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Heute an der Tanke (Politik)

Floatdownstream, Lünen, Mittwoch, 01.04.2026, 17:43 (vor 7 Tagen)
bearbeitet von Klopfer, Donnerstag, 02.04.2026, 16:41

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Ölpreise geben nach angekündigter Feuerpause deutlich nach

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 21:24 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ Floatdownstream

Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel um fast 17 Prozent auf 91,14 US-Dollar. Der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai um 18,3 Prozent auf 92,21 Dollar.

https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/oelpreise-sinken-einigung-zwischen-usa-und-iran-oelpreise-geben-nach-angekuendigter-feuerpause-deutlich-nach-15598424

Allerdings darf man nicht vergessen, dass der Preis noch immer etwa 50% über Februar Niveau liegt. Falls sich das überhaupt auf den Spritpreis auswirkt, dann wohl recht überschaubar. Zumal offenbar noch keine Bewegung am Hormus stattfindet.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

DerInDerInderin, Mittwoch, 08.04.2026, 18:59 (vor 10 Stunden, 0 Minuten) @ Floatdownstream

Wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon berichtet die AP:

https://apnews.com/live/iran-war-israel-trump-04-08-2026

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 19:40 (vor 9 Stunden, 19 Minuten) @ DerInDerInderin

Wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon berichtet die AP:

https://apnews.com/live/iran-war-israel-trump-04-08-2026

Hat ja super geklappt. Dieser Trump ist schon ein Fuchs.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 19:39 (vor 9 Stunden, 20 Minuten) @ DerInDerInderin

Wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon berichtet die AP:

https://apnews.com/live/iran-war-israel-trump-04-08-2026

Ein Meisterstück Clausewitz'scher Machtpolitik von seiten der Mullahs.
Nun stehen Israel und die USA am weltweiten Pranger, weil sie die Verantwortlichen dafür sind, dass die Straße von Hormus wieder geschlossen wird, wenn Angriffe auf iranian-friendly Regionen weitergehen. Zwar versucht man nun hektisch klar zu machen, dass andere Regionen, wie z.B. der Libanon, nicht in der Waffenruhe inkludiert sind, aber die Deutungshoheit ist natürlich bereits längst geklärt. Die USA und Israel sind die Brecher der Waffenruhe und die Verursacher für etwaige Sperrungen bei Hormus. Da wird jetzt ganz schnell ganz viel Druck auf die beiden Vollidioten gemacht werden, vom Rest der Welt. Man kann es echt nicht fassen, wie unfassbar dumm teilweise die handelnden Personen sein müssen. Falls das nicht alles eine wie auch immer geartete Show ist, die so einfache Bürger wie ich nicht verstehen.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:49 (vor 9 Stunden, 10 Minuten) @ FourrierTrans

Wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon berichtet die AP:

https://apnews.com/live/iran-war-israel-trump-04-08-2026


Ein Meisterstück Clausewitz'scher Machtpolitik von seiten der Mullahs.
Nun stehen Israel und die USA am weltweiten Pranger, weil sie die Verantwortlichen dafür sind, dass die Straße von Hormus wieder geschlossen wird, wenn Angriffe auf iranian-friendly Regionen weitergehen. Zwar versucht man nun hektisch klar zu machen, dass andere Regionen, wie z.B. der Libanon, nicht in der Waffenruhe inkludiert sind, aber die Deutungshoheit ist natürlich bereits längst geklärt. Die USA und Israel sind die Brecher der Waffenruhe und die Verursacher für etwaige Sperrungen bei Hormus. Da wird jetzt ganz schnell ganz viel Druck auf die beiden Vollidioten gemacht werden, vom Rest der Welt. Man kann es echt nicht fassen, wie unfassbar dumm teilweise die handelnden Personen sein müssen. Falls das nicht alles eine wie auch immer geartete Show ist, die so einfache Bürger wie ich nicht verstehen.

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 19:50 (vor 9 Stunden, 9 Minuten) @ Ulrich

Wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon berichtet die AP:

https://apnews.com/live/iran-war-israel-trump-04-08-2026


Ein Meisterstück Clausewitz'scher Machtpolitik von seiten der Mullahs.
Nun stehen Israel und die USA am weltweiten Pranger, weil sie die Verantwortlichen dafür sind, dass die Straße von Hormus wieder geschlossen wird, wenn Angriffe auf iranian-friendly Regionen weitergehen. Zwar versucht man nun hektisch klar zu machen, dass andere Regionen, wie z.B. der Libanon, nicht in der Waffenruhe inkludiert sind, aber die Deutungshoheit ist natürlich bereits längst geklärt. Die USA und Israel sind die Brecher der Waffenruhe und die Verursacher für etwaige Sperrungen bei Hormus. Da wird jetzt ganz schnell ganz viel Druck auf die beiden Vollidioten gemacht werden, vom Rest der Welt. Man kann es echt nicht fassen, wie unfassbar dumm teilweise die handelnden Personen sein müssen. Falls das nicht alles eine wie auch immer geartete Show ist, die so einfache Bürger wie ich nicht verstehen.


Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.

Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:52 (vor 9 Stunden, 7 Minuten) @ FourrierTrans

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.

Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 19:53 (vor 9 Stunden, 6 Minuten) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 08.04.2026, 19:57

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.

Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."

Edit: Vielleicht war das ein Missverständnis. Also sowohl der Iran, als auch Pakistan sagen, dass der Libanon in der Waffenruhe inkludiert ist, Trump und Netanjahu bestreiten das. Die Deutungshoheit liegt hier mMn ganz klar beim Iran, Trump und Netanjahu sehen blöd aus.

Gratulation!

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.04.2026, 20:49 (vor 8 Stunden, 10 Minuten) @ FourrierTrans

Trump und Netanjahu sehen blöd aus.

Na ja, für die meisten Menschen mit Restverstand haben die beiden unsäglichen Typen vermutlich noch nie anders ausgesehen.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:57 (vor 9 Stunden, 2 Minuten) @ FourrierTrans

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.


Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."

Lies Dir das ganze noch einmal durch.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 19:58 (vor 9 Stunden, 1 Minuten) @ Ulrich

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.


Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."


Lies Dir das ganze noch einmal durch.

Ich glaube, das war ein Missverständnis. Also sowohl der Iran, als auch Pakistan sagen, dass der Libanon in der Waffenruhe inkludiert ist, Trump und Netanjahu bestreiten das. Deswegen liegt die Deutungshoheit hier mMn ganz klar beim Iran, Trump und Netanjahu sehen blöd aus. Und vor allem auch die zukünftige Eskalationsdominanz. Israel attackiert die Hisbollah? Straße von Hormus zu, weil Verletzung der Absprachen.

Gratulation!

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.04.2026, 20:51 (vor 8 Stunden, 8 Minuten) @ FourrierTrans

Ich glaube, das war ein Missverständnis.

Welches Missverständnis sollte das denn gewesen sein? Kannst du nicht einfach mal zugeben, dass du Unsinn verzapft hast?

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 21:13 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ nico36de

Ich glaube, das war ein Missverständnis.


Welches Missverständnis sollte das denn gewesen sein? Kannst du nicht einfach mal zugeben, dass du Unsinn verzapft hast?

Halt dich da bitte raus.

Danke!

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 21:04 (vor 7 Stunden, 55 Minuten) @ nico36de

Ich glaube, das war ein Missverständnis.


Welches Missverständnis sollte das denn gewesen sein? Kannst du nicht einfach mal zugeben, dass du Unsinn verzapft hast?

Ich meinte damit, der Iran bestreitet das Statement der USA und Israels, dass der Libanon nicht Bestandteil der verhandelten Waffenruhe ist. Daher ein Missverständnis.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 20:01 (vor 8 Stunden, 58 Minuten) @ FourrierTrans

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.


Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."


Lies Dir das ganze noch einmal durch.


Ich glaube, das war ein Missverständnis. Also sowohl der Iran, als auch Pakistan sagen, dass der Libanon in der Waffenruhe inkludiert ist, Trump und Netanjahu bestreiten das. Deswegen liegt die Deutungshoheit hier mMn ganz klar beim Iran, Trump und Netanjahu sehen blöd aus. Und vor allem auch die zukünftige Eskalationsdominanz. Israel attackiert die Hisbollah? Straße von Hormus zu, weil Verletzung der Absprachen.

Das hast Du aber nicht geschrieben ;-)

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 20:03 (vor 8 Stunden, 56 Minuten) @ Ulrich

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.


Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."


Lies Dir das ganze noch einmal durch.


Ich glaube, das war ein Missverständnis. Also sowohl der Iran, als auch Pakistan sagen, dass der Libanon in der Waffenruhe inkludiert ist, Trump und Netanjahu bestreiten das. Deswegen liegt die Deutungshoheit hier mMn ganz klar beim Iran, Trump und Netanjahu sehen blöd aus. Und vor allem auch die zukünftige Eskalationsdominanz. Israel attackiert die Hisbollah? Straße von Hormus zu, weil Verletzung der Absprachen.


Das hast Du aber nicht geschrieben ;-)

Deine erste Antwort hatte mich aus dem Konzept gebracht.
Auf jeden Fall echt atemberaubend, in welch unfassbar schlechte Lage sich die USA und Israel jetzt gebracht haben. Wahnsinn.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 21:11 (vor 7 Stunden, 48 Minuten) @ FourrierTrans

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.


Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."


Lies Dir das ganze noch einmal durch.


Ich glaube, das war ein Missverständnis. Also sowohl der Iran, als auch Pakistan sagen, dass der Libanon in der Waffenruhe inkludiert ist, Trump und Netanjahu bestreiten das. Deswegen liegt die Deutungshoheit hier mMn ganz klar beim Iran, Trump und Netanjahu sehen blöd aus. Und vor allem auch die zukünftige Eskalationsdominanz. Israel attackiert die Hisbollah? Straße von Hormus zu, weil Verletzung der Absprachen.


Das hast Du aber nicht geschrieben ;-)


Deine erste Antwort hatte mich aus dem Konzept gebracht.

Alles klar, kein Ding!

Auf jeden Fall echt atemberaubend, in welch unfassbar schlechte Lage sich die USA und Israel jetzt gebracht haben. Wahnsinn.

Bei Donald Trump frage ich mich mittlerweile, ob er überhaupt in der Lage ist, solche Details wie die (Nicht-)Einbeziehung des Libanon zu registrieren. Insbesondere dann, wenn er unter Stress steht.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 21:19 (vor 7 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

Laut der pakistanischen Regierung umfasst der von ihr ausgehandelte Waffenstillstand auch den Libanon.


Der Iran bestreitet das aktuell und hat ganz konkret deswegen die Blockade wieder in Kraft gesetzt.


Ich glaube, der Iran bestreitet das ganz und gar nicht.

Und hat die Blockade wieder in Kraft gesetzt, weil sich Israel nicht an die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran hält.


Was ich im Netz lese ist "Der Iran hat laut einem Bericht staatlicher Medien als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon die Straße von Hormus gesperrt. Israel attackiert trotz der vereinbarten Waffenruhe weiterhin die vom Iran finanzierten Hisbollah-Terroristen im Libanon. Für den Iran stellt dies eine Verletzung der Waffenruhe dar. Sowohl Israel als auch US-Präsident Donald Trump erklären, dass die Waffenruhe nicht für den Libanon gelte."


Lies Dir das ganze noch einmal durch.


Ich glaube, das war ein Missverständnis. Also sowohl der Iran, als auch Pakistan sagen, dass der Libanon in der Waffenruhe inkludiert ist, Trump und Netanjahu bestreiten das. Deswegen liegt die Deutungshoheit hier mMn ganz klar beim Iran, Trump und Netanjahu sehen blöd aus. Und vor allem auch die zukünftige Eskalationsdominanz. Israel attackiert die Hisbollah? Straße von Hormus zu, weil Verletzung der Absprachen.


Das hast Du aber nicht geschrieben ;-)


Deine erste Antwort hatte mich aus dem Konzept gebracht.


Alles klar, kein Ding!

Auf jeden Fall echt atemberaubend, in welch unfassbar schlechte Lage sich die USA und Israel jetzt gebracht haben. Wahnsinn.


Bei Donald Trump frage ich mich mittlerweile, ob er überhaupt in der Lage ist, solche Details wie die (Nicht-)Einbeziehung des Libanon zu registrieren. Insbesondere dann, wenn er unter Stress steht.

Netanjahu hat auch schon eine PK gegeben, dass das alles nicht das Ende der Kampagne gegen den Iran sei. Und man den Kampf im Zweifel weiterführen würde. Der wird den Doni schon weiter mit reinziehen. Mitgehangen, mitgefangen.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 21:23 (vor 7 Stunden, 36 Minuten) @ FourrierTrans

Netanjahu hat auch schon eine PK gegeben, dass das alles nicht das Ende der Kampagne gegen den Iran sei. Und man den Kampf im Zweifel weiterführen würde. Der wird den Doni schon weiter mit reinziehen. Mitgehangen, mitgefangen.

Und Donald Trump wird sich vermutlich auch weiterhin von Benjamin Netanjahu am Nasenring durch die Arena führen lassen.

Netanjahu ist noch nicht zufriedengestellt. Der möchte, dass der Iran komplett zerstört wird. Ein Failed State, schlimmer als Libyen.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 21:24 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ Ulrich

Netanjahu hat auch schon eine PK gegeben, dass das alles nicht das Ende der Kampagne gegen den Iran sei. Und man den Kampf im Zweifel weiterführen würde. Der wird den Doni schon weiter mit reinziehen. Mitgehangen, mitgefangen.


Und Donald Trump wird sich vermutlich auch weiterhin von Benjamin Netanjahu am Nasenring durch die Arena führen lassen.

Netanjahu ist noch nicht zufriedengestellt. Der möchte, dass der Iran komplett zerstört wird. Ein Failed State, schlimmer als Libyen.

Mir ist immer noch nicht so ganz klar, wie das zustandekam. Ich meine, dass er gewisse Sympathien für Autokraten von großen Imperien (und sei es nur Landmasse) hegt, wie Putin oder Xi, das ist ja bekannt und irgendwie auch inhaltlich zumindest nachvollziehbar. Aber Netanjahu?

Netanjahu selbst hat hierbei im Grunde zwei Primärziele:
1. Der Ausnahmezustand muss so lange es geht aufrecht erhalten werden. Es muss immer neue "Action" geben. Das hält ihn uns seine Verbrecher-Clique an der Macht.
2. Netanjahu hegt ganz konkrete Großraumtheorie-Ziele für Israel im Nahen Osten, wie es einst Carl Schmitt dachte. Die Chance sieht er gerade.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 21:28 (vor 7 Stunden, 31 Minuten) @ FourrierTrans

Netanjahu hat auch schon eine PK gegeben, dass das alles nicht das Ende der Kampagne gegen den Iran sei. Und man den Kampf im Zweifel weiterführen würde. Der wird den Doni schon weiter mit reinziehen. Mitgehangen, mitgefangen.


Und Donald Trump wird sich vermutlich auch weiterhin von Benjamin Netanjahu am Nasenring durch die Arena führen lassen.

Netanjahu ist noch nicht zufriedengestellt. Der möchte, dass der Iran komplett zerstört wird. Ein Failed State, schlimmer als Libyen.


Mir ist immer noch nicht so ganz klar, wie das zustandekam. Ich meine, dass er gewisse Sympathien für Autokraten von großen Imperien (und sei es nur Landmasse) hegt, wie Putin oder Xi, das ist ja bekannt und irgendwie auch inhaltlich zumindest nachvollziehbar. Aber Netanjahu?

Netanjahu selbst hat hierbei im Grunde zwei Primärziele.
1. Der Ausnahmezustand muss so lange es geht aufrecht erhalten werden. Es muss immer neue "Action" geben. Das hält ihn uns seine Verbrecher-Clique an der Macht
2. Netanjahu hegt ganz konkrete Großraumtheorie-Ziele für Israel im Nahen Osten, wie es einst Carl Schmitt dachte. Die Chance sieht er gerade.

Benjamin Netanjahu ist ein sehr enger Freund der Familie Kushner. Es gab Berichte, nachdem er früher bei Besuchen in New York in Jared Kushners Kinderzimmer übernachtet hat.

P.S.: Steht sogar im Wikipedia-Eintrag von Jared Kushner.

Gratulation!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 21:29 (vor 7 Stunden, 30 Minuten) @ Ulrich

Netanjahu hat auch schon eine PK gegeben, dass das alles nicht das Ende der Kampagne gegen den Iran sei. Und man den Kampf im Zweifel weiterführen würde. Der wird den Doni schon weiter mit reinziehen. Mitgehangen, mitgefangen.


Und Donald Trump wird sich vermutlich auch weiterhin von Benjamin Netanjahu am Nasenring durch die Arena führen lassen.

Netanjahu ist noch nicht zufriedengestellt. Der möchte, dass der Iran komplett zerstört wird. Ein Failed State, schlimmer als Libyen.


Mir ist immer noch nicht so ganz klar, wie das zustandekam. Ich meine, dass er gewisse Sympathien für Autokraten von großen Imperien (und sei es nur Landmasse) hegt, wie Putin oder Xi, das ist ja bekannt und irgendwie auch inhaltlich zumindest nachvollziehbar. Aber Netanjahu?

Netanjahu selbst hat hierbei im Grunde zwei Primärziele.
1. Der Ausnahmezustand muss so lange es geht aufrecht erhalten werden. Es muss immer neue "Action" geben. Das hält ihn uns seine Verbrecher-Clique an der Macht
2. Netanjahu hegt ganz konkrete Großraumtheorie-Ziele für Israel im Nahen Osten, wie es einst Carl Schmitt dachte. Die Chance sieht er gerade.


Benjamin Netanjahu ist ein sehr enger Freund der Familie Kushner. Es gab Berichte, nachdem er früher bei Besuchen in New York in Jared Kushners Kinderzimmer übernachtet hat.

Wer weiß, wer da wirklich "die Geschäfte führt", in D.C.
Möglicherweise wird Trump auch nur noch als Showmaster vor die Kameras gefahren.

Gratulation!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 21:40 (vor 7 Stunden, 19 Minuten) @ FourrierTrans
bearbeitet von Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 21:52

Benjamin Netanjahu ist ein sehr enger Freund der Familie Kushner. Es gab Berichte, nachdem er früher bei Besuchen in New York in Jared Kushners Kinderzimmer übernachtet hat.


Wer weiß, wer da wirklich "die Geschäfte führt", in D.C.
Möglicherweise wird Trump auch nur noch als Showmaster vor die Kameras gefahren.

Im ersten Präsidentschaftswahlkampf war Jared Kushner Donald Trumps Wahlkampfmanager. Nach dessen Wahl stieg er zum Chefberater auf. Allerdings entzog ihm Trumps damaliger Stabschef später die höchste Geheimhaltungsstufe.

Offiziell spielte Kushner während Trumps zweiter Amtszeit keine Rolle, aber mittlerweile ist er mit Steve Witkoff Trumps Unterhändler. Und man darf sich in der Tat fragen, welche Rollen er sonst noch spielt.

P.S.: Und zu Trump habe ich vorhin einen netten Spruch gelesen:

"Next month: the US strikes Greenland and it somehow ends with Trump giving Alaska to Denmark."

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:24 (vor 9 Stunden, 35 Minuten) @ DerInDerInderin

Wegen der anhaltenden Angriffe Israels auf den Libanon berichtet die AP:

https://apnews.com/live/iran-war-israel-trump-04-08-2026

Überraschung!

Dabei war die Straße faktisch noch nicht einmal befahrbar. Zumindest konnte man die Schiffe noch nicht wieder versichern lassen.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Fisheye, Mittwoch, 08.04.2026, 19:19 (vor 9 Stunden, 40 Minuten) @ DerInDerInderin

LOL.

Was für lächerliche Amateure da in Washington.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 08.04.2026, 19:29 (vor 9 Stunden, 30 Minuten) @ Fisheye

Die stellen das als großen Sieg da. Und 90% der MAGA Basis und Fox News jubeln dem Deppen weiter zu.

Aber bei den Unterstützern, die nicht zum Mainstream gehören, bröckelt es.
Joe Rogan, MTG (was ist bloß los mit der?), Tucker Carlson und der völlig irre Alex Jones wenden sich ab.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:42 (vor 9 Stunden, 17 Minuten) @ Frankonius

Die stellen das als großen Sieg da. Und 90% der MAGA Basis und Fox News jubeln dem Deppen weiter zu.

Aber bei den Unterstützern, die nicht zum Mainstream gehören, bröckelt es.
Joe Rogan, MTG (was ist bloß los mit der?), Tucker Carlson und der völlig irre Alex Jones wenden sich ab.

[/b]

Ich vermute, diese Leute wissen mehr als das Fußvolk, insbesondere dürften sie registriert haben, wie sehr Trump abbaut.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 19:47 (vor 9 Stunden, 12 Minuten) @ Ulrich

Die stellen das als großen Sieg da. Und 90% der MAGA Basis und Fox News jubeln dem Deppen weiter zu.

Aber bei den Unterstützern, die nicht zum Mainstream gehören, bröckelt es.
Joe Rogan, MTG (was ist bloß los mit der?), Tucker Carlson und der völlig irre Alex Jones wenden sich ab.

[/b]

Ich vermute, diese Leute wissen mehr als das Fußvolk, insbesondere dürften sie registriert haben, wie sehr Trump abbaut.

Da wird ja mittlerweile auch relativ unverhohlen beschrieen, dass die eigenen Jungs einen israelischen/jüdischen Krieg führen müssen, der sie nichts angeht. Prominente (Ex)Trump-Supporter äußern da auch mittlerweile öffentlich ganz fiese Conspiracies von jüdischer Weltverschwörung und Kushner sei ja auch Jude und so...auch der Kirk hatte sowas in den letzten Monaten seines Lebens immer stärker angedeutet vor seinen Anhängern. Da sind viele längst nicht mehr auf Linie mit Trump.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Dana White, Mittwoch, 08.04.2026, 22:20 (vor 6 Stunden, 39 Minuten) @ FourrierTrans

Die stellen das als großen Sieg da. Und 90% der MAGA Basis und Fox News jubeln dem Deppen weiter zu.

Aber bei den Unterstützern, die nicht zum Mainstream gehören, bröckelt es.
Joe Rogan, MTG (was ist bloß los mit der?), Tucker Carlson und der völlig irre Alex Jones wenden sich ab.

[/b]

Ich vermute, diese Leute wissen mehr als das Fußvolk, insbesondere dürften sie registriert haben, wie sehr Trump abbaut.


Da wird ja mittlerweile auch relativ unverhohlen beschrieen, dass die eigenen Jungs einen israelischen/jüdischen Krieg führen müssen, der sie nichts angeht. Prominente (Ex)Trump-Supporter äußern da auch mittlerweile öffentlich ganz fiese Conspiracies von jüdischer Weltverschwörung und Kushner sei ja auch Jude und so...auch der Kirk hatte sowas in den letzten Monaten seines Lebens immer stärker angedeutet vor seinen Anhängern. Da sind viele längst nicht mehr auf Linie mit Trump.

Hatte ich gar nicht mitbekommen. Habe mich aber schon gewundert, dass seit paar Wochen wieder Theorien über eine nicht passende Bullet und das mehrfach auseinander- und wieder zusammengebaute Gewehr des Amateurschützen bei Joe Rogan und Co. die Runde machen.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 22:23 (vor 6 Stunden, 36 Minuten) @ Dana White


Hatte ich gar nicht mitbekommen. Habe mich aber schon gewundert, dass seit paar Wochen wieder Theorien über eine nicht passende Bullet und das mehrfach auseinander- und wieder zusammengebaute Gewehr des Amateurschützen bei Joe Rogan und Co. die Runde machen.

Das Projektil hatte sich wohl schlicht so sehr zerlegt, dass man es deshalb der Waffe nicht mehr zuordnen kann.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:51 (vor 9 Stunden, 8 Minuten) @ FourrierTrans

Da wird ja mittlerweile auch relativ unverhohlen beschrieen, dass die eigenen Jungs einen israelischen/jüdischen Krieg führen müssen, der sie nichts angeht. Prominente (Ex)Trump-Supporter äußern da auch mittlerweile öffentlich ganz fiese Conspiracies von jüdischer Weltverschwörung und Kushner sei ja auch Jude und so...auch der Kirk hatte sowas in den letzten Monaten seines Lebens immer stärker angedeutet vor seinen Anhängern. Da sind viele längst nicht mehr auf Linie mit Trump.

Würde ebenfalls gut ins Bild passen. Antisemitismus ist in diesen Kreisen allgemein verbreitet - um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

Iran schließt Straße von Hormus wieder

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 19:03 (vor 9 Stunden, 56 Minuten) @ DerInDerInderin

Masterful gambit, Sir.

Der DAX hat sich erholt..

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 08.04.2026, 18:12 (vor 10 Stunden, 47 Minuten) @ Floatdownstream

..ich nehmen an Trump und seine Kumpel haben sich kurz vor der "Einigung" günstig eingedeckt.
Demnächst dann wieder "shorten" wenn es nicht mit dem Frieden so läuft.

Shell erwartet deutlich höhere Gewinne für das 1. Qartal 2026 als erwartet

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 16:58 (vor 12 Stunden, 1 Minuten) @ Floatdownstream

Shell erwartet Gewinnplus mitten in der Ölkrise (ZEIT)

"Verbraucher kämpfen mit hohen Spritpreisen, der Ölkonzern Shell meldet große Einnahmen. Mitten in der Ölkrise erwartet der Tankstellenbetreiber "deutlich höhere" Gewinne."

Sachen gibts, sicherlich nur einer dieser komischen Zufälle.

:-/

Shell erwartet deutlich höhere Gewinne für das 1. Qartal 2026 als erwartet

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 17:03 (vor 11 Stunden, 56 Minuten) @ Ulrich

Shell erwartet Gewinnplus mitten in der Ölkrise (ZEIT)

"Verbraucher kämpfen mit hohen Spritpreisen, der Ölkonzern Shell meldet große Einnahmen. Mitten in der Ölkrise erwartet der Tankstellenbetreiber "deutlich höhere" Gewinne."

Sachen gibts, sicherlich nur einer dieser komischen Zufälle.

:-/

Das ist klar. Shell ist nicht einfach nur eine Tankstellen, sondern ein großer Ölförderer. Und wie alle anderen auch, steht und fällt alles mit dem Ölpreis.

Maut und Uran: Trump kündigt enge Zusammenarbeit mit iranischem Regime an

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 16:21 (vor 12 Stunden, 38 Minuten) @ Floatdownstream

Maut: Trump kündigt enge Zusammenarbeit mit iranischem Regime bei der Schutzgelderpressung an

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 16:25 (vor 12 Stunden, 34 Minuten) @ FourrierTrans

"Sehr produktiver Regimewandel".

Ich kann das alles nicht mehr. :-D

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/liveblog-iran-krieg-trump-kuendigt-zusammenarbeit-mit-iran-an-faz-200583539.html

"Karl schrieb, er habe Trump am Morgen auf iranische Pläne angesprochen, Schiffe nur gegen Zahlung siebenstelliger Summen die Meerenge passieren zu lassen. Ob das im Sinne des Präsidenten sei, obwohl Frachter die Straße von Hormus vor den amerikanisch-israelischen Angriffen ja kostenlos passieren konnten?

Demnach antwortete Trump: „Wir denken darüber nach, das als Gemeinschaftsunternehmen zu tun. Es wäre ein Weg, es (die Straße von Hormus) zu schützen – auch vor vielen anderen Leuten zu schützen.“"

"Ey, lasst uns doch gemeinsam Schutzgeld .... ähm Mautgebühr erheben!".

Das hatte ich nicht auf meiner Bullshit-Bingo-Karte.

Außerdem: Tribut an Trump? NATO erwägt Marine-Einsatz in der Straße von Hormus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 16:32 (vor 12 Stunden, 27 Minuten) @ Ulrich

"Die mögliche Nato-Mission in der Straße von Hormus könnte der „Tribut“ sein, der nötig sei, um Trump zu besänftigen, hieß es in Kreisen der Allianz."

Eventuell könnte man einen großen Konterfei von Trump auf dem an der Spitze der Fregatte paradierenden Zerstörer montieren?

https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-krieg-nato-erwaegt-marine-einsatz-in-der-strasse-von-hormus/100215239.html

Außerdem: Tribut an Trump? NATO erwägt Marine-Einsatz in der Straße von Hormus

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 16:34 (vor 12 Stunden, 25 Minuten) @ FourrierTrans

Eventuell könnte man einen großen Konterfei von Trump auf dem an der Spitze der Fregatte paradierenden Zerstörer montieren?

https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-krieg-nato-erwaegt-marine-einsatz-in-der-strasse-von-hormus/100215239.html

Eher Trumps Hinterteil.

Das Angebot dürfte eher für weitere Angriffe von Trump in Richtung der anderen NATO-Staaten führen.

Außerdem: Tribut an Trump? NATO erwägt Marine-Einsatz in der Straße von Hormus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 16:37 (vor 12 Stunden, 22 Minuten) @ Ulrich

Eventuell könnte man einen großen Konterfei von Trump auf dem an der Spitze der Fregatte paradierenden Zerstörer montieren?

https://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-krieg-nato-erwaegt-marine-einsatz-in-der-strasse-von-hormus/100215239.html


Eher Trumps Hinterteil.

Das Angebot dürfte eher für weitere Angriffe von Trump in Richtung der anderen NATO-Staaten führen.

Selbst schuld, wenn die Wehrkraftzersetzung betreiben.
Unsere Werte-Gemeinschaft war seit jeder dazu bestimmt, dass jeder Proxy gefälligst Haltung anzunehmen hat, wenn die oberste Heeresleitung der Atlantik-Brücke (die schon seit jeher nur von einer Seite befahrbar war) zum Streite ruft. Oder zu was auch immer.

Maut: Trump kündigt enge Zusammenarbeit mit iranischem Regime bei der Schutzgelderpressung an

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 16:27 (vor 12 Stunden, 32 Minuten) @ Ulrich

"Sehr produktiver Regimewandel".

Ich kann das alles nicht mehr. :-D

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/liveblog-iran-krieg-trump-kuendigt-zusammenarbeit-mit-iran-an-faz-200583539.html


"Karl schrieb, er habe Trump am Morgen auf iranische Pläne angesprochen, Schiffe nur gegen Zahlung siebenstelliger Summen die Meerenge passieren zu lassen. Ob das im Sinne des Präsidenten sei, obwohl Frachter die Straße von Hormus vor den amerikanisch-israelischen Angriffen ja kostenlos passieren konnten?

Demnach antwortete Trump: „Wir denken darüber nach, das als Gemeinschaftsunternehmen zu tun. Es wäre ein Weg, es (die Straße von Hormus) zu schützen – auch vor vielen anderen Leuten zu schützen.“"

"Ey, lasst uns doch gemeinsam Schutzgeld .... ähm Mautgebühr erheben!".

Das hatte ich nicht auf meiner Bullshit-Bingo-Karte.

"Thinking outside the box" sagen sie unserem Bullshit-Konzern-Deutsch immer.

Maut: Trump kündigt enge Zusammenarbeit mit iranischem Regime bei der Schutzgelderpressung an

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 16:32 (vor 12 Stunden, 27 Minuten) @ FourrierTrans

"Sehr produktiver Regimewandel".

Ich kann das alles nicht mehr. :-D

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/liveblog-iran-krieg-trump-kuendigt-zusammenarbeit-mit-iran-an-faz-200583539.html


"Karl schrieb, er habe Trump am Morgen auf iranische Pläne angesprochen, Schiffe nur gegen Zahlung siebenstelliger Summen die Meerenge passieren zu lassen. Ob das im Sinne des Präsidenten sei, obwohl Frachter die Straße von Hormus vor den amerikanisch-israelischen Angriffen ja kostenlos passieren konnten?

Demnach antwortete Trump: „Wir denken darüber nach, das als Gemeinschaftsunternehmen zu tun. Es wäre ein Weg, es (die Straße von Hormus) zu schützen – auch vor vielen anderen Leuten zu schützen.“"

"Ey, lasst uns doch gemeinsam Schutzgeld .... ähm Mautgebühr erheben!".

Das hatte ich nicht auf meiner Bullshit-Bingo-Karte.


"Thinking outside the box" sagen sie unserem Bullshit-Konzern-Deutsch immer.

Trump allerdings gehört in die Box, in die mit den Gittern.

Seine zunehmende Demenz sorgt dafür, dass er seine niederen Instinkte immer ungehemmter auslebt. Hinzu kommt ein immer massiverer Realitätsverlust.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:50 (vor 15 Stunden, 9 Minuten) @ Floatdownstream

Spiegel-Ticker, ca. um 13:00

https://www.spiegel.de/ausland/iran-news-8-april-pakistan-draengt-trump-zu-fristverlaengerung-a-e0a00e9d-3e50-420a-b9a8-2af53faa6211

"Kuwait meldete am Mittwochmorgen, man wehre seit 8 Uhr eine »intensive Welle feindlicher iranischer Attacken« ab: 28 Drohnen sollen abgefangen worden sein, darunter solche, die auf Öl- und Wasserinfrastruktur im Süden des Landes zielten. Die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigten ebenfalls, sie hätten ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen aus Iran abgefangen.
Gleichzeitig berichten iranische Staatsmedien, die Ölraffinerie auf der Insel Lawan stehe nach einem »Feindesangriff« in Flammen – auch Iran beansprucht demnach für sich, weiter angegriffen zu werden. Der katarische Analyst Nawaf Al-Thani schreibt auf X: »Dafür, dass es eine Waffenruhe sein soll, scheinen die Waffen nicht zu ruhen.«
"

Iran droht mit Ausstieg aus Waffenruhe

SebWagn, HH Harvestehude, Mittwoch, 08.04.2026, 17:22 (vor 11 Stunden, 37 Minuten) @ Ulrich

Iran erwägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars, aus der vereinbarten zweiwöchige Feuerpause mit den USA auszusteigen.

Hintergrund seien die anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon, berichtet Fars unter Berufung auf eine informierte Quelle. Die Hisbollah gilt als wichtigster Verbündeter Irans in der Region.

https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/iran-erwaegt-nach-angaben-der-nachrichtenagentur-fars-aus-der/69105422

Iran droht mit Ausstieg aus Waffenruhe

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 18:17 (vor 10 Stunden, 42 Minuten) @ SebWagn

Iran erwägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars, aus der vereinbarten zweiwöchige Feuerpause mit den USA auszusteigen.

Hintergrund seien die anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon, berichtet Fars unter Berufung auf eine informierte Quelle. Die Hisbollah gilt als wichtigster Verbündeter Irans in der Region.

https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/iran-erwaegt-nach-angaben-der-nachrichtenagentur-fars-aus-der/69105422

Gilt denn die Waffenruhe überhaupt für den Libanon? Dazu gibt es offenbar unterschiedliche Ansichten.

Iran droht mit Ausstieg aus Waffenruhe

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:30 (vor 9 Stunden, 29 Minuten) @ markus

Gilt denn die Waffenruhe überhaupt für den Libanon? Dazu gibt es offenbar unterschiedliche Ansichten.

Laut dem Vermittler Pakistan wurde zwischen den USA und dem Iran eine Waffenruhe vereinbart, die auch den Libanon umfasst. Aber da hat man wohl die Rechnung ohne Benjamin Netanjahu gemacht.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 16:21 (vor 12 Stunden, 38 Minuten) @ Ulrich

https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-krieg-liveblog-usa-trump-waffenruhe-reaktionen-israel-libanon-li.3458356

ca. 15:50:

"Iranische Nachrichtenagentur: Iran erwägt Angriffe auf Israel wegen Libanon-Attacken
Iran erwägt einem Medienbericht zufolge neue Angriffe auf Israel. Grund seien Verstöße Israels gegen die Feuerpause in Libanon, meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter. Israel hat ungeachtet der Waffenruhe zwischen den USA und Iran seine Angriffe in Libanon ausgeweitet. Dort geht das Militär weiter gegen die ​mit Iran verbündete radikal-islamische Hisbollah-Miliz vor.
"

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 16:54 (vor 12 Stunden, 5 Minuten) @ Ulrich

https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-krieg-liveblog-usa-trump-waffenruhe-reaktionen-israel-libanon-li.3458356

ca. 15:50:

"Iranische Nachrichtenagentur: Iran erwägt Angriffe auf Israel wegen Libanon-Attacken
Iran erwägt einem Medienbericht zufolge neue Angriffe auf Israel. Grund seien Verstöße Israels gegen die Feuerpause in Libanon, meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter. Israel hat ungeachtet der Waffenruhe zwischen den USA und Iran seine Angriffe in Libanon ausgeweitet. Dort geht das Militär weiter gegen die ​mit Iran verbündete radikal-islamische Hisbollah-Miliz vor.
"

Jetzt haben die Iraner auch noch reichlich dicken Backen... Krieg gg die USA zu ihren Bedingungen unterbrochen/beendet, wäre interessant zu sehen, ob die Trump Israel mal allein mit dem Iran das Ding ausfechten lässt, er hat ja bald nen Deal, wo er die Weltgemeinschaft abzocken kann. Und die, als Merz, Macron, Stamer, Japan und die anderen komischen Verbündeten lassen das auch noch mit sich machen.

Man stelle sich vor, der Schuss vorletzten Juli hätte nicht nur das Ohr getroffen, die Beziehungen zu den USA wären nun zwar ähnlich schlecht, aber so ein Räubertum an der Weltgemeinschaft inkl. Krieg im Iran hätte es vermutlich nicht gegeben, Vance ist deswegen kaum zu sehen, sondern nur Rubio und andere Kriegstreiber, weil er den Krieg für falsch hält.

Selbst Alex Jones kam mit dem 25th Amendment für Trump um die Ecke, muss man sich mal vorstellen.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

majae, Muc, Mittwoch, 08.04.2026, 18:56 (vor 10 Stunden, 3 Minuten) @ Gargamel09

Man stelle sich vor, der Schuss vorletzten Juli hätte nicht nur das Ohr getroffen

Ich glaube nicht, dass es jemals einen Schuss auf Trump gab.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 19:13 (vor 9 Stunden, 46 Minuten) @ majae

Man stelle sich vor, der Schuss vorletzten Juli hätte nicht nur das Ohr getroffen


Ich glaube nicht, dass es jemals einen Schuss auf Trump gab.

Bist Du meine Mutter?
Das glauben viele nicht, ich hingegen (eigtl.) schon, schließlich ist auch ein Mann im Publikum gestorben. Ohne diesen Todesfall, würde ich vermutlich ähnlich denken.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

haweka, Mittwoch, 08.04.2026, 17:32 (vor 11 Stunden, 27 Minuten) @ Gargamel09

Jetzt haben die Iraner auch noch reichlich dicken Backen... Krieg gg die USA zu ihren Bedingungen unterbrochen/beendet, wäre interessant zu sehen, ob die Trump Israel mal allein mit dem Iran das Ding ausfechten lässt, er hat ja bald nen Deal, wo er die Weltgemeinschaft abzocken kann. Und die, als Merz, Macron, Stamer, Japan und die anderen komischen Verbündeten lassen das auch noch mit sich machen.

Man stelle sich vor, der Schuss vorletzten Juli hätte nicht nur das Ohr getroffen, die Beziehungen zu den USA wären nun zwar ähnlich schlecht, aber so ein Räubertum an der Weltgemeinschaft inkl. Krieg im Iran hätte es vermutlich nicht gegeben, Vance ist deswegen kaum zu sehen, sondern nur Rubio und andere Kriegstreiber, weil er den Krieg für falsch hält.

Vance hat keine Zeit. Macht gerade Wahlkampf für Orban. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Budapest wirft er der Europäischen Union Wahl-Einmischung vor. Wer findet den Fehler?

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 17:36 (vor 11 Stunden, 23 Minuten) @ haweka

Jetzt haben die Iraner auch noch reichlich dicken Backen... Krieg gg die USA zu ihren Bedingungen unterbrochen/beendet, wäre interessant zu sehen, ob die Trump Israel mal allein mit dem Iran das Ding ausfechten lässt, er hat ja bald nen Deal, wo er die Weltgemeinschaft abzocken kann. Und die, als Merz, Macron, Stamer, Japan und die anderen komischen Verbündeten lassen das auch noch mit sich machen.

Man stelle sich vor, der Schuss vorletzten Juli hätte nicht nur das Ohr getroffen, die Beziehungen zu den USA wären nun zwar ähnlich schlecht, aber so ein Räubertum an der Weltgemeinschaft inkl. Krieg im Iran hätte es vermutlich nicht gegeben, Vance ist deswegen kaum zu sehen, sondern nur Rubio und andere Kriegstreiber, weil er den Krieg für falsch hält.


Vance hat keine Zeit. Macht gerade Wahlkampf für Orban. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Budapest wirft er der Europäischen Union Wahl-Einmischung vor. Wer findet den Fehler?

Was Orban sicher nicht helfen wird, ist von Trump unterstützt zu werden. Da könnte er sich auch Putin einladen, das hätte den selben Effekt, beide nun nicht gerade populär, abseits des eigenen Lagers, die (Orbanisten) genauso verstrahlt sind, wie Trumpisten

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 19:27 (vor 9 Stunden, 32 Minuten) @ Gargamel09

Was Orban sicher nicht helfen wird, ist von Trump unterstützt zu werden. Da könnte er sich auch Putin einladen, das hätte den selben Effekt, beide nun nicht gerade populär, abseits des eigenen Lagers, die (Orbanisten) genauso verstrahlt sind, wie Trumpisten

Für mich ist das sehr schlecht einschätzbar.

Orban spielt das Spiel ausgesprochen dreckig, ich würde nicht einmal Wahlbetrug ausschließen wollen. Vor ein paar Tagen hat man in Serbien einen "Sprengsatz" an einer Pipeline in Richtung Ungarn entdeckt und dann sofort erklärt, dass die Ukraine dahinter stecken würde.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 13:53 (vor 15 Stunden, 6 Minuten) @ Ulrich

Spiegel-Ticker, ca. um 13:00

https://www.spiegel.de/ausland/iran-news-8-april-pakistan-draengt-trump-zu-fristverlaengerung-a-e0a00e9d-3e50-420a-b9a8-2af53faa6211

"Kuwait meldete am Mittwochmorgen, man wehre seit 8 Uhr eine »intensive Welle feindlicher iranischer Attacken« ab: 28 Drohnen sollen abgefangen worden sein, darunter solche, die auf Öl- und Wasserinfrastruktur im Süden des Landes zielten. Die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigten ebenfalls, sie hätten ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen aus Iran abgefangen.
Gleichzeitig berichten iranische Staatsmedien, die Ölraffinerie auf der Insel Lawan stehe nach einem »Feindesangriff« in Flammen – auch Iran beansprucht demnach für sich, weiter angegriffen zu werden. Der katarische Analyst Nawaf Al-Thani schreibt auf X: »Dafür, dass es eine Waffenruhe sein soll, scheinen die Waffen nicht zu ruhen.«
"

Ich denke mal, dass die Mullah-Clique die Revolutionsgarden halt auch nur bedingt im Griff hat.

Trotz Waffenruhe gehen Angriffe teilweise weiter

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:58 (vor 15 Stunden, 1 Minuten) @ FourrierTrans

Spiegel-Ticker, ca. um 13:00

https://www.spiegel.de/ausland/iran-news-8-april-pakistan-draengt-trump-zu-fristverlaengerung-a-e0a00e9d-3e50-420a-b9a8-2af53faa6211

"Kuwait meldete am Mittwochmorgen, man wehre seit 8 Uhr eine »intensive Welle feindlicher iranischer Attacken« ab: 28 Drohnen sollen abgefangen worden sein, darunter solche, die auf Öl- und Wasserinfrastruktur im Süden des Landes zielten. Die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigten ebenfalls, sie hätten ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen aus Iran abgefangen.
Gleichzeitig berichten iranische Staatsmedien, die Ölraffinerie auf der Insel Lawan stehe nach einem »Feindesangriff« in Flammen – auch Iran beansprucht demnach für sich, weiter angegriffen zu werden. Der katarische Analyst Nawaf Al-Thani schreibt auf X: »Dafür, dass es eine Waffenruhe sein soll, scheinen die Waffen nicht zu ruhen.«
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Ich denke mal, dass die Mullah-Clique die Revolutionsgarden halt auch nur bedingt im Griff hat.

Möglich. Eventuell sind auch die Kommunikationsstrecken teilweise zusammengebrochen?

Für die weiter andauernden Angriffe auf iranische Anlagen dürfte vermutlich Israel verantwortlich sein. Vorhin auf WDR5 hieß es zudem, dass die vereinbarte Waffenruhe auch den Libanon umfassen solle. Dort macht Israel aber trotzdem weiter.

Rutte ist heute in Washington

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 12:39 (vor 16 Stunden, 20 Minuten) @ Floatdownstream

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:24 (vor 15 Stunden, 35 Minuten) @ Gargamel09

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.

Man wird sehen, was passiert. Faktisch haben Donald Trump und die USA eine wie es Carlo Masala heute formuliert hat strategische Niederlage erlitten. Das dürfte auch Donald Trump spätestens im Verlauf des Tages klar werden. Entsprechend könnte er geneigt sein, Sündenböcke zu suchen. Das dürften dann die europäischen NATO-Partner und Kanada sowie Japan, Südkorea und Australien sein. So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?

Rutte ist heute in Washington

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 19:41 (vor 9 Stunden, 18 Minuten) @ Ulrich

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Man wird sehen, was passiert. Faktisch haben Donald Trump und die USA eine wie es Carlo Masala heute formuliert hat strategische Niederlage erlitten. Das dürfte auch Donald Trump spätestens im Verlauf des Tages klar werden. Entsprechend könnte er geneigt sein, Sündenböcke zu suchen. Das dürften dann die europäischen NATO-Partner und Kanada sowie Japan, Südkorea und Australien sein. So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?

Wie wäre es mit Deutschland? Ein paar Truppen hat er ja schon hier, die den Marsch auf Berlin wagen könnten.

Rutte ist heute in Washington

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 14:00 (vor 14 Stunden, 59 Minuten) @ Ulrich

Das impliziert, Trump kenne die Unterschiede zwischen taktischem, operativem, strategischem und politischem Handeln. Ich zweifle ja daran, dass er jemals auch nur im selben Raum wie ein Buch von Clausewitz war. Oder überhaupt in der Nähe irgendeinen Buches.

Rutte ist heute in Washington

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 14:19 (vor 14 Stunden, 40 Minuten) @ Blarry

Das impliziert, Trump kenne die Unterschiede zwischen taktischem, operativem, strategischem und politischem Handeln. Ich zweifle ja daran, dass er jemals auch nur im selben Raum wie ein Buch von Clausewitz war. Oder überhaupt in der Nähe irgendeinen Buches.

Moment, der hatte schon mal eine Bibel in der Hand.:-)

Rutte ist heute in Washington

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 15:13 (vor 13 Stunden, 46 Minuten) @ Garum

Deswegen ja auch die Verbrennungen an den Händen.

Rutte ist heute in Washington

chief wiggum, im schönen Münsterland, Mittwoch, 08.04.2026, 15:01 (vor 13 Stunden, 58 Minuten) @ Garum

Märchenbuch zählt nicht

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 14:03 (vor 14 Stunden, 56 Minuten) @ Blarry

Das impliziert, Trump kenne die Unterschiede zwischen taktischem, operativem, strategischem und politischem Handeln. Ich zweifle ja daran, dass er jemals auch nur im selben Raum wie ein Buch von Clausewitz war. Oder überhaupt in der Nähe irgendeinen Buches.

Es reicht, dass Donny erkennt, dass er mal wieder schlecht dasteht. Das dürfte seinem Ego stark zusetzen.

Rutte ist heute in Washington

Lemoncurry, Dortmund, Mittwoch, 08.04.2026, 13:54 (vor 15 Stunden, 5 Minuten) @ Ulrich

So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?

Vielleicht ja Kuba, würde Rubio sicher auch sehr gelegen kommen...

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 14:00 (vor 14 Stunden, 59 Minuten) @ Lemoncurry

So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?


Vielleicht ja Kuba, würde Rubio sicher auch sehr gelegen kommen...

Kuba wäre auch meine Vermutung. Eventuell zum 65. Jahrestag der Invasion in der Schweinebucht?

Rutte ist heute in Washington

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 14:08 (vor 14 Stunden, 51 Minuten) @ Ulrich

So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?


Vielleicht ja Kuba, würde Rubio sicher auch sehr gelegen kommen...


Kuba wäre auch meine Vermutung. Eventuell zum 65. Jahrestag der Invasion in der Schweinebucht?

Dort kann er aber niemanden ausbeuten, die haben nix, außer Armut und da hat er bestimmt keinen Bock, Geld hinzuschicken, um das Land aufzubauen, wenn er sich zum König von Kuba ernennen lassen würde

Rutte ist heute in Washington

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 15:22 (vor 13 Stunden, 37 Minuten) @ Gargamel09

Hey, jetzt aber vorsichtig. Vor der Revolution, unter der Schirmherrschaft des Diktators, Massenmörders und Bundesverdienstkreuzträgers Batista, war Kuba und besonders Havanna ein Hotspot für Glücksspiel und Casinos, neben Las Vegas die zentrale Anlaufstelle für Nordamerikas Vergnügungs- und anderweitig Süchtige. Die diversen Organisationen der Ostküstenmafia, unter anderem Meyer Lansky, haben da jahrzehntelang ihr Geld gewaschen. Damit kennt sich Trump ebenso gut aus wie mit dem Betrieb von Hotels, Casinos und anderen Glücksspielstätten.

Rutte ist heute in Washington

Pfostentreffer, Mittwoch, 08.04.2026, 15:28 (vor 13 Stunden, 31 Minuten) @ Blarry

Hey, jetzt aber vorsichtig. Vor der Revolution, unter der Schirmherrschaft des Diktators, Massenmörders und Bundesverdienstkreuzträgers Batista, war Kuba und besonders Havanna ein Hotspot für Glücksspiel und Casinos, neben Las Vegas die zentrale Anlaufstelle für Nordamerikas Vergnügungs- und anderweitig Süchtige. Die diversen Organisationen der Ostküstenmafia, unter anderem Meyer Lansky, haben da jahrzehntelang ihr Geld gewaschen. Damit kennt sich Trump ebenso gut aus wie mit dem Betrieb von Hotels, Casinos und anderen Glücksspielstätten.

Das musst ich erstmal nachschlagen und war entsetzt, aber natürlich nicht überrascht:-)

Rutte ist heute in Washington

simie, Krefeld, Mittwoch, 08.04.2026, 17:36 (vor 11 Stunden, 23 Minuten) @ Pfostentreffer

Sagen wir es so: Ich halte die Hamburger Tradition solche Orden nicht anzunehmen für ziemlich vorbildlich.

Rutte ist heute in Washington

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 14:21 (vor 14 Stunden, 38 Minuten) @ Gargamel09

So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?


Vielleicht ja Kuba, würde Rubio sicher auch sehr gelegen kommen...


Kuba wäre auch meine Vermutung. Eventuell zum 65. Jahrestag der Invasion in der Schweinebucht?


Dort kann er aber niemanden ausbeuten, die haben nix, außer Armut und da hat er bestimmt keinen Bock, Geld hinzuschicken, um das Land aufzubauen, wenn er sich zum König von Kuba ernennen lassen würde

Was bist du denn für einer, unter Kaiser läuft da gar nichts.:-)

Rutte ist heute in Washington

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 13:30 (vor 15 Stunden, 29 Minuten) @ Ulrich

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Man wird sehen, was passiert. Faktisch haben Donald Trump und die USA eine wie es Carlo Masala heute formuliert hat strategische Niederlage erlitten. Das dürfte auch Donald Trump spätestens im Verlauf des Tages klar werden. Entsprechend könnte er geneigt sein, Sündenböcke zu suchen. Das dürften dann die europäischen NATO-Partner und Kanada sowie Japan, Südkorea und Australien sein. So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?

Die wurden doch erst vor kurzem kritisiert.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:46 (vor 15 Stunden, 13 Minuten) @ Garum

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Man wird sehen, was passiert. Faktisch haben Donald Trump und die USA eine wie es Carlo Masala heute formuliert hat strategische Niederlage erlitten. Das dürfte auch Donald Trump spätestens im Verlauf des Tages klar werden. Entsprechend könnte er geneigt sein, Sündenböcke zu suchen. Das dürften dann die europäischen NATO-Partner und Kanada sowie Japan, Südkorea und Australien sein. So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?


Die wurden doch erst vor kurzem kritisiert.

Kritisiert ja. Aber jetzt dürfte es um das Abstrafen gehen.

Rutte ist heute in Washington

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 13:52 (vor 15 Stunden, 7 Minuten) @ Ulrich

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Man wird sehen, was passiert. Faktisch haben Donald Trump und die USA eine wie es Carlo Masala heute formuliert hat strategische Niederlage erlitten. Das dürfte auch Donald Trump spätestens im Verlauf des Tages klar werden. Entsprechend könnte er geneigt sein, Sündenböcke zu suchen. Das dürften dann die europäischen NATO-Partner und Kanada sowie Japan, Südkorea und Australien sein. So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?


Die wurden doch erst vor kurzem kritisiert.


Kritisiert ja. Aber jetzt dürfte es um das Abstrafen gehen.

Ich nehme mal an es läuft auf mehr Zölle hinaus.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:55 (vor 15 Stunden, 4 Minuten) @ Garum

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Man wird sehen, was passiert. Faktisch haben Donald Trump und die USA eine wie es Carlo Masala heute formuliert hat strategische Niederlage erlitten. Das dürfte auch Donald Trump spätestens im Verlauf des Tages klar werden. Entsprechend könnte er geneigt sein, Sündenböcke zu suchen. Das dürften dann die europäischen NATO-Partner und Kanada sowie Japan, Südkorea und Australien sein. So wie ich Trump und sein fragiles Ego einschätze, wird er jetzt den nächsten Konflikt suchen. Die Frage ist vor allem, gegen wen?


Die wurden doch erst vor kurzem kritisiert.


Kritisiert ja. Aber jetzt dürfte es um das Abstrafen gehen.


Ich nehme mal an es läuft auf mehr Zölle hinaus.

Im letzten Jahr gab es beim Spiegel eine Trump-Karikatur. Ich finde sie auf die Schnelle nicht mehr, aber der Text lautete in etwa "Früher war ich besessen von Sex. Heute bin ich besessen von Zöllen. Muss ich mir Sorgen machen?".

Rutte ist heute in Washington

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 08.04.2026, 13:28 (vor 15 Stunden, 31 Minuten) @ Ulrich

Grönland, die Kuh ist noch nicht vom Eis.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:44 (vor 15 Stunden, 15 Minuten) @ Frankonius

Grönland, die Kuh ist noch nicht vom Eis.

Leider gut möglich, dass Trump hier wieder eskaliert. Auch wenn er gegenüber dem Iran zunächst einmal den Schwanz eingezogen hat, bleibt dieser Mann trotzdem komplett irre. Er dürfte es darauf anlegen, irgendwo sein fragiles Ego zu stärken.

Beim Daddy?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 13:16 (vor 15 Stunden, 44 Minuten) @ Gargamel09

LOL.

Rutte ist heute in Washington

SebWagn, HH Harvestehude, Mittwoch, 08.04.2026, 12:45 (vor 16 Stunden, 14 Minuten) @ Gargamel09

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.

Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...

Rutte ist heute in Washington

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 12:51 (vor 16 Stunden, 8 Minuten) @ SebWagn

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...

Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:26 (vor 15 Stunden, 33 Minuten) @ markus

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.

Das einzige Mal, als der Bündnisfall ausgerufen wurde, haben alle NATO-Partner (und auch Nicht-NATO-Staaten wie z.B. die Ukraine) die USA unterstützt. Sollte jetzt Russland z.B. im Baltikum aktiv werden, wird es mit Ausnahme der USA nicht anders laufen. Hier könnten sich nicht einmal Orban und Fico entziehen, der Druck würde zu stark werden.

Vorschlag für die Agenda von Rutte

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 13:18 (vor 15 Stunden, 41 Minuten) @ markus

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.

Man vereinbart eine "Roadmap" bis wann US-Amerikanische Truppen aus Europa abziehen. Damit wir Trump und das arme amerikanische Volk nicht weiter zur Last fallen. Wir würden das gerne bis Ende 2027 abgeschlossen haben, weil es Ideen gibt, dass diese Basen in einer gemeinschaftlichen Truppe mit chinesischen Einheiten genutzt werden sollen.

Vorschlag für die Agenda von Rutte

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 13:28 (vor 15 Stunden, 31 Minuten) @ FourrierTrans

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.


Man vereinbart eine "Roadmap" bis wann US-Amerikanische Truppen aus Europa abziehen. Damit wir Trump und das arme amerikanische Volk nicht weiter zur Last fallen. Wir würden das gerne bis Ende 2027 abgeschlossen haben, weil es Ideen gibt, dass diese Basen in einer gemeinschaftlichen Truppe mit chinesischen Einheiten genutzt werden sollen.

Diese Basen werden dann eher von den Russen genutzt.

Vorschlag für die Agenda von Rutte

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 13:40 (vor 15 Stunden, 19 Minuten) @ markus

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.


Man vereinbart eine "Roadmap" bis wann US-Amerikanische Truppen aus Europa abziehen. Damit wir Trump und das arme amerikanische Volk nicht weiter zur Last fallen. Wir würden das gerne bis Ende 2027 abgeschlossen haben, weil es Ideen gibt, dass diese Basen in einer gemeinschaftlichen Truppe mit chinesischen Einheiten genutzt werden sollen.


Diese Basen werden dann eher von den Russen genutzt.

Die kommen ja gar nicht so weit, die Lowperformer.

Vorschlag für die Agenda von Rutte

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 14:18 (vor 14 Stunden, 41 Minuten) @ FourrierTrans

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.


Man vereinbart eine "Roadmap" bis wann US-Amerikanische Truppen aus Europa abziehen. Damit wir Trump und das arme amerikanische Volk nicht weiter zur Last fallen. Wir würden das gerne bis Ende 2027 abgeschlossen haben, weil es Ideen gibt, dass diese Basen in einer gemeinschaftlichen Truppe mit chinesischen Einheiten genutzt werden sollen.


Diese Basen werden dann eher von den Russen genutzt.


Die kommen ja gar nicht so weit, die Lowperformer.

Wir würden sie ja dann herein bitten.

Vorschlag für die Agenda von Rutte

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 14:21 (vor 14 Stunden, 38 Minuten) @ markus

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.


Man vereinbart eine "Roadmap" bis wann US-Amerikanische Truppen aus Europa abziehen. Damit wir Trump und das arme amerikanische Volk nicht weiter zur Last fallen. Wir würden das gerne bis Ende 2027 abgeschlossen haben, weil es Ideen gibt, dass diese Basen in einer gemeinschaftlichen Truppe mit chinesischen Einheiten genutzt werden sollen.


Diese Basen werden dann eher von den Russen genutzt.


Die kommen ja gar nicht so weit, die Lowperformer.


Wir würden sie ja dann herein bitten.

Also es müssen sich ja nun alle wehrfähigen deutschen Männer im Alter von 17-45 Jahren bei der BW melden bzw. beim Bundesministerium der Verteidigung, die länger als 3 Monate im Ausland verbringen wollen. Um sich dort dann eine Genehmigung einzuholen. Ich denke mal, für genau solche Fälle. 14-15 Mio. deutsche Männer, die jetzt verstärkt wieder auf Nationalstolz und Bolschewistenhass getrimmt werden, muss man erst einmal beiseite fegen.

Rutte ist heute in Washington

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 13:17 (vor 15 Stunden, 42 Minuten) @ markus

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Ich glaube ja nicht einmal daran, dass die NATO Staaten geschlossen in den Krieg eintreten würden und sich intern zerlegen würden.

Das kann man Stand heute nicht ausschließen.
Und ich bin mir sicher das man das in Russland auch weiß.
Die Frage wird sein ist die Bedrohung nur da so lange Putin lebt
oder wird es nach seinem ableben schlimmer.
Es hilft nichts, die die wollen müssen enger zusammenarbeiten, sonst
stehen am Ende alle dumm da.

Rutte ist heute in Washington

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 12:51 (vor 16 Stunden, 8 Minuten) @ SebWagn
bearbeitet von Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 12:55

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...

Das würde er höchstwahrscheinlich ohnehin nicht machen, nicht wegen Estland, Litauen, Lettland, davor haben sie sich vor dem Iran Krieg schon gefürchtet, weil da niemand mehr sicher sein konnte, in seiner Rhetorik spricht er auch immer von denen in der Nato, nicht von "Wir".

Hoffentlich testet sein Buddy das nicht wirklich mal aus, aber wenn die dann wirklich nicht unterstützen eingreifen sollten, dann könnte man das US Militär aus Europa verbannen. Italien zeigt ja schon, wie man sie beschneidet.

Stützpunkte in Deutschland schließen, Amis raus (feuchter Traum der AfD), aber wofür bräuchte man die denn noch in Europa, wenn sie sowieso nicht helfen. Ich denke, da hätte die Nato noch einige Karten in der Hand, um Trump zu zwingen und wenn der nicht will - Ami go Home!

Rutte ist heute in Washington

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 13:22 (vor 15 Stunden, 37 Minuten) @ Gargamel09

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Das würde er höchstwahrscheinlich ohnehin nicht machen, nicht wegen Estland, Litauen, Lettland, davor haben sie sich vor dem Iran Krieg schon gefürchtet, weil da niemand mehr sicher sein konnte, in seiner Rhetorik spricht er auch immer von denen in der Nato, nicht von "Wir".

Hoffentlich testet sein Buddy das nicht wirklich mal aus, aber wenn die dann wirklich nicht unterstützen eingreifen sollten, dann könnte man das US Militär aus Europa verbannen. Italien zeigt ja schon, wie man sie beschneidet.

Stützpunkte in Deutschland schließen, Amis raus (feuchter Traum der AfD), aber wofür bräuchte man die denn noch in Europa, wenn sie sowieso nicht helfen. Ich denke, da hätte die Nato noch einige Karten in der Hand, um Trump zu zwingen und wenn der nicht will - Ami go Home!

[/b]
Leider auf absehbare Zeit nicht möglich aber es muss so schnell wie möglich in vielen Bereiche was getan werden.
Ist aber in Deutschland immer noch scher realisierbar, weil noch steht "der Russe" ja nicht vor der Tür.

Rutte ist heute in Washington

istar, Mittwoch, 08.04.2026, 13:14 (vor 15 Stunden, 45 Minuten) @ Gargamel09

Alle anwesenden Journalisten müssen sich Gummistiefel anziehen, Schleim wird in Strömen fließen. Das wird wieder extrem eklig werden, indem Rutte versucht, den Ganoven zu beruhigen, dass der bloß nicht aus der Nato austritt, was er gar nicht kann, aber egal.


Muss er ja auch eigentlich gar nicht, denn was er kann ist einfach nichts zu machen, wenn der Bündnisfall ausgerufen wird. Befehligen muss er das immer noch und ich glaube keine Sekunde, dass die USA irgendwas unternehmen (unter Trump) wenn NATO Territorium angegriffen wird, ohne dass es ein amerikanisches Opfer gibt oder direkte Bedrohung. Tja und was will man dann seitens der anderen NATO Staaten machen...nix...also unter Trump ist die USA quasi schon ausgetreten...


Das würde er höchstwahrscheinlich ohnehin nicht machen, nicht wegen Estland, Litauen, Lettland, davor haben sie sich vor dem Iran Krieg schon gefürchtet, weil da niemand mehr sicher sein konnte, in seiner Rhetorik spricht er auch immer von denen in der Nato, nicht von "Wir".

Hoffentlich testet sein Buddy das nicht wirklich mal aus, aber wenn die dann wirklich nicht unterstützen eingreifen sollten, dann könnte man das US Militär aus Europa verbannen. Italien zeigt ja schon, wie man sie beschneidet.

Stützpunkte in Deutschland schließen, Amis raus (feuchter Traum der AfD), aber wofür bräuchte man die denn noch in Europa, wenn sie sowieso nicht helfen. Ich denke, da hätte die Nato noch einige Karten in der Hand, um Trump zu zwingen und wenn der nicht will - Ami go Home!

Reichlich dicke Backen, Bruder. Aber da hätten wir uns schon länger um uns selbst kümmern müssen. Ohne nachrichtendienstliche Aufklärung aus Amiland wären wir gleich am Ar. .h. Oder Satellitentechnik, sprich GPS.
Zivilschutz haben wir auch nicht. Wir sind auch vier Jahre nach der Zeitenwende noch ziemlich blank. Mental sowieso.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:35 (vor 15 Stunden, 24 Minuten) @ istar

Reichlich dicke Backen, Bruder. Aber da hätten wir uns schon länger um uns selbst kümmern müssen. Ohne nachrichtendienstliche Aufklärung aus Amiland wären wir gleich am Ar. .h. Oder Satellitentechnik, sprich GPS.

Galileo (Satellitennavigation) (Wikipedia)

Selbst die Bundeswehr betreibt eine Handvoll von Aufklärungssatelliten.

SAR-Lupe (Wikipedia)

SARah (Wikipedia)

Großbritannien betreibt ein Satellitennetz zur Kommunikation und Aufklärung, und auch die Franzosen haben Aufklärungssatelliten im All, ggf. auch andere NATO-Staaten. Komplett blind und taub wäre man also nicht.

Rutte ist heute in Washington

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 13:29 (vor 15 Stunden, 30 Minuten) @ istar

Das würde er höchstwahrscheinlich ohnehin nicht machen, nicht wegen Estland, Litauen, Lettland, davor haben sie sich vor dem Iran Krieg schon gefürchtet, weil da niemand mehr sicher sein konnte, in seiner Rhetorik spricht er auch immer von denen in der Nato, nicht von "Wir".

Hoffentlich testet sein Buddy das nicht wirklich mal aus, aber wenn die dann wirklich nicht unterstützen eingreifen sollten, dann könnte man das US Militär aus Europa verbannen. Italien zeigt ja schon, wie man sie beschneidet.

Stützpunkte in Deutschland schließen, Amis raus (feuchter Traum der AfD), aber wofür bräuchte man die denn noch in Europa, wenn sie sowieso nicht helfen. Ich denke, da hätte die Nato noch einige Karten in der Hand, um Trump zu zwingen und wenn der nicht will - Ami go Home!


Reichlich dicke Backen, Bruder. Aber da hätten wir uns schon länger um uns selbst kümmern müssen. Ohne nachrichtendienstliche Aufklärung aus Amiland wären wir gleich am Ar. .h. Oder Satellitentechnik, sprich GPS.
Zivilschutz haben wir auch nicht. Wir sind auch vier Jahre nach der Zeitenwende noch ziemlich blank. Mental sowieso.

Was bringen die uns in Deutschland, UK, wenn sie nur noch ihr eigenes Ding machen, dann könne sie auch raus.
Natürlich haben wir reichlich Rückstand, weil wir uns viel zu lange auf die Amis verlassen haben, die uns tlw. auch nicht aufgerüstet sehen wollten - abhängig von denen zu sein, aber selbst wenn wir einiges aufzuholen haben, wenn der Ami Deutschland, Europa nur noch dafür nutzt, um irgendwo Krieg zu führen, als Umschlagplätze, etc. und nicht mehr daran interessiert ist, seinen Alliierten zu helfen - denn das kann Trump von heute auf morgen in die Tat umsetzen, ohne irgendwen vorher zu fragen, dann braucht man die auch nicht mehr.

Rutte ist heute in Washington

istar, Mittwoch, 08.04.2026, 14:22 (vor 14 Stunden, 37 Minuten) @ Gargamel09

Das würde er höchstwahrscheinlich ohnehin nicht machen, nicht wegen Estland, Litauen, Lettland, davor haben sie sich vor dem Iran Krieg schon gefürchtet, weil da niemand mehr sicher sein konnte, in seiner Rhetorik spricht er auch immer von denen in der Nato, nicht von "Wir".

Hoffentlich testet sein Buddy das nicht wirklich mal aus, aber wenn die dann wirklich nicht unterstützen eingreifen sollten, dann könnte man das US Militär aus Europa verbannen. Italien zeigt ja schon, wie man sie beschneidet.

Stützpunkte in Deutschland schließen, Amis raus (feuchter Traum der AfD), aber wofür bräuchte man die denn noch in Europa, wenn sie sowieso nicht helfen. Ich denke, da hätte die Nato noch einige Karten in der Hand, um Trump zu zwingen und wenn der nicht will - Ami go Home!


Reichlich dicke Backen, Bruder. Aber da hätten wir uns schon länger um uns selbst kümmern müssen. Ohne nachrichtendienstliche Aufklärung aus Amiland wären wir gleich am Ar. .h. Oder Satellitentechnik, sprich GPS.
Zivilschutz haben wir auch nicht. Wir sind auch vier Jahre nach der Zeitenwende noch ziemlich blank. Mental sowieso.


Was bringen die uns in Deutschland, UK, wenn sie nur noch ihr eigenes Ding machen, dann könne sie auch raus.
Natürlich haben wir reichlich Rückstand, weil wir uns viel zu lange auf die Amis verlassen haben, die uns tlw. auch nicht aufgerüstet sehen wollten - abhängig von denen zu sein, aber selbst wenn wir einiges aufzuholen haben, wenn der Ami Deutschland, Europa nur noch dafür nutzt, um irgendwo Krieg zu führen, als Umschlagplätze, etc. und nicht mehr daran interessiert ist, seinen Alliierten zu helfen - denn das kann Trump von heute auf morgen in die Tat umsetzen, ohne irgendwen vorher zu fragen, dann braucht man die auch nicht mehr.

Dann frag mal die Ukrainer, wo sie ohne US-Aufklärung wären.Und die leisten die Amis immer noch.
Außerdem ist Trump nicht ewig im Amt, die Gesamtheit der US-Bürger vertritt er auch nicht.
Für Selbstmord aus Angst vorm Tod besteht also noch kein Grund.

Rutte ist heute in Washington

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 16:16 (vor 12 Stunden, 43 Minuten) @ istar

Dann frag mal die Ukrainer, wo sie ohne US-Aufklärung wären.Und die leisten die Amis immer noch.

Die Ukrainer haben ganz massiv von US-Geheimdienstinformationen profitiert, bis hin zu exakten Zielkoordinaten. Aber das vor allem in der Zeit, in der Joe Biden noch Präsident war. Unter Donald Trump ist auch diese Form der Unterstützung massiv zurückgefahren worden. Zudem waren die Russen seit geraumer Zeit immer dann über ukrainische Pläne gut informiert, wenn auch US-Dienste eingebunden waren. Da gab es augenscheinlich ein massives Leck. Seitdem stützen sich die Ukrainer nur noch auf Informationen aus europäischen und eventuell auch kanadischen Quellen. Zudem nutzen sie kommerzielle Anbieter von Satellitenaufnahmen. Und damit fahren sie sehr gut. Der russischen Ölinfrastruktur haben sie heftig eingeheizt.

Rutte ist heute in Washington

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 14:47 (vor 14 Stunden, 12 Minuten) @ istar
bearbeitet von Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 14:51

Was bringen die uns in Deutschland, UK, wenn sie nur noch ihr eigenes Ding machen, dann könne sie auch raus.
Natürlich haben wir reichlich Rückstand, weil wir uns viel zu lange auf die Amis verlassen haben, die uns tlw. auch nicht aufgerüstet sehen wollten - abhängig von denen zu sein, aber selbst wenn wir einiges aufzuholen haben, wenn der Ami Deutschland, Europa nur noch dafür nutzt, um irgendwo Krieg zu führen, als Umschlagplätze, etc. und nicht mehr daran interessiert ist, seinen Alliierten zu helfen - denn das kann Trump von heute auf morgen in die Tat umsetzen, ohne irgendwen vorher zu fragen, dann braucht man die auch nicht mehr.


Dann frag mal die Ukrainer, wo sie ohne US-Aufklärung wären.Und die leisten die Amis immer noch.

Die lässt er dann natürlich auch fallen, noch ist es nicht soweit, aber bei Trump kann das von heute auf morgen passieren. Es geht auch nicht darum, das ohne Grund zu tun, es gebe erst einen Grund, wenn er entweder so blöd ist und "morgen" mitteilen sollte (weil ihm mal wieder irgendwas nicht passt), denen helfe ich nicht, oder wenn es wirklich mal soweit sein sollte und Putin testet, und er lässt die Allianz im Stich.

Es könnte natürlich auch der mittlerweile wahrscheinlich Fall eintreten, dass er sich dann doch Grönland einverleibt, dann hätte man den Feind im eigenen Haus sitzen.

Außerdem ist Trump nicht ewig im Amt, die Gesamtheit der US-Bürger vertritt er auch nicht.
Für Selbstmord aus Angst vorm Tod besteht also noch kein Grund.

Ja, mag sein, dass mal wieder ein anderer normaler Präsident wird, genauso könnte darauf wieder einer aus dem Maga Lager folgen - denn Maga hat den Hut in der GOP auf, die brauchst Du, um die Vorwahlen zu gewinnen und dann fängt alles von vorn an.

Na dann gönn ich mir doch mal einen Tank Diesel

Vielhilftviel, Mittwoch, 08.04.2026, 12:28 (vor 16 Stunden, 31 Minuten) @ Floatdownstream

Hoppala, kostet ja immer noch das gleiche !

So schnell kann man ja auch gar nicht reagieren (der Ölpreis fällst schon seit der letzten Märzwoche, hmmm), jedenfalls nicht in Richtung "billiger". Wird schon alles seine Richtigkeit haben, man muss diesen Konzernen auch mal mit Vertrauen begegnen.

Na dann gönn ich mir doch mal einen Tank Diesel

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:36 (vor 15 Stunden, 23 Minuten) @ Vielhilftviel

Hoppala, kostet ja immer noch das gleiche !

So schnell kann man ja auch gar nicht reagieren (der Ölpreis fällst schon seit der letzten Märzwoche, hmmm), jedenfalls nicht in Richtung "billiger". Wird schon alles seine Richtigkeit haben, man muss diesen Konzernen auch mal mit Vertrauen begegnen.

"Die Preise steigen wie eine Rakete, aber sie sinken wie einer Feder!".

Na dann gönn ich mir doch mal einen Tank Diesel

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 12:29 (vor 16 Stunden, 30 Minuten) @ Vielhilftviel

Hoppala, kostet ja immer noch das gleiche !

So schnell kann man ja auch gar nicht reagieren (der Ölpreis fällst schon seit der letzten Märzwoche, hmmm), jedenfalls nicht in Richtung "billiger". Wird schon alles seine Richtigkeit haben, man muss diesen Konzernen auch mal mit Vertrauen begegnen.

Zur Sicherheit packen die Mineralölkonzerne jetzt mittags um 12 Uhr noch mal eine Sicherheitsmarge auf die Preise. Ist ja sonst blöd, nachher müsste man um 15 Uhr die Preise hochsetzen, weil in China ein Sack Reis umgefallen ist und dann geht das nicht mehr. :-)

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 09:00 (vor 19 Stunden, 59 Minuten) @ Floatdownstream

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

Copperfield, Saarbrücken, Mittwoch, 08.04.2026, 10:20 (vor 18 Stunden, 39 Minuten) @ Ulrich

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!

Vergiss nicht die Uran-Anreicherung und das Atom-Programm.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:38 (vor 15 Stunden, 21 Minuten) @ Copperfield

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!


Vergiss nicht die Uran-Anreicherung und das Atom-Programm.

Interessanterweise sind ist das Recht auf Uran-Anreicherung nur in der in Farsi gehaltenen Version der zehn Punkte enthalten, nicht aber in der englischsprachigen Version.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 10:16 (vor 18 Stunden, 43 Minuten) @ Ulrich

und Trump trotzdem so martialisch mit Kriegsverbrechen drohte, im Wissen, dass es gar nicht dazu kommt? das Ultimatum wäre dann auch noch zur besten Sendezeit ausgelaufen. Die Trump-Show führte hier so oder so ein dreckiges Theater auf der Weltbühne auf.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:19 (vor 15 Stunden, 40 Minuten) @ Gargamel09

und Trump trotzdem so martialisch mit Kriegsverbrechen drohte, im Wissen, dass es gar nicht dazu kommt? das Ultimatum wäre dann auch noch zur besten Sendezeit ausgelaufen. Die Trump-Show führte hier so oder so ein dreckiges Theater auf der Weltbühne auf.

Der Tagesspiegel hat vorhin gemeldet, dass der Iran wohl am Montag seine Haltung geändert und indirekten Verhandlungen zugestimmt hat.

Chamenei spielte zentrale Rolle: Der letzten Stunden vor der Waffenruhe – eine Rekonstruktion

"Während sich US‑Truppen bereits auf einen großangelegten Angriff im Iran vorbereiteten, liefen hinter den Kulissen intensive Vermittlungsbemühungen. So liefen die finalen Stunden ab."

Der Artikel ist so frisch, da ist noch der Schreibfehler in der Überschrift drin.

Was Fakt und was Vermutung ist, weiß ich nicht. Gestern konnte man noch lesen, dass Modschtaba Chamenei angeblich im Koma liegen würde. Heute heißt es, er habe den Richtungswechsel der iranischen Verhandlungslinie am Montag angewiesen.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 10:41 (vor 18 Stunden, 19 Minuten) @ Gargamel09

und Trump trotzdem so martialisch mit Kriegsverbrechen drohte, im Wissen, dass es gar nicht dazu kommt? das Ultimatum wäre dann auch noch zur besten Sendezeit ausgelaufen. Die Trump-Show führte hier so oder so ein dreckiges Theater auf der Weltbühne auf.

Ich persönlich halte das für eher unwahrscheinlich.

Meine Vermutung ist, dass es massiven Widerspruch aus den Reihen der US-Streitkräfte gab. Den Ausschlag könnte gegeben haben, dass die iranische Führung Zivilisten direkt im Umfeld der Infrastrukturziele positioniert hat.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 10:50 (vor 18 Stunden, 9 Minuten) @ Ulrich

und Trump trotzdem so martialisch mit Kriegsverbrechen drohte, im Wissen, dass es gar nicht dazu kommt? das Ultimatum wäre dann auch noch zur besten Sendezeit ausgelaufen. Die Trump-Show führte hier so oder so ein dreckiges Theater auf der Weltbühne auf.


Ich persönlich halte das für eher unwahrscheinlich.

Meine Vermutung ist, dass es massiven Widerspruch aus den Reihen der US-Streitkräfte gab. Den Ausschlag könnte gegeben haben, dass die iranische Führung Zivilisten direkt im Umfeld der Infrastrukturziele positioniert hat.

Ich beziehe mich da auf den Artikel, wo ein Tweet eingeblendet ist, der das suggeriert (wurde wohl im Moma drüber berichtet?). Ich dachte, da ist schon eine Info im Umlauf.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/waffenruhe-eine-schande-dass-trump-mit-seiner-uns%C3%A4glichen-drohung-durchkam/ar-AA20oXJa?

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 10:40 (vor 18 Stunden, 19 Minuten) @ Gargamel09

Ich würde gerne profitieren, von der Marktmanipulation.
Wie kommt man da zusammen, mit dem Weißen Haus? Hat jemand eine Idee?

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.04.2026, 11:03 (vor 17 Stunden, 56 Minuten) @ FourrierTrans

Ganz einfach: Signal installieren, sich eine Visitenkarte als Journalist (wichtig: je unseriöser, desto besser) basteln und ein Mitglied der Regierung um Aufnahme in die Chatgruppe bitten.

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

Schwarzgold, Mittwoch, 08.04.2026, 11:00 (vor 17 Stunden, 59 Minuten) @ FourrierTrans

Lohnt sich leider nur wenn du auch mehrere Millionen zum investieren hast

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

Karsten, Zürich, Mittwoch, 08.04.2026, 11:24 (vor 17 Stunden, 35 Minuten) @ Schwarzgold

Lohnt sich leider nur wenn du auch mehrere Millionen zum investieren hast

Das kommt drauf an, was du mit "lohnen" meinst. Um zum Beispiel deine steigenden Spritkosten wieder reinzuholen, reicht auch deutlich weniger Geld, das du zum richtigen Zeitpunkt in Mineralölkonzerne investierst.

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

Bono, Hamburg, Mittwoch, 08.04.2026, 13:00 (vor 15 Stunden, 59 Minuten) @ Karsten

Das lohnt doch kaum. Mit wenig Geld musst halt Ölpreis oder Gold hebeln. Optionen, mal short mal long.

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 12:05 (vor 16 Stunden, 54 Minuten) @ Karsten

Lohnt sich leider nur wenn du auch mehrere Millionen zum investieren hast


Das kommt drauf an, was du mit "lohnen" meinst. Um zum Beispiel deine steigenden Spritkosten wieder reinzuholen, reicht auch deutlich weniger Geld, das du zum richtigen Zeitpunkt in Mineralölkonzerne investierst.

Also ich sag mal so, wenn man die mit an zunehmender Wahrscheinlichkeit auftretenden Marktmanipulationen von Doni mit antizipieren könnte, kann man auch als Normalanleger ordentlich mitverdienen. Die Gewinner sind bei mir heute die üblichen Verdächtigen und selbst der MSCI World springt bis Stand jetzt auf knapp 2,6% hoch. Und die US-Börsen haben noch nicht mal geöffnet. Nimm da mal 40k vorher raus und investiere sie wieder, wenn Trump am üblichen Punkt seiner Weltzerstörungsrhetorik angekommen ist, und du nimmst da auch locker 5% mit. Beim ETF. Bei Einzelaktien ist die Spreizung noch viel größer.

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

Kapitän Haddock, Mittwoch, 08.04.2026, 12:54 (vor 16 Stunden, 5 Minuten) @ FourrierTrans

Nimm da mal 40k vorher raus und investiere sie wieder, wenn Trump am üblichen Punkt seiner Weltzerstörungsrhetorik angekommen ist, und du nimmst da auch locker 5% mit. Beim ETF. Bei Einzelaktien ist die Spreizung noch viel größer.

So ist es. Mein Depot-Tabellenführer heißt Siemens Energy und ist heute um 10,6 Prozent rauf.

Mein Vorschlag: Whatsapp Gruppe mit SG Forum "how to nudge the market"

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 11:16 (vor 17 Stunden, 43 Minuten) @ Schwarzgold

Lohnt sich leider nur wenn du auch mehrere Millionen zum investieren hast

Das lohnt sich auch bei kleineren Summen im laufe der Zeit.
Zinseszins und exponentielle Steigerungen regeln.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.04.2026, 10:32 (vor 18 Stunden, 27 Minuten) @ Gargamel09

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 10:45 (vor 18 Stunden, 14 Minuten) @ Sascha

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.

Eben. Und ich würde da gerne mitmachen. :-)

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

micha87, bei Berlin, Mittwoch, 08.04.2026, 11:23 (vor 17 Stunden, 36 Minuten) @ FourrierTrans

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.


Eben. Und ich würde da gerne mitmachen. :-)

Das ist nachvollziehbar, aber du kannst auch im kleinen davon "profitieren", indem du regelmäßig investierst und klassisch Fundamentalanalysen hinzuziehst. Tools wie finanzfluss, boerse.de, finanzen.net, aktienfinder, finanzkroko etc. sind hilfreich und verschaffen einen die Möglichkeit gewisse Aktien, ETFs in den Fokus zu nehmen. Wichtig ist nicht nur der Zeitpunkt, sondern die Konstanz. Wenn wir jetzt auf dem Level von Day-Trading gehen, ist die Aussage das 90% aller Trader Geld verlieren sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Folglich musst du dir die Frage stellen, ob du die Zeit, Erfahrung und die notwendigen Quellen hast um das umzusetzen? Nach meinem Verständnis gehört da mehr dazu, ein Studium, entsprechende Berufserfahrung und ein Netzwerk. Bei anderen Assetklassen wie Immobilien ist das ähnlich. ;)

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 11:35 (vor 17 Stunden, 24 Minuten) @ micha87

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.


Eben. Und ich würde da gerne mitmachen. :-)


Das ist nachvollziehbar, aber du kannst auch im kleinen davon "profitieren", indem du regelmäßig investierst und klassisch Fundamentalanalysen hinzuziehst. Tools wie finanzfluss, boerse.de, finanzen.net, aktienfinder, finanzkroko etc. sind hilfreich und verschaffen einen die Möglichkeit gewisse Aktien, ETFs in den Fokus zu nehmen. Wichtig ist nicht nur der Zeitpunkt, sondern die Konstanz. Wenn wir jetzt auf dem Level von Day-Trading gehen, ist die Aussage das 90% aller Trader Geld verlieren sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Folglich musst du dir die Frage stellen, ob du die Zeit, Erfahrung und die notwendigen Quellen hast um das umzusetzen? Nach meinem Verständnis gehört da mehr dazu, ein Studium, entsprechende Berufserfahrung und ein Netzwerk. Bei anderen Assetklassen wie Immobilien ist das ähnlich. ;)

Mache ich ja. Also Buy and Hold und im Grunde läuft das auch ganz gut, habe einen IZF von knap 14%. Allerdings ist das bei Trump ja mehr so Lotto spielen, wenn man vorher schon die Zahlen kennt. Und ich sehe da gerade eine Chance, aus der elenden Knechtschaft des Lohnarbeiters zu fliehen, wenn der Hund mich mal vorher informieren würde. :-)

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 13:06 (vor 15 Stunden, 53 Minuten) @ FourrierTrans

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.


Eben. Und ich würde da gerne mitmachen. :-)


Das ist nachvollziehbar, aber du kannst auch im kleinen davon "profitieren", indem du regelmäßig investierst und klassisch Fundamentalanalysen hinzuziehst. Tools wie finanzfluss, boerse.de, finanzen.net, aktienfinder, finanzkroko etc. sind hilfreich und verschaffen einen die Möglichkeit gewisse Aktien, ETFs in den Fokus zu nehmen. Wichtig ist nicht nur der Zeitpunkt, sondern die Konstanz. Wenn wir jetzt auf dem Level von Day-Trading gehen, ist die Aussage das 90% aller Trader Geld verlieren sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Folglich musst du dir die Frage stellen, ob du die Zeit, Erfahrung und die notwendigen Quellen hast um das umzusetzen? Nach meinem Verständnis gehört da mehr dazu, ein Studium, entsprechende Berufserfahrung und ein Netzwerk. Bei anderen Assetklassen wie Immobilien ist das ähnlich. ;)


Mache ich ja. Also Buy and Hold und im Grunde läuft das auch ganz gut, habe einen IZF von knap 14%. Allerdings ist das bei Trump ja mehr so Lotto spielen, wenn man vorher schon die Zahlen kennt. Und ich sehe da gerade eine Chance, aus der elenden Knechtschaft des Lohnarbeiters zu fliehen, wenn der Hund mich mal vorher informieren würde. :-)

Jetzt startet erstmal Dividenden Saison. Schön ein paar Mille (leider nicht Mio.) mitnehmen und keinen Finger dafür krumm machen müssen. Nur der Staat nervt.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 10:43 (vor 18 Stunden, 16 Minuten) @ Sascha

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.

Das sind mehr als nur Anzeichen.

Es gibt ganz massive Insider-Trades. Unter der Trump-Regierung ist das risikolos möglich, weil die Profiteure aus dieser Regierung stammen. Der Fuchs bewacht den Hühnerstall.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 10:37 (vor 18 Stunden, 22 Minuten) @ Sascha

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.

Es gibt Wettbörsen wie Polymarket, die sind besser als jede Umfrage.
Da hat einer, kurz bevor Maduro entführt wurde, drauf gewettet, dass es dazu kommt und knapp ne Million verdient.
Ja, da machen sich Leute im Dunstkreis von Trump die Taschen voll, vermutlich hat das nächste DOJ ab 2029, falls es demokratisch ist, einiges zu tun, dem Insiderhandel in dieser Administration auf die Spur zu kommen.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 11:44 (vor 17 Stunden, 15 Minuten) @ Gargamel09

Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich damit einige Leute an der Börse richtig die Taschen voll machen, indem sie kurz vor solchen Postings kaufen, bzw. verkaufen.


Es gibt Wettbörsen wie Polymarket, die sind besser als jede Umfrage.
Da hat einer, kurz bevor Maduro entführt wurde, drauf gewettet, dass es dazu kommt und knapp ne Million verdient.
Ja, da machen sich Leute im Dunstkreis von Trump die Taschen voll, vermutlich hat das nächste DOJ ab 2029, falls es demokratisch ist, einiges zu tun, dem Insiderhandel in dieser Administration auf die Spur zu kommen.

Willst du jetzt ernsthaft Wahlen ins Spiel bringen? Hallo? Die USA ist eine Erbmonarchie geworden. Der neue Ballsaal zeigt das doch. :-)

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 08.04.2026, 11:42 (vor 17 Stunden, 17 Minuten) @ Gargamel09

Ja, da machen sich Leute im Dunstkreis von Trump die Taschen voll, vermutlich hat das nächste DOJ ab 2029, falls es demokratisch ist, einiges zu tun, dem Insiderhandel in dieser Administration auf die Spur zu kommen.

Aber ob die auch das große Interesse daran haben? Die Trades des Ehepaares Pelosi sind ja legendär.

Stimmt es, dass der Waffenstillstand schon am Sonntag in Aussicht stand..

Gargamel09, Mittwoch, 08.04.2026, 11:55 (vor 17 Stunden, 4 Minuten) @ Chill-Instructor

Ja, da machen sich Leute im Dunstkreis von Trump die Taschen voll, vermutlich hat das nächste DOJ ab 2029, falls es demokratisch ist, einiges zu tun, dem Insiderhandel in dieser Administration auf die Spur zu kommen.


Aber ob die auch das große Interesse daran haben? Die Trades des Ehepaares Pelosi sind ja legendär.

Es kommt dann halt darauf an, wer es wird und wie befleckt der schon selber ist. Kommt z.B. irgendein Promi von außen hinzu, könnte es schon passieren, dass der Sumpf versucht wird trocken zu legen, dann aber auch nur, wenn an den entsprechenden Stellen auch "neue" Leute sind, die nicht schon Jahre in Washington ihr Unwesen treiben.
Ansonsten eher weniger, Merrict Garland war halt das komplette Gegenteil von Bondi, kein unbedingt Befehlsempfänger und sehr laaangsam.

Supi, Donnie!

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 08.04.2026, 09:41 (vor 19 Stunden, 18 Minuten) @ Ulrich

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!

Ich wollte schon schreiben, Danke für Nichts. Aber das wäre falsch. Denn die Welt ist schlechter als zuvor. Tausende von Menschen gestorben, der mittlere Osten weiter destabilisiert. Die Welt in eine wirtschaftliche Krise geritten, langanhaltende Beziehungen weiter mit dem fetten Arsch eingerissen. Das Regime in Iran dazu schön stabilisiert, denn wer wird jetzt im Iran im Moment gegen die angehen?
Trotz alledem werden viele in den USA das alles auch noch gut finden, weil man der Mär Glauben schenkt, dass der Iran groß geschwächt sei. Was die da teils faseln st nur noch schwer zu ertragen. Und auch die Speichellecker in Europa werden da wieder beschwichtigen, als endlich mal richtig Gas zu geben, um uns unabhängiger in Sachen Energie und Sicherheit zu machen. Man könnte ja kurzfristig mal einen Euro verlieren.

