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Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter (Sonstiges)

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 02.10.2026, 11:21 (vor 12 Tagen)
bearbeitet von VM, Freitag, 02.10.2026, 12:10

Berühmt – aber arm: Ralf Richters Familie hatte nach dessen Tod einen Spendenaufruf für die Beerdigung gestartet – und einen Shitstorm erlebt.

https://www.ksta.de/kultur-medien/altersarmut-nach-tod-von-ralf-richter-sprechen-jetzt-schauspieler-1385352

Nach Tod von Ralf Richter: Christian Kahrmann über Altersarmut und Krankheit

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 07.10.2026, 11:48 (vor 7 Tagen) @ Murksknüller

Kahrmann war der Benny Beimer in der „Lindenstraße“ und hat mit Richter auch bei Bang Boom Bang mitgespielt

https://www.ksta.de/kultur-medien/nach-tod-von-ralf-richter-christian-kahrmann-ueber-altersarmut-1386327

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

DomJay, Köln, Freitag, 02.10.2026, 16:42 (vor 11 Tagen) @ Murksknüller

Ich habe mal den original Titel wieder hergestellt.

Warum? weil es eigentlich ein guter Artikel ist. Die schöne Scheinwelt des Schauspielers, des Musikers und Künstlers ist seit jeher eine trügerische.

Viele pflegen ein Image, das sie in den Filmen und Serien darstellen. Schließlich wollen die ja diese Rollen. Aber dahinter schaut kaum jemand.

Ob das hier auch so war, ob Richter über seine Verhältnisse lebte oder eben wirklich nicht diese hohen Gagen verdiente? Weiß man nicht.

Aber es kommt hier mal zur Sprache.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Hatebreed, Freitag, 02.10.2026, 22:47 (vor 11 Tagen) @ DomJay

Ob das hier auch so war, ob Richter über seine Verhältnisse lebte oder eben wirklich nicht diese hohen Gagen verdiente? Weiß man nicht.

Ich glaube, dass der nie richtig gut verdient hat. Wie schon sein Sohn sagte: Paar Drehtage, dann wieder lange nixhts.
Vor Jahren schon, hat Ralf Richter für einen Freund von uns einen Geburtstagstext im Stil von Kalle Grabowski für 100€ in die Kamera gesprochen: Das hatte mich schon damals schwer gewundert, dass man ihn für sowas buchen kann.

--
Block 24

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Smeller, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 14:25 (vor 10 Tagen) @ Hatebreed

100€ für 5 Minuten Arbeit ist ein Stundenlohn von 1.200€.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Hatebreed, Sonntag, 04.10.2026, 13:21 (vor 10 Tagen) @ Smeller

100€ für 5 Minuten Arbeit ist ein Stundenlohn von 1.200€.

Abzüglich MwSt., abzgl. Provision Plattform, abzgl. sonstiger Nebenkosten - was bleiben da übrig? 20€?

--
Block 24

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Smeller, Dortmund, Sonntag, 04.10.2026, 19:58 (vor 9 Tagen) @ Hatebreed

Sind immer noch 240€ pro Stunde.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

MirkoWSG, Samstag, 03.10.2026, 14:28 (vor 10 Tagen) @ Smeller

Da sieht man wie verzweifelt die Leute sein müssen, wenn sie solche Aufträge annehmen...

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

tim86, Hamburg, Samstag, 03.10.2026, 01:18 (vor 11 Tagen) @ Hatebreed

Vor Jahren schon, hat Ralf Richter für einen Freund von uns einen Geburtstagstext im Stil von Kalle Grabowski für 100€ in die Kamera gesprochen: Das hatte mich schon damals schwer gewundert, dass man ihn für sowas buchen kann.

Das muss aber nichts heißen, es gibt viele Stars, die so etwas anbieten, ohne dass sie finanziell darauf angewiesen sein sollten.

Wenn man sich die größte englischsprachige Seite für solche Services anguckt (Cameo), sind zwar die meisten keine aktuellen Superstars, aber durchaus bekannte Schauspieler, Regisseure, Sänger oder Sportler die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere mehrere Millionen pro Jahr verdient haben und teilweise auch heute noch verdienen.

Wie z.B. Tom Welling, Kevin Smith, Ian Somerhalder, Dolph Lundgren, Robert Picardo, Jonathan Franks, Brent Spiner, Ernie Hudson, Malcolm McDowell, Billy Dee Williams, Brett Favre, Tony Hawk, Raphinha, Thibaut Courtois, Harry Maguire, Snoop Dogg, Paula Abdul,...

Das heißt natürlich nicht, dass Ralf Richter in ähnlichen Einkommenssphären war. Aber nur weil er für 100 € einen Geburtstagsgruß spricht, sagt das darüber nichts aus. Das dauert wenige Minuten und ist damit immer noch ein sehr guter Stundenlohn, zumal es einige eventuell auch aus Verbundenheit zu ihren Fans anbieten.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Hatebreed, Sonntag, 04.10.2026, 13:22 (vor 10 Tagen) @ tim86

Wie z.B. Tom Welling, Kevin Smith, Ian Somerhalder, Dolph Lundgren, Robert Picardo, Jonathan Franks, Brent Spiner, Ernie Hudson, Malcolm McDowell, Billy Dee Williams, Brett Favre, Tony Hawk, Raphinha, Thibaut Courtois, Harry Maguire, Snoop Dogg, Paula Abdul,...

Ich kenne da 3 von.
Für mich riecht das eher nach Verzweifelung. Aber gut...

--
Block 24

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Kruemelmonster09, Sonntag, 04.10.2026, 13:54 (vor 10 Tagen) @ Hatebreed

Wie z.B. Tom Welling, Kevin Smith, Ian Somerhalder, Dolph Lundgren, Robert Picardo, Jonathan Franks, Brent Spiner, Ernie Hudson, Malcolm McDowell, Billy Dee Williams, Brett Favre, Tony Hawk, Raphinha, Thibaut Courtois, Harry Maguire, Snoop Dogg, Paula Abdul,...


Ich kenne da 3 von.
Für mich riecht das eher nach Verzweifelung. Aber gut...


Ich bin nun wirklich kein Mensch, der sich mit Schauspielern, Promis und so weiter auskennt. Daher kenne ich auch nur 8 davon und von einem weiteren den Namen.
Ich behaupte aber mal, dass wir beide vermutlich auch noch sämtliche mehr dieser Leute kennen, nur ihre Namen uns nichts sagen.

Aber zum Thema:
Was heißt Verzweiflung?
Ich hatte diesen Gedanken auch erst. Aber wie viel hat ein Courtois in seiner Karriere verdient? Diverse Berichte gehen von noch immer 15 Millionen pro Jahr aus.
Bei Maguire geht man von knapp 10 Millionen Pfund aus.

Um mal in eine andere Branche zu wechseln:
Jonathan Frakes verdiente als Host von X Factor wohl in den besten Zeiten knapp 200.000 USD pro Folge.

Benötigen werden solche Menschen das nicht.
Wieso machen sie es? Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Geld hier keine Rolle spielt. Wenn du ein Vermögen von mehreren Millionen angehäuft hast, was sind dann 30 bis 80€ netto, auch wenn du nur 5 Minuten Arbeit dafür benötigst.
Vermutlich geht es da eher um Fanbindung und im Gespräch bleiben.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Sonntag, 04.10.2026, 21:57 (vor 9 Tagen) @ Kruemelmonster09

Wie z.B. Tom Welling, Kevin Smith, Ian Somerhalder, Dolph Lundgren, Robert Picardo, Jonathan Franks, Brent Spiner, Ernie Hudson, Malcolm McDowell, Billy Dee Williams, Brett Favre, Tony Hawk, Raphinha, Thibaut Courtois, Harry Maguire, Snoop Dogg, Paula Abdul,...


Ich kenne da 3 von.
Für mich riecht das eher nach Verzweifelung. Aber gut...

Ich bin nun wirklich kein Mensch, der sich mit Schauspielern, Promis und so weiter auskennt. Daher kenne ich auch nur 8 davon und von einem weiteren den Namen.
Ich behaupte aber mal, dass wir beide vermutlich auch noch sämtliche mehr dieser Leute kennen, nur ihre Namen uns nichts sagen.

Aber zum Thema:
Was heißt Verzweiflung?
Ich hatte diesen Gedanken auch erst. Aber wie viel hat ein Courtois in seiner Karriere verdient? Diverse Berichte gehen von noch immer 15 Millionen pro Jahr aus.
Bei Maguire geht man von knapp 10 Millionen Pfund aus.

Um mal in eine andere Branche zu wechseln:
Jonathan Frakes verdiente als Host von X Factor wohl in den besten Zeiten knapp 200.000 USD pro Folge.

Benötigen werden solche Menschen das nicht.
Wieso machen sie es? Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Geld hier keine Rolle spielt. Wenn du ein Vermögen von mehreren Millionen angehäuft hast, was sind dann 30 bis 80€ netto, auch wenn du nur 5 Minuten Arbeit dafür benötigst.
Vermutlich geht es da eher um Fanbindung und im Gespräch bleiben.

Rechne das mal hoch. Mach das für 100 Fans, dann sind es schon 3.000 bis 8.000 netto.

Das Argument, dass man ab einer bestimmten Summe nicht mehr darauf angewiesen ist, stimmt. Trotzdem wollen diese Leute immer noch mehr Geld verdienen. Erkennt man auch wunderbar im Fußball. Da haben einige direkt mit dem ersten Profivertrag ausgesorgt. Und trotzdem versuchen Spieler möglichst lange möglichst viel Geld abzugreifen.

It never rains in Southern California

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 04.10.2026, 14:48 (vor 9 Tagen) @ Kruemelmonster09

Wie z.B. Tom Welling, Kevin Smith, Ian Somerhalder, Dolph Lundgren, Robert Picardo, Jonathan Franks, Brent Spiner, Ernie Hudson, Malcolm McDowell, Billy Dee Williams, Brett Favre, Tony Hawk, Raphinha, Thibaut Courtois, Harry Maguire, Snoop Dogg, Paula Abdul,...


Ich kenne da 3 von.
Für mich riecht das eher nach Verzweifelung. Aber gut...

Ich bin nun wirklich kein Mensch, der sich mit Schauspielern, Promis und so weiter auskennt. Daher kenne ich auch nur 8 davon und von einem weiteren den Namen.
Ich behaupte aber mal, dass wir beide vermutlich auch noch sämtliche mehr dieser Leute kennen, nur ihre Namen uns nichts sagen.

Aber zum Thema:
Was heißt Verzweiflung?
Ich hatte diesen Gedanken auch erst. Aber wie viel hat ein Courtois in seiner Karriere verdient? Diverse Berichte gehen von noch immer 15 Millionen pro Jahr aus.
Bei Maguire geht man von knapp 10 Millionen Pfund aus.

Um mal in eine andere Branche zu wechseln:
Jonathan Frakes verdiente als Host von X Factor wohl in den besten Zeiten knapp 200.000 USD pro Folge.

Benötigen werden solche Menschen das nicht.
Wieso machen sie es? Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Geld hier keine Rolle spielt. Wenn du ein Vermögen von mehreren Millionen angehäuft hast, was sind dann 30 bis 80€ netto, auch wenn du nur 5 Minuten Arbeit dafür benötigst.
Vermutlich geht es da eher um Fanbindung und im Gespräch bleiben.

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass die Zahl der Künstler, deren Schicksal dem des von Albert Hammond 1972 besungenen sehr ähnelt, über die Jahrzehnte und die Kontinente hinweg mittlerweile in die Hunderttausende, wahrscheinlich eher Millionen geht. Und ich halte es nicht für abwegig, dass Ralf Richter vieles von dem bestätigen könnte, was Albert Hammond in seinem (für mich großartigen) Song schildert. Wo auch immer sein Südliches Kalifornien war.

It never rains in Southern California:
https://www.youtube.com/watch?v=eCw-qU4etzQ

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Didi, Schweiz, Samstag, 03.10.2026, 07:26 (vor 11 Tagen) @ tim86

Ab wann kann man endlich den Geburtstagsgruss von Mo Dahoud für 100 Euro an Land ziehen?

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 04.10.2026, 01:02 (vor 10 Tagen) @ Didi

Oder diesem Ex Profi von Schlacke der mal irgendwas von Pool und Villa und Pferd erzählt hat. Wer war das nochmal?

Avdijaj?

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 04.10.2026, 01:19 (vor 10 Tagen) @ Schoeneschooh

Ich will ein Geld-Schwimmbad mit Pferden…

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

MirkoWSG, Samstag, 03.10.2026, 12:01 (vor 11 Tagen) @ Didi

Erst wenn Jens Lehmann Holzskulpturen mit der Kettensäge schnitzt

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Ulrich, Freitag, 02.10.2026, 21:52 (vor 11 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von Ulrich, Freitag, 02.10.2026, 21:56

Ich habe mal den original Titel wieder hergestellt.

