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+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h (Corona)

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 09:29 (vor 17 Tagen)

Und somit die höchste Zahl seit dem 15.05. (damals +913)...

+341 davon in NRW...

Passt zum vom RKI veröffentlichten Reproduktionsfaktor der letzten Tage und zu meinem subjektiven Empfinden, dass "dat Ganze mit die Hygiene und Desinfektion" hier im Ruhrpott mittlerweile nicht mehr ganz so ernst genommen wird. ;-)

Bin gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen und Wochen entwickelt.

Von der Tendenz her geht es leider wieder nach oben. Und Nordrhein-Westfalen ist mittlerweile am stärksten betroffen. Noch sieht es nicht so aus, als würde man die Kontrolle verlieren, aber die Zahlen sind potentiell durchaus beunruhigend. Anscheinend gibt es aktuell zumindest bei uns im Land keine "Hotspots", und gerade das ist ein Problem.

Die Frage ist, was passiert nach den Ferien in den Betrieben, in der Schule, an den Universitäten, etc.?

Russland will ab August medizinisches Personal gegen Sars-CoV-2 impfen

Ulrich @, Donnerstag, 30. Juli 2020, 08:52 (vor 14 Tagen) @ Ulrich

Russland behauptet, im August den ersten Impfstoff zu haben

Es handelt sich um einen Vektor-Impfstoff. Aber anders als andere Staaten lässt man die Phase III der Tests quasi aus bzw. verwendet das medizinische Personal als Testgruppe.

Verantwortungsvoll klingt das jedenfalls nicht.

Mehr Positive nicht nur wegen vermehrter Tests

AgentScully, Ort, Mittwoch, 29. Juli 2020, 17:56 (vor 15 Tagen) @ Ulrich

Diese Vermutung wurde ja zuletzt des Öfteren geäußert. Die Testzahlen für die vergangene Woche sind jetzt da.

[image]
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-07...

Also kann man das getrost ins Reich der Fantasie / des Wunschdenkens verweisen. Nicht nur ist die Positivrate gestiegen, sondern die Anzahl der Tests insgesamt ist um 4,9 Prozent gestiegen, die Anzahl der positiven Tests dagegen um 25,4 Prozent.

Mehr Positive nicht nur wegen vermehrter Tests

Ulrich @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 18:12 (vor 15 Tagen) @ AgentScully

Also kann man das getrost ins Reich der Fantasie / des Wunschdenkens verweisen. Nicht nur ist die Positivrate gestiegen, sondern die Anzahl der Tests insgesamt ist um 4,9 Prozent gestiegen, die Anzahl der positiven Tests dagegen um 25,4 Prozent.

Bliebe theoretisch noch die Möglichkeit, dass es sich um zufälliges Ereignis handelt. Aber das scheint mir nicht wahrscheinlich. Zudem passt das ganze auch international ins Bild.

Israel: 2000 tägliche Infektionen

Frankonius @, Frankfurt, Mittwoch, 29. Juli 2020, 12:28 (vor 15 Tagen) @ Ulrich

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigste...

In einem Land mit 1/9 der Einwohnerzahl von Deutschland aber mit hohen Standards bei der Medizin schon erstaunlich.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/israel-supermacht-der-medizin-156...

Vor 10 Jahren war ich dort mal dort und spekuliere:
Vermutung: gerade in Tel Aviv wird das Party-Leben bei Sommerwetter sehr genossen und mit Social-Distancing ist da nicht viel.
Auf der anderen Seite vielleicht das enge Zusammenleben der "Religiösen".
Außerdem müssen fast alle Jungen Leute zur Armee, wo man auch eng aufeinander hockt.

Israel: 2000 tägliche Infektionen

Will Kane @, Saarbrücken, Mittwoch, 29. Juli 2020, 12:50 (vor 15 Tagen) @ Frankonius

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigste...

In einem Land mit 1/9 der Einwohnerzahl von Deutschland aber mit hohen Standards bei der Medizin schon erstaunlich.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/israel-supermacht-der-medizin-156...

Vor 10 Jahren war ich dort mal dort und spekuliere:
Vermutung: gerade in Tel Aviv wird das Party-Leben bei Sommerwetter sehr genossen und mit Social-Distancing ist da nicht viel.
Auf der anderen Seite vielleicht das enge Zusammenleben der "Religiösen".
Außerdem müssen fast alle Jungen Leute zur Armee, wo man auch eng aufeinander hockt.

Israel hatte sehr weitreichende Maßnahmen getroffen und diese auch sehr strikt und konsequent durchgezogen. Dadurch hatte man die Zahlen auch recht gut in den Griff bekommen. Was dann zu einer im Land kontrovers gesehenes Lockerungspolitik geführt hat.

Mein letzter, allerdings nicht sehr aktueller Informationsstand ist, dass insbesondere die Öffnung der Schulen (die schnell und auf breiter Front erfolgte) als eine Hauptursache des starken erneuten Anstiegs der Neuinfektionen gesehen wird.

Israel: 2000 tägliche Infektionen

Ulrich @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 18:19 (vor 15 Tagen) @ Will Kane

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigste...

In einem Land mit 1/9 der Einwohnerzahl von Deutschland aber mit hohen Standards bei der Medizin schon erstaunlich.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/israel-supermacht-der-medizin-156...

Vor 10 Jahren war ich dort mal dort und spekuliere:
Vermutung: gerade in Tel Aviv wird das Party-Leben bei Sommerwetter sehr genossen und mit Social-Distancing ist da nicht viel.
Auf der anderen Seite vielleicht das enge Zusammenleben der "Religiösen".
Außerdem müssen fast alle Jungen Leute zur Armee, wo man auch eng aufeinander hockt.


Israel hatte sehr weitreichende Maßnahmen getroffen und diese auch sehr strikt und konsequent durchgezogen. Dadurch hatte man die Zahlen auch recht gut in den Griff bekommen. Was dann zu einer im Land kontrovers gesehenes Lockerungspolitik geführt hat.

Wobei wohl Benjamin Netanjahu sowohl bei den strikten Maßnahmen bis hin zum Lockdown als auch bei den allgemein als völlig planlos beschriebenen Lockerungen quasi autokratisch entschieden hat. Experten durften wohl nicht mitreden.


Mein letzter, allerdings nicht sehr aktueller Informationsstand ist, dass insbesondere die Öffnung der Schulen (die schnell und auf breiter Front erfolgte) als eine Hauptursache des starken erneuten Anstiegs der Neuinfektionen gesehen wird.

Zu Beginn der zweiten Welle haben Schulen das Infektionsgeschehen definitiv stark mit angetrieben. Zudem halte ich es sehr wahrscheinlich, dass Klimaanlagen eine sehr ungute Rolle spielen - eventuell auch in Schulen. Man weiß mittlerweile, dass unter den passenden Bedingungen eine einzige Person sehr viele andere infizieren kann. Und bei 20, 30 Personen auf 60 bis 80 m² dürften speziell in klimatisierten Räumen diese Bedingungen vorherrschen, sobald eine infektiöse Person im Raum ist.

Israel: 2000 tägliche Infektionen

markus @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 18:52 (vor 15 Tagen) @ Ulrich

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigste...

In einem Land mit 1/9 der Einwohnerzahl von Deutschland aber mit hohen Standards bei der Medizin schon erstaunlich.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/israel-supermacht-der-medizin-156...

Vor 10 Jahren war ich dort mal dort und spekuliere:
Vermutung: gerade in Tel Aviv wird das Party-Leben bei Sommerwetter sehr genossen und mit Social-Distancing ist da nicht viel.
Auf der anderen Seite vielleicht das enge Zusammenleben der "Religiösen".
Außerdem müssen fast alle Jungen Leute zur Armee, wo man auch eng aufeinander hockt.


Israel hatte sehr weitreichende Maßnahmen getroffen und diese auch sehr strikt und konsequent durchgezogen. Dadurch hatte man die Zahlen auch recht gut in den Griff bekommen. Was dann zu einer im Land kontrovers gesehenes Lockerungspolitik geführt hat.


Wobei wohl Benjamin Netanjahu sowohl bei den strikten Maßnahmen bis hin zum Lockdown als auch bei den allgemein als völlig planlos beschriebenen Lockerungen quasi autokratisch entschieden hat. Experten durften wohl nicht mitreden.


Mein letzter, allerdings nicht sehr aktueller Informationsstand ist, dass insbesondere die Öffnung der Schulen (die schnell und auf breiter Front erfolgte) als eine Hauptursache des starken erneuten Anstiegs der Neuinfektionen gesehen wird.


Zu Beginn der zweiten Welle haben Schulen das Infektionsgeschehen definitiv stark mit angetrieben. Zudem halte ich es sehr wahrscheinlich, dass Klimaanlagen eine sehr ungute Rolle spielen - eventuell auch in Schulen. Man weiß mittlerweile, dass unter den passenden Bedingungen eine einzige Person sehr viele andere infizieren kann. Und bei 20, 30 Personen auf 60 bis 80 m² dürften speziell in klimatisierten Räumen diese Bedingungen vorherrschen, sobald eine infektiöse Person im Raum ist.

Es gibt dazu ja mittlerweile eine Studie, die die Situation bei Tönnies untersucht hat. Aerosole sollen bis zu acht Meter weit fliegen und Klimaanlagen begünstigen die Verbreitung. Allein die Tatsache, dass Aerosole bis zu acht Meter weit fliegen, ist schon bedenklich. Dann reichen in Großraumbüros, Schulen oder Kindergärten auch keine Abstände von zwei Metern aus.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/07/24/vorsicht-luftumwaelzu...

Israel: 2000 tägliche Infektionen

Ulrich @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 19:01 (vor 15 Tagen) @ markus

Es gibt dazu ja mittlerweile eine Studie, die die Situation bei Tönnies untersucht hat. Aerosole sollen bis zu acht Meter weit fliegen und Klimaanlagen begünstigen die Verbreitung. Allein die Tatsache, dass Aerosole bis zu acht Meter weit fliegen, ist schon bedenklich. Dann reichen in Großraumbüros, Schulen oder Kindergärten auch keine Abstände von zwei Metern aus.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/07/24/vorsicht-luftumwaelzu...

Ich weiß. Allerdings gehe ich davon aus, dass das nur für klimatisierte Räume gilt, in denen die Luft immer wieder umgewälzt wird und sich so stark mit den Aerosolen anreichert. Deshalb gilt, so stark und so häufig wie möglich zu lüften. Allerdings ist das nicht überall möglich. Gerade in modernen Gebäuden kann man teilweise die Fenster gar nicht mehr öffnen.

