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5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen (Corona)

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:01 (vor 12 Tagen)

Heute das groß angekündigte Treffen, bei dem die Länder und der Bund wieder über gemeinsame Richtlinien streiten wollen, um dann am Ende überraschend zum etwa 10. Mal hintereinander festzustellen, dass es bei 16 Bundesländern immer mindestens ein Land gibt, das gar keinen Bock hat.

Alles in allem lohnt sich aber derzeit auch ein etwas genervter Blick in die Nachbarländer. Die Niederlande sind in den teilweisen Lockdown gegangen, in Frankreich stemmen sie sich noch immer gegen ihre eigene zweite Welle und in Großbritannien fangen in den Großstädten an die Intensivbetten knapp zu werden. Man muss wohl wieder festhalten, dass Deutschland bisher ganz gut wegkommt.

Gericht kippt Berliner Sperrstunde

Voomy @, Berlin, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:18 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Wo wir es ja gestern darüber hatten

Alkholausschank aber weiter untersagt

Sentinel2150 @, Kiel, Freitag, 16. Oktober 2020, 13:00 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Denn dieses war nicht Gegenstand der Verhandlung. Du kannst also ab 23 austrinken und dann mit Essen und Wasser weitermachen

Gericht kippt Berliner Sperrstunde

CB @, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:49 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Wo wir es ja gestern darüber hatten

Die Frage ist, wie sich die Menschen verhalten werden. Wenn zu viele unvernünftig sind, dann wird das Virus einfach durchlaufen in Berlin, oder in ein paar Tagen werden die Maßnahmen verschärft werden.

Gericht kippt Berliner Sperrstunde

Thomas, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:48 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Wo wir es ja gestern darüber hatten

das Alkoholausschankverbot in dieser Zeit gilt aber weiter, d.h. ich bestelle mir um 22.55 Uhr eine Cola und eine Flasche Whisky ....

Gericht kippt Berliner Sperrstunde

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:39 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Wo wir es ja gestern darüber hatten

Wobei ich vermute, dass das Land Berlin das ganze einfach nur schlecht möglichst begründet hat.

Europas zweite Welle

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 20:28 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Frankreich mit 30.000 neuen Infizierten - neuer Rekord, Italien mit knapp 9.000 - ebenso, UK mit rund 18.500, Polen mit 8.000, Belgien mit absurden 8.000, Niederlande mit 7.200... völlig absurde Zahlen für manche Länder, die besonders im März, April, Mai gut durchgekommen sind.

USAs dritte Welle

Schnippelbohne @, Bauernland, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:17 (vor 10 Tagen) @ Voomy

In den USA steigen die Zahlen auch wieder, dort nun schon zum dritten Mal. Gestern gab es 63.000 Neuinfektionen und 951 Tote. Die Gesamtzahl der Infizierten hat 8 Millionen überschritten. Das dürfte Donald im Wahlkampfschlussspurt nicht gerade helfen.

twitter.com/covid19tracking/status/1316881182966075392?s=21

USAs dritte Welle

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:51 (vor 10 Tagen) @ Schnippelbohne

In den USA steigen die Zahlen auch wieder, dort nun schon zum dritten Mal. Gestern gab es 63.000 Neuinfektionen und 951 Tote. Die Gesamtzahl der Infizierten hat 8 Millionen überschritten. Das dürfte Donald im Wahlkampfschlussspurt nicht gerade helfen.

twitter.com/covid19tracking/status/1316881182966075392?s=21

Donald Trump feiert wohl in der Tat wieder Corona-Partys :-/

In der Nacht zu heute gab es zwei parallele Fernsehveranstaltungen mit Trump und Biden, sogenannte Townhall-Meetings. Dabei hat Trump erneut schlechter ausgesehen als Biden. So hat er eingestanden, dass er persönlich ca. 400 Millionen US-Dollar Schulden hat. Und von QAnon hat er sich erneut nicht distanziert.

USAs dritte Welle

Basti Van Basten @, Romania, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:35 (vor 10 Tagen) @ Ulrich

In der Nacht zu heute gab es zwei parallele Fernsehveranstaltungen mit Trump und Biden, sogenannte Townhall-Meetings. Dabei hat Trump erneut schlechter ausgesehen als Biden. So hat er eingestanden, dass er persönlich ca. 400 Millionen US-Dollar Schulden hat. Und von QAnon hat er sich erneut nicht distanziert.

Ich habe mir die beiden Veranstaltungen teilweise (Trump komplett, Biden danach) angesehen. Trump hat eigentlich nur drei Themen: 1.) Er ist der beste und hat alles richtig gemacht. 2.) In der zweiten Amtszeit wird alles noch viel besser. 3.) Unter den linken Antifa-Pädo-Demokraten werden alle ihre Jobs verlieren.

Inhaltlich gab es wirklich nichts, womit er aufwarten konnte. Er hat keinen Plan zur Krankenversicherung außer wesentliche Teile von Obamacare zu entfernen, um sie dann wohl wieder zu implementieren (pre-existing conditions). Das ganze aus dem Grunde, weil Obamacare very very bad ist, aber seine KV dann very very good wäre.

Aber er konnte wirklich nichts zu irgendwelchen Themen sagen. Fragen zu bestimmten Themen wich er einfach aus und beantwortete stattdessen Fragen, die nie gestellt wurden.

Biden war danach eine Wohltat. Er konnte auf Fragen im Detail eingehen, hatte Vorstellungen wie man Probleme lösen könnte und machte alles in allem einen sehr besonnenen und verantwortungsbewussten Eindruck. Also das, wonach sich die meisten Amerikaner nach 4 Jahren Agent Orange sehnen dürften.

Auf die Frage "Hat Trump für seine Außenpolitik nicht etwas Anerkennung verdient?" antwortete er "Für Israel ja, aber: die USA stehen mittlerweile isoliert in der Welt da. Verbündete wissen nicht mehr, ob sie auf die USA zählen können, die NATO ist im Begriff zu zerbrechen. Und das ist die Folge der America First-Politik." Also sehr treffend beschrieben und vor allem nicht alles von Trump schlecht geredet, so dass er keinen verbitterten Eindruck hinterließ.

USAs dritte Welle

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:45 (vor 10 Tagen) @ Basti Van Basten

In der Nacht zu heute gab es zwei parallele Fernsehveranstaltungen mit Trump und Biden, sogenannte Townhall-Meetings. Dabei hat Trump erneut schlechter ausgesehen als Biden. So hat er eingestanden, dass er persönlich ca. 400 Millionen US-Dollar Schulden hat. Und von QAnon hat er sich erneut nicht distanziert.


Ich habe mir die beiden Veranstaltungen teilweise (Trump komplett, Biden danach) angesehen. Trump hat eigentlich nur drei Themen: 1.) Er ist der beste und hat alles richtig gemacht. 2.) In der zweiten Amtszeit wird alles noch viel besser. 3.) Unter den linken Antifa-Pädo-Demokraten werden alle ihre Jobs verlieren.

Inhaltlich gab es wirklich nichts, womit er aufwarten konnte. Er hat keinen Plan zur Krankenversicherung außer wesentliche Teile von Obamacare zu entfernen, um sie dann wohl wieder zu implementieren (pre-existing conditions). Das ganze aus dem Grunde, weil Obamacare very very bad ist, aber seine KV dann very very good wäre.

Aber er konnte wirklich nichts zu irgendwelchen Themen sagen. Fragen zu bestimmten Themen wich er einfach aus und beantwortete stattdessen Fragen, die nie gestellt wurden.

Biden war danach eine Wohltat. Er konnte auf Fragen im Detail eingehen, hatte Vorstellungen wie man Probleme lösen könnte und machte alles in allem einen sehr besonnenen und verantwortungsbewussten Eindruck. Also das, wonach sich die meisten Amerikaner nach 4 Jahren Agent Orange sehnen dürften.

Auf die Frage "Hat Trump für seine Außenpolitik nicht etwas Anerkennung verdient?" antwortete er "Für Israel ja, aber: die USA stehen mittlerweile isoliert in der Welt da. Verbündete wissen nicht mehr, ob sie auf die USA zählen können, die NATO ist im Begriff zu zerbrechen. Und das ist die Folge der America First-Politik." Also sehr treffend beschrieben und vor allem nicht alles von Trump schlecht geredet, so dass er keinen verbitterten Eindruck hinterließ.

Danke für die Zusammenfassung.

Die Seifenblase der Trump-Fans, Biden sei dement, ist damit ein weiteres Mal zerplatzt.

USAs dritte Welle

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Freitag, 16. Oktober 2020, 11:14 (vor 10 Tagen) @ Ulrich

Ich bin noch skeptisch was den Ausgang der Wahl angeht.
Wir sind schon eher durch die negative Berichterstattung und unser europäisches Meinungsbild geprägt.
Dadurch verlieren wir (merke ich an mir auch regelmäßig) aus dem Blick, dass die USA kulturhistorisch doch hin und wieder anders tickt. Und damit wären wir wieder bei Trump. Er hat in den USA wesentlich mehr Ansehen und steht als produktiver Präsident da, der sein Wort hält etc. pp.

Ich bin in den letzten Tagen ergänzend auf die ZDFzeit Doku "US-Wahl 2020: Donald Trump - Der unterschätzte Präsident" gestoßen. Die reißt ein paar Punkte diesbezüglich an:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/us-wahl-2020-zdfzeit---donald-trump-100.html

USAs dritte Welle

Freyr @, Freitag, 16. Oktober 2020, 11:18 (vor 10 Tagen) @ el_ayudante

Ich bin noch skeptisch was den Ausgang der Wahl angeht.
Wir sind schon eher durch die negative Berichterstattung und unser europäisches Meinungsbild geprägt.

Die Polls in den USA von US-Unternehmen die US-Bürger befragen haben aber nichts mit Europa zu tun. Ich weiß nicht warum das immer wieder als Argument auftaucht.

Auch in den USA ist Trump nicht der Liebling der Nation und es wäre eine größerere Überraschung wenn er gewinnt. Derzeit kann man von einem Biden Sieg ausgehen. Es gibt derzeit nur ein einziges Umfrageunternehmen (sehr republikanerlastig) dass Trump gewinnen sieht und das mit 275 Wahlmännern, also äußerst knapp.
Ich halte derzeit einen wirklich souveränen Sieg für Biden wahrscheinlicher als dass es so eng wie gegen Hillary wird (auf die entscheidenden Staaten bezogen)

USAs dritte Welle

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Freitag, 16. Oktober 2020, 11:38 (vor 10 Tagen) @ Freyr

Die Polls in den USA von US-Unternehmen die US-Bürger befragen haben aber nichts mit Europa zu tun. Ich weiß nicht warum das immer wieder als Argument auftaucht.

Du hast vollkommen Recht!
Aber das Trauma seiner unmöglichen Erstwahl ist halt da...

USAs dritte Welle

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Freitag, 16. Oktober 2020, 11:49 (vor 10 Tagen) @ el_ayudante

Wobei die Umfragen kurz vor der Wahl gar nicht so weit vom endgültigen Ergebnis entfernt gewesen sind.

RCP sah einen gemittelten landesweiten Vorsprung von ca. 3 % für Clinton, am Ende waren es ungefähr 2 %.

Die Siege in Florida, North Carolina, Ohio, Iowa und Arizona wurden korrekt (wenn auch knapp) vorhergesagt.

In Pennsylvania und Michigan war Clintons Vorsprung im Bereich oder ganz knapp außerhalb der Fehlertoleranz. Nur in Wisconsin gab es dann doch eine größere Verschiebung.

Und genau diese 3 Staaten muss Biden eigentlich nur gewinnen.

USAs dritte Welle

Schnippelbohne @, Bauernland, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:57 (vor 10 Tagen) @ Ulrich

Biden liegt ja in den meisten Umfragen deutlich vorn. Ich hoffe nur, dass es nicht wie bei der letzten Wahl läuft, wo die Berichterstattung über den scheinbar sicheren Sieg von Clinton wohl viele abgehalten hat, wählen zu gehen nach dem Motto „meine Stimme braucht es nicht, sie gewinnt ja sowieso“.
Die Wahlbeteiligung bei den Vorabwahlen und Briefwahlen scheint zumindest schon mal höher. Der Slogan „Vote like your life depends on it - because it does“ scheint ganz gut zu funktionieren

USAs dritte Welle

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:27 (vor 10 Tagen) @ Schnippelbohne

Biden liegt ja in den meisten Umfragen deutlich vorn. Ich hoffe nur, dass es nicht wie bei der letzten Wahl läuft, wo die Berichterstattung über den scheinbar sicheren Sieg von Clinton wohl viele abgehalten hat, wählen zu gehen nach dem Motto „meine Stimme braucht es nicht, sie gewinnt ja sowieso“.
Die Wahlbeteiligung bei den Vorabwahlen und Briefwahlen scheint zumindest schon mal höher. Der Slogan „Vote like your life depends on it - because it does“ scheint ganz gut zu funktionieren

Ganz ehrlich, die Präsidentschaftswahlen sind durch. Schaut euch einfach mal den Auftritt von Trump gestern bei NBC an. Das war eine weitreichende Bankrotterklärung an unentschlossene Wähler. Er hat es geschafft, auf keine der Fragen nur im Ansatz zu antworten. Immerhin ist er authentisch, denn er hat wirklich keinen Plan.

Bidens Auftritt hatte auch nicht wirklich viel Inspirierendes, weshalb der Name "Sleepy Joe" schon irgendwie passt. Seine Erklärungen ("Number one, number two...", "Here is the deal...") sind nicht wirklich mitreißend und ermüdend. Aber er liefert Antworten und zwar mitunter recht konkrete. Und darum geht's für die 5-10 %, die noch keine Entscheidung getroffen haben.

Nach 2016 ist man sicherlich etwas zurückhaltender und vorsichtiger geworden. Auf der anderen Seite gab es selten einen US-Wahlkampf, in dem die Umfragen über Monate so eingefroren waren wie in diesem. Nun tut sich tatsächlich etwas, nämlich eine weitere Verschiebung Richtung Biden.

Spannend ist derzeit der Kampf um den US Senat, wobei ein Patt wohl mindestens drin ist für die Demokraten. Und dann würde Kamala Harris die Mehrheit bringen.

Und klar, die Frage stellt sich, was Trump nach dem 03.11. noch für Unheil anrichten wird. Wobei ich ziemlich sicher bin, dass er recht schnell isoliert dastehen wird.

USAs dritte Welle

Schnippelbohne @, Bauernland, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:32 (vor 10 Tagen) @ guy_incognito

Biden liegt ja in den meisten Umfragen deutlich vorn. Ich hoffe nur, dass es nicht wie bei der letzten Wahl läuft, wo die Berichterstattung über den scheinbar sicheren Sieg von Clinton wohl viele abgehalten hat, wählen zu gehen nach dem Motto „meine Stimme braucht es nicht, sie gewinnt ja sowieso“.
Die Wahlbeteiligung bei den Vorabwahlen und Briefwahlen scheint zumindest schon mal höher. Der Slogan „Vote like your life depends on it - because it does“ scheint ganz gut zu funktionieren


Ganz ehrlich, die Präsidentschaftswahlen sind durch. Schaut euch einfach mal den Auftritt von Trump gestern bei NBC an. Das war eine weitreichende Bankrotterklärung an unentschlossene Wähler. Er hat es geschafft, auf keine der Fragen nur im Ansatz zu antworten. Immerhin ist er authentisch, denn er hat wirklich keinen Plan.

Bidens Auftritt hatte auch nicht wirklich viel Inspirierendes, weshalb der Name "Sleepy Joe" schon irgendwie passt. Seine Erklärungen ("Number one, number two...", "Here is the deal...") sind nicht wirklich mitreißend und ermüdend. Aber er liefert Antworten und zwar mitunter recht konkrete. Und darum geht's für die 5-10 %, die noch keine Entscheidung getroffen haben.

Nach 2016 ist man sicherlich etwas zurückhaltender und vorsichtiger geworden. Auf der anderen Seite gab es selten einen US-Wahlkampf, in dem die Umfragen über Monate so eingefroren waren wie in diesem. Nun tut sich tatsächlich etwas, nämlich eine weitere Verschiebung Richtung Biden.

Spannend ist derzeit der Kampf um den US Senat, wobei ein Patt wohl mindestens drin ist für die Demokraten. Und dann würde Kamala Harris die Mehrheit bringen.

Und klar, die Frage stellt sich, was Trump nach dem 03.11. noch für Unheil anrichten wird. Wobei ich ziemlich sicher bin, dass er recht schnell isoliert dastehen wird.

Grundsätzlich denke ich auch, dass es so kommen wird. Allerdings steht der harte Kern der Trump-Fans weiter zu ihm, wie Ulrich ja auch schon schrieb. Und denen ist es egal, was er auf Fragen antwortet. Die denken sich "Er ist so wie wir. Er hat es dem Establishment und den bösen Chinesen und Europäern mal richtig gezeigt. Wenn er dann ein bisschen herumflunkert - was soll's. Der Zweck heiligt die Mittel." Die Frage ist, wie groß diese Gruppe noch ist.

USAs dritte Welle

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:40 (vor 10 Tagen) @ Schnippelbohne

Grundsätzlich denke ich auch, dass es so kommen wird. Allerdings steht der harte Kern der Trump-Fans weiter zu ihm, wie Ulrich ja auch schon schrieb. Und denen ist es egal, was er auf Fragen antwortet. Die denken sich "Er ist so wie wir. Er hat es dem Establishment und den bösen Chinesen und Europäern mal richtig gezeigt. Wenn er dann ein bisschen herumflunkert - was soll's. Der Zweck heiligt die Mittel." Die Frage ist, wie groß diese Gruppe noch ist.

In der Tat, das tun sie.

Klick 1

Klick 2

Aber ich denke, dass das schon eine deutliche Minderheit ist.

USAs dritte Welle

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:43 (vor 10 Tagen) @ guy_incognito

Grundsätzlich denke ich auch, dass es so kommen wird. Allerdings steht der harte Kern der Trump-Fans weiter zu ihm, wie Ulrich ja auch schon schrieb. Und denen ist es egal, was er auf Fragen antwortet. Die denken sich "Er ist so wie wir. Er hat es dem Establishment und den bösen Chinesen und Europäern mal richtig gezeigt. Wenn er dann ein bisschen herumflunkert - was soll's. Der Zweck heiligt die Mittel." Die Frage ist, wie groß diese Gruppe noch ist.


In der Tat, das tun sie.

Klick 1

Klick 2

Aber ich denke, dass das schon eine deutliche Minderheit ist.

Und das Trumpeltier verbreitet immer unverfrorener QAnon-Lügen: forbes.com/sites/jackbrewster/2020/10/14/trump-promotes-baseless-qanon-endorsed-conspiracy-theory-alleging-obama-staged-bin-ladens-killing/#751fbe345b16

Die Durchgeknallten ziehen sich in die Wagenburg zurück.

USAs dritte Welle

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:11 (vor 10 Tagen) @ Schnippelbohne

Biden liegt ja in den meisten Umfragen deutlich vorn. Ich hoffe nur, dass es nicht wie bei der letzten Wahl läuft, wo die Berichterstattung über den scheinbar sicheren Sieg von Clinton wohl viele abgehalten hat, wählen zu gehen nach dem Motto „meine Stimme braucht es nicht, sie gewinnt ja sowieso“.
Die Wahlbeteiligung bei den Vorabwahlen und Briefwahlen scheint zumindest schon mal höher. Der Slogan „Vote like your life depends on it - because it does“ scheint ganz gut zu funktionieren

Ich hoffe stark, dass das böse Erwachen 2016 noch kollektiv im Gedächtnis derjenigen in den USA verankert ist, die nicht zum Trump-Lager gehören.

Interessant ist übrigens, dass Trump seine Zustimmungswerte beim harten Kern seiner Anhänger im Vergleich zu 2016 nochmals deutlich gesteigert hat. Allerdings ist die Zahl seiner Anhänger gleichzeitig spürbar geschrumpft.

Europas zweite Welle

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:13 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Gab auch damals sicherlich nicht weniger Infizierte. Damals wurde die meisten aber gar nicht getestet, da keine Symptome.

Europas zweite Welle

Sascha @, Dortmund, Freitag, 16. Oktober 2020, 08:23 (vor 10 Tagen) @ Voomy

Wobei die Vergleiche absoluter Zahlen und die Ermittlung von Rekorden aufgrund der deutlich unterschiedlichen Testkapazitäten wirklich ziemlich schief sind.

Europas zweite Welle

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:53 (vor 10 Tagen) @ Sascha

Wobei die Vergleiche absoluter Zahlen und die Ermittlung von Rekorden aufgrund der deutlich unterschiedlichen Testkapazitäten wirklich ziemlich schief sind.

Was die absoluten Zahlen angeht, so dürfte die Dunkelziffer im Frühjahr in der Tat deutlich höher gewesen sein. Aber es ist die Dynamik der Entwicklung, die aktuell Angst macht.

Europas zweite Welle

Micawber @, Sauerland, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:38 (vor 10 Tagen) @ Ulrich

Wobei die Vergleiche absoluter Zahlen und die Ermittlung von Rekorden aufgrund der deutlich unterschiedlichen Testkapazitäten wirklich ziemlich schief sind.


Was die absoluten Zahlen angeht, so dürfte die Dunkelziffer im Frühjahr in der Tat deutlich höher gewesen sein. Aber es ist die Dynamik der Entwicklung, die aktuell Angst macht.

Auch der Umstand, dass wir gerade einmal den Herbst-Anfang haben und die gesamte kalte, feuchte und dunkle Jahreszeit vor uns liegt, macht nicht gerade besonders viel Hoffnung.

Ob sich die Einführung drastischerer Maßnahmen tatsächlich noch verhindern lässt, ist daher zu bezweifeln. In Israel, wo die Lage nach einer Phase der Ruhe ja schon vor einigen Wochen schon wieder dramatisch geworden war, gibt es nach Einführung des Lockdowns immerhin eine Trendwende bei den Neuinfektionen. Man kann nur hoffen, dass es hier nicht erst so weit kommen muss.

Europas zweite Welle

Elmar @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:24 (vor 10 Tagen) @ Ulrich

Diese Statistik zeigt ganz gut auf, wie sich die Ratio zwischen Test und Ergebnis geändert hat.

de.statista.com/statistik/daten/studie/1107749/umfrage/labortest-fuer-das-coronavirus-covid-19-in-deutschland/

Europas zweite Welle

majae, Muc, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:41 (vor 10 Tagen) @ Elmar

Diese Statistik zeigt ganz gut auf, wie sich die Ratio zwischen Test und Ergebnis geändert hat.

de.statista.com/statistik/daten/studie/1107749/umfrage/labortest-fuer-das-coronavirus-covid-19-in-deutschland/

Danke für den Link. Nach der Positivrate sind wir also aktuell auf dem Stand von Mitte Mai. Da finde ich Schlagzeilen wie "So viele Corona-Neuinfektionen wie nie" schon ziemlich übertrieben.
Ist nur die Frage, inwiefern die Zahlen überhaupt vergleichbar sind, also ob im Frühjahr aufgrund geringerer Testkapazitäten nicht auch gezielter getestet wurde.

Europas zweite Welle

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:34 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Frankreich mit 30.000 neuen Infizierten - neuer Rekord, Italien mit knapp 9.000 - ebenso, UK mit rund 18.500, Polen mit 8.000, Belgien mit absurden 8.000, Niederlande mit 7.200... völlig absurde Zahlen für manche Länder, die besonders im März, April, Mai gut durchgekommen sind.

Yep, und dabei hatte Italien noch mit die am stregnsten Regeln und die Diszplin und Akzeptanz dort war verhältnismäßig sehr hoch. Die Bilder mit den Särgen haben sich dort eingebrannt.
Ich würde das nicht nur auf ein paar schwarze Schafe schieben, die aus der Reihe tanzen. Dieses Virus ist einfach das größte Arschloch von allen und lässt nicht locker.

Wir müssen, mal abgesehen von einem konkreten Impfstoff, wirklich intelligente und innovative Konzepte finden, wie wir dauerhaft damit leben können, ohne das langfristig unsere Grundordnung gefährdet wird. Dieser "Dance" kann das unöglich über Jahre sein.

Wenn es nach mir geht, dürfte sich die gesamte Weltbevölkerung 4 Wochen in Quarantäne begeben, um das Virus somit auszurotten. Da friert aber eher die Hölle zu, als das sich das umsetzen ließe.

Europas zweite Welle

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 16. Oktober 2020, 07:57 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Das umzusetzen wäre die Hölle.

Europas zweite Welle

NGM, Ort, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:33 (vor 10 Tagen) @ Talentförderer

Das umzusetzen wäre die Hölle.

Man könnte mal klein anfangen mit alle zwei Wochen ein Wochende Lockdown, dann schauen wie sich das entwickelt.

dann aber auch Krankenhäuser etc. räumen

Sentinel2150 @, Kiel, Freitag, 16. Oktober 2020, 00:09 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Wenn du Corona komplett ausradieren willst, musst du dann zwangsweise sämtliche Betriebe stilllegen.
Betrifft dann aber auch Krankenhäuser, Pflegeheime, Pflegedienste, Ärzte etc.
Die dürften dann in den 4 Wochen auch keinerlei Menschen mehr sehen.
Polizei dürfte dann auch nur noch maximal alleine auf der Straße sein etc.
Ach ja jeder Mensch muss vorher auch noch genug Lebensmittel für 4 Wochen kaufen und bunkern

dann aber auch Krankenhäuser etc. räumen

Kruemelmonster09 @, Freitag, 16. Oktober 2020, 05:39 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

Wenn du Corona komplett ausradieren willst, musst du dann zwangsweise sämtliche Betriebe stilllegen.
Betrifft dann aber auch Krankenhäuser, Pflegeheime, Pflegedienste, Ärzte etc.
Die dürften dann in den 4 Wochen auch keinerlei Menschen mehr sehen.
Polizei dürfte dann auch nur noch maximal alleine auf der Straße sein etc.
Ach ja jeder Mensch muss vorher auch noch genug Lebensmittel für 4 Wochen kaufen und bunkern

Und Klopapier!!!

Europas zweite Welle

Thomas, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:43 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Wenn es nach mir geht, dürfte sich die gesamte Weltbevölkerung 4 Wochen in Quarantäne begeben, um das Virus somit auszurotten. Da friert aber eher die Hölle zu, als das sich das umsetzen ließe.

Eigentlich müsste man nach den Herbstferien zwei Wochen auf Home-Schooling umstellen, damit die Gereisten zu Hause bleiben und es keine weiter steigenden Zahlen durch die Schulen gibt. Aber ... ja ja ich weiß .... Betreuung ....

Europas zweite Welle

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 16. Oktober 2020, 08:01 (vor 10 Tagen) @ Thomas

Es gibt weder in Schulen noch in Kitas steigende Zahlen sondern im Gegenteil kaum Fälle.

Europas zweite Welle

CB @, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:26 (vor 10 Tagen) @ Talentförderer

Es gibt weder in Schulen noch in Kitas steigende Zahlen sondern im Gegenteil kaum Fälle.

Also in Berlin sind in den jungen Altersgruppen die höchstens 7 Tages Inzidenzen. Die Vermutung liegt nahe, dass es in den Schulen und Kitas übertragen wird.

Quelle: Corona-Lagebericht Berlin . Dort den Reiter Altersgruppen auswählen.

Europas zweite Welle

markus @, Freitag, 16. Oktober 2020, 08:47 (vor 10 Tagen) @ Talentförderer

Es gibt weder in Schulen noch in Kitas steigende Zahlen sondern im Gegenteil kaum Fälle.

Es gibt auch auf Hochzeiten kaum Fälle. Von den vielen Tausend Feiern sind nur einige wenige ausschlaggebend gewesen. Auch in Schulen tauchen immer mal wieder Fälle auf, nur hatte man bisher durch Quarantäne und vorübergehenden Schließungen die Lage ziemlich schnell wieder unter Kontrolle.

Europas zweite Welle

Elmar @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:32 (vor 10 Tagen) @ markus

Dadurch dass die Lage noch einigermaßen im Griff ist, gibt es statistisch überhaupt kein Ereignis, dass als hochriskant einzuordnen ist.
Damit das so bleibt, müssen die Ereignisse verglichen und bewertet werden
Und im Vergleich weisen Hochzeiten - oder wesensgleiche Parties - wohl das höchste Risiko auf.

Europas zweite Welle

Djerun @, Essen, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:25 (vor 10 Tagen) @ markus
bearbeitet von Djerun, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:28

Es gibt weder in Schulen noch in Kitas steigende Zahlen sondern im Gegenteil kaum Fälle.


Es gibt auch auf Hochzeiten kaum Fälle. Von den vielen Tausend Feiern sind nur einige wenige ausschlaggebend gewesen. Auch in Schulen tauchen immer mal wieder Fälle auf, nur hatte man bisher durch Quarantäne und vorübergehenden Schließungen die Lage ziemlich schnell wieder unter Kontrolle.

Im Gegensatz zu Schulen sind es inzwischen hunderte infizierter Fälle, die auf Hochzeiten zurückzuführen sind. Und es gibt nicht einmal annähernd so viele Tage mit Hochzeiten wie Schultage... Der Vergleich hinkt ganz ganz schwer...
Du willst die 100%ige Sicherheit - ebenso bei der Diskussion zum Stadionbesuch zu sehen. Die gibt es aber nicht...

Europas zweite Welle

markus @, Freitag, 16. Oktober 2020, 11:26 (vor 10 Tagen) @ Djerun

Es gibt weder in Schulen noch in Kitas steigende Zahlen sondern im Gegenteil kaum Fälle.


Es gibt auch auf Hochzeiten kaum Fälle. Von den vielen Tausend Feiern sind nur einige wenige ausschlaggebend gewesen. Auch in Schulen tauchen immer mal wieder Fälle auf, nur hatte man bisher durch Quarantäne und vorübergehenden Schließungen die Lage ziemlich schnell wieder unter Kontrolle.


Im Gegensatz zu Schulen sind es inzwischen hunderte infizierter Fälle, die auf Hochzeiten zurückzuführen sind. Und es gibt nicht einmal annähernd so viele Tage mit Hochzeiten wie Schultage... Der Vergleich hinkt ganz ganz schwer...

Trotzdem sind nur einige wenige Feiern von vielen Tausend dafür ausschlaggebend gewesen. In Hamm war es vor kurzem z.B. eine Hochzeitsfeier, die sich als Superspreader Event entpuppt hat.

Du willst die 100%ige Sicherheit - ebenso bei der Diskussion zum Stadionbesuch zu sehen. Die gibt es aber nicht...

Nein, du verstehst an der Stelle den Zusammenhang nicht. Es geht und es ging nie um eine 100% Sicherheit. Deshalb gab es auch nie einen Lockdown. Es geht darum, die unkontrollierte Ausbreitung zu stoppen. Das erreicht man, indem man mit bestimmten Maßnahmen den R-Wert wieder unter 1 drückt. Es ist die ganze Zeit eine Abwägung mit dem Ziel so viel zuzulassen, wie man das Infektionsgeschehen noch unter Kontrolle hat.

Europas zweite Welle

AausE, Ort, Freitag, 16. Oktober 2020, 07:55 (vor 10 Tagen) @ Thomas

Was denn bitte für steigende Zahlen durch Schulen und Kinder?
Das ist doch Unsinn was du da schreibst und widerspricht jeder derzeitigen Statistik über das Infektionsgeschehen.

Europas zweite Welle

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:04 (vor 10 Tagen) @ AausE

Was denn bitte für steigende Zahlen durch Schulen und Kinder?
Das ist doch Unsinn was du da schreibst und widerspricht jeder derzeitigen Statistik über das Infektionsgeschehen.

In Deutschland spielt der Bildungsbereich wohl aktuell eine untergeordnete Rolle. Aber in Großbritannien haben sich wohl in den letzten 4 Wochen 38 Prozent der Covid-19-Ausbrüche im Erziehungsbereich ereignet, siehe twitter.com/ToryFibs/status/1314845956668563456. In Frankreich sind nach dem, was ich gehört habe, wohl etwa 30 Prozent der Fälle auf diesen Bereich zurückzuführen.

Europas zweite Welle

Thomas, Freitag, 16. Oktober 2020, 08:54 (vor 10 Tagen) @ AausE

Was denn bitte für steigende Zahlen durch Schulen und Kinder?
Das ist doch Unsinn was du da schreibst und widerspricht jeder derzeitigen Statistik über das Infektionsgeschehen.

Vielen Dank für die Blumen, aber so wars tatsächlich nicht gemeint.

Zitat:
damit die Gereisten zu Hause bleiben und es keine weiter steigenden Zahlen durch die Schulen gibt.

Bislang gibt es keine steigenden Zahlen durch Schulen. Aber es gibt steigende Zahlen. Und ich fürchte, dass diese weiter steigen, durch zurückkehrende Reisende, also auch Schüler. Wir wissen, dass wenige Fälle zu größeren Folgen (Klassen-, Stufen- Schulschließungen) führen können.

Europas zweite Welle

simie, Krefeld, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:58 (vor 11 Tagen) @ Thomas

Tja. Wenn man im Frühling und Sommer in den Ländern nicht im Tiefschlaf gewesen wäre, hätte man mittlerweile vielleicht genug Laptops und auch funktionierende und rechtssichere Softwarelösungen um wenigstens für die Älteren Heimunterricht durchführen zu können. Aber das hätte ja ein paar Mrd Euro gekostet. Zu viel für unsere Schüler.

Europas zweite Welle

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 22:11 (vor 11 Tagen) @ simie

Tja. Wenn man im Frühling und Sommer in den Ländern nicht im Tiefschlaf gewesen wäre, hätte man mittlerweile vielleicht genug Laptops und auch funktionierende und rechtssichere Softwarelösungen um wenigstens für die Älteren Heimunterricht durchführen zu können. Aber das hätte ja ein paar Mrd Euro gekostet. Zu viel für unsere Schüler.

Man hätte anstelle des Kinderbonus in Laptops investieren können. Aber die Chance hat man tatsächlich verpennt.

Europas zweite Welle

Problembaer, Ort, Freitag, 16. Oktober 2020, 08:11 (vor 10 Tagen) @ markus

Wurde der Kinderbonus nicht als Dankeschön für die Mehrarbeit/Betreuung zu Hause verkauft?
... bringt einem Teil der Bevölkerung dann aber gar nix (Nutzung des Kinderfreibetrags).

Schade und verfehlt dann die symbolische Wirkung!

Europas zweite Welle

simie, Krefeld, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 22:22 (vor 11 Tagen) @ markus

Wieso anstelle?

Europas zweite Welle

markus @, Freitag, 16. Oktober 2020, 06:08 (vor 11 Tagen) @ simie

Wieso anstelle?

Weil jedes Budget Grenzen hat und die Investition in Technik sinnvoller gewesen wäre.

Europas zweite Welle

Talentförderer @, Dortmund, Freitag, 16. Oktober 2020, 07:58 (vor 10 Tagen) @ markus

Babys brauchen keine Laptops.

Europas zweite Welle

Michi2911 @, Bergkamen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:42 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Kannste vergessen mit 4 Wochen still halten in Deutschland. Dann drehen die Querdenker und Atilla Hilldmanns wieder durch.

Die behaupten immernoch dieses Virus wurde nicht isoliert und man findet durch die PCR Tests andere Coronaviren die es schon immer gab.

Europas zweite Welle

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:50 (vor 11 Tagen) @ Michi2911

Kannste vergessen mit 4 Wochen still halten in Deutschland. Dann drehen die Querdenker und Atilla Hilldmanns wieder durch.

Die behaupten immernoch dieses Virus wurde nicht isoliert und man findet durch die PCR Tests andere Coronaviren die es schon immer gab.

Es müssten nicht einmal vier Wochen sein. Man geht ja davon aus, dass Infizierte im Schnitt nur vier Tage ansteckend sind, in seltenen Fällen maximal 14 Tage. Mit nur vier Tagen Quarantäne würde man das Infektionsgeschehen schon ziemlich weit runterfahren und mit 14 Tagen das Virus ausrotten. Das ist aber in Deutschland geschweige denn weltweit nicht umsetzbar. In Deutschland schon nicht, weil das nicht mit unseren Freiheitswerten vereinbar ist. Wir machen lieber harmlosere Dinge, die dafür dauerhaft sind.

Europas zweite Welle

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 22:46 (vor 11 Tagen) @ markus

Kannste vergessen mit 4 Wochen still halten in Deutschland. Dann drehen die Querdenker und Atilla Hilldmanns wieder durch.

Die behaupten immernoch dieses Virus wurde nicht isoliert und man findet durch die PCR Tests andere Coronaviren die es schon immer gab.


Es müssten nicht einmal vier Wochen sein. Man geht ja davon aus, dass Infizierte im Schnitt nur vier Tage ansteckend sind, in seltenen Fällen maximal 14 Tage. Mit nur vier Tagen Quarantäne würde man das Infektionsgeschehen schon ziemlich weit runterfahren und mit 14 Tagen das Virus ausrotten. Das ist aber in Deutschland geschweige denn weltweit nicht umsetzbar. In Deutschland schon nicht, weil das nicht mit unseren Freiheitswerten vereinbar ist. Wir machen lieber harmlosere Dinge, die dafür dauerhaft sind.

Ich wäre auf unsere Spezies dann mal so richtig stolz, wenn wir das durchziehen könnten.
Warum erkennen wir nichtmal einen gemeinsamen Feind?


Selbst wenn uns Aliens angreifen, würde sich die Menschheit wohl noch gegenseitig bekämpfen.

Europas zweite Welle

CrimsonGhost, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:01 (vor 10 Tagen) @ Foreveralone

Selbst wenn uns Aliens angreifen, würde sich die Menschheit wohl noch gegenseitig bekämpfen.

Die Ferengis haben längst die Macht übernommen und den Planeten unterjocht.

Impfstoff in Sicht?

Schaumkrone @, Celle, Freitag, 16. Oktober 2020, 00:22 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

https://m.focus.de/gesundheit/news/gastbeitrag-von-the-european-biontech-impfstoff-in-f...

Vielleicht geht es auch ohne, dass alle an einem Strang ziehen

Impfstoff in Sicht?

Sentinel2150 @, Kiel, Freitag, 16. Oktober 2020, 00:28 (vor 11 Tagen) @ Schaumkrone

Hier der Originalartikel von n-tv. Ist auch ein bisschen länger und nicht von focus

https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Der-Impfstoff-naht-article22095146...

Impfstoff in Sicht?

Annika, Luzern, Freitag, 16. Oktober 2020, 01:19 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150
bearbeitet von Annika, Freitag, 16. Oktober 2020, 01:24

Hier der Originalartikel von n-tv. Ist auch ein bisschen länger und nicht von focus

https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Der-Impfstoff-naht-article22095146...

Sauber, nach dem Schnelldurchlauf kann dann die riesige Langzeitstudie zum ersten eingesetzten mRNA-Impfstoff der Geschichte losgehen und das Beste ist, die Probanden wollen nicht mal bezahlt werden.

Impfstoff in Sicht?

CrimsonGhost, Freitag, 16. Oktober 2020, 12:03 (vor 10 Tagen) @ Annika

Ach ich habe mir den neuen NWO-Chip schon mit der Grippeschutzimpfung geholt.

Flügelflitzer, deine Platte hat einen Sprung ... (o.T.)

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 06:39 (vor 11 Tagen) @ Annika

.

Flügelflitzer, deine Platte hat einen Sprung ... (o.T.)

markus @, Freitag, 16. Oktober 2020, 06:42 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Und es wird von Tag zu Tag offensichtlicher.

Flügelflitzer, deine Platte hat einen Sprung ... (o.T.)

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 10:13 (vor 10 Tagen) @ markus

Und es wird von Tag zu Tag offensichtlicher.

Es gab auch schon in den letzten Monaten immer wieder Beiträge, die ganz klar die Flügelflitzer-Handschrift trugen. Allerdings hat er, sobald er erkannt worden war, meist eine taktische Pause eingelegt. In diesem Sinne scheinen die bisherigen Rauswürfe durchaus etwas gebracht zu haben. Er nervt deutlich weniger.

Europas zweite Welle

simie, Krefeld, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:54 (vor 11 Tagen) @ markus

Es ist einfach ein Irrglauben, dass man so das Virus ausrotten kann. So etwas kann auf Inseln funktionieren, aber dann halt mit dem Preis, dass man sich jahrelang isoliert. Und natürlich auch eher mit 4 oder mehr Wochen Quarantäne.

Europas zweite Welle

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 22:41 (vor 11 Tagen) @ simie

Es ist einfach ein Irrglauben, dass man so das Virus ausrotten kann. So etwas kann auf Inseln funktionieren, aber dann halt mit dem Preis, dass man sich jahrelang isoliert. Und natürlich auch eher mit 4 oder mehr Wochen Quarantäne.

Klar ist das ein abwegiger Gedanke, aber ich würde das sofort mit meinem Blut unterschreiben mit dem 99% sicheren Ausblick darauf,dass der ganze Spuk dann ein Ende findet.

Das irre ist, dass mich die Einschränkungen aktuell nichtmal sonderlich treffen, aber langfristig als große Ganze betrachtet werden wir alle Probleme bekommen.

OVG Lüneburg setzt Beherbergungsverbot in Niedersachsen aus

Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:29 (vor 11 Tagen) @ Voomy

https://www.n-tv.de/panorama/15-24-Gericht-setzt-Beherbergungsverbot-in-Niedersachsen-a...

Die Politik in den übrigen Bundesländern sollte nun ein Einsehen haben und die Regelungen bei sich auch abschaffen

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:01 (vor 11 Tagen) @ Voomy

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-gericht-kippt-beherbergungsverbot-in-...


Und das wird wohl nicht das einzige Urteil in dieser Richtung in den kommenden Tagen sein

Beherbergungsverbot in Schleswig-Holstein bleibt

markus @, Freitag, 16. Oktober 2020, 08:57 (vor 10 Tagen) @ Sentinel2150

In mehreren Bundesländern wurden Beherbergungsverbote bereits gekippt - entweder von den Ländern selbst oder von Gerichten. In Schleswig-Holstein hingegen lehnten Verwaltungsrichter einen entsprechenden Eilantrag ab.

https://www.tagesschau.de/inland/beherbergungsverbot-niedersachsen-103.html

Alternative?

HollyB, Ort, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:57 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

Was wird denn nun folgen?

Gestern hat ja scheinbar ein Experte ein Ausreiseverbot aus Hotspot-Gebieten plädiert.

Sowas ist rechtlich doch auch nicht umsetzbar, oder?

Auf Urlaub zu verzichten, absolut richtig derzeit, aber es gibt ja noch Menschen mit Familie die möglicherweise in einem anderen Bundesland wohnt/Berufspendler

Da die Zahlen in den nächsten Monaten nicht fallen werden würde man ja quasi monatelang isoliert

Alternative?

Sentinel2150 @, Kiel, Freitag, 16. Oktober 2020, 00:31 (vor 11 Tagen) @ HollyB

Ausreiseverbote gingen ja bei einzelnen Hotspots. Ich bezweifel dass du rechtlich zulässig hier die Hälfte der Bevölkerung am Ausreisen hindern kannst. Insbesondere dann an Weihnachten!
Über die Weihnachtszeit ist die Suizidrate eh schon erhöht. Ich möchte nicht wissen was passieren würde, wenn du dann Leute die Familie haben an Weihnachten zwangsweise in ihren Wohnorten isolierst.

Was mich dabei wundert

Philipp54 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:55 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

ist, dass zumindest nicht unterschieden wird, zwischen beruflichen Übernachtungen und Urlaub.
Sind doch zigtausende in D unterwegs, die nicht in LkW´s schlafen.
Wir haben jetzt 2 Anfragen aus dem Bekanntenkreis für eine Übernachtung privat.

Jedenfalls habe ich mir schon einige Zeit Gedanken um Cybersicherheit, Dokumentensicherheit, echten Unterschriften, Verträge usw. auf digialem Weg gemacht. Über digitale OP´s und Robotik auch.
Die Fluggesellschaften werden es auch im Business-Geschäft schwer haben.

Was mich dabei wundert

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:46 (vor 11 Tagen) @ Philipp54

ist, dass zumindest nicht unterschieden wird, zwischen beruflichen Übernachtungen und Urlaub.

Das wäre mir jetzt neu. Ich habe eigentlich überall gelesen, dass beruflich bedingte Übernachtungen erlaubt sind. Allerdings kenne ich nicht die Regeln aller Bundesländer.

Sind doch zigtausende in D unterwegs, die nicht in LkW´s schlafen.
Wir haben jetzt 2 Anfragen aus dem Bekanntenkreis für eine Übernachtung privat.

Sicher, dass diese Leute nicht die Regelung einfach nur falsch verstanden haben?

Was mich dabei wundert

Mattes84 @, München, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:57 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Das ist nicht ganz richtig, ich war selbst betroffen diese Woche.

Am Dienstag hatte ich einen Geschäftstermin in Meck-Pomm, da war es kein Problem. Es wurde schon drauf geachtet, dass z.B. die Rechnung auf meine Firma ausgestellt war, um eine Geschäftsreise nachzuweisen. Zu anderen Zwecken hätte ich nicht gedurft, das hatte man mir auch gesagt, da München am Montag die 50er Marke gerissen hat.
Am gleichen Tag habe ich aber noch eine Nachricht meines Anschlusshotels in Dresden bekommen, dass ich dort nicht hindürfe, selbst als Geschäftsreisender. Außer mit einem negativen, nicht älter wie 48h alten Cornona Test. Den bekommste dann natürlich auch nicht mehr so kurzfristig.

Heute hat dann Sachsen die Regelung wieder gekippt.

Was mich dabei wundert

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 06:45 (vor 11 Tagen) @ Mattes84

Das ist nicht ganz richtig, ich war selbst betroffen diese Woche.

