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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:14 (vor 100 Tagen)

25.000 Menschen werden für die Vorfällen beim Leipzig-Spiel in Regress genommen. Daran tragen auch die Medien eine Mitschuld.


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schwatzgelb.de, Artikel

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Man hatte bei einem Teil der Presse das Gefühl,

CrimsonGhost @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:54 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

dass sich deren Vertreter gefreut haben, endlich mal wieder wie in der guten alten Zeit zu schreiben. Gibt sonst ja immer Gegenwind wenn die beschriebenen Schwarze, Muslime, Juden, Araber, Türken, Frauen, Alleinerziehende, Obdachlose, Sozialhilfeempfänger, Schwule, Lesben, Transsexuelle oder andere Minderheiten sind.

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

MDomi, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:29 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Toller Artikel Ferdinand, danke!

Das Einzige was mir fehlt wäre ein noch deutlicheres Hinweisen auf vergleichbare oder schlimmer Aktionen von anderen Verein, die wegen des Ausbleiben einer Hetzkampagne der Medien, nicht (vergleichbar) bestraft wurden.

Der BVB kann sich nämlich nicht leisten andere Vereine zu benennen, das kann nur hier geschehen und das muss es meiner Meinung nach auch. Ich würde das gerne sehr sehr ausführlich tun, mir fehlt jedoch das Hintergrundwissen dazu, wie es manch anderer hier hat.

Ein gesonderter Artikel dazu ist mehr als angebracht und das sollte in etwa mit dem Fadenkreuz gegen Hopp anfangen, über die Schallanlage des "Hausmeisters" gehen und auch beinhalten, dass andere Fans auch solch ein Banner zeigten gegen Mateschitz und nichts geschah, plus die dutzenden anderen Sachen eben.

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Weeman @, Dortmund am Westpark, Freitag, 17. Februar 2017, 08:59 (vor 99 Tagen) @ MDomi

Wobei man da natürlich stark aufpassen muss, dass die Intention nicht umgekehrt wird.
Wir sollten jetzt auf jeden Fall vermeiden Vorfälle zu nennen, wo die anderen Fans nicht so ungerecht wie wir bestraft wurden.
Die Hupe in Hoffenheim fällt zwar nicht darunter aber ich denke du weißt was ich meine.
Man muss alle Fakten gerade rücken und dann aufzeigen, warum die Strafen des DFB ungerecht, ungerechtfertigt, willkürlich und auch absolut nicht zielführend sind.
Sonst wird man ganz schnell als das kleine Kind abgestempelt das nach ner Strafe sagt: "Aber der hat auch was gemacht!"

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Phil @, Freitag, 17. Februar 2017, 09:04 (vor 99 Tagen) @ Weeman

Das stimmt schon.

Aber "gleiches Recht für Alle" ist irgendwie schon ein relativ wichtiger "Rechtsgrundsatz".

Die unterbleibende Transparenz und die fehlende Einheitlichkeit bei solchen Urteilen / Strafen muss man ansprechen (dürfen).

Die fehlende Logik sowieso.

Aber wir haben ja eigentlich einen Mann bei uns in Amt und Würden gewählt, der uns das 1:1 erklären könnte. Macht er leider aber nicht.

MFG
PHIL

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Weeman @, Dortmund am Westpark, Freitag, 17. Februar 2017, 09:08 (vor 99 Tagen) @ Phil

Aber "gleiches Recht für Alle" ist irgendwie schon ein relativ wichtiger "Rechtsgrundsatz".

Nennen wir es in diesem Fall einfach "kein Unrecht für niemanden".
(sollte da was verneinungsmäßig schief gelaufen sein, Wasserbehälter muss noch befüllt werden)

Die unterbleibende Transparenz und die fehlende Einheitlichkeit bei solchen Urteilen / Strafen muss man ansprechen (dürfen).

Die fehlende Logik sowieso.

Aber wir haben ja eigentlich einen Mann bei uns in Amt und Würden gewählt, der uns das 1:1 erklären könnte. Macht er leider aber nicht.

Jau. Da kann ich nur zustimmen.

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Die spannendere Frage ist doch, was macht der BVB am 4.3. ?

buggi46 @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 15:07 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

denn am kommenden Samstag wirds wohl kaum Banner auf den Sitzplätzen geben
und von WOB-Fans auf der Nord ist wohl auch ebensowenig ein "Scheiß-DFB" Plakat zu erwarten, heißt doch: wird der BVB es am Samstag 4.3. gegen die
Pillen darauf ankommen lassen und abwarten, was dann auf der SÜD hochgezogen
wird, in der Hoffnung, daß alles zwar kritisch ist aber auch noch deduldet
werden kann? Ich hoffe mal zumindest auf ein paar Banner : (Scheiß) Lieber DFB
Stadionverbote sind kacke und kontraproduktiv! das ist in jedem Fall vom Recht
auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Es wird spannend...

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Ja sowas wie....

FranziHowi @, Howitown, Donnerstag, 16. Februar 2017, 18:51 (vor 100 Tagen) @ buggi46

Scheiss DFB gegen Kollektivstrafen

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Airfrance @, Karlsruhe, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:52 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Es ist mir ein aufrichtiges Anliegen, der Redaktion für diesen sehr, sehr guten und treffenden Bericht mein großes Lob und Anerkennung auszusprechen. Nach dem medialen Shitstorm durch gut-;besser- und allerbestwissenden Experten und Fachleuten zu den sehr bedauerlichen Vorfällen, hat Ferdinand hier die richtigen Worte gefunden.

Die Gemüter der meisten friedliebenden und treuen BVB Fans dürften durch die ungerechte Behandlung des DFB sowie unserer Qualitätsmedien sehr gelitten haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass durch diese kurzsichtigen Aktionen, so auch der Worte unseres Bundestrainers, die Gewaltspirale nicht weiter angekurbelt wird. Nach der Teilung Deutschlands durch die politische Ereignisse der letzten Jahre dürfte nun auch eine Spaltung in der Fußwelt Einzug halten. Durch viele unüberlegte und dumme "Totschlagargumente", wie sie in der Politik immer mehr zum Spielball zahlreicher Parlamentarier geworden sind, haben sich diese nun auch in den öffentlichen Debatten über eine Mitschuld der BVB Führung etabliert. Fatal sind dabei auch die erzeugten Vorurteile gegen die BVB Familie. Diese sind nun ganz offensichtlich auch den Mitreisenden Fans in Lissabon voraus geeilt; so dass die portugiesischen Ordnungshüter eine Berechtigung und vielleicht Aufforderung für ihr brutales Vorgehen erkannt haben. Hoffen wir nur, dass dies keine weitere Schule macht. Unabhängig davon dürfte aber die Frage erlaubt sein, ob hierfür nicht auch den DFB durch seine überzogene Vorgehensweise und Diskreditierung des BVB eine Mitschuld trifft. Wenn wir uns auf das Niveau unserer Qualitätsmedien sowie vieler Experten und des DFB begeben, ist ein Zusammenhang sicherlich denkbar.

Viele Grüße aus Karlsruhe

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Samstag

jan.berlin @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:36 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wenn am Samstag ein koordinierten Support an irgendeiner Stelle im Stadion geben wird, werden die Medien erneut hetzen und von einer schlechten Strafe reden. Unbelehrbaren usw.

Bei Frankfurt im Pokalspiel hat es damals niemand interessiert.

Wartet es ab.

Es wird so kommen.

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Samstag

Bono @, Hamburg, Freitag, 17. Februar 2017, 09:35 (vor 99 Tagen) @ jan.berlin

Und Wob ruft die ganze Zeit Dortmund wir hören nichts.

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Samstag

dozer, Freitag, 17. Februar 2017, 08:54 (vor 99 Tagen) @ jan.berlin

ich werde am Samstag bei Facebook posten, dass ich auf der Süd stehe und wie immer Block 12...rein aus Prinzip. Hat was von Kindergarten, aber ich finds geil :D

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Samstag

karlibombarli @, Frechen, Freitag, 17. Februar 2017, 10:25 (vor 99 Tagen) @ dozer

Hahahaha geil...das mache ich auch...Wie immer..aber für Block 13

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Samstag

vegasfire, Freitag, 17. Februar 2017, 07:25 (vor 99 Tagen) @ jan.berlin

Hoffe Morgen das es trotzdem Stimmung gibt von den anderen Tribünen.
Die beiden Kurven an der Süd sind ja auch immer recht gut dabei.
Auf jeden Fall mein Eindruck.