Supi, Donnie!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 10:19 (vor 18 Stunden, 40 Minuten) @ Lattenknaller

Ich wollte schon schreiben, Danke für Nichts. Aber das wäre falsch. Denn die Welt ist schlechter als zuvor. Tausende von Menschen gestorben, der mittlere Osten weiter destabilisiert. Die Welt in eine wirtschaftliche Krise geritten, langanhaltende Beziehungen weiter mit dem fetten Arsch eingerissen. Das Regime in Iran dazu schön stabilisiert, denn wer wird jetzt im Iran im Moment gegen die angehen?

Und im Grunde hat man erneut nur 14 Tage Zeit gewonnen. Niemand weiß, was dann passiert. Und bis dahin dürfte Donald Trump herausgefunden haben, was tatsächlich in den zehn Punkten des Iran steht.

Im besten Fall kommt eine fragile Situation heraus bei der sich die zwei (oder besser gesagt drei) Seiten gegenseitig in Ruhe lassen. Allerdings wäre ich nicht überrascht, wenn Israel den Iran auch weiterhin provozieren würde.

Trotz alledem werden viele in den USA das alles auch noch gut finden, weil man der Mär Glauben schenkt, dass der Iran groß geschwächt sei. Was die da teils faseln st nur noch schwer zu ertragen. Und auch die Speichellecker in Europa werden da wieder beschwichtigen, als endlich mal richtig Gas zu geben, um uns unabhängiger in Sachen Energie und Sicherheit zu machen. Man könnte ja kurzfristig mal einen Euro verlieren.

Dafür spricht leider alles. Es ist ja noch mal gutgegangen.

:-/

Supi, Donnie!

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 08.04.2026, 10:31 (vor 18 Stunden, 28 Minuten) @ Ulrich

Ich wollte schon schreiben, Danke für Nichts. Aber das wäre falsch. Denn die Welt ist schlechter als zuvor. Tausende von Menschen gestorben, der mittlere Osten weiter destabilisiert. Die Welt in eine wirtschaftliche Krise geritten, langanhaltende Beziehungen weiter mit dem fetten Arsch eingerissen. Das Regime in Iran dazu schön stabilisiert, denn wer wird jetzt im Iran im Moment gegen die angehen?


Und im Grunde hat man erneut nur 14 Tage Zeit gewonnen. Niemand weiß, was dann passiert. Und bis dahin dürfte Donald Trump herausgefunden haben, was tatsächlich in den zehn Punkten des Iran steht.

Im besten Fall kommt eine fragile Situation heraus bei der sich die zwei (oder besser gesagt drei) Seiten gegenseitig in Ruhe lassen. Allerdings wäre ich nicht überrascht, wenn Israel den Iran auch weiterhin provozieren würde.

Trotz alledem werden viele in den USA das alles auch noch gut finden, weil man der Mär Glauben schenkt, dass der Iran groß geschwächt sei. Was die da teils faseln st nur noch schwer zu ertragen. Und auch die Speichellecker in Europa werden da wieder beschwichtigen, als endlich mal richtig Gas zu geben, um uns unabhängiger in Sachen Energie und Sicherheit zu machen. Man könnte ja kurzfristig mal einen Euro verlieren.


Dafür spricht leider alles. Es ist ja noch mal gutgegangen.

:-/

Es dürfte nach heute Nacht klar sein, dass Trump es nicht bis zum Äußersten kommen lassen wird. Er hat sich in diesem Krieg verrannt und nimmt jeden Strohhalm, da wieder rauszukommen. Wenn die Iraner klug sind, machen sie ein, zwei kleine Zugeständnisse, die Trump dann als "Deal" verkaufen kann. Und dann ist das Thema vermutlich erstmal erledigt. Auf nach Kuba!

Supi, Donnie!

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.04.2026, 13:29 (vor 15 Stunden, 30 Minuten) @ Schnippelbohne

Auf nach Kuba!

In die Psychiatrie wäre sinnvoller....

Supi, Donnie!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 13:45 (vor 15 Stunden, 14 Minuten) @ nico36de

Auf nach Kuba!


In die Psychiatrie wäre sinnvoller....

Das Problem ist, er hat das Irrenhaus als Direktor übernommen.

"The System of Doctor Tarr and Professor Fether".

Supi, Donnie!

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 08.04.2026, 12:29 (vor 16 Stunden, 30 Minuten) @ Schnippelbohne

Es dürfte nach heute Nacht klar sein, dass Trump es nicht bis zum Äußersten kommen lassen wird. Er hat sich in diesem Krieg verrannt und nimmt jeden Strohhalm, da wieder rauszukommen. Wenn die Iraner klug sind, machen sie ein, zwei kleine Zugeständnisse, die Trump dann als "Deal" verkaufen kann. Und dann ist das Thema vermutlich erstmal erledigt. Auf nach Kuba!

Hätten Sie die Lieferungen von Mexiko und v.a. von Russland nach Kuba abgefangen, dann wäre in Kuba schon alles zappenduster. Aber dann hätte er sich mit seinem Buddy Wladimir anlegen müssen.
Auch hier frage ich mich, welche Strategie die da verfolgen? In Venezuela bleibt ja alles beim alten, Demokratie und Freiheit Pustekuchen, das Symbol Maduro als Show entführt und man kommt jetzt leichter ans Öl. Wenn Delcy Rodriguez und die Chavinisten es richtig anstellen, investieren die die Erlöse aus dem Ölhandel in die Fütterung der Armen und dann kann sie problemlos Wahlen ausrufen und die gewinnen die dann.

Was will man also in Kuba machen? Da gibt es keine große Bombenshow, die man abziehen kann. Noch nicht einmal einen großen Zampano den man entführen kann, blasser als Diaz-Canel geht es ja nicht mehr, wenn es wenigstens noch einen echten Castro gäbe. Wenn sie wirklich Demokratie auf Kuba möchten, wäre das recht einfach zu erledigen. Das ganze ist m.A. nach ein Kartenhaus. Aber da gibt es halt nichts zu holen, außer ein paar Immobilien in Havanna. Ich vermute, dass weiß auch Rubio und auf den hört Trump dann eventuell, wenn es um Südamerika geht. Abe hey, ich traue denen zu auch das zu verkacken.

Supi, Donnie!

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 08.04.2026, 13:57 (vor 15 Stunden, 2 Minuten) @ Lattenknaller

Es dürfte nach heute Nacht klar sein, dass Trump es nicht bis zum Äußersten kommen lassen wird. Er hat sich in diesem Krieg verrannt und nimmt jeden Strohhalm, da wieder rauszukommen. Wenn die Iraner klug sind, machen sie ein, zwei kleine Zugeständnisse, die Trump dann als "Deal" verkaufen kann. Und dann ist das Thema vermutlich erstmal erledigt. Auf nach Kuba!


Hätten Sie die Lieferungen von Mexiko und v.a. von Russland nach Kuba abgefangen, dann wäre in Kuba schon alles zappenduster. Aber dann hätte er sich mit seinem Buddy Wladimir anlegen müssen.
Auch hier frage ich mich, welche Strategie die da verfolgen? In Venezuela bleibt ja alles beim alten, Demokratie und Freiheit Pustekuchen, das Symbol Maduro als Show entführt und man kommt jetzt leichter ans Öl. Wenn Delcy Rodriguez und die Chavinisten es richtig anstellen, investieren die die Erlöse aus dem Ölhandel in die Fütterung der Armen und dann kann sie problemlos Wahlen ausrufen und die gewinnen die dann.

Was will man also in Kuba machen? Da gibt es keine große Bombenshow, die man abziehen kann. Noch nicht einmal einen großen Zampano den man entführen kann, blasser als Diaz-Canel geht es ja nicht mehr, wenn es wenigstens noch einen echten Castro gäbe. Wenn sie wirklich Demokratie auf Kuba möchten, wäre das recht einfach zu erledigen. Das ganze ist m.A. nach ein Kartenhaus. Aber da gibt es halt nichts zu holen, außer ein paar Immobilien in Havanna. Ich vermute, dass weiß auch Rubio und auf den hört Trump dann eventuell, wenn es um Südamerika geht. Abe hey, ich traue denen zu auch das zu verkacken.

Kuba ist ein altes Thema. Dahinter stecken die reichen Exil-Kubaner, vor allem Industriellenfamilien, die durch die Revolution ihren Besitz in Kuba verloren haben und seit Jahrzehnten Wiedergutmachung verlangen. Die Familie Bacardi ist ein namhaftes Beispiel. Das sind auch Wählerstimmen, insbes. in Florida. Man hat die immer mit Sanktionen gegen Kuba bei Laune gehalten, aber am Ende ohne den gewünschten Erfolg. Ich würde Donald zutrauen, denen irgendwann irgendwo mal versprochen zu haben, bei dem Thema endlich durchzugreifen ähnlich wie in Venezuela. Dort ging es ja auch nicht um Freiheit und Demokratie für die Bevölkerung, sondern um das Öl.

Supi, Donnie!

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 08.04.2026, 14:59 (vor 14 Stunden, 0 Minuten) @ Schnippelbohne

Kuba ist ein altes Thema. Dahinter stecken die reichen Exil-Kubaner, vor allem Industriellenfamilien, die durch die Revolution ihren Besitz in Kuba verloren haben und seit Jahrzehnten Wiedergutmachung verlangen. Die Familie Bacardi ist ein namhaftes Beispiel. Das sind auch Wählerstimmen, insbes. in Florida. Man hat die immer mit Sanktionen gegen Kuba bei Laune gehalten, aber am Ende ohne den gewünschten Erfolg. Ich würde Donald zutrauen, denen irgendwann irgendwo mal versprochen zu haben, bei dem Thema endlich durchzugreifen ähnlich wie in Venezuela. Dort ging es ja auch nicht um Freiheit und Demokratie für die Bevölkerung, sondern um das Öl.

Ja, genau darum geht es am Ende. Strategisch ist Kuba nämlich relativ irrelevant. Aber das meinte ich auch mit "verkacken". Denn das ist genau der wunde Punkt, bei dem die Mehrheit der Kubaner eben nicht abgeholt werden, wenn nämlich die Ländereien und Topimmobilien an die reichen Exilkubaner gehen, sie aber am Ende mit ein paar Almosen dastehen und mit entweder gar keiner Demokratie oder einer Pseudodemokratie. Die Kubaner, die ich kenne, sind halt auch nicht ganz so doof und raffen das alles durchaus.

Supi, Donnie!

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 08.04.2026, 15:12 (vor 13 Stunden, 47 Minuten) @ Lattenknaller

Kuba ist ein altes Thema. Dahinter stecken die reichen Exil-Kubaner, vor allem Industriellenfamilien, die durch die Revolution ihren Besitz in Kuba verloren haben und seit Jahrzehnten Wiedergutmachung verlangen. Die Familie Bacardi ist ein namhaftes Beispiel. Das sind auch Wählerstimmen, insbes. in Florida. Man hat die immer mit Sanktionen gegen Kuba bei Laune gehalten, aber am Ende ohne den gewünschten Erfolg. Ich würde Donald zutrauen, denen irgendwann irgendwo mal versprochen zu haben, bei dem Thema endlich durchzugreifen ähnlich wie in Venezuela. Dort ging es ja auch nicht um Freiheit und Demokratie für die Bevölkerung, sondern um das Öl.


Ja, genau darum geht es am Ende. Strategisch ist Kuba nämlich relativ irrelevant. Aber das meinte ich auch mit "verkacken". Denn das ist genau der wunde Punkt, bei dem die Mehrheit der Kubaner eben nicht abgeholt werden, wenn nämlich die Ländereien und Topimmobilien an die reichen Exilkubaner gehen, sie aber am Ende mit ein paar Almosen dastehen und mit entweder gar keiner Demokratie oder einer Pseudodemokratie. Die Kubaner, die ich kenne, sind halt auch nicht ganz so doof und raffen das alles durchaus.

Sehe ich auch so. Kuba vor der Revolution war kein freies wohlhabendes Land. Das Geld, das im Land verdient wurde, ging an wenige Einheimische und vor allem an US-Amerikaner. Deshalb hatte die Revolution ja auch starken Rückhalt in der Bevölkerung.

Supi, Donnie!

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 08.04.2026, 12:35 (vor 16 Stunden, 24 Minuten) @ Lattenknaller

Es dürfte nach heute Nacht klar sein, dass Trump es nicht bis zum Äußersten kommen lassen wird. Er hat sich in diesem Krieg verrannt und nimmt jeden Strohhalm, da wieder rauszukommen. Wenn die Iraner klug sind, machen sie ein, zwei kleine Zugeständnisse, die Trump dann als "Deal" verkaufen kann. Und dann ist das Thema vermutlich erstmal erledigt. Auf nach Kuba!


Hätten Sie die Lieferungen von Mexiko und v.a. von Russland nach Kuba abgefangen, dann wäre in Kuba schon alles zappenduster. Aber dann hätte er sich mit seinem Buddy Wladimir anlegen müssen.
Auch hier frage ich mich, welche Strategie die da verfolgen? In Venezuela bleibt ja alles beim alten, Demokratie und Freiheit Pustekuchen, das Symbol Maduro als Show entführt und man kommt jetzt leichter ans Öl. Wenn Delcy Rodriguez und die Chavinisten es richtig anstellen, investieren die die Erlöse aus dem Ölhandel in die Fütterung der Armen und dann kann sie problemlos Wahlen ausrufen und die gewinnen die dann.

Was will man also in Kuba machen? Da gibt es keine große Bombenshow, die man abziehen kann. Noch nicht einmal einen großen Zampano den man entführen kann, blasser als Diaz-Canel geht es ja nicht mehr, wenn es wenigstens noch einen echten Castro gäbe. Wenn sie wirklich Demokratie auf Kuba möchten, wäre das recht einfach zu erledigen. Das ganze ist m.A. nach ein Kartenhaus. Aber da gibt es halt nichts zu holen, außer ein paar Immobilien in Havanna. Ich vermute, dass weiß auch Rubio und auf den hört Trump dann eventuell, wenn es um Südamerika geht. Abe hey, ich traue denen zu auch das zu verkacken.

Heh, die haben aber Rum und Zigarren.:-)

Supi, Donnie!

Copperfield, Saarbrücken, Mittwoch, 08.04.2026, 10:52 (vor 18 Stunden, 7 Minuten) @ Schnippelbohne

Ich wollte schon schreiben, Danke für Nichts. Aber das wäre falsch. Denn die Welt ist schlechter als zuvor. Tausende von Menschen gestorben, der mittlere Osten weiter destabilisiert. Die Welt in eine wirtschaftliche Krise geritten, langanhaltende Beziehungen weiter mit dem fetten Arsch eingerissen. Das Regime in Iran dazu schön stabilisiert, denn wer wird jetzt im Iran im Moment gegen die angehen?


Und im Grunde hat man erneut nur 14 Tage Zeit gewonnen. Niemand weiß, was dann passiert. Und bis dahin dürfte Donald Trump herausgefunden haben, was tatsächlich in den zehn Punkten des Iran steht.

Im besten Fall kommt eine fragile Situation heraus bei der sich die zwei (oder besser gesagt drei) Seiten gegenseitig in Ruhe lassen. Allerdings wäre ich nicht überrascht, wenn Israel den Iran auch weiterhin provozieren würde.

Trotz alledem werden viele in den USA das alles auch noch gut finden, weil man der Mär Glauben schenkt, dass der Iran groß geschwächt sei. Was die da teils faseln st nur noch schwer zu ertragen. Und auch die Speichellecker in Europa werden da wieder beschwichtigen, als endlich mal richtig Gas zu geben, um uns unabhängiger in Sachen Energie und Sicherheit zu machen. Man könnte ja kurzfristig mal einen Euro verlieren.


Dafür spricht leider alles. Es ist ja noch mal gutgegangen.

:-/


Es dürfte nach heute Nacht klar sein, dass Trump es nicht bis zum Äußersten kommen lassen wird. Er hat sich in diesem Krieg verrannt und nimmt jeden Strohhalm, da wieder rauszukommen. Wenn die Iraner klug sind, machen sie ein, zwei kleine Zugeständnisse, die Trump dann als "Deal" verkaufen kann. Und dann ist das Thema vermutlich erstmal erledigt. Auf nach Kuba!

[/b]


Genau, so schlimm wie in Vietnam wird es schon nicht werden...

Supi, Donnie!

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 10:45 (vor 18 Stunden, 14 Minuten) @ Schnippelbohne

Es dürfte nach heute Nacht klar sein, dass Trump es nicht bis zum Äußersten kommen lassen wird. Er hat sich in diesem Krieg verrannt und nimmt jeden Strohhalm, da wieder rauszukommen. Wenn die Iraner klug sind, machen sie ein, zwei kleine Zugeständnisse, die Trump dann als "Deal" verkaufen kann. Und dann ist das Thema vermutlich erstmal erledigt. Auf nach Kuba!

Die Frage ist, was macht Benjamin Netanjahu. Der will den Iran komplett zerstört sehen, als einen "failed state", schlimmer als Libyen. Da würde ich auch weiterhin mit Querschüssen rechnen.

Supi, Donnie!

Copperfield, Saarbrücken, Mittwoch, 08.04.2026, 10:25 (vor 18 Stunden, 34 Minuten) @ Ulrich

Ich wollte schon schreiben, Danke für Nichts. Aber das wäre falsch. Denn die Welt ist schlechter als zuvor. Tausende von Menschen gestorben, der mittlere Osten weiter destabilisiert. Die Welt in eine wirtschaftliche Krise geritten, langanhaltende Beziehungen weiter mit dem fetten Arsch eingerissen. Das Regime in Iran dazu schön stabilisiert, denn wer wird jetzt im Iran im Moment gegen die angehen?


Und im Grunde hat man erneut nur 14 Tage Zeit gewonnen. Niemand weiß, was dann passiert. Und bis dahin dürfte Donald Trump herausgefunden haben, was tatsächlich in den zehn Punkten des Iran steht.

Im besten Fall kommt eine fragile Situation heraus bei der sich die zwei (oder besser gesagt drei) Seiten gegenseitig in Ruhe lassen. Allerdings wäre ich nicht überrascht, wenn Israel den Iran auch weiterhin provozieren würde.

Trotz alledem werden viele in den USA das alles auch noch gut finden, weil man der Mär Glauben schenkt, dass der Iran groß geschwächt sei. Was die da teils faseln st nur noch schwer zu ertragen. Und auch die Speichellecker in Europa werden da wieder beschwichtigen, als endlich mal richtig Gas zu geben, um uns unabhängiger in Sachen Energie und Sicherheit zu machen. Man könnte ja kurzfristig mal einen Euro verlieren.


Dafür spricht leider alles. Es ist ja noch mal gutgegangen.

:-/

Was heißt nochmal gutgegangen. WIEDER und wieder und wieder. Die große Ölkrise mit Iran war 1973. Seit dem gibt man sich dankbar von einer Diktatur in die nächste und lässt sich so erpressen bzw. gefügig machen. Natürlich wird es weiter gehen wie immer. Hybrid-Autos, H2 Ready-Heizung, Mini-Reaktoren. Nur nicht die kostenlose Energie nutzen die hier massig zur Verfügung steht.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 08.04.2026, 09:33 (vor 19 Stunden, 26 Minuten) @ Ulrich

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!

Ich bin doch auch überrascht. Aber Donnie hatte ja ebenfalls keine Probleme mit Russlands Maximalforderungen.

Trump braucht einen Ausgang durch die Hintertür, den er dann als Big Deal verkauft. Früher war er einfach zu dumm und ungebildet, um internationale Zusammenhänge zu kapieren, hatte aber jede Menge erfahrene Transatlantiker um sich, die gebetsmühlenartig auf ihn eingeredet haben. Heute ist er dumm, ungebildet und senil, ist aber von lauter Lord Helmchens umgeben.

Wenn der Iran nur ansatzweise das durchbekommt, was im 10 Punkte-Plan aufgeführt ist, wird das Mullah-Regime als großer Gewinner aus der Angelegenheit hervorgehen. Der nahe Osten dürfte damit instabiler denn je werden.

Eine Appeasement-Politik, wie unter Bush begonnen und 2015/16 im Atom-Abkommen weitergeführt, werden wir mit Sicherheit nicht erleben.

Ich bin mal gespannt, wie sich Netanyahu verhält. Den Libanon haben die Israelis ja ausdrücklich aus der Waffenruhe herausgehalten, um dort alles weiter bombardieren zu können, wo irgendwann mal einer Hisbollah gerufen hat.

An einem Abkommen haben die Israelis kein Interesse. Die wollen Teheran brennen sehen. Und wie wir Trump kennen, dürfte er spätestens nach dem nächsten Treffen mit Bibi wieder irgendetwas anderes faseln.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

Copperfield, Saarbrücken, Mittwoch, 08.04.2026, 10:18 (vor 18 Stunden, 41 Minuten) @ guy_incognito


Wenn der Iran nur ansatzweise das durchbekommt, was im 10 Punkte-Plan aufgeführt ist, wird das Mullah-Regime als großer Gewinner aus der Angelegenheit hervorgehen. Der nahe Osten dürfte damit instabiler denn je werden.

und Putin durch die Ölpreise und -knappheit. Das ist schon ne Leistung was man in ein paar Tagen so alles falsch machen kann.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

Vielhilftviel, Mittwoch, 08.04.2026, 09:30 (vor 19 Stunden, 29 Minuten) @ Ulrich

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!

Ich freue mich, dass der FIFA-Friedenspreisträger die Welt wieder ein bisschen besser gemacht hat.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 08.04.2026, 09:35 (vor 19 Stunden, 24 Minuten) @ Vielhilftviel

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!


Ich freue mich, dass der FIFA-Friedenspreisträger die Welt wieder ein bisschen besser gemacht hat.

Noch lachst du. Den nächsten Friedenspreis bekommt der Ayatollah. Notfalls in Abwesenheit, da er den Frieden aus dem Koma heraus verhandelt hat.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 09:19 (vor 19 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

"Based on conversations with Prime Minister Shehbaz Sharif and Field Marshal Asim Munir, of Pakistan, and wherein they requested that I hold off the destructive force being sent tonight to Iran, and subject to the Islamic Republic of Iran agreeing to the COMPLETE, IMMEDIATE, and SAFE OPENING of the Strait of Hormuz, I agree to suspend the bombing and attack of Iran for a period of two weeks. This will be a double sided CEASEFIRE! The reason for doing so is that we have already met and exceeded all Military objectives, and are very far along with a definitive Agreement concerning Longterm PEACE with Iran, and PEACE in the Middle East. We received a 10 point proposal from Iran, and believe it is a workable basis on which to negotiate. Almost all of the various points of past contention have been agreed to between the United States and Iran, but a two week period will allow the Agreement to be finalized and consummated. On behalf of the United States of America, as President, and also representing the Countries of the Middle East, it is an Honor to have this Longterm problem close to resolution. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP"

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beinhalten die zehn Punkte des Iran unter anderem die Forderung nach Abzug aller US-Soldaten aus dem Nahen Osten, eines Endes der Sanktionen, nach Aushändigen der eingefrorenen Staatsvermögen des Iran, außerdem der vollen Kontrolle über die Straße von Hormus durch den Iran sowie Entschädigungszahlungen für die Zerstörungen durch die US-Angriffe.

Das alles "is a workable basis on which to negotiate"?

TACO!

Ich würde es Supreme TACO nennen.

Was mich wirklich ratlos zurücklässt: Das die Kapitalmärkte immer noch so hart reagieren, auf das was Trump ankündigt. Egal ob nach oben, wie heute, oder nach unten. Fast schon lächerlich.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.04.2026, 09:27 (vor 19 Stunden, 32 Minuten) @ FourrierTrans

Das iat doch auch zu weiten Teilen eine selbsterfüllende Prophezeiung. Die Erwartungshaltung ist, dass so eine "gute Nachricht" für steigende Kurse sorgt. Und in dieser Erwartung und der Absicht, beim Geldverdienen dabei zu sein, investiert man dann direkt in Aktien. Und schon befeuert sich der Kapitalmarkt selber.

Nach Waffenruhe-Deal: Dachs schießt nach oben

Unterhändler, Mittwoch, 08.04.2026, 16:00 (vor 12 Stunden, 59 Minuten) @ Sascha

Frankfurt (dpo) - Nach der Verkündung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg schoss der Dachs heute steil nach oben. Laut Zeugenaussagen richtete das Tier um kurz nach 9 Uhr auf dem Parkett der Frankfurter Börse eine Handfeuerwaffe in die Höhe und drückte mehrmals den Abzug.

[image]

https://www.der-postillon.com/2026/04/dachs-schiesst-nach-oben.html

:-D

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 09:28 (vor 19 Stunden, 31 Minuten) @ Sascha

Das iat doch auch zu weiten Teilen eine selbsterfüllende Prophezeiung. Die Erwartungshaltung ist, dass so eine "gute Nachricht" für steigende Kurse sorgt. Und in dieser Erwartung und der Absicht, beim Geldverdienen dabei zu sein, investiert man dann direkt in Aktien. Und schon befeuert sich der Kapitalmarkt selber.

Ich bin immer so derjenige, der nie verkauft. Also der typische "Buy and hold"-Langweiler.
Aber bei dieser doch zunehmend mit an Sicherheit grenzenden Ausreißern, müsste man sich echt mal überlegen, ob man beim nächsten negativen Move mal schnell 50% verkauft und dann ein paar Tage später bei -5% wieder einsteigt.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 10:13 (vor 18 Stunden, 46 Minuten) @ FourrierTrans

Das iat doch auch zu weiten Teilen eine selbsterfüllende Prophezeiung. Die Erwartungshaltung ist, dass so eine "gute Nachricht" für steigende Kurse sorgt. Und in dieser Erwartung und der Absicht, beim Geldverdienen dabei zu sein, investiert man dann direkt in Aktien. Und schon befeuert sich der Kapitalmarkt selber.


Ich bin immer so derjenige, der nie verkauft. Also der typische "Buy and hold"-Langweiler.
Aber bei dieser doch zunehmend mit an Sicherheit grenzenden Ausreißern, müsste man sich echt mal überlegen, ob man beim nächsten negativen Move mal schnell 50% verkauft und dann ein paar Tage später bei -5% wieder einsteigt.

In dem Moment würden sie vielleicht nur um 4% einbrechen und dann wieder steigen, während du auf -5% gewartet hast.

Ich mache solche Zockerei gar nicht. Ich kaufe höchstens nach. Was ich auch schon gemacht habe sind Steueroptimierungen: Verlustposition verkauft und direkt wieder gekauft, um Gewinne nicht versteuern zu müssen.

Donald Trumps Erklärung auf Truth Social

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 10:21 (vor 18 Stunden, 38 Minuten) @ markus

Das iat doch auch zu weiten Teilen eine selbsterfüllende Prophezeiung. Die Erwartungshaltung ist, dass so eine "gute Nachricht" für steigende Kurse sorgt. Und in dieser Erwartung und der Absicht, beim Geldverdienen dabei zu sein, investiert man dann direkt in Aktien. Und schon befeuert sich der Kapitalmarkt selber.


Ich bin immer so derjenige, der nie verkauft. Also der typische "Buy and hold"-Langweiler.
Aber bei dieser doch zunehmend mit an Sicherheit grenzenden Ausreißern, müsste man sich echt mal überlegen, ob man beim nächsten negativen Move mal schnell 50% verkauft und dann ein paar Tage später bei -5% wieder einsteigt.


In dem Moment würden sie vielleicht nur um 4% einbrechen und dann wieder steigen, während du auf -5% gewartet hast.

Ich mache solche Zockerei gar nicht. Ich kaufe höchstens nach. Was ich auch schon gemacht habe sind Steueroptimierungen: Verlustposition verkauft und direkt wieder gekauft, um Gewinne nicht versteuern zu müssen.

Sei's drum, ob jetzt 4 oder 5%. Aber mittlerweile würde ich es mir schon bei TACO Trump zutrauen, einen Slot zu erwischen, der mir zumindest 3-4% ermöglichen würde. Das ist bei dem ja mittlerweile wirklich total vorhersehbar, wenn er wieder irgendwo eine Schlägerei begonnen hat.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 07:40 (vor 21 Stunden, 19 Minuten) @ Floatdownstream

Ich muss zugeben, ich hatte mit so einer Wendung nicht mehr gerechnet. Für die Weltwirtschaft ist das definitiv eine gute Nachricht. Die Frage ist allerdings, wie geht es nach den zwei Wochen weiter? Und was die Menschen im Iran angeht, so sitzt das Regime dort noch immer fest im Sattel.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Windmill-Agogo, Pattaya, Mittwoch, 08.04.2026, 09:33 (vor 19 Stunden, 26 Minuten) @ Ulrich

Ich traue der 14tägigen Waffenruhe nicht. Erstmal den Iran in Sicherheit wiegen (Vgl. 28.02.). Dazu kann man die Tripoli besser in Stellung bringen. Ebenfalls bieten sich Samstage an. Der Kongress ist dann morgens schlechter "erreichbar" und die Börsen sind zu. Natürlich hat das am folgende. Montag erheblichen Einfluss, aber ruhiger als live während eines erheblichen Angriffes.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 09:36 (vor 19 Stunden, 23 Minuten) @ Windmill-Agogo

Ebenfalls bieten sich Samstage an. Der Kongress ist dann morgens schlechter "erreichbar" und die Börsen sind zu.

Die Börsen sind da nichtmal das Problem. Ich komme schon den ganzen Vormittag nicht an mein Depot, weil Scalable seine Server für drei konkurrente Nutzer Maximum ausgelegt hat.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Windmill-Agogo, Pattaya, Mittwoch, 08.04.2026, 09:49 (vor 19 Stunden, 10 Minuten) @ Blarry

Ebenfalls bieten sich Samstage an. Der Kongress ist dann morgens schlechter "erreichbar" und die Börsen sind zu.


Die Börsen sind da nichtmal das Problem. Ich komme schon den ganzen Vormittag nicht an mein Depot, weil Scalable seine Server für drei konkurrente Nutzer Maximum ausgelegt hat.

Ziemlich genau 1 Jahr her, da musste ich die Erfahrung bei Trade Republic machen. Ich hätte erwartet, die Neobroker lernen.

Auslöser: Strafzölle

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 10:18 (vor 18 Stunden, 42 Minuten) @ Windmill-Agogo

Ebenfalls bieten sich Samstage an. Der Kongress ist dann morgens schlechter "erreichbar" und die Börsen sind zu.


Die Börsen sind da nichtmal das Problem. Ich komme schon den ganzen Vormittag nicht an mein Depot, weil Scalable seine Server für drei konkurrente Nutzer Maximum ausgelegt hat.


Ziemlich genau 1 Jahr her, da musste ich die Erfahrung bei Trade Republic machen. Ich hätte erwartet, die Neobroker lernen.

Auslöser: Strafzölle

Ist ja vielleicht gar nicht schlecht, wenn man dann daran gehindert wird, in Panik zu verkaufen ;)
Ich bin bei Comdirect. Ja, die Gebühren sind höher. Aber es läuft und man hat vernünftige Übersichten.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Kapitän Haddock, Mittwoch, 08.04.2026, 09:21 (vor 19 Stunden, 38 Minuten) @ Ulrich

Ich muss zugeben, ich hatte mit so einer Wendung nicht mehr gerechnet.

Das war doch sonnenklar, dass er kneifen wird, ebenso die übliche 2-Weeks-Ankündigung.

Und was die Menschen im Iran angeht, so sitzt das Regime dort noch immer fest im Sattel.

Sind ja nicht die ersten, die DT unter den Bus wirft. Die Frage ist nur, wie lange es dauert, bis er wieder was von Grönland, Kanada oder Kuba erzählt.

Die viel wichtigere Frage ist aber, wie lange sich die Weltwirtschaft so einen Hampelmann noch erlauben möchte.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 09:58 (vor 19 Stunden, 1 Minuten) @ Kapitän Haddock

Sind ja nicht die ersten, die DT unter den Bus wirft. Die Frage ist nur, wie lange es dauert, bis er wieder was von Grönland, Kanada oder Kuba erzählt.

Ich persönlich würde auf Kuba tippen.

Die Frage ist nur, wann?

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

haweka, Mittwoch, 08.04.2026, 09:17 (vor 19 Stunden, 42 Minuten) @ Ulrich

Ich muss zugeben, ich hatte mit so einer Wendung nicht mehr gerechnet. Für die Weltwirtschaft ist das definitiv eine gute Nachricht. Die Frage ist allerdings, wie geht es nach den zwei Wochen weiter? Und was die Menschen im Iran angeht, so sitzt das Regime dort noch immer fest im Sattel.

Das Mullah-Regime und die Revolutionsgarde sitzen fester im Sattel den je.

Die Börse freut's auch

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 08:58 (vor 20 Stunden, 1 Minuten) @ Ulrich

Ich muss zugeben, ich hatte mit so einer Wendung nicht mehr gerechnet. Für die Weltwirtschaft ist das definitiv eine gute Nachricht. Die Frage ist allerdings, wie geht es nach den zwei Wochen weiter? Und was die Menschen im Iran angeht, so sitzt das Regime dort noch immer fest im Sattel.

Juhu.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 08:33 (vor 20 Stunden, 26 Minuten) @ Ulrich

"Wir stellen so lange neue Ultimaten, bis der Iran uns einen Zehn-Punkte-Plan vorliegt, der uns komplett über den Tisch zieht. Den nehmen wir dann an".

Win it like Donny. Glaube nicht, dass der Wikipedia-Artikel über die vergangenen Wochen von einem strategischen Sieg der USA reden wird.

Clever ausverhandelt von Iran. Besonders der Punkt mit dem israelischen Angriffsstopp auf den Libanon. Damit wissen die anderen Golfstaaten, wem sie im Falle zukünftiger Angriffe durch Israel für ihre vollen Öltanks zu danken haben.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Vielhilftviel, Mittwoch, 08.04.2026, 07:59 (vor 21 Stunden, 0 Minuten) @ Ulrich

Ich muss zugeben, ich hatte mit so einer Wendung nicht mehr gerechnet. Für die Weltwirtschaft ist das definitiv eine gute Nachricht. Die Frage ist allerdings, wie geht es nach den zwei Wochen weiter? Und was die Menschen im Iran angeht, so sitzt das Regime dort noch immer fest im Sattel.

Ich hoffe, das war es dann erstmal. Iran wird ein paar kleine Eingeständnisse machen und Trump wird sie als die komplette Erfüllung seines "Plans" verkaufen und als glorreicher Sieger einpacken und nach Hause fahren.

Zwei Wochen Waffenstillstand - Öffnung der Straße von Hormus

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 08:16 (vor 20 Stunden, 43 Minuten) @ Vielhilftviel

Ich muss zugeben, ich hatte mit so einer Wendung nicht mehr gerechnet. Für die Weltwirtschaft ist das definitiv eine gute Nachricht. Die Frage ist allerdings, wie geht es nach den zwei Wochen weiter? Und was die Menschen im Iran angeht, so sitzt das Regime dort noch immer fest im Sattel.


Ich hoffe, das war es dann erstmal. Iran wird ein paar kleine Eingeständnisse machen und Trump wird sie als die komplette Erfüllung seines "Plans" verkaufen und als glorreicher Sieger einpacken und nach Hause fahren.

Gut möglich.

Was die Straße von Hormus angeht, so hat der Iran angeblich die Erlaubnis zur Durchfahrt an eine „Koordination mit den iranischen Streitkräften“ geknüpft und nicht näher definierte „technische Einschränkungen“ angekündigt. Außerdem gibt es Gerüchte, nach denen auch weiterhin Maut gefordert werden soll. Zudem müssen die Schiffsversicherungen ihr Einverständnis erteilen, bevor tatsächlich in großem Umfang Tanker fahren werden.

Russland und China stimmen gegen UNO-Resolution zur Straße von Hormus

Unterhändler, Dienstag, 07.04.2026, 23:04 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 55 Min.) @ Floatdownstream

Russland und China haben ihr Veto gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eingelegt, die die Wiederöffnung der Straße von Hormus zum Ziel hatte. Bei der Abstimmung gab es außerdem 11 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Die Resolution war mehrfach abgeschwächt worden in der Hoffnung, dass sich Russland und China enthalten würden.

https://www.deutschlandfunk.de/russland-und-china-stimmen-gegen-uno-resolution-zur-strasse-von-hormus-100.html

Nun ja, sie wollen es wohl so, es läuft auf die maximale wirtschaftliche Eskalation hinaus.

Lose-Lose-Game.

Russland und China stimmen gegen UNO-Resolution zur Straße von Hormus

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 23:10 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 49 Min.) @ Unterhändler

Russland und China haben ihr Veto gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eingelegt, die die Wiederöffnung der Straße von Hormus zum Ziel hatte. Bei der Abstimmung gab es außerdem 11 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Die Resolution war mehrfach abgeschwächt worden in der Hoffnung, dass sich Russland und China enthalten würden.

https://www.deutschlandfunk.de/russland-und-china-stimmen-gegen-uno-resolution-zur-strasse-von-hormus-100.html

Nun ja, sie wollen es wohl so, es läuft auf die maximale wirtschaftliche Eskalation hinaus.

Lose-Lose-Game.

Putin und Xi lehnen sich aktuell genüsslich zurück und schauen sich bei Popcorn und Cola an, wie Donald Trump alles Porzellan zerschlägt, das irgendwie in Reichweite ist. Der Mann zertrümmert binnen gut eines Monats das Verhältnis der USA zu allen Partnerstaaten.

Russland und China stimmen gegen UNO-Resolution zur Straße von Hormus

istar, Dienstag, 07.04.2026, 23:26 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 33 Min.) @ Ulrich

Russland und China haben ihr Veto gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eingelegt, die die Wiederöffnung der Straße von Hormus zum Ziel hatte. Bei der Abstimmung gab es außerdem 11 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Die Resolution war mehrfach abgeschwächt worden in der Hoffnung, dass sich Russland und China enthalten würden.

https://www.deutschlandfunk.de/russland-und-china-stimmen-gegen-uno-resolution-zur-strasse-von-hormus-100.html

Nun ja, sie wollen es wohl so, es läuft auf die maximale wirtschaftliche Eskalation hinaus.

Lose-Lose-Game.


Putin und Xi lehnen sich aktuell genüsslich zurück und schauen sich bei Popcorn und Cola an, wie Donald Trump alles Porzellan zerschlägt, das irgendwie in Reichweite ist. Der Mann zertrümmert binnen gut eines Monats das Verhältnis der USA zu allen Partnerstaaten.

Xi ja,aber Putins Spezialoperation läuft auch nicht gut, der hat keinen Grund, sich zurückzulehnen.
Gegen einen hohen Ölpreis hat er aber sicher nichts, auch wenn die ukrainischen "Realsanktionen" nicht unerfolgreich sind.
Was Trump und seine Leute von "Partnerstaaten" halten, hat Vance heute in Ungarn demonstriert.
Hoffentlich nützt es dem Dicken nicht.

Russland und China stimmen gegen UNO-Resolution zur Straße von Hormus

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 23:38 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 21 Min.) @ istar

Putin und Xi lehnen sich aktuell genüsslich zurück und schauen sich bei Popcorn und Cola an, wie Donald Trump alles Porzellan zerschlägt, das irgendwie in Reichweite ist. Der Mann zertrümmert binnen gut eines Monats das Verhältnis der USA zu allen Partnerstaaten.


Xi ja,aber Putins Spezialoperation läuft auch nicht gut, der hat keinen Grund, sich zurückzulehnen.

Gerade, weil es für Putin nicht gut läuft, freut er sich vermutlich um so mehr, dass es für die USA schlecht läuft. Er liefert dem Iran zudem hochwertiges Geheimdienstmaterial, das die schmerzhaften Schläge des Iran gegen die US-Streitkräfte am Golf erst möglich gemacht hat. Der Iran konnte so Radaranlagen, Tankflugzeuge, mindestens ein Aufklärungsflugzeug, etc. zerstören, ein Schaden im Milliardenbereich. Donny stört das nicht, "Wir haben die Ukraine ja ebenfalls mit Geheimdienstmaterial unterstützt!".

Gegen einen hohen Ölpreis hat er aber sicher nichts, auch wenn die ukrainischen "Realsanktionen" nicht unerfolgreich sind.

Die Ukrainer schränken die Fähigkeiten Russlands, Öl zu exportieren, zwar ein. Aber noch immer geh einiges raus, zu extrem hohen Preisen. Interessant ist, dass die Ukraine im März erstmals mehr Drohnen gestartet hat als Russland. Das spricht einerseits für die Fähigkeiten der "Hausfrauen" in der Ukraine (Grüße an unseren Sponsor!). Andererseits könnte das daran liegen, dass der Nachschub aus dem Iran abgerissen ist oder sogar russische Drohnen in den Iran gehen.

Was Trump und seine Leute von "Partnerstaaten" halten, hat Vance heute in Ungarn demonstriert.
Hoffentlich nützt es dem Dicken nicht.

Orban spielt das Spiel extrem dreckig, dem traue ich leider jedes Foulspiel zu. Der Mann weiß, verliert er die Wahl, dann geht er entweder auf "Dienstreise" nach Russland, oder er geht ins Gefängnis. Vor ein paar Tagen hat man angebliche "ukrainische Sprengsätze" an einer Pipeline in Serbien entdeckt, die Ungarn versorgt.

Russland und China stimmen gegen UNO-Resolution zur Straße von Hormus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 23:11 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 48 Min.) @ Ulrich

Russland und China haben ihr Veto gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats eingelegt, die die Wiederöffnung der Straße von Hormus zum Ziel hatte. Bei der Abstimmung gab es außerdem 11 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Die Resolution war mehrfach abgeschwächt worden in der Hoffnung, dass sich Russland und China enthalten würden.

https://www.deutschlandfunk.de/russland-und-china-stimmen-gegen-uno-resolution-zur-strasse-von-hormus-100.html

Nun ja, sie wollen es wohl so, es läuft auf die maximale wirtschaftliche Eskalation hinaus.

Lose-Lose-Game.


Putin und Xi lehnen sich aktuell genüsslich zurück und schauen sich bei Popcorn und Cola an, wie Donald Trump alles Porzellan zerschlägt, das irgendwie in Reichweite ist. Der Mann zertrümmert binnen gut eines Monats das Verhältnis der USA zu allen Partnerstaaten.

Außer zu Bibi, dem neuen Carl Schmitt. „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“. ;-)

Carl Schmitt ist nicht das Problem

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 23:36 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 23 Min.) @ FourrierTrans

Außer zu Bibi, dem neuen Carl Schmitt. „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“. ;-)

Es wird Dir von einer kleiner Gruppe versprochen, man sklapiert Dich, häutet Dich, kastriert Dich, ersäuft Dich, vergewaltigt alle Frauen Deiner Familie und tötet danach den Rest. Was machst Du, wenn Du die Drohungen ernst nehmen musst?

Hisbollah ist souverän?

Nicht Dein Ernst.

Carl Schmitt ist nicht das Problem

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 08:58 (vor 20 Stunden, 1 Minuten) @ SauerländischerBonner

Außer zu Bibi, dem neuen Carl Schmitt. „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“. ;-)


Es wird Dir von einer kleiner Gruppe versprochen, man sklapiert Dich, häutet Dich, kastriert Dich, ersäuft Dich, vergewaltigt alle Frauen Deiner Familie und tötet danach den Rest. Was machst Du, wenn Du die Drohungen ernst nehmen musst?

Hisbollah ist souverän?

Nicht Dein Ernst.

Ich vermute, du hast das Zitat von Schmitt misinterpretiert. Es ist nicht souverän gemeint, sondern der Souverän und das ist in dem Fall nicht die Hisbollah, sonder Netanjahu, der die Eskalationsdominanz und somit die Souveräntität über allem hat. Und diese auch gerne behalten möchte, aus persönlichen Gründen. ;-)

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 22:36 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 23 Min.) @ Floatdownstream

Der Spiegel meldet im Ticker, was sich angeblich vor den Angriffen abgespielt hat, leider hinter der Paywall. Quelle ist die New York Times.

https://www.spiegel.de/ausland/iran-news-7-april-israelische-armee-warnt-iraner-vor-zugfahrten-a-465732b0-1adb-43a2-8d74-92537b7b115f

Benjamin Netanjahu soll am 11. Februar im Weißen Haus einen Vortrag gehalten haben, wie man den Iran einfach besiegen könne. Das iranische Raketenprogramm könne man binnen weniger Wochen zerstören, der Iran würde trotzdem die Straße von Hormus offen lassen und auch ansonsten nur zu minimalen Vergeltungsmaßnahmen greifen. Ein Volksaufstand würde dann dafür sorgen, dass die iranische Führung gestürzt würde.

Der CIA-Direktor John Ratcliffe bezeichnete das Netanjahu-Szenario als absurd, Marco Rubio angeblich als Schwachsinn. General Dan Caine, Chef des amerikanischen Generalstabs: »Sir, das ist nach meiner Erfahrung die Standardvorgehensweise der Israelis. Sie überverkaufen und ihre Pläne sind nicht immer ausgearbeitet. Sie wissen, dass sie uns brauchen – und deshalb werben sie so aggressiv«

Donald Trump gefiel der Plan trotzdem. Der einzige der danach zunächst weiter gegenhielt, war angeblich J.D. Vance. Er erinnerte Trump an das Wahlversprechen, keine neuen Kriege vom Zaun zu brechen und befürchtete, die Treibstoffpreise könnten explodieren, Chaos könnte ausbrechen und die USA würden ihre Munitionsarsenale leeren. Am 26.02. allerdings erklärte er, er würde Trump totz seiner Bedenken unterstützen. Pete Hegseth hätte die Angriffspläne massiv unterstützt, andere wichtige Personen wie der Generalstabschef Dan Caine, Marco Rubio oder Stabschefin Susie Wiles schwiegen trotz Bedenken.

Donald Trump ging dann von einem "leichten Sieg" aus. Schließlich hatte auch sein Schlag gegen Venezuela funktioniert, der Iran hatte auf die Bombardierung der iranischen Atomanlagen nur recht zurückhaltend reagiert.

Das Hauptproblem ist laut der Meldung, dass die Leute um Donald Trump herum den Präsidenten für einen "großen Mann der Geschichte" halten und ihn deshalb nicht kritisieren. Geheimdienstanalysen, etc. spielen keine Rolle, entscheidend ist nur "Trumps Bauchgefühl".

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:42 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 17 Min.) @ Ulrich

Der Spiegel meldet im Ticker, was sich angeblich vor den Angriffen abgespielt hat, leider hinter der Paywall. Quelle ist die New York Times.

https://www.spiegel.de/ausland/iran-news-7-april-israelische-armee-warnt-iraner-vor-zugfahrten-a-465732b0-1adb-43a2-8d74-92537b7b115f

Benjamin Netanjahu soll am 11. Februar im Weißen Haus einen Vortrag gehalten haben, wie man den Iran einfach besiegen könne. Das iranische Raketenprogramm könne man binnen weniger Wochen zerstören, der Iran würde trotzdem die Straße von Hormus offen lassen und auch ansonsten nur zu minimalen Vergeltungsmaßnahmen greifen. Ein Volksaufstand würde dann dafür sorgen, dass die iranische Führung gestürzt würde.

Der CIA-Direktor John Ratcliffe bezeichnete das Netanjahu-Szenario als absurd, Marco Rubio angeblich als Schwachsinn. General Dan Caine, Chef des amerikanischen Generalstabs: »Sir, das ist nach meiner Erfahrung die Standardvorgehensweise der Israelis. Sie überverkaufen und ihre Pläne sind nicht immer ausgearbeitet. Sie wissen, dass sie uns brauchen – und deshalb werben sie so aggressiv«

Donald Trump gefiel der Plan trotzdem. Der einzige der danach zunächst weiter gegenhielt, war angeblich J.D. Vance. Er erinnerte Trump an das Wahlversprechen, keine neuen Kriege vom Zaun zu brechen und befürchtete, die Treibstoffpreise könnten explodieren, Chaos könnte ausbrechen und die USA würden ihre Munitionsarsenale leeren. Am 26.02. allerdings erklärte er, er würde Trump totz seiner Bedenken unterstützen. Pete Hegseth hätte die Angriffspläne massiv unterstützt, andere wichtige Personen wie der Generalstabschef Dan Caine, Marco Rubio oder Stabschefin Susie Wiles schwiegen trotz Bedenken.

Donald Trump ging dann von einem "leichten Sieg" aus. Schließlich hatte auch sein Schlag gegen Venezuela funktioniert, der Iran hatte auf die Bombardierung der iranischen Atomanlagen nur recht zurückhaltend reagiert.

Das Hauptproblem ist laut der Meldung, dass die Leute um Donald Trump herum den Präsidenten für einen "großen Mann der Geschichte" halten und ihn deshalb nicht kritisieren. Geheimdienstanalysen, etc. spielen keine Rolle, entscheidend ist nur "Trumps Bauchgefühl".

LOL! :D

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 00:01 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 58 Min.) @ FourrierTrans

Man muss schon mit dem Gehirn eines Golden Retreivers bestückt sein, um so einen herbeifantasierten Ablauf zu schlucken. Naiver kann man es sich kaum ausmalen.

Jau, natürlich wird bei einem Angriff der in der gesamten Region zutiefst verhassten USA auf den Iran dieses eine Mal kein rally-around-the-flag-Effekt auftreten. Das Regime wird einfach weggehen, und schon fließen wieder Öl und Honig.

Der Iran grenzt an Afghanistan und den Irak. Beide Kriege und deren Auswirkungen für die betroffenen Menschen und die Region sind noch frisch im Gedächtnis. Ein innerlich viel stärker frakturiertes Afghanistan war nicht zu kitten, 20 Jahre Krieg, um die Taliban als rechtmäßige Herrscher des Landes zu legitimieren. Der Iran ist dreieinhalbmal so groß wie der Irak, hat doppelt so viele Einwohner. Zu Spitzenzeiten des Irakkriegs war eine Truppenstärke von einer halben Million nötig für die Besatzung. Wo sollen international isolierte USA genug Willige zusammentrommeln? Ohne "boots on the ground" ist kein Regimewechsel zu holen. Und selbst mit Besatzung zeigen die letzten Beispiele, selbst Vietnam, dass es eine kaum überwindbare Herausforderung wird. Erst recht, wenn man mit dem Pahlavi-Knilch nichts weiter anzubieten hat als eine zahnlose Puppe nach Vorbild eines Hamid Karzai.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 09:18 (vor 19 Stunden, 41 Minuten) @ Blarry

Man muss schon mit dem Gehirn eines Golden Retreivers bestückt sein, um so einen herbeifantasierten Ablauf zu schlucken. Naiver kann man es sich kaum ausmalen.

Jau, natürlich wird bei einem Angriff der in der gesamten Region zutiefst verhassten USA auf den Iran dieses eine Mal kein rally-around-the-flag-Effekt auftreten. Das Regime wird einfach weggehen, und schon fließen wieder Öl und Honig.

Der Iran grenzt an Afghanistan und den Irak. Beide Kriege und deren Auswirkungen für die betroffenen Menschen und die Region sind noch frisch im Gedächtnis. Ein innerlich viel stärker frakturiertes Afghanistan war nicht zu kitten, 20 Jahre Krieg, um die Taliban als rechtmäßige Herrscher des Landes zu legitimieren. Der Iran ist dreieinhalbmal so groß wie der Irak, hat doppelt so viele Einwohner. Zu Spitzenzeiten des Irakkriegs war eine Truppenstärke von einer halben Million nötig für die Besatzung. Wo sollen international isolierte USA genug Willige zusammentrommeln? Ohne "boots on the ground" ist kein Regimewechsel zu holen. Und selbst mit Besatzung zeigen die letzten Beispiele, selbst Vietnam, dass es eine kaum überwindbare Herausforderung wird. Erst recht, wenn man mit dem Pahlavi-Knilch nichts weiter anzubieten hat als eine zahnlose Puppe nach Vorbild eines Hamid Karzai.

Zumindest, wenn es keinen ganz konkreten, holistisch durchdachten Plan für "die Zeit danach" gibt. Mit all den Kosten und Schmerzen, die dann noch auftreten, siehe Deutschland nach 1945.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 22:47 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 12 Min.) @ FourrierTrans

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:48 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 11 Min.) @ Ulrich

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?

Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

markus, Dienstag, 07.04.2026, 22:56 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 3 Min.) @ FourrierTrans

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.

Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass Israel vom Iran immer wieder mit Raketen beschossen wurde und der Iran seit den 90er Jahren die Hamas ausgebildet und sie mit Waffen versorgt hat. Israel würde langfristig von der Landkarte verschwinden, wenn man diese Länder einfach machen lässt.

Das kommt mir hier irgendwie zu kurz, wenn man schön weit weg aus dem sicheren deutschen Wohnzimmer immer nur die beiden Figuren Trump und Netanjahu adressiert.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:59 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 0 Min.) @ markus

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.


Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass Israel vom Iran immer wieder mit Raketen beschossen wurde und der Iran seit den 90er Jahren die Hamas ausgebildet und sie mit Waffen versorgt hat. Israel würde langfristig von der Landkarte verschwinden, wenn man diese Länder einfach machen lässt.

Das kommt mir hier irgendwie zu kurz, wenn man schön weit weg aus dem sicheren deutschen Wohnzimmer immer nur die beiden Figuren Trump und Netanjahu adressiert.

Es gab Zeiten, vor Netanjahu, da war die Region und das Leben für die Israelis deutlich friedlicher. Und eine denkbare Lösung für beide Seiten näher. Netanjahu hat schon immer den Konflikt gesucht, es gibt unzählige Interviews in Schrift und Bild von ihm, von vor 20-30 Jahren, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen würde.

Ein Blick in die Bibel/die Thora/den Koran reicht

SauerländischerBonner, Mittwoch, 08.04.2026, 00:11 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 48 Min.) @ FourrierTrans

Es gab Zeiten, vor Netanjahu, da war die Region und das Leben für die Israelis deutlich friedlicher.

Diese Zeiten würden mich als Hobby-Archäologen sehr interessieren.

Wie viele Minuten wird es im vorderen Orient gegeben haben, in denen sich Nachbarn nicht gegenseitig den Schädel eingeschlagen haben? So ab 12000 vor Christi Geburt. Mehr als eine?

Ein Blick in die Bibel/die Thora/den Koran reicht

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 08:57 (vor 20 Stunden, 2 Minuten) @ SauerländischerBonner

Es gab Zeiten, vor Netanjahu, da war die Region und das Leben für die Israelis deutlich friedlicher.


Diese Zeiten würden mich als Hobby-Archäologen sehr interessieren.

Wie viele Minuten wird es im vorderen Orient gegeben haben, in denen sich Nachbarn nicht gegenseitig den Schädel eingeschlagen haben? So ab 12000 vor Christi Geburt. Mehr als eine?

Das Ausmaß der Gewalt hat unter Netanjahu aber eine völlig andere Qualität erreicht.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

markus, Dienstag, 07.04.2026, 23:16 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 43 Min.) @ FourrierTrans

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.


Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass Israel vom Iran immer wieder mit Raketen beschossen wurde und der Iran seit den 90er Jahren die Hamas ausgebildet und sie mit Waffen versorgt hat. Israel würde langfristig von der Landkarte verschwinden, wenn man diese Länder einfach machen lässt.

Das kommt mir hier irgendwie zu kurz, wenn man schön weit weg aus dem sicheren deutschen Wohnzimmer immer nur die beiden Figuren Trump und Netanjahu adressiert.


Es gab Zeiten, vor Netanjahu, da war die Region und das Leben für die Israelis deutlich friedlicher. Und eine denkbare Lösung für beide Seiten näher. Netanjahu hat schon immer den Konflikt gesucht, es gibt unzählige Interviews in Schrift und Bild von ihm, von vor 20-30 Jahren, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen würde.

Was stark vereinfacht ist. Auch damals gab es Terroranschläge, Gewalt und militärische Eskalationen.
Die Zweite Intifada (2000–2005) war extrem blutig, noch vor Netanjahus langer Amtszeit ab 2009.

Der Hass richtet sich seit Jahrzehnten gegen Israel und beinhaltet Antisemitismus.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

tim86, Hamburg, Dienstag, 07.04.2026, 23:55 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 4 Min.) @ markus

Was stark vereinfacht ist. Auch damals gab es Terroranschläge, Gewalt und militärische Eskalationen.
Die Zweite Intifada (2000–2005) war extrem blutig, noch vor Netanjahus langer Amtszeit ab 2009.

Der Hass richtet sich seit Jahrzehnten gegen Israel und beinhaltet Antisemitismus.

Das stimmt alles, aber es ändert nichts daran, dass Netanjahu ein problematischer Charakter ist. Auch vor seiner langen Amtszeit und vor der zweiten Intifada war er in der Politik aktiv und Premierminister.

Und schon vor der zweiten Intifada war Netanjahu ein Radikaler. So hat er kurz vor dem Tod Rabins eine Demo organisiert und dort einen Sarg und einen Galgen für Rabin aufgebaut, während er die Menge aufgefordert hat, „Tod für Rabin“ zu skandieren.
Und das, obwohl er vorher vom Leiter des Inlandsgeheimdienstes gebeten wurde, sich bei der Demo zurückzuhalten, da es kurz zuvor bereits zwei versuchte Anschläge auf Rabin gab und man von weiteren Plänen wusste. Er weigert sich bis heute, an Gedenkveranstaltungen für Rabin teilzunehmen.

Zudem kommt, dass er aktuell, wie von Ulrich öfter erwähnt, den Kahanisten und in Israel rechtskräftig wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilten Ben-Gvir zum Minister gemacht hat.

Man kann nur hoffen, dass Israel im November eine neue Regierung ohne Netanjahu wählt. Aktuell sehen die meisten Umfragen zumindest eine Mehrheit für die Opposition, wobei einige eine Duldung oder Beteiligung der arabischen Parteien benötigen würden, während andere der Oppositions Block auch ohne arabische Liste eine Mehrheit hätte.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 06:51 (vor 22 Stunden, 8 Minuten) @ tim86

Das mag alles stimmen. Man sollte trotzdem nicht ausblenden, dass Israel seit Jahrzehnten auch realen Bedrohungen ausgesetzt ist. Die Hamas hat in ihrer ursprünglichen Charta offen die Zerstörung Israels propagiert, und auch der Iran stellt Israels Existenz regelmäßig grundsätzlich in Frage und unterstützt entsprechende Gruppen.

Wenn man allen Unmut auf Netanjahu und Trump konzentriert, sich beim Abarbeiten immer weiter hochfährt und die Existenzgefährdung Israels gar keine Erwähnung mehr findet, spielt das den Antisemiten und Israelhassern in die Karten.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 23:24 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 35 Min.) @ markus

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.


Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass Israel vom Iran immer wieder mit Raketen beschossen wurde und der Iran seit den 90er Jahren die Hamas ausgebildet und sie mit Waffen versorgt hat. Israel würde langfristig von der Landkarte verschwinden, wenn man diese Länder einfach machen lässt.

Das kommt mir hier irgendwie zu kurz, wenn man schön weit weg aus dem sicheren deutschen Wohnzimmer immer nur die beiden Figuren Trump und Netanjahu adressiert.


Es gab Zeiten, vor Netanjahu, da war die Region und das Leben für die Israelis deutlich friedlicher. Und eine denkbare Lösung für beide Seiten näher. Netanjahu hat schon immer den Konflikt gesucht, es gibt unzählige Interviews in Schrift und Bild von ihm, von vor 20-30 Jahren, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen würde.


Was stark vereinfacht ist. Auch damals gab es Terroranschläge, Gewalt und militärische Eskalationen.
Die Zweite Intifada (2000–2005) war extrem blutig, noch vor Netanjahus langer Amtszeit ab 2009.

Der Hass richtet sich seit Jahrzehnten gegen Israel und beinhaltet Antisemitismus.

Die Opferzahlen, auf beiden Seiten, sind exorbitant höher, im Vergleich zur Zweiten Intifada, mehr als Faktor 10. Während der Zweiten Intifada sind, in Summe auf beiden Seiten, schätzungsweise 4.000 bis 5.000 Menschen ums Leben gekommen.
Netanjahu hat auch schon lange vorher Stimmung gemacht, alles weiter zu eskalieren. Zum Beispiel hat er 2005 sein Amt als Finanzminister niedergelegt, aus Protest aufgrund einer Teilräumung israelischer Siedlungen, die von Ariel Scharon beschlossen wurde.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

markus, Dienstag, 07.04.2026, 23:38 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 21 Min.) @ FourrierTrans

Es gab Zeiten, vor Netanjahu, da war die Region und das Leben für die Israelis deutlich friedlicher. Und eine denkbare Lösung für beide Seiten näher. Netanjahu hat schon immer den Konflikt gesucht, es gibt unzählige Interviews in Schrift und Bild von ihm, von vor 20-30 Jahren, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen würde.


Was stark vereinfacht ist. Auch damals gab es Terroranschläge, Gewalt und militärische Eskalationen.
Die Zweite Intifada (2000–2005) war extrem blutig, noch vor Netanjahus langer Amtszeit ab 2009.

Der Hass richtet sich seit Jahrzehnten gegen Israel und beinhaltet Antisemitismus.


Die Opferzahlen, auf beiden Seiten, sind exorbitant höher, im Vergleich zur Zweiten Intifada, mehr als Faktor 10. Während der Zweiten Intifada sind, in Summe auf beiden Seiten, schätzungsweise 4.000 bis 5.000 Menschen ums Leben gekommen.
Netanjahu hat auch schon lange vorher Stimmung gemacht, alles weiter zu eskalieren. Zum Beispiel hat er 2005 sein Amt als Finanzminister niedergelegt, aus Protest aufgrund einer Teilräumung israelischer Siedlungen, die von Ariel Scharon beschlossen wurde.

Bei Netanjahu stimmt, dass er eine harte Linie vertritt. Dennoch hilft es nicht weiter, sich komplett darauf zu versteifen. Die Hamas, unterstützt vom Iran, wollen Israel von der Landkarte tilgen. Da ist es grundsätzlich egal, ob der Ministerpräsident gerade Netanjahu, Sharon oder FourrierTrans heißt.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

tim86, Hamburg, Dienstag, 07.04.2026, 23:58 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 1 Min.) @ markus
bearbeitet von tim86, Mittwoch, 08.04.2026, 00:03

Da würde ich mit gehen, die Hamas muss beseitigt werden und wenn es eine möglichkeit gibt, die iranische Führung zu beseitigen, muss die auch ergriffen werden. Aber es war dennoch ein Fehler diesen Krieg anzufangen. Wenn muss man ihn richtig machen, mit Boots on the Ground. Dafür müsste man aber wahrscheinlich auch eine Truppenstärke aufbieten und Verluste in Kauf nehmen, die die USA seit dem Vietnamkrieg nicht mehr in ein Krieg hatten. Wobei ich hier sicherlich auch den Vorteil habe, das jetzt zu schreiben und nicht vor ein Monat.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 22:53 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 6 Min.) @ FourrierTrans

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.

Ich bin mir sicher, Donald Trump ist nicht nur ausgesprochen blöde. Er ist ebenfalls ein abgrundtief schlechter Mensch. In der Kategorie tun sich beide nichts.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:55 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 4 Min.) @ Ulrich

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.


Ich bin mir sicher, Donald Trump ist nicht nur ausgesprochen blöde. Er ist ebenfalls ein abgrundtief schlechter Mensch. In der Kategorie tun sich beide nichts.

Netanjahu ist aus meiner Sicht deutlich gefährlicher. Donis Schlechtheit entspringt seinem schlichten Wesen. Netanjahus Schlechtheit entspringt einem abstoßenden Denken über Menschenklassen und Macht.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 23:27 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 32 Min.) @ FourrierTrans

Ich würde sagen, da hat Benjamin Netanjahu Donald Trump gepflegt eingeseift.

Ob Donald Trump es wohl mittlerweile realisiert hat?


Netanjahu ist auch einfach ein abgrundtief schlechter Mensch. Und Doni halt blöd.


Ich bin mir sicher, Donald Trump ist nicht nur ausgesprochen blöde. Er ist ebenfalls ein abgrundtief schlechter Mensch. In der Kategorie tun sich beide nichts.


Netanjahu ist aus meiner Sicht deutlich gefährlicher. Donis Schlechtheit entspringt seinem schlichten Wesen. Netanjahus Schlechtheit entspringt einem abstoßenden Denken über Menschenklassen und Macht.

"I can’t believe people are comparing Trump to Satan. Yes, he’s evil, but he’s certainly not as evil as Trump." (ICE-T)

Aber mal ernsthaft: Donald Trump ist deshalb der gefährlichste Mann der Welt, weil er kraft seines Amtes der mächtigste Mann der Welt ist. Bösartigkeit, maligner Narzissmus und Dummheit sind hier die schlechtest denkbare Kombination.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 07.04.2026, 22:46 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 13 Min.) @ FourrierTrans

Sowohl Donnie als auch Bibi säßen in anderen Ländern im Knast.
Ohne den 7.10.2023 wäre Netanjahu längst Privateer (bei einer Begnadigung).
Die Proteste gegen ihn in Israel waren schon sehr heftig.

Nein ich bin kein Antisemit, bin mit den Büchern von Kishon aufgewachsen und habe das Land bis vor Kurzem in jeder Hinsicht unterstützt.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 22:51 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 8 Min.) @ Frankonius

Sowohl Donnie als auch Bibi säßen in anderen Ländern im Knast.
Ohne den 7.10.2023 wäre Netanjahu längst Privateer (bei einer Begnadigung).
Die Proteste gegen ihn in Israel waren schon sehr heftig.

Nein ich bin kein Antisemit, bin mit den Büchern von Kishon aufgewachsen und habe das Land bis vor Kurzem in jeder Hinsicht unterstützt.

Benjamin Netanjahu ist eine wirklich üble Gestalt. Aus dem Gerichtssaal in das Büro des Premierministers geflüchtet. Um dorthin zu kommen, hat er ein Bündnis auch mit Rechtsradikalen geschlossen, die alle seine Vorgänger mit gutem Grund nicht in der Regierung geduldet hätten. Die Unfähigkeit dieser Leute hat dann den verbrecherischen Überfall der Hamas auf Israel deutlich begünstigt.

Angebliche Abläufe vor dem Angriff

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:56 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 3 Min.) @ Ulrich

Sowohl Donnie als auch Bibi säßen in anderen Ländern im Knast.
Ohne den 7.10.2023 wäre Netanjahu längst Privateer (bei einer Begnadigung).
Die Proteste gegen ihn in Israel waren schon sehr heftig.

Nein ich bin kein Antisemit, bin mit den Büchern von Kishon aufgewachsen und habe das Land bis vor Kurzem in jeder Hinsicht unterstützt.


Benjamin Netanjahu ist eine wirklich üble Gestalt. Aus dem Gerichtssaal in das Büro des Premierministers geflüchtet. Um dorthin zu kommen, hat er ein Bündnis auch mit Rechtsradikalen geschlossen, die alle seine Vorgänger mit gutem Grund nicht in der Regierung geduldet hätten. Die Unfähigkeit dieser Leute hat dann den verbrecherischen Überfall der Hamas auf Israel deutlich begünstigt.

Und jetzt benötigt er primär eines, um in Ruhe gelassen zu werden: einen nie endenden Krieg an möglichst vielen Fronten. Praktischerweise kann er so noch sein Großraumdenken vorantreiben, sollte er auf dem Schlachtfeld erfolgreich sein, was nicht ausgeschlossen ist, da er eine Vielzahl von "Verbündeten" mit ins Gemetzel zieht.

Pakistan schlägt zweiwöchige Waffenruhe gegen Hormus-Öffnung vor

markus, Dienstag, 07.04.2026, 22:18 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 41 Min.) @ Floatdownstream

Eine Sprecherin des Weißen Hauses hat dem Portal Axios gesagt, US-Präsident Donald Trump sei auf den Vorschlag Pakistans hingewiesen worden, das Ultimatum an den Iran um zwei Wochen zu verschieben. Eine Antwort werde kommen.Ein ranghoher Vertreter des Iran sagt der Nachrichtenagentur Reuters, der Iran prüfe wohlwollend den Vorschlag Pakistans für eine zweiwöchige Waffenruhe.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-dienstag-106.html

Ist wohl die letzte Möglichkeit, zumindest für zwei Wochen die Kuh vom Eis zu kriegen.

zweiwöchige Feuerpause ist durch

Dana White, Mittwoch, 08.04.2026, 01:19 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 40 Min.) @ markus

zweiwöchige Feuerpause ist durch

Ulrich, Mittwoch, 08.04.2026, 08:48 (vor 20 Stunden, 11 Minuten) @ Dana White

Steinzeit vorerst vom Tisch

https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-9244.html

Böse Zungen behaupten, zwei Wochen deshalb, weil dies der längste Zeitraum ist, den Donald Trump noch gerade so überblicken kann.

Als Nächstes wird die US-Regierung gegenüber dem Kongress die Forderung stellen, das Budget für das Kriegsministerium deutlich zu erhöhen, um die Arsenale wieder aufzufüllen. Das ganze finanziert durch zusätzliche Kredite.

zweiwöchige Feuerpause ist durch

markus93, Sauerland, Mittwoch, 08.04.2026, 05:50 (vor 23 Stunden, 9 Minuten) @ Dana White

Erstmal positiv. Allzuviel Hoffnung habe ich aber nicht, die USA sind unter Trump leider unberechenbar. Von "Der Iran muss all unsere Forderungen erfüllen oder es geht weiter" bis zu "macht was ihr wollt, wir nehmen hier den Exit" kann ich mir alles vorstellen.

Iraner versammeln sich als Schutzschilde vor Kraftwerken

markus, Dienstag, 07.04.2026, 21:52 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 7 Min.) @ Floatdownstream

Im Iran sind offenbar viele Bürger Aufrufen der Regierung gefolgt und haben sich vor Kraftwerken versammelt, um sie vor Angriffen der USA und Israels zu schützen. Staatliche Medien zeigten Bilder von Dutzenden Menschen, die vor Energieeinrichtungen Fahnen schwenkten und "Tod den USA" skandierten.

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/usa-israel-iran-krieg-aktuelle-news-vom-7-april-im-ticker,VG5ZdTC

menschliche Schutzschilde...

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 07.04.2026, 22:03 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 56 Min.) @ markus

..das klingt für mich übel. Es absichtlich auf möglichst viele Opfer in der eigenen Bevölkerung ankommen zu lassen, geht gar nicht.
Dummerweise verfügt der Iran, im Gegensatz zu Israel, kaum über Schutzräume für Zivilisten. Der "Kriegsminister" wird wohl auch keine Flugzeuge mit Piloten, die eventuell Skrupel haben, losschicken. Tomahawks und Raketen ist es egal, ob da Unschuldige dran glauben müssen. Außerdem gibt anscheinend immer noch eine Luftabwehr.
Der Worst Case (Gefangennahme eines Air-Force-Piloten) konnte mit riesigem Aufwand vermieden werden.

menschliche Schutzschilde...

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:04 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 55 Min.) @ Frankonius

..das klingt für mich übel. Es absichtlich auf möglichst viele Opfer in der eigenen Bevölkerung ankommen lassen, geht gar nicht.
Dummerweise verfügt der Iran, im Gegensatz zu Israel, kaum über Schutzräume für Zivilisten. Der "Kriegsminister" wird wohl auch keine Flugzeuge mit Piloten, die eventuell Skrupel haben, losschicken. Tomahawks und Raketen ist es egal, ob da Unschuldige dran glauben müssen. Außerdem gibt anscheinend immer noch eine Luftabwehr.
Der Worst Case (Gefangennahme eines Air-Force-Piloten) konnte mit riesigem Aufwand vermieden werden.

Ich habe das auch eher so gelesen, dass die Revolutionsgarden da Menschen nötigen, sich dort aufzuhalten.

menschliche Schutzschilde...

markus, Dienstag, 07.04.2026, 22:06 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 53 Min.) @ FourrierTrans

..das klingt für mich übel. Es absichtlich auf möglichst viele Opfer in der eigenen Bevölkerung ankommen lassen, geht gar nicht.
Dummerweise verfügt der Iran, im Gegensatz zu Israel, kaum über Schutzräume für Zivilisten. Der "Kriegsminister" wird wohl auch keine Flugzeuge mit Piloten, die eventuell Skrupel haben, losschicken. Tomahawks und Raketen ist es egal, ob da Unschuldige dran glauben müssen. Außerdem gibt anscheinend immer noch eine Luftabwehr.
Der Worst Case (Gefangennahme eines Air-Force-Piloten) konnte mit riesigem Aufwand vermieden werden.


Ich habe das auch eher so gelesen, dass die Revolutionsgarden da Menschen nötigen, sich dort aufzuhalten.

Auch Kinder darunter mit Pappschildern „Ich opfere meinen Körper dem Vaterland“.

menschliche Schutzschilde...

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 07.04.2026, 22:29 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 30 Min.) @ markus

Absolut ekelhaft dieses Regime. Dass Trump diese Verbrecher stärkt, merkt der Trottel nicht.
Nach den Aufständen im Januar hat er groß angekündigt "Help is on the way".
Vielleicht hätten ja damals ein paar präzise und begrenzte Schläge gegen die Führung geholfen.
Damit hätte man vielleicht was bewirken können. Aber nach Hörensagen war damals wohl Netanjahu noch nicht bereit. Aber das hätten die USA auch im Alleingang durchziehen können.

menschliche Schutzschilde...

markus, Dienstag, 07.04.2026, 22:41 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 18 Min.) @ Frankonius

Absolut ekelhaft dieses Regime. Dass Trump diese Verbrecher stärkt, merkt der Trottel nicht.
Nach den Aufständen im Januar hat er groß angekündigt "Help is on the way".
Vielleicht hätten ja damals ein paar präzise und begrenzte Schläge gegen die Führung geholfen.
Damit hätte man vielleicht was bewirken können. Aber nach Hörensagen war damals wohl Netanjahu noch nicht bereit. Aber das hätten die USA auch im Alleingang durchziehen können.

Ja, aber gegen was genau? Man hat ja nahezu alle wichtigen Leute präzise ausgeschaltet, einschließlich Frau, Kinder, Cousins, Brüder. Der neue Chamenei liegt auch schon im Koma. Der Rest kann ja nur von innen kommen und da hört man derzeit gar nichts mehr in Sachen Proteste. Wobei das Internet abgeschaltet ist und keiner so genau weiß, was los ist.

Hohe Benzinpreise: Mit diesen 10 Tricks sparen Sie trotzdem

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 20:49 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 10 Min.) @ Floatdownstream

"Zwei Euro fünfzig pro Liter?! Wo bleibt das Völkerrecht, wenn man es braucht!" – Das einzige, was die Deutschen am Irankrieg zu bewegen scheint, sind die hohen Spritpreise. Damit wenigstens Sie als treue Postillon-Leser trotz Chaos in Nahost genug Geld im Portemonnaie behalten, hat die Redaktion von auto motor spott* recherchiert und präsentiert exklusiv die erfolgversprechendsten Tipps, mit denen Sie garantiert Benzin sparen…

https://www.der-postillon.com/2026/04/ratgeber-benzinpreise.html

Hohe Benzinpreise: Mit diesen 10 Tricks sparen Sie trotzdem

Thomas, Dortmund, Dienstag, 07.04.2026, 21:30 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 29 Min.) @ Murksknüller

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Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 20:56 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 3 Min.) @ Murksknüller

"Zwei Euro fünfzig pro Liter?! Wo bleibt das Völkerrecht, wenn man es braucht!" – D

Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir jungen Menschen damals einen prohibitiv hohen Benzinpreis von 5 DM/Liter vorgeschlagen/gefordert haben, um den Planeten und die Menschheit zu retten. Kaum 40 Jahre später ist es soweit, aber die Rettung von Planet und Menschheit lässt noch auf sich warten.

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 21:13 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 46 Min.) @ SauerländischerBonner

"Zwei Euro fünfzig pro Liter?! Wo bleibt das Völkerrecht, wenn man es braucht!" – D


Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir jungen Menschen damals einen prohibitiv hohen Benzinpreis von 5 DM/Liter vorgeschlagen/gefordert haben, um den Planeten und die Menschheit zu retten. Kaum 40 Jahre später ist es soweit, aber die Rettung von Planet und Menschheit lässt noch auf sich warten.

5 Mark pro Liter Benzin (TAZ vom 30.8.2014)

"Ein FDP-Politiker hat sich das ausgedacht – nicht die Grünen. Jetzt ist er gestorben"

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 21:30 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 29 Min.) @ Ulrich


"Ein FDP-Politiker hat sich das ausgedacht – nicht die Grünen. Jetzt ist er gestorben"

Das stimmt nicht.

Diesen wirklich prohibitiv hohen Preis hatten wir als (quasi dörfliche) Teenager schon in den 70-ger Jahren gefordert. Mit der sicheren Aussicht, dass das nicht geschehen wird. Kanzler war damals Helmut Schmidt (und als ich Twen wurde, Helmut Kohl). Entweder hat sich die taz einen kleinen Scherz erlaubt (1. April) oder......

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 22:40 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 19 Min.) @ SauerländischerBonner


"Ein FDP-Politiker hat sich das ausgedacht – nicht die Grünen. Jetzt ist er gestorben"


Das stimmt nicht.

Dieser Artikel aus dem Jahr 1994 erwähnt Heinrich von Lersner, allerdings ist von 2,50 DM für den Liter Benzin innerhalb der damals nächsten zehn Jahre die Rede. In den Mund genommen hat die fünf Mark laut Artikel erstmals Klaus Töpfer, sich die Forderung aber nicht zu eigen gemacht.

https://www.spiegel.de/politik/fast-ein-rebell-a-e5e888dd-0002-0001-0000-000013683470


Diesen wirklich prohibitiv hohen Preis hatten wir als (quasi dörfliche) Teenager schon in den 70-ger Jahren gefordert. Mit der sicheren Aussicht, dass das nicht geschehen wird. Kanzler war damals Helmut Schmidt (und als ich Twen wurde, Helmut Kohl). Entweder hat sich die taz einen kleinen Scherz erlaubt (1. April) oder......

Beim Rhabarber ist es wie beim Sprit

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 22:02 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 58 Min.) @ SauerländischerBonner

Bauer beklagt die Preisbildung im Handel, der den Faktor 3 auf die Erzeugerpreise aufschlägt - und niemand weiß warum

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/unter-folie-früher-als-im-vorjahr-erntet-brühler-landwirt-rhabarber/ar-AA20hePl

Beim Rhabarber ist es wie beim Sprit

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:03 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 56 Min.) @ Murksknüller

Bauer beklagt die Preisbildung im Handel, der den Faktor 3 auf die Erzeugerpreise aufschlägt - und niemand weiß warum

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/unter-folie-früher-als-im-vorjahr-erntet-brühler-landwirt-rhabarber/ar-AA20hePl

Ich weiß warum, "follow the money". Schau mal nach, welche Familien in Deutschland seit Corona ihr Vermögen verdoppelt haben. ;-)

Beim Rhabarber ist es wie beim Sprit

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 22:14 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 45 Min.) @ FourrierTrans

Um es mit Supertramp zu sagen: Crisis? What Crisis?
Die Kleinen zahlen ein, die Großen sahnen ab

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 07.04.2026, 20:59 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 0 Min.) @ SauerländischerBonner

"Zwei Euro fünfzig pro Liter?! Wo bleibt das Völkerrecht, wenn man es braucht!" – D


Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir jungen Menschen damals einen prohibitiv hohen Benzinpreis von 5 DM/Liter vorgeschlagen/gefordert haben, um den Planeten und die Menschheit zu retten. Kaum 40 Jahre später ist es soweit, aber die Rettung von Planet und Menschheit lässt noch auf sich warten.

"...kost der Sprit auch 3 Mark 10, scheiß egal, es wird schon gehn..."

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 21:14 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 45 Min.) @ FliZZa


"...kost der Sprit auch 3 Mark 10, scheiß egal, es wird schon gehn..."

Du bist nach mir geboren oder nach mir an die Tankstelle gefahren. ;) Mein Vater hat das erste Automobil der Familie Ende der 60-iger Jahre gekauft, um sich den jeweils einstündigen Weg zur und von der Arbeit nennenswert zu verkürzen. Und ich meine, der Benzinpreis war damals um die 50 Pfennig pro Liter und von Selbstbedienung an der Tanke war noch nichts zu sehen. Und ein paar Jahre später war dann 1973, also Ölkrise. Aber Benzin war auch danach erstmal unter 1 DM/Liter. Irgendwann gings natürlich höher, Gründe dafür gibts immer.

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 21:53 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 6 Min.) @ SauerländischerBonner

Mein Opa hat die Eier noch für 5 Pfennig/Stück gekauft, erzählte er in den 70ern gerne…

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 21:58 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 1 Min.) @ Murksknüller

Mein Opa hat die Eier noch für 5 Pfennig/Stück gekauft, erzählte er in den 70ern gerne…

Das waren aber die kleinen, die großen gabs für 10 Pfennig. Und bei uns gabs Sonntagseier, oder mit Kartoffeln und Spinat unter der Woche.

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 21:58 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 1 Min.) @ SauerländischerBonner

Mein Opa hat die Eier noch für 5 Pfennig/Stück gekauft, erzählte er in den 70ern gerne…


Das waren aber die kleinen, die großen gabs für 10 Pfennig. Und bei uns gabs Sonntagseier, oder mit Kartoffeln und Spinat unter der Woche.

Wie, hattet ihr keine eigenen Hühner?

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 22:49 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 10 Min.) @ FourrierTrans

Wir hatten damals auch (noch) keine eigenen Hühner, aber dafür zwei Schweine und einen Kaninchenstall.
Die Eier habe ich Samstags mit dem Fahrrad vom Bauern geholt.
PS: Heute beim Rewe muss ich immer aufpassen: Im Karton sind jeweils Eier der Größe S, M und L. Der Preis ist identisch, ich kaufe daher grundsätzlich nur S-Kartons. Muss man manchmal etwas suchen im Regal.

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 23:00 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 59 Min.) @ Murksknüller

PS: Heute beim Rewe muss ich immer aufpassen: Im Karton sind jeweils Eier der Größe S, M und L. Der Preis ist identisch, ich kaufe daher grundsätzlich nur S-Kartons. Muss man manchmal etwas suchen im Regal.

Wenn ich das richtig verstehe ist S=small, m=middle und l=large. Warum nimmst Du die kleinen Eier? Frage für einen Freund und für mich ;)

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 23:28 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 31 Min.) @ SauerländischerBonner

S nicht gleich Schön? Oder Schmackhaft??

Fummeln da auch schon wieder die Amis mit????

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 22:08 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 51 Min.) @ FourrierTrans

Wie, hattet ihr keine eigenen Hühner?

Nein, in der Nußbergstraße zu Iserlohn waren keine eierlegenden Hühnchen vorgesehen. (Kein Garten kein Balkon) Das war damals ein wohnungstechnisches Auffanggebiet für Verlorene und Flüchtlinge. Und so wurde ich ein Kind von zwei Flüchtlingen - ohne eigenes Huhn ;)

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 08:39 (vor 20 Stunden, 20 Minuten) @ SauerländischerBonner

Ach du scheiße. Ich hätte nicht gedacht, ausgerechnet an diesem verfluchten Ort ausgerechnet an diesen verfluchten Ort erinnert zu werden, wo ich paar Jahre meiner Kindheit leben "durfte". Und das nicht im besseren Teil des Nussbergs, Nussbergstraße 100, runter zu dem kleinen Platz vor der Kirche, wo früher ein Schlecker (oder war es ein plus?) an der Ecke war.

Dinge, die man an einem Mittwochmorgen nicht revue passieren lassen möchte. Brrr.

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 22:11 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 48 Min.) @ SauerländischerBonner

Wie, hattet ihr keine eigenen Hühner?


Nein, in der Nußbergstraße zu Iserlohn waren keine eierlegenden Hühnchen vorgesehen. (Kein Garten kein Balkon) Das war damals ein wohnungstechnisches Auffanggebiet für Verlorene und Flüchtlinge. Und so wurde ich ein Kind von zwei Flüchtlingen - ohne eigenes Huhn ;)

Ich bin ja auch Heimatvertriebener (in zweiter Generation ;-) ). Genau weiß ich es nicht, wie das war, aber bei den Vertriebenen gab es ja Zuwendungen beim Erwerb von Eigentum, allerdings musste da dann noch in abgespeckter Form Landwirtschaft betrieben werden (war quasi eine Art Voraussetzung, wie ich das immer verstanden habe). So war das zumindest bei meinen Großeltern und deswegen liefen dann auf dem neuen Grund und Boden weiterhin Hühner und Karnickel rum, neben der Bodenbeackerung.
Aber wusste ja nicht, dass du aus Iserlohn kommst, das ist ja schon städtischer. Sonst war das früher sicherlich in jedem kleinen Ort so, dass hinter'm Haus Hühner rumliefen. Mindestens. :-)

Hohe Benzinpreise: Dieser Boomer ist schuld (und noch andere)

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 22:47 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 12 Min.) @ FourrierTrans


Ich bin ja auch Heimatvertriebener (in zweiter Generation ;-) ).

Und mein nichtsnutziger Stiefbruder hat mir noch was erzählt über irgendwelche Steuervorteile als Vertriebener zweiten Grades.

Genau weiß ich es nicht, wie das war, aber bei den Vertriebenen gab es ja Zuwendungen beim Erwerb von Eigentum, allerdings musste da dann noch in abgespeckter Form Landwirtschaft betrieben werden (war quasi eine Art Voraussetzung, wie ich das immer verstanden habe). So war das zumindest bei meinen Großeltern und deswegen liefen dann auf dem neuen Grund und Boden weiterhin Hühner und Karnickel rum, neben der Bodenbeackerung.

Das kann sein, das weiß ich nicht. ABER es gab den sogenannten Lastenausgleich. Und der hat für viel Unmut gesorgt.

Iserlohn, das ist ja schon städtischer.

Das kommt darauf an. Iserlohn war eine Bergbaustadt, in der der Erzabbau Anfang des 19. Jahrhunderts eingestellt wurde. Über dem größten Loch der Stadt hat man in den 70-ern des letzten Jahrhunderts das größte Kaufhaus der Stadt gebaut. Und direkt daneben das häßlichste Rathaus des Sauerlands.

Ich hatte einen Onkel, der war schweinereich, und die Wohnungen, die er in Iserlohn bewohnt hat, nennt man gemeinhin Villen, in bella Italia Pallazzi. Der hätte vielleicht Deine Meinung von Iserlohn als Stadt geteilt. Aber meine Eltern waren kriegsversehrte Kinder und sie waren arm. Und der Nußberg war nichts weiter als ein schnell aufgebautes Flüchtlingslager. Iserlohn ist nicht schön und keine Stadt.

Und am Ende musste ich mich unter den Teppichstangen, Wäschestangen entscheiden, BVB, Schalke oder Werder. Du weißt, für wen ich mich entschieden habe.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 18:18 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 41 Min.) @ Floatdownstream

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

markus, Dienstag, 07.04.2026, 18:29 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 30 Min.) @ Ulrich

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.

Direkte Gesprächskanäle.

Hintergrund soll Trumps Social Media Beitrag von heute sein, in dem er ankündigt, dass eine ganze Zivilisation sterben wird.

Wieso kommt eigentlich niemand auf Idee, ihm dem Zugang wegzunehmen?

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Gargamel09, Dienstag, 07.04.2026, 18:35 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 24 Min.) @ markus

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Direkte Gesprächskanäle.

Hintergrund soll Trumps Social Media Beitrag von heute sein, in dem er ankündigt, dass eine ganze Zivilisation sterben wird.

Wieso kommt eigentlich niemand auf Idee, ihm dem Zugang wegzunehmen?

Weil es ihm gehört?!
Wer kam auf die Idee, ihn nochmal zu wählen, sollte die Frage lauten ;)

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

markus, Dienstag, 07.04.2026, 18:47 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 12 Min.) @ Gargamel09

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Direkte Gesprächskanäle.

Hintergrund soll Trumps Social Media Beitrag von heute sein, in dem er ankündigt, dass eine ganze Zivilisation sterben wird.

Wieso kommt eigentlich niemand auf Idee, ihm dem Zugang wegzunehmen?


Weil es ihm gehört?!
Wer kam auf die Idee, ihn nochmal zu wählen, sollte die Frage lauten ;)

So ist das halt, wenn man im Vorfeld den amtierenden Präsidenten komplett zerlegt.

Ich meinte damals schon, dass ich lieber einen senilen Präsidenten habe als einen geistig fitten D. Trump, der noch viel mitbekommt.

Darum geht es schon lange nicht mehr

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 20:30 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 29 Min.) @ markus
bearbeitet von SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 20:44

Ich meinte damals schon, dass ich lieber einen senilen Präsidenten habe als einen geistig fitten D. Trump, der noch viel mitbekommt.

Lieber einen geldgeilen Deppen als einen geldgeilen Kapitalisten?

Manchmal macht die Optik doch was aus. Stell Dir vor, Claudia Roth wäre heute Kanzlerin. ;)

Der Jubel der Bevölkerung würde wohl niemals enden.

Das ist das Problem jeder echten Demokratie. Wenn der Kandidat sein Wahlvolk vor der Wahl überzeugt hat und gewählt wird, kann er danach machen was er will. Aber wenn die Wähler enttäuscht sind, ist er nach der nächsten Wahl a. D. (wech).

Darum geht es schon lange nicht mehr

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 20:35 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 24 Min.) @ SauerländischerBonner

Ich meinte damals schon, dass ich lieber einen senilen Präsidenten habe als einen geistig fitten D. Trump, der noch viel mitbekommt.


Lieber einen Deppen als einen Kapitalisten?

Manchmal macht die Optik doch was aus. Stell Dir vor, Claudia Roth als Kanzlerin. ;)

Die sähe ja fast aus .....


..... wie Angela Merkel?

Darum geht es schon lange nicht mehr

SauerländischerBonner, Dienstag, 07.04.2026, 20:45 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 14 Min.) @ Ulrich


Manchmal macht die Optik doch was aus. Stell Dir vor, Claudia Roth als Kanzlerin. ;)


Die sähe ja fast aus .....


..... wie Angela Merkel?

Bei SIXT! ;)

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Gargamel09, Dienstag, 07.04.2026, 18:52 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 7 Min.) @ markus

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Direkte Gesprächskanäle.

Hintergrund soll Trumps Social Media Beitrag von heute sein, in dem er ankündigt, dass eine ganze Zivilisation sterben wird.

Wieso kommt eigentlich niemand auf Idee, ihm dem Zugang wegzunehmen?


Weil es ihm gehört?!
Wer kam auf die Idee, ihn nochmal zu wählen, sollte die Frage lauten ;)


So ist das halt, wenn man im Vorfeld den amtierenden Präsidenten komplett zerlegt.

Ich meinte damals schon, dass ich lieber einen senilen Präsidenten habe als einen geistig fitten D. Trump, der noch viel mitbekommt.

Biden hat sich ja selber zerlegt, der hätte nur ankündigen müssen, was er eigentlich versprochen hatte, nicht nochmal anzutreten, dann wäre uns Trump vermutlich erspart geblieben, eine Harris hätte sich auch nicht durchgesetzt. Aber so ist das eben, 1 x an der Macht, gibt man die ungern wieder her.