Israel: 2000 tägliche Infektionen

Guido @, Donnerstag, 30. Juli 2020, 10:08 (vor 14 Tagen) @ Ulrich

Ich weiß. Allerdings gehe ich davon aus, dass das nur für klimatisierte Räume gilt, in denen die Luft immer wieder umgewälzt wird und sich so stark mit den Aerosolen anreichert. Deshalb gilt, so stark und so häufig wie möglich zu lüften. Allerdings ist das nicht überall möglich. Gerade in modernen Gebäuden kann man teilweise die Fenster gar nicht mehr öffnen.

Und man sollte ja auch die Fenster nicht aufmachen, wenn man die Klimaanlage laufen hat. Die Vermutung ist übrigens nicht ganz neu. Es gab hierzu schon eine Untersuchung in Südkorea (https://www.welt.de/vermischtes/article207567359/Untersuchung-in-Suedkorea-So-breitet-sich-das-Coronavirus-im-Grossraumbuero-aus.html).
Großraumbüros scheinen kritisch zu sein und es deckt sich ja auch ein bisschen mit den derzeitigen Hotspots in Texas, Kalifornien, Florida, Arizona, Israel und jetzt wieder Spanien...

RKI: +633 gemeldete Fälle

markus @, Dienstag, 28. Juli 2020, 13:11 (vor 16 Tagen) @ Ulrich

...wieder ist NRW der absolute Spitzenreiter mit 269 Neuinfektionen.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

RKI: +633 gemeldete Fälle

promille14 @, Halle Westf., Dienstag, 28. Juli 2020, 14:03 (vor 16 Tagen) @ markus

NRW ist nunmal das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland. Noch dazu mitten in den großen Sommerferien.

Was daran jetzt so bemerkenswert ist, dass die meisten Fälle aus NRW kommen (und bsp. nicht aus Bremen oder Saarland) erschließt sich mir nicht.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Ulrich @, Dienstag, 28. Juli 2020, 15:29 (vor 16 Tagen) @ promille14

NRW ist nunmal das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland. Noch dazu mitten in den großen Sommerferien.

Was daran jetzt so bemerkenswert ist, dass die meisten Fälle aus NRW kommen (und bsp. nicht aus Bremen oder Saarland) erschließt sich mir nicht.

Auch skaliert auf die Bevölkerungszahl sind wir ganz vorne.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Talentförderer @, Dortmund, Dienstag, 28. Juli 2020, 21:15 (vor 16 Tagen) @ Ulrich

Was bei der Einwohnerdichte auch keine Überraschung ist.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Ulrich @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 08:03 (vor 15 Tagen) @ Talentförderer

Was bei der Einwohnerdichte auch keine Überraschung ist.

Von der Einwohnerdichte her liegen Berlin, Hamburg und Bremen noch deutlich vor uns. Da sind die Zahlen aber skaliert auf die Bevölkerungszahl jeweils deutlich besser als in NRW.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Talentförderer @, Dortmund, Mittwoch, 29. Juli 2020, 18:45 (vor 15 Tagen) @ Ulrich

In NRw hast du aber hohe Dichte und meiste Einwohner. Das macht schon was aus.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Ulrich @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 18:52 (vor 15 Tagen) @ Talentförderer

In NRw hast du aber hohe Dichte und meiste Einwohner. Das macht schon was aus.

Allerdings ist diese Dichte in den Stadtstaaten noch höher. Speziell in Berlin.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Ulrich @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 11:15 (vor 15 Tagen) @ Ulrich

Was bei der Einwohnerdichte auch keine Überraschung ist.


Von der Einwohnerdichte her liegen Berlin, Hamburg und Bremen noch deutlich vor uns. Da sind die Zahlen aber skaliert auf die Bevölkerungszahl jeweils deutlich besser als in NRW.

Wobei auch in Berlin die Zahlen wieder hoch gehen: tagesspiegel.de/berlin/wieder-mehr-coronafaelle-reproduktionszahl-in-berlin-bei-1-4-ampel-springt-auf-rot/26045732.html

Anfang der Woche lag Deutschland bei der Reproduktionszahl europaweit an der Spitze: mrc-ide.github.io/covid19-short-term-forecasts/index.html#estimates-of-the-current-effective-reproduction-number

Das ganze sind nur Momentaufnahmen, aber man sollte sie zum Anlass nehmen, um vorsichtig zu sein.

RKI: +633 gemeldete Fälle

AgentScully, Ort, Dienstag, 28. Juli 2020, 15:26 (vor 16 Tagen) @ promille14

Bemerkenswert ist daran, dass die 7-Tages-Inzidenz (das sind die Fälle pro 100.000 Einwohner - also eine einwohnerunabhängige Kennzahl) deutlich am höchsten ist.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

RKI: +633 gemeldete Fälle

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 28. Juli 2020, 14:07 (vor 16 Tagen) @ promille14

NRW ist nunmal das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland. Noch dazu mitten in den großen Sommerferien.

Was daran jetzt so bemerkenswert ist, dass die meisten Fälle aus NRW kommen (und bsp. nicht aus Bremen oder Saarland) erschließt sich mir nicht.

Und auch das mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Ich sehe es tendenziell auch eher so, dass nicht das aktuelle Verhältnis das auffällige ist, sondern eher das bisherige gute.

RKI: +633 gemeldete Fälle

RE_LordVader @, Dortmund, Mittwoch, 29. Juli 2020, 08:15 (vor 15 Tagen) @ Sascha

Nun ja, die drei Stadt-Bundesländer sind von der Bevölkerungsdichte nochmal sehr deutlich vor uns... um ein vielfaches mehr, als wir beispielsweise vor dem Saarland und BaWü liegen. (NRW ca. 530/km², BaWü 310/km², HH knapp 2500/km², Berlin >4000/km²)

Was aber hier aber auch dazu kommt ist, dass die (Arbeits-)Fluktuation zwischen den verschiedenen Ballungszentren auch sehr hoch ist.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 29. Juli 2020, 08:17 (vor 15 Tagen) @ RE_LordVader

Nun ja, die drei Stadt-Bundesländer sind von der Bevölkerungsdichte nochmal sehr deutlich vor uns... um ein vielfaches mehr, als wir beispielsweise vor dem Saarland und BaWü liegen. (NRW ca. 530/km², BaWü 310/km², HH knapp 2500/km², Berlin >4000/km²)

Was aber hier aber auch dazu kommt ist, dass die (Arbeits-)Fluktuation zwischen den verschiedenen Ballungszentren auch sehr hoch ist.

Es ist aber eine Kombination zwischen hoher Bevölkerungszahl und -dichte. Und das dann mit der von dir angesprochenen "Durchmischung" der Großstädte.

RKI: +633 gemeldete Fälle

RE_LordVader @, Dortmund, Mittwoch, 29. Juli 2020, 08:58 (vor 15 Tagen) @ Sascha

Ja schon klar, dass es mehre Faktoren sind, wie immer.
Nur ist halt bei Berlin die absolute Zahl auch schon auch nicht so gering. Und dass man die Anzahl Infizierter es sowieso relativ zur Bevölkerung sehen muss mittelt die Gesamtzahl ja auch eher raus...

Und bei aktuellen Zahlen liegen wir da in NRW auch eher in der gleichen Größenordnung von Berlin (ca. 13 Neuinfektionen pro Tag und 1 Mio Einwohner), was vermuten lässt, dass das stärkere Pendeln zwischen dichtbesiedelten Zentren die ländlichen Teile ausgleicht...

RKI: +633 gemeldete Fälle

markus @, Dienstag, 28. Juli 2020, 14:54 (vor 16 Tagen) @ Sascha

NRW ist nunmal das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland. Noch dazu mitten in den großen Sommerferien.

Was daran jetzt so bemerkenswert ist, dass die meisten Fälle aus NRW kommen (und bsp. nicht aus Bremen oder Saarland) erschließt sich mir nicht.


Und auch das mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Ich sehe es tendenziell auch eher so, dass nicht das aktuelle Verhältnis das auffällige ist, sondern eher das bisherige gute.

Dicht besiedelt sind aber auch nicht alle Landkreise in NRW. Sind die Städte im Ruhrgebiet denn derzeit deutlich stärker betroffen als ländlichere Kreise in NRW? Das müsste dann ja so sein, wenn eine dichte Besiedlung zu deutlich höheren Zahlen führt.

RKI: +633 gemeldete Fälle

Sascha @, Dortmund, Mittwoch, 29. Juli 2020, 07:37 (vor 15 Tagen) @ markus

NRW ist nunmal das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland. Noch dazu mitten in den großen Sommerferien.

Was daran jetzt so bemerkenswert ist, dass die meisten Fälle aus NRW kommen (und bsp. nicht aus Bremen oder Saarland) erschließt sich mir nicht.


Und auch das mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Ich sehe es tendenziell auch eher so, dass nicht das aktuelle Verhältnis das auffällige ist, sondern eher das bisherige gute.


Dicht besiedelt sind aber auch nicht alle Landkreise in NRW. Sind die Städte im Ruhrgebiet denn derzeit deutlich stärker betroffen als ländlichere Kreise in NRW? Das müsste dann ja so sein, wenn eine dichte Besiedlung zu deutlich höheren Zahlen führt.

Gerade jetzt steigen die Zahlen im Ruhrgebiet deutlich an. Vorher waren es überraschenderweise eher ländlichere Kreise in Westfalen/Münsterland, bzw. Rheinland.

RKI: +633 gemeldete Fälle

markus @, Mittwoch, 29. Juli 2020, 08:23 (vor 15 Tagen) @ Sascha

NRW ist nunmal das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland. Noch dazu mitten in den großen Sommerferien.

Was daran jetzt so bemerkenswert ist, dass die meisten Fälle aus NRW kommen (und bsp. nicht aus Bremen oder Saarland) erschließt sich mir nicht.


Und auch das mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Ich sehe es tendenziell auch eher so, dass nicht das aktuelle Verhältnis das auffällige ist, sondern eher das bisherige gute.


Dicht besiedelt sind aber auch nicht alle Landkreise in NRW. Sind die Städte im Ruhrgebiet denn derzeit deutlich stärker betroffen als ländlichere Kreise in NRW? Das müsste dann ja so sein, wenn eine dichte Besiedlung zu deutlich höheren Zahlen führt.


Gerade jetzt steigen die Zahlen im Ruhrgebiet deutlich an. Vorher waren es überraschenderweise eher ländlichere Kreise in Westfalen/Münsterland, bzw. Rheinland.

Wenn der Zusammenhang stimmt und damit eine drei mal höhere Virus Verbreitung zu erklären ist, ist das allerdings nicht so gut. Denn die Obergrenze von max. 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gilt ja für alle gleich. In der Bundesliga dürfen es demnächst nur max.35 sein. Und erst bei unter 5 von 100.000 Einwohnern kann der Normalbetrieb gestartet werden.

Dann wird ein Kaff wie Sinsheim viel schneller wieder zum Normalbetrieb zurückkehren als Dortmund, München oder Berlin.

