläufe, die immer darauf hinliefen, dass er bei uns bleibt. Jedenfalls noch diese Saison. Man hätte das so machen wollen.
Und man ging immer davon aus, dass er dann doch im Laufe der nächsten Monate verlängert. Bis quasi zu dem Anruf, dass er es nicht tun wolle.
Da wurden klare Absprachen und Versprechen eiskalt gebrochen und es wurde gelogen bis sich die Balken biegen und unter dem Strich der BVB quasi erpresst, diesem Wechsel zuzustimmen.
Klar, Watzke redet manchmal zu viel und würde besser schweigen.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 02.05.2017, 12:08 (vor 3167 Tagen) @ Phil
So ist das Geschäftsleben.
Keine Ahnung wie ihr so euer Leben führt. Aber es kommt halt vor, dass man etwas unbedingt will und alles dafür zu tun bereit ist, und es am Ende doch anders kommt.
Bei Miki gab es klare Absprachen und klare Abläufe, die immer darauf hinliefen, dass er bei uns bleibt. Jedenfalls noch diese Saison. Man hätte das so machen wollen.
Und man ging immer davon aus, dass er dann doch im Laufe der nächsten Monate verlängert. Bis quasi zu dem Anruf, dass er es nicht tun wolle.
Da wurden klare Absprachen und Versprechen eiskalt gebrochen und es wurde gelogen bis sich die Balken biegen und unter dem Strich der BVB quasi erpresst, diesem Wechsel zuzustimmen.
Klar, Watzke redet manchmal zu viel und würde besser schweigen.MFG
Phil
Und wenn du dann darauf bestehst, dass der Vertrag trotzdem abgeleistet wird besteht bei so einem Charakter wie Mhiktaryan die Gefahr, dass er im mentalen Loch verschwindet. Wenn Watzke die 40 Mio. + da nicht genommen hätte, müssten wir uns doch fragen, ob er nicht mehr rational denken kann.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Montag, 01.05.2017, 21:37 (vor 3168 Tagen) @ Sascha
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Naja, aber erstmal die klare Aussage, im nächsten Jahr mit der Mannschaft arbeiten zu wollen. Und Aussagen, die als Sicheleien verstanden werden könnten, höre ich von Tuchel nicht. Und nochmal: sollte man sich im Sommer trennen - und dann der nächste Neuanfang anstehen, bei dem die Mannschaft den Trainer erstmal 8 Monate kennenlernen muss - dann müssen Watzke und Zorc auch die Verantwortung für eine mal wieder suboptimale Auswahlentscheidung bei der Trainersuche übernehmen. Auch wenn man - wie schon gesagt - Tuchel selbstverständlich nicht in eine Reihe mit Röber (als Platzhalter für von Heesen!) und Doll (statt Magath) stellen kann. Die "Verabschiedung" von van Marwijk lassen wir mal außen vor.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 07:22 (vor 3168 Tagen) @ Schulten Manni
Borussia Dortmund ist Tuchels erste "große" Trainerstation. Wenn uns bereits jetzt ein Weggang von ihm vor echte, 8-monatige Probleme stellen würde, sollten wir den Laden besser gleich dicht machen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 08:12 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Borussia Dortmund ist Tuchels erste "große" Trainerstation. Wenn uns bereits jetzt ein Weggang von ihm vor echte, 8-monatige Probleme stellen würde, sollten wir den Laden besser gleich dicht machen.
Selbst bei Bayern hieß es doch, das Team müsse sich nach Pep erstmal Ei. Paar Monate auf Ancelotti umstellen. Damit wurde - ob zurecht oder zu Unrecht - auch erklärt, warum der Nimbus der absoluten Dominanz und Unbesiegbarkeit am Anfang der Hinrunde erstmal weg waren.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 09:17 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Borussia Dortmund ist Tuchels erste "große" Trainerstation. Wenn uns bereits jetzt ein Weggang von ihm vor echte, 8-monatige Probleme stellen würde, sollten wir den Laden besser gleich dicht machen.
Selbst bei Bayern hieß es doch, das Team müsse sich nach Pep erstmal Ei. Paar Monate auf Ancelotti umstellen. Damit wurde - ob zurecht oder zu Unrecht - auch erklärt, warum der Nimbus der absoluten Dominanz und Unbesiegbarkeit am Anfang der Hinrunde erstmal weg waren.
Aber niemand hat bei Bayern einen "Neuanfang" ausgerufen. Das Double inklusive mindestens Halbfinale CL hätte es schon sein sollen.
Bei Ancelotti ging es bei der Umstellung doch eher darum, dass es etwas dauern sollte, bis seine Arbeit alle Stärken komplett entfaltet haben kann. Hier klingt das oft so, als würde ein neuer Trainer vielleicht nicht bei null, aber maximal bei 1,5 wieder anfangen müssen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Dienstag, 02.05.2017, 09:30 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Im Halbfinale hat Bayern einen einzigen Spieler eingesetzt der nicht schon letzte Saison dort war (Hummels). Im Durschnitt sind die Spieler bei Bayern seit 5,7 Jahren im Verein. 10 von 14 Spielern sind mindestens im 3. Jahr dort. Bei uns waren allein 6 Spieler auf dem Feld die maximal im 2. Jahr im Verein sind.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 09:57 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Im Halbfinale hat Bayern einen einzigen Spieler eingesetzt der nicht schon letzte Saison dort war (Hummels). Im Durschnitt sind die Spieler bei Bayern seit 5,7 Jahren im Verein. 10 von 14 Spielern sind mindestens im 3. Jahr dort. Bei uns waren allein 6 Spieler auf dem Feld die maximal im 2. Jahr im Verein sind.
Wobei man darüber diskutieren kann, ob das für einen neuen Trainer jetzt positiv (Spieler kennen sich) oder negativ (Spieler spielen schon seit Jahren "so" miteiannder) ist.
Und ganz davon ab: Trainerwechsel gehören für Spieler doch zum Arbeitsalltag. Sie wechseln selber ja regelmäßig die Vereine und müssen sich permanent auf neue Trainer, Mitspieler und Umfelder einstellen. Schon seit den Jugendmannschaften. Wer da 8 Monate braucht, um damit zurecht zu kommen, der wird es erst gar nicht in den Profifußball geschafft haben. Und viele der jüngeren Spieler wollen mal auf einem Niveau wechseln, bei denen sie nichtmal die Hälfte der Zeit zur Anpassung bekommen, weil sie sonst schnell woanders kicken.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Dienstag, 02.05.2017, 11:54 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Das Problem von Jugendspielern ist wohl eher der ihrer Jugend innewohnenden mangelnden Erfahrung und Leistungsschwankung. Und wer mit 21-22 Jahren bereits konstant Weltklasse abrufen kann, der wird höchstwahrscheinlich nicht bei Borussia Dortmund im Einkaufskorb landen. Gleichzeitig ist unser "erfahrenes" Mannschaftskorsett dauerverletzt, nicht mehr ganz auf der Leistungshöhe wie noch vor 3-4 Jahren oder haben als zugekaufte Ergänzungen keinen echten Effekt (Rode...). Übrig bleibt "Jugend forscht" kombiniert mit dem Altmetall was gerade mal nicht verletzt oder nicht im Leistungstief ist. Und wenn man das ganz nüchtern betrachtet, dann hat Tuchel in meinen Augen einer perfekten Job abgeliefert. Ich weiß nicht worüber die intern streiten und wer da mit wem nicht zurechtkommt. Aber die Untertöne die bei Watzke/Zorc manchmal andeuten Tuchel würde nicht das Optimum aus dem Kader herausholen ... da wird mir schwindelig. Da vertraue ich Tuchel mehr als Watzke/Zorc.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 12:09 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
bearbeitet von Sascha, Dienstag, 02.05.2017, 12:13
Das Problem von Jugendspielern ist wohl eher der ihrer Jugend innewohnenden mangelnden Erfahrung und Leistungsschwankung. Und wer mit 21-22 Jahren bereits konstant Weltklasse abrufen kann, der wird höchstwahrscheinlich nicht bei Borussia Dortmund im Einkaufskorb landen. Gleichzeitig ist unser "erfahrenes" Mannschaftskorsett dauerverletzt, nicht mehr ganz auf der Leistungshöhe wie noch vor 3-4 Jahren oder haben als zugekaufte Ergänzungen keinen echten Effekt (Rode...). Übrig bleibt "Jugend forscht" kombiniert mit dem Altmetall was gerade mal nicht verletzt oder nicht im Leistungstief ist. Und wenn man das ganz nüchtern betrachtet, dann hat Tuchel in meinen Augen einer perfekten Job abgeliefert. Ich weiß nicht worüber die intern streiten und wer da mit wem nicht zurechtkommt. Aber die Untertöne die bei Watzke/Zorc manchmal andeuten Tuchel würde nicht das Optimum aus dem Kader herausholen ... da wird mir schwindelig. Da vertraue ich Tuchel mehr als Watzke/Zorc.
Zumindest für die Hinserie kann man da allerdings schon ein Fragezeichen hinter setzen. Es ist ja schon ein bisschen skurril, dass für Tuchel eine größere Eingespieltheit in einem System, eine stärkere Gewöhnung aneinander sprechen soll, während er selber von seinen Spielern ein hohes Maß an Flexibilität erwartet.
Ein Großteil war mit Sicherheit der Verletzungshistorie geschuldet, aber gerade in der Hinrunde hat er auch ohne wirkliche Notwendigkeit die Startaufstellungen auf bis zu acht Spieler im Vergleich zum Match davor verändert, zwischen verschiedenen Defensivsystemen hin und her geswitcht und Spieler teilweise von der Tribüne in die erste Elf und dann direkt wieder auf die Bank rotieren lassen.
Für mich hat Tuchel da in der Hinrunde wirklich ein paar Punkte, die wir jetzt gut gebrauchen könnten, liegen gelassen, weil er von der Mannschaft zu viel wollte, beziehungsweise er seine Anforderungen ans Team nicht den tatsächlichen Begebenheiten anpassen konnte. Ich glaube, dass Tuchel selber da viel massiver an der Mannschaft "herumgedoktort" hat, als es ein neuer Trainer tun würde.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Dienstag, 02.05.2017, 12:28 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
"optimal" ist für mich nicht "bestmöglich"! ;-)
Aber genau diese Imperfektion ist doch das spannende. Auch für Tuchel ist das alles neu. Das erste mal eine Dreifachbelastung steuern, das erste mal sich nicht 7 Tage auf ein BL-Spiel vorbereiten, das erste mal eine Kaderqualität zur Verfügung haben mit der man echten gepflegten Offensiv- und Ballbesitzfußball spielen kann. Über all diese erste Male ist Tuchel eigentlich immer sehr reflektiert wenn man ihn reden hört. Vom Typus her ist er für mich die Zukunft des Fußballs. Taktisch flexibel, pragmatisch, experimentierfreudig und jeder Taktik gegenüber aufgeschlossen. Gleichzeitig enorm detailorientiert und immer interessiert an den neusten Entwicklungen im sportwissenschaftlichen Bereich. Wenn ich dagegen Gladbach sehe... von Favre, auch so ein "Nerd", hin zu Hecking. Oh Gott da kommt mir das gruseln. Das ist für mich das abschreckende Beispiel gerade, was dabei herauskommt wenn eine Vereinsspitze meint Innovation gegen Konstanz abwägen zu müssen.
Der Kader hat Entwicklungspotential und solange auch bei Tuchel eine Entwicklung zu erkennen ist (und das denke ich doch!), solange sollte man dem ganzen eine Chance geben. Ich habe irgendwie noch nichts wirklich gehört was über den Bereich persönlicher Animositäten hinausgeht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 13:57 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Das ist jetzt aber auch ein anderer Punkt, ob man persönlich der Meinung ist, ob Tuchel länger bleiben sollte, oder nicht.
Ursprünglich ging es ja darum, dass die Mannschaft unter einem anderen Trainer ja erst bis zu acht Monaten mit ihm arbeiten müsste, damit sie das alles umsetzen kann. Halte ich als Argument Pro-Tuchel für sehr zweifelhaft, weil Tuchel selber den Anschein permanenter Veränderung erweckt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
bobschulz, MS, Dienstag, 02.05.2017, 14:07 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Das ist jetzt aber auch ein anderer Punkt, ob man persönlich der Meinung ist, ob Tuchel länger bleiben sollte, oder nicht.
Ursprünglich ging es ja darum, dass die Mannschaft unter einem anderen Trainer ja erst bis zu acht Monaten mit ihm arbeiten müsste, damit sie das alles umsetzen kann. Halte ich als Argument Pro-Tuchel für sehr zweifelhaft, weil Tuchel selber den Anschein permanenter Veränderung erweckt.
Wobei Du ja selbst in einem anderen Beitrag erwähnst, dass dieses gefühlte
" wechseln um des Wechselns willens"
hauptsächlich in der HR befremdliche Züge hatte, jetzt aber doch wesentlich zurückgefahren würde.
Dies kann mMn nicht - mehr - das große Problem sein.
Glaube, dass alle Beteiligten clever genug sind, eine Entscheidung zu treffen, die dem Verein gerecht wird. Man kann auch nächste Saison mit TT arbeiten, selbst wenn er nicht verlängert. Dann sollten sich halt nur Alle bewußt sein, dass ständig Fragen kommen werden. Warum nicht verlängert wurde, wer evtl., etc. Ruhe wird das nicht bringen. Und bei ausbleibenden Erfolgen wohl auch die Trainerfrage stellen lassen, wobei dies auch bei einem Vertrag bis 2022 passieren würde.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 14:22 (vor 3167 Tagen) @ bobschulz
Ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung, aber ich glaube, dass Tuchels Änderung hin zu mehr Konstanz eher dem Pragmatismus geschuldet war, denn echter Einsicht. Oder anders ausgedrückt: Ich kann mir gut vorstellen, dass er in der nächsten Saison erneut den Versuch angeht, das alles zu einem fluiden, für den Gegner nicht vorhersagbaren "Gewusel" zu machen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 14:47 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung, aber ich glaube, dass Tuchels Änderung hin zu mehr Konstanz eher dem Pragmatismus geschuldet war, denn echter Einsicht. Oder anders ausgedrückt: Ich kann mir gut vorstellen, dass er in der nächsten Saison erneut den Versuch angeht, das alles zu einem fluiden, für den Gegner nicht vorhersagbaren "Gewusel" zu machen.
Aber selbst wenn: man wusste doch, wen man verpflichtet. Diese Flexibilität wurde auch hier im Forum herbeigesehnt. Jedenfalls von denen, die (Polemik....) Kloppo seinen gefühlten 13 Mann Kader mit gefühlt 8 Gesetzen Spielern und fehlende Flexibilität vorgeworfen haben. Womit ich nicht sagen will, dass ich jeden taktischen Move von Tuchel toll fand. Aber wer Tuchel verpflichtet, bekommt eben keinen Hecking, der - zugespitzt - freitags guckt wer fit ist um dann im
90er-Style 11 Namen in solider Formation auf die Taktiktafel pinnt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
bobschulz, MS, Dienstag, 02.05.2017, 14:31 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung, aber ich glaube, dass Tuchels Änderung hin zu mehr Konstanz eher dem Pragmatismus geschuldet war, denn echter Einsicht. Oder anders ausgedrückt: Ich kann mir gut vorstellen, dass er in der nächsten Saison erneut den Versuch angeht, das alles zu einem fluiden, für den Gegner nicht vorhersagbaren "Gewusel" zu machen.
Ich habe eher das Gefühl, dass er verstanden hat, dass der Flow erst gekommen ist, als es nicht mehr so Fluid war. Denn bei zu viel Freiheit und das ohne ein stabiles Gerüst bricht vieles zusammen.
Die Vorhersagbarkeit für das eigene Team muss also gewahrt bleiben, dann hat etwas Gewusel sicher einen positiven Effekt. Wenn Alles fließt ist mir das zu instabil. Vielleicht hat TT aber auch die Grenzen unseres Teams erkannt, und stabilisiert es mit wenigen Systemen. Also hinten Mauer und nur vorne Alles im Fluss. Time will tell. ;-)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Dienstag, 02.05.2017, 14:30 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung, aber ich glaube, dass Tuchels Änderung hin zu mehr Konstanz eher dem Pragmatismus geschuldet war, denn echter Einsicht. Oder anders ausgedrückt: Ich kann mir gut vorstellen, dass er in der nächsten Saison erneut den Versuch angeht, das alles zu einem fluiden, für den Gegner nicht vorhersagbaren "Gewusel" zu machen.
Wobei eine flexiblere taktische Ausrichtung ja quasi "jeder" als wünschenswerte Verbesserung unterschreiben würde. Da gehört m.E. dazu, dass dies ein Prozess ist, der auch dann mal ungeschickt zwischendurch aussieht.
Ich denke hauptsächlich der Zeitpunkt in der HR, wo wir die Wechsel schon durch Verletzungen hatten und dann noch das "rumprobieren" hinzu kam sind wohl der Kritikpunkt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 14:40 (vor 3167 Tagen) @ herrNick
Die besondere taktische Flexibilität sehe ich unter TT aber genau so (wenig) wie ich sie unter Klopp gesehen habe.
Ja, Tuchel wechselt deutlich öfter in der Grundordnung als es Klopp getan hat. Mal spielen wir mit 3er- bzw. 5-er-, mal mit 4er-Kette. Zuletzt gab es dann einen zweiten defensiven 6er. Im Spiel ändern wir die Formation auch häufiger, als es früher der Fall gewesen ist.
Von der generellen Spielidee ist das aber doch im Grunde seit seinem Amtsantritt das Gleiche (Ballbesitz/Dominanz).
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Dienstag, 02.05.2017, 14:47 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Die besondere taktische Flexibilität sehe ich unter TT aber genau so (wenig) wie ich sie unter Klopp gesehen habe.
Ja, Tuchel wechselt deutlich öfter in der Grundordnung als es Klopp getan hat. Mal spielen wir mit 3er- bzw. 5-er-, mal mit 4er-Kette. Zuletzt gab es dann einen zweiten defensiven 6er. Im Spiel ändern wir die Formation auch häufiger, als es früher der Fall gewesen ist.
Von der generellen Spielidee ist das aber doch im Grunde seit seinem Amtsantritt das Gleiche (Ballbesitz/Dominanz).
Ich habe im Kopf, dass er die "Experimente" für die Rückrunde mit Ansage gestoppt hat (irgendwie sowas wie: wir müssen uns jetzt auf das Punkte holen konzentrieren). Das deutet für mich darauf hin, dass er diesen Plan aber weiterhin verfolgt und bestätigt Sascha in seinem Gefühl, dass er vermutlich bei nächster Gelegenheit damit anfangen wird/würde.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 14:53 (vor 3167 Tagen) @ herrNick
Ich hatte das Thema eher so verstanden, dass er dann wieder ohne Not "rotiert bis der Arzt kommt".
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
bedburger78, Kerpen, Dienstag, 02.05.2017, 13:41 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Auf den Punkt gebracht!
Und noch etwas, was mir in dem ganzen Diskurs um TT definitiv zu kurz zu kommen scheint, ist die Tatsache, dass das Scouting das Eine und die Unterschrift unter dem Vertrag, ganz was anderes ist. Damit meine ich die in der letzten Zeit verpflichteten jungen Spieler, die sich dazu überreden ließen (Gespräche mit TT waren für viele das Entscheidende), überhaupt beim BVB zu unterschreiben... Sollten Sie in Thomas Tuchen nicht einen Trainer sehen, der denen richtig was mit auf den Weg mitgeben kann, hätten sie in meinen Augen, zumindest nicht alle, bei uns erstmal unterschrieben. Ob diese Spieler, ohne TT bleiben möchten, bleibt es abzuwarten....
Und noch eins...
Wir haben uns alle an einen sehr erfolgreichen BVB durchaus gewöhnt.
Der Fußball, den TT spielen lässt, ist attraktiv und dazu erfolgreich.
Nach dem Umbruch (diese Saison kann man nicht anders sehen nach den letztjährigen Abgängen), kann nächste Saison mit TT (angenommen das Wesentliche des Kaders bleibt beisammen) nur noch besser werden.
Es gab aber auch Zeiten, wo es anders lief, und ich habe die Befürchtung, dass ein Trainerwechsel, damit die fehlende Kontinuität, eher Negatives nach sich ziehen würde... Alles spekulativ - klar, aber so habe ich das im Bauch...
Viele Grüße,
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 13:46 (vor 3167 Tagen) @ bedburger78
Ich bin mir zu 100% sicher, dass Thomas Tuchen keinen Spieler zur Unterschrift bewegt hat.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 11:25 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
Wie lang agieren Trainer denn i.d.R. in den Klubs? Selbst bei den sehr erfolgreichen Klubs sind 2-4 Jahre doch eher die Regel. Oder liege ich da komplett falsch?
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Dienstag, 02.05.2017, 11:47 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Und welche Vereine können eine solche Entwicklung hinlegen wie wir in den letzten Jahren und das ganze auf hohen Niveau konsolidieren? Entweder Vereine die von irgendwem mit Geld zugeschissen werden oder Vereine die langfristig mit einem Trainer arbeiten. Was sind die zwei großen Erfolgsgeschichten im europäischen Fußball der letzten 10 Jahre, abgesehen von One-Hit-Wonders? Atletico Madrid und Borussia Dortmund. Was haben/hatten die beiden gemeinsam? Große Konstanz auf der Trainerposition.
National auf unterschiedlichen Niveau würde ich Gladbach mit 5 Jahre Favre (zwei Trainer später wieder ganz unten...), Freiburg mit Streich seit 6 Jahren und Mainz die in 13 Jahren 3 Trainer hatten als die großen Erfolgsstories benennen.
Die durschnittliche Verweildauer von Trainer ist 2,1 Jahren in der Bundesliga. Die echten Erfolge feiern eigentlich nur Vereine die es schaffen diesen Durschnitt deutlich zu überschreiten. Selbst bei Köln ist Stöger jetzt schon 4 Jahre da...
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Borkasson, Dienstag, 02.05.2017, 13:22 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Und welche Vereine können eine solche Entwicklung hinlegen wie wir in den letzten Jahren und das ganze auf hohen Niveau konsolidieren? Entweder Vereine die von irgendwem mit Geld zugeschissen werden oder Vereine die langfristig mit einem Trainer arbeiten. Was sind die zwei großen Erfolgsgeschichten im europäischen Fußball der letzten 10 Jahre, abgesehen von One-Hit-Wonders? Atletico Madrid und Borussia Dortmund. Was haben/hatten die beiden gemeinsam? Große Konstanz auf der Trainerposition.
...
Statistiken und ihre Interpretation sind ein weites Feld. Im konkreten Fall: Sind die Vereine erfolgreich, weil sie lange an ihren Trainern festhalten, oder halten die Vereine lange an ihren Trainern fest, weil sie erfolgreich sind?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 11:57 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Ich nehme mal den FC Chelsea als Beispiel:
Seit 2010 haben die 7 Trainer gehabt.
Vermutlich dreimal Meister. Zweimal FA Cup und jetzt wieder Finale. Champions League gewonnen und den UEFA Cup.
Oder den FC Sevilla. Seit 2010 haben die ebenfalls 7 Trainer angestellt.
Dreimal UEFA-Cup und einmal spanischer Pokal.
Real Madrid hatte seit 2010 auch immer 5 Trainer.
Einmal Meister, zweimal CL-Sieger, zweimal Pokal.
Der FC Barcelona hat seit 2010 vier Trainer angestellt (wobei natürlich ein Wechsel tragischerweise nicht freiwillig geschah).
Zweimal CL-Sieger, vier Meisterschaften, drei Pokalsiege.
Der FC Bayern hatte ebenfalls in den letzten ca 7 Jahren 4 Trainer unter Vertrag.
Deren Erfolge zähle ich hier jetzt mal nicht auf.
Also gänzlich ungewöhnlich sind kurze Verweildauern dann eher nicht finde ich. Klopp oder jetzt Simeone sind ja eher Ausnahmen. Geschweige Arsene Wenger.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Dienstag, 02.05.2017, 12:04 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Ich schrieb doch: "Entweder Vereine die von irgendwem mit Geld zugeschissen werden oder Vereine die langfristig mit einem Trainer arbeiten."
Also bis auf Sevilla sind das genau die Vereine die mehr Geld als Verstand haben. Bei Chelsea kommts vom russischen Boss und bei den anderen beiden aus ihrer schierer Größe und Geschichte. Die können sich Fehltritte ganz einfach leisten. Der 20 Millionen Transfer funktioniert nicht? Egal, dann kommt der nächste. Der 10 Millionen p.a. Trainer liefert nicht sofort ab? Egal, dann kommt der nächste. Wobei aus dieser Gruppe noch am ehesten Bayern gefährdet ist nicht ewig Fehltritte verkraften zu können. Während Chelsea doch das Paradebeispiel ist dass der Geld-Cheat dir unendliches Versagensmöglichkeiten erkaufen kann.