Ich würde mir ja wünschen, dass die unabhängigen Wähler, die größte Wählergruppe, einen Kandidaten aufstellen, dass die mal einen Präsidenten bekommen, dann wäre einer in der Mitte, der links und rechts zusammenbringen muss, um Kompromisse zu finden.

Wird leider nicht passieren, täte den USA aber mal gut, keinen Demokraten oder Republikaner an der Macht zu haben.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 07.04.2026, 20:39 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 20 Min.) @ Gargamel09

Wenn, dann wird es einer der Superreichen, der einen erfolgversprechenden Wahlkampf finanzieren kann. Ob es dann besser wird?
Wohl eher nicht, weil ich da an Bezos, Musk oder Zuckerberg denke….

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 19:44 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 15 Min.) @ Gargamel09

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Direkte Gesprächskanäle.

Hintergrund soll Trumps Social Media Beitrag von heute sein, in dem er ankündigt, dass eine ganze Zivilisation sterben wird.

Wieso kommt eigentlich niemand auf Idee, ihm dem Zugang wegzunehmen?


Weil es ihm gehört?!
Wer kam auf die Idee, ihn nochmal zu wählen, sollte die Frage lauten ;)


So ist das halt, wenn man im Vorfeld den amtierenden Präsidenten komplett zerlegt.

Ich meinte damals schon, dass ich lieber einen senilen Präsidenten habe als einen geistig fitten D. Trump, der noch viel mitbekommt.


Biden hat sich ja selber zerlegt, der hätte nur ankündigen müssen, was er eigentlich versprochen hatte, nicht nochmal anzutreten, dann wäre uns Trump vermutlich erspart geblieben, eine Harris hätte sich auch nicht durchgesetzt. Aber so ist das eben, 1 x an der Macht, gibt man die ungern wieder her.

Ich würde mir ja wünschen, dass die unabhängigen Wähler, die größte Wählergruppe, einen Kandidaten aufstellen, dass die mal einen Präsidenten bekommen, dann wäre einer in der Mitte, der links und rechts zusammenbringen muss, um Kompromisse zu finden.

Wird leider nicht passieren, täte den USA aber mal gut, keinen Demokraten oder Republikaner an der Macht zu haben.

Wobei man auch die Frage stellen muss, ob das Gesamtsystem dann nicht ggf. einfach kaputt und obsolet ist, wenn sich der gemeine US-Amerikaner zwischen einem senilen Demokraten und einem irren Republikaner entscheiden soll. Und das allerschlimmste daran, dass beide Parteien nahezu bis zum Schluss noch so getan haben, als sei das alles so "normal und gewollt".

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 07.04.2026, 18:29 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 30 Min.) @ Ulrich

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.

Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

markus93, Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 18:48 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 11 Min.) @ FliZZa

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?

Hör auf, ich halte ihn mittlerweile für dumm, verrückt und vor allem kurzsichtig genug das er das wirklich tut.
Wer könnte ihn da eigentlich wirklich aufhalten in dem USA ohne Befehle zu missachten?

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Dana White, Dienstag, 07.04.2026, 19:14 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 45 Min.) @ markus93

Eine nukleare Gefechtsfeldwaffe würde ich nicht komplett ausschließen.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Gargamel09, Dienstag, 07.04.2026, 18:38 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 21 Min.) @ FliZZa

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?

Ich warte nur darauf, bis Hegseth die Amerikaner fragt, ob sie den totalen Krieg im Iran wollen, so wie der immer steiler in Sachen Krieg geht.

Die haben also nicht ohne Hintergedanken das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt...

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Kruemelmonster09, Dienstag, 07.04.2026, 19:59 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 0 Min.) @ Gargamel09

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?


Ich warte nur darauf, bis Hegseth die Amerikaner fragt, ob sie den totalen Krieg im Iran wollen, so wie der immer steiler in Sachen Krieg geht.

Die haben also nicht ohne Hintergedanken das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt...

Du meinst, ob sie die totale Operation wollen.

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Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 20:02 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 57 Min.) @ Kruemelmonster09

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?


Ich warte nur darauf, bis Hegseth die Amerikaner fragt, ob sie den totalen Krieg im Iran wollen, so wie der immer steiler in Sachen Krieg geht.

Die haben also nicht ohne Hintergedanken das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt...


Du meinst, ob sie die totale Operation wollen.

Eigentlich wollten sie die totale Spezialoperation.

Aber die Wortmarke hatte bereits Wladimir Putin angemeldet. Hätte man den Begriff übernommen, dann wären satte Lizenzgebühren fällig geworden.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Gargamel09, Dienstag, 07.04.2026, 20:08 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 51 Min.) @ Ulrich

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?


Ich warte nur darauf, bis Hegseth die Amerikaner fragt, ob sie den totalen Krieg im Iran wollen, so wie der immer steiler in Sachen Krieg geht.

Die haben also nicht ohne Hintergedanken das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt...


Du meinst, ob sie die totale Operation wollen.


Eigentlich wollten sie die totale Spezialoperation.

Aber die Wortmarke hatte bereits Wladimir Putin angemeldet. Hätte man den Begriff übernommen, dann wären satte Lizenzgebühren fällig geworden.

Der Moron in Chief meinte doch immer, dass es unter seine Herrschaft keinen Angriff Russland auf die Ukraine gegeben hätte, alles aufgrund Bidens Schwäche passiert ist.
Was macht der Honk, zettelt dann einfach selber einen Krieg an.
Am Ende der 4 Jahre seiner Amtszeit hat er bestimmt 12 Kriege beendet, 4 davon vorher selber angefangen. Vermutlich ist nicht mal Europa sicher.
Das ist alles so verrückt, da käme nicht mal Hollywood drauf.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 20:35 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 24 Min.) @ Gargamel09

Meldet der Spiegel im Ticker hinter der Paywall. Quelle: New York Times.


Was will Trump machen? Also in einer Nacht...
Taco oder Atomwaffe?


Ich warte nur darauf, bis Hegseth die Amerikaner fragt, ob sie den totalen Krieg im Iran wollen, so wie der immer steiler in Sachen Krieg geht.

Die haben also nicht ohne Hintergedanken das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt...


Du meinst, ob sie die totale Operation wollen.


Eigentlich wollten sie die totale Spezialoperation.

Aber die Wortmarke hatte bereits Wladimir Putin angemeldet. Hätte man den Begriff übernommen, dann wären satte Lizenzgebühren fällig geworden.


Der Moron in Chief meinte doch immer, dass es unter seine Herrschaft keinen Angriff Russland auf die Ukraine gegeben hätte, alles aufgrund Bidens Schwäche passiert ist.
Was macht der Honk, zettelt dann einfach selber einen Krieg an.
Am Ende der 4 Jahre seiner Amtszeit hat er bestimmt 12 Kriege beendet, 4 davon vorher selber angefangen. Vermutlich ist nicht mal Europa sicher.
Das ist alles so verrückt, da käme nicht mal Hollywood drauf.

Ich muss leider sagen, bei Donald Trump überrascht mich gar nichts mehr. Wir haben es hier mit einem völlig amoralischen Menschen zu tun, der zudem im geistigen Verfall begriffen ist. Er hielt sich schon immer für intelligenter und auf jedem Gebiet fachlich kompetenter als alle andern. Und spätestens seit seiner erneuten Wahl im Jahr 2024 hält er sich vor allem für allmächtig. Er glaubt, auf Supreme Court und Kongress nichts geben zu müssen. Gleichzeitig ist er aber ein extrem schwacher Charakter, extrem anfällig für Beeinflussung aus dem eigenen Umfeld - wenn die nur geschickt genug geschieht.

Viele haben sich nach Donald Trumps erneuter Wahl eingeredet, dass es wohl nicht so schlimm werden würde. Schließlich hatte man auch Trumps erste Präsidentschaft halbwegs unbeschadet überstanden. Aber der Donald Trump von Anfang 2025 war nicht mehr der Donald Trump von Anfang 2017. Seine Niederlage gegen Joe Biden im Jahr 2020 war für den Narzissten eine unerträgliche Demütigung. Deshalb dürfte er sich selbst suggeriert haben, dass dabei betrogen worden sei. Dieses Trauma hat ihn seitdem massiv geprägt. Während seiner ersten Amtszeit war er im Kabinett noch von "Erwachsenen" eingerahmt. Von denen fühlte er sich aber nach seiner Wahlniederlage 2020 verraten, vorweg von Mike Pence. 2025 hat er sich ein Kabinett von handverlesenen Anhängerinnen und Anhängern zusammengestellt. Kompetenz zählte nichts Loyalität zählte alles. Er selbst hatte vor allem drei Ziele. Rache an allen, die ihm tatsächlich oder auch nur angeblich geschadet haben, weil sie ihre Pflicht taten. Zerschlagung des alten politischen Systems. Und daneben schamlose Bereicherung.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 07.04.2026, 20:47 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 12 Min.) @ Ulrich

Viele haben sich nach Donald Trumps erneuter Wahl eingeredet, dass es wohl nicht so schlimm werden würde. Schließlich hatte man auch Trumps erste Präsidentschaft halbwegs unbeschadet überstanden. Aber der Donald Trump von Anfang 2025 war nicht mehr der Donald Trump von Anfang 2017. Seine Niederlage gegen Joe Biden im Jahr 2020 war für den Narzissten eine unerträgliche Demütigung. Deshalb dürfte er sich selbst suggeriert haben, dass dabei betrogen worden sei. Dieses Trauma hat ihn seitdem massiv geprägt. Während seiner ersten Amtszeit war er im Kabinett noch von "Erwachsenen" eingerahmt. Von denen fühlte er sich aber nach seiner Wahlniederlage 2020 verraten, vorweg von Mike Pence. 2025 hat er sich ein Kabinett von handverlesenen Anhängerinnen und Anhängern zusammengestellt. Kompetenz zählte nichts Loyalität zählte alles. Er selbst hatte vor allem drei Ziele. Rache an allen, die ihm tatsächlich oder auch nur angeblich geschadet haben, weil sie ihre Pflicht taten. Zerschlagung des alten politischen Systems. Und daneben schamlose Bereicherung.

Das ist ja alles richtig so, aber der Senat hat so Pflunzpiepen wie RFK Jr., Hegseth, Noem und diesen FBI-Chef durchgewunken. Da mussten so gut wie alle republikanischen Senatoren zustimmen. Und ein paar Senatoren und Kongressabgeordnete auf republikanischer Seite würde reichen und dieser komplette leider aber auch sehr gefährliche Hirnpfurz von Krieg wäre vorbei. Tun sie aber nicht. Erinnere Dich noch mal an diesen Popanz den Bush Jr. und v.a. Powell damals veranstaltet haben. Das gesamte Spektrum ist da so weit in Richtung Idiocrazy gewandert. Das ist nicht nur Trump, das System ist da so am Ar..., aber die merken es noch nicht einmal. Ein Peter Thiel und seine rechtsradikallibertären Lakaien strahlen jeden Abend vor Glück, was sie alles schon erreicht haben.

Iran kappt indirekte Gesprächskanäle zu den USA

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 21:08 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 51 Min.) @ Lattenknaller

Das ist ja alles richtig so, aber der Senat hat so Pflunzpiepen wie RFK Jr., Hegseth, Noem und diesen FBI-Chef durchgewunken. Da mussten so gut wie alle republikanischen Senatoren zustimmen. Und ein paar Senatoren und Kongressabgeordnete auf republikanischer Seite würde reichen und dieser komplette leider aber auch sehr gefährliche Hirnpfurz von Krieg wäre vorbei. Tun sie aber nicht. Erinnere Dich noch mal an diesen Popanz den Bush Jr. und v.a. Powell damals veranstaltet haben. Das gesamte Spektrum ist da so weit in Richtung Idiocrazy gewandert. Das ist nicht nur Trump, das System ist da so am Ar..., aber die merken es noch nicht einmal. Ein Peter Thiel und seine rechtsradikallibertären Lakaien strahlen jeden Abend vor Glück, was sie alles schon erreicht haben.

Donald Trump und seine Hinterleute haben die letzte Legislaturperiode genutzt, um die Republikaner weiter gleichzuschalten. Zudem hat man über die eigene Anhängerschaft einen unglaublichen Druck auf republikanische Senatoren ausgeübt, die als "unsichere Kantonisten" galten. Die wurden als "Rinos" verunglimpft, "Republicans in name only". Vor allem Elon Musks Plattform X wurde genutzt um diese Personen zu markieren und die Öffentlichkeit gegen sie aufzuhetzen. Vielfach hatten deshalb auch Republikaner im Senat und im Repräsentantenhaus schlicht Angst.

Das galt noch viel stärker für die Demokraten. Mein Bruder ist mit einem - mittlerweile ehemaligen -wichtigen Mitarbeiter eines langjährigen Mitglieds des Repräsentantenhauses befreundet. Der meinte vor etwa einem Jahr zu meinem Bruder, die Stimmung in Washington sei so ähnlich wie in Deutschland nach der Machtübernahme von Adolf Hitler, aber noch vor dem Reichstagsbrand. Man rechnete damals mit einem Ereignis wie z.B. einem vorgetäuschten Terroranschlag, um dann zu noch repressiveren Maßnahmen greifen zu können. Der Freund ist mittlerweile mitsamt seiner deutschen Frau und seinen Kindern nicht mehr in den USA, die Familie wollte unbedingt "raus". Die Stimmung erschien ihr zu gefährlich und zu bedrückend.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 07.04.2026, 14:50 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 9 Min.) @ Floatdownstream

Vielleicht sollte die Spezies Mensch diesen Planeten wieder verlassen

Floatdownstream, Lünen, Dienstag, 07.04.2026, 19:05 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 54 Min.) @ Frankonius

Was könnte für ein Paradies (wieder)entstehen.

Vielleicht sollte die Spezies Mensch diesen Planeten wieder verlassen

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.04.2026, 21:24 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 35 Min.) @ Floatdownstream

Was könnte für ein Paradies (wieder)entstehen.

Haben aber die "Vernünftigen", friedlebenden nur nichts mehr von....

Ich sehe das nicht so fatalistisch. Wir haben auch reihenweise kluge, sozialfähige Köpfe, aber die befinden sich leider auf den billigen Plätzen.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 18:35 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 24 Min.) @ Frankonius

Link zum Focus, da bei Spiegel.de hinter Paywall

Donald Trump hat komplett die Kontrolle verloren. Er agiert wie ein bösartiges kleines Kind, dass alles bekommen will, was es in Reichweite glaubt. Schon früher haben Gesetze für ihn nicht gezählt, mittlerweile führt er sich auf wie ein Wikingerhäuptling auf Plünderzug in einem Kloster. Und auch sein rechtsradikaler Kriegsminister, der Trunkenbold und Frauenschläger Pete Hegseth steht ihm in nichts nach. Der hat verkündet, diesem Krieg würden keine Gefangenen gemacht. Das hieße, bei einem Bodeneinsatz würden alle gefangengenommenen Iraner erschossen.

Eigentlich hätten ihn J.D. Vance und sein Kabinett bereits längst unter Berufung auf den 25. Verfassungszusatz für amtsunfähig erklären müssen. Ich bin mir sicher, in seiner ersten Amtszeit wäre das auch geschehen. Aber in seiner zweiten Amtszeit hat sich Donald Trump mit Irren, Idioten und Durchgeknallten umgeben.


Der Spottname "The Mad King" hat sich mittlerweile als noch treffender erwiesen, als die Erfinder geglaubt haben dürften. Der Mann ist komplett "durch". Demenz äußert sich zudem häufig nicht nur in Form von Gedächtnisverlust, dem Nachlassen der geistigen Eigenschaften, Konfabulation, etc. Vielfach tritt ein weitgehender Verlust der Impulskontrolle auf. Die Betroffenen können sich dann selbst nicht mehr kontrollieren und sind auch nicht mehr durch andere unkontrollierbar.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 07.04.2026, 16:51 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 8 Min.) @ Frankonius

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 17:03 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 56 Min.) @ guy_incognito

https://www.der-postillon.com/2026/04/trump-ultimatum.html

In diesen traurigen Zeiten ist der Postillon manchmal das seriöseste Medium.


:—/

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Londo, Münster, Dienstag, 07.04.2026, 17:56 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 3 Min.) @ Ulrich

Ich schlage vor, den "tödlichen Witz" zu entmotten.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 07.04.2026, 18:13 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 47 Min.) @ Londo

Ich schlage vor, den "tödlichen Witz" zu entmotten.

Wurde schon versucht. Trump hat ihn nicht verstanden.

Trump immer nervöser

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 07.04.2026, 15:19 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 40 Min.) @ Frankonius

Abschätzige Sprache, derbe Wortwahl: Der US-Präsident droht Iran immer schärfer. Aus Sicht des Politologen Bierling zeigt sich darin zunehmende Nervosität. Irans Regime hingegen habe nichts zu verlieren und tue alles für den Machterhalt.

tagesschau24: Trump hat damit gedroht, jedes Kraftwerk und jede Brücke im Iran zerstören zu lassen, wenn der Iran nicht einlenkt. Abgesehen davon, dass Angriffe auf die zivile Infrastruktur eigentlich verboten sind - klingt dieser Plan realistisch?Stephan Bierling: Prinzipiell haben die Amerikaner als eine der großen Militärmächte des Planeten die Möglichkeit, die Feuerkraft, das auch umzusetzen. Insofern ist die Drohung durchaus real. Wir sind mittlerweile in einer sehr politischen Phase des Krieges, und Trump wird zunehmend verzweifelt.Er wird immer nervöser. Er setzt Ultimaten, die er dann wieder verschiebt. Und das zeigt, dass die Amerikaner im Moment händeringend nach irgendwelchen Möglichkeiten suchen, den Iran zum Einlenken zu zwingen.
..
Und seine vulgären Ausfälle auf Truth Social und in Interviews zeigen ja, wie er immer brutaler und immer nervöser versucht, aus diesem Konflikt rauszukommen, und deshalb mit allem droht, was ihm nur zur Verfügung steht, obwohl er die Iraner damit nicht wirklich beeindrucken kann.

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-ultimatum-iran-interview-100.html

Trump immer nervöser

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 07.04.2026, 15:34 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 25 Min.) @ SebWagn

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.

Bleibt es bei Drohungen? Fragt mich was leichteres, ich hoffe es jedoch.

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 15:44 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 15 Min.) @ donotrobme

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.

Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.


Bleibt es bei Drohungen? Fragt mich was leichteres, ich hoffe es jedoch.

Ist am Ende vielleicht auch eine Preisfrage. Iran fordert wohl 2 Millionen Dollar je Durchfahrt. Eventuell ein sinnvoller Kompromiss.

Trump immer nervöser

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 18:40 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 19 Min.) @ markus

Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.

In diesem Fall hat Donald Trump aber angekündigt, die Energieversorgung des Iran komplett zu zerschlagen, indem er alle Kraftwerke, etc. zerstören lässt. Das wäre ohne irgendein wenn oder aber ein Kriegsverbrechen.

Mittlerweile haben die Iraner zudem angekündigt, um Kraftwerke, etc. Menschenketten zu bilden. In diesem Fall würden Blutbäder drohen.

Trump immer nervöser

Dana White, Dienstag, 07.04.2026, 21:13 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 46 Min.) @ Ulrich

Wird deiner Einschätzung nach der Iran in einem Gegenschlag dann die Entsalzungsanlagen der Nachbarstaaten angreifen?

Trump immer nervöser

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 21:20 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 39 Min.) @ Dana White

Wird deiner Einschätzung nach der Iran in einem Gegenschlag dann die Entsalzungsanlagen der Nachbarstaaten angreifen?

Sie hatten es jedenfalls angedroht. Auch wenn die Golfstaaten jeweils große Wasservorräte haben, müssten sie dann wohl massiv sparen, um diese möglichst lange zu strecken. Per Schiff Wasser hereinzubringen funktioniert aktuell wegen der Sperrung der Straße von Hormus vermutlich nicht.

Allerdings gibt es sicherlich auch andere aus Sicht der Iraner wichtige Ziele. Ölinfrastruktur, Erdgasverflüssigungsanlagen, etc. Eventuell ist die Frage ganz einfach, was schützen die Golfstaaten am besten?

Trump immer nervöser

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 07.04.2026, 17:05 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 54 Min.) @ markus

Für wen ist das ein sinnvoller Kompromis?

Für den Iran, der mit einer Seestraße nun Kasse machen kann?
Was sagen wohl die Anreinerstaaten, Kuwait, die Emirate, Katar und Bahrain dazu? Die müssen durch die Straße von Hormuz oder mit einer Pipeline durch Saudi-Arabien. Wann ist die wohl gebaut?
Die Saudis müssen ihren kompletten Ölhandel auf die westliche Küste verlagern. Was sagen wohl die Huthi-Rebellen dazu? Machen die schon eine Flaschen Rosenwasser auf? Es gäbe was zu feiern.

Und am Ende sind diese Passierkosten, wie auch Zölle, von den Endverbrauchern zu zahlen. Du glaubst doch nicht, dass deren heimischen Energieproduzenten die Kosten selber tragen werden?
Das käme noch zusätzlich zu den eh schon hohen Energiekosten, die wir alle hier, wie auch unsere heimische Produktion, zu zahlen hätte.

Vor allem wurde dem Iran gezeigt, dass er die anderen Länder der Region mobben kann, warum sollten sie aufhören?

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 17:15 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 44 Min.) @ donotrobme

Für wen ist das ein sinnvoller Kompromis?

Für die ganze Welt. Denn der Krieg kann, je länger er dauert, der Weltwirtschaft massiv schaden.


Für den Iran, der mit einer Seestraße nun Kasse machen kann?
Was sagen wohl die Anreinerstaaten, Kuwait, die Emirate, Katar und Bahrain dazu? Die müssen durch die Straße von Hormuz oder mit einer Pipeline durch Saudi-Arabien. Wann ist die wohl gebaut?
Die Saudis müssen ihren kompletten Ölhandel auf die westliche Küste verlagern. Was sagen wohl die Huthi-Rebellen dazu? Machen die schon eine Flaschen Rosenwasser auf? Es gäbe was zu feiern.

Naja, es sagt ja niemand, dass sowas für alle Länder gilt. Vielleicht soll das nur für die USA, Israel und NATO-Staaten gelten.

Und am Ende sind diese Passierkosten, wie auch Zölle, von den Endverbrauchern zu zahlen. Du glaubst doch nicht, dass deren heimischen Energieproduzenten die Kosten selber tragen werden?
Das käme noch zusätzlich zu den eh schon hohen Energiekosten, die wir alle hier, wie auch unsere heimische Produktion, zu zahlen hätte.

Der Preis dürfte trotzdem wieder sinken, da das Angebot auf dem Weltmarkt wieder das Normalniveau erreicht. Auf Basis des Normalniveaus kommt es dann zu einem gewissen Aufschlag.


Vor allem wurde dem Iran gezeigt, dass er die anderen Länder der Region mobben kann, warum sollten sie aufhören?

In einem Krieg gilt zunächst das Recht des Stärkeren. Wenn die NATO-Staaten nicht gewillt sind zusammen mit den USA Hormus mit Gewalt zu öffnen, muss man ja nach Kompromissen suchen.

Trump immer nervöser

Nietzsche, Dienstag, 07.04.2026, 18:58 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 1 Min.) @ markus

Wenn die NATO-Staaten nicht gewillt sind zusammen mit den USA Hormus mit Gewalt zu öffnen, muss man ja nach Kompromissen suchen.

Ist das überhaupt möglich? Wie viel iranisches Territorium muss man kontrollieren, um sichere Durchfahrten garantieren zu können? Geht das überhaupt? Und wie lange würde das dauern?

Gibt es irgendwo seriöse Abschätzungen, was man konkret tun müsste, um das zu erreichen?

Trump immer nervöser

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 19:15 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 44 Min.) @ Nietzsche

Wenn die NATO-Staaten nicht gewillt sind zusammen mit den USA Hormus mit Gewalt zu öffnen, muss man ja nach Kompromissen suchen.


Ist das überhaupt möglich? Wie viel iranisches Territorium muss man kontrollieren, um sichere Durchfahrten garantieren zu können? Geht das überhaupt? Und wie lange würde das dauern?

Gibt es irgendwo seriöse Abschätzungen, was man konkret tun müsste, um das zu erreichen?

Militärexperten halten das für eine im bestenfalls riesige, im schlimmsten Fall unlösbare Aufgabe. Man würde eine wirklich große Anzahl von Bodentruppen benötigen, alleine vom Meer aus und aus der Luft könnte man eine Straße wohl nicht treffen. Und das iranische Ufer ist teils dicht bevölkert, teils extrem steil und felsig.

Das Ganze würde Monate für die Planung und dann noch mal Monate der Vorbereitung erfordern. Und das unter einem Präsidenten, der in Tagen denkt.

Trump immer nervöser

Fisheye, Dienstag, 07.04.2026, 16:41 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 18 Min.) @ markus
bearbeitet von Fisheye, Dienstag, 07.04.2026, 16:45

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.

Nein. So einfach ist das nicht. Nur weil Infrastruktur auch Militärisch genutzt werden kann oder wird ist es kein legitimes militärisches Ziel.

Ps: da der ganze Krieg illegitim ist, ist jede Handlung in diesem automatisch illegitim.

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 18:13 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 46 Min.) @ Fisheye

Ps: da der ganze Krieg illegitim ist, ist jede Handlung in diesem automatisch illegitim.

Woher weißt du das? Das kann doch nur der Internationale Gerichtshof beurteilen.

Trump immer nervöser

Fisheye, Dienstag, 07.04.2026, 21:41 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 18 Min.) @ markus

Ps: da der ganze Krieg illegitim ist, ist jede Handlung in diesem automatisch illegitim.


Woher weißt du das? Das kann doch nur der Internationale Gerichtshof beurteilen.

Das ist nichts Komplex. Es gilt ein Allgemeines Gewaltverbot. Von diesem Verbot gibt es zwei Ausnahmen. Das eine ist das Recht auf Selbstverteidigung. Hat der Iran die USA oder Israel unmittelbar angeriffen? Nein. Also diese Ausnahme greift nicht.

Diese Ausnahme griff beispielsweise zuletzt für Israel nach dem Angriff der Hamas und andere am 07.10.23 um mal ein praktisches Beispiel zu nennen.

Das zweite ist ein Mandat des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Liegt dies für den Angriff auf den Iran vor? Nein. Also greift auch diese Ausnahme nicht.

Hier ein praktisches Beispiel ist das Mandat des UNSC für Lybien ich glaube 2011.

Die Rechtslage ist Klar und eindeutig. Dafür braucht es keinen ICC. So etwas wie die Unschuldsvermutung gibt es im Völkerrecht sowieso nicht.

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 22:03 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 56 Min.) @ Fisheye

Ps: da der ganze Krieg illegitim ist, ist jede Handlung in diesem automatisch illegitim.


Woher weißt du das? Das kann doch nur der Internationale Gerichtshof beurteilen.


Das ist nichts Komplex. Es gilt ein Allgemeines Gewaltverbot. Von diesem Verbot gibt es zwei Ausnahmen. Das eine ist das Recht auf Selbstverteidigung. Hat der Iran die USA oder Israel unmittelbar angeriffen? Nein. Also diese Ausnahme greift nicht.

Diese Ausnahme griff beispielsweise zuletzt für Israel nach dem Angriff der Hamas und andere am 07.10.23 um mal ein praktisches Beispiel zu nennen.

Das zweite ist ein Mandat des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Liegt dies für den Angriff auf den Iran vor? Nein. Also greift auch diese Ausnahme nicht.

Hier ein praktisches Beispiel ist das Mandat des UNSC für Lybien ich glaube 2011.

Die Rechtslage ist Klar und eindeutig. Dafür braucht es keinen ICC. So etwas wie die Unschuldsvermutung gibt es im Völkerrecht sowieso nicht.

Das stimmt nicht. Im Völkerrecht ist schon umstritten, wann Selbstverteidigung beginnt.

Es gibt z. B. die Debatte über:
- präventive Selbstverteidigung („Bedrohung steht kurz bevor“)
- indirekte Angriffe (z. B. über Milizen)

Zudem gibt es seit Jahren auch immer wieder Raketen, die auf Israel geschossen werden.

Gerade der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ist kein einfaches Schwarz/Weiß Ding. Da werden alle Pro und Contras auf den Tisch gelegt und dann wird abgewogen.

Trump immer nervöser

Intertanked, Berlin, Dienstag, 07.04.2026, 18:36 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 23 Min.) @ markus

Ps: da der ganze Krieg illegitim ist, ist jede Handlung in diesem automatisch illegitim.


Woher weißt du das? Das kann doch nur der Internationale Gerichtshof beurteilen.

Eine Entscheidung am Internationalen Gerichtshof, ob ein Krieg völkerrechtswidrig ist, dauert in der Regel viele Jahre. Deswegen ist das ein ziemlich Diskussionskiller.

Ich kann mich aber juristischen Meinungen anschließen. Wie z.B. der von Prof. Dr. Dr. Kai Ambos
https://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Ambos

Völkerrechtswidrigkeit der Angriffe: Ambos bezeichnet die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als einen „klaren Bruch mit dem Völkerrecht“. Er argumentiert, dass diese gegen das Gewalt- und Interventionsverbot der UN-Charta verstoßen, da weder eine Autorisierung durch den UN-Sicherheitsrat noch eine klare Selbstverteidigungslage vorlag.

Schutz ziviler Objekte: In der Süddeutschen Zeitung wird er mit der Aussage zitiert, dass US-Soldaten Befehle verweigern müssten, die auf die Zerstörung von Brücken oder Energieanlagen im Iran abzielen. Solche Infrastrukturen gelten im Völkerrecht als zivile Objekte; deren gezielte Zerstörung stelle einen weiteren Völkerrechtsbruch dar.

Kritik an politischer Rechtfertigung: Er kritisiert die Haltung westlicher Politiker, die Angriffe als notwendig oder gar verdienstvoll (etwa als „Drecksarbeit“) bezeichnen. Laut Ambos darf die politische Zweckmäßigkeit nicht über der Einhaltung des Rechts stehen; das Völkerrecht sei „kein Wunschkonzert“.

Erosion der Weltordnung: In verschiedenen Debatten warnt er davor, dass das konsequente Ignorieren von Rechtsnormen durch westliche Staaten die gesamte regelbasierte Weltordnung und die Glaubwürdigkeit des Westens dauerhaft beschädigt.

Letzteres halte ich für einen wichtigen Punkt. Auch Deutschland tendiert dazu Völkerrecht nur zu sehen, wenn es nicht gegen eigene Interessen geht. Die langfristige Erosion unserer Werte, wird uns den Einfluss dieser Werte in der Welt halt letztendlich kosten.

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 19:30 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 29 Min.) @ Intertanked

Das sind aber nur Meinungen, und in diesem komplexen Themenfeld traue ich mir nicht zu, mich dem einfach anzuschließen.

Einen Fehler sollte man dabei auch nicht machen: Aus sicherer Entfernung – hier aus dem (noch) sicheren Deutschland – zu sagen, sie mögen bitte aufhören, nur weil mich der Spritpreis nervt, ist zu einfach. Israel ist nah dran und sie werden alles tun wollen, damit möglichst wenig Gefahr aus dem Gazastreifen, dem Libanon und dem Iran ausgeht. Das sind ja Staaten, die Israel von der Landkarte tilgen wollen und das auch offen sagen. Und ich würde es nicht für ausgeschlossen halten, dass der Iran auch eine Atombombe zünden würde, wenn sie eine hätten. Das sind religiöse Fanatiker, die sich selbst für Gott opfern würden.

Trump immer nervöser

Intertanked, Berlin, Dienstag, 07.04.2026, 20:27 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 32 Min.) @ markus

Das sind aber nur Meinungen, und in diesem komplexen Themenfeld traue ich mir nicht zu, mich dem einfach anzuschließen.

In diesem Fall würde ich da von einer fundierten Meinung sprechen, aber klar kann man da meinungsfrei bleiben. Auch wenn du mir bis dato nicht als meinungsschüchtern aufgefallen bist.

Einen Fehler sollte man dabei auch nicht machen: Aus sicherer Entfernung – hier aus dem (noch) sicheren Deutschland – zu sagen, sie mögen bitte aufhören, nur weil mich der Spritpreis nervt, ist zu einfach.

Zum Spritpreis hab ich dann keine Meinung, außer vielleicht im gesamtwirtschaftlichen Kontext. War der Bahnfahrer im letzten Autobahn-Thread. ;)

Israel ist nah dran und sie werden alles tun wollen, damit möglichst wenig Gefahr aus dem Gazastreifen, dem Libanon und dem Iran ausgeht. Das sind ja Staaten, die Israel von der Landkarte tilgen wollen und das auch offen sagen. Und ich würde es nicht für ausgeschlossen halten, dass der Iran auch eine Atombombe zünden würde, wenn sie eine hätten. Das sind religiöse Fanatiker, die sich selbst für Gott opfern würden.

Trump immer nervöser

Gargamel09, Dienstag, 07.04.2026, 19:42 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 17 Min.) @ markus

Das sind aber nur Meinungen, und in diesem komplexen Themenfeld traue ich mir nicht zu, mich dem einfach anzuschließen.

Einen Fehler sollte man dabei auch nicht machen: Aus sicherer Entfernung – hier aus dem (noch) sicheren Deutschland – zu sagen, sie mögen bitte aufhören, nur weil mich der Spritpreis nervt, ist zu einfach. Israel ist nah dran und sie werden alles tun wollen, damit möglichst wenig Gefahr aus dem Gazastreifen, dem Libanon und dem Iran ausgeht. Das sind ja Staaten, die Israel von der Landkarte tilgen wollen und das auch offen sagen. Und ich würde es nicht für ausgeschlossen halten, dass der Iran auch eine Atombombe zünden würde, wenn sie eine hätten. Das sind religiöse Fanatiker, die sich selbst für Gott opfern würden.

Apropos religiöse Fanatiker, die gibt es auch auf der anderen Seite.

Hegseth hat die Rettung des abgestürzten Piloten mit der Auferstehung Jesus zu Ostern verglichen, auf so einen Dünnpfiff muss man auch erst mal kommen.

Der hat genauso den Schuss nicht gehört, für den ist das auch ein heiliger Krieg.

Wenn alle Seiten meinen, Gott steht an ihrer Seite, hat Gott aber viel zu tun.

Trump immer nervöser

markus93, Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 19:48 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 11 Min.) @ Gargamel09

Wenn es wirklich einen Gott gibt dann ist im nach etlichen Spielstunden wahrscheinlich gerade nur langweilig und er hat einfach nur die Leiter aus dem Pool entfernt (Die Sims Spieler werden es verstehen)

Trump immer nervöser

markus93, Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 19:39 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 20 Min.) @ markus

Die Frage ist ob sie überhaupt an Massenvernichtungswaffen gearbeitet haben. Kann ich nicht beurteilen, aber Beweise gab es meines Wissens nach dafür nicht.
Die USA bzw Israel werden natürlich etwas besser informiert sein als ich, aber den Kriegsgrund kommuniziert haben vor allem die USA halt auch nicht.

Trump immer nervöser

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 19:39 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 20 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 07.04.2026, 19:42

Das sind aber nur Meinungen, und in diesem komplexen Themenfeld traue ich mir nicht zu, mich dem einfach anzuschließen.

Einen Fehler sollte man dabei auch nicht machen: Aus sicherer Entfernung – hier aus dem (noch) sicheren Deutschland – zu sagen, sie mögen bitte aufhören, nur weil mich der Spritpreis nervt, ist zu einfach. Israel ist nah dran und sie werden alles tun wollen, damit möglichst wenig Gefahr aus dem Gazastreifen, dem Libanon und dem Iran ausgeht. Das sind ja Staaten, die Israel von der Landkarte tilgen wollen und das auch offen sagen. Und ich würde es nicht für ausgeschlossen halten, dass der Iran auch eine Atombombe zünden würde, wenn sie eine hätten. Das sind religiöse Fanatiker, die sich selbst für Gott opfern würden.

Ist das wirklich so? Meiner Ansicht nach wird das immer nur als Monstranz hochgehalten, weil es ein ganz hervorragendes Tool zum Orchestrieren der Macht ist und zur Ausübung von Repression. Ich würde jede Wette eingehen, dass bei den Mullahs die besten Sex-Parties in ganz Iran gefeiert werden/wurden. Auch Saddam Hussein hat 1993, als ihm erste Risse im Machtgefüge offenkundig wurden, eine „nationale Glaubenskampagne“ gestartet und auf einmal musste alles fromm und religiös sein. Bei Husseins Sohnemann haben US-Truppen dann so ziemlich alles gefunden, was gegen eine fromme und gläubige Lebensweise spricht ( https://www.irishexaminer.com/world/arid-30095453.html= ).
Ebenso bei Erdogan sieht man so eine Entwicklung, als es enger wurde für ihn.
Ich glaube, niemand von denen glaubt wirklich an das, was sie vorgeben zu leben.

Trump immer nervöser

Gargamel09, Dienstag, 07.04.2026, 18:05 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 54 Min.) @ Fisheye

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.


Nein. So einfach ist das nicht. Nur weil Infrastruktur auch Militärisch genutzt werden kann oder wird ist es kein legitimes militärisches Ziel.

Ps: da der ganze Krieg illegitim ist, ist jede Handlung in diesem automatisch illegitim.

das juckt am Ende aber keinen, weder Putin noch Trump (bisher hat er dieses Linie noch nicht überschritten, zumindest hinsichtl. zivile Infratsruktur)

Wenn Du damit einmal anfängst, ziehst Du das gnadenlos durch, ohne Rücksicht auf Verluste, weil Du vllt. auch gar nicht (mehr) anders kannst. Denen passiert ja nix, Putin verreckt irgendwann in Russland und nicht in Den Haag

Trump immer nervöser

tim86, Hamburg, Dienstag, 07.04.2026, 16:28 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 31 Min.) @ markus
bearbeitet von tim86, Dienstag, 07.04.2026, 16:33

Bleibt es bei Drohungen? Fragt mich was leichteres, ich hoffe es jedoch.


Ist am Ende vielleicht auch eine Preisfrage. Iran fordert wohl 2 Millionen Dollar je Durchfahrt. Eventuell ein sinnvoller Kompromiss.

Nein, dass wäre kein sinnvoller Kompromiss, sondern ein gefährlicher Präzedenzfall der das Völkerrecht auf dem Kopf stellt und den internationalen Handel erschweren würde.

Der Iran hat zwar die UN-Seerechtsübereinkommen und Genfer Seerechtskonventionen unterschrieben, aber nicht ratifiziert und so gibt es nur durch das Völkergewohnheitsrecht ein Recht der friedlichen Durchfahrt durch iranische Hoheitsgewässer. Gleichzeitig haben iranische Schiffe(und Schiffe anderer Staaten, die die beiden nicht ratifiziert haben) nur durch dieses Recht selber das Recht andere Hoheitsgewässer zu durchfahren.

Jedoch kann der Iran, selbst wenn man das Völkergewohnheitsrecht in diesen Fall verneint, nur die eigenen Gewässer kontrollieren. Die Straße von Hormus teilt sich der Iran aber mit dem Oman und kann deswegen natürlich kein Gebühr verlangen, dafür dass Schiffe durch die Hoheitsgewässer des Omans fahren.

Und wenn man den Iran damit durchkommen lässt, warum sollten sich nicht z.B. Japan, Korea,... zusammen tun und eine Gebühr verlangen, wenn China zugang zum Pazifik haben will? Oder die Ostseestaaten, wenn Russland zugang haben will? Maroko oder Spanien könnten den Zugang zum Mittelmeer sperren,...

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 16:34 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 25 Min.) @ tim86

Bleibt es bei Drohungen? Fragt mich was leichteres, ich hoffe es jedoch.


Ist am Ende vielleicht auch eine Preisfrage. Iran fordert wohl 2 Millionen Dollar je Durchfahrt. Eventuell ein sinnvoller Kompromiss.


Nein, dass wäre kein sinnvoller Kompromiss, sondern ein gefährlicher Präzedenzfall der das Völkerrecht auf dem Kopf stellt und den internationalen Handel erschweren würde.

Der Iran hat zwar die UN-Seerechtsübereinkommen und Genfer Seerechtskonventionen unterschrieben, aber nicht ratifiziert und so gibt es nur durch das Völkergewohnheitsrecht ein Recht der friedlichen Durchfahrt durch iranische Hoheitsgewässer. Gleichzeitig haben iranische Schiffe nur durch dieses Recht selber das Recht andere Hoheitsgewässer zu durchfahren.

Jedoch kann der Iran, selbst wenn man das Völkergewohnheitsrecht in diesen Fall verneint, nur die eigenen Gewässer kontrollieren. Die Straße von Hormus teilt sich der Iran aber mit dem Oman und kann deswegen natürlich kein Gebühr verlangen, dafür dass Schiffe durch die Hoheitsgewässer des Omans fahren.

Und wenn man den Iran damit durchkommen lässt, warum sollten sich nicht z.B. Japan, Korea,... zusammen tun und eine Gebühr verlangen, wenn China zugang zum Pazifik haben will? Oder die Ostseestaaten, wenn Russland zugang haben will? Maroko oder Spanien könnten den Zugang zum Mittelmeer sperren,...

Aber doch nur, wenn sie das einseitig tun würden. Wenn das so vereinbart wird zwischen betroffenen Staaten, wäre das legal.

Trump immer nervöser

tim86, Hamburg, Dienstag, 07.04.2026, 16:55 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 4 Min.) @ markus

Wenn die USA ohne die Drohung die Meerenge zu sperren, der Meinung ist den Iran pro Schiff 2 Mio USD zu geben, meinetwegen. Sobald dies aber durch Druck und auch nur der Andeutung passiert, der Iran könnte sonst die Meerenge sperren, ist dies etwas was man nicht akzeptieren kann.

Trump immer nervöser

herrNick, Dienstag, 07.04.2026, 15:48 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 11 Min.) @ markus

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.

Legitim nach welchen Maßstäben?

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 15:59 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 0 Min.) @ herrNick

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.


Legitim nach welchen Maßstäben?

Genfer Konvention. Sonst wäre es ja sehr einfach, unter Schulen und Krankenhäusern Waffen zu lagern und sie damit absolut zu schützen. So einfach soll es dann doch nicht sein.

Trump immer nervöser

herrNick, Dienstag, 07.04.2026, 17:26 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 33 Min.) @ markus

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.


Legitim nach welchen Maßstäben?


Genfer Konvention. Sonst wäre es ja sehr einfach, unter Schulen und Krankenhäusern Waffen zu lagern und sie damit absolut zu schützen. So einfach soll es dann doch nicht sein.

Müsste dazu nicht erstmal der Angriff an sich eine Legitimität besitzen?

Trump immer nervöser

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 07.04.2026, 16:47 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 12 Min.) @ markus

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.


Legitim nach welchen Maßstäben?


Genfer Konvention. Sonst wäre es ja sehr einfach, unter Schulen und Krankenhäusern Waffen zu lagern und sie damit absolut zu schützen. So einfach soll es dann doch nicht sein.

Dann ist es dennoch nicht so simpel, mal von der Ethik abgesehen.

In so einem Fall muss man subtilere Operationen wählen, um das Gebäude zu infiltrieren.

Interessant übrigens das ich hier als Edgelord gelte. :-D

Trump immer nervöser

markus, Dienstag, 07.04.2026, 18:17 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 42 Min.) @ Foreveralone

Im übrigen:
Es wird regelmäßig darauf verwiesen, dass ein Angriff auf zivile Infrastruktur ein Kriegsverbrechen ist. Richtig ist, dass sowas nach Uno-Recht zu ächten ist. Allerdings haben die USA dieses Vertragsstück nicht unterzeichnet und damit ist es für sie nicht bindend.
Von daher darf man nicht verwundert sein, dass solche Angriffe von der US-Regierung in Erwägung gezogen werden.


Wenn zivile Infrastruktur auch militärisch genutzt wird, wird daraus ein legitimes Ziel.


Legitim nach welchen Maßstäben?


Genfer Konvention. Sonst wäre es ja sehr einfach, unter Schulen und Krankenhäusern Waffen zu lagern und sie damit absolut zu schützen. So einfach soll es dann doch nicht sein.


Dann ist es dennoch nicht so simpel, mal von der Ethik abgesehen.

In so einem Fall muss man subtilere Operationen wählen, um das Gebäude zu infiltrieren.

Interessant übrigens das ich hier als Edgelord gelte. :-D

Muss natürlich alles verhältnismäßig sein. Ich wollte weiter oben nur darauf hinaus, dass nicht automatisch jede Infrastruktur geschützt ist. Es kommt auf die Nutzung an.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Fisheye, Dienstag, 07.04.2026, 15:09 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 50 Min.) @ Frankonius

Öffentliche Ankündigung eines Genozids durch den Präsidenten der USA. What a fucked up time to be alive.

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 07.04.2026, 15:04 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 55 Min.) @ Frankonius

Ist schon mal nicht so ausgegangen wie erwartet.

War POTUS gestern in Delphi?

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 18:55 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 4 Min.) @ Will Kane

Ist schon mal nicht so ausgegangen wie erwartet.

War POTUS gestern in Delphi?

Zumindest hat Donald Trump faktisch alle Bündnisse zerschlagen, die die USA geschlossen hat. Nicht nur die NATO, auch die Bündnisse mit Südkorea, Japan und Australien. Und auch die Golfstaaten gehen auf Abstand. Er steht alleine da.

Mittlerweile fordern seine Anhänger, dass sich die USA vollständig aus Europa zurückziehen sollen. Denen ist nicht klar, wie wichtig die US-Flughäfen in Deutschland, Großbritannien, etc. für die US-Streitkräfte sind. Ohne wäre man im Nahen Osten oder Nordafrika wohl nur noch sehr eingeschränkt handlungsfähig.

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 19:27 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 32 Min.) @ Ulrich

Ist schon mal nicht so ausgegangen wie erwartet.

War POTUS gestern in Delphi?


Zumindest hat Donald Trump faktisch alle Bündnisse zerschlagen, die die USA geschlossen hat. Nicht nur die NATO, auch die Bündnisse mit Südkorea, Japan und Australien. Und auch die Golfstaaten gehen auf Abstand. Er steht alleine da.

Mittlerweile fordern seine Anhänger, dass sich die USA vollständig aus Europa zurückziehen sollen. Denen ist nicht klar, wie wichtig die US-Flughäfen in Deutschland, Großbritannien, etc. für die US-Streitkräfte sind. Ohne wäre man im Nahen Osten oder Nordafrika wohl nur noch sehr eingeschränkt handlungsfähig.

Das gehört teilweise mit zur "verhassen Welt" der vergangenen 20 Jahre. Das sind primär die Globalisierungsverlierer, denen diese allumspannende US-Präsenz ein Dorn im Auge ist, weil sie meinen, das alle koste nur Geld und sie hätten da gar nichts von (was für so eine Globalisierungsverlierer durchaus auch nicht so ganz von der Hand zu weisen ist).

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Unterhändler, Dienstag, 07.04.2026, 15:29 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 30 Min.) @ Will Kane

Ist schon mal nicht so ausgegangen wie erwartet.

War POTUS gestern in Delphi?

Das hört sich an wie ein Cowboy, der All-In geht in der Hoffnung, dass der Gegner die Karten wegschmeißt. Falls aber nicht, könnte es eine Überraschung bei der letzten Karte geben.

Für Beweggründe und Hintergründe sowie Erläuterungen wie man diesen Mann weg bekommt, finde ich diesen Artikel sehr aufschlussreich:

https://waronomics.substack.com/p/the-republic-vs-maga-on-engineered

Ich musste einen Übersetzer anschmeißen und hoffe, dass der die Aussage nicht zu sehr verzerrt hat (ein Ausschnitt).

---

Ich möchte ehrlich sein, was ich hier argumentiere, denn intellektuelle Unehrlichkeit ist die eine Sache, die ich in dieser Veröffentlichung nicht praktizieren möchte.

Ich argumentiere, dass der institutionelle Widerstand gegen MAGA nicht durch Amtsenthebung, Strafverfolgung oder einen der Mechanismen kommt, von denen die demokratische Theorie sagt, dass sie funktionieren sollten. Es kommt durch technische Konsequenzen - wirtschaftliche und geopolitische Bedingungen, die Trumps eigene Versprechen in die Instrumente seiner politischen Zerstörung verwandeln.

Ich argumentiere auch, dass der Rest der Welt daraus Kollateralschäden erleiden wird. Das ist unvermeidlich. Die Sperrung der Straße von Hormus trifft bereits Bangladesch, Sri Lanka, Pakistan, Indien, Südostasien, Afrika und Europa. Die Ölpreise erdrücken die Schwellenländer. Die Fluggesellschaften erden Flugzeuge. Lieferketten, die bereits durch COVID und den Ukraine-Krieg fragil waren, reißen unter neuem Druck.

Das Kalkül ist brutal, ja. Und ich denke, in 20 bis 30 Jahren, wenn die Archive geöffnet werden und die Memoiren veröffentlicht werden und die strategische Logik im Nachhinein sichtbar wird, werden wir erkennen, dass es die am wenigsten schlechte Option gewesen sein könnte. Warum sage ich das? Ich habe viele Jahre meines Lebens damit verbracht, die demokratische Bewegung in Bulgarien dafür verantwortlich zu machen, dass sie in den 90er Jahren gegenüber den Kommunisten nicht radikaler war. Aber in einem kürzlichen Interview teilte der damalige Präsident der Republik mit, dass Bulgarien zu dieser Zeit tatsächlich am Rande des Bürgerkriegs stand, und sie mussten sehr schnelle Entscheidungen und schmerzhafte Kompromisse treffen, um dies zu verhindern. Die Alternative? Bürgerkrieg, der so oder so gehen könnte, keine EU, keine NATO, kein Währungsausschuss, um den bulgarischen Lev an die Deutsche Marke (und dann den Euro) zu binden und die Hyperinflation zu stabilisieren. Im Nachhinein, trotz der langfristigen Auswirkungen, war das vielleicht die am wenigsten schlechte Option.

Fazit ist - MAGA ist nicht mehr nur eine populistische Überkorrektur, sondern es ist zu einer existenziellen Bedrohung für die westliche Ordnung geworden - für die Allianzarchitektur, die wirtschaftliche Infrastruktur, die institutionelle Integrität und den globalen Vertrauensrahmen, der den Großmachtkrieg seit 80 Jahren verhindert hat. Die Geschichte lehrte uns - ich habe meinen Teil der Welt besonders gelehrt -, dass dies der Fall der Imperien ist. Nicht von der äußeren Invasion, sondern von der inneren Fäulnis. Nicht von den Barbaren vor den Toren, sondern von den Bürgern, die die Tore öffneten, weil sie überzeugt waren, dass die Barbaren ihre Freunde waren.

Wenn MAGA nicht als politische Kraft unumkehrbar zerstört wird - und wenn keine tiefen Strukturreformen verhindern, dass ein anderer Schurkenpräsident diese Art von zerstörerischer Macht jemals wieder ausübt - fürchte ich, es gibt keinen Weg zurück. Die Schadensverbindungen, Allianzen bauen sich nicht wieder auf, und das Vertrauen kehrt nicht zurück. Der Dollar behauptet sich nicht wieder. Und der nächste aufstrebende Autokrat lernt aus Trumps Fehlern, anstatt sie zu wiederholen.

---

Da der Artikel frei verfügbar ist und geteilt werden möchte, ist dieses lange Zitat bzw. dessen Übersetzung in Ordnung.

Da warten wir mal ab, was passiert.

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 19:01 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 58 Min.) @ Unterhändler

Danke für den Link und die Übersetzung!

Ich gehe ebenfalls davon aus, dass eine massive Wirtschaftskrise für Trump und seine Leute deutlich gefährlicher werden könnte als die Maßnahmen, die die US-Verfassung in der Theorie birgt. Bereits jetzt kann man erkennen, dass Donald Trump deutlich an Zustimmung verliert.

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 07.04.2026, 15:24 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 35 Min.) @ Will Kane

Ist schon mal nicht so ausgegangen wie erwartet.

War POTUS gestern in Delphi?

Das Orakel lässt sehr viel Interpretations Spielraum.:-)

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 07.04.2026, 16:33 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 26 Min.) @ Garum

Ist schon mal nicht so ausgegangen wie erwartet.

War POTUS gestern in Delphi?


Das Orakel lässt sehr viel Interpretations Spielraum.:-)

Das haben Orakel so an sich.

Und das von Delphi war diesbezüglich ganz hohe Kunst.

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

flaschenkind, Saarlouis, Dienstag, 07.04.2026, 17:02 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 57 Min.) @ Will Kane

Darüber ging nur noch Radio Eriwan. Im Prinzip ja…

„Wenn Du den Halys überschreitest, wird ein großes Reich untergehen“

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 07.04.2026, 19:57 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 2 Min.) @ flaschenkind

Darüber ging nur noch Radio Eriwan. Im Prinzip ja…

Radio Eriwan!

Der Witz als Entlarvung der Lügen eines Unterdrückerregimes.

Herrlich!

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Schwarzgold, Dienstag, 07.04.2026, 15:02 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 57 Min.) @ Frankonius

Was für eine kranke Situation, dass jemand der so komplett durchgedreht ist, der mächtigste Mann der Welt werden konnte.

Der erste Teil seines Posts klingt, als ob er heute die Atomwaffen rausholen und einen Genozid historischen Ausmaßes begehen möchte, während der Rest des Posts nahelegt, dass es sich nur gegen Strukturen des Regimes richtet.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 19:05 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 54 Min.) @ Schwarzgold

Was für eine kranke Situation, dass jemand der so komplett durchgedreht ist, der mächtigste Mann der Welt werden konnte.

Wer Donald Trump und sein Verhalten in der Vergangenheit beobachtet hat, konnte eigentlich eins und eins zusammenzählen. Ein völlig skrupelloser maligner Narzisst ohne einen Funken Moral. Dazu deutliche Anzeichen von Demenz bereits im vorletzten Jahr.


Der erste Teil seines Posts klingt, als ob er heute die Atomwaffen rausholen und einen Genozid historischen Ausmaßes begehen möchte, während der Rest des Posts nahelegt, dass es sich nur gegen Strukturen des Regimes richtet.

Leider kann man nicht einmal das ausschließen, auch wenn man allgemein davon ausgeht, dass Donald Trump konventionelle Waffen einsetzen will.

Trump droht: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen"

EloKa, Dienstag, 07.04.2026, 14:53 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 6 Min.) @ Frankonius

Für Kontext hier der komplette (und vollständig verrückte) Post von Trump:

"A whole civilization will die tonight, never to be brought back again. I don't want that to happen, but it probably will. However, now that we have Complete and Total Regime Change, where different, smarter, and less radicalized minds prevail, maybe something revolutionarily wonderful can happen, WHO KNOWS? We will find out tonight, one of the most important moments in the long and complex history of the World. 47 years of extortion, corruption, and death, will finally end. God Bless the Great People of Iran!"

Heute an der Tanke

Fisheye, Dienstag, 07.04.2026, 14:43 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 16 Min.) @ Floatdownstream

Letzte Woche bist Schlafen gegangen und wusstest nicht ob die Nato am nächsten Tag noch existiert, Heute gehste ins Bett und kannst nicht ausschließen das, der Pädokriminelle über Nacht das Nukleare Tabu bricht.

Auch wenn du mit konventionellen Waffen die Energieversorgung und die Verkehrsinfrastruktur zerstörst - was passiert denn am Tag danach?

Inkompetente Vollidioten die zu Dumm sind von 12 Uhr bis zur nächsten Line Koks zu denken. Mit fast unbegrenzten Militärischen Mitmachtmitteln.

Trump: »Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden – und diese Nacht könnte morgen sein«

Frankonius, Frankfurt, Montag, 06.04.2026, 19:50 (vor 2 Tagen) @ Floatdownstream

https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-iran-kann-in-einer-nacht-ausgeschaltet-werden-a-88623275-1239-490a-bbb1-fefa93b2e3a2

Abseits des Mainstreams wird über dein Einsatz taktischer Atomwaffen spekuliert.
Fox News und MAGA würde dies bejubeln.


Ich würde keine Euro darauf setzen, dass die Midterms noch stattfinden.
Oder sie werden massiv manipuliert.
Ein anerkannter Historiker zieht Parallelen zu Putin.

https://www.spiegel.de/ausland/usa-star-historiker-timothy-snyder-warnt-vor-staatsstreich-durch-donald-trump-a-9dfa7642-f5d3-4fbd-b273-05975a578c1d

Trump: »Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden – und diese Nacht könnte morgen sein«

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:31 (vor 2 Tagen) @ Frankonius

https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-iran-kann-in-einer-nacht-ausgeschaltet-werden-a-88623275-1239-490a-bbb1-fefa93b2e3a2

Abseits des Mainstreams wird über dein Einsatz taktischer Atomwaffen spekuliert.
Fox News und MAGA würde dies bejubeln.


Ich würde keine Euro darauf setzen, dass die Midterms noch stattfinden.
Oder sie werden massiv manipuliert.
Ein anerkannter Historiker zieht Parallelen zu Putin.

https://www.spiegel.de/ausland/usa-star-historiker-timothy-snyder-warnt-vor-staatsstreich-durch-donald-trump-a-9dfa7642-f5d3-4fbd-b273-05975a578c1d

Ich hatte es ebenfalls gelesen bzw. den Ausschnitt der Rede gehört.

Donald Trump ist zwar irre, aber hoffentlich nicht so irre.

Was einen "Staatsstreich von oben" angeht, so sollte man nicht vergessen, dass die USA da durchaus resilient ist. Man ist kein reiner Bundesstaat nach europäischem Muster, sondern eher eine Mischung aus Bundesstaat und Staatenbund. Aus vielen Staaten dürfte es massiven Widerstand geben. Nicht nur von Demokraten, auch ein Teil der Republikaner dort stehen Trump reservierter gegenüber als ihre Kolleginnen und Kollegen in Washington.

Und auch das Supreme Court hat mittlerweile gezeigt, dass es trotz einer rechten Zwei-Drittel-Mehrheit nicht alles abnickt, was Donald Trump wünscht.

Nicht zuletzt dürften die USA in eine massive Wirtschaftskrise hineinrutschen, falls Trump eskaliert. Seine Anhänger verzeihen ihm zwar vieles. Aber keine hohen Arbeitslosenquoten, keine hohe Inflation und vor allem keinen Benzinpreis von deutlich mehr als drei Dollar pro Gallone.

Er ist verrückt geworden

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 06.04.2026, 21:36 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Nicht zuletzt dürften die USA in eine massive Wirtschaftskrise hineinrutschen, falls Trump eskaliert. Seine Anhänger verzeihen ihm zwar vieles. Aber keine hohen Arbeitslosenquoten, keine hohe Inflation und vor allem keinen Benzinpreis von deutlich mehr als drei Dollar pro Gallone.

...sagt die Verrückte...

Scharfe Kritik kam jedoch auch aus Trumps eigenen Reihen. Die frühere republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene veröffentlichte einen Screenshot des Beitrags von Trump und schrieb dazu, alle Christen in Trumps Umfeld müssten "auf die Knie fallen und Gott um Vergebung bitten" und aufhören, den Präsidenten zu "verehren". Trump sei "verrückt geworden", und wer ihn unterstütze, mache sich "mitschuldig

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101200468/iran-krieg-ex-vertraute-marjorie-taylor-greene-kritisiert-trump-scharf.html

Er ist verrückt geworden

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:58 (vor 2 Tagen) @ SebWagn

Nicht zuletzt dürften die USA in eine massive Wirtschaftskrise hineinrutschen, falls Trump eskaliert. Seine Anhänger verzeihen ihm zwar vieles. Aber keine hohen Arbeitslosenquoten, keine hohe Inflation und vor allem keinen Benzinpreis von deutlich mehr als drei Dollar pro Gallone.


...sagt die Verrückte...

Scharfe Kritik kam jedoch auch aus Trumps eigenen Reihen. Die frühere republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene veröffentlichte einen Screenshot des Beitrags von Trump und schrieb dazu, alle Christen in Trumps Umfeld müssten "auf die Knie fallen und Gott um Vergebung bitten" und aufhören, den Präsidenten zu "verehren". Trump sei "verrückt geworden", und wer ihn unterstütze, mache sich "mitschuldig

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101200468/iran-krieg-ex-vertraute-marjorie-taylor-greene-kritisiert-trump-scharf.html

Bisher gehört Taylor Greene noch zu einer kleinen Minderheit im MAGA-Lager. Sie hat sich mit Trump bereits angesichts des Umgangs mit den Epstein-Akten entzweit. Allerdings ist sie selbst eine Person, die in der Vergangenheit einer ganzen Reihe von Verschwörungsmythen aufgesessen ist.

Aber ja, man kann durchaus sagen, dass es auch in Trumps eigenen Reihen leicht zu bröckeln beginnt.

Demnächst findet im ehemaligen Wahlbezirk der Frau der zweite Durchgang der Nachwahlen zur Neubesetzung im House statt. Im ersten Wahlgang lag der demokratische Kandidat vorne, war aber leider deutlich von der absoluten Mehrheit entfernt. Auf der anderen Seite trat eine ganze Reihe von republikanischen Kandidaten an, die die anderen Stimmen unter sich aufteilte. Unter normalen Umständen hätte der Demokrat vermutlich keine Chance, der Wahlbezirk ist der wohl sicherste der Republikaner in den gesamten USA. Aber jetzt bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen der Krieg gegen den Iran haben wird. Um es mit Frank Sinatra zu sagen "If you can make it there, you can make it everywhere!".

Er ist verrückt geworden

Gargamel09, Montag, 06.04.2026, 22:04 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Nicht zuletzt dürften die USA in eine massive Wirtschaftskrise hineinrutschen, falls Trump eskaliert. Seine Anhänger verzeihen ihm zwar vieles. Aber keine hohen Arbeitslosenquoten, keine hohe Inflation und vor allem keinen Benzinpreis von deutlich mehr als drei Dollar pro Gallone.


...sagt die Verrückte...

Scharfe Kritik kam jedoch auch aus Trumps eigenen Reihen. Die frühere republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene veröffentlichte einen Screenshot des Beitrags von Trump und schrieb dazu, alle Christen in Trumps Umfeld müssten "auf die Knie fallen und Gott um Vergebung bitten" und aufhören, den Präsidenten zu "verehren". Trump sei "verrückt geworden", und wer ihn unterstütze, mache sich "mitschuldig

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101200468/iran-krieg-ex-vertraute-marjorie-taylor-greene-kritisiert-trump-scharf.html


Bisher gehört Taylor Greene noch zu einer kleinen Minderheit im MAGA-Lager. Sie hat sich mit Trump bereits angesichts des Umgangs mit den Epstein-Akten entzweit. Allerdings ist sie selbst eine Person, die in der Vergangenheit einer ganzen Reihe von Verschwörungsmythen aufgesessen ist.

Aber ja, man kann durchaus sagen, dass es auch in Trumps eigenen Reihen leicht zu bröckeln beginnt.

Demnächst findet im ehemaligen Wahlbezirk der Frau der zweite Durchgang der Nachwahlen zur Neubesetzung im House statt. Im ersten Wahlgang lag der demokratische Kandidat vorne, war aber leider deutlich von der absoluten Mehrheit entfernt. Auf der anderen Seite trat eine ganze Reihe von republikanischen Kandidaten an, die die anderen Stimmen unter sich aufteilte. Unter normalen Umständen hätte der Demokrat vermutlich keine Chance, der Wahlbezirk ist der wohl sicherste der Republikaner in den gesamten USA. Aber jetzt bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen der Krieg gegen den Iran haben wird. Um es mit Frank Sinatra zu sagen "If you can make it there, you can make it everywhere!".

Heute wurde bei CNN über eine Umfrage zum Irankrieg gesprochen und wie Trump damit umgeht... Da war

Maga 90% pro Trump / 10% contra
restl. GOP eher 50:50

Maga steht weiter hinter ihm, die würden sogar mit über 90% Tote Soldaten und persönliche finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Da kann er machen was er will, seine Basis verliert er nicht, nur mit denen allein gewinnt er gar nichts.

Er ist verrückt geworden

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 22:12 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Maga 90% pro Trump / 10% contra
restl. GOP eher 50:50

Maga steht weiter hinter ihm, die würden sogar mit über 90% Tote Soldaten und persönliche finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Da kann er machen was er will, seine Basis verliert er nicht, nur mit denen allein gewinnt er gar nichts.

MAGA, das sind normalerweise die "Treuesten der Treuen". Die standen in der Vergangenheit hundertprozentig hinter Donald Trump. Dass er dort mittlerweile zehn Prozent verloren hat, ist eine gute Nachricht.

Zehn Prozent des harten Kerns sind nicht für ihn, fünfzig Prozent der sonstigen Republikaner nicht, der allergrößte Teil der Unabhängigen ebenfalls nicht und die Anhänger der Demokraten sind eh nicht für ihn. Klingt nicht gut für Trump.

Er ist verrückt geworden

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 06.04.2026, 22:37 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Maga 90% pro Trump / 10% contra
restl. GOP eher 50:50

Maga steht weiter hinter ihm, die würden sogar mit über 90% Tote Soldaten und persönliche finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Da kann er machen was er will, seine Basis verliert er nicht, nur mit denen allein gewinnt er gar nichts.


MAGA, das sind normalerweise die "Treuesten der Treuen". Die standen in der Vergangenheit hundertprozentig hinter Donald Trump. Dass er dort mittlerweile zehn Prozent verloren hat, ist eine gute Nachricht.

Zehn Prozent des harten Kerns sind nicht für ihn, fünfzig Prozent der sonstigen Republikaner nicht, der allergrößte Teil der Unabhängigen ebenfalls nicht und die Anhänger der Demokraten sind eh nicht für ihn. Klingt nicht gut für Trump.

[/b]


Am Ende muss Donald J. aber erstmal für den 20.01.2029 die Verfassung bzw 22. Zusatzartikels ändern

Er ist verrückt geworden

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 22:43 (vor 2 Tagen) @ SebWagn

Maga 90% pro Trump / 10% contra
restl. GOP eher 50:50

Maga steht weiter hinter ihm, die würden sogar mit über 90% Tote Soldaten und persönliche finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Da kann er machen was er will, seine Basis verliert er nicht, nur mit denen allein gewinnt er gar nichts.


MAGA, das sind normalerweise die "Treuesten der Treuen". Die standen in der Vergangenheit hundertprozentig hinter Donald Trump. Dass er dort mittlerweile zehn Prozent verloren hat, ist eine gute Nachricht.

Zehn Prozent des harten Kerns sind nicht für ihn, fünfzig Prozent der sonstigen Republikaner nicht, der allergrößte Teil der Unabhängigen ebenfalls nicht und die Anhänger der Demokraten sind eh nicht für ihn. Klingt nicht gut für Trump.

[/b]


Am Ende muss Donald J. aber erstmal für den 20.01.2029 die Verfassung bzw 22. Zusatzartikels ändern

Du weißt, welche Hürden für eine Verfassungsänderung in den USA überwunden werden müssen?

Eines sollte aber darüber hinaus klar sein. Am 20.01.2029 betrachtet Donald Trump entweder die Radieschen von unten, oder er hat ein Zimmer auf einer Demenzstation bezogen.

Trump: »Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden – und diese Nacht könnte morgen sein«

Gargamel09, Montag, 06.04.2026, 20:10 (vor 2 Tagen) @ Frankonius

https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-iran-kann-in-einer-nacht-ausgeschaltet-werden-a-88623275-1239-490a-bbb1-fefa93b2e3a2

Abseits des Mainstreams wird über dein Einsatz taktischer Atomwaffen spekuliert.
Fox News und MAGA würde dies bejubeln.


Ich würde keine Euro darauf setzen, dass die Midterms noch stattfinden.
Oder sie werden massiv manipuliert.
Ein anerkannter Historiker zieht Parallelen zu Putin.

https://www.spiegel.de/ausland/usa-star-historiker-timothy-snyder-warnt-vor-staatsstreich-durch-donald-trump-a-9dfa7642-f5d3-4fbd-b273-05975a578c1d

Das einzige Szenario, wo die Midterms nicht stattfinden würden, wenn die USA auf heimischen Boden im großen Stil angegriffen würden und das ist ausgeschlossen.
Außerdem könnte er das auch nicht ewig durchziehen, zumal der Supreme Court dann doch nicht so parteiisch ist und schon bald seine letzte Executive Order mit der Briefwahl wieder dort landet, wo sie hingehört, im Schredder.
Er versucht viel, ihm gelingt aber nur wenig wirklich spektakuläres durchzudrücken, leider ist ihm eins zu Kopf gestiegen, dass ein Präsident mehr Befugnisse hat, aber doch nicht Alle.

Trump: »Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden – und diese Nacht könnte morgen sein«

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:37 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Das einzige Szenario, wo die Midterms nicht stattfinden würden, wenn die USA auf heimischen Boden im großen Stil angegriffen würden und das ist ausgeschlossen.
Außerdem könnte er das auch nicht ewig durchziehen, zumal der Supreme Court dann doch nicht so parteiisch ist und schon bald seine letzte Executive Order mit der Briefwahl wieder dort landet, wo sie hingehört, im Schredder.
Er versucht viel, ihm gelingt aber nur wenig wirklich spektakuläres durchzudrücken, leider ist ihm eins zu Kopf gestiegen, dass ein Präsident mehr Befugnisse hat, aber doch nicht Alle.

Zudem habe ich mittlerweile den Eindruck, dass mindestens drei der rechten Richter im Supreme Court mittlerweile richtiggehend "angepisst" von Trump sind. Denen gefällt es mit Sicherheit nicht, dass Trump sie regelmäßig auf Truth Social auf das Übelste bepöbelt uns sogar als erster amtierender Präsident bei einer Verhandlung im Gerichtssaal erscheint, um durch seine Anwesenheit Druck auszuüben.

Trump: »Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden – und diese Nacht könnte morgen sein«

markus, Montag, 06.04.2026, 20:00 (vor 2 Tagen) @ Frankonius

https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-iran-kann-in-einer-nacht-ausgeschaltet-werden-a-88623275-1239-490a-bbb1-fefa93b2e3a2

Abseits des Mainstreams wird über dein Einsatz taktischer Atomwaffen spekuliert.

Wer denn? Wo findet man etwas dazu?

Sieht dann wohl nicht nach Waffenruhe aus. Wenn das alles nicht so ernst wäre, könnte man amüsant lachen über das, was Trump so erzählt. „Verrückte Bastarde“, „in die Steinzeit zurück bomben“, „weil das Tiere sind“.

Trump: »Iran kann in einer Nacht ausgeschaltet werden – und diese Nacht könnte morgen sein«

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Montag, 06.04.2026, 19:59 (vor 2 Tagen) @ Frankonius

Ich würde keine Euro darauf setzen, dass die Midterms noch stattfinden.
Oder sie werden massiv manipuliert.
Ein anerkannter Historiker zieht Parallelen zu Putin.

https://www.spiegel.de/ausland/usa-star-historiker-timothy-snyder-warnt-vor-staatsstreich-durch-donald-trump-a-9dfa7642-f5d3-4fbd-b273-05975a578c1d

Zur Einordnung, was die Demokraten mit einem Gewinn beider Kammer erreichen könnte, finde ich diesen Artikel sehr interessant:
Frankfurter Rundschau

Zeigt natürlich auch, wieviel für Trump und seine Minister auf dem Spiel steht.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

markus, Montag, 06.04.2026, 07:52 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

„Zunächst solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.“

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101191884/iran-krieg-bericht-usa-und-iran-verhandeln-ueber-waffenruhe.html

Mal sehen, was da im laufe des Tages noch passiert.

Apropos Armee

SebWagn, HH Harvestehude, Dienstag, 07.04.2026, 16:58 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 1 Min.) @ markus

Jemand einen längeren Auslandsaufenthalt in 2026 geplant?

Seit Januar ist das neue Wehrdienstgesetz in Kraft. Seitdem bekommen Deutsche ab 18 Jahren von der Bundeswehr einen Fragebogen per Post – Männer müssen ihn ausfüllen, Frauen dürfen. Ein anderer Punkt im Gesetz ist bisher kaum bekannt: Männer, die zwischen 17 und 45 Jahre alt sind, dürfen mit dem neuen Gesetz theoretisch nicht mehr einfach so länger als drei Monate Deutschland verlassen.

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/bundeswehr-wirbel-um-genehmigungspflicht-fuer-auslandsreisen,VFwAEV3

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 08:32 (vor 3 Tagen) @ markus

„Zunächst solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.“

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101191884/iran-krieg-bericht-usa-und-iran-verhandeln-ueber-waffenruhe.html

Mal sehen, was da im laufe des Tages noch passiert.

Heute Morgen, um 06:24, hat der Tagesspiegel noch folgendes im Ticker zum Irankrieg gemeldet:

"Iran: Straße von Hormus öffnet erst nach Kriegsentschädigung
Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.

Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Straße von Hormus werde „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel“. Der Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt. (dpa)"

https://www.tagesspiegel.de/internationales/liveblog/niemals-wieder-in-fruheren-zustand-zuruckkehren-iran-will-strasse-von-hormus-erst-nach-kriegsentschadigung-offnen-10586281.html

Die Revolutionsgarden sind die mächtigste Gruppe im Iran, Präsident und Regierung sind im Vergleich eher schwach.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Gargamel09, Montag, 06.04.2026, 10:18 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

„Zunächst solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.“

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101191884/iran-krieg-bericht-usa-und-iran-verhandeln-ueber-waffenruhe.html

Mal sehen, was da im laufe des Tages noch passiert.


Heute Morgen, um 06:24, hat der Tagesspiegel noch folgendes im Ticker zum Irankrieg gemeldet:

"Iran: Straße von Hormus öffnet erst nach Kriegsentschädigung
Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.

Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Straße von Hormus werde „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel“. Der Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt. (dpa)"

https://www.tagesspiegel.de/internationales/liveblog/niemals-wieder-in-fruheren-zustand-zuruckkehren-iran-will-strasse-von-hormus-erst-nach-kriegsentschadigung-offnen-10586281.html

Die Revolutionsgarden sind die mächtigste Gruppe im Iran, Präsident und Regierung sind im Vergleich eher schwach.

Eigentlich auch logisch, warum sollen sie sich diesen Trumpf wieder aus der Hand nehmen lassen, die Sanktionen wiegen schwer, so fließen zusätzliche Einnahmen in die eigene Tasche. Also Ölpreise unter 70/75 Dollar wird es so vermutlich gar nicht mehr geben, weil die Reder das natürlich weitergeben werden. Danke Donald, dass Du den Iran auf diese glorreiche Idee gebracht hast!

Alternative könnte man weitere Pipelines Richtung Rotes Meer verlegen, nur sitzen da die Huthis und die Saudis können irgendwann auch mal auf den Gedanken kommen, Transfergebühren für die Qataris ... zu erhöhen.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

bigfoot49, Leipzig, Montag, 06.04.2026, 17:52 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Alternative könnte man weitere Pipelines Richtung Rotes Meer verlegen, nur sitzen da die Huthis und die Saudis können irgendwann auch mal auf den Gedanken kommen, Transfergebühren für die Qataris ... zu erhöhen.

Mich wundert ja eher, wieso man sich seit Jahren das Problem mit Hormus angeschaut und nicht via Oman den Zugang zum arabische Meer / indischen Ozean geschaffen hat.
Der Oman ist schließlich stabil.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:10 (vor 2 Tagen) @ bigfoot49

Alternative könnte man weitere Pipelines Richtung Rotes Meer verlegen, nur sitzen da die Huthis und die Saudis können irgendwann auch mal auf den Gedanken kommen, Transfergebühren für die Qataris ... zu erhöhen.


Mich wundert ja eher, wieso man sich seit Jahren das Problem mit Hormus angeschaut und nicht via Oman den Zugang zum arabische Meer / indischen Ozean geschaffen hat.
Der Oman ist schließlich stabil.

Nach Norden könnte man zumindest mit mittelgroßen Tankern den Suezkanal nutzen. Die allergrößte Tankerklasse passt nicht durch. Aber nach Süden in Richtung Indischer Ozean muss man durch eine Meerenge, die von den Huthi beherrscht wird.

Saudi-Arabien hat übrigens einen Ölhafen am Roten Meer, der mittels einer Pipeline versorgt wird. Die Kapazität ist allerdings begrenzt.

Vergessen darf man aber nicht, dass auch dieser Hafen und die Pipeline in der Reichweite iranischer Drohnen und Raketen liegen dürfte. Und auch die Huthi sind in relativer Nähe.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Foreveralone, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 10:36 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09


Eigentlich auch logisch, warum sollen sie sich diesen Trumpf wieder aus der Hand nehmen lassen, die Sanktionen wiegen schwer, so fließen zusätzliche Einnahmen in die eigene Tasche. Also Ölpreise unter 70/75 Dollar wird es so vermutlich gar nicht mehr geben, weil die Reder das natürlich weitergeben werden. Danke Donald, dass Du den Iran auf diese glorreiche Idee gebracht hast!


Geld regiert die Welt. Im Grunde braucht der Iran garnicht mehr in irgendwelche Atomprogramme investieren oder Terroranschläge finanzieren. Mit der Straße von Hormus hat er das effektivste und vergleichsweise wenig aufwändige Druckmittel, um gegen die "Großen Mächte" zu bestehen und die Welt ins finanzielle Chaos zu stürzen.

Tja, jetzt rächt es sich, wenn man den Übergang von fossilen zu regenerativen Enegrgien nicht rechtzeitig vollzieht. Man weiß halt nur nie, ob es sich bei dieser Hartnäckigkeit um Lobbyismus oder Inkompetenz handelt.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Gargamel09, Montag, 06.04.2026, 12:03 (vor 3 Tagen) @ Foreveralone


Eigentlich auch logisch, warum sollen sie sich diesen Trumpf wieder aus der Hand nehmen lassen, die Sanktionen wiegen schwer, so fließen zusätzliche Einnahmen in die eigene Tasche. Also Ölpreise unter 70/75 Dollar wird es so vermutlich gar nicht mehr geben, weil die Reder das natürlich weitergeben werden. Danke Donald, dass Du den Iran auf diese glorreiche Idee gebracht hast!

Geld regiert die Welt. Im Grunde braucht der Iran garnicht mehr in irgendwelche Atomprogramme investieren oder Terroranschläge finanzieren. Mit der Straße von Hormus hat er das effektivste und vergleichsweise wenig aufwändige Druckmittel, um gegen die "Großen Mächte" zu bestehen und die Welt ins finanzielle Chaos zu stürzen.

Tja, jetzt rächt es sich, wenn man den Übergang von fossilen zu regenerativen Enegrgien nicht rechtzeitig vollzieht. Man weiß halt nur nie, ob es sich bei dieser Hartnäckigkeit um Lobbyismus oder Inkompetenz handelt.

Solange etwas günstig(er) (als die Alternativen) ist, wird man es schwer haben, Menschen davon zu überzeugen, andere Wege zu gehen, die zu Beginn immer mehr kosten.
Jeder weiß zwar, dass die Vorräte endlich sind, die negativen Folgen fürs Klima noch gar nicht mal mit einbezogen, aber viele "da oben" denken sich eben auch, warum soll ich meinen/unseren Wohlstand aufgeben, solange lebe ich und noch ein zwei Generationen nach mir doch sowieso nicht, bevor es dazu kommt.
Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.
Ihm hat vermutlich noch keiner beibringen können/wollen, dass durch das Abschalten von erneuerbaren Energien die Energiepreise für die Endverbrauchen in den USA zusätzlich steigen werden.
Der zahlt einem Konzern sogar lieber 1 Mrd. Dollar, dass dieser seinen Windmühlenpark nicht weiter baut.
Die Branche wird in den USA vermutlich genauso baden gehen, wie hierzulande und wenn dann eine demokratischer Präsident darauf setzen sollte, muss dann halt alles auch China importiert werden, weil der aufstrebende Sektor plattgemacht wurde. Deutschland war darin mal Weltmarktführer, eine Branche, die sogar im Osten ihren Heimat hatte, hat keine 10 Jahre gedauert, auch das an China zu verlieren.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:26 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.

Auch in Sachen Windkraftanlagen ist Trumps Position komplett irre. Er glaubt wirklich, dass die Anlagen nutzlos sind und kaum elektrische Energie produzieren. Außerdem ist er der festen Auffassung, chinesisch Hersteller würden Windkraftanlagen lediglich für den Export produzieren, in China selbst gäbe es keine.

Ihm hat vermutlich noch keiner beibringen können/wollen, dass durch das Abschalten von erneuerbaren Energien die Energiepreise für die Endverbrauchen in den USA zusätzlich steigen werden.

Es traut sich schlicht niemand aus seinem Umfeld, ihm das zu sagen. Die erste Regel lautet "Widersprich nie dem Präsidenten!".

Der zahlt einem Konzern sogar lieber 1 Mrd. Dollar, dass dieser seinen Windmühlenpark nicht weiter baut.

In der Tat komplett irre. Und es geht nicht nur um einen Offshore-Windpark, Trump will nach Möglichkeit alle schaffen. Bisher war elektrische Energie in den USA deutlich günstiger als in Europa. Aber seit einiger Zeit steigen die Preise deutlich an. Hauptgrund sind neue Rechenzentren vor allem für KI-Anwendungen, die extrem stromhungrig sind. In der Vergangenheit hat man einiges in die Golfstaaten im Nahen Osten ausgelagert. Die erzeugen elektrische Energie aus Öl, Gas und mittlerweile auch mithilfe von Photovoltaik zu extrem niedrigen Preisen. Jetzt aber waren z.B. zeitweise bei Amazon keine Preise aufrufbar, weil die aus irgendeinem Rechenzentrum kamen, dem im Krieg der Strom abgedreht oder das beschädigt wurde.

Die Branche wird in den USA vermutlich genauso baden gehen, wie hierzulande und wenn dann eine demokratischer Präsident darauf setzen sollte, muss dann halt alles auch China importiert werden, weil der aufstrebende Sektor plattgemacht wurde. Deutschland war darin mal Weltmarktführer, eine Branche, die sogar im Osten ihren Heimat hatte, hat keine 10 Jahre gedauert, auch das an China zu verlieren.

Der Windenergiebranche in Deutschland und in Europa geht es nicht gut. Aber anders als die Photovoltaikbranche lebt sie noch. Eigentlich käme es darauf an, sie vor Dumping aus China zu schützen. China arbeitet hier vor allem über die Finanzierungsschiene. Bei deutschen/europäischen Herstellern wird bereits Geld fällig, bevor die Anlagen laufen. Insbesondere dann, wenn sich der Aufbau beispielsweise wegen ungünstigen Wetters verzögert. Die Chinesen wollen erst Geld sehen, wenn die Anlagen bereits einige Zeit laufen und Einnahmen generiert haben. Und sie bieten wohl mittlerweile günstige Komplettpakete. Anlagen plus Finanzierung.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Justus_Jonas_09, Montag, 06.04.2026, 21:12 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.


Auch in Sachen Windkraftanlagen ist Trumps Position komplett irre. Er glaubt wirklich, dass die Anlagen nutzlos sind und kaum elektrische Energie produzieren.


Das hat weniger was mit Glauben zu tun. Trump ist halt tief in der Öl-Lobby drin genauso wie eine Reiche bei uns.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:42 (vor 2 Tagen) @ Justus_Jonas_09

Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.


Auch in Sachen Windkraftanlagen ist Trumps Position komplett irre. Er glaubt wirklich, dass die Anlagen nutzlos sind und kaum elektrische Energie produzieren.


Das hat weniger was mit Glauben zu tun. Trump ist halt tief in der Öl-Lobby drin genauso wie eine Reiche bei uns.

Trotzdem war die US-Ölindustrie noch vor kurzem massiv angepisst, weil Donald Trump davon geträumt hat, mithilfe von Ölimporten die Preise in den USA deutlich zu senken. Dann nämlich wäre die Ölförderung in vielen Teilen der USA nicht mehr wirtschaftlich gewesen.

Umgekehrt wissen diese Produzenten aktuell ihr Glück gar nicht zu fassen. Die können ihre Gewinne vervielfachen. Verlierer sind allerdings die US-Bürger.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Justus_Jonas_09, Montag, 06.04.2026, 22:27 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Was Trump sagt und letztendlich macht sind immer zwei verschiedene Dinge.
Das ist bei unseren Politikern auch nicht viel anders.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 22:41 (vor 2 Tagen) @ Justus_Jonas_09

Was Trump sagt und letztendlich macht sind immer zwei verschiedene Dinge.

Donald Trump hat erklärt, er würde der iranischen Führung eine Frist bis Ende Februar setzen. Am Tag vor Ablauf der Frist hat er angreifen und große Teile der iranischen Führung töten lassen. Das zu "Was Trump sagt und letztendlich macht sind immer zwei verschiedene Dinge".

Das ist bei unseren Politikern auch nicht viel anders.

Ich wüsste keinen unserer Politiker, der versucht hätte, die Führungsebene eines anderen Staates auszulöschen.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Justus_Jonas_09, Montag, 06.04.2026, 23:45 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Ich meinte generell. Wie viel Wahlversprechen hat denn Trump bis jetzt eingehalten? Energiepreise halbiert? Fehlanzeige genau so ein Merz, der versprochen hat die Schuldenbremse nicht außer Kraft zu setzen. Das Gegenteil ist passiert. Wir sitzen nach der Aufnahme von 500 Mrd. € an "Sondervermögen" auf einem gigantisch Schuldenberg, den der Steuerzahler abbezahlen kann.

Das zeigt doch eindeutig, dass zwischen Gesagten und den Taten eine erhebliche Differenz vorzufinden ist.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Dienstag, 07.04.2026, 20:41 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 18 Min.) @ Justus_Jonas_09

Ich meinte generell. Wie viel Wahlversprechen hat denn Trump bis jetzt eingehalten? Energiepreise halbiert? Fehlanzeige genau so ein Merz, der versprochen hat die Schuldenbremse nicht außer Kraft zu setzen. Das Gegenteil ist passiert. Wir sitzen nach der Aufnahme von 500 Mrd. € an "Sondervermögen" auf einem gigantisch Schuldenberg, den der Steuerzahler abbezahlen kann.

Was unseren "Schuldenberg" angeht, da stehen wir deutlich besser da eine ganze Reihe anderer westeuropäischen Staaten. In den letzten Jahrzehnten war eher das Problem, dass man die Infrastruktur in Deutschland weitgehend verkommen ließ.


Das zeigt doch eindeutig, dass zwischen Gesagten und den Taten eine erhebliche Differenz vorzufinden ist.

Um Wahlversprechen einzuhalten, braucht man einen Plan. Aber immer dort, wo es komplexer wird, hat Donald Trump keinen Plan. Der betreibt Politik, wie er vorher Reality-TV betrieben hat.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Foreveralone, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 13:06 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Foreveralone, Montag, 06.04.2026, 13:12


Eigentlich auch logisch, warum sollen sie sich diesen Trumpf wieder aus der Hand nehmen lassen, die Sanktionen wiegen schwer, so fließen zusätzliche Einnahmen in die eigene Tasche. Also Ölpreise unter 70/75 Dollar wird es so vermutlich gar nicht mehr geben, weil die Reder das natürlich weitergeben werden. Danke Donald, dass Du den Iran auf diese glorreiche Idee gebracht hast!

Geld regiert die Welt. Im Grunde braucht der Iran garnicht mehr in irgendwelche Atomprogramme investieren oder Terroranschläge finanzieren. Mit der Straße von Hormus hat er das effektivste und vergleichsweise wenig aufwändige Druckmittel, um gegen die "Großen Mächte" zu bestehen und die Welt ins finanzielle Chaos zu stürzen.

Tja, jetzt rächt es sich, wenn man den Übergang von fossilen zu regenerativen Enegrgien nicht rechtzeitig vollzieht. Man weiß halt nur nie, ob es sich bei dieser Hartnäckigkeit um Lobbyismus oder Inkompetenz handelt.


Solange etwas günstig(er) (als die Alternativen) ist, wird man es schwer haben, Menschen davon zu überzeugen, andere Wege zu gehen, die zu Beginn immer mehr kosten.
Jeder weiß zwar, dass die Vorräte endlich sind, die negativen Folgen fürs Klima noch gar nicht mal mit einbezogen, aber viele "da oben" denken sich eben auch, warum soll ich meinen/unseren Wohlstand aufgeben, solange lebe ich und noch ein zwei Generationen nach mir doch sowieso nicht, bevor es dazu kommt.
Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.
Ihm hat vermutlich noch keiner beibringen können/wollen, dass durch das Abschalten von erneuerbaren Energien die Energiepreise für die Endverbrauchen in den USA zusätzlich steigen werden.
Der zahlt einem Konzern sogar lieber 1 Mrd. Dollar, dass dieser seinen Windmühlenpark nicht weiter baut.
Die Branche wird in den USA vermutlich genauso baden gehen, wie hierzulande und wenn dann eine demokratischer Präsident darauf setzen sollte, muss dann halt alles auch China importiert werden, weil der aufstrebende Sektor plattgemacht wurde. Deutschland war darin mal Weltmarktführer, eine Branche, die sogar im Osten ihren Heimat hatte, hat keine 10 Jahre gedauert, auch das an China zu verlieren.

Man könnte auch theoretisch auf allen Dächern Photovoltaik instaliieren, aber das hat keine technischen, sondern rein interessensbezogene Gründe, warum das immer noch nicht flächendeckend der Fall ist.Wenn man das richtig kommuniziert, würde sogar in einem Miethaus jeder Haushalt einen finanziellen Teil nach seiner Kaufkraft dazu beitragen, damit der Vermieter da jemanden beauftragt.
Sogar auf Logistik-Fahrzeuge, Züge und Busse könnte man die anbringen.

Die Menschheit legt sich selbst die Knüppel zwischen die Beine.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:47 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone

Man könnte auch theoretisch auf allen Dächern Photovoltaik instaliieren, aber das hat keine technischen, sondern rein interessensbezogene Gründe, warum das immer noch nicht flächendeckend der Fall ist.Wenn man das richtig kommuniziert, würde sogar in einem Miethaus jeder Haushalt einen finanziellen Teil nach seiner Kaufkraft dazu beitragen, damit der Vermieter da jemanden beauftragt.

Es gibt durchaus auch technische Probleme, da sollte man die Sorgen der Betreiber der Nieder- und Mittelspannungsnetze ernst nehmen.

So wie Photovoltaik-Anlagen heute gefahren werden, können sie diese Netze durchaus überlasten. Man kann zwar Netzverstärkungen vornehmen, aber das braucht Zeit und kostet Geld.