RKI: +633 gemeldete Fälle

anniegetyourgun @, Dienstag, 28. Juli 2020, 14:41 (vor 16 Tagen) @ Sascha

Mal den Anstieg der Testzahlen dagegenhalten!

USA: Baseball-Saison nach 3 Spieltagen kurz vor Abbruch

Voomy @, Berlin, Montag, 27. Juli 2020, 17:24 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Konnte mich nicht entscheiden ob hier oder im Allgemeinen, passt aber denke ich dank Covid auch hier rein:

Vor vier Tagen wagte die MLB, die amerikanische Baseball-Liga, ihren verspäteten Start in die Saison. Voraus gingen diverse gescheiterte Versuche vernünftige Konzepte für die Sicherheit zu entwickeln, auch ein Vorschlag wie die "Bubble", die gerade bei der NBA durchgeführt wird, wurde abgelehnt. Am Ende lief es auf regelmäßige Tests und leere Stadien hinaus.

Nachdem es bereits am Wochenende einige positive Fälle bei den Miami Marlins gab (3 oder 4), bekannt wurde, dass einige Tests vor den Spielen gar nicht erst getestet haben, scheint es nun einen größeren Ausbruch zu geben. Nachdem die Marlins am Wochenende noch gegen Philly spielten, sind die Tests heute morgen mit mindestens 8 infizierten Spielern und 3 Coaches bei den Marlins zurück gekommen. Weitere Spiele des Teams wurden abgesagt, auch Phillys Spiele sind abgesagt.

Noch ist nicht klar, ob das jetzt bereits das Ende der MLB für diese Saison ist, aber erste Gerüchte gibt es und es ist vor allem ein Beweis dafür, dass die eher lascheren Konzepte nicht helfen, wenn das Land selbst sich noch mitten innerhalb der Pandemie befindet.

USA: Baseball-Saison nach 3 Spieltagen kurz vor Abbruch

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 27. Juli 2020, 19:52 (vor 17 Tagen) @ Voomy

Wofür haben die denn extra die 60-man-roster eingeführt, wenn sie dann doch die Spiele absagen? Die kriegen sie doch nie in dem Spielplan nachgeholt. Okay, die Phillies haben jetzt 4 Spiele gegen die Yankees. An einem der drei weiteren Spieltage kann man einen Double-Header machen, auch an zwei Spieltagen. Wenn aber drei oder alle vier Spieltage abgesagt werden, war es das. Die Teams treffen diese Saison nicht mehr aufeinander und man kriegt die Spiele nicht mehr in den Spielplan.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Montag, 27. Juli 2020, 15:17 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Von der Tendenz her geht es leider wieder nach oben. Und Nordrhein-Westfalen ist mittlerweile am stärksten betroffen. Noch sieht es nicht so aus, als würde man die Kontrolle verlieren, aber die Zahlen sind potentiell durchaus beunruhigend. Anscheinend gibt es aktuell zumindest bei uns im Land keine "Hotspots", und gerade das ist ein Problem.

Es war doch recht klar, dass sich das Virus unterschwellig ausbreitet. Trotzdem wurde eine erhebliche Verlangsamung erzielt, was wir ja auch auf den Intensivstationen sehen.

Corona erscheint aktuell immer nur wieder dann recht deutlich, wenn es als Hotspot bei den Ärmsten der Gesellschaft auftritt, die sich eine Isolation von anderen nicht leisten können (Erntehelfer, Fleischarbeiter, Praktikanten wie zuletzt in St. Wolfgang).

Bei der Bemessung der Zahlen dürfen wir auch nicht die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests aus dem Auge verlieren. Diese stieg ebenfalls und die Quote lag zuletzt immer bei ca. 0,6 %. Luxemburg ist z.B. vor allem durch mehr Tests zum Corona-Hotspot geworden.

Ich sehe übrigens den Winter nicht mehr als ganz so dramatisch an. Der Gegensatz von Europa zu USA/ Lateinamerika zeigt recht deutlich, dass die Ausbreitung in erster Linie vom Verhalten der Menschen beeinflusst wird.

Aber klar, es braucht Frühwarnsysteme, vor allem für Schulen und Betriebe, um Corona von klassischen Atemwegserkrankungen abzugrenzen. Ich hatte selbst mal überlegt: für mehrere Tests pro Einrichtung deutschlandweit fehlen die Kapazitäten. Wenn man aber pro Schule mehrere Abstriche von Schülern und Lehrern macht, diese mixt und nur die resultierende Probe auswertet, hätte man einen Indikator, um die Einrichtung erstmal zu schließen.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Raducanu @, Sassenberg, Montag, 27. Juli 2020, 19:22 (vor 17 Tagen) @ guy_incognito

Nichts anderes macht man sowieso.
In den Laboren wird genau so getestet, da 99% der Tests sowieso negativ sind. 20-30 Proben werden gemischt und erst bei einem Positiven Befund wird aufgelöst

was passiert im Herbst....

Frankonius @, Frankfurt, Montag, 27. Juli 2020, 12:18 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.

was passiert im Herbst....3 Stufenplan

hamwa, Mittwoch, 29. Juli 2020, 22:23 (vor 15 Tagen) @ Frankonius

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.

Regenjacke, Pullover, Schal.

was passiert im Herbst....3 Stufenplan

Weselaner @, Wesel, Mittwoch, 29. Juli 2020, 23:08 (vor 15 Tagen) @ hamwa

Vollkörperkondom

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Rupo @, Saarland, Montag, 27. Juli 2020, 13:52 (vor 17 Tagen) @ Frankonius

deshalb noch mal der aktuelle Presse Club ans Herz gelegt
https://www.ardmediathek.de/ard/video/presseclub/6-monate-corona-haben-wir-das-virus-wi...

ich denke wir werden in die zweite Welle voll rein kommen:
-Urlaub Rückkehrer (gehen mir die All Inklusive Assis auf den Sack! und All Inklusive meint hier: Ich will Spass, ich will so wie früher, ich will kostenlosen Test, ich will das Deutschland mich zurück holt, ich will einen Intensivplatz wenn es notwendig ist...aber ich selbst will nicht auf die Allgemeinheit Rücksicht nehmen)
-Lokale, diverse Hot Spots
-Schulen machen auf
-Allgemeine Leben läuft wieder hoch
-Arbeit wird wieder hoch gefahren
-Konsum, Konsum, Konsum.. gepaart mit Vergessen, Verdrängen, Ignorieren,
etc. etc.
-kalte Jahreszeit kommt und neben dem Virus kommen noch andere Krankheiten vermehrt hoch: Normale Erkältung, normale Grippe, schwere Grippe, etc. und Dinge vermischen sich vielleicht in der Wahrnehmung..sprich Hysterie

Vorteil vielleicht:
-wir wissen wie Lock down geht
-wir wissen wie Maske geht
-wir wissen wie Social Distance geht
-wir wissen wie Hygiene geht
-wir sind einem möglichen Impfstoff näher

insgesamt bin ich pessimistisch, vorsichtig gestimmt :-(..

Weitere Vorteile

HollyB, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 15:19 (vor 17 Tagen) @ Rupo

Vorteil vielleicht:
-wir wissen wie Lock down geht
-wir wissen wie Maske geht
-wir wissen wie Social Distance geht
-wir wissen wie Hygiene geht
-wir sind einem möglichen Impfstoff näher


Der Virus ist deutlich bekannter bei den Virologen, Wissenschaftlern, Ärzten, Intensivmedizinern im Gegensatz zum Jahresanfang

Es sind definitiv wirksame Medikamentkombinationen bekannt
die helfen.

Die Masken werden sowohl grippalen Ansteckungen als aus Cvd19 eindämmen.

Wir sollten zwar weiterhin aufpassen aber auch die Kirche etwas im Dorf lassen

Man sieht doch jetzt auch, was vom Shutdown richtig war und auch was nicht benötigt wird.

Hobby Mannschaftssport z.B. seit Wochen trainieren z.T. bis zu 20-22 mehrfach wöchentlich beim Fußball/Handball etc wieder, drinnen und draussen und unabhängig von wenigen bis keinen kleinen Einzelfällen ist da nichts passiert. Hieß ja vor den Lockerungen oh da steckt man sich an, Zweikämpfe etc. So ist das dann aber wohl doch nicht. Kinos und Restaurants ebenso sind bei wirklicher Beachtung der Hygienekonzepte nutzbar etc

Es wird immer man kleinere Herde geben, das muss man dann eindämmen. Da drücken wir Mal die Daumen das es gut wird. Glaube schon.

Weitere Vorteile

Rupo @, Saarland, Dienstag, 28. Juli 2020, 16:43 (vor 16 Tagen) @ HollyB

Der Virus ist deutlich bekannter bei den Virologen, Wissenschaftlern, Ärzten, Intensivmedizinern im Gegensatz zum Jahresanfang

Absolut richtig. Dazu hat man jetzt noch einen besseren Überblick über die Betten Kapazitäten, vor allem Notfall und kann diese auch kurzfristig hoch fahren. Man hat also vom ersten Umlauf gelernt. Einige (nicht Du, ich antworte nur auf Deinen Beitrag ;-) ) missverstehen aber leider 'verstehen' mit 'im Griff' oder 'kontrolliert', denn das ist das Virus nämlich eben nicht.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Cthulhu @, Essen, Montag, 27. Juli 2020, 15:05 (vor 17 Tagen) @ Rupo

deshalb noch mal der aktuelle Presse Club ans Herz gelegt
https://www.ardmediathek.de/ard/video/presseclub/6-monate-corona-haben-wir-das-virus-wi...

ich denke wir werden in die zweite Welle voll rein kommen:
-Urlaub Rückkehrer (gehen mir die All Inklusive Assis auf den Sack! und All Inklusive meint hier: Ich will Spass, ich will so wie früher, ich will kostenlosen Test, ich will das Deutschland mich zurück holt, ich will einen Intensivplatz wenn es notwendig ist...aber ich selbst will nicht auf die Allgemeinheit Rücksicht nehmen)
-Lokale, diverse Hot Spots
-Schulen machen auf
-Allgemeine Leben läuft wieder hoch
-Arbeit wird wieder hoch gefahren
-Konsum, Konsum, Konsum.. gepaart mit Vergessen, Verdrängen, Ignorieren,
etc. etc.
-kalte Jahreszeit kommt und neben dem Virus kommen noch andere Krankheiten vermehrt hoch: Normale Erkältung, normale Grippe, schwere Grippe, etc. und Dinge vermischen sich vielleicht in der Wahrnehmung..sprich Hysterie

Vorteil vielleicht:
-wir wissen wie Lock down geht
-wir wissen wie Maske geht
-wir wissen wie Social Distance geht
-wir wissen wie Hygiene geht
-wir sind einem möglichen Impfstoff näher

insgesamt bin ich pessimistisch, vorsichtig gestimmt :-(..

