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[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern (Sonstiges)

Rupo @, Ruhrpott, Donnerstag, 10.06.2021, 13:38 (vor 139 Tagen)

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 13.06.2021, 17:02 (vor 135 Tagen) @ Rupo

https://www.propublica.org/article/the-secret-irs-files-trove-of-never-before-seen-records-reveal-how-the-wealthiest-avoid-income-tax

wem es zu viel Text ist, runter scrollen auf *True tax rate*
worum geht es:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/usa-steuern-superreiche-propublica-100.html
https://www.bbc.com/news/business-57383869
und wie meistens, wird dies die Spitze des Eisberges sein...

'die Reichen' haben legale Steuer'spar'modelle im Einsatz, allen voran unser Freund der Pakte verschickt
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/steuern-muss-amazon-trotz-reform-nicht-mehr-zahlen-a-424fb0da-66cd-4a66-a2cf-d058b4d58fa8

Fun Fact, selbst das EU-Gericht findet da nichts dran
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/amazon-erfolg-vor-gericht-im-steuerstreit-mit-eu-kommission-a-9087fc68-fb54-4882-98b1-0556cf34091a

Meinungen, Kommentare, Ansichten?

Schön zu sehen, wie viele hier noch so jeden perversen Auswuchs des Neoliberalismus verteidigen.

Gleichzeitig bei allen anderen Themen (Gender, Diversity) aber total auf politisch korrekt und sozial/mehr Gerechtigkeit machen.
Ich frage mich, was das für Menschen sind, die so zweitgleisig fahren.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 10.06.2021, 20:02 (vor 138 Tagen) @ Rupo

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Thauron, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 19:52 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Amazons Arbeitnehmer zahlen Einkommenssteuer. Die Arbeitnehmer der Zulieferer ebenso. Bei 386 Mrd. Umsatz und einer Rendite von 6,3% (die bei den Zulieferern ähnlich hoch sein wird) fließen somit über 90% des Umsatzes entweder als Lohn an Angestellte (die wiederum Einkommenssteuer zahlen) oder direkt als Steuer an den Staat. Der Rest wird zum Großteil reinvestiert (alleine in die Forschung & Entwicklung steckt Amazon über 40 Milliarden Dollar jedes Jahr. Daher auch die niedrigen Steuern, weil der Staat Steuernachlass als Anreiz für Investitionen bietet).

Wo ist euer Problem? Ich kann es nicht sehen?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

majae, Muc, Freitag, 11.06.2021, 11:18 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Amazons Arbeitnehmer zahlen Einkommenssteuer. Die Arbeitnehmer der Zulieferer ebenso.

Haha der war gut. Vielleicht kassieren die direkt und indirekt bei Amazon angestellten AN auch Steuern um ihr lächerliches Gehalt aufzustocken, ganz sicher aber spätestens dann wenn sie in "Rente" gehen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Burgsmüller84 @, Donnerstag, 10.06.2021, 20:04 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jurist81, Langenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 20:21 (vor 138 Tagen) @ Burgsmüller84

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 20:50 (vor 138 Tagen) @ Jurist81

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Einkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jurist81, Langenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 21:05 (vor 138 Tagen) @ Johan

Einkommen in Form von Assets? Alles klar. Ein paar Anglizismen und es merkt schon keiner, dass man keine Ahnung, aber dafür ganz viel gefühlte Gerechtigkeit hat. Hinzukommt: was interessiert mich das US-amerikanische Steuersystem? Weder habe ich einen amerikanischen Pass, noch bin ich dort resident. Aber in diesem Thread kommen die üblichen Verdächtigen und labern irgendeinen Quatsch über deutsche Einkommensteuer, verstehen den Unterschied zwischen relativer und absoluter Steuerlast nicht und erkennen nicht einmal, dass eine höhere Einkommensteuer ihrem Streben nach höherer Verteilungsgleichheit im Wege steht.

Aber falls es Dich beruhigt: ich bin für eine massive Besteuerung von Vermögen nach Ableben. Wir brauchen eine massive internationale Erbschaftsteuer, um das System zu erhalten. Eine nicht umsetzbare Vermögenssteuer und insbesondere eine noch höhere Einkommensbelastung sind hierfür aber keine tauglichen Vehikel.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 21:20 (vor 138 Tagen) @ Jurist81
bearbeitet von Johan, Donnerstag, 10.06.2021, 21:24

Einkommen in Form von Assets? Alles klar. Ein paar Anglizismen und es merkt schon keiner, dass man keine Ahnung, aber dafür ganz viel gefühlte Gerechtigkeit hat. Hinzukommt: was interessiert mich das US-amerikanische Steuersystem? Weder habe ich einen amerikanischen Pass, noch bin ich dort resident. Aber in diesem Thread kommen die üblichen Verdächtigen und labern irgendeinen Quatsch über deutsche Einkommensteuer, verstehen den Unterschied zwischen relativer und absoluter Steuerlast nicht und erkennen nicht einmal, dass eine höhere Einkommensteuer ihrem Streben nach höherer Verteilungsgleichheit im Wege steht.

Einkommen aus Aktienverkäufen, Dividenden, Beteiligungen etc. Diese werden viel geringer besteuert, als Einkommen, müssen nur versteuert werden, wenn sie "realisiert" werden und die meisten Billionäre können die hier anfallenden Steuer umgehen, in dem sie bei irgendwelchen Nebeninvestments, etc ein paar Verluste angeben. So hat Bezos zum Beispiel 2011 eine 4000$ Steuerrückzahlung für seine Kinder erhalten und in vielen Jahren nicht einen Cent Steuern bezahlen müssen.

The Secret IRS Files:


Aber falls es Dich beruhigt: ich bin für eine massive Besteuerung von Vermögen nach Ableben. Wir brauchen eine massive internationale Erbschaftsteuer, um das System zu erhalten. Eine nicht umsetzbare Vermögenssteuer und insbesondere eine noch höhere Einkommensbelastung sind hierfür aber keine tauglichen Vehikel.

Darauf können wir uns gerne einigen, aber wir wissen doch beide, dass sowas nie kommen wird. Da werden einmal die üblichen Einwände gebracht, dass man doch die Erben von großen Konzernen nicht so besteuern darf, weil dann die Unternehmen zu Grunde gehen und alle Arbeitsplätze weg sind und man das Gegenteil von dem erreichen wird, was man eigentlich wollte...Dann noch ein paar Signalwörter wie Neid, Sozialismus, Trickle Down und die Debatte ist auch wieder vorbei.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

markus @, Donnerstag, 10.06.2021, 21:43 (vor 138 Tagen) @ Johan

Einkommen in Form von Assets? Alles klar. Ein paar Anglizismen und es merkt schon keiner, dass man keine Ahnung, aber dafür ganz viel gefühlte Gerechtigkeit hat. Hinzukommt: was interessiert mich das US-amerikanische Steuersystem? Weder habe ich einen amerikanischen Pass, noch bin ich dort resident. Aber in diesem Thread kommen die üblichen Verdächtigen und labern irgendeinen Quatsch über deutsche Einkommensteuer, verstehen den Unterschied zwischen relativer und absoluter Steuerlast nicht und erkennen nicht einmal, dass eine höhere Einkommensteuer ihrem Streben nach höherer Verteilungsgleichheit im Wege steht.


Einkommen aus Aktienverkäufen, Dividenden, Beteiligungen etc. Diese werden viel geringer besteuert, als Einkommen, müssen nur versteuert werden, wenn sie "realisiert" werden und die meisten Billionäre können die hier anfallenden Steuer umgehen, in dem sie bei irgendwelchen Nebeninvestments, etc ein paar Verluste angeben. So hat Bezos zum Beispiel 2011 eine 4000$ Steuerrückzahlung für seine Kinder erhalten und in vielen Jahren nicht einen Cent Steuern bezahlen müssen.

Ja und? Wenn ich genauso viele Verluste realisiere wie Gewinne und da eine 0 bei heraus kommt, warum sollte man dann Steuern zahlen? Dann hat man nichts verdient, sondern zieht einfach nur ohne Gewinn sein Kapital wieder heraus. Nur das ist auch logisch. Alles was sich bis zum Verkauf abspielt sind volatile Schwankungen. Die Kurse können mal hoch und mal niedrig sein. Erst bei einem Verkauf stellt sich doch heraus, ob man Gewinn oder Verlust gemacht hat. Ich investiere selber in Aktien und zwar aus bereits versteuertem Nettoeinkommen und das Risiko trage zu 100% ich. Ich halte die 25% + x für den Soli und Kirchensteuer für viel zu hoch dafür, dass da bereits versteuertes Geld investiert ist.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 11.06.2021, 12:36 (vor 138 Tagen) @ markus

Moin,
erst mal Stellvertretend hier, danke für die vielen, konstruktiven Beiträge!

1. 'Die Reichen' werden immer reicher durch ihren Vermögensbesitz.
Das ist also System imanent, so wie die Besteuerung grundsätzlich aufgesetzt ist:
a) Einkommen
b) Vermögen
c) Erbe
2. Mit einem Aktienvermögen oder Immobilienvermögen, bekomme ich Geld bei jeder Bank geliehen, also Kapital, mit dem ich weiter arbeiten kann. Dazu brauche ich gar nicht die Aktien zu verwerten und den Unterschied zu versteuern oder die Immobilie, die steuerrechtlich mit Einheitswerten aus den 60iger Jahren bewertet sind.
3. Die Börsenwerte werden u.a. durch uns Steuerzahler gerettet und getrieben, jüngste Beispiele:
a) neuer Markt 2000
b) Platzen der Imoblase und Finanzcrash 2008
c) US Fed und EZB aufkaufen von Staatsanleihen
d) Corona Unterstützung von Aktiengesellschaften
etc. etc.
diese generierten Börsenwerte fließen dann nicht einmal bei der Berechnung der Steuerlast zurück in die Gemeinschaft.

Es findet einfach seit Jahren und Jahrzehnten eine fundamentale Umverteilung statt und zwar von der überwiegenden Gemeinschaft in das obere %

Beste Grüße,
Thomas

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

markus @, Freitag, 11.06.2021, 17:32 (vor 137 Tagen) @ Rupo

Moin,
erst mal Stellvertretend hier, danke für die vielen, konstruktiven Beiträge!

1. 'Die Reichen' werden immer reicher durch ihren Vermögensbesitz.

Jeder wird vermögender, wenn er einen Teil seiner Einnahmen spart und investiert.

Das ist also System imanent, so wie die Besteuerung grundsätzlich aufgesetzt ist:
a) Einkommen
b) Vermögen
c) Erbe
2. Mit einem Aktienvermögen oder Immobilienvermögen, bekomme ich Geld bei jeder Bank geliehen, also Kapital, mit dem ich weiter arbeiten kann. Dazu brauche ich gar nicht die Aktien zu verwerten und den Unterschied zu versteuern oder die Immobilie, die steuerrechtlich mit Einheitswerten aus den 60iger Jahren bewertet sind.

Du bekommst auch ohne Eigenkapital das Geld von der Bank, zumindest wenn du eine Immobilie kaufen willst. Das einzige was du benötigst, ist ein fester Job und zumindest so viel Einkommen, dass du nach Abzug der Raten noch leben kannst. Die Immobilienpreise sind deshalb so hoch, weil heute dank Niedrigzinsen jeder Hans und Franz sechsstellige Summen bekommt. Selbst 120% Finanzierungen machen manche Banken mit.

3. Die Börsenwerte werden u.a. durch uns Steuerzahler gerettet und getrieben, jüngste Beispiele:
a) neuer Markt 2000
b) Platzen der Imoblase und Finanzcrash 2008
c) US Fed und EZB aufkaufen von Staatsanleihen
d) Corona Unterstützung von Aktiengesellschaften
etc. etc.
diese generierten Börsenwerte fließen dann nicht einmal bei der Berechnung der Steuerlast zurück in die Gemeinschaft.

Es findet einfach seit Jahren und Jahrzehnten eine fundamentale Umverteilung statt und zwar von der überwiegenden Gemeinschaft in das obere %

Also überweist du monatlich Geld an das obere 1%? Musste ich noch nie. Ich habe nicht einen einzigen Euro Verlust nur weil andere steinreich sind.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

NGM, Ort, Freitag, 11.06.2021, 18:48 (vor 137 Tagen) @ markus


Jeder wird vermögender, wenn er einen Teil seiner Einnahmen spart und investiert.

Halte ich für unmöglich. Irgendwann wird dieses Prinzip nicht mehr funktionieren.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Freitag, 11.06.2021, 14:23 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Moin,
erst mal Stellvertretend hier, danke für die vielen, konstruktiven Beiträge!

1. 'Die Reichen' werden immer reicher durch ihren Vermögensbesitz.
Das ist also System imanent, so wie die Besteuerung grundsätzlich aufgesetzt ist:
a) Einkommen
b) Vermögen
c) Erbe
2. Mit einem Aktienvermögen oder Immobilienvermögen, bekomme ich Geld bei jeder Bank geliehen, also Kapital, mit dem ich weiter arbeiten kann. Dazu brauche ich gar nicht die Aktien zu verwerten und den Unterschied zu versteuern oder die Immobilie, die steuerrechtlich mit Einheitswerten aus den 60iger Jahren bewertet sind.
3. Die Börsenwerte werden u.a. durch uns Steuerzahler gerettet und getrieben, jüngste Beispiele:
a) neuer Markt 2000
b) Platzen der Imoblase und Finanzcrash 2008
c) US Fed und EZB aufkaufen von Staatsanleihen
d) Corona Unterstützung von Aktiengesellschaften
etc. etc.
diese generierten Börsenwerte fließen dann nicht einmal bei der Berechnung der Steuerlast zurück in die Gemeinschaft.

Es findet einfach seit Jahren und Jahrzehnten eine fundamentale Umverteilung statt und zwar von der überwiegenden Gemeinschaft in das obere %

Beste Grüße,
Thomas


Hast du eigentlich die konstruktiven Beiträge auch gelesen und etwas aus ihnen gelernt? Deine Zusammenfassung lässt nicht darauf schließen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 11.06.2021, 14:48 (vor 137 Tagen) @ Lutz09

ich bin Lernresistent Lutz09..

;-)

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 22:21 (vor 138 Tagen) @ markus

Einkommen in Form von Assets? Alles klar. Ein paar Anglizismen und es merkt schon keiner, dass man keine Ahnung, aber dafür ganz viel gefühlte Gerechtigkeit hat. Hinzukommt: was interessiert mich das US-amerikanische Steuersystem? Weder habe ich einen amerikanischen Pass, noch bin ich dort resident. Aber in diesem Thread kommen die üblichen Verdächtigen und labern irgendeinen Quatsch über deutsche Einkommensteuer, verstehen den Unterschied zwischen relativer und absoluter Steuerlast nicht und erkennen nicht einmal, dass eine höhere Einkommensteuer ihrem Streben nach höherer Verteilungsgleichheit im Wege steht.


Einkommen aus Aktienverkäufen, Dividenden, Beteiligungen etc. Diese werden viel geringer besteuert, als Einkommen, müssen nur versteuert werden, wenn sie "realisiert" werden und die meisten Billionäre können die hier anfallenden Steuer umgehen, in dem sie bei irgendwelchen Nebeninvestments, etc ein paar Verluste angeben. So hat Bezos zum Beispiel 2011 eine 4000$ Steuerrückzahlung für seine Kinder erhalten und in vielen Jahren nicht einen Cent Steuern bezahlen müssen.


Ja und? Wenn ich genauso viele Verluste realisiere wie Gewinne und da eine 0 bei heraus kommt, warum sollte man dann Steuern zahlen? Dann hat man nichts verdient, sondern zieht einfach nur ohne Gewinn sein Kapital wieder heraus. Nur das ist auch logisch. Alles was sich bis zum Verkauf abspielt sind volatile Schwankungen. Die Kurse können mal hoch und mal niedrig sein. Erst bei einem Verkauf stellt sich doch heraus, ob man Gewinn oder Verlust gemacht hat. Ich investiere selber in Aktien und zwar aus bereits versteuertem Nettoeinkommen und das Risiko trage zu 100% ich. Ich halte die 25% + x für den Soli und Kirchensteuer für viel zu hoch dafür, dass da bereits versteuertes Geld investiert ist.

Es geht hier nicht darum, dass Bezos bei Null raus kommt. Das kommt er offensichtlich nicht. Es geht darum, dass hier Gewinne und Verluste so "flexibel" definiert und herumgeschoben werden können, dass einer der reichsten Menschen der Welt keinen Cent Steuer zahlt.
Die 25% mögen für dich oder mich, oder Max Mustermann von nebenan unfair erscheinen, weil du das Geld schon vorher versteuer hast, aber wenn die reichsten Menschen der Welt ihr Geld so gut wie ausschließlich aus diesen Quellen beziehen und dieses dann geringer versteuern müssen, als du dein Einkommen, sieht es schon wieder ganz anders aus. Alles eine Frage der Perspektive.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 21:25 (vor 138 Tagen) @ Johan
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 21:28

Einkommen in Form von Assets? Alles klar. Ein paar Anglizismen und es merkt schon keiner, dass man keine Ahnung, aber dafür ganz viel gefühlte Gerechtigkeit hat. Hinzukommt: was interessiert mich das US-amerikanische Steuersystem? Weder habe ich einen amerikanischen Pass, noch bin ich dort resident. Aber in diesem Thread kommen die üblichen Verdächtigen und labern irgendeinen Quatsch über deutsche Einkommensteuer, verstehen den Unterschied zwischen relativer und absoluter Steuerlast nicht und erkennen nicht einmal, dass eine höhere Einkommensteuer ihrem Streben nach höherer Verteilungsgleichheit im Wege steht.


Einkommen aus Aktienverkäufen, Dividenden beteiligungen etc. Diese werden viel geringer versteuert als Einkommen und müssen nur versteuert werden, wenn sie "realisiert" werden und die meisten Billionäre können die hier anfallenden Steuer umgehen, in dem sie bei irgendwelchen Nebeninvestments, etc ein paar Verluste angeben. So hat Bezos zum Beispiel 2011 eine 4000$ Steuerrückzahlung für seine Kinder erhalten und in vielen Jahren nicht einen Cent Steuern bezahlen müssen.


Aber falls es Dich beruhigt: ich bin für eine massive Besteuerung von Vermögen nach Ableben. Wir brauchen eine massive internationale Erbschaftsteuer, um das System zu erhalten. Eine nicht umsetzbare Vermögenssteuer und insbesondere eine noch höhere Einkommensbelastung sind hierfür aber keine tauglichen Vehikel.


Darauf können wir uns gerne einigen, aber wir wissen doch beide, dass sowas nie kommen wird. Da werden einmal die üblichen Einwände gebracht, dass man doch die Erben von großen Konzernen nicht so besteuern darf, weil dann die Unternehmen zu Grunde gehen und alle Arbeitsplätze weg sind und man das Gegenteil von dem erreichen wird, was man eigentlich wollte...Dann noch ein paar Signalwörter wie Neid, Sozialismus, Trickle Down und die Debatte ist auch wieder vorbei.

Das muss sich noch zeigen. Es gab in der Geschichte bereits einige Male ähnlich starke Vermögenszentrierungen, wie wir es aktuell erleben (wohl gemerkt, auf das reichte Perzentil schauend, nicht auf den self-made Millionär). Vor der frz. Revolution beispielsweise, oder vor den Weltkriegen, gab es ähnlich ungleiche Vermögensverteilungen in Europa. Zunehmend dramatische Ungleichheiten führen zu extremen Neigungen der Menschen. Wir sehen das am Beispiel USA und Trump, wir sehen das in Europa mit der zunehmenden Etablierung extremistischer Parteien im politischen Umfeld.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

oltuenne, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 23:15 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Und in der gesamten Menschheitsgeschichte sind alle Bemühungen der Umverteilung gescheitert.
Ein ziemlich wichtiger Punkt, den man nicht vergessen sollte. Clever wäre es aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Genau das ist aber nicht möglich, da wir den Sozialstaat ohne Gegenleistung am Leben halt wollen.
Es gibt Menschen die glauben, dass es ein Recht auf Betrag X gibt. Ohne eine Gegenleistung zu liefern,
solange es Menschen mit Vermögen gibt, können wir ja noch etwas verteilen. Und danach?