Aktuell gibt es zu wenig Speicherkapazität in den Haushalten die einspeisen oder dezentral im Netz, und die Speicher in den Haushalten werden nicht netzdienlich gefahren. Sobald die Photovoltaik-Anlage am Vormittag mehr elektrische Energie erzeugt, als im Haus benötigt wird, laden zunächst einmal alle Speicher auf. Irgendwann zwischen dem späten Vormittag und dem frühen Nachmittag sind dann alle voll, und alle Häuser speisen dann, wenn der Ertrag am größten ist, ins Netz ein. Das birgt die Gefahr, dass das Leitungsnetz überlastet wird. Würde man am Morgen und am Vormittag, wenn der Ertrag noch nicht so groß ist, zunächst einmal ins Netz einspeisen und die Akkus dann später aufladen, bekäme man sie immer noch problemlos voll. Aber die Netzbelastung wäre dann deutlich geringer.

Schreitet der Zubau weiter fort, dann benötigt man allerdings trotzdem ausgefeiltere Maßnahmen zum Einspeise- und zum Lastmanagement. Dezentrale Einspeise- und Entnahmepreise wären hier sinnvoll, wenn die sich an der lokalen Lastsituation orientieren würden.

Wir benötigen hier auf jeden Fall eine große Reform. Aber statt durch so eine Reform sicherzustellen, dass der Photovoltaik-Ausbau weiter fortschreiten kann, will man im Wirtschaftsministerium lieber das Kind mit dem Bade auskippen.

Sogar auf Logistik-Fahrzeuge, Züge und Busse könnte man die anbringen.

Die Menschheit legt sich selbst die Knüppel zwischen die Beine.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Aufholjagd 10-06-1995, Montag, 06.04.2026, 16:25 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone

Natürlich ist der Übergang von fossilen zu regenerativen Energien wichtig. Aber eine gewisse Sparsamkeit ist auch bei regenerativen Energien nötig.
KI über Photovoltaik (PV): Photovoltaik besteht im Kern aus Silizium-Solarzellen. Es gibt grundsätzlich genug Silizium, da es das zweithäufigste Element in der Erdkruste ist. Obwohl Quarzsand (Siliziumdioxid) im Überfluss vorhanden ist, könnte die Versorgung mit hochreinem Silizium für Solarzellen und Halbleiter aufgrund der aufwendigen Herstellung (hoher Energiebedarf) und begrenzter Produktionskapazitäten zeitweise knapp werden, obwohl der Rohstoff selbst nicht ausgeht.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:03 (vor 2 Tagen) @ Aufholjagd 10-06-1995

Natürlich ist der Übergang von fossilen zu regenerativen Energien wichtig. Aber eine gewisse Sparsamkeit ist auch bei regenerativen Energien nötig.
KI über Photovoltaik (PV): Photovoltaik besteht im Kern aus Silizium-Solarzellen. Es gibt grundsätzlich genug Silizium, da es das zweithäufigste Element in der Erdkruste ist. Obwohl Quarzsand (Siliziumdioxid) im Überfluss vorhanden ist, könnte die Versorgung mit hochreinem Silizium für Solarzellen und Halbleiter aufgrund der aufwendigen Herstellung (hoher Energiebedarf) und begrenzter Produktionskapazitäten zeitweise knapp werden, obwohl der Rohstoff selbst nicht ausgeht.

Mittel- und langfristig kann man diese Kapazitäten aber ausbauen.

Führend bei hochreinem Silizium ist übrigens die Wacker Chemie AG in Bayern. Die sind von den Anlagen und dem Personal her hervorragend aufgestellt, fürchten aber hohe Strompreise in Westeuropa.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Gargamel09, Montag, 06.04.2026, 14:33 (vor 3 Tagen) @ Foreveralone

Man könnte auch theoretisch auf allen Dächern Photovoltaik instaliieren, aber das hat keine technischen, sondern rein interessensbezogene Gründe, warum das immer noch nicht flächendeckend der Fall ist.Wenn man das richtig kommuniziert, würde sogar in einem Miethaus jeder Haushalt einen finanziellen Teil nach seiner Kaufkraft dazu beitragen, damit der Vermieter da jemanden beauftragt.
Sogar auf Logistik-Fahrzeuge, Züge und Busse könnte man die anbringen.

Die Menschheit legt sich selbst die Knüppel zwischen die Beine.

Ich denke mir auch immer, da liegen so viele Dächer den ganzen Tag im Sonnenlicht, kein Baum, anderes Gebäude was stören würde und nichts oben drauf.
Dann plant die Regierung, also wieder Reiche an vorderster Front, die Einspeisevergütung für private PV Anlagen zu beenden. Ist bisher noch nicht durch, könnte aber so kommen.
Immerhin spart man als Besitzer weiterhin Geld, dauert dann halt noch etwas länger, bis sich das amortisiert, aber ob dann noch ein Run auf private (große) PV Anlange gibt, wohl eher nein.

Wer etwas weniger Windmühlen in der Gegend stehen haben möchte, man könnte das mit den PV Anlangen auf Dächern fördern, was passiert, genau das Gegenteil, sie wollen wieder mal den Anreiz streichen

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:56 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Wer etwas weniger Windmühlen in der Gegend stehen haben möchte, man könnte das mit den PV Anlangen auf Dächern fördern, was passiert, genau das Gegenteil, sie wollen wieder mal den Anreiz streichen

Windkraftanlagen bringen den Hauptertrag im Winterhalbjahr, und sie bringen auch nachts Ertrag. Man kann sie gut mit Photovoltaik kombinieren. Aber man kann elektrische Energie aus Windkraft nicht durch elektrische Energie aus Sonnenlicht ersetzen.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Foreveralone, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 16:03 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Man könnte auch theoretisch auf allen Dächern Photovoltaik instaliieren, aber das hat keine technischen, sondern rein interessensbezogene Gründe, warum das immer noch nicht flächendeckend der Fall ist.Wenn man das richtig kommuniziert, würde sogar in einem Miethaus jeder Haushalt einen finanziellen Teil nach seiner Kaufkraft dazu beitragen, damit der Vermieter da jemanden beauftragt.
Sogar auf Logistik-Fahrzeuge, Züge und Busse könnte man die anbringen.

Die Menschheit legt sich selbst die Knüppel zwischen die Beine.


Ich denke mir auch immer, da liegen so viele Dächer den ganzen Tag im Sonnenlicht, kein Baum, anderes Gebäude was stören würde und nichts oben drauf.
Dann plant die Regierung, also wieder Reiche an vorderster Front, die Einspeisevergütung für private PV Anlagen zu beenden. Ist bisher noch nicht durch, könnte aber so kommen.
Immerhin spart man als Besitzer weiterhin Geld, dauert dann halt noch etwas länger, bis sich das amortisiert, aber ob dann noch ein Run auf private (große) PV Anlange gibt, wohl eher nein.

Wer etwas weniger Windmühlen in der Gegend stehen haben möchte, man könnte das mit den PV Anlangen auf Dächern fördern, was passiert, genau das Gegenteil, sie wollen wieder mal den Anreiz streichen

Apropos Windräder: Ist die Idee eigentlich so abwegig Mini-Windräder ebenfalls auf Flachdächern zu konstruieren?

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:00 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone

Apropos Windräder: Ist die Idee eigentlich so abwegig Mini-Windräder ebenfalls auf Flachdächern zu konstruieren?

Die rechnen sich in der Regel nicht. Die Windgeschwindigkeit nimmt deutlich zu, wenn man weiter in die Höhe geht. Und die im Wind enthaltene Energie steigt sogar mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit an.

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Candamir85, Siegen, Montag, 06.04.2026, 19:51 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone

Windräder in niedriger Höhe sind so gut wie immer ineffizient. Ich habe mal gedacht, dass das in Ergänzung zur Photovoltaik eine gute Möglichkeit wäre, die Autarkie zu erhöhen. Wenn man sich dann damit beschäftigt, ist es sehr ernüchternd. Ich kenne auch nur genau ein Windrad auf einem Privatdach.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:32 (vor 2 Tagen) @ Candamir85

Windräder in niedriger Höhe sind so gut wie immer ineffizient. Ich habe mal gedacht, dass das in Ergänzung zur Photovoltaik eine gute Möglichkeit wäre, die Autarkie zu erhöhen. Wenn man sich dann damit beschäftigt, ist es sehr ernüchternd. Ich kenne auch nur genau ein Windrad auf einem Privatdach.

Genau das ist der Punkt.

In Dachhöhe sind die Windgeschwindigkeiten deutlich niedriger als in hundert, zweihundert Metern Höhe. Und der Energiegehalt des Windes steigt zudem in der dritten Potenz zur Windgeschwindigkeit.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

majae, Muc, Dienstag, 07.04.2026, 09:30 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 29 Min.) @ Ulrich

Windräder in niedriger Höhe sind so gut wie immer ineffizient. Ich habe mal gedacht, dass das in Ergänzung zur Photovoltaik eine gute Möglichkeit wäre, die Autarkie zu erhöhen. Wenn man sich dann damit beschäftigt, ist es sehr ernüchternd. Ich kenne auch nur genau ein Windrad auf einem Privatdach.


Genau das ist der Punkt.

In Dachhöhe sind die Windgeschwindigkeiten deutlich niedriger als in hundert, zweihundert Metern Höhe. Und der Energiegehalt des Windes steigt zudem in der dritten Potenz zur Windgeschwindigkeit.

Auch Windflauten sind auf niedriger Höhe viel häufiger. Auf dem eigenen Dach ist es schon häufiger mal windstill (sofern man in keinem Hochhaus wohnt), auf der Aussichtsplattform vom bspw dem Florianturm so gut wie nie.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

simie, Krefeld, Montag, 06.04.2026, 17:11 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone

Gibt es ja sogar. Bis auf wenige Nischen dürfte sich der Einsatz jedoch nicht lohnen. Solarzellen haben da einfach mehr Vorteile.

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Sascha, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 19:13 (vor 2 Tagen) @ simie

Es ist statisch auch eine andere Sache, weil das eine konstante Schwingung ist, die aufs Dach einwirkt.

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Blarry, Essen, Montag, 06.04.2026, 19:39 (vor 2 Tagen) @ Sascha

Und umgekehrt vom Dach (und den darin angeschlossenen Häusern, Erdböden und Straßen) auf die WKA.

Das prohibitive Problem ist jedoch die Effizienz. So ein vertikales Windrad muss innerhalb einer Umdrehung zuerst 50% vom Wind bewegt werden, nur um die restlichen 50% des Vollkreises gegen den antreibenden Wind anzukämpfen.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 06.04.2026, 16:18 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone

Apropos Windräder: Ist die Idee eigentlich so abwegig Mini-Windräder ebenfalls auf Flachdächern zu konstruieren?

Wahrscheinlich schon. Windräder machen Lärm und da gibt es Abstandsvorschriften. Gut wäre es allerdings schon, um einen größeren Mix zu erreichen.

Was sehr sinnvoll wäre, wäre horizontale Windräder am Rande der Autobahn. Dort ist sowieso Lärm und man hätte gleichzeitig noch eine "Rückgewinnung" via Fahrtwind.

Was zusätzlich in Zukunft interessant werden könnte, sind Nanomembranen, die Strom aus der Luftfeuchtigkeit ziehen. Das wäre eine Stromquelle, die permanent Strom liefern würde.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Intertanked, Berlin, Montag, 06.04.2026, 13:03 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09


Eigentlich auch logisch, warum sollen sie sich diesen Trumpf wieder aus der Hand nehmen lassen, die Sanktionen wiegen schwer, so fließen zusätzliche Einnahmen in die eigene Tasche. Also Ölpreise unter 70/75 Dollar wird es so vermutlich gar nicht mehr geben, weil die Reder das natürlich weitergeben werden. Danke Donald, dass Du den Iran auf diese glorreiche Idee gebracht hast!

Geld regiert die Welt. Im Grunde braucht der Iran garnicht mehr in irgendwelche Atomprogramme investieren oder Terroranschläge finanzieren. Mit der Straße von Hormus hat er das effektivste und vergleichsweise wenig aufwändige Druckmittel, um gegen die "Großen Mächte" zu bestehen und die Welt ins finanzielle Chaos zu stürzen.

Tja, jetzt rächt es sich, wenn man den Übergang von fossilen zu regenerativen Enegrgien nicht rechtzeitig vollzieht. Man weiß halt nur nie, ob es sich bei dieser Hartnäckigkeit um Lobbyismus oder Inkompetenz handelt.


Solange etwas günstig(er) (als die Alternativen) ist, wird man es schwer haben, Menschen davon zu überzeugen, andere Wege zu gehen, die zu Beginn immer mehr kosten.
Jeder weiß zwar, dass die Vorräte endlich sind, die negativen Folgen fürs Klima noch gar nicht mal mit einbezogen, aber viele "da oben" denken sich eben auch, warum soll ich meinen/unseren Wohlstand aufgeben, solange lebe ich und noch ein zwei Generationen nach mir doch sowieso nicht, bevor es dazu kommt.
Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.
Ihm hat vermutlich noch keiner beibringen können/wollen, dass durch das Abschalten von erneuerbaren Energien die Energiepreise für die Endverbrauchen in den USA zusätzlich steigen werden.
Der zahlt einem Konzern sogar lieber 1 Mrd. Dollar, dass dieser seinen Windmühlenpark nicht weiter baut.
Die Branche wird in den USA vermutlich genauso baden gehen, wie hierzulande und wenn dann eine demokratischer Präsident darauf setzen sollte, muss dann halt alles auch China importiert werden, weil der aufstrebende Sektor plattgemacht wurde. Deutschland war darin mal Weltmarktführer, eine Branche, die sogar im Osten ihren Heimat hatte, hat keine 10 Jahre gedauert, auch das an China zu verlieren.

Heute in den USA Medien so:

War-driven energy crisis boosts China's sales pitch for renewable tech Sales of Chinese electric vehicles and solar panels have surged since the start of the Iran war, companies say.

This Is Not China's War, but Beijing Started Preparing for It Years Ago
Long concerned about geopolitical crises,
China redoubled efforts to secure energy security when President Trump started raising the stakes in his first term.

Tja…

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:33 (vor 2 Tagen) @ Intertanked

Heute in den USA Medien so:

War-driven energy crisis boosts China's sales pitch for renewable tech Sales of Chinese electric vehicles and solar panels have surged since the start of the Iran war, companies say.

This Is Not China's War, but Beijing Started Preparing for It Years Ago
Long concerned about geopolitical crises,
China redoubled efforts to secure energy security when President Trump started raising the stakes in his first term.

Tja…

Ich bin mir sicher, dieser Krieg wird in der Welt eine Welle der Dekarbonisierung auslösen, und China wird hier in der Tat der große Gewinner sein. Das betrifft vermutlich zunächst einmal die ärmeren Staaten, die beim Bieten um das knappe Öl und Gas nicht mithalten können, aber auch Industriestaaten.

Bei uns allerdings tut man vielfach so, als sei dieser Krieg mit Sicherheit schnell vorbei, und dann würde es so weitergehen wie zuvor. Dabei könnten auch wir massive Probleme bekommen. Nicht nur beim Öl und bei Ölprodukten, sondern auch bei Rohstoffen und beispielsweise beim LNG. Bis zum Herbst müssten wir eigentlich unsere Gasspeicher auffüllen. Aber beim LNG dürfte es eine ganz massive Nachfrage aus den Staaten geben, die bisher ihr Flüssiggas vom Golf bezogen haben.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Sascha, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 10:30 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09

Trump hat doch überhaupt kein Interesse an niedrigen Ölpreisen. Die USA haben Öl, er hat extra Venezuela für dessen Ölreserven eingenommen und China ist immer noch abhängig vom Öl aus dem Nahen Osten.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 10:42 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Trump hat doch überhaupt kein Interesse an niedrigen Ölpreisen. Die USA haben Öl, er hat extra Venezuela für dessen Ölreserven eingenommen und China ist immer noch abhängig vom Öl aus dem Nahen Osten.

Donald Trump ist in der Frage der Ölpreise zwiegespalten. Im Wahlkampf hat er die Halbierung der Energiekosten in den USA versprochen, aktuell hat er sie wohl eher durch den Faktor 0,5 geteilt. Er weiß - oder hat zumindest früher einmal gewusst - dass gerade die von ihm angesprochenen Wählergruppen sehr empfindlich auf eine Erhöhung dieser Energiekosten reagieren. Vor allem Spritpreise von mehr als drei Dollar pro Gallone sind ein rotes Tuch. Andererseits freut er sich in der Tat über die deutlich gestiegenen Einnahmen für den Export von Öl und Gas.

Trump scheint aber nicht zu verstehen, welche negativen Einflüsse die erhöhten Ölpreise auf die US-Wirtschaft haben. Sie treiben die Inflation, sie bremsen den Konsum, schwächen das Wirtschaftswachstum, sie schwächen den Arbeitsmarkt, etc. Zudem fehlen auch andere Güter auf dem Weltmarkt, z.B. Grundstoffe für die Kunstdüngerproduktion, wichtig auch für die US-Landwirtschaft oder Helium, wichtig für die Produktion Integrierter Schaltungen.

Für die USA verhandeln übrigens mal wieder der Trump-Freund Steve Witkoff und der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner. Das US-Außenministerium ist nicht eingebunden.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 11:08 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Trump hat doch überhaupt kein Interesse an niedrigen Ölpreisen. Die USA haben Öl, er hat extra Venezuela für dessen Ölreserven eingenommen und China ist immer noch abhängig vom Öl aus dem Nahen Osten.

P.S.: China ist weniger abhängig, als viele glauben. Dort hat man große Ölvorräte angelegt, die wohl deutlich länger als ein Jahr reichen. Zudem hat man seine Ölimporte diversifiziert, viele kleine Lieferanten, vor allem aus Afrika. Der Iran exportiert zwar 90 Prozent seines Öls nach China, aber China bezieht nur gut 10 Prozent seines Öls aus dem Iran.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Sascha, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 11:10 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

China bezieht aber zusammen genommen rund die Hälfte seines Öls aus der Region und das muss alles durch die Straße von Hormus.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:12 (vor 2 Tagen) @ Sascha

China bezieht aber zusammen genommen rund die Hälfte seines Öls aus der Region und das muss alles durch die Straße von Hormus.

Stimmt, habe mir noch mal die Zahlen angeschaut, die bekannt sind.

Allerdings sind die Ölimporte und die Ölreserven in China Staatsgeheimnis. Das Land stellt sich bereits seit Jahren darauf ein, z.B. nach einer Invasion Taiwans längere Zeit von den Öllieferungen vom Golf abgeschnitten zu werden.

Bisher sind die Chinesen extrem entspannt, obwohl eine Verschärfung der Situation sie ebenfalls treffen würde. Aber dass die USA sich im Zeitraffertempo von ihren Verbündeten entfernen und zudem Waffen- und Munitionsvorräte von Jahren binnen Wochen verschießen, sieht man wohl als großen Vorteil an. Zudem dürfte man die US-Strategien und Taktiken interessiert beobachten und Schlüsse daraus ziehen.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Montag, 06.04.2026, 13:20 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Bin da nicht so im Thema, aber du kannst mal davon ausgehen, dass die chinesischen Schiffe unbehelligt durchfahren dürfen. Aufgrund der eher einseitigen Abhängigkeit hat der Iran eigentlich keine andere Option, als sein Öl (günstig) an China zu verkaufen. 90% des Exports an den Chinamann sagt eigentlich alles.
Sollte der Iran jetzt die chinesischen Schiffe nicht durchlassen, dann macht der Chinese den Laden zu

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:53 (vor 2 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Bin da nicht so im Thema, aber du kannst mal davon ausgehen, dass die chinesischen Schiffe unbehelligt durchfahren dürfen. Aufgrund der eher einseitigen Abhängigkeit hat der Iran eigentlich keine andere Option, als sein Öl (günstig) an China zu verkaufen. 90% des Exports an den Chinamann sagt eigentlich alles.
Sollte der Iran jetzt die chinesischen Schiffe nicht durchlassen, dann macht der Chinese den Laden zu

China ist zwar der Hauptabnehmer für iranisches Öl, aber vermutlich nicht in der Position, dem Iran Vorschriften zu machen. Sollten die USA die iranischen Ölanlagen tatsächlich systematisch zerstören, dann wird der Iran vermutlich Tanker mit Öl aus den Golfstaaten, das nach China geht, weiter passieren lassen. Aber man würde bei Angriffen auf die Ölförder- und Ölverladeanlagen nicht unbedingt Rücksicht auf China nehmen.

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Montag, 06.04.2026, 21:07 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Das ist klar. Mir ging es auch nur um die (chinesischen) Schiffe

Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 08:05 (vor 3 Tagen) @ markus

„Zunächst solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.“

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101191884/iran-krieg-bericht-usa-und-iran-verhandeln-ueber-waffenruhe.html

Mal sehen, was da im laufe des Tages noch passiert.

Der Tagesspiegel berichtet mittlerweile ähnliches. Allerdings klingt das ganze sehr diffus, und es scheint mir unwahrscheinlich, dass der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus aufgeben wird.

Heute an der Tanke

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 07:36 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

Die Preise an den Tankstellen steigen weiter.

„Preise auf einem zu hohen Niveau“: Diesel ist laut ADAC erneut teurer geworden (Tagesspiegel)

"Die Spritpreise kennen derzeit nur eine Richtung. Der ADAC ist sich sicher: Diese Entwicklung lässt sich nicht nur mit dem gestiegenen Rohölpreis erklären."

Bei und an der Tankstelle im Ort kostete Diesel gestern um ca. 14:00 2,479 Euro pro Liter. Laut App hat man denn den Preis eine Stunde später auf 2,369 geändert, der ist wohl aktuell noch gültig.

Und Donald Trump sorgt dafür, dass die Rohölpreise weiter steigen.

Krieg in Nahost - Ölpreis steigt nach Trumps wüstem Post gegen Iran (Spiegel)

"Mit rüden Worten hat sich Donald Trump an Teheran gewandt. Reaktion kamen umgehend: aus Iran, aus der US-Politik – und von den Rohstoffmärkten."

Laut Artikel stieg der Preis für die Nordseeölsorte Brent auf gut 111 Dollar, der für die US-Sorte WTI auf fast 114 Dollar pro Barrel.

Aber ich bleibe dabei, wir dürften noch größere Probleme bekommen.

:-/

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

markus, Sonntag, 05.04.2026, 20:00 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Pfostentreffer, Montag, 06.04.2026, 17:32 (vor 2 Tagen) @ markus

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053

Der Dax hat nahezu keine Aussagekraft über die "Robustheit" der deutschen Wirtschaft, was auch immer das sein soll. So wie keine Aktienindex eine Aussagekraft über die Robustheit oder den Zustand einer Landeswirtschaft hat.

Er hat ausschliesslich eine begrenzte Aussagekraft zu den Unternehmen (in dem Fall 40), die in ihm abgebildet sind.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

majae, Muc, Dienstag, 07.04.2026, 09:34 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 25 Min.) @ Pfostentreffer

Der Dax hat nahezu keine Aussagekraft über die "Robustheit" der deutschen Wirtschaft, was auch immer das sein soll. So wie keine Aktienindex eine Aussagekraft über die Robustheit oder den Zustand einer Landeswirtschaft hat.

Er hat ausschliesslich eine begrenzte Aussagekraft zu den Unternehmen (in dem Fall 40), die in ihm abgebildet sind.

Der S&P500 bildet die amerikanische Wirtschaft (zumindest die an der Börse ist) schon ganz gut wider, aber natürlich auch nur zu einem Teil. Der DAX hat imho aber wirklich wenig Aussagekraft. Zu wenig Unternehmen, zu wenig diversifiziert und viele der Unternehmen machen weder den Großteil der Gewinne in Deutschland noch sind sie mehrheitlich in deutscher Hand.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 07.04.2026, 19:29 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 30 Min.) @ majae
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 07.04.2026, 19:32

Der Dax hat nahezu keine Aussagekraft über die "Robustheit" der deutschen Wirtschaft, was auch immer das sein soll. So wie keine Aktienindex eine Aussagekraft über die Robustheit oder den Zustand einer Landeswirtschaft hat.

Er hat ausschliesslich eine begrenzte Aussagekraft zu den Unternehmen (in dem Fall 40), die in ihm abgebildet sind.


Der S&P500 bildet die amerikanische Wirtschaft (zumindest die an der Börse ist) schon ganz gut wider, aber natürlich auch nur zu einem Teil. Der DAX hat imho aber wirklich wenig Aussagekraft. Zu wenig Unternehmen, zu wenig diversifiziert und viele der Unternehmen machen weder den Großteil der Gewinne in Deutschland noch sind sie mehrheitlich in deutscher Hand.

Große Teile der DAX-Strukturen sind mittleweile so deutsch, wie die Schwarzwälder Torte des "German Coffee Shops" in Queens.
Wertschöpfung, Arbeitskraft, Umsatz, Pläne für die Zukunft. Der heimische Standort spielt in nahezu keinem der Aspekte noch irgendeine Rolle bei den DAX Konzernen (Einzelhandel in Teilen ausgenommen). BASF baut gerade für 9 Mrd. Euro ein neues Mega-Werk in China, Mercedes investiert knapp 7 Mrd. USD in den USA. Das sind dann die Jobs, die hier seit 2020 abgebaut wurden.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 06.04.2026, 17:12 (vor 2 Tagen) @ markus

Die Allianz, die ja prominent erwähnt wird, hatte schlicht ein gutes Geschäftsjahr, da es 2025 weltweit vergleichsweise wenige Naturkatastrophen gab. Ganz einfach.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Foreveralone, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 20:15 (vor 2 Tagen) @ Schnippelbohne

Die Allianz, die ja prominent erwähnt wird, hatte schlicht ein gutes Geschäftsjahr, da es 2025 weltweit vergleichsweise wenige Naturkatastrophen gab. Ganz einfach.

Stimmt, seit dem verstärkten Klimawandel nagen die schon am Hungertuch.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 07.04.2026, 15:54 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 5 Min.) @ Foreveralone

Die Allianz, die ja prominent erwähnt wird, hatte schlicht ein gutes Geschäftsjahr, da es 2025 weltweit vergleichsweise wenige Naturkatastrophen gab. Ganz einfach.


Stimmt, seit dem verstärkten Klimawandel nagen die schon am Hungertuch.

Klimamodelle und deren Folgen sind dort bekannt und eingepreist. In der Königinstraße in München wirst du keinen Klimawandelleugner finden. Ändert nichts am Verlauf des Jahres 2025.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

markus, Montag, 06.04.2026, 19:53 (vor 2 Tagen) @ Schnippelbohne

Die Allianz, die ja prominent erwähnt wird, hatte schlicht ein gutes Geschäftsjahr, da es 2025 weltweit vergleichsweise wenige Naturkatastrophen gab. Ganz einfach.

Nicht nur die Allianz hatte ein gutes Geschäftsjahr. Von den 40 Unternehmen erhöhen 25 die Dividende und nur zehn reduzieren sie.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Sascha, Dortmund, Montag, 06.04.2026, 10:35 (vor 3 Tagen) @ markus

"Die Wirtschaft" sind aber nicht nur die Dax-Konzerne. Die Zahl der Firmeninsolvenzen steigen, die Zahl der Neueinstellungen sinkt. Ein guter Teil der Gewinne dürfte auch daraus resultieren, dass Großkonzerne bereits jetzt Arbeitskraft durch KI ersetzt. Spart Geld für das Unternehmen, ist gesellschaftlich allerdings problematisch.

In der Industrie macht sich gerade jedenfalls wieder eine Panikstimmung breit wie zu Beginn des Ukrainekriegs. Es brechen Lieferketten zusammen, diesmal neben Öl vor allem in der Chemie und beim Aluminium. Wenn sich die Lage nicht schnell normalisiert, wird die Inflationsrate in Kürze wieder massiv anziehen und einige Produkte gar nicht verfügbar sein.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 20:51 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.04.2026, 21:03

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053

Dividenden ausschütten weil es einem gut geht und Wertschöpfung abziehen und damit das Land durchaus in eine prekäre Lage bringen, können allerdings zwei verschiedene Paar Schuhe sein.

Wobei Dividenden ausschütten nicht per se immer auf ein florierendes Unternehmen hinweisen müssen. Es kann z.B. auch sein, dass man an das eigene Geschäftsmodell nicht mehr glaubt und besonders dann besonders dicke Dividenden ausschüttet, damit sich die großen Anteilseigner in anderen Geschäften und Regionen der Welt neu positionieren können, anstatt die noch vorhandene Kohle einzubehalten und sie stattdessen für große Investitionsprogramme zu nutzen, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Bei dem ein oder anderen deutschen Automobilhersteller steht genau das mittlerweile als Vorwurf ganz konkret im Raume.

Wie auch immer, ich wollte dieses Jahr mal zur Munich RE JHV, ein bisschen rumpöbeln und Buffet leerräumen. :-)

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 05.04.2026, 20:33 (vor 3 Tagen) @ markus

Ich habe letztes Jahr ganz gute Gewinne mit meinen Aktien gemacht und wieder investiert.
Im Moment bin ich natürlich bei Aktien gut im Minus, die ETFs gehen noch so.
Aber auch dieses Tal wird durchschritten wie Corona und Ukraine-Krieg.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 20:59 (vor 3 Tagen) @ Frankonius

Ich habe letztes Jahr ganz gute Gewinne mit meinen Aktien gemacht und wieder investiert.
Im Moment bin ich natürlich bei Aktien gut im Minus, die ETFs gehen noch so.
Aber auch dieses Tal wird durchschritten wie Corona und Ukraine-Krieg.

Der Dow (Dax,....) kann (bald wieder) bei 50.000 Punkten, oder wie man in der Trump Administration sagt 50.000 Dollar sein, Allzeithochs erklimmen, das hat ja nichts mit der Lebenswirklichkeit der Bürger zu tun. Trumps Umfragewerte sind ja nicht gestiegen, sondern gefallen, obwohl der Dow durch die Decke ging, weil das Leben unter ihm - außer die Spritpreise (und das ist nun auch nicht mehr der Fall) - nicht billiger geworden ist, wie er es versprochen hatte, sondern teurer und das wird auch nicht anders sein, wenn der Krieg aufhört, weil da unten nun vieles im A**** ist, was die Rohölpreise nicht signifikant schnell sinken lässt.

Und noch haben die Unternehmen ihre steigenden Energiekosten usw. nicht auf die Preise aufgeschlagen, das wird sich in nicht allzu ferner Zukunft ändern.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

markus, Sonntag, 05.04.2026, 20:53 (vor 3 Tagen) @ Frankonius

Ich habe letztes Jahr ganz gute Gewinne mit meinen Aktien gemacht und wieder investiert.
Im Moment bin ich natürlich bei Aktien gut im Minus, die ETFs gehen noch so.
Aber auch dieses Tal wird durchschritten wie Corona und Ukraine-Krieg.

Ich bin lediglich 2% im Minus seit meinem Höchststand. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Vermutlich, weil sich der Dollar etwas erholt hat und meine Ölwerte im plus sind.

Eigentlich hoffe ich auf einen größeren Einbruch, damit es sich lohnt, nachzukaufen.

@Donald, hau mal ein paar neue Tweets raus, da muss Bewegung rein ;)

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 20:27 (vor 3 Tagen) @ markus

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053

Die können die Energiesteuer (also auch Mineralölsteuer) ja auch steuerlich absetzen. ;)

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 20:12 (vor 3 Tagen) @ markus

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053

Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 21:11 (vor 3 Tagen) @ Vielhilftviel

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.

Ich bin immer entsetzt und befremdet, wie "normal" verdienende Leute(also wahrscheinlich 99% in diesem Forum) immer wieder diese Relativierungen bringen und gegen Leute sticheln(der fährt aber SUV und 2 mal im Jahr in den Urlaub!!11), die eigentlich im selben Boot sitzen. Ist das schon Stockholm-Syndrom? Komplett grotesk und mit ein Grund warum die Welt so ist, wie sie ist.

Keine Ahnung, aber für mich besteht schon ein Unterschied darin, ob jemand sein Bruttogehalt von 4000€ um 3% erhöht oder ein CEO noch ein paar Millionen mehr sich unter den Nagel reißt.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 21:15 (vor 3 Tagen) @ Foreveralone

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.


Ich bin immer entsetzt und befremdet, wie "normal" verdienende Leute(also wahrscheinlich 99% in diesem Forum) immer wieder diese Relativierungen bringen und gegen Leute sticheln(der fährt aber SUV und 2 mal im Jahr in den Urlaub!!11), die eigentlich im selben Boot sitzen. Ist das schon Stockholm-Syndrom? Komplett grotesk und mit ein Grund warum die Welt so ist, wie sie ist.

Keine Ahnung, aber für mich besteht schon ein Unterschied darin, ob jemand sein Bruttogehalt von 4000€ um 3% erhöht oder ein CEO noch ein paar Millionen mehr sich unter den Nagel reißt.

Na ist doch klar, das Framing funktioniert.
Zähl mal nach, wie oft Klingbeil in seiner amüsanten Grundsatzrede davon sprach, was man alles bei der Rente und den Einkommen tun müsste (also bei den einfachen Leuten) und wie oft über Vermögen. ;-)

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

markus, Sonntag, 05.04.2026, 20:42 (vor 3 Tagen) @ Vielhilftviel

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.

Ja, aber es macht einen Unterschied, ob es 1%, 2% oder 4% sind. Hält man die Angstkulisse gezielt hoch und glauben genügend Arbeitnehmer diese Story, fallen Lohnerhöhungen tendenziell niedriger aus. Absurd wird es dann, wenn man einerseits die Story der schweren Wirtschaftskrise glaubt, im nächsten Atemzug aber schon wieder empört ist, dass das obere 1% soviel Vermögen aufbaut (das sind nämlich „die Unternehmer“) und teure SUV fahren kann.

Das passt ja nicht zusammen, aber derartige Verrenkungen können auch einige hier im Forum sehr gut.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 21:14 (vor 3 Tagen) @ markus

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.


Ja, aber es macht einen Unterschied, ob es 1%, 2% oder 4% sind. Hält man die Angstkulisse gezielt hoch und glauben genügend Arbeitnehmer diese Story, fallen Lohnerhöhungen tendenziell niedriger aus. Absurd wird es dann, wenn man einerseits die Story der schweren Wirtschaftskrise glaubt, im nächsten Atemzug aber schon wieder empört ist, dass das obere 1% soviel Vermögen aufbaut (das sind nämlich „die Unternehmer“) und teure SUV fahren kann.

Das passt ja nicht zusammen, aber derartige Verrenkungen können auch einige hier im Forum sehr gut.

Ich gönne jedem Arbeitnehmer in Deutschland alles Geld der Welt. Meine persönliche Sorge ist im Moment aber eher, dass mein Job irgendwann in näherer Zukunft entweder in ein Business-Hub in einem Niedriglohnland verlagert oder gleich von einer KI erledigt wird. Da wäre mir eine Jobsicherheit aktuell mehr wert als ein Arbeitskampf für 1 oder 2 Prozent mehr.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 21:21 (vor 3 Tagen) @ Vielhilftviel


Ich gönne jedem Arbeitnehmer in Deutschland alles Geld der Welt. Meine persönliche Sorge ist im Moment aber eher, dass mein Job irgendwann in näherer Zukunft entweder in ein Business-Hub in einem Niedriglohnland verlagert oder gleich von einer KI erledigt wird. Da wäre mir eine Jobsicherheit aktuell mehr wert als ein Arbeitskampf für 1 oder 2 Prozent mehr.

Das ist auch ohne Arbeitskampf nicht minder unwahrscheinlich.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 21:41 (vor 3 Tagen) @ Foreveralone


Ich gönne jedem Arbeitnehmer in Deutschland alles Geld der Welt. Meine persönliche Sorge ist im Moment aber eher, dass mein Job irgendwann in näherer Zukunft entweder in ein Business-Hub in einem Niedriglohnland verlagert oder gleich von einer KI erledigt wird. Da wäre mir eine Jobsicherheit aktuell mehr wert als ein Arbeitskampf für 1 oder 2 Prozent mehr.


Das ist auch ohne Arbeitskampf nicht minder unwahrscheinlich.

Ich verstehe diese dreifache Verneinung leider gerade nicht. Falls du sagen wolltest, dass ein Arbeitskampf für Jobsicherheit lohnenswert ist, stimme ich dem zu.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 21:17 (vor 3 Tagen) @ Vielhilftviel
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.04.2026, 21:24

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.


Ja, aber es macht einen Unterschied, ob es 1%, 2% oder 4% sind. Hält man die Angstkulisse gezielt hoch und glauben genügend Arbeitnehmer diese Story, fallen Lohnerhöhungen tendenziell niedriger aus. Absurd wird es dann, wenn man einerseits die Story der schweren Wirtschaftskrise glaubt, im nächsten Atemzug aber schon wieder empört ist, dass das obere 1% soviel Vermögen aufbaut (das sind nämlich „die Unternehmer“) und teure SUV fahren kann.

Das passt ja nicht zusammen, aber derartige Verrenkungen können auch einige hier im Forum sehr gut.


Ich gönne jedem Arbeitnehmer in Deutschland alles Geld der Welt. Meine persönliche Sorge ist im Moment aber eher, dass mein Job irgendwann in näherer Zukunft entweder in ein Business-Hub in einem Niedriglohnland verlagert oder gleich von einer KI erledigt wird. Da wäre mir eine Jobsicherheit aktuell mehr wert als ein Arbeitskampf für 1 oder 2 Prozent mehr.

Und selbst wenn du aus humanistischen Gründen gänzlich auf dein Gehalt verzichten würdest für einige Monate, zur "Standortsicherung", heißt es dann gerne: sei versichert, verlagert wird dein Job so oder so. Nimm mit, was du mitnehmen kannst, 2% sind 2%. ;-)

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 20:56 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.04.2026, 20:59

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.


Ja, aber es macht einen Unterschied, ob es 1%, 2% oder 4% sind. Hält man die Angstkulisse gezielt hoch und glauben genügend Arbeitnehmer diese Story, fallen Lohnerhöhungen tendenziell niedriger aus. Absurd wird es dann, wenn man einerseits die Story der schweren Wirtschaftskrise glaubt, im nächsten Atemzug aber schon wieder empört ist, dass das obere 1% soviel Vermögen aufbaut (das sind nämlich „die Unternehmer“) und teure SUV fahren kann.

Das passt ja nicht zusammen, aber derartige Verrenkungen können auch einige hier im Forum sehr gut.

Die wirtschaftliche Power der deutschen Volkswirtschaft bzw. die Zukunftsaussichten für deutsche Arbeitnehmer und die Performance der Großkonzerne bzw. das obere 1% sind mittlerweile zwei komplett diametral zueinander verlaufende Stories, u.a. wegen völlig unbegreiflicher Steuermodelle. Die Entkopplung ist eigentlich das große Problem.

Wirtschaftskrise hin oder her: Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 21:18 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Seit nun gefühlt sechs Jahren ist die Welt in der Krise (Corona, Ukraine, Zölle, Iran) und trotzdem werden erneut Rekord-Dividenden ausgeschüttet. Natürlich wieder mit dem Hinweis, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen sein könnte.

Pro-Tipp: Glaubt nicht immer allen Untergangspropheten. Trotz aller Herausforderungen ist die Wirtschaft sehr robust. Sowas wird nämlich auch gerne gezielt als Angstkulisse genutzt, damit die Arbeitnehmerseite in Sachen Forderungen den Ball flachhält.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-unternehmen-rekord-dividenden-wirtschaftskrise-li.3463053


Provokanter Einwurf: Tarifverhandlungen enden auch jedesmal mit neuen Rekordlöhnen.


Ja, aber es macht einen Unterschied, ob es 1%, 2% oder 4% sind. Hält man die Angstkulisse gezielt hoch und glauben genügend Arbeitnehmer diese Story, fallen Lohnerhöhungen tendenziell niedriger aus. Absurd wird es dann, wenn man einerseits die Story der schweren Wirtschaftskrise glaubt, im nächsten Atemzug aber schon wieder empört ist, dass das obere 1% soviel Vermögen aufbaut (das sind nämlich „die Unternehmer“) und teure SUV fahren kann.

Das passt ja nicht zusammen, aber derartige Verrenkungen können auch einige hier im Forum sehr gut.


Die wirtschaftliche Power der deutschen Volkswirtschaft bzw. die Zukunftsaussichten für deutsche Arbeitnehmer und die Performance der Großkonzerne bzw. das obere 1% sind mittlerweile zwei komplett diametral zueinander verlaufende Stories, u.a. wegen völlig unbegreiflicher Steuermodelle. Die Entkopplung ist eigentlich das große Problem.

Fourrier, tu dir einen Gefallen und lass gut sein. Der Nachbar, den man täglich sieht (ob eim hartzen oder " mit dicker Karre und Reihenhaus") bietet halt mehr Angriffsfläche, als jemand der im Elfenbeinturm sitzt. Ist doch klar, wer da eher als Feindbild in Frage kommt. ;-)

Heute an der Tanke

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 17:47 (vor 3 Tagen) @ Floatdownstream

Straße von Hormus blockiert:
Treibstoffknappheit droht – Deutschland gibt Diesel ab

In Asien bringt eine Tonne Diesel aktuell 200 Dollar mehr ein als in Europa.

Und ich persönlich vermute, beim LNG sieht es tendenziell ähnlich aus.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

markus, Sonntag, 05.04.2026, 12:00 (vor 4 Tagen) @ Floatdownstream

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.

Verschoben

SebWagn, HH Harvestehude, Sonntag, 05.04.2026, 19:10 (vor 3 Tagen) @ markus

um weitere 24 Stunden...mal sehen wie häufig das noch verschoben wird ;-)

Verschoben

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 19:15 (vor 3 Tagen) @ SebWagn

um weitere 24 Stunden...mal sehen wie häufig das noch verschoben wird ;-)

Quelle?

Vor einer halben Stunde hat Trump auf Truth Social noch geschrieben

"Tuesday, 8:00 P.M. Eastern Time!"


Keine Verschiebung, eine Präzisierung.

Verschoben

bigfoot49, Leipzig, Sonntag, 05.04.2026, 21:02 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Ticker der FAZ meldet es auch: https://www.tickaroo.com/e/GANPDnQm1c7hEl1r


Oder ihm ist nicht bewusst, dass woanders andere Uhrzeiten gelten ;-)

Verschoben

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 05.04.2026, 21:35 (vor 3 Tagen) @ bigfoot49

Die USA haben 11 Zeitzonen laut KI (mit allen Überseegebieten). Da kann man schon mal durcheinanderkommen.
Donnie hält sich meistens an der Ostküste auf und ich vermute, er rechnet mit Eastern Time.
Außerdem stehen viele Amis mit der "military time" auf Kriegsfuß (europäisches bzw. kommunistisches Teufelszeug). Das gleiche gilt für das logische Datumsformat dd.mm.yyyy.

Bei Trumps Geisteszustand kann man auch vermuten, dass er AM und PM verwechselt.
Insofern sind Zeitangaben und auch Datumsangaben zu hinterfragen.

Verschoben

SebWagn, HH Harvestehude, Sonntag, 05.04.2026, 19:17 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

um weitere 24 Stunden...mal sehen wie häufig das noch verschoben wird ;-)


Quelle?

Vor einer halben Stunde hat Trump auf Truth Social noch geschrieben

"Tuesday, 8:00 P.M. Eastern Time!"


Keine Verschiebung, eine Präzisierung.

Naja gestern waren es 48 Stunden, das wäre morgen irgendwann gewesen und vorhin hat er Dienstagabend benannt. Das ist doch verschoben vom zeitlichen Rahmen um 24 Stunden (außer wir reden aneinander vorbei...)

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101191884/iran-krieg-trump-verschiebt-deadline-und-droht-weiter.html

Verschoben

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 21:38 (vor 3 Tagen) @ SebWagn

um weitere 24 Stunden...mal sehen wie häufig das noch verschoben wird ;-)


Quelle?

Vor einer halben Stunde hat Trump auf Truth Social noch geschrieben

"Tuesday, 8:00 P.M. Eastern Time!"


Keine Verschiebung, eine Präzisierung.


Naja gestern waren es 48 Stunden, das wäre morgen irgendwann gewesen und vorhin hat er Dienstagabend benannt. Das ist doch verschoben vom zeitlichen Rahmen um 24 Stunden (außer wir reden aneinander vorbei...)

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101191884/iran-krieg-trump-verschiebt-deadline-und-droht-weiter.html

Ok, danke!

Hatte das übersehen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

herrNick, Sonntag, 05.04.2026, 16:23 (vor 3 Tagen) @ markus

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.

Die Taktik um welches langfristige Ziel zu erreichen? Zumindest er selbst ist ja noch nicht in der Lage das so klar zu formulieren.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 16:13 (vor 3 Tagen) @ markus

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.

Der Iran ist gegenüber den USA/Israel im Verhältniss zu den Palästinensern vs Israel um Längen besser aufgestellt. Das ist eine Militärmacht, die es es sogar schaffen Kapazitäten für andere Ziele effektiv offen zu halten.
Eher haben sich die USA wohl etwas verrant, weil sie einen absolut dementen Idioten als Befehlshaber haben.


Es ist der Wahnsinn wie mitllerweile wieder Despoten einen Großteil der Welt in Geiselhaft nehmen können, für ihre Gelüste. Wenn man den Aluhut aufsetzt, könnte man den Ereignisse der letzten Jahre nach denken, dies hätte Kalkül.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 15:16 (vor 4 Tagen) @ markus

Donald Trump um 14:03 deutscher Zeit auf Truth Social:

"Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin’ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell - JUST WATCH! Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP"

Aktuell dreht der Mann komplett frei. Erinnert an den jungen Wolf, der in Hamburg im Einkaufszentrum festsaß und immer panischer wurde.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 15:28 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Donald Trump um 14:03 deutscher Zeit auf Truth Social:

"Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin’ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell - JUST WATCH! Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP"

Aktuell dreht der Mann komplett frei. Erinnert an den jungen Wolf, der in Hamburg im Einkaufszentrum festsaß und immer panischer wurde.

Die Straße wird in dem Moment geöffnet, an dem China (das 90% des iranischen Rohöls abnimmt) sagt: Ist gut jetzt.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 15:35 (vor 4 Tagen) @ Vielhilftviel

Donald Trump um 14:03 deutscher Zeit auf Truth Social:

"Tuesday will be Power Plant Day, and Bridge Day, all wrapped up in one, in Iran. There will be nothing like it!!! Open the Fuckin’ Strait, you crazy bastards, or you’ll be living in Hell - JUST WATCH! Praise be to Allah. President DONALD J. TRUMP"

Aktuell dreht der Mann komplett frei. Erinnert an den jungen Wolf, der in Hamburg im Einkaufszentrum festsaß und immer panischer wurde.


Die Straße wird in dem Moment geöffnet, an dem China (das 90% des iranischen Rohöls abnimmt) sagt: Ist gut jetzt.

Die Iraner sind Geschäftspartner der Chinesen, keine Befehlsempfänger. China hat zudem große strategische Ölreserven aufgebaut. Die reichen angeblich für deutlich mehr als ein Jahr. Und man hat seit langem bei den Öllieferanten diversifiziert. Zwar liefert der Iran 90 Prozent seiner Ölexporte nach China, aber gleichzeitig bezieht China nur gut zehn Prozent seines Ölbedarfs aus dem Iran. Sehr viel bezieht man u.a. von einer ganzen Reihe von afrikanischen Staaten.

Zudem dürfte China die Taktiken des US-Militärs genau beobachten und versuchen, Schlüsse für einen eventuellen Konflikt um Taiwan zu ziehen. Vor begrüßt man sicherlich, dass sich die Arsenale der USA in hohem Tempo leeren. Hätte Xi Jinping nicht in letzter Zeit einige hochrangige chinesische Militärs abgesetzt, würde sogar die Gefahr eines zeitnahen Angriffs auf Taiwan bestehen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

tim86, Hamburg, Montag, 06.04.2026, 13:59 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Zudem dürfte China die Taktiken des US-Militärs genau beobachten und versuchen, Schlüsse für einen eventuellen Konflikt um Taiwan zu ziehen. Vor begrüßt man sicherlich, dass sich die Arsenale der USA in hohem Tempo leeren. Hätte Xi Jinping nicht in letzter Zeit einige hochrangige chinesische Militärs abgesetzt, würde sogar die Gefahr eines zeitnahen Angriffs auf Taiwan bestehen.

Die Gefahr für ein Zeitnahen Angriff auch Taiwan gibt es zumindest im nächsten halben Jahr nicht mehr, ganz unabhängig wie die chinesische Militärführung aufgebaut ist oder wie abgelenkt die USA durch andere Konflikte ist.

Von Mai bis November ist Taifun Saison, die nicht nur eine Invasionszeitpunkt unplanbar macht(womit man aber sicherlich kurzfristig anhand der Wetterberichte umgehen könnte), es würde auch eine nicht kontrollierbare Nachschubsituartion erzeugen. Die man auch nicht durch Wetterbreichte umgehen kann, wenn die Nachschübe zeitnah benötigt werden und man nicht im schlechten Fall mehrere Wochen warten kann.

Wenn wird man Taiwan kurz nach dem Ende der Taifun Saison angreifen, in der Hoffnung Taiwan bis zum beginn der nächsten besiegt zu haben.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

markus93, Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:23 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Man munkelt das er bald die Epstein-Files veröffentlichen wird um von dem Iran Desaster abzulenken.

Wenn's nicht so traurig wäre, aber es wird bei ihm wirklich immer schlimmer.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 15:44 (vor 4 Tagen) @ markus93

Man munkelt das er bald die Epstein-Files veröffentlichen wird um von dem Iran Desaster abzulenken.

Auf Trumps Verhalten kann man mittlerweile in der Tat nur noch mit Sarkasmus reagieren. Wobei ich es in der Tat für gut möglich halte, dass dieser Krieg u.a. auch eine Übersprungshandlung war, weil er wegen der Epstein Files massiv unter Druck stand.


Wenn's nicht so traurig wäre, aber es wird bei ihm wirklich immer schlimmer.

Er weiß, er sitzt in der Falle. Aber er weiß nicht, wie er aus dieser Falle wieder heraus kommen soll. In dieser Situation ist leider nichts ausgeschlossen. Hinzu kommt seine fortschreitende Demenz, die seine eh schon nicht ausgeprägte Impulskontrolle nochmals weiter beeinträchtigt. Anders als in seiner ersten Amtszeit ist er zudem nicht von "Erwachsenen" umgeben, sondern hat sich eine handverlesene Truppe von "Irren" zusammengestellt, die ihm treu ergeben sind. Wäre die aktuelle Situation bereits zwischen 2017 und 2020 eingetreten, dann bin ich mir sicher, dass der damalige Vizepräsident und das damalige Kabinett ihn unter Berufung auf den 25. Verfassungszusatz wegen Amtsunfähigkeit suspendiert hätten.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 05.04.2026, 15:37 (vor 4 Tagen) @ markus93

Ja leider wird der Unterhaltungswert, den der Mann und seine Anhänger zweifelsohne haben, von den Schäden, die sie anrichten, überdeckt.
Ich frage mich, wie es einigermaßen seriöse Politiker aus anderen Ländern schaffen, mit diesen Leuten zurecht zu kommen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 14:43 (vor 4 Tagen) @ markus

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.

Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.

Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

markus, Sonntag, 05.04.2026, 15:17 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.


Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.

Die Hamas hat jetzt deutlich weniger Möglichkeiten, Israel anzugreifen und tut das auch nicht mehr. Insofern hat man natürlich sehr viel erreicht.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.

Auch im Iran hat man sehr viel erreicht. Das Mullah Regime ist massiv geschwächt. Ebenso die Infrastruktur.
Da stellt sich dann die Frage, ob das erst einmal reicht und man die Situation weiter beobachtet, oder ob man mit Bodentruppen reingeht und noch monatelang weitermacht. Das hätte dann aber gravierende Folgen auf die Wirtschaft. Vermutlich ist Variante 1 die sinnvollere.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:21 (vor 4 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.04.2026, 15:29

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.


Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.


Die Hamas hat jetzt deutlich weniger Möglichkeiten, Israel anzugreifen und tut das auch nicht mehr. Insofern hat man natürlich sehr viel erreicht.

Warte mal 3-4 Jahre ab. Dann wird das Feuer doppelt so stark sein.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.


Auch im Iran hat man sehr viel erreicht. Das Mullah Regime ist massiv geschwächt. Ebenso die Infrastruktur.
Da stellt sich dann die Frage, ob das erst einmal reicht und man die Situation weiter beobachtet, oder ob man mit Bodentruppen reingeht und noch monatelang weitermacht. Das hätte dann aber gravierende Folgen auf die Wirtschaft. Vermutlich ist Variante 1 die sinnvollere.

Da man keinerlei politische Lösung für die Zeit nach der militärischen Intervention im Vorfeld mitbedacht hatte, eine hervorragende Brutstätte für einen failed state, der die ganze Region mal so richtig terrorisieren wird. Selbst mit "boots on the ground" kann man bis heute im Irak oder Afghanistan beobachten, was es hilft, wenn man kein Konzept für die Zeit danach hat. Nur, dass der Iran ein ganz anderes Pulverfass für den gesamten Nahen Osten darstellt, in mannigfaltiger Hinsicht, als der Irak. Trump ist gar nicht klar, in was er sich da reinmanövriert hat, sollte es wirklich so kommen, wie Ulrich beschrieben hat. Es hat schon seine Gründe, warum bisher kein POTUS diese heiße Kartoffel angefasst hat. Am Ende wird der Iran von den Revolutionsgarden und der örtlichen Struktur bzw. einigen mächten Playern in der Region dominiert und nicht den Mullahs, die kann man in regelmäßigen Abständen plattmachen, ohne signifikant etwas zu verändern.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

markus, Sonntag, 05.04.2026, 15:44 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.


Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.


Die Hamas hat jetzt deutlich weniger Möglichkeiten, Israel anzugreifen und tut das auch nicht mehr. Insofern hat man natürlich sehr viel erreicht.


Warte mal 3-4 Jahre ab. Dann wird das Feuer doppelt so stark sein.

Das dauert wesentlich länger. Im Moment liegt da alles in Schutt und Asche und ist von Israel besetzt. Ich denke nicht, dass man erneut den Fehler machen wird und sie in Ruhe wieder ihre Infrastruktur aufbauen lassen.


Da man keinerlei politische Lösung für die Zeit nach der militärischen Intervention im Vorfeld mitbedacht hatte, eine hervorragende Brutstätte für einen failed state, der die ganze Region mal so richtig terrorisieren wird. Selbst mit "boots on the ground" kann man bis heute im Irak oder Afghanistan beobachten, was es hilft, wenn man kein Konzept für die Zeit danach hat. Nur, dass der Iran ein ganz anderes Pulverfass für den gesamten Nahen Osten darstellt, in mannigfaltiger Hinsicht, als der Irak. Trump ist gar nicht klar, in was er sich da reinmanövriert hat, sollte es wirklich so kommen, wie Ulrich beschrieben hat. Es hat schon seine Gründe, warum bisher kein POTUS diese heiße Kartoffel angefasst hat. Am Ende wird der Iran von den Revolutionsgarden und der örtlichen Struktur bzw. einigen mächten Playern in der Region dominiert und nicht den Mullahs, die kann man in regelmäßigen Abständen plattmachen, ohne signifikant etwas zu verändern.

Du kannst doch aber nur die akuten Bedrohungen ausschalten. Das was „danach“ kommt, kann immer nur von innen heraus geschehen. Du kannst niemandem demokratische Strukturen und westliche Werte einprügeln.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:48 (vor 4 Tagen) @ markus

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.


Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.


Die Hamas hat jetzt deutlich weniger Möglichkeiten, Israel anzugreifen und tut das auch nicht mehr. Insofern hat man natürlich sehr viel erreicht.


Warte mal 3-4 Jahre ab. Dann wird das Feuer doppelt so stark sein.


Das dauert wesentlich länger. Im Moment liegt da alles in Schutt und Asche und ist von Israel besetzt. Ich denke nicht, dass man erneut den Fehler machen wird und sie in Ruhe wieder ihre Infrastruktur aufbauen lassen.

Der Schlüssel ist dann aber, glaube ich, es weiter besetzt zu halten.


Da man keinerlei politische Lösung für die Zeit nach der militärischen Intervention im Vorfeld mitbedacht hatte, eine hervorragende Brutstätte für einen failed state, der die ganze Region mal so richtig terrorisieren wird. Selbst mit "boots on the ground" kann man bis heute im Irak oder Afghanistan beobachten, was es hilft, wenn man kein Konzept für die Zeit danach hat. Nur, dass der Iran ein ganz anderes Pulverfass für den gesamten Nahen Osten darstellt, in mannigfaltiger Hinsicht, als der Irak. Trump ist gar nicht klar, in was er sich da reinmanövriert hat, sollte es wirklich so kommen, wie Ulrich beschrieben hat. Es hat schon seine Gründe, warum bisher kein POTUS diese heiße Kartoffel angefasst hat. Am Ende wird der Iran von den Revolutionsgarden und der örtlichen Struktur bzw. einigen mächten Playern in der Region dominiert und nicht den Mullahs, die kann man in regelmäßigen Abständen plattmachen, ohne signifikant etwas zu verändern.


Du kannst doch aber nur die akuten Bedrohungen ausschalten. Das was „danach“ kommt, kann immer nur von innen heraus geschehen. Du kannst niemandem demokratische Strukturen und westliche Werte einprügeln.

Hm, also ich wäre mir da nicht so sicher, dass wenn die Amis nicht das getan hätten, was sie so in Summe nach 1945 hier gemacht haben für viele Jahre, dass da nicht sehr schnell "Der Stahlhelm" wieder ein Revival gefunden hätte, so nach 10-15 Jahren. :-P

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 15:09 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.

Das wird ihm aber nichts nutzen. Der Iran wird weiterhin steuern, wer Güter durch die Straße vom Hormus transportiert. Zudem wird man vermutlich auch weiterhin Israel, US-Stützpunkte in der Golf-Region, etc. weiter mit Drohnen und Raketen angreifen, damit die USA und ihre Verbündeten ihre Flugabwehrraketen aufbrauchen.

Der Ölpreis wird deshalb hoch bleiben, andere Güter aus dem Golf werden auch weiterhin fehlen, und das wird die Konjunktur in den USA und anderen westlich orientierten Staaten deutlich schwächen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:11 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.


Das wird ihm aber nichts nutzen. Der Iran wird weiterhin steuern, wer Güter durch die Straße vom Hormus transportiert. Zudem wird man vermutlich auch weiterhin Israel, US-Stützpunkte in der Golf-Region, etc. weiter mit Drohnen und Raketen angreifen, damit die USA und ihre Verbündeten ihre Flugabwehrraketen aufbrauchen.

Der Ölpreis wird deshalb hoch bleiben, andere Güter aus dem Golf werden auch weiterhin fehlen, und das wird die Konjunktur in den USA und anderen westlich orientierten Staaten deutlich schwächen.

Wobei sich ja dann die Frage stellen würde, warum der Iran das nicht alles hätte schon längst von sich aus angezettelt hat.
Am Ende will das oberste 1% im Iran genauso wie in den USA oder Deutschland in Ruhe gelassen werden, in Geld schwelgen und obszöne Parties feiern. Da nerven dann irgendwann selbst da mal die ständigen Bomben. Man wird eine Lösung finden, verspreche ich dir. Der Einzige, dem daran gelegen ist, "war forever" in der Region zu machen, ist Netanjahu, weil das israelische Volk sonst wieder anfängt, seine Rolle zu hinterfragen. Aber warte mal ab, bis Trump in den USA innenpolitisch abschmiert.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 15:29 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

Wobei sich ja dann die Frage stellen würde, warum der Iran das nicht alles hätte schon längst von sich aus angezettelt hat.

Weil vorher nicht große Teile der iranischen Führung getötet wurden? Weil mittlerweile ein Mann Oberster Führer des Iran ist, der als fanatischer als sein Vater gilt, dessen Vater, Mutter, Geschwister, Frau und Kinder bei einem Angriff der USA getötet wurden?

Am Ende will das oberste 1% im Iran genauso wie in den USA oder Deutschland in Ruhe gelassen werden, in Geld schwelgen und obszöne Parties feiern. Da nerven dann irgendwann selbst da mal die ständigen Bomben. Man wird eine Lösung finden, verspreche ich dir. Der Einzige, dem daran gelegen ist, "war forever" in der Region zu machen, ist Netanjahu, weil das israelische Volk sonst wieder anfängt, seine Rolle zu hinterfragen. Aber warte mal ab, bis Trump in den USA innenpolitisch abschmiert.

Für die Führung des Iran hat sich nach den Angriffen der USA und Israels fundamental etwas verschoben. Dort geht man davon aus, dass die USA und Israel einen Waffenstillstand nur nutzen würden, um die leer geschossenen Arsenale wieder aufzufüllen und dann erneut anzugreifen. Schon deshalb wird man sich auf eine Waffenruhe nicht einlassen.

Und zudem geht es mittlerweile um Rache.

Die Mullahs können nicht verhindern, dass die USA und Israel ihr Land systematisch in Trümmer bomben. Aber sie haben erkannt, dass sie durchaus erfolgreich einen Wirtschaftskrieg gegen die USA und alle Staaten führen können, die den USA irgendwie nahestehen. Schwerste "Kollateralschäden" bei ärmeren Staaten nehmen sie in Kauf. Solange die iranische Ölproduktion noch läuft, lassen sie die eigenen Exporte uneingeschränkt passieren, zudem eingeschränkt Transporte nach China, Indien, etc. Der Plan geht bisher auf, es droht eine große Rezession. Wieso sollten sie jetzt aufhören.

Man weiß vermutlich ganz genau, dass eine US-Invasion angesichts der Dilettanten im Weißen Haus und im Pentagon entweder gar nicht zustande kommt oder scheitern würde. Also hat man auch hier nichts zu fürchten. Ich wäre nicht überrascht, wenn man so eine Bodenoperation geradezu herbeiwünschen würde, weil man hofft, den USA so schwere Verluste zufügen zu können. Ähnlich sähe es vermutlich bei einem Versuch der USA aus, die Teilblockade der Straße von Hormus von See her und aus der Luft aufzubrechen.

Bombardieren die USA allerdings tatsächlich iranische Kraftwerke, Öl- und Gasinfrastruktur, dann dürften entsprechende Schläge gegen die Infrastruktur der Golfstaaten intensiviert werden. Mit weiteren massiven Folgen für die Weltwirtschaft.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 15:42 (vor 4 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 15:45

Bombardieren die USA allerdings tatsächlich iranische Kraftwerke, Öl- und Gasinfrastruktur, dann dürften entsprechende Schläge gegen die Infrastruktur der Golfstaaten intensiviert werden. Mit weiteren massiven Folgen für die Weltwirtschaft.

Schon die Bombardierung der Brücke am Freitag lässt Fragen aufkommen, ob das nicht schon in Richtung Kriegsverbrechen geht. Wenn die USA nun anfängt zivile Infrastruktur massiv zu bombardieren, dann hätte das schon ein russisches Geschmäckle und die begehen in der Ukraine ein Kriegsverbrechen nach dem anderen.
So schlimm würde Trump zwar nicht eskalieren, keine Rücksicht auf Krankenhäuser, Einkaufsmärkte, Bahnhöfe usw zu nehmen, aber zivile Infrastruktur, das geht nur gegen die Bevölkerung, weil die darunter leiden und das garantiert nicht als Anlass nehmen, um wieder auf die Straße zu gehen.

Trump soll wohl für morgen einen großen Deal (was auch immer dahinter stecken mag) mit dem Iran vorhin bei Fox angekündigt haben, so klang das gerade bei CNN, ob auch der Iran davon weiß, man weiß ja bei Trump nie, ob der nicht gerade mit sich selber Verhandlungen führt.

Eins ist aber sicher, wenn der Iran sein angereichertes Uran behalten kann, weil es die USA ohne Bodentruppen da hier herausbekommen werden, hätten sie dahingehend nur eins erreicht, es ist mit Irans Atomprogramm nicht vorbei, es verschiebt sich nur in di Zukunft und ein erneutes Angreifen wäre wieder erforderlich. Sozusagen ein Satz mit X in Sachen iranisches Atomprogramm total zerstört zu haben.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:11 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09

Schon die Bombardierung der Brücke am Freitag lässt Fragen aufkommen, ob das nicht schon in Richtung Kriegsverbrechen geht. Wenn die USA nun anfängt zivile Infrastruktur massiv zu bombardieren, dann hätte das schon ein russisches Geschmäckle und die begehen in der Ukraine ein Kriegsverbrechen nach dem anderen.
So schlimm würde Trump zwar nicht eskalieren, keine Rücksicht auf Krankenhäuser, Einkaufsmärkte, Bahnhöfe usw zu nehmen, aber zivile Infrastruktur, das geht nur gegen die Bevölkerung, weil die darunter leiden und das garantiert nicht als Anlass nehmen, um wieder auf die Straße zu gehen.

Ich bin mir nicht sicher, wo Donald Trumps Grenze liegt. Der Mann ist ein Raubtier ohne irgendeinen moralischen Kompass. Die Frage ist eher, wovon wollen und können ihn die Personen um ihn herum abhalten?


Trump soll wohl für morgen einen großen Deal (was auch immer dahinter stecken mag) mit dem Iran vorhin bei Fox angekündigt haben, so klang das gerade bei CNN, ob auch der Iran davon weiß, man weiß ja bei Trump nie, ob der nicht gerade mit sich selber Verhandlungen führt.

Ich bin mir sicher, diesen "großen Deal" gibt es nur im Kopf von Donald Trump. Die Iraner spielen aktuell Spielchen, um die Risse zwischen den USA und anderen Staaten zu vertiefen. Die Botschaft ist "wir sind die Guten". Man lässt z.B. in sehr eingeschränktem Maße auch Schiffe westlich orientierter Staaten, etc. durch, weil man weiß, dass das Donald Trump massiv provozieren dürfte. Gegenüber Staaten wie Pakistan signalisiert man zudem unverbindlich, dass man ggf. kompromissbereit wäre.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel gelesen, der sich mit den Machtstrukturen innerhalb der iranischen Führung befasste, finde ihn allerdings auf die Schnelle nicht wieder. Modschtaba Chamenei dürfte die grundsätzliche Linie des Iran vorgeben. Auch angesichts der Toten in seiner eigenen Familie dürfte er keinerlei Kompromisse eingehen. Der Rest der Verantwortlichen ist in ein kollektives System eingebunden. Sollte eine wichtige Figur wie z.B. der Präsident oder der Parlamentspräsident auf eigene Faust mit den USA zu verhandeln suchen, dann wäre sie sofort weg vom Fenster.


Eins ist aber sicher, wenn der Iran sein angereichertes Uran behalten kann, weil es die USA ohne Bodentruppen da hier herausbekommen werden, hätten sie dahingehend nur eins erreicht, es ist mit Irans Atomprogramm nicht vorbei, es verschiebt sich nur in di Zukunft und ein erneutes Angreifen wäre wieder erforderlich. Sozusagen ein Satz mit X in Sachen iranisches Atomprogramm total zerstört zu haben.

Das wäre der Fall, falls man das hochangereicherte Uran bereits geborgen hat oder es noch bergen kann. So irre wie Trump agiert, würde ich nicht einmal ausschließen wollen, dass er den Einsatz von taktischen Atomwaffen gegen den vermuteten Lagerort befiehlt.

Irans Atomprogramm

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:45 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

Haben Netanjahu und Trump nicht erst im letzten Sommer vor aller Welt stolz geprahlt, wie sie mit Gottes Hilfe und betonbrechenden MOPs Irans Atombombenprogramm vollständig ausradiert hätten?

Irans Atomprogramm

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:13 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Haben Netanjahu und Trump nicht erst im letzten Sommer vor aller Welt stolz geprahlt, wie sie mit Gottes Hilfe und betonbrechenden MOPs Irans Atombombenprogramm vollständig ausradiert hätten?

Das war Donald Trump. Seine Aufmerksamkeitsspanne war erschöpft, er wollte etwas Neues machen. Als US-Geheimdienstler intern erklärten, sie seien von der Vernichtung nicht überzeugt, wurden sie entlassen.

Irans Atomprogramm

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 16:16 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Haben Netanjahu und Trump nicht erst im letzten Sommer vor aller Welt stolz geprahlt, wie sie mit Gottes Hilfe und betonbrechenden MOPs Irans Atombombenprogramm vollständig ausradiert hätten?


Das war Donald Trump. Seine Aufmerksamkeitsspanne war erschöpft, er wollte etwas Neues machen. Als US-Geheimdienstler intern erklärten, sie seien von der Vernichtung nicht überzeugt, wurden sie entlassen.

Würde ich wohl des Presseraums verbannt, wenn ich ihm diese Frage stellen würde?

Irans Atomprogramm

bigfoot49, Leipzig, Sonntag, 05.04.2026, 21:04 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Vielleicht sogar als Vaterlandsverräter angeklagt.
Zumindest würde das Donald und die Speichelleckerbande so wollen.

Irans Atomprogramm

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 21:07 (vor 3 Tagen) @ bigfoot49

Vielleicht sogar als Vaterlandsverräter angeklagt.
Zumindest würde das Donald und die Speichelleckerbande so wollen.

Gut, ich käme ja als Gesandter der Deutschen Krone, der als Beobachter in dem losen Staatenvasallenbund "USA" der Krone berichten soll, könnte also nicht wirklich als Vaterlandsverräter betrachtet werden. :-P

Irans Atomprogramm

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:20 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Haben Netanjahu und Trump nicht erst im letzten Sommer vor aller Welt stolz geprahlt, wie sie mit Gottes Hilfe und betonbrechenden MOPs Irans Atombombenprogramm vollständig ausradiert hätten?


Das war Donald Trump. Seine Aufmerksamkeitsspanne war erschöpft, er wollte etwas Neues machen. Als US-Geheimdienstler intern erklärten, sie seien von der Vernichtung nicht überzeugt, wurden sie entlassen.


Würde ich wohl des Presseraums verbannt, wenn ich ihm diese Frage stellen würde?

Ohne Zweifel.

Irans Atomprogramm

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 05.04.2026, 15:55 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

Hat Trump nicht damit geprahlt, es gäbe keine Luftabwehr über dem Iran?
In 24 Stunden haben die USA 2 Flugzeuge (F15 E, A10) verloren, obwohl es keine Luftabwehr gibt.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:35 (vor 4 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.04.2026, 15:38

Wobei sich ja dann die Frage stellen würde, warum der Iran das nicht alles hätte schon längst von sich aus angezettelt hat.


Weil vorher nicht große Teile der iranischen Führung getötet wurden? Weil mittlerweile ein Mann Oberster Führer des Iran ist, der als fanatischer als sein Vater gilt, dessen Vater, Mutter, Geschwister, Frau und Kinder bei einem Angriff der USA getötet wurden?

Der König ist tot, lang lebe der König! ;-)
Irgendwann wird es welche geben, die wollen das Vakuum füllen und es für sich ausnutzen, statt weiter den Märtyrer zu spielen. Guck dir den neuen Chef von Syrien an, der mittlerweile vom Heeresmusikkorps in Berlin und in den anderen Hauptstädten feierlich empfangen wird. :-)

Wenn die Clique wirklich so fanatisch denkt, wie sie es immer vorgespielt hat, hätte sie diesen Konflikt, bei dem sie wie du es beschreibst am längeren Hebel sitzt, so schon längst von sich aus lostreten müssen. Übrigens gibt es ohne Ende Jungfrauen für Märtyrer, also hätte eh nichts dagegen gesprochen, so eine Situation bewusst von sich aus eskalieren zu lassen. :-)

Am Ende will das oberste 1% im Iran genauso wie in den USA oder Deutschland in Ruhe gelassen werden, in Geld schwelgen und obszöne Parties feiern. Da nerven dann irgendwann selbst da mal die ständigen Bomben. Man wird eine Lösung finden, verspreche ich dir. Der Einzige, dem daran gelegen ist, "war forever" in der Region zu machen, ist Netanjahu, weil das israelische Volk sonst wieder anfängt, seine Rolle zu hinterfragen. Aber warte mal ab, bis Trump in den USA innenpolitisch abschmiert.


Für die Führung des Iran hat sich nach den Angriffen der USA und Israels fundamental etwas verschoben. Dort geht man davon aus, dass die USA und Israel einen Waffenstillstand nur nutzen würden, um die leer geschossenen Arsenale wieder aufzufüllen und dann erneut anzugreifen. Schon deshalb wird man sich auf eine Waffenruhe nicht einlassen.

Und zudem geht es mittlerweile um Rache.

Die Mullahs können nicht verhindern, dass die USA und Israel ihr Land systematisch in Trümmer bomben. Aber sie haben erkannt, dass sie durchaus erfolgreich einen Wirtschaftskrieg gegen die USA und alle Staaten führen können, die den USA irgendwie nahestehen. Schwerste "Kollateralschäden" bei ärmeren Staaten nehmen sie in Kauf. Solange die iranische Ölproduktion noch läuft, lassen sie die eigenen Exporte uneingeschränkt passieren, zudem eingeschränkt Transporte nach China, Indien, etc. Der Plan geht bisher auf, es droht eine große Rezession. Wieso sollten sie jetzt aufhören.

Man weiß vermutlich ganz genau, dass eine US-Invasion angesichts der Dilettanten im Weißen Haus und im Pentagon entweder gar nicht zustande kommt oder scheitern würde. Also hat man auch hier nichts zu fürchten. Ich wäre nicht überrascht, wenn man so eine Bodenoperation geradezu herbeiwünschen würde, weil man hofft, den USA so schwere Verluste zufügen zu können. Ähnlich sähe es vermutlich bei einem Versuch der USA aus, die Teilblockade der Straße von Hormus von See her und aus der Luft aufzubrechen.

Bombardieren die USA allerdings tatsächlich iranische Kraftwerke, Öl- und Gasinfrastruktur, dann dürften entsprechende Schläge gegen die Infrastruktur der Golfstaaten intensiviert werden. Mit weiteren massiven Folgen für die Weltwirtschaft.

Ich bin immer skeptisch, wenn Dinge wie "Werte" oder "Rache" im kontext von einem gesellschaftlichen/politischen System genannt werden. Sowas gibt es meistens nur auf ganz konkreter, individueller Ebene und weniger in großen sozialen Geflechten. Vielleicht ist es so, wie du sagst, aber es wird auch genügend Leute geben, selbst innerhalb des inneren Zirkels, die ganz gerne das Vakuum füllen würden, um dann im Prunk zu leben und bereit wären, sich mit den Amis ins Benehmen zu setzen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Sonntag, 05.04.2026, 15:05 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.

Bestimmt mit einem Verweis darauf, dass er jetzt endlich den Friednsnobelpreis verdient habe.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:08 (vor 4 Tagen) @ Chill-Instructor

Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.


Bestimmt mit einem Verweis darauf, dass er jetzt endlich den Friednsnobelpreis verdient habe.

Wieder einen Krieg mehr, den er beendet hat!
Erinnert mich an einen Manager, den wir mal hatten, der hatte sich in seine Boni reinschreiben lassen, dass bei x erfolgreich gelösten Eskalationen y Bonus am Ende des Jahres auf dem Paycheck steht. Du ahnst, wie das Eskalationsmanagement dann aussah. :-)

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 05.04.2026, 15:08 (vor 4 Tagen) @ Chill-Instructor

Um die Norweger zu überzeugen, lässt er dann mal Angriffe auf Oslo vorbereiten.
"Mit Gottes Hilfe" natürlich.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

chief wiggum, im schönen Münsterland, Sonntag, 05.04.2026, 19:40 (vor 3 Tagen) @ Frankonius

Dann lasst uns hoffen, dass er Oslo nicht mit Olfen verwechselt.

Taco Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 05.04.2026, 13:27 (vor 4 Tagen) @ markus

Der demente Trottel widerspricht sich ja selbst innerhalb von 5 Minuten.
Seine Ankündigungen darf man nicht ernst nehmen.
Angriffe auf die zivile Infrastruktur gelten als Kriegsverbrechen. Ähnliches macht ja Trumps Buddy auch in der Ukraine. Wobei die Ukraine im Gegensatz zum Iran eine Demokratie ist.
Außerdem gehen den Amerikanern und Israel über kurz oder lang die "Wirkmittel" und "Effektoren" aus.
Die Despoten in Moskau und China schauen sich das mit großem Interesse an.

Taco Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 13:49 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Der demente Trottel widerspricht sich ja selbst innerhalb von 5 Minuten.
Seine Ankündigungen darf man nicht ernst nehmen.

Donald Trump ist bekannt dafür, einen Rückzieher zu machen, wenn es für ihn eng wird. Das hat ihm die Bezeichnung "TACO" eingebracht. Aber jetzt steckt er in einer Falle fest, die er selbst aufgestellt hat. Und das macht ihn gefährlich. Man muss jederzeit mit jeder Kurzschlusshandlung rechnen. Erschwerend kommt hinzu, dass Trump wohl ernsthaft davon ausgeht, er müsse nur den Druck stark genug erhöhen, dann würde der Iran kapitulieren.

Angriffe auf die zivile Infrastruktur gelten als Kriegsverbrechen. Ähnliches macht ja Trumps Buddy auch in der Ukraine. Wobei die Ukraine im Gegensatz zum Iran eine Demokratie ist.

Russland unterstützt den Iran mit Geheimdienstinformationen. Mithilfe dieser Informationen ist es dem Iran gelungen, u.a. wichtige Radarstationen, ein Aufklärungsflugzeug und vermutlich mehrere Tankflugzeuge zu zerstören. Für Donald Trump kein Problem, schließlich würden die US-Geheimdienste auch die Ukraine unterstützen.

Außerdem gehen den Amerikanern und Israel über kurz oder lang die "Wirkmittel" und "Effektoren" aus.

Was die Patriot-Flugabwehrraketen angeht, wohl eher "über kurz". Aber das könnte Trump eher dazu bewegen, noch härter zuzuschlagen.

Die Despoten in Moskau und China schauen sich das mit großem Interesse an.

Wladimir Putin freut sich, dass Donald Trump die NATO in Echtzeit zerlegt. Und Xi Jinping freut sich, dass die USA ihre Munition verballern, zudem dürfte man die Vorgehensweise der US-Streitkräfte auf das genaueste beobachten. Ggf. sind hier auch die Iraner behilflich.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 12:28 (vor 4 Tagen) @ markus

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.

Gaza ist ein Fliegenschiss zum Iran. Da kann er Monate oder Jahre bomben, bis die an einem Punkt wie in Gaza sind. Was das kosten würde, da steigen ihm seine eigenen Leute aufs Dach, weil für alles andere kein Geld mehr da ist.

Ohne den Einsatz von 10Knden US Soldaten im Iran, wird der Iran nicht klein beigeben und den Iran kann er auch nur so um dessen Material für die Atombomben bringen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Sonntag, 05.04.2026, 12:55 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

Ohne den Einsatz von 10Knden US Soldaten im Iran, wird der Iran nicht klein beigeben und den Iran kann er auch nur so um dessen Material für die Atombomben bringen.

10 Kunden?

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 14:01 (vor 4 Tagen) @ Chill-Instructor

Ohne den Einsatz von 10Knden US Soldaten im Iran, wird der Iran nicht klein beigeben und den Iran kann er auch nur so um dessen Material für die Atombomben bringen.


10 Kunden?

Manche sagen 10 Mille, aber das ist nicht so eindeutig.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Zebulon, Wattenscheid, Sonntag, 05.04.2026, 13:57 (vor 4 Tagen) @ Chill-Instructor

"10 Kunden?"

Zehntausenden Myriaden

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 14:01 (vor 4 Tagen) @ Zebulon

"10 Kunden?"

Zehntausenden Myriaden

Die Vorsilbe "K" steht für den Faktor tausend. Tausend Gramm sind ein Kilogramm, tausend Meter ein Kilometer, etc. Anders als bei "Mille" für Million ist die Verwendung hier korrekt.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Sonntag, 05.04.2026, 15:03 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

"10 Kunden?"

Zehntausenden Myriaden


Die Vorsilbe "K" steht für den Faktor tausend. Tausend Gramm sind ein Kilogramm, tausend Meter ein Kilometer, etc. Anders als bei "Mille" für Million ist die Verwendung hier korrekt.

Aber danach dieses "nden" ist doch sehr skurril. Zum einen, weil es halb englisch, halb deutsch ist. Zum anderen, weil es ja auch "doppelt gemoppelt" ist.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 15:08 (vor 4 Tagen) @ Chill-Instructor

"10 Kunden?"

Zehntausenden Myriaden


Die Vorsilbe "K" steht für den Faktor tausend. Tausend Gramm sind ein Kilogramm, tausend Meter ein Kilometer, etc. Anders als bei "Mille" für Million ist die Verwendung hier korrekt.


Aber danach dieses "nden" ist doch sehr skurril. Zum einen, weil es halb englisch, halb deutsch ist. Zum anderen, weil es ja auch "doppelt gemoppelt" ist.

Hätte ich nur mal Mille geschrieben, dann wüsste jeder, was gemeint ist.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 13:12 (vor 4 Tagen) @ Chill-Instructor

Ohne den Einsatz von 10Knden US Soldaten im Iran, wird der Iran nicht klein beigeben und den Iran kann er auch nur so um dessen Material für die Atombomben bringen.


10 Kunden?

Zehntausenden von Soldaten.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 12:47 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

Gaza ist ein Fliegenschiss zum Iran. Da kann er Monate oder Jahre bomben, bis die an einem Punkt wie in Gaza sind. Was das kosten würde, da steigen ihm seine eigenen Leute aufs Dach, weil für alles andere kein Geld mehr da ist.

Das kann man in der Tat nicht vergleichen. Der Gazastreifen ist flach, und er ist von der Fläche her sehr klein. Die Hamas war nur leicht bewaffnet, dafür hat sie ein riesiges unterirdisches Netz von Tunneln und Bunkern aufgebaut, das selbst heute noch zu einem beträchtlichen Teil intakt ist.

Der Iran hingegen ist riesig. Zudem ist er in weiten Teilen gebirgig. Ein Terrain, in dem man nur eingeschränkt mit Panzern agieren kann. Selbst die iranische Küste ist in weiten Teilen steil, felsig und zerklüftet. Ein ideales Gelände, um verdeckte Stellungen aufzubauen, ein Alptraum für landende Truppen.


Ohne den Einsatz von 10Knden US Soldaten im Iran, wird der Iran nicht klein beigeben und den Iran kann er auch nur so um dessen Material für die Atombomben bringen.

Man dürfte eher hunderttausende von Soldaten benötigen. Zudem bedürfte es einer langen Phase von Planung und Vorbereitung, um so eine Invasion tatsächlich erfolgreich durchführen zu können. Vermutlich eher ein halbes Jahr als ein Vierteljahr. Im Weißen Haus allerdings sitzt ein Präsident, der eher in Tagen als in Wochen denkt.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 05.04.2026, 12:16 (vor 4 Tagen) @ markus

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.

Was habe ich verpasst?

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 12:49 (vor 4 Tagen) @ donotrobme

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Was habe ich verpasst?

Zölle.

Da sind die EU und auch Großbritannien eingeknickt. Wohl auch mit dem Hintergedanken, Donald Trump in Sachen Ukraine gnädig zu stimmen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 12:53 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Was habe ich verpasst?


Zölle.

Da sind die EU und auch Großbritannien eingeknickt. Wohl auch mit dem Hintergedanken, Donald Trump in Sachen Ukraine gnädig zu stimmen.

Ist er aber auch, als die EU wegen Grönland mit harten Gegenzöllen drohten, schwupps, war Grönland kein Thema. Es geht auch andersrum. Am Ende muss man Trump nicht hinten rein kriechen, sondern mit Stärke begegnen, nur das beeindruckt Putin, Trump und Konsorten.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 13:11 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Was habe ich verpasst?


Zölle.

Da sind die EU und auch Großbritannien eingeknickt. Wohl auch mit dem Hintergedanken, Donald Trump in Sachen Ukraine gnädig zu stimmen.


Ist er aber auch, als die EU wegen Grönland mit harten Gegenzöllen drohten, schwupps, war Grönland kein Thema. Es geht auch andersrum. Am Ende muss man Trump nicht hinten rein kriechen, sondern mit Stärke begegnen, nur das beeindruckt Putin, Trump und Konsorten.

Die Auseinandersetzung um Grönland war das erste Mal, dass die EU und Großbritannien entschlossen gegen gehalten haben. Aber das war auch dringend notwendig. Hier war Trump dabei, jede Grenze zu überschreiten. Die Dänen sind übrigens davon ausgegangen, dass Trump die Sache ernst war. Sie haben u.a. größere Mengen an Blutkonserven, etc. nach Grönland transportiert und Vorbereitungen getroffen, wichtige Infrastruktur zu sprengen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

markus, Sonntag, 05.04.2026, 12:25 (vor 4 Tagen) @ donotrobme

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Was habe ich verpasst?

Zolleinigungen.

Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht"

Gargamel09, Sonntag, 05.04.2026, 12:24 (vor 4 Tagen) @ donotrobme

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Was habe ich verpasst?

Europa emanzipiert sich ggü diesem Bully langsam, aber immerhin. Man muss nur irgendwie noch die 2,5 Jahre hinter sich bringen, dann auf eine Verschnaufpause mit einem Demokraten hoffen und weiterhin so viel ins Militär reinbuttern, dass der "nächste Trump" 2032 uns nicht mehr erpressen kann.

Handelsblatt zur Situation in Südkorea

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 11:02 (vor 4 Tagen) @ Floatdownstream

Südkorea schaltet auf Notstandsmanagement von Rohstoffen um (Handelsblatt vom 03.04.)

"70 Prozent des Rohöls, zwei Drittel des für die Chipindustrie wichtigen Heliums – Südkoreas Abhängigkeit von der Golfregion ist enorm. Wie Präsident Lee Jae Myung auf den Iran-Krieg reagiert."

In Zeiten weltweiter Lieferketten wird die Krise in Südkorea und anderen asiatischen Staaten indirekt auch uns treffen. Hohe Preise an den Tankstellen könnten in ein paar Wochen nur noch eines unserer kleineren Probleme sein. Zudem werden Südkorea und andere Staaten, die ihr Öl, ihr LNG, ihre Ölprodukte, sonstige Rohstoffe, etc. bisher vom Golf bezogen haben, versuchen, anderswo auf dem Weltmarkt einzukaufen. Und dann mit uns in Konkurrenz treten.


Noch deutlich übler dran werden die armen Staaten dieser Welt sein. Die werden schlicht überboten werden, ihnen wird als Ersten das Öl, der Diesel, das Benzin, etc. ausgehen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 09:50 (vor 4 Tagen) @ Floatdownstream

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Sonntag, 05.04.2026, 14:00 (vor 4 Tagen) @ markus

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.

Ihr ganz persönlicher Auftrag und der ihrer Partei scheint ja auch zu sein, dafür zu sorgen, dass in Deutschland möglichst lange und möglichst viel Öl- und Gas zu möglichst hohen Preisen verbrannt wird und entsprechend grosse Abhängigkeiten zu schaffen.

Anders kann man -- auch bei grössten Anstrengungen - die Politik der Union und besonders Frau Reiches / Fritzes ja gar nicht mehr interpretieren, das ist die Entscheidungslinie bei allem. Dazu passt natürlich auch der Vorschlag mit der erhöhten Pendlerpauschale (und alle anderen Vorschläge der Union in diesem Bereich).

Tatsächlich geht es bei autofreien Sonntag oder Tempolimit nicht um die Beeinflussung des Weltmarktpreises, sondern die Senkung des Verbrauches, eben gerade in Zeiten von hohen Preisen. Auf die Weltmarktpreise hat Deutschland logischerweise nur minimalen Einfluss.

Aber das läuft eben ihrem Parteiauftrag komplett entgegen und auch dessen, wofür sie berufen wurde.

Entsprechend muss die Union irgendeinen Quatsch erzählen um davon abzulenken, alles wie immer. Und was soll sie sonst sagen?

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 15:35 (vor 4 Tagen) @ Pfostentreffer

Tatsächlich geht es bei autofreien Sonntag oder Tempolimit nicht um die Beeinflussung des Weltmarktpreises, sondern die Senkung des Verbrauches, eben gerade in Zeiten von hohen Preisen. Auf die Weltmarktpreise hat Deutschland logischerweise nur minimalen Einfluss.

Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.

Wenn es nur um die Geldbeutel eines jeden einzelnen geht, dann habe ich eine Frage an dich: Brauchst du dafür wirklich ein Fahrverbot und Geschwindigkeitsbegrenzungen? Ich fahre bei diesen Preisen von mir aus schon weniger und auch spritsparender. Ich würde stark davon ausgehen, dass die, die trotzdem weiterhin viel und schnell fahren, einfach genügend Geld haben und nicht aufs Geld sparen angewiesen sind.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Montag, 06.04.2026, 17:23 (vor 2 Tagen) @ markus

Tatsächlich geht es bei autofreien Sonntag oder Tempolimit nicht um die Beeinflussung des Weltmarktpreises, sondern die Senkung des Verbrauches, eben gerade in Zeiten von hohen Preisen. Auf die Weltmarktpreise hat Deutschland logischerweise nur minimalen Einfluss.


Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.

Der Artikel gibt nur wieder, was Frau Reiche sagt und wie sie das Thema setzt. Das hat aber nichts mit der Realität oder den wirklich relevanten Fragen zu tun, sondern sagt sie nur zur Ablenkung von eben dieser und diesen.

Bei autofreien Sonntagen oder Tempolimit in Deutschland ging es immer um die Senkung des Verbrauches, noch nie um die Senkung des Weltmarktpreises für Öl. Wäre ja auch komplett wahnsinnig.

Ein klassischer Strohmann von Reiche und sie und ihre Auftraggeber aus der Energieindustrie sind dem ZDF sicher dankbar für das reposten ihres Narratives nahezu ohne jegliche Einordnung.


Wenn es nur um die Geldbeutel eines jeden einzelnen geht, dann habe ich eine Frage an dich: Brauchst du dafür wirklich ein Fahrverbot und Geschwindigkeitsbegrenzungen?

Der Geldbeutel eines jeden einzelnen ist ein sehr relevanter Teil einer Volkswirtschaft.

Ich habe seit mittlerweile 18 Jahren kein Auto mehr. Was jetzt nicht ganz zur These deines Mitstreiters passt "es doch hauptsächlich darum ihr eigenes Unvermögen beim befahren von Autobahnen durch die Zwangsdrosselung der anderen in mehr Sicherheit für sich selbst umzumünzen" geht. Wobei ich auch nicht ganz verstehe, was daran so schlimm sein soll, sicher auf der Autobahn unterwegs sein zu wollen, aber seis drum, kam ja nicht von dir.

Entsprechend geht es aber überhaupt nicht um mich persönlich oder mein persönliches Verhalten. Ich kann locker behaupten, seit 18 Jahren jedes mögliche Tempolimit nicht mehr gebrochen zu haben:-)

Die Antwort ist also nein, aber auch nicht relevant.


<Ich fahre bei diesen Preisen von mir aus schon weniger und auch spritsparender.

Das ist schön, ist aber ein klassischer Bias und gilt für die meisten nicht. Benzin hat eine sehr geringe Preiselastizität, was auch logisch ist, da es für viele keine praktische Alternative gibt, gerade in einem Land, in dem man den öffentlichen Nahverkehr in einen Zustand versetzt hat wie in Deutschland.