Der größte Vorteil für mich ist der Wissensunterschied zu März, man hat zwar noch nicht das ultimative Medikament gefunden und bisher keinen Impfstoff, ich denke aber, in der Behandlung von Covid-19 Patienten mit schweren Verläufen ist man trotzdem weiter, als noch vor vier Monaten.

Auf der anderen Seite glaube ich aber fast nicht, dass es noch mal einen Lockdown wie früher im Jahr geben wird, weil dieses Mal dann vielleicht doch die wirtschaftlichen Zwänge den Ausschlag über die zu treffende Entscheidung geben und das macht mir schon ein wenig Sorge, ist aber auch rein spekulativ.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Copperfield @, Saarbrücken, Montag, 27. Juli 2020, 15:03 (vor 17 Tagen) @ Rupo

Ja geb ich dir zum Teil Recht das wir wohl in eine 2. Welle rein kommen werden. Allerdings ist das alles eine Definitionssache.

Ich fand nach wie vor die Aussage von Asselborn treffend und auch sehr verständlich. Wenn ich 13-mal mehr teste als z. B. Deutschland krieg ich mehr Fälle. Ich will jetzt gar nicht auf irgendwas Verschwörungstechnisches hinaus.

Die Politik hat es in eben diesen 6 Monaten nicht geschafft ein übersichtliches und verständliches Regelwerk aufzustellen wie den der Stand der Dinge ist. Wir haben im Moment X Zahlen (Neuinfektionen, Gesamtzahl seit März, Genesene, Testkapazitäten und tägliche Tests, Übersterblichkeit usw).
Es geht aber keiner hin und setzt die Zahlen in ein Verhältnis und erklärt wo und wie wir uns entwickeln. Wir testen jetzt in Deutschland auch mehr als noch im April. Die Kapazitäten sind enorm gestiegen. Die täglichen Erhöhungen schwanken zwischen 300 und 800. Sind das jetzt alles schwere Fälle? Hängt ein Anstieg mit mehr Test zusammen?

Hier muss mal eine Ordnung rein damit man das alles korrekt verstehen kann. Und so kriegen die Leute die Zahlen und können sich selbst was zusammen reimen. Im Saarland kommt 1 neuer Fall pro Tag dazu. In Bayern siehts schlimmer aus. Warum? Wir haben hier doch alle Test-Stationen (letzte am Messegelände) abgebaut. In Bayern überlegen sie Münchern und Nürnberger HBF welche aufzubauen weil sie dort mehr Geld haben zum Testen und das dann auch machen. Aber wir sind doch hier nicht mehr oder weniger gefährdet als in Bayern.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Zico80 @, Montag, 27. Juli 2020, 16:39 (vor 17 Tagen) @ Copperfield

Ich fand nach wie vor die Aussage von Asselborn treffend und auch sehr verständlich. Wenn ich 13-mal mehr teste als z. B. Deutschland krieg ich mehr Fälle. Ich will jetzt gar nicht auf irgendwas Verschwörungstechnisches hinaus.

Sie ist aber leider nicht zutreffend, ausser zum mathematischen Beginn der Pandemie. Die Anzahl der Tests erhöht ja nicht die Anzahl an tatsächlich positiven Fällen, sondern nur die Anzahl an positiv getesteten Fällen.

Diese positiv Getesteten können dann isoliert werden, so dass sie niemanden mehr anstecken können. Wären die nicht getestet worden, würden sie das Virus - grösstenteils unwissenderweise - weitergeben und somit die Anzahl der tatsächlichen Fälle erhöhen. Und das gleiche bei denen von Ihnen Angesteckten. Und bei denen von den angesteckten. Undsoweiter.

Somit klingt es zwar beim ersten Mal hinhören logisch (mehr testen = mehr positive Fälle), ist aber mittel-und langfristig inhaltlich eindeutig falsch - zumindest für die ganze Pandemie.

Ein gutes Beispiel dafür ist HIV. Behandelte HIV Positive haben heute nicht nur eine nahezu normale Lebenserwartung, sondern können bei regelmässiger Einnahme der Medikamente niemanden mehr anstecken. Dementsprechend sind in der westlichen Welt (vielen teilen Afrikas verweigern wir die Medikamente leider nach wie vor, aber das ist ein anderes Thema) ein Grossteil der Neuansteckungen auf Menschen zurückzuführen, die nicht wissen dass sie das Virus tragen.

Weniger testen führt also - speziell, wenn es viele Menschen gibt, denen Ihre Infektion nicht bewusst ist wie im Falle von Corona - zu höheren Fallzahlen während viel testen mittel-und langfristig zu geringeren realen Fallzahlen- und damit auch Todeszahlen - führt.

Wenn ein Politiker also behauptet, in seinem Zuständigkeitsbereich seien nur so hohe Zahlen weil so viel getestet wird, ist der Politiker im besten Fall sehr dumm, weil er /sie es geistig nicht schafft bis Schritt 2 zu kommen oder extrem böswillig mit tödlichen Folgen, weil er / sie zwar bis Schritt 2 denken können, den Bürgern aber das Gegenteil erzählen.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Copperfield @, Saarbrücken, Montag, 27. Juli 2020, 18:09 (vor 17 Tagen) @ Zico80

Ich fand nach wie vor die Aussage von Asselborn treffend und auch sehr verständlich. Wenn ich 13-mal mehr teste als z. B. Deutschland krieg ich mehr Fälle. Ich will jetzt gar nicht auf irgendwas Verschwörungstechnisches hinaus.


Sie ist aber leider nicht zutreffend, ausser zum mathematischen Beginn der Pandemie. Die Anzahl der Tests erhöht ja nicht die Anzahl an tatsächlich positiven Fällen, sondern nur die Anzahl an positiv getesteten Fällen.

Diese positiv Getesteten können dann isoliert werden, so dass sie niemanden mehr anstecken können. Wären die nicht getestet worden, würden sie das Virus - grösstenteils unwissenderweise - weitergeben und somit die Anzahl der tatsächlichen Fälle erhöhen. Und das gleiche bei denen von Ihnen Angesteckten. Und bei denen von den angesteckten. Undsoweiter.

Somit klingt es zwar beim ersten Mal hinhören logisch (mehr testen = mehr positive Fälle), ist aber mittel-und langfristig inhaltlich eindeutig falsch - zumindest für die ganze Pandemie.

Ein gutes Beispiel dafür ist HIV. Behandelte HIV Positive haben heute nicht nur eine nahezu normale Lebenserwartung, sondern können bei regelmässiger Einnahme der Medikamente niemanden mehr anstecken. Dementsprechend sind in der westlichen Welt (vielen teilen Afrikas verweigern wir die Medikamente leider nach wie vor, aber das ist ein anderes Thema) ein Grossteil der Neuansteckungen auf Menschen zurückzuführen, die nicht wissen dass sie das Virus tragen.

Weniger testen führt also - speziell, wenn es viele Menschen gibt, denen Ihre Infektion nicht bewusst ist wie im Falle von Corona - zu höheren Fallzahlen während viel testen mittel-und langfristig zu geringeren realen Fallzahlen- und damit auch Todeszahlen - führt.

> Wenn ein Politiker also behauptet, in seinem Zuständigkeitsbereich seien nur so hohe Zahlen weil so viel getestet wird, ist der Politiker im besten Fall sehr dumm, weil er /sie es geistig nicht schafft bis Schritt 2 zu kommen oder extrem böswillig mit tödlichen Folgen, weil er / sie zwar bis Schritt 2 denken können, den Bürgern aber das Gegenteil erzählen.

Du darfst die Meinung gerne haben und auch denken das du schlauer als der Luxemburgische Minister bist. Und auch der ganze Saarländische Rundfunk zu doof ist 1 und 1 zusammen zu zählen. So interpretiert im Moment jeder die Zahlen wie er will. Heraus kommt ein Blumenstrauß von Lauterbach bis Mallorca-Party. Und alle haben irgendwie recht / bzw. unrecht.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Zico80 @, Montag, 27. Juli 2020, 18:50 (vor 17 Tagen) @ Copperfield


Du darfst die Meinung gerne haben und auch denken das du schlauer als der Luxemburgische Minister bist. Und auch der ganze Saarländische Rundfunk zu doof ist 1 und 1 zusammen zu zählen. So interpretiert im Moment jeder die Zahlen wie er will. Heraus kommt ein Blumenstrauß von Lauterbach bis Mallorca-Party. Und alle haben irgendwie recht / bzw. unrecht.

Danke dass Du mir erlaubst meine Meinung zu haben, ich werde Dir mein Leben lang dankbar sein und diesen Moment für immer ehren!

Es ging aber nicht um meine Meinung. Ich habe Dir nur dagelegt, warum die Aussage nur zu Beginn einer Virusverbreitung stimmt, danach nicht mehr. Das habe ich begründet und ein Beispiel beigelegt. Du gehst leider weder auf das Beispiel noch auf die Begründung ein (und gibst auch keine eigene sachliche Begündung, sondern versuchst nur irgendwie Lauterbach schlecht zu machen) sondern greifst mich an, dass ich mich für schlauer halte als den luxemburgischem PM. Dessen Aussage kenne ich nicht einmal, ich habe nur die Aussage behandelt, die Du ihm hier zuschreibst. Es geht auch nicht darum wer wen für schlauer hält sondern um Argumente.

Auch habe ich nie den saarländischen Rundfunk gehört (zumindest nicht bewusst) und kann überhaupt nicht beurteilen wie clever oder nicht clever sie sind und es ist mir ehrlich gesagt auch völlig egal. Dementsprechend kann ich mich auch nicht für schlauer als sie halten, denn ich weiss ja gar nicht, wie schlau sie sind.

Ich habe nur über die von Dir wiedergegebene Aussage geschrieben, dass sie nur zu Beginn der Pandemie korrekt ist, danach nicht mehr. Für eine echte Diskussion müsstest Du nun auf meine Argumente und mein Beispiel eingehen, bist Du leider nicht.

Auch habe ich dem Politiker nicht unterstellt, dümmer als ich zu sein (was für Dich zu so einer Unterstellung?), sondern nur dass es für eine solche Aussage nur 2 logische Gründe gibt (auch das darfst Du gerne widerlegen, wenn Dir noch mehr gute Gründe einfallen, her damit!). Mir Dinge zu unterstellen und Deine politische Agenda hier fortzuschreiben, indem Du unbedingt einzelne Politker schlecht machen möchtest (z. b. Lauterbach), ist mMn nicht besonders hilfreich für eine sachliche Diskussion (Übrigens: Das war eine Meinung!)

