schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | Forumsregeln | Nutzungsbedingungen | schwatzgelb.de unterstützen
Log in | Anmelden

zurück zur Hauptseite
Boardansicht

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle (Corona)

Fred789, Ort, Samstag, 20. Februar 2021, 05:53 (vor 55 Tagen)

7 Tage Inzi.: 57,8

--------------------------------------------

Im Vergleich zum Vortag stagnieren die Zahlen erneut.


---------------------------------------------------------------------


Vergleich zum RKI-Tagesbericht vom 13.02.:

+8.354 Neuinfektionen - +551 neue Todesfälle - 7 Tage Inzi.: 60

------------------------------------------------------

Inzidenzwerte in höheren Altersklassen

Raducanu @, Sassenberg, Freitag, 26. Februar 2021, 11:26 (vor 49 Tagen) @ Fred789

Neben den schlechten Anzeichen dass die Inzidenzwerte leider wieder etwas ansteigen zeigen die RKI Zahlen von vorgestern zu den 7Tage Inzidenz der Vorwoche (KW7) nach Alter allerdings einen Positiven Trend:

[image]

Die Neuinfektionen in den ganz besonders gefährdeten Altersbereichen 80+ nimmt ganz deutlich ab, sogar überproprtional zum restlichen Geschehen.
Während in allen Altersbereichen unter 75 Jahren in der letzten Woche die Zahlen wieder leicht gestiegen sind, setzt sich der Trend bei den 75+ Menschen fort.
Wir schaffen es, diese besonders anfälligen Menschen besser zu schützen.
Ob dieses bereits ein erster Effekt der Impfung ist, wird sich vermutlich in den nächsten 1-2 Wochen zeigen.
Dieses sollte auch einen ersten positiven Einfluss auf die Intensivstationen und Todeszahlen haben. Trotz steigender Inzidenzen dürften in Zukunft vermehrt "jüngere" Menschen betroffen sein, die tendenziel er schwächere Krankheitsverläufe haben (weniger Intensiv und Todesfälle).
Wichtig ist, dass wir nun ganz schnell die Impfung in die Breite Masse (55+ und Risikogruppen) bekommen. Alles was an Impfstoff da ist muß nun sehr zuügig verimpft werden. Auch sollten zweite Dosen nicht mehr zurückgehalten werden und gerade bei AZ muß die Priorisierung gelockert werden.

Inzidenzwerte in höheren Altersklassen

CLM @, Berlin, Freitag, 26. Februar 2021, 12:21 (vor 49 Tagen) @ Raducanu

Sehr aussagekräftige Tabelle. Vielen Dank.

Ich gehe stark davon aus, dass dieser Effekt bei den 80+ Jährigen vor allem auf die Impfung zurückzuführen ist. Die Pflegeheime sind zu fast 90% durchgeimpft (erste Dosis), die sonstigen 80jährigen zu 25%. Dass schon ab einem Durchimpfungsgrad von 20-25% erste Erfolge zu sehen sind, zeigt aktuell England, wo dies auf die Gesamtbevölkerung zutrifft und wo du Zahlen immer weiter zurück gehen.

Inzidenzwerte in höheren Altersklassen

Cthulhu @, Essen, Freitag, 26. Februar 2021, 13:10 (vor 49 Tagen) @ CLM

Sehr aussagekräftige Tabelle. Vielen Dank.

Ich gehe stark davon aus, dass dieser Effekt bei den 80+ Jährigen vor allem auf die Impfung zurückzuführen ist. Die Pflegeheime sind zu fast 90% durchgeimpft (erste Dosis), die sonstigen 80jährigen zu 25%. Dass schon ab einem Durchimpfungsgrad von 20-25% erste Erfolge zu sehen sind, zeigt aktuell England, wo dies auf die Gesamtbevölkerung zutrifft und wo du Zahlen immer weiter zurück gehen.

Dazu dürfte das auch noch eine Bevölkerungsgruppe mit einer relativ kleinen Dunkelziffer sein, das wäre tatsächlich eine ziemlich positive Entwicklung und in der Altersklasse ist man wenigstens mit dem Impfen halbwegs weit.

Wenn man es schafft, in der Altersklasse 60+ weitzukommen gibt einem das auch tatsächlich Spielräume, in denen man nicht so schnell vor einer Überlastung der Intensivstationen kommt, das ist für mich auch ein wichtiger Maßstab - jeder Kranke sollte angemessen behandelt werden können.

Inzidenzwerte in höheren Altersklassen

Raducanu @, Sassenberg, Freitag, 26. Februar 2021, 12:25 (vor 49 Tagen) @ CLM

Inzidenzwerte in höheren Altersklassen

CLM @, Berlin, Freitag, 26. Februar 2021, 12:41 (vor 49 Tagen) @ Raducanu

Ja, die kenne ich. Ich war aber zu faul diesen Zahlenwurst übersichtlich darzustellen. Daher danke für die farbliche Aufbereitung.

Es ist ja schön, dass das RKI diese Daten zur Verfügung stellt. Die mediale Aufbereitung ist aber wieder mal erbärmlich. Ich mein, Excel ist kein Grafikprogramm, aber die visuellen Möglichkeiten bieten schon deutlich deutlich mehr (es sind teilweise sogar sehr hübsche und übersichtliche Grafiken möglich) und es ist kein Hexenwerk das irgendwie mal anschaulich darzustellen.

Inzidenzwerte in höheren Altersklassen

Raducanu @, Sassenberg, Freitag, 26. Februar 2021, 13:09 (vor 49 Tagen) @ CLM

Das ist übrigens kein Hexenwerk.
Bereich markieren, Bedingte Formatierung fertig. 3 sekunden

Medienstar Streeck: Der Mann, der dauernd falsch liegt

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:39 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Vor kurzem war der Text nur im Abo verfügbar. Jetzt ist er offenbar frei. In dem umfangreichen Bericht werden zwölf Irrtümer und Widersprüche von Hendrik Streeck aufgedeckt. Sehr lesenswert.

https://uebermedien.de/57343/hendrik-streeck-der-mann-der-dauernd-falsch-liegt-aber-imm...

Medienstar Streeck: Der Mann, der dauernd falsch liegt

Ulrich @, Samstag, 27. Februar 2021, 22:28 (vor 48 Tagen) @ markus


https://uebermedien.de/57343/hendrik-streeck-der-mann-der-dauernd-falsch-liegt-aber-imm...


Hendrik Streeck: "Im März, spätestens April gehen die Infektionszahlen nach unten"

web.de/magazine/news/coronavirus/hendrik-streeck-maerz-spaetestens-april-infektionszahlen-35438144

Interview vom 15.01.

Wir sind am Arsch. Aber so etwas von am Arsch.

Medienstar Streeck: Der Mann, der dauernd falsch liegt

Ulrich @, Freitag, 26. Februar 2021, 06:03 (vor 49 Tagen) @ markus

Vor kurzem war der Text nur im Abo verfügbar. Jetzt ist er offenbar frei. In dem umfangreichen Bericht werden zwölf Irrtümer und Widersprüche von Hendrik Streeck aufgedeckt. Sehr lesenswert.

https://uebermedien.de/57343/hendrik-streeck-der-mann-der-dauernd-falsch-liegt-aber-imm...

Danke für den Link. Ich werde mir den Text durchlesen, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

Bin gespannt ob Hendrik Streecks Aussage "Masern breiten sich durch Schmierinfektionen aus!" auftaucht. Oder ob die nach Fertigstellung gefallen ist. Für mich persönlich war das der bisherige Tiefpunkt. Auch, weil Streeck wissen muss, dass das nicht zutreffend ist. Aber der Mann plappert beständig vor sich hin, ohne vorher nachzudenken.

Waoh! Langer Text mit rund 60 Links.

Franke @, Freitag, 26. Februar 2021, 00:23 (vor 50 Tagen) @ markus

Vor kurzem war der Text nur im Abo verfügbar. Jetzt ist er offenbar frei. In dem umfangreichen Bericht werden zwölf Irrtümer und Widersprüche von Hendrik Streeck aufgedeckt. Sehr lesenswert.

https://uebermedien.de/57343/hendrik-streeck-der-mann-der-dauernd-falsch-liegt-aber-imm...


Und so läuft es in Südkorea (schon etwas älter).

Sind letztlich die Länder am besten dran, die sofort entschlossen draufhauen, wo immer sich das Virus zeigt - Nicht nur bei Infizierten, Erkrankten, Toten, sohcern auch wirtschaftlich?

Medienstar Streeck: Der Mann, der dauernd falsch liegt

CLM @, Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:24 (vor 50 Tagen) @ markus

Ein wahnsinnig guter und wichtiger Text. Danke für den Link.

Mir war Streeck von Anfang an suspekt. Es hatte von Anfang an den Anschein, dass dieser Typ die Aufmerksamkeit geradezu geil findet. Vermutlich haut der diese Sachen gar nicht mal in vollem Bewusstsein raus, sondern einfach, weil er schlicht keine Ahnung von dem hat, worüber er redet. Drosten hatte ihn zwischen den Zeilen schon relativ früh jegliche Kompetenz abgesprochen. Schlimm nur, dass die Medien immer wieder drauf reinfallen und ihn einladen.

Medienstar Streeck: Der Mann, der dauernd falsch liegt

frei13 @, Freitag, 26. Februar 2021, 09:01 (vor 49 Tagen) @ CLM

Ein wahnsinnig guter und wichtiger Text. Danke für den Link.

Mir war Streeck von Anfang an suspekt. Es hatte von Anfang an den Anschein, dass dieser Typ die Aufmerksamkeit geradezu geil findet. Vermutlich haut der diese Sachen gar nicht mal in vollem Bewusstsein raus, sondern einfach, weil er schlicht keine Ahnung von dem hat, worüber er redet. Drosten hatte ihn zwischen den Zeilen schon relativ früh jegliche Kompetenz abgesprochen. Schlimm nur, dass die Medien immer wieder drauf reinfallen und ihn einladen.

Was verlangt man auch von einer Person, die zuerst Musikwissenschaft und BWL (was für eine Kombi) studiert und dann erst in die Medizin wechselt. Ich vermute es hat was mit dem NC zu tun gehabt. :)

Medienstar Streeck: Der Mann, der dauernd falsch liegt

Habakuk, OWL, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:59 (vor 50 Tagen) @ markus

Danke für den Artikel. Streeck agiert nicht als Wissenschaftler, sondern als Politiker. Immer wieder stellt er Forderungen auf, die er dann mit unbewiesenen Thesen zu untermauern versucht. Ärgerlich ist, dass die falschen Behauptungen dann oft monatelang als angebliche Fakten in den Diskussionen kursieren.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Fred789, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:24 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Deutschlands Intensiv- und Notfallmediziner haben eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang April gefordert. Drei Wochen mehr Disziplin seien entscheidend, um durch Impfungen eine schwer bis nicht mehr kontrollierbare dritte Welle zu vermeiden, sagte Gernot Marx, Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Nach einem neuen Prognosemodell der Divi könnte ein Öffnen am 7. März die Zahlen schwer kranker Corona-Patienten in Kliniken exorbitant in die Höhe treiben, hieß es.

WDR-Ticker

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:30 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Deutschlands Intensiv- und Notfallmediziner haben eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang April gefordert. Drei Wochen mehr Disziplin seien entscheidend, um durch Impfungen eine schwer bis nicht mehr kontrollierbare dritte Welle zu vermeiden, sagte Gernot Marx, Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Nach einem neuen Prognosemodell der Divi könnte ein Öffnen am 7. März die Zahlen schwer kranker Corona-Patienten in Kliniken exorbitant in die Höhe treiben, hieß es.

WDR-Ticker

Man muss sich in der Tat genau überlegen, was man macht. Die Zahlen auf den Intensivstationen sind zwar deutlich gesunken, liegen aber immer noch höher als das zur Spitze in der ersten Welle der Fall war. Der Startpunkt für eine potentiell 3. Welle liegt viel höher als das im Oktober und im letzten Frühjahr der Fall war.

Schnelltests, das demnächst bessere Wetter und immer mehr geimpfte Personen werden die Situation hoffentlich in den nächsten Monaten deutlich verbessern.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

fallrückzieher @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:10 (vor 50 Tagen) @ markus

Deutschlands Intensiv- und Notfallmediziner haben eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang April gefordert. Drei Wochen mehr Disziplin seien entscheidend, um durch Impfungen eine schwer bis nicht mehr kontrollierbare dritte Welle zu vermeiden, sagte Gernot Marx, Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Nach einem neuen Prognosemodell der Divi könnte ein Öffnen am 7. März die Zahlen schwer kranker Corona-Patienten in Kliniken exorbitant in die Höhe treiben, hieß es.

WDR-Ticker


Man muss sich in der Tat genau überlegen, was man macht. Die Zahlen auf den Intensivstationen sind zwar deutlich gesunken, liegen aber immer noch höher als das zur Spitze in der ersten Welle der Fall war. Der Startpunkt für eine potentiell 3. Welle liegt viel höher als das im Oktober und im letzten Frühjahr der Fall war.

Schnelltests, das demnächst bessere Wetter und immer mehr geimpfte Personen werden die Situation hoffentlich in den nächsten Monaten deutlich verbessern.

Die Frage wird aus meiner Sicht nicht sein, ob man lockert, sondern nur in welchem Maße. Da spielen die von dir zutreffend genannten Faktoren alle eine Rolle.

Die Politik wird aber wissen, dass man ohne ein kleines (vorsichtiges) Signal in Richtung Normalität, große Teile der Bevölkerung nicht mehr mitnimmt. Hier geht es dann vor allem um eine verantwortungsvolle schrittweise Öffnung des Handels. Ob man für Außengastronomie unter strengen Auflagen etwas anbieten kann, wird man sehen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:30 (vor 50 Tagen) @ fallrückzieher

Die Politik wird aber wissen, dass man ohne ein kleines (vorsichtiges) Signal in Richtung Normalität, große Teile der Bevölkerung nicht mehr mitnimmt. Hier geht es dann vor allem um eine verantwortungsvolle schrittweise Öffnung des Handels.

Bevor jetzt der Handel geöffnet werden kann, ist aber noch ein wichtiges anderes Feld dran. Ohne regulären Präsenzunterricht für alle Stufen darf es eigentlich keine Öffnungsschritte in anderen Bereichen geben.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

herrNick @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:34 (vor 50 Tagen) @ simie

Die Politik wird aber wissen, dass man ohne ein kleines (vorsichtiges) Signal in Richtung Normalität, große Teile der Bevölkerung nicht mehr mitnimmt. Hier geht es dann vor allem um eine verantwortungsvolle schrittweise Öffnung des Handels.


Bevor jetzt der Handel geöffnet werden kann, ist aber noch ein wichtiges anderes Feld dran. Ohne regulären Präsenzunterricht für alle Stufen darf es eigentlich keine Öffnungsschritte in anderen Bereichen geben.

Warum? Warum können sich nicht wieder 2 Familien oder drei Freund:innen draußen treffen, bevor nicht komplette Klassen wieder zusammen Unterricht haben?

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:38 (vor 50 Tagen) @ herrNick

Text gelesen? Ich beziehe mich da auf die Öffnung von Geschäften. Was man auch erkennen kann, wenn man das Zitierte und meinen Text richtig lesen würde.

Treffen im Freien sehe ich im übrigen unkritischer, als wohl viele hier. Scrolle mal nach unten.;)

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

herrNick @, Freitag, 26. Februar 2021, 07:13 (vor 49 Tagen) @ simie

Text gelesen? Ich beziehe mich da auf die Öffnung von Geschäften. Was man auch erkennen kann, wenn man das Zitierte und meinen Text richtig lesen würde.

Treffen im Freien sehe ich im übrigen unkritischer, als wohl viele hier. Scrolle mal nach unten.;)

Jupp, Text gelesen „Ohne regulären Präsenzunterricht für alle Stufen darf es eigentlich keine Öffnungsschritte in anderen Bereichen geben.“

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Freitag, 26. Februar 2021, 11:01 (vor 49 Tagen) @ herrNick

Und im Satz davor stand:"Bevor jetzt der Handel geöffnet werden kann, ist aber noch ein wichtiges anderes Feld dran"

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

madball, 4,8km zum Anstoßkreis, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:00 (vor 50 Tagen) @ simie

So langsam nervt es gewaltig, aber der Beissreflex ist so vorhersehbar bei dir

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:35 (vor 50 Tagen) @ madball

Das ist nur die Erwähnung des Versprechens, was im Januar gegeben wurde.
Aber schön, wie kurz das Gedächtnis vieler ist.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

madball, 4,8km zum Anstoßkreis, Freitag, 26. Februar 2021, 06:17 (vor 49 Tagen) @ simie

Dann schreib das doch kurz dazu, dens dass es sich um deine ernstgemeinte Meinung handelt ist ja nicht so abwegig ;-)

Wer die Versprechen der Politik für bare Münze nimmt.... Sollten bestimmte Bereiche mit "dem Wissen von heute" nicht "nie wieder geschlossen werden"?

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Freitag, 26. Februar 2021, 11:01 (vor 49 Tagen) @ madball

Es ist meine ernstgemeinte Meinung, dass wir Geschäfte erst öffnen können, wenn es wieder regulären Präsenzunterricht gibt.
Und genauso lautete das Versprechen noch vor zwei Wochen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

HappyTime, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:49 (vor 50 Tagen) @ simie

So ein Unsinn.

Leute können sehr wohl wieder in Geschäfte, mit Masken und Begrenzung pro m², bevor man wieder 5x die Woche Millionen Kinder und Jugendliche in den ÖPNV quetscht. Denn diese halten sich zu großen Teilen nicht an die Beschränkungen, so bald sie das Schulgelände verlassen haben.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:34 (vor 50 Tagen) @ HappyTime

So ein Unsinn.

Ich erwarte nur, dass das gegebene Versprechen "als letztes schließen, als erstes öffnen" eingehalten wird.
Aber schön, dass das Erwarten, dass gegebene Versprechen auch gehalten werden, als Unsinn bezeichnet wird.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

HappyTime, Ort, Freitag, 26. Februar 2021, 06:57 (vor 49 Tagen) @ simie

Das ist auch schlicht falsch.
Die Schulen wurden bereits für einige geöffnet, und Präsenzangebote geschaffen. Es war niemals die Rede davon "regulären Präsenzunterricht für alle" zu leisten.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Freitag, 26. Februar 2021, 11:02 (vor 49 Tagen) @ HappyTime

Das ist nicht schlicht falsch.
Es war immer die Rede davon, dass erst die Schulen wieder regulär unterrichten, und dann wieder Geschäfte öffnen dürfen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26. Februar 2021, 06:48 (vor 49 Tagen) @ simie

So ein Unsinn.


Ich erwarte nur, dass das gegebene Versprechen "als letztes schließen, als erstes öffnen" eingehalten wird.
Aber schön, dass das Erwarten, dass gegebene Versprechen auch gehalten werden, als Unsinn bezeichnet wird.

Sorry, aber hier geht es auch um Existenzen und Arbeitsplätze - und nicht zuletzt auch um Staatsfinanzen. Wenn es mit vernünftigen Konzepten machbar ist (ganz davon abgesehen, dass "der Handel" mit dem meisten Kundenaufkommen, nämlich die Lebensmittelmärkte, eh geöffnet sind), wäre es geradezu grotesk, das mit der Begründung zu verwehren, dass man versprochen habe, diesen Schritt erst vorzunehmen, wenn an den Schulen wieder voller Präsenzunterricht stattfindet.

Im übrigen wird die Entscheidung wohl eh nicht mehr lange bei der Politik liegen, sondern gerichtlich geklärt.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Freitag, 26. Februar 2021, 11:08 (vor 49 Tagen) @ Sascha

Die Lösung ist dann ganz einfach: Eben gleichzeitig mit Öffnung der Geschäfte wieder Präsenzunterricht ermöglichen.
Ansonsten belastet man nämlich mal wieder nur eine Gruppe über Gebühr.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26. Februar 2021, 11:14 (vor 49 Tagen) @ simie

Die Lösung ist dann ganz einfach: Eben gleichzeitig mit Öffnung der Geschäfte wieder Präsenzunterricht ermöglichen.
Ansonsten belastet man nämlich mal wieder nur eine Gruppe über Gebühr.

Das sind zwei voneinander völlig unabhängige Bereiche. Diese Gruppen sind auch nicht so trennscharf, wie du es darstellst. Die Belastung dürfte für die Schüler nämlich auch groß sein, wenn Mama und/oder Papa zuhause gerade um ihren Arbeitsplatz zittern und nicht wissen, wie lange sie noch in gesicherten Finanzverhältnissen leben.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

simie, Krefeld, Freitag, 26. Februar 2021, 12:34 (vor 49 Tagen) @ Sascha

Ich fürchte nur, dass es wieder wie im Sommer läuft, wo fast alles schon monatelang wieder auf war, nur bei den Schulen hat man im Grunde bis nach den Sommerferien gewartet, bis sie wieder offen waren.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

bobschulz @, MS, Freitag, 26. Februar 2021, 14:17 (vor 49 Tagen) @ simie

Ich fürchte nur, dass es wieder wie im Sommer läuft, wo fast alles schon monatelang wieder auf war, nur bei den Schulen hat man im Grunde bis nach den Sommerferien gewartet, bis sie wieder offen waren.

Naja, die mussten erst die Luftfilter einbauen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Djerun @, Essen, Freitag, 26. Februar 2021, 09:07 (vor 49 Tagen) @ Sascha

Im übrigen wird die Entscheidung wohl eh nicht mehr lange bei der Politik liegen, sondern gerichtlich geklärt.

Hoffen wir mal, dass das schnell geht und die Klagen durchkommen...

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

neo_fisch @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:26 (vor 50 Tagen) @ HappyTime

So ein Unsinn.

Leute können sehr wohl wieder in Geschäfte, mit Masken und Begrenzung pro m², bevor man wieder 5x die Woche Millionen Kinder und Jugendliche in den ÖPNV quetscht. Denn diese halten sich zu großen Teilen nicht an die Beschränkungen, so bald sie das Schulgelände verlassen haben.

Beobachte ich auch, aber eher vor Büros und Gewerbe ... da sind es übrigens keine Schüler. Nur mal so. (oder gilt das Gruppenkuscheln unter Raucherüberdachung als Aussenterrasse? Muss ich erwähnen, dass da keiner Maske beim qualmen trägt und viel Aerosol sichtbar fröhlich umhergepustet wird?).
Vielleicht sollten wir ein paar Schulkinder im Forum fragen. Tatsächlich haben die erstaunlich wenig Lobby.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

chief wiggum @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:27 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Ist es dann das fünfte oder sechste Mal, dass das dann die endgültig, allerletzten, entscheidenden Wochen sind?

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Fire Kid, Ort, Freitag, 26. Februar 2021, 13:32 (vor 49 Tagen) @ chief wiggum

Du hast noch "Die nächsten Wochen werden die härtesten sein" vergessen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Habakuk, OWL, Freitag, 26. Februar 2021, 13:40 (vor 49 Tagen) @ Fire Kid

Das nächste Spiel ist nun mal immer das Schwerste.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:56 (vor 50 Tagen) @ chief wiggum

Ist es dann das fünfte oder sechste Mal, dass das dann die endgültig, allerletzten, entscheidenden Wochen sind?

Wir haben es mit einem Erreger zu tun, der nicht einmal anderthalb Jahre bekannt ist und über den die Fachleute noch immer zu wenig wissen. Zudem haben wir es mit neuen Mutationen aus England, Südafrika, Brasilien und mittlerweile wohl auch Kalifornien zu tun, die teils nachgewiesenermaßen stärker ansteckend sind oder von denen man es zumindest vermutet. Laut einer Studie aus Dänemark steigert B.1.1.7 zudem das Risiko für Klinikaufenthalt um mehr als 60 Prozent. Aktuell fahren wir mit (zu) hoher Geschwindigkeit bei schlechter Sicht.

Aber alles spricht dafür, dass wir uns auf der Zielgrade befinden. In einem halben Jahr dürfte der überwiegende Teil der Bevölkerung geimpft sein. Und deshalb dürfte es dem Virus in den nächsten Monaten langsam schwerer fallen, sich auszubreiten. Nur sollten wir nicht auf den letzten Metern ins Messer laufen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

herrNick @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:31 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Ist es dann das fünfte oder sechste Mal, dass das dann die endgültig, allerletzten, entscheidenden Wochen sind?


Wir haben es mit einem Erreger zu tun, der nicht einmal anderthalb Jahre bekannt ist und über den die Fachleute noch immer zu wenig wissen. Zudem haben wir es mit neuen Mutationen aus England, Südafrika, Brasilien und mittlerweile wohl auch Kalifornien zu tun, die teils nachgewiesenermaßen stärker ansteckend sind oder von denen man es zumindest vermutet. Laut einer Studie aus Dänemark steigert B.1.1.7 zudem das Risiko für Klinikaufenthalt um mehr als 60 Prozent. Aktuell fahren wir mit (zu) hoher Geschwindigkeit bei schlechter Sicht.

Aber alles spricht dafür, dass wir uns auf der Zielgrade befinden. In einem halben Jahr dürfte der überwiegende Teil der Bevölkerung geimpft sein. Und deshalb dürfte es dem Virus in den nächsten Monaten langsam schwerer fallen, sich auszubreiten. Nur sollten wir nicht auf den letzten Metern ins Messer laufen.

Und genau deshalb ist es besonders dämlich von diesen Intensivmedizinern einfach ein willkürliches Datum als Ziel zu nennen. Es liegen wirklich genug Vorschläge für Kriterien auf dem Tisch, an denen man eine Lockerung festmachen könnte. Ein beliebiges Datum, was man dann wieder nicht halten kann und man dann kurzfristig wieder „April, April“ rufen muss, wird die Bevölkerung erst recht dazu bringen sich weniger an Regeln zu halten.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Ulrich @, Freitag, 26. Februar 2021, 06:06 (vor 49 Tagen) @ herrNick

Ist es dann das fünfte oder sechste Mal, dass das dann die endgültig, allerletzten, entscheidenden Wochen sind?


Wir haben es mit einem Erreger zu tun, der nicht einmal anderthalb Jahre bekannt ist und über den die Fachleute noch immer zu wenig wissen. Zudem haben wir es mit neuen Mutationen aus England, Südafrika, Brasilien und mittlerweile wohl auch Kalifornien zu tun, die teils nachgewiesenermaßen stärker ansteckend sind oder von denen man es zumindest vermutet. Laut einer Studie aus Dänemark steigert B.1.1.7 zudem das Risiko für Klinikaufenthalt um mehr als 60 Prozent. Aktuell fahren wir mit (zu) hoher Geschwindigkeit bei schlechter Sicht.

Aber alles spricht dafür, dass wir uns auf der Zielgrade befinden. In einem halben Jahr dürfte der überwiegende Teil der Bevölkerung geimpft sein. Und deshalb dürfte es dem Virus in den nächsten Monaten langsam schwerer fallen, sich auszubreiten. Nur sollten wir nicht auf den letzten Metern ins Messer laufen.


Und genau deshalb ist es besonders dämlich von diesen Intensivmedizinern einfach ein willkürliches Datum als Ziel zu nennen. Es liegen wirklich genug Vorschläge für Kriterien auf dem Tisch, an denen man eine Lockerung festmachen könnte. Ein beliebiges Datum, was man dann wieder nicht halten kann und man dann kurzfristig wieder „April, April“ rufen muss, wird die Bevölkerung erst recht dazu bringen sich weniger an Regeln zu halten.

Die Aussage ist durchaus auf Basis von wissenschaftlichen Simulationen gefallen. Und die Aussage, dass man dann "durch" sei, war wohl nicht enthalten. Das ist wohl das Wunschdenken vieler, die durch die Situation hochgradig belastet sind oder sich zumindest belastet fühlen.

Intensivmediziner fordern Lockdown-Verlängerung bis April

Djerun @, Essen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:38 (vor 50 Tagen) @ chief wiggum

Ist es dann das fünfte oder sechste Mal, dass das dann die endgültig, allerletzten, entscheidenden Wochen sind?

Hätte, würde, könnte - aber das Leben ist kein Konjunktiv. Jeder kommt halt mit seinen Prognosen um die Ecke, weil er seine Interessen vertritt...

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:38 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Masken-Affäre – CSU-Politiker soll von hessischem Lieferanten bestochen worden sein

Bisher ist es lediglich ein Verdacht. Aber die Ermittlungsbehörden nehmen ihn wohl so ernst, dass sie Hausdurchsuchungen beantragt haben, die auch genehmigt wurden.

Sollen sich die Vorwürfe bestätigen, dann wäre nicht nur die politische Karriere von Nüßlein vorbei. Und in dem Fall würde sich die Frage stellen, wieso macht jemand so etwas?

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Lattenknaller @, Madrid, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:50 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Masken-Affäre – CSU-Politiker soll von hessischem Lieferanten bestochen worden sein

Bisher ist es lediglich ein Verdacht. Aber die Ermittlungsbehörden nehmen ihn wohl so ernst, dass sie Hausdurchsuchungen beantragt haben, die auch genehmigt wurden.

Sollen sich die Vorwürfe bestätigen, dann wäre nicht nur die politische Karriere von Nüßlein vorbei. Und in dem Fall würde sich die Frage stellen, wieso macht jemand so etwas?

Wegen 660.000 Kröten. Gier, Wettschulden, sonstige Schulden. Man weiß es nicht.
Dummheit würde ich ausschließen, ein gutes Stück Chupze könnte dabei sein.
Es gibt ja durchaus Leute in konservativen Milieus die glauben, die stehen ein bißchen über dem Gesetz.
Aber da er die UmSt-Voranmeldung nicht gemacht hat, wird er schon wissen, was er da getrieben hat.

Kaufen die Ministerien etwa auf Zuruf von Abgeordneten ein?

Franke @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:40 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Wenn Ausnahmezustand ist und ein längeres Verfahren mit (europaweiter?) Ausschreibung nicht angezeigt, dann soll man halt bei jedem Kandidaten eine relativ kleine Menge bestellen. Bedingung: Schnelle Lieferung. Und dann mal schauen, wessen Produkte gut sind. Schmiergeld an einen Abgeordneten würde dann nichts bringen und wäre auch kaum wieder reinzuholen.

Kaufen die Ministerien etwa auf Zuruf von Abgeordneten ein?

DomJay @, Köln, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:48 (vor 50 Tagen) @ Franke

Wenn Ausnahmezustand ist und ein längeres Verfahren mit (europaweiter?) Ausschreibung nicht angezeigt, dann soll man halt bei jedem Kandidaten eine relativ kleine Menge bestellen. Bedingung: Schnelle Lieferung. Und dann mal schauen, wessen Produkte gut sind. Schmiergeld an einen Abgeordneten würde dann nichts bringen und wäre auch kaum wieder reinzuholen.

Das ist in meinem Augen das skurrile. Die Situation bei den Masken war ja eher so, dass wer immer überhaupt liefern konnte sicher seine Masken hätte loswerden können.

Apropos Ausschreibung: Gestern hieß es hier teilweise noch, man solle einfach die Industrie ran lassen. Alleine an solchen Sachen sieht man welche Sprengkraft das haben könnte. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die europäische Ausschreibung der Koordination der Impfung aller Bürger überhaupt funktioniert hätte. Und wenn wir bei Masken schon so ein Thema haben, man stelle sich das beim Impfen mal vor.

Kaufen die Ministerien etwa auf Zuruf von Abgeordneten ein?

Ulrich @, Freitag, 26. Februar 2021, 05:58 (vor 49 Tagen) @ DomJay

Wenn Ausnahmezustand ist und ein längeres Verfahren mit (europaweiter?) Ausschreibung nicht angezeigt, dann soll man halt bei jedem Kandidaten eine relativ kleine Menge bestellen. Bedingung: Schnelle Lieferung. Und dann mal schauen, wessen Produkte gut sind. Schmiergeld an einen Abgeordneten würde dann nichts bringen und wäre auch kaum wieder reinzuholen.


Das ist in meinem Augen das skurrile. Die Situation bei den Masken war ja eher so, dass wer immer überhaupt liefern konnte sicher seine Masken hätte loswerden können.

Im Fall von van Laack oder dem von Andrea Tandler eingefädelten Masken-Deals konnte man jeweils lesen, dass sich Konkurrenten beklagt hätten. Vorwurf war jeweils, man habe ebenfalls liefern können. Aber Kontaktversuche seien jeweils einfach von den Entscheidern ignoriert worden. Eventuell war das Chaos damals tatsächlich so groß, dass man "Türöffner" benötigte, um überhaupt mit denjenigen in Kontakt treten zu können, die die Bestellungen tätigten?


Apropos Ausschreibung: Gestern hieß es hier teilweise noch, man solle einfach die Industrie ran lassen. Alleine an solchen Sachen sieht man welche Sprengkraft das haben könnte. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die europäische Ausschreibung der Koordination der Impfung aller Bürger überhaupt funktioniert hätte. Und wenn wir bei Masken schon so ein Thema haben, man stelle sich das beim Impfen mal vor.

Ich gehe schon davon aus, dass spezialisierte Unternehmen die Terminvergabe besser organisieren könnten als z.B. die Kassenärztliche Vereinigung, die mit so etwas keinerlei Erfahrungen hatte und die erst die notwendigen Ressourcen schaffen musste.

Kaufen die Ministerien etwa auf Zuruf von Abgeordneten ein?

Franke @, Freitag, 26. Februar 2021, 23:00 (vor 49 Tagen) @ Ulrich

Ich gehe schon davon aus, dass spezialisierte Unternehmen die Terminvergabe besser organisieren könnten als z.B. die Kassenärztliche Vereinigung, die mit so etwas keinerlei Erfahrungen hatte und die erst die notwendigen Ressourcen schaffen musste.

CTS Eventim hätte wohl gerade Zeit und ein vitales Interesse daran, dass das gut läuft.

Kaufen die Ministerien etwa auf Zuruf von Abgeordneten ein?

Ulrich @, Samstag, 27. Februar 2021, 08:04 (vor 48 Tagen) @ Franke

Ich gehe schon davon aus, dass spezialisierte Unternehmen die Terminvergabe besser organisieren könnten als z.B. die Kassenärztliche Vereinigung, die mit so etwas keinerlei Erfahrungen hatte und die erst die notwendigen Ressourcen schaffen musste.


CTS Eventim hätte wohl gerade Zeit und ein vitales Interesse daran, dass das gut läuft.

In Schleswig-Holstein sind die tatsächlich beauftragt worden: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Corona-In-SH-vergibt-Eventim-Impfterm...

Ich weiß allerdings nicht, wie es mittlerweile läuft. Der Artikel ist ja bereits einen Monat alt.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Habakuk, OWL, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:48 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Und in dem Fall würde sich die Frage stellen, wieso macht jemand so etwas?

Ich vermute mal am ehesten religiöse Motive.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Blarry @, Essen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:34 (vor 50 Tagen) @ Habakuk

Unwahrscheinlich. Als Nichtkatholik kommst du bei der CSU nichtmal ins Gebäudereinigungsbataillon, und blindes Profitstreben als religiöser Antrieb ist eine höchst evangelikale Eigenart.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

HoschUn, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:39 (vor 50 Tagen) @ Blarry

Unwahrscheinlich. Als Nichtkatholik kommst du bei der CSU nichtmal ins Gebäudereinigungsbataillon, und blindes Profitstreben als religiöser Antrieb ist eine höchst evangelikale Eigenart.

Söder ist evangelisch?!

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Blarry @, Essen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:45 (vor 50 Tagen) @ HoschUn

Was man ihm mit jedem Atemzug anmerkt. Gottloser Heide.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:54 (vor 50 Tagen) @ Habakuk

Und in dem Fall würde sich die Frage stellen, wieso macht jemand so etwas?


Ich vermute mal am ehesten religiöse Motive.

"In Money we trust!"? ;-)

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

micha87 @, bei Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:14 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Es wird höchste Zeit endlich offen zu legen welche Lobbyvertreter regelmäßig vorstellig werden bei den Parlamentariern. Das Thema Lobbyregister ploppt immer wieder auf und immer wieder ist es die CDU/CSU die dagegen votiert. Amthor, Nüßlein to be continued...

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:37 (vor 50 Tagen) @ micha87

Es wird höchste Zeit endlich offen zu legen welche Lobbyvertreter regelmäßig vorstellig werden bei den Parlamentariern. Das Thema Lobbyregister ploppt immer wieder auf und immer wieder ist es die CDU/CSU die dagegen votiert. Amthor, Nüßlein to be continued...

Aus Transparenzgründen wäre das dringend notwendig. Allerdings ist das ganze durchaus legitim. Die meisten Lobbyisten kommen aus der Wirtschaft. Aber es gibt durchaus auch Lobbyvertreter aus den Gewerkschaften, von NGOs, etc.

Was Nüßlein vorgeworfen wird, das ist knallharte Kriminalität. Sollte er am Ende verurteilt werden, dann hätte er seine komplette bürgerliche Existenz zerstört. Bundestagsmandat? Weg. Und beruflich dürfte er vermutlich keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

DomJay @, Köln, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:44 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Es wird höchste Zeit endlich offen zu legen welche Lobbyvertreter regelmäßig vorstellig werden bei den Parlamentariern. Das Thema Lobbyregister ploppt immer wieder auf und immer wieder ist es die CDU/CSU die dagegen votiert. Amthor, Nüßlein to be continued...


Aus Transparenzgründen wäre das dringend notwendig. Allerdings ist das ganze durchaus legitim. Die meisten Lobbyisten kommen aus der Wirtschaft. Aber es gibt durchaus auch Lobbyvertreter aus den Gewerkschaften, von NGOs, etc.

Das ist richtig. Überall wird Lobbyarbeit geleistet um die eigenen Ziele zu verfolgen. Das ganze kennt keine Parteizugehörigkeit. Aber das ist ja hier keine Lobbyarbeit

Was Nüßlein vorgeworfen wird, das ist knallharte Kriminalität. Sollte er am Ende verurteilt werden, dann hätte er seine komplette bürgerliche Existenz zerstört. Bundestagsmandat? Weg. Und beruflich dürfte er vermutlich keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen.

Zunächst ist es ein Verdacht, die politische Karriere ist aber unabhängig vom Resultat wohl vorbei. Man sollte den Ermittlungsbehörden und dem Rechtssystem hier vertrauen.

+1

garypaul, Unna, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:22 (vor 50 Tagen) @ micha87

Es wird höchste Zeit endlich offen zu legen welche Lobbyvertreter regelmäßig vorstellig werden bei den Parlamentariern. Das Thema Lobbyregister ploppt immer wieder auf und immer wieder ist es die CDU/CSU die dagegen votiert. Amthor, Nüßlein to be continued...


Aber ganz dringend.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

General174, Düsseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:21 (vor 50 Tagen) @ micha87

Es wird höchste Zeit endlich offen zu legen welche Lobbyvertreter regelmäßig vorstellig werden bei den Parlamentariern. Das Thema Lobbyregister ploppt immer wieder auf und immer wieder ist es die CDU/CSU die dagegen votiert. Amthor, Nüßlein to be continued...

Es scheint einen Großteil der Wählerinnen und Wähler nicht genug zu stören, sonst würden sie ja eine andere Partei wählen. Mir ist so etwas auch unbegreiflich, aber man muss sich vor Augen führen, dass so etwas bei den meisten Leuten nicht bis zur nächsten Wahl hängen bleibt.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:45 (vor 50 Tagen) @ General174

Es wird höchste Zeit endlich offen zu legen welche Lobbyvertreter regelmäßig vorstellig werden bei den Parlamentariern. Das Thema Lobbyregister ploppt immer wieder auf und immer wieder ist es die CDU/CSU die dagegen votiert. Amthor, Nüßlein to be continued...


Es scheint einen Großteil der Wählerinnen und Wähler nicht genug zu stören, sonst würden sie ja eine andere Partei wählen. Mir ist so etwas auch unbegreiflich, aber man muss sich vor Augen führen, dass so etwas bei den meisten Leuten nicht bis zur nächsten Wahl hängen bleibt.

Ich bin mir sicher, das sind Einzelfälle. Ohne Anführungszeichen. Aber sie kommen parteiübergreifend vor. In Berlin musste vor nicht zu langer Zeit die von der Linken gestellten Bausenatorin zurücktreten. Die Frau hatte Einnahmen aus Aufsichtsratstätigkeit weder wie vorgeschrieben teilweise an das Land abgeführt noch versteuert. Zwar deutlich niedriger hoch aufgehängt, aber auch Steuerhinterziehung.

MdB Georg Nüßlein hat ein größeres Problem

General174, Düsseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:51 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Ich bin mir sicher, das sind Einzelfälle. Ohne Anführungszeichen. Aber sie kommen parteiübergreifend vor. In Berlin musste vor nicht zu langer Zeit die von der Linken gestellten Bausenatorin zurücktreten. Die Frau hatte Einnahmen aus Aufsichtsratstätigkeit weder wie vorgeschrieben teilweise an das Land abgeführt noch versteuert. Zwar deutlich niedriger hoch aufgehängt, aber auch Steuerhinterziehung.

Ich meinte damit das Votieren gegen das Lobbyregister. Nicht die konkreten Fälle. Die gibt es natürlich bei verschiedenen Parteien. Der Fall um den es hier geht ist im übrigen ja auch kein einfacher Lobbyismus. Das ist - wenn es denn so stimmt - eine ganz andere Hausnummer.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 16:31 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Auch das RKI sieht Schulen nicht als vorrangige Treiber der Pandemie:

tagesschau.de/inland/coronavirus-schulen-rki-101.html

Auf die Schnelle

garypaul, Unna, Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:58 (vor 50 Tagen) @ simie

Auch das RKI sieht Schulen nicht als vorrangige Treiber der Pandemie:

tagesschau.de/inland/coronavirus-schulen-rki-101.html


da mein Arbeitstag noch nicht beendet ist.

Leider auch keine neuen substanziellen Erkenntnisse.
Kann man aber auch wohl objektiv noch nicht erwarten, dafür ist der Themenkomplex zu umfangreich und mit zu vielen variablen behaftet.


Ein paar Auszüge aus dem Epidemiologischen Bulletin 13/2021.

Dieses heterogene, mitunter widersprüchliche Bild verdeutlicht, dass die Frage komplex ist, dabei viele Faktoren zu berücksichtigen sind und sie nicht mit einer einzigen Studie zu beantworten ist.

Sehr richtig, hat glaube ich auch "jeder betroffene" Verständnis für.

Die aussagekräftigsten Beiträge bezüglich der schrittweisen Wiedereröffnung des persönlichen Vor-Ort-Unterrichts stammen aus einer Studie von Cohen et al. aus den USA. Anhand eines so genannten agentenbasierten Modells kommen die AutorInnen zu dem Schluss, dass die schrittweise Wiedereröffnung in Kombination mit drei nichtpharmakologischen Interventionen (Verwendung von Gesichtsmasken, körperliche Distanzierung und Händewaschen) das Risiko von Ausbrüchen minimiert. Die beste Strategie bestand darin, Grundschulkindern mit einem reduzierten Stundenplan einen Vor-Ort-Unterricht in der Schule zu ermöglichen, während Mittel- und Oberschulkinder weiterhin Fernunterricht erhalten.

Ja, Distanzunterricht wäre ja bei ein wenig Geduld aller Beteiligten sicher keine schlechte Lösung.

Das Modell findet starke Hinweise auf eine höhere relative Übertragbarkeit, die auf 56 % geschätzt wird (95 % Glaubwürdigkeitsintervall in drei Regionen: 50– 74 %). Wegen der in allen AG in etwa ähnlichem Maß steigenden Übertragbarkeit würden auch die zu erwartenden häufigeren Übertragungen in (geöffneten) Schulen ins Gewicht fallen. Somit könnte ein z.B. knapp unter 1 liegender R-Wert durch die höhere Übertragbarkeit wieder auf über 1 steigen, was wiederum ein exponentielles Wachstum impliziert. Daraus schließen die AutorInnen, dass R nur dann unter 1 gedrückt werden kann, wenn auch Schulen geschlossen sind. Dies wird umso relevanter, als neuere Untersuchungen zu dem Schluss kommen, dass es eine „realistische Möglichkeit“ gibt, dass die Letalität von B.1.1.7- Erkrankungen im Vergleich mit dem bisherigen Wildvirus erhöht ist.

Ja, die Mutante und unser aktuelles Wissen darüber, hatten wir ja schon angesprochen. Gehen wir All-in oder wählen einen anderen Weg?

Auffällig war in den Meldedaten aus Deutschland jedoch das weitere lineare Ansteigen der Schulausbruchszahlen auch nach Beginn des Lockdown light, welche vor allem auf die jüngeren Altersgruppen zurückging. Dies deutet daraufhin, dass auch unter jüngeren Altersgruppen Transmissionen im Schulsetting stattfinden.

Wie definieren wir diesen Punkt?

Bezüglich der Reihenfolge bzw. Priorität wieder zu öffnender Schulen nach einem Lockdown gehen die veröffentlichten Modellierungen alle in eine ähnliche Richtung, auch wenn unterschiedliche Indikatoren betrachtet wurden: Eine Öffnung sollte bei den unteren Klassenstufen beginnen, insbesondere weil dies die geringsten Auswirkungen auf das allgemeine Transmissionsgeschehen und den geringsten Impakt auf die Zahl der Krankenhausaufnahmen hat. Auch gibt es Hinweise, dass ein Wechsel oder Hybridunterricht der Anwesenheit voller Klassen vorzuziehen ist.

Ja, "jemand" sollte dann eine Entscheidung treffen, bitte aber auch daran denken, dass sie über einen etwas längeren Zeitraum bestand hat.

Die Variante B.1.1.7 und andere VOC stellen neue Herausforderungen dar. Die bisherige Datengrundlage zu Altersunterschieden in Suszeptibilität und Übertragbarkeit bei der neuen Variante im Vergleich zu anderen Varianten ist zwar noch limitiert, allerdings weisen die bisherigen Daten darauf hin, dass mindestens die VOC B.1.1.7 leichter übertragbar ist. Diese leichtere Übertragbarkeit scheint auf alle Altersgruppen zuzutreffen, inklusive Kinder und Jugendliche. Das könnte bei einer Ausbreitung ansteckungsfähigerer Varianten bedeuten, dass Schulen einen größeren Beitrag zum Infektionsgeschehen spielen könnten, was wiederum bei den Überlegungen zu Öffnungen berücksichtigt werden sollte.

Und wie kann man diese Aussage jetzt deuten?


Dazu diese Aussage https://www.news4teachers.de/2021/02/virologin-brinkmann-das-hinausschieben-von-entsche... ?

Fakt ist doch, Bildung sollte eine sehr hohe Priorität haben, wir alle möchten so schnell wie möglich zum Optimum zurück, nur welcher Weg dahin ist der mit dem "geringsten" Risiko?

Verlinkung

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 16:47 (vor 50 Tagen) @ simie

Kurze Frage auch an die Mods: Was hat das damit auf sich, dass die meisten User hier keine Direktlinks reinsetzen? Früher war das mal Bestandteil der Forumsregeln (damals sind in einer Positivliste die Ausnahmen definiert worden wie z.B. Spiegel.de) aber mittlerweile steht in den Regeln nur noch, dass keine illegalen Internetstreams verlinkt werden dürfen. Und natürlich keine Bildzeitung.

Alles andere ist demnach wieder erlaubt? Erst recht die üblichen Nachrichtenseiten wie Tagesschau, t-online, ntv etc.? Ist man nicht sogar verpflichtet, einen Direktlink zu setzen, sobald man sich auf einen externen Inhalt bezieht?

Unterschiedliche Zahlen RKI, etc.

Matze09 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 15:11 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Vielleicht wurde die Frage schon einmal beantwortet, aber wenn man die Inzidenzwerte beim RKI, beim Kreis, bei zeit.de oder spiegel.de miteinander vergleicht, sind keinerlei Übereinstimmungen. Wie kommt es zu diesen Abweichungen?

Unterschiedliche Zahlen RKI, etc.

Goalgetter1990 @, Hockenheim, Donnerstag, 25. Februar 2021, 16:17 (vor 50 Tagen) @ Matze09

Vielleicht wurde die Frage schon einmal beantwortet, aber wenn man die Inzidenzwerte beim RKI, beim Kreis, bei zeit.de oder spiegel.de miteinander vergleicht, sind keinerlei Übereinstimmungen. Wie kommt es zu diesen Abweichungen?

Bei der Zeit steht dies sehr Übersichtlich unter "Methodik":

"Bedingt durch den Meldeverzug liefern die Tagesmeldungen des Robert Koch-Instituts kein aktuelles Bild des Infektionsgeschehens. Daher recherchieren wir zusätzlich auch mehrmals täglich auf den Websites der zuständigen Landkreise und Bundesländer die neuen Infektionsfälle und auf Covid-19 zurückzuführende Todesfälle. Aus den Daten berechnen wir die Neuinfektionen der letzten sieben Tage. Oftmals sind unsere Daten deshalb aktueller und überschreiten Grenzwerte, schon bevor dies offiziell gemeldet wird. Wenn die Behörden Angaben rückwirkend korrigieren, passen auch wir unsere Zeitreihen an, sobald wir davon Kenntnis erlangen. Wichtig: Ob ein Grenzwert überschritten wurde und deshalb lokale Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, wird von den Behörden ausschließlich auf Basis der ihnen zu Verfügung stehenden Daten entschieden.

Da die Zahl der Genesenen nicht meldepflichtig ist, verwenden wir hier seit dem 27. Mai Hochrechnungen des RKI. Anhand der dem RKI von den Gesundheitsämtern übermittelten Detailinformationen zu einem Erkrankungsfall wird für jeden Fall eine Dauer der Erkrankung geschätzt. Für Fälle, die auf einen leichten Erkrankungsverlauf schließen lassen, wird eine Dauer der Erkrankung von 14 Tagen angenommen. Bei hospitalisierten Fällen oder Fällen, die auf einen schweren Verlauf hindeuten, wird eine Dauer der Erkrankung von 28 Tagen angenommen. Ausgehend vom Beginn der Erkrankung beziehungsweise, wenn der nicht bekannt ist, vom Meldedatum ergibt sich ein geschätztes Datum der Genesung für jeden Fall. Da im Einzelfall auch deutlich längere Erkrankungsverläufe möglich sind, beziehungsweise die hier genutzten Informationen nicht bei allen Fällen dem RKI übermittelt werden, sind die so berechneten Daten eine grobe Schätzung.

Internationale Daten beziehen wir von der Johns-Hopkins-Universität (JHU)."

Unterschiedliche Zahlen RKI, etc.

CLM @, Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:12 (vor 50 Tagen) @ Goalgetter1990

Der Spiegel hat ebenfalls eine eigene Methodik. Deren Daten sind meist 3-4 Tage alt, dafür recht genau.

Unterschiedliche Zahlen RKI, etc.

AlanShoreHB, Bremen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:18 (vor 50 Tagen) @ CLM
bearbeitet von AlanShoreHB, Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:31

Dazu gibt es aktuell passenderweise einen Artikel auf Spiegel Online über die Seite risklayer. Zu Beginn der Pandemie quasi ein Ein-Mann-Betrieb (heute mit Mitarbeitern), der stets bessere und aktuelle Zahlen lieferte als das RKI (mit seinerseits 1000 Mitarbeitern), indem er die tagesaktuellen Zahlen von den Webseiten der Landkreise sammelte.

Eigentlich unfassbar, dass sich die Behörden und die Politik seit einem Jahr Pandemie weiter im Dornröschenschlaf befinden und sich da scheinbar nichts verändert. Es wirft ein ganz schlechtes Licht auf die Verantwortlichen.
Konzepte für Schulöffnungen? Fehlanzeige.
Genehmigungen für Schnelltests? Fehlanzeige.
Aktuelle und korrekte Zahlen, anhand derer Inzidenz gemessen und mit denen (teils) Lockdowns begründet werden? Fehlanzeige.
Einheitliches und zuverlässiges Meldesystem? Fehlanzeige.
Realistisch durchführbare Impfstrategie und Bestellungen von Impfdosen? Fehlanzeige.
Öffnungsstrategien? Fehlanzeige.