So wenig wie es um mich und mein persönliches Verhalten geht, geht es um dich und dein persönliches Verhalten, sondern darum, welche Auswirkungen es auf die Gesamtheit der Autofahrer hat. Und da ist dein persönliches Verhalten wie Untersuchungen zeigen eben nicht sehr exemplarisch, relevant sowieso nicht.

<Ich würde stark davon ausgehen, dass die, die trotzdem weiterhin viel und schnell fahren, einfach genügend Geld haben und nicht aufs Geld sparen angewiesen sind.

Genau deswegen macht ein Tempolimit ja auch Sinn, wie in nahezu allen anderen Ländern auch. Denn nur so fahren sie langsamer, haben dadurch weniger Stress, verbrauchen dadurch weniger Benzin, verringern die Abhängigkeit von den rechten Fossildiktaturen weltweit (wenn auch nur geringfügig)sorgen für deutlich weniger Verkehrstote, verbessern die Luft und verringern durch Luftverschmutzung bedingte Todesfälle, verbrennen weniger CO2 und sorgen damit dafür, dass unsere Welt etwas länger lebenswert bleibt, weniger Menschen, Tiere, Pflanzen durch den Klimawandel sterben, die Böden in einigen Regionen langsamer veröden, die Anzahl an katastrophalen Klimaereignissen langsamer zunimmt und das Ende von Demokratie und Zivilisation etwas langsamer kommt.

Das Geld, welches im Motor in Form des Öls ( Gesamtausgaben Deutschland für fossile Energien letztes Jahr: ca. 80 Mrd Euro, das sind ziemlich viele Kindergrundsicherungen) für uns verbrannt wird, wird ja gar nicht verbrannt, sondern fliesst in die Länder, die uns damit beliefern. Wenn sie nun durch ein Tempolimit nicht im Motor "verbrennen", bleibt das Geld in ihrer Tasche, sie sparen es anschliessen entweder oder fügen es dem hiesigen Wirtschaftskreislauf hinzu, wäre also gut für unsere Wirtschaft.

Zudem ist eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung seit Jahren für ein Tempolimit, trotz aller publizisticher Anstrengung dagegen. Man würde also dem Volkeswille entsprechen.

Das alles und noch viel mehr sind positive (Teil-) Effekte eines Tempolimits und generell des Nicht- Verbrennens von fossilen Energieträgern. Beim Tempolimit kommt noch hinzu: Es ist gratis.

Entsprechend habe ich mal eine Gegenfrage an dich:

Welche negativen Effekte auf diese oder andere Faktoren hätte denn ein Tempolimit?

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Montag, 06.04.2026, 19:21 (vor 2 Tagen) @ Pfostentreffer

Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.


Der Artikel gibt nur wieder, was Frau Reiche sagt und wie sie das Thema setzt. Das hat aber nichts mit der Realität oder den wirklich relevanten Fragen zu tun, sondern sagt sie nur zur Ablenkung von eben dieser und diesen.

Bei autofreien Sonntagen oder Tempolimit in Deutschland ging es immer um die Senkung des Verbrauches, noch nie um die Senkung des Weltmarktpreises für Öl. Wäre ja auch komplett wahnsinnig.

Kannst du denn widerlegen, was Frau Reiche sagt? Ist nicht genügend Angebot da? Denn nur dann haben wir überhaupt ein legitimes Ziel.

Das ist schön, ist aber ein klassischer Bias und gilt für die meisten nicht. Benzin hat eine sehr geringe Preiselastizität, was auch logisch ist, da es für viele keine praktische Alternative gibt, gerade in einem Land, in dem man den öffentlichen Nahverkehr in einen Zustand versetzt hat wie in Deutschland.

Kurzfristig stimmt das oft – Menschen müssen zur Arbeit etc. Langfristig reagieren Menschen sehr wohl: kleinere Autos, weniger Fahrten, Umzug, andere Verkehrsmittel.
Wenn Verhalten so wenig beeinflussbar wäre, wären CO2-Abgaben völlig wirkungslos.

Das Geld, welches im Motor in Form des Öls ( Gesamtausgaben Deutschland für fossile Energien letztes Jahr: ca. 80 Mrd Euro, das sind ziemlich viele Kindergrundsicherungen) für uns verbrannt wird, wird ja gar nicht verbrannt, sondern fliesst in die Länder, die uns damit beliefern. Wenn sie nun durch ein Tempolimit nicht im Motor "verbrennen", bleibt das Geld in ihrer Tasche, sie sparen es anschliessen entweder oder fügen es dem hiesigen Wirtschaftskreislauf hinzu, wäre also gut für unsere Wirtschaft.

Die These „weniger Ölverbrauch = Geld bleibt im Inland“ greift zu kurz. Weniger Konsum bedeutet auch geringere Steuereinnahmen (Mineralölsteuer, CO2 Steuer, Mehrwertsteuer). Geld wird nicht automatisch „besser“ ausgegeben – das ist eine Annahme, kein Fakt. Wenn ich einen in Asien hergestellten Fernseher kaufe, bleibt z.B. nur die Mehrwertsteuer im Land.

Zudem ist eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung seit Jahren für ein Tempolimit, trotz aller publizisticher Anstrengung dagegen. Man würde also dem Volkeswille entsprechen.

Mehrheit ≠ automatisch richtig. Mehrheiten ersetzen keine Abwägung von Kosten, Nutzen und Nebenwirkungen.

Das alles und noch viel mehr sind positive (Teil-) Effekte eines Tempolimits und generell des Nicht- Verbrennens von fossilen Energieträgern. Beim Tempolimit kommt noch hinzu: Es ist gratis.

Entsprechend habe ich mal eine Gegenfrage an dich:

Welche negativen Effekte auf diese oder andere Faktoren hätte denn ein Tempolimit?

Die Frage ist nicht nur, ob ein Tempolimit Vorteile hat, sondern ob seine Vorteile im Verhältnis zu den Eingriffen und Alternativen stehen. Die Eingriffe liegen ja auf der Hand: Eingriff in individuelle Freiheit (für viele realer Wert) und Zeitverluste auf bestimmten Strecken.

Ich halte nichts von reiner Symbolpolitik. Ein solcher populistischer Aktionismus ist sogar gefährlich. Denn wenn der gewünschte Effekt ausbleibt, heißt es ganz schnell, dass die Politik schon wieder versagt habe. Ist ja bei der 12 Uhr Regelung nicht anders.

Ich würde von Befürwortern auch eine saubere Abwägung erwarten. Welches legitime Ziel wird verfolgt? Du behauptest, es geht um die Einsparung von Sprit. Veronika Grimm geht es jedoch um reine Symbolpolitik („kluges Signal“ setzen). Grünen Politiker Felix Banaszak geht es wiederum um den Preis.

Offenbar sind sich Befürworter nicht einmal darüber einig, um was es eigentlich konkret gehen soll. Mal angenommen, es geht um die Einsparung von Treibstoff. Dann würde ich konkret dargelegt haben, wieviel Angebot vorhanden ist, wann das Angebot zur Neige geht und warum ausgerechnet das Tempolimit dafür sorgt, dass das nicht passiert. Frau Reiche behauptet bereits, dass genügend Angebot vorhanden ist. Kannst du das widerlegen? Wann laufen die Tankstellen leer und kann das ein Tempolimit verhindern? Nur dann wären die Einschränkungen verhältnismäßig.

Wenn ein Befürworter diese Fragen nicht beantworten kann, stellt sich die Frage, ob es ihm dann wirklich um die Sache geht, oder einfach nur um den Wunsch, eine vermeintlich einfache Lösung zu finden, die einen natürlich selbst nicht betrifft.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

herrNick, Mittwoch, 08.04.2026, 15:36 (vor 13 Stunden, 23 Minuten) @ markus

Die Frage ist nicht nur, ob ein Tempolimit Vorteile hat, sondern ob seine Vorteile im Verhältnis zu den Eingriffen und Alternativen stehen. Die Eingriffe liegen ja auf der Hand: Eingriff in individuelle Freiheit (für viele realer Wert) und Zeitverluste auf bestimmten Strecken.

„Freiheit“ ist ein dehnbarer und höchst individueller Begriff. Deine Freiheit in Bezug auf das Tempolimit ist die Unfreiheit anderer. In Ländern mit Tempolimit empfinde ich das Fahren wesentlich entspannter. Diese Freiheit des entspannt Fahrens wird mir durch das fehlende Tempolimit genommen. Warum ist die Schnellfahrer-Freiheit wichtiger als die der Entspannt-Fahrer? Die Mehrheiten in diesem Punkt sind ja schon lange klar. Und warum eine Maßnahme, die in wirklich jedem Land Usus ist hier als unzumutbare Freiheitseinschränkung wahrgenommen wird, möchte ich auch gerne wissen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 08.04.2026, 15:48 (vor 13 Stunden, 11 Minuten) @ herrNick

Markus argumentiert da aber grundsätzlich erstmal richtig, wobei das Ergebnis halt sicherlich eine Frage der Betrachtung ist.

Aber (und jetzt muss ich tatsächlich noch mal was erklären, was sonst vor die "unordentlichen Gerichte" gehört :-$):

Ein Tempolimit ist grundsätzlich erstmal ein Eingriff in ein Grundrecht, das jedermann zusteht. Die allgemeine Handlungsfreiheit. Das heißt, der Staat darf da nicht einfach so handeln, sondern er muss damit einen legitimen Zweck verfolgen. Das dürfte hier unproblematisch sein, da kannst du mit Vermeidung von Unfällen und weniger Abgasen kommen.

Wäre ein solcher Eingriff geeignet, diese Zwecke zu erreichen? Das ist hier sicherlich auch nicht zu problematisieren, weil es jedenfalls nicht evident ungeeignet ist (Bsp: Verbot zu klatschen, damit das Klima besser wird).

Fraglich ist hier, ob ein generelles Tempolimit das mildeste aller gleich geeigneten Mittel ist. Das ist der Punkt, wo Fleisch an den Knochen muss und eigentlich mit der richtigen Argumentation alles vertretbar wäre. Sowohl ja als auch nein.


Tl;dr:

Ein Tempolimit ist sehr wahrscheinlich verfassungsgemäß.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 18:09 (vor 10 Stunden, 50 Minuten) @ MarcBVB
bearbeitet von markus, Mittwoch, 08.04.2026, 18:12

Die Zwecke, die hier in den Raum gestellt werden, wurden als Ziel gar nicht erwähnt. Im Zusammenhang mit dem Irankrieg und dem reduzierten Angebot geht es entweder um die Einsparung von Verbrauch aufgrund von Knappheit oder um die Senkung des Preises.

Frau Reiche sagt jedoch, dass beide Zwecke nicht greifen. Es sei ausreichend Angebot vorhanden, da wir nur sehr geringe Mengen überhaupt aus dieser Region beziehen. Das fehlende Öl betrifft andere Regionen. Zum Thema Preisbildungen: Dieser wird nicht in Deutschland gebildet, sondern auf dem Weltmarkt.

Selbst wenn man annimmt, es gäbe tatsächlich eine Knappheit für Deutschland oder die Ölpreise würden für Deutschland maßgeblich in Deutschland bestimmt, kommt es im letzten Prüfungsschritt auf die Angemessenheit an. Der Nutzen einer Maßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen dürfen nicht völlig außer Verhältnis zueinander stehen.

Schauen wir mal auf die Zahlen:
Deutschland verbraucht etwa 2 % des weltweiten Ölangebots. Der ADAC und andere gehen davon aus, dass durch ein Tempolimit etwa 3 % eingespart werden könnten. Grob gerechnet ergibt das: 2 % × 3 % = 0,06 % der globalen Menge. Die Maßnahme hätte also nahezu keinen Effekt. Und selbst wenn der nennenswert genug wäre: Dann müsste man Elektrofahrzeuge davon ausnehmen. Die haben gar keinen Effekt auf Ölverbrauch und -preis. Um Elektrofahrzeuge miteinzubeziehen, müsste man Sicherheitsaspekte als Ziel in den Vordergrund stellen. Und da hätte ich dann folgenden Einwand: Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz mag nicht so gerne pauschale Regelung. Es gibt ja bereits auf vielen Abschnitten Begrenzungen und nur auf gut ausgebauten Abschnitten gibt es keine. Das spricht dafür, dass man sauber differenziert.

Die Idee stammt von Veronika Grimm. Ihr ging es dabei darum, „ein Signal“ zu setzen, sie hat also nicht einmal ein wirkliches Ziel. Ihr ist voll bewusst, dass die Auswirkungen auf Verbrauch und Preis gleich null sind.

Wenn es darum gehen sollte, unmittelbar die Preise an Tankstellen zu drücken, müsste man etwas anderes tun: Die CO2 Steuer reduzieren. Die hat dummerweise den Zweck, den Preis immer teurer zu machen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 08.04.2026, 19:04 (vor 9 Stunden, 55 Minuten) @ markus

0,06 % der globalen Menge

Wenn du die globale Menge zugrunde legst, ist keine Maßnahme wirksam. Wie praktisch ;-)

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 20:40 (vor 8 Stunden, 19 Minuten) @ Earl Chekov

0,06 % der globalen Menge


Wenn du die globale Menge zugrunde legst, ist keine Maßnahme wirksam. Wie praktisch ;-)

Ohne Wirksamkeit scheitert es halt schon bei der Frage der Geeignetheit.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 08.04.2026, 21:23 (vor 7 Stunden, 36 Minuten) @ markus

Ohne Wirksamkeit scheitert es halt schon bei der Frage der Geeignetheit.

Im circle of Control ist es schon wirksam. Wenn man willkürlich die Obergrenze bei 2% ansetzt, kann man alles zerreden.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 21:51 (vor 7 Stunden, 8 Minuten) @ Earl Chekov

Es geht nicht um willkürliche Grenzen, sondern um das Offensichtliche: Wenn der Zweck daraus bestehen soll, eine Mangellage zu verhindern oder Einfluss auf den Ölpreis zu nehmen, muss die Maßnahme geeignet sein, dieses Ziel zu erreichen. Da sind 0,06% eine Größenordnung, die doch wirklich ganz offensichtlich völlig unzureichend ist. Um das ins Verhältnis zu setzen: Am Hormus fließen 20% der weltweiten Menge durch.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 08.04.2026, 22:59 (vor 6 Stunden, 0 Minuten) @ markus

Wenn ich in meinem Kontrollbereich mit einer Maßnahme 3% (ungeprüft übernommen) meines Bedarfes reduzieren kann, dann sollte ich diese Maßnahme nicht einfach verwerfen.

Der Vergleich mit dem ehemaligem Durchsatz an der Straße von Hormus mag nummerisch beeindruckend sein, aber ist allein deswegen nicht statthaft, weil es sich um komplett unterschiedliche Dimensionen handelt (Transport vs. Verbrauch)

Btw. Wenn sich der größte POTUS aller Zeiten an der Durchlässigkeit dieser Straße die Zähne ausbeisst, wäre es nicht fair genau das von unserer Regierung oder Frau Reiche zu verlangen ;-)

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 08.04.2026, 16:46 (vor 12 Stunden, 13 Minuten) @ MarcBVB

Tl;dr:

Ein Tempolimit ist sehr wahrscheinlich verfassungsgemäß.

Erstmal gestehe ich, dass ich in der Causa absolut schizophren bin. Ich fahre sehr gern, sehr schnell. Gleichzeitig kann ich grundsätzlich das Tempo 100 in den NL respektieren und würde ein Tempolimit in Deutschland befürworten.


Aus meiner Perspektive ist das Problem in Deutschland ein wenig anders gelagert, als die Aussage von Frau Reiche suggeriert. Es geht doch darum, wie Deutschland eine möglichst hohe Ressourcensouveränität in dieser unkalkulierbaren Weltordnung erlangen kann. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern. Eine dieser Ressourcen ist Energie.

Diese Diskussion ist wohl nicht ohne ideologische Vorbehalte zu führen (insbesondere Vorbehalte gegen "grüne" Energie und Energiesparmaßnahmen). Vorbild kann hier ausgerechnet China sein, das sehr pragmatisch aber vorausschauend sich für diese Situation gut vorbereitet hat. Deutschland hat hier systematisch (oder durch wirksame Lobbyarbeit) seit Jahren Chancen liegen lassen.

Insofern ist für mich das Tempolimit eine valide Option, aber bestimmt nicht die einzige, die man ziehen kann.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Mittwoch, 08.04.2026, 15:05 (vor 13 Stunden, 54 Minuten) @ markus

Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.


Der Artikel gibt nur wieder, was Frau Reiche sagt und wie sie das Thema setzt. Das hat aber nichts mit der Realität oder den wirklich relevanten Fragen zu tun, sondern sagt sie nur zur Ablenkung von eben dieser und diesen.

Bei autofreien Sonntagen oder Tempolimit in Deutschland ging es immer um die Senkung des Verbrauches, noch nie um die Senkung des Weltmarktpreises für Öl. Wäre ja auch komplett wahnsinnig.


Kannst du denn widerlegen, was Frau Reiche sagt? Ist nicht genügend Angebot da?

Ja klar. Schau dich mal auf der Welt um was der Irankrieg ausgelöst, in ganz Asien und weiten Teilen Afrikas herrscht Öl Notstand, Schulen werden geschlossen, Home Offices eingerichtet, Fahrverbote erteilt, Produktionsstops, verkürzte Öffnungszeiten, Verbot von Nachtlicht etc. überall anders sind Preise ins Extreme gesteigen und der einzige Grund, warum wir (noch) keinen akuten Notstand haben, ist, dass wir die hohen Preise bezahlen und deswegen beliefert werden. Das ist in anderen Ländern längst anders. Zudem ist Öl nun mal endlich und somit endet das Angebot auch ohne Irakkrieg sowieso relativ zeitnah– im Gegensatz übrigens zu Erneurbaren.

Davon ab braucht man es gar nicht zu widerlegen, weil es die richtige Antwort auf die falsche Frage ist. Öl nicht zu verbrennen keine Frage des Ölpreises, sondern des Überlebenswillens.

Denn nur dann haben wir überhaupt ein legitimes Ziel.

Nein, absolut nicht. Ein legitimies Ziel ist es bspw. auch, unseren Beitrag zu leisten, eine Lebensgrundlage für die Menschheit zu erhalten. Und da wir an diesem ganzen Mist ein - im Vergleich zu fast allen anderen Länder - extrem hohen Beitrag haben, müssen wir auch einen Beitrag leisten, es wieder zu stoppen. Dem willst du doch wohl nicht die Legitimität absprechen, gehts noch? Was für eine absurde Behauptung dass nur unter deinen Bedingungen ein legitimes Ziel existiert.

Das ist schön, ist aber ein klassischer Bias und gilt für die meisten nicht. Benzin hat eine sehr geringe Preiselastizität, was auch logisch ist, da es für viele keine praktische Alternative gibt, gerade in einem Land, in dem man den öffentlichen Nahverkehr in einen Zustand versetzt hat wie in Deutschland.


Kurzfristig stimmt das oft – Menschen müssen zur Arbeit etc. Langfristig reagieren Menschen sehr wohl: kleinere Autos, weniger Fahrten, Umzug, andere Verkehrsmittel.

Ja cool, warten wir mal drauf, dass die Leute sich in 15 Jahre neue Autos kaufen, Spizenidee. Klappt ja auch bei den Heizungen dank Öllobby, Springer und Union hervorragend.

Langfristig haben wir gar nicht mehr, wir sind eher so 40 Jahre in Rückstand was Massnahmen gegen CO2 betrifft. Du solltest dir dringend mal die aktuellen Umweltdaten anschauen oder erklären lassen. Deswegen (und aus vielen anderen Gründen) sind auch neue Atomkraftwerke komplett Banane. Bis die in 20 Jahren mal ans Netz gehen, ist es viel zu spät.

Zudem stimmt deine Aussage auch langfristig nicht. Die Preiselastizät von Benzin liegt eben zwischen 0.08 und 0.4. Völlig unabhängig von deiner oder meiner Meinung.

Und deine ursprüngliche Aussage war übrigens, dass ja schon alle schon langsamer fahren, weil es ja teuer wird und deswegen ein Tempolimit keinen Sinn macht…

Wenn Verhalten so wenig beeinflussbar wäre, wären CO2-Abgaben völlig wirkungslos.

CO2 Abgaben fallen auch auf andere Produkte an als nur Benzin. Deswegen heisst es auch CO2 Preis. Und nicht Benzinpreis. Andere Produkte haben eine andere Preiselasitzität.

Und nein, auch im Fall von Benzin nicht völlig wirkunglos. Dann hättest Du eine Preiselastizität von 0.0. Bei geringer Preiselastizität sind Massnahmen nicht «völlig wiurkungslos», sondern wirken eben zu dem angegeben Grad (hier also zwischen 0.08 und 0.4. Es gibt nicht nur die Extreme.

Und auch sie kommen 30 Jahre zu spät und sind viel zu niedrig.

Das Geld, welches im Motor in Form des Öls ( Gesamtausgaben Deutschland für fossile Energien letztes Jahr: ca. 80 Mrd Euro, das sind ziemlich viele Kindergrundsicherungen) für uns verbrannt wird, wird ja gar nicht verbrannt, sondern fliesst in die Länder, die uns damit beliefern. Wenn sie nun durch ein Tempolimit nicht im Motor "verbrennen", bleibt das Geld in ihrer Tasche, sie sparen es anschliessen entweder oder fügen es dem hiesigen Wirtschaftskreislauf hinzu, wäre also gut für unsere Wirtschaft.


Die These „weniger Ölverbrauch = Geld bleibt im Inland“ greift zu kurz.

Unbedingt, grundsätzlich hast du recht. Und ist natürlich in diesem Fall trotzdem korrekt, da wir halt kein Öl fördern sondern nur kaufen, also zu 100% das Geld ins Ausland geht. Entsprechend kann der Grad der Ersatzausgaben, die ins Ausland fliesst, nicht höher sein und für das Produkt Erdöl stimmt meine Aussage eben doch. Ganz mathematisch.

Weniger Konsum bedeutet auch geringere Steuereinnahmen (Mineralölsteuer, CO2 Steuer, Mehrwertsteuer).

Weniger Steuereinnahmen? Du willst also erzwungene Steuerzahlungen der Bürger aufgrund gerigner Preiselastitzität und nicht vorhandenen Alternativen als positiven Effekt verkaufen?

Ich sehe darin keinen positiven Effekt, obwohl es für meine persönliche Steuerbilanz sehr positiv ist, da ich diese Steuern als nicht Autofahrer ja nicht bezahle. Aber es würde mich sehr für meine Mitmenschen freuen, wenn sie ihr hart erarbeites Geld nicht mehr in Mineralölsteuer stecken müssten, sondern sich davon etwas leisten könnten, was ihr Leben verbessert. Wäre auch wie beschrieben besser für die lokale / nationale Wirtschaft.

Steuereinnahmen sind Kosten für private Haushalte und Unternehmen.

Geld wird nicht automatisch „besser“ ausgegeben – das ist eine Annahme, kein Fakt.

Ok, nochmal: Im Fall von Erdöl ist es eben ein Fakt, da man mathematich nicht mehr als 100% ins Ausland überweisen kann, ist das für dich verständlich? Das Geld der Verbraucher wird entsprechend auf andere Produkte verteilt und das die Wertschöpfung ALLER anderen Produkte die mit dem Geld gekauft werden mit 99,999999% Sicherheit nicht komplett im Ausland liegen wird (zum Beispiel bei deinem Brötchen oder dem Einkauf im Supermarkt).

Wenn ich einen in Asien hergestellten Fernseher kaufe, bleibt z.B. nur die Mehrwertsteuer im Land.

Das stimmt natürlich nicht, aber egal, nehmen wir mal an, es würde stimmen. Damit deine Aussage stimmt, müssten alle Autofahrer all ihr eingesetztes Geld ausschliesslich in im Ausland nicht nur gefertigte, sondern auch entwickelte etc. Fernseher stecken.


Meinst Du, alle Autofahrer kaufen ausser Benzin ausschliesslich Fernseher? Denn nur dann würde deine Theorie aufgehen. Oder wie oben geschrieben vielleicht auch mal ein Brötchen oder etwas im Supermarkt oder beim lokalen Handwerker? Hinweis: Falls die Antwort B ist, stimmt meine Aussage oben und deine ist falsch.

Zudem ist eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung seit Jahren für ein Tempolimit, trotz aller publizisticher Anstrengung dagegen. Man würde also dem Volkeswille entsprechen.


Mehrheit ≠ automatisch richtig.

Hat auch niemand behauptet. Aber das der Volkswille erfüllt wird, würde allgemeinhin als positiver Effekt bezeichnet, meinst Du nicht?

Mehrheiten ersetzen keine Abwägung von Kosten, Nutzen und Nebenwirkungen.

Hat ebenfalls niemand behauptet, Witzigerweise ist das Ergebnis in genau diesem Fall aber das Gleiche.

Wer hingegen gegen ein Tempolimit ist, beachtet offenischtlich "Kosten, Nutzen und Nemebwirkungen" nicht. Oder versteht sie nicht und vor allem nicht, für wen die Kosten anfallen. Und die Gewinne.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Mittwoch, 08.04.2026, 15:21 (vor 13 Stunden, 38 Minuten) @ Pfostentreffer

Entsprechend habe ich mal eine Gegenfrage an dich:
Welche negativen Effekte auf diese oder andere Faktoren hätte denn ein Tempolimit?


Die Frage ist nicht nur, ob ein Tempolimit Vorteile hat, sondern ob seine Vorteile im Verhältnis zu den Eingriffen und Alternativen stehen. Die Eingriffe liegen ja auf der Hand: Eingriff in individuelle Freiheit (für viele realer Wert) und Zeitverluste auf bestimmten Strecken.

Ein Tempolimit so ziemlich der leichteste mögliche Einschnitt. Welche wäre noch leichter und hätte einen ähnlichnen Effekt? Welcher Einschnitt zur Senkung des CO noch günstiger als Gratis? Tempolimit ist eine absolut Low Hanging Fruit, falls man das heute noch sagt.

Das liegt nur auf der Hand, wenn man maximal eine Sekunde darüber nachdenkt und eine Freiheitsbegriff hat, der von der FDP geprägt ist. Zudem sind 2 positive Effekte quantitativ sehr sehr schwach im Vergleich zum oben aufgezähltem. Qualitativ sowieso.

Man darf auch Freiheit von unterschiedlichen perspektiven und Ebene anschauen. Ich empfinde den Eingriff in meine Freiheit grösser, wenn ich oder meine Kinder, Familie, Freunde wegen überhöhter Geschwindgkeit sterben als wenn ich nur 130 statt 190 fahren darf. Ich finde auch den Eingriff in meine Freiheit höher, wenn die Zivilisation durch zu hohen CO 2 Ausstoss untergeht, als wenn ich nur 130 statt 190 fahren darf.

Aber offensichtlich bewertest du es anders.


Ich halte nichts von reiner Symbolpolitik.

Symbolpolitik? Jetzt werde ich langsam sauer. Ich habe dir oben einen Haufen Effekte aufgezählt. Es ist also das Gegenteil von Symbolpolitik, es hat echte, krasse Effekte, während dein Effekt nur «Gas geben ist aber individuelle Freiheit» ist. Dass würde ich ja Symbolpolitik nennen, aber leider ist es noch negativer, da die reelen Effekte viel negativer sind. Wenn du sie umdrehst, hast du die Effekte von "kein Tempolimit", also zum Beispiel "Mehr Tote" und "Mehr Geld für Rechtsextreme Diktatoren mit Öl wie Putin".

Ein solcher populistischer Aktionismus ist sogar gefährlich.

Poplulistischer Aktionismus ist höchstens der jahrzehntelange der Fossilindustrie, dem du offensichtlich zu 100 % folgst. Oben stehen die Effekte (also das Gegenteil von "Populismus"), wie kommst du also zu dem Schluss? Poluplismus ist, den Leuten zu erzählen, sie sollen doch so schnell fahren wie sie wollen, dass sei Freiheit, und dabei zig Tote und zerstörte Familien sowie der Zerstörung unserer Lebensgrundlage zu beschleunigen.

Denn wenn der gewünschte Effekt ausbleibt, heißt es ganz schnell, dass die Politik schon wieder versagt habe. Ist ja bei der 12 Uhr Regelung nicht anders.

Vielleicht liegt der Fehler auch darin, den Leuten jahrzehntelang zu erzählen, dass Öl und Gas gar nicht so schlimm ist und man ruhig weitermachen kann und alles andere nur grüne Ideologie ist? Meinst Du, dass könnte knallen, wenn mal mehr Menschen checken, dass dem nicht so ist? Nur mal so als Überlegung.


Ich würde von Befürwortern auch eine saubere Abwägung erwarten.

Das grenzt echt an eine Frechheit. Die saubere Abwägung mit den Effekten steht oben. Du kannst gerne veruschen, jeden einzelnen Punkt zu widerlegen. Während ich deine - ganzen 2 - "positiven Effekte" hier im Beitrag sofort entkträften konnte. Du solltest also mal eine saubere Abwägung vornehmen.

Welches legitime Ziel wird verfolgt?

Mehrere, stehen alle in den vorherigen Beiträgen unter "Effekte".

Du behauptest, es geht um die Einsparung von Sprit. Veronika Grimm geht es jedoch um reine Symbolpolitik („kluges Signal“ setzen). Grünen Politiker Felix Banaszak geht es wiederum um den Preis.

ich kann nichts dafür, was andere Leute erzählen oder willst du jetzt von mir, dass ich dir erkläre wie Grimm etwas gemeint hat? Gerade Veronika Grimm lügt ständig. Ich muss mich ja wohl kaum für die Aussagen von anderen Leuten rechtfertigen, wäre ja noch schöner.


Offenbar sind sich Befürworter nicht einmal darüber einig, um was es eigentlich konkret gehen soll.

logisch. Es hat ja auch sehr viele positive Effekte, wie oben bereits aufgezählt (Gegen das Tempolimit gilt das übrigens offensichtlich nicht), es darf sich jeder den Grund seiner Wahl heraussuchen. Das unterschiedliche Menschen hier unterschiedliche positive Effekte ansprechen, ist ja wohl kaum verwunderlich. Man muss den Leuten auch nicht vorschreiben, aus welchen Gründen sie etwas gut oder schlecht finden, so von der Freiheitsperpektive gedacht.

Mal angenommen, es geht um die Einsparung von Treibstoff. Dann würde ich konkret dargelegt haben, wieviel Angebot vorhanden ist, wann das Angebot zur Neige geht und warum ausgerechnet das Tempolimit dafür sorgt, dass das nicht passiert.

Glücklicherweise ist nicht nur deine und meine Meinung komplett irrelevant, sondern auch, was du dargelegt haben möchtest.

Und Spoiler, das wird es nicht. Es gibt keine Massnahme, die dafür sorgt, dass das Angebot von Öl nicht ausgeht (ausser schneller und starker Ausbau der Erneruerbaren natürlich). Allein deswegen ist einsparen bereits sinnvoll, unabhängig von allem anderen, auch vom Irankrieg. Alles was dem entgegen steht ist eine verstümmelte, rein ideologische und extrem egoistische Ansicht des Begriffes "Freiheit" (ich schrieb ja oben schon «FDP geprägt:-).

Das ist schon sehr wenig gegenüber haufenweise Verkehrstoten unterstützen von rechtsextremen Diktaturen, die Öl verkaufen, mehr Staus, Naturkatastrophen etc., eben all das, was oben steht.

Frau Reiche behauptet bereits, dass genügend Angebot vorhanden ist. Kannst du das widerlegen?

Ja siehe oben, da muss man sich nur mal anschauen, was gerad allein wegen des Irankrieges in der welt abläuft.

>Wann laufen die Tankstellen leer und kann das ein Tempolimit verhindern? Nur dann wären die Einschränkungen verhältnismäßig.

Die ersten Tankstellen stehen schon still. Ganze Regionen werden nicht mehr beliefert, Schulen geschlossen, Fahrverbote, alles was oben aufgelistet ist.

Man kann es wirklich kaum lesen: Milliardenkosten, Hunderte Tote im Jahr und Zerstörung der Lebensgrundlagen aller Lebewesen: Verhältnismässig.

Die Toten Verhindern und einen Beitrag leisten, dass wir noch ein paar Jahre weiter leben können: Unverhältnisässig, weil man nur 130 fahren darf. Und die das Gegenteil denken wollen nur andere Bevormunden.

Muss direkt an Maja Göpel und Jörg Thadeusz denken.

Wenn ein Befürworter diese Fragen nicht beantworten kann, stellt sich die Frage, ob es ihm dann wirklich um die Sache geht, oder einfach nur um den Wunsch, eine vermeintlich einfache Lösung zu finden, die einen natürlich selbst nicht betrifft.

Mein Gott, diese Unterstellungen ist ja fast paranoid. Zum zigsten Mal: Ich habe seit 18 Jahren kein Auto, eben weil ich dazu nicht mehr CO2 ausstossen möchte als ich muss. Es geht aber nicht um mich oder dich, nicht darum meine schlechten Fähigkeiten auf der Autobahn sondern oder was ihr euch sonst noch für absurde Unterstellungen ausdenkt, nur die Sache und die tatsächlichen Effekte auf unsere Welt, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Volkswirtschaft. Zudem sind alle Fragen beantwortet.

Ist euer Gesinnungscheck nun abgschlossen und wir können uns auf die Sachargumente konzentrieren? Oder soll ich als Gegenunterstellung mal behaupten, euch geht es ja nur darum, möglichst viele Leute tot fahren zu dürfen und möglichst schnell die Zivilisation zu killen? Hälst du das für eine gute Diskussionsgrundlage?

Schlag doch zum Beispiel mal eine einfachere Lösung vor, die pro Jahr mehrere Millionen Tonnen (mehr, als teilweise ganze Länder ausstossen übrigens) CO2 einpart und die auch noch gratis ist wie das Tempolimit. Dann hätten wir eine echte Diksussion. Ich bin sehr gespannt auf deine sicher super lange Liste.

Weil das wir schnellstmöglich aufhöhren müssen CO 2 zu verbrennen zweifelst du ja hoffentlich nicht an, oder?

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 17:29 (vor 11 Stunden, 30 Minuten) @ Pfostentreffer

Wegen Sätzen wie „Jetzt werde ich langsam sauer.“ und „Das grenzt echt an eine Frechheit.“ kann ich dich an der Stelle nicht ernst nehmen. Ich habe kein Interesse an Menschen, die sich in Diskussionen emotional hochfahren.

Falls du noch einmal von vorne beginnst und ohne einen Puls von 180 antwortest, kann ich darauf gerne eingehen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Unterhändler, Mittwoch, 08.04.2026, 17:42 (vor 11 Stunden, 17 Minuten) @ markus

Wegen Sätzen wie „Jetzt werde ich langsam sauer.“ und „Das grenzt echt an eine Frechheit.“ kann ich dich an der Stelle nicht ernst nehmen. Ich habe kein Interesse an Menschen, die sich in Diskussionen emotional hochfahren.

Falls du noch einmal von vorne beginnst und ohne einen Puls von 180 antwortest, kann ich darauf gerne eingehen.

Ich schreib mal ungefragt was dazu. Deine Reaktion wirkt schwach und ablenkend, du vermeidest eine sachliche Replik auf wirklich viele Argumente, die der User gebracht hat, wegen dieser zwei läppischen Sätze und wischt damit die ganze Diskussion weg?

Ich bin prinzipiell gegen ein Tempolimit, aber wenn man ehrlich ist, überwiegen die Vorteile schon immens (zumindest wenn das Limit nicht unter 130 ist, aufgrund des Zeitverlusts, besser 140).

Da so zu reagieren ist schlechter Stil, alleine aufgrund des Aufwandes, den der User betrieben hat um Argumente zu liefern.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Mittwoch, 08.04.2026, 18:15 (vor 10 Stunden, 44 Minuten) @ Unterhändler

Wegen Sätzen wie „Jetzt werde ich langsam sauer.“ und „Das grenzt echt an eine Frechheit.“ kann ich dich an der Stelle nicht ernst nehmen. Ich habe kein Interesse an Menschen, die sich in Diskussionen emotional hochfahren.

Falls du noch einmal von vorne beginnst und ohne einen Puls von 180 antwortest, kann ich darauf gerne eingehen.


Ich schreib mal ungefragt was dazu. Deine Reaktion wirkt schwach und ablenkend, du vermeidest eine sachliche Replik auf wirklich viele Argumente, die der User gebracht hat, wegen dieser zwei läppischen Sätze und wischt damit die ganze Diskussion weg?

Ich bin prinzipiell gegen ein Tempolimit, aber wenn man ehrlich ist, überwiegen die Vorteile schon immens (zumindest wenn das Limit nicht unter 130 ist, aufgrund des Zeitverlusts, besser 140).

Da so zu reagieren ist schlechter Stil, alleine aufgrund des Aufwandes, den der User betrieben hat um Argumente zu liefern.

Der User fährt regelmäßig aus der Haut. Ich habe an so einer Art keinerlei Interesse. Daher mein Angebot, es noch einmal ohne derartige Angriffe zu versuchen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 08.04.2026, 15:52 (vor 13 Stunden, 7 Minuten) @ Pfostentreffer

Wenn ich das Tempolimit mit dem Ausstoß von Klimagasen begründen möchte, dann dürfte es bei einem reinen Elektrofahrzeug schwierig werden. Angesichts der Tatsache, dass in anderen Ländern, die ein Tempolimit haben, statistisch mehr Verkehrstote vorliegen, darf man sodann, wenn die Begründung die Verkehrssicherheit ist, durchaus Zweifel daran haben, ob ein Tempolimit, das auch reine Elektrofahrzeuge betrifft, noch verhältnismäßig ist.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Mittwoch, 08.04.2026, 16:02 (vor 12 Stunden, 57 Minuten) @ MarcBVB

Wenn ich das Tempolimit mit dem Ausstoß von Klimagasen begründen möchte, dann dürfte es bei einem reinen Elektrofahrzeug schwierig werden. Angesichts der Tatsache, dass in anderen Ländern, die ein Tempolimit haben, statistisch mehr Verkehrstote vorliegen, darf man sodann, wenn die Begründung die Verkehrssicherheit ist, durchaus Zweifel daran haben, ob ein Tempolimit, das auch reine Elektrofahrzeuge betrifft, noch verhältnismäßig ist.

Danke, verständlich und logisch nachvollziehbar (echt jetzt!). Man könnte es aber auch sowohl mit der Senkung der Anzahl der Toten als auch mit der Senkung des CO2 Ausstosses begründen. Dann kann ja eigentlich kein Zweifel mehr daran sein, dass es im rechtlichen Sinne verhältnismässig ist. Allein schon, da es wohl keine mildere Massnahme gibt (zumindest fällt mir keine ein), die sowohl viele Leben rettet als auch so einen hohen Betrag CO2 einspart.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 08.04.2026, 16:38 (vor 12 Stunden, 21 Minuten) @ Pfostentreffer

Du kannst da im Ergebnis wahrscheinlich beide Ansichten gut vertreten. Bei Verbrennern ist CO2 ausreichend, damit ich das Tempolimit begründet bekomme. Bei der Frage der Verkehrssicherheit wird's wahrscheinlich nicht so einfach gehen.

https://de.statista.com/infografik/16765/todesrate-auf-europaeischen-autobahnen-je-1000-km-autobahn/

Das heißt nicht, dass man das nicht trotzdem so begründet bekommt, es ist halt nur nicht so eindeutig. Die Tatsache, dass es diverse andere Länder in Europa gibt, die bei bestehendem Tempolimit auf der Autobahn trotzdem mehr Verkehrstote haben, spricht jetzt auf den ersten Blick nicht dafür, dass man sagen kann "Ein Tempolimit führt auf jeden Fall zu weniger Verkehrstoten". Das ist aber überhaupt nicht zwingend, würde aber in einer Klausur von mir jedenfalls als "vertretbar" bewertet werden.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

CD7, Berlin, Mittwoch, 08.04.2026, 15:57 (vor 13 Stunden, 2 Minuten) @ MarcBVB

Wenn ich das Tempolimit mit dem Ausstoß von Klimagasen begründen möchte, dann dürfte es bei einem reinen Elektrofahrzeug schwierig werden. Angesichts der Tatsache, dass in anderen Ländern, die ein Tempolimit haben, statistisch mehr Verkehrstote vorliegen, darf man sodann, wenn die Begründung die Verkehrssicherheit ist, durchaus Zweifel daran haben, ob ein Tempolimit, das auch reine Elektrofahrzeuge betrifft, noch verhältnismäßig ist.

wo hast du das her?

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 08.04.2026, 16:39 (vor 12 Stunden, 20 Minuten) @ CD7

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

CD7, Berlin, Mittwoch, 08.04.2026, 22:31 (vor 6 Stunden, 28 Minuten) @ MarcBVB

Unter anderem von Statista.

https://de.statista.com/infografik/16765/todesrate-auf-europaeischen-autobahnen-je-1000-km-autobahn/

diese Ländervergleiche sind allerdings methodisch ziemlich dünn. Die Statista Seite lässt übrigens (entgegen deiner Aussage) keinen Zweifel dran, dass ein Tempolimit die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland auf den Autobahnen reduzieren würde.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

herrNick, Mittwoch, 08.04.2026, 16:07 (vor 12 Stunden, 52 Minuten) @ CD7

Wenn ich das Tempolimit mit dem Ausstoß von Klimagasen begründen möchte, dann dürfte es bei einem reinen Elektrofahrzeug schwierig werden. Angesichts der Tatsache, dass in anderen Ländern, die ein Tempolimit haben, statistisch mehr Verkehrstote vorliegen, darf man sodann, wenn die Begründung die Verkehrssicherheit ist, durchaus Zweifel daran haben, ob ein Tempolimit, das auch reine Elektrofahrzeuge betrifft, noch verhältnismäßig ist.


wo hast du das her?

Überall wo es Suchmaschinen gibt ;-). In der Allgemeinheit nicht ganz präzise, tendenziell aber nicht falsch. Geschwindigkeit ist eben nur einer von zahlreichen Faktoren, die (schwere) Unfälle begünstigen. Aber da gibt es eben noch eine Menge andere. Was sicher nicht aus den Zahlen geschlossen werden kann (und was Marc auch nicht gesagt hat) ist, dass Geschwindigkeitsbegrenzung zu mehr/schwerer Unfällen führt.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Mittwoch, 08.04.2026, 16:04 (vor 12 Stunden, 55 Minuten) @ CD7

Wenn ich das Tempolimit mit dem Ausstoß von Klimagasen begründen möchte, dann dürfte es bei einem reinen Elektrofahrzeug schwierig werden. Angesichts der Tatsache, dass in anderen Ländern, die ein Tempolimit haben, statistisch mehr Verkehrstote vorliegen, darf man sodann, wenn die Begründung die Verkehrssicherheit ist, durchaus Zweifel daran haben, ob ein Tempolimit, das auch reine Elektrofahrzeuge betrifft, noch verhältnismäßig ist.


wo hast du das her?

Es gibt ja Länder, die statistisch mehr Verkehrstote haben als Deutschland.

Es gibt ja noch andere Faktoren in der Verkehrssicherheit. Deswegen ist das Argument in der Diskussion ums Tempolimit eigentlich auch irrelevant. Man müsste Abschnitte mit und ohne Tempolimit vergleichen anstatt Länder, um auf eine aussagekräftiges Ergebnis zu kommen. Und da sind die Reusltate sowohl für den Co2 Austoss als auch im Bezug auf die Verkerhstoten sehr eindeutig.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 16:24 (vor 3 Tagen) @ markus

Tatsächlich geht es bei autofreien Sonntag oder Tempolimit nicht um die Beeinflussung des Weltmarktpreises, sondern die Senkung des Verbrauches, eben gerade in Zeiten von hohen Preisen. Auf die Weltmarktpreise hat Deutschland logischerweise nur minimalen Einfluss.


Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.

Wenn es nur um die Geldbeutel eines jeden einzelnen geht, dann habe ich eine Frage an dich: Brauchst du dafür wirklich ein Fahrverbot und Geschwindigkeitsbegrenzungen? Ich fahre bei diesen Preisen von mir aus schon weniger und auch spritsparender. Ich würde stark davon ausgehen, dass die, die trotzdem weiterhin viel und schnell fahren, einfach genügend Geld haben und nicht aufs Geld sparen angewiesen sind.

Du hast vollkommen Recht Markus.
Der Schrei nach Tempolimit ist bei den meisten in Wirklichkeit gar nicht ökologisch begründet. Den meisten Tempolimit Schreiern geht es doch hauptsächlich darum ihr eigenes Unvermögen beim befahren von Autobahnen durch die Zwangsdrosselung der anderen in mehr Sicherheit für sich selbst umzumünzen. Fragt sie mal, ob das Tempolimit auch für Vollelektrische gelten soll. Jeder Befürworter des Tempolimits den ich kenne sagt: Natürlich für alle.
Ich bin in meinem Leben irgendwo zwischen 500.000 bis 1 Mio. Kilometer Autobahn gefahren und da wo es ging und erlaubt war auch immer schnell. Ich war nie in einen Unfall verwickelt.
Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".
Ein Tempolimit wird in Verbrauch und Schadstoffreduzierung keine messbaren Verbesserungen bringen.
Außerdem reduzieren diejenigen, die auf ihr Geld aufpassen müssen eh schon seit längerem ihre Geschwindigkeit.
Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Pfostentreffer, Montag, 06.04.2026, 19:10 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet.

Logisch, weil es ja auch genau so ist.

In Ländern mit Tempolimit ziehen auch "schlechte Autofahrer mit niedriger Geschwindgkeit(als würde es das nur bei uns geben und als wäre schnelles Autofahren ein Zeichen, dass man ein guter Autofahrer wäre...) auf die linke Spur ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw richtig einzuschätzen."

Nur dort knallt es dann deutlich seltener wenn einer mit 130 ankommt als mit 190 oder noch mehr. Und wenn doch, dann mit weniger Auswirkungen. So einfach und keine


<Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".

Es ist doch komplett absurd, so eine offensichtliche Wahrheit mit irgendwelchen Verschwörungstheorien in Zweifel zu ziehen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Montag, 06.04.2026, 21:52 (vor 2 Tagen) @ Pfostentreffer

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet.


Logisch, weil es ja auch genau so ist.

In Ländern mit Tempolimit ziehen auch "schlechte Autofahrer mit niedriger Geschwindgkeit(als würde es das nur bei uns geben und als wäre schnelles Autofahren ein Zeichen, dass man ein guter Autofahrer wäre...) auf die linke Spur ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw richtig einzuschätzen."

Nur dort knallt es dann deutlich seltener wenn einer mit 130 ankommt als mit 190 oder noch mehr. Und wenn doch, dann mit weniger Auswirkungen. So einfach und keine


<Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".

Es ist doch komplett absurd, so eine offensichtliche Wahrheit mit irgendwelchen Verschwörungstheorien in Zweifel zu ziehen.

Die Wahrheit ist, dass es auf deutschen Autobahnen nicht mehr Unfälle gibt als in anderen europäischen Ländern. Bei denen, wo ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit involviert ist, ist aber ehrlicherweise die Todesfolge höher. Dies berechtigt aber noch lange nicht die Schuldzuweisung. In Deutschland sind nur 10-15 % der tödlichen Unfälle auf Autobahnen.
Häufigste Fehler auf der Autobahn sind nach meiner Erfahrung: 1) Fahrspurwechsel nach links ohne den rückwärtigen Verkehr ausreichend zu beachten. 2) Mit zu niedriger Geschwindigkeit vom Beschleunigungsstreifen (den viele liebevoll als Auffahrt bezeichnen, die Auffahrt ist aber die Fahrbahn vor dem Beschleunigungsstreifen) einfach am Ende links einscheren. 3) Abstand zum vorderen Fahrzeug (da sollte der, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist sehr aufmerksam sein und ihn einhalten, was viele leider nicht machen). 4) "Raser" ohne Erfahrung. Wenn ich 200 fahre muß ich vorausschauender fahren als nur auf die Rückleuchten des Autos vor mir zu achten.
Tödliche Unfälle mit überhöhter ,also hoher Geschwindigkeit, gibt es aber hauptsächlich auf Landstraßen. Und da wurde dann auch sehr häufig die vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeit missachtet oder die Geschwindigkeit nicht dem Wetterverhältnis angepasst.

Aber wie zuvor schon jemand schrieb, lass und einfach überall 30 km/h Grenze einführen. Wäre ne Idee. Dann sind tödliche Unfälle fast abgeschafft. Es müsste auch nicht mehr debattiert werden ob alte Leute ihren Führerschein abgeben sollten. Jeder Idiot kann Auto fahren, herrlich, Führerschein eigentlich nicht mehr nötig. Vielleicht kann man dann die Promillegrenze auch auf 1,8 erhöhen. Das einzig blöde wäre, dass man von Dortmund zum Auswärtsspiel nach Bremen 7-9 Stunden fahren würde. Aber da könnte man ja die günstige Bahn nehmen.
Oder wir schaffen die Autos komplett ab. Kein Spritverbrauch, keine Unfälle, kein CO2. Wir sollten aber schnellstens genug Bäume pflanzen, damit jeder seinen ureigenen Platz findet.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jens, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 20:07 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Der Schrei nach Tempolimit ist bei den meisten in Wirklichkeit gar nicht ökologisch begründet. Den meisten Tempolimit Schreiern geht es doch hauptsächlich darum ihr eigenes Unvermögen beim befahren von Autobahnen durch die Zwangsdrosselung der anderen in mehr Sicherheit für sich selbst umzumünzen.

Steile These und einfach unsachlich.

Ich bin in meinem Leben irgendwo zwischen 500.000 bis 1 Mio. Kilometer Autobahn gefahren und da wo es ging und erlaubt war auch immer schnell. Ich war nie in einen Unfall verwickelt.

Die 500k hab ich sicher auch voll, fahre ebenfalls gerne schnell und war auch noch nie in einen Unfall verwickelt. Aber das ist halt anekdotische Evidenz. Die Statistiken dazu lügen nicht.

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".

Dafür hätte ich dann gerne Belege. Fakt ist, dass 2023 43% aller Unfälle mit Todesfolge Geschwindigkeit als Ursache hatten. Das wird sich durch eine Reduktion auf bspw. 120km/h automatisch verändern. Dein o.g. Beispiel wird dann auch unrealistischer. Auf der A24 zwischen HH und Berlin gibt es 48% weniger Unfälle seit Einführung von Tempo 130.

Ein Tempolimit wird in Verbrauch und Schadstoffreduzierung keine messbaren Verbesserungen bringen.

Falsch. 3,2 Mrd. Liter Benzin und Diesel werden p.a. eingespart, mind. 2,6 Mio t CO2 - was sich durch Verhaltensänderung wie veränderte Routenwahl, alternative Verkehrsmittel auf 6,7 Mio t erhöhen könnte. 28% weniger Stickoxide. Ist schon sehr messbar.

Außerdem reduzieren diejenigen, die auf ihr Geld aufpassen müssen eh schon seit längerem ihre Geschwindigkeit.

Ist das so?

Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha

Hahaha, herrlicher Unsinn.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 21:45 (vor 3 Tagen) @ Jens

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Dafür hätte ich dann gerne Belege. Fakt ist, dass 2023 43% aller Unfälle mit Todesfolge Geschwindigkeit als Ursache hatten. Das wird sich durch eine Reduktion auf bspw. 120km/h automatisch verändern. Dein o.g. Beispiel wird dann auch unrealistischer. Auf der A24 zwischen HH und Berlin gibt es 48% weniger Unfälle seit Einführung von Tempo 130.

Wobei der genaue Grund „die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell“ lautet. Wenn Menschen sich nicht an bereits vorhandene Begrenzungen halten oder bei Schnee und Eis nicht angepasst fahren, ist das unabhängig von der Idee, die restlichen Abschnitte zu begrenzen.

Besonders auf Autobahnen ist zu schnelles Fahren eine der Hauptunfallursachen. 43 % der Getöteten auf Autobahnen kamen bei Unfällen ums Leben, bei denen mindestens eine beteiligte Person die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell fuhr (121 Getötete). Auf Landstraßen kamen 34 % der tödlich Verunglückten (541 Getötete) bei solchen Geschwindigkeitsunfällen zu Tode, innerorts lag der Anteil bei 20 % (181 Getötete).

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_248_46241.html

Aber natürlich ist Geschwindigkeit an sich auch ein Faktor. Muss es sein, Physik lässt sich nicht austricksen. Je langsamer, desto weniger passiert. Nur möchte man ja auch zeitnah an einem Ziel ankommen und nimmt das höhere Risiko in Kauf. Ansonsten könnte man einfach generell auf 30 km/h reduzieren, damit zukünftig möglichst gar nichts mehr passiert.

Außerdem reduzieren diejenigen, die auf ihr Geld aufpassen müssen eh schon seit längerem ihre Geschwindigkeit.


Ist das so?

Lässt sich nicht belegen. Aber rein logisch betrachtet: Wenn mir das Tanken teuer vorkommt, es im Portmonee weh tut, fahre ich dann noch 180 km/h auf der Autobahn und denke mir „hoffentlich verbietet mir das der Staat, dann kann ich endlich langsamer fahren und Geld sparen“? Oder komm ich dann von selbst auf die Idee, das nicht mehr zu tun?

Ich selbst fahre nur zum Überholen mal auf der linken Spur (dann auch mal 150 oder 160), sonst möglichst 120 bis 130. Ich merke schon, dass höhere Geschwindigkeiten mehr Konzentration erfordern bzw. mir voll bewusst wird, wie lang dann der Bremsweg wäre. Aber auch (schon die ganze Zeit) um weniger zu verbrauchen. Denn ab 130 geht der Verbrauch ganz rapide nach oben.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 20:23 (vor 3 Tagen) @ Jens

Der Schrei nach Tempolimit ist bei den meisten in Wirklichkeit gar nicht ökologisch begründet. Den meisten Tempolimit Schreiern geht es doch hauptsächlich darum ihr eigenes Unvermögen beim befahren von Autobahnen durch die Zwangsdrosselung der anderen in mehr Sicherheit für sich selbst umzumünzen.


Steile These und einfach unsachlich.

Beruht sich dann wohl auf Gegenseitigkeit.

Ich bin in meinem Leben irgendwo zwischen 500.000 bis 1 Mio. Kilometer Autobahn gefahren und da wo es ging und erlaubt war auch immer schnell. Ich war nie in einen Unfall verwickelt.


Die 500k hab ich sicher auch voll, fahre ebenfalls gerne schnell und war auch noch nie in einen Unfall verwickelt. Aber das ist halt anekdotische Evidenz. Die Statistiken dazu lügen nicht.

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Dafür hätte ich dann gerne Belege. Fakt ist, dass 2023 43% aller Unfälle mit Todesfolge Geschwindigkeit als Ursache hatten. Das wird sich durch eine Reduktion auf bspw. 120km/h automatisch verändern. Dein o.g. Beispiel wird dann auch unrealistischer. Auf der A24 zwischen HH und Berlin gibt es 48% weniger Unfälle seit Einführung von Tempo 130.

Und ich hätte gerne für deinen Fakt faktische Belege. Die sind nämlich schöngerechnet. Ich bleibe dabei, wenn es nicht so viele Träumer auf der Straße gäbe, gäbe es auch weniger Unfälle mit beteiligten die eine hohe Geschwindigkeit hatten. Alles Schönrechnerei der Pro Tempolimit Fraktion.

Ein Tempolimit wird in Verbrauch und Schadstoffreduzierung keine messbaren Verbesserungen bringen.


Falsch. 3,2 Mrd. Liter Benzin und Diesel werden p.a. eingespart, mind. 2,6 Mio t CO2 - was sich durch Verhaltensänderung wie veränderte Routenwahl, alternative Verkehrsmittel auf 6,7 Mio t erhöhen könnte. 28% weniger Stickoxide. Ist schon sehr messbar.

Ach ja? Wer hat den fundierte Zahlen über gefahrene Kilometer mit hohen Geschwindigkeiten? Woher hat er sie? Alles leere Behauptungen.

Außerdem reduzieren diejenigen, die auf ihr Geld aufpassen müssen eh schon seit längerem ihre Geschwindigkeit.


Ist das so?

Ja, habe selbst ich gemacht als ich noch den Diesel hatte, in der Ukraine der Krieg ausgebrochen ist und der Preis in die Höhe gejagt ist.

Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha


Hahaha, herrlicher Unsinn.

Wurde im Vorfeld schon genauer drauf eingegangen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 07:39 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Steile These und einfach unsachlich.

Beruht sich dann wohl auf Gegenseitigkeit.

Nein, tut es nicht.

Das, was Du geschrieben hast, ist von Anfang bis Ende falsch.

Jens hingegen hat mit Fakten geantwortet.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Montag, 06.04.2026, 18:50 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Steile These und einfach unsachlich.

Beruht sich dann wohl auf Gegenseitigkeit.


Nein, tut es nicht.

Das, was Du geschrieben hast, ist von Anfang bis Ende falsch.

Jens hingegen hat mit Fakten geantwortet.

Genau das ist die Propaganda der Befürworter für irgendetwas. Anderen Falschaussagen vorwerfen ohne wirklich belegen zu können.

Jens hat mit ein paar Zahlen um sich geworfen die nicht nicht belegbar sind. Ob er sich die ausgedacht hat oder diese mal irgendwo gelesen hat? Keine Ahnung. Er hat sich nicht auf irgendeine Studie bezogen weil es die schlichtweg präsentativ nicht geben kann.

Ich sags jetzt mal auf kleinem Niveau. Mich hat nie jemand beobachtet als ich schneller als 120 gefahren bin. Gefragt, wann, wie lange, wie weit und wie schnell ich gefahren bin hat mich auch niemand. Welchen Motor mein Fahrzeug hatte und wie hoch die Zuladung war hat mich auch niemand gefragt, ist aber auch sehr entscheidend.
Es kann schlichtweg keiner ausrechnen, wie viel Liter Sprit oder Tonnen CO2 die Schnellfahrer verbraucht bzw. produziert haben weil niemand wirklich sagen kann, wie viele Kilometer mit welcher Geschwindigkeit und welcher Motorleistung gefahren wurde. Es sind Schönrechnereien, die sich eine "Pro Gruppe" so ausmalt, dass sie Wirkung bezwecken sollen.

Wenn es den Pro Tempolimit Menschen wirklich um die Umwelt und nicht um die Bevormundung anders denkender gehen würde würden sie sich z.B. dafür einsetzen, dass alle Paketzusteller in Wohngebieten und Innenstädten nur noch mit vollelektrischen Fahrzeugen ausliefern dürfen. Das würde mal tatsächlich eine Menge Sprit und CO2 sparen. Man könnte wahrscheinlich sogar ausrechnen wieviel, weil diese ja ihre Spritrechnungen für die Steuerabschreibung einreichen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Sascha, Dortmund, Dienstag, 07.04.2026, 07:39 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 20 Min.) @ Jonny Murgsbrüller

Es braucht dich auch niemand beobachten. Bei einem Unfall kann man anhand des Schadensbildes und der Bremsspur schon feststellen, mit welchen Geschwindigkeiten die Beteiligten unterwegs waren.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:14 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Steile These und einfach unsachlich.

Beruht sich dann wohl auf Gegenseitigkeit.


Nein, tut es nicht.

Das, was Du geschrieben hast, ist von Anfang bis Ende falsch.

Jens hingegen hat mit Fakten geantwortet.


Genau das ist die Propaganda der Befürworter für irgendetwas. Anderen Falschaussagen vorwerfen ohne wirklich belegen zu können.

Jens hat mit ein paar Zahlen um sich geworfen die nicht nicht belegbar sind. Ob er sich die ausgedacht hat oder diese mal irgendwo gelesen hat? Keine Ahnung. Er hat sich nicht auf irgendeine Studie bezogen weil es die schlichtweg präsentativ nicht geben kann.

Ich sags jetzt mal auf kleinem Niveau. Mich hat nie jemand beobachtet als ich schneller als 120 gefahren bin. Gefragt, wann, wie lange, wie weit und wie schnell ich gefahren bin hat mich auch niemand. Welchen Motor mein Fahrzeug hatte und wie hoch die Zuladung war hat mich auch niemand gefragt, ist aber auch sehr entscheidend.
Es kann schlichtweg keiner ausrechnen, wie viel Liter Sprit oder Tonnen CO2 die Schnellfahrer verbraucht bzw. produziert haben weil niemand wirklich sagen kann, wie viele Kilometer mit welcher Geschwindigkeit und welcher Motorleistung gefahren wurde. Es sind Schönrechnereien, die sich eine "Pro Gruppe" so ausmalt, dass sie Wirkung bezwecken sollen.

Wenn es den Pro Tempolimit Menschen wirklich um die Umwelt und nicht um die Bevormundung anders denkender gehen würde würden sie sich z.B. dafür einsetzen, dass alle Paketzusteller in Wohngebieten und Innenstädten nur noch mit vollelektrischen Fahrzeugen ausliefern dürfen. Das würde mal tatsächlich eine Menge Sprit und CO2 sparen. Man könnte wahrscheinlich sogar ausrechnen wieviel, weil diese ja ihre Spritrechnungen für die Steuerabschreibung einreichen.

Das, was Du geschrieben hast und jetzt auch weiterhin schreibst, ist sachlich falsch. "Altenative Facts" nennt man es wohl mittlerweile.

Das geht in die Richtung "Die Fachleute sind eh doof, ich weiß es besser!".

So wie Du auftrittst, muss man Dir einfach widersprechen, Du schreibst Unfug.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Schaumkrone, Celle, Montag, 06.04.2026, 21:34 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Ich bin heute mit meiner Familie nach Hannover zum Frühlingsfest gefahren. Ca. 40 km grossteils Autobahn.
Hinweg nicht schneller als 100 auf der Bahn und einen. Verbrauch am Ziel von exakt 5,0 Litern. (Inkl. 3-4 km Stadt)
Zurück dann auf der Bahn konstant 130 gefahren wo es ging und am Ziel dann exakt 6,0 Liter für die Fahrt.
Dank der Baustellen war das echt ein kleines Stück- ielleicht 5 Kilometer
D.h. Bei diesem klitzekleinen Beispiel ist der Verbrauch um 20% höher . Ich denke schon, dass es eine. Spürbaren Effekt hätte wenn bei Knappheit von Sprit ein Tempolimit auf 100kmh verordnet würde.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Montag, 06.04.2026, 22:30 (vor 2 Tagen) @ Schaumkrone

Ich bin heute mit meiner Familie nach Hannover zum Frühlingsfest gefahren. Ca. 40 km grossteils Autobahn.
Hinweg nicht schneller als 100 auf der Bahn und einen. Verbrauch am Ziel von exakt 5,0 Litern. (Inkl. 3-4 km Stadt)
Zurück dann auf der Bahn konstant 130 gefahren wo es ging und am Ziel dann exakt 6,0 Liter für die Fahrt.
Dank der Baustellen war das echt ein kleines Stück- ielleicht 5 Kilometer
D.h. Bei diesem klitzekleinen Beispiel ist der Verbrauch um 20% höher . Ich denke schon, dass es eine. Spürbaren Effekt hätte wenn bei Knappheit von Sprit ein Tempolimit auf 100kmh verordnet würde.

Das wird aber auch vom Auto abhängen. Mit meinem 1er BMW liege ich im langfristigen Schnitt bei gut 5 Litern. Fahre ich auf der Autobahn, kann ich diesen Wert sogar unterschreiten. Das funktioniert bis etwa 120/130 km/h sehr gut. Danach steigt der Verbrauch auf über 5 Liter. Das kann daran liegen, dass das Auto sechs Gänge hat und die Motordrehzahl recht niedrig bleibt.

Das zeigt aber auch, dass so etwas individuell unterschiedlich ist. Außerdem macht es einen Unterschied, ob man 40 oder 400 km fährt. Bei 40 km fällt der Zeitunterschied kaum ins Gewicht – man braucht dann eben nur ein paar Minuten länger. Wer jedoch längere Strecken fährt, kann entsprechend mehr Zeit sparen, wenn er schneller fährt.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:51 (vor 2 Tagen) @ Schaumkrone

Ich bin heute mit meiner Familie nach Hannover zum Frühlingsfest gefahren. Ca. 40 km grossteils Autobahn.
Hinweg nicht schneller als 100 auf der Bahn und einen. Verbrauch am Ziel von exakt 5,0 Litern. (Inkl. 3-4 km Stadt)
Zurück dann auf der Bahn konstant 130 gefahren wo es ging und am Ziel dann exakt 6,0 Liter für die Fahrt.
Dank der Baustellen war das echt ein kleines Stück- ielleicht 5 Kilometer
D.h. Bei diesem klitzekleinen Beispiel ist der Verbrauch um 20% höher . Ich denke schon, dass es eine. Spürbaren Effekt hätte wenn bei Knappheit von Sprit ein Tempolimit auf 100kmh verordnet würde.

Das deckt sich mit dem, was die Wissenschaft meint, und auch mit meinen persönlichen Erfahrungen.

Ich fahre einen VW Caddy, ein Fahrzeug mit einer großen Frontfläche. Früher hatte ich es mir angewöhnt, den Tempomat auf der Autobahn auf ca. 120 km/h einzustellen. Das sind nach Navi ca. 114 Kilometer. Als die Ukraine von Russland überfallen wurde, habe ich mein Tempo etwas reduziert. Tempo 106 laut Tacho, laut Navi sind das genau 100 km/h. Das halte ich aber nicht komplett durch, wenn ich z.B. LKW überhole, beschleunige ich auf gut 120 km/h hoch. Auf längeren Autobahnabschnitten habe ich seitdem einen Verbrauch von fünf bis fünfeinhalb Litern pro 100 Kilometern statt wie vorher sechs bis sechseinhalb. Zudem bringt es etwas, den Reifendruck etwas zu erhöhen, in den Bereich der Empfehlung für ein voll beladenes Fahrzeug.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Montag, 06.04.2026, 21:16 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Das, was Du geschrieben hast und jetzt auch weiterhin schreibst, ist sachlich falsch. "Altenative Facts" nennt man es wohl mittlerweile.

Das geht in die Richtung "Die Fachleute sind eh doof, ich weiß es besser!".

So wie Du auftrittst, muss man Dir einfach widersprechen, Du schreibst Unfug.

Schaust du in den Spiegel wenn du so etwas schreibst?

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:44 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Das, was Du geschrieben hast und jetzt auch weiterhin schreibst, ist sachlich falsch. "Altenative Facts" nennt man es wohl mittlerweile.

Das geht in die Richtung "Die Fachleute sind eh doof, ich weiß es besser!".

So wie Du auftrittst, muss man Dir einfach widersprechen, Du schreibst Unfug.


Schaust du in den Spiegel wenn du so etwas schreibst?

Ich schaue mir regelmäßig die entsprechenden Artikel an. Nicht nur im Spiegel, sondern auch in der Süddeutschen, der Zeit, dem Spektrum der Wissenschaft, etc.

Solltest Du auch mal versuchen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Montag, 06.04.2026, 19:32 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Es fehlen schon Belege dafür, dass die Tankstellen demnächst leer laufen. Laut Frau Reiche ist genug Angebot da, widerlegt hat das bisher niemand. Im nächsten Schritt wäre zu überlegen, ob die Maßnahme überhaupt dazu geeignet ist, die Knappheit zu verhindern. Mit reiner Symbolpolitik kann ich nichts anfangen und würde auch nicht ausreichen, um die Verhältnismäßigkeit zu begründen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:24 (vor 2 Tagen) @ markus

Es fehlen schon Belege dafür, dass die Tankstellen demnächst leer laufen. Laut Frau Reiche ist genug Angebot da, widerlegt hat das bisher niemand. Im nächsten Schritt wäre zu überlegen, ob die Maßnahme überhaupt dazu geeignet ist, die Knappheit zu verhindern. Mit reiner Symbolpolitik kann ich nichts anfangen und würde auch nicht ausreichen, um die Verhältnismäßigkeit zu begründen.

Wirtschaftsministerin: „Vermutlich Ende April“ – Reiche warnt vor knappem Benzin (Capital vom 25.03.2026)

"Droht an der Zapfsäule bald der Engpass? Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat vor möglichen Treibstoffknappheiten infolge des Irankriegs gewarnt. Und noch etwas dürfte Verbraucher beunruhigen"

Knapp könnten vor allem Diesel bzw. Heizöl und Kerosin werden.

Bei Diesel und ähnlichen Produkten sind wir in Europa anders als bei Benzin auf Importe vom Weltmarkt angewiesen. Unsere Raffinerien produzieren weniger, als nachgefragt wird. In Asien ist die Tonne Diesel mittlerweile ca. 200 Dollar teurer als in Europa. Deshalb lohnt es z.B., Tanker aus den USA, die eigentlich europäische Häfen ansteuern, um Afrika herum in Richtung Asien umzulenken.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird knapp ein Drittel des weltweit verwendeten Kerosins in Raffinereien der Golfstaaten produziert. Auch das kommt jetzt teilweise nicht heraus, entsprechend heftig dürften die Auseinandersetzungen um den noch am Markt verfügbaren Flugzeugtreibstoff werden.

Dass Frau Reiche jetzt etwas anderes erzählt, als vor knapp zwei Wochen, dürfte wohl nichts mit neuen Erkenntnissen, sondern mit Beschwichtigung zu tun haben.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

haweka, Montag, 06.04.2026, 19:31 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Wenn es den Pro Tempolimit Menschen wirklich um die Umwelt und nicht um die Bevormundung anders denkender gehen würde würden sie sich z.B. dafür einsetzen, dass alle Paketzusteller in Wohngebieten und Innenstädten nur noch mit vollelektrischen Fahrzeugen ausliefern dürfen. Das würde mal tatsächlich eine Menge Sprit und CO2 sparen. Man könnte wahrscheinlich sogar ausrechnen wieviel, weil diese ja ihre Spritrechnungen für die Steuerabschreibung einreichen.

Wer alles als persönliche Bevormundung versteht, hat verlernt, in einer Gemeinschaft zu leben.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Montag, 06.04.2026, 20:08 (vor 2 Tagen) @ haweka

Wenn es den Pro Tempolimit Menschen wirklich um die Umwelt und nicht um die Bevormundung anders denkender gehen würde würden sie sich z.B. dafür einsetzen, dass alle Paketzusteller in Wohngebieten und Innenstädten nur noch mit vollelektrischen Fahrzeugen ausliefern dürfen. Das würde mal tatsächlich eine Menge Sprit und CO2 sparen. Man könnte wahrscheinlich sogar ausrechnen wieviel, weil diese ja ihre Spritrechnungen für die Steuerabschreibung einreichen.


Wer alles als persönliche Bevormundung versteht, hat verlernt, in einer Gemeinschaft zu leben.

Ui, wieder so eine Pauschalisierung. Habe ich mich irgendwo über Bevormundung im Allgemeinen beschwert?
Wenn man eine Volksabstimmung zum Tempolimit, an der aber nur das Volk sich beteiligen kann, welches selbst am Steuer mindesten 5000 km im Jahr Autobahn fährt, würde sich meiner Vermutung nach über 70 % dagegen aussprechen.
Leider reden bei dem Thema eben auch sehr viele mit, die nie oder sehr selten Autobahn fahren oder sogar gar keinen Führerschein haben.

Übrigens läuft die Gemeinschaft in der ich gerade lerne zu leben so: Man kann die ganze Nacht, wegen mir bis zum nächsten Mittag die Musikanlage (die haben hier oft Teufel Rockstar Niveau) voll Power laufen lassen, immer, auch an Wochenenden und Feiertage mit dem Benzinfreischneider seinen Rasen oder sein Unkraut mähen, die Hunde und Hähne die ganze Nacht Rabatz machen lassen, bei seinem Hausbau (oder Reparaturen) mit Flex, Hammer und anderen Maschinen rumlärmen usw. Es stört sich niemand daran. Du darfst in Flüssen oder im Meer angeln wenn du willst. Ladenschlußgesetz gibt es nicht.
Außerdem wird es geduldet (wenn auch gesetzlich nicht erlaubt) Personen auf der Pickup Ladefläche oder auf der Ladefläche eines LKW mitzunehmen. Mit so vielen Leuten auf dem Motorrad fahren wie drauf passen (man sieht sogar manchmal ein Ehepaar mit 2 Kindern und Hund auf einem Motorrad). Ob du einen Helm trägst bleibt dir auch selbst überlassen. Hier ist es sogar "inoffiziell erlaubt", in landwirtschaftlichen Gegenden (nicht in Städten) ohne Führerschein ein Motorrad zu fahren.
Ich könnte immer mehr Beispiele bringen aber sagen wir's mal so. Ich weiß gar nicht, wo das Volk hier überhaupt bevormundet wird.
Und ich würde behaupten, dass die Menschen hier, obwohl sie in oder hart an der Armut leben, glücklicher sind als in Deutschland, wo man mir sogar schonmal in einer Eigentümergemeinschaft verbieten wollte nach 22 Uhr zu duschen, selbst wenn ich um 24 Uhr von der Spätschicht kam.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 21:34 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Erspare uns bitte deinen komplett faktenfreien Populismus.

Danke!

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Dienstag, 07.04.2026, 05:39 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 20 Min.) @ Ulrich

Erspare uns bitte deinen komplett faktenfreien Populismus.

Danke!

Hauptsache du hast damit, das du den Spiegel und andere Zeitungen liest Fakten geschaffen und dich kein bisschen populistisch verhalten indem du immer allem widersprichst und immer noch keine wissenschaftlichen Nachweise erbracht hast.

Aber auf deine Kommentare werde ich tatsächlich nicht mehr reagieren. Wer einen VW Caddy mit Tempomat auf 100 km/h eingestellt über die Autobahn lenkt ist in seiner Einstellung zum Tempolimit per se vorbelastet. Dem geht es höchstwahrscheinlich eher um sein entspannteres fahren wenn alle so langsam sein müssen wie er. Dass jemand, der 30 km/h unter der Richtgeschwindigkeit fährt andere ausschließlich motivieren möchte Sprit zu sparen kann ich nicht glauben.

Und zu den Berichten von Markus und Schaumkrone:
Ihr habt beide Recht und ich habe auch nie behauptet, dass langsameres fahren keinen Sprit einsparen würde.
Ich habe in anderen Kommentaren bereits erwähnt, dass viele nach dem ersten Preisschock durch den Ukrainekrieg ihr Tempo bereits reduziert haben. Ich selbst habe es auch getan und habe mit meinem Ford Galaxy jedes Wochenende zur Nordsee und zurück, je Strecke 250 km, davon 180 km Autobahn meine Geschwindigkeit auch reduziert. Wo ich auf der A29 weite Teile mit 200 gefahren bin habe ich auf 160 und weniger reduziert und auch 2 - 3 Liter auf 100 gespart. Auf der A1 dann auch eher ruhig mitgeglitten anstatt ständigem Beschleunigen und bremsen hat auch etwas gebracht. Allerdings hat sich das ebenfalls in der Fahrzeit bemerkbar gemacht. Theoretisch wäre es bei meinem damaligen Stundenlohn lukrativer gewesen, schnell zu fahren und die gewonnene Zeit zu arbeiten.
Das sehr viele eh schon die Geschwindigkeit reduziert haben um zu sparen zeigt doch, dass ein Eingreifen der Politik gar nicht notwendig ist. Und wenn man mit Kraftstoffknappheit argumentieren will, wenn er dann wirklich mal knapp wird wird er so teuer dass die Leute nicht langsam sondern gar nicht mehr fahren.
Es wird durch Tempolimit keinen signifikanten Unterschied in den deutschen Kraftstoffvorräten geben. Das kann ich aber zugegebenermaßen auch nicht wissenschaftlich belegen und habe dies auch nur in irgendwelchen Nachrichten von "vermeintlichen" Experten aufgeschnappt. Es bestätigt aber meine persönliche Meinung die ich auch weiterhin vertrete.
Außerdem sind die wirtschaftlichen Folgen womöglich auch brisant. Beispiel: Wenn Firmen ihre Monteure auf einmal in Hotels übernachten lassen müssen weil ihre Fahrzeiten sich erheblich ausdehnen und Tagestouren auf einmal die gesetzliche maximale Arbeitszeit überschreiten wird dies erhebliche Kosten mit sich bringen.
Ich sage nochmal, in Holland wurde das Tempolimit teilweise wieder von 100 auf 130 erhöht weil der Kosten-Nutzen Faktor die Begrenzung nicht rechtfertigte.

Ich freu mich schon auf den Herbst, wenn die Politiker und Energieexperten das Volk wieder bitten, die Temperatur in den Wohnungen um 2° zu senken um Gas und Öl zu sparen. Als wenn die Bürger, die den sch... seit Jahren hören nicht schon lange Maßnahmen ergriffen hätten um die Heizkosten zu senken.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Gargamel09, Montag, 06.04.2026, 21:30 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Ich könnte immer mehr Beispiele bringen aber sagen wir's mal so. Ich weiß gar nicht, wo das Volk hier überhaupt bevormundet wird.
Und ich würde behaupten, dass die Menschen hier, obwohl sie in oder hart an der Armut leben, glücklicher sind als in Deutschland, wo man mir sogar schonmal in einer Eigentümergemeinschaft verbieten wollte nach 22 Uhr zu duschen, selbst wenn ich um 24 Uhr von der Spätschicht kam.

Die Ecuadorianer landet auf Platz 74 der glücklichsten Länder der Welt, Deutschland auf Platz 17.

Es gehört vielleicht doch etwas mehr dazu glücklich zu sein, als ein Leben ohne vermeintlich große Vorschriften. Zumal es dort in Sachen Bandenkriminalität zuletzt auch nicht sonderlich rosig ausschaut, gehört zu den Top 10 der gefährlichsten Ländern der Welt.
Das wird dann eben von der einheimischen Bevölkerung anders betrachtet, als von Menschen, die von außen hinzukommen, wenn im eigenen Land mehr schief als positiv läuft.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Montag, 06.04.2026, 22:02 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09

Ich könnte immer mehr Beispiele bringen aber sagen wir's mal so. Ich weiß gar nicht, wo das Volk hier überhaupt bevormundet wird.
Und ich würde behaupten, dass die Menschen hier, obwohl sie in oder hart an der Armut leben, glücklicher sind als in Deutschland, wo man mir sogar schonmal in einer Eigentümergemeinschaft verbieten wollte nach 22 Uhr zu duschen, selbst wenn ich um 24 Uhr von der Spätschicht kam.


Die Ecuadorianer landet auf Platz 74 der glücklichsten Länder der Welt, Deutschland auf Platz 17.

Es gehört vielleicht doch etwas mehr dazu glücklich zu sein, als ein Leben ohne vermeintlich große Vorschriften. Zumal es dort in Sachen Bandenkriminalität zuletzt auch nicht sonderlich rosig ausschaut, gehört zu den Top 10 der gefährlichsten Ländern der Welt.
Das wird dann eben von der einheimischen Bevölkerung anders betrachtet, als von Menschen, die von außen hinzukommen, wenn im eigenen Land mehr schief als positiv läuft.

Das mit der Bandenkriminalität ist hier tatsächlich ein schwerwiegendes Problem. Leider nimmt das auch in meiner Stadt im Amazonas gerade deutlich zu. Ich habe mich mit der Zufriedenheit auf eigene Einschätzungen, wenn man sich mit Leuten unterhält gestützt und wie entspannt die Leute hier alle sind. Hier wird eben einfach viel weniger rumgejammert.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

haweka, Montag, 06.04.2026, 20:36 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Wenn es den Pro Tempolimit Menschen wirklich um die Umwelt und nicht um die Bevormundung anders denkender gehen würde würden sie sich z.B. dafür einsetzen, dass alle Paketzusteller in Wohngebieten und Innenstädten nur noch mit vollelektrischen Fahrzeugen ausliefern dürfen. Das würde mal tatsächlich eine Menge Sprit und CO2 sparen. Man könnte wahrscheinlich sogar ausrechnen wieviel, weil diese ja ihre Spritrechnungen für die Steuerabschreibung einreichen.


Wer alles als persönliche Bevormundung versteht, hat verlernt, in einer Gemeinschaft zu leben.


Ui, wieder so eine Pauschalisierung. Habe ich mich irgendwo über Bevormundung im Allgemeinen beschwert?
Wenn man eine Volksabstimmung zum Tempolimit, an der aber nur das Volk sich beteiligen kann, welches selbst am Steuer mindesten 5000 km im Jahr Autobahn fährt, würde sich meiner Vermutung nach über 70 % dagegen aussprechen.
Leider reden bei dem Thema eben auch sehr viele mit, die nie oder sehr selten Autobahn fahren oder sogar gar keinen Führerschein haben.

Ich habe dich gar nicht unbedingt persönlich gemeint, aber es scheint mittlerweile immer mehr Menschen in Deutschland zu geben, die jede rote Ampel als persönliche Bevormundung empfinden. Eine Volksabstimmung wäre interessant. Wenn ich mich richtig erinnere, dann haben bei Umfragen auch die ADAC-Mitglieder für ein Tempolimit gestimmt.


Übrigens läuft die Gemeinschaft in der ich gerade lerne zu leben so: Man kann die ganze Nacht, wegen mir bis zum nächsten Mittag die Musikanlage (die haben hier oft Teufel Rockstar Niveau) voll Power laufen lassen, immer, auch an Wochenenden und Feiertage mit dem Benzinfreischneider seinen Rasen oder sein Unkraut mähen, die Hunde und Hähne die ganze Nacht Rabatz machen lassen, bei seinem Hausbau (oder Reparaturen) mit Flex, Hammer und anderen Maschinen rumlärmen usw. Es stört sich niemand daran. Du darfst in Flüssen oder im Meer angeln wenn du willst. Ladenschlußgesetz gibt es nicht.
Außerdem wird es geduldet (wenn auch gesetzlich nicht erlaubt) Personen auf der Pickup Ladefläche oder auf der Ladefläche eines LKW mitzunehmen. Mit so vielen Leuten auf dem Motorrad fahren wie drauf passen (man sieht sogar manchmal ein Ehepaar mit 2 Kindern und Hund auf einem Motorrad). Ob du einen Helm trägst bleibt dir auch selbst überlassen. Hier ist es sogar "inoffiziell erlaubt", in landwirtschaftlichen Gegenden (nicht in Städten) ohne Führerschein ein Motorrad zu fahren.

Das klingt interessant, aber wo ist hier?

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Montag, 06.04.2026, 20:55 (vor 2 Tagen) @ haweka

Ich habe dich gar nicht unbedingt persönlich gemeint, aber es scheint mittlerweile immer mehr Menschen in Deutschland zu geben, die jede rote Ampel als persönliche Bevormundung empfinden. Eine Volksabstimmung wäre interessant. Wenn ich mich richtig erinnere, dann haben bei Umfragen auch die ADAC-Mitglieder für ein Tempolimit gestimmt.

Deswegen würde mich auch ein Umfrageergebnis, dass nur Beteiligte, also regelmäßige Autobahnfahrer, beinhaltet interessieren.

Und ganz ehrlich, es mischen sich echt immer viele in Dinge ein mit denen sie gar keine Reibungspunkte haben und das geht mir auf den Sack.
Wenn jetzt eine z.B. eine Volksabstimmung darüber stattfinden würde, ob Eltern ihre Kinder noch mit dem Auto zur Schule und zurück Chauffeuren dürfen würde ich nicht teilnehmen weil es eine Sache ist mit der ich nichts zu tun habe.

Das klingt interessant, aber wo ist hier?

Ecuador

Habe vor 2 Wochen meinen Führerschein besorgt, deutsche Unterlagen, kleiner ärztlicher Test beim Roten Kreuz (Augen und Reaktion) und dann kams, theoretische Prüfung. Gibts nur in spanischer Sprache aber die spreche ich schlecht, lesen und schreiben kann ich fast gar nicht. Okay, dann dürfte meine Frau mit mir an den Computer um die Prüfung zu machen, öhm übersetzen. ;)
Bin übrigens auch ein halbes Jahr mit abgelaufenen internationalen Führerschein rungefahren der eigentlich auch bereits ein halbes Jahr zuvor nicht mehr gültig wahr wegen Wohnsitz im Land und wurde von der Polizei erwischt. Der Polizist hat mich darauf hingewiesen und weiter fahren lassen :)

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

haweka, Montag, 06.04.2026, 23:01 (vor 2 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Das klingt interessant, aber wo ist hier?


Ecuador

Habe vor 2 Wochen meinen Führerschein besorgt, deutsche Unterlagen, kleiner ärztlicher Test beim Roten Kreuz (Augen und Reaktion) und dann kams, theoretische Prüfung. Gibts nur in spanischer Sprache aber die spreche ich schlecht, lesen und schreiben kann ich fast gar nicht. Okay, dann dürfte meine Frau mit mir an den Computer um die Prüfung zu machen, öhm übersetzen. ;)
Bin übrigens auch ein halbes Jahr mit abgelaufenen internationalen Führerschein rungefahren der eigentlich auch bereits ein halbes Jahr zuvor nicht mehr gültig wahr wegen Wohnsitz im Land und wurde von der Polizei erwischt. Der Polizist hat mich darauf hingewiesen und weiter fahren lassen :)

Hört sich so an, als ob es in jeder deutschen Kleingartenanlage mehr Vorschriften gibt, als in ganz Ecuador. :-)

Würde in Deutschland bspw. ein Sudanese ohne gültigen Führerschein oder mit Schein ohne Sprachkenntnisse erwischt werden und die deutsche Polizei würde hier so handeln wie in deinem Fall, wäre der Aufschrei groß. Vermutlich würden dann die am lautesten schreien, die sich vorher weniger Kontrollen und Vorschriften gewünscht haben.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

CD7, Berlin, Sonntag, 05.04.2026, 17:44 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Tatsächlich geht es bei autofreien Sonntag oder Tempolimit nicht um die Beeinflussung des Weltmarktpreises, sondern die Senkung des Verbrauches, eben gerade in Zeiten von hohen Preisen. Auf die Weltmarktpreise hat Deutschland logischerweise nur minimalen Einfluss.


Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.

Wenn es nur um die Geldbeutel eines jeden einzelnen geht, dann habe ich eine Frage an dich: Brauchst du dafür wirklich ein Fahrverbot und Geschwindigkeitsbegrenzungen? Ich fahre bei diesen Preisen von mir aus schon weniger und auch spritsparender. Ich würde stark davon ausgehen, dass die, die trotzdem weiterhin viel und schnell fahren, einfach genügend Geld haben und nicht aufs Geld sparen angewiesen sind.


Du hast vollkommen Recht Markus.
Der Schrei nach Tempolimit ist bei den meisten in Wirklichkeit gar nicht ökologisch begründet. Den meisten Tempolimit Schreiern geht es doch hauptsächlich darum ihr eigenes Unvermögen beim befahren von Autobahnen durch die Zwangsdrosselung der anderen in mehr Sicherheit für sich selbst umzumünzen. Fragt sie mal, ob das Tempolimit auch für Vollelektrische gelten soll. Jeder Befürworter des Tempolimits den ich kenne sagt: Natürlich für alle.
Ich bin in meinem Leben irgendwo zwischen 500.000 bis 1 Mio. Kilometer Autobahn gefahren und da wo es ging und erlaubt war auch immer schnell. Ich war nie in einen Unfall verwickelt.
Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".

wie war das noch mit der Schuldfrage beim Auffahrunfall?
Und "Pro Tempolimit" beeinflusst in Deutschland die Rechtsprechung?

Ein Tempolimit wird in Verbrauch und Schadstoffreduzierung keine messbaren Verbesserungen bringen.
Außerdem reduzieren diejenigen, die auf ihr Geld aufpassen müssen eh schon seit längerem ihre Geschwindigkeit.

diese miesen Schweine, dann gibts ja bald noch mehr Unfälle, wenn die Langsamen mal wieder auf der Überholspur sind!

Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 18:01 (vor 3 Tagen) @ CD7

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


wie war das noch mit der Schuldfrage beim Auffahrunfall?
Und "Pro Tempolimit" beeinflusst in Deutschland die Rechtsprechung?

Meine (deutsche) Führerscheinprüfung liegt schon weit in der Vergangenheit. Wie ist es heute, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt und ich dann auf ihn auffahre? Habe ich Schuld oder er?

Die Schuldfrage bei Auffahrunfall hat mit der genannten Situation der Vorfahrtsmissachtung wohl wenig zu tun. Aber du darfst mich gerne eines besseren belehren.

Zu dem anderen Quatsch wollte ich eigentlich nichts sagen aber es ist auch so, dass man auf der Autobahn rechts zu fahren hat wenn es der Verkehr mit der gewählten Geschwindigkeit erlaubt.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Zebulon, Wattenscheid, Sonntag, 05.04.2026, 18:45 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Wenn derjenige, der vor dir nach links ausschert ein LKW ist und du mit 190 auf den auffährst, dürfte die Schuldfrage für dich vermutlich nicht mehr so wichtig sein.
Du kannst ja vorab eine entsprechende Grabsteininschrift "er hatte Vorfahrt" verfügen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 19:43 (vor 3 Tagen) @ Zebulon

Wenn derjenige, der vor dir nach links ausschert ein LKW ist und du mit 190 auf den auffährst, dürfte die Schuldfrage für dich vermutlich nicht mehr so wichtig sein.
Du kannst ja vorab eine entsprechende Grabsteininschrift "er hatte Vorfahrt" verfügen.

190 geht realistisch doch ohnehin nur, wenn die Bahn dreispurig ist. Auf der linken Spur dürfen LKW gar nicht drauf.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 19:55 (vor 3 Tagen) @ markus

Wenn derjenige, der vor dir nach links ausschert ein LKW ist und du mit 190 auf den auffährst, dürfte die Schuldfrage für dich vermutlich nicht mehr so wichtig sein.
Du kannst ja vorab eine entsprechende Grabsteininschrift "er hatte Vorfahrt" verfügen.


190 geht realistisch doch ohnehin nur, wenn die Bahn dreispurig ist. Auf der linken Spur dürfen LKW gar nicht drauf.

Z.B. auf der A29 gehen 190 und mehr auch bei 2spurig. Da dürfen LKW auch auf die linke Spur. Aber die viel befahrenen Bahnen wie A1 & A2 sind auf den 2spurigen Abschnitten eh Geschwindigkeitsbegrenzt.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 20:03 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Wenn derjenige, der vor dir nach links ausschert ein LKW ist und du mit 190 auf den auffährst, dürfte die Schuldfrage für dich vermutlich nicht mehr so wichtig sein.
Du kannst ja vorab eine entsprechende Grabsteininschrift "er hatte Vorfahrt" verfügen.


190 geht realistisch doch ohnehin nur, wenn die Bahn dreispurig ist. Auf der linken Spur dürfen LKW gar nicht drauf.


Z.B. auf der A29 gehen 190 und mehr auch bei 2spurig. Da dürfen LKW auch auf die linke Spur. Aber die viel befahrenen Bahnen wie A1 & A2 sind auf den 2spurigen Abschnitten eh Geschwindigkeitsbegrenzt.

A29 ist aber auch Pampa ohne diese dichten Elefantenrennen, oder?
Ich meine, da bin ich mal langgefahren auf dem Weg zur Küste. Ich hatte mich gewundert, wie leer die Bahn war.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 20:12 (vor 3 Tagen) @ markus

190 geht realistisch doch ohnehin nur, wenn die Bahn dreispurig ist. Auf der linken Spur dürfen LKW gar nicht drauf.