Könnte es etwas sein das unser Bankensystem etwas mit der aktuellen Situation zu tun hat? Das Wachstum nur dann möglich ist, wenn mehr Schulden aufgenommen werden.

Wie oft werden reale Bankeinlagen aktuelle mit Krediten beliehen? Na?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

lato @, berlin, Freitag, 11.06.2021, 10:39 (vor 138 Tagen) @ oltuenne

Warren Buffet hat schon recht mit seiner Aussage"Der Krieg findet nicht zwischen den Völkern statt, sondern zwischen arm und reich und wir die Reichen werden ihn gewinnen".Es ist doch nur eine Frage der Zeit wann dieses System von Konsum und persönlicher Bereicherung und Machtgier zusammenbricht.Leider werden auch dann die Verursacher besser abschneiden als der Normalo.Guckt man sich die Zusammensetzung der Parlamente an ,weiss man warum das so ist und warum das so bleibt. Whlhabende und Reihe wählen ihresgleichen ,um Politik für Wohlhabende und Reiche zu machen.Die paar Brocken,die man dem Fussvolk hinwirft sind doch nur Kosmetik ,damit man seine trockenen Schäfchen weiter schützt und das Volk nicht auf dumme Gedanken kommt.Im übrigen ist es zutiefst asozial soviel Knete zu horten und sie dem Gemeinwohl zu entziehen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 23:20 (vor 138 Tagen) @ oltuenne

Und in der gesamten Menschheitsgeschichte sind alle Bemühungen der Umverteilung gescheitert.
Ein ziemlich wichtiger Punkt, den man nicht vergessen sollte. Clever wäre es aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Genau das ist aber nicht möglich, da wir den Sozialstaat ohne Gegenleistung am Leben halt wollen.
Es gibt Menschen die glauben, dass es ein Recht auf Betrag X gibt. Ohne eine Gegenleistung zu liefern,
solange es Menschen mit Vermögen gibt, können wir ja noch etwas verteilen. Und danach?

Könnte es etwas sein das unser Bankensystem etwas mit der aktuellen Situation zu tun hat? Das Wachstum nur dann möglich ist, wenn mehr Schulden aufgenommen werden.

Wie oft werden reale Bankeinlagen aktuelle mit Krediten beliehen? Na?

Absolut, das unterstreiche ich so. Es müssen dann noch ganzheitliche Lösungen gefunden werden. Man muss dennoch hinzufügen, die Umverteilungen sind zunächst erst einmal nicht gescheitert. Weder nach der frz. Revolution bzw. des Ancien Régimes noch nach dem WW2. Erst über die Jahrzehnte hat sich dann die alte Gier wieder eingeschlichen.

Was hier auch per se missverstanden wird ist, dass man das Geld stumpf wegnehmen will, um es dann dem Abou-XY-Clan oder dem hardcore-Hartzer zu überweisen, so wie es MarcBVB suggeriert. Niemand will an ein kleines Juristen-Partner-Gehalt oder 100-Mann-Betrieb-Inhaber-Vermögen ran. Es geht darum, dass es auf lange Sicht extrem ungesund für Gesellschaften ist, wenn 1% der Bevölkerung 50% des Vermögens parkt.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 21:33 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Einkommen in Form von Assets? Alles klar. Ein paar Anglizismen und es merkt schon keiner, dass man keine Ahnung, aber dafür ganz viel gefühlte Gerechtigkeit hat. Hinzukommt: was interessiert mich das US-amerikanische Steuersystem? Weder habe ich einen amerikanischen Pass, noch bin ich dort resident. Aber in diesem Thread kommen die üblichen Verdächtigen und labern irgendeinen Quatsch über deutsche Einkommensteuer, verstehen den Unterschied zwischen relativer und absoluter Steuerlast nicht und erkennen nicht einmal, dass eine höhere Einkommensteuer ihrem Streben nach höherer Verteilungsgleichheit im Wege steht.


Einkommen aus Aktienverkäufen, Dividenden beteiligungen etc. Diese werden viel geringer versteuert als Einkommen und müssen nur versteuert werden, wenn sie "realisiert" werden und die meisten Billionäre können die hier anfallenden Steuer umgehen, in dem sie bei irgendwelchen Nebeninvestments, etc ein paar Verluste angeben. So hat Bezos zum Beispiel 2011 eine 4000$ Steuerrückzahlung für seine Kinder erhalten und in vielen Jahren nicht einen Cent Steuern bezahlen müssen.


Aber falls es Dich beruhigt: ich bin für eine massive Besteuerung von Vermögen nach Ableben. Wir brauchen eine massive internationale Erbschaftsteuer, um das System zu erhalten. Eine nicht umsetzbare Vermögenssteuer und insbesondere eine noch höhere Einkommensbelastung sind hierfür aber keine tauglichen Vehikel.


Darauf können wir uns gerne einigen, aber wir wissen doch beide, dass sowas nie kommen wird. Da werden einmal die üblichen Einwände gebracht, dass man doch die Erben von großen Konzernen nicht so besteuern darf, weil dann die Unternehmen zu Grunde gehen und alle Arbeitsplätze weg sind und man das Gegenteil von dem erreichen wird, was man eigentlich wollte...Dann noch ein paar Signalwörter wie Neid, Sozialismus, Trickle Down und die Debatte ist auch wieder vorbei.


Das muss sich noch zeigen. Es gab in der Geschichte bereits einige Male ähnlich starke Vermögenszentrierungen, wie wir es aktuell erleben (wohl gemerkt, auf das reichte Perzentil schauend, nicht auf den self-made Millionär). Vor der frz. Revolution beispielsweise, oder vor den Weltkriegen, gab es ähnliche Vermögensverteilungen in Europa. Zunehmend dramatische Ungleichheiten führen zu extremen Neigungen der Menschen. Wir sehen das bei Trump, wir sehen das in Europa mit der zunehmenden Etablierung extremistischer Parteien im politischen Umfeld.

Die Weltkriege waren in der Tat mit die größten Umverteilungsereignisse der Geschichte, weil Regierungen hier einen hinreichenden Grund hatten, diese Klasse massiv zu besteuern. War halt fürs Vaterland und da konnte natürlich keiner was sagen. Tatsächlich kann man die Weltkriege in vielen Ländern als die Geburtsstunde der progressiven Besteuerung betrachten.
Ich stimme dir zu, dass die steigende Ungleichheit irgendwann wieder zum Aufstieg von Radikalen und Populisten führen wird. Donald Trump wird da nur ein Vorgeschmack gewesen sein.

VOX

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:53 (vor 138 Tagen) @ Johan

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.

Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 22:51 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).

Warum? Wenn jemand sein Vermögen spart, dann ist das so. Muss nicht jeder sein Geld versaufen.

Auf die Zinsen greift der Staat ja eh schon zu. Warum auf die Substanz?

Ach ja richtig, damit die ichems dieser Welt noch mehr Zeit zum RTL gucken und saufen bei gleichzeitiger Vollalimentierung haben.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 23:05 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 23:10

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Warum? Wenn jemand sein Vermögen spart, dann ist das so. Muss nicht jeder sein Geld versaufen.

Auf die Zinsen greift der Staat ja eh schon zu. Warum auf die Substanz?

Ach ja richtig, damit die ichems dieser Welt noch mehr Zeit zum RTL gucken und saufen bei gleichzeitiger Vollalimentierung haben.

Nein, weil eine derart extreme Vermögenszentrierung des obersten Perzentils, wie wir sie aktuell in den USA und Europa sehen, schon einige Male in der Geschichte vorgekommen ist und sie über einen längeren Zeitraum vorliegend immer zu extremen gesellschaftspolitischen Verwerfungen geführt hat. Das hat auch nichts mit RTL zu tun, deine ungehaltene und unreflektierte Haltung könnte aber einem RTL-Zuschauer passgenau sitzen. Wenn dein Intellekt es zulässt, lege ich dir die Bücher von Thomas Piketty ans Herz, da kann man das auf 1200 Seiten minutiös aufgearbeitet und mit empirisch belegten historischen und aktuellen Daten studieren.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 23:28 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.

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FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 23:33 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 23:37

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.

Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 23:48 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.


In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben

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Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 23:53 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben

Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.

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FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 23:57 (vor 138 Tagen) @ Johan

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.

Sein Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" scheint teilweise zumindest fragwürdig bzgl. der Daten. Acemoglu hat das auch anvisiert in einer Kritik.

Mir ging es da aber auch eher um das aktuelle Buch und den geschichtlichen Aspekten. Hier habe ich zumindest derartige Fehler nicht kritisiert gesehen bisher.

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MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 23:55 (vor 138 Tagen) @ Johan

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.

In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.

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FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 11.06.2021, 00:01 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.


In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.

Hm, dass das oberste Perzentil in den USA und in Europa in den vergangenen 15-20 Jahren deutlich mehr Vermögen auf sich konzentriert hat (im Verhältnis zum Gesamtvermögen der jeweiligen Volkswirtschaft X), ist aber auch von anderen Stellen schon dargelegt worden.

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Johan, Bremen, Freitag, 11.06.2021, 00:00 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.


In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.

Nicht? Erläutere mir mal kurz, warum die Aussage falsch ist.

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MarcBVB @, Duisburg, Freitag, 11.06.2021, 00:02 (vor 138 Tagen) @ Johan

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.


In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.


Nicht? Erläutere mir mal kurz, warum die Aussage falsch ist.

Kurz: Wer war vor 50 Jahren der reichste Mensch dieser Erde? Wie hoch ist sein Vermögen heute? Warum verändert sich die Forbes-Liste so sehr?

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FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 11.06.2021, 00:18 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.


In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.


Nicht? Erläutere mir mal kurz, warum die Aussage falsch ist.


Kurz: Wer war vor 50 Jahren der reichste Mensch dieser Erde? Wie hoch ist sein Vermögen heute? Warum verändert sich die Forbes-Liste so sehr?

Die Namen sind allerdings nicht Kern der Frage. Die elementare Frage ist, wie groß ist die Vermögensvereinnahmung des (z.B.) reichsten 1%es am Gesamtvermögen in einer VW? Die Namen und wie oft diese wechseln ist dabei unerheblich, solange dieser Gap steigt, verschärfen sich gesellschaftliche Themen.

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markus @, Freitag, 11.06.2021, 07:59 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.


In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.


Nicht? Erläutere mir mal kurz, warum die Aussage falsch ist.


Kurz: Wer war vor 50 Jahren der reichste Mensch dieser Erde? Wie hoch ist sein Vermögen heute? Warum verändert sich die Forbes-Liste so sehr?


Die Namen sind allerdings nicht Kern der Frage. Die elementare Frage ist, wie groß ist die Vermögensvereinnahmung des (z.B.) reichsten 1%es am Gesamtvermögen in einer VW? Die Namen und wie oft diese wechseln ist dabei unerheblich, solange dieser Gap steigt, verschärfen sich gesellschaftliche Themen.

Wieso verschärfen sich die Themen? Es ist doch für uns beide völlig unerheblich, ob ein Warren Buffet 100 Milliarden Vermögen hat oder nur 100 Millionen. Solange dieses Geld nicht in den Umlauf kommt, wird das auch keinen Einfluss auf die Preise haben.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 11.06.2021, 10:31 (vor 138 Tagen) @ markus

Und solange er das Geld nicht auf einem Barkonto liegen hat, sondern das in Firmen gebunden ist und damit Arbeit generiert wird ist das auch alles in Ordnung.

Man stelle sich vor, dass Klatten, Bezos und Buffett alle ihre Aktien an den vielen Unternehmen am nächsten Montag auf den Markt werfen und danach vom Erlös 50% Steuern zahlen und den Rest Geld mit auf eine Insel nehmen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Freitag, 11.06.2021, 00:05 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Ich lese Bücher nicht aus politischer Ideologie. Du würdest dich vermutlich wundern, welche Bücher ich noch gelesen habe, die im allgemeinen Usus vermutlich einem anderen politischen Lager zugeordnet werden würden.

Welche der Kernaspekte sind denn aus welchen Gründen aus deiner Sicht falsch in dem Buch? Das Buch ist ja recht detailliert gegliedert, sodass man gut zumindest grob verweisen kann auf die jeweiligen Kapitel.

In seinem ersten Buch war ja schon seine Datensammlung nicht korrekt. Er hat halt die Daten genommen oder erfunden, die seine These stützen. Ist halt dann mit Märchenbuch gut beschrieben


Welche Daten meinst du speziell? Deinem defintiven Urteil nach zu urteilen, hast du dich ja im Detail mit den Argumenten und den zugrunde liegenden Primärdaten auseinander gesetzt.


In der Tat. Aber das ist schon ein paar Tage her (das Buch ist ja nicht von gestern). Das möchtest du bitte selbst nachschlagen. Um es kurz zu machen, schon die Kernthese, Reiche würden immer reicher, stimmt nicht.


Nicht? Erläutere mir mal kurz, warum die Aussage falsch ist.


Kurz: Wer war vor 50 Jahren der reichste Mensch dieser Erde? Wie hoch ist sein Vermögen heute? Warum verändert sich die Forbes-Liste so sehr?

Ich hatte da eher an irgendwelche Daten/Statistiken gedacht, als an prätentiöse Suggestivfragen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

micha87 @, bei Berlin, Freitag, 11.06.2021, 01:48 (vor 138 Tagen) @ Johan
bearbeitet von micha87, Freitag, 11.06.2021, 01:57

Er hat dir doch die Forbes-Liste genannt, die Welt ist im stetigen Wandel und das Beispiel mit die "Reichen werden immer reicher" bringt es doch gut auf den Punkt. Sie sind allgemeingültig gesprochen immer noch reich, aber es gibt immer Leute die noch mehr Kohle machen können weil sie ein anderes Geschäftsfeld erschlossen haben.

Hier ist es eine Frage der Perspektive und selten läuft es von alleine immer besser, sondern die Leute müssen etwas tun um diesen Prozess weiter voranschreiten zu lassen. Es wird niemanden besser gehen wenn diese Leute mehr Geld abgeben, solange die Menschen nicht bereit sind/ihnen nicht die Möglichkeit gegeben wird an ihren Leben etwas ändern zu können wird es prekäre Lebensverhältnisse geben.

Schichten die wenig Bildung besitzen, sich schnell binden und durch Umstände dann verschuldet, alleinerziehend werden etc. werden es immer schwer haben. Ob Bezo, Musks & Co. mehr Steuern bezahlen wird die Ursachen nicht ändern. Von allen Gesellschaftsmodellen hat sich die soziale Marktwirtschaft für Deutschland als das beste Modell erwiesen. Wie lange es weiter funktionieren kann hängt davon ab ob wir bereit sind es weiter zu verändern.

Ob die Rente mit 68 das richtige Modell ist weiß ich auch nicht, das Problem ist das Menschen immer älter werden. Das zeigt wie perfide dies alles zugleich ist, ein Menschenleben ist also nur etwas Wert solange es der Gesellschaft stetig etwas zurück gibt. Ist das nicht der Fall sollen die Leute doch bitte bei Zeiten schneller sterben. Das Regulativ hierfür sind dem Vernehmen nach längere Arbeitszeiten, geringere Renten u.a.. Survival of the fittest gilt auch heute noch.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 13.06.2021, 17:15 (vor 135 Tagen) @ micha87

Er hat dir doch die Forbes-Liste genannt, die Welt ist im stetigen Wandel und das Beispiel mit die "Reichen werden immer reicher" bringt es doch gut auf den Punkt. Sie sind allgemeingültig gesprochen immer noch reich, aber es gibt immer Leute die noch mehr Kohle machen können weil sie ein anderes Geschäftsfeld erschlossen haben.

Hier ist es eine Frage der Perspektive und selten läuft es von alleine immer besser, sondern die Leute müssen etwas tun um diesen Prozess weiter voranschreiten zu lassen. Es wird niemanden besser gehen wenn diese Leute mehr Geld abgeben, solange die Menschen nicht bereit sind/ihnen nicht die Möglichkeit gegeben wird an ihren Leben etwas ändern zu können wird es prekäre Lebensverhältnisse geben.

Schichten die wenig Bildung besitzen, sich schnell binden und durch Umstände dann verschuldet, alleinerziehend werden etc. werden es immer schwer haben. Ob Bezo, Musks & Co. mehr Steuern bezahlen wird die Ursachen nicht ändern. Von allen Gesellschaftsmodellen hat sich die soziale Marktwirtschaft für Deutschland als das beste Modell erwiesen. Wie lange es weiter funktionieren kann hängt davon ab ob wir bereit sind es weiter zu verändern.

Du glaubst echt nicht dieses vom Tellerwäscher zu Millionär Geschwätz was einem zumindest in den Staaten suggeriert wird?

Nein, viele Menschen können heute nich aus eigener Kraft ihr Vermögen häufen, nur weil sie ein YT Video BWL-Thorben sich angesehen haben.

Und noch etwas: Muss man zwingend immer diese Leistungsprinzip aufrecht erhalten, damit es gewissen Leuten an nix mangelt?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

markus @, Sonntag, 13.06.2021, 18:12 (vor 135 Tagen) @ Foreveralone

Er hat dir doch die Forbes-Liste genannt, die Welt ist im stetigen Wandel und das Beispiel mit die "Reichen werden immer reicher" bringt es doch gut auf den Punkt. Sie sind allgemeingültig gesprochen immer noch reich, aber es gibt immer Leute die noch mehr Kohle machen können weil sie ein anderes Geschäftsfeld erschlossen haben.

Hier ist es eine Frage der Perspektive und selten läuft es von alleine immer besser, sondern die Leute müssen etwas tun um diesen Prozess weiter voranschreiten zu lassen. Es wird niemanden besser gehen wenn diese Leute mehr Geld abgeben, solange die Menschen nicht bereit sind/ihnen nicht die Möglichkeit gegeben wird an ihren Leben etwas ändern zu können wird es prekäre Lebensverhältnisse geben.

Schichten die wenig Bildung besitzen, sich schnell binden und durch Umstände dann verschuldet, alleinerziehend werden etc. werden es immer schwer haben. Ob Bezo, Musks & Co. mehr Steuern bezahlen wird die Ursachen nicht ändern. Von allen Gesellschaftsmodellen hat sich die soziale Marktwirtschaft für Deutschland als das beste Modell erwiesen. Wie lange es weiter funktionieren kann hängt davon ab ob wir bereit sind es weiter zu verändern.


Du glaubst echt nicht dieses vom Tellerwäscher zu Millionär Geschwätz was einem zumindest in den Staaten suggeriert wird?

Nein, viele Menschen können heute nich aus eigener Kraft ihr Vermögen häufen, nur weil sie ein YT Video BWL-Thorben sich angesehen haben.

Und noch etwas: Muss man zwingend immer diese Leistungsprinzip aufrecht erhalten, damit es gewissen Leuten an nix mangelt?

Gibt es irgendwo auf der Welt einen Staat ohne Leistungsprinzip in dem es die Menschen besser geht als in Deutschland?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

oltuenne, Ort, Freitag, 11.06.2021, 10:40 (vor 138 Tagen) @ micha87
bearbeitet von oltuenne, Freitag, 11.06.2021, 10:44

Das Problem ist, dass die Sozialausgaben und Zuschüsse explodieren.
Und keine Sau sich mehr Gedanken über Gegenfinanzierung macht. Es gab 2015 Menschen die erklärt haben, die Rente würde in Zukunft von illegalen Migranten gezahlt, wir auf diese angewiesen wären.

Dazu natürlich der gesamte Beamtenapparat. Würde man da ansetzten, hätten wir eine große Sorge weniger. Aber das ist nicht gewünscht, schließlich geht es nicht um Lösungen, sondern um Machterhalt und Wählerstimmen.

Einfach mal schauen wie viele netto Steuerzahler es in Deutschland noch gibt, die Zahl würde den ein oder anderen völlig zu Recht verunsichern.

Und natürlich musst das Eintrittsalter steigen, dass allein würde aber nicht reichen. Vor allem sollten Staaten die von Transferleistungen künstliche am Leben gehalten werden, nicht deutlich früher in Renten gehen als der größte Netto Zahler Europas.
Aber auch hier, Machterhalt, unpopuläre Entscheidungen werden mit noch mehr Schulden Gegenfinanzierung. Danke EZB.