Klar haben wir inzwischen auch eine Größe wo nicht jeder teurer Transfer 100% passen muss, aber wir sind nunmal weder Chelsea noch Bayern/Real. Bei uns muss schon noch viel zusammen passen und zusammen kommen damit wir europäisches Topniveau sind und bleiben.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 14:04 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Du kannst doch fast gucken wo du willst. 2 bis 4 Jahre ist eine ziemlich normale Dauer für die Amtszeiten von Trainern. Ganz egal wie erfolgreich / unerfolgreich die Klubs waren/sind.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 14:41 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Du kannst doch fast gucken wo du willst. 2 bis 4 Jahre ist eine ziemlich normale Dauer für die Amtszeiten von Trainern. Ganz egal wie erfolgreich / unerfolgreich die Klubs waren/sind.
MFG
Phil
Die Frage ist doch: was folgt daraus? Bei dir lese ich raus: eine Trennung von Tuchel ist ein relativ normaler Vorgang, also: keine Katastrophe. Kann man ja so sehen.
Das Thema hat dann aber noch andere Facetten, die hier schon andiskutiert wurden. Wenn das so ist, warum ist der Aufschrei dann immer groß, wenn Trainer (der gehobenen Kategorie) ein Engagement im Pep-Style anstreben. Ich erinnere mich an eine Aussage von Watzke, dass sich seine Begeisterung für dieses Modell in Grenzen hält. Und er das für schwer vereinbar mit der Marke BVB hält. Womit er ja nicht ganz Unrecht hat. Denn wahrscheinlich stimmt es sogar, dass der Wunsch, Spieler und Trainer lange im Verein zu halten (Neven, Kuba, Großkreutz, Weide etc) hier noch etwas stärker gelebt wird als zB in Chelsea. Wenn dem aber so ist, kann man sich einmal mehr fragen, ob Tuchel - der ursprünglich seine Familie in München lassen wollte - diesem Profil wirklich entsprach.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, nähe Cb, Dienstag, 02.05.2017, 15:50 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Warum in München? Soweit ich mich erinnern kann haben sie zum Umzug nach Dortmund noch in Mainz gelebt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 14:45 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Die Frage ist doch: was folgt daraus? Bei dir lese ich raus: eine Trennung von Tuchel ist ein relativ normaler Vorgang, also: keine Katastrophe. Kann man ja so sehen.
Da ist nichts herauszulesen. Es ist einfach ein Fakt. Es gibt natürlich immer wieder andere Gründe, warum es zur Trennung kommt, aber unter dem Strich ist ein Trainerwechsel im Profifußball, und zwar auch dort, wo er sehr erfolgreich betrieben wird, ein normaler Vorgang.
Das Thema hat dann aber noch andere Facetten, die hier schon andiskutiert wurden. Wenn das so ist, warum ist der Aufschrei dann immer groß, wenn Trainer (der gehobenen Kategorie) ein Engagement im Pep-Style anstreben. Ich erinnere mich an eine Aussage von Watzke, dass sich seine Begeisterung für dieses Modell in Grenzen hält. Und er das für schwer vereinbar mit der Marke BVB hält. Womit er ja nicht ganz Unrecht hat.
Weil jemand wie Watzke weiß, wie die Realitäten sind. Auch bei den "Wünschen der Fans". Man kann schlecht sagen "Der kommt jetzt nur für 2 Jahre und dann gehts weiter".
Und auch der FC Bayern hätte Pep Guardiola dann ja lieber länger im Klub gehabt.
Denn wahrscheinlich stimmt es sogar, dass der Wunsch, Spieler und Trainer lange im Verein zu halten (Neven, Kuba, Großkreutz, Weide etc) hier noch etwas stärker gelebt wird als zB in Chelsea. Wenn dem aber so ist, kann man sich einmal mehr fragen, ob Tuchel - der ursprünglich seine Familie in München lassen wollte - diesem Profil wirklich entsprach.
Die Situation im Herbst 2014 / Winter 2015 war aber halt durchaus komplex und man hatte nun nicht alle Karten sauber in der Hand. Man hatte Angst, dass man massiv vom Kurs abkommen könnte, ein dauerhafter Gast in der CL zu werden. Und Tuchel traute man zu, diesen Kurs wieder herzustellen.
Inzwischen sieht die Lage anders aus und es sind bald 24 Monate vergangen, in denen viel passiert ist.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 09:14 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Selbst bei Bayern hieß es doch, das Team müsse sich nach Pep erstmal Ei. Paar Monate auf Ancelotti umstellen. Damit wurde - ob zurecht oder zu Unrecht - auch erklärt, warum der Nimbus der absoluten Dominanz und Unbesiegbarkeit am Anfang der Hinrunde erstmal weg waren.
In der Hinrunde gab es drei Unentschieden (Spieltage 6 (FC Köln), 7 (Frankfurt) und 10 (Hoffenheim)) sowie eine Niederlage (11. Spieltag gegen uns). Dazu eine Niederlage gegen Atletico Madrid und Rostow.
Diese Probleme hätten 17 Bundesligisten gerne.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Montag, 01.05.2017, 23:46 (vor 3168 Tagen) @ Schulten Manni
Ich weigere mich jeden Trainer Tausch gleich mit fast einem Jahr (8 Monate sagst du) dauernden Eingewöhnungsprozess gleichzusetzen.
Natürlich muss sich da einiges neu finden. Aber sowas kann auch positiv wirken.
Es ist wie es ist. Wer nicht erkennt, wie zerworfen das Verhältnis zwischen dem sportlichen Direktor und seinen Untergebenen ist, dem kann es wohl auch hier im Forum keiner mehr einreden.
Und Fehler? Ich finde es immer seltsam, wenn man jede Entscheidung, welche Führungskräfte treffen, und die dann vllt doch nicht 100 % passte, als "Fehler" qualifiziert. Jeder der selbst Entscheidungen treffen muss, ahnt wohl, wie ungerecht das ist.
Man hat im Herbst 2014 / Winter 2015 lange über Tuchel diskutiert. Tuchel selbst glaubte wohl schon nicht mehr dran, dass man ihn nach Dortmund holt. Am Ende überwog der Mut, weil Tuchel sportlich eine Wucht ist, ihn zu holen. Es gab aber viele, die durchaus abrieten.
Alle waren sich klar, dass es eine komplexe Zusammenarbeit würde. Sportlich ging es auf, doch bereits nach 5-6 Monate gab es massiv Probleme im täglichen Arbeiten.
Alles weitere haben wir hier seit Monaten auch schon diskutiert.
Das Tuchel sich aktuell auch positioniert, ist sein gutes Recht. Und vllt findet man für diesen Sommer auch keinen Nachfolger oder traut sich schlicht nicht, die Konsequenzen zu ziehen.
Aber dass hier über Jahre noch etwas sich entwickelt mit tuchel, kann man wohl ausschließen.
Fehler? Man hat den bvb nach Klopp auf Kurs gehalten. Tuchel hatte großen Anteil daran. Dass es insgesamt nicht funktioniert intern, kann passieren.
Klasse genug hat dieser Kader, dass auch jemand anderes ihn ohne monatelange anpassungsproblrme erfolgreich führen kann.
Und Tuchel kann und wird anderswo sein Glück finden. Und vllt Personen, mit denen er besser klar kommt. Und die mit ihm. Wo produktiv die dafür Angestellten Personen ihre Arbeit machen können. Gemeinsam.
So jedenfalls sehe ich das.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 09:08 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Vielleicht kann mich mal jemand abholen:
- warum glauben plötzlich alle zu wissen, dass es "hinter den Kulissen" mit Tuchel nicht funktioniert? (u.a.) weil Jürgen Kohler sich geäußert hat? Den würde ich noch nichtmal zum erweiterten Umfeld des BVB zählen; sein Wort im deutschen Fußball hat noch weniger Gewicht als das von Loddar Maddäus.
- Ist nicht die Kernaufgabe eines Trainers die, dass es SPORTLICH läuft? Und bei aller z.T. berechtigten Kritik an vielen Umstellungen usw: Tuchel hat noch keins von 36 Heimspielen verloren, er hat kein Derby verloren, er hat gerade mal EIN Pokalspiel verloren (11m-Schiessen gegen Bayern in Berlin), er hat die Ponys 4x (von 4) geschlagen.... Platz 2 und Pokalfinale nach dem großen Umbruch sowie Platz 3-4, Pokalfinale und CL-Viertelfinale - sportlich ist Tuchel doch ohne Frage erfolgreich. Und damit erfüllt er den über allem anderen stehenden Teil des Anforderungsprofils eines BVB-Trainers.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 10:01 (vor 3167 Tagen) @ homer73
- Ist nicht die Kernaufgabe eines Trainers die, dass es SPORTLICH läuft? Und bei aller z.T. berechtigten Kritik an vielen Umstellungen usw: Tuchel hat noch keins von 36 Heimspielen verloren, er hat kein Derby verloren, er hat gerade mal EIN Pokalspiel verloren (11m-Schiessen gegen Bayern in Berlin), er hat die Ponys 4x (von 4) geschlagen.... Platz 2 und Pokalfinale nach dem großen Umbruch sowie Platz 3-4, Pokalfinale und CL-Viertelfinale - sportlich ist Tuchel doch ohne Frage erfolgreich. Und damit erfüllt er den über allem anderen stehenden Teil des Anforderungsprofils eines BVB-Trainers.
Selbst im beschaulichen Mainz hat man Jörn Andersen als Aufstiegstrainer noch in der Saisonvorbereitung entlassen, weil Leitung und Trainer in wichtigen Punkten sehr unterschiedliche Ansichten hatten...
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 10:27 (vor 3167 Tagen) @ Sascha
- Ist nicht die Kernaufgabe eines Trainers die, dass es SPORTLICH läuft? Und bei aller z.T. berechtigten Kritik an vielen Umstellungen usw: Tuchel hat noch keins von 36 Heimspielen verloren, er hat kein Derby verloren, er hat gerade mal EIN Pokalspiel verloren (11m-Schiessen gegen Bayern in Berlin), er hat die Ponys 4x (von 4) geschlagen.... Platz 2 und Pokalfinale nach dem großen Umbruch sowie Platz 3-4, Pokalfinale und CL-Viertelfinale - sportlich ist Tuchel doch ohne Frage erfolgreich. Und damit erfüllt er den über allem anderen stehenden Teil des Anforderungsprofils eines BVB-Trainers.
Selbst im beschaulichen Mainz hat man Jörn Andersen als Aufstiegstrainer noch in der Saisonvorbereitung entlassen, weil Leitung und Trainer in wichtigen Punkten sehr unterschiedliche Ansichten hatten...
Heidel gab im Nachgang auf die Andersen-Entlassung an, daß der Trainer wenig mit der Mannschaft gesprochen habe, es sich also unter anderem auch in dem Kernbereich des Trainergeschäfts, der Mannschaftsführung, Probleme gab.
Ob dies beim BVB der Fall ist kann ich nicht beurteilen, aber als fun effect in der Personalie Andersen weiß ich, daß Jörn mittlerweile Trainer der nordkoreanischen Nationalmannschaft ist.
Da wird, so nehme ich an, neben der Sprachbarriere auch sonst nicht so viel mit dem Chef rumlamentiert.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, nähe Cb, Dienstag, 02.05.2017, 09:53 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Mein Eindruck wenn mal alles was hier geschrieben wurde rekapituliert, geht es um den sportlichen Teil am wenigsten. Aber nicht bei allen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Trip, Dienstag, 02.05.2017, 09:19 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Vielleicht kann mich mal jemand abholen:
- warum glauben plötzlich alle zu wissen, dass es "hinter den Kulissen" mit Tuchel nicht funktioniert? (u.a.) weil Jürgen Kohler sich geäußert hat? Den würde ich noch nichtmal zum erweiterten Umfeld des BVB zählen; sein Wort im deutschen Fußball hat noch weniger Gewicht als das von Loddar Maddäus.
Es gab dazu etliche Presseartikel und auch Aussagen hier im Forum. Inwieweit in beiden Zirkeln tatsächlich unabhängige Informationen vorliegen, ist natürlich schwer zu beurteilen.
- Ist nicht die Kernaufgabe eines Trainers die, dass es SPORTLICH läuft? Und bei aller z.T. berechtigten Kritik an vielen Umstellungen usw: Tuchel hat noch keins von 36 Heimspielen verloren, er hat kein Derby verloren, er hat gerade mal EIN Pokalspiel verloren (11m-Schiessen gegen Bayern in Berlin), er hat die Ponys 4x (von 4) geschlagen.... Platz 2 und Pokalfinale nach dem großen Umbruch sowie Platz 3-4, Pokalfinale und CL-Viertelfinale - sportlich ist Tuchel doch ohne Frage erfolgreich. Und damit erfüllt er den über allem anderen stehenden Teil des Anforderungsprofils eines BVB-Trainers.
Wenn die langfristige Strategie des Vereins Schaden nimmt, kann auch die Entlassung eines kurzfristig erfolgreichen Trainers Sinn ergeben. Aber gerade weil wir so wenig über die internen Abläufe wissen, macht eine solche "Gegenüberstellung" hier eigentlich wenig Sinn.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
homer73, Dienstag, 02.05.2017, 09:15 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Hier und anscheinend auch bei Watzke ist der Glaube verbreitet es sei noch mehr drin bei dem Kader bzw. erforderlich. Aus der Sicht eines Geschäftsführers durchaus nachvollziehbar: 140 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und ein Personaletat der 2 bis 4 mal so hoch ist wie bei allen aktuellen direkten Konkurrenten um die CL-Plätze. Rein aus business Sicht ist der Kampf um Platz 4 ganz klar eine underperformance des eingesetzten Kapital.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 09:35 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Hier und anscheinend auch bei Watzke ist der Glaube verbreitet es sei noch mehr drin bei dem Kader bzw. erforderlich. Aus der Sicht eines Geschäftsführers durchaus nachvollziehbar: 140 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und ein Personaletat der 2 bis 4 mal so hoch ist wie bei allen aktuellen direkten Konkurrenten um die CL-Plätze. Rein aus business Sicht ist der Kampf um Platz 4 ganz klar eine underperformance des eingesetzten Kapital.
Nur die Ausgabenseite (140 Mio.) zu betrachten, ist aber doch ziemlich kurz gedacht. Eingenommen wurden rund 100 Mio., dafür wurden drei wichtige Stammspieler verkauft.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:23 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Hier und anscheinend auch bei Watzke ist der Glaube verbreitet es sei noch mehr drin bei dem Kader bzw. erforderlich. Aus der Sicht eines Geschäftsführers durchaus nachvollziehbar: 140 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und ein Personaletat der 2 bis 4 mal so hoch ist wie bei allen aktuellen direkten Konkurrenten um die CL-Plätze. Rein aus business Sicht ist der Kampf um Platz 4 ganz klar eine underperformance des eingesetzten Kapital.
Nur die Ausgabenseite (140 Mio.) zu betrachten, ist aber doch ziemlich kurz gedacht. Eingenommen wurden rund 100 Mio., dafür wurden drei wichtige Stammspieler verkauft.
Dazu kommt dass ein Teil der Spieler die man geholt hat damit sie mit ihrer Erfahrung die Mannschaft stabilisieren u.a. aus gesundheitlichen Gründen nie wirklich in Tritt gekommen sind.
Tuchel und der BVB - sogar transferplus
thospe, Merzig, Dienstag, 02.05.2017, 10:32 (vor 3167 Tagen) @ homer73
bearbeitet von thospe, Dienstag, 02.05.2017, 10:35
Hier und anscheinend auch bei Watzke ist der Glaube verbreitet es sei noch mehr drin bei dem Kader bzw. erforderlich. Aus der Sicht eines Geschäftsführers durchaus nachvollziehbar: 140 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und ein Personaletat der 2 bis 4 mal so hoch ist wie bei allen aktuellen direkten Konkurrenten um die CL-Plätze. Rein aus business Sicht ist der Kampf um Platz 4 ganz klar eine underperformance des eingesetzten Kapital.
Nur die Ausgabenseite (140 Mio.) zu betrachten, ist aber doch ziemlich kurz gedacht. Eingenommen wurden rund 100 Mio., dafür wurden drei wichtige Stammspieler verkauft.
Ich bin wirklich nicht immer einig mit Tuchels Entscheidungen, aber bei dem Punkt muss ich dir rechtgeben. Bei transfermarkt ist aktuell ein transferminus von 10 Mio ausgewiesen. Da kommen aber noch 10 Mio für Ramos rein, der aktuell nur verliehen ist und ganz aktuell noch die 4 Mio von Freiburg. Also in der Summe haben wir Finaniziell gesehen nur die Verluste an Spielern ausgeglichen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
bobschulz, MS, Dienstag, 02.05.2017, 09:49 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Hier und anscheinend auch bei Watzke ist der Glaube verbreitet es sei noch mehr drin bei dem Kader bzw. erforderlich. Aus der Sicht eines Geschäftsführers durchaus nachvollziehbar: 140 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und ein Personaletat der 2 bis 4 mal so hoch ist wie bei allen aktuellen direkten Konkurrenten um die CL-Plätze. Rein aus business Sicht ist der Kampf um Platz 4 ganz klar eine underperformance des eingesetzten Kapital.
Nur die Ausgabenseite (140 Mio.) zu betrachten, ist aber doch ziemlich kurz gedacht. Eingenommen wurden rund 100 Mio., dafür wurden drei wichtige Stammspieler verkauft.
In dem Potential sind sich doch wohl Alle einig. Glaube nur, dass HJW auf kurzfristigeren Erfolg gesetzt hatte. Dafür hatte man die vermeintlichen Korsettstangen Götze, Rode und Schürrle verpflichtet, welche aber nicht so eingeschlagen sind, wie erhofft ( hauptsächlich gesundheitsbedingt). Und Marc Bartra brauchte seine Zeit, sich einzugewöhnen. Was auch nicht wirklich überraschend ist.
Das " Problem" ist doch, dass nicht die üblichen Verdächtigen wie Sch. oder Bayer 04 sondern die Emporkömmlinge vor uns liegen. Die einen geringeren Etat haben.
"Die Mislintat-Geschichte" etwa soll ja von Frühjahr 16 herrühren, die dürften man mal vernünftig kommentieren von Vereinsseite und einen großen Becher Kreide bereitstellen und beide auf einer PK reden lassen.
Sport ist nicht so Businessmäßig planbar. Trifft etwa Schürrle in Lapschg oder wird Halstenbergs Handspiel abgepfiffen, hätten wir jetzt Minimum einen Punkt mehr. Beide Szenen in einer Minute.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 10:35 (vor 3167 Tagen) @ bobschulz
"Die Mislintat-Geschichte" etwa soll ja von Frühjahr 16 herrühren, die dürften man mal vernünftig kommentieren von Vereinsseite und einen großen Becher Kreide bereitstellen und beide auf einer PK reden lassen.
Sport ist nicht so Businessmäßig planbar. Trifft etwa Schürrle in Lapschg oder wird Halstenbergs Handspiel abgepfiffen, hätten wir jetzt Minimum einen Punkt mehr. Beide Szenen in einer Minute.
Nicht zu vergessen das direkte Duell im Hinspiel in Sinsheim, wo wir ein Klasse-Spiel machen, aber Reus völlig lächerlich in er 1. Halbzeit runter fliegt (und Wagner vor einem Tor schubst)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
homer73, Dienstag, 02.05.2017, 09:45 (vor 3167 Tagen) @ homer73
Natürlich ist das Teil der Rechnung, aber am Ende stehen 120 Millionen Euro Personaletat. Hoffenheim hat 95 Millionen Euro in den letzten 2 Jahren eingenommen, nur 47 Millionen Euro ausgegeben, fast den gesamten Kader ausgetauscht und am Ende trotzdem nur einen Spieleretat von 40 Millionen Euro. Das ist dreimal weniger als wir. Eigentlich müssten wir mit 10 Punkten Vorsprung vor denen stehen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2017, 10:31 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Natürlich ist das Teil der Rechnung, aber am Ende stehen 120 Millionen Euro Personaletat. Hoffenheim hat 95 Millionen Euro in den letzten 2 Jahren eingenommen, nur 47 Millionen Euro ausgegeben, fast den gesamten Kader ausgetauscht und am Ende trotzdem nur einen Spieleretat von 40 Millionen Euro. Das ist dreimal weniger als wir. Eigentlich müssten wir mit 10 Punkten Vorsprung vor denen stehen.
Es ist aber immer einfacher, hoch zu kommen, als oben zu bleiben. 1x CL oder 1x EL hatten schon viele (Hertha, BMG ...), aber es ist extrem schwer, das Niveau dann zu halten. Das wird auch Hoffenheim erleben.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
bobschulz, MS, Dienstag, 02.05.2017, 09:57 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Natürlich ist das Teil der Rechnung, aber am Ende stehen 120 Millionen Euro Personaletat. Hoffenheim hat 95 Millionen Euro in den letzten 2 Jahren eingenommen, nur 47 Millionen Euro ausgegeben, fast den gesamten Kader ausgetauscht und am Ende trotzdem nur einen Spieleretat von 40 Millionen Euro. Das ist dreimal weniger als wir. Eigentlich müssten wir mit 10 Punkten Vorsprung vor denen stehen.
Teil der Wahrheit ist aber auch, dass mir bei denen kein langfristig Verletzter einfällt. Und dass sie keine 3fach Belastung haben und sich einspielen können, während wir fast nur reisen, regenerieren reisen. Was wieder zu Punkt eins führt.
Natürlich haben wir ärgerliche Niederlagen dabei, aber wenn Hupenheim nächste Saison Süle und Rudy ersetzt, bin ich auf deren Performance gespannt. Der Etat bei uns ist hoch, ja, aber kein noch so hoher Etat kein ein rausgerissenes Grundgerüst SOFORT ersetzen. Und während Watzke sich für das viele eingenommene Geld für Hummels feiern lässt, haben wir eigentlich einen fitten Hummels gegen 2 nicht fitte Spieler getauscht, die beide zusammen auch noch mehr verdienen als MH alleine.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:27 (vor 3167 Tagen) @ bobschulz
Natürlich ist das Teil der Rechnung, aber am Ende stehen 120 Millionen Euro Personaletat. Hoffenheim hat 95 Millionen Euro in den letzten 2 Jahren eingenommen, nur 47 Millionen Euro ausgegeben, fast den gesamten Kader ausgetauscht und am Ende trotzdem nur einen Spieleretat von 40 Millionen Euro. Das ist dreimal weniger als wir. Eigentlich müssten wir mit 10 Punkten Vorsprung vor denen stehen.
Teil der Wahrheit ist aber auch, dass mir bei denen kein langfristig Verletzter einfällt. Und dass sie keine 3fach Belastung haben und sich einspielen können, während wir fast nur reisen, regenerieren reisen. Was wieder zu Punkt eins führt.
Auch ich bin gespannt wie sich Hoffenheim in der nächsten Saison schlagen wird. Aktuell dürfte es ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein dass man in der Woche nicht durch Spiele in EL oder CL belastet ist.
Für mich ist es gerade in der Nach-EL-Saison kein Zufall dass von den sechs / sieben Clubs die im Augenblick auf den Plätzen stehen die für das internationale Geschäft qualifizieren drei bzw. vier in dieser Saison nicht international gespielt haben und zudem Hertha bereits in der Qualifikation für die EL ausgeschieden ist.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 09:26 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Ich sehe nicht, dass hier an den sportlichen "Erfolgen" von Tuchel gemäkelt wird.
Die Niederlage in Liverpool und das teilweise sehr ängstliche Agieren gegen die Bayern wären ihm für die letzte Saison wohl als Einziges "vorzuwerfen". Wobei er das sportlich insgesamt sehr gut gemacht hat.
Auf dem Papier haben wir die sportlichen Ziele erreicht, sofern wir 3. werden. Ein Pokalsieg wäre ein i-Tüpfelchen.
Wenn aber das interne Verhältnis zwischen den Verantwortlichen irreparabel beschädigt ist, wird sich das langfristig negativ auf den BVB auswirken. Das sollte man m. E. zwingend verhindern.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Dienstag, 02.05.2017, 09:34 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Rein finanziell müssten wir mindestens mit Abstand und souverän auf Platz 2 der Liga stehen. So wie es auch immer der Fall war seit 2011 bis auf eine Ausnahme. Wobei nicht der Abstand zu Bayern definierend ist, sondern der unser Abstand zum Rest der Liga. Pokal und CL sind da nicht so entscheidend.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 09:54 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Pokal & CL sind ja auch immer etwas vom Losglück abhängig.
Ein dritter Platz in einer sehr stark besetzten CL Gruppe (die wir aufgrund unserer 5-Jahres-Wertung nicht mehr zugelost bekommen dürften) ist sicherlich weniger ärgerlich, als ein zweiter Platz in einer Gruppe mit Teams wie Gent, Rostow und Eindhoven.
Im Pokal kannst Du auch in Runde 2 ausscheiden, sofern Du da auf die Bayern triffst.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 08:46 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Selbstverständlich kann von keiner Führungskraft mit Personalverantwortung erwartet werden, bei Einstellungen eine Trefferquote von 100 Prozent zu haben. Wobei Watzke und Zorc in Sachen Trainerverpflichtungen auch nicht bei 100 Prozent liegen. Aber das ist ein anderes Thema.