Am Dienstag hatte ich einen Geschäftstermin in Meck-Pomm, da war es kein Problem. Es wurde schon drauf geachtet, dass z.B. die Rechnung auf meine Firma ausgestellt war, um eine Geschäftsreise nachzuweisen. Zu anderen Zwecken hätte ich nicht gedurft, das hatte man mir auch gesagt, da München am Montag die 50er Marke gerissen hat.
Am gleichen Tag habe ich aber noch eine Nachricht meines Anschlusshotels in Dresden bekommen, dass ich dort nicht hindürfe, selbst als Geschäftsreisender. Außer mit einem negativen, nicht älter wie 48h alten Cornona Test. Den bekommste dann natürlich auch nicht mehr so kurzfristig.

Heute hat dann Sachsen die Regelung wieder gekippt.

Das war mir nicht bekannt. Ich hatte vorher immer gelesen, dass Geschäftsreisende ausgenommen wären. Allerdings hatte ich mir nicht systematisch alle Bundesländer angeschaut. Für mich ist das mal wieder ein Beispiel für die föderale Flickschusterei bei dem Thema.

Was mich dabei wundert

Philipp54 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:11 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

ist, dass zumindest nicht unterschieden wird, zwischen beruflichen Übernachtungen und Urlaub.


Das wäre mir jetzt neu. Ich habe eigentlich überall gelesen, dass beruflich bedingte Übernachtungen erlaubt sind. Allerdings kenne ich nicht die Regeln aller Bundesländer.

Sind doch zigtausende in D unterwegs, die nicht in LkW´s schlafen.
Wir haben jetzt 2 Anfragen aus dem Bekanntenkreis für eine Übernachtung privat.


Sicher, dass diese Leute nicht die Regelung einfach nur falsch verstanden haben?

Nein
Ich zitiere aus dem Spiegel-Artikel:
Für Geschäftsreisen solle es aufgehoben werden. Die Ausnahmeregelung soll bis zum 8. November gelten.
Was anderes habe ich nicht gelesen.
"Solle" wäre mir bei einer Geschäftsreise auch zu vage.

Bei guten, gern gesehenen Bekannten wird man sich sogar freuen, eine private Party mit Übernachtung als Alternative zur zugelassener Hotelübernachtung feiern zu können.

Wobei mir die nächste Regelung ebenso nicht präsent ist.
Darf man Übernachtungsbesuch einer Einzelperson aus einem Rot-Bezirk eines anderen Bundesland empfangen und selbst in einem Risikobezirk Stufe rot wohnen<?

In manchen schon

Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:59 (vor 11 Tagen) @ Philipp54

zumindest in Schleswig-Holstein wird wohl unterschieden.
Mein Bruder wohnt in Köln und musste geschäftlich nach S-H samt Hotelübernachtung. Das ging und war erlaubt, obwohl Köln Risikogebiet ist.

Und Ba-Wü wollte wohl auch Geschäftsreisende wieder zulassen, aber das hat sich ja erledigt

In manchen schon

Philipp54 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:03 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

zumindest in Schleswig-Holstein wird wohl unterschieden.
Mein Bruder wohnt in Köln und musste geschäftlich nach S-H samt Hotelübernachtung. Das ging und war erlaubt, obwohl Köln Risikogebiet ist.

Und Ba-Wü wollte wohl auch Geschäftsreisende wieder zulassen, aber das hat sich ja erledigt

Danke für die Info.
Macht den Hotels zum Teil wenigstens Hoffnung, die Durststrecke überbrücken zu können.

In manchen schon

Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:09 (vor 11 Tagen) @ Philipp54

Ich gehe davon aus, dass die Beherbergungsverbote auch in den übrigen Bundesländern in maximal 2 Wochen verschwinden. Ob durch die Politik oder die Gerichte. Aber bleiben werden die nicht.

Sachsen hebt es jetzt auch auf

Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:32 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

https://www.mdr.de/sachsen/corona-kabinett-beherbergungsverbot-innerdeutsche-risikogebi...

Dieses unüberlegte Ding von Gesetz wird wohl keine lange Zukunft mehr haben.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:06 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:11 (vor 11 Tagen) @ Voomy

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.

Im Grunde finde ich es gut, dass die Politik jetzt nicht jedes Grundrecht x-beliebig außer Kraft setzen kann und die Gericht hier das letzte Wort haben.

Das Beherbergunsgverbot stand nicht umsonst so heftig in der Kritik.

Und ich kann auch echt Leute verstehen, die sich während der Pandemie tadellos verhalten und ihren Urlaub schon Anfang des Jahres INNERHALB Deutschland gebucht haben, dass die den Kaffee dann auf haben.
Ebenso die Hotelbetreiber. Das muss die Politik ihre Hausaufgaben richti machen, wenn die Maßnahmen juristisch wackelfest bleiben sollen.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:25 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Und ich kann auch echt Leute verstehen, die sich während der Pandemie tadellos verhalten und ihren Urlaub schon Anfang des Jahres INNERHALB Deutschland gebucht haben, dass die den Kaffee dann auf haben.
Ebenso die Hotelbetreiber. Das muss die Politik ihre Hausaufgaben richti machen, wenn die Maßnahmen juristisch wackelfest bleiben sollen.

Katastrophal finde ich, dass auf allen politischen Ebenen die Werbetrommel gerührt wurde, doch den Urlaub lieber im eigenen Land zu verbringen, mit dem Resultat, dass das jetzt durch einen Flickenteppich von Regelungen dann doch nicht stattfinden kann.

Im Grunde genommen ist das Reisethema aber auch nicht grade ein Glanzstück unserer Politik, erst das Test-Wirrwarr im Sommer mit dem Resultat einer Testpflicht als die hauptsächliche Reisezeit wieder vorbei war und jetzt die landesinternen Beherbergungsverbote.

Vielleicht hat man ja für die Skiurlauber dann ein vorbereitetes und wasserfestes Konzept, ansonsten probiert man es halt mal, in die Osterferien nicht desolat reinzuschlingern.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:17 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

Im Grunde finde ich es gut, dass die Politik jetzt nicht jedes Grundrecht x-beliebig außer Kraft setzen kann und die Gericht hier das letzte Wort haben.

Das war auch gar nicht als Kritik an den Gerichten gemeint. Es ist die Aufgabe der Gerichte, diese Dinge zu überprüfen und wenn unsere Gesetze das nicht hergeben, geben sie es halt nicht her. Man kann die Gewaltenteilung nicht immer nur geil finden, wenn es einem passt, von daher alles richtig so.

Und ich kann auch echt Leute verstehen, die sich während der Pandemie tadellos verhalten und ihren Urlaub schon Anfang des Jahres INNERHALB Deutschland gebucht haben, dass die den Kaffee dann auf haben.

Ich denke ehrlich gesagt, dass das eine verschwindende Minderheit ist und das viele Leute, die ihren Urlaub jetzt nach dem abflachen der ersten Welle gebucht haben, zumindest ziemlich blauäugig waren. Aber das ändert nichts daran, dass dieses Beherbungsverbot an allen Ecken und Enden schwachsinnig ist.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Philipp54 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:30 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Im Grunde finde ich es gut, dass die Politik jetzt nicht jedes Grundrecht x-beliebig außer Kraft setzen kann und die Gericht hier das letzte Wort haben.


Das war auch gar nicht als Kritik an den Gerichten gemeint. Es ist die Aufgabe der Gerichte, diese Dinge zu überprüfen und wenn unsere Gesetze das nicht hergeben, geben sie es halt nicht her. Man kann die Gewaltenteilung nicht immer nur geil finden, wenn es einem passt, von daher alles richtig so.

Und ich kann auch echt Leute verstehen, die sich während der Pandemie tadellos verhalten und ihren Urlaub schon Anfang des Jahres INNERHALB Deutschland gebucht haben, dass die den Kaffee dann auf haben.


Ich denke ehrlich gesagt, dass das eine verschwindende Minderheit ist und das viele Leute, die ihren Urlaub jetzt nach dem abflachen der ersten Welle gebucht haben, zumindest ziemlich blauäugig waren. Aber das ändert nichts daran, dass dieses Beherbungsverbot an allen Ecken und Enden schwachsinnig ist.

Es waren auch viele Buchungen für den Herbst vor der 1. Welle.Die Stornobedingungen zogen nicht solange im vorraus.
Die Reisemobilbranche/Campingplätze fallen nicht unter das Beherbungsverbot, jedenfalls habe ich davon noch nichts gelesen.
Und die Werbetrommel wird weiter gedreht.
https://www.merkur.de/reise/camping-urlaub-herbst-herbstferien-2020-corona-reiseziele-d...

Es gab in der 1. Welle wohl Bestimmungen, wo der Campingplatzbesitzer die Leute aus Risikogebieten in D wieder nach Hause schicken mußte.
Scheint jetzt noch frei zu sein.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:14 (vor 11 Tagen) @ Foreveralone

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.


Im Grunde finde ich es gut, dass die Politik jetzt nicht jedes Grundrecht x-beliebig außer Kraft setzen kann und die Gericht hier das letzte Wort haben.

Das Beherbergunsgverbot stand nicht umsonst so heftig in der Kritik.

Und ich kann auch echt Leute verstehen, die sich während der Pandemie tadellos verhalten und ihren Urlaub schon Anfang des Jahres INNERHALB Deutschland gebucht haben, dass die den Kaffee dann auf haben.
Ebenso die Hotelbetreiber. Das muss die Politik ihre Hausaufgaben richti machen, wenn die Maßnahmen juristisch wackelfest bleiben sollen.

Zumal ja sämtliche Grenzen (35, 50 usw.) am Ende des Tages subjektiv sind und keine wissenschaftliche Grundlage haben nach dem Motto: "es könnte sein, dass..."

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Foreveralone @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 20:15 (vor 11 Tagen) @ Djerun

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.


Im Grunde finde ich es gut, dass die Politik jetzt nicht jedes Grundrecht x-beliebig außer Kraft setzen kann und die Gericht hier das letzte Wort haben.

Das Beherbergunsgverbot stand nicht umsonst so heftig in der Kritik.

Und ich kann auch echt Leute verstehen, die sich während der Pandemie tadellos verhalten und ihren Urlaub schon Anfang des Jahres INNERHALB Deutschland gebucht haben, dass die den Kaffee dann auf haben.
Ebenso die Hotelbetreiber. Das muss die Politik ihre Hausaufgaben richti machen, wenn die Maßnahmen juristisch wackelfest bleiben sollen.


Zumal ja sämtliche Grenzen (35, 50 usw.) am Ende des Tages subjektiv sind und keine wissenschaftliche Grundlage haben nach dem Motto: "es könnte sein, dass..."

Schon richtig, aber irgendwo musstest du eine Grenze ziehen. Und je mehr Infizierte in einem Kreis/Stadt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass da einer von den Gästen drunter ist.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:30 (vor 11 Tagen) @ Voomy

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.

Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Je später es wird, um so größer dürfte der Anteil der "Zecher" unter den Gästen sein. Alkohol kann einerseits dazu verleiten, die Abstandsregeln, etc. zu ignorieren und fördert andererseits die "feuchte Aussprache".

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

HoschUn, Ort, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:50 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.


Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Je später es wird, um so größer dürfte der Anteil der "Zecher" unter den Gästen sein. Alkohol kann einerseits dazu verleiten, die Abstandsregeln, etc. zu ignorieren und fördert andererseits die "feuchte Aussprache".

Es ist halt nur die Frage was genau der Unterschied zwischen 22:59 und 23:01 ist. Entweder die Gaststätte hat sich bis 22:59 an allen Hygienevorschriften gehalten, und ist damit kein Infektionsrisiko, oder eben nicht. Daran ändert die Uhrzeit nichts. Zu stark alkoholisierte Personen, die z.B. Hygienevorschriften nicht mehr beachten, müssen halt rausgeworfen werden. Aber das gilt auch unabhängig von der Uhrzeit. Zudem die große enthemmende Sauferei vielleicht auf einige Kneipen zutreffen möge, aber warum ist von dieser Regel auch ein 3-Sterne-Restaurant oder das alkoholfreie vegane Diätrestaurant betroffen?

Das ganze ist mit einem so breiten Pinsel gemalt, dass es eigentlich nur scheitern kann vor einem Gericht.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Ulrich @, Freitag, 16. Oktober 2020, 09:41 (vor 10 Tagen) @ HoschUn

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.


Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Je später es wird, um so größer dürfte der Anteil der "Zecher" unter den Gästen sein. Alkohol kann einerseits dazu verleiten, die Abstandsregeln, etc. zu ignorieren und fördert andererseits die "feuchte Aussprache".


Es ist halt nur die Frage was genau der Unterschied zwischen 22:59 und 23:01 ist. Entweder die Gaststätte hat sich bis 22:59 an allen Hygienevorschriften gehalten, und ist damit kein Infektionsrisiko, oder eben nicht. Daran ändert die Uhrzeit nichts. Zu stark alkoholisierte Personen, die z.B. Hygienevorschriften nicht mehr beachten, müssen halt rausgeworfen werden. Aber das gilt auch unabhängig von der Uhrzeit. Zudem die große enthemmende Sauferei vielleicht auf einige Kneipen zutreffen möge, aber warum ist von dieser Regel auch ein 3-Sterne-Restaurant oder das alkoholfreie vegane Diätrestaurant betroffen?

Was ist der Unterschied zwischen 49 km/h und 51 km/h innerhalb von Ortschaften? 23:00 scheinen mir eine sinnvolle Festlegung zu sein. Der Restaurantbetrieb ist damit weiterhin möglich, und selbst in Kneipen kann das Geschäft weiter laufen.


Das ganze ist mit einem so breiten Pinsel gemalt, dass es eigentlich nur scheitern kann vor einem Gericht.

Wenn das ganze nicht extrem schlecht formuliert ist, wird es einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Das Beherbergungsverbot ist gekippt worden, weil normale Reisen nicht zu einer erhöhten Infektionsgefahr führen. Bei Kneipen, Clubs, etc. sieht das aber anders aus. Und dies um so mehr dann, wenn Gäste alkoholisiert sind. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Beispielen. Das Risiko dürfte deutlich höher sein als bei normalen Speiselokalen.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

HoschUn, Ort, Freitag, 16. Oktober 2020, 19:19 (vor 10 Tagen) @ Ulrich

War doch zu erwarten. Ich warte eigentlich nur darauf, dass auch die diversen Einzelmaßnahmen in Berlin bzw. die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.


Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Je später es wird, um so größer dürfte der Anteil der "Zecher" unter den Gästen sein. Alkohol kann einerseits dazu verleiten, die Abstandsregeln, etc. zu ignorieren und fördert andererseits die "feuchte Aussprache".


Es ist halt nur die Frage was genau der Unterschied zwischen 22:59 und 23:01 ist. Entweder die Gaststätte hat sich bis 22:59 an allen Hygienevorschriften gehalten, und ist damit kein Infektionsrisiko, oder eben nicht. Daran ändert die Uhrzeit nichts. Zu stark alkoholisierte Personen, die z.B. Hygienevorschriften nicht mehr beachten, müssen halt rausgeworfen werden. Aber das gilt auch unabhängig von der Uhrzeit. Zudem die große enthemmende Sauferei vielleicht auf einige Kneipen zutreffen möge, aber warum ist von dieser Regel auch ein 3-Sterne-Restaurant oder das alkoholfreie vegane Diätrestaurant betroffen?


Was ist der Unterschied zwischen 49 km/h und 51 km/h innerhalb von Ortschaften? 23:00 scheinen mir eine sinnvolle Festlegung zu sein. Der Restaurantbetrieb ist damit weiterhin möglich, und selbst in Kneipen kann das Geschäft weiter laufen.

Nicht nur der Alkoholausschank ist ab 23 Uhr verboten. Die Läden müssen auch um 23 Uhr schließen. Zweiteres hat das Verwaltungsgericht heute per Eilentscheidung als unverhältnismäßig wieder aufgehoben. Während man für Alkoholverbote noch Begründungen finden kann, ist die Einschränkung der Öffnungszeiten offensichtlich nur willkürlich.

Wenn das ganze nicht extrem schlecht formuliert ist, wird es einer gerichtlichen Überprüfung standhalten.

Es war für die Berliner Verwaltung eine gewaltige Aufgabe bessere Argumente zu finden als das Robert-Koch-Institut, das eine allgemeine Sperrstunde für nicht zielführend hält und ablehnt. Sie haben es versucht es besser begründen zu können als die echten Experten im RKI, aber sie sind dann doch erwartbar an dieser etwas unfairen Aufgabe gescheitert.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Problembaer, Ort, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:17 (vor 11 Tagen) @ HoschUn

aber warum ist von dieser Regel auch (…) das alkoholfreie vegane Diätrestaurant betroffen?

Weil davor der Hirsehitler seine Wutbürger versammelt :-)

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

tim86, Hamburg, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:50 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Dafür zeigt England, wo es die Sperrstunde auch Corona unabhängig gibt, dass es nicht zu weniger Alkoholkonsum führt. Sondern das die Gäste einfach viel schneller den Alkohol zu sich nehmen um den gleichen Konsum kürzerer Zeit zu haben.

Zudem gehen dann alle Gäste gleichzeitig nach Hause, was zu ein volleren ÖPNV sorgen dürfte.

In Meinen Augen wäre es viel wichtiger, als die Regeln zu verschärfen endlich mal die bestehenden Regeln durchzusetzen. Und verstöße empfindlich zu bestrafen, bis zum schließen des Gewerbes bei schweren oder wiederholten Verstoßen.

Aber dafür müsste man ja tatsächlich die Regeln kontrollieren und das wäre Arbeit bedeuten und Personal benötigen.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

borussenglobe @, monheim, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:46 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Die feuchte Aussprache haste aber jetzt in den Wohnungen, komplett ohne Abstand und vor allem ohne Rückverfolgbarkeit.
Man sollte eigentlich aus dem Frühjahr und dem Sommer gelernt haben, die Leute lassen sich nicht vom Feiern abhalten.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:14 (vor 11 Tagen) @ borussenglobe

Die feuchte Aussprache haste aber jetzt in den Wohnungen, komplett ohne Abstand und vor allem ohne Rückverfolgbarkeit.
Man sollte eigentlich aus dem Frühjahr und dem Sommer gelernt haben, die Leute lassen sich nicht vom Feiern abhalten.

In der Wohnung hat man aber in der Regel einen eingeschränkten, genau benennbaren Personenkreis. Das ist in Clubs und Kneipen ganz anders. Und selbst wenn darauf geachtet wird, dass sich niemand als Donald Duck oder Darth Vader in die vorgeschriebenen Listen einträgt, Andreas Müller oder Thomas Meier gehen bestimmt durch.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

simie, Krefeld, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:18 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Das Beherbergungsverbot war ja auch eine selten dämliche Idee, die nicht nur keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen zeigt, sondern sogar negative Folgen hat, da die eh schon ausgelasteten Testlabore mit weiteren letztlich unnötigen Tests belastet werden.

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Ba-Wü

Thomas, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:17 (vor 11 Tagen) @ Voomy

die angekündigten Zapfenstreiche in anderen Städten von Gerichten kassiert werden.

Das glaube ich nicht, da halte ich den Eingriff für nicht so schwerwiegend. Restaurants etc. hatten ja eine Zeitlang komplett dicht.

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Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:25 (vor 11 Tagen) @ Thomas

Eine längere Öffnungszeit sorgt aber auch dafür, dass sich das Geschehen entzerrt. Anstatt dass sich die Leute dann kurz vor 10/11 noch schnell die Kante geben um dann ohne Abstand etc. privat zu feiern

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:38 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

Eine längere Öffnungszeit sorgt aber auch dafür, dass sich das Geschehen entzerrt. Anstatt dass sich die Leute dann kurz vor 10/11 noch schnell die Kante geben um dann ohne Abstand etc. privat zu feiern

Genau das konnte man im UK beobachten. Die Leute knallen sich die Birne weg und rennen dann alle gleichzeitig zur Metro oder Straßenbahn (zumindest in Großstädten). Mal wieder eine absolute Schwachsinnsaktion, die völlig an der Realität vorbeigeht. Hauptsache das Spießbürgertum wurde mal wieder besänftigt. Noch bescheuerter ist nur eine Maskenpflicht im Freien. Pure Hilflosigkeit.

Na ja, blinder Aktionismus ist wohl immer noch besser als gar kein Aktionismus.

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Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:32 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

Eine längere Öffnungszeit sorgt aber auch dafür, dass sich das Geschehen entzerrt. Anstatt dass sich die Leute dann kurz vor 10/11 noch schnell die Kante geben um dann ohne Abstand etc. privat zu feiern

Oder die Leute gehen gar nicht mehr in die Kneipen und bleiben zuhause - ist auch ein zweischneidiges Schwert, einerseits ist in der privaten Wohnung das Infektionsrisiko sehr hoch, andererseits vermischen sich weniger Leute, die sich nicht kennen.

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Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:10 (vor 11 Tagen) @ Cthulhu

Eine längere Öffnungszeit sorgt aber auch dafür, dass sich das Geschehen entzerrt. Anstatt dass sich die Leute dann kurz vor 10/11 noch schnell die Kante geben um dann ohne Abstand etc. privat zu feiern


Oder die Leute gehen gar nicht mehr in die Kneipen und bleiben zuhause - ist auch ein zweischneidiges Schwert, einerseits ist in der privaten Wohnung das Infektionsrisiko sehr hoch, andererseits vermischen sich weniger Leute, die sich nicht kennen.

Genau das ist der Punkt. Stell Dir mal vor, in einer Kneipe oder einem Club ist jemand vom Personal oder ein Stammgast hoch infektiös. Da können über Tage die unterschiedlichsten Personen angesteckt werden. Und ob da tatsächlich sauber Gästelisten geführt werden? Ich bezweifele das eher.

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:43 (vor 11 Tagen) @ Cthulhu

Eine längere Öffnungszeit sorgt aber auch dafür, dass sich das Geschehen entzerrt. Anstatt dass sich die Leute dann kurz vor 10/11 noch schnell die Kante geben um dann ohne Abstand etc. privat zu feiern


Oder die Leute gehen gar nicht mehr in die Kneipen und bleiben zuhause - ist auch ein zweischneidiges Schwert, einerseits ist in der privaten Wohnung das Infektionsrisiko sehr hoch, andererseits vermischen sich weniger Leute, die sich nicht kennen.

Ihr wisst aber schon, dass es in größeren Städten längst "Underground Partys" gibt? Die Realität ist: wer Party machen will, der macht auch Party. Das Geschehen verlagert sich dann einfach nur in irgendwelche abgeschiedenen Kellerbars, die kein Schwein kennt. Das läuft wie bei der Prohibition ab und noch einmal werden sich die Leute auch nicht ihren Spaß verbieten lassen. Kann man doof oder scheiße finden, aber so sieht die Realität aus.

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Tremonius09 @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:30 (vor 11 Tagen) @ Alones


Ihr wisst aber schon, dass es in größeren Städten längst "Underground Partys" gibt? Die Realität ist: wer Party machen will, der macht auch Party. Das Geschehen verlagert sich dann einfach nur in irgendwelche abgeschiedenen Kellerbars, die kein Schwein kennt. Das läuft wie bei der Prohibition ab und noch einmal werden sich die Leute auch nicht ihren Spaß verbieten lassen. Kann man doof oder scheiße finden, aber so sieht die Realität aus.

...oder wie in Bochum in einen DB-Leerstand direkt neben dem Gleiskörper. Hat den Vorteil,dass man beim Heimweg direkt im Gleisbett zum Bahnhof torkeln kann.
Keine Angst! Die Bundesbahn lässt seit Längerem an dieser Stelle langsamer fahren!
O tempora,o mores!

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Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:21 (vor 11 Tagen) @ Alones

Untergrundparties? In Berlin? Nein, komm, erzähl mir mehr.

Natürlich finden Menschen einen Weg drumherum. Das ist immer so, das Beispiel mit der Prohibition hast du ja selbst aufgezeigt. Allerdings sind diese Personen ein verschwindend geringer Teil der Personen, die von den Maßnahmen wirklich betroffen sind. So wie es nur ein kleiner Teil ist, der mit den Maßnahmen ein echtes Problem hat. Die bisherigen Umfragen sind da relativ eindeutig.

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:36 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Untergrundparties? In Berlin? Nein, komm, erzähl mir mehr.

Natürlich finden Menschen einen Weg drumherum. Das ist immer so, das Beispiel mit der Prohibition hast du ja selbst aufgezeigt. Allerdings sind diese Personen ein verschwindend geringer Teil der Personen, die von den Maßnahmen wirklich betroffen sind. So wie es nur ein kleiner Teil ist, der mit den Maßnahmen ein echtes Problem hat. Die bisherigen Umfragen sind da relativ eindeutig.

Du als Berliner müsstest es eigentlich besser wissen. Der Anteil der Leute ist längst nicht so klein, wie manche vllt. vermuten. Und das zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten - vom Hatz 4-Empfänger bis hin zum Universitätsprofessor. Partys mit 100 bis 300 Leuten findet man überall ohne größere Probleme, wenn man nur danach sucht.

Dementsprechend macht man sich etwas vor. In dem man verbietet und schließt, drängt man die Leute nur in die Illegalität, aber verhindert die Veranstaltungen selbst nicht. Für viele Leute geht es hier auch schlichtweg um die eigene Existenz. Die Partygänger selbst finden das sogar teilweise ganz cool. Verbote sind schließlich sexy.

Und das mit den Umfragen ist sowieso so eine Sache. Da sagen dann viele Leute, dass sie die Maßnahmen richtig finden. Aber wenn man dann tatsächlich selber auf etwas verzichten soll, lässt die Begeisterung schon nach und Maßnahmen werden eher flexibel ausgelegt.

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Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:59 (vor 11 Tagen) @ Alones

Du als Berliner müsstest es eigentlich besser wissen. Der Anteil der Leute ist längst nicht so klein, wie manche vllt. vermuten. Und das zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten - vom Hatz 4-Empfänger bis hin zum Universitätsprofessor. Partys mit 100 bis 300 Leuten findet man überall ohne größere Probleme, wenn man nur danach sucht.

Ohne Frage ist der Anteil nicht klein. Es ist kein Wunder, dass XHain und Neukölln hier die Super-Hotspots sind, also gerade da, wo es einen nach einer halben Flasche Vodka in der Nacht - oder Alternativ nach einem Kind und einem Jahresverdienst von 300k - hinzieht. Und ja, das Publikum ist gemischt, auch wenn der Touri-Anteil immer höher ist als der Berliner Anteil. Auch bei den "geheimen" Parties.

Dementsprechend macht man sich etwas vor. In dem man verbietet und schließt, drängt man die Leute nur in die Illegalität, aber verhindert die Veranstaltungen selbst nicht. Für viele Leute geht es hier auch schlichtweg um die eigene Existenz. Die Partygänger selbst finden das sogar teilweise ganz cool. Verbote sind schließlich sexy.

Und da widerspreche ich dir. Wie ich schon sagte, du wirst mit Sicherheit Leute finden, die unter jeder Option die Regeln umgehen werden und die werden auch ihre Möglichkeiten finden. Es ist am Ende trotzdem etwas anderes, ob sich 10.000 Leute auf verbotenen Parties bewegen oder wie jeden Freitag Abend an die 200.000 Leute im eigentlichen Berlin. Der Rattenschwanz in Sachen ÖPNV und Co lässt sich auch derzeit in Berlin beobachten. Die Bahnen sind Freitags und Samstags leer wie ich sie hier noch nie in der Stadt erlebt habe. Menschen bewegen sich einfach in deutlich geringeren Zahlen durch die Stadt und es sind insgesamt viel weniger Menschen unterwegs.

Und das mit den Umfragen ist sowieso so eine Sache. Da sagen dann viele Leute, dass sie die Maßnahmen richtig finden. Aber wenn man dann tatsächlich selber auf etwas verzichten soll, lässt die Begeisterung schon nach und Maßnahmen werden eher flexibel ausgelegt.

Halte ich erst einmal für eine Behauptung, die du nicht bestätigen und ich nicht widerlegen kann.

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:20 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Und ja, das Publikum ist gemischt, auch wenn der Touri-Anteil immer höher ist als der Berliner Anteil. Auch bei den "geheimen" Parties.

Gerade den aktuell geringen Touristenanteil finde viele Einheimische aber aktuell sogar ganz gut und genießen es umso fortzugehen.

Und da widerspreche ich dir. Wie ich schon sagte, du wirst mit Sicherheit Leute finden, die unter jeder Option die Regeln umgehen werden und die werden auch ihre Möglichkeiten finden. Es ist am Ende trotzdem etwas anderes, ob sich 10.000 Leute auf verbotenen Parties bewegen oder wie jeden Freitag Abend an die 200.000 Leute im eigentlichen Berlin. Der Rattenschwanz in Sachen ÖPNV und Co lässt sich auch derzeit in Berlin beobachten. Die Bahnen sind Freitags und Samstags leer wie ich sie hier noch nie in der Stadt erlebt habe. Menschen bewegen sich einfach in deutlich geringeren Zahlen durch die Stadt und es sind insgesamt viel weniger Menschen unterwegs.

Dass grundsätzlich weniger Menschen unterwegs sind, bestreite ich auch nicht. Es ist definitiv weniger. Und zwar überall. Aber das ist auch gar nicht der Punkt. Fakt ist, dass viele Leute trotzdem weiterhin ihr Ding durchziehen. Jetzt kann man sich über den richtigen Umgang mit diesen Leuten streiten. Ist es besser, wenn sich die Leute irgendwo in eine Liste eintragen und "kontrolliert" feiern? Oder wenn sie in irgendeiner Kellerbar ohne Hygeniekonzept feiern? Nur werden sich die Partygänger so oder so wohl kaum von ihren nächtlichen Ausflügen stoppen lassen, nur weil ihre Lieblingsbar nun eine Sperrstunde hat. Dann geht man eben woanders hin. Irgendwo wird man schon fündig.

Halte ich erst einmal für eine Behauptung, die du nicht bestätigen und ich nicht widerlegen kann.

Ich habe auch nicht gesagt, dass das die allgemeingültige Wahrheit ist. Es ist mein persönlicher Eindruck. Ich sehe das allerdings so ein bisschen wie beim Klima- und Umweltschutz. Da sagen auch alle in den Umfragen "Finde ich super". Und 5 Minuten später kaufen sich die Leute 1 Kilo Schweinenackensteaks für 2 Euro beim Discounter um die Ecke. Oder um mal ein prominentes Beispiel zu nennen: gerade die Grünen sind die Vielflieger in Deutschland. Kognitive Dissonanz gibt es überall. Und Heuchler sind wir sowieso alle. Ich nehme mich da gar nicht raus. Es würde mich schon sehr wundern, wenn das beim Thema Corona großartig anders wäre.

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Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:56 (vor 11 Tagen) @ Alones

Gerade den aktuell geringen Touristenanteil finde viele Einheimische aber aktuell sogar ganz gut und genießen es umso fortzugehen.

Ich weiß. Spanier*innen. Und viele Menschen, die man mit ziemlicher Sicherheit, danach nie wieder sehen wird. :)

Dass grundsätzlich weniger Menschen unterwegs sind, bestreite ich auch nicht. Es ist definitiv weniger. Und zwar überall. Aber das ist auch gar nicht der Punkt. Fakt ist, dass viele Leute trotzdem weiterhin ihr Ding durchziehen. Jetzt kann man sich über den richtigen Umgang mit diesen Leuten streiten. Ist es besser, wenn sich die Leute irgendwo in eine Liste eintragen und "kontrolliert" feiern? Oder wenn sie in irgendeiner Kellerbar ohne Hygeniekonzept feiern? Nur werden sich die Partygänger so oder so wohl kaum von ihren nächtlichen Ausflügen stoppen lassen, nur weil ihre Lieblingsbar nun eine Sperrstunde hat. Dann geht man eben woanders hin. Irgendwo wird man schon fündig.

Ich weiß nicht, ob wir hier aneinander vorbei reden. Für mich ist die Mobilität natürlich ein entscheidender Punkt. Wenn diese Maßnahmen getroffen werden, halten sich sehr viele Menschen daran. Die Menschen, die sich nicht dran halten, würden sich auch bei strengeren Maßnahmen nicht dran halten. Trotzdem ist die Reduzierung derer, die sich dadurch nicht durch die Stadt bewegen, der entscheidende Punkt. Das ist an sich wie mit Herdenimmunität. Wenn sich 70% "gut" verhalten, sind die 30% zu einem gewissen Punkt zu vernachlässigen. Quasi eine hinnehmbare Fehlerquote. Die 70% entstehen aber nur, wenn das Verhalten der 70% gut ist und das wird in diesem Fall halt durch die Maßnahmen unterstützt / erzwungen / befürwortet, wie auch immer man es formulieren will.

Ich habe auch nicht gesagt, dass das die allgemeingültige Wahrheit ist. Es ist mein persönlicher Eindruck. Ich sehe das allerdings so ein bisschen wie beim Klima- und Umweltschutz. Da sagen auch alle in den Umfragen "Finde ich super". Und 5 Minuten später kaufen sich die Leute 1 Kilo Schweinenackensteaks für 2 Euro beim Discounter um die Ecke. Oder um mal ein prominentes Beispiel zu nennen: gerade die Grünen sind die Vielflieger in Deutschland. Kognitive Dissonanz gibt es überall. Und Heuchler sind wir sowieso alle. Ich nehme mich da gar nicht raus. Es würde mich schon sehr wundern, wenn das beim Thema Corona großartig anders wäre.

Ich glaube nicht, dass sich diese Dinge miteinander vergleichen lassen. Für Klimawandel und Corona-Maßnahmen gibt es unterschiedliche Akzeptanzen. Corona ist seiner bisherigen sozialgesellschaftlichen Ausbreitung einmalig und schafft komplett neue Dynamiken, die wir auch komplett neu bewerten sollten.

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herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:55 (vor 11 Tagen) @ Alones

Dementsprechend macht man sich etwas vor. In dem man verbietet und schließt, drängt man die Leute nur in die Illegalität, aber verhindert die Veranstaltungen selbst nicht. Für viele Leute geht es hier auch schlichtweg um die eigene Existenz. Die Partygänger selbst finden das sogar teilweise ganz cool. Verbote sind schließlich sexy.

Lustige Auslegung. Niemand wird in die Illegalität gedrängt, es gibt auch die Möglichkeit sich an die Vorschriften zu halten.

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:59 (vor 11 Tagen) @ herrNick

Dementsprechend macht man sich etwas vor. In dem man verbietet und schließt, drängt man die Leute nur in die Illegalität, aber verhindert die Veranstaltungen selbst nicht. Für viele Leute geht es hier auch schlichtweg um die eigene Existenz. Die Partygänger selbst finden das sogar teilweise ganz cool. Verbote sind schließlich sexy.


Lustige Auslegung. Niemand wird in die Illegalität gedrängt, es gibt auch die Möglichkeit sich an die Vorschriften zu halten.

Erzähl das mal einem Bar- oder Clubbesitzer, der weiterhin Rechnungen zu zahlen hat, ein Dach über dem Kopf braucht und möglicherweise auch noch eine Familie zu versorgen hat. Ein Drogendealer beispielsweise müsste sich ja auch nur einfach an die Gesetze halten und alles wäre gut. So funktioniert das aber nicht.

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TerraP @, Köln, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:21 (vor 11 Tagen) @ Alones

Nee, aber auch nicht so, dass alle gleichermaßen bereit sind, die Regeln zu ignorieren.

Ich denke, der Vergleich mit dee Prohibition passt auch nur zum Teil, weil aktuell einfach viel mehr Menschen einsehen dürften, dass Verzicht nötig ist.

Dennoch wird das natürlich umso problematischer, je länger das dauert, daher finde ich Augenmaß extrem wichtig.

Ich zum Beispiel kann sehr leicht Verzicht üben - mein Leben bestand schon vor Corona im Wesentlichen aus Arbeit, Familie, Laufen, Online-Shopping. Wäre ich Anfang 20 und noch auf der Suche nach allem Möglichen, wäre meine Betroffenheit eine Winzigkeit größer (und zugleich könnte ich mir sicherer sein, dass die Krankheit für meine Freunde und mich schon nicht so schlimm wird).

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:37 (vor 11 Tagen) @ TerraP

Ich zum Beispiel kann sehr leicht Verzicht üben - mein Leben bestand schon vor Corona im Wesentlichen aus Arbeit, Familie, Laufen, Online-Shopping. Wäre ich Anfang 20 und noch auf der Suche nach allem Möglichen, wäre meine Betroffenheit eine Winzigkeit größer (und zugleich könnte ich mir sicherer sein, dass die Krankheit für meine Freunde und mich schon nicht so schlimm wird).

Man sollte nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Man kann Partygänger scheiße finden und verteufeln. Nur ignoriert man dabei, dass das für viele ihr Lebensinhalt ist. Nicht nur, dass viele Existenzen daran hängen - vom einfachen Studenten, der in einer Bar arbeitet, um sich sein Studium zu finanzieren, bis hin zum Betreiber selbst -, für viele ist es eben der Lebensinhalt. Kann man als trauriges Leben empfinden, aber so ist das eben. Die Zahl der Singlehaushalte steigt seit Jahren in Deutschland. Und für viele ist das eben die einzige Möglichkeit, um mal rauszukommen. Zumal auch nicht wenige Leute berufsbedingt weit weg von ihren Familien und Freunden wohnen. Einsamkeit verkraftet nicht jeder.

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TerraP @, Köln, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:49 (vor 11 Tagen) @ Alones

Nur zur Sicherheit: Genau das wollte ich auch sagen - in manchen Phasen des Lebens lässt sich viel leichter mit nem Lockdown umgehen als in anderen.

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herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:06 (vor 11 Tagen) @ Alones

Ich zum Beispiel kann sehr leicht Verzicht üben - mein Leben bestand schon vor Corona im Wesentlichen aus Arbeit, Familie, Laufen, Online-Shopping. Wäre ich Anfang 20 und noch auf der Suche nach allem Möglichen, wäre meine Betroffenheit eine Winzigkeit größer (und zugleich könnte ich mir sicherer sein, dass die Krankheit für meine Freunde und mich schon nicht so schlimm wird).


Man sollte nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Man kann Partygänger scheiße finden und verteufeln. Nur ignoriert man dabei, dass das für viele ihr Lebensinhalt ist. Nicht nur, dass viele Existenzen daran hängen - vom einfachen Studenten, der in einer Bar arbeitet, um sich sein Studium zu finanzieren, bis hin zum Betreiber selbst -, für viele ist es eben der Lebensinhalt. Kann man als trauriges Leben empfinden, aber so ist das eben. Die Zahl der Singlehaushalte steigt seit Jahren in Deutschland. Und für viele ist das eben die einzige Möglichkeit, um mal rauszukommen. Zumal auch nicht wenige Leute berufsbedingt weit weg von ihren Familien und Freunden wohnen. Einsamkeit verkraftet nicht jeder.

Zwischen Einsamkeit und einer illegalen Corona-Party ist aber noch Platz für die ein oder andere Graustufe. Es gibt aktuell ja kein völliges Kontaktverbot. Also als Single kann ich mich mit ein paar Leuten gleichzeitig treffen, selbst bei einer 7TI > 50, und an verschiedenen Tagen auch wieder mit anderen Leuten. Dass es nicht schön ist, wenn das Hobby wegfällt ist klar, das Problem haben aber die Partygänger nicht exklusiv.

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HoschUn, Ort, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:04 (vor 11 Tagen) @ Alones

Erzähl das mal einem Bar- oder Clubbesitzer, der weiterhin Rechnungen zu zahlen hat, ein Dach über dem Kopf braucht und möglicherweise auch noch eine Familie zu versorgen hat.

Ich glaube kaum, dass "illegale Partys" für einen normalen Gastwirt eine Alternative sind. Zudem da einige Straftaten zusammen kommen wenn man sowas macht, da sind die Verstöße gegen die Coronaverordnung noch das kleinste Problem.

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:28 (vor 11 Tagen) @ HoschUn

Erzähl das mal einem Bar- oder Clubbesitzer, der weiterhin Rechnungen zu zahlen hat, ein Dach über dem Kopf braucht und möglicherweise auch noch eine Familie zu versorgen hat.


Ich glaube kaum, dass "illegale Partys" für einen normalen Gastwirt eine Alternative sind. Zudem da einige Straftaten zusammen kommen wenn man sowas macht, da sind die Verstöße gegen die Coronaverordnung noch das kleinste Problem.

Definiere normal. Oftmals gibt es nicht einmal "den" Besitzer. Den Verantwortlichen musst du erst einmal ausfindig machen. Und der Rest weiß von nix und kommt mit einem Bußgeld oder einer Verwarnung davon. Ansonsten solltest du nicht unterschätzen, dass Leute, die sowas organisieren, nicht selten einen Kontakt im Ordnungsamt haben. Da fließen eben ein paar Euros für Tipps.

Tja, und dann gibt es auch noch die Mafia. Und die lassen sich erst recht nicht von irgendwelchen Strafen beeindrucken.

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CB @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:09 (vor 11 Tagen) @ Alones

Ihr wisst aber schon, dass es in größeren Städten längst "Underground Partys" gibt? Die Realität ist: wer Party machen will, der macht auch Party. Das Geschehen verlagert sich dann einfach nur in irgendwelche abgeschiedenen Kellerbars, die kein Schwein kennt. Das läuft wie bei der Prohibition ab und noch einmal werden sich die Leute auch nicht ihren Spaß verbieten lassen. Kann man doof oder scheiße finden, aber so sieht die Realität aus.

Natürlich kann man die Menschen nicht aufhalten zu feiern. Aber im März und April hat sich gezeigt, dass die Menschen in Deutschland dazu bereit sind aufs Feiern zu verzichten. Es wird nicht jeder mitmachen, das ist klar. Aber die Akzeptanz sich einzuschränken ist bei einem ganz großen Teil der Bevölkerung noch vorhanden.

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Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:15 (vor 11 Tagen) @ CB

Ihr wisst aber schon, dass es in größeren Städten längst "Underground Partys" gibt? Die Realität ist: wer Party machen will, der macht auch Party. Das Geschehen verlagert sich dann einfach nur in irgendwelche abgeschiedenen Kellerbars, die kein Schwein kennt. Das läuft wie bei der Prohibition ab und noch einmal werden sich die Leute auch nicht ihren Spaß verbieten lassen. Kann man doof oder scheiße finden, aber so sieht die Realität aus.


Natürlich kann man die Menschen nicht aufhalten zu feiern. Aber im März und April hat sich gezeigt, dass die Menschen in Deutschland dazu bereit sind aufs Feiern zu verzichten. Es wird nicht jeder mitmachen, das ist klar. Aber die Akzeptanz sich einzuschränken ist bei einem ganz großen Teil der Bevölkerung noch vorhanden.


Noch sind sie bereit. Aber das wird auch mit der Zeit abnehmen, je länger es dauert bis wieder ein "Normalzustand" erreicht wird. Ich denke für viele wird die Grenze bei einem Jahr +- ein paar Monate liegen.

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Problembaer, Ort, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:13 (vor 11 Tagen) @ CB

Aber die Akzeptanz sich einzuschränken ist bei einem ganz großen Teil der Bevölkerung noch vorhanden.

… und der Rest muss finanziell so bluten, dass sie merken was für egoistische ***** sie sind.

Auch wenn sie vorgeben gegen unsere Versklavung und das Abschlachten unserer Kinder zu kämpfen.

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simie, Krefeld, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:12 (vor 11 Tagen) @ CB


Natürlich kann man die Menschen nicht aufhalten zu feiern. Aber im März und April hat sich gezeigt, dass die Menschen in Deutschland dazu bereit sind aufs Feiern zu verzichten. Es wird nicht jeder mitmachen, das ist klar. Aber die Akzeptanz sich einzuschränken ist bei einem ganz großen Teil der Bevölkerung noch vorhanden.

Wobei man auch sagen muss, dass viele im Frühling von ein paar Wochen ausgingen. Nicht Monaten. Wie sich das jetzt auswirkt, muss man dann sehen.

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Alones, Budapest, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:25 (vor 11 Tagen) @ simie


Natürlich kann man die Menschen nicht aufhalten zu feiern. Aber im März und April hat sich gezeigt, dass die Menschen in Deutschland dazu bereit sind aufs Feiern zu verzichten. Es wird nicht jeder mitmachen, das ist klar. Aber die Akzeptanz sich einzuschränken ist bei einem ganz großen Teil der Bevölkerung noch vorhanden.


Wobei man auch sagen muss, dass viele im Frühling von ein paar Wochen ausgingen. Nicht Monaten. Wie sich das jetzt auswirkt, muss man dann sehen.

Nicht nur das. Im März kam das völlig aus dem Nichts. Mit sowas hat niemand gerechnet. Mittlerweile haben sich die Leute aber organisiert. Es gibt "geheime" Gruppen. Teilweise haben die Leute sogar gute Kontakte zu den Ordnungsämtern selbst und werden vorgewarnt. Sowas wie im März kann man genau einmal machen.

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Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:48 (vor 11 Tagen) @ Alones

natürlich ist mir das bewusst.

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Thomas, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:31 (vor 11 Tagen) @ Sentinel2150

Eine längere Öffnungszeit sorgt aber auch dafür, dass sich das Geschehen entzerrt. Anstatt dass sich die Leute dann kurz vor 10/11 noch schnell die Kante geben um dann ohne Abstand etc. privat zu feiern

Weiß ich nicht. Vielleicht aber auch, je später der Abend umso mehr Alkohol. Wie gesagt, ich finde das jetzt nicht so wild.