Z.B. auf der A29 gehen 190 und mehr auch bei 2spurig. Da dürfen LKW auch auf die linke Spur. Aber die viel befahrenen Bahnen wie A1 & A2 sind auf den 2spurigen Abschnitten eh Geschwindigkeitsbegrenzt.


A29 ist aber auch Pampa ohne diese dichten Elefantenrennen, oder?
Ich meine, da bin ich mal langgefahren auf dem Weg zur Küste. Ich hatte mich gewundert, wie leer die Bahn war.

Genau. Werde nie vergessen wie ich auf einer endlosen Geraden mit 200 einen LKW überholt hatte und mir ein Audi R8 im Nacken hing. Ich ging rechts rüber und er gab Gas, ungefähr 20 Sekunden später habe ich ihn nicht mehr gesehen. Seit dem wollte ich die Karre auch haben :)

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

CD7, Berlin, Sonntag, 05.04.2026, 18:18 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


wie war das noch mit der Schuldfrage beim Auffahrunfall?
Und "Pro Tempolimit" beeinflusst in Deutschland die Rechtsprechung?


Meine (deutsche) Führerscheinprüfung liegt schon weit in der Vergangenheit. Wie ist es heute, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt und ich dann auf ihn auffahre? Habe ich Schuld oder er?

welche Vorfahrt?

Ich kenne die Regelungen nicht im Wortlaut, aber Ich kann dir aber ziemlich sicher sagen, dass grundsätzlich immer der hintere bei einem Auffahrunfall Schuld hat. Ist ja auch irgendwie logisch, oder?

Die Schuldfrage bei Auffahrunfall hat mit der genannten Situation der Vorfahrtsmissachtung wohl wenig zu tun. Aber du darfst mich gerne eines besseren belehren.

nochmal, welche Vorfahrt?

Zu dem anderen Quatsch wollte ich eigentlich nichts sagen aber es ist auch so, dass man auf der Autobahn rechts zu fahren hat wenn es der Verkehr mit der gewählten Geschwindigkeit erlaubt.

Es gibt ein Rechtsfahrgebot, das ist richtig. Das hat mit der gewählten Geschwindigkeit aber nichts zu tun. Du hast nicht irgendeine Art von Vorfahrt ab einem bestimmten Tempo. Wer überholt, hat eine Pflicht, das sicher zu tun. Das gilt für den, der nach links ausschert, aber natürlich genauso für dich, wenn du von hinten angerauscht kommst (dann überholst du schließlich auch).

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 18:43 (vor 3 Tagen) @ CD7

Meine (deutsche) Führerscheinprüfung liegt schon weit in der Vergangenheit. Wie ist es heute, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt und ich dann auf ihn auffahre? Habe ich Schuld oder er?


welche Vorfahrt?

Ich kenne die Regelungen nicht im Wortlaut, aber Ich kann dir aber ziemlich sicher sagen, dass grundsätzlich immer der hintere bei einem Auffahrunfall Schuld hat. Ist ja auch irgendwie logisch, oder?

Die Schuldfrage bei Auffahrunfall hat mit der genannten Situation der Vorfahrtsmissachtung wohl wenig zu tun. Aber du darfst mich gerne eines besseren belehren.


nochmal, welche Vorfahrt?

Zu dem anderen Quatsch wollte ich eigentlich nichts sagen aber es ist auch so, dass man auf der Autobahn rechts zu fahren hat wenn es der Verkehr mit der gewählten Geschwindigkeit erlaubt.


Es gibt ein Rechtsfahrgebot, das ist richtig. Das hat mit der gewählten Geschwindigkeit aber nichts zu tun. Du hast nicht irgendeine Art von Vorfahrt ab einem bestimmten Tempo. Wer überholt, hat eine Pflicht, das sicher zu tun. Das gilt für den, der nach links ausschert, aber natürlich genauso für dich, wenn du von hinten angerauscht kommst (dann überholst du schließlich auch).

Schuld bei Spurwechsel auf der Autobahn:Der Spurwechsler haftet meistens: Wer die Spur wechselt, hat eine besondere Sorgfaltspflicht (§ 5 Abs. 4 StVO) und muss eine Gefährdung anderer ausschließen. Übersieht man den von hinten kommenden Verkehr beim Spurwechsel, trägt man in der Regel die volle Schuld.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

CD7, Berlin, Montag, 06.04.2026, 12:38 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Meine (deutsche) Führerscheinprüfung liegt schon weit in der Vergangenheit. Wie ist es heute, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt und ich dann auf ihn auffahre? Habe ich Schuld oder er?


welche Vorfahrt?

Ich kenne die Regelungen nicht im Wortlaut, aber Ich kann dir aber ziemlich sicher sagen, dass grundsätzlich immer der hintere bei einem Auffahrunfall Schuld hat. Ist ja auch irgendwie logisch, oder?

Die Schuldfrage bei Auffahrunfall hat mit der genannten Situation der Vorfahrtsmissachtung wohl wenig zu tun. Aber du darfst mich gerne eines besseren belehren.


nochmal, welche Vorfahrt?

Zu dem anderen Quatsch wollte ich eigentlich nichts sagen aber es ist auch so, dass man auf der Autobahn rechts zu fahren hat wenn es der Verkehr mit der gewählten Geschwindigkeit erlaubt.


Es gibt ein Rechtsfahrgebot, das ist richtig. Das hat mit der gewählten Geschwindigkeit aber nichts zu tun. Du hast nicht irgendeine Art von Vorfahrt ab einem bestimmten Tempo. Wer überholt, hat eine Pflicht, das sicher zu tun. Das gilt für den, der nach links ausschert, aber natürlich genauso für dich, wenn du von hinten angerauscht kommst (dann überholst du schließlich auch).


Schuld bei Spurwechsel auf der Autobahn:Der Spurwechsler haftet meistens: Wer die Spur wechselt, hat eine besondere Sorgfaltspflicht (§ 5 Abs. 4 StVO) und muss eine Gefährdung anderer ausschließen. Übersieht man den von hinten kommenden Verkehr beim Spurwechsel, trägt man in der Regel die volle Schuld.

Ausnahmen (Mithaftung): Der von hinten kommende Fahrer kann eine Mithaftung tragen, wenn er nachweisen kann, dass er deutlich zu schnell war (erhebliche Überschreitung der Richtgeschwindigkeit) oder den Unfall durch ein anderes verkehrswidriges Verhalten mitverursacht hat.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 18:35 (vor 3 Tagen) @ CD7

Die Schuldfrage bei Auffahrunfall hat mit der genannten Situation der Vorfahrtsmissachtung wohl wenig zu tun. Aber du darfst mich gerne eines besseren belehren.

Bei Unfällen auf der mittleren oder linken Spur dürfte es auf die genauen Abläufe ankommen. Man darf die Spur nicht nach links wechseln, wenn von hinten jemand kommt. Allerdings darf man auf der linken/mittleren Spur nicht einfach draufhalten. Und man muss immer mit langsameren Fahrzeugen vor sich rechnen.

Ich selbst habe mal vor 15 bis 20 Jahren auf dem nördlichen Berliner Ring (damals zweispurig) mit ca. 120 bis 130 km/h einen Kleinwagen überholt, der mit knapp 100 km/h unterwegs war. Vorher natürlich Schulterblick und Blick in den Spiegel, da war nichts auf der linken Spur. Als ich etwa neben dem Kleinwagen sah, tauchte plötzlich von hinten ein Fahrzeug mit einer irrsinnigen Geschwindigkeitsdifferenz auf. Ich sah keine Chance mehr, irgendwie rechts rüber zu kommen. Deshalb bin ich so weit irgend möglich nach links auf der linken Spur. Ich weiß nicht, was der Kleinwagen gemacht hat, ich hatte genug damit zu tun, mich auf einen eventuellen Einschlag vorzubereiten. Das Fahrzeug ist dann mit vermutlich annähernd 300 km/h zwischen uns durch. Ich habe es nicht einmal geschafft, das Kennzeichnen zu registrieren. Das einzige, was ich gesehen habe, war ein gelbes Ferrari-Pferd auf einem schwarzen Heck.

Hätte es geknallt, hätte sicherlich der Ferrari-Fahrer die volle Schuld bekommen. Ich und/oder die Personen im Kleinwagen die Plätze auf dem Friedhof oder bestenfalls auf der Intensivstation.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 18:51 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Die Schuldfrage bei Auffahrunfall hat mit der genannten Situation der Vorfahrtsmissachtung wohl wenig zu tun. Aber du darfst mich gerne eines besseren belehren.


Bei Unfällen auf der mittleren oder linken Spur dürfte es auf die genauen Abläufe ankommen. Man darf die Spur nicht nach links wechseln, wenn von hinten jemand kommt. Allerdings darf man auf der linken/mittleren Spur nicht einfach draufhalten. Und man muss immer mit langsameren Fahrzeugen vor sich rechnen.

Ich selbst habe mal vor 15 bis 20 Jahren auf dem nördlichen Berliner Ring (damals zweispurig) mit ca. 120 bis 130 km/h einen Kleinwagen überholt, der mit knapp 100 km/h unterwegs war. Vorher natürlich Schulterblick und Blick in den Spiegel, da war nichts auf der linken Spur. Als ich etwa neben dem Kleinwagen sah, tauchte plötzlich von hinten ein Fahrzeug mit einer irrsinnigen Geschwindigkeitsdifferenz auf. Ich sah keine Chance mehr, irgendwie rechts rüber zu kommen. Deshalb bin ich so weit irgend möglich nach links auf der linken Spur. Ich weiß nicht, was der Kleinwagen gemacht hat, ich hatte genug damit zu tun, mich auf einen eventuellen Einschlag vorzubereiten. Das Fahrzeug ist dann mit vermutlich annähernd 300 km/h zwischen uns durch. Ich habe es nicht einmal geschafft, das Kennzeichnen zu registrieren. Das einzige, was ich gesehen habe, war ein gelbes Ferrari-Pferd auf einem schwarzen Heck.

Hätte es geknallt, hätte sicherlich der Ferrari-Fahrer die volle Schuld bekommen. Ich und/oder die Personen im Kleinwagen die Plätze auf dem Friedhof oder bestenfalls auf der Intensivstation.

Wie ich zuvor bereits geschrieben habe bin ich schon zwischen einer halben bis ganzen Mio.. km Autobahn gefahren.
Raserei wird natürlich nicht geschützt. Aber man kann auch vorausschauend zügig fahren. Wenn ich z.B. mit 210 auf der 29 unterwegs war und ein paar hundert Meter vor mir ein Wohnmobil hinter einem LKW gesehen habe bin ich sofort vom Gas gegangen. Es ist ziemlich klar, was in wenigen Sekunden geschieht... Das selbe ist es, wenn man eine Familienkutsche voll bepackt in den Ferien mit 50 km/h den "Beschleunigungsstreifen" hoch fahren sieht. Da ist oft vorprogrammiert was kommt.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Intertanked, Berlin, Sonntag, 05.04.2026, 16:44 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".

Systematisch betrachtet hätte es den Unfall bei Tempolimit mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht gegeben, weil der hohe Tempounterschied nicht mehr Existent ist. Autos nicht kaputt, Fahrer nicht kaputt, Beifahrer nicht kaputt. Unabhängig von der Schuldfrage.

Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha

So ein normaler ICE hat 800-900 Plätze und fährt TÜV zertifiziert mit 100 Prozent Ökostrom durch die Gegend.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 17:01 (vor 3 Tagen) @ Intertanked

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Systematisch betrachtet hätte es den Unfall bei Tempolimit mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht gegeben, weil der hohe Tempounterschied nicht mehr Existent ist. Autos nicht kaputt, Fahrer nicht kaputt, Beifahrer nicht kaputt. Unabhängig von der Schuldfrage.

Wenn es darum geht, die Zahl der Unfälle zu reduzieren, hat man allerdings auf Landstraßen und innerorts mehr Handlungsbedarf. Die Autobahn ist der sicherste Straßentyp.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Intertanked, Berlin, Sonntag, 05.04.2026, 17:12 (vor 3 Tagen) @ markus

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Systematisch betrachtet hätte es den Unfall bei Tempolimit mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht gegeben, weil der hohe Tempounterschied nicht mehr Existent ist. Autos nicht kaputt, Fahrer nicht kaputt, Beifahrer nicht kaputt. Unabhängig von der Schuldfrage.


Wenn es darum geht, die Zahl der Unfälle zu reduzieren, hat man allerdings auf Landstraßen und innerorts mehr Handlungsbedarf. Die Autobahn ist der sicherste Straßentyp.

Hab mir das Beispiel ja nicht ausgedacht.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:50 (vor 3 Tagen) @ Intertanked

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Systematisch betrachtet hätte es den Unfall bei Tempolimit mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht gegeben, weil der hohe Tempounterschied nicht mehr Existent ist. Autos nicht kaputt, Fahrer nicht kaputt, Beifahrer nicht kaputt. Unabhängig von der Schuldfrage.

Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha


So ein normaler ICE hat 800-900 Plätze und fährt TÜV zertifiziert mit 100 Prozent Ökostrom durch die Gegend.

Ich weiß nicht, ob dein Vorredner das, was er schreibt, ernst meint, oder ob der die Diskussion hier zum Entgleisen bringen will.

Wie auch immer, "Freie Fahrt für freie Bürger" ist nicht die richtige Antwort auf diese Krise.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 16:49 (vor 3 Tagen) @ Intertanked

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Systematisch betrachtet hätte es den Unfall bei Tempolimit mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht gegeben, weil der hohe Tempounterschied nicht mehr Existent ist. Autos nicht kaputt, Fahrer nicht kaputt, Beifahrer nicht kaputt. Unabhängig von der Schuldfrage.

Man kann natürlich die Menschen maßregeln um diejenigen zu Schützen, die es sich bequem machen wollen.

Vielleicht sollten alle mehr Bahn fahren. Ist schön teuer und die Kohlekraftwerke können für den Stromverbrauch der Bahn noch "ne Schüppe drauflegen". Hahaha


So ein normaler ICE hat 800-900 Plätze und fährt TÜV zertifiziert mit 100 Prozent Ökostrom durch die Gegend.

So so, das ist ja toll. Wozu haben wir das Kohlekraftwerke? Ich würde mal sagen, dass es völlig egal ist, wer Ökostrom und wer Kohlestrom verbraucht. Das Gesamtpaket zählt.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 05.04.2026, 17:03 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

So so, das ist ja toll. Wozu haben wir das Kohlekraftwerke? Ich würde mal sagen, dass es völlig egal ist, wer Ökostrom und wer Kohlestrom verbraucht. Das Gesamtpaket zählt.

Du bist so herrlich das Klischee von der männlichen Kartoffel zwischen 50 und 60 Jahren. Heißt du Dieter? Das wäre die Krönung

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 17:20 (vor 3 Tagen) @ FliZZa

So so, das ist ja toll. Wozu haben wir das Kohlekraftwerke? Ich würde mal sagen, dass es völlig egal ist, wer Ökostrom und wer Kohlestrom verbraucht. Das Gesamtpaket zählt.


Du bist so herrlich das Klischee von der männlichen Kartoffel zwischen 50 und 60 Jahren. Heißt du Dieter? Das wäre die Krönung

Genau solche Sprüche braucht es wenn es an Argumenten fehlt.

Zu deiner Info, Ich habe bevor ich Deutschland verlassen habe eine 42 KW PV Anlage aufs Dach (Sondereigentum in einem Mehrfamilienhaus durchgerungen, das geht!) gebaut, einen großen Speicher in den Keller gestellt, eine kleine Splitanlage installiert, im Bad eine Elektroheizung bei Bedarf genutzt und ein vollelektrisches Auto gekauft. Der Käufer meiner Wohnung hat gerade ein endloses grinsen im Gesicht.
Die Ersparnis von Diesel und Heizgas hat mir die PV Anlage finanziert. Ich habe ökologisch weit mehr getan als die allermeisten in Deutschland.
Aber ich brauche diese Bevormundung und Besserwisserei nicht. Wenn die ganzen Tratschtanten mal handeln statt labern würden könnte man sich um wichtigere Dinge kümmern.

Im Übrigen lebe ich jetzt in einem Land, das sich zu 100% von Wasserkraft mit Strom versorgt.

Dieter hieß mein Vater und ich fasse das als Beleidigung auf.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 17:25 (vor 3 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

So so, das ist ja toll. Wozu haben wir das Kohlekraftwerke? Ich würde mal sagen, dass es völlig egal ist, wer Ökostrom und wer Kohlestrom verbraucht. Das Gesamtpaket zählt.


Du bist so herrlich das Klischee von der männlichen Kartoffel zwischen 50 und 60 Jahren. Heißt du Dieter? Das wäre die Krönung


Genau solche Sprüche braucht es wenn es an Argumenten fehlt.

Zu deiner Info, Ich habe bevor ich Deutschland verlassen habe eine 42 KW PV Anlage aufs Dach (Sondereigentum in einem Mehrfamilienhaus durchgerungen, das geht!) gebaut, einen großen Speicher in den Keller gestellt, eine kleine Splitanlage installiert, im Bad eine Elektroheizung bei Bedarf genutzt und ein vollelektrisches Auto gekauft. Der Käufer meiner Wohnung hat gerade ein endloses grinsen im Gesicht.
Die Ersparnis von Diesel und Heizgas hat mir die PV Anlage finanziert. Ich habe ökologisch weit mehr getan als die allermeisten in Deutschland.
Aber ich brauche diese Bevormundung und Besserwisserei nicht. Wenn die ganzen Tratschtanten mal handeln statt labern würden könnte man sich um wichtigere Dinge kümmern.

Im Übrigen lebe ich jetzt in einem Land, das sich zu 100% von Wasserkraft mit Strom versorgt.

Dieter hieß mein Vater und ich fasse das als Beleidigung auf.

Die KI sagt, das wären "Paraguay, Albanien, Bhutan, Nepal und die Demokratische Republik Kongo". Jetzt bin ich aber doch neugierig geworden, wo. :D

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Jonny Murgsbrüller, Sonntag, 05.04.2026, 17:46 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans


Die KI sagt, das wären "Paraguay, Albanien, Bhutan, Nepal und die Demokratische Republik Kongo". Jetzt bin ich aber doch neugierig geworden, wo. :D

Da du Ecuador, wo ich lebe, nicht aufgelistet hast bin ich auch neugierig geworden, habe ChatGPT gefragt und siehe da. Ich habe falsche Informationen (von Einheimischen) bekommen. Tatsächlich gibt es auch Strom aus fossilen Kraftwerken. 70 -80 % sind aus Wasserkraft.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Intertanked, Berlin, Sonntag, 05.04.2026, 17:40 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

So so, das ist ja toll. Wozu haben wir das Kohlekraftwerke? Ich würde mal sagen, dass es völlig egal ist, wer Ökostrom und wer Kohlestrom verbraucht. Das Gesamtpaket zählt.


Du bist so herrlich das Klischee von der männlichen Kartoffel zwischen 50 und 60 Jahren. Heißt du Dieter? Das wäre die Krönung


Genau solche Sprüche braucht es wenn es an Argumenten fehlt.

Zu deiner Info, Ich habe bevor ich Deutschland verlassen habe eine 42 KW PV Anlage aufs Dach (Sondereigentum in einem Mehrfamilienhaus durchgerungen, das geht!) gebaut, einen großen Speicher in den Keller gestellt, eine kleine Splitanlage installiert, im Bad eine Elektroheizung bei Bedarf genutzt und ein vollelektrisches Auto gekauft. Der Käufer meiner Wohnung hat gerade ein endloses grinsen im Gesicht.
Die Ersparnis von Diesel und Heizgas hat mir die PV Anlage finanziert. Ich habe ökologisch weit mehr getan als die allermeisten in Deutschland.
Aber ich brauche diese Bevormundung und Besserwisserei nicht. Wenn die ganzen Tratschtanten mal handeln statt labern würden könnte man sich um wichtigere Dinge kümmern.

Im Übrigen lebe ich jetzt in einem Land, das sich zu 100% von Wasserkraft mit Strom versorgt.

Dieter hieß mein Vater und ich fasse das als Beleidigung auf.


Die KI sagt, das wären "Paraguay, Albanien, Bhutan, Nepal und die Demokratische Republik Kongo". Jetzt bin ich aber doch neugierig geworden, wo. :D

Wertungsfrei verlinkt ich mal den längeren (durchaus interessanten) Thread des User zu dem Thema.

https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2838078

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 17:34 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Die KI sagt, das wären "Paraguay, Albanien, Bhutan, Nepal und die Demokratische Republik Kongo". Jetzt bin ich aber doch neugierig geworden, wo. :D

Egal wo, in allen von Dir genannten Ländern wird der Sprit in den nächsten Wochen knapp werden. Dafür werden die Staaten mit mehr Geld sorgen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:20 (vor 3 Tagen) @ markus

Laut dem Artikel ist doch genug Angebot vorhanden, da wir kaum Öl aus der Region beziehen. Es geht allein um dem Preis.

Rohöl, Diesel, Benzin, Kerosin, LNG, etc. werden weltweit gehandelt. Diejenigen Staaten, die vorher diese Produkte aus der Golf-Region bezogen hatten, suchen sich jetzt neue Bezugsquellen. Dort, wo auch wir bevorzugt einkaufen.

Ein Beispiel aus der letzten Woche:

Diesel-Tanker ändern ihre Route auf dem Weg nach Europa (Handelsblatt vom 30.03.2026)

"Drei Diesel-Tanker sind im Atlantik umgekehrt und steuern nun auf das afrikanische Festland zu. Steigende Ölpreise führen zu solchen Manövern. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art."

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 09:56 (vor 4 Tagen) @ markus

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.

Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 12:09 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.


Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)

Wie genau würde denn eine Übergewinnsteuer die Menschen entlasten, die die hohen Spritpreise bezahlen müssen? Das senkt doch die Preise nicht, ein Teil des Gewinns landet halt nur woanders. Natürlich kann der Staat mit dem Geld (vielleicht) etwas für die Gemeinschaft "nützlicheres" machen, als der Ölkonzern - das hilft aber auf kurze Sicht erstmal niemandem.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 14:41 (vor 4 Tagen) @ Vielhilftviel

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.


Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)


Wie genau würde denn eine Übergewinnsteuer die Menschen entlasten, die die hohen Spritpreise bezahlen müssen? Das senkt doch die Preise nicht, ein Teil des Gewinns landet halt nur woanders. Natürlich kann der Staat mit dem Geld (vielleicht) etwas für die Gemeinschaft "nützlicheres" machen, als der Ölkonzern - das hilft aber auf kurze Sicht erstmal niemandem.

Je nach dem, wie viel dabei herumkäme, könnte man die Mineralölsteuer für einen Zeitraum x aufheben, bis das "Budget" aus den Übergewinnen aufgebraucht ist, beispielsweise.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Vielhilftviel, Sonntag, 05.04.2026, 15:05 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.


Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)


Wie genau würde denn eine Übergewinnsteuer die Menschen entlasten, die die hohen Spritpreise bezahlen müssen? Das senkt doch die Preise nicht, ein Teil des Gewinns landet halt nur woanders. Natürlich kann der Staat mit dem Geld (vielleicht) etwas für die Gemeinschaft "nützlicheres" machen, als der Ölkonzern - das hilft aber auf kurze Sicht erstmal niemandem.


Je nach dem, wie viel dabei herumkäme, könnte man die Mineralölsteuer für einen Zeitraum x aufheben, bis das "Budget" aus den Übergewinnen aufgebraucht ist, beispielsweise.

Läuft das denn so? Wir eine Übergewinnsteuer direkt im laufenden Monat abgeschöpft? Oder erst mit der Jahresbilanz? Ich hab da echt keine Ahnung, stelle mir das aber nicht so einfach vor. Aber sollte das tatsächlich so funktionieren (Geld kommt im April rein, zeitnahe Reduktion der Mineralölsteuer) würde das den Verbraucher entlasten.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:10 (vor 4 Tagen) @ Vielhilftviel

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.


Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)


Wie genau würde denn eine Übergewinnsteuer die Menschen entlasten, die die hohen Spritpreise bezahlen müssen? Das senkt doch die Preise nicht, ein Teil des Gewinns landet halt nur woanders. Natürlich kann der Staat mit dem Geld (vielleicht) etwas für die Gemeinschaft "nützlicheres" machen, als der Ölkonzern - das hilft aber auf kurze Sicht erstmal niemandem.


Je nach dem, wie viel dabei herumkäme, könnte man die Mineralölsteuer für einen Zeitraum x aufheben, bis das "Budget" aus den Übergewinnen aufgebraucht ist, beispielsweise.


Läuft das denn so? Wir eine Übergewinnsteuer direkt im laufenden Monat abgeschöpft? Oder erst mit der Jahresbilanz? Ich hab da echt keine Ahnung, stelle mir das aber nicht so einfach vor. Aber sollte das tatsächlich so funktionieren (Geld kommt im April rein, zeitnahe Reduktion der Mineralölsteuer) würde das den Verbraucher entlasten.

Wäre ja eigentlich auch nicht schlimm, wenn man das erst einmal beobachtet und dann am Ende für einen Zeitraum xy abrechnet bzw. an die Verbraucher weitergibt (diesmal im positiven Sinne). Die großen Konzerne müssen eh Quartalszahlen bekanntgeben, also zumindest mal alle 3 Monate könnte man das prüfen.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 05.04.2026, 12:46 (vor 4 Tagen) @ Vielhilftviel

Symbolpolitiksteuer wäre der korrekte Ausdruck.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 12:06 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.


Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)

Meiner Meinung haben wir ein deutlich größeres Problem. Unter Katherina Reiche ist das Wirtschaftsministerium in der aktuellen Krisensituation nur noch begrenzt handlungsfähig. Viele wichtige Positionen im Haus sind aktuell unbesetzt, weil Reiche die bisherigen Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber versetzt, beurlaubt oder in den Ruhestand geschickt hat. Andere wichtige Personen sind vor Reiche aus dem Ministerium geflüchtet. Sie tut sich jetzt extrem schwer, neues Personal zu finden. Deshalb will Frau Reiche jetzt externe Beratungsunternehmen anheuern, die auch klassische Ministeriumsaufgaben übernehmen sollen. Alles, was man aus der Richtung hört, klingt ausgesprochen beunruhigend.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 11:43 (vor 4 Tagen) @ FourrierTrans

"Übrigens wird der Preis für Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt. Tempolimit und autofreie Sonntage hätten darauf keinen merklichen Einfluss", sagte Reiche.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reiche-tempolimit-pendlerpauschale-100.html

Stattdessen wird eine höhere Pendlerpauschale vorgeschlagen.


Aha, Frau Reiche will also wieder in die Steuertöpfe greifen, statt in Übergewinne reinzugrätschen.
Interessant wäre da für mich auch eine Erklärung der deutlich unterschiedlichen Preis-Anstiege zwischen europäischen Nachbarn und Deutschland seit dem Beginn des Iran-Kriegs.
Gut, ich hätte von ihr auch nichts anderes erwartet. :-)

Übergewinn macht gerade vor allem der deutsche Staat, denn die Steuern wachsen analog zum Ölpreis zu einem guten Teil mit an. Das beantwortet auch deine Frage, warum der Preis in Deutschland höher ist als in Polen. Für die Tankstellen gibt es jedenfalls keine höheren Gewinne.
Insofern ist es doch richtig, diese Gelder wieder an die Bürger zurückzugeben.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 11:55 (vor 4 Tagen) @ markus

Übergewinn macht gerade vor allem der deutsche Staat, denn die Steuern wachsen analog zum Ölpreis zu einem guten Teil mit an. Das beantwortet auch deine Frage, warum der Preis in Deutschland höher ist als in Polen. Für die Tankstellen gibt es jedenfalls keine höheren Gewinne.
Insofern ist es doch richtig, diese Gelder wieder an die Bürger zurückzugeben.

Der ganz überwiegende Teil der Steuern auf Treibstoff ist unabhängig vom Verkaufspreis. Proportional mit dem Verkaufspreis wächst lediglich die Mehrwertsteuer. Auf der anderen Seite führen Krisensituationen zu Kaufzurückhaltung und zum Rückgang der Mehrwertsteuereinnahmen des Staates.

In Polen sind nicht nur die Kraftstoffpreise niedriger als in Deutschland, auch das Lohnniveau ist es. Gemessen an den diesem Lohnniveau dürften Benzin und Diesel relativ gesehen für die polnische Bevölkerung teurer sein als für die deutsche.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

bigfoot49, Leipzig, Sonntag, 05.04.2026, 13:18 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

In Dänemark zahlt man gerade ca 2.15-2.17€ pro Liter für 95 (also E5). Auf der anderen Seite der Grenze sind es ca 2.25€ pro Liter E5.

Das sah zum Jahresende 2025 noch deutlich anders aus.

Oder wie es https://www.fuel-prices.eu/Denmark/29-12-2025/ auch aufzeigt. Anstieg bis zum Stichtag 30.03. in Dänemark seit 29.12.: 16,1%. Anstieg in Deutschland: 25,2%.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

markus, Sonntag, 05.04.2026, 12:10 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Übergewinn macht gerade vor allem der deutsche Staat, denn die Steuern wachsen analog zum Ölpreis zu einem guten Teil mit an. Das beantwortet auch deine Frage, warum der Preis in Deutschland höher ist als in Polen. Für die Tankstellen gibt es jedenfalls keine höheren Gewinne.
Insofern ist es doch richtig, diese Gelder wieder an die Bürger zurückzugeben.


Der ganz überwiegende Teil der Steuern auf Treibstoff ist unabhängig vom Verkaufspreis. Proportional mit dem Verkaufspreis wächst lediglich die Mehrwertsteuer. Auf der anderen Seite führen Krisensituationen zu Kaufzurückhaltung und zum Rückgang der Mehrwertsteuereinnahmen des Staates.

Hinzu kommt, dass aufgrund der höheren Inflation die EZB die Zinsen anheben wird.

In Polen sind nicht nur die Kraftstoffpreise niedriger als in Deutschland, auch das Lohnniveau ist es. Gemessen an den diesem Lohnniveau dürften Benzin und Diesel relativ gesehen für die polnische Bevölkerung teurer sein als für die deutsche.

Ja, das wird so sein.

Sollte es keine schnelle Lösung geben (und danach sieht es nicht aus) stehen weitere schwierige Jahre vor uns.

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Fire Kid, Ort, Sonntag, 05.04.2026, 12:57 (vor 4 Tagen) @ markus

Hat da jemand Klimageld gerufen? ;)

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 15:17 (vor 4 Tagen) @ Fire Kid

Hat da jemand Klimageld gerufen? ;)

Ach ja, da war mal was. Bei den ganzen "Versprechungen" verliert man so langsam den Überblick...

Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet

Fire Kid, Ort, Sonntag, 05.04.2026, 15:46 (vor 4 Tagen) @ Foreveralone

Das wird in dem Jahr ausgezahlt, in welchem das Fax für immer aus den Ämtern verbannt wird. Also nie.

CNN zu den Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 15:02 (vor 5 Tagen) @ Floatdownstream

The global oil crisis is turning into an everything crisis (CNN Business)

Aktuell trifft es vor allem Asien. Aber die Auswirkungen werden sich, falls die Krise anhält, auch in anderen Regionen der Welt zeigen.

Auch bei uns geht es mittlerweile los. Das hat mir bereits gestern jemand geschrieben, der in einem deutschen Unternehmen im Vorstand sitzt:

"So langsam wirds dann eklig mit den Kosten. Kunststofflieferanten erklären allesamt Force Majeure und erhöhen auch für bestätigte Bestellungen die Preise um fast 25%… usw…"

CNN zu den Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 09:58 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

The global oil crisis is turning into an everything crisis (CNN Business)

Aktuell trifft es vor allem Asien. Aber die Auswirkungen werden sich, falls die Krise anhält, auch in anderen Regionen der Welt zeigen.

Auch bei uns geht es mittlerweile los. Das hat mir bereits gestern jemand geschrieben, der in einem deutschen Unternehmen im Vorstand sitzt:

"So langsam wirds dann eklig mit den Kosten. Kunststofflieferanten erklären allesamt Force Majeure und erhöhen auch für bestätigte Bestellungen die Preise um fast 25%… usw…"

Aaaah Claim Management Ick hör trapsen. :-)
Hoffentlich kann ich bald in Rente, bestenfalls noch vor 40, hab da keine Energie mehr für. :-)

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:40 (vor 6 Tagen) @ Floatdownstream

Wirtschaftsweise Grimm bringt Tempolimit ins Spiel (Tagesschau)

"Die Wirtschaftsweise Grimm hält ein Tempolimit im Verkehr für ein "kluges Signal" und verweist auf andere Länder, die härtere Maßnahmen angesichts der Ölkrise ergreifen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung hält sie für verfehlt."

Von Grimm hätte ich das nicht erwartet. Aber die Forderung halte ich für angemessen. Bereits vor gut einer Woche hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Fall eines länger andauernden Krieges vor einer möglichen Treibstoffknappheit gewarnt.

Bei längerem Iran-Krieg - Reiche: Ab Ende April könnte Benzin knapp werden (Deutschlandfunk vom 25.03.2026)

"Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat im Fall eines längeren Iran-Kriegs vor Treibstoffknappheit gewarnt."

Stärker als Benzin dürften Diesel und ähnliche Produkte betroffen sein. Hier reicht die Raffineriekapazität im EU-Raum nicht aus, man kauft einen Teil aus dem außereuropäischen Ausland zu. Hier konkurriert man jetzt mit den asiatischen Staaten und Australien.

Ähnlich dürfte es auch beim LNG aussehen. Auch hier dürfte die Nachfrage nicht nur die Preise hochtreiben, darüber hinaus dürfte das Angebot auf dem Weltmarkt deutlich hinter der Nachfrage zurückbleiben.

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.

Gestern auf der Autobahn

Thomas, Dortmund, Sonntag, 05.04.2026, 12:09 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Natürlich brettern immer noch Autos in heftigen Geschwindigkeiten an dir vorbei. Aber man merkt schon, dass viele rechts fahren und sich mit Tempo 100 eingerichtet haben, ohne anderen im Weg zu stehen. War alles sehr entspannt.

Gestern auf der Autobahn

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 12:34 (vor 4 Tagen) @ Thomas

Natürlich brettern immer noch Autos in heftigen Geschwindigkeiten an dir vorbei. Aber man merkt schon, dass viele rechts fahren und sich mit Tempo 100 eingerichtet haben, ohne anderen im Weg zu stehen. War alles sehr entspannt.

Die beiden Male, als ich ein, zwei Wochen nach Kriegsbeginn auf der Autobahn unterwegs war, wirkte das ganze auf mich eher ungeordneter als sonst. Das trafen Autos, die eher langsam unterwegs waren und auch LKW mit einem relativ geringen Geschwindigkeitsvorteil überholten, auf schnell fahrende Autos. Das führte dann dazu, dass die mit höher Geschwindigkeit auffahrenden teils stark abbremsen mussten. Das zog sich dann durch, und plötzlich musste man auf fünfzig, sechzig km/h herunter bremsen. Zudem hatte ich den Eindruck, dass auch bei den LKW die Geschwindigkeitsunterschiede größer waren als sonst. Die meisten LKW sind mit "echten" gut 85 bis knapp 88 km/h unterwegs. Da aber gab es einige LKW, die waren eher mit 75 km/h unterwegs. Deshalb haben auch die Überholvorgänge von Lkw zugenommen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, waren das in der Regel Osteuropäer, z.B. aus Bulgarien. Meine Vermutung ist, die Fahrer hatten nur ein bestimmtes Budget für das Tanken von Kraftstoff und versuchten deshalb, möglichst spritsparend ans Ziel zu gelangen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

DrRock, Freitag, 03.04.2026, 22:10 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Ist Wirtschatsweise/r eigentlich ein Ausbildungsberuf?
Wie wird man sowas?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:22 (vor 5 Tagen) @ DrRock

Ist Wirtschatsweise/r eigentlich ein Ausbildungsberuf?
Wie wird man sowas?

Indem man vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen wird.

Veronika Grimm wird da allerdings ausscheiden. Einer der Vorwürfe gegen sie ist, dass sie zu viele "Hüte" trägt. Sie ist u.a. Mitglied des Aufsichtsrats von Siemens Energy, Herausgeberin von Media Pioneer, Mitglied im Nationalen Wasserstoffrat und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsrats der CDU.

Insbesondere wegen ihres Aufsichtsratspostens wurde sie aus dem Sachverständigenrat heraus massiv kritisiert. Die Frage ist, wem ihre Loyalität gilt. Siemens oder dem Sachverständigenrat?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

donotrobme, Münsterland, Freitag, 03.04.2026, 19:33 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.

Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 20:01 (vor 5 Tagen) @ donotrobme

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 20:42 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.

Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:50 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...

Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen würde eine Einsparung im mindestens mittleren einstelligen Prozentbereich bringen. Das ist in der aktuellen Situation eine durchaus relevante Größenordnung.

Der EU-Energiekommissar Dan Jorgensen hat mittlerweile erklärt, dass sogar eine Kraftstoffrationierung notwendig werden könnte. Das sollte den Ernst der Lage verdeutlichen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:35 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.

Wir werden diejenigen, die große Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch fahren, nicht morgen zwingen können, in sparsamere Autos mit Verbrennungsmotor oder gar Elektroautos umzusteigen. Dazu fehlt dem Staat die Befugnis, und morgen wären die sparsameren Fahrzeuge gar nicht verfügbar.

Aber der Staat darf Tempolimits verhängen. Dass es die bei uns auf der Autobahn nicht gibt, ist international die ganz große Ausnahme. Und so ein Tempolimit wirkt sich besonders bei den großen Fahrzeugen mit einer großen Frontfläche, die eh schon einen hohen Treibstoffverbrauch haben, besonders stark aus.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Aufholjagd 10-06-1995, Samstag, 04.04.2026, 15:12 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Tempolimit ist eine gute Sache. Das würde auch den Schadstoffausstoss reduzieren.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 15:16 (vor 5 Tagen) @ Aufholjagd 10-06-1995

Tempolimit ist eine gute Sache. Das würde auch den Schadstoffausstoss reduzieren.

Schadstoffausstoß, CO2-Ausstoß, Lärmbelastung, die Häufigkeit von Staus und von Verkehrsunfällen würde sinken, etc. Ein Tempolimit hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Deshalb haben fast alle Staaten der Welt eines auch auf Autobahnen.

Aber hier geht es primär darum, dass man in einer konkreten Mangelsituation den Verbrauch an Kraftstoff reduziert.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Samstag, 04.04.2026, 16:12 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Tempolimit ist eine gute Sache. Das würde auch den Schadstoffausstoss reduzieren.


Schadstoffausstoß, CO2-Ausstoß, Lärmbelastung, die Häufigkeit von Staus und von Verkehrsunfällen würde sinken, etc. Ein Tempolimit hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Deshalb haben fast alle Staaten der Welt eines auch auf Autobahnen.

Aber hier geht es primär darum, dass man in einer konkreten Mangelsituation den Verbrauch an Kraftstoff reduziert.

Stimmt nichtmal die Hälfte von.
Lärmbelästigung macht (zumindest auf Autobahnen) kaum einen Unterschied. Die vielen LKW machen den Großteil an Lärm aus.
Staus gibt es auch in anderen Ländern zuhauf. Baustellen, Ballungsgebiete, Stoßzeiten und unachtsame Fahrer, die es auch bei Tempolimit gibt verursachen immer Staus.
Unfälle gibt es statistisch z.B. in Spanien genau so viele wie bei uns.

Tschechien hat übrigens das Tempolimit von 130auf 150 erhöht und die Niederlande haben es auch teilweise von 100 auf 130 erhöht.

Übrigens, nn Quito gibt es das Pico y Placa-System bei dem bestimmte Nummernschilder ein Fahrverbot haben. Montag bis Freitag, jeweils von 06:00 bis 09:30 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr. Die Beschränkung basiert auf der letzten Ziffer des Kennzeichens: Montag (1-2), Dienstag (3-4), Mittwoch (5-6), Donnerstag (7-8), Freitag (9-0). An Wochenenden und Feiertagen gibt es keine Einschränkungen. Das soll den Verkehr und die Luftverschmutzung entlasten.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 07:43 (vor 4 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Tempolimit ist eine gute Sache. Das würde auch den Schadstoffausstoss reduzieren.


Schadstoffausstoß, CO2-Ausstoß, Lärmbelastung, die Häufigkeit von Staus und von Verkehrsunfällen würde sinken, etc. Ein Tempolimit hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Deshalb haben fast alle Staaten der Welt eines auch auf Autobahnen.

Aber hier geht es primär darum, dass man in einer konkreten Mangelsituation den Verbrauch an Kraftstoff reduziert.


Stimmt nichtmal die Hälfte von.

Mit Verlaub, das ist Unfug. Meine Aussagen sind zutreffend.

Lärmbelästigung macht (zumindest auf Autobahnen) kaum einen Unterschied. Die vielen LKW machen den Großteil an Lärm aus.

Nein. Lkw, etc. sorgen für einen gleichbleibenden Geräuschpegel. Der Lärm beschleunigender Fahrzeuge ragt da deutlich heraus und ist deshalb deutlich störender. Da müssen noch nicht einmal (legale) Klappenauspuffe, etc. im Spiel sein. Ein fehlendes Tempolimit sorgt dafür, dass der Verkehrsfluss deutlich ungleichmäßiger wird, Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge nehmen deutlich zu.

Staus gibt es auch in anderen Ländern zuhauf. Baustellen, Ballungsgebiete, Stoßzeiten und unachtsame Fahrer, die es auch bei Tempolimit gibt verursachen immer Staus.

Mit Verlaub, das ist einfach nur ein untauglicher Ablenkungsversuch. Die Verkehrswissenschaft hat eindeutig belegt, dass Tempolimits auf Autobahnen die Anzahl von Staus deutlich reduzieren. Das ist auch einer der Gründe für dynamische Tempolimits auf stark befahrenen Autobahnabschnitten. Im Wettbewerb Verkehrswissenschaften gegen Stammtisch gewinnt was Fakten angeht nie der Stammtisch.

Unfälle gibt es statistisch z.B. in Spanien genau so viele wie bei uns.

Auch das ist ein untaugliches Beispiel. Die Verkehrswissenschaft hat eindeutig belegt, dass Tempolimits die Anzahl und auch die Schwere von Unfällen auf der Autobahn deutlich reduzieren.


Tschechien hat übrigens das Tempolimit von 130auf 150 erhöht und die Niederlande haben es auch teilweise von 100 auf 130 erhöht.

Tschechien hat eine Regierung von Rechtspopulisten und von Rechtsradikalen. Eine der Regierungsparteien nennt sich "Autofahrerpartei". Da ist die gesammelte Inkompetenz unterwegs. In den Niederlanden hat die rechtsradikale Partij voor de Vrijheid von Geert Wilders die Erhöhung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit in der letzten Legislaturperiode erzwungen. Die PVV und die mit ihr koalierenden Parteien sind im letzten Herbst abgewählt worden, das Tempolimit - das die Mehrzahl der Niederländer unterstützte - dürfte demnächst wieder reduziert werden. Also zwei ausgesprochen schlechte Beispiele.


Übrigens, nn Quito gibt es das Pico y Placa-System bei dem bestimmte Nummernschilder ein Fahrverbot haben. Montag bis Freitag, jeweils von 06:00 bis 09:30 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr. Die Beschränkung basiert auf der letzten Ziffer des Kennzeichens: Montag (1-2), Dienstag (3-4), Mittwoch (5-6), Donnerstag (7-8), Freitag (9-0). An Wochenenden und Feiertagen gibt es keine Einschränkungen. Das soll den Verkehr und die Luftverschmutzung entlasten.

Möchtest Du lieber ein Fahrverbot als ein Tempolimit? Oder wie soll ich das deuten? Ein Sonntagsfahrverbot gab es während der Ölkrise 1973.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Dienstag, 07.04.2026, 07:02 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 57 Min.) @ Ulrich

Jetzt muß ich doch nochmal antworten weil ich dies erst gerade gelesen habe.

Lärmbelästigung macht (zumindest auf Autobahnen) kaum einen Unterschied. Die vielen LKW machen den Großteil an Lärm aus.


Nein. Lkw, etc. sorgen für einen gleichbleibenden Geräuschpegel. Der Lärm beschleunigender Fahrzeuge ragt da deutlich heraus und ist deshalb deutlich störender. Da müssen noch nicht einmal (legale) Klappenauspuffe, etc. im Spiel sein. Ein fehlendes Tempolimit sorgt dafür, dass der Verkehrsfluss deutlich ungleichmäßiger wird, Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge nehmen deutlich zu.

Mir ist kein Autobahnabschnitt bekannt, auf dem es trotz besiedeltem Gebiet kein Tempolimit gibt aber was solls. Das ständige Bremsen und beschleunigen kenne ich eher in tempobegrenzten Strecken als da wo man Gas geben darf. Z.B. auf der A 1 vom Lotter Kreuz bis Alhorner Heide muß man wirklich nervenstark sein wenn man mit Abstandstempomat fährt und da ist fast durchgehend Geschwindigkeitsbegrenzung.

Staus gibt es auch in anderen Ländern zuhauf. Baustellen, Ballungsgebiete, Stoßzeiten und unachtsame Fahrer, die es auch bei Tempolimit gibt verursachen immer Staus.


Mit Verlaub, das ist einfach nur ein untauglicher Ablenkungsversuch. Die Verkehrswissenschaft hat eindeutig belegt, dass Tempolimits auf Autobahnen die Anzahl von Staus deutlich reduzieren. Das ist auch einer der Gründe für dynamische Tempolimits auf stark befahrenen Autobahnabschnitten. Im Wettbewerb Verkehrswissenschaften gegen Stammtisch gewinnt was Fakten angeht nie der Stammtisch.

Wo wir wieder bei der A 1 wären. Trotz Tempolimit immer wieder bremsen und beschleunigen bis man dann endlich vor der Baustelle im Stau steht.
Im Übrigen sind stark befahrene Autobahnabschnitte auch in Deutschland schon Geschwindigkeitsbegrenzt.

Unfälle gibt es statistisch z.B. in Spanien genau so viele wie bei uns.


Auch das ist ein untaugliches Beispiel. Die Verkehrswissenschaft hat eindeutig belegt, dass Tempolimits die Anzahl und auch die Schwere von Unfällen auf der Autobahn deutlich reduzieren.

Hab mal was raus gesucht.
https://www.t-online.de/mobilitaet/recht-und-verkehr/id_100394956/europas-gefaehrlichste-autobahnen-grosses-laender-ranking.html

Wir sind mit den Autobahnunfalltoten in der EU exakt im Mittelfeld. Bemerkenswert, da wir die einzigen sind die auf einigen Streckenabschnitten kein Tempolimit haben. Ein Schelm (ach ne, Populist), wer auch andere Ursachen, z.B. schlechte Fahrausbildung, als Geschwindigkeit in Betracht zieht.
Werden in der Fahrschule eigentlich immer noch nur 2 Autobahnfahrstunden absolviert oder hat man das erhöht? Wenn die Fahrschüler da besser ausgebildet würden würden die Todeszahlen vermutlich stärker sinken als bei einem Tempolimit (eigene Einschätzung).

Tschechien hat übrigens das Tempolimit von 130auf 150 erhöht und die Niederlande haben es auch teilweise von 100 auf 130 erhöht.


Tschechien hat eine Regierung von Rechtspopulisten und von Rechtsradikalen. Eine der Regierungsparteien nennt sich "Autofahrerpartei". Da ist die gesammelte Inkompetenz unterwegs. In den Niederlanden hat die rechtsradikale Partij voor de Vrijheid von Geert Wilders die Erhöhung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit in der letzten Legislaturperiode erzwungen. Die PVV und die mit ihr koalierenden Parteien sind im letzten Herbst abgewählt worden, das Tempolimit - das die Mehrzahl der Niederländer unterstützte - dürfte demnächst wieder reduziert werden. Also zwei ausgesprochen schlechte Beispiele.

Okay, die bösen rechtsradikalen Parteien treffen so abgrundtiefe schlechte Entscheidungen. Sind deine Studien von den Grünen in Auftrag gegeben worden? Sag ich nur so viel zu, ich bin so weit weg von rechts wie wir alle hier im Forum von den Blauen. Aber ein Grüner bin ich auch nicht, ich kann in Eigeninitiative umweltfreundliche Dinge tun und brauche die Ökodiktatoren nicht.

Übrigens, nn Quito gibt es das Pico y Placa-System bei dem bestimmte Nummernschilder ein Fahrverbot haben. Montag bis Freitag, jeweils von 06:00 bis 09:30 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr. Die Beschränkung basiert auf der letzten Ziffer des Kennzeichens: Montag (1-2), Dienstag (3-4), Mittwoch (5-6), Donnerstag (7-8), Freitag (9-0). An Wochenenden und Feiertagen gibt es keine Einschränkungen. Das soll den Verkehr und die Luftverschmutzung entlasten.


Möchtest Du lieber ein Fahrverbot als ein Tempolimit? Oder wie soll ich das deuten? Ein Sonntagsfahrverbot gab es während der Ölkrise 1973.

Habe ich das in diesem Zusammenhang erwähnt? Na ja, war nur mal informativ. Obs gut ist? Keine Ahnung. Aber in Quito (die Stadt liegt in Berghängen) ist die Verkehrsregelung sehr kompliziert. Zur Stau und Schadstoffreduzierung scheint dies aber ein probates Mittel zu sein.

Und jetzt werde ich echt mal populistisch.
Wenn man den ganzen Stümpern, die von Autobahn fahren keine Ahnung haben das Recht nehmen würde auf dieser zu fahren würde es wohl nur noch Unfälle technischer Herkunft geben.
Und du könntest deinen Tempomat in deinem Caddy auch hinter einem LKW auf 88 km/h stellen. Dann würdest du noch mehr Sprit sparen als wenn du beschleunigst, auf die Spur deiner Feinde wechselst und den LKW überholst.

Interessant ist, dass es hier eigentlich mal darum ging, dass ein Tempolimit keine signifikanten Auswirkungen auf den Öl bzw. Kraftstoffmarkt haben wird.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Sonntag, 05.04.2026, 09:36 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Möchtest Du lieber ein Fahrverbot als ein Tempolimit? Oder wie soll ich das deuten? Ein Sonntagsfahrverbot gab es während der Ölkrise 1973.

Die Frage ist doch, was man erreichen will. Nur „ein Zeichen setzen“ oder tatsächlich eine sehr deutliche Reduktion des Verbrauchs? Ich werde das Gefühl nicht los, dass eigentlich jeder weiß, dass ersteres keinen wirklich nennenswerten Effekt haben wird auf den Ölpreis, man aber mit vermeintlich einfachen Lösungen sein Gewissen beruhigen möchte.

Wenn Öl wirklich knapp ist, helfen nur geringere Abgaben. Ob man das umsetzen kann, weiß ich nicht. Aber wenn - vereinfacht gesagt - jeder 20% weniger als vorher bekommt, wird er individuell dafür sorgen, dass er damit auskommt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 11:58 (vor 4 Tagen) @ markus

Möchtest Du lieber ein Fahrverbot als ein Tempolimit? Oder wie soll ich das deuten? Ein Sonntagsfahrverbot gab es während der Ölkrise 1973.


Die Frage ist doch, was man erreichen will. Nur „ein Zeichen setzen“ oder tatsächlich eine sehr deutliche Reduktion des Verbrauchs? Ich werde das Gefühl nicht los, dass eigentlich jeder weiß, dass ersteres keinen wirklich nennenswerten Effekt haben wird auf den Ölpreis, man aber mit vermeintlich einfachen Lösungen sein Gewissen beruhigen möchte.

Wenn Öl wirklich knapp ist, helfen nur geringere Abgaben. Ob man das umsetzen kann, weiß ich nicht. Aber wenn - vereinfacht gesagt - jeder 20% weniger als vorher bekommt, wird er individuell dafür sorgen, dass er damit auskommt.

Das Rationieren von Kraftstoff kann schon deshalb nicht funktionieren, weil es keine Daten über den bisherigen Bezug gibt. "Zwanzig Prozent weniger", aber von was?

Ein Tempolimit 100/80 dürfte zu einer Einsparung bei Kraftstoffen im mittleren einstelligen Prozentbereich führen. Das ist eine durchaus relevante Größenordung.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 22:30 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..

Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:40 (vor 5 Tagen) @ markus

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Die Physik kann man nicht betrügen. Ein SUV hat eine deutlich größere Frontfläche als ein älterer Kompaktwagen. Das führt dazu, dass er selbst bei einem günstigeren CW-Wert im höheren Geschwindigkeitsbereich deutlich mehr Kraftstoff benötigt. Verbrennungsmotoren sind mittlerweile so ausgereift, dass es hier in den letzten Jahrzehnten nur noch recht kleine Fortschritte gegeben hat, das gilt auch für Getriebe. Und eine Start/Stopp-Automatik muss schon eine Stunde lang oder länger den Motor ausschalten, um auch nur eine Einsparung von einem Liter Treibstoff zu ermöglichen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Samstag, 04.04.2026, 08:10 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.


Die Physik kann man nicht betrügen. Ein SUV hat eine deutlich größere Frontfläche als ein älterer Kompaktwagen. Das führt dazu, dass er selbst bei einem günstigeren CW-Wert im höheren Geschwindigkeitsbereich deutlich mehr Kraftstoff benötigt. Verbrennungsmotoren sind mittlerweile so ausgereift, dass es hier in den letzten Jahrzehnten nur noch recht kleine Fortschritte gegeben hat, das gilt auch für Getriebe. Und eine Start/Stopp-Automatik muss schon eine Stunde lang oder länger den Motor ausschalten, um auch nur eine Einsparung von einem Liter Treibstoff zu ermöglichen.

Bei höheren Geschwindigkeiten ja. Ich staunte aber neulich nicht schlecht, als mir ein Fahrer eines neuen X3 seinen Verbrauch zeigte. Der war nämlich ziemlich genau auf dem gleichen Niveau wie bei meinem 1er von 2013 mit Schaltgetriebe. Der Segelmodus bringt wohl einiges an Einsparung.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 14:34 (vor 5 Tagen) @ markus


Bei höheren Geschwindigkeiten ja. Ich staunte aber neulich nicht schlecht, als mir ein Fahrer eines neuen X3 seinen Verbrauch zeigte. Der war nämlich ziemlich genau auf dem gleichen Niveau wie bei meinem 1er von 2013 mit Schaltgetriebe. Der Segelmodus bringt wohl einiges an Einsparung.

Ich behaupte, das redet Ihr Euch schön. Die Physik lässt sich nicht austricksen. Größere Frontfläche heißt größerer Luftwiderstand, mehr Gewicht heißt mehr Energieaufwand beim Beschleunigen. Und anders als beim Elektroauto kann man diese Energie nicht durch Rekuperation zumindest teilweise zurückgewinnen kann.

Selbst bei Elektro-SUV gelten diese Gesetzmäßigkeiten zu einem beträchtlichen Teil. Beim neuen BMW iX3 schrumpft bei schneller, aggressiver Fahrweise die Reichweite, die laut Norm mehr als 800 Kilometer beträgt, prozentual deutlich stärker als bei Elektro-Limousinen. Elementare Physik.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 23:54 (vor 5 Tagen) @ markus

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Der Fahrer des uralten VW würde bestimmt auch gerne den modernen SUV fahren, kann ihn sich aber eben nicht leisten. Außerdem fährt er die Karre dann wohl auch in den meisten Fällen weil er mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht bis gar nicht zur Arbeit oder zu ihm wichtigen Zielen kommt.
In vielen Fällen ist es auch der mit dem modernen SUV, der dem mit dem Golf im Büro erklärt, dass eine Lohnerhöhung wegen der angespannten betrieblichen Lage nicht möglich ist.

Dass z.B. ein Audi Q8, der auf der Autobahn mit 210 an einem 15 Jahre alten Golf, der rechts mit 110 fährt, vorbei rauscht weniger frisst als der Golf glaube ich auch nicht.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Samstag, 04.04.2026, 08:32 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Der Fahrer des uralten VW würde bestimmt auch gerne den modernen SUV fahren, kann ihn sich aber eben nicht leisten.

Ich könnte es mir durchaus leisten, will es aber nicht. Ist das jetzt gut oder schlecht?

Außerdem fährt er die Karre dann wohl auch in den meisten Fällen weil er mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht bis gar nicht zur Arbeit oder zu ihm wichtigen Zielen kommt.

Wenn ich mir den Verkehr in Dortmund anschaue, also eine Stadt mit gutem Nahverkehr, kommt es mir so vor, als nutzen viele Menschen ihr Auto aus Bequemlichkeit. Denn dort könnte man ja ohne Auto sehr gut leben.

In vielen Fällen ist es auch der mit dem modernen SUV, der dem mit dem Golf im Büro erklärt, dass eine Lohnerhöhung wegen der angespannten betrieblichen Lage nicht möglich ist.

Das Schlimme ist doch: Die Leute glauben das und sind dann froh, überhaupt einen Job zu haben.


Dass z.B. ein Audi Q8, der auf der Autobahn mit 210 an einem 15 Jahre alten Golf, der rechts mit 110 fährt, vorbei rauscht weniger frisst als der Golf glaube ich auch nicht.

Das definitiv. Aber bei gleichen Geschwindigkeiten kann das ganz schnell anders sein.

Wo zieht man da überhaupt die Grenze? Ich weiß natürlich: Immer exakt eine Klasse über der, die man selbst fährt. Denn auch der Kleinwagenfahrer kann zurecht fragen: Warum fährst du Kompakt- oder sogar Mittelklasse? Noch besser wäre natürlich ein Smart Zweisitzer oder gleich ein Lastenrad.

Wenn wir ehrlich sind, wollen wir ganz oft selbst keinen Beitrag leisten. Man sucht sich die Gruppe heraus, die etwas besser dasteht und die sollen doch bitte leiden. Mein Beitrag ist gerade der, dass ich das Auto möglichst wenig bewege. Mehr Homeoffice und möglichst wenig überhaupt fahren bzw. mehr optimierte Fahrten (mehrere Erledigungen gezielt zusammenlegen und in einer Fahrt erledigen).

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

PePopp, Freitag, 03.04.2026, 23:01 (vor 5 Tagen) @ markus

Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..


Ea kommt aber nicht nur auf den Hubraum an. Ein neuer SUV kann weniger verbrauchen als ein 20 Jahre alter Kompaktwagen. Motoren und Getriebe sind effizienter geworden und Start/Stopp Automatik bringt auch etwas.
Wer also einen uralten VW Golf fährt, kann schlecht mit dem Finger auf einen Fahrer eines modernen SUV zeigen.

Mit dem kleinen Unterschied, dass der Fahrer des uralten Golfs das in den meisten Fällen deshalb macht, weil er sich ein neues Auto nicht leisten kann und man zudem schon ziemlich viele Kilometer fahren muss, damit sich das amortisiert.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

herrNick, Freitag, 03.04.2026, 20:51 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.

Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 20:56 (vor 5 Tagen) @ herrNick

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.

Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

herrNick, Freitag, 03.04.2026, 21:02 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.

Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 21:46 (vor 5 Tagen) @ herrNick

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ist die Versorgungslage denn so ernst, dass wir solche Mittel brauchen, um den Verbrauch zu senken?


Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent Rohöl, zudem Benzin, Diesel, Kerosin, etc. aus der Golfregion. Die Produkte gingen zwar bisher meist nach Asien und Australien, aber die dortigen Abnehmer werden natürlich versuchen, auf dem Weltmarkt neue Lieferanten zu treffen und treten mit uns in Konkurrenz. Zudem benötigen Raffinerien häufig einen Sortenmix, und ein Teil der Sorten für Raffinerien in Europa und den USA kann auch vom Golf stammen.

Katherina Reiche jedenfalls hat vor gut einer Woche vor einer eventuell drohenden Knappheit auch in Deutschland gewarnt, falls der Konflikt am Golf anhält.


Na klar, ein Tempolimit wirds richten. Wieviel % der gefahrenen Kilometer in Deutschland werden auf den 5 % Autobahnen ohne Tempolimit mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h gefahren? Das wird Milliarden von Litern einsparen...
Wenn man was sinnvolles machen will müsste man die Subvention bzw.die Steuervergütung bei fetten SUVs oder Limosinen, die als Firmenwagen durch die Gegend fahren abschaffen, z.B. alle Firmenwagen mit mehr als 1,6l Hubraum müssen in Anschaffung und Unterhalt voll versteuert werden..
Außerdem sollte die Pendlerpauschale auf 100 % der Mineralölsteuern angehoben und monatlich mit der Lohnabrechnung "netto" ausgezahlt werden. Als drittes sollte den Mineralöl/Brennstoffkonzernen die Gewinnsteuer progressiv erhöht werden.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte aber ich denke so könnte man Verbrauch und Preiswucher ein wenig deckeln.


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.

Autofreie Innenstädte. Wäre für mich der aller-allerwichtigste Punkt.


Würde nicht nur Sprit sparen, sondern die Lebensqualität der Anwohner und Passanten heben. Aber ne, in Dortmund stampfen wir mal lieber die Straßenbahnen in der Kampfstraße ein. Ganz schlauer move war das damals, ganz schlau.

Ja, ich weiß das es noch die U-Bahn Verbindung gibt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 21:10 (vor 5 Tagen) @ herrNick


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.

Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)

Aber im ernst, ich denke die Geschwindigkeiten 50 und 100 passen irgendwie auch zur Wahl des Gangs. Also ich bin da wo 70 war nie im 6ten gefahren, glaube irgendwie nicht, dass man da Sprit sparen könnte.
Ich bin als der Ukrainekrieg ausbrach und der Sprit teuer geworden ist jede Woche ca. 700 km gefahren. Ich hatte mir angewöhnt, viel vorausschauender zu fahren, sprich, schneller vom Gas, mehr rollen und weniger bremsen. Das hat (nach Angabe des Bordcomputers) schon sichtbare Auswirkungen gehabt. Hatte dann aber auch zeitnah auf einen vollelektrischen gewechselt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 22:21 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.


Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)

Aber im ernst, ich denke die Geschwindigkeiten 50 und 100 passen irgendwie auch zur Wahl des Gangs. Also ich bin da wo 70 war nie im 6ten gefahren, glaube irgendwie nicht, dass man da Sprit sparen könnte.

Das ist so. Ich habe auch 6 Gänge und bis etwa 130 km/h ist es möglich, den Momentverbrauch unter 5l zu halten. Erst danach geht es spürbar rauf. Hin und wieder überhole ich andere Fahrzeuge mit 150 km/h. Aber das fällt am Ende der Strecke kaum ins Gewicht.

Auf Landstraßen und vor allem innerorts habe ich einen höheren Verbrauch als 5l, da dort Kreuzungen und Ampeln ein ständiges Stoppen und wieder Anfahren erfordern. Autobahnen sind insgesamt spritsparend.

Ich bin als der Ukrainekrieg ausbrach und der Sprit teuer geworden ist jede Woche ca. 700 km gefahren. Ich hatte mir angewöhnt, viel vorausschauender zu fahren, sprich, schneller vom Gas, mehr rollen und weniger bremsen. Das hat (nach Angabe des Bordcomputers) schon sichtbare Auswirkungen gehabt.

Ich sehe das auch im Bordcomputer. Möglichst früh die Gänge hochschalten, möglichst vorausschauend ohne Bremsvorgang am Ortseingang oder vor dem nächsten Kreisverkehr reinrollen, machen sich deutlich bemerkbar. Auch der Tempomat bringt etwas. Man spart da ja nicht nur Sprit, sondern hat auch deutlich weniger Verschleiß an den Bremsen.

Leider kleben mir nachfolgende Autos regelmäßig am Heck. Die allermeisten Autofahrer nutzen wohl im letzten Moment ausgiebig ihre Bremsen. Manche Autofahrer sind ohnehin seltsam. Einige lassen ihr Fernlicht kontinuierlich an, andere haben noch nie was vom Rechtsfahrgebot gehört und die nächsten fahren kontinuierlich 80 km/h, auch wenn nur 70 oder sogar 100 km/h erlaubt sind, die nächsten führen waghalsige Überholungen durch.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 23:31 (vor 5 Tagen) @ markus

Leider kleben mir nachfolgende Autos regelmäßig am Heck. Die allermeisten Autofahrer nutzen wohl im letzten Moment ausgiebig ihre Bremsen. Manche Autofahrer sind ohnehin seltsam. Einige lassen ihr Fernlicht kontinuierlich an, andere haben noch nie was vom Rechtsfahrgebot gehört und die nächsten fahren kontinuierlich 80 km/h, auch wenn nur 70 oder sogar 100 km/h erlaubt sind, die nächsten führen waghalsige Überholungen durch.

Da müsstest du mal nachts hier in Ecuador fahren. Hier meinen etliche, mit dem Fernlicht auf sich aufmerksam machen zu müssen. Außerdem sind an vielen Fahrzeugen so viele bunte und oft auch wild blinkende Lampen verbaut. Man könnte meinen man sitzt im Autoscooter oder Musikexpress.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

haweka, Freitag, 03.04.2026, 21:24 (vor 5 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.


Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)

Wer in einer Tempo-30-Zone mit 60 Km/h fährt, ist nur halb so lange in dieser Zone wie vorgeschrieben. Die Zeit für einen Unfall reduziert sich also um 50 %. Bin aber auch kein Physiker.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Freitag, 03.04.2026, 21:28 (vor 5 Tagen) @ haweka


Ein Tempolimit müsste sich ja nicht auf Autobahnen beschränken.


Na dann erklär mal. 70 statt 100? Bringt mMn. gar nichts außer viel mehr wahnsinnige Überholmanöver.


Autobahn 120, Landstraße 80, Ort 30

Was heißt „bringt nichts“? Ich bin jetzt kein Physiker, aber wenn ich 1,5 Tonnen weniger schnell bewege, brauche ich weniger Energie.


Als auch kein Physiker sage ich mal, wenn ich langsamer fahre, fahr ich länger :)


Wer in einer Tempo-30-Zone mit 60 Km/h fährt, ist nur halb so lange in dieser Zone wie vorgeschrieben. Die Zeit für einen Unfall reduziert sich also um 50 %. Bin aber auch kein Physiker.

*Lach :)))

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Thor, Köln, Freitag, 03.04.2026, 15:21 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

...brauchen wir. *Sarkasmus aus*

Vielleicht denken jetzt mal einige nach und schauen auf die Krise 2022 und was Habeck und Lindner da gemacht haben. Warum das jetzt bei Reiche nichts mehr geht, keine Ahnung.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Frankonius, Frankfurt, Freitag, 03.04.2026, 19:29 (vor 5 Tagen) @ Thor

Wer von hocheffektiven Verbrenner redet, hat in Physik nicht aufgepasst.
Ein Wärme-Kraft-Prozess kann maximal 40 % Wirkungsgrad (Schiffsdiesel) erreichen.

Insofern hatte die Titanic auch eine hocheffektiven Antrieb mit der Kombination aus Dampfmaschine und angeschlossener Niederdruckturbine.
Aber sowohl die Prozesse mit Verbrennungsmotoren als auch Dampfturbinen sind ausgereizt.

Wenn man den Strom mit den verhassten Windmühlen und Solarzellen herstellt, ist die E-Mobilität in Sachen Sauberkeit und Effizienz nicht zu schlagen (fahre selbst noch eine sparsamen Verbrenner). Der neue BMW I3 (neue Klasse) ist geil, aber zu teuer, der Polo Id macht Hoffnung.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 20:11 (vor 5 Tagen) @ Frankonius

Wer von hocheffektiven Verbrenner redet, hat in Physik nicht aufgepasst.
Ein Wärme-Kraft-Prozess kann maximal 40 % Wirkungsgrad (Schiffsdiesel) erreichen.

Insofern hatte die Titanic auch eine hocheffektiven Antrieb mit der Kombination aus Dampfmaschine und angeschlossener Niederdruckturbine.
Aber sowohl die Prozesse mit Verbrennungsmotoren als auch Dampfturbinen sind ausgereizt.

Wenn man den Strom mit den verhassten Windmühlen und Solarzellen herstellt, ist die E-Mobilität in Sachen Sauberkeit und Effizienz nicht zu schlagen (fahre selbst noch eine sparsamen Verbrenner). Der neue BMW I3 (neue Klasse) ist geil, aber zu teuer, der Polo Id macht Hoffnung.

Im normalen Betrieb sind es bei einem Verbrennungsmotor in einem Auto wohl eher 20 Prozent, weil er sich meist nicht im optimalen Lastbereich bewegt.

Die neue Klasse gefällt in der Tat technisch und optisch. Mal schauen, was das Modell mit Heckantrieb kosten wird.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:34 (vor 6 Tagen) @ Thor

...brauchen wir. *Sarkasmus aus*

Vielleicht denken jetzt mal einige nach und schauen auf die Krise 2022 und was Habeck und Lindner da gemacht haben. Warum das jetzt bei Reiche nichts mehr geht, keine Ahnung.

Mir hat bei weitem nicht alles gut gefallen, was Robert Habeck gemacht hat. Aber man ist durch die Gasmangellage deutlich besser durch gekommen, als alle erwartet hatten.

Was allerdings Christian Lindner angeht, so hat sein Tankrabatt vor allem den Mineralölkonzernen genutzt.

Für den angeblich "hocheffektiven Verbrenner" hat übrigens noch gestern Markus Söder geworben. Ich frage mich, was der Mann in den letzten Wochen wohl gemacht hat. Und auch Katherina Reiche ist meiner Meinung nach eine völlige Fehlbesetzung. Ihre "Biotreppe", die sie kurz vor dem US-Angriff vorgestellt hat, um die Gasheizung zu retten, kann nicht funktionieren. Dafür haben wir viel zu wenig Biogas. Ich hoffe, Friedrich Merz zieht endlich den Stecker. In ihrem Ministerium hat die Frau mittlerweile sehr viele Leute gefeuert oder in den Ruhestand geschickt, andere sind vor ihr geflüchtet. Mittlerweile ist das Ministerium kaum noch handlungsfähig.

Was den Kampf gegen das Elektroauto und die Wärmepumpe angeht, so hat sich die Union in die Falle begeben. Ich hoffe, man findet schnell wieder aus dieser Sackgasse heraus. Der Kampf für die Gasheizung und das Auto mit Verbrennungsmotor ist ähnlich erfolgversprechend wie der Kampf für die Dampflok Mitte des letzten Jahrhunderts.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

majae, Muc, Sonntag, 05.04.2026, 14:59 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

In ihrem Ministerium hat die Frau mittlerweile sehr viele Leute gefeuert oder in den Ruhestand geschickt, andere sind vor ihr geflüchtet. Mittlerweile ist das Ministerium kaum noch handlungsfähig.

Das war auch so eine geile Aktion von ihr. Ihr Top-Beamten werden bei vollem Gehalt (sind schließlich Beamte, die lassen sich nicht feuern) in den Ruhestand geschickt und dafür hat McKinsey 17 Jahres-Vollzeitstellen bekommen. Diese Frau versucht ja noch nicht mal so zu tun, als würde sie Politik machen für ihre Wähler machen, ihr einzige Aufgabe besteht darin, möglichst viel Geld zu ihren Buddy’s zu scheffeln auf Kosten der Bevölkerung. Und damit passt sie perfekt in die zutiefst korrupte Union.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:31 (vor 3 Tagen) @ majae

In ihrem Ministerium hat die Frau mittlerweile sehr viele Leute gefeuert oder in den Ruhestand geschickt, andere sind vor ihr geflüchtet. Mittlerweile ist das Ministerium kaum noch handlungsfähig.


Das war auch so eine geile Aktion von ihr. Ihr Top-Beamten werden bei vollem Gehalt (sind schließlich Beamte, die lassen sich nicht feuern) in den Ruhestand geschickt und dafür hat McKinsey 17 Jahres-Vollzeitstellen bekommen. Diese Frau versucht ja noch nicht mal so zu tun, als würde sie Politik machen für ihre Wähler machen, ihr einzige Aufgabe besteht darin, möglichst viel Geld zu ihren Buddy’s zu scheffeln auf Kosten der Bevölkerung. Und damit passt sie perfekt in die zutiefst korrupte Union.

Ich glaube nicht, dass das bewusste Korruption ist. Die Frau kann es einfach nicht. Sie schafft es nicht einmal, vernünftig zu kommunizieren. Im Ministerium zieht sie sich umgeben von ihren Vertrauten einerseits in die Wagenburg zurück. Andererseits wühlt sie sich durch die von untergeordneten Stellen verfassten Unterlagen, streicht wild darin herum und schickt sie auf dem Dienstweg nach unten zurück.

Bezeichnend war das Nicht-Interview, das sie vor einigen Wochen im Bericht aus Berlin gegeben hat. Da ignorierte sie konsequent alle Fragen und versuchte geradezu roboterhaft, ihre eigenen Punkte durchzubringen. Man kann sich vorstellen, wie die Frau wohl intern auftritt.

Noch nie etwas von Technologieoffenheit gehört?

haweka, Freitag, 03.04.2026, 17:12 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

War nur Spaß. Mich erinnert das Ganze an den gestoppten Glasfaserausbau. Die sozialliberale Koalition hatte 1981 Pläne für einen bundesweiten Glasfaserausbau beschlossen. Mit Investitionen von drei Milliarden DM (war damals viel Geld) pro Jahr wollte man Westdeutschland komplett mit Glasfaser ausstatten. 1982 kam die CDU mit Helmut Kohl an die Regierung und das Vorhaben wurde gestoppt. Stattdessen wurden (billige) Kupferkabel gefördert und verlegt, um den Ausbau des Kabel- und Privatfernsehens zu unterstützen.

Noch nie etwas von Technologieoffenheit gehört?

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 17:27 (vor 5 Tagen) @ haweka

Ja die CDU hat ein Händchen dafür immer aufs Falsche Pferd zu setzen.
Trotzdem werden sie immer wieder gewählt. Sagt auch einiges über unser Land aus.

Noch nie etwas von Technologieoffenheit gehört?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 17:29 (vor 5 Tagen) @ Talentförderer

Ja die CDU hat ein Händchen dafür immer aufs Falsche Pferd zu setzen.
Trotzdem werden sie immer wieder gewählt. Sagt auch einiges über unser Land aus.

Oder über die restlichen Parteien. Das jahrzehntelang SPD-geführte NRW hat die Deutschen wohl als Role Model nicht überzeugt. ;-)

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:06 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Das Verhalten der Union ist in dem Punkt nicht mehr als faktenfremde Ideologie und ein Beispiel dafürm wie schlecht viele Juristen und Betriebswirte in den MINT- Fächern aufgepasst haben.

Wer von hocheffizienten Verbrennern rumfaselt, so tut als könne man den nächsten Jahren absehbar mit Fusionsreaktiren rechnen und im Europaparlament allen Ernstes verkündet. die teuerste Energieform Kernenergie sei günstig, der glaubt auch, dass er seinen Verbrenner demnächst mit Trockenwasser waschen kann.

Was Politik angeht, kann man ja unterschiedlicher Meinung sein, bei gnadenloser Dummheit sieht das aber anders aus.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 16:24 (vor 5 Tagen) @ nico36de

Das Verhalten der Union ist in dem Punkt nicht mehr als faktenfremde Ideologie und ein Beispiel dafürm wie schlecht viele Juristen und Betriebswirte in den MINT- Fächern aufgepasst haben.

Wer von hocheffizienten Verbrennern rumfaselt, so tut als könne man den nächsten Jahren absehbar mit Fusionsreaktiren rechnen und im Europaparlament allen Ernstes verkündet. die teuerste Energieform Kernenergie sei günstig, der glaubt auch, dass er seinen Verbrenner demnächst mit Trockenwasser waschen kann.

Was Politik angeht, kann man ja unterschiedlicher Meinung sein, bei gnadenloser Dummheit sieht das aber anders aus.

Diese Fusionsreaktoren sind in der Tat der nächste Irrsinn. Von voll funktionsfähigen Anlagen für die Stromerzeugung sind wir noch viele Jahrzehnte entfernt. Und auch dann würde sich die Frage stellen, ob die elektrische Energie tatsächlich für auch nur annähernd wettbewerbsfähige Preise erzeugt werden kann.

Auch das tote Pferd Kernenergie wird erneut aufgesattelt. Dabei waren bzw. sind die in der westlichen Welt zuletzt ans Netz gegangenen bzw. noch im Bau befindlichen AKW jeweils finanzielle Desaster. Flamanville beispielsweise sollte ursprünglich 3,3 Milliarden Euro kosten. Am Ende sind es über 23 Milliarden geworden. Bei den beiden noch im Bau befindlichen Reaktorblöcken im britischen Hinkley Point lautet die aktuelle Kostenschätzung 54 Milliarden Euro, Ende offen. Und auch die Bauzeiten vervielfachten sich jeweils gegenüber den ursprünglichen Plänen.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:42 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Das kommt halt dabei raus, wenn Politiker aufgrund ihrer Ausbildung meist keinerlei Ahnung von dem haben, worüber sie entscheiden.

Das ist ja schon schlimm genug. Abartig wird es aber erst dadurch, dass sie sich nicht an der Wissenschaft orientieren, sondern an den entweder doofen oder bösartigen Lobbyisten orientieren, die ihre subjektive, ohne die geringste Fachkenntnis gefasste Meinung einfach spiegeln.

Die Spitzenpolitiker sind fachlich in weiten Teilen intellektuelles Präkariat.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

markus93, Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 15:46 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Aber wenn man von diesem Kurs abgeht hätte man plötzlich übereinstimmende Positionen mit den Grünen
Damit wäre fast das ganze Wahlprogramm der Union hinüber.

Quatsch, hocheffektive Verbrenner...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:53 (vor 6 Tagen) @ markus93

Aber wenn man von diesem Kurs abgeht hätte man plötzlich übereinstimmende Positionen mit den Grünen
Damit wäre fast das ganze Wahlprogramm der Union hinüber.

Man hätte durchaus Möglichkeiten gehabt, sich in Fragen der Umsetzung der CO2-Emissionen von den Grünen abzusetzen. Leider haben unter Robert Habeck die "Hyperoptimierer" den Ton angegeben. Die Leute, die immer nur 100-Prozent-Lösungen wollten, koste es was es wolle. Da wäre viel Platz für Pragmatismus gewesen. Stattdessen hat man voll auf Populismus und den Kampf gegen die Energiewende gesetzt. "Habeck will euch die Gasheizung aus dem Keller reißen!" hat nie gestimmt, erlaubte es aber, eine Wutwelle zu schüren und so zu mobilisieren. Anscheinend hat während der Zeit in der Opposition niemand innerhalb der Union auch nur einen Gedanken darauf verschwendet, dass man sich so Probleme geschaffen hat, die einem später in der Regierung massiv auf die Füße fällen würden.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 14:48 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Freitag, 03.04.2026, 16:42 (vor 5 Tagen) @ markus

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Man könnte Frau Grimms Vorschlag dahingehend interpretieren, dass es eher um einen indirekt und zeitverzögert wirkenden erzieherischen Effekt denn um eine direkt preisdämpfende Maßnahme handeln soll.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 15:34 (vor 6 Tagen) @ markus

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus).

Österreich hat ja bereits ein Tempolimit, da fallen die Einsparungen logischerweise etwas geringer aus.
Einen wirklichen Tropfen auf den heissen Stein gibt es ja nicht. Wenn 20% vom Öl fehlen, dann sind 3 % Einsparung schon eine relevante Größe.
Aber mehr als die reine Nettoeinsparung ist die Signalwirkung relevant. So ist es ja bisher den Wohlhabenden SUV-Rasern und den Aussendienstkombi-Rennfahrern (Hilti u. Co.) bisher ziemlich schnuppe, was der Sprit kostet, hauptsache die Vmax passt. Das ist dann in Sachen Einsparung in Deutschland insgesamt eher hinderlich, wenn die weiter ohne Limit agieren dürfen, während diejenigen die sich hohe Verbräuche nicht leisten können, mit 80 über die Bahn tuckern müssen.

In Sachen Tempolimit wäre ja auch viel Kreatives möglich, was wirklich spart. So könnte man generell Tempo 100 einführen und für alle Fahrzeuge über 2,5 to Gesamtgewicht Tempo 80. Meiner Meinung nach gehören solche Fahrzeuge eh in die LKW-Kategorie - auch wenn da ab und zu mal Porsche dransteht.
Viel zu viel Gewicht und Stirnfläche, wie bei einem SUV, treibt den Verbrauch massiv in die Höhe und nur allein der Kontostand sollte nicht darüber entscheiden dürfen, wie viel Resourcen man im Leben verbrauchen darf.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Die eigentliche Ölpreisentwicklung ist nicht prognostizierbar, das ist richtig. Aber wenn der Bedarf sich in Richtung verfügbarem Angebot einpendelt, dann ist langfristig allen geholfen und dann wird auch der Preis an der Tankstelle wieder vom fairen Wettbewerb bestimmt und nicht vom Mangel.


SGG
Klopfer

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 15:47 (vor 6 Tagen) @ Klopfer

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus).


Österreich hat ja bereits ein Tempolimit, da fallen die Einsparungen logischerweise etwas geringer aus.
Einen wirklichen Tropfen auf den heissen Stein gibt es ja nicht. Wenn 20% vom Öl fehlen, dann sind 3 % Einsparung schon eine relevante Größe.

Worauf ich vor allem hinaus wollte: Die 20% fehlen auf dem Weltmarkt. Die 3% Einsparung findet aber nur in Deutschland statt. Wenn Deutschland 2% der weltweiten Nachfrage verursacht, reduziert sich mit der 3% Einsprung die weltweite Nachfrage nur um 0,06%. Damit lassen sich doch nicht die Preise dämpfen, oder?

Dass wir Treibhausgase reduzieren müssen, ist ja noch einmal ein anderes Thema. Dass was hier aber suggeriert wird, nämlich, dass wir mit einer vermeintlich einfachen Maßnahme schon bald wieder günstig tanken können, sehe ich so nicht bei den Dimensionen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 16:03 (vor 5 Tagen) @ markus

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"

Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

SGG
Klopfer

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 16:20 (vor 5 Tagen) @ Klopfer

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"

Grundsätzlich und langfristig betrachtet hast du recht. Was mich stört: In dem Text wird suggeriert, damit die Preise kurzfristig und deutlich senken zu können. Problem gelöst. Das seh ich halt so nicht und man lügt sich in die eigene Tasche, wenn man das glaubt.


Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

SGG
Klopfer

Wenn wir ehrlich sind, sollte nicht nur den „Rasern“, sondern schlicht jedem Autofahrer klar sein, dass das, was er da gerade tut, nicht gut ist.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Dienstag, 07.04.2026, 07:58 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 1 Min.) @ markus

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"


Grundsätzlich und langfristig betrachtet hast du recht. Was mich stört: In dem Text wird suggeriert, damit die Preise kurzfristig und deutlich senken zu können. Problem gelöst. Das seh ich halt so nicht und man lügt sich in die eigene Tasche, wenn man das glaubt.


Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

SGG
Klopfer


Wenn wir ehrlich sind, sollte nicht nur den „Rasern“, sondern schlicht jedem Autofahrer klar sein, dass das, was er da gerade tut, nicht gut ist.

Hoffentlich kommen diese ganzen Aussagen nicht von Leuten, die 8 von 10 online bestellten Paketen wieder zurück senden.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 16:16 (vor 5 Tagen) @ Klopfer

In meinem Beitrag ging es nicht um Treibhausgase, das ist nochmal eine ganz andere Diskussion.

Treibhausgase habe ich ins Spiel gebracht, weil es hier einen einfachen, linearen Zusammenhang zum verbrauchten Kraftstoff gibt. Trotz der kleineren Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Kraftstoffarten bedeuten z.B. vier Prozent weniger CO2-Ausstoß etwa vier Prozent weniger Kraftstoff.


Die Decke ist einfach zu kurz. Es geht exclusiv darum, den Energieverbrauch in Deutschland zu senken und als einer der größten Netto-Verbraucher von Erdöl weltweit ist es schon mitentscheidend, wie wir agieren. Da hilft auch kein ständiges Schönrechnen nach dem Motto: "Kommt ja eh nicht darauf an !"

Genau das ist der Punkt.


Oder mal ganz polemisch:
Das NoLimit-Geballere eines einzelnen SUV-Fahrers in Deutschland ist dafür mitverantwortlich, dass in einer Hütte in Burkina-Faso der Strom abgestellt werden muss.
Und bei genauerem Nachdenken muss das eigentlich auch jedem Autobahnraser klar sein.

Polemisch, aber zutreffend.

Wir haben im Zweifelsfall das Geld, um deutlich mehr für die knappen Güter Rohöl, Diesel, Kerosin, LNG, etc. auszugeben. Die ärmeren Staaten aber nicht. Auch Bangladesch beispielsweise ging bereits in der letzten Woche das Öl aus. Das bedeutet den Zusammenbruch der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens.

Und für Diesel-Dieter: Zunächst einmal keine Jeans, keine T-Shirts mehr aus Bangladesch.


SGG
Klopfer

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:44 (vor 6 Tagen) @ Klopfer

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus).


Österreich hat ja bereits ein Tempolimit, da fallen die Einsparungen logischerweise etwas geringer aus.
Einen wirklichen Tropfen auf den heissen Stein gibt es ja nicht. Wenn 20% vom Öl fehlen, dann sind 3 % Einsparung schon eine relevante Größe.
Aber mehr als die reine Nettoeinsparung ist die Signalwirkung relevant. So ist es ja bisher den Wohlhabenden SUV-Rasern und den Aussendienstkombi-Rennfahrern (Hilti u. Co.) bisher ziemlich schnuppe, was der Sprit kostet, hauptsache die Vmax passt. Das ist dann in Sachen Einsparung in Deutschland insgesamt eher hinderlich, wenn die weiter ohne Limit agieren dürfen, während diejenigen die sich hohe Verbräuche nicht leisten können, mit 80 über die Bahn tuckern müssen.

In Sachen Tempolimit wäre ja auch viel Kreatives möglich, was wirklich spart. So könnte man generell Tempo 100 einführen und für alle Fahrzeuge über 2,5 to Gesamtgewicht Tempo 80. Meiner Meinung nach gehören solche Fahrzeuge eh in die LKW-Kategorie - auch wenn da ab und zu mal Porsche dransteht.
Viel zu viel Gewicht und Stirnfläche, wie bei einem SUV, treibt den Verbrauch massiv in die Höhe und nur allein der Kontostand sollte nicht darüber entscheiden dürfen, wie viel Resourcen man im Leben verbrauchen darf.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.


Die eigentliche Ölpreisentwicklung ist nicht prognostizierbar, das ist richtig. Aber wenn der Bedarf sich in Richtung verfügbarem Angebot einpendelt, dann ist langfristig allen geholfen und dann wird auch der Preis an der Tankstelle wieder vom fairen Wettbewerb bestimmt und nicht vom Mangel.

Danke für die qualifizierte Antwort!
Bringt es perfekt auf den Punkt!

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:12 (vor 6 Tagen) @ markus

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.

Selbst ein bis drei Prozent wären nicht zu verachten. Andere Quellen gehen übrigens davon aus, dass das Einsparpotenzial deutlich größer wäre. Hier ein Beispiel:

https://nationalgeographic.de/umwelt/2023/01/tempolimit-co2-einsparungen-deutlich-hoeher-als-vermutet/

Ein Tempolimit von 120 km/h würde danach pro Jahr etwa 6,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bei einem Gesamtausstoß im Bereich von 145 Millionen CO2 im Straßenverkehr wären das mehr als vier Prozent. Bei Tempo 100/80 dürfe man noch spürbar mehr sein.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Jonny Murgsbrüller, Dienstag, 07.04.2026, 08:20 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 39 Min.) @ Ulrich

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.


Selbst ein bis drei Prozent wären nicht zu verachten. Andere Quellen gehen übrigens davon aus, dass das Einsparpotenzial deutlich größer wäre. Hier ein Beispiel:

https://nationalgeographic.de/umwelt/2023/01/tempolimit-co2-einsparungen-deutlich-hoeher-als-vermutet/

Ein Tempolimit von 120 km/h würde danach pro Jahr etwa 6,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bei einem Gesamtausstoß im Bereich von 145 Millionen CO2 im Straßenverkehr wären das mehr als vier Prozent. Bei Tempo 100/80 dürfe man noch spürbar mehr sein.

Kleine Info zu diesem Link: Das Umweltbundesamt hat diese Studie in der Regierungszeit der Grünen unter der Leitung eines gewissen Herrn Dirk Messner, der auch Mitglied der Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung war durchgeführt.
Wie sie auf diese Zahlen kommen ist in dem Bericht im Detail nicht ersichtlich und ob es tatsächlich unumstößliche Daten gibt, die das Ergebnis der Studie unanfechtbar machen ist mir nicht bekannt.
Aber das Habeck Vetternwirtschaft bei seinem Heizungsgesetz betrieben hat ist soweit ich das in den Medien verfolgen konnte bewiesen. Da musste doch sogar irgendwo ein "installierter" Schwager seinen Posten räumen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Fonzie, Münster, Dienstag, 07.04.2026, 09:14 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 45 Min.) @ Jonny Murgsbrüller

Bei dir klingt es immer so, als könne man diese Ersparnisse gar nicht beziffern.

Letztlich geht es da um physikalische Zusammenhänge wie den Luftwiderstand, der sich quadratisch zur Geschwindigkeit erhöht. Der hat Einfluss auf Verbrauch, Schadstoffauststoß und viele andere Dinge.

Klar kann man bis zu einem gewissen Grad Silhouetten, Motoren, Getriebe usw. optimieren. Trotdem ist es nun mal so, dass bei jedem Auto unabhängig davon eine höhere Geschwindigkeit deutlich höhere Energie benötigt, als eine niedrige. Und dieser Mehraufwand steigt nicht linear an, sondern quadratisch.

Es ist nicht schwer, so etwas zu modellieren, wenn man ein paar Daten hat. Da kann man sicher nicht die exakte Ersparnis ermitteln, eine Tendenz kann man daran aber locker ablesen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 15:29 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Der Effekt ist doch aber gleich Null bzw. nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es, wie in dem verlinkten Artikel unten beschrieben wird, lediglich zu 1-3% Treibstoffeinsparungen kommt (war zwar auf Österreich bezogen, aber gehen wir mal von einem ähnlichen Effekt für Deutschland aus). Und das dann nur auf das Land Deutschland bezogen. Der Ölpreis richtet sich ja nach weltweiten Nachfrage.

Wie weit würde der Ölpreis denn dadurch runtergehen? Meine Vermutung: absolut gar nicht.


Selbst ein bis drei Prozent wären nicht zu verachten. Andere Quellen gehen übrigens davon aus, dass das Einsparpotenzial deutlich größer wäre. Hier ein Beispiel:

https://nationalgeographic.de/umwelt/2023/01/tempolimit-co2-einsparungen-deutlich-hoeher-als-vermutet/

Ein Tempolimit von 120 km/h würde danach pro Jahr etwa 6,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bei einem Gesamtausstoß im Bereich von 145 Millionen CO2 im Straßenverkehr wären das mehr als vier Prozent. Bei Tempo 100/80 dürfe man noch spürbar mehr sein.