Warum? weil es eigentlich ein guter Artikel ist. Die schöne Scheinwelt des Schauspielers, des Musikers und Künstlers ist seit jeher eine trügerische.

Viele pflegen ein Image, das sie in den Filmen und Serien darstellen. Schließlich wollen die ja diese Rollen. Aber dahinter schaut kaum jemand.

Ob das hier auch so war, ob Richter über seine Verhältnisse lebte oder eben wirklich nicht diese hohen Gagen verdiente? Weiß man nicht.

Aber es kommt hier mal zur Sprache.

Es gibt bei Schauspielern wohl so etwas wie einer Dreiklassen-Gesellschaft.

Oben stehen die Hauptdarsteller. Die verdienen ordentlich bis sehr gut. Dann kommen die, die bekannt sind und immer wieder gebucht werden, sowie diejenigen, die an größeren Theatern fest angestellt sind. Letztere verdienten zumindest früher allerdings teilweise weniger als Bühnentechniker, etc. in den Häusern. Und dann kommen die, die sich von Engagement zu Engagement hangeln müssen und in der Zwischenzeit zum Beispiel Taxi fahren.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann verdienen Jan Josef Liefers und Axel Prahl wohl jeweils mittlerweile eine Viertelmillion Euro pro Tatort-Folge. Christine Urspruch geht mit weniger als zehn Prozent davon nach Hause. Bei anderen Darstellern mit wiederkehrenden Rollen könnte es teilweise noch weniger sein.

Vor Jahren konnte man lesen, dass ein Schauspieler, der im Saarland-Tatort den Assistenten des Kommissars spielte, eine Ausbildung zum Koch gemacht hat, weil er von seinen Einnahmen aus seiner Ersttätigkeit nicht leben konnte. Die Saarland-Tatorte werden nur in größeren Abständen gedreht, und paradoxerweise bekam der Mann nicht ausreichend andere Angebote, weil er durch seine Erstrolle angeblich vom Charakter her festgelegt war.

Ein Kollege von mir hat vor vielen Jahrzehnten im gleichen Haus wie ein Schauspieler gelebt, der es wegen einer Rolle in der Lindenstraße zu bundesweiter Berühmtheit gebracht hatte. Der war vorher am Schauspiel Bochum, Monatsgehalt wenn ich mich richtig erinnere um die 2.000 Mark. Die Verträge liefen jeweils nur über die Spielzeit, dazwischen musste man sich arbeitslos melden und mit Boulevardttheater durch Kurorte, etc. tingeln, sich durch Auftritte Karl-May-Festspielen, etc. über Wasser halten - oder eben Taxi fahren, kellnern, etc. Bei der Lindenstraße ist er dann wohl mit etwa 9.000 Mark eingestiegen.

Liz Baffoe arbeitet wohl mittlerweile neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin als Stewardess. Und das sicherlich nicht nur, weil sie so gerne reist.

Ein weiteres Problem kann die Krankenversicherung sein. Viele Schauspieler sind früher in die private Krankenversicherung gewechselt. Wenn man ein Mann, jung und gesund ist, fährt man da zunächst deutlich günstiger als in der GKV. Mit dem Alter gehen aber die Beiträge in die Höhe, und der Weg zurück ist ab einem bestimmten Alter versperrt. Wenn dann auch noch die Einnahmen zurückgehen, hat man ein massives Problem. Kann man die Prämien nicht mehr zahlen, fliegt man aus der Versicherung heraus.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 03.10.2026, 10:24 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Vor Jahren konnte man lesen, dass ein Schauspieler, der im Saarland-Tatort den Assistenten des Kommissars spielte, eine Ausbildung zum Koch gemacht hat, weil er von seinen Einnahmen aus seiner Ersttätigkeit nicht leben konnte. Die Saarland-Tatorte werden nur in größeren Abständen gedreht, und paradoxerweise bekam der Mann nicht ausreichend andere Angebote, weil er durch seine Erstrolle angeblich vom Charakter her festgelegt war.

Das hatte mich dann mal interessiert, es handelt sich dabei um Gregor Weber und der ist mittlerweile seit 2018 Zeitsoldat bei der Bundeswehr, war vorher als Reservist 3 Monate
als Feldwebel in Afghanistan, jetzt ist er Offizier.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 10:15 (vor 11 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 10:20

Mittlerweile werden schon Werbespot von KI-Stimmen eingesprochen, wird also nicht mehr lange dauern, dass viele "Synchronsprecher" nur noch reine KI Stimmen sind. Das geht dann natürlich nur, wenn die KI den Schauspieler von Beginn an begleitet, einen Bruce Willis (tut mir im Herzen weh) könnte eine Synchronsprecher-KI natürlich nicht mehr übernehmen, ansonsten ist auch dort der KI Tür und Tor geöffnet - Schauspieler kosten viel Geld, in Wort und Tat, eine KI nicht und die muss man auch nicht versichern.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Smeller, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 14:29 (vor 10 Tagen) @ Gargamel09

Bist du sicher, dass Bruce Willis nicht genug Rollen hatte, um einer KI die nötigen Daten zu liefern?

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 15:10 (vor 10 Tagen) @ Smeller

Bist du sicher, dass Bruce Willis nicht genug Rollen hatte, um einer KI die nötigen Daten zu liefern?

Da meinte ich eigentlich seinen deutschen Synchronsprecher ;).

Letztendlich müsste er sein o.K. geben, auf der anderen Seite müsste auch die Familie Willis ihr O.K. geben, dass Bruce Originalstimme weiter verwendet werden dürfte, das wäre aber ziemlich strange.

Dass die KI das jetzt schon hinbekommen würde, eine ihrer leichtesten Aufgaben.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 10:32 (vor 11 Tagen) @ Gargamel09

Mittlerweile werden schon Werbespot von KI-Stimmen eingesprochen, wird also nicht mehr lange dauern, dass viele "Synchronsprecher" nur noch reine KI Stimmen sind. Das geht dann natürlich nur, wenn die KI den Schauspieler von Beginn an begleitet, einen Bruce Willis (tut mir im Herzen weh) könnte eine Synchronsprecher-KI natürlich nicht mehr übernehmen, ansonsten ist auch dort der KI Tür und Tor geöffnet - Schauspieler kosten viel Geld, in Wort und Tat, eine KI nicht und die muss man auch nicht versichern.

Heute stammt ja schon viel aus dem Rechner, aber irgendwann wird wahrscheinlich garnicht mehr an echten Schauplätzen gedreht.

Der KI-Slop ist ja mittlerweile allgegenwärtig. Speisekarten sind immer mehr generiert und so sehen diese auch aus. Das wird schneller Dystopie, als uns lieb ist. In jeder Hinsicht ist das alles existenzgefährdent.
Bis auf google Anfragen(was ja sowieso schon automatsiert ist) nutze ich AI überhaupt nicht.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 10:50 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Mittlerweile werden schon Werbespot von KI-Stimmen eingesprochen, wird also nicht mehr lange dauern, dass viele "Synchronsprecher" nur noch reine KI Stimmen sind. Das geht dann natürlich nur, wenn die KI den Schauspieler von Beginn an begleitet, einen Bruce Willis (tut mir im Herzen weh) könnte eine Synchronsprecher-KI natürlich nicht mehr übernehmen, ansonsten ist auch dort der KI Tür und Tor geöffnet - Schauspieler kosten viel Geld, in Wort und Tat, eine KI nicht und die muss man auch nicht versichern.


Heute stammt ja schon viel aus dem Rechner, aber irgendwann wird wahrscheinlich garnicht mehr an echten Schauplätzen gedreht.

Der KI-Slop ist ja mittlerweile allgegenwärtig. Speisekarten sind immer mehr generiert und so sehen diese auch aus. Das wird schneller Dystopie, als uns lieb ist. In jeder Hinsicht ist das alles existenzgefährdent.
Bis auf google Anfragen(was ja sowieso schon automatsiert ist) nutze ich AI überhaupt nicht.

Irgendwann braucht eine KI den Menschen ohne nicht mehr, diverse KIs von Open AI angefangen hacken sich ja jetzt schon eingeständig irgendwo rein. Da ist so eine generierte KI Stimme noch das kleinste Übel, nur Spielerei. Und wenn dann noch nicht mal, obwohl es sogar die CEOs fordern und warnen - das ist auch kurios, dass die, die hinter der Entwicklung stecken, schon tlw. das Ende der Menschheit heraufbeschwören - reguliert wird, dann ist neben dem Guten, was auch die KI mit sich bringt, dem Schlechten wieder Tür und Tor geöffnet.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

TeePee, NRW, Samstag, 03.10.2026, 12:36 (vor 11 Tagen) @ Gargamel09

Irgendwann braucht eine KI den Menschen ohne nicht mehr

Doch, als Batterie.

"At some point in the early twenty-first century all of mankind was united in celebration. We marveled at our own magnificence as we gave birth to AI. A singular consciousness that spawned an entire race of machines. We don't know who struck first, us or them. But we know that it was us that scorched the sky.

At the time, they were dependent on solar power and it was believed that they would be unable to survive without an energy source as abundant as the sun. Throughout human history, we have been dependent on machines to survive. Fate, it seems, is not without a sense of irony.

The human body generates more bio-electricity than a 120-volt battery and over 25,000 BTUs of body heat. Combined with a form of fusion, the machines had found all the energy they would ever need. There are fields, Neo, endless fields where human beings are no longer born. We are grown."

The Matrix (1999)

Bisher läuft alles nach Plan.

Wir sollten uns da nichts vormachen. Bisher hat es noch so ziemlich jede Technologie in die Hände der Falschen geschafft. Menschen sind so. Und vielleicht ist das ja diesmal nicht mal nötig. Einen orangefarbenen Halbaffen mit der Intelligenz eines Staubsaugers im Weißen Haus zu haben, ist da natürlich noch mal doppeltes Pech.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Habakuk, OWL, Samstag, 03.10.2026, 12:14 (vor 11 Tagen) @ Gargamel09

Irgendwann braucht eine KI den Menschen ohne nicht mehr, diverse KIs von Open AI angefangen hacken sich ja jetzt schon eingeständig irgendwo rein. Da ist so eine generierte KI Stimme noch das kleinste Übel, nur Spielerei. Und wenn dann noch nicht mal, obwohl es sogar die CEOs fordern und warnen - das ist auch kurios, dass die, die hinter der Entwicklung stecken, schon tlw. das Ende der Menschheit heraufbeschwören - reguliert wird, dann ist neben dem Guten, was auch die KI mit sich bringt, dem Schlechten wieder Tür und Tor geöffnet.

Die warnen nicht, die drohen. Damit wir alle sehen, wer die Hosen an hat.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 11:09 (vor 11 Tagen) @ Gargamel09

Mittlerweile werden schon Werbespot von KI-Stimmen eingesprochen, wird also nicht mehr lange dauern, dass viele "Synchronsprecher" nur noch reine KI Stimmen sind. Das geht dann natürlich nur, wenn die KI den Schauspieler von Beginn an begleitet, einen Bruce Willis (tut mir im Herzen weh) könnte eine Synchronsprecher-KI natürlich nicht mehr übernehmen, ansonsten ist auch dort der KI Tür und Tor geöffnet - Schauspieler kosten viel Geld, in Wort und Tat, eine KI nicht und die muss man auch nicht versichern.


Heute stammt ja schon viel aus dem Rechner, aber irgendwann wird wahrscheinlich garnicht mehr an echten Schauplätzen gedreht.

Der KI-Slop ist ja mittlerweile allgegenwärtig. Speisekarten sind immer mehr generiert und so sehen diese auch aus. Das wird schneller Dystopie, als uns lieb ist. In jeder Hinsicht ist das alles existenzgefährdent.
Bis auf google Anfragen(was ja sowieso schon automatsiert ist) nutze ich AI überhaupt nicht.


Irgendwann braucht eine KI den Menschen ohne nicht mehr, diverse KIs von Open AI angefangen hacken sich ja jetzt schon eingeständig irgendwo rein. Da ist so eine generierte KI Stimme noch das kleinste Übel, nur Spielerei. Und wenn dann noch nicht mal, obwohl es sogar die CEOs fordern und warnen - das ist auch kurios, dass die, die hinter der Entwicklung stecken, schon tlw. das Ende der Menschheit heraufbeschwören - reguliert wird, dann ist neben dem Guten, was auch die KI mit sich bringt, dem Schlechten wieder Tür und Tor geöffnet.

Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

jrn, Vluyn, Samstag, 03.10.2026, 13:14 (vor 11 Tagen) @ markus

Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.