Beim Länderspiel gegen England allerdings wünsche ich mir ein toten stilles Stadium.

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Samstag

Westfalenstadio seit 1974, Hessen, Donnerstag, 16. Februar 2017, 18:53 (vor 100 Tagen) @ jan.berlin

Wenn am Samstag ein koordinierten Support an irgendeiner Stelle im Stadion geben wird, werden die Medien erneut hetzen und von einer schlechten Strafe reden. Unbelehrbaren usw.

Bei Frankfurt im Pokalspiel hat es damals niemand interessiert.

Wartet es ab.

Es wird so kommen.

Eine andere Option sehe ich aber mittlerweile auch nicht mehr und die Szene muss nicht dem Willen der Presse entsprechen. Zudem gibt es nur eine Tribünensperre und kein Verbot für Ultras das Stadion zu betreten und zu Supporten, lass die Medien doch berichten.

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Samstag

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:11 (vor 100 Tagen) @ Westfalenstadio seit 1974

Zudem gibt es nur eine Tribünensperre und kein Verbot für Ultras das Stadion zu betreten und zu Supporten, lass die Medien doch berichten.

Wäre irgendwie schon ziemlich lässig, wenn der Stimmungskern der Süd irgendwie trotzdem im Stadion wäre und von dort supportet.

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Samstag

stfn84 @, Köln, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:29 (vor 100 Tagen) @ Poeta_Doctus

Ich fänds eher gut, wenn das Stadion so still ist wie bei 12:12.
Alternativ darf sich aber das sonstige Publikum austoben, welches ansonsten durch das einfallslose Dauersingsang daran gehindert wird Stimmung zu machen und den BVB zu unterstützen.

Aber selbstverständlich gibt es dazu unterschiedliche Ansichten.

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Samstag

anniegetyourgun @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:01 (vor 100 Tagen) @ stfn84

Sehe ich auch so.Stille kann mehr aussagen als lautes Schreien.Wenn aus dem sonst so stimmungsvollen Stadion Stille gezeigt wird, werden Presse und DFL und DFB sehen,wie ihr Premiumprodukt aussehen wird,wenn man die Wurzeln kappt.

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Samstag

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:48 (vor 100 Tagen) @ stfn84

Ich fänds eher gut, wenn das Stadion so still ist wie bei 12:12.
Alternativ darf sich aber das sonstige Publikum austoben, welches ansonsten durch das einfallslose Dauersingsang daran gehindert wird Stimmung zu machen und den BVB zu unterstützen.

Naja, aber das wäre doch quasi das, was der DFB will: Tote Hose im Westfalenstadion auf Geheiß des göttlichen Verbands, der somit zeigt, wer die Hosen an hat. Zumal 12:12 afaik nur deswegen so eindrucksvoll war, weil die Gegenseite doch solidarisch mitgemacht hat. Davon kann man dieses mal wohl kaum ausgehen.
Da wäre mir eine "Südtribüne gesperrt? Fuck you too, DFB, Stimmung!" mir deutlich lieber. Aber wie du schon sagst:

Aber selbstverständlich gibt es dazu unterschiedliche Ansichten.

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Samstag

BukausmTal @, Wuppertal, Freitag, 17. Februar 2017, 09:11 (vor 99 Tagen) @ Poeta_Doctus

Ich fänds eher gut, wenn das Stadion so still ist wie bei 12:12.
Alternativ darf sich aber das sonstige Publikum austoben, welches ansonsten durch das einfallslose Dauersingsang daran gehindert wird Stimmung zu machen und den BVB zu unterstützen.

Naja, aber das wäre doch quasi das, was der DFB will: Tote Hose im Westfalenstadion auf Geheiß des göttlichen Verbands, der somit zeigt, wer die Hosen an hat. Zumal 12:12 afaik nur deswegen so eindrucksvoll war, weil die Gegenseite doch solidarisch mitgemacht hat. Davon kann man dieses mal wohl kaum ausgehen.
Da wäre mir eine "Südtribüne gesperrt? Fuck you too, DFB, Stimmung!" mir deutlich lieber. Aber wie du schon sagst:

Aber selbstverständlich gibt es dazu unterschiedliche Ansichten.>

Ich würde mir von den Südecken ein wechselndes "Scheiß DFB" wünschen.
Ich wäre dabei. Befürchte nur, dass die Ecken ohne Süd zu schlapp sind.

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Samstag

Pepperkorn @, Dortmund, Freitag, 17. Februar 2017, 22:56 (vor 99 Tagen) @ BukausmTal

Ich würde mir von den Südecken ein wechselndes "Scheiß DFB" wünschen.
Ich wäre dabei. Befürchte nur, dass die Ecken ohne Süd zu schlapp sind.

Blödsinn. Wenn, dann hätten die Südecken gesperrt und in die Mithaft für 12/13 gehört. Nicht aber die Oberränge, die wirklich das Spiel beobachten.

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Samstag

bobschulz @, MS, Freitag, 17. Februar 2017, 23:04 (vor 99 Tagen) @ Pepperkorn

Ich würde mir von den Südecken ein wechselndes "Scheiß DFB" wünschen.
Ich wäre dabei. Befürchte nur, dass die Ecken ohne Süd zu schlapp sind.


Blödsinn. Wenn, dann hätten die Südecken gesperrt und in die Mithaft für 12/13 gehört. Nicht aber die Oberränge, die wirklich das Spiel beobachten.

So ein Quatsch!
In Südost wird nur beobachtet! ;-)
Teilweise sogar nur indirekt durchs Smartphone.

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Samstag

stfn84 @, Köln, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:56 (vor 100 Tagen) @ Poeta_Doctus

Ich glaube nicht, dass die Intention darin besteht ein stilles Stadion zu haben. Insbesondere Sky sieht das nämlich sicherlich anders #vermarktung

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Samstag

Westfalenstadio seit 1974, Hessen, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:46 (vor 100 Tagen) @ stfn84

Ich fänds eher gut, wenn das Stadion so still ist wie bei 12:12.
Alternativ darf sich aber das sonstige Publikum austoben, welches ansonsten durch das einfallslose Dauersingsang daran gehindert wird Stimmung zu machen und den BVB zu unterstützen.

Aber selbstverständlich gibt es dazu unterschiedliche Ansichten.

Aber warum soll man sich durch den DFB verbieten lassen ein Spiel des BVB zu sehen/supporten? Fände ein stimmungsvolles WS am Sa. klasse, auch um den DFB zu zeigen, dass man nicht aufgibt und sich unterdrücken lässt.

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Samstag

stfn84 @, Köln, Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:00 (vor 100 Tagen) @ Westfalenstadio seit 1974

Ich wollte damit keinesfalls sagen, dass man sich vom DFB verbieten lassen sollte den BVB zu supporten. Jeder der im Stadion ist, kann doch selbstverständlich das machen was er/sie will.

Mir geht es eher darum dem DFB, BVB und Medien zu verdeutlichen was eine leere Südtribüne in letzter Konsequenz bedeutet.

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Samstag

Westfalenstadio seit 1974, Hessen, Freitag, 17. Februar 2017, 07:23 (vor 99 Tagen) @ stfn84

Ich wollte damit keinesfalls sagen, dass man sich vom DFB verbieten lassen sollte den BVB zu supporten. Jeder der im Stadion ist, kann doch selbstverständlich das machen was er/sie will.

Mir geht es eher darum dem DFB, BVB und Medien zu verdeutlichen was eine leere Südtribüne in letzter Konsequenz bedeutet.

Das weiß doch sowieso jeder, was das bedeutet, ist ja nicht der erste Teilausschluss in D, aber was hat man von den Medien, die beim nächsten Vorfall eh wieder undifferenziert berichten?

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Samstag

stfn84 @, Köln, Freitag, 17. Februar 2017, 10:32 (vor 99 Tagen) @ Westfalenstadio seit 1974

Das weiß doch sowieso jeder, was das bedeutet, ist ja nicht der erste Teilausschluss in D, aber was hat man von den Medien, die beim nächsten Vorfall eh wieder undifferenziert berichten?

Ich kann mich an keine Berichte aus Frankfurt oder Köln erinnern, in denen das besonders Beachtung gefunden hätte.
Das mag daran liegen, dass die dort "freigelassenen" Blöcke nur ein kleiner
Teil des Stadions/der Tribüne sind.