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Copperfield @, Saarbrücken, Montag, 27. Juli 2020, 19:25 (vor 17 Tagen) @ Zico80


Du darfst die Meinung gerne haben und auch denken das du schlauer als der Luxemburgische Minister bist. Und auch der ganze Saarländische Rundfunk zu doof ist 1 und 1 zusammen zu zählen. So interpretiert im Moment jeder die Zahlen wie er will. Heraus kommt ein Blumenstrauß von Lauterbach bis Mallorca-Party. Und alle haben irgendwie recht / bzw. unrecht.


Danke dass Du mir erlaubst meine Meinung zu haben, ich werde Dir mein Leben lang dankbar sein und diesen Moment für immer ehren!

Es ging aber nicht um meine Meinung. Ich habe Dir nur dagelegt, warum die Aussage nur zu Beginn einer Virusverbreitung stimmt, danach nicht mehr. Das habe ich begründet und ein Beispiel beigelegt. Du gehst leider weder auf das Beispiel noch auf die Begründung ein (und gibst auch keine eigene sachliche Begündung, sondern versuchst nur irgendwie Lauterbach schlecht zu machen) sondern greifst mich an, dass ich mich für schlauer halte als den luxemburgischem PM. Dessen Aussage kenne ich nicht einmal, ich habe nur die Aussage behandelt, die Du ihm hier zuschreibst. Es geht auch nicht darum wer wen für schlauer hält sondern um Argumente.

Auch habe ich nie den saarländischen Rundfunk gehört (zumindest nicht bewusst) und kann überhaupt nicht beurteilen wie clever oder nicht clever sie sind und es ist mir ehrlich gesagt auch völlig egal. Dementsprechend kann ich mich auch nicht für schlauer als sie halten, denn ich weiss ja gar nicht, wie schlau sie sind.

Ich habe nur über die von Dir wiedergegebene Aussage geschrieben, dass sie nur zu Beginn der Pandemie korrekt ist, danach nicht mehr. Für eine echte Diskussion müsstest Du nun auf meine Argumente und mein Beispiel eingehen, bist Du leider nicht.

Auch habe ich dem Politiker nicht unterstellt, dümmer als ich zu sein (was für Dich zu so einer Unterstellung?), sondern nur dass es für eine solche Aussage nur 2 logische Gründe gibt (auch das darfst Du gerne widerlegen, wenn Dir noch mehr gute Gründe einfallen, her damit!). Mir Dinge zu unterstellen und Deine politische Agenda hier fortzuschreiben, indem Du unbedingt einzelne Politker schlecht machen möchtest (z. b. Lauterbach), ist mMn nicht besonders hilfreich für eine sachliche Diskussion (Übrigens: Das war eine Meinung!)

Mir ging es in der Kernaussage nur darum das sich zur Zeit jeder seine Welt macht und es kein richtig oder falsch gibt. Deshalb will ich dich auch gar nicht widerlegen. Ich würde Luxemburg, subjektiv gefühlt, nicht als Risikogebiet einstufen auch wenn die offiziellen Fallzahlen dort zur Zeit hoch gehen. Hierzu müsste es halt eine einheitliche sachliche Bewertung geben die mehrere Faktoren einbezieht und auch in Relation setzt. Meiner Meinung nach fehlt die.

Lauterbach habe ich als extreme gewählt da er zur Zeit der Mahner ist (hätte auch Söder oder Wieler nehmen können). Ich glaube auch nicht das ich Ihn schlecht gemacht habe nur durch Erwähnung des Namens.

Das Asselborn dumm ist hast du gesagt bzw. dem erwähnten Politiker unterstellt und hab ich nur zitiert. Sei´s drum, die letzten beiden Absätze sind für die eigentliche Diskussion unwichtig.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

AgentScully, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 15:20 (vor 17 Tagen) @ Copperfield

Ich fand nach wie vor die Aussage von Asselborn treffend und auch sehr verständlich. Wenn ich 13-mal mehr teste als z. B. Deutschland krieg ich mehr Fälle. Ich will jetzt gar nicht auf irgendwas Verschwörungstechnisches hinaus.

So wird kein Schuh draus. Deutschland hat eine Positiv-Quote von 0,5 Prozent, Luxemburg von 1,4 Prozent.
https://ourworldindata.org/grapher/positive-rate-daily-smoothed?tab=table

Man müsste schon unterstellen, dass Deutschland gezielt Leute testet, die wahrscheinlich nicht infiziert sind, um zu argumentieren, dass in Luxemburg die Infektionstätigkeit nicht höher ist. Da wir immer noch sehr gezielt testen, ist eher vom Gegenteil auszugehen. Das Infektionsgeschehen in Luxemburg ist deutlich höher, auch unter Berücksichtigung der vielen Tests.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Copperfield @, Saarbrücken, Montag, 27. Juli 2020, 15:29 (vor 17 Tagen) @ AgentScully

Ich fand nach wie vor die Aussage von Asselborn treffend und auch sehr verständlich. Wenn ich 13-mal mehr teste als z. B. Deutschland krieg ich mehr Fälle. Ich will jetzt gar nicht auf irgendwas Verschwörungstechnisches hinaus.


So wird kein Schuh draus. Deutschland hat eine Positiv-Quote von 0,5 Prozent, Luxemburg von 1,4 Prozent.
https://ourworldindata.org/grapher/positive-rate-daily-smoothed?tab=table

Man müsste schon unterstellen, dass Deutschland gezielt Leute testet, die wahrscheinlich nicht infiziert sind, um zu argumentieren, dass in Luxemburg die Infektionstätigkeit nicht höher ist. Da wir immer noch sehr gezielt testen, ist eher vom Gegenteil auszugehen. Das Infektionsgeschehen in Luxemburg ist deutlich höher, auch unter Berücksichtigung der vielen Tests.

Was es nicht alles gibt (die Seite kannte ich noch nicht). Noch eine Site, noch eine Zahl. Das ist doch das was ich meine. Sind in der Zahl von Lux jetzt auch die 20 % Pendler / Ausländer dabei die man gratis mittestet? Und ich würde trotz der hohen Fallzahlen in Lux jetzt nicht sagen das die Lage dort so übel wie in Italien zu Beginn der Pandemie ist. Ich denke die haben das gut im Griff. Hier spielt halt auch das Verhältnis zu pos. Tests und schweren Verläufen eine Rolle.

Wie schon gesagt, ich unterstelle niemande irgendwas. Aber die WHO oder sonst wer sollte mal Ordnung rein bringen. Diese willkürliche Zahl von 50 pro 100.000 Einwohner war´s auf jedenfall noch nicht.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 15:38 (vor 17 Tagen) @ Copperfield

Stimme dir zu. Eigentlich wären die Auslastung der Intensivbetten und die Todesfälle durch/mit Corona Größenordnungen, die nicht von der Menge an Tests abhängig sind. Denn die schweren Verläufe sind in der Regel immer erfasst. Wenn mehr getestet wird, kommen einfach nur viel mehr leichte Verläufe hinzu.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

donotrobme @, Essen, Montag, 27. Juli 2020, 16:04 (vor 17 Tagen) @ markus

Stimme dir zu. Eigentlich wären die Auslastung der Intensivbetten und die Todesfälle durch/mit Corona Größenordnungen, die nicht von der Menge an Tests abhängig sind. Denn die schweren Verläufe sind in der Regel immer erfasst. Wenn mehr getestet wird, kommen einfach nur viel mehr leichte Verläufe hinzu.

das ist nicht ganz richtig.

es ist mittlerweile bekannt, dass covid19 nutzt das protein ACE2 und/oder cd-147, um in Zellen zu gelangen.
Diese Protein regeln unter anderem den Bluthochdruck und sind in verschiedenen Organen zu finden. Daher kann Covid-19 viele unterschiedliche Symptome verursachen.

Es stellt sich auch die Frage, inwieweit Menschen mit unterschiedlichsten Symptomen auf Covid-19 getestet werden, so zum beispiel Patienten, die verstopfte Arterien hatten und so je nach Verstopfungsort, einen Schlaganfall, eine Embolie oder eine Trombose hatten.

wurden die menschen ebenfalls nachträglich auf covid-19 getestet und wurden sie früher üblich behandelt?

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 17:23 (vor 17 Tagen) @ donotrobme

Stimme dir zu. Eigentlich wären die Auslastung der Intensivbetten und die Todesfälle durch/mit Corona Größenordnungen, die nicht von der Menge an Tests abhängig sind. Denn die schweren Verläufe sind in der Regel immer erfasst. Wenn mehr getestet wird, kommen einfach nur viel mehr leichte Verläufe hinzu.


das ist nicht ganz richtig.

es ist mittlerweile bekannt, dass covid19 nutzt das protein ACE2 und/oder cd-147, um in Zellen zu gelangen.
Diese Protein regeln unter anderem den Bluthochdruck und sind in verschiedenen Organen zu finden. Daher kann Covid-19 viele unterschiedliche Symptome verursachen.

Es stellt sich auch die Frage, inwieweit Menschen mit unterschiedlichsten Symptomen auf Covid-19 getestet werden, so zum beispiel Patienten, die verstopfte Arterien hatten und so je nach Verstopfungsort, einen Schlaganfall, eine Embolie oder eine Trombose hatten.

wurden die menschen ebenfalls nachträglich auf covid-19 getestet und wurden sie früher üblich behandelt?

Weiß ich nicht. Ich habe da eher an klassische Corona-Patienten gedacht, die auf der Intensivstation liegen und beatmet werden müssen. Die werden doch wohl immer auf Corona getestet sein, oder?

Es ist jedenfalls auffällig, dass von den weit über 1.000 Coronafällen bei Tönnies kein einziger Mitarbeiter verstorben ist. Bei einer Letalitätsrate von bisher 4% kann das gar nicht sein. Es hätte demnach über 40 Mitarbeiter erwischen müssen. Da dort aber flächendeckend getestet wurde, sind offensichtlich viele Fälle mit sehr leichten Verläufen erfasst worden, die unter normalen Umständen niemals getestet worden wären.

Ich sehe da schon einen Zusammenhang: Wenn ich viel teste, werden dadurch nicht die Intensivbetten voller und wir haben auch nicht mehr Sterbefälle. Wir haben einfach nur viel mehr leichte Verläufe mit drin, die bei weniger Tests nicht auffallen. Es ging doch auch immer um die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Da wäre die Auslastung der Intensivbetten schon ein ziemlich guter Anhaltspunkt dafür, wie schlimm die Pandemie ist.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Djerun @, Essen, Montag, 27. Juli 2020, 20:53 (vor 17 Tagen) @ markus

Es ist jedenfalls auffällig, dass von den weit über 1.000 Coronafällen bei Tönnies kein einziger Mitarbeiter verstorben ist. Bei einer Letalitätsrate von bisher 4% kann das gar nicht sein. Es hätte demnach über 40 Mitarbeiter erwischen müssen. Da dort aber flächendeckend getestet wurde, sind offensichtlich viele Fälle mit sehr leichten Verläufen erfasst worden, die unter normalen Umständen niemals getestet worden wären.