Ein Vertreter der Veranstaltungsbranche hat mal (im Scherz) gesagt, wenn sie die Impfungen organisiert hätten, wären alle bis Montag durch und würden noch einen Gratis-Cocktail dazu erhalten. Natürlich übertrieben, aber es ist denke ich etwas Wahrheit dran, dass private Firmen wesentlich flexibler (auch in der Corona-Krise) agieren als der Staat. Da wird lieber nochmal geprüft und abgewartet. Grundsätzlich toll. In einer weltweiten Katastrophe eher ein Hemmnis. Oder um es mit Voltaire zu sagen: "Perfect is the enemy of good"

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:58 (vor 50 Tagen) @ Fred789

https://www.sueddeutsche.de/politik/kommunen-duesseldorf-coronaschutz-laenger-stehen-bl...


Ja, wenn da ein ganzer Pulk zusammen kommt, kann ich es schon nachvollzihen, dass man eingriefen muss. Nichtsdestotrotz hat das etwas von dystopischen Cyberpunk Zukunftszenarien, wo dich noch zusätzlich Dronen aufforden weiter zu gehen.

Naja, lange wird das mit der "Ihr dürft dies und das nicht" Masche nicht mehr gut gehen.

Mich erstaunt, dass nicht viel mehr Demonstrationen angemeldet werden

Franke @, Freitag, 26. Februar 2021, 00:30 (vor 50 Tagen) @ Foreveralone

Nicht um zu protestieren - Um eine Stunde lang mit den Freunden irgendwo rumstehen zu dürfen. ;-)

Auch Stadt Dortmund reagiert - Verschärfung der Maskenpflicht

Tsubi @, Solingen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:57 (vor 50 Tagen) @ Foreveralone

"Ab Samstag (27.2.) gilt an vielen Orten samstags, sonntags und feiertags jeweils von 12 bis 18 Uhr auf allen Wegen Maskenpflicht. Betroffen sind der Rundweg um den Phoenix-See und die großen Parks: Fredenbaumpark, Westpark, Rombergpark, Revierpark Wischlingen und Hoeschpark. Eine Ausnahme gilt abseits der Wege, etwa auf Wiesen. Dort darf die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln abgenommen werden.

Eine besondere Regelung gibt es für den Westfalenpark: Weil dort über die Eingänge der Besucherandrang gesteuert werden kann, muss nur dann eine Maske getragen werden, wenn es nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten. Maske tragen müssen auch Eltern oder Begleitpersonen der Kinder auf den Spielplätzen."

Quelle: Ruhrnachrichten

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 12:42 (vor 50 Tagen) @ Foreveralone

Die Stadt Düsseldorf will halt, dass sich die Leute in den Wohnungen treffen. Da sind die Ansteckungen einfach effektiver...
Vielleicht haben sich ja einige Befürworter einer Herdenimmunität durch Durchseuchung in Düsseldorf eingeschlichen.;)

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Thomas, Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:32 (vor 50 Tagen) @ simie

Die Stadt Düsseldorf will halt, dass sich die Leute in den Wohnungen treffen. Da sind die Ansteckungen einfach effektiver...
Vielleicht haben sich ja einige Befürworter einer Herdenimmunität durch Durchseuchung in Düsseldorf eingeschlichen.;)

Ja, man kann das ins Lächerliche ziehen. Ich bin gerade am Spielplatz Grävingholz (Eving) vorbei. Gut 50 Personen, mehrere Familien scheinbar, Kinder und Erwachsene. Masken, Abstände, wozu? - Redet man eigentlich noch über Spielplätze, so wie im Frühjahr 2020?

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:09 (vor 50 Tagen) @ Thomas

- Redet man eigentlich noch über Spielplätze, so wie im Frühjahr 2020?

Nein. Glücklicherweise wird diese rein kinderfeindliche Maßnahme ohne jeden Nutzen für die Pandemiebekämpfung nicht mehr in Betracht gezogen.
Der- oder Diejenige mit dieser Idee im Frühjahr gehört eh geteert und gefedert für so eine Schnapsidee.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:53 (vor 50 Tagen) @ Thomas

Die Stadt Düsseldorf will halt, dass sich die Leute in den Wohnungen treffen. Da sind die Ansteckungen einfach effektiver...
Vielleicht haben sich ja einige Befürworter einer Herdenimmunität durch Durchseuchung in Düsseldorf eingeschlichen.;)


Ja, man kann das ins Lächerliche ziehen. Ich bin gerade am Spielplatz Grävingholz (Eving) vorbei. Gut 50 Personen, mehrere Familien scheinbar, Kinder und Erwachsene. Masken, Abstände, wozu? - Redet man eigentlich noch über Spielplätze, so wie im Frühjahr 2020?

Aus Düsseldorf konnte man Anfang der Woche Bilder in den Medien sehen, die wirkten wie auf dem Rummelplatz vor der Pandemie aufgenommen.

Das Problem ist nicht, dass die Menschen heraus gehen. Das Problem ist, dass zu viele Menschen die gleichen Ziele ansteuern und sich auch dann nicht anders entscheiden, wenn das Ziel bereits überfüllt ist.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Copperfield @, Saarbrücken, Freitag, 26. Februar 2021, 08:14 (vor 49 Tagen) @ Ulrich

Die Stadt Düsseldorf will halt, dass sich die Leute in den Wohnungen treffen. Da sind die Ansteckungen einfach effektiver...
Vielleicht haben sich ja einige Befürworter einer Herdenimmunität durch Durchseuchung in Düsseldorf eingeschlichen.;)


Ja, man kann das ins Lächerliche ziehen. Ich bin gerade am Spielplatz Grävingholz (Eving) vorbei. Gut 50 Personen, mehrere Familien scheinbar, Kinder und Erwachsene. Masken, Abstände, wozu? - Redet man eigentlich noch über Spielplätze, so wie im Frühjahr 2020?


Aus Düsseldorf konnte man Anfang der Woche Bilder in den Medien sehen, die wirkten wie auf dem Rummelplatz vor der Pandemie aufgenommen.

Das Problem ist nicht, dass die Menschen heraus gehen. Das Problem ist, dass zu viele Menschen die gleichen Ziele ansteuern und sich auch dann nicht anders entscheiden, wenn das Ziel bereits überfüllt ist.

Ja ist in der Tat ein riesen Problem da es mit und für Kinder zur Zeit quasi gar keine anderen Ziele gibt als den Spielplatz! Man muss den Leuten auch Alternativen bieten!

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:05 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Aber selbst das ist unter freiem Himmel wohl kein Problem. Problematischer ist da tatsächlich wohl die Anreise, wenn sie mit dem ÖPNV oder mit Privatautos in denen sich verschiedene Haushalte mischen, erfolgt.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Schnippelbohne @, Bauernland, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:14 (vor 50 Tagen) @ simie

Wieso haben dann die Corona-Demos zu mehr Infektionen geführt. Waren auch im Freien.
br.de/nachrichten/wissen/querdenken-demos-haben-zu-mehr-infektionen-gefuehrt,SOihCh0

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:15 (vor 50 Tagen) @ Schnippelbohne
bearbeitet von simie, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:19

Anfahrt mit Bussen? Die teleportieren ja nicht am Ort der Demonstration. Das ist auch das Problem bei offenen Stadien. Nicht im Stadion stecken sich die Leute an, sondern während der Anfahrt.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:46 (vor 50 Tagen) @ simie

Aber selbst das ist unter freiem Himmel wohl kein Problem. Problematischer ist da tatsächlich wohl die Anreise, wenn sie mit dem ÖPNV oder mit Privatautos in denen sich verschiedene Haushalte mischen, erfolgt.

Auf die Entfernung von 50 cm oder weniger dürfte Tröpfcheninfektion ein relevantes Problem sein.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:17 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:27 (vor 50 Tagen) @ simie

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.

Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:41 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Doch habe ich. Und da sieht man eigentlich nirgends einen geringeren Abstand als mindestens 50 cm zwischen den Mündern und Nasen.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:34 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....

Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26. Februar 2021, 07:22 (vor 49 Tagen) @ markus

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....


Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.

Letztendlich ist alles irgendwo kritisch, bzw. nicht völlig ohne Infektionsrisiko, wenn sich Menschen draußen begegnen. Es ist halt die Frage, wie groß das Risiko ist und wie viele Menschen sich auf diesem Wege wirklich anstecken. Und da sind Spaziergänge im Freien bislang nicht aufgefallen.

Irgendwann kommt man dann auch in den Bereich, in dem man Nutzen gegeneinander abwägen muss. Die Bewegung an der frischen Luft an sich ist ja für den menschlichen Körper und der Psyche, gerade bei dem Vorfrühling der letzten Woche, auch ein "Gesundheitswert"

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

bobschulz @, MS, Freitag, 26. Februar 2021, 07:36 (vor 49 Tagen) @ Sascha

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....


Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.


Letztendlich ist alles irgendwo kritisch, bzw. nicht völlig ohne Infektionsrisiko, wenn sich Menschen draußen begegnen. Es ist halt die Frage, wie groß das Risiko ist und wie viele Menschen sich auf diesem Wege wirklich anstecken. Und da sind Spaziergänge im Freien bislang nicht aufgefallen.

Irgendwann kommt man dann auch in den Bereich, in dem man Nutzen gegeneinander abwägen muss. Die Bewegung an der frischen Luft an sich ist ja für den menschlichen Körper und der Psyche, gerade bei dem Vorfrühling der letzten Woche, auch ein "Gesundheitswert"

Sonne bzw Vitmin D tanken sind ja durchaus auch Stimmungsaufheller, daher ist ein Verweilen draußen sicher gut, und natürlich am Besten ohne viele Menschenansammlungen. Aber wer Sonntags am Phoenixsee spazieren geht - oder analog in MS am Aasee- sollte sich halt auch nicht wundern, dass Andere das auch tun. Entweder nimmt man dann Randzeiten oder halt andere Orte. Draußen ist ja eigentlich überall.:-)

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26. Februar 2021, 07:45 (vor 49 Tagen) @ bobschulz

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....


Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.


Letztendlich ist alles irgendwo kritisch, bzw. nicht völlig ohne Infektionsrisiko, wenn sich Menschen draußen begegnen. Es ist halt die Frage, wie groß das Risiko ist und wie viele Menschen sich auf diesem Wege wirklich anstecken. Und da sind Spaziergänge im Freien bislang nicht aufgefallen.

Irgendwann kommt man dann auch in den Bereich, in dem man Nutzen gegeneinander abwägen muss. Die Bewegung an der frischen Luft an sich ist ja für den menschlichen Körper und der Psyche, gerade bei dem Vorfrühling der letzten Woche, auch ein "Gesundheitswert"


Sonne bzw Vitmin D tanken sind ja durchaus auch Stimmungsaufheller, daher ist ein Verweilen draußen sicher gut, und natürlich am Besten ohne viele Menschenansammlungen. Aber wer Sonntags am Phoenixsee spazieren geht - oder analog in MS am Aasee- sollte sich halt auch nicht wundern, dass Andere das auch tun. Entweder nimmt man dann Randzeiten oder halt andere Orte. Draußen ist ja eigentlich überall.:-)

Stimmt natürlich. Und viele Spaziergänger fallen mir auch nicht gerade mit besonderer Rücksichtnahme auf andere auf und scheinen von mir als Läufer zu erwarten, dass ich den Umweg über den Straßengraben nehme, um Abstand zu halten, damit sie weiter ungestört zu dritt nebenbeinander gehen und den Weg für sich haben können....

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

bobschulz @, MS, Freitag, 26. Februar 2021, 07:51 (vor 49 Tagen) @ Sascha

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....


Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.


Letztendlich ist alles irgendwo kritisch, bzw. nicht völlig ohne Infektionsrisiko, wenn sich Menschen draußen begegnen. Es ist halt die Frage, wie groß das Risiko ist und wie viele Menschen sich auf diesem Wege wirklich anstecken. Und da sind Spaziergänge im Freien bislang nicht aufgefallen.

Irgendwann kommt man dann auch in den Bereich, in dem man Nutzen gegeneinander abwägen muss. Die Bewegung an der frischen Luft an sich ist ja für den menschlichen Körper und der Psyche, gerade bei dem Vorfrühling der letzten Woche, auch ein "Gesundheitswert"


Sonne bzw Vitmin D tanken sind ja durchaus auch Stimmungsaufheller, daher ist ein Verweilen draußen sicher gut, und natürlich am Besten ohne viele Menschenansammlungen. Aber wer Sonntags am Phoenixsee spazieren geht - oder analog in MS am Aasee- sollte sich halt auch nicht wundern, dass Andere das auch tun. Entweder nimmt man dann Randzeiten oder halt andere Orte. Draußen ist ja eigentlich überall.:-)


Stimmt natürlich. Und viele Spaziergänger fallen mir auch nicht gerade mit besonderer Rücksichtnahme auf andere auf und scheinen von mir als Läufer zu erwarten, dass ich den Umweg über den Straßengraben nehme, um Abstand zu halten, damit sie weiter ungestört zu dritt nebenbeinander gehen und den Weg für sich haben können....

Naja, also der Jogger nimmt doch gerne den Umweg, denn der Weg ist doch beim Joggen das Ziel:-)
Aber im Ernst: meistens kennen viele das so aus dem Straßenverkehr: gegenseitige Rücksichtnahme heißt, die Gegenseite hat auf mich Rücksicht zu nehmen. Gerade beim Spazierengehen hat man doch eigentlich die Muße, sich ml eben auseinander zu bewegen. Wobei hechelnde Jogger natürlich Aerosol-Schleudern sind. Aber Du bist ja wahrscheinlich gut trainiert.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26. Februar 2021, 08:02 (vor 49 Tagen) @ bobschulz

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....


Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.


Letztendlich ist alles irgendwo kritisch, bzw. nicht völlig ohne Infektionsrisiko, wenn sich Menschen draußen begegnen. Es ist halt die Frage, wie groß das Risiko ist und wie viele Menschen sich auf diesem Wege wirklich anstecken. Und da sind Spaziergänge im Freien bislang nicht aufgefallen.

Irgendwann kommt man dann auch in den Bereich, in dem man Nutzen gegeneinander abwägen muss. Die Bewegung an der frischen Luft an sich ist ja für den menschlichen Körper und der Psyche, gerade bei dem Vorfrühling der letzten Woche, auch ein "Gesundheitswert"


Sonne bzw Vitmin D tanken sind ja durchaus auch Stimmungsaufheller, daher ist ein Verweilen draußen sicher gut, und natürlich am Besten ohne viele Menschenansammlungen. Aber wer Sonntags am Phoenixsee spazieren geht - oder analog in MS am Aasee- sollte sich halt auch nicht wundern, dass Andere das auch tun. Entweder nimmt man dann Randzeiten oder halt andere Orte. Draußen ist ja eigentlich überall.:-)


Stimmt natürlich. Und viele Spaziergänger fallen mir auch nicht gerade mit besonderer Rücksichtnahme auf andere auf und scheinen von mir als Läufer zu erwarten, dass ich den Umweg über den Straßengraben nehme, um Abstand zu halten, damit sie weiter ungestört zu dritt nebenbeinander gehen und den Weg für sich haben können....


Naja, also der Jogger nimmt doch gerne den Umweg, denn der Weg ist doch beim Joggen das Ziel:-)
Aber im Ernst: meistens kennen viele das so aus dem Straßenverkehr: gegenseitige Rücksichtnahme heißt, die Gegenseite hat auf mich Rücksicht zu nehmen. Gerade beim Spazierengehen hat man doch eigentlich die Muße, sich ml eben auseinander zu bewegen. Wobei hechelnde Jogger natürlich Aerosol-Schleudern sind. Aber Du bist ja wahrscheinlich gut trainiert.

Die meisten "Läufer" achten ja eh drauf, nicht zu den Stoßzeiten an den proppevollen Spazierwegen zu sein, weil man sein Laufrhythmus behalten will und die Pace im Blick hat. Da ist Slalomlaufen einfach nur nervig. Ich vermute mal, dass das an den Hotspots wirklich mehrheitlich Jogger sind, die das jetzt machen, weil gerade nichts anderes an Sport geht.

Ansonsten gibt man sich halt Mühe und läuft am Wegesrand, zieht nochmal einen Sprint an, um eine große Lücke zwischen zwei sich entgegenkommenden Spaziergängergrüppchen zu nutzen. Aber wenn man dann diese gemütlichen Fahrradtruppen von Rentnern sieht, oder wie gestern vier ältere Damen, die im Pulk munter ihre Walkingstöcke hinter sich her geschleift und ansonsten Pläuschchen gehalten haben, dann fragt man sich schon, wofür man das macht, wenn man sich dann abseits des Weges durch das Gestrüpp bewegt.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

bobschulz @, MS, Freitag, 26. Februar 2021, 08:57 (vor 49 Tagen) @ Sascha

Und die 50 cm werden in Parks etc. eben nicht unterschritten. Oder in welche Parks, Promenaden gehst du?
Das ist ja keine Loveparade.


Ich nehme an, Du hast die Fotos aus Düsseldorf nicht gesehen ....


Davon mal abgesehen sind auch 1,50 m kritisch.


Letztendlich ist alles irgendwo kritisch, bzw. nicht völlig ohne Infektionsrisiko, wenn sich Menschen draußen begegnen. Es ist halt die Frage, wie groß das Risiko ist und wie viele Menschen sich auf diesem Wege wirklich anstecken. Und da sind Spaziergänge im Freien bislang nicht aufgefallen.

Irgendwann kommt man dann auch in den Bereich, in dem man Nutzen gegeneinander abwägen muss. Die Bewegung an der frischen Luft an sich ist ja für den menschlichen Körper und der Psyche, gerade bei dem Vorfrühling der letzten Woche, auch ein "Gesundheitswert"


Sonne bzw Vitmin D tanken sind ja durchaus auch Stimmungsaufheller, daher ist ein Verweilen draußen sicher gut, und natürlich am Besten ohne viele Menschenansammlungen. Aber wer Sonntags am Phoenixsee spazieren geht - oder analog in MS am Aasee- sollte sich halt auch nicht wundern, dass Andere das auch tun. Entweder nimmt man dann Randzeiten oder halt andere Orte. Draußen ist ja eigentlich überall.:-)


Stimmt natürlich. Und viele Spaziergänger fallen mir auch nicht gerade mit besonderer Rücksichtnahme auf andere auf und scheinen von mir als Läufer zu erwarten, dass ich den Umweg über den Straßengraben nehme, um Abstand zu halten, damit sie weiter ungestört zu dritt nebenbeinander gehen und den Weg für sich haben können....


Naja, also der Jogger nimmt doch gerne den Umweg, denn der Weg ist doch beim Joggen das Ziel:-)
Aber im Ernst: meistens kennen viele das so aus dem Straßenverkehr: gegenseitige Rücksichtnahme heißt, die Gegenseite hat auf mich Rücksicht zu nehmen. Gerade beim Spazierengehen hat man doch eigentlich die Muße, sich ml eben auseinander zu bewegen. Wobei hechelnde Jogger natürlich Aerosol-Schleudern sind. Aber Du bist ja wahrscheinlich gut trainiert.


Die meisten "Läufer" achten ja eh drauf, nicht zu den Stoßzeiten an den proppevollen Spazierwegen zu sein, weil man sein Laufrhythmus behalten will und die Pace im Blick hat. Da ist Slalomlaufen einfach nur nervig. Ich vermute mal, dass das an den Hotspots wirklich mehrheitlich Jogger sind, die das jetzt machen, weil gerade nichts anderes an Sport geht.

Ansonsten gibt man sich halt Mühe und läuft am Wegesrand, zieht nochmal einen Sprint an, um eine große Lücke zwischen zwei sich entgegenkommenden Spaziergängergrüppchen zu nutzen. Aber wenn man dann diese gemütlichen Fahrradtruppen von Rentnern sieht, oder wie gestern vier ältere Damen, die im Pulk munter ihre Walkingstöcke hinter sich her geschleift und ansonsten Pläuschchen gehalten haben, dann fragt man sich schon, wofür man das macht, wenn man sich dann abseits des Weges durch das Gestrüpp bewegt.

Ich selbst laufe nicht [sieht man ja:-) ] aber meine Frau macht das auch so, dass sie bei Sonnenschein Sonntags den Aasee meidet, wo viele Leute unterwegs sind. Es sei denn sie läuft früh morgens, vor 10h ist noch leer.
Ansonsten gibt es ja auch genug Strecken, die nicht überlaufen sind.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:41 (vor 50 Tagen) @ markus

Nicht im Freien.

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

Ollis @, Die A7 rauf und runter ;), Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:49 (vor 50 Tagen) @ simie

Nicht im Freien.

Hast du dafür auch wissenschaftliche Belege/Studien oder woher stammt diese Aussage?

Move on! Verweilverbote in Düsseldorf

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:55 (vor 50 Tagen) @ Ollis

Da wird das schön erklärt, wieso im Freien sowohl Aerosole, als auch Tröpfchen bis auf ganz wenige Ausnahmen (direktes enges Gegenüberstehen bei gleichzeitigem Reden) kein Problem sind:

zeit.de/hamburg/2021-02/maskenpflicht-hamburg-joggen-corona-pandemie-massnahmen-sport

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Desti @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:40 (vor 50 Tagen) @ markus

https://www.n-tv.de/wissen/Beim-Spazieren-passiert-garantiert-nichts-article22373586.html


"Das heißt, wenn ich draußen jogge, spazieren gehe, mich treffe, dann kann im Grunde nichts passieren?

Nein. Da kann garantiert nichts passieren. Wenn Sie joggen, spazieren gehen, wandern, Ski fahren, rodeln, was auch immer, dann wird nichts passieren. Im Außenbereich kann nur dann etwas passieren, wenn Sie sehr lange sehr eng mit einer Person zusammenstehen, sich direkt gegenüberstehen und unterhalten. Dann stehen Sie in der Aerosolwolke Ihres Gegenübers und dann können Sie sich, über eine längere Zeit, anstecken. Da wäre es dann vielleicht sinnvoll, eine Maske zu tragen oder sich im Spazierengehen zu unterhalten, wo man sich nicht direkt gegenübersteht. Aber ansonsten ist die Ansteckungsgefahr im Freien null."


Warum diese Erkenntnisse, die seit langer Zeit bekannt sind, weitgehend ignoriert werden, ist mir ein Rätsel...

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Habakuk, OWL, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:00 (vor 50 Tagen) @ Desti

Das sind ja tolle Erkenntnisse. Draußen kann man sich auf keinen Fall anstecken. Draußen kann man auch nicht schwanger werden. Jedenfalls nicht als Mann.

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:47 (vor 50 Tagen) @ Desti

https://www.n-tv.de/wissen/Beim-Spazieren-passiert-garantiert-nichts-article22373586.html


"Das heißt, wenn ich draußen jogge, spazieren gehe, mich treffe, dann kann im Grunde nichts passieren?

Nein. Da kann garantiert nichts passieren. Wenn Sie joggen, spazieren gehen, wandern, Ski fahren, rodeln, was auch immer, dann wird nichts passieren. Im Außenbereich kann nur dann etwas passieren, wenn Sie sehr lange sehr eng mit einer Person zusammenstehen, sich direkt gegenüberstehen und unterhalten. Dann stehen Sie in der Aerosolwolke Ihres Gegenübers und dann können Sie sich, über eine längere Zeit, anstecken. Da wäre es dann vielleicht sinnvoll, eine Maske zu tragen oder sich im Spazierengehen zu unterhalten, wo man sich nicht direkt gegenübersteht. Aber ansonsten ist die Ansteckungsgefahr im Freien null.

Reichlich dünn. Zudem kann man sich auch durch Tröpfcheninfektion anstecken. Man weiß bis heute nicht, wie groß die für eine Infektion notwendige Virenmenge tatsächlich ist. Und man weiß aktuell bei einem Großteil der Infizierten nicht, wo sie sich tatsächlich angesteckt haben.

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Desti @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:50 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Was ist daran dünn?

Es gibt weltweit keine einzige Studie die etwas anderes belegt...

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 21:58 (vor 50 Tagen) @ Desti

Was ist daran dünn?

Es gibt weltweit keine einzige Studie die etwas anderes belegt...

Ein Aerosol-Spezialist konzentriert sich alleine auf Aerosole. Das ist dünn.

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Desti @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:01 (vor 50 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Desti, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:06

https://www.springermedizin.de/sars-cov/epidemiologie-und-hygiene/corona--wie-hoch-ist-...


Es gibt vielleicht den ein oder anderen Fall der sich im freien angesteckt haben könnte, epidemiologisch ist das ganze aber zu vernachlässigen und es würde vieles erleichtern wenn sich diese Erkenntnis auch in der Politik durchsetzen würde.

Ich empfehle dir den Podcast von Kekule der mMn am ganzheitlichsten ist.


Ps. er bezieht sich nicht allein auf Aerosole sondern auf das gesamte Ansteckungsrisiko im Freien und berücksichtigt auch die Erkenntnisse anderer Fachbereiche.

"Beim Spazieren passiert garantiert nichts"

Habakuk, OWL, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:10 (vor 50 Tagen) @ Desti

Kekule ist eine Labertasche. Nur wenig von dem, was er sagt hat einen wissenschaftlichen Hintergrund. Er plaudert gern und gibt seine persönliche Meinung wieder. Wirklich seriös ist das nicht.

"Pandamie schneller vorbei als gedacht"

Matze09 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:02 (vor 50 Tagen) @ Fred789

"Pandamie schneller vorbei als gedacht"

markus93 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 12:30 (vor 50 Tagen) @ Matze09

Dabei ist die 2. Welle ja noch nicht mal wirklich rum.

"Pandamie schneller vorbei als gedacht"

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 12:26 (vor 50 Tagen) @ Matze09

https://www.focus.de/gesundheit/news/schon-in-wenigen-monaten-ist-die-pandemie-schnelle...

Von 3. Welle bis Ende der Pandemie... Jeden Tag was neues

Da spielt der Lokus "Stille Post". Einen ähnlichen Artikel gab es bereits bei N-TV. Und beide haben einen Fehler beim Abschreiben gemacht.

WHO official says pandemic to end at beginning of 2022

Allerdings ist auch das nur Kaffeesatzleserei. Kluge wäre klüger gewesen, hätte er die Klappe gehalten.

"Pandamie schneller vorbei als gedacht"

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:11 (vor 50 Tagen) @ Matze09

https://www.focus.de/gesundheit/news/schon-in-wenigen-monaten-ist-die-pandemie-schnelle...

Von 3. Welle bis Ende der Pandemie... Jeden Tag was neues

Das ist aber doch in weiten Teilen fast der identische Text zu dem auf N-TV.de von vor ein paar Tagen.

"Pandamie schneller vorbei als gedacht"

Matze09 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:16 (vor 50 Tagen) @ Sascha

https://www.focus.de/gesundheit/news/schon-in-wenigen-monaten-ist-die-pandemie-schnelle...

Von 3. Welle bis Ende der Pandemie... Jeden Tag was neues


Das ist aber doch in weiten Teilen fast der identische Text zu dem auf N-TV.de von vor ein paar Tagen.

Hast du recht, kannte ich noch nicht...

Digitalisierung und Prio Gruppe 2

Davja89 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:06 (vor 50 Tagen) @ Fred789

spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/angela-merkel-in-der-corona-pandemie-verfahren-auf-sicht-kolumne-a-4587b945-d861-4325-86d5-ca19f64440d2

Zumindest ein paar gute Punkte.

Vorallem die Probleme die uns die fehlende Digitalisierung bereitet.

Ausserdem scheint es jetzt so zu sein das man zu spät Prio. Gruppe 2 eingeladen hat.
Es gibt nicht mehr genug u 65 aus Gruppe 1 um alles entsprechend zu verimpfen.

Digitalisierung und Prio Gruppe 2

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:29 (vor 50 Tagen) @ Davja89


Ausserdem scheint es jetzt so zu sein das man zu spät Prio. Gruppe 2 eingeladen hat.
Es gibt nicht mehr genug u 65 aus Gruppe 1 um alles entsprechend zu verimpfen.

Zumindest den Punkt kann man ja schnell beheben.

Digitalisierung und Prio Gruppe 2

Davja89 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 16:26 (vor 50 Tagen) @ simie

Nicht unbedingt wenn man noch mit einer Hotline arbeitet...

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

binneuhier @, Duesseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 08:16 (vor 50 Tagen) @ Fred789

Ganz interessanter Bericht wie man auf eine vorhandene positive Entwicklung in bestimmten Zonen aufbauen könnte und ausbreiten könnte.
Meiner Meinung nach ein besserer Ansatz als alles lockern ohne einen richtigen Plan zu haben. Sehr pragmatisch und durchdacht.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-02/nocovid-australien-corona-strategie-deuts...

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:23 (vor 50 Tagen) @ binneuhier

Das Interview ist einfach schlecht. Keine Frage dazu, wie das beispielsweise in einem Flächenland klappen soll, welches eine höhere Einwohnerzahl pro km² als die größte Stadt seines Bundesstaates hat. Victoria insgesamt hat eine Bevölkerungsdichte von 28 Einwohnern pro km². Und ist damit der am dichtesten besiedelte Bundesstaat Australiens.

Bevölkerungsdichte

Franke @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:36 (vor 50 Tagen) @ simie

Das Interview ist einfach schlecht. Keine Frage dazu, wie das beispielsweise in einem Flächenland klappen soll, welches eine höhere Einwohnerzahl pro km² als die größte Stadt seines Bundesstaates hat. Victoria insgesamt hat eine Bevölkerungsdichte von 28 Einwohnern pro km². Und ist damit der am dichtesten besiedelte Bundesstaat Australiens.

Geringe Bevölkerungsdichte ist grundsätzlich hilfreich, es kann aber auch ganz anders laufen als man denkt.

In den USA gibt es die relativ höchsten Fallzahlen, bezogen auf die Einwohnerzahl, in North und South Dakota. Das sind zwei Bundesstaaten mit insgesamt nicht einmal 2 Millionen Einwohnern auf einer Fläche größer als Deutschland. Dort ist oder war mehr als jeder achte nachweislich infiziert, mehr als das Vierfache des deutschen Werts.

Bevölkerungsdichte

Davja89 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 16:29 (vor 50 Tagen) @ Franke

Dort sind Wörter wie Lockdown aber auch fast unbekannt...
Grade im mittleren Westen sieht man eher Rote Kappen als Masken.

Bevölkerungsdichte

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:42 (vor 50 Tagen) @ Franke

Noch wichtiger in Australien ist da wohl auch einfach die schon im Normalzustand vergleichsweise geringere Mobilität zwischen den Ballungsräumen.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

binneuhier @, Duesseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:11 (vor 50 Tagen) @ simie

Melbourne ist eine Stadt mit über 5 Mio Einwohnern, dünn besiedelt ist die Stadt nicht

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:23 (vor 50 Tagen) @ binneuhier

Was ist dann NRW? Melbourne ist dünner besiedelt als NRW. 490 Einwohner pro km² in Melbourne zu 530 pro km² in NRW.
Das heißt, dass selbst das städtische Zentrum Victorias dünner besiedelt ist, als NRW im ganzen.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

majae, Muc, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:59 (vor 50 Tagen) @ simie

Das Interview ist einfach schlecht. Keine Frage dazu, wie das beispielsweise in einem Flächenland klappen soll, welches eine höhere Einwohnerzahl pro km² als die größte Stadt seines Bundesstaates hat. Victoria insgesamt hat eine Bevölkerungsdichte von 28 Einwohnern pro km². Und ist damit der am dichtesten besiedelte Bundesstaat Australiens.

Intuitiv würde ich die Bevölkerungsdichte ja auch als wichtigen Faktor ansehen, aber wenn ich das Ruhrgebiet mit Tischenreuth vergleiche oder NRW mit Bayern, dann merkt man, dass das wohl doch nicht so ausschlaggebend ist. Davon abgesehen, ist es egal ob es 0 Covid-Fälle bei 10 Einwohnern oder 1000 Einwohnern pro km2 gibt. Entscheidend ist einzig die Mobilität von Covid-freien und Covid-belasteten Zonen. Und dazu hat er durchaus etwas gesagt, nur lassen sich Grenz-/Straßenkontrollen wohl politisch kaum durchsetzen.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

Fred789, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:58 (vor 50 Tagen) @ majae

Das Interview ist einfach schlecht. Keine Frage dazu, wie das beispielsweise in einem Flächenland klappen soll, welches eine höhere Einwohnerzahl pro km² als die größte Stadt seines Bundesstaates hat. Victoria insgesamt hat eine Bevölkerungsdichte von 28 Einwohnern pro km². Und ist damit der am dichtesten besiedelte Bundesstaat Australiens.


Intuitiv würde ich die Bevölkerungsdichte ja auch als wichtigen Faktor ansehen, aber wenn ich das Ruhrgebiet mit Tischenreuth vergleiche oder NRW mit Bayern, dann merkt man, dass das wohl doch nicht so ausschlaggebend ist. Davon abgesehen, ist es egal ob es 0 Covid-Fälle bei 10 Einwohnern oder 1000 Einwohnern pro km2 gibt. Entscheidend ist einzig die Mobilität von Covid-freien und Covid-belasteten Zonen. Und dazu hat er durchaus etwas gesagt, nur lassen sich Grenz-/Straßenkontrollen wohl politisch kaum durchsetzen.

Selbst innerhalb von NRW hat man unterschiedliche Zahlen. Die Bevölkerungsdichte ist mit Sicherheit kein k.o. Kriterium. Und die Mobilität zwischen Covid-freien und Covid-belasteten Zonen einzuschränken, könnte auch eine Belohnung und ein Anreiz sein, die Zahlen zu drücken. Hier könnte man erst mal zwischen den Bundesländern anfangen.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:19 (vor 50 Tagen) @ majae

Es ist aber ein Unterschied, wie viele Straßen man kontrollieren muss. Und auch generell wie viel Mobilität vorherrscht.
Und die ist dann in einem Land, wo man als Flächenstaat eine größere Bevölkerungsdichte, als manche Stadt hat, eben einfach deutlich größer, als in einem Staat, in dem die Bevölkerungsdichte im Vergleich zu der von NRW bei 5% liegt. Mal ganz abgesehen davon, dass auch die Mobilität zwischen den einzelnen Ländern und Staaten in Europa einfach deutlich größer ist, als in Australien. Da sind die Entfernungen einfach deutlich größer.
Nichts gegen Ideen im Kampf gegen die Pandemie. Aber ein "macht einfach" ohne die grundlegenden Unterschiede zu berücksichtigen, überzeugt eben nicht wirklich.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

binneuhier @, Duesseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:57 (vor 50 Tagen) @ simie

Aber man könnte zumindest in den Kreisen wo die Inzidenzien ähnlich niedrig sind ein homogenes Gebiet wo Lockerungen erlaubt sind aufbauen. Im westlichen/Mittel Bayern sind momentan über 12 Landkreise unter der 35 Marke. Die grenzen auch zum größten Teil aneinander. Hier könnte man eine größere Zone erreichten und durch flächendeckende Tests versuchen die Zahl der Intidenzien niedrig zu halten und die Öffnungen dadurch aufrechterhalten. Klar ist die Strategie in ländlichen Gebieten einfacher, aber es würde mehr Flexibilität mit sich bringen und im besten Fall Ressourcen für Gebiete mit höheren Inzidenzien frei schaffen.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:36 (vor 50 Tagen) @ binneuhier

Ich sage ja auch nicht, dass es komplett aussichtslos wäre. Gebe nur zu bedenken, dass die Bedingungen in Australien und Neuseeland halt komplett unterschiedlich zu der in Europa sind. Und das ist vielen dann einfach nicht bewusst, die die hiesigen Verhältnisse nicht kennen. Genau so, wie viele Europäer überrascht über die großen Entfernungen in Australien oder den USA sind, geht das diesen genauso andersrum.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:06 (vor 50 Tagen) @ majae

Das Interview ist einfach schlecht. Keine Frage dazu, wie das beispielsweise in einem Flächenland klappen soll, welches eine höhere Einwohnerzahl pro km² als die größte Stadt seines Bundesstaates hat. Victoria insgesamt hat eine Bevölkerungsdichte von 28 Einwohnern pro km². Und ist damit der am dichtesten besiedelte Bundesstaat Australiens.


Intuitiv würde ich die Bevölkerungsdichte ja auch als wichtigen Faktor ansehen, aber wenn ich das Ruhrgebiet mit Tischenreuth vergleiche oder NRW mit Bayern, dann merkt man, dass das wohl doch nicht so ausschlaggebend ist. Davon abgesehen, ist es egal ob es 0 Covid-Fälle bei 10 Einwohnern oder 1000 Einwohnern pro km2 gibt. Entscheidend ist einzig die Mobilität von Covid-freien und Covid-belasteten Zonen. Und dazu hat er durchaus etwas gesagt, nur lassen sich Grenz-/Straßenkontrollen wohl politisch kaum durchsetzen.

Man müsste aber auch die Finanzierung der Sozialsysteme etc. analysieren. Duckett spricht ja selber davon, dass der Lockdown in Australien viele Jobs gekostet haben wird. Das sind eben auch Faktoren, die eine Regierung berücksichtigen muss, weil es massive Auswirkungen auf die Staatsfinanzen hat - und dann eben auch auf die Finanzierung der Sozialsysteme.

Ein Land, das z.B. kein staatliches Rentensystem und keine Arbeitslosenhilfe hat, kann dann als Volkswirtschaft gesehen höhere Arbeitslosenzahlen leichter verkraften als eins, dem dann eienrseits ein Beitragszahler entfällt und dann auf der anderen Seite als Empfänger auftaucht.

Ich weiß nicht, wie groß da die Unterschiede zwischen Australien und Deutschland sind, aber diese Szenarien und langfristige Auswirkungen muss man doch auch berücksichtigen.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

Fred789, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:51 (vor 50 Tagen) @ Sascha


Man müsste aber auch die Finanzierung der Sozialsysteme etc. analysieren. Duckett spricht ja selber davon, dass der Lockdown in Australien viele Jobs gekostet haben wird. Das sind eben auch Faktoren, die eine Regierung berücksichtigen muss, weil es massive Auswirkungen auf die Staatsfinanzen hat - und dann eben auch auf die Finanzierung der Sozialsysteme.

Ein Land, das z.B. kein staatliches Rentensystem und keine Arbeitslosenhilfe hat, kann dann als Volkswirtschaft gesehen höhere Arbeitslosenzahlen leichter verkraften als eins, dem dann eienrseits ein Beitragszahler entfällt und dann auf der anderen Seite als Empfänger auftaucht.

Ich weiß nicht, wie groß da die Unterschiede zwischen Australien und Deutschland sind, aber diese Szenarien und langfristige Auswirkungen muss man doch auch berücksichtigen.

Aber eben nur im Lockdown. Danach ist der bedarf an Arbeitskräften wieder da. Dieser halbherzige Lockdown über Monate kostet uns als Gesellschaft deutlich mehr. Das weiß man bereits aus anderen Pandemien wie der Präsident des ifo-Institut immer wieder betont.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:08 (vor 50 Tagen) @ Fred789


Man müsste aber auch die Finanzierung der Sozialsysteme etc. analysieren. Duckett spricht ja selber davon, dass der Lockdown in Australien viele Jobs gekostet haben wird. Das sind eben auch Faktoren, die eine Regierung berücksichtigen muss, weil es massive Auswirkungen auf die Staatsfinanzen hat - und dann eben auch auf die Finanzierung der Sozialsysteme.

Ein Land, das z.B. kein staatliches Rentensystem und keine Arbeitslosenhilfe hat, kann dann als Volkswirtschaft gesehen höhere Arbeitslosenzahlen leichter verkraften als eins, dem dann eienrseits ein Beitragszahler entfällt und dann auf der anderen Seite als Empfänger auftaucht.

Ich weiß nicht, wie groß da die Unterschiede zwischen Australien und Deutschland sind, aber diese Szenarien und langfristige Auswirkungen muss man doch auch berücksichtigen.


Aber eben nur im Lockdown. Danach ist der bedarf an Arbeitskräften wieder da. Dieser halbherzige Lockdown über Monate kostet uns als Gesellschaft deutlich mehr. Das weiß man bereits aus anderen Pandemien wie der Präsident des ifo-Institut immer wieder betont.

Ne. Das Angebot an Waren und Dienstleistungen wird vielfach knapper, weil Geschäfte insolvent sind.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

Lattenknaller @, Madrid, Donnerstag, 25. Februar 2021, 08:43 (vor 50 Tagen) @ binneuhier

Ganz interessanter Bericht wie man auf eine vorhandene positive Entwicklung in bestimmten Zonen aufbauen könnte und ausbreiten könnte.
Meiner Meinung nach ein besserer Ansatz als alles lockern ohne einen richtigen Plan zu haben. Sehr pragmatisch und durchdacht.

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-02/nocovid-australien-corona-strategie-deuts...

"Nein. Fangt einfach da an, wo es geht. Fangt an und schaut mal."

Ist eine angelsächsische Mentaltität, die ich gut finde.
Mit so einer Einstellung hat man in Deutschland aber oft so seine Probleme.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

binneuhier @, Duesseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 08:50 (vor 50 Tagen) @ Lattenknaller

Das stimmt. Es wird zu schnell gesagt was nicht geht ohne zu überlegen was gehen könnte. Einfach schade, da eine positive Perspektive dringend gebraucht wird.
Können nur hoffen, dass die jetzige „Strategie“ nicht wieder mit allzu großen Rückschlägen vorprogrammiert ist. Das würde die Stimmung im Land und das Vertrauen in der Politik noch mehr verschlechtern...

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:41 (vor 50 Tagen) @ binneuhier

Einfach schade, da eine positive Perspektive dringend gebraucht wird.


Ist denn ein etwa viermonatiger, dann fast kompletter Lockdown, zu diesem Zeitpunkt mit angelaufener Impfkampagne, denn überhaupt eine positive Perspektive?
Da hätte man vielleicht im letzten Sommer drüber reden können. Aber doch nicht jetzt.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

binneuhier @, Duesseldorf, Donnerstag, 25. Februar 2021, 12:05 (vor 50 Tagen) @ simie

Im letzten Sommer herrscht auch breite Passivität in der Politik, daher zu wünschen, dass das Ganze im Sommer angepackt worden wäre ist nutzlos. Bis die Impfkampagne einen Unterschied in der Infektionszahl macht wird es noch eine ganze Zeit dauern. Ich befürchte, dass da sehr viel Ungeduld und Unverständnis aufkommen wird. Wenn so eine Art Impfpass kommt und die breite Masse noch nicht geimpft wird, kann die Stimmung schnell kippen. Wie sieht es dann in Familien aus, die gerne ihren Sommerurlaub buchen möchten, aber noch nicht geimpft sind? Ich würde plädieren, die Zahlen bewusst niedrig zu halten um mehr Handlingsraum und vor allem gesundheitliche Sicherheit für die Bürger/innen die noch nicht geimpft sind - sprich die meisten im arbeitsfähigen Alter, die auch wirtschaftlich die größte Rolle spielen und nicht selten Eltern von den Kindern sind, die auch eine tragende, wenn nicht leidende Rolle in der bisherigen Corona Politik ausbaden durften.

No COVID in Australian “Fangt einfach an”

simie, Krefeld, Donnerstag, 25. Februar 2021, 12:38 (vor 50 Tagen) @ binneuhier

Wie sieht es dann in Familien aus, die gerne ihren Sommerurlaub buchen möchten, aber noch nicht geimpft sind?

Die wären bei einer Strategie, wie der australischen aber doch in der gleichen Situation. Die Strategie baut ja gerade darauf, dass die Länder abgeschottet bleiben. Und zwar sowohl die Staatsgrenzen, aber auch innerhalb des Staates zwischen den Bundesstaaten ist die Mobilität noch eingeschränkt. Da gäbe es also gar keinen Unterschied.

Ich würde plädieren, die Zahlen bewusst niedrig zu halten um mehr Handlingsraum und vor allem gesundheitliche Sicherheit für die Bürger/innen die noch nicht geimpft sind - sprich die meisten im arbeitsfähigen Alter, die auch wirtschaftlich die größte Rolle spielen und nicht selten Eltern von den Kindern sind, die auch eine tragende, wenn nicht leidende Rolle in der bisherigen Corona Politik ausbaden durften.

Und genau das geschieht doch. Und da wird uns das Wetter in absehbarer Zeit deutlich helfen.

Ich bleibe dabei, dass eine solche Nullcovidstrategie in der jetzigen Situation einfach zu spät kommt. Ganz unabhängig davon, ob sie hierzulande überhaupt funktionieren würde.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:00 (vor 51 Tagen) @ Fred789
bearbeitet von simie, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:04

Wie war das noch mit der Aussage, dass Schülern keine Nachteile drohen:

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/landeselternschaft-versaeumnisse-unterric...

Jetzt heißt es auf einmal, dass Sitzenbleiben nicht ausgesetzt wird. Vor dem Hintergrund, dass es immer noch Schulen gibt, die keinerlei Videounterricht anbieten, ist eine solche Entscheidung nur Hohn. Vor diesem Hintergrund ist es noch wichtiger, dass die Schulen wieder flächendeckend geöffnet werden. Da muss man eben höhere Zahlen in Kauf nehmen.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:27 (vor 51 Tagen) @ simie

Wie war das noch mit der Aussage, dass Schülern keine Nachteile drohen:

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/landeselternschaft-versaeumnisse-unterric...

Jetzt heißt es auf einmal, dass Sitzenbleiben nicht ausgesetzt wird. Vor dem Hintergrund, dass es immer noch Schulen gibt, die keinerlei Videounterricht anbieten, ist eine solche Entscheidung nur Hohn. Vor diesem Hintergrund ist es noch wichtiger, dass die Schulen wieder flächendeckend geöffnet werden. Da muss man eben höhere Zahlen in Kauf nehmen.

Auch hier wieder: Exponentielles Wachstum! Klar kann man höhere Zahlen in Kauf nehmen, aber diese höhere Grenze ist trotzdem schnell wieder erreicht, und dann werden erneut die Schulen geschlossen.

Wir müssen in den Bereich kommen, wo die Gesundheitsämter die Kontakte nachverfolgen können. Dann können die Kontaktbeschränkungen auf das Umfeld der Infizierten reduziert werden. Dass wir die ganze mit der Gießkanne Kontakte reduzieren, das liegt ja gerade daran, dass die Kontaktketten unbekannt sind.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:31 (vor 51 Tagen) @ markus
bearbeitet von simie, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:35

Auch hier wieder: Sag das Gebauer, die hier ihr Versprechen, dass keinem Schüler Nachteile drohen, bricht.
Im übrigen: Wie macht das eigentlich Frankreich, die ihre Schulen durchgängig offen halten, derzeit jedoch niedrigere Todeszahlen haben?

Besser ein Jahr verlieren

Franke @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:23 (vor 51 Tagen) @ simie

als Jahrzehnte nicht in dem Beruf arbeiten können, für den man Interesse und Eignung hat.

Besser ein Jahr verlieren

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:30 (vor 51 Tagen) @ Franke

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
Das bessere Vorgehen wäre doch gewesen, das Sitzenbleiben in diesem Jahr auszusetzen und eventuelle Defizite in Kernfächern im nächsten Jahr durch vorübergehendes Streichen von Nebenfächern wie Religion etc. sowie zusätzliche Angebote zu verringern. Das würde dann mindestens ein Jahr Zeit geben. Stattdessen kommt man dann jetzt mit der Keule Sitzenbleiben, die im übrigen dann auch noch die nächsten Jahre nachteilig sein kann.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Stevie, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:12 (vor 51 Tagen) @ simie

Vor diesem Hintergrund ist es noch wichtiger, dass die Schulen wieder flächendeckend geöffnet werden. Da muss man eben höhere Zahlen in Kauf nehmen.


Du hast mittlerweile jedes Maß verloren.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:18 (vor 51 Tagen) @ Stevie

Vor diesem Hintergrund ist es noch wichtiger, dass die Schulen wieder flächendeckend geöffnet werden. Da muss man eben höhere Zahlen in Kauf nehmen.

Du hast mittlerweile jedes Maß verloren.

Das Maß hat Gebauer verloren. Wenn sie nun ihr Versprechen bricht, dass keinem Schüler Nachteile drohen, dann muss man natürlich reagieren, und eine Öffnung der Schulen fordern.
Es geht nicht, dass man den Schülern Bildung vorenthält, gleichzeitig dann jedoch von diesen die gleichen Leistungen verlangt, als ob es keine Schulschließungen gäben würde.
Wenn Schulschließungen, dann muss man den Schülern Entgegenkommen, wenn es dieses Entgegenkommen nicht gibt, dann darf es auch keine Schulschließungen geben.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Stevie, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:30 (vor 51 Tagen) @ simie

Vor diesem Hintergrund ist es noch wichtiger, dass die Schulen wieder flächendeckend geöffnet werden. Da muss man eben höhere Zahlen in Kauf nehmen.

Du hast mittlerweile jedes Maß verloren.


Das Maß hat Gebauer verloren. Wenn sie nun ihr Versprechen bricht, dass keinem Schüler Nachteile drohen, dann muss man natürlich reagieren, und eine Öffnung der Schulen fordern.
Es geht nicht, dass man den Schülern Bildung vorenthält, gleichzeitig dann jedoch von diesen die gleichen Leistungen verlangt, als ob es keine Schulschließungen gäben würde.
Wenn Schulschließungen, dann muss man den Schülern Entgegenkommen, wenn es dieses Entgegenkommen nicht gibt, dann darf es auch keine Schulschließungen geben.

Ich bleibe dabei. Auch das ist keine Begründung höhere Zahlen in Kauf zu nehmen, höhere Zahlen heißt mehr Todesfälle. Dies ist auch durch dein Schul-Thema nicht zu relativieren und steht in keinem Verhältnis.

Wie gesagt, am Anfang der Pandemie warst du als Gegenpol zu den Besserwisser-Beißreflexen unserer 2-3 Corona-Polizisten gut zu lesen, mittlerweile hast du dich ziemlich in dem Thema verrannt.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:47 (vor 51 Tagen) @ Stevie


Ich bleibe dabei. Auch das ist keine Begründung höhere Zahlen in Kauf zu nehmen, höhere Zahlen heißt mehr Todesfälle. Dies ist auch durch dein Schul-Thema nicht zu relativieren und steht in keinem Verhältnis.

Frankreich hat derzeit niedrigere Todeszahlen, obwohl die Schulen offen sind.

Wie gesagt, am Anfang der Pandemie warst du als Gegenpol zu den Besserwisser-Beißreflexen unserer 2-3 Corona-Polizisten gut zu lesen, mittlerweile hast du dich ziemlich in dem Thema verrannt.

Eigentlich war das ja auch eher eine deutliche Kritik an Gebauer, der anscheinend gar nicht bewusst ist, dass sie nun den Schülern gegebenes Versprechen bricht. Und dass unter diesen Umständen eine sofortige Öffnung angemessen wäre. Es gibt nämlich unverständlicherweise immer noch Schulen, die keinen Videounterricht anbieten. Oder eben den Schülern eben doch garantiert wird, dass sie keine Nachteile haben. Im Grunde bleibt es jetzt tatsächlich an den Lehrern hängen, die jetzt ordentlichen Druck haben, ihre Notengebung anzupassen und vorher schon die Klausuren in der Schwierigkeit nach unten setzen. Glücklicherweise werden das wohl viele machen. Das hätte man jedoch umgehen können, wenn man klargemacht hätte, dass es kein Sitzenbleiben geben wird.