Vlt sollten wir einfach mal 5-6 Billionen Schulden aufnehmen und anfangen für die nächsten Jahre zu leben. Die 3 Tage Woche ist bei Linken ja eine realistische Forderung.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

markus @, Freitag, 11.06.2021, 07:46 (vor 138 Tagen) @ micha87

Ob die Rente mit 68 das richtige Modell ist weiß ich auch nicht, das Problem ist das Menschen immer älter werden. Das zeigt wie perfide dies alles zugleich ist, ein Menschenleben ist also nur etwas Wert solange es der Gesellschaft stetig etwas zurück gibt. Ist das nicht der Fall sollen die Leute doch bitte bei Zeiten schneller sterben. Das Regulativ hierfür sind dem Vernehmen nach längere Arbeitszeiten, geringere Renten u.a.. Survival of the fittest gilt auch heute noch.

Es gibt einen Trick den viele, obwohl sie könnten, nicht nutzen: Statt alles sinnlos zu verkonsumieren einen Teil des Einkommens anlegen und früher in Rente gehen. Dann kannst du, zwar mit kleineren Summen aber genauso effektiv, vom Zinseszinseffekt profitieren, exakt so wie das auch die Reichen tun.

Wer sich auf das Rentensystem verlässt, der ist verlassen. Es wird zwingend notwendig werden, dass der Renteneintritt dynamisch an die Lebenserwartung gekoppelt wird. 68 wird noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Das geht leider gar nicht anders, denn die vorhandenen Arbeitnehmer zahlen die Renten. Die Anzahl der Rentner steigt und sie werden zugleich älter. Also gibt es drei Hebel, die man bedienen muss: Ein späterer Renteneintritt, ein geringeres Rentenniveau oder höhere Rentenbeiträge. Etwas anderes geht in einem solchen System nicht. Denn anders als uns das mit unseren erworbenen Rentenpunkten suggeriert wird, wird in dem System kein Geld angelegt, das an Wert gewinnen könnte. Es ist eine einfache Umverteilung von Arbeitnehmern hin zu Rentnern.

Norwegen macht das besser. Die haben einen Staatsfonds, der allen Bürgern gehört. Da entsteht dann auch eine Rendite, die den einfachen Leuten zugute kommt.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

micha87 @, bei Berlin, Freitag, 11.06.2021, 10:41 (vor 138 Tagen) @ markus

Stimme ich voll zu und lege mein Geld d.h. auch bereits an.

Solange wir aber einen SPD Finanzminister haben, der so über Aktien spricht als seien sie Teufelswerk sehe ich da wenig Hoffnung für einen Staatsfonds.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 11.06.2021, 10:32 (vor 138 Tagen) @ markus

Norwegen hat aber auch Öl und Gas und hat diese staatlichen Einnahmen in den Fonds gepackt.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

micha87 @, bei Berlin, Freitag, 11.06.2021, 10:49 (vor 138 Tagen) @ Taifun

Wir haben hier Adidas, Allianz, BMW, VW, SAP, Siemens usw.. Wir haben tolle Unternehmen im DAX, MDAX, SDAX u.a. da kann mir keiner erzählen das da nichts geht. Ich sehe das am eigenen Depot, es funktioniert und das ist keine Raketenwissenschaftler. In Deutschland gibt es fähige Leute die könnten das managen.

Wohlgemerkt nicht Blender wie Dirk Müller, sowas ist natürlich das absolute Negativbeispiel. Ein Fonds mit dem man Geld verliert, gefeiert wird er als Mr. Dax in den Medien.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 11.06.2021, 10:50 (vor 138 Tagen) @ micha87

Wir haben hier Adidas, Allianz, BMW, VW, SAP, Siemens usw.. Wir haben tolle Unternehmen im DAX, MDAX, SDAX u.a. da kann mir keiner erzählen das da nichts geht. Ich sehe das am eigenen Depot, es funktioniert und das ist keine Raketenwissenschaftler. In Deutschland gibt es fähige Leute die könnten das managen.

Das sind aber keine staatlichen Unternehmen. D.h. der Staat soll dort x Prozent der Unternehmen übernehmen?

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DomJay @, Köln, Freitag, 11.06.2021, 13:54 (vor 138 Tagen) @ Taifun

Wir haben hier Adidas, Allianz, BMW, VW, SAP, Siemens usw.. Wir haben tolle Unternehmen im DAX, MDAX, SDAX u.a. da kann mir keiner erzählen das da nichts geht. Ich sehe das am eigenen Depot, es funktioniert und das ist keine Raketenwissenschaftler. In Deutschland gibt es fähige Leute die könnten das managen.


Das sind aber keine staatlichen Unternehmen. D.h. der Staat soll dort x Prozent der Unternehmen übernehmen?

Das geht nicht, weil es massiv gegen EU Recht verstoßen würde. Der Staat müsste schon europaweit investieren.

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Taifun @, Wolnzach, Freitag, 11.06.2021, 16:22 (vor 137 Tagen) @ DomJay

Und dann machen das alle europäischen Länder und wir haben viele Staatsunternehmen und Länder wie Frankreich wollen immer Einfluss auf die Unternehmen haben.

Bloss nicht. Wenn dann bitte weltweit und bei keinem Unternehmen mehr als 3%.

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micha87 @, bei Berlin, Freitag, 11.06.2021, 13:50 (vor 138 Tagen) @ Taifun

Wir haben hier Adidas, Allianz, BMW, VW, SAP, Siemens usw.. Wir haben tolle Unternehmen im DAX, MDAX, SDAX u.a. da kann mir keiner erzählen das da nichts geht. Ich sehe das am eigenen Depot, es funktioniert und das ist keine Raketenwissenschaftler. In Deutschland gibt es fähige Leute die könnten das managen.


Das sind aber keine staatlichen Unternehmen. D.h. der Staat soll dort x Prozent der Unternehmen übernehmen?

Solange er unter einen gewissen Anteil bleibt sollte dies doch möglich sein. Was natürlich nicht funktioniert das jene dann zu Staatsunternehmen werden. Bei Lufthansa hat das zu kontroversen Diskussionen geführt, weil dort Staatshilfen eben genehmigt wurden. Es ist da ein schmaler Grad, aber wir müssen auf der Ebene ins Handeln kommen um eine weitere Option zu haben den Wohlstand zu sichern.

Wenn es andere Optionen gibt auch in Ordnung. Niedrigere Mieten, Enteignungen und eine höhere Besteuerung wird da aber keine Lösung sein.

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Taifun @, Wolnzach, Freitag, 11.06.2021, 16:33 (vor 137 Tagen) @ micha87

Wenn es andere Optionen gibt auch in Ordnung. Niedrigere Mieten, Enteignungen und eine höhere Besteuerung wird da aber keine Lösung sein.

Richtig. Und ein Staatsfond wäre denkbar. Aber mit welchem Geld füttern wir den? Aktuell haben wir keinen Staatsüberschuss und sollen wir danach eher Schulden abzahlen?

Enteignungen sind ganz sicher keine Lösung. Aber links und ganz links und grün links ist das ein reales Thema.

Höhere Steuern für Amazon, Starbucks, Apple & Co sehe ich hingegen schon. Allerdings nicht für den Mittelstand, oder M-DAX-Unternehmen. Die haben gegenüber den ganz großen bereits massive Nachteile in der Steuergestaltung. Es muss also darum gehen, dass Gewinne wirklich besteuert werden.

Ich sehe Erbschaftssteuern auch kritisch, da viel privates Vermögen halt in Aktien bzw. Unternehmensanteilen gebunden ist. Aber man kann nicht jeder Generation 25% des Unternehmens nehmen. Wer das will muss mal drüber nachdenken, wieviele Jahre es dauert derartig viel Geld als Gewinn wegzulegen. Das werden in einzelnen Branchen 10-15 Jahre sein und in dieser Zeit kann jede Krise eine Insolvenz darstellen.

Aus meiner Sicht müssen Kapitalerträge direkt höher besteuert werden als nur 25%. Auch hier gerne progressiv. Also ab 25.000 Euro im Jahr dann 35% und bei über 250.000 Euro im Jahr dann auch 45%.

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NGM, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 23:30 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.

Und du bist du ein Ayn Rand Jünger?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Freyr @, Donnerstag, 10.06.2021, 23:56 (vor 138 Tagen) @ NGM

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Und du bist du ein Ayn Rand Jünger?

etwas offtopic.

Ich glaube ich habe selten ein langweiligeres Buch gelesen (Atlas Shrugged). Ich meine wenn sie ihre Thesen/Erzählungen wenigstens spannend vorgetragen hätte. Aber es ist repetitiv und einfach zu lang. Zudem auch schriftstellerisch ganz schwach.

Kaum zu glauben dass es damit zum Klassiker in den USA reichte.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 23:34 (vor 138 Tagen) @ NGM

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Und du bist du ein Ayn Rand Jünger?

Nein. Überhaupt nicht.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Daniel_nette @, Howi, Freitag, 11.06.2021, 06:30 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Oh ja, die Wiwi-Ikone der Linken. Ist aber leider nur ein ziemliches Märchenbuch.

Und glaub mir, die entsprechende Klientel ist mir durchaus bekannt.


Und du bist du ein Ayn Rand Jünger?


Nein. Überhaupt nicht.

Adam Smith wohl eher :D Der Markt regelt alles. Die unsichtbare Hand des Marktes^^

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 21:42 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).

Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

tim86, Hamburg, Freitag, 11.06.2021, 00:37 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Neben Bill Gates, der viel gutes mit sein Geld macht, gibt es aber noch Milliardäre wie Robert Murray(letztes Jahr gestorben) oder die Koch Brüder, die ihren Reichtum verwenden, damit es der Allgemeinheit schlechter geht.

Murray hat seine Milliarden benutzt um die Presse und Aktivisten in den USA einzuschüchtern(SLAPP Klagen) und den Klimawandel zu leugnen. Die Koch Brüder unterstützten mit ihren Milliarden ebenfalls die Klimawandelleugner, Gegner von Corona Maßnahmen oder auch den Kampf gegen staatliche Unterstützung in der Gesundheitsfürsorge.

Das ist auch einer der Gründe, warum Bill Gates selber seit Jahren für ein massiv höheren Spitzensteuersatz und die steuerliche Gleichbehandlung von Aktien Gewinnen mit Einkommen wirbt.
Denn auch wenn einige Milliardäre mit ihren Geld gutes tun, reicht das seiner Meinung nach bei weiten nicht aus um die benötigten Ausgaben des Staates zu tätigen. Damit eine Summe zusammen kommt die ausreicht benötigt es seiner Meinung nach zwang. Die Wohltätigkeit würden die Milliardäre für die Projekte, die ihnen am herzen liegen weiterhin zusätzlich durch Spenden finanzieren.

Wobei es da auch ein massiven Unterschied zwischen den USA und Deutschland gibt und daher die Kritik am US Steuersystem so nicht 1 zu 1 auf Deutschland zu übertragen ist.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 21:48 (vor 138 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 21:53

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.

Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Aktion, oder auch nur eine dem eigenen business fördernde Selbstbeweihräucherung, wie auch immer, es führt zunächst erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second job in order to pay my bills".

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DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 21:53 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".

Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.

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Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 22:25 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.

Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:34 (vor 138 Tagen) @ Johan

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.

Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 22:46 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.

Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

herrNick @, Donnerstag, 10.06.2021, 23:02 (vor 138 Tagen) @ Johan

Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.

Im Prinzip kann ich dir folgen, aber so gut funktioniert das beim Klimaschutz mit dem gesellschaftlichen Konsens und dem entschlossenen Handeln der gewählten Vertreter nicht. Da sind private Initiativen nicht so schlecht.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 23:38 (vor 138 Tagen) @ herrNick
bearbeitet von Johan, Donnerstag, 10.06.2021, 23:44

Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.


Im Prinzip kann ich dir folgen, aber so gut funktioniert das beim Klimaschutz mit dem gesellschaftlichen Konsens und dem entschlossenen Handeln der gewählten Vertreter nicht. Da sind private Initiativen nicht so schlecht.

Ich habe auch nichts gegen private Initiativen und das Eigenengagement von Bürgern außerhalb der politischen Strukturen. Aber das was Gates mit seiner Stiftung tut, zeigt doch, wie schädlich Hybris und Geltungsdrang von Milliardären sein kann. Man muss schon ein ziemlich verblendeter Fanboy sein, wenn man glaubt, Bill Gates tue in der Welt nur uneigennützig ganz viel Gutes, weil er die Menschen so liebt. Im Prinzip holt er, um mal beim Beipsiel Afrika zu bleiben, dort nur die grüne Revolution nach und hilft afrikanischen Kleinbauern in die Abhängigkeit von Agrargroßkonzernen oder Wahlweise in den Ruin. So sieht eine nachhaltigere Welt und Umweltschutz für mich nicht aus. Hier mal ein kritischer Artikel aus der SZ.

"Bauern, die gezwungen werden, ihre Mischkulturen aufzugeben, nährstoffreiche Pflanzen, die verdrängt werden, Kleinbauern, die in der Schuldenfalle landen: Eine am Freitag veröffentlichte Untersuchung fällt ein vernichtendes Urteil der von Bill und Melinda Gates finanzierten entwicklungspolitischen Agrarallianz in Afrika. Die Allianz habe ihre eigenen Ziele nicht erreicht, ihr konzerngetriebener Ansatz tauge nicht zur Beendigung des Hungers, so das Fazit der Studie."

Sueddeutsche

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:49 (vor 138 Tagen) @ Johan

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?

Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Daniel_nette @, Howi, Freitag, 11.06.2021, 06:39 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt.

Ach ja und was passiert mit dem Atommüll? Was ist den gesundheitlichen Folgen?
Ach was Tschernobyl war ja nicht so schlimm^^ Fukushima nie passiert
Störfälle die nur 1 mal in einer Million Jahren auftreten sollten, so schnell ging noch nie 1 Million Jahre vorbei.

Atomkraft war nie selbst tragend nur durch massive Förderung der Atomkraft und durch Abwälzung von entscheidenden Risikokosten auf die Allgemeinheit also den Stromkunden, konnten die Konzerne pro Meiler 1 Mio Euro pro Tag Gewinn machen, wenn der Meiler Strom produzierte.

Mit SgG Daniel

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 22:57 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?


Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier

Die Frage ist doch: Wie viele Treffen hast du mit Jeffrey Epstein gehabt? Auf einen Direktlink verzichte ich jetzt mal.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:59 (vor 138 Tagen) @ Johan

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?


Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier


Die Frage ist doch: Wie viele Treffen hast du mit Jeffrey Epstein gehabt? Auf einen Direktlink verzichte ich jetzt mal.

Also 0, dass dachte ich mir. Ich kann es nur jedem empfehlen, es tut nicht weh mal was für andere zu tun.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 23:32 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.

Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?


Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier


Die Frage ist doch: Wie viele Treffen hast du mit Jeffrey Epstein gehabt? Auf einen Direktlink verzichte ich jetzt mal.


Also 0, dass dachte ich mir. Ich kann es nur jedem empfehlen, es tut nicht weh mal was für andere zu tun.

Im Gegensatz zu ihm habe ich es nicht nötig, damit zu prahlen und es geht dich gelinde gesagt überhaupt nichts an, ob und wieviel ich wofür spende. Dass du Menschen auf dieser Basis vergleichst, ist doch albern. Vielleicht bräuchte man in Afrika auch garkeine generösen Brunnenspender, wenn wir ein globales Wirtschaftssystem hätten, in dem Reichtum und Ressourcen effektiver verteilt sind.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 23:36 (vor 138 Tagen) @ Johan

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.

Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).

Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?


Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier


Die Frage ist doch: Wie viele Treffen hast du mit Jeffrey Epstein gehabt? Auf einen Direktlink verzichte ich jetzt mal.


Also 0, dass dachte ich mir. Ich kann es nur jedem empfehlen, es tut nicht weh mal was für andere zu tun.


Im Gegensatz zu ihm habe ich es nicht nötig, damit zu prahlen und es geht dich gelinde gesagt überhaupt nichts an, ob und wieviel ich wofür spende. Dass du Menschen auf dieser Basis vergleichst, ist doch albern. Vielleicht bräuchte man in Afrika auch garkeine generösen Brunnenspender, wenn wir ein globales Wirtschaftssystem hätten, in dem Reichtum und Ressourcen effektiver verteilt sind.

Ja. Frei nach Civilization 4:

Capitalism is the worst form of Economy - except all the others that have been tried.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 23:39 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.

Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).

Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.

Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?


Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier


Die Frage ist doch: Wie viele Treffen hast du mit Jeffrey Epstein gehabt? Auf einen Direktlink verzichte ich jetzt mal.


Also 0, dass dachte ich mir. Ich kann es nur jedem empfehlen, es tut nicht weh mal was für andere zu tun.


Im Gegensatz zu ihm habe ich es nicht nötig, damit zu prahlen und es geht dich gelinde gesagt überhaupt nichts an, ob und wieviel ich wofür spende. Dass du Menschen auf dieser Basis vergleichst, ist doch albern. Vielleicht bräuchte man in Afrika auch garkeine generösen Brunnenspender, wenn wir ein globales Wirtschaftssystem hätten, in dem Reichtum und Ressourcen effektiver verteilt sind.


Ja. Frei nach Civilization 4:

Capitalism is the worst form of Economy - except all the others that have been tried.

Ich halte den Kapitalismus für die bestmögliche Wirtschaftsform, aber hau ruhig auf den Strohmann drauf.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 23:11 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.

Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Das Klima wird aber nicht dadurch gerettet, dass Bezos und andere durch diesen modernen Ablasshandel etwas für Ihre PR tun. Außerdem ist es nicht die Aufgabe von einzelnen Personen, zu bestimmten, wie wir solche die ganze Menschheit betreffenden Aufgaben angehen sollen. Das sind gesellschaftliche Fragen, die wir alle zusammen durch unsere gewählten Repräsentanten entscheiden sollten.


Nein, einfach nein. Klimaschutz ist Sache von allen Menschen. Jeder einzelne und Leute wie Besoz oder Gates mit ihren finanziellen Möglichkeiten sogar insbesondere. Diese Einstellung, dass die gewählten Vertreter es regeln müssen und es dich nichts angeht ist Teil des Problems.

Es ist darüber hinaus auch Umweltschutz und nicht nur Klima. Und gerade sauberes Trinkwasser ist so unendlich wichtig. Da ist Gates schon seit Jahren dran, oder Menschen wie Neven. Die warten nicht darauf, dass andere was tun.


Wo habe ich denn gesagt, dass es mich/uns nichts angeht? Ich habe nur gesagt, dass es die Aufgabe der Gesellschaft als Ganzes ist, den Weg zu bestimmen. Nur weil Bill Gates ein paar Brunnen baut, lösen wir dadurch keine grundlegenden Probleme. Die enormen Summen dieser Billionäre könnten auch im gesamtgesellschaftlichen Konsens dafür verwendet werden, unsere Gesellschaften schneller dahin zu bringen, dass wir garnicht mehr auf die Launen einzelner Menschen angewiesen sind und eine Form des Kapitalismus bauen, der die Umwelt und den Planeten als wichtigste, zu schützende Ressource betrachtet.
Bill Gates ist übrigens auch ein großer Verfechter von synthetischen Düngern Monsanto Insektiziden und der Atomkraft. Meinst du, er löst damit genauso unsere Probleme, wie mit seinen Brunnen?


Mit Atomkraft könnten wir wahrscheinlich viel früher aus der Kohle aussteigen als jetzt. Aber viel interessanter, wievielen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hast du Trinkwasser ermöglicht?

Ansonsten hier


Die Frage ist doch: Wie viele Treffen hast du mit Jeffrey Epstein gehabt? Auf einen Direktlink verzichte ich jetzt mal.


Also 0, dass dachte ich mir. Ich kann es nur jedem empfehlen, es tut nicht weh mal was für andere zu tun.

Ich würde davon abraten, die Initiative von Neven mit der eines Gates gleichzusetzen. Oder die Charaktere. Ernsthaft jetzt.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 21:55 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.

Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:05 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von DomJay, Donnerstag, 10.06.2021, 22:10

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.

Das hat aber nichts mit der Einkommensteuer zu tun, sondern mit uns allen als geizigen Konsumenten. Zumindest meine Meinung. Uns kann es doch alles nicht günstig genug sein.