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Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:33 (vor 11 Tagen) @ Thomas

Es wird wohl darauf ankommen, wer von Gericht besser argumentiert. Warten wir es ab, da es bestimmt Klagen geben wird.
Ich finde übrigens dieses starre 35/50-System total unpraktisch und würde auch lieber eine Ampel bevorzugen. Dadurch könnte man auch vor Gericht besser argumentieren (als Gesetzgeber)

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Sentinel2150 @, Kiel, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:08 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Natürlich war das zu erwarten. Das war wahrscheinlich auch ein Grund warum man gestern keine Entscheidung diesbezüglich treffen wollte. Man überlässt das halt den Gerichten

Regeln

Matze09 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:58 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Es ist ein hin und her. Nehmen wir das Beispiel NRW mit privaten Feiern. Am Sonntag wurden Regeln ab 01.11. beschlossen. Montagabend wurde bekannt gegeben, dass die Regeln in NRW sofort gelten, außer die privaten Feiern wurden bis 10.10 schon ordnungsgemäß angemeldet, dann dürfte man im Oktober, je nach Inzidenzzahl, mit 150 eine Hochzeit feiern. Nun neue Regeln von Bund und Länder. Was gilt nun?

Regeln

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:06 (vor 11 Tagen) @ Matze09

Es ist ein hin und her. Nehmen wir das Beispiel NRW mit privaten Feiern. Am Sonntag wurden Regeln ab 01.11. beschlossen. Montagabend wurde bekannt gegeben, dass die Regeln in NRW sofort gelten, außer die privaten Feiern wurden bis 10.10 schon ordnungsgemäß angemeldet, dann dürfte man im Oktober, je nach Inzidenzzahl, mit 150 eine Hochzeit feiern. Nun neue Regeln von Bund und Länder. Was gilt nun?

So lange die gestern Abend beschlossenen Regelungen nicht vom jeweiligen Bundesland offiziell in Kraft gesetzt worden sind, gelten sie nicht.

Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht. Aber unsere Landesregierung nervt mich nur noch. Armin Laschet denkt prinzipiell nur von Zwölf bis Mittag. Und zudem hatte ich den Eindruck, spätestens ab der zweiten August-Hälfte wollte er primär eine "positive" Stimmung in Hinblick auf die Kommunalwahlen schaffen.

Dortmund liegt nun bei 50,7

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 07:32 (vor 11 Tagen) @ Voomy

laut RKI Dashbord.

Dortmund liegt nun bei 50,7

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:14 (vor 11 Tagen) @ markus

laut RKI Dashbord.

NRW schränkt ab Inzidenz 50 auf 500 Besucher bei Freiluftveranstaltungen ein. Derby mit 500 Zuschauern?
Rein dürfen nur Personen aus Städten unter 35.
Wie läuft das? Schickt der BVB nen Bus nach Menden und holt uns ab, oder müssen wir alleine anreisen?

Dortmund liegt nun bei 50,7

sepos @, Saarlandstraße, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 12:57 (vor 11 Tagen) @ BVBMenden

noch habt ihr zeit die zahlen nach oben zu treiben...bzw wird das von alleine passieren.
ernsthaft: es wird kein derby mit zuschauern geben. damit sollten wir uns alle gedanklich schon anfreunden

Was ja grundsätzlich

HollyB, Ort, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:45 (vor 11 Tagen) @ sepos

ernsthaft: es wird kein derby mit zuschauern geben. damit sollten wir uns alle gedanklich schon anfreunden

Unfug ist.

Es wird auch weiterhin kaum einen sichereren Ort geben als das Stadion, einem Ort, wo die Regeln einhalt finden und ein einwandfreies Konzept umgesetzt wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Was ja grundsätzlich

sepos @, Saarlandstraße, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:26 (vor 11 Tagen) @ HollyB

natürlich. wenn alle regeln eingehalten werden. dies bedingt aber, dass überhaupt gespielt werden darf. und laut dem auch mit der politik vereinbarten dfl-konzept inkl. der (übrigens auch land auf land ab überall angewendeten) grenzwerte darf halt aktuell nicht mehr mit zuschauern gespielt werden. und da die grenzwerte in einer woche nicht verschoben werden, die zahlen nicht abnehmen werden, wird es so kommen. blick der realität ins auge

Was ja grundsätzlich

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:52 (vor 11 Tagen) @ HollyB

ernsthaft: es wird kein derby mit zuschauern geben. damit sollten wir uns alle gedanklich schon anfreunden


Unfug ist.

Es wird auch weiterhin kaum einen sichereren Ort geben als das Stadion, einem Ort, wo die Regeln einhalt finden und ein einwandfreies Konzept umgesetzt wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Das hatten wir ja schon unzählige Male. Es ist eher die Anreise und der Aufenthalt außerhalb des Stadion. Ja, auch da ist es sicher, wenn sich jeder an alle Regeln hält. Aber es gibt einen gewissen Prozentsatz an Menschen, die sich eben nicht an die Regeln halten. Und den Anteil hast du dann auch unter 10.000 Stadionbesuchern.

Was ja grundsätzlich

sepos @, Saarlandstraße, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:30 (vor 11 Tagen) @ markus

was immer vergessen wird: auch die dfl hat sich regeln auferlegt, in abstimmung mit der politik. auch die werden daran gemessen, wie sie sich daran halten. und da in dortmund der grenzwert überschritten ist, werden hier keine zuschauer zugelassen. außerdie zahlen sinken wieder, wovon aber niemand im moment realistisch ausgehen kann.

Was ja grundsätzlich

kriwi09 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:06 (vor 11 Tagen) @ sepos

OB Sierau betonte mehrfach, das Großveranstaltungen wie BVB Damen und BVB Herren kein Coronainfektionsort seien. Auch wenn heute der Wert bei 60,0 liegt. Nächste Woche fällt der wert wieder. Wetten.

Was ja grundsätzlich

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:19 (vor 11 Tagen) @ kriwi09

Nächste Woche fällt der wert wieder. Wetten.

Mutige Wette mit dem Gedanken, dass derzeitige Zahlen etwa 10 Tage in die Vergangenheit gehen.

Was ja grundsätzlich

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:09 (vor 11 Tagen) @ markus

ernsthaft: es wird kein derby mit zuschauern geben. damit sollten wir uns alle gedanklich schon anfreunden


Unfug ist.

Es wird auch weiterhin kaum einen sichereren Ort geben als das Stadion, einem Ort, wo die Regeln einhalt finden und ein einwandfreies Konzept umgesetzt wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat.


Das hatten wir ja schon unzählige Male. Es ist eher die Anreise und der Aufenthalt außerhalb des Stadion. Ja, auch da ist es sicher, wenn sich jeder an alle Regeln hält. Aber es gibt einen gewissen Prozentsatz an Menschen, die sich eben nicht an die Regeln halten. Und den Anteil hast du dann auch unter 10.000 Stadionbesuchern.

Das hatten wir aber auch schon unzählige Male. Dieser Anteil wird unter den 10000 geringer sein als in der türkische-Hochzeit-Schlachthof-Hamburger-Bars-Berliner-Party-Szene. Und selbst wenn da der eine Superspreader wider aller Wahrscheinlichkeiten doch unterwegs ist, dann fährt der nicht nur dieses eine Mal mit dem ÖPNV (zum Stadion) und sitzt ansonsten 14 Tage zuhause, sondern ist eben sonst auch ständig unterwegs... Es bleibt dabei: Stadion (inkl. allem drum und dran) ist unter den gegebenen Bedingungen absolut safe!

Was ja grundsätzlich

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:39 (vor 11 Tagen) @ Djerun

ernsthaft: es wird kein derby mit zuschauern geben. damit sollten wir uns alle gedanklich schon anfreunden


Unfug ist.

Es wird auch weiterhin kaum einen sichereren Ort geben als das Stadion, einem Ort, wo die Regeln einhalt finden und ein einwandfreies Konzept umgesetzt wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat.


Das hatten wir ja schon unzählige Male. Es ist eher die Anreise und der Aufenthalt außerhalb des Stadion. Ja, auch da ist es sicher, wenn sich jeder an alle Regeln hält. Aber es gibt einen gewissen Prozentsatz an Menschen, die sich eben nicht an die Regeln halten. Und den Anteil hast du dann auch unter 10.000 Stadionbesuchern.


Das hatten wir aber auch schon unzählige Male. Dieser Anteil wird unter den 10000 geringer sein als in der türkische-Hochzeit-Schlachthof-Hamburger-Bars-Berliner-Party-Szene. Und selbst wenn da der eine Superspreader wider aller Wahrscheinlichkeiten doch unterwegs ist, dann fährt der nicht nur dieses eine Mal mit dem ÖPNV (zum Stadion) und sitzt ansonsten 14 Tage zuhause, sondern ist eben sonst auch ständig unterwegs... Es bleibt dabei: Stadion (inkl. allem drum und dran) ist unter den gegebenen Bedingungen absolut safe!

Der Superspreader in der U-Bahn würde dann aber trotzdem eine potentielle Infektionskette weniger in Gang setzen. Es geht bei den Maßnahmen auch immer um Risikominimierung (auch wer statt 14 mal nur noch 13 mal UBahn fährt, minimiert das Risiko) und um Prioritätensetzung. Der ÖPNV, um zur Arbeit zu fahren, ist an der Stelle z.B. wichtiger, als zu einer Spaßveranstaltung zu fahren. Das ist doch auch das Wesen der ganzen Maßnahmen. Man versucht Sozialkontakte zu minimieren und fängt dort an, wo es am wenigsten weh tut und was am ehesten verzichtbar ist. Und wenn das nicht ausreicht, um den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken, kommen die nächsten Maßnahmen, bis hin zu flächendeckenden Kontaktbeschränkungen.

Was ja grundsätzlich

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:08 (vor 11 Tagen) @ markus

Der Superspreader in der U-Bahn würde dann aber trotzdem eine potentielle Infektionskette weniger in Gang setzen. Es geht bei den Maßnahmen auch immer um Risikominimierung (auch wer statt 14 mal nur noch 13 mal UBahn fährt, minimiert das Risiko) und um Prioritätensetzung. Der ÖPNV, um zur Arbeit zu fahren, ist an der Stelle z.B. wichtiger, als zu einer Spaßveranstaltung zu fahren. Das ist doch auch das Wesen der ganzen Maßnahmen. Man versucht Sozialkontakte zu minimieren und fängt dort an, wo es am wenigsten weh tut und was am ehesten verzichtbar ist. Und wenn das nicht ausreicht, um den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken, kommen die nächsten Maßnahmen, bis hin zu flächendeckenden Kontaktbeschränkungen.

Blöd nur, wenn der dann stattdessen in die Kneipe fährt oder seine Oma besuchen will...
Was ich sagen will ist, dass man nicht jedes noch so theoretische Szenario konstruieren muss, um irgendwie seinen Standpunkt darzulegen. Schauen wir doch erst einmal, ob tatsächlich der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass die Anreise im ÖPNV zu einem Superspreading Event wird und handelt dann. Diese Versuche, von vorne herein alle möglichen Eventualitäten ausschalten zu müssen, finde ich extrem überreagierend...

Was ja grundsätzlich

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 17:58 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Der Superspreader in der U-Bahn würde dann aber trotzdem eine potentielle Infektionskette weniger in Gang setzen. Es geht bei den Maßnahmen auch immer um Risikominimierung (auch wer statt 14 mal nur noch 13 mal UBahn fährt, minimiert das Risiko) und um Prioritätensetzung. Der ÖPNV, um zur Arbeit zu fahren, ist an der Stelle z.B. wichtiger, als zu einer Spaßveranstaltung zu fahren. Das ist doch auch das Wesen der ganzen Maßnahmen. Man versucht Sozialkontakte zu minimieren und fängt dort an, wo es am wenigsten weh tut und was am ehesten verzichtbar ist. Und wenn das nicht ausreicht, um den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken, kommen die nächsten Maßnahmen, bis hin zu flächendeckenden Kontaktbeschränkungen.


Blöd nur, wenn der dann stattdessen in die Kneipe fährt oder seine Oma besuchen will...
Was ich sagen will ist, dass man nicht jedes noch so theoretische Szenario konstruieren muss, um irgendwie seinen Standpunkt darzulegen.

Ja, blöd. Aber irgendwo muss man ja jetzt anfangen. Wenn eine Einschränkung nicht ausreicht, kommt als nächsten Schritt die nächste Einschränkung. Wenn sich jetzt jede Lobby darauf beruft, dass das jeweils eigene Ding absolut sicher ist und bitte erst woanders eingeschränkt werden soll, werden wir von den hohen Zahlen nicht runterkommen. Dann landen wir wieder beim Kontaktverbot wie im Frühjahr.

Schauen wir doch erst einmal, ob tatsächlich der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass die Anreise im ÖPNV zu einem Superspreading Event wird und handelt dann. Diese Versuche, von vorne herein alle möglichen Eventualitäten ausschalten zu müssen, finde ich extrem überreagierend...

Dann ist es aber zu spät. Um das Infektionsgeschehen in den Griff zu kriegen und Infektionsketten zu unterbinden, muss vorher gehandelt werden und leider auch pauschal. Denn wir wissen ja vor der Diagnose gar nicht, wer sich infiziert hat.

Was ja grundsätzlich

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:13 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Vielleicht sind sie überreagierend, die Politik wird sich aber immer für vorbeugend statt reagierend entscheiden, wenn sie das können. Stell dir die Schlagzeilen vor, wenn es halt doch zu einem solchen Event wird und sich hätte einfach vermeiden lassen.

Was ja grundsätzlich

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:21 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Vielleicht sind sie überreagierend, die Politik wird sich aber immer für vorbeugend statt reagierend entscheiden, wenn sie das können. Stell dir die Schlagzeilen vor, wenn es halt doch zu einem solchen Event wird und sich hätte einfach vermeiden lassen.

Meinst du, dass dies dann mehr Schlagzeilen produziert als die türkische Hochzeit oder der infizierte Schlachthof?
Ich kann mir kein praktisches Szenario vorstellen, bei dem ein Infizierter in einem normal besetzten Bus oder Bahn mit Maske so viele weitere Menschen infiziert, dass das zu einem Superspreading Event werden kann. Wenn er 1 oder 2 andere erwischt, ok. Aber dutzende? Nee...

Was ja grundsätzlich

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:25 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Die Schlachthöfe produzieren diese Schlagzeilen ebenso aus anderen Gründen wie die Hochzeiten. Beide aufgrund anderer Gründe dahinter, die aber recht offensichtlich sind. Ich habe aber keine Zweifel daran, dass ein Super-Speader-Event bei einem Fußballspiel - sei es IM Stadion oder auf dem Weg ZUM Stadion - auch seine Schar an Aufmerksamkeit bekommen wird.

Allerdings halte ich das Ansteckungsrisiko im ÖPNV ebenso wie im Supermarkt für vergleichsweise vernachlässigbar. Sofern sich alle an die Regeln halten - was sie, nach meiner Erfahrung, einfach nicht machen. Es besteht daher ein Restrisiko.

Was ja grundsätzlich

herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:30 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Die Schlachthöfe produzieren diese Schlagzeilen ebenso aus anderen Gründen wie die Hochzeiten. Beide aufgrund anderer Gründe dahinter, die aber recht offensichtlich sind. Ich habe aber keine Zweifel daran, dass ein Super-Speader-Event bei einem Fußballspiel - sei es IM Stadion oder auf dem Weg ZUM Stadion - auch seine Schar an Aufmerksamkeit bekommen wird.

Allerdings halte ich das Ansteckungsrisiko im ÖPNV ebenso wie im Supermarkt für vergleichsweise vernachlässigbar. Sofern sich alle an die Regeln halten - was sie, nach meiner Erfahrung, einfach nicht machen. Es besteht daher ein Restrisiko.

Im ÖPNV ist das Ansteckungsrisiko aktuell vermutlich UNTER NORMALEN UMSTÄNDEN vernachlässigbar. Viele Leute meiden gerade öffentlich zu fahren, dadurch ist auch im Berufsverkehr weniger los. Die Stadion-Bahnen waren allerdings schon immer viel voller als im Berufsverkehr. Auch wenn da jetzt "nur" 10.000 drin sind, wird das auch sehr volle Bahnen mit einer Menge angetrunkener Leute geben, die zwischendurch an ihrem Bier nippen wollen und somit die Maske nicht aufhaben. Und da steigt die Wahrscheinlichkeit dann doch.

Was ja grundsätzlich

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:43 (vor 11 Tagen) @ herrNick

Nö. Zumindest auf dem Hinweg waren die Bahnen total leer, weil sie im 5-Minuten-Takt fuhren, durch die unterschiedlichen Zeitslots das alles sehr entzerrt war und viele eh nicht mit ÖPNV angereist waren. Zudem war da sowieso die Klientel "Suffkutte" kaum im Stadion.

Rückweg war aufgrund der normalen Taktung voller, aber das könnte man mit mehr Bahnen in den Griff kriegen. Das war auch so ziemlich der einzige Kritikpunkt.

Was ja grundsätzlich

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:32 (vor 11 Tagen) @ herrNick

Die Schlachthöfe produzieren diese Schlagzeilen ebenso aus anderen Gründen wie die Hochzeiten. Beide aufgrund anderer Gründe dahinter, die aber recht offensichtlich sind. Ich habe aber keine Zweifel daran, dass ein Super-Speader-Event bei einem Fußballspiel - sei es IM Stadion oder auf dem Weg ZUM Stadion - auch seine Schar an Aufmerksamkeit bekommen wird.

Allerdings halte ich das Ansteckungsrisiko im ÖPNV ebenso wie im Supermarkt für vergleichsweise vernachlässigbar. Sofern sich alle an die Regeln halten - was sie, nach meiner Erfahrung, einfach nicht machen. Es besteht daher ein Restrisiko.


Im ÖPNV ist das Ansteckungsrisiko aktuell vermutlich UNTER NORMALEN UMSTÄNDEN vernachlässigbar. Viele Leute meiden gerade öffentlich zu fahren, dadurch ist auch im Berufsverkehr weniger los. Die Stadion-Bahnen waren allerdings schon immer viel voller als im Berufsverkehr. Auch wenn da jetzt "nur" 10.000 drin sind, wird das auch sehr volle Bahnen mit einer Menge angetrunkener Leute geben, die zwischendurch an ihrem Bier nippen wollen und somit die Maske nicht aufhaben. Und da steigt die Wahrscheinlichkeit dann doch.

Sorry, aber solche Vermutungen führen da nicht weiter. Zumal nur ein Bruchteil der Stadionbesucher zurzeit mit ÖPNV anreisen...

Was ja grundsätzlich

herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:39 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Die Schlachthöfe produzieren diese Schlagzeilen ebenso aus anderen Gründen wie die Hochzeiten. Beide aufgrund anderer Gründe dahinter, die aber recht offensichtlich sind. Ich habe aber keine Zweifel daran, dass ein Super-Speader-Event bei einem Fußballspiel - sei es IM Stadion oder auf dem Weg ZUM Stadion - auch seine Schar an Aufmerksamkeit bekommen wird.

Allerdings halte ich das Ansteckungsrisiko im ÖPNV ebenso wie im Supermarkt für vergleichsweise vernachlässigbar. Sofern sich alle an die Regeln halten - was sie, nach meiner Erfahrung, einfach nicht machen. Es besteht daher ein Restrisiko.


Im ÖPNV ist das Ansteckungsrisiko aktuell vermutlich UNTER NORMALEN UMSTÄNDEN vernachlässigbar. Viele Leute meiden gerade öffentlich zu fahren, dadurch ist auch im Berufsverkehr weniger los. Die Stadion-Bahnen waren allerdings schon immer viel voller als im Berufsverkehr. Auch wenn da jetzt "nur" 10.000 drin sind, wird das auch sehr volle Bahnen mit einer Menge angetrunkener Leute geben, die zwischendurch an ihrem Bier nippen wollen und somit die Maske nicht aufhaben. Und da steigt die Wahrscheinlichkeit dann doch.


Sorry, aber solche Vermutungen führen da nicht weiter. Zumal nur ein Bruchteil der Stadionbesucher zurzeit mit ÖPNV anreisen...

Aber die Vermutung, dass es schon nicht so viele im ÖPNV sein werden, die schon nicht so viel trinken werden, brav ihre Masken tragen, weil sie nichts trinken und nicht singen führt uns weiter? Oder war das in Dortmund so zu beobachten?

Was ja grundsätzlich

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:46 (vor 11 Tagen) @ herrNick

Ja, war es.

Was ja grundsätzlich

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:44 (vor 11 Tagen) @ herrNick

Aber die Vermutung, dass es schon nicht so viele im ÖPNV sein werden, die schon nicht so viel trinken werden, brav ihre Masken tragen, weil sie nichts trinken und nicht singen führt uns weiter? Oder war das in Dortmund so zu beobachten?

Genau das!

Was ja grundsätzlich

herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:46 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Aber die Vermutung, dass es schon nicht so viele im ÖPNV sein werden, die schon nicht so viel trinken werden, brav ihre Masken tragen, weil sie nichts trinken und nicht singen führt uns weiter? Oder war das in Dortmund so zu beobachten?


Genau das!

Wenn das so ist, ok. Das hätte ich nach meinen sonstigen Erfahrungen für völlig ausgeschlossen gehalten.

Was ja grundsätzlich

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:48 (vor 11 Tagen) @ herrNick

War zwar nur gegen Freiburg da, aber das war generell überhaupt nicht mit den normalen Spieltagen vergleichbar. Völlig anders.

Was ja grundsätzlich

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 17:52 (vor 11 Tagen) @ Sascha

War zwar nur gegen Freiburg da, aber das war generell überhaupt nicht mit den normalen Spieltagen vergleichbar. Völlig anders.

Natürlich völlig anders, da deutlich leerer. Aber die Annahme, dass sich absolut jeder an alle Regeln gehalten hat, sowohl im Stadion als auch bei der An- und Abreise, halte ich bei über 10.000 Menschen sehr gewagt. Es gibt einen gewissen Anteil in der Bevölkerung, der die Regeln ablehnt. Das sind knapp 10%. Die überwältigende Mehrheit verhält sich richtig. Aber auch eine kleine Minderheit kann das Infektionsgeschehen massiv beeinflussen. Nun kann man spekulieren, ob der Anteil unter den Zuschauern höher oder niedriger ist. Aber ein Restrisiko bleibt, „absolut“ sicher ist das eben nicht. Da allerdings von vornherein das Ziel gewesen ist, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, geht man bewusst gewisse Risiken ein und verbietet nicht einfach alles. Einen Lockdown wie in Wuhan hatten wird deshalb nie. Aber nun steigen die Zahlen rasant und irgendwo muss man ja anfangen. Letztendlich wird sich die DFL auch an die eigenen Regeln messen müssen.

Was ja grundsätzlich

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:03 (vor 11 Tagen) @ markus

Die Annahme, dass sich jeder an alle Regeln halten muss, damit etwas durchgeführt werden kann, ist aber doch auch völlig weltfremd.

Der BVB hat ein gutes Konzept, um dessen Umsetzung er sich sehr bemüht und an das sich nahezu alle halten. Das Infektionsrisiko beim Stadionbesuch ist in Dortmund extrem gering. Mehr geht doch realistisch nicht, wenn man es wirklich ernst damit meint, dass es zumindest übergangsweise ein Leben mit Corona geben muss.

Was ja grundsätzlich

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:32 (vor 11 Tagen) @ Sascha

Die Annahme, dass sich jeder an alle Regeln halten muss, damit etwas durchgeführt werden kann, ist aber doch auch völlig weltfremd.

Ist aber hier so suggeriert worden. Denn es war von einer „absoluten“ Sicherheit die Rede. Die gibt es aber nirgendwo.


Der BVB hat ein gutes Konzept, um dessen Umsetzung er sich sehr bemüht und an das sich nahezu alle halten. Das Infektionsrisiko beim Stadionbesuch ist in Dortmund extrem gering. Mehr geht doch realistisch nicht, wenn man es wirklich ernst damit meint, dass es zumindest übergangsweise ein Leben mit Corona geben muss.

Richtig. Aber ein Leben mit Corona bedeutet auch, exakt so viel zuzulassen wie das Infektionsgeschehen noch unter Kontrolle ist. Deshalb hat sich die DFL ja auch ganz klar für eine Abstufung nach Infektionsgeschehen entschieden. So ist z.B. bei einem 7 Tageswert von unter 5 auch die sukzessive Rückkehr zum Normalbetrieb vorgesehen, während bei mittlerem Infektionsgeschehen teilweise Zuschauer erlaubt sind und ab 35 gar nicht mehr. Auch wenn eine einzelne Veranstaltung eher wenig dazu beiträgt, weil sich vielleicht wirklich ausnahmslos jeder an die Regeln hält, sind es am Ende vielleicht auch die Summe aller Maßnahmen, die den R-Wert wieder unter 1 drückt.

Was ja grundsätzlich

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 20:16 (vor 11 Tagen) @ markus

Die Annahme, dass sich jeder an alle Regeln halten muss, damit etwas durchgeführt werden kann, ist aber doch auch völlig weltfremd.


Ist aber hier so suggeriert worden. Denn es war von einer „absoluten“ Sicherheit die Rede. Die gibt es aber nirgendwo.


Der BVB hat ein gutes Konzept, um dessen Umsetzung er sich sehr bemüht und an das sich nahezu alle halten. Das Infektionsrisiko beim Stadionbesuch ist in Dortmund extrem gering. Mehr geht doch realistisch nicht, wenn man es wirklich ernst damit meint, dass es zumindest übergangsweise ein Leben mit Corona geben muss.


Richtig. Aber ein Leben mit Corona bedeutet auch, exakt so viel zuzulassen wie das Infektionsgeschehen noch unter Kontrolle ist. Deshalb hat sich die DFL ja auch ganz klar für eine Abstufung nach Infektionsgeschehen entschieden. So ist z.B. bei einem 7 Tageswert von unter 5 auch die sukzessive Rückkehr zum Normalbetrieb vorgesehen, während bei mittlerem Infektionsgeschehen teilweise Zuschauer erlaubt sind und ab 35 gar nicht mehr. Auch wenn eine einzelne Veranstaltung eher wenig dazu beiträgt, weil sich vielleicht wirklich ausnahmslos jeder an die Regeln hält, sind es am Ende vielleicht auch die Summe aller Maßnahmen, die den R-Wert wieder unter 1 drückt.

Und gerade dieses "vielleicht" gilt es zu überprüfen. Die aktuellen Testzahlen spiegeln das Infektionsgeschehen in den letzten 14 Tagen ab. Würden die Fußballspiele dabei eine Rolle gespielt haben, müsste das also ein gemeinsamer Faktor bei positiv getesteten Personen sein. Ist er es nicht, dann leistet ein Verbot eben auch null Beitrag.

Was ja grundsätzlich

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:26 (vor 11 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von markus, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 21:39

Die Annahme, dass sich jeder an alle Regeln halten muss, damit etwas durchgeführt werden kann, ist aber doch auch völlig weltfremd.


Ist aber hier so suggeriert worden. Denn es war von einer „absoluten“ Sicherheit die Rede. Die gibt es aber nirgendwo.


Der BVB hat ein gutes Konzept, um dessen Umsetzung er sich sehr bemüht und an das sich nahezu alle halten. Das Infektionsrisiko beim Stadionbesuch ist in Dortmund extrem gering. Mehr geht doch realistisch nicht, wenn man es wirklich ernst damit meint, dass es zumindest übergangsweise ein Leben mit Corona geben muss.


Richtig. Aber ein Leben mit Corona bedeutet auch, exakt so viel zuzulassen wie das Infektionsgeschehen noch unter Kontrolle ist. Deshalb hat sich die DFL ja auch ganz klar für eine Abstufung nach Infektionsgeschehen entschieden. So ist z.B. bei einem 7 Tageswert von unter 5 auch die sukzessive Rückkehr zum Normalbetrieb vorgesehen, während bei mittlerem Infektionsgeschehen teilweise Zuschauer erlaubt sind und ab 35 gar nicht mehr. Auch wenn eine einzelne Veranstaltung eher wenig dazu beiträgt, weil sich vielleicht wirklich ausnahmslos jeder an die Regeln hält, sind es am Ende vielleicht auch die Summe aller Maßnahmen, die den R-Wert wieder unter 1 drückt.


Und gerade dieses "vielleicht" gilt es zu überprüfen. Die aktuellen Testzahlen spiegeln das Infektionsgeschehen in den letzten 14 Tagen ab. Würden die Fußballspiele dabei eine Rolle gespielt haben, müsste das also ein gemeinsamer Faktor bei positiv getesteten Personen sein. Ist er es nicht, dann leistet ein Verbot eben auch null Beitrag.

Kann man das anhand von gerade mal zwei Spielen wirklich beurteilen? Es kommt doch auch wesentlich darauf an, wie viele Zuschauer infiziert sind, denn nur von diesen geht die eigentliche Gefahr aus. Mal zur Größenordnung: Ein 7 Tageswert 35 von 100.000 Menschen würde runter gebrochen auf 10.000 Zuschauer gerade mal 3,5 Zuschauer betreffen, die sich in den letzten 7 Tagen infiziert haben. Okay, da fehlt einerseits die Dunkelziffer und einige Infizierte würden andererseits wahrscheinlich gar nicht ins Stadion gehen, wenn sie Symptome haben und sich krank fühlen. Und alle die bereits positiv getestet wurden, sind eh nicht im Stadion.

Aber anhand dieser ungefähren Größenordnung sieht man, dass gerade mal einige wenige Zuschauer überhaupt infiziert sein können, vielleicht sogar zufällig gar keine. Sind keine Infizierten Zuschauer im Stadion, oder verhalten sich die wenigen Infizierten Menschen über den gesamten Tag vorbildlich und sitzen bestenfalls auch nicht nach dem Spiel in der UBahn, passiert natürlich auch nichts im Zusammenhang eines einzelnen Fußballspiels. Aber die Zahlen steigen ja gerade rapide an. Je mehr Menschen sich infizieren, je mehr infizierte Zuschauer sind dann auch unbemerkt im Stadion. Also gibt es auch im Stadion mit steigenden Zahlen immer mehr Menschen von denen eine Gefahr ausgeht.

Das ist ja gerade der Witz: Es kommt maßgeblich auf das Verhalten der wenigen, aber gerade deutlich steigenden, Infizierten an. Ein einzelner Infizierter kann als Superspreader einen riesigen Einfluss haben. Es weiß halt nur niemand, wer von der großen Masse infiziert ist. Also müssen sich alle vernünftig verhalten. Aber eigentlich kommt es im wesentlichen auf die Handvoll Leute an, die bereits infiziert sind. Und wenn statt fünf zehn Infizierte im Stadion sind, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, gleich um das doppelte. Deshalb macht es durchaus Sinn, das Infektionsgeschehen zu betrachten.

Zudem finden wöchentlich ja noch 17 andere Spiele in der 1. und 2. Liga. Nochmal ein Faktor, der die Gefahr deutlich erhöht. Am Ende macht es jeweils die Masse. Eine einzelne Kneipe ist auch ungefährlich, weil sehr wahrscheinlich kein einziger Gast infiziert ist. Aber es gibt tausende Kneipen und damit einen Faktor von mehreren 1000, dass neue Infektionsketten zustande kommen.

Was ja grundsätzlich

herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:24 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Vielleicht sind sie überreagierend, die Politik wird sich aber immer für vorbeugend statt reagierend entscheiden, wenn sie das können. Stell dir die Schlagzeilen vor, wenn es halt doch zu einem solchen Event wird und sich hätte einfach vermeiden lassen.


Meinst du, dass dies dann mehr Schlagzeilen produziert als die türkische Hochzeit oder der infizierte Schlachthof?
Ich kann mir kein praktisches Szenario vorstellen, bei dem ein Infizierter in einem normal besetzten Bus oder Bahn mit Maske so viele weitere Menschen infiziert, dass das zu einem Superspreading Event werden kann. Wenn er 1 oder 2 andere erwischt, ok. Aber dutzende? Nee...

Sicher, die tragen dann alle Maske. Da lach' ich mir doch den Arsch ab. Ich wohne an einer U-Bahn-Strecke zu einem BL-Stadion und kann Dir versichern, dass es einen signifikanten Anteil an Menschen gibt, die dann keine Maske aufhaben. Dadurch trinkt es sich so schlecht.

Was ja grundsätzlich

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:30 (vor 11 Tagen) @ herrNick

Vielleicht sind sie überreagierend, die Politik wird sich aber immer für vorbeugend statt reagierend entscheiden, wenn sie das können. Stell dir die Schlagzeilen vor, wenn es halt doch zu einem solchen Event wird und sich hätte einfach vermeiden lassen.


Meinst du, dass dies dann mehr Schlagzeilen produziert als die türkische Hochzeit oder der infizierte Schlachthof?
Ich kann mir kein praktisches Szenario vorstellen, bei dem ein Infizierter in einem normal besetzten Bus oder Bahn mit Maske so viele weitere Menschen infiziert, dass das zu einem Superspreading Event werden kann. Wenn er 1 oder 2 andere erwischt, ok. Aber dutzende? Nee...


Sicher, die tragen dann alle Maske. Da lach' ich mir doch den Arsch ab. Ich wohne an einer U-Bahn-Strecke zu einem BL-Stadion und kann Dir versichern, dass es einen signifikanten Anteil an Menschen gibt, die dann keine Maske aufhaben. Dadurch trinkt es sich so schlecht.

Und das hast du gegen Freiburg und Gladbach (falls du in Dortmund wohnst) dann auch so beobachtet...?

Was ja grundsätzlich

herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:36 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Vielleicht sind sie überreagierend, die Politik wird sich aber immer für vorbeugend statt reagierend entscheiden, wenn sie das können. Stell dir die Schlagzeilen vor, wenn es halt doch zu einem solchen Event wird und sich hätte einfach vermeiden lassen.


Meinst du, dass dies dann mehr Schlagzeilen produziert als die türkische Hochzeit oder der infizierte Schlachthof?
Ich kann mir kein praktisches Szenario vorstellen, bei dem ein Infizierter in einem normal besetzten Bus oder Bahn mit Maske so viele weitere Menschen infiziert, dass das zu einem Superspreading Event werden kann. Wenn er 1 oder 2 andere erwischt, ok. Aber dutzende? Nee...


Sicher, die tragen dann alle Maske. Da lach' ich mir doch den Arsch ab. Ich wohne an einer U-Bahn-Strecke zu einem BL-Stadion und kann Dir versichern, dass es einen signifikanten Anteil an Menschen gibt, die dann keine Maske aufhaben. Dadurch trinkt es sich so schlecht.


Und das hast du gegen Freiburg und Gladbach (falls du in Dortmund wohnst) dann auch so beobachtet...?

Nein, ich wohne in München. Hier gab es noch keine Spiele mit Zuschauern und ich meide im Moment die U-Bahn. Aber ich weiß wie es vor Corona war. Und da waren die U-Bahnen unglaublich voll (da ist man manchmal nach der Arbeit 30 Minuten am Bahnsteig gestanden und hat 10 Bahnen fahren lassen müssen, in die man wegen Überfüllung nicht reinkommt). Und in den Bahnen waren sehr viele, die bereits ein bisschen getankt hatten und eine Flasche in der Hand hatten und gesungen haben. Ich sehe nicht, dass sich das völlig vermeiden lässt.

Was ja grundsätzlich

sepos @, Saarlandstraße, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:39 (vor 11 Tagen) @ herrNick

lässt es sich. lokalere kartenvergabe (großer teil dortmund, kleiner teil umland), somit anreise zu fuß/ fahrrad, wenn auto dann ausreichend parkplätze zur verfügung da auch nur 15% der gesamtzahl karten werden verkauft, mehr entlastungs-bahnen. daran soll es nicht scheitern

Dortmund liegt nun bei 50,7

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:11 (vor 11 Tagen) @ sepos

noch habt ihr zeit die zahlen nach oben zu treiben...bzw wird das von alleine passieren.
ernsthaft: es wird kein derby mit zuschauern geben. damit sollten wir uns alle gedanklich schon anfreunden

Das glaube ich ja ehrlich gesagt auch nicht...

6638 neue Fälle laut RKI

Sayael, Gütersloh, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 05:29 (vor 12 Tagen) @ Voomy
bearbeitet von Sayael, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 05:33

Ging dann doch deutlich schneller als ich erwartet habe.

Wobei es wohl auch viel Rückstau bei einigen Laboren gibt.

Todesfallzahlen

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:57 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Todesfallzahlen

Franke @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 02:21 (vor 12 Tagen) @ Philipp54

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1111794/umfrage/todesfaelle-mit-coronavi...

Nicht schlecht, D !

Man könnte schon auch noch

Finnland: 63
Norwegen: 51
Australien: 35
Japan: 13
Südkorea: 9
Neuseeland: 5

nennen.

Todesfallzahlen

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:30 (vor 11 Tagen) @ Franke

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1111794/umfrage/todesfaelle-mit-coronavi...

Nicht schlecht, D !


Man könnte schon auch noch

Finnland: 63
Norwegen: 51
Australien: 35
Japan: 13
Südkorea: 9
Neuseeland: 5

nennen.

Ich denke, für ein halbewgs dicht besiedeltes Land mit Landgrenzen zu anderen Staaten steht Deutschland noch relativ gut da, die genannten Länder sind entweder Inseln oder extrem dünn besiedelt.

Wir kommen jetzt langsam aber auch an den Punkt, vor dem viele Virologen gewarnt haben, nämlich den Herbst - das wird eine deutlich größere Herausforderung im Frühjahr, das Leben verlagert sich nach drinnen während man es sich am Ende vermutlich einfach nicht leisten kann, das Leben wieder so runterzufahren, wie es in März/April geschehen ist.

Das wird einfach ein ziemlicher Drahtseilakt, das Leben so weit, wie möglich weiterlaufen zu lassen und gleichzeitig die Zahl der Neuinfektionen wieder runter zu kriegen.

Todesfallzahlen

Franke @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:17 (vor 11 Tagen) @ Cthulhu

Ich denke, für ein halbewgs dicht besiedeltes Land mit Landgrenzen zu anderen Staaten steht Deutschland noch relativ gut da, die genannten Länder sind entweder Inseln oder extrem dünn besiedelt.

Das allein bringt es auch nicht. In den USA ist Corona in der Prärie angekommen. North und South Dakota sind insgesamt größer als Deutschland mit nicht einmal 2 Millionen Einwohnern und gestern mehr als 1.500 neuen Fällen.

Todesfallzahlen

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:34 (vor 11 Tagen) @ Franke

Ich denke, für ein halbewgs dicht besiedeltes Land mit Landgrenzen zu anderen Staaten steht Deutschland noch relativ gut da, die genannten Länder sind entweder Inseln oder extrem dünn besiedelt.


Das allein bringt es auch nicht. In den USA ist Corona in der Prärie angekommen. North und South Dakota sind insgesamt größer als Deutschland mit nicht einmal 2 Millionen Einwohnern und gestern mehr als 1.500 neuen Fällen.

Naja, zusätzlich zur Bevölkerungsdichte haben Norwegen oder Finnland aber auch recht schnell und konsequent reagiert. Die Kombination aus frühen Maßnahmen, dünner Besiedelung und dazu noch skandinavischer Grunddistanz sind einfach eine super Mischung gewesen.

Von geeigneten Maßnahmen kann man im trumpschen Dilletantenstadl am Ende ja nicht wirklich reden.

Todesfallzahlen

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:37 (vor 11 Tagen) @ Cthulhu

Ich denke, für ein halbewgs dicht besiedeltes Land mit Landgrenzen zu anderen Staaten steht Deutschland noch relativ gut da, die genannten Länder sind entweder Inseln oder extrem dünn besiedelt.


Das allein bringt es auch nicht. In den USA ist Corona in der Prärie angekommen. North und South Dakota sind insgesamt größer als Deutschland mit nicht einmal 2 Millionen Einwohnern und gestern mehr als 1.500 neuen Fällen.


Naja, zusätzlich zur Bevölkerungsdichte haben Norwegen oder Finnland aber auch recht schnell und konsequent reagiert. Die Kombination aus frühen Maßnahmen, dünner Besiedelung und dazu noch skandinavischer Grunddistanz sind einfach eine super Mischung gewesen.

Von geeigneten Maßnahmen kann man im trumpschen Dilletantenstadl am Ende ja nicht wirklich reden.

Auffällig ist zudem, dass das nicht sonderlich anders strukturierte Schweden auf Grund der dort getroffenen anderen Entscheidungen deutlich schlechter dasteht.

Todesfallzahlen

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:55 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Auffällig ist zudem, dass das nicht sonderlich anders strukturierte Schweden auf Grund der dort getroffenen anderen Entscheidungen deutlich schlechter dasteht.

Richtig - vermutlich ist Schweden nur aufgrund der sonstigen Faktoren nicht in eine Katastrophe gelaufen, zumal auch in Schweden das Durchschnittsalter wie für Europa üblich über 40 ist.

Todesfallzahlen

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 12:11 (vor 11 Tagen) @ Cthulhu

Schweden ist ein verglichen mit der Einwohnerzahl riesiges Land.

Wer Stockholm mit Hamburg vergleicht, der sieht auch das Stockholm erheblich schlechter dasteht.

Todesfallzahlen

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:27 (vor 11 Tagen) @ Franke

Ich denke, für ein halbewgs dicht besiedeltes Land mit Landgrenzen zu anderen Staaten steht Deutschland noch relativ gut da, die genannten Länder sind entweder Inseln oder extrem dünn besiedelt.


Das allein bringt es auch nicht. In den USA ist Corona in der Prärie angekommen. North und South Dakota sind insgesamt größer als Deutschland mit nicht einmal 2 Millionen Einwohnern und gestern mehr als 1.500 neuen Fällen.

Und auch bei uns ist plötzlich -auf einem deutlich niedrigerem Niveau- das "platte Land" in Nordwestdeutschland Covid-19-Hochburg. Grafschaft Bentheim, Landkreis Emsland, Landkreis Cloppenburg, Landkreis Osnabrück, Landkreis Vechta, Landkreis Oldenburg, Landkreis Wesermarsch.

Weiß jemand, woher diese Häufung herrührt? Außer der teilweisen Nähe zu den Niederlanden fällt mir nichts ein. Schlachthöfe könnten eventuell ein weiterer Grund sein. Aber gibt es dort überhaupt überproportional viele?

Todesfallzahlen

Lenano @, Osnabrück, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 12:36 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Und auch bei uns ist plötzlich -auf einem deutlich niedrigerem Niveau- das "platte Land" in Nordwestdeutschland Covid-19-Hochburg. Grafschaft Bentheim, Landkreis Emsland, Landkreis Cloppenburg, Landkreis Osnabrück, Landkreis Vechta, Landkreis Oldenburg, Landkreis Wesermarsch.

Weiß jemand, woher diese Häufung herrührt? Außer der teilweisen Nähe zu den Niederlanden fällt mir nichts ein. Schlachthöfe könnten eventuell ein weiterer Grund sein. Aber gibt es dort überhaupt überproportional viele?

Schlachthöfe müsste es einige geben.
Z.B. aber für den Landkreis Osnabrück: Da haben wir wenn 3-4 Gemeinden/Orte die das ganze derbe treiben. Es gibt aber auch einige wo es nicht einen Fall gibt (Stand 12.10)
Es gab recht früh z.B. nach den Ferien in Quakenbrück an einer Schule Fälle. Das hatte massive Auswirkungen. Glaube das der Sportplatz um den 30.09. herum erst wieder freigegeben wurde. Quakenbrück verlässt du und du bist in Cloppenburg. Dort gab es auch größere Zahlen.
Die Kreise liegen einfach alle direkt beieinander und dann bringt ggf. mal der eine der in Cloppenburg arbeitet was mit nach Hause etc.

Todesfallzahlen

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:45 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Und auch bei uns ist plötzlich -auf einem deutlich niedrigerem Niveau- das "platte Land" in Nordwestdeutschland Covid-19-Hochburg. Grafschaft Bentheim, Landkreis Emsland, Landkreis Cloppenburg, Landkreis Osnabrück, Landkreis Vechta, Landkreis Oldenburg, Landkreis Wesermarsch.

Weiß jemand, woher diese Häufung herrührt? Außer der teilweisen Nähe zu den Niederlanden fällt mir nichts ein. Schlachthöfe könnten eventuell ein weiterer Grund sein. Aber gibt es dort überhaupt überproportional viele?

Schlachthöfe (Cloppenburg und Emsland), Seniorenheim (Vechta) oder große privte Feiern (Lemwerder). Man muss aber auch sagen, dass schon 20 oder 30 Infizierte in diesen Kreisen die Inzidenzen enorm nach oben schießen lassen...

Todesfallzahlen

Freyr @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:41 (vor 11 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Freyr, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:45

Weiß jemand, woher diese Häufung herrührt? Außer der teilweisen Nähe zu den Niederlanden fällt mir nichts ein. Schlachthöfe könnten eventuell ein weiterer Grund sein. Aber gibt es dort überhaupt überproportional viele?

In GB gibt es keine Schlachhöfe. Die Häufung tritt zwar auch in größeren Betrieben auf, aber nicht nur und die Infektion die in Betriebe eingebracht wird hat auch keine ursprüngliche Quelle. In GB ist das eingetreten wovor Drosten im Juni gewarnt hat, dass sich das Virus unter dem Radar großflächig verbreitet zu Beginn der Grippesaison und dann überall ausbricht. (dabei ist da plattes Land und der größte Ort hat gerade mal 50k Einwohner und die kleineren Orte sind proortional sogar schlimmer betroffen)

siehe auch das Lokalblatt

"Die Zahlen in der Grafschaft sind den vergangenen zehn Tagen stetig gestiegen. Ende September hatte der Inzidenzwert noch bei unter 10 gelegen. Anders als im Emsland, wo es einen Corona-Ausbruch bei einem Schlachtbetrieb in Sögel gegeben hatte, lässt sich das Geschehen in der Grafschaft nicht auf einen einzigen Hotspot zurückführen."