Hier fehlt aber etwas sehr wichtiges,

garypaul, Unna, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:19 (vor 50 Tagen) @ simie

Eigentlich war das ja auch eher eine deutliche Kritik an Gebauer, der anscheinend gar nicht bewusst ist, dass sie nun den Schülern gegebenes Versprechen bricht. Und dass unter diesen Umständen eine sofortige Öffnung angemessen wäre. Es gibt nämlich unverständlicherweise immer noch Schulen, die keinen Videounterricht anbieten. Oder eben den Schülern eben doch garantiert wird, dass sie keine Nachteile haben. Im Grunde bleibt es jetzt tatsächlich an den Lehrern hängen, die jetzt ordentlichen Druck haben, ihre Notengebung anzupassen und vorher schon die Klausuren in der Schwierigkeit nach unten setzen. Glücklicherweise werden das wohl viele machen. Das hätte man jedoch umgehen können, wenn man klargemacht hätte, dass es kein Sitzenbleiben geben wird.


Frau Gebauer hat hier richtige und wichtige Entscheidung getroffen,
geht ja klar um Rechtssicherheit.

"Sie können eine Klasse auch freiwillig wiederholen, ohne dass das auf die maximal zugelassene Verweildauer an der Schule angerechnet wird.

Spricht doch gar nichts dagegen. Ganz im Gegenteil, SuS dürfen sich selbst objektiv einschätzen.

Eine weitere Ausnahme, die nur in diesem Schuljahr gelten soll: Die Entscheidung, ob ein Kind nach der sechsten Klasse auf dem Gymnasium bleibt oder an eine andere Schulform wechseln muss, können die Eltern treffen. Bislang entschied das die Schule.

Ebenfalls ein starkes entgegenkommen an die SuS.

Und natürlich kann auch eine Klassenkonferenz auf der Grundlage der erfolgten Leistungsbewertungen eine Aussage dazu treffen. Warum auch nicht, Unterricht hat ja stattgefunden, mal besser, mal schlechter.
Wir dürfen trotzdem nicht vergessen, LuL können den Leistungsstand ihrer SuS immer noch objektiv einschätzen, trotz aller Widrigkeiten.

Im Grunde bleibt es jetzt tatsächlich an den Lehrern hängen, die jetzt ordentlichen Druck haben, ihre Notengebung anzupassen und vorher schon die Klausuren in der Schwierigkeit nach unten setzen.

Ist doch schon alles einkalkuliert worden, wir haben halt nur auf die Umsetzung und Freigabe gewartet. Das war eigentlich das größte Problem.
Unsicherheit hat es extrem verkompliziert, inklusive Zeitverlust.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

madball, 4,8km zum Anstoßkreis, Mittwoch, 24. Februar 2021, 22:25 (vor 51 Tagen) @ simie

Weil die Gebauer nix kann soll jetzt also alles über Bord geworfen werden? Kind mit dem Bade ausschütten und so...

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 22:35 (vor 51 Tagen) @ madball

Meine Meinung zu den Schulen dürfte hier ja sowieso bekannt sein. Da finden wir auch wohl nicht zueinander. Ist ja auch nicht weiter schlimm.
Es ist aber tatsächlich schwer erträglich, wenn man so einer wie Gebauer beim Stümpern zusehen muss.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Davja89 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:37 (vor 51 Tagen) @ Stevie

Naja Todeszahlen nimmt und wird man in Kauf nehmen müssen. Da sollten wir uns nix vor machen...

Es wird noch tausende Tode dieses Jahr geben. Fast egal was wir unternehmen. Die Leute gehen jeden Tag zur Arbeit. Wir müssen einkaufen. Etc. ... und ja auch Kinder brauchen Schule und Kontakte.

Es geht nur darum die Kliniken am Laufen zu halten, damit jeder eine faire Chance bekommt und nicht irgendwo auf einen Flur verrecken muss. Es ging und geht darum Bilder wie kurzzeitig in Bergamo zu verhindern. Es geht nicht darum jeden einzelnen Toten zu verhindern. Das ist leider die traurige Wahrheit.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Djerun @, Essen, Mittwoch, 24. Februar 2021, 22:07 (vor 51 Tagen) @ Davja89

Naja Todeszahlen nimmt und wird man in Kauf nehmen müssen. Da sollten wir uns nix vor machen...

Es wird noch tausende Tode dieses Jahr geben. Fast egal was wir unternehmen. Die Leute gehen jeden Tag zur Arbeit. Wir müssen einkaufen. Etc. ... und ja auch Kinder brauchen Schule und Kontakte.

Es geht nur darum die Kliniken am Laufen zu halten, damit jeder eine faire Chance bekommt und nicht irgendwo auf einen Flur verrecken muss. Es ging und geht darum Bilder wie kurzzeitig in Bergamo zu verhindern. Es geht nicht darum jeden einzelnen Toten zu verhindern. Das ist leider die traurige Wahrheit.

So ist es. Es ist Pandemie. Da geht es nicht darum, jedes Menschenleben zu retten, sondern den gesellschaftsverträglichsten Kompromiss zu finden...

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:02 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

CLM @, Berlin, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:15 (vor 51 Tagen) @ markus

Damit ist klar, dass die neue Teststrategie nichts mit den stagnierenden Zahlen zu tun hat. Die Positivrate hätte deutlich stärker sinken müssen als 0,3 Prozentpunkte und es hätten deutlich mehr Menschen getestet werden müssen um die Stagnation zu erklären.

Der Wintereinbruch mag in KW 6 zu etwas weniger Tests geführt haben, weswegen die Zahlen kurzzeitig stärker fielen, aber weder gab es Nachholeffekte, noch sind die Zahlen auf das Niveau von KW4/5 zurückgekehrt.

Der Schluss liegt also nahe, dass die Stagnation zum wesentlichen Teil auf die Mutante zurückzuführen ist.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Fred789, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:27 (vor 51 Tagen) @ CLM

Bei fast allen Altersgruppen gab es von KW 06 auf KW 07 sogar eine sehr leichte Steigung der 7-Tg-Inzi.

Nur bei den ganz Alten ist die 7-Tg-Inzi. noch gefallen. Von daher ist zu befürchten, dass wir das Tal durchschritten haben. Und das nur mit 30% Anteil Mutante. In Flensburg gibt es mittlerweile nur noch die Mutante. Die sind innerhalb weniger Wochen von einer 7-Tg-Inzi. unter 40 auf über 160 gestiegen.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:59 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Bei fast allen Altersgruppen gab es von KW 06 auf KW 07 sogar eine sehr leichte Steigung der 7-Tg-Inzi.

Nur bei den ganz Alten ist die 7-Tg-Inzi. noch gefallen. Von daher ist zu befürchten, dass wir das Tal durchschritten haben. Und das nur mit 30% Anteil Mutante. In Flensburg gibt es mittlerweile nur noch die Mutante. Die sind innerhalb weniger Wochen von einer 7-Tg-Inzi. unter 40 auf über 160 gestiegen.

Jetzt wartet doch erstmal die kommenden Wochen ab...


Ein Wetterumbruch steht langfristig vor der Tür (sorgt für ein stärkeres Immunssystem), immerhin Schnelltests und vielleicht werden auch mal die Impfungen beschleunigt.

Und ich bevorzuge eher Mutation als diesen gräßlichen Begriff "Mutante"

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 07:29 (vor 50 Tagen) @ Foreveralone

Bei fast allen Altersgruppen gab es von KW 06 auf KW 07 sogar eine sehr leichte Steigung der 7-Tg-Inzi.

Nur bei den ganz Alten ist die 7-Tg-Inzi. noch gefallen. Von daher ist zu befürchten, dass wir das Tal durchschritten haben. Und das nur mit 30% Anteil Mutante. In Flensburg gibt es mittlerweile nur noch die Mutante. Die sind innerhalb weniger Wochen von einer 7-Tg-Inzi. unter 40 auf über 160 gestiegen.


Jetzt wartet doch erstmal die kommenden Wochen ab...


Ein Wetterumbruch steht langfristig vor der Tür (sorgt für ein stärkeres Immunssystem), immerhin Schnelltests und vielleicht werden auch mal die Impfungen beschleunigt.

Und ich bevorzuge eher Mutation als diesen gräßlichen Begriff "Mutante"

Okay, dann schreiben wir ab jetzt nur noch Mutante.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 08:41 (vor 50 Tagen) @ markus

Bei fast allen Altersgruppen gab es von KW 06 auf KW 07 sogar eine sehr leichte Steigung der 7-Tg-Inzi.

Nur bei den ganz Alten ist die 7-Tg-Inzi. noch gefallen. Von daher ist zu befürchten, dass wir das Tal durchschritten haben. Und das nur mit 30% Anteil Mutante. In Flensburg gibt es mittlerweile nur noch die Mutante. Die sind innerhalb weniger Wochen von einer 7-Tg-Inzi. unter 40 auf über 160 gestiegen.


Jetzt wartet doch erstmal die kommenden Wochen ab...


Ein Wetterumbruch steht langfristig vor der Tür (sorgt für ein stärkeres Immunssystem), immerhin Schnelltests und vielleicht werden auch mal die Impfungen beschleunigt.

Und ich bevorzuge eher Mutation als diesen gräßlichen Begriff "Mutante"


Okay, dann schreiben wir ab jetzt nur noch Mutante.

Meinst du da eigentlich mit das königliche "wir" oder das kollektive "Borg-Wir"?

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:26 (vor 51 Tagen) @ CLM

In der Tat, so sieht es aus.
+ Lockdown Müdigkeit

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

majae, Muc, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:21 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

In der Tat, so sieht es aus.
+ Lockdown Müdigkeit

Zumindest in BaWü liegt es aktuell eher an letzterem. Da steigen nämlich die Neuinfektionen durch den Wildtyp seit dem 18.2. wieder (von 3700 auf aktuell 4200), Infektionen durch B.117 sind im gleichen Zeitraum von 1100 auf 1300 gestiegen.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Davja89 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:28 (vor 51 Tagen) @ majae

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:04 (vor 50 Tagen) @ Davja89

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.

Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:15 (vor 50 Tagen) @ Cthulhu

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.


Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.

Das schizophrene ist ja, dass gleichzeitig auf Bürgermeister, die sich "vordrängeln", oder Ärzte, die ihre Familie impfen lassen, schaut und sich empört. Während auf der anderen Seite hunderttausende Dosen in den Kühlschränken bleiben.

So lange da Abends in genau den Impfzentren keine Leute abends nach Hause geschickt werden, weil die Ampullen aufgebraucht sind, ist das doch scheißegal. Aber letztendlich scheint vielen Leuten der Gedanke angenehmer zu sein, dass keiner was kriegt, als dass ein anderer was bekommt und man selber nicht.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:42 (vor 50 Tagen) @ Sascha

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.


Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.


Das schizophrene ist ja, dass gleichzeitig auf Bürgermeister, die sich "vordrängeln", oder Ärzte, die ihre Familie impfen lassen, schaut und sich empört. Während auf der anderen Seite hunderttausende Dosen in den Kühlschränken bleiben.

So lange da Abends in genau den Impfzentren keine Leute abends nach Hause geschickt werden, weil die Ampullen aufgebraucht sind, ist das doch scheißegal. Aber letztendlich scheint vielen Leuten der Gedanke angenehmer zu sein, dass keiner was kriegt, als dass ein anderer was bekommt und man selber nicht.

Ist halt ähnlich wie die Diskussion, dass geimpfte Personen doch bitte solange weiterhin eingeschränkt werden sollen, bis Ließchen Müller als letzte auch an der Reihe war. Neiddebatten führen können wir ziemlich gut. Die SPD will gegen Impfdrängler mit zu 25.000€ Strafe vorgehen.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:54 (vor 50 Tagen) @ markus

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.


Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.


Das schizophrene ist ja, dass gleichzeitig auf Bürgermeister, die sich "vordrängeln", oder Ärzte, die ihre Familie impfen lassen, schaut und sich empört. Während auf der anderen Seite hunderttausende Dosen in den Kühlschränken bleiben.

So lange da Abends in genau den Impfzentren keine Leute abends nach Hause geschickt werden, weil die Ampullen aufgebraucht sind, ist das doch scheißegal. Aber letztendlich scheint vielen Leuten der Gedanke angenehmer zu sein, dass keiner was kriegt, als dass ein anderer was bekommt und man selber nicht.


Ist halt ähnlich wie die Diskussion, dass geimpfte Personen doch bitte solange weiterhin eingeschränkt werden sollen, bis Ließchen Müller als letzte auch an der Reihe war. Neiddebatten führen können wir ziemlich gut. Die SPD will gegen Impfdrängler mit zu 25.000€ Strafe vorgehen.

Die SPD sollte lieber ihrem Kanzlerkandidaten und aktuellen Finanzminister saftig in den Arsch treten, dass er das Steuerrecht so ändert, dass Kleiderspenden nicht mehr teurer sind als die Entsorgung. Aktuell liegen tausende Tonnen Winterkollektion bei den Modehäusern, mit denen Hilfsorganisationen ihre Kleiderkammern auffüllen und den Hilfsbedürftigen in den nächsten Wintern massig warme Kleidung zur Verfügung stellen könnten.

Mit der Beschäftigung mit solchen Aspekten ist doch viel mehr Menschen geholfen, als Zeit mit der Überlegung zu verbringen, wie man ein paar tausend Vordrängler auch so richtig schön sanktionieren kann. Scheiß Populismuskultur.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:29 (vor 50 Tagen) @ Sascha

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.


Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.


Das schizophrene ist ja, dass gleichzeitig auf Bürgermeister, die sich "vordrängeln", oder Ärzte, die ihre Familie impfen lassen, schaut und sich empört. Während auf der anderen Seite hunderttausende Dosen in den Kühlschränken bleiben.

So lange da Abends in genau den Impfzentren keine Leute abends nach Hause geschickt werden, weil die Ampullen aufgebraucht sind, ist das doch scheißegal. Aber letztendlich scheint vielen Leuten der Gedanke angenehmer zu sein, dass keiner was kriegt, als dass ein anderer was bekommt und man selber nicht.

Also ich sehe aus den breiten Teilen der Bevölkerung eher keine große Empörung.


Die SPD will doch gerade das jetzt bestrafen. Es muss natürlich alles reguliert werden und seine Ordnung haben. Jeder Geimpfte(obfrüher oder später) ist ein Gewinn. Aber wahrscheinlich landen dann im Bürokartie und Zucht und Ordnung Land Deutschland die Impfdosen lieber in den Müll.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:21 (vor 50 Tagen) @ Sascha

Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.


Das schizophrene ist ja, dass gleichzeitig auf Bürgermeister, die sich "vordrängeln", oder Ärzte, die ihre Familie impfen lassen, schaut und sich empört. Während auf der anderen Seite hunderttausende Dosen in den Kühlschränken bleiben.

So lange da Abends in genau den Impfzentren keine Leute abends nach Hause geschickt werden, weil die Ampullen aufgebraucht sind, ist das doch scheißegal. Aber letztendlich scheint vielen Leuten der Gedanke angenehmer zu sein, dass keiner was kriegt, als dass ein anderer was bekommt und man selber nicht.

Wobei ich glaube, dass man aber auch solche Sachen evtl. geschickter lösen könnte, evtl. indem man freiwillige Nachrücker aus der nächsten Priogruppe erfasst und diese dann kurzfristig kontaktiert - findet man dann in angemessener Zeit niemanden kann man tatsächlich impfen, wer grade da ist und Interesse hat.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:28 (vor 50 Tagen) @ Cthulhu

Das Impfdesaster ist für den aktuellen Pandemie-Verlauf definitiv problematisch - während ich den Aussicht auf Impfstoffe tatsächlich sehr ermutigend fand ist das Resultat dann doch eher ernüchternd - ich hoffe, dass man jetzt für die nicht genutzten Astra-Zeneca Dosen eine gute Lösung findet, es gibt genug Leute, die sich auch damit impfen lassen würden und jeder ungenutzte Impftermin ist einfach verschenkte Zeit.


Das schizophrene ist ja, dass gleichzeitig auf Bürgermeister, die sich "vordrängeln", oder Ärzte, die ihre Familie impfen lassen, schaut und sich empört. Während auf der anderen Seite hunderttausende Dosen in den Kühlschränken bleiben.

So lange da Abends in genau den Impfzentren keine Leute abends nach Hause geschickt werden, weil die Ampullen aufgebraucht sind, ist das doch scheißegal. Aber letztendlich scheint vielen Leuten der Gedanke angenehmer zu sein, dass keiner was kriegt, als dass ein anderer was bekommt und man selber nicht.


Wobei ich glaube, dass man aber auch solche Sachen evtl. geschickter lösen könnte, evtl. indem man freiwillige Nachrücker aus der nächsten Priogruppe erfasst und diese dann kurzfristig kontaktiert - findet man dann in angemessener Zeit niemanden kann man tatsächlich impfen, wer grade da ist und Interesse hat.

Ja, natürlich. Aber offenbar sind Einzelpersonen, die "außer der Reihe" geimpft werden, doch aktuell gar kein Problem, wenn das Produkt von Astra Zeneca genommen wird. Warum also sich in Diskussionen darüber ergehen? Letztendlich kann man ja auch sagen, dass es durchaus ein gesteigertes, öffentliches Interesse daran gibt, dass Bürgermeister und Ärzte einsatzfähig sind.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:56 (vor 51 Tagen) @ Davja89

Genau deshalb würde ich da ja auch für das Vorgehen der Briten bezüglich der Impfstrategie plädieren und erst einmal nur eine Dosis verimpfen. Die zweite Dosis kann dann später nachgeholt werden.
Die derzeitige Situation ist nicht mehr allzulange durchzuhalten. Zum einen wegen der Müdigkeit in der Bevölkerung.
Zum anderen aber auch, da man in gewissen Bereichen ansonsten deutlich zu große Defizite aufhäuft (Schulen).
Man sollte daher möglichst schnell, möglichst große Teile der Bevölkerung impfen. Und da auch die erste Dosis schon sehr gute Ergebnisse zeigt, wäre es tatsächlich äußerst sinnvoll, den vorhandenen Impfstoff möglichst schnell zu verimpfen.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 24. Februar 2021, 22:01 (vor 51 Tagen) @ simie

Genau deshalb würde ich da ja auch für das Vorgehen der Briten bezüglich der Impfstrategie plädieren und erst einmal nur eine Dosis verimpfen. Die zweite Dosis kann dann später nachgeholt werden.
Die derzeitige Situation ist nicht mehr allzulange durchzuhalten. Zum einen wegen der Müdigkeit in der Bevölkerung.
Zum anderen aber auch, da man in gewissen Bereichen ansonsten deutlich zu große Defizite aufhäuft (Schulen).
Man sollte daher möglichst schnell, möglichst große Teile der Bevölkerung impfen. Und da auch die erste Dosis schon sehr gute Ergebnisse zeigt, wäre es tatsächlich äußerst sinnvoll, den vorhandenen Impfstoff möglichst schnell zu verimpfen.

Tja, schön wäre es. In Deutschland darf sich der Virus aber wohl noch etwas länger wohl fühlen.

Testzahlen leicht gestiegen, Positivquote leicht rückläufig, B117 Mutante bei 30%

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:42 (vor 51 Tagen) @ Davja89

Wundert es ?

ich muss ganz ehrlich gestehen, das doch fast keiner das rigoros durchziehen kann über Monate. Wir sind jetzt im 3ten Monat Lockdown. Davor 6 Wochen Lockdown Light, davor leichte Einschränkungen.
Das ist einfach ein andere Situation als März 2020.

Jeder sucht sich seine Freiheiten um noch irgendwo etwas Lebensqualität abzugreifen. Man hat im Laufe des Winter zumindest große Teile der Bevölkerung einfach verloren. Das Impfdesaster war/ist Gift für die Moral.

Die Leute haben nochmal eine Kraftanstrengung in Kauf genommen vor Weihnachten weil man davon ausging, danach sind die Zahlen niedrig sind und das impfen geht los.

Tja, manchmal hat man das Gefühl man diskutiert hier mit Bots und nicht mit Menschen.

Ich werde einen Teufel tuen, noch Leuten die sich jetzt noch die letzten Freiheiten nehmen zu verunglimpfen. Die Pfeifen unserer Volksvertreter stehen da wesentlich mehr in der Verantwortung und wären für dieses Miss-Management in der freien Wirtschaft schon längst gefeuert worden.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:39 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Jens Spahn ließ Journalisten ausforschen - „Ein Bundesminister sollte die Pressefreiheit achten“

Reichlich dämliche Aktion.

Er hat das Recht, Berichterstattung gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber hinter recherchierenden Journalisten hinterher zu schnüffeln? Das halte zumindest ich für bedenklich.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

micha87 @, bei Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 02:14 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

An dieser Stelle spiegel ist das gerne einmal aus Sicht des Eigentümer/Investoren. Grundsätzlich erhalten natürliche Personen nur Einsicht in Grundbücher wenn Sie vom Eigentümer hierfür eine Vollmacht erhalten haben. In anderen Fällen kann das juristische Gründe haben, aber das dort Journalisten ins Grundbuchamt gehen und ihnen offen gelegt wird wer der Eigentümer ist das geht definitiv nicht. Das hat dann auch nichts mehr mit Recherchen zu tun, sondern hier haben Sachbearbeiterinnen private Daten leichtfertig herausgegeben und dies sollte zumindest Konsequenzen nach sich ziehen.

Insgesamt werden Investoren in Berlin vom RRG-Senat eh stiefmütterlich behandelt und mit der Mietpreisbremse haben sie sich ein riesiges Eigentor geschossen und glauben ernsthaft das wird die Marktsituation verbessern. Das einzige was die Situation verbessern kann ist bauen, bauen, bauen, aber da sind dann wieder ökologische Hürden und Nachverdichtung ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Situation ist in den Metropolen verfahren in puncto Wohnungspolitik. Was jetzt vom "Bauminister" Seehofer wieder verkündet wurde war auch wieder einmal vollmündige Erklärungen und was dann an Wohnungen auf den Markt kommt ist ein anderes Thema.

Von diesen Exkurs hin zu Mr. Spahn, da wird dann eine schlechte Entscheidung von den Grundbuchämtern noch getoppt. Ob das Grundbuchamt hier den Schriftverkehr hätte offen legen dürfen ist auch wieder eine andere Frage, aber die wussten wohl das ihnen da ein großer Fehler unterlaufen ist mit den Journalisten und dann wollten sie das Fehlverhalten wohl "ausgleichen".

Grundsätzlich ist der ganze Deal den Spahn da durchgezogen hat unseriös und ob der Preis angemessen war ist überhaupt kein Thema. Jeder kann seine Immobilie verkaufen und das geht selbstverständlich ebenfalls unter Marktwert aus freundschaftlichen Gründen. Das später noch ein Job daraus entsteht für den Verkäufer ist ein kurioser Zufall... .

Spahn ist vom "CDU-Hoffnungsträger" zu "Mr. Überfordert" geworden auf vielen Ebenen und es wäre langsam an der Zeit zu handeln statt zuzuschauen wie er versucht seinen Job zu machen. Ich bin gespannt wie das im Herbst neu aufgestellt werden wird.

Insgesamt ist es erschreckend wie die CDU/CSU ihre Ministerien führt. Innenministerium (Seehofer), Gesundheitsministerium (Spahn), Verkehrsministerium (Scheuer), Landwirtschaftsministerium (Klöckner). Es ist eine Aufstellung des Grauens welche fatale Folgen für die Menschen in diesem Land hat. Mit Blick auf die Umfragewerte dieser Partei ist eh noch erstaunlich das die jene Umfragewerte haben bei derlei Verfehlungen.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 06:50 (vor 50 Tagen) @ micha87

An dieser Stelle spiegel ist das gerne einmal aus Sicht des Eigentümer/Investoren. Grundsätzlich erhalten natürliche Personen nur Einsicht in Grundbücher wenn Sie vom Eigentümer hierfür eine Vollmacht erhalten haben. In anderen Fällen kann das juristische Gründe haben, aber das dort Journalisten ins Grundbuchamt gehen und ihnen offen gelegt wird wer der Eigentümer ist das geht definitiv nicht. Das hat dann auch nichts mehr mit Recherchen zu tun, sondern hier haben Sachbearbeiterinnen private Daten leichtfertig herausgegeben und dies sollte zumindest Konsequenzen nach sich ziehen.

Dass Journalisten unter gewissen Umständen das Recht haben, das Grundbuch und die Grundakten eines Grundstücks einzusehen, hat das BGH bereits vor knapp zehn Jahren bestätigt: Journalisten dürfen ins Grundbuch schauen.

Anders als von Dir behauptet spricht nichts dafür, dass hier irgend welche Sachbearbeiterinnen pflichtwidrig gehandelt haben.

Der Berliner Mietendeckel wird dem Senat in diesem Sommer krachend um die Ohren fliegen, da sind sich die Fachleute einig. Auf der anderen Seite aber gibt es in Deutschland auf dem Immobilienmarkt noch immer deutlich zu wenig Transparenz. Es fließt sehr viel Geld aus sehr dubiosen Quellen, und das zu einem großen Teil aus dem Ausland. Stichwort Geldwäsche.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

micha87 @, bei Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 14:55 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

An dieser Stelle spiegel ist das gerne einmal aus Sicht des Eigentümer/Investoren. Grundsätzlich erhalten natürliche Personen nur Einsicht in Grundbücher wenn Sie vom Eigentümer hierfür eine Vollmacht erhalten haben. In anderen Fällen kann das juristische Gründe haben, aber das dort Journalisten ins Grundbuchamt gehen und ihnen offen gelegt wird wer der Eigentümer ist das geht definitiv nicht. Das hat dann auch nichts mehr mit Recherchen zu tun, sondern hier haben Sachbearbeiterinnen private Daten leichtfertig herausgegeben und dies sollte zumindest Konsequenzen nach sich ziehen.


Dass Journalisten unter gewissen Umständen das Recht haben, das Grundbuch und die Grundakten eines Grundstücks einzusehen, hat das BGH bereits vor knapp zehn Jahren bestätigt: Journalisten dürfen ins Grundbuch schauen.

Anders als von Dir behauptet spricht nichts dafür, dass hier irgend welche Sachbearbeiterinnen pflichtwidrig gehandelt haben.

Der Berliner Mietendeckel wird dem Senat in diesem Sommer krachend um die Ohren fliegen, da sind sich die Fachleute einig. Auf der anderen Seite aber gibt es in Deutschland auf dem Immobilienmarkt noch immer deutlich zu wenig Transparenz. Es fließt sehr viel Geld aus sehr dubiosen Quellen, und das zu einem großen Teil aus dem Ausland. Stichwort Geldwäsche.

Das mit der Einsicht in die Grundbücher durch Journalisten ist mir zumindest neu, in diesem Fall gab es sicherlich ein Interesse daran herauszufinden was Hr. Spahn so fabriziert hat.

Das Thema Geldwäsche ist bei Immobilien durch das GwG geregelt und in diesem Bereich ist vieles passiert in den vergangenen Jahren, die großen Unternehmen sind längst investiert und die Anzahl an Bargeld-Transaktionen dürfte geschwinden gering sein. Bei Immobilien ist immer viel Geld unterwegs, aber Transaktionen im einstelligen Millionenbereich sind hier eher Peanuts im Vergleich zu Transaktionen im 2-3 stelligen Millionenbereich. Daher sind das alles eher kleine Fische über die häufiger breit gesprochen wird.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Grigori, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 08:55 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

An dieser Stelle spiegel ist das gerne einmal aus Sicht des Eigentümer/Investoren. Grundsätzlich erhalten natürliche Personen nur Einsicht in Grundbücher wenn Sie vom Eigentümer hierfür eine Vollmacht erhalten haben. In anderen Fällen kann das juristische Gründe haben, aber das dort Journalisten ins Grundbuchamt gehen und ihnen offen gelegt wird wer der Eigentümer ist das geht definitiv nicht. Das hat dann auch nichts mehr mit Recherchen zu tun, sondern hier haben Sachbearbeiterinnen private Daten leichtfertig herausgegeben und dies sollte zumindest Konsequenzen nach sich ziehen.


Dass Journalisten unter gewissen Umständen das Recht haben, das Grundbuch und die Grundakten eines Grundstücks einzusehen, hat das BGH bereits vor knapp zehn Jahren bestätigt: Journalisten dürfen ins Grundbuch schauen.

Anders als von Dir behauptet spricht nichts dafür, dass hier irgend welche Sachbearbeiterinnen pflichtwidrig gehandelt haben.

Der Berliner Mietendeckel wird dem Senat in diesem Sommer krachend um die Ohren fliegen, da sind sich die Fachleute einig. Auf der anderen Seite aber gibt es in Deutschland auf dem Immobilienmarkt noch immer deutlich zu wenig Transparenz. Es fließt sehr viel Geld aus sehr dubiosen Quellen, und das zu einem großen Teil aus dem Ausland. Stichwort Geldwäsche.


Zu der Verfassungsklase ist folgender Facebook-Post der Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen vom 31.05.2020 interessant:

"Gewählt, aber noch nicht ernannt: Das Bundesverfassungsgericht hat einen neuen Präsidenten. Harbarth sass lange für die CDU im Bundestag. Zusätzlich übte er eine Nebentätigkeit für seine eigene Wirtschaftskanzlei aus, die bei „Immobilien-Portfoliotransaktionen“ die „steuerlich optimierte
Strukturierung“ unternimmt.

Harbarth bekam dafür außergewöhnlich viel: zwischen 75.000 und 100.000 € - monatlich. Unter seinem Vorsitz wird auch über die CDU/FDP-Verfassungsklage gegen den Mietendeckel entschieden. "

Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:30 (vor 50 Tagen) @ Grigori

Zu der Verfassungsklase ist folgender Facebook-Post der Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen vom 31.05.2020 interessant:

"Gewählt, aber noch nicht ernannt: Das Bundesverfassungsgericht hat einen neuen Präsidenten. Harbarth sass lange für die CDU im Bundestag. Zusätzlich übte er eine Nebentätigkeit für seine eigene Wirtschaftskanzlei aus, die bei „Immobilien-Portfoliotransaktionen“ die „steuerlich optimierte
Strukturierung“ unternimmt.

Harbarth bekam dafür außergewöhnlich viel: zwischen 75.000 und 100.000 € - monatlich. Unter seinem Vorsitz wird auch über die CDU/FDP-Verfassungsklage gegen den Mietendeckel entschieden. "

Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Auch ein Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat nur eine Stimme, wenn es um Urteile geht.

Und was diese Enteignungsinitiative angeht, was soll das bringen? So wird keine einzige Wohnung zusätzlich geschaffen. Auch wenn das ganze vor dem Verfassungsgericht durchgeht, dann müssen trotzdem die bisherigen Eigentümer entschädigt werden, und das aller Wahrscheinlichkeit nach zu Marktpreisen. Dies wird viele Milliarden Euro kosten.

Das ist genau die Wohnungsbaupolitik, die in der DDR krachend gescheitert ist. Weitaus sinnvoller wäre es, den Neubau von bezahltem Wohnraum zu fördern. Z.B. durch gemeinnützige Gesellschaften, durch Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Grigori, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:18 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Zu der Verfassungsklase ist folgender Facebook-Post der Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen vom 31.05.2020 interessant:

"Gewählt, aber noch nicht ernannt: Das Bundesverfassungsgericht hat einen neuen Präsidenten. Harbarth sass lange für die CDU im Bundestag. Zusätzlich übte er eine Nebentätigkeit für seine eigene Wirtschaftskanzlei aus, die bei „Immobilien-Portfoliotransaktionen“ die „steuerlich optimierte
Strukturierung“ unternimmt.

Harbarth bekam dafür außergewöhnlich viel: zwischen 75.000 und 100.000 € - monatlich. Unter seinem Vorsitz wird auch über die CDU/FDP-Verfassungsklage gegen den Mietendeckel entschieden. "

Nachtigall, ick hör dir trapsen!


Auch ein Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat nur eine Stimme, wenn es um Urteile geht.

Und was diese Enteignungsinitiative angeht, was soll das bringen? So wird keine einzige Wohnung zusätzlich geschaffen. Auch wenn das ganze vor dem Verfassungsgericht durchgeht, dann müssen trotzdem die bisherigen Eigentümer entschädigt werden, und das aller Wahrscheinlichkeit nach zu Marktpreisen. Dies wird viele Milliarden Euro kosten.

Das ist genau die Wohnungsbaupolitik, die in der DDR krachend gescheitert ist. Weitaus sinnvoller wäre es, den Neubau von bezahltem Wohnraum zu fördern. Z.B. durch gemeinnützige Gesellschaften, durch Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand.

Das erste, was diese Initiative bereits gebracht hat, ist der Berliner Mietendeckel. Den hätte die SPD ohne das Damoklesschwert der Enteignung nämlich niemals mitgemacht. Und die SPD-Spitzenkandidatin hat auch schon angekündigt, den Deckel nicht verlängern zu wollen. Die Immobilienlobby wird es gefreut haben. Übrigens finden 71% der Bundesbürger den Mietendeckel super. Man muss die SPD offensichtlich zu ihrem Glück zwingen.

Sollten Deutsche Wohnen & Co enteignet werden, müssen nicht jährlich Milliarden an Mieten in Steueroasen überwiesen oder die teuren CEOS durchgefüttert werden. Ist in meinen Augen eine gute Sache. Das dürfte auch die weitere Öffnung der Vermögensschere etwas dämpfen.

Öffentlichen Wohnraum hat es übrigens auch in der BRD mal nennenswert gegeben. Ich verstehe nicht, wieso du auf die DDR kommst. Dass sowas nicht funktionieren soll, ist in meinen Augen pure Ideologie. Dass durch Enteignung erstmal keine Wohnung gebaut wird, ist klar. Das behauptet auch niemand.

In meinen Augen ist das wichtigste und schönste an dieser Initiative aber, dass sie endlich mal die Frage, ob Wohnraum eine Ware sein darf, mit Gewalt auf die Tagesordnung setzt. In der Hauptstadt findet eine große Mobilisierung und Politisierung statt. Das sollte erstmal jeden Demokraten freuen. Das Problem steigender Mieten ist ja kein Deutsches, sondern in jeder kapitalistischen Metropole zu beobachten. Der Markt kann die sozialen Probleme nicht lösen.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

DomJay @, Köln, Donnerstag, 25. Februar 2021, 19:59 (vor 50 Tagen) @ Grigori

Zu der Verfassungsklase ist folgender Facebook-Post der Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen vom 31.05.2020 interessant:

"Gewählt, aber noch nicht ernannt: Das Bundesverfassungsgericht hat einen neuen Präsidenten. Harbarth sass lange für die CDU im Bundestag. Zusätzlich übte er eine Nebentätigkeit für seine eigene Wirtschaftskanzlei aus, die bei „Immobilien-Portfoliotransaktionen“ die „steuerlich optimierte
Strukturierung“ unternimmt.

Harbarth bekam dafür außergewöhnlich viel: zwischen 75.000 und 100.000 € - monatlich. Unter seinem Vorsitz wird auch über die CDU/FDP-Verfassungsklage gegen den Mietendeckel entschieden. "

Nachtigall, ick hör dir trapsen!


Auch ein Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat nur eine Stimme, wenn es um Urteile geht.

Und was diese Enteignungsinitiative angeht, was soll das bringen? So wird keine einzige Wohnung zusätzlich geschaffen. Auch wenn das ganze vor dem Verfassungsgericht durchgeht, dann müssen trotzdem die bisherigen Eigentümer entschädigt werden, und das aller Wahrscheinlichkeit nach zu Marktpreisen. Dies wird viele Milliarden Euro kosten.

Das ist genau die Wohnungsbaupolitik, die in der DDR krachend gescheitert ist. Weitaus sinnvoller wäre es, den Neubau von bezahltem Wohnraum zu fördern. Z.B. durch gemeinnützige Gesellschaften, durch Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand.


Das erste, was diese Initiative bereits gebracht hat, ist der Berliner Mietendeckel. Den hätte die SPD ohne das Damoklesschwert der Enteignung nämlich niemals mitgemacht. Und die SPD-Spitzenkandidatin hat auch schon angekündigt, den Deckel nicht verlängern zu wollen. Die Immobilienlobby wird es gefreut haben. Übrigens finden 71% der Bundesbürger den Mietendeckel super. Man muss die SPD offensichtlich zu ihrem Glück zwingen.

Dann wüsste ich wen ich verklagen würde, wenn das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sehr vielen Menschen bald die Existenz nehmen wird, weil der Mietendeckel verfassungswidrig sein wird. Ich hoffe alle Mieter in Berlin haben einenentsprechende Rückstellungen ansonsten wird das sehr bitter. Aber in dem Fall sollte Berlin in meinen Augen haften und eigentlich die dann Parteien die es beschlossen haben.

Sähe ich nebenbei ähnlich bei der CSU und der Maut.

Ich denke die großen Vermieter wissen um den wahrscheinlichen Ausgang des Verfahrens und bleiben deshalb in Berlin.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:24 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Das erste, was diese Initiative bereits gebracht hat, ist der Berliner Mietendeckel. Den hätte die SPD ohne das Damoklesschwert der Enteignung nämlich niemals mitgemacht. Und die SPD-Spitzenkandidatin hat auch schon angekündigt, den Deckel nicht verlängern zu wollen. Die Immobilienlobby wird es gefreut haben. Übrigens finden 71% der Bundesbürger den Mietendeckel super. Man muss die SPD offensichtlich zu ihrem Glück zwingen.

Dann wüsste ich wen ich verklagen würde, wenn das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sehr vielen Menschen bald die Existenz nehmen wird, weil der Mietendeckel verfassungswidrig sein wird. Ich hoffe alle Mieter in Berlin haben einenentsprechende Rückstellungen ansonsten wird das sehr bitter. Aber in dem Fall sollte Berlin in meinen Augen haften und eigentlich die dann Parteien die es beschlossen haben.

Sähe ich nebenbei ähnlich bei der CSU und der Maut.

Ich denke die großen Vermieter wissen um den wahrscheinlichen Ausgang des Verfahrens und bleiben deshalb in Berlin.

Es reicht nicht, dass Gesetze gut gemeint sind, sie müssen auch gut gemacht sein. Oder zumindest ordentlich. Der Berliner Mietendeckel allerdings ist eine komplette Katastrophe. Hier grätscht man mittels Landesrecht voll in das Bundesrecht. Das muss vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden. Und dann hat Berlin auch keinen gültigen Mietspiegel mehr. Schließlich sind die Mietpreise seit dem Inkrafttreten des Gesetzes nicht mehr als Grundlage verwendbar. Übrigens klagen keineswegs nur die "Miethaie" gegen das Gesetz, sondern auch Wohnungsbaugenossenschaften. Denen nimmt es die notwendige Luft zum Atmen. Zudem profitieren eher die Chefärzte im Prenzlauer Berg als die normalen Arbeitnehmer in Lichtenberg.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

DomJay @, Köln, Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:34 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Das erste, was diese Initiative bereits gebracht hat, ist der Berliner Mietendeckel. Den hätte die SPD ohne das Damoklesschwert der Enteignung nämlich niemals mitgemacht. Und die SPD-Spitzenkandidatin hat auch schon angekündigt, den Deckel nicht verlängern zu wollen. Die Immobilienlobby wird es gefreut haben. Übrigens finden 71% der Bundesbürger den Mietendeckel super. Man muss die SPD offensichtlich zu ihrem Glück zwingen.

Dann wüsste ich wen ich verklagen würde, wenn das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sehr vielen Menschen bald die Existenz nehmen wird, weil der Mietendeckel verfassungswidrig sein wird. Ich hoffe alle Mieter in Berlin haben einenentsprechende Rückstellungen ansonsten wird das sehr bitter. Aber in dem Fall sollte Berlin in meinen Augen haften und eigentlich die dann Parteien die es beschlossen haben.

Sähe ich nebenbei ähnlich bei der CSU und der Maut.

Ich denke die großen Vermieter wissen um den wahrscheinlichen Ausgang des Verfahrens und bleiben deshalb in Berlin.


Es reicht nicht, dass Gesetze gut gemeint sind, sie müssen auch gut gemacht sein. Oder zumindest ordentlich. Der Berliner Mietendeckel allerdings ist eine komplette Katastrophe. Hier grätscht man mittels Landesrecht voll in das Bundesrecht. Das muss vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden. Und dann hat Berlin auch keinen gültigen Mietspiegel mehr. Schließlich sind die Mietpreise seit dem Inkrafttreten des Gesetzes nicht mehr als Grundlage verwendbar. Übrigens klagen keineswegs nur die "Miethaie" gegen das Gesetz, sondern auch Wohnungsbaugenossenschaften. Denen nimmt es die notwendige Luft zum Atmen. Zudem profitieren eher die Chefärzte im Prenzlauer Berg als die normalen Arbeitnehmer in Lichtenberg.

Und ich finde halt, wo so etwas derart offensichtlich ist sollte die Politik auch haften. Da hängen Existenzen dran ohne Ende, weil keiner die Miete ohne Vorbehalt gesenkt hat. Und dann hast du recht, profitiert eher der Chefarzt als der Kellner.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

micha87 @, bei Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 15:18 (vor 50 Tagen) @ Grigori

Zu der Verfassungsklase ist folgender Facebook-Post der Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen vom 31.05.2020 interessant:

"Gewählt, aber noch nicht ernannt: Das Bundesverfassungsgericht hat einen neuen Präsidenten. Harbarth sass lange für die CDU im Bundestag. Zusätzlich übte er eine Nebentätigkeit für seine eigene Wirtschaftskanzlei aus, die bei „Immobilien-Portfoliotransaktionen“ die „steuerlich optimierte
Strukturierung“ unternimmt.

Harbarth bekam dafür außergewöhnlich viel: zwischen 75.000 und 100.000 € - monatlich. Unter seinem Vorsitz wird auch über die CDU/FDP-Verfassungsklage gegen den Mietendeckel entschieden. "

Nachtigall, ick hör dir trapsen!


Auch ein Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat nur eine Stimme, wenn es um Urteile geht.

Und was diese Enteignungsinitiative angeht, was soll das bringen? So wird keine einzige Wohnung zusätzlich geschaffen. Auch wenn das ganze vor dem Verfassungsgericht durchgeht, dann müssen trotzdem die bisherigen Eigentümer entschädigt werden, und das aller Wahrscheinlichkeit nach zu Marktpreisen. Dies wird viele Milliarden Euro kosten.

Das ist genau die Wohnungsbaupolitik, die in der DDR krachend gescheitert ist. Weitaus sinnvoller wäre es, den Neubau von bezahltem Wohnraum zu fördern. Z.B. durch gemeinnützige Gesellschaften, durch Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Hand.


Das erste, was diese Initiative bereits gebracht hat, ist der Berliner Mietendeckel. Den hätte die SPD ohne das Damoklesschwert der Enteignung nämlich niemals mitgemacht. Und die SPD-Spitzenkandidatin hat auch schon angekündigt, den Deckel nicht verlängern zu wollen. Die Immobilienlobby wird es gefreut haben. Übrigens finden 71% der Bundesbürger den Mietendeckel super. Man muss die SPD offensichtlich zu ihrem Glück zwingen.

Sollten Deutsche Wohnen & Co enteignet werden, müssen nicht jährlich Milliarden an Mieten in Steueroasen überwiesen oder die teuren CEOS durchgefüttert werden. Ist in meinen Augen eine gute Sache. Das dürfte auch die weitere Öffnung der Vermögensschere etwas dämpfen.

Öffentlichen Wohnraum hat es übrigens auch in der BRD mal nennenswert gegeben. Ich verstehe nicht, wieso du auf die DDR kommst. Dass sowas nicht funktionieren soll, ist in meinen Augen pure Ideologie. Dass durch Enteignung erstmal keine Wohnung gebaut wird, ist klar. Das behauptet auch niemand.

In meinen Augen ist das wichtigste und schönste an dieser Initiative aber, dass sie endlich mal die Frage, ob Wohnraum eine Ware sein darf, mit Gewalt auf die Tagesordnung setzt. In der Hauptstadt findet eine große Mobilisierung und Politisierung statt. Das sollte erstmal jeden Demokraten freuen. Das Problem steigender Mieten ist ja kein Deutsches, sondern in jeder kapitalistischen Metropole zu beobachten. Der Markt kann die sozialen Probleme nicht lösen.

Das 71% sich darüber freuen bedeutet aber nicht das sie sich zuvor über die Auswirkungen tiefgreifender Gedanken gemacht haben. Der Mietendeckel bedeutet in jederlei Hinsicht Stillstand und das Investoren beginnen den Markt zu meiden. Diese Unternehmen investieren maßgeblich in den Markt und das wird durch so eine Politik nun eingedämmt. Wenn RRG das gerne ändern möchte sollen Sie bitte selbst mehr auf den Weg bringen statt darauf zu hoffen das andere es tun werden und sinnfreie Enteignungen zu bemühen.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Grigori, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 15:58 (vor 50 Tagen) @ micha87

Deutsche Wohnen hat übrigens bekanntgegeben, dass Berlin weiter "Kernmarkt" bleibe.
Witzig, dass du investieren schreibst und nicht bauen. Niemand hat etwas davon, wenn große Konzerne Bestände aufkaufen und sie teilweise vergammeln lassen, um ihren Aktionären die versprochende Rendite zu besorgen. Im übrigen hat mir noch keiner verständlich erklären können, warum nicht der Bund, der sich im Gegensatz zu Deutsche Wohnen und co mit negativen Zinssätzen verschulden kann, Wohnungen baut und kauft. Dazu braucht es keiner Investoren mit Sitz in Steueroasen und fetten Karren in den Vorstandsetagen.

Übrigens: RRG hat nichts mit dem Volksbegehren zu tun. So rot, wie du es dir ausmalst, sind sie dann doch nicht.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

micha87 @, bei Berlin, Donnerstag, 25. Februar 2021, 18:36 (vor 50 Tagen) @ Grigori

Deutsche Wohnen hat übrigens bekanntgegeben, dass Berlin weiter "Kernmarkt" bleibe.
Witzig, dass du investieren schreibst und nicht bauen. Niemand hat etwas davon, wenn große Konzerne Bestände aufkaufen und sie teilweise vergammeln lassen, um ihren Aktionären die versprochende Rendite zu besorgen. Im übrigen hat mir noch keiner verständlich erklären können, warum nicht der Bund, der sich im Gegensatz zu Deutsche Wohnen und co mit negativen Zinssätzen verschulden kann, Wohnungen baut und kauft. Dazu braucht es keiner Investoren mit Sitz in Steueroasen und fetten Karren in den Vorstandsetagen.

Übrigens: RRG hat nichts mit dem Volksbegehren zu tun. So rot, wie du es dir ausmalst, sind sie dann doch nicht.

Der Mietendeckel hat so gar nichts mit RRG zu tun? Weshalb ich von investieren schreibe? Nun ja weil mehrheitlich die Eigentümer dieser Immobilien (Wohn- und Geschäftshäuser) es als reines Anlageprodukt sehen und nach Gewinnmaximierung streben müssen. Das heißt auch Mietanpassungen vorzunehmen für Oma Erna die für 5,00 EUR/m² da drin wohnt. Schließlich wird irgendwann der Punkt kommen an dem im Haus Wartungs- und Reparaturarbeiten vorzunehmen sind und dann sollten die Instandhaltungsrücklagen ausreichen. Ein Teil der Kosten lässt sich durch Selbstbeteiligung der Mieter (ca. 8%) noch umlegen, die weiteren Beträge müssen die Besitzer eben haben.

Es gibt im übrigen auch private Eigentümer die vor x-Jahren sich eine Wohnung bzw. Wohn-und Geschäftshaus als Altersvorsorge zugelegt haben. Darin ist deren Geld dann geflossen statt in Kreuzfahrten und die vermieten dann jetzt für 8,12 EUR/m² in Charlottenburg. Die Lage wird gleichgesetzt mit Marzahn-Hellersdorf. Das sind dann im Ergebnis Mal so eben 2 EUR/m² weniger und bei einer 100 m² Wohnung z.B. 2.400 EUR p.a.. Auf 10 Jahre gesehen 24.000 EUR oder eben 2 Mieten weniger im Jahr. Die anderen Kosten reduzieren sich allerdings nicht synchron dazu für die Eigentümer.

In allen Branchen gibt es schwarze Schafe, aber die sehe ich im Bereich Immobilien definitiv nicht in der Mehrheit.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Grigori, Ort, Donnerstag, 25. Februar 2021, 20:49 (vor 50 Tagen) @ micha87

Wie gesagt, Deutsche Wohnen & Co enteignen ist eine Bürgerinitiative. RRG hat das nicht initiiert, hat damit nichts zu tun und der Senat versucht, zu bremsen, wo es nur geht.

Wenn du so wenig Ahnung von dem Thema hast, weißt du wahrscheinlich auch gar nicht, dass die Initiative nur Firmen, die mehr als 3000 Wohnungen besitzen, enteignen möchte.

Zur Eigentümerstruktur, vgl. interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mieten-und-renditen/

60% des Wohnungsbestandes in Berlin gehören professionell wirtschaftenden Eigentümern. 230.000 Wohnungen gehören börsennotierten Unternehmen.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

micha87 @, bei Berlin, Freitag, 26. Februar 2021, 02:01 (vor 50 Tagen) @ Grigori

Wie gesagt, Deutsche Wohnen & Co enteignen ist eine Bürgerinitiative. RRG hat das nicht initiiert, hat damit nichts zu tun und der Senat versucht, zu bremsen, wo es nur geht.

Wenn du so wenig Ahnung von dem Thema hast, weißt du wahrscheinlich auch gar nicht, dass die Initiative nur Firmen, die mehr als 3000 Wohnungen besitzen, enteignen möchte.

Zur Eigentümerstruktur, vgl. interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mieten-und-renditen/

60% des Wohnungsbestandes in Berlin gehören professionell wirtschaftenden Eigentümern. 230.000 Wohnungen gehören börsennotierten Unternehmen.

Wo bremst den der Senat in Berlin die Bestrebungen? Die haben das Ding mitgetragen und es ist auch nicht so dass sich die Kevin Kühnerts dieser Welt dagegen gestellt haben mit Blick auf die privaten Eigentümer. Genau diese Eigentümer sind nun von den Mietendeckel mit betroffen.

Die Rechnung die ich dir da übrigens geschrieben habe ist nicht aus der Luft gegriffen, so sieht leider die Realität für Ärzte u.v.a. in Berlin aus. Wenn du diese Eigentümerstrukturen nennst sollte dir evident sein, da bleiben noch 40 % übrig. Das dort Unternehmen in Berlin investieren ist notwendig und das wird dann in Fonds gepackt, wo du als Privater mitunter genauso investieren kannst und eine Alternative zum Sparbuch, Girokonto hast.

Es steht im übrigen dem Land Berlin frei selbst zu investieren statt es anderen zu überlassen, an Grundstücke zu kommen dürfte kaum ein Problem sein, schließlich brauchen Sie nur in Unternehmen hineingehen die Bestände mit verwalten. Termine bei BNP, JLL, Colliers, CBRE, EuV usw. werden sie problemfrei bekommen um zu erfahren welche Objekte gerade gehandelt werden. Hier ist eher das liebe Geld das Problem welches Berlin fehlt und es ist eben auch fraglich wie sinnig der Ankauf solcher Bestände ist. Wenn dann wohl eher in Flächen die revitalisiert werden müssen und wo die Möglichkeit besteht neue Flächen zu projektieren.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 22:00 (vor 50 Tagen) @ Grigori

Wie gesagt, Deutsche Wohnen & Co enteignen ist eine Bürgerinitiative. RRG hat das nicht initiiert, hat damit nichts zu tun und der Senat versucht, zu bremsen, wo es nur geht.

Wenn du so wenig Ahnung von dem Thema hast, weißt du wahrscheinlich auch gar nicht, dass die Initiative nur Firmen, die mehr als 3000 Wohnungen besitzen, enteignen möchte.