Naja, wie viele Ü70jährige arbeiten bei Tönnies...?

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 21:00 (vor 17 Tagen) @ Djerun

Es ist jedenfalls auffällig, dass von den weit über 1.000 Coronafällen bei Tönnies kein einziger Mitarbeiter verstorben ist. Bei einer Letalitätsrate von bisher 4% kann das gar nicht sein. Es hätte demnach über 40 Mitarbeiter erwischen müssen. Da dort aber flächendeckend getestet wurde, sind offensichtlich viele Fälle mit sehr leichten Verläufen erfasst worden, die unter normalen Umständen niemals getestet worden wären.


Naja, wie viele Ü70jährige arbeiten bei Tönnies...?

Guter Punkt! Habe ich nicht bedacht.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Zico80 @, Montag, 27. Juli 2020, 19:03 (vor 17 Tagen) @ markus


Ich sehe da schon einen Zusammenhang: Wenn ich viel teste, werden dadurch nicht die Intensivbetten voller und wir haben auch nicht mehr Sterbefälle. Wir haben einfach nur viel mehr leichte Verläufe mit drin, die bei weniger Tests nicht auffallen. Es ging doch auch immer um die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Da wäre die Auslastung der Intensivbetten schon ein ziemlich guter Anhaltspunkt dafür, wie schlimm die Pandemie ist.

Das hat Dein Vorredner auch nicht bestritten. Aber es ist eben nicht das einzige Kriterium. Auch sind für den Anhaltspunkt, wie schlimm eine Pandemie ist, nicht nur die Auslastung der Internsivbetten in Deutschland ein Kriterium, sondern weltweit.

In Brasilien bspw. sterben täglich Menschen, weil sie kein Beatmungsgerät bekommen. Es gibt viele Regionen auf der Welt, in denen der Bedarf an Intensivbetten seit Wochen oder gar Monaten deutlich über dem Angebot liegt mit entsprechend vielen Toten. Ich finde, was in anderen Ländern gerade passiert, sollte in die Bewertung, wie schlimm die Pandemie ist, mit einfliessen.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 19:30 (vor 17 Tagen) @ Zico80


Ich sehe da schon einen Zusammenhang: Wenn ich viel teste, werden dadurch nicht die Intensivbetten voller und wir haben auch nicht mehr Sterbefälle. Wir haben einfach nur viel mehr leichte Verläufe mit drin, die bei weniger Tests nicht auffallen. Es ging doch auch immer um die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Da wäre die Auslastung der Intensivbetten schon ein ziemlich guter Anhaltspunkt dafür, wie schlimm die Pandemie ist.


Das hat Dein Vorredner auch nicht bestritten. Aber es ist eben nicht das einzige Kriterium. Auch sind für den Anhaltspunkt, wie schlimm eine Pandemie ist, nicht nur die Auslastung der Internsivbetten in Deutschland ein Kriterium, sondern weltweit.

In Brasilien bspw. sterben täglich Menschen, weil sie kein Beatmungsgerät bekommen. Es gibt viele Regionen auf der Welt, in denen der Bedarf an Intensivbetten seit Wochen oder gar Monaten deutlich über dem Angebot liegt mit entsprechend vielen Toten. Ich finde, was in anderen Ländern gerade passiert, sollte in die Bewertung, wie schlimm die Pandemie ist, mit einfliessen.

Zustimmung. Nur ging es hier ursprünglich um die Frage, inwieweit die Zahlen vom RKI relevant sind, wenn jetzt x-mal mehr getestet wird als noch vor einigen Wochen. Also um die Situation in Deutschland.

In anderen Ländern läuft es ja leider völlig aus dem Ruder.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Zico80 @, Montag, 27. Juli 2020, 21:35 (vor 17 Tagen) @ markus


Zustimmung. Nur ging es hier ursprünglich um die Frage, inwieweit die Zahlen vom RKI relevant sind, wenn jetzt x-mal mehr getestet wird als noch vor einigen Wochen. Also um die Situation in Deutschland.

In anderen Ländern läuft es ja leider völlig aus dem Ruder.

Das ist leider so.

Oki, dass ging für mich nicht daraus hervor.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 22:19 (vor 17 Tagen) @ Zico80


Zustimmung. Nur ging es hier ursprünglich um die Frage, inwieweit die Zahlen vom RKI relevant sind, wenn jetzt x-mal mehr getestet wird als noch vor einigen Wochen. Also um die Situation in Deutschland.

In anderen Ländern läuft es ja leider völlig aus dem Ruder.


Das ist leider so.

Oki, dass ging für mich nicht daraus hervor.

Die Frage ist aber trotzdem, wurden in der letzten Woche ein Drittel mehr Tests durchgeführt als in der vorletzten Woche, hat da die Stochastik zugeschlagen oder ist die Anzahl der Infektionen tatsächlich um ein Drittel gestiegen. Letzteres wäre ein Problem.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

AgentScully, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 22:31 (vor 17 Tagen) @ Ulrich


Zustimmung. Nur ging es hier ursprünglich um die Frage, inwieweit die Zahlen vom RKI relevant sind, wenn jetzt x-mal mehr getestet wird als noch vor einigen Wochen. Also um die Situation in Deutschland.

In anderen Ländern läuft es ja leider völlig aus dem Ruder.


Das ist leider so.

Oki, dass ging für mich nicht daraus hervor.


Die Frage ist aber trotzdem, wurden in der letzten Woche ein Drittel mehr Tests durchgeführt als in der vorletzten Woche, hat da die Stochastik zugeschlagen oder ist die Anzahl der Infektionen tatsächlich um ein Drittel gestiegen. Letzteres wäre ein Problem.

Das wird man spätestens am Mittwoch sehen. Mittwochs veröffentlicht das RKI die Testzahlen.

6 Monate Corona: Haben wir das Virus wirklich im Griff?

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 22:46 (vor 17 Tagen) @ AgentScully


Zustimmung. Nur ging es hier ursprünglich um die Frage, inwieweit die Zahlen vom RKI relevant sind, wenn jetzt x-mal mehr getestet wird als noch vor einigen Wochen. Also um die Situation in Deutschland.

In anderen Ländern läuft es ja leider völlig aus dem Ruder.


Das ist leider so.

Oki, dass ging für mich nicht daraus hervor.


Die Frage ist aber trotzdem, wurden in der letzten Woche ein Drittel mehr Tests durchgeführt als in der vorletzten Woche, hat da die Stochastik zugeschlagen oder ist die Anzahl der Infektionen tatsächlich um ein Drittel gestiegen. Letzteres wäre ein Problem.


Das wird man spätestens am Mittwoch sehen. Mittwochs veröffentlicht das RKI die Testzahlen.

Halte uns mal auf dem laufenden. Das ist ja doch ziemlich relevant.

was passiert im Herbst....

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 13:37 (vor 17 Tagen) @ Frankonius

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.

Ja, leider werden einige Arbeitgeber nachlässig und ziehen die Leute ins Büro zurück, obwohl viele gemerkt haben, dass die Leute auch von zuhause aus zuverlässig ihre Arbeit erledigen. Das ist oft sogar effektiver, da so viele Dienstreisen wegfallen und jeder merkt: das geht ja oft auch per Skype. Hier müsste von der Politik mehr Druck kommen.

Homeoffice ist gekommen um zu bleiben. Es ist flexibler, spart massiv Zeit und Fahrtkosten, wenn man nicht direkt nebenan wohnt, und schont gleichzeitig die Umwelt. Denn das Thema Klimaschutz ist ja auch noch offen, auch wenn momentan niemand darüber redet.

was passiert im Herbst....

herrNick @, Montag, 27. Juli 2020, 15:00 (vor 17 Tagen) @ markus

Homeoffice ist gekommen um zu bleiben. Es ist flexibler, spart massiv Zeit und Fahrtkosten, wenn man nicht direkt nebenan wohnt, und schont gleichzeitig die Umwelt. Denn das Thema Klimaschutz ist ja auch noch offen, auch wenn momentan niemand darüber redet.

Das hatte ich nach den persönliche guten Erfahrungen (die ja auch von vielen Seiten in der Presse standen) auch gehofft. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass zumindest mein Arbeitgeber (und dem Vernehmen nach andere) einfach möglichst schnell wieder auf die 100% Anwesenheit hochfahren möchten. Es wäre ein Jammer. Auch wenn ich gerne wieder ein bisschen Networking betreiben würde, wäre eine 50/50 Regelung schon ein Quantensprung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

was passiert im Herbst....

markus @, Montag, 27. Juli 2020, 15:29 (vor 17 Tagen) @ herrNick

Homeoffice ist gekommen um zu bleiben. Es ist flexibler, spart massiv Zeit und Fahrtkosten, wenn man nicht direkt nebenan wohnt, und schont gleichzeitig die Umwelt. Denn das Thema Klimaschutz ist ja auch noch offen, auch wenn momentan niemand darüber redet.


Das hatte ich nach den persönliche guten Erfahrungen (die ja auch von vielen Seiten in der Presse standen) auch gehofft. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass zumindest mein Arbeitgeber (und dem Vernehmen nach andere) einfach möglichst schnell wieder auf die 100% Anwesenheit hochfahren möchten. Es wäre ein Jammer. Auch wenn ich gerne wieder ein bisschen Networking betreiben würde, wäre eine 50/50 Regelung schon ein Quantensprung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Den Eindruck habe ich auch. Trotz vier Monate guter Erfahrungen will man schnell wieder zum alten Status Quo. Da wird Fortschritt verweigert, statt jetzt mal effektiv was für die Umwelt zu tun. Das dürfte ein ziemlich großer Hebel in Sachen CO2 Ausstoß sein, wenn statt 40 Mio nur noch 30 Mio Menschen jeden Tag zur Arbeit fahren.

was passiert im Herbst....

herrNick @, Montag, 27. Juli 2020, 21:43 (vor 17 Tagen) @ markus

Den Eindruck habe ich auch. Trotz vier Monate guter Erfahrungen will man schnell wieder zum alten Status Quo. Da wird Fortschritt verweigert, statt jetzt mal effektiv was für die Umwelt zu tun. Das dürfte ein ziemlich großer Hebel in Sachen CO2 Ausstoß sein, wenn statt 40 Mio nur noch 30 Mio Menschen jeden Tag zur Arbeit fahren.

Auch für das Thema volle Straßen und bezahlbarer Wohnraum wäre das ein Fortschritt. Wer nur noch 2-3 mal pro Woche fährt ist ggf bereit einen weiteren Weg in Kauf zu nehmen.

was passiert im Herbst....

timmoe @, Montag, 27. Juli 2020, 15:14 (vor 17 Tagen) @ herrNick

auch ich als SAP Berater hoffe auf eine Fortsetzung der Corona-bedingten Kurzarbeit so lang wie möglich und auf zukünftige, gemäßigte Reisetätigkeit.
Da der Normalfall(vor Corona) aber 3-4 Tage pro Woche beim Kunden vor Ort bedeutet, kann ich mir das nicht wirklich vorstellen.

was passiert im Herbst....

