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Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Polizei: Eskalation rund ums Westfalenstadion: Am Scheideweg (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 02.03.2026, 19:11 (vor 12 Tagen)

Wir befinden uns wieder einmal mitten in einer Sicherheitsdebatte ? doch diesmal fühlt sich vieles anders an. Über martialische Polizeiaufgebote im Westfalenstadion, Übergriffe auf Gästefans und Ausreiseverbote zu internationalen Spielen. Eine Analyse über den Fußball am Scheideweg.


Zum Artikel ...

ZIS – Jahresbericht Fußball Saison 2024/2025

AGraute, Mittwoch, 04.03.2026, 15:53 (vor 10 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auch von mir vielen Dank für den Artikel zu diesem wichtigen Thema.
Euch wird der ZIS-Bericht zur vergangenen Saison sicherlich bekannt sein, aber hier nochmal einige Daten daraus (ich habe nur die erste Liga rausgesucht, da der BVB in dieser spielt):

  • 11,65 Mio Zuschauer (-1,7% zum Vorjahr)
  • insgesamt 348 verletzte Personen (-26%)
  • davon 33 Polizeibeamte (-70,8%)
  • davon 65 Störer (-21,7%)
  • davon 222 Unbeteiligte (+ 18,7%)
  • davon 28 Ordner (-67,8%)

Es haben sich also rund 0,00003% aller Bundesligazuschauer verletzt, wobei fast alle Statistiken rückläufig sind.

Hier die Art der Verletzungen (Zuschauer + Ordner + Polizei):

  • Pyrotechnik - 35 Verletzungen (+34,6%)
  • pol. Reizstoff - 39 Verletzungen (-31,6%)
  • Sonstige - 284 (-30,9%)

Was hier genau unter 'Sonstige' fällt, wird zumindest in diesem Bericht nicht erklärt, wäre aber natürlich extrem interessant.

Eingeleitete Strafverfahren:

  • 1.614 (-24,1%)

Freiheitsentziehende/-beschränkende Maßnahmen:

  • 1.426 (-27,4%)

Info hierzu: Die Gesamtzahl dieser Maßnahmen ist, wie auch in den Vorjahren, nicht identisch mit der Gesamtzahl der davon betroffenen Personen, da in Fällen einer sich an eine vorläufige Festnahme anschließenden Ingewahrsamnahme einer Person beide Maßnahmen statistisch getrennt erfasst werden.

sichergestellte Gegenstände:

  • 8.009 (-37%)

Arbeitsstunden der Polizei:

  • 595.458 (-13%)

Die Bundesliga hat also die Arbeitszeit von 458 Polizeibeamten (Landes- und Bundespolizei zusammen) in Anspruch genommen.

Meiner Meinung nach zeigen die Daten des Berichts klar, dass die Gesamtzahl der Verletzten deutlich rückläufig ist, die Zahl verletzter Polizeibeamter massiv gesunken ist, Strafverfahren und freiheitsentziehende Maßnahmen spürbar zurückgehen, ebenso wie die Einsatzstunden der Polizei.
Bezogen auf über 11,6 Millionen Zuschauer bewegen wir uns im Promille- bzw. eher im statistischen Randbereich - was den aktuell deutlich spürbaren Anstieg der polizeilichen Maßnahmen zumindest für mich noch deutlich unverständlicher macht.

ZIS – Jahresbericht Fußball Saison 2024/2025

Blarry, Essen, Mittwoch, 04.03.2026, 17:33 (vor 10 Tagen) @ AGraute

Meiner Meinung nach zeigen die Daten des Berichts klar, dass die Gesamtzahl der Verletzten deutlich rückläufig ist, die Zahl verletzter Polizeibeamter massiv gesunken ist, Strafverfahren und freiheitsentziehende Maßnahmen spürbar zurückgehen, ebenso wie die Einsatzstunden der Polizei.

Aber das zeigt doch, dass die Maßnahmen der Polizei Früchte tragen, und jede Abschwächung, jedes Nachlassen wieder zu massiven Zahlen Toter und Verwundeter führen wird. Deshalb müssen die demokratisch einwandfreien Daumenschrauben jetzt erst recht weiter angezogen werden und die Befugnisse im Allgemeinen so weit ausgedehnt werden, bis ICE in Minnesota wie eine Krabbelgruppe woker veganer Katzenbabymuttis erscheint. Wegen der öffentlichen Sicherheit halt.