Zur Eigentümerstruktur, vgl. interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mieten-und-renditen/

60% des Wohnungsbestandes in Berlin gehören professionell wirtschaftenden Eigentümern. 230.000 Wohnungen gehören börsennotierten Unternehmen.

Naja, wem gehört denn z.B. Vonovia? Überwiegend Kleinaktionären. 80% ist im Streubesitz. Der größte Aktionär ist mit knapp 7% BlackRock. BlackRock gehört wiederum ebenfalls Kleinaktionären. Es gibt da nicht diesen einen reichen Typen, der sich auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen voll stopft.

Wenn man nun mit Enteignungen anfängt, bestraft man überwiegend stinknormale Bürger, die ein paar Aktien besitzen. Anstelle des aktuellen Managements würde dann der Staat übernehmen. Können die das wirklich besser? Wenn ich mir ansehe wie ineffizient der Staat mitsamt der Behörden woanders arbeitet, sehe ich eher keinen Nutzen für die Mieter.

Das was evtl. Sinn machen würde, wären Neubauprojekte. Einfach nur Bestandsimmobilen übernehmen ändert ja Null am mangelnden Angebot.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:49 (vor 51 Tagen) @ Ulrich

Jens Spahn ließ Journalisten ausforschen - „Ein Bundesminister sollte die Pressefreiheit achten“

Reichlich dämliche Aktion.

Er hat das Recht, Berichterstattung gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber hinter recherchierenden Journalisten hinterher zu schnüffeln? Das halte zumindest ich für bedenklich.

Ich mag mich irren, aber hat nicht jeder Bürger das Recht, zu erfahren was mit seinen Daten passiert und an wen diese weiter gegeben werden?

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:40 (vor 51 Tagen) @ DomJay

Jens Spahn ließ Journalisten ausforschen - „Ein Bundesminister sollte die Pressefreiheit achten“

Reichlich dämliche Aktion.

Er hat das Recht, Berichterstattung gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber hinter recherchierenden Journalisten hinterher zu schnüffeln? Das halte zumindest ich für bedenklich.


Ich mag mich irren, aber hat nicht jeder Bürger das Recht, zu erfahren was mit seinen Daten passiert und an wen diese weiter gegeben werden?

Die Medien wollen den abschießen.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:48 (vor 51 Tagen) @ Philipp54

Jens Spahn ließ Journalisten ausforschen - „Ein Bundesminister sollte die Pressefreiheit achten“

Reichlich dämliche Aktion.

Er hat das Recht, Berichterstattung gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber hinter recherchierenden Journalisten hinterher zu schnüffeln? Das halte zumindest ich für bedenklich.


Ich mag mich irren, aber hat nicht jeder Bürger das Recht, zu erfahren was mit seinen Daten passiert und an wen diese weiter gegeben werden?


Die Medien wollen den abschießen.

Es ist wohl eher Spahn, der sich selbst hinein geritten hat. Auch Politiker dürfen Immobilien kaufen. Selbst bewohnte und solche, die sie vermieten. Aber ich erwarte, dass sie dies von ihrer politischen Tätigkeit sauber trennen. Und ob dies hier geschehen ist, das ist die entscheidende Frage.

Spahn hat zunächst eine Wohnung von einem Pharma-Manager gekauft. Später wurde der Mann dann von Jens Spahn an die Spitze der vom Gesundheitsministerium kontrollierten mehrheitlich bundeseigenen Gematik GmbH berufen. Natürlich interessieren sich Journalisten für so einen Fall und fragen sich, ob es Zusammenhänge gibt. Ob beispielsweise die Wohnung zum damaligen Marktpreis verkauft worden ist, oder ob sie ein "Schnäppchen" war. Solche "Koppelgeschäfte" soll es durchaus schon gegeben haben.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Davja89 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:51 (vor 51 Tagen) @ Ulrich

Entweder da war was krummes dabei oder es war mindestens unüberlegt. Beides kein gutes Zeugnis für den wohl aktuell wichtigsten Minister des Landes.

Aber ich glaube eigentlich nicht mehr an Zufälle ...

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 06:32 (vor 50 Tagen) @ Davja89

Entweder da war was krummes dabei oder es war mindestens unüberlegt. Beides kein gutes Zeugnis für den wohl aktuell wichtigsten Minister des Landes.

Aber ich glaube eigentlich nicht mehr an Zufälle ...

Ich halte Dummheit für die plausibelste Erklärung. Spahn hätte sich aber nie in diese Situation begeben dürfen. Von einem Politiker erwarte ich, dass er privates und berufliches Handeln sauber trennt. Und nachdem das ganze bekannt geworden ist, hat er sich statt sein unbedachtes und falsches Verhalten zuzugeben zudem von seiner schlechten Seite gezeigt.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Davja89 @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:55 (vor 50 Tagen) @ Ulrich

Mit Dummheit könnte ich noch leben...

Da kann jeder Wähler im September seine Konsequenzen ziehen.

Sollte es zum Verkauf eines Amtes gekommen sein, sollte das lückenlos aufgeklärt werden und dann auch Konsequenzen folgen.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:59 (vor 51 Tagen) @ DomJay

Jens Spahn ließ Journalisten ausforschen - „Ein Bundesminister sollte die Pressefreiheit achten“

Reichlich dämliche Aktion.

Er hat das Recht, Berichterstattung gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber hinter recherchierenden Journalisten hinterher zu schnüffeln? Das halte zumindest ich für bedenklich.


Ich mag mich irren, aber hat nicht jeder Bürger das Recht, zu erfahren was mit seinen Daten passiert und an wen diese weiter gegeben werden?

In dem Artikel wird auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verwiesen, in dem das zumindest für journalistische Recherche teilweise anders gesehen wird. Zudem wollte Spahn alle Unterlagen, nicht nur die Namen.

Meine Vermutung ist, einzelne Journalisten kann man einfacher unter Druck setzen als Zeitungen oder Zeitschriften.

Und wenn man zunächst mit einer Person privat Immobiliengeschäfte macht, um die dann etwas später als Geschäftsführer einer mehrheitlich bundeseigenen GmbH zu berufen, dann hat das durchaus ein "Geschmäckle". Da halte ich es für nachvollziehbar, dass die Presse recherchiert, ob hier marktübliche Preise gezahlt werden.

Und Jens Spahn hat gerade andere Probleme ....

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:06 (vor 51 Tagen) @ Ulrich

Jens Spahn ließ Journalisten ausforschen - „Ein Bundesminister sollte die Pressefreiheit achten“

Reichlich dämliche Aktion.

Er hat das Recht, Berichterstattung gerichtlich überprüfen zu lassen. Aber hinter recherchierenden Journalisten hinterher zu schnüffeln? Das halte zumindest ich für bedenklich.


Ich mag mich irren, aber hat nicht jeder Bürger das Recht, zu erfahren was mit seinen Daten passiert und an wen diese weiter gegeben werden?


In dem Artikel wird auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verwiesen, in dem das zumindest für journalistische Recherche teilweise anders gesehen wird. Zudem wollte Spahn alle Unterlagen, nicht nur die Namen.

Teilweise, aber nicht immer. Ich denke da fehlt uns allen der Detaillierte Einblick. Verstehe ich den Artikel richtig, dann muss das Amt zwar nicht Initiativ informieren, aber Auskunft verweigern dürfen die Ämter sicher nicht.

Meine Vermutung ist, einzelne Journalisten kann man einfacher unter Druck setzen als Zeitungen oder Zeitschriften.

Naja, in der Regel erzeugt das eher das Gegenteil von daher.

Und wenn man zunächst mit einer Person privat Immobiliengeschäfte macht, um die dann etwas später als Geschäftsführer einer mehrheitlich bundeseigenen GmbH zu berufen, dann hat das durchaus ein "Geschmäckle". Da halte ich es für nachvollziehbar, dass die Presse recherchiert, ob hier marktübliche Preise gezahlt werden.

Ist ja auch ok, die Recherche ist ja möglich. Beim ehemaligen Bundespräsidenten hatte das letztlich keinen Einfluss.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 15:54 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:09 (vor 50 Tagen) @ Raducanu
bearbeitet von Lutz09, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:25

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfstoff-lasst-endlich-profis-ran-a-...

PUNKT!

Praktiker aus der Wirtschaft, Troubleshooter. Solche wie Kate Bingham, die Risikokapitalunternehmerin, die in Großbritannien die Taskforce zur Impfstoffbeschaffung steuert. Menschen, die anpacken und nach vorn denken, die Initiative übernehmen.

Exakt. Menschen, mit genau diesem Mindset und diesen Skills fehlen. Aber die trifft man leider viel zu selten in Politik oder Behörden an. Was nicht heißt, dass es die nicht auch dort gibt.

Die Stimmung im Land dreht sich. Erstmals traut die relative Mehrheit der Deutschen der Großen Koalition laut einer SPIEGEL-Umfrage nicht mehr zu, die Coronakrise zu bewältigen. Dieser Bundesregierung und den Ministerpräsidenten fällt ja nicht mehr viel ein: außer Shutdowns diverser Couleur zu verhängen und die besonders Betroffenen mit massenhaft Steuergeld zu sedieren. Es ist das alte Rezept aus der ersten Welle.

Dass die Stimmung sich dreht und die Leute der GroKo es nicht mehr zutrauen, habe ich ja schon vor ein paar Tagen hier gepostet. Da hieß es dann, dass es ja eine repräsentative Forsa Umfrage gebe, aus der hervorgeht, dass die Mehrheit den Kurs gut findet. Tja.

"Aus der Vergangenheit lernen"

Franke @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:15 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Heute ein Leserbrief unter obigem Titel in der Lokalzeitung.

Nach dem Krieg gab es viele ansteckende Krankheiten. Ein Landrat und ein Colonel von einem nahen Fliegerhorst haben gehandelt. Alle Kinder ab sechs Jahren wurden in der Schule geimpft. Für den Rest gab es Sammelstellen, die nacheinander angefahren wurden. Auch kleine Weiler und Einzelhöfe. Impfen wie am Fließband, auch Röntgen war möglich. "Und heute, 60 Jahre später, ging man offensichtlich davon aus, dass sich Ehepaare getrennt über lange Strecken in Impfzentren einzufinden haben."

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:51 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfstoff-lasst-endlich-profis-ran-a-...

PUNKT!

Das ganze ist schon insofern problematisch, weil viele der dort angesprochenen Punkte auch politische Implikationen hat, die ein Manager schlecht entscheiden kann. Impfreihenfolgen, wie umgehen mit Gruppen, die nicht einfach so in ein Impfzentrum können etc..
Da müssen Prioritäten aufgestellt werden, und daran hapert es.
Dazu dann eine Reihe von Regelungen und Gesetze, die ja dann eben auch das Problem darstellen.
Da kommt ein Manager auch nicht dran vorbei. Und die müssten aufgeräumt werden, aber schon beim Thema Digitalisierung der Schulen und Lüfter kann Dir jeder Schul- und Amtsleiter ein paar Verordnungen auf den Tisch legen, die jeglichen privatwirtschaftlichen Elan lahmlegen.
Das heißt da müssten im Schnelldurchlauf mal ein paar Gesetze geändert werden.
Und dann kommen dann noch die Bundesländer dazu, die Dir bei Bedarf in die Suppe spucken weil eventuell ein Armin oder Markus anderer Meinung ist als der Tankforce-Manager des Bundes.

Klar gibt es logistische und organisatorische Themen, die reine Experten schneller und besser lösen würden.
Aber ohne entsprechende rechtliche Anpassungen wäre auch so eine Taskforce ein lahmer Tiger.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:27 (vor 51 Tagen) @ Lattenknaller

Natürlich ist vieles problematischer als es auf dem ersten Blick aussieht.
Dennoch vermisst man bei der Bewältigung der Krise schon, dass es keinerlei zentrale Koordination zu geben scheint.
Und. Nein. Die regelmäßigen Treffen des Bundes mit den Ländern ersetzt diese Koordination nicht.
Ein aktuelles Beispiel ist doch gerade aktuell das Gezerre um die Direkttests. Hier hat man das Gefühl, dass keinerlei Kommunikation zwischen den Verantwortlichen stattfindet. Anscheinend nicht mal innerhalb des Bundeskabinetts. Und das macht nun einmal keinen guten Eindruck. Ganz unabhängig von dem Inhalt der Coronapolitik scheitert man ja schon beim Formalen. Und das darf eigentlich nicht sein.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:47 (vor 51 Tagen) @ simie

Dennoch vermisst man bei der Bewältigung der Krise schon, dass es keinerlei zentrale Koordination zu geben scheint.


Der Satz ist natürlich Blödsinn: Streicht denn bitte im Kopf.;) Und ersetzt ihn:
Dennoch fällt bei der Bewältigung der Krise auf, dass es keinerlei zentrale Koordination zu geben scheint.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:37 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Dass man mit Kate Bingham wohl genau die Richtige geholt hatte, wurde in der Financial Times schon im August vermutet. Sie hat noch nicht mal ein Gehalt verlangt. Und jetzt wird sie von Jobofferten sicherlich überhäuft.

Diese Woche wurde meine Frau geimpft. Es kam letzte Woche eine Einladung per sms, wir haben dann bei Tee und Kuchen nebenher innerhalb von 3 Minuten einen Termin gebucht. Einen Impfstoff auswählen mussten wir Gott sei dank nicht. Wozu auch? Wieviele Bürger kennen sich tatsächlich besser aus? Es wurde AstraZeneca, weil dieser am Tag gerade vorrätig war :-). Stimmen die Zahlen aus Schottland (die mehr Geimpfte umfassen als jeder Testlauf weltweit zuvor) so reduziert der Impfstoff das Risiko eines Krankenhausaufenthalt um etwa 94%. Auf exakte Angaben muss man warten, aber es sieht erstmal gut aus. Auch wenn Pfizer bei den Daten aus Schottland leicht(!) schlechter wegkommt, hätten wir natürlich auch Pfizer genommen. Hauptsache erstmal geimpft.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:32 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Warum überlässt die Politik das operative Corona-Management nicht den Profis? Eine Taskforce aus unabhängigen Managern und Spezialisten etwa für Logistik oder Organisation, IT oder Produktionsplanung müsste nicht so viel Rücksicht nehmen auf politische Befindlichkeiten und Wahltaktik. Vor allem aber haben diese Menschen gelernt, zu gestalten, zu organisieren, konkrete Probleme pragmatisch zu lösen.

Weil man dann einsehen müsste, dass die freie Wirtschaft deutlich produktiver, intelligenter und moderner ist, als das was Behörden leisten. In der freien Wirtschaft wäre ein Unternehmen, welches noch mit Faxgeräten arbeitet, gar nicht überlebensfähig. Für Dinge wie Logistik, IT und Produktionsplanung gibt es spezialisierte Unternehmen, die das nicht nur schneller und zuverlässiger, sondern auch noch viel günstiger erledigen.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Blarry @, Essen, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:20 (vor 51 Tagen) @ markus

Und wie gut es überall dort funktioniert, wo private Dienstleister staatliche Aufgaben übernehmen! Blackwater und seine zahlreichen Rechtsnachfolger haben dem Irak dauerhaften Frieden und Wohlstand gebracht. Nie zuvor waren mexikanische Kinder in so gemütlichen Käfigen vor der Außenwelt geschützt, bevor die Partner und Freunde der DHS das Ruder übernahmen. Die hocheffizienten, weil neuerdings krankenhauslosen Ödlande der Bundesrepublik sind der Neid weniger fortschrittlicher Völker. Und jedes Privatisierungsprojekt der Bundeswehr war ein voller Erfolg, der ganze Stolz der Truppe.

In einer idealen Welt, in der man keinen Gesundheitsminister hat, der plötzlich ein millionenteures Anwesen verschleiern muss, in der die hintergründige "Dienstleistung" von Privatisierungen nicht nur die Umwandlung von Steuergeldern in Privatvermögen ist, kann man sich gerne darüber unterhalten. Überhaupt erst dahinzukommen wäre jedoch der sinnvollere Schritt.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:10 (vor 51 Tagen) @ markus

Warum überlässt die Politik das operative Corona-Management nicht den Profis? Eine Taskforce aus unabhängigen Managern und Spezialisten etwa für Logistik oder Organisation, IT oder Produktionsplanung müsste nicht so viel Rücksicht nehmen auf politische Befindlichkeiten und Wahltaktik. Vor allem aber haben diese Menschen gelernt, zu gestalten, zu organisieren, konkrete Probleme pragmatisch zu lösen.

Weil man dann einsehen müsste, dass die freie Wirtschaft deutlich produktiver, intelligenter und moderner ist, als das was Behörden leisten. In der freien Wirtschaft wäre ein Unternehmen, welches noch mit Faxgeräten arbeitet, gar nicht überlebensfähig. Für Dinge wie Logistik, IT und Produktionsplanung gibt es spezialisierte Unternehmen, die das nicht nur schneller und zuverlässiger, sondern auch noch viel günstiger erledigen.

Wobei ich da ein Unternehmen sehen möchte, das bereits über eine gewisse Erfahrung verfügt. Ein Startup? Kann funktionieren, muss aber nicht funktionieren.

Und was die Tests in Apotheken angeht, kann ich die Kritik an der Verschiebung nicht nachvollziehen. Die Aktion von Spahn war rein für die Galerie. Massenhafte Tests sind lange überfällig. Aber dort, wo die sozialen Kontakte stattfinden. In den Kindertagesstätten, in den Schulen, in den Büros, etc. Aber dazu gehört auch ein Konzept im Vorfeld. Den Bürgern zu erklären, sie könnten sich ab der nächsten Woche kostenlos in Apotheken, Testzentren und Praxen testen lassen, ist deutlich einfacher. Aber wie das faktisch funktionieren soll, darüber sollen sich gefälligst vor allem die Länder und die Apotheken, die Testzentren und die Praxen Gedanken machen. Aber ähnlich ist es auch mit Teilen des Artikels bestellt. Der ist teilweise zu effekthaschend, zu sehr für die Galerie geschrieben.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Blarry @, Essen, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:36 (vor 51 Tagen) @ Ulrich

Massenhafte Tests sind lange überfällig. Aber dort, wo die sozialen Kontakte stattfinden. In den Kindertagesstätten, in den Schulen, in den Büros, etc. Aber dazu gehört auch ein Konzept im Vorfeld.

"Vor" statt "in" wäre mir ja lieber. Erst zu testen, wenn man bereits neben 30 Kollegen im Großraumbüro oder Klassenzimmer sitzt, kann das Kind schon im Brunnen sein.

Nur ist es natürlich nicht praktikabel, jeden einzelnen Betrieb, jede Behörde, jede öffentliche Einrichtung mit Schnelltests zu versorgen, obwohl das natürlich die größte Abdeckung ermöglicht. Da muss man schlicht abwägen zwischen Fläche und Zentralisierung. Eine Versorgung der Arztpraxen, Apotheken und bestehenden Testzentren wäre zumindest ein Anfang und würde Bedienungsfehler der Testkits verringern. Nur muss auch dafür erst einmal eine länderweite Logistik geschaffen werden. Die Tests müssen gelagert werden, es muss Listen mit Empfängern und Stückzahlen geben, jemand muss Pakete packen und ausfahren. Wäre z.B. was für THW und Bundeswehr.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:37 (vor 51 Tagen) @ Blarry

Massenhafte Tests sind lange überfällig. Aber dort, wo die sozialen Kontakte stattfinden. In den Kindertagesstätten, in den Schulen, in den Büros, etc. Aber dazu gehört auch ein Konzept im Vorfeld.


"Vor" statt "in" wäre mir ja lieber. Erst zu testen, wenn man bereits neben 30 Kollegen im Großraumbüro oder Klassenzimmer sitzt, kann das Kind schon im Brunnen sein.

Natürlich wäre es ideal, würde man Infizierte identifizieren, bevor sie andere anstecken. Aber auch wenn Cluster frühzeitig erkannt werden würden, wäre schon einiges gewonnen.


Nur ist es natürlich nicht praktikabel, jeden einzelnen Betrieb, jede Behörde, jede öffentliche Einrichtung mit Schnelltests zu versorgen, obwohl das natürlich die größte Abdeckung ermöglicht. Da muss man schlicht abwägen zwischen Fläche und Zentralisierung. Eine Versorgung der Arztpraxen, Apotheken und bestehenden Testzentren wäre zumindest ein Anfang und würde Bedienungsfehler der Testkits verringern. Nur muss auch dafür erst einmal eine länderweite Logistik geschaffen werden. Die Tests müssen gelagert werden, es muss Listen mit Empfängern und Stückzahlen geben, jemand muss Pakete packen und ausfahren. Wäre z.B. was für THW und Bundeswehr.

Wenn man Tests planlos einsetzt, dann verschwendet man knappe Ressourcen. Mir wäre es lieber, würde man sie dort einsetzen, wo das Ansteckungsrisiko vermutlich am größten ist. Natürlich ist der logistische Aufwand größer, sowohl was Verteilung als auch was Schulung angeht. Aber ich vermute, die höhere Effizienz wäre es wert.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:12 (vor 51 Tagen) @ Blarry

Massenhafte Tests sind lange überfällig. Aber dort, wo die sozialen Kontakte stattfinden. In den Kindertagesstätten, in den Schulen, in den Büros, etc. Aber dazu gehört auch ein Konzept im Vorfeld.


"Vor" statt "in" wäre mir ja lieber. Erst zu testen, wenn man bereits neben 30 Kollegen im Großraumbüro oder Klassenzimmer sitzt, kann das Kind schon im Brunnen sein.

Nur ist es natürlich nicht praktikabel, jeden einzelnen Betrieb, jede Behörde, jede öffentliche Einrichtung mit Schnelltests zu versorgen, obwohl das natürlich die größte Abdeckung ermöglicht. Da muss man schlicht abwägen zwischen Fläche und Zentralisierung. Eine Versorgung der Arztpraxen, Apotheken und bestehenden Testzentren wäre zumindest ein Anfang und würde Bedienungsfehler der Testkits verringern. Nur muss auch dafür erst einmal eine länderweite Logistik geschaffen werden. Die Tests müssen gelagert werden, es muss Listen mit Empfängern und Stückzahlen geben, jemand muss Pakete packen und ausfahren. Wäre z.B. was für THW und Bundeswehr.

Will man wirklich flächendeckend testen, benötigt man allein für die Schulen und allen Arbeitnehmern ungefähr 55 Millionen Tests jeden Tag. Dürfte völlig utopisch sein.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Blarry @, Essen, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:05 (vor 51 Tagen) @ markus

Initial für einen Zeitraum mehrerer Wochen bis weniger Monate sicherlich, da ist die Anstrengung schon nicht ohne. Deshalb auch die große Frage nach dem Umfang der Massentests. Mittelfristiges Ziel ist ja irgendwo immer noch, eine funktionierende Kontaktnachverfolgung aufzubauen, die eine tägliche Testung nur noch im Dunstkreis von Positivfällen nötig macht.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:38 (vor 51 Tagen) @ Blarry

Initial für einen Zeitraum mehrerer Wochen bis weniger Monate sicherlich, da ist die Anstrengung schon nicht ohne. Deshalb auch die große Frage nach dem Umfang der Massentests. Mittelfristiges Ziel ist ja irgendwo immer noch, eine funktionierende Kontaktnachverfolgung aufzubauen, die eine tägliche Testung nur noch im Dunstkreis von Positivfällen nötig macht.

Und langfristiges Ziel ist dann, dass gar keine Testung mehr nötig ist, da genug geimpft sind. Letztlich machen deshalb im Bereich der Schnelltests nur schnelle Lösungen Sinn. Wenn man jetzt Monate braucht, um ausreichend Schnelltests bereitzustellen, braucht man die im Grunde gar nicht mehr.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:20 (vor 51 Tagen) @ Ulrich

Warum überlässt die Politik das operative Corona-Management nicht den Profis? Eine Taskforce aus unabhängigen Managern und Spezialisten etwa für Logistik oder Organisation, IT oder Produktionsplanung müsste nicht so viel Rücksicht nehmen auf politische Befindlichkeiten und Wahltaktik. Vor allem aber haben diese Menschen gelernt, zu gestalten, zu organisieren, konkrete Probleme pragmatisch zu lösen.

Weil man dann einsehen müsste, dass die freie Wirtschaft deutlich produktiver, intelligenter und moderner ist, als das was Behörden leisten. In der freien Wirtschaft wäre ein Unternehmen, welches noch mit Faxgeräten arbeitet, gar nicht überlebensfähig. Für Dinge wie Logistik, IT und Produktionsplanung gibt es spezialisierte Unternehmen, die das nicht nur schneller und zuverlässiger, sondern auch noch viel günstiger erledigen.


Wobei ich da ein Unternehmen sehen möchte, das bereits über eine gewisse Erfahrung verfügt. Ein Startup? Kann funktionieren, muss aber nicht funktionieren.

Und was die Tests in Apotheken angeht, kann ich die Kritik an der Verschiebung nicht nachvollziehen. Die Aktion von Spahn war rein für die Galerie. Massenhafte Tests sind lange überfällig. Aber dort, wo die sozialen Kontakte stattfinden. In den Kindertagesstätten, in den Schulen, in den Büros, etc. Aber dazu gehört auch ein Konzept im Vorfeld. Den Bürgern zu erklären, sie könnten sich ab der nächsten Woche kostenlos in Apotheken, Testzentren und Praxen testen lassen, ist deutlich einfacher. Aber wie das faktisch funktionieren soll, darüber sollen sich gefälligst vor allem die Länder und die Apotheken, die Testzentren und die Praxen Gedanken machen. Aber ähnlich ist es auch mit Teilen des Artikels bestellt. Der ist teilweise zu effekthaschend, zu sehr für die Galerie geschrieben.

Im Moment frage ich mich, ob ein Nichtfachmann einen Test grundsätzlich überhaupt bewerten will.

Pflegedienste nehmen teilweise Spucktests für ihre Patienten, da gab es längere Lieferzeiten, die jetzt wohl behoben sind.
So nebenbei bekomme ich auch mit, dass Apotheken bei den Testauswertungen mitreden wollen.
Weiß nicht, ob das alleine im Moment an Spahn liegt.
3 zugelassene Tests gibt es nun. 20 andere sollen dazu kommen.
Ich sehe schon Krankenschwestern in Foyer stehen.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:55 (vor 51 Tagen) @ Philipp54

Ich sehe schon Krankenschwestern in Foyer stehen.

Besser (wenn auch nicht unbedingt optimal): Krankenpfleger.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

GiGi @, Bottrop, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:59 (vor 51 Tagen) @ markus

Überall, wo die Politik ihre Finger drin hat, läuft es nicht, da Politik und Wirtschaft zwei komplett unterschiedliche paar Schuhe sind (man nehme Stuttgart 21 und den BER)!

Der Kommentar bringt es so auf den Punkt.

Was in dieser Pandemie alles falsch gemacht wurde.... herje... die meisten Manager wären schon lange abgesägt!!

Missmanagement par excellence

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:11 (vor 51 Tagen) @ GiGi

Auf der anderen Seite ist die Situation in Deutschland (und der Schweiz) insgesamt sehr gut verglichen mit Resteuropa. Jammern auf hohem Niveau? ;-)

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:12 (vor 50 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Auf der anderen Seite ist die Situation in Deutschland (und der Schweiz) insgesamt sehr gut verglichen mit Resteuropa. Jammern auf hohem Niveau? ;-)

Kommt immer auf die Benchmark an, denk ich.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:29 (vor 51 Tagen) @ GiGi
bearbeitet von Grigori, Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:33

Immer diese ausgelutschten Plattitüden. Vor gerade einmal 6 Tagen hat die staatliche Raumfahrtagentur der USA eine Sonde auf dem Mars landen lassen und du redest hier davon, dass es immer schief gehe, wenn der Staat seine Finger im Spiel habe.

Wie läuft es eigentlich mit SAP bei LIDL? Ups, hat ja nicht geklappt und nur 500 Mio. € versenkt.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Fred789, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:45 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Immer diese ausgelutschten Plattitüden. Vor gerade einmal 6 Tagen hat die staatliche Raumfahrtagentur der USA eine Sonde auf dem Mars landen lassen und du redest hier davon, dass es immer schief gehe, wenn der Staat seine Finger im Spiel habe.

Wie läuft es eigentlich mit SAP bei LIDL? Ups, hat ja nicht geklappt und nur 500 Mio. € versenkt.

Helios-Kliniken fallen mir noch ein. Da will in der Regel keiner freiwilligen Patient sein. Privatwirtschaft und öffentliche Gesundheit passen einfach nicht zusammen. Unsere Hartz-4 Gesetze stammen übrigens vom ehemaligen Personalvorstand von VW. Dass der Spiegel nun renditegeile Unternehmensberater für die Heilsbringer hält, wundert nicht wirklich. Letztendlich geht es denen doch auch nur ums Geld verdienen.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:00 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Helios-Kliniken fallen mir noch ein. Da will in der Regel keiner freiwilligen Patient sein. Privatwirtschaft und öffentliche Gesundheit passen einfach nicht zusammen. Unsere Hartz-4 Gesetze stammen übrigens vom ehemaligen Personalvorstand von VW. Dass der Spiegel nun renditegeile Unternehmensberater für die Heilsbringer hält, wundert nicht wirklich. Letztendlich geht es denen doch auch nur ums Geld verdienen.

Der Fairness halber muss man sagen, dass Hartz sehr unglücklich mit den endgültigen Gesetzen war und das sein Name daran klebt. Die Entwürfe aus seiner Feder waren was anderes als das Ergebnis.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:42 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Wie läuft es eigentlich mit SAP bei LIDL? Ups, hat ja nicht geklappt und nur 500 Mio. € versenkt.

Zu dem Thema könnte ich ein paar Geschichten erzählen, weil da ein paar Kollegen im Projekt waren.
Die allermeisten SAP-Einführungen oder Updates verlaufen anders. Man achtet mittlweile viel mehr aufs Budget als in den goldenen 90ern.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:22 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Immer diese ausgelutschten Plattitüden. Vor gerade einmal 6 Tagen hat die staatliche Raumfahrtagentur der USA eine Sonde auf dem Mars landen lassen und du redest hier davon, dass es immer schief gehe, wenn der Staat seine Finger im Spiel habe.

Natürlich gibt es auch viele Beispiele wo Behörden und öffentliche Einrichtungen gute Arbeit machen. Aber sobald es um Agiles und vor allen schnelles Arbeiten geht, stehen sich die Behörden selber im Weg.
Um bei dem Vergleich mit der NASA zu bleiben: Die NASA hat es bis heute nicht geschafft, Satelliten günstig ins All zu bringen. SpaceX hat dafür keine 10 Jahre gebraucht.

Wie läuft es eigentlich mit SAP bei LIDL? Ups, hat ja nicht geklappt und nur 500 Mio. € versenkt.

Und du kannst sicher sein, dass das bei LIDL nicht nochmal passiert. Aber in der Coronakrise machen die Deutschen Behörden immer und immer die selben Fehler. Keine Konzepte und nur auf Sicht fahren.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:35 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Das Problem an deiner Argumentation ist halt, dass du privatwirtschaftlich und staatlich als abstrakte Kategorien betrachtest. Deswegen lassen sich leicht ein Haufen Gegenbeispiele finden, die die von dir in der Form getätigte Aussage ("überall, wo"), sofort widerlegen.

Es gibt Behörden mit ausreichender finanzieller Ausstattung und Behörden, die seit Jahrzehnten kaputt gespart werden, wie die meisten deutschen. Die chinesischen Institutionen in Wuhan zum Beispiel haben es hingegen geschafft, 9 Mio. Menschen innerhalb von 10 Tagen zu testen.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:40 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Es gibt Behörden mit ausreichender finanzieller Ausstattung und Behörden, die seit Jahrzehnten kaputt gespart werden, wie die meisten deutschen. Die chinesischen Institutionen in Wuhan zum Beispiel haben es hingegen geschafft, 9 Mio. Menschen innerhalb von 10 Tagen zu testen.

Absolut Richtig. Es geht in dem verlinkten Artikel aber um Deutschland und nicht den USA und auch nicht China.
Und mir fällt keine Entscheidung der Politik oder der Behörden ein wo ich im Nachhinnein sage "Ui, da hat aber jemand seinen Job ordentlich gemacht".
Ich gebe dir vollkommend Recht, dass gerade die Behörden über Jahr kaputtgespart wurden und es einfach keine vernünftige Digitalisierungsstrategie und Mentalität gibt

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:02 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Es gibt Behörden mit ausreichender finanzieller Ausstattung und Behörden, die seit Jahrzehnten kaputt gespart werden, wie die meisten deutschen. Die chinesischen Institutionen in Wuhan zum Beispiel haben es hingegen geschafft, 9 Mio. Menschen innerhalb von 10 Tagen zu testen.


Absolut Richtig. Es geht in dem verlinkten Artikel aber um Deutschland und nicht den USA und auch nicht China.
Und mir fällt keine Entscheidung der Politik oder der Behörden ein wo ich im Nachhinnein sage "Ui, da hat aber jemand seinen Job ordentlich gemacht".
Ich gebe dir vollkommend Recht, dass gerade die Behörden über Jahr kaputtgespart wurden und es einfach keine vernünftige Digitalisierungsstrategie und Mentalität gibt

An fehlenden Budgets kann es aber nicht liegen. Mit einer modernen Infrastruktur werden letztendlich ja massiv Personalkosten eingespart. Denen fehlt zum Teil einfach der Druck, den jedes andere Unternehmen in der freien Wirtschaft hat. Wenn dir die Konkurrenz keine Kunden weglocken kann und du auch keine Gewinne erwirtschaften musst, warum sollte man dann das Faxgerät durch moderne Software ersetzen? Ist ja gar nicht nötig.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

oltuenne, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:40 (vor 51 Tagen) @ markus
bearbeitet von oltuenne, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:48

Politik ist ganz einfach nicht dafür gemacht, um wirtschaftliche Arbeit zu verrichten. Staatlicher Eingriff in die Wirtschaft funktionieren in einer Demokratie nicht.

Die Politik kann Rahmenbedingungen in Form von Gesetzen liefern, mehr nicht.

Genau da fängt es an, viele westliche Demokratien akzeptieren dieses Prinzip nicht und manipulieren das System. Dann wird hier geregelt, dort gefördert.
Die Nächste Gruppe von Minderheiten zu Opfern stigmatisiert, die bis dahin gar nicht gewusst hat, dass sie zu den Opfern gezählt werden. Die armen Menschen auf dem "Land" z.B. (was auch immer das heißen soll), nur 50 Mbit für 1x Netflix Account und 3-4 Phones. Wie können diese Menschen nur leben auf ihrem 800m² Grundstück, mit 180m² Haus, 2x KFZ, 2x im Jahr Urlaub und sonst allen Annehmlichkeiten?
Wer möchte, dass der Staat die Dinge kontrolliert, sollte sich von der Demokratie verabschieden, dann kann das Modell sehr erfolgreich sein.

Hinzu kommt das Parteiensystem, der Fokus liegt nicht mehr auf Lösungen, Verbesserungen, es wird nur noch nach Angriffspunkten gesucht die nicht zum eigenen Weltbild passen.

Die Lösungen hingegen wäre es, wenn Grüne und AfD einfach anfangen würden, gemeinsam über Lösungen zu sprechen. Dann wären CDU & SPD Geschichte. Gemeinsamkeiten gibt es genügend, wenn die extreme nicht als Maßstab genommen werden. Nur wird über diese nicht gesprochen, da der Populismus viel besser funktioniert, wenn strikt negiert & dramatisiert wird.

Ich sehe leider nichts was für die Zukunft hoffen lässt, Europa ist wie ich finde eine Witz. Aufgebalsen und von der Grundidee Lichtjahre entfernt.
Die Brexit Briten hingegen stehen gut dar, nicht ein einziges Horrorszenario ist eingetroffen. Dabei waren sich Medine & Politik doch einig...

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Fred789, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:18 (vor 51 Tagen) @ oltuenne

Politik ist ganz einfach nicht dafür gemacht, um wirtschaftliche Arbeit zu verrichten. Staatlicher Eingriff in die Wirtschaft funktionieren in einer Demokratie nicht.

Genau, deshalb überlassen wir den Wohnungsmarkt am besten der Privatwirtschaft, damit wir Normalverdiener dann hoffentlich bald alle unter der Brücke schlafen können - das hilft vermutlich auch gegen eine Corona-Ansteckung durch die Ehefrau

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

oltuenne, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:49 (vor 51 Tagen) @ Fred789
bearbeitet von oltuenne, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:56

Politik ist ganz einfach nicht dafür gemacht, um wirtschaftliche Arbeit zu verrichten. Staatlicher Eingriff in die Wirtschaft funktionieren in einer Demokratie nicht.


Genau, deshalb überlassen wir den Wohnungsmarkt am besten der Privatwirtschaft, damit wir Normalverdiener dann hoffentlich bald alle unter der Brücke schlafen können - das hilft vermutlich auch gegen eine Corona-Ansteckung durch die Ehefrau

Jo, genau das ist ja aktuell die Situation. Der Mietendeckel hat die Ursache des Problems natürlich perfekt behoben.

Daher ja Rahmenbedingungen. Wie wäre es die Grunderwerbsteuer für Familien/Eigentum zu senken so würde man 2 Problem bekämpfen. Kosten für nicht Investoren singen + das Angebot wächst! Oh wait, unser Sozialstaat, die Rente & Co. Das Geld brauchen wir dann doch zu sehr.
Es gibt genügend Alternativen, ein künstlicher Mietendeckel ist ganz bestimmt keine Lösung. Sondern billigster Aktionist. Aber die gleichen Spinner versuchen ja auch an einem Impfstoff zu sparen, verweigern Hilfe von der Bundeswehr bei der Kontaktverfolgung.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:41 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Politik ist ganz einfach nicht dafür gemacht, um wirtschaftliche Arbeit zu verrichten. Staatlicher Eingriff in die Wirtschaft funktionieren in einer Demokratie nicht.


Genau, deshalb überlassen wir den Wohnungsmarkt am besten der Privatwirtschaft, damit wir Normalverdiener dann hoffentlich bald alle unter der Brücke schlafen können - das hilft vermutlich auch gegen eine Corona-Ansteckung durch die Ehefrau

Dagegen kann man sich allerdings wehren, indem man sich einen Kredit von der Bank holt und dann in die eigene Immobilie einzieht. Zumindest als Durchschnittsverdiener und wenn man nicht gerade den Anspruch hat in den teuersten Ecken zu wohnen, ist das machbar. Machen aber viele nicht, obwohl sie es könnten. Wir sind ein Land der Mieter. Warum auch immer.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Felix @, Chutney, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:53 (vor 50 Tagen) @ markus

Ich musste gerade den Kaffee vom Bildschirm wegwischen.

In den letzten 1-2 Jahren mal die Immobilienpreise gecheckt? Selbst im Ruhrgebiet, wo die Gehälter im Vergleich zu anderen Regionen (Frankfurt, Düsseldorf, etc.) das sicherlich nicht rechtfertigen, kann man sich mit Durchschnittsgehälter niemals ein Haus leisten, was in einem bewohnbaren Zustand ist. Unter 500.000 EUR übertrifft die Nachfrage das Angebot so dermaßen, dass die meisten Verkäufer das dann zum Anlass nehmen, ein Bieterverfahren zu eröffnen.

Ab 600.000 EUR wird es dann etwas einfacher, ja. Aber da reden wir dann von einem Nettogehalt von 6.000 EUR monatlich, wenn man nach der bewährten Faustregel geht. Es sei denn, man hat vielleicht 200.000 EUR angespart.

Achja: wir sprechen aus Erfahrung und suchen seit 2 Jahren. Gehalt weit über 100.000 EUR brutto - keine Chance.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:43 (vor 50 Tagen) @ markus

Politik ist ganz einfach nicht dafür gemacht, um wirtschaftliche Arbeit zu verrichten. Staatlicher Eingriff in die Wirtschaft funktionieren in einer Demokratie nicht.


Genau, deshalb überlassen wir den Wohnungsmarkt am besten der Privatwirtschaft, damit wir Normalverdiener dann hoffentlich bald alle unter der Brücke schlafen können - das hilft vermutlich auch gegen eine Corona-Ansteckung durch die Ehefrau


Dagegen kann man sich allerdings wehren, indem man sich einen Kredit von der Bank holt und dann in die eigene Immobilie einzieht. Zumindest als Durchschnittsverdiener und wenn man nicht gerade den Anspruch hat in den teuersten Ecken zu wohnen, ist das machbar. Machen aber viele nicht, obwohl sie es könnten. Wir sind ein Land der Mieter. Warum auch immer.

LOL. Mit weniger als 4000€ Brutto bei den Immobilien-Preisen..... Und was bleibt dann sonst für das Leben übrig, außer den Kredit abstottern?
Vielleicht noch als Single eine Möglichkeit in der letzten renovierungspflichtigen Bruchbude zu hausen, die man dann sein Königreich nennen kann.

Als Durchschnitts-Verdiener kannst du mit so einem Vorhaben ganz schnell auf die Schnauze fallen, während du als Sohn mit vermögenden Eltern halt wieder temporär bei Papa und Mama einziehen kannst.

Ja, warum machen die das nicht? Tja, sind wohl alle zu dumm und von Markus noch nicht erleuchtet worden. So kann man halt auch weiter die neoliberale Aushöhlung der Gesellschaft legitimiere. Mach doch einfach!

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:13 (vor 50 Tagen) @ markus

Dagegen kann man sich allerdings wehren, indem man sich einen Kredit von der Bank holt und dann in die eigene Immobilie einzieht. Zumindest als Durchschnittsverdiener und wenn man nicht gerade den Anspruch hat in den teuersten Ecken zu wohnen, ist das machbar. Machen aber viele nicht, obwohl sie es könnten. Wir sind ein Land der Mieter. Warum auch immer.

Ich glaube, viele scheuen auch die fehlende Flexibilität, wenn du den Arbeitsplatz wechselst musst du evtl. auch erst einmal die Eigentumswohnung loswerden.
Finanziell gesehen ist man mit Miete am Ende natürlich immer schlecht dran, ich habe zehn Jahre zur Miete gewohnt und obwohl es alles kleine Wohnungen waren habe ich in dem Zeitraum bestimmt um die 45.000€ Kaltmiete insgesamt gezahlt - und die größte Wohnung darunter hatte ca. 55m².

Eigentum ist allerdings auch nichts, wenn du nur immer grade so über die Runden kommst, am Ende trittst du ja auch Verantwortung an den Vermieter ab und brauchst keine Rücklagen für Schäden am Haus, neue Heizungsanlage usw.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Tom Frost @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:58 (vor 50 Tagen) @ Cthulhu

Dagegen kann man sich allerdings wehren, indem man sich einen Kredit von der Bank holt und dann in die eigene Immobilie einzieht. Zumindest als Durchschnittsverdiener und wenn man nicht gerade den Anspruch hat in den teuersten Ecken zu wohnen, ist das machbar. Machen aber viele nicht, obwohl sie es könnten. Wir sind ein Land der Mieter. Warum auch immer.


Ich glaube, viele scheuen auch die fehlende Flexibilität, wenn du den Arbeitsplatz wechselst musst du evtl. auch erst einmal die Eigentumswohnung loswerden.
Finanziell gesehen ist man mit Miete am Ende natürlich immer schlecht dran, ich habe zehn Jahre zur Miete gewohnt und obwohl es alles kleine Wohnungen waren habe ich in dem Zeitraum bestimmt um die 45.000€ Kaltmiete insgesamt gezahlt - und die größte Wohnung darunter hatte ca. 55m².

Eigentum ist allerdings auch nichts, wenn du nur immer grade so über die Runden kommst, am Ende trittst du ja auch Verantwortung an den Vermieter ab und brauchst keine Rücklagen für Schäden am Haus, neue Heizungsanlage usw.

Dass man mit Miete immer schlechter dran ist, stimmt so nicht. Wenn man wenig Miete zahlt und das übrige Geld anlegt, macht man in vielen Szenarien nach 30 Jahren einen besseren Schnitt, als wenn man teuer kauft und dann abstottert, auch wenn man dann irgendwann ein x00.000€ Objekt besitzt.
Da spielen natürlich Mietpreisentwicklung etc mit rein.

Was man vermeiden sollte ist, zu mieten und sein Geld nicht anzulegen, dann verliert man recht sicher gegen alle anderen Szenarien.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 16:19 (vor 50 Tagen) @ Tom Frost

Dass man mit Miete immer schlechter dran ist, stimmt so nicht. Wenn man wenig Miete zahlt und das übrige Geld anlegt, macht man in vielen Szenarien nach 30 Jahren einen besseren Schnitt, als wenn man teuer kauft und dann abstottert, auch wenn man dann irgendwann ein x00.000€ Objekt besitzt.
Da spielen natürlich Mietpreisentwicklung etc mit rein.

Was man vermeiden sollte ist, zu mieten und sein Geld nicht anzulegen, dann verliert man recht sicher gegen alle anderen Szenarien.

Das stimmt. Allerdings auch nicht einfach, das vorab exakt zu berechnen. Die Wertsteigerung der Immobilie ist ungewiss. Ebenso sind die oft berücksichtigten 7% Rendite des Aktienmarkts keine Garantie. Zudem spielt der Faktor Lebensalter eine große Rolle. Je älter man ist, desto weniger lohnt sich eine eigene Immobilie. Je jünger man ist und desto eher die Immobilie abbezahlt ist, desto mehr mietfreie Zeit entsteht.

Lässt es die finanzielle Situation zu, kann es sich lohnen zweigleisig zu fahren. Mit Fremdkapital in die eigene Immobile rein und nebenbei in Aktien investieren. So streut man die Chancen und Risiken auf die beiden Klassen mit den höchsten Renditen. Viele unterschätzen auch, dass die Mieten ja in der Regel mit der Inflation steigen, die Raten an die Bank aber stetig gleich bleiben. Da bleibt dann von jeder Lohnerhöhung effektiv mehr in der Tasche, da ein großer Teil der Fixkosten nie teurer wird.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:00 (vor 50 Tagen) @ Cthulhu

Dagegen kann man sich allerdings wehren, indem man sich einen Kredit von der Bank holt und dann in die eigene Immobilie einzieht. Zumindest als Durchschnittsverdiener und wenn man nicht gerade den Anspruch hat in den teuersten Ecken zu wohnen, ist das machbar. Machen aber viele nicht, obwohl sie es könnten. Wir sind ein Land der Mieter. Warum auch immer.


Ich glaube, viele scheuen auch die fehlende Flexibilität, wenn du den Arbeitsplatz wechselst musst du evtl. auch erst einmal die Eigentumswohnung loswerden.
Finanziell gesehen ist man mit Miete am Ende natürlich immer schlecht dran, ich habe zehn Jahre zur Miete gewohnt und obwohl es alles kleine Wohnungen waren habe ich in dem Zeitraum bestimmt um die 45.000€ Kaltmiete insgesamt gezahlt - und die größte Wohnung darunter hatte ca. 55m².

Eigentum ist allerdings auch nichts, wenn du nur immer grade so über die Runden kommst, am Ende trittst du ja auch Verantwortung an den Vermieter ab und brauchst keine Rücklagen für Schäden am Haus, neue Heizungsanlage usw.

Das mit der Flexibilität ist wirklich ein Punkt. Ich bin jetzt zwei Mal nach Arbeitsplatzwechseln umgezogen, weil ich mir dadurch jeweils die A40 gespart habe. Das ist jetzt keine beeindruckende Strecke, aber wenn du jedes Mal zum Feierabendverkehr die Strecke entlang schleichst und permanent Zeit verdödelst, die man mit seinen Kindern verbringen könnte, dann ist das ein valider Punkt. Mit Eigentum hätte ich das nicht so einfach machen können.

Ein weiterer Punkt: Vielen wird einfach das Eigenkapital fehlen. Wenn man halt nicht gerade wohlhabende Eltern, oder von Oma was geerbt hat, haben viele 25-30 jährige auch einfach keine 15.000 € oder mehr auf der hohen Kante.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Donnerstag, 25. Februar 2021, 10:35 (vor 50 Tagen) @ Sascha

Dagegen kann man sich allerdings wehren, indem man sich einen Kredit von der Bank holt und dann in die eigene Immobilie einzieht. Zumindest als Durchschnittsverdiener und wenn man nicht gerade den Anspruch hat in den teuersten Ecken zu wohnen, ist das machbar. Machen aber viele nicht, obwohl sie es könnten. Wir sind ein Land der Mieter. Warum auch immer.


Ich glaube, viele scheuen auch die fehlende Flexibilität, wenn du den Arbeitsplatz wechselst musst du evtl. auch erst einmal die Eigentumswohnung loswerden.
Finanziell gesehen ist man mit Miete am Ende natürlich immer schlecht dran, ich habe zehn Jahre zur Miete gewohnt und obwohl es alles kleine Wohnungen waren habe ich in dem Zeitraum bestimmt um die 45.000€ Kaltmiete insgesamt gezahlt - und die größte Wohnung darunter hatte ca. 55m².

Eigentum ist allerdings auch nichts, wenn du nur immer grade so über die Runden kommst, am Ende trittst du ja auch Verantwortung an den Vermieter ab und brauchst keine Rücklagen für Schäden am Haus, neue Heizungsanlage usw.


Das mit der Flexibilität ist wirklich ein Punkt. Ich bin jetzt zwei Mal nach Arbeitsplatzwechseln umgezogen, weil ich mir dadurch jeweils die A40 gespart habe. Das ist jetzt keine beeindruckende Strecke, aber wenn du jedes Mal zum Feierabendverkehr die Strecke entlang schleichst und permanent Zeit verdödelst, die man mit seinen Kindern verbringen könnte, dann ist das ein valider Punkt. Mit Eigentum hätte ich das nicht so einfach machen können.

Ein weiterer Punkt: Vielen wird einfach das Eigenkapital fehlen. Wenn man halt nicht gerade wohlhabende Eltern, oder von Oma was geerbt hat, haben viele 25-30 jährige auch einfach keine 15.000 € oder mehr auf der hohen Kante.

Letztendlich hat alles seine Vor- und Nachteile. Bei mir war es z.B. genau umgekehrt. Eigentum im Ort meines Arbeitgebers gekauft und Fahrtweg eingespart. Arbeitsplatzwechsel weit außerhalb von vornherein eher unwahrscheinlich. Bisher keine Sekunde bereut und in einem Jahr fertig damit. Allerdings waren die Preise vor neun Jahren in der Tat deutlich niedriger. Andererseits aber auch die Zinsen mit mehr als 3% deutlich höher.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Davja89 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:03 (vor 51 Tagen) @ markus

Gebe dir grundsätzlich recht. Habe auch gekauft.

Mit einem Durchschnittverdienst wäre das aber nicht möglich gewesen. Natürlich kann man auch aufs Land ziehen, aber für mich kam das nie in Frage. Ergo wäre ich auch Lebenslanger Mieter geblieben wenn ich einen deutschen Durchschnittslohn hätte.

Die Preise sind einfach extrem gestiegen die letzten 10 Jahre. Wer da nicht sehr gut verdient oder von zu Hause ordentlich Kapital mitbekommt wird das auch mit niedrigen Zinsen kaum stemmen können.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:11 (vor 51 Tagen) @ oltuenne

Die Lösungen hingegen wäre es, wenn Grüne und AfD einfach anfangen würden, gemeinsam über Lösungen zu sprechen. Dann wären CDU & SPD Geschichte.

Hä?

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

oltuenne, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:56 (vor 51 Tagen) @ markus

Die Lösungen hingegen wäre es, wenn Grüne und AfD einfach anfangen würden, gemeinsam über Lösungen zu sprechen. Dann wären CDU & SPD Geschichte.


Hä?

Gut, ob es die Lösung ist, sei mal dahingestellt, es soll nur zeigen, dass ich glaube, dass die aktuelle Politik nicht an Lösungen arbeitet, sondern sich viel lieber mit dem Versagen des jeweils anderen beschäftigen und am eigenen Machterhalt interessiert ist.