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 12:26 (vor 17 Tagen) @ Frankonius

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.

Das deckt sich mit meinen Befürchtungen. Zudem sollen die Schulen und Universitäten wohl nach den Ferien zurück in den Normalbetrieb gehen. In Israel beispielsweise waren die Schulen die Treiber der zweiten Welle. Und bei dem Hotspot in St. Wolfgang in Österreich sind viele Infizierte wohl junge Praktikanten im Hotel- und Gaststättengewerbe. Menschen im Alter von 14, 16 bis Mitte 20 können wohl hoch infektiös sein, selbst aber nur milde Symptome verspüren. Gleichzeitig gehören sie zur sozial aktivsten Gruppe. Das könnte eine fatale Kombination sein.

was passiert im Herbst....

AgentScully, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 13:03 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Das deckt sich mit meinen Befürchtungen. Zudem sollen die Schulen und Universitäten wohl nach den Ferien zurück in den Normalbetrieb gehen. In Israel beispielsweise waren die Schulen die Treiber der zweiten Welle. Und bei dem Hotspot in St. Wolfgang in Österreich sind viele Infizierte wohl junge Praktikanten im Hotel- und Gaststättengewerbe. Menschen im Alter von 14, 16 bis Mitte 20 können wohl hoch infektiös sein, selbst aber nur milde Symptome verspüren. Gleichzeitig gehören sie zur sozial aktivsten Gruppe. Das könnte eine fatale Kombination sein.

NTV gestern zur Situation in Kanada: "+++ 23:38 Behördenchefin warnt: "Junge Menschen nicht unverwundbar"
Kanadas Gesundheitsbehörden haben junge Erwachsene explizit vor der Annahme gewarnt, dass die Corona-Pandemie sie nicht betreffe. In der vergangenen Woche seien mehr als 60 Prozent der Neu-Infektionen bei Menschen unter 39 Jahren aufgetreten, erklärte die Behördenchefin Theresa Tam. Von ihnen habe etwa ein Drittel ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. "Junge Menschen sind nicht unverwundbar", sagte Tam."

was passiert im Herbst....

Textmarker, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 12:45 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Zudem sollen die Schulen und Universitäten wohl nach den Ferien zurück in den Normalbetrieb gehen.

Das stimmt für die Unis definitiv nicht.

Und bei den Schulen kann ich mir einen avisierten Normalbetrieb auch nicht vorstellen.

was passiert im Herbst....

Franke @, Montag, 27. Juli 2020, 13:07 (vor 17 Tagen) @ Textmarker

Zudem sollen die Schulen und Universitäten wohl nach den Ferien zurück in den Normalbetrieb gehen.


Das stimmt für die Unis definitiv nicht.

Und bei den Schulen kann ich mir einen avisierten Normalbetrieb auch nicht vorstellen.

Dann würde mich mal interessieren, wie die Jugendämter reagieren, wenn Eltern vor der Tür stehen und verlangen, dass man sich tagsüber um ihre Kinder kümmert. "Wir können nicht noch länger so weitermachen, wir müssen arbeiten, sonst verlieren wir den Arbeitsplatz und ohne Arbeitsplatz verlieren wir auch die Wohnung und unser ganzes Leben liegt in Trümmern."

Das System sieht vor, dass jedes Kind mal krank ist und von Mutter oder Vater betreut werden muss. Das System sieht nicht vor, dass Millionen Kinder monatelang erst gar nicht, dann nur teilweise oder unzuverlässig in Schule oder Kindergarten gehen können und auch andere Betreuungsmöglichkeiten nicht genutzt werden können oder sollen.

was passiert im Herbst....

Textmarker, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 13:14 (vor 17 Tagen) @ Franke

Kein Normalbetrieb bedeutet ja nicht, dass die Kinder nicht wieder zu halbwegs regulären Zeiten in der Schule sind.

Nur der Schulbetrieb an sich wird ein gänzlich anderer sein. Gestaffelte Unterrichtsbeginne/Pausenzeiten etc.

was passiert im Herbst....

Tigo @, Duisburg, Montag, 27. Juli 2020, 12:34 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Die RUB und UDE machen soweit ich weiß das Semester komplett online.

was passiert im Herbst....

stoffel85 @, Montag, 27. Juli 2020, 13:27 (vor 17 Tagen) @ Tigo

Offizieller Semesterbeginn für NRW is der 1.11 bzw. 2.11. Das gilt für Unis wie für FHs.

was passiert im Herbst....

max09 @, Montag, 27. Juli 2020, 12:28 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Also in Hessen bleiben die Unis auch im nächsten Semester weitestgehend dicht.

was passiert im Herbst....

Freyr @, Montag, 27. Juli 2020, 14:57 (vor 17 Tagen) @ max09

andere Universitäten wollen zum Normalbetrieb zurückkehren bzw. soviel wie es nur geht wieder als Präzensdienst veranstalten (bis zu bestimmten Größe inklusive Nachverfolgbarkeit)

was passiert im Herbst....

hardbreak, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 14:31 (vor 17 Tagen) @ max09

Also in Hessen bleiben die Unis auch im nächsten Semester weitestgehend dicht.

In wie fern unterscheidet man sich dann eigentlich noch von Hagen und der Fernuni dort?

was passiert im Herbst....

max09 @, Montag, 27. Juli 2020, 14:50 (vor 17 Tagen) @ hardbreak

Im Prinzip gar nicht momentan würde ich mal sagen. Einzig Seminare, Labore usw mit wenigen Teilnehmern werden noch vor Ort durchgeführt.

was passiert im Herbst....

hardbreak, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 23:20 (vor 17 Tagen) @ max09

Im Prinzip gar nicht momentan würde ich mal sagen. Einzig Seminare, Labore usw mit wenigen Teilnehmern werden noch vor Ort durchgeführt.

Dann sollte das Material und das Konzept in Hagen Trotz der massiven überlastung (und das obwohl viele nur für billige Studentenverträge eingeschrieben sind) schon vor Corona eigentlich besser sein da es ja eingespielt ist.
Na Eagal muss jeder selbst wissen was er momentan für die Beste Anstallt hält.

was passiert im Herbst....

Sascha @, Dortmund, Montag, 27. Juli 2020, 12:24 (vor 17 Tagen) @ Frankonius

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.

Die vielen anderen werden dann eben mit unbezahlten Urlaub zuhause sitzen und auf die Kinder aufpassen, weil sie mit Schnupfen nicht in die Kita dürfen und man es irgendwie schaffen muss, die Nase wenigenst 48 Stunden lang still zu kriegen, damit man mal wieder einen Tag arbeiten kann.

was passiert im Herbst....

Ravenga @, Essen-West, Montag, 27. Juli 2020, 16:14 (vor 17 Tagen) @ Sascha

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.


Die vielen anderen werden dann eben mit unbezahlten Urlaub zuhause sitzen und auf die Kinder aufpassen, weil sie mit Schnupfen nicht in die Kita dürfen und man es irgendwie schaffen muss, die Nase wenigenst 48 Stunden lang still zu kriegen, damit man mal wieder einen Tag arbeiten kann.

Tja, es gehört nun mal zum Betreuungsvertrag, den du unterschrieben hast, dass kranke Kinder in der Kita nichts zu suchen haben, das gilt auch für die stinknormale Erkältung, unter anderem weil Erzieher*innen nicht mal fucking Nasenspray oder Hustensaft verabreichen dürfen. Kannst du scheiße finden, aber das war auch schon vor Corona so.

was passiert im Herbst....

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 28. Juli 2020, 06:40 (vor 16 Tagen) @ Ravenga

Nö, finde ich nicht scheiße. Wenn die Kinder so erkältet sind, dass sie Medikamente brauchen, gehören sie nicht in die Kita. Aktuell dürfen die Kinder aber in einigen Einrichtungen nicht einmal mehr in einem "Zustand" sein, in dem sie sich ab und an mal die Nase putzen, oder kurz husten müssen.

Und da hat bislang keine Kita etwas dagegen gehabt, weil alle wissen, dass so ganz leichte Erkältungsformen bei Kindern in dem Alter ab Herbst einfach dazu gehören. Was will man da machen? Den Kindern ein halbes Jahr lang verbieten, mit den Freunden zu spielen und sie aus Sportvereinen etc. abmelden, damit sie sich bloß keinen Schnupfen einfangen?

Wenn man das so stringent durchzieht, obwohl eine leicht verschnupfte Nase nicht einmal ein klassisches Coronasymptom ist, sind die Kitas ab Herbst leer und die Kinderarztpraxen noch überlaufener als eh schon, weil die Eltern für wirkliche Lapalien "Gesundschreibungen" wollen/benötigen.

Das kann halt auch nicht Sinn und Zweck sein, wenn das eh schon ziemlich enge System mit den Kinderärzten komplett kollabiert.

was passiert im Herbst....

thospe @, Merzig, Dienstag, 28. Juli 2020, 00:13 (vor 16 Tagen) @ Ravenga

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.


Die vielen anderen werden dann eben mit unbezahlten Urlaub zuhause sitzen und auf die Kinder aufpassen, weil sie mit Schnupfen nicht in die Kita dürfen und man es irgendwie schaffen muss, die Nase wenigenst 48 Stunden lang still zu kriegen, damit man mal wieder einen Tag arbeiten kann.


Tja, es gehört nun mal zum Betreuungsvertrag, den du unterschrieben hast, dass kranke Kinder in der Kita nichts zu suchen haben, das gilt auch für die stinknormale Erkältung, unter anderem weil Erzieher*innen nicht mal fucking Nasenspray oder Hustensaft verabreichen dürfen. Kannst du scheiße finden, aber das war auch schon vor Corona so.

Und das ist auch gut so. Wer krank ist gehört ins Bett, ob Kind oder Arbeitnehmer und zwar unabhängig von Corona. Ich könnt auch immer kotzen, wenn sich jemand krank auf die Arbeit quält

was passiert im Herbst....

Sascha @, Dortmund, Dienstag, 28. Juli 2020, 06:33 (vor 16 Tagen) @ thospe

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.


Die vielen anderen werden dann eben mit unbezahlten Urlaub zuhause sitzen und auf die Kinder aufpassen, weil sie mit Schnupfen nicht in die Kita dürfen und man es irgendwie schaffen muss, die Nase wenigenst 48 Stunden lang still zu kriegen, damit man mal wieder einen Tag arbeiten kann.