Wenn selbst die Entwickler, die in den USA sitzen, vor Risiken warnen, heißt das erst einmal, dass sie Angst vor "unzensierten" Modellen aus China haben und deswegen so manch geforderte Restriktion die eigenen Geschäfte schützen soll.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 14:28 (vor 10 Tagen) @ jrn

Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wenn selbst die Entwickler, die in den USA sitzen, vor Risiken warnen, heißt das erst einmal, dass sie Angst vor "unzensierten" Modellen aus China haben und deswegen so manch geforderte Restriktion die eigenen Geschäfte schützen soll.

Der Gedanke kam mir auch, ist mir aber zu viel Verschwörungstheorie. Sie schaden mit der Aussage ja so oder so ihrem Geschäftmodell. Sie können China ja unmöglich daran hindern, ihre Systeme weiterzuentwickeln.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 14:52 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wenn selbst die Entwickler, die in den USA sitzen, vor Risiken warnen, heißt das erst einmal, dass sie Angst vor "unzensierten" Modellen aus China haben und deswegen so manch geforderte Restriktion die eigenen Geschäfte schützen soll.


Der Gedanke kam mir auch, ist mir aber zu viel Verschwörungstheorie. Sie schaden mit der Aussage ja so oder so ihrem Geschäftmodell. Sie können China ja unmöglich daran hindern, ihre Systeme weiterzuentwickeln.

Dass sie China nicht daran hindern können, die Technologie weiterzuentwickeln, heißt ja nicht, dass solche Aussagen keinen wirtschaftlichen Nutzen für sie haben können. Sie könnten dazu beitragen, die eigenen Sicherheitsstandards als Maßstab zu etablieren, damit andere US-Anbieter keine Vorteile haben. Und natürlich kann es auch Vereinbarungen mit China geben.

Die Aussagen sind auch Marketing

TerraP, Köln, Samstag, 03.10.2026, 18:57 (vor 10 Tagen) @ markus

Ich lese einen Newsletter eines ehemaligen Investmentbankers, der täglich Finanzmarktthemen bespricht (Money Stuff).

Der witzelt darin regelmäßig, dass sich die Frontier Labs eigentlich gegenseitig überbieten müssten mit immer höheren Wahrscheinlichkeiten für die Vernichtung der Menschheit. Wenn Anthropic 10 % sagt, muss OpenAI 20 % sagen. Gefährlicher ist schließlich performanter.

Und dann haben die auch noch alle ein Interesse daran, dass ihnen jemand verbietet, ihre Modelle so schnell weiterzuentwickeln. Der Wettbewerb ist schließlich hart und sie müssen viel mehr investieren als sie gerne möchten.

Die Aussagen sind auch Marketing

Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 19:31 (vor 10 Tagen) @ TerraP

Investmentbänker oder KI Typ - ich wüsste auf Anhieb nicht, wem ich mehr bzw. weniger Glauben schenken würde.

HAL vielleicht;-)

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 19:35 (vor 10 Tagen) @ Gargamel09

HAL vielleicht;-)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 03.10.2026, 20:18 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

https://m.youtube.com/watch?v=ARJ8cAGm6JE&t=11s&pp=2AELkAIB&ra=m

Ob IBM oder Heuristically programmed Algorithmic compuLter, Kubrick wusste schon 1968 was auf uns zukommt…

Übrigens für mich ein großartiger Film.

HAL vielleicht;-)

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 04.10.2026, 11:48 (vor 10 Tagen) @ Will Kane

https://m.youtube.com/watch?v=ARJ8cAGm6JE&t=11s&pp=2AELkAIB&ra=m


Ob IBM oder Heuristically programmed Algorithmic compuLter, Kubrick wusste schon 1968 was auf uns zukommt…

Übrigens für mich ein großartiger Film.

Wenn Science-Fiction in der eigenen Realität ankommt.:-)

Die Aussagen sind auch Marketing

markus, Samstag, 03.10.2026, 19:14 (vor 10 Tagen) @ TerraP

Ich lese einen Newsletter eines ehemaligen Investmentbankers, der täglich Finanzmarktthemen bespricht (Money Stuff).

Der witzelt darin regelmäßig, dass sich die Frontier Labs eigentlich gegenseitig überbieten müssten mit immer höheren Wahrscheinlichkeiten für die Vernichtung der Menschheit. Wenn Anthropic 10 % sagt, muss OpenAI 20 % sagen. Gefährlicher ist schließlich performanter.

Und dann haben die auch noch alle ein Interesse daran, dass ihnen jemand verbietet, ihre Modelle so schnell weiterzuentwickeln. Der Wettbewerb ist schließlich hart und sie müssen viel mehr investieren als sie gerne möchten.

Passend dazu ist der NVIDIA Chef ganz entspannt. Kleinere Konkurrenten wollen natürlich den Anschluss behalten und dann ist es für sie vorteilhaft, wenn die ganz Großen eingeschränkt werden.

Die Gedanken dahinter sind ungefähr auf dem Niveau der Gehaltsobergrenzen Befürworter im Fußball. Damit man selbst ganz oben besser mithalten kann, sollen Real Madrid und Co eingeschränkt. Die Grenze liegt selbverständlich immer auf dem Niveau, welches man sich selbst leisten kann.

https://www.aktien.news/nvidia-chef-jensen-huang-0-chance-auf-weltuntergang-2030

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 11:47 (vor 11 Tagen) @ markus


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.

Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Fisheye, Sonntag, 04.10.2026, 10:12 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.

Die Techbros fordern eine Verlangsamung weil ihnen die Kohle ausgeht . Gigantische Kosten, allein Antrophic gibt nicht in den nächsten eine halbe Billionen € für Rechenzentren aus. Dem gegenüber stehen lächerlich geringe Umsätze von 12 Milliarden €. Die Umsätze wachsen zwar aber bei weitem nicht schnell genug um die Ausgaben auch nur Ansatzweise zu decken

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Sonntag, 04.10.2026, 10:47 (vor 10 Tagen) @ Fisheye


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.


Die Techbros fordern eine Verlangsamung weil ihnen die Kohle ausgeht . Gigantische Kosten, allein Antrophic gibt nicht in den nächsten eine halbe Billionen € für Rechenzentren aus. Dem gegenüber stehen lächerlich geringe Umsätze von 12 Milliarden €. Die Umsätze wachsen zwar aber bei weitem nicht schnell genug um die Ausgaben auch nur Ansatzweise zu decken

Passend dazu:

Jetzt äussern sich zwei Schweizer Fachpersonen zur Gefahr von KI. «Ich bin überhaupt nicht alarmiert», sagt Marcel Salathé im «Eco Talk». Er leitet das AI-Center an der ETH Lausanne (EPFL) in Co-Direktion. «Ich bin eher alarmiert, wie die Welt auf diese lachhafte Episode reagiert.» Er hält es für unverantwortlich, eine solche Panik zu verbreiten, und er hält die Darstellungen für «völlig unglaubwürdig».

Salathé nennt ein Beispiel: «Der CEO von Anthropic hat ein Dokument verfasst, in dem er fordert, man müsste die Forschung abbremsen. Und zehn Tage später hat er sein neuestes Modell lanciert, das die Grenzen wirklich weiter verschoben hat.» Das passe nicht zusammen.

https://www.srf.ch/news/wirtschaft/diskussion-um-ki-gefahren-warum-die-welt-wegen-kuenstlicher-intelligenz-nicht-untergeht

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 11:58 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.

Ich glaube, man sollte weniger in Extremen denken. Warnungen vor möglichen Worst Case Szenarien gibt es bei praktisch jeder neuen Technologie und in vielen anderen Lebensbereichen. Sie sind wichtig, damit man Risiken erkennt und Gegenmaßnahmen entwickelt. Aber aus der Existenz solcher Warnungen gleich ein bevorstehendes Untergangsszenario abzuleiten, halte ich für übertrieben.

Zwischen „Wir müssen hier vorsichtig sein“ und „Die Menschheit ist in Gefahr“ liegen schließlich einige Zwischenschritte.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 12:18 (vor 11 Tagen) @ markus


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.


Ich glaube, man sollte weniger in Extremen denken. Warnungen vor möglichen Worst Case Szenarien gibt es bei praktisch jeder neuen Technologie und in vielen anderen Lebensbereichen. Sie sind wichtig, damit man Risiken erkennt und Gegenmaßnahmen entwickelt. Aber aus der Existenz solcher Warnungen gleich ein bevorstehendes Untergangsszenario abzuleiten, halte ich für übertrieben.

Zwischen „Wir müssen hier vorsichtig sein“ und „Die Menschheit ist in Gefahr“ liegen schließlich einige Zwischenschritte.

Anders als bei der Atombombe, wo die Wissenwschaftler auch schnell merkten, was sie da erschaffen haben, kann die Menschheit auslöschen, konnte (bisher) immer noch ein Mensch darüber entscheiden, ob der rote Knopf gedrückt wird.
Wenn sich die KI eigenmächtig auf den Weg macht, ein Worst Case Szenario herbeizuführen, dann hilft kein Stecker ziehen mehr, wo der Rechner abgeschaltet wird. Man hat jetzt schon tlw. die Kontrolle drüber verloren, was die so anstellt, und wir sind da erst ganz am Anfang. Jetzt müssen Mechanismen implementiert werden, die genauso das verhindern und da muss man wirklich hoffen, dass die das noch hinbekommen und die KI ist denen nicht schon längst mehrere Schritte voraus.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

MirkoWSG, Samstag, 03.10.2026, 14:09 (vor 11 Tagen) @ Gargamel09

Es wird doch sicherlich in jedem Microprozessor/Steuer-Software/whatever irgendwelche Backdoors geben, die dort bewusst implementiert wurden.
Spätestens seit 9/11 dürfte das noch einmal auf die Spitze getrieben worden sein.
Ob da jetzt tatsächlich noch ein physischer Button gedrückt werden muss um Atomwaffen zu aktivieren bezweifle ich, den auch ein physischer Button betätigt nur einen elektrischen Schaltkreis.

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markus, Samstag, 03.10.2026, 14:23 (vor 10 Tagen) @ MirkoWSG

Es wird doch sicherlich in jedem Microprozessor/Steuer-Software/whatever irgendwelche Backdoors geben, die dort bewusst implementiert wurden.
Spätestens seit 9/11 dürfte das noch einmal auf die Spitze getrieben worden sein.
Ob da jetzt tatsächlich noch ein physischer Button gedrückt werden muss um Atomwaffen zu aktivieren bezweifle ich, den auch ein physischer Button betätigt nur einen elektrischen Schaltkreis.

Es stellt sich auch die Frage, was wahrscheinlicher ist: dass verrückte Leute wie Trump, Putin, Kim Jong Un oder Chamenei vielleicht irgendwann auf den Knopf drücken oder dass eine KI das übernimmt. Vielleicht verhindert die KI nach dem physischen Knopfdruck dann sogar noch den Atomschlag, weil sie intelligenter ist.

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Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 14:37 (vor 10 Tagen) @ markus

Es wird doch sicherlich in jedem Microprozessor/Steuer-Software/whatever irgendwelche Backdoors geben, die dort bewusst implementiert wurden.
Spätestens seit 9/11 dürfte das noch einmal auf die Spitze getrieben worden sein.
Ob da jetzt tatsächlich noch ein physischer Button gedrückt werden muss um Atomwaffen zu aktivieren bezweifle ich, den auch ein physischer Button betätigt nur einen elektrischen Schaltkreis.


Es stellt sich auch die Frage, was wahrscheinlicher ist: dass verrückte Leute wie Trump, Putin, Kim Jong Un oder Chamenei vielleicht irgendwann auf den Knopf drücken oder dass eine KI das übernimmt. Vielleicht verhindert die KI nach dem physischen Knopfdruck dann sogar noch den Atomschlag, weil sie intelligenter ist.

Es würde ihnen nichts bringen, weil es sofort einen Gegenschlag gäbe, oder andere Konsequenzen, drohen würden, z.B. das Putin von Xi fallen gelassen würde. Atomwaffen zu haben kann für Nationen oder Diktatoren überlebenswichtig sein, siehe Ukraine, wenn sie ihre noch hätten, gäbe es diesen Krieg nicht oder Kim, der nur dadurch seine Macht halten kann.
Der KI ist es doch vollkommen wumpe, was passiert.

Btw...Der Knopfdruck sollte auch dafür stehen, dass ein oder mehrere Menschen die Entscheidung treffen müssen, diese Waffen einzusetzen. Irgendwelche Schurken hätten sicherlich den Wunsch mal "auf den Kopf zu drücken", die sollten dieses Werkzeug natürlich auch nicht in die Hände bekommen, da könnte auch 007 nichts mehr retten

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markus, Samstag, 03.10.2026, 14:45 (vor 10 Tagen) @ Gargamel09

Es wird doch sicherlich in jedem Microprozessor/Steuer-Software/whatever irgendwelche Backdoors geben, die dort bewusst implementiert wurden.
Spätestens seit 9/11 dürfte das noch einmal auf die Spitze getrieben worden sein.
Ob da jetzt tatsächlich noch ein physischer Button gedrückt werden muss um Atomwaffen zu aktivieren bezweifle ich, den auch ein physischer Button betätigt nur einen elektrischen Schaltkreis.