Und ich finde dann Leute wie Besoz und Gates schon nicht schlecht, die einfach auch mal an andere denke als nur die Menschen in ihrem wohlhabenden Land. Sei es Klima oder sei es Trinkwasser.

Edit: Übrigens hat Besoz nur 10 Milliarden gespendet, die restlichen 6 seine Ex Frau, muss ich also korrigieren

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 22:11 (vor 138 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 22:14

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.


Das hat aber nichts mit der Einkommensteuer zu tun, sondern mit uns allen als geizigen Konsumenten. Zumindest meine Meinung. Uns kann es doch alles nicht günstig genug sein.

Das sehe ich genauso, der Hebel kann nur die Vermögenssteuer sein. Zudem ist "günstig geil" geworden, weil die Lebenshaltungskosten in den 2000er Jahre explodiert, die Gehälter à la z.B. Amazon aber außerordentlich schlecht sind. Wie in vielen der Abertausenden Dienstleistungsjobs.

Und ich finde dann Leute wie Besoz und Gates schon nicht schlecht, die einfach auch mal an andere denke als nur die Menschen in ihrem wohlhabenden Land. Sei es Klima oder sei es Trinkwasser.

Noch einmal: was genau macht dieser Fonds? Ultrareiche lassen sich gerne mit irgendwelchen Stiftungen beweihräuchern, die dann oft seltsam große Überschneidungen zum eigenen Business aufweisen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:17 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von DomJay, Donnerstag, 10.06.2021, 22:20

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?

Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.


Das hat aber nichts mit der Einkommensteuer zu tun, sondern mit uns allen als geizigen Konsumenten. Zumindest meine Meinung. Uns kann es doch alles nicht günstig genug sein.

Das sehe ich genauso, der Hebel kann nur die Vermögenssteuer sein.

Und hier würde ich widersprechen. Die Vermögenssteuer ist nichts anderes als eine Störung des Systems. Diesen Effekt gleicht der Markt durch höhere Preise einfach aus. Gefolgt von Kapitalflucht, denn auch Steuern sind ein Markt, ein Wettbewerb oder warum sitzen diverse Unternehmen in Irland?

Ich würde das wirklich anders gestalten und wieder auf Vermögen verpflichtet pochen. Wer investiert muss profitieren, so dass er Vorteile hat. 100€ in der Hand eines Mitarbeiters sind immer besser als 100€ beim Staat. Denn der sieht über die Wertschöpfungskette eh einen großen Teil davon wieder.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 22:28 (vor 138 Tagen) @ DomJay

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.


Das hat aber nichts mit der Einkommensteuer zu tun, sondern mit uns allen als geizigen Konsumenten. Zumindest meine Meinung. Uns kann es doch alles nicht günstig genug sein.

Das sehe ich genauso, der Hebel kann nur die Vermögenssteuer sein.


Und hier würde ich widersprechen. Die Vermögenssteuer ist nichts anderes als eine Störung des Systems. Diesen Effekt gleicht der Markt durch höhere Preise einfach aus. Gefolgt von Kapitalflucht, denn auch Steuern sind ein Markt, ein Wettbewerb oder warum sitzen diverse Unternehmen in Irland?

Ich würde das wirklich anders gestalten und wieder auf Vermögen verpflichtet pochen. Wer investiert muss profitieren, so dass er Vorteile hat. 100€ in der Hand eines Mitarbeiters sind immer besser als 100€ beim Staat. Denn der sieht über die Wertschöpfungskette eh einen großen Teil davon wieder.

Sind für dich Einkommensteuern, Gewerbesteuern, Abgeltungssteuer, etc auch nur "Störung des Systems"?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 22:22 (vor 138 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 22:28

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.


Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.


2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.


Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.


Das hat aber nichts mit der Einkommensteuer zu tun, sondern mit uns allen als geizigen Konsumenten. Zumindest meine Meinung. Uns kann es doch alles nicht günstig genug sein.

Das sehe ich genauso, der Hebel kann nur die Vermögenssteuer sein.


Und hier würde ich widersprechen. Die Vermögenssteuer ist nichts anderes als eine Störung des Systems. Diesen Effekt gleicht der Markt durch höhere Preise einfach aus.

Stimmt, nur dass dann eben deutlich mehr Personen am Konsum teilnehmen könnten (wenn die Preise nicht 1zu1 steigen). Das Geld zirkuliert wieder. Der typische Amazon-Mitarbeiter, um beim Beispiel zu bleiben, spart ja gar nichts, um irgendwo konsumieren zu können. Unter anderem, weil ein Bezos auf knapp 200 Mrd. Euro sitzt und miserabel bezahlte Jobs flächendeckend einsetzt.

Ich würde das wirklich anders gestalten und wieder auf Vermögen verpflichtet pochen. Wer investiert muss profitieren, so dass er Vorteile hat. 100€ in der Hand eines Mitarbeiters sind immer besser als 100€ beim Staat. Denn der sieht über die Wertschöpfungskette eh einen großen Teil davon wieder.

Das Problem ist halt, es funktioniert ja nicht. Amazon ist das beste Beispiel.
Der altehrbare Kaufmann hat so gelebt, bestenfalls wäre es so, sehe ich auch so. Ich glaube daran nicht mehr. Wir müssen ja nur nach Deutschland schauen, wo die Auto-/Zulieferkonzerne Heerscharen an Dienstleitern am Band und in den Büros einsetzen, um der Eignerfamilie noch ein bisschen mehr Dividende auszahlen zu können (weil natürlich IGM-Angehörige im Betrieb teurer und schwieriger vor die Tür zu setzen sind, wenn mal eine Sales Delle kommt).

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:31 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Du siehst kein Problem darin, dass jemand mit einem Einkommen von 40 Millionen (und den Reichtum sieht man dann auch an den Immobilien etc.) weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester?


Beide Aussagen sind komplett falsch:

1. auf das Einkommen zahlt er volle Einkommenssteuer. Die Ersteller der Studie wollen aber den Zuwachs an Vermögen zum Gegenstand der Besteuerung machen.

Es geht doch hier gerade darum, dass Leute wie Bezos, Musk, etc teilweise in manchen Jahren garkeine income tax Zahlen, weil sie es eben durch entsprechende Schlupflöcher vermeiden können und sich Ihr "Einkommen" eben größtenteils aus Assets generiert, die nicht unter die Einkommenssteuer fallen. Die meisten Leute unterscheiden im Allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwischen Arbeitseinkommen als zu versteuernder Lohn und den Einkommensquellen, um die es hier geht. Das weißt du auch sicher ganz genau, aber versuchst schlaumeierisch so zu tun, als wäre das alles ganz fair.

2. selbst wenn Bezos nur 1% Steuern auf seine vermeintlichen $40 Mio bezahlt, wären das $400.000. So viel Steuern zahlt eine Krankenschwester vielleicht in ihrem ganzen Leben.

Ja und? Irgendwie hast du scheinbar denn Sinn eines relativen und progressiven Steuersystems noch nicht verstanden.


Das stimmt. Ein Prozess hin zu einer faireren Gesellschaft und weg von brandgefährlichen politischen Irrwegen führt nur über eine sinnvolle Vermögenssteuer. Insbesondere bei Vermögen im Stile von Bezos oder den Quandts muss man überlegen, inwieweit man das anpassen sollte/könnte (ohne, dass ich da jetzt ein Experte bin).


Bezos ist doch ein grottenschlechtes Beispiel. Der Mann hat einen Klimafond in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufgelegt. Um das zu matchen müssen wir viel CO2 Steuer zahlen ohne einen Cent zurück zu bekommen. Gates hat Trinkwasseranlagen überall auf dem afrikanischen Kontinent errichtet und fördert so viel Forschung.

Das Problem ist, dass einige das Geld lieber in Nationalstaaten sehen wollen, weil sonst keine Umverteilung möglich ist die einige Parteien auf der Welt dringend benötigen, weil sie ohne gar keine Ideen haben. Ich finde Konsum persönlich viel zielführender.


Nein, du bringst verschiedene Elemente durcheinander. Ich kann nicht beurteilen, was genau in diesem Klimafonds passiert, was mit dem Geld konkret wo gemacht wird. Aber davon können sich die mies bezahlten Amazon Mitarbeiter, gerade in den USA, ad-hoc relativ wenig kaufen. Ist ja möglicherweise eine legitime philanthropische Selbstbeweihräucherung, aber das führt ja erst einmal nicht zu sozialer Gerechtigkeit. Im Gegenteil, genau da werden die Trump Wähler hervorkommen und sagen "Fuck you and your climafonds dude, I need move to my second to in order to pay my bills".


Wir sind aber nicht in den USA. Und Klimaschutz ist wichtig, größe Aufgabe überhaupt. Da wird uns all die soziale Gerechtigkeit nicht helfen, wenn der Planet unbewohnbar wird.


Es geht in dem Thread um Fragen der Besteuerung und nicht um Klimaschutz, so wie ich es verstehe.
Fernab davon, dass die gleichen gesellschaftlichen Gräben (auch durch Jobs à la Amazon Logistiker und co) ebenso in Deutschland erkennbar werden, siehe AfD.


Das hat aber nichts mit der Einkommensteuer zu tun, sondern mit uns allen als geizigen Konsumenten. Zumindest meine Meinung. Uns kann es doch alles nicht günstig genug sein.

Das sehe ich genauso, der Hebel kann nur die Vermögenssteuer sein.


Und hier würde ich widersprechen. Die Vermögenssteuer ist nichts anderes als eine Störung des Systems. Diesen Effekt gleicht der Markt durch höhere Preise einfach aus.


Stimmt, nur dass dann eben deutlich mehr Personen am Konsum teilnehmen könnten (wenn die Preise nicht 1zu1 steigen). Das Geld zirkuliert wieder. Der typische Amazon-Mitarbeiter, um beim Beispiel zu bleiben, spart ja gar nichts, um irgendwo konsumieren zu können. Unter anderem, weil ein Bezos auf knapp 200 Mrd. Euro sitzt und miserabel bezahlte Jobs flächendeckend einsetzt.

Zunächst ist es aber kein 1 Personenbetrieb. Aber nehmen wir mal die Tatsache, dass inzwischen 1,3 Millionen Menschen weltweit für diesen Konzern arbeiten. Dann ist sein Reichtum irgendwie verdient, wenn ich den Aufwuchs bedenke von ein paar Hanseln. Ich schätze mal 30-40 Milliarden Gehälter zahlen die pro Jahr dann auch aus.

Könnten die Menschen übrigens nicht, denn der alte Fußballspruch gilt weiter. Die Flut hebt alle Bote, nicht nur die eben so schwimmen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Thauron, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 15:25 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Donnerstag, 10.06.2021, 20:46 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Puh, harte Nummer, dass mit dem Kapital... muss ich noch mal bei Kalle Marx und der Akkumulation nach schlagen...

Amazon stellt gar nichts her die verteilen einfach nur Ware. Facebook verteilt einfach nur Werbung. Apple stellt Luxus IT Geräte mit Lohn und Umwelt Dumping her, Tesla baut Autos mit Steuer Begünstigung und Prämien..

Die Aktien Werte sind komplett irre bei allen durch die Decke gegangen. Die Bewertung ist komplett irre. Die Vermögens Zuwächse daraus werden gar nicht erfasst. Die Transaktionssteuer kommt auch nicht. Während all der Zeit zahlt Amazon nicht den Tarif der Logistik...

Marx lag natürlich in seiner Analyse richtig, nur das mit den explodieren Börsen Werten und Luft Bewertung konnte Er so noch nicht sehen.

Vermögen privatisieren und Verluste sozialisieren und dann immer das Märchen von den geschaffenen Arbeitsplätzen erzählen, erinnere mich das nächste Mal dran wenn wieder Niedriglohnsektoren (Hallo Gerhard) geschaffen werden und nach dem Staat gerufen wird...

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

herrNick @, Donnerstag, 10.06.2021, 20:51 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Die Aktien Werte sind komplett irre bei allen durch die Decke gegangen. Die Bewertung ist komplett irre. Die Vermögens Zuwächse daraus werden gar nicht erfasst. Die Transaktionssteuer kommt auch nicht. Während all der Zeit zahlt Amazon nicht den Tarif der Logistik...

Welchen Tarif fändest Du denn für Beschäftigte im Amazon Lager richtiger? Ernst gemeinte Frage. Oder geht es Die nicht um die Beschäftigten im Lager?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

markus @, Donnerstag, 10.06.2021, 21:25 (vor 138 Tagen) @ herrNick

Die Aktien Werte sind komplett irre bei allen durch die Decke gegangen. Die Bewertung ist komplett irre. Die Vermögens Zuwächse daraus werden gar nicht erfasst. Die Transaktionssteuer kommt auch nicht. Während all der Zeit zahlt Amazon nicht den Tarif der Logistik...


Welchen Tarif fändest Du denn für Beschäftigte im Amazon Lager richtiger? Ernst gemeinte Frage. Oder geht es Die nicht um die Beschäftigten im Lager?

Rupos Darstellung stimmt so zudem nicht. Amazon zahlt etwa auf dem Niveau des Logistiktarifs. Verdi ist allerdings der Ansicht, dass nach dem besseren Tarif Einzel- und Versandhandel gezahlt werden muss. Amazon möchte nicht nach dem für sie ungünstigeren Tarif zahlen und schon gar nicht tarifgebunden sein, was ihr gutes Recht ist. Die Beschäftigten streiken seit Jahren für die Tarifbindung, was ebenfalls ihr gutes Recht ist. Amazon unterschreibt aber keinen Tarifvertrag, was wiederum ebenfalls ihr gutes Recht ist. Warum Amazon nicht verhandelt und nicht unterschreibt, ist relativ einfach zu beantworten: Wenn von 2.000 Beschäftigen 200 streiken, läuft der Betrieb mit einer minimalen Einschränkung weiter. Der Streik bringt also bei weitem nicht genug, um Amazon zu einem Tarifabschluss zwingen zu können. Es müssten sich zunächst (deutlich) mehr Mitarbeiter anschließen, um ausreichend Druck aufbauen zu können. Das ist seit Jahren aber nicht der Fall. Da dies nicht der Fall ist, ist das ein Indiz dafür, dass die deutliche Mehrheit der Belegschaft mit der Bezahlung zufrieden ist. Sonst würden sie ja etwas daran ändern und sich den streikenden Mitarbeitern einfach anschließen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

seppel-87, Donnerstag, 10.06.2021, 21:57 (vor 138 Tagen) @ markus

Die Aktien Werte sind komplett irre bei allen durch die Decke gegangen. Die Bewertung ist komplett irre. Die Vermögens Zuwächse daraus werden gar nicht erfasst. Die Transaktionssteuer kommt auch nicht. Während all der Zeit zahlt Amazon nicht den Tarif der Logistik...


Welchen Tarif fändest Du denn für Beschäftigte im Amazon Lager richtiger? Ernst gemeinte Frage. Oder geht es Die nicht um die Beschäftigten im Lager?


Rupos Darstellung stimmt so zudem nicht. Amazon zahlt etwa auf dem Niveau des Logistiktarifs. Verdi ist allerdings der Ansicht, dass nach dem besseren Tarif Einzel- und Versandhandel gezahlt werden muss. Amazon möchte nicht nach dem für sie ungünstigeren Tarif zahlen und schon gar nicht tarifgebunden sein, was ihr gutes Recht ist. Die Beschäftigten streiken seit Jahren für die Tarifbindung, was ebenfalls ihr gutes Recht ist. Amazon unterschreibt aber keinen Tarifvertrag, was wiederum ebenfalls ihr gutes Recht ist. Warum Amazon nicht verhandelt und nicht unterschreibt, ist relativ einfach zu beantworten: Wenn von 2.000 Beschäftigen 200 streiken, läuft der Betrieb mit einer minimalen Einschränkung weiter. Der Streik bringt also bei weitem nicht genug, um Amazon zu einem Tarifabschluss zwingen zu können. Es müssten sich zunächst (deutlich) mehr Mitarbeiter anschließen, um ausreichend Druck aufbauen zu können. Das ist seit Jahren aber nicht der Fall. Da dies nicht der Fall ist, ist das ein Indiz dafür, dass die deutliche Mehrheit der Belegschaft mit der Bezahlung zufrieden ist. Sonst würden sie ja etwas daran ändern und sich den streikenden Mitarbeitern einfach anschließen.

Also was verdient man dennndie Stunde im Logistiktarif als ungelernte Kraft. Man braucht doch mindestens ca. 14,50€ die Stunde das man mit z.B 2 Kindern kein Aufstocker ist. Für mich ist klar, Arbeitsplatze die so schlecht bezahlt sind, dass sie vom Staat bezuschusst werden müssen, gehören abgeschafft. Also besser bezahlt. Das ist doch das perverse an dem System.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Donnerstag, 10.06.2021, 21:06 (vor 138 Tagen) @ herrNick

Die Amazon-Beschäftigten fordern ein Tarifeinkommen wie im Einzel- und Versandhandel

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/1808901/ewiger-tarifkonflikt-zwischen-amazon-und-verdi

Wobei die ganze Arbeitsbedingungen bei Amazon schon sehr speziell sind
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/weltmacht-amazon---das-reich-des-jeff-bezos-100.html
absolut sehenswert!

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

herrNick @, Donnerstag, 10.06.2021, 21:33 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Die Amazon-Beschäftigten fordern ein Tarifeinkommen wie im Einzel- und Versandhandel

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/1808901/ewiger-tarifkonflikt-zwischen-amazon-und-verdi

Findest Du das passender als Logistik?

Wobei die ganze Arbeitsbedingungen bei Amazon schon sehr speziell sind
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/weltmacht-amazon---das-reich-des-jeff-bezos-100.html
absolut sehenswert!

Anderes Thema und natürlich schlimm.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

markus @, Donnerstag, 10.06.2021, 22:11 (vor 138 Tagen) @ herrNick

Die Amazon-Beschäftigten fordern ein Tarifeinkommen wie im Einzel- und Versandhandel

https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/1808901/ewiger-tarifkonflikt-zwischen-amazon-und-verdi


Findest Du das passender als Logistik?

Der Tarif Einzel- und Versandhandel hat die besseren Konditionen. Im Vergleich zum Logistik Tarif zahlt Amazon nicht schlechter. Der Einstiegslohn liegt etwa bei 11,82€. Dazu kommen monatliche Prämien von bis zu 12% sowie zum Teil Überstundenzuschläge von 80%. Ich war doch etwas überrascht, als ich eine Abrechnung von Amazon gesehen habe bei der ein einfacher Level 1 Mitarbeiter (niedrigste Stufe) bei etwa 2.400€ Brutto liegt (etwa 2.000€ Grundlohn und im Schnitt 400€ die oben genannten Prämien und Zuschläge). Natürlich ist das trotzdem nicht viel. Aber für den Job musst du nichts gelernt haben. Da kannst du ohne Ausbildung und auch ohne deutsche Sprachkenntnisse anfangen. Da gibt es andere Arbeitgeber, die deutlich weniger zahlen.

Der Druck bei Amazon ist ein anderes Thema und schon eher kritikwürdig. Da scheint es so zu sein, dass umfangreiche technische Überwachungssysteme eingesetzt werden, bei denen es Bedenken gibt hinsichtlich des Datenschutzes gibt. Dem könnte ein starker Betriebsrat einen Riegel vorschieben, da derartige technische Einrichtungen mitbestimmungspflichtig sind und die Maßnahmen auch immer verhältnismäßig sein müssen. Lückenlose Leistungsüberwachungen sind jedenfalls nicht rechtmäßig.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 10.06.2021, 21:12 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Meine Schwester arbeitet im Lederwareneinzelhandel. Das ist etwas völlig anderes, als jeder Job bei Amazon.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:34 (vor 138 Tagen) @ Thauron
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 20:38

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.