Das selbst völlig unterschiedliche Parteien wie die Grüne/AfD mit genügend Willen ein Programm auf die Beine stellen könnte, dass CDU/SPD pulverisieren würden.
Wird natürlich nie passieren, da beide Parteien ein völlig anderes Ziel verfolgen, als gesunde, erfolgreiche Politik für Deutschland.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:13 (vor 51 Tagen) @ markus

Was bei so einer Argumentation auch gerne übersehen wird ist, dass Unternehmen nur dann versuchen, schnell zu sein, wenn es um ihren Profit geht. Versucht man zum Beispiel, bei einem großen Wohnungsbaukonzern wie Vonovia eine Reperatur zu bekommen, ist es schnell vorbei mit agil und effizient.
Der Kollege etwas weiter oben hat mit seinem Hinweis auf Helios-Kliniken ganz recht. So etwas ist für die Beschäftigten und Patienten die Hölle. Nur für die Aktionäre nicht.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:07 (vor 51 Tagen) @ markus

An fehlenden Budgets kann es aber nicht liegen. Mit einer modernen Infrastruktur werden letztendlich ja massiv Personalkosten eingespart. Denen fehlt zum Teil einfach der Druck, den jedes andere Unternehmen in der freien Wirtschaft hat. Wenn dir die Konkurrenz keine Kunden weglocken kann und du auch keine Gewinne erwirtschaften musst, warum sollte man dann das Faxgerät durch moderne Software ersetzen? Ist ja gar nicht nötig.

Außerdem ist bei vielen Verwaltungsvorgängen just-in.time auch schlicht unnötig. Ob nun ein Antrag ein oder 2 Tage dauert ist in den meisten Fällen auch egal. Zumal es hier oft mehr auf Gründlichkeit als Schnelligkeit ankommt. Klar rechtfertigt das nicht komplett veraltete Technologie, aber die Arbeitsweise passt halt nicht zum Anforderungsprofil dessen, was in der Impfkampagne erwartet wird. Deshalb da auf die Ämter und Behörden draufzuhämmern ist auch unfair, die müssen unterstützt werden.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:42 (vor 51 Tagen) @ markus

Warum überlässt die Politik das operative Corona-Management nicht den Profis? Eine Taskforce aus unabhängigen Managern und Spezialisten etwa für Logistik oder Organisation, IT oder Produktionsplanung müsste nicht so viel Rücksicht nehmen auf politische Befindlichkeiten und Wahltaktik. Vor allem aber haben diese Menschen gelernt, zu gestalten, zu organisieren, konkrete Probleme pragmatisch zu lösen.

Weil man dann einsehen müsste, dass die freie Wirtschaft deutlich produktiver, intelligenter und moderner ist, als das was Behörden leisten. In der freien Wirtschaft wäre ein Unternehmen, welches noch mit Faxgeräten arbeitet, gar nicht überlebensfähig. Für Dinge wie Logistik, IT und Produktionsplanung gibt es spezialisierte Unternehmen, die das nicht nur schneller und zuverlässiger, sondern auch noch viel günstiger erledigen.

Und weil die wirtschaftlich es mit Datenschutz nicht so genau nimmt ;) Kurzum wir fragen einfach Google es zu übernehmen. Die haben alle Daten und können dir sogar jetzt schon sagen wer welchen Impfstoff nehmen würde.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:16 (vor 51 Tagen) @ DomJay

Und weil die wirtschaftlich es mit Datenschutz nicht so genau nimmt ;)

Das Stimmt einfach nicht. Ich Arbeite selben in einem der größten Deutschen Medienunternehmen und wir bieten auch IT-Outsourcing an. Wir betreiben z.B. ein Impfportal für ein größeres Bundesland im Nördlichen Deutschland.
Und hier wurde peinlich drauf geachtet, alle Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen ist es allerdings häufig genau das Gegenteil. Da schreibt die Schulsekretärin eine Mail an alle Eltern, dass doch bitte die DSGVO Erklärungen fürs eLerning unterschrieben abgegeben werden müssen. Und alle eMail Adressen stehen für alle Empfänger Lesbar im Empfängerfeld... Alles Einzelbeispiele, aber häufig ist es um den Datenschutz im öffentlichen Sektor noch schlechter Bestellt.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:26 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Und weil die wirtschaftlich es mit Datenschutz nicht so genau nimmt ;)


Das Stimmt einfach nicht. Ich Arbeite selben in einem der größten Deutschen Medienunternehmen und wir bieten auch IT-Outsourcing an. Wir betreiben z.B. ein Impfportal für ein größeres Bundesland im Nördlichen Deutschland.
Und hier wurde peinlich drauf geachtet, alle Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen ist es allerdings häufig genau das Gegenteil. Da schreibt die Schulsekretärin eine Mail an alle Eltern, dass doch bitte die DSGVO Erklärungen fürs eLerning unterschrieben abgegeben werden müssen. Und alle eMail Adressen stehen für alle Empfänger Lesbar im Empfängerfeld... Alles Einzelbeispiele, aber häufig ist es um den Datenschutz im öffentlichen Sektor noch schlechter Bestellt.

So ist es. Ich arbeite in einem großen Medienkonzern und seitdem die DSGVO in Kraft ist, wird der Datenschutz penibel genau beachtet. Ganz einfach weil die Strafen enorm hoch sind, wenn etwas schief läuft.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:56 (vor 51 Tagen) @ markus

Und weil die wirtschaftlich es mit Datenschutz nicht so genau nimmt ;)


Das Stimmt einfach nicht. Ich Arbeite selben in einem der größten Deutschen Medienunternehmen und wir bieten auch IT-Outsourcing an. Wir betreiben z.B. ein Impfportal für ein größeres Bundesland im Nördlichen Deutschland.
Und hier wurde peinlich drauf geachtet, alle Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen ist es allerdings häufig genau das Gegenteil. Da schreibt die Schulsekretärin eine Mail an alle Eltern, dass doch bitte die DSGVO Erklärungen fürs eLerning unterschrieben abgegeben werden müssen. Und alle eMail Adressen stehen für alle Empfänger Lesbar im Empfängerfeld... Alles Einzelbeispiele, aber häufig ist es um den Datenschutz im öffentlichen Sektor noch schlechter Bestellt.


So ist es. Ich arbeite in einem großen Medienkonzern und seitdem die DSGVO in Kraft ist, wird der Datenschutz penibel genau beachtet. Ganz einfach weil die Strafen enorm hoch sind, wenn etwas schief läuft.

Das ist aber wie bei allem, für jeden positiven Fall findest du in der Industrie ebenso viele Gegenbeispiele. Nicht umsonst werden Big Player oft verklagt und verlieren vor Gericht

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

madball, 4,8km zum Anstoßkreis, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:51 (vor 51 Tagen) @ DomJay

Polemik....
Ich bin überzeugt, dass in 90% der Firmen das zaudernde und zum Teil faktenignorierende Verhalten zur Freisetzung führen würde.
Organisation können sicherlich viele Firmen besser als der Staat.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:09 (vor 51 Tagen) @ madball
bearbeitet von DomJay, Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:19

Polemik....
Ich bin überzeugt, dass in 90% der Firmen das zaudernde und zum Teil faktenignorierende Verhalten zur Freisetzung führen würde.
Organisation können sicherlich viele Firmen besser als der Staat.

Ich denke der Unterschied zum
Staat ist in vielen Firmen nicht so groß. Das Ding ist aber auch, Firmen können es auch sehr viel schlechter. WireCard zB. War bis vor kurzem ja noch ein Musterbeispiel wie es gehen könnte.

VW bis zum Dieselskandal eine Erfolgsgeschichte.

Man gucke auch mal auf ein Windows Vista und dessen Tauglichkeit um mal ein IT Beispiel zu nennen

Das ist jetzt nicht das: Der Staat kann es auf jeden Fall besser.

Aber es ist ein: Nur weil Wirtschaftlich ans Ruder käme, würde es nicht automatisch super.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:14 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfstoff-lasst-endlich-profis-ran-a-...

PUNKT!

Auch wenn vieles richtig ist und wir Deutschen ja flexibel sind wie Bahnschwellen, aber der Vorschlag ist hahnebüchen. Lasst Manager und IT Experten ran. Da müsste man ja fragen wen. Und wer garantiert und den Erfolg? Vor allem aber, wollen wir einem Manager aus der Privatwirtschaft die Verantwortung der Verteilung knapper Ressourcen erlauben. Na da könnte aber was los sein hier im Land.

Ich würde mir auch eine bessere und flexiblere Verteilung wünschen, aber die gewählten Vertreter egal welcher Partei sie angehören schaffen es einfach nicht sich abzustimmen oder zu koordinieren.

Eigentlich müsste man ob man das mag oder nicht die Sache auf Bundesebene in die Hand nehm und den Ländern weg nehmen. Aber das ist in unserem föderalen System nicht so einfach vorgesehen.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:26 (vor 51 Tagen) @ DomJay

Es hat ja niemand gesagt, dass die gesamte Impfkampanie in die Private Hand gelegt werden soll. Verteilungsschlüssel und welche Gruppen wann wie wo gimpft werden müssen staatlich geregelt werden.
Aber der Betrieb von Impfzentren, die gesamte Logistik in der Impfstoffverteilung, die Terminvergabe usw können Privatunternehmen einfach deutlich besser.

Bei uns im Kreis Warendorf hatte man die glorreiche Idee das Impfzentrum mittig im Kreis auf dem Betriebshof des Recyclinghofs aufzubauen.
Kaum wurde es in den letzten Tages etwas wärmer hat man mit massiven Fliegenbefall zu kämpfen. Die Geruchsbelästigung bei dauerhaft >25°C folgt dann später...

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:51 (vor 51 Tagen) @ Raducanu

Es hat ja niemand gesagt, dass die gesamte Impfkampanie in die Private Hand gelegt werden soll. Verteilungsschlüssel und welche Gruppen wann wie wo gimpft werden müssen staatlich geregelt werden.
Aber der Betrieb von Impfzentren, die gesamte Logistik in der Impfstoffverteilung, die Terminvergabe usw können Privatunternehmen einfach deutlich besser.

Bei uns im Kreis Warendorf hatte man die glorreiche Idee das Impfzentrum mittig im Kreis auf dem Betriebshof des Recyclinghofs aufzubauen.
Kaum wurde es in den letzten Tages etwas wärmer hat man mit massiven Fliegenbefall zu kämpfen. Die Geruchsbelästigung bei dauerhaft >25°C folgt dann später...

Wobei dann alle Regeln gelten, inklusive Ausschreibung und Vergabe im europäischen Rahmen. Ein, ich will den oder den gibt es im öffentlichen Bereich nicht!

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:31 (vor 51 Tagen) @ DomJay

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfstoff-lasst-endlich-profis-ran-a-...

PUNKT!


Auch wenn vieles richtig ist und wir Deutschen ja flexibel sind wie Bahnschwellen, aber der Vorschlag ist hahnebüchen. Lasst Manager und IT Experten ran. Da müsste man ja fragen wen. Und wer garantiert und den Erfolg? Vor allem aber, wollen wir einem Manager aus der Privatwirtschaft die Verantwortung der Verteilung knapper Ressourcen erlauben. Na da könnte aber was los sein hier im Land.

Ich würde mir auch eine bessere und flexiblere Verteilung wünschen, aber die gewählten Vertreter egal welcher Partei sie angehören schaffen es einfach nicht sich abzustimmen oder zu koordinieren.

Eigentlich müsste man ob man das mag oder nicht die Sache auf Bundesebene in die Hand nehm und den Ländern weg nehmen. Aber das ist in unserem föderalen System nicht so einfach vorgesehen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-in-grossbritannien-wie-kate-bingham-...
Die Grundlage für den britischen Impferfolg hat die Risikokapitalunternehmerin Kate Bingham gelegt.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:59 (vor 51 Tagen) @ Philipp54

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfstoff-lasst-endlich-profis-ran-a-...

PUNKT!


Auch wenn vieles richtig ist und wir Deutschen ja flexibel sind wie Bahnschwellen, aber der Vorschlag ist hahnebüchen. Lasst Manager und IT Experten ran. Da müsste man ja fragen wen. Und wer garantiert und den Erfolg? Vor allem aber, wollen wir einem Manager aus der Privatwirtschaft die Verantwortung der Verteilung knapper Ressourcen erlauben. Na da könnte aber was los sein hier im Land.

Ich würde mir auch eine bessere und flexiblere Verteilung wünschen, aber die gewählten Vertreter egal welcher Partei sie angehören schaffen es einfach nicht sich abzustimmen oder zu koordinieren.

Eigentlich müsste man ob man das mag oder nicht die Sache auf Bundesebene in die Hand nehm und den Ländern weg nehmen. Aber das ist in unserem föderalen System nicht so einfach vorgesehen.


https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-in-grossbritannien-wie-kate-bingham-...
Die Grundlage für den britischen Impferfolg hat die Risikokapitalunternehmerin Kate Bingham gelegt.

Wie schon hier geschrieben, UK hat den Vorteil des NHS, der de facto alle Daten der Bürger hat. Du kannst problemlos eine Imfpkampagne starten, zentralisiert. Da gibt es dann auch eine Seite, weil die schlicht alle Daten haben. Und Du hast vor Ort eine lokale Infrastruktur mit Gesundheitszentrum, Ärzten und Krankenschwestern. In Deutschland hast Du Dutzende Kassen, die die Daten haben und ein kleines Gesundheitsamt mit Leuten, die mit Medizin wenig zu tun haben.
Der NHS macht das halt viel einfacher.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:17 (vor 51 Tagen) @ Lattenknaller

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-impfstoff-lasst-endlich-profis-ran-a-...

PUNKT!


Auch wenn vieles richtig ist und wir Deutschen ja flexibel sind wie Bahnschwellen, aber der Vorschlag ist hahnebüchen. Lasst Manager und IT Experten ran. Da müsste man ja fragen wen. Und wer garantiert und den Erfolg? Vor allem aber, wollen wir einem Manager aus der Privatwirtschaft die Verantwortung der Verteilung knapper Ressourcen erlauben. Na da könnte aber was los sein hier im Land.

Ich würde mir auch eine bessere und flexiblere Verteilung wünschen, aber die gewählten Vertreter egal welcher Partei sie angehören schaffen es einfach nicht sich abzustimmen oder zu koordinieren.

Eigentlich müsste man ob man das mag oder nicht die Sache auf Bundesebene in die Hand nehm und den Ländern weg nehmen. Aber das ist in unserem föderalen System nicht so einfach vorgesehen.


https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-in-grossbritannien-wie-kate-bingham-...
Die Grundlage für den britischen Impferfolg hat die Risikokapitalunternehmerin Kate Bingham gelegt.


Wie schon hier geschrieben, UK hat den Vorteil des NHS, der de facto alle Daten der Bürger hat. Du kannst problemlos eine Imfpkampagne starten, zentralisiert. Da gibt es dann auch eine Seite, weil die schlicht alle Daten haben. Und Du hast vor Ort eine lokale Infrastruktur mit Gesundheitszentrum, Ärzten und Krankenschwestern. In Deutschland hast Du Dutzende Kassen, die die Daten haben und ein kleines Gesundheitsamt mit Leuten, die mit Medizin wenig zu tun haben.
Der NHS macht das halt viel einfacher.

Dem ist so, zweifelsfrei.
Pfizer ging für zentrale Daten in Israel deutlich aggressiver vor, als Kate Bingham (?) bei der Vereinbarung mit Curevac.
"The UK deal also includes a provision for setting manufacturing of the vaccines within the UK, which the government said would strengthen domestic capabilities."

Die unterschiedlichen Meinungen in D über Datenschutz verhindern die Zusammenführung und ein weiterer Impfstoffkandidat verläßt die EU-Barriere zur Nutzung außerhalb.

Ausgehandelt mit Curevac wurden auch evt. weitere Bestellungen, über die 50 Mio. verbindlichen in England produzierten hinaus.
https://pharmaphorum.com/news/uk-targets-covid-19-variants-with-new-order-for-curevac-jab/

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:46 (vor 51 Tagen) @ Philipp54

Der Impferfolg hat natürlich gaar nichts mit dem zentralisierten, öffentlichen National Health Service zu tun. Das liegt einzig und allein daran, weil eine Task Force, an dessen Spitze eine Unternehmerin sitzt, früh genug Impfstoffe bestellt hat. Iss klar!

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

DieRoteKarteZahlIch, UK, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:52 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Das frühzeitige Bestellen von Impfstoffen basierend auf vier unterschiedlichen Verfahren (und in drei der vier Fälle, von jeweils zwei unabhängigen Herstellern) war hilfreich aber nur ein Teil von vielen. Es ging auch um eine Impfkampagne - was hilft es, wenn sich jeder impfen kann, aber nur wenige wollen? Zudem um eine effiziente Infrastruktur.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:18 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Der Impferfolg hat natürlich gaar nichts mit dem zentralisierten, öffentlichen National Health Service zu tun. Das liegt einzig und allein daran, weil eine Task Force, an dessen Spitze eine Unternehmerin sitzt, früh genug Impfstoffe bestellt hat. Iss klar!

Donald Trump: Bei den Verhandlungen eines neuen Handelsabkommens sei auch der NHS Verhandlungsmasse.

https://www.sr.de/sr/sr2/themen/politik/20200403_nhs_serie_teil_5_privatisierung_100.html

England hat nichts mit der EU zu tun. Außer herauszuholen, was noch herauszuholen ist.
Ohne sich an EU Richtlinien zu halten oder Zulassungen abzuwarten.
Die USA beliefert sich nur selbst, der Impfstoff wird aus der EU abgezogen.
Trump und England " rüsteten" gegen die EU.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:25 (vor 51 Tagen) @ Philipp54

Moin,

sorry, ich verstehe nicht ganz, worauf du mit deinem Post hinaus willst. Der NHS ist unterfinanziert, das ist klar. Dennoch ist es eine zentralisierte Institution und diese Zentralisierung dürfte einiges an Effizienzvorteilen garantieren.

Den Konservativen und Kapitalisten war das schon immer ein Dorn im Auge, das ist klar. Profit steht eben über allem.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:09 (vor 51 Tagen) @ Grigori
bearbeitet von Philipp54, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:13

Moin,

sorry, ich verstehe nicht ganz, worauf du mit deinem Post hinaus willst. Der NHS ist unterfinanziert, das ist klar. Dennoch ist es eine zentralisierte Institution und diese Zentralisierung dürfte einiges an Effizienzvorteilen garantieren.

Den Konservativen und Kapitalisten war das schon immer ein Dorn im Auge, das ist klar. Profit steht eben über allem.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der NHS nur steuerfinanziert noch existent wäre. Bei einem harten Brexit gäbe es kein Pfizer/BioNTec mit eigener Zulassung - es gäbe überhaupt keinen Impfstoff aus der EU zu verteilen.
In Zukunft hängen sie am Tropf der USA.


Persönlich wäre es mir lieber, es würde viel mehr in Händen des Staats bleiben.
Das Wasser zu privatisieren, setzt nur noch das i-Pünktchen auf den Wahn.
Oder die Troika, mit den Forderungen nach Privatisierungen von Flughäfen, Häfen, Inseln, Schiene.

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Burgsmüller84 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:41 (vor 51 Tagen) @ Philipp54

Aus welchem Universum postest du?

Die gesamte Wahrheit in einem Spiegel Kommentar

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:34 (vor 51 Tagen) @ Burgsmüller84
bearbeitet von Philipp54, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19:38

Aus welchem Universum postest du?

Momentan aus dem irdischen in Taiwan.
Die chinesische Regierung hat ernsten Konsequenzen angedroht, falls das Land mit dem BionTech Vaccine beliefert wird.

Oder nebenan aus dem chinesischen.
Gesundheits-Seidenstraße

Oder dem Universum der Luftseidenstr. am Flugplatz Hahn, 86,5% im Besitz von HNA

oder am Hafen von Zeebrügge in der Hand eines Unternehmens der kommunistischen Partei China`s. Insgesamt investiert China 1200 Milliarden Dollar in Häfen.
Auch als potentielle Marinestützpunkte.

oder aus Argentinien - das russische Impflabor


Ich glaube Null an Bestelldaten, faire Preisen, sondern sehe die EU in einer ganz schwierigen weltpolitischen Situation. Sie muß aufpassen, nicht zwischen den Weltmächten zerrieben zu werden.
Es ist Irrsinn, Patente, Knowhow, Vertriebsrechte, Strassen, Häfen, Flughäfen ehemals staatliche Bahnen und und und zu verkaufen.
Dadurch hat man eigene Handlungsmöglichkeiten, gerade mit Im-und Export entscheidend aus der Hand gegeben.
Medikamente für die eigene Bevölkerung gedacht, auf der Welt verhökert setzt dem ganzen die Krone auf.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

todesbrei @, Copitz, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:31 (vor 51 Tagen) @ Fred789

Witzig ....

Mein Landkreis meldet über durchweg einen Inzidenzwert von über 100.

Die Sächsische Verordnung besagt das Landkreise über diesen Wert eine Ausgangssperre und 15km Radius einhalten müssen.

ABER ZUM GLÜCK besagt die Verordnung das der RKI Wert ausschlaggebend ist. Dort befinden wir uns durchgehend auf 70.

Zu gestern alles aufgehoben. Nice wie wir uns selbst bescheißen ;-)

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:18 (vor 51 Tagen) @ todesbrei

Gibt es dazu eine Erklärung, wie die Differenz zustande kommt?

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Zoon, Borussentraumland, Mittwoch, 24. Februar 2021, 14:59 (vor 51 Tagen) @ simie

MDR: Darum sind die Corona-Fallzahlen in Sachsen unterschiedlich

https://www.mdr.de/sachsen/corona-darum-sind-die-fallzahlen-in-sachsen-unterschiedlich-...

Lasst endlich Profis ran!

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:00 (vor 51 Tagen) @ Zoon

Impfstoff fehlt, Impfstoff bleibt liegen

Der fehlende Impfstoff wurde gestohlen, in welchem Land die meisten Menschen sterben müssen, bestimmt die USA.
Eine historische Verpflichtung gegenüber Israel unterstütze ich.
Durchgeimpfte 16-Jährige mit Arak in der Bar kann nicht sein.
Es gibt Zahlen von RisikoPatienten auch in Israel.
Für die ist erstrangig der Impfstoff in Europa produziert worden.

Die Überschüsse gehen jetzt bspw. nach Honduras. Einem Land, dass dringend von den AMERIKANERN und dem dort produzierten Impfstoff Unterstützung braucht.
Trump hat mit seinen Migrationsgesetzen die Mittelamerikaner vor der Einwanderung abgehalten.
Die Mauer ist gefallen, nun versucht man es mit humanitärer Hilfe aus Europa, präsentiert von Pfizer und Moderna.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:49 (vor 51 Tagen) @ simie

Gibt es dazu eine Erklärung, wie die Differenz zustande kommt?

Papierstau im Faxgerät?

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:56 (vor 51 Tagen) @ Fred789

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

chief wiggum @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:52 (vor 51 Tagen) @ markus

Ich frag mich nur, wie man eine Inzidenz zwischen 35 und 10 in absehbarer Zeit erreichen soll, wenn man sich zur Zeit selbst der 50 nur in Trippelschritten nährt. Das heißt doch nur für die Kneipiers: geschlossen bis zum St. Nimmerleinstag. Und was passiert, wenn zwar ein Faktor nicht erfüllt wird, aber alle anderen, z.B. nur die Inzidenz zu hoch, alle anderen Werte aber gut?
Augenfällig auch, dass von einer vollständigen Normalisierung gar nicht mehr gesprochen wird, sondern selbst auf der niedrigsten Stufe noch Einschränkungen für Treffen innen und außen vorgesehen sind.

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

herrNick @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:08 (vor 51 Tagen) @ chief wiggum

Ich frag mich nur, wie man eine Inzidenz zwischen 35 und 10 in absehbarer Zeit erreichen soll, wenn man sich zur Zeit selbst der 50 nur in Trippelschritten nährt. Das heißt doch nur für die Kneipiers: geschlossen bis zum St. Nimmerleinstag. Und was passiert, wenn zwar ein Faktor nicht erfüllt wird, aber alle anderen, z.B. nur die Inzidenz zu hoch, alle anderen Werte aber gut?
Augenfällig auch, dass von einer vollständigen Normalisierung gar nicht mehr gesprochen wird, sondern selbst auf der niedrigsten Stufe noch Einschränkungen für Treffen innen und außen vorgesehen sind.

In dem Artikel heißt es: "Anhand dieser Kriterien soll auf lokaler Ebene definiert werden können, welches Maßnahmenbündel zu wählen ist."

Landkreise und Städte, die seit längerem unter 35 sind, gibt es ja inzwischen schon ein paar. Nach meinem Verständnis würde das für die dann greifen.

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:17 (vor 51 Tagen) @ chief wiggum

"Seiner Strategie gibt das RKI in dem zwölfseitigen Papier den Titel "ControlCOVID". Diese solle "als Hilfestellung verstanden werden, die die Entwicklung von Stufenplänen für den Einsatz bevölkerungsbezogener antiepidemischer Maßnahmen möglichst evidenzbasiert unterstützt"."

So steht es auf der Internetseite der Tagesschau. Diese wichtige Information fehlt leider im verlinkten Artikel. Es geht nämlich nicht darum, einfach ein paar Wünsche zu formulieren und diese dann irgendwie den Inzidenzzahlen und anderen Kriterien zuzuordnen. Das Ganze sollte schon einen wissenschaftlichen Hintergrund haben. Dabei kann dann schon mal herauskommen, dass die aktuellen Daten die gewünschten Lockerungen nicht zulassen.

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:16 (vor 51 Tagen) @ chief wiggum

Ich frag mich nur, wie man eine Inzidenz zwischen 35 und 10 in absehbarer Zeit erreichen soll, wenn man sich zur Zeit selbst der 50 nur in Trippelschritten nährt. Das heißt doch nur für die Kneipiers: geschlossen bis zum St. Nimmerleinstag.

Wir werden in wenigen Wochen deutlich niedrigere Inzidenzzahlen haben. Der kommende Frühling und die Impfungen werden ihren Einfluss zeigen.

Und was passiert, wenn zwar ein Faktor nicht erfüllt wird, aber alle anderen, z.B. nur die Inzidenz zu hoch, alle anderen Werte aber gut?


Eigentlich wäre das ein Stufenplan für einen früheren Zeitpunkt der Pandemie gewesen.
Jetzt könnte unter Umständen nämlich genau das angesprochene Szenario kommen, dass man zeitweise nach den Lockerungen etwas höhere Inzidenzzahlen hat, die anderen Werte aber niedrig sind. Dann sollte man sich nicht sklavisch an die Inzidenzzahl klammern.

Augenfällig auch, dass von einer vollständigen Normalisierung gar nicht mehr gesprochen wird, sondern selbst auf der niedrigsten Stufe noch Einschränkungen für Treffen innen und außen vorgesehen sind.

Na ja. Diese Basisstufe ist ja der letzte Schritt vor Aufhebung aller Maßnahmen.

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:22 (vor 51 Tagen) @ simie

Wir werden in wenigen Wochen deutlich niedrigere Inzidenzzahlen haben. Der kommende Frühling und die Impfungen werden ihren Einfluss zeigen.

Sind "wenige Wochen" 3-4 (also bis Ostern) oder ehr doch "einige Wochen" 10-12 bis Pfingsten?
Folgendes Szenario:
- Nochmal Kälteeinbruch zu Ostern und dauerhaft schlechtes Wetter (Regen und Temp < 15°C) bis Ende April
- Schnelltests nicht in ausreichender Zahl verfügbar, da unklar ist, was bei einem positiven Test passieren soll
- Impfstoffverfügbarkeit steigt nach Ostern deutlich an, dann sind aber die Impfzentren ausgelastet und es gibt noch immer kein Abgestimmtes Vorgehen wie die Hausärzte eingebunden werden sollen
- Erste Öffnungen von Schulen und KiTas führen zu lokalen Ausbrüchen die die Zahlen punktuell hochtreiben...

Unter diesen Vorraussetzungen werden wir bis Mitte Mai weiterhin irgendwo zwischen 50-100 Rumdümpeln

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:29 (vor 51 Tagen) @ Raducanu


Sind "wenige Wochen" 3-4 (also bis Ostern) oder ehr doch "einige Wochen" 10-12 bis Pfingsten?
Folgendes Szenario:
- Nochmal Kälteeinbruch zu Ostern und dauerhaft schlechtes Wetter (Regen und Temp < 15°C) bis Ende April
- Schnelltests nicht in ausreichender Zahl verfügbar, da unklar ist, was bei einem positiven Test passieren soll
- Impfstoffverfügbarkeit steigt nach Ostern deutlich an, dann sind aber die Impfzentren ausgelastet und es gibt noch immer kein Abgestimmtes Vorgehen wie die Hausärzte eingebunden werden sollen
- Erste Öffnungen von Schulen und KiTas führen zu lokalen Ausbrüchen die die Zahlen punktuell hochtreiben...

Ja. Kann natürlich sein. Keiner kann in die Zukunft schauen.

Unter diesen Vorraussetzungen werden wir bis Mitte Mai weiterhin irgendwo zwischen 50-100 Rumdümpeln

Was aber durchaus tragbar wäre, wenn man es jetzt zügig schafft den vorhandenen Impfstoff zu verimpfen und dadurch insbesondere die Hochrisikogruppen zu schützen.
Dann wäre eine solche Inzidenz zu schaffen, auch ohne dass das Gesundheitssystem überfordert wird.

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:14 (vor 51 Tagen) @ markus

Tja. Dürfte schon daran scheitern, dass dann Gottesdienste nicht mehr möglich sind. Das werden unsere Fundamentalisten schon zu verhindern wissen.
Jetzt mal Scherz beiseite.
Solche Konzepte hätte man durchaus auch früher entwickeln können. Und nicht erst im 11. Monat der Pandemie.

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

Laakalo, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:05 (vor 51 Tagen) @ markus

Auch eine Möglichkeit Öffnungsperspektiven zu bieten

https://www.n-tv.de/panorama/RKI-praesentiert-eigenen-Stufenplan-article22380972.html

Sehr gut, gefällt mir

"ControlCovid" RKI präsentiert eigenen Stufenplan

JensHS @, Heinsberg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:07 (vor 51 Tagen) @ Laakalo

Finde ich auch gut. Wenn man das so steuern und umsetzen kann gerne.

Reihenfolge innerhalb der Priorisierungsgruppen

Mastermind_09 @, Hamburg, Dienstag, 23. Februar 2021, 23:34 (vor 52 Tagen) @ Fred789

Da hier ja Leute mit viel Ahnung unterwegs sind, wollte ich mal folgendes fragen, worauf ich im Netz keine Antwort finde. Wie entscheiden die Impfzentren eigentlich wer innerhalb von einer Prio Gruppe wann einen Termin bekommt?

Alphabetisch? Gibt es ein zufällig auswählendes Computerprogramn? Berücksichtigt man ob jemand relevante Vorerkrankungen hat oder schaut man aufs Alter?
Es macht ja schon einen Unterschied ob man Referendar ist oder kurz vor der Rente...

Lassen Sie mich durch ich bin Lehrer!

Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 24. Februar 2021, 05:47 (vor 51 Tagen) @ Mastermind_09

Würde mich auch mal interessieren, wie die sich dem IZ gegenüber ausweisen :-).. bringen die ihren Arbeitsvertrag mit?

Zu Deiner Frage, so ne tolle Software haben die nicht. Im EN Kreis und in Hagen schafft die Software nicht mal mehr Mehrfachtermine zu vermeiden..

Lassen Sie mich durch ich bin Lehrer!

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24. Februar 2021, 05:54 (vor 51 Tagen) @ Rupo

Die Anmeldung würde dann durch den Arbeitgeber erfolgen, so wie bei anderen Berufsgruppen auch.

Lassen Sie mich durch ich bin Lehrer!

Franke @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:10 (vor 51 Tagen) @ Habakuk

Die Anmeldung würde dann durch den Arbeitgeber erfolgen, so wie bei anderen Berufsgruppen auch.


Ich warte auf die Meldung, dass ein berechtigter Lehrer, der nicht will, seinen nicht berechtigten Bruder hingeschickt hat, der will.

Lassen Sie mich durch ich bin Lehrer!

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:15 (vor 51 Tagen) @ Franke

Der Schaden für die Gesellschaft wäre verschmerzbar.

Reihenfolge innerhalb der Priorisierungsgruppen

Philipp54 @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 00:30 (vor 52 Tagen) @ Mastermind_09

Da hier ja Leute mit viel Ahnung unterwegs sind, wollte ich mal folgendes fragen, worauf ich im Netz keine Antwort finde. Wie entscheiden die Impfzentren eigentlich wer innerhalb von einer Prio Gruppe wann einen Termin bekommt?

Alphabetisch? Gibt es ein zufällig auswählendes Computerprogramn? Berücksichtigt man ob jemand relevante Vorerkrankungen hat oder schaut man aufs Alter?
Es macht ja schon einen Unterschied ob man Referendar ist oder kurz vor der Rente...

Ich weiß eins. Der Hausarzt kann besser priorisieren als das Stück Papier, dass man zur Anmeldung an das Impfcenter schicken soll.
Wir haben ein sehr nettes Impfcenter hier, sehr geordnet und lt. Freund besser organisiert als ein Center im benachbarten NRW.
Im Ersteren gibt es jedenfalls Ersatzlisten für die Leute, die nicht abgesagt haben und es stehen dann andere Impfwilligw bereit. Wie man auf die Ersatzlisten kommen kann, versuche ich gerade heraus zufinden.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

FourrierTrans @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 22:18 (vor 52 Tagen) @ Fred789

Habe heute mal gegoogelt, ob man gebündelt aktuelle Zahlen bzgl. des Impffortschrittes weltweit findet. Die Zusammenfassung des ZDF scheint eigentlich recht informativ. Auffällig dabei, wie überschaubar die Zahlen und der Progress für Deutschland ist. Ich bin gespannt, wie man das aufholen will, da der Unterschied im Vergleich zu anderen Staaten ja wirklich sehr drastisch ist teilweise. Vergleichbar schlecht sind im Grunde nur andere EU-Staaten wie Frankreich und Italien.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfung-daten-100.html

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

tim86, Hamburg, Mittwoch, 24. Februar 2021, 04:50 (vor 51 Tagen) @ FourrierTrans

Vergleichbar schlecht sind im Grunde nur andere EU-Staaten wie Frankreich und Italien.


Deutschland hat sicherlich viel falsch gemacht. Es geht aber noch drastisch schlechter.
Australien hat z.B. bis jetzt nur 20 Impfungen gemacht, Neuseeland erst 100.
Japan hat 11.000 Impfungen gemacht, Kanada erst 1.5 Mio Impfungen.
Das sind alles Industrienationen, die viel schlechter da stehen, als wir(bis auf Kanada auch extrem).

Neben den ganzen fehlendern die wir und die EU gemacht haben, ist es nun mal ein riesen Problem das die USA kein Export erlauben. Dadurch ist das Angabot für die restliche Welt noch knapper.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Fire Kid, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:33 (vor 51 Tagen) @ tim86

Auch hierbei kann man Australien und Neuseeland nicht mit den restlichen Staaten vergleichen, da sie einfach den Laden für Monate dichtgemacht haben. Das sind derzeit so mit die Länder, die eine Impfung nicht wirklich nötig haben und daher auch erst spät damit begonnen haben.

Deutschland auf Platz 3 der Geimpften

Freyr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 23:57 (vor 52 Tagen) @ FourrierTrans

die schon beide Dosen erhalten haben, in absoluten Zahlen, vor Großbritannien. Israel und USA liegen vor uns

Deutschland auf Platz 3 der Geimpften

Fire Kid, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:34 (vor 51 Tagen) @ Freyr

Prozentual gesehen eine ganz andere Situation. Bürokratie und chaotische Organisation lassen grüßen.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Blarry @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 23:14 (vor 52 Tagen) @ FourrierTrans

Ist als Grafik aber auch fast so manipulativ wie die Tabelle von vor ein paar Tagen, in der Deutschland ganz unten stand, die jedoch mit Zwergpopulationen wie der Isle of Man und Guernsey aufgeblasen wurde. Auch in dem Link hat es schon seine Gründe, warum man nur zehn Zeilen gleichzeitig zu sehen bekommt.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Gargamel09 @, Dienstag, 23. Februar 2021, 22:28 (vor 52 Tagen) @ FourrierTrans

Habe heute mal gegoogelt, ob man gebündelt aktuelle Zahlen bzgl. des Impffortschrittes weltweit findet. Die Zusammenfassung des ZDF scheint eigentlich recht informativ. Auffällig dabei, wie überschaubar die Zahlen und der Progress für Deutschland ist. Ich bin gespannt, wie man das aufholen will, da der Unterschied im Vergleich zu anderen Staaten ja wirklich sehr drastisch ist teilweise. Vergleichbar schlecht sind im Grunde nur andere EU-Staaten wie Frankreich und Italien.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfung-daten-100.html

In Israel kann man sich jetzt schon in Bars impfen lassen - für jeden gibts dann noch ein Freigetränk.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 24. Februar 2021, 00:34 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Klopfer, Mittwoch, 24. Februar 2021, 00:41

In Israel kann man sich jetzt schon in Bars impfen lassen - für jeden gibts dann noch ein Freigetränk.

IKEA geht auch.

IKEA impft

Also ich finde das traumhaft. Gehst zu IKEA und lässt dich impfen.
Darfst sogar noch zwischen den Impfstoffen wählen, welcher dir besser passt.

Warum geht das In Deutschland nicht ?

Unsere Regierung ist ein Arschloch.

SGG
Klopfer

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Fire Kid, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:35 (vor 51 Tagen) @ Klopfer

Weil man nicht einmal die Impfzentren vollkriegt. Da werden momentan teilweise 15 bis 20 Prozent der Kapazitäten täglich abgerufen.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

bigfoot49 @, Leipzig, Mittwoch, 24. Februar 2021, 14:59 (vor 51 Tagen) @ Fire Kid

Ist aber schon ein Unterschied, ob jeder zum Impfen gehen könnte oder nur ausgewählte Gruppen.
Gruppe 1 darf, der Großteil darf aber nur Biontech/Moderna bekommen, nicht Astra.
Dann erzählen sie zB hier in Sachsen das jeden Tag x tausende Astra-Dosen nicht verimpft werden könnnen und noch Termine frei wären, die Webseite zur Terminvereinbarung weist aber aus, dass kaum Termine frei sind, was auch an den Lieferschwierigkeiten von Biontech (das war doch Anfang des Monats?) liegt.

Will auch nicht wissen, wieviele Gruppe 1 berechtigte Personen U80 bereits schon mit Biontech durch den Arbeitgeber geimpft worden sind und so auch schon wieder rausfallen.

Derweil kann man immer wieder lesen, dass Gruppe 1 Ü80 teilweise bis Anfang April erst dran sind und dazu wurde Gruppe 2 wurde nichtmal eingeladen (SZ Bericht).

Chaos allerorten.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Freyr @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 00:51 (vor 52 Tagen) @ Klopfer

Warum geht das In Deutschland nicht ?

Unsere Regierung ist ein Arschloch.

Das geht in 194 Staaten (99,5%) auch nicht. Dann wären alle Arschlöcher.
Warum klappt das in 193 Staaten neben Deutschland auch nicht?
das nun hier vorzuwerfen finde ich doch arg übertrieben

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:43 (vor 51 Tagen) @ Freyr

Warum geht das In Deutschland nicht ?

Unsere Regierung ist ein Arschloch.

Das geht in 194 Staaten (99,5%) auch nicht. Dann wären alle Arschlöcher.
Warum klappt das in 193 Staaten neben Deutschland auch nicht?
das nun hier vorzuwerfen finde ich doch arg übertrieben

Vielleicht weil er Deutschland mit anderen reichen und wirtschaftsstraken Ländern vergleicht und nicht irgendwelchen Entwicklungsländern?

Der Anspruch sollten ein anderer sein und da kann man durchaus etwas anderes erwarten.


Es gibt hier eigentlich nix mehr schön zu reden.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:57 (vor 51 Tagen) @ Foreveralone

Der Anspruch sollten ein anderer sein und da kann man durchaus etwas anderes erwarten.

"Beide schaden sich selbst: der, der zu viel verspricht und der, der zu viel erwartet."
Gotthold Ephraim Lessing

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:27 (vor 51 Tagen) @ Habakuk

Der Anspruch sollten ein anderer sein und da kann man durchaus etwas anderes erwarten.


"Beide schaden sich selbst: der, der zu viel verspricht und der, der zu viel erwartet."
Gotthold Ephraim Lessing

Ich weiß nicht, ob Kalendersprüche uns jetzt helfen...

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24. Februar 2021, 12:47 (vor 51 Tagen) @ Foreveralone

Das war nur ein sachter Wink mit den Zaunpfahl. Ich bin nicht unhöflich genug.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

Freyr @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:58 (vor 51 Tagen) @ Foreveralone

Auch in 99% der industrieländer ist es nicht anders. Es ist vollkommen gleich mit wem man das vergleicht

Manchmal habe ich den Eindruck dass es dir nur darum geht das schlechteste zu sehen und negatives überzubetonen

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

DerInDerInderin @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 00:47 (vor 52 Tagen) @ Klopfer

Warum geht das In Deutschland nicht ?

Das ist in der Bundesrepublik undenkbar. Zitat Kölns Oberbürgermeisterin Frau Reker im WDR Radio-Interview heute:

WDR:

Wie wäre es mit Wartelisten? Abends nochmal 2 Stunden Reste verimpfen. So wie in vielen anderen Ländern der Welt auch.

Reker:

Also in vielen anderen Ländern der Welt wird auch in irgendwelchen Einkaufszentren geimpft. Sowas ist in der Bundesrepublik ja undenkbar.

https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/das-thema-heute/corona-impfung-nrw-106.html

Also erstmal finde ich so eine Antwort auf die Frage mit der Warteliste schon eine Frechheit. Das dann aber noch direkt auszuschließen, ist auch wieder typisch deutsch...

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:33 (vor 51 Tagen) @ DerInDerInderin

Dabei ruft selbst der Vorsitzende der Stiko zu pragmatischen Vorgehen auf, um zu verhindern, dass Impfdosen liegenbleiben und die Lager vollmachen oder gar entsorgt werden müssen.

[ZDF]: Corona-Impfungen: Diese Länder liegen aktuell vorne

bigfoot49 @, Leipzig, Dienstag, 23. Februar 2021, 22:51 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Die sind ja auch viel weniger Leute!!!!!1111elf

Rezeptormangel könnte schwere COVID-19 Erk. auslösen

Fred789, Ort, Dienstag, 23. Februar 2021, 20:04 (vor 52 Tagen) @ Fred789

Das Fehlen oder der Mangel eines Rezeptors auf natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) könnte mit schweren Verläufen von COVID-19 verbunden sein.

Die Wissenschaftler folgern, dass diese genetischen Varianten in der NKG2C/HLA-E-Achse einen signifi­kanten Einfluss auf die Entwicklung von schweren SARS-CoV-2-Infektionen haben und helfen könnten, Patienten mit hohem Risiko für schwere COVID-19 zu identifizieren.

aerzteblatt.de

Falls zufällig jemand Attila Hildmann gesehen haben sollte ....

Ulrich @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:41 (vor 52 Tagen) @ Fred789

... Polizei und Staatsanwaltschaft würden sich über Hinweise freuen. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat Haftbefehl gegen ihn erlassen.

94% Rückgang der Krankenhausaufenthalte in Schottland nach der ersten Impfdosis

Schnippelbohne @, Bauernland, Dienstag, 23. Februar 2021, 16:54 (vor 52 Tagen) @ Fred789

mit AstraZeneca. BioNTech im Vergleich bei 85%

Spiegel

94% Rückgang der Krankenhausaufenthalte in Schottland nach der ersten Impfdosis

Tünn @, Zuhause, Dienstag, 23. Februar 2021, 18:51 (vor 52 Tagen) @ Schnippelbohne

mit AstraZeneca. BioNTech im Vergleich bei 85%

Spiegel

Der Spiegel ist so ein Drecksblatt geworden.

Erst Panik schüren, dann so ein Artikel.

Im Freundeskreis sind mittlerweile über zehn Personen mit AZ geimpft worden.

Alle leichte bis normale Beschwerden.

Bis auf einen. 41 Fieber und volles Programm.

Das ganze für 24 Stunden.

Heute Vormittag mit ihm telefoniert. Er sagte dass er selbst bei einer normalen Grippeimpfung 2-3 Tage tot war. Und das schon seit Jahrzehnten.

Er ist mit seinen 45 Jahren so ein Kandidat der wahrscheinlich mit Corona ins Krankenhaus gekommen wäre.

Er sagte mir, sobald ich die Möglichkeit habe, sollte ich sofort die Ärmel hoch krempeln.

94% Rückgang der Krankenhausaufenthalte in Schottland nach der ersten Impfdosis

TrainerFuxx @, Cosmopolit, Dienstag, 23. Februar 2021, 23:56 (vor 52 Tagen) @ Tünn

Der Spiegel ist doch schon lange die Bild Zeitung für Abiturienten ;)

youtu.be/xyJ76WRMC4A

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

Grigori, Ort, Dienstag, 23. Februar 2021, 17:47 (vor 52 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich habe hier vor ein paar Wochen geschrieben, dass ich die privatwirtschaftliche Produktion von Impfstoffen pervers finde und damit einiges an liberaler Empörung hervorgerufen.

Nun belegen Recherchen, dass die Behauptungen der privaten Pharmakonzerne, ihre exorbitanten Gewinne seien durch ihre privaten Forschungsaufwendungen gerechtfertigt, Bullshit ist.

Siehe: www.woz.ch/2107/coronaimpfung/ein-stoff-der-reich-macht

Die öffentliche Hand gibt also einen Haufen Kohle aus, um Grundlagenforschung zu betreiben, private Firmen patentieren die Ergebnisse und kassieren für Leistung, die sie nicht erbracht haben. Dass Biontech 54 € pro Dosis haben wollte aber anscheinend auch mit 16 € zufrieden sein kann, zeigt doch schon die ganze Perversion und Willkür dieser Veranstaltung. Die öffentliche Hand zahlt einen Haufen Kohle an ein paar Bonzen für Dinge, die eigentlich ihr bzw. uns gehören müssten.

Und wenn bald die ersten Tarifauseinandersetzungen z.B. im Gesundheitssektor beginnen, heißt es wieder, es sei keine Kohle da.

edit: das sollte eigentlich unter den Ausgangspost :(

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

Schnippelbohne @, Bauernland, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:58 (vor 51 Tagen) @ Grigori

In Deutschland fließt das Geld meist über die KfW. Die KfW geht über solche Finanzierungen auch Beteiligungen ein, siehe z.B. Curevac. An Curevac hat die KfW 17% erworben.

handelsblatt.com/technik/medizin/corona-impfung-biontech-erhaelt-vom-bund-bis-zu-375-millionen-euro-fuer-impfstoffentwicklung/26188636.html?ticket=ST-4685338-o7fvGRlAaDWfA1DhfNUI-ap1

Wenn Curevac im Wert steigt, z.B. wegen einer erfolgreichen Entwicklung und Vermarktung eines Covid-19-Impfstoffs, verkauft die KfW (üblicherweise) solche Anteile wieder und macht Gewinn.
Das ist nichts Ungewöhnliches. Die KfW ist in Deutschland an vielen Start Up-Unternehmen beteiligt wie ein ganz normaler Investor. In der Regel steigen sie in der Frühphase einer Firmengründung ein (seed investment), z.B. wenn ein Forschungsprojekt einer Uni verselbständigt wird, geben Starthilfe und steigen dann mittelfristig wieder aus. Grund solcher Investitionen: Förderung neuer Technologien und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Weil sie schon wieder raus sind, bevor z.B. ein medienträchtiger Börsengang stattfindet, nimmt man dieses Engagement des Bundes nicht so wahr. Aber unter dem Strich macht die KfW - und damit der Bund - mit solchen Anschubfinanzierungen durchaus auch Gewinne.
Die Investitionen in BioNTech und Curevac sind eher untypisch für die KfW, weil beide Firmen schon an der Börse sind, aber der gesellschaftliche Nutzen ist hier wohl ein plausibler Grund. Und wie gesagt ist das Geld nicht weg.

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

herrNick @, Dienstag, 23. Februar 2021, 18:24 (vor 52 Tagen) @ Grigori

Ich habe hier vor ein paar Wochen geschrieben, dass ich die privatwirtschaftliche Produktion von Impfstoffen pervers finde und damit einiges an liberaler Empörung hervorgerufen.

Nun belegen Recherchen, dass die Behauptungen der privaten Pharmakonzerne, ihre exorbitanten Gewinne seien durch ihre privaten Forschungsaufwendungen gerechtfertigt, Bullshit ist.

Siehe: www.woz.ch/2107/coronaimpfung/ein-stoff-der-reich-macht

Die öffentliche Hand gibt also einen Haufen Kohle aus, um Grundlagenforschung zu betreiben, private Firmen patentieren die Ergebnisse und kassieren für Leistung, die sie nicht erbracht haben. Dass Biontech 54 € pro Dosis haben wollte aber anscheinend auch mit 16 € zufrieden sein kann, zeigt doch schon die ganze Perversion und Willkür dieser Veranstaltung. Die öffentliche Hand zahlt einen Haufen Kohle an ein paar Bonzen für Dinge, die eigentlich ihr bzw. uns gehören müssten.

Ja, so richtig gut ist das nicht, aaaaber: die Grundlagenforschung hat vermutlich dafür gesorgt, dass jetzt überhaupt in so kurzer Zeit eine Entwicklung von Impfstoffen möglich war. Gut investiert finde ich. Und von Grundlagenforschung alleine ist noch keine weltweite Impfstoffversorgung aus dem Boden gestampft. Da braucht es entsprechende Unternehmen. Dass Big Pharma diese Verhandlungsposition versucht schamlos auszunutzen ist leider wenig überraschend.

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

Grigori, Ort, Dienstag, 23. Februar 2021, 18:31 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Ich habe hier vor ein paar Wochen geschrieben, dass ich die privatwirtschaftliche Produktion von Impfstoffen pervers finde und damit einiges an liberaler Empörung hervorgerufen.

Nun belegen Recherchen, dass die Behauptungen der privaten Pharmakonzerne, ihre exorbitanten Gewinne seien durch ihre privaten Forschungsaufwendungen gerechtfertigt, Bullshit ist.

Siehe: www.woz.ch/2107/coronaimpfung/ein-stoff-der-reich-macht

Die öffentliche Hand gibt also einen Haufen Kohle aus, um Grundlagenforschung zu betreiben, private Firmen patentieren die Ergebnisse und kassieren für Leistung, die sie nicht erbracht haben. Dass Biontech 54 € pro Dosis haben wollte aber anscheinend auch mit 16 € zufrieden sein kann, zeigt doch schon die ganze Perversion und Willkür dieser Veranstaltung. Die öffentliche Hand zahlt einen Haufen Kohle an ein paar Bonzen für Dinge, die eigentlich ihr bzw. uns gehören müssten.


Ja, so richtig gut ist das nicht, aaaaber: die Grundlagenforschung hat vermutlich dafür gesorgt, dass jetzt überhaupt in so kurzer Zeit eine Entwicklung von Impfstoffen möglich war. Gut investiert finde ich. Und von Grundlagenforschung alleine ist noch keine weltweite Impfstoffversorgung aus dem Boden gestampft. Da braucht es entsprechende Unternehmen. Dass Big Pharma diese Verhandlungsposition versucht schamlos auszunutzen ist leider wenig überraschend.