Die besten gezogenen Schlüsse sind die, die bereits vor Zahlen und Ergebnissen feststehen.

ZIS – Jahresbericht Fußball Saison 2024/2025

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 04.03.2026, 17:36 (vor 10 Tagen) @ Blarry

Meiner Meinung nach zeigen die Daten des Berichts klar, dass die Gesamtzahl der Verletzten deutlich rückläufig ist, die Zahl verletzter Polizeibeamter massiv gesunken ist, Strafverfahren und freiheitsentziehende Maßnahmen spürbar zurückgehen, ebenso wie die Einsatzstunden der Polizei.


Aber das zeigt doch, dass die Maßnahmen der Polizei Früchte tragen, und jede Abschwächung, jedes Nachlassen wieder zu massiven Zahlen Toter und Verwundeter führen wird. Deshalb müssen die demokratisch einwandfreien Daumenschrauben jetzt erst recht weiter angezogen werden und die Befugnisse im Allgemeinen so weit ausgedehnt werden, bis ICE in Minnesota wie eine Krabbelgruppe woker veganer Katzenbabymuttis erscheint. Wegen der öffentlichen Sicherheit halt.

Die besten gezogenen Schlüsse sind die, die bereits vor Zahlen und Ergebnissen feststehen.

Blarrys Bewerbung als schwarzer oder roter Sheriff

ZIS – Jahresbericht Fußball Saison 2024/2025

Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Mittwoch, 04.03.2026, 17:13 (vor 10 Tagen) @ AGraute

hmm, wenn ich die Zahlen richtig sehe, ist die Chance, bei einem Spiel durch einen Reizgaseinsatz verletzt zu werden für mich ca. 10% höher, als durch Pyrotechnik.

Daraus müsste man doch Maßnahmen ableiten:
-Geldstrafen des DFB gegen die Polizei bei jedem Einsatz von Reizgas, davon kann ein Drittel für gewaltpräventive Maßnahmen genutzt werden
-Einreiseverbote für Polizisten zur Gefahrenvorbeugung
-Teilausschluss der Polizei bei bestimmten Risikospielen
-Stadionverbote für alle Polizisten, deren Personalien im Zusammenhang derartiger Verletzungen aufgenommen wurden mit Meldepflicht auf der Polizeiwache während Spielen
-Durchsuchungen von Aufenthaltsräumen der Polizei außerhalb des Stadions
-Stopp von Polizeibussen bei der Anreise und Kotrollen auf Raststätten und Parkplätzen
-strengere Kontrollen vor dem Stadion, um zu verhindern, dass Reizgas (und z.B. Schlagstöcke und andere gefährliche Gegenstände) ins Stadion gelangen. Man könnte z.B. Zelte vor dem Polizeieinlass aufstellen, wo sich die Beamten dann völlig entkleiden müssen und von Hunden durchsucht werden.
-personalisierte Arbeitskarten ohne Möglichkeit zur Weitergabe
-Stehplatzverbot für Polizisten, im Sitzen passieren sicher weniger Reizgasvorfälle
-Alkoholverbot
-höhere Eintrittspreise
-Parallelansetzungen von Bundesligaspielen und Castortransporten oder Stuttgart21 Demos
-Spiele an neutralen Orten, wie in Saudi Arabien, Iran oder Venezuela
-Austausch des Reizgases in den Gefäßen durch weniger Gefährliche Gase, wie Stickstoff oder Helium.
usw.

ZIS – Jahresbericht Fußball Saison 2024/2025

nemix, Mittwoch, 04.03.2026, 16:10 (vor 10 Tagen) @ AGraute

Das müsste man eigentlich in jede Kommentarspalte reinschreiben auf Social Media und wenn mal wieder ein reißerischer Artikel kommt als Leserbrief abschicken…

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Polizei: Eskalation rund ums Westfalenstadion: Am Scheideweg

PSG, Dortmund, Montag, 02.03.2026, 21:41 (vor 12 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sehr wichtiger Artikel. Danke!!!