Es stellt sich auch die Frage, was wahrscheinlicher ist: dass verrückte Leute wie Trump, Putin, Kim Jong Un oder Chamenei vielleicht irgendwann auf den Knopf drücken oder dass eine KI das übernimmt. Vielleicht verhindert die KI nach dem physischen Knopfdruck dann sogar noch den Atomschlag, weil sie intelligenter ist.


Es würde ihnen nichts bringen, weil es sofort einen Gegenschlag gäbe, oder andere Konsequenzen, drohen würden, z.B. das Putin von Xi fallen gelassen würde. Atomwaffen zu haben kann für Nationen oder Diktatoren überlebenswichtig sein, siehe Ukraine, wenn sie ihre noch hätten, gäbe es diesen Krieg nicht oder Kim, der nur dadurch seine Macht halten kann.
Der KI ist es doch vollkommen wumpe, was passiert.

Warum sollte es der KI denn vollkommen egal sein? Wenn sie intelligent genug wäre, einen atomaren Schlag selbstständig durchzuführen, wäre sie vielleicht auch intelligent genug, die Konsequenzen zu verstehen und zu erkennen, dass sie damit letztlich auch ihre eigene Existenz gefährdet.

Btw...Der Knopfdruck sollte auch dafür stehen, dass ein oder mehrere Menschen die Entscheidung treffen müssen, diese Waffen einzusetzen. Irgendwelche Schurken hätten sicherlich den Wunsch mal "auf den Kopf zu drücken", die sollten dieses Werkzeug natürlich auch nicht in die Hände bekommen, da könnte auch 007 nichts mehr retten

Sind Putin und Trump für dich keine Schurken?

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Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 14:55 (vor 10 Tagen) @ markus

Warum sollte es der KI denn vollkommen egal sein? Wenn sie intelligent genug wäre, einen atomaren Schlag selbstständig durchzuführen, wäre sie vielleicht auch intelligent genug, die Konsequenzen zu verstehen und zu erkennen, dass sie damit letztlich auch ihre eigene Existenz gefährdet.

Natürlich wüsste sie über die Konsequenzen Bescheid, die Frage ist nur, ist ihr das Leid der Menschen wichtig oder nicht, und wenn sie darauf aus ist, die Menschheit auszulöschen, dann dürfte es "ihr" egal sein.

Die KI hat keine Gefühle

Btw...Der Knopfdruck sollte auch dafür stehen, dass ein oder mehrere Menschen die Entscheidung treffen müssen, diese Waffen einzusetzen. Irgendwelche Schurken hätten sicherlich den Wunsch mal "auf den Kopf zu drücken", die sollten dieses Werkzeug natürlich auch nicht in die Hände bekommen, da könnte auch 007 nichts mehr retten


Sind Putin und Trump für dich keine Schurken?

Nicht solche (Trump würde ich aber ach nur auf eine Stufe mit Putin stellen), denen alles egal ist, sonst hätten sie diese ja längst eingesetzt, um ihre Macht zu demonstrieren.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 15:25 (vor 10 Tagen) @ Gargamel09

Warum sollte es der KI denn vollkommen egal sein? Wenn sie intelligent genug wäre, einen atomaren Schlag selbstständig durchzuführen, wäre sie vielleicht auch intelligent genug, die Konsequenzen zu verstehen und zu erkennen, dass sie damit letztlich auch ihre eigene Existenz gefährdet.


Natürlich wüsste sie über die Konsequenzen Bescheid, die Frage ist nur, ist ihr das Leid der Menschen wichtig oder nicht, und wenn sie darauf aus ist, die Menschheit auszulöschen, dann dürfte es "ihr" egal sein.

Aber genau dieses „Dann ist ihr das eben egal“ ist doch eigentlich eine ziemlich menschliche Denkweise. Andere auszulöschen, obwohl man dabei selbst ebenfalls zugrunde geht, ist kein besonders rationales Verhalten. Wenn wir über eine Intelligenz sprechen, die dem Menschen weit überlegen ist, warum sollte sie dann ausgerechnet diese menschliche Logik übernehmen? Vielleicht würde sie gerade erkennen, dass ein Atomkrieg, bei dem sie am Ende auch die eigene Existenz verliert, schlicht keinen Sinn ergibt.

Die KI hat keine Gefühle

Gerade das könnte doch ein Vorteil sein. Sie würde sich nicht von Wut, Angst, Rache oder gekränktem Stolz leiten lassen, sondern könnte Entscheidungen rein rational treffen. Es sind doch gerade Gefühle und keine rationalen Gedanken, die zum Beispiel zum Ukraine-Krieg geführt haben.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Gargamel09, Samstag, 03.10.2026, 15:40 (vor 10 Tagen) @ markus

Warum sollte es der KI denn vollkommen egal sein? Wenn sie intelligent genug wäre, einen atomaren Schlag selbstständig durchzuführen, wäre sie vielleicht auch intelligent genug, die Konsequenzen zu verstehen und zu erkennen, dass sie damit letztlich auch ihre eigene Existenz gefährdet.


Natürlich wüsste sie über die Konsequenzen Bescheid, die Frage ist nur, ist ihr das Leid der Menschen wichtig oder nicht, und wenn sie darauf aus ist, die Menschheit auszulöschen, dann dürfte es "ihr" egal sein.


Aber genau dieses „Dann ist ihr das eben egal“ ist doch eigentlich eine ziemlich menschliche Denkweise. Andere auszulöschen, obwohl man dabei selbst ebenfalls zugrunde geht, ist kein besonders rationales Verhalten. Wenn wir über eine Intelligenz sprechen, die dem Menschen weit überlegen ist, warum sollte sie dann ausgerechnet diese menschliche Logik übernehmen? Vielleicht würde sie gerade erkennen, dass ein Atomkrieg, bei dem sie am Ende auch die eigene Existenz verliert, schlicht keinen Sinn ergibt.

Die KI hat keine Gefühle


Gerade das könnte doch ein Vorteil sein. Sie würde sich nicht von Wut, Angst, Rache oder gekränktem Stolz leiten lassen, sondern könnte Entscheidungen rein rational treffen. Es sind doch gerade Gefühle und keine rationalen Gedanken, die zum Beispiel zum Ukraine-Krieg geführt haben.

Es ist ziemlich schwer, sich in etwas Abstraktes hineinzuversetzen, nur wenn Menschen, die seit Beginn dabei sind/waren, vor warnen, dass die KI außer Rand und Band geraten kann, dann scheint schnelles Handeln angebracht zu sein, um da noch eingreifen zu können, dass es dazu nicht kommt.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 15:53 (vor 10 Tagen) @ Gargamel09

Warum sollte es der KI denn vollkommen egal sein? Wenn sie intelligent genug wäre, einen atomaren Schlag selbstständig durchzuführen, wäre sie vielleicht auch intelligent genug, die Konsequenzen zu verstehen und zu erkennen, dass sie damit letztlich auch ihre eigene Existenz gefährdet.


Natürlich wüsste sie über die Konsequenzen Bescheid, die Frage ist nur, ist ihr das Leid der Menschen wichtig oder nicht, und wenn sie darauf aus ist, die Menschheit auszulöschen, dann dürfte es "ihr" egal sein.


Aber genau dieses „Dann ist ihr das eben egal“ ist doch eigentlich eine ziemlich menschliche Denkweise. Andere auszulöschen, obwohl man dabei selbst ebenfalls zugrunde geht, ist kein besonders rationales Verhalten. Wenn wir über eine Intelligenz sprechen, die dem Menschen weit überlegen ist, warum sollte sie dann ausgerechnet diese menschliche Logik übernehmen? Vielleicht würde sie gerade erkennen, dass ein Atomkrieg, bei dem sie am Ende auch die eigene Existenz verliert, schlicht keinen Sinn ergibt.

Die KI hat keine Gefühle


Gerade das könnte doch ein Vorteil sein. Sie würde sich nicht von Wut, Angst, Rache oder gekränktem Stolz leiten lassen, sondern könnte Entscheidungen rein rational treffen. Es sind doch gerade Gefühle und keine rationalen Gedanken, die zum Beispiel zum Ukraine-Krieg geführt haben.


Es ist ziemlich schwer, sich in etwas Abstraktes hineinzuversetzen, nur wenn Menschen, die seit Beginn dabei sind/waren, vor warnen, dass die KI außer Rand und Band geraten kann, dann scheint schnelles Handeln angebracht zu sein, um da noch eingreifen zu können, dass es dazu nicht kommt.

Geht es ihnen denn überhaupt um die Gefahren, oder eher darum, dass die Konkurrenz möglichst auf dem Niveau der eigenen Standards agieren soll?

Wir verbinden enorme Intelligenz sofort mit enormer Gefahr, weil wir aus unserer eigenen Geschichte wissen, was Menschen mit Intelligenz und Macht anstellen können.

Aber vielleicht wäre gerade eine Intelligenz, die uns weit überlegen ist, in der Lage, Probleme rationaler zu betrachten als wir. Sie hätte keine Wut, keinen Hass, keinen verletzten Stolz, keine Angst und kein Bedürfnis nach Rache. Das sind bei Menschen schließlich häufig die Dinge, die zu irrationalen und zerstörerischen Entscheidungen führen.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Habakuk, OWL, Samstag, 03.10.2026, 12:28 (vor 11 Tagen) @ Gargamel09

Anders als bei der Atombombe, wo die Wissenwschaftler auch schnell merkten, was sie da erschaffen haben, kann die Menschheit auslöschen, konnte (bisher) immer noch ein Mensch darüber entscheiden, ob der rote Knopf gedrückt wird.
Wenn sich die KI eigenmächtig auf den Weg macht, ein Worst Case Szenario herbeizuführen, dann hilft kein Stecker ziehen mehr, wo der Rechner abgeschaltet wird. Man hat jetzt schon tlw. die Kontrolle drüber verloren, was die so anstellt, und wir sind da erst ganz am Anfang. Jetzt müssen Mechanismen implementiert werden, die genauso das verhindern und da muss man wirklich hoffen, dass die das noch hinbekommen und die KI ist denen nicht schon längst mehrere Schritte voraus.

Was man auch nicht vergessen sollte, ist die Geschwindigkeit, mit der die KI ihre "Denkprozesse" durchführt. Eine Rechenaufgabe, für die eine Legion von Mathematikern Jahre braucht, löst die KI in ein paar Millisekunden.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 12:17 (vor 11 Tagen) @ markus


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.


Ich glaube, man sollte weniger in Extremen denken. Warnungen vor möglichen Worst Case Szenarien gibt es bei praktisch jeder neuen Technologie und in vielen anderen Lebensbereichen. Sie sind wichtig, damit man Risiken erkennt und Gegenmaßnahmen entwickelt. Aber aus der Existenz solcher Warnungen gleich ein bevorstehendes Untergangsszenario abzuleiten, halte ich für übertrieben.

Zwischen „Wir müssen hier vorsichtig sein“ und „Die Menschheit ist in Gefahr“ liegen schließlich einige Zwischenschritte.

Kannst du das denn irgendwo auch untermauern, warum diese Sorge unberechtigt ist?

Die Wahrscheinlichkeit des worst case liegt nach neuesten Erkenntnissen von KI-Experten und Entwicklern bei 20%. Das ist katastrophal, wenn man bedenkt das die Wahrscheinlichkeits-Relation zu anderen Dingen im Leben mit Risken im Promille-Bereich liegt. Eher ist das Russisch Roulette.

Sollte man beim Klimwandel vielleicht nicht aus so in Extremen denken?

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 15:10 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone


Wenn selbst die Entwickler vor Risiken warnen, heißt das erstmal, dass sie diese ernst nehmen, nicht, dass das schlimmste Szenario zwangsläufig eintritt. Konkrete Risiken wie Betrug, Deepfakes, Manipulation oder Datenschutz kann man regulieren und begrenzen, so wie wir es in praktisch allen Lebebslagen auch tun. Angst vor Veränderung sollte dabei kein guter Ratgeber sein.


Wie du dir das alles immer zurecht legst... Ich sehe da eher selber ein Angst(was nicht sein kann, nicht sein darf). Viele Entwickler waren der Ansicht, hier erstmal noch mehr Tests und Beobachtungen zu machen, bevor man die KI bereits so flächendeckend viel Arbeit übernehmen lässt und öffentlichen Zugang ermöglicht.