Außerdem ist die Süd - mit Verlaub - auch eine ganz andere Dimension als zwei kleinen Stehplatzblöcke im Unterrang des Müngersdorfer Stadions...

Es wird morgen wohl kaum flächendeckenden Support geben.
Andernfalls könnte man - böswillig - auch davon sprechen, dass sich die Dortmunder Fans alles gefallen lassen oder den Bruch mit der Süd wollen.

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Samstag

Phil @, Freitag, 17. Februar 2017, 09:40 (vor 99 Tagen) @ Westfalenstadio seit 1974

Das weiß doch sowieso jeder, was das bedeutet, ist ja nicht der erste Teilausschluss in D, aber was hat man von den Medien, die beim nächsten Vorfall eh wieder undifferenziert berichten?

Sehe ich anders.

Die ganze Sache hat ja bundesweit derart an Stellenwert bekommen und gehabt, dass selbst der Bundesinnenminister sich einmischte. Ich werde von Kindergärtnerinnen darauf angesprochen, ob ich denn auch dabei war gegen Leipzig und was denn da passiert sei? Überall ist das Thema.

Sprich: Ob nun mal in Frankfurt oder Köln ein Teil der Stehplatzränge gesperrt war, oder nicht, dass werden bei weitem nicht so viele Menschen mitbekommen haben, wie nun in unserem Fall.

Das wird am Samstag auch riesen großes Thema sein und das Brennglas wird komplett drauf gerichtet sein.

Aber großer Protest im engeren Sinne wird halt kaum zu erwarten sein. Eine organisierte Aktion glaub ich schon gar nicht.

Einige werden versuchen ins Stadion zu kommen und gegen Wolfsburg wird das wohl auch gelingen.

Die beiden Eckbereiche werden die Stimmung versuchen zu machen und ggf. wird der Schall der leeren Süd dabei sogar helfen :-)

MFG
PHIL

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Samstag

Fussel @, Freitag, 17. Februar 2017, 12:54 (vor 99 Tagen) @ Phil

Aber großer Protest im engeren Sinne wird halt kaum zu erwarten sein. Eine organisierte Aktion glaub ich schon gar nicht.

Warum eigentlich nicht? Dass ich es schade finde, dass auch vor dem Leipzig Spiel kein Treffen o.ä. stattgefunden hat, um z.B. darüber zu diskutieren wie man an diesem Spieltag mit diesem Dosenklub umgeht (vielleicht wollte man diese große Aufmerksamkeit nicht schaffen mit einem Treffen?) hatte ich hier schon mal erläutert.

Aber jetzt passiert so etwas großes und es wird kein gemeinsames Zeichen - an diesem Spieltag selber - gesetzt? Nichts organisiert, so dass man zusammen als Südtribüne Dortmund und auch mit solidarischen Sitzplätzlern etcpp. gegen diese unfassbar ungerechte Strafe protestiert o.ä.
Man hätte sich bestimmt die FA mit ins Boot holen können.

Das finde ich wirklich schade.

Natürlich kann jeder selber für sich etwas machen, aber wie heißt es nicht so schön: gemeinsam sind wir stark! United we stand - devided we fall!

Natürlich werden einige Spruchbänder und Gesänge im Stadion zu sehen/hören sein, davon bin ich überzeugt, aber nicht alle haben jetzt noch eine Katte bekommen, um trotzdem ins Stadion zu kommen.

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Samstag

Emilyjasmin @, Sprockhövel, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:14 (vor 100 Tagen) @ Poeta_Doctus

Wenn der harte Kern jetzt auf der Haupttribüne sitzt und von dort aus supportet, ist das dann wohl die nächste Tribüne, die gesperrt wird.

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Samstag

Poeta_Doctus @, Osnabrück, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:49 (vor 100 Tagen) @ Emilyjasmin

Wenn der harte Kern jetzt auf der Haupttribüne sitzt und von dort aus supportet, ist das dann wohl die nächste Tribüne, die gesperrt wird.

Weil?

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Samstag

referent @, Krefeld, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:21 (vor 100 Tagen) @ Emilyjasmin

VIP Bereich und Watzke mittendrin... hätte was :D

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Samstag

Schnippelbohne @, Bauernland, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:56 (vor 100 Tagen) @ jan.berlin

Wenn am Samstag ein koordinierten Support an irgendeiner Stelle im Stadion geben wird, werden die Medien erneut hetzen und von einer schlechten Strafe reden. Unbelehrbaren usw.

Bei Frankfurt im Pokalspiel hat es damals niemand interessiert.

Wartet es ab.

Es wird so kommen.

Das glaube ich nicht. Wie wollen die Medien das denn begründen? Hat der DFB ein Support-Verbot erlassen? Hat der DFB namentlich genau diejenigen, die am Samstag Süd-Karten gehabt hätten, gesperrt in Form eines Stadionverbotes für ein Spiel? Beide Fragen sind mit 'nein' zu beantworten. Also kann aus einem Support durch andere Tribünen nichts Negatives abgeleitet werden, auch nicht, wenn man dort Ultras entdeckt.

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

JCDenton @, Dortmund Barop - 1 km Tempelentfernung, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:29 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von JCDenton, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:32

Anstatt die treuen Fans sollte die undifferenzierte Presse mal für den Rest der Saison ausgesperrt werden, die den Fans diese Sperre eingebrockt haben. Sollen die sich doch die Spiele über scheiß sky anschauen!
Aber keine ausgewählten Medien, sondern alle!
Vor allem die unkritische Berichterstattung über das Rattenball-Konstrukt ist eine Frechheit!
Das gleiche gilt für "Experten" und für den Pseudo-Fan von Innenminister. Beim Pokalfinale präsentiert er sich immer groß auf der VIP-Tribüne.
Auch die Zusammenarbeit sollte mit der Fußballmafia auf ein Minimum reduziert werden: Kein Zuverfügungtellung mehr für die Drecksturniere der Fußballmafia. Sollen die ihre Drecksbewerbung doch ohne das Westfalenstadion durchziehen! Kann man an den Schiedrichter-Karten für die DFB-Schiris nicht was ändern?

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

Donngal @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:32 (vor 100 Tagen) @ JCDenton

Anstatt die treuen Fans sollte die undifferenzierte Presse mal für den Rest der Saison ausgesperrt werden, die den Fans diese Sperre eingebrockt haben. Sollen die sich doch die Spiele über scheiß sky anschauen!
Aber keine ausgewählten Medien, sondern alle!
Vor allem die unkritische Berichterstattung über das Rattenball-Konstrukt ist eine Frechheit!

Ja, lasst uns handeln wie die Rechtspopulisten, das ist immer die beste Taktik! Die Parallelen sind erstaunlich. Wenn man das aus der Sichtweise analysiert ist es immer gut zu bedenken: Wir haben schlechte Presse. Lasst uns klüger sein als die Alternativ-Idioten. Lasst es uns nicht auf die Lügenpresse schieben und die aussperren. Lasst es uns ertragen wie Männer und uns merken: Viele Journalisten sind unfähig bei einigen Themen.

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+1

Giuse87 @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 16:53 (vor 100 Tagen) @ Donngal

Ganz genau. Das Opfergetue ist zum Fremdschämen. DFB, Fifa, Medienkonzerne sind allesamt große und komplexe Konstrukte, in denen naturgemäß auch vieles falsch läuft. Es ist nicht zu verhindern, dass jegliche wichtige Entscheidung, die sie treffen auch immer Kritiker hervorruft. Wichtig ist es, dass wir bei unserer Kritik sachlich bleiben, anstatt uns selbst zu Systemopfern zu stilisieren.

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+1

Donngal @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:31 (vor 100 Tagen) @ Giuse87

Ganz genau. Das Opfergetue ist zum Fremdschämen. DFB, Fifa, Medienkonzerne sind allesamt große und komplexe Konstrukte, in denen naturgemäß auch vieles falsch läuft. Es ist nicht zu verhindern, dass jegliche wichtige Entscheidung, die sie treffen auch immer Kritiker hervorruft. Wichtig ist es, dass wir bei unserer Kritik sachlich bleiben, anstatt uns selbst zu Systemopfern zu stilisieren.