Dafür braucht es keine Unternehmen, sondern Forscher und Ressourcen. Der russische Sputnik-Impfstoff wurde doch auch von öffentlichen Institutionen entwickelt.

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

DomJay @, Köln, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:52 (vor 52 Tagen) @ Grigori
bearbeitet von DomJay, Dienstag, 23. Februar 2021, 20:03

Dafür braucht es keine Unternehmen, sondern Forscher und Ressourcen. Der russische Sputnik-Impfstoff wurde doch auch von öffentlichen Institutionen entwickelt.

könnte es daran liegen das a) keine privaten Unternehmen da waren die in Russland einen Impfstoff entwickeln hätten wollen
b) da der Staat als privatwirtschaftlicher Akteur agiert um auch an erhebliche Mengen an Divisen zu kommen?

Der andere Ansatz hat aber immerhin zu bald 5 verfügbaren Impfstoffen geführt. Wir hätten also einen einzelnen Fehlschlag komplett überwinden können. Und weil es 5 verschiedene Impfstoffe gibt kann sich keiner übermäßig die Taschen voll machen.

Ich finde das deutsche System allerdings sehr gut. Eine staatliche Grundlagenforschung die als Basis für die nachrangige private Umsetzung arbeitet. Nicht alles was man erforscht lohnt sich sofort, aber wenn es sich lohnt ist die Privatwirtschaft ein Garant für Innovation und auch dafür Sachen schnell und günstig umzusetzen.

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

majae, Muc, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:33 (vor 52 Tagen) @ Grigori

Dafür braucht es keine Unternehmen, sondern Forscher und Ressourcen. Der russische Sputnik-Impfstoff wurde doch auch von öffentlichen Institutionen entwickelt.

Du meinst damit die Impfstoffentwicklung ähnlich erfolgreich verlaufen wäre, wie die öffentliche Beschaffung des Impfstoffs?

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

herrNick @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:13 (vor 52 Tagen) @ Grigori

Ja, so richtig gut ist das nicht, aaaaber: die Grundlagenforschung hat vermutlich dafür gesorgt, dass jetzt überhaupt in so kurzer Zeit eine Entwicklung von Impfstoffen möglich war. Gut investiert finde ich. Und von Grundlagenforschung alleine ist noch keine weltweite Impfstoffversorgung aus dem Boden gestampft. Da braucht es entsprechende Unternehmen. Dass Big Pharma diese Verhandlungsposition versucht schamlos auszunutzen ist leider wenig überraschend.


Dafür braucht es keine Unternehmen, sondern Forscher und Ressourcen. Der russische Sputnik-Impfstoff wurde doch auch von öffentlichen Institutionen entwickelt.

Gibt es in Deutschland oder den USA diese öffentlichen Kapazitäten aktuell? Und ist es nicht einfach schneller, wenn große Pharmaunternehmen mit Erfahrung bei Massenproduktion das auf Basis ihrer vorhanden Infrastruktur aufbauen? Oder sprichst du von einer Utopie, die man in Deutschland Realität werden lassen sollte?

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:59 (vor 51 Tagen) @ herrNick

Ich versuche mal, auf alle drei Vorposter zu antworten.

Warum der russische Staat den Impfstoff entwickelt hat, ist doch unerheblich. Tatsache ist, dass sie sich nun nicht von reichen Privatleuten mit Quasi-Monopol abziehen lassen müssen.

Dass private Unternehmen per se besser funktionieren, als öffentliche, halte ich für eine Mär. Eine Reihe privater Impfstoffhersteller musste doch bereits ihre Imfzusagen nach unten korrigieren. So reibungslos wie man sich das vorstellt, funktioniert es also offensichtlich nicht.

Zumal der öffentliche Dienst auch deswegen so schlecht performt, weil er scheiße finanziert ist. Und das liegt unter anderem an solchen Fisimatenten, wie in meinem Ausgagsposting beschrieben.

Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, sieht in der Kürzungspolitik der vergangenen Jahrzehnte den entscheidenden Grund für die derzeitige Impfmisere, siehe: blaetter.de/ausgabe/2021/februar/die-corona-impfung-als-solidaritaetstest#_ftnref4

Mir ist es ein Anliegen, solche Missstände überhaupt erstmal anzusprechen und zu problematisieren. Ich finde es nämlich schwer erträglich, dass in dieser großen Krise die Löhne sinken aber manche Profite explodieren. Im Übrigen gebe ich folgendes zu bedenken: Letztes Jahr gab es in NRW einen Gesetzentwurf, mit dem man Krankenhauspersonal zur Arbeit zwingen wollte. Erst nach Protest wurde das zurückgerufen. Einen Gesetzentwurf, der Impfstoffhersteller zu irgendwas zwingt, habe ich nirgendwo gesehen. Stattdessen erteilt man ihnen quasi einen Blankoscheck.
Findet ihr das gut?

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:32 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Ich versuche mal, auf alle drei Vorposter zu antworten.

Warum der russische Staat den Impfstoff entwickelt hat, ist doch unerheblich. Tatsache ist, dass sie sich nun nicht von reichen Privatleuten mit Quasi-Monopol abziehen lassen müssen.

Das ist erheblich, denn in dem Fall ist Russland dieser Player. Es macht keinen Unterschied ob es BionTec ist oder Russland. Außer das ohne die privaten Unternehmen ein Staat mit geopolitischen Interessenten den Impfstoff hat. Die wollen nämlich nicht nur Geld sondern auch politische Ziele erreichen.

Und nochmal es ist weiterhin so, dass nicht jeder Impfstoff ein Erfolg geworden ist. Hätte man als Staat zB den Merck Impfstoff entwickelt wären wir jetzt komplett angeschmiert. Hätten wir nur Astrazeneca wären wir auch angeschmiert, weil alle älter als 65 raus wären und viele Menschen den Impfstoff ablehnen. Jetzt bekommen wir einen Impfstoff von BionTech der zum Glück funktioniert, einen von J&J der wahrscheinlich funktioniert und sogar nur eine Impfung benötigt.

Wenn ich mir dann noch angucke, wieviele Menschen weltweit inzwischen schon geimpft wurden, weil eben diese Privaten Unternehmen enorme Mengen liefern ist das nicht so schlecht.

Nehme ich die hier geposteten ZDF Informationen dazu kann man übrigens nicht von einem Monopol reden. 17 Phase III Impfstoffe ohne Zulassung, zumindest aus deutscher Sicht. Hab jetzt auch nicht die Phase II Impfstoffe gezählt, aber das sieht eher wie ein sich entwickelndes Polypol aus.

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

Grigori, Ort, Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:59 (vor 51 Tagen) @ DomJay

Mir geht es bei Russland nicht um den konkreten Fall, sondern nur um die Tatsache, dass es eben keines privaten Unternehmens bedarf, um zügig einen erfolgreichen Impfstoff zu entwickeln.

Im Übrigen versucht jeder Staat bzw. Staatenverbund, seine Interessen zu verfolgen. Da ist Russland nicht allein. Dass wir hier im Westen nur unseren Werten verpflichtet seien, sollte man in etwa so ernst nehmen, wie die #echteliebe beim BVB.

Dass private Unternehmen in der Lage sind, Vakzine herzustellen, habe ich auch nicht bestritten. Mir geht es um die Tatsache, dass Unternehmen profitorientiert sind und die Öffentlichkeit nun einen Haufen Kohle für etwas ausgibt, was zum größten Teil ihr gehören müsste, s. ursprünglich geposteter Artikel.

Impfstoffe: öffentliche Forschung, private Gewinne

DomJay @, Köln, Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:22 (vor 51 Tagen) @ Grigori

Dass private Unternehmen in der Lage sind, Vakzine herzustellen, habe ich auch nicht bestritten. Mir geht es um die Tatsache, dass Unternehmen profitorientiert sind und die Öffentlichkeit nun einen Haufen Kohle für etwas ausgibt, was zum größten Teil ihr gehören müsste, s. ursprünglich geposteter Artikel.

Das ist aber eine zu kurz gedachte Ansicht in meinen Augen. Der Staat ist, wie hier schon dargestellt, bei Grundlagenforschung oft dabei. Und das ist richtig so, denn nicht alles lohnt sich zu erforschen. Und ich finde das gut so.

Ab einem Gewissen Punkt steigt der Staat dann aus um den Markt seine Arbeit aufnehmen zu lassen. Im Fall dieses Impfstoffs sehe ich bald ein Polypol entstehen. Das erzeugt dann die bekannten Marktmechanismen, die zu besseren Ergebnissen führen als die staatlichen.

Zudem beantwortet es immer noch nicht die Frage danach, was wir tun würden hätten wir auf das falsche Pferd gesetzt. Weil, wenn der Staat etwas übernimmt, dann macht es i.d.R. kein privater Anbieter mehr.

Die nächste Frage wäre neben der Impfstoffentwicklung selbst auch die Herkunft der Zutaten für den Impfstoff. Soll das der Staat dann auch kontrollieren und was, wenn diese Zutaten in unserem Land nichtmal vorkommen? Wenden wir uns dann an...ja an wen wenn es keine Anbieter gibt?

Deutschland kommt mir vor wie eine Fußballmannschaft,

Franke @, Dienstag, 23. Februar 2021, 16:43 (vor 52 Tagen) @ Fred789

die in der Vorrunde (2020) ohne Offensive spielen musste und da, von den ersten und letzten Spielen abgesehen, ganz passabel verteidigt hat.

Nun hat die Rückrunde (2021) begonnen, endlich stehen Offensivspieler zur Verfügung und werden eingesetzt, aber es gelingt bisher nicht wie erhofft, die Spiele zu gestalten. Vorne keine Impftreffer, hinten nach wie vor Infektionsgefahr.

Deutschland kommt mir vor wie eine Fußballmannschaft,

Jos, Ort, Dienstag, 23. Februar 2021, 17:24 (vor 52 Tagen) @ Franke

Schöner Vergleich !
Ich kann es ein bisschen verstehen, dass wir bei der Impfbeschaffung nicht ganz vorne waren, aber es zeignet sich ja ab, dass wir die vorhandenen Dosen nicht verimpfen können und dass ist erbärmlich.

Deutschland kommt mir vor wie eine Fußballmannschaft,

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 16:49 (vor 52 Tagen) @ Franke

die in der Vorrunde (2020) ohne Offensive spielen musste und da, von den ersten und letzten Spielen abgesehen, ganz passabel verteidigt hat.

Nun hat die Rückrunde (2021) begonnen, endlich stehen Offensivspieler zur Verfügung und werden eingesetzt, aber es gelingt bisher nicht wie erhofft, die Spiele zu gestalten. Vorne keine Impftreffer, hinten nach wie vor Infektionsgefahr.

Leider wurden auch die falschen Spieler nominiert...

Deutschland kommt mir vor wie eine Fußballmannschaft,

Lattenknaller @, Madrid, Dienstag, 23. Februar 2021, 17:45 (vor 52 Tagen) @ Djerun

die in der Vorrunde (2020) ohne Offensive spielen musste und da, von den ersten und letzten Spielen abgesehen, ganz passabel verteidigt hat.

Nun hat die Rückrunde (2021) begonnen, endlich stehen Offensivspieler zur Verfügung und werden eingesetzt, aber es gelingt bisher nicht wie erhofft, die Spiele zu gestalten. Vorne keine Impftreffer, hinten nach wie vor Infektionsgefahr.


Leider wurden auch die falschen Spieler nominiert...

Sind es an der Stelle aber nicht eher die Fans (also zu Impfenden), die durch Pyros und Bierbecherwürfe aufs Feld (Absage von Impftermine weil "minderwertiger" Impfstoff) das Spiel behindern?
Weil, was ich gehört habe, ist die Spielstätte in gutem Zustand und die Mannschaften stehen bereit.

Deutschland kommt mir vor wie eine Fußballmannschaft,

Davja89 @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:09 (vor 52 Tagen) @ Lattenknaller

Die ganze Managementebene ist im Arsch. Da können die Spieler laufen und kämpfen wie sie wollen ... und daher völlig in Ordnung das die Fans pöbeln.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:39 (vor 52 Tagen) @ Fred789

War ja klar, dass sich die Polizei wieder übergangen fühlt:

stern.de/panorama/corona-impfung--polizeibeamte-fuehlen-sich-uebergangen-30390666.html

Ist es eigentlich so schwer zu verstehen, dass man es als wichtig ansieht, dass endlich wieder vernünftiger Unterricht für unsere Kinder startet? Eigentlich ein ziemlich erbärmliches Bild, was diese Polizeigewerkschaft da bietet.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Knorpelohr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 18:39 (vor 52 Tagen) @ simie

Mittlerweile bist du wirklich erbärmlich!
Hast du auch ne andere Platte ausser Schule auf, Schule auf, Schule auf.....
Man kann zur Polizei stehen wie man will, aber die Truppe hat jeden Tag mit allen möglichen Dödeln Kontakt und ist da einem hohen Risiko ausgesetzt und du laberst was von erbärmlich....

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

herrNick @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:28 (vor 52 Tagen) @ Knorpelohr

Mittlerweile bist du wirklich erbärmlich!
Hast du auch ne andere Platte ausser Schule auf, Schule auf, Schule auf.....
Man kann zur Polizei stehen wie man will, aber die Truppe hat jeden Tag mit allen möglichen Dödeln Kontakt und ist da einem hohen Risiko ausgesetzt und du laberst was von erbärmlich....

Naja, also Lehrer und Erzieher haben schon deutlich mehr Kontakte, das kann man wohl nicht bestreiten. Diese finden dann auch noch stundenlang in geschlossenen Räumen statt. Bei allem Respekt vor der Polizei kann ich mir beim besten Willen nicht daraus basteln warum sie vor Bildungseinrichtungen dran sein sollen.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Knorpelohr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:44 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Also Lehrer haben ja nun mal immer mit den gleichen Schülern Kontakt. Da dürfte bei Polizisten wohl ne Menge mehr an Kontakten zusammen kommen.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Dienstag, 23. Februar 2021, 20:38 (vor 52 Tagen) @ Knorpelohr

Also Lehrer haben ja nun mal immer mit den gleichen Schülern Kontakt. Da dürfte bei Polizisten wohl ne Menge mehr an Kontakten zusammen kommen.

Eher nicht. Es geht da um Risikokontakte mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Und die sind bei Polizisten dann doch nicht so häufig.
Zudem kommt hinzu, dass es auch um die Funktionsfähigkeit der Institutionen geht. Und da hat es halt mehr Folgen für die Institution, wenn sich ein Lehrer infiziert, als wenn sich ein Polizist Infiziert.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Knorpelohr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 21:48 (vor 52 Tagen) @ simie

Was für ein Kappes. Ein Polizist hat mit Sicherheit mehr Kontakte als ein Lehrer. Aha, ein infizierter Lehrer hat also mehr Auswirkungen als ein infizierter Polizist.
Na dann viel Spaß, wenn zb Polizeiwachen geschlossen werden, keine Einsätze mehr gefahren werden könnten.
Und warst du nicht immer derjenige der sich vehement gegen Schlussliessungen ausgesprochen hat, weil von da ja kaum bis wenig Risiko ausgehe ?
Demnach müssten Lehrer ja dann auch nicht in der Impfreihenfolge vorrücken.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:24 (vor 51 Tagen) @ Knorpelohr

Was für ein Kappes. Ein Polizist hat mit Sicherheit mehr Kontakte als ein Lehrer. Aha, ein infizierter Lehrer hat also mehr Auswirkungen als ein infizierter Polizist.

Ein Polizist hat also im normalen Einsatz mehr Risikokontakte? Das ist Schwachsinn!

Na dann viel Spaß, wenn zb Polizeiwachen geschlossen werden, keine Einsätze mehr gefahren werden könnten.

Und wieso sollte das geschehen? Machen die Gruppenkuscheln zwischen den Einsätzen? Wenn nicht, dürfte sich die Quarantäne auch auf nur wenige beschränken. Wenn eine ganze Wache in Quarantäne muss, dann nur, wenn es massive Verletzungen der Abstandsregeln gab.

Und warst du nicht immer derjenige der sich vehement gegen Schlussliessungen ausgesprochen hat, weil von da ja kaum bis wenig Risiko ausgehe ?

Nein. Das war ich nicht. Ist aber typisch, dass du die Aussagen komplett falsch gelesen und verstanden hast. Ich habe immer gesagt, dass die Schulen und Kitas nicht die überragende Bedeutung für die Verbreitung haben, wie von manchen behauptet wurde. Und dass man, aufgrund der Wichtigkeit dieser Institutionen ein gewisses Risiko eingehen muss.

Demnach müssten Lehrer ja dann auch nicht in der Impfreihenfolge vorrücken.

Doch. Es geht darum den Betrieb sicherzustellen. Ganz unabhängig davon, wo sich dann ein Lehrer angesteckt hat.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:06 (vor 52 Tagen) @ Knorpelohr

Die Truppe? Also selber Polizist?
Manche Polizisten haben Kontakt. Ja. Den haben aber zig Berufsgruppen.
Und dann muss man eben priorisieren. Und da kommen Polizisten tatsächlich eher weiter hinten. Da stehen andere Berufsgruppen zu Recht vor den Polizisten.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Knorpelohr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:22 (vor 52 Tagen) @ simie

Nö, kein Polizist.
Du Schüler oder Lehrer ?
Es geht vorrangig um Polizisten mit Bürgerkontakt.
Welche Berufsgruppen haben denn regelmäßig körperlichen Kontakt mit fremden Menschen?

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Ulrich @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:27 (vor 52 Tagen) @ Knorpelohr

Nö, kein Polizist.
Du Schüler oder Lehrer ?
Es geht vorrangig um Polizisten mit Bürgerkontakt.
Welche Berufsgruppen haben denn regelmäßig körperlichen Kontakt mit fremden Menschen?

Hausärzte?

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Argyle, Köln, Dienstag, 23. Februar 2021, 23:11 (vor 52 Tagen) @ Ulrich

Nö, kein Polizist.
Du Schüler oder Lehrer ?
Es geht vorrangig um Polizisten mit Bürgerkontakt.
Welche Berufsgruppen haben denn regelmäßig körperlichen Kontakt mit fremden Menschen?


Hausärzte?

Lieferanten? Supermarktmitarbeiter? Monteure? .......

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Knorpelohr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 19:47 (vor 52 Tagen) @ Ulrich

Sicherlich. Und die gehören für mich auch zu der Gruppe die prioritär geimpft werden sollte.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Dienstag, 23. Februar 2021, 20:35 (vor 52 Tagen) @ Knorpelohr

Und dann kommen dazu, Trommelwirbel(!), Erzieher und Grundschullehrer, die regelmäßigen und engen Kontakt mit Gruppen haben, von denen noch dazu die strikte Einhaltung der Kontaktregeln aufgrund ihres Alters (dies gilt insbesondere für Kita-Kinder) nicht erwartet werden kann. Und der Kontakt ist deutlich enger, als er im Normalfall bei Polizisten ist.
Und schon ist es klar, dass es gute Gründe gibt, Polizisten nicht ganz nach vorne zu setzen. Zumal im Infektionsfall eines Polizisten deutlich weniger Personen in Quarantäne müssen, als es bei Erziehern oder Lehrern der Fall ist.
Ich gehe jetzt davon aus, dass Polizisten in der Lage sind, die Regeln zu befolgen. Sollte ich sie in diesem Punkt überschätzen und in den Wachen geht es zwischen den Polizisten eher so zu wie in einer Kitagruppe, dann kann man ja noch einmal über diese Einstufung reden.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

DomJay @, Köln, Dienstag, 23. Februar 2021, 16:42 (vor 52 Tagen) @ simie

War ja klar, dass sich die Polizei wieder übergangen fühlt:

stern.de/panorama/corona-impfung--polizeibeamte-fuehlen-sich-uebergangen-30390666.html

Ist es eigentlich so schwer zu verstehen, dass man es als wichtig ansieht, dass endlich wieder vernünftiger Unterricht für unsere Kinder startet? Eigentlich ein ziemlich erbärmliches Bild, was diese Polizeigewerkschaft da bietet.

Wann wurden wir so ein kaltes unsoziales Land, dass man die Polizei so verabscheut? Eine der wenigen Gruppen, die nie geschlossen wurden die ihren Kopf für unsere Sicherheit hinhalten müssen und denen gestehst du nicht zu, dass sie die nicht vorhandene 3te Backe nicht auch noch freiwillig hin halten. Schäm dich.

Lehrer und Erzieher sind wichtig ja. Das heißt nicht, die die Polizeibeamten es nicht sind.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

Zico80 @, Dienstag, 23. Februar 2021, 20:36 (vor 52 Tagen) @ DomJay

War ja klar, dass sich die Polizei wieder übergangen fühlt:

stern.de/panorama/corona-impfung--polizeibeamte-fuehlen-sich-uebergangen-30390666.html

Ist es eigentlich so schwer zu verstehen, dass man es als wichtig ansieht, dass endlich wieder vernünftiger Unterricht für unsere Kinder startet? Eigentlich ein ziemlich erbärmliches Bild, was diese Polizeigewerkschaft da bietet.


Wann wurden wir so ein kaltes unsoziales Land, dass man die Polizei so verabscheut? Eine der wenigen Gruppen, die nie geschlossen wurden die ihren Kopf für unsere Sicherheit hinhalten müssen und denen gestehst du nicht zu, dass sie die nicht vorhandene 3te Backe nicht auch noch freiwillig hin halten. Schäm dich.

Lehrer und Erzieher sind wichtig ja. Das heißt nicht, die die Polizeibeamten es nicht sind.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Bei all den Skandalen, Diskriminierungen und Übergriffen auf Minderheiten wäre die Frage wirklich schwer zu beantworten. Aber Verachtung lese ich aus den Worten Deines Vorredners nicht, eher eine sehr negative Bewertung der polizeilichen Handlung mit Begründung. Und diese Bewertung kann ich zumindest nachvollziehen.

RKI (20.02): 9.164 Neuinfektionen - 490 neue Todesfälle

simie, Krefeld, Dienstag, 23. Februar 2021, 18:22 (vor 52 Tagen) @ DomJay

Nein. Ich muss mich nicht schämen.
Der Gewerkschafter der Polizei, Mertens, schon. Der will sich auf Kosten anderer, die derzeit wichtigere Funktionen haben, nach vorne drängeln.
Aber typisch, wie hier ein Polizeiphiler bei der geringsten Kritik gleich losledert und von der armen so belasteten Polizei laviert.
Vielleicht wäre es besser, Kritik auch mal anzunehmen?
Und noch etwas: Ich weiß nicht, ob es vor dem Hintergrund, dass die Polizei ihr latentes Gewalt- und Rechtsradikalenproblem nicht ansatzweise gelöst kriegt, so angebracht ist, von "kalter unsozialer Gesellschaft" zu sprechen. Das klingt dann nämlich eher nach einer Umkehrung der Realitäten.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Carpzov @, Dormagen, Dienstag, 23. Februar 2021, 10:37 (vor 52 Tagen) @ Fred789

n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Ist-das-der-Anfang-vom-Ende-der-Pandemie-article22380150.html

U.a. Südafrika mit 33%igen Rückgang der Neuinfektionen...

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Ulrich @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:48 (vor 51 Tagen) @ Carpzov

n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Ist-das-der-Anfang-vom-Ende-der-Pandemie-article22380150.html

Im Originaltext spricht Kluge von Anfang 2022.

https://www.aa.com.tr/en/europe/who-official-says-pandemic-to-end-at-beginning-of-2022/...

Ist N-TV zu dumm, um das zu verstehen oder geht man dort aktiv auf Dummenfang?

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Ulrich @, Dienstag, 23. Februar 2021, 16:42 (vor 52 Tagen) @ Carpzov

n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Ist-das-der-Anfang-vom-Ende-der-Pandemie-article22380150.html

U.a. Südafrika mit 33%igen Rückgang der Neuinfektionen...

Für mich sind einige Aussagen im Artikel ziemlich seltsam. Z.B. dass die Mutationen das Ende der Pandemie ankündigen würden. Zumindest die Varianten aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien sind aggressiver als das ursprüngliche Virus.

Was die Zahlen angeht, muss man sich sicherlich die einzelnen Staaten getrennt ansehen. In Europa haben Großbritannien, Irland und Portugal die Zahl der aktiven Infektionen mit teils drakonischen Mitteln herunter gedrückt. Und in Großbritannien sind mittlerweile vermutlich 35 bis 40 Prozent der Bevölkerung durch Impfung oder durchlaufene Erkrankung immun.

Und auch auf den anderen Kontinenten müsste man schauen, welche Maßnahmen wo ergriffen wurden, etc.

GB: D-Day 21.06.2021

Rupo @, Ruhrpott, Dienstag, 23. Februar 2021, 14:02 (vor 52 Tagen) @ Carpzov

Großbritannien macht was komplett verrücktes, es hat einen PLAN:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-02/grossbritannien-corona-lockdown-boris-johns...
8. März
29. März
12. April
17. Mai
21. Juni

mit:
Meilensteinen
Werte
Was passiert wen
etc.

völlig irre die Briten...

GB: D-Day 21.06.2021...gar nicht so unrealistisch

FourrierTrans @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 22:25 (vor 52 Tagen) @ Rupo

Großbritannien macht was komplett verrücktes, es hat einen PLAN:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-02/grossbritannien-corona-lockdown-boris-johns...
8. März
29. März
12. April
17. Mai
21. Juni

mit:
Meilensteinen
Werte
Was passiert wen
etc.

völlig irre die Briten...

Es scheint offenbar auch so zu sein, dass der erste "Shot" schon sehr hilfreich ist, asymptotische oder leichte Krankheitsverläufe zu forcieren und schwere auszuklammern. Zudem hat wohl schon jeder dritte Erwachsene in GB "den Ärmel mindestens einmal hochgekrempelt" (Zitat ZDF). Ich denke schon, dass diese Planung nicht völlig unrealistisch ist. Unrealistisch möge sie für Deutschland sein, bei der desaströsen Performance bzgl. des Impfens. Kann mir auch nicht vorstellen, wie man das bis Endes des Sommers in den Griff bekommen möchte, ohne dann wirklich 24/7 zu impfen, wenn genügend Impfstoff da ist. So ganz sicher bin ich mir auch nicht, ob die organisatorische Planung (fernab der aktuell fehlenden Impfstoffverfügbarkeit) so reibungslos funktionieren wird, dann eben derart großflächig und permanent impfen zu können. Das bisherige Krisenmanagement von EU und Berlin lässt daran zumindest mal Zweifel aufkommen.

GB: D-Day 21.06.2021

Lattenknaller @, Madrid, Dienstag, 23. Februar 2021, 15:08 (vor 52 Tagen) @ Rupo

Großbritannien macht was komplett verrücktes, es hat einen PLAN:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-02/grossbritannien-corona-lockdown-boris-johns...
8. März
29. März
12. April
17. Mai
21. Juni

mit:
Meilensteinen
Werte
Was passiert wen
etc.

völlig irre die Briten...

Kann man machen, ist aber viel hätte und Hoffnung dabei.
In Deutschland wären das aber 16 Pläne.
Und wenn auch nur ein "Meilenstein" mal um 2Tage verschoben würde, wäre das gleich in der öffentlichen und medialen Wahrnehmung ein Versagen und Skandal.
In einem Land, in dem Impfstoffe rumliegen, weil man auf das bessere wartet oder was auch immer was weiß ich, ist das mit dem Hoffnung machen schwer, weil selbst das kritisiert wird.

GB: D-Day 21.06.2021

Ulrich @, Dienstag, 23. Februar 2021, 16:49 (vor 52 Tagen) @ Lattenknaller

Der Hauptunterschied dürfte darin bestehen, dass in Großbritannien mehr als 25 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, und mehr als zehn Prozent haben eine Infektion bereits hinter sich.

Trotzdem kann auch in Großbritannien noch einiges schief gehen. Die junge und mittlere Generation ist noch nicht geimpft. Da ist die vollständige Schulöffnung durchaus mit Risiken behaftet.

GB: D-Day 21.06.2021

Blarry @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 21:42 (vor 52 Tagen) @ Ulrich

Trotzdem kann auch in Großbritannien noch einiges schief gehen.

Zum Glück hat man auf der Insel mit mittlerweile 120.000 Toten die Messlatte ziemlich niedrig gelegt, wenns darum geht, was noch alles schief und schiefer gehen könnte. Auf der Suche nach Vorbildern sollte man sich jenseits des Ärmelkanals besser nicht umschauen.

GB: D-Day 21.06.2021

simie, Krefeld, Dienstag, 23. Februar 2021, 20:42 (vor 52 Tagen) @ Ulrich

Der Hauptunterschied dürfte darin bestehen, dass in Großbritannien mehr als 25 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, und mehr als zehn Prozent haben eine Infektion bereits hinter sich.

Und da sollte man tatsächlich überlegen ob man das dortige Vorgehen übernimmt und auch erst einmal nur eine Dosis verimpft.
Gerade bei dem Astra Zeneca Impfstoff scheint ein langer Abstand sogar eher positive Wirkung zu haben.

GB: D-Day 21.06.2021

markus @, Dienstag, 23. Februar 2021, 15:18 (vor 52 Tagen) @ Lattenknaller

Ab dem 8. März dürfen sich wieder zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Das war hier die ganze Zeit möglich.

Ansonsten ist der Plan eher wenig aussagekräftig. Im Prinzip steht da nur: Wenn Corona weiter zurückgeht, machen wir nach und nach alles wieder offen. Das ist doch kein Plan, sondern einfach nur eine logische Schlussfolgerung.

GB: D-Day 21.06.2021

herrNick @, Dienstag, 23. Februar 2021, 15:36 (vor 52 Tagen) @ markus

Ab dem 8. März dürfen sich wieder zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Das war hier die ganze Zeit möglich.

Ansonsten ist der Plan eher wenig aussagekräftig. Im Prinzip steht da nur: Wenn Corona weiter zurückgeht, machen wir nach und nach alles wieder offen. Das ist doch kein Plan, sondern einfach nur eine logische Schlussfolgerung.

Es sind mehrere konkrete Bedingungen hinterlegt. Treffen die zu, wird gelockert sonst nicht. Das gibt den Menschen eine Perspektive.

Bei uns gibt es eine Zielinzidenzzahl, bei der 1. nicht ganz klar ist was passiert, wenn die gelockert wird und 2. die nach ca. 24 Stunden von denen, die sie mitgetragen haben oder vom Bundespräsident gleich mal wieder in Zweifel gezogen wird. Das gibt einem das Gefühl von Endlosigkeit.

GB: D-Day 21.06.2021

herrNick @, Dienstag, 23. Februar 2021, 15:03 (vor 52 Tagen) @ Rupo

Großbritannien macht was komplett verrücktes, es hat einen PLAN:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-02/grossbritannien-corona-lockdown-boris-johns...
8. März
29. März
12. April
17. Mai
21. Juni

mit:
Meilensteinen
Werte
Was passiert wen
etc.

völlig irre die Briten...

Klingt gut. Und lässt eben genug Spielraum, um zu bremsen, falls die Pandemie wieder schlimmer tobt. Ich glaube das so etwas sehr motivieren kann.

GB: D-Day 21.06.2021

JensHS @, Heinsberg, Dienstag, 23. Februar 2021, 15:24 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Und noch mehr demotivieren wenn es nicht klappt.
Dann steht in der B*** wieder: Politik hat versagt...

GB: D-Day 21.06.2021

herrNick @, Dienstag, 23. Februar 2021, 18:10 (vor 52 Tagen) @ JensHS

Und noch mehr demotivieren wenn es nicht klappt.

Glaube ich auch nicht, da ja von Anfang an transparent ist, was die Kriterien sind, um den Plan zu schieben.

GB: D-Day 21.06.2021

Fire Kid, Ort, Dienstag, 23. Februar 2021, 17:55 (vor 52 Tagen) @ JensHS

Das hat sie in Deutschland in den vergangenen Wochen und Monate eh schon.

Witzig

Laakalo, Ort, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:12 (vor 52 Tagen) @ Carpzov

n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Ist-das-der-Anfang-vom-Ende-der-Pandemie-article22380150.html

U.a. Südafrika mit 33%igen Rückgang der Neuinfektionen...

Während in Deutschland das Infektionsniveau stagniert,

Ich weiß gar nicht, ob die in den Redaktionen auch Menschen haben, die lineare Veränderungen und Verläufe anschauen.

Diese These lässt sich nur schließen, wenn man die KW06 als Basis nimmt um danach die Linie fortzuführen, ohne Berücksichtigung der bisherigen Verläufe der letzten Monate.

Wir werden es heute denke ich schon sehen, dass wir unter 5.000 Neuinfektionen (LW 6010) bleiben werden, somit wieder 17/18% Rückgang. Der Trend wurde mit KW06 nur verwischt, die Zahlen sinken weiterhin.

Witzig

Raducanu @, Sassenberg, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:36 (vor 52 Tagen) @ Laakalo

Das zeigt auch die Zahlen von ALM

[image]

Witzig

CLM @, Berlin, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:56 (vor 52 Tagen) @ Raducanu
bearbeitet von CLM, Dienstag, 23. Februar 2021, 12:02

Überzeugt mich noch nicht 100%ig. Ich will kein Mahner sein, im Gegenteil hab ich in den letzten Wochen stets leichte Zweifel an den Auswirkungen von B117 gezeigt, aber diese Zahlen erklären auf jeden Fall nicht vollständig den Anstieg der Zahlen in KW7, bzw. die niedrigeren Zahlen in KW6. Die Linearität, mit der die Positivrate in den letzten Wochen abgenommen hatte, ist auf jeden Fall durchbrochen.

Pro Woche waren das hier stets etwa 1 Prozentpunkt weniger. Immerhin ist jetzt die Positivrate nicht gestiegen, aber eben auch nur um 0,3 Prozentpunkte gefallen. Auch kann man nicht sagen, dass enorm viele Tests mehr durchgeführt wurden in KW7. (Gerade mal 30000 mehr - für eine gleichbleibende Linearität hätten es aber etwa 180000 mehr sein müssen - und sogar weniger wie in KW5). Es scheint wirklich so, dass B117 jetzt die "Kontrolle" übernimmt. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir kommende Woche weiter steigende Zahlen sehen.

Morgen veröffentlicht das RKI seine Tabelle zu den Testzahlen der vergangenen Woche. Sie wird aber vermutlich auch ähnliches aussagen.

Witzig

jniklast, Langenhagen, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:43 (vor 52 Tagen) @ CLM

Aber ein generell linearer Abstieg der Positivrate ist ja nicht möglich, sonst wären wir in ein paar Wochen im negativen Bereich...
Am Ende sind die Zahlen eine Kombination aus mehreren Effekten: weniger Tests (aufgrund der Wetterlage), neuen Testrichtlinien, extremen Wetterlagen (von sehr kalt zu sehr warm) und natürlich auch dem Ausbreiten der Mutationen. In welche Richtung wir tatsächlich steuern, lässt sich wohl eher nächste Woche sagen, wo die Vielzahl der Effekte sich auf darauf reduzieren sollten, dass die Mutationen die Mehrheit der Infektionen ausmachen.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 10:46 (vor 52 Tagen) @ Carpzov

n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Ist-das-der-Anfang-vom-Ende-der-Pandemie-article22380150.html

U.a. Südafrika mit 33%igen Rückgang der Neuinfektionen...

Das wäre wirklich zu schön um wahr zu sein.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

CLM @, Berlin, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:40 (vor 52 Tagen) @ Sascha

Ich würde da noch nicht drauf wetten. Es stimmt, dass die Werte weltweit zurückgehen. Aber der Zeitraum, auf den sich die Aussagen der WHO hier beziehen, liegt bei Mitte bis Ende Januar, Anfang Februar. Zu diesem Zeitpunkt hatte die britische Variante in vielen Ländern in Europa zum Beispiel eher noch eine geringe Ausbreitung, die in den letzten 2-3 Wochen aber stark angestiegen ist. Außerdem fallen die Zahleb weltweit gesehen zwar immer noch, aber nicht mehr so stark wie noch Ende Januar (damals so etwa 10-15% im 7-Tagesmittel, aktuell nur bei 3%, Tendenz eher fallend).

Es wäre schön, wenn der Artikel recht behielte, aber meines Erachtens sind die Entwicklungen der letzten 2-3 Wochen darin nicht berücksichtigt. In vielen europäischen Ländern stagnieren die Zahlen oder steigen sogar leicht. Noch ist es nicht überstanden. Aber es wäre natürlich schön, wenn es diese Entwicklung nähme.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

donotrobme @, Münsterland, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:46 (vor 52 Tagen) @ CLM

danke für die sachliche Einschätzung der Lage.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

todesbrei @, Copitz, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:00 (vor 52 Tagen) @ Sascha

Was sagt Karl Lauterbach dazu ?

KL: "Das wird ein super Sommer"

Zoon, Borussentraumland, Dienstag, 23. Februar 2021, 23:59 (vor 52 Tagen) @ todesbrei

Was sagt Karl Lauterbach dazu ?

SZ 08.01.21: www.sueddeutsche.de/leben/karl-lauterbach-corona-gesundheit-1.5167318?reduced=true

Bis dahin (also Jan bis Mrz 21) kommen leider noch die schlimmsten drei Monate der Pandemie.

Hans Kluge (WHO) warnt ja auch vor zu frühen Lockerungen:
"Im Moment ist da ein schmaler Grat zwischen der Hoffnung eines Impfstoffes und einem falschen Gefühl der Sicherheit (...). Zu häufig habe man gesehen, dass Staaten ihre Corona-Maßnahmen zu früh gelockert und man damit hart erarbeitete Errungenschaften wieder verloren habe. Angesichts der neuen Virus-Varianten müsse man alles daransetzen, Übertragungen zu verringern und zu verzögern".
Quelle: www.wienerzeitung.at/themen/sars-cov-2/2092606-WHO-warnt-vor-Mutationen-in-Europa.html

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Freyr @, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:22 (vor 52 Tagen) @ todesbrei

Er würde wahrscheinlich innerhalb von 3 Sekunden entdecken dass z.B. in Südafrika die Testanzahl um über 50% gesunken ist innerhalb eines Monats

Aber er mag ja auch wissenschaftlich fundierte Aussagen und keine persönlichen Angriffe gegen ihn. Daher....

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:35 (vor 52 Tagen) @ Freyr

Er würde wahrscheinlich innerhalb von 3 Sekunden entdecken dass z.B. in Südafrika die Testanzahl um über 50% gesunken ist innerhalb eines Monats

Aber er mag ja auch wissenschaftlich fundierte Aussagen und keine persönlichen Angriffe gegen ihn. Daher....

Wobei das Argument doch auch nur unter Einbeziehung der Impfstrategie wirklich bewertbar ist, oder? Wenn man in Südafrika z.B. grundsätzlich nur bei Symptomen testen würde, hätte das ja auch eine Aussage, wenn die Zahl der testwürdigen Fälle mit Symptom um 50 % gesunken wäre.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

todesbrei @, Copitz, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:27 (vor 52 Tagen) @ Freyr

Er würde wahrscheinlich innerhalb von 3 Sekunden entdecken dass z.B. in Südafrika die Testanzahl um über 50% gesunken ist innerhalb eines Monats

Aber er mag ja auch wissenschaftlich fundierte Aussagen und keine persönlichen Angriffe gegen ihn. Daher....

War ja keiner :-)

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

burz @, Lünen, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:38 (vor 52 Tagen) @ todesbrei

Er würde wahrscheinlich innerhalb von 3 Sekunden entdecken dass z.B. in Südafrika die Testanzahl um über 50% gesunken ist innerhalb eines Monats

Aber er mag ja auch wissenschaftlich fundierte Aussagen und keine persönlichen Angriffe gegen ihn. Daher....


War ja keiner :-)

Du magst es humorvoll gemeint haben. In Zeiten, in denen er sich aus Angst vor Übergriffen nicht mehr als Helfer in Impfzentren oder in der Öffentlichkeit zeigen kann, sollte man sich aber gut überlegen, wie man sich äußert.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

todesbrei @, Copitz, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:50 (vor 52 Tagen) @ burz

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

burz @, Lünen, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:56 (vor 52 Tagen) @ todesbrei

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.

Leute wie Altmeier haben zum gleichen Thema ähnliche Medienzeiten, aber weit weniger zu sagen. Die Nachfrage ist da und gewisse Schichten erreichst Du auch nur durch Omnipräsenz. Und genau diese Leute, die nicht regelmäßig Medien verfolgen gilt es zu erreichen.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 12:05 (vor 52 Tagen) @ burz

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.


Leute wie Altmeier haben zum gleichen Thema ähnliche Medienzeiten, aber weit weniger zu sagen. Die Nachfrage ist da und gewisse Schichten erreichst Du auch nur durch Omnipräsenz. Und genau diese Leute, die nicht regelmäßig Medien verfolgen gilt es zu erreichen.

Naja, die schauen aber in der Regel auch nicht Anne Will & Co.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

burz @, Lünen, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:20 (vor 52 Tagen) @ Sascha

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.


Leute wie Altmeier haben zum gleichen Thema ähnliche Medienzeiten, aber weit weniger zu sagen. Die Nachfrage ist da und gewisse Schichten erreichst Du auch nur durch Omnipräsenz. Und genau diese Leute, die nicht regelmäßig Medien verfolgen gilt es zu erreichen.


Naja, die schauen aber in der Regel auch nicht Anne Will & Co.

Bei WDR2 laufen Laschi und Lauti. Würde behaupten, dass es dieses Format nicht gäbe, wenn Lauterbach nicht überall zu sehen wäre. Dadurch ist er vielen Leuten erstmal ein Begriff, was dann auch die Aufmerksamkeit erhöht, wenn man beim zappen irgendwo hängen bleibt.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:42 (vor 52 Tagen) @ burz

Wenn du mit "gewisse Schichten" das meinst, als was ich das interpretiere, nämlich als die so bezeichneten bildungsfernen Schichten, glaube ich wirklich nicht, dass die durchs TV-Programm zappen, Lauterbach in einer Talkshow sehen, sich dann denken: "Hey, das ist doch der Lauti aus dem Radio" und sich dann eine Sendung mit Lauterbach, Wirtschaftleuten und Virologen angucken.

Ich will damit wirklich nichts gegen Lauterbach sagen, aber dieses Argument scheint mir schon arg künstlich.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

burz @, Lünen, Dienstag, 23. Februar 2021, 14:49 (vor 52 Tagen) @ Sascha

Wenn du mit "gewisse Schichten" das meinst, als was ich das interpretiere, nämlich als die so bezeichneten bildungsfernen Schichten, glaube ich wirklich nicht, dass die durchs TV-Programm zappen, Lauterbach in einer Talkshow sehen, sich dann denken: "Hey, das ist doch der Lauti aus dem Radio" und sich dann eine Sendung mit Lauterbach, Wirtschaftleuten und Virologen angucken.

Ich will damit wirklich nichts gegen Lauterbach sagen, aber dieses Argument scheint mir schon arg künstlich.

Mit gewissen Schichten meinte ich u.a. bildungsferne Schichten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der eine oder die andere durchaus alleine wegen seines Erscheinungsbildes bei ihm hängen bleiben. Die Auswahl des Programms ist bei vielen Menschen weitgehend beliebig. Da schaltet man in der Werbepause von Frauentausch vielleicht auch mal die ARD ein und bleibt bei diesem komischen Kauz aus dem Rheinland hängen.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 12:03 (vor 52 Tagen) @ burz

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.


Leute wie Altmeier haben zum gleichen Thema ähnliche Medienzeiten, aber weit weniger zu sagen. Die Nachfrage ist da und gewisse Schichten erreichst Du auch nur durch Omnipräsenz. Und genau diese Leute, die nicht regelmäßig Medien verfolgen gilt es zu erreichen.

Wenn die Beliebtheit einer Person - aus welchen Gründen auch immer - aufgrund medialer Überpräsenz aber stets weiter sinkt und umschlägt, sollte man diese Tendenzen schon auch erkennen und entsprechend reagieren. Zumal es nicht immer nur auf die Botschaft, sondern auch stets auf die Person ankommt, die etwas vermitteln will. Klopp könnte jeden Tag den Mahner geben, ohne dass das so sehr vielen so auf die Nerven gehen würde wie bei Karl L. Die Leute wollen gar nicht mehr erreicht werden von dem...

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

burz @, Lünen, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:25 (vor 52 Tagen) @ Djerun

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.


Leute wie Altmeier haben zum gleichen Thema ähnliche Medienzeiten, aber weit weniger zu sagen. Die Nachfrage ist da und gewisse Schichten erreichst Du auch nur durch Omnipräsenz. Und genau diese Leute, die nicht regelmäßig Medien verfolgen gilt es zu erreichen.


Wenn die Beliebtheit einer Person - aus welchen Gründen auch immer - aufgrund medialer Überpräsenz aber stets weiter sinkt und umschlägt, sollte man diese Tendenzen schon auch erkennen und entsprechend reagieren. Zumal es nicht immer nur auf die Botschaft, sondern auch stets auf die Person ankommt, die etwas vermitteln will. Klopp könnte jeden Tag den Mahner geben, ohne dass das so sehr vielen so auf die Nerven gehen würde wie bei Karl L. Die Leute wollen gar nicht mehr erreicht werden von dem...

Er ist unbeliebt, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Da kommt es m.E. in erster Linie auf den Inhalt und nicht auf die Häufigkeit an. Manche Leute wollen es schlichtweg nicht hören, dass Öffnungen definitv auch zu weiteren Todesfällen führen werden.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:38 (vor 52 Tagen) @ burz
bearbeitet von Djerun, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:45

Er ist unbeliebt, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Da kommt es m.E. in erster Linie auf den Inhalt und nicht auf die Häufigkeit an. Manche Leute wollen es schlichtweg nicht hören, dass Öffnungen definitv auch zu weiteren Todesfällen führen werden.

Ja, weil es ohne weitere Ausführungen und Abwägungen schlicht oberflächlich und manipulativ ist...

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

markus @, Dienstag, 23. Februar 2021, 14:55 (vor 52 Tagen) @ Djerun

Er ist unbeliebt, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Da kommt es m.E. in erster Linie auf den Inhalt und nicht auf die Häufigkeit an. Manche Leute wollen es schlichtweg nicht hören, dass Öffnungen definitv auch zu weiteren Todesfällen führen werden.


Ja, weil es ohne weitere Ausführungen und Abwägungen schlicht oberflächlich und manipulativ ist...

Tut er nur nicht. Einfach mal bei Twitter vorbeischauen oder eine ganze Sendung Lanz anschauen, statt nur Kurzinterviews zu beurteilen, die aufgrund zu geringer Sendezeit keine tieferen Details zulassen.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

burz @, Lünen, Dienstag, 23. Februar 2021, 14:44 (vor 52 Tagen) @ Djerun

Er ist unbeliebt, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Da kommt es m.E. in erster Linie auf den Inhalt und nicht auf die Häufigkeit an. Manche Leute wollen es schlichtweg nicht hören, dass Öffnungen definitv auch zu weiteren Todesfällen führen werden.


Ja, weil es ohne weitere Ausführungen und Abwägungen schlicht oberflächlich und manipulativ ist...

Du meinst, dass sich Lauterbach oberflächlich äußert? In jedem Medium?

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 15:26 (vor 52 Tagen) @ burz

Er ist unbeliebt, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Da kommt es m.E. in erster Linie auf den Inhalt und nicht auf die Häufigkeit an. Manche Leute wollen es schlichtweg nicht hören, dass Öffnungen definitv auch zu weiteren Todesfällen führen werden.


Ja, weil es ohne weitere Ausführungen und Abwägungen schlicht oberflächlich und manipulativ ist...


Du meinst, dass sich Lauterbach oberflächlich äußert? In jedem Medium?

Nein, so wie es von dir formuliert ist, wollen es "manche Leute nicht hören, dass Öffnungen definitiv zu weiteren Todesfällen führen werden". Weil es schlicht stark vereinfacht...

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Gargamel09 @, Dienstag, 23. Februar 2021, 12:09 (vor 52 Tagen) @ Djerun

Ist nicht böse gemeint, aber er sollte dann einfach auch mal hinterfragen wie oft er sich dazu äußert

Das Problem hat er sich teilweise auch selbst mit erschaffen. Er sollte seine Medienzeiten zurückschrauben.


Leute wie Altmeier haben zum gleichen Thema ähnliche Medienzeiten, aber weit weniger zu sagen. Die Nachfrage ist da und gewisse Schichten erreichst Du auch nur durch Omnipräsenz. Und genau diese Leute, die nicht regelmäßig Medien verfolgen gilt es zu erreichen.


Wenn die Beliebtheit einer Person - aus welchen Gründen auch immer - aufgrund medialer Überpräsenz aber stets weiter sinkt und umschlägt, sollte man diese Tendenzen schon auch erkennen und entsprechend reagieren. Zumal es nicht immer nur auf die Botschaft, sondern auch stets auf die Person ankommt, die etwas vermitteln will. Klopp könnte jeden Tag den Mahner geben, ohne dass das so sehr vielen so auf die Nerven gehen würde wie bei Karl L. Die Leute wollen gar nicht mehr erreicht werden von dem...

Das halte ich für ein Gerücht, dass Kloppo so derart beliebt ist. Es gibt mindestens 2 Fangruppierungen, mit Millionen von Fans, unter denen es viele gibt, denen schon ein Kommentar von Kloppo reicht.

Vielleicht könnte er für Impfungen Werbung machen, so selten wie er im TV auftaucht.

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 12:13 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Das halte ich für ein Gerücht, dass Kloppo so derart beliebt ist. Ich kenne mindestens 2 Fangruppierungen, mit Millionen von Fans, unter denen es viele gibt, denen schon ein Kommentar von Kloppo reicht.

Vielleicht könnte er für Impfungen Werbung machen, so selten wie er im TV auftaucht.

Zum einen sollte das auch mehr eine Verdeutlichung sein. Zum anderen spielen "Fangruppierungen" hier ja eine sehr untergeordnete Rolle am Gesamtgeschehen der Gesellschaft. Und es sind prinzipielle Gründe für die Ablehnung, keine gewachsenen aus der Situation heraus. Wenn Klopp mal irgendwann mit dem Vereinsfussball aufhören und Bundestrainer oder TV-Experte werden sollte, wird sich das dann auch schnell wieder legen mit dieser prinzipiellen Antipathie...;-)

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

donotrobme @, Münsterland, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:59 (vor 52 Tagen) @ burz

und warum man aus jedem halbsatz einen skandal macht

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:05 (vor 52 Tagen) @ todesbrei

Was sagt Karl Lauterbach dazu ?

Karl L. (also Kal-El) ist gerade auf einer wichtigen Mission...

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

todesbrei @, Copitz, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:16 (vor 52 Tagen) @ Djerun

Jap plant die persönlichen Einschränkungen um die Klimakrise zu bewältigen :-)

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Guido @, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:14 (vor 52 Tagen) @ Djerun

Was sagt Karl Lauterbach dazu ?


Karl L. (also Kal-El) ist gerade auf einer wichtigen Mission...

Talkshow in Johannesburg?

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Djerun @, Essen, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:22 (vor 52 Tagen) @ Guido

Was sagt Karl Lauterbach dazu ?


Karl L. (also Kal-El) ist gerade auf einer wichtigen Mission...


Talkshow in Johannesburg?

Querbindertagung globaler Asketen in Salzburg...

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Stevie, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:22 (vor 52 Tagen) @ Guido

Talkshow in Johannesburg?

Ich geh mir schon mal Popcorn holen... ;-)

Lehrer und Erzieher in NRW werden ab erster Märzhälfte gegen Corona geimpft

JensHS @, Heinsberg, Dienstag, 23. Februar 2021, 09:35 (vor 52 Tagen) @ Fred789

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/impfungen-lehrer-erzieher-nrw-102.html


Waere wie ich finde ein Schritt in die richtige Richtung um die Schulen und Kindergaerten offen zu lassen. Nur muessen die Lehrer usw auch willig sein sich impfen zu lassen.