Wenn selbst CEOs wie von Anthropic (also die damit Geld verdienen!), hier bessere Kontrollen, wen nicht gerade Abschaltungen fordern, sollte eigentlich auch beim Letzten Ignorant alle roten Alarmglocken schrillen. Offensichtlich hat man hier etwas nicht mer so recht unter Kontrolle. Und das waren auch vor ein paar Jahren die Warnungen von Wissenschaftlern.


Ich glaube, man sollte weniger in Extremen denken. Warnungen vor möglichen Worst Case Szenarien gibt es bei praktisch jeder neuen Technologie und in vielen anderen Lebensbereichen. Sie sind wichtig, damit man Risiken erkennt und Gegenmaßnahmen entwickelt. Aber aus der Existenz solcher Warnungen gleich ein bevorstehendes Untergangsszenario abzuleiten, halte ich für übertrieben.

Zwischen „Wir müssen hier vorsichtig sein“ und „Die Menschheit ist in Gefahr“ liegen schließlich einige Zwischenschritte.


Kannst du das denn irgendwo auch untermauern, warum diese Sorge unberechtigt ist?

Die Wahrscheinlichkeit des worst case liegt nach neuesten Erkenntnissen von KI-Experten und Entwicklern bei 20%. Das ist katastrophal, wenn man bedenkt das die Wahrscheinlichkeits-Relation zu anderen Dingen im Leben mit Risken im Promille-Bereich liegt. Eher ist das Russisch Roulette.

Wer sagt das? Von welchem Zeitraum reden wir? Quelle?


Sollte man beim Klimwandel vielleicht nicht aus so in Extremen denken?

Auch beim Klimawandel gibt es unterschiedliche Szenarien.

Man kann sich hinsichtlich der Risiken natürlich viele Gedanken machen. Ich finde diesen Absatz aus dem Wikipedia-Artikel interessant:

„Ein Argument stellt sich wie folgt dar: Der Mensch ist anderen Arten überlegen, weil das menschliche Gehirn über besondere Fähigkeiten verfügt, die anderen Tieren fehlen. Sollte die KI also eine übermenschliche Allgemeine Intelligenz oder Superintelligenz entwickeln, könnte es schwierig oder unmöglich werden, sie zu kontrollieren. So wie das Schicksal des Berggorillas vom Wohlwollen der Menschen abhängt, könnte auch das Schicksal der Menschheit von den Handlungen einer zukünftigen maschinellen Superintelligenz abhängen.“

Und dann kann man auch ganz philosophisch darüber nachdenken:

Wenn man es egoistisch betrachtet, ist es natürlich erst einmal angenehmer, wenn wir Menschen die Intelligenzhoheit behalten. Gleichzeitig nutzt der Mensch seine Intelligenz aber auch, um ziemlich grausame Dinge zu tun. Wir töten Tiere, weil wir sie für weniger intelligent und damit offenbar für weniger wertvoll halten. Wir verursachen den Klimawandel und gefährden damit zahlreiche andere Lebewesen. Wir entwickeln Waffen und führen damit Kriege.

Ist es vor diesem Hintergrund tatsächlich zwangsläufig etwas Schlechtes, wenn es irgendwann eine übermenschliche Intelligenz gibt? Vielleicht wäre sie ja gerade in der Lage, einige der Fehler zu verhindern, die wir Menschen immer wieder machen. Und selbst der Gedanke, dass sie die Menschheit irgendwann auslöschen könnte, lässt sich philosophisch weiterdenken: Vielleicht würde sie damit nicht aus Bosheit handeln, sondern zu dem Schluss kommen, dass dies notwendig ist, um den Planeten oder andere Lebewesen zu schützen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich dieses Szenario für wünschenswert halte. Es zeigt nur, dass „Superintelligenz = automatisch schlecht“ keineswegs die einzige Perspektive ist.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 16:09 (vor 10 Tagen) @ markus


Ist es vor diesem Hintergrund tatsächlich zwangsläufig etwas Schlechtes, wenn es irgendwann eine übermenschliche Intelligenz gibt? Vielleicht wäre sie ja gerade in der Lage, einige der Fehler zu verhindern, die wir Menschen immer wieder machen. Und selbst der Gedanke, dass sie die Menschheit irgendwann auslöschen könnte, lässt sich philosophisch weiterdenken: Vielleicht würde sie damit nicht aus Bosheit handeln, sondern zu dem Schluss kommen, dass dies notwendig ist, um den Planeten oder andere Lebewesen zu schützen.


Menschen sind nicht von Grund auf Boshaft. Der Planet erholt sich so oder so wieder, auch wenn es Millionen Jahre dauern sollte.

>

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich dieses Szenario für wünschenswert halte.

Sorry, aber da bin ich mir leider nicht so sicher. Gibt ja einige Doomsday-Kultisten da draußen, die früher zu viel SciFi konsumiert haben


Es zeigt nur, dass „Superintelligenz = automatisch schlecht“ keineswegs die einzige Perspektive ist.

Also die Vorstellung das mich eventuell Terminatoren eliminieren, gegen die kein Kraut gewachsen ist, finde ich nicht schon nicht so gut, ganz gleich ob es den Planeten dann besser ging. Und ich sage dir auch warum: Weil ich, wie fast jeder Mensch, einen anegborenen Selbsterhaltungertrieb besitze.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 16:20 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Ja, natürlich ist es verständlich, dass du das nicht möchtest. Der Selbsterhaltungstrieb ist schließlich tief in uns Menschen verankert. Aber genau das ist doch wieder der Punkt: Du gehst davon aus, dass eine Superintelligenz im Grunde wie ein Mensch mit unvorstellbar viel mehr Intelligenz wäre, der ebenfalls einen Selbsterhaltungstrieb hat und uns deshalb als Bedrohung beseitigen möchte.

Vielleicht ist aber gerade das nicht der Fall. Sie hätte keine Angst vor dem Tod, keinen Hass und keinen verletzten Stolz. Warum sollte sie den Menschen dann beseitigen wollen?

Dass wir Menschen Angst davor haben, von einer überlegenen Intelligenz ausgelöscht zu werden, ist deshalb erst einmal eine menschlich verständliche Reaktion, aber noch kein Argument dafür, dass die KI tatsächlich so handeln würde.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 15:33 (vor 10 Tagen) @ markus

Wir töten Tiere, weil wir Allesfresser sind und mit Fleisch unseren Hunger stillen können.
Das hat eher wenig mit Intelligenz zu tun – frag nach bei Löwe, Bär und Haifisch...

Das wir darauf verzichten können, schon eher!

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 15:43 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

Wir töten Tiere, weil wir Allesfresser sind und mit Fleisch unseren Hunger stillen können.
Das hat eher wenig mit Intelligenz zu tun – frag nach bei Löwe, Bär und Haifisch...

Naja, wir differenzieren aber zwischen verschiedenen Lebewesen. Wir töten Tiere ohne große Skrupel, um sie zu essen, würden aber niemals einen Menschen schlachten und essen. Der entscheidende Unterschied ist doch unter anderem, dass wir Tiere als weniger intelligent und nicht als gleichwertige soziale und moralische Gegenüber betrachten. Wären Schweine, Kühe oder Hühner genauso intelligent wie Menschen und könnten mit uns kommunizieren, würde unser Umgang mit ihnen völlig anders aussehen. Und wie du ja selbst schreibst, könnten wir darauf verzichten:


Das wir darauf verzichten können, schon eher!

Intelligenz, nicht das Maß aller Dinge

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 17:41 (vor 10 Tagen) @ markus

Nur mal so zur Anregung:
https://www.spektrum.de/news/tierische-intelligenz-den-menschen-nicht-als-massstab-nehmen/2193063

Resümee: Wollen wir das ganze Spektrum des tierischen Denkens begreifen, dann müssen wir weniger anthropozentrisch denken, dürfen uns Menschen also nicht in den Mittelpunkt stellen. Wie kann das gelingen?

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

jrn, Vluyn, Samstag, 03.10.2026, 17:33 (vor 10 Tagen) @ markus

Wir töten Tiere, weil wir Allesfresser sind und mit Fleisch unseren Hunger stillen können.
Das hat eher wenig mit Intelligenz zu tun – frag nach bei Löwe, Bär und Haifisch...


Naja, wir differenzieren aber zwischen verschiedenen Lebewesen. Wir töten Tiere ohne große Skrupel, um sie zu essen, würden aber niemals einen Menschen schlachten und essen. Der entscheidende Unterschied ist doch unter anderem, dass wir Tiere als weniger intelligent und nicht als gleichwertige soziale und moralische Gegenüber betrachten. Wären Schweine, Kühe oder Hühner genauso intelligent wie Menschen und könnten mit uns kommunizieren, würde unser Umgang mit ihnen völlig anders aussehen. Und wie du ja selbst schreibst, könnten wir darauf verzichten:

Wow! Das klingt so schrecklich. Differenzieren zwischen Lebewesen, die wir dann elendig einsperren, vergewaltigen und ermorden. Da können wir ja nur hoffen, dass die KI siegt.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 18:32 (vor 10 Tagen) @ jrn

… und nicht das KZ

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 15:47 (vor 10 Tagen) @ markus

Ist depends mit dem Differenzieren.
Denken wir mal an die Kannibalen oder Überlebende einer Katastrophe, die von Nahrung abgeschnitten sind.

Über Letzteres gibt es viele Horrorstories, von Opfermut über Lotterie bis zur willkürlichen Schlachtung von LeidensgenossInnnen...

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 16:03 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

Ist depends mit dem Differenzieren.
Denken wir mal an die Kannibalen oder Überlebende einer Katastrophe, die von Nahrung abgeschnitten sind.

Über Letzteres gibt es viele Horrorstories, von Opfermut über Lotterie bis zur willkürlichen Schlachtung von LeidensgenossInnnen...

Ja, aber das sind doch gerade Ausnahmesituationen bzw. Notsituationen. Unsere Gesellschaft hat sich sehr klar darauf verständigt, zwischen Menschen und anderen Lebewesen zu unterscheiden. Tiere wie Schweine, Rinder oder Hühner werden gezüchtet und geschlachtet, um uns als Nahrung zu dienen. Das ist gesellschaftlich und rechtlich grundsätzlich vorgesehen.

Einen Menschen zu töten und zu essen ist dagegen keine normale Form der Nahrungsbeschaffung, sondern eine schwere Straftat und wird entsprechend verfolgt. Dass es in extremen Notsituationen trotzdem zu Kannibalismus kommen kann, ändert an dieser grundsätzlichen Unterscheidung ja nichts.

Und genau da finde ich den Intelligenz-Aspekt interessant: Je intelligenter und menschenähnlicher ein Lebewesen ist, desto eher behandeln wir es als moralisches Gegenüber. Wären Nutztiere genauso intelligent wie Menschen und könnten mit uns kommunizieren, wäre unser heutiger Umgang mit ihnen vermutlich kaum vorstellbar.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 16:07 (vor 10 Tagen) @ markus

Chinesen essen Hunde - wir nicht, nur so als Beispiel.
Die Inder essen keine Kühe...

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 16:15 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

Chinesen essen Hunde - wir nicht, nur so als Beispiel.

In einer kleinen Region in China werden traditionell Hunde gegessen, nicht in der gesamten Republik.

In Bayern gab es übrigens bis in die 70er regelmäßig Maikäfer-Suppe.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Samstag, 03.10.2026, 16:34 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Chinesen essen Hunde - wir nicht, nur so als Beispiel.


In einer kleinen Region in China werden traditionell Hunde gegessen, nicht in der gesamten Republik.

In Bayern gab es übrigens bis in die 70er regelmäßig Maikäfer-Suppe.

Aber die entscheidende Grenze verläuft trotzdem zwischen Mensch und Tier: Einen Menschen essen wir grundsätzlich nicht – unabhängig davon, ob er Deutscher, Chinese oder Inder ist.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 20:37 (vor 10 Tagen) @ markus

Chinesen essen Hunde - wir nicht, nur so als Beispiel.


In einer kleinen Region in China werden traditionell Hunde gegessen, nicht in der gesamten Republik.

In Bayern gab es übrigens bis in die 70er regelmäßig Maikäfer-Suppe.


Aber die entscheidende Grenze verläuft trotzdem zwischen Mensch und Tier: Einen Menschen essen wir grundsätzlich nicht – unabhängig davon, ob er Deutscher, Chinese oder Inder ist.

Das hat ja nicht nur moralische bzw ähstetische, sondern auch medizinische Gründe. Kannabilismus kann häufig zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Also der Ekel davor, ist auch ein Schutzmechanismus.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Sonntag, 04.10.2026, 07:19 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Chinesen essen Hunde - wir nicht, nur so als Beispiel.