Trotzdem finde ich deine Argumentation an diesem Punkt nicht schlüssig. Wenn die von dir kolportierten Vorwürfe gegen Tuchel zutreffen, dann entsprechen sie nahezu exakt den Vorwürfen, die vor seiner Verpflichtung in der Öffentlichkeit und auch hier im Forum diskutiert wurden. Wenn Watzke und Zorc Tuchel in Kenntnis dieser Umstände verpflichtet haben ("you get what you see"), dann kann man ihnen meiner Meinung nach - zugespitzt - nicht dafür auf die Schulter klopfen, dass sie den Mut haben, die Reißleine zu ziehen und gleichzeitig bestreiten, dass es sich um eine falsche auswahlentscheidung handelt, für die man auch Verantwortung übernehmen muss.
Wie gesagt: ich vergleiche das dann keinesfalls mit der Verpflichtung von Doll und Röber und dem Interesse an von Heesen und Magath, sondern eher mit der Episode von van Gaal bei den Bayern.
Im Übrigen leitet sich aus einer Führungsposition immer auch eine besondere Verantwortung in Sachen Personalführung ab. Und da sind Sprüche wie "fachlich ist die Qualität von Tuchel unbestritten, über alles andere reden wir noch" eigentlich indiskutabel. Und erinnern eher an die letzten Woche mit van Marwijk.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Dienstag, 02.05.2017, 09:21 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Wie gesagt: ich vergleiche das dann keinesfalls mit der Verpflichtung von Doll und Röber und dem Interesse an von Heesen und Magath, sondern eher mit der Episode von van Gaal bei den Bayern.
In Fankreisen des FCB hört man übrigens häufig die Meinung, dass die immer noch dominante Phase der Bayern vor allen Dingen auf die Basisarbeit von Van Gaal zurück zu führen ist. Von einem Miserfolg mit dem Trainer van Gaal reden die wenigesten. Gute Arbeit und schlechte Zusammenarbeit mit der Klubführung müssen sich nicht ausschließen.
Ciao,
herrNick
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 08:51 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Selbstverständlich kann von keiner Führungskraft mit Personalverantwortung erwartet werden, bei Einstellungen eine Trefferquote von 100 Prozent zu haben. Wobei Watzke und Zorc in Sachen Trainerverpflichtungen auch nicht bei 100 Prozent liegen. Aber das ist ein anderes Thema.
Alles wo im Rahmen von Entscheidung von "100 %" gesprochen wird, erst Recht bei der Personalauswahl, ist doch völlig utopisch. Also ich habe schon diverse Menschen in meinem Leben eingestellt, und habe dabei auch Entscheidungen später bereut und dann korrigiert. Und ich kenne keinen, der Personalauswahl trifft, dem es noch nicht so gegangen ist.
Wenn das bei dir anders ist, hoffe ich, dass du diese Fähigkeiten auch entsprechend qua deiner Position umgewandelt hast und davon finanziell profitierst. Solche Fähigkeiten wären sehr selten zu finden.
Trotzdem finde ich deine Argumentation an diesem Punkt nicht schlüssig. Wenn die von dir kolportierten Vorwürfe gegen Tuchel zutreffen, dann entsprechen sie nahezu exakt den Vorwürfen, die vor seiner Verpflichtung in der Öffentlichkeit und auch hier im Forum diskutiert wurden. Wenn Watzke und Zorc Tuchel in Kenntnis dieser Umstände verpflichtet haben ("you get what you see"), dann kann man ihnen meiner Meinung nach - zugespitzt - nicht dafür auf die Schulter klopfen, dass sie den Mut haben, die Reißleine zu ziehen und gleichzeitig bestreiten, dass es sich um eine falsche auswahlentscheidung handelt, für die man auch Verantwortung übernehmen muss.
Man dachte halt, es würde klappen. Was ist daran so katstrophal? Auch bei Klopp gab es Vorbehalte. Und man ging davon aus, die kritischen Punkte geregelt zu kriegen, was auch geschah.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 10:30 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Selbstverständlich kann von keiner Führungskraft mit Personalverantwortung erwartet werden, bei Einstellungen eine Trefferquote von 100 Prozent zu haben. Wobei Watzke und Zorc in Sachen Trainerverpflichtungen auch nicht bei 100 Prozent liegen. Aber das ist ein anderes Thema.
Alles wo im Rahmen von Entscheidung von "100 %" gesprochen wird, erst Recht bei der Personalauswahl, ist doch völlig utopisch. Also ich habe schon diverse Menschen in meinem Leben eingestellt, und habe dabei auch Entscheidungen später bereut und dann korrigiert. Und ich kenne keinen, der Personalauswahl trifft, dem es noch nicht so gegangen ist.Wenn das bei dir anders ist, hoffe ich, dass du diese Fähigkeiten auch entsprechend qua deiner Position umgewandelt hast und davon finanziell profitierst. Solche Fähigkeiten wären sehr selten zu finden.
Phil, dann lass es uns doch gerne mit einem Extrembeispiel etwas zuspitzen: auch beim HSV sind doch seit Jahren Führungskräfte unterwegs und wir unterstellen mal, dass keiner von ihnen vorhatte, dem Verein vorsätzlich zu schaden. Trotzdem haben sich - relativ viele - Personalentscheidungen -diplomatisch formuliert - als falsch herausgestellt. Wie zB auch in Wolfsburg oder lange Zeit in Köln. Man kann also auch als Führungskraft ein bessere oder schlechtere Quote haben. Und: nein, mit keinem dieser Leute will ich Watzke und Zorc allen Ernstes auf eine Stufe stellen.
In meiner "Firma" hätte Watzke mit dem von mir zitierten Spruch über Tuchel zumindest als Teil der mittleren Führungsebene schon relativ sicher ein Gespräch mit dem ranghöheren Vorgesetzten bekommen.
Trotzdem finde ich deine Argumentation an diesem Punkt nicht schlüssig. Wenn die von dir kolportierten Vorwürfe gegen Tuchel zutreffen, dann entsprechen sie nahezu exakt den Vorwürfen, die vor seiner Verpflichtung in der Öffentlichkeit und auch hier im Forum diskutiert wurden. Wenn Watzke und Zorc Tuchel in Kenntnis dieser Umstände verpflichtet haben ("you get what you see"), dann kann man ihnen meiner Meinung nach - zugespitzt - nicht dafür auf die Schulter klopfen, dass sie den Mut haben, die Reißleine zu ziehen und gleichzeitig bestreiten, dass es sich um eine falsche auswahlentscheidung handelt, für die man auch Verantwortung übernehmen muss.
Man dachte halt, es würde klappen. Was ist daran so katstrophal? Auch bei Klopp gab es Vorbehalte. Und man ging davon aus, die kritischen Punkte geregelt zu kriegen, was auch geschah.
Von katastrophal rede ich nicht. Ich sehe dann halt nur eine Mitverantwortung, ohne den Rücktritt zu fordern. Und nicht einseitig bei Tuchel. Wer Magath (oder demnächst Roger Schmidt) verpflichtet und darauf vertraut, die kritischen Punkte geregelt zu kriegen, ist in der Verantwortung. Nicht mehr und nicht weniger. Immer unterstellt, dass die Behauptungen über Tuchel so auch wirklich zutreffen.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 10:42 (vor 3167 Tagen) @ Schulten Manni
Von katastrophal rede ich nicht. Ich sehe dann halt nur eine Mitverantwortung, ohne den Rücktritt zu fordern. Und nicht einseitig bei Tuchel. Wer Magath (oder demnächst Roger Schmidt) verpflichtet und darauf vertraut, die kritischen Punkte geregelt zu kriegen, ist in der Verantwortung. Nicht mehr und nicht weniger. Immer unterstellt, dass die Behauptungen über Tuchel so auch wirklich zutreffen.
MFG
Phil
Über die Verpflichtung des Kernpersonals hinaus obliegt es dem leitenden Personal etwaig auftretende Dissonanzen, hier Tuchel-Mislintat, aufzulösen bzw. aus der Welt zu schaffen.
Von irgendwelchen Bemühungen in die Richtung habe ich bisher nichts vernommen.
Läßt man dann halt knappe 1 1/2 Jahre im Raum stehen die störende Angelegenheit.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
bobschulz, MS, Dienstag, 02.05.2017, 10:46 (vor 3167 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Hatte ich auch iwo schon geschrieben: PK, beide reichen sich die Hand und loben sich gegenseitig und danach kotzen sie die vor der PK gefressene Kreide aus. ;-)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 01:52 (vor 3168 Tagen) @ Phil
Ich weigere mich jeden Trainer Tausch gleich mit fast einem Jahr (8 Monate sagst du) dauernden Eingewöhnungsprozess gleichzusetzen.
Natürlich muss sich da einiges neu finden. Aber sowas kann auch positiv wirken.
Es ist wie es ist. Wer nicht erkennt, wie zerworfen das Verhältnis zwischen dem sportlichen Direktor und seinen Untergebenen ist, dem kann es wohl auch hier im Forum keiner mehr einreden.
Und Fehler? Ich finde es immer seltsam, wenn man jede Entscheidung, welche Führungskräfte treffen, und die dann vllt doch nicht 100 % passte, als "Fehler" qualifiziert. Jeder der selbst Entscheidungen treffen muss, ahnt wohl, wie ungerecht das ist.
Man hat im Herbst 2014 / Winter 2015 lange über Tuchel diskutiert. Tuchel selbst glaubte wohl schon nicht mehr dran, dass man ihn nach Dortmund holt. Am Ende überwog der Mut, weil Tuchel sportlich eine Wucht ist, ihn zu holen. Es gab aber viele, die durchaus abrieten.
Alle waren sich klar, dass es eine komplexe Zusammenarbeit würde. Sportlich ging es auf, doch bereits nach 5-6 Monate gab es massiv Probleme im täglichen Arbeiten.
Alles weitere haben wir hier seit Monaten auch schon diskutiert.
Das Tuchel sich aktuell auch positioniert, ist sein gutes Recht. Und vllt findet man für diesen Sommer auch keinen Nachfolger oder traut sich schlicht nicht, die Konsequenzen zu ziehen.
Aber dass hier über Jahre noch etwas sich entwickelt mit tuchel, kann man wohl ausschließen.Fehler? Man hat den bvb nach Klopp auf Kurs gehalten. Tuchel hatte großen Anteil daran. Dass es insgesamt nicht funktioniert intern, kann passieren.
Klasse genug hat dieser Kader, dass auch jemand anderes ihn ohne monatelange anpassungsproblrme erfolgreich führen kann.
Und Tuchel kann und wird anderswo sein Glück finden. Und vllt Personen, mit denen er besser klar kommt. Und die mit ihm. Wo produktiv die dafür Angestellten Personen ihre Arbeit machen können. Gemeinsam.
So jedenfalls sehe ich das.
MFG
Phil
Der sportliche Direktor beim BVB heißt Michael Zorc.
Da versteh ich deinen Beitrag nicht so ganz.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
saibot79, Elbnah, Dienstag, 02.05.2017, 08:00 (vor 3167 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Der sportliche Direktor beim BVB heißt Michael Zorc.
Da versteh ich deinen Beitrag nicht so ganz.
Ich nehme an, es ist die (überwiegende) Gesamtheit des Trainerteams gemeint
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
saibot79, Elbnah, Dienstag, 02.05.2017, 00:36 (vor 3168 Tagen) @ Phil
Für mich (als jemand ohne die geringsten "Insider-Infos") sind insbes. deine und Didi's wiederholt dargelegten Einschätzungen (leider) ziemlich zutreffend und nahe an der (der Öffentlichkeit aktuell noch vorenthaltenen) Realität. Ihr lehnt euch hier in der Trainerfrage regelmäßig relativ weit aus dem Fenster und ich komme selbst immer mehr zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Obwohl ich es eigentlich (wie gesagt ohne jegliche Infos aus dem direkten Umfeld) gar nicht so richtig wahrhaben möchte...irgendwie wünscht man sich immer noch, "dass sich alles klärt". Aber objektiv fehlt es hierfür einfach an Indizien. Beispielhaft und bezeichnend einfach die Reaktion von M. Zorc am vergangenen Mittwoch. Sollte die kurze "Ära" von TT also tatsächlich in vier Wochen beendet werden, würde ich mir (trotz aller tw. berechtigter Bedenken) L. Favre als Nachfolger wünschen. Dieser wäre für mich zumindest die bei weitem naheliegendste Lösung im deutschsprachigen Bereich. Es bleibt eine wahnsinnig spannende Zeit bis dahin; auf diesem Gebiet und nicht zuletzt sportlich!
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 00:08 (vor 3168 Tagen) @ Phil
Es ist wie es ist. Wer nicht erkennt, wie zerworfen das Verhältnis zwischen dem sportlichen Direktor und seinen Untergebenen ist, dem kann es wohl auch hier im Forum keiner mehr einreden.
Das Problem ist aber, dass Watzke ihn im Sommer nicht vor die Tür setzen kann, es sei denn wir würden 4. in der Liga und Frankfurt Pokalsieger, dann könnte man eine Trennung vielleicht noch verkaufen. Wenn wir den Pokal holen, wovon ich ausgehe, kann Watzke das schlichtweg nicht. Das Theater möchte ich an seiner Stelle dann jedenfalls nicht erleben, wenn es unter dem neuen Trainer nicht von Spieltag 1 an läuft.
Mir scheint eine Trennung im Sommer, die vom BVB ausgeht, derzeit unrealistischer denn je, was nicht heißt, dass man im Sommer den Vertrag verlängert.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 00:19 (vor 3168 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Ich hoffe das Management hat den Mut, hier auch Ggf unpopulär zu entscheiden.
Sie kennen die Hintergründe und sollten die Notwendigkeit einsortieren. Daran kann und sollte auch der Gewinn eines Pokals nichts ändern. So schön es wäre endlich ein Finale wieder zu gewinnen, aber der DFB Pokal kann da nur zu einem kleineren Teil ein rolle spielen.
Wenn es aus Sicht von Zorc und Watzke nicht passt, müssen sie Tress und auch Rauball noch überzeugen, und dann muss man den Mut und die Kraft haben klare Entscheidungen zu treffen.
Aber ja, vielleicht hat man diesen Mut nicht. Zumal Das schreckliche Attentat da auch einiges noch verrückt hat. Aber mit Tuchel und auslaufenden Vertrag in die Spielzeit 17/18 zu gehen, fände ich schlicht nicht ideal.
Und angesichts dessen, wie ich die Situation bewerte, hielte ich auch eine Vertragsverlängerung für nicht gut.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 10:36 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Das Problem ist aber, dass Watzke einen erfolgreichen Trainer nicht einfach feuern kann, weil er sich mit ihm und Zorc nicht versteht. Das darf auch nicht sein, da muss bei Erfolg dann auch ein Watzke hintenanstehen. Und Pokalsieger, Platz 3 in der Liga und ein CL Viertelfinale, ist nunmal für den BVB eine erfolgreiche Saison. Daher sehe ich wenig Möglichkeiten, ihn im Falle eines erfolgreichen Saisonendspurts, noch zu entlassen im Sommer.
Was vielleicht sein könnte, so wie alle Beteiligten rumdrucksen, dass man intern von beiden Seiten die Trennung im Sommer schon beschlossen hat, es aber eben erst nach Berlin verkündet.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 10:41 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Das Problem ist aber, dass Watzke einen erfolgreichen Trainer nicht einfach feuern kann, weil er sich mit ihm und Zorc nicht versteht. Das darf auch nicht sein, da muss bei Erfolg dann auch ein Watzke hintenanstehen. Und Pokalsieger, Platz 3 in der Liga und ein CL Viertelfinale, ist nunmal für den BVB eine erfolgreiche Saison. Daher sehe ich wenig Möglichkeiten, ihn im Falle eines erfolgreichen Saisonendspurts, noch zu entlassen im Sommer.
Würde Erfolg alles legitimieren, hätte Ottmar Hitzfeld nie "befördert" werden dürfen. Hätte man unter diesem Gesichtspunkt Klopp gehen lassen dürfen?
Wenn in letzter Konsequenz Watzke zu dem Schluss kommt, dass man die Zusammenarbeit nicht über den Sommer 2017 hinaus fortführen möchte, wird er dies auch durchsetzen. Auch im Erfolgsfall darf man Entscheidungen treffen, die auf den ersten Blick überraschend erscheinen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 10:43 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Das Problem ist aber, dass Watzke einen erfolgreichen Trainer nicht einfach feuern kann, weil er sich mit ihm und Zorc nicht versteht. Das darf auch nicht sein, da muss bei Erfolg dann auch ein Watzke hintenanstehen. Und Pokalsieger, Platz 3 in der Liga und ein CL Viertelfinale, ist nunmal für den BVB eine erfolgreiche Saison. Daher sehe ich wenig Möglichkeiten, ihn im Falle eines erfolgreichen Saisonendspurts, noch zu entlassen im Sommer.
Würde Erfolg alles legitimieren, hätte Ottmar Hitzfeld nie "befördert" werden dürfen. Hätte man unter diesem Gesichtspunkt Klopp gehen lassen dürfen?
Unter Klopp gab es zuletzt keinen Erfolg mehr, zwischenzeitlich gar Abstiegskampf in der Liga.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 10:50 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Unter Klopp gab es eine miserable Hinrunde.
Spätestens nach seiner Ankündigung den Club zu verlassen, kamen die Siege zurück.
Ich sage nicht, dass die Trennung von Klopp ein Fehler war. Allerdings kann man Dein Argument auch für ihn anführen - wenngleich seine Erfolge deutlich größer sind, als die von TT.
Vielleicht muss man das Argument sogar anführen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 10:53 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Unter Klopp gab es eine miserable Hinrunde.
Spätestens nach seiner Ankündigung den Club zu verlassen, kamen die Siege zurück.Das Pokalfinale wurde erreicht.
Ich sage nicht, dass die Trennung von Klopp ein Fehler war. Allerdings kann man Dein Argument auch für ihn anführen - wenngleich seine Erfolge deutlich größer sind, als die von TT.
Das Hauptproblem mit Tuchel und einer Trennung im Sommer sehe ich darin, dass der BVB dann einen Trainer braucht, der sofort funktioniert und mindestens einen Namen in der Größenordnung von Tuchel hat. Alles andere würde die kommende Saison mehr gefährden, als noch ein Jahr unter Tuchel und eine Trennung nach auslaufendem Vertrag.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 11:00 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Unter Klopp gab es eine miserable Hinrunde.
Spätestens nach seiner Ankündigung den Club zu verlassen, kamen die Siege zurück.Das Pokalfinale wurde erreicht.
Ich sage nicht, dass die Trennung von Klopp ein Fehler war. Allerdings kann man Dein Argument auch für ihn anführen - wenngleich seine Erfolge deutlich größer sind, als die von TT.
Das Hauptproblem mit Tuchel und einer Trennung im Sommer sehe ich darin, dass der BVB dann einen Trainer braucht, der sofort funktioniert und mindestens einen Namen in der Größenordnung von Tuchel hat. Alles andere würde die kommende Saison mehr gefährden, als noch ein Jahr unter Tuchel und eine Trennung nach auslaufendem Vertrag.
Nach Klopp war der Druck wohl deutlich größer. Dass ein Club mit einem Etat über 120 Millionen Euro zum Erfolg verdammt ist, dürfte einleuchten.
Tuchel ist ein guter Trainer - zweifellos gibt es aber sehr viele Trainer die größere Erfolge vorzuweisen haben und dennoch von einigen als "lächerlich" abgetan werden.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 11:05 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Unter Klopp gab es eine miserable Hinrunde.
Spätestens nach seiner Ankündigung den Club zu verlassen, kamen die Siege zurück.Das Pokalfinale wurde erreicht.
Ich sage nicht, dass die Trennung von Klopp ein Fehler war. Allerdings kann man Dein Argument auch für ihn anführen - wenngleich seine Erfolge deutlich größer sind, als die von TT.
Das Hauptproblem mit Tuchel und einer Trennung im Sommer sehe ich darin, dass der BVB dann einen Trainer braucht, der sofort funktioniert und mindestens einen Namen in der Größenordnung von Tuchel hat. Alles andere würde die kommende Saison mehr gefährden, als noch ein Jahr unter Tuchel und eine Trennung nach auslaufendem Vertrag.
Nach Klopp war der Druck wohl deutlich größer. Dass ein Club mit einem Etat über 120 Millionen Euro zum Erfolg verdammt ist, dürfte einleuchten.Tuchel ist ein guter Trainer - zweifellos gibt es aber sehr viele Trainer die größere Erfolge vorzuweisen haben und dennoch von einigen als "lächerlich" abgetan werden.
Ja, aber bei Klopp war es eine andere Situation, der ist von sich aus gegangen. Macht Tuuchel das auch, erübrigt sich die ganze Diskussion hier. ;-)
Wenn der BVB natürlich Mourinho präsentieren kann, sieht die Sache auch wieder anders aus. Aber daran glaube ich nicht. Und ob bspw. Nagelsmann ein Namen wäre, der hier von Anfang an in Ruhe arbeiten könnte und dem die Mannschaft sofort folgt, das weiß ich eben nicht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 11:22 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Steht Mourinho wirklich schon auf einer Stufe mit Thomas Tuchel?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 11:50 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Steht Mourinho wirklich schon auf einer Stufe mit Thomas Tuchel?
An so einem Namen wie Mourinho, als Beispiel für internationale Spitzenklasse-Trainer, kann man ganz gut festmachen welche Probleme der BVB bei der Trainerfindung hat bzw. haben könnte.
Diese Art von Trainer wollen höchstwahrscheinlich weitreichende Vollmachten zB. in der Kaderplanung.
Ich hab den Eindruck, daß Watzke und Zorc, der ja seinen Job nicht an einen Teammanager abgeben will, gerade die Transfers mehr von sich und damit mehr vom Verein bestimmen wollen.
Im Falle sportlich schweren Seegangs hat man mit den großen etablierten Trainern darüber hinaus ganz andere öffentliche Konflikte auszutragen als mit Leuten der Kragenweite Tuchels.
Die Problematik zwischen Trainer und anderen leitenden Angestellten des sportlichen Bereichs war im Fußball schon immer mit Spannung verbunden.
Beim BVB schmiß angeblich Otto Kneffler seinerzeit den Direktor der Zeche Gneisenau und Präsidenten des BVB Heinz Günther mit den Worten "Auf deinem Pütt kannst du bestimmen, hier aber nicht" aus der Kabine.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
fredisgetränkekiste, Dienstag, 02.05.2017, 11:59 (vor 3167 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Die Problemstellungen bei Vereinen wie Manchester United, Bayern, Real, Barcelona & Co. sind aber ganz andere als hier bei Dortmund. Von daher hinkt der Vergleich doch massiv auf beiden Beinen. Diese Vereine sind am Ende größer als ihre Trainer. Die können sich mit viel Geld den nächsten Spitzentrainer oder den nächsten fertigen Superstar in die Mannschaft einkaufen. Wenn bei Bayern mal richtig massiv was schief läuft, dann werden sie vielleicht mit viel Pech mal nur Vizemeister. Wenn bei uns was schief läuft, dann ist direkt die CL-Quali gefährdet. Wir als Verein sind ganz pragmatisch gezwungen viel sensibler mit solchen Schlüsselpersonalien umzugehen. Wir können uns Fehltritte kaum leisten.
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fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 12:35 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Die Problemstellungen bei Vereinen wie Manchester United, Bayern, Real, Barcelona & Co. sind aber ganz andere als hier bei Dortmund. Von daher hinkt der Vergleich doch massiv auf beiden Beinen. Diese Vereine sind am Ende größer als ihre Trainer. Die können sich mit viel Geld den nächsten Spitzentrainer oder den nächsten fertigen Superstar in die Mannschaft einkaufen. Wenn bei Bayern mal richtig massiv was schief läuft, dann werden sie vielleicht mit viel Pech mal nur Vizemeister. Wenn bei uns was schief läuft, dann ist direkt die CL-Quali gefährdet. Wir als Verein sind ganz pragmatisch gezwungen viel sensibler mit solchen Schlüsselpersonalien umzugehen. Wir können uns Fehltritte kaum leisten.
Ich hab gar keinen Vergleich angestellt, sondern wollte darauf aufmerksam machen welche Probleme der BVB mit international anerkannten Trainern und deren womögliche Erwartungshaltung bzgl. Kompetenzen haben kann und welche grundsätzlichen Strategien bei der Trainersuche eine Rolle spielen könnten.
Wieviel Geld ein Mourinho kostet und wieviel Geld er mit Transfers verbrennt, dürfte auch für einen Verein wie Manchester United nicht unter peanuts laufen.
Mourinho ist, wie so ziemlich alle Trainer in England, teammanager und damit auch für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich.
Bei Madrid wird das vereinsnäher geregelt.
Und beim BVB fühlt man sich im Bereich Sport mit Watzke,Zorc,Mislintat anscheinend auch stark genug aufgestellt um die Zusammenstellung des Kaders zumindest mitzubestimmenen.