Todesfallzahlen

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:43 (vor 11 Tagen) @ Freyr

Weiß jemand, woher diese Häufung herrührt? Außer der teilweisen Nähe zu den Niederlanden fällt mir nichts ein. Schlachthöfe könnten eventuell ein weiterer Grund sein. Aber gibt es dort überhaupt überproportional viele?


In GB gibt es keine Schlachhöfe. Die Häufung tritt zwar auch in größeren Betrieben auf, aber nicht nur und die Infektion die in Betriebe eingebracht wird hat auch keine ursprüngliche Quelle. In GB ist das eingetreten wovor Drosten im Juni gewarnt hat, dass sich das Virus unter dem Radar großflächig verbreitet zu Beginn der Grippesaison und dann überall ausbricht. (dabei ist da plattes Land und der größte Ort hat gerade mal 50k Einwohner)

siehe auch das Lokalblatt

"Die Zahlen in der Grafschaft sind den vergangenen zehn Tagen stetig gestiegen. Ende September hatte der Inzidenzwert noch bei unter 10 gelegen. Anders als im Emsland, wo es einen Corona-Ausbruch bei einem Schlachtbetrieb in Sögel gegeben hatte, lässt sich das Geschehen in der Grafschaft nicht auf einen einzigen Hotspot zurückführen."

Danke!

Klingt jedenfalls nicht gut.

Todesfallzahlen

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:04 (vor 11 Tagen) @ Franke

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1111794/umfrage/todesfaelle-mit-coronavi...

Nicht schlecht, D !


Man könnte schon auch noch

Finnland: 63
Norwegen: 51
Australien: 35
Japan: 13
Südkorea: 9
Neuseeland: 5

nennen.

Nordkorea mit 0 nicht vergessen!

Todesfallzahlen

Franke @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:05 (vor 11 Tagen) @ guy_incognito

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1111794/umfrage/todesfaelle-mit-coronavi...

Nicht schlecht, D !


Man könnte schon auch noch

Finnland: 63
Norwegen: 51
Australien: 35
Japan: 13
Südkorea: 9
Neuseeland: 5

nennen.


Nordkorea mit 0 nicht vergessen!


Ich habe bewusst Länder genannt, bei denen ich davon ausgehe, dass man es (möglichst) korrekt erfassen und angeben kann und will.

Todesfallzahlen

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:54 (vor 11 Tagen) @ guy_incognito

Nordkorea wird geringe Zahlen haben, es gibt kaum Einreisen nach Nordkorea und das Land ist so arm, dass auch im Land nicht viel gereist wird.

Eher interessant fände ich die Dunkelziffern von Iran, Brasilien etc.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:37 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Liest sich nicht gerade überzeugend. Jedes Land hat seine eigenen Schlupflöcher gesucht. Merkel geht davon aus, dass die vereinbarten Maßnahmen nicht ausreichen werden und man sich in zwei Wochen wieder trifft.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article217832940/Corona-Gipfel-Maske-Sperrstund...

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:42 (vor 11 Tagen) @ markus

Liest sich nicht gerade überzeugend. Jedes Land hat seine eigenen Schlupflöcher gesucht. Merkel geht davon aus, dass die vereinbarten Maßnahmen nicht ausreichen werden und man sich in zwei Wochen wieder trifft.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article217832940/Corona-Gipfel-Maske-Sperrstund...

Wer heute in der Statistik auftaucht, der hat sich in der Regel vor ein bis zwei Wochen infiziert. Die Maßnahmen haben also nur ein paar Tage Zeit, wirklich zu greifen. Deutlich entscheidender dürfte sein, ob die Menschen bereits auf freiwilliger Basis ihr Verhalten umgestellt haben.

Insgesamt scheint die Veranstaltung wohl unter einem schlechten Stern gestanden haben. Das ganze wurde wohl vom Kanzleramt wie ein CDU-/CSU-Partei-Event organisiert. Die Informationen gingen zunächst nur an die Ministerpräsidenten der Union. Die anderer Parteien bekamen die Papiere erst kurz vor dem Treffen in die Hand gedrückt. So schafft man eine von Anfang an vergiftete Stimmung und fördert die Egoismen.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:53 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Liest sich nicht gerade überzeugend. Jedes Land hat seine eigenen Schlupflöcher gesucht. Merkel geht davon aus, dass die vereinbarten Maßnahmen nicht ausreichen werden und man sich in zwei Wochen wieder trifft.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article217832940/Corona-Gipfel-Maske-Sperrstund...


Wer heute in der Statistik auftaucht, der hat sich in der Regel vor ein bis zwei Wochen infiziert. Die Maßnahmen haben also nur ein paar Tage Zeit, wirklich zu greifen. Deutlich entscheidender dürfte sein, ob die Menschen bereits auf freiwilliger Basis ihr Verhalten umgestellt haben.

Die sogenannte Eigenverantwortung kann ich zumindest in meinem Umfeld eher nicht erkennen. Da werden Geburtstagsfeiern geplant und auch wieder vermehrt Präsenztermine im Betrieb eingestellt. Ich habe heute schon zwei Termine abgesagt bzw. um Skype-Konferenz gebeten. Wird dann zwar auch alternativ eingestellt, aber trotzdem treffen sich einige Kollegen unnötigerweise vor Ort.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:21 (vor 11 Tagen) @ markus

Liest sich nicht gerade überzeugend. Jedes Land hat seine eigenen Schlupflöcher gesucht. Merkel geht davon aus, dass die vereinbarten Maßnahmen nicht ausreichen werden und man sich in zwei Wochen wieder trifft.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article217832940/Corona-Gipfel-Maske-Sperrstund...


Wer heute in der Statistik auftaucht, der hat sich in der Regel vor ein bis zwei Wochen infiziert. Die Maßnahmen haben also nur ein paar Tage Zeit, wirklich zu greifen. Deutlich entscheidender dürfte sein, ob die Menschen bereits auf freiwilliger Basis ihr Verhalten umgestellt haben.


Die sogenannte Eigenverantwortung kann ich zumindest in meinem Umfeld eher nicht erkennen. Da werden Geburtstagsfeiern geplant und auch wieder vermehrt Präsenztermine im Betrieb eingestellt. Ich habe heute schon zwei Termine abgesagt bzw. um Skype-Konferenz gebeten. Wird dann zwar auch alternativ eingestellt, aber trotzdem treffen sich einige Kollegen unnötigerweise vor Ort.

Das ist hoch problematisch. Aber auch dem Eindruck geschuldet, den Teile der Politik vermitteln. Angela Merkel stand da leider in den letzten Monaten weitgehend allein auf weiter Flur. Sie wusste was passieren könnte. Aber ihr wurde von den Ländern klar gemacht, dass sie nichts zu sagen hat. Vor wenigen Wochen hat sie vorgerechnet, wohin der Weg führt, wenn der damalige Trend anhalten würde. Und er hat zumindest bis heute angehalten. Gerade die Landespolitiker hingegen wirken wie Corona-Hobbits. Einige ostdeutsche Ministerpräsidenten denken, das ganze ginge sie nichts an, Covid-19 sei eine weitgehend westdeutsche Angelegenheit. Und Armin Laschet und Markus Söder schielen vor allem auf die Position des Kanzlerkandidaten der Union.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Knolli @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:38 (vor 12 Tagen) @ markus

Und gleichzeitig trommeln die Arbeitgeber ihre Angestellten verstärkt zurück in die Büros. Hach.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:15 (vor 11 Tagen) @ Knolli

Das schlimme ist, dass in Behörden stärker auf Anwesenheit gesetzt wurde als in Firmen. Auch bei reinen Schreibtischtätern ohne Kundenbesuch.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:35 (vor 11 Tagen) @ Knolli

Und gleichzeitig trommeln die Arbeitgeber ihre Angestellten verstärkt zurück in die Büros. Hach.

Wir haben gestern die Ansage gekriegt, dass jeder, der für die Arbeit von zuhause ausgestattet ist, nur noch für geschäftskritische Arbeiten reinkommen darf - gleichzeitig werden immer mehr Leute nach Hause geschickt.

Meine Frau geht auch von 60% Büro auf nur noch freiwillig ins Büro kommen zurück, ich glaube, die Mehrheit der Firmen handelt da schon sehr verantwortungsbewusst.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

fanatiC @, Hannover, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:42 (vor 11 Tagen) @ Knolli

Kann auch ich nicht bestätigen. Wir sind seit gestern wieder im Modus "Homeoffice bevorzugt", Anwesenheit ist stark eingeschränkt. Wenn die Inzidenz über 35 geht, gehen wir bis auf eine Notbesetzung im Backoffice komplett in den Remote-Betrieb.

Auch im Freundeskreis klingt es quer durch alle Branchen ähnlich. Ausnahmen: Lehrer und ein Kumpel aus der Industrie.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Taino @, Wernigerode, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:54 (vor 11 Tagen) @ fanatiC

Kann auch ich nicht bestätigen. Wir sind seit gestern wieder im Modus "Homeoffice bevorzugt", Anwesenheit ist stark eingeschränkt. Wenn die Inzidenz über 35 geht, gehen wir bis auf eine Notbesetzung im Backoffice komplett in den Remote-Betrieb.

Auch im Freundeskreis klingt es quer durch alle Branchen ähnlich. Ausnahmen: Lehrer und ein Kumpel aus der Industrie.


Ich bin seit Mitte März durchgehend im Home Office und der Arbeitgeber hat es mittlerweile bis Ostern 2021 verlängert.
Da werden wir aber wahrscheinlich auch noch nicht direkt wieder ins Büro strömen. Am Ende werde ich wahrscheinlich gute anderthalb Jahre zu Hause gewesen sein^^
Und letztlich wird man hier auch nie wieder zu dem alten Modus zurückkehren.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Schnippelbohne @, Bauernland, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:00 (vor 11 Tagen) @ Taino

In den USA hat eine private Beratungsfirma ca. 1.000 Unternehmen und Mitarbeiter befragt: Ergebnis: 90% der Mitarbeiter können sich nicht vorstellen, jemals wieder Vollzeit in der Firma anwesend zu sein.
Die Arbeitswelt wird sich in nie dagewesenem Ausmaß verändern. Zumindest ein Gutes, das das Virus mit sich gebracht hat.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Schleicheisen @, Anner Rur ohne "h", Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:34 (vor 11 Tagen) @ Schnippelbohne

Die Arbeitswelt wird sich in nie dagewesenem Ausmaß verändern.

Das ist ganz sicher so. Ich traue mir derzeit offen gestanden nicht zu, hier alle Aspekte zu bewerten...

Zumindest ein Gutes, das das Virus mit sich gebracht hat.

Ich bin da noch nicht so weit das als "uneingeschränkt gut" zu bewerten. Kann natürlich sein dass die positiven Aspekte nachher überwiegen. Im Moment find ich es aber zum Beispiel nervtötend wenn man nun in einer Weltfirma mit 19.000 Mitarbeitern absolut keiner mehr nen Überblick hat wer für was zuständig ist.

früher hatte ich einen driekten Kontakt ins Büro nach essen und hab von dem einen Mann Informationen zu allen Produkten erhalten die mich intereissieren.

Das ist dann heute nicht mehr so un dich muss mich für jeden Vorgang an das zuständige Kompetenzcenter wenden. Blöd: das kennt nur keiner. Man erwischt jeweils nur die arme übrig gebliebene Telefonistin die dann über irgendwelche Telefonlisten versucht kompetente Kollegen zu benennen.

Hab gerade wegen eines zwar besonderen, eigentölich aber einfachen Ventils von Ahaus nach Ettlingen nach Essen und von da nach Villach angerufen nur um jedes Mal zu hören, dass man da nicht für zuständig wäre und man möge es woanders versuchen.

Zum Schluss ruft mich dann der Kollege zurück, der angeblich im Urlaub ist, der weiss aber auch nicht wer mir die Info geben könnte. Ist mir auch egal, ich kauf jetzt woanders.

Kinderkrankheiten, ich weiss. Und wenn man ganz toll restrukturiert und umstrukturiert und geschult und gemacht hat wird das sicher "etwas" besser.

Ob man die Effizienz und den Organisationsgrad der bisherigen Struktur aber wieder erreicht? Keine Ahnung.

Könnte ja auch ganz gemütlich sein wenn nicht mehr alles so schnell und exakt geht :-)

Für eine Bewertung halte ich diesen Zeitpunkt aber noch zu früh- wird sicher noch einige Überraschungen geben...

Zum Beispiel wenn man feststellt, dass wenn der Mitarbeiter nicht mehr in essen in der Niederlassung sitzt sondern zuhause in Mülheim- denn könnt man ja auch direkt in das rumänische Home Office weiterleiten weil der Kollege da nicht ganz so viel Geld haben will wie der deutsche Kollege.

Nur mal so angedacht.

Man wird es sehen.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

bambam191279 @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 12:32 (vor 11 Tagen) @ Schnippelbohne

In den USA hat eine private Beratungsfirma ca. 1.000 Unternehmen und Mitarbeiter befragt: Ergebnis: 90% der Mitarbeiter können sich nicht vorstellen, jemals wieder Vollzeit in der Firma anwesend zu sein.
Die Arbeitswelt wird sich in nie dagewesenem Ausmaß verändern. Zumindest ein Gutes, das das Virus mit sich gebracht hat.

Gar nicht mal ketzerisch gesagt oder gefragt. Aber ich gehe mal davon aus, dass Wohnraum dementsprechend noch deutlich teurer wird.
Wenn sich home office in Deutschland durchsetzt, braucht eigentlich jedes Paar oder jede Familie Nen zusätzliches Zimmer.
Ich glaube covid 19 wird definitiv einen deutlicheren Abdruck in der Geschichte hinterlassen als wir es uns bisher vorstellen konnten.
Lg

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 12:36 (vor 11 Tagen) @ bambam191279

Gar nicht mal ketzerisch gesagt oder gefragt. Aber ich gehe mal davon aus, dass Wohnraum dementsprechend noch deutlich teurer wird.
Wenn sich home office in Deutschland durchsetzt, braucht eigentlich jedes Paar oder jede Familie Nen zusätzliches Zimmer.
Ich glaube covid 19 wird definitiv einen deutlicheren Abdruck in der Geschichte hinterlassen als wir es uns bisher vorstellen konnten.
Lg

Glaube ich nicht. Sehr viele Menschen haben bereits eine entsprechende Umgebung, an der sie arbeiten können. Ein eigenes Arbeitszimmer wäre natürlich optimal, aber auch ein Investment, das nicht unbedingt nötig ist.

Erst einmal wird es wohl eine Entwicklung im Bereich der gewerblichen Immobilien geben. Bereits jetzt hört man von einigen Unternehmen, die ihre Mietverträge auslaufen lassen und sich nach deutlich verkleinerten Büroflächen umsehen. Miete ist ohnehin ein überaus hoher Kostenpunkt für viele junge Unternehmen. Die Verlagerung in Co-Spaces und in kleine Büroräume wird zunehmen. Dadurch könnte durchaus auch der Bedarf an Gewerbeimmobilien in den Innenstädten sinken.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

bambam191279 @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:06 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Gar nicht mal ketzerisch gesagt oder gefragt. Aber ich gehe mal davon aus, dass Wohnraum dementsprechend noch deutlich teurer wird.
Wenn sich home office in Deutschland durchsetzt, braucht eigentlich jedes Paar oder jede Familie Nen zusätzliches Zimmer.
Ich glaube covid 19 wird definitiv einen deutlicheren Abdruck in der Geschichte hinterlassen als wir es uns bisher vorstellen konnten.
Lg


Glaube ich nicht. Sehr viele Menschen haben bereits eine entsprechende Umgebung, an der sie arbeiten können. Ein eigenes Arbeitszimmer wäre natürlich optimal, aber auch ein Investment, das nicht unbedingt nötig ist.

Also ich weiß ja nicht, aber bei mir und meiner holden wirds in der 2.5 Zimmerwohnung jetzt aber schon was knapp wenn sie auch noch ins homeoffice geht.
Wären mindestens 2 Notebooks sowie 4 wenn nicht sogar 6 Ordner auf dem Esstisch....
Wenn ich das weiter Spinne, Mama, Papa, Kind.... Selbst wenn nur einer ins homeoffice geht, bei 3.5 Zimmern wirds knapp.
Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist es eher so dass,sollte es überhaupt noch einen PC im Haushalt geben der im Wohnzimmer steht. Kenne wenige mit einem extra Zimmer.
Ausserdem sehe ich das auch nicht ganz so entspannt wenn man 8 Stunden am Küchentisch arbeiten soll.
Aber vielleicht fehlt es mir da auch an Erfahrung.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:20 (vor 11 Tagen) @ bambam191279

Also ich weiß ja nicht, aber bei mir und meiner holden wirds in der 2.5 Zimmerwohnung jetzt aber schon was knapp wenn sie auch noch ins homeoffice geht.
Wären mindestens 2 Notebooks sowie 4 wenn nicht sogar 6 Ordner auf dem Esstisch....
Wenn ich das weiter Spinne, Mama, Papa, Kind.... Selbst wenn nur einer ins homeoffice geht, bei 3.5 Zimmern wirds knapp.
Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist es eher so dass,sollte es überhaupt noch einen PC im Haushalt geben der im Wohnzimmer steht. Kenne wenige mit einem extra Zimmer.
Ausserdem sehe ich das auch nicht ganz so entspannt wenn man 8 Stunden am Küchentisch arbeiten soll.
Aber vielleicht fehlt es mir da auch an Erfahrung.

Sieht bei uns genau so aus, wir sind zu zweit im HO, haben aber nur ein Arbeitszimmer, also sitzt einer immer am Wohnzimmertisch.

Jetzt haben wir auch noch das Glück, dass unsere Arbeitgeber sich unabhängig voneinander für das gleiche Laptop-Modell entschieden haben und wir daher eine Docking-Stadion teilen und daher nicht groß umbauen müssen.

Selbst wenn das Arbeitszimmer groß genug wäre sieht es so aus, dass ich 1-6 Stunden am Tag Meetings habe und meine Frau auch oft telefonieren muss, das ist nicht wirklich tragbar.

Was ist aber auch mit anderen Dingen, wo viele Arbeitgeber aktuell gerne den "Verpisser" spielen und alles als mobile Arbeit deklarieren? Mein Orthopäde verschreibt mir einen höhenverstellbaren Tisch, aber da ich ja mobile Arbeit betreibe und nicht alternierende Telearbeit wird mein Platz zuhause nicht ausgestattet.

Ich bin grundsätzlich großer Befürworter von Heimarbeit, habe aber das Gefühl, dass in vielen Unternehmen die Rahmenbedingungen eher mäßig sind und man das sehr auf die leichte Schulter nimmt - Heimarbeit erfordert ja auch eine völlig neue Führungskultur, es ist viel schwieriger Teams zu formen...für bestehende Teams ist das alles kein Problem, für Leute, die neu ankommen ist es eine sehr große Herausforderung, die Kollegen evtl. nicht mehr persönlich zu kennen.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:58 (vor 11 Tagen) @ Schnippelbohne

In den USA hat eine private Beratungsfirma ca. 1.000 Unternehmen und Mitarbeiter befragt: Ergebnis: 90% der Mitarbeiter können sich nicht vorstellen, jemals wieder Vollzeit in der Firma anwesend zu sein.
Die Arbeitswelt wird sich in nie dagewesenem Ausmaß verändern. Zumindest ein Gutes, das das Virus mit sich gebracht hat.

Vor allem ist das ein massiver Hebel für die Umwelt, wenn die ganze Pendelei zwischen Wohnort und Büro wegfällt.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

herrNick @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:45 (vor 11 Tagen) @ fanatiC

Kann auch ich nicht bestätigen. Wir sind seit gestern wieder im Modus "Homeoffice bevorzugt", Anwesenheit ist stark eingeschränkt. Wenn die Inzidenz über 35 geht, gehen wir bis auf eine Notbesetzung im Backoffice komplett in den Remote-Betrieb.

Auch im Freundeskreis klingt es quer durch alle Branchen ähnlich. Ausnahmen: Lehrer und ein Kumpel aus der Industrie.

Hier auch. Wir hatten seit August eine 50/50 Regelung und wurden gestern gebeten die Anwesenheit wieder zu reduzieren.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Kiribati @, Neustadt, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 00:56 (vor 12 Tagen) @ Knolli

Das stimmt definitiv nicht. Aber vielleicht ist es bei Dir anders als bei mir und allen die ich kenne. Bei mir und allen anderen die ich kenne ;-) wird sehr stark darauf gedrungen im Home Office zu bleiben. Ist echt so.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Schnippelbohne @, Bauernland, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:42 (vor 11 Tagen) @ Kiribati

Bei uns auch nicht. Im Gegenteil: Am Montag kam noch eine Mitarbeiterinfo mit dem deutlichen Hinweis, gefälligst weiter im Home Office zu bleiben.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

sepos @, Saarlandstraße, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:14 (vor 11 Tagen) @ Kiribati

in der Tat, ergeht mir genau so. sollte man schon differenzierter betrachten

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:50 (vor 12 Tagen) @ Knolli

Denke das unterscheidet sich stark. Hab von einigen Leuten gehört, bei denen der Kontrollzwang des Managements stärker ist als die Vernunft. Allerdings habe ich auch von Unternehmen gehört, bei denen die HO-Konzepte inzwischen in den Alltag überführt worden sind und man daher jetzt weniger Probleme hat. Ist wohl immer eine individuelle Frage, was für einen Arbeitgeber man erwischt.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

RE_LordVader @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 07:19 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Wobei ich mich immer frage, was das für unfähige Vorgesetzte sind, die nicht merken ob und wie die Arbeit erledigt wird sondern stattdessen körperliche Anwesenheit als Bestätigung brauchen....

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

CB @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:08 (vor 11 Tagen) @ RE_LordVader

Wobei ich mich immer frage, was das für unfähige Vorgesetzte sind, die nicht merken ob und wie die Arbeit erledigt wird sondern stattdessen körperliche Anwesenheit als Bestätigung brauchen....

Diese Chefs sind sehr unfähig, die in der Corona Pandemie auf Anwesenheit bestehen. Bei uns hat es zu einer hohen Unzufriedenheit geführt, viele meiner Kollegen haben oder wollen den Laden verlassen. Die Stimmung ist schlechter geworden.

Dagegen stehen die Unternehmen, die weiterhin großzügig Home Office erlauben. Wenn ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis umhöre, ist die Stimmung in diesen Unternehmen eher besser geworden. Und die Unternehmen freuen sich, dass sie in ein paar Jahren Mietkosten sparen werden.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

TerraP @, Köln, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:19 (vor 11 Tagen) @ CB

Definitiv. Bei uns wurde das von verschiedenen Abteilungen unterschiedlich gehandhabt - und die wenigen verbohrten haben dafür auch ein deutliches Echo erhalten.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

xXNightwalkerXx @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:42 (vor 12 Tagen) @ Knolli

Und gleichzeitig trommeln die Arbeitgeber ihre Angestellten verstärkt zurück in die Büros. Hach.

Nö.

Wir wurden in dieser Woche wieder zurück ins dauerhafte HomeOffice geschickt. Vorher galt eine A/B Regelung mit 50% HO Anteil.

Corona Krisengipfel - Die Beschlüsse in der Übersicht

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:48 (vor 12 Tagen) @ xXNightwalkerXx

So ist es. Auch bei uns klare Ansage, dass man aus gesundheitlichen Gründen alle Mitarbeiter bittet im Homeoffice zu arbeiten. Im späten Frühjahr hatten wir noch das Verbot das Büro ohne ausdrückliche Sondergenehmigung zu betreten (auch für 5 Minuten zum holen von Akten), soweit ist es noch nicht. Erwarte ich aber für den November, inkl. erneutes Schliessen der hauseigenen Kantine.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

impulsive @, Wohnort, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:54 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Leute, das ist doch hier ein Fußballforum!

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:02 (vor 12 Tagen) @ impulsive

Dann blende "Sonstiges" und "Corona" als Kategorien aus. Es ist nicht so, dass es in den Länderspielpausen sonderlich viel fußballbezogene Dinge zu besprechen gibt.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

vatalys @, Saar09, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:27 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Ich schätze das war eher als Anspielung darauf gedacht, dass er vor kurzem einen E-Sport Artikel gepostet hatte und ein Moderator darauf hinwies, dass hier doch ein Fußball Forum ist :D

Nächste Impfstoff-Studie aus Sicherheitsgründen abgebrochen

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:48 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Mit Lilly hat heute die nächste Firma Ihre Phase III Studie zu einem Antikörperimpfstoff aus Sicherheitsgründen vorerst abgebrochen. Damit wären vorerst 2/4 Phase III-Kandidaten aus dem Rennen.

CNN

Nächste Impfstoff-Studie aus Sicherheitsgründen abgebrochen

Philipp54 @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 00:12 (vor 12 Tagen) @ Annika

Mit Lilly hat heute die nächste Firma Ihre Phase III Studie zu einem Antikörperimpfstoff aus Sicherheitsgründen vorerst abgebrochen. Damit wären vorerst 2/4 Phase III-Kandidaten aus dem Rennen.

CNN

Aus dem Rennen?
Zu den Ersten für eine Zulassung zu gehören.
Oder wird die Entwicklung des Impfstoff eingestellt?

Nächste Impfstoff-Studie aus Sicherheitsgründen abgebrochen

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 05:47 (vor 12 Tagen) @ Philipp54

Mit Lilly hat heute die nächste Firma Ihre Phase III Studie zu einem Antikörperimpfstoff aus Sicherheitsgründen vorerst abgebrochen. Damit wären vorerst 2/4 Phase III-Kandidaten aus dem Rennen.

CNN


Aus dem Rennen?
Zu den Ersten für eine Zulassung zu gehören.
Oder wird die Entwicklung des Impfstoff eingestellt?

Es ist ja nicht einmal ein klassischer Impfstoff, sondern es handelt sich um ein Mittel für eine Antikörper-Therapie.

Ein Flügelflitzer, zwei Lügen

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:02 (vor 12 Tagen) @ Annika

Mit Lilly hat heute die nächste Firma Ihre Phase III Studie zu einem Antikörperimpfstoff aus Sicherheitsgründen vorerst abgebrochen. Damit wären vorerst 2/4 Phase III-Kandidaten aus dem Rennen.

CNN

Erstens: "Eli Lilly pauses trial". Sprich, die Studie wurde nicht abgebrochen, sondern unterbrochen.

Zweitens geht es hier nicht um einen Impfstoff im engeren Sinne, sondern um Antikörper.

Flügelflitzer lässt nach. Früher hat er besser getrollt.

Ein Flügelflitzer, zwei Lügen

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:25 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Mit Lilly hat heute die nächste Firma Ihre Phase III Studie zu einem Antikörperimpfstoff aus Sicherheitsgründen vorerst abgebrochen. Damit wären vorerst 2/4 Phase III-Kandidaten aus dem Rennen.

CNN


Erstens: "Eli Lilly pauses trial". Sprich, die Studie wurde nicht abgebrochen, sondern unterbrochen.

Zweitens geht es hier nicht um einen Impfstoff im engeren Sinne, sondern um Antikörper.

Flügelflitzer lässt nach. Früher hat er besser getrollt.

Wird der Raum mal wieder zu eng, weil dein Verfolgungswahn schlimmer wird? In den USA laufen derzeit 4 Phase-III Studien und zwei wurden davon jetzt vorerst abgebrochen.

NIH

vorerst

Ein Flügelflitzer, zwei Lügen

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:02 (vor 12 Tagen) @ Annika

Mit Lilly hat heute die nächste Firma Ihre Phase III Studie zu einem Antikörperimpfstoff aus Sicherheitsgründen vorerst abgebrochen. Damit wären vorerst 2/4 Phase III-Kandidaten aus dem Rennen.

CNN


Erstens: "Eli Lilly pauses trial". Sprich, die Studie wurde nicht abgebrochen, sondern unterbrochen.

Zweitens geht es hier nicht um einen Impfstoff im engeren Sinne, sondern um Antikörper.

Flügelflitzer lässt nach. Früher hat er besser getrollt.


Wird der Raum mal wieder zu eng, weil dein Verfolgungswahn schlimmer wird? In den USA laufen derzeit 4 Phase-III Studien und zwei wurden davon jetzt vorerst abgebrochen.

NIH

vorerst

Er gibt sich nicht mal die Mühe es zu leugnen. Annika...

Ein Flügelflitzer, zwei Lügen

markus93 @, Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:35 (vor 12 Tagen) @ Annika

abbrechen= mit etwas aufhören, nicht mehr weitermachen. unterbechen= etwas "pausieren", später weitermachen.

Deutschstunde hiermit beendet du kannst deine Aktivität hier im Forum somit abbrechen.

Nächste Impfstoff-Studie aus Sicherheitsgründen abgebrochen

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:57 (vor 12 Tagen) @ Annika

Das ist eigentlich keine Studie zu einer Impfung, sondern für ein Medikament. Nämlich genau das, was ein gewisser Trump erhalten hat und danach als Wundermittel gepriesenen hat.

nein

Sentinel2150 @, Kiel, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:54 (vor 12 Tagen) @ Annika

Nein das ist falsch. Es sind bisher 9 Impfstoffe in Phase 3. Davon ist einer, der von Janssen Pharmaceutical Companies/Johnson & Johnson pausiert.
Eli Lilly erforscht eine passive Immunisierung durch die Gabe von Antikörpern. Die zählen da nicht mit in die Auflistung rein, weil es ehr als kurzfristige/kurzlebige Immunisierung bzw Medikament zählt

nein

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:40 (vor 12 Tagen) @ Sentinel2150

Nein das ist falsch. Es sind bisher 9 Impfstoffe in Phase 3. Davon ist einer, der von Janssen Pharmaceutical Companies/Johnson & Johnson pausiert.
Eli Lilly erforscht eine passive Immunisierung durch die Gabe von Antikörpern. Die zählen da nicht mit in die Auflistung rein, weil es ehr als kurzfristige/kurzlebige Immunisierung bzw Medikament zählt

Von den 9, die du ansprichst, wären aber nur Novavax, Moderna und Pfizer/Biontech Kandidaten, die überhaupt für Europa/USA in Frage kommen würden. Bei den restlichen Firmen handelt es sich um chinesische oder russische Kozerne, die "teilweise" etwas andere Standards haben, oder in Ländern testen, wo dies der Fall ist (VAE oder Saudi Arabien). Die Oxford University hat Ihren Versuch in GB ebenfalls vorerst abgebrochen.

nein

Sentinel2150 @, Kiel, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:49 (vor 12 Tagen) @ Annika

Nein. Oxford läuft in England längst weiter

nein

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:51 (vor 12 Tagen) @ Sentinel2150

Nein. Oxford läuft in England längst weiter

Ja, sie wurde aber zwischenzeitig ebenso wegen Sicherheitsbedenken unterbrochen.

nein

TerraP @, Köln, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:23 (vor 12 Tagen) @ Annika

Unterbrochen oder abgebrochen? Läuft sie nun oder nicht?

nein

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:37 (vor 12 Tagen) @ TerraP

Unterbrochen oder abgebrochen? Läuft sie nun oder nicht?

Zur läuft sie, die Forscher hatten sie zwischenzeitlich abgebrochen, nachdem ein Teilnehmer ernsthaft krank wurde.

nein

TerraP @, Köln, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 12:48 (vor 11 Tagen) @ Annika

Alles klar - danke für die Klarstellung. Gibt also noch Hoffnung. Und Unterbrechungen scheinen ja eher normal zu sein für solche Studien.

nein

ooohflupptnicht @, Rüttenscheid - Gute Zeit, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:45 (vor 12 Tagen) @ Annika

Das nennt man dann unterbrochen, nicht abgebrochen.

Aber ich hab dann wohl auch nur Wiki-Bildung. ;-)

nein

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:47 (vor 12 Tagen) @ ooohflupptnicht

Das nennt man dann unterbrochen, nicht abgebrochen.

Aber ich hab dann wohl auch nur Wiki-Bildung. ;-)

Unserem Troll würde wohl einer abbrechen, wenn er zugeben müsste, dass er sich vertrollt hat ;-=

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:42 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:31 (vor 12 Tagen) @ FourrierTrans

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.

Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:03 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.

Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:13 (vor 12 Tagen) @ markus

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.

Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?
Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:29 (vor 12 Tagen) @ FourrierTrans

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.


Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?

Das wird man anhand der Zahlen dann sehen. So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.

Düsterer wäre es, wenn wir Todeszahlen hätten wie Schweden oder die USA. Zumindest für alle, die es direkt oder indirekt betrifft. Die Pandemie ist leider da und man muss das Beste daraus machen und die Menschen bestmöglich schützen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:40 (vor 12 Tagen) @ markus

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.


Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?


Das wird man anhand der Zahlen dann sehen. So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.


Düsterer wäre es, wenn wir Todeszahlen hätten wie Schweden oder die USA. Zumindest für alle, die es direkt oder indirekt betrifft. Die Pandemie ist leider da und man muss das Beste daraus machen und die Menschen bestmöglich schützen.

"Das beste daraus machen", was heißt das genau? Dieser Winter - Sommerrhythmus bleibt state of the art die nächsten 5-x Jahre? Was ist der "Action Plan", wenn sich kein Impfstoff entwickeln lässt, oder keine signifikant funktionierende medikamentöse Behandlung gefunden wird?

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:50 (vor 12 Tagen) @ FourrierTrans

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.


Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?


Das wird man anhand der Zahlen dann sehen. So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.


Düsterer wäre es, wenn wir Todeszahlen hätten wie Schweden oder die USA. Zumindest für alle, die es direkt oder indirekt betrifft. Die Pandemie ist leider da und man muss das Beste daraus machen und die Menschen bestmöglich schützen.


"Das beste daraus machen", was heißt das genau? Dieser Winter - Sommerrhythmus bleibt state of the art die nächsten 5-x Jahre? Was ist der "Action Plan", wenn sich kein Impfstoff entwickeln lässt, oder keine signifikant funktionierende medikamentöse Behandlung gefunden wird?

Der Plan ist, schon bald einen Impfstoff zu haben. Solange wir den nicht haben, müssen wir uns wohl leider weiterhin mit dem Virus arrangieren und das kleinere Übel wählen: Das eigene Ego für die Gesundheit aller Menschen hinten an stellen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:14 (vor 12 Tagen) @ markus

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.


Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?


Das wird man anhand der Zahlen dann sehen. So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.


Düsterer wäre es, wenn wir Todeszahlen hätten wie Schweden oder die USA. Zumindest für alle, die es direkt oder indirekt betrifft. Die Pandemie ist leider da und man muss das Beste daraus machen und die Menschen bestmöglich schützen.


"Das beste daraus machen", was heißt das genau? Dieser Winter - Sommerrhythmus bleibt state of the art die nächsten 5-x Jahre? Was ist der "Action Plan", wenn sich kein Impfstoff entwickeln lässt, oder keine signifikant funktionierende medikamentöse Behandlung gefunden wird?


Der Plan ist, schon bald einen Impfstoff zu haben. Solange wir den nicht haben, müssen wir uns wohl leider weiterhin mit dem Virus arrangieren und das kleinere Übel wählen: Das eigene Ego für die Gesundheit aller Menschen hinten an stellen.

Wenn aber irgendwann die eigene Existenz auf der Kippe steht und nicht nur der Hedonismus, dann wird auch irgendwann der größte Nächstenlieber ins Zweifel kommen.


Es schon irgenwie erbärmlich, wie überfordert die Menschen/Wissenschaft im Jahre 2020 mit einem Virus ist, der nicht gerade die Eigenschaften bestitz, als würde er aus dem All stammen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:55 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.


Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?


Das wird man anhand der Zahlen dann sehen. So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.


Düsterer wäre es, wenn wir Todeszahlen hätten wie Schweden oder die USA. Zumindest für alle, die es direkt oder indirekt betrifft. Die Pandemie ist leider da und man muss das Beste daraus machen und die Menschen bestmöglich schützen.


"Das beste daraus machen", was heißt das genau? Dieser Winter - Sommerrhythmus bleibt state of the art die nächsten 5-x Jahre? Was ist der "Action Plan", wenn sich kein Impfstoff entwickeln lässt, oder keine signifikant funktionierende medikamentöse Behandlung gefunden wird?


Der Plan ist, schon bald einen Impfstoff zu haben. Solange wir den nicht haben, müssen wir uns wohl leider weiterhin mit dem Virus arrangieren und das kleinere Übel wählen: Das eigene Ego für die Gesundheit aller Menschen hinten an stellen.


Wenn aber irgendwann die eigene Existenz auf der Kippe steht und nicht nur der Hedonismus, dann wird auch irgendwann der größte Nächstenlieber ins Zweifel kommen.


Es schon irgenwie erbärmlich, wie überfordert die Menschen/Wissenschaft im Jahre 2020 mit einem Virus ist, der nicht gerade die Eigenschaften bestitz, als würde er aus dem All stammen.

NmM ist der Irrtum, dass das Aufgeben der "Nächstenliebe" - ich würde eher sagen ,soziale Verantwortung und Sinnbild eines humanitär ausgerichteten sozialdemokratischen Staates - mit einer verbesserter wirtschaftlicher Situation von Lohnempfängern niedriger und mittleren Einkommen einher geht.
Steigt die Infektionsrate in der Geschwindigkeit ungebremst weiter, erliegt die Wirtschaft und damit die Arbeitsplätze mit oder ohne lockdown.
Wenn man an die eigene (wirtschaftliche) Existenz denkt, macht es aus Egoismus und nicht aus Nächstenliebe Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, was man selbst dafür tun kann, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Ulrich @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:53 (vor 11 Tagen) @ Philipp54

NmM ist der Irrtum, dass das Aufgeben der "Nächstenliebe" - ich würde eher sagen ,soziale Verantwortung und Sinnbild eines humanitär ausgerichteten sozialdemokratischen Staates - mit einer verbesserter wirtschaftlicher Situation von Lohnempfängern niedriger und mittleren Einkommen einher geht.
Steigt die Infektionsrate in der Geschwindigkeit ungebremst weiter, erliegt die Wirtschaft und damit die Arbeitsplätze mit oder ohne lockdown.
Wenn man an die eigene (wirtschaftliche) Existenz denkt, macht es aus Egoismus und nicht aus Nächstenliebe Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, was man selbst dafür tun kann, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Genau das ist der Punkt. Die Erfahrungen aus Italien, Frankreich, Teilen der USA, etc. haben gezeigt, man hat nicht die Wahl zwischen der Einleitung von Maßnahmen und der Nichteinleitung von Maßnahmen. Man hat die Wahl zwischen der rechtzeitigen Einleitung von Maßnahmen, die natürlich die Wirtschaft beeinflussen oder zwischen der zu späten Einleitung von Maßnahmen, die dann den "Vorschlaghammer" Lockdown erfordern, eine große Zahl von Opfern nach sich ziehen und die Wirtschaft ganz nachhaltig schädigen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

CB @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:25 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Genau das ist der Punkt. Die Erfahrungen aus Italien, Frankreich, Teilen der USA, etc. haben gezeigt, man hat nicht die Wahl zwischen der Einleitung von Maßnahmen und der Nichteinleitung von Maßnahmen. Man hat die Wahl zwischen der rechtzeitigen Einleitung von Maßnahmen, die natürlich die Wirtschaft beeinflussen oder zwischen der zu späten Einleitung von Maßnahmen, die dann den "Vorschlaghammer" Lockdown erfordern, eine große Zahl von Opfern nach sich ziehen und die Wirtschaft ganz nachhaltig schädigen.

So schaut es aus. Warten bringt nichts. In Berlin sieht man das auch. Da steigen die Fallzahlen seit Mitte September. Das Wachstum war kein Ausrutscher, sondern sehr kontinuierlich. Erst seit dem 10.Oktober gelten härtere Maßnahmen. Ob das noch reicht, werden wir sehen.

Wohl ehr Wunsch statt Plan

Sentinel2150 @, Kiel, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:02 (vor 12 Tagen) @ markus

Es kann nicht garantiert werden, dass ein wirksamer, anhaltender Impfstoff gefunden wird.
Und ja die Politik sollte darüber nachdenken was man dann macht, anstatt ständig zu verbreiten, dass mit einem Impfstoff alles gut wird.
Denn sonst könnte es irgendwann ein böses Erwachen geben, wenn man dann der Bevölkerung eingestehen muss, dass es keinen Impfstoff geben wird und man jetzt nicht weiß was man machen soll

Wohl ehr Wunsch statt Plan

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:54 (vor 12 Tagen) @ Sentinel2150

Es kann nicht garantiert werden, dass ein wirksamer, anhaltender Impfstoff gefunden wird.
Und ja die Politik sollte darüber nachdenken was man dann macht, anstatt ständig zu verbreiten, dass mit einem Impfstoff alles gut wird.
Denn sonst könnte es irgendwann ein böses Erwachen geben, wenn man dann der Bevölkerung eingestehen muss, dass es keinen Impfstoff geben wird und man jetzt nicht weiß was man machen soll

Selbst bei einem funktionierenden Impfstoff ist die Sache noch lange nicht ausgestanden.

Machen wir doch einmal eine Milchmädchenrechnung auf. Nehmen wir mal an pünktlich zum 1.1.2021 steht ein Impfstoff zur Verfügung (realistischerweise eher noch später). Dann muss man erst einmal so schätzungsweise mindestens 40 bis 50 Millionen Deutsche impfen. Das wird Monate dauern. Produktion, Lagerung, Verteilung, Lieferung, Bürokratie, etc. pp. Dann wird man auch größere Ansammlungen von Menschen in den Arztpraxen verhindern wollen. Ebenso wird man wohl nicht zu viele Menschen auf einmal impfen wollen, da Nebenwirkungen auftreten könnten, die gegebenenfalls behandelt werden müssen.

Darüber hinaus kann man nicht alle Ressourcen ausschließlich für Corona aufwenden. Es soll auch noch andere Krankheiten und Wehwehchen geben. Die EU spielt ebenso eine Rolle. Stichwort europäische Solidarität: die anderen wollen auch ihren Impfstoff.

Schafft man es also ca. 50% der Gesamtbevölkerung innerhalb eines Jahres durchzuimpfen, wäre das meiner Meinung nach schon ein Erfolg und eine logistische Meisterleistung. Damit wäre das Jahr 2021 allerdings schon einmal komplett gelaufen.

2022 wird es dann spannend. Wie gut funktioniert der Impfstoff? Hier ist alles möglich. Sollte die Wirksamkeit bei 80% + X liegen, kann man von einem Erfolg sprechen. Es kann aber genauso gut sein, dass es nur 50% sind, oder sogar noch weniger.

Nur befinden wir uns jetzt im Winter 2022. Also in der Hochphase der jährlichen Grippesaison. Bis zum Frühjahr 2022 wird man also weiterhin Maßnahmen aufrecht erhalten müssen.

Nun wird es darum gehen, auch noch den Rest zur Herdenimmunität durch Impfungen zu schaffen. Damit wäre man wohl so oder so noch bis Ende 2022 beschäftigt. Nur gibt es wieder ein Problem: das Virus könnte in der Zwischenzeit mutieren und die alte Impfung müsste erneuert werden.

Wenn alles glatt läuft, könnte man die Pandemie so im Frühjahr 2023 für beendet erklären. Das ist noch ein sehr weiter Weg.

In der Zwischenzeit kann man sich auf ständige Shut- und Lockdowns einstellen, in den Schulen wird absolutes Chaos herrschen, die Wirtschaft wird weiterhin leiden, und ganze Branchen wie das "Partygewerbe" werden komplett aussterben.

Und das ist sogar noch ein recht optimistisches Szenario.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

FourrierTrans @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:55 (vor 12 Tagen) @ markus

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.


Diese Pandemie ist eine absolute "Zumutung". Aber man muss der Problematik ins Auge sehen. Wir laufen in einen langen, düsteren Winter.

Und auch wenn wir relativ gesehen im Vergleich mit vielen Nachbarländern noch gut dastehen, so sind auf wir von einem zu hohen Sockel aus gestartet, man hätte mehr tun können, um die Zahlen zu drücken. Beispielsweise hätten Feiern schon früher strenger reglementiert werden müssen, um nur einen Punkt zu nennen. Zudem kocht jedes Bundesland seine eigenen Regeln, kaum jemand blickt mehr durch, was wo gilt.


Es laufen ja gerade Verhandlungen zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten, um mehr Einheitlichkeit reinzukriegen. Für meinen Geschmack ist viel zu lange gepennt worden. Jetzt sind wir wieder bei 5.000 Neuinfektionen und die in den nächsten Stunden vereinbarten Maßnahmen wird man frühestens erst in zehn bis 14 Tagen in den Infektionszahlen erkennen können. Und das auch nur, wenn die vereinbarten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den R-Wert wieder auf unter 1 zu drücken. Ich bin da eher pessimistisch, da man gerade versucht, es jedem gerecht zu machen. Jede Lobby findet gerade für sich selbst die elegantesten Gründe und Argumente, warum man selbst das beste Hygienekonzept hat und bitte nicht eingeschränkt werden möchte. Nur funktioniert das so nicht. Am Ende wird wieder ein deutliches Herunterfahren des Leben notwendig sein, wenn jetzt nicht die passenden Maßnahmen gefunden werden.


Aber ist das wirklich der echte "bottleneck"? Macht dieser "Flickenteppich" jetzt medizinisch epidemiologisch einen Unterschied?


Das wird man anhand der Zahlen dann sehen. So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Für mich scheint es so zu sein, als gehen wir auf einen Winter zu, in dem wir uns von November bis April einschließen, dann wieder einen halbfreien Sommer haben, um dann wieder in einem Jahr in den Winterschlaf zu Hause zu gehen. Ganz düstere Aussichten in Summe.


Düsterer wäre es, wenn wir Todeszahlen hätten wie Schweden oder die USA. Zumindest für alle, die es direkt oder indirekt betrifft. Die Pandemie ist leider da und man muss das Beste daraus machen und die Menschen bestmöglich schützen.