In einer kleinen Region in China werden traditionell Hunde gegessen, nicht in der gesamten Republik.

In Bayern gab es übrigens bis in die 70er regelmäßig Maikäfer-Suppe.


Aber die entscheidende Grenze verläuft trotzdem zwischen Mensch und Tier: Einen Menschen essen wir grundsätzlich nicht – unabhängig davon, ob er Deutscher, Chinese oder Inder ist.


Das hat ja nicht nur moralische bzw ähstetische, sondern auch medizinische Gründe. Kannabilismus kann häufig zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Also der Ekel davor, ist auch ein Schutzmechanismus.

Ja. Das auch. Aber die Tatsache, dass man es gesetzliche verbietet, während man Massentierhaltung erlaubt, zeigt ja, dass wir andere Lebewesen als minderwertiger als die eigene Spezies betrachten. Würden wir das auch tun, wenn sie genauso intelligent wären und mit uns kommunizieren könnten?

Dass Intelligenz entscheidend ist, zeigt doch gerade die Diskussion rund um die KI. Die Kritiker haben doch genau davor die Sorge: Dass es bald was intelligenteres als den Menschen gibt und diese Intelligenz den Menschen dann genauso behandelt wie der Mensch andere Lebewesen. Es ist einfach die Angst davor, Überlegenheit und Macht zu verlieren.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 04.10.2026, 08:14 (vor 10 Tagen) @ markus

Chinesen essen Hunde - wir nicht, nur so als Beispiel.


In einer kleinen Region in China werden traditionell Hunde gegessen, nicht in der gesamten Republik.

In Bayern gab es übrigens bis in die 70er regelmäßig Maikäfer-Suppe.


Aber die entscheidende Grenze verläuft trotzdem zwischen Mensch und Tier: Einen Menschen essen wir grundsätzlich nicht – unabhängig davon, ob er Deutscher, Chinese oder Inder ist.


Das hat ja nicht nur moralische bzw ähstetische, sondern auch medizinische Gründe. Kannabilismus kann häufig zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Also der Ekel davor, ist auch ein Schutzmechanismus.


Ja. Das auch. Aber die Tatsache, dass man es gesetzliche verbietet, während man Massentierhaltung erlaubt, zeigt ja, dass wir andere Lebewesen als minderwertiger als die eigene Spezies betrachten. Würden wir das auch tun, wenn sie genauso intelligent wären und mit uns kommunizieren könnten?

Zunächst einmal gibt es immer mehr Menschen die auf tierische Produkte verzichten und sich für Tierrechte einsetzen. Also "der Mensch" ist bei der Zahl an unterschiedlichen Individuen sowieo kein guter Ratgeber.

Ich glaube aber daas unabhängig davon ob Tiere mit uns kommunizieren könnten, wir uns dennoch mehr zu unserer eigenen Spezies hinzu gezogen fühlen. Auch das wäre völlig natürlich.
Ein KI ist ähnlich wie eine Getränkedose ein menschliches Konstrukt und keine überlegene Spezies, die durch Evolution enstanden ist.


Dass Intelligenz entscheidend ist, zeigt doch gerade die Diskussion rund um die KI. Die Kritiker haben doch genau davor die Sorge: Dass es bald was intelligenteres als den Menschen gibt und diese Intelligenz den Menschen dann genauso behandelt wie der Mensch andere Lebewesen. Es ist einfach die Angst davor, Überlegenheit und Macht zu verlieren.


Ok, du hast also keine Sorgen davor, wenn ich dein "die Kritiker" verstehe.

Es gibt aber auch abgesehen vom Supergau noch ganz andere Sachen, die kritikwürdig bzw ablehnungswürdig sind.

Alleine die Schwemme an KI-Slop im Netz und wie die Kunst darunter leidet.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Sonntag, 04.10.2026, 08:42 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Ich glaube aber daas unabhängig davon ob Tiere mit uns kommunizieren könnten, wir uns dennoch mehr zu unserer eigenen Spezies hinzu gezogen fühlen. Auch das wäre völlig natürlich.

Aber „natürlich“ bedeutet ja nicht automatisch „rational“ oder „moralisch richtig“.

Ein KI ist ähnlich wie eine Getränkedose ein menschliches Konstrukt und keine überlegene Spezies, die durch Evolution enstanden ist.

Entscheidend ist aber nicht, woher eine Intelligenz stammt, sondern wie intelligent sie ist und welche Fähigkeiten sie besitzt. Wenn wir irgendwann eine künstliche Intelligenz schaffen, die uns in praktisch allen kognitiven Bereichen weit überlegen ist, macht es für mich wenig Sinn zu sagen: „Aber sie ist keine überlegene Spezies, weil sie nicht durch Evolution entstanden ist.“

Dass Intelligenz entscheidend ist, zeigt doch gerade die Diskussion rund um die KI. Die Kritiker haben doch genau davor die Sorge: Dass es bald was intelligenteres als den Menschen gibt und diese Intelligenz den Menschen dann genauso behandelt wie der Mensch andere Lebewesen. Es ist einfach die Angst davor, Überlegenheit und Macht zu verlieren.


Ok, du hast also keine Sorgen davor, wenn ich dein "die Kritiker" verstehe.

Ich würde versuchen, zwischen realen Risiken und dem zu differenzieren, was viele Weltuntergangspropheten von sich geben. Bei der Kritik, die von den Unternehmen selbst kommt, sollte man zudem immer berücksichtigen, dass auch eigene wirtschaftliche Interessen dahinterstehen können. Nvidia rennt der Konkurrenz gerade davon. Für die ist es durchaus von Vorteil, wenn die großen Konkurrenten nicht so schnell agieren können. Es geht um Marktanteile und sonst nichts.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 04.10.2026, 09:29 (vor 10 Tagen) @ markus

Ich glaube aber daas unabhängig davon ob Tiere mit uns kommunizieren könnten, wir uns dennoch mehr zu unserer eigenen Spezies hinzu gezogen fühlen. Auch das wäre völlig natürlich.


Aber „natürlich“ bedeutet ja nicht automatisch „rational“ oder „moralisch richtig“.

Also ich denke schon das wir uns zu Menschen trotzdem eher hinzu gezogen fühlen werden.

Ein KI ist ähnlich wie eine Getränkedose ein menschliches Konstrukt und keine überlegene Spezies, die durch Evolution enstanden ist.


Entscheidend ist aber nicht, woher eine Intelligenz stammt, sondern wie intelligent sie ist und welche Fähigkeiten sie besitzt. Wenn wir irgendwann eine künstliche Intelligenz schaffen, die uns in praktisch allen kognitiven Bereichen weit überlegen ist, macht es für mich wenig Sinn zu sagen: „Aber sie ist keine überlegene Spezies, weil sie nicht durch Evolution entstanden ist.“

Wenn sie uns irgendwann "feindselig" gegenüber steht, ist der Zug aber wohl längst abegfahren um sie noch einzudämmen. Deshlab wäer es wichtig jetzt richtige Maßnahmen zu ergreifen.

Sollten uns Aliens angreifen, würden wir uns doch auch zur Wehr setzen.

Dass Intelligenz entscheidend ist, zeigt doch gerade die Diskussion rund um die KI. Die Kritiker haben doch genau davor die Sorge: Dass es bald was intelligenteres als den Menschen gibt und diese Intelligenz den Menschen dann genauso behandelt wie der Mensch andere Lebewesen. Es ist einfach die Angst davor, Überlegenheit und Macht zu verlieren.


Ok, du hast also keine Sorgen davor, wenn ich dein "die Kritiker" verstehe.


Ich würde versuchen, zwischen realen Risiken und dem zu differenzieren, was viele Weltuntergangspropheten von sich geben. Bei der Kritik, die von den Unternehmen selbst kommt, sollte man zudem immer berücksichtigen, dass auch eigene wirtschaftliche Interessen dahinterstehen können. Nvidia rennt der Konkurrenz gerade davon. Für die ist es durchaus von Vorteil, wenn die großen Konkurrenten nicht so schnell agieren können. Es geht um Marktanteile und sonst nichts.

Die sog. "Weltuntergangspropheten" bzw Mahner kommen aber oft aus der Ecke, die diese Thematik technisch wesentlich besser einschätzen können als du und ich. U.a weil sie da vieles selbst entwickelt haben. War bei der Atombombe genauso.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

markus, Sonntag, 04.10.2026, 09:55 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Ich glaube aber daas unabhängig davon ob Tiere mit uns kommunizieren könnten, wir uns dennoch mehr zu unserer eigenen Spezies hinzu gezogen fühlen. Auch das wäre völlig natürlich.


Aber „natürlich“ bedeutet ja nicht automatisch „rational“ oder „moralisch richtig“.


Also ich denke schon das wir uns zu Menschen trotzdem eher hinzu gezogen fühlen werden.

Ein KI ist ähnlich wie eine Getränkedose ein menschliches Konstrukt und keine überlegene Spezies, die durch Evolution enstanden ist.


Entscheidend ist aber nicht, woher eine Intelligenz stammt, sondern wie intelligent sie ist und welche Fähigkeiten sie besitzt. Wenn wir irgendwann eine künstliche Intelligenz schaffen, die uns in praktisch allen kognitiven Bereichen weit überlegen ist, macht es für mich wenig Sinn zu sagen: „Aber sie ist keine überlegene Spezies, weil sie nicht durch Evolution entstanden ist.“


Wenn sie uns irgendwann "feindselig" gegenüber steht, ist der Zug aber wohl längst abegfahren um sie noch einzudämmen. Deshlab wäer es wichtig jetzt richtige Maßnahmen zu ergreifen.

Sollten uns Aliens angreifen, würden wir uns doch auch zur Wehr setzen.

Ja, wenn uns Aliens angreifen würden, würden wir uns natürlich zur Wehr setzen. Aber damit setzt du bereits voraus, dass die andere Seite feindselig ist. Genau das ist bei einer zukünftigen Superintelligenz doch die offene Frage.

Und ich glaube, wir betrachten das einfach aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Du argumentierst letztlich aus einer menschlichen, egoistischen Perspektive: „Ich möchte nicht ausgelöscht werden, also müssen wir dafür sorgen, dass uns eine überlegene Intelligenz niemals gefährlich werden kann.“ Das ist aufgrund unseres Selbsterhaltungstriebs natürlich vollkommen verständlich.

Ich versuche dagegen, das Ganze etwas philosophischer (so hatte ich den ersten Beitrag auch gekennzeichnet) und von außen zu betrachten. Was wäre tatsächlich das Ergebnis, wenn es eine Intelligenz gäbe, die uns weit überlegen ist? Vielleicht wäre sie für uns gefährlich. Vielleicht wäre sie aber auch in der Lage, viele der Probleme zu lösen, die wir mit unserer eigenen Intelligenz nicht in den Griff bekommen. Und vielleicht würde sie sogar zu anderen moralischen Schlussfolgerungen kommen als wir.

Nur weil wir verständlicherweise wollen, dass die Menschheit weiterexistiert, heißt das nicht automatisch, dass unsere Existenz aus einer völlig objektiven Perspektive das höchste Gut sein muss.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 04.10.2026, 09:45 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Frei nach Katrin Göring-Eckardt:

Die KI wird unsere Welt verändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf.

Oder nach Herbert Grönemeyer:

Gebt der KI das Kommando, sie berechnet stehts was sie tut...

Also, immer nett und freundlich zur KI.
:-D

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 04.10.2026, 07:47 (vor 10 Tagen) @ markus
bearbeitet von Murksknüller, Sonntag, 04.10.2026, 07:59

[image]

Köln-Chorweiler

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 04.10.2026, 09:33 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

Boah, Chorweiler! Dagegen ist Scharnhorst-Ost ein Villenviertel in einer Gartenstadt.

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 04.10.2026, 10:05 (vor 10 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Boah, Chorweiler! Dagegen ist Scharnhorst-Ost ein Villenviertel in einer Gartenstadt.

Ich glaube wir wären heute alle froh, wenn wir in Deutschland mehr solcher Plattenbauten und Megakomplexe hätten. Hauptsache bezhalbarer Wohnraum.

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Mob-Jenson, Siegen, Dienstag, 06.10.2026, 08:21 (vor 8 Tagen) @ Foreveralone

Boah, Chorweiler! Dagegen ist Scharnhorst-Ost ein Villenviertel in einer Gartenstadt.


Ich glaube wir wären heute alle froh, wenn wir in Deutschland mehr solcher Plattenbauten und Megakomplexe hätten. Hauptsache bezhalbarer Wohnraum.

Möchtest Du in so einem Viertel leben?