Davon abgesehen, daß ich nicht an einen sofortigen "Kollaps" des BVB glaube, falls er in der Trainerfrage komplett daneben liegt, geht es bei dem Thema prinzipuel um Kompetenzen der dauernd Anweseden BVB-Angestellten und dem Trainer als "Wanderarbeiter".
In diesem Spannungsfeld und den teuren (Fehl)Einkäufen zu Anfang der Saison ist mMn. auch das ein oder andere Problem zwischen Tuchel und den anderen Verantwortlichen zu finden.
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Phil, Dienstag, 02.05.2017, 12:02 (vor 3167 Tagen) @ Kulibi77
Sicherlich sind wir weit weg von den Branchenriesen.
Aber nun so zu tun, dass unsere Mannschaft nicht trotz größerer Probleme (egal wie die aussehen) aufgrund der vorhandenen individuellen Qualität (basierend auf wirtschaftlicher Potenz) irgendwie den Kopf über Wasser halten kann, finde ich übertrieben.
2014/2015 hat etwas anderes bewiesen und diese Saison auch.
Und alle 2-3 den Trainer wechseln, ist in meinen Augen nicht so unüblich, wie es dann jetzt manchmal dargestellt wird.
Aber natürlich sollte es immer mit bedacht und nach reiflicher Überlegung geschehen.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Dienstag, 02.05.2017, 11:02 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Tuchel ist ein guter Trainer - zweifellos gibt es aber sehr viele Trainer die größere Erfolge vorzuweisen haben und dennoch von einigen als "lächerlich" abgetan werden.
Ist aber kein Widerspruch, oder? Felix Magath und Armin Veh haben beide Aussenseiter zum deutschen Meister trainiert. Und trotzdem sind beide Namen lächerlich, wenn wir über eine Nachfolge reden, oder?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 11:22 (vor 3167 Tagen) @ herrNick
Genauso wie Erfolg nicht der einzige Faktor für/gegen einen Trainer á la Magath/Veh sein kann, dürfte dies ja auch für Tuchel gelten.
Eine Diskussion über Namen ist hier ja müßig, da wurden schon einige "Diskussionen" angestoßen bei dem einige die Ansicht vertreten haben, dass niemand bessere Arbeit als TT machen würde.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Wickiborusse, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 01:21 (vor 3168 Tagen) @ Phil
Hältst du es denn für möglich, dass sich Tuchel soweit ändert, dass er wieder kompatibel wird?
Also dass ein gewisses Einsehen in Fehler - welcher Art auch immer und von welcher Seite - drin ist und eine Weiterarbeit ermöglicht?
Ich hege weiter diese Hoffnung, da ein Trainerbruch in unserer jetzigen Situation (Angriff auf die Bayern möglich) fatal wäre.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 09:20 (vor 3167 Tagen) @ Wickiborusse
Der "Angriff auf die Bayern" ist aber ja auch eher Hoffnung denn Fakt.
Unabhängig davon welche Transfers die Bayern tätigen, ist ja alles andere als klar, dass wir den Kader zusammenhalten können. Unabhängig von der Personalie auf der Trainerbank könnte es ja den einen oder anderen Abgang geben, da wir eben nicht zur höchsten Kategorie im europäischen Fußball zählen.
Aubameyang und Dembélé könnten bspw. zu den Transferzielen mancher Vereine auserkoren werden. Wer weiß, ob sich die beiden dann weiterhin für den BVB (und gegen vermeintlich "bessere" Angebote) entscheiden?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 10:41 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Aubameyang und Dembélé könnten bspw. zu den Transferzielen mancher Vereine auserkoren werden. Wer weiß, ob sich die beiden dann weiterhin für den BVB (und gegen vermeintlich "bessere" Angebote) entscheiden?
Da hoffe ich sogar auf einen Verkauf für 60-70 Millionen. Davon könnte man sich einen Stürmer kaufen, der auch mal Bälle halten kann und spielerisch mehr zu bieten hat und nicht nur von seiner Schnelligkeit lebt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 02.05.2017, 10:51 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Da hoffe ich sogar auf einen Verkauf für 60-70 Millionen. Davon könnte man sich einen Stürmer kaufen, der auch mal Bälle halten kann und spielerisch mehr zu bieten hat und nicht nur von seiner Schnelligkeit lebt.
Ja das stimmt. Das sollte unsere Hauptaufgabe sein. Unseren Stürmer ersetzen.
Der schießt zwar seit Jahren Tore wie am Fließband und ist quasi nie verletzt, aber der kann Bälle nicht so gut halten wie andere.
Den sollten wir unbedingt verkaufen und nach nem Neuen gucken.
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thospe, Merzig, Dienstag, 02.05.2017, 10:51 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Aubameyang und Dembélé könnten bspw. zu den Transferzielen mancher Vereine auserkoren werden. Wer weiß, ob sich die beiden dann weiterhin für den BVB (und gegen vermeintlich "bessere" Angebote) entscheiden?
Da hoffe ich sogar auf einen Verkauf für 60-70 Millionen. Davon könnte man sich einen Stürmer kaufen, der auch mal Bälle halten kann und spielerisch mehr zu bieten hat und nicht nur von seiner Schnelligkeit lebt.
Sollte Auba gehen, was ich nicht hoffe, denn das würde wieder eine komplette Systemumstellung bedeuten, hätte ich bei Lacazette am wenigstens Bauchweh. Er weißt über einen längeren Zeitraum Leistung nach und macht in den wenigen spielen die ich mir jetzt mal reingezogen habe einen sehr guten Eindruck. Ich denke da würde man kein Risiko eingehen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 10:43 (vor 3167 Tagen) @ DreiEckeneinElfer
Es gibt da jemanden in Italien, der alle 136 Minuten einnetzt. Über den sollte man nachdenken...
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Semper, nähe Cb, Dienstag, 02.05.2017, 12:03 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Ist das so ein echter Krieger? Könnten wir vielleicht gebrauchen.
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DreiEckeneinElfer, Dienstag, 02.05.2017, 11:07 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Es gibt da jemanden in Italien, der alle 136 Minuten einnetzt. Über den sollte man nachdenken...
Gibt auch einen bei Real, kostet wohl ca. 50 Millionen und will weg. Ist allerdings auch Italiener. Vielleicht sollte man dann den von dir genannten als Begleitung zum Essen dazu holen?
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Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 02.05.2017, 10:52 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Komisch.
Ich hab da gerade ein Spielerprofil bei Transfermarkt offen.
Geboren in Torre Annunziata?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 10:58 (vor 3167 Tagen) @ Weeman
Ich kenn den auch irgendwoher.
Stehe nur gerade auf dem Schlauch.
Ich bekomme Hunger. Fällt mir ein.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 02.05.2017, 11:01 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
Ich bekomme Hunger. Fällt mir ein.
Jau ich auch. Ist ja gleich auch 12.
Mal gucken ob mich einer der Kollegen einläd.
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stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 11:23 (vor 3167 Tagen) @ Weeman
Wie hoch ist die Warmmiete bei Dir?
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Weeman, Dienstag, 02.05.2017, 11:04 (vor 3167 Tagen) @ Weeman
Ich bekomme Hunger. Fällt mir ein.
Jau ich auch. Ist ja gleich auch 12.
Mal gucken ob mich einer der Kollegen einläd.
Wenn nicht wechselste den Arbeitgeber.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Poeta_Doctus, Lands Between, Dienstag, 02.05.2017, 00:02 (vor 3168 Tagen) @ Phil
Danke. Ich finde diese binäre Einteilung in "Was kein Volltreffer ist, ist ein Fehler" fragwürdig. Zumal wir am Ende der Saison vielleicht sogar den Pokal gewonnen haben werden. Selbst wenn man sich dann einvernehmlich dazu entscheidet, dass es langfristig nicht weitergeht, war die Entscheidung pro Tuchel damals sicher kein Fehler.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Dienstag, 02.05.2017, 08:10 (vor 3167 Tagen) @ Poeta_Doctus
Danke. Ich finde diese binäre Einteilung in "Was kein Volltreffer ist, ist ein Fehler" fragwürdig. Zumal wir am Ende der Saison vielleicht sogar den Pokal gewonnen haben werden. Selbst wenn man sich dann einvernehmlich dazu entscheidet, dass es langfristig nicht weitergeht, war die Entscheidung pro Tuchel damals sicher kein Fehler.
Ich sagte ja, dass man Tuchel dann keinesfalls mit Rover und Doll vergleichen kann, sondern das Ganze dann am ehesten noch mit der Zeit von van Gaal bei Bayern vergleichbar wäre. Eine kurze Episode, durchaus mit sportlichen Erfolg. Hoeneß hat damals auch allergisch reagiert, wenn man van Gaal zusammen mit Klinsmann als Fehlgriff bezeichnet hat. Trotzdem bleibt es merkwürdig, van Gaal zu verpflichten und ihn dann zu entlassen, weil er so ist wie kolportiert und sich u.a. bei der Entscheidung, wer im Tor spielt, nicht reinquatschen lässt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 21:22 (vor 3168 Tagen) @ Sascha
Wobei er inzwischen schon deutlich offener für dieses Thema wirkt.
Im Oktober wirkte es ja fast so, als würde er sich derartige Gedanken verbitten.
Schon interessant für einen Trainer mit derartiger Vita und dem BVB, der sicherlich zu den 15 größten Vereine in Europa gezählt werden kann.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DevilDog, Montag, 01.05.2017, 21:21 (vor 3168 Tagen) @ Sascha
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Nach dem Pokalspiel in München hat er gesagt das er gerne verlängern würde. War bei ARD. Er wurde dazu allerdings befragt und sagte auch das ein Spiel oder 2 nicht davon abhängig machen sollten ob man den Trainer behalten will oder nicht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Freyr, Montag, 01.05.2017, 21:29 (vor 3168 Tagen) @ Kaiser23
bearbeitet von Freyr, Montag, 01.05.2017, 21:34
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Nach dem Pokalspiel in München hat er gesagt das er gerne verlängern würde.
Das hat er so nicht gesagt. Er sagte, dass er Lust hätte weiterzumachen, weil er noch einen Vertrag hat: "Hätten Sie denn Lust noch weiterzumachen?" - "Ja natürlich (bin ich), ich hab auch auch noch einen Vertrag, so ist es ja nicht, der läuft ja nicht aus."..."Ich geh fest davon, ich geh fest davon aus hier nächstes Jahr Trainer zu sein. Ich hab einen gültigen Vertrag und wir haben alle Zeit der Welt..."
Wie ich gesagt habe. Er will hier auch schon 2017/18 trainieren (eine Pause oder ein Wechsel nach 2 Jahren wäre auch arg früh), aber ob er verlängern will, darf dann jeder für sich entscheiden
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Freyr, Montag, 01.05.2017, 21:32 (vor 3168 Tagen) @ Freyr
Auch von Tuchel lese oder höre ich nicht gerade, dass er es kaum erwarten kann, im Sommer den Vertrag zu verlängern, weil es ihm beim BVB so gut gefällt.
Nach dem Pokalspiel in München hat er gesagt das er gerne verlängern würde.
Das hat er so nicht gesagt. Er sagte, dass er Lust hätte weiterzumachen, weil er noch einen Vertrag hat: "Hätten Sie denn Lust noch weiterzumachen?" - "Ja natürlich, bin ich, ich hab auch auch noch einen Vertrag, so ist es ja nicht, der läuft ja nicht aus."
Wie ich gesagt habe. Er will hier auch schon 2017/18 trainieren (eine Pause oder ein Wechsel nach 2 Jahren wäre auch arg früh), aber ob er verlängern will, darf dann jeder für sich entscheiden
Ok dann bin ich übers Ziel hinausgeschossen und nehme das obrige zurück. Aber er klang trotzdem nicht so als wolle er weg. Kann aber auch an dem Spiel gelegen haben das die Euphorie da in seinen Worten mitspielte.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 21:23 (vor 3168 Tagen) @ Kaiser23
Bezog sich das auf die Verlängerung oder die Arbeit im kommenden Jahr? Ich habe nur in Erinnerung, dass er auch im nächsten Jahr hier arbeiten will.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Montag, 01.05.2017, 21:25 (vor 3168 Tagen) @ stfn84
Bezog sich das auf die Verlängerung oder die Arbeit im kommenden Jahr? Ich habe nur in Erinnerung, dass er auch im nächsten Jahr hier arbeiten will.
Ich meine auf die Verlängerung kann aber auch durch die Euphorie des Sieges mich da verhört haben. Ich bin mir aber sicher das er sehr gerne hier weiter arbeiten will.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DevilDog, Montag, 01.05.2017, 13:30 (vor 3168 Tagen) @ DevilDog
Verglichen mit den Konflikten, die Magath, Klinsmann, Guardiola (v.a. Umgang mit Verletzungen) und Ancelotti (Meisterschaft hätte jeder Depp gekonnt, wir wollten Triple) usw. in München mit der Vereinsführung verursachen geht es uns doch großartig.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
linksfuß, Frankfurt Main, Montag, 01.05.2017, 17:58 (vor 3168 Tagen) @ Pommesmats
Die Frage ist doch nicht nur was die Trainer an Konflikten mit der Vereinsführung verursachen, sondern auch umgekehrt. Raubal und Watzke haben menschlich gepatzt, als sie die Spieler an die Front "Deutschland trotzt dem Terror" kommandierten.
Und natürlich ging es nicht um die Knete. Wären das meine Chefs , ich nähme den Hut. Wenn Tuchel Charakter hat, und dass hat er schon gezeigt, geht er nach Vertragserfüllung 2018.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 13:28 (vor 3168 Tagen) @ DevilDog
Naja, aber auf einer Skala von 1-10 (1= gelegentliche Reibungen, 10= bringt den Verein intern aufgrund seiner Persönlichkeit fast zum Kollaps) würde ich Tuchel wohl 7.5 Punkte geben. Und dementsprechend reicht dann eben die fachliche Leistung nicht aus, wenn es zwischen Tuchel und beinahe sämtlichen internen Anspruchsgruppen erhebliche Spannungen gibt.
Aber gut, in 3-4 Wochen wird man schon deutlich schlauer sein. Dass der BVB aber beispielsweise Nagelsmann kontaktiert hat, ist ja ein offenes Geheimnis und der hat wohl in Hoffenheim vor einigen Monaten jedem Grashalm erzählt, dass er nächstes Jahr nach Dortmund gehe - auch wenn es derzeit wohl kaum danach aussieht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 01.05.2017, 19:48 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Naja, aber auf einer Skala von 1-10 (1= gelegentliche Reibungen, 10= bringt den Verein intern aufgrund seiner Persönlichkeit fast zum Kollaps) würde ich Tuchel wohl 7.5 Punkte geben. Und dementsprechend reicht dann eben die fachliche Leistung nicht aus, wenn es zwischen Tuchel und beinahe sämtlichen internen Anspruchsgruppen erhebliche Spannungen gibt.
Aber gut, in 3-4 Wochen wird man schon deutlich schlauer sein. Dass der BVB aber beispielsweise Nagelsmann kontaktiert hat, ist ja ein offenes Geheimnis und der hat wohl in Hoffenheim vor einigen Monaten jedem Grashalm erzählt, dass er nächstes Jahr nach Dortmund gehe - auch wenn es derzeit wohl kaum danach aussieht.
Ich hoffe doch sehr, dass das Rotkäppchen mit dem Karpfengesicht in der Pampa um Sinsheim bleibt. Dort kann er gerne weiter jedem Grashalm erzählen, wovon er nachts träumt. Zum Beispiel, von einem ausverkauftem Stadion.
@ Didi
Jones, Lippstadt, Montag, 01.05.2017, 19:21 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Hallo Didi,
es klingt ja so das die Trennung beinahe fest steht. Wer soll denn Nachfolger werden? Sickert da schon was durch? An Nagelsmann glaube ich aufgrund seiner letzten stets wiederholten Aussagen nicht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Klopfer
, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 18:00 (vor 3168 Tagen) @ Didi
...Dass der BVB aber beispielsweise Nagelsmann kontaktiert hat, ist ja ein offenes Geheimnis und der hat wohl in Hoffenheim vor einigen Monaten jedem Grashalm erzählt, dass er nächstes Jahr nach Dortmund gehe - auch wenn es derzeit wohl kaum danach aussieht.
Dieses "offene Geheimnis" ist mir aber deutlich zu viel Bildzeitung.
Meiner Ansicht nach ein bewusst gestreutes Gerücht, welches man auch jenseits von Herne bereits mehrfach vernommen hat, um die örtliche Konkurrenz dort angeblich wieder fit zu machen ;-)
SGG
Klopfer
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Montag, 01.05.2017, 18:04 (vor 3168 Tagen) @ Klopfer
Zudem wiederholt Nagelsmann gebetsmühlenartig dass er in der nächsten Saison Hoffenheim trainiert. Einen notorischen Lügner als neuer Trainer wäre ja auch mal was...
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 18:48 (vor 3168 Tagen) @ Kulibi77
Rumerzählt hat er das wohl eher im Februar und inzwischen hat der BVB seine Fühler - wohl auch bedingt durch dieses Verhalten - wieder etwas zurückgezogen, deshalb wohl auch die Kehrtwende seinerseits. Aber offenbar wäre der zwischenmenschlich auch nicht grade eine grosse Nummer.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Montag, 01.05.2017, 18:14 (vor 3168 Tagen) @ Kulibi77
Zudem wiederholt Nagelsmann gebetsmühlenartig dass er in der nächsten Saison Hoffenheim trainiert. Einen notorischen Lügner als neuer Trainer wäre ja auch mal was...
Aber doch bitte nicht den ... ich habe Tuchel nach anfänglichen Bedenken durchaus schätzen gelernt. Auch er kann und wird noch dazu lernen; trotz eines gewissen Spannungsverhältnisses zu watzke (Zorc weiß ich nicht) sollten wir versuchen, ihn zu halten.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DevilDog, null-zwo-elf, Montag, 01.05.2017, 16:00 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Naja, aber auf einer Skala von 1-10 (1= gelegentliche Reibungen, 10= bringt den Verein intern aufgrund seiner Persönlichkeit fast zum Kollaps) würde ich Tuchel wohl 7.5 Punkte geben. Und dementsprechend reicht dann eben die fachliche Leistung nicht aus, wenn es zwischen Tuchel und beinahe sämtlichen internen Anspruchsgruppen erhebliche Spannungen gibt.
Wieviel Leistung reicht denn aus? 78 und vermutlich 60+ Punkte, zweimal Pokalfinale, solide in Europa geschlagen. Dazu die schwierigen Begleitumstände in dieser Saison. Das ist gemessen an dem, was in der Mannschaft steckt, durchaus nahe am Optimum.
Aber gut, in 3-4 Wochen wird man schon deutlich schlauer sein. Dass der BVB aber beispielsweise Nagelsmann kontaktiert hat, ist ja ein offenes Geheimnis und der hat wohl in Hoffenheim vor einigen Monaten jedem Grashalm erzählt, dass er nächstes Jahr nach Dortmund gehe - auch wenn es derzeit wohl kaum danach aussieht.
In der Situation musst du als Verein ja auch einen Plan B und C verfolgen. Die Trainerbänke für die nächste Saison sind irgendwann auch besetzt und der Pool an Kandidaten dann entsprechend klein. Der reine Kontakt ist für mich jetzt noch kein Indiz, dass ein Wechsel bevorsteht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 19:48 (vor 3168 Tagen) @ DevilDog
Naja, aber auf einer Skala von 1-10 (1= gelegentliche Reibungen, 10= bringt den Verein intern aufgrund seiner Persönlichkeit fast zum Kollaps) würde ich Tuchel wohl 7.5 Punkte geben. Und dementsprechend reicht dann eben die fachliche Leistung nicht aus, wenn es zwischen Tuchel und beinahe sämtlichen internen Anspruchsgruppen erhebliche Spannungen gibt.
Wieviel Leistung reicht denn aus? 78 und vermutlich 60+ Punkte, zweimal Pokalfinale, solide in Europa geschlagen. Dazu die schwierigen Begleitumstände in dieser Saison. Das ist gemessen an dem, was in der Mannschaft steckt, durchaus nahe am Optimum.
Letztlich kann man sich ja die Frage stellen, warum ein Trainer der sportlich nicht sonderlich schlecht liefert, derart wacklig zu sein scheint.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
DevilDog, null-zwo-elf, Montag, 01.05.2017, 21:05 (vor 3168 Tagen) @ stfn84
Letztlich kann man sich ja die Frage stellen, warum ein Trainer der sportlich nicht sonderlich schlecht liefert, derart wacklig zu sein scheint.
Absolut richtig.
Vergleicht man das mit den Verlängerungen von Klopp, die doch immer sehr zeitig kamen, ist alleine das Warten schon eine Botschaft.
Glaube auch gar nicht, dass Tuchel jetzt der Superkumpeltyp ist. Das höre ich aus Mainz (über eine Ecke) auch nicht unbedingt. Warum sollte das in Dortmund anders sein. Fachlich hört man auf der anderen Seite auch nichts schlechtes.
Von außen fühlt es sich so an, als müsste man den Mensch Tuchel einfach aushalten um mit dem Trainer Tuchel erfolgreich zu sein.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 21:14 (vor 3168 Tagen) @ DevilDog
Wobei der sportliche Erfolg bisher nicht überbordend ist. In Berlin hat man aber jetzt eine sehr realistische Chance!
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Wickiborusse, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 19:57 (vor 3168 Tagen) @ stfn84
Naja, aber auf einer Skala von 1-10 (1= gelegentliche Reibungen, 10= bringt den Verein intern aufgrund seiner Persönlichkeit fast zum Kollaps) würde ich Tuchel wohl 7.5 Punkte geben. Und dementsprechend reicht dann eben die fachliche Leistung nicht aus, wenn es zwischen Tuchel und beinahe sämtlichen internen Anspruchsgruppen erhebliche Spannungen gibt.
Wieviel Leistung reicht denn aus? 78 und vermutlich 60+ Punkte, zweimal Pokalfinale, solide in Europa geschlagen. Dazu die schwierigen Begleitumstände in dieser Saison. Das ist gemessen an dem, was in der Mannschaft steckt, durchaus nahe am Optimum.
Letztlich kann man sich ja die Frage stellen, warum ein Trainer der sportlich nicht sonderlich schlecht liefert, derart wacklig zu sein scheint.
Die Antwort ist offensichtlich. Wenn es - wie es scheint - keine Probleme zwischen Trainerteam
(auch Staff genannt) und Mannschaft gibt und wohl auch die Fans nicht das Problem darstellen, bleibt nicht mehr viel übrig.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Talentförderer, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 20:44 (vor 3168 Tagen) @ Wickiborusse
Die Medien erfinden was, um Ärger zu verbreiten? ;)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 20:55 (vor 3168 Tagen) @ Talentförderer
Dieser Skandal wurde schon aufgedeckt.
Und alles nur, weil wir die Bayern geschlagen haben...
;-)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 20:00 (vor 3168 Tagen) @ Wickiborusse
Zwischen "Watzke & Zorc sind sauer, dass sie nicht mit TT ein Bierchen trinken können und wollen ihn deshalb rauswerfen" und "Tuchel bringt jeden im Verein gegen sich auf" gibt´s ja noch ein paar Zwischentöne?!
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Wickiborusse, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 20:12 (vor 3168 Tagen) @ stfn84
Zwischen "Watzke & Zorc sind sauer, dass sie nicht mit TT ein Bierchen trinken können und wollen ihn deshalb rauswerfen" und "Tuchel bringt jeden im Verein gegen sich auf" gibt´s ja noch ein paar Zwischentöne?!
Ja natürlich. Aber wir alle drehen uns im Kreis, weil wir nicht wissen, wie weit das Pendel zu welcher Seite ausgeschlagen hat. Ich warte jetzt ab und bin raus aus der Diskussion.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 16:26 (vor 3168 Tagen) @ DevilDog
Wie viel Leistungs ausreicht, hängt eben auch von der B-Note ab. Wie integrativ wirkt ein Trainer nach innen und aussen, wie (respektvoll) verläuft die Arbeit mit Sportdirektor, Chefscout und Juniorentrainern und wie ist sein generelles Standing im Club. Und da muss Tuchel sicher mehr mit Leistung kompensieren als Klopp früher.
Und ja, natürlich ist das kein klares Indiz, aber im Grunde spricht es ja für sich, dass Tuchel seit mehr als einem Jahr mit einer Verlängerung zögert. Und das hat beim Verein natürlich auch Spuren hinterlassen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Montag, 01.05.2017, 16:32 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Wie viel Leistungs ausreicht, hängt eben auch von der B-Note ab. Wie integrativ wirkt ein Trainer nach innen und aussen, wie (respektvoll) verläuft die Arbeit mit Sportdirektor, Chefscout und Juniorentrainern und wie ist sein generelles Standing im Club. Und da muss Tuchel sicher mehr mit Leistung kompensieren als Klopp früher.
Und ja, natürlich ist das kein klares Indiz, aber im Grunde spricht es ja für sich, dass Tuchel seit mehr als einem Jahr mit einer Verlängerung zögert. Und das hat beim Verein natürlich auch Spuren hinterlassen.