Vielleicht möchte man einfach Gründe schaffen für die nächste IMK, wenn die letzten schon nicht "gezündet" haben?

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Polizei: Eskalation rund ums Westfalenstadion: Am Scheideweg

markus, Montag, 02.03.2026, 21:32 (vor 12 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Schade, wenn das hier untergehen sollte.

Gute Zusammenfassung der aktuellen Situation. Ich verstehe das irgendwie auch nicht mehr und es ist schade, dass eure Fragen nicht beantwortet wurden.

Wenn das alles einen sehr ernsten Hintergrund haben sollte (Hinweise auf Anschläge?), kann ich die erhöhte Präsenz verstehen. Wenn es nur darum geht, die Fußball-Asis mehr zu ärgern, dann eher nicht.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Polizei: Eskalation rund ums Westfalenstadion: Am Scheideweg

Ulrich, Montag, 02.03.2026, 21:43 (vor 12 Tagen) @ markus

Schade, wenn das hier untergehen sollte.

Gute Zusammenfassung der aktuellen Situation. Ich verstehe das irgendwie auch nicht mehr und es ist schade, dass eure Fragen nicht beantwortet wurden.

Wenn das alles einen sehr ernsten Hintergrund haben sollte (Hinweise auf Anschläge?), kann ich die erhöhte Präsenz verstehen. Wenn es nur darum geht, die Fußball-Asis mehr zu ärgern, dann eher nicht.

Geplante Anschläge verhindert man so nicht.

Meine persönliche Vermutung ist, dass man irgendwo oberhalb der Länderebene (Innenministerkonferenz, etc.) die Entscheidung getroffen hat, gegen Ultras, und ähnliche Gruppen schärfer vorzugehen. Ein Grund allerdings erschließt sich mir nicht. Ich bin zwar kein Szenekenner, aber mir scheint, die besonders gewaltaffinen Gruppen wie "Riot 0231", etc. haben sich unter dem Druck der Strafverfolger selbst aufgelöst bzw. deutlich zurückgehalten. Vor einigen Jahren tauchten zumindest in den Medien deutlich mehr Artikel über gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Schlägern aus den Fanszenen von Dortmund, Köln, Gelsenkirchen und Mönchengladbach, Essen, etc. auf als heute.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Polizei: Eskalation rund ums Westfalenstadion: Am Scheideweg

Giog, Mittelhessen, Dienstag, 03.03.2026, 08:55 (vor 11 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Giog, Dienstag, 03.03.2026, 09:21

Schade, wenn das hier untergehen sollte.

Gute Zusammenfassung der aktuellen Situation. Ich verstehe das irgendwie auch nicht mehr und es ist schade, dass eure Fragen nicht beantwortet wurden.

Wenn das alles einen sehr ernsten Hintergrund haben sollte (Hinweise auf Anschläge?), kann ich die erhöhte Präsenz verstehen. Wenn es nur darum geht, die Fußball-Asis mehr zu ärgern, dann eher nicht.


Geplante Anschläge verhindert man so nicht.

Meine persönliche Vermutung ist, dass man irgendwo oberhalb der Länderebene (Innenministerkonferenz, etc.) die Entscheidung getroffen hat, gegen Ultras, und ähnliche Gruppen schärfer vorzugehen. Ein Grund allerdings erschließt sich mir nicht. Ich bin zwar kein Szenekenner, aber mir scheint, die besonders gewaltaffinen Gruppen wie "Riot 0231", etc. haben sich unter dem Druck der Strafverfolger selbst aufgelöst bzw. deutlich zurückgehalten. Vor einigen Jahren tauchten zumindest in den Medien deutlich mehr Artikel über gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Schlägern aus den Fanszenen von Dortmund, Köln, Gelsenkirchen und Mönchengladbach, Essen, etc. auf als heute.