Da geht es aber um Treibhausgase, nicht um Treibstoffverbrauch. Und selbst wenn beides analog zueinander läuft und wir in Deutschland den Treibstoffverbrauch um 4% senken würden, ist das bezogen auf die weltweite Nachfrage doch weiterhin nur eine Reduzierung im Promillebereich.

Dass man so die Preise an den Tankstellen deutlich abgesenkt bekommt, würde ich stark bezweifeln.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 03.04.2026, 15:53 (vor 6 Tagen) @ markus

Manchmal geht es aber auch ums Solidarprinzip, man muss das Recht auf Verschwendung nichts hochhalten, wenn für andere dadurch nicht übrigbleibt.
Es ist ja nicht so dass der Sprit nur teurer ist, es gibt schlicht weniger davon.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 16:09 (vor 5 Tagen) @ Zebulon

Manchmal geht es aber auch ums Solidarprinzip, man muss das Recht auf Verschwendung nichts hochhalten, wenn für andere dadurch nicht übrigbleibt.
Es ist ja nicht so dass der Sprit nur teurer ist, es gibt schlicht weniger davon.

Dann ist das aber reine Symbolpolitik und sollte dann auch so benannt werden. In dem Text steht jedoch folgendes:

Dies "reduziert sofort den Spritverbrauch, dämpft so die Preise und hilft solidarisch und unkompliziert allen, die im Beruf auf das Auto angewiesen sind"

Das klingt halt so, als könne man mit einer vermeintlich einfachen Lösung schon bald wieder günstig tanken. Problem gelöst. Ich frage mich, was solche Aussagen sollen. Denn in dem Moment, wo die Geschwindigkeit begrenzt wird, sich an den Preisen an den Tankstellen aber nichts tut, hat man nur noch mehr Frust gegenüber der Regierung.

Wenn man Maßnahmen überlegt, dann welche, die auch tatsächlich einen Effekt haben werden.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 03.04.2026, 16:34 (vor 5 Tagen) @ markus

Es gibt keineswegs die eine Lösung, die alle Probleme beseitigt.
Jede Massnahme für sich allein bringt wenig, aber das ist kein Grund, gar nichts zu machen.
In den 70ern gab es übrigens Tempolimit 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen, Sonntags Fahrverbot.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

markus, Freitag, 03.04.2026, 19:26 (vor 5 Tagen) @ Zebulon

Es gibt keineswegs die eine Lösung, die alle Probleme beseitigt.

Wird in dem Artikel von Grünenpolitiker Felix Banaszak aber so dargestellt.

Jede Massnahme für sich allein bringt wenig, aber das ist kein Grund, gar nichts zu machen.

Sagt denn irgendjemand, dass man „gar nichts“ machen soll? Finde ich in dem Artikel nicht.
Es geht (jedenfalls mir) darum, dass man das richtige macht und nicht bloß blinden Aktionismus betreibt.

In den 70ern gab es übrigens Tempolimit 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen, Sonntags Fahrverbot.

Bei Treibstoffknappheit wäre eigentlich die richtige Maßnahme, die Mengen entsprechend diesem Angebot zu begrenzen. Wer weniger bekommt, fährt von sich aus deutlich optimierter.

Letztendlich wird natürlich irgendwann auch der Preis die Menschen dazu zwingen, entsprechend weniger zu verbrauchen.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

jonam ⌂ @, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Freitag, 03.04.2026, 13:08 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Wirtschaftsweise Grimm bringt Tempolimit ins Spiel (Tagesschau)

"Die Wirtschaftsweise Grimm hält ein Tempolimit im Verkehr für ein "kluges Signal" und verweist auf andere Länder, die härtere Maßnahmen angesichts der Ölkrise ergreifen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung hält sie für verfehlt."

Von Grimm hätte ich das nicht erwartet. Aber die Forderung halte ich für angemessen. Bereits vor gut einer Woche hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Fall eines länger andauernden Krieges vor einer möglichen Treibstoffknappheit gewarnt.

Bei längerem Iran-Krieg - Reiche: Ab Ende April könnte Benzin knapp werden (Deutschlandfunk vom 25.03.2026)

"Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat im Fall eines längeren Iran-Kriegs vor Treibstoffknappheit gewarnt."

Stärker als Benzin dürften Diesel und ähnliche Produkte betroffen sein. Hier reicht die Raffineriekapazität im EU-Raum nicht aus, man kauft einen Teil aus dem außereuropäischen Ausland zu. Hier konkurriert man jetzt mit den asiatischen Staaten und Australien.

Ähnlich dürfte es auch beim LNG aussehen. Auch hier dürfte die Nachfrage nicht nur die Preise hochtreiben, darüber hinaus dürfte das Angebot auf dem Weltmarkt deutlich hinter der Nachfrage zurückbleiben.

Über die konkrete Einsparung durch das Tempolimit selbst wäre ein Tempolimit meiner Meinung nach ein Signal an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Irgendwelche Steuersenkungen, etc. lösen das Problem nicht. Zudem könnten andere Auswirkungen bald schwerwiegender sein als die Preise für Privatpersonen an den Tankstellen.


Ich habe mal eine technische Frage. Wenn Öl und Gas nicht durch die Straße von Hormus gelangen können, wo wird denn das ganze geförderte Öl und Gas in den Erzeugerländern gelagert? Öl- und Gasförderung kann man doch nicht einfach an- und abstellen, oder?

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:43 (vor 6 Tagen) @ jonam

Ich habe mal eine technische Frage. Wenn Öl und Gas nicht durch die Straße von Hormus gelangen können, wo wird denn das ganze geförderte Öl und Gas in den Erzeugerländern gelagert? Öl- und Gasförderung kann man doch nicht einfach an- und abstellen, oder?

Die Lager sind mittlerweile voll, und so wie ich es verstanden habe, kann man die Ölförderung zwar abstellen, aber nicht immer einfach wieder "anstellen". Man muss zumindest teilweise wohl neue Bohrungen setzen. Habe einen Bekannten, der lange in dem Bereich tätig war. Falls ich ihn demnächst mal treffe, werde ich ihnen fragen.

Noch problematischer wird es, wenn Infrastruktur zerstört wird. Nachdem Israel iranische Gasförderanlagen angegriffen hatte, hat der Iran mit Angriffen auf Anlagen zur Gasverflüssigung in Katar reagiert. Laut Medienberichten hat man dabei 17 (?) Prozent der Verflüssigungskapazität zerstört, der Wiederaufbau dauert mehrere Jahre. Daraufhin wurden die Angriffe auf die iranischen Anlagen eingestellt. Sollten aber die USA und Israel ihre Angriffe auf iranische Anlagen zur Öl- und Gasproduktion wieder aufnehmen, hat der Iran seinerseits gedroht, Anlagen in den Golfstaaten systematisch zu zerstören.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

SebWagn, HH Harvestehude, Freitag, 03.04.2026, 14:03 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Noch problematischer wird es, wenn Infrastruktur zerstört wird. Nachdem Israel iranische Gasförderanlagen angegriffen hatte, hat der Iran mit Angriffen auf Anlagen zur Gasverflüssigung in Katar reagiert. Laut Medienberichten hat man dabei 17 (?) Prozent der Verflüssigungskapazität zerstört, der Wiederaufbau dauert mehrere Jahre. Daraufhin wurden die Angriffe auf die iranischen Anlagen eingestellt. Sollten aber die USA und Israel ihre Angriffe auf iranische Anlagen zur Öl- und Gasproduktion wieder aufnehmen, hat der Iran seinerseits gedroht, Anlagen in den Golfstaaten systematisch zu zerstören.

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Diese Drohungen werden Sie aber mit Blick auf China nicht umsetzen, denn China ist insgesamt auf Ölimporte aus Ländern wie Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Emiraten angewiesen. Etwa die Hälfte der chinesischen Ölimporte kommt aus den Golfstaaten...und zuletzt hat China ja auch immer mehr das Wort ergriffen. Die merken langsam auch, trotz stagnierender Wirtschaft und trotz der massiven Gewinne die sie mit LNG Umschiffung machen das Problem und das es für sie auch eng wird

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:05 (vor 6 Tagen) @ SebWagn

Diese Drohungen werden Sie aber mit Blick auf China nicht umsetzen, denn China ist insgesamt auf Ölimporte aus Ländern wie Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Emiraten angewiesen. Etwa die Hälfte der chinesischen Ölimporte kommt aus den Golfstaaten...und zuletzt hat China ja auch immer mehr das Wort ergriffen. Die merken langsam auch, trotz stagnierender Wirtschaft und trotz der massiven Gewinne die sie mit LNG Umschiffung machen das Problem und das es für sie auch eng wird

Die Chinesen sind ein guter Kunde der Iraner, aber auch nicht mehr. Die Führung in Teheran wird keine Anweisungen aus Peking entgegennehmen. Mittlerweile ist Modschtaba Chamenei oberster Führer des Iran. Die USA haben bei einem Angriff seinen Vater, seine Mutter, seine Frau, seine Kinder und vermutlich noch weitere Verwandte getötet. Auch aus den Reihen der sonstigen Führung sind viele Mitglieder getötet worden. Die USA bombardieren den Iran in Trümmer, und man kann nichts dagegen tun. Aber auf der anderen Seite führt man sehr erfolgreich einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen. Das Ziel dürfte sein, eine massive Rezession auszulösen. Zudem schaut man zu, wie sich die USA von allen Verbündeten isolieren. Sowohl innerhalb der NATO als auch in der Golfregion. Wieso sollte man da einlenken, selbst falls die Chinesen es verlangen sollten?

China seinerseit hat seine Ölvervorgung in den letzten Jahrzehnten deutlich dezentralisiert. Insbesondere mit kleineren Ölproduzenten im afrikanischen Raum hat man Verträge abgeschlossen. Zudem hat man große Ölreserven angelegt, vermutlich reichen die für deutlich mehr als ein Jahr. Und man dürfte mit Befriedigung betrachten, wie die USA alte Bündnisse zertrümmern sowie Munition verschießen, für deren Neuproduktion man Jahre benötigen wird. Das stärkt Chinas Position deutlich

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

bigfoot49, Leipzig, Freitag, 03.04.2026, 13:08 (vor 6 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von bigfoot49, Freitag, 03.04.2026, 13:11

Verstehe nicht so ganz, wieso Treibstoff knapp werden sollte.
Wir importieren aus dem Nahen Osten nur 1/20 des Ölverbrauchs.

Da wird es eher teuer aufgrund der Weltmarktnachfrage…

Ganz davon ab, dass es bei der „Blockade“ auch zu katastrophalen Auswirkungen für andere Chemieprodukte, u.a. Dünger, kommt, was auch Auswirkungen auf den Nahrungsbedarf der ganzen Welt haben wird. Bei denen am Ende die erste Welt Staaten die geringsten Sorgen haben werden.


Aber das Genie im weißen Haus, löst ja Probleme….

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:33 (vor 6 Tagen) @ bigfoot49

Verstehe nicht so ganz, wieso Treibstoff knapp werden sollte.
Wir importieren aus dem Nahen Osten nur 1/20 des Ölverbrauchs.

Da wird es eher teuer aufgrund der Weltmarktnachfrage…

Nicht nur teuer. Rohöl, Ölprodukte und LNG werden weltweit gehandelt und können auch in jeden Staat mit entsprechender Hafeninfrastruktur transportiert werden. Die asiatischen Staaten und Australien versuchen verzweifelt, neue Bezugsquellen zu finden. Bereits vor einigen Tagen konnte man lesen, dass Tanker, die eigentlich auf dem Weg aus den USA nach Europa waren, nach Süden abgebogen sind und nach Asien wollen.

Und es könnte noch schlimmer werden. Aktuell lässt der Iran Öllieferungen nach China und wohl auch Indien größtenteils passieren. Aber was ist, falls Donald Trump tatsächlich befiehlt, die iranische Öl-Infrastruktur zu zerstören. Sobald die Iraner keine eigenen Lieferungen haben, könnten sie die Straße von Hormus komplett dicht machen.


Ganz davon ab, dass es bei der „Blockade“ auch zu katastrophalen Auswirkungen für andere Chemieprodukte, u.a. Dünger, kommt, was auch Auswirkungen auf den Nahrungsbedarf der ganzen Welt haben wird. Bei denen am Ende die erste Welt Staaten die geringsten Sorgen haben werden.

Das ist das nächste große Problem.

Auch Helium, das für die Produktion von Integrierten Schaltungen benötigt wird, fehlt. Das könnte die Wirtschaft weltweit massiv treffen.

Aber das Genie im weißen Haus, löst ja Probleme….

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".

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markus, Freitag, 03.04.2026, 14:39 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".

Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 15:18 (vor 6 Tagen) @ markus

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".


Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.

Joe Biden hatte im Verlauf seiner Präsidentschaft deutlich abgebaut. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, der wusste bereits damals, mit was für einem Charakter man es bei Donald Trump zu tun hatte. Und man hat zudem wahrgenommen, dass auch Trump geistig deutlich abgebaut hat.

Letztlich dürfte Donald Trump gewonnen haben, weil zu viele seinen Versprechen einer "goldenen Zukunft" geglaubt haben. Mittlerweile zeigt sich, es ist immer wie bei Donald Trump. Eine hauchdünne Schicht Blattgold, darunter Gips, Sperrholz, Pappmachee und jede Menge Unrat.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

burz, Lünen, Freitag, 03.04.2026, 22:23 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".


Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.


Joe Biden hatte im Verlauf seiner Präsidentschaft deutlich abgebaut. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, der wusste bereits damals, mit was für einem Charakter man es bei Donald Trump zu tun hatte. Und man hat zudem wahrgenommen, dass auch Trump geistig deutlich abgebaut hat.

Letztlich dürfte Donald Trump gewonnen haben, weil zu viele seinen Versprechen einer "goldenen Zukunft" geglaubt haben. Mittlerweile zeigt sich, es ist immer wie bei Donald Trump. Eine hauchdünne Schicht Blattgold, darunter Gips, Sperrholz, Pappmachee und jede Menge Unrat.

Zeigt eben wie degeneriert die amerikanische Gesellschaft ist. Und in Europa sind wir leider auch nicht so weit davon entfernt.

Veronika Grimm bringt Tempolimit ins Spiel

Ulrich, Samstag, 04.04.2026, 07:30 (vor 5 Tagen) @ burz

"Hey, lasst uns einen malignen Narzissten mit deutlichen Anzeichen von Demenz zum Präsidenten wählen!"

"Was soll schon schief gehen?".


Genau solche Vorwürfe waren vorher allerdings massiv gegen Biden im Umlauf, während Trump eher geistige Fitness zugeschrieben wurde – nicht nur von Trump-Anhängern, sondern auch medial und in sozialen Netzwerken, teils sogar von Trump-Gegnern.

Das hat die Wahrnehmung stark geprägt und die Demokraten haben sich selbst zerlegt. Und wenn dann jemand wie Kamala Harris mit geringerer Bekanntheit und ohne Amtsbonus ins Spiel kommt, fehlen am Ende schnell die entscheidenden Prozentpunkte.

Für mich war aufgrund dieser Selbstzerlegung in dem Moment klar, dass Donald Trump gewinnen wird.


Joe Biden hatte im Verlauf seiner Präsidentschaft deutlich abgebaut. Aber wer mit offenen Augen durch die Welt gelaufen ist, der wusste bereits damals, mit was für einem Charakter man es bei Donald Trump zu tun hatte. Und man hat zudem wahrgenommen, dass auch Trump geistig deutlich abgebaut hat.

Letztlich dürfte Donald Trump gewonnen haben, weil zu viele seinen Versprechen einer "goldenen Zukunft" geglaubt haben. Mittlerweile zeigt sich, es ist immer wie bei Donald Trump. Eine hauchdünne Schicht Blattgold, darunter Gips, Sperrholz, Pappmachee und jede Menge Unrat.


Zeigt eben wie degeneriert die amerikanische Gesellschaft ist. Und in Europa sind wir leider auch nicht so weit davon entfernt.

Donald Trump ist eine komplett amoralische Gestalt. Ein Raubtier, das sich nimmt, was es bekommen kann und das keinerlei ethische Prinzipien kennt. Ein vorsichtig ausgedrückt nicht sehr intelligenter Mensch. Aber auch ein geborener intuitiver Demagoge. Sollte es nach Trump noch eine Geschichtsschreibung geben, dann wird die sich mit ihm und seiner Epoche mit einer Mischung aus Ekel und Faszination zuwenden.

Wenn man wissen will, wie der Mann tickt, muss man sich das ansehen, was er auf seiner Plattform Truth Social von sich gibt.

Gestern zum Beispiel:

"With a little more time, we can easily OPEN THE HORMUZ STRAIT, TAKE THE OIL, & MAKE A FORTUNE. IT WOULD BE A “GUSHER” FOR THE WORLD??? President DONALD J. TRUMP"

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Donnerstag, 02.04.2026, 17:17 (vor 6 Tagen) @ Floatdownstream

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

chief wiggum, im schönen Münsterland, Freitag, 03.04.2026, 12:56 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

Warum planst du die Tour nicht so, dass du ohne Tanken am Stadion auskommst? Ich lade immer möglichst zu Hause und weiche nur auf öffentliche Ladepunkte aus, wenn es nicht anders geht. Gerade, wenn es am Spieltag voll wird rund ums Stadion, würde ich die Variante bevorzugen. Ich hatte mal eine Bericht von einem Physiiker gelesen, dass es für die Akkus auch ok ist, sie auf 100% zu laden, wenn du relativ schnell die Ladung nutzt. Bei unserem Modell kann ich das Laden beispielsweise so konfigurieren, dass das Auto kurz vor Abfahrt voll geladen wird, damit er nicht längere Zeit mit 100% irgendwo steht. So kann ich die meisten Fahrten so erledigen, dass ich dann wieder zu Hause laden kann.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Freitag, 03.04.2026, 13:20 (vor 6 Tagen) @ chief wiggum

Warum planst du die Tour nicht so, dass du ohne Tanken am Stadion auskommst? Ich lade immer möglichst zu Hause und weiche nur auf öffentliche Ladepunkte aus, wenn es nicht anders geht. Gerade, wenn es am Spieltag voll wird rund ums Stadion, würde ich die Variante bevorzugen. Ich hatte mal eine Bericht von einem Physiiker gelesen, dass es für die Akkus auch ok ist, sie auf 100% zu laden, wenn du relativ schnell die Ladung nutzt. Bei unserem Modell kann ich das Laden beispielsweise so konfigurieren, dass das Auto kurz vor Abfahrt voll geladen wird, damit er nicht längere Zeit mit 100% irgendwo steht. So kann ich die meisten Fahrten so erledigen, dass ich dann wieder zu Hause laden kann.


Das werde ich jetzt auch so machen.
Ich wollte das Ganze halt nur möglichst realitätsnah testen und das bedeutet eben auch Standzeit zu versuchen als Ladezeit zu nutzen.

Bezüglich der 100%:
Ein Freund hat hin und wieder beruflich mit Aviloo zu tun.
Von einem Mitarbeiter dort wurde ihm geraten das Auto jedes halbe Jahr AC auf 100% zu laden und es dann 48 Stunden stehen zu lassen. Das hilft wohl den schwächeren Zellen sich wieder an den stärkeren zu orientieren (sehr laienhaft ausgedrückt).

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:52 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

Warum planst du die Tour nicht so, dass du ohne Tanken am Stadion auskommst? Ich lade immer möglichst zu Hause und weiche nur auf öffentliche Ladepunkte aus, wenn es nicht anders geht. Gerade, wenn es am Spieltag voll wird rund ums Stadion, würde ich die Variante bevorzugen. Ich hatte mal eine Bericht von einem Physiiker gelesen, dass es für die Akkus auch ok ist, sie auf 100% zu laden, wenn du relativ schnell die Ladung nutzt. Bei unserem Modell kann ich das Laden beispielsweise so konfigurieren, dass das Auto kurz vor Abfahrt voll geladen wird, damit er nicht längere Zeit mit 100% irgendwo steht. So kann ich die meisten Fahrten so erledigen, dass ich dann wieder zu Hause laden kann.

Das werde ich jetzt auch so machen.
Ich wollte das Ganze halt nur möglichst realitätsnah testen und das bedeutet eben auch Standzeit zu versuchen als Ladezeit zu nutzen.

Bezüglich der 100%:
Ein Freund hat hin und wieder beruflich mit Aviloo zu tun.
Von einem Mitarbeiter dort wurde ihm geraten das Auto jedes halbe Jahr AC auf 100% zu laden und es dann 48 Stunden stehen zu lassen. Das hilft wohl den schwächeren Zellen sich wieder an den stärkeren zu orientieren (sehr laienhaft ausgedrückt).

Das habe ich noch nie gehört. Mein Stand ist, dass man den Speicher des Autos durchaus komplett voll aufladen darf, aber das Fahrzeug dann nicht regelmäßig allzu lange voll aufgeladen stehen lassen sollte.

Mittlerweile gibt es aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Lithium-Ionen-Akkus, die sich jeweils in ihren konkreten Eigenschaften unterscheiden können.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:09 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.

Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Freitag, 03.04.2026, 13:17 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)

Zum Testen habe ich einen Cupra Born.
Anschließend schiele ich darauf einen ID.Polo, oder Cupra Raval zu kaufen.
Alternativ eventuell einen Ford Capri, wobei der mir wahrscheinlich doch zu groß ist.

Bericht gebe ich gerne später ab. ;)

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:49 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)


Zum Testen habe ich einen Cupra Born.

Basiert auf dem ID.3, sollte also mittlerweile ein ausgereiftes Modell zu sein.

Anschließend schiele ich darauf einen ID.Polo, oder Cupra Raval zu kaufen.

ID.Polo, Cupra Raval, kommen jeweils nächstes Jahr?

Alternativ eventuell einen Ford Capri, wobei der mir wahrscheinlich doch zu groß ist.

Bei dem fremdele ich vor allem mit dem Namen. Ford Capri, das ist für mich ein Coupe ;-)


Bericht gebe ich gerne später ab. ;)

Danke!

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Freitag, 03.04.2026, 13:53 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Darf ich fragen, was für ein Modell Du bekommst?

Ggf. kannst Du ja nachdem Du den Wagen hattest, kurz berichten? Zumindest, falls dieser Thread dann noch offen ist ;-)


Zum Testen habe ich einen Cupra Born.


Basiert auf dem ID.3, sollte also mittlerweile ein ausgereiftes Modell zu sein.

Anschließend schiele ich darauf einen ID.Polo, oder Cupra Raval zu kaufen.


ID.Polo, Cupra Raval, kommen jeweils nächstes Jahr?


Die werden beide in diesem April noch final vorgestellt.
Das sind ja im Grunde die beiden Brüder, wobei der Raval wohl eher mit dem (etwas später kommenden) ID Polo GTI gleischzusetzen ist.
Auslieferungen erfolgen dann hoffentlich ab dem Sommer.

Die ersten Fahrberichte und Videos aus dem Innenraum sind auch schon öffentlich.
Insbesondere innen ist der Polo ein wirklich schönes Auto geworden und VW hat scheinbar endlich bei den Kritiken zugehört.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

chief wiggum, im schönen Münsterland, Freitag, 03.04.2026, 13:03 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Falls dich e-Auto Erfahrungen interessieren: Wir haben seit November einen ID5 als Familienauto und sind damit mehr als zufrieden. Er ist geräumig genug und fährt sich sehr angenehm. Unsere meisten Fahrten finden aber in einem Umkreis von 50km statt, so dass wir immer zu Hause laden konnten. Auch im Winter sind wir auf zwei längeren Strecken gut mit der Akkukapazität hingekommen. Der Verbrauch im Winter lag bei 20kw, jetzt wo es wärmer und Sommerreifen drauf sind, sind wir eher bei 16/17 kw pro 100km. Wir haben dabei im Winter auch alle Annehmlichkeiten wie Sitzheizung etc. genutzt. Auf der Autobahn fahre ich in der Regel um die 130 km/h, wenn es eilig gehen muss, aber auch mal 150/160. Dann steigt der Verbrauch natürlich deutlich an, lässt sich aber sowieso selten erreichen.
In Summe sind wir mit dem Auto super zufrieden und würden uns stand jetzt wieder so entscheiden. Wir haben aber auch das Glück einer eigenen Wallbox und PV-Anlage.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:14 (vor 6 Tagen) @ chief wiggum

Falls dich e-Auto Erfahrungen interessieren: Wir haben seit November einen ID5 als Familienauto und sind damit mehr als zufrieden. Er ist geräumig genug und fährt sich sehr angenehm. Unsere meisten Fahrten finden aber in einem Umkreis von 50km statt, so dass wir immer zu Hause laden konnten. Auch im Winter sind wir auf zwei längeren Strecken gut mit der Akkukapazität hingekommen. Der Verbrauch im Winter lag bei 20kw, jetzt wo es wärmer und Sommerreifen drauf sind, sind wir eher bei 16/17 kw pro 100km. Wir haben dabei im Winter auch alle Annehmlichkeiten wie Sitzheizung etc. genutzt. Auf der Autobahn fahre ich in der Regel um die 130 km/h, wenn es eilig gehen muss, aber auch mal 150/160. Dann steigt der Verbrauch natürlich deutlich an, lässt sich aber sowieso selten erreichen.
In Summe sind wir mit dem Auto super zufrieden und würden uns stand jetzt wieder so entscheiden. Wir haben aber auch das Glück einer eigenen Wallbox und PV-Anlage.

Danke!

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Knolli, Freitag, 03.04.2026, 08:02 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

VM ⌂, Lüdinghausen, Donnerstag, 02.04.2026, 18:29 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

Achte auf die Blockiergebühren, die starten bei vielen Anbietern nach vier Stunden.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Donnerstag, 02.04.2026, 21:06 (vor 6 Tagen) @ VM

Achte auf die Blockiergebühren, die starten bei vielen Anbietern nach vier Stunden.

Ja danke für den Hinweis.
Unteranderem (natürlich nicht nur) deshalb suche ich ja auch nach AC Säulen.
Ich verstehe ja, dass so viele kommerzielle Anbieter vorallem DC anbieten und da in der Leistung auch immer größer werden wollen. Aber insgesamt, insbesondere in Großstädten, brauch es doch einfach einen viel größeren Grundstock an AC Säulen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 02.04.2026, 17:57 (vor 6 Tagen) @ Kruemelmonster09

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.

Richtung Kreuzviertel sind eine ganze Menge Ladesäulen, Wittelsbachstr zB.

Ich glaube aber nicht, dass man die reservieren kann.

Wahrscheinlich muss man den Weg anders rum gehen: erst nach Parkplätzen suchen und dort nach welchen mit Ladesäulen. Wenn Du (zB über die EnBW App) nach Ladesäulen suchst, kriegst Du in der Ecke ohne Ende welche (auch Theodor-Fliedner-Heim /B&B Hotel).

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Kruemelmonster09, Donnerstag, 02.04.2026, 21:04 (vor 6 Tagen) @ homer73

an dieser Stelle kapere ich einmal für die e Mobilität:

Da ich demnächst eine Woche lang ein e Auto zum testen habe und das Leverkusen Spiel in diesen Zeitraum fällt, wollte ich mal fragen ob mir jemand einen Tipp für einen guten Parkplatz geben kann, wo ich während des Spiels AC laden kann.


Richtung Kreuzviertel sind eine ganze Menge Ladesäulen, Wittelsbachstr zB.

Ich glaube aber nicht, dass man die reservieren kann.

Wahrscheinlich muss man den Weg anders rum gehen: erst nach Parkplätzen suchen und dort nach welchen mit Ladesäulen. Wenn Du (zB über die EnBW App) nach Ladesäulen suchst, kriegst Du in der Ecke ohne Ende welche (auch Theodor-Fliedner-Heim /B&B Hotel).

EnBW sind aber ja fast alles DC Säulen, oder?
Da würde ich 3 bis 4 Stunden stehen und nur 30 Minuten laden. Das wäre ziemlich dreist und ziemlich teuer (Blockiergebühren).

Ich denke es wird darauf hinaus laufen, dass ich einfach am Spieltag selbst etwas suche und im Zweifel am nächsten Tag an einer Säule in der Nähe von zu Hause lade.
Aber einen Versuch war es ja wert zu fragen. ;)

Wenn ich die e Mobilität schon teste, dann möchte ich es auch vernünftig machen (wobei ich mir eh schon ziemlich sicher bin, dass es demnächst auf einen Polo oder Raval hinauslaufen wird).

Wobei ich insgesamt schon sagen muss, dass ich die Lade-Infrastruktur in Dortmund ziemlich ernüchternd finde.

Laut Ad Hoc App gibt es im ganzen Stadtgebiet nur 3 Standpunkte für Ad Hoc Laden. Die habe ich von zu Hause aus im Umkreis von 7 Fahrminuten.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Jens, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 18:24 (vor 6 Tagen) @ homer73

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

VM ⌂, Lüdinghausen, Donnerstag, 02.04.2026, 18:41 (vor 6 Tagen) @ Jens

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.

Das ist neben dem Chaos der verschiedenen Ladeanbieter das mit Abstand nervigste Thema am E-Auto. Und auch hier schauen die Behörden einfach nicht hin bzw. pochen auf die Einhaltung der AFIR.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

simie, Krefeld, Donnerstag, 02.04.2026, 18:58 (vor 6 Tagen) @ VM

Tja. Das Schicksal, welches Radfahrer und auch Fußgänger seit Jahren trifft, und seit ebenso vielen Jahren ignoriert wird, erreicht nun einen Teil der Autofahrer. Ich komme nicht umhin eine gewisse Ironie zu sehen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

bob, Bad Oeynhausen, Donnerstag, 02.04.2026, 19:50 (vor 6 Tagen) @ simie

Wobei ich als reiner Fußgänger persönlich Fahrradfahrer kein bisschen weniger asozial finde als Autofahrer. Häufig genug sogar noch rücksichtsloser... und dabei immer noch diese arrogante "ich fahre Fahrrad, ich rette das Klima" Ausstrahlung (duckundweg)

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 11:31 (vor 6 Tagen) @ bob

Wobei ich als reiner Fußgänger persönlich Fahrradfahrer kein bisschen weniger asozial finde als Autofahrer. Häufig genug sogar noch rücksichtsloser... und dabei immer noch diese arrogante "ich fahre Fahrrad, ich rette das Klima" Ausstrahlung (duckundweg)

Geht mir als Radfahrer genauso, oft ohne Licht (dafür einige dann ausgeschmückt wie ein Weihnachtsaum), aufm Bürgersteig unterwegs, kein Handzeichen beim abbiegen. Es sind übrigens meist Freizeitradler.

Dennoch gehen mir viele Autofahrer noch mehr aufn Sack. Ich kann keine SUV mehr ertragen, sie versperren die Sicht, nehmen überdurchschnittlich viel Platz in Anspruch, belasten die Beschaffenheit der Straßen durch ihr hohes Gewicht. Und optisch sind die doch fast durch die Bank absolut objektiv hässlich. Ich kann auch das Argument mit dem komfortablen Ausstieg nicht mehr hören. Sollen die Rentner sich halt einen Stock ins Auto packen, wenn man besser vom Sitz kommen möchte.


Und das betrifft alle: Die kack LED Beleuchtung vieler Wagen ätzt einem die Netzhaut weg, noch dazu die Knallköppe, die ihr Fernlicht im Dauerbetrieb haben. Da hätte ich schon beinhae jemanden aus der Karre gezerrt, weil das asi und gefährlich ohne Ende ist. Was für dumme Arschlöcher...

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

simie, Krefeld, Freitag, 03.04.2026, 07:26 (vor 6 Tagen) @ bob

Was teilweise aber auch einfach an der Streckenführung liegt. Die blauen Schilder werden halt gerne schnell aufgehängt um die Fahrbahn für die Autos zu reservieren. Was dann zu Konflikten auf dem kleinen verbliebenen Raum führt.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:12 (vor 6 Tagen) @ simie

Was teilweise aber auch einfach an der Streckenführung liegt. Die blauen Schilder werden halt gerne schnell aufgehängt um die Fahrbahn für die Autos zu reservieren. Was dann zu Konflikten auf dem kleinen verbliebenen Raum führt.

Definitiv.

Manchmal hat man den Eindruck, ein Teil der Leute, die jetzt für die Planung von Radwegen zuständig sind, hat vorher als Fallensteller in Kanada gearbeitet.

Eventuell sollten wir die Aufgabe in die Niederlande outsourcen.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Jens, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 18:54 (vor 6 Tagen) @ VM

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.


Das ist neben dem Chaos der verschiedenen Ladeanbieter das mit Abstand nervigste Thema am E-Auto. Und auch hier schauen die Behörden einfach nicht hin bzw. pochen auf die Einhaltung der AFIR.

Und eine Lösung könnte so einfach sein. Kamera an jeder Ladesäule und das parken ohne laden richtig teuer machen. Wird dann schnell ein Ende finden.

Ladesäulen beim Besuch des Westfalenstadions

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 12:13 (vor 6 Tagen) @ Jens

AC-Ladepunkte gibt es in Dortmund und auch in Stadionnähe. Aber leider sind diese permanent von nicht ladenden E-Autos oder Verbrennern belegt und das Ordnungsamt kümmert sich darum praktisch gar nicht. AC laden habe ich hier in den Wohnvierteln einfach komplett aufgegeben. Kannst Du einfach voll vergessen.


Das ist neben dem Chaos der verschiedenen Ladeanbieter das mit Abstand nervigste Thema am E-Auto. Und auch hier schauen die Behörden einfach nicht hin bzw. pochen auf die Einhaltung der AFIR.


Und eine Lösung könnte so einfach sein. Kamera an jeder Ladesäule und das parken ohne laden richtig teuer machen. Wird dann schnell ein Ende finden.

Es wäre so einfach.

Man müsste nur wollen :-/

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 16:36 (vor 6 Tagen) @ Floatdownstream
bearbeitet von Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 16:44

auch jenes, was sie vorher aus Venezuela billig erbeutet haben und dann für teuer Geld als Ihres an uns verkaufen, oder ihr seht zu wo ihr bleibt.
Ich befürchte - weil er allein aus der Nato nicht austreten darf, obwohl er damit droht, aber nie eine 3/4 Mehrheit im Kongress dafür bekommt - die (militärisch) Unterstützung kappen könnte, wenn die Europäer nicht spuren.

Es geht schon in die Richtung, indem er die Länder auffordert, ihr Öl in den USA zu kaufen, oder sich um ihr eigenes Öl im Nahen Osten zu kümmern. Was das bedeutet, kann man sich ausmalen. Von diesem Punkt ist es nicht mehr weit, bis er uns die Pistole auf die Brust setzen könnte und ihm ist alles zu zutrauen und sogar noch darüber hinaus.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

THengen, Freitag, 03.04.2026, 12:21 (vor 6 Tagen) @ Gargamel09

Es geht ihm immer allem voran um das eigene Vermögen, und ich gehe davon aus, dass er und seine Hinterleute in den entsprechenden Unternehmen stark investiert sind.

Bestes Beispiel waren die Strafzölle im letzten Jahr: Wie eklatant offen er dies sogar kommuniziert. "Heute ist ein guter Tag, Aktien zu kaufen..." Auch im aktuellen Iran-USA-Konflikt, so haben N-TV und Welt (!) berichtet, ist es so, dass bestimmte Personen und Unternehmen innerhalb von Minuten zig Millionen USD Gewinn gemacht haben, als Trump mit seiner verheerende Politik die Ölpreise zum Mond geschossen hat.

Ich sage es Euch, und das ist ehrlich gesagt bestens bekannt, dieser Mensch treibt sein ökonomisches Unwesen zu Lasten anderer Länder und zu Gunsten seines Geldbeutels. Und alles scheint erlaubt... unglaublich....

Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Pfostentreffer, Freitag, 03.04.2026, 12:52 (vor 6 Tagen) @ THengen


Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Allein die Streichung von USAID hat laut Havard University bereits 600.000 Menschenleben gekostet.

Die Prognose von The Lancet, einem der beiden grossen / relevanten medizinischen wissenschaftlichen Magazine, liegt bei 14 Millionen Toten durch die Kürzung nur innerhalb der nächsten 5 Jahre, davon 5 Millionen Kinder.

Das sind bei 1826 Tagen (5 Jahre) also 274 tote Kinder pro Tag im Durchschnitt.

Die 150 toten Kinder in der Schule im Iran sind für Trumps Kids-Bodycount also nur marginal, maximal ein Teil seines durchschnittlichen Tageswerkes an toten Kindern.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

THengen, Freitag, 03.04.2026, 17:46 (vor 5 Tagen) @ Pfostentreffer

Das ist natürlich wahr, leider Gottes. Die Zahl hatte ich nicht gewusst, obgleich ich wusste, dass die Aufkündigung von USAID zwangsweise tu viele Toten führen wird.

Meine Aussage bezog sich auf die aktuelle Krise im Iran. Die stillen aber noch gewaltigeren Krisen, die sich zum Beispiel in Afrika abspielen, da redet man leider selten drüber....

Einfach sehr schlimm.....

Beste Grüße!!

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:32 (vor 6 Tagen) @ THengen
bearbeitet von Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:37

Es geht ihm immer allem voran um das eigene Vermögen, und ich gehe davon aus, dass er und seine Hinterleute in den entsprechenden Unternehmen stark investiert sind.

Bestes Beispiel waren die Strafzölle im letzten Jahr: Wie eklatant offen er dies sogar kommuniziert. "Heute ist ein guter Tag, Aktien zu kaufen..." Auch im aktuellen Iran-USA-Konflikt, so haben N-TV und Welt (!) berichtet, ist es so, dass bestimmte Personen und Unternehmen innerhalb von Minuten zig Millionen USD Gewinn gemacht haben, als Trump mit seiner verheerende Politik die Ölpreise zum Mond geschossen hat.

Ich sage es Euch, und das ist ehrlich gesagt bestens bekannt, dieser Mensch treibt sein ökonomisches Unwesen zu Lasten anderer Länder und zu Gunsten seines Geldbeutels. Und alles scheint erlaubt... unglaublich....

Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Man kann ja sogar soweit gehen, durch seinen Aufruf Anfang Januar, dass Hilfe unterwegs ist und die Demonstranten auf die Straße gehen sollen, was sie zu Hunderttausenden gemacht haben, sind mindestens 30K Menschen an 2 Tagen hingerichtet worden. Das Verbrechen haben die iranischen Sicherheitskräfte begangen, nur einfach mal in den Raum zu werfen, dass Hilfe unterwegs ist, die natürlich nicht kommen würde, Menschen aber den Glauben daran hatten (auch weil der Sohn des Scharr mit einstimmte) - wie man damit Leben kann, dass diese 30K Menschen auch wegen meines Aufrufs abgeschlachtet wurden, als normaler Mensch würde mich diese Last/Schuld erdrücken.

Ihm ging es nie um die Menschen im Iran, mehr ums Öl, als um die vermeintl. kurz vor der Fertigstellung stehenden Atomwaffen, wie es ihm in Venezuela auch nie um die Drogen ging, darüber redet gar keiner mehr.

Jetzt hat er eine ganze Region in einen Krieg gestürzt, der tausende, unschuldige Menschenleben vor allem im Iran kostet, die restliche Welt mit den Folgen leben muss.
Trump ist Kategorie Diktator, wenn er könnte, würde er noch viel mehr (schlimme Dinge) machen, zum Glück funktioniert in der USA noch die Demokratie. Er kriegt ja auch nichts auf die Reihe, weder national, noch international, außer das seine Buddies noch viel reicher werden.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 12:25 (vor 6 Tagen) @ THengen

Es geht ihm immer allem voran um das eigene Vermögen, und ich gehe davon aus, dass er und seine Hinterleute in den entsprechenden Unternehmen stark investiert sind.

Bestes Beispiel waren die Strafzölle im letzten Jahr: Wie eklatant offen er dies sogar kommuniziert. "Heute ist ein guter Tag, Aktien zu kaufen..." Auch im aktuellen Iran-USA-Konflikt, so haben N-TV und Welt (!) berichtet, ist es so, dass bestimmte Personen und Unternehmen innerhalb von Minuten zig Millionen USD Gewinn gemacht haben, als Trump mit seiner verheerende Politik die Ölpreise zum Mond geschossen hat.

Ich sage es Euch, und das ist ehrlich gesagt bestens bekannt, dieser Mensch treibt sein ökonomisches Unwesen zu Lasten anderer Länder und zu Gunsten seines Geldbeutels. Und alles scheint erlaubt... unglaublich....

Und das sage ich als jemand, der politisch ziemlich in der Mitte steht. Dieser Mensch geht mir sowas auf die Nerven... mal ganz abgesehen davon, dass seine Politik mittlerweile auch viele Menschenleben kostet (=> Iran / Mädchenschule).

Oh Mann....

Machen wir uns nichts vor, das ist Marktmanipulation/Insider-Handel im Endstadium. Also ich meine, wer könnte ein noch größeres Rad in diesem Kontext drehen, als ein komplett abgedrehter POTUS? Alleine die erneuten Öl-Trades vor dem neuen Iran-Krieg zeigen das grotesk offensichtlich. Nur eine Minute bevor Donald Trump ein entscheidendes Ultimatum an den Iran verlängerte, platzierten "Unbekannte" Öl-Wetten im Wert von 580 Millionen US-Dollar.
"Unbekannt" ist in diesem Fall natürlich auch nur ein Zeichen dafür, dass die US-Systeme mittlerweile schon gänzlich unterwandert sind, weil solche Volumina nicht einfach "unbekannt" bleiben. Jeder hat eine Bankverbindung und account numbers. Die SEC ist offenbar auch schon komplett trockengelegt.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

THengen, Freitag, 03.04.2026, 17:48 (vor 5 Tagen) @ FourrierTrans

Einfach übel....

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Ulrich, Freitag, 03.04.2026, 13:01 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Machen wir uns nichts vor, das ist Marktmanipulation/Insider-Handel im Endstadium. Also ich meine, wer könnte ein noch größeres Rad in diesem Kontext drehen, als ein komplett abgedrehter POTUS? Alleine die erneuten Öl-Trades vor dem neuen Iran-Krieg zeigen das grotesk offensichtlich. Nur eine Minute bevor Donald Trump ein entscheidendes Ultimatum an den Iran verlängerte, platzierten "Unbekannte" Öl-Wetten im Wert von 580 Millionen US-Dollar.
"Unbekannt" ist in diesem Fall natürlich auch nur ein Zeichen dafür, dass die US-Systeme mittlerweile schon gänzlich unterwandert sind, weil solche Volumina nicht einfach "unbekannt" bleiben. Jeder hat eine Bankverbindung und account numbers. Die SEC ist offenbar auch schon komplett trockengelegt.

Definitiv.

Das von Donald Trump errichtete System kann man durchaus als Kleptokratie bezeichnen. Wer Trumps Ohr will, muss zahlen. Sei es durch den Kauf von irgendwelchem Trump-Krypto-Gedöns, sei es in Form von Geschenken, sei es in Form von Investitionen in Unternehmen aus dem Trump-Umfeld. Alleine aus der Golf-Region dürften Milliarden geflossen sein. Das aufsehenerregendste Geschenk dürfte eine Boeing 747 aus Katar gewesen sein. Ich hoffe, dort beißt man sich dort jetzt in den Hintern.

Und auch Insider-Trades ziehen sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump durch. Vor der Bekanntgabe von Zöllen, vor der Aussetzung von Zöllen, vor der Erhöhung von Zöllen, vor der Senkung von Zöllen, etc., immer gab es massive Auffälligkeiten an der Börse. Bereits damals konnte man davon ausgehen, dass hier Personen aus dem direkten Umfeld von Trump und seiner Regierung aktiv waren. Und nun hat man den Ölmarkt ins Visier genommen. Da trifft es sich gut, dass Donald Trump Börsenaufsicht, etc. enteiert hat.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:51 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 12:54

Machen wir uns nichts vor, das ist Marktmanipulation/Insider-Handel im Endstadium. Also ich meine, wer könnte ein noch größeres Rad in diesem Kontext drehen, als ein komplett abgedrehter POTUS? Alleine die erneuten Öl-Trades vor dem neuen Iran-Krieg zeigen das grotesk offensichtlich. Nur eine Minute bevor Donald Trump ein entscheidendes Ultimatum an den Iran verlängerte, platzierten "Unbekannte" Öl-Wetten im Wert von 580 Millionen US-Dollar.
"Unbekannt" ist in diesem Fall natürlich auch nur ein Zeichen dafür, dass die US-Systeme mittlerweile schon gänzlich unterwandert sind, weil solche Volumina nicht einfach "unbekannt" bleiben. Jeder hat eine Bankverbindung und account numbers. Die SEC ist offenbar auch schon komplett trockengelegt.

Sollte der nächste Präsident ein Demokrat werden, hat sein DOJ ne Menge zu tun, um all die Korruption aufzuklären. Da werden viele, die durch Trump noch viel reicher geworden sind hoffen und Millionen in den Wahlkampf pumpen, dass es dazu nicht kommt.
Trump würde sowieso viele vorsorglich für alles, was die in den 4 Jahren getan haben, begnadigen
Es ist ja eigentlich ein Witz, dass die Republikaner/Fox Bidens Familie als "Biden Crime Family" bezeichnet, wegen seinem Sohn und Bruder, was hier passiert, haben die USA und auch sonst kein westlich Land je gesehen, weil auch vieles öffentlich passiert und nicht mal verschwiegen wird - wird dann so dargestellt, dass Trump gesagt hat, dass er der transparenteste Präsident aller Zeiten ist.

Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl...

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:07 (vor 6 Tagen) @ Gargamel09

auch jenes, was sie vorher aus Venezuela billig erbeutet haben und dann für teuer Geld als Ihres an uns verkaufen, oder ihr seht zu wo ihr bleibt.
Ich befürchte - weil er allein aus der Nato nicht austreten darf, obwohl er damit droht, aber nie eine 3/4 Mehrheit im Kongress dafür bekommt - die (militärisch) Unterstützung kappen könnte, wenn die Europäer nicht spuren.

Es geht schon in die Richtung, indem er die Länder auffordert, ihr Öl in den USA zu kaufen, oder sich um ihr eigenes Öl im Nahen Osten zu kümmern. Was das bedeutet, kann man sich ausmalen. Von diesem Punkt ist es nicht mehr weit, bis er uns die Pistole auf die Brust setzen könnte und ihm ist alles zu zutrauen und sogar noch darüber hinaus.

Von Donald Trump kamen leider in der Tat in den letzten Tagen durchaus Aussagen in diese Richtung. Z.B. auf seiner Plattform Truth Social: "ll of those countries that can’t get jet fuel because of the Strait of Hormuz, like the United Kingdom, which refused to get involved in the decapitation of Iran, I have a suggestion for you: Number 1, buy from the U.S., we have plenty ...".

Donald Trump versteht aber nicht, dass auch die aktuellen Förderkapazitäten der USA begrenzt sind. Und zudem führt die verstärkte Nachfrage auf dem Weltmarkt dazu, dass auch in den USA nicht nur der Ölpreis anzieht, sondern auch der Preis von allem, was aus Öl produziert wird. Am augenscheinlichsten ist das bei Benzin und Diesel. Weil Kraftstoffe nur recht niedrig besteuert werden, ist es noch immer deutlich billiger als in anderen Teilen der Welt. Aber vielfach wird ein Preis von drei Dollar oder mehr pro Barrel als eine Art von Schmerzgrenze betrachtet. Die allerdings ist überall deutlich überschritten. Für Benzin werden überall mindestens vier Dollar pro Gallone fällig, in einigen Bundesstaaten sogar noch spürbar mehr.

Der Spiegel hat heute Nachmittag hinter der Paywall gemeldet, dass in den USA die Angst vor einer möglichen Rezession steigt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-die-wirtschaft-in-den-usa-waechst-die-angst-vor-einer-rezession-a-1281a01f-7782-4cba-8640-55ff0f7629c1

Kurz zusammengefasst: Steigende Öl- und Gaspreise drohen die Inflationsrate in die Höhe zu treiben, dies könnte u.a. die FED dazu zwingen, die Zinsen nicht weiter zu senken oder gar zu erhöhen. Das würde die Konjunktur weiter ausbremsen. Gleichzeitig droht ein schwacher Arbeitsmarkt. Das spräche gegen Zinserhöhungen. Bleiben die allerdings aus, dann könnte das die Inflation weiter nach oben treiben.

Es werden Stimmen zitiert, die das Rezessionsrisiko bei knapp 50 Prozent sehen, eine fürchtet sogar eine Stagflation, wie es sie in den Siebzigern gab.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

herrNick, Donnerstag, 02.04.2026, 14:06 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 16:48 (vor 6 Tagen) @ herrNick

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.

Diese Schwäche könnte man ganz leicht abmildern, wenn man stattdessen den bei starker Spreizung der Werte viel sinnvolleren Median angeben würde.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

brummbaer, Donnerstag, 02.04.2026, 17:41 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.


Diese Schwäche könnte man ganz leicht abmildern, wenn man stattdessen den bei starker Spreizung der Werte viel sinnvolleren Median angeben würde.

Das ist ja - eigentlich - das kleine Einmaleins der Vermögens- und Einkommensbetrachtung, allerdings hier wohl nicht gewünscht "[...] zeigt eine Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft".

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 19:13 (vor 6 Tagen) @ brummbaer

Das ist ja - eigentlich - das kleine Einmaleins der Vermögens- und Einkommensbetrachtung, allerdings hier wohl nicht gewünscht "[...] zeigt eine Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft".

Klar, jeder mit Minimalkenntnissen in Statistik weiß das. Allerdings zeigt das Forum, dass einige Foristen nicht über das Maß an Bildung verfügen, das erforderlich wäre, um bei der Reallohnentwicklung nicht mit dem Mittelwert zu "argumentieren". Was solche Menschen in der Gesellschaft wie auch hier im Forum leider nicht davon abhält, zu allem ihren Senf dazuzugeben.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 18:40 (vor 5 Tagen) @ nico36de

Da sprichst du offensichtlich als Experte.

Nur zur Erinnerung. Hier hat auch niemand Ahnung von Bundesliga Fußball aber weiß trotzdem alles besser.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 19:43 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Das ist ja - eigentlich - das kleine Einmaleins der Vermögens- und Einkommensbetrachtung, allerdings hier wohl nicht gewünscht "[...] zeigt eine Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft".

Klar, jeder mit Minimalkenntnissen in Statistik weiß das. Allerdings zeigt das Forum, dass einige Foristen nicht über das Maß an Bildung verfügen, das erforderlich wäre, um bei der Reallohnentwicklung nicht mit dem Mittelwert zu "argumentieren". Was solche Menschen in der Gesellschaft wie auch hier im Forum leider nicht davon abhält, zu allem ihren Senf dazuzugeben.

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.

Die Durchschnittsentgelte, die für die Berechnung der Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung herangezogen werden, kommen den Medianwerten am ehesten nahe. Das ist eine Datenbasis, die bereits seit 1891 existiert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

Und bei aller Wut: Letztendlich vergessen viele Menschen, dass die Treibstoffkosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Mindestens zwei Drittel entfallen auf Wertverlust, Versicherung, Steuer, Instandhaltung und TÜV-Gebühren.
Viele regen sich auf, wenn es an der Tankstelle teurer wird, überprüfen aber z.B. gar nicht, ob es nicht günstigere Versicherungen gibt.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 19:52 (vor 6 Tagen) @ markus

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.

Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 20:16 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.

Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:56 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 00:01

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.

Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Freitag, 03.04.2026, 07:08 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)

Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 10:03 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 10:19

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)


Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?

Das bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der, wenn ich es richtig einordne, andeutet, dass ja mehr Jobs geschaffen und Reallöhne gestiegen sind und die Mittelschicht sich daher nicht so anstellen soll, obwohl beide Faktoren nahezu nichts über die ökonomische Entwicklung der Mittelschicht aussagen.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:17 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)


Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?


Das bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der, wenn ich es richtig einordne, andeutet, dass ja mehr Jobs geschaffen und Reallöhne gestiegen sind und die Mittelschicht sich daher nicht so anstellen soll, obwohl beide Faktoren nahezu nichts über die ökonomische Entwicklung der Mittelschicht aussagen.

Hier in dem Ast ging es um die Entwicklung des Spritpreises im Vergleich zu den Löhnen. Du kaperst das wieder in die Richtung, dass es seit Jahrzehnten bergab geht und Deutschland dem Untergang geweiht ist. Das macht so nicht wirklich Sinn. Vielleicht sollte man das Thema schließen. Es ist ein Paradebeispiel dafür, warum der Politikbereich dicht ist.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:24 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 11:29

Bevor man herumstänkert: Du kannst nur mit den Zahlen arbeiten, die offiziell erhoben wurden und verfügbar sind. Wenn es dir gelingt, an belastbare Zahlen zum Medianeinkommen der letzten 20 Jahre zu kommen und du zusätzlich zumindest über rudimentäre Mathekenntnisse verfügst, kannst du das Verhältnis zu den Treibstoffkosten selbst ausrechnen.


Da hast du wohl recht. Diejenigen, die sinnbefreite Werte übernehmen, sind weniger das Problem als diejenigen, die diese Werte veröffentlichen und wissen, dass diese ein falsches oder zumindest verzerrtes Ergebnis liefern. Diejenigen machen das nämlich bewusst und nicht aus Unwissenheit.


Das Problem ist doch, dass es diese Werte nicht zuverlässig gibt. Das Durchschnittseinkommen insgesamt sowie das der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden ebenso erhoben wie der Nominallohn- und der Reallohnindex. Man kann also nur diese Zahlen überhaupt ins Feld führen.

Zusätzlich können weitere Faktoren herangezogen werden, etwa die Entwicklung des Mindestlohns. Dieser hat sich deutlich oberhalb der Inflation entwickelt. Problematisch ist eher der Bereich oberhalb des Mindestlohns, in dem es keine Tarifverträge gibt. Hier hilft es jedoch wenig, mit dem Finger auf die Politik zu zeigen. Die Politik darf Löhne gar nicht festlegen und könnte dies auch kaum sachgerecht beurteilen. Dafür gibt es die Tarifparteien.

Und letztlich liegt es auch an jedem selbst, ob er eine Beitrittserklärung unterzeichnet oder nicht. Wer das nicht tut, muss halt u.U. ohne Tarifvertrag leben und akzeptieren, dass beispielsweise die Renten um über 4% steigen, weil es viele gute Tarifabschlüsse gibt, die den Wert nach oben treiben, während man selbst vielleicht nur 2% oder gar nichts bekommt. So driften die Einkommen nach und nach immer weiter auseinander.


Bei einem ökonomischen Aspekt gibt es aber relativ ein-eindeutige, zuverlässige, nackte Daten: die Vermögensverteilung und -konzentration in Deutschland sowie deren Entwicklung in den vergangenen x Jahrzehnten. Und die zeigt das komplette Gegenteil von dem, was du mit der obigen Beschreibung andeutest (ich nenne das mal schaubildlich "Die Flut hebt alle Boote".)


Was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob sich Spritpreise schneller oder langsamer entwickelt haben als die Löhne?


Das bezieht sich auf den ersten Abschnitt, der, wenn ich es richtig einordne, andeutet, dass ja mehr Jobs geschaffen und Reallöhne gestiegen sind und die Mittelschicht sich daher nicht so anstellen soll, obwohl beide Faktoren nahezu nichts über die ökonomische Entwicklung der Mittelschicht aussagen.


Hier in dem Ast ging es um die Entwicklung des Spritpreises im Vergleich zu den Löhnen. Du kaperst das wieder in die Richtung, dass es seit Jahrzehnten bergab geht und Deutschland dem Untergang geweiht ist. Das macht so nicht wirklich Sinn. Vielleicht sollte man das Thema schließen. Es ist ein Paradebeispiel dafür, warum der Politikbereich dicht ist.

Finde ich überhaupt nicht, ich packe fast immer ZDFs mit dazu und niemand ist hier bisher wirklich ausfallend geworden. Wenn man keine Diskussion will, darf man kein Forum betreiben. Oder man sagt eben "Politik wird generell direkt dicht gemacht, weil wir auf diese Themen keine Lust haben", das ist fair und da spräche nichts gegen. Aber den gleichen Modus Operandi findet man auch in jedem BVB/Sport/Fußball Strang, wo Menschen aufeinandertreffen, die anderer Meinung sind. What's the point?
Hier gehe ich auf die verschiedensten Parameter ein, die du anführst in diesem Thread und die meiner Ansicht nach nicht ausreichend schlagkräftigt sind, um zu erklären, ob die Spritpreise nun hoch oder nicht hoch sind im Vergleich zur ökonomischen Power der Mittel- und Unterschicht.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:12 (vor 7 Tagen) @ herrNick

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.

Durchschnittsgehalt ist tatsächlich relativ ungünstig für so eine Betrachtung, weil sich das Gap auch bei den Gehältern in der oberste Spitze massiv abgesetzt hat, in dem Betrachtungszeitraum, den die NOZ hier aufmacht und somit das Bild für den "Durchschnittsdeutschen" stark verfälscht darstellt, mMn. Es ist nicht falsch, aber ziemlich irreführend. (wobei ich den Artikel nicht lesen kann, da paywall, aber wenn so aufgebaut, wie du beschreibst)

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 16:53 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.


Durchschnittsgehalt ist tatsächlich relativ ungünstig für so eine Betrachtung, weil sich das Gap auch bei den Gehältern in der oberste Spitze massiv abgesetzt hat, in dem Betrachtungszeitraum, den die NOZ hier aufmacht und somit das Bild für den "Durchschnittsdeutschen" stark verfälscht darstellt, mMn. Es ist nicht falsch, aber ziemlich irreführend. (wobei ich den Artikel nicht lesen kann, da paywall, aber wenn so aufgebaut, wie du beschreibst)


Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 17:09 (vor 6 Tagen) @ Foreveralone

Über das Verhältnis Spritpreis / Durchschnittslohn:

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/hohe-spritpreise-so-lange-arbeiten-sie-fuer-einen-liter-benzin-50457982


Fazit: es mag sich aktuell teuer anfühlen, es ist aber viel günstiger als "früher", wo bekanntlich alles besser war.

Und ja, ich bin mir der Schwächen des "Durchschnittslohns" bewusst.


Durchschnittsgehalt ist tatsächlich relativ ungünstig für so eine Betrachtung, weil sich das Gap auch bei den Gehältern in der oberste Spitze massiv abgesetzt hat, in dem Betrachtungszeitraum, den die NOZ hier aufmacht und somit das Bild für den "Durchschnittsdeutschen" stark verfälscht darstellt, mMn. Es ist nicht falsch, aber ziemlich irreführend. (wobei ich den Artikel nicht lesen kann, da paywall, aber wenn so aufgebaut, wie du beschreibst)

Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.

Sich Sorgen zu machen ist ja auch völlig in Ordnung. Niemand weiß, wo die Reise hingeht und wo wir oder die Welt in einem Jahr stehen.
Trotzdem stehen die Chancen hier in Deutschland und in den meisten Ländern der EU ziemlich gut, heile aus der Nummer rauszukommen.
Für mich ist es deutlich bedrohlicher, wie schlecht wir auf eine mögliche Aggression Russlands vorbereitet sind, da gibt's zwar auch Bemühungen, dies zu ändern, aber die sind mir zu langsam. Ich meine nicht nur die Bundeswehr, sondern auch Infrastruktur, Zivilschutz etc.

Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 17:52 (vor 6 Tagen) @ istar

Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.


Sich Sorgen zu machen ist ja auch völlig in Ordnung. Niemand weiß, wo die Reise hingeht und wo wir oder die Welt in einem Jahr stehen.
Trotzdem stehen die Chancen hier in Deutschland und in den meisten Ländern der EU ziemlich gut, heile aus der Nummer rauszukommen.
Für mich ist es deutlich bedrohlicher, wie schlecht wir auf eine mögliche Aggression Russlands vorbereitet sind, da gibt's zwar auch Bemühungen, dies zu ändern, aber die sind mir zu langsam. Ich meine nicht nur die Bundeswehr, sondern auch Infrastruktur, Zivilschutz etc.

Sich nicht verderblich Lebensmittel zuzulegen ist keine schlechte Sache, die Preise werden noch um einiges steigen, da geht gar kein Weg dran vorbei. Bei den Spritpreisen können die Firmen gar nicht anders, als die Preise weiterzugeben, vor allem Diesel ist so teuer geworden.
Das Leben wird sehr teuer werden und weil im Nahen Osten nun sehr viel zerstört worden ist, werden die Preise für Öl und Gas, selbst wenn das morgen vorbei sein sollte, was nicht der Fall sein wird, nicht sofort nach unten gehen, sondern nur sehr sehr langsam.

Und das ist die größte Sorge - Russland hat jetzt noch 2,5 Jahre Zeit, "uns" anzugreifen, danach dürfte erst mal wieder ein vernünftiger Politiker Präsident werden und da ist die Tür vorerst wieder zu. Selbst wenn die in der Ukraine beschäftigt sind, für die Balten reicht es noch und dann stünden wir allein da und müssten diesen Angriff ohne die USA abwehren. Ich mache mir da keine Illusionen mehr, dass Trump auch nur einen Finger rührt, sich für die Balten mit Putin anzulegen. Ich hoffe es natürlich nicht, dass der Russe das mal austesten möchte, um zu sehen, wie der Papiertiger reagiert, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, steigt von Monat zu Monat.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:20 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Habe gerade getankt, Diesel für 2,269 pro Liter. Gestern Mittag war der Preis kurz nach 12:00 auf 2,369 gesprungen, am Nachmittag ging es dann herunter auf 1,289. Das war auch der Preis, der in der App angezeigt wurde, als ich zur Tankstelle bin. Kurz nach 12:00 sprang der Preis auf 2,399.

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht. Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.

Heute an der Tanke

Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Donnerstag, 02.04.2026, 18:10 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Die bessere Alternative wäre es gewesen, den Tankstellenbetreibern vorzuschreiben, dass sie nur 1x täglich ihre Preise ändern dürfen - sowohl nach oben als auch nach unten!

Das hätte den Effekt, dass keiner es sich leisten kann, zu hoch einzusteigen, weil dann für 24 Stunden die preissensitiven Kunden per App und Internetrecherche jene Tankstellen finden würden, die von Anfang an "günstige" Preise machen.

Interessant war z.B. gestern eine Tankstelle in der Region, die Diesel noch auf 2,199€ hatte, schon seit dem 27.März.
Vielleicht ist der Preisverantwortliche da in Urlaub.
Die nächste Tankstelle im Dorf hat um 13:00 Uhr nachgezogen und um über 10 cent gesenkt. Auch in den Nachbarstädten wurde es nach und nach günstiger.
Je weiter weg, desto teurer. An meinem Arbeitsort hat sich 2,35€ konstant gehalten, es hat keiner gezuckt.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:25 (vor 6 Tagen) @ Tomi2

Die bessere Alternative wäre es gewesen, den Tankstellenbetreibern vorzuschreiben, dass sie nur 1x täglich ihre Preise ändern dürfen - sowohl nach oben als auch nach unten!

Das hätte den Effekt, dass keiner es sich leisten kann, zu hoch einzusteigen, weil dann für 24 Stunden die preissensitiven Kunden per App und Internetrecherche jene Tankstellen finden würden, die von Anfang an "günstige" Preise machen.

Interessant war z.B. gestern eine Tankstelle in der Region, die Diesel noch auf 2,199€ hatte, schon seit dem 27.März.

Freie Tankstelle?

Die markengebundenen bekommen die Preise aus den jeweiligen Zentralen vorgeschrieben, teilweise werden die Änderungen mittlerweile per Fernzugriff von da gemacht.

Vielleicht ist der Preisverantwortliche da in Urlaub.

Gut möglich, falls es eine Freie war. Aber auch aus dem Urlaub hätte er anrufen können. Und in der Golfregion steckt er vermutlich nicht mehr fest ;-)

Die nächste Tankstelle im Dorf hat um 13:00 Uhr nachgezogen und um über 10 cent gesenkt. Auch in den Nachbarstädten wurde es nach und nach günstiger.
Je weiter weg, desto teurer. An meinem Arbeitsort hat sich 2,35€ konstant gehalten, es hat keiner gezuckt.

Solche "Preiskrater" oder andersherum "Preisberge" kann man auch sonst gelegentlich in der grafischen Darstellung der Apps wahrnehmen.

Heute an der Tanke

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Donnerstag, 02.04.2026, 18:17 (vor 6 Tagen) @ Tomi2

Das ist ein Indiz dafür, dass weniger und dann gezielter getankt wird…

Heute an der Tanke

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 16:34 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Natürlich macht das nichts besser.

Außer die Lobbyverträge für Frau Reiche und andere in der CDU.

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Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 17:50 (vor 6 Tagen) @ Talentförderer

Natürlich macht das nichts besser.

Außer die Lobbyverträge für Frau Reiche und andere in der CDU.

Mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein.

Ich halte Katherina Reiche für durchaus problematisch, sie hat wohl vielfach ihre sehr eigene Sicht der Dinge, die von Fachleuten nicht unbedingt geteilt wird. Das betrifft insbesondere den Klimaschutz. Zudem scheint sie als Chefin nicht gerade einfach zu sein. Sie hat viele erfahrene Leute in ihrem Ministerium in den Ruhestand versetzt, etc. Andere haben ihr Haus freiwillig verlassen, deshalb ist ihr Haus wohl nur eingeschränkt handlungsfähig. Aber für käuflich halte ich sie nicht.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 12:34 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Aber für käuflich halte ich sie nicht.

Abgesehen davon, dass das niemand von uns auch nur ansatzweise beurteilen kann, muss man bei der Bewertung von Frau Reiche nicht vorsichtig sein.

Wer sich wie Reiche (mehrfach durch Wissenschaftler nachvollziehbar aufgezeigt) objektiv durch Inkompetenz und wahrheitswidrige Aussagen „auszeichnet“, ist eine klare Fehlbesetzung in ihrem Amt.

Unsinn zu behaupten, wie dass Strom aus Gas günstig sei und aus Gründen der Grundlastfähigkeit einerseits Gaskraftwerke bauen zu wollen, andererseits aber den Bau der gerade erschwinglich werdenden Batteriespeicher für den wirklich günstigen Strom aus Wind und Solar durch gesetzliche Regelung zu erschweren, ist für jemanden bei klarem Verstand objektiv nicht zu erklären.

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Berater, Freitag, 03.04.2026, 12:40 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Aber für käuflich halte ich sie nicht.


Abgesehen davon, dass das niemand von uns auch nur ansatzweise beurteilen kann, muss man bei der Bewertung von Frau Reiche nicht vorsichtig sein.

Wer sich wie Reiche (mehrfach durch Wissenschaftler nachvollziehbar aufgezeigt) objektiv durch Inkompetenz und wahrheitswidrige Aussagen „auszeichnet“, ist eine klare Fehlbesetzung in ihrem Amt.

Unsinn zu behaupten, wie dass Strom aus Gas günstig sei und aus Gründen der Grundlastfähigkeit einerseits Gaskraftwerke bauen zu wollen, andererseits aber den Bau der gerade erschwinglich werdenden Batteriespeicher für den wirklich günstigen Strom aus Wind und Solar durch gesetzliche Regelung zu erschweren, ist für jemanden bei klarem Verstand objektiv nicht zu erklären.

Hat Reiche nicht nahezu 1:1 die Forderungen der Fossillobby und Tech-Giganten übernommen? Das war doch in den Medien letztens? Sie stammt doch selbst aus der Branche. Allerdings ist man bei Reiche an der falschen Adresse. Sowohl Reiche als auch der rechtskonservative Stümper Weimer machen genau das, was Friedrich Merz will. Andernfalls wäre der schon längst eingeschritten.

In der Zwischenzeit schaffen in Bad Segeberg CDU und AfD gemeinsam die Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Bedürftige ab. Machen also 1:1 MAGA-Politik in Deutschland.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:14 (vor 5 Tagen) @ Berater

In der Zwischenzeit schaffen in Bad Segeberg CDU und AfD gemeinsam die Kostenübernahme von Verhütungsmitteln für Bedürftige ab. Machen also 1:1 MAGA-Politik in Deutschland

Kein Wunder, Merz ist schließlich auch im Sinne von aus der Zeit gefallen konservativ und ein ebenso hochintelligenter Wirtschaftsfachmann wie Trump.

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 12:28 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht.

Genau das wussten die Politiker aufgrund der Erfahrungen aus Österreich mit Sicherheit schon vor der Einführung dieser Regelung. Und da ist es einfach unseriös, das als Maßnahme zu verkaufen, die zum Sinken der Spritpreise führen kann.

Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.

Was auf jeden Fall positiv zu bewerten ist. So kann man nach dem Check der Spritpreise vor der Abfahrt nach 12:00 Uhr wenigstens nicht mehr negativ, sondern allenfalls positiv überrascht werden.

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Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 02.04.2026, 12:26 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.

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Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:38 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.

Auf der anderen Seite besteht nicht nur ein massiver Druck auf die Politik, er wird zudem von Medien wie der Bild nochmals deutlich erhöht. Die fordern wohl schon wieder einen "Tankrabatt", etc. Und das, obwohl man seit 2022 weiß, dass der vor allem zu einer Zunahme der Gewinne der Mineralölkonzerne führt.

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Aktuell laufen viele Staaten in Asien sowie Australien bereits "trocken". Das sind diejenigen, die ihr Öl, ihr LNG und ihre Ölprodukte vom Golf bezogen haben. Die Abnehmerstaaten, die Geld haben, werden jetzt versuchen, anderswo einzukaufen. Und das wird dann auch uns treffen, weil wir mit denen konkurrieren müssen. Problematisch ist die Situation vor allem bei Diesel und ähnlichen Produkten. Hier gibt es in der EU nicht genügend eigene Produktionskapazitäten, auch wir kaufen auf dem Weltmarkt zu. Es gibt teilweise Warnungen, nach denen ab Ende April auch bei uns Diesel und Heizöl knapp werden könnten.

Und Staaten wie Bangladesch, etc. schauen komplett in die Röhre.

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Oleoleole, Freitag, 03.04.2026, 17:37 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Naja, Heizöl dürfte nicht so tragisch werden

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Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 18:23 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 19:47 (vor 6 Tagen) @ Professor Bienlein

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.

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donotrobme, Münsterland, Donnerstag, 02.04.2026, 20:03 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Als Berufspendler stelle ich aktuell fest, dass es aktuell viele eigenartige Fahrweisen auf der Autobahn gibt. Es gibt einige, die selbst auf der linken Spur keine 130 km/h fahren.
Die meisten fahren aktuell auch langsamer als vor der Preissteigerung.

Einzige Ausnahmen sind aktuell all diese Außendienstler, die den Sprit für ihre Dienstreise bezahlt bekommen. Dort herrscht immer noch die Devise Zeit = Geld, was nicht von der Hand zu weisen ist.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 20:02 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.

Es ist in Umfragen auch deutlich einfacher, gegen etwas zu sein, das einen selbst nicht betrifft oder interessiert. So funktionieren die im Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte jedoch nicht. Auch Minderheiteninteressen sind geschützt und können nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingeschränkt werden. Zu welchem Zweck willst du die Beschränkung? Kommt man argumentativ durch den Prüfungsmaßstab (Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit)?

Ob sich eine Mehrheit jeweils dafür ausspricht, dass Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen oder Haustierhaltung verboten werden sollten, ist daher nicht relevant.

Heute an der Tanke

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 14:51 (vor 6 Tagen) @ markus

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.


Es ist in Umfragen auch deutlich einfacher, gegen etwas zu sein, das einen selbst nicht betrifft oder interessiert. So funktionieren die im Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte jedoch nicht. Auch Minderheiteninteressen sind geschützt und können nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingeschränkt werden. Zu welchem Zweck willst du die Beschränkung? Kommt man argumentativ durch den Prüfungsmaßstab (Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit)?

Ob sich eine Mehrheit jeweils dafür ausspricht, dass Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen oder Haustierhaltung verboten werden sollten, ist daher nicht relevant.

Magst du Kurt erläutern, welches deiner Grundrechte beschnitten wird, wenn du auf der Autobahn für eine bestimmte Zeit nur 100km /h fahren darfst? Und wieviele Verfassungsklagen hast du schon eingereicht, weil du auf einer dreispurigen Autobahn abschnittsweise nur 130km/h fahren darfst?

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 14:54 (vor 6 Tagen) @ Professor Bienlein

Und das zudem auch noch von - je nach Umfrage - 55-65 der Bevölkerung befürwortet wird, wogegen nur 30-40% das Tempolimit ablehnen.

Allerdings ist in der Autolobby eine klare Mehrheit dagegen. Und das ist das, was zählt.


Es ist in Umfragen auch deutlich einfacher, gegen etwas zu sein, das einen selbst nicht betrifft oder interessiert. So funktionieren die im Grundgesetz geschützten Freiheitsrechte jedoch nicht. Auch Minderheiteninteressen sind geschützt und können nur im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingeschränkt werden. Zu welchem Zweck willst du die Beschränkung? Kommt man argumentativ durch den Prüfungsmaßstab (Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit)?

Ob sich eine Mehrheit jeweils dafür ausspricht, dass Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen oder Haustierhaltung verboten werden sollten, ist daher nicht relevant.


Magst du Kurt erläutern, welches deiner Grundrechte beschnitten wird, wenn du auf der Autobahn für eine bestimmte Zeit nur 100km /h fahren darfst? Und wieviele Verfassungsklagen hast du schon eingereicht, weil du auf einer dreispurigen Autobahn abschnittsweise nur 130km/h fahren darfst?

Siehe hier https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2907319

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 20:17 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 02.04.2026, 20:22

Wenn du die in den Medien seit Jahren immer wieder durchgekauten validen Gründe für die Einführung des Tempolimits nicht kennst, solltest du dich einfach raushalten.

Ganz abgesehen davon, dass man schon entweder keine Ahnung haben oder gerne bewusst die Unwahrheit sagen muss, wenn man potenziell sehr gefährliches Rasen als Freiheitsrecht bewertet.

In der Rechtsprechung wird das nämlich anders gesehen. Da hast du bei einem Unfall auch auf einer Strecke ohne Geschwindigkeitsbeschränkung eine Teilschuld, wenn du über 130 gefahren bist und den Unfall bei 130 hättest vermeiden können.

Schlau tun und im Detail keine Ahnung haben, ist nicht so das Wahre.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 20:25 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Der reinen Lehre nach mag das so sein. Politisch sieht das aber sonst anders aus. Ganz abgesehen davon, dass

Und wenn du die in den Medien seit Jahren immer wieder durchgekauten validen Gründe für die Einführung des Tempolimits nicht kennst, solltest du dich einfach raushalten.

Die einer Überprüfung aber nicht standhalten. Der dadurch erzielte Effekt ist verschwindend gering.


Ganz abgesehen davon, dass man schon sehr verdreht sein muss, wenn man potenziell sehr gefährliches Rasen als Freiheistrecht bewertet. Offenbar in Unkenntnis das Sachverhalts, dass es das juristisch nicht ist.

Schlau tun und keine Ahnung haben ist nicht so das Wahre.

Das trifft an der Stelle vor allem auf dich zu.

Ich habe bewusst einige Beispiele genannt, die auch potentiell gefährlich sind (Rasen, Zigarettenkonsum, Videospiele, Silvesterfeuerwerk, Grillen Haustierhaltung). Die bloße Gefahr rechtfertigt noch kein Verbot. Menschen nehmen bewusst Gefahren in Kauf, um Dinge zu tun, die ihnen Freude bereiten.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:14 (vor 6 Tagen) @ markus

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!

Es ging hier nämlich nicht um deine Beispiele, sondern konkret und ausschließlich um das Tempolimit. Das hast du als Freiheitsrecht definiert und es in die Reihe mit anderen Beispielen mit solchen Freiheitsrechten gestellt.

Allerdings gehört ads Tempolimit da nicht hin, weil man schon nach der aktuellen Rechtsprechung nicht beliebig schnell fahren darf, ohne im Falle eines Unfalls eine (Teil)schuld aufgebrummt zu bekommen.

Du hast gemessen an deinen Beiträgen ja sicher Ahnung von einer ganzen Menge von Sachverhalten. Aber das macht es nicht sinnvoller, auch dann Schweinchen Schlau zu spielen, wenn du keine Ahnung hast.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:24 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!

Und du bemitleidenswert.


Es ging hier nämlich nicht um deine Beispiele, sondern konkret und ausschließlich um das Tempolimit. Das hast du als Freiheitsrecht definiert und es in die Reihe mit anderen Beispielen mit solchen Freiheitsrechten gestellt.

In all diesen Beispielen geht es um die allgemeine Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG.

Allerdings gehört ads Tempolimit da nicht hin, weil man schon nach der aktuellen Rechtsprechung nicht beliebig schnell fahren darf, ohne im Falle eines Unfalls eine (Teil)schuld aufgebrummt zu bekommen.

Du hast gemessen an deinen Beiträgen ja sicher Ahnung von einer ganzen Menge von Sachverhalten. Aber das macht es nicht sinnvoller, auch dann Schweinchen Schlau zu spielen, wenn du keine Ahnung hast.

Ich habe doch geschrieben, dass Grundrechte eingeschränkt werden können. Aber nur in verhältnismäßigem Umfang.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:38 (vor 6 Tagen) @ markus

Jeder der hier mitliest, wird sicher entscheiden können, wer hier verstandesfern argumentiert.

Ob es sinnvoll ist, wenn du auf einen Thread zum Thema Tempolimit mit "Man kann auch Furzen in geschlossenen Räumen wegen des Freiheitsrechts nicht verbieten" antwortest, kann sicher die Mehrheit hier selbst bewerten. Und zu dem Fakt, dass das Fahren auf einem Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mit einer Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h schon jetzt nach der Rechtsprechung nicht uneingeschränkt zulässig ist, kann jeder nachlesen.

Auch wenn Schweinchen Schlau markus meint, sich dem verschließen zu müssen.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:43 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Jeder der hier mitliest, wird sicher entscheiden können, wer hier verstandesfern argumentiert.

Ob es sinnvoll ist, wenn du auf einen Thread zum Thema Tempolimit mit "Man kann auch Furzen in geschlossenen Räumen wegen des Freiheitsrechts nicht verbieten" antwortest, kann sicher die Mehrheit hier selbst bewerten. Und zu dem Fakt, dass das Fahren auf einem Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mit einer Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h schon jetzt nach der Rechtsprechung nicht uneingeschränkt zulässig ist, kann jeder nachlesen.

Auch wenn Schweinchen Schlau markus meint, sich dem verschließen zu müssen.

Du verstehst einfach den Inhalt meines Beitrags nicht. Der widerspricht nämlich in keiner Weise der Rechtsprechung.

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Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 03.04.2026, 12:03 (vor 6 Tagen) @ markus

Ein Tempolimit ist ja wohl ein sehr sanftes Mittel im Vergleich zu einer Rationierung mittels Bezugsscheinen. Man legt fest, was ist wichtig, was nicht. Dann bekommt nur, wer etwas wichtiges zu erledigen hat. Rasen auf der Autobahn ist volkswirtschaftlich nicht wichtig.

Heute an der Tanke

markus, Freitag, 03.04.2026, 12:08 (vor 6 Tagen) @ Zebulon

Ein Tempolimit ist ja wohl ein sehr sanftes Mittel im Vergleich zu einer Rationierung mittels Bezugsscheinen. Man legt fest, was ist wichtig, was nicht. Dann bekommt nur, wer etwas wichtiges zu erledigen hat. Rasen auf der Autobahn ist volkswirtschaftlich nicht wichtig.

Wenn aber der Effekt nur 1-3% Spritersparnis erzeugt, ist das einfach ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wenn es darum geht, 20% weniger Angebot abzufedern, genügt das nicht.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:28 (vor 5 Tagen) @ markus
bearbeitet von nico36de, Freitag, 03.04.2026, 16:35

markus mit einer Antwort auf dem Niveau des gemeinen Gewerkschaftlers:

Man wirft halt nonchalant einfach eine Zahl in den Raum, die man sich ausgedacht oder bei einem ähnlich kompetenten Zeitgenossen abgeschrieben hat und lässt die Studie des Bundesumweltamts außer acht, die für Tempo 100 ca. 20% Einsparung auf Autobahnen und damit ca. 6-8% im Gesamtverkehr ergeben hat.

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markus, Freitag, 03.04.2026, 16:35 (vor 5 Tagen) @ nico36de

markus mit einer Antwort auf dem Niveau des gemeinen Gewerkschaftlers:

Man wirft halt nonchalant einfach eine Zahl in den Raum, die man sich ausgedacht oder bei einem ähnlich kompetenten Zeitgenossen abgeschrieben hat und lässt die Studie des Bundesumweltamts außer acht, die für Tempo 100 ca. 20% Einsparung auf Autobahnen und damit ca. 6-8% im Gesamtverkehr ergeben hat.

Nico, was ist eigentlich dein Problem? Tut dir irgendwas weh? Kann man dir helfen?

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Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 11:29 (vor 6 Tagen) @ markus

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!


Und du bemitleidenswert.

Da lassen die Admins mal wieder eine Thread zu, wo man sich über die aktuelle Lage austauschen kann und was passiert, es artet wieder aus und wird persönlich. Muss das denn sein, wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.

Heute an der Tanke

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 15:11 (vor 6 Tagen) @ Gargamel09

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!


Und du bemitleidenswert.


Da lassen die Admins mal wieder eine Thread zu, wo man sich über die aktuelle Lage austauschen kann und was passiert, es artet wieder aus und wird persönlich.


Es muss nicht mal direkt persönlich und ad hominem werden, alleine die Art der Kommentare wirkt oftmals sehr passiv aggressiv(möchte mich da nicht ausschließen) und herablassend.

Sätze wie "Dir ist schon klar..." z.B sind mir generell unsympathisch.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 16:51 (vor 5 Tagen) @ Foreveralone

Ich kann's verstehen, wenn die Form nervt.

Wenn das aber in stärkerem Maß der Fall ist, als im Hinblick selbst auf absurde und nachweisbar falsche oder unsinnige Behauptungen, ist das für mich nicht nachvollziehbar.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:43 (vor 6 Tagen) @ Gargamel09

wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.

Aha, es ist also uninteressant, wenn nachweislicher Unsinn erzählt und behauptet wird, "freie Fahrt für freie Bürger" sei ein "Freheitsrecht" auch wenn die Rechtsprechung das Gegenteil sagt.

Na dann wundern mich die bis zu 40% AfD-Zustimmung im Osten nicht mehr.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Freitag, 03.04.2026, 11:52 (vor 6 Tagen) @ nico36de

wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.


Aha, es ist also uninteressant, wenn nachweislicher Unsinn erzählt und behauptet wird, "freie Fahrt für freie Bürger" sei ein "Freheitsrecht" auch wenn die Rechtsprechung das Gegenteil sagt.

Na dann wundern mich die bis zu 40% AfD-Zustimmung im Osten nicht mehr.

Es juckt keinen Wähler (im Osten), wer im BVB Forum recht hat, hier geht es um die Übersichtlichkeit und der Politikbereich wurde auch deshalb beschränkt, weil immer alles ins Klein-klein ausgeartet ist und persönlich wurde. Genau wie hier in den Strängen.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 12:04 (vor 6 Tagen) @ Gargamel09

Es juckt keinen Wähler (im Osten), wer im BVB Forum recht hat,

Natürlich nicht

hier geht es um die Übersichtlichkeit und der Politikbereich wurde auch deshalb beschränkt, weil immer alles ins Klein-klein ausgeartet ist und persönlich wurde.

Und was hat das damit zu tun, dass du meinst, es würde niemanden interessieren, wie ein bestimmter Sachverhalt konkret zu bewerten ist?

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:32 (vor 6 Tagen) @ Gargamel09

Du bist ein wirklich schlechter Verlierer!


Und du bemitleidenswert.


Da lassen die Admins mal wieder eine Thread zu, wo man sich über die aktuelle Lage austauschen kann und was passiert, es artet wieder aus und wird persönlich. Muss das denn sein, wer hier nun recht hat oder nicht, juckt doch keine S**.

Ist das nicht bei jedem zweiten BVB/Fußball you-name-it Strang genauso (wobei in Summe auch eher die Ausnahme, ebenso in diesem Strang hier, finde ich)?
Eventuell müsste man tendenziell eher konsequenter gegen persönliche Angriffe bzw. gegen nicht gentleman-likes Verhalten vorgehen (so leicht dahingesagt).

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:44 (vor 6 Tagen) @ Professor Bienlein

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.

Die deutsche Politik ist aktuell noch weitgehend in der Phase, in der man davon ausgeht, dass wir es nur mit einem kurzen "Intermezzo" zu tun haben, und dass man deshalb nicht reagieren muss. Die meisten dort gehen wohl davon aus, dass es ähnlich läuft wie im letzten Jahr, als Israel und dann die USA die Standorte von Urananreicherungsanlagen bombardierten.

Die Internationale Energieagentur hingegen warnt schon seit Wochen massiv und fordert beispielsweise deutlich herabgesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und auf der anderen Seite der Erdkugel ist die Krise bereits voll angekommen:

Australiens Premier ruft Bevölkerung zum Spritsparen auf (Spiegel vom 01.04.2026)

"Der hohe Energiepreis trifft Australien besonders hart. Regierungschef Anthony Albanese reagiert mit einem milliardenschweren Entlastungsprogramm und bittet alle Menschen, sparsam mit Benzin und Diesel umzugehen."

Australien kauft wohl Benzin und Diesel auf dem Weltmarkt ein, ein beträchtlicher Teil stammt vom Golf. Deshalb schlägt dort die Krise schnell voll durch. Problem sind nicht nur hohe Preise, es droht zudem ein Mangel an Treibstoff. Über kurz oder lang wird das auch uns beeinträchtigen. Staaten wie Australien, Japan, Südkorea, Taiwan, etc. werden versuchen, andere Lieferanten zu finden - und kaufen uns ggf. das Öl und die Treibstoffe weg.

Auch Fluggesellschaften stellen sich auf Kerosin-Engpässe ein. Eine ganze Reihe plant, einen Teil der Flüge zu streichen und Maschinen einzumotten:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/folgen-des-iran-kriegs-airlines-bereiten-sich-auf-kerosin-notstand-vor-15422672.html (Paywall)

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 18:42 (vor 6 Tagen) @ Professor Bienlein

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.

Wie hoch wäre der Effekt denn gesamtgesellschaftlich? Ich würde behaupten, dass der Großteil der Autofahrer nicht schneller als 130 fährt. Machen die wenigen Raser wirklich einen nennenswerten Unterschied aus?

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:49 (vor 6 Tagen) @ markus

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.


Wie hoch wäre der Effekt denn gesamtgesellschaftlich? Ich würde behaupten, dass der Großteil der Autofahrer nicht schneller als 130 fährt. Machen die wenigen Raser wirklich einen nennenswerten Unterschied aus?

Auf die Schnelle im Netz gefunden: Der ÖAMC hat das mit drei unterschiedlichen Pkw getestet. Das Ganze ist sicherlich nicht exakt, gibt aber ungefähre Hausnummern an. Herausgekommen sind Einsparungen zwischen knapp 20 und knapp 30 Prozent des Kraftstoffs.

https://www.oeamtc.at/autotouring/reportage/tempo-130-und-tempo-100-spritspartest-52960714

Ein weiterer Vorteil eines Tempolimits von 100 km/h auf der Autobahn dürfte sein, dass der Verkehr gleichmäßiger fließt.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 19:24 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Auf dem Weltmarkt fehlen bis zu 20 Prozent des Rohöls. Sinnvoll wäre es eigentlich, jetzt zu versuchen, den Verbrauch zu reduzieren. Die Internationale Energieagentur macht zum Beispiel seit Wochen Werbung für ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen und 100 km/h auf Autobahnen.

Witzig ist, dass man bei Corona relativ schnell dabei war, die Grundrechte der Bürger einzuschränken (bitte keine Diskussion über Sinn oder ggfs. Unsinn der Maßnahmen) und hier kann man nicht man ein einfaches temporäres Tempolimit (die Kombi allein ist schon spitze) durchsetzen, bei dem nicht mal ein Grundrecht minimal tangiert wird.


Wie hoch wäre der Effekt denn gesamtgesellschaftlich? Ich würde behaupten, dass der Großteil der Autofahrer nicht schneller als 130 fährt. Machen die wenigen Raser wirklich einen nennenswerten Unterschied aus?


Auf die Schnelle im Netz gefunden: Der ÖAMC hat das mit drei unterschiedlichen Pkw getestet. Das Ganze ist sicherlich nicht exakt, gibt aber ungefähre Hausnummern an. Herausgekommen sind Einsparungen zwischen knapp 20 und knapp 30 Prozent des Kraftstoffs.

https://www.oeamtc.at/autotouring/reportage/tempo-130-und-tempo-100-spritspartest-52960714

Ein weiterer Vorteil eines Tempolimits von 100 km/h auf der Autobahn dürfte sein, dass der Verkehr gleichmäßiger fließt.

Der Artikel zeigt ja auf, dass der Gesamteffekt zumindest in Österreich eher gering wäre (1-3%). So ähnlich wäre das doch auch in Deutschland:

- Nur ein Teil der Autofahrten findet überhaupt auf Autobahnen statt.
- Auf einigen Abschnitten gibt es bereits Geschwindigkeitsbegrenzungen.
- Auf den Strecken ohne Begrenzung fährt nur ein kleiner Teil 150 oder noch schneller.
- Die tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind deutlich niedriger.

Ich fahre inzwischen wieder häufiger Autobahn und mein Eindruck ist, dass nur ein kleiner Teil der Fahrer wirklich durchgehend am Rasen ist. Ich versuche bei 120-130 zu sein, da ich so unter 5l Diesel bleibe. Ein paar wenige Überholungen mit 140 oder 150 km/h kommen auch vor. Die fallen aber kaum ins Gewicht.

Ich achte schon sehr auf den Verbrauch, da mein Auto den Verbrauch der jeweils aktuellen Fahrt anzeigt. Da gibt es ganz andere Spritfresser, wie z.B. sehr viele Kreuzungen und Ampeln innerorts (das ständige Abbremsen und Anfahren frisst richtig). Es lohnt sich, vorausschauend zu fahren (möglichst viel rollen lassen) und das Auto generell möglichst wenig zu bewegen (z.B. auf dem Arbeitsweg zurück einzukaufen statt am nächsten Tag noch einmal loszufahren). Auch das Tempomat zu nutzen und auf den Reifendruck achten, bringt Ersparnis.

Vor allem das Thema vorausschauendes Fahren erscheint mir nicht weit verbreitet zu sein. Mir hängen nachfolgende Autofahrer regelmäßig im Nacken, wenn ich vor Ortseinfahrten einige hundert Meter vorher ausrollen lasse, um den Bremsvorgang möglichst zu verhindern.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 12:28 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.

Das Ding ist doch, egal wie gut oder schlecht das nun ist, wie schnell sowas eigentlich gehen kann, in 3 Wochen ein Gesetz verabschiedet... Man muss nur wollen.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:40 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

Ja, man hat eine Regelung gemacht um nachzuweisen, dass man noch in irgendeinem Thema überhaupt handlungsfähig ist, aber es bringt dem Verbraucher rein gar nichts, außer des von dir beschriebenen Vorteils.
Dieser "Schein-Aktivismus" kommt beim Wahlvolk bestimmt wieder gut an.