Es gibt da Vereine, das mit der B-Note ernst nehmen. Der HSV bei Klopp z.B. oder S04 bei "der hat zu wenig Glamour für uns" Keller. Aus diesen Beispielen dürfen wir gerne die richtigen Schlüsse ziehen ;-)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 16:39 (vor 3168 Tagen) @ herrNick
Dass ich mit der B-Note nicht auf Tuchels Frisur angespielt habe, sollte eigentlich deutlich geworden sein.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Montag, 01.05.2017, 16:53 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Dass ich mit der B-Note nicht auf Tuchels Frisur angespielt habe, sollte eigentlich deutlich geworden sein.
Und trotzdem sind die Beispiele gut geeignet um zu überlegen wie die Gewichtung von A und B Note priorisiert werden sollte. Auch wenn ich hier schon zwanzig mal gelesen habe, dass mit unserem Kader quasi jeder Trainer diesen Erfolg hätte glaube ich das eben nicht. Für den Trainer sprechen fachlich einige Dinge, da muss man schon einen guten Plan B haben, wenn man ihn austauscht. Mir fehlt da die Phantasie, aber klar bei ausländischen Trainern auch der Überblick.
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Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 17:31 (vor 3168 Tagen) @ herrNick
Also die Analogie von Jürgen Klopps undichten Jeans und Thomas Tuchel, der hier von der Putzfrau bis zum Sportdirektor beinahe alle gegen sich aufbringt, ist mir leider unverständlich.
Dass Watzke ihn nicht rausschmeissen will, nur weil er gelegentlich etwas schwierig ist, sollte hoffentlich jedem einleuchten. Aber sobald wesentliche zwischenmenschliche Beziehungen nicht mehr funktionieren, um den beruflichen Alltag gemeinsam bestreiten zu können, muss man sich halt überlegen, ob das wirklich passt.
Und das alles, was da öffentlich erzählt wird, nur dazu dient, um die Medien ruhigzustellen und um die Mannschaft in der Spur zu halten, dürfte hoffentlich nach 15-20 Jahren Fan-Dasein auch jedem klar sein. Da wird nur gewurstelt, gelogen und zur Not helfen noch drei externe Kommunikationsagenturen. Und man hofft, dass keiner den potentiellen Nachfolger in Dortmund sieht, der für seine "Schwester" eine Wohnung sucht, die 3500 Euro Miete kostet.
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Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 02.05.2017, 15:17 (vor 3167 Tagen) @ Didi
Und man hofft, dass keiner den potentiellen Nachfolger in Dortmund sieht, der für seine "Schwester" eine Wohnung sucht, die 3500 Euro Miete kostet.
Also dann hätte ich das hier schon gepostet, weil ich die Info von meinem Kumpel der den IMO Markt in Herdecke beackert, als erster mitbekommen hätte...;-)
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Talentförderer, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 20:50 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Macht schon alles irgendwie den Anschein einer Verschwörungstheorie. ;)
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Poeta_Doctus, Lands Between, Montag, 01.05.2017, 20:12 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Also die Analogie von Jürgen Klopps undichten Jeans und Thomas Tuchel, der hier von der Putzfrau bis zum Sportdirektor beinahe alle gegen sich aufbringt, ist mir leider unverständlich.
Dass Watzke ihn nicht rausschmeissen will, nur weil er gelegentlich etwas schwierig ist, sollte hoffentlich jedem einleuchten.
Nein, das ist - wie dieser Thread offensichtlich macht - tatsächlich der Gedankengang machner User.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Montag, 01.05.2017, 17:58 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Also die Analogie von Jürgen Klopps undichten Jeans und Thomas Tuchel, der hier von der Putzfrau bis zum Sportdirektor beinahe alle gegen sich aufbringt, ist mir leider unverständlich.
Dass Watzke ihn nicht rausschmeissen will, nur weil er gelegentlich etwas schwierig ist, sollte hoffentlich jedem einleuchten. Aber sobald wesentliche zwischenmenschliche Beziehungen nicht mehr funktionieren, um den beruflichen Alltag gemeinsam bestreiten zu können, muss man sich halt überlegen, ob das wirklich passt.
Und das alles, was da öffentlich erzählt wird, nur dazu dient, um die Medien ruhigzustellen und um die Mannschaft in der Spur zu halten, dürfte hoffentlich nach 15-20 Jahren Fan-Dasein auch jedem klar sein. Da wird nur gewurstelt, gelogen und zur Not helfen noch drei externe Kommunikationsagenturen. Und man hofft, dass keiner den potentiellen Nachfolger in Dortmund sieht, der für seine "Schwester" eine Wohnung sucht, die 3500 Euro Miete kostet.
Didi, wenn wir mal unterstellen, dass das alles stimmt. Dann fiele auch diese Trainerverpflichtung (mal wieder!) negativ auf Watzke und Zorc zurück. Die Verpflichtung wäre dann nicht so ein Flop wie die von Trainern wie Doll und Röber (Letzterer sollte wie schon erwähnt einem gewissen Thomas von Heesen den Stuhl warm halten) unterm Strich aber ein Fehlgriff, den sich am Ende diejenigen ankreiden lassen müssen, die Tuchel verpflichtet haben. Würde dann ein bisschen an die zwei Jahre von van Gaal in München erinnern. Wo sich Hoeneß nach der Trennung völlig überrascht zeigte, was für einen Typ man sich da in den Club geholt hatte. Also: am Ende fiele eine Trennung auf Watzke/Zorc zurück und ihre Trainerauswahl um einen weiteren "Flop" (nicht direkt zu vergleichen mit Doll und Röber) erweitern. Anders als Phil bin ich auch nicht der Meinung, dass die Flops der Vergangenheit damals "anderen Zeiten" geschuldet waren. Röber war damals schon so auf dem absteigenden Ast, dass er sich auf ein sechsmonatiges Intermezzo eingelassen hat. Und dass Doll vielleicht noch nicht das Format hatte, eine neue Ära einzuleuten, war jetzt auch nicht so völlig überraschend.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Eisen, DO, Montag, 01.05.2017, 19:04 (vor 3168 Tagen) @ Schulten Manni
Insgesamt kann man schon resümieren, dass Watzke und Zorc in der Trainerauswahl kein gutes Händchen haben.
Gut, van Marwijk haben sie nicht geholt, aber da war die Trennung mehr als unwürdig und im Nachhinein hätte man ihn auch wohl besser behalten. Dann folgte Röber. Das war schlimm, einfach nur schlimm. Die Niederlage in Bochum, ein Deasaster, mich graut es jetzt noch. Und der Knaller war dann, als es um die Nachfolge von Röber ging: Doll oder Magath. Unterschiedlicher geht es ja kaum. Dort der zugeknöpfte Drill-Sergeant mit Medizinball, dort der Filou, der noch kein Spielerfrauen auf Schürzenjagd geht. Letztlich bin ich froh, dass der Magath-Kelch an uns vorbei ging. Die Blauen haben ich bis heute noch nicht von dem erholt.
Klopp war sozusagen einfach ein absoluter Glücksgriff von unserem sportlichen Duo. Da hat einfach alles gepasst, sportlich, menschlich, strategisch, intellektuell. Alles eine Wellenlänge.
Beim Thema Tuchel verstehe ich das dann nicht. Sportlich unbestritten ein Fachmann. Klopp soll ihn empfohlen haben, obwohl er ihn nicht mag. Spätestens da hätten Zorc und Watzke hellhörig werden müsssen. Wenn man sich so gut versteht, dann liegt man meistens auch bei der Einschätzung Dritter auf einer Ebene. Vielleicht hat man sich aber auch nach einem dann bestimmt doch sehr positiven Kennenlerngespräch nicht vorstellen können, was für einen eigensinnigen Querulanten man sich da ins Haus holt. Aki hat ja bestimmt auch bei Kumpel Heidel angerufen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass man nicht gewusst hat, wen man sich da ins Haus holt. Aber siehe van Gaal. Da weiß es auch jeder, und trotzdem sind alle überrascht, wenn sie es dann live und in Farbe miterleben müssen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
CB, Dienstag, 02.05.2017, 08:44 (vor 3167 Tagen) @ Eisen
Gut, van Marwijk haben sie nicht geholt, aber da war die Trennung mehr als unwürdig und im Nachhinein hätte man ihn auch wohl besser behalten. Dann folgte Röber. Das war schlimm, einfach nur schlimm. Die Niederlage in Bochum, ein Deasaster, mich graut es jetzt noch. Und der Knaller war dann, als es um die Nachfolge von Röber ging: Doll oder Magath. Unterschiedlicher geht es ja kaum.
In der Situation gab es kaum Alternativen. Wir waren plötzlich in den Abstiegskampf gerutscht und haben am Ende der Saison einen neuen Trainer geholt. Wen hätten wir da holen sollen?
Mit Doll hat man es dann aus meiner Sicht richtig gut gemacht und die Saison 07/08 bis zum Ende durchgezogen. Andere Vereine hätten doch in der Saison den Trainer mehrfach entlassen und dann wieder zwischen Neururer und Lienen wählen müssen. Wir haben bis zum Sommer 2008 gewartet und konnten dann einen Klopp holen.
Tuchel ist sicher auch kein Fehlgriff. Sportlich hat das insgesamt (sehr) gut funktioniert.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 00:09 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von Phil, Dienstag, 02.05.2017, 00:21
Es gab 2007 - 2008 schlicht einen ziemliche Umschwung im Konzern. Und Zorc stand da ja ziemlich auf der Kippe. Aber Watzke hielt an ihm und seinem Plan den BVB neu zu sortieren fest. Durchaus ja gegen Widerstände. (Uns hätte da auch ein Michael rummenigge blühen können ...)
Und dieser Plan sah auch Klopp vor (von dem Watzke ja nicht 100 % überzeugt war). Einen kompletten Umbau der Nachwuchsabteilung und vor allem des Scoutings und der spielbeobachtung. Dafür kam auch Mislintat und wurde zum "Superhirn" hinter Klopp. Zorc bekam viel mehr Budget für seine Vorstellungen und sein Konzept.
Der Konzern war aber auch wieder "flüssiger". Gläubigerausschüsse waren Geschichte. Man setzte klar fest, fortan nur jüngere und hungrige Spieler kaufen zu wollen und holte zB Subotic.
Kurzum, man stellte alles vom Kopf auf die Füße. Auch, weil es aufgrund der herausragenden sanierungsarbeit von Tress, Watzke, Rauball und co gelungen war, wieder wirtschaftlich Raum zu schaffen.
Die zeit davor, als van maarwijk, röber, doll war einfach eine andere Zeit. Geprägt von Not und der Angst, den Konzern überhaupt am Leben zu halten. Was mit viel Glück gelang. Ich finde, man kann das nicht alles in einer Linie einfach Name für Name bewerten.
Was passte war die erste proaktiv, konzeptionelle Planung 2007/2008. dort wurde der Grundstein gelegt für eine "Auferstehung", die ihres gleichen im Fußball Business sucht. 10 Jahre später war man ein völlig anderer, falsch, ist man ein völlig anderer Klub! Steinreich und sportlich unter den Top 8 der Welt. 2007 war man pleite und taumelte gen Abstieg...
Und nun? Tuchel funktionierte. Er stabilisiere uns wieder und spielte zwei zufriedenstellend Jahre. Das es intern knirscht, kann vorkommen. Und nach 2-3 Jahren geht man dann halt getrennte Wege. Durchaus auch im Top 8 Bereich Europas keine ganz unübliche Dauer von Amtszeiten. Nicht ideal, aber kommt immer und immer wieder vor.
Mfg
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
WhiteNoise, Dienstag, 02.05.2017, 11:39 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Diese angeblich erste "neue" Transferperiode war so konzeptionell und modern wie zu Zorcs aktiver Karriere. Hinten Opa-Abwehr und Rukavina, vorne so aufstrebende Kräfte wie Klimowicz. Bis Klopp kam, war doch im Bewusstsein der sportlichen Führung und im Umfeld die Vorstellung, dass ein Abwehrspieler fürs Grätschen und ein Stürmer fürs Abstauben bezahlt wird. Hätte er kurz vor seinem Amtsantritt nicht mit Neven dazwischengegrätscht, wäre ein Großteil der verfügbaren Mittel noch in Marko Basa gewandert, der sein Dasein später bei Lok Moskau fristete. Klopp war es auch, der mit Owomoyela endlich einen bundesligatauglichen RV installierte.
Mit dem Amtsantritt von Klopp wurde es schlagartig besser, an dieser zeitlichen Koinzidenz kommt man einfach nicht vorbei. Ein Konzept von Zorc gab es nie.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 11:45 (vor 3167 Tagen) @ WhiteNoise
Mit dem Amtsantritt von Klopp wurde es schlagartig besser, an dieser zeitlichen Koinzidenz kommt man einfach nicht vorbei. Ein Konzept von Zorc gab es nie.
Natürlich gab es das. Und natürlich ist die Personalie Mislintat da extrem wichtig, welcher bereits 2007 beim BVB installiert wurde. Und Jürgen Klopp hatte auch nie ein Problem damit, dass er sich dessen fachlicher Expertise bediente und dies auch zu honorieren wusste.
Und Zorc war maßgeblich dafür, dass wir eine hochgerüstete Scouting- und Spielbeobachtungs/Analyse Abteilung bekamen. Im übrigen ja auch im hierarchisch unterstellt.
Und nicht umsonst hält man beim BVB so große Stücke auf Mislintat und lässt ihn nicht ziehen.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
WhiteNoise, Dienstag, 02.05.2017, 14:47 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Klar, und weil Zorc mit seinem Wunderscout Mislintat 2007 das Konzept schon so klar vor Augen hatte, hat er sicher Kovac, Federico und Klimowicz geholt und sich mit illustren Namen wie Eggimann, Basa und Boulahrouz befasst. Alles Spieler, die hinterher total steil gegangen sind und sowieso wie geschaffen waren für den Fussball, den Klopp anschließend spielen ließ. Dieses angebliche Konzept Zorcs ist bei genauerem Hinsehen also nur eins: ziemlich großer Quatsch.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Dienstag, 02.05.2017, 14:53 (vor 3167 Tagen) @ WhiteNoise
Klar, und weil Zorc mit seinem Wunderscout Mislintat 2007 das Konzept schon so klar vor Augen hatte, hat er sicher Kovac, Federico und Klimowicz geholt und sich mit illustren Namen wie Eggimann, Basa und Boulahrouz befasst. Alles Spieler, die hinterher total steil gegangen sind und sowieso wie geschaffen waren für den Fussball, den Klopp anschließend spielen ließ. Dieses angebliche Konzept Zorcs ist bei genauerem Hinsehen also nur eins: ziemlich großer Quatsch.
Wenn er so gar kein Konzept hat, muss er unfassbar viel Glück haben. Schließlich ist jetzt schon das Jahr 2 nach Klopp wir sind weiterhin nicht wieder auf das Thomas-Doll-Niveau geplumst, sogar die ein oder andere Verpflichtung hat geklappt. Ich denke es ist einfach eine Mischung aus beidem. Zorc hatte vor der Klopp-Zeit wenig Handlungsspielraum, wie Phil schon beschrieb. Das war dann zu Beginn der Klopp Zeit schon wieder anders. Aber möglicherweise hat auch Zorc noch einmal eine Menge von Klopp gelernt. Und sicher ist: ganz bestimmt hat nicht Klopp all die Neuzugänge entdeckt, gescoutet und verpflichtet.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
WhiteNoise, Dienstag, 02.05.2017, 15:20 (vor 3167 Tagen) @ herrNick
Dass er mittlerweile wirklich gute Arbeit macht, wird von mir gar nicht bestritten. Es gibt ja genügend Beispiele für Clubs, die nach einer solchen Ära abgeschmiert sind. Ich bestreite lediglich diese Legendenbildung, man habe 2007 zu einem vorhanden Konzept nur noch den passenden Trainer zur Umsetzung gesucht. Das ist einfach bar jeder Grundlage, siehe oben. Wie moderner Fussball auszusehen hat und welche Spieler man dafür insbesondere braucht, wussten Zorc und Watzke so seit ca. August 2008.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 15:41 (vor 3167 Tagen) @ WhiteNoise
Fakt ist, dass unter Michael Zorc 2007 das Scouting (mit der Person Mislintat verknüpft) verstärkt wurde.
Ich bin mir recht sicher, dass Zorc das nicht von Watzke abgepresst hat, sondern dass er da konkrete Ideen mit verknüpft hat. Quasi ein Konzept insbesondere hinter der Stärkung des Scoutings und anderen Maßnahmen aus dieser Zeit steht.
Das man ohne Jürgen Klopp komplett vor die Wand gefahren wäre und nur "abgehalfterte Stars" verpflichtet hätte, ist in meinen Augen dann weiter von der Realität entfernt, als die von Phil skizzierten Vorgänge.
Zorc raus!
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 02.05.2017, 16:11 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
dieses ominöse Konzept ist aber nicht bei allen damals angekommen ;-)...
http://www.schwatzgelb.de/index.php?id=4328
'Unverständnis beim Dortmunder Anhang über die Personalie Mladen Petric'
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Dienstag, 02.05.2017, 14:58 (vor 3167 Tagen) @ herrNick
Es gibt ja genügend Beispiele für erfolgreiche Transfers, die sich Mislintat ans Revers heften kann.
Zorc, Watzke und Klopp sind herausragende Figuren der BVB-Geschichte; Zorc sogar in doppelter Hinsicht. Ich sehe ihn nicht als das Glückskind an, wie es von WhiteNoise proklamiert wird. Welcher der drei aber nun genau welchen Anteil am Erfolg der Jahre 2008ff hat, ist letztlich nicht genau festzulegen. Für mich steht fest, dass es ohne einen dieser Drei nicht derart gelaufen wäre.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 02.05.2017, 15:10 (vor 3167 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Rupo, Dienstag, 02.05.2017, 15:23
Google via:
BVB-Stimmen zum Klopp-Los "Ein absoluter Hammer!" - RevierSport
wobei hier nicht der Artikel wichtig ist, sondern das Foto.
Nach dem letzten DM Titel 2002 kamen schlimme Zeiten, aber rückblickend gesehen musste das alles so sein. BvM hat hier unglaubliches geleistet mit dem Kader und Doll meiner Meinung nach auch 'auch wenn sich hier andere den Arsch ablachen' ;-)....
Klopp hat das Feuer im Verein und im Umfeld wieder entzündet und Zorc steht vielleicht mit am besten dafür. Jetzt sind andere Zeiten. Tuchel ist momentan der richtige Trainer. Ob er das bei einer mittelfristigen Analyse über die Saison hinaus auch ist, dass müssen andere entscheiden - dann wäre aber auch mal interessant zu erfahren was denn eigentlich die Philosophie ist, die dieser Trainer transportieren soll, in den Verein hinein - aus dem Verein heraus - in die Marke BVB.
PS:
http://www.schwatzgelb.de/2008-11-25-bvb-jahreshauptversammlung-2008-bvb.html
'Den Stab konnte er sich aussuchen, aber die Vorgesetzten (er verwies auf Zorc und Watzke) nicht. Dort habe er aber Glück gehabt'
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 14:57 (vor 3167 Tagen) @ herrNick
Aber möglicherweise hat auch Zorc noch einmal eine Menge von Klopp gelernt.
Auf jeden Fall hat er das! Vor allem hat Klopp es Zorc ermöglicht, endlich aus dem ihm eher ungebliebten öffentlichen Auftritt herauszukommen. Und Klopp hat allen neue Energie und Zuversicht eingepimpft. Positives herangehen. Auch einem Michael Zorc...
Und sicher ist: ganz bestimmt hat nicht Klopp all die Neuzugänge entdeckt, gescoutet und verpflichtet.
Klopp würde es wohl laut lachend sich verbitten, dass man ihm da größere Fähigkeiten zuspricht. Eher würde er sagen "Ich kenne nicht einmal 10 % der Spielernamen, die der Sven mir da immer so als mögliche Zugänge präsentiert/vorschlägt".
Klopp wusste sehr genau, dass er als Cheftrainer kaum die Zeit oder das Know How hat, allein, um einen Kader zu planen und zu entwickeln.
Auch in anderen Bereichen hatte Klopp Leute, die er in ihren großen Talenten wirken ließ, ohne sich selbst für den besseren darin zu halten.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Borkasson, Mittwoch, 03.05.2017, 08:20 (vor 3166 Tagen) @ Phil
Klopp wusste sehr genau, dass er als Cheftrainer kaum die Zeit oder das Know How hat, allein, um einen Kader zu planen und zu entwickeln.
Auch in anderen Bereichen hatte Klopp Leute, die er in ihren großen Talenten wirken ließ, ohne sich selbst für den besseren darin zu halten.
MFG
Phil
Ist es weit hergeholt zu vermuten, dass Du hier ein "...im Gegensatz zu Tuchel" nur gedacht, aber nicht geschrieben hast und dass hier einer der wesentlichen Gründe für die internen Probleme zu finden ist?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 14:53 (vor 3167 Tagen) @ WhiteNoise
Tut mir Leid, aber du wirfst hier mit Namen um dich, die in der Form nicht passen.
Kovac, Klimowicz oder Federico waren Transfers, die eingetütet werden musste, bevor ein Mislintat bei uns arbeitete. Und bevor überhaupt ein ernsthaftes Scouting mit modernen Methoden aufgestellt werden konnte und die Bereitschaft dafür da war.
Aber ich sehe jetzt auch nicht, dass ich dich da irgendwie überzeugen müsste.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Eisen, DO, Dienstag, 02.05.2017, 08:09 (vor 3167 Tagen) @ Phil
Rein wirtschaftlich/unternehmerisch ist Aki Watzke doch über alle Zweifel erhaben. Ich bin dafür, dass man Watzke und Rauball jeweils für ihr Lebenswerk eine bronzene Statue am Vorplatz der Nordtribüne errichten sollte. Ohne Sie würde es den BVB so wie heute nicht mehr geben.
Auch hast du natürlich Recht, dass nach der ganze krassen Konsolidierungsphase 2005-2007 der Turnaround geschafft wurde und man auch wieder in die Mannschaft investieren konnte. Partner wie Evonik und Signal-Iduna sind eingestiegen und man konnte auch wieder ein paar Millionen für neue Spieler locker machen. Die Arbeit von Zorc ist n dieser Phase schwer zu beurteilen. Es gab immer noch finanzielle Restriktionen, andererseits konnte man auch schon wieder mehr investieren als 6-8 andere Bundesligisten. Aus dieser Phase hat eigentlich kein Spieler eingeschlagen, einzig Kuba 2007 war ein guter Griff. Aufwärts ging es dann ja wirklich erst mit Klopp. Er war der erste Trainer, der eine klare Spielvision hatte und Spieler danach geholt und andere knallhart aussortiert hat.Ohne Klopp kein Subotic lässt sich das zusammenfassen. Mit ihm kam der Umschwung und auch ein besseres Händchen bei Transfers. Der größte Flop der Ära ist sicherlich Ciro Immobile gewesen.
Und jetzt dann offensichtlich die Trennung von Tuchel: Ich muss ganz ehrlich sagen. Mir war Tuchel nie sonderlich sympathisch und nach der Niederlage in Darmstadt hätte ich eine Trennung sofort unterschrieben. Aber wie er sich in der Zeit seit dem Anschlag präsentiert, wie er das moderiert hat, das finde ich klasse und das hat sein Ansehen bei mir massiv gesteigert. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Mannschaft ein Problem mit ihm hat.
Aber wenn es massive Differenzen mit Zorc und Watzke gibt, wenn er sich an besprochene Abmachungen und Strategien nicht hält oder nicht mitgehen will, dann muss es zur Trennung kommen, das sehe ich schon so. Letztlich gibt die Geschäftsführung die Strategie vor und auch der Trainer muss dann folgen. Sportlich wären es dann natürlich keine verlorenen Jahre gewesen. Ich denke nur, dass Kontinuität auf der Trainerposition sehr wichtig ist. Ein Wechsel nach 2 Jahren ist trotz alledem suboptimal. Auch wenn ein Wechsel nach 2 Jahren bei Klubs wie Real oder Chelsea Usus ist, erfolgreicher ist man immer mit einer gewissen Kontinuität.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Sebi, Dülmen, Dienstag, 02.05.2017, 07:16 (vor 3168 Tagen) @ Phil
Der Konzern war aber auch wieder "flüssiger". Gläubigerausschüsse waren Geschichte. Man setzte klar fest, fortan nur jüngere und hungrige Spieler kaufen zu wollen und holte zB Subotic.
Wobei Zorc doch schon "so gut wie" den nicht mehr ganz jungen Basa aus Frankreich verpflichtet hatte, erst mit Klopp kam dann auch Neven. Das war wohl eher weniger Konzept, sondern vor allem der Verdienst von Klopp.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Phil, Dienstag, 02.05.2017, 08:36 (vor 3167 Tagen) @ Sebi
Wobei Zorc doch schon "so gut wie" den nicht mehr ganz jungen Basa aus Frankreich verpflichtet hatte, erst mit Klopp kam dann auch Neven. Das war wohl eher weniger Konzept, sondern vor allem der Verdienst von Klopp.