Das unterschreibe ich nicht ganz. Ich bin gegen substanzloses Hetzen gegen "die Medien". Der DFB hat aber eine ganz klare Agenda und die sieht vor, echte, raue, biertrinkende, pöbelnde, asoziale Fans wie mich aus den Stadien zu drängen. Das ist auch keine Verschwörungstheorie. Der DFB ist böse.

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+1

Samsa @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:01 (vor 100 Tagen) @ Donngal

Sehe das genauso. Was gegen Leipzig vor dem Stadion von wenigen Spinnern veranstaltet wurde, war zwar unschön, sticht aber nicht gegenüber ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit hervor. Und nein, das ist keineswegs Solidarisierung oder Relativierung.
Auf einmal dürfen aber erneut Pseudo-Experten und Politiker ihre gleichermaßen ahnungslose Fresse in die Kamera halten während "Fans außer Kontrolle", "neue Dimension des Choas" und ähnlicher Bullshit getitelt wird. Es ist das gleiche Schema dass damals 12:12 ins rollen brachte. Wer genau im Verbund mit wem hier seine Interessen durchsetzen will und davon am meisten profitiert wird man wieder nicht erfahren, aber wer glaubt, dass das eine ernsthafte Sicherheitsdebatte sei, dem ist nicht mehr zu helfen.

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

JCDenton @, Dortmund Barop - 1 km Tempelentfernung, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:44 (vor 100 Tagen) @ Donngal

Anstatt die treuen Fans sollte die undifferenzierte Presse mal für den Rest der Saison ausgesperrt werden, die den Fans diese Sperre eingebrockt haben. Sollen die sich doch die Spiele über scheiß sky anschauen!
Aber keine ausgewählten Medien, sondern alle!
Vor allem die unkritische Berichterstattung über das Rattenball-Konstrukt ist eine Frechheit!


Ja, lasst uns handeln wie die Rechtspopulisten, das ist immer die beste Taktik! Die Parallelen sind erstaunlich. Wenn man das aus der Sichtweise analysiert ist es immer gut zu bedenken: Wir haben schlechte Presse. Lasst uns klüger sein als die Alternativ-Idioten. Lasst es uns nicht auf die Lügenpresse schieben und die aussperren. Lasst es uns ertragen wie Männer und uns merken: Viele Journalisten sind unfähig bei einigen Themen.

1. Differenzierte Meinungen gab es weder in unserem Fall noch bei der "Alternative". Ein Aufstand der anständigen (Medien) ist jetzt gefragt...
2. Es fällt auf, dass es eine konsensfähige Mainstreammeinung gibt, die von allen nur noch gebetsmühlenartig wiederholt wird.
3. Wenn den Medien die Fußball-Themen fehlen, verlieren diese Leser/Kunden und im Umkehrschluss Sponsoren. Bei der miserablen Berichterstattung habe ich kein Problem damit.

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

MDomi, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:31 (vor 100 Tagen) @ JCDenton

Ich steh dann vor dem Sofa auf, im Stadion darf ich ja bei dieser Medienkampagne nicht mitmachen.

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

Donngal @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:50 (vor 100 Tagen) @ JCDenton

Anstatt die treuen Fans sollte die undifferenzierte Presse mal für den Rest der Saison ausgesperrt werden, die den Fans diese Sperre eingebrockt haben. Sollen die sich doch die Spiele über scheiß sky anschauen!
Aber keine ausgewählten Medien, sondern alle!
Vor allem die unkritische Berichterstattung über das Rattenball-Konstrukt ist eine Frechheit!


Ja, lasst uns handeln wie die Rechtspopulisten, das ist immer die beste Taktik! Die Parallelen sind erstaunlich. Wenn man das aus der Sichtweise analysiert ist es immer gut zu bedenken: Wir haben schlechte Presse. Lasst uns klüger sein als die Alternativ-Idioten. Lasst es uns nicht auf die Lügenpresse schieben und die aussperren. Lasst es uns ertragen wie Männer und uns merken: Viele Journalisten sind unfähig bei einigen Themen.


1. Differenzierte Meinungen gab es weder in unserem Fall noch bei der "Alternative". Ein Aufstand der anständigen (Medien) ist jetzt gefragt...

Doch denke ich schon, dass es die gab. In beiden Fällen. Es gibt nicht "die Medien" aber es gibt Trends und es wird viel abgeschrieben und so verstärken sich Trends von selber. "die Medien" haben auch schon die Piratenpartei hoch und wieder runtergeschrieben. Und irgendwie ist das auch gut so. Es ist nur frustrierend wenn Journalisten viele handwerkliche Fehler begehen. Vielleicht brauchen wir eine bessere Journalistenausbildung.

2. Es fällt auf, dass es eine konsensfähige Mainstreammeinung gibt, die von allen nur noch gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Das Märchen glaube ich nicht. Das hat überhaupt nichts mit konsensfähigen Mainstreammeinungen zu tun. Natürlich gibt es eine Art Wertekonsens (Keine Gewalt, keine Menschen diskriminieren, kein Nazi sein). Über diesen Konsens bin ich aber auch mehr als froh.

3. Wenn den Medien die Fußball-Themen fehlen, verlieren diese Leser/Kunden und im Umkehrschluss Sponsoren. Bei der miserablen Berichterstattung habe ich kein Problem damit.

Was du meinst sind Werbekunden und keine Sponsoren. Aber auch daran glaube ich nicht. Und unliebsame Berichterstattung aussperren kann halt nie die Lösung sein. Man muss sich KLritik schon gefallen lassen, egal ob sie berechtigt ist oder nicht. Wenn sie unberechtigt ist, geht es darum möglichst souverän damit umzugehen. Ein Medienausschluss ist nie souverän.

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

Titandrücker, Wien, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:36 (vor 100 Tagen) @ Donngal

Das finde ich auch erschreckend und die Leute merken es nicht mal, dass sie argumentieren und schimpfen wie die Idioten von der "Alternative".

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Wie wäre es mit einer kollektiven Pressesperre?

CorranHorn @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:22 (vor 100 Tagen) @ Titandrücker

Das finde ich auch erschreckend und die Leute merken es nicht mal, dass sie argumentieren und schimpfen wie die Idioten von der "Alternative".

Du bist niedlich :)

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Wallone @, Rheinland, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:19 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Notwendiger Artikel von euch zum Thema, der natürlich nur ein Ausschnitt des medialen Irrsinns (inkl. O-Tönen aus Sport und Politik) sein kann. Das Ganze würde sicherlich noch eine ausführlichere Darstellung verdienen, wobei das schon kaum zumutbar ist, sich durch den ganzen Kram (nochmal) durchzukämpfen. Aber alleine diese groteske Eigendynamik, die das entwickelt hat, wäre eine ausführliche medienkritische Analyse wert. Am Tag des RaBa-Spiels waren Gewalt und Protestplakate ja eher noch eine mediale Randnotiz. Ich glaube, das irgendwann gefallene Stichwort "Frauen und Kinder" hat (mal wieder) zentrale Gehirnfunktionen außer Kraft gesetzt. Dazu die ohnehin zu allem bereiten RaBa-Speichellecker und notorischen Nichtsversteher in vielen Sportredaktionen. Danach war es dann nur noch ein sich gegenseitig verstärkender Empörungswettbewerb.

Dann auch noch die verbreitete Annahme, man könnte über Fanthemen jederzeit ohne störendes Hintergrundwissen oder Recherche alles sagen und schreiben. Dem ist wohl auch Heribert Prantl in der SZ aufgesessen, der wohl noch nicht mal verstanden hatte, dass die Süd-Sperrung gar nichts mit der Randale außerhalb des Stadions zu tun hatte.

Umso wichtiger vielleicht noch mal der Hinweis auf guten Journalismus zum Thema. Vielleicht könnt ihr ja trotz eurer Verlinkungsregeln nochmal direkt auf den Artikel "Symbol der Ignoranz" von Philipp Köster von 11Freunde verlinken. Philipp Köster wird wohl wegen seiner RaBa-Kritik momentan persönlich bedroht. Ich finde, jeder zusätzliche Klick für seinen Artikel wäre eine Direkt-Verlinkung wert.

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Ergänzung: Philipp Kösters Artikel "Symbol der Ignoranz"

Wallone @, Rheinland, Donnerstag, 16. Februar 2017, 15:13 (vor 100 Tagen) @ Wallone

Der angesprochene gute Artikel von Philipp Köster "Symbol der Ignoranz" findet sich übrigens auf der Homepage von N-TV. War zwar auch schon in einem Newsthread der letzten Tage aufgeführt, aber wie gesagt, wer's noch nicht gelesen hat und anlässlich dieses sg-Artikels noch tun will: Zusätzliche Klicks schaden in diesem Fall sicher nichts. Dürfte ja auch immerhin der Auslöser für die Drohungen sein, die er wohl zuletzt erhalten hat.