Tja, es gehört nun mal zum Betreuungsvertrag, den du unterschrieben hast, dass kranke Kinder in der Kita nichts zu suchen haben, das gilt auch für die stinknormale Erkältung, unter anderem weil Erzieher*innen nicht mal fucking Nasenspray oder Hustensaft verabreichen dürfen. Kannst du scheiße finden, aber das war auch schon vor Corona so.


Und das ist auch gut so. Wer krank ist gehört ins Bett, ob Kind oder Arbeitnehmer und zwar unabhängig von Corona. Ich könnt auch immer kotzen, wenn sich jemand krank auf die Arbeit quält

Das ist aber auch was anderes als eine laufende Nase, oder ein bisschen Husten. Natürlich gehören wirklich kranke Kinder ins Bett und nicht in die Kita. Aber in dem Alter gibt es die quasi gar nicht ohne laufende Nase ab Herbst bis Ostern und dabei sind die wirklich quietschfidel.

was passiert im Herbst....

waltrock ⌂ @, Montag, 27. Juli 2020, 21:06 (vor 17 Tagen) @ Ravenga

Da muss man schon unterscheiden.

Derzeit dürfte mein Kind nicht in die KiTa, wenn ich Husten hätte. Da muss die gesamte Familie fur 48 Stunden Symptomfrei sein. Das wird ab Herbst mit zwei KiTa Kindern nicht mehr funktionieren. Dazu kommt die reduzierte Betreuungszeit, bei der man gezwungen wird diese eigentlich auf Kante zu nähen, da zumindest in NRW die Plätze insbesondere U3 so teuer sind, dass man sich sehr gut überlegt, welchen Stundenumfang man wählt.

D. h. aktuell sind unglaublich viele Eltern auf die Flexibilität ihrer Arbeitgeber angewiesen. Das kann man nen halbes Jahr mal machen, aber irgendwann braucht es dann auch für die Kinderbetreuung ein tragfähiges Konzept. Und das kann für das neue KiTa Jahr nicht eine Eingewöhnungszeit von 1 Stunde an 2 Tagen in der Woche war. Und das bei nun vollem Beitrag.

Ich bin hier maßlos enttäuscht von der Landesregierung, die aktuell nichts aber auch gar nichts für die Unterstützung der Familien tut.

was passiert im Herbst....

krüger, Sauerland, Montag, 27. Juli 2020, 20:30 (vor 17 Tagen) @ Ravenga

Wenn du ein Kind mit Schnupfnase nicht in die Kita bringen würdest, würden die meisten Kinder ein halbes Jahr keine Kita von Innen sehen.

was passiert im Herbst....

Kai_de @, Landkreis Göppingen, Montag, 27. Juli 2020, 12:56 (vor 17 Tagen) @ Sascha

..wenn es kein Homeoffice mehr gibt und man zusammen im Büro hockt bei geschlossenem Fenster?
Aus meiner Vor-Corona-Erfahrung dass meine IT-Kollegen und ich uns gerne mit dem üblichen grippalen Infekt angesteckt haben.

Wir als IT-ler werden wahrscheinlich weiter Homeoffice machen können.
Aber soweit ich höre, ist das eine glückliche Minderheit.
Bei vielen sind die Zeiten des Homeoffice vorbei.
Es ist davon auszugehen, dass es in der kälteren Jahreszeit einen deutlichen Anstieg geben wird- zumal Vorsichtsmaßnahmen teilweise völlig ignoriert werden.
Wobei meine Chefs ähnlich wie Lauterbach und Söder nicht aufhören zu mahnen.


Die vielen anderen werden dann eben mit unbezahlten Urlaub zuhause sitzen und auf die Kinder aufpassen, weil sie mit Schnupfen nicht in die Kita dürfen und man es irgendwie schaffen muss, die Nase wenigenst 48 Stunden lang still zu kriegen, damit man mal wieder einen Tag arbeiten kann.

Ein zweites Mal im gleichen Jahr? Das war ja im Frühling ja schon bei vielen der Fall. Meine Sparkasse hat Eltern zwar bei voller Bezahlung für über drei Wochen freigestellt aber ob die das nochmal machen kann/wird? Ich weiß nicht...

Die armen Familien :/

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

AgentScully, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 12:04 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Noch sieht es nicht so aus, als würde man die Kontrolle verlieren ...

Die Kontrolle liegt leider nicht nur an den Zahlen. In Berlin gab es in einem Lokal mit einem Ausbruch keinerlei Gästeliste, somit keine Möglichkeit der Nachverfolgung und auch nicht der Kontrolle.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 12:11 (vor 17 Tagen) @ AgentScully

Noch sieht es nicht so aus, als würde man die Kontrolle verlieren ...


Die Kontrolle liegt leider nicht nur an den Zahlen. In Berlin gab es in einem Lokal mit einem Ausbruch keinerlei Gästeliste, somit keine Möglichkeit der Nachverfolgung und auch nicht der Kontrolle.

Wenn das vorgeschrieben war, aber nicht befolgt wurde, dann muss man so einen Laden dicht machen.

"Wegweisend" dürfte in Berlin das Verhalten der Behörden im Fall Borchardt gewesen sein: tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/verstoss-gegen-corona-regeln-polizeieinsatz-im-borchardt-lindner-entschuldigt-sich-fuer-umarmung/25839422.html.

Der hat nämlich letztlich zu keinerlei Sanktionen geführt.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

AgentScully, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 20:09 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

NTV: +++ 19:29 Fast 50 Infizierte nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd +++

Nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg sind mindestens 47 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtet RTL unter Berufung auf das Landratsamt. An der muslimischen Trauerfeier nahmen über 100 Menschen teil. Eine Gästeliste habe es nicht gegeben.

Soviel zur Kontrolle.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Sascha @, Dortmund, Montag, 27. Juli 2020, 11:06 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Die 815 sind aber doch vom Freitag, oder?

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 11:38 (vor 17 Tagen) @ Sascha

Die 815 sind aber doch vom Freitag, oder?

Ja. Ich hatte in einem älteren Thread auf einen Beitrag geantwortet, daher stammt der Betreff. CHS hat das ganze wohl wegen der Übersichtlichkeit in einen neuen gepackt.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Sascha @, Dortmund, Montag, 27. Juli 2020, 11:57 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Aaaah... Ok, so passt dann alles zusammen.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

brummbaer @, Montag, 27. Juli 2020, 10:55 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Woher kommt die Zahl?
Ich finde eine Angabe von 340 Personen.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 11:39 (vor 17 Tagen) @ brummbaer

Woher kommt die Zahl?
Ich finde eine Angabe von 340 Personen.

Ist von Freitag. Der Betreff stammt auch nicht von mir, ich hatte ihn lediglich übernommen. Der Beitrag ist dann in einen neuen Thread verschoben worden, und damit fehlt bei der Überschrift der direkte Zusammenhang.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

TerraP @, Köln, Montag, 27. Juli 2020, 09:49 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Hmm, müsste man da wegen Wochenend-Meldeverzug sogar noch was draufrechnen, oder sind die Montagszahlen "realistisch"?

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 09:53 (vor 17 Tagen) @ TerraP

Hmm, müsste man da wegen Wochenend-Meldeverzug sogar noch was draufrechnen, oder sind die Montagszahlen "realistisch"?

Wenn, dann vermutlich nur im direkten Vergleich mit den Zahlen der letzten Montage. Aber auch da kann es natürlich sein, dass Zahlen der "normalen" Fälle erst in den nächsten Wochentagen auftauchen, die eines größeren Ausbruchs wie aktuell in Bayern allerdings sofort gemeldet werden.

Man wird einfach abwarten müssen, wie sich der Trend weiter entwickelt. Allerdings ist das, was man aus einigen anderen Staaten hört, alles andere als positiv.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

TerraP @, Köln, Montag, 27. Juli 2020, 09:59 (vor 17 Tagen) @ Ulrich

Ja, in der Tat. Noch kein Grund zur Panik für DE/NRW - wir sind weit weg von 50/100.000 - aber definitiv beunruhigend.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

AgentScully, Ort, Montag, 27. Juli 2020, 12:02 (vor 17 Tagen) @ TerraP

Ja, in der Tat. Noch kein Grund zur Panik für DE/NRW - wir sind weit weg von 50/100.000 - aber definitiv beunruhigend.

Flächendeckend sind 50 pro 100.000 bei 83 Mio 41.500, ca. 6.000 pro Tag. Wenn es soweit ist, hat man die Kontrolle längst verloren.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Franke @, Montag, 27. Juli 2020, 11:21 (vor 17 Tagen) @ TerraP

Ja, in der Tat. Noch kein Grund zur Panik für DE/NRW - wir sind weit weg von 50/100.000 - aber definitiv beunruhigend.


Die absolute Zahl ist das eine, die Entwicklung das andere.

In kurzer Zeit von 2 auf 20/100.000 hoch ist beunruhigender als seit längerem zwischen 15 und 20/100.000. Analog zu: Die neue Gefahr Pandemie alarmiert, mit der alten Gefahr Verkehrsunfall hat man zu leben gelernt.

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Sascha @, Dortmund, Montag, 27. Juli 2020, 10:10 (vor 17 Tagen) @ TerraP

Ja, in der Tat. Noch kein Grund zur Panik für DE/NRW - wir sind weit weg von 50/100.000 - aber definitiv beunruhigend.

Wobei das "50/100.000" allerdings auch eine ziemlich willkürliche Zahl ist, auf die sich die Landesregierungen geeinigt haben. Wenn man die Gesundheitsämter im Nachgang zu dieser Regelung gehört hat, scheint das alles andere als eine fixe, kritische Grenze zu sein, bis zu der eigentlich alles safe ist....

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

TerraP @, Köln, Montag, 27. Juli 2020, 10:20 (vor 17 Tagen) @ Sascha

Ja, ich finde die Grenze auch rein intuitiv recht hoch. Das wären ja 40.000 Neuinfektionen pro Woche in Deutschland, wenn ich mich nicht verrechnet habe...

+815 Neuinfektion in Deutschland innerhalb der letzten 24h

Ulrich @, Montag, 27. Juli 2020, 11:42 (vor 17 Tagen) @ TerraP

Ja, ich finde die Grenze auch rein intuitiv recht hoch. Das wären ja 40.000 Neuinfektionen pro Woche in Deutschland, wenn ich mich nicht verrechnet habe...

Die Zahl macht nur dann Sinn, wenn man es mit wenigen, größeren Ausbrüchen zu tun hat. Tönnies, das Hochhaus in Göttingen, die Wohnanlage in Berlin, der Gemüsehof in Bayern, etc.

Tauchen statt dessen in der Fläche zahlreiche kleinere Herde mit einer ein- oder höchstens niedrigen zweistelligen Zahl von Infizierten auf, dann dürften die Gesundheitsämter auch bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern deutlich überfordert sein. Und aktuell scheint es wohl leider in die Breite zu gehen.

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