Es war ein großartiges Konzept. Und ist es immer noch.
Mein "Fehler" im Text war, dass ich "nur" junge Spieler schrieb. "Überwiegend" oder "vor allem" wäre besser gewesen. Ideologie war nicht Teil des Konzepts, sprich, wenn es sich ergeben würde oder aus der Sicht aller Sinn machen würde, konnte man auch anders handeln.
Wobei Basa damals ja auch noch ein junger Spieler war, mit seinen 24 Jahren glaube ich. Ob Jürgen Klopp diesen Transfer stoppte, weiß ich aber nicht.
Defacto aber wurde damals ein großer Umschwung im Konzern eingeleitet. Auch basierend auf den Ideen von Michael Zorc, dem man das Vertrauen dann aussprach. Und Jürgen Klopp war dann Teil dessen. Und Sven Mislintat auch.
Es funktionierte dann perfekt, weil alle Personen auch vertrauensvoll und hervorragend miteinander arbeitete und die Stärken/Schwächen des anderen akzeptierten bzw. zu schätzen wussten.
MFG
Phil
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 18:55 (vor 3168 Tagen) @ Schulten Manni
Natürlich fällt das auch etwas auch Aki und Zorc zurück. Man hat Tuchel geholt und Tuchel erhalten, wohlwissend, dass da Heidel in Mainz einiges ausbaden und glattbügeln musste. Aber der Markt ist und war halt dünn. Welcher deutsche Trainer wäre denn schon zur Verfügung gestanden?
Und das selbe Problem haben wir dann im nächsten Sommer. Es gibt ja derzeit keinen Trainer abgesehen von Dardai, der bei einem Verein auf den Plätzen 4-12 über 2-3 Jahre einen vernünftigen Job macht. Kovac wurde ja auch ordentlich zurechtgestutzt in der Rückrunde.
Weder in Mainz, Hamburg, Bremen, Leverkusen, Augsburg oder wo auch immer wächst derzeit ein Trainer heran. Armin Veh kann man ja nicht ernsthaft bringen. Peter Stöger wäre allenfalls eine Überlegung wert, aber wohl auch nicht grade unsere Kragenweite.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
herrNick, Montag, 01.05.2017, 17:41 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Thomas Tuchel, der hier von der Putzfrau bis zum Sportdirektor beinahe alle gegen sich aufbringt, ist mir leider unverständlich.
Ist das eine Tatsache?
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 18:45 (vor 3168 Tagen) @ herrNick
Das ist so sicher etwas dick aufgetragen, aber sicherlich deutlich näher dran als zu glauben, dass es da nur mit Mislintat einige Spannungen gibt.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Eisen, DO, Montag, 01.05.2017, 19:09 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Und im Übrigen reicht es auch schon, wenn das Verhältnis mit Zorc UND/ODER Watzke völlig kaputt ist.
Ist bei uns in der Firma genauso: Legt sich ein Abteilungsleiter mit der Geschäftsführung an, ist er weg, egal wie gut seine geleistete Arbeit war.
Ich glaube trotzdem noch nicht, dass es zwangsläufig im Sommer zur Trennung kommt.Wie du schon richtigerweise geschrieben hast: Wer soll denn kommen? In der Bundesliga gibt es nicht einen Kandidaten. Von der Resterampe (Veh, Schmidt, Schubert etc.) holen wir bestimmt keinen. Bleibt noch ein Nachwuchsmann oder das Ausland.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Poeta_Doctus, Lands Between, Montag, 01.05.2017, 20:20 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Wer soll denn kommen? In der Bundesliga gibt es nicht einen Kandidaten. Von der Resterampe (Veh, Schmidt, Schubert etc.) holen wir bestimmt keinen. Bleibt noch ein Nachwuchsmann oder das Ausland.
Naja, was spricht denn gegen einen Trainer aus dem Ausland? Nur, dass wir das lange nicht gemacht haben und dann eher suboptimal? Wenns dannach geht dürfen wir nach Doll ja auch keinen deutschen Trainer haben. Und an eini immense Sprachbarriere glaube ich auch nicht. Dutzende ausländliche Top-Vereine haben ständig Trainer, die nicht die Landessprache sprechen, und da läuft das i.d.R. ohne große Probleme. Meiner Ansicht nach würde man sich selbst in seinen Möglichkeiten beschneiden, schlösse man so eine Lösung aus.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Poeta_Doctus, Montag, 01.05.2017, 20:34 (vor 3168 Tagen) @ Poeta_Doctus
Dutzende ausländliche Top-Vereine haben ständig Trainer, die nicht die Landessprache sprechen, und da läuft das i.d.R. ohne große Probleme. Meiner Ansicht nach würde man sich selbst in seinen Möglichkeiten beschneiden, schlösse man so eine Lösung aus.
Sind es wirklich so viele? Also die Landessprache sprechen sie doch meistens leidlich, die Wengers, Contes, van Gaals (Ancelotti ist eine Ausnahme, zugegeben, auch Unai Emery von PSG).
Es wäre natürlich blöd von uns, so etwas auszuschießen - aber im Moment drängt sich doch niemand wirklich auf.
Außerdem hat TT viel von seinen Vorstellungen in diesen Kader gesteckt, trotz der Abgänge, und scheint lernfähig.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Poeta_Doctus, Lands Between, Montag, 01.05.2017, 21:20 (vor 3168 Tagen) @ MisterHit
Dutzende ausländliche Top-Vereine haben ständig Trainer, die nicht die Landessprache sprechen, und da läuft das i.d.R. ohne große Probleme. Meiner Ansicht nach würde man sich selbst in seinen Möglichkeiten beschneiden, schlösse man so eine Lösung aus.
Sind es wirklich so viele? Also die Landessprache sprechen sie doch meistens leidlich, die Wengers, Contes, van Gaals (Ancelotti ist eine Ausnahme, zugegeben, auch Unai Emery von PSG).
Es wäre natürlich blöd von uns, so etwas auszuschießen - aber im Moment drängt sich doch niemand wirklich auf.
Außerdem hat TT viel von seinen Vorstellungen in diesen Kader gesteckt, trotz der Abgänge, und scheint lernfähig.
Also meinem Empfinden nach ist es außerhalb der Bundesliga völlig normal, dass (beispielsweise) in Italien Niederländer, in Spanien Argentienier und den Niederlanden Kroaten trainieren. In England sammeln sich ja ohnehin sämtliche Nationalitäten. Das ist kein Argument gegen Tuchel per se, ich bin soweit auch größtenteils zufrieden. Nur dieses "alternativlos" halte ich für falsch. Es gibt Alternativen, davon bin ich überzeugt. Man muss nur eventuell über den (deutschen) Tellerrand hinausschauen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Poeta_Doctus, Montag, 01.05.2017, 21:46 (vor 3168 Tagen) @ Poeta_Doctus
Also meinem Empfinden nach ist es außerhalb der Bundesliga völlig normal, dass (beispielsweise) in Italien Niederländer, in Spanien Argentienier und den Niederlanden Kroaten trainieren. In England sammeln sich ja ohnehin sämtliche Nationalitäten. Das ist kein Argument gegen Tuchel per se, ich bin soweit auch größtenteils zufrieden. Nur dieses "alternativlos" halte ich für falsch. Es gibt Alternativen, davon bin ich überzeugt. Man muss nur eventuell über den (deutschen) Tellerrand hinausschauen.
Wenn's denn so sein sollte, dass man - aus welchen Gründen immer - nicht weiter zusammenarbeiten will, sollte man überall schauen. Sprachkompetenz ist kein Manko, aber bei den heutigen Kadern wird da ohnehin viel gekauderwelscht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
stfn84, Köln, Montag, 01.05.2017, 19:59 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Sofern TT und Zorc/Watzke nicht mehr miteinander arbeiten können, muss man sich zwangsläufig trennen.
Bevor es zu (weiteren!?) Grabenkämpfen in den folgenden Jahren kommt und/oder im Verein dann zwischen Lagern gewählt werden muss, sollte man die Zusammenarbeit beenden.
Das etwas zwischen Zorc & TT nicht stimmt, dürfte man aus dem Verhalten und den Interviews von Zorc nach dem Einzug ins Pokalfinale ablesen können.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Eisen, DO, Montag, 01.05.2017, 17:38 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Und man hofft, dass keiner den potentiellen Nachfolger in Dortmund sieht, der für seine "Schwester" eine Wohnung sucht, die 3500 Euro Miete kostet.
???
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Intertanked, Berlin, Montag, 01.05.2017, 17:29 (vor 3168 Tagen) @ herrNick
Ich glaub Didi was er sagt, wäre aber echt gespannt, wie die Vereinsführung ein Narrativ zur Trainerentlasung erzählen will. Die Punkteausbeute dieses Jahr wird an der unteren Kante von 'noch im Soll' sein. Dennoch kippt Watzke medial massiv das Momentum weg. Tuchel etabliert sich gerade als Gesicht des BVB, hat den Anschlag extrem gut moderiert und steht im Pokalfinale. Wenn er das Ding gewinnt und Dritter wird, müssen sie ihn fast zu Arsenal oder Konsorten wegloben.
Provokativ: Watzke & Zorc haben ihm die Schlüsselspieler unter dem Arsch wegverkauft, einige derbe Transferpannen gelandet und trennen sich dann vom Pokalsieger um es mit dem Trainernovizen aus Hoffenheim zu probieren. Der keinerlei internationale Erfahrung hat. Die Geschichte musste du aber verkauft bekommen. Da freuen sich die Interessengruppen, aber medial steht Watzke auf einer dünnen Eisscholle.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
pappnase, Montag, 01.05.2017, 17:15 (vor 3168 Tagen) @ herrNick
Und trotzdem sind die Beispiele gut geeignet um zu überlegen wie die Gewichtung von A und B Note priorisiert werden sollte. Auch wenn ich hier schon zwanzig mal gelesen habe, dass mit unserem Kader quasi jeder Trainer diesen Erfolg hätte glaube ich das eben nicht. Für den Trainer sprechen fachlich einige Dinge, da muss man schon einen guten Plan B haben, wenn man ihn austauscht. Mir fehlt da die Phantasie, aber klar bei ausländischen Trainern auch der Überblick.
Mal zum Thema ausländischer Trainer: Es ist ja schon ungemein schwierig Spieler ausländischer Ligen einzuschätzen (zumindest in dem Regal, aus dem sich der BVB potentiell bedienen könnte). Da wird es ungleich schwieriger sein dort einen passenden Trainer zu finden, zumal man wohl bei erfolgreichen Trainern immer von einer gewissen Grundüberzeugung bzgl ihrer Arbeit ausgehen kann. Die wenigsten dürften ihre Ansichten gleichzeitig so konsequent durchsetzen und charmant verkaufen wie Jürgen Klopp. Von daher sehe ich das ähnlich wie du: die Auswahl ist realistisch betrachtet arg begrenzt und bzgl eines Transfers mit einem Zeitfenster von nur einer Transferperiode würden wir von einer echten Herkulesaufgabe sprechen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Liberogrande, Montag, 01.05.2017, 20:54 (vor 3168 Tagen) @ pappnase
Ich hoffe, dass Tuchel doch bleibt. Sollte man sich von ihm trennen, fiele mir nur Favre ein. Er hatte überall für einen gewissen Zeitraum Erfolg und hat auch Ideen und Konzepte für Offensivfußball. Da wäre ich mir bei den meisten Betonmischern in der Bundesliga nämlich nicht ganz so sicher. Nagelsmann wäre doch recht riskant.
Favre ist allerdings auch kein ganz einfacher Typ.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Schulten Manni, Berlin, Montag, 01.05.2017, 21:19 (vor 3168 Tagen) @ Liberogrande
Ich hoffe, dass Tuchel doch bleibt. Sollte man sich von ihm trennen, fiele mir nur Favre ein. Er hatte überall für einen gewissen Zeitraum Erfolg und hat auch Ideen und Konzepte für Offensivfußball. Da wäre ich mir bei den meisten Betonmischern in der Bundesliga nämlich nicht ganz so sicher. Nagelsmann wäre doch recht riskant.
Favre ist allerdings auch kein ganz einfacher Typ.
Du beantwortest dir die Frage ja selbst. Mir fehlt jede Vorstellungskraft anzunehmen, dass Favre sich drauf einlässt, mit Akki auf Augenhöhe über sportliche, personelle und taktische Fragen des modernen Fußballs zu diskutieren. Favre ist doch der Prototyp eines Trainers, den du machen lassen musst. Mit einer geduldigen, gutmütigen sportlichen Leitung im Hintergrund. Und auch wenn das Thema in den Hintergrund getreten ist: die Fanseele wird Favre im Zweifel weniger streicheln als Tuchel in den letzten Monaten.
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Eisen, DO, Montag, 01.05.2017, 15:43 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Sicher, er hat Hoffenheim vor dem Abstieg bewahrt und führt die nun in die Champions League, aber er ist 29 Jahr alt (alt!!!). Ich weiß ich nicht wie unsere Spieler reagieren, wenn sie einen unerfahrenen Trainer im selben Alter haben. Das wäre wirklich ein Experiment, ob Sie ihn fernab seiner Fachkenntnis als Chef akzeptieren und wie es läuft, sollte es mal zu einer Krise kommen.
Hannes Wolfs ist immerhin 35 jahre alt und steigt gerade mit dem VFB Stuttgart auf. Ganz wichtig: Er ist Dortmunder durch und durch, kennt den Verein und die handelnden Personen. Nagelsmann ist Bayer und sitzt mit dem roten Mantel in der Allianz Arena.
Fernab davon glaube ich aber nicht, dass beide Trainer nach der Saison ihren Klub verlassen. Das hätte schon Arg ein Geschmäckle.
Ich sehe weit und breit keine Alternative zu Thomas Tuchel. Wäre ein Dieter Hecking noch frei. Der kommt aus castrop und hätte mit seiner Art sicher gepasst, doch der ist jetzt in Gladbach. Ein Ausländer der kein/kaum deutsch spricht? Ich weiß nicht, ob wir in Dortmund schon wieder soweit sind. Mit Nevio Scala damals hat man diesbezüglich keine guten Erfahrungen gemacht. Sonst? Ein Frank de Boer ist bei Inter krachend gescheitert. Van Gaal? Im Himmelswillen, der ist ja ein Tuchel im Quadrat. Roger Schmidt gibt es noch: Aber das kotze ich und gehe...
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Freyr, Montag, 01.05.2017, 19:56 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Hannes Wolfs ...
Roger Schmidt gibt es noch...
Apropos Schmidt. Leverkusen soll als feste Nachfolge, nach dem Übergangstrainer Korkut, auch Interesse an einem anderen Dortmund Trainer eines Nachwuchsteams, nämlich der U23, gezeigt haben. Farke hat bisher nicht verlängert und ob er weiterhin die Zwote trainieren will ist ungewiss. Vielleicht ja eine Option? Favre soll dort wohl ebefalls auf der Liste stehen. Aber bei welchem deutsche Verein der gerade sucht denn nicht.
Und etwas Offtopic:
Wem besonders das Alter von Nagelsmann imponiert (Ist ja der Mediensatz Nr. 1: "so jung als Trainer") und so jemanden aus dem näheren Umfeld von Dortmund haben wollte, der muss jetzt schlechte Nachrichten verkraften. Einer der Nachwuchstrainer der in dieser Saison für aufsehen sorgte war der 24jährige Nubbemeyer der mit Hombruch Bundesliga West mit seinen U19-Spielern aufmischte. So war es nur eine Frage der Zeit bis einer der Großen anklopfte. Leider nicht der BVB, sondern RaBa und er trainiert ab nächster Saison deren U19. Da hat man entweder geschlafen, oder konnte nicht gegenhalten.
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Freyr, Montag, 01.05.2017, 20:01 (vor 3168 Tagen) @ Freyr
In Leipzig ist er allerdings nur Co-Trainer.
Hannes Wolf
Wickhead, Philadelphia / USA, Montag, 01.05.2017, 19:17 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Ich hoffe das Hannes Wolf hier in den nächsten Jahren Trainer wird, wenn Tuchel noch 2 Jahre beim BVB bleibt und dann geht wäre Hannes Wolf der perfekte Nachfolger.
Jetzt kann er 2 Jahre 1.Liga Erfahrung beim VfB sammeln und wenn Tuchel gehen sollte sollte man sich für Hannes Wolf entscheiden.
Versteht mich nicht falsch, ich will Tuchel nicht loswerden aber HW könnte ich mir super als Trainer für die Erste Mannschaft vorstellen.
MfG
Hannes Wolf
Sascha, Dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 14:30 (vor 3167 Tagen) @ Wickhead
Ich hoffe das Hannes Wolf hier in den nächsten Jahren Trainer wird, wenn Tuchel noch 2 Jahre beim BVB bleibt und dann geht wäre Hannes Wolf der perfekte Nachfolger.
Jetzt kann er 2 Jahre 1.Liga Erfahrung beim VfB sammeln und wenn Tuchel gehen sollte sollte man sich für Hannes Wolf entscheiden.
Versteht mich nicht falsch, ich will Tuchel nicht loswerden aber HW könnte ich mir super als Trainer für die Erste Mannschaft vorstellen.
MfG
Wolf muss sich doch erst einmal im Profifußball als Trainer beweisen. Klar, er hat den VfB nach einem eher schlechten Start unter Luhukay an die Tabellenspitze geführt und wird auch sehr wahrscheinlich aufsteigen - aber er hat auch dem vermutlich mit Abstand besten Kader der zweiten Liga zur Verfügung und damit die Liga nicht gerade pulverisiert. Seitdem hat er sechs mal Unentschieden gespielt und vier Partien verloren. Das ist jetzt kein taktischens Fußballwunder, was er in Stuttart leistet. Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.
Hannes Schmidt
Elmar, Dienstag, 02.05.2017, 14:08 (vor 3167 Tagen) @ Wickhead
Mehr Dortmunder geht nicht.
Co. Lars Ricken, mit dem er schon erfolgreich zusammengearbeitet hat.
Hannes Schmidt
Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Dienstag, 02.05.2017, 21:55 (vor 3167 Tagen) @ Elmar
Mehr Dortmunder geht nicht.
Co. Lars Ricken, mit dem er schon erfolgreich zusammengearbeitet hat.
Dann steht zumindest immer ne Kiste Dortmunder Bier inner Kabine :-)
Hannes Schmidt
Ulrich, Dienstag, 02.05.2017, 18:35 (vor 3167 Tagen) @ Elmar
Mehr Dortmunder geht nicht.
Co. Lars Ricken, mit dem er schon erfolgreich zusammengearbeitet hat.
Wohin es führen kann nur auf "Stallgeruch" zu setzten konnte man über Jahre in Bremen beobachten.
Trainer wie Wolf, Farke und Co. mögen eventuell durchaus das Potential für größere Aufgaben haben, aber ihnen fehlt im Mmnment die Erfahrung. Sie müssen sich noch beweisen und ggf. langsam in die Schuhe eines für den BVB geeigneten Trainers hinein wachsen.
Hannes Schmidt
Elmar, Dienstag, 02.05.2017, 21:22 (vor 3167 Tagen) @ Ulrich
Deswegen bin ich ja für Sir Hannes "Schmidt"
Hannes Schmidt
bobschulz, MS, Dienstag, 02.05.2017, 21:48 (vor 3167 Tagen) @ Elmar
Deswegen bin ich ja für Sir Hannes "Schmidt"
Als Phantome in die Zukunft?;-)
Hannes Schmidt
Elmar, Dienstag, 02.05.2017, 23:45 (vor 3167 Tagen) @ bobschulz
Und vom Honig- zum Punktedieb
Hannes Schmidt
fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 02.05.2017, 21:37 (vor 3167 Tagen) @ Elmar
Deswegen bin ich ja für Sir Hannes "Schmidt"
Der singt dann vor m Training immer:
Der S04 und der BVB
Hannes Schmidt
Elmar, Dienstag, 02.05.2017, 23:44 (vor 3167 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Und das Logo wird ein Schweinekopf!
Hannes Wolf
Wickhead, Montag, 01.05.2017, 19:29 (vor 3168 Tagen) @ Wickhead
Ich hoffe das Hannes Wolf hier in den nächsten Jahren Trainer wird, wenn Tuchel noch 2 Jahre beim BVB bleibt und dann geht wäre Hannes Wolf der perfekte Nachfolger.
Jetzt kann er 2 Jahre 1.Liga Erfahrung beim VfB sammeln und wenn Tuchel gehen sollte sollte man sich für Hannes Wolf entscheiden.
Versteht mich nicht falsch, ich will Tuchel nicht loswerden aber HW könnte ich mir super als Trainer für die Erste Mannschaft vorstellen.
MfG
Weil?
Hannes Wolf
Wickhead, Philadelphia / USA, Montag, 01.05.2017, 19:52 (vor 3168 Tagen) @ ener
Weil?
Weil er ein Junger, taktisch hervorragender, sympathischer Trainer ist der Junge Spieler entwickeln kann. Er kennt dazu den Verein und kommt aus dem Ruhrgebiet.
Ich würde es gerne noch ausführlicher schreiben aber ich denke du verstehst schon was ich meine.
MfG
Hannes Wolf
Kleingoe, Gronau (Westf.), Dienstag, 02.05.2017, 13:19 (vor 3167 Tagen) @ Wickhead
Und Tuchel ist so viel anders.
Hannes Wolf
Wickhead, Philadelphia / USA, Dienstag, 02.05.2017, 13:52 (vor 3167 Tagen) @ Kleingoe
Und Tuchel ist so viel anders.
Falls das Ironie sein soll brauchst du die nächsten Sätze nicht lesen.
Tuchel kommt zwar nicht aus dem Ruhrgebiet hat aber auch diese Attribute. Ich wollte ja nur ausdrücken das wenn Tuchel uns in den nächsten Jahren verlassen sollte Hannes Wolf der perfekte Nachfolger wäre.
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 18:13 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Wenn ich mal brainstorme und neben Huddersfields Trainer Wagner schreibe Schubert, dann finden alle das schlimm, aber Nagelsmann ist toll oder wie? Was hat der denn bisher geleistet? Wenn der mal drei Jahre lang erfolgreich arbeitet, dann würde ich sagen ok, aber so hat er nicht mehr, eher weniger geleistet als Schubert bei BMG mit seiner Megasiegesserie, inklusive Champions League Spielen.Schubert hat also international schon Erfahrung gesammelt im Gegensatz zu Nagelsmann.
Ich schreibe das ganz allgemein, geht nicht exklusiv an dich.Ich frag mich auch, wenn man einen internationalen Trainer nimmt, wie Ranieri(bei dem sagt wieder jeder hier, ja ok guter Mann), wer sagt, dass der mehr Ahnung hat oder einen besseren Plan wie man spielen soll.Ich kenne den auch nicht so genau und ich glaube auch hier können nur die Wenigsten auch so einen Trainer einschätzen.Nur wegen dem Leicester Märchen kann man ja jetzt nicht darauf schliessen, dass der einen guten Plan hat, wie er Fußball spielen läßt.Man siehe Klinsmann, Bayern hat den wegen dem WM-Hype gekauft und dann festgestellt, der hat gar keinen Plan.
Hecking finde ich übrigens gar nicht gut als Trainer, mit WOB Erfolg zu haben mit einem De Bruyne war halt auch nicht schwer.Mein Fall ist der jedenfalls mal gar nicht und ich zweifel ehrlich gesagt auch stark an dessen Kompetenz als Trainer.
Ich bin dir aber nicht böse, ich mach mir halt auch mal Gedanken und werfe dann halt die Namen ins Forum, die mir einfallen genau wie du auch hier in deinem Post.Entweder ein junger Trainer, der was von Fußball(damit meine ich auch Taktik/Systeme/Spielformen/Verschieben/Kompaktheit/Spielertypen usw. was versteht) oder halt ein international bekannter Toptrainer, wo jeder weiß, der kann was, das sind in meinen Augen die beiden Optionen die man hat, wenn Tuchel uns verläßt.
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Kayldall, Montag, 01.05.2017, 18:20 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Nagelsmann ist bei der selben Berater-/PR-Agentur unter Vertrag wie Watzke, Klopp, Owo, Kehl, Hummels... Stallgeruch! ;-)
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 18:48 (vor 3168 Tagen) @ Kulibi77
Ist jetzt nur meine persönliche Meinung, aber ich finde Nagelsmann auch höchst unsymphatisch und will den nicht unbedingt haben.Roger Schmidt fand ich auch nicht toll (besonders das sich den Schiri-Entscheidungen widersetzen)aber als er mit Nagelsmann verbal aneinander geraten ist, da war Schmidt mir doch symphatischer als dieser Streber.Beim Spiel gegen die SGE hat er auch andauernd draussen rumgemault wie ein Bauer.
Absolutes No-Go der Typ.
Wäre Nagelsmann eine bessere Lösung als Hannes Wolf?
Kayldall, Montag, 01.05.2017, 18:49 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Nagelsmann wirkt halt abgeleckt und schleimig. Der süße Traum jedes Medienprofis und PR-Beraters. Das passende Gesicht zum modernen Fußballbetrieb.
Nagelsmanns Gebiss ?