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Blarry, Essen, Dienstag, 06.10.2026, 09:27 (vor 8 Tagen) @ Mob-Jenson
bearbeitet von Blarry, Dienstag, 06.10.2026, 09:36

Du meinst, in einem Viertel wie dem Phoenixsee, mit seinen standardisierten Einheitswohnwürfeln in Fertigelementbauweise? Das Gute fürs Auge ist: die halten nur ihre 30, 40 Jahre, bis die OSB-Platten durchgegammelt und die tragenden Rigipswände zerbröselt sind. Wenn sie nicht davor schon wegbrennen, weil da strukturell mehr Sägespäne und synthetische Ölprodukte drin verbaut sind, als sich eine beim von Weißweinschorle zugedröhnten Einschlafen aus dem Mundwinkel fallengelassene Marlboro je wünschen könnte.
Abgesehen von der fragwürdig nachhaltigen Geldanlage würde ich da schon allein aufgrund des schlechten Umgangs für die Kinder nicht wohnen wollen, nein.

Der Plattenbau der 50er, 60er Jahre - so richtig angefangen mit Le Corbusiers "unité d'habitation", also mitnichten eine sozialistische Erfindung -, war übrigens die modernste, futuristischste Bauweise seiner Zeit. Davor haste in abgewrackten Altbauten mit zugigen Dachgiebeln und einem Bierdeckel Wohnfläche gehaust, oft genug ohne fließend Wasser oder Zugang zur Kanalisation, wenn du Glück hattest mit genug "Garten", um einen Wäscheständer aufzustellen.

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 04.10.2026, 10:44 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Da ist natürlich auch was Wahres dran. Wir sollten nur nicht die Fehler der Nachkriegszeit bis in die 60er wiederholen und "schäbig" bauen. Sonst ist der bezahlbare Wohnraum von Morgen der soziale Brennpunkt von Übermorgen.

Bauen muss billiger werden und gleichzeitig architektonisch Ansprüchen genügen: keine hässlichen Kästen, viel grün, und möglichst noch gute soziale Infrastruktur für alle Generationen bieten.

Massenmenschenhaltung ist ebenfalls erlaubt

Scherben, Kiel, Sonntag, 04.10.2026, 10:54 (vor 10 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Da ist natürlich auch was Wahres dran. Wir sollten nur nicht die Fehler der Nachkriegszeit bis in die 60er wiederholen und "schäbig" bauen. Sonst ist der bezahlbare Wohnraum von Morgen der soziale Brennpunkt von Übermorgen.

Bauen muss billiger werden und gleichzeitig architektonisch Ansprüchen genügen: keine hässlichen Kästen, viel grün, und möglichst noch gute soziale Infrastruktur für alle Generationen bieten.

So einfach ist es aber doch nicht. Soziale Brennpunkte sind ja nicht immer in den Bereichen, wo "hässlich" gebaut wurde, wenn das einfach vor allem "kastenförmig" bedeutet. Zumal man dort ja meist auch gerade die soziale Infrastruktur hat.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 02.10.2026, 23:55 (vor 11 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Foreveralone, Freitag, 02.10.2026, 23:59

Ist in Hollywood ja ähnlich.

Wer denkt die Filmemacher und Top-Akteuere verdienen gut, muss sich mal die Einnhamen der Studios vor Augen führe. Die produzieren aber auch ständig Content, ein Schauspieler ist immer von seinen Angeboten abhängig.

Was glaubt manch einer, warum De Niro und gerade Nicolas Cage heute in so vielen B-Movies und Trashfilmen mitmachen? Die können sich ihre Rollen nicht mehr aussuchen. Das kann auch einen Brad Pitt noch passieren, wobei der wirklich ausgesorgt haben dürfte. Das ist ein ganz knallhartes Geschäft. Deswegen kommt es auch immer häufiger vor, dass renomierte Darsteller jetzt auch vermehrt in Serien zu finden sind.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Kutte92-, Münster, Freitag, 02.10.2026, 23:59 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Ist in Hollywood ja ähnlich.

Wer denkt die Filmemacher und Top-Akteuere verdienen gut, muss sich mal die Einnhamen der Studios vor Augen führe. Die produzieren aber auch ständig Content, ein Schauspieler ist immer von seinen Angeboten abhängig.

Was glaubt manch einer, warum De Niro und gerade Nicolas Cage heute in so vielen B-Movies und Trashfilmen mitmachen? Die können sich ihre Rollen nicht mehr aussuchen. Das kann auch einen Brad Pitt noch passieren, wobei der wirklich ausgesorgt haben dürfte. Das ist ein ganz knallhartes Geschäft

Robert de Niro hat ein geschätztes Privatvermögen von 500 Millionen Dollar. Der macht ganz sicher nix mehr des Geldes wegen.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

guy_incognito, Rhein-Neckar, Samstag, 03.10.2026, 11:38 (vor 11 Tagen) @ Kutte92-

Ist in Hollywood ja ähnlich.

Wer denkt die Filmemacher und Top-Akteuere verdienen gut, muss sich mal die Einnhamen der Studios vor Augen führe. Die produzieren aber auch ständig Content, ein Schauspieler ist immer von seinen Angeboten abhängig.

Was glaubt manch einer, warum De Niro und gerade Nicolas Cage heute in so vielen B-Movies und Trashfilmen mitmachen? Die können sich ihre Rollen nicht mehr aussuchen. Das kann auch einen Brad Pitt noch passieren, wobei der wirklich ausgesorgt haben dürfte. Das ist ein ganz knallhartes Geschäft


Robert de Niro hat ein geschätztes Privatvermögen von 500 Millionen Dollar. Der macht ganz sicher nix mehr des Geldes wegen.

Und Nicolas Cage ist auch ein schlechtes Beispiel.

Der bewegte sich in den 90ern in ähnlichen Gefilden, konnte aber mit Geld ähnlich gut umgehen wie Ailton.

Mich würde interessieren, in was für B-Movies de Niro so mitspielt.

Zuletzt war der doch in mehreren Netflix-Produktionen.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Smeller, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 14:33 (vor 10 Tagen) @ guy_incognito

Gerade bei Nicolas Cage muss man sich ja vor Augen führen, dass der eigentlich ins Business reingeboren wurde und alleine schon aufgrund seiner Familie Rollen bekommen hat. Viele wissen gar nicht, dass er der Neffe von Francis Ford Coppola ist. Dass der Geldprobleme hatte, lag komplett an ihm.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 11:54 (vor 11 Tagen) @ guy_incognito

Ist in Hollywood ja ähnlich.

Wer denkt die Filmemacher und Top-Akteuere verdienen gut, muss sich mal die Einnhamen der Studios vor Augen führe. Die produzieren aber auch ständig Content, ein Schauspieler ist immer von seinen Angeboten abhängig.

Was glaubt manch einer, warum De Niro und gerade Nicolas Cage heute in so vielen B-Movies und Trashfilmen mitmachen? Die können sich ihre Rollen nicht mehr aussuchen. Das kann auch einen Brad Pitt noch passieren, wobei der wirklich ausgesorgt haben dürfte. Das ist ein ganz knallhartes Geschäft


Robert de Niro hat ein geschätztes Privatvermögen von 500 Millionen Dollar. Der macht ganz sicher nix mehr des Geldes wegen.


Und Nicolas Cage ist auch ein schlechtes Beispiel.

Der bewegte sich in den 90ern in ähnlichen Gefilden, konnte aber mit Geld ähnlich gut umgehen wie Ailton.

Er ist aber auch kein besonders guter Schauspieler(overacting deluxe) und hat in den letzten Jahren kein großen Kinorollen bzw Blockbuster erhalten.


Mich würde interessieren, in was für B-Movies de Niro so mitspielt.

Zuletzt war der doch in mehreren Netflix-Produktionen.

Mein Fehler, ich habe ihn wohl mit jemand anderem verwechselt.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Kruemelmonster09, Freitag, 02.10.2026, 23:15 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Vielen Dank für die interessanten Ausführungen.

Immer mehr Schauspieler sieht man inzwischen ja auch in Reality-TV Formaten, oder als Influencer.

Auch das dürften Folgen der beachriebenen Situation sein.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

DieRoteKarteZahlIch, UK, Freitag, 02.10.2026, 22:51 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Vielen Dank für die Einblicke.

Zum letzten Punkt, für mich ein Grund, warum man das Zweiklassensystem abschaffen sollte. Alle in die gleiche Basisversicherung und Zusatzleistungen via separate Versicherungsprodukte. Die PVKs und Beihilfe sind umständlich (verschwenden Zeit der Kunden) und ich verstehe nicht warum das gleiche Medikament teils doppelt so teuer sein muss für PVK Patientinnen. Außerdem, das Ärzte Patienten nicht nach medizinischer Notwendigkeit sondern nach ihre „Klasse“ behandeln, ist moralisch bedenklich.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

John Silver, Berlin, Freitag, 02.10.2026, 22:38 (vor 11 Tagen) @ Ulrich


Ein weiteres Problem kann die Krankenversicherung sein. Viele Schauspieler sind früher in die private Krankenversicherung gewechselt. Wenn man ein Mann, jung und gesund ist, fährt man da zunächst deutlich günstiger als in der GKV. Mit dem Alter gehen aber die Beiträge in die Höhe, und der Weg zurück ist ab einem bestimmten Alter versperrt. Wenn dann auch noch die Einnahmen zurückgehen, hat man ein massives Problem. Kann man die Prämien nicht mehr zahlen, fliegt man aus der Versicherung heraus.

Nun gibt es zum Glück aber schon seit Jahrzehnten die Künstlersozialkasse, so dass schon lange niemand mehr in die private Krankenversicherung muss. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass in allen kreativen Berufen ohne Festanstellung ein Klassensystem herrscht: spitzenverdienende "Malerfürsten" beispielsweise oder Bildkünstler mit guten Verkäufen und Professur stehen gegenüber denen, die als Gebrauchsgrafiker nebenher gerade so über die Runden kommen sowie am unteren Ende diejenigen, die mit Sozialleistungen aufstocken müssen. Das dürfte es so in Musik, bildender und darstellender Kunst wie Literatur gleichermaßen geben.

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Ulf, Ort, Samstag, 03.10.2026, 00:36 (vor 11 Tagen) @ John Silver

Es ist leider gar nicht so einfach, Mitglied der Künstlersozialkasse zu werden. Die versuchen, Neumitglieder erst einmal abzuwimmeln. Wenn man's irgendwann geschafft hat, ist die Mitgliedschaft allerdings eine Hilfe.

Künstlersozialkasse

John Silver, Berlin, Samstag, 03.10.2026, 10:45 (vor 11 Tagen) @ Ulf

Es ist leider gar nicht so einfach, Mitglied der Künstlersozialkasse zu werden. Die versuchen, Neumitglieder erst einmal abzuwimmeln. Wenn man's irgendwann geschafft hat, ist die Mitgliedschaft allerdings eine Hilfe.

Auch das hat allerdings eine gewisse Berechtigung, da wohl viele dort landen woll(t)en, die nicht ernsthaft im Geschäft sind. Ich verstehe daher vollkommen, dass die KSK Nachweise verlangt, ob jemand durch z.B. erfolgreichen Abschluss eines Studiums oder sonstiger einschlägiger Ausbildung, durch Ausstellungs- oder Konzerttätigkeit, Publikationen usw. seriös an einem künstlerischen Oeuvre arbeitet oder nicht. Wer das nachweisen kann, was ja auch gegenüber dem Finanzamt notwendig ist, wird auch aufgenommen (gerade für sehr junge Menschen ist das am Anfang natürlich schwieriger und es wird Ungerechtigkeiten geben).

Künstlersozialkasse

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 12:48 (vor 11 Tagen) @ John Silver

Ich bin selber über die KSK versichert, kenne aber auch etliche junge Kollegen, die sich angesichts überschaubarer Einnahmen den KSK-Beitrag sparen…

Künstlersozialkasse

Ulf, Ort, Samstag, 03.10.2026, 23:18 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

Und die sind jetzt gar nicht versichert?

Künstlersozialkasse

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 03.10.2026, 23:40 (vor 10 Tagen) @ Ulf

Genau! Privat eben, wie Heinz Hönig.

Spart viel Geld, solange man nicht schwächelt. Wäre nix für mich…

Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 02.10.2026, 18:03 (vor 11 Tagen) @ DomJay

Danke - die Aufregung hatte ich nicht erwartet.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Sascha, Dortmund, Freitag, 02.10.2026, 13:24 (vor 12 Tagen) @ Murksknüller

Mir fehlt immer mehr das Verständnis für den Zeitgeist. Ich kann das ja alles doof und unverständlich finden - aber niemand zwingt mich, was dafür zu geben. Und wenn andere das unterstützendswert finden und spenden, habe ich davon nichts weniger.