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Begrifflichkeiten

Professor-van-Dusen @, Berlin, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:09 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Text wird ja mit einem kleinen Exkurs zur "Lügenpresse" beziehungsweise zu "Fake News" eingeleitet. Auch wenn dazu im darauffolgenden Absatz wieder auf Distanz gegangen wird: Die Verbindung ist (bewusst) hergestellt und damit wäre ich vorsichtig. Denn für mich besteht ein Unterschied zwischen - platt gesagt - bewusster Manipulation und schlechtem Handwerk. Bewusste Manipulation, die einer Agenda und einem Ziel folgt, (und dieser Vorwurf schwingt bei den Kampfbegriffen "Lügenpresse"/"Fake News" immer mit) würde ich "den Medien" (die es übrigens genauso wenig gibt wie "die Fans") nicht unterstellen. Ich glaube, es handelt sich in den meisten Fällen schlicht um eine Mischung aus Unfähigkeit, Hybris und Sensationsgier (für die es wiederum verschiedene Gründe gibt). Macht die Sache am Ende des Tages nicht wirklich besser, ist aber für die - von "den Medien" ja eingeforderte - korrekte Einordnung (der Berichterstattung) von Bedeutung.

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Begrifflichkeiten

UBB @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:28 (vor 100 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Ich weiß nicht. Eigentlich finde ich den Begriff ganz passend. Es ist ja nicht so, dass nur irgendwelche Mediengeile Typen zitiert werden. Es wird ja schlichtweg alles verdreht, anders dargestellt, verschlimmert. Usw.

Das ganze wird dann noch mit falschen Bildern versehen, damit alle was zum gucken haben.

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Begrifflichkeiten

bobschulz @, MS, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:45 (vor 100 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Der Text wird ja mit einem kleinen Exkurs zur "Lügenpresse" beziehungsweise zu "Fake News" eingeleitet. Auch wenn dazu im darauffolgenden Absatz wieder auf Distanz gegangen wird: Die Verbindung ist (bewusst) hergestellt und damit wäre ich vorsichtig. Denn für mich besteht ein Unterschied zwischen - platt gesagt - bewusster Manipulation und schlechtem Handwerk. Bewusste Manipulation, die einer Agenda und einem Ziel folgt, (und dieser Vorwurf schwingt bei den Kampfbegriffen "Lügenpresse"/"Fake News" immer mit) würde ich "den Medien" (die es übrigens genauso wenig gibt wie "die Fans") nicht unterstellen. Ich glaube, es handelt sich in den meisten Fällen schlicht um eine Mischung aus Unfähigkeit, Hybris und Sensationsgier (für die es wiederum verschiedene Gründe gibt). Macht die Sache am Ende des Tages nicht wirklich besser, ist aber für die - von "den Medien" ja eingeforderte - korrekte Einordnung (der Berichterstattung) von Bedeutung.

Es geht nicht unbedingt um Lügen, aber um Verhältnismäßigkeit: die Spruchbänder waren größtenteils stumpf und fast so geschmacklos wie (ich) das Gesöff aus Fuschl am See (finde). Trotzdem waren "nur" 3-4 strafrechtlich relevant. Die Gewalt braucht kein Mensch. So weit, so schlecht!
Andererseits werden gleichzeitig ( bzw am gleichen WE ) beim Hessenderby SGE- D 98
4 Menschen verletzt, nach denen fast kein Hahn kräht. Auch hier braucht das kein Mensch. Aber bei einem Derby scheint es offensichtlich kaum noch erwähnenswert.
Wenn bei dem Vorzeigeprojekt HSV-Anhänger vom Ordnungsdienst der Rasenballer verprügelt werden, kaum Medienresonanz.
Wenn es bei Allen Vorfällen diese Empörung gegeben hätte, könnte ich besser mit der Kritik leben, die ja zumindest an der Gewalt im Umfeld nicht unberechtigt ist. Die Sprüche waren zumeist Stumpf und einige sicherlich auch diskutabel im Inhalt ( die oben erwähnten gehören bestraft) .
Die Anti-RB Banner und Schmähgesänge werden als Maßstab herangezogen vom DFB, das hätte auch der große Vorsänger der "BVB-Hurensöhne" Chöre, Bastian Schweinsteiger, nicht besser überbringen können. Und die Zusammenwürfelung von vielen kleinen bis mittleren Vergehen zu einer großen Strafe, die in das Meinungsbild passt durch den DFB, wurde auch kaum hinterfragt.
Die Rollen waren halt sehr schnell verteilt: Böse Borussen, liebe Leipziger!
Und das war das Leitmotiv der Berichterstattung.

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Clickbaiting

Raducanu @, Sassenberg, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:28 (vor 100 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Es wird das geschrieben und gesendet was Einschaltquoten und Klicks schafft.
Bayern oder BVB in der Titelzeile und die derzeitig Trendigen Dosen... 10x mehr klicks...
Wer will schon lesen wie Böse BVB Fans in Lissabon behandelt werden oder das angeblich RB Ordner irgendwelche Fans zusammengeschlagen hat...

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Clickbaiting

Knolli @, SHA, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:34 (vor 100 Tagen) @ Raducanu

Zumal die Berichterstattung ums Leipzig-Spiel offensichtlich für die Öffentlichkeit nun Gewalt gegen BVB-Fans legitimiert hat.
Auf Twitter war bezüglich der Vorfälle von Lissabon vielfach Zeug zu lesen wie
"Geschieht den BVB-Fans ganz Recht"
"Jetzt wissen die wie sich das anfühlt"
"Die können sich einfach nicht zusammenreissen"
"Die Polizei wird sich schon informiert haben, wer da kommt"
"Ohne Grund greift die Polizei bestimmt nicht so durch"

Kurz gesagt, jeder BVB-Fan, der ab sofort aufs Maul bekommt, hat das verdient und soll sich bloß nicht beschweren.

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Dummheit wird mehr

MDomi, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:34 (vor 100 Tagen) @ Knolli

Es ist, nicht wird, einem Angst und Bange bei soviel Dummheit und Stumpfsinn unter Menschen die das Recht haben zur Wahl zu gehen. Absolut erschreckend. Gefühlt nimmt die Verdummung jeden Tag mehr zu, wo haben sich diese Hohlbirnen eigentlich vor 10 Jahren alle versteckt?

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Dummheit wird mehr

Pa1n @, Südraum LE, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:39 (vor 100 Tagen) @ MDomi

Es ist, nicht wird, einem Angst und Bange bei soviel Dummheit und Stumpfsinn unter Menschen die das Recht haben zur Wahl zu gehen. Absolut erschreckend. Gefühlt nimmt die Verdummung jeden Tag mehr zu, wo haben sich diese Hohlbirnen eigentlich vor 10 Jahren alle versteckt?

Die waren vor 10 Jahren sicher auch schon da, nur waren sie nicht in dem Maße in sozialen Netzwerken aktiv.

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Begrifflichkeiten

matth3s92 @, Remscheid/Dortmund, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:20 (vor 100 Tagen) @ Professor-van-Dusen

Der Text wird ja mit einem kleinen Exkurs zur "Lügenpresse" beziehungsweise zu "Fake News" eingeleitet. Auch wenn dazu im darauffolgenden Absatz wieder auf Distanz gegangen wird: Die Verbindung ist (bewusst) hergestellt und damit wäre ich vorsichtig. Denn für mich besteht ein Unterschied zwischen - platt gesagt - bewusster Manipulation und schlechtem Handwerk. Bewusste Manipulation, die einer Agenda und einem Ziel folgt, (und dieser Vorwurf schwingt bei den Kampfbegriffen "Lügenpresse"/"Fake News" immer mit) würde ich "den Medien" (die es übrigens genauso wenig gibt wie "die Fans") nicht unterstellen. Ich glaube, es handelt sich in den meisten Fällen schlicht um eine Mischung aus Unfähigkeit, Hybris und Sensationsgier (für die es wiederum verschiedene Gründe gibt). Macht die Sache am Ende des Tages nicht wirklich besser, ist aber für die - von "den Medien" ja eingeforderte - korrekte Einordnung (der Berichterstattung) von Bedeutung.