Kayldall, Montag, 01.05.2017, 19:50 (vor 3168 Tagen) @ Kulibi77
Nagelsmann wirkt halt abgeleckt und schleimig. Der süße Traum jedes Medienprofis und PR-Beraters. Das passende Gesicht zum modernen Fußballbetrieb.
Schon seltsam, wie ein angeblich 29jähriger offenbar seine gesamte Jugend wegtrainiert hat und direkt einem (schlechten) Werbespot für Versicherungen oder Garagentore entsprungen scheint.
Im Vergleich wird mir ein Karussellbremser wie Simeone dagegen regelrecht sympathisch.
PS: Was ist eigentlich mit Nagelsmanns Gebiss? Sind das schon die Dritten?
Nagelsmanns Gebiss ?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 20:02 (vor 3168 Tagen) @ MisterHit
Simeone ist ein guter Trainer, allerdings weiß man auch nicht, wie sich seine ultradefensiv Taktik beim BVB machen würde.In der Liga zu viele Remis(0-0) und eine gute Platzierung ist auch futsch.Wobei Athlético ja auch immer auf Topknipser setzt wie Griezmann oder Gameiro.Irgendwie bewunder ich dieses Team, deren Kompaktheit in der Defensive ist schon saugut.Dann schnelles Umschalten und vorne Topleute, wobei die ganze Mannschaft mit Topleuten gespickt ist, vom Torwart über Giménez in der Abwehr, Leuten wie die AV und Carasco bis zum Sturm.Fast wie Klopp Fußball in etwas gechillter Form, also mit weniger Aufwand als bei Klopp.
Nagelsmanns Gebiss ?
Kayldall, Montag, 01.05.2017, 20:19 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Simeone ist ein guter Trainer, allerdings weiß man auch nicht, wie sich seine ultradefensiv Taktik beim BVB machen würde.In der Liga zu viele Remis(0-0) und eine gute Platzierung ist auch futsch.Wobei Athlético ja auch immer auf Topknipser setzt wie Griezmann oder Gameiro.Irgendwie bewunder ich dieses Team, deren Kompaktheit in der Defensive ist schon saugut.Dann schnelles Umschalten und vorne Topleute, wobei die ganze Mannschaft mit Topleuten gespickt ist, vom Torwart über Giménez in der Abwehr, Leuten wie die AV und Carasco bis zum Sturm.Fast wie Klopp Fußball in etwas gechillter Form, also mit weniger Aufwand als bei Klopp.
Die Art, wie er spielen lässt, imponiert mir schon, auch ein Teil der dazu gehörigen Spieler. Hätte ihn aber nie als Option für uns auf der Liste.
Als Typ finde ich ihn schon sehr unsympathisch (auf der sehr dünnen Basis gelegentlicher Beobachtung von Atletico-Spielen im TV) und wollte damit vor allem ausdrücken, wie enorm mich dieser Nagelsmann anwidert.
Nagelsmanns Gebiss ?
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 20:32 (vor 3168 Tagen) @ MisterHit
bearbeitet von Kayldall, Montag, 01.05.2017, 20:36
Simeone würde bei mir als ok durchgehen Punkto Symphatie, aber ob er es hinkriegen würde mit dem BVB genau so zu spielen wie Athlético, da wir andere Spieler/Spielertypen haben, bezweifle ich.Vielleicht würde er es auch hinkriegen was ganz Anderes beim BVB spielen zu lassen, aber dazu kann ich ihn nicht gut genug beurteilen um zu sagen ob er dazu in der Lage wäre sich jetzt woanders komplett fußballerisch umzustellen.Dazu käme das andere Land, andere Sprache, also schon gewagt.
Was mir an ihm und dem Team von Athlético halt gefällt, dass die mit allen Wassern gewaschen sind.Dagegen kommen unsere Jungs einem manchmal in ihrem Verhalten auf dem Platz geradezu naïv vor.Gut, für eine rustikale Spielweise und Zeitschinden und Reklamieren wird man keine Symphatien oder wie der BVB ständig die Fairplaytabelle gewinnen, aber Siege und Titel erringen.Simeone tut halt alles für sein Team und wenn das heißt, das Stadion anheizen, dann macht er das und einige fassen das halt als unsymphatisch auf.Mir ist da Mourinho viel unsymphatischer als Simeone aber Nagelsmann geht gar nicht.
Nagelsmanns Gebiss ?
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 20:39 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Wie redet ihr den über den Trainer der zukünftig bei uns ins 3. Lehrjahr gehen wird.
Geheimnis der Bayerntrikots gelöst !!!
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 20:49 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Du willst doch nur provozieren.Nagelsmann hat doch selbst gesagt, sein gelber Mantel steht ihm nicht, deswegen der rote Umhang.Ein Bayer in rot...nach München, wohin sonst.Ernsthaft kann doch keiner wollen, dass der schleimige Typ zum BVB kommt.
Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs hat das Geheimnis hinter den Bayerntrikots zur Meisterschaft übrigens gelöst.
Die Weiße Hand war während des Ringkrieges das Zeichen des zum Bösen abgewanderten Zauberers Saruman und seiner gezüchteten Orkscharen sowie dessen Uruk-hai. Diese trugen das Zeichen auf ihren Rüstungen, Helmen und Schilden.
Meist war sie auf einem schwarzen Hintergrund zu sehen.
;)
Geheimnis der Bayerntrikots gelöst !!!
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 20:58 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Du willst doch nur provozieren.
Was zu beweisen wäre. ;)
Nagelsmann hat doch selbst gesagt, sein gelber Mantel steht ihm nicht, deswegen der rote Umhang.Ein Bayer in rot...nach München, wohin sonst.
Ja, das rote Mäntelchen war wohl kein Zufall. Dennoch schließt es nichts aus, irgendwo muss er ja vorher in die Lehre gehen bzgl. großer Verein und seine Stars.
Ernsthaft kann doch keiner wollen, dass der schleimige Typ zum BVB kommt.
Anscheinend gibt es genügend die es wollen.
Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs hat das Geheimnis hinter den Bayerntrikots zur Meisterschaft übrigens gelöst.
Die Weiße Hand war während des Ringkrieges das Zeichen des zum Bösen abgewanderten Zauberers Saruman und seiner gezüchteten Orkscharen sowie dessen Uruk-hai. Diese trugen das Zeichen auf ihren Rüstungen, Helmen und Schilden.
Meist war sie auf einem schwarzen Hintergrund zu sehen.
;)
Nice.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Talentförderer, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 14:22 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Das bezweifle ich aber eher. ;) Er hat schon sehr lange regelmäßig gesagt, dass er nächstes Jahr definitiv bei Hoffenheim spielen wird.
Und Hopp lässt ihn nur gegen eine Ablöse von "400 Mio." Ziehen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Shizzo, Montag, 01.05.2017, 14:26 (vor 3168 Tagen) @ Talentförderer
Das ist doch auch nur Geschwafel. Kontakt zwischen dem BVB und Nagelsmann hat es sicher schon mal gegeben. 2018 wird der BVB deutscher Meister, Tuchel geht anschließend natürlich nach München und wir holen Nagelsmann.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 14:32 (vor 3168 Tagen) @ Shizzo
Also gefühlt sind doch mindestens 50% von Verantwortlichen hinsichtlich personeller Zukunftsplanungen absolut gelogen, aber das ist hier irgendwie noch nicht so recht angekommen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 13:40 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Aber gut, in 3-4 Wochen wird man schon deutlich schlauer sein. Dass der BVB aber beispielsweise Nagelsmann kontaktiert hat, ist ja ein offenes Geheimnis und der hat wohl in Hoffenheim vor einigen Monaten jedem Grashalm erzählt, dass er nächstes Jahr nach Dortmund gehe - auch wenn es derzeit wohl kaum danach aussieht.
Echt jetzt? Netter Move von ihm.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Beutelwolf, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 13:37 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Aber gut, in 3-4 Wochen wird man schon deutlich schlauer sein. Dass der BVB aber beispielsweise Nagelsmann kontaktiert hat, ist ja ein offenes Geheimnis und der hat wohl in Hoffenheim vor einigen Monaten jedem Grashalm erzählt, dass er nächstes Jahr nach Dortmund gehe - auch wenn es derzeit wohl kaum danach aussieht.
Das ist an mir aber komplett vorbeigegangen....telefonierst Du mit Hopp,-)
Gruß Jochen
Richtiger Trainier, zur richtigen Zeit, an der richtigen Stelle
Rupo, Ruhrpott, Montag, 01.05.2017, 13:08 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von Rupo, Montag, 01.05.2017, 13:26
mehr braucht man nach den letzten Wochen eigentlich nicht zu sagen.
Tuchel hat auch noch Vertrag (die Fussies verzichten ja, warum auch immer, auf die richtige Art und Weise: Ich habe noch einen Vertrag bzw. Er hat noch einen Vertrag bis...;-) ) und warum man da ständig sich drüber auslassen muss...nun gut.
Schön das wir mal drüber gesprochen haben kT.
fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 01.05.2017, 12:49 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
.
Verlängern jetzt.
iBot, Sauerland, Montag, 01.05.2017, 12:22 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Einige Medien wollen uns offensichtlich schlecht reden. Kein Wunder nachdem wir endlich mal wieder die Bauern geärgert haben.
Daher sollten wir wirklich jetzt verlängern. Tuchel hat die Transfers bekommen die für seinen Ballbesitzfußball mit schnellem Umschaltspiel prädestiniert sind. Es ergibt keinen Sinn sich jetzt zu trennen. Im Gegenteil, wenn wir verlängern kann Tuchel hier noch weiter seine Spielidee verwirklichen (auch wenn nicht alle seine Philosphie teilen).
Jürgen Klopp hat Thomas Tuchel nicht zufällig als Nachfolger empfohlen, sag ich euch.
Verlängern jetzt.
pappnase, Montag, 01.05.2017, 14:33 (vor 3168 Tagen) @ iBot
Einige Medien wollen uns offensichtlich schlecht reden.
Das Gegenteil ist doch der Fall. Hier wird gerade eine völlig unrealistische Erwartungshaltung aufgebaut, leider nicht nur von Teilen der Presse, sondern jetzt auch von einer (mir sonst sehr sympatischen) Vereinsikone.
Unser Kader enthält gerade ein paar extrem begabte Talente (Dembele, Pulisic, Guerreiro, Weigl), noch weniger Spieler auf wirklich internationalem Niveau (Reus, Sokratis, Auba) und ansonsten viele Spieler die gehobenes Bundesliganiveau darstellen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ich sehe nicht, dass wir mit dieser Mannschaft mal eben 85 Punkte holen, um Bayern München unter Druck zu setzen, wobei Kohler ja gleich auf jegliches Understatement verzichtet und die Jungs auch in der CL vorne angreifen lassen will.
Verlängern jetzt.
klaus08, Pforzheim, Montag, 01.05.2017, 16:25 (vor 3168 Tagen) @ pappnase
Einige Medien wollen uns offensichtlich schlecht reden.
Das Gegenteil ist doch der Fall. Hier wird gerade eine völlig unrealistische Erwartungshaltung aufgebaut, leider nicht nur von Teilen der Presse, sondern jetzt auch von einer (mir sonst sehr sympatischen) Vereinsikone.
Unser Kader enthält gerade ein paar extrem begabte Talente (Dembele, Pulisic, Guerreiro, Weigl), noch weniger Spieler auf wirklich internationalem Niveau (Reus, Sokratis, Auba) und ansonsten viele Spieler die gehobenes Bundesliganiveau darstellen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ich sehe nicht, dass wir mit dieser Mannschaft mal eben 85 Punkte holen, um Bayern München unter Druck zu setzen, wobei Kohler ja gleich auf jegliches Understatement verzichtet und die Jungs auch in der CL vorne angreifen lassen will.
Tuchel hat übrigens nie öffentlich gesagt, dass Qualität im Kader fehlt (auch wenn er genauso gut wie die meisten erkannt haben wird, dass sie z.B. in der Defensive definitiv fehlt). Er wies lediglich mehrfach darauf hin, dass die interne Erwartungshaltung im Verein aufgrund des jugendlichen Alters einiger neuer Leistungsträger sowie dem notwendigen Umbau der Mannschaft nach dem Abgang von Hummels, Gündogan und Miki nicht realistisch sei.
Das stieß Watzke auf. Könnte ja noch jemand auf die Idee kommen, die Transferpolitik vor der Saison sei suboptimal gewesen.
Ich denke der Knackpunkt ist, Tuchels Wunschalternative ist (noch) nicht frei und Watzke will nicht mit einer lame duck durch die nächste Saison ziehen.
Keine günstige Voraussetzung für den Rest der Saison.
Verlängern jetzt.
Dorf an der Düssel, Where the Fighting Rheinisch lives, Montag, 01.05.2017, 17:57 (vor 3168 Tagen) @ klaus08
Tuchel hat übrigens nie öffentlich gesagt, dass Qualität im Kader fehlt (auch wenn er genauso gut wie die meisten erkannt haben wird, dass sie z.B. in der Defensive definitiv fehlt). Er wies lediglich mehrfach darauf hin, dass die interne Erwartungshaltung im Verein aufgrund des jugendlichen Alters einiger neuer Leistungsträger sowie dem notwendigen Umbau der Mannschaft nach dem Abgang von Hummels, Gündogan und Miki nicht realistisch sei.
Das stieß Watzke auf. Könnte ja noch jemand auf die Idee kommen, die Transferpolitik vor der Saison sei suboptimal gewesen.
So in etwa stellt sich der Sachverhalt auch für mich dar. HJW hat ja noch in der Winterpause den vor Saisonbeginn auf eine mittelfristige Dauer angelegten Umbruch kurzerhand für abgeschlossen erklärt. 100 Mios für neues Personal waren ja auch ausreichend, um jetzt das Projekt erfolgreich abzuschließen. ;-)
Das da leider auch so Ausfälle wie ein Schürrle und ein Götze mit dabei waren, die alleine schon die Hälfte der vorgenannten Summe verbraucht haben, who cares! :o)
Tuchel wusste zu dem Zeitpunkt aber genau, dass der Umbruch noch längst nicht vollzogen ist.
Einen Hummels, Gündogan und Miki kann man in so kurzer Zeit gar nicht ersetzen!
Dies hat er auch in mehreren Andeutungen in Richtung Führungsetage durchblicken lassen.
Das HJW das sauer aufgestoßen ist, liegt auf der Hand.
Ich denke der Knackpunkt ist, Tuchels Wunschalternative ist (noch) nicht frei und Watzke will nicht mit einer lame duck durch die nächste Saison ziehen.
Keine günstige Voraussetzung für den Rest der Saison.
Na ja, die These von der lame duck halte ich für nicht ganz korrekt. Das kickende Personal würde sich mit einer derartigen Verhaltensweise gegenüber dem Coach nur selber schaden. Tuchel hingegen könnte es an sich egal sein.
Wer ist denn deines Erachtens der sogenannte Wunschkandidat?
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Burgsmüller84, Montag, 01.05.2017, 19:23 (vor 3168 Tagen) @ Dorf an der Düssel
Ich finde es immer lustig, wenn Poster hier über Watzke schreiben, als wäre dieser ein 13-jähriges Kind, das schnell beleidigt ist und unreflektiert reine Gefühlsentscheidungen trifft.
Man sollte sich eher an Fakten festhalten, so wie es der Geschäftsmann Watzke vermutlich auch meistens hält.
Hat Tuchel ausreichend sportlichen Erfolg? Natürlich.
Macht er Spieler und Mannschaft besser? Klar.
Baut Tuchel die jungen Spieler sinnvoll ein und auf? Ohne Zweifel.
Stehen bessere Alternativen zur Verfügung? Definitiv nicht.
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Wickiborusse, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 19:40 (vor 3168 Tagen) @ Burgsmüller84
Ich finde es immer lustig, wenn Poster hier über Watzke schreiben, als wäre dieser ein 13-jähriges Kind, das schnell beleidigt ist und unreflektiert reine Gefühlsentscheidungen trifft.
Man sollte sich eher an Fakten festhalten, so wie es der Geschäftsmann Watzke vermutlich auch meistens hält.
Hat Tuchel ausreichend sportlichen Erfolg? Natürlich.
Macht er Spieler und Mannschaft besser? Klar.
Baut Tuchel die jungen Spieler sinnvoll ein und auf? Ohne Zweifel.
Stehen bessere Alternativen zur Verfügung? Definitiv nicht.
Dazu kommen noch weitere Fragen
Hat Tuchel Lust weiter zu machen? Ja. Er will seinen Vertrag auf jeden Fall erfüllen.
Hat Tuchel Spass mit der Mannschaft zu arbeiten? Mehr als offensichtlich.
Will Aki in Vertragsgespräche einsteigen? Ja, hat er gesagt.
Ist das Problem Mislintat gelöst? Wie man hört, ja.
Wenn beide Seiten in den Vertragsgesprächen aufeinander eingehen können, wird das schon funktionieren.
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pappnase, Montag, 01.05.2017, 17:02 (vor 3168 Tagen) @ klaus08
Das stieß Watzke auf. Könnte ja noch jemand auf die Idee kommen, die Transferpolitik vor der Saison sei suboptimal gewesen.
Zumal die Formulierung von Watzke, man hätte beim BVB "den Umbruch vollzogen" zumindest missverständlich ist. Vielmehr steckt man mittendrin und sollte dementsprechend mit Kampfansagen eher vorsichtig sein.
Ich denke der Knackpunkt ist, Tuchels Wunschalternative ist (noch) nicht frei und Watzke will nicht mit einer lame duck durch die nächste Saison ziehen.
Mal gesetzt den Fall, Tuchel und die Verantwortlichen kommen zu dem Schluss, dass eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über die nächste Saison nicht sinnvoll ist: Dann wäre ein sofortiger Abgang von Tuchel immer noch ein erhebliches Risiko in Anbetracht der wenigen Alternativen.
Das "Lame Duck"-Argument kann ich nicht ganz nachvollziehen. Kein Spieler profitiert beim nächsten Trainer von mäßigen Leistungen unter der "Lame Duck", das Ziel dürfte ohnehin für jeden Spieler grundsätzlich der maximale Erfolg sein. Nur zur Erinnerung: Jupp Heynckes hat als "Lame Duck" etwas geschafft, dass seinen beiden Nachfolgern und allen Vorgängern bis heute nicht gelungen ist. Auch der Abgang von Klopp wurde früh verkündet und hat definitiv nicht zu einem Leistungseinbruch geführt.
Verlängern wann sie möchten...
MDomi, Montag, 01.05.2017, 13:16 (vor 3168 Tagen) @ iBot
...und sich nichts aufdiktieren lassen von irgendwelchen (Journallie-)Schnöseln.
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Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 12:58 (vor 3168 Tagen) @ iBot
Einige Medien wollen uns offensichtlich schlecht reden. Kein Wunder nachdem wir endlich mal wieder die Bauern geärgert haben.
Ja, nachdem wir die Bayern rausgehauen haben, rächen sich die Medien nun gegen den BVB. Klingt plausibel.
Daher sollten wir wirklich jetzt verlängern. Tuchel hat die Transfers bekommen die für seinen Ballbesitzfußball mit schnellem Umschaltspiel prädestiniert sind. Es ergibt keinen Sinn sich jetzt zu trennen. Im Gegenteil, wenn wir verlängern kann Tuchel hier noch weiter seine Spielidee verwirklichen (auch wenn nicht alle seine Philosphie teilen).
Ja, es wäre sicherlich eher unglücklich, nun wieder einen Umbruch herbeizuführen, aber offensichtlich geht es wohl in diese Richtung.
Jürgen Klopp hat Thomas Tuchel nicht zufällig als Nachfolger empfohlen, sag ich euch.
Tuchel hat das fachlich ja auch sehr, sehr gut gemacht - zumindest oder insbesondere im letzten Jahr. Wie sehr so ein Wechsel von Pressing-Fussball zu einem anderen Stil fehllaufen kann, sieht man ja grade in Leverkusen.
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hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 13:07 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Bis vor kurzem hätte man noch annehmen können, dass eine Vertragsverlängerung wegen TT fehlender Emotionalität (hab ich nie so empfunden) und geringen Bindung zu den Fans + zum Verein scheitern könnte. Jetzt sieht es eher so aus, dass ein Großteil der Fans TT unbedingt behalten will, die Vereinsoberen aber ein Problem mit seiner Person haben! Wenn TT bleiben und verlängern will, die Großkopferten aber nur deshalb nicht wollen, weil ihnen sein Charakter nicht so angenehm wie der von Onkel Jürgen ist, dann sollten sie ihr Ego hinten anstellen - solange die Mannschaft ihm folgt, ist alles gut!
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Zico80, Montag, 01.05.2017, 13:23 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Jetzt sieht es eher so aus, dass ein Großteil der Fans TT unbedingt behalten will, die Vereinsoberen aber ein Problem mit seiner Person haben! Wenn TT bleiben und verlängern will, die Großkopferten aber nur deshalb nicht wollen, weil ihnen sein Charakter nicht so angenehm wie der von Onkel Jürgen ist, dann sollten sie ihr Ego hinten anstellen - solange die Mannschaft ihm folgt, ist alles gut!
Wie kommst Du darauf? Watzke hat vor ein paar Wochen klar kundgetan, dass sie an Tuchel bezüglich einer Verlängerung herangetreten sind und dieser dann den Wunsch geäussert hat, sich nach der Saison damit zu beschäftigen, da er seinen Fokus auf dem sportlichen behalten möchte. Watzke und Zorc waren klug genug, dass zu akzeptieren. Nur weil Axel Springer sowie die Jürgen Kohlers und Lothar Matthäus(es?) dieser Welt das Thema täglich wieder neu auflegen und die Verlängerung anzweifeln, da ja immer noch nichts passiert ist (obwohl seit Monaten klar ist das vor Saisonende nichts passieren wird), fängst Du an Watzke und Zorc hier als Bonzen und potenzielle Egomanen hinzustellen. Wer solche Fans hat braucht echt keine Feinde mehr...Wo hat den jemand der Vereinsoberen geäussert, ein Problem mit Tuchel zu haben? Ist zumindest an mir vorbeigegangen...Vielleicht habe ich es aber tatsächlich verpasst?
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Peter, aus dem Sauerland geflohen, Montag, 01.05.2017, 15:05 (vor 3168 Tagen) @ Zico80
Lothar Matthäus(es?)
Lothar Matthäus' wäre ziemlich ok :-)
- wenn man den Jungen denn überhaupt zitieren muss.
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emjay, Montag, 01.05.2017, 13:52 (vor 3168 Tagen) @ Zico80
bearbeitet von emjay, Montag, 01.05.2017, 13:56
Wie kommst Du darauf? Watzke hat vor ein paar Wochen klar kundgetan, dass sie an Tuchel bezüglich einer Verlängerung herangetreten sind und dieser dann den Wunsch geäussert hat, sich nach der Saison damit zu beschäftigen, da er seinen Fokus auf dem sportlichen behalten möchte. Watzke und Zorc waren klug genug, dass zu akzeptieren. Nur weil Axel Springer sowie die Jürgen Kohlers und Lothar Matthäus(es?) dieser Welt das Thema täglich wieder neu auflegen und die Verlängerung anzweifeln, da ja immer noch nichts passiert ist (obwohl seit Monaten klar ist das vor Saisonende nichts passieren wird), fängst Du an Watzke und Zorc hier als Bonzen und potenzielle Egomanen hinzustellen. Wer solche Fans hat braucht echt keine Feinde mehr...Wo hat den jemand der Vereinsoberen geäussert, ein Problem mit Tuchel zu haben? Ist zumindest an mir vorbeigegangen...Vielleicht habe ich es aber tatsächlich verpasst?
Watzke sagte zu dem Thema im DoPa "wir gehen in die Verhandlungen mit dem klaren Ziel den Vertrag zu verlängern"
Zumal die Verhandlungen aber noch nicht stattgefunden haben, legte er auf die klugen und sachlichen Nachfragen von Reif folgendes nach:
"Fakt ist, dass Thomas Tuchel ein außergewöhnlich guter Trainer ist. Wir müssen aber auch schauen, ob wir uns in der strategischen Ausrichtung des Klubs einig sind, bei kommunikativen Themen, bei tausend Dingen."
Reif zeigte eben auf wie die Sachlage war als Tuchel nach Dortmund kam und wie sich diese durch die Transfers von Miki, Ilkay und Frau Hummels plötzlich änderte.
Jetzt ist Tuchel gefragt. Ich denke aber dass er sich ein Stück weit in unsere Mannschaft verliebt hat und er seinen Vertrag im Sommer verlängert. Das zeigen auch die bisherigen Neuverpflichtungen die Tuchel gerne schon letztes Jahr getätigt hätte. Sicher ist das nun nichts handfestes, aber in jedem Fall ist es ein deutlicher Fingerzeig.
Tuchel sagt z.B. zur Personalie Dahoud "Ich liebe diesen Spieler. Wir haben sehr lange gebohrt"
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Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 13:58 (vor 3168 Tagen) @ emjay
Die Frage ist jetzt für mich wie kommt es dann zu all diesen spekulativen Artikeln wenn Watzke sich doch so klar geäußert hat? Nimmt man diese Aussagen nicht für voll oder ignoriert man sie mit Absicht damit es passt?