Das Ding ist doch, egal wie gut oder schlecht das nun ist, wie schnell sowas eigentlich gehen kann, in 3 Wochen ein Gesetz verabschiedet... Man muss nur wollen.

Schlechte Gesetze kann man sehr schnell durchdrücken.

Bei gut durchdachten, gut gemachten Gesetzen dauert es länger.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 15:55 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Ich würde das anders formulieren:

Populistische Gesetze lassen sich schnell beschließen.

Richtige dagegen dauern ewig oder kommen gar nicht durch. Weil die peinlichen Politiker nur auf ihre individuellen Interessen statt auf das Ganze schauen.

Heute an der Tanke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 16:59 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Ich würde das anders formulieren:

Populistische Gesetze lassen sich schnell beschließen.

Richtige dagegen dauern ewig oder kommen gar nicht durch. Weil die peinlichen Politiker nur auf ihre individuellen Interessen statt auf das Ganze schauen.

Verallgemeinerungen sind immer toll und überhaupt nicht populistisch. Das trifft dann schon ein paar von den Richtigen.
Aber wenn du die gleiche Energie in politische Arbeit stecken würdest,die du hier investierst,um schlaue posts abzulassen,dann wäre die Welt längst ein besserer Ort.
Okay, vielleicht nur Wanne-Eickel,aber irgendwo müsstest du halt anfangen.

Solch plumpe Rhetorik, im Internet rausgeblasen,trägt übrigens auch zum Wahlergebnis von Rechtspopulisten bei.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 20:03 (vor 6 Tagen) @ istar

Der Oberschlaue hat gesprochen!

Und das, obwohl selbst ein ausgewiesenes Schweinchen Schlau wie du nicht weiß, wie und in welchem Umfang ich mich engagiere.

Für die AfD-Ergebnisse sind zudem nicht die Berichte über das Politikversagen ursächlich, sondern allenfalls das Politikversagen an sich.

Heute an der Tanke

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 02.04.2026, 12:37 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

Da bin ich bei dir.

Heute an der Tanke

FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 02.04.2026, 12:25 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Habe gerade getankt, Diesel für 2,269 pro Liter. Gestern Mittag war der Preis kurz nach 12:00 auf 2,369 gesprungen, am Nachmittag ging es dann herunter auf 1,289. Das war auch der Preis, der in der App angezeigt wurde, als ich zur Tankstelle bin. Kurz nach 12:00 sprang der Preis auf 2,399.

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht. Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.

Für 1,289 hätte ich wohl voll gemacht.
Und noch ein IBC zum befüllen besorgt.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:41 (vor 7 Tagen) @ FliZZa

Habe gerade getankt, Diesel für 2,269 pro Liter. Gestern Mittag war der Preis kurz nach 12:00 auf 2,369 gesprungen, am Nachmittag ging es dann herunter auf 1,289. Das war auch der Preis, der in der App angezeigt wurde, als ich zur Tankstelle bin. Kurz nach 12:00 sprang der Preis auf 2,399.

Ich bezweifele, dass die aktuelle Regelung Benzin und Diesel günstiger macht. Was aber zumindest gestern aufhörte, war das ständige Auf und Ab. Wenn man aktuell zur Tankstelle fährt, dann weiß man, was man maximal zahlt.


Für 1,289 hätte ich wohl voll gemacht.
Und noch ein IBC zum befüllen besorgt.

Mist, irgendwie habe ich mich an die Zwei vor dem Komma noch nicht wirklich gewöhnt.

Ist so wie mit dem Datum Anfang des Jahres. Da neige ich dazu, die alte, "abgelaufene" Jahreszahl hinzuschreiben ;-)

Heute an der Tanke

koom, Donnerstag, 02.04.2026, 09:34 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Brot und Spiele werden uns lange genug ablenken, bis wir nicht mehr wirklich was ändern können. Allerdings werden Brot und Spiele auch beständig teurer...

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 18:14 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.

Remember Corona

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 07:58 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Da haben wir exakt dasselbe gemutmaßt. Der Fußball ist im Anschluss noch schlimmer geworden, was die finanziellen Auswüchse betrifft.

Danke

SebWagn, HH Harvestehude, Mittwoch, 01.04.2026, 19:15 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.

Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.

Danke

Dennis-77, Donnerstag, 02.04.2026, 14:06 (vor 7 Tagen) @ SebWagn

Das wäre neu das es hier gute Politikinfos gibt - ist schon richtig das es daher restriktiver gehandhabt wird, auch um dem zahlreichen Halbwissen an hier völlig falscher Stelle Einhalt zu gebieten.

Wenn Dich politische Sachverhalte echt interessieren, dann gibt es da wirklich geeignetere Plattformen.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:07 (vor 7 Tagen) @ Dennis-77

Das wäre neu das es hier gute Politikinfos gibt - ist schon richtig das es daher restriktiver gehandhabt wird, auch um dem zahlreichen Halbwissen an hier völlig falscher Stelle Einhalt zu gebieten.

Finde ich nicht, ich habe hier sehr viele gehaltvolle Diskussionen gesehen.

Wenn Dich politische Sachverhalte echt interessieren, dann gibt es da wirklich geeignetere Plattformen.

Welche würdest du empfehlen?

Danke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:18 (vor 7 Tagen) @ SebWagn

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.

Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Dem Thema Wirtschaftskrise jedenfalls werden wir uns in unserem Leben nicht entziehen können, und die gestiegenen Kraftstoff-Preise sind im Grunde nur ein Randaspekt.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:27 (vor 7 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 01.04.2026, 22:33

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.


Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Dem Thema Wirtschaftskrise jedenfalls werden wir uns in unserem Leben nicht entziehen können, und die gestiegenen Kraftstoff-Preise sind im Grunde nur ein Randaspekt.

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 06:18 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.


Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Dem Thema Wirtschaftskrise jedenfalls werden wir uns in unserem Leben nicht entziehen können, und die gestiegenen Kraftstoff-Preise sind im Grunde nur ein Randaspekt.


Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)

Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).

Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 09:03 (vor 7 Tagen) @ istar
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 02.04.2026, 09:09

Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.

Jetzt aber mal ernsthaft: Welcher der aktuellen Spitzenpolitiker strahlt denn so etwas wie große Fachkompetenz aus? Diejenigen, die es (wie z.B. Boris Palmer) auf anderen Ebenen tun, bei denen reitet man lieber darauf rum, dass sie sich manchmal im Tonfall vergreifen, anstatt sich mit ihren Ideen zu beschäftigen.

Wenn die Leute, die die aktuelle Politik kritisieren, Michels sind, sind Politiker bestenfalls Kevins oder Marcels. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du Politiker anders beurteilt, wenn du einmal Kontakt mit ihnen gehabt hast. Ich habe vor zwei Wochen mit dem Leiter eines Ressorts in einer großen NRW-Stadt gesprochen, der regelmäßig mit Politikern zu tun hat. Er hat mir erzählt, dass er in mehreren Jahren seiner Tätigkeit dort nicht einmal mit einem Politiker gesprochen habe, der fachlich kompetent und mehr an einer Lösung als an sich selbst interessiert war.

Mein Bundestagsabgeordneter und die drei Landtagspolitiker in Nordrhein-Westfalen, mit denen ich mich auf seine Vermittlung hin in Düsseldorf getroffen habe, sind nichts weiter als desinteressierte Schwätzer, die Zusagen machen, an die sie sich nicht halten. Und die selbst das rechtswidrige Handeln, wegen dessen ich die Termine gemacht hatte, nicht im Ansatz interessiert.

Es stimmt natürlich, dass es Probleme wie vor allem den Klimawandel gibt, bei dem man national keine Chance hat. Darum muss man aber noch lange nicht eine Gaslobbyistin als Wirtschaftsministerin einstellen und Energiepolitik für Ewiggestrige machen.

Außerdem könnten die Politikkasper einmal versuchen, seit Jahrzehnten aufgrund der Demografie bekannte Probleme wie Rente und Krankenversicherung tatsächlich anzugehen, anstatt nur darüber zu reden, dass man sie mal angehen müsste.

Erscheinen dir Politiker kompetent, denen nur Lösungsprobleme einfallen, von denen man schon empirisch weiß, dass sie nicht helfen werden? Außer natürlich den Gesellschaftsgruppen, die über ihre Lobbyisten maßgeblich an den Gesetzen und nicht selten sogar am Gesetzestext mitgewirkt haben.

Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.

Glaubt doch keiner! Zumindest niemand mit Verstand. Das ändert aber nichts daran, dass das hilflose Getue und krankhafte Festhalten an der eigenen Macht bei gleichzeitig maximaler Inkompetenz mit ein Grund dafür ist, dass einfacher gestrickte Leute die AfD wählen.

Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.

Wer einen strunzdummen Maler, der zu blöd ist, zwei fehlefreie Sätze zu sprechen oder eine verkniffene Kampfhenne tatsächlich anhimmelt, ist eh lost. Den oder die wieder einzufangen, wird schwierig.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 08:43 (vor 7 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 08:59

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:25 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.

Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:32 (vor 7 Tagen) @ markus

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.

Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.

Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:46 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.


Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.


Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.

An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:52 (vor 7 Tagen) @ markus

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.


Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.


Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.

Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.

So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 12:44 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.


Mir ist der Spritpreis egal. Ich tanke immer für 20€.


Du bist ja auch ein Immobilien-Großinvestor, du lässt sicherlich tanken. :-P

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Die AfD hat gar nicht vor, diese Themen anzugehen. Sie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern auch pro Großkapital. Wer das als Geringverdiener bei überteuerten Mieten nicht begreift, ist schlichtweg doof. So doof, dass viele nicht einmal erkennen, dass sie seit der Einführung des Mindestlohns überproportional profitiert haben – vor allem dank der SPD. Gleichzeitig ist die AfD weder für den Mindestlohn noch setzt sie sich gegen hohe Mieten ein.


Das ist alles richtig, die Argumente sind komplett schlüssig, ändert aber nichts an der Soziodynamik. Das ist der Knackpunkt.

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.

Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.

Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 12:50 (vor 7 Tagen) @ markus

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.

Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.

Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Da geht's an der Stelle jetzt gar nicht mal um Thesen.

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 12:57 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.

Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 13:02 (vor 7 Tagen) @ istar

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.

Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 13:09 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".

Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 13:24 (vor 7 Tagen) @ markus


Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?

Weil wir so sind. Machste nix dran.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 13:22 (vor 7 Tagen) @ markus

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?

Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 13:46 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?


Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across

Der Reallohn liegt allerdings heute auch höher als vor zehn Jahren.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 13:52 (vor 7 Tagen) @ markus

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.


An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?


Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across


Der Reallohn liegt allerdings heute auch höher als vor zehn Jahren.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.

Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html

Danke

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 02.04.2026, 17:56 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Garum, Donnerstag, 02.04.2026, 18:00


https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html

Können die Beiträge nicht kürzer werden, müssen aale vorherigen immer mit geschleppt werden?
Das scrollen und lesen dauert dann ewig. Danke im vorraus.

Danke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:11 (vor 6 Tagen) @ Garum

Können die Beiträge nicht kürzer werden, müssen aale vorherigen immer mit geschleppt werden?
Das scrollen und lesen dauert dann ewig. Danke im vorraus.

Da hast Du vollkommen recht.

Vor allem mit dem Smartphone wird das ganze unlesbar.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:30 (vor 6 Tagen) @ Ulrich

Können die Beiträge nicht kürzer werden, müssen aale vorherigen immer mit geschleppt werden?
Das scrollen und lesen dauert dann ewig. Danke im vorraus.


Da hast Du vollkommen recht.

Vor allem mit dem Smartphone wird das ganze unlesbar.

Ich vergesse das leider immer, ich gelobe Besserung.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 14:01 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Mindestlohn, schön und gut, betrifft nur einen Teil der Gesellschaft. Einen Großteil der Arbeiterklasse (die es heute auch noch gibt, nur in einem anderen Gewand) betrifft das nicht so richtig und es ist an und für sich schon ein Skandal, wie groß der Niedriglohnsektor im ultrareichen Deutschland ist.

An der Stelle drehen wir uns jedes Mal im Kreis: Das ist Sache der Tarifparteien und nicht der Politik. Und auch hier verstehen viele nicht, dass eine Gewerkschaft nur dann gut – oder überhaupt – verhandeln kann, wenn genügend Beschäftigte im jeweiligen Betrieb organisiert sind.


Das ist kein Muss, siehe Lastenausgleichsgesetz von 1952.


Das ist ein völlig anderes Thema. Das Lastenausgleichsgesetz war ein staatlicher Eingriff in Vermögen, keine Regelung von Löhnen oder Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien.


Mir kommt es auf das Ergebnis an und was sich bei so fundamentalen Themen auf privatwirtschaftlicher Ebene nicht lösen lässt, sollte sich mMn der Staat annehmen. Schon alleine, um sein Überleben langfristig zu sichern. Wäre eine verbesserte Vermögens- und im zweiten Schritt dadurch automatisch auch Chancengleichheit mit so einem Eingriff möglich oder nicht?

Wer kein Mitglied ist und auch nicht werden will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Damit trifft man die Entscheidung, die eigenen Arbeitsbedingungen individuell auszuhandeln – mit allen Konsequenzen, einschließlich der Möglichkeit, dass der Arbeitgeber die Bedingungen weitgehend vorgibt und das eigene Niveau immer weiter sinkt, da ringsherum mehr passiert.


So sehr ich dich da unterstütze, was das Thema Gewerkschaft angeht, so sehr bemitleide ich da teilweise das aktuelle Auftreten. Ich beobachte sehr genau die Politik und Vorgänge einiger regionaler IGM Geschäfsstellen in NRW und mir fällt auf, wie weit sie davon entfernt sind, das Erbe als Kämpfer für die Arbeitnehmer/innen zu wahren und wie oft sie (ebenso wie der BR) als besseres Sprachorgan der Arbeitgeberseite auftreten. Meiner Meinung nach, aber ich will das nur als Beobachter beschreiben, ohne den handelnden Personen etwas vorzuwerfen, weil ich ja selbst am Ende auch nicht aktiv bin, dahingehend.


Das sind Thesen, die gerne von Arbeitgebern und anderen Gegnern gestreut werden – und dummerweise von einigen Arbeitnehmern übernommen werden. Mit anderen Worten: Diejenigen, die eintreten sollten, um ihre eigene Situation zu verbessern, fallen genau darauf herein. Am Ende ist es nämlich so: Tarifkommissionen werden gewählt, und dort können neben den hauptamtlichen Personen auch Mitglieder aus den Betrieben mitwirken.


Ich sehe nur welche Forderungen und Zugeständnisse von Seiten der IGM und BR so gemacht werden und ich frage mich da regelmäßig, ob das jetzt noch Arbeitnehmervertretung ist, oder doch schon Arbeitgeberlobbyismus. Das hat an der Stelle jetzt gar nicht so richtig was mit Thesen zu tun.


Aktuell verschwinden grade in der Industrie jede Menge Jobs. Glaubst du, da könnte die IGM sich hinstellen und 15% fordern? Oder was immer dir vorschwebt? Und grade im Bereich Autoindustrie,Maschinenbau etc. gibt es wahrlich keine schlechten Löhne und Arbeitsbedingungen.


Ja genau. Egal welche Zugeständnisse Politik (im Zuge von maximaler steuerlicher Erleichterung) oder Gewerkschaft (ja gut, machen wir eine Nullrunde, aber bitte nicht ganz so viele Stellen abbauen) machen, die Jobs werden ohnehin vom Großkapital seit ~10 Jahren aus Deutschland abgezogen. Obwohl die Bilanzen und die Geldbeutel der Großanteilseigner seitdem in keinster Weise schlechter oder kleiner geworden sind.
Von daher wäre mein Wunschdenken, dass Gewerkschaften wieder den Modus ihres Ursprungs annehmen und ein Gewaltmonopol für sich beanspruchen. Ich würde jetzt einem VW AR ganz konkret sagen:

"Ihr könnt das so machen, auf wundersamerweise 6 Mrd. Euro im letzten Monat des FYs finden und damit wundersamerweise die Schwelle 5,5 Mrd. Euro überschreiten, die notwendig ist, um Top-MM und Anteilseignern die maximale Boni/Dividende zu zahlen (ich bin da nah genug dran und weiß sehr genau, welche Verrenkungen da operativ gemacht wurden, um diese 6 Mrd. buchalterisch hinzubekommen), während ihr parallel weitere 35.000 Mitarbeiter/innen bei der Marke VW streichen und im Ausland wieder aufbauen wollt, aber dann werden wir hier anfangen, euer Betriebsvermögen auf deutschem Boden dem Erdboden gleichzumachen, also vice versa, Gewaltmonopol wörtlich zu nehmen".


Die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/insgesamt.html

Sprich: Es werden mehr Stellen geschaffen als abgebaut.

Man kann nicht einmal behaupten, dass gut bezahlte Jobs wegfallen und nur niedrig bezahlte dazu kommen. Dafür hat sich das Medianeinkommen zu gut entwickelt.

Wie jammern hier einfach auf verdammt hohem Niveau. Warum zum Henker machen wir das?


Die Statistik sagt aber nichts über die Gehaltsqualität der neu geschaffenen Jobs aus, wir haben einen der größten Niedriglohnsektoren Europas.
Seit Corona sind in Deutschland 266.000 Industriejobs "ersatzlos weggefallen". In welcher Industrie wurden Jobs auf diesem Gehaltslevel aufgebaut?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/266-000-industriejobs-weg-unternehmen-kaempfen-mit-sinkenden-umsaetzen-und-exportrueckgaengen-110838877.html

Das Medianeinkommen ist im Kontext von Kostensituation und Inflation nicht wirklich rosig.
Es ist eher so, dass immer mehr Deutsche im Dispo leben und keinerlei Rücklagen haben.

https://www.ifo.de/publikationen/2025/monographie-autorenschaft/how-consumers-have-managed-multicrisis-evidence-across


Der Reallohn liegt allerdings heute auch höher als vor zehn Jahren.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.html#134650

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html

Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:03 (vor 7 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 14:08

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 15:21 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.


In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)

Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:43 (vor 6 Tagen) @ markus

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.


In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.

Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 07:30 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html

Dass Menschen immer mehr Kredite benutzen, um sich eine PS5, einen neuen Fernseher oder andere Dinge zu kaufen, hat ganz häufig was mit fehlender Selbstdisziplin zu tun.


Das wird es geben, aber wie passen dazu Meldungen, dass sich 39% der Deutschen bei Lebensmitteln einschränken? Ist das wirklich so, weil sie die PS5 auf Pump gekauft haben?

https://www.handelsblatt.com/dpa/verbraucher-umfrage-einschraenkungen-wegen-teurer-lebensmittel/30180228.html


Ich schränke mich auch ein, weil einzelne Produkte wie Milka Schokolade es nicht wert sind. Trotzdem geht es mir gut.


In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).

Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 10:09 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 10:18

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).


Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.

Auf welcher Betrachungsbasis? Wir lagen 2025 noch immer knapp unter dem Reallohnniveau von 2019, also man ist quasi 6 Jahre zurückgeworfen worden. Auch, weil die Reallohnverluste während/nach Corona die größten seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik waren.

Danke

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.04.2026, 10:45 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).


Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.


Auf welcher Betrachungsbasis? Wir lagen 2025 noch immer knapp unter dem Reallohnniveau von 2019, also man ist quasi 6 Jahre zurückgeworfen worden. Auch, weil die Reallohnverluste während/nach Corona die größten seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik waren.

Zudem liegt die Armustgrenze mittlerweile bei ca. 1300€ Netto. Vor 2020 waren es afaik noch etwas über 1000€. Mindestlohn wird in diversen Betrieben oft auch ausgehebelt und nicht jeder KANN Vollzeit arbeiten.


Mag ja sein, dass die obere Mittelschicht heute besser da steht, ändert aber nix daran das die unteren 20% heute mehr zu knabbern haben.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:11 (vor 6 Tagen) @ Foreveralone

In dem Bericht geht es aber darum, dass 39% sich einschränken müssen, weil das Geld fehlt. Du machst das ja freiwillig, genauso wie ich, weil wir halt Kapitalisten sind und ökonomisch denken. ;-)


Schon allein, weil ein Vergleichswert fehlt, widerlegt das nicht die oben verlinkte Statistik, nach der der Reallohn in den letzten zehn Jahren gestiegen ist.


Der Reallohnindex spiegelt die Entwicklung der durchschnittlichen Kaufkraft der Löhne wider, aber nicht, wie sich die „mittleren“ Einkommen oder die Verteilung insgesamt verändern. Man kann mit dem KPI relativ wenig anfangen, wenn man bewerten will, wie sich die Lage für "die Mitte" entwickelt (hat).


Der von dir verlinkten Artikel beinhaltet aber keine Daten zu den mittleren Einkommen. Du solltest dir schon die Mühe machen, entsprechende Zahlen zu liefern, statt mit gefühlten Wahrheiten ums Eck zu kommen.

2020 lag das mittlere Einkommen bei 41.124 Euro (3.437 Euro brutto/Monat).
2025 lag das mittlere Einkommen bei 54.066 Euro.

https://www.zeit.de/news/2021-07/20/mittleres-einkommen-in-deutschland-steigt-2020-nur-leicht

https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/_inhalt.html

Nun rechne doch mal nach, ob das nicht die Inflation geschlagen hat.


Auf welcher Betrachungsbasis? Wir lagen 2025 noch immer knapp unter dem Reallohnniveau von 2019, also man ist quasi 6 Jahre zurückgeworfen worden. Auch, weil die Reallohnverluste während/nach Corona die größten seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik waren.


Zudem liegt die Armustgrenze mittlerweile bei ca. 1300€ Netto. Vor 2020 waren es afaik noch etwas über 1000€. Mindestlohn wird in diversen Betrieben oft auch ausgehebelt und nicht jeder KANN Vollzeit arbeiten.

Gerade der Mindestlohn hat deutlich größere Sprünge gemacht als die allgemeine Entwicklung.
Auf 40 Stunden Vollzeitbasis hast du damit gut 1.700€ netto und bist damit 400€ über der Armutsgrenze.
Dass nicht jeder Vollzeit arbeiten kann, stimmt.


Mag ja sein, dass die obere Mittelschicht heute besser da steht, ändert aber nix daran das die unteren 20% heute mehr zu knabbern haben.

Es ist inzwischen so, dass in vielen Betrieben ohne Tarifvertrag oder schwachem Organisationsgrad der Mindestlohn die unteren Entgeltgruppen nach und nach auffrisst. Das Problem ist aber hausgemacht, da keinerlei Gegenwehr seitens der Mitarbeiter erfolgt. Der Unternehmer muss dann den Mindestlohn anheben, nicht aber die darüber liegenden Löhne. Wenn nun keinerlei Organisation erfolgt und zusätzlich auch niemand kündigt, um woanders mehr zu verdienen, dann ist doch logisch, dass entweder nichts oder nur wenig passiert. Da hilf nur Kontakt aufzunehmen zur zuständigen Gewerkschaft, um die weiteren Schritte zu besprechen.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:27 (vor 6 Tagen) @ markus

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:41 (vor 6 Tagen) @ nico36de

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.

Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 03.04.2026, 11:59 (vor 6 Tagen) @ markus

Man kann auch Kritik üben, obwohl man Gewerkschaften für absolut sinnvoll hält.

Allerdings verlieren sie ihre Bedeutung zurecht, wenn sie von inkompetenten Gewerkschaftern geführt werden. Oder wenn Nachfragen örtlicher Gewerkschafter gar nicht oder ohne Grundkenntnisse der juristischen Situation beantwortet werden.

Wenn der Eindruck entsteht, die Interessen derjenigen, die die Jobs der professionellen Gewerkschafter durch ihre Beiträge erst ermöglichen, die Gewerkschaftsfunktionäre weniger interessieren als die der Arbeitgeber, fällt es schon schwer, Argumente für eine Mitgliedschaft zu finden.

Ich kann nur die Erfahrungen mit einer Gewerkschaft schildern. Die Antworten von dort sind (wenn sie erst auf Nachfrage nach mehreren Wochen dann gegeben werden) in der Regel exakt auf dem Niveau "Geschwindigkeitsbeschränkung nicht einfach möglich, weil Freiheitsrecht". Also unbrauchbar.

Ob das die Bereitschaft zum Eintritt erhöht, wage ich zu bezweifeln.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:48 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 11:59

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.

Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 12:03 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Ob der immer geringere Organisationsgrad der Angestellten in Gewerkschaften eventuell auch etwas bzw. sogar mehr mit dem Verhalten/Vorgehen der Gewerkschaften zu tun haben könnte als damit, dass die Angestellten/Arbeiter einfach nur doof sind?

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.


Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.

Gerade dann sollte man erst recht beitreten und versuchen es besser zu machen. Alles andere spielt nur in die Karten der Arbeitgeber.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 12:11 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 12:16

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.


Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.


Gerade dann sollte man erst recht beitreten und versuchen es besser zu machen. Alles andere spielt nur in die Karten der Arbeitgeber.

Das ist im Grunde nie falsch und lässt sich als Argument nicht entkräften.
Aber glaubst du, dass jemand, der wirklich im Herzen brennt und kämpfen will für Arbeiter und Arbeiterklasse, in der Organisation IGM oder IGBCE überhaupt noch eine Chance hat, in maßgebliche Entscheidungspositionen zu kommen? Wirklich mal ganz im Ernst gefragt. Oder wird hier von der Organisation, so wie sie heute strukturell aufgebaut ist, bereits im Vorfeld früh genug "aussortiert", wer die Wohlfühloase der Führungsorgane nah an den Arbeitgebern gefährdet?
Ähnlich wie bei der SPD. Ich bin mir sicher, dass es viele junge oder alte Menschen gibt, die dafür brennen würden, einen sozialdemokratischen Kurs mit Leib und Seele in der Partei voranzutreiben, solche aber schon ganz früh ganz hart auf's "Abstellgleis" verfrachtet werden, damit die Opportunisten und Kleptokraten auf den wirklichen einflussnehmenden Positionen weiter unbehelligt ihr Unwesen treiben können.

Ich glaube eher, man müsste neue Wege gehen, neue Organisationen vorantreiben. Sowohl die meisten Gewerkschaften als auch die heutige SPD, so als Beispiel in diesem Kontext, sind dazu völlig unbrauchbar geworden.

Danke

markus, Freitag, 03.04.2026, 12:53 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Ich wüsste auch nicht, aus welchem Grund ich Mitglied werden sollte, wenn Gewerkschafter oder drastische Gewerkschaftsfans nicht selten die Fakten außer acht lassen, gefühlt mehr die Interessen der Geschäftsführung als die der Angestellten vertreten oder sich (bei einer guten Freundin, deren Tätigkeit wesentlich durch internationale Zoom-Meetings geprägt war, selbst erlebt) gegen Homeoffice aussprechen und den Eindruck erwecken, als müsse man nur einer Gewerkschaft beitreten und - schwupps - würde alles großartig.


Du musst dann schon auch aktiv werden und es versuchen, besser zu machen. Aber ein hoher Organisationsgrad allein bewirkt natürlich bereits eine Menge. Allein die Kenntnis, dass im Betrieb eine rein zahlenmäßig streikfähige Truppe existiert, erhöht den Druck auf das Unternehmen, in Tarifverhandlungen einzusteigen.

Mit deinen Argumenten spielst du jedem Unternehmer voll in die Karten, es einfach sein zu lassen.


Da gebe ich dir grundsätzlich recht, dennoch bleibt auch die Frage berechtigt, wie sich Gewerkschaften seit geraumer Zeit zu welchen Themen positionieren.

Ich gebe dir ein Beispiel.

In unserem IGM-Großkonzern wurde letztes Jahr das T-Zug A für die Tarifler für alle automatisch in die zusätzlichen freien Tage umgewandelt. Es gab dann die Möglichkeit, mittels eines Härtefallantrags diesen Vorgang zu stoppen und die Kohle zu beantragen. Man wurde dann aber freundlichst gebeten bzw. zwischen den Zeilen deutlich darauf hingewiesen, sich das doch ganz genau zu überlegen, ob man das tun wolle. In der BV des neuen Jahres wurde dann von BR und IGM vorgestellt, dass 2025 eine überwältigende Anzahl der Belegschaft diese tolle Gelegenheit zu zusätzlichem Urlaub genutzt hätte (nahezu 90%). Die tausenden Anwesenden, ob online oder vor Ort, haben geguckt wie ein Auto. Der nächste Punkt war dann, dass man doch wohl über "mobiles Arbeiten" neu denken müsste, weil es immer wieder vorkäme, dass man Mitarbeiter nicht erreiche im "mobilen Arbeiten". Als wäre das nicht ein Fall des Vorgesetzten und könne man nicht jeden Mitarbeiter inviduell und einzeln ins Büro zitieren, wenn es Gründe gibt.
Ich könnte dir eine ganze Reihe weiterer Themen nennen, von Arbeitszeiterfassung über Eingruppierungen, die systematisch unterlaufen werden. So versammelt man keine Belegschaft hinter sich als Organisation.


Gerade dann sollte man erst recht beitreten und versuchen es besser zu machen. Alles andere spielt nur in die Karten der Arbeitgeber.


Das ist im Grunde nie falsch und lässt sich als Argument nicht entkräften.
Aber glaubst du, dass jemand, der wirklich im Herzen brennt und kämpfen will für Arbeiter und Arbeiterklasse, in der Organisation IGM oder IGBCE überhaupt noch eine Chance hat, in maßgebliche Entscheidungspositionen zu kommen? Wirklich mal ganz im Ernst gefragt. Oder wird hier von der Organisation, so wie sie heute strukturell aufgebaut ist, bereits im Vorfeld früh genug "aussortiert", wer die Wohlfühloase der Führungsorgane nah an den Arbeitgebern gefährdet?
Ähnlich wie bei der SPD. Ich bin mir sicher, dass es viele junge oder alte Menschen gibt, die dafür brennen würden, einen sozialdemokratischen Kurs mit Leib und Seele in der Partei voranzutreiben, solche aber schon ganz früh ganz hart auf's "Abstellgleis" verfrachtet werden, damit die Opportunisten und Kleptokraten auf den wirklichen einflussnehmenden Positionen weiter unbehelligt ihr Unwesen treiben können.

Ich glaube eher, man müsste neue Wege gehen, neue Organisationen vorantreiben. Sowohl die meisten Gewerkschaften als auch die heutige SPD, so als Beispiel in diesem Kontext, sind dazu völlig unbrauchbar geworden.

Es ist schwieriger, eine ganz neue Gewerkschaft zu gründen als in einer bestehenden etwas zu bewirken.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 08.04.2026, 13:26 (vor 15 Stunden, 33 Minuten) @ markus

Es ist schwieriger, eine ganz neue Gewerkschaft zu gründen als in einer bestehenden etwas zu bewirken.

Mag sein. Wenn in einer neuen Gewerkschaft aber im Gegensatz zu den aktuellen Gewerkschaften oder der SPD mehr an der Sache als an sich selbst und ihren Posten interessierte Personen säßen, wäre das aber ein Schritt nach vorne. Bei der Gewerkschaft nehme ich es an, bei CDU oder SPD weiß ich es aufgrund der Erfahrungen von politisch tätigen Bekannten: wenn du da nicht den aktuell entscheidenden Leuten bis zu den Knöcheln in den Hintern kriechst, hast du nie die Möglichkeit, dorthin zu gelangen, wo du etwas bewegen kannst. Wie anders sollte es auch sonst möglich sein, dass Inkomptenzbolzen wie Klingbeil, Bas, Clüssendorf, Esken etc. pp. jemals in verantwortliche Positionen kommen können?

Ich zumindest kann sowohl aufgrund des Bildes, das die SPD aktuell abgibt, ebenso wie aufgrund der Erlebnisse mit einer bestimmten Gewerkschaft, deren Mitarbeiter selbst an relevanten Positionen massiv inkompetent und zudem auch noch vollkommen desinteressiert sind und grundsätzlich nicht auf die Idee kommen, von sich aus kompliziertere Anfragen zu beantworten, sehr gut verstehen, dass man mit solchen Institutionen nichts zu tun haben möchte.

Wenn man selbst als Betriebsrat im Unternehmen im Zusammenhang mit zwei arbeitsrechtlichen Problem hintereinander bei einer Internetrecherche relevante Urteile gefunden hat, die ein bei der Gewerkschaft angestellter Jurist weder kennt noch in den ihm zugänglichen Datenbanken gesucht hat, hinterlässt das – vorsichtig gesagt – nicht den allerbesten Eindruck.

Danke

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 14:07 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Bitte Fullquote beachten. Danke.

Danke

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 18:14 (vor 6 Tagen) @ Thomas

Das gilt aber für die Vorposter um Markus und Co. ebenso.

Ist jetzt schon das zweite Mal nur Fourrier Traines darauf angesprochen worden.

Danke

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 20:08 (vor 6 Tagen) @ Foreveralone

Das gilt aber für die Vorposter um Markus und Co. ebenso.

Ist jetzt schon das zweite Mal nur Fourrier Traines darauf angesprochen worden.

Herrje. Er war zu der Zeit der letzte in der Reihe.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 14:08 (vor 7 Tagen) @ Thomas

Bitte Fullquote beachten. Danke.

Habe ich aktualisiert.

Danke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 10:16 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.

Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 10:20 (vor 7 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 10:37

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.

Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 11:42 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.

Und das ist politisch ganz klar so gewollt. Und so lange sich das nicht ändert, werden auch die wirklich gesellschaftlich relevanten Probleme nicht angegangen. Und auch nicht sinnvoll angegangen werden können, weil das Geld fehlt.

Und da sind wird dann beim Thema, dass das Geld sehr wohl da ist. Aber eben nur dort, wo die Politiker aller Parteien bis auf die Linke es nicht holen wollen. Auch wenn es da am falschestmöglichen Platz ist.

Aber es wäre ja am Anfang schon genug, wenn nicht geistiges Präkariat verkörpernde Vollflaschen wie Reiche nicht selbst in der aktuellen Lage Lobbyarbeit für fossile Energie betreiben oder Beton-Uschi im Europaparlament davon faseln würde, Atomenergie sei günstig. Wie soll man solche Witzfiguren beim Vorhandensein von Restverstand ernstnehmen können?

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:36 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.


Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.

Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.

Danke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 12:28 (vor 7 Tagen) @ markus

Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.

Vielfach geht das sogar noch weiter. Im letzten Herbst habe ich im Vorfeld der US-Wahlen auf WDR5 ein Interview mit einem Soziologen oder Politologen gehört. Da ging es darum, wieso Warnungen vor den negativen Folgen von Wahlentscheidungen für Trump, für die AfD oder für sonstige rechtspopulistische Parteien bei einem Teil vor allem der männlichen Wählerschaft ins Gegenteil umkippen. Diese Leute haben keine Angst vor einer Krise. Sie wollen ganz im Gegenteil das aktuelle politische und wirtschaftliche System kollabieren sehen. Jede Warnung vor Trump, vor Weidel, vor Chrupalla, etc. bestärkt sie eher noch in ihrer Wahlentscheidung für diese Personen.

In den USA erleben sie jetzt voraussichtlich, wie sich so eine schwere Systemkrise tatsächlich anfühlt.

Danke

Elmar, Donnerstag, 02.04.2026, 12:39 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Es gibt immer beide Seiten - auch bei Trump.
Vorab - Trump geht gar nicht und ich bin gerne bei der No Kings Demo in Chicago am Wochenende mitspaziert.
Es ist aber auch so, dass unsere Tochterfirma vor Ort gerade richtig gut läuft und einen Großkunden gewonnen hat wegen der Zölle auf chinesische Produkte.

Danke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:18 (vor 6 Tagen) @ Elmar

Es gibt immer beide Seiten - auch bei Trump.
Vorab - Trump geht gar nicht und ich bin gerne bei der No Kings Demo in Chicago am Wochenende mitspaziert.
Es ist aber auch so, dass unsere Tochterfirma vor Ort gerade richtig gut läuft und einen Großkunden gewonnen hat wegen der Zölle auf chinesische Produkte.

Es kann auch in die andere Richtung gehen. Ein Cousin von mir saß Anfang letzten Jahres noch im Vorstand eines Automobilzulieferers in den USA. Die hatten Produktionsmaschinen in China bestellt, und konnten dann zuschauen, wie die Zölle auf diese Maschinen Tag für Tag stiegen.

Donald Trumps Politik hat dafür gesorgt, dass viele Unternehmen in den USA kaum noch Planungssicherheit haben. Von einem Tag auf den anderen ändert sich teilweise alles. Letztens habe ich gelesen, EBITDA stünde in den USA mittlerweile für "Earnings before Iran, Tariffs, and Donald Announcements".

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:41 (vor 7 Tagen) @ markus

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.


Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.

Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 11:48 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.


Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.


Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


Nur ein paar Bemerkungen dazu: wenn es den Wählern oder potentiellen Wählern der AfD darum gehen würde, mehr Steuern von Superreichen einzutreiben, dann müsste eigentlich die Linkspartei bei 25% stehen und nicht die AfD. Zumal die außenpolitisch auch nicht meilenweit auseinander liegen.
Da das nicht der Fall ist, müssen die Gründe woanders liegen.

Wir hatten ein Finanzkrise, Griechenlandkrise, kurze Pause, dann Corona, Ukraine, jetzt der Nahe Osten.
Krisen ohne Ende, aber Deutschland lebt immer noch. Vielleicht werden wir kein Fußballweltmeister, aber immerhin sind wir qualifiziert.
Etwas mehr Optimismus würde uns vielleicht gut tun. So auf die kölsche Art: „er kütt wie et kütt und et hätt noch immer jutt jegange“.


Diese Argumente kommen in dem Kontext immer und scheinen im ersten Moment auch absolut schlüssig. Sie sind aber viel zu akademisch. Die Geschichte und die Psychologie des Menschen lehren uns, dass, wenn der Mensch an die Wand gedrückt wird, nach unten getreten wird. Immer und immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Rechte Demagogen füllen mit ihren "Lösungen" dann genau diese Lücke aus, man findet dazu in den vergangenen Jahrhunderten eine Reihe Vorgänge, die immer wieder so abgelaufen sind. Die "Schuldigen", meistens eine Minderheit, sind den Menschen im Alltag näher, als irgendein Milliardär. Also wählt man die, die mit dem Finger auf "die Schuldigen" zeigen. Bei Adolf waren es beispielweise die Juden. Und auch Adolf konnte nur groß werden, weil die Kleptokratie der Endzeit-Weimarer-Republik die Gesellschaft in einen ähnliche Zustand versetzt hat, wie wir ihn heute sehen (wenngleich auch in einiger Hinsicht noch dramatischer seinerzeit). Das ist der Grund, warum die Linke genau jetzt auch überhaupt keine Chance mehr hat. Der Nährboden dafür ist aber stets die oben beschriebene Entwicklung, bis dann ein "sweet point of no return" überschritten wurde.

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.

Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 11:53 (vor 7 Tagen) @ markus

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.

Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 12:31 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.


Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.

Die dramatische Entwicklung geht aber zugunsten des Großkapitals und nicht umgekehrt. Ein Mehrheit in Deutschland wählt Mitte Rechts und will damit dem Pöbel weiter unten etwas wegnehmen und nicht weiter oben.

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 12:35 (vor 7 Tagen) @ markus

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.


Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.


Die dramatische Entwicklung geht aber zugunsten des Großkapitals und nicht umgekehrt. Ein Mehrheit in Deutschland wählt Mitte Rechts und will damit dem Pöbel weiter unten etwas wegnehmen und nicht weiter oben.

Kein Gegenrede dazu von mir, genauso wird es kommen, aber der Grund für diese Entwicklung ist mMn auf die obige Lagebeschreibung zurückzuführen und war daher so vorhersehbar wie "das Amen in der Kirche". Die Frage bleibt: musste es wirklich erst wieder soweit kommen oder hätte man nicht vorher ein wenig mehr an der Vermögens-/Chancengleichheit drehen sollen/können/müssen?

Danke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 13:00 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Die Krisen sind valide, aber völlig unerheblich. "Die Bilanz" der BRD ist hervorragend, es ist genügend Geld da, defacto sogar mehr, als vor diesen Krisen. Oder wie mein alter VWL Lehrer immer sagte "Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes". ;-)
In unserem Fall, der Gegenwart, nimmt da schlicht die Konzentration bei einigen wenigen zu.


Du beschreibst im Grunde selbst, warum die Großkapital-Erzählung nicht zieht: Es geht vielen nicht darum, nach oben zu schauen, sondern darum, nach unten zu treten.


Ja, weil die Menschen an der Stelle dumm sind und im Affekt handeln. Ein verantwortungsvoller Staat sollte mit genau diesem Wissen eine verhältnismäßige und verantwortungsvolle Vermögens- und Chancenungleichheit orchestrieren (eine gänzliche Gleichheit kann es nicht geben und wäre auch nicht sinnvoll). Ansonsten landet man halt, mal wieder, da, wo man 1933 gelandet ist. Was auch nur ein "mal wieder" war, welches es in vorherigen Jahrhunderten auch schon gab, nur in anderen Gewändern.


Das schreibst du aber schon seit Ausbruch der Corona Pandemie. Also seit sechs Jahren. Passiert ist trotz weiterer Krisen in der Hinsicht nichts.


Aber sicher doch, siehst du die dramatische politische Entwicklung in Deutschland nicht, die in exakt der gleichen Kerbe verläuft, wie bei dem zuvor beschriebenen "mal wieder"? Die verheerenden Wahlergebnisse in RLP sind doch als letztes Ereignis unübersehbar und sahen vor Corona noch gänzlich anders aus.


Die dramatische Entwicklung geht aber zugunsten des Großkapitals und nicht umgekehrt. Ein Mehrheit in Deutschland wählt Mitte Rechts und will damit dem Pöbel weiter unten etwas wegnehmen und nicht weiter oben.


Kein Gegenrede dazu von mir, genauso wird es kommen, aber der Grund für diese Entwicklung ist mMn auf die obige Lagebeschreibung zurückzuführen und war daher so vorhersehbar wie "das Amen in der Kirche". Die Frage bleibt: musste es wirklich erst wieder soweit kommen oder hätte man nicht vorher ein wenig mehr an der Vermögens-/Chancengleichheit drehen sollen/können/müssen?

Ich halte da für ein absoluten Nicht-Thema. Der größte Teil der Menschen weiß doch nicht einmal, wieviel Geld „oben“ ist und kann mit Milliardenbeträgen gar nichts anfangen. Hier im Forum wird schon Tausend (Mille) mit Millionen verwechselt. Und bei deinen Dimensionen geht um Milliarden. Solange die Menschen für vier Abonnements Geld bezahlen, überteuerte Sondertrikots kaufen und noch Angst haben, dass irgendwann ein Plateu erreicht wird, in dem nicht mehr alles noch teurer wird, solange geht uns noch viel zu gut.

Danke

Trainingskiebitz, Block 36, Donnerstag, 02.04.2026, 13:47 (vor 7 Tagen) @ markus

So ist es. Alles andere sind akademische Diskussionen ohne Bezug zur Realität der großen Mehrheit in deutschland. Es geht uns sensationell gut.

Danke

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 16:58 (vor 6 Tagen) @ Trainingskiebitz

So ist es. Alles andere sind akademische Diskussionen ohne Bezug zur Realität der großen Mehrheit in deutschland. Es geht uns sensationell gut.

Wer ist "uns"

Danke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 20:10 (vor 6 Tagen) @ Foreveralone

So ist es. Alles andere sind akademische Diskussionen ohne Bezug zur Realität der großen Mehrheit in deutschland. Es geht uns sensationell gut.

Wer ist "uns"

Genau das ist ein Problem. Viele neigen dazu, allgemeine Sachverhalte nur aus der eigenen Blase heraus zu bewerten, anstatt sich zu informieren.

Es grenzt wirklich an Realitätsverweigerung, wenn man sich im Brustton der Überzeugung hinstellt und etwas von "Es geht uns sensationell gut" faselt, wenn über 20% der Bevölkerung von Armut oder zumindest sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Solch uninformiertes Daherlabern ist nicht nur zum Fremdschämen, sondern auch gefährlich.

Danke

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 10:01 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Thomas, Donnerstag, 02.04.2026, 10:07

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Ich finde es nach den Bobachtungen der letzten fast 24 Stunden eigentlich ganz angenehm. Wenn man morgens an die Tanke kommt, erlebt man keine böse Überraschung. Es ist maximal der Preis des Vorabends. Bis 12 Uhr gehts vielleicht sogar noch runter.
Um 12 geht halt niemand mehr tanken und der Preis bröckelt dann (vielleicht) bis zum Abend vor sich hin.
Doof wäre es nur, wenn die Konzerne einfach den 12 Uhr-Preis irgendwann festtackern. Damit hatte ich eigentlich gerechnet. Aber irgendwer zuckt und dann kommt das mit diesem Wettbewerb ins Spiel und alle zucken hinterher. Es wird für uns zumindest berechenbarer.

Ergänzung: Jetzt öfter tanken und nicht leer laufen lassen, damit man zumindest wenn irgendwas blödes in der Welt passiert eine komplette Tankfüllung für was auch immer hat.
Und: Sprit sparen! Sprit sparen! Und auch Sprit sparen! Wenns schon der Herr Merz nicht sagt, dann sag ich euch das jetzt.

Danke

Berater, Donnerstag, 02.04.2026, 08:31 (vor 7 Tagen) @ istar

Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.


In welcher Partei ist Katharina Reiche noch einmal?

Danke

Scherben, Kiel, Donnerstag, 02.04.2026, 08:22 (vor 7 Tagen) @ istar

Noch dicker geht es nicht?

Wie Ulrich schon schrieb:

Mein Eindruck war, dass in den wenigen offiziell erlaubten Politik-Threads deutlich sachlicher diskutiert wurde als in Fußball-Threads, etc., in denen es in Richtung Politik abglitt. Das könnte auch dann wieder gelten, wenn es um die Fußball-WM geht.

Da wollte wohl jemand einen Beleg abliefern...

Danke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 21:54 (vor 7 Tagen) @ SebWagn

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.


Klar man redet auch im Bekanntenkreis viel, aber hier bekommt man grundsätzlich viel aus allen Bereichen und als vielen Regionen mit, das schätze ich immer sehr.

Zuletzt hab ich mir das mehrfach gewünscht, dass wir hier dieses Thema hier einen Platz findet und wir seine/unsere Auswirkungen auf das Leben schon thematisieren können, aber ich kann auch die Vorbehalten gut verstehen, warum man da kein Politik-Thema draus machen will.

Die Polit-Ecke ist tot, aus Gründen. Warum es allerdings nicht einfach final kommuniziert wird und die Sektion dann folgerichtig auch verschwindet, ist mir aber nicht klar.

Heute an der Tanke

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 01.04.2026, 19:01 (vor 7 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von donotrobme, Mittwoch, 01.04.2026, 19:10

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.

Heute an der Tanke

Phil, Donnerstag, 02.04.2026, 09:18 (vor 7 Tagen) @ donotrobme

Nicht zu vergessen, dass natürlich diverse derer, die wirklich einfach nur ohne "Renditegedanken" Geld in Klubs stopften, ebenfalls unter Druck geraten. Ob die Emirate etc. pp. weiterhin noch so viel Geld locker machen können oder wollen, wird sich dann auch zeigen müssen.

Auch, ob Saudi Arabien z.B. weiterhin diesen Kurs fährt und so viel Geld in den Fußball stopft. Ja auch z.B. bei DAZN, welches ja wohl ohne diese externen Mittel von Ölstaaten oder Oligarchen, überhaupt nicht existenzfähig wäre.

Ansonsten ist der Fußball ja im Grunde überhaupt nicht mehr am "wachsen". Also wenn man mal weg geht von der Premiere League und dann noch so gerade der Champions League, ist das maximal noch und wohlwollend eine Stagnation. Sicherlich mit viel Potential auch zum schrumpfen.

Für die Zuschauer ist das aber ja alles im Grunde egal. Denn die Klubs, jedenfalls in der Breite, werden da nun nicht über die Schraube der Eintrittspreise große Spielräume entwickeln können. Auch hier, natürlich kann Real Madrid oder Manchester City da weiter die Preise anziehen. Deren Stadien füllen sich ja Woche für Woche mit nicht wenigen Menschen aus aller Welt. Da findet man immer genug Leute.

Wir als Top 8-20 Klub in Europa haben da vielleicht auch noch einige kleine Spielräume, aber schon direkt hinter uns ist das doch alles nur noch auf Kante genäht und wird idR nur durch starke Investoren gestützt, die da nicht wirklich auf Rendite schielen.


MFG
Phil

Heute an der Tanke

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 02.04.2026, 09:57 (vor 7 Tagen) @ Phil

Ich möchte da mal einen Aspekt hierzu einbringen:
Ab dem Level, wo das ganz große Geld fehlt, sagen wir BL Platz 7, haben wir einen spannenden Wettbewerb. Siehe Abstiegskampf BL, Aufstiegsrennen Liga 2, Abstiegskampf Liga 2, Aufstiegsrennen Liga 3. Da ist überall volle Spannung drin, wie ich sie in dieser Dichte fast noch nie erlebt habe. Aber auch in der Vergangenheit war da immer was los.
Da ich - also rein neutral, wegen der Spannung - auch außerhalb des BVB stark interessiert bin, ist es eigentlich das, was mich das Abo noch bezahlen lässt.
CL (die ewiggleichen letzten 8) und Meisterrennen (der ewiggleiche Todesstern) knicke ich mir, bis auf die BVB-Spiele.
Mein Fazit: das große Geld killt den Wettbewerb und man kann nur hoffen, dass es mal einen Break geben wird.

Heute an der Tanke

markus, Mittwoch, 01.04.2026, 21:02 (vor 7 Tagen) @ donotrobme

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.

Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.

Heute an der Tanke

CF, Mittwoch, 01.04.2026, 21:09 (vor 7 Tagen) @ markus

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.

In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Heute an der Tanke

istar, Donnerstag, 02.04.2026, 05:55 (vor 7 Tagen) @ CF

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.


In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Wenn es gleichmäßig für alle sinken würde, aber daran glaube ich nicht. Letztendlich würde die Geldschere nicht kleiner werden, eher noch größer,weil die Möglichkeiten kleiner Clubs deutlich mehr eingeschränkt werden würden als andersrum.

Heute an der Tanke

markus, Mittwoch, 01.04.2026, 21:17 (vor 7 Tagen) @ CF

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.


In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Zumal dann ja trotzdem noch Fußball gespielt wird und das von den gleichen Spielern. Selbst wenn alles (Umsätze und Gehälter) auf 1/3 des jetzigen Niveaus sinken würden, gäbe für die Spieler keine besseren alternativen Verdienstmöglichkeiten. Niemand wird dann lieber Altenpfleger, Elektroinstallateur oder Industriekaufmann, weil sie immer noch absurd viel Geld verdienen würden.

Mir ist wirklich schleierhaft, wie man als Fan hoffen kann, dass ihm dauerhaft mindestens das gleiche, besser aber immer Geld aus der eigenen Tasche gezogen wird.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 09:30 (vor 7 Tagen) @ markus

Mir ist wirklich schleierhaft, wie man als Fan hoffen kann, dass ihm dauerhaft mindestens das gleiche, besser aber immer Geld aus der eigenen Tasche gezogen wird.

Entweder Fußball ist einem so wichtig, dass man die Mondbeträge gerne zahlt oder man blickt es nicht, dass man es als Fan in der Hand hätte, dem ganzen finanziellen Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Hätte sich letztere Sichtweise bei einer nennenswerten Anzahl von Fans durchgesetzt und hätten diejenigen die Konsequenz gezogen, dem Fußball die Kohle zu verweigern, wären die perversen Auswüchse nicht mehr bezahlbar.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 21:15 (vor 7 Tagen) @ CF

Muss es nicht werden und das ist wohl auch nicht Flowtdownstreams Ansinnen.

Ich gebe ihm in sofern Recht als das Fußball ein Luxusgut ist oder zunehmend wird, dass sich viele Leute nicht mehr leisten könnn oder wollen. Mir sind 110 Euro für ein Trikot deutlich zu teuer. Drei Abos sind mir mindestens 2 zu viel, vor allem, dafür, dass vor Saisonbeginn eh klar ist, wer Meister wird und wo die meisten Teams landen werden.

Ich glaube jedenfalls, dass das große Wachstum der Vereine bald vorbei sein dürfte. Der teuerste Transfer seit Covid-19 war jedenfalls Enzo Fernandez für 120 Millionen. Die 150 Mio für Dembele werden lange unerreicht bleiben.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann die Stadien nicht mehr ausverkauft sein werden und wann die DFL ihre LIzenzen nicht mehr für Rekordsummen versteigern kann. Ich befürchte, dass dürfte nicht mehr lang dauern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft mehr Austausch in der richtigen Offlinewelt braucht, ist die Entwicklung leider schade.


Warum ist das deine Befürchtung? Für den Konsumenten ist es letztendlich vorteilhaft, wenn Übertragungsrechte und nachgelagert auch die Abosituation günstiger werden. Verstehe die Angst davor, dass dieses Rattenrennen ins Stocken geraten könnte, wirklich absurd.


In der Tat! Es kann nur von Vorteil sein, wenn die Umsätze im gesamten Profifussball-Business sinken. Die Auslöser können nur wegfallende Sponsoren/Eigentümer oder Zuschauereinnahmen (Stadion wie Abozahlen) sein. Wäre schön.

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:24 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.

Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.

Heute an der Tanke

Fisheye, Mittwoch, 01.04.2026, 23:22 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.


Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.

Die Scheichs werden keinen Cent sparen müssen wegen ein paar Wochen Krieg.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 23:45 (vor 7 Tagen) @ Fisheye

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.


Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.


Die Scheichs werden keinen Cent sparen müssen wegen ein paar Wochen Krieg.

Diese "paar Wochen" können schnell ein paar Jahre werden. Die Machthaber im Iran haben nicht nur Donald Trump an den Eiern, sondern auch die Weltwirtschaft. Die Mullahs wissen ganz genau, dass ein schnelles Aufbrechen der Blockade der Straße von Hormus so gut wie unmöglich ist. Und zudem hat man deutlich mehr Billig-Drohnen als die Golfstaaten Millionen Dollar teure Flugabwehrraketen.

Wer glaubt, diese Krise wäre bald vorbei, der irrt dramatisch.

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 09:23 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Es wär wünschenswert, wenn die Scheichs ihre Spielzeuge vernachlässigen müssten, dann bringt das etwas "Fairness" zurück und könnte u.U. eine Kettenreaktion auslösen. Investorenkonstrukte aus den USA, die sich PL Klubs halten vllt. ein weiterer Baustein, auch die Konsumenten in den USA müssen ihr Geld zusammenhalten.
Aus Sicht der Sports täte ein Tritt auf die Bremse allen gut, außer vielleicht denen, die immer mehr wollen.


Die "Scheichs" haben aktuell in der Tat ganz andere Probleme. Denen sind die Einnahmen weitgehend weggebrochen. Das dürfte alle Clubs treffen, bei denen Geld aus der Golfregion im Spiel ist. Aber ich vermute, das ist nur die erste Stufe der Kaskade.

Ich wäre nicht überrascht, wenn der Spielermarkt im Sommer "blockiert" wäre, weil sich eine Reihe von Clubs zwar von teuren Spielern trennen wollen, aber hohe Ablöseforderungen stellen, und natürlich auch die Spieler sich gehaltsmäßig nicht verschlechtern wollen.


Die Scheichs werden keinen Cent sparen müssen wegen ein paar Wochen Krieg.


Diese "paar Wochen" können schnell ein paar Jahre werden. Die Machthaber im Iran haben nicht nur Donald Trump an den Eiern, sondern auch die Weltwirtschaft. Die Mullahs wissen ganz genau, dass ein schnelles Aufbrechen der Blockade der Straße von Hormus so gut wie unmöglich ist. Und zudem hat man deutlich mehr Billig-Drohnen als die Golfstaaten Millionen Dollar teure Flugabwehrraketen.

Wer glaubt, diese Krise wäre bald vorbei, der irrt dramatisch.

Ich halte das Problem der jetzt schon verursachten Folgen für schlimmer, als die Sorge um einen langjährigen Krieg. Keiner der Beteiligten kann das auf Dauer durchhalten, ohne selbst in größte Bedrängnis zu kommen und irgendwann werden sich auch weitere Player wie China einschalten.

Heute an der Tanke

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 11:25 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Ich halte das Problem der jetzt schon verursachten Folgen für schlimmer, als die Sorge um einen langjährigen Krieg. Keiner der Beteiligten kann das auf Dauer durchhalten, ohne selbst in größte Bedrängnis zu kommen und irgendwann werden sich auch weitere Player wie China einschalten.

Ich befürchte, da liegst Du falsch. Die Mullahs, etc. haben nach eigener Auffassung nichts mehr zu verlieren. Das Land ist in Trümmer gebombt, viele Mitglieder der Führung tot. Und man geht davon aus, dass die USA die Angriffe fortsetzen wird, ggf. nach einer Pause von einigen Monaten. Gleichzeitig hat man aber ein Druckmittel. Man führt erfolgreich einen Wirtschaftskrieg gegen den Westen, insbesondere gegen die USA. Man versucht zudem einen Keil zwischen die USA und ihre Verbündeten sowohl im Golf als auch in der EU, etc. zu treiben. Das hat auch deshalb Erfolg, weil Trump sie darin unterstützt. In Saudi-Arabien beispielsweise dürfte es nicht gut angekommen sein, dass Donald Trump erklärt hat, der saudische Kronprinz müsse ihm den Hintern küssen.

China hat sicherlich nicht genügend Einfluss auf den Iran, um das Land zum Einlenken zu bewegen. Zudem profitiert China aktuell politisch eher, und auch wirtschaftlich leidet man kaum. Der Iran lässt das für China bestimmte Öl und LNG passieren, das Öl stammt eh aus dem Iran.

Im besten Fall wird der Iran die Straße von Hormus noch lange teilweise blockieren, aber teilweise auch Schiffe passieren lassen. Im schlimmsten Fall werden die USA ihre Drohung wahrmachen und iranische Ölanlagen sowie Kraftwerke zerstören. Der Iran dürfte dann mit einer Totalsperrung der Straße und zudem mit deutlich verstärkten Angriffen auf die Infrastruktur der Golfstaaten antworten. Bereits jetzt sind beispielsweise in Katar Anlagen zur LNG-Produktion zerstört worden, die 17 Prozent der Gasmenge produziert haben. Die Wiederherstellung soll drei bis fünf Jahre dauern.

Vergessen darf man zudem nicht, dass es hier nicht nur um Öl und LNG geht. Vom Golf stammt beispielsweise ein Großteil der Grundstoffe für die Produktion von Kunstdünger oder auch Helium, das für die Produktion von Halbleiterbausteinen benötigt wird. Ergebnis des Krieges können Hungersnöte in der Dritten Welt und Produktionseinbrüche bei Integrierten Schaltungen, etc. sein.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 11:58 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Vergessen darf man zudem nicht, dass es hier nicht nur um Öl und LNG geht. Vom Golf stammt beispielsweise ein Großteil der Grundstoffe für die Produktion von Kunstdünger oder auch Helium, das für die Produktion von Halbleiterbausteinen benötigt wird. Ergebnis des Krieges können Hungersnöte in der Dritten Welt und Produktionseinbrüche bei Integrierten Schaltungen, etc. sein.

Es leben die Volks- und Betriebswirte, die meinen, das ihrer Meinung nach mögliche immerwährende Wachstum ginge nur mit Extremglobalisierung.

Tipp: mal Blackout und das aktuelle Eden von Marc Elsberg lesen. Dann kann man nachvollziehen, wie es auf der Welt tatsächlich aussieht und was wir erwarten können, wenn es so weitergeht. Btw: das ist zwar Fiktion, die aber im Fall von Blackout von der Zeitschrift Bild der Wissenschaft mit dem Preis Wissensbuch des Jahres ausgezeichnet.

Wir haben weltweit ganz andere Probleme als die idiotischen Vorgänge rund um den Fußball.

Schlotterbeck kann seinen Vertrag auch aussetzen

Heulsuse, Hamburg, Donnerstag, 02.04.2026, 09:31 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Ich habe das Gefühl bei der ganzen Diskussion wie der BVB sich verhalten soll wird vergessen dass Schlotterbeck auch einfach noch ein Jahr bei uns spielen kann um dann ablösefrei zu wechseln. Ich glaube das wäre das schlechteste Szenario für den BVB und das gilt es zu vermeiden. Einfach ein Vertragsangebot Zurückziehen kann auch heißen Schlotterbeck wartet ganz entspannt ab was passiert mit der Option einfach noch eine Saison zu bleiben und dann einen dicken Vertrag zu unterschreiben. Wir müssen uns schon irgendwie gutstellen...


Dieses "oh ein neuer Sportmanager wir müssen jetzt noch Monate verhandeln" ist natürlich Schwachsinn. Es geht doch nur um Zahlen und die verhandelt man doch jetzt nicht neu. Als wäre da kein nahtloser Übergang möglich.

Schlotterbeck kann seinen Vertrag auch aussetzen

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 10:26 (vor 7 Tagen) @ Heulsuse

Ich habe das Gefühl bei der ganzen Diskussion wie der BVB sich verhalten soll wird vergessen dass Schlotterbeck auch einfach noch ein Jahr bei uns spielen kann um dann ablösefrei zu wechseln. Ich glaube das wäre das schlechteste Szenario für den BVB und das gilt es zu vermeiden. Einfach ein Vertragsangebot Zurückziehen kann auch heißen Schlotterbeck wartet ganz entspannt ab was passiert mit der Option einfach noch eine Saison zu bleiben und dann einen dicken Vertrag zu unterschreiben. Wir müssen uns schon irgendwie gutstellen...


Dieses "oh ein neuer Sportmanager wir müssen jetzt noch Monate verhandeln" ist natürlich Schwachsinn. Es geht doch nur um Zahlen und die verhandelt man doch jetzt nicht neu. Als wäre da kein nahtloser Übergang möglich.

Wenn der sich verzockt, kann der BVB, weil er in einem Jahr immer noch keinen großen Klub gefunden hat, ihm mglw. nur noch die Hälfte oder weniger bezahlen.
Zu hoffen, dass ein Abnehmer kommt und dem BVB ein Jahr vor Vertragsende 40,50 Mio auf den Tisch legt, dann müsste er eine super WM spielen, ansonsten steigen die Chancen dass er bleiben muss, aus seiner Sicht, sinken sie, dass er hier wegkommt.

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 23:13 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Glaub ich gar nicht dran. Freiwillige Transferbeschränkungen oder wie man es nennen mag sind doch eher ein Thema privater und privatwirtschaftlicher Eigentümer, die ihre Klubs primär als Renditeobjekt behandeln. Der PIF, Katar, die Emirate sind hingegen staatliche Akteure. Die vertreiben im Fußball kein klassisches physisches Produkt, sondern ein Weltbild, die Utopie der Golfstaaten als globales Zentrum für Handel, Wirtschaft, Sport und Kultur. Für die ist die aktuelle Krise vielleicht sogar ein Probelauf für die Zeit nach dem Öl. Jetzt den Fußball aufzugeben hieße, keine Zukunft mehr verkaufen zu können.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 18:22 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?


Ist eigentlich ein Politik-Thema und deshalb hier nicht erwünscht. Aber ich befürchte, wir könnten in eine Krise rutschen, die schlimmer als Finanzkrise ab 2007 wird. Das wird sich auch durch das Ausblenden der Realität nicht verhindern lassen. Natürlich wird das auch den Fußball treffen. Und zwar vermutlich härter, als viele aktuell meinen.

Das kann auch auf den Fußball Auswirkungen haben. Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren. Und vor Ort kostet dann ja auch nicht alles noch so "wenig", wie bevor der Klappspaten mit seinem Krieg alles durcheinander gebracht hat.

Dann die ganzen Abos, Merchandising, das sind so alles Dinge, die man sich leistet, wenn man es sich leisten kann, nur wenn alles teurer wird, fällt das dann hinten runter.
Und irgendwann geht es dann an die Gehälter der Profis, wenn der Profifußball weniger einnimmt und da springen dann auch nicht mehr die Araber ein, weil deren Geschäftsmodell aktuell in die Luft fliegt

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:32 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

Das kann auch auf den Fußball Auswirkungen haben. Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren. Und vor Ort kostet dann ja auch nicht alles noch so "wenig", wie bevor der Klappspaten mit seinem Krieg alles durcheinander gebracht hat.

Die Preise an den Tankstellen "triggern" zwar und sind auch Thema bei Bild und Co. Aber die direkten Auswirkungen dürften von den meisten überschätzt werden. Die sonstigen Kosten wie Wertverlust des Fahrzeugs bzw. Leasing-Raten, Kfz-Steuer, Versicherungsbeiträge, Kosten für die Wartung, etc. überwiegen das, was die meisten für Kraftstoff ausgeben deutlich.

Viel problematischer ist, dass wie in eine Wirtschaftskrise hinein rutschen werden. Mit Jobverlusten, Kurzarbeit, etc. Der Hauptimpuls kommt von außen, aber viele Menschen reagieren auf so eine Situation mit Konsumreduktion. Eine menschlich verständliche Reaktion, aber eine, der die Krise verschärfen wird.


Dann die ganzen Abos, Merchandising, das sind so alles Dinge, die man sich leistet, wenn man es sich leisten kann, nur wenn alles teurer wird, fällt das dann hinten runter.

Wobei vermutlich die "freiwillige" Konsumzurückhaltung stärkere Auswirkungen haben könnte.

Und irgendwann geht es dann an die Gehälter der Profis, wenn der Profifußball weniger einnimmt und da springen dann auch nicht mehr die Araber ein, weil deren Geschäftsmodell aktuell in die Luft fliegt

Die Profis haben ihre Verträge, da können die Clubs nicht kurzfristig reduzieren. Allerdings gehe ich davon aus, dass der BVB weitere ein, zwei schwierigere Jahre besser wegstecken kann als viele andere. Ähnliches gilt vermutlich auch für die gesamte Bundesliga.

Heute an der Tanke

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 18:31 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren.

Wir wollen am Samstag zu fünft 100km fahren. Ich hab dann erst gedacht, uh teuer bei den Spritpreisen. Aber selbst wenn ich 10 Liter auf 100 km verbrauchen würde, wären das sehr großzügig 25 Euro (realistisch 18 Euro). So kriegt man dann auch niemand auf die Schiene.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:34 (vor 7 Tagen) @ Thomas

Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren.


Wir wollen am Samstag zu fünft 100km fahren. Ich hab dann erst gedacht, uh teuer bei den Spritpreisen. Aber selbst wenn ich 10 Liter auf 100 km verbrauchen würde, wären das sehr großzügig 25 Euro (realistisch 18 Euro). So kriegt man dann auch niemand auf die Schiene.

Den meisten Privatpersonen tun die Kraftstoffpreise nicht direkt weh. Es sei denn, man pendelt z.B. jeden Tag größere Strecken zum und vom Arbeitsplatz.

Anders sieht es z.B. bei Speditionen, etc. aus, vor allem im Fernverkehr. Da schlagen die Zusatzkosten spürbar durch, und kurzfristig kann man häufig die Verträge nicht anpassen.

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 21:04 (vor 7 Tagen) @ Thomas

Umso wichtiger ist es, sich von fossilen Energieträgern zu befreien. Privat wie als Volkswirtschaft. Für meine 370 Kilometer zum Stadion Gesamtfahrstrecke habe ich Energiekosten von 20 Euro, ohne Solardach aufm Eigenheim, im Winter mit Zwischenladen bei enBW. Würde gerne wieder etwas kollektiver reisen, kenne aber keinen Fanclub im westlichen Niedersachsen, der mit vollelektrischem Reisebus unterwegs ist.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:37 (vor 7 Tagen) @ Blarry

Umso wichtiger ist es, sich von fossilen Energieträgern zu befreien. Privat wie als Volkswirtschaft. Für meine 370 Kilometer zum Stadion Gesamtfahrstrecke habe ich Energiekosten von 20 Euro, ohne Solardach aufm Eigenheim, im Winter mit Zwischenladen bei enBW. Würde gerne wieder etwas kollektiver reisen, kenne aber keinen Fanclub im westlichen Niedersachsen, der mit vollelektrischem Reisebus unterwegs ist.

Essen in Oldenburg?

Grundsätzlich teile ich deine Position zu den fossilen Energieträgern. Aber mit 30, 40 oder mehr Personen in einem Reisebus fährt man auch mit Diesel deutlich günstiger und klimaschonender als im Kfz mit Verbrennungsmotor.

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 22:48 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:52 (vor 7 Tagen) @ Blarry

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.

Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

P.S.: Komme aus dem nördlichen/nordwestlichen NRW, bin in einer dreiviertel Stunde zu Fuß in Niedersachsen. Aber zum Westfalenstadion sind es nur gut 120 Kilometer pro Weg ;-)

Heute an der Tanke

Blarry, Essen, Mittwoch, 01.04.2026, 23:07 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

Landkreis Diepholz. War nach Jahren im Herzen vom Ruhrpott schon ein Kulturschock, aber auf lange Sicht ein positiver. Die Entschleunigung des Lebens tut schon gut, schenkt einem vielleicht ein paar Jahre am Ende. Natürlich ist man hier vom Auto abhängig, und natürlich ist der alte Rumpeldiesel immer noch der typische Anblick aufm Edeka-Parkplatz. Aber es wird immer mehr mitn Stromern. Gerüchtehalber auch, weil der Nachbar nicht mehr so ganz willig ist, seinen guten Agrardiesel abzugeben. ;)

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:54 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 22:56 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)

Drahtesel habe ich sogar zwei, weil ich früher zwei Wohnsitze hatte. Beide ohne Elektroantrieb, dafür eines mit Rohloff-Nabe. Da darf ich mir durchaus auch einen Zweitwagen leisten ;-)

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:58 (vor 7 Tagen) @ Ulrich

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)


Drahtesel habe ich sogar zwei, weil ich früher zwei Wohnsitze hatte. Beide ohne Elektroantrieb, dafür eines mit Rohloff-Nabe. Da darf ich mir durchaus auch einen Zweitwagen leisten ;-)

Bestimmt einen in OWL und einen am Tegernsee wa? :-)

Heute an der Tanke

Ulrich, Mittwoch, 01.04.2026, 23:01 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.


Mein Caddy ist erst gut zehn Jahre alt, also fast neu ;-)

Aber der nächste Wagen wird einer mit Elektro-Antrieb, den Plan hatte ich bereits vor einigen Jahren gefasst. Aktuell gefällt mir der Mercedes CLA Shooting Brake von den technischen Daten her, und der neue BMW i3 sieht nicht nur technisch, sondern auch optisch richtig gut aus.

[/b]

Babyboomer! Lieber sparen und der nächsten Generation vererben, so wie das die Alten / die Kriegsgeneration auch gemacht hat. Ein Drahtesel tut's auch! :-)


Drahtesel habe ich sogar zwei, weil ich früher zwei Wohnsitze hatte. Beide ohne Elektroantrieb, dafür eines mit Rohloff-Nabe. Da darf ich mir durchaus auch einen Zweitwagen leisten ;-)


Bestimmt einen in OWL und einen am Tegernsee wa? :-)

Hatte einen Zweitwohnsitz in Witten. Gut zehn Kilometer bis zum Westfalenstadion. Ideale Fahrrad-Entfernung. Und die Ruhr-Stauseen sind ja im Grunde so etwas wie der Tegernsee des Ruhrpotts.

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 22:51 (vor 7 Tagen) @ Blarry

War das richtige Essen. Ist mittlerweile auch schon zehn Jahre her. Zu faul, es zu ändern.

Die 0,5 Liter Diesel auf 100 km pro Passagier eines Reisebusses stören mich auch gar nicht. Aber die Laufruhe und Vibrationsfreiheit elektrischer Antriebe möchte ich nicht mehr missen.

An die Hamburger Alster verzogen?

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 18:42 (vor 7 Tagen) @ Thomas

Fans die nicht ortsnah wohnen, müssen sich bei steigenden Spritpreisen überlegen, ob es sich noch lohnt, ins Stadion zu fahren.


Wir wollen am Samstag zu fünft 100km fahren. Ich hab dann erst gedacht, uh teuer bei den Spritpreisen. Aber selbst wenn ich 10 Liter auf 100 km verbrauchen würde, wären das sehr großzügig 25 Euro (realistisch 18 Euro). So kriegt man dann auch niemand auf die Schiene.

Die Fahrt zum Spiel ist ja nur ein Posten im Alltag, es gibt Fans, die kommen aus Meck-Pomm, Sachsen, Ba-Wü... ins Stadion, da summiert sich das schon. Einige/viele blieben auch immer noch in der Stadt.
Das mag momentan noch nicht so ganz große Auswirkungen haben, aber keiner weiß, wann der dort unten aufhört, und wenn er aufhört, ob der Iran dann aufhört und weil vieles kaputt ist, wird es noch ne ganze Weile dauern, bis die Spritpreise auf das Niveau von Februar fallen - könnte Jahre dauern und dann geht es irgendwann an die Substanz und werden bestimmt viele an den Punkt kommen, ob man für den Fußball noch so viel ausgeben KANN.

Heute an der Tanke

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 18:54 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

und werden bestimmt viele an den Punkt kommen, ob man für den Fußball noch so viel ausgeben KANN.

Natürlich. Da sollten einige, wenn sie schlau sind, frühzeitig die Handbremse ziehen. Aber es war ja zu Anfang von Corona nicht anders.
Krass war das am Fußball zu sehen. Demut war da eher nicht so an der Tagesordnung, während sich das Volk Gedanken gemacht hat über Jobs, Kinderbetreuung und störungsfreie Bildung. Da kommt man dann ins Grübeln, ob das alles gesund ist und ob man sich nicht vielleicht ein anderes Hobby suchen sollte, als Millionären zuzusehen, wie sie Bälle und Geldbeträge hin- und herschieben.

Was mich nur wundert ist, dass hier noch niemand vor Kameras getreten ist und die Bevölkerung dazu einlädt Sprit zu sparen. Wird auch noch kommen.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 19:07 (vor 7 Tagen) @ Thomas

und werden bestimmt viele an den Punkt kommen, ob man für den Fußball noch so viel ausgeben KANN.


Natürlich. Da sollten einige, wenn sie schlau sind, frühzeitig die Handbremse ziehen. Aber es war ja zu Anfang von Corona nicht anders.
Krass war das am Fußball zu sehen. Demut war da eher nicht so an der Tagesordnung, während sich das Volk Gedanken gemacht hat über Jobs, Kinderbetreuung und störungsfreie Bildung. Da kommt man dann ins Grübeln, ob das alles gesund ist und ob man sich nicht vielleicht ein anderes Hobby suchen sollte, als Millionären zuzusehen, wie sie Bälle und Geldbeträge hin- und herschieben.

Was mich nur wundert ist, dass hier noch niemand vor Kameras getreten ist und die Bevölkerung dazu einlädt Sprit zu sparen. Wird auch noch kommen.

So wie sich das bei den Experten anhört, ist das die schlimmste Ölkrise, schlimmer als noch in den Siebzigern und heute gab es schon die Ersten die von Autofreien Sonntagen anfingen. Corona war letztendlich kein Nackenschlag für den Profifußball, obwohl einige Vereine, wie Gladbach, doch schon arg drunter litten, aber die Ablösen gingen halt nicht signifikant runter - da gab es aber auch noch die Staaten im nahen Osten, die im Geld schwammen.
Letztes Jahr sprangen die Saudis noch der Fifa zur Seite und pumpten Kohle in die Klub WM - würden die das heute oder in Zukunft nochmal so einfach machen? I doubt it.
Nur wir lange schwimmen die noch im Geld und können und wollen sich den Luxus Fußball/Sport leisten - PSG, City..., denn die Welt ist nun auch für die eine andere.
Es mag am Ende vielleicht wieder nicht so große Auswirkungen für den Fußball haben, wie befürchtet, nur lässt sich das halt erst im nachhinein beurteilen und es ist ja noch längst nicht vorbei.

Heute an der Tanke

SauerländischerBonner, Mittwoch, 01.04.2026, 22:55 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von SauerländischerBonner, Mittwoch, 01.04.2026, 23:03

So wie sich das bei den Experten anhört, ist das die schlimmste Ölkrise, schlimmer als noch in den Siebzigern und heute gab es schon die Ersten die von Autofreien Sonntagen anfingen.

Und wenn Experten irgendetwas sagen, sollte man seine Ohren zuklappen, wenn es geht. Der Club of Rome hat sehr ambitionierte Weltuntergangsfantasien feilgeboten, die bis heute nicht annäherungsweise geschehen sind.

Ich war bei den autofreien Sonntagen dabei, und kaum 40 Jahre später stürzen die Brücken ein, über die ich gegangen (und auch gefahren) bin.

Was ich anregen möchte: erstmal entspannt gut schlafen. Zweitens: nach der dritt-, viert- oder fünftschlimmsten Ölkrise, gut schlafen. Und drittens morgen früh alle Lieblinge mit Kaffee, Kakao, Saft und warmen Brötchen verwöhnen.

Heute an der Tanke

Gargamel09, Mittwoch, 01.04.2026, 17:57 (vor 7 Tagen) @ Floatdownstream

Habe ich mir so überlegt: Ich lese jetzt schon 3 Tage lang den ganzen Schwachsinn über ein Fußball-Sternchen und seine Verdienstmöglichkeiten, gebe zwischenzeitlich auch mal meinen Schwachsinn dazu, aber Junge: Geht es nicht langsam bei dir ans Eingemachte und denk jetzt bitte mal über dein Fußball-Abo nach ?

Ein Fußballprofi muss auch sehen, wo er bleibt, bei bald 3€/Liter, falls man überhaupt noch was bekommt, da wird es selbst für Multimillionäre enger. Die müssen jetzt schon nachdenken, ob sie demnächst weiter mit dem eigenen/gechaterten Jet zum Kurztrip nach Paris fliegen, oder nur in der 1. Klasse mit der Bahn. Also so einfach ist das Leben am oberen Ende der Nahrungskette auch nicht.

Heute an der Tanke

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 18:26 (vor 7 Tagen) @ Gargamel09

Oligarchenarmut

Heute an der Tanke

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 01.04.2026, 18:53 (vor 7 Tagen) @ Thomas

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 10:07 (vor 7 Tagen) @ Frankonius

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)

Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.

Heute an der Tanke

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 10:11 (vor 7 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 10:15

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.

Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 15:24 (vor 7 Tagen) @ FourrierTrans

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.


Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.

Heute an der Tanke

Berater, Donnerstag, 02.04.2026, 16:01 (vor 6 Tagen) @ markus

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.


Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.


Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.

Es ist immer schön, wenn Leute mit viel Geld den Leuten mit wenig Geld erzählen wollen, dass es ihnen eigentlich doch ganz gut geht.

Heute an der Tanke

markus, Donnerstag, 02.04.2026, 16:11 (vor 6 Tagen) @ Berater

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)


Ja Herr Merz. Da Sie, wie alle anderen zuvor Regierungen auch, den Milliardärserben eher entlasten als die Krankenschwester, finde ich vor allem die politische Definition von Leistungsträgern ungemein beeindruckend.

Vermögen gleich Leistung... Da sieht man, wie nachteilig es sein kann, wenn man in der Schule bei den MINT-Fächern versagt hat.


Ich glaube, das ist faktisch gar nicht mehr möglich. Da lebt man im Grunde "for free" in Deutschland, gemessen am eigenen Vermögen und den etwaigen Abgaben. Der Deal war da halt immer "du lebst for free, sorgst aber dafür, dass wir hier gutbezahlte Jobs haben". Nur das mit den gutbezahlten Jobs haben diese Guys irgendwann einfach aufgegeben, um die eigene Marge noch zu erhöhen. Protegiert werden sie weiterhin, obwohl sie seit Jahren in Kolonnen ins Ausland abwandern, unter fadenscheinigen Gründen.


Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.


Es ist immer schön, wenn Leute mit viel Geld den Leuten mit wenig Geld erzählen wollen, dass es ihnen eigentlich doch ganz gut geht.

Ich bezog mich nicht auf Einzelfälle, sondern richtigerweise darauf, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs und der Reallohnindex gestiegen sind. Denn die Behauptung hier war, dass gut bezahlte Jobs abgebaut werden und durch schlechter bezahlte oder gar keine Jobs ersetzt werden.

Heute an der Tanke

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 02.04.2026, 15:48 (vor 7 Tagen) @ markus

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.

Wenn du die Intention nicht verstehen kannst/willst, hier ein kleiner Tipp: Vergleich mal die Entwicklung des Reallohnindex mit der Entwicklung der hohen Vermögen in den letzten 10 Jahren.

Vielleicht fällt sogar dir dann etwas auf....

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 23:37 (vor 6 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 23:45

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.


Wenn du die Intention nicht verstehen kannst/willst, hier ein kleiner Tipp: Vergleich mal die Entwicklung des Reallohnindex mit der Entwicklung der hohen Vermögen in den letzten 10 Jahren.

Vielleicht fällt sogar dir dann etwas auf....

was dann auch bedeuten kann, dass die Spitze der Reallöhnlinge, mit exorbitanten Zuwächsen (Manager-Gehälter steigen 30-Mal so stark wie Reallöhne), den gesamten Faktor nach oben ziehen, während die "breite Masse" ganz andere Erfahrungen macht. Was hier sehr wahrscheinlich auch der Fall sein wird.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 07:43 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Wie oben dargelegt: Die Zahl der sozialversichungspflichtigen Jobs ist gestiegen. Ebenso der Reallohnindex.


Wenn du die Intention nicht verstehen kannst/willst, hier ein kleiner Tipp: Vergleich mal die Entwicklung des Reallohnindex mit der Entwicklung der hohen Vermögen in den letzten 10 Jahren.

Vielleicht fällt sogar dir dann etwas auf....


was dann auch bedeuten kann, dass die Spitze der Reallöhnlinge, mit exorbitanten Zuwächsen (Manager-Gehälter steigen 30-Mal so stark wie Reallöhne), den gesamten Faktor nach oben ziehen, während die "breite Masse" ganz andere Erfahrungen macht. Was hier sehr wahrscheinlich auch der Fall sein wird.

Bei euren Neiddebatten werft ihr vor lauter Wut verschiedene Parameter durcheinander. Ihm ging es um Vermögen, dir wiederum um Einkommen. In deiner Überschrift zielst du auf eine Medianbetrachtung ab, im Artikel geht es jedoch wieder um Reallöhne.

Wischt euch bitte beide den Schaum vor dem Mund ab, wartet, bis euer Puls wieder im Normalbereich ist, akzeptiert, dass Deutschland nicht vor dem krassen Umsturz steht, und versucht dann, zumindest halbwegs vernünftige Quellen zu finden.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus93, Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 07:57 (vor 6 Tagen) @ markus

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 08:06 (vor 6 Tagen) @ markus93

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.

Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 10:12 (vor 6 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 03.04.2026, 10:27

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.


Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?

Ich will nicht noch mehr. Ich könnte mittlerweile auch ohne Job oder mit Teilzeit.
Ich weiß aber, dass es 90% der Menschen schlechter und 60% der Menschen drastisch schlechter geht und ich wünsche mir, dass auch Kinder und Enkelkinder in einem gemäßigten Land leben können. So wird das aber schwer und das zeigt ohne jede Frage die politische Entwicklung seit 2000. Es wird kein Zufall sein, dass steigende Chancen- und Vermögensungleichheit mit genau diesen Verwerfungen in der politischen Landschaft einhergehen. Wer das nicht erkennen will, der muss es halt noch mal durchleiden.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 10:55 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.


Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?


Ich will nicht noch mehr. Ich könnte mittlerweile auch ohne Job oder mit Teilzeit.
Ich weiß aber, dass es 90% der Menschen schlechter und 60% der Menschen drastisch schlechter geht und ich wünsche mir, dass auch Kinder und Enkelkinder in einem gemäßigten Land leben können. So wird das aber schwer und das zeigt ohne jede Frage die politische Entwicklung seit 2000. Es wird kein Zufall sein, dass steigende Chancen- und Vermögensungleichheit mit genau diesen Verwerfungen in der politischen Landschaft einhergehen. Wer das nicht erkennen will, der muss es halt noch mal durchleiden.

Ich halte es für sehr gefährlich und der AfD voll in die Karten spielend, immer wieder den Untergang des Landes heraufzubeschwören. Du lieferst keine Quellen. Das Maximum sind gefühlte Wahrheiten auf Basis von Umfragen.

Im Jahr 2000 ging es der Unter- und Mittelschicht keineswegs besser. Die Löhne waren niedriger, die Arbeitslosigkeit deutlich höher, es gab keinen Mindestlohn, kurz darauf eine unregulierte Arbeitnehmerüberlassung, viele junge Menschen ohne Ausbildungsmöglichkeit, da es weniger Plätze als Schulabgänger gab. Wer ernsthaft zurück ins Jahr 2000 will, hat den Schuss nicht gehört. Es gab natürlich einzelne Bereiche, die besser dastanden als heute. Aber wir reden hier vom großen Ganzen, nicht von Einzelfällen.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:15 (vor 6 Tagen) @ markus

Wer ernsthaft das Wort Neid in solchen Diskussionen verwendet lebt aber auch in einer anderen Realität. Sei dir wirklich gegönnt, aber ist ein Schlag in die Fresse für Menschen die jeden Cent umdrehen müssen.
Ich finde das ziemlich Respektlos. Und ja ich weiß wer hier teilweise der Ton von deinen Diskussionspartnern ist, einige von denen muss man auch nicht zwingend für voll nehmen.


Der Vorredner ist als Ingenieur großer Profiteur ungleicher Bezahlung und muss keineswegs jeden Cent zweimal umdrehen.
Wie willst du „solche Diskussionen“ denn sonst bezeichnen, in denen es Top 10% Verdiener darum geht, ein möglichst düsteres Szenario für Deutschland zu malen, weil sie gerne noch mehr hätten?


Ich will nicht noch mehr. Ich könnte mittlerweile auch ohne Job oder mit Teilzeit.
Ich weiß aber, dass es 90% der Menschen schlechter und 60% der Menschen drastisch schlechter geht und ich wünsche mir, dass auch Kinder und Enkelkinder in einem gemäßigten Land leben können. So wird das aber schwer und das zeigt ohne jede Frage die politische Entwicklung seit 2000. Es wird kein Zufall sein, dass steigende Chancen- und Vermögensungleichheit mit genau diesen Verwerfungen in der politischen Landschaft einhergehen. Wer das nicht erkennen will, der muss es halt noch mal durchleiden.


Ich halte es für sehr gefährlich und der AfD voll in die Karten spielend, immer wieder den Untergang des Landes heraufzubeschwören. Du lieferst keine Quellen. Das Maximum sind gefühlte Wahrheiten auf Basis von Umfragen.

Im Jahr 2000 ging es der Unter- und Mittelschicht keineswegs besser. Die Löhne waren niedriger, die Arbeitslosigkeit deutlich höher, es gab keinen Mindestlohn, kurz darauf eine unregulierte Arbeitnehmerüberlassung, viele junge Menschen ohne Ausbildungsmöglichkeit, da es weniger Plätze als Schulabgänger gab. Wer ernsthaft zurück ins Jahr 2000 will, hat den Schuss nicht gehört. Es gab natürlich einzelne Bereiche, die besser dastanden als heute. Aber wir reden hier vom großen Ganzen, nicht von Einzelfällen.

Mitnichten. Machen wir es einfach, bevor wir hier ständig irgendwelche Parameter umherwerfen, die rein gar nichts über die Mitte der Gesellschaft aussagen.

Einkommens-Gini BRD:

- 0,26/0,27 Ende der 90er Jahre, dann in Deutschland laut OECD mit stärkstem Anstieg im gesamten Euro-Raum in den Jahren 2000-2010, jetzt aktuell bei knapp 0,3.

--> Einkommens-Gleichheit ist massiv verschlechtert seitdem, insbesondere für kleine und mittlere Gehälter, zu Gunsten von Top-Gehältern

--> "Im Jahr 1999 setzte dann ein rasanter Anstieg ein: Bis zum Jahr 2007 erhöhte sich der Koeffizient von 0,248 Punkten auf über 0,29...Mitte der 2000er kam der enorme Anstieg der Einkommensungleichheit zu einem Ende. Zunächst ging der Gini-Koeffizient bis zum Jahr 2009 leicht auf 0,281 zurück, verharrte jedoch deutlich oberhalb des Niveaus der 1990er Jahre. Seitdem ist wieder ein Anstieg zu beobachten, der wellenförmig verläuft. Im Jahr 2019 erreichte der Gini-Koeffizient mit einem Wert von fast 0,3 einen neuen Höchstwert."

https://www.wsi.de/de/verteilungsbericht-2022-30037-gini-koeffizient-30069.htm

https://sozialstrukturanalysen.de/entwicklung-der-gini-indices/

Vermögens-Gini BRD:

- 0,777 um die 2000er Jahre, bis 0,8 in den 2010er Jahren, jetzt ungefähr bei 0,79

--> ist eine der höchsten Vermögens-Ginis im gesamten Euro-Raum

https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/wirtschaftspolitik/556709/wieso-ist-das-vermoegen-in-deutschland-so-ungleich-verteilt/

https://econtribute.de/wp-content/uploads/ECONtribute_Die_Verteilung_der_Vermoegen_german_summary.pdf

Fazit: das mag sich für Top-Verdiener wie dich und mich anders anfühlen, die verächtlich auf mittlere Einkommen blicken und Ratschläge wie "dann kauf halt ein Netflix-Abo weniger" zum Besten geben, aber die Realität ist das für einen zunehmenden großen Teil der Gesellschaft nicht.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

markus, Freitag, 03.04.2026, 11:37 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Wir reden hier von unterschiedlich Messgrößen. Ich: absolute Einkommenssituation der Unter- und Mittelschicht
Du: relative Einkommensverteilung. Mir ist es egal, wieviel Geld das obere 1% hat, solange es mir selbst besser geht. Und absolut betrachtet ist die Situation für Unter- und Mittelschicht heute wesentlich besser als im Jahr 2000. Aus den Gründen, die ich genannt habe.

Reallohnindex berücksichtigt keine Medianbetrachtung

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 03.04.2026, 11:41 (vor 6 Tagen) @ markus

Wir reden hier von unterschiedlich Messgrößen. Ich: absolute Einkommenssituation der Unter- und Mittelschicht
Du: relative Einkommensverteilung. Mir ist es egal, wieviel Geld das obere 1% hat, solange es mir selbst besser geht. Und absolut betrachtet ist die Situation für Unter- und Mittelschicht heute wesentlich besser als im Jahr 2000. Aus den Gründen, die ich genannt habe.

Ist das bei dir nicht das Gleiche? ;-P

Heute an der Tanke

SauerländischerBonner, Mittwoch, 01.04.2026, 20:24 (vor 7 Tagen) @ Frankonius

Wir müssen die Leistungsträger unbedingt entlasten, ganz bestimmt, da gibt es gar keinen Zweifel ;-)

Ich wäre gerne Deiner Meinung, doch wo sind Leistungsträger? ;)

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