Ich glaube halt, dass sich auch die Art und Weise verändert hat, wie Auseinandersetzungen ablaufen (im Sinne von: professionalisierter). Was früher vermutlich eher wilde, chaotische und sicher oftmals auch eher zufällige Begegnungen waren, findet nach meinem Eindruck heute geplanter, teilweise auch abgesprochener statt. Dass dieser Faktor ein stückweit mehr kriminelle Energie erfordert, wird Politik und Sicherheitsapparat sicher ein Dorn im Auge sein. Dass es dadurch faktisch aber eigentlich "gesitteter" zugeht, weniger Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen werden und es insgesamt einfach mehr unter dem Radar läuft, ist aber halt auch Teil der Wahrheit und müsste eigentlich auch Gegenstand einer irgendwie gearteten Gesamtbewertung sein.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Polizei: Eskalation rund ums Westfalenstadion: Am Scheideweg

Sascha, Dortmund, Dienstag, 03.03.2026, 09:15 (vor 11 Tagen) @ Giog

Die Gefahr ist halt, dass sich alle spezieller und intensiver auf Gewalt vorbereiten und es irgendwann mal auch Tote gibt.

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Mob-Jenson, Siegen, Dienstag, 03.03.2026, 09:51 (vor 11 Tagen) @ Sascha

Die Gefahr ist halt, dass sich alle spezieller und intensiver auf Gewalt vorbereiten und es irgendwann mal auch Tote gibt.

Nicht zu vergessen "Vorbilder" wie Eckerlin oder Jungwirth. Dieses Phänomen ist ja nun auch recht neu.

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Giog, Mittelhessen, Dienstag, 03.03.2026, 09:23 (vor 11 Tagen) @ Sascha

Kann sein, wobei ich sagen würde, dass die Gefahr mehr oder weniger genauso hoch ist wie bei jeder körperlichen Auseinandersetzung. Im Grunde muss man sich klarmachen, dass bei jedem Kampf, der nicht in einem rein sportlichen Kontext stattfindet, jemand dumm fallen und dabei draufgehen kann.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 03.03.2026, 10:20 (vor 11 Tagen) @ Giog

Kann sein, wobei ich sagen würde, dass die Gefahr mehr oder weniger genauso hoch ist wie bei jeder körperlichen Auseinandersetzung. Im Grunde muss man sich klarmachen, dass bei jedem Kampf, der nicht in einem rein sportlichen Kontext stattfindet, jemand dumm fallen und dabei draufgehen kann.

Und selbst im sportlichen Kontext kommt das immer wieder mal vor, dass einer nicht mehr aufsteht oder schwere neurologischen Schäden davonträgt.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 03.03.2026, 09:27 (vor 11 Tagen) @ Giog

Dafür hast du hier die Gefahr einer Spirale. Wenn eine Szene eine krasse Niederlage kassiert, versucht sie vermutlich härter zu werden und noch härter zurück zu schlagen. Sieht man ja auch an den "Wellenbewegungen" zwischen Dortmund und GE.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 03.03.2026, 08:02 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Meine Vermutung ist weiterhin, dass es da einen Zusammenhang mit der IMK im Januar (?) und den Protesten gibt, wo die Fanszenen der Politik die polizeilichen Statistiken vorgehalten haben. Diese passten bekanntlich überhaupt nicht zu der Erzählung der Innenminister/innen der Länder, dass die Stadien Orte sind, wo man um sein Leben fürchten muss. Und diese Statistik wird nun "angepasst".

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stfn84, Köln, Dienstag, 03.03.2026, 09:44 (vor 11 Tagen) @ VM

Andererseits kann man zumindest auch einpreisen, dass die Thematik "Pyrotechnik" von Fußballfans gerne komplett negiert wird und in der letzten "Runde zur IMK" (zumindest hier?!) nie wirklich Thema war.

Ich persönlich habe mit dem Einsatz von Pyrotechnik (solange es keine Leuchtspurmunition ist, Böller gezündet oder grds Pyrotechnik in eine Gruppe von Unbeteiligten fällt/geworfen wird) überhaupt kein Problem im Stadion. Und dennoch ist es eben nicht erlaubt. Außerhalb der Fußballblase wird das zumindest auch als Problem wahrgenommen, da es den Anschein erweckt Fußballfans könnten dem Staat da auf der Nase herumtanzen.

Das mag ich anders sehen und albern finden, ist aber für Leute die gar nicht oder kaum ins Stadion gehen schon ein Aspekt der Berücksichtigung finden sollte.

Das legitimiert natürlich keinesfalls körperliche Gewalt von Polizisten; eine dauerhafte und individuelle Kennzeichnungspflicht von Polizisten wäre in diesem Kontext sehr wichtig. Aber es ist in der Causa "Fußballstadien als rechtsfreie Räume" eben ein gern und schnell genutzter Aspekt, den man nicht komplett von der Hand weisen kann.