Mit 30.000 USD kannst du in vielen Regionen, in denen Amazon mit vielen Mitarbeitern operiert, nicht einmal eine Hundehütte mieten. Das ist eben das Kernproblem, der Wink Richtung Akademiker. Einfache aber dennoch harte Arbeit muss sich zumindest in dem Maße lohnen, dass man mit einem genügsamen Lebensstil seinen Wohlstand Schritt für Schritt verbessern kann. So wie es in den 60er-90er Jahren der Fall war. Bezos schafft zwar Jobs, aber zu größtenteils miserablen Bedingungen.
Was gesellschaftlich dabei herauskommt, hat man in den USA der vergangenen Jahre gesehen. Biden scheint das kapiert zu haben. Mit Sicherheit der letzte Schuss vor den Bug in den Staaten, bevor es richtig knallt.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jurist81, Langenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 20:25 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Spar es Dir. Die, die es verstehen, sind qualifiziert genug, so viel verdienen zu können, dass sich dieser Drang nach einer Neidsteuer sich nicht nur moralisch als Ärgernis darstellt, sondern sich als faktische Belastung herausstellt.

Die, die es nicht verstehen wollen, fordern einfach mehr Geld von den Anderen. Es reicht den Ichems dieser Welt ja nicht aus, wenn man den halben Tag für ihn arbeitet. Da muss noch mehr kommen. Sehr unerfreuliche Mischung aus Gier und Neid.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jarou9 @, Saarland, Donnerstag, 10.06.2021, 20:52 (vor 138 Tagen) @ Jurist81

Sehe es gerne umgekehrt. Leute die gut (oder auch sehr gut verdienen) stöhnen nicht immer unter der Steuerlast. Ich zahle Spitzensteuersatz an der unteren Grenze. Würde ich das doppelte verdienen, würde ich die Steuern noch gerner zahlen, bleibt ja auch genug über. Verdiene ich 100% mehr Gehalt, stören mich theoretisch sogar 5-10% mehr Steuern nicht.

Stattdessen zahlen manche Menschen einen prozentuell geringeren Anteil Abgaben, kommen dadurch aber in manche finanziellen Nöte, wenn man was am Auto ist etc.

Die berühmte Entlastung der mittleren und unteren Einkommen. Wobei "mittler" ja sehr weit gefasst werden kann. Über eine Einkommenssteuer kriegst du aber eh nur "Peanuts". Die Menschen mit wirklich, wirklich viel Geld juckt das alles nicht.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:56 (vor 138 Tagen) @ Jarou9

Sehe es gerne umgekehrt. Leute die gut (oder auch sehr gut verdienen) stöhnen nicht immer unter der Steuerlast. Ich zahle Spitzensteuersatz an der unteren Grenze. Würde ich das doppelte verdienen, würde ich die Steuern noch gerner zahlen, bleibt ja auch genug über. Verdiene ich 100% mehr Gehalt, stören mich theoretisch sogar 5-10% mehr Steuern nicht.

Stattdessen zahlen manche Menschen einen prozentuell geringeren Anteil Abgaben, kommen dadurch aber in manche finanziellen Nöte, wenn man was am Auto ist etc.

Die berühmte Entlastung der mittleren und unteren Einkommen. Wobei "mittler" ja sehr weit gefasst werden kann. Über eine Einkommenssteuer kriegst du aber eh nur "Peanuts". Die Menschen mit wirklich, wirklich viel Geld juckt das alles nicht.

Wobei die Diskussionen über Einkommenssteuer eigentlich nicht viel bringen. Jemand der für sein Geld arbeiten muss, ist im engeren Sinn aus meiner Sicht nicht reich, bzw. in dem Maße reich, als dass man eine Neiddebatte führen müsste. Auch ein Fußballprofi oder ein DAX-CEO sind nur unbedeutende Fische, volkswirtschaftlich gesehen.
Man muss sich Gedanken über eine sinnvolle Vermögenssteuer machen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 20:38 (vor 138 Tagen) @ Jurist81

Spar es Dir. Die, die es verstehen, sind qualifiziert genug, so viel verdienen zu können, dass sich dieser Drang nach einer Neidsteuer sich nicht nur moralisch als Ärgernis darstellt, sondern sich als faktische Belastung herausstellt.

Die, die es nicht verstehen wollen, fordern einfach mehr Geld von den Anderen. Es reicht den Ichems dieser Welt ja nicht aus, wenn man den halben Tag für ihn arbeitet. Da muss noch mehr kommen. Sehr unerfreuliche Mischung aus Gier und Neid.

Bist du eigentlich ein Meme oder ein echter User?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jurist81, Langenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 20:47 (vor 138 Tagen) @ Johan

Ist schon ärgerlich, wenn man den linken Forenzeitgeist, dass die anderen immer mehr bezahlen sollen, nicht nur nicht teilt, sondern diesen auch ablehnt? Klar, ich kann es mir leicht machen wie der Rest der Welt und die neidzerfressene Heulerei nach Umverteilung ignorieren. Aber warum sollte ich?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 20:51 (vor 138 Tagen) @ Jurist81

die neidzerfressene Heulerei nach Umverteilung

Ich sag zu 90% Meme.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jurist81, Langenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 21:12 (vor 138 Tagen) @ Johan

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 21:22 (vor 138 Tagen) @ Jurist81

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.

Dein Algorithmus beeindruckt mich auch nicht unbedingt. Da habe ich schon kreativere Juli-Bots gesehen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 22:46 (vor 138 Tagen) @ Johan

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.


Dein Algorithmus beeindruckt mich auch nicht unbedingt. Da habe ich schon kreativere Juli-Bots gesehen.

Faszinierend. Komischerweise ist der Kollege niemals Mitglied der JuLis gewesen (und es ist schade, dass das mit dem Treffen beim Abholen des Autos meinem Kanzleiwechsel zum Opfer gefallen ist).

Ansonsten sehe ich hier einen User, der wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und halt andere, deren Ergüsse auf dem Niveau "Oh, der kann mehr für mich bezahlen' sind.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 22:51 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.


Dein Algorithmus beeindruckt mich auch nicht unbedingt. Da habe ich schon kreativere Juli-Bots gesehen.


Faszinierend. Komischerweise ist der Kollege niemals Mitglied der JuLis gewesen (und es ist schade, dass das mit dem Treffen beim Abholen des Autos meinem Kanzleiwechsel zum Opfer gefallen ist).

Ansonsten sehe ich hier einen User, der wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und halt andere, deren Ergüsse auf dem Niveau "Oh, der kann mehr für mich bezahlen' sind.

Köstlich. Der Jurist kann Einkommenssteuer nicht von Kapitalertragssteuer unterscheiden und fällt eben selbst nur durch Parolen und Ergüsse auf und du erkennst dann Dumpfbacken nur auf der anderen Seite.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Jurist81, Langenberg, Freitag, 11.06.2021, 06:47 (vor 138 Tagen) @ Johan

Bitte was kann ich nicht? Ich habe ja schon gemerkt, dass Du massive Probleme mit Textverständnis hast. Aber zeig mir mal bitte, wo ich das nicht unterschieden habe oder gleich gestellt habe? Das lustige ist an Deiner Aussage ist ja sogar, dass Dir nicht einmal bewusst sein dürfte, dass die „Kapitalertragssteuer“ eine der sieben Formen der Einkommensteuer ist mit der Besonderheit des Quellenabzugs und des einheitlichen Tarifs. Aber machen wir es kurz: unsere unterschiedlichen ideologischen Auffassungen rühren offenbar nicht nur von unterschiedlichen Lebensbedingungen. Daher bezweifle ist stark, dass wir jemalsauf einen Nenner kommen.

@MarcBVB ich habe jetzt bis zum 2.8. Urlaub, vielleicht kriegen wir ja ein Treffen in der Zeit hin. Ich bin nur vom 5.-20.7. fort.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 22:56 (vor 138 Tagen) @ Johan

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.


Dein Algorithmus beeindruckt mich auch nicht unbedingt. Da habe ich schon kreativere Juli-Bots gesehen.


Faszinierend. Komischerweise ist der Kollege niemals Mitglied der JuLis gewesen (und es ist schade, dass das mit dem Treffen beim Abholen des Autos meinem Kanzleiwechsel zum Opfer gefallen ist).

Ansonsten sehe ich hier einen User, der wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und halt andere, deren Ergüsse auf dem Niveau "Oh, der kann mehr für mich bezahlen' sind.


Köstlich. Der Jurist kann Einkommenssteuer nicht von Kapitalertragssteuer unterscheiden und fällt eben selbst nur durch Parolen und Ergüsse auf und du erkennst dann Dumpfbacken nur auf der anderen Seite.

Och Schnucki, müssen wir jetzt ad hominem kommen?

Ihr könnt ja weiter eure Neidsteuer fordern. Sie bringt halt nur volkswirtschaftlich nichts, sondern dient nur zum Befriedigen der Neidinstinkte.

Dann wird das Geld halt in nem Land angelegt, wo der Fiskus die Kralle nicht drauf bekommt. Oder unterm Kopfkissen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Donnerstag, 10.06.2021, 23:43 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.


Dein Algorithmus beeindruckt mich auch nicht unbedingt. Da habe ich schon kreativere Juli-Bots gesehen.


Faszinierend. Komischerweise ist der Kollege niemals Mitglied der JuLis gewesen (und es ist schade, dass das mit dem Treffen beim Abholen des Autos meinem Kanzleiwechsel zum Opfer gefallen ist).

Ansonsten sehe ich hier einen User, der wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und halt andere, deren Ergüsse auf dem Niveau "Oh, der kann mehr für mich bezahlen' sind.


Köstlich. Der Jurist kann Einkommenssteuer nicht von Kapitalertragssteuer unterscheiden und fällt eben selbst nur durch Parolen und Ergüsse auf und du erkennst dann Dumpfbacken nur auf der anderen Seite.


Och Schnucki, müssen wir jetzt ad hominem kommen?

Ihr könnt ja weiter eure Neidsteuer fordern. Sie bringt halt nur volkswirtschaftlich nichts, sondern dient nur zum Befriedigen der Neidinstinkte.

Dann wird das Geld halt in nem Land angelegt, wo der Fiskus die Kralle nicht drauf bekommt. Oder unterm Kopfkissen.

Du meinst Ad hominem so wie in: "Es reicht den Ichems dieser Welt ja nicht aus, wenn man den halben Tag für ihn arbeitet. Da muss noch mehr kommen. Sehr unerfreuliche Mischung aus Gier und Neid." oder "neidzerfressene Heulerei nach Umverteilung"?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Thauron, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 23:18 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB


Ihr könnt ja weiter eure Neidsteuer fordern. Sie bringt halt nur volkswirtschaftlich nichts, sondern dient nur zum Befriedigen der Neidinstinkte.

Kritisiert man die Bayern, werfen einem deren Fans ja sehr schnell vor, man sei nur neidisch, um die Kritik im Keim zu ersticken.

Dasselbe kann man immer wieder hier in diesem Forum beobachten, wenn der Kapitalismus oder die Vermögensverteilung kritisiert werden.

Von daher: Belege, dass Neid der Antrieb der Kritiker ist.

Dass du gerade Ad hominem anmerkst und dann gleichzeitig mit der killer phrase "Neid" kommst, ist dir anscheinend nicht aufgefallen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 23:27 (vor 138 Tagen) @ Thauron


Ihr könnt ja weiter eure Neidsteuer fordern. Sie bringt halt nur volkswirtschaftlich nichts, sondern dient nur zum Befriedigen der Neidinstinkte.


Kritisiert man die Bayern, werfen einem deren Fans ja sehr schnell vor, man sei nur neidisch, um die Kritik im Keim zu ersticken.

Dasselbe kann man immer wieder hier in diesem Forum beobachten, wenn der Kapitalismus oder die Vermögensverteilung kritisiert werden.

Von daher: Belege, dass Neid der Antrieb der Kritiker ist.

Dass du gerade Ad hominem anmerkst und dann gleichzeitig mit der killer phrase "Neid" kommst, ist dir anscheinend nicht aufgefallen.

Komisch, immer, wenn es um Vermögenssteuer geht, kommt "Der darf aber nicht so viel haben" als Argument.

Das ist aber nunmal keins.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

DomJay @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 22:57 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Das (zusammen mit Deinen obrigen Beiträgen)indiziert, dass Dein Textverständnis, Deine Faktenkenntnis und Dein Urteilsvermögen ungefähr auf einem Level sind.


Dein Algorithmus beeindruckt mich auch nicht unbedingt. Da habe ich schon kreativere Juli-Bots gesehen.


Faszinierend. Komischerweise ist der Kollege niemals Mitglied der JuLis gewesen (und es ist schade, dass das mit dem Treffen beim Abholen des Autos meinem Kanzleiwechsel zum Opfer gefallen ist).

Ansonsten sehe ich hier einen User, der wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und halt andere, deren Ergüsse auf dem Niveau "Oh, der kann mehr für mich bezahlen' sind.


Köstlich. Der Jurist kann Einkommenssteuer nicht von Kapitalertragssteuer unterscheiden und fällt eben selbst nur durch Parolen und Ergüsse auf und du erkennst dann Dumpfbacken nur auf der anderen Seite.


Och Schnucki, müssen wir jetzt ad hominem kommen?

Ihr könnt ja weiter eure Neidsteuer fordern. Sie bringt halt nur volkswirtschaftlich nichts, sondern dient nur zum Befriedigen der Neidinstinkte.

Dann wird das Geld halt in nem Land angelegt, wo der Fiskus die Kralle nicht drauf bekommt. Oder unterm Kopfkissen.

Wieso, man kann doch eine Mauer bauen und die Menschen vor der Ausreise abhalten. Ist heute so modern (Weißrussland) wie bei Erich. ;)

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Grigori, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 18:44 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Lasst uns einfach alle solche "Macher" werden, die nur vom "Arbeitsplätze schaffen" leben. Dann brauchen wir alle nicht mehr zu arbeiten.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Donnerstag, 10.06.2021, 22:48 (vor 138 Tagen) @ Grigori

Lasst uns einfach alle solche "Macher" werden, die nur vom "Arbeitsplätze schaffen" leben. Dann brauchen wir alle nicht mehr zu arbeiten.

Success is like being pregnant. Everyone congratulates you but nobody knows how often you've been fucked.

Was hindert dich daran, ein Macher zu werden? Wahrscheinlich der Mangel an Ideen und die Möglichkeit, diese umzusetzen. Keine Lust auf Risiko, lieber Vollkasko.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Johan, Bremen, Freitag, 11.06.2021, 00:03 (vor 138 Tagen) @ MarcBVB

Lasst uns einfach alle solche "Macher" werden, die nur vom "Arbeitsplätze schaffen" leben. Dann brauchen wir alle nicht mehr zu arbeiten.


Success is like being pregnant. Everyone congratulates you but nobody knows how often you've been fucked.

Was hindert dich daran, ein Macher zu werden? Wahrscheinlich der Mangel an Ideen und die Möglichkeit, diese umzusetzen. Keine Lust auf Risiko, lieber Vollkasko.

Was machst du eigentlich von Beruf? Motivationscoach auf Youtube? Hängt bei dir ein Poster von Carsten Maschmeyer im Büro?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

MarcBVB @, Duisburg, Freitag, 11.06.2021, 00:09 (vor 138 Tagen) @ Johan

Lasst uns einfach alle solche "Macher" werden, die nur vom "Arbeitsplätze schaffen" leben. Dann brauchen wir alle nicht mehr zu arbeiten.


Success is like being pregnant. Everyone congratulates you but nobody knows how often you've been fucked.

Was hindert dich daran, ein Macher zu werden? Wahrscheinlich der Mangel an Ideen und die Möglichkeit, diese umzusetzen. Keine Lust auf Risiko, lieber Vollkasko.


Was machst du eigentlich von Beruf? Motivationscoach auf Youtube? Hängt bei dir ein Poster von Carsten Maschmeyer im Büro?

Ich zitiere kurz aus der Twitter-Biographie eines geschätzten Kollegen:

"Ich habe Recht. Und verkaufe es Ihnen."

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

NGM, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 18:43 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.

Die 15$ gabs aber auch nur durch Druck von Politikern. Man wollte ja den Bezos Act einführen und deshalb hat Amazon den Lohn auf 15$ erhöht.
Die Arbeitsbedingungen unter Amazon sind recht beschissen, Fahrer pinkeln und kacken in Flaschen und einiges landet wohl auch auf Paketen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

General174, Düsseldorf, Donnerstag, 10.06.2021, 18:55 (vor 138 Tagen) @ NGM

Die 15$ gabs aber auch nur durch Druck von Politikern. Man wollte ja den Bezos Act einführen und deshalb hat Amazon den Lohn auf 15$ erhöht.
Die Arbeitsbedingungen unter Amazon sind recht beschissen, Fahrer pinkeln und kacken in Flaschen und einiges landet wohl auch auf Paketen.

Außerdem sind 15$ nicht viel in bestimmten Teilen der USA. In kalifornischen Städten oder New York kann man davon dann nur bedingt gut leben (hier gelten diese 15$ nämlich. Anscheinend noch nicht überall). Hinzu kommt ja noch, dass eine gute Krankenversicherung in den USA recht teuer sein dürfte. Wenn die Kinder dann noch auf eine ordentliche Schule und später studieren sollen, muss wohl mehr zu Seite gelegt werden als bei uns.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:51 (vor 138 Tagen) @ General174

Die 15$ gabs aber auch nur durch Druck von Politikern. Man wollte ja den Bezos Act einführen und deshalb hat Amazon den Lohn auf 15$ erhöht.
Die Arbeitsbedingungen unter Amazon sind recht beschissen, Fahrer pinkeln und kacken in Flaschen und einiges landet wohl auch auf Paketen.


Außerdem sind 15$ nicht viel in bestimmten Teilen der USA. In kalifornischen Städten oder New York kann man davon dann nur bedingt gut leben (hier gelten diese 15$ nämlich. Anscheinend noch nicht überall). Hinzu kommt ja noch, dass eine gute Krankenversicherung in den USA recht teuer sein dürfte. Wenn die Kinder dann noch auf eine ordentliche Schule und später studieren sollen, muss wohl mehr zu Seite gelegt werden als bei uns.

Man kann davon in den Regionen an der West- und Ostküste gar nicht leben. Die meisten Amazonler haben einen Zweit- oder sogar Drittjob.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Fred789, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 18:35 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Es sind nicht die "Macher" die Milliarden Dollar Werte und sprudelnde Steuereinnahmen schaffen, sondern die Millionen von Arbeitnehmer*innen. Ohne die würde gar nichts laufen. Und die schaffen die Werte. Ohne Arbeitnehmer*innen hätten deine "Macher" nicht mal ein Frühstücksei auf dem Küchentisch.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Matti @, Brisbane, Donnerstag, 10.06.2021, 16:24 (vor 138 Tagen) @ Thauron

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 16:54 (vor 138 Tagen) @ Matti
bearbeitet von Kaz, Donnerstag, 10.06.2021, 16:59

https://www.washingtonpost.com/outlook/2021/04/14/wealth-tax-capital-gains-billionaires/

Was für ein Schwachsinn. Wenn ich eine Aktie halte, die am Stichtag einen Kurs von 100 Euro hat und für mich in dem Moment sagen wir 200.000€ wert ist, dann bezahle ich darauf meine Steuern, ohne die Aktie zu verkaufen. Am nächsten Tag gibts dann einen riesigen Kurscrash und meine Aktien sind vielleicht weniger Wert, als die Steuern die ich bezahlt habe. Ist bei spekulativen Assets durchaus denkbar.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 15:56 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.

Tolle Arbeitsplätze sind das, bei denen du die gesamte Zeit über per Funksignal auf Produktivität kontrolliert wirst und zur Performance Analyse eingeladen wirst, sobald du es wagst, in deiner Schicht zweimal pissen zu gehen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Burgsmüller84 @, Donnerstag, 10.06.2021, 15:46 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Und in deiner Lebenswelt ist es sinnvoll, dass jemand mit 40 Millionen Jahreseinkommen, sich so arm rechnen lassen kann, dass er weniger Steuern zahlt als diejenigen mit dem kleinsten, noch besteuerten Lohn? Weniger Steuern als Paketfahrer oder Krankenschwestern?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Chill-Instructor @, Fußball muss bezahlbar sein, Donnerstag, 10.06.2021, 15:42 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.

Kolja Barghoorn, bist du es? ;)

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 10.06.2021, 15:38 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.


Auf die 12. Danke!

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Blarry @, Essen, Donnerstag, 10.06.2021, 15:36 (vor 138 Tagen) @ Thauron

Bingo nach zwei Sätzen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

CedricVanDerGun, Hamburg, Donnerstag, 10.06.2021, 19:20 (vor 138 Tagen) @ Blarry

Bullshit Bingo?