"Das beste daraus machen", was heißt das genau? Dieser Winter - Sommerrhythmus bleibt state of the art die nächsten 5-x Jahre? Was ist der "Action Plan", wenn sich kein Impfstoff entwickeln lässt, oder keine signifikant funktionierende medikamentöse Behandlung gefunden wird?


Der Plan ist, schon bald einen Impfstoff zu haben. Solange wir den nicht haben, müssen wir uns wohl leider weiterhin mit dem Virus arrangieren und das kleinere Übel wählen: Das eigene Ego für die Gesundheit aller Menschen hinten an stellen.

Ist das denn wirklich noch ein echter Plan oder mittlerweile ein frommer Wunsch? Rein aus medizinischer Sicht schon betrachtend, wie realistisch ist die Entwicklung eines richtig "greifenden" Impfstoffes?

5000 Neuinfektionen geknackt

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:58 (vor 12 Tagen) @ FourrierTrans

Vermutlich war es absolut absehbar, aber es ist schon ernüchternd, dass die Zahlen Anfang-Mitte Oktober schon wieder derart explodieren. Mir fehlt langsam ein wenig die Energie, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ehrlicherweise schalte ich mittlerweile, more or less, auf Durchzug, wenn das Thema Covid-19 aufkommt. Ob ein Impfstoff der Heilsbringer sein wird, so richtig überzeugt davon bin ich nicht, fernab der timeline, die noch vor uns liegt. Womöglich sitzen und schreiben wir hier auch 2023 noch und diskutieren über aktuelle Maßnahmen, Fallzahlen, potenzielle Impfstoffe...und die Menschen sind emotional so weit voneinander abgedriftet, dass es sich total abnormal anfühlt, einen alten Kumpel oder die länger nicht gesehene Cousine zu umarmen.

Es wird sich mit hoher Wahtrscheinlichkeit etwas tuen, ich weiß nur nicht, ob das auch alles wirklich zum Guten endet.

Mal davon ab, dass wir noch gewisse Klimaprobleme in den 3 Jahren zu spüren bekommen könnten. Das geht ja auch immer schneller. Die Dürre in Deutschland ist zum Beisspiel keine Eintagsfliege mehr, sondern Realität. Schonmal jemand im Sauerland die letzte Zeit gewesen?


Im Grunde kann man sich die ganze Scheiße in der wir uns befinden aktuell nur noch schön saufen. Ich bin ganz froh, dass ich noch unbeschwerte Kindheit und Jugend miterleben durfte.

Entscheidung über Beherbungsverbot erst nach den Herbstferien

Sentinel2150 @, Kiel, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:34 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Wohl ab dem 8.11. Da werden die Gerichte (in welcher Form auch immer) der Politik vorher die Entscheidung abnehmen.
Zumindest hier in Niedersachsen ist schon eine Klage beim OVG anhängig und das hat angekündigt ziemlich schnell zu entscheiden. Da wird die Politik dann nicht mehr beschließen müssen. Entweder das Verbot wird gekippt oder aufrecht erhalten

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:00 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:36 (vor 12 Tagen) @ Will Kane

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.

So etwas war nach der Entwicklung der letzten Wochen und Tage leider zu erwarten gewesen.

Ich habe am Montag zufällig auf WDR 5 eine Wortmeldung eines Mediziners mit teilweise französischen Wurzeln mitgekommen. Dessen Aussage war, dass es neben spezifischen Bedingungen, die die Ausbreitung des Erregers stärker begünstigen als in Deutschland im Sommer in Frankreich durchaus laxere Regeln z.B. in Sachen Maskenpflicht gegeben habe. Dazu dann die stärkere Verbreitung des Erregers in der Bevölkerung. Ein unguter Mix.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:26 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.


So etwas war nach der Entwicklung der letzten Wochen und Tage leider zu erwarten gewesen.

Ich habe am Montag zufällig auf WDR 5 eine Wortmeldung eines Mediziners mit teilweise französischen Wurzeln mitgekommen. Dessen Aussage war, dass es neben spezifischen Bedingungen, die die Ausbreitung des Erregers stärker begünstigen als in Deutschland im Sommer in Frankreich durchaus laxere Regeln z.B. in Sachen Maskenpflicht gegeben habe. Dazu dann die stärkere Verbreitung des Erregers in der Bevölkerung. Ein unguter Mix.

Kuriosum (oder eben auch nicht):
Während im Winter/Frühjahr das Elsass und Lothringen neben Paris erster Hotspot und auch ein wesentlicher Ausgangspunkt der Weiterverbreitung waren, sind nun in der zweiten Welle die Infektionszahlen und die Anzahl der Hospitalisierungen hier zuletzt in die Höhe gegangen.

Die SARS-CoV-2 / COVID-19 - Krise wirkt in Frankreich wie ein Katalysator für verschiedene Entwicklungen, die längst überfällig, bedrohlich oder auch nicht aufzuhalten sind. Eine dieser Entwicklungen ist die in kleinen Schritten erfolgende Regionalisierung, die einem Zentralisten wie Macron allerdings nicht schmeckt. Aber es ist niemanden auch in Frankreich mehr zu erklären, warum z.B. der Bürgermeister von Nizza nicht in Eigeninitiative Mund-/Nasenschutz für die Einwohner seiner Stadt ordern darf (und damit schnellstmöglich eine sinnvolle Maßnahme vor Ort umsetzen könnte), sondern die Nationale Gesundheitsbehörde dies untersagt und die Bestellung rückgängig macht, weil es ihre Aufgabe ist. Dass die Materialien dann erst mit wochenlanger Verzögerung eintreffen, interessiert dabei noch nicht einmal peripher.

Der damalige Ministerpräsident Edouard Philippe erkannte das Problem und gestand den Bürgermeistern, Präfekten und Regionalpräsidenten mehr lokale und regionale Kompetenzen zu. Vorbild war dabei Deutschland mit seiner föderalen Politik. Es war für die Bevölkerung auch nicht mehr einzusehen, warum z.B. im kaum betroffenen Südwesten des Landes die gleichen Regeln gelten sollten wie im schwer betroffenen Paris oder im Osten des Landes.

Philippe gewann an Statur und Beliebtheit in der Bevölkerung und schon bald hieß es, Macron sehe in ihm einen Konkurrenten für die Präsidentschaftswahl. Als bei den Kommunalwahlen in den zweiten Durchgängen seine ‚République en Marche!‘ Verluste Einfuhr, nutzte Macron die Gelegenheit, Philippe durch Jean Castex zu ersetzen. Ein typischer französischer Technokrat des Politik-/Verwaltungsapparats. Kritiker dieser Maßnahme sehen dessen Aufgabe vor allem darin, die Beliebtheit Macrons zu stärken. Es gibt mittlerweile immer mehr eigentlich neutrale Stimmen, welche diesen Wechsel auf der Position des Ministerpräsidenten als großen Fehler ansehen.

In den Sommermonaten gab es zwar durchaus lokal etwas unterschiedliche Regeln, das war nach Einschätzung von französischen Experten aber nicht die Ursache, warum die Zahl der Neuinfektionen wieder so stark angestiegen ist. Es gibt da sicherlich mehrere Gründe; einer davon ist schlicht die Neigung sehr vieler Franzosen, sich nicht an Auflagen der Obrigkeit zu halten. Hinzu kommt, dass in den sog. sensiblen Vierteln die staatliche Autorität von einem nicht kleinenTeil nicht ernstgenommen wird.

Ist man im Frühjahr im privaten Bereich doch oft auf Distanz gegangen (was aber längst nicht alle taten), so kehrten im Sommer nicht selten die Begrüßungsrituale wie Wangenküsse oder brüderliche Umarmungen zurück. Nach den Restriktionen des confinement wollten viele auch einfach wieder ihre Freiheit genießen und strömten in die Restaurants und dann auch Bars. Und dort geht es traditionell eng zu. Auf privaten Feiern ohnehin.

Frankreich steht vor einem ganz harten Herbst und Winter.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

TrainerFuxx @, Cosmopolit, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 03:44 (vor 12 Tagen) @ Will Kane

Philippe = Gutenberg

Wenn die 2. Reihe der 1. Geige zu gefährlich wird;)

Bleibt gesund und achtsam

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

TerraP @, Köln, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:25 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Was waren das denn für Bedingungen/Unterschiede zwischen den Ländern? Ist ja schon interessant.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:36 (vor 12 Tagen) @ TerraP

Was waren das denn für Bedingungen/Unterschiede zwischen den Ländern? Ist ja schon interessant.

Ich kann die statistischen Daten nicht wiedergeben. Es ging grundsätzlich um Werte wie die deutlich niedrigere durchschnittliche Entfernung des Wohnorts der Menschen aus der jüngeren, in der Regel zuerst infizierten Generation zum Wohnort der Eltern in Italien und Frankreich. Aufgrund der geringeren Entfernung erfolgte deutlich häufiger eine Ansteckung dieser älteren Generation. Man lebt halt enger beieinander, vielfach sogar im gleichen Haus. Eine höhere Zahl von Kindern führte dazu, dass der Erreger über diese Kinder häufiger in andere Familien übertragen wurde, und von dort aus wiederum zur Großelterngeneration.

Anrufer war ein Arzt aus Duisburg, der als medizinischer Berater auf dem Gebiet der Infektionsprophylaxe für unterschiedliche Auftraggeber aus dem Bereich der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft arbeitet. Das ganze lief Montag um die Mittagszeit auf WDR 5, die Aussagen klangen für mich recht fundiert.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

TerraP @, Köln, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:20 (vor 11 Tagen) @ Ulrich

Ah, spannend. Wollte auch keine detaillierte Auflistung, nur verstehen, in welche Richtung das geht. ;-)

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:11 (vor 12 Tagen) @ Will Kane

In neun französischen Großstädten dürfen die Menschen zwischen 21:00 und 06:00 nicht raus und hier fühlen sich Leute von Maskenpflicht im Supermarkt in ihren Grundrechten eingeschränkt. Hachja, das ist alles nett.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:22 (vor 12 Tagen) @ Voomy

In neun französischen Großstädten dürfen die Menschen zwischen 21:00 und 06:00 nicht raus und hier fühlen sich Leute von Maskenpflicht im Supermarkt in ihren Grundrechten eingeschränkt. Hachja, das ist alles nett.

In ganz Afrika verrecken Kinder an Hunger. Und hier regen sich die Leute darüber auf, dass sie den Klempner rufen können, nachdem sie aufgrund des All-You-Eat-Wettfressens beim Billigchinesen vom Vortag mal wieder ihre Keramik gesprengt haben. Wie man es auch dreht und wendet, irgendwo auf der Welt findet man immer jemanden, der beschissener dran ist als man selbst. Nur macht das die eigene Situation nicht besser, nur weil irgendjemand irgendwo noch weitaus schlimmer angeschissen ist.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:25 (vor 12 Tagen) @ Will Kane

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.

Die Gastronomie wird sich freuen...
Das ganze soll 6 Wochen gehen.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:37 (vor 12 Tagen) @ Jones

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.


Die Gastronomie wird sich freuen...
Das ganze soll 6 Wochen gehen.

In Zeiten, in denen in Frankreich die Intensivstationen an erneut an ihre Belastungsgrenzen stoßen könnten, sind die Sorgen der Gastronomie wohl das deutlich kleinere Problem.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:39 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.


Die Gastronomie wird sich freuen...
Das ganze soll 6 Wochen gehen.


In Zeiten, in denen in Frankreich die Intensivstationen an erneut an ihre Belastungsgrenzen stoßen könnten, sind die Sorgen der Gastronomie wohl das deutlich kleinere Problem.

Ja, natürlich ist es aktuell so.
Aber dieses andere Problem der Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Rezession usw rollt später auf Frankreich dann eben auch noch zu.

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:08 (vor 12 Tagen) @ Jones

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.


Die Gastronomie wird sich freuen...
Das ganze soll 6 Wochen gehen.


In Zeiten, in denen in Frankreich die Intensivstationen an erneut an ihre Belastungsgrenzen stoßen könnten, sind die Sorgen der Gastronomie wohl das deutlich kleinere Problem.


Ja, natürlich ist es aktuell so.
Aber dieses andere Problem der Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Rezession usw rollt später auf Frankreich dann eben auch noch zu.

Ist dann aber das kleinere Übel. Was nützt dir eine florierende Wirtschaft, wenn du nicht mehr lebst?

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:48 (vor 11 Tagen) @ markus

Präsident Macron verkündet es gerade via TV.


Die Gastronomie wird sich freuen...
Das ganze soll 6 Wochen gehen.


In Zeiten, in denen in Frankreich die Intensivstationen an erneut an ihre Belastungsgrenzen stoßen könnten, sind die Sorgen der Gastronomie wohl das deutlich kleinere Problem.


Ja, natürlich ist es aktuell so.
Aber dieses andere Problem der Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Rezession usw rollt später auf Frankreich dann eben auch noch zu.


Ist dann aber das kleinere Übel. Was nützt dir eine florierende Wirtschaft, wenn du nicht mehr lebst?

Diejenigen, die insolvent gehen oder arbeitslos werden, betrifft das Thema "nicht mehr leben" aber eher weniger bei einer Infektionssterblichkeit vergleichbar mit der Influenza bis zu einem Alter von 44 Jahren bzw. von 0,2% dann bis 54 Jahren und 0,7% bis 64 Jahren... (und das betrifft dann in diesen Altersgruppen vor allem Menschen mit Risikofaktoren)

Frankreich: Ab Samstag gilt wieder der Gesundheitsnotstand

TerraP @, Köln, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 13:32 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Plus: Auch Rezessionen ziehen gesundheitliche Folgeschäden und Tote nach sich. Wurde vor Monaten auch durchdiskutiert.

Was ich aber zumindest inzwischen für plausibel halte: Es gibt kein Entweder-Oder - wenn wir die Pandemie durchlaufen lassen, steigt die Unsicherheit weiter, die Wirtschaft leidet ebenso (ich z. B. möchte jetzt auch gar nicht mehr in ein Restaurant gehen), und die Toten/Schwerkranken kommen noch oben drauf.

Corona Gipfel: Ergänzende Maskenpflicht und Sperrstunde

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:44 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Die Politik berät gerade über verschärfte Regelungen in Städten ab einem 7 Tageswert von 35. Diskutiert wird u.a. die Schließung von Bars und Clubs sowie Sperrstunden in der Gastronomie. Hilfsmaßnahmen sollen verlängert werden. Die Verhandlungen laufen noch.

https://www.waz.de/politik/corona-gipfel-heute-angela-merkel-neue-regeln-id230669256.html

Italien 7000, UK 20.000 Neuinfektionen

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:01 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Puh, geht schnell jetzt. Gerade in Kombination damit, dass Länder wie Polen, die quasi schadlos durch die erste Welle gekommen sind, inzwischen auch bei 6.000 Neuinfektionen stehen. Vielleicht wäre es eine Idee doch lieber sofort die Quarantäne-Regeln für Reiserückkehrer einzuführen. Wenn die BUndesregierung doch schon ausgemacht hat, dass 90% der Infektionen von Außen hereingetragen werden.

Italien 7000, UK 20.000 Neuinfektionen

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:39 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Puh, geht schnell jetzt. Gerade in Kombination damit, dass Länder wie Polen, die quasi schadlos durch die erste Welle gekommen sind, inzwischen auch bei 6.000 Neuinfektionen stehen. Vielleicht wäre es eine Idee doch lieber sofort die Quarantäne-Regeln für Reiserückkehrer einzuführen. Wenn die BUndesregierung doch schon ausgemacht hat, dass 90% der Infektionen von Außen hereingetragen werden.

Gibt es dazu eigentlich belastbare Zahlen?

Wobei es in der Tat durchaus sonderbar ist. Für die Politik kommen die Herbstferien genauso überraschend, wie die Sommerferien gekommen sind.

Und Do wohl über Inzidenzwert von 50...

RE_LordVader @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:52 (vor 12 Tagen) @ Voomy

77 neue Fälle, 458 akute Fälle, 24 im KH.

Das RKI gibt die Zahlen erst um Mitternacht raus, aber sie müssten lt Gesundheitsamt Do 50,5 ergeben.
Und auch die stationären Fälle, sowie die intensivmedizinischen Fälle steigen, deutlich langsamer als im März, was bei der momentanen Altersstruktur der Fälle nicht verwundert, aber es steht zu befürchten dass auch die Zahlen in der nächsten Woche deutlich anziehen werden.

Well, That escalated quickly

Phoenix berichtet Live und in Farbe

Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:39 (vor 12 Tagen) @ Voomy

aus dem Hotspot Kanzleramt..

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

FliZZa @, Sersheim, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:55 (vor 12 Tagen) @ Voomy

*Trommelwirbel*

Es ist die liebe Nena.

https://twitter.com/FuadMusa03/status/1316364808736903169

Alle bekloppt.

Eindeutig zu viel Mondwasser

Jens, Dortmund, Samstag, 17. Oktober 2020, 00:01 (vor 10 Tagen) @ FliZZa

oT

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

simie, Krefeld, Freitag, 16. Oktober 2020, 02:01 (vor 11 Tagen) @ FliZZa

Esoterisches, religiöses Geschwurbel. Ja. Mehr aber auch nicht. Wer da jetzt wirklich irgendetwas bezüglich Coronaleugnung herauslesen will, der liest da einfach etwas herein, was da nicht steht. Dann wäre auch jeder Prediger der Dorfkirche ein Coronaleugner. Deren Äußerungen klingen so ähnlich.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

micha87 @, bei Berlin, Freitag, 16. Oktober 2020, 03:28 (vor 11 Tagen) @ simie

Ich zitiere aus der Berliner Morgenpost vom 15.10

"Einem anderen Kommentator, der Nenas Ansichten teilte und 'die Machtbesessenen endlich mal wieder entmachtet' sehen wollte, antwortete die Künstlerin: 'Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.'"

morgenpost.de/vermischtes/article230676908/Nena-Michael-Wendler-Xavier-Naidoo-Corona-Verschwoerung.html

Der Ausgangspost selbst ist halt Nena-Style und die Kommentare von ihr darunter zeigen eine weitere Geisteshaltung die eher in Richtung Xavier & Co. geht.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:36 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

*Trommelwirbel*

Es ist die liebe Nena.

https://twitter.com/FuadMusa03/status/1316364808736903169

Alle bekloppt.

Nena trinkt am liebsten Mondwasser

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

HoschUn, Ort, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:45 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

Dass narzisstisch veranlagte Persönlichkeiten lieber ihre "eigenen" Wahrheiten finden wollen als sich von anderen Menschen etwas sagen zu lassen, das ist an sich nicht überraschend, und diese Person hat auch entsprechenden Ruf, aber mein persönlicher Hass ist bei Leuten wie Nena noch mal deutlich größer als z.B. bei Trump. Der ist ein Arschloch und steht wenigstens dazu und schwurbelt nicht noch von Licht und Liebe.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Frankonius @, Frankfurt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:13 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

Die hellste Kerze auf dem Kuchen war Frau Kerner noch nie. Hatte aber eigentlich eher Detlef D! Soost, Till Schwaiger oder diese komische tätowierte Zicke (Sophia Thomalla?) aus Berlin erwartet. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.
Sobald es mit der Karriere abwärts geht, fängt man an zu schwurbeln.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

vatalys @, Saar09, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:18 (vor 12 Tagen) @ Frankonius

Auf Till Schweiger würde ich auch noch setzen :D selbst wenn es nicht öffentlich werden würde/wird, denke ich dass er eben auch so tickt

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:44 (vor 12 Tagen) @ vatalys

Auf Till Schweiger würde ich auch noch setzen :D selbst wenn es nicht öffentlich werden würde/wird, denke ich dass er eben auch so tickt

Ich gebe zu, bei mir war er mit in der "Verlosung" ;-)

Auch bei Mario Barth oder Dieter Bohlen wäre ich nicht völlig überrascht gewesen.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:14 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Auf Till Schweiger würde ich auch noch setzen :D selbst wenn es nicht öffentlich werden würde/wird, denke ich dass er eben auch so tickt


Ich gebe zu, bei mir war er mit in der "Verlosung" ;-)

Auch bei Mario Barth oder Dieter Bohlen wäre ich nicht völlig überrascht gewesen.

Bohlen dürfte einen PR Berater haben, der die ganz groben Schnitzer verhindert. Barth tut ja eigentlich nur blöd, ist es aber gar nicht.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

vatalys @, Saar09, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:57 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Gerade bei Bohlen würde es mich auch nicht überraschen, aber ich glaube der äußert sich schon bewusst nicht zu solchen "politischen" Themen

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

BeefSG @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:51 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

In dem Kreis lässt sich wahscheinlich auch gut Geld verdienen mit Liebe, Frieden, Erleuchtung und mit Freiheit. Ist keine Entschuldigung für deren schwachsinniges Verhalten. Aber die werden sich schon sicher sein, dass sich dort weiter gut Geld verdienen lässt.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

RE_LordVader @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:09 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

wobei Nena auf der Esoschiene schon länger fährt und das wohl auch Teile eine Liedtextes von ihr sind...

und so megadeutlich finde ich das jetzt nicht. Panik und gesunde Vorsicht sind halt auch zwei paar Dinge. Und die Informationsfluss in Einzelteile zu zerlegen und zu prüfen ist auch eher sinnvoll.
Das es (auch durch den re-like mit NeeDu ) naheliegt, dass sie zu Schlüssen kommt die eher ungut sind sehe ich zwar auch, aber das ist so doch nun wirklich noch keinen Aufreger wert...

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

FliZZa @, Sersheim, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:48 (vor 12 Tagen) @ RE_LordVader

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

RE_LordVader @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 07:49 (vor 11 Tagen) @ FliZZa

Ich verstehe Deinen Post nicht ganz... Was ist soll daran jetzt besser sein?

Das Irgendein Twitter-Typ über den besagten Nena-Post hyperventiliert?
Wie gesagt, ich halte sie auch schon länger für eine Eso-Schwurblerin (Mondwasser, Lichtenergie), sehe da aber nun wirklich wenig das die Aufregung rechtfertigt.

Um es zu konkretisieren: Wenn so wenig für einen Shitstorm ausreicht geben wir den ganzen Schwurblern bezüglich der Ausgrenzerei schon sehr recht...

Der Nina Hagen Teil... nun Frau Hagen halte ich auch schon sehr lange für "nicht mehr ganz zurechnungsfähig"... aber mal auf das Datum ihres Posts geschaut?

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 10:16 (vor 11 Tagen) @ RE_LordVader

Der Nina Hagen Teil... nun Frau Hagen halte ich auch schon sehr lange für "nicht mehr ganz zurechnungsfähig"... aber mal auf das Datum ihres Posts geschaut?

Und weil das ein Aprilscherz war, hat sie damit am 03. April (siehe anderer Screenshot) einfach mal weitergemacht oder wie?

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Tünn @, Zuhause, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19:10 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1974478

Besser?

Das ist doch Nina Hagen oder werfe ich gerade was durcheinander?

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

FliZZa @, Sersheim, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:18 (vor 12 Tagen) @ Tünn

https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1974478

Besser?


Das ist doch Nina Hagen oder werfe ich gerade was durcheinander?

Zweiteres, ja.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Thomas, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:21 (vor 12 Tagen) @ RE_LordVader

Und die Informationsfluss in Einzelteile zu zerlegen und zu prüfen ist auch eher sinnvoll.

Mit ihrem gesunden Menschenverstand zerlegt sie die Informationen und Panikmache in Einzelteile. Darunter bedankt sich der Xaver und darunter dann sie nochmal beim Xaver. Ich fürchte ....

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

RE_LordVader @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:31 (vor 12 Tagen) @ Thomas

Ja wie ich schrieb, zu befürchten ist es. Aber wenn man den Text mal nüchtern liest, ist da erstmal noch nix schlimmes drin (mMn). Und den Xavier kennt sie ja sicherlich auch schon länger. und diese christlich/Lichtenergieesoschiene teilen die ja auch schon länger, oder? (So richtig weiß ich das nicht, aber ich hatte Nena auch vorher schon in einer solchen Schublade verortet.... Halt Eso/Homoöpathie/Licht heilt/Gott sowieso)....

Nachtrag

FliZZa @, Sersheim, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:32 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

https://twitter.com/sduwe/status/1316395538779115520?s=19


Ist wohl schon komplett für die Menschheit verloren. Kann weg.

Nachtrag

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:39 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

Zum Glück kontert Udo Lindenberg die alle.

Nachtrag

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:30 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Zum Glück kontert Udo Lindenberg die alle.

Das wird seiner Ex nicht gefallen ;)

Hagen calling

Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:32 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

:-)..
https://youtu.be/ZwghPoi9pEc
Sie hätte bei Musik bleiben sollen und als Oma...

#nurgeträumt

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:09 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

Ist doch bei ihr nicht neu. Mal davon ab, dass die Geschichte über ihr beschissenes Verhalten in den letzten 25 Jahren ein ganzes Buch füllen, war da doch auch irgendeine Geschichte mit einem Auftritt während der ersten Welle.

Xavier Naidoo gefällt das

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:00 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

Gleich mal Herzchen drunter :)

Xavier Naidoo gefällt das

Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:52 (vor 12 Tagen) @ Annika

#teamxavier

Till Schweiger auch an Bord?

Xavier Naidoo gefällt das

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:54 (vor 12 Tagen) @ Rupo

#teamxavier

Till Schweiger auch an Bord?

Nee, der will weiterhin nur Sexualstraftäter kastrieren und brandmarken lassen.

Und wieder ein Schwurbelpromi mehr

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:59 (vor 12 Tagen) @ FliZZa

*Trommelwirbel*

Es ist die liebe Nena.

https://twitter.com/FuadMusa03/status/1316364808736903169

Alle bekloppt.

kommt für mich nicht überraschend. Bisher fand ich ihre esotherischen Abschweife ja noch zum schmunzeln...

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:08 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Haben die Leute nicht noch genug vom letzten Mal rumliegen?

wiwo.de/aldi-und-lidl-sehen-erneuten-nachfrageanstieg-klopapier-wird-auch-schon-wieder-knapp/26273146.html

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:47 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Haben die Leute nicht noch genug vom letzten Mal rumliegen?

wiwo.de/aldi-und-lidl-sehen-erneuten-nachfrageanstieg-klopapier-wird-auch-schon-wieder-knapp/26273146.html

Bei Aldi (Nord) gab es in dieser Woche Motiv-Toilettenpapier oder so etwas ähnliches im Sonderangebot auf den üblichen Grabbel-Tischen.

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

ooohflupptnicht @, Rüttenscheid - Gute Zeit, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:33 (vor 12 Tagen) @ Ulrich


Bei Aldi (Nord) gab es in dieser Woche Motiv-Toilettenpapier oder so etwas ähnliches im Sonderangebot auf den üblichen Grabbel-Tischen.

Mist, verpasst. :-(
Gab es das blaue VEREINSwappen als Motiv? Würde bei eBay dafür bieten ;-)

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:29 (vor 12 Tagen) @ Voomy

:-).. Wir hatten letztens wirklich die vorletzte Rolle gehabt und ich meinte dann Samstag: Schatz, lass uns mal besser zwei Pakete kaufen wenn es jetzt wieder los geht..

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:41 (vor 12 Tagen) @ Rupo

:-).. Wir hatten letztens wirklich die vorletzte Rolle gehabt und ich meinte dann Samstag: Schatz, lass uns mal besser zwei Pakete kaufen wenn es jetzt wieder los geht..

Wir haben uns eine Brotbackmaschine gekauft.
Wegen gesundes Brot.
Gut für die Wirtschaft und den Bauch.

Oma hat für den Hintern früher Zeitungspapier genommen. War im Badezimmer immer reichlich da, wegen Kupferkessel für die Badewanne anheizen.
Danach ging es in den Partykeller, mit jahrelanger Pyrounterstützung von außen.
Party innen war da Pflicht bis 45

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:22 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Haben die Leute nicht noch genug vom letzten Mal rumliegen?

wiwo.de/aldi-und-lidl-sehen-erneuten-nachfrageanstieg-klopapier-wird-auch-schon-wieder-knapp/26273146.html

Anstatt Lebensmittel auf dem Zettel zu haben, die gesund sind und die Abwehrkräfte stärken, wird mal wieder nur Schrott eingekauft. Und Klopapier. Alles halt fürn Arsch. Passt ja dann doch irgendwie.

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Mattes84 @, München, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:27 (vor 12 Tagen) @ Lutz09

Tja, mit salatblättern lässt sich halt nur schwer der arsch abwischen. Und frische, gesunde Lebensmittel haben nun mal leider den Nachteil, dass sie meistens verderblich sind und nicht für eine vorratshaltung taugen.

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:26 (vor 12 Tagen) @ Mattes84

Tja, mit salatblättern lässt sich halt nur schwer der arsch abwischen. Und frische, gesunde Lebensmittel haben nun mal leider den Nachteil, dass sie meistens verderblich sind und nicht für eine vorratshaltung taugen.

Vielleicht beschäftigst du dich mal ein bisschen mit der Materie. Dann musste dir auch kein Klopapier kaufen ;)

Oder du liest mal das hier:

Die WHO empfiehlt den täglichen Verzehr von mindestens 400 g Obst und Gemüse (d. h. 5 Portionen am Tag). Besonders geeignet sind Zitrusfrüchte wie Orangen, Klementinen und Grapefruit, aber auch Bananen und Äpfel; sie können in kleinere Stücke geschnitten und eingefroren oder zur Zubereitung von Smoothies verwendet werden. Wurzelgemüse wie Karotten, Rüben und rote Beete, aber auch Gemüse wie Kohl, Brokkoli und Blumenkohl sind relativ lang haltbar. Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln eignen sich ebenfalls gut zum Einlagern, da sie zum Würzen einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden können.

Tiefkühlobst wie Beeren, Ananas und Mango ist bestens geeignet, weil es vitamin- und ballaststoffreich und oft billiger ist als frisches Obst. Es lässt sich in Säften, Smoothies oder Haferbrei verwenden oder kann nach dem Auftauen mit fettarmem Naturjoghurt gegessen werden.

Tiefkühlgemüse ist voller Nährstoffe und leicht zuzubereiten, und sein Verzehr ermöglicht es, die empfohlenen Tagesrationen einzuhalten, selbst wenn frische Lebensmittel knapp sind.

Bohnen, Kichererbsen, Linsen und andere Hülsenfrüchte sind eine großartige Quelle von Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Außerdem sind sie vielfältig einsetzbar, beispielsweise in Aufläufen, Suppen, Aufstrichen und Salaten.

Vollkornreis und -pasta, -haferflocken, -buchweizen und -quinoa sowie andere unverarbeitete Vollkornprodukte sind ausgezeichnet geeignet, weil sie lang haltbar, leicht zuzubereiten und ballaststoffreich sind. Ebenfalls gut geeignet sind ungesalzene Cracker und Vollkornbrot. Brot lässt sich leicht für den späteren Verzehr einfrieren, idealerweise in Scheiben (zwecks leichterem Auftauen), und schmeckt so länger frisch.

Auch stärkereiche Wurzelgemüse wie Kartoffeln, Süßkartoffeln und Cassava haben eine lange Haltbarkeit und sind gute Lieferanten von Kohlenhydraten. Sie sollten möglichst gebacken, gekocht oder gedünstet werden. Wer die Schale mitisst, erhält zusätzliche Ballaststoffe und einen intensiveren Geschmack.

Trockenobst, -nüsse und -samen besonders ungesalzen und ungesüßt sind sie eine gesunde Zwischenmahlzeit oder können in Haferbrei, Salaten und anderen Gerichten verwendet werden.

tbc.

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

MirkoWSG @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:19 (vor 11 Tagen) @ Lutz09

Und wie löst das jetzt sein Klopapierproblem?

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:27 (vor 11 Tagen) @ MirkoWSG

Und wie löst das jetzt sein Klopapierproblem?

Das Statement war ja, dass es kaum gesunde Lebensmittel gibt, die man einlagern kann und quasi gezwungen ist, Schrott zu bunkern. Da Klopapier kein Haltbarkeitsdatum hat, wird sein Problem eher gering sein :)

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Mattes84 @, München, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:19 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Die Kammer ist vielleicht nur noch halbvoll und muss wieder aufgefüllt werden. Davon ab bringen solche Meldungen ja eigentlich auch die einigermaßen verantwortungsvoll einkaufenden Menschen dazu, sich auch wieder Vorräte anzuschaffen. In meiner Umgebung in München war es auch ziemlich schwer, Ende März/Anfang April Klopapier, Nudeln oder Konserven zu bekommen. Wenn ich jetzt sowas lese, überleg ich mir auch, morgen anstatt einem Paket Klopapier zwei in den Wagen zu packen.

WiWo: Nachfrage nach Nudeln, Mehl und Klopapier steigt wieder

Kruemelmonster09 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:23 (vor 12 Tagen) @ Mattes84

Die Kammer ist vielleicht nur noch halbvoll und muss wieder aufgefüllt werden. Davon ab bringen solche Meldungen ja eigentlich auch die einigermaßen verantwortungsvoll einkaufenden Menschen dazu, sich auch wieder Vorräte anzuschaffen. In meiner Umgebung in München war es auch ziemlich schwer, Ende März/Anfang April Klopapier, Nudeln oder Konserven zu bekommen. Wenn ich jetzt sowas lese, überleg ich mir auch, morgen anstatt einem Paket Klopapier zwei in den Wagen zu packen.

Definitiv.
Die Nachricht ist ein Multiplikator. Die meisten werden überlegen, ob sie statt einem Paket zwei kaufen. Damit wäre der Absatz schon verdoppelt. Aber es kommen ja auch noch alle die, die dann statt einem Paket drei bis fünf kaufen.

Das ist das Problem - Wenn man sowas liest

Franke @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:17 (vor 12 Tagen) @ Kruemelmonster09

Die Kammer ist vielleicht nur noch halbvoll und muss wieder aufgefüllt werden. Davon ab bringen solche Meldungen ja eigentlich auch die einigermaßen verantwortungsvoll einkaufenden Menschen dazu, sich auch wieder Vorräte anzuschaffen. In meiner Umgebung in München war es auch ziemlich schwer, Ende März/Anfang April Klopapier, Nudeln oder Konserven zu bekommen. Wenn ich jetzt sowas lese, überleg ich mir auch, morgen anstatt einem Paket Klopapier zwei in den Wagen zu packen.


Definitiv.
Die Nachricht ist ein Multiplikator. Die meisten werden überlegen, ob sie statt einem Paket zwei kaufen. Damit wäre der Absatz schon verdoppelt. Aber es kommen ja auch noch alle die, die dann statt einem Paket drei bis fünf kaufen.


Wenn es kein Thema ist, sollte man sich fragen, ob das Lager gut gefüllt ist. Da guckt keiner blöd, wenn man etwas mehr mitnimmt.

Bundeskabinett beschließt neue Reise-Quarantäne ab 08. November

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:30 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Ab 08. November müssen Leute wieder in Quarantäne, wenn sie aus bestimmten Reisegebieten bekommen.

Ich zerbrech mir jetzt seit 10 Minuten den Kopf darüber, was das für ein vollkommen willkürliches Datum ist - drei Wochen nachdem die wichtigsten Herbstferien in den großen Ländern vorbei sind und (hoffentlich) ein oder zwei Wochen nachdem die meisten Reisegebiete ihren Höhepunkt bereits hatten.

Wer sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Land oder einer solchen Region aufgehalten hat, muss laut Seibert demnächst bei seiner Rückkehr unverzüglich für zehn Tage in Quarantäne gehen. Zudem muss er sich beim Gesundheitsamt melden. Wer die Selbstisolation vorzeitig beenden möchte, kann frühestens am fünften Tag nach der Einreise einen Coronavirus-Test machen lassen. Wenn das Ergebnis negativ ist, endet die Pflicht zur Quarantäne. In jedem Fall ist das Gesundheitsamt über das Ergebnis zu informieren. Wenn der Test negativ ausfällt, aber innerhalb von zehn Tage Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, müssen Betroffene einen weiteren Test machen.

08. November

Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:42 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Ist ein Tag vor dem 9. November, der war als Deutscher Schicksal Tag schon belegt
https://de.wikipedia.org/wiki/9._November_(Deutschland)
Deshalb hat man einen Tag früher genommen und außerdem ist es ein Sonntag :-)..

Bundeskabinett beschließt neue Reise-Quarantäne ab 08. November

brummbaer @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:52 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Ab 08. November müssen Leute wieder in Quarantäne, wenn sie aus bestimmten Reisegebieten bekommen.

Wieso "wieder" - das gilt doch jetzt auch schon.
Der Unterschied besteht nun darin, dass die Quarantäne erstens nur noch zehn statt vierzehn Tage dauert, dafür allerdings auch eine Mindestdauer von fünf Tagen hat, da man den Test erst fünf Tage nach Einreise machen kann.

Hinsichtlich des Datums: Ja, das hätte man wohl auch vorziehen können (sollen), dennoch gibt es Gründe:
Erstens gilt die aktuelle Bestimmung bis zu diesem Datum und zweitens enden die Herbstferien in einigen Bundesländern erst Ende Oktober bzw. Anfang November - man sieht doch jetzt schon an dem Beherberungsverbot, wie wichtig manchen ihr Erholungsurlaub ist.
Drittens: auch in der Pandemie denken Politiker an die nächste Wahl.

Bundeskabinett beschließt neue Reise-Quarantäne ab 08. November

bobschulz @, MS, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:34 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Ab 08. November müssen Leute wieder in Quarantäne, wenn sie aus bestimmten Reisegebieten bekommen.

Ich zerbrech mir jetzt seit 10 Minuten den Kopf darüber, was das für ein vollkommen willkürliches Datum ist - drei Wochen nachdem die wichtigsten Herbstferien in den großen Ländern vorbei sind.

Musst Du nicht, haben die Politiker auch nicht! :-) oder eher :-(
Aber eben diese Regelungen mit ihrer (von Dir und mir vermuteten) willkürlichen Datierung sorgen für Zweifel an der Legitimität der Maßnahmen. MMn bleiben die Maßnahmen als solche legitim, aber sie sollten auch begründet werden, und zwar auch ihre Datierung. Wenn man die Bürger mitnimmt durch Begründungen fällt es einfacher, Maßnahmen zu verstehen und dann auch umzusetzen.

Bundeskabinett beschließt neue Reise-Quarantäne ab 08. November

DrSnuggles @, London / Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:46 (vor 12 Tagen) @ bobschulz

Am 6.11. enden in Bayern die Herbstferien. Eine Schlechterstellung der Söderbürger ist nicht hinnehmbar. Das muss sich auch ein Virus dran halten.

Bundeskabinett beschließt neue Reise-Quarantäne ab 08. November

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:48 (vor 12 Tagen) @ DrSnuggles

Fuck, ich hatte tatsächlich vergessen, dass die Herbstferien dermaßen weit auseinander liegen. Ja gut, dann macht 8. November natürlich auf eine besonders abstruse Weise Sinn - dass sich da ein paar Leute nicht schämen, unglaublich.

Die meisten Ferien enden am 24.10 in Deutschland, BaWü am 31.10. Man hätte also mühelos eine, vielleicht sogar zwei Wochen früher damit anfangen können, aber dann hätte Bayern als einziges Bundesland einen Nachteil gehabt.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:54 (vor 12 Tagen) @ Voomy

https://www.essen.de/formular/ordnungsamt/coronaschutzverordnung__melden_eines_verstoss...

"Von allem Schlechten, was da ist, / Was wühlt im Schlamm, was keucht im Mist, / Voll Gift und Gall', voll Schmach und Schand', Das Schlecht'ste ist: Der Denunciant."

Ich freue mich schon auf die IM-Anwerbungen der örtlichen Gesundheitsämter.

snitches get stitches k.T

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:29 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

.

snitches get stitches k.T +1

Ravenga @, Essen-West, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 00:16 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Talentförderer @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:43 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Denunzieren bedeutet jemanden aus niederen Beweggründen anzeigen, um einen persönlichen Vorteil aus der Sache zu ziehen.

Macht also viel Sinn dieses Gerede übers denunzieren.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:26 (vor 12 Tagen) @ Talentförderer

Denunzieren bedeutet jemanden aus niederen Beweggründen anzeigen, um einen persönlichen Vorteil aus der Sache zu ziehen.

Macht also viel Sinn dieses Gerede übers denunzieren.

Herr Lehrer, ich habe da etwas gesehen...

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 20:53 (vor 12 Tagen) @ Talentförderer

Denunzieren bedeutet jemanden aus niederen Beweggründen anzeigen, um einen persönlichen Vorteil aus der Sache zu ziehen.

Macht also viel Sinn dieses Gerede übers denunzieren.

Die Definition von denunzieren schließt nicht notwendigerweise den persönlichen Vorteil mit ein. Der persönliche Vorteil ist in den meisten Fällen die reine Freude am Schaden des anderen, bzw die Genugtuung, jemanden öffentlich bloß gestellt zu haben.

Duden

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:17 (vor 12 Tagen) @ Annika
bearbeitet von Foreveralone, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:24

Denunzieren bedeutet jemanden aus niederen Beweggründen anzeigen, um einen persönlichen Vorteil aus der Sache zu ziehen.

Macht also viel Sinn dieses Gerede übers denunzieren.


Die Definition von denunzieren schließt nicht notwendigerweise den persönlichen Vorteil mit ein. Der persönliche Vorteil ist in den meisten Fällen die reine Freude am Schaden des anderen, bzw die Genugtuung, jemanden öffentlich bloß gestellt zu haben.

Duden

Und was für Leute machen sowas?


Richtig - nämlich ganz arme Würstchen und kleine Lichter ohne jegliche eigene Freude am Leben.

"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant"

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:48 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Denunzieren bedeutet jemanden aus niederen Beweggründen anzeigen, um einen persönlichen Vorteil aus der Sache zu ziehen.

Macht also viel Sinn dieses Gerede übers denunzieren.


Die Definition von denunzieren schließt nicht notwendigerweise den persönlichen Vorteil mit ein. Der persönliche Vorteil ist in den meisten Fällen die reine Freude am Schaden des anderen, bzw die Genugtuung, jemanden öffentlich bloß gestellt zu haben.

Duden


Und was für Leute machen sowas?


Richtig - nämlich ganz arme Würstchen und kleine Lichter ohne jegliche eigene Freude am Leben.

Ich weiß, gerade der Deutsche hat eine starke Vorliebe für autoritäre Kontrolle und den Gehorsam bei restriktiven Maßnahmen, die das Leben der anderen so schlimm machen, wie das eigene.

"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant"

Schnippelbohne @, Bauernland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:20 (vor 12 Tagen) @ Annika

Diese peinliche Überschrift und dann geht es mit „der Deutsche“ weiter. Kopf - Tisch

"Der größte Lump im ganzen Land,

ooohflupptnicht @, Rüttenscheid - Gute Zeit, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:53 (vor 12 Tagen) @ Annika

Findse nicht, das von Dir im Betreff verwendete Zitat ist äußerst peinlich, angesichts der demnach weniger lumpigen Mörder, Kinderschänder, Terroristen, etc. im Land?


Um mal CHS zu zitieren, meinjanur...

Party-Polizei...

ooohflupptnicht @, Rüttenscheid - Gute Zeit, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:14 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Vielleicht einigermaßen passend zum Thema.


spiegel.de/kultur/feiern-trotz-corona-was-tun-wenn-nebenan-die-party-steigt-a-1882dca1-4d3f-416c-b0b6-d8f117d3bcce

Das sich manche hier nicht schämen

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:10 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Und damit ist nicht el_ayudante gemeint.

Vielleicht mal in seine Posting-Historie gucken(ist ja mittlerweile Usus hier) und dann drauf hauen.

Bah....

Das sich manche hier nicht schämen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:34 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Vielleicht mal in seine Posting-Historie gucken(ist ja mittlerweile Usus hier) und dann drauf hauen.

Wenn jemand Mist schreibt, darf man das auch benennen. Selbst wenn es Mahatma Gandhi wäre. Du scheinst nicht zu verstehen, dass es bei Diskussionen um die Aussage und nicht um Personen geht. Also wozu bei jedem Beitrag die Historie studieren?

Ein Forum ist kein Kampf zwischen Personen. Dazu wird es nur, wenn man es darauf anlegt. el_ayudantes Beitrag mag von ihm anders gemeint gewesen. Nach seinen Ausführungen weiter unten glaube ich ihm das auch. Ändert nur nichts daran, dass der Ursprungsbeitrag klassisches Getrolle war. Dafür wurden einfach zu viele Triggermarker gesetzt.

Das sich manche hier nicht schämen

Jobo @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:03 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ein Forum ist kein Kampf zwischen Personen.

In diesem Forum ist es so, daß permanent eine handvoll Personen die
Oberschlauen spielen und versuchen allen anderen hier ihre Ansicht
der Dinge aufzudrücken.

Das sich manche hier nicht schämen

Hochrheiner @, Waldshut-Tiengen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:06 (vor 11 Tagen) @ Jobo

Oh ja, schon teilweise abenteuerlich hier. Wo ist eigentlich "hardbreak" hin?

Das sich manche hier nicht schämen

ooohflupptnicht @, Rüttenscheid - Gute Zeit, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:58 (vor 12 Tagen) @ Jobo

Ohne zu wissen, wen Du meinst:
Vielleicht SPIELEN sie ja nicht die Oberschlauen. ;-)

Und nein, ich verweise explizit NICHT auf Kruger/Dunning

Das sich manche hier nicht schämen

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:46 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Vielleicht mal in seine Posting-Historie gucken(ist ja mittlerweile Usus hier) und dann drauf hauen.


Wenn jemand Mist schreibt, darf man das auch benennen. Selbst wenn es Mahatma Gandhi wäre. Du scheinst nicht zu verstehen, dass es bei Diskussionen um die Aussage und nicht um Personen geht. Also wozu bei jedem Beitrag die Historie studieren?