Zudem würde ich unterstellen, dass man die "Anpassung der Statistik" dann zumindest in ganz NRW (oder gar bundesweit) umsetzen würde und nicht nur singulär in Dortmund.

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markus, Dienstag, 03.03.2026, 10:17 (vor 11 Tagen) @ stfn84

Andererseits kann man zumindest auch einpreisen, dass die Thematik "Pyrotechnik" von Fußballfans gerne komplett negiert wird und in der letzten "Runde zur IMK" (zumindest hier?!) nie wirklich Thema war.

Ich persönlich habe mit dem Einsatz von Pyrotechnik (solange es keine Leuchtspurmunition ist, Böller gezündet oder grds Pyrotechnik in eine Gruppe von Unbeteiligten fällt/geworfen wird) überhaupt kein Problem im Stadion. Und dennoch ist es eben nicht erlaubt. Außerhalb der Fußballblase wird das zumindest auch als Problem wahrgenommen, da es den Anschein erweckt Fußballfans könnten dem Staat da auf der Nase herumtanzen.

Ist das noch so? Inzwischen hat sich Pyrotechnik als fester Bestandteil etabliert. Vor 15 Jahren gab es noch Pfiffe und die Medien schoben das Thema regelmäßig in die Gewaltecke. Inzwischen pfeift niemand mehr, Kommentatoren stehen dem neutral bis positiv gegenüber, man zeigt gerne leuchtende Kurven und Ansagen im Stadion sind seltener geworden. Die leuchtende Süd während der Choreo sah einfach zu beeindruckend aus.

Das ganze läuft ja auch so organisiert ab, dass Einlasskontrollen irrelevant sind und nur eine geringe Gefahr besteht. Wenn man es legalisieren und bestimmte Rahmenbedingungen festlegen würde, würde es noch sicherer werden.

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Giog, Mittelhessen, Dienstag, 03.03.2026, 09:50 (vor 11 Tagen) @ stfn84

Zudem würde ich unterstellen, dass man die "Anpassung der Statistik" dann zumindest in ganz NRW (oder gar bundesweit) umsetzen würde und nicht nur singulär in Dortmund.

Da gibt es ja durchaus Beispiele für. In Köln treibt das zuletzt ganz ähnliche Blüten (es ist ja auch kein Zufall, dass die Polizei Dortmund bei der Begründung der Maßnahmen in Dortmund auf Vorfälle hinweist, die sich im Rahmen von FC Auswärtsspielen (!) ereignet haben sollen); wir alle haben gesehen, was in Berlin abgegangen ist. Wenn man sich die Mühe macht, würde man da einen ziemlich flächendeckenden Katalog vollbekommen. Auch die Blauen sind jüngst bei einem Auswärtsspiel spontan auf das Auto umgestiegen, weil in deren Hauptbahnhof eine massive Kontrolle, Personenschleuse und Co aufgebaut worden sind.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 03.03.2026, 10:18 (vor 11 Tagen) @ Giog

Dazu durfte die aktive Szene des Effzeh nicht nach Stuttgart weiterfahren, Paderborn hatte ähnliche Probleme in Bochum und so weiter. Alles immer mit dem Argument der "polizeilichen Gefahrenprognose zur Verhinderung von Straftaten". (Wobei man sich schon fragen kann, wo genau die sich im Kölner Beispiel eigentlich am Spieltag verändert hat. Wenn man die Auswärtsspiele von Mönchengladbach und Köln so ansetzt, dass beide Fanszenen letztendlich fast zeitgleich die selbe Autobahn benutzen müssen, um zum Zielort zu kommen, ist das Potenzial von Straftaten am Donnerstag vor dem Spieltag nicht anders als am Spieltag selbst.)

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Giog, Mittelhessen, Dienstag, 03.03.2026, 10:46 (vor 11 Tagen) @ VM

... zumal zum Zeitpunkt der Maßnahme die Gladbacher Busse schon vorbeigefahren waren, deshalb war aus meiner Sicht die Gefahrenlage sogar NOCH geringer als bei Terminierung.

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