Privates Gehalt vs. Konzern

Goalgetter1990 @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 14:52 (vor 138 Tagen) @ Rupo

Mal grundsätzlich:

Das Problem ist nicht der DAX-Vorstand oder der Fußball-Profi, der in Deutschland von seinen 3 Millionen Brutto-Jahresgehalt 1,2 Millionen an den Staat zahlt. Grundsätzlich muss es in unserer Gesellschaft ok sein, viel Geld zu verdienen, solange man entsprechend seinen Beitrag zahlt (ob der dann 42%, 45%, 50% oder 55% betragen sollte, kann man diskutieren). Die im Artikel genannten Beispiele beziehen sich nicht umsonst insbesondere auf die USA (zudem handelt es sich wie schon beschrieben um nicht-realisierte Vermögenszuwächse durch Aktienanteile, die selbstverständlich steuerlich anders zu behandeln sind als ausgezahltes Gehalt).

Das Problem sind multinationale Konzerne, welche durch (aktuell legale) Steuervermeidungsmodelle praktisch keine Steuern zahlen. Solange hier legal gehandelt wird, kann man dies nur schwer den Unternehmen vorwerfen, die entsprechend gewinnorientiert ausgerichtet sind. Moralisieren hilft hier relativ wenig. Hier muss stattdessen international angesetzt werden, entweder durch eben Mindeststeuern oder durch Regulierung was die Verschiebung von Gewinnen und Umsätzen angeht.

Privates Gehalt vs. Konzern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:31 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 20:41

Mal grundsätzlich:

Das Problem ist nicht der DAX-Vorstand oder der Fußball-Profi, der in Deutschland von seinen 3 Millionen Brutto-Jahresgehalt 1,2 Millionen an den Staat zahlt. Grundsätzlich muss es in unserer Gesellschaft ok sein, viel Geld zu verdienen, solange man entsprechend seinen Beitrag zahlt (ob der dann 42%, 45%, 50% oder 55% betragen sollte, kann man diskutieren). Die im Artikel genannten Beispiele beziehen sich nicht umsonst insbesondere auf die USA (zudem handelt es sich wie schon beschrieben um nicht-realisierte Vermögenszuwächse durch Aktienanteile, die selbstverständlich steuerlich anders zu behandeln sind als ausgezahltes Gehalt).

Das Problem sind multinationale Konzerne, welche durch (aktuell legale) Steuervermeidungsmodelle praktisch keine Steuern zahlen. Solange hier legal gehandelt wird, kann man dies nur schwer den Unternehmen vorwerfen, die entsprechend gewinnorientiert ausgerichtet sind. Moralisieren hilft hier relativ wenig. Hier muss stattdessen international angesetzt werden, entweder durch eben Mindeststeuern oder durch Regulierung was die Verschiebung von Gewinnen und Umsätzen angeht.

Natürlich sind es nicht die Fußballprofis. Viele fühlen sich ja direkt angegriffen, wenn jemand von "Reiche höher besteuern" in den Raum wirft. Hierbei muss man aber sagen, es sollte dabei nicht um kleine Fische gehen, die 5 Millionen im Jahr verdienen oder auf 50 Millionen Euro sitzen. Es geht um das reichste Perzentil in den westlichen Gesellschaften, was maßgeblich für alle zunehmenden Ungleichheiten verantwortlich ist. Hinter multinationalen Konzernen stehen ja meistens Inhaber, Menschen und Familienclans, denen der ganze Bums gehört. Der kleine BMW CEO macht nicht den Unterschied, die Familie Klatten dahinter schon.

Privates Gehalt vs. Konzern

Yarmo10, Freitag, 11.06.2021, 14:56 (vor 137 Tagen) @ FourrierTrans

Natürlich sind es nicht die Fußballprofis. Viele fühlen sich ja direkt angegriffen, wenn jemand von "Reiche höher besteuern" in den Raum wirft. Hierbei muss man aber sagen, es sollte dabei nicht um kleine Fische gehen, die 5 Millionen im Jahr verdienen oder auf 50 Millionen Euro sitzen. Es geht um das reichste Perzentil in den westlichen Gesellschaften, was maßgeblich für alle zunehmenden Ungleichheiten verantwortlich ist. Hinter multinationalen Konzernen stehen ja meistens Inhaber, Menschen und Familienclans, denen der ganze Bums gehört. Der kleine BMW CEO macht nicht den Unterschied, die Familie Klatten dahinter schon.

Leute die 5 Millionen im Jahr verdienen oder auf 50 Millionen im Euro sitzen würde ich eher als Blauwal betiteln. Kleine Fische sind die, die 1.000 € Brutto verdienen. Auch 1.000.000 Eur Bruttojahresgehalt sollte mit mindestens 60 % versteuert werden.

Privates Gehalt vs. Konzern

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:54 (vor 138 Tagen) @ FourrierTrans

Mal grundsätzlich:

Das Problem ist nicht der DAX-Vorstand oder der Fußball-Profi, der in Deutschland von seinen 3 Millionen Brutto-Jahresgehalt 1,2 Millionen an den Staat zahlt. Grundsätzlich muss es in unserer Gesellschaft ok sein, viel Geld zu verdienen, solange man entsprechend seinen Beitrag zahlt (ob der dann 42%, 45%, 50% oder 55% betragen sollte, kann man diskutieren). Die im Artikel genannten Beispiele beziehen sich nicht umsonst insbesondere auf die USA (zudem handelt es sich wie schon beschrieben um nicht-realisierte Vermögenszuwächse durch Aktienanteile, die selbstverständlich steuerlich anders zu behandeln sind als ausgezahltes Gehalt).

Das Problem sind multinationale Konzerne, welche durch (aktuell legale) Steuervermeidungsmodelle praktisch keine Steuern zahlen. Solange hier legal gehandelt wird, kann man dies nur schwer den Unternehmen vorwerfen, die entsprechend gewinnorientiert ausgerichtet sind. Moralisieren hilft hier relativ wenig. Hier muss stattdessen international angesetzt werden, entweder durch eben Mindeststeuern oder durch Regulierung was die Verschiebung von Gewinnen und Umsätzen angeht.


Natürlich sind es nicht die Fußballprofis. Viele fühlen sich ja direkt angegriffen, wenn jemand von "Reiche höher besteuern" in den Raum wirft. Hierbei muss man aber sagen, es sollte dabei nicht um kleine Fische gehen, die 5 Millionen im Jahr verdienen oder auf 50 Millionen Euro sitzen. Es geht um das reichste Perzentil in den westlichen Gesellschaften, was maßgeblich für alle zunehmenden Ungleichheiten verantwortlich ist. Hinter multinationalen Konzernen stehen ja meistens Inhaber, Menschen und Familienclans, denen der ganze Bums gehört. Der kleine BMW CEO macht nicht den Unterschied, die Familie Klatten dahinter schon.

Edit: bzw. eher die Familie Quandt.

Privates Gehalt vs. Konzern

DB146, Lokschuppen, Donnerstag, 10.06.2021, 19:06 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

Volle Zustimmung!

Privates Gehalt vs. Konzern

Beethoven @, Bonn, Donnerstag, 10.06.2021, 16:57 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

Hier hast du völlig Recht aber auf der anderen Seite muss man doch inzwischen blöd sein seine eigenen Steuern nicht so runterzurechnen das man kaum was zahlen muss.

Zur Not muss man wie die Superreichen halt mit Schenkungen und ähnlichem arbeiten. Ein Freund hat sich eine Limited in Malta eröffnet für ca. 3k€ und zahlt jetzt die dortige Kapitalertragssteuer von, Oh wait, es gibt keine. Wenn man investiert lohnt es sich sehr schnell wenn man keine Kapitalertragsteuer zahlen muss.

Es bleibt dabei, eine Versteuerung nur von Einkommen und nicht vom Besitz ist hochgradig ungerecht wenn man schaut wie das Geld so verteilt ist.

Privates Gehalt vs. Konzern

oltuenne, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 18:34 (vor 138 Tagen) @ Beethoven

Und was macht er dann mit dem Geld in Malta?

Privates Gehalt vs. Konzern

Melange @, Berlin, Donnerstag, 10.06.2021, 15:19 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 16:32 (vor 138 Tagen) @ Melange

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.

In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.
Es wird Zeit dass mal wieder Geld für Bildung Sicherheit und Infrastruktur ausgegeben wird. Mehr Umverteilung braucht es aber sicherlich nicht und Einnahmen sind auch genug da. Die Leute zahlen Steuern auf ihr Einkommen, aber wir sollten von Unternehmern nicht verlangen dass sie ihre Unternehmen verkaufen müssen nur um Steuern zu zahlen. Darunter würden wir viel mehr leiden

Privates Gehalt vs. Konzern

Daniel_nette @, Howi, Freitag, 11.06.2021, 07:15 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.
Es wird Zeit dass mal wieder Geld für Bildung Sicherheit und Infrastruktur ausgegeben wird. Mehr Umverteilung braucht es aber sicherlich nicht und Einnahmen sind auch genug da. Die Leute zahlen Steuern auf ihr Einkommen, aber wir sollten von Unternehmern nicht verlangen dass sie ihre Unternehmen verkaufen müssen nur um Steuern zu zahlen. Darunter würden wir viel mehr leiden

Wäre nur gerecht wenn die "Reichen" sich nicht arm rechnen können und genauso ihren Anteil an den Steuern wie sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, dann hätten der Staat 100 Milliarden mehr Einnahmen und man könnte Infrastruktur, Bildung und Forschung so finanzieren wie es notwendig wäre. Es gehen dem Staat ca. 100 Milliarden pro Jahr durch Arm Rechnen von Unternehmen durch die "lappen" man kann den Staat auch so arm machen das er nicht mehr funktioniert. Das wurde jahrelang betrieben und jetzt wundert man sich wieso IT in der öffentlichen Verwaltung oder auch um ein anderes Beispiel zu nehmen im "Genehmigungsverfahren von Bauanträgen" im Bauamt nicht funktioniert. Das hat nicht nur mit ineffizienten Strukturen zu tun, sondern auch damit, das man kaum noch Arbeitnehmer in diesen Bereichen einstellen kann. Beim Bauträger in der Wirtschaft verdient man mehr und in der IT ebenfalls. Digitalisierung in der Schule wie soll das funktionieren ohne Informatiker die diese IT Infrastruktur aufbauen und verwalten und up to date halten.

Privates Gehalt vs. Konzern

ersiees @, augsburg, Donnerstag, 10.06.2021, 16:40 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.

Alles klar. Schau dir doch mal ersthaft an, wer sich immer und immer wieder in diesem Selbstbedienungsladen bedient. Es sind nicht die von dir postulierten Arbeitsunwilligen. Aber sicher ist es toll an der Armutsgrenze auf Staatskosten zu leben, während User wie du scheinbar den Hals nicht voll genug bekommen. Du solltest dich auch mal informieren wie sehr der Sozialstaat oder das Sozialstaatsprinzip (immerhin in der Verfassung verankert) die Jahre über immer mehr abgebaut und ausgehöhlt wurde... Wie sehr kann man die Fakten eigentlich verdrehen wollen?

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 16:52 (vor 138 Tagen) @ ersiees

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.


Alles klar. Schau dir doch mal ersthaft an, wer sich immer und immer wieder in diesem Selbstbedienungsladen bedient. Es sind nicht die von dir postulierten Arbeitsunwilligen. Aber sicher ist es toll an der Armutsgrenze auf Staatskosten zu leben, während User wie du scheinbar den Hals nicht voll genug bekommen. Du solltest dich auch mal informieren wie sehr der Sozialstaat oder das Sozialstaatsprinzip (immerhin in der Verfassung verankert) die Jahre über immer mehr abgebaut und ausgehöhlt wurde... Wie sehr kann man die Fakten eigentlich verdrehen wollen?

Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.
Wir haben aber auf Steuerzahlerkosten ganz gut gelebt trotzdem wird man zu absoluter Unselbstständigkeit erzogen.
Bin froh, dass ich da raus bin und hoffe für jeden dass sie eben auch endlich selbst Verantwortung für ihr Leben übernehmen können/wollen.

Bei einer Billion aktueller Umverteilung kannst du auch jedem Bürger 1k/monat zahlen, egal ob SAP-Gründer, Neugeborenes oder vor 5sek eingewandert.
Glaub mir das ist mehr als genug Umverteilung. Lieber sollte man in Bildung investieren damit die Leute sich da selbst raus helfen können

Privates Gehalt vs. Konzern

haweka, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 19:55 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

Bei einer Billion aktueller Umverteilung kannst du auch jedem Bürger 1k/monat zahlen, egal ob SAP-Gründer, Neugeborenes oder vor 5sek eingewandert.

Bautzen ist komplett im Arsch.

Privates Gehalt vs. Konzern

prosakind @, wäre-gerne-in-Graz, Donnerstag, 10.06.2021, 19:14 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator


Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.

Hmmh. Hattet Ihr auch eine andere Zeitrechnung?

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 19:49 (vor 138 Tagen) @ prosakind

sry das hier iwan noch Sozialhilfe aber das hat mich jetzt nicht geprägt da war ich einfach zu jung

Am Ende des Tages gab es einfach dank Hartz4 mehr Geld für uns

Privates Gehalt vs. Konzern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 19:44 (vor 138 Tagen) @ prosakind


Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.


Hmmh. Hattet Ihr auch eine andere Zeitrechnung?

Er ist durch Hartz4 so reich geworden, dass er im Jahr 2023, mit 18 Jahren, eine Zeitmaschine gebaut hat, um uns im Jahr 2021 davor zu warnen, Hartz4 zu verhindern. Ansonsten wird seine Zeitmaschine nie gebaut und er wird nie Hartz4 bekommen.

Privates Gehalt vs. Konzern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 18:03 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.


Alles klar. Schau dir doch mal ersthaft an, wer sich immer und immer wieder in diesem Selbstbedienungsladen bedient. Es sind nicht die von dir postulierten Arbeitsunwilligen. Aber sicher ist es toll an der Armutsgrenze auf Staatskosten zu leben, während User wie du scheinbar den Hals nicht voll genug bekommen. Du solltest dich auch mal informieren wie sehr der Sozialstaat oder das Sozialstaatsprinzip (immerhin in der Verfassung verankert) die Jahre über immer mehr abgebaut und ausgehöhlt wurde... Wie sehr kann man die Fakten eigentlich verdrehen wollen?


Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.
Wir haben aber auf Steuerzahlerkosten ganz gut gelebt trotzdem wird man zu absoluter Unselbstständigkeit erzogen.
Bin froh, dass ich da raus bin und hoffe für jeden dass sie eben auch endlich selbst Verantwortung für ihr Leben übernehmen können/wollen.

Bei einer Billion aktueller Umverteilung kannst du auch jedem Bürger 1k/monat zahlen, egal ob SAP-Gründer, Neugeborenes oder vor 5sek eingewandert.
Glaub mir das ist mehr als genug Umverteilung. Lieber sollte man in Bildung investieren damit die Leute sich da selbst raus helfen können

Und wo genau kommt das Geld her, um mehr und bessere Bildung zu finanzieren? Richtig, über Steuern.

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 19:50 (vor 138 Tagen) @ Kaz

Und wo genau kommt das Geld her, um mehr und bessere Bildung zu finanzieren? Richtig, über Steuern.

oder einfach mal verantwortungsvoll mit der höchsten abgabenlast der welt umgehen und einfach weniger mit der Gießkanne umverteilen?

Privates Gehalt vs. Konzern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 20:07 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

Und wo genau kommt das Geld her, um mehr und bessere Bildung zu finanzieren? Richtig, über Steuern.


oder einfach mal verantwortungsvoll mit der höchsten abgabenlast der welt umgehen und einfach weniger mit der Gießkanne umverteilen?

Es gibt alleine in Europa drei Länder, die eine höhere Sozialleistungsquote haben als Deutschland. Auf welchen Wert beziehst du dich eigentlich, wenn du von der höchsten Last der Welt sprichst?
Ich stimme dir zu, dass pauschale Erhöhungen von Transferleistungen kein sinnvolles Instrument darstellen, aber du brauchst nicht so tun, als würden deutsche H4 Empfänger im Luxus schwimmen. Groß umverteilt wird da auch nix, dazu reicht ein kurzer Blick auf unseren Gini-Koeffizienten.
Um wirklich für gleichere Outcomes zu sorgen, müsste man in der Tat viel mehr in Bildung investieren, auch, oder vor allem, in Erwachsenenbildung. Das würde allerdings wiederum nur über signifikante Steuererhöhungen, daher Umverteilung, möglich sein.

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Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 20:20 (vor 138 Tagen) @ Kaz
bearbeitet von Weltimperator, Donnerstag, 10.06.2021, 20:24

Und wo genau kommt das Geld her, um mehr und bessere Bildung zu finanzieren? Richtig, über Steuern.


oder einfach mal verantwortungsvoll mit der höchsten abgabenlast der welt umgehen und einfach weniger mit der Gießkanne umverteilen?


Es gibt alleine in Europa drei Länder, die eine höhere Sozialleistungsquote haben als Deutschland. Auf welchen Wert beziehst du dich eigentlich, wenn du von der höchsten Last der Welt sprichst?
Ich stimme dir zu, dass pauschale Erhöhungen von Transferleistungen kein sinnvolles Instrument darstellen, aber du brauchst nicht so tun, als würden deutsche H4 Empfänger im Luxus schwimmen. Groß umverteilt wird da auch nix, dazu reicht ein kurzer Blick auf unseren Gini-Koeffizienten.
Um wirklich für gleichere Outcomes zu sorgen, müsste man in der Tat viel mehr in Bildung investieren, auch, oder vor allem, in Erwachsenenbildung. Das würde allerdings wiederum nur über signifikante Steuererhöhungen, daher Umverteilung, möglich sein.

Nein, da liegst du absolut falsch.

Einerseits hat Deutschland doch gerade Belgien als Land mit der höchsten Abgabenlast in der OECD überholt und ist damit Platz 1.

Andererseits nein wir brauchen ein unbequemeres Netz wo aber eigene Arbeit viel mehr belohnt wird. Es dürfen in erster Instanz nicht wieder 80% des Lohns ans Amt fließen, das muss motivierender werden.

Die Steuern sind zu hoch, weniger Steuern würde viel mehr Menschen in Lohn und Brot bringen und würde viel mehr Wohlstand bringen.

Der Gini-Koeffizient sagt meiner Meinung nicht wirklich etwas aus.
Aber keine Sorge auch der würde sich bessern wenn Leute wieder mehr Gründe hätten arbeiten zu gehen und sich das Geld dann auch behalten dürften, selbst wenn sie dabei noch aufstocken.

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NGM, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 20:25 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

Die Steuern sind zu hoch, weniger Steuern würde viel mehr Menschen in Lohn und Brot bringen und würde viel mehr Wohlstand bringen.

Ist das dieser ominöse Trickle-Down Effekt der Eintritt wenn man die Steuern senkt?

Privates Gehalt vs. Konzern

ersiees @, augsburg, Donnerstag, 10.06.2021, 17:00 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator
bearbeitet von ersiees, Donnerstag, 10.06.2021, 17:04

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.


Alles klar. Schau dir doch mal ersthaft an, wer sich immer und immer wieder in diesem Selbstbedienungsladen bedient. Es sind nicht die von dir postulierten Arbeitsunwilligen. Aber sicher ist es toll an der Armutsgrenze auf Staatskosten zu leben, während User wie du scheinbar den Hals nicht voll genug bekommen. Du solltest dich auch mal informieren wie sehr der Sozialstaat oder das Sozialstaatsprinzip (immerhin in der Verfassung verankert) die Jahre über immer mehr abgebaut und ausgehöhlt wurde... Wie sehr kann man die Fakten eigentlich verdrehen wollen?


Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.
Wir haben aber auf Steuerzahlerkosten ganz gut gelebt

Also entweder ihr hab euch nebenbei bereichert und deswegen gut auf Steuerkosten gelebt oder dieser Satz ist absolut unglaubwürdig. Gut, leben beinhaltet für mich eine soziale Teilhabe, die über den normalen Discounteinkauf hinausgeht. Die ist mit diesem Hartz Satz nicht drin, sollte dir aber in den 18 Jahren aufgefallen sein? Scheinbar nicht. Ich hab grad nicht die Zeit näher auf viele Punkte einzugehen, die du hier als Fakten verkaufen möchtest aber evtl. findet sich ja nachher noch 30 Minuten Zeit in denen ich deine "Argumente" sehr gerne entkräften würde.