*seufz*

Ein Forum ist kein Kampf zwischen Personen. Dazu wird es nur, wenn man es darauf anlegt. el_ayudantes Beitrag mag von ihm anders gemeint gewesen. Nach seinen Ausführungen weiter unten glaube ich ihm das auch. Ändert nur nichts daran, dass der Ursprungsbeitrag klassisches Getrolle war. Dafür wurden einfach zu viele Triggermarker gesetzt.


Er wurde aber bereits in eine Ecke/Schublade gesetzt für diesen EINEN Beitrag.


Es ging doch schon darum, dass er nachdem er den Pepe Frog Meme Verweise verstanden hat und er nachgefragt hat, weiter dumme, aggressive und arrogante Antworten kassiert hat
Wenn man ein halbwegs aufmerksamer Leser ist, dann wüsste man schon wie der User generell tickt.


Also gerade hier, ist man sehr nachtragend und als Person schnell verbrannt, wenn einem der Kommentar nicht schmeckt und man nur noch auf den Verfasser achtet und nicht auf den Inhalt.

Das sich manche hier nicht schämen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:05 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Er wurde aber bereits in eine Ecke/Schublade gesetzt für diesen EINEN Beitrag.

Ein Verhalten, dass dir gänzlich fremd und unverständlich ist, ne?

Davon ab. Ja, es gibt User, die nicht zwischen Nachricht und Überbringer unterscheiden können. Das ist aber zum Glück kein normales Verhalten in diesem Forum. Dank einer wirklich guten Moderation ist es hier in aller Regel friedlich und User gehen abseits von Niederlagen-Analyse-Threads ganz gut miteinander um.

Das sich manche hier nicht schämen

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:15 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Er wurde aber bereits in eine Ecke/Schublade gesetzt für diesen EINEN Beitrag.


Ein Verhalten, dass dir gänzlich fremd und unverständlich ist, ne?

Nun, es gibt halt User, die die Summe ihrer Beiträge darstellen, was aber per se nicht heißt, dass ich ihnen nicht auch mal zusimmen könnte oder man der selben Meinung ist.

Manch einer vertritt wirklich auf allen Ebenen das krasse Gegenteil von der eigenen Einstellung . Ist ja auch nicht verkehrt, sondern davon lebt ein Forum und ich versuche auch immer diejenigen dahinter zu verstehen. Nur ist oft das "WIE" entscheidend. Schließe mich da selbst nicht von komplett aus, habe es aber immerhin auch schonmal übers Herz gebracht mich zu entschuldigen und schalte auch nicht auf völlig stumm und bleib trotzig wie ein kleines Kind.


Davon ab. Ja, es gibt User, die nicht zwischen Nachricht und Überbringer unterscheiden können. Das ist aber zum Glück kein normales Verhalten in diesem Forum. Dank einer wirklich guten Moderation ist es hier in aller Regel friedlich und User gehen abseits von Niederlagen-Analyse-Threads ganz gut miteinander um.

Das sich manche hier nicht schämen

virz3 @, Oberhausen, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:15 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Er wurde aber bereits in eine Ecke/Schublade gesetzt für diesen EINEN Beitrag.


Ein Verhalten, dass dir gänzlich fremd und unverständlich ist, ne?

Davon ab. Ja, es gibt User, die nicht zwischen Nachricht und Überbringer unterscheiden können. Das ist aber zum Glück kein normales Verhalten in diesem Forum. Dank einer wirklich guten Moderation ist es hier in aller Regel friedlich und User gehen abseits von Niederlagen-Analyse-Threads ganz gut miteinander um.

Wie unterschiedlich die Eindrücke sein können. Hier wird sich doch im 3-Tagesrythmus gegenseitig zerfetzt...

Das sich manche hier nicht schämen

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:19 (vor 12 Tagen) @ virz3

Er wurde aber bereits in eine Ecke/Schublade gesetzt für diesen EINEN Beitrag.


Ein Verhalten, dass dir gänzlich fremd und unverständlich ist, ne?

Davon ab. Ja, es gibt User, die nicht zwischen Nachricht und Überbringer unterscheiden können. Das ist aber zum Glück kein normales Verhalten in diesem Forum. Dank einer wirklich guten Moderation ist es hier in aller Regel friedlich und User gehen abseits von Niederlagen-Analyse-Threads ganz gut miteinander um.


Wie unterschiedlich die Eindrücke sein können. Hier wird sich doch im 3-Tagesrythmus gegenseitig zerfetzt...


Eigentlich garnicht schlimm, aber meistens für absolute Nichtigkeiten.

Alleine wenn schon ein Beitrag mit "Du weißt aber schon..." beginnt, rolle ich die Augen. Könnte allerdings auch sein, dass ich es in der Vergangenheit selbst mal geschrieben habe, bleibt aber dennoch mieser Stil, den man sich abgewöhnen sollte

Das sich manche hier nicht schämen

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:54 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Also gerade hier, ist man sehr nachtragend und als Person schnell verbrannt, wenn einem der Kommentar nicht schmeckt und man nur noch auf den Verfasser achtet und nicht auf den Inhalt.

Mir gefällt deine Selbstreflexion.

duck und weg... ;-)

Das sich manche hier nicht schämen

Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:26 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Vielleicht mal in seine Posting-Historie gucken(ist ja mittlerweile Usus hier) und dann drauf hauen.

Mimimi, Leute werden tatsächlich an dem gemessen, was sie hier im Forum von sich geben und nicht daran, wie nette und zuvorkommende Personen sie vielleicht im realen Leben sind.

Ist immer wirklich uschihaft wie manche Leute glauben, dass sie ein Anrecht darauf haben, dass ihre Posts immer völlig isoliert wahrgenommen werden.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:12 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

https://www.essen.de/formular/ordnungsamt/coronaschutzverordnung__melden_eines_verstoss...

"Von allem Schlechten, was da ist, / Was wühlt im Schlamm, was keucht im Mist, / Voll Gift und Gall', voll Schmach und Schand', Das Schlecht'ste ist: Der Denunciant."

Ich freue mich schon auf die IM-Anwerbungen der örtlichen Gesundheitsämter.

Das teure, vergessene Mammutprojekt

Chance verpasst
Statt Zwangsimpfung, Meldepflicht über Formulare die Infektionswege und Spreader wirksam nachzuverfolgen.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:42 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

"Von allem Schlechten, was da ist, / Was wühlt im Schlamm, was keucht im Mist, / Voll Gift und Gall', voll Schmach und Schand', Das Schlecht'ste ist: Der Denunciant."

Empfinde den Spruch ja als totalen Mist. Wenn jemand andere gefährdet sollte die Person natürlich benannt werden. Wenn die Mülltonne nen cm zu weit auf der Straße steht ist es was anderes. Aber bei rücksichtlosen Arschlochaktionen? Sign me in. Immer noch besser als Selbstjustiz.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Micha @, Düsseldorf, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:01 (vor 12 Tagen) @ Weeman

Trotzdem eröffnet möglicht der anonymen Anzeige im Internet Denunziation Tür und Tor.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Mattes84 @, München, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:00 (vor 12 Tagen) @ Weeman

Finde es hier auch völlig OK. Und wie du so schön sagst, ist dieses "Angebot" ja eben nicht dazu gedacht, den Mülltonnenversteller zu denunzieren, sondern die Asozialen zu packen, die meinen, trotz aller Aufklärung, Information, Ermahnung und Verboten, die fette Party zuhause oder sonst wo veranstalten zu müssen. Da ist jetzt einfach nicht die Zeit dafür und diese Leute sollten es dann auch ganz, ganz empfindlich im Geldbeutel merken.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:12 (vor 12 Tagen) @ Mattes84

Finde es hier auch völlig OK. Und wie du so schön sagst, ist dieses "Angebot" ja eben nicht dazu gedacht, den Mülltonnenversteller zu denunzieren, sondern die Asozialen zu packen, die meinen, trotz aller Aufklärung, Information, Ermahnung und Verboten, die fette Party zuhause oder sonst wo veranstalten zu müssen. Da ist jetzt einfach nicht die Zeit dafür und diese Leute sollten es dann auch ganz, ganz empfindlich im Geldbeutel merken.

Die Asozialen, wie du sie nennst, haben sich schon längst organisiert. Das hat schon alles während der Prohibtion nicht funktioniert und wird auch jetzt wieder nicht funktionieren. Wer Party machen will, der wird auch Party machen. Im Winter wird es jetzt vllt. etwas schwerer, weil man nicht mehr draußen feiern kann, aber insbesondere in den Großstädten weiß man sich schon zu helfen. Schon längst gibt es Whatsapp- und Facebookgruppen, in denen man sich ohne Probleme zum Feiern verabreden kann. Da helfen auch keine Drohungen, Verbote oder Leute, die mit Blockwartmütze in der Gegend rumlaufen.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:06 (vor 12 Tagen) @ Mattes84

Finde es hier auch völlig OK. Und wie du so schön sagst, ist dieses "Angebot" ja eben nicht dazu gedacht, den Mülltonnenversteller zu denunzieren, sondern die Asozialen zu packen, die meinen, trotz aller Aufklärung, Information, Ermahnung und Verboten, die fette Party zuhause oder sonst wo veranstalten zu müssen. Da ist jetzt einfach nicht die Zeit dafür und diese Leute sollten es dann auch ganz, ganz empfindlich im Geldbeutel merken.

a) die fette Party zuhause ist ja sogar weiterhin erlaubt (und nein - ich befürworte es nicht)

b) wenn ich einen klaren Verstoß gegen die Regeln bemerke, z.B. durch eine 500 Mann Party in einem stillgelegten Industriegelände, dann rufe ich die Polizei und surf nicht auf so eine Formularseite.

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:11 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

b) wenn ich einen klaren Verstoß gegen die Regeln bemerke, z.B. durch eine 500 Mann Party in einem stillgelegten Industriegelände, dann rufe ich die Polizei und surf nicht auf so eine Formularseite.

Und wo ist da der Unterschied?
Die Formularseite gibt es doch wahrscheinlich auch, um die Polizei zu entlasten.

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:19 (vor 12 Tagen) @ Weeman

Und wo ist da der Unterschied?
Die Formularseite gibt es doch wahrscheinlich auch, um die Polizei zu entlasten.

Der Unterschied besteht für mich darin, dass es bei akuten Fällen immer auf die Polizei hinauslaufen wird - eben weil es akut ist und direkter Handlungsbedarf besteht.
Diese Seite wird aber effektiv dazu führen, dass Frau Schmidt den Nachbarn Herrn Maier an die Karre pissen will, weil er den Lichtschalter nicht desinfiziert oder das Fräulein Weber ihren Geburtstag mit 8 Personen in ihrer WG bis nach Mitternacht feiert.

Solche Seiten haben für mich einen ganz fiesen Beigeschmack - man verzeih mir meine harte Wortwahl im Ausgangsposting, aber da müssen wir meiner Meinung nach als Gesellschaft andere Lösungen finden!

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Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:50 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Der Unterschied besteht für mich darin, dass es bei akuten Fällen immer auf die Polizei hinauslaufen wird - eben weil es akut ist und direkter Handlungsbedarf besteht.

Und wofür haben wir das Ordnungsamt?

Diese Seite wird aber effektiv dazu führen, dass Frau Schmidt den Nachbarn Herrn Maier an die Karre pissen will, weil er den Lichtschalter nicht desinfiziert oder das Fräulein Weber ihren Geburtstag mit 8 Personen in ihrer WG bis nach Mitternacht feiert.

Ich glaube nicht, dass solche Leute bisher nicht einfach die Polizei gerufen haben. Sehe deine befürchteten negativen Folgen also nicht unbedingt als logisch an.

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Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:12 (vor 12 Tagen) @ Weeman

Der Unterschied besteht für mich darin, dass es bei akuten Fällen immer auf die Polizei hinauslaufen wird - eben weil es akut ist und direkter Handlungsbedarf besteht.


Und wofür haben wir das Ordnungsamt?

Diese Seite wird aber effektiv dazu führen, dass Frau Schmidt den Nachbarn Herrn Maier an die Karre pissen will, weil er den Lichtschalter nicht desinfiziert oder das Fräulein Weber ihren Geburtstag mit 8 Personen in ihrer WG bis nach Mitternacht feiert.


Ich glaube nicht, dass solche Leute bisher nicht einfach die Polizei gerufen haben. Sehe deine befürchteten negativen Folgen also nicht unbedingt als logisch an.


Nein, es gibt Leute deren Hemmschwelle durch solch ein Formular eher sinkt, als den Hörer zu greifen und 110 zu wählen.

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Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:31 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Nein, es gibt Leute deren Hemmschwelle durch solch ein Formular eher sinkt, als den Hörer zu greifen und 110 zu wählen.

Das glaube ich auch. Ich würde allerdings auch sagen, dass die meisten so ein Formular nicht on the move ausfüllen würden.
Die würden das schon von zu Hause machen. Und dann könnte ich mir vorstellen, dass das einen "schlaf ne Nacht drüber"-Effekt haben könnte und man das Formular dann eben doch nicht ausfüllt. Weil man es vergessen hat, es einem doch egal ist, oder eben schon die Glotze läuft und das Bier auf ist.
Aber ist natürlich alles nur Spekulation meinerseits.

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Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:38 (vor 12 Tagen) @ Weeman

Nein, es gibt Leute deren Hemmschwelle durch solch ein Formular eher sinkt, als den Hörer zu greifen und 110 zu wählen.


Das glaube ich auch. Ich würde allerdings auch sagen, dass die meisten so ein Formular nicht on the move ausfüllen würden.
Die würden das schon von zu Hause machen. Und dann könnte ich mir vorstellen, dass das einen "schlaf ne Nacht drüber"-Effekt haben könnte und man das Formular dann eben doch nicht ausfüllt. Weil man es vergessen hat, es einem doch egal ist, oder eben schon die Glotze läuft und das Bier auf ist.
Aber ist natürlich alles nur Spekulation meinerseits.

Die, die den durchschnittlichen, verbitterten bvb-forum User im Haus oder der Nachbarschaft haben, tuen mir jetzt schon Leid.

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Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:28 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Nein, es gibt Leute deren Hemmschwelle durch solch ein Formular eher sinkt, als den Hörer zu greifen und 110 zu wählen.


Das glaube ich auch. Ich würde allerdings auch sagen, dass die meisten so ein Formular nicht on the move ausfüllen würden.
Die würden das schon von zu Hause machen. Und dann könnte ich mir vorstellen, dass das einen "schlaf ne Nacht drüber"-Effekt haben könnte und man das Formular dann eben doch nicht ausfüllt. Weil man es vergessen hat, es einem doch egal ist, oder eben schon die Glotze läuft und das Bier auf ist.
Aber ist natürlich alles nur Spekulation meinerseits.


Die, die den durchschnittlichen, verbitterten bvb-forum User im Haus oder der Nachbarschaft haben, tuen mir jetzt schon Leid.

Ist ja zum Glück bsher nur in einer Stadt. Ansonsten hätten hier bestimmt schon einige Kollegen und Kolleginnen das Ding direkt einmal ausgefüllt, damit die nächsten Wochen immer mit Autovervollständigung alles schneller von der Hand geht.

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Voomy @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:57 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Leute, die unironisch "Blockwart" in Diskussionen nutzen, sind ja auch eher suspekt. Direkt mal eine Meldung an meinen Führungsoffizier.

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:55 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

1/10 auf der Pepe le frog-Skala. Zu offensichtlich.

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:58 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

1/10 auf der Pepe le frog-Skala. Zu offensichtlich.

?

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Jurist81, Langenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:02 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:01 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

1/10 auf der Pepe le frog-Skala. Zu offensichtlich.


?

!

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:02 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Klär mich bitte auf, ich weiß nicht, was du damit sagen möchtest.

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Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:04 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Klär mich bitte auf, ich weiß nicht, was du damit sagen möchtest.

Jurist81 hat Dir eine Angel gereicht. Den Fisch musst Du schon selbst fangen.

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Intertanked @, Berlin, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:21 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Naja, die Geschichte von Pepe the Frog ist inzwischen reichlich komplex.

Erfunden, Deutungshoheit an AltRight verloren, offiziell aufgegeben, via Dokumentarfilm Anfang 2020 reclaimed, dass die Nummer wirklich kein Meme der Sorte ‚This is Fine‘ mehr ist.

Hier gehts allein zum Wiki-Eintrag der Doku.

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Feels_Good_Man

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:09 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Klär mich bitte auf, ich weiß nicht, was du damit sagen möchtest.


Jurist81 hat Dir eine Angel gereicht. Den Fisch musst Du schon selbst fangen.

nein, wenn mir jemand etwas sagen möchte, dann sollte es auch so sein, dass ich nicht erst eine 4chan Figur ergooglen muss und dann seine Intention interpretieren muss und ich im Anschluss es auch ggfs. falsch interpretiere, weil ich es nicht verstehe.
Soviel Diskussionskultur sollten wir hier schon beibehalten. Oder?
Auf Schlammschlachten, weil jeder den anderen falsch versteht / verstehen will / Sarkasmus oder Ironie nicht versteht oder oder oder, habe ich tendenziell wenig Lust.

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Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:51 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Klär mich bitte auf, ich weiß nicht, was du damit sagen möchtest.


Jurist81 hat Dir eine Angel gereicht. Den Fisch musst Du schon selbst fangen.


nein, wenn mir jemand etwas sagen möchte, dann sollte es auch so sein, dass ich nicht erst eine 4chan Figur ergooglen muss und dann seine Intention interpretieren muss und ich im Anschluss es auch ggfs. falsch interpretiere, weil ich es nicht verstehe.
Soviel Diskussionskultur sollten wir hier schon beibehalten. Oder?
Auf Schlammschlachten, weil jeder den anderen falsch versteht / verstehen will / Sarkasmus oder Ironie nicht versteht oder oder oder, habe ich tendenziell wenig Lust.

So schwierig ist es nun auch wieder nicht, den Begriff bei Google einzugeben. Und ganz vorne findet man dann den Link zum deutschen Wikipedia-Artikel. Eine Minute später weiß man dann zumindest in ganz groben Zügen, was Sache ist.

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Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:55 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Klär mich bitte auf, ich weiß nicht, was du damit sagen möchtest.


Jurist81 hat Dir eine Angel gereicht. Den Fisch musst Du schon selbst fangen.


nein, wenn mir jemand etwas sagen möchte, dann sollte es auch so sein, dass ich nicht erst eine 4chan Figur ergooglen muss und dann seine Intention interpretieren muss und ich im Anschluss es auch ggfs. falsch interpretiere, weil ich es nicht verstehe.
Soviel Diskussionskultur sollten wir hier schon beibehalten. Oder?
Auf Schlammschlachten, weil jeder den anderen falsch versteht / verstehen will / Sarkasmus oder Ironie nicht versteht oder oder oder, habe ich tendenziell wenig Lust.


So schwierig ist es nun auch wieder nicht, den Begriff bei Google einzugeben. Und ganz vorne findet man dann den Link zum deutschen Wikipedia-Artikel. Eine Minute später weiß man dann zumindest in ganz groben Zügen, was Sache ist.

Deine Bildung in zwei Sätzen ;)

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:21 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Nun tu doch nicht so. Das war ein Troll-Beitrag, der entsprechende Reaktionen hervor rufen sollte. Ich habe dir einen von 10 Punkten für den Trollversuch gegeben, weil es einfach viel zu offensichtlich war. Ich erhöhe auf 3/10, weil du mit dem "dumm stellen" es geschafft hast dann doch ein paar Reaktionen hervor zu rufen. Als ob du nicht wüsstest wer Pepe ist und wie er im Internet seit gut fünf Jahren verwendet wird. Bitch please!

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:57 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Nun tu doch nicht so. Das war ein Troll-Beitrag, der entsprechende Reaktionen hervor rufen sollte. Ich habe dir einen von 10 Punkten für den Trollversuch gegeben, weil es einfach viel zu offensichtlich war.

Kein Trollversuch. Ich sehe diese Seite kritisch und habe dafür einen - natürlich bewusst einen radikalen - Vergleich angeführt.

Ich erhöhe auf 3/10, weil du mit dem "dumm stellen" es geschafft hast dann doch ein paar Reaktionen hervor zu rufen. Als ob du nicht wüsstest wer Pepe ist und wie er im Internet seit gut fünf Jahren verwendet wird. Bitch please!

Ich kenne Pepe tatsächlich nicht. Und meine Schnellrecherche hat direkt 2 entgegengesetzt politische Interpretationsarten ausgespuckt. Daher war meine Nachfrage ernst gemeint, allein um dir nicht als Reaktion meinerseits etwas Falsches zu unterstellen.


Jetzt aber rein inhaltlich: warum siehst du das als Trollversuch an?
Hat es für dich keinen faden Beigeschmack wenn die Ämter fördern und fordern, dass Bürger sich gegenseitig überwachen und melden?

Wie auch in vorigen Postings von mir offensichtlich erkennbar (glaube ich zumindest), bin ich weder Corona-Leugner noch Dauernörgler aufgrund irgendwelcher Regeln.
Ich sehe in vielen (nicht allen) Regeln einen Sinn und natürlich muss man auch auf die Einhaltung dieser achten und Kontrollen durchführen. Nur hat uns die Geschichte international - und speziell in Deutschland gleich doppelt - gezeigt, dass diese Aufgaben ganz klar von behördlichen Stellen ausgeführt werden müssen und nicht auf Hilfssherrif-Art-und-Weise (IM, Blockwarte, etc). Doch genau diese Art wird auf der aufgeführten Seite gefördert. Im Endeffekt bringt es Menschen gegeneinander auf, statt eine positive Motivation zur Einhaltung der sinnvollen Regeln zu erreichen. Und das ist Murks! Genau das wollte ich mit meinen überspitzten ersten Beitrag ausdrücken.

SgG

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Djerun @, Essen, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:12 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Jetzt aber rein inhaltlich: warum siehst du das als Trollversuch an?
Hat es für dich keinen faden Beigeschmack wenn die Ämter fördern und fordern, dass Bürger sich gegenseitig überwachen und melden?

Es wird nicht gefördert oder gefordert, sondern angeboten. Und das ist auch gut so.

Wie auch in vorigen Postings von mir offensichtlich erkennbar (glaube ich zumindest), bin ich weder Corona-Leugner noch Dauernörgler aufgrund irgendwelcher Regeln.
Ich sehe in vielen (nicht allen) Regeln einen Sinn und natürlich muss man auch auf die Einhaltung dieser achten und Kontrollen durchführen. Nur hat uns die Geschichte international - und speziell in Deutschland gleich doppelt - gezeigt, dass diese Aufgaben ganz klar von behördlichen Stellen ausgeführt werden müssen und nicht auf Hilfssherrif-Art-und-Weise (IM, Blockwarte, etc). Doch genau diese Art wird auf der aufgeführten Seite gefördert. Im Endeffekt bringt es Menschen gegeneinander auf, statt eine positive Motivation zur Einhaltung der sinnvollen Regeln zu erreichen. Und das ist Murks! Genau das wollte ich mit meinen überspitzten ersten Beitrag ausdrücken.

In der Geschichte, auf die du dich beziehst, wurde aber nicht im Anschluß an solch eine Anzeige auf rechtsstaatliche Art und Weise weiter vorgegangen, sondern unter dem Dach einer faschistischen Diktatur oder anderer unrechtsstaatlicher Strukturen (DDR). Das ist nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit...

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:54 (vor 12 Tagen) @ Djerun

Es wird nicht gefördert oder gefordert, sondern angeboten. Und das ist auch gut so.

Und man erstellt kein Angebot welches nicht angenommen werden soll ;-)

In der Geschichte, auf die du dich beziehst, wurde aber nicht im Anschluß an solch eine Anzeige auf rechtsstaatliche Art und Weise weiter vorgegangen, sondern unter dem Dach einer faschistischen Diktatur oder anderer unrechtsstaatlicher Strukturen (DDR). Das ist nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit...

Ja, du hast recht, dass wir glücklicherweise nicht in einem Unrechtsstaat leben müssen und im Gegensatz zu irgendwelchen Verschwörungstheoretikern sehe ich auch keine Gefahr, dass sich unser System in naher Zukunft dahin entwickelt.

Jedoch fehlt hier in vielerlei Hinsicht jegliche Sensibilität! Schließlich haben viele ostdeutsche Bürger unter gegenseitiger Bespitzelung leiden müssen. Solche Erfahrungen sind prägend. Was meinst du, wie bei solchen Leuten diese indirekte Aufforderung ankommt?
Die anderen Gründe, warum die Kontrolle durch Behörden und nicht durch die Bevölkerung erfolgen muss, werden ja im Thread schon diskutiert.

Es ist wichtig die Bevölkerung im Kampf gegen die Pandemie mitzunehmen, verständliche Regeln zu erlassen und diese bestenfalls plakativ begründen zu können. Auch wenn es abgedroschene Phrasen sind, muss es auf ein "gemeinsam schaffen wir das" ausgerichtet sein, statt auf ein auseinandertreibendes "wir schwärzen uns gegenseitig an".

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Jurist81, Langenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:19 (vor 12 Tagen) @ el_ayudante

Soviel Diskussionskultur sollten wir hier schon beibehalten. Oder?
Auf Schlammschlachten, weil jeder den anderen falsch versteht / verstehen will / Sarkasmus oder Ironie nicht versteht oder oder oder, habe ich tendenziell wenig Lust.

Wer Ironie im Forum benutzt, muss damit rechnen, dass diese nicht erkannt wird und sollte sie daher lieber kennzeichnen. Und wer seinen Beitrag so beginnt wie Du und Worte wie Blockwart und Denunziant in der Einleitung verwendet, wenn es darum geht, Verstöße gegen Coronamaßnahmen zu melden, sollte sich bewusst sein, dass die darauffolgende Diskussion nicht von einen intellektuellen Diskurs über die schleichende Veränderung der Gesellschaft durch Mitteilung sozialinadäquaten Verhaltens als geringeres Übel gegenüber der faktischen Bedrohung einer Pandemie geführt wird.

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el_ayudante @, Dortmund-Süd, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:03 (vor 12 Tagen) @ Jurist81

Wer Ironie im Forum benutzt, muss damit rechnen, dass diese nicht erkannt wird und sollte sie daher lieber kennzeichnen. Und wer seinen Beitrag so beginnt wie Du und Worte wie Blockwart und Denunziant in der Einleitung verwendet, wenn es darum geht, Verstöße gegen Coronamaßnahmen zu melden, sollte sich bewusst sein, dass die darauffolgende Diskussion nicht von einen intellektuellen Diskurs über die schleichende Veränderung der Gesellschaft durch Mitteilung sozialinadäquaten Verhaltens als geringeres Übel gegenüber der faktischen Bedrohung einer Pandemie geführt wird.

Ohne die Sinnhaftigkeit vieler Regeln anzuzweifeln, finde ich es doch immer wieder erstaunlich, welche Kröten im selben Atemzug geschluckt werden.

Die Kontrolle der Regeln obliegt nicht der Bevölkerung! Aus guten Grund! Natürlich müssen Verstöße, die andere Menschen effektiv gefährden, gemeldet werden. Aber Art, Weise und Ansprechpartner sollten dem sozialen Gefüge entsprechend sinnvoll gewählt sein!

Für die ganzen Blockwarte a.D. hat die Stadt Essen was im Angebot

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:24 (vor 12 Tagen) @ Jurist81

Wenn es Ironie gewesen wäre, hätte man diese auch als solche erkannt. Ironie zeichnet sich durch Überzeichnung aus. Das war jedoch einfach nur die plumpe Ausformulierung dessen, was aus einer Ecke der Gesellschaft ständig kommt. Da war nichts überzeichnetes.

flatten the curve

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:33 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Erinnert sich noch jemand in diesen Slogan? Ich weiß. Ist schon ein halbes Jahr her. Das Prinzip ist jedoch weiterhin die Grundlage der Überlegungen und Handlungen im Gesundheitssystem. Man hat die Maßnahmen im Sommer gelockert, weil es die Kurve hergab. Jetzt steigt die Kurve wieder und es ist angesagt sie wieder flach zu kriegen.

Anstatt froh zu sein, dass wir einige Monate mit nur wenig Einschränkungen durch den Alltag gehen konnten, nörgeln viele Menschen, dass jetzt wieder Schutz angesagt ist. Gefühlt verstehen die meisten Menschen das. Leider sind die, die es einfach nicht raffen mal wieder am lautesten.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Erkrankung so gut wie ausgestanden habe. Es geht steil aufwärts und ich denke, dass ich nächste Woche, vielleicht auch erst übernächste Woche wieder "an die Schippe" kann. Ich verstehe die Leute nicht, die es offensichtlich lieber selbst erleben wollen.

flatten the curve

RE_LordVader @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 08:20 (vor 11 Tagen) @ pactum Trotmundense

Gut zu hören, dass es Dir wieder besser geht!

Mich regen die Menschen auch auf, die alle Maßnahmen konterkarieren...
Wir haben bereits Ende März einen Freund an die Krankheit verloren (ja er ist AN Corona gestorben, innerhalb von etwa über einer Woche nach ersten Beschwerden, er war mehrfacher Risikogruppe (Raucher, übergewichtig, ein vor 2 Jahren überstandener Herzinfakrt), aber halt auch erst 53 Jahre alt.... (Seine Mutter hatte er wohl auch angesteckt, die ist auch verstorben)) Daher reagiere ich auf Leugner auch sehr unentspannt.

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Cthulhu @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 09:52 (vor 11 Tagen) @ RE_LordVader

Gut zu hören, dass es Dir wieder besser geht!

Mich regen die Menschen auch auf, die alle Maßnahmen konterkarieren...
Wir haben bereits Ende März einen Freund an die Krankheit verloren (ja er ist AN Corona gestorben, innerhalb von etwa über einer Woche nach ersten Beschwerden, er war mehrfacher Risikogruppe (Raucher, übergewichtig, ein vor 2 Jahren überstandener Herzinfakrt), aber halt auch erst 53 Jahre alt.... (Seine Mutter hatte er wohl auch angesteckt, die ist auch verstorben)) Daher reagiere ich auf Leugner auch sehr unentspannt.

Zumal man auch dazu sagen muss dass dein Freund mit Sicherheit keinen gesunden Lebensstil hatte, aber normalerweise wäre er auch mit seinem "Profil" älter als 53 Jahre geworden.

Für die Leugner habe ich auch keinerlei Verständnis. Es gibt immer Dinge im Leben, bei der es mehrere Meinungen geht, man braucht ja nur die Sichtweisen der Virologen zu betrachten, der Klassiker Drosten vs. Streeck, das sind aber beides fundierte Sichtweisen mit verschiedenen Herangehensweisen.
Die Leugner machen es sich einfach, alles eine Verschwörung und wer sich an die Regeln hält wird als ängstlich beschrieben, damit man seinen gegenüber noch abgewertet hat.

Wie sehr man eine Gesellschaft stilllegen kann ist natürlich eine wichtige Frage, die man auch bei der Auswahl der Maßnahmen berücksichtigen muss, aber jeder, der die potentielle Gefahr verleugnet belügt sich einfach nur selbst - zumal man nie vergessen darf, dass grade bei den Leuten unter 40 vermutlich viele gar nicht wissen, ob sie evtl. besondere Risikofaktoren mitbringen, es gibt ja doch auch andere, nicht sichtbare Faktoren als z.B. Übergewicht, Rauchen u.ä.

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RE_LordVader @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 14:52 (vor 11 Tagen) @ Cthulhu

Ja, bei dem Hamburger Pathologie-Prof der im April so groß getönt hatte, dass alle Fälle Risikogruppen wären schloss halt jegliche Herz-Kreislauferkrankung mit ein. das sind alleine mehr als 40% der Erwachsenen in Deutschland (davon die allermeisten ohne dass sie es wissen und ohne Beschwerden....)

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Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:09 (vor 11 Tagen) @ RE_LordVader

Ja, bei dem Hamburger Pathologie-Prof der im April so groß getönt hatte, dass alle Fälle Risikogruppen wären schloss halt jegliche Herz-Kreislauferkrankung mit ein. das sind alleine mehr als 40% der Erwachsenen in Deutschland (davon die allermeisten ohne dass sie es wissen und ohne Beschwerden....)

Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass das Alter der weit weit bestimmende Faktor im Hinblick auf die Infektionssterblichkeit ist. Bis 44 Jahre ist die Sterblichkeit mit der influenza vergleichbar. Danach steigt das langsam an auf 0,2% bis 54 Jahre bzw. 0,7% bis 64 Jahre. Ab dann geht es merklich hoch auf 2,2% bis 74 Jahre und 7,3% bis 84 Jahre. Risikofaktoren spielen auch eine Rolle, doch im wesentlichen erst im höheren Alter...

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markus @, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:48 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Ja, bei dem Hamburger Pathologie-Prof der im April so groß getönt hatte, dass alle Fälle Risikogruppen wären schloss halt jegliche Herz-Kreislauferkrankung mit ein. das sind alleine mehr als 40% der Erwachsenen in Deutschland (davon die allermeisten ohne dass sie es wissen und ohne Beschwerden....)


Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass das Alter der weit weit bestimmende Faktor im Hinblick auf die Infektionssterblichkeit ist. Bis 44 Jahre ist die Sterblichkeit mit der influenza vergleichbar. Danach steigt das langsam an auf 0,2% bis 54 Jahre bzw. 0,7% bis 64 Jahre. Ab dann geht es merklich hoch auf 2,2% bis 74 Jahre und 7,3% bis 84 Jahre. Risikofaktoren spielen auch eine Rolle, doch im wesentlichen erst im höheren Alter...

Nur haben wir ziemlich viele ältere Menschen. Und die würden ganz gerne auch noch einige Jahre Lebenszeit haben. Es ist letztendlich eine Solidargemeinschaft, in der wir auch auf kranke und ältere Menschen Rücksicht nehmen.

flatten the curve

Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:01 (vor 11 Tagen) @ markus

Ja, bei dem Hamburger Pathologie-Prof der im April so groß getönt hatte, dass alle Fälle Risikogruppen wären schloss halt jegliche Herz-Kreislauferkrankung mit ein. das sind alleine mehr als 40% der Erwachsenen in Deutschland (davon die allermeisten ohne dass sie es wissen und ohne Beschwerden....)


Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass das Alter der weit weit bestimmende Faktor im Hinblick auf die Infektionssterblichkeit ist. Bis 44 Jahre ist die Sterblichkeit mit der influenza vergleichbar. Danach steigt das langsam an auf 0,2% bis 54 Jahre bzw. 0,7% bis 64 Jahre. Ab dann geht es merklich hoch auf 2,2% bis 74 Jahre und 7,3% bis 84 Jahre. Risikofaktoren spielen auch eine Rolle, doch im wesentlichen erst im höheren Alter...


Nur haben wir ziemlich viele ältere Menschen. Und die würden ganz gerne auch noch einige Jahre Lebenszeit haben. Es ist letztendlich eine Solidargemeinschaft, in der wir auch auf kranke und ältere Menschen Rücksicht nehmen.

Mir ging es auch eher darum, zu relativieren, dass eben nicht 40% der Menschen potenziell gefährdet sind, weil man mal eben alles (Alter, Risikofaktoren, etc.) über einen Kamm schert...

flatten the curve

RE_LordVader @, Dortmund, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:13 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Und ich wollte hauptsächlich sagen, dass der Pathologe bei seinen Beruhigungsversuch halt so weitgefasste Risikofaktoren definiert hat, dass da jeder Tote drunter fallen musste....

flatten the curve

Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:17 (vor 11 Tagen) @ RE_LordVader

Das war in diesem Fall so. Wenn das alles "vorbei" ist und die wirklichen Studien anfangen, werden wir uns in Deutschland meiner Meinung nach eher die Frage gefallen lassen müssen, ob wir die Corona-Toten nicht eher ein wenig eng definiert haben. Unsere Todeszahl pro Millionen ist schon sehr seltsam gering. Sicher, Deutschland hat das beste Netz in Europa an Intensivbetten und alles, aber die statistische Abweichung in Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist schon etwas seltsam.

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Djerun @, Essen, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:28 (vor 11 Tagen) @ Voomy

Das war in diesem Fall so. Wenn das alles "vorbei" ist und die wirklichen Studien anfangen, werden wir uns in Deutschland meiner Meinung nach eher die Frage gefallen lassen müssen, ob wir die Corona-Toten nicht eher ein wenig eng definiert haben. Unsere Todeszahl pro Millionen ist schon sehr seltsam gering. Sicher, Deutschland hat das beste Netz in Europa an Intensivbetten und alles, aber die statistische Abweichung in Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist schon etwas seltsam.

Dann hör dir den letzten Podcast mit Drosten an. Zusammengefasst wird dargelegt, dass sich die wesentlichen Zahlen weltweit mehr oder weniger decken. Das betrifft die (Infektions-)Sterblichkeit sowie andere in der Pandemie untersuchte Zusammenhänge. Ein wichtiger Faktor ist eben auch die soziale Struktur der Länder und mag ein bedeutender Grund sein, weshalb Länder wie Deutschland und auch viele nordeuropäische Staaten so viel besser abschneiden wie z.B. die südeuropäischen. Das richtige Timing ist daneben auch entscheidend...

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Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 16:31 (vor 11 Tagen) @ Djerun

Habe ich noch nicht gemacht, werde ich machen, danke für den Tipp. Hab das Gefühl gehabt, dass auf dieses Thema bisher kaum in der Öffentlichkeit eingegangen wurde, sondern man sich eher munter auf die Schulter klopft, wie toll Deutschland das macht.

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Voomy @, Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2020, 15:58 (vor 11 Tagen) @ markus

Aber die Alten nehmen beim Klimawandel doch auch keine Rücksicht auf uns.

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Rupo @, Ruhrpott, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:26 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Top.. hört sich gut an!

Erfreuliche Nachricht!

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:53 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Nicht nur Licht am Ende des Tunnels, sondern fast durch.

Halt weiterhin die Ohren steif!

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fanatiC @, Hannover, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:21 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Freut mich sehr zu lesen, dass es dir besser geht. Und danke für deine Einblicke. Sowas ist aktuell anscheinend bitter nötig.

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Garum @, Bornum am Harz, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:18 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Erkrankung so gut wie ausgestanden habe. Es geht steil aufwärts und ich denke, dass ich nächste Woche, vielleicht auch erst übernächste Woche wieder "an die Schippe" kann. Ich verstehe die Leute nicht, die es offensichtlich lieber selbst erleben wollen.

Stimmt eigentlich das Vorurteil das Ärzte die miesesten Patienten sind:-)
Weiter hin gute Besserung.

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Mob-Jenson @, Siegen, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:29 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Erkrankung so gut wie ausgestanden habe. Es geht steil aufwärts und ich denke, dass ich nächste Woche, vielleicht auch erst übernächste Woche wieder "an die Schippe" kann.

Das freut mich zu hören! Weiterhin gute Genesung!

Schöne Nachricht!

Zimmer508 @, Ense, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:28 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Weiterhin alles Gute auf dem Weg der Genesung!

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guy_incognito @, Rhein-Neckar, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:26 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Erkrankung so gut wie ausgestanden habe. Es geht steil aufwärts und ich denke, dass ich nächste Woche, vielleicht auch erst übernächste Woche wieder "an die Schippe" kann. Ich verstehe die Leute nicht, die es offensichtlich lieber selbst erleben wollen.

Das freut mich sehr zu hören und ich wünsche dir eine vollständige Genesung!

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Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:25 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Erinnert sich noch jemand in diesen Slogan? Ich weiß. Ist schon ein halbes Jahr her. Das Prinzip ist jedoch weiterhin die Grundlage der Überlegungen und Handlungen im Gesundheitssystem. Man hat die Maßnahmen im Sommer gelockert, weil es die Kurve hergab. Jetzt steigt die Kurve wieder und es ist angesagt sie wieder flach zu kriegen.

Anstatt froh zu sein, dass wir einige Monate mit nur wenig Einschränkungen durch den Alltag gehen konnten, nörgeln viele Menschen, dass jetzt wieder Schutz angesagt ist. Gefühlt verstehen die meisten Menschen das. Leider sind die, die es einfach nicht raffen mal wieder am lautesten.

Zudem hat eine Minderheit aktiv dafür gesorgt, dass die Zahlen auch im Sommer noch deutlich höher waren als notwendig gewesen wäre. Und so sind wir mit einem deutlich höheren "Sockel" in den Herbst gegangen, als möglich gewesen wäre. Und das rächt sich jetzt.


Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Erkrankung so gut wie ausgestanden habe. Es geht steil aufwärts und ich denke, dass ich nächste Woche, vielleicht auch erst übernächste Woche wieder "an die Schippe" kann. Ich verstehe die Leute nicht, die es offensichtlich lieber selbst erleben wollen.

Drücke Dir die Daumen, dass Du auch weiterhin gut durch die Sache durch und vor allem ohne Folgeschäden heraus kommst!

Was die Arbeitsfähigkeit angeht, so war es bei mir nach anderen Erkrankungen regelmäßig so, dass ich mich in der Regenerationsphase fitter gefühlt habe, als ich tatsächlich war. Das habe ich dann im Arbeitsalltag deutlich gespürt. Meine Empfehlung wäre, es zunächst langsam angehen zu lassen. Zu früh wieder einzusteigen, das kann sich rächen.

Alles Gute!

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simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:49 (vor 12 Tagen) @ Ulrich


Zudem hat eine Minderheit aktiv dafür gesorgt, dass die Zahlen auch im Sommer noch deutlich höher waren als notwendig gewesen wäre. Und so sind wir mit einem deutlich höheren "Sockel" in den Herbst gegangen, als möglich gewesen wäre. Und das rächt sich jetzt.


Das ist durchaus eine ziemlich gewagte Aussage. Du setzt jetzt voraus, dass man sich im Sommer nur anstecken konnte, wenn man sich unvernünftig verhalten hat. Das stimmt jedoch nicht.

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Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:56 (vor 12 Tagen) @ simie


Zudem hat eine Minderheit aktiv dafür gesorgt, dass die Zahlen auch im Sommer noch deutlich höher waren als notwendig gewesen wäre. Und so sind wir mit einem deutlich höheren "Sockel" in den Herbst gegangen, als möglich gewesen wäre. Und das rächt sich jetzt.

Das ist durchaus eine ziemlich gewagte Aussage. Du setzt jetzt voraus, dass man sich im Sommer nur anstecken konnte, wenn man sich unvernünftig verhalten hat. Das stimmt jedoch nicht.

Was Du schreibst, ist eine Unterstellung. Das habe ich nie behauptet.

Aber die jeweiligen Anfangspunkte von Infektionsketten waren vielfach Superspreding Events, bei denen das unnötige Risiko bekannt war. Und von dort wurde der Erreger dann weiter getragen. An den Arbeitsplatz. In die Familie, etc. Und von dort lief er dann teilweise noch weiter.

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simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:23 (vor 12 Tagen) @ Ulrich


Was Du schreibst, ist eine Unterstellung. Das habe ich nie behauptet.

Du wiederholst es doch im folgenden Absatz wieder:

Aber die jeweiligen Anfangspunkte von Infektionsketten waren vielfach Superspreding Events, bei denen das unnötige Risiko bekannt war. Und von dort wurde der Erreger dann weiter getragen. An den Arbeitsplatz. In die Familie, etc. Und von dort lief er dann teilweise noch weiter.

Es gab solche Fälle. Sicher. Aber es ist doch völlig unklar, ob diese einen zählbares Einfluss auf die Zahlen hatten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es immer einen Sockel an Infektionen gab, die sich auch im Stillen verbreitet haben. An den Arbeitsplätzen, in der Familie, in der Kirche, etc..
Der Einfluss von einzelnen Ereignissen auf die Gesamtzahl dürfte sich da tatsächlich in Grenzen halten.
Du formuliert es jedoch anders. Und das solltest du dann zumindest belegen.

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markus @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:17 (vor 12 Tagen) @ simie


Was Du schreibst, ist eine Unterstellung. Das habe ich nie behauptet.


Du wiederholst es doch im folgenden Absatz wieder:

Aber die jeweiligen Anfangspunkte von Infektionsketten waren vielfach Superspreding Events, bei denen das unnötige Risiko bekannt war. Und von dort wurde der Erreger dann weiter getragen. An den Arbeitsplatz. In die Familie, etc. Und von dort lief er dann teilweise noch weiter.


Es gab solche Fälle. Sicher. Aber es ist doch völlig unklar, ob diese einen zählbares Einfluss auf die Zahlen hatten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es immer einen Sockel an Infektionen gab, die sich auch im Stillen verbreitet haben. An den Arbeitsplätzen, in der Familie, in der Kirche, etc..
Der Einfluss von einzelnen Ereignissen auf die Gesamtzahl dürfte sich da tatsächlich in Grenzen halten.
Du formuliert es jedoch anders. Und das solltest du dann zumindest belegen.

Warum ist das völlig unklar? Durch die aufwendige Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter sind die Gründe bekannt. Diese werden in den Situationsberichten des RKI veröffentlicht. Im Sommer traten in verschiedenen Settings Ausbrüche auf. Zudem war allgemein zu beobachten, dass Masken immer öfter nicht korrekt getragen wurden. Und irgendwann kamen Reiserückkehrer dazu.

Zudem kann man auch in Kirchen und an den meisten Arbeitsplätzen Abstände einhalten oder Masken tragen. Das Virus überträgt sich bei nahen, ungeschützten Sozialkontakten und nicht zufallsartig.

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Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:20 (vor 12 Tagen) @ Ulrich


Zudem hat eine Minderheit aktiv dafür gesorgt, dass die Zahlen auch im Sommer noch deutlich höher waren als notwendig gewesen wäre. Und so sind wir mit einem deutlich höheren "Sockel" in den Herbst gegangen, als möglich gewesen wäre. Und das rächt sich jetzt.

Das ist durchaus eine ziemlich gewagte Aussage. Du setzt jetzt voraus, dass man sich im Sommer nur anstecken konnte, wenn man sich unvernünftig verhalten hat. Das stimmt jedoch nicht.