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emjay, Montag, 01.05.2017, 14:12 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Die Frage ist jetzt für mich wie kommt es dann zu all diesen spekulativen Artikeln wenn Watzke sich doch so klar geäußert hat? Nimmt man diese Aussagen nicht für voll oder ignoriert man sie mit Absicht damit es passt?
Das Thema ruhen zu lassen, bis es etwas neues gibt, wäre eben nicht so gut für die Auflage bzw. die clicks. So einfach ist das.
Und viele hier im Forum lesen eben gerne zwischen den Zeilen, anstatt die Zeilen an sich zu beachten. Oder sie lesen prinzipiell gar nichts weil sie es selbst besser wissen.
Wenn Zorc sagt: „Es gibt für uns keinen Grund, von unserer Zielsetzung abzuweichen. Wir wollen uns direkt für die Champions League qualifizieren – idealerweise als Zweiter.“ Heißt es hier: Nö! Wir können auch als vierter in die CL einziehen. Wenn Watzke sagt: "Ich wiederhole es gern: Unser Ziel ist die direkte Champions-League-Qualifikation" ...und Nagelsmann das ganze aufgreift, dann heißt es: wie kommt dieser overhypte Nichtskönner nur auf solch komische Aussagen...
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donotrobme, Münsterland, Montag, 01.05.2017, 14:06 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Die Frage ist jetzt für mich wie kommt es dann zu all diesen spekulativen Artikeln wenn Watzke sich doch so klar geäußert hat? Nimmt man diese Aussagen nicht für voll oder ignoriert man sie mit Absicht damit es passt?
Man muss seiten füllen/ klicks generieren.
Mein tipp ... watzke - zorc - tuchel werden sich nach dem pokalfinale zusammrnsetzen und die beiden jahre resümieren um danach tuchels vertrag zu verlängern.
Der bvb wird keinen besseren trainer bekommen und tuchel wird in nächster zeit keinen klub mit so vielen möglichkeiten wie denn bvb bekommen.
Jeder andere ausgang macht wenug sinn
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Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 14:13 (vor 3168 Tagen) @ donotrobme
Nur deshalb, sorry das ist armselig und dieses Berufstandes nicht würdig.
Das man sich nach der Saison zusammensetzt sehe ich so, was darüber hinaus geht schwankt mein Gefühl fast wöchentlich. Ich lass mich überraschen.
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Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 14:20 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Weil sich die Sportreporter wiederholt mit der vertraglichen Situation des Trainers einer Branchengrösse auseinandersetzen, ist der ganze Berufsstand unwürdig und lechzt nur nach Klicks?
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emjay, Montag, 01.05.2017, 14:28 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Weil sich die Sportreporter wiederholt mit der vertraglichen Situation des Trainers einer Branchengrösse auseinandersetzen, ist der ganze Berufsstand unwürdig und lechzt nur nach Klicks?
Stimmt natürlich. Es ist legitim, dass das Thema interessiert. Die Frage ist nur wie man sich damit auseinandersetzt. Und zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nun einmal alles dazu gesagt worden. Es könnte allenfalls Tuchel Licht ins dunkle bringen, wenn man ihm auf den Zahn fühlen könnte, wie seine aktuellen Überlegungen aussehen. Ansonsten gibt es nur gute oder weniger gute Zusammenfassungen des Status Quo sowie haltlose Spekulationen.
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Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 14:36 (vor 3168 Tagen) @ emjay
Dass nun etwa 40 Artikel erschienen sind, in denen das gestörte Klima thematisiert wird, könnte aber eben sehr deutlich darauf hinweisen, dass da schlicht was dran ist und dass die Medienvertreter durchaus einiges wissen, dies aber nicht so offen darlegen, um auch ihre Quellen zu schützen.
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emjay, Montag, 01.05.2017, 14:45 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Dass nun etwa 40 Artikel erschienen sind, in denen das gestörte Klima thematisiert wird, könnte aber eben sehr deutlich darauf hinweisen, dass da schlicht was dran ist und dass die Medienvertreter durchaus einiges wissen, dies aber nicht so offen darlegen, um auch ihre Quellen zu schützen.
Die hohe Anzahl der Artikel ist mMn aber nur darauf zurückzuführen das wir eben sehr populär sind und es sich immer gut verkauft. Es ist kein Beleg für die Stichhaltigkeit bzw. für die Qualität der Behauptungen. Wann immer es möglich ist werden die grandiosen Quellen ja auch offen gelegt. Wie hier zB die gehaltlosen Aussagen von Kohler.
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Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 15:01 (vor 3168 Tagen) @ emjay
Also keine Ahnung, aber wenn 4 oder 5 Journalisten unabhängig voneinander über atmosphärische Probleme in einem Zeitraum von einem halb Jahr berichten, dann wird das sicher nicht nur daran liegen, dass sich die Story gut verkauft. Die berichten doch nicht seitenlang und spekulieren über Tuchels Zukunft, wenn eigentlich intern ja alles völlig rund läuft, das wäre ja irre.
Zumal ich über andere (unabhängige) Kanäle vernommen habe, dass da sehr wohl was dran ist und Tuchel intern nicht gerade glänzt hinsichtlich seiner emotionalen Intelligenz, um das mal sehr freundlich auszudrücken.
Zu 70-80 Prozent wird da in 4 Wochen ein Schlussstrich gezogen. Das ist rein fachlich zwar wirklich schade, aber im Interesse des Gesamtvereins eben unvermeidbar, wenn man einen Trainer will, der intern integrierend wirken soll.
Tuchel - Grundsätzliche Ausrichtung
emjay, Montag, 01.05.2017, 16:40 (vor 3168 Tagen) @ Didi
bearbeitet von emjay, Montag, 01.05.2017, 16:56
Also keine Ahnung, aber wenn 4 oder 5 Journalisten unabhängig voneinander über atmosphärische Probleme in einem Zeitraum von einem halb Jahr berichten, dann wird das sicher nicht nur daran liegen, dass sich die Story gut verkauft.
Ach ja? Warum denn nicht? Ist deren Job für eine gute Auflage zu sorgen. Solange sie immer Halbwahrheiten neu verpacken können und an den Mann bringen sind alle Happy. Und irgendeiner aus der Kategorie Kohler wird seinen Namen schon für ein gehaltfreies Zitat hergeben.
Die berichten doch nicht seitenlang und spekulieren über Tuchels Zukunft, wenn eigentlich intern ja alles völlig rund läuft, das wäre ja irre.
Das alles immer harmonisch abgelaufen ist, behauptet auch keiner. Ein Arbeitsumfeld komplett ohne Reibungspunkte ist auch nicht immer nur positiv zu sehen. Dass man nicht immer in allen Punkten der gleichen Meinung ist, das ist doch logisch. So gab es wohl mal einen grundsätzlichen Konflikt zw. Tuchel und Mislintat was die Art und Weise des Umgangs untereinander und ggü. potentiellen Neuverpflichtungen. Und wohl eine Meinungsverschiedenheit bei einem konkreten Transfer (Oli Torres). Zumal ich Oli Torres immer als DEN Tuchel Spieler ausgemacht habe gehe ich nun schwer davon aus das er ihn wollte und Mislintat dagegen war. Auch das hat Watzke (nicht ganz so ausführlich) im DoPa durchblicken lassen.
Zumal ich über andere (unabhängige) Kanäle vernommen habe, dass da sehr wohl was dran ist und Tuchel intern nicht gerade glänzt hinsichtlich seiner emotionalen Intelligenz, um das mal sehr freundlich auszudrücken. Zu 70-80 Prozent wird da in 4 Wochen ein Schlussstrich gezogen. Das ist rein fachlich zwar wirklich schade, aber im Interesse des Gesamtvereins eben unvermeidbar, wenn man einen Trainer will, der intern integrierend wirken soll.
Ja, nun gut. Da kann ich nichts zu sagen. Dann werden wir ja in 4 Wochen sehen was deine Kanäle so taugen. Wobei: nicht ganz! Sollte sich getrennt werden kann es auch einfach an Differenzen der grundsätzlichen Ausrichtung liegen. Und nicht am "Zwischenmenschlichen". Wie doof wäre das denn bitte?
Ich für meinen Teil denke, dass es nun mal so ist WIE WATZKE KLIPP UND KLAR GESAGT HAT: "Wir müssen aber auch schauen, ob wir uns in der strategischen Ausrichtung des Klubs einig sind, bei kommunikativen Themen, bei tausend Dingen." Es muss mit Tuchel geklärt werden ob er den Weg so mit gehen möchte oder nicht. Das ist doch komplett verständlich oder etwa nicht?
Und da finde ich es wiederum erstaunlich, dass ein von so vielen hier immer geächteter Mann wie Marcel Reif kommen muss, um das mal von journalistischer Seite neu aufzurollen. Seine These: als Tuchel kam hatte man eine große Mannschaft die er punktuell verstärken wollte, um anschließend um Titel mitzuspielen. Dann kommt das zweite Jahr. Man verkauft 3 seiner Schlüsselspieler und holt sich überwiegend blutjunge, hochtalentierte Rohdiamanten ins Haus. Zusätzlich bekommt man seine Wunschspieler Dahoud, Toprak und Bellarabi nicht verpflichtet. Da dies nun eine vollkommen andere Situation ist und sein Vertrag in einem Jahr ausläuft gilt es nun grundsätzlich zu klären wie man weiter verfahren möchte. -> meiner Meinung nach kann man das nicht richtiger zusammenfassen.
So nun haben wir aber für nächste Saison Dahoud und Toprak verpflichtet. Bei den Transfers war Tuche der Initiator und federführend an deren Verpflichtung beteiligt. Zudem scheint er sich auch ein Stück weit in seinen vorhandenen Kader verliebt zu haben. Was den Schluss zur Folge haben dürfte dass er verlängert.
Ich denke aber die Verhandlungen sind ergebnissoffen und dass es tatsächlich darauf ankommt was die Beteiligten wollen. Wenn Aki ihm steckt dass wir ach in Zukunft jedes Jahr die besten Spieler verticken, dann wird sich Tuchel verbschieden. Das glaube ich aber irgendwie nicht so ganz.
Tuchel - Grundsätzliche Ausrichtung
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 17:18 (vor 3168 Tagen) @ emjay
Es kann nicht sein, was nicht sein darf, ich sehe schon.
Tuchel - Grundsätzliche Ausrichtung
emjay, Montag, 01.05.2017, 17:30 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Es kann nicht sein, was nicht sein darf, ich sehe schon.
Du baust auf 4-5 Journalisten, die ewig wiederholend, im Großen und Ganzen nichts sagend und spekulierend ihre Schlüsse ziehen. Ich baue darauf auf was die Beteiligten dazu sagen und ziehe selber meine Schlüsse.
Wenn man sich schlussendlich trennen sollte fände ich das traurig. Aber aus den benannten Gründen wäre es dann doch nachzuvollziehen.
Tuchel - Grundsätzliche Ausrichtung
Didi, Schweiz, Montag, 01.05.2017, 17:35 (vor 3168 Tagen) @ emjay
Ich baue auf drei unabhängige Quellen und sehe diese in hoher Regelmässigkeit medial bestätigt.
Du baust auf das PR-Gelaber von Tuchel, Watzke oder Zorc, das wohl der Feder irgendwelcher Agenturen entspringt, die sich hauptsächlich damit auseinandersetzen, wie man die Sachen so in der Öffentlichkeit verkaufen kann, dass möglichst schnell Ruhe da ist.
Tuchel - Grundsätzliche Ausrichtung
Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 01.05.2017, 17:43 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Nur mal interessehalber: Du glaubst, dass Tuchel sich seine Interviewantworten von Agenturen schreiben lässt? Halte ich für eine steile These.
Außerdem - egal, wem man glaubt - deine drei (journalistische) Quellen sind für mich keinen Deut glaubwürdiger, nur weil sie nicht mit dem BVB verbandelt sind. Von Clickbaiting können sich heutzutage auch die seriösesten Medien nicht ganz freimachen. Weiter scheint es beim BVB derzeit wenig bis garkeine undichten Stellen zu geben, durch die Interna nach außen dringen. Unter Klopp machte das einen anderen Eindruck.
Entsprechend liest man in den Medien viel Spekulatives, das dann oft auch durch mehrere Organe recyclet wird, siehe wiederum Clickbaiting.
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fredisgetränkekiste, dortmund, Montag, 01.05.2017, 15:56 (vor 3168 Tagen) @ Didi
Kerl, Didi, geht der Lünschermann jetzt mit seinem Hund sogar in der Schweiz Gassi.
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Brigitte, Holzminden, Montag, 01.05.2017, 16:45 (vor 3168 Tagen) @ fredisgetränkekiste
Kerl, Didi, geht der Lünschermann jetzt mit seinem Hund sogar in der Schweiz Gassi.
ha, ha der war gut, mehr davon.
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Bernd, Montag, 01.05.2017, 13:23 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Woran machst Du das fest, dass ein Großteil der Fans TT halten wollen?
Ich für meine Teil möchte einen Wechsel...
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hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 13:28 (vor 3168 Tagen) @ Bernd
Wenn man die Diskussion zum Thema Trainer verfolgt hat, kommt man zu der Auffassung - nicht nur bezogen auf das Forum.
Warum willst Du einen Wechsel? Wer soll der Nachfolger werden...?
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Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 14:06 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Vermutung: Den Umbruch hat man sich leichter vorgestellt. Und Geduld ist ja bekanntlich nicht jedermanns Stärke.
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FliZZa, Sersheim, Montag, 01.05.2017, 13:15 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Bis vor kurzem hätte man noch annehmen können, dass eine Vertragsverlängerung wegen TT fehlender Emotionalität (hab ich nie so empfunden) und geringen Bindung zu den Fans + zum Verein scheitern könnte. Jetzt sieht es eher so aus, dass ein Großteil der Fans TT unbedingt behalten will, die Vereinsoberen aber ein Problem mit seiner Person haben! Wenn TT bleiben und verlängern will, die Großkopferten aber nur deshalb nicht wollen, weil ihnen sein Charakter nicht so angenehm wie der von Onkel Jürgen ist, dann sollten sie ihr Ego hinten anstellen - solange die Mannschaft ihm folgt, ist alles gut!
Du hältst unsere Vereinsführung schon für sehr dumm, oder?! Als ob es nur um simple Abneigung gehen würde.
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hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 13:21 (vor 3168 Tagen) @ FliZZa
Wenn sie ihn wegen irgendwelche Eitelkeiten entlassen sollten bzw. deswegen eine Verlängerung scheitert, dann halte ich sie für nicht sehr klug - fachlich gehört er jedenfalls zu den besten deutschen Trainern.
Verlängern jetzt.
FliZZa, Montag, 01.05.2017, 13:21 (vor 3168 Tagen) @ FliZZa
Eben, deswegen wird man Tuchel nicht wegschicken, genauso wenig wenn er den Pokal nicht holt. Es muss schon größere Probleme geben, damit Tuchel hier nicht weitermachen kann.
+1
binneuhier, Duesseldorf, Montag, 01.05.2017, 13:14 (vor 3168 Tagen) @ hanno29
Genau meine Gedanken! Der Verein muss an erster Stelle stehen, alles andere muss hinten anstehen. Ich kann mir keinen besseren Trainer für den BVB vorstellen. Vielleicht wächst eine ganz besondere Geschichte hier zusammen. Vielleicht ist es sogar produktiv für den Verein, wenn andere Sichtweisen vorhanden sind. Die Skatrunde mit Kloppo können sie immer noch spielen.
Tuchel will ja jetzt nicht!
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 12:40 (vor 3168 Tagen) @ iBot
Im Artikel und auch in deinem Post kommt es mal wieder so rüber als ob das am Verein hängen würde.Watzke hat ja schon längst darum gebeten sich zusammenzusetzen und über eine Vertragsverlängerung zu reden aber Tuchel wollte nicht mit der Begründung, dass er erst am Saisonende darüber reden/verhandeln will.Darüber hinaus haben beide Parteien schon darauf hingewiesen, dass Tuchel Vertrag bis 2018 hat und somit schonmal sicher auch nächste Saison beim BVB sein wird.
Sollte es nicht zu einer Verlängerung kommen, dann liegt das doch offensichtlich nicht am BVB sondern an Tuchel.Deswegen versteh ich den Artikel auch nicht, was will man dem BVB vorwerfen? Wenn der Trainer erst am Saisonende reden will, dann respektiert der Klub die Entscheidung.Man hat ja auch keine andere Wahl, will man ihn behalten.Es nervt mich wirklich, dass immer so getan wird als läge der Ball beim BVB, dabei wäre es an Tuchel, wenn er jetzt doch früher verhandeln will, aber wieso sollte er das tun und damit seine Meinung ändern.Also wird es dabei bleiben, dass man am Saisonende mit ihm verhandelt und wenn es nicht zu einer Verlängerung kommt, dann ist nächste Saison erst die letzte von Tuchel beim BVB.Kein Grund zur Sorge, wie Watzke sagt wird der 7te des UEFA Rankings auch noch einen Trainer finden können, sollte es so kommen.
Tuchel will ja jetzt nicht!
iBot, Sauerland, Montag, 01.05.2017, 13:21 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Sorry, falls es sich nach Kritik an Watzke und Zorc angehört hat.
Viele fragen sich nur, warum es noch nicht zu einer Verlängerung gekommen ist und das "Abwarten bis zum Saisonende" klingt naturgemäß eher unbefriedigend. Daher wohl auch die Spekulationen. Ich weiß nicht genau, wann jeweils mit anderen Trainern verlängert wurde, aber vermutlich früher als 365 Tage vor Vertragsende.
Ich hoffe, einfach, dass sich die Parteien einigen. Denn bisher scheinen die eventuell vorhandenen Differenzen zumindest keinen Einfluss auf die sportlichen Leistungen zu haben. Da macht Tuchel seine Sache einfach richtig gut. Fragt sich nur, was für eine Verlängerung seinerseits noch fehlt.
Tuchel will ja jetzt nicht!
Zico80, Montag, 01.05.2017, 13:31 (vor 3168 Tagen) @ iBot
Ich weiß nicht genau, wann jeweils mit anderen Trainern verlängert wurde, aber vermutlich früher als 365 Tage vor Vertragsende.
Ohne jetzt nachzuprüfen fallen mir jetzt doch einige Trainer aus der letzten Zeit ein, die 365 Tage vor Vertrasgende noch gar nicht im Amt waren...
Tuchel will ja jetzt nicht!
iBot, Montag, 01.05.2017, 13:28 (vor 3168 Tagen) @ iBot
Er will sich auf den Saisonendspurt konzentrieren. Das ist für mich eine ausreichende Erklärung.
Tuchel will ja jetzt nicht!
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 13:39 (vor 3168 Tagen) @ flix91
Ich vermute darum ging es die ganze Zeit, seit Bekanntgabe erst im Sommer reden zu wollen, er wollte sich einfach aufs sportliche zu konzentrieren.
Tuchel will ja jetzt nicht!
Komanda, Montag, 01.05.2017, 12:43 (vor 3168 Tagen) @ Kayldall
Hä? Es ist, wie du sagst schon oft genug kommuniziert worden, dass man sich am Ende der Saison hinsetzt. Jetzt stellt sich doch nur die Frage, warum die Herren Journalisten ständig mit der gleichen Geschichte um die Ecke kommen.
Für mich ist hier auch kein Problem. Entweder es wird nicht verlängert oder doch. Und beides bitte mit vernünftiger Begründung. Dann ist doch alles gut.
Tuchel will ja jetzt nicht!
Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.05.2017, 12:57 (vor 3168 Tagen) @ Komanda
Die offizielle Begründung hat Watzke im Dopa auch schon geliefert, wenn die Sichtweisen zu unterschiedlich sind wird natürlich nicht verlängert werden, aber um das festzustellen, ob es paßt oder nicht muss man erstmal darüber reden.Im Falle einer Trennung wird das wohl die offizielle Begründung sein "verschiedene Sichtweisen auf die zukünftige Ausrichtung des Vereins".Wie gesagt wenn es dazu kommt.
In der Realität kann ich mir nur einen Grund für eine Nichtverlängerung vorstellen, nämlich Tuchel hat bereits einen anderen Verein im Auge/gefunden und will deswegen Zeit gewinnen.Hat er keinen anderen Verein, wäre es doch total unlogisch, das BVB Angebot auszuschlagen.
Logischerweise muss man aber auch sagen, dass ja bei den meisten Vereinen, Gespräche am Ende einer Saison geführt werden und das aus gutem Grund.Dann ist die sportliche Saison abgeschlossen und man kann ein Fazit ziehen, vorher galt die volle Konzentration dem sportlichen Geschehen.Sowohl der Trainer als auch der Verein kann dann sein Fazit ziehen und dann verhandeln über die Zukunft.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 12:22 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Schön zur Abwechslung wieder mal ein Artikel rund um den Trainer, hatten wir ja lange nicht. Langsam nervt es wirklich.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, Montag, 01.05.2017, 13:17 (vor 3168 Tagen) @ Semper
Schön zur Abwechslung wieder mal ein Artikel rund um den Trainer, hatten wir ja lange nicht. Langsam nervt es wirklich.
Kann's auch nicht mehr hören. Neue Informationen kommen nicht hinzu, nur ständig neue/andere Bauchgefühle. Das ist mir als Basis für eine Diskussion zu dünn, um sie über Wochen zu betreiben.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Semper, nähe Cb, Montag, 01.05.2017, 13:26 (vor 3168 Tagen) @ Kwiat
Ich habe den Artikel nicht gelesen aber Danke dass du mir bestätigst das nix neues drin steht. Ich frag mich nur was jetzt schon wieder Anlass war für diese Artikelflut.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
markus93, Sauerland, Montag, 01.05.2017, 13:23 (vor 3168 Tagen) @ Kwiat
Schön zur Abwechslung wieder mal ein Artikel rund um den Trainer, hatten wir ja lange nicht. Langsam nervt es wirklich.
Kann's auch nicht mehr hören. Neue Informationen kommen nicht hinzu, nur ständig neue/andere Bauchgefühle. Das ist mir als Basis für eine Diskussion zu dünn, um sie über Wochen zu betreiben.
Wen es das wenigstens wäre. Im Prinzip sind die Argumente immer die gleichen verschieden formuliert. Tuchel und BVB passt nicht und Wir sind ja auch nur 4.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
hanno29, Berlin, Montag, 01.05.2017, 12:00 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Freddie und Olli stehen derzeit eindeutig zu oft in der Küche und wärmen alte Gerüchte auf.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
thospe, Merzig, Montag, 01.05.2017, 11:59 (vor 3168 Tagen) @ Eisen
Olli Müller zum Thema Vertragsverlängerung
Ich bin echt mal gespannt wie das ausgeht. Vom Gefühl her würde ich auch sagen Watzke Zorc und Tuchel werden nicht mehr warm miteinander, wofür es auch gute Gründe gibt. Ich bin nur mal gespannt wer der Nachfolger wird, sollte es so kommen. Sollte eine Trennung zumindest in Betracht gezogen werden, müsste man ja jetzt schon Gespräche führen. Mich wundert es, dass da gar nix an die Presse kommt.
Jetzt mal rein hypothetisch, wäre wäre denn eine Option. Die mir direkt einfallen würden sind eher unwahrscheinlich (Simone, Hitzfeld plus einen ganz Jungen)
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Donngal, Montag, 01.05.2017, 21:39 (vor 3168 Tagen) @ thospe
Ichbin ja echt kein Tuchel Fan (trauekeinem der kein Bier säuft...) aberzur zeit gibt er echtkeinen Grund zur Kritik. Da is vieles besser geworden. Jetz musser nur noch endlich saufen.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Talentförderer, Dortmund, Montag, 01.05.2017, 13:19 (vor 3168 Tagen) @ thospe
Nein Simeone und Hitzfeld sind sicherlich keine Alternativen. :D
Pedda Neuruhrer vielleicht.
Tuchel und der BVB - das ist keine „echte Liebe“
Komanda, Montag, 01.05.2017, 12:10 (vor 3168 Tagen) @ thospe
Ich bin echt mal gespannt wie das ausgeht. Vom Gefühl her würde ich auch sagen Watzke Zorc und Tuchel werden nicht mehr warm miteinander, wofür es auch gute Gründe gibt. Ich bin nur mal gespannt wer der Nachfolger wird, sollte es so kommen. Sollte eine Trennung zumindest in Betracht gezogen werden, müsste man ja jetzt schon Gespräche führen. Mich wundert es, dass da gar nix an die Presse kommt.
Jetzt mal rein hypothetisch, wäre wäre denn eine Option. Die mir direkt einfallen würden sind eher unwahrscheinlich (Simone, Hitzfeld plus einen ganz Jungen)
Das kann man aber auch entwickeln, weil mindestens ein Artikel pro Woche in diese Richtung hier verlinkt wird. Ich halte es schon länger so, dass ich einfach abwarte. Was bringen einem Spekulationen, wenn man gar keine Hintergrundinfos hat?