Lehrer und Erzieher in NRW werden ab erster Märzhälfte gegen Corona geimpft

frei13 @, Dienstag, 23. Februar 2021, 10:06 (vor 52 Tagen) @ JensHS

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/impfungen-lehrer-erzieher-nrw-102.html


Waere wie ich finde ein Schritt in die richtige Richtung um die Schulen und Kindergaerten offen zu lassen. Nur muessen die Lehrer usw auch willig sein sich impfen zu lassen.

Die 68er Lehrergeneration müsste ja nun eigentlich schon allesamt in Pension sein. :)

Lehrer und Erzieher in NRW werden ab erster Märzhälfte gegen Corona geimpft

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:08 (vor 52 Tagen) @ frei13

Die 68er Lehrergeneration müsste ja nun eigentlich schon allesamt in Pension sein. :)

Wird wohl so sein, aber an Waldorfschulen wirst du den Impfstoff sicher nicht los.

SGG
Klopfer

Lehrer und Erzieher in NRW werden ab erster Märzhälfte gegen Corona geimpft

Ulrich @, Dienstag, 23. Februar 2021, 09:54 (vor 52 Tagen) @ JensHS

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/impfungen-lehrer-erzieher-nrw-102.html


Waere wie ich finde ein Schritt in die richtige Richtung um die Schulen und Kindergaerten offen zu lassen. Nur muessen die Lehrer usw auch willig sein sich impfen zu lassen.

Die Impfung ist ein richtiger Schritt. Auch dass man sich (zunächst?) auf Kindertagesstätten, Grundschulen, etc. beschränkt. Da ist die körperliche Nähe deutlich größer als in der Sekundarstufe.

Aber man sollte nicht vergessen, dass der Erreger trotzdem in den Klassen umgehen kann. Zahlen aus Sachsen, Österreich, etc. lassen befürchten, dass bei Kindern nur ein relativ kleiner Teil der Infektionen auch erkannt wird. Und die unerkannten Infektionen werden dann in die Familien getragen.

Das ganze ist ein großer Feldversuch. Das muss man so hart ausdrücken.

Lehrer und Erzieher in NRW werden ab erster Märzhälfte gegen Corona geimpft

Philipp54 @, Dienstag, 23. Februar 2021, 13:00 (vor 52 Tagen) @ Ulrich

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/impfungen-lehrer-erzieher-nrw-102.html


Waere wie ich finde ein Schritt in die richtige Richtung um die Schulen und Kindergaerten offen zu lassen. Nur muessen die Lehrer usw auch willig sein sich impfen zu lassen.


Die Impfung ist ein richtiger Schritt. Auch dass man sich (zunächst?) auf Kindertagesstätten, Grundschulen, etc. beschränkt. Da ist die körperliche Nähe deutlich größer als in der Sekundarstufe.

Aber man sollte nicht vergessen, dass der Erreger trotzdem in den Klassen umgehen kann. Zahlen aus Sachsen, Österreich, etc. lassen befürchten, dass bei Kindern nur ein relativ kleiner Teil der Infektionen auch erkannt wird. Und die unerkannten Infektionen werden dann in die Familien getragen.

Das ganze ist ein großer Feldversuch. Das muss man so hart ausdrücken.


Eltern und Erziehungsberechtige von Schul-/Kitakindern aus der Risikogruppe 3, sollten zeitgleich mit Lehrern und Erziehern geimpft werden. Ansonsten bleibt das Risiko, dass über die Kinder viel Leid und Tod in die Familie getragen werden kann.
Falls die Verimpfungen beim Hausarzt stattfinden, ist eine weitere Vermischung der Impfgruppen aus Prioritätsgründen möglich.

Andere Möglichkeit wäre die Aussetzung der Präsenzpflicht für diese Risikogruppe und legalisierten Kleingruppenunterricht.

Corona-Todeszahlen in den USA haben heute 500.000 überschritten

Schnippelbohne @, Bauernland, Montag, 22. Februar 2021, 22:59 (vor 53 Tagen) @ Fred789

Eine.halbe.Million

Quelle Johns Hopkins University

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, bedeutet das eine in etwa doppelt so hohe Corona-Sterblichkeit pro Einwohner wie in Deutschland.

B.1.1.7: Ansteckender oder länger ansteckend? Oder beides?

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 22:22 (vor 53 Tagen) @ Fred789

Ansteckender – oder nur länger ansteckend?

Es zeigt sich mal wieder, dass man noch deutlich zu wenig über diese Virus-Variante weiß.

Sollte sie tatsächlich vor allem länger ansteckend sein, dann müsste man mit verbesserten Teststrategien und ggf. angepassten Quarantäneregeln einiges erreichen können.

B.1.1.7: Ansteckender oder länger ansteckend? Oder beides?

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 22:29 (vor 53 Tagen) @ Ulrich

Die Quarantäneempfehlungen des RKI wurden bereits angepasst. Kontaktpersonen können ihre Quarantäne nicht mehr durch PCR-Test am 10. Tag verkürzen. Außerdem kann das lokale Gesundheitsamt einen Test vor Aufhebung der Quarantäne am 14. Tag anordnen.

B.1.1.7: Ansteckender oder länger ansteckend? Oder beides?

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 22. Februar 2021, 22:29 (vor 53 Tagen) @ Ulrich

Es gibt ein paar Fragen die beantwortet werden müssen. Aber je nachdem wie die Antworten ausfallen, könnte B117 sogar "nützlich sein".
Laut dem Graph ist B117 weniger Ansteckend, dafür aber deutlich länger (Spitzenviruslast ist geringer).
Wenn Schnelltests bei B117 schon früh anschlagen und ggf. sogar schon Symphome auftreten (zb an Tag 6) dann können Menschen mit Infektionen sich frühzeitig Isolieren. Ohne B117 ist es ja meistens schon zu Spät wenn die ersten Sympthome Auftreten

Vertrauen in GroKo bröckelt

Foreveralone @, Dortmund, Montag, 22. Februar 2021, 20:36 (vor 53 Tagen) @ Fred789

Vertrauen in GroKo bröckelt

Philipp54 @, Montag, 22. Februar 2021, 23:04 (vor 53 Tagen) @ Foreveralone

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-politik-in-deutschland-vertrauen-in-g...

Wenig überraschend.

Es gibt nächsten Monat 2 Landtagswahlen.
Kretschmann liegt noch vorne, sein Vorstoß bei Schulöffnungen war Wahlkampf.
Im Ländle wird weiter geklotzt, dass es besser/früher läuft mit weiteren Öffnungen.

Die Weinkönigin in RLP ist ins Bauerministerium gewechselt und der neue Spitzenkandidat der CDU liegt mit 2% in den Umfragen vor Malu Dreyer.
FDP bei 5 %.
SPD Grüne und FDP eh, progressiv bei Schulöffnungen.
Heute eingebremst von Merkel.

45:40

Rupo @, Ruhrpott, Montag, 22. Februar 2021, 21:26 (vor 53 Tagen) @ Foreveralone

'bröckelt' ist noch nett von Dir umschrieben :-)

45=kein oder wenig
40=groß oder sehr groß

das ist dann mal in der Mitte der Gesellschaft..

Vertrauen in GroKo bröckelt

FourrierTrans @, Dortmund, Montag, 22. Februar 2021, 20:56 (vor 53 Tagen) @ Foreveralone

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-politik-in-deutschland-vertrauen-in-g...

Wenig überraschend.

Ich denke, dass man einfach für knapp 12 Monate "Kampferfahrung" zu wenig Lösungen bzw. Strategien abseits vom Impfstoff anbieten kann. Ich könnte mir vorstellen, dass die Spitzenpolitik relativ früh auf den Joker "Impfstoff" gesetzt hat und nun selbst etwas überrumpelt ist, dass die ganze Thematik länger dauert als geplant. Wenn man nach einem Jahr Pandemie, als Beispiel, immer noch den Rat "alle 10 Minuten Stoßlüften" in Sachen Schule gibt, dann fragt man sich schon, ob wir in Somalia oder in Deutschland leben. Hinzu kommt ein derart schlechtes Kommunikationsmanagement, dass selbst ein aktiv interessierter Bürger irgendwann schlicht nicht mehr zugehört hat.

[FAZ]: Keine Schnelltests für alle von März an

FourrierTrans @, Dortmund, Montag, 22. Februar 2021, 20:22 (vor 53 Tagen) @ Fred789

Leider gibt es auch weiterhin keine sinnvoll durchdachte Strategie zu potenziellen Schnelltests.
Kann man nur hoffen, dass die Impfungen bald anlaufen und nicht ähnlich lax mit Commitments von versprochenen Deadlines umgegangen wird.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/keine-schnelltests-fuer-alle-von-maerz-an-17...

[FAZ]: Keine Schnelltests für alle von März an

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 22:26 (vor 53 Tagen) @ FourrierTrans

Leider gibt es auch weiterhin keine sinnvoll durchdachte Strategie zu potenziellen Schnelltests.
Kann man nur hoffen, dass die Impfungen bald anlaufen und nicht ähnlich lax mit Commitments von versprochenen Deadlines umgegangen wird.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/keine-schnelltests-fuer-alle-von-maerz-an-17...

Ich frage mich eh, was die Tests nach dem Schrotschussprinzip bringen sollen. Lieber systematisch dort testen, wo die Ansteckungsgefahr aktuell groß ist. Z.B. in Schulen. Und dort nicht nur Lehrer, sondern regelmäßig auch die Schüler.

[FAZ]: Keine Schnelltests für alle von März an

garypaul, Unna, Montag, 22. Februar 2021, 23:07 (vor 53 Tagen) @ Ulrich

Leider gibt es auch weiterhin keine sinnvoll durchdachte Strategie zu potenziellen Schnelltests.
Kann man nur hoffen, dass die Impfungen bald anlaufen und nicht ähnlich lax mit Commitments von versprochenen Deadlines umgegangen wird.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/keine-schnelltests-fuer-alle-von-maerz-an-17...


Ich frage mich eh, was die Tests nach dem Schrotschussprinzip bringen sollen. Lieber systematisch dort testen, wo die Ansteckungsgefahr aktuell groß ist. Z.B. in Schulen. Und dort nicht nur Lehrer, sondern regelmäßig auch die Schüler.

Exakt, aber evtl. haben einige Politiker dann Angst das Schulen doch problematischer sind als immer behauptet.

Wenn es so wäre, sollte man es dann auch akzeptieren und nicht krampfhaft versuchen sich die Situation schön zu wünschen.

Nehme mich da gar nicht aus, habe ebenfalls lange für Präsenzunterricht plädiert, nur leider gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht so viele Studien.

Wenn die Schulen jetzt wieder schließen müssen, bevor es überhaupt zum Voll-Präsenzunterricht kommt, haben wir ein totales Chaos.

Nervig ist einfach, du hast permanent Aussagen und Studien, die anscheinend "belegen" das Schulen wohl doch "gleichwertig" am Infektionsgeschehen beteiligt sind.
Warum auch nicht? Ist ja auch ziemlich logisch, wären da nicht permanent andere Aussagen getätigt worden.
Gut, da gab es wohl übergeordnete Gründe für, nur falls diese https://www.news4teachers.de/2021/02/virologin-brinkmann-das-hinausschieben-von-entscheidungen-wie-schulschliessungen-im-herbst-hat-in-deutschland-30-000-menschenleben-gekostet/ Aussage stimmen sollte, hat man aber sicher ein Problem.
Also ich möchte definitiv keine Mitschuld an solchen Zahlen tragen.

[FAZ]: Keine Schnelltests für alle von März an

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 22:40 (vor 53 Tagen) @ Ulrich

So ist es. Widerstand kam insbesondere von den Gesundheitsämtern, da es kein Konzept gibt, was mit den zahlreichen (und eben oft auch falsch) positiven Testergebnissen geschehen soll.
Überhaupt ist das so eine niedliche Vorstellung, dass man das ganze Volk einfach nur mit irgendwelchen halbgaren Tests überschütten muss, schon hat man eine tolle Strategie. Wie auch schon an anderen Stellen hat man es versäumt, zunächst mal ein regionales wissenschaftlich begleitetes Projekt zu starten, bevor man sowas auf die gesamte Nation loslässt.

[FAZ]: Keine Schnelltests für alle von März an

madball, 4,8km zum Anstoßkreis, Dienstag, 23. Februar 2021, 10:10 (vor 52 Tagen) @ Habakuk

Gibt es den belastbare Zahlen, wie viele falsch positive Ergebnisse durch Schnelltests kommen?

Servus TV Reportage gestern

Acker, Dortmund, Montag, 22. Februar 2021, 19:31 (vor 53 Tagen) @ Fred789

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w11/

Servus TV Reportage gestern

markus @, Montag, 22. Februar 2021, 21:57 (vor 53 Tagen) @ Acker

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w11/

Jo. Wenn etwas auf dem Sender von Mateschitz läuft, dann ist das garantiert Spitzenjournalismus.

Servus TV Reportage gestern

garypaul, Unna, Montag, 22. Februar 2021, 21:48 (vor 53 Tagen) @ Acker

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w1

Bei dem Sender ist leider gar nichts empfehlenswert...

Servus TV Reportage gestern

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 22:43 (vor 53 Tagen) @ garypaul

Doch. In Kürze läuft dort "Clockwise" mit John Cleese.
Right!

Servus TV Reportage gestern

garypaul, Unna, Montag, 22. Februar 2021, 23:11 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

Doch. In Kürze läuft dort "Clockwise" mit John Cleese.
Right!

Im Original? Dann gebe ich dir recht.

Servus TV Reportage gestern

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 23:16 (vor 53 Tagen) @ garypaul

Nein, in der österreichischen Synchronisation mit der Stimme von Karl Markovicz. (Stimmt zwar nicht, wäre aber bestimmt leiwand.)

Servus TV Reportage gestern

garypaul, Unna, Montag, 22. Februar 2021, 23:23 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

Nein, in der österreichischen Synchronisation mit der Stimme von Karl Markovicz. (Stimmt zwar nicht, wäre aber bestimmt leiwand.)

Markovics, wäre ok für mich, aber trotzdem geht nur das Original, wie alles von John Cleese oder den Python's.

Servus TV Reportage gestern

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 21:55 (vor 53 Tagen) @ garypaul

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w1


Bei dem Sender ist leider gar nichts empfehlenswert...

Es ist vermutlich ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass es ein gleichnamiges Toilettenpapier gibt ;-)

Servus TV Reportage gestern

Acker, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 14:18 (vor 52 Tagen) @ Ulrich

Und genau darum geht es in der Reportage. Die verulrichisierung der Debatte und Gesellschaft.
q.e.d.

Servus TV Reportage gestern

Ulrich @, Dienstag, 23. Februar 2021, 14:24 (vor 52 Tagen) @ Acker

Und genau darum geht es in der Reportage. Die verulrichisierung der Debatte und Gesellschaft.
q.e.d.

Halt einfach mal die Klappe, wenn Du nichts qualifiziertes zu sagen hast.

Also halt quasi immer den Mund.

Servus TV Reportage gestern

garypaul, Unna, Montag, 22. Februar 2021, 22:37 (vor 53 Tagen) @ Ulrich

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w1


Bei dem Sender ist leider gar nichts empfehlenswert...


Es ist vermutlich ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass es ein gleichnamiges Toilettenpapier gibt ;-)

Lol, nicht schlecht.

Servus TV Reportage gestern

simie, Krefeld, Montag, 22. Februar 2021, 20:33 (vor 53 Tagen) @ Acker

Servus TV? Nach allem, was ich von dem Sender weiß, kann ich mir nicht vorstellen, dass die was vernünftiges hinkriegen.

Servus TV Reportage gestern

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 20:18 (vor 53 Tagen) @ Acker

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w11/

Beim Red-Bull-Sender laufen regelmäßig Leute wie Sucharit Bhakdi in Sendungen wie "Corona - Nur ein Fehlalarm?" auf. Leute, die nach Meinung aller ernst zu nehmenden Fachleute Unsinn erzählen.

Das muss man sich nun wirklich nicht antun.

Servus TV Reportage gestern

Jens, Dortmund, Montag, 22. Februar 2021, 20:15 (vor 53 Tagen) @ Acker
bearbeitet von Jens, Montag, 22. Februar 2021, 20:20

Durchaus empfehlenswert.

Äh, nein. Wenn so ein Schmutz schon mit "RKI-Merkel-Linie" angekündigt, ist das sicher alles möglich, nur nicht empfehlenswert.

Servus TV Reportage gestern

Foreveralone @, Dortmund, Montag, 22. Februar 2021, 19:55 (vor 53 Tagen) @ Acker

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w11/

Sorry, ich bin mit gewissen politischen Entscheidungen absolut nicht im Reinen, aber ich finde die Reportage höchst zweifelhaft.

Servus TV Reportage gestern

BukausmTal @, Wuppertal, Montag, 22. Februar 2021, 20:10 (vor 53 Tagen) @ Foreveralone

Die Diskussionsrunden bei Servus TV habe ich vor Monaten mehrmals geguckt.
Da war das Kräfteverhältnis so, dass mehrere Coronaleugner und Maßnahmengegner -mit einem der ihren als Moderator- mit maximal einer Person zusammen geredet haben, die sich an wissenschaftlichen Erkentnissen orientierte.
Mit dabei ganz vorne Querfuzziguru Bhakdi.
Um zu wissen, wie die ticken, mal ganz gut, aber nach drei Malen reichte mir das auch.

Servus TV Reportage gestern

Gargamel09 @, Montag, 22. Februar 2021, 19:57 (vor 53 Tagen) @ Foreveralone

Über den Umgang mit Leuten, die Corona nicht nur auf RKI-Merkel-Linie wahrnehmen. Durchaus empfehlenswert.

https: //www.servustv.com/videos/aa-26fsegu4w1w11/


Sorry, ich bin mit gewissen politischen Entscheidungen absolut nicht im Reinen, aber ich finde die Reportage höchst zweifelhaft.

3.Welle oder 3.Weg...;)

Wenn der Reichssender aus Österreich eine Reportage mit politischem Hintergrund sendet, sollte man besser nicht auf Play drücken.

WDR : Frau Gebauer

Rupo @, Ruhrpott, Montag, 22. Februar 2021, 18:54 (vor 53 Tagen) @ Fred789

1. Zu Test in Schulen :
a) wir wissen nichts über Qualität
b) wir wissen nichts über Quantität

2. Zu Impfung :
a) wir werden es in NRW prüfen und schnell umsetzen, wenn XYZ.

3. Zu Luftfilter :
a) warum es nicht klappt kann ich Ihnen auch nicht sagen

Uff..

WDR : Frau Gebauer

Philipp54 @, Montag, 22. Februar 2021, 20:44 (vor 53 Tagen) @ Rupo

1. Zu Test in Schulen :
a) wir wissen nichts über Qualität
b) wir wissen nichts über Quantität

2. Zu Impfung :
a) wir werden es in NRW prüfen und schnell umsetzen, wenn XYZ.

3. Zu Luftfilter :
a) warum es nicht klappt kann ich Ihnen auch nicht sagen

Uff..

Sind genauso unbeliebt wie AZ

Gehören in den Keller und hinter die Turnmatten.
Für Klassenräume mit Fenster gibt es keine Antragsformulare, bzw. Förderungen

apropos "Abschlussklassen"

Thomas, Montag, 22. Februar 2021, 20:33 (vor 53 Tagen) @ Rupo

das hat NRW einfach mal im Bereich Gymnasium erweitert. Kleiner Satz mittendrin:

Da die Leistungen auch der Schülerinnen und Schüler, die sich derzeit in der Qualifikationsphase 1 befinden, bereits in die Gesamtbewertung für ihr Abitur einfließen, wird auch ihnen die Rückkehr in einen Präsenzunterricht ermöglicht.

https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-2...

apropos "Abschlussklassen"

garypaul, Unna, Montag, 22. Februar 2021, 21:29 (vor 53 Tagen) @ Thomas

das hat NRW einfach mal im Bereich Gymnasium erweitert. Kleiner Satz mittendrin:

Da die Leistungen auch der Schülerinnen und Schüler, die sich derzeit in der Qualifikationsphase 1 befinden, bereits in die Gesamtbewertung für ihr Abitur einfließen, wird auch ihnen die Rückkehr in einen Präsenzunterricht ermöglicht.

https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-2...


Ist aber schon seit dem 11.02.2021 bekannt, wurde den Schulen per mail mitgeteilt, man möchte halt auch dort ein paar zusätzliche Noten im Präsenzunterricht "anlegen".

Unterricht für Q1 und Q2 Klassen laufen bei uns unter Nutzung der kompletten Stundenpläne, d.h. inklusive aller Fachlehrer.

Zusätzlich SuS verteilt auf verschiedene Etagen und noch einmal geteilt in verschiedene Räume.

Kleiner Nachteil natürlich für die Stufen im Distanzunterricht, Unterricht dort dementsprechend eingeschränkter.

Ist aber absolut fair so.

Aktueller Stand Abi Prüfungen NRW 2021.
Weitere Anpassungen seitens des Schulministeriums können noch vorgenommen werden.
Also wie zu erwarten war, Bedingungen sehr fair, da kann man nicht klagen.

Das Land NRW hat aufgrund der durch die Corona-Pandemie erforderlichen Phasen des Distanzunterrichts im vergangenen und aktuellen Schuljahr die Abiturprüfungen 2021 angepasst.

Zum einen wird es nach den Osterferien noch 9 Tage Unterricht in den Abiturfächern geben.

Zum anderen sind die Abituraufgaben individueller an die tatsächlich vermittelten Inhalte in den einzelnen Schulen angepasst: Die Auswahlmöglichkeiten der Lehrkräfte oder Schüler*innen wurden erhöht bzw. wird diese in zusätzlichen Fächern ermöglicht. Dadurch kann die Fachlehrkraft Aufgaben verstärkt aus den Themenbereichen wählen, die im regulären Präsenzunterricht behandelt wurden oder die Schüler*innen können – ihren Stärken entsprechend – besser auswählen. Dies ist sinnvoller als generelle Anpassungen, da die Stoffverteilung innerhalb der Qualifikationsphase von Schule zu Schule variiert, wodurch jeweils andere Themen in den Distanzphasen behandelt wurden.

apropos "Abschlussklassen"

chief wiggum @, Dienstag, 23. Februar 2021, 08:23 (vor 52 Tagen) @ garypaul

Die 9 Tage Verlängerung wurden aber schon Anfang des Schuljahres bekannt gegeben und sollten den Unterrichtsausfall vom Frühjahr 2020 kompensieren.

In Nürnberg gibt es seit heute Wechselunterricht in den Schulen und eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas

Franke @, Montag, 22. Februar 2021, 20:40 (vor 53 Tagen) @ Thomas

Ab morgen wieder Rückkehr zu Distanzunterricht und Notbetreuung in Kitas. Die Inzidenz steigt wieder an.

WDR : Frau Gebauer

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 19:02 (vor 53 Tagen) @ Rupo

Na sowas. Dabei ist Frau Gebauer doch in der FDP. Deren Bundesvorsitzender fordert ja immer "intelligente Lösungen". Die verrät er uns aber erst, wenn er Bundeskanzler ist.

WDR : Frau Gebauer

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 20:25 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

Na sowas. Dabei ist Frau Gebauer doch in der FDP. Deren Bundesvorsitzender fordert ja immer "intelligente Lösungen". Die verrät er uns aber erst, wenn er Bundeskanzler ist.

Der gute Christian Lindner hat definitiv zu viele Katastrophen-Blockbuster gesehen. Da findet jeweils der geniale Wissenschaftler fünf Minuten vor Spielfilmende die Lösung, die das Problem einfach und effektiv beseitigt. Aber leider ist das Leben kein Film.

WDR : Frau Gebauer

DemGünterseinFrisör @, Montag, 22. Februar 2021, 19:43 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

Watt weiss ich denn, watt in dem sein Hundehirn vor sich geht... :-)

Eins weiss ich aber sicher: Wenn er von "intelligenten Lösungen" spricht, dann denkt er garantiert nicht an Yvonne Gehbauer...

Und dat, wo der Gerd Gehbauer einer vonne besten Orthopäden is...

WDR : Frau Gebauer

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 19:57 (vor 53 Tagen) @ DemGünterseinFrisör

Der beste aller Orthopäden ist aber als Arzt immer noch sch... also nicht so gut.

And now something completely different

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 18:12 (vor 53 Tagen) @ Fred789

"Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London."

So zu lesen im Liveblog von tagesschau.de.

Auf so ein Szenario dürfen auch wir uns irgendwann einstellen, wenn auch sicher nicht im Juni. Wenn jeder, der möchte, auch eine Impfung bekommen hat, dann werden alle Einschränkungen fallen. Ich bin gespannt, wie viele Menschen dann gern noch ungeimpft sein möchten.

And now something completely different

Fred789, Ort, Montag, 22. Februar 2021, 20:34 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

"Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London."

So zu lesen im Liveblog von tagesschau.de.

Auf so ein Szenario dürfen auch wir uns irgendwann einstellen, wenn auch sicher nicht im Juni. Wenn jeder, der möchte, auch eine Impfung bekommen hat, dann werden alle Einschränkungen fallen. Ich bin gespannt, wie viele Menschen dann gern noch ungeimpft sein möchten.

Frag da mal alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die sich nicht impfen lassen können. Und die 30%, bei denen AZ nicht wirkt, werden genauso glücklich sein. Wenn sich 10 Millionen mit AZ impfen lassen, dann wird dies bei 3 Millionen nicht wirken.

And now something completely different

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 23. Februar 2021, 11:06 (vor 52 Tagen) @ Fred789

"Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London."

So zu lesen im Liveblog von tagesschau.de.

Auf so ein Szenario dürfen auch wir uns irgendwann einstellen, wenn auch sicher nicht im Juni. Wenn jeder, der möchte, auch eine Impfung bekommen hat, dann werden alle Einschränkungen fallen. Ich bin gespannt, wie viele Menschen dann gern noch ungeimpft sein möchten.


Frag da mal alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die sich nicht impfen lassen können. Und die 30%, bei denen AZ nicht wirkt, werden genauso glücklich sein. Wenn sich 10 Millionen mit AZ impfen lassen, dann wird dies bei 3 Millionen nicht wirken.

Das ist schlichtweg falsch, weil sich erst gar nicht alle 10 Millionen mit dem Virus anstecken würden.

And now something completely different

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 22:18 (vor 53 Tagen) @ Fred789

Wie kommst du zu diesen Zahlen? Da hast du offensichtlich etwas nicht richtig verstanden.
Im übrigen gebe ich dir Recht. Es gibt viele, die nicht geimpft werden können oder deren Immunsystem keinen Impfschutz aufbauen kann. Hier kommt dann wieder ins Spiel, dass es nicht nur dem Eigenschutz dient, sich impfen zu lassen. Sich aus gesellschaftlicher Verantwortung impfen zu lassen, wäre auch ein gutes Motiv. Man könnte auch sagen eine "Bürgerpflicht", aber dieses Wort ist für den postmodernen Freiheitskämpfer ja ein rotes Tuch.

And now something completely different

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 20:32 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

"Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London."

So zu lesen im Liveblog von tagesschau.de.

Auf so ein Szenario dürfen auch wir uns irgendwann einstellen, wenn auch sicher nicht im Juni. Wenn jeder, der möchte, auch eine Impfung bekommen hat, dann werden alle Einschränkungen fallen. Ich bin gespannt, wie viele Menschen dann gern noch ungeimpft sein möchten.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann sind in Großbritannien mehr als 25 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft, Tendenz recht schnell steigend. Dazu kommen mehr als 10 Prozent der Bevölkerung, die bereits infiziert waren.

Trotzdem stellt sich die Frage, welche Auswirkungen beispielsweise die komplette Öffnung der Schulen haben könnte. Junge Erwachsene sind noch nicht geimpft, aktuell gibt es keine zugelassenen Impfstoffe für Jugendliche unter 16 Jahren.

In vielen Ländern wird man da noch gar nicht richtig angefangen haben mit Impfen

Franke @, Montag, 22. Februar 2021, 19:10 (vor 53 Tagen) @ Habakuk

"Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London."

So zu lesen im Liveblog von tagesschau.de.

Auf so ein Szenario dürfen auch wir uns irgendwann einstellen, wenn auch sicher nicht im Juni. Wenn jeder, der möchte, auch eine Impfung bekommen hat, dann werden alle Einschränkungen fallen. Ich bin gespannt, wie viele Menschen dann gern noch ungeimpft sein möchten.


Wo viele Infektionen stattfinden, gibt es auch Mutationen, die potentiell auch Geimpfte gefährden können. Möge die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts besser laufen als die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schon vor Corona war das Aufkommen von Populisten in verschiedenen Ländern unerfreulich.

In vielen Ländern wird man da noch gar nicht richtig angefangen haben mit Impfen

Philipp54 @, Montag, 22. Februar 2021, 19:15 (vor 53 Tagen) @ Franke

"Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London."

So zu lesen im Liveblog von tagesschau.de.

Auf so ein Szenario dürfen auch wir uns irgendwann einstellen, wenn auch sicher nicht im Juni. Wenn jeder, der möchte, auch eine Impfung bekommen hat, dann werden alle Einschränkungen fallen. Ich bin gespannt, wie viele Menschen dann gern noch ungeimpft sein möchten.

Wo viele Infektionen stattfinden, gibt es auch Mutationen, die potentiell auch Geimpfte gefährden können. Möge die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts besser laufen als die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schon vor Corona war das Aufkommen von Populisten in verschiedenen Ländern unerfreulich.

Ich bin gar nicht mal so pessimistisch, dass die Mutationen in den Griff zu bekommen sind.

In vielen Ländern wird man da noch gar nicht richtig angefangen haben mit Impfen

Habakuk, OWL, Montag, 22. Februar 2021, 19:50 (vor 53 Tagen) @ Philipp54

Das Problem sind auch nicht die Mutationen, sondern die Menschen. Die Aussicht, dass wir durch die Impfungen aus der Pandemie herausfinden können, ist großartig. Das Hauen und Stechen auf dem Weg dorthin hat aber längst begonnen und wird so bald nicht enden.

Wenn sich jeder jeden Morgen selbst testen würde,

Franke @, Montag, 22. Februar 2021, 12:23 (vor 53 Tagen) @ Fred789

am Besten schon vor dem Aufstehen - Bevor er aus dem Haus geht, hat er das Ergebnis - Wenn es eine Infektion anzeigt, geht er nicht aus dem Haus - Das wäre doch wohl ein Schritt vorwärts?!

Wenn sich jeder jeden Morgen selbst testen würde,

Rupo @, Ruhrpott, Montag, 22. Februar 2021, 16:00 (vor 53 Tagen) @ Franke

am besten mit dem Zähne putzen verbinden, also ein Feature in die Zahnbürste einbauen ;-)..da hast Du ja genug Speicheln und Flüssigkeit.

Aber klar, wir haben neben den Aha+L Regeln zwei wichtige Hebel:
a) Impfstoff und zwar den richtig guten Stoff..
b) Testen und zwar auch so viel wie es geht in die Hand der normalen Bürger..

beides läuft nicht in Deutschland..

Wenn sich jeder jeden Morgen selbst testen würde,

simie, Krefeld, Montag, 22. Februar 2021, 13:24 (vor 53 Tagen) @ Franke

So viele Schnelltests gibt es absehbar nicht. Es wäre aber natürlich durchaus hilfreich, wenn sich jeder der zur Arbeit/Schule geht, täglich testen könnte. Auch wenn die Zahlen dann zuerst deutlich hoch gehen würden, und die Panikfraktion dann direkt wieder nach Verschärfung schreien würde. Die Befürchtung habe ich zumindest, wenn jetzt in Kitas/Schulen mehr getestet wird. Dann wird es da naturgemäß mehr positive Fälle geben, was dann wieder zu Schließungsforderungen führen wird, da zu viele nicht bedenken, dass mehr Tests auch mehr positive Fälle bedeuten. Sich also nur das Dunkelfeld verringert.

Und warum wurden keine Hunde ausgebildet,

Franke @, Montag, 22. Februar 2021, 13:38 (vor 53 Tagen) @ simie

die nun regelmäßig ihre Runden drehen?

So viele Schnelltests gibt es absehbar nicht. Es wäre aber natürlich durchaus hilfreich, wenn sich jeder der zur Arbeit/Schule geht, täglich testen könnte. Auch wenn die Zahlen dann zuerst deutlich hoch gehen würden, und die Panikfraktion dann direkt wieder nach Verschärfung schreien würde. Die Befürchtung habe ich zumindest, wenn jetzt in Kitas/Schulen mehr getestet wird. Dann wird es da naturgemäß mehr positive Fälle geben, was dann wieder zu Schließungsforderungen führen wird, da zu viele nicht bedenken, dass mehr Tests auch mehr positive Fälle bedeuten. Sich also nur das Dunkelfeld verringert.

Zunächst - aber dann die Kontakte Infizierter und damit Infektionen.

USA knacken die 60 Millionen Impfungen

DomJay @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 21:52 (vor 54 Tagen) @ Fred789

63,x Tendenz stark steigend. Natürlich haben die mehr Einwohner als Deutschland aber nicht im Faktor 20.

Bis zum Sommer sind die USA durch. Schon beeindruckend.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Rupo @, Ruhrpott, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:15 (vor 54 Tagen) @ Fred789
bearbeitet von Rupo, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:19

gerade im Bericht aus Berlin zu möglichen Lockerungen. Also gilt auch nicht mehr die 35? Selbst wenn die mit heute 7TI 60,2 auch sehr weit weg ist..

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Felix @, Chutney, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:02 (vor 54 Tagen) @ Rupo

Ursprünglich wurde der lockdown nötig, weil die Zahl der Intensivbetten knapp wurde und das Gesundheitssystem zu kollabieren drohte. Davon sind wir mittlerweile meilenweit entfernt, die Zahl der freien Betten wird konstant größer. Ich sehe daher nicht, wieso der lockdown in der jetzigen Form weiter Bestand haben könnte, spätestens, wenn sich Gerichte damit befassen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 20:58 (vor 53 Tagen) @ Felix

Ursprünglich wurde der lockdown nötig, weil die Zahl der Intensivbetten knapp wurde und das Gesundheitssystem zu kollabieren drohte. Davon sind wir mittlerweile meilenweit entfernt, die Zahl der freien Betten wird konstant größer. Ich sehe daher nicht, wieso der lockdown in der jetzigen Form weiter Bestand haben könnte, spätestens, wenn sich Gerichte damit befassen.

Die "große Unbekannte" sind die mutierten Virus-Varianten. Die aus England ist bereits da. Zwar ist die Datenlage noch immer zu schlecht, aber diese Variante scheint ihren Anteil in den letzten Wochen jeweils verdoppelt zu haben. Und auch absolut haben die Zahlen wohl deutlich zugenommen. Von Tirol aus dürfte sich die südafrikanische Variante ausbreiten. Sie werden die Ursprungsvariante des Virus vermutlich binnen weniger Wochen weitgehend verdrängt haben. Und dann wird sich zeigen, welcher der beiden neuen Typen sich durchsetzt.

Danach stellt sich die Frage, ob die aktuellen Maßnahmen ausreichen, um die Zahl der Infektionen weiter abzusenken oder zumindest konstant zu halten. Falls das nicht gelingen sollte, wird die Zahl der Personen auf den Intensivstationen mit ein, zwei Wochen Verzögerung ansteigen. Und dann ggf. nach zwei weiteren Wochen die Zahl der Toten. Wobei da sicherlich auch der Impffortschritt eine Rolle spielt.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Raducanu @, Sassenberg, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:28 (vor 54 Tagen) @ Felix

ABER WIR SIND NICHT UNTER FÜHNFUNDDREIZIG!11ELF.

Du hast absolut Recht. Es zeigt einfach nur das wir in den letzten Wochen ganz viele Dinge nicht erledigt haben die uns jetzt helfen würde..

- Lehrer und Erzieher ganz am Anfang Impfen
- Durchgehende Sequezierung

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:40 (vor 54 Tagen) @ Raducanu

Man ist ziemlich schnell weg vom eigentlichen Zweck des Infektionsschutzgesetz des allgemeinen Gesundheitsschutzes hin zum Ziel, jedes einzelne Leben zu retten. Und hat dabei selbst diejenigen, die dies ganz vorsichtig kritisiert haben (Schäuble), ziemlich niedergemacht.
Noch schlimmer ist, dass man dabei komplett aus den Augen verloren hat, die vulnerablen Gruppen auch tatsächlich zu schützen. Da dies ja angeblich nicht möglich wäre.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Felix @, Chutney, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:51 (vor 54 Tagen) @ simie

Durch eine Lockerung des lockdowns zwingt man ja keinen, wieder ein Restaurant zu besuchen oder shoppen zu gehen. Jeder Mensch ist frei in seinem Handeln und kann, wenn er sich unwohl fühlt, weiterhin seinen privaten lockdown durchziehen. Es hat aber mittlerweile, wo das Gesundheitssystem überhaupt nicht gefährdet ist, schon etwas von Bevormundung, wenn man alles schließt, um jedes Leben vor einer Erkrankung von covid 19 zu schützen. Ich schreibe extra nicht, dass sie vor dem Tod gerettet werden sollen, denn wir sollten die Augen nicht davor verschließen, dass der lockdown auch Leben kostet, sei es durch Suizide oder Verschiebungen von wichtigen Operationen.

Achja: ich war heute in der Stadt spazieren, an einem Sonntag. Straßen voll, trotz Maskenpflicht im Stadtzentrum ca. 60% ohne unterwegs. Abstände? Keine Chance. Für mich hat es nicht den Eindruck, als möchte die Gesellschaft geschützt werden.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:05 (vor 54 Tagen) @ Felix

Durch eine Lockerung des lockdowns zwingt man ja keinen, wieder ein Restaurant zu besuchen oder shoppen zu gehen. Jeder Mensch ist frei in seinem Handeln und kann, wenn er sich unwohl fühlt, weiterhin seinen privaten lockdown durchziehen. Es hat aber mittlerweile, wo das Gesundheitssystem überhaupt nicht gefährdet ist, schon etwas von Bevormundung, wenn man alles schließt, um jedes Leben vor einer Erkrankung von covid 19 zu schützen. Ich schreibe extra nicht, dass sie vor dem Tod gerettet werden sollen, denn wir sollten die Augen nicht davor verschließen, dass der lockdown auch Leben kostet, sei es durch Suizide oder Verschiebungen von wichtigen Operationen.

Es geht nicht darum jeden Einzelnen zu schützen, sondern die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Momentan liegen immer noch deutlich mehr Menschen auf den Intensivstationen als das vor Beginn der zweiten Welle der Fall war. Der Puffer hin zu Überlastung ist entsprechend niedriger. Und die ansteckendere Variante kann diesen Puffer viel schneller füllen als der Wildtyp. Dazu käme, dass das exponentielle Wachstum von einem ziemlich hohen Wert starten würde. Die Ausgangsbasis ist jetzt ganz einfach schlechter.

Achja: ich war heute in der Stadt spazieren, an einem Sonntag. Straßen voll, trotz Maskenpflicht im Stadtzentrum ca. 60% ohne unterwegs. Abstände? Keine Chance. Für mich hat es nicht den Eindruck, als möchte die Gesellschaft geschützt werden.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 21:12 (vor 54 Tagen) @ markus

n den LK Eichstätt, Pfaffenhofen, Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt:

4 intensivmedizinische Covid19-Fälle.

124 Intensivbetten / 24 freie Betten.

490.000 Einwohner.


Also: 100 Intensivpatienten, 4% Covid.

Wir sind in einem völlig normalen Rahmen von früheren Grippen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 21:26 (vor 54 Tagen) @ Taifun

n den LK Eichstätt, Pfaffenhofen, Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt:

4 intensivmedizinische Covid19-Fälle.

124 Intensivbetten / 24 freie Betten.

490.000 Einwohner.


Also: 100 Intensivpatienten, 4% Covid.

Wir sind in einem völlig normalen Rahmen von früheren Grippen.

Ja, bei euch. Deutschlandweit liegen immer noch 3.000 Personen auf den Intensivstationen. Zum Vergleich: Anfang Oktober vor Beginn der 2. Welle waren es nur 360.

Sollte jetzt die dritte Welle starten, haben wir deutlich weniger Zeit bis zur Überlastung des Gesundheitssystems als das vor der zweiten Welle der Fall war. Die Ausgangsbasis ist jetzt höher, dazu würden die ansteckenderen Varianten den zeitlichen Puffer zusätzlich verkürzen.

Darf man alles nicht unterschätzen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 22:01 (vor 54 Tagen) @ markus

Die Zahl der Personen auf den ITS wird weiter rückläufig sein.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

herrNick @, Sonntag, 21. Februar 2021, 21:34 (vor 54 Tagen) @ markus

n den LK Eichstätt, Pfaffenhofen, Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt:

4 intensivmedizinische Covid19-Fälle.

124 Intensivbetten / 24 freie Betten.

490.000 Einwohner.


Also: 100 Intensivpatienten, 4% Covid.

Wir sind in einem völlig normalen Rahmen von früheren Grippen.


Ja, bei euch. Deutschlandweit liegen immer noch 3.000 Personen auf den Intensivstationen. Zum Vergleich: Anfang Oktober vor Beginn der 2. Welle waren es nur 360.

Sollte jetzt die dritte Welle starten, haben wir deutlich weniger Zeit bis zur Überlastung des Gesundheitssystems als das vor der zweiten Welle der Fall war. Die Ausgangsbasis ist jetzt höher, dazu würden die ansteckenderen Varianten den zeitlichen Puffer zusätzlich verkürzen.

Darf man alles nicht unterschätzen.

Man darf auch nicht den Drang nach sozialen Kontakten unterschätzen. Dass sich auf Dauer „alle“ an die Beschränkungen halten ist so realistisch wie Prohibition oder Kommunismus. Dass der Kontakt immer noch ein paar Wochen und dann noch ein paar eingeschränkt wird, insbesondere bei Zahlen wie den oben genannten ist schwer vermittelbar. Wenn irgendwo viele Menschen auf der Intensivstation liegen, warum sollen sich die Leute in Eichstätt einschränken? Die Leute werden soziale Kontakte haben. Wenn es nicht erlaubt ist, dann im Verborgenen. Der Staat kann versuchen das zu steuern oder es gibt völligen Wildwuchs.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:38 (vor 54 Tagen) @ markus


Es geht nicht darum jeden Einzelnen zu schützen, sondern die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Das hat man im Sommer durchaus aus den Augen verloren. Ansonsten hätte man nämlich einiges im Sommer früher geöffnet.
Und wir werden es tatsächlich auch in Kürze sehen, ob es tatsächlich nur darum geht, oder man im April/Mai wieder zu zurückhaltend öffnet.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:44 (vor 54 Tagen) @ simie


Es geht nicht darum jeden Einzelnen zu schützen, sondern die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.


Das hat man im Sommer durchaus aus den Augen verloren. Ansonsten hätte man nämlich einiges im Sommer früher geöffnet.
Und wir werden es tatsächlich auch in Kürze sehen, ob es tatsächlich nur darum geht, oder man im April/Mai wieder zu zurückhaltend öffnet.

Das hatte eher was damit zu tun, dass man die Erfolge nicht gleich wieder verspielen wollte. Ginge es wirklich um jede einzelne Erkrankung, bräuchte man dafür Maßnahmen wie in China oder Australien, wo wirklich bei jeder einzelnen Infektion ganz massiv eingegriffen wird.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 21:11 (vor 54 Tagen) @ markus


Das hatte eher was damit zu tun, dass man die Erfolge nicht gleich wieder verspielen wollte.


Dann können die Verantwortlichen nicht rechnen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:55 (vor 54 Tagen) @ markus

Und man darf davon ausgehen, dass es auch der chinesischen Regierung dabei nicht unbedingt um einzelne Erkrankungen geht...

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:58 (vor 54 Tagen) @ Felix

Durch eine Lockerung des lockdowns zwingt man ja keinen, wieder ein Restaurant zu besuchen oder shoppen zu gehen. Jeder Mensch ist frei in seinem Handeln und kann, wenn er sich unwohl fühlt, weiterhin seinen privaten lockdown durchziehen. Es hat aber mittlerweile, wo das Gesundheitssystem überhaupt nicht gefährdet ist, schon etwas von Bevormundung, wenn man alles schließt, um jedes Leben vor einer Erkrankung von covid 19 zu schützen. Ich schreibe extra nicht, dass sie vor dem Tod gerettet werden sollen, denn wir sollten die Augen nicht davor verschließen, dass der lockdown auch Leben kostet, sei es durch Suizide oder Verschiebungen von wichtigen Operationen.

Noch ist es sicher zu früh, für eine solche Diskussion. Dafür sind einfach noch zu wenige aus der Risikogruppe geimpft. Aber irgendwann wird man diese Diskussion haben.

Achja: ich war heute in der Stadt spazieren, an einem Sonntag. Straßen voll, trotz Maskenpflicht im Stadtzentrum ca. 60% ohne unterwegs. Abstände? Keine Chance. Für mich hat es nicht den Eindruck, als möchte die Gesellschaft geschützt werden.

Es ist halt immer der andere, der sich falsch verhält. Die eigenen "Fehler" und Übertretungen sieht man nur selten, bzw. verdrängt diese.
Dabei wird "fast" jeder derzeit die Regeln immer Mal wieder dehnen. Selbst, diejenigen, die hier immer als Mahner auftreten, geben manchmal zu, dass sie dann eben doch Gaststätten besuchen. Da hört man dann die Ausrede es sei ein Treffen eines Vereinsvorstandes.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

herrNick @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:05 (vor 54 Tagen) @ simie

Es ist halt immer der andere, der sich falsch verhält. Die eigenen "Fehler" und Übertretungen sieht man nur selten, bzw. verdrängt diese.
Dabei wird "fast" jeder derzeit die Regeln immer Mal wieder dehnen. Selbst, diejenigen, die hier immer als Mahner auftreten, geben manchmal zu, dass sie dann eben doch Gaststätten besuchen. Da hört man dann die Ausrede es sei ein Treffen eines Vereinsvorstandes.

Den Mensch drängt es nach sozialen Kontakten. Dieser Drang lässt sich nicht unendlich unterdrücken. Je länger ein strenger Lockdown dauert, desto mehr werden die Leute dagegen verstoßen. Daher denke ich es könnte vernünftig sein ein paar relativ „ungefährliche“ Dinge zu erlauben.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Philipp54 @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:40 (vor 54 Tagen) @ herrNick

Es ist halt immer der andere, der sich falsch verhält. Die eigenen "Fehler" und Übertretungen sieht man nur selten, bzw. verdrängt diese.
Dabei wird "fast" jeder derzeit die Regeln immer Mal wieder dehnen. Selbst, diejenigen, die hier immer als Mahner auftreten, geben manchmal zu, dass sie dann eben doch Gaststätten besuchen. Da hört man dann die Ausrede es sei ein Treffen eines Vereinsvorstandes.


Den Mensch drängt es nach sozialen Kontakten. Dieser Drang lässt sich nicht unendlich unterdrücken. Je länger ein strenger Lockdown dauert, desto mehr werden die Leute dagegen verstoßen. Daher denke ich es könnte vernünftig sein ein paar relativ „ungefährliche“ Dinge zu erlauben.

Ich war etwas überrascht, dass sich genau jetzt, unser Vereinsvorstand um die Öffnung des Vereinsgelände bemüht. Ich bin mal gespannt, wie die Stadt bei der Anfrage reagiert.
Es ist sowas von unverständlich, bei dieser Einzelsportart die Ausübung zu verbieten.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:30 (vor 54 Tagen) @ herrNick

Es ist halt immer der andere, der sich falsch verhält. Die eigenen "Fehler" und Übertretungen sieht man nur selten, bzw. verdrängt diese.
Dabei wird "fast" jeder derzeit die Regeln immer Mal wieder dehnen. Selbst, diejenigen, die hier immer als Mahner auftreten, geben manchmal zu, dass sie dann eben doch Gaststätten besuchen. Da hört man dann die Ausrede es sei ein Treffen eines Vereinsvorstandes.


Den Mensch drängt es nach sozialen Kontakten. Dieser Drang lässt sich nicht unendlich unterdrücken. Je länger ein strenger Lockdown dauert, desto mehr werden die Leute dagegen verstoßen. Daher denke ich es könnte vernünftig sein ein paar relativ „ungefährliche“ Dinge zu erlauben.

Es kann nicht sein, dass noch Monate der wiederholte Tagesablauf aus: Supermarktgang, Netflix gucken, ein wenig spazieren (nicht jeder hat richtige, spannende Gegenden vor der Haustür), prime gucken und zu Bett gehen besteht. Achja, nebenbei noch arbeiten. So verdummt und verkorkst eine Gesellschaft nur.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Raducanu @, Sassenberg, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:13 (vor 54 Tagen) @ herrNick

Das was möglich ist muss möglich sein, was nicht geht, darf auch nicht gehen. Und egal ob privat oder Wirtschaft. Kann ein Unternehmen nicht Coronakonform arbeiten, muss es schließen

JS : Wir sind noch nicht unter 10

herrNick @, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:57 (vor 54 Tagen) @ Rupo

gerade im Bericht aus Berlin zu möglichen Lockerungen. Also gilt auch nicht mehr die 35? Selbst wenn die mit heute 7TI 60,2 auch sehr weit weg ist..

Ja, das ist einfach keine gute Kommunikation. Wenn man mal die 35 ausgibt, sollte es einfach mal so bleiben. Ansonsten bestärkt man auch genau das Narrativ der Corona Leugner.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:41 (vor 54 Tagen) @ herrNick

Das ist richtig. Und vor der 35 war es die 50. Das meinte Laschet ja vermutlich auch mit den "erfundenen Grenzwerten", so dämlich die Aussage in seiner Position und kurz nach der Konferenz, an der er mitgewirkt hatte, auch war (rational gesehen dämlich - politisch für ihn persönlich womöglich sogar klug).

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Ulrich @, Montag, 22. Februar 2021, 21:08 (vor 53 Tagen) @ TerraP

Das ist richtig. Und vor der 35 war es die 50. Das meinte Laschet ja vermutlich auch mit den "erfundenen Grenzwerten", so dämlich die Aussage in seiner Position und kurz nach der Konferenz, an der er mitgewirkt hatte, auch war (rational gesehen dämlich - politisch für ihn persönlich womöglich sogar klug).

Die "35" ist beispielsweise in der Nordrhein-Westfälischen CoronaSchVO vom 31. August 2020 in §15a festgeschrieben.

"2)Liegt die 7-Tages-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit bezogen auf einen Kreis oder eine kreisfreie Stadt über dem Wert von 35, stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab und setzen diese um."

Muss man als Ministerpräsident natürlich nicht unbedingt wissen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Raducanu @, Sassenberg, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:53 (vor 54 Tagen) @ Rupo

Eigentlich bin ja auch er der Corona Optimist. Aber ich befürchte wir dass wir uns ehr wieder auf die 100 als auf die 50er Inzidenz zubewegen...
Die steigenen Zahlen in den letzten 1-2 Tagen lassen sich nicht mehr mit "Nachmeldungen/testungen" nach dem Kälteeinbruch erklären.
Der letzte Strohhalm bleiben die Testzahlen am Dienstagmittag.
Wenn die Anzahl der Test deutlich hochgegangen ist und die %-Quote zumindest gleich geblieben ist wäre es zumindest nachvollziehbar (und sogar gut; zumindest für die Infektionslage, nicht für die Inzidenz)

Der Kipppunkt scheint erreicht

CLM @, Berlin, Sonntag, 21. Februar 2021, 23:14 (vor 54 Tagen) @ Raducanu
bearbeitet von CLM, Sonntag, 21. Februar 2021, 23:18

Eigentlich bin ja auch er der Corona Optimist. Aber ich befürchte wir dass wir uns ehr wieder auf die 100 als auf die 50er Inzidenz zubewegen...
Die steigenen Zahlen in den letzten 1-2 Tagen lassen sich nicht mehr mit "Nachmeldungen/testungen" nach dem Kälteeinbruch erklären.