Wenn ich so die Grafik der Sportblöd sehe, glaub ich schon an bewusste Manipulation.
So Unfähig kann man gar nicht um so eine Scheisse zu verzapfen.

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Begrifflichkeiten

Professor-van-Dusen @, Berlin, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:33 (vor 100 Tagen) @ matth3s92

Der Text wird ja mit einem kleinen Exkurs zur "Lügenpresse" beziehungsweise zu "Fake News" eingeleitet. Auch wenn dazu im darauffolgenden Absatz wieder auf Distanz gegangen wird: Die Verbindung ist (bewusst) hergestellt und damit wäre ich vorsichtig. Denn für mich besteht ein Unterschied zwischen - platt gesagt - bewusster Manipulation und schlechtem Handwerk. Bewusste Manipulation, die einer Agenda und einem Ziel folgt, (und dieser Vorwurf schwingt bei den Kampfbegriffen "Lügenpresse"/"Fake News" immer mit) würde ich "den Medien" (die es übrigens genauso wenig gibt wie "die Fans") nicht unterstellen. Ich glaube, es handelt sich in den meisten Fällen schlicht um eine Mischung aus Unfähigkeit, Hybris und Sensationsgier (für die es wiederum verschiedene Gründe gibt). Macht die Sache am Ende des Tages nicht wirklich besser, ist aber für die - von "den Medien" ja eingeforderte - korrekte Einordnung (der Berichterstattung) von Bedeutung.


Wenn ich so die Grafik der Sportblöd sehe, glaub ich schon an bewusste Manipulation.
So Unfähig kann man gar nicht um so eine Scheisse zu verzapfen.

Selbst wenn es in diesem Fall so wäre: Prantl zum Beispiel kann man sicherlich vieles vorwerfen. Dass er käuflich sein soll, scheint mir aber doch sehr weit hergeholt. Und, wie gesagt: Die o.g. Kampfbegriffe unterstellen in der Regel eine abgestimmte Aktion von "den Medien". Und das halte ich für meinen Teil für a) paranoid und b) eine unzulässige Verallgemeinerung. Eine differenzierte Berichterstattung einfordern und gleichzeitig von "den Medien" schreiben passt für mich halt nur bedingt zusammen.

Allerdings möchte ich hier nochmal betonen, dass ich den Frust über Teile der Berichterstattung mehr als nachvollziehen kann. Ein User (finde den Beitrag gerade leider nicht), hat hier in den vergangenen Tagen etwas geschrieben, was ich selbst schon oft gesagt habe: Wenn man in einem Thema, in dem man sich Zuhause fühlt (Fußball) ständig über falsche/unvollständige Berichte stolpert, fragt man sich natürlich: Was bekomme ich eigentlich bei anderen Themen für einen Mist vorgesetzt, allerdings ohne es zu merken? Das ist eine ganz gefährliche Entwicklung. Aber darüber diskutiert man in der Medienbranche jetzt auch schon seit Jahren, ohne eine Lösung zu finden. Qualität kostet halt Geld, und das will nun mal jeder gerne für sich behalten....

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Begrifflichkeiten

Weeman @, Dortmund am Westpark, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:25 (vor 100 Tagen) @ matth3s92

Wenn ich so die Grafik der Sportblöd sehe, glaub ich schon an bewusste Manipulation.
So Unfähig kann man gar nicht um so eine Scheisse zu verzapfen.

Eben.
Wenn ich bei nem Koch ne Bolognese bestelle, und er mir Nudeln mit Ketchup hinstellt, ist für mich die Begründung "wusste es nicht besser" auch eher so naja.

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Begrifflichkeiten

Donngal @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:30 (vor 100 Tagen) @ Weeman

Wenn ich so die Grafik der Sportblöd sehe, glaub ich schon an bewusste Manipulation.
So Unfähig kann man gar nicht um so eine Scheisse zu verzapfen.


Eben.
Wenn ich bei nem Koch ne Bolognese bestelle, und er mir Nudeln mit Ketchup hinstellt, ist für mich die Begründung "wusste es nicht besser" auch eher so naja.

Konnte es nicht besser wäre vielleicht richtiger. Natürlich ist es erschreckend wenn man die Medien bei Themen liest mit denen man sich selbst auskennt. Das zeigt einem dann nur welche Qualität wohl die Artikel haben müssen bei Themen mit denen man sich nicht auskennt.

Dann darf man aber nicht in Verschwörungstheorien verfallen. Sonst gibt man indirekt den rechten Spinnern recht, die behaupten wir würden alle von der bösen system-gesteuerten Presse manipuliert...

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Begrifflichkeiten

Weeman @, Dortmund am Westpark, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:34 (vor 100 Tagen) @ Donngal

Wenn ich bei nem Koch ne Bolognese bestelle, und er mir Nudeln mit Ketchup hinstellt, ist für mich die Begründung "wusste es nicht besser" auch eher so naja.


Konnte es nicht besser wäre vielleicht richtiger.

Jau stimmt.

Dann darf man aber nicht in Verschwörungstheorien verfallen. Sonst gibt man indirekt den rechten Spinnern recht, die behaupten wir würden alle von der bösen system-gesteuerten Presse manipuliert...

Ja genau. In seiner Wut muss man natürlich genau aufpassen, dass man nicht ins spekulative abrutscht. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass dies gerade sehr sehr schwer ist. Wenigstens hab ich noch Anstand und veröffentliche meine Vermutungen nicht bei der Süddeutschen...

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Rupo @, Witten, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:12 (vor 100 Tagen) @ Professor-van-Dusen

den ersten Absatz hätte man sich wirklich so schenken können bzw. anders formulieren sollen, stimmt.

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Rupo @, Witten, Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:44 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

sehr guter Artikel, vielen Dank!

Ich vermisse in der öffentlichen Berichterstattung auch:
1. Diskurs / Debatte über das Verhältnis Verband zu Vereinen.
2. Den eigentlichen Grund für die harte Bestrafung:
a) zahlreiche Vorfälle aufgrund dessen der BVB unter Bewährung stand
b) die Exzesse vor dem Stadion
und dann erst nachgelagert
c) Banner im Stadion
das wäre mal wichtig und bei einer Analyse würde man nämlich auch sehen, dass der Punkt b) dem DFB am wichtigsten war und das ist der eigentliche Knackpunkt da dieser gar nicht so vom Verband bestraft werden kann, tauch ja auch deshalb gar nicht in der Begründung auf. Dann müsste man nämlich einen Diskurs / Debatte führen wie man Anreisewege, Dinge vor dem Stadion, etc. sicherer machen will, wer dort die Verantwortung trägt und wie im Falle eines Falles sanktioniert wird und wer. Dass das zeigen von Banner und Gesänge eine derartige Strafe auslösen kann, kann es nämlich nicht sein und die Vereine würde gut daran tun sich mal zusammen zu setzen und eine gemeinsame Strategie auch gegenüber dem Verband zu entwickeln. Sonst haben wir nämlich ab jetzt, an jedem Wochenende, in einer der Profiliegen mindestens einen Fall der entsprechend zu sanktioniere wäre, wenn man das BVB Urteil als Präzedenzfall nimmt.
3) eine sachliche, differenzierte Analyse zu Konstrukten wie RB, Werksvereine, Vereine die von einem Hauptsponsor abhängig sind (Hoffenheim, HSV), generell über die Finanzierungsstrukturen im Profifußball.
4) das aufzeigen von möglichen, alternativen Wegen rund um den Profifußball.

aber gut, iss vielleicht nen bisken viel verlangt ;-))..

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haweka ⌂ @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 15:51 (vor 100 Tagen) @ Rupo

sehr guter Artikel, vielen Dank!

Ich vermisse in der öffentlichen Berichterstattung auch:
1. Diskurs / Debatte über das Verhältnis Verband zu Vereinen.
2. Den eigentlichen Grund für die harte Bestrafung:
a) zahlreiche Vorfälle aufgrund dessen der BVB unter Bewährung stand
b) die Exzesse vor dem Stadion
und dann erst nachgelagert
c) Banner im Stadion
das wäre mal wichtig und bei einer Analyse würde man nämlich auch sehen, dass der Punkt b) dem DFB am wichtigsten war und das ist der eigentliche Knackpunkt da dieser gar nicht so vom Verband bestraft werden kann, tauch ja auch deshalb gar nicht in der Begründung auf.