Was Du schreibst, ist eine Unterstellung. Das habe ich nie behauptet.

Aber die jeweiligen Anfangspunkte von Infektionsketten waren vielfach Superspreding Events, bei denen das unnötige Risiko bekannt war. Und von dort wurde der Erreger dann weiter getragen. An den Arbeitsplatz. In die Familie, etc. Und von dort lief er dann teilweise noch weiter.

....und es läuft immer noch so.
In unserem Kreis ist die Warnstufe rot auf ein einziges Superspred-Event zurück zu führen. Einer Hochzeitsfeier.

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Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 21:58 (vor 12 Tagen) @ Philipp54


Zudem hat eine Minderheit aktiv dafür gesorgt, dass die Zahlen auch im Sommer noch deutlich höher waren als notwendig gewesen wäre. Und so sind wir mit einem deutlich höheren "Sockel" in den Herbst gegangen, als möglich gewesen wäre. Und das rächt sich jetzt.

Das ist durchaus eine ziemlich gewagte Aussage. Du setzt jetzt voraus, dass man sich im Sommer nur anstecken konnte, wenn man sich unvernünftig verhalten hat. Das stimmt jedoch nicht.


Was Du schreibst, ist eine Unterstellung. Das habe ich nie behauptet.

Aber die jeweiligen Anfangspunkte von Infektionsketten waren vielfach Superspreding Events, bei denen das unnötige Risiko bekannt war. Und von dort wurde der Erreger dann weiter getragen. An den Arbeitsplatz. In die Familie, etc. Und von dort lief er dann teilweise noch weiter.


....und es läuft immer noch so.
In unserem Kreis ist die Warnstufe rot auf ein einziges Superspred-Event zurück zu führen. Einer Hochzeitsfeier.

Jepp.

Dieser Erreger zeichnet sich dadurch aus, dass die Mehrzahl der Infizierten niemand ansteckt. Dafür steckt ein kleiner Teil der Infizierten sehr viele Menschen an, teilweise kann man eine hohe zwei- oder sogar eine niedrige dreistellige Zahl von Infektionen direkt auf eine einzige Person zurückführen.

Das heißt nicht, dass nicht auch Personen, die auf einem Superspreading Event angesteckt wurden, den Erreger weiter tragen können. Aber -wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe- grob 70 Prozent davon tun es halt nicht.

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Schnippelbohne @, Bauernland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:11 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Von Deiner Genesung lese ich mit großer Erleichterung. Dann kuriere dich auch gut aus. Man hört ja immer wieder, dass sich Corona auch nach der akuten Erkrankung noch lange bemerkbar macht

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Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:06 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Erinnert sich noch jemand in diesen Slogan? Ich weiß. Ist schon ein halbes Jahr her. Das Prinzip ist jedoch weiterhin die Grundlage der Überlegungen und Handlungen im Gesundheitssystem. Man hat die Maßnahmen im Sommer gelockert, weil es die Kurve hergab. Jetzt steigt die Kurve wieder und es ist angesagt sie wieder flach zu kriegen.

Anstatt froh zu sein, dass wir einige Monate mit nur wenig Einschränkungen durch den Alltag gehen konnten, nörgeln viele Menschen, dass jetzt wieder Schutz angesagt ist. Gefühlt verstehen die meisten Menschen das. Leider sind die, die es einfach nicht raffen mal wieder am lautesten.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Erkrankung so gut wie ausgestanden habe. Es geht steil aufwärts und ich denke, dass ich nächste Woche, vielleicht auch erst übernächste Woche wieder "an die Schippe" kann. Ich verstehe die Leute nicht, die es offensichtlich lieber selbst erleben wollen.

Toll!
Ich wünsche Dir eine vollständige Genesung.

Ich weiß nicht, ob der Erkrankungsverlauf von Joachim Huber hier schon mal gepostet wurde.
In dem Interviewe steckt geballt drin, was Dein Post ausdrückt.
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-8-oktober-2020-100.html

Glückwunsch!

Jurist81, Langenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:00 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Es freut mich, dass Du den Kampf augenscheinlich unbeschadest gewonnen hast.

Zum Rest: 100%ige Zustimmung. Wir sind in einer Krise und waren nicht raus. Wir konnten nur kurz Luft schnappen und müssen jetzt weiter daran arbeiten, dass wir diese Krise bewältigen und da muss jeder einzelne von uns mitwirken. Und wer sich zu sehr in seinen Freiheitsrechten verletzt sieht, weil er ein Stück Stoff über dem Gesicht tragen muss oder nicht mehr so leben kann, als gäbe es die Bedrohung nicht, muss sanktioniert werden. Aufklärung und Apelle an die Vernunft helfen da nicht.

Glückwunsch!

GiGi @, Bottrop, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:18 (vor 12 Tagen) @ Jurist81

Ich muss ehrlich sagen, dass es mir noch nicht mal um Maske etc geht. Tragen hilft. Also machen. Uneingeschränkt, wo man den Abstand im freien nicht halten kann oder eben in allen Gebäuden!

Was mich dann stört sind die Eingriffe, die einfach keinen Sinn ergeben. Warum wieder Beschränkungen der Gastronomie? Warum Leute nicht in ein Hotel lassen? Warum Beschränkunngen an der Luft, wo immer gesagt wird, in Gebäuden ist es wegen der Verteilung der Aerosole viel gefährlicher!

Streck sagte das vor 2 Tagen beim Kölner Treff im WDR ganz richtig: Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben! Uns davor wegsperren, gerade nach 6 Monaten Lernphase, ist eben nicht der komplett richtige Ansatz denke ich!

Einschränkungen ja, aber bitte das Augenmaß. Auch, damit der wirtschaftliche Schaden geringer ausfällt!

Denn die tatsächlichen Todeszahlen gehen nicht in gleicher Weise hoch.

Glückwunsch!

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:53 (vor 12 Tagen) @ GiGi

Was mich dann stört sind die Eingriffe, die einfach keinen Sinn ergeben.

Sagen wir lieber: Einschränkungen, deren Sinn man nicht auf den ersten Blick versteht.

Warum wieder Beschränkungen der Gastronomie?

Ein Wort: Ischgl. Es war ein Kellner, der die Menge ansteckte. Es reicht, wenn du in einem Restaurant an einen Koch gerätst, der in seiner Küche ohne Mundschutz arbeitet und seine Aerosole auf den Tellern des angerichteten Essens landen. So ein Virus lebt auf einem frisch zubereiteten Steak ganz angenehm.

Warum Leute nicht in ein Hotel lassen?

Übernachtungen sind nicht das Problem. Es geht dort um die Bewirtung, also das schöne Frühstücksbuffett.

Warum Beschränkunngen an der Luft, wo immer gesagt wird, in Gebäuden ist es wegen der Verteilung der Aerosole viel gefährlicher!

Weil die Leute sich an den Bushaltestellen, in den Schlangen vor der Wurstbude oder bei einem Schwatz z.B. dicht aneinander stellen. Aerosole verflüchtigen sich bei Luft schneller, aber sie sind dennoch da. Dir braucht im Stadion nur einer in den Nacken husten. Wenn man hustet oder niest, haut man die Viren mit einer ordentlichen Geschwindigkeit meterweit raus.

Streck sagte das vor 2 Tagen beim Kölner Treff im WDR ganz richtig: Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben! Uns davor wegsperren, gerade nach 6 Monaten Lernphase, ist eben nicht der komplett richtige Ansatz denke ich!

Von wegsperren war nie die Rede. Wir sind auch nie weg gesperrt gewesen. Das, was wir Deutschen hier heldenhaft Lockdown nannten, war kein Lockdown. Ein Lockdown ist eine polizeilich kontrollierte Ausgangssperre.

Es spricht nichts dagegen, wenn man einfach mal freiwillig nur die notwendigen Dinge in der Öffentlichkeit unternimmt und alle nicht notwendigen Dinge für eine Weile bleiben lässt.

Einschränkungen ja, aber bitte das Augenmaß. Auch, damit der wirtschaftliche Schaden geringer ausfällt!

Der wirtschaftliche Schaden wären bei einer Sterblichkeitsrate wie in Schweden höher und sie ist noch deutlich höher, wenn wir wegen unterlassener Maßnahmen dann wirklich irgendwann nur noch mit einem Lockdown oder gar Shutdown (also Produktionseinstellungen, Verwaltungsschließungen) die Lage in den Griff kriegen.

Denn die tatsächlichen Todeszahlen gehen nicht in gleicher Weise hoch.

Unsere Todeszahlen sind so niedrig, weil wir im Frühjahr etwas getan haben. Die Maßnahmen mit den niedrigen Todeszahlen abzulehnen macht so viel Sinn wie zukünftig auf Kondom oder Pille zu verzichten, weil man bisher keine ungewollten Schwangerschaften hatte.

Glückwunsch!

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:10 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Was mich dann stört sind die Eingriffe, die einfach keinen Sinn ergeben.


Sagen wir lieber: Einschränkungen, deren Sinn man nicht auf den ersten Blick versteht.

Es gibt da draußen Maßnahmen, die tatsächlich absolut sinnlos sind.

Glückwunsch!

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:28 (vor 12 Tagen) @ Lutz09


Es gibt da draußen Maßnahmen, die tatsächlich absolut sinnlos sind.

Oh ja. Erst gestern in einer Gärtnerei erlebt. Dort sollte man den Einkaufswagen vor der Kasse hinstellen, die Kassiererin nahm diesen dann, man selber sollte auf der anderen Seite der Kasse vorbei gehen, wo man auch bezahlte, und konnte den Wagen dann wieder in Empfang nehmen.
Mal ganz abgesehen davon, dass dieser Vorgang dadurch, dass der Griff des Einkaufswagens natürlich von der Kassiererin angefasst wird, viel mehr Möglichkeiten der Schmierinfektion ermöglicht, erhöht sich bei so einer Lösung der Laufweg erheblich. Man kommt damit anderen zwangsläufig näher.
Zusätzlich war dann auch noch die Außentür, die sich direkt hinter der Kasse befindet geschlossen. Alleine diese geöffnet zu lassen, würde wohl mehr Sicherheit bringen, als dieses Verfahren, was sich wohl der Ladenbesitzer selber ausgedacht hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solcher Ablauf vom Gesundheitsamt vorgegeben ist.

Glückwunsch!

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:46 (vor 12 Tagen) @ simie

Die Einkaufswagen dienen als Abstandshalter. Deswegen bestehen Einzelhändler auf die Benutzung.

Glückwunsch!

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:32 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Einkaufswagen dienen als Abstandshalter. Deswegen bestehen Einzelhändler auf die Benutzung.


Was natürlich sehr viel bringt, wenn Kunden im Laden den Einkaufswagen hinter sich stehen lassen, um vor dem Regal direkt nebeneinander zu stehen.

Gibt zahlreiche Beispiele. Beispiel Kindergarten. Dort dürfen Lieder nur gesummt und nicht gesungen werden. Ansonsten spielen die Kinder miteinander und stecken die Köpfe zusammen. Bis zum Mittag müssen alle Kinder in ihren Gruppen bleiben und dürfen nicht in die Räume der anderen gehen. In der Nachmittagsbetreuung kommen dann alle Verbliebenen zusammen. Manche Erzieher pendeln zwischen auch den Gruppen, ohne Mund- Nasenschutz.

In Geschäften soll kontaktlos bezahlt werden. Bei Kartenzahlung fordert mich das Gerät dann auf, die PIN einzutippen.

Um nur zwei kleine Anekdoten zu nennen...

Glückwunsch!

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:00 (vor 12 Tagen) @ Lutz09

Die Einkaufswagen dienen als Abstandshalter. Deswegen bestehen Einzelhändler auf die Benutzung.

Was natürlich sehr viel bringt, wenn Kunden im Laden den Einkaufswagen hinter sich stehen lassen, um vor dem Regal direkt nebeneinander zu stehen.

Wobei zumindest bei uns die Zahl der Einkaufswagen bei einem Teil der Geschäfte begrenzt worden war. Und ohne kam man nicht in den Laden.

Glückwunsch!

vatalys @, Saar09, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:42 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Finde ich auch etwas schade, dass das nun anscheinend nichtmehr verpflichtend ist. Man merkt schon wie nahe einem Leute an der Kasse kommen, wenn sie selbst keinen Wagen haben. Da nutzen auch die Bänder auf dem Boden nix.

Glückwunsch!

Annika, Luzern, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:25 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Einkaufswagen dienen als Abstandshalter. Deswegen bestehen Einzelhändler auf die Benutzung.

Ich halte die Einkaufswagenpflicht ja für das Dümmste, was wir bisher an Maßnahmen hervorgebracht haben. In meiner Erfahrung wird dadurch nur das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich will. In größeren Supermärkten quetschen sich überall Leute in den mit Einkaufswagen vollgestopften Gängen aneinander vorbei, ständig berühren sich Menschen dabei oder keifen sich an, was den der Wagen da so dumm stehe. Viele parken den Wagen ohnehin erstmal 10-15min irgendwo und gehen dann ohne auf die Jagd. Was nützt einem der Abstand nach vorne, wenn zu den Seiten alles enger gemacht wird...

Glückwunsch!

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:09 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Bitte lese den Text richtig. Den Einkaufswagen musste man an der Kasse ja eben abgeben und man hat an der anderen Seite der Kasse bezahlt und ist eben ohne diesen durchgelaufen.

Glückwunsch!

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:31 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense


Von wegsperren war nie die Rede. Wir sind auch nie weg gesperrt gewesen. Das, was wir Deutschen hier heldenhaft Lockdown nannten, war kein Lockdown. Ein Lockdown ist eine polizeilich kontrollierte Ausgangssperre.


Wobei sich hier auch die Bundesländer unterschieden haben. In NRW gab es so etwas tatsächlich nicht. In Bayern sah es da schon anders aus. Zumindest für gewisse Bevölkerungsteile. Dort durften sich beispielsweise jugendliche Paare schlicht nicht besuchen. Für erwachsene Paare galt dies dann jedoch nicht.

Glückwunsch!

GiGi @, Bottrop, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:20 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Sagen wir lieber: Einschränkungen, deren Sinn man nicht auf den ersten Blick versteht.

Deswegen sagte ich ja weiter unten, dass evtl. auch mal Erklärungen mit Sinn den Leuten helfen könnte!

Ein Wort: Ischgl. Es war ein Kellner, der die Menge ansteckte. Es reicht, wenn du in einem Restaurant an einen Koch gerätst, der in seiner Küche ohne Mundschutz arbeitet und seine Aerosole auf den Tellern des angerichteten Essens landen. So ein Virus lebt auf einem frisch zubereiteten Steak ganz angenehm.

Das ist aber bei allen Essen, oder dem Kaffee etc so. Ich erachte das als keine Argumenation pro Schließung, denn dies wird nie angeführt, sondern derjenige, der mich anhustet! In Ischgl sind mehrere positiv getestete weiter eingesetzt worden. Außerdem steht man da dich an dich, singt gröhlt säuft. Ich bin regelmäßig da. Glaube ,ir, das hat nur ansatzweise mit "Gastronomie" zu tun!

Übernachtungen sind nicht das Problem. Es geht dort um die Bewirtung, also das schöne Frühstücksbuffett.

Auch leider etwas hinkend. Wenn Buffet musst du Handschuhe und Mundschutz tragen (hatte ich letzte Woche im Breisgau). Falls das nicht ist, wird es dir unter Hygenemaßnahmen gebracht! Sehe dort nun auch weniger die expotenzielle Verbreitung!

Weil die Leute sich an den Bushaltestellen, in den Schlangen vor der Wurstbude oder bei einem Schwatz z.B. dicht aneinander stellen. Aerosole verflüchtigen sich bei Luft schneller, aber sie sind dennoch da. Dir braucht im Stadion nur einer in den Nacken husten. Wenn man hustet oder niest, haut man die Viren mit einer ordentlichen Geschwindigkeit meterweit raus.

Ich sage ja auch: Masken da, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Lauf mal am WE durch Köln beim Einkaufen. Da musst du ne Maske tragen, weil alles dicht an dicht ist. Also macht das Sinn!

Von wegsperren war nie die Rede. Wir sind auch nie weg gesperrt gewesen. Das, was wir Deutschen hier heldenhaft Lockdown nannten, war kein Lockdown. Ein Lockdown ist eine polizeilich kontrollierte Ausgangssperre.

I know! Aber viele wissen das halt nicht!


Es spricht nichts dagegen, wenn man einfach mal freiwillig nur die notwendigen Dinge in der Öffentlichkeit unternimmt und alle nicht notwendigen Dinge für eine Weile bleiben lässt.

Einschränkungen ja, aber bitte das Augenmaß. Auch, damit der wirtschaftliche Schaden geringer ausfällt!


Der wirtschaftliche Schaden wären bei einer Sterblichkeitsrate wie in Schweden höher und sie ist noch deutlich höher, wenn wir wegen unterlassener Maßnahmen dann wirklich irgendwann nur noch mit einem Lockdown oder gar Shutdown (also Produktionseinstellungen, Verwaltungsschließungen) die Lage in den Griff kriegen.

Da bin ich bei dir. Aber wir sind nicht Schweden! Das meine ich mit Augenmaß. Überall verhält es sich anders!

Denn die tatsächlichen Todeszahlen gehen nicht in gleicher Weise hoch.


Unsere Todeszahlen sind so niedrig, weil wir im Frühjahr etwas getan haben. Die Maßnahmen mit den niedrigen Todeszahlen abzulehnen macht so viel Sinn wie zukünftig auf Kondom oder Pille zu verzichten, weil man bisher keine ungewollten Schwangerschaften hatte.

Hinkt total. Laut deiner Aussage müsste das ja nun auch hoch gehen, da die Fallzahlen steigen. Tun sie aber nicht!

Setze mal ins Verhältniss, dass wir um einiges mehr testen, als im Frühjahr. Bereinige das mit denen, die an einem Herzinfarkt gestorben sind, aber Corona hatten, bereinge die Falschtestungen und die, die Corona haben, aber nullkommanull Symtome! Da sind wir bei weniger erkrankten, als bei einer Grippe!

Wie gesagt: Vorsicht, Aufpassen, Mundschutz! Aber die Eingriffe sind leider ab und an nicht ganz nachvollziehbar, obwohl ich mich natürlich an alles halte!

Glückwunsch!

Jurist81, Langenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:25 (vor 12 Tagen) @ GiGi

Ich sage nicht, dass man Maßnahmen nicht hinterfragen und diskutieren soll. Aber die Regeln, die es gibt, sind einzuhalten, egal, ob ich diese für effektiv oder unsinning erachte. Und wenn das nicht getan wird, muss das Fehlverhalten bestraft werden.

Von mündigen Brügern darf ich nicht nur erwarten, dass sie Regeln hinterfragen, sondern vor allem, dass sie diese akzeptieren und - sofern sie diese ablehnen - sich dem demokratischen Diskurs aussetzen und sie solange einhalten, wie sie gelten.

Leider sehen wir heute teilweise das Gegenteil. Da stellen sich Menschen hin und meinen, dass sie es besser wissen, und setzen sich deswegen über die Regeln hinweg, weil sie ja klüger sind als die doofe Regierung... So ist ein Staat nicht zu machen.

Glückwunsch!

GiGi @, Bottrop, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:42 (vor 12 Tagen) @ Jurist81

Da bin ich uneingeschränkt bei dir!

Ab und an würde ich mir nur wünschen, dass Maßnahmen auch mal erklärt werden. Natürlich haben der Bund oder die Länder nicht die Aufgabe, jedem alles zu erklären, aber sehr oft ist es bei vielen Menschen so, dass diese Maßnahmen eher verstehen, wenn man versteht, warum!

Quarks und Co Erklärjournalismus eben ;)

Glückwunsch!

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:09 (vor 12 Tagen) @ Jurist81

Es freut mich, dass Du den Kampf augenscheinlich unbeschadest gewonnen hast.

Vielen Dank! Es scheint zumindest so, dass es tatsächlich keine Folgewirkungen haben wird. Die Lunge ist okay. Aber schlapp bin ich noch etwas. Wird aber von Tag zu Tag besser. Infektiös bin ich auch nicht mehr. Mehr kann man sich nicht wünschen. ;)

Zum Rest: 100%ige Zustimmung. Wir sind in einer Krise und waren nicht raus. Wir konnten nur kurz Luft schnappen und müssen jetzt weiter daran arbeiten, dass wir diese Krise bewältigen und da muss jeder einzelne von uns mitwirken. Und wer sich zu sehr in seinen Freiheitsrechten verletzt sieht, weil er ein Stück Stoff über dem Gesicht tragen muss oder nicht mehr so leben kann, als gäbe es die Bedrohung nicht, muss sanktioniert werden. Aufklärung und Apelle an die Vernunft helfen da nicht.

Leider wahr. Der Mensch als Masse ist unvernünftig. Ich wünschte es wäre anders, doch es ist nun einmal so, dass man ihn zu seinem Glück oft zwingen muss. Du wärst als Anwalt arbeitslos, wenn die Menschen aus sich heraus vernünftig und umsichtig wären. Wir bräuchten z.B. keine Promillegrenze im Straßenverkehr oder Anschnallpflicht. Zum Glück ist die Mehrheit jedoch mit Verstand und Umsicht gesegnet und die Vorschriften existieren für den Rest.

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Basti Van Basten @, Romania, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:57 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Schön zu hören, dass es bei dir bergauf geht.

Zum Thema: Es gibt halt diesen Typ Mensch, der erst selbst auf die Fresse fliegen muss, um etwas zu kapieren. Vorausschauendes Denken und Verhalten scheint nicht jedem in die Wiege gelegt worden zu sein.

Man kann das vor allem bei den Rechten hierzulande oder den amerikanischen Republikanern sehr gut sehen. Monatelang sind die mit "Corona ist doch nicht so schlimm" auf Tournee gegangen und erst als Trump infiziert wurde, schalteten die mal ihr Gehirn ein - nicht lange, aber sie wurden für einen Moment aufmerksam.

Und hier in Deutschland kriegen die Rechten den Gedankengang von "gute Schutzmaßnahmen und Prävention" hin zu "wenige Fälle" auch nicht so gut hin. Die würden auch erst lieber 200.000 Tote sehen, bevor man Schutzmaßnahmen ergreift. Das hätte für die natürlich dann noch den Vorteil, dass sie die Regierung Mörder nennen könnte.

Ich weiß auch nicht, wie man mit solchen Menschen umgehen soll. Sie scheinen auch irgendwie beratungsresistent und sehr festgefahren in ihrer Weltanschauung zu sein.

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Jurist81, Langenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:04 (vor 12 Tagen) @ Basti Van Basten

Die Gesellschaft hat für solch schädliches Verhalten ein Regime entwickelt. Wer andere schädigt, wird bestraft. Es ist für mich ein absolutes Unding, dass wir uns so schwer damit tun, dieses funktionierende System in der Krise anzuwenden. Wir brauchen Bußgelder für Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen. Das unterbindet zwar nicht die Verstöße, schränkt sie aber ein. Ich fahre doch auch nicht 100 km/h auf der Landstraße, weil ich der Meinung bin, dass das vernünftig ist. Ich mache das, weil ich meinen Führerschein nicht verlieren will.

Auch 2021 wird vom Virus bestimmt werden.

Franke @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:26 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Zwar wird man mehr wissen und kann besser reagieren und es werden hoffentlich wirksame Impfstoffe kommen. Aber erst einmal sind die noch nicht da, dann reichen sie noch nicht für alle und dann müssen auch noch genügend Leute bereit sein, sich impfen zu lassen.

Dass wir "einfach nächstes Jahr alles nachholen" - Traumhochzeit, Traumreise, Rockfestival - Ich fürchte, "nächstes Jahr" wird nicht 2021 sein. Üble Aussichten, nachdem die Geduld vieler Menschen, die finanziellen Reserven vieler Menschen und Unternehmen kaum für 2020 reichen.

Auch 2021 wird vom Virus bestimmt werden.

Zimmer508 @, Ense, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:26 (vor 12 Tagen) @ Franke

109% Agree!

Man kann nur hoffen, dass man persönlich / familär von der Infektion / ggfls. Krankheit verschont bleibt.
Das, was pactum Trotmundense hier im Forum von seinem Krankheitsverlauf geschildert hat, war alles Andere als "harmlos"..

Covid-19 wird nicht an Silvester 2020 sagen: "So, ich habe euch jetzt genug das Jahr versaut - ich lasse Euch in Ruhe!"
Auch 2021 wird von Einschränkungen und finanziellen Problemen etc. überschattet sein. Leider. :-(

Bleibt gesund!

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:11 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Alles in allem lohnt sich aber derzeit auch ein etwas genervter Blick in die Nachbarländer. Die Niederlande sind in den teilweisen Lockdown gegangen, in Frankreich stemmen sie sich noch immer gegen ihre eigene zweite Welle und in Großbritannien fangen in den Großstädten an die Intensivbetten knapp zu werden. Man muss wohl wieder festhalten, dass Deutschland bisher ganz gut wegkommt.

Das stimmt schon, jedoch befinden wir uns mittlerweile im (stark) exponentiellen Wachstum. Und wenn irgendwann die Kontaktnachverfolgungen nicht mehr möglich sind, läuft alles auf zumindest lokale Lockdowns hinaus.

Wir erleben derzeit wirklich den realen Irrsinn. Da werden Beherbungsverbote beschlossen, wobei in Hotels das Ansteckungsrisiko sehr gering ist, bzw. von den Gesundheitsbehörden gut überwacht werden kann. Stattdessen verschiebt man notwendige Entscheidungen wie die deutliche Beschränkung der nachweisbaren Superspreaderevents (wie Hochzeiten, private Feiern und Bars/ Kneipen) bis es keine Alternativen mehr gibt.

Vorgestern beim Friseur habe ich wieder surreale Abläufe erlebt. Meine Friseurin war eingepackt wie ein Marsmensch, nach dem Schnitt darf man sich nicht selbst die Haare föhnen, notfalls müssen die Leute mit nassem Haar nach hause. Schräg gegenüber im Café sitzen die Leute hingegen dicht an dicht an den Tischen.

Akzeptanz von Maßnahmen ist nicht nur eine Frage der Einheitlichkeit, sondern auch eine der Plausibilität und Vergleichbarkeit. Kleine Dienstleistungsbetriebe ertrinken im Desinfektionsmittel, dass sich die Haut schon abschält. Wir wissen mittlerweile alle, dass diese Infektionswege kaum relevant sind.

Konkrete Abstands- und Schutzregeln werden hingegen nicht konsequent durchgesetzt. Ich behaupte, dass wir schon bei einer Begrenzung von Feiern auf 50 Personen deutlich geringere Infektionszahlen hätten.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Schwaben-Supporters, Schorndorf, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:24 (vor 12 Tagen) @ Voomy

die Regierung droht mit Lockdowns macht seltsame wirre Regelungen und die Menschen wenden sich immer mehr ab und nehmen es nicht ernst...

Habe ich in den letzten Monaten nie ein schlechtes Wort über die Regierenden verloren fällt es mir schon auf, dass ich mich kopfschüttelnd erwische, wenn ich über beschlossenes höre.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Raducanu @, Sassenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:41 (vor 12 Tagen) @ Schwaben-Supporters

Ich war lange Zeit mit dem Handeln der Regierung absolut einverstanden und hatte auch Verständnis, dass in den Schulen und Behörden nicht alles vernünftig läuft.
Aber dass es ein halbes Jahr später immer noch genauso Chaotisch läuft habe ich befürchtet aber nicht erwartet.
Die Bundesländer verwickeln sich in Schamützeln, undurchsitige Regelungen und quasi kaum Durchgreifen bei Coronaverstößen.
Die Behörden und Gesundheitsämter sind vollkommen überfordert und die Schulen... einfach nur Kopfschütteln.
Die Kirsche auf der Sahne ist dann noch das Millionengrab Corona Warn App

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:35 (vor 12 Tagen) @ Schwaben-Supporters

die Regierung droht mit Lockdowns macht seltsame wirre Regelungen und die Menschen wenden sich immer mehr ab und nehmen es nicht ernst...

Habe ich in den letzten Monaten nie ein schlechtes Wort über die Regierenden verloren fällt es mir schon auf, dass ich mich kopfschüttelnd erwische, wenn ich über beschlossenes höre.

Man darf nicht vergessen, dass nicht nur die Politik, sondern auch die Wissenschaft bei Covid-19 "auf Sicht" fährt. Der Erreger ist ganz neu, wol erst vor einem Jahr auf den Menschen übergesprungen. Noch heute lernen die Fachleute täglich hinzu.

Dazu kommt (leider), dass in Deutschland bei der Infektionsbekämpfung die Bundesländer die Entscheidungsgewalt haben. Und da herrscht über die eh schon übliche Kleinstaaterei hinaus ein inoffizieller, nie offen erklärter Wettbewerb zwischen Armin Laschet und Markus Söder um die nächste Kanzlerkandidatur innerhalb der Union. Laschet zeigt immer wieder, dass Krisenmanagement nicht sein Ding ist. Und zudem neigt er zu unbedachten Handlungen und Äußerungen, die im Gedächtnis haften bleiben. Aber auch Söder neigt dazu, vor allem sich gut und die anderen schlecht aussehen zu lassen. Dabei wäre es als Sprecher der Ministerpräsidenten eigentlich seine Aufgabe gewesen, die Maßnahmen der einzelnen Bundesländer zu koordinieren. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, die Richtlinienkompetenz hätte bei Angela Merkel gelegen. Aber das ist in unserem föderalen System leider nicht so.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

herrNick @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:48 (vor 12 Tagen) @ Schwaben-Supporters

die Regierung droht mit Lockdowns macht seltsame wirre Regelungen und die Menschen wenden sich immer mehr ab und nehmen es nicht ernst...

Habe ich in den letzten Monaten nie ein schlechtes Wort über die Regierenden verloren fällt es mir schon auf, dass ich mich kopfschüttelnd erwische, wenn ich über beschlossenes höre.

Sehe ich ähnlich. Die Tatsache, dass die Regelungen in den Ländern sehr uneinheitlich sind, teilweise unlogisch, teilweise schwer bis nicht nachvollziehbar, teilweise schlecht kommuniziert, die führen alle zu eine abnehmenden Akzeptanz der Maßnahmen.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Djerun @, Essen, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:41 (vor 12 Tagen) @ Schwaben-Supporters

die Regierung droht mit Lockdowns macht seltsame wirre Regelungen und die Menschen wenden sich immer mehr ab und nehmen es nicht ernst...

Habe ich in den letzten Monaten nie ein schlechtes Wort über die Regierenden verloren fällt es mir schon auf, dass ich mich kopfschüttelnd erwische, wenn ich über beschlossenes höre.

Es ist ja nicht nur das Beschlossenen unverständlich. Zusätzlich preschen noch irgendwelche Schwachköpfe vor und schlagen Verlängerung von Weihnachtsferien o.ä. vor...

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:43 (vor 12 Tagen) @ Djerun

Das mit den Weihnachtsferien konnte wirklich nur von völlig weltfremden Knalltüten kommen.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:40 (vor 12 Tagen) @ Sascha

Das mit den Weihnachtsferien konnte wirklich nur von völlig weltfremden Knalltüten kommen.

Ob so etwas sinnvoll oder gar notwendig wird, das hängt in hohem Maße vom Infektionsgeschehen der nächsten beiden Monate ab. In den Schulen haben wir nicht nur Kinder, sondern vor allem Jugendliche. Und zudem auch junge Erwachsene. Am Montag meinte ein Mediziner auf WDR 5, dass sich in Frankreich mittlerweile 30 Prozent des Infektionsgeschehens im Bereich der Bildung abspielen würde, von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule. Das sei der mit Abstand größte Einzelbereich, und die Tendenz sei zudem steigend. Wenn ich mir anschaue, was sich in anderen europäischen Staaten abspielt, dann sollte man so einen Schritt zumindest nicht komplett ausschließen.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:12 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Zwei oder drei Wochen längere Winterferien lösen so gut wie gar nichts, weil das höhere Infektionsrisiko von Oktober bis März besteht. Dafür stellt es Familien vor massive Probleme, die mal eben wieder eine Betreuung für vier Wochen organisieren müssen. Ganz davon abgesehen, dass viele schon die Urlaubsplanung für den Sommer erledigt haben.

Das schlimme an der momentanen Situation ist...

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:06 (vor 12 Tagen) @ Sascha

Zwei oder drei Wochen längere Winterferien lösen so gut wie gar nichts, weil das höhere Infektionsrisiko von Oktober bis März besteht. Dafür stellt es Familien vor massive Probleme, die mal eben wieder eine Betreuung für vier Wochen organisieren müssen. Ganz davon abgesehen, dass viele schon die Urlaubsplanung für den Sommer erledigt haben.

Der Großteil der Schülerinnen und Schüler ist im Teenager-Alter. Die haben ein durchaus beträchtliches Ansteckungspotential. Und ich befürchte, das wird sich in den Schulen auch entfalten, wenn die Gesundheitsämter mit der Nachverfolgung der Fälle und der Verhängung von Quarantäne-Maßnahmen überfordert sind. Da können insgesamt vier Wochen Ferien die Infektionsketten durchaus unterbrechen - so man in der Ferienzeit größere Feten, etc. unterbindet.

Und je nachdem, wie die Lage bei Impfstoffen aussieht, können die Sommerurlaube auch 2021 durchaus kritisch werden.

Der Impfstoff naht

HollyB, Ort, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:15 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech berichtet, dass der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten".

Biontech plant konkret 100 Millionen Impfdosen noch in diesem Jahr, 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021. In den nächsten Jahren soll die Produktion auf 750 Millionen Impfdosen pro Jahr gesteigert werden.


Der Impfstoff naht

An der Goldgrube...

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:27 (vor 12 Tagen) @ HollyB

...sitzt das Mainzer Unternehmen.

Nomen est Omen.

Ob diese Adresse Zufall sein kann? ;-

BioNTech kooperiert mit diversen Big Pharma - Unternehmen in verschiedenen Bereichen; mit dem us-amerikanischen Unternehmen Pfizer im Bereich der Impfstoffentwicklung (SARS-CoV-2). Dass Impfstoffdosen dann auch in die USA gehen, wo sich im übrigen eines der großen Studienzentren befindet, ist völlig normal.

In den USA wird der Impfstoff auch an Jugendlichen ab 16 Jahren getestet. Was sinnvoll ist, um die Zulassung auch für diese Altersgruppe zu erlangen und die Wirksamkeit in den verschiedenen Altersgruppen vergleichen zu können.

AstraZeneca hat in den Zulassungsstudien auch Kinder einbezogen.

https://de.reuters.com/article/deutschland-biontech-pfizer-idDEKBN26Y291

Herstellung

HollyB, Ort, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:31 (vor 12 Tagen) @ Will Kane

BioNTech kooperiert mit diversen Big Pharma - Unternehmen in verschiedenen Bereichen; mit dem us-amerikanischen Unternehmen Pfizer im Bereich der Impfstoffentwicklung (SARS-CoV-2). Dass Impfstoffdosen dann auch in die USA gehen, wo sich im übrigen eines der großen Studienzentren befindet, ist völlig normal.


Die Herstellung des Impfstoffes wird ja in den USA sicher auch selbst betrieben werden.

Biontech stellt sich sicher die EU Chargen für den Impfstoff her und in den USA hat man eigene Herstellungsorte.

Alles andere wäre doch ziemlich unlogisch

Herstellung

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:42 (vor 12 Tagen) @ HollyB

BioNTech kooperiert mit diversen Big Pharma - Unternehmen in verschiedenen Bereichen; mit dem us-amerikanischen Unternehmen Pfizer im Bereich der Impfstoffentwicklung (SARS-CoV-2). Dass Impfstoffdosen dann auch in die USA gehen, wo sich im übrigen eines der großen Studienzentren befindet, ist völlig normal.

Die Herstellung des Impfstoffes wird ja in den USA sicher auch selbst betrieben werden.

Biontech stellt sich sicher die EU Chargen für den Impfstoff her und in den USA hat man eigene Herstellungsorte.

Alles andere wäre doch ziemlich unlogisch

EU will auch bei Biontech Covid-19-Impfstoff kaufen

Der weltweite Verteilungskampf ist seit einiger Zeit im Gang.
Dank Trump.
Gegen Amerika first wehrt sich der Rest der Welt.
Wirtschaftlich wird die USA wahrscheinlich am meisten profitieren.
Biontech´s Partner bspw. ist Pfizer mit Stammsitz in NY.

Sanofi verteidigt Impfstoff-Deal mit den USA
„Die US-amerikanische Regierung hat das Recht auf die größte Vorbestellung, weil sie bereit war, die finanziellen Risiken mitzutragen“.
Trump ist Sanofi Aktionär.

Herstellung u.a. in Marburg

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:36 (vor 12 Tagen) @ HollyB

BioNTech kooperiert mit diversen Big Pharma - Unternehmen in verschiedenen Bereichen; mit dem us-amerikanischen Unternehmen Pfizer im Bereich der Impfstoffentwicklung (SARS-CoV-2). Dass Impfstoffdosen dann auch in die USA gehen, wo sich im übrigen eines der großen Studienzentren befindet, ist völlig normal.

Die Herstellung des Impfstoffes wird ja in den USA sicher auch selbst betrieben werden.

Biontech stellt sich sicher die EU Chargen für den Impfstoff her und in den USA hat man eigene Herstellungsorte.

Alles andere wäre doch ziemlich unlogisch

BioNTech hat vor ein paar Wochen in Marburg die Impfstoffproduktion von Novartis übernommen.

So kommen die alten Behringwerke noch einmal zu neuem Glanz... :-)

Herstellung u.a. in Marburg

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:45 (vor 12 Tagen) @ Will Kane

BioNTech kooperiert mit diversen Big Pharma - Unternehmen in verschiedenen Bereichen; mit dem us-amerikanischen Unternehmen Pfizer im Bereich der Impfstoffentwicklung (SARS-CoV-2). Dass Impfstoffdosen dann auch in die USA gehen, wo sich im übrigen eines der großen Studienzentren befindet, ist völlig normal.

Die Herstellung des Impfstoffes wird ja in den USA sicher auch selbst betrieben werden.

Biontech stellt sich sicher die EU Chargen für den Impfstoff her und in den USA hat man eigene Herstellungsorte.

Alles andere wäre doch ziemlich unlogisch


BioNTech hat vor ein paar Wochen in Marburg die Impfstoffproduktion von Novartis übernommen.

So kommen die alten Behringwerke noch einmal zu neuem Glanz... :-)

Man ist mit Sicherheit schon seit dem Frühjahr dabei, alle in Frage kommenden Produktionsstätten zu (re)aktivieren. Zunächst einmal muss man aber abwarten, welcher Impfstoff tatsächlich die Erwartungen erfüllt. Und dann muss man schauen, wie aufwändig beim jeweiligen Präparat die Fertigung ist und welche logistischen Herausforderungen sich bei der Verteilung (Kühlkette, Haltbarkeit, etc.) stellen. Da scheint es bei den verschiedenen Typen von Impfstoff wohl sehr unterschiedlich auszusehen.

Falsche Hoffnung

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:24 (vor 12 Tagen) @ HollyB

Das alles wird nicht mit einem Impfstoff schlagartig vorbei sein. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Zeug einigermaßen verträglich ist, müssen sich erst einmal genug Leute finden lassen, die dazu bereit sind, sich impfen zu lassen. Alleine hier kann man schon Zweifel bekommen, bei einem Impfstoff der im Eilverfahren durchgepeitscht wird. Man sollte dabei gar nicht so sehr über China, Russland und die USA schimpfen. In der EU wird ebenfalls mit fragwürdigen Notfallzulassungen hantiert. Aber dann muss der Impfstoff auch noch unter das Volk gebracht werden. Auch das wird nicht so einfach sein, ist aber möglicherweise noch zu managen (durch mobile Impfstationen beispielsweise). Dann wiederum stellt sich noch die Frage nach der Wirksamkeit sowie die Dauer der Wirksamkeit. Selbst wenn wir von den positivsten Szenarien ausgehen, reden wir auch mit einem Impfstoff noch von jahrelangen Einschränkungen. Zumindest, wenn sich die Politik nicht komplett lächerlich machen will. Denn es wäre schon sehr absurd, wenn plötzlich wieder alles gut sein soll, nur weil ein Impfstoff auf dem Markt ist, aber sich die Leute weiterhin mit einer potentiell tödlichen Krankheit infizieren.

Scheiß Defätismus!

Jurist81, Langenberg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:52 (vor 12 Tagen) @ Alones

Sonderlich fundiert scheint Dein Beitrag nicht zu sein. Harte Fakten lese ich jedenfalls nicht raus. Mithin handelt es sich hier wohl eher um Dein Bauchgefühl. Das sei Dir unbenommen und Zweifel sind sicherlich berechtigt, aber jetzt zu sagen, man solle keine Hoffnung haben, das bringe doch alles nichts und die Behörden würden schlampige Arbeit leisten, um die Zulassung im Eiltempo durchzuwinken, das ist hochgradig defätistisch und genau das Gegenteil, was man braucht.

Hoffnung schadet nicht, Hoffnung gibt Kraft. Defätismus hingegen nutzt nichts und untergräbt die Moral. Zweifle, bleib aufmerksam und warte ab, aber torpediere nicht die Hoffnung, wenn Du nichts besseres als Dein Bauchgefühl ins Feld führen kannst!

Scheiß Defätismus!

HoschUn, Ort, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:18 (vor 12 Tagen) @ Jurist81

"These observations suggest that we cannot assume COVID-19 vaccines, even if shown to be effective in reducing severity of disease, will reduce virus transmission to a comparable degree. The notion that COVID-19-vaccine-induced population immunity will allow a return to pre-COVID-19 “normalcy” might be based on illusory assumptions."

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31976-0/fulltext

Scheiß Defätismus!

Lattenknaller @, Madrid, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16:40 (vor 12 Tagen) @ HoschUn

"These observations suggest that we cannot assume COVID-19 vaccines, even if shown to be effective in reducing severity of disease, will reduce virus transmission to a comparable degree. The notion that COVID-19-vaccine-induced population immunity will allow a return to pre-COVID-19 “normalcy” might be based on illusory assumptions."

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31976-0/fulltext

Danke für den Artikel, auch wenn doch sehr ernüchternd.
Leider werden wir nicht auf diese Situation vorbereitet.
Ich habe schon oft Gespräche gehabt wo es dann hieß "Hoffentlich haben wir bald die Impfung, dann ist es bald vorbei". Da herrscht schon bei vielen die Ansicht, dass die Impfung da ist, dann schnell mal ganz viele geimpft werden und es ist alles wieder wie vorher.
Hier die Erwartungshaltung kollektiv zu justieren dürfte wichtig sein, sonst wird es da ganz schön knarzen.

Scheiß Defätismus!

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:30 (vor 12 Tagen) @ Lattenknaller

"These observations suggest that we cannot assume COVID-19 vaccines, even if shown to be effective in reducing severity of disease, will reduce virus transmission to a comparable degree. The notion that COVID-19-vaccine-induced population immunity will allow a return to pre-COVID-19 “normalcy” might be based on illusory assumptions."

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31976-0/fulltext


Danke für den Artikel, auch wenn doch sehr ernüchternd
Leider werden wir nicht auf diese Situation vorbereitet.
Ich habe schon oft Gespräche gehabt wo es dann hieß "Hoffentlich haben wir bald die Impfung, dann ist es bald vorbei". Da herrscht schon bei vielen die Ansicht, dass die Impfung da ist, dann schnell mal ganz viele geimpft werden und es ist alles wieder wie vorher.
Hier die Erwartungshaltung kollektiv zu justieren dürfte wichtig sein, sonst wird es da ganz schön knarzen.

Das wird es dann so oder so. Wenn selbst ein Impfstoff nicht wieder ein "normales Leben" auf absehbare Zeit ermöglicht, dann bekommen wir richtige gesellschaftliche und soziale Probleme.

Scheiß Defätismus!

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:47 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

Das wird es dann so oder so. Wenn selbst ein Impfstoff nicht wieder ein "normales Leben" auf absehbare Zeit ermöglicht, dann bekommen wir richtige gesellschaftliche und soziale Probleme.

Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Der aktuelle Zustand wird dann eben die vielbeschworene "neue Normalität". Mindestens für mehrere Jahre. Das ist die Konsequenz, wenn man sich für diesen Weg im Umgang mit der Pandemie entschieden hat. Manche Dinge werden vermutlich ganz verschwinden. Im Bereich Fußball z.B. könnte ich mir vorstellen, dass wir die letzten Spiele mit Stehplätzen bereits gesehen haben.

Aber wie gesagt, den großen gesellschaftlichen Zündstoff sehe ich gar nicht mehr. Die Leute scheinen sich damit abgefunden zu haben. Dennoch bleibt der Impfstoff eine trügerische Hoffnung, selbst wenn er gut funktionieren sollte.

Scheiß Defätismus!

Foreveralone @, Dortmund, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19:18 (vor 12 Tagen) @ Alones

Das wird es dann so oder so. Wenn selbst ein Impfstoff nicht wieder ein "normales Leben" auf absehbare Zeit ermöglicht, dann bekommen wir richtige gesellschaftliche und soziale Probleme.


Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Der aktuelle Zustand wird dann eben die vielbeschworene "neue Normalität". Mindestens für mehrere Jahre. Das ist die Konsequenz, wenn man sich für diesen Weg im Umgang mit der Pandemie entschieden hat. Manche Dinge werden vermutlich ganz verschwinden. Im Bereich Fußball z.B. könnte ich mir vorstellen, dass wir die letzten Spiele mit Stehplätzen bereits gesehen haben.

Aber wie gesagt, den großen gesellschaftlichen Zündstoff sehe ich gar nicht mehr. Die Leute scheinen sich damit abgefunden zu haben. Dennoch bleibt der Impfstoff eine trügerische Hoffnung, selbst wenn er gut funktionieren sollte.