Mit anderen Worten: mir ist die Zeit einfach viel zu schade, um dafür irgendwas in die media-Kanäle zu trompeten.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

VM , Lüdinghausen, Freitag, 02.10.2026, 12:10 (vor 12 Tagen) @ Murksknüller

Dass der Autor den Film "Bang Boom Bang" nicht kennt und ihn kosequent falsch schreibt, triggert mich mehr als es sollte.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Hatebreed, Freitag, 02.10.2026, 22:49 (vor 11 Tagen) @ VM

Same here... wie schlecht recherchiert, wenn man den Film wirklich nicht kennt.

--
Block 24

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 02.10.2026, 12:16 (vor 12 Tagen) @ VM

Das ist ja ein Problem unserer Zeit: dieses ständige getriggert werden. Und das allgemein die Zündschnüre immer kürzer werden - und diese ständige Eskalation. Das fällt mir auch bei mir selber negativ auf! Ich versuche mich dann möglichst zu bremsen…

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

thatEmJay, zurück in Berlin, Sonntag, 04.10.2026, 11:26 (vor 10 Tagen) @ Murksknüller

Toll formuliert! "Das triggert mich" ist mittlerweile so ausgelutscht. Alles und jeder wird von allem und jeden getriggert. Meine Fresse geht mir dieses Attitüde auf den Sack.

Geh heulen wenn es dich triggert oder werd erwachsen und jammere nicht über solche Kleinigkeiten. Niemanden interessiert was dich triggert.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Freitag, 02.10.2026, 16:37 (vor 11 Tagen) @ Murksknüller

Das ist ja ein Problem unserer Zeit: dieses ständige getriggert werden. Und das allgemein die Zündschnüre immer kürzer werden - und diese ständige Eskalation. Das fällt mir auch bei mir selber negativ auf! Ich versuche mich dann möglichst zu bremsen…

Gott sei Dank, dachte schon ich dreh langsam durch weil ich mittlerweile relativ schnell aus der Haut fahre und nur noch bedingt Geduld aufbringe mit der Dummheit einiger Leute

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Ulrich, Freitag, 02.10.2026, 21:59 (vor 11 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Das ist ja ein Problem unserer Zeit: dieses ständige getriggert werden. Und das allgemein die Zündschnüre immer kürzer werden - und diese ständige Eskalation. Das fällt mir auch bei mir selber negativ auf! Ich versuche mich dann möglichst zu bremsen…


Gott sei Dank, dachte schon ich dreh langsam durch weil ich mittlerweile relativ schnell aus der Haut fahre und nur noch bedingt Geduld aufbringe mit der Dummheit einiger Leute

Das ist allgemein verbreitet. Auch wegen der Gesamtsituation. Von 2020 an sind wir quasi von Krise zu Krise gerutscht, und obwohl es den meisten von uns trotzdem gut geht, zerrt das an den Nerven. Ein Ende ist zudem nicht absehbar.

Das führt zu einer Situation, in der ein "zündfähiges Gemisch" in der Luft ist. Man weiß häufig lediglich nicht wann es zündet. Manchmal reicht schon ein Strandkorb.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

CD7, Freitag, 02.10.2026, 12:56 (vor 12 Tagen) @ Murksknüller

Das ist ja ein Problem unserer Zeit: dieses ständige getriggert werden. Und das allgemein die Zündschnüre immer kürzer werden - und diese ständige Eskalation. Das fällt mir auch bei mir selber negativ auf! Ich versuche mich dann möglichst zu bremsen…

dass du dann aber das Thema "Shistorm" in den Betreff packst, was nicht mal der Artikel in der Schlagzeile hat, hilft dann aber auch nicht, oder?
Was ist überhaupt ein shitstorm? 20 Emails?? na toll, Deutschland ist im Aufruhr. Finde ich immer eine journalistische Fragwürdigkeit, shitstorms herbeizureden, wenn das Internet voll ist mit irgendwelchen Bots, die mit in der Scheisse wirbeln.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 02.10.2026, 13:01 (vor 12 Tagen) @ CD7

Der Artikel hat den Begriff im Vorspann, den ich vor der Verlinkung zitiert habe. Mehr möchte ich dazu nicht sagen; diese Aufregung ist mal wieder typisch

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

CD7, Freitag, 02.10.2026, 14:45 (vor 11 Tagen) @ Murksknüller

Der Artikel hat den Begriff im Vorspann, den ich vor der Verlinkung zitiert habe. Mehr möchte ich dazu nicht sagen; diese Aufregung ist mal wieder typisch

wusste gar nicht, dass du regelmäßig meine Beiträge liest. Oder wie kommst du zu der Feststellung, dass mein angebliche Aufregung typisch ist? Typisch für was denn? Und aufgeregt hab ich mich übrigens kein bisschen.

Ich weiß, wo der Begriff im Artikel stand, eben nicht in der Schlagzeile. Und ich bin mir sicher, dass alleine schon die Formulierung von Schlagzeilen die Leute triggert.

Mein Beitrag zum Thema shitstorm war dann aber nicht gegen dich gerichtet sondern gegen die Journalisten, die diesen Begriff gerne nutzen, um einem Thema eine Relevanz anzudichten, das finde ich sehr schwierig.

Sorry - nicht typisch für Dich

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 02.10.2026, 16:24 (vor 11 Tagen) @ CD7

Gemeint ist typisch für den Zeitgeist. Siehe Deinen Nickname-Bruder CR7…

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Scherben, Kiel, Freitag, 02.10.2026, 14:48 (vor 11 Tagen) @ CD7

Der Artikel hat den Begriff im Vorspann, den ich vor der Verlinkung zitiert habe. Mehr möchte ich dazu nicht sagen; diese Aufregung ist mal wieder typisch


wusste gar nicht, dass du regelmäßig meine Beiträge liest. Oder wie kommst du zu der Feststellung, dass mein angebliche Aufregung typisch ist? Typisch für was denn? Und aufgeregt hab ich mich übrigens kein bisschen.

Ich weiß, wo der Begriff im Artikel stand, eben nicht in der Schlagzeile. Und ich bin mir sicher, dass alleine schon die Formulierung von Schlagzeilen die Leute triggert.

Mein Beitrag zum Thema shitstorm war dann aber nicht gegen dich gerichtet sondern gegen die Journalisten, die diesen Begriff gerne nutzen, um einem Thema eine Relevanz anzudichten, das finde ich sehr schwierig.

Zur Medienkompetenz gehört m.E. auch, dass man Artikel gar nicht anklickt, die mit diesen Buzzwords nur so um sich schmeißen. "Verletzungsschock um BVB-Star" ist ja hier etwa der Klassiker, wenn sich ein U-23-Spieler den kleinen Zeh prellt.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 02.10.2026, 15:32 (vor 11 Tagen) @ Scherben

Was Fußball betrifft gibt es ja häufig so Meldungen. Verein XY erhält Geldsegen und dann handelt es sich um eine Summe, die für uns Fans zwar viel Geld wäre aber die für den entsprechenden Verein ein Betrag für die Portokasse ist. Heftige Geldstrafe für den FC Bayern geht auch und dann handelt es sich um 25000€, was wie gesagt für uns alle extrem viel Geld wäre, aber für den Verein irrelevant ist vom Betrag her.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Smeller, Dortmund, Freitag, 02.10.2026, 20:36 (vor 11 Tagen) @ Kayldall

Heute noch gelesen, dass die Bayern Köln viel Geld zahlen müssen, weil Urbig sein Debüt in der Nationalmannschaft hatte: 1,2 Millionen. Für mich ist das sicher viel Geld, für die Bayern ist das ein Fliegenschiss.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Kayldall, Luxemburg, Samstag, 03.10.2026, 11:08 (vor 11 Tagen) @ Smeller

Genau das meinte ich.

Weil du in deinem Beispiel Urbig ansprichst, da meinte Bernd Leno, der müßte jetzt die Nummer 1 im Tor in der deutschen Nationalelf werden. Das ist auch sowas, was ich nicht verstehe. Muss es unbedingt ein Torwart von Bayern werden? Warum nicht eher Nübel als Urbig? Ich hab ja schon nicht ganz verstanden, warum Klopp jetzt Baumann gar nicht nominiert hat bei 5 Torhütern(da wäre er leistungsmässig meiner Meinung nach absolut dabei), der war ja eigentlich die Nummer 2 hinter Ter Stegen vorher(bevor man dann Neuer reaktiviert hat für die WM).

Nun soll Urbig leistungsmässig besser sein als Ter Stegen und Nübel(wenn ich Baumann mal ausschließe und nur von den nominierten Torhütern ausgehe). Ist ja nicht gesagt, dass Klopp die gleiche Meinung hat wie Leno, aber ich mein ja nur. Irgendwie sieht es immer so aus als wolle man unbedingt den Torwart von Bayern als Nummer 1 Torwart für die Nationalelf egal wie schlecht der ist. Nagelsmann ist irgendwo vom Weg "nach Leistung zu nominieren" abgekommen und Klopp muss aufpassen, dass ihm nicht das Gleiche passiert.

Sorry für die Klammer, wenn ich jetzt etwas "off topic" war.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Smeller, Dortmund, Samstag, 03.10.2026, 14:23 (vor 10 Tagen) @ Kayldall

Ich bin mir wirklich uneins bei dem Torwart der Nationalmannschaft. Als Deutschland Weltklasse war, brauchtest du einen Torwart wie Neuer, der das Spiel mit aufbaut und auf den Punkt da ist, wie er das bei Bayern machen musste. Aber eigentlich brauchst du jetzt einen Torwart, der bewiesen hat, dass er viel halten kann und der in einem Spiel mit vielen gegnerischen Torabschlüssen über sich hinauswachsen kann. Und da finde ich dann einfach einen Bayerntorwart fehl am Platz.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Winterthur, Ort, Freitag, 02.10.2026, 16:09 (vor 11 Tagen) @ Kayldall

Was Fußball betrifft gibt es ja häufig so Meldungen.

Nein - Solche Meldungen haben die Gesellschaft inzwischen fest durchdrungen.

Weil keiner mehr Journalismus betreibt, sondern nur noch Werbeblöcke auf der Website verkauft. Weil dazu die Clickraten als Metric dienen, den werbenden Unternehmen zu zeigen, wie erfolgreich die Website ist, ist alles nur noch Clickbait Scheisse mit zero Content, um den Umsatz zu maximieren.

Das haben Schundblätter wie die ganzen "Wetl Woche, schiess mich tot" und wie sie alle heissen mögen, die am Ende alle zum gleichen Verlag gehören, die an jedem Zeitungskiosk in hundert verschiedenen Ausfertigungen liegt in der Analogen Welt angefangen und Online zieht sich das seit einigen Jahren weiter..

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 02.10.2026, 19:00 (vor 11 Tagen) @ Winterthur

Nein - Solche Meldungen haben die Gesellschaft inzwischen fest durchdrungen.

???

Ich habe halt die auf Fußball bezogenen Meldungen hier gepostet, die mich nerven. Ich sage nicht, dass es das nur im Fußball gibt, von daher versteh ich das Nein nicht. Mein Post schließt das Andere nicht aus sondern ist ein Teil davon.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Habakuk, OWL, Freitag, 02.10.2026, 14:56 (vor 11 Tagen) @ Scherben

Zur Medienkompetenz gehört m.E. auch, dass man Artikel gar nicht anklickt, die mit diesen Buzzwords nur so um sich schmeißen. "Verletzungsschock um BVB-Star" ist ja hier etwa der Klassiker, wenn sich ein U-23-Spieler den kleinen Zeh prellt.

Oh, mein Gott! Das habe ich gar nicht gewusst. Handelt es sich bei dem Spieler etwa um ein BVB-Juwel? Und hast du vielleicht einen Link dazu? Oder willst du uns die brutale Wahrheit vorenthalten?

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

Karsten, Zürich, Freitag, 02.10.2026, 15:31 (vor 11 Tagen) @ Habakuk

Zur Medienkompetenz gehört m.E. auch, dass man Artikel gar nicht anklickt, die mit diesen Buzzwords nur so um sich schmeißen. "Verletzungsschock um BVB-Star" ist ja hier etwa der Klassiker, wenn sich ein U-23-Spieler den kleinen Zeh prellt.


Oh, mein Gott! Das habe ich gar nicht gewusst. Handelt es sich bei dem Spieler etwa um ein BVB-Juwel? Und hast du vielleicht einen Link dazu? Oder willst du uns die brutale Wahrheit vorenthalten?

Damit würde Scherben der Enthüllung im Weg stehen.

Shitstorm zur Beerdigung von Ralf Richter

CF, Freitag, 02.10.2026, 12:12 (vor 12 Tagen) @ VM

Dass der Autor den Film "Bang Boom Bang" nicht kennt und ihn kosequent falsch schreibt, triggert mich mehr als es sollte.

Naja, im 2. Absatz steht es richtig;-)