Umgekehrt. Ich denke den Herren ging es sehr wohl um die Banner (gegen RB Leipzig). Punkt b hat die harte Strafe gegen die Banner legitimiert.

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Rupo @, Witten, Donnerstag, 16. Februar 2017, 16:36 (vor 100 Tagen) @ haweka

sicherlich ging es um alle drei Punkte
a) Bewährung
b) vor dem Stadion
c) Banner, Gesänge, etc. im Stadion
hab ich ja auch versucht deutlich zu machen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass gerade die Vorfälle vor dem Stadion das Fass zum überlaufen gebracht hat und das man auch gerade darauf reagieren wollte, nur kann man es halt nicht so sagen. Da sind wir ja gerade bei der Rolle der Medien, die dann von Frauen und Kindern gesprochen haben und zwar so als wäre der Mob vor dem Stadion brandschatzend durch die Republik gezogen.

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fredisgetränkekiste @, dortmund, Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:53 (vor 100 Tagen) @ Rupo

Du schätzt die Rolle und die Absicht des DFB falsch ein.
Zunächst muß man sagen, daß der DFB auf den Profifußball nur noch über das Schiedsrichterwesen und das Sportgericht einwirkt, alles andere regeln die Profivereine seit 2000 in der DFL alleine.
Das finden die Funktionäre des DFBs natürlich nicht so schön und sie wollen ihr Kind, die Bundesliga, auch weiterhin mitprägen.
Dazu benutzen sie das Sportgericht, das früher nur in Erscheinung trat wenn es um Sperren von Spielern bei roten Karten oder in spektakuläreren Fällen wie Schwalben oder Fouls im Rücken der Schiedsrichter ging.
Das Sportgericht hat aber auch die Möglichkeit Vereine für ihr Verhalten zu sanktionieren und nimmt seit geraumer Zeit- ich weiß gar nicht wann dies angefangen hat- diese Möglichkeit wahr, um ins Erscheinungsbild des Fußballs in den Stadien über die Verhaltensregeln auf den Tribünen einzugreifen.

Auf der Grundlage dieser Gemengelage hat der DFB zunächst versucht Banner in Stadien zu bestrafen.
Man erinnere sich an das, zugegebenerweise grenzwertige, Banner der DES gegen Nürnberg, in dem "der tschechische Dreck", man möchte fast sagen, lustigerweise, aber beim DFB ist ja fast alles irgendwie lustig, nicht als christal meth sondern als rassistische Beleidigung gewertet wurde.
Jetzt ist der DFB über die Banner hinaus bei beleidigenden Fangesängen angekommen, die es aus den Stadien zu verbannen gilt.
Die Absicht des DFBs ist klarerweise der hygienisch reine Fußball, wie er von so einem Funktionär auf seiner Ehrentribüne gelebt wird.

Bei der klaren Absicht des DFBs den sauberen Fußball im Stadion zu etablieren, ist die aus dem Ufer gelaufene Diskussion über die Vorfälle beim Leipzigspiel geradezu ein gefundenes Fressen für das Sportgericht.
Es gibt für den DFB keine bessere Vorlage um ihre Pläne voranzutreiben, als die spektakuläre Sperrung der Südtribüne, bei dem das gesamte Publikum auch noch Beifall klatscht.

Die "Sportreporter", die zum größten Teil null Ahnung von Abläufen auf Stehplatz-Tribünen und Fanthemen haben, nehmen mMn. sehr gerne die Rolle der Vorlagengeber des DFBs ein, weil ihr Zugang zum Fußball ein ähnlicher ist wie der der DFB-VIP-Klientel.

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MDomi, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:36 (vor 100 Tagen) @ fredisgetränkekiste

Du schätzt die Rolle und die Absicht des DFB falsch ein.
Zunächst muß man sagen, daß der DFB auf den Profifußball nur noch über das Schiedsrichterwesen und das Sportgericht einwirkt, ....

Auch das merkt man meiner Meinung nach deutlich.

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Rupo @, Witten, Donnerstag, 16. Februar 2017, 16:47 (vor 100 Tagen) @ fredisgetränkekiste

der DFB wird durch die DFL vertreten bzw. repräsentiert in den Profiligen, dass ist klar.

Ich denke es ist so wie Du es beschreibst. Der Verband möchte möglichst 'saubere Spiele', weil er so viele Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten erreichen möchte-am Ende des Tages geht es um Vermarktung, Profit, Reichweite, etc.

Da stören dann halt alle Dinge wie 'wir' sie auch mit Fußball verbinden, incl. dem Becher mit Pisse den man auf der Süd von oben nach unten wirft ;-)..

Ich hab so nen Gefühl, dass sich der Profifußball in Deutschland an einer Weichenstellung befindet, ähnlich wie es in den 80igern war als die Hools die Tribünen dominierten. Jetzt geht der Verband noch gegen die Fans vor die auch für andere Dinge 'gut sind', Support, Stimmung, Stadion voll machen daheim und auswärts, etc. Stellt sich die Frage ob der Verband dieses Fans gegen andere 'zahlende Kunden' austauschen will und ob es diese Kunden denn auch tatsächlich gibt. Wenn ich nach England schaue dann befürchte ich fast, dass es diese Art von Kunden gibt und das dies so eine Art Blaupause für den Verband ist.

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fredisgetränkekiste @, dortmund, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:28 (vor 100 Tagen) @ Rupo

der DFB wird durch die DFL vertreten bzw. repräsentiert in den Profiligen, dass ist klar.

Ich denke es ist so wie Du es beschreibst. Der Verband möchte möglichst 'saubere Spiele', weil er so viele Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten erreichen möchte-am Ende des Tages geht es um Vermarktung, Profit, Reichweite, etc.

Da stören dann halt alle Dinge wie 'wir' sie auch mit Fußball verbinden, incl. dem Becher mit Pisse den man auf der Süd von oben nach unten wirft ;-)..

Ich hab so nen Gefühl, dass sich der Profifußball in Deutschland an einer Weichenstellung befindet, ähnlich wie es in den 80igern war als die Hools die Tribünen dominierten. Jetzt geht der Verband noch gegen die Fans vor die auch für andere Dinge 'gut sind', Support, Stimmung, Stadion voll machen daheim und auswärts, etc. Stellt sich die Frage ob der Verband dieses Fans gegen andere 'zahlende Kunden' austauschen will und ob es diese Kunden denn auch tatsächlich gibt. Wenn ich nach England schaue dann befürchte ich fast, dass es diese Art von Kunden gibt und das dies so eine Art Blaupause für den Verband ist.

Der Becher mit der Pisse ist jetzt nicht son gutes Beispiel für "gelungene" Tribünenkultur, und den hab ich auch schon länger nicht mehr mitbekommen, im Sinne von nichts mehr von gehört.

Der Knackpunkt beim sauber machen des Fußballs ist der, daß die Stimmung im Stadion einer der entscheidenden Gründe für den Stadionbesuch ist.
Manche gucken sich das gerne an, andere nehmen daran gerne teil.
Die Emotionen so kontrollieren zu wollen, daß dabei keine agressiven Ausschläge mehr vorkommen geht im Grunde genommen nur mit Klatschpappen-Publikum.
Die werden dann aber irgendwann von und mit sich selbst gelangweilt sein.
Von dem Zustand kann man sich bei dem sauberen Publikum der "Die Mannschaft"- Spiele ein Bild machen.

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bobschulz @, MS, Donnerstag, 16. Februar 2017, 17:52 (vor 100 Tagen) @ fredisgetränkekiste

der DFB wird durch die DFL vertreten bzw. repräsentiert in den Profiligen, dass ist klar.

Ich denke es ist so wie Du es beschreibst. Der Verband möchte möglichst 'saubere Spiele', weil er so viele Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten erreichen möchte-am Ende des Tages geht es um Vermarktung, Profit, Reichweite, etc.

Da stören dann halt alle Dinge wie 'wir' sie auch mit Fußball verbinden, incl. dem Becher mit Pisse den man auf der Süd von oben nach unten wirft ;-)..