An gewisse Dinge kann man sich gewöhnen (Maskenpflicht), manche laufen zu wider unserer biologischen, natürlichen Ausrichtung und dazu gehört u.a das öffentliche (Nacht)leben aufzusuchen. Sei es in kleiner oder großer Gesellschaft. Früher waren es die Tavernen und auch bei den Naturvölkern gab/gibt es ausgelassene Feste.

Und glaubst du, dass Tinder und Co die Partnersuche für Singles vollständig
ersetzen können?

Und einen Punkt den wir auch nicht wegignorieren können: Die wirtschaftlichen Folgeschäden. Wenn wir meinen das der Kaptilalismus in der jetzigen Form noch aufrecht erhalten werden kann, dann gute Nacht.

Scheiß Defätismus!

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19:39 (vor 12 Tagen) @ Foreveralone

An gewisse Dinge kann man sich gewöhnen (Maskenpflicht), manche laufen zu wider unserer biologischen, natürlichen Ausrichtung und dazu gehört u.a das öffentliche (Nacht)leben aufzusuchen. Sei es in kleiner oder großer Gesellschaft. Früher waren es die Tavernen und auch bei den Naturvölkern gab/gibt es ausgelassene Feste.

Und glaubst du, dass Tinder und Co die Partnersuche für Singles vollständig
ersetzen können?

Nein, glaube ich nicht. Ich kenne viele Leute, die Dating-Apps nutzen oder genuzt haben, und ich kenne niemanden, der dabei die große Liebe gefunden hätte. Wenn man "Glück" hat, ist vllt. mal eine Bettgeschichte dabei, aber das war es auch schon. Einen echten Partner findet man am wahrscheinlichsten in seinem eigenen sozialen Umfeld (Freundeskreis, Studium, Arbeit, etc.), aber nicht über Tinder & Co. Nur liegt das soziale Leben eben in vielerlei Hinsicht brach. Irgendjemanden näher zu kommen, dürfte schwierig werden. Und nein, ein einfacher Kneipenbesuch ersetzt eben keine Clubnacht.

Jetzt kommt allerdings das große Aber. Die Anzahl der Singlehaushalte steigt seit Jahren in Deutschland. Ich glaube sogar europaweit. Auch die Zahl der Leute, die auf Partys gehen, nimmt seit Jahren ab. Die klassischen Dorfdiskos sterben sowieso aus. Aber selbst Partyhochburgen hatten schon vor Corona teilweise zu kämpfen. Ich glaube, hier verschiebt sich einfach etwas. Smartphones, Netflix und YouPorn hinterlassen Spuren. Dementsprechend glaube ich, dass viele junge Menschen gar nicht mal mehr unbedingt einen Partner suchen. Wozu auch?

Tja, und wer im Moment dennoch seinem inneren biologischen Trieb folgt, ist sowieso die asozialste Drecksau überhaupt und schuld daran, dass Oma und Opa bald unter der Erde liegen.

Es wird einem so nach und nach bewusst, was Sache ist

Franke @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:28 (vor 12 Tagen) @ Lattenknaller

Danke für den Artikel, auch wenn doch sehr ernüchternd.
Leider werden wir nicht auf diese Situation vorbereitet.
Ich habe schon oft Gespräche gehabt wo es dann hieß "Hoffentlich haben wir bald die Impfung, dann ist es bald vorbei". Da herrscht schon bei vielen die Ansicht, dass die Impfung da ist, dann schnell mal ganz viele geimpft werden und es ist alles wieder wie vorher.
Hier die Erwartungshaltung kollektiv zu justieren dürfte wichtig sein, sonst wird es da ganz schön knarzen.


Wäre es besser gewesen, wenn es im März geheißen hätte, das haben wir jetzt mindestens zwei Jahre lang am Hacken? Vielleicht besser für diejenigen, die dann ganz fix ihre Firma schließen, bevor da groß Verluste auflaufen. Aber wie ist das dann mit Depressionen und Suiziden?

Es wird einem so nach und nach bewusst, was Sache ist

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:34 (vor 12 Tagen) @ Franke

Danke für den Artikel, auch wenn doch sehr ernüchternd.
Leider werden wir nicht auf diese Situation vorbereitet.
Ich habe schon oft Gespräche gehabt wo es dann hieß "Hoffentlich haben wir bald die Impfung, dann ist es bald vorbei". Da herrscht schon bei vielen die Ansicht, dass die Impfung da ist, dann schnell mal ganz viele geimpft werden und es ist alles wieder wie vorher.
Hier die Erwartungshaltung kollektiv zu justieren dürfte wichtig sein, sonst wird es da ganz schön knarzen.

Wäre es besser gewesen, wenn es im März geheißen hätte, das haben wir jetzt mindestens zwei Jahre lang am Hacken? Vielleicht besser für diejenigen, die dann ganz fix ihre Firma schließen, bevor da groß Verluste auflaufen. Aber wie ist das dann mit Depressionen und Suiziden?

Trump nach 2 Wochen wieder gesund( aus physikalischer Sicht), das Versprechen, dass jeder Amerikaner das Wundermittel erhält und man keine Angst vor dem Virus haben soll.
.....was soll das anderes bewirken, bei Leuten aus der Verschwörungsecke und latenten Maskenverweigerer, Partygänger ?

Ich Ich Ich
Umkehrung des Verursacherprinzips.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Freyr @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:42 (vor 12 Tagen) @ Alones

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Zeug einigermaßen verträglich ist, müssen sich erst einmal genug Leute finden lassen, die dazu bereit sind, sich impfen zu lassen.

Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:48 (vor 12 Tagen) @ Freyr

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Zeug einigermaßen verträglich ist, müssen sich erst einmal genug Leute finden lassen, die dazu bereit sind, sich impfen zu lassen.


Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.

100% d'accord

"Erleichterungen" am Arbeitsplatz und bessere/mehr Verdienstchancen und Aktivitäten wird die treibende Kraft sein.
Die Kosten wird die Privatwirtschaft zusammen mit den Krankenkassen tragen.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:47 (vor 12 Tagen) @ Freyr

Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.

Trotzdem wirst du schätzungsweise 20 bis 40% Leute haben, die sich nicht impfen lassen wollen. Und diese wiederum werden die Infektion weiterhin verbreiten. Auch auf Leute, die sich aus logistischen Gründen noch nicht impfen lassen konnten oder bei denen der Impfstoff möglicherweise nicht vollständig wirkt. Und was dann?

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

libertador @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:30 (vor 12 Tagen) @ Alones

Der Basisreproduktionsfaktor bei Covid-19 ist bedeutend kleiner als bei den Masern. Deswegen sind keine Impfraten über 90% erforderlich, damit das Virus erfolgreich eingedämmt wird. Wenn es nur 20% sind, die sich dauerhaft nicht impfen, dann kann man das vermutlich vernachlässigen. Wenn ein sicherer Impfstoff kommt, sind die harten Impfverweigerer nicht wirklich wichtig im Kampf gegen Covid-19.

Wenn der Reproduktionsfaktor bei 3 liegt, wie das RKI schätzt, dann reichen 70% ohne zusätzliche Maßnahmen um das Virus zurückzudrängen (andere Immunitätsgründe außen vor gelassen). Allerdings unterstützt eine Impfung auch andere Maßnahmen. Man kann eben andere Beschränkungen im Maß der Immunität aufheben und mit milderen Maßnahmen auskommen.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:52 (vor 12 Tagen) @ libertador

Der Basisreproduktionsfaktor bei Covid-19 ist bedeutend kleiner als bei den Masern. Deswegen sind keine Impfraten über 90% erforderlich, damit das Virus erfolgreich eingedämmt wird. Wenn es nur 20% sind, die sich dauerhaft nicht impfen, dann kann man das vermutlich vernachlässigen. Wenn ein sicherer Impfstoff kommt, sind die harten Impfverweigerer nicht wirklich wichtig im Kampf gegen Covid-19.

Wenn der Reproduktionsfaktor bei 3 liegt, wie das RKI schätzt, dann reichen 70% ohne zusätzliche Maßnahmen um das Virus zurückzudrängen (andere Immunitätsgründe außen vor gelassen). Allerdings unterstützt eine Impfung auch andere Maßnahmen. Man kann eben andere Beschränkungen im Maß der Immunität aufheben und mit milderen Maßnahmen auskommen.

Liegt natürlich auch an der Wirksamkeit des jeweiligen Impfstoffs und der Art des Schutzes. Welchen Anteil der Geimpften schützt er, und wovor schützt er? Verhindert er die Ansteckung komplett? Sorgt er teilweise nur für einen milden Verlauf?

Was Restriktionen für Impfgegner angeht, so wird das letzte Wort wohl die Justiz haben. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass z.B. Unternehmen hier durchaus Spielräume besitzen. Jedoch befürchte ich, dass dann gefälschte Impfnachweise der große Renner werden würden.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

libertador @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:16 (vor 12 Tagen) @ Ulrich

Liegt natürlich auch an der Wirksamkeit des jeweiligen Impfstoffs und der Art des Schutzes. Welchen Anteil der Geimpften schützt er, und wovor schützt er? Verhindert er die Ansteckung komplett? Sorgt er teilweise nur für einen milden Verlauf?

Was Restriktionen für Impfgegner angeht, so wird das letzte Wort wohl die Justiz haben. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass z.B. Unternehmen hier durchaus Spielräume besitzen. Jedoch befürchte ich, dass dann gefälschte Impfnachweise der große Renner werden würden.

Bei den Fragen stimme ich zu. Diese werden für jeden Impfstoffkandidaten zu klären sein. Deswegen werden uns Maßnahmen wie Abstand, Hygiene und Masken wohl auch nach erfolgreicher Impfstoffeinführung begleiten können. Daneben wird man das weitere Infektionsgeschehen ja auch weiter beobachten und schauen. Aber es bleiben eine Menge Unsicherheiten.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Ulrich @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 22:15 (vor 12 Tagen) @ libertador

Liegt natürlich auch an der Wirksamkeit des jeweiligen Impfstoffs und der Art des Schutzes. Welchen Anteil der Geimpften schützt er, und wovor schützt er? Verhindert er die Ansteckung komplett? Sorgt er teilweise nur für einen milden Verlauf?

Was Restriktionen für Impfgegner angeht, so wird das letzte Wort wohl die Justiz haben. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass z.B. Unternehmen hier durchaus Spielräume besitzen. Jedoch befürchte ich, dass dann gefälschte Impfnachweise der große Renner werden würden.


Bei den Fragen stimme ich zu. Diese werden für jeden Impfstoffkandidaten zu klären sein. Deswegen werden uns Maßnahmen wie Abstand, Hygiene und Masken wohl auch nach erfolgreicher Impfstoffeinführung begleiten können. Daneben wird man das weitere Infektionsgeschehen ja auch weiter beobachten und schauen. Aber es bleiben eine Menge Unsicherheiten.

Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als abzuwarten. Eventuell werden die Ergebnisse auch besser ausfallen, als jetzt erwartet?

So Impfstoffe wirklich für alle verfügbar wären, wäre es in meinen Augen schon ein riesiger Fortschritt, wenn sie "nur" die Schwere der Erkrankung deutlich reduzieren würden. Für die, die sich aus Prinzip nicht impfen lassen wollen, gibt es im englischen Sprachraum die Aussage "If you don't like the vaccine, try the disease!". Aber leider dürfte es auch in Zukunft Menschen geben, die sich nicht erfolgreich impfen lassen können.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Philipp54 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:56 (vor 12 Tagen) @ Alones

Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.


Trotzdem wirst du schätzungsweise 20 bis 40% Leute haben, die sich nicht impfen lassen wollen. Und diese wiederum werden die Infektion weiterhin verbreiten. Auch auf Leute, die sich aus logistischen Gründen noch nicht impfen lassen konnten oder bei denen der Impfstoff möglicherweise nicht vollständig wirkt. Und was dann?

Prozentual ist das nmM noch nicht abzusehen.
Es wird eine Frage des Anreiz sein, in Verbindung mit dem Gefühl, die Nebenwirkungen sind gering. Es deutet bei einigen Entwicklern darauf hin.

Bei aller Skepsis, die Forschung läuft auf extremer Hochtour mit einer Vernetzung, wie sie es bisher noch nie gab.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

herrNick @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:49 (vor 12 Tagen) @ Alones

Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.


Trotzdem wirst du schätzungsweise 20 bis 40% Leute haben, die sich nicht impfen lassen wollen. Und diese wiederum werden die Infektion weiterhin verbreiten. Auch auf Leute, die sich aus logistischen Gründen noch nicht impfen lassen konnten oder bei denen der Impfstoff möglicherweise nicht vollständig wirkt. Und was dann?

Dann wird sich das Virus trotzdem deutlich langsamer ausbreiten und die Gefahr, dass das medizinische System überlastet ist, wird deutlich sinken.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:53 (vor 12 Tagen) @ herrNick

Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.


Trotzdem wirst du schätzungsweise 20 bis 40% Leute haben, die sich nicht impfen lassen wollen. Und diese wiederum werden die Infektion weiterhin verbreiten. Auch auf Leute, die sich aus logistischen Gründen noch nicht impfen lassen konnten oder bei denen der Impfstoff möglicherweise nicht vollständig wirkt. Und was dann?


Dann wird sich das Virus trotzdem deutlich langsamer ausbreiten und die Gefahr, dass das medizinische System überlastet ist, wird deutlich sinken.

Selbst dann würden wir aber immer noch über mehrere 10.000 Tote sprechen sowie potentiell überlastete Krankenhäuser. Dementsprechend wird es auch weiterhin Einschränkungen geben (müssen).

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Schleicheisen @, Anner Rur ohne "h", Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:09 (vor 12 Tagen) @ Alones

Warum kann man jetzt nicht einfach mal abwarten bis sich die Lage etwas klärt???

Das nervtötende an der Situation ist doch, dass derzeit alle möglichen Leute alles mögliche aber leider auch unmögliche von sich geben und es wirklich schwierig ist, aus dieser Kakophonie die relevante Information zu filtern.

Und wie viele Tote es dann noch gibt oder eben nicht wird man zum Schluss wissen- aus meiner Sicht vollkommen überflüssig mit einer beliebig herbei geredeten Zahl zu diskutieren.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

CB @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:04 (vor 12 Tagen) @ Alones

Selbst dann würden wir aber immer noch über mehrere 10.000 Tote sprechen sowie potentiell überlastete Krankenhäuser. Dementsprechend wird es auch weiterhin Einschränkungen geben (müssen).

Je nachdem wie gut der Impfstoff wirkt und wie viele Menschen sich impfen lassen, wird der R Wert auch ohne Maßnahmen deutlich näher an 1 liegen als im Moment. Der könnte dann z.B. bei 1.2 oder 1.5 oder so liegen oder sogar unter 1. Das kann heute keiner sagen. Und dann reichen wenige Maßnahmen aus um den R Wert auf unter 1 zu drücken. Es kann dann sein, dass Masken ausreichen, oder es gibt Beschränkungen erst, wenn die Fallzahlen in einem Landkreis zu hoch werden.

Wichtig ist zudem wer sich impft. Wer mit älteren Menschen zusammen arbeitet oder viel Kontakt, wird eine hohe Bereitschaft haben sich impfen zu lassen.

Eventuell werden parallel zur Impfung auch Schnelltests auf den Markt kommen. Damit würde die Pandemiegeschwindigkeit weiter gebremst werden.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

herrNick @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:01 (vor 12 Tagen) @ Alones

Neben Pflegekräften bei denen schon eine "Impfpflicht" anklang, werden auch bestimmt andere Arbeitgeber (Schlachthöfe) sehr großes Interesse daran haben die Belegschaft zu impfen, statt die Produktion jeden Monat zu pausieren. Man wird die Menschen nicht durch Gesetze dazu zwingen, aber durch Umstände (ebenso wie das Wohnen in den eigenen Unterkünften, die eigenen Arbeitsbedingungen und Entlohnungen etc.)

Könnte mir das auch für andere Bereiche vorstellen, wenn auch sowas wie eine Impfbescheinigung für den Stadionbesuch schwieriger sein dürfte.


Trotzdem wirst du schätzungsweise 20 bis 40% Leute haben, die sich nicht impfen lassen wollen. Und diese wiederum werden die Infektion weiterhin verbreiten. Auch auf Leute, die sich aus logistischen Gründen noch nicht impfen lassen konnten oder bei denen der Impfstoff möglicherweise nicht vollständig wirkt. Und was dann?


Dann wird sich das Virus trotzdem deutlich langsamer ausbreiten und die Gefahr, dass das medizinische System überlastet ist, wird deutlich sinken.


Selbst dann würden wir aber immer noch über mehrere 10.000 Tote sprechen sowie potentiell überlastete Krankenhäuser. Dementsprechend wird es auch weiterhin Einschränkungen geben (müssen).

Mehrere 10.000 Tote weltweit oder in Deutschland oder wie kommst Du auf die Zahl? Und wie hast Du die Auswirkung auf die Verbreitung veranschlagt? Und lassen sie nicht ggf. die Leute aus Risikogruppen eher impfen (wenn medizinisch nichts dagegen spricht)? Sind also die potentiell von Tod gefährdeten dann nicht i.d.R. geimpft?

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:08 (vor 12 Tagen) @ herrNick

Mehrere 10.000 Tote weltweit oder in Deutschland oder wie kommst Du auf die Zahl? Und wie hast Du die Auswirkung auf die Verbreitung veranschlagt? Und lassen sie nicht ggf. die Leute aus Risikogruppen eher impfen (wenn medizinisch nichts dagegen spricht)? Sind also die potentiell von Tod gefährdeten dann nicht i.d.R. geimpft?

In Deutschland selbstverständlich. Es wird doch die ganze Zeit behauptet, dass es mehrere 100.000 Tote geben wird, wenn nicht gehandelt wird. Hinzu kommen die Langzeitschäden, die auch jüngere Menschen betreffen sollen. Wenn bei einer heftigen Grippenwelle schon ca. 25.000 Menschen sterben können, müssten das auch bei Corona mit Impfstoff und Schutz der Risikogruppen weiterhin gewaltige Todeszahlen sein, wenn der Rest einfach so wieder zur Normalität übergeht. Generell wird die Politik formulieren müssen, wie viele Tote und Langzeitschäden hinnehmbar sind.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:29 (vor 12 Tagen) @ Alones


In Deutschland selbstverständlich. Es wird doch die ganze Zeit behauptet, dass es mehrere 100.000 Tote geben wird, wenn nicht gehandelt wird.

Aber doch nicht, wenn man eine hohe Impfquote hat. Natürlich werden sich auch weiterhin welche mit Covid19 infizieren und unter diesen wird es auch schwere Verläufe geben. Aber wenn überhaupt ist das dann in der Größenordnung anderer Infektionen.

Wenn bei einer heftigen Grippenwelle schon ca. 25.000 Menschen sterben können, müssten das auch bei Corona mit Impfstoff und Schutz der Risikogruppen weiterhin gewaltige Todeszahlen sein, wenn der Rest einfach so wieder zur Normalität übergeht. Generell wird die Politik formulieren müssen, wie viele Tote und Langzeitschäden hinnehmbar sind.

Die 25000 stammen aus einer Saison, in der blöderweise der sich dann durchgesetzte Influenzastamm nicht von der Standardimpfung abgedeckt war.

Um die Pandemie zu durchbrechen dürfte es bei einem gut funktionierenden Impfstoff reichen, wenn man eine Impfquote von 60 bis 70% erreichen.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:38 (vor 12 Tagen) @ simie

Die 25000 stammen aus einer Saison, in der blöderweise der sich dann durchgesetzte Influenzastamm nicht von der Standardimpfung abgedeckt war.

Um die Pandemie zu durchbrechen dürfte es bei einem gut funktionierenden Impfstoff reichen, wenn man eine Impfquote von 60 bis 70% erreichen.

Das ist doch der springende Punkt. Impfe erst einmal 60 bis 70% der Bevölkerung. Hier wird so getan, als ob das Kinderspiel ist. Das wird dauern. Und in der Zwischenzeit ist nicht absehbar, ob und wie das Coronavirus mutiert. Der Grad der Wirksamkeit wird sich erst einmal in der Praxis zeigen müssen. Das könnte alles noch über Jahre so weitergehen. Wenn man nicht enttäuscht werden will, sollte man hinter 2021 besser einen Strich machen.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:10 (vor 12 Tagen) @ Alones


Das ist doch der springende Punkt. Impfe erst einmal 60 bis 70% der Bevölkerung. Hier wird so getan, als ob das Kinderspiel ist. Das wird dauern. Und in der Zwischenzeit ist nicht absehbar, ob und wie das Coronavirus mutiert. Der Grad der Wirksamkeit wird sich erst einmal in der Praxis zeigen müssen. Das könnte alles noch über Jahre so weitergehen. Wenn man nicht enttäuscht werden will, sollte man hinter 2021 besser einen Strich machen.

Das es ein Kinderspiel sein wird, hat keiner gesagt.
Dennoch wird man beispielsweise auch nicht warten müssen, bis man die Impfquote komplett erreicht hat, um gewisse Maßnahmen zurückzunehmen. Schon sobald man einen großen Anteil der Risikogruppen geimpft hat, ist dann ein erster wichtiger Schritt geschafft.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:18 (vor 12 Tagen) @ simie

Das es ein Kinderspiel sein wird, hat keiner gesagt.
Dennoch wird man beispielsweise auch nicht warten müssen, bis man die Impfquote komplett erreicht hat, um gewisse Maßnahmen zurückzunehmen. Schon sobald man einen großen Anteil der Risikogruppen geimpft hat, ist dann ein erster wichtiger Schritt geschafft.

Maßnahmen zurücknehmen? Du bist ja optimistisch. Jetzt geht es erst einmal wieder in die komplett andere Richtung. Und daran wird sich wohl auch nichts mehr bis zum Frühjahr ändern, selbst wenn jetzt sofort ein Impfstoff zugelassen werden sollte.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:35 (vor 12 Tagen) @ Alones

Ich habe da eine ganz klare Bedingung reingeschrieben. Und natürlich kann man etliche Einschränkungen lockern, wenn die Risikogruppe größtenteils geimpft sein sollte.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

CB @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:24 (vor 12 Tagen) @ Alones

Das es ein Kinderspiel sein wird, hat keiner gesagt.
Dennoch wird man beispielsweise auch nicht warten müssen, bis man die Impfquote komplett erreicht hat, um gewisse Maßnahmen zurückzunehmen. Schon sobald man einen großen Anteil der Risikogruppen geimpft hat, ist dann ein erster wichtiger Schritt geschafft.


Maßnahmen zurücknehmen? Du bist ja optimistisch.

Maßnahmen wurden auch im Sommer zurück genommen, weil es das Infektionsgeschehen zugelassen hat.

Jetzt geht es erst einmal wieder in die komplett andere Richtung. Und daran wird sich wohl auch nichts mehr bis zum Frühjahr ändern, selbst wenn jetzt sofort ein Impfstoff zugelassen werden sollte.

Natürlich würde es sich ändern. Jeder wäre froh, wenn es die Einschränkungen nicht gebe. Wenn die nicht mehr nötig sind, dann werden die zurückgenommen.

Impfung wird Vorraussetzung in bestimmten Lebensbereichen

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:35 (vor 12 Tagen) @ CB

Natürlich würde es sich ändern. Jeder wäre froh, wenn es die Einschränkungen nicht gebe. Wenn die nicht mehr nötig sind, dann werden die zurückgenommen.

Das würde ich mal in Frage stellen. Ein nicht geringer Anteil von Leuten hatte schon immer zumindest leicht hypochondrische Tendenzen, die sich jetzt noch verstärkt haben dürften. Das wird alles Spuren hinterlassen und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich viele Leute mit den Maßnahmen sogar eigentlich ganz wohl fühlen. Speziell für viele ältere Semester dürfte das sogar ganz angenehm sein, z.B. durch weniger Partylärm.

Falsche Hoffnung

Weeman @, Hinterm Knauber, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:36 (vor 12 Tagen) @ Alones

Denn es wäre schon sehr absurd, wenn plötzlich wieder alles gut sein soll, nur weil ein Impfstoff auf dem Markt ist, aber sich die Leute weiterhin mit einer potentiell tödlichen Krankheit infizieren.

Was wäre daran absurd wenn man mit einem Impfstoff verhindern könnte, dass die Krankheit überlastende Ausmaße annimmt?

Falsche Hoffnung

CB @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:34 (vor 12 Tagen) @ Alones

Das alles wird nicht mit einem Impfstoff schlagartig vorbei sein. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass das Zeug einigermaßen verträglich ist, müssen sich erst einmal genug Leute finden lassen, die dazu bereit sind, sich impfen zu lassen. Alleine hier kann man schon Zweifel bekommen, bei einem Impfstoff der im Eilverfahren durchgepeitscht wird.

Du kannst dir sicher sein, dass in Deutschland und Europa die Genehmigungsverfahren genauso gewissenhaft durchgeführt werden wie vor der Pandemie. Die Hersteller müssen den Nachweis bringen, dass der Impfstoff wirkt und sicher ist.

Man sollte dabei gar nicht so sehr über China, Russland und die USA schimpfen. In der EU wird ebenfalls mit fragwürdigen Notfallzulassungen hantiert.

Es gibt bisher in Deutschland keine fragwürdigen Notfallzulassungen. Für Impfstoffe wird es diese auch nicht geben. Impfstoffe sind sicher in Deutschland.

Aber dann muss der Impfstoff auch noch unter das Volk gebracht werden. Auch das wird nicht so einfach sein, ist aber möglicherweise noch zu managen (durch mobile Impfstationen beispielsweise). Dann wiederum stellt sich noch die Frage nach der Wirksamkeit sowie die Dauer der Wirksamkeit. Selbst wenn wir von den positivsten Szenarien ausgehen, reden wir auch mit einem Impfstoff noch von jahrelangen Einschränkungen.

Nein, wenn es einen hochwirksamen Impfstoff gibt, dann braucht es fast keine Einschränkungen mehr. Wenn der sicher ist, dann wird die Bereitschaft in der Bevölkerung groß sein sich impfen zu lassen.

Zumindest, wenn sich die Politik nicht komplett lächerlich machen will. Denn es wäre schon sehr absurd, wenn plötzlich wieder alles gut sein soll, nur weil ein Impfstoff auf dem Markt ist, aber sich die Leute weiterhin mit einer potentiell tödlichen Krankheit infizieren.

Es wird darauf ankommen wie gut der Impfstoff ist und wie viele Menschen sich impfen lassen. Und klar, selbst wenn 50 Prozent der Bevölkerung sich nicht mehr infizieren könnten, sind wahrscheinlich noch ein paar Maßnahmen nötig. Aber dann reden wir eher davon, dass weiterhin Masken getragen werden und sich Infizierte in Quarantäne begeben müssen.

Falsche Hoffnung

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:42 (vor 12 Tagen) @ CB

Ja, in Europa ist alles gut. Nur die anderen sind unverantwortliche Spinner. So kann man es sich auch in seiner eigenen, kleinen Bubble gemütlich machen. Hast du dir schon mal angeschaut, welche langen Testphasen normalerweise vorgesehen sind? Selbst mit Shortcuts müssten die normalen Verfahren alle noch mindestens mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre laufen.

Aber im Grunde ist mir das auch egal. Lasst euch das Zeug spritzen und zieht gleichzeitig über Trump her, weil er sich mit experimentellen Medikamenten hat behandeln lassen. Sobald der Impfstoff da ist, herrscht endlich wieder Normalität. Ich freu mich. Nur noch ein paar Wochen durchhalten. Dann ist es endlich ausgestanden.

Falsche Hoffnung

simie, Krefeld, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:35 (vor 12 Tagen) @ Alones

Ja, in Europa ist alles gut. Nur die anderen sind unverantwortliche Spinner. So kann man es sich auch in seiner eigenen, kleinen Bubble gemütlich machen. Hast du dir schon mal angeschaut, welche langen Testphasen normalerweise vorgesehen sind?

Die Testphasen sind häufig aber auch einfach so lang, da im Normalfall die Studien in kleineren Maßstab ablaufen und dann auch ganz einfach, da es länger dauert um die Daten zu erhalten. Es dauert im Normalfall einfach, um genügend Ansteckungen in der Placebogruppe bzw. dann Nichtansteckungen in der Gruppe mit aktiven Impfstoff zu haben.
Das Problem hat man derzeit eher nicht. Auch da man die Studien ja auch vor allem in Ländern mit einem noch deutlicheren Infektionsgeschehen als hierzulande durchführt.

Falsche Hoffnung

Alones, Budapest, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:46 (vor 12 Tagen) @ simie

Ja, in Europa ist alles gut. Nur die anderen sind unverantwortliche Spinner. So kann man es sich auch in seiner eigenen, kleinen Bubble gemütlich machen. Hast du dir schon mal angeschaut, welche langen Testphasen normalerweise vorgesehen sind?


Die Testphasen sind häufig aber auch einfach so lang, da im Normalfall die Studien in kleineren Maßstab ablaufen und dann auch ganz einfach, da es länger dauert um die Daten zu erhalten. Es dauert im Normalfall einfach, um genügend Ansteckungen in der Placebogruppe bzw. dann Nichtansteckungen in der Gruppe mit aktiven Impfstoff zu haben.
Das Problem hat man derzeit eher nicht. Auch da man die Studien ja auch vor allem in Ländern mit einem noch deutlicheren Infektionsgeschehen als hierzulande durchführt.

Das ist mir bewusst. Doch auch für Coronastudien sind normalerweise deutlich längere Testphasen vorgesehen. Wie soll man sonst auch herausfinden, ob es nicht mittel- bis langfristige Nebenwirkungen gibt? Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass jemand z.B. nach einem Jahr noch irgendwelche heftige Nebenwirkungen entwickelt, aber auszuschließen ist es auch nicht. Zumal sowas auch unentdeckt bleiben kann. Von mir aus kann man mich als Spinner oder Impfgegner bezeichnen, aber weniger als ein Jahr Entwicklungs- sowie Testlaufzeit ist einfach verdammt wenig. Ich kenne selbst Medizinstudenten, die bei sowas ein mulmiges Gefühl bekommen. Nach 2-3 Jahren wäre das etwas anderes.

Falsche Hoffnung

thospe @, Merzig, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:09 (vor 12 Tagen) @ Alones

Ja, in Europa ist alles gut. Nur die anderen sind unverantwortliche Spinner. So kann man es sich auch in seiner eigenen, kleinen Bubble gemütlich machen. Hast du dir schon mal angeschaut, welche langen Testphasen normalerweise vorgesehen sind?


Die Testphasen sind häufig aber auch einfach so lang, da im Normalfall die Studien in kleineren Maßstab ablaufen und dann auch ganz einfach, da es länger dauert um die Daten zu erhalten. Es dauert im Normalfall einfach, um genügend Ansteckungen in der Placebogruppe bzw. dann Nichtansteckungen in der Gruppe mit aktiven Impfstoff zu haben.
Das Problem hat man derzeit eher nicht. Auch da man die Studien ja auch vor allem in Ländern mit einem noch deutlicheren Infektionsgeschehen als hierzulande durchführt.


Das ist mir bewusst. Doch auch für Coronastudien sind normalerweise deutlich längere Testphasen vorgesehen. Wie soll man sonst auch herausfinden, ob es nicht mittel- bis langfristige Nebenwirkungen gibt? Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass jemand z.B. nach einem Jahr noch irgendwelche heftige Nebenwirkungen entwickelt, aber auszuschließen ist es auch nicht. Zumal sowas auch unentdeckt bleiben kann. Von mir aus kann man mich als Spinner oder Impfgegner bezeichnen, aber weniger als ein Jahr Entwicklungs- sowie Testlaufzeit ist einfach verdammt wenig. Ich kenne selbst Medizinstudenten, die bei sowas ein mulmiges Gefühl bekommen. Nach 2-3 Jahren wäre das etwas anderes.

Bin da voll bei dir. Ich werde diese Impfung genauso wenig wie die Grippeimpfung machen. Die Influenza hatte ich trotzdem in 40 Jahren noch nie oder nicht heftig. Ich versuche nach Möglichkeit gesund und ausgewogen zu leben, bisher bin ich damit gut gefahren. Und die ganze Coronahisterie findet mittlerweile ohne mich statt. Ich arbeite täglich mit hunderten Menschen und erfreue mich bester Gesundheit. Zugegeben ich arbeite im Freien, da habe ich null Angst. Menschenansammlungen sind eh nicht so mein Ding. Gut meine Partnerin ist Lehrerin, wenn ich aber sehe, dass sie trotz Fieber und Husten nicht getestet wurde kann ich eh nur noch über den Klamauk lachen. Oder mein Bruder, der gesagt bekam (von seinem Chef) bis ein positives Ergebnis vorliegt kann er trotz Erkrankung arbeiten kommen. Und wenn ich dann dann doch krank werden sollte, dann ist es eben so.

Falsche Hoffnung

CB @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:52 (vor 12 Tagen) @ Alones

Ja, in Europa ist alles gut. Nur die anderen sind unverantwortliche Spinner. So kann man es sich auch in seiner eigenen, kleinen Bubble gemütlich machen.

Ich habe gar nichts zu den Zulassungen außerhalb von Europa geschrieben. Ich kann nur das Zulassungsverfahren in Deutschland und Europa beurteilen, und das funktioniert gut. Das Verfahren ist stark reguliert, es wird kein unsicherer Impfstoff zugelassen werden. Impfen wird auch weiterhin sicher sein.

Hast du dir schon mal angeschaut, welche langen Testphasen normalerweise vorgesehen sind? Selbst mit Shortcuts müssten die normalen Verfahren alle noch mindestens mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre laufen.

Die Verfahren laufen doch auch alle noch, oder habe ich was verpasst?

Falsche Hoffnung

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:44 (vor 12 Tagen) @ Alones

Ja, in Europa ist alles gut. Nur die anderen sind unverantwortliche Spinner. So kann man es sich auch in seiner eigenen, kleinen Bubble gemütlich machen. Hast du dir schon mal angeschaut, welche langen Testphasen normalerweise vorgesehen sind? Selbst mit Shortcuts müssten die normalen Verfahren alle noch mindestens mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre laufen.

Aber im Grunde ist mir das auch egal. Lasst euch das Zeug spritzen und zieht gleichzeitig über Trump her, weil er sich mit experimentellen Medikamenten hat behandeln lassen. Sobald der Impfstoff da ist, herrscht endlich wieder Normalität. Ich freu mich. Nur noch ein paar Wochen durchhalten. Dann ist es endlich ausgestanden.

Michi Wendler, bist du es?

Der Impfstoff naht

herrNick @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:23 (vor 12 Tagen) @ HollyB

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech berichtet, dass der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten".

Biontech plant konkret 100 Millionen Impfdosen noch in diesem Jahr, 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021. In den nächsten Jahren soll die Produktion auf 750 Millionen Impfdosen pro Jahr gesteigert werden.


Der Impfstoff naht

Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. So einen Impfstoff würde ich hart feiern. So ein bisschen mehr Normalität wäre schon Balsam auf die allgemeine Volksseele. Auch wenn ich es gut fände, wenn die Maske in der U-Bahn bleiben würde. Ich nehme an viele Erkältungen der letzten Jahre werde ich mir dort geholt haben.

Der Impfstoff naht

frei13 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:35 (vor 12 Tagen) @ HollyB

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech berichtet, dass der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten".

Biontech plant konkret 100 Millionen Impfdosen noch in diesem Jahr, 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021. In den nächsten Jahren soll die Produktion auf 750 Millionen Impfdosen pro Jahr gesteigert werden.


Der Impfstoff naht

Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das auch die Firma, die die ersten Impfdosen an die USA verkauft hat. Als deutsche Firma, die vermutlich jahrelang von deutschen Forschungsgeldern gelebt hat. Naja schnelles Geld reguliert halt immer den Markt.
Und die Dietmar Hopp Gutmenschansage im März, als alles noch gegen Hopp war, ich bin sicher, spätestens im Herbst haben wir den Impfstoff, hat sich dann auch in Luft aufgelöst.

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob ich mir so ein schnell entwickeltes Zeug spritzen lassen soll. Aber eigentlich stellt sich die Frage nicht, da ich ja erst im Herbst nächsten Jahres dran wäre :)

Der Impfstoff naht

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:39 (vor 12 Tagen) @ frei13

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech berichtet, dass der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten".

Biontech plant konkret 100 Millionen Impfdosen noch in diesem Jahr, 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021. In den nächsten Jahren soll die Produktion auf 750 Millionen Impfdosen pro Jahr gesteigert werden.


Der Impfstoff naht


Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das auch die Firma, die die ersten Impfdosen an die USA verkauft hat. Als deutsche Firma, die vermutlich jahrelang von deutschen Forschungsgeldern gelebt hat. Naja schnelles Geld reguliert halt immer den Markt.
Und die Dietmar Hopp Gutmenschansage im März, als alles noch gegen Hopp war, ich bin sicher, spätestens im Herbst haben wir den Impfstoff, hat sich dann auch in Luft aufgelöst.

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob ich mir so ein schnell entwickeltes Zeug spritzen lassen soll. Aber eigentlich stellt sich die Frage nicht, da ich ja erst im Herbst nächsten Jahres dran wäre :)

Wieso wärst du erst im Herbst nächsten Jahres dran?

Der Impfstoff naht

frei13 @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:48 (vor 12 Tagen) @ Jones

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech berichtet, dass der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten".

Biontech plant konkret 100 Millionen Impfdosen noch in diesem Jahr, 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021. In den nächsten Jahren soll die Produktion auf 750 Millionen Impfdosen pro Jahr gesteigert werden.


Der Impfstoff naht


Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das auch die Firma, die die ersten Impfdosen an die USA verkauft hat. Als deutsche Firma, die vermutlich jahrelang von deutschen Forschungsgeldern gelebt hat. Naja schnelles Geld reguliert halt immer den Markt.
Und die Dietmar Hopp Gutmenschansage im März, als alles noch gegen Hopp war, ich bin sicher, spätestens im Herbst haben wir den Impfstoff, hat sich dann auch in Luft aufgelöst.

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob ich mir so ein schnell entwickeltes Zeug spritzen lassen soll. Aber eigentlich stellt sich die Frage nicht, da ich ja erst im Herbst nächsten Jahres dran wäre :)


Wieso wärst du erst im Herbst nächsten Jahres dran?

mittelalt, keine Vorerkrankungen, keine Risikogruppe. Denke ja, dass zuerst Pflegepersonal und die Risikogruppen den/einen Impfstoff erhalten werden.

Der Impfstoff naht

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:55 (vor 12 Tagen) @ frei13

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech berichtet, dass der neu entwickelte Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man einerseits mit der Massenproduktion begonnen und andererseits den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe. Man sei kurz davor, "dieser Pandemie ein Ende zu bereiten".

Biontech plant konkret 100 Millionen Impfdosen noch in diesem Jahr, 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021. In den nächsten Jahren soll die Produktion auf 750 Millionen Impfdosen pro Jahr gesteigert werden.


Der Impfstoff naht


Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das auch die Firma, die die ersten Impfdosen an die USA verkauft hat. Als deutsche Firma, die vermutlich jahrelang von deutschen Forschungsgeldern gelebt hat. Naja schnelles Geld reguliert halt immer den Markt.
Und die Dietmar Hopp Gutmenschansage im März, als alles noch gegen Hopp war, ich bin sicher, spätestens im Herbst haben wir den Impfstoff, hat sich dann auch in Luft aufgelöst.

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob ich mir so ein schnell entwickeltes Zeug spritzen lassen soll. Aber eigentlich stellt sich die Frage nicht, da ich ja erst im Herbst nächsten Jahres dran wäre :)


Wieso wärst du erst im Herbst nächsten Jahres dran?


mittelalt, keine Vorerkrankungen, keine Risikogruppe. Denke ja, dass zuerst Pflegepersonal und die Risikogruppen den/einen Impfstoff erhalten werden.

Macht Sinn, ja.
Und wir können in Ruhe abwarten was mit den Impfenden passiert ;-)

Der Impfstoff naht

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:01 (vor 12 Tagen) @ Jones

Den Impfenden wird nix passieren. Du meinst wohl eher den Geimpften.

Und auch denen wird nix passieren. Vorgaben für die Zulassung werden eingehalten.

Der Impfstoff naht

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:08 (vor 12 Tagen) @ Taifun

Den Impfenden wird nix passieren. Du meinst wohl eher den Geimpften.

Right!

Der Impfstoff naht

Djerun @, Essen, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:00 (vor 12 Tagen) @ Jones

mittelalt, keine Vorerkrankungen, keine Risikogruppe. Denke ja, dass zuerst Pflegepersonal und die Risikogruppen den/einen Impfstoff erhalten werden.


Macht Sinn, ja.
Und wir können in Ruhe abwarten was mit den Impfenden passiert ;-)

Yep. Wenn es bei denen keine Nebenwirkungen gibt, kann man sich ziemlich sicher die Nadel geben lassen...;-)

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:12 (vor 12 Tagen) @ Voomy

Bei uns sind es deutlich unter 1000 Corona-Patienten in Krankenhäusern. Harte Maßnahmen würde ich aktuell nicht verstehen.

Mein Kunde hat allerdings wieder stärker drum gebeten aus dem Homeoffice zu arbeiten. In letzter Zeit durften die Hälfte der Leute nach Anmeldung anwesend sein, haben wohl tatsächlich recht viele genutzt.

Mein Arbeitgeber hat ein "Finger-Food-Mittagessen" für diesen Freitag angekündigt. Für mich fällt sowas aus der Zeit.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:24 (vor 12 Tagen) @ Taifun

Bei uns sind es deutlich unter 1000 Corona-Patienten in Krankenhäusern. Harte Maßnahmen würde ich aktuell nicht verstehen.

Wenn die Maßnahmen erst kommen, wenn die Betten knapp sind, hast du schon verloren.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11:33 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Bei derzeit 9000 freien Intensivbetten in Krankenhäusern ist noch extrem viel Luft.

Schüler müssen in den Schulen bleiben und auch Restaurants müssen offen bleiben. Ansonsten werden die Schüler ein Schuljahr komplett wiederholen müssen. Da ist heute schon Rückstand, der im Lehrplan und von Lehrern nicht berücksichtigt wird. Und viele Restaurants werden aus der Fast-Pleite eine Pleite machen. Von den vielen Solo-Selbständigen in schwach bezahlten Berufen gar nicht zu reden.

Da is es keine Alternative heute bereits massive Maßnahmen zu beschliessen.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Jones @, Lippstadt, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:41 (vor 12 Tagen) @ Taifun

Und die "Pleitewelle" wird erst noch kommen.
Ich bin mir ziemlich sicher das spätestens zum 1.1.2021 so mancher Selbstständiger seinen Betrieb schließen wird bzw schließen müssen.
Da wird noch etwas auf uns zukommen, dessen Ausmaß noch gar nicht absehbar ist.
Klar ist aber auch das Menschenleben immer Vorrang haben müssen.
Da einen Spagat hinzubekommen ist unheimlich schwer und ich möchte nicht in der Haut der Entscheidungsträger stecken.
Ein erneuter Lockdown wäre aber tatsächlich unkalkulierbar.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 14:16 (vor 12 Tagen) @ Jones

Da werden einige pleite gehen. Die "Insolvenzaussetzung" kann übelst nach hinten losgehen.

Menschenleben haben immer Vorrang? Warum fahren wir dann noch Auto? Warum haben LKW nicht schon seit Ewigkeiten einen Rechts-Abbiegeassistent?

Wenn Menschenleben immer Vorrang haben, dann müsste man einen harten Lockdown machen.

Ich würde es anders formulieren:

Defacto können wir einige Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 nicht verhindern, weil das Virus vorhanden ist. Die Abwägung wieviele Covid-19-Tote pro Tag akzeptabel ist ist eine ethisch hochkomplexe, welche von der Politik getroffen wird. Das Stichwort ist Verhältnismäßigkeit. Und darauf hat auch das BVerfG immer wieder bezug genommen, wenn Klagen gegen Maßnahmen eingegeben wurden.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 12:18 (vor 12 Tagen) @ Taifun

Bei derzeit 9000 freien Intensivbetten in Krankenhäusern ist noch extrem viel Luft.

Italien, Spanien und Großbritannien haben uns im Februar und März gezeigt, dass "extrem viel Luft" eine Frage von einer bis zwei Wochen sein kann. Diese 9000 Intensivbetten können in zwei Wochen komplett voll sein. Das ist doch der Wesenskern einer Pandemie. Es ist ein Ereignis, das in kurzer Zeit eine exorbitante Masse betrifft.

Unsere Bettenkapazität ist ausgelegt auf eine normale gesundheitliche Situation plus einer mehr oder weniger kleinen Reserve für eine singuläre Katastrophe. Eine Pandemie ist jedoch keine singuläre Katastrophe wie eine Massenkarambolage auf der Autobahn oder ein Flugzeugabsturz bei einer Flugshow. Eine Pandemie betrifft die Gesamtbevölkerung.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 13:23 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Kiste Bier, das in zwei Wochen hier keine 9000 Betten voll sind. Das ist Panikmache.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:42 (vor 12 Tagen) @ Taifun

Kiste Bier, das in zwei Wochen hier keine 9000 Betten voll sind. Das ist Panikmache.

Werden sie auch nicht. Das liegt aber eben auch daran, weil ein Bewusstsein in der Bevölkerung existiert und es "Sinnlos-Maßnahmen" gibt. Blas alle Maßnahmen ab, erklär Corona für beendet und bring Drosten und Co. dazu, dass sie aufhören den Menschen Wissen zu vermitteln und du kriegst die 9000 Betten voll.

5000 Neuinfektionen geknackt, Heute Bund-Länder-Treffen zu Maßnahmen

Taifun @, Wolnzach, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15:43 (vor 12 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das habe ich auch nie behauptet machen zu wollen.

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