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 17:09 (vor 138 Tagen) @ ersiees

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.


Alles klar. Schau dir doch mal ersthaft an, wer sich immer und immer wieder in diesem Selbstbedienungsladen bedient. Es sind nicht die von dir postulierten Arbeitsunwilligen. Aber sicher ist es toll an der Armutsgrenze auf Staatskosten zu leben, während User wie du scheinbar den Hals nicht voll genug bekommen. Du solltest dich auch mal informieren wie sehr der Sozialstaat oder das Sozialstaatsprinzip (immerhin in der Verfassung verankert) die Jahre über immer mehr abgebaut und ausgehöhlt wurde... Wie sehr kann man die Fakten eigentlich verdrehen wollen?


Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.
Wir haben aber auf Steuerzahlerkosten ganz gut gelebt


Also entweder ihr hab euch nebenbei bereichert und deswegen gut auf Steuerkosten gelebt oder dieser Satz ist absolut unglaubwürdig. Gut leben beinhaltet für mich eine soziale Teilhabe, die über den normalen Discounteinkauf hinausgeht. Die ist mit diesem Hartz Satz nicht drin, sollte dir aber in den 18 Jahren aufgefallen sein? Scheinbar nicht. Ich hab grad nicht die Zeit näher auf viele Punkte einzugehen, die du hier als Fakten verkaufen möchtest aber evtl. findet sich ja nachher noch 30 Zeit in denen ich deine "Argumente" sehr gerne entkräften würde.

Also wir durften gratis in jede Theatervorstellung, vergünstigt ins Freibad, auch gratis in jedes Museum. Ich hatte mein eigenes Zimmer ~20m² groß.
Auch sind wir in den Urlaub geflogen und nein wir haben nix unter der Hand dazu verdient. Ich durfte eben keinen Ferienjob machen wie alle anderen Kinder aus meiner Klasse, denn das wäre ja meiner Mutter wieder vom Hartz4-Satz abgezogen wurden. Wir hatten ein Auto obwohl wir alles fußläufig erreichen konnten.
Ich hatte auch immer die neuste Playstation und einen Gamingcomputer.
Was brauchte ich deiner Meinung noch zur gesellschaftlichen Teilhabe?

Ich fürchte du bist jemand der selbst nie Kontakt mit dem System hatte und einfach mal pauschal mehr fordert, anders kann ich mir deine Nachrichten hier kaum erklären

Ich würde sagen mir hat es wirklich an nix gefehlt

Privates Gehalt vs. Konzern

Erdbär @, Niederrhein, Donnerstag, 10.06.2021, 20:25 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

Scheiße, was ist denn das für ein schwachsinniger Scheißtext? Da steht ja nur Scheiße drin, vollumfänglicher Bullshit. Und daraus auch noch die Legitimation ziehen, von scheinbar unten nochmals herunter zu treten ist mega Guwno. Will dir echt nahe treten, mindestens ein Bestandteil deiner Scheiß Herkunftsstory ist derbe gelogen oder du bist völlig ahnungslos.

Privates Gehalt vs. Konzern

NGM, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 18:14 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

Zu welchem Clan gehörst du denn?

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ersiees @, augsburg, Donnerstag, 10.06.2021, 17:48 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator
bearbeitet von ersiees, Donnerstag, 10.06.2021, 17:53

Sorry ich glaub ich spare mit meinen Entkräftungsversuch auf deine Argumente bei solchen Texten, es klingt einfach grundsätzlich wie eine Fabelgeschichte... du schreibst ihr hatte so gut wie keinen Verzicht, keine Nebeneinkünfte und alles war quasi wie mit einem durchschnittlichen Einkommen, nur eben auf Staatskosten. Wie lächerlich klingt das eigentlich- sorry aber du bist so unglaubwürdig. Urlaub, Auto, immer die neuste Spielkonsole- dir ist einfach total entgangen wie die Realität im Jahre 2021 aussieht- außerhalb deiner Bubble oder damalig verbrachten Zeit. Vermutlich habt ihr in der damaligen Zeit noch spielendleicht Vermögen aufgebaut- lass mich raten? Leider ist dir scheinbar auch im Lauf der Jahre der allgemeine Abbau von Sozialleistungen entgangen und die Arbeitsunwilligen sind halt schuld an der Schieflage unserer Gesellschaft? Jede weitere Zeile ist hart verschwendete Zeit.- Vom allgemeinen LOhndumping und dem
durch HArtz4 entstandenen Mindestlohnsektor haben wir ja noch gar nicht gesprochen- in deiner Bubble aber eh nicht existent. Machst gut, genieße deine Zeit und immer schön auf die "Arbeitsunwilligen" draufhauen, wird schon ;)

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 20:03 (vor 138 Tagen) @ ersiees

Sorry ich glaub ich spare mit meinen Entkräftungsversuch auf deine Argumente bei solchen Texten, es klingt einfach grundsätzlich wie eine Fabelgeschichte... du schreibst ihr hatte so gut wie keinen Verzicht, keine Nebeneinkünfte und alles war quasi wie mit einem durchschnittlichen Einkommen, nur eben auf Staatskosten. Wie lächerlich klingt das eigentlich- sorry aber du bist so unglaubwürdig. Urlaub, Auto, immer die neuste Spielkonsole- dir ist einfach total entgangen wie die Realität im Jahre 2021 aussieht- außerhalb deiner Bubble oder damalig verbrachten Zeit. Vermutlich habt ihr in der damaligen Zeit noch spielendleicht Vermögen aufgebaut- lass mich raten? Leider ist dir scheinbar auch im Lauf der Jahre der allgemeine Abbau von Sozialleistungen entgangen und die Arbeitsunwilligen sind halt schuld an der Schieflage unserer Gesellschaft? Jede weitere Zeile ist hart verschwendete Zeit.- Vom allgemeinen LOhndumping und dem
durch HArtz4 entstandenen Mindestlohnsektor haben wir ja noch gar nicht gesprochen- in deiner Bubble aber eh nicht existent. Machst gut, genieße deine Zeit und immer schön auf die "Arbeitsunwilligen" draufhauen, wird schon ;)

Du bestätigst also selbst nie das System kennengelernt zu haben.
Klar war unser Auto so alt wie ich sonst wäre es ja Vermögen gewesen dass wir hätten verbrauchen müssen.

Vlt wäre es für dich iwas in meinem Leben ein Verzicht gewesen, aber ich kann ehrlich nicht sagen was mir damals gefehlt haben soll und natürlich haben wir in nem Block gelebt. Den anderen Familien ging es da aber auch gut, wenn die Eltern das Geld nicht versoffen haben aus langeweile

Damals gab es nichtmal einen Mindestlohn, mittlerweile ist das Einstiegsgehalt für ungelernte Kräfte mehr als verdoppelt durch den Mindestlohn. Dadurch eben auch die Einstiegshürde viel höher geworden, da eben nicht jeder einfach mal so 10€ Mehrwert leisten kann.
Ist das dieser Lohndumping von dem du sprichst? Das Leute mittlerweile einfach dank Mindeslohn vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden?

Hab selten soetwas realitätsfernes gehört wie das von dem du da von dir gibst.

Es ist ultrabequem und man muss erstmal extrem viel mehr arbeiten um überhaupt auch nur etwas mehr Geld zu haben bei direkt viel weniger Freizeit.

Der wahre Spitzensteuersatz liegt ja auch bei 85% beim Übergang von Hartz4 ins Arbeitsleben.

Ich wünsche dass du und deine Familie sich da nie rausarbeiten muss, denn wirklich nix ist schlimmer als dieses extrem weiche soziale netz.... es braucht einen viel viel kleineren Sozialstaat und weniger Kündigungsschutz um diesen Leuten zu helfen auf die Beine zu kommen

Ich hab genug Kindheitsfreunde die da drin stecken.. Alkohol, Drogen you name it

Bitte versucht nicht zu helfen, ihr macht es nur immer schlimmer

Privates Gehalt vs. Konzern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 18:12 (vor 138 Tagen) @ ersiees

Sorry ich glaub ich spare mit meinen Entkräftungsversuch auf deine Argumente bei solchen Texten, es klingt einfach grundsätzlich wie eine Fabelgeschichte... du schreibst ihr hatte so gut wie keinen Verzicht, keine Nebeneinkünfte und alles war quasi wie mit einem durchschnittlichen Einkommen, nur eben auf Staatskosten. Wie lächerlich klingt das eigentlich- sorry aber du bist so unglaubwürdig. Urlaub, Auto, immer die neuste Spielkonsole- dir ist einfach total entgangen wie die Realität im Jahre 2021 aussieht- außerhalb deiner Bubble oder damalig verbrachten Zeit. Vermutlich habt ihr in der damaligen Zeit noch spielendleicht Vermögen aufgebaut- lass mich raten? Leider ist dir scheinbar auch im Lauf der Jahre der allgemeine Abbau von Sozialleistungen entgangen und die Arbeitsunwilligen sind halt schuld an der Schieflage unserer Gesellschaft? Jede weitere Zeile ist hart verschwendete Zeit.- Vom allgemeinen LOhndumping und dem
durch HArtz4 entstandenen Mindestlohnsektor haben wir ja noch gar nicht gesprochen- in deiner Bubble aber eh nicht existent. Machst gut, genieße deine Zeit und immer schön auf die "Arbeitsunwilligen" draufhauen, wird schon ;)

Seine Mama hat noch zusätzlich 300€ jeden Monat in ETFs und Bitcoin investieren können. Heute sind sie alle reich und schimpfen auf die Hartzer, die Ihr Geld nicht so vernünftig anlegen :D

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Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 20:15 (vor 138 Tagen) @ Kaz

Seine Mama hat noch zusätzlich 300€ jeden Monat in ETFs und Bitcoin investieren können. Heute sind sie alle reich und schimpfen auf die Hartzer, die Ihr Geld nicht so vernünftig anlegen :D


Sry aber auch du kenne das System offensichtlich nur vom Hörensagen.
Geburtstagsgeld etc habe ich natürlich nur Bar behalten, alles andere wäre als Vermögen angerechnet worden und wir hätten davon leben müssen.

Dieses Sozialsystem erzieht einen dazu einfach alles Geld was man bekommt bis spätestens Monatsende auszugeben, sonst bekommt man ja weniger, man muss nur warten :)

Privates Gehalt vs. Konzern

NGM, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 20:27 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

Seine Mama hat noch zusätzlich 300€ jeden Monat in ETFs und Bitcoin investieren können. Heute sind sie alle reich und schimpfen auf die Hartzer, die Ihr Geld nicht so vernünftig anlegen :D

Sry aber auch du kenne das System offensichtlich nur vom Hörensagen.
Geburtstagsgeld etc habe ich natürlich nur Bar behalten, alles andere wäre als Vermögen angerechnet worden und wir hätten davon leben müssen.

Dieses Sozialsystem erzieht einen dazu einfach alles Geld was man bekommt bis spätestens Monatsende auszugeben, sonst bekommt man ja weniger, man muss nur warten :)

Du mieser Hund, dafür daß du sehr gut gelebt hast hätteste mal wenigstens Geburtstagsgeld mal angeben können.
Kriegst den Hals nicht voll was?

Privates Gehalt vs. Konzern

Klopfer ⌂, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 16:06 (vor 138 Tagen) @ Melange

Die Brd ist mit 95% gestartet...

Da stecken aber mal locker 45% Märchensteuer drin.

Nach § 32a EStG konnten Landwirte und Gewerbetreibende mit Gewinnen über 60000 DM ihr Einkommen pauschal mit 50 % versteuern.
Und Angestellte mit mehr als 250.000 DM Jahreseinkommen waren in den Nachkriegsjahren nicht allzu häufig ;-)

SGG
Klopfer

Privates Gehalt vs. Konzern

Jurist81, Langenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 15:42 (vor 138 Tagen) @ Melange

Ichem mit seinen 95%. Dieser Mist stirbt niemals aus.

Privates Gehalt vs. Konzern

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 16:01 (vor 138 Tagen) @ Jurist81

Ichem mit seinen 95%. Dieser Mist stirbt niemals aus.

In den USA waren die Spitzensteuersätze übrigens auch bei 90% und 70% bis in die 80er hinein. Also komischerweise in der Phase, die als goldenes Zeitalter des Kapitalismus betrachtet wird. Danach kam Laissez-Faire.

Privates Gehalt vs. Konzern

Goalgetter1990 @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 15:30 (vor 138 Tagen) @ Melange

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.

No Offense, wer theoretische 55% Spitzen-Steuersatz mit dem "Sieg" des Neuliberalismus assoziiert und dann in die ganz tiefe "Man will den Staat schwächen" Klischee-Kiste greift, verkennt aber auch die internationale Realität.

Die Länder mit den höchsten Einkommenssteuerspitzensätzen (darunter eben auch die skandinavischen Länder welche grundlegend für ihren Sozialstaat bekannt sind) sind:

Deutschland (47,48%),
Frankreich (48%),
Niederländische Antillen (49,4%),
Österreich (50%),
Japan (50%),
Finnland (50,1%),
Niederlande (52%),
Belgien (53,5%)
Schweden (56,6%) und
Dänemark (59%).

Wie gesagt, man kann sicherlich diskutieren, wie hoch ein angemessener Spitzensteuesatz sein muss (und ab wann dieser greifen sollte). Aber 55% als den "Sieg" des Kapitals über die Lohnabhängigen zu bezeichnen, nunja, ist nicht zwingend nachvollziehbar.

Privates Gehalt vs. Konzern

Ingo @, Europa, Donnerstag, 10.06.2021, 15:03 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

Mal grundsätzlich:

Das Problem ist nicht der DAX-Vorstand oder der Fußball-Profi, der in Deutschland von seinen 3 Millionen Brutto-Jahresgehalt 1,2 Millionen an den Staat zahlt. Grundsätzlich muss es in unserer Gesellschaft ok sein, viel Geld zu verdienen, solange man entsprechend seinen Beitrag zahlt (ob der dann 42%, 45%, 50% oder 55% betragen sollte, kann man diskutieren). Die im Artikel genannten Beispiele beziehen sich nicht umsonst insbesondere auf die USA (zudem handelt es sich wie schon beschrieben um nicht-realisierte Vermögenszuwächse durch Aktienanteile, die selbstverständlich steuerlich anders zu behandeln sind als ausgezahltes Gehalt).

Das Problem sind multinationale Konzerne, welche durch (aktuell legale) Steuervermeidungsmodelle praktisch keine Steuern zahlen. Solange hier legal gehandelt wird, kann man dies nur schwer den Unternehmen vorwerfen, die entsprechend gewinnorientiert ausgerichtet sind. Moralisieren hilft hier relativ wenig. Hier muss stattdessen international angesetzt werden, entweder durch eben Mindeststeuern oder durch Regulierung was die Verschiebung von Gewinnen und Umsätzen angeht.

Und hier grade solche, die im digitalen Sektor agieren. Dafür brauchen sie keine Fabriken und Produktionsstätten und können sich so ziemlich agil bewegen (im Sinne der Steuervermeidung).

Privates Gehalt vs. Konzern

Raducanu @, Sassenberg, Donnerstag, 10.06.2021, 15:02 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

Du vermischt hier Unternehmen und Privatpersonen.
Ein Jeff Bezos Erwirtschaftet sein privates Vermögen mit Aktien. Er sitzt zuhause, tut nix und würde die Gewinne in DE mit 25% versteuern.
Ein angestellter Manager, mit viel (Personalverantwortung) geht vielleich mit 250.000 € / p.A. nach Hause, Arbeitet 250 Tage im Jahr 8-9 Stunden und Versteuert sein Einkommen mit 42%.

Privates Gehalt vs. Konzern

Hatebreed @, Donnerstag, 10.06.2021, 15:30 (vor 138 Tagen) @ Raducanu

Ein Jeff Bezos Erwirtschaftet sein privates Vermögen mit Aktien. Er sitzt zuhause, tut nix und würde die Gewinne in DE mit 25% versteuern.
Ein angestellter Manager, mit viel (Personalverantwortung) geht vielleich mit 250.000 € / p.A. nach Hause, Arbeitet 250 Tage im Jahr 8-9 Stunden und Versteuert sein Einkommen mit 42%.

Ein (mehr oder weniger zur Ruhe gesetzter) Firmengründer vs. Angestellter ist jetzt auch eher so ein Apfel/Birnenvergleich.

Privates Gehalt vs. Konzern

Jarou9 @, Saarland, Donnerstag, 10.06.2021, 15:15 (vor 138 Tagen) @ Raducanu

Auch mit Unternehmen an sich hat er einen Punkt. Amazon ist nicht Jeff Bezos. Amazon als Körperschaft hat Gewerbesteuer etc. zu zahlen. Und zahlt mit Sicherheit zu wenig.
2019 gibt Amazon an, 19.9 Milliarden Euro in Deutschland eingenommen zu haben, und 261 Millionen Euro als Abgaben bezahlt zu haben. Wohlgemerkt inklusive(!) Sozialversicherungsbeiträge für 20.000 Beschäftigte.

Privates Gehalt vs. Konzern

Goalgetter1990 @, Köln, Donnerstag, 10.06.2021, 15:15 (vor 138 Tagen) @ Raducanu

Du vermischt hier Unternehmen und Privatpersonen.
Ein Jeff Bezos Erwirtschaftet sein privates Vermögen mit Aktien. Er sitzt zuhause, tut nix und würde die Gewinne in DE mit 25% versteuern.
Ein angestellter Manager, mit viel (Personalverantwortung) geht vielleich mit 250.000 € / p.A. nach Hause, Arbeitet 250 Tage im Jahr 8-9 Stunden und Versteuert sein Einkommen mit 42%.

Ich vermische nicht, ich stelle gegenüber. Bleiben wir doch beim Bezoz Beispiel mit einer theoretischen Rechnung. Das Problem ist, dass Amazon auf den Gewinn fast keine Steuer zahlt, nicht, dass die Steuer in DE 25% betragen würde. Nehmen wir mal an Bezoz hätte 100% der Amazon-Anteile und Amazon macht einen (theoretischen) Gewinn von 1.000.000€. Wenn sie jetzt 25% auf diesen Gewinn zahlen würden, der Rest des Gewinns (750.000€) an Bezoz ausgezahlt wird, und Bezoz diese Ausschüttung mit 25% besteuern müsste (also eine Doppel-Besteuerung von 25%), würde er von der Million 562.500€ bekommen (also ein Steuersatz von ca 44%). Wenn die Unternehmensgewinne gescheit besteuert werden würden, bräuchte man auch keine höhere Kapitalertragssteuer, da die Gewinne konsequent doppelt besteuert werden würden.

Privates Gehalt vs. Konzern

Weltimperator @, SenfTown, Donnerstag, 10.06.2021, 16:37 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

den Soli müsste er ja auch noch zahlen und damit absoluter Spitzensteuersatz in Deutschland

Privates Gehalt vs. Konzern

Hatebreed @, Donnerstag, 10.06.2021, 15:00 (vor 138 Tagen) @ Goalgetter1990

Das Problem sind multinationale Konzerne, welche durch (aktuell legale) Steuervermeidungsmodelle praktisch keine Steuern zahlen. Solange hier legal gehandelt wird, kann man dies nur schwer den Unternehmen vorwerfen, die entsprechend gewinnorientiert ausgerichtet sind. Moralisieren hilft hier relativ wenig. Hier muss stattdessen international angesetzt werden, entweder durch eben Mindeststeuern oder durch Regulierung was die Verschiebung von Gewinnen und Umsätzen angeht.

Du hast vollkommen recht, aber schon in der G20 wird das mit z.B. China sicherlich schon schwierig werden...

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Ingo @, Europa, Donnerstag, 10.06.2021, 14:15 (vor 139 Tagen) @ Rupo

https://www.propublica.org/article/the-secret-irs-files-trove-of-never-before-seen-records-reveal-how-the-wealthiest-avoid-income-tax

wem es zu viel Text ist, runter scrollen auf *True tax rate*
worum geht es:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/usa-steuern-superreiche-propublica-100.html
https://www.bbc.com/news/business-57383869
und wie meistens, wird dies die Spitze des Eisberges sein...