Ich hab so nen Gefühl, dass sich der Profifußball in Deutschland an einer Weichenstellung befindet, ähnlich wie es in den 80igern war als die Hools die Tribünen dominierten. Jetzt geht der Verband noch gegen die Fans vor die auch für andere Dinge 'gut sind', Support, Stimmung, Stadion voll machen daheim und auswärts, etc. Stellt sich die Frage ob der Verband dieses Fans gegen andere 'zahlende Kunden' austauschen will und ob es diese Kunden denn auch tatsächlich gibt. Wenn ich nach England schaue dann befürchte ich fast, dass es diese Art von Kunden gibt und das dies so eine Art Blaupause für den Verband ist.


Der Becher mit der Pisse ist jetzt nicht son gutes Beispiel für "gelungene" Tribünenkultur, und den hab ich auch schon länger nicht mehr mitbekommen, im Sinne von nichts mehr von gehört.

Der Knackpunkt beim sauber machen des Fußballs ist der, daß die Stimmung im Stadion einer der entscheidenden Gründe für den Stadionbesuch ist.
Manche gucken sich das gerne an, andere nehmen daran gerne teil.
Die Emotionen so kontrollieren zu wollen, daß dabei keine agressiven Ausschläge mehr vorkommen geht im Grunde genommen nur mit Klatschpappen-Publikum.
Die werden dann aber irgendwann von und mit sich selbst gelangweilt sein.
Von dem Zustand kann man sich bei dem sauberen Publikum

der "Die Mannschaft"- Spiele ein Bild machen.

Heißt es " Der Mannschaft" oder der " Die Mannschaft"? Schnell mal Olli Bierhoff anrufen! Und hier beginnt das Problem: Sinnloser Kommerz für die ganze Familie ( viel kaufkräftiger, Kinder wachsen, brauchen jedes Jahr neue Trikots!)!

Das Sesamstrassen-Team aka "derdiedas Mannschaft" ist doch schon so steril wie der Fussball werden soll. Also klinisch rein gewaschener FunktionärsFilz plus Golfpublikum plus meinungslose Ja-Sager Mannschaft. Ein Traum. Als Vision ungefähr so attraktiv wie der fliegende Urinbecher.

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fredisgetränkekiste @, dortmund, Donnerstag, 16. Februar 2017, 18:11 (vor 100 Tagen) @ bobschulz

der DFB wird durch die DFL vertreten bzw. repräsentiert in den Profiligen, dass ist klar.

Ich denke es ist so wie Du es beschreibst. Der Verband möchte möglichst 'saubere Spiele', weil er so viele Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten erreichen möchte-am Ende des Tages geht es um Vermarktung, Profit, Reichweite, etc.

Da stören dann halt alle Dinge wie 'wir' sie auch mit Fußball verbinden, incl. dem Becher mit Pisse den man auf der Süd von oben nach unten wirft ;-)..

Ich hab so nen Gefühl, dass sich der Profifußball in Deutschland an einer Weichenstellung befindet, ähnlich wie es in den 80igern war als die Hools die Tribünen dominierten. Jetzt geht der Verband noch gegen die Fans vor die auch für andere Dinge 'gut sind', Support, Stimmung, Stadion voll machen daheim und auswärts, etc. Stellt sich die Frage ob der Verband dieses Fans gegen andere 'zahlende Kunden' austauschen will und ob es diese Kunden denn auch tatsächlich gibt. Wenn ich nach England schaue dann befürchte ich fast, dass es diese Art von Kunden gibt und das dies so eine Art Blaupause für den Verband ist.


Der Becher mit der Pisse ist jetzt nicht son gutes Beispiel für "gelungene" Tribünenkultur, und den hab ich auch schon länger nicht mehr mitbekommen, im Sinne von nichts mehr von gehört.

Der Knackpunkt beim sauber machen des Fußballs ist der, daß die Stimmung im Stadion einer der entscheidenden Gründe für den Stadionbesuch ist.
Manche gucken sich das gerne an, andere nehmen daran gerne teil.
Die Emotionen so kontrollieren zu wollen, daß dabei keine agressiven Ausschläge mehr vorkommen geht im Grunde genommen nur mit Klatschpappen-Publikum.
Die werden dann aber irgendwann von und mit sich selbst gelangweilt sein.
Von dem Zustand kann man sich bei dem sauberen Publikum

der "Die Mannschaft"- Spiele ein Bild machen.

Heißt es " Der Mannschaft" oder der " Die Mannschaft"? Schnell mal Olli Bierhoff anrufen! Und hier beginnt das Problem: Sinnloser Kommerz für die ganze Familie ( viel kaufkräftiger, Kinder wachsen, brauchen jedes Jahr neue Trikots!)!

Das Sesamstrassen-Team aka "derdiedas Mannschaft" ist doch schon so steril wie der Fussball werden soll. Also klinisch rein gewaschener FunktionärsFilz plus Golfpublikum plus meinungslose Ja-Sager Mannschaft. Ein Traum. Als Vision ungefähr so attraktiv wie der fliegende Urinbecher.

Ich war beim letzten Spiel von "Der Die Das Mannschaft" in Dortmund gegen Schottland.
Zu meiner Ehrrettung sei gesagt, daß ich von Schotten eine Karte geschenckt bekam und in deren Block stand.
Es ist schon beeindruckend welch dummes und hinterwäldrisches Publikum sich da vom DFB ausnehmen läßt und immer noch meint sie wären auf einer Top-Fußball-Veranstaltung zu gegen gewesen.

So allmählich gehen die Besucherzahlen aufgrund der unverschämten Eintrittspreise zurück, und die unterirdische Stimmung beim Mannschafts-Publikum ist schon länger Thema.

Das Spiel gegen England wäre eigentlich die Möglichkeit dem DFB zu zeigen was man in Dortmund vom DFB, seinem Poppel-Dirigisten und der gesamten bierhoffschen Aussendarstellung der Nationalmannschaft hält.

Leider Gottes werden sich aufgrund der Eintrittspreise und des Desintresses kaum BVB-Dauerbesucher im Stadion befinden, ansonsten wären ein paar friedliche, aber lustige Lieder genau die richtige Art sich über den ganzen Schwachsinn auszulassen.

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

CB @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:28 (vor 100 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wow, die BVB Fans randalieren und beleidigen RedBull Verantwortliche, und am Ende sollen wieder die Medien Schuld sein? So sieht also die Selbstreinigung in Reihen der BVB Fans aus! ;)

Aber ganz ernsthaft, die Zusammenfassung lässt mich nur mit dem Kopf schütteln. Wir waren sogar Thema beim "Wort zum Sonntag"?

Redbull hat das leider sehr schlau ausgenutzt. Wir stehen als die Gewalttäter da und sie für die neue, gewaltfreie Fußballkultur. Und leider haben sie in den Medien auch soviele Unterstützer, dass wir uns gegen das Bild kaum wehren können.

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Pa1n @, Südraum LE, Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:32 (vor 100 Tagen) @ CB

Wow, die BVB Fans randalieren und beleidigen RedBull Verantwortliche, und am Ende sollen wieder die Medien Schuld sein? So sieht also die Selbstreinigung in Reihen der BVB Fans aus! ;)

Es steht ja auch "Mitschuld" - und das kann man kaum leugnen. Die sachlichen Beiträge zum Thema sind verglichen zur hysterischen Berichterstattung im Promillebereich.

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

CB @, Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:44 (vor 100 Tagen) @ Pa1n

Wow, die BVB Fans randalieren und beleidigen RedBull Verantwortliche, und am Ende sollen wieder die Medien Schuld sein? So sieht also die Selbstreinigung in Reihen der BVB Fans aus! ;)


Es steht ja auch "Mitschuld" - und das kann man kaum leugnen. Die sachlichen Beiträge zum Thema sind verglichen zur hysterischen Berichterstattung im Promillebereich.

Ich habe es einfach mal so geschrieben, wie einige Medienvertreter solch eine Kritik aufnehmen werden. Warum sollten die aufhören weiter auf die BVB Fans draufzuhauen?

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Neu auf schwatzgelb.de: Südtribünen-Sperre: Die Mitschuld des Journalismus

Weeman @, Dortmund am Westpark, Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:41 (vor 100 Tagen) @ Pa1n

Die sachlichen Beiträge zum Thema sind verglichen zur hysterischen Berichterstattung im Promillebereich.

Ungefähr so wie das Verhältnis von gewalttätigen zu friedlichen Fans.
Trotzdem sollte man natürlich auch hier die guten Beiträge nicht unter den Tisch fallen lassen. Nicht das die auch anfangen scheiße zu schreiben.

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