Wir bewegen uns ganz klar darauf zu, die Anstiege werden jetzt am Wochenende sogar größer (Steigerung heute 2,4%, gestern 1,3%). Wenn das die britische Mutante ist, sind wir in ein bis zwei Wochen wieder über 100. Ich würde mich jetzt schon mal festlegen, dass die Schulöffnungen zu früh gekommen sind. Die werden diesen Anstieg jetzt befeuern.

Wenn die Anzahl der Test deutlich hochgegangen ist und die %-Quote zumindest gleich geblieben ist wäre es zumindest nachvollziehbar (und sogar gut; zumindest für die Infektionslage, nicht für die Inzidenz)

Wenn die Positivquote gleich geblieben ist, wäre das auch ein Zeichen für einen beginnenden Anstieg, bzw. ein beginnendes Durchsetzen der Mutante. Denn bisher sank die Positivquote jede Woche um einen Prozentpunkt auf zuletzt gut 6,5%. Sie müsste also jetzt auf jeden Fall unter 6% liegen, damit man von guten Nachrichten sprechen kann.

Und es spricht viel dafür, dass es die Mutante ist, die für die höheren Zahlen verantwortlich ist, denn in vielen europäischen Ländern lässt sich ein fast identisches Bild wie in Deutschland beobachten. Italien, Frankreich, Niederlande, Österreich, Schweden. Einzig Spanien scheint eine Ausnahme zu bilden, dort gehen die Zahlen noch deutlich zurück. Und natürlich UK. Hier haben wir weiter einen klaren Abwärtstrend und hier scheint sich relativ eindeutig die Impfung auszuwirken. Man kann da natürlich auch das positive sehen. Denn schon bei 10 bis 15% Durchimpfung scheint es eine Auswirkung zu geben. Jedenfalls gingen ab dem Zeitpunkt in UK die Zahlen zurück. Mittlerweile ist man bei 25% und auch die Mutante kann dort nichts mehr ausrichten.

Heißt im Umkehrschluss: Wir müssen hier alles unternehmen, um schneller impfen zu können. In Deutschland sind gerade mal 65% aller gelieferten Dosen verimpft worden. Das muss effizienter gehen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:03 (vor 54 Tagen) @ Raducanu

Ja. Das sieht derzeit so aus. Warten wir ab, wie viele Tests es gegeben hat.
Sollte es irgendwann was werden mit den massenhaften Direkttests könnte man zu Beginn dann auch eine Steigerung der Fallzahlen sehen, ohne dass diese problematisch wäre. Ob ein solcher Effekt derzeit zu beobachten ist, wird man dann Dienstag sehen.

Ganz abgesehen von den Tests und Inzidenzzahlen muss man jedoch mal wieder sehen, dass Kommunen und Ordnungsämter teilweise bis heute nicht verstanden haben, wie man sich ansteckt. Da werden Parks etc. gesperrt, Badmintonspiele auf einer Wiese unterbunden etc.. Die wollen wohl, dass man sich in Wohnungen trifft und ansteckt.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:41 (vor 54 Tagen) @ simie

Ja. Das sieht derzeit so aus. Warten wir ab, wie viele Tests es gegeben hat.
Sollte es irgendwann was werden mit den massenhaften Direkttests könnte man zu Beginn dann auch eine Steigerung der Fallzahlen sehen, ohne dass diese problematisch wäre. Ob ein solcher Effekt derzeit zu beobachten ist, wird man dann Dienstag sehen.

Ganz abgesehen von den Tests und Inzidenzzahlen muss man jedoch mal wieder sehen, dass Kommunen und Ordnungsämter teilweise bis heute nicht verstanden haben, wie man sich ansteckt. Da werden Parks etc. gesperrt, Badmintonspiele auf einer Wiese unterbunden etc.. Die wollen wohl, dass man sich in Wohnungen trifft und ansteckt.


Tut mir leid, aber manchmal habe ich bei gewissen Entscheidungen echt den Eindruck (Schwurbel,Schwurbel), da steckt Kalkül hinter. So grenzdebil kann und darf eigentlich kein Entscheidungsträger handeln.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:58 (vor 54 Tagen) @ Foreveralone

Ich hoffe ja, hinter den meisten Entscheidungen steckt Kalkül. ;-)

Man darf aber meiner Erfahrung nach tatsächlich nie die Kraft des Chaos und der Umstände unterschätzen - die haben schon in vielen Organisationen in vielen Situationen sinnvolles Handeln verhindert.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Schaumkrone @, Celle, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:44 (vor 54 Tagen) @ simie

Was war/ ist denn Dienstag?
Wurde ab Dienstag verstärkt getestet?


OT: meine Freundin mit pos. Test hat die Quarantäne morgen hinter sich gebracht. Da nun auch eines der drei Kinder und der Mann Fieber bekamen mussten alle 5 zum Test am Donnerstag— alle positiv.
Dennoch endet die Quarantäne für die Frau am Montag- der Rest muss bis zum 05.03 zu hause bleiben. Läuft man nicht Gefahr, dass sie das Virus weitergibt wenn sie aus so einem verseuchten Haushalt nun wieder ins Büro oder zur Arbeit geht??

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:50 (vor 54 Tagen) @ Schaumkrone

Was war/ ist denn Dienstag?
Wurde ab Dienstag verstärkt getestet?

Dienstags werden einfach die Zahlen zu den Tests veröffentlicht. Also wie viele Tests es gab, wie die Positivquote ist.

OT: meine Freundin mit pos. Test hat die Quarantäne morgen hinter sich gebracht. Da nun auch eines der drei Kinder und der Mann Fieber bekamen mussten alle 5 zum Test am Donnerstag— alle positiv.
Dennoch endet die Quarantäne für die Frau am Montag- der Rest muss bis zum 05.03 zu hause bleiben. Läuft man nicht Gefahr, dass sie das Virus weitergibt wenn sie aus so einem verseuchten Haushalt nun wieder ins Büro oder zur Arbeit geht??

Sie scheint die Infektion ja überstanden zu haben. Da ist sie ja dann nicht mehr infektiös. Oder ist sie immer noch positiv? Dann läuft eigentlich die Quarantäne weiter.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Schaumkrone @, Celle, Sonntag, 21. Februar 2021, 22:30 (vor 54 Tagen) @ simie

Die messen wohl irgendwie auch den Grad der Infektion.
Beim ersten Test war der wert „niedrig“ was aber wohl eine hohe Infektion bedeutet.
Jetzt am Donnerstag 10 Tage später war sie wohl gering infektiös.
Wundere mich nur weil das Virus ja voll im Haus zirkuliert und sie es mitschleppen kann von den anderen

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Montag, 22. Februar 2021, 00:18 (vor 54 Tagen) @ Schaumkrone

Die messen wohl irgendwie auch den Grad der Infektion.
Beim ersten Test war der wert „niedrig“ was aber wohl eine hohe Infektion bedeutet.

Da wird angezeigt, wie viele Vervielfältigungsdurchgänge nötig waren, bis der Test anschlägt. Wenn nur wenig Durchgänge nötig waren, heißt es einfach, dass schon von Anfang an viel RNS Material vorhanden war. Also viel Virenmaterial, was auf eine hohe Infektiosität hindeutet.
Viele Durchgänge dagegen, dass wenig Virenmaterial in der Probe vorhanden war.

Jetzt am Donnerstag 10 Tage später war sie wohl gering infektiös.

Da wird es eben sehr viele Durchgänge gegeben haben, bevor der Test positiv war. Das werden dann wohl einfach Virenreste gewesen sein. Sie wird dann nicht mehr infektiös sein.
Erfreulich dabei ist, dass dieser Wert dann mittlerweile von immer mehr Gesundheitsämtern beachtet wird.

Wundere mich nur weil das Virus ja voll im Haus zirkuliert und sie es mitschleppen kann von den anderen

Na ja. Selbst wenn sich Viren in der Kleidung etc. ablagern und von ihr rausgetragen werden, ist ein Übertragungsrisiko äußerst gering. Zum Glück ist die normale Umgebung, also Sauerstoff oder auch UV Licht, für die meisten Viren äußerst unangenehm. Die bleiben nicht lange "am Leben".
Da braucht man sich also keine Sorgen zu machen.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Raducanu @, Sassenberg, Sonntag, 21. Februar 2021, 22:52 (vor 54 Tagen) @ Schaumkrone

Wundere mich nur weil das Virus ja voll im Haus zirkuliert und sie es mitschleppen kann von den anderen

??? Das Virus zirkuliert im Haus? magst du das mal erklären?
Schmierübertragungen sind äußerst selten und spielen meinen Wissenstand kaum eine Rolle...(
Beim PCR Test wie die Virusbelastung in den oberen Atemwegen durch Abstrich bestimmt. Je höher der Wert, desto größer das Ansteckungsrisiko für Dritte.
Ein geringer Wert heißt aber noch lange nicht, dass keine Erkrankung mehr vorliegt. Das Virus kann in die tiefen Atemwege (Lunge) vorgedrungen sein und dort viel viel Schlimmer wüten ist aber in den oberen Atemwege schon fast nicht mehr vorhanden. Ein PCR Test aus Nase/Rachen kann negativ sein, die Lunga aber voll mit Virus sein...

JS : Wir sind noch nicht unter 10

simie, Krefeld, Montag, 22. Februar 2021, 00:21 (vor 54 Tagen) @ Raducanu

Ein PCR Test aus Nase/Rachen kann negativ sein, die Lunga aber voll mit Virus sein...

Wobei es dann auch schon klinische Symptome geben würde, die auf die Erkrankung hinweisen würden.

JS : Wir sind noch nicht unter 10

Djerun @, Essen, Sonntag, 21. Februar 2021, 22:43 (vor 54 Tagen) @ Schaumkrone

Die messen wohl irgendwie auch den Grad der Infektion.
Beim ersten Test war der wert „niedrig“ was aber wohl eine hohe Infektion bedeutet.
Jetzt am Donnerstag 10 Tage später war sie wohl gering infektiös.
Wundere mich nur weil das Virus ja voll im Haus zirkuliert und sie es mitschleppen kann von den anderen

Das Virus klammert sich aber nicht an Jacke und Hose fest, um dann draußen den nächstbesten anzufallen...;-)

FAZ: Deutschland ist auf Massenimpfungen nicht vorbereitet

bigfoot49 @, Leipzig, Sonntag, 21. Februar 2021, 14:16 (vor 54 Tagen) @ Fred789
bearbeitet von bigfoot49, Sonntag, 21. Februar 2021, 14:20

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschland-ist-auf-massenimpfungen-nicht-vo...


Deutschland schafft ab.
So war das also gemeint ;-)


Edit: sehe gerade, dass der Artikel nicht mehr komplett kostenlos lesbar ist und hier schon im anderen Strang Thema ist. Sorry!

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Frankonius @, Frankfurt, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:10 (vor 54 Tagen) @ Fred789

Das klingt dann auch nach einem heftigen Anstieg der Infektionen in den nächsten Wochen.

https://www.spiegel.de/panorama/corona-in-polen-trotz-pandemie-grosser-andrang-im-skige...

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:17 (vor 54 Tagen) @ Frankonius

Das klingt dann auch nach einem heftigen Anstieg der Infektionen in den nächsten Wochen.

https://www.spiegel.de/panorama/corona-in-polen-trotz-pandemie-grosser-andrang-im-skige...

Wie stark das ganze durchschlägt, bleibt abzuwarten. Dürfte u.a. auch davon abhängen, wie viele infektiöse Personen da mit gefeiert haben.

Grundsätzlich zeigt sich aber mal wieder, man könnte deutlich stärker lockern, wenn sich alle vernünftig verhalten würden. Nicht nur in Polen, auch in Deutschland.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

herrNick @, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:02 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Grundsätzlich zeigt sich aber mal wieder, man könnte deutlich stärker lockern, wenn sich alle vernünftig verhalten würden. Nicht nur in Polen, auch in Deutschland.

Vielleicht würden sich auch Menschen nicht heimlich drinnen treffen und sich anstecken, wenn sie sich draußen treffen würden. Da wäre mit ein bisschen Abstand die Ansteckungsgefahr auf jeden Fall geringer als drinnen.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:49 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Man könnte lockern, wenn mehr Leute das Zeug ernst nehmen würden.

Immer noch gehen bei uns haufenweise Typen ins Büro, weil der Manager das gut findet, die Mitarbeiter keine Eier haben und das obere Managment das Wort Totalversager auf der Stirn stehen haben.

Auch hier im Forum gibt es zuviele, die sagen "Bei mir passiert nix, ich passe auf". Alles Blödsinn. PC-Arbeiter können im Homeoffice arbeiten und so helfen, dass wir vor Ende 3. Quartal wieder z.B. in Fitnessstudios o.ä. können. Das geht nämlich gar nicht remote.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:03 (vor 54 Tagen) @ Taifun

Gymondo.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:06 (vor 54 Tagen) @ TerraP

Ersetze Fitnessstudio durch Sporthalle für Tischtennis oder Badminton.

Homeoffice ist eine "lowhanging fruit".

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:42 (vor 54 Tagen) @ Taifun

War Spaß.

Und ein bisschen getrieben vom Frust nach drei Monaten Home Office. Aber Du hast natürlich Recht.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:54 (vor 54 Tagen) @ Taifun

Man könnte lockern, wenn mehr Leute das Zeug ernst nehmen würden.

Immer noch gehen bei uns haufenweise Typen ins Büro, weil der Manager das gut findet, die Mitarbeiter keine Eier haben und das obere Managment das Wort Totalversager auf der Stirn stehen haben.

Auch hier im Forum gibt es zuviele, die sagen "Bei mir passiert nix, ich passe auf". Alles Blödsinn. PC-Arbeiter können im Homeoffice arbeiten und so helfen, dass wir vor Ende 3. Quartal wieder z.B. in Fitnessstudios o.ä. können. Das geht nämlich gar nicht remote.

So ist es. Die Homeoffice Quote liegt aktuell nur bei etwa 30%. Im letzten Frühjahr waren es um die 50%.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Frankonius @, Frankfurt, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:32 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Schnelltests, intelligente Apps um sich anonym zu registrieren und vernünftiges Verhalten könnten helfen. Es gab ja auch bei Lanz diesen Vorschlag, auf der Arbeit (wenn denn Home-Office nicht möglich) Armbänder zur Kontaktregistrierung zu tragen.
Mit Technik kann man viel schaffen.

Was das Verhalten betrifft:
Obwohl im ganzen Frankfurter Anlagenring Maskenpflicht herrscht, halten sich maximal 30 - 40% daran. Verkäufer in offenen Läden haben grundsätzlich die Nase nicht bedeckt usw.
Auch wenn auf der Straße eine Maske vielleicht wenig Sinn macht, kann man ja vermuten, dass man es auch mit den sonstigen Regeln nicht so genau nimmt. Signifikant wird sich die Sache wohl erst mit der wachsender Zahl Geimpfter verbessern.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:03 (vor 54 Tagen) @ Frankonius

Schnelltests, intelligente Apps um sich anonym zu registrieren und vernünftiges Verhalten könnten helfen. Es gab ja auch bei Lanz diesen Vorschlag, auf der Arbeit (wenn denn Home-Office nicht möglich) Armbänder zur Kontaktregistrierung zu tragen.

Vernünftiges, rationales Verhalten scheint mir das wichtigste zu sein. Dann bringen sicherlich beispielsweise Schnelltests viel. Aber in der Vergangenheit haben teilweise Menschen negative PCR-Tests als eine Art Freibrief betrachtet. Ich kann mich an den Auftritt einer Hausärztin in einer Talkshow erinnern. Die erklärte, bei Ihr seien Mehrfach Patienten mit ausgeprägten Covid-19-Symptomen einfach so in die Praxis gekommen. Auf Nachfrage erklärten sie, sie könnten kein Covid haben. Schließlich seien sie negativ getestet worden. Allerdings teils Wochen vorher.

Mit Technik kann man viel schaffen.

Bei den Armbändern allerdings weiß ich nicht, was die bewirken könnten, was die Corona-App nicht bewirken kann.


Was das Verhalten betrifft:
Obwohl im ganzen Frankfurter Anlagenring Maskenpflicht herrscht, halten sich maximal 30 - 40% daran. Verkäufer in offenen Läden haben grundsätzlich die Nase nicht bedeckt usw.
Auch wenn auf der Straße eine Maske vielleicht wenig Sinn macht, kann man ja vermuten, dass man es auch mit den sonstigen Regeln nicht so genau nimmt. Signifikant wird sich die Sache wohl erst mit der wachsender Zahl Geimpfter verbessern.

Und dieses Verhalten ist in meinen Augen eines der größten Probleme.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:07 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Problem aber (ein bisschen wie beim Sozialismus): Wir können die Menschen nicht ändern; wir werden nie komplett rationale Wesen sein.

Deshalb müssen wir Politik, Wirtschaft, Erziehung um diese Irrationalität herum bauen.

Und im Moment heißt das augenscheinlich: Maßnahmen finden, die trotz Lockdown-Überdruss funktionieren oder Maßnahmen finden, die wieder eine Verhaltensänderung bei größeren Teilen der Bevölkerung bewirken.

Regeln zur Durchsetzung von HO könnten so was sein z. B.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:19 (vor 54 Tagen) @ Ulrich


Grundsätzlich zeigt sich aber mal wieder, man könnte deutlich stärker lockern, wenn sich alle vernünftig verhalten würden. Nicht nur in Polen, auch in Deutschland.

Was nicht unbedingt stimmt. Ironischerweise ist es dann teilweise eher so, dass die Gegenden, die hohe Infektionszahlen hatten und haben, wieder schneller öffnen können. Schau dir beispielsweise mal die Innsbrucker Studie zu Ischgl an.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:26 (vor 54 Tagen) @ simie


Grundsätzlich zeigt sich aber mal wieder, man könnte deutlich stärker lockern, wenn sich alle vernünftig verhalten würden. Nicht nur in Polen, auch in Deutschland.


Was nicht unbedingt stimmt. Ironischerweise ist es dann teilweise eher so, dass die Gegenden, die hohe Infektionszahlen hatten und haben, wieder schneller öffnen können. Schau dir beispielsweise mal die Innsbrucker Studie zu Ischgl an.

Was nutzt es, wenn sich innerhalb der einheimischen Bevölkerung Immunität eingestellt hat, wenn einerseits die Gäste aus ganz Europa kommen und anderseits auch das Personal zu großen Teilen von auswärts rekrutiert wird? Da stehen dann sowohl vor als auch hinter der Theke ganz andere Leute als vor einem Jahr.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:46 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Es ging nur um deine Aussage, dass man ja schneller wieder lockern könnte, wenn sich nur alle vernünftig verhielten. Das ist nun einmal nicht belegt.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane«

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:04 (vor 54 Tagen) @ simie

Es ging nur um deine Aussage, dass man ja schneller wieder lockern könnte, wenn sich nur alle vernünftig verhielten. Das ist nun einmal nicht belegt.

Man muss sich nur einmal die bekannten Superspreading-Events anschauen. Ein beträchtlicher Teil geht auf vorsätzliche oder fahrlässige Regelverletzungen zurück.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:51 (vor 54 Tagen) @ simie

Es ging nur um deine Aussage, dass man ja schneller wieder lockern könnte, wenn sich nur alle vernünftig verhielten. Das ist nun einmal nicht belegt.

Das ist doch rein logisch so. Das Virus verbreitet sich bei Sozialkontakten. Ich kann eine gewisse Anzahl an Sozialkontakten nur einmal verteilen. Wenn sich alle vernünftig verhalten und damit ein Teil der Übertragungswege wegfällt, besteht andererseits mehr Spielraum für Öffnungen.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 14:12 (vor 54 Tagen) @ markus

Aber auch nur dann, wenn das Virus nicht zu ansteckend ist, was es jedoch leider ist.
Und in den Bereich unter 10 wird man im Winter wahrscheinlich nur kommen, wenn man auch berufliche Kontakte massiv unterbindet.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 14:19 (vor 54 Tagen) @ simie

Aber auch nur dann, wenn das Virus nicht zu ansteckend ist, was es jedoch leider ist.

Wir haben ja aktuell nicht sämtliche Kontakte verboten. Eine gewisse Zahl an Kontakten kann man sich erlauben, ohne gleich über einen R-Wert von 1 zu kommen. Und diese Anzahl an Kontakte kann ich einmal verteilen. Verhalten sich alle sehr vorbildlich, bedeutet das automatisch mehr Spielraum für Öffnungen. Umgekehrt muss mehr geschlossen werden, wenn sich mehr Menschen nicht diszipliniert verhalten.

Und in den Bereich unter 10 wird man im Winter wahrscheinlich nur kommen, wenn man auch berufliche Kontakte massiv unterbindet.

Wir hatten jetzt gut zwei Monate lang einen R-Wert von unter 1. Das war mit den bisherigen Maßnahmen möglich. Im Oktober hätte das ausgereicht um auf unter 10 zu kommen, weil die Ausgangsbasis bei 50 lag. Mit den ansteckenderen Varianten könnte das natürlich wieder anders sein.

SPON: »Ganz Polen kommt nach Zakopane

Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 21. Februar 2021, 15:54 (vor 54 Tagen) @ markus

Aber auch nur dann, wenn das Virus nicht zu ansteckend ist, was es jedoch leider ist.


Wir haben ja aktuell nicht sämtliche Kontakte verboten. Eine gewisse Zahl an Kontakten kann man sich erlauben, ohne gleich über einen R-Wert von 1 zu kommen. Und diese Anzahl an Kontakte kann ich einmal verteilen. Verhalten sich alle sehr vorbildlich, bedeutet das automatisch mehr Spielraum für Öffnungen. Umgekehrt muss mehr geschlossen werden, wenn sich mehr Menschen nicht diszipliniert verhalten.


Es ist nur absolut illusorisch zu erwarten, dass sich jeder zu JEDER Zeit vorbildlich bzw korrekt verhält. Und das muss man halt einbeziehen bzw dagegen steuern. Ich erwarte hier einfach ein bisschen mehr als "haltet bloß alle Abstand". Da kann man sich als Entscheidungsträger nämlich prima zurücklehnen. Du hast nunmal keine Androiden-Bevölkerung vor dir.

Vor allem im Hinblick darauf einfach nur völlig Panne, wenn man den privaten Flugverkehr nicht stoppt.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 09:48 (vor 54 Tagen) @ Fred789

Artikel hinter Paywall. Aber: Studiendaten zeigen, dass der Biontech Impfstoff zu fast 90% auch vor Virusübertragung schützt. Damit wäre eine echte Herdenimmunität möglich.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-biontech-impfstoff-stoppt-virus...

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:35 (vor 54 Tagen) @ markus

Das war zu erwarten. Wenn die Impfung wirkt, dann wird die Person kaum Virusmaterial erzeugen und ist somit nahezu nicht ansteckend.

Es fehlte nur noch der Beweis für diesen logischen Zusammenhang.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Intertanked @, Berlin, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:10 (vor 54 Tagen) @ markus

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:35 (vor 54 Tagen) @ Intertanked

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.

Da geht es ja eher um Einschränkungen wie das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit. Und die müssen so oder so früh aufgehoben werden.
Was davon nicht betroffen ist, sind dann solche Regelungen, dass Restaurants nur eine bestimmte Anzahl an Gästen einlassen dürfen. Dagegen könnte dann nur der Restaurantbetreiber klagen. Und da wird dann auf das allgemeine Risiko geschaut. Aber auch da dürfte früher komplett geöffnet werden, als es Lauterbach und co Recht sein wird.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:39 (vor 54 Tagen) @ simie

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.


Da geht es ja eher um Einschränkungen wie das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit. Und die müssen so oder so früh aufgehoben werden.
Was davon nicht betroffen ist, sind dann solche Regelungen, dass Restaurants nur eine bestimmte Anzahl an Gästen einlassen dürfen. Dagegen könnte dann nur der Restaurantbetreiber klagen. Und da wird dann auf das allgemeine Risiko geschaut. Aber auch da dürfte früher komplett geöffnet werden, als es Lauterbach und co Recht sein wird.

Israel zeigt bereits, wie das funktionieren kann. Ein Teil wird dort für alle geöffnet. Ein anderer Teil nur für geimpfte oder genesene Menschen mit einem grünen Pass.

https://www.tagesschau.de/ausland/gruener-pass-israel-101.html

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Djerun @, Essen, Sonntag, 21. Februar 2021, 22:47 (vor 54 Tagen) @ markus

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.


Da geht es ja eher um Einschränkungen wie das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit. Und die müssen so oder so früh aufgehoben werden.
Was davon nicht betroffen ist, sind dann solche Regelungen, dass Restaurants nur eine bestimmte Anzahl an Gästen einlassen dürfen. Dagegen könnte dann nur der Restaurantbetreiber klagen. Und da wird dann auf das allgemeine Risiko geschaut. Aber auch da dürfte früher komplett geöffnet werden, als es Lauterbach und co Recht sein wird.


Israel zeigt bereits, wie das funktionieren kann. Ein Teil wird dort für alle geöffnet. Ein anderer Teil nur für geimpfte oder genesene Menschen mit einem grünen Pass.

https://www.tagesschau.de/ausland/gruener-pass-israel-101.html

Ja, aber so genau hingucken tut da auch keiner (Einkaufcenter) und die elektronische Hardware sowie IT versagen ebenfalls regelmäßig (Apps etc.)...

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:20 (vor 54 Tagen) @ Intertanked

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Ich bin kein Jurist, aber es spricht in der Tat sehr viel dafür.


Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.

Menschen mit einem Alter von mehr als achtzig Jahren dürften nicht gerade die prädestinierten Kneipengänger. Für sie wird man wohl kaum von Betreiberseite Sonderregelungen einführen. Aber wenn die Zahl der Geimpften größer wird, sieht das sicherlich anders aus. Und dann stellt sich die Frage wie man vorgeht, wenn jemand seinen Impfausweis manipuliert. Dann die nach der Gleichbehandlung unterschiedlicher, tatsächlich oder auch nur angeblich unterschiedlich gut wirksamer Impfstoffe, etc.

Ich sehe aber ein anderes Szenario. Wenn zunehmend auch die Menschen ab Siebzig oder Sechzig geimpft sind, dann dürfte die Zahl der Toten voraussichtlich auch bei einem Szenario mit steigenden Infektionszahlen sinken. Zwar würden dann vermehrt auch jüngere Menschen mit schweren Verläufen auf den Intensivstationen landen und dort ggf. auch länger bleiben, aber vermutlich eben nicht sterben. Die Frage ist, wie wird die Justiz in so einem Fall urteilen, falls z.B. Restaurantbetreiber klagen?

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Philipp54 @, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:44 (vor 54 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Philipp54, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:55

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?


Ich bin kein Jurist, aber es spricht in der Tat sehr viel dafür.


Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.


Menschen mit einem Alter von mehr als achtzig Jahren dürften nicht gerade die prädestinierten Kneipengänger. Für sie wird man wohl kaum von Betreiberseite Sonderregelungen einführen. Aber wenn die Zahl der Geimpften größer wird, sieht das sicherlich anders aus. Und dann stellt sich die Frage wie man vorgeht, wenn jemand seinen Impfausweis manipuliert. Dann die nach der Gleichbehandlung unterschiedlicher, tatsächlich oder auch nur angeblich unterschiedlich gut wirksamer Impfstoffe, etc.

Ich sehe aber ein anderes Szenario. Wenn zunehmend auch die Menschen ab Siebzig oder Sechzig geimpft sind, dann dürfte die Zahl der Toten voraussichtlich auch bei einem Szenario mit steigenden Infektionszahlen sinken. Zwar würden dann vermehrt auch jüngere Menschen mit schweren Verläufen auf den Intensivstationen landen und dort ggf. auch länger bleiben, aber vermutlich eben nicht sterben. Die Frage ist, wie wird die Justiz in so einem Fall urteilen, falls z.B. Restaurantbetreiber klagen?

Mit dem Ergebnis sollte man den geimpften 106-Jährigen fragen, was seine letzten Wünsche sind.
Und wenn er über die Reeperbahn geschoben werden wollte, wäre das für mich genauso in Ordnung, wie eine Busfahrt mit dem BVB-Team.

aber mal im Ernst

Philipp54 @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:13 (vor 54 Tagen) @ Philipp54
bearbeitet von Philipp54, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:18

Die meisten 80-Jährigen, die Familie, Enkel, Urenkel, Brüder Schwestern. Leute, mit denen sie in ihrem Leben Blutsfreundschaft getrunken haben. Was sollen die für Wünsche haben, als z.B. STRAFFREI diese Leute nochmals umarmen zu können ?
An deren Stelle wäre mir Corona-Lockdown, Sperrstunden, Übernachtungsverbote sowas von egal....
und den Enkeln Urenkeln geht sicher nicht anders, als das emotionale Nähe nicht mehr mit der Angst verbunden ist, den Liebsten anzustecken und sich schuldig am Tod zu fühlen.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:57 (vor 54 Tagen) @ Intertanked

Jein, das wird für eine einzelne Person heute sicher nicht erfolgreich sein.

Aber spätestens wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, dann wird das kommen.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:22 (vor 54 Tagen) @ Taifun

Jein, das wird für eine einzelne Person heute sicher nicht erfolgreich sein.

Aber spätestens wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, dann wird das kommen.

Schon deutlich früher. Wer andere nicht mehr anstecken wird, der dürfte auch gegen Einschränkungen seiner persönlichen Freiheit vorgehen können.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:28 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Bis zu einem gewissen Punkt werden Richter hier klare Grenzen ziehen und sagen "Es darf keinen Wettbewerb geben um Impfstoff. Keine Anreize für Korruption setzen". Es würde Schlägereien um Warteplätze und Impfstoffe beim Arzt geben. Das wird von Gerichten ganz sicher mit beachtet, weil es auch als Argument der Exekutive kommen würde, da aber besser beschrieben als von mir.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:17 (vor 54 Tagen) @ Taifun

Bis zu einem gewissen Punkt werden Richter hier klare Grenzen ziehen und sagen "Es darf keinen Wettbewerb geben um Impfstoff. Keine Anreize für Korruption setzen". Es würde Schlägereien um Warteplätze und Impfstoffe beim Arzt geben. Das wird von Gerichten ganz sicher mit beachtet, weil es auch als Argument der Exekutive kommen würde, da aber besser beschrieben als von mir.

Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das eine sind die Grundrechtseinschränkungen. Das sind keine Privilegien, sondern wie der Name schon sagt Grundrechte. Diese dürfen nur dann eingeschränkt werden, wenn die Maßnahmen geeignet, erforderlich und angemessen sind. Alle in ein Sack stecken und gleich einschränken (auf Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners), das geht im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes gerade nicht. Wenn das so wäre, hätte man die komplette Wirtschaft herunterfahren müssen, da ansonsten Friseure im Vergleich zu anderen benachteiligt wären.

Das andere ist die Impfreihenfolge. Gegen die Richtigkeit wird man klagen können. Warum soll z.B. der Schwerkranke 59 jährige Kettenraucher später dran sein als der topfitte 60 jährige? Wenn jemand früher seine Grundrechte zurückhaben will, sollte er versuchen sich die Impfung einzuklagen. Erst dann entfällt ja der Grund für die Einschränkungen.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Philipp54 @, Sonntag, 21. Februar 2021, 20:34 (vor 54 Tagen) @ markus

Bis zu einem gewissen Punkt werden Richter hier klare Grenzen ziehen und sagen "Es darf keinen Wettbewerb geben um Impfstoff. Keine Anreize für Korruption setzen". Es würde Schlägereien um Warteplätze und Impfstoffe beim Arzt geben. Das wird von Gerichten ganz sicher mit beachtet, weil es auch als Argument der Exekutive kommen würde, da aber besser beschrieben als von mir.


Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das eine sind die Grundrechtseinschränkungen. Das sind keine Privilegien, sondern wie der Name schon sagt Grundrechte. Diese dürfen nur dann eingeschränkt werden, wenn die Maßnahmen geeignet, erforderlich und angemessen sind. Alle in ein Sack stecken und gleich einschränken (auf Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners), das geht im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes gerade nicht. Wenn das so wäre, hätte man die komplette Wirtschaft herunterfahren müssen, da ansonsten Friseure im Vergleich zu anderen benachteiligt wären.

Das andere ist die Impfreihenfolge. Gegen die Richtigkeit wird man klagen können. Warum soll z.B. der Schwerkranke 59 jährige Kettenraucher später dran sein als der topfitte 60 jährige? Wenn jemand früher seine Grundrechte zurückhaben will, sollte er versuchen sich die Impfung einzuklagen. Erst dann entfällt ja der Grund für die Einschränkungen.

Der sanftere Weg wäre, die Impfreihenfolge weiter anzupassen.
Unbemerkt scheinen psychische Erkrankungen (bspw. schwere Depressionen) und seltenere Krankheiten (bspw. Mukoviszidose , war ganz vergessen worden) nun besser berücksichtigt.
Nächste Woche, wenn die Entscheidung über Impfung der Lehrer fällt, kommt das nächste Klageszenario. Mein Weg sind Klagen nicht. Ich setze weiter auf Ärzte, die eine Situation einschätzen und entscheiden.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:52 (vor 54 Tagen) @ Intertanked

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Wenn der Grund für die Einschränkungen entfällt, dann werden die Einschränkungen nicht mehr verhältnismäßig sein.


Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.

Klappt in Israel aber hervorragend. Dort bekommen geimpfte Personen nach zwei Wochen einen grünen Pass und dürfen u.a. wieder feiern, ins Fitnessstudio gehen etc. Dadurch werden weitere Menschen animiert sich impfen zu lassen, die Impfbereitschaft steigt.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 19:29 (vor 54 Tagen) @ markus

Bitte nicht vergessen, dass Israel weitaus schneller impfen kann. Die bekommen fast soviel Impfstoff wie wir, die sind Ende des Monats bereits im Bereich der Herdenimmunität.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Philipp54 @, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:38 (vor 54 Tagen) @ Intertanked

Rechtliche Implikationsfrage: falls diese Studienergebnisse fundiert auf breiter Basis vorliegen, kann eine komplett mit BioNtech geimpfte Person seine Grundrechte erfolgreich einklagen?

Dann wird es gesellschaftlich richtig gemütlich hier.

das befürchte ich auch.

Geimpft, geschützt und auch noch nicht ansteckend, sind die perfekten "Helfer" um die Pandemie in den Griff zu bekommen.
Statt ich habe das Recht.......
Ich könnte jetzt helfen.....
Wahrscheinlich zu viel verlangt.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:44 (vor 54 Tagen) @ Philipp54

"Ich habe das Recht" ist völlig legitim. Wir dürfen zudem davon ausgehen, dass die meisten Menschen in ihrem Alltag irgendwem auf irgendeine Art helfen, wenn auch vielleicht nicht auf die Art, die gerne von Balkonen aus beklatscht wird.

Freiheitsrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind kein Luxusgut.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Philipp54 @, Sonntag, 21. Februar 2021, 21:11 (vor 54 Tagen) @ TerraP

"Ich habe das Recht" ist völlig legitim. Wir dürfen zudem davon ausgehen, dass die meisten Menschen in ihrem Alltag irgendwem auf irgendeine Art helfen, wenn auch vielleicht nicht auf die Art, die gerne von Balkonen aus beklatscht wird.

Freiheitsrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind kein Luxusgut.

Das spreche ich nicht ab. Andere sehen die Freiheitsrechte schon weit vor der Nachricht über den Schutz vor Übertragung nach Impfung unverhältnismäßig eingeschränkt.
Wenn es überwiegend so ist, dass sie helfen- toll.
Besser kann es nicht laufen.

Aus Freiheitsrechten kann man keine Verpflichtungen für soziales Engagement ableiten.
Lange Nase machen von den Balkonen der Welt, brauchts auch nicht.

Es würde helfen, einzelne Lösungen aus dem lockdown heraus zu suchen.
Solche Lockerungen sind ohne Gefährdung von Anderen möglich - ungeimpft, mit sozialer Verantwortung.

Wer Interesse hat - bei Zeit Online gibts einen ähnlichen Artikel ...

DB146, Lokschuppen, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:48 (vor 54 Tagen) @ markus

und AstraZeneca um bis zu 67%

Sentinel2150 @, Kiel, Sonntag, 21. Februar 2021, 12:44 (vor 54 Tagen) @ markus

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120793/Studie-Astrazeneca-Vakzin-mit-Zwoelf-Woch...


Damit würde es zwar länger dauern bis die Epidemie zum erliegen kommt aber es hilft auch ungemein. Und da Moderna und CureVac wie BioNTech funktionieren wird dort die Minderung ähnlich sein

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

rvnvon1909 @, Hamburg, Sonntag, 21. Februar 2021, 11:23 (vor 54 Tagen) @ markus

Ein echter Milestone. Das ist im Grunde fast noch wichtiger als der Schutzmechanismus selbst. Wahnsinn, dass man hier bei knapp 90% liegt. Und sollten es auch "nur" 70 oder 80 sein... es hilft unglaublich um der Pandemie ein Ende zu setzen.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Jens, Dortmund, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:03 (vor 54 Tagen) @ rvnvon1909

Ein echter Milestone. Das ist im Grunde fast noch wichtiger als der Schutzmechanismus selbst. Wahnsinn, dass man hier bei knapp 90% liegt. Und sollten es auch "nur" 70 oder 80 sein... es hilft unglaublich um der Pandemie ein Ende zu setzen.

Wenn wir jetzt auch noch schnell impfen würden, das wäre dann ein echter Gamechanger...

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:18 (vor 54 Tagen) @ Jens

Ein echter Milestone. Das ist im Grunde fast noch wichtiger als der Schutzmechanismus selbst. Wahnsinn, dass man hier bei knapp 90% liegt. Und sollten es auch "nur" 70 oder 80 sein... es hilft unglaublich um der Pandemie ein Ende zu setzen.


Wenn wir jetzt auch noch schnell impfen würden, das wäre dann ein echter Gamechanger...

Wenn wir schnell impfen könnten :-/

Noch fehlt Impfstoff.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

AgentScully, Ort, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:27 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist dieser Satz (hier aus der FAZ, steht aber sinngemäß auch in den anderen Meldungen):

"Laut der Studie schützt der Impfstoff zwei Wochen nach der zweiten Dosis zudem zu 99,2 Prozent vor einer schweren Erkrankung und zu 98,9 Prozent vor einem tödlichen Verlauf. Die Daten gehen auf landesweite Erhebungen zurück."

Wieso schützt der Impfstoff besser vor schweren Erkrankungen als vor tödlichen Verläufen?

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:31 (vor 54 Tagen) @ AgentScully

Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist dieser Satz (hier aus der FAZ, steht aber sinngemäß auch in den anderen Meldungen):

"Laut der Studie schützt der Impfstoff zwei Wochen nach der zweiten Dosis zudem zu 99,2 Prozent vor einer schweren Erkrankung und zu 98,9 Prozent vor einem tödlichen Verlauf. Die Daten gehen auf landesweite Erhebungen zurück."

Wieso schützt der Impfstoff besser vor schweren Erkrankungen als vor tödlichen Verläufen?

Vermutlich dürften das unterschiedliche Vergleiche sein. Einmal Gruppe der Geimpften und Gruppe der nicht Geimpften mit schwerem, aber nicht tödlichen Verlauf. Und einmal der Vergleich der Gruppe der Geimpften und der nicht Geimpften mit tödlichem Verlauf. Also insgesamt vier Gruppen.

Biontech-Impfstoff stoppt Virusübertragung zu 89,4 Prozent

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:40 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Genau. Die Zahl der tödlichen Verläufe war um 98,9 Prozent geringer als in der Placebo-Gruppe. Die Zahl der schweren Verläufe war um 99,2 Prozent geringer als in der Placebo-Gruppe. Nehme ich jedenfalls an.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

Ulrich @, Sonntag, 21. Februar 2021, 09:14 (vor 54 Tagen) @ Fred789

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:37 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

Ich hoffe, dass die extremen Temperaturen für den Virus gespielt haben.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

Foreveralone @, Dortmund, Sonntag, 21. Februar 2021, 12:03 (vor 54 Tagen) @ Ulrich

RKI meldet deutlichen Anstieg der Neuinfektionen

Die nächste Woche wird zeigen wohin die Reise geht.

Sollte sich das alles zuspitzen bzw die zahlen nicht nenneswert sinken, müssen dringend andere Konzepte als ein fortführender oder gar echter Lockdown sein, der unser Gesundheitssystem stabil hält, aber auch gleichzeitig das öffentlichen Leben zu einem gewissen Grad wieder fortgesezt werden kann.

Ich haben da nämlich leider nicht den Eindruck, das dafür alles menschenmögliche getan wird.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

Taifun @, Wolnzach, Sonntag, 21. Februar 2021, 18:59 (vor 54 Tagen) @ Foreveralone

RKI meldet deutlichen Anstieg der Neuinfektionen


Die nächste Woche wird zeigen wohin die Reise geht.

Wir haben in unserem LK erst einen Wert von unter 30 erreicht, sehr lineal sinkend. Dann wieder hoch auf 49 und nun geht es wieder runter und wir sind bei knapp über 35.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 12:22 (vor 54 Tagen) @ Foreveralone

RKI meldet deutlichen Anstieg der Neuinfektionen


Die nächste Woche wird zeigen wohin die Reise geht.

Sollte sich das alles zuspitzen bzw die zahlen nicht nenneswert sinken, müssen dringend andere Konzepte als ein fortführender oder gar echter Lockdown sein, der unser Gesundheitssystem stabil hält, aber auch gleichzeitig das öffentlichen Leben zu einem gewissen Grad wieder fortgesezt werden kann.

Ich haben da nämlich leider nicht den Eindruck, das dafür alles menschenmögliche getan wird.

Das Problem ist, dass es keine anderen tauglichen Konzepte gibt, außer der Reduzierung von Kontakten. Denn dem Virus ist es herzlich egal, welche Konzepte man sich ausdenkt. Das Virus interessiert sich auch nicht für Kompromisse, sondern nutzt diese aus. Es verbreitet sich immer dort, wo Kontakte stattfinden. Also muss bei zu hohen Zahlen die Anzahl der Kontakte runter.

Es gibt Hilfsmittel mit der weitere Infektionsketten unterbrochen werden können, indem gezielter Kontakte reduziert werden. Dazu können Schnelltests zählen, die es aber nicht in ausreichender Anzahl und noch nicht in Form von Laientests gibt. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter, die aber aufgrund von zu hohen Zahlen nur unzureichend funktionieren. Die Voraussetzungen um präzise dort die Kontakte herunterfahren zu können, wo es den größten Effekt hat, die liegen aktuell nicht vor.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

Intertanked @, Berlin, Sonntag, 21. Februar 2021, 12:44 (vor 54 Tagen) @ markus

RKI meldet deutlichen Anstieg der Neuinfektionen


Die nächste Woche wird zeigen wohin die Reise geht.

Sollte sich das alles zuspitzen bzw die zahlen nicht nenneswert sinken, müssen dringend andere Konzepte als ein fortführender oder gar echter Lockdown sein, der unser Gesundheitssystem stabil hält, aber auch gleichzeitig das öffentlichen Leben zu einem gewissen Grad wieder fortgesezt werden kann.

Ich haben da nämlich leider nicht den Eindruck, das dafür alles menschenmögliche getan wird.


Das Problem ist, dass es keine anderen tauglichen Konzepte gibt, außer der Reduzierung von Kontakten. Denn dem Virus ist es herzlich egal, welche Konzepte man sich ausdenkt. Das Virus interessiert sich auch nicht für Kompromisse, sondern nutzt diese aus. Es verbreitet sich immer dort, wo Kontakte stattfinden. Also muss bei zu hohen Zahlen die Anzahl der Kontakte runter.

Es gibt Hilfsmittel mit der weitere Infektionsketten unterbrochen werden können, indem gezielter Kontakte reduziert werden. Dazu können Schnelltests zählen, die es aber nicht in ausreichender Anzahl und noch nicht in Form von Laientests gibt. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter, die aber aufgrund von zu hohen Zahlen nur unzureichend funktionieren. Die Voraussetzungen um präzise dort die Kontakte herunterfahren zu können, wo es den größten Effekt hat, die liegen aktuell nicht vor.

Wie gestern diskutiert braucht es deswegen jetzt massiv Selbst/Schnelltest. Die Gesellschaft rutscht nach 100+ Tagen Lockdown in die dritte Welle, ohne am Punkt von Kontaktverfolgung zu sein, ohne das der nötige R-Wert im Lockdown erreicht würde, mit ausgehungerten Branchen, Menschen und Schulöffnung dazu.

Wie soll das mit Lockdown allein funktionieren?

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:01 (vor 54 Tagen) @ Intertanked

RKI meldet deutlichen Anstieg der Neuinfektionen


Die nächste Woche wird zeigen wohin die Reise geht.

Sollte sich das alles zuspitzen bzw die zahlen nicht nenneswert sinken, müssen dringend andere Konzepte als ein fortführender oder gar echter Lockdown sein, der unser Gesundheitssystem stabil hält, aber auch gleichzeitig das öffentlichen Leben zu einem gewissen Grad wieder fortgesezt werden kann.

Ich haben da nämlich leider nicht den Eindruck, das dafür alles menschenmögliche getan wird.


Das Problem ist, dass es keine anderen tauglichen Konzepte gibt, außer der Reduzierung von Kontakten. Denn dem Virus ist es herzlich egal, welche Konzepte man sich ausdenkt. Das Virus interessiert sich auch nicht für Kompromisse, sondern nutzt diese aus. Es verbreitet sich immer dort, wo Kontakte stattfinden. Also muss bei zu hohen Zahlen die Anzahl der Kontakte runter.

Es gibt Hilfsmittel mit der weitere Infektionsketten unterbrochen werden können, indem gezielter Kontakte reduziert werden. Dazu können Schnelltests zählen, die es aber nicht in ausreichender Anzahl und noch nicht in Form von Laientests gibt. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter, die aber aufgrund von zu hohen Zahlen nur unzureichend funktionieren. Die Voraussetzungen um präzise dort die Kontakte herunterfahren zu können, wo es den größten Effekt hat, die liegen aktuell nicht vor.


Wie gestern diskutiert braucht es deswegen jetzt massiv Selbst/Schnelltest. Die Gesellschaft rutscht nach 100+ Tagen Lockdown in die dritte Welle, ohne am Punkt von Kontaktverfolgung zu sein, ohne das der nötige R-Wert im Lockdown erreicht würde, mit ausgehungerten Branchen, Menschen und Schulöffnung dazu.

Wie soll das mit Lockdown allein funktionieren?

Ja, das ist eine ziemlich Katastrophale, wenn jetzt tatsächlich die 3. Welle einschlägt. Uns fällt jetzt auf die Füße, dass im Oktober zu lange abgewartet wurde. Wir hätten schon sehr lange sehr niedrige Inzidenzen, wenn man zwischen Oktober und Dezember die Inzidenz nicht erst von 50 auf fast 200 hätte ansteigen lassen. Die derzeitigen Maßnahmen hätten im Oktober innerhalb kurzer Zeit eine inzidenz unter 10 gebracht.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:15 (vor 54 Tagen) @ markus

Wieder der nicht zu belegende Oktobermythos.
Wir hätten so oder so relativ hohe Zahlen über den Winter.
Es ist keinem europäischen Land gelungen, die Zahlen über Wochen niedrig zu halten.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:21 (vor 54 Tagen) @ simie

Wieder der nicht zu belegende Oktobermythos.
Wir hätten so oder so relativ hohe Zahlen über den Winter.
Es ist keinem europäischen Land gelungen, die Zahlen über Wochen niedrig zu halten.

Es ist am Ende Mathematik. Der R-Wert lag mit den Light Maßnahmen zwischen Oktober und Dezember über 1. Erst mit den aktuellen Maßnahmen lag der Wert unter 1.

Von daher kein Mythos, sondern absolut steuerbar. Ein Mythos ist, zu glauben, das sei alles reiner Zufall.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:50 (vor 54 Tagen) @ markus

Es ist eher ein Mythos, dass es so steuerbar ist. Die Realität ist nun einmal kein Computerspiel.
Glaubst du ernsthaft, dass es funktioniert hätte, je nach Inzidenzzahl flexibel zu öffnen und zu schließen?

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

markus @, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:57 (vor 54 Tagen) @ simie

Es ist eher ein Mythos, dass es so steuerbar ist. Die Realität ist nun einmal kein Computerspiel.

Es muss kein Computerspiel sein. Wir haben Messwerte und sehen das Infektionsgeschehen. Und wir wissen, dass man die Zahlen senken kann, wenn man Kontakte reduziert. Im Oktober haben wir ganz einfach ein Stück zu wenig die Kontakte reduziert. Erst die weiterreichende Kontaktreduzierung hat den gewünschten Erfolg gebracht.

Glaubst du ernsthaft, dass es funktioniert hätte, je nach Inzidenzzahl flexibel zu öffnen und zu schließen?

Natürlich kann das funktionieren. Wir machen doch derzeit nichts anderes, nur dass wir viel zu hohe Zahlen haben, weil wir zu spät gehandelt haben, und nun zu früh lockern, weil wir nicht einsehen wollen, dass wir erst deutlich weiter runter müssen. Es ist doch wohl klar, dass bei niedrigeren Inzidenzen viel besser Öffnungen gesteuert werden können als bei hohen.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 14:24 (vor 54 Tagen) @ markus


Natürlich kann das funktionieren. Wir machen doch derzeit nichts anderes, nur dass wir viel zu hohe Zahlen haben, weil wir zu spät gehandelt haben, und nun zu früh lockern, weil wir nicht einsehen wollen, dass wir erst deutlich weiter runter müssen. Es ist doch wohl klar, dass bei niedrigeren Inzidenzen viel besser Öffnungen gesteuert werden können als bei hohen.

Und ich behaupte, dass eine Inzidenzzahl von 10 bei Offenlassung der Wirtschaft einfach illusorisch ist und war. Eventuell hätte es funktioniert, wenn man sich beispielsweise auf 50 (Schließung Gastronomie und Geschäfte) und 100 (Schließung der Schulen) konzentriert hätte.
Die 10 ohne Schließung der Wirtschaft erreichen zu wollen, ist im Winter illusorisch.
Zumindest unter den Bedingungen, die hierzulande Vorlagen.
Das hätte anders aussehen können, wenn man die Schulen flächendeckend mit Filtern ausgestattet hätte, wenn man ausreichend Schnelltests (zur täglichen Selbsttestung) zur Verfügung gehabt hätte, wenn man früher auf FFP2 bzw. die Masken, die fast FFP2 Niveau erreichen, gesetzt hätte.
Aber was solls. Wir sind derzeit wohl sogar knapp unter dem Niveau des letzten Februars/März und werden im Laufe des Frühlings sehen, dass die Zahlen zurückgehen. Vielleicht gibt es jetzt noch einmal einen Anstieg durch die Mutanten. Aber das dürfte am Trend dann in ein paar Wochen nicht so viel ändern. Dafür sorgt dann der Frühling und natürlich zunehmend die Impfung.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

TerraP @, Köln, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:43 (vor 54 Tagen) @ markus

Hätte aber sein können, dass wir nach einem kurzen, harten Lockdown mit ganz niedrigen Inzidenzen in eine wunderbare Vorweihnachtszeit gegangen wären. Und volle Pulle in die dritte Welle gerannt wären.

Womit ich nicht sagen will, dass ein härterer Lockdown damals nicht die bessere Entscheidung gewesen wäre.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

simie, Krefeld, Sonntag, 21. Februar 2021, 13:50 (vor 54 Tagen) @ TerraP

Genau so ist es.

Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter

markus