'die Reichen' haben legale Steuer'spar'modelle im Einsatz, allen voran unser Freund der Pakte verschickt
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/steuern-muss-amazon-trotz-reform-nicht-mehr-zahlen-a-424fb0da-66cd-4a66-a2cf-d058b4d58fa8

Fun Fact, selbst das EU-Gericht findet da nichts dran
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/amazon-erfolg-vor-gericht-im-steuerstreit-mit-eu-kommission-a-9087fc68-fb54-4882-98b1-0556cf34091a

Meinungen, Kommentare, Ansichten?

Sobald etwas vom Vermögenszuwachs "realisiert" wird, sprich Aktienverkauf, Immobilienverkauf, Dividenden, oder ähnliches, werden darauf auch Steuern und Abgaben fällig.

Oder mal anders betrachtet: Du kannst dir halt kein Brot davon kaufen, dass ein paar Aktien oder ein Haus im Wert gestiegen sind. Erst wenn du es zu Cash machst.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Donnerstag, 10.06.2021, 20:57 (vor 138 Tagen) @ Ingo

Nein, dafür gibt es u. a. das Instrument des Verlustvortrages
https://www.haufe.de/finance/haufe-finance-office-premium/einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-111-verluste-aus-kapitalvermoegen_idesk_PI20354_HI9285885.html

wenn es so easy wäre, dass beim Verkauf, Schenkung, Erben, von Vermögen Steuern anfällt, hätten wir das Phänomen ja nicht, dass die Fetten immer fetter werden..

https://www.juhn.com/fachwissen/umwandlung-umstrukturierung/verlustvortrag-umwandlung-unternehmen-retten/

https://www.buhl.de/steuernsparen/verluste-aus-kapitalvermoegen-schon-eine-verlustbescheinigung-beantragt-2/

von illegalen Methoden wie Cum Ex reden wir hier nicht mal..

Und das ganze kommt dann noch auf das jeweilige Landesgesetz an, deshalb können sich ja Multinationale Konzerne oder Mittelstand mit ner Holding in XYZ nen schlanken Fuss machen..

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Hatebreed @, Donnerstag, 10.06.2021, 14:48 (vor 138 Tagen) @ Ingo
bearbeitet von Hatebreed, Donnerstag, 10.06.2021, 14:59

Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Wer das geglaubt hat, ist naiv oder kennt sich nicht aus.

Vermögen wird ja nicht mehrfach besteuet, sondern "nur" realisierte Gewinne (nach Abzug von Verlusten) und Gehälter. Wenn Vermögen nur auf dem Papier wächst (Aktien/Firmen- oder Immobilienwerte steigen), ist das noch kein realisierter Gewinn.

So ein Absatz ist dann auch sachlich falsch, weil der Steuersatz sich auf das Einkommen bezieht und nicht auf das Vermögen:

"Zum Beispiel Bezos: Sein Vermögen ist in den Jahren 2014 bis 2018 regelrecht explodiert. Es stieg in dieser Zeit laut »Propublica« um 99 Milliarden Dollar. Steuern zahlte der Unternehmer in dieser Zeit allerdings lediglich in Höhe von 973 Millionen Dollar, das macht einen schmalen durchschnittlichen Steuersatz von 0,98 Prozent."

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Djerun @, Essen, Donnerstag, 10.06.2021, 14:19 (vor 139 Tagen) @ Ingo

Oder mal anders betrachtet: Du kannst dir halt kein Brot davon kaufen, dass ein paar Aktien oder ein Haus im Wert gestiegen sind. Erst wenn du es zu Cash machst.

Du kannst dir aber beim Bäcker soviel wie du willst anschreiben lassen...;-)

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Ingo @, Europa, Donnerstag, 10.06.2021, 14:20 (vor 139 Tagen) @ Djerun

Oder mal anders betrachtet: Du kannst dir halt kein Brot davon kaufen, dass ein paar Aktien oder ein Haus im Wert gestiegen sind. Erst wenn du es zu Cash machst.


Du kannst dir aber beim Bäcker soviel wie du willst anschreiben lassen...;-)

#BernieMadoff - klappt nicht ewig ;-)

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

NGM, Ort, Donnerstag, 10.06.2021, 14:22 (vor 139 Tagen) @ Ingo


#BernieMadoff - klappt nicht ewig ;-)

Die Bäckerei kaufen dann gehts wieder.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

nacho @, Donnerstag, 10.06.2021, 14:02 (vor 139 Tagen) @ Rupo

das Problem ist, die true tax rate ist sowas von sinnlos und sagt gar nichts aus, außer man verfolgt eine Agenda....

es zeigt eher wieviele Menschen wenig Ahnung haben von Besteuerung.

Es wird hier das Gesamtvermögen genommen und von dem auf die Steuerquote geschlossen....macht halt keinen Sinn, aussagekräftiger wäre es rauszufinden welche Steuern auf das Gehalt gezahlt wurde. Klar sieht da ein Buffet doof aus, der sich ein geringes Gehalt auszahlt, nur ein Haus hat und eher bescheiden lebt wenn gleichzeitig der Aktienkurs seiner Firma enorm halt zulegt.

Ich zb habe eine sehr hohe Sparquote und zugleich habe ich die letzten 10 Jahre enorme Gewinne mit Aktien gemacht, wobei ich bisher keine Gewinne realisiert habe (was mir letztes Jahr mal fast zum Verhängnis wurde)
Was ich damit sagen will, auch meine Steuerquote ist aufs Gesamtvermögen gesehen jedes Jahr niedrig und je mehr ich spare und umso mehr mein Vermögen wächst, umso niedriger wird sie.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Donnerstag, 10.06.2021, 21:00 (vor 138 Tagen) @ nacho

Einfach im Jahr der Realisierung mit 'Schulden' aus einem Imo Objekt realisieren... WinWin!

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Hatebreed @, Donnerstag, 10.06.2021, 14:56 (vor 138 Tagen) @ nacho

Es wird hier das Gesamtvermögen genommen und von dem auf die Steuerquote geschlossen....macht halt keinen Sinn

Es ist sogar einfach falsch.

Ich zb habe eine sehr hohe Sparquote und zugleich habe ich die letzten 10 Jahre enorme Gewinne mit Aktien gemacht, wobei ich bisher keine Gewinne realisiert habe (was mir letztes Jahr mal fast zum Verhängnis wurde)

Wirecard oder wie? :)
Dann hast Du aber einen langen Anlagehorizont, nicht schlecht.
Enorme Gewinne habe ich vor der Abgeltungssteuer gemacht.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

buenosbuenos @, Lissabon, Donnerstag, 10.06.2021, 13:50 (vor 139 Tagen) @ Rupo

Genau das, was man eigentlich schon wusste.
Trotzdem jedes Mal unfassbar bitter, solche Dinge zu lesen für mich.

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.
Einfach mit der Begründung: Uns geht es gut, solange es der Wirtschaft gut geht.

Nein, die Wirtschaft agiert mittlerweile komplett auf unserem Rücken.
Das hat nichts mehr mit gesellschaftlicher Symbiose zu tun.

Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

toja84 @, Aschaffenburg, Donnerstag, 10.06.2021, 14:53 (vor 138 Tagen) @ buenosbuenos

Genau das, was man eigentlich schon wusste.
Trotzdem jedes Mal unfassbar bitter, solche Dinge zu lesen für mich.

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.
Einfach mit der Begründung: Uns geht es gut, solange es der Wirtschaft gut geht.

Nein, die Wirtschaft agiert mittlerweile komplett auf unserem Rücken.
Das hat nichts mehr mit gesellschaftlicher Symbiose zu tun.

Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich.

Ich glaube du hast das ganze Thema nicht verstanden. Die ganze Analyse ist inhaltlich reichlich sinnfrei, weil man (unrealisierten) Vermögenszuwachs (durch höhere Aktienpreise) mit der persönlichen Steuerbelastung vergleicht. So funktionieren Steuern aber nicht. Jeder (auch in Deutschland) muss sein jährliches Einkommen versteuern, Vermögenszuwächse aber nur bei Veräußerung, Erbe oder ähnliches. Das macht aus meiner Sicht auch total Sinn oder wieso sollte man auf einmal Steuern bezahlen, wenn meine Wohnung durch externe Effekte auf dem Papier mehr wert sind.

Im Bericht geht es übrigens auch nicht um Steuervermeidungsstrategien der Unternehmen, welche ich deutlich kritischer sehe, sondern umhin Endeffekt in eine Substanzbesteuerung auf aufgrund von Börsenschwankungen. Das ist reine populistische Agenda und herzlichen Glückwunsch du bist darauf reingefallen.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Schleicheisen @, Anner Rur ohne "h", Donnerstag, 10.06.2021, 14:14 (vor 139 Tagen) @ buenosbuenos

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.

Ehh: ich verstehe gerade den Zusammenhang nicht: es geht doch im wesentlichen um global agierende Großkonzerne zumeist aus den USA?

Aber abgesehen davon. Es gab ja mal den Spruch "Reichtum/ Wohlstand verpflichtet". Gerade an Persönlichkeiten wie Alfred Krupp konte man sehen, wie ambivalent das allerdings war: einerseits "soziale Pionierleistungen" wie die Werkswohnungen und die Kruppschen Krankenhäuser, auf der anderen Seite aber (anhand von Äusserungen sowie seiner politischen Aktivitäten) klar erkennbar dass er sich für besser hielt als seine Arbeiter.

Und so ist es eben auch noch heute, nur eben alles viel globaler. ICh habe ohnehin den eindruck dass die Wirtschaft mittlerweile die Handlungskorridore der Politik bestimmt und nicht umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte.

Aber schliesslich und endlich ist es halt so, dass das Individuum eine eigene Verantwortlichkeit für sich und den Rest der Welt entwickeln muss.

Bei einigen Superreichen klappt das ganz gut, die anderen sparen Steuern ;-)

Wofür sich jetzt aktuell aufgeregt wird kann ich allerdings nicht verstehen: mit der Einigung des G Gipfels ist ja wenigstens mal ein Anfang gemacht. Ein paar Millionen oder auch Milliarden Steuern werden in Staaten fliessen die bis dato nichts davon hatten. Das ist doch schön.

Und irgendwelche Bezos und Trumps werden weiterhin versuchen ihr Geld zu horten und zu verstecken und meinen, sie hätten sich das irgendwie verdient.

Für mich kein Grund zur Aufregung.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Ingo @, Europa, Donnerstag, 10.06.2021, 14:58 (vor 138 Tagen) @ Schleicheisen

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.


Ehh: ich verstehe gerade den Zusammenhang nicht: es geht doch im wesentlichen um global agierende Großkonzerne zumeist aus den USA?

Aber abgesehen davon. Es gab ja mal den Spruch "Reichtum/ Wohlstand verpflichtet". Gerade an Persönlichkeiten wie Alfred Krupp konte man sehen, wie ambivalent das allerdings war: einerseits "soziale Pionierleistungen" wie die Werkswohnungen und die Kruppschen Krankenhäuser, auf der anderen Seite aber (anhand von Äusserungen sowie seiner politischen Aktivitäten) klar erkennbar dass er sich für besser hielt als seine Arbeiter.

Und so ist es eben auch noch heute, nur eben alles viel globaler. ICh habe ohnehin den eindruck dass die Wirtschaft mittlerweile die Handlungskorridore der Politik bestimmt und nicht umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte.

Das ist in Deutschland seit jeher eher die Regel als die Ausnahme. Nicht nur, was die BRD angeht, sondern auch in den Staatsapparaten davor schon.

Aber schliesslich und endlich ist es halt so, dass das Individuum eine eigene Verantwortlichkeit für sich und den Rest der Welt entwickeln muss.

Bei einigen Superreichen klappt das ganz gut, die anderen sparen Steuern ;-)

Wofür sich jetzt aktuell aufgeregt wird kann ich allerdings nicht verstehen: mit der Einigung des G Gipfels ist ja wenigstens mal ein Anfang gemacht. Ein paar Millionen oder auch Milliarden Steuern werden in Staaten fliessen die bis dato nichts davon hatten. Das ist doch schön.

Zumal es auch eher so sein wird, dass es nicht zu kritischen Unternehmenspleiten führt, wenn im beschiebenen Segment nun die Steuerquote erhöht wird.

Und irgendwelche Bezos und Trumps werden weiterhin versuchen ihr Geld zu horten und zu verstecken und meinen, sie hätten sich das irgendwie verdient.

Für mich kein Grund zur Aufregung.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

huerde @, Donnerstag, 10.06.2021, 14:01 (vor 139 Tagen) @ buenosbuenos

Genau das, was man eigentlich schon wusste.
Trotzdem jedes Mal unfassbar bitter, solche Dinge zu lesen für mich.

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.
Einfach mit der Begründung: Uns geht es gut, solange es der Wirtschaft gut geht.

Nein, die Wirtschaft agiert mittlerweile komplett auf unserem Rücken.
Das hat nichts mehr mit gesellschaftlicher Symbiose zu tun.

Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich.


Dass Amazon, Apple, Starbucks, ... seit Jahren kaum Steuern zahlen ist also das, wofür sich die FDP einsetzt. - Hmmm?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

herrNick @, Donnerstag, 10.06.2021, 14:06 (vor 139 Tagen) @ huerde

Genau das, was man eigentlich schon wusste.
Trotzdem jedes Mal unfassbar bitter, solche Dinge zu lesen für mich.

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.
Einfach mit der Begründung: Uns geht es gut, solange es der Wirtschaft gut geht.

Nein, die Wirtschaft agiert mittlerweile komplett auf unserem Rücken.
Das hat nichts mehr mit gesellschaftlicher Symbiose zu tun.

Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich.

Dass Amazon, Apple, Starbucks, ... seit Jahren kaum Steuern zahlen ist also das, wofür sich die FDP einsetzt. - Hmmm?

"Mit uns wird es keine höheren Steuern geben"

Ist das nicht ein Versprechen, welches die FDP auch in diesen Wahlkampf geht?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Braumeister @, BaWü, Donnerstag, 10.06.2021, 16:41 (vor 138 Tagen) @ herrNick

"Wir kaufen keinen neuen Stürmer" schließt also auch die Verpflichtung eines Torwarts aus, nur weil es auch ein Fußballer ist?


Das eine hat mit dem anderen bei Steuern dann doch Recht wenig zu tun.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 10.06.2021, 15:42 (vor 138 Tagen) @ herrNick

Genau das, was man eigentlich schon wusste.
Trotzdem jedes Mal unfassbar bitter, solche Dinge zu lesen für mich.

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.
Einfach mit der Begründung: Uns geht es gut, solange es der Wirtschaft gut geht.

Nein, die Wirtschaft agiert mittlerweile komplett auf unserem Rücken.
Das hat nichts mehr mit gesellschaftlicher Symbiose zu tun.

Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich.

Dass Amazon, Apple, Starbucks, ... seit Jahren kaum Steuern zahlen ist also das, wofür sich die FDP einsetzt. - Hmmm?


"Mit uns wird es keine höheren Steuern geben"

Ist das nicht ein Versprechen, welches die FDP auch in diesen Wahlkampf geht?

Herrje

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Komanda, Donnerstag, 10.06.2021, 14:00 (vor 139 Tagen) @ buenosbuenos

Ist echt bitter. Ein Szenario wo sich nicht mehr Länder bekämpfen, sondern Megacorporations bekämpfen, wirkt irgendwie doch nicht mehr so weit hergeholt.

Amazon, Google, Apple, dazu noch Firmen aus Asien und aus Europa SAP (lol)? Oh Mann ey

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Djerun @, Essen, Donnerstag, 10.06.2021, 13:58 (vor 139 Tagen) @ buenosbuenos

Genau das, was man eigentlich schon wusste.
Trotzdem jedes Mal unfassbar bitter, solche Dinge zu lesen für mich.

Es ist einfach pervers wie segregiert unsere Gesellschaft ist.
Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann.
Einfach mit der Begründung: Uns geht es gut, solange es der Wirtschaft gut geht.

Nein, die Wirtschaft agiert mittlerweile komplett auf unserem Rücken.
Das hat nichts mehr mit gesellschaftlicher Symbiose zu tun.

Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich.

Geht es dir denn schlecht?
Oder anders:
es gibt ja durchaus Länder mit ganz anderen politischen Systemen. Geht es den Menschen dort durchschnittlich besser?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

General174, Düsseldorf, Donnerstag, 10.06.2021, 14:06 (vor 139 Tagen) @ Djerun

Geht es dir denn schlecht?
Oder anders:
es gibt ja durchaus Länder mit ganz anderen politischen Systemen. Geht es den Menschen dort durchschnittlich besser?

D.h. wenn es einem gut geht, darf man nicht Kritik an dem Umgang bestimmter Parteien mit der Wirtschaft (insb. Großkonzernen) äußern.

Oder anders:
Er hat sich zumindest nach meinem Verständnis nicht direkt ein anderes politisches System gewünscht.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Djerun @, Essen, Donnerstag, 10.06.2021, 14:10 (vor 139 Tagen) @ General174

Geht es dir denn schlecht?
Oder anders:
es gibt ja durchaus Länder mit ganz anderen politischen Systemen. Geht es den Menschen dort durchschnittlich besser?


D.h. wenn es einem gut geht, darf man nicht Kritik an dem Umgang bestimmter Parteien mit der Wirtschaft (insb. Großkonzernen) äußern.

Doch. Sein Angriff gilt ja den politischen Parteien FDP und CDU. Da fehlt mir einfach der Zusammenhang zum Thema...

Oder anders:
Er hat sich zumindest nach meinem Verständnis nicht direkt ein anderes politisches System gewünscht.

Was soll man denn sonst aus
"Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann."
und
"Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich."
deuten?

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 10.06.2021, 14:43 (vor 138 Tagen) @ Djerun

Letztlich ist es auch hier wieder so, dass populistisch etwas rausgehauen wird.

Es gibt nicht "die Wirtschaft", welche keine Steuern zahlt.

Dazu ist die Frage, was kann man in einem globalisierten Wirtschaftssystem so einfach ändern. Eine pauschale Besteuerung scheint ihn Teilen zu kommen.

Aber da hier im All nur populistisch von böser Wirtschaft geschrieben wird ist die Diskurs eigentlich sinnlos.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

General174, Düsseldorf, Donnerstag, 10.06.2021, 14:32 (vor 139 Tagen) @ Djerun

Was soll man denn sonst aus
"Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann."
und
"Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich."
deuten?

Zugegeben, das ist natürlich etwas polemisch. Aber da bleiben ja noch andere Parteien übrig, die im selben politischen System beheimatet sind. Wenn man SPD oder Grüne wählt, wählt man ja kein anderes politisches System. Oder wir reden grade aneinander vorbei, weil wir den Begriff "System" unterschiedlich deuten.

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Djerun @, Essen, Donnerstag, 10.06.2021, 14:54 (vor 138 Tagen) @ General174

Was soll man denn sonst aus
"Kann null verstehen, wie man ernsthaft FDP und CDU wählen kann."
und
"Leider wird sich auch bei der Wahl eher wenig ändern, denke ich."
deuten?


Zugegeben, das ist natürlich etwas polemisch. Aber da bleiben ja noch andere Parteien übrig, die im selben politischen System beheimatet sind. Wenn man SPD oder Grüne wählt, wählt man ja kein anderes politisches System. Oder wir reden grade aneinander vorbei, weil wir den Begriff "System" unterschiedlich deuten.

Ja ok, ich bin davon ausgegangen, dass buenos nicht so naiv ist zu glauben, dass andere politische Parteien im selben politischen System etwas ändern würden. Deshalb ging ich den Schritt weiter, herauszulesen, dass das System geändert werden müsse...

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Thomas, Donnerstag, 10.06.2021, 13:44 (vor 139 Tagen) @ Rupo

Meinungen, Kommentare, Ansichten?

es geht, weil es geht

[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern

Rupo @, Ruhrpott, Donnerstag, 10.06.2021, 13:44 (vor 139 Tagen) @ Thomas

Olaf bist Du es oder Friedrich?

841421 Einträge in 9448 Threads, 13094 registrierte Benutzer, 252 Benutzer online (4 registrierte, 248 Gäste) Forumszeit: 27.10.2